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L 192 Neubau eines gemeinsamen Geh- und Radweges zwischen Öhningen und Wangen
Luftbild Öhningen-Wangen

L192 Neubau eines gemeinsamen Geh- und Radweges zwischen Öhningen und Wangen

​Die Landesstraße L 192 ist eine wichtige West-Ost-Verbindung entlang des Bodensees zwischen D/CH-Grenze und des Mittelzentrums Radolfzell. Durch relativ hohe Geschwindigkeiten des KFZ-Verkehrs und durch einen hohen Anteil von nicht motorisiertem Freizeitverkehr wurde die Planung des Radweges notwendig.
Nach einer langen Planungszeit wurde nun am 4. Oktober 2017 mit dem Bau des Radwegs zwischen Öhningen und Wangen begonnen.  Der ca. 2,5 km lange und ca. 2,5 m breite Radweg wird die beiden Verkehrsarten trennen und damit die Verkehrssicherheit erhöhen. Zusätzlich wird die Attraktivität des Freizeit- und Erholungsgebietes gesteigert. Die Kosten belaufen sich nach derzeitigen Schätzungen auf ca 2,85 Mio €.

Bereits im November 2010 wurde das Planfeststellungsverfahren eingeleitet. Durch diverse Stellungnahmen wurden allerdings zwei Umplanungen notwendig, wodurch das Verfahren länger gedauert hat, als erhofft. Seit Februar 2017 ist der Radweg bestandskräftig planfestgestellt.

Damit mit dem Bau zügig begonnen werden konnte, wurde der Radweg in zwei Bauabschnitte aufgeteilt.
Der erste Bauabschnitt ist ca. 1 km lang und beginnt in Öhningen mit einer Überquerungshilfe. Die Topographie zu den unterliegenden Grundstücken erfordert insgesamt drei Stützmauern. Er endet bei der evangelischen Kirchengemeinde. Abhängig von der Witterung bzw. der Strenge des Winters soll dieser erste Bauabschnitt zu den Pfingstferien 2018 für die Radfahrer freigegeben werden.
Der zweite Bauabschnitt soll zügig nach der Fertigstellung des ersten Bauabschnittes begonnen werden.

Die Bauarbeiten werden in kurzen Abschnitten unter halbseitiger Sperrung durchgeführt. Der Verkehr wird über eine Lichtsignalanlage geregelt. 

Der Radweg wird direkt an die Landesstraße angebaut, damit die Eingriffe in Natur und Landschaft auf ein Minimum reduziert werden konnten. Dennoch entstehen Eingriffe in die Natur. Als Ausgleichsmaßnahmen sind deshalb unter anderem vorgesehen:
- Entsiegelungen von insgesamt rd. 1300m² Asphaltfläche
- diverse Neupflanzungen von Gehölzen und Hecken
- Anlagen von Baum- und Strauchreihen
- die Anlage einer Auwaldfläche mit der mit dem Klingerbach (Gewässer II. Ordung) ein Biotopverbund hergestellt wird.

Zusätzlich sind als Ersatzmaßnahmen unter anderem die Umwandlung von Acker in Grünland geplant, ebenso die Regenerierung eines ca. 2.900m² großen Weihers.

​Kontakt

Fachinformation:
Projektleiter
Yvonne Guduscheit
Telefon  07731 8809-6809
EMail yvonne.guduscheit@rpf.bwl.de