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RP Freiburg, Umwelt
  • Abteilung 5
    08.05.2020
    Regierungspräsidium fördert Kanalbau in Lottstetten (Kreis Waldshut) mit weiteren 646.000 Euro
    Regierungspräsidentin Schäfer: „Investition in zukunftsfähige Infrastruktur“

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) fördert den Bau eines Schmutzwasser- und eines Regenwasserkanals in der Dietenbergstraße in Lottstetten (Landkreis Waldshut) im zweiten Bauabschnitt mit 646.000 Euro. Dies entspricht in etwa der Hälfte der Gesamtkosten. „Mit der Erneuerung des Kanalsystems leistet die Gemeinde Lottstetten einen wichtigen Beitrag zum Schutz des Trinkwassers und der Umwelt. Diese Investition in eine zukunftsfähige Infrastruktur unterstützen wir gerne“, erklärte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. 

    Im Vorfeld des Ausbaus der Dietenbergstraße in Lottstetten wird das Kanalsystem erneuert. Derzeit erfolgt die Entwässerung im so genannten Mischsystem, das heißt, Schmutzwasser- und Regenwasser werden im gleichen Kanal abgeleitet. Dieses Mischsystem wir nun in ein Trennsystem umgewandelt, indem für das Schmutzwasser und für das Regenwasser getrennte Kanäle gebaut werden. Ziel der Maßnahme sei es, den Anfall von so genanntem Fremdwasser in der Kläranlage zu reduzieren, teilt das RP mit. Wasser aus Quellen, Drainagen und Regenwasser werde künftig nicht mehr in das Kanalsystem, sondern direkt in einen Graben eingeleitet. Zudem werde der bestehende weiterführende Mischwasserkanal zur Kläranlage entlastet.   

    Aufgrund der begrenzten Fördermittel musste das Vorhaben in zwei Bauabschnitte aufgeteilt werden, heißt es aus dem RP. Bereits im vergangenen Jahr sei der erste Bauabschnitt bei Kosten von ca. 1,32 Millionen Euro mit 783.800 Euro bezuschusst worden. Der zweite Bauabschnitt umfasse nun den Bereich der Dietenbergstraße von der Kreuzung Alpenblickweg bis zur Kreuzung Panoramaweg. In der Summe investiert damit die Gemeinde Lottstetten rund 2,68 Millionen Euro und das Land 1,43 Millionen Euro.