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Gauchachtalbrücke
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Zweite Gauchachtalbrücke -
Im Bereich der B 31 Ortsumfahrung Döggingen

​Im Zuge der B 31 wird auf den Gemarkungen Döggingen und Unadingen die zweite Gauchachtalbrücke geplant und gebaut. Es handelt sich um die Südbrücke über das Gauchachtal, die Nordbrücke wurde bereits realisiert und ist seit vielen Jahren unter Verkehr.

Die zweite Brücke verbessert die Verkehrssicherheit und erhöht die Leistungsfähigkeit der verkehrswichtigen B 31 zwischen Freiburg und Donaueschingen. Die Brücke ist das letzte noch fehlende Teilstück zur Fertigstellung der Ortsumfahrung Döggingen. Diese wurde 1991 planfestgestellt, die beiden Tunnelröhren und die erste Gauchachtalbrücke wurden 2001 dem Verkehr übergeben. Die neue Brücke soll ebenso wie die erste Gauchachtalbrücke als Stahlverbundbau hergestellt werden. Im äußeren Erscheinungsbild werden beide Brücken gleich sein.

Zusätzlich zum Neubau der rd. 826 m langen Südbrücke müssen auch umfangreiche begleitende landschaftspflegerische Maßnahmen ausgeführt werden. Ebenso wird die B 31 auf einer Länge von rd. 470 m von zwei auf vier Fahrstreifen einschl. Verziehung auf den westlich angrenzenden zweistreifigen Querschnitt ausgebaut.

Dem Projekt vorausgehend wurde bereits 2018 die Umleitungsstrecke für den Tunnel Döggingen durch das Gauchachtal umfangreich saniert. Nach Neubau und Inbetriebnahme der zweiten Gauchachtalbrücke ist vorgesehen, den direkt angrenzenden Abschnitt der B 31 im Bereich der Ortslage Unadingen verkehrsgerecht auszubauen.

Derzeit befindet sich die Entwurfsplanung aller beteiligten Sparten in der Endphase. Mit der Fertigstellung ist vorgesehen, ab Sommer 2019 die erforderlichen verwaltungsinternen Genehmigungsverfahren einzuleiten und noch offene baurechtliche Fragen zu klären.

Parallel dazu werden die öffentlichen Ausschreibungen der Arbeiten vorbereitet. Der Start der Ausschreibungsphase ist nach derzeitigem Stand für das erste Halbjahr 2020 vorgesehen, der Baubeginn wird 2021 angestrebt. Die Bauzeit wird mit rund drei Jahren veranschlagt. Erklärtes Ziel für die Planung der Bauzustände ist eine Minimierung der Verkehrsbeeinträchtigungen auf der bestehenden B 31.

Das Projekt ist im Rahmen des Stufenplanes Digitales Planen und Bauen des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur eines der Pilotprojekte für Building Information Modelling (BIM) im Straßenbau.

Flankierend befindet sich der Ausbau der B 31 im Bereich der Ortslage Unadingen im Übergang vom bereits dreistreifig ausgebauten Abschnitt westlich von Unadingen auf den künftig vierstreifig ausgebauten Abschnitt über das Gauchachtal auf einer Länge von rd. 1,0 Kilometer, die grundhafte Sanierung der Betriebstechnik und Überarbeitung des Betriebskonzeptes des Tunnels Döggingen sowie der Rückbau des Straßendammes der ehemaligen B 31 in der Talaue in Bearbeitung. Diese Projekte sind noch in der Entwurfsphase. 

​Kontakt

Fachinformation:
Projektleiter
Dipl.-Ing. Karl Kleemann