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Beispielprojekte des Entwicklungsprogamm ländlicher Raum
Ortsmitte von Langenenslingen, Quelle: Bürgermeisteramt Langenenslingen

Langenenslingen

Umfassende ELR-Aufnahme mit allen Förderbereichen

Informationen zur Gemeinde

Die Gemeinde Langenenslingen ist die flächengrößte Gemeinde im Landkreis Biberach mit neun Ortsteilen im dünn besiedelten ländlichen Raum (rd. 3.450 Einwohner; 88,44 km² Gemarkungsfläche).

Langenenslingen liegt abseits von den Verkehrsströmen zweier Bundesstraßen. Die größten Herausforderungen ergeben sich vor allem dadurch, dass sich die Gemeinde auf neun Ortsteile verteilt, die in Folge der topographischen Bedingungen (Höhenunterschied von 540 bis 801 Meter) eine aufwändige und teure Erschließung erfordern. Durch die Vielzahl kleinster Ortsteile fehlt im Vergleich zu größeren Kommunen eine ausreichende Infrastruktur.

Der Hauptort Langenenslingen nimmt aufgrund seiner zentralen Lage die für die Gemeinde wichtigen Aufgaben eines Gemeindemittelpunktes wahr (Gemeindeverwaltung, zentraler Bauhof, Poststelle, Grundschule, Kindergarten und dgl.).

Ergebnisse der ELR-Förderung

Der Hauptort selbst sowie die Ortsteile Andelfingen, Ittenhausen, Egelfingen, Emerfeld und Wilflingen sind seit 2005 mit einem umfangreichen Ortsentwicklungskonzept in die ELR-Förderung aufgenommen worden. Ferner hat die Gesamtgemeinde früher bereits am Dorfentwicklungsprogramm partizipiert und war in der Folge im Ziel 5b-Fördergebiet vertreten.

Die Gemeinde hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Vorhaben aus allen Förderbereichen des ELR-Programms ausgeführt. Im Hauptort Langenenslingen sind hier insbesondere zur Steigerung der Attraktivität der Ortsmitte umfangreiche kommunale Wohnumfeldmaßnahmen zu erwähnen: der dorfgerechte Ausbau der innerörtlichen Abt-Sauter-Straße mit Sanierung der denkmalgeschützten Natursteinmauer, der Ausbau und Begrünung der Seitenbereiche an der Ortsdurchfahrt sowie der Ausbau des Platzes in der Ortsmitte vor Rathaus und Kirche.

In Ittenhausen konnte jüngst eine für den Ort und die Region strukturell äußerst wichtige Unternehmensinvestition mit Schaffung von 30 Arbeitsplätzen mit Hilfe der ELR-Förderung realisiert werden. In Wilflingen ist die Förderung im Bereich LEADER mit der Erweiterung des Landgasthofs „Zum Löwen“ sowie die Modernisierung und Ausbau der Ernst Jünger Gedenkstätte besonders erwähnenswert.

Ferner konnten in der Gesamtgemeinde insgesamt 12 private Wohnbauvorhaben, insbesondere auch Umnutzungen und grundlegende Modernisierungen schwerpunktmäßig in den jeweiligen Ortskernen gefördert werden.

Hintergrund 

Regierungspräsidium Tübingen

Referat 32

Anita Schmitt
07071 757-3334
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