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Zahnmedizinstudium im Ausland

(Zahnärzte aus Drittstaaten, EU, EWG und der Schweiz)

Allgemeines

Die Sprachnachweise sind grundsätzlich von jedem Antragsteller zu erbringen unabhängig ob es sich um eine Zahnarztausbildung in einem EU-Staat, EWG-Staat oder in einem Drittstaat handelt.

Es sind Sprachkenntnisse der deutschen Sprache im Niveau B2 und Fachsprachkenntnisse im Niveau C1 nachzuweisen.

Auf der Approbationsurkunde werden keine akademischen Grade (z.B. Doktortitel, Bachelor, Master, Diplom) eingetragen, da akademische Grade kein Namensbestandteil sind.

Wir bitten um Verständnis, dass außenstehenden Personen ohne Vorliegen einer entsprechenden Vollmacht keine Auskünfte zum Sachstand eines Anerkennungsverfahrens gegeben werden können.

Antragssteller mit zahnärztlicher Ausbildung aus einem EU/EWG-Staat oder der Schweiz

Bei zahnärztlichen Ausbildungen aus Rumänien ist zur automatischen Anerkennung nach Richtlinie 2005/36/EG das Diplom vorzulegen (beglaubigte Kopie). Die von den Hochschulen ausgestellte Abschlussbescheinigung ist nicht ausreichend zur Erteilung der deutschen Approbation. 

Für die dauerhafte Ausübung des Zahnarztberufes wird eine Approbation benötigt. Bitte reichen Sie die Unterlagen gemäß dem Antrag per Post ein.

Antragsteller mit zahnärztlicher Ausbildung aus einem Drittstaat

Für die Erteilung der Approbation sieht das Zahnheilkundegesetz (ZHG) die Gleichwertigkeitsüberprüfung des im Ausland absolvierten Zahnmedizinstudiums mit dem aktuellen deutschen Zahnmedizinstudium vor. 

Die Approbation als Zahnärztin/ Zahnarzt ist zu erteilen, sofern die sonstigen Voraussetzungen z.B. vollständig abgeschlossene zahnärztliche Ausbildung, gesundheitliche Eignung, Straffreiheit, ausreichende deutsche Sprachnachweise usw. vorliegen und zusätzlich ein gleichwertiges (Drittland-) Zahnmedizinstudium/ Kenntnisstand nachgewiesen wird. 

Sofern Sie der Meinung sind, dass Sie bereits einen gleichwertigen Kenntnisstand nachweisen können und deshalb ein Gutachten beantragen möchten, bitten wir um Vorlage weiterer Unterlagen. Das Gutachten ist kostenpflichtig. Während das Gutachten in Bearbeitung ist, kann eine vorübergehende Berufserlaubnis beantragt werden. Um das ausländische Zahnmedizinstudium mit dem aktuellen deutschen Zahnmedizinstudium auf Gleichwertigkeit vergleichen zu können, sind u.a. folgende Unterlagen ergänzend zum Antragsvordruck auf Erteilung der Approbation als Zahnarzt vorzulegen:

  • formloser Antrag auf Feststellung der Gleichwertigkeit mit Kostenübernahmeerklärung
  • geeignete Unterlagen zu Dauer, Inhalt und Niveau des absolvierten Studiums, z.B. personalisierte Aufstellung aller Fächer mit absolvierten Stunden für Vorlesungen und Praktika von Ihrer Universität, nach Semestern gestaffelt, nicht ausreichend ist die Angabe von Kreditpunkten,
  • soweit vorhanden, eine inhaltliche Erläuterung der einzelnen Fächer ( z.B. Studienbuch, Vorlesungsverzeichnis, Lernzielkatalog usw.), mit aktueller Bescheinigung Ihrer Universität, dass diese während Ihres Zahnmedizinstudium gültig waren,
  • eventuell andere geeignete Nachweise zu Inhalt, Dauer, Niveau und Rahmenbedingungen Ihrer Ausbildung
  • detaillierte Tätigkeitsnachweise und Zeugnisse

Die Unterlagen sind in beglaubigter Kopie und deutscher Übersetzung einzureichen. Im weiteren Verlauf des Verfahrens können noch andere Unterlagen nachgefordert werden. Sofern die Gleichwertigkeit des Ausbildungsstandes nicht festgestellt werden kann oder nur mit unangemessenem zeitlichem oder sachlichem Aufwand möglich ist, ist der Nachweis der erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten durch das Ablegen einer Prüfung( Kenntnisprüfung) zu erbringen, die sich auf den Inhalt der staatlichen Abschlussprüfung bezieht. 

Sofern die Gleichwertigkeit des Ausbildungsstandes nicht nachgewiesen werden kann, oder Sie kein Gutachten beantragen möchten, weil Sie der Meinung sind, dass Sie keinen gleichwertigen Kenntnisstand nachweisen können, besteht die Möglichkeit, die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten in einer Kenntnisprüfung nachzuweisen. Zur Vorbereitung kann Ihnen eine fachlich eingeschränkte Berufserlaubnis nach § 13 ZHG erteilt werden, Höchstdauer 2 Jahre. Diese Berufserlaubnis deckt keine Assistententätigkeit ab. Tätigkeiten mit dieser Berufserlaubnis sind nicht defizitkompensierend und keine Tätigkeiten im Sinne der Weiterbildungsordnung. Bei Übersendung einer geeigneten Stellenzusage und des Antrages mit den dazugehörigen Unterlagen kann diese Erlaubnis erteilt werden. Ausreichende deutsche Sprachkenntnisse sind vorab nachzuweisen. 

Dem Antrag auf Erteilung der Berufserlaubnis ist eine formlose Anmeldung zur Kenntnisprüfung beizulegen.

Landesprüfungsamt für Medizin und Pharmazie (copyright: bittedankeschön, Fotolia)

LANDESWEITE ZUSTÄNDIGKEIT

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Referat 95

Anschrift

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Di.  09:00 Uhr - 11:30 Uhr
Do. 09:00 Uhr - 11.30 Uhr
      14:00 Uhr - 15:30 Uhr

Eine persönliche Vorsprache kann nur nach Terminabsprache mit dem zuständigen Sachbearbeiter erfolgen

Ansprechpartnerin

Rita Kopp
Telefon 0711 904-39218
EMail rita.kopp@rps.bwl.de