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  • Abteilung 2 - Beteiligung
    08.02.2019
    SCOPING-Verfahren: Zubeseilung der 380-kV-Höchstspannungsfreileitung Daxlanden-Kühmoos der Amprion GmbH

    Information zum Projekt

    Die Amprion GmbH beabsichtigt, ihre Stomleitung von Daxlanden nach Kühmoos auszubauen. Es soll ein zusätzlicher Stromkreis weitgehend auf den bestehenden Masten installiert werden. Zudem soll die Spannung von 220 kV auf 380 kV erhöht werden.
    Die Leitung verläuft durch den Ortenaukreis, den Landkreis Emmendingen, den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, die Stadt Freiburg, den Landkreis Lörrach und den Landkreis Waldshut.
    Die Amprion GmbH hat als Vorhabenträger beantragt, über den Umfang der Umweltuntersuchungen informiert zu werden. Dazu findet eine Besprechung der Behörden statt.

    Information zum derzeit laufenden Scoping-Verfahren

    Was ist ein Scoping-Verfahren:
    In diesem wird der inhaltliche und räumliche Untersuchungsrahmen für die einzelnen Schutzgüter (z. B. Menschen, Tiere, Pflanzen) festgelegt.  Die hierauf aufbauende sog. Umweltverträglichkeitsstudie ist die Grundlage der weiteren Planung. Sie prognostiziert die voraussichtlich zu erwartenden Projektauswirkungen auf die jeweiligen Schutzgüter.
    Zuständig für die Durchführung des Scoping-Verfahrens ist die Planfeststellungsbehörde, hier das Referat 24 beim Regierungspräsidium Freiburg.

    Nächster Schritt im Verfahren ist der Scoping- Termin (öffentlich):

    Teil des Scoping-Verfahrens ist der sog. Scoping-Termin. Die Planfeststellungsbehörde gibt damit dem Vorhabenträger, den Behörden und den Verbänden die Gelegenheit zu einer Besprechung über Gegenstand, Umfang und Methoden der Umweltverträglichkeitsprüfung sowie sonstige für die Durchführung der Umweltverträglichkeitsprüfung erhebliche Fragen.

    Der Scoping-Termin findet statt am
    Freitag, den 22. Februar 2019 um 10.00 Uhr
    im Raum Ortenau im Regierungspräsidium Freiburg,
    Bissierstr. 7, 79114 Freiburg i. Br.


    Der Termin ist nach § 13 Abs. 3 S. 4 des Umweltverwaltungsgesetzes Baden-Württemberg öffentlich, soweit nicht geheimhaltungsbedürftige Tatsachen zur Sprache kommen und ein Besprechungsteilnehmer den Ausschluss der Öffentlichkeit beantragt oder die Behörde den Ausschluss von Amts wegen anordnet. Die Planfeststellungsbehörde geht im konkreten Fall davon aus, dass der öffentlichen Durchführung nichts entgegensteht. Damit besteht für Interessierte die Möglichkeit, bei dem Termin anwesend zu sein und zuzuhören.

    Wie geht es nach dem Scoping-Termin weiter?
    Nach dem Scoping-Termin unterichtet die Planfeststellungsbehörde den Vorhabenträger über die beizubringenden Unterlagen. Auf dieser Grundlage werden die vorbereitenden Arbeiten zur Erstellung der Umweltverträglichkeitsstudie durchgeführt (insbesondere Kartierungen von Flora und Fauna).


    Kontakt: referat24@rpf.bwl.de