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RP Freiburg, Umwelt
  • Abteilung 5
    06.02.2019
    Regierungspräsidium Freiburg lässt wegen Pilzbefall einige Bäume am Leopoldskanal bei Riegel (Kreis Emmendingen) fällen
    Spezialist stellt umfangreiche Schäden an etwa sieben Bäumen fest // Andere Bäume werden durch Pflege für die Zukunft fit gemacht

    Das Regierungspräsidium Freiburg lässt am Leopoldskanal zwischen der Brücke der L 113 bei Riegel und der Kenzinger Brücke auf der Kreisstraße Richtung Weisweil (Kreis Emmendingen) etwa sieben Bäume wegen Pilzbefalls fällen. Die Arbeiten werden zwischen Montag, 11. bis Donnerstag, 28. Februar durch den Betriebshof Riegel des Regierungspräsidiums Freiburg erledigt, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Die Gehölzpflege ist notwendig, da ein Baumpflegespezialist im Herbst 2018 festgestellt hat, dass einige Bäume durch aggressive und holzzersetzende Pilzen stark befallen sind und dass die Kronen sehr viel Totholz enthalten. Teile des Stamms sind bei einigen Bäumen ebenfalls faul. Wegen dieser gravierenden Schäden geht die Verkehrssicherheit eindeutig vor. Da die Bäume direkt am Hochwasserdamm des Leopoldskanals am Fuß- und Radweg stehen, besteht nach dem Urteil des Experten ein großes Risiko, dass Kronenteile bei starkem Wind herunterfallen könnten.

    Betroffen von der Fällung sind sieben mittlere bis große Bäume, die leider nicht erhalten werden können. Selbstverständlich werden die gefällten Bäume durch Neupflanzungen entlang des Leopoldskanals ersetzt. Um den möglichst langfristigen Erhalt aller anderen 300 Bäume sicherzustellen, ist eine umfangreiche Gehölzpflege angedacht. Dazu werden die Kronen gepflegt und gesichert, Totholz entfernt und die jungen Bäume aufgepäppelt. Während der Arbeiten kann es in einzelnen Abschnitten zu kurzfristigen Sperrung der Fuß- und Radwege auf dem Hochwasserdamm kommen. Es besteht die Möglichkeit, jeweils die Wege auf der anderen Kanalseite zu nutzen. Die Bevölkerung wird hierfür um Verständnis gebeten.