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Natura 2000 Managementpläne (MaP) des Regierungspräsidium Freiburg

Natura 2000-Managementplan
Hochschwarzwald um Hinterzarten

​Das FFH-Gebiet 8114-341 „Hochschwarzwald um Hinterzarten“, besteht aus zahlreichen Teilgebieten, die sich mit einer Gesamtfläche von 1.828 ha über das Höllental, Zastler Tal, Seebachtal bis zum Urseetal und Windgfällweier erstrecken. Mit Buchenbach, Breitnau, Feldberg, Hinterzarten, Lenzkirch, Oberried und Titisee-Neustadt haben insgesamt sieben Gemeinden Anteil am Gesamtgebiet, welches vollständig im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald liegt.

Es ist geprägt durch ein reichhaltiges, eng verzahntes Mosaik von, für den Schwarzwald typischen, Grünland-, Nieder- und Hochmoorbiotopen sowie naturnaher Wälder mit Felsen und Schutthalden.

Wesentliche Teile des FFH-Gebiets - knapp zwei Drittel - sind von Wald bedeckt. Neben den Hainsimsen-Buchenwäldern prägen in den höheren Lagen insbesondere die Lebensraumtypen Subalpine Buchenwälder und Schlucht- und Hangmischwälder das Gebiet. Wichtige Bestandteile des Gebietes sind zudem die Moore wie das Hinterzartener Moor, das Eschengrundmoos oder das Urseemoor, welche als Naturschutzgebiete ausgewiesen sind. Sie beherbergen eine wertvolle Hoch-, Übergangs- und Niedermoorvegetation mit einer Vielzahl an seltenen Pflanzen- und Tierarten, die z.T. seit der Eiszeit hier überdauert haben.

Durch den großen Höhenunterschied von nahezu 1.000 Metern und der jahrhundertelangen Nutzung existiert eine beeindruckende Vielfalt an Lebensräumen innerhalb des FFH-Gebiets. Durch die traditionelle landwirtschaftliche Nutzung der Allmendweiden, entstanden ausgedehnte artenreiche Borstgrasrasen und Berg-Mähwiesen. Teile des Fließgewässernetzes werden von Auenwäldern begleitet und bieten Lebensraum für die Groppe und das Bachneunauge. In den Oberläufen des Weilers- und Zastlerbachs findet sich zudem noch der heimische Steinkrebs.

Das FFH-Gebiet überlagert sich in Teilbereichen mit dem Vogelschutzgebiet „Südschwarzwald“, dies wird in einem gesonderten Managementplan bearbeitet. Teile des FFH-Gebiets sind einem hohen Nutzungsdruck durch Erholungssuchende / Tourismus sowie durch Outdoor-Sportarten - vor allem Wintersport - ausgesetzt.

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Regierungspräsidium Freiburg
Abteilung 5
Referat 56
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malte.bickel(at)rpf.bwl.de