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RP Freiburg, Umwelt
  • Abteilung 5
    28.08.2019
    Regierungspräsidium entfernt Bewuchs und Erde an der Rench
    Wasserabfluss bei Hochwasser soll gewährleistet bleiben // Arbeiten dauern bis Mitte September
     Regierungspräsidium entfernt Bewuchs und Erde an der Rench - Wasserabfluss bei Hochwasser soll gewährleistet bleiben // Arbeiten dauern bis Mitte September

    Der Landesbetrieb Gewässer des Regierungspräsidium Freiburg (RP) entfernt zurzeit Bewuchs und angeschwemmte Erde an der Rench zwischen Müllener Wehr und dem Oberkircher Ortsteil Stadelhofen (Ortenau). Damit soll eine weitere Begrünung der Kiesinseln verhindert werden. Diese Begrünungen seien inzwischen so stark bewachsen, dass sie bei Hochwasser den Wasserabfluss behindern könnten, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde. Die Arbeiten sollen Mitte September abgeschlossen sein.   

    In diesem Abschnitt wurde vor Jahren als Versuch die sog. Vorländer zum Gewässerbett hin entfernt. Damit sollte getestet werden, wie sich die Rench innerhalb der Hochwasserschutzdämme ihr Gewässerbett von alleine umgestaltet. Entstanden seien mehrere große Kiesinseln, das Gewässer habe sich verschiedene neue Läufe gesucht.   

    Durch kleinere Hochwasser der vergangenen Jahre habe sich sehr viel Sand und Erde auf den Kiesinseln abgelagert. Diese Auflandungen seien in der Zwischenzeit stark bewachsen und könnten wegen ihrer Höhe den Hochwasserabfluss behindern. Um eine weitere Begrünung der Kiesinseln zu verhindern und zu gewährleisten, dass die Rench bei Hochwasser leistungsfähig bleibt, werde nun durch gezielte Räumung des Bewuchses und der angeschwemmten Erde hier entgegengewirkt, so Simon Spinner vom RP.    

    Die aufgelandete Erde werde zwischen 10 und 80 Zentimeter stark abgegraben und weggefahren. Die Kiesinseln blieben in Ihrer Grundstruktur aber erhalten. Der nun wieder freiliegende Kies könne sich beim nächsten Hochwasser wieder frei umlagern und so neue Strukturen bilden. Dadurch entstünden wieder wertvolle Lebensräume für Kiesbrüter wie bspw. dem strenggeschützten Flussregenpfeifer, der an der Rench bereits in anderen Abschnitten brüte.