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B 27 – Ortsumfahrung Behla Regierungspräsidium Freiburg

Neubau der B 27 Ortsumfahrung Behla

​Aktuelles

Die Arbeiten an der Ortsumfahrung Behla sind auf der Zielgeraden. Die neue Bundesstraße soll bereits Anfang Dezember teilweise für den Verkehr freigegeben werden. Zunächst geht aber die Kreisstraße zwischen Behla und Hausen vor Wald Ende dieser Woche (Freitag oder Samstag) unter Verkehr. Um die Ortsumfahrung an das Straßennetz anschließen zu können, muss die alte Bundesstraße von Montag, 5. November, bis Anfang Dezember gesperrt werden. Die Verkehrsteilnehmer müssen einen Umweg in Richtung Geisingen (L 185/ B 31) in Kauf nehmen (U1/U2). Der Verkehr wird an der Einmündung der L 185 auf die B 31 bei Geisingen per Ampel geregelt.     

Von Montag, 3. Dezember, bis Donnerstag, 8. Dezember, soll der Verkehr die neue Ortsumfahrung zunächst in Richtung Donaueschingen nutzen können. In Richtung Blumberg bleibt es zunächst bei der Umleitung. Nach Abschluss von Restarbeiten wird dann zeitnah auch die Fahrtrichtung Blumberg freigegeben.

Der Neubau der Ortsumfahrung Behla im Zuge der B 27 wird die bisherige Ortsdurchfahrt um mehr als 90 % des Kraftfahrzeugverkehrs entlasten. Die Ortsumfahrung ist ca. 1,88 km lang und kostet ca. 8,1 Mio. €. Sie umfährt die Ortslage Behla westlich mit einem Abstand von mindestens 150 m, beginnt aus Richtung Blumberg kommend ca. 550 m vor dem Ortsrand Behla und mündet ca. 500 m nach dem Ortsrand Behla wieder in die bestehende B 27 in Richtung Donaueschingen ein. Die Fahrbahnbreite beträgt 2 x 4 m mit seitlichen Banketten von je 1,50 m.
 

Warum braucht Behla die Ortsumfahrung?

  • Das Verkehrsaufkommen hat sich in den letzten Jahren drastisch erhöht (insbesondere der Schwerlastverkehr) und würde die Leistungsfähigkeit der Straße in naher Zukunft übersteigen.
  • Die Lärm- und Abgasbelastung der Anwohner ist hoch.
  • Das Überqueren der Fahrbahn innerhalb von Behla ist oft sehr gefährlich.
  • Der Anschluss an die K 5741 am Ortseingang Behla Nord stellt einen Unfallschwerpunkt dar, außerdem treten dort lange Wartzeiten für Linksabbieger auf die B 27 auf.
 

Welche Maßnahmen sind geplant?

(siehe Lageplan)

  • Für die kreuzungsfreie Anbindung an die Anschlussstelle zur K 5741 (halbes „Kleeblatt“) und der Ortseinmündung Behla Süd werden Anschlüsse mit einer Länge von ca. 480 m gebaut.
  • Südlich von Behla wird die Dreistreifigkeit ca. 200 m fortgeführt, bevor sie auf den zweistreifigen Querschnitt der Umfahrung reduziert wird .
  • Östlich der Straße (Richtung Behla) werden Lärmschutzwälle und eine Lärmschutzwand gebaut.
  • Es werden 3 Brückenbauwerke zur Über- bzw. Unterführung der bestehenden K 5741 sowie von zwei Feldwegen gebaut.
  • Das Wirtschaftswegenetz zur Erschließung der Feldflur wird angepasst.
  • Bestandteil des Vorhabens sind auch landschaftspflegerische Begleitmaßnahmen, z. B. Entsiegelungen im Bereich der bisherigen B 27 und die Anlage eines Uferrandstreifens im Gewann Stecken.
 

Geplanter Zeitplan:

  • Juni 2016: Spatenstich für die gesamte Baumaßnahme am Brückenbauwerk 3 (Überführung der K 5741 über die B 27)
  • 2016/2017: Bau des Bauwerkes 3 und des Bauwerkes 1 (Unterführung des Wirtschaftsweges „Postweg“)
  • 2018: Erd- und Straßenbau sowie Bau des Bauwerkes 2 (Überführung des Wirtschaftsweges „Weidenbachweg“)
  • 2018: Bau der Lärmschutzwand
  • Ende 2018: Verkehrsfreigabe für die Ortsumfahrung
  • Mitte 2019: Abschluss aller Arbeiten einschließlich der Ausgleichsmaßnahmen

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