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RP Freiburg, Wirtschaft und Infrastruktur
  • Abteilung 2
    13.10.2017
    SCOPING-VERFAHREN: 380-kV-Netzverstärkung Daxlanden-Eichstetten Teilabschnitt B1 von der Grenze Regierungsbezirk Karlsruhe / Freiburg bis Umspannwerk Weier

    ​Information zum Projekt

    Die Transnet BW GmbH beabsichtigt, ihre Stomleitung von Daxlanden nach Eichstetten für den Betrieb mit 380 Kilovolt (kV) auszubauen. Bisher wird die Leitung mit 220 kV betrieben. Für die Verstärkung sollen die bisherigen Maste und Leiterseile demontiert und ersetzt werden.

    Im Bezirk des Regierungspräsidium Freiburg plant die Transnet BW GmbH zunächst den Abschnitt vom Umspannwerk Weier bis zur Gemeindegrenze Neuried / Meißenheim.
    Transnet BW hat als Vorhabenträger zur Ermittlung der Planungsgrundlagen im Bereich der Umwelt für diesen Abschnitt die Durchführung eines sog. Scoping-Verfahrens beantragt.

    Information zum derzeit laufenden Scoping-Verfahren

    Was ist ein Scoping-Verfahren?

    In diesem wird der inhaltliche und räumliche Untersuchungsrahmen für die einzelnen Schutzgüter (z.B. Menschen, Tiere, Pflanzen) festgelegt.  Die hierauf aufbauende sog. Umweltverträglichkeitsstudie ist die Grundlage der weiteren Planung. Sie prognostiziert die voraussichtlich zu erwartenden Projektauswirkungen auf die jeweiligen Schutzgüter.

    Zuständig für die Durchführung des Scoping-Verfahrens ist die Planfeststellungsbehörde, hier das Referat 24 beim Regierungspräsidium Freiburg.

    Nächster Schritt im Verfahren ist der Scoping- Termin (öffentlich):

    Teil des Scoping-Verfahrens ist der sog. Scoping-Termin. Die Planfeststellungsbehörde gibt damit dem Vorhabenträger, den Behörden und den Verbänden die Gelegenheit zu einer Besprechung über Gegenstand, Umfang und Methoden der Umweltverträglichkeitsprüfung sowie sonstige für die Durchführung der Umweltverträglichkeitsprüfung erhebliche Fragen.

    Der Scoping-Termin findet statt am

    Montag, den 6. November 2017 um 10.00 Uhr
    im Landratsamt Ortenaukreis, Badstr. 20, Kleiner Stizungssaal

    77652 Offenburg

    Der Termin ist nach § 19 Abs. 2 Satz des Umweltverwaltungsgesetzes Baden-Württemberg öffentlich, soweit nicht geheimhaltungsbedürftige Tatsachen zur Sprache kommen und ein Besprechungsteilnehmer den Ausschluss der Öffentlichkeit beantragt oder die Behörde den Ausschluss von Amts wegen anordnet. Die Planfeststellungsbehörde geht im konkreten Fall davon aus, dass der öffentlichen Durchführung nichts entgegensteht. Damit besteht für Interessierte die Möglichkeit, bei dem Termin anwesend zu sein und zuzuhören.

    Wie geht es nach dem Scoping-Termin weiter?

    Nach dem Scoping-Termin unterichtet die Planfeststellungsbehörde den Vorhabenträger über die beizubringenden Unterlagen. Auf dieser Grundlage werden die vorbereitenden Arbeiten zur Erstellung der Umweltverträglichkeitsstudie durchgeführt (insbesondere Kartierungen von Flora und Fauna).

    Kontakt: referat24@rpf.bwl.de