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RP Freiburg, Straßenwesen und Verkehr
  • 23.02.2017
    Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur (BMVI), baden-württembergisches Verkehrsministerium und Regierungspräsidium Freiburg verständigen sich auf Eckpunkte für die weitere Planung der Stadtumfahrung Haslach (Ortenaukreis)
    Wünsche der Stadt Haslach können teilweise berücksichtigt werden // Brücke oder Unterführung im Osten wird durch weitere Untersuchungen geklärt

    ​Bei einem gemeinsamen Termin zur Stadtumfahrung Haslach im Ortenaukreis haben sich das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), das baden-württembergische Verkehrsministerium und das Regierungspräsidium Freiburg auf Eckpunkte für die weitere Planung verständigt. Die Wünsche der Stadt Haslach sind dabei teilweise berücksichtigt worden. Noch zu klären ist die Frage einer Querung der Bahn im Osten mittels einer Brücke oder Unterführung, was durch weitere Untersuchungen geschehen soll, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Die Stadtumfahrung Haslach ist fast so etwas wie der gordische Knoten der Verkehrsprojekte im Regierungsbezirk. Wir haben ihn noch nicht ganz durch, aber wir haben wichtige Fortschritte gemacht. Wir können jetzt in der Planung in die nächste Phase gehen, die oberirdische Lösung detailliert ausarbeiten und so langfristig dieses Nadelöhr entschärfen.“

    Was sind nun die konkreten Ergebnisse? Die Straße wird nun zweispurig statt bisher dreispurig geplant und auf dem Niveau des Hochwasserdammes geführt. Eine Absenkung der Straße in den Damm hinein erfolgt nicht. Es ist eine Lärmschutzwand geplant. Die Kinzigbrücke im Westen soll so nahe wie möglich an die vorhandene Brücke herangerückt und damit von etwa 350 auf 200 Meter verkürzt werden. Ein Kreisel an dieser Stelle ist vom Tisch.

    Die Frage einer Brücke oder Unterführung im Osten der Ortsumfahrung ist hingegen noch offen. Hier sind noch umfangreiche Untersuchungen durch das Regierungspräsidium notwendig. Dabei müssen die Einflüsse auf Natur und Landschaft sowie die Lärmsituation detailliert betrachtet werden. Erst danach wird sich der Bund für eine Lösung entscheiden.

    Bürgermeister Heinz Winkler freut sich über diesen Erfolg, wenn auch mit der Verkehrsführung im Osten ein wichtiger Punkt noch aussteht. Regierungs-präsidentin Bärbel Schäfer: „Wichtig ist das Ganze auch für den Hochwasserschutz an der Kinzig, denn mit dem Straßenbau können nun auch die Schutzmaßnahmen gegen mögliche Überschwemmungen weiter geplant werden.“