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Aufnahme und Verteilung von Spätaussiedlern

Spätaussiedler sind Angehörige deutscher Minderheiten aus den Staaten Ost- und Südosteuropas. Sie sind Deutsche im Sinne von Artikel 16 des Grundgesetzes und erwerben mit der Ausstellung der Spätaussiedlerbescheinigung die deutsche Staatsbürgerschaft. Mehr...

Das Regierungspräsidium Karlsruhe ist landesweit zuständig für die unmittelbare Zuteilung auf die Stadt- oder Landkreise der nach Baden-Württemberg von der Erstaufnahmeeinrichtung des Bundes in Friedland verteilten Spätaussiedler. Die Unterbringung in den Stadt- und Landkreisen erfolgt, soweit erforderlich, in staatlichen Übergangswohnheimen.

Für die im Rahmen der vorläufigen Unterbringung bei den Stadt- und Landkreisen entstehenden Ausgaben leistet das Regierungspräsidium Karlsruhe eine pauschale Kostenerstattung.

Vor Erteilung eines Aufnahmebescheids durch das Bundesverwaltungsamtes (BVA) prüft das Regierungspräsidium Karlsruhe ggf. als für die Aufnahme vorgesehenen Bundeslandes, ob die Voraussetzungen zur Anerkennung als Spätaussiedler und ggf. der beantragten Einbeziehung von Familienangehörigen gegeben sind. In gerichtlichen Aufnahmeverfahren des Bundes wirkt das Regierungspräsidium mit.

Darüber hinaus ist das Regierungspräsidium Karlsruhe für die landesweite Ausstellung von Spätaussiedlerbescheinigungen und Vertriebenenausweisen in Altfällen und die Feststellung der Vertriebenen- oder Flüchtlingseigenschaft inklusive Prozessvertretung zuständig.

​Landesweite Zuständigkeit:

Regierungspräsidium Karlsruhe