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Kampfmittelbeseitigungsdienst Baden-Württemberg. Vor-Ort-Aufgabe des Regierungspräsidium Stuttgart

Ausblick

Immer wieder wird die Frage gestellt, wie lange die Beseitigung von Kampfmitteln der Weltkriege noch andauern wird. Hierzu lässt sich keine genaue Voraussage machen, da immer noch kontinuierlich neue Meldungen zu Funden von Granaten, Minen und Bomben u.a. eingehen. 

Diese Funde werden in der Regel durch Baufirmen, gewerbliche Kampfmittelräumfirmen oder Polizeidienststellen gemeldet. Aber auch Spaziergänger, Pilzsammler, Landwirte bei der Feldbestellung oder Forstarbeiter bei Waldarbeiten werden regelmäßigen fündig und melden dies den zuständigen Polizeidienststellen bzw. dem Kampfmittelbeseitigungsdienst Baden-Württemberg (KMBD). 

Auch zum Abschluss der Flächenräumung kann keine belastbare zeitliche Vorhersage getroffen werden. Bedingt durch den geringen Personalbestand des Kampfmittelbeseitigungsdienstes und die Tatsache dass der KMBD bzgl. Sucharbeiten nur nach Auftrag der Bauherren bzw. Grundstückseigentümer tätig werden kann, wird eine vollständige Flächenräumung auch in den nächsten Jahrzehnten nicht abgeschlossen werden.

Es ist daher davon auszugehen, dass der Kampfmittelbeseitigung zur Beseitigung der Hinterlassenschaften der beiden Weltkriege bis zum Ende dieses Jahrhunderts eine Generationenaufgabe bleiben wird.

Logo KMBD 

Landesweite Zuständigkeit​

Regierungspräsidium Stuttgart

Kampfmittelbeseitigungsdienst
Baden-Württemberg
Pfaffenwaldring 1
70569 Stuttgart
Telefon 0711 904 400-00
Fax 0711 904 400-29
E-Mail kmbd@rps.bwl.de

Maßnahmen und Verhaltensregeln beim Auffinden von Fundmunition (PDF, 2 MB)