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Referat 55 (Naturschutz Recht) des Regierungspräsidium Freiburg
Titelbild Referat 55

Referat 55 - Naturschutz, Recht

​Unsere Aufgaben 

Der allgemeine Schutz von Natur und Landschaft gehört zu den wichtigsten Aufgaben des Naturschutzes. Das Naturschutzreferat hat zahlreiche Instrumente, um die Natur und Landschaft als Lebensgrundlage und Erholungsraum für uns Menschen zu schützen, zu pflegen, zu gestalten und zu entwickeln.

Allgemeine Maßnahmen zum Schutz von Natur und Landschaft

  • Erhaltung der Natur durch Vermeiden von Eingriffen
  • Prüfung der Zulässigkeit von Eingriffen in Natur und Landschaft
  • Ausgleich von Beeinträchtigungen Finanzielle Förderung von Naturschutzmaßnahmen und Projekten
 

Das Naturschutzreferat ist nicht nur zuständig für die Ausweisung von Naturschutzgebieten. Wir sind auch an allen Verfahren und Vorhaben beteiligt, die innerhalb eines Naturschutzgebietes liegen und die diese beeinträchtigen können.

Besonderer Schutz von Natur und Landschaft

  • Ausweisen von Naturschutzgebieten und Naturparken
  • Aufbau des europäischen ökologischen Netzes „Natura 2000“
  • Sicherung der gesetzlich besonders geschützten Biotope
 

Wir entscheiden dann nach Recht und Gesetz, ob im Einzelfall eine naturschutzrechtliche Befreiung erteilt werden kann, ob das Vorhaben nur mit Auflagen oder Bedingungen zulässig ist oder ob es mit Rücksicht auf das Naturschutzgebiet nicht zugelassen werden kann.

Beteiligung des Naturschutzreferates an Verfahren

Das Naturschutzreferat ist auch an vielen anderen Verfahren, Planungen und Projekten außerhalb von Naturschutzgebieten als Träger öffentlicher Belange beteiligt. Dazu gehören beispielsweise Raumordnungsverfahren, Straßenplanungen, Regionalplanungen und Vorhaben in Natura 2000-Gebieten. Damit wollen wir die Belange des Naturschutzes bei Genehmigungen von Vorhaben und bei sonstigen Eingriffen in Natur und Landschaft sicherstellen.

Landschaftspflege

Wir koordinieren die Förderung der Landschaftspflege in den Landkreisen, kontrollieren die Maßnahmen und wickeln die Finanzierung von größeren Projekten wie z.B. dem Naturschutzgroßprojekt Baar ab. Auch die Förderung der Naturschutzzentren läuft über das Referat.

Nationaler und Internationaler Artenschutz

Zu unseren Aufgaben gehören rechtliche Aspekte im Zusammenhang mit streng geschützten Arten (z.B. Fledermäuse, Biber, Greifvögel). Auch sind wir zuständig für die Durchführung des Washingtoner Artenschutzabkommens und „Meldebehörde“ für die Haltung von geschützten Tieren und den Handeln mit Tieren und Pflanzen, die unter die Artenschutzbestimmungen fallen.

Naturschutzprojekte und Modellprojekte

 

 

  PLENUM-Projekt „Naturgarten Kaiserstuhl“

 

Der Kaiserstuhl ist in das „Projekt des Landes zur Erhaltung und Entwicklung von Natur und Umwelt“ (PLENUM) aufgenommen werden. Das Vorhaben trägt den Namen  „Naturgarten Kaiserstuhl“. Das Naturschutzreferat unterstützt sehr diese vom Land geförderte natur- und umweltverträgliche und auch nachhaltige Regionalentwicklung am Kaiserstuhl. Neben den Naturschutzzielen im engeren Sinne stehen hier die nutzungsbezogenen und integrativen Ziele im Vordergrund, die den Naturschutz mit den Handlungsfeldern Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Gewässerschutz, Vermarktung, Tourismus und Infrastruktur verbinden.
 
Zusammen mit den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen und allen Städten und Gemeinden des Kaiserstuhlgebietes werden hier zahlreiche ökologische und zugleich ökonomische Maßnahmen miteinander integrativ verknüpft und gemeinsame umgesetzt. Auch hier am Kaiserstuhl geht es - wie im Schwarzwald - um die für die Naturschützer und Naturnutzer wichtige Offenhaltung der Landschaft.

 rpf-ref56-plenum-bodensee-l.gif  PLENUM-Projekt „Westlicher Bodensee“

Das Modellprojekt Konstanz startete 1991 als ein bis dahin einzigartiges Projekt in Baden-Württemberg. Von 1994 - 2000 unterstützte die Europäische Union mit dem Förderinstrument „LIFE UMWELT“ das Modellprojekt Konstanz. Im Januar 2001 startete die erste PLENUM-Förderperiode. Seit 2007 wird in der zweiten PLENUM-Förderperiode die Arbeit der Modellprojekt Konstanz GmbH ebenfalls durch das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg sowie den Landkreis Konstanz und seit 2007 zusätzlich durch den Bodenseekreis fortgeführt. Diese Unterstützung sichert den Fortbestand des Modellprojektes bis ins Jahr 2011 und bietet somit die längerfristige Perspektive für eine nachhaltige Regionalentwicklung am westlichen Bodensee. Die PLENUM-Förderkulisse (Kreis Konstanz) wurde zum Anfang des Jahres 2007 um den westlichen Teil des Bodenseekreises (bis Stetten, Bermatingen, Deggenhausertal) erweitert.

Referatsleitung

 

Peter Stocks
Ltd. Regierungsdirektor
Telefon  0761 208-4233
EMail abteilung5@rpf.bwl.de

Stellvertretung

Holger Steenhoff
Regierungsdirektor
Telefon  0761 208-4235
EMail abteilung5@rpf.bwl.de