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B 33 - Autobahnzubringer Offenburg-Süd

​Mit dem Neubauprojekt „Autobahnzubringer Offenburg-Süd“ soll eine Querspange zwischen einer neuen Anschlussstelle an die A 5 (Offenburg-Süd) und der B 3/ B33 bei Elgersweier mit einer möglichst direkten Verbindung ins Kinzigtal entstehen. Diese ist aus Gründen der Verkehrssicherheit und der Leistungsfähigkeit erforderlich. Durch den Bau werden die Verkehre aus und in das Kinzigtal besser verteilt und die bisher einzige Autobahnanschlussstelle von Offenburg durch eine zweite Anschlussstelle Offenburg-Süd entlastet. Aufgrund des mittlerweile fast vollständig erfolgten drei- bzw. vierstreifigen Ausbaus der B 33 aus dem Kinzigtal, hat der Autobahnzubringer Offenburg-Süd einen besonders hohen Verkehrswert.

Das Projekt hat zudem eine hohe Planungspriorität, da die Maßnahme im Planungsraum des autobahnparallelen Rheintalbahnprojektes der DB liegt und beide Projekte miteinander abzustimmen sind. Dies gilt insbesondere für die Lage der zukünftigen Anschlussstelle Offenburg-Süd, die voraussichtlich in unmittelbarer Nähe des geplanten Tunnelportals der Rheintalbahn liegen wird. Das Projekt ist im Bundesverkehrswegeplan BVWP 2030 im „Vordringlichen Bedarf“.

Aktuell findet eine umfangreiche Verkehrsuntersuchung statt, die u.a. die derzeitigen Verkehrsbelastungen und –verteilungen erhebt sowie Prognosen für das Jahr 2040 aufstellen soll. Außerdem werden die Grundlagen für die Straßen- und Umweltplanungen ermittelt.

Am 9. Juli 2019 fand in der Reithalle im Kulturforum in Offenburg eine öffentliche Dialogveranstaltung statt. Dort wurde der weitere Projektablauf sowie die bisherigen Überlegungen bzw. Varianten der Stadt Offenburg und der Verwaltungsgemeinschaft vorgestellt.
Nach einem kurzen Input-Referat im Plenum hatten die BürgerInnen die Möglichkeit im Rahmen eines Infomarktes mit den PlanerInnen ins Gespräch zu kommen. An Stellwänden konnten die Varianten kommentiert und bewertet werden. Darüber hinaus konnten eigene Variantenvorschläge und Hinweise in Pläne eingezeichnet werden. Des Weiteren wurde verdeutlicht, dass es derzeit keine Vorzugsvariante gibt.
Für Ende des Jahres 2019 ist die Veröffentlichung von Antworten zu den bei der Veranstaltung eingegangenen Fragen und Hinweisen auf dieser Homepage geplant.

Hintergrund

Kontakt

Referat 44 



Fachinformation:
Projektleitung
Véronique Hartmann
Gereon Kolks
Telefon  0761 208-4485
Telefon  0761 208-4497
EMail B33-OG@rpf.bwl.de