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Referat 44 (Straßenplanung)  des Regierungspräsidium Freiburg

B 31 - Ortsumfahrung Falkensteig

Einführung

Der Planungsraum für die Ortsumfahrung Falkensteig beginnt bei „Himmelreich“ (Kreuzung B31 mit der L128) und endet nach der sogenannten „Kehrekurve“. Die bestehende Bundesstraße 31 (B 31) führt in diesem Bereich durch den Ortsteil Buchenbach - Falkensteig und im weiteren Verlauf durch das Höllental vorbei am markanten „Hirschsprungfelsen“. In diesem Abschnitt ist die B31 zweistreifig ausgebaut, östlich des Hirschsprungfelsens weist sie einen dreistreifigen Querschnitt auf.
 
Die Prognoseverkehrsbelastung für das Jahr 2025 geht von einer Belastung an Werktagen von ca. 24.400 Fahrzeugen pro Tag auf der B 31 in Falkensteig aus. Daraus resultieren erhebliche Beeinträchtigungen für Verkehrsteilnehmer, Anwohner und Umwelt. Zudem weist der heutige Streckenverlauf verkehrliche Defizite (z.B. die „Kehre“) auf. Ziel ist es, durch den Bau einer Ortsumfahrung für Falkensteig die vorhandenen Beeinträchtigungen bzw. Defizite zu beseitigen und die Situation nachhaltig zu verbessern.


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Aktueller Projektstand

In der Vorplanung wurden insgesamt acht Varianten vergleichend untersucht. Alle Trassen beginnen bei „Himmelreich“ (Kreuzung mit der L 128) und enden je nach Variante beim „Bahnhof Hirschsprung“ bzw. bei der „Kehrekurve“. Aus dem fachtechnischen Variantenvergleich ist die Variante 3-331 als Vorzugsvariante hervorgegangen. Diese Variante hat den Vorteil, dass das Vorhaben in zwei Bauabschnitten realisiert werden kann. So kann in einem ersten Schritt die Umfahrung von Falkensteig gebaut und zu einem späteren Zeitpunkt die Umfahrung des Hirschsprungs (einschl. Entschärfung der Kehre) umgesetzt werden. Die Unterlagen zur Vorplanung wurden am 8.10.2012 den zuständigen Verkehrsministerien in Stuttgart und Bonn zur Prüfung und weiteren Entscheidung vorgelegt. Nach erfolgter Freigabe durch die Ministerien kann mit der Entwurfsplanung (sogenannter RE-Entwurf) begonnen werden.
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Wozu ein Tunnel im Höllental?

Das Höllental ist geprägt durch den starken Verkehr auf der B31 und den damit verbundenen Nachteilen für Menschen, Tiere und Natur. Eine Tunnellösung kann hier Abhilfe schaffen und einen erheblichen Gewinn sowohl für den Menschen als auch für die Natur bedeuten:
 
  • Verbesserung der verkehrlichen Verhältnisse
  • Steigerung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer
  • Entlastung der Anwohner Falkensteigs
  • Erhöhung der Erholungsqualität im Höllental
  • Entlastung für die Umwelt
  • Umfahrung für den Ortsteil Falkensteig sowie den Hirschsprung mit Kehre im Höllental

Planungsraum der Ortsumfahrung
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Die Vorzugsvariante 3-331

In der Vorplanung wurden insgesamt acht Varianten vergleichend untersucht. Alle Trassen beginnen bei „Himmelreich“ (Kreuzung B31 mit der L128) und enden je nach Variante beim „Bahnhof Hirschsprung“ bzw. bei der „Kehrekurve“.
 
Aus dem fachtechnischen Variantenvergleich ist die Variante 3-331 als beste Lösung hervorgegangen (sogenannte Vorzugsvariante).
 
Die Variante 3-331 bietet den Vorteil, dass das Vorhaben in zwei Bauabschnitten realisiert werden kann. So kann in einem ersten Schritt die Umfahrung von Falkensteig gebaut und zu einem späteren Zeitpunkt die Umfahrung des Hirschsprungs (einschl. Entschärfung der Kehre) umgesetzt werden.
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Hintergrundinformationen

Bedeutung der B 31
Die Bundesstrasse 31 (B 31) zwischen Freiburg und Ulm zählt neben den Bundesautobahnen zu den wichtigsten Verkehrsachsen des Landes Baden-Württemberg. Nach der Bundesautobahn A 8 Karlsruhe-Stuttgart ist sie die wichtigste Ost-West-Verbindung im Süden Baden-Württembergs. Verschiedene Ausbaumaßnahmen der letzten Jahre haben die Verkehrsqualität und damit die Attraktivität der Bundesfernstraße Schritt für Schritt erhöht.
 
Dies wirkt sich zunehmend belastend auf die im Zuge der B 31 verbliebenen Engpässe aus. Die Ortsdurchfahrten der Stadt Freiburg und des Ortsteils Falkensteig (Gemeinde Buchenbach) sind heute vom Durchgangsverkehr besonders schwer betroffen. Unsere Planungen für den Stadttunnel Freiburg und die Ortsumfahrung Falkensteig sollen die Defizite verbessern.


Das Team
Um die hoheitlichen Planungsaufgaben abzudecken, haben wir im Regierungspräsidium Freiburg ein vierköpfiges Planungsteam zusammengestellt. Zu den zentralen Aufgaben gehört neben der Ausschreibung, Vergabe und Betreuung von Ingenieurleistungen u.a. das Projektmanagement der beiden Großprojekte Stadttunnel und Ortsumfahrung Falkensteig sowie die Qualitätssicherung der erbrachten Planungsleistungen.

Sönke Michler, Projektleiter
Bernhard Müller, Projektingenieur - Bereich Straßenplanung
Josef Helmle, Projektingenieur – Bereich Ingenieurbau
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Häufig gestellte Fragen – FAQ‘s

Besitzen die beiden Planungen OU Falkensteig und Stadttunnel Freiburg im Regierungspräsidium Freiburg unterschiedliche Prioritäten?
 
Nein, beide Planungsprojekte werden im Regierungspräsidium Freiburg mit gleich hoher Intensität vorangebracht.
 
 
Was bedeutet die „Vorfinanzierungsvereinbarung“?
 
Das Land Baden-Württemberg hat mit dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald im Sommer 2009 eine Vereinbarung geschlossen, welche die Finanzierung der vorgezogenen Planungen regelt. Der Landkreis finanziert dabei die Planungsleistungen vor, im Gegenzug verpflichtet sich das Land bis Ende 2013 die Vor- und Entwurfsplanung abzuschließen und das Sichtvermerkverfahren, also die Zustimmung des Bundes als Baulastträger, einzuleiten.
  
  
  
  
b31-falkensteig-varianten.pdf
  
Übersichtsplan - B 31 Falkensteig - Varianten5626 KB
b31-falkensteig-vorzugvariante-abschnitt.pdf
  
Übersichtsplan - B 31 Falkensteig - Vorzugsvariante mit Planung in Abschnitten5513 KB
b31-falkensteig-vorzugvariante.pdf
  
Übersichtsplan - B 31 Falkensteig - Vorzugsvariante5517 KB
PM-b31-falkensteig.pdf
  
Pressemitteilung - B 31 Falkensteig - Bürgerinitiative Pro Falkensteigtunnel - Planungsunterlagen für Falkensteigtunnel20 KB