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RP Freiburg,  Schule und Bildung
  • Abteilung 7
    19.02.2018
    Abwechslungsreich, bilingual und informativ in die Zukunft
    Schülerinnen und Schüler präsentieren beim trinationalen Kongress naturwissenschaftliche Projekte
    Der Deutsch-französische Tag diente als Ausgangspunkt für den vom 7. bis 8. Februar 2018 in Offenburg stattfindenden 10. Trinationalen Schülerkongress der Naturwissenschaft und Technik. Ziel der Veranstaltung ist es die Motivation der Schülerinnen und Schüler an naturwissenschaftlich-technischen Fragestellungen zu fördern und über das gemeinsame Interesse den interkulturellen Austausch und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Oberrheingebiet weiterzuentwickeln. Die über 146 Teilnehmer kamen aus über 20 Schulen aus dem Elsass, Baden-Württemberg und der Nordwestschweiz. Sie trafen sich auf dem Campus Offenburg der Hochschule Offenburg um ihre naturwissenschaftlich-technischen Projekte vorzustellen und gemeinsam darüber zu diskutieren. Auf einem Marktplatz und in Vorträgen konnten sich die Teilnehmer über Projekte aus Schule und Universität informieren. Auf Führungen lernten Sie das Angebot der Hochschule Offenburg kennen. Die Schirmherrschaft hatten die Académie de Strasbourg und das Regierungspräsidium Freiburg. Die Leitung und Moderation der beiden Kongresstage lag in den Händen von Hervé Furstoss (Lycée Louis Armand, Mulhouse) und Ingo Kilian (Kreisgymnasium Bad Krozingen).
     
    Im Hörsaal der Hochschule konnten auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Schülerinnen und Schüler willkommen geheißen werden. Die Teilnehmer kamen aus dem Elsass, der Nord-West-Schweiz und aus drei Regierungsbezirken Baden-Württembergs - Freiburg, Stuttgart und Karlsruhe. Das Programm war abwechslungsreich, bilingual und informativ. Neben den Vorträgen hatten die Schülergruppen die Möglichkeiten ihre Projekte auf dem Marktplatz der Möglichkeiten zu präsentieren. Insgesamt stellten die Schüler ihre Projekte an 36 Ständen vor. Neben anschaulichen Postern hatten die Schüler tolles Anschauungsmaterial mitgebracht, dass sie stolz den Teilnehmern erläuterten. Neben den 146 Schülerinnen und Schüler, die zweitägig am Kongress teilnahmen, besuchten an beiden Kongresstagen jeweils über 70 Tagesgäste den Kongress. Diese Schüler aus Straßburg, Bad Säckingen und Ettenheim nutzen die Gelegenheit sich über die Projekte zu informieren und um eigene Projektideen für ihren Unterricht zu entwickeln. Aus dem Regierungsbezirk Freiburg präsentierten Schülergruppen aus Bad Krozingen, Kirchzarten, Steinen, Villingen und Lörrach ihre Projekte.

    Dem trinationalen Gedanken verbunden präsentierten drei Referenten aus den Partnerländern auf dem Kongress. Prof. Dr. Stefan Hensel von der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der Hochschule Offenburg berichtete in seinem Vortrag „3D-Kartierung mit mobilen Robotern!“ über den aktuellen Stand der Erstellung digitaler Karten mit mobilen Robotersystemen.  Dr. Tibor Gyalog von der Fachhochschule Nordwestschweiz begeisterte die Schülerinnen und Schüler in seinem Vortrag „Heuschreckenpulver und Functional Food als Ernährung der Zukunft?“ für eine etwas andere Ernährungsweise, die vor Ort gleich getestet werden konnte. Im Vortrag von PhD. Heddy Arab vom Observatoire astronomique de Strasbourg mit dem Titel "The interstellar medium: from shadow to light" erhielten die gebannten Zuhörer einen anschaulichen Einblick in die Geburt und den Tod von Sternen.

    Insgesamt hatten sieben Schülergruppen die Möglichkeit ihre Projekte im Rahmen einer Präsentation im Auditorium vorzustellen. Dabei faszinierte insbesondere die Fähigkeit der Schüler ihre Projekte einerseits spannend als auch verständlich in den beiden Kongresssprachen Deutsch und Französisch, manchmal auch Englisch, zu vermitteln. An beiden Kongresstagen lauschten jeweils über 70 Tagesgästen ihren Vorträgen. Den Anfang machten Leon Bartmann und Nico Gassert vom Kreisgymnasium Bad Krozingen, die ihre selbstgebaute, vollautomatische „Disco in the Box“ vorstellten. Die Schüler vom Hans-Thoma-Gymnasium/Schülerforschungszentrum phaenovum Lörrach berichteten über ihr Projekt „Pill-O-Mat“, bei dem es darum geht, Pillen korrekt zu dosieren. Weitere Vorträge kamen von Schülerinnen und Schülern der Albert-Schweitzer-Schule Villingen, vom Lycée Louis Armand in Mulhouse, vom Lycée Marguerite Yourcenar in Erstein und vom Gymnasium Münchenstein. Die Schülergruppe vom Gymnasium Thun berichtete über ihre Analyse des Vogelflügels.
     
    Das Grußwort von Seiten des Regierungspräsidiums Freiburg richtete Regierungsschuldirektor Thomas Steiner an die Teilnehmer. In seiner Rede betonte er im Einklang mit den Repräsentanten auf französischer Seite die besondere Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit gerade auch im schulischen Kontext und erläuterte die Wichtigkeit und den Stellenwert einer frühzeitigen und kontinuierlichen naturwissenschaftlich-technischen Grundbildung in unserer Region. Weitere Ehrengäste waren Dominique Drouard von der Académie de Strasbourg und der Prorektor der Hochschule Offenburg Professor Dr. Thomas Breyer-Mayländer, die beide ebenfalls die gute grenzüberschreitende Zusammenarbeit betonten.
     

    Zum Abschluss erfolgte die Preisvergabe des Poster-Wettbewerbs (gefördert durch den Fond der Chemischen Industrie). Hierbei waren alle Projekte aufgerufen worden ein möglichst anschauliches Poster zu erstellen. Der geteilte erste Preis mit jeweils 200 Euro dotiert ging an die Projekte des Lycées Louis Armand in Mulhouse (Zugsimulator), die Schülerinnen des Hans-Thoma-Gymnasiums Lörrach (Ölpesteindämmung mit Haaren) und an die Schüler des Gymnasiums Thun (Vogel- und Segelflug).

    Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Académie de Strasbourg, dem Regierungspräsidium Freiburg, dem Kultusministerium Baden-Württemberg, dem Chemieverband BW, dem Fond der Chemischen Industrie, die Herrenknecht AG, der Dr. Karl Eisele & Elisabeth Eisele Stiftung und die Gisela und Erwin Sick Stiftung.