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A5 Fahrbahndeckenerneuerung zwischen Lahr und Tank-und Rastanlage Mahlberg
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BAB A 5 - Fahrbahndeckensanierung zwischen der Anschlussstelle Lahr und der Tank+Rastanlage Mahlberg

Zwischen der Anschlussstelle (AS) Lahr und der Tank- und Rastanlage Mahlberg wird auf der Bundesautobahn (BAB) 5 im Jahr 2017 die Fahrbahndecke über eine Länge von ca. 4,4 km grundhaft saniert. Die Sanierung hat am 20.2.2017 begonnen und wird bis voraussichtlich Anfang Dezember 2017 andauern.

Auf dem sogenannten Autobahnabschnitt „Nonnenweier“ werden die Fahrbahndecken sowohl auf der West- als auch auf der Ostfahrbahn (vier Fahrstreifen und zwei Standspuren) saniert. Dazu wird die vorhandene Asphaltkonstruktion mit der darunter liegenden Betonfahrbahn ausgebaut und zu einem Recyclingmaterial vor Ort aufbereitet. Dieses Material wird anschließend wieder als Frostschutzschicht eingebaut. Die neue 34 cm starke Asphaltkonstruktion besteht aus 22 cm Asphalttragschicht, 8 cm Asphaltbinder- und 4 cm Asphaltdeckschicht.

Zusätzlich wird die Fahrbahn verbreitert von 11,30 m auf 12,00 m (Ostfahrbahn) bzw. 12,25 m (Westfahrbahn). Sie erfolgt im Wesentlichen auf dem Mittelstreifen und ermöglicht künftig eine bessere und sichere Verkehrsführung während der Bauphasen. 

Weitere Maßnahmen:

  • Sanierung von drei Brückenbauwerken
  • Umrüstung der Schutzplankenanlage: Einfache Distanzschutzplanken werden durch eine zweifache Betongleitwand ersetzt, die auch einem möglichen LKW-Durchbruch standhält.
  • Bau eines 7,5 km langen Wildkatzenschutzzaunes: Die unter Naturschutz stehende Wildkatze kann den Zaun nicht überklettern und gelangt so nicht mehr auf die Fahrbahn.
In diesem Autobahnabschnitt wurde bereits 1997 eine Fahrbahndeckensanierung durchgeführt. Damals wurde die bestehende Betonfahrbahn mit einer 20 cm starken Asphaltkonstruktion überbaut. Diese Sanierung wurde als Provisorium der vorhandenen Fahrbahn angesehen, da mit einem 6-streifigen Ausbau der Autobahn zu rechnen war. Nun sind mittlerweile 20 Jahre vergangen, der Verkehr und insbesondere der LKW-Anteil haben in dieser Zeit in hohem Maße zugenommen. Im nun gültigen Bundesverkehrswegeplan aus dem Jahr 2016 ist der Autobahnabschnitt von der AS Offenburg bis AS Riegel im sog. „Weiteren Bedarf mit Planungsrecht (WB*)“ eingestuft. Dies bedeutet, dass das RP Freiburg zwar den 6-streifigen Ausbau planen darf, aber die Baumaßnahme erst ab dem Jahr 2030 realisieren kann.

Um einen Sanierungsstau zu vermeiden, hat sich deshalb das Regierungspräsidium Freiburg dazu entschlossen, die nun 20 Jahre alte Fahrbahndecke abschnittsweise von Offenburg bis Riegel schon jetzt zu sanieren.

Damit die Gelder für die Fahrbahndeckensanierung sinnvoll eingesetzt werden können, wurden vom RP Freiburg bereits grundlegende Entscheidung für den 6-streifigen Ausbau getroffen, insbesondere wird die Höhenlage der zu sanierenden Fahrbahn, die Mitteltrennung im Mittelstreifen mit einer Betongleitwand und auch der Vollausbaubereich auf den zukünftigen 6-streifigen Autobahnquerung abgestimmt. Somit müssen beim späteren Ausbau jeweils nur noch die zusätzliche Standspur je Fahrtrichtung erweitert werden, dies bedeutet einen deutlich schnelleren Baufortschritt und die Gelder der jetzigen Fahrbahnsanierung werden bereits in den späteren Ausbau investiert.

Ansprechpartner - Nord

Referat 47.1

Udo Gütle
EMail udo.guetle@rpf.bwl.de