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RP Freiburg, Straßenwesen und Verkehr
  • 04.10.2017
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer startet Lückenschluss auf dem Bodenseeradweg zwischen Öhningen und Wangen (Kreis Konstanz) mit Spatenstich an der L 192
    Lang gehegter Wunsch der betroffenen Gemeinden kann durch das Land endlich realisiert werden // Bau erfolgt des 2,7 Kilometer langen Wegs erfolgt in zwei Abschnitten und kostet insgesamt 2,85 Millionen Euro

    ​Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat am heutigen Mittwoch (4. Oktober) gemeinsam mit Vertretern der Gemeinden Öhningen und dem Ortsteil Wangen den Spatenstich für die Schließung einer wichtigen Radweglücke am Bodensee vollzogen. Damit wird der 2,7 Kilometer lange Weg entlang der L 192 zwischen Öhningen und Wangen realisiert, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Wir haben Wort gehalten und diesen lange gehegten Wunsch der Gemeinden am See nun auf den Weg gebracht. Mit diesem Radweg wird eine Lücke auf dem Bodenseeradweg geschlossen und damit eines der am meisten befahrenen und schönsten Routen im Regierungsbezirk Freiburg noch besser erschlossen. Ich danke allen Beteiligten, die die nicht immer einfachen Verhandlungen während der Planfeststellung bis zu einer Lösung unterstützt haben und freue mich, dass wir heute den Spatenstich vornehmen können.“

    Bislang mussten die zahlreichen Radlerinnen und Radler für ein knapp drei Kilometer langes Teilstück der L 192 auf die Straße ausweichen, was wegen des dichten Radverkehrs auch aus Sicherheitsgründen nicht optimal war. Der Bau des Radwegs wird in zwei Abschnitten erfolgen und wird auch als Gehweg genutzt werden können. Der erste Teil startet am Ortsende von Öhningen und wird insgesamt 1,2 Kilometer lang sein. Er kostet 1,35 Millionen Euro und soll bis zur evangelischen Kirchengemeinde Kattenhorn inklusive einer Querungshilfe am Anfang des Abschnitts zwischen Oktober 2017 und Mai 2018 gebaut werden. Der Grunderwerb für diesen Teil ist vollständig abgeschlossen.

    Der zweite Teil beginnt an der evangelischen Kirchengemeinde Kattenhorn und endet am Ortseingang Wangen. Er ist 1,5 Kilometer lang und wird im Anschluss an den ersten Teil im kommenden Jahr nach jetzigem Stand bis 2019 gebaut werden. Dieser Abschnitt wird auf 1,5 Millionen Euro geschätzt und bringt so eine Gesamtkostensumme von 2,85 Millionen Euro. Bei den geplanten Bauwerken sind Stützmauern bis zu einer Höhe von zwei Metern vorgesehen, zudem werden die Außenkurven mit Schutzplanken gesichert. Der Grunderwerb für den zweiten Bauabschnitt ist noch im Gange, heißt es aus Freiburg.

    Für den Bau des Radwegs sind Ausgleichsmaßnahmen geplant, die eine Entsiegelung von etwa 1300 Quadratmeter Asphaltfläche vorsehen, Neuanpflanzungen von Gehölzen und Hecken, Bäumen und Sträuchern sowie die Einrichtung einer Auwaldfläche, mit der ein Biotopverbund mit dem Klingerbach hergestellt wird. Final werden als Ersatzmaßnahmen Äcker in Grünland umgewandelt und ein 2900 Quadratmeter großer Weiher regeneriert.