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Großfeuerwerk, © E. Schittenhelm | Fotolia

Anerkennung von Fachkundelehrgängen und Prüfungen nach dem Sprengstoffgesetz

Wo gilt das Sprengstoffrecht?

Im gewerblichen wie im privaten Bereich ist bei Anwendung von explosionsgefährlichen Stoffen gemäß Sprengstoffgesetz eine behördliche Zulassung erforderlich. Ziel ist sicherzustellen, dass explosionsgefährliche Stoffe korrekt angewendet werden, damit kein Missbrauch und keine Gefährdung von Personen und Gütern entstehen können.

Einsatzfelder explosionsgefährlicher Stoffe sind im gewerblichen Bereich

  • Sprengarbeiten (Steinbruch, Abbruchsprengungen)
  • Pyrotechnische Rettungssysteme (Airbag)
  • Großfeuerwerken
  • Bühnenfeuerwerke

und im privaten Bereich (Sportschützen)

  • Böllerschießen
  • Vorderladerschießen
  • Wiederladen von Patronen

Der Weg zum Fachkundenachweis

Für die Ausstellung der Zulassungen (z. B. Erlaubnisse oder Befähigungsscheine) benötigen die Personen unter anderem einen Nachweis ihrer Fachkunde. Die Fachkunde für den Umgang mit explosionsgefährlichen Stoffen kann in staatlich anerkannten Lehrgängen erworben werden, an die sich eine Prüfung unter Vorsitz der zuständigen Behörde (in Baden-Württemberg: Regierungspräsidium Tübingen) anschließt.

Das Regierungspräsidium Tübingen hat landesweite Zuständigkeit!


​Weitere Informationen zum Sprengstoffrecht...

Regelungen zur Anwendung von explosionsgefährlichen Stoffen hierzu sind im Sprengstoffgesetz und in den Sprengstoffverordnungen zusammengefasst.


Hintergrund 

Landesweite Zuständigkeit:

Regierungspräsidium Tübingen

Konrad-Adenauer-Straße 20
72072 Tübingen

Referat 54.4

Dietmar Schäfer
Telefon 07071 757-3522
E-Mail dietmar.schaefer_r544@rpt.bwl.de

Referat 51

Kersten Sparr
Telefon07071 757-3884
E-Mail kersten.sparr@rpt.bwl.de