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Donausanierung zwischen Hundersingen und Binzwangen ein Projekt des Regierungspräsidium Tübingen und den Landkreisen Biberach und Sigmaringen

Durchgeführte Maßnahmen

Das Institut für Wasserbau der Universität Stuttgart (IWS) bewertete die Planungsvarianten hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Hochwassersicherheit, ihrer morphologischen und ökologischen Wirkung und Nachhaltigkeit sowie hinsichtlich ihres Aufwands für die bauliche Umsetzung und Unterhaltung.

Dies bildete die Entscheidungsgrundlage für die Auswahl einer der beiden Planungsvarianten. Unter Beteiligung aller betroffenen Behörden und Interessengruppen fiel während einer Expertenrunde im Februar 2005 die Wahl auf Planungsvariante 2B.

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Als Hintergrundinformation:

Die Planungsvariante 2B sieht die vollständige Ausleitung der Donau in ein Gewässerbett vor. Die Ausleitung erfolgt mit einem nicht überströmbaren Damm. Der neue Gewässerverlauf orientiert sich an der historischen Situation. Das Sohlgefälle des neuen m breiten Gewässers wurde von ca. 2 auf ca. 1 reduziert.

Die Fließlänge des Gewässerabschnitts von ca. 2,7 km wird um knapp 400 m verlängert. Am Ende des neu zu gestaltenden Gerinnes ist ein Rampenbauwerk erforderlich, um die entstandene Höhendifferenz zum vorhandenen Donaubett wieder zu überwinden. Das Rampenbauwerk wird naturnah und ökologisch durchgängig gestaltet. Das alte Bett muss teilweise verfüllt werden um ein Durchbrechen des Neuen in den alten Lauf zu verhindern. Es sollen Abschnitte ausgespart werden um entsprechende Feuchtbiotope (Stillgewässer) zu schaffen.