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Kampfmittelbeseitigungsdienst Baden-Württemberg. Vor-Ort-Aufgabe des Regierungspräsidium Stuttgart

Statistik

Addiert man die Räumergebnisse seit dem 12.08.1946 bis zum 31.12.2019, so ergeben sich folgende Resultate:

  • 7.436.096 kg Munition geborgen und vernichtet,
  • 24.603 Bomben entschärft und vernichtet,
  • 88.042.823 qm Fläche systematisch von Munition befreit.

Die Munition hat auch über 70 Jahre nach Kriegsende nichts von ihrer Gefährlichkeit verloren. Die Verrottung von Zündersicherungen, die Auskristallisation von Sprengstoffen und die Reaktion von Initialsprengstoffen mit ihren Metallumhüllungen machen die Handhabung und somit die Munitionsbeseitigung von Jahr zu Jahr gefährlicher. Durch die Beschaffung neuer Entschärfungsgeräte wurde auf diese Entwicklung reagiert. So gibt es beim Kampfmittelbeseitigungsdienst mittlerweile mehrere Fernentschärfungsgerät für Bombenzünder, die den Ausbau erleichtern und das Risiko für das Personal durch Bildübertragung mittels einer Videokamera verringern. Doch selbst wenn sich beim eigentlichen Entschärfungsvorgang kein Personal an der Bombe befindet, lässt es sich nicht vermeiden das gewisse Vorarbeiten an der Bombe getätigt werden müssen. Arbeiten in unmittelbarer Nähe der Bombe, wie das Justieren von Schneideinrichtungen bzw. das Anbringen von Entschärfungsgeräten direkt an der Bombe, bleiben weiterhin erforderlich und bergen ein hohes Gefährdungspotential für die Beschäftigten des KMBD.

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Landesweite Zuständigkeit​

Regierungspräsidium Stuttgart

Kampfmittelbeseitigungsdienst
Baden-Württemberg
Pfaffenwaldring 1
70569 Stuttgart
Telefon 0711 904 400-00
Fax 0711 904 400-29
E-Mail kmbd@rps.bwl.de

Maßnahmen und Verhaltensregeln beim Auffinden von Fundmunition (PDF, 2 MB)