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RP Freiburg, Wirtschaft und Infrastruktur
 

 Inhaltsabfrage SPBK

 
  • Abteilung 2
    06.09.2018
    Zumeldung zur PM des Ministeriums für Ländlichen Raum zu neuen Schwerpunktgemeinden für das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR)
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Tengen und Albbruck haben diese Anerkennung verdient“

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat die Entscheidung des Ministeriums für Ländlichen Raum (MLR) für zwei neue Schwerpunktgemeinden im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) im Regierungsbezirk Freiburg mit großer Freude aufgenommen: „Tengen und Albbruck haben diese Anerkennung verdient. Beide Gemeinden haben mit ihren Ortsteilen überzeugende Entwicklungskonzepte vorgelegt. Sie können nun in den nächsten fünf Jahren mit den Fördermitteln des Landes zukunftsweisende private und öffentliche Investitionen anstoßen. Diese Anerkennung zeigt eindrucksvoll, welche wirtschaftliche Bedeutung auch in finanzieller Hinsicht der Ländliche Raum für das Land Baden-Württemberg hat.“

    Tengen und Albbruck waren bei zu Vorbereitung des Antrags vom Regierungspräsidium eng begleitet worden. Die Anerkennung ist mit einer Landeszusage verbunden, in den nächsten Jahren verstärkt Fördermittel für Projekte des Wohnens, der Grundversorgung, des Gemeinbedarfs und Gewerbe zur Verfügung zu stellen. Grundlage der Anerkennung waren tragfähige Entwicklungskonzepte und eine vorläufige Liste mit konkreten Projekten. 

    „Es liegt nun mit an Ihnen, in den Gemeinden und ihren Ortsteilen mit öffentlichen Investitionen mit gutem Beispiel voranzugehen. Weiter werden sie dafür werben, dass möglichst viele Privatpersonen die Förderchancen nutzen, um ihre Gebäude nachhaltig zu sanieren, Baulücken durch Innenentwicklung zu schließen und leerstehende Ökonomiegebäude zu Wohnzwecken umzunutzen“, skizziert die Regierungspräsidentin beispielhaft einige Zuschussmöglichkeiten. Das Land will auch mit den Fördermöglichkeiten im ELR mit dazu beitragen, die flächendeckende Wohnungsknappheit zu lindern, und fördert daher zunehmend die entsprechende Aufwertung des Wohnungsbestandes auf dem Land.

    Für Albbruck geht es in der Maßnahmenübersicht aus Projekten des ELR-Förderbereichs weit überwiegend im Bereich Wohnen mit einem Gesamtförderbedarf von rund 1,9 Millionen Euro. In Tengen soll Entwicklungspotenzial bei der Schaffung von Wohnraum genutzt werden: Es geht um eine Fördersumme von 1,6 Millionen Euro, aber auch öffentliche Gebäude wie ein Ärztehaus sollen ermöglicht werden.