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RP Freiburg, Wirtschaft und Infrastruktur
 

 Inhaltsabfrage SPBK

 
  • Abteilung 2
    07.11.2017
    Regierungspräsidium leitet Planfeststellungsverfahren für Neu-bau der Autobahn A 98 zwischen Karsau und Schwörstadt ein
    Öffentliche Bürgerinformation in Schwörstadt am 15. November // Planunterlagen werden öffentlich ausgelegt

    ​Für den Neubau der Autobahn A 98 zwischen Karsau und Schwörstadt (Ab-schnitt A 98.5) wird das Regierungspräsidium Freiburg (RP) wie bereits ange-kündigt Mitte November das Planfeststellungsverfahren einleiten. Das RP lädt zudem wie bereits angekündigt am Mittwoch, 15. November, zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung in der Turn- und Festhalle Schwörstadt ein (Beginn 18.30 Uhr, Besucher werden gebeten, die Parkplätze beim Schwimmbad zu nutzen).

    Dieser Autobahnabschnitt befindet sich auf dem Gebiet der Stadt Rheinfelden und der Gemeinde Schwörstadt. Er beginnt östlich der bereits genehmigten An-schlussstelle Rheinfelden-Karsau und wird von dort Richtung Osten auf dem Dinkelberg geführt. Er endet nördlich von Schwörstadt westlich des Wolfsgra-bens. Die Weiterführung ab dem Wolfsgraben mit dem Anschluss an das nach-geordnete Straßennetz ist Bestandteil eines derzeit in der Planung befindlichen weiteren Abschnitts der A 98. Um bereits jetzt die Möglichkeit der Fortsetzung sowohl als berg- als auch als talgeführte Trasse zu dokumentieren, enthalten die Planunterlagen hierzu eine Machbarkeitsstudie. Teil des Autobahnbaus ist auch eine Park- und WC-Anlage, die nördlich von Schwörstadt beidseitig der Autobahn geplant ist. Mit der Maßnahme verbunden ist auch eine Neuordnung des land- und forstwirtschaftlichen Wegenetzes im Bereich der Trasse.

    Die Planunterlagen für das Projekt (insgesamt sechzehn Aktenordner) werden von Dienstag, 14. November bis Mittwoch, 13. Dezember in den Rathäusern von Rheinfelden und Schwörstadt, die vom Neubauprojekt betroffenen sind, ausgelegt. Außerdem werden die Pläne in Wehr und Schopfheim ausgelegt, auf deren Gemarkungen ökologische Ausgleichsmaßnahmen vorgesehen sind. Die Auslegung soll allen Interessierten die Gelegenheit zur Einsichtnahme in die Planung geben. Sie wird noch diese Woche öffentlich bekannt gemacht. Dabei wird auch über die Möglichkeit zur Erhebung von Einwendungen informiert. Das RP weist dabei auch darauf hin, dass das im Jahr 2007 für den gleichen Abschnitt eingeleitete Verfahren eingestellt ist, soweit es den Bereich zwischen Karsau und Schwörstadt betrifft. Deshalb sind die damals erhobenen Einwendungen nicht mehr wirksam. Sie müssten erneut erhoben werden, wenn die damaligen Bedenken fortbestehen und eingebracht werden sollen.

    Bestandteil der Neubauplanung sind auch umfangreiche Maßnahmen zur Kompensation der durch den Bau und den späteren Verkehr verursachten Ein-griffe in Natur und Landschaft. Diese sind überwiegend auf in öffentlichem Eigentum stehenden Flächen vorgesehen, aber auch auf privaten Grundstücken. Die Maßnahmen, welche private Flächen betreffen, grenzen nicht nur unmittelbar an die Trasse an, sondern befinden sich auch in deren Umfeld und weiter entfernt. Betroffen sind hier die Gemarkungen von Minseln, Schwörstadt, Dossenbach, Wehr, Öflingen, Eichen, Schopfheim, Wiechs und Fahrnau. Weitere private Flächen sind auf Gemarkung Minseln im Bereich des ‚Mausloch‘ durch eine dort geplante Erdaushub-Deponie betroffen.

    Sämtliche Unterlagen (Pläne, Berichte und Gutachten) des geplanten Auto-bahnneubaus können ab dem Beginn der Auslegung am 14. November auch auf der Internetseite des RP (www.rp-freiburg.de) unter „Aktuelles“ eingesehen und heruntergeladen werden. Dabei befinden sich unter anderem Übersichtslagepläne und Lagepläne zur Autobahntrasse selbst als auch zu den oben genannten zusätzlichen Maßnahmen.

    Übersichtslageplan