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Kampfmittelbeseitigungsdienst Baden-Württemberg. Vor-Ort-Aufgabe des Regierungspräsidium Stuttgart

Statistik

Addiert man die Räumergebnisse seit dem 12. 08.1946 bis zum 31.12.2015, so ergeben sich folgende Resultate:

  • 7.212.374 kg Munition geborgen und vernichtet,
  • 24.529 Bomben wurden entschärft und vernichtet,
  • 87.182.398 qm Fläche systematisch von Munition befreit.


Die Munition hat auch über 70 Jahre nach Kriegsende nichts von ihrer Gefährlichkeit verloren. Die Verrottung von Zündersicherungen, die Auskristallisation von Sprengstoffen und die Reaktion von Initialsprengstoffen mit ihren Metallumhüllungen machen die Handhabung und somit die Munitionsbeseitigung von Jahr zu Jahr gefährlicher. Durch die Beschaffung neuer Geräte wurde dieser Umstand berücksichtigt. So gibt es beim Kampfmittelbeseitigungsdienst Fernentschärfungsgerät für Bombenzünder, das den Ausbau erleichtert und das Risiko für das Personal verringert. Doch selbst wenn sich beim eigentlichen Ausdrehvorgang des Zünders, der mit Hilfe einer Fernsehkamera überwacht wird, kein Personal an der Bombe befindet, muss das Gerät dennoch vorher angebracht werden. Hierzu müssen Löcher in den Bombenboden gebohrt und Gewinde geschnitten werden, um das Fernentschärfungsgerät fest mit der Bombe verbinden zu können.

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