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Startseite des Internetauftritts des Regierungspräsidiums Freiburg

Schnellstart

  • 27.11.2020
    Radschnellweg von Freiburg nach Waldkirch und Emmendingen: Digitale Auftaktveranstaltung am 14. Dezember
    Regierungspräsidium und Stadt Freiburg laden zum Mitmachen ein

    Start der Bürgerbeteiligung für den Radschnellweg von Freiburg nach Waldkirch und Emmendingen „RS 6“: Zur öffentlichen Auftaktveranstaltung am 14. Dezember von 19 bis 21 Uhr laden das Regierungspräsidium Freiburg (RP) und die Stadt Freiburg ein. Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Veranstaltung im Online-Format statt. Mit dabei sind Landesverkehrsminister Winfried Hermann, Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Oberbürgermeister Martin Horn. 

    Auf dem Programm steht neben der Präsentation des aktuellen Planungsstands mit ersten möglichen Streckenvarianten des Radschnellwegs auch die Vorstellung des weiteren Planungsverlaufs. Von zentraler Bedeutung sei dabei die Beteiligung der Öffentlichkeit, heißt es aus dem RP. Durch die Mitwirkung ortskundiger Bürgerinnen und Bürger erhoffen sich die Planer wichtige Hinweise und Ideen. Mit einem Ausblick auf künftige Veranstaltungen und die neue Projektwebsite mit der Möglichkeit zur Onlinebeteiligung wollen die Behörden zum Mitmachen einladen. 

    Eine Teilnahme an der Informationsveranstaltung ist nur mit vorheriger Anmeldung im Internet unter www.kurzelinks.de/rs6 möglich.

     

    Hintergrundinformation zum Radschnellweg:

    Die eigenständige, durchgängige und breite Trasse des Radschnellwegs soll ein störungsfreies, sicheres Vorankommen ermöglichen und damit insbesondere Pendlern den Umstieg auf das umweltfreundliche Verkehrsmittel erleichtern. Das Verkehrspotenzial auf der Hauptachse im Raum Freiburg liegt bei bis zu 12.000 Radfahrern am Tag – damit belegt der RS 6 einen Spitzenplatz im Land. 

    Die insgesamt rund 21 Kilometer langen Teilstrecken des Radschnellwegs von der Stadtgrenze Freiburgs bis nach Waldkirch und Emmendingen plant und baut das RP im Auftrag des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg. Die Planung kostet hierfür rund 1,4 Millionen Euro. Davon steuert das Bundesverkehrs­ministerium rund 1,1 Millionen Euro bei. Planung und Bau der fünf Kilometer langen Strecke auf dem Stadtgebiet erfolgen durch die Stadt Freiburg. Ziel ist, dass der RS 6 bis 2028 gebaut wird. Unproblematische Streckenabschnitte sollen jedoch vorgezogen und beschleunigt umgesetzt werden.

     

     

  • Abteilung 2
    26.11.2020
    Regierungspräsidium leitet Planfeststellungsverfahren für den Umbau der Leitungsanschlüsse im Umspannwerk Eichstetten ein
    Auslegung der Planunterlagen ab Montag, 30. November

    Das Regierungspräsidium (RP) Freiburg hat das Planfeststellungsverfahren für den Umbau der Leitungsanschlüsse im Umspannwerk Eichstetten eingeleitet. Wie das RP mitteilt, liegen die Planunterlagen von Montag, 30. November bis Freitag, 22. Januar in den Gemeinden Eichstetten, Teningen und Bahlingen zur Einsicht aus. 

    Im Zusammenhang mit der Erweiterung des Umspannwerks Eichstetten plant die TransnetBW GmbH die Veränderung der Leitungsanschlüsse an das Umspannwerk. Dazu sollen mehrere Freileitungsanlagen umgebaut und dabei insgesamt elf Leitungsmasten neu errichtet, sechs Masten zurückgebaut und zwei Masten verstärkt werden. Der Umbau der Leitungsanschlüsse soll über einen Zeitraum von zwei Jahren stattfinden, jeweils in Abschnitten von Abspannmast zu Abspannmast. Die Arbeiten werden zum Großteil im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald stattfinden. Lediglich die für die Zuwegung benötigten Flächen befinden sich teilweise im Landkreis Emmendingen. 

    Genehmigungsbehörde der Erweiterung des Umspannwerks ist das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald. Das RP weist darauf hin, dass durch diese Vorhaben Spannungsebene und Übertragungsleistung nicht verändert werden. Dies erfolge erst im nächsten Schritt mit der geplanten Netzverstärkung Daxlanden-Eichstetten auf eine Spannung von 380 kV, für die dann ein weiteres Planfeststellungsverfahren anstehe.

    Die Gemeinden machen die Auslegung der Planunterlagen ortsüblich bekannt. Dabei informieren sie auch über die Räumlichkeiten, die Öffnungszeiten und die Möglichkeit zur Erhebung von Einwendungen. Bürgerinnen und Bürger, deren Belange durch das Vorhaben berührt werden, können bis zum 5. Februar Einwendungen erheben.  

    Die Unterlagen können ab dem 30. November auch auf der Internetseite des Regierungspräsidiums www.rp-freiburg.de unter der Rubrik „Aktuelles“ eingesehen werden.

     

     

  • Abteilung 4
    26.11.2020
    Sanierungsarbeiten an der Donaubrücke bei Geisingen (B 31, Kreis Tuttlingen)
    Ab Montag Behinderungen für den Straßenverkehr

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP), mitteilt, finden ab Montag, 30. November, an der Donaubrücke bei Geisingen (Kreis Tuttlingen) im Zuge der
    B 31 Sanierungsarbeiten statt. Dazu muss die Bundesstraße voraussichtlich zwei Wochen lang halbseitig gesperrt werden. Der Verkehr wird in dieser Zeit per Ampel an der Baustelle vorbeigeführt. 

    Wie das RP mitteilt, müssen an der Brücke die verschlissenen Gleitlager und Gleitfedern erneuert werden, um größere Schäden zu vermeiden. Das RP bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Behinderungen.

     

  • SGZE
    25.11.2020
    Überwachungskommission Fessenheim (CLIS): Regierungspräsidentin Schäfer begrüßt Abtransport aller Brennelemente bis Ende 2023 und fordert konkretere Angaben zu Sicherheitsvorkehrungen für die Abklingbecken

    Die radioaktiven Brennstäbe, die nach der Abschaltung des Kernkraftwerks im elsässischen Fessenheim in den Abklingbecken abkühlen, werden bis spätestens 31. Dezember 2023 vollständig abtransportiert. Dies hat Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer von der Überwachungskommission (CLIS) berichtet, die am Dienstag im Rahmen einer Videokonferenz tagte. Die Frist habe die französische nukleare Atomaufsichtsbehörde ASN mit der EDF, der Betreiberin des Ende Juni stillgelegten Kernkraftwerks, vereinbart und am 17. November verabschiedet. 

    „Wir setzen uns vehement dafür ein, dass der Abtransport aller Brennelemente dennoch so früh wie möglich und somit schon vor dem 31. Dezember 2023 abgeschlossen wird. Gleichzeitig sollte die ASN eine umfassende Darstellung der bestehenden Sicherheitsvorkehrungen für die Abklingbecken von der EDF einfordern, wir brauchen hier konkretere Angaben“, erklärte Regierungspräsidentin Schäfer. Die Kühlung der Abklingbecken müsse bei einem Stromausfall in Folge externer Ereignisse wie Erdbeben, aber auch Flugzeugabstürze oder Anschläge aufrecht erhalten bleiben. 

    Bereits bei der CLIS-Sitzung im Oktober 2019 hatte Schäfer nach den Sicherheitsvorkehrungen gefragt. Insbesondere geht es um die Frage, welchen Einwirkungsstärken externer Ereignisse die Becken und ihre Kühlsysteme standhalten können. Fraglich ist zudem, welche Karenzzeiten zur Einleitung von Notfallmaßnahmen bei Ausfall der Lagerbeckenkühlung bestehen. Da weder während noch nach der Sitzung im vergangenen Jahr Antworten erfolgt waren, hatte das Regierungspräsidium im April 2020 in Abstimmung mit dem Umweltministerium die Fragen schriftlich eingereicht. In der Sitzung am Dienstag forderte das Regierungspräsidium erneut Antworten. Die ASN bestätigte, dass die EDF bis Ende 2020 die bereits bestehenden Notstromaggregate stärken müsse. Es wurde jedoch keine Aussage darüber getroffen, bei welchen Einwirkungsstärken die Aggregate noch standhalten und die Kühlung der Becken aufrechterhalten werden kann. Das RP kündigte an, bei diesem Thema nachzufassen. 

    Die Regierungspräsidentin erläuterte, dass sich mit der Stilllegung des Kernkraftwerks das Risiko eines atomaren Unfalls zwar deutlich minimiert habe. Vollständig gebannt sei die Gefahr allerdings erst, wenn die radioaktiven Brennstäbe nach dem Abklingen in die Wiederaufbereitungsanlage nach La Hague transportiert worden sind. Die deutsche Seite werde auch den dann folgenden Rückbau des Kernkraftwerks wachsam verfolgen. Dazu forderte das Regierungspräsidium in der Sitzung eine grenzüberschreitende Umweltverträglichkeitsprüfung.

     

  • Abteilung 5
    24.11.2020
    Managementplan für FFH-Gebiet Kandelwald, Rosskopf und Zartener Becken (Landkreise Emmendingen, Breisgau-Hochschwarzwald und Stadt Freiburg) liegt vor
     Diese Blumenwiese im Wittental bei Stegen ist Lebensraum vieler Insektenarten. Foto: faktorgrün

    Vom Dohlenkrebs im Ibenbach bei Buchenbach über die Wimperfledermaus auf dem Dachboden des Freiburger Friedrich-Gymnasiums bis zum Hirschkäfer im Gundelfinger Wald: Die biologische Vielfalt im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH) „Kandelwald, Rosskopf und Zartener Becken“ in Freiburg und vor den Toren der Stadt ist groß. Um diese natürlichen Schätze zu erhalten und zu entwickeln, hat das Regierungspräsidium Freiburg (RP) einen Managementplan erarbeitet, der jetzt fertiggestellt ist und am 26. November veröffentlicht wird. 

    Das rund 2.200 Hektar große FFH-Schutzgebiet „Kandelwald, Rosskopf und Zartener Becken“ zählt zu den 212 FFH-Gebieten in Baden-Württemberg, die zusammen mit den Vogelschutzgebieten Teil des europäischen Natura 2000-Netzes sind. Es erstreckt sich über die Städte Freiburg und Waldkirch sowie die Gemeinden Glottertal, Gundelfingen, Kirchzarten und weitere Gemeinden.  

    Zur Umsetzung des Managementplans sind jetzt die Landratsämter, Städte und Gemeinden, Eigentümer und Bewirtschafter aufgerufen, sich vor Ort für den Schutz und die Erhaltung der heimischen Tier- und Pflanzenarten einzubringen und deren Lebensräume zu sichern. Der Managementplan enthält Vorschläge für die Fließgewässer sowie für die Bewirtschaftung und Pflege von Flächen. In Bächen mit sehr seltenen Dohlen- und Steinkrebsen ist zum Beispiel das Einbringen der Krebspest durch Präventionsmaßnahmen zu verhindern. So soll bei Unterhaltungsmaßnahmen am Gewässer das Personal der Bauhöfe entsprechend geschult werden. Zur Offenhaltung von Wiesen und Weiden sollen junge Gehölze zurückgedrängt werden. Die Fortsetzung der naturnahen Waldwirtschaft soll den Bestand der Lebensraumtypen im Wald sichern. 

    Der Managementplan ab 26. November im Internet:
    www.lubw.baden-wuerttemberg.de/natur-und-landschaft/map-endfassungen. Eine Einsichtnahme ist zudem bei den Fachbehörden in den Landratsämtern Emmendingen, Breisgau-Hochschwarzwald und bei der Stadt Freiburg sowie im Regierungspräsidium zu den üblichen Öffnungszeiten nach telefonischer Anmeldung möglich. 

    Information und Film zum FFH-Gebiet „Kandelwald, Rosskopf und Zartener Becken“ ab 26. November unter „Aktuelles“ auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Freiburg: www.rp-freiburg.de 

    Hintergrundinfo Natura 2000:

    In Baden-Württemberg gibt es insgesamt 212 FFH-Gebiete, die mit den Vogelschutzgebieten Teil des europäischen Natura 2000-Netzes sind. Für jedes der 59 FFH-Gebiete im Regierungsbezirk Freiburg erarbeitet das Regierungspräsidien einen Naturschutzfachplan. Dieser sogenannte Managementplan durchläuft einen Beirat sowie eine öffentliche Auslegung. Bisher sind 50 Managementpläne im Regierungsbezirk Freiburg fertig und veröffentlicht, neun sind noch in Bearbeitung.

     

  • Abteilung 4
    23.11.2020
    Brücke am Strohbacher Kreuz (L 99, Gengenbach, Ortenau) wird gesperrt
    Verkehr wird über Fußbach und Biberach umgeleitet

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, muss die Brücke über die B 33 am Strohbacher Kreuz (L 99, Gengenbach Süd, Ortenau) zwischen Donnerstag, 26. November, 6 Uhr, und Montag, 30. November, 5:30 Uhr wegen Betonarbeiten gesperrt werden. Der Verkehr auf der L 99 zwischen Gengenbach und dem Ortsteil Strohbach wird über Fußbach und Biberach umgeleitet. Der Verkehr auf der B 33 sei von der Sperrung nicht betroffen. Das RP weist darauf hin, dass die Sperrung unumgänglich sei, weil der neue Beton ausreichend Zeit zum Aushärten benötige. Ansonsten seien Schäden am Beton zu befürchten.

     

  • Abteiiung 4
    23.11.2020
    Landesstraße 108 zwischen Hornberg-Reichenbach und Fohrenbühl (Ortenau) ab Freitag, 27. November, wieder frei befahrbar
    Regierungspräsidium: Weiträumige Umfahrungen werden aufgehoben

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, wird die L 108 zwischen Hornberg-Reichenbach und Fohrenbühl (Ortenau) im Laufe des Freitags, 27. November, wieder für den Verkehr freigegeben.     

    Wegen der aufwändigen Sicherung einer Böschungsrutschung sowie der Sanierung einer Stützmauer oberhalb des Hofbauernhofes war die Landesstraße seit Anfang Oktober voll gesperrt. Die geplante Freigabe hatte sich wegen wichtiger Änderungen in der Bauausführung um zwei Wochen verzögert. Die Verkehrsteilnehmer mussten wegen der Sperrung erhebliche Umwege in Kauf nehmen.

     

  • Abteilung 5
    20.11.2020
    Rückverlegung des Elzdamms (Kreis Emmendingen): Regierungspräsidium veröffentlicht Ergebnisse der Online-Bürgerbeteiligung

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat die Ergebnisse der Online-Bürgerbeteiligung zur Rückverlegung des Elzdamms zwischen Emmendingen-Wasser und dem Kollmarsreuter Wehr veröffentlicht. Auf der Internetseite der Behörde unter „Aktuelles“ sind über 30 Vorschläge von Bürgerinnen und Bürger aufgeführt, die nun in die Planung des Projekts einfließen: www.rp-freiburg.de 

    Da die Informationsveranstaltung aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie geplant stattfinden konnte, hatten die Bürgerinnen und Bürger bis Ende August die Möglichkeit, sich auf der Internetseite des RP über die Pläne zur Renaturierung und Dammrückverlegung zu informieren und ihre Anregungen einzubringen. „Inzwischen haben wir die eingereichten Anregungen und Ideen aber auch die Kritik mit den Projektbeteiligten und Planern ausgewertet“, berichtet Frank Bödeker vom RP. 

    Zum Beispiel sei vielfach der Wunsch geäußert worden, auf beiden Seiten der Elz befestigte Radwege einzuplanen. Asphaltiert werden könnten die Dammkronenwege aus ökologischen Gründen zwar nicht, so Bödeker. Vorgesehen sei aber eine Deckschicht, die mit dem Rad gut zu befahren sei. Weitreichende Konsequenz hatten die Anmerkungen der Bürger zum geplanten Rückstau in den Kollmarsreuter Baggersee bei Hochwasser: Sie hatten darauf hingewiesen, dass ein Rückstau für die Naherholung aber auch für Flora und Fauna des Sees negative Auswirkungen haben würde. Nach eingehender Diskussion haben die Projektbeteiligten und Planer diese Variante nun verworfen.  

    Momentan arbeitet das Regierungspräsidium die Pläne für das Projekt weiter aus. „Wir hoffen, die Bevölkerung zu einem späteren Zeitpunkt nochmals in einer öffentlichen Veranstaltung über den Stand der Planungen informieren zu können“, so Bödeker. Er bedankte sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich bislang beteiligten. 

    Der Landesbetrieb Gewässer im RP plant, die bestehenden Hochwasserschutzdämme der Elz zwischen Emmendingen-Wasser und dem Kollmarsreuter Wehr ins Hinterland zu verlegen und die Elz in diesem Abschnitt zu renaturieren. Damit soll dem Fluss mehr Raum zur naturnahen Eigenentwicklung gegeben und gleichzeitig der Hochwasserschutz verbessert werden. Dabei sollen auch Aspekte des Naturschutzes und der Naherholung berücksichtigt werden.

     

  • Abteilung 7
    19.11.2020
    Spielerisch Französisch lernen: Regierungspräsidium stellt trinationale Sprachlern-App „Avenkraft“ vor
    Zielgruppe sind Jugendliche, die sich für den Arbeitsmarkt in der Grenzregion fit machen wollen

    Französisch und Deutsch lernen, um sich für den Arbeitsmarkt in der Grenzregion fit zu machen: Als Ergebnis eines grenzüberschreitenden Interreg-Projekts hat das Regierungspräsidium Freiburg (RP) jetzt die trinationale Sprachlern-App „Avenkraft“ vorgestellt. Die App, die zunächst auf Französisch und ab Februar 2021 auch auf Deutsch in den gängigen App Stores kostenlos zur Verfügung stehen wird, richtet sich an Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren ohne oder mit geringen Vorkenntnissen der jeweiligen Fremdsprache. Sie ermöglicht den Nutzerinnen und Nutzern, sich spielerisch einen Alltagswortschatz von ca. 400 Wörtern im Laufe einer odysseehaften Abenteuerreise entlang des Rheins anzueignen.  

    „Erfreulich ist, dass in Baden-Württemberg die Schülerzahlen im Fach Französisch wieder zaghaft ansteigen. Ziel muss es sein, dass junge Menschen in unserer Region über Kenntnisse der Sprache und Kultur der Nachbarn verfügen. Dies erhöht ihre Chancen auf dem trinationalen Arbeitsmarkt, wo die Nachfrage nach deutsch- und französischsprachigen Arbeitskräften steigt“, erklärt Klaus Schüle, Leiter der Stabsstelle für grenzüberschreitende Zusammenarbeit am RP. Die neue App „Avenkraft“ sei gerade für junge Menschen ein ideales Instrument, um sprachliche Hemmungen zu überwinden und sich auf dem trinationalen Arbeitsmarkt um einen Praktikumsplatz, eine Ausbildung oder einen Studienplatz zu bewerben. 

    Der Name der App setzt sich aus dem französischen Wort „Aventure“ (Abenteuer) und dem deutschen Wort „Superkraft“ zusammen. Sie wurde in den vergangenen zwei Jahren im Rahmen des EU-geförderten Interreg-Projekts „Rheingold“ unter Federführung des Departements Haut Rhin als gemeinschaftliches Produkt von 30 französischen, deutschen und schweizerischen Partnerinstitutionen am Oberrhein entwickelt. Dazu steuerten die EU und die Partner insgesamt rund 300.000 Euro bei. Bemerkenswert war in diesem Prozess die Einbeziehung der Zielgruppe: Deutsche, französische und schweizerische Schulklassen lieferten im Rahmen von sogenannten „Hackathons“ Ideen zur Gestaltung der Charaktere und liehen diesen sogar ihre Stimmen. Betreut durch das Regierungspräsidium Freiburg arbeiteten dabei auch drei Schulklassen des Kant-Gymnasiums in Weil am Rhein mit, begleitet von ihren Lehrkräften. 

    Im Zentrum der Sprachlern-App steht das Interagieren durch Spracheingabe. Der Nutzer wird ermutigt, mündlich auf Fragen und Antworten zu reagieren, um durch die aktiven Sprechübungen Sprachhemmungen abzubauen. Die gestuften Hilfestellungen ermöglichen zudem verschiedene Schwierigkeitsgrade. Die Orte, die der Nutzer im Laufe seiner Abenteuerreise durchläuft, befinden sich ausschließlich in der Grenzregion auf deutscher, französischer und schweizerischer Seite. Neben dem Schwabentor in Freiburg, dem Europa Parlament in Strasbourg und der Fondation Beyerle in Basel lernt man über 50 weitere Orte am Oberrhein kennen. Begleitet und ergänzt werden die Szenen durch Hintergrundinformationen zur Kultur und Sprache des jeweiligen Landes.  

    Eine weitere Besonderheit stellt die berufliche Ausrichtung der App dar, die Handwerkskammern und Arbeitsagenturen einbindet. So werden im Laufe des Spiels nicht nur verschiedene Berufe vorgestellt, die in der Grenzregion erlernt werden können, sondern auch auf Möglichkeiten für Praktika und Berufsmessen verwiesen.

  • Abteilung 5
    17.11.2020
    Hochwasserrückhalteraum Weil-Breisach: Konsens mit Gemeinde Hartheim und Bürgerinitiative
    Regierungspräsidium plant für Abschnitt IV im Bereich Hartheim eine kombinierte Lösung
     Freuen sich über den Konsens (von links): Harald Klumpp vom RP, Bürgermeister Stefan Ostermaier und Thomas Krämer von der Bürgerinitiative/ Foto: RPF

    Nach Abschluss umfangreicher hydraulischer und naturschutzfachlicher Untersuchungen durch das Regierungspräsidium Freiburg (RP) steht das Ergebnis der Alternativenprüfung für den Abschnitt IV des Hochwasserrückhalteraumes Weil-Breisach fest. Demnach soll es in diesem Abschnitt bei Hartheim eine kombinierte Lösung geben: Im nördlichen Bereich auf Gemarkungen Hartheim und Breisach wird die von der Gemeinde Hartheim und der Bürgerinitiative „Hartheimer Verein für Heimat- und Hochwasserschutz“ eingebrachte Furtenlösung ermöglicht. Im südlichen Bereich auf Gemarkung Neuenburg wird die Tieferlegung von zwei Teilflächen weiterverfolgt.   

    Wie das RP mitteilt, hat Harald Klumpp, Referatsleiter für das Integrierte Rheinprogramm im RP, Bürgermeister Stefan Ostermaier sowie Vertreter der Bürgerinitiative und den Experten der Gemeinde, Prof. Hans Helmut Bernhart, über die Untersuchungsergebnisse informiert. 

    „Ich freue mich, dass wir nach einem intensiven Auswahlprozess nun einen Konsens mit der Gemeinde und der Bürgerinitiative gefunden haben. Mit der Kombilösung werden beide diskutierten Ausführungsalternativen für den Rückhalteraum am jeweils hierfür günstigsten Standort realisiert“, stellt Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer fest. Bei der Entscheidung seien sowohl ingenieurtechnische als auch naturschutzrechtliche Aspekte berücksichtigt worden. „Wir werden nun die Planungen zügig fortführen und dabei weiterhin auf eine kooperative Zusammenarbeit mit den betroffenen Gemeinden sowie den Bürgerinnen und Bürger setzen“, ergänzt RP-Referatsleiter Harald Klumpp. Vorgesehen sei, das Genehmigungsverfahren zur Realisierung des Abschnitts IV 2022 zu starten. 

    „Die Gemeinde Hartheim am Rhein freut sich, dass sich die jahrelangen Bemühungen für eine Furtenlösung im Bereich Hartheim nun auszahlen und für alle Seiten eine gute Lösung gefunden wurde. Nachdem die von uns favorisierte Lösung nun realisiert wird, sichern wir dem Vorhabenträger für den Planungsprozess und die Umsetzung unsere Unterstützung zu. Die Gemeinde bedankt sich ausdrücklich beim Hartheimer Verein für Heimat und Hochwasserschutz e.V. (HHH) für das nachhaltige Engagement sowie beim Regierungspräsidium Freiburg für die konstruktive Zusammenarbeit und die ergebnisoffene Prüfung der ‚Hartheimer Lösung‘, fasste Bürgermeister Stefan Ostermaier zusammen. 

    Die Bürgeriniative HHH freute sich ebenfalls über die Entscheidung zur Furtenlösung. „Jetzt bekommen wir einen für Mensch und Natur verträglichen Hochwasserschutz. Dies zeigt, dass bei Projekten im Rahmen des Integrierten Rheinprogramms Anregungen und Vorschläge der Bürger vor Ort Gehör finden und wir den Planungsprozess maßgeblich mitprägen können. Das ist für mich beispielgebend“, so Thomas Krämer, Vorsitzender des HHH. 

    Die Furtenlösung sieht vor, dass durch geringfügige Geländeanpassungen in Form von Furten und Verwallungen entlang des Leinpfads Wasser in das dahinterliegende bestehende Gelände zwischen Bremgarten und Grezhausen geleitet wird. „Ein Verzicht auf die Tieferlegung ist ausschließlich in diesem Bereich des Abschnittes IV möglich, wo der Rhein heute noch bei sehr großem Hochwasser über die Ufer tritt“, erklärt Harald Klumpp. 

    Das Land Baden-Württemberg hat für den Rückhalteraum Weil-Breisach ursprünglich in allen vier Abschnitten eine Tieferlegung von Vorlandflächen (Auskiesung) und die Entwicklung einer Überflutungsaue vorgesehen. Für den Abschnitt IV hatte das Land der Gemeinde Hartheim zugesagt, die so genannte Furtenlösung zu untersuchen.  

    Die Berechnungsergebnisse zeigten, dass durch beide untersuchten Ausführungsalternativen für den Abschnitt IV im Verbund mit den vorhandenen und geplanten deutsch-französischen Hochwasserrückhaltemaßnahmen die Hochwasserscheitel des Rheins ausreichend abgemindert werden können. 

    Anschließend durchgeführte ökologische Untersuchungen kamen zu dem Ergebnis, dass die Furtenlösung aufgrund der deutlich kleineren Eingriffsfläche zu einer geringeren Beeinträchtigung der Natur führe. Daher werde die Furtenlösung bei gleicher Wirkung bevorzugt.   

    Das Integrierte Rheinprogramm (IRP) ist ein Konzept des Landes Baden-Württemberg, das auf ehemaligen Überflutungsflächen zwischen Basel und Mannheim insgesamt 13 Hochwasserrückhalteräume (RHR) umfasst. Der RHR Weil-Breisach ist dabei ein unverzichtbarer Bestandteil, um die erforderliche Hochwasserschutzwirkung zu erreichen. Er ist in vier Planfeststellungsabschnitte unterteilt:

    -        Abschnitte I und III zwischen Efringen-Kirchen und Neuenburg sind planfestgestellt und im Bau.

    -        Abschnitt II zwischen Kleinkems und Rheinweiler ist entsprechend der raumordnerischen Feststellung aufgrund der hohen naturschutzfachlichen Wertigkeit (Naturschutzgebiet Kapellengrien) zurückgestellt.

    -        Für den Abschnitt IV im Bereich Hartheim laufen die Vorbereitungen zum Planfeststellungsantrag. Dieser Abschnitt liegt zwischen Rheinkilometer 206,6 (auf Höhe von Neuenburg-Grißheim) und Rheinkilometer 218,5 (auf Höhe des Franzosenweges bei Rimsingen).

  • Abteilung 4
    16.11.2020
    Regierungspräsidium errichtet Stützmauer im oberen Bereich der Oppenauer Steige (L 92, Ortenaukreis)
    Landesstraße vom kommenden Mittwoch bis Weihnachten gesperrt/ Umleitung über B 500 und B 28

    Das Regierungspräsidium Freiburg errichtet im oberen Bereich der Oppenauer Steige (L 92, Ortenaukreis) zwischen Oppenau und Zuflucht eine Stützmauer. Wie das RP mitteilt, muss die Landesstraße zwischen der Sandhütte und der Zufahrt zum Steidbauerhof deshalb von Mittwoch, 18. November voraussichtlich bis Weihnachten gesperrt werden. Der Verkehr wird in dieser Zeit über die B 500 und die B 28 umgeleitet. Der Steidbauerhof ist über Lierbach und die K 5370 erreichbar. Der Startplatz für Gleitschirmflieger beim Roßbühl ist weiterhin von der B 500 aus erreichbar. 

    Der Bau der Stützmauer sei notwendig, da die Hangrutschung auf der Talseite der L 92 voranschreite, heißt es aus dem RP. Um die Sperrzeit optimal zu nutzen, werde die Straßenmeisterei Offenburg entlang der Landesstraße Leitplanken ergänzen. Zudem finden Baumfällarbeiten statt.

     

     

  • Abteilung 4
    16.11.2020
    östliche Autobahnausfahrt Teningen (A 5) heute Nacht (16./17. November) gesperrt
    Beschädigte Stellen an der Fahrbahn werden saniert

    Zum Abschluss der Sanierung der Schadstellen auf der A 5 zwischen Freiburg und Riegel muss die östliche Autobahnausfahrt Teningen (von Freiburg kommend) heute Nacht zwischen 22 Uhr und 4 Uhr voll gesperrt werden. Die Verkehrsteilnehmer müssen in dieser Zeit auf die Ausfahrten Freiburg-Nord oder Riegel ausweichen. Wegen der Arbeiten stehe im Bereich der Anschlussstelle Teningen heute Nacht in Richtung Norden zudem nur ein Fahrstreifen zur Verfügung, heißt es aus dem Regierungspräsidium (RP).     

    Aus Arbeitsschutzgründen muss die Geschwindigkeit vorübergehend auf Tempo 60 reduziert werden. Um die Gefahren der Arbeitsstelle aufgrund des fließenden Verkehrs zu mindern, wird zum wiederholten Male ein Geschwindigkeitsdisplay eingesetzt. Dieses macht die Verkehrsteilnehmer auf ihre aktuell gefahrene Geschwindigkeit aufmerksam und liefert zudem anonyme Statistiken. Da in den letzten Baustellen trotz angeordneten 60 Stundenkilometern Geschwindigkeiten von bis zu 140 Stundenkilometer registriert wurden, wurde die Polizei gebeten besonderes Augenmerk auf die Baustelle zu haben. Im Sinne der Sicherheit des Verkehrs und der hier tätigen Arbeitnehmer bittet das RP um Verständnis.

     

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  • Abteilung 5
    16.11.2020
    Waldshut-Tiengen erhält rund 1,3 Millionen Euro für den Bau eines neuen Tiefbrunnens
    Regierungspräsidentin Schäfer: „Wichtige Investition für eine nachhaltige Wasserversorgung in Waldshut-Tiengen“

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) fördert den Ausbau der Wasserversorgung in Waldshut-Tiengen mit insgesamt 1,337 Millionen Euro. Damit trägt das Land knapp die Hälfte der Gesamtkosten des geplanten Neubaus des Tiefbrunnens im Bereich Riedhalde und dessen Anschluss an das Versorgungssystem. Insgesamt kostet die neue Anlage rund 2,8 Millionen Euro.          

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Es freut mich sehr, dass wir einen wichtigen finanziellen Beitrag zur Sicherung der Wasserversorgung in Waldshut-Tiengen leisten können. Für eine hohe Qualität und effiziente Strukturen in der Wasserversorgung greifen wir unseren Kommunen gerne unter die Arme.“ Dieses Jahr stellt das Land den Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg dafür rund 40 Millionen Euro für die Verbesserung und Sicherung der Wasserversorgung zur Verfügung.     

    Oberbürgermeister Dr. Philipp Frank freut sich über den positiven Bescheid: „Eine gute und verlässliche Wasserversorgung ist ein Elementarteil der Daseinsvorsorge. Wir freuen uns, dass uns das Land bei der Erfüllung dieser wichtigen Aufgabe unterstützt.“    

    Die Wasserversorgung der Stadt Waldshut-Tiengen nutzt neben Quellwasser auch Grundwasser aus bestehenden Tiefbrunnen. Im Rahmen eines 2018 erstellten Strukturgutachtens über die Wasserversorgung der Stadt Waldshut-Tiengen ergab sich für die zukünftige Wasserbilanz ein deutliches Defizit von etwa 20 Liter pro Sekunde, falls die Quellschüttungen und auch die Nutzung der beiden kritischen Tiefbrunnen in den Bereichen Äule und Bannschachen ausfallen würden. Die Stadt plant diesem Risiko von Wassermangel durch die Fassung eines neuen Tiefbrunnens Riedhalde entgegenzusteuern. In den kommenden Jahren seien weitere Verbesserungen bei der Speicherung und dem Transport des Trinkwassers geplant.     

    Von dem neuen Tiefbrunnen Riedhalde profitieren insbesondere die Stadtteile Tiengen, Waldshut Bergstadt und Aarberg mit Gurtweil. Mit der neuen Anlage soll in diesen Stadtteilen das prognostizierte Wassermengendefizit ausgeglichen werden.      

    In diesem neuen Vertikalbrunnen wird das Grundwasser über zwei Unterwasserpumpen gefördert und in einen neuen Mischbehälter mit dem Grundwasser aus dem Tiefbrunnen Untere Neuwiesen vermischt. Grundsätzlich wird auch der Verbund zwischen den Grundwasserfassungen der Bereiche Tiengen und Waldshut angestrebt, um das neu gewonnene Wasserangebot des neuen Tiefbrunnens Riedhalde für das gesamte Versorgungssystem nutzen zu können.

     

  • Abteilung 4
    16.11.2020
    Brücke am Strohbacher Kreuz (L 99, Gengenbach, Ortenau) wird gesperrt
    Verkehr wird über Fußbach und Biberach umgeleitet

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, muss die Brücke über die B 33 am Strohbacher Kreuz (L 99, Gengenbach Süd, Ortenau) zwischen Donnerstag, 19. November, 6 Uhr, und Montag, 23. November, 5:30 Uhr wegen Betonarbeiten gesperrt werden. Der Verkehr auf der L 99 zwischen Gengenbach und dem Ortsteil Strohbach wird über Fußbach und Biberach umgeleitet. Der Verkehr auf der B 33 sei von der Sperrung nicht betroffen. Das RP weist darauf hin, dass die Sperrung unumgänglich sei, weil der neue Beton ausreichend Zeit zum Aushärten benötige. Ansonsten seien Schäden am Beton zu befürchten.

     

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  • Abteilung 4
    11.11.2020
    Stützmauer an der L 151 bei Todtmoos (Kreis Waldshut) wird saniert
    Straße ab Montag halbseitig gesperrt

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, wird eine Stützmauer an der L 151 bei Todtmoos (Kreis Waldshut) saniert. Von Montag, 16. November bis voraussichtlich Freitag, 4. Dezember müsse die Landesstraße im Bereich der Stützmauer beim Busbahnhof vor der Ortseinfahrt in Fahrtrichtung St. Blasien halbseitig gesperrt werden. Der Verkehr werde in der Zeit per Ampel geregelt. 

    Während der Sanierung könne es zu leichten Behinderungen des Verkehrs kommen. Dafür bittet das RP um Verständnis.

  • Abteilung 5
    11.11.2020
    Managementplan für das Natura 2000-Gebiet „Schiener Berg und westlicher Untersee und Teile des Vogelschutzgebietes Untersee“ (Kreis Konstanz) liegt vor
     Übersichtskarte Schiener Berg

    Ein abwechslungsreiches Mosaik aus blumenbunten Mähwiesen, Feuchtgrünland, Kalkflachmooren, Waldmeister-Buchenwäldern und Resten von Auwäldern sowie ungestörte Ufer- und Flachwasserzonen des Bodensees prägen das Natura 2000-Gebiet „Schiener Berg und westlicher Untersee und Teile des Vogelschutzgebietes Untersee“ im Kreis Konstanz. Als besonders schützenswerte Tier- und Pflanzenarten kommen hier unter anderem die Gelbbauchunke, die Libellenart Helm-Azurjungfer, drei verschiedene Windelschneckenarten und das Sumpf-Glanzkraut vor. Wie diese Lebensräume und Arten erhalten und entwickelt werden können, zeigt der Managementplan, den das Regierungspräsidium Freiburg jetzt fertiggestellt hat und am 13. November veröffentlichen wird.  

    Das 2650 Hektar große Schutzgebiet zählt zu den 212 FFH-Gebieten in Baden-Württemberg, die zusammen mit den Vogelschutzgebieten Teil des europäischen Natura 2000-Netzes sind. Für jedes Natura 2000-Gebiet erarbeiten die Regierungspräsidien in Abstimmung mit Landnutzern, Verbänden und Behörden einen Managementplan, der den Bestand der geschützten Lebensräume und Arten darstellt und Maßnahmen zu deren Erhaltung vorschlägt. 

    Das Natura 2000-Gebiet „Schiener Berg“ erstreckt sich über Teile der Gemeinden Öhningen, Gaienhofen und Moos im Kreis Konstanz. Etwa die Hälfte davon befindet sich auf der Wasserfläche des Bodensees.  Das Natura 2000-Gebiet besteht aus dem Flora-Fauna-Habitat (FFH)-Gebiet „Schiener Berg und westlicher Untersee“ und Teilen des Vogelschutzgebiets Untersee, einem national bedeutsamen Brut-, Rast-, Durchzugs- und Überwinterungsgebiet für Vogelarten.  

    Zur Umsetzung des Managementplans sind jetzt das Landratsamt, die Gemeinden, Eigentümer und Bewirtschafter aufgerufen, sich vor Ort für den Schutz und die Erhaltung der heimischen Tier- und Pflanzenarten einzubringen und deren Lebensräume zu sichern. Der Plan enthält Empfehlungen für die Flächenbewirtschaftung und Pflegemaßnahmen. Diese betreffen zum Beispiel den Zeitpunkt und die Häufigkeit der Mahd auf Grünlandflächen, die Fortsetzung der naturnahen Waldwirtschaft, die Schaffung von Kleinstgewässern für die Gelbbauchunke oder die Entfernung von Schwemmgut zur Erhaltung des Bodenseevergissmeinnichts.  

    Der Managementplan ist ab dem 13. November unter „Aktuelles“ auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Freiburg einzusehen: www.rp-freiburg.de sowie bei der Landesanstalt für Umwelt unter www.lubw.baden-wuerttemberg.de/natur-und-landschaft/map-endfassungen 

    Zudem kann er zu den ortsüblichen Öffnungszeiten im Landratsamt Konstanz, Untere Naturschutzbehörde, Benediktinerplatz 1, 78467 Konstanz bzw. Landwirtschaftsamt, Winterspürer Straße 25, 78333 Stockach sowie im Regierungspräsidium Freiburg, Referat Naturschutz und Landschaftspflege, Bissierstraße 7, 79114 Freiburg eingesehen werden. Eine vorherige Terminabsprache ist zu empfehlen.

     

  • Abteilung 4
    09.11.2020
    Letzter Bauabschnitt zur Sanierung der Ortsdurchfahrt Haslach (B 33)
    Umleitung in Fahrtrichtung Hausach wird angepasst // In Fahrtrichtung Offenburg kann man auf der B 33 durch die Baustelle fahren

    Bei der Sanierung der Ortsdurchfahrt Haslach i. K. (B 33) beginnen am Montag, den 16. November planmäßig die Arbeiten im letzten Bauabschnitt zwischen der Einfahrt „Im Mühlegrün“ und der Schreinerei Psak (kurz nach Netto Discounter). Die Arbeiten in diesem Abschnitt dauern voraussichtlich zwei Wochen heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg (RP).    

    Der Verkehr in Fahrtrichtung Hausach kann auf der bereits sanierten B 33 wieder bis zum Abzweig B 294 (Sägerstraße) fahren. Ab dort wird der Verkehr rechts über die B 294 und dann weiter über die Mühlenstraße (bei Shell-Tankstelle vorbei) sowie die Lindenstraße (hinter Netto Discounter) und die Ahornstraße zurück zur B 33 innerörtlich umgeleitet. Um den Verkehrsfluss zu verbessern werde im Bereich der Umleitungsstrecke stellenweise die Vorfahrtsregelung geändert, heißt es aus dem RP.      

    Der Verkehr in Fahrtrichtung Offenburg kann auf der B33 durch die Baustelle fahren und wird nicht mehr über das Industriegebiet Mühlegrün umgeleitet.      

    Die bestehenden Ampelanlagen auf der B 33 in Höhe Netto Discounter und bei der Einfahrt „Im Mühlegrün“ werden abgeschaltet. Zur sicheren Querung der B 33 werden für die Fußgänger stattdessen jeweils am Bauabschnittsende Fußgängerampeln aufgestellt. Die Fußgänger und Radfahrer in Richtung Industriegebiet Mühlegrün werden dann auf der Mühlegrünstraße (eigentliche Ausfahrtspur) in das Mühlegrün geleitet. Außerdem bleibt die provisorische Fußgängerampel in der Mühlenstraße weiterhin in Betrieb.       

    In der ersten Woche wird die südliche Fahrbahnhälfte saniert. Vom 16. November bis zum Vormittag des 23. November erfolgt die Zufahrt in das Industriegebiet Mühlegrün daher weiterhin, wie aktuell, aus Fahrtrichtung Hausach kommend über die Straße Im Mühlegrün. Sollten die Linksabbieger aus der Ahornstraße auf die B 33 in Fahrtrichtung Offenburg/Mühlegrün für größere Rückstauprobleme auf der innerörtlichen Umleitungsstrecke in Fahrtrichtung Hausach sorgen, so muss gegebenenfalls das Linksabbiegen dort kurzfristig untersagt und diese Verkehrsteilnehmer, analog zum aktuell laufenden Bauabschnitt, über die B 33 durch den Tunnel Hausach und die Abfahrt Hausach-Ost umgeleitet werden. Das sei vorab mit der Polizei, der Verkehrsbehörde, der Straßenmeisterei sowie der Stadt besprochen worden, so das RP. Da der Verkehr von Mühlenbach in Fahrtrichtung Offenburg (B 294) ab 16. November wieder die übliche Route über die B 294 (Sägerstraße) zur B 33 Richtung Offenburg fahren kann, gehen die Behörden allerdings davon aus, dass diese Maßnahme voraussichtlich nicht erforderlich wird. Die Straßen im Mühlegrün und Am Gewerbekanal bleiben bis zum Vormittag des 23. November noch als Einbahnstraße ausgeschildert.      

    In der zweiten Woche ab 23. November wird die nördliche Fahrbahnhälfte saniert. Die direkte Zufahrt von der B 33 in das Industriegebiet Mühlegrün ist in der Zeit nicht mehr möglich. Sämtlicher Verkehr in Richtung „Mühlegrün“ muss dann über die Schleifmattstraße zu- und abfahren. Eine entsprechende Umleitung wird eingerichtet. Im Bereich der Engstelle am Gewerbekanal (Höhe Bebusch) wird aufgrund des zu erwartenden Begegnungsverkehrs von Lastwagen eine Ampelanlage aufgestellt. Am Montag, 30. November sollen die Arbeiten zur Fahrbahnsanierung planmäßig abgeschlossen sein und die Baustellenbeschilderung zurückgebaut werden.    

    Das RP bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Behinderungen.

  • Abteilung 4
    06.11.2020
    Fünf weitere Radschnellwege im Raum Freiburg und der Ortenau: Regierungspräsidium fördert Machbarkeitsstudien des Regionalverbands Südlicher Oberrhein

    Die Planung von Radschnellwegen in Südbaden nimmt Fahrt auf: Das Regierungspräsidium Freiburg fördert fünf weitere Machbarkeitsstudien des Regionalverbands Südlicher Oberrhein für Verbindungen in der Region. „Mit den Radschnellwegen wollen wir insbesondere Berufspendlern den Umstieg auf das umweltfreundliche Verkehrsmittel erleichtern. Das dient dem Klimaschutz genauso wie der Verkehrssicherheit sowie der Gesundheit der Menschen und verbessert ganz nebenbei die Parksituation in unseren Städten. Deshalb treiben wir die Planung dieser Trassen mit vereinten Kräften voran“, sagte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. Sie lobte das Engagement des Regionalverbands, der sich vorbildlich in diesen Prozess einbringe. 

    „Wir freuen uns, dass auch unsere zweite Initiative für die Planung von Radschnellwegen in unserer Region vom Regierungspräsidium entscheidend unterstützt wird. Es ist wichtig, dass die Akteure in der Region beim Ausbau der nachhaltigen Mobilität eng zusammenarbeiten. Nur dadurch kann die große Aufgabe gelingen“, so Otto Neideck, der Vorsitzende des Regionalverbands Südlicher Oberrhein.  

    Aktiv geplant werden in Südbaden derzeit beim Regierungspräsidium Freiburg der sogar als Landesstraße eingestufte „RS 6“ von Freiburg nach Emmendingen und Waldkirch sowie beim Landkreis Lörrach der „RS 7“ zwischen Schopfheim und Lörrach. Der Regionalverband hatte, gefördert durch das Land Baden-Württemberg, bereits zwischen 2017 und 2019 mehrere Machbarkeitsstudien zu Radschnellwegen im Großraum Freiburg (Richtung Emmendingen/Waldkirch, Richtung Umkirch/March) und im Großraum Offenburg (Richtung Friesenheim/Lahr, Richtung Gengenbach, Richtung Straßburg) erarbeiten lassen.  

    Mit der nun durch das Regierungspräsidium bewilligten Förderung ist der Grundstein für fünf weitere Machbarkeitsstudien gelegt. Konkret geht es dabei um folgende Verbindungen:

    ·         Offenburg-Appenweier – Renchen – Achern – Bühl mit Verbindung nach Rheinau/Gambsheim (Frankreich)

    ·         Lahr – Ettenheim – Rust – Herbolzheim – Kenzingen – Emmendingen (mit Abzweig nach Rust)

    ·         Freiburg – Umkirch – March – Breisach

    ·         Freiburg – Kirchzarten

    ·         Freiburg - Bad Krozingen – Heitersheim – Müllheim 

    „Mit der Förderzusage können wir nun in der nächsten Sitzung unserer Gremien die Vergabe der Machbarkeitsstudien beschließen und im Anschluss die ersten Gespräche mit den ausgewählten Planungsbüros sowie den Gemeinden, Städten und Landkreisen führen. Unser Ziel ist es, die Studien spätestens Anfang 2022 der Öffentlichkeit vorstellen zu können“, so Verbandsdirektor Christian Dusch.  

    Das Land Baden-Württemberg übernimmt mit der Förderung 80 Prozent der Kosten der Machbarkeitsstudien. Für die fünf neuen Studien beläuft sich die Summe auf insgesamt rund 175.000 Euro. Nach Fertigstellung der Studien entscheidet das Ministerium für Verkehr über die jeweilige Baulastträgerschaft und damit die konkreten Umsetzungsmodalitäten für die einzelnen Verbindungen. 

    Die eigenständigen, durchgängigen und breiten Trassen der Radschnellwege sollen ein störungsfreies, sicheres Vorankommen ermöglichen. Bis 2025 sollen in Baden-Württemberg zehn Radschnellwege realisiert werden. Bund und Land stellen den Kreisen und Kommunen dazu Förderungen von bis zu 90 Prozent zur Verfügung.

     

  • Abteilung 5
    06.11.2020
    Bauarbeiten im Hochwasserrückhalteraum Breisach/Burkheim nehmen Fahrt auf
    Symbolischer Spatenstich im Burkheimer Rheinwald auf das Frühjahr 2021 verlegt
     Die Modellierung des alten Blauwasserbetts im November 2020

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, haben die ersten Baumaßnahmen im Rückhalteraum begonnen. "Der Start der Bauarbeiten ist ein weiterer bedeutender Schritt im Integrierten Rheinprogramm, der uns zeigt, dass wir mit den wichtigen, international vereinbarten Hochwasserschutzmaßnahmen am Oberrhein vorankommen“, sagte Umweltminister Franz Untersteller. Aufgrund der aktuellen Coronaentwicklung wurde der bei solch großen Projekten obligatorische Spatenstich auf das Frühjahr 2021 verschoben.    

    Im Vorfeld des für den Bau notwendigen Planfeststellungbeschlusses stand das RP mit den Anliegergemeinden Breisach am Rhein, Vogtsburg im Kaiserstuhl und Sasbach am Rhein sowie der Bürgerinitiative für eine verträgliche Retention Breisach/Burkheim e.V. in regelmäßigem Austausch. „Ich weiß um die Haltung der Region und um das klare Bekenntnis einen Beitrag zum Hochwasserschutz zu leisten. Ebenso weiß ich um die kritische Bewertung der Ökologischen Flutungen zur Anpassung des Naturraums. Ich bin zuversichtlich, dass die offenen Fragen hinsichtlich des Rückhalteraums in den laufenden Verhandlungen geklärt und entschieden werden“, so Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer.   

    Anstelle der vom Land beantragten Ökologischen Flutungen für die Anpassung des Naturraums wollen die Kommunen und die „Bürgerinitiative für eine verträgliche Retention Breisach/Burkheim e.V.“ jedoch allein eine Durchströmung von Schluten im Rückhalteraum Breisach/Burkheim erreichen.   

    Im Planfeststellungsbeschluss des Landratsamtes Breisgau-Hochschwarzwald vom Mai wurde dies berücksichtigt: Bereits vor dem Probebetrieb des Rückhalteraums wird mit einer frühzeitigen Durchströmung von Schluten („Schlutentest“) begonnen. Die Wirkungen dieses Schlutentests werden durch ein Monitoring begleitet, das zeigen wird, ob die Schlutenlösung eine naturschutzfachlich vertretbare Alternative zu den Ökologischen Flutungen sein kann. Bei der Auswahl des Gutachters, der die Wirkungen des Schlutentests bewertet, werden die Gemeinden einbezogen.     

    Damit der Schlutentest beginnen kann, müssen zuerst die Schutzmaßnahmen in der Ortslage von Burkheim und am Jägerhof fertiggestellt sein. So werden betriebsbedingt zusätzlich schadbringende Grundwasseranstiege beim Schlutentest und beim späteren Betrieb des Rückhalteraumes verhindert. Die Erkundungsbohrungen an den späteren Standorten der Schutzbrunnen haben bereits begonnen. „Wir werden auch weiterhin über die laufenden und geplanten Baumaßnahmen informieren und den guten und konstruktiven Dialog intensiv weiterpflegen“, so Harald Klumpp, Referatsleiter des Integrierten Rheinprogramms.    

    Weitere wichtige Bauabschnitte sind die Errichtung eines ersten Einlassbauwerks und die Verlegung der Blauwasser in ihr altes Gewässerbett. „Mit der Verlegung der Blauwasser stellen wir die Durchwanderbarkeit für Fische und andere Wasserlebewesen wieder her. Es wird außerdem neue Überflutungsfläche geschaffen, die durch den Bau des Sportplatzes des SV Burkheim am neuen Standort verloren geht“, so der für den Rückhalteraum zuständigen Ingenieur Volker Holschbach.     

    Als weitere Schritte stehen der Abschluss der laufenden Erkundungsbohrungen in Burkheim und am Jägerhof in Breisach an. Die Ergebnisse sind Grundlage für die Dimensionierung der Schutzmaßnahmen, die künftig betriebsbedingte, zusätzlich schadbringende Grundwasseranstiege vermeiden sowie die europaweite Ausschreibung der Ausführungsplanung.    

    Ein erstes INFOblatt – Sachstand und erste Baumaßnahmen – wird aktuell vom RP herausgegeben und an diesem Wochenende mit den Gemeindemitteilungsblättern in Breisach, Vogtsburg und Sasbach verteilt. 

    Die Gesamtinvestitionskosten für den Rückhalteraum Breisach/Burkheim belaufen sich auf 118 Millionen. Euro (Stand 2018). Der Bund trägt aus verschiedenen Fördertöpfen des Bundesverkehrsministeriums und des nationalen Hochwasserschutzprogramms rund drei Viertel der Gesamtkosten des Integrierten Rheinprogramms. Ein weiteres Viertel bezahlt das Land.

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  • Abteilung 4
    06.11.2020
    Frankreich und Deutschland sanieren Rheinbrücke zwischen Neuenburg und Chalampé gemeinsam
    Digitaler Antrittstermin von Rémy With, Präsident des elsässischen Départements Haut-Rhin bei Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer
     Die zu sanierende Brücke zwischen Neuenburg und Chalampé, Foto: Regierungspräsidium Freiburg

    Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit läuft auch in Corona-Zeiten: Rémy With, neuer Präsident des elsässischen Departements Haut-Rhin und Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer haben am Donnerstag eine Vereinbarung zur Erneuerung der Rheinbrücke zwischen dem deutschen Neuenburg (B 378) und dem französischen Chalampé (RD 39) unterzeichnet. Die Kosten in Höhe von 2,4 Millionen Euro tragen die deutsche und die französische Seite zu jeweils 50 Prozent. Die Unterzeichnung erfolgte simultan während einer Videokonferenz, die den Antrittsbesuch des im August gewählten Amtsnachfolgers von Brigitte Klinkert ersetzte.  

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer zeigte sich erfreut: „Dieses Projekt beweist, dass wir auch in Corona-Zeiten effektiv grenz­überschreitend zusammenarbeiten können. Gerade jetzt zeigt sich der Wert des gelebten deutsch-französischen Miteinanders in unserer Region. Gleichzeitig unterstützen wir mit diesem Projekt die internationale Strahlkraft der Landesgarten­schau, die 2022 in Neuenburg stattfinden wird.“  

    Rémy With ergänzte: Dies ist ein bedeutender Moment für unsere freundschaftlichen Bande. Daher freue ich mich sehr über die Hilfe, die wir uns gegenseitig leisten: In Covid- wie auch in normalen Zeiten ist sie unerlässlich. Die Kofinanzierung dieser Brücke sollte uns noch weiter voranbringen, sie ist symbolisch für die grenzüberschreitende Politik von morgen. Der Präsident des Departements Haut-Rhin erinnerte bei dieser Gelegenheit an die hohe Zahl der Personen, die diese Brücke täglich nutzen: 11.500 Fahrzeuge, davon drei Prozent Lastwagen, aber auch eine große Zahl von Radfahrern (Rhein-Radweg und die Routen an beiden Ufern). 

    Das Projekt im Detail: 

    Die 1963 gebaute Brücke über den Altrhein zwischen Neuenburg und Chalampé bindet die deutsche B 378 an die französische D 39 an. Sie verläuft über der deutsch-französischen Staatsgrenze in der Mitte des Altrheins und wird durch beide Staaten in gemeinsamer Verantwortung betrieben.

    Ziel des Projekts ist die umfassende Sanierung der Altrheinbrücke bis Anfang 2022. Um die entstehenden Synergien optimal zu nutzen, werden dabei unter Federführung des Departements Haut-Rhin gleich mehrere Arbeiten parallel durchgeführt.  

    Im Einzelnen:

    §  Wiederherstellung von Abdichtung und Deckschicht

    §  Korrosionsschutz der Stahlkonstruktion,

    §  Verbesserung der Ableitung der Oberflächenwässer

    §  Sanierung der Brückenlager

    §  Ersatz von Fahrbahnübergängen und Gehwegen

    §  Anpassung von Rückhaltesystemen 

    Die Bauarbeiten sollen Anfang 2021 beginnen und werden etwa zehn Monate in Anspruch nehmen.

     

    Hinweis

    Parallel werden unter Federführung des Departements Haut-Rhin auch Möglichkeiten zur Optimierung der Geh- und Radverkehrssituation entlang der B 378 / RD 39 untersucht. Dieses Projekt bezieht sich auf den gesamten Rheinübergang und damit neben der Altrheinbrücke auch auf die komplett auf französischem Gebiet liegende Brücke über den Rheinseitenkanal. Eine hierzu erstellte Machbarkeitsstudie konnte bereits über das Interreg-Programm gefördert werden. Diese Planungen erfolgen jedoch unabhängig von der nun geschlossenen Sanierungsvereinbarung zur Althreinbrücke.




     

  • Abteilung 4
    06.11.2020
    Nollinger Bergtunnel (A 861, Kreis Lörrach) in der Nacht von Montag, 9. November, auf Dienstag, 10. November, gesperrt
    Das Regierungspräsidium Freiburg erneuert einen Strahllüfter des Tunnels

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) erneuert einen defekten Strahllüfter des Nollinger Bergtunnels an der A 861 bei Rheinfelden (Kreis Lörrach). Der Tunnel muss deshalb in der Nacht von Montag, 9. November, auf Dienstag, 10. November, in Richtung Basel bzw. Weil am Rhein von ca. 19 Uhr bis 6 Uhr gesperrt werden. Der Verkehr in Fahrtrichtung Lörrach wird in dieser Zeit von der Anschlussstelle Rheinfelden-Mitte über Degerfelden auf die B 316 umgeleitet.    

    Wie das RP mitteilt, werde nachts gearbeitet, um die Verkehrsteilnehmer möglichst wenig zu belasten. Die Sperrung werde zudem von der Autobahnmeisterei Efringen-Kirchen für Unterhaltungsarbeiten an der Straße sowie für Mäh - und Reinigungsarbeiten genutzt.

     

  • Abteilung 4
    05.11.2020
    Neuer Radweg zwischen Münchweier und Ettenheimmünster (Ortenaukreis): Stadt Ettenheim und Land einigen sich auf Konzept

    Die Stadt Ettenheim und das Land haben sich auf ein Konzept für den Bau des Radwegs an der L 103 zwischen Münchweier und Ettenheimmünster (Ortenaukreis) geeinigt. Dies teilte das Regierungspräsidium Freiburg (RP) am Donnerstag nach einer Videokonferenz von Ministerialdirektor Uwe Lahl vom Ministerium für Verkehr, Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Bürgermeister Bruno Metz mit. Bereits im September wurde vereinbart, dass das Land die Verbesserung der Radwegesituation entlang der L 103 in Ettenheim finanzieren werde. Nun haben die Fachleute von Stadt und Land ein Konzept ausgearbeitet, das eine sichere und komfortable Führung des Radverkehrs von Ettenheim bis über den Ortsausgang von Ettenheimmünster hinaus ermöglicht. Im Rahmen einer Kooperation wird die Stadt selbst die Federführung für Planung und Bau des Radwegs übernehmen, während das Land den Großteil der Kosten trägt. 

    Ministerialdirektor Uwe Lahl: „Kooperationen mit Kommunen sind ist ein wichtiger Bestandteil der Radstrategie Baden-Württemberg, die wir schon seit 2014 aktiv vorantreiben. Unser Ziel ist es, Synergien optimal zu nutzen, um die Sicherheit des Radverkehrs nachhaltig zu verbessern. Das kommt nicht nur unmittelbar den Menschen vor Ort zu Gute, sondern auch dem Klima.“ 

    „Ich freue mich, dass wir mit dem nun vorliegenden Konzept eine Lösung gefunden haben, mit der alle Seiten zufrieden sind. Die umfangreichen Verhandlungen haben sich gelohnt, denn wir können jetzt ein Projekt auf den Weg bringen, das die Bedürfnisse in Ettenheim passgenau berücksichtigt“, sagte Regierungspräsidentin Schäfer. Sie dankte der Stadt für ihre Initiative und ihr Engagement. „Gemeinsam können wir hier recht schnell spürbare Effekte erzielen.“ 

    „Ettenheim hat hier eine wichtige Aufgabe vor sich, die wir gerne angehen, weil wir damit einen konkreten Mehrwert für unsere Bürgerinnen und Bürger schaffen können“, so Bürgermeister Bruno Metz. Ein großer Vorteil des jetzt erarbeiteten Konzepts sei, dass die gesamte Projektabwicklung aus einem Guss und zeitnah erfolgen könne: „Wenn die vorbereitenden Arbeiten gut laufen, kann der Radweg im Jahr 2022 gebaut werden.“ 

    Das Konzept im Detail: 

    Der bestehende Radweg an der L 103 von Ettenheim endet bislang am Kreisverkehr westlich von Münchweier. Ziel war es, diese Verbindung nach Osten weitgehend entlang der L 103 bis über Ettenheimmünster zu verlängern. Dies kann in vier, der jeweiligen Situation angepassten Abschnitten erreicht werden.  

    1.    Vom Kreisverkehr bis zum Autohaus Hog am östlichen Ortsrand von Münchweier wird die Stadt selbst einen neuen kommunalen Radweg anlegen und dafür vom Land einen Zuschuss erhalten.  

    2.    Auf der freien Strecke zwischen Münchweier und Ettenheimmünster wird der bestehende Bordsteingehweg zu einem 2,50 Meter breiten Geh- und Radweg ausgebaut. Damit entsteht eine sichere außerörtliche Radwegeverbindung über 1,1 Kilometer. Planung und Bau übernimmt die Stadt in enger Abstimmung mit dem Regierungspräsidium. Das Land trägt die Bau- und Grunderwerbskosten. 

    3.    Entlang der Ortsdurchfahrt in Ettenheimmünster werden so genannte Angebotsstreifen für Radfahrer (von der Fahrbahn durch gestrichelte Linien abgetrennt) angelegt. Hier übernimmt das Land die Kosten der Markierung. 

    4.    Ab dem östlichen Ortsrand von Ettenheimmünster wird der bestehende, parallel zur Landesstraße verlaufende Weg zu einem Geh- und Radweg ausgebaut. Der dabei noch fehlende Abschnitt bis zur Einmündung des Wiesenwegs wird neu gebaut. Planung und Bau übernimmt auch hier die Stadt in enger Abstimmung mit dem Regierungspräsidium. Das Land trägt die Bau- und Grunderwerbskosten. Die Alte Streitbergstraße wird wie bislang als Radwanderweg ausgeschildert bleiben.

     

  • Abteilung 4
    04.11.2020
    Erster Bauabschnitt der Ortsumfahrung Staufen wird am Freitag für den Verkehr freigegeben
    Entscheidung zum Beginn des zweiten Bauabschnitts Mitte 2021

    Der erste Abschnitt der neuen Ortsumfahrung der Stadt Staufen wird am kommenden Freitag um die Mittagszeit für den Verkehr freigegeben. Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, können die Straßenbauarbeiten zwischen der Neumagenstraße und der Wettelbrunner Straße (L 129) pünktlich abgeschlossen werden. „Mit der Eröffnung des ersten Bauabschnitts der Ortsumfahrung haben wir ein wichtiges Etappenziel zur Entlastung der Ortsdurchfahrt von Staufen erreicht“, sagte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. Über den Zeitpunkt des Baubeginns des zweiten Abschnitts von der Grunerner Straße bis zur L 123 am Ortsausgang in Richtung Münstertal werde in Abstimmung mit dem Ministerium für Verkehr voraussichtlich Mitte kommenden Jahres entschieden. Damit sei eine verkehrliche Entlastung der Innenstadt von bis zu 80 Prozent möglich. 

    Geplant und gebaut wird die insgesamt 4,1 Kilometer lange Ortsumfahrung im Westen der Stadt Staufen durch das Regierungspräsidium Freiburg im Auftrag des Landes Baden-Württemberg. Die Gesamtkosten des ersten 2,7 Kilometer langen Bauabschnitts liegen bei rund 7,5 Millionen Euro. „Von dieser Investition profitieren die unmittelbaren Anlieger der bestehenden Ortsdurchfahrt. Der Verkehrslärm und die Luftschadstoffe werden deutlich abnehmen. Zudem wird mehr Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger gewonnen. Insgesamt ist diese Verkehrsfreigabe ein wichtiger Schritt hin zu mehr Lebensqualität in ganz Staufen“, betont Verkehrsminister Winfried Hermann, MdL. 

    Die ersten Planungen einer Ortsumfahrung zur Verbesserung der innerstädtischen Situation in Staufen reichen in die 1970er Jahre zurück. Im Sommer 2007 wurde das Planfeststellungsverfahren eingeleitet, das mehr als sechs Jahre andauerte. Anhand der eingegangenen Einwendungen und Stellungnahmen wurde die Planung optimiert. Der Bau des ersten Abschnitts der Umgehungsstraße startete im September 2018. Zudem wurde ein Durchlass für den Tunseler Graben sowie eine Geh- und Radwegunterführung gebaut.  

    Der Straßenabschnitt zwischen Wettelbrunner Straße (L 129) und Grunerner Straße (L 125) ging bereits am 19. Juni unter Verkehr, damit die parallel verlaufende Gemeindestraße rückgebaut und die angefallenen Erdmassen wiederverwendet werden konnten. Im kommenden Jahr wird im Bereich des ersten Bauabschnitts noch bis voraussichtlich Herbst 2021 die Brücke über den Neumagen saniert und um einen Gehweg ergänzt. 

    Wie geht es weiter?

    Das Umsetzungskonzept zur Ortsumfahrung Staufen beruht auf einem gerichtlichen Vergleich aus dem Jahr 2015, den das Land Baden-Württemberg zur Beilegung von Rechtsstreitigkeiten aus dem Planfeststellungsverfahren geschlossen hatte. Darin wurde vereinbart, dass nach Freigabe des ersten Bauabschnittes eine aktualisierte Verkehrsprognose eingeholt wird, auf deren Grundlage in Konkurrenz zu den dann insgesamt anstehenden Baumaßnahmen des Landes entschieden wird, wann der zweite Bauabschnitt umgesetzt wird. Dass die Ortsumfahrung komplett gebaut wird, stehe dagegen nicht mehr in Frage, weil nur so die angestrebte Entlastungswirkung erreicht werden könne, heißt es aus dem RP. Derzeit werde die für die anstehende Prognose relevante Verkehrsmenge auf allen Landesstraßen im Stadtgebiet und auf der neuen Umfahrungsstraße erfasst. Hierzu wurden mehrere Dauerzählstellen einge­richtet, daneben sind auch temporäre Auswertungen wichtiger Knotenpunkte vorgesehen. Auf dieser Datengrundlage könne im kommenden Jahr die aktualisierte Verkehrsprognose erstellt und voraussichtlich Mitte 2021 das weitere Vorgehen festgelegt werden.

     

  • Abteilung 4
    04.11.2020
    Sanierung der B 3 in Offenburg geht in die Endphase
    Für die kommenden beiden Wochenenden kündigt das Regierungspräsidium eine Vollsperrung an

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, muss die Bundesstraße in Offenburg wegen des Einbaus der Asphaltdeckschickt an den beiden kommenden Wochenenden /7./8. und 14./15. November) zwischen Freitag 22 Uhr und Sonntag 12 Uhr voll gesperrt werden. Gesperrt werde am kommenden Wochenende (7./8.) zwischen der Englerstraße und der Straße Am Güterbahnhof. Die Zufahrten zu den Straßen Am Güterbahnhof und zur Gewerbestraße seien dann nur noch aus Norden (Appenweier) kommend möglich. Die Einmündungen Am Holderstock und Okenstraße seien gesperrt.  

    Auch am nächsten Wochenende (14./15. November) müsse die Bundesstraße noch einmal voll gesperrt werden, heißt es aus dem RP. Gesperrt werde dann zwischen der Gewerbestraße und der Einmündung der verlängerten Moltkestraße. Die Zufahrten zur Gewerbestraße und Am Güterbahnhof seien dann nur von Süden kommend (Offenburg) möglich. Die Einmündungen der Bachstraße und der Wackerstraße seien gesperrt. Anwohner der Kolonie, Am Langenbosch und der östlichen Wackerstraße werden gebeten Ihre PKWs, falls diese benötigt werden, außerhalb der Baustelle abzustellen (Bachstraße oder westliche Wackerstraße). Eine Zufahrt zu diesen beiden Straßen werde während der Vollsperrung nicht möglich sein. Die Vollsperrungen beginnen jeweils freitags um 22 Uhr und enden sonntags gegen 12 Uhr.    

    Zwischen Montag, 9. November, und Donnerstag, 12. November, wird dann der letzte Bauabschnitt stadtauswärts zwischen der Wackerstraße und der Einmündung der verlängerten Moltkestraße in Angriff genommen. Die Verkehrsführung für diesen Abschnitt bleibe unverändert. Der Verkehr kann die Baustelle nur stadtauswärts passieren. Der Verkehr mit Fahrtziel Offenburg wird über die verlängerte Moltkestraße umgeleitet.

  • Abteilung 4
    30.10.2020
    Geh- und Radweg an der B 3 in Weil am Rhein wird auf drei Meter verbreitert und saniert
    B 3 zwischen den beiden Kreisverkehren bis Anfang Dezember halbseitig gesperrt // Radweg wird voll gesperrt

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, wird die B 3 in Weil am Rhein zwischen den beiden Kreisverkehren (Obeliskkreisel und Stuhlkreisel) ab Dienstag 3. November halbseitig, der parallele Geh- und Radweg voll gesperrt.     

    Auch von Mitte Januar bis Juli 2021 müsse die B 3 wegen der Sanierung des Geh- und Radwegs halbseitig gesperrt werden. Der Verkehr aus Richtung Süden werde in dieser Zeit über die bereits wegen des Baus der Dreiländergalerie eingerichtete Umleitungsstrecke geleitet, der Verkehr in südlicher Richtung verbleibe auf der Bundesstraße.      

    Der Radverkehr werde in der gesamten Bauzeit über das Landesgartenschaugelände, die Dr. Peter-Willmann-Allee, Am Wasserwerk, dem Bahnweg und der Leopoldstraße von Otterbach zur Stadtmitte und umgekehrt geleitet. Für Fußgänger bestehe die Möglichkeit über den Weg entlang des Krebsbachs und den Schrebergärten die Baustelle zu umgehen.     

    Am Geh- und Radweg treten seit mehreren Jahren immer wieder Setzungen und Kantenabbrüche auf. Untersuchungen des Untergrundes haben ergeben, dass die Böschung des Straßendammes keine ausreichende Tragfähigkeit aufweist und deshalb stabilisiert werden muss.   

    Im Zuge dieser Böschungsstabilisierung haben die Straßenbauer im RP-Dienstsitz in Bad Säckingen in Abstimmung mit der Stadt Weil entschieden, den Radweg nicht nur zu stabilisieren und zu sanieren, sondern auch um eineinhalb Meter zu verbreitern. Damit wird der Radweg zukünftig eine Breite von drei Metern aufweisen. Damit werde zukünftig ein sicheres Begegnen von Radfahrern in diesem Gefälle bzw. Steigungsbereich ermöglicht. Die Verbreiterung werde durch den Bau einer Winkelstützmauer mit aufgesetztem Geländer möglich, so das RP. Die Arbeiten werden in zwei Etappen ausgeführt: Zwischen November und März werde die Böschung mit sogenannten Mikropfählen stabilisiert, die in die Böschung eingebohrt werden und auf die dann ein spezielles Netz aus Metall (Tecco-Netz) aufgespannt wird. Das Netz bekommt Aussparungen, in die später gezielt Bäume und Büsche eingepflanzt werden. Zwischen April 2021 bis voraussichtlich Ende Juli erfolgt dann die eigentliche Verbreiterung des Radweges.     

    Der RP-Dienstsitz Bad Säckingen bittet die Verkehrsteilnehmer und insbesondere Radfahrer und Fußgänger um Verständnis für die unvermeidlichen Unannehmlichkeiten. Die Bauarbeiten seien zur Verbesserung der Verkehrssicherheit vor allem für Fußgänger und Radfahrer dringend notwendig.

     

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  • Abteilung 4
    30.10.2020
    Regierungspräsidium entfernt Bäume und Unterholz für den Bau der Ortsumfahrung Wyhlen (B 34)

    Im Rahmen des Neubaus der Umgehungsstraße Grenzach-Wyhlen (B 34, Kreis Lörrach) müssen von Montag, 2. November bis Mitte des Monats westlich und östlich der Solvaystraße und am Ruschbach Bäume, Sträucher und Unterwuchs beseitigt werden. Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, gebe es keine Verkehrsbehinderungen.

     

  • Abteilung 5
    30.10.2020
    Abschnitt des Hochwasserrückhalteraums Weil-Breisach zwischen Märkt und Kleinkems steht für das nächste Hochwasser bereit
    Offizielle Einweihungsfeier wegen Corona abgesagt // Regierungspräsidentin besichtigt fertiggestellte Tieferlegungsflächen
     Auf dem Foto von links: Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer, Harald Klumpp und Anke Kollmer (Bild RP)

    Weil die offizielle Einweihungsfeier des Abschnitts des Hochwasserrückhalteraums Weil - Breisach zwischen Märkt und Kleinkems wegen der aktuellen Coronaentwicklung kurzfristig abgesagt werden musste, hat Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer heute (30. Oktober) zusammen mit Harald Klumpp, Referatsleiter des Integrierten Rheinprogramms (IRP) im Regierungspräsidium und der für den Bau zuständigen Ingenieurin Anke Kollmer den ersten Abschnitt des Rückhalteraums besichtigt. Dabei wurde auch ein neuer Aussichtspunkt mit Infotafel und Ruhebank vorgestellt.     

    Mit dem Abschnitt zwischen Märkt und Kleinkems ist der erste und südlichste der vier Planfeststellungsabschnitte des Rückhalteraums Weil - Breisach fertig. Mit der Tieferlegung (Auskiesung) der Flächen wurde in diesem Abschnitt neuer Naturraum für den Hochwasserschutz geschaffen. „Dieser Abschnitt ist ein unverzichtbarer Bestandteil des IRP und trägt zum wichtigen Hochwasserschutz der Rheinunterlieger bei. Gleichzeitig bietet er der Bevölkerung am Oberrhein mit dem lebenswerten Auenwald eine sehr attraktive Naherholungsmöglichkeit“, so Bärbel Schäfer.    

    Umweltminister Franz Untersteller, betonte aus seinem Büro in Stuttgart: „Wir tun gut daran, trotz extremer Trockenheit und Niedrigwasserpegel auch das andere Extrem, nämlich das Hochwasser, nicht aus dem Blick zu verlieren.“ Denn angesichts des Klimawandels müsse man davon ausgehen, dass Extremereignisse weiter zunehmen werden. „Wir dürfen daher in unseren Bemühungen um den Hochwasserschutz nicht nachlassen.“     

    Der Bund trägt aus verschiedenen Fördertöpfen des Bundesverkehrsministeriums und des nationalen Hochwasserschutzprogramms rund drei Viertel der Gesamtkosten des Integrierten Rheinprogramms. Hans-Heinrich Witte, Präsident der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt: „Hochwasser gefährden nicht nur Anlagen, Bauwerke und Menschen, sondern auch die Schifffahrt. Die Realisierung der Hochwasserschutzmaßnahmen an der wichtigsten europäischen Binnenschifffahrtsstraße, dem Rhein, hat auch für uns hohe Priorität. Deshalb sind wir gerne Finanzierungspartner. Die zügige Fertigstellung dieses Hochwasserrückhalteraums ist Ergebnis einer konstruktiven Zusammenarbeit des Bundes mit dem Land und der Region.“ Die Bundesbehörde ist zuständig für die Bundeswasserstraßen und gewährleistet einen sicheren und reibungslos fließenden Schiffsverkehr.    

    Für den Landkreis Lörrach hat der Rückhalteraum darüber hinaus einen großen touristischen Mehrwert, wie der Erste Landesbeamte Ulrich Höhler betont: „Dieser Abschnitt erfüllt seinen Beitrag zum Hochwasserschutz und hat mit seinen Ufer- und Aueflächen ein naturnahes Gesicht erhalten. Jedes Mal, wenn ich mit dem Rad entlangfahre, staune ich über die neue Natur!“     

    Die Infotafel und die Ruhebank befinden sich auf Höhe Huttingen (Efringen-Kirchen) am Randweg. Von dort schaut man direkt auf den Rückhalteraum mit dem Rhein. „An dieser Infotafel wird die rasante Naturentwicklung im Rückhalteraum nachvollziehbar“, freut sich Harald Klumpp. Die dortigen Flächen wurden um bis zu neun Meter tiefergelegt. Auf diesen Flächen stand anfangs blanker Kies. Schon nach wenigen Jahren hat sich hier natürlicherweise ein dichter Weiden-Pappelwald entwickelt. Im Hochwasserfall strömt das Wasser ohne jegliche technische Steuerung in die tiefergelegten bewaldeten Flächen. „Der Wald im Rückhalteraum hat bei Hochwasser die wichtige Funktion, die Hochwasserwelle zu verlangsamen und abzumildern“, so Anke Kollmer.  

    Auf dem Foto von links: Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer, Harald Klumpp und Anke Kollmer (Bild RP)

     

  • Abteilung 4
    30.10.2020
    Tunneldurchschlag am Brandbergtunnel in Oberwinden (Kreis Emmendingen)
    Erster großer Meilenstein für die Ortsumfahrung Winden
     Tunneldurchschlag Oberwinden

    Etwas mehr als ein Jahr nach dem Tunnelanschlag erfolgte am Freitag, 30. Oktober, der Tunneldurchschlag am Brandbergtunnel in Oberwinden (Kreis Emmendingen). „Mit dem heutigen Tunneldurchschlag ist ein erster Meilenstein für die Entlastung der Ortsdurchfahrt Oberwinden erreicht. Wir sind glücklich, dass die Bauzeiten eingehalten werden konnten und wir nur einen Monat nach Verkehrsfreigabe des Bauabschnittes Niederwinden auch im Abschnitt Oberwinden einen entscheidenden Schritt weitergekommen sind.“ freute sich Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. Angesichts der drastisch gestiegenen Corona-Infektionszahlen wurde die bereits in kleinem Kreis geplante Tunneldurchschlagsfeier abgesagt.    

    Der Brandbergtunnel hat eine Länge von 881 Metern. Davon werden im Bereich der beiden Tunnelportale insgesamt ca. 131 Meter in offener Bauweise und dazwischen eine Länge von 750 Meter in bergmännischer Bauweise hergestellt. Der Tunnel besitzt zwei Rettungsstollen und ein Rettungstreppenhaus. Die Rettungsstollen haben eine Länge von ca. 100 Meter bzw. 180 Meter und werden zeitlich parallel zur Hauptröhre aufgefahren. Der Rettungsstollens Ost wurde bereits Ende August durchgeschlagen. Der Durchschlag für den zweiten Rettungsstollen soll noch in diesem Jahr folgen.    

    Die Vortriebsarbeiten werden im 24 Stunden-Betrieb mit einer Personalstärke 60 Personen von Montag bis Samstag durchgeführt. Dabei wurden bis heute ca. 60.000 Kubikmeter Gestein ausgebrochen und entsprechend weiterverwendet. Ein Teil des Materials wird zu Mineralstoffen aufbereitet und als Auffüllung und Frostschutzschicht wieder im Tunnel eingebaut. Mit dem restlichen Material wird entlang der Autobahn A 5 im Bereich der Gemeine March ein Lärmschutzwall geschüttet. „Somit können große Transportwege für das Ausbruchsmaterial vermieden werden. Zur Erstsicherung des Tunnels wurden bis jetzt ca. 3.700 Kubikmeter Spritzbeton und 87 Tonnen Baustahl eingebaut“, so Projektleiter Daniel Haberstroh vom Regierungspräsidium Freiburg.    

    Nach dem Tunneldurchschlag ist der Tunnel jedoch lange noch nicht fertig. Im ersten Schritt wurde nur die Kalotte durchgebrochen. Diese erstreckt sich über die oberen ca. Zweidrittel des Tunnelquerschnitts und ist mit dem Durchschlag nun abgeschlossen. In dem nun folgenden Arbeitsschritt wird noch das untere Drittel des Tunnelquerschnitts aufgefahren, welches Strosse und Sohle genannt wird. Diese Arbeiten sind voraussichtlich im Sommer 2021 abgeschlossen und es kann dann mit den Rohbauarbeiten der Innenschale im Tunnel begonnen werden.

  • Abteilung 4
    29.10.2020
    Fünf weitere Unternehmen aus dem Regierungsbezirk Freiburg sind „Spitze auf dem Land“

    Ab sofort dürfen sich landesweit neun weitere Firmen mit dem Label „Spitze auf dem Land“ schmücken und erhalten aus dem gleichnamigen Landesförderpro-gramm einen Investitionszuschuss. Fünf dieser erfolgreichen Betriebe sind im Regierungsbezirk Freiburg ansässig. Dieses Ergebnis der zweiten Auswahlrunde für das Jahr 2020 hat das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucher-schutz heute (29. Oktober) bekannt gegeben.    

    „Dass fünf der neun prämierten Firmen aus dem Regierungsbezirk Freiburg stammen unterstreicht einmal mehr, wie innovativ viele der mittelständischen, familiengeführten Unternehmen bei uns aufgestellt sind“, betonte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. Die Investitionsabsichten der Unternehmen seien ein Indiz dafür, dass es trotz der Corona-bedingten Einschnitte in der Wirtschaft viele Unternehmen gebe, die mit Optimismus nach vorne blicken und gute Chancen für ihre weitere Entwicklung sehen. „Wenn neue Ideen, Ausdauer und unternehmerisches Geschick wie bisher im Rahmen von Förderprogrammen belohnt werden, ist auch dies ein wertvoller Beitrag, um den wirtschaftlichen Herausforderungen der Corona-Pandemie etwas entgegen zu setzen.“     

    Aus dem Regierungsbezirk Freiburg haben sich folgende Unternehmen mit Erfolg beworben: 

    Landkreis Tuttlingen
    Gerd Alber GmbH & Co.KG in Renquishausen, Technologieführerin in einigen Segmenten chirurgischer Mikroinstrumente, will am Standort erweitern.   

    Maschinenbau Kern e.K., derzeit noch in Wurmlingen, hat sich in den letzten Jahren im Sondermaschinenbau profiliert. Am derzeitigen Standort genügen die Raum- und Produktionskapazitäten den Erfordernissen nicht mehr, das Unternehmen will daher in einem Gewerbegebiet in Rietheim-Weilheim expandieren.     

    Landkreis Rottweil:

    Disto CNC-Solutions GmbH in Hardt bzw. Sulz a.N. möchte die beiden Teilbetriebe an einem neuen Standort in Dunningen zusammen führen, um dort die benötigten Kapazitäten für die weitere Produktentwicklung zu schaffen.

    KPI GmbH in Denkingen, die in der beengten baulichen Situation am jetzigen Standort nicht erweitern können, wollen sich im Interkommunalen Gewerbegebiet INKOM Rottweil/Zimmern ansiedeln, um dort die Weiterentwicklung flexibler und mobiler Robotersysteme voran zu bringen.   Landkreis Breigau-Hochschwarzwald  

    Andocksysteme G. Untch GmbH.
    Badenweiler, hat sich auf die Herstellung von komplexen Verbindungsinstallationen zur Befüllung von Produktionsanlagen spezialisiert. Das Unternehmen will der wachsenden Nachfrage aus der Pharmaindustrie durch Erweiterung der Kapazitäten am Standort nachkommen.    Die Regierungspräsidentin zeigte sich zudem erfreut über die Ankündigung des MLR, das Landesförderprogramm „Spitze auf dem Land“ auch in den nächsten Jahren weiterzuführen. „Seit 2014 haben rund. 50 Unternehmen im Regierungsbezirk Freiburg aus diesem Förderprogramm eine Zuschusszusage von bis zu 400.000 Euro erhalten, wobei diese Mittel zur Hälfte von der Europäischen Union bereitgestellt werden. Wir sind optimistisch, in der nächsten Förderperiode 2021 bis 2027 ebenso erfolgreich sein.“

     

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    29.10.2020
    Regierungspräsidium saniert Donaubrücke über die B 31 bei Pfohren (Donaueschingen)
    Bundesstraße lediglich einspurig befahrbar // Verkehr wird per Ampel geregelt

    Ab Freitag, 30. Oktober, werden Teile der Donaubrücke an der B 31 bei Pfohren (Donaueschingen) saniert. Um größere Schäden zu vermeiden müssen die verschlissenen Gleitlager und Gleitfedern erneuert werden, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg (RP). Die Arbeiten dauern ca. 14 Tage. Der Verkehr auf der B 31 wird per Ampel halbseitig über die Brücke geführt. Mit Verkehrsbehinderungen müssen gerechnet werden.

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    28.10.2020
    Überraschungen im Straßenuntergrund
    Radwegbau entlang der B 313 am Ortseingang Zizenhausen (Stockach, Kreis Konstanz) verzögert sich

    Der Bau des Radweges entlang der B 313 am Ortseingang Stockach-Zizenhausen (Kreis Konstanz) wird sich trotz gutem Baufortschritts bis Jahresende verzögern. Grund für die Verzögerung seien teerhaltige Schichten aus alten unbekannten Straßen im Untergrund, die aufwändig aussortiert und entsorgt werden müssen. Dies führe zu erheblichen Verzögerungen im Bauablauf, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg (RP).  

    Das RP geht davon aus, dass der Radweg Mitte Dezember freigegeben werden kann.

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  • Abteilung 4
    28.10.2020
    Neubau der B 33 zwischen den Anschlussstellen Allensbach-Ost und Hegne-West (Kreis Konstanz) startet am 2. November

    Am 2. November startet der Neubau der B 33 zwischen den Anschlussstellen Allensbach-Ost und Hegne-West. Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, soll parallel zu den Straßenbauarbeiten auf dem 1,5 Kilometer langen Abschnitt ab Frühjahr 2021 die neue Brücke bei Allensbach-Ost gebaut werden. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende April 2022. Der Verkehr wird während der gesamten Bauzeit in beiden Fahrtrichtungen ohne größere Einschränkungen aufrechterhalten, heißt es aus dem RP.    

    Die Bauarbeiten beginnen Anfang November mit der Verlegung der Ver- und Entsorgungsleitungen nördlich und südlich der bestehenden Bundesstraße. Im Vorfeld des Brückenneubaus wird eine Umleitungsstraße errichtet. Diese Strecke werde so konzipiert, dass sie später teilweise als neue Kreisstraße zwischen Allensbach-Ost und Hegne-West genutzt werden kann, erklärt das RP. Zudem wird nördlich der B 33 ein neuer Wirtschaftsweg und auf der Südseite der Bundesstraße ein neuer Radweg gebaut. Radfahrer kommen während der Bauzeit immer auf der Südseite nach Konstanz oder nach Allensbach.     

    Das RP weist darauf hin, dass die Ein- und Ausfahrten von der B 33 zum Bahnhof Hegne und zum Campingplatz unverändert bestehen bleiben. Die Höhe der Kosten für den Neubau der Straße liege bei rund 9,1 Millionen Euro. Die neue Brücke koste rund 1,1 Millionen Euro. Über die weiteren Bauabschnitte werde des RP zeitnah informieren.      

    Mehr Information zum Aus- und Neubau der B 33 zwischen Allensbach und Konstanz finden Sie es auf der Internetseite des RP:
    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpf/Abt4/Strassenbau/B33-Allensbach/Seiten/Abschnitt-C-und-D.aspx

    Ein Video zum Neubau der B 33 gibt es auf dem Youtube-Kanal des RP: https://www.youtube.com/watch?v=lodBHoTACNo

  • Abteilung 4
    28.10.2020
    Regierungspräsidium startet Scoping-Verfahren für Radschnellweg „RS 6“ zwischen Freiburg, Waldkirch und Emmendingen
    Digitale Informationsveranstaltung für die Öffentlichkeit am 14. Dezember

    Die Planung des Radschnellwegs „RS 6“ zwischen Freiburg, Waldkirch und Emmendingen geht voran. Als Planfeststellungsbehörde wird das Regierungs­präsidium Freiburg (RP) jetzt ein so genanntes Scoping-Verfahren einleiten. Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens dient das Scoping der Verständigung der Beteiligten über den Umfang der Umweltverträglichkeitsprüfung. Die betroffenen Städte und Gemeinden, die Umweltfachbehörden und die Umweltverbände haben die Möglichkeit, dazu Anregungen und Hinweise zu geben.     

    Auch die Bürgerinnen und Bürger können sich im Rahmen einer Öffentlichkeits­beteiligung in die Planung des Radschnellwegs einbringen. Wie das RP mitteilt, wird die erste öffentliche Veranstaltung am 14. Dezember in einem digitalen Format stattfinden. Im Anschluss werden die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, sich mittels einer interaktiven Karte im Internet zu beteiligen. Genauere Informationen zu der Veranstaltung wird das Regierungspräsidium rechtzeitig bekannt geben. Bereits in den vergangenen Wochen tourten die Planer des RP durch die beteiligten Kreis- und Gemeinderäte, um das Projekt vorzustellen und zu diskutieren.    

    Die eigenständige, durchgängige und breite Trasse des Radschnellwegs soll ein störungsfreies, sicheres Vorankommen ermöglichen und damit insbesondere Pendlern den Umstieg auf das umweltfreundliche Verkehrsmittel erleichtern. Das Verkehrspotenzial auf der Hauptachse im Raum Freiburg liegt bei bis zu 12.000 Radfahrern am Tag – damit belegt der RS 6 einen Spitzenplatz im Land.    

    Die insgesamt rund 21 Kilometer langen Teilstrecken des Radschnellwegs von der Stadtgrenze Freiburgs bis nach Waldkirch und Emmendingen plant und baut das RP im Auftrag des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg. Diese Teilstrecken sind Gegenstand des jetzt eingeleiteten Scoping-Verfahrens. Die Planung kostet hierfür rund 1,4 Millionen Euro. Davon steuert das Bundes­verkehrs­ministerium rund 1,1 Millionen Euro bei. Planung und Bau der fünf Kilometer langen Strecke auf dem Stadtgebiet erfolgen durch die Stadt Freiburg.      

    Ziel ist, dass der gesamte „RS 6“ bis 2028 gebaut wird. Dabei sollen jedoch unproblematische Streckenabschnitte vorgezogen und beschleunigt umgesetzt werden. Der Radschnellweg wird je nach Führungsform eine asphaltierte Breite von drei bis sechseinhalb Metern haben und weitgehend kreuzungsfrei oder mit minimalen Wartezeiten geführt werden. Um Flächen zu sparen, wird er überwiegend auf bereits bestehenden Straßen oder Wegen geplant, die aus- bzw. umgebaut werden sollen.    

    Was ist Scoping?  ​
    Das Scoping legt den inhaltlichen und räumlichen Untersuchungsrahmen für die Umweltverträglichkeitsstudie für die einzelnen Schutzgüter (z.B. Menschen, Tiere, Pflanzen) fest. Die darauf aufbauende Umweltverträglichkeitsstudie prognostiziert die voraussichtlich zu erwartenden Auswirkungen des Projekts auf die jeweiligen Schutzgüter. Dies ist eine wichtige Grundlage für die spätere Genehmigungsplanung.

  • Abteilung 4
    28.10.2020
    L 123 (Münstertal, Breisgau-Hochschwarzwald) zwischen Stohren und Wiedener Eck wieder für den Verkehr freigegeben
    Regierungspräsidium: Weiträumige Umleitungen werden aufgehoben

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, wird die L 123 (Münstertal, Breisgau-Hochschwarzwald) zwischen Stohren und Wiedener Eck am Samstagmorgen (31. Oktober) wieder für den Verkehr freigegeben   

    Wegen der umfangreichen Sanierung zweier Stützwände entlang der L 123 beim Scharfenstein und oberhalb dem Platzlehof im Obermünstertal (Gemeinde Münstertal, Breisgau-Hochschwarzwald) musste die Landesstraße seit Ende August im betreffenden Streckenabschnitt zwischen den Abzweigen zum Stohren und zum Wiedener Eck für mehrere Wochen voll gesperrt werden. Die Verkehrsteilnehmer musste wegen der Sperrung erhebliche Umwege in Kauf nehmen.

     

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  • Abteilung 4
    27.10.2020
    Regierungspräsidium saniert im November mehrere Radwege im Landkreis Konstanz

    Im November saniert das Regierungspräsidium Freiburg (RP) wegen stark beschädigter Asphaltschichten Teilabschnitte insgesamt vier Radwege im Landkreis Konstanz.

    Begonnen wird am Montag, 2. November, mit dem Radweg entlang der L 191 zwischen Engen und dem Ortsteil Bargen. Für die Dauer der Arbeiten von zwei Wochen wird der Radweg komplett gesperrt. Wie das RP mitteilt, sei eine Umleitung nicht möglich. Die Radfahrer könnten nach Rücksprache mit der Polizei auf die Straße ausweichen.    

    Ab Montag, 16. November, wird der Radweg entlang der L 192 zwischen Radolfzell und Moos auf insgesamt zwei Abschnitten saniert. Die Arbeiten nehmen voraussichtlich zwei Wochen in Anspruch. Der Radweg wird in dieser Zeit gesperrt. Die Fußgänger und Radfahrer werden weiträumig entlang der L 220 in Richtung Rickelshausen (Radolfzell) und weiter durch das Aachried umgeleitet, heißt es aus dem RP.

    Ab 23. November werden zwei Abschnitte des Radwegs zwischen Böhringen (Radolfzell) und Singen entlang der L 220 instand gesetzt. Für die Dauer der Arbeiten von ca. zwei Wochen werden die Fußgänger und Radfahrer über die eingeengte Straße an der Baustelle vorbeigeleitet.

    Der letzte Abschnitt befindet sich auf dem Radweg zwischen Böhringen und Singen auf Höhe des Einkaufszentrums (EKZ) parallel zur B 34. In diesem Bereich erfolgt die Umleitung während der einwöchigen Vollsperrung über die Josef-Schüttler-Straße. Baubeginn für diesen Abschnitt soll ebenfalls der 23. November sein.

  • Abteilung 2
    27.10.2020
    Stromnetzinfrastruktur in der Gemeinde Eichstetten soll optimiert werden
    Runder Tisch beim Regierungspräsidium: Stromnetzbetreiber beschließen Gründung einer Arbeitsgemeinschaft
     Die Fünf-Bogen-Brücke in Eichstetten, Foto: Gemeinde Eichstetten

    Auf Initiative des Landesumweltministeriums und des Regierungspräsidiums Freiburg (RP) haben die Stromnetzbetreiber Amprion GmbH, Netze BW GmbH und TransnetBW GmbH am Dienstag eine gemeinsame Erklärung zur Gründung einer Arbeitsgemeinschaft unterzeichnet. Ziel ist es, Vorschläge zur Optimierung der Stromnetzinfrastruktur im Bereich Eichstetten zu erarbeiten. Wie das RP mitteilt, wurde die Vereinbarung im Rahmen eines Runden Tischs mit Vertretern der Gemeinde Eichstetten sowie der örtlichen Bürgerinitiative, der Landesbehörden, des Landratsamtes Breisgau-Hochschwarzwald und der Bundesnetzagentur beschlossen. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage fand die Veranstaltung als Online-Konferenz statt.    

    Ende vergangenen Jahres hatte sich Michael Bruder, Bürgermeister der Gemeinde Eichstetten, an das Umweltministerium gewandt. Er bat darum, die geplanten Maßnahmen zum Ausbau der Stromnetzinfrastruktur auf der Gemarkung der Gemeinde zum Anlass zu nehmen, die städtebauliche Situation der Gemeinde nachhaltig zu verbessern. Unterstützt wurde dieses Anliegen von der örtliche Bürgerinitiative „Umspannwerk Eichstetten – So nit“. 

    „Die Strukturen in Eichstetten mit verschiedenen Leitungen und mehreren Umspannwerken in unmittelbarer Nähe zum Siedlungsbereich sind über Jahrzehnte gewachsen“ stellte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer eingangs fest. „Die raumordnerische und städtebauliche Situation der Gemeinde lässt sich nur in einer Gesamtbetrachtung und in gemeinschaftlicher Herangehensweise verbessern“, erläuterte sie weiter. Sie dankte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre Bereitschaft, sich für so eine Gesamtbetrachtung zu öffnen.     

    Die Herausforderung bei der Umsetzung von Verbesserungsoptionen besteht darin, dass die Ausbaumaßnahmen jeweils von unterschiedlichen Vorhabenträgern in jeweils eigenständigen Verfahren umgesetzt werden. Einige Vorhaben stehen aufgrund des für die Energiewende notwendigen Stromnetzausbaus unter zeitlichem Realisierungsdruck. Andere Planungen dagegen können allenfalls mittel- bis langfristig betrachtet werden. Herr Ministerialdirektor Helmfried Meinel, der Vertreter des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, betonte, dass eine moderne und klimafreundliche Gesellschaft auf eine zuverlässige Stromversorgung angewiesen ist. „Der Ausbau der Stromnetzinfrastruktur ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Energiewende, bei der nicht Kohle- und Kernkraftwerke, sondern die erneuerbaren Energien wie Windkraft- und Photovoltaikanlagen die maßgeblichen Energielieferanten sind“.     

    Die Teilnehmer des Runden Tisches waren sich einig darin, dass der in den nächsten Jahren anstehende Ausbau von Stromleitungen und Umspannwerken im Raum Eichstetten Chancen eröffnet, die Stromnetzinfrastruktur vor Ort langfristig zu optimieren. „Wir haben die Sorgen und Anliegen der Gemeinde Eichstetten ernst genommen. Uns war aber von Beginn an klar, dass Verbesserungen nur im konstruktiven Dialog mit den Netzbetreibern erreicht werden können“, erläutert Ministerialdirektor Helmfried Meinel. Er zeigte sich erfreut darüber, dass die Anregung von Herrn Minister Untersteller, eine Arbeitsgemeinschaft der drei betroffenen Stromnetzbetreiber ins Leben zu rufen, von diesen positiv aufgenommen wurde.     

    Aufgabe der drei Netzbetreiber wird es nun sein, für das Bezugsjahr 2035 einen Plan zur Optimierung der Stromnetzinfrastruktur im Bereich Eichstetten zu erarbeiten. Dabei sind die Interessen der Gemeinde ebenso zu berücksichtigen wie die Erfordernisse der Energiewende. Den Ausgleich der Interessen soll ein Beirat der ARGE sicherstellen, in dem auch Gemeinde und Bürgerinitiative vertreten sind.   

    Im Rahmen des Runden Tischs erklärten die Netze BW GmbH und die Gemeinde Eichstetten zudem ihre Absicht, Verbesserungsmöglichkeiten bei der Führung zweier bestehender 110-kV-Leitungen auszuloten. „Damit stellen wir sicher, dass auch kurzfristig nach Möglichkeiten gesucht wird, unser Ortsbild zu entlasten. Insbesondere die historische Fünf-Bogen-Brücke über die alte Dreisam wollen wir von Masten und Leitungen freihalten“, zeigte sich Bürgermeister Bruderzufrieden mit den Ergebnissen des Runden Tisches.   

    Wie das RP mitteilt, werden die Teilnehmer der ARGE und des Beirats noch in diesem Herbst in einem gemeinsamen Workshop erste Planungsüberlegungen austauschen.

    Bild: Gemeinde Eichstetten

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  • Abteilung 4
    26.10.2020
    Kronbohl- und Thingoltstraße (L 219) in Konstanz für zwei Wochen gesperrt
    Regierungspräsidium saniert Landesstraße zwischen Dingelsdorf und Oberdorf

    Von Montag, 2.November, bis voraussichtlich Freitag, 13. November werden die Kronbohl- und die Thingoltstraße (L 219) zwischen der Ortsausfahrt Oberdorf und der Ortseinfahrt Dingelsdorf (Konstanz) saniert. Wegen der Bauarbeiten muss die L 219 gesperrt werden. Der Verkehr wird großräumig über die Ortsteile Wallhausen, Dingelsdorf und Litzelstetten umgeleitet. Die Umleitung wird ausgeschildert.

    Laut Regierungspräsidium Freiburg (RP) weisen die Straßen Risse und Verdrückungen auf, die behoben werden müssten.

     

  • Abteilung 4
    26.10.2020
    Anschlussstelle Teningen-West (A 5) ab Mittwochmorgen, 28. Oktober, wieder geöffnet
    Baustelle zwischen Riegel und Freiburg Nord wird pünktlich abgebaut // Freie Fahrt auf der Autobahn ab Freitagmorgen

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, ist die Sanierung der A 5 zwischen den Anschlussstellen Riegel und Freiburg-Nord in Fahrtrichtung Basel im Zeitplan. Ab Dienstagabend werde die Baustelle zurückgebaut.      

    Von Dienstagabend bis Mittwochmorgen (27./28. Oktober) stehe in südlicher Richtung nur eine Fahrspur zur Verfügung. In Richtung Norden könne in den Nächten von Mittwoch auf Donnerstag und Donnerstag auf Freitag dann jeweils nur eine Fahrspur genutzt werden. Tagsüber stünden während des Rückbaus der Baustelle in beide Fahrtrichtungen jeweils zwei verengte Fahrspuren zur Verfügung.      

    Am Mittwoch früh werde die Anschlussstelle Teningen-West wieder für den Verkehr freigegeben. Die komplette Baustelle soll laut RP am Freitagmorgen, 30. Oktober, geräumt sein. Dann könne der Verkehr wieder ungehindert in beide Richtungen fließen.   

    Das RP Freiburg bittet für die hieraus entstehende Verkehrsbehinderung bei Anwohnerinnen und Anwohner, sowie Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

     

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  • Abteilung 4
    26.10.2020
    Neuer Bauabschnitt bei der Ortsdurchfahrt Haslach i. K. ab Montag, 2. November
    Vollsperrung zwischen Seilerstraße und Einmündung „Im Mühlegrün“ // Umleitung in Fahrtrichtung Hausach wird leicht angepasst // Alle Geschäfte bleiben erreichbar

    Bei der Sanierung der Ortsdurchfahrt Haslach i. K. beginnen Anfang November die Arbeiten zwischen der Seilerstraße und „Im Mühlegrün“. Hierzu muss die B 33 zwischen Seilerstraße und Mitte Einfahrt „Im Mühlegrün“ ab Montag, 2. November für zwei Wochen voll gesperrt werden, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg (RP).     

    Dabei bleibt die Umleitungsstrecke in Fahrtrichtung Offenburg über die Straßen Im Mühlegrün, Am Gewerbekanal und die Schleifmattstraße unverändert bestehen. In Fahrtrichtung Hausach wird man wie bisher über die Steinacher Straße, Manfred-Hildenbrand-Straße und die B294 umgeleitet, muss jedoch ab Höhe Gasthaus Kanone über die Mühlenstraße (bei Shell-Tankstelle vorbei) weiter zurück zur B 33 fahren.   

    In Absprache mit der Polizei, der Verkehrsbehörde, der Straßenmeisterei sowie der Stadt werde das Linksabbiegen am Ende der Mühlenstraße (beim Gasthof Ochsen) in Fahrtrichtung Offenburg nicht möglich sein. Die Behörden rechnen bei einer Öffnung für die Linksabbieger mit größeren Rückstau-Problemen, verursacht durch wartende Fahrzeuge, welche, ähnlich wie im Normalzustand, oft nur nach längeren Wartezeiten abbiegen können. Für diese Verkehrsteilnehmer wird stattdessen eine Umleitung über die B 33 in Richtung Hausach durch den Tunnel und dann im Bereich der Ausfahrt Hausach-Ost unter der B 33 hindurch und gleich wieder zurück auf die B 33 in Richtung Haslach bzw. Offenburg eingerichtet.    

    Laut RP werde zur sicheren Querung der Fahrbahn für die Fußgänger in der Mühlenstraße in Höhe der Shell-Tankstelle eine zusätzliche Fußgängerampel aufgestellt. Um den Verkehrsfluss zu verbessern wird an der Kreuzung B 294/Mühlenstraße sowie in der Mühlenstraße die Vorfahrtsregelung geändert. Stellenweise werden Halteverbotsschilder aufgestellt.    

    Das RP weist darauf hin, dass der Verkehr von Hausach kommend in Richtung Mühlenbach, Hofstetten und Haslach Innenstadt über die Mühlenstraße (beim Gasthof Ochsen) ungehindert zufahren könne. Die an den Baustellenbereich angrenzenden Einkaufsmärkte zwischen B 294 (Sägerstraße) und der Einfahrt Mühlegrün sind zudem alle von der Hinterseite über die Straße Im Spießacker erreichbar. Alle Geschäfte in Haslach bleiben erreichbar. Die Bushaltestelle am Bahnhof werde weiterhin nicht angefahren. Stattdessen werde eine Ersatzhaltestelle in der Neuen Eisenbahnstraße bei der alten Post eingerichtet.   

    Am Montag, den 16. November beginnen dann voraussichtlich die Bauarbeiten im letzten Bauabschnitt zwischen der Einfahrt Im Mühlegrün und der Schreinerei Psak. Hierzu hat das RP weitere Informationen angekündigt. Das RP bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Behinderungen.

     

  • Abteilung 5
    26.10.2020
    Luftreinhalteplan abgeschlossen: Weder Pförtnerampel auf der B 31 noch Diesel-Fahrverbote für Freiburg
    Regierungspräsidentin: „Luftqualität in Freiburg hat sich deutlich verbessert.“ // Regierungspräsidium informiert politische Begleitgruppe über Stand der Luftreinhaltung im Raum Freiburg

    Ein vorläufig letztes Mal hat sich am Montag, 26. Oktober, die politische Begleit­gruppe zum Luftreinhalteplan Freiburg getroffen. Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer informierte das aus den örtlichen Landräten, Oberbürgermeistern, Bürgermeistern und Vertretern des Ministeriums für Verkehr sowie der Polizei bestehende Gremium in einer Videokonferenz darüber, dass die Maßnahmen des aktuellen Luftreinhalteplans abgeschlossen sind und wie gewünscht wirken.     

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Wir haben in Freiburg eine wesentliche Verbesserung der Luftqualität erreicht und liegen im Jahr 2020 bislang mit einem Durchschnittswert von 30 Mikrogramm pro Kubikmeter an der ausschlag­gebenden Verkehrsmessstelle in der Schwarzwaldstraße deutlich unterhalb des Grenzwerts (40 Mikrogramm). Auch an den anderen, über das Stadtgebiet verteilten Messstellen sowie den sogenannten Profilpunkten im Nahbereich der Verkehrsmessstelle, mit denen deren Repräsentativität regelmäßig überprüft wird, werden Stickoxidwerte deutlich unterhalb des Grenzwerts gemessen.“ 

    Die dritte Fortschreibung des Luftreinhalteplans aus dem Jahr 2019 könne damit als erfolgreich abgeschlossen betrachtet werden. Das Verfahren eingeleitet habe man 2016 bei einem Durchschnittswert von 50 Mikrogramm.    

    Besonders erleichtert wurde dabei aufgenommen, dass die im Luftreinhalteplan unter bestimmten Bedingungen vorgesehenen Diesel-Fahrverbote und auch die umweltsensitive Verkehrssteuerung (Pförtnerampel) auf der B 31 nicht erforderlich waren, um den positiven Effekt herbeizuführen. Die Regierungs­präsidentin erläuterte: „Wir haben hier bewusst stufenweise und mit Augenmaß geplant und konnten so schwer­wiegende Eingriffe vermeiden.“ Sie dankte der Stadt Freiburg und den Umlandskommunen für die enge und ziel­orientierte Abstimmung. Der gemeinsam entwickelte regionale Konsens sei essenziell für den erfolgreichen Verlauf gewesen. Die nachweisbar gute Luft in Freiburg stimme das Regierungspräsidium nun auch sehr zuversichtlich für den Abschluss des laufenden Gerichtsverfahrens mit der deutschen Umwelthilfe, die weiterhin massivere Maßnahmen fordert.     

    Das Gremium behielt sich vor, bei einer erneuten Fortschreibung des Luftreinhalteplans wieder zusammen zu kommen. Sollte sich die Situation weiterhin so gut entwickeln, werde es dann aber eher um die Rücknahme bestehender Einschränkungen gehen.

  • Abteilung 4
    23.10.2020
    Autobahn-Anschlussstelle Müllheim-Neuenburg (A 5) und Kreisverkehr Wuhrloch für den Verkehr freigegeben
    Regierungspräsidentin Schäfer: „Anschlussstelle wird leistungsfähiger und sicherer“ / Umgestaltung in Rekordzeit von sieben Monaten
     Der Westkreisel in Neuenburg; Quelle: Firma Joos

    Am Freitag, 23. Oktober, wurde die grundlegend umgestaltete Autobahnanschlussstelle Müllheim-Neuenburg an der A 5 von Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Neuenburgs Bürgermeister Joachim Schuster feierlich eröffnet. Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat im Vorfeld der Landesgartenschau 2022 in Neuenburg am Rhein die Autobahnanschlussstelle grundlegend umgestaltet.  

    Sowohl auf der West- als auch auf der Ostseite der Anschlussstelle wie auch am benachbarten Knotenpunkt Wuhrloch wurden Kreisverkehre eingerichtet. Die nebeneinander liegenden Knotenpunkte hängen funktional zusammen und entsprachen nicht mehr allen verkehrstechnischen Anforderungen. Die beiden vorfahrtsgeregelten Einmündungen der Autobahnanschlussstelle waren überlastet und zeigten zumindest zeitweise Verkehrssicherheitsdefizite.  

    „Es freut mich sehr, dass wir den komplexen Umbau der Anschlussstelle in der Rekordzeit von nur sieben Monaten realisieren konnten. Mit diesem Umbau verflüssigt sich der Verkehr und es gibt weniger Staus. Die Kreisverkehre sorgen für eine bessere Übersicht, zudem wird langsamer gefahren. Der Anschluss wird also nicht nur leistungsfähiger, sondern auch sicherer. Damit haben wir auch einen wichtigen Beitrag für eine erfolgreiche Landesgartenschau in Neuenburg am Rhein im Jahr 2022 geleistet“, so die Regierungspräsidentin. Sie machte deutlich, dass die Landesgartenschau ein wichtiger Motor für eine nachhaltige Stadtentwicklung in Neuenburg am Rhein sei.  

    „Die Zähringerstadt Neuenburg am Rhein wird sich in den kommenden Jahren bis hin zur Landesgartenschau 2022 verändern. Zahlreiche Stadtentwicklungs- projekte werden umgesetzt. Die neue Verkehrsanlage ist eine der wichtigen Maßnahmen in der städtebaulichen Entwicklung unserer Stadt. Sie prägt die Stadteingangssituation, erhöht den Verkehrsfluss und reduziert Lärm für die Anwohner. Vorbildlich war die professionelle Zusammenarbeit aller Beteiligten“, so Bürgermeister Schuster.

    Der eigentliche Umbau der Anschlussstelle wurde bereits Mitte September fertiggestellt und die Kreisverkehre konnten für den Verkehr freigegeben werden. Durch die Bauarbeiten der Stadt Neuenburg am Rhein für ihr neues Parkhaus und die notwendige Sanierung der B 378 zwischen dem Kreisel Wuhrloch und dem Abgang zur Landesstraße L 134 waren noch einmal Sperrungen notwendig. Nun können der Verkehr und die künftigen Besucherströme frei und verkehrssicher fließen.

  • Abteilung 5
    21.10.2020
    „Den Lebensraum am Rhein entdecken“: Neu gestalteter Naturlehrpfad Rheinauewald bei Wyhl eröffnet
     Die seltene Gelbbauchunke ist im Rheinauewald zu Hause. Sehen kann man sie nur mit viel Glück, aber an einer Station des Naturlehrpfads kann man ihre Stimme hören. Foto: Schiel/ INULA

    Der mittlerweile 50 Jahre alte Naturlehrpfad im Rheinauewald bei Wyhl hat ein neues Gesicht bekommen: Vertreterinnen und Vertreter des Schwarzwaldvereins, der Gemeinde Wyhl, des Forstreviers und des Regierungspräsidium Freiburg haben den neu gestalteten Rundweg am Mittwoch eröffnet.   

    Der etwa vier Kilometer lange Weg gibt auf schmalen Pfaden und Stegen Einblicke in den einzigartigen Naturraum des Rheinauewalds. Sieben Tafeln mit vielen Fotos informieren – auch in französischer Sprache - über den Auwald und seine Bewohner: Wie sind Amphibien an das Leben zwischen Wasser und Land angepasst? Und welche geheimen Tricks beherrschen sie, um im Auwald zu überleben? An drei Stationen kann das Wissen spielerisch getestet werden. An einer Hörstation sind zum Beispiel Stimmen des Auwalds wie der Gelbbauchunke zu hören. „Durch spannende Details soll der Lehrpfad Interesse wecken für den Lebensraum am Rhein sowie die Pflanzen und Tiere, die hier zu Hause sind“, sagte Regina Biss vom Naturschutzreferat des RP, das die Neugestaltung des Pfads begleitet und finanziert hat. Sie lobte das außergewöhnliche Engagement der Schwarzwaldvereinsgruppe Wyhl über fünf Jahrzehnte. 

    Anfang der 1970er Jahre hat eine Gruppe von Wyhler Bürgern unter Leitung von Meinrad Schwörer den abwechslungsreichen Lehrpfad angelegt. Mitglieder des Schwarzwaldvereins Wyhl haben den Lehrpfad seither ehrenamtlich betreut und immer neue Ideen verwirklicht. So waren es auch Klaus Mathes und weitere Aktive des Schwarzwaldvereins Wyhl, die 2017 die Anregung gaben, den Naturlehrpfad neu zu gestalten. Hieraus entstand ein Gemeinschaftsprojekt von Schwarzwaldverein, der Gemeinde Wyhl, Forstrevier und Regierungspräsidium. 

    Mitglieder des Schwarzwaldvereins und andere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer haben die in die Jahre gekommenen Stege in vielen Arbeitseinsätzen erneuert. Abschnittsweise wurde die Wegführung des Pfades optimiert. In Abstimmung mit dem Naturschutzreferat des RP wurde ein Rahmenkonzept zur Neugestaltung entwickelt und das Unternehmen Erlebnispfad-Service mit der Umsetzung beauftragt.  

    Der Naturlehrpfad befindet sich im Naturschutzgebiet „Rheinniederung Wyhl-Weisweil“, das zudem Bestandteil des Ramsar-Gebiets „Oberrhein“ und Teil des europäischen des FFH(Fauna-Flora-Habitat)-Gebiets „Taubergießen, Elz und Ettenbach“ sowie des Vogelschutzgebiets „Rheinniederung Sasbach – Wittenweier“ ist. Das neue Lehrpfadkonzept berücksichtigt daher neben typischen Lebensräumen, Pflanzen- und Tierarten der Rheinaue auch solche, für die der europaweite Schutz von besonderer Bedeutung ist. So verdeutlicht das Beispiel der am Oberrhein überwinternden Zugvögel, dass Naturschutz an Grenzen nicht Halt machen kann.

     

  • Abteilung 5
    21.10.2020
    Wichtiger Schritt zur Erhaltung von Flora und Fauna auf der Baar
    Regierungspräsidium legt Managementplan für die FFH-Gebiete „Südliche Baaralb“ und „Baar, Eschach und Südostschwarzwald” Teilgebiete: „Baar“ und „Südostschwarzwald“ (Landkreis Tuttlingen, Schwarzwald-Baar-Kreis und Konstanz) vor
     Die FFH-Gebiete „Südliche Baaralb“ und „Baar, Eschach und Südostschwarzwald” (Teilgebiete: „Baar“ und „Südostschwarzwald“) zählen zu den 212 FFH-Gebieten in Baden-Württemberg, die zusammen mit den Vogelschutzgebieten Teil des europäischen Natura 2000-Netz

    Die FFH-Gebiete „Südliche Baaralb“ und „Baar, Eschach und Südostschwarzwald” sind im Offenland von den Lebensraumtypen Magere Flachland-Mähwiesen, Kalk-Magerrasen und verschiedenen Moor- und Feuchtlebensraumtypen geprägt. Besonders letztere beherbergen eine Vielzahl seltener Arten. Mit den Bach- und Flusstälern von Brigach, Breg, Donau, Aitrach und Eschach verbindet es den Donauraum mit Hoch- und Oberrhein und umfasst neben den naturnahen Fließgewässerabschnitten bachbegleitende Auwälder, Hochstaudenfluren und die nach FFH-Richtlinie geschützten Arten Bauneunauge, Groppe, Kleine Flussmuschel und Biber. Wie diese Arten und ihre Lebensräume erhalten und entwickelt werden können, legt der Managementplan fest, den das Regierungspräsidium Freiburg (RP) jetzt fertiggestellt und veröffentlicht hat.  

    Das Planungsgebiet nimmt insgesamt 3.998 Hektar ein und erstreckt sich von Sankt Georgen im Nordwesten bis Blumberg im Südosten, vorrangig in den Landkreisen Tuttlingen (zu ca. 20 Prozent sowie im Schwarzwald-Baar-Kreis zu ca. 80 Prozent). 

    Zur Umsetzung des Managementplans sind das Landratsamt, die Gemeinden, Eigentümer und Bewirtschafter aufgerufen, sich vor Ort für den Schutz und die Erhaltung der heimischen Tier- und Pflanzenarten einzubringen und deren Lebensräume zu sichern. Der Managementplan enthält Vorschläge für die Flächenbewirtschaftung und Pflegemaßnahmen, beispielsweise Mahd mit Abräumen oder extensive Beweidung zur Erhaltung und Pflege von Lebensraumtypen im Offenland.  ​

    Der Managementplan kann ab Freitag, 30. Oktober unter „Aktuelles“ auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Freiburg eingesehen werden. Zudem kann er zu den ortsüblichen Öffnungszeiten in folgenden Behörden eingesehen werden: Landratsamt Tuttlingen, Baurechts- und Umweltamt, Ulrichstraße 7, 78532 Tuttlingen; Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis, Baurechts- und Naturschutzamt, Untere Naturschutzbehörde, Am Hoptbühl 5, 78048 Villingen-Schwenningen; Landratsamt Konstanz, Amt für Baurecht und Umwelt, Naturschutz, Benediktinerplatz 1, 78467 Konstanz und im  Regierungspräsidium Freiburg, Referat 56 - Naturschutz und Landschaftspflege, Bissierstraße 7, 79114 Freiburg. Das RP empfiehlt eine vorherige Terminabsprache.   

    Ungefähr die Hälfte des Gebiets ist von Wald-Lebensräumen dominiert, darunter Waldmeister-Buchenwälder, Sternmieren-Eichen-Hainbuchenwälder und wertvolle Moorwälder. Hier kommen nach der FFH-Richtlinie geschützte Arten wie Grünes Besenmoos, Grünes Koboldmoos und Bechsteinfledermaus vor. Eine Besonderheit stellt der Blauschillernder Feuerfalter dar, der im FFH-Gebiet „Baar, Eschach und Südostschwarzwald” das einzige beständige Vorkommen in Baden-Württemberg hat. Weiterhin kommen der Nördliche Kammmolch und die Gelbbauchunke vor.    

    Die FFH-Gebiete „Südliche Baaralb“ und „Baar, Eschach und Südostschwarzwald” (Teilgebiete: „Baar“ und „Südostschwarzwald“) zählen zu den 212 FFH-Gebieten in Baden-Württemberg, die zusammen mit den Vogelschutzgebieten Teil des europäischen Natura 2000-Netzes sind. Für jedes Natura 2000 Gebiet erarbeiten die Regierungspräsidien in Abstimmung mit Landnutzern, Verbänden und Behörden einen Managementplan, der den Bestand der geschützten Lebensräume und Arten darstellt und Maßnahmen zu deren Erhaltung vorschlägt. Die in dem jetzt vorliegenden Managementplan bearbeiteten Natura 2000-Gebiete umfassen die FFH-Gebiete „Südliche Baaralb“ und „Baar, Eschach und Südostschwarzwald”, das sich aus den drei Altgebieten „Baar“, „Südöstlicher Schwarzwald bei Villingen“ sowie „Eschachtal“ zusammensetzt, wobei letzteres in einem gesonderten MaP bearbeitet wurde.

     

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  • Abteilung 5
    21.10.2020
    Wichtiger Schritt für die Erhaltung von Fauna und Flora der Rheinauen
    Regierungspräsidium legt Managementplan für das FFH-Gebiet „Rheinniederung von Wittenweier bis Kehl“ und das Vogelschutzgebiet „Rheinniederung Nonnenweier bis Kehl“ (Ortenaukreis) vor
     Wichtiger Schritt für die Erhaltung von Fauna und Flora der Rheinauen

    Typisch für die Rheinaue: Ein in Auwälder eingebettetes Gewässernetz mit zum Teil noch vorhandenen Schilfzonen; ein reich verzweigtes und vielfältiges Gewässersystem, mit einem wertvollen Lebensraum für Fische und andere aquatische Lebewesen, wie Bachneunauge, Schlammpeitzger und Steinbeißer. Wie diese Arten und ihre Lebensräume erhalten und entwickelt werden können, legt der Managementplan für das FFH-Gebiet „Rheinniederung von Wittenweier bis Kehl“ und das Vogelschutzgebiet „Rheinniederung von Nonnenweiher bis Kehl“ fest, den das Regierungspräsidium Freiburg (RP) jetzt fertiggestellt und veröffentlicht hat.    

    Zur Umsetzung des Managementplans sind jetzt das Landratsamt, die Gemeinden, Eigentümer und Bewirtschafter aufgerufen, sich vor Ort für den Schutz und die Erhaltung der heimischen Tier- und Pflanzenarten einzubringen und deren Lebensräume zu sichern. Der Managementplan enthält Vorschläge für die Flächenbewirtschaftung und Pflegemaßnahmen, beispielsweise die Erhaltung und Pflege von Mageren Flachland Mähwiesen, Röhrichten oder Hochstamm-Obstwiesen.   

    Der Managementplan kann ab Freitag, 30. Oktober unter „Aktuelles“ auf der Internetseite des Regierungspräsidiums eingesehen werden. Zudem kann er zu den ortsüblichen Öffnungszeiten im Landratsamt Ortenaukreis, Untere Naturschutzbehörde, Badstraße 20, 77652 Offenburg sowie im Regierungspräsidium Freiburg, Referat 56 - Naturschutz und Landschaftspflege, Bissierstraße 7, 79114 Freiburg eingesehen werden. Eine vorherige Terminabsprache ist zu empfehlen.Prägend für die abwechslungs- und strukturreichen Waldgebiete in diesem Natura 2000-Gebiet sind auch die Vorkommen von Hirschkäfer, Scharlachkäfer, Wimperfledermaus, Bechsteinfledermaus, Schwarzspecht und Mittelspecht. Des Weiteren sind die Rheinauen mit röhrichtreichen Ufer- und Flachwasserzonen wichtige Brut- und Rastgebiete seltener und gefährdeter Wasservogelarten. Dazu gehören im Gebiet brütende Arten wie Zwergtaucher, Haubentaucher und Pfeifenente. Als Winterlebensstätte ist das Vogelschutzgebiet vor allem für die Tafelente und den Kiebitz bedeutend.  

    Von auf den in den Auwald eingestreuten bzw. angrenzenden Offenflächen zu findenden Lebensraumtypen sind besonders die Pfeifengraswiesen und orchideenreichen Halbtrockenrasen sowie die Mähwiesen hervorzuheben. Diese lassen eine Vielzahl an bedrohten Insektenarten wie Heller und Dunkler Wiesenknopf- Ameisenbläuling und Großer Feuerfalter gut geeignete Lebensräume vorfinden.    

    Das insgesamt 3906,8 Hektar große Schutzgebiet zählt zu den 212 FFH-Gebieten und 90 Vogelschutzgebieten in Baden-Württemberg, die zusammen Teil des europäischen Natura 2000-Netzes sind. Für jedes Natura 2000-Gebiet erarbeiten die Regierungspräsidien in Abstimmung mit Landnutzern, Verbänden und Behörden einen Managementplan, der den Bestand der geschützten Lebensräume und Arten darstellt und Maßnahmen zu deren Erhaltung vorschlägt. Das Gebiet erstreckt sich über die fünf Gemeinden Kehl, Meißenheim, Willstätt, Schwanau und Neuried im Landkreis Ortenaukreis.

  • Abteilung 4
    21.10.2020
    Hohentwieltunnel an der A 81 nachts gesperrt
    Strömungsmessanlage wird ausgetauscht

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) meldet, wird der Hohentwieltunnel an der A 81 zwischen den Anschlussstellen Singen und Hilzingen (Kreis Konstanz) zwischen Montag, 26. Oktober und Freitag, 30. Oktober, nachts zwischen 20 Uhr und 5 Uhr morgens gesperrt. Der von den Sperrungen betroffene Verkehr wird an den Anschlussstellen ausgleitet und über die ausgewiesenen Umleitungsstrecken U 19 und U 64 geführt.   

    Die Autobahn werde in diesem Bereich zum Teil nachts voll gesperrt, zum Teil ist nur eine Fahrtrichtung betroffen. So ist von Montag auf Dienstagnacht die Fahrtrichtung Stuttgart und in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag die Fahrtrichtung Schweiz gesperrt. In den beiden anderen Nächten ist der Autobahnabschnitt nachts voll gesperrt.    

    Laut RP muss eine defekte Strömungsmessungsanlage Tunnel ausgetauscht werden.

     

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  • Abteilung 5
    21.10.2020
    Regierungspräsidium entfernt Totholz an Bäumen an der Elz
    Kurzfristige Sperrungen des Geh- und Radwegs möglich

    Zwischen Kollnau und Waldkirch entfernt das Regierungspräsidium Freiburg (RP) von Montag, 26. Oktober, bis ca. Mitte November an mehreren Bäumen entlang der Elz sog. Totholz. Die Arbeiten werden von den Fachleuten des Betriebshofs Riegel ausgeführt. Das RP bittet die Bevölkerung um Verständnis, dass es während der Arbeiten in einzelnen Abschnitten immer wieder zur kurzfristigen Sperrung des Fuß- und Radweges kommen kann.     

    Bei der jährlichen Überprüfung der Bäume durch einen Baumsachverständigen sei teilweise ein sehr hoher Totholzanteil im Kronenbereich festgestellt worden, heißt es aus dem RP: Von Fäulnis im Stammbereich bei einigen Bäumen sei ebenfalls auszugehen. Ursächlich hierfür seien auch die sehr trockenen Sommer in den vergangenen Jahren. Wegen der unmittelbaren Nähe zu begleitenden Fuß- und Radwegen bestehe ein sehr großes Risiko, dass Kronenteile im ungünstigsten Fall bei hoher Windbelastung auf den Weg fallen können.     

    Wie das RP weiter mitteilt, müssten ca. zehn bis 15 Bäume gefällt werden. Diese würden jedoch durch standortgerechte Neupflanzungen ersetzt.

  • Abteilung 4
    20.10.2020
    Neue Asphaltdecke in der B 33 Ortsdurchfahrt Haslach i. K. zwischen Diskothek Blockhaus und Seilerstraße wird in Kürze eingebaut
    Vollsperrung zwischen Blockhaus und Seilerstraße // Umleitungen bleiben weiterhin unverändert // Arbeiten kommen sehr gut voran

    Am Mittwoch, 28. Oktober, beginnen die Arbeiten zum Einbau der neuen Asphaltdeckschicht in der Ortsdurchfahrt Haslach i. K. (B 33) zwischen Diskothek Blockhaus und Seilerstraße. Hierzu muss die B 33 zwischen Blockhaus und Seilerstraße (bis kurz vor den Abzweig B 294) von Mittwoch, 28. Oktober, 7 Uhr bis Montagmorgen, 2. November voll gesperrt werden, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg (RP). Die bestehenden Umleitungsstrecken bleiben bis Montag, 2. November, weiterhin unverändert.     

    Am Mittwoch 28. Oktober wird ein Haftkleber aufgebracht. Das RP weist darauf hin, dass die Fahrbahn in dieser Phase auf keinen Fall betreten werden sollte, da der Haftkleber insbesondere Kleidung und Schuhe beschädigt. Fußgänger und Radfahrer in Richtung Bahnhof werden gebeten, die B 33 entweder zwischen den Einmündungen Seilerstraße und B 294 (in Höhe der Ampelanlage) oder beim Blockhaus zu queren.     

    Am Montag, 2. November, beginnen dann die Bauarbeiten im nächsten Bauabschnitt zwischen der Seilerstraße und der Einfahrt Im Mühlegrün. Hierüber werde das RP rechtzeitig informieren. Das RP bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Behinderungen

  • Abteilung 4
    20.10.2020
    Ortdurchfahrt Steißlingen (L 223, Kreis Konstanz) bis Mitte Dezember gesperrt
    Fahrbahn und unterirdisches Leitungsnetz müssen erneuert werden

    Wegen Sanierungsarbeiten an der Fahrbahn und dem unterirdischen Leitungsnetz wird die Ortsdurchfahrt (Singener Straße und die Orsinger Straße) in Steißlingen (L 223, Kreis Konstanz) von Montag, 26. Oktober, bis Mitte Dezember gesperrt. In dieser Zeit saniert das Regierungspräsidium Freiburg (RP) die Fahrbahndecke zwischen den Einmündungen Lange Straße und Schulstraße. Die Gemeinde Steißlingen wird in dieser Zeit ihre Wasserleitungen erneuern und zusätzliche Leerrohre für eine spätere Stromtrasse verlegen. Der Verkehr wird großräumig über Radolfzell und Orsingen-Nenzingen umgeleitet. 

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  • Abteilung 2
    20.10.2020
    Regierungspräsidium startet „Solarinitiative Südbaden“
    egierungspräsidentin Schäfer: „Potenzial der Sonnenenergie nutzen, um Klimaschutzziele zu erreichen“

    In Baden-Württemberg soll die Nutzung der Sonnenenergie bis 2030 verdoppelt werden. Um die Solarinitiative des Landes im Regierungsbezirk Freiburg voran zu treiben, hat das Regierungspräsidium Freiburg (RP) am Dienstag Projektierer von Freiflächensolaranlagen aus der Region zum Runden Tisch eingeladen. „Der Regierungsbezirk Freiburg ist eine der sonnigsten Regionen in Deutschland, Tendenz steigend. Dieses Potenzial müssen wir nutzen, um unsere Klimaschutzziele zu erreichen“, betonte Regierungspräsidentin Schäfer. Im Rahmen der „Solarinitiative Südbaden“ werde das RP Projektierer und Kommunen bei der Umsetzung ihrer Vorhaben unterstützen. 

    Große Chancen sieht die Regierungspräsidentin in Freiflächensolaranlagen: „Mit Solaranlagen auf Ackerflächen und Grünland können wir die nachhaltige Energieerzeugung mit den Anforderungen des Naturschutzes gut vereinbaren.“ Mit der Öffnung der sogenannten benachteiligten Gebiete, habe das Land den Weg dahin geebnet. Die ökologische Gestaltung von Freiflächensolaranlagen sei Schwerpunkt eines Handlungsleitfadens für Kommunen, den das Umweltministerium veröffentlicht habe.  

    Zum Beispiel die kürzlich von Ministerpräsident Winfried Kretschmann eingeweihte Agro-Photovoltaik-Freiflächenanlage in Donaueschingen verbinde Energieerzeugung, Landwirtschaft und Nachhaltigkeit zu Gunsten des Klimaschutzes. Modellcharakter für die naturverträgliche Gestaltung einer Solaranlage im Regierungsbezirk Freiburg habe auch der im vergangenen Jahr eröffnete Solarpark in Engen, so Schäfer. Dieser werde als magere, blütenreiche Wiese bewirtschaftet, die Lebensraum für Insekten biete. Als weiteres innovatives Projekt nannte die Regierungspräsidentin die schwimmende Fotovoltaikanlage in Renchen (Ortenau). 

    Die Regierungspräsidentin wies auf das große Potenzial für Freiflächensolaranlagen hin, das der Energieatlas der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg im Regierungsbezirk Freiburg aufzeige. Demnach könnten 6000 Hektar auf Konversionsflächen und Seitenrandstreifen für die Produktion von Sonnenenergie genutzt werden. Die installierte Leistung der Freiflächensolaranlagen im Regierungsbezirk Freiburg lag zum Ende des zweiten Quartals 2020 bei ca. 112 Megawatt. Der Zubau im Regierungsbezirk ist für dieses Jahr mit bislang ca. 15 Megawatt zu beziffern.  

    „Als Planungsträger haben die Städte und Gemeinden beim Ausbau der Sonnenenergie eine Schlüsselrolle“, so Schäfer. Ihr Haus unterstütze die Kommunen und Projektierer nach Kräften. Die am RP angesiedelte höhere Baurechtsbehörde koordiniere unter anderem Stellungnahmen zu Bauleitplänen mit einer Sonderausweisung für Freiflächensolaranlagen und binde dabei alle betroffenen Fachreferate des RP ein. Das Kompetenzzentrum Energie im RP sei die Schnittstelle zwischen Fachbehörden, Ministerien, Genehmigungsbehörden und Vorhabenträgern. Es unterstütze die Verfahren zum Beispiel beim Finden von Lösungsansätzen bei rechtlichen Fragestellungen.




     

  • Abteilung 4
    19.10.2020
    B 317 zwischen Maulburg-Mitte und Maulburg-Ost halbseitig gesperrt
    Regierungspräsidium: Verkehrsbehinderungen und Sperrungen am Donnerstag und Freitag, 22./23. Oktober

    Wegen Nachbesserungsarbeiten an den Leitplanken der neuen Brücke über den Gewerbekanal bei Maulburg muss die B 317 zwischen Maulburg-Mitte und Maulburg-Ost am Donnerstag, 22. Oktober, von ca. 9 Uhr bis ca. 15:30 Uhr auf einer Länge von ca. 75 Meter halbseitig gesperrt werden.    

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, werde der Verkehr per Ampel geregelt und an dem jeweiligen Bauabschnitt im Wechsel vorbeigeführt. Sollte es bei den Arbeiten zu Verzögerungen kommen, werden die Arbeiten zusätzlich am Freitag, 23. Oktober, fortgeführt.    

    Das RP bittet um Verständnis für die dringend notwendigen Arbeiten und die damit verbundenen Behinderungen. Es weist darauf hin, dass die Bauarbeiten nur bei ausreichender Witterung durchgeführt werden können.

     

  • Abteilung 4
    16.10.2020
    Sanierung der B 317 zwischen Lörrach-Mitte und Entenbad verzögert sich um eine weitere Woche

    Die Arbeiten zur Sanierung der B 317 zwischen Lörrach-Mitte und Entenbad verzögern sich wegen des anhaltend schlechten Wetters um eine weitere Woche. Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) bedauert die erneute Verzögerung. Man gehe davon aus, dass die Bundesstraße am Montag, 26. Oktober, wieder für den Verkehr freigegeben werden kann. Die Umleitung erfolgt wie bisher über die Lörracher Stadtteile Brombach und Haagen. Der Lkw-Verkehr werde großräumig über Rheinfelden, Wehr und Schopfheim geführt.     

    Die restliche Asphaltdecke solle nun am Wochenende, 17./ 18. Oktober, eingebaut werden. Am darauffolgenden Wochenende seien dann Restarbeiten am Bankett und an den Bauwerken vorgesehen. Nachdem die Fahrbahnmarkierungen aufgebracht sind, soll der Verkehr auf der Bundesstraße spätestens am Montag, 26. Oktober, ab 5:30 Uhr wieder rollen, so das RP in einer Mitteilung.

     

  • Abteilung 5
    16.10.2020
    Mehr Artenvielfalt für den Rhein und seine Auen: Auftakt des grenzüberschreitenden Projekts „Rhinaissance“
    EU, Région Grand Est und Regierungspräsidium finanzieren Machbarkeitsstudie im Naturraum Ile de Rhinau-Taubergießen

    Können der Rhein und seine Auen auf der französischen Ile de Rhinau und im Naturschutzgebiet Taubergießen naturnäher gestaltet werden? Antworten auf diese Frage soll zum Auftakt des deutsch-französischen Entwicklungsprojekts „Rhinaissance“ eine Machbarkeitsstudie liefern. Die Studie zur ökologischen Aufwertung dieses grenzüberschreitenden Naturraums hat das Naturschutzreferat des Regierungspräsidium Freiburg jetzt in Auftrag gegeben. 

    „Mit dem Projekt ‚Rhinaissance‘ nehmen wir gemeinsam mit unseren französischen Nachbarn ein weitreichendes grenzübergreifendes Vorhaben in Angriff, das die biologische Vielfalt im Rhein und seinen Auen beleben und aufwerten soll“, erklärte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. Sie freue sich, dass die Gemeinden und weitere Partner auf beiden Seiten des Rheins das Vorhaben unterstützen. Ziel sei es, die Zukunft der Grenzregion nicht nur wirtschaftlich und kulturell, sondern auch ökologisch weiterzuentwickeln. 

    Durch den Ausbau des Rheins und die Ableitung eines Großteils des Wassers in den Kraftwerks- und Schifffahrtskanal ist der Fluss zwischen dem Taubergießen und der Ile de Rhinau ökologisch beeinträchtigt. „Die Fischfauna des Rheins ist verarmt, im Gewässergrund lebende Organismen weisen eine geringe Vielfalt auf und Lebensräume für kiesbrütende Vogelarten wie zum Beispiel dem Flussuferläufer fehlen. Wichtige Ökosystemfunktionen können im aktuellen Zustand nur eingeschränkt erfüllt werden“, beschreibt Bettina Saier, Leiterin der Ökologischen Station Taubergießen, die Situation im Untersuchungsgebiet. Die Machbarkeitsstudie ermittle, unter welchen Voraussetzungen eine naturnähere Gestaltung des Rheins und seiner Auen möglich wäre, um neue Lebensräume für Arten zu schaffen und die fließgewässertypische Vielfalt auch vor dem Hintergrund der Klimaerwärmung zu stärken. 

    Die Studie mit einer Laufzeit von 18 Monaten wird im Rahmen des Förderprogramms INTERREG V Oberrhein von der EU, der Région Grand Est und dem Regierungspräsidium Freiburg finanziert. Mit der Umsetzung wurden das französische Ingenieurbüro Ingérop, EDR GmbH und das Institut für Landschaftsökologie und Naturschutz Bühl beauftragt.  

    In der ersten Phase wird die Studie den aktuellen Zustand des Untersuchungsgebiets beschreiben, und die Rahmenbedingungen und Restriktionen analysieren. In der zweiten Phase werden unterschiedliche Szenarien für eine ökologische Aufwertung untersucht und im Hinblick auf eine mögliche Umsetzung priorisiert. Zur Vertiefung spezieller Themen sind mehrere Workshops geplant. 

    Die Vereinbarung zwischen den betroffenen Gemeinden und den anderen Partnern, eine Machbarkeitsstudie über die Möglichkeiten einer ökologischen Aufwertung des Rheins und seiner Auen in den Naturschutzgebieten Taubergießen und Ile de Rhinau durchzuführen, ist eine hervorragende Sache“, sagt Vincent Jaegli, Bürgermeisterstellvertreter von Rhinau. „Ich freue mich, dass dies ein weiterer Schritt zur Stärkung der deutsch-französischen Zusammenarbeit zwischen den betroffenen Gemeinden, der Région Grand Est und dem Land Baden-Württemberg ist. In Zeiten des Klimawandels, der globalen Erwärmung und der massiven Reduzierung der biologischen Vielfalt liegt es in unserer gemeinsamen Verantwortung, zu handeln, um diese Naturräume und den Rhein, diese wunderbare natürliche Klimaanlage, zu schützen.“ 

    „Rhinaissance“ ist eines von mehreren Projekten im so genannten „Plan Rhin vivant“ der Région Grand Est, der Agence de l’eau Rhin Meuse und des Office Français de la Biodiversité. Zudem ist das Projekt in der Frankreichkonzeption des Staatsministeriums Baden-Württemberg verankert. 

    Die beteiligten Partner 

    Auf deutscher Seite: Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, Ortenaukreis, Landkreis Emmendingen, Gemeinde Rust, Gemeinde Kappel-Grafenhausen, Gemeinde Rheinhausen und Regierungspräsidium Freiburg. 

    Auf französischer Seite: Gemeinde Rhinau, Électricité de France S.A. (EDF), Voies navigables de France (VNF), Direction régionale de l'Environnement de l'Aménagement et du Logement (DREAL), Agence de l'eau Rhin Meuse (AERM), Conservatoire des sites alsaciens (CSA), Syndicat des Eaux et de l'Assainissement Alsace-Moselle (SDEA), Office Français de la Biodiversité (OFB) und die Région Grand Est. 

    Zur Projektsteuerung gibt es drei deutsch-französische Begleitgremien. Grundsätzliche Entscheidungen werden von einem Lenkungsausschuss mit Vertretern der Kommunen, Fachinstitutionen, Behörden und den Eigentümern getroffen. Eine Projektgruppe unterstützt das Gelingen der Studie fachlich. Schließlich soll im November ein Beirat einberufen werden, um die Nutzer und Verbände über die Studie zu informieren. 

    Untersuchungsgebiet: Der wirtschaftlich und kulturell so bedeutsame Rhein ist in diesem Abschnitt nicht nur das prägende Landschaftselement und die Lebensader des grenzüberschreitenden Naturraums der Ile de Rhinau und des Naturschutzgebiets Taubergießen, sondern auch Grenzfluss zwischen Deutschland und Frankreich. Dieser Rheinabschnitt hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich: Im 19. Jahrhundert wurde er zur Gewinnung von Land und zur Schiffbarmachung nach den Plänen von Tulla zunächst begradigt und später mit festen Schwellen und Buhnen versehen. Auch die Ufer des Rheins wurden befestigt. Im 20. Jahrhundert wurde parallel zum Rhein ein Kanal gebaut, um Energie aus Wasserkraft zu gewinnen und Güter mit Schiffen zu transportieren.

  • Abteilung 5
    15.10.2020
    Kein Durchkommen mehr für Signalkrebse
    Krebsschutzblech im Merzhausener Mühlbach soll einheimische Krebse im Oberlauf vor der Krebspest bewahren
     Das Krebsschutzblech im Merzhausener Mühlbach soll einheimische Krebse im Oberlauf des Bachs vor der Krebspest bewahren. Foto: RPF

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat in den vergangenen Tagen ein Krebsschutzblech im Merzhausener Mühlbach (Breisgau-Hochschwarzwald) einbauen lassen. Dieses rutschige Hindernis, das die Firma Sulzberger aus Freiamt unter tatkräftiger Mithilfe der Naturschutzexperten im RP eingebaut hat, sollen einheimische Krebse im Oberlauf des Bachs vor der Krebspest bewahren.     

    Geschützt werden sollen die seltenen Arten Edelkrebs und Steinkrebs. Im Mühlbach und dessen Zuflüsse im Hexental gibt es noch einen sehr großen und überregional bedeutenden Steinkrebsbestand. „Es war Gefahr im Verzug. Die invasiven, gebietsfremden Signalkrebse sind im Unterlauf schon sehr stark verbreitet“, erklärt der Biologe Gabriel Rösch vom RP.   

    Mit dem Krebsschutzblech sollen nun wenigstens die Edelkrebse und Steinkrebse im Oberlauf geschützt werden. Am Ufer wurde auch ein Schild angebracht, welches Passanten über den Sinn und Zweck der Maßnahme informiert. Der Signalkrebs, man erkennt ihn an der roten Unterseite seiner Scheren sowie an weißen Flecken an der Oberseite, ist nur Überträger der Krebspest. Der Einwanderer aus Amerika erkrankt selbst nicht. Für die einheimischen Krebsarten indes verläuft die Krankheit immer tödlich. „Deshalb ist es besonders wichtig, dass das Krebsschutzblech und das Gewässer nicht betreten wird und keine Krebse entnommen oder umgesetzt werden“, bittet Rösch die Bevölkerung um Mithilfe.   

    Unabhängig davon, ob der Signalkrebs mit der Krebspest infiziert ist, wird er aufgrund seiner Konkurrenzstärke und seiner hohen Ausbreitungs-geschwindigkeit den Steinkrebs aus dem gesamten Fließgewässersystem verdrängen. Aus diesem Grund wurde nun das Krebsschutzblech auf einen Absturz im Gewässer installiert.    

    Das Prinzip des Krebsschutzblechs ist einfach: Die Krebse, und dies betrifft alle Arten, finden auf dem rutschigen Blech keinen Halt und können deshalb nicht mehr in den Oberlauf des Gewässers gelangen. Eigentlich ist man für die Durchgängigkeit und gegen Sperren und Abstürze in Flussläufen, doch der Schutz der gefährdeten Arten sei hier das höherrangige Ziel, erklärt Rösch. Möglicherweise können die sprungfähigen Bachforellen das Hindernis überwinden. Die Krebsbestände im Mühlbach werden bereits seit mehreren Jahren durch einen von der Naturschutzbehörde beauftragten Experten kartiert und beobachtet. Dieser wird auch künftig die Wirksamkeit des Krebsschutzblechs beobachten und begleiten.    

    Der Steinkrebs wird als prioritäre Art der FFH-Richtlinie geführt und steht auf der Roten Liste Deutschlands als stark gefährdete Art. In Deutschland kommt der Steinkrebs nur in Baden-Württemberg und Bayern vor. Schwerpunkt sind im Regierungsbezirk Freiburg der Schwarzwald und verschiedene Zuflüsse von Dreisam und Glotter. Positive Erfahrungen mit Krebsschutzblechen wurden von der Naturschutzverwaltung in der Region bereits im Wehratal und an der Kander gesammelt. Finanziert wurde das Krebsschutzblech, das inklusive Einbau 10.000 Euro gekostet hat, mit Naturschutzmitteln im Rahmen des Sonderprogramms zur Stärkung der Biologischen Vielfalt im Land Baden-Württemberg.

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  • Abteilung 2
    15.10.2020
    Aus- und Neubau der Rheintalbahn: Einwendungsfrist für den Abschnitt 8.4 von Bad Krozingen bis Müllheim ist abgelaufen
    700 Privatleute haben Einwendungen gegen die Bahnplanung erhoben – deutlich weniger als bei der ersten Anhörung 2006

    Im Anhörungsverfahren für den Planfeststellungsabschnitt 8.4 von Bad Krozingen bis Müllheim zum Aus- und Neubau der Rheintalbahn ist am 30. September die Einwendungsfrist abgelaufen. Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, haben neben den betroffenen Städten und Gemeinden Bad Krozingen, Heitersheim, Müllheim, Neuenburg am Rhein, Eschbach, Buggingen und Hartheim am Rhein rund 700 Privatleute Einwendungen gegen die Pläne der Deutschen Bahn erhoben.  

    Im Vergleich zur ersten Anhörung im Jahr 2006 habe sich die Zahl der Einwendungen für diesen Abschnitt deutlich reduziert, so das RP. Im Verfahren zum ehemaligen Abschnitt 8.3 (die Abschnittsbezeichnung wurde mittlerweile geändert) waren rund 5000 private Einwendungen vorgebracht worden. Aufgrund der Beschlüsse des anschließend gegründeten Projektbeirats, in dem der Bund, das Land, die Deutsche Bahn und die Region (Regionalverbände, Regierungspräsidium, Landkreise, Städte und Gemeinden, Bürgerinitiativen) vertreten waren, hat die Deutsche Bahn ihre Planungen umfassend überarbeitet. Mit der neuen Planung wird die sogenannte Bürgertrasse umgesetzt. Das heißt, die Streckenführung wurde in Tieflage sowie mit verbessertem Schallschutz geplant. Ziel ist es, einen Vollschutz für den gesamten Abschnitt zu erreichen, der über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinausgeht. Zu diesem Zweck sieht die neue Planung in dem nicht in Tieflage geführten Bereich deutlich höhere Schallschutzwände, eine Schallschutzgalerie sowie Schienenstegdämpfer vor. 

    Im Vordergrund der aktuellen Einwendungen stehe die konkrete Umsetzung der Baumaßnahme, teilt das RP mit. Thematisiert würden insbesondere Baulärm, Wochenend- und Nachtarbeit sowie Forderungen nach einem Baustellen- und Ablagerungskonzept für den Aushub bzw. für den Massenüberschuss. Der Verbrauch landwirtschaftlicher Flächen - gerade auch in der Bauphase - mit negativen Auswirkungen des Vorhabens auf die landwirtschaftlichen Betriebe sei ein weiterer wesentlicher Kritikpunkt. Weitere Schwerpunkte seien die teilweise Zerschneidung des Wege- und Beregnungsnetzes sowie die konkrete Gestaltung des Knotenpunkts Hügelheim. Dabei habe eine große Anzahl der Privatleute auf Mustereinwendungen zurückgegriffen.

    Die betroffenen Städte und Gemeinden hätten sich intensiv mit den Planungen der Bahn auseinandergesetzt und umfangreiche Stellungnahmen dazu abgegeben, heißt es aus dem RP. Ein zentrales Thema für die Gemeinde Buggingen ist das Schallschutzkonzept der Deutschen Bahn. Die Gemeinde fordert, dass der im Projektbeirat beschlossene Vollschutz auch im Bereich von Buggingen ohne Berücksichtigung der jetzt eingeplanten Schienenstegdämpfer und des besonders überwachten Gleises vollständig umgesetzt wird. Müllheim fordert für seinen Ortsteil Hügelheim, dass der dort geplante Knotenpunkt geändert und die Streckenführung umgekehrt wird, sodass der Personenverkehr auf Geländeniveau und der Güterverkehr in Tieflage unter den bestehenden Gleisen hindurchgeführt wird.  

    Parallel zur Offenlage erfolgte eine Anhörung von rund 85 Behörden und anderen fachlich betroffenen Stellen. Wie das RP mitteilt, haben diese ebenfalls in umfangreichen Stellungnahmen auf eine Vielzahl unterschiedlicher Fragestellungen hingewiesen. 

    Das RP werde jetzt alle vorgetragenen Argumente auswerten. Als nächster Verfahrensschritt stehe dann der Erörterungstermin an. Bis wann mit diesem für den Abschnitt 8.4 zu rechnen sei, lasse sich derzeit noch nicht abschätzen, da hierfür die inhaltliche Auswertung abgeschlossen sein muss. 

    Hauptmerkmal des Abschnitts 8.4 sind die weitestgehende Gleisführung in bis zu zehn Meter Tiefe und der Umbau des Knotenpunktes Hügelheim. Der Abschnitt ist rund zwölf Kilometer lang. Er beginnt im Norden auf der Gemarkung Schlatt der Stadt Bad Krozingen und endet im Süden kurz hinter der Gemarkungsgrenze Hügelheim der Stadt Müllheim.

     

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    15.10.2020
    Lenkungskreis des Biosphärengebiets Schwarzwald informiert sich über Fortschritte im Großschutzgebiet
    Zwischenbericht zum Projekt Allmende 2.0. im Gemeindeverwaltungsverband Schönau
     Das Projekt Allmende 2.0. geht der Frage nach, wie die offenen Grünlandschaften im Gemeindeverwaltungsverband Schönau – hier das Windfeld – offengehalten werden können. Foto: Biosphärengebiet Schwarzwald

    Der Lenkungskreis des Biosphärengebiets Schwarzwald hat sich bei seiner ersten Präsenzsitzung in diesem Jahr im Bürgerforum in Zell im Wiesental über die Fortschritte im Großschutzgebiet informiert. Themen waren unter anderem das Leuchtturmprojekt Holz im Landkreis Waldshut, ein Zwischenbericht zu Allmende 2.0., der Neubau des MTB-Hauses in Schönau, des Infozentrums in Todtnau sowie das Rahmenkonzept.

    „Es geht wirklich voran im Biosphärengebiet Schwarzwald“, so die Vorsitzende des Lenkungskreises, Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. „Die vielen erfolgreichen Projekte zeigen, dass die Region immer besser zusammenwächst und wir auf dem Weg zu einer international anerkannten Modellregion für nachhaltige Entwicklung gut vorankommen.“

    Der Lenkungskreis bedauerte, dass das Biosphärenfest wegen der Corona-Pandemie ausfallen musste. Im kommenden Jahr soll das Fest am 27. Juni stattfinden und zwar wiederum in Schönau im Schwarzwald.

    Waldshuts Landrat Martin Kistler stellte das „Leuchtturmprojekt Holz“ vor, für das ein Antrag über das Regio-WIN-Programm gestellt werden soll. Träger dieses Leuchtturmprojekts soll der neu gegründete Verein „Bauwerk Schwarzwald“ sein, der seinen Sitz in der Geschäftsstelle des Naturparks Südschwarzwald haben wird.

    Projektreferent Florian Brossette legte einen Zwischenbericht zu „Allmende 2.0“ vor. Diese Studie untersucht den Ist-Zustand auf den offenen Grünlandschaften im Gemeindeverwaltungsverband Schönau und sucht nach Strategien einer zukünftigen Bewirtschaftung. Erste konkrete Ergebnisse zeigen die Entwicklung in der Zahl und Größe der landwirtschaftlichen Betriebe, durch Monitoring Veränderungen im Bewuchs der Landschaft und erste konkrete Hilfestellungen für die Gemeinden wie zum Beispiel einen Muster-Pachtvertrag.

    Schönaus Bürgermeister Peter Schelshorn erläuterte den Sachstand zum Neubau des MTB-Hauses, in dem Tourist-Info und Geschäftsstelle des Biosphärengebiets untergebracht werden sollen. Noch im November 2020 möchte der Gemeinderat den Bauantrag auf den Weg bringen; wenn alles glatt läuft, könnte dann im Frühjahr 2021 mit ersten Erdarbeiten im Herzen der Gemeinde begonnen werden. Bei den Baustoffen ist aus statischen Gründen ein Grundstock aus Stahlbeton notwendig, möglichst viel Holz soll im oberen Gebäudebereich und beim Innenausbau Verwendung finden.

    Regierungsvizepräsident Klemens Ficht brachte die Mitglieder auf den aktuellen Stand zu den Planungen zum Besucherzentrum in Todtnau. Als nächster Schritt befindet sich nun ein Architektenwettbewerb in Vorbereitung, für das ein Preisgericht gebildet werden soll. Auch hier wurden feste Qualitätskriterien wie die Verwendung regionaler und nachhaltiger Baustoffe vereinbart. Wenn sich das Projekt wie gewünscht entwickelt, ist eine Vergabe im kommenden Sommer vorgesehen.

    Peter Wendl vom Büro agl aus Saarbrücken erläuterte den Mitgliedern des Lenkungskreises neueste Entwicklungen zum Rahmenkonzept. Erste Präsenzveranstaltungen wie ein Jugendworkshop und eine Seniorenveranstaltung waren wieder möglich, um mit bestimmten Zielgruppen ins Gespräch zu kommen. Aktuell ist der Biosphären-Infobus an drei Tagen an zehn Stationen unterwegs, um mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Der Masterplan für die kommenden zehn Jahre soll konkrete Ziele und Maßnahmen identifizieren, die das Biosphärengebiet dann umsetzen wird.

  • Abteilung 4
    14.10.2020
    Anschlussstelle Teningen-West zwei Wochen gesperrt
    Letzte Phase bei der Sanierung der A 5 bei Riegel

    Die Sanierung der A 5 zwischen Riegel und Freiburg Nord geht in die letzte Phase: Am Freitag, 16. Oktober, beginnt das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mit der Sanierung im Bereich der Anschlussstelle Teningen-West, die bis Ende Oktober gesperrt wird. Aus Richtung Karlsruhe kommend ist die Abfahrt in Richtung Teningen während der Bauarbeiten nicht möglich. Das RP empfiehlt, die Autobahn bereits in Riegel zu verlassen Auch die Auffahrt auf die A 5 aus Teningen bzw. Nimburg kommend in Richtung Basel wird gesperrt. Der Verkehr wird über die Anschlussstelle Freiburg-Nord umgeleitet.     

    Die Sanierungsarbeiten auf dem 3,2 Kilometer langen Streckenabschnitt auf der A 5 bei Teningen laufen seit Ende der Sommerferien. Das RP bittet für die hieraus entstehende Verkehrsbehinderung um Verständnis.

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  • Abteilung 4
    14.10.2020
    Bau der Lärmschutzwand an der B 14 bei Wurmlingen (Kreis Tuttlingen) beginnt am kommenden Montag

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, beginnt der Bau der Lärmschutzwand an der B 14 bei Wurmlingen (Kreis Tuttlingen) am Montag, 19. Oktober. Bis voraussichtlich Ende Mai 2021 sei die Bundesstraße deshalb nur einspurig befahrbar, heißt es aus dem RP. Der Verkehr aus Richtung Tuttlingen werde während der Bauzeit auf der B 14 an der Baustelle vorbeigeleitet. Der Verkehr aus Richtung Rottweil werde durch Wurmlingen umgeleitet. Um die Belastungen der Anwohner entlang der Umleitungsstrecke möglichst gering zu halten, werde die zulässige Geschwindigkeit abschnittsweise reduziert.      

    Die neue Lärmschutzwand wird rund 560 Meter lang. Neben dem Bau der Wand finden Sanierungsarbeiten an den Entwässerungskanälen der Bundesstraße, an einer Stützwand sowie an der Brücke über den Abfahrtast Wurmlingen an der B 14 statt.

  • Abteilung 4
    14.10.2020
    A 98 zwischen Lörrach-Ost und Rheinfelden-Mitte bleibt weiterhin halbseitig gesperrt
    Dammsanierung unter der Dultenaugrabenbrücke erfolgt schrittweise

    Die A 98 zwischen den Anschlussstellen Lörrach-Ost und Rheinfelden-Mitte in Fahrtrichtung Rheinfelden bleibt weiterhin halbseitig gesperrt. Wie Fachleute des Regierungspräsidiums Freiburg (RP) bei einem Vor-Ort-Termin am Mittwoch erklärten, benötige die im August begonnene Sanierung des Damms unter den westlichen Widerlagern der Dultenaugrabenbrücke mehr Zeit als ursprünglich geplant. „Die beauftragte Baufirma wird den Damm in den nächsten Wochen Schritt für Schritt stabilisieren. Das ist sehr aufwändige Detailarbeit. Frühestens Ende Januar wird absehbar sein, ob die Brücke wieder soweit stabilisiert ist, dass wir über verkehrliche Änderungen nachdenken können“, sagte Dieter Bollinger, Leiter des Straßenbaureferats Bad Säckingen im RP. Bis dahin müsse der Verkehr aus Richtung Weil weiterhin über die B 316 und Degerfelden umgeleitet werden.  

    Bei der 444 Meter langen und 45 Meter hohen Dultenaugrabenbrücke handelt es sich um zwei parallele Bauwerke. Bei Arbeiten zur Sanierung des so genannten Böschungskegels unter der Brücke hatten sich Setzungen des Erdreichs unerwartet beschleunigt. Betroffen ist insbesondere der südliche Brückenteil in Fahrtrichtung Rheinfelden, den das RP deshalb Ende September kurzfristig sperren musste. Daraufhin waren die Bauarbeiten vorläufig eingestellt worden. Mit Unterstützung des THW wurde ein hochpräzises Vermessungssystem installiert, das in den vergangenen zwei Wochen in halbstündigem Messrhythmus Verformungen und Setzungen erfasste. Die Messdaten werden „online“ überwacht. 

    „Inzwischen sind die Setzungen zwar zurückgegangen, der Hang bewegt sich aber immer noch“, berichtete Dieter Bollinger. Deshalb müsse die weitere Sanierung des Damms in deutlich kleineren Abschnitten erfolgen als zunächst geplant. Zur Stabilisierung werde der Damm nach und nach mit Bohrpfählen und einer verbindenden Stahlbetonplatte versehen.  

    Die Fachleute des RP wiesen darauf hin, dass Setzungen des Erdreichs bereits seit dem Bau der südlichen Dultenaugrabenbrücke im Jahr 2009 bekannt seien. So genannte Konsolidierungssetzungen seien bei neu gebauten Brücken normal, erklärte Bollinger. In der Regel würden diese geringfügigen Bewegungen nach ein bis zwei Jahren zum Stillstand kommen. Dies sei bei der Dultenaugrabenbrücke aber nicht der Fall gewesen. „Als ursächlich für die beobachteten Setzungen ist eine Schichtwasserführung an der Basis der Dammschüttung anzusehen“, so Clemens Ruch vom Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau im RP. Dadurch werde die Kontaktfläche zwischen der Dammschüttung und dem anstehenden Untergrund aufgeweicht.  

    „Die Sanierung ist aufwändig und braucht Zeit. Aber die Sicherheit steht an erster Stelle“, betonte Leo Andlauer, Leiter des Referats für Ingenieurbau im RP: „Dieser Fall zeigt, dass die umfangreichen Prüfmechanismen unserer Straßenbauverwaltung funktionieren und Ereignisse wie in Genua bei uns ausgeschlossen sind.“ Eine Umlegung des aus Richtung Weil kommenden Verkehrs auf die nördliche Dultenaugrabenbrücke sei vorerst nicht möglich, da auch hier sicherheitshalber keine zusätzlichen Lasten aufgebracht werden sollen.

  • Abteilung 2
    13.10.2020
    Regierungspräsidium leitet Planfeststellungsverfahren für die Erneuerung der Bahnüberführung über die Reutebachgasse in Freiburg ein
    Offenlage der Planunterlagen ab Mittwoch, 14. Oktober

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat das Planfeststellungsverfahren für die Erneuerung der Bahnüberführung über die Reutebachgasse im Freiburger Stadtteil Zähringen eingeleitet. Die DB Netz AG plant dort den Abbruch der bestehenden Brücke und einen Ersatzneubau an der gleichen Stelle.

    Wie das RP mitteilt, werden die Planunterlagen von Mittwoch, 14. Oktober, bis Freitag, 13. November, bei der Stadt Freiburg öffentlich ausliegen. In dieser Zeit haben alle Betroffenen und Interessierten die Gelegenheit, in die Planung Einsicht zu nehmen. 

    Die Bahnüberführung an der Reutebachgasse sei in einem schlechten technischen Zustand und müsse ersetzt werden, um den Bahnverkehr sicher aufrechtzuerhalten, erklärt das RP. Während der Bauzeit soll der Bahnbetrieb weitgehend aufrecht erhalten bleiben. Für den Straßenverkehr müsse die Reutebachgasse dann gesperrt und eine Umleitung eingerichtet werden.

    Das Regierungspräsidium Freiburg ist in diesem Verfahren die zuständige Anhörungsbehörde. Planfeststellungsbehörde ist das Eisenbahn-Bundesamt.
    Die Planunterlagen können ab dem 14. Oktober auch auf der Internetseite des Regierungspräsidiums www.rp-freiburg.de unter der Rubrik „Aktuelles“ eingesehen werden.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    12.10.2020
    Herbstliche Foto-Spaziergänge im Biosphärengebiet Schwarzwald
    Weitere Termine mit dem Kirchzartener Fotografen Sebastian Schröder-Esch am 20. und 31. Oktober
     Foto: Bei den Foto-Spaziergängen entstehen schöne Landschaftsaufnahmen aus dem Biosphärengebiet - wie hier am Belchen. Foto: Sebastian Schröder-Esch

    Ob buntgefärbtes Laub, mystischer Nebel in den Tälern, atemberaubende Fernsicht in kristallklarer Bergluft oder lebhaft fließende Bäche und Wasserfälle – der Herbst im Biosphärengebiet Schwarzwald ist die Zeit der interessanten  Fotomotive. Im Oktober bietet der Kirchzartener Fotograf Sebastian Schröder-Esch zwei Foto-Spaziergänge für alle Interessierten an: Am Dienstag, 20. Oktober, 15 Uhr an den Fahler Wasserfällen (derzeit noch zehn freie Plätze). Sowie am Samstag, 31. Oktober, 16.30 Uhr, am Stübenwasen (derzeit noch ein freier Platz).

    Die Kurse richten sich in erster Linie an Einsteigerinnen und Einsteiger, aber auch Fortgeschrittene kommen auf ihre Kosten. Die rund dreistündigen Spaziergänge sind ideal zum Reinschnuppern und Kennenlernen unterschiedlicher fotografischer Themenbereiche. Sie finden in kleinen Gruppen (maximal zehn Personen) und komplett in der freien Natur statt. Der Weg führt stets zu schönen Aussichten und Motiven, an denen in Ruhe fotografiert werden kann. Dabei werden Hinweise zu Aufnahmetechniken und Bildgestaltung an Ort und Stelle gegeben.

    Die Spaziergänge sind maximal sechs Kilometer lang. Die Strecke ist nicht barrierefrei ist. Das Angebot richtet sich an Erwachsene und Jugendliche, wobei besondere Vorkenntnisse in der Fotografie nicht erforderlich sind. Die Teilnahmegebühr beträgt 24 Euro und wird vorab entrichtet. Mitzubringen sind neben warmer Kleidung und robustem Schuhwerk die eigene Kamera (vom Smartphone bis zur Spiegelreflex) plus möglichst Stativ und Taschenlampe – vor allem aber Spaß am Entdecken und Ausprobieren. Weiteres Zubehör kann bei Bedarf kostenfrei vom Exkursionsleiter ausgeliehen werden.

    Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an Sebastian Schröder-Esch:  mail@schroeder-esch.de. Es gelten die üblichen Abstands- und Hygieneregeln.

    Foto: Bei den Foto-Spaziergängen entstehen schöne Landschaftsaufnahmen aus dem Biosphärengebiet - wie hier am Belchen. Foto: Sebastian Schröder-Esch

  • Abteilung 4
    12.10.2020
    B 33 am Strohbacher Kreuz (Gengenbach, Ortenau) am Wochenende halbseitig gesperrt
    Verkehr aus Richtung Offenburg wird umgeleitet // Regierungspräsidium errichtet Gerüst für Brückenbaustelle

    Wegen der Sanierung der Brücke über die B 33 am Strohbacher Kreuz (Gengenbach, Ortenau) muss die Bundesstraße von Samstag, 17. Oktober, 18 Uhr, bis Sonntag, 18. Oktober, 12 Uhr, halbseitig gesperrt werden. Die halbseitige Sperrung betrifft nur den von Offenburg kommenden Verkehr, der bei Gengenbach-Süd ausgeleitet und über Fußbach (Gengenbach) umgeleitet wird. Während dieser Der Verkehr von Biberach kommend verbleibt auf der B 33.

     

  • Abteilung 9
    12.10.2020
    Landesbergdirektion genehmigt Verfüllung des „Bergwerks 2000“ in Heilbronn

    Die am Regierungspräsidium Freiburg (RP) angesiedelte Landesbergdirektion hat die Verfüllung des Bergwerks 2000 in Heilbronn genehmigt. Demnach darf die Südwestdeutsche Salzwerke AG die dort durch die Salzgewinnung entstandenen Hohlräume mit Abfällen verfüllen. Für die Überwachung dieses Prozesses ist die Landesbergdirektion zuständig. „Mit den Auflagen in der Genehmigung wird sichergestellt, dass die Verfüllung für die Beschäftigten und die Umwelt sicher abläuft und auch langfristig keine Risiken bestehen“, heißt es aus dem RP.  

    Das Bergwerk 2000 ist ein Teilbereich des Salzbergwerks Heilbronn und erstreckt sich unter Biberach und Kirchhausen sowie unter der Gemarkung Leingarten. Das zur Verfüllung stehende Hohlraumvolumen beträgt ca. 30 Millionen Kubikmeter. Die Salzgewinnung soll dort Ende 2022 abgeschlossen sein. Die Verfüllmaßnahmen sollen spätestens 2024 beginnen.  

    Wie das RP erklärt, dienen solche Verfüllmaßnahmen, im Bergbau „Versatz“ genannt, unter anderem der Verbesserung der Standsicherheit des Gebirges, der langfristigen Vermeidung von Bergschäden und Bodensenkungen sowie der nachhaltigen Nutzung der Lagerstätte. Die einzulagernden Stoffe werden zunächst aufbereitet, um die gesetzlich geforderten und streng überwachten Eigenschaften zu erhalten.  

    Der nun erteilten Genehmigung zufolge kann für die Verfüllung zum geringen Teil bergbaueigenes Material wie zum Beispiel Anhydrit und Ton verwendet werden, das bei der Steinsalzproduktion anfällt. Bei einem Großteil der Verfüllstoffe handelt es sich jedoch um bergbaufremde Materialien wie zum Beispiel Schlacken und Rückstände aus der Rauchgasreinigung von Verbrennungsanlagen, Gießereialtsande und Baurestmassen wie Böden und Bauschutt. 

     

  • Bioshärengebiet Schwarzwald
    12.10.2020
    Zweite Beteiligungswoche zum Rahmenkonzept im Biosphärengebiet Schwarzwald vom 15. bis 17. Oktober
    Infobus steuert zehn Stationen in drei Tagen an
     Der Biosphären-Infobus geht vom 15. bis 17. Oktober wieder auf Tour und sammelt Anregungen für das Rahmenkonzept.


     

    Das Biosphärengebiet Schwarzwald lädt zur zweiten Beteiligungswoche für das Rahmenkonzept vom 15. bis 17. Oktober ein. Das Fachbüro für Landschafts-, Stadt und Raumplanung agl aus Saarbrücken sammelt gemeinsam mit dem Team der Geschäftsstelle Anregungen, bietet ein Forum für Fragen und stellt bisher erzielte Ergebnisse vor. Der Infobus fährt an den drei Tagen zehn Stationen in den drei Landkreisen an.

    Das Biosphärengebiet Schwarzwald lädt zur zweiten Beteiligungswoche für das Rahmenkonzept vom 15. bis 17. Oktober ein. Das Fachbüro für Landschafts-, Stadt und Raumplanung agl aus Saarbrücken sammelt gemeinsam mit dem Team der Geschäftsstelle Anregungen, bietet ein Forum für Fragen und stellt bisher erzielte Ergebnisse vor. Der Infobus fährt an den drei Tagen zehn Stationen in den drei Landkreisen an.

     

    Donnerstag, 15. Oktober 2020

    Uhrzeit

    Station de​s Biosphären-Infobusses:

    08.30 bis 10.30

    Todtnau: Edeka am Busbahnhof

    11 bis 13

    Kleines Wiesental-Wies: Dorfladen

    13.30 bis 15

    Zell i.W.: Edeka (Schmidts Markt)

    16 bis 18

    FR-Kappel: Apotheke/Bioladen (Moosmattenstraße)

    Es gelten Hygiene- und Abstandsregeln.

     

    Freitag, 16. Oktober 2020

    Uhrzeit

    Station des Biosphären-Infobus:

    08.30 bis 10.30

    Schopfheim-Gersbach: Dorfladen

    11 bis 13

    St. Blasien: Sparkassenplatz

    14 bis 15.30

    Schönau: Brunnen am Rathaus

    16 bis 17.30

    Oberried: Klosterscheune

    Es gelten Hygiene- und Abstandsregeln.

     

    Samstag, 17. Oktober 2020

    Uhrzeit

    Station des Biosphären-Infobus:

    08.30 bis 10

    Todtnau: Marktplatz

    10.30 bis 12

    Bernau: Landmarkt

    Es gelten Hygiene-  und Abstandsregeln.

     


     

     

    Das Rahmenkonzept ist ein Masterplan für die Entwicklung des Biosphärengebiets. Es gibt die Leitlinien für die nächsten acht bis zehn Jahre vor. Auf Basis dieses Konzepts wird auch eine Evaluation der Fortschritte seitens der UNESCO erfolgen.

    Foto: Der Biosphären-Infobus geht vom 15. bis 17. Oktober wieder auf Tour und sammelt Anregungen für das Rahmenkonzept. Foto: Biosphärengebiet Schwarzwald

  • Abteilung 5
    12.10.2020
    Acht „Höfe für biologische Vielfalt“ in Südbaden ausgezeichnet
    Hauptpreisträger aus Löffingen, Schluchsee, Merdingen und Staufen

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat acht „Höfe für biologische Vielfalt“ in Südbaden ausgezeichnet. Die Hauptpreise des Wettbewerbs in Höhe von jeweils 1500 Euro gingen an die Betriebe von Wolfram Wiggert in Löffingen, Heinrich Till in Schluchsee-Äule, Heinrich Gretzmeier in Merdingen und Martin Geng in Staufen. Mit jeweils 1000 Euro dotierte Sonderpreise erhielten Armin Ritter aus Buggingen, Thomas Mayer aus Kandern, Markus Binninger aus Wutach-Ewattingen und Dorothee Manthei aus Dachsberg-Urberg.  

    „Diese Betriebe setzen sich mit ihrer gesamten Wirtschaftsweise herausragend für den Erhalt der biologischen Vielfalt in unserer Kulturlandschaft ein“, sagte Elke Höpfner-Toussaint, Leiterin der Umweltabteilung im RP, bei der Preisverleihung am Montag im Kurhaus in Hinterzarten. Angesichts des rasant voranschreitenden Artensterbens sei die Stärkung einer umwelt- und klimagerechten Landwirtschaft eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Höpfner-Toussaint dankte den Preisträgerinnen und Preisträgern für ihr Engagement, das zugleich Ansporn und Vorbild für andere Betriebe sei. Sie wies darauf hin, dass insgesamt 25 Betriebe an dem Wettbewerb teilnahmen. Die Auswahl sei schwer gewesen, zumal viele interessante Konzepte dabei gewesen seien. 

    Das RP hatte den Wettbewerb in diesem Jahr erstmals ausgeschrieben. Teilnehmen konnten landwirtschaftliche Betriebe aus den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Lörrach und Waldshut sowie aus der Stadt Freiburg. Partner des Projekts sind der Badische Landwirtschaftliche Hauptverband, die Landschaftserhaltungsverbände in Baden-Württemberg, der Bund Badische Landjugend, der Badische Weinbauverband und der Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg.

    Hauptpreisträger 

    Hauptpreis Ackerbau: Familie Wiggert (Löffingen, Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) bewirtschaftet auf dem Haslachhof mit 400 Hektar einen vergleichsweise großen Betrieb im Schwarzwald. Besonderheiten sind die Vielfalt der Kulturen und Kräuter, eine ausgeprägte Fruchtfolge, eine differenzierte Grünlandnutzung mit artenreichen FFH- und Naturschutzflächen sowie die Haltung von Hinterwälder Rindern. 

    Hauptpreis Grünland-Bewirtschaftung: Familie Till (Schluchsee-Äule, Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) bewirtschaftet Grünland in steilsten Lagen mit Hinterwälder Rindern und Ziegen. Von der Vermarktung hofeigener Fleisch- und Milchprodukte können zwei Familien leben. Ausgezeichnet wurde auch das innovative Gesamtbetriebskonzept. 

    Hauptpreis Weinbau: Das Weingut Heinrich Gretzmeier (Merdingen, Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) überzeugt durch die große Vielfalt ökologischer Aufwertungsmaßnahmen wie zum Beispiel die Ansaat artenreicher Blühmischungen und die Anbringung von Nisthilfen in den Rebanlagen. Ausgezeichnet wurde das Gesamtbetriebskonzept, in dem sich Wein- und Obstbau sowie Trüffelanbau und Vermarktung wirkungsvoll ergänzen.  

    Hauptpreis Obstbau: Die Obstmanufaktur Geng (Staufen, Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) verzichtet nahezu komplett auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Weitere Besonderheiten sind die Integration von Naturschutzelementen auf den Obstwiesen wie Nisthilfen, Feuchtflächen und Steinhaufen sowie die Vielzahl der angebauten Obstsorten und die Direktvermarktung der Obstprodukte. 

    Sonderpreisträger 

    Der Betrieb von Armin Ritter (Buggingen, Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) erhält einen Sonderpreis für seine Saatgut-Sonderkulturen und innovativen Konzepte zur Diversifizierung und zum Umbau des Betriebs. Familie Ritter erzeugt Regio-Saatgut und legt Blühflächen auf dem Acker und in Weinbergen an. 

    Der Betrieb von Thomas Mayer (Rosshof, Kandern, Kreis Lörrach) erhält einen Sonderpreis für seine Vielfalt der Nutztiere und seltenen Rassen wie Schwarzwälder Füchse (Pferde), Thüringer Waldziegen und Wollschweine sowie für die durch die Beweidung erfolgende Landschaftspflege. 

    Der Betrieb von Markus Binninger (Bruderhof, Ewattingen, Kreis Waldshut) erhält einen Sonderpreis für differenzierte Offenhaltung der Landschaft in schwieriger Hanglage sowie für sein naturnahes Pädagogik-Tourismuskonzept. 

    Der Betrieb von Dorothee Manthei (Dachsberg-Urberg, Kreis Waldshut) erhält einen Sonderpreis für die langjährig erfolgreiche und standortangepasste Extensivgrünland-Bewirtschaftung unter schwierigen Verhältnissen (feuchte-nasse und trockene sehr steile Flächen auf kleinstem Raum).

     

  • Abteilung 5
    09.10.2020
    Managementplan für das Natura 2000-Gebiet „Markgräfler Rheinebene von Neuenburg bis Breisach“ liegt vor

    Artenreiche Auenwälder, Kalkmagerrasen, blumenbunte Mähwiesen und offene Argarlandschaften, in denen seltene Vogelarten wie der Triel oder die Grauammer brüten, zeichnen das Natura 2000-Gebiet „Markgräfler Rheinebene von Neuenburg bis Breisach“ (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) aus. Wie sie erhalten und entwickelt werden können, legt der Managementplan fest, den das Regierungspräsidium Freiburg jetzt fertiggestellt und veröffentlicht hat. 

    Das Natura 2000-Gebiet „Markgräfler Rheinebene von Neuenburg bis Breisach“ setzt sich aus einem Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Gebiet und den zwei Vogelschutzgebieten „Bremgarten“ und „Rheinniederung von Neuenburg bis Breisach“ zusammen. Es erstreckt sich über 4500 Hektar in Breisach, Buggingen, Eschbach, Hartheim am Rhein, Heitersheim und Neuenburg am Rhein. 

    Zur Umsetzung des Managementplans für das Natura 2000-Gebiet „Markgräfler Rheinebene“ sind jetzt das Landratsamt, Städte und Gemeinden, Eigentümer und Bewirtschafter aufgerufen, sich vor Ort für den Schutz und die Erhaltung der heimischen Tier- und Pflanzenarten einzubringen und deren Lebensräume zu sichern. Der Managementplan enthält Vorschläge für die Flächenbewirtschaftung und Pflegemaßnahmen. Unter anderem wird die Anlage von Blühflächen auf Äckern empfohlen und die Auflichtung von Waldrändern. Ziel ist die Erhaltung der biologischen Vielfalt und des europäischen Naturerbes. 

    Der Managementplan ist über die Internetseite des Regierungspräsidiums Freiburg einzusehen. Dort gibt es auch mehr Information zum Schutzgebiet: www.rp.freiburg.de unter „Aktuelles“.

    Eine Einsichtnahme ist zudem bei den Fachbehörden in den Landratsämtern Lörrach und Waldshut sowie im Regierungspräsidium zu den üblichen Öffnungszeiten möglich.

  • Abteilung 5
    07.10.2020
    Bauarbeiten für hundertjährlichen Hochwasserschutz der Stadt Achern (Ortenaukreis) sind angelaufen

    Die Arbeiten für den Bau des hundertjährlichen Hochwasserschutzes an der Acher in der Stadt Achern (Ortenaukreis) sind angelaufen. Wie das Regierungspräsidium (RP) Freiburg mitteilt, wird derzeit die Leitungstrasse des Überlandwerks Mittelbaden und der Telekom umgelegt. Die bisherige Trasse verlief in Nähe der Dammkrone, die nun durch die geplanten Hochwasserschutzmaßnahmen verschoben wird. Die vom Damm abgerückte neue Trasse wird zwischen der Severinstraße und dem Reitclub Achern auf einer Länge von rund 1,2 Kilometern realisiert. Mit der Ausführung der Bauarbeiten wurde die Firma Josef Schnell Holding GmbH aus Baden-Baden betraut. Die Arbeiten werden bis voraussichtlich Ende Oktober andauern, heißt es aus dem RP. 

    Im Zuge der geplanten Hochwasserschutzmaßnahme wird das bestehende Gewässerprofil der Acher erweitert. Die Acherdämme werden abschnittsweise zurückverlegt. Neben dem Hochwasserschutz soll auch eine Verbesserung des Gewässerlebensraumes durch Schaffung naturnaher Ufer- und Sohlstrukturen verwirklicht werden. Die Gesamtkosten des Projektes liegen bei 10,6 Millionen Euro und berücksichtigen den Hochwasserschutz an der Acher von der Bahnbrücke bis zum sogenannten Acherknie bei Gamshurst. 

    „Wir liegen mit den Arbeiten im Zeitplan“, sagt der stellvertretende Projektleiter Lukas Hoffmann. Sobald das Landratsamt das Planfeststellungsverfahren abgeschlossen habe, könnten die weiteren Arbeiten ausgeschrieben werden.

  • Abteilung 5
    07.10.2020
    Regierungspräsidium beginnt im Rückhalteraum Breisach/Burkheim mit Fällarbeiten im alten Gewässerbett der Blauwasser
    Sponeckweg nur eingeschränkt nutzbar // Erdbauarbeiten ab Anfang November

    Am Montag, 5. Oktober, wurde im Rückhalteraum Breisach/Burkheim mit den Baumfällarbeiten für die Verlegung der Blauwasser begonnen. Hierzu wird das alte, verfüllte Blauwasserbett nördlich der Kläranlage Burkheim von Bewuchs und Bäumen befreit. Vor den Fällungen werde überprüft, ob es in größeren Bäumen Fledermäuse gibt, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums.  Ausgeführt werden die Arbeiten vom Gemeindeforst der Stadt Vogtsburg.     

    Während der Baumfällarbeiten, welche voraussichtlich bis Ende Oktober andauern werden, sei der Sponeckweg nur eingeschränkt nutzbar und müsse teilweise gesperrt werden. Das RP empfiehlt daher, den Sponeckweg in dieser Zeit zu umfahren. Dies gelte auch für die Zeit der Erdbauarbeiten zur Modellierung des Gewässerbetts, die Anfang November starten.   

    Durch die Umgestaltung soll die Blauwasser nördlich der Kläranlage Burkheim zukünftig wieder in ihrem historischen Bett fließen. Die Umgestaltung ermögliche auch die wegen des Baus des Rückhalteraums erforderliche Verlegung des Sportgeländes des SV Burkheim.   

    Erkundungsbohrungen in der Ortslage Burkheim schreiten voran 
    Die Erkundungsbohrungen in Burkheim schreiten derweil zügig voran. Bis Ende dieser Woche werden neun von elf Bohrungen beendet sein. Gegen Ende des Jahres werden die beiden verbleibenden Bohrungen in Burkheim sowie die geophysikalischen Untersuchungen an den ausgebauten Grundwassermessstellen durchgeführt. Das RP bedankt sich in seiner Pressemitteilung bei der Stadtverwaltung Vogtsburg, den Anliegern und Grundstückseigentümern für das entgegengebrachte Vertrauen und das Verständnis.

    Der Hochwasserrückhalteraum Breisach/Burkheim ist ein wichtiger Bestandteil des Integrierten Rheinprogramms (IRP). Dieses Konzept des Landes Baden-Württemberg umfasst auf ehemaligen Überflutungsflächen zwischen Basel und Mannheim insgesamt 13 Hochwasserrückhalteräume. Mit dem Bau des Hochwasserrückhalteraumes Breisach/Burkheim können nach seiner Fertigstellung bis zu 6,5 Millionen Kubikmeter Hochwasser zurückgehalten werden und tragen so zum Hochwasserschutz für die Rheinunterlieger bei. Ansprechpartner beim RP für Fragen zu den Baumaßnahmen im Rückhalteraum sind Volker Holschbach, Tel. 0761 208-4250, und Michael Drumm, Tel. 0761/208-4326. Weitere Informationen zum IRP hat das RP unter www.irp-bw.de veröffentlicht.

     

  • Abteilung 4
    06.10.2020
    Sanierung der B 317 zwischen Lörrach-Mitte und Entenbad verzögert sich um eine Woche

    Die Arbeiten zur Sanierung der B 317 zwischen Lörrach-Mitte und Entenbad verzögern sich wegen des schlechten Wetters um eine Woche. Der Verkehr werde wie bisher über die Lörracher Stadtteile Brombach und Haagen umgeleitet. Der Lkw-Verkehr werde großräumig über Rheinfelden, Wehr und Schopfheim geführt. Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) geht davon aus, dass die Bundesstraße am Montag, 18. Oktober, wieder für den Verkehr freigegeben werden kann.     

    Während der letzten Wochen sei der Einbau der Asphaltschichten wegen des schlechten Wetters nicht wie vorgesehen möglich gewesen. Die restliche Asphaltdecke solle nun am 10. und 11. Oktober, eingebaut werden. Am darauffolgenden Wochenende seien dann Restarbeiten am Bankett, auf den Bauwerken vorgesehen. Nachdem die Fahrbahnmarkierungen aufgebracht sind, soll der Verkehr auf der Bundesstraße spätestens am Montag, 18. Oktober, ab 5:30 wieder rollen, so das RP in einer Mitteilung. die Behörde bittet um Verständnis für die Verzögerung.

     

  • Biosphärengebiet
    06.10.2020
    Hofführung rund ums Hinterwälder Rind am Samstag, 10. Oktober, bei Bernd Vogelbacher in Schluchsee-Schönenbach
    Kulinarische Hinterwälder Wochen im Biosphärengebiet sind angelaufen

    Mit Genuss die Landschaft erhalten: Das Biosphärengebiet Schwarzwald lädt im Rahmen der „Kulinarischen Hinterwälder Wochen“ am Samstag, 10. Oktober, um 14. 30 Uhr auf den Biohof Vogelbacher in Schluchsee-Schönenbach (Dorfstraße 20) zu einer Hofführung ein. Inhaber Bernd Vogelbacher zeigt den Besucherinnen und Besuchern, wie Hinterwälder Rinder gehalten und vermarktet werden. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Voranmeldung verpflichtend. 

    Das Biosphärengebiet Schwarzwald möchte zum Erhalt der früher im Schwarzwald typischen Rinderrasse beitragen, die Landwirte bei der Vermarktung des Fleischs unterstützen und damit auch zur regionalen Wertschöpfung beitragen. 21 Gastronomen aus dem Biosphärengebiet bereiten noch bis zum 17. Oktober kreative Gerichte vom Hinterwälder Rind zu und tischen diese in ihren Betrieben auf. Bei der Hofführung erfahren die Teilnehmer alles über dieses alte Nutztier. Dabei geht es von der artgerechten Haltung der Hinterwälder bis zur ihrer wichtigen Funktion bei der Landschaftspflege. Die Gäste haben auch die Möglichkeit, diese besondere Rinderrasse auf der Weide zu sehen. Eine Begehung des hofeigenen Schlachthauses ist ebenfalls geplant. 

    Eine kulinarische Kostprobe rundet das Angebot ab: Ivan Lagunas, Inhaber des Restaurants „Kamino“ in Häusern, bereitet einen Appetithappen vor und gibt Tipps zur Zubereitung. Bis zu 15 Personen können teilnehmen. Anmeldungen sind bis Freitag, 9. Oktober, 12 Uhr bei Jessica Norz vom Biosphärengebiet Schwarzwald per E-Mail möglich: Jessica.Norz@rpf.bwl.de. Treffpunkt und Parkplatz ist an der Weiherstraße 4 in Schluchsee-Schönenbach, direkt gegenüber des Schwimmbads. 

    Corona-bedingt gelten für eine Teilnahme folgende Hinweise:

    •          Eine Einwilligung zur Übermittlung von Kontaktdaten ist erforderlich.

    •          Es gelten Abstands- und Hygieneregeln.

    •          Bitte bringen Sie eine Mund- und Nase-Bedeckung mit.

     

  • Abteilung 5
    06.10.2020
    Managementplan für FFH-Gebiet „Schiltach und Kaltbrunner Tal“ (Landkreis Rottweil) liegt bis zum 6. November öffentlich aus
     Die bewaldeten, mit Felsen durchzogenen Hänge nördlich von Schramberg sind charakteristisch für das FFH-Gebiet „Schiltach und Kaltbrunner Tal“.

    Verschlungene, von Flüssen durchzogene Täler mit bewaldeten Flanken sind die charakteristischen Merkmale des Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH)-Gebietes „Schiltach und Kaltbrunner Tal“ im Landkreis Rottweil. Um diese artenreichen Lebensräume zu sichern, hat das Regierungspräsidium Freiburg (RP) einen Managementplan erarbeitet. Der Entwurf des Plans liegt bis zum 6. November öffentlich aus. In dieser Zeit haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, dazu Stellung zu nehmen. 

    Das 1164 Hektar große FFH-Gebiet „Schiltach und Kaltbrunner Tal“ zählt zu den 212 FFH-Gebieten in Baden-Württemberg, die zusammen mit den Vogelschutzgebieten Teil des europäischen Natura 2000-Netzes sind. Dank der schon lange bestehenden extensiven Bewirtschaftung durch Landwirte sind viele der vorhandenen Grünlandflächen blumenbunte Mähwiesen, die einer Vielzahl von Insekten einen Lebensraum bieten. Aber auch die bewaldeten Bereiche bieten einiges zum Entdecken: Hier verstecken sich zum Beispiel viele alte Stollen und Höhlen, die alljährlich von einer großen Anzahl verschiedener Fledermausarten wie Wimpernfledermaus oder Großes Mausohr als Winterquartier aufgesucht werden. 

    Für jedes Natura 2000-Gebiet erarbeiten die Regierungspräsidien in Abstimmung mit Behörden, Verbänden und Landnutzern einen Managementplan. Der nun vorliegende Entwurf des Managementplans für das Natura 2000-Gebiet „Schiltach und Kaltbrunner Tal“ stellt die Ergebnisse der Kartierungen der geschützten FFH-Lebensraumtypen und FFH-Arten dar. Er enthält außerdem Ziele und Maßnahmenempfehlungen für deren Erhaltung und Entwicklung. 

    Die vollständigen Unterlagen (Text und Karten) des Plans sind ab sofort über die Internetseite des Regierungspräsidiums Freiburg unter www.rp-freiburg.de in der Rubrik „Aktuelles“ abrufbar. Außerdem kann der Planentwurf an folgenden Orten zu den jeweiligen allgemeinen Öffnungszeiten eingesehen werden: 

    Landratsamt Rottweil

    Königstraße 36, 78628 Rottweil,

    Zimmer 407, Ansprechpartnerin: Frau B. Hämmerle (0741/244 8208) 

    Rathaus Schenkenzell

    Reinerzaustr. 12, 77773 Schenkenzell

    Ansprechpartner: Herr Bürgermeister Heinzelmann 

    Ansprechpartnerin beim Regierungspräsidium Freiburg ist Frauke Staub:
    Tel. 0761/208-4140; Frauke.Staub@rpf.bwl.de  

    Schriftliche Stellungnahme können bis zum 6. November an das Regierungspräsidium Freiburg, Abteilung 5, Verfahrensmanagement, Bissierstr. 7, 79114 Freiburg oder per E-Mail an Abt5.Verfahrensmanagement@rpf.bwl.de (mit dem Betreff: Stellungnahme MaP Schiltach-Kaltbrunner Tal) gerichtet werden.

     

  • Abteilung 4
    05.10.2020
    Höristraße (L 222) in Rielasingen - Worblingen (Kreis Konstanz) wird saniert
    Straße wird gesperrt // Verkehr wird weiträumig umgeleitet

    Am Mittwoch, 14. Oktober, beginnt das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mit der Sanierung der Höristraße (L 222) in Rielasingen-Worblingen (Kreis Konstanz). Die Straße werde zunächst zwischen der Einmündung Burgstraße und der Einmündung Gänseweide erneuert. Dafür seien ca. sieben Wochen veranschlagt. Die Höristraße müsse in diesem Bereich voll gesperrt werden, der Verkehr werde weiträumig umgeleitet, heißt es aus dem RP. Fußgängerinnen und Fußgänger werden an der Baustelle vorbeigeführt. Die Gemeinde erneuert parallel zur Sanierung der Straße die sanierungsbedürftigen Wasserleitungen in diesem Bereich.   Das angrenzende Wohngebiet, das über die Straße Gänseweide erschlossen ist und der angrenzende Einkaufsmarkt werden zu jeder Zeit aus Richtung Worblingen kommend erreichbar sein. Direkt an die Baustelle angrenzende Anwohnerinnen und Anwohner werden mittels Wurfsendung nochmals detailliert informiert. Den Ersatzfahrplan für den ÖPNV könne bei den entsprechenden Busbetrieben auf deren Homepage abgerufen werden.    

    Das RP weist darauf hin, dass die Höristraße in einem zweiten Bauabschnitt zwischen der Einmündung Gänseweide und der Einmündung Hardstraße im Frühjahr 2021 saniert wird.

    Die Neubauleitung Singen des RP bittet die Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die auftretenden Behinderungen und Belastungen.

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  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    05.10.2020
    Gemeinsam anpacken für die Natur: Biosphärengebiet Schwarzwald und Gemeinde Fröhnd laden zum Landschaftspflegetag am 17. Oktober ein

    Die schöne Schwarzwaldlandschaft pflegen und erhalten – beides ist am Landschaftspflegetag in Fröhnd im Biosphärengebiet Schwarzwald angesagt. Bei der Veranstaltung am Samstag, 17. Oktober, treffen sich alle Interessierten am Wanderparkplatz Holzer Kreuz um 9 Uhr oberhalb von Fröhnd. Von dort aus wird die Pflegefläche im Bergmischwald mit den vorhandenen Fahrzeugen angesteuert.  

    Gemeinsam mit der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets organisiert die Gemeinde Fröhnd diese Aktion. Zum Anpacken eingeladen sind Landwirte, Waldbesitzer, Naturliebhaber, Familien und alle, die an der Erhaltung des Bergmischwaldes im Südschwarzwald mitwirken wollen. Während der Arbeit können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die phänomenale Aussicht über das Wiesental hinweg zum Zeller Blauen und zum Belchen genießen. 

    Fröhnds Bürgermeisterin Tanja Steinebrunner begrüßt und eröffnet die Veranstaltung. Anschließend erfolgt eine Einführung in die bevorstehende Arbeit durch Revierleiter Rolf Berger. Ziel ist es, gemeinsam die örtlichen artenreichen Bergmischwälder zu erhalten und zu pflegen, da ansonsten junge Bäume nicht nachwachsen könnten.  

    Der Abschluss des Pflegeeinsatzes ist um 12.30 Uhr vorgesehen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, eigene Ausrüstung mitzubringen. Dazu zählen beispielsweise Astscheren, Handsägen, Arbeitshandschuhe sowie wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk, nicht aber motormanuelle Geräte wie Motorsägen oder Freischneider.  

    Eine Anmeldung beim Biosphärengebiet Schwarzwald per E-Mail an biosphärengebiet-schwarzwald@rpf.bwl.de ist erforderlich. Es gelten Abstands- und Hygieneregeln, die Zustimmung zur Übermittlung von Kontaktdaten ist notwendig. Das Mitbringen eines Mund- und Nasenschutzes wird empfohlen.

  • Abteilung 4
    05.10.2020
    Sanierung der B 33 Ortsdurchfahrt Haslach i. K geht voran
    Ab Montag, 12. Oktober, Vollsperrung zwischen Bahnhof und Seilerstraße // Umleitungen bleiben unverändert

    Am Montag, 12. Oktober, beginnen die Arbeiten im nächsten Sanierungsabschnitt in der Ortsdurchfahrt Haslach i. K. (B 33) zwischen Bahnhof und Seilerstraße (bis kurz vor den Abzweig B294). Dieser Abschnitt ist dann voraussichtlich für zweieinhalb Wochen gesperrt, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg (RP). Von der Seilerstraße, der Alten Eisenbahnstraße und der Gerbergasse ist die Zufahrt auf die B 33 in der Zeit nicht möglich. Die bestehenden Umleitungsstrecken bleiben weiterhin unverändert.    

    Das RP weist darauf hin, dass die Ampelanlage an dem Knoten B 33 / B294 (beim dm-Drogerie Markt) ab 12. Oktober abgeschaltet wird. Die Fußgänger und Radfahrer können die B 294 (Sägerstraße) dort dann nicht mehr queren. Da RP bittet darum, zur Querung der B 294 (Sägerstraße) stattdessen den Fußgängerüberweg in Höhe Engelstraße zu benutzen. Außerdem können die Bushaltestellen am Bahnhof weiterhin nicht angefahren werden.   

    Im Anschluss an die Arbeiten zwischen Bahnhof und Seilerstraße muss zum Einbau der neuen Asphaltdeckschicht, die B 33 zwischen Blockhaus und Seilerstraße für zwei Tage voll gesperrt werden. Der genaue Termin werde rechtzeitig vorher bekannt gegeben. An der Umleitungsführung ändere sich auch hierbei nichts.     

    Das RP bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Behinderungen.

     

  • Abteilung 4
    05.10.2020
    Autobahnsanierung zwischen Riegel und Freiburg Nord geht in die nächste Phase
    Anschlussstelle Teningen-West und eine Fahrbahn der A 5 Mittwochnacht (7./8. Oktober) gesperrt // Verkehr wird umgelegt/

    Die Sanierung der A 5 zwischen den Anschlussstellen Riegel und Freiburg-Nord in Fahrtrichtung Basel geht in die nächste Phase. Nach dem am vergangenen Wochenende auf der Überholspur die letzte Asphaltschicht eingebaut wurde, laufen derzeit die Markierungs- und Bankettarbeiten. 

    Ab Donnerstag, 8. Oktober, beginne die Erneuerung der Lkw- und der Standspur, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg (RP). Weil dafür der Verkehr auf die westliche Fahrbahn der Autobahn verlegt werden muss, müsse diese in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (7./8. Oktober) von ca. 20 Uhr bis ca. 6 Uhr gesperrt werden. Auch die Anschlussstelle Teningen West werde gesperrt. Betroffen sei sowohl die Zu- als auch die Abfahrt. Eine Umleitung werde ausgeschildert. In Fahrtrichtung Basel stehe in dieser Nacht nur eine Spur auf der östlichen Fahrbahn zur Verfügung. 

    Die Sanierungsarbeiten auf dem 3,2 Kilometer langen Streckenabschnitt auf der A 5 bei Teningen laufen seit Ende der Sommerferien und sollen bis Ende Oktober abgeschlossen sein. In der Nachtschicht werden mehr als drei Kilometer transportable Betonschutzwände umgebaut und knapp vier Kilometer Gelbmarkierung aufgebracht, so das RP. Das RP bittet für die hieraus entstehende Verkehrsbehinderung um Verständnis.

     

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  • Abteilung 4
    02.10.2020
    Regierungspräsidium saniert Geh- und Radwegbrücke über die Schlücht bei Tiengen (Kreis Waldshut)

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) saniert ab Montag, 5. Oktober bis voraussichtlich Mitte Dezember die rote Geh- und Radwegbrücke über die Schlücht bei Tiengen (Kreis Waldshut). Wie das RP mitteilt, wird der Geh- und Radweg während der Bauzeit auf die parallel verlaufende B 34 verlegt. Hierfür muss die Fahrbahn der Bundesstraße ab Montag, 12. Oktober geringfügig eingeengt und die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 50 Stundenkilometer reduziert werden. Radfahrer müssen in diesem kurzen Abschnitt aus Sicherheitsgründen absteigen. 

    Am kommenden Montag beginnen die Vorarbeiten. Der vorhandene Weg zwischen der B 34 und dem Klärwerk wird verbreitert und eine Rampe zur B 34 hergestellt. Ab dem 12. Oktober wird der provisorische Gehweg auf der B 34 eingerichtet. Während der zweiwöchigen Vorarbeiten werden Fußgänger und Radfahrer über den jenseits des Klärwerks liegenden Weg entlang der Wutach geführt. 

    Am Montag, 19. Oktober, beginnen dann die eigentlichen Bauarbeiten mit der Demontage der markanten, roten Hängebrücke über die Schlücht. Der Korrosionsschutz der Brücke wird erneuert. Die Holzbauteile werden durch Stahlträger ersetzt. Zudem erhält die Brücke eine geschlossene Betonfahrbahnplatte aus Fertigteilelementen. Die neue Brücke kann voraussichtlich ab dem 23. November montiert werden. Erhalten bleibe das Bild des Hängetragwerks, heißt es aus dem RP. Ändern werde sich allerdings die Farbe der Brücke in Anthrazit. 

    Das RP weist darauf hin, dass während der Brückenarbeiten einzelne Wegabschnitte, die das Baufeld kreuzen, für Fußgänger und Radfahrer gesperrt werden müssen. Eine sichere Verbindung an der Baustelle vorbei und über die Schlücht werde ausgeschildert. Das RP bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die Behinderungen.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    02.10.2020
    Jessica Norz absolviert Commerzbank-Umweltpraktikum im Biosphärengebiet Schwarzwald
    Geschäftsführer Walter Kemkes: „Erfolgreiche Kooperation zum Nutzen aller Beteiligten“

    „Das Umweltpraktikum gibt mir die Möglichkeit, praktische Erfahrungen zu sammeln und mich zu engagieren, indem ich etwas für Umwelt- und Artenschutz tun kann“, erläutert Jessica Norz aus Freiburg ihre Gründe, sich für das Commerzbank-Umweltpraktikum zu bewerben. Die 23-Jährige hat sich noch nicht final entschieden, in welchem Bereich sie nach ihrem Studium arbeiten möchte. Das Umweltpraktikum ist für sie eine willkommene Gelegenheit, sich zu orientieren und im Biosphärengebiet Schwarzwald eine von der UNESCO international anerkannte Modellregion für nachhaltige Entwicklung kennenzulernen. 

    Sie studiert Umweltnaturwissenschaften an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg und gehört nun für drei Monate zum Team der Schönauer Geschäftsstelle. Norz stammt aus Freiburg und steht nach sechs Semestern kurz vor ihrer Bachelorarbeit. Sie kann sich nach ihrem Praktikum im Biosphärengebiet vorstellen, ein Thema aus dem Bereich Natur- und Artenschutz zu wählen. In ihrem Praktikum in Schönau arbeitet sie im Fachbereich Regionalentwicklung. Sie bearbeitet ein Teilprojekt im Rahmen der zweiten Kulinarischen Hinterwälder Wochen, organisiert Veranstaltungen und arbeitet an Marketinginhalten für Social Media sowie Flyer. 

    Gemeinsam mit Geschäftsführer Walter Kemkes wurde sie jetzt von Anton Gereitzik, Niederlassungsleiter Privat- und Unternehmerkunden der Commerzbank Freiburg, empfangen und erhielt zur Arbeitsunterstützung einen reichhaltig gefüllten Rucksack. Mit dem Umweltpraktikum ermöglicht die Commerzbank jungen Menschen, ihr praktisches Semester in einem Nationalpark, Biosphärenreservat oder Naturpark zu absolvieren. 

    Neben der Unterkunft übernimmt die Bank auch ein Taschengeld für die Praktikanten. „Das Umweltpraktikum hat eine lange Erfolgsgeschichte, von der alle Beteiligten profitieren. Die Praktikantinnen und Praktikanten erhalten wertvolle Einblicke bei der Berufsorientierung, die wir gern durch unser Sponsoring unterstützen. Gleichzeitig bekommen auch die Großschutzgebiete neue Impulse durch die jungen Menschen“, erklärte Gereitzik beim Treffen in der Filiale in Freiburg.  

    Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets, sagte bei dieser Gelegenheit: „Wir freuen uns, dass wir erfolgreich mit der Commerzbank dieses Umweltpraktikum anbieten können. Die Praktikantinnen und Praktikanten bringen frischen Wind in die Geschäftsstelle und nehmen für sich frische Erkenntnisse mit.“  

    Bewerbungen für das nächste Commerzbank-Umweltpraktikum 2021 im Biosphärengebiet Schwarzwald sind ab November bis 15. Januar möglich: „Wir freuen uns auf Bewerbungen von Interessenten, die bei uns ihr Open-Air-Semester absolvieren wollen“, erläuterte Walter Kemkes. Auch für Pflichtpraktika bietet das Biosphärengebiet Schwarzwald Plätze – momentan sind freie Kapazitäten wieder ab Januar 2021 vorhanden. Weitere Informationen erteilt Bernadette Ulsamer unter Telefon 07673/889402-4377 oder per E-Mail an bernadette.ulsamer@rpf.bwl.de.

  • Abteilung 4
    01.10.2020
    Amphibienschutz im Kandertal: Bauarbeiten an der L 134 zwischen Rümmingen und Wittlingen (Kreis Lörrach)
    Landesstraße ab Montag, 5. Oktober gesperrt

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) baut entlang der L 134 zwischen Rümmingen und Wittlingen auf beiden Straßenseiten so genannte Amphibienleiteinrichtungen ein. Wie das RP mitteilt, werden auf diesem 500 Meter langen Abschnitt der Landesstraße zudem die Entwässerung sowie die Fahrbahn erneuert. Am Ortsausgang Rümmingen wird darüber hinaus eine Querungshilfe für Fußgänger eingerichtet. Für diese Maßnahmen muss die
    L 134 zwischen Rümmingen und Wittlingen vom 5. Oktober bis voraussichtlich Mitte Dezember gesperrt werden, teilt das RP mit. Der Verkehr wird in dieser Zeit in beiden Fahrtrichtungen über Schallbach und Holzen (K 6327,  K 6351 und
    K 6319) umgeleitet. 

    Die Einrichtungen zum Amphibienschutz seien Teil des Ausgleichsmaßnahmenkonzeptes für den Bau der A 98.4 zwischen dem Autobahndreieck Hochrhein und der Anschlussstelle Rheinfelden-Ost bei Minseln, erklärt das RP. Zehn so genannte Rechteckdurchlässe sollen den wandernden Kröten und anderen Amphibien ermöglichen, die Landesstraße gefahrlos zu unterqueren.  

    Das RP hat die Firma Schleith GmbH aus Rheinfelden mit den Bauarbeiten beauftragt. Die Kosten belaufen sich auf rund eine Million Euro. Das RP bittet die Verkehrsteilnehmer und insbesondere die Anlieger der Umleitungsstrecke um Verständnis für die Unannehmlichkeiten. Die Bauarbeiten seien zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und als Beitrag zum Schutz der Amphibien im Kandertal notwendig.

  • Abteilung 4
    01.10.2020
    B 3 in Offenburg nur noch einspurig befahrbar
    Für die Sanierung der Fahrbahn gilt bis Mitte November eine Einbahnregelung // stadteinwärts wird der Verkehr umgeleitet

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitgeteilt hat, sind die Vorarbeiten für die Sanierung der B 3 in Offenburg zwischen Englerstraße und dem Ortsteil Bohlsbach abgeschlossen. Ab Montag, 5. Oktober, werde nun der Fahrbahnbelag erneuert, die B 3 werde halbseitig gesperrt. Die Bundesstraße wird stadtauswärts zur Einbahnstraße. Der Verkehr in die Stadt wird ab der verlängerten Moltkestraße abgeleitet und über die Moltkestraße bzw. Rammersweierstraße in Richtung Stadtmitte geführt. Für den überregionalen Verkehr empfiehlt das RP, die A 5 erst an der Anschlussstelle Offenburg zu verlassen.       

    Nach Abschluss der ersten beiden Sanierungsabschnitte muss die Okenstraße zwischen der Straße Am Holderstock und der Gewerbestraße am Samstag und Sonntag, ca. 12 Uhr (17./18. Oktober) für den Einbau der Asphaltdeckschicht voll gesperrt werden. Im Anschluss daran wird wieder die halbseitige Sperrung für den nächsten Bauabschnitt eingerichtet, heißt es aus dem RP. Die Sanierung der Bundesstraße soll Mitte November abgeschlossen sein. 

    Der Einbau der Asphaltdeckschicht sei nur bei trockener Witterung möglich. Bei Regen müsse die Vollsperrung auf einen der folgenden Samstage verschoben werden.      

    Die Bushaltestellen in der Okenstraße zwischen Englerstraße und Bohlsbach werden während der Vollsperrung nicht angefahren.

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  • Abteilung 4
    01.10.2020
    A 98 zwischen Lörrach-Ost und Rheinfelden-Mitte bleibt voraussichtlich bis Mitte Oktober gesperrt

    Die seit Mittwochnachmittag zwischen den Anschlussstellen Lörrach-Ost und Rheinfelden-Mitte gesperrte A 98 bleibt voraussichtlich bis Mitte Oktober in Fahrtrichtung Rheinfelden gesperrt. Grund hierfür sind Setzungen des Erdreichs unter den westlichen Widerlagern der beiden Überbauten der Dultenaugrabenbrücke, teilt das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mit.  

    Die ersten erkennbaren Setzungen seien bereits vor längerer Zeit festgestellt worden, heißt es aus dem RP. Dies habe die Straßenbaubehörde veranlasst, eine Sanierung des sogenannten Böschungskegels (die Dammschüttung unter den Widerlagern der Brücke) zu beauftragen. Bei der Ausführung dieser Arbeiten hätten sich die Setzungen unerwartet beschleunigt, sodass die Baustelle am Mittwoch vorläufig eingestellt wurde. 

    Eine kurzfristig einberufene Expertenrunde aus Bauingenieuren und Geologen hat am Donnerstag das weitere Vorgehen festgelegt. In einem ersten Schritt wurden zwei unabhängig voneinander arbeitende Vermessungssysteme installiert, die im Viertelstundenrhythmus Verformungen und Setzungen erfassen können. Eines dieser Systeme wird vom Technischen Hilfswerk (Ortsgruppe Opfingen bei Tübingen) eingesetzt. Auf Grundlage der Messergebnisse sollen dann die weiteren Arbeitsschritte für die nächsten Wochen und die gesamte Sanierung festgelegt werden.  

    Bis eine erste Stabilisierung erreicht ist, muss der Verkehr aus Richtung Weil über die B 316 und Degerfelden umgeleitet werden. Eine Umlegung des Verkehrs auf die zweite Dultenaugrabenbrücke (Gegenfahrbahn) sei nicht möglich, da hier keine zusätzlichen Lasten aufgebracht werden sollen, heißt es aus dem RP. 

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer und insbesondere die Anwohner in Degerfelden um Verständnis für die notwendige Sperrung.

     

     

  • Abteilung 4
    01.10.2020
    Regierungspräsidium warnt vor Staus am Südring in Offenburg
    Markierungsarbeiten auf der frisch sanierten Fahrbahn

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) warnt in der Zeit von Freitag, 2. Oktober bis Freitag, 9. Oktober vor Staus und langen Wartezeiten an der Baustelle an der B 3 in Offenburg im Bereich Südring. Das RP empfiehlt, den Abschnitt möglichst großräumig zu umfahren.   

    Wie die Behörde mitteilt, werden in dieser Woche Markierungen auf die sanierte Fahrbahn aufgetragen. Die Arbeiten seien witterungsabhängig und könnten nur bei trockenem Wetter durchgeführt werden. Das RP bittet um Verständnis für die unvermeidbaren Verkehrsbehinderungen.

  • Abteilung 4
    30.09.2020
    L154 zwischen St. Blasien und Albbruck (Kreis Waldshut) ab Montag, 5. Oktober gesperrt
    Regierungspräsidium: Arbeiten wegen Hangrutsch dringend erforderlich

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, wird die L 154 zwischen St. Blasien und Albbruck (Kreis Waldshut) zwischen Montag, 5. Oktober, und Ende Oktober gesperrt. Der Verkehr wird über die K 6529 und die K 6590 umgeleitet.     

    Wegen eines Hangrutsches muss die Böschung entlang der Landesstraße im Bereich der nördlichen Hohen Brücke gesichert werden. Außerdem werden Entwässerungsarbeiten durchgeführt und der Straßenbelag auf einer Länge von 250 Metern erneuert. Das RP weist darauf hin, dass witterungsbedingte Verschiebungen möglich sind.    

    Die Bauarbeiten führt die Fa. Schleith aus Waldshut-Tiengen aus. Das RP, Dienstsitz Bad Säckingen, bittet die Verkehrsteilnehmer und die Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis. Die Bauarbeiten seien zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und zur Erhaltung des Straßenaufbaues dringend notwendig.

     

  • Abteiliung 4
    30.09.2020
    Pendlerparkplatz und Bushaltestelle am Acherner Bahnhof wird wegen Bauarbeiten verlegt
    Weiterer Teilabschnitt der B 3 wird saniert

    Bei der Sanierung der B 3 zwischen Achern und dem Ortsteil Sasbachried (Ortenau) beginnen am Montag, 5. Oktober, die Arbeiten am Zufahrtsast der B 3 bis zur Eisenbahnstraße in Achern. Die Arbeiten sollen am Freitag 9. Oktober, abgeschlossen sein. In dieser Zeit müsse der Pendlerparkplatz und die dortige Bushaltestelle vor dem Bahnhofsgebäude voll gesperrt werden, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg (RP).    

    Die Bushaltestelle werde für fünf Tage auf den Pendlerparkplatz auf der gegenüberliegenden Seite der Eisenbahnstraße verlegt. Um die Beeinträchtigungen für den Bahnhof so gering als möglich zu halten sei eine gesonderte Bauphase eingeplant.    

    Im nächsten Bauabschnitt werde die B 3 dann ab Montag, 19. Oktober, wieder durchgehend befahrbar sein. Lediglich der Zufahrtsast von der L87a bzw. Kirchstraße zur B 3 werde dann voll gesperrt sein. Die Bauarbeiten sollen Ende Oktober abgeschlossen sein. Das RP bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer weiterhin um Verständnis für die Behinderungen.

  • Abteilung 4
    30.09.2020
    A 98 zwischen Lörrach-Ost und Rheinfelden-Mitte in Fahrtrichtung Rheinfelden kurzfristig gesperrt

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat am Mittwochnachmittag die A 98 zwischen den Anschlussstellen Lörrach-Ost und Rheinfelden-Mitte kurzfristig gesperrt. Wie das RP mitteilt, handelt es sich dabei um eine vorsorgliche Sicherheitsmaßnahme. Bei Dammsanierungsarbeiten unterhalb der 300 Meter langen Dultenaugrabenbrücke war eine Böschung ins Rutschen geraten. In einer Expertenrunde, in der auch das Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau vertreten ist, werden am Donnerstag die notwendigen Maßnahmen besprochen. Das RP wird informieren, sobald neue Erkenntnisse vorliegen. 

    Für den Verkehr in Richtung Rheinfelden wurde von der Anschlussstelle Lörrach-Ost eine Umleitung über die B 316 bis zur Anschlussstelle Rheinfelden-Mitte ausgeschildert. Das Regierungspräsidium bittet um Verständnis für die kurzfristigen Behinderungen.

     

  • Abteilung 4
    29.09.2020
    Sanierungsarbeiten an der B 462 zwischen Schramberg und Schiltach (Kreis Rottweil)
    Halbseitige Sperrung ab 1. Oktober

    Das Regierungspräsidium Freiburg erneuert an der B 462 zwischen Schramberg und Schiltach (Kreis Rottweil) eine Böschungssicherung und eine Stützwand. Dazu muss die Bundesstraße ab Donnerstag, 1. Oktober bis voraussichtlich Ende November in der Höhe „Alte Mühle“ in Fahrtrichtung Schiltach halbseitig gesperrt werden. Der Verkehr wird mit einer Ampel an der Baustelle vorbei geleitet.

  • Abteilung 2
    28.09.2020
    Regierungspräsidium leitet Planfeststellungsverfahren für Neubau eines Radweges entlang der L 190 zwischen Weiterdingen und Welschingen (Kreis Konstanz) ein

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat das Planfeststellungsverfahren für den Neubau eines Radweges entlang der Landesstraße 190 zwischen Weiterdingen und Welschingen eingeleitet. Der Radweg ist Bestandteil des Radwegkonzepts des Landkreises Konstanz und soll die Lücke in der Radverbindung zwischen Gailingen und Engen schließen. Die Pläne liegen von Dienstag, 6. Oktober, bis einschließlich Donnerstag, 5. November, in Engen und Hilzingen aus. 

    Wie das RP mitteilt, haben in dieser Zeit alle Betroffenen und Interessierten die Gelegenheit, in die Planung Einsicht zu nehmen. Die Stadt Engen und die Gemeinde Hilzingen werden die Auslegung vorher ortsüblich bekanntmachen. Dabei wird auch über die Räumlichkeiten und die Öffnungszeiten sowie über die Möglichkeit zur Erhebung von Einwendungen informiert werden. 

    Durch den Neubau des Radweges soll eine attraktive durchgehende Radverbindung geschaffen und die Sicherheit des Radverkehrs gewährleistet werden, heißt es aus dem RP. Ziel sei die Nutzung durch Schüler und Pendler, aber auch durch Ausflügler und Familien mit Kindern. 

    Sämtliche Unterlagen (Pläne, Berichte und Gutachten) des geplanten Projekts können ab dem Beginn der Auslegung auch auf der Internetseite des RP (www.rp-freiburg.de) unter „Aktuelles“ eingesehen und heruntergeladen werden.

     

  • Abteilung 4
    28.09.2020
    Landesstraße 108 zwischen Hornberg-Reichenbach und Fohrenbühl (Ortenau) bis Mitte November gesperrt
    Regierungspräsidium saniert aufwändige Böschungsrutschung sowie Stützwand bei Fohrenbühl

    Wegen der Sanierung einer Böschungsrutschung muss die L 108 zwischen Reichenbach und Fohrenbühl (Ortenau) von Montag, 5. Oktober, bis Mitte November gesperrt werden. Die Böschung werde mit Betonstützscheiben und terrassenförmig aufgesetzten Blocksteinen aus Granit gesichert. Wegen der aufwändigen Arbeiten sei eine Vollsperrung unumgänglich, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg. Der Verkehr wird großräumig über Schramberg (Kreis Rottweil) umgeleitet.

     

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  • Abteilung 5
    28.09.2020
    Wander- und Radfernwege an der Wutach bei Stühlingen-Weizen (Kreis Waldshut) bis Frühjahr 2021 gesperrt
    Umleitungen werden ausgeschildert

    Wegen der Arbeiten zur Renaturierung der Wutach beim Stühlinger Ortsteil Weizen (Kreis Waldshut) werden ab Montag, 5. Oktober, die Wander- und Radfernwege im Bereich der Baustelle gesperrt. Wegen der Verlegung von Wegen und Leitungen sei ein sicheres Durchkommen der Passanten durch die Baustelle nicht mehr gewährleistet, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg (RP), weil Bereiche der Wege wegfallen und tiefe Baugruben entstehen.    

    Gesperrt wird der Radfernweg, der als Südschwarzwald Radweg und Schwarzwald Panorama Radweg ausgewiesen ist, sowie der Schluchtensteig. Die Sperrung erstreckt sich vom Fußballplatz Stühlingen bis zum Wiizemer Steg beim Parkplatz der Firma Sto. Der Rad- und Wirtschaftsweges wird über die „alte Bundesstraße“, neben der Bahnlinie, zwischen Ortsausgang Stühlingen und der Firma Sto. umgeleitet. Vom Grenzübergang Stühlingen bis zum Wiizemer Steg können Wanderer anstelle des gesperrten Schluchtensteiges auch auf den Wutachpfad auf Schweizer Seite ausweichen. Die Umleitungsstrecken sind vor Ort ausgeschildert und auf den Internetseiten des Schwarzwaldvereins, unter www.schluchtensteig.de eingepflegt.    

    Voraussichtlich ab nächstem Frühjahr werden die neu errichteten Wege für den Rad- und Wanderverkehr freigegeben. Bis kommenden Sommer sollen die Renaturierung endgültig abgeschlossen sein.     

    Ende Juni gaben Regierungspräsidentin Schäfer, der Schaffhauser Regierungsrat Martin Kesser, Landrat Martin Kistler und andere Teilnehmer den offiziellen Startschuss für das deutsch-schweizer Gemeinschaftsprojekt.    

    #Die Schweizer Renaurierungsmaßnahmen wurden bereits 2014 abgeschlossen. Im Sommer begannen die Arbeiten auf deutscher Seite. Aus Gründen des Artenschutzes mussten zunächst entlang der Baubereiche Eidechsenzäune errichtet und die Tiere im Baufeld eingesammelt werden. Danach wurden die Renaturierungsbereiche gerodet und der Waldboden abgetragen, gesiebt und zwischengelagert.    

    Die Wutach kann durch die Aufweitung beidseits der Grenze durch Eigenentwicklung eine ökologisch wertvolle Flusslandschaft gestalten. Neue Lebensräume werden geschaffen und die Artenvielfalt wird gefördert. Nicht zuletzt die Menschen werden vom gesteigerten Erholungswert profitieren. Zukünftig dürfen sie sich am wildromantischen Flusslauf erfreuen und live miterleben, wie die Wutach dort die Landschaft immer wieder neu modelliert. Denn das mache der Fluss besser, als jeder Bagger, so die Fachleute des RP.

     

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  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    25.09.2020
    Landschaftspflegetag in Bernau am morgigen Samstag muss abgesagt werden
    Termin soll im kommenden Jahr nachgeholt werden

    Der für den morgigen Samstag (26. September) geplante Landschaftspflegetag in Bernau muss witterungsbedingt kurzfristig abgesagt werden. Wie die Gemeinde, der Landschaftserhaltungsverband Waldshut und das Biosphärengebiet Schwarzwald mitteilen, ist eine Durchführung in der geplanten Form nicht möglich. Ein neuer Termin steht noch nicht fest, soll jedoch im kommenden Jahr etwa zur gleichen Zeit ins Auge gefasst werden.

     

  • Abteilung 4
    23.09.2020
    Radschnellweg von Freiburg nach Waldkirch und Emmendingen
    Regierungspräsidentin Schäfer und Oberbürgermeister Horn unterzeichnen Vereinbarung zur Planung und Beteiligung der Öffentlichkeit
     Vertragsunterzeichnung RS 6 mit Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und OB Martin Horn

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Oberbürgermeister Martin Horn haben eine Kooperationsvereinbarung zum Radschnellweg „RS 6“ von Freiburg nach Waldkirch und Emmendingen unterzeichnet. Demnach werden Stadt und RP die Planung der Ypsilon-förmigen Trasse und die Beteiligung der Öffentlichkeit als gleichberechtigte Vorhabenträger „Hand in Hand“ auf den Weg bringen. „Wir haben vereinbart, den Bau des Radschnellwegs bis 2028 umzusetzen. Dies scheint zwar noch lange hin, für ein Projekt dieser Größenordnung ist der Zeitplan aber sehr ambitioniert“, betonte Schäfer. Die Planung und der Bau unproblematischer Streckenabschnitte solle vorgezogen und beschleunigt umgesetzt werden. 

    „Dieser Radschnellweg ist ein regionales Großprojekt mit Signalwirkung über Gemarkungsgrenzen hinweg. Die Maßnahme wird der Verkehrswende in der Region einen weiteren Schub geben. Die Dimension des RS 6 ist enorm: Allein der Freiburger Abschnitt wird eine Investition von grob geschätzt 10 Millionen Euro mit sich bringen“, so Oberbürgermeister Horn. 

    Die insgesamt rund 21 Kilometer langen Teilstrecken des Radschnellwegs von der Stadtgrenze Freiburgs bis nach Waldkirch und Emmendingen plant und baut das RP im Auftrag des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg. Planung und Bau der fünf Kilometer langen Etappe auf dem Stadtgebiet übernimmt die Stadt Freiburg. Übergabepunkt der Planer wird die Kreuzung Wildtalstraße/ Höheweg zwischen Freiburg-Zähringen und Gundelfingen sein. Die Planungskosten der Teilstrecken des Landes liegen bei rund 1,4 Millionen Euro. Davon steuert das Bundesverkehrsministerium rund 1,1 Millionen Euro bei.

    Gegenstand der Kooperation zwischen Stadt und RP ist auch die Beteiligung der Öffentlichkeit an diesem Projekt. Die Regierungspräsidentin kündigte an, dass die Planer des RP im Oktober durch die beteiligten Kreis- und Gemeinderäte touren werden, um das Projekt vorzustellen und zu diskutieren.

    Die eigenständige, durchgängige und breite Trasse des Radschnellwegs soll ein störungsfreies, sicheres Vorankommen ermöglichen und damit insbesondere Pendlern den Umstieg auf das umweltfreundliche Verkehrsmittel erleichtern. Einer Machbarkeitsstudie zufolge liegt das Verkehrspotenzial auf der Hauptachse im Raum Freiburg bei bis zu 12.000 Radfahrern am Tag – damit belegt der RS 6 einen Spitzenplatz im Land.

    Foto: Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Oberbürgermeister Martin Horn unterzeichnen eine Vereinbarung zur Planung des Ypsilon-förmigen Radschnellwegs „RS 6“. Foto: Patrick Seeger/ Stadt Freiburg

  • SGZE
    23.09.2020
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer eröffnet neue Räume der Geschäftsstelle der Internationalen Bodensee-Konferenz in Konstanz
     Eröffnung der neuen Räume der Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK) in Konstanz

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat die neuen Räume der Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK) gemeinsam mit dem Vorarlberger Landesamtsdirektor Günther Eberle, aktueller Vorsitzender des Ständigen Ausschusses der IBK sowie Vertreterinnen und Vertretern von Landkreis und Stadt Konstanz und der Eigentümerin des Bückleareals, i+R Immobilien aus Vorarlberg, auf dem ehemaligen Werksgelände der Siemens AG in Konstanz offiziell eröffnet.  

    „Der Bodenseeraum ist für das Land Baden-Württemberg ein wichtiger grenzüberschreitender Kooperationsraum“, betonte Bärbel Schäfer bei der Eröffnung des neuen Domizils. „Die Internationale Bodensee-Konferenz setzt sich seit vielen Jahren erfolgreich dafür ein, die Region als attraktiven Lebens-, Natur‑, Kultur-, Wissenschafts- und Wirtschaftsraum zu erhalten und zu fördern sowie die regionale Zusammengehörigkeit und gesellschaftliche Weiterentwicklung zu stärken.“ 

    Schäfer bedankte sich auch bei Landrat Zeno Danner und seinen Vorgängern für die jahrzehntelange Unterbringung der IBK-Geschäftsstelle in den Räumlichkeiten des Landratsamtes. Die IBK hatte 1994 mit dem Regio-Büro im Landratsamt Konstanz in kleiner Besetzung begonnen. Am selben Ort wurde 2003 eine professionelle IBK-Geschäftsstelle eingerichtet. Durch zusätzliche Aufgaben und eine Erweiterung des IBK-Teams ist die Geschäftsstelle mit den Jahren aus den alten Räumlichkeiten herausgewachsen. 

    „Für die IBK, die bald ihr 50-jähriges Bestehen feiern kann, ist ein geeigneter Standort für die Geschäftsstelle sehr wichtig,“ so Günther Eberle als aktueller Vorsitzender des Ständigen Ausschusses. „Die IBK ist als das politische Dach der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Bodenseeregion Dreh‑ und Angelpunkt für die Kooperationen in den Gremien der IBK sowie für das Zusammenwirken mit den zahlreichen weiteren Akteuren in der Bodensee­region“. Die Einrichtung der neuen Geschäftsstelle und der Beschluss aller IBK-Mitgliedsländer und -Kantone über die dauerhafte Finanzierung der Geschäfts­stelle zeige, wie sehr die Arbeit der Geschäftsstelle von allen Partnern geschätzt wird.  

    In der Internationale Bodensee-Konferenz (IBK) arbeiten seit fast 50 Jahren die Kantone Schaffhausen, Zürich, Thurgau, St. Gallen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, das Fürstentum Liechtenstein, die Länder Vorarlberg, Bayern und Baden-Württemberg zusammen. Ziel ist es, die Bodenseeregion als attraktiven Lebens-, Natur-, Kultur- und Wirtschaftsraum zu fördern und die regionale Zusammengehörigkeit zu stärken. Die IBK-Geschäftsstelle ist Teil des Regierungspräsidiums Freiburg und arbeitet dem jeweiligen Vorsitz zu, der jährlich wechselt. Momentan liegt der Vorsitz bei Vorarlberg.

  • Abteilung 4
    22.09.2020
    Am Mittwoch Verkehrsbehinderungen am Südring (B 3) in Offenburg
    Regierungspräsidium lässt lärmoptimierten Asphalt einbauen

    Am Mittwoch, 23. September, wird zwischen ca. 7 Uhr 30 und 19 Uhr die lärmoptimierte Asphaltdecke an der B 3 im Bereich der Südringbrücken in Offenburg eingebaut. Besonders im Bereich zwischen Tausendfüßler und Südringbrücke sei wegen der beengten Straßenverhältnisse zwischen 10 Uhr und 12 Uhr mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg.

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  • Abteilung 4
    21.09.2020
    Sanierung der Ortsdurchfahrt Haslach i. K. kommt schneller voran als geplant
    Vollsperrung zwischen Zufahrt zu den Firmen Müller und Hn8 und Bahnhof bereits ab Mittwoch, 23. September

    Die Arbeiten im aktuellen Sanierungsabschnitt in der Ortsdurchfahrt Haslach i. K. (B 33) zwischen Blockhaus und der Zufahrt zu den Firmen Müller und Hn8 Schlafsysteme kommen schneller voran als ursprünglich geplant. Damit die Straßenbauer ohne Unterbrechung weiterarbeiten können, beginnen daher die Arbeiten im nächsten Teilabschnitt zwischen der Zufahrt zu den Firmen Müller und Hn8 sowie dem Bahnhof bereits am Mittwoch, 23. September und damit knapp eine Woche früher als geplant. Dieser Abschnitt ist dann voraussichtlich für zwei Wochen gesperrt, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg RP.     

    Von der Neuen Eisenbahnstraße ist die Zufahrt auf die B 33 in der Zeit nicht möglich. Die Umleitungstrecken bleiben unverändert. Der erste Teilbereich zwischen Blockhaus und Zufahrt Firmen Müller und Hn8 bleibt zudem aufgrund von noch ausstehender Asphaltarbeiten bis kommenden Freitagvormittag (25. September) gesperrt.      

    Das RP weist darauf hin, dass die Bushaltestellen am Bahnhof ab Mittwoch, 23. September, nicht angefahren werden können. Deshalb sollten die Aushänge an den Bushaltestellen in Haslach beachtet werden.   

    Das RP bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Behinderungen.

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  • Abteilung 4
    21.09.2020
    Regierungspräsidium erneuert Fahrbahn der L 223 zwischen Orsingen und Steißlingen (Kreis Konstanz)/ Sperrung der Landesstraße ab Montag, 28. September
    Zudem wird der Kreisverkehr westlich von Orsingen saniert

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) erneuert die Fahrbahn der L 223 zwischen der Einmündung der K 6119 am nördlichen Ortsausgang von Steißlingen und dem Abzweig nach Wiechs (K 6120) im Landkreis Konstanz. Dazu muss ab Montag, 28. September bis voraussichtlich Freitag, 23. Oktober die Landesstraße zwischen Orsingen und Steißlingen voll gesperrt werden. Parallel dazu wird der Kreisverkehr westlich von Orsingen (L 223/K 6116) saniert. Wie das RP mitteilt, werden die Arbeiten insgesamt etwa fünf Wochen dauern. 

    Die Umleitung erfolgt von Singen über die B 34 kommend ab der Anschlussstelle Singen/Steißlingen über die B 33 in Richtung Konstanz zur Ausfahrt Radolfzell. Von hier aus geht es dann über Stahringen und Wahlwies nach Orsingen-Nenzingen (B 34, K 6165 und K 6117). Dort wird der Verkehr schließlich wieder auf die B 31 geleitet. Für die Gegenrichtung von der B 31 kommend gilt die Umleitungsstrecke entsprechend.  

    Die Sanierung des Kreisverkehrs westlich von Orsingen beginnt am 5. Oktober und dauert voraussichtlich bis Ende des Monats. Die Bauarbeiten erfolgen unter halbseitiger Sperrung. 

    Die Baukosten in Höhe von ca. 750.000 Euro für beide Projekte trägt das Land. Die Neubauleitung Singen des Regierungspräsidiums bittet die Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die Behinderungen.

     

  • Biosphärengebiet
    20.09.2020
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer eröffnet neu gestaltetes Heimatmuseum im Resenhof in Bernau (Kreis Waldshut)
    Biosphärengebiet Schwarzwald förderte Konzeption und Umsetzung/ Investition beträgt insgesamt fast 245.000 Euro

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat am Sonntag das neu gestaltete Heimatmuseum im Resenhof in Bernau im Schwarzwald offiziell eröffnet. Das Biosphärengebiet Schwarzwald hat sowohl die Konzeption als auch die Umsetzung des Projekts mit Mitteln des Landes in Höhe von etwas mehr als 120.000 Euro gefördert. Dies entspricht der Hälfte der Kosten. 

    Der Resenhof ist ein über 200 Jahre alter Hochschwarzwälder Eindachhof mit Wohn- und Wirtschaftsbereich und war bis 1976 bewohnt. Danach wurde er zu einem Museum, in dem traditionelle Lebensweise und Handwerkskunst an einem Original-Schauplatz anschaulich präsentiert wurden. Nach über 40 Jahren war es jedoch an der Zeit, die Ausstellung neu auszurichten und auf die Bedürfnisse moderner Zielgruppen zuzuschneiden. Dazu hatte die Gemeinde Bernau 2018 zunächst einen Förderantrag über rund 40.000 Euro und wenig später einen weiteren Antrag für die Umsetzung über rund 205.000 Euro gestellt. 

    „Der Resenhof ist ein hervorragendes Beispiel für den Facettenreichtum der Museen im ländlichen Raum“, sagte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. Die Herausforderung für kleine oder ehrenamtlich geführte Einrichtungen liege darin, ihre Ausstellungen und Inhalte in zeitgemäßer Form zu präsentieren. Im Resenhof werde sichtbar, wie eine vorbildliche Weiterentwicklung gelingen könne. „Sie haben die Herausforderung erfolgreich angenommen, sich durch eine gezielte Modernisierung auf neue Zielgruppen und neue Bedürfnisse einzustellen“, sagte Schäfer. Sie wies darauf hin, dass der Resenhof auch Partnerbetrieb des Biosphärengebiets sei. Dies habe es sich zur Aufgabe gemacht, das kulturhistorische Erbe der Region zu bewahren und es in die nachhaltige Entwicklung der international anerkannten Modellregion einzubringen.  

    Nach weiteren Grußworten von Bürgermeister Alexander Schönemann, Landrat Martin Kistler, der Leiterin Margret Köpfer und Planerin Cornelia Wehle besichtigten die Gäste die neugestaltete Ausstellung.

  • Abteilung 4
    18.09.2020
    B 3 zwischen Englerstraße und Bohlsbach (Offenburg) wird saniert
    Regierungspräsidium: Verkehrsbehinderungen bis Mitte November

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) saniert die Fahrbahndecke der B 3 in Offenburg zwischen Englerstraße und dem Ortsteil Bohlsbach. Laut RP beginnen die Arbeiten am Montag, 21. September und dauern bis Mitte November.    

    Für die Sanierung der Fahrbahnränder, Rinnenplatten, Bordsteine und Pflasterflächen müsse lediglich jeweils die betroffene Fahrspur eingeengt werden. Der Verkehr könne die Baustelle in beiden Fahrtrichtungen passieren. diese Arbeiten sollen Anfang Oktober abgeschlossen sein. Anschließend werden die Fahrbahnbeläge in mehreren Teilabschnitten saniert. Dafür muss die B 3 halbseitig gesperrt werden. Während der Verkehr stadtauswärts die Baustelle passieren kann, werde der Verkehr stadteinwärts vor Bohlsbach über die Moltkestraße in Richtung Stadtmitte umgeleitet. Die Asphaltdeckschicht werde schließlich in zwei Abschnitten jeweils an einem Samstag unter Vollsperrung eingebaut. Die genauen Termine werden noch mitgeteilt, heißt es aus dem RP.

  • Abteilung 4
    17.09.2020
    Brücke am Strohbacher Kreuz (L 99, Gengenbach, Ortenau) wird gesperrt
    Verkehr wird über Fußbach und Biberach umgeleitet

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, muss die Brücke über die B 33 am Strohbacher Kreuz (L 99, Gengenbach Süd, Ortenau) zwischen Freitag, 25. September, 6 Uhr, und Montag, 28, 5 Uhr 30 wegen Betonarbeiten gesperrt werden. Der Verkehr auf der L 99 zwischen Gegenbach und dem Ortsteil Strohbach wird über Fußbach und Biberach umgeleitet. Der Verkehr auf der B 33 sei von der Sperrung nicht betroffen. Das RP weist darauf hin, dass die Sperrung unumgänglich sei, weil der neue Beton ausreichend Zeit zum Aushärten benötige. Ansonsten seien Schäden am Beton zu befürchten.

     

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  • Abteilung 4
    17.09.2020
    Sperrung der B 317 bei Lörrach dauert bis Mitte Oktober
    Sanierungsarbeiten zwischen Anschlussstellen Lörrach-Mitte und Entenbad seit Montag, 14. September, in vollem Gange

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) weist darauf hin, dass wegen der Sanierungsarbeiten an der B 317 zwischen der Anschlussstelle Lörrach - Mitte, und der Anschlussstelle Entenbad die Bundesstraße voraussichtlich bis Sonntag, 11. Oktober, gesperrt sein wird. Gesperrt wird die Bundesstraße weiterhin wochentags nachts von 20 Uhr bis 5:30 Uhr. Am Wochenende wird die B 317 bis zum Ende der Sanierungsarbeiten von Freitag, 20 Uhr, bis Montag, 5:30 Uhr voll gesperrt.    

    Wie bereits mitgeteilt, werde der Pkw-Verkehr während der Vollsperrung über die Lörracher Stadtteile - Brombach und Haagen umgeleitet. Der Lkw-Verkehr werde großräumig über Rheinfelden, Wehr und Schopfheim geführt.     

    Das RP bittet die Verkehrsteilnehmer und die betroffenen Anwohner um Verständnis.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    17.09.2020
    Biosphärengebiet präsentiert „Kulinarische Hinterwälder Wochen“ auf dem Freiburger Münstermarkt
    Regierungspräsidentin Schäfer: „Mit dem Genuss von Hinterwälder-Produkten stärken wir die regionale Wirtschaft und tragen zum Erhalt der Schwarzwald-Landschaft bei“
     Hinterwäldler Wochen Münstermarkt

    Das Biosphärengebiet Schwarzwald will die Stadtbevölkerung für regionale Produkte aus dem UNESCO-Großschutzgebiet vor Freiburgs Haustür begeistern. Dazu hat Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer gemeinsam mit zwei Gastwirten und einem Landwirt am Donnerstag auf dem Freiburger Münstermarkt die Kulinarischen Hinterwälder Wochen vorgestellt, die vom 3. bis zum 17. Oktober zum zweiten Mal stattfinden. Nach dem Motto „Mit Genuss die Landschaft erhalten“ haben die 21 beteiligten Gastronomiebetriebe aus dem Südschwarzwald während der Aktionswochen mindestens drei spezielle Gerichte vom Hinterwälder Rind auf ihrer Speisekarte.  

    „Die Kulinarischen Hinterwälder Wochen sind die richtige Antwort auf die Diskussion um den Konsum von Fleisch aus industrieller Tierhaltung. Hier gibt es Fleisch aus artgerechter Haltung, faire Preise für die Landwirte, kurze Transportwege und stressarme Schlachtung. Mit dem Genuss von Hinterwälder Fleisch stärken wir die regionale Wirtschaft und tragen zum Erhalt der schönen Landschaft im Biosphärengebiet bei“, erklärte Regierungspräsidentin Schäfer. Sie hob hervor, dass sich die Anzahl der beteiligten Betriebe im Vergleich zur Première im vergangenen Jahr verdoppelt habe. 

    Am Marktstand erklärte Landwirt Bernd Vogelbacher aus Schluchsee dem Freiburger Publikum, wie die geländegängigen Hinterwälder durch Beweidung der steilen Schwarzwaldhänge die Landschaft pflegen. Die Gastwirte Volker Hupfer aus Todtnau-Herrenschwand (Der Waldfrieden) und Daniel Goos aus Bernau (Schwarzwaldhaus und Kurhaus) betonten die zunehmende Bedeutung regionaler Produkte für die Gastronomie im Schwarzwald und die damit verbundenen Chancen. Gemeinsam luden sie die Freiburgerinnen und Freiburg zum Essen ins Biosphärengebiet an. Als „Amuse Gueule“ gab’s für die Marktbesucher eine Scheibe vom Hinterwälder Schinken.

     

  • Abteilung 4
    17.09.2020
    Ortsumfahrung Tannheim (Villingen-Schwenningen) wird saniert
    Regierungspräsidium: 2012 in Pilotprojekt eingebauter Asphalt hat sich nicht bewährt

    Bereits seit Montag, 14. September, saniert das Regierungspräsidium Freiburg (RP) die Ortsumfahrung Tannheim (L 181, Villingen-Schwenningen). Die Straße ist voll gesperrt, der Verkehr wird durch Tannheim (Villingen-Schwenningen) geführt. Die Bauarbeiten sollen spätestens Ende September abgeschlossen sein.    

    Die Ortsumfahrung wurde bereits 2012 saniert. Der damals verwendete Asphalt war im Zuge einer Pilotstrecke des Landes Baden-Württemberg eingebaut worden. Seinerzeit sollte möglichst viel von dem abgefrästen Asphalt wieder in einem neuen Asphalt verwendet werden. Deshalb wurde die neue Asphalttragschicht, Asphaltbinderschicht und Asphaltdeckschicht mit einer Zugabe von 80 bis 90 Prozent recyceltem Asphalt eingebaut.     

    Nach Ende dieses landesweiten Versuchs habe sich herausgestellt, dass bei mehreren Versuchsstrecken die Haltbarkeit der Deckschicht nicht ausreichend war. Deshalb sei entschieden worden, keine neuen Deckschichten mehr mit einem solch hohen Anteilen an Recyclingasphalt herzustellen, heißt es aus dem RP.  Nun sollen weitere Erfahrungen gesammelt werden, mit welchen Zusatzmitteln welche Zugabemengen eines bereits einmal recycelten Asphalts möglich sind. Dazu wurde mittlerweile die Asphaltdeckschicht abgefräst. Es werden zwei Versuchsstrecken mit unterschiedlichen Verfahren bei der Mischgutherstellung aufgebracht, um die Dauerhaftigkeit der neuen Deckschichten zu prüfen und daraus Schlüsse für die Zukunft anderer Straßen mit mehrmals recyceltem Material ziehen zu können. Des Weiteren solle festgestellt werden, welches Verfahren zur Auffrischung vom im Asphalt vorhandenen Bitumen besser geeignet ist. Das RP weist darauf hin, dass durch die Untersuchungen im Labor und die Erstellung der Erstprüfungen der neue Asphalt nicht gleich nach dem Fräsen eingebaut werden kann. Deshalb gebe es in der Bauphase Zeiten, in der die Arbeiten auf der Baustelle ruhen.

    Das Regierungspräsidium Freiburg bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die eventuell auftretenden Verkehrsbehinderungen.

     

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  • Abteilung 2
    16.09.2020
    Neues Planfeststellungsverfahren für den Aus- und Neubau der Rheintalbahn auf dem Gebiet der Stadt Bad Krozingen beginnt
    Planunterlagen für Realisierung der „Bürgertrasse“ (Abschnitt 8.3) gehen am 22. September in die Auslegung

    Das neue Planfeststellungsverfahren für den Aus- und Neubau der Rheintalbahn auf dem Gebiet der Stadt Bad Krozingen beginnt. Die Planunterlagen im Abschnitt 8.3 werden ab Dienstag, 22. September, in der Stadt Bad Krozingen sowie der Gemeinde Hartheim am Rhein bis einschließlich Mittwoch, 21. Oktober, öffentlich zur Einsicht ausliegen.  

    Das hat das Regierungspräsidium Freiburg (RP) als zuständige Anhörungsbehörde für das Planfeststellungsverfahren mitgeteilt. Jeder, dessen Belange durch den Planfeststellungsabschnitt 8.3 berührt werden, kann bis einschließlich 21. Dezember Einwendungen erheben. Die Auslegung wird in den Amtsblättern der Stadt Bad Krozingen sowie der Gemeinde Hartheim am Rhein bekannt gemacht. Die Unterlagen werden ab Beginn der Auslegung auch auf www.rp-freiburg.de unter der Rubrik „Aktuelles“ mit weiteren Hinweisen ins Internet eingestellt. 

    Angesichts der aktuellen Situation wird die DB dieses Mal keine Informationsveranstaltung zur Auslegung direkt vor Ort anbieten. Damit Interessierte und Betroffene sich über die Planungen informieren können, startet die DB jedoch pünktlich zum Beginn der Auslegung am 22. September ein umfangreiches digitales Informationsangebot unter www.karlsruhe-basel.de/offenlage83

    Das RP weist darauf hin, dass der Abschnitt Bad Krozingen schon einmal Bestandteil eines Planfeststellungsverfahrens war. Die Auslegung der damaligen Planunterlagen fand 2006 statt. Zwischenzeitlich wurde die Planung von der DB geändert. Beim Eisenbahn-Bundesamt wurde ein neuer Antrag auf Planfeststellung gestellt. Mit dem Beginn der Auslegung hat sich das vorangegangene Planfeststellungsverfahren erledigt. Einwendungen aus dem damaligen Verfahren haben keine Gültigkeit mehr und müssen neu erhoben werden.  

    Die Realisierung der so genannten „Bürgertrasse“ ist der Erfolg jahrelanger Bemühungen der Region zur Verbesserung der Pläne der Bahn. Die vollständige Tieflage der Trasse und damit ein optimaler Lärmschutz ist auch dem großen Engagement der Bürgerinitiative MUT zu verdanken. Aufgrund der Beschlüsse des dazu gegründeten Projektbeirats, an dem mit DB, Bund, Land und Region alle Projektverantwortlichen vertreten waren, hatte die Bahn die ursprüngliche Planung überarbeitet.  

    Der Planfeststellungsabschnitt 8.3 hat eine Länge von rund vier Kilometern und liegt vollständig auf dem Gebiet der Stadt Bad Krozingen. Er beginnt im Norden auf der Gemarkung Biengen an der Gemeindegrenze zu Schallstadt und endet im Süden auf der Gemarkung Schlatt. Die Strecke ist als Güterverkehrsstrecke mit einer Leitgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern geplant. 

    Hauptmerkmal der neuen Planung ist eine tiefer gelegene Trassenführung zwischen Mengen und Hügelheim. Im Abschnitt 8.3 verläuft die neue Trasse von Norden kommend zunächst in einem Trogbauwerk, an das sich ein System mit Steilböschungen anschließt.  

    Die neue Planung sieht ferner den Bau von zwei Landschaftsbrücken zur Überführung der Gewässer Möhlin, Mühlbach und Neumagen bzw. der Gewässer Rausgraben und Bachgraben sowie zur Überführung der L 120 und von einigen Wirtschaftswegen vor. Darüber hinaus sind drei weitere kreuzende Straßenüberführungen geplant. Des Weiteren wird unmittelbar westlich des Ortsteils Schlatt zwischen der K 4938 und K 4935 eine neue Straßenverbindung Länge hergestellt. 

    Um die negativen Auswirkungen der Trassenführung durch im Wesentlichen landwirtschaftlich genutzte Bereiche abzumildern und den entstehenden Landverlust auf viele Schultern zu verteilen, hat das RP schon Ende Mai einen Antrag auf Durchführung eines Flurneuordnungsverfahrens gestellt.  

    Das Regierungspräsidium führt neben der Auslegung den anschließenden Erörterungstermin durch. Die Zuständigkeit für den Beschluss auf Grundlage der so genannten abschließenden Stellungnahme des RP liegt beim Eisenbahn-Bundesamt als Planfeststellungsbehörde. 

    Die DB Netz AG realisiert im Rahmen des Großprojekts Ausbau- und Neubaustrecke Karlsruhe – Basel den durchgängigen viergleisigen Ausbau der Rheintalbahnstrecke. Das Vorhaben ist im Bundesverkehrswegeplan mit vordringlichem Bedarf eingestuft. Ziele sind die Erhöhung der Leistungsfähigkeit sowie die qualitative Verbesserung der bestehenden Schieneninfrastruktur.

     

  • Abteilung 4
    16.09.2020
    L 148 und L 151 bei Todtmoos (Kreis Waldshut) werden saniert
    Verkehr wird über Richenbach umgeleitet // EDEKA-Parkplatz wird gesperrt // Wehratalbrücke wird derzeit asphaltiert

    Nachdem die Sanierung der Wehratalbrücke bei Todtmoos (Kreis Waldshut) mit der derzeit laufenden Asphaltierung so gut wie abgeschlossen ist, beginnt das Regierungspräsidium Freiburg (RP) am Montag 28. September, mit der Sanierung der L 148 und L 151 bei Todtmoos. Erneuert wird die Fahrbahn zwischen Fußgängerunterführung und Murgtalstraße. Die Landesstraßen müssen in diesem Bereich voll gesperrt werden. Der überörtliche Verkehr wir über Rickenbach umgeleitet. Die Bauarbeiten sollen am Montag, 5. Oktober, abgeschlossen sein, die Straße sei dann wieder ab Dienstag, 6. Oktober, befahrbar, heißt es aus dem RP. 

    Das RP weist darauf hin, dass in dieser Zeit die Zufahrt des EDEKA-Parkplatzes aus Richtung Hintertodtmoos kommend nicht möglich sein wird. Es werde aber im Bereich der Brücke eine Parkmöglichkeit und eine provisorische Fußgängerführung für EDEKA-Kunden eingerichtet. Der innerörtliche Verkehr wird über die Grüntal-, Haupt- und Wehratalstraße umgeleitet. Mit der Gemeinde Todtmoos sei abgestimmt, dass die Anwohner der Straße Luftbad den Gemeindeweg zwischen Luftbad und L 148 nutzen können, so das RP.   

    Das Regierungspräsidium Freiburg bittet Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die Verkehrsbehinderungen.

     

  • Abteilung 4
    16.09.2020
    B 14 zwischen Neckarbrücke und Abzweig Neufra (Kreis Rottweil) ab Samstag, 26. September, wieder befahrbar
    Bauarbeiten drei Wochen früher abgeschlossen als geplant

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, liegt die Erneuerung der Fahrbahndecke der B 14 zwischen Neckarbrücke und Abzweig Neufra (Kreis Rottweil) zwei Wochen vor dem vorgesehenen Zeitplan. Das RP geht davon aus, dass die Bundesstraße bereits am Samstag, 26. September, für den Verkehr freigegeben werden kann. Ursprünglich sei man davon ausgegangen, dass die Strecke bis Mitte Oktober gesperrt bleiben müsse.     

    Die Asphaltkonstruktion wurde auf einer Länge von etwa einem Kilometer komplett mit einer verstärkten Asphalttrag-, Binder- und Deckschicht erneuert. Zusätzlich wurde auf 1,5 Kilometern die Asphaltdeckschicht erneuert. Dabei wurden auch Erdarbeiten und Entwässerungsarbeiten durchgeführt. Bis zur Freigabe stehen noch Arbeiten an den Banketten, Markierungsarbeiten, sowie Arbeiten an den Leitplanken Die Gesamtkosten betragen ca. 1,27 Millionen Euro.    

    Das Regierungspräsidium Freiburg dankt den betroffenen Verkehrsteilnehmern und Anliegern für ihr Verständnis für die Verkehrsbehinderungen

  • Abteilung 4
    16.09.2020
    Stützmauer an der B 3 bei Efringen-Kirchen (Kreis Lörrach) wird saniert
    Bundesstraße nur einspurig befahrbar // Verkehr wird per Ampel geregelt

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, wird die Stützmauer an der B 3 bei Efringen-Kirchen saniert. Die Bundesstraße sei deshalb von Montag, 21. September bis voraussichtlich Freitag, 23. Oktober, im Bereich der Stützmauer nur einspurig befahrbar. Der Verkehr werde per Ampel geregelt.    

    Während der Sanierung der Stützmauer könne es zu leichten Behinderungen des fließenden Verkehrs kommen. Das RP bittet um Verständnis für die unvermeidbaren Verkehrsbehinderungen.

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  • Abteilung 3
    15.09.2020
    Landwirtschaftsminister Hauk und Regierungspräsidentin Schäfer präsentieren Ergebnisse des INTERREG-Projekts „AGRO Form Agrarökologie am Oberrhein“
    Umweltgerechte Landwirtschaft grenzüberschreitend stärken
     Foto: Die Netzwerkgruppe „Ackerbau“ aus dem Projekt AGRO Form trifft sich auf einem Versuchsfeld für ökologischen Landbau in Forchheim am Kaiserstuhl. Foto: Janz/ RPF

    Landwirtschaftsminister Peter Hauk MdL und Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer haben am Dienstag die Ergebnisse des INTERREG-Projekts „AGRO Form Agrarökologie am Oberrhein“ auf einer digitalen Abschlussveranstaltung präsentiert. „Der Einsatz für eine umweltgerechtere Landwirtschaft, der aktuell auf allen politischen Ebenen in Europa priorisiert wird, darf an den Grenzen nicht Halt machen“, forderte Schäfer. Ziel müsse es sein, in grenzüberschreitender Zusammenarbeit die Landwirtschaft mit dem Erhalt der natürlichen Artenvielfalt zu vereinbaren. 

    „Unsere gemeinsame Aufgabe ist es, die Landwirtschaft in Baden-Württemberg bei den anstehenden Herausforderungen bestmöglich zu unterstützen. So hat sich zum Beispiel das Land dazu verpflichtet, den Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln in Baden-Württemberg bis zum Jahr 2030 um 40 bis 50 Prozent zu reduzieren. Das INTERREG-Projekt trägt dazu bei, dass dieses ambitionierte Ziel erreicht werden kann. Wir setzen in Baden-Württemberg auf eine leistungsfähige heimische Landwirtschaft und eine Versorgung der Menschen mit hochwertigen, regionalen Lebensmitteln“, sagte Landwirtschaftsminister Peter Hauk MdL. 

    In dem von der EU geförderten Projekt „AGRO Form“ haben sich unter Federführung des Regierungspräsidiums in den vergangenen vier Jahren Praktiker und Fachleute aus Baden, Rheinland-Pfalz, dem Elsass und der Nordwestschweiz ausgetauscht. Dabei wurde auch der Dialog zwischen konventionellen und biologisch wirtschaftenden Betrieben verstärkt. 

    Um den Einsatz von Dünger und Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren, wurden Bildungsmodule für die Bereiche Ackerbau, Weinbau, Obstbau und Gemüsebau erarbeitet. Diese sollen nun in der Aus- und Weiterbildung in allen drei Ländern am Oberrhein eingesetzt werden. Darüber hinaus gab es mehrere Treffen zwischen Auszubildenden in landwirtschaftlichen Berufen aus Deutschland, der Schweiz und Frankreich. Sie erhielten Einblicke in die Bewirtschaftungsmethoden auf der jeweils gegenüberliegenden Seite des Rheins. 

    Im Praxisteil trafen sich kompetente und innovative Leiter von Obst-, Wein-, Gemüse- und Ackerbaubetrieben aus Baden, dem Elsass, der Schweiz und der Pfalz mehrmals im Jahr. Sie tauschten sich über den Einsatz von Pflanzenschutz- und Düngemitteln sowie über die wirtschaftlichen Rahmendaten aus. Zudem dokumentierten sie für drei Jahre (2017 bis 2019) den erfolgte Pflanzenschutzmittel- und Düngemitteleinsatz für die verschiedenen Kulturen und werteten die Daten aus. 

    In diesem grenzüberschreitenden Netzwerk konnten innovative und bewährte Methoden zur Reduktion von Pflanzenschutz- und Düngemitteln ohne wesentliche Gewinneinbußen identifiziert, bewertet und in den Betrieben umgesetzt werden. Beispielhaft seien vorbeugende Maßnahmen wie Fruchtfolgen, späte Aussaat bei Wintergetreide oder die Wahl gesunder Sorten genannt. Darüber hinaus sollten Landwirte die Pflanzenbestände regelmäßig auf Schadorganismen kontrollieren und vor der Bekämpfung die Befallsintensität beachten. Bei der Bekämpfung von Schadorganismen kommen mechanische (Hacke in Mais) oder biologische (zum Beispiel der Einsatz einer Schlupfwespe gegen den Maiszünsler) Verfahren in Betracht. Um den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren, schlagen die Fachleute Methoden der Präzisionslandwirtschaft, eine gezielte Mittelwahl, spezielle Düsentechniken und häufige Überfahrten vor. Auch die Anwendung in der Nacht kann von Vorteil sein, da es dann windstill ist und keine Insekten fliegen.

  • Abteilung 2
    15.09.2020
    Erneuter VGH-Beschluss zum SC-Stadion in Freiburg
    Regierungspräsidium ist zuversichtlich, dass Hauptsacheverfahren Zulässigkeit der Abendspiele bestätigen wird

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) zeigte sich überrascht darüber, dass der Verwaltungsgerichtshof in seinem aktuellen Beschluss weiterhin Nutzungseinschränkungen für das SC-Stadion in Freiburg vorsieht. „Wir sind weiterhin zuversichtlich, dass unsere Argumente im Hauptsacheverfahren am Verwaltungsgericht Freiburg überzeugen werden und die Rechtsfrage gegebenenfalls höchstrichterlich zu unseren Gunsten geklärt wird“, teilte das RP am Dienstag mit. Unabhängig davon könne das Stadion fertig gebaut und vom Beginn der Rückrunde im kommenden Jahr an genutzt werden.        

    Nachdem der VGH in einem ersten Beschluss vom 2. Oktober 2019 eine veraltete Fassung der Sportanlagenlärmschutzverordnung angewandt und das RP dagegen eine Anhörungsrüge erheben hatte, hatte der VGH dieser Rüge stattgegeben und war erneut in die Sachprüfung eingestiegen. Mit seinem erneuten Beschluss vom Dienstag hat der VGH seine Entscheidung geändert. Demnach dürfen Bundesligaspiele, die unwesentlich in die täglichen Ruhezeiten hineinreichen sowie Spiele, die im Rahmen des DFB-Pokals, der UEFA Europa League und der UEFA Champions League ausgetragen werden, stattfinden.      

    Weiterhin unzulässig sind nach dem Beschluss des VGH jedoch diejenigen Bundesligaspiele, die zu wesentlichen Teilen in den Ruhezeiten liegen. Diese Bewertung ist insbesondere für die Abendspiele am Freitag und am Montag relevant. Das Gericht begründet seine Auffassung damit, dass die Zulässigkeit von 18 seltenen Ereignissen im Sinne der Sportanlagenlärmschutzverordnung nicht auf Bundesligaspiele anwendbar sei. Damit weiche der VGH mit seiner Rechtsauffassung überraschend von oberverwaltungsgerichtlichen Entscheidungen andere Bundesländern ab“, heißt es aus dem RP. Das RP bleibe bei der Einschätzung, dass Bundesliga- und Vorbereitungsspiele, die im Wesentlichen in den Ruhezeiten stattfinden oder in die Nachtzeit hineinreichen, als seltene Ereignisse einzustufen seien und damit stattfinden dürfen.     

    Darüber hinaus geht das RP davon aus, dass Bundesligaspiele jedenfalls bis 22 Uhr rechtlich zulässig seien. Die vom VGH hierfür für zulässig erachteten Immissionsrichtwerte könnten im Stadionbetrieb voraussichtlich eingehalten werden. Hierfür sei nach den Ausführungen des VGH lediglich eine formelle Änderung in der Baugenehmigung notwendig. „Wir gehen zudem davon aus, dass eine Lärmmessung, sobald diese möglich ist, unsere Auffassung bestätigen wird.“ Zudem wies das RP darauf hin, dass zwischenzeitlich eine Änderungsbaugenehmigung für weitere lärmmindernde Maßnahmen ergangen sei.

     

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  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    14.09.2020
    Gemeinsam anpacken: Landschaftspflegetag im Biosphärengebiet Schwarzwald in Bernau (Kreis Waldshut)
    Kooperation mit der Gemeinde sowie dem Landschaftserhaltungsverband Waldshut/ Vorherige Anmeldung erforderlich

    Gemeinsam anpacken, um die Landschaft offenzuhalten: Mit der Gemeinde Bernau und dem Landschaftserhaltungsverband (LEV) Waldshut organsiert das Biosphärengebiet Schwarzwald am Samstag, 26. September einen Pflegeeinsatz im Bernauer Ortsteil Oberlehen auf der Weide am Felsele. Die freiwilligen Helferinnen und Helfer treffen sich um 8.45 Uhr beim Loipenzentrum Rotkreuz-Loipe in Bernau (Oberlehen 2). 

    Waldshuts Landrat Martin Kistler hat zusammen mit dem Bernauer Bürgermeister Alexander Schönemann die Schirmherrschaft übernommen. Nach der Begrüßung gehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam zur Pflegefläche. Hier sollen Gehölze entfernt werden, um die artenreiche Flügelginster-Weide zu erhalten. 

    Mittags gibt es für die fleißigen Helferinnen und Helfer ein Vesper vor Ort. Der Abschluss der Pflegearbeiten ist für etwa 16 Uhr vorgesehen. Danach wird es von der Bernauer Energieholz GbR noch eine Vorführung geben, bei der Landschaftspflegeholz zu Hackschnitzeln gehäckselt wird. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, eigene Ausrüstung mitzubringen. Dazu zählen beispielsweise Astscheren, Bügelsägen, Arbeitshandschuhe, Regenschutz und auf jeden Fall festes Schuhwerk. 

    Der Pflegetag wird von der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwarzwald unterstützt. Zum Mitmachen eingeladen sind Landwirte, Waldbesitzer, Naturliebhaber und alle, die an der Erhaltung der traditionellen Weidelandschaft im Südschwarzwald mitwirken möchten. 

    Zur Organisation des Pflegetags ist eine vorherige Anmeldung beim Biosphärengebiet Schwarzwald bis 24. September unter Telefon 07673/889402-4370 sowie per E-Mail an biosphärengebiet-schwarzwald@rpf.bwl.de erforderlich. Es gelten Abstands- und Hygieneregeln, die Zustimmung zur Übermittlung von Kontaktdaten wegen einer etwaigen Rückverfolgung ist notwendig. Das Mitbringen eines Mund- und Nasenschutzes wird empfohlen, falls die Abstände nicht eingehalten werden können (beispielsweise bei der Materialausgabe).

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    11.09.2020
    Mit Genuss die Landschaft erhalten: Zweite Kulinarische Hinterwälder Wochen im Biosphärengebiet Schwarzwald
    Reihe startet am 3. Oktober und dauert zwei Wochen/ Zahl der beteiligten Gastronomiebetriebe hat sich verdoppelt
     Eine gelungene Partnerschaft zwischen Landwirtschaft und Gastronomie bieten die zweiten Kulinarischen Hinterwälder Wochen im Biosphärengebiet Schwarzwald. Foto: Clemens Emmler/Biosphärengebiet Schwarzwald

    Mit Genuss die Landschaft erhalten: Vom 3. bis zum 17. Oktober finden die zweiten Kulinarischen Hinterwälder Wochen im Biosphärengebiet Schwarzwald statt. Beteiligt sind 21 Gastronomiebetriebe und sechs Landwirte, die sich gemeinsam für den Erhalt des heimischen Hinterwälder Rinds einsetzen.  

    Da das Hinterwälder Rind sehr robust und trittsicher ist, ist es für die Beweidung auf den Steillagen im Südschwarzwald bestens geeignet. „Nach dem erfolgreichen Auftakt der ersten Ausgabe der Hinterwälder Wochen im vergangenen Jahr geht es uns nun darum, den Erfolg zu konsolidieren und zusätzliche Zielgruppen zu erschließen. Dazu haben wir eine große Zahl zusätzlicher Gastronomen und Landwirte gewonnen sowie unsere Partnerschaft mit nachhaltigen Vermarktungsinitiativen wie ‚Cowfunding‘ ausgebaut. Zum Beispiel präsentieren wir unsere Hinterwälder Wochen am 17. September mit einem Stand auf dem Freiburger Münstermarkt“, erklärt Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets. 

    Fleisch aus artgerechter Haltung, faire Preise für die Landwirte, kurze Transportwege, stressarme Schlachtung, eine Stärkung der regionalen Wirtschaft und nachhaltiger Genuss für die Gäste zählen zu den Erfolgsfaktoren der Kulinarischen Hinterwälder Wochen. „Auf den Hochweiden im Schwarzwald fressen die Tiere wertvolle Gräser und Kräuter, das führt zu einer exzellenten Fleischqualität“, sagt Bernd Vogelbacher. Der Schluchseer Landwirt ist dafür verantwortlich, dass das Fleisch für die Hinterwälder Wochen in der gewünschten Menge und Qualität von den Landwirten zu den Gasthöfen kommt. Auf einer „Wanderung am Weidezaun“ am Samstag, 10. Oktober, können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Eindruck seines Hofs und der Haltung der Hinterwälder Kühe verschaffen. Über diese Veranstaltung wird die Geschäftsstelle des Biosphärengebiets noch gesondert informieren.
     

    Die beteiligten gastronomischen Betriebe liegen zwischen Schauinsland, Belchen, dem Präger Gletscherkessel, Feldberg und Schluchsee.

    ​Details entnehmen Sie bitte dem Flyer

  • Abteilung 4
    11.09.2020
    ASTRA und Regierungspräsidium Freiburg optimieren grenzüberschreitenden Verkehrsfluss zwischen Deutschland und der Schweiz
    Neue digitale Anzeigetafeln weisen auf aktuelle Reisezeiten hin

    Im Rahmen der Sanierung der Osttangente in Basel soll der grenzüberschreitende Verkehrsfluss zwischen Deutschland und der Schweiz möglichst wenig beeinträchtigt werden. Dazu haben das Schweizer Bundesamt für Straßen ASTRA und das Regierungspräsidium Freiburg (RP) am Donnerstag vier automatische Reisezeitanzeigen an den Autobahnen A 5 auf deutscher Seite sowie an der A 2 in der Schweiz in Betrieb genommen.  

    Die digitalen Anzeigetafeln vor den Autobahnverzweigungen „Weil am Rhein“, „Rheinfelden West“, „Augst“ und der „Gemeinschaftszollanlage Weil am Rhein“ weisen die Verkehrsteilnehmern auf die jeweils aktuelle Reisedauer für zwei verschiedene Routenoptionen hin. Wer zum Beispiel auf der A 5 aus nördlicher Richtung kommt, kann am Autobahndreieck Weil am Rhein auf der kürzeren Route über Basel in den Süden fahren (A 5, A 2/ A3). Bei Verkehrsbeeinträchtigungen in Basel kann jedoch die längere aber weniger befahrene Alternativroute über Rheinfelden (A 5, A 98, A 861, A 2/ A3) schneller sein. 

    Die neuen Anzeigetafeln sollen den Verkehrsfluss auf den viel befahrenen Autobahnen im Grenzgebiet stabilisieren und damit auch gefährliche Stausituationen reduzieren, teilen der ASTRA und das RP mit. Zur hohen Belastung dieser Straßen tragen auch die Fahrzeuge von und nach Frankreich sowie der lokale Verkehr der Stadt Basel und des Umlands bei. In Spitzenzeiten kann es schnell zu Verkehrsbehinderungen und Stau kommen.

     

  • Abteilung 5
    11.09.2020
    Arbeiten zur Revitalisierung des Donauursprungs gehen voran
    Am 21. September beginnt Bau der Schwerlastbrücke über die Breg
     Foto: Neu gestalteter Flusslauf der jungen Donau/ Foto RPF

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, gehen die Arbeiten zur Revitalisierung des Donauursprungs bei Donaueschingen voran. Dank der guten Witterung und des großen Einsatzes aller beteiligten Firmen liegen die im Juli begonnen Arbeiten gut im Zeitplan, heißt es aus dem RP. Voraussichtlich am Montag 21. September, beginne der Bau der neuen Schwerlastbrücke über die Breg. 

    Derzeit sind große Bagger dabei, das Flussbett des neuen Mündungsbereichs am Standort des alten Kreistierheims auszubaggern und zu profilieren. Das anfallende Material wird zwischen der Breg und der B 27 als Sicht- und Lärmschutzwall für den neuen Donauursprung eingebaut. Der Brigachweg ist daher für den Verkehr gesperrt. Anlieger der Kleingartenanlage, der Kleintierzüchtern der Hundefreunde und des Kreistierheims können die Baustelle jedoch in Schrittgeschwindigkeit passieren. Auch die Entsorgungsstation für Wohnmobile an der Kläranlage ist erreichbar. Radfahrer werden gebeten, die ausgeschilderte Umleitungsstrecke zu nutzen. 

    Die Arbeiten für die neue Schwerlastbrücke über die umgestaltete Breg am Brigachweg werden am 21. September beginnen und je nach Witterung bis in den Frühsommer 2021 andauern. Bis Ende des kommenden Jahres wird dann die Breg bis zur Eisenbahnbrücke im Süden und die Brigach bis zum fürstlichen Park naturnah umgestaltet. In diesem Zuge wird auch eine neue Fuß- und Radwegbrücke über die Breg entstehen, die die Prinz-Fritzi-Allee direkt mit dem neuen Vereinsheim der Hundefreunde verbindet. 

    Das Projekt des am RP angesiedelten Landesbetriebs Gewässer am Zusammenfluss von Brigach und Breg ist eine der größten Renaturierungsmaßnahmen in Baden-Württemberg. Der Donauursprung wird naturnah gestaltet und für Besucherinnen und Besucher erlebbar gemacht. Im Zuge des Projekts wird die Donau um 300 Meter verlängert. Das Vorhaben kostet rund vier Millionen Euro.

  • Abteilung 4
    11.09.2020
    Fahrbahnsanierung der B 3 bei Achern geht in den nächsten Bauabschnitt
    Bundesstraße bleibt bis 18. Oktober voll gesperrt

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, gehen die Bauarbeiten an der B 3 bei Achern planmäßig voran. Am Mittwoch, 16. September, könne der zweite Bauabschnitt der Fahrbahnsanierung beginnen, heißt es aus dem RP. Bis voraussichtlich zum 18. Oktober wird die Bundesstraße im Bereich zwischen dem Kreisverkehr am Scheck-in Center und der Kreuzung mit der L87a/Kirchstraße in Achern saniert. Auch in diesem Bauabschnitt bleibt die B 3 voll gesperrt. Der Verkehr wird über die Infrastrukturstraße und den Autobahnzubringer (L 87) umgeleitet. 

    Das RP weist darauf hin, dass zudem vom 5. bis zum 9. Oktober der Ast zur Eisenbahnstraße saniert werde. In diesem Zeitraum werde der Pendlerparkplatz und die darauf befindliche Bushaltestelle vor dem Bahnhofsgebäude gesperrt sein. Die Bushaltestelle werde für fünf Tage auf den Pendlerparkplatz auf der gegenüberliegenden Seite der Eisenbahnstraße verlegt. 

    Im dritten Bauabschnitt wird die B 3 dann wieder durchgehend befahrbar sein. Ausschließlich der Zufahrtsast von der L87a/Kirchstraße zur B 3 wird dann voll gesperrt sein. Die Bauarbeiten sollen bis Ende Oktober abgeschlossen sein. 

    Das RP bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer weiterhin um Verständnis für die Behinderungen.

  • Abteilung 4
    11.09.2020
    Ortsumfahrung Grenzach-Wyhlen (Kreis Lörrach): Ab kommendem Montag Vollsperrung des nördlichen Gmeiniwegs

    Bereits Mitte August wurde der neue Kreisverkehr am Knotenpunkt Gmeiniweg/ Emil-Barell-Straße für die Ortsumfahrung Grenzach-Wyhlen (Kreis Lörrach) für den Verkehr freigegeben. Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, muss der nördliche Gmeiniweg zwischen Emil-Barell-Straße und B 34-alt nun für die abschließenden Asphalt- und Markierungsarbeiten für vier Tage voll gesperrt werden. Die Bauarbeiten starten am Montag, 14. September, und dauern voraussichtlich bis Donnerstagabend, 17. September. 

    In diesem Zeitraum wird der Lieferverkehr zu den Industriebetrieben in der Emil-Barell-Straße umgeleitet: vom B 34-Kreisel am östlichen Ortseingang Wyhlen über die Kraftwerkstraße, die Gewerbestraße bis zur Südstraße und dann weiter über die Hardstraße in den Gmeiniweg und zur Emil-Barell-Straße.  

    Das Regierungspräsidium Freiburg bittet Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die Behinderungen.

     

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    11.09.2020
    Umweltminister Untersteller im Kleinen Wiesental: Projekte des Biosphärengebiet Schwarzwald vorbildlich für die landesweite Stärkung der Artenvielfalt
    Förderung des Landes dient der Offenhaltung der Landschaft im Großschutzgebiet

    Zum Start seiner Biodiversitätstour hat Umweltminister Franz Untersteller am Freitag Projekte im Biosphärengebiet Schwarzwald besucht. Im Kleinen Wiesental (Kreis Lörrach) ging es insbesondere um den Erhalt der Artenvielfalt, die Offenhaltung der Landschaft durch Beweidung sowie um die Vorbildwirkung des Großschutzgebiets, da zahlreiche Regelungen des neuen Biodiversitätsstärkungsgesetzes des Landes im Südschwarzwald bereits praktiziert werden. 

    Gemeinsam mit dem Ersten Landesbeamten Ulrich Hoehler vom Landratsamt Lörrach, Bürgermeister-Stellvertreter Klaus Worms und Christoph Huber von der Biosphären-Geschäftsstelle ging es zunächst zur Fischerhütte am Nonnenmattweiher. Dort besichtigten alle gemeinsam eine Extensivweide mit gemischter Rinder- und Ziegenbeweidung, die sich als Allmendfläche im Gemeindeeigentum befindet und von einem Landwirt mit Pflegevertrag offengehalten wird. „Das Land unterstützt die Landwirte beim Erhalt der Artenvielfalt über vertragliche Regelungen. Nur durch regelmäßige mechanische Gehölzentfernungen kann der naturschutzfachlich hochwertige Magerrasen auch in Zukunft erhalten werden“, betonte Minister Untersteller. 

    Zweite Station war eine Waldweide auf einer Fläche von sieben Hektar, die seit 2004 durch gezielte Pflege wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzt werden soll. An dem Projekt beteiligt sind die Gemeinde Kleines Wiesental, das Landratsamt Lörrach, der Landschaftserhaltungsverband Lörrach, das Biosphärengebiet und das Regierungspräsidium Freiburg. Die Fläche wurde durch Entnahme von Bäumen aufgelichtet, gezielt beweidet und so über einen längeren Zeitraum an seine althergebrachte Nutzung herangeführt. Ziel war es, den aus der letzten Eiszeit stammenden Moränenwall zu öffnen. So können die Reste der noch vorhandenen Vegetation einer Flügelginsterweide mit Arnika und Silberdistel gesichert und ihre Verbreitung in der Fläche ausgedehnt werden. Gemeinsam mit dem Forst wurde eine praxisnahe Lösung erarbeitet, um den angrenzenden Buchenwald zu schonen. 

    Gleichzeitig ging es am Beispiel des Naturschutzgebiets Nonnenmattweiher um den Nutzungsdruck durch Erholungssuchende. Die Ranger des Biosphärengebiets sind dort mit ehrenamtlichen Naturschutzwarten wie Hartmut Heise im Einsatz, um die Besucher über das Vorkommen seltener Tier- und Pflanzarten aufzuklären und zur Rücksichtnahme aufzurufen. Weiteres Thema war die erfolgreiche Zusammenarbeit des Biosphärengebiets mit dem Landschaftserhaltungsverband Lörrach bei der Erhaltung historischer Weidbuchenbeständen, bei der Offenhaltung der Landschaft und bei gemeinsamen Veranstaltungen. 

    Zum Schluss führte Landwirt Werner Rützler eine im Rahmen des Förderprogramms des Biosphärengebiets mit Landesmitteln unterstützte Hangspezialmaschine vor. Diese wird auf steilen Lagen eingesetzt, um die Flächen zu bewirtschaften. „Über das Förderprogramm des Biosphärengebiet werden Landwirte bei der Pflege artenreicher Flächen in exponierter Lage unterstützt. Damit haben wir im Biosphärengebiet Standards für die Kooperation von Naturschutz und Landwirtschaft gesetzt, die durch das neue Biodiversitätsstärkungsgesetz landesweit umgesetzt werden sollen“, stellte Minister Untersteller fest.

  • Abteilung 7
    10.09.2020
    Regierungspräsidium informiert zum Schulstart: Stabile Schülerzahlen, Lage bei der Lehrereinstellung in ländlichen Regionen bleibt angespannt
    Aufruf: Bewerbungen um offene Lehrerstellen noch bis Ende September möglich

    Zum bevorstehenden Start ins neue Schuljahr hat das Regierungspräsidium Freiburg aktuelle Zahlen veröffentlicht. Während die Schülerzahlen im Regierungsbezirk weitgehend stabil sind, bleibt die Lage bei der Lehrereinstellung in ländlichen Regionen aufgrund des Bewerbermangels angespannt. „Die Schulverwaltung arbeitet mit voller Kraft daran, die noch offenen Stellen zu besetzen. Die größte Herausforderung besteht darin, geeignete Bewerberinnen und Bewerber zu finden, die bereit sind, im ländlichen Raum zu arbeiten“, heißt es aus dem RP. Interessierte werden aufgerufen, sich bis Ende September zu bewerben. 

    In den 868 (Vorjahr: 871) öffentlichen Schulen im Regierungsbezirk Freiburg lernen etwa 278.160 (280.000) Schülerinnen und Schüler, die von rund 21.763 (23.000) Lehrkräften unterrichtet werden. In diesem Schuljahr werden rund 19.061 (19.386) Erstklässler eingeschult. Beim Übergang in die weiterführenden Schulen in Klassenstufe fünf liegt die Zahl der Anmeldungen insgesamt bei 17.372 (17.127) Schülerinnen und Schüler für die öffentlichen Werkreal-/Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien und Gemeinschaftsschulen. Bei den Haupt- und Werkrealschulen liegt die Anmeldezahl bei 1583 (1589). Für die Realschul-Eingangsklassen haben sich 7574 (6357) Schülerinnen und Schüler angemeldet. An den öffentlichen Gymnasien sind in diesem Jahr 6557 (6957) Fünftklässler am Start. In den Gemeinschaftsschulen beginnen 2390 (2455) Fünftklässler. 

    Wie sieht es bei der Lehrereinstellung aus?

    Die Lehrereinstellung während der Corona-Pandemie ist besonders herausfordernd. Dennoch konnten bislang bereits 1318 Lehrerinnen und Lehrern an den öffentlichen Schulen im Regierungsbezirk Freiburg neu eingestellt werden. Dies entspricht in etwa der Zahl vom Vorjahr (1352). Davon entfielen 413 (456) auf den Grundschulbereich, 355 auf die Sekundar I-Schulen, 129 (105) auf die Gymnasien, 61 (41) gymnasiale Stellen auf die Gemeinschaftsschulen, 213 (213) auf die Beruflichen Schulen und 147 (105) auf den sonderpädagogischen Bereich. 112 Stellen konnten aufgrund der angespannten Bewerbersituation durch den Mangel an Bewerberinnen und Bewerbern bisher nicht besetzt werden. Davon betroffen sind insbesondere die Grundschulen, die Werkrealschulen und Gemeinschaftsschulen und die Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren. Dennoch soll auch in diesen Schularten eine ordentliche Unterrichtsversorgung gewährleistet werden. Um das Defizit zu kompensieren, wurden bereits 477 befristete Verträge mit pensionierten Lehrkräften und so genannten Nichterfüllern abgeschlossen. Nichterfüller sind Personen, die keinen Abschluss eines Lehramtsstudiums haben aber über passende Ausbildungen verfügen. So kann z. B. der Diplom-Sportler oder der Diplom-Physiker bei vorliegender pädagogischer Eignung im Fach Sport bzw. Physik/Mathematik im Unterricht eingesetzt werden. Darüber hinaus wurde eine große Zahl an Anträgen von Lehrerinnen und Lehrern genehmigt, die ihr Teilzeitdeputat erhöhen wollen.  

    Entlang der Oberrheinschiene ist es gelungen, alle Stellen zu besetzen. Wegen des Bewerbermangels sowohl im Grundschulbereich als auch in den Sekundar I-Schulen gibt es vor allem im ländlichen Raum in den Kreisen Tuttlingen, Konstanz, Waldshut-Tiengen, Rottweil und im Schwarzwald-Baar-Kreis Engpässe. Schwierigkeiten bei der Gewinnung von Vertretungslehrkräften sind absehbar. 

    Aufgrund des Überangebots gymnasialer Bewerberinnen und Bewerbern in einigen Fächern wird diesem Personenkreis eine Einstellung an der Grundschule oder der Realschule angeboten. Im Regierungsbezirk Freiburg haben bislang im Grundschulbereich 17 (20) Personen und im Bereich der Sekundar I-Schulen 7 Personen von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht.  

    Aufruf durch das Regierungspräsidium Freiburg

    Auch der ländliche Raum ist attraktiv. Besonders für die Landkreise Schwarzwald-Baar, Rottweil, Tuttlingen und Waldshut werden weiterhin Lehrkräfte für Grundschulen, Sekundar I -Schulen und Sonderpädagogische Bildungs-und Beratungszentren gesucht. Der Bewerbungszeitraum läuft noch bis Ende September. Interessierte können sich unter www.lehrer-online-bw.de unter dem Stichwort „Stelleninfo“ informieren und bewerben. 

    Hinweis: Die vorliegenden Anmeldezahlen zum Schuljahr 2020/2021 beruhen auf einer Prognose und sind damit vorläufig. Die endgültigen Zahlen zu den Übergängen auf die weiterführenden Schulen zum Schuljahr 2020/2021 werden mit der amtlichen Schulstatistik im Herbst 20/21vorliegen.

     

  • Abteilung 2
    10.09.2020
    Grafenhausen, Kandern und Hornberg sind die neuen Schwerpunktgemeinden im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) im Regierungsbezirk Freiburg
    Regierungspräsidentin Schäfer: „Große Chancen für die Verbesserung der Lebens- und Wohnqualität im ländlichen Raum“

    Drei von fünf neuen Schwerpunktgemeinden im Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum (ELR) in Baden-Württemberg liegen im Regierungsbezirk Freiburg: Grafenhausen (Landkreis Waldshut), Hornberg (Ortenaukreis) und Kandern (Landkreis Lörrach). Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat diese Entscheidung des Ministeriums für Ländlichen Raum am Donnerstag begrüßt: „Mit der Anerkennung als Schwerpunkgemeinden eröffnen sich große Chancen für die Verbesserung der Lebens- und Wohnqualität im ländlichen Raum. Damit honoriert die Landesregierung die mit intensiver Bürgerbeteiligung aufgestellten kommunalen Entwicklungskonzepte der drei Gemeinden.“ Diese können nun in den nächsten fünf Jahren mit den Fördermitteln des Landes zukunftsweisende private und öffentliche Investitionen anstoßen. Die Verbesserung der Wohnsituation in den Schwerpunktgemeinden steht dabei im Vordergrund. In den kommenden Wochen werde das Regierungspräsidium in Zusammenarbeit mit den Gemeinden Zielvereinbarungen sowie den Förderrahmen für den Anerkennungszeitraum 2021 bis 2025 festlegen.  

    Grafenhausen: Der Antrag der Gemeinde mit rund 2200 Einwohnern im Landkreis Waldshut enthält zahlreiche Vorschläge und Ideen, wie und wo bestehende Bausubstanz modernisiert oder umgenutzt werden kann. Bürgermeister Christian Behringer und sein Gemeinderat knüpfen mit dem Grafenhausener Entwicklungskonzept an die im Kernort bereits laufende Städtebauförderung an, die ähnliche Ziele verfolgt. Geplant ist, die Fördermöglichkeiten für private Projekte im Bereich Wohnen auf die zwölf weiteren Ortsteile auszuweiten. 

    Hornberg: Siegfried Scheffold, Bürgermeister der rund 4300 Einwohner zählenden Gemeinde im Ortenaukreis, will nach erfolgreichen Sanierungsmaßnahmen in der Stadt nun Fördermittel in die Ortsteile Reichenbach und Niederwasser lenken. Die vom Hornberger Stadtrat beschlossene Entwicklungsplanung hat insbesondere Gehöfte in Einzellage im Blick, wo im Bereich Wohnen investiert werden kann. Als besonderes Förderprojekt wurde der „3. Hof“ dargestellt, wo in den nächsten Jahren ein Mix aus öffentlicher und privater Nutzung umgesetzt werden soll.  

    Kandern: Die Gemeinde im Landkreis Lörrach mit insgesamt sieben Ortsteilen und rund 8600 Einwohnern hat eine lange, noch unter dem damaligen Bürgermeister Renkert begonnene Vorbereitungsphase zur Anerkennung erfolgreich abgeschlossen. Wie in Hornberg hatte die Städtebauförderung im Kernort Erneuerungsprojekte ermöglicht, die das Stadtbild positiv prägen. In den Ortsteilen sollen nun mit ELR-Mitteln zahlreiche Gemeinschaftseinrichtungen ertüchtigt und weit über eine Million Euro an Zuschussmitteln in Modernisierungs-, Umnutzungs- und Neuordnungsmaßnahmen investiert werden. Richtungsweisend ist die geplante Beratung durch Gestaltungsbeiräte der Handwerkskammer und des Naturparks Südschwarzwald, die erstmalig im Regierungsbezirk Freiburg und womöglich auch landesweit der Stadt und den investierenden Bürgern zur Seite stehen werden. Die neue Bürgermeisterin Simone Penner kann sich nun darüber freuen, dass Kandern neben dem Kleinen Wiesental und dem Gemeindeverwaltungsverband Schönau als dritte Gemeinde im Landkreis Lörrach als Schwerpunktgemeinde anerkannt wurde.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    09.09.2020
    Jung und für die Natur engagiert: Biosphärengebiet Schwarzwald hat erste eigene Volunteer Ranger Gruppe gegründet
    Erstes Treffen auf 2. Oktober verschoben/ Anmeldung für Jugendliche ab 13 Jahren noch möglich

    Die neue Volunteer Ranger Gruppe des Biosphärengebiets Schwarzwald ist gut nachgefragt. Ein paar freie Plätze gibt es aber noch. Aus organisatorischen Gründen wurde der Termin für das erste Treffen auf Freitag, 2. Oktober, verschoben. Es wird am Belchen zum Thema Vogelzug stattfinden. Teilnehmen können Jugendliche ab 13 Jahren. 

    „Bislang hatten wir zwei Junior Ranger Gruppen für Kinder und Jugendliche. Wir wollen nun ein besonderes Angebot für Jugendliche sowie für aus den Junior Ranger Gruppen herausgewachsene Kinder schaffen“, erläutert Bernadette Ulsamer vom Fachbereich für Bildung, Gesellschaft, Kultur und Soziales der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets. 

    Beim ersten Gruppentreffen werden sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kennenlernen. Bei einer Wanderung am Belchen geht es dann um den Vogelzug. Außerdem gibt es natürlich Infos darüber, was ein Biosphärengebiet ist und was seine wesentlichen Ziele sind. Dabei geht es auch um nachhaltige Entwicklung und Fragen, die sich derzeit vor allem Jugendliche stellen.  

    „Das Angebot richtet sich an Jugendliche, die sich für Natur- und Artenschutz interessieren, gerne draußen sind und Lust haben, mehr über das Biosphärengebiet zu lernen“, sagt Bernadette Ulsamer. „Wir wollen den Jugendlichen zeigen, welch großen Einfluss sie durch eigenes Handeln auf ihre Umgebung haben, wie sie dort konkret aktiv werden und gemeinsam Veränderungen anstoßen können.“ 

    Betreut wird das Programm neben Bernadette Ulsamer von den beiden Rangern des Biosphärengebiets, Florian Schmidt und Sebastian Wagner sowie von der Pädagogin Anke Haupt von „Hauptsache Draußen“. Bis zum Jahresende sind insgesamt fünf Termine an jeweils einem Nachmittag geplant. 

    Die Teilnehmerzahl der Volunteer Ranger Gruppe ist auf 15 begrenzt. Eine schriftliche Anmeldung ist erforderlich. Diese ist ab sofort per E-Mail an bernadette.ulsamer@rpf.bwl.de möglich. Es gelten Hygiene- und Abstandsregeln bei einer Teilnahme. Eine vorherige Einwilligung zur Weitergabe von Kontaktdaten bei einer etwaigen Nachverfolgung ist erforderlich. Bei Fragen ist auch eine Kontaktaufnahme unter Telefon 07673/889402-4377 möglich.

     

  • Abteilung 4
    08.09.2020
    Sanierung der B 33 in Villingen deutlich früher abgeschlossen als geplant
    Straße wird voraussichtlich am Donnerstagabend freigegeben

    Die Sanierung der B 33 in Villingen kann deutlich früher abgeschlossen werden als ursprünglich geplant. Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, werde die Straße voraussichtlich bereits am Donnerstagabend für den Verkehr freigegeben.  

    „Das niedrige Verkehrsaufkommen in der Corona-Zeit, die stabile Witterung und die sehr gute Mitarbeit der beteiligten Firmen haben dazu geführt, dass wir sieben Wochen schneller sind als geplant“, sagt Projektleiter Michael Waidele vom RP. Am heutigen Dienstag werde noch der Asphalt beim Parkplatz in Höhe des Möbelhauses XXXLutz eingebaut. Danach stehen noch Restarbeiten an. Nach der Freigabe der B 33 am Donnerstagabend ist der Abbau der Baustellen-Beschilderung geplant. 

    Das RP weist darauf hin, dass der Anschluss am Landratsamt (L 173 / B 33) bis zur Fertigstellung des Radweges entlang der L 173 voraussichtlich noch bis Ende September geschlossen bleibe. Diese Arbeiten führe die Stadt Villingen-Schwenningen aus.

     

  • Abteilung 4
    08.09.2020
    Sanierung Ortsdurchfahrt Haslach (B 33): Nächster Bauabschnitt beginnt am kommenden Montag

    Am Montag, 14. September, gehen die Bauarbeiten zur Sanierung der Ortsdurchfahrt Haslach im Kinzigtal (B 33) in den nächsten Bauabschnitt zwischen Diskothek Blockhaus und Seilerstraße. Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, muss im ersten von drei Teilabschnitten die Bundesstraße zwischen dem Blockhaus und der Zufahrt zu den Firmen Müller und Hn8 Schlafsysteme für voraussichtlich zwei Wochen voll gesperrt werden. Im Bereich zwischen Hn8 und der Seilerstraße (kurz vor dem Abzweig der B 294) muss die Fahrbahn zudem für vorbereitende Arbeiten verengt werden. Der Anliegerverkehr komme in diesem Bereich aber durch, heißt es aus dem RP. 

    Die Umleitung des Verkehrs auf der B 33 in Fahrtrichtung Offenburg erfolgt wie zu Beginn der Bauarbeiten über die Straßen Im Mühlegrün, am Gewerbekanal und die Schleifmattstraße. Die Zufahrt von der B 33 in die Schleifmattstraße wird erneut gesperrt, um Probleme durch einfahrende Lastwagen in Richtung Mühlegrün vorzubeugen. Die Ampelanlage am Knoten Schleifmattstraße (bei der Moschee) bleibt abgeschaltet. Fußgänger und Radfahrer werden weiterhin gebeten, die Bahnunterführung beim Bahnhof zu benutzen. 

    Die Umleitung in Fahrtrichtung Villingen-Schwenningen bzw. Hausach erfolgt ab Blockhaus über die Steinacher Straße (K 5358) in Richtung Hofstetten und dann kurz vor dem Ortsausgang Haslach links über die Manfred-Hildenbrand-Straße (beim Neubaugebiet) zur B294 und von dort wieder zurück auf die B33. Für Fußgänger wird zur sicheren Querung der Umleitungsstrecke auf der Manfred-Hildenbrand-Straße (neben dem Bächlewaldweg) eine Fußgängerampel aufgestellt.

    Das RP weist darauf hin, dass auf den Umleitungsstrecken stellenweise die Vorfahrtsregelung geändert werde, um den Verkehrsfluss zu verbessern.   

    Ab 28. September wird die B 33 dann im zweiten Teilabschnitt zwischen den Firmen Müller/Hn8 und dem Bahnhof für ebenfalls zwei Wochen voll gesperrt. Der dritte Teilabschnitt sieht im Anschluss eine Vollsperrung zwischen Bahnhof und Seilerstraße vor. Die Umleitung des Verkehrs bleibt unverändert. 

    Das RP bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Behinderungen.

     

  • Abteilung 4
    08.09.2020
    Regierungspräsidium saniert auf der A 5 die Fahrbahn zwischen den Anschlussstellen Riegel und Freiburg-Nord
    Bauarbeiten dauern von Mittwoch, 9. September bis Ende Oktober/ Anschlussstelle Teningen-West zeitweise gesperrt

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) saniert auf der A 5 die Fahrbahn zwischen den Anschlussstellen Riegel und Freiburg-Nord in Fahrtrichtung Basel. Deshalb werde es in der Zeit von Mittwoch, 9. September bis voraussichtlich Ende Oktober in beiden Fahrtrichtungen zu Behinderungen für den Verkehr kommen, heißt es aus dem RP. Staugefahr bestehe insbesondere Mitte September und Ende Oktober.  

    Wie das RP mitteilt, wird der Verkehr während der Bauarbeiten in beiden Fahrtrichtungen zweispurig an der Baustelle vorbeigeführt. Nur an einzelnen Tagen oder in einzelnen Nächten sei es notwendig, jeweils eine Fahrspur zu sperren. Bereits seit Montag ist an der Autobahn eine mobile Stauwarnanlage in Betrieb. 

    Noch in dieser Woche werden die Baustellenschilder aufgebaut und Fahrspuren markiert. In der Nacht auf Donnerstag, 10. September, muss dazu in beiden Fahrtrichtungen jeweils eine Spur gesperrt werden.  

    Zum Aufbau der Verkehrssicherung in Fahrtrichtung Karlsruhe muss in der Nacht auf Dienstag, 15. September sowie in der Nacht auf Mittwoch, 16. September, wiederum eine Fahrspur in beiden Fahrtrichtungen gesperrt werden.

    Der Aufbau der Verkehrssicherung in Fahrtrichtung Basel ist am 19. und 20. September vorgesehen. An diesem Wochenende wird der Verkehr in Richtung Süden zeitweise auf eine Fahrspur beschränkt.  

    In der Nacht auf den 6. Oktober sowie in der Zeit vom 16. bis zum 28. Oktober muss die Anschlussstelle Teningen-West in Fahrtrichtung Basel gesperrt werden. In dieser Zeit kann von Karlsruhe kommend nicht nach Teningen abgefahren und von Teningen kommend nicht auf die Autobahn in Fahrtrichtung Basel aufgefahren werden. Für diesen Zeitraum schildert das RP Umleitungen aus.  


     

  • Abteilung 4
    07.09.2020
    Regierungspräsidium erneuert Fahrbahn der L 142 zwischen Aitern und Multen (Kreis Lörrach)/ Vollsperrung ab 14. September
    Umleitung über Wiedener Eck/ Zufahrt für Anwohner und Gastronomiebetriebe bleibt offen

    Das Regierungspräsidium Freiburg erneuert die Fahrbahn der Landesstraße 142 zwischen Aitern und Multen (Kreis Lörrach). Deshalb muss der 5,4 Kilometer lange Straßenabschnitt vom Ortsausgang Aitern bis zur Kreuzung L 142/ K 6341 in Multen ab Montag, 14. September, für fünf Wochen gesperrt werden. Wie das RP mitteilt, bleiben die Zufahrten für Anwohner und Gastronomiebetriebe offen. 

    Die Umleitung nach Multen führt von der B 317 über das Wiedener Eck (L 123). Auf diesem Weg ist auch die Belchenbahn erreichbar.  

    Das RP weist darauf hin, dass die L 123 vom Wiedener Eck in Richtung Münstertal zur gleichen Zeit gesperrt ist. Die Umleitung ist von dieser Sperrung nicht tangiert. (siehe Karte anbei) 

    Das RP bittet die Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die Behinderungen. Die Sanierung der L 142 sei dringend notwendig. Man habe den Beginn der Bauarbeiten nach den Sommerferien terminiert, um den touristischen Verkehr möglichst wenig einzuschränken.

     

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    07.09.2020
    Unterwegs mit Füchsle und Lüchsle: Wildnis-Erlebnispfad in Oberried-St. Wilhelm eröffnet
    Naturschutzkooperation von SC Freiburg und dem WWF im Biosphärengebiet Schwarzwald
     Foto (von links): SC-Vorstand Oliver Leki, SC Freiburg, Umweltminister Franz Untersteller, Diana Pretzell vom WWF, Umweltstaatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter und Regierungsvizepräsident Klemens Ficht. Foto: Achim Keller, SC Freiburg

    Seit 2018 setzen sich Füchsle und Panda gemeinsam für die Natur im Biosphärengebiet Schwarzwald ein: Unter dem Motto „Heimspiel für die Wildnis“ unterstützt der Fußball-Bundesligist SC Freiburg das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Naturschutzprojekt des WWF im und mit dem UNESCO Biosphärengebiet Schwarzwald. In den bewaldeten Kernzonen des Großschutzgebiets darf sich die Natur ohne Eingriffe und Nutzung durch den Menschen frei entfalten. Diese Entwicklung der Wildnis wird im Rahmen des Projekts unterstützt. 

    Im Mittelpunkt der Naturschutzkooperation steht der Wildnis-Erlebnispfad, den der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller, Regierungsvizepräsident Klemens Ficht, Fachbereichsleiterin Diana Pretzell vom WWF sowie SC-Vorstand Oliver Leki am Montag gemeinsam eröffnet haben. Dort können Kinder, Jugendliche und Erwachsene den „Urwald von morgen“ hautnah erleben. Unterstützt wird der Pfad durch die Gemeinde Oberried, Forst BW und die deutsche Postcode-Lotterie. 

    Der fünf Kilometer lange Rundweg im urigen St. Wilhelmer Tal bei Freiburg führt im Biosphärengebiet Schwarzwald entlang sogenannter Kernzonen, also geschützten Gebieten, in denen Natur wieder Natur sein darf. Die Pfadmaskottchen Lüchsle und Füchsle führen durch vierzehn interaktive Stationen und zeigen, warum gefährdete Waldbewohner und wir Menschen die selten gewordenen Urwälder von morgen brauchen. Ein kurbelbetriebenes Quiz entscheidet gleich zu Beginn, ob die Besucher im Team Füchsle oder Lüchsle über den Wildnis-Erlebnispfad wandern. Im Anschluss warten an den Stationen spannende Fragestellungen wie: Wo gibt es Wildnis in Deutschland? Wer lebt in der Wildnis und wer gestaltet sie? Und: Warum brauchen wir die Urwälder von morgen eigentlich?  

    „Auf dem Wildnis-Erlebnispfad wandern die Besucherinnen und Besucher an den besonders geschützten Kernzonen des Biosphärengebietes entlang.  Diese Kernzonen bieten wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen und leisten so einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der natürlichen Artenvielfalt. Nur was wir kennen, können wir auch schätzen und schützen“, sagte Umweltminister Franz Untersteller. 

    „Gerade in der aktuellen Situation der Corona-Beschränkungen bietet der Wildnis-Erlebnispfad eine willkommene Abwechslung im Freiraum der Natur“, so Diana Pretzell vom WWF: „Darüber hinaus erfahren die Besucher mehr über ein Thema, das während der Pandemie wieder in den Vordergrund getreten ist: Eine gesunde Natur schützt nicht nur die Tier- und Pflanzenwelt, sondern ganz besonders auch uns Menschen.” 

    Oliver Leki, Vorstand des SC Freiburg, sagte: „Der Pfad verdeutlicht, was Naturschutz und Sport gemeinsam erreichen können. Familien können einen Ausflug in der Wildnis mit Spaß und Bewegung verbinden. Die Stationen vermitteln dabei spielerisch wichtige Tipps für einen fairen Umgang mit der Natur.“

    Die Projektpartner: 

    WWF: Als größte private Natur- und Umweltschutzorganisation der Welt setzt sich der WWF nachhaltig für den Schutz und die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen ein. Innerhalb Deutschlands engagiert er sich aktiv für das Ziel, dass Wildnis, wie in den Kernzonen des Biosphärengebiets, auf mindestens einer Million Hektar der Landesfläche zurückkehren kann. 

    SC Freiburg: Der SC Freiburg ist ein Fußball-Bundesligist, der sich in besonderer Weise der Nachhaltigkeit verpflichtet sieht. Der Verein gilt bereits seit zwei Jahrzehnten als einer der ökologischen Vorreiter im Spitzenfußball. Unter dem Motto "SC Freiburg - mehr als Fußball" widmet er sein gesellschaftliches Engagement auch dem Umwelt-, Ressourcen- und Klimaschutz in und außerhalb des Stadions und in der Region. 

    Biosphärengebiet Schwarzwald: Das Biosphärengebiet Schwarzwald beim Regierungspräsidium Freiburg förderte das Projekt mit Mitteln des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg. Es wurde 2016 vom Land Baden-Württemberg ausgewiesen und im Juni 2017 von der UNESCO anerkannt. Ziel ist es, Natur und Landschaft zu erhalten und gleichzeitig die regionale Wertschöpfung zu steigern.

     

  • Abteilung 4
    07.09.2020
    Rechte Fahrspur der Talbachbrücke an der A 81 bei Engen (Kreis Konstanz) in Richtung Stuttgart ab Dienstag gesperrt
    Bei Routineüberprüfung wurden Schäden an der Brücke festgestellt

    Bei einer Routineüberprüfung am Brückenüberbau der Talbachbrücke an der A 81 bei Engen (Kreis Konstanz) sind schwere Schäden entdeckt worden, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg. Wegen der Schäden müsse die rechte Fahrspur auf der Brücke in Fahrtrichtung Stuttgart ab Dienstagvormittag gesperrt werden. Die beiden anderen Fahrspuren seien weiterhin frei befahrbar, es gelte jedoch ein Tempolimit von 120 Stundenkilometern.  

    Die Standsicherheit der Brücke sei nicht akut gefährdet, zur Reduzierung der Belastungen müsse jedoch die Nutzung eingeschränkt werden. Die Brücke werde weiter intensiv untersucht und statisch überprüft. Das RP werde zeitnah über den weiteren Fortgang informieren. Für Planung und Umsetzung einer Instandsetzungsmaßnahme oder eines Ersatzneubaus der Brücke sei die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) zuständig, die damit vom Verkehrsministerium des Landes beauftragt wurde.

     

     

  • Abteilung 4
    04.09.2020
    Regierungspräsidium saniert ab Montag die Fahrbahn der B 500 in Schluchsee (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald)
    Bau erfolgt in vier Abschnitten/ Vollsperrung ab 17. September/ Umleitung von Häusern über St. Blasien und Äule nach Aha

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) saniert die Fahrbahn der B 500 in Schluchsee zwischen Seebrugg und dem Campingplatz Wolfsgrund (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald). Die Arbeiten beginnen am Montag, 7. September und dauern voraussichtlich bis Ende Oktober. Auf einer Länge von knapp 4,9 Kilometern werden die beiden oberen Asphaltschichten der Bundesstraße erneuert, einzelne Schwachstellen in der Straßenentwässerung behoben und verschiedene Querungen für Breitband und Nahwärme der Gemeinde Schluchsee hergestellt. Die Arbeiten erfolgen in vier Bauabschnitten. Ab dem 17. September muss die Bundesstraße voll gesperrt werden. Der Verkehr wird dann von Häusern über St. Blasien und Äule nach Aha umgeleitet.   

    Bauabschnitt 1 (7. bis 16. September)

    Der Bauabschnitt beginnt an der Einmündung der K 4989 (Abzweigung nach Schönenbach) und endet kurz hinter der Kreuzung der B 500 mit der L 170 bei Seebrugg. Die Arbeiten erfolgen unter halbseitiger Sperrung der Straße mit Ampelregelung.  

    Bauabschnitt 2 (17. September bis 5. Oktober)

    Der mit 2,5 Kilometer Länge längste Bauabschnitt beginnt bei der Kreuzung Seebrugg und endet an der K 4968 beim Freibad Schluchsee. Die Arbeiten werden unter Vollsperrung der B 500 ausgeführt. Der Geh- und Radweg entlang des Sees bleibt in dieser Zeit nutzbar.

    Bauabschnitt 3 (6. bis 16. Oktober)

    Der mit knapp 0,5 Kilometer kürzeste Bauabschnitt zwischen der K 4968 am Freibad Schluchsee und der L 156 (Abzweigung nach Lenzkirch) wird ebenfalls unter Vollsperrung der B 500 saniert. 

    Bauabschnitt 4 (17. bis 26. Oktober)

    Auch der letzte Bauabschnitt erfolgt unter Vollsperrung der B 500. Er beginnt an der L 156 (Abzweigung nach Lenzkirch) und endet am Campingplatz Schluchsee (Wolfsgrund). 

    Für die Zeit der Vollsperrungen in den Bauabschnitten 2 bis 4 wird eine überörtliche Umleitung von Häusern über die L 149 nach St. Blasien bis Menzenschwand und dann über die L 146 über Äule nach Aha eingerichtet.

    Diese Umleitungsstrecke habe sich bei den Sanierungen der B 500 in den vergangenen Jahren bewährt, heißt es aus dem RP.

    Durch die Vollsperrung im Bauabschnitt 2 werde es zu Konflikten mit dem leider gleichzeitig laufenden Schienenersatzverkehr der Deutschen Bahn sowie dem Linienbusverkehr zwischen Schluchsee und Seebrugg kommen. Dieser werde deshalb in der Zeit vom 17. September bis zum 5. Oktober von Schluchsee über Faulenfürst nach Seebrugg und umgekehrt von Seebrugg über Rothaus und Faulenfürst nach Schluchsee geleitet. Um auf den schmalen Kreisstraßen Begegnungsverkehr zu vermeiden, wird die K 6519 dann zwischen Faulenfürst und Rothaus für diese Fahrtrichtung gesperrt. Die K 4967 wird für die Fahrtrichtung von der Einmündung der L 170 nach Faulenfürst gesperrt.  

    Das RP hat die Firma Knobel Bau GmbH aus Hartheim mit den Bauarbeiten beauftragt. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf ca. 1,25 Millionen Euro.  

    Das RP bittet die Verkehrsteilnehmer und insbesondere die Bevölkerung von Schluchsee um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen. Die Bauarbeiten seien zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und zur Erhaltung der Straße dringend notwendig.

     

  • Abteilung 2
    04.09.2020
    Aus- und Neubau der Rheintalbahn: Ende der Einwendungsfrist für den Abschnitt 8.2 von Freiburg bis Schallstadt – deutlich weniger Einwendungen als bei der ersten Anhörung im Jahr 2009

    Im Anhörungsverfahren für den Planfeststellungsabschnitt 8.2 von Freiburg bis Schallstadt der Rheintalbahn ist am 28. August die Einwendungsfrist abgelaufen. Neben der Stadt Freiburg und den ebenfalls betroffenen Gemeinden March, Schallstadt und Umkirch haben rund 1700 Privatleute Einwendungen gegen die Pläne der Deutschen Bahn erhoben und ihre Forderungen in das Verfahren eingebracht. 

    Die im Rahmen der Umplanung vorgenommenen Verbesserungen des Schallschutzes haben offenbar dazu geführt, dass sich die Zahl der Einwendungen im Vergleich zur ersten Anhörung für diesen Abschnitt im Jahr 2009 deutlich reduziert hat, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg. Damals hatten rund 51.000 Privatleute Einwendungen erhoben. Aufgrund der Beschlüsse des anschließend gegründeten Projektbeirats, in dem die Deutsche Bahn, der Bund, Land und Region (Regionalverband, Regierungspräsidium, Landkreise, Gemeinden und Bürgerinitiativen) vertreten waren, hat die Bahn die ursprüngliche Planung insbesondere im Hinblick auf den Schallschutz umfassend überarbeitet. So sind jetzt deutlich höhere Schallschutzwände und in einigen Bereichen Schallschutzgalerien sowie Schienenstegdämpfer vorgesehen. Durch diesen so genannten Vollschutz werden die zulässigen Grenzwerte im gesamten Abschnitt nicht überschritten.

    Hauptthema der aktuellen Einwendungen sei nicht mehr der Eisenbahnbetrieb, sondern die konkrete Umsetzung der Baumaßnahme: Thematisiert werden insbesondere Wochenend- und Nachtarbeit, Baustellenzufahrten sowie Baulärm. Dabei habe eine große Anzahl der Einwender auf Mustereinwendungen zurückgegriffen. 

    Die Stadt Freiburg und die Gemeinden haben sich intensiv mit der Planung der Bahn auseinandergesetzt und umfangreiche Stellungnahmen zur Bahnplanung abgegeben, heißt es aus dem RP. Ebenso haben der Regionalverband Südlicher Oberrhein und das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald sehr ausführlich zu dem Vorhaben Stellung bezogen. 

    Parallel zur Offenlage erfolgte die Anhörung von rund 85 Behörden und anderen fachlich betroffenen Stellen. Sie haben ebenfalls in umfangreichen Stellungnahmen auf eine Vielzahl unterschiedlichster Fragestellungen hingewiesen. 

    Das Regierungspräsidium Freiburg wird jetzt alle vorgetragenen Argumente auswerten. Als nächster Verfahrensschritt steht dann der Erörterungstermin an. Bis wann mit diesem für den Abschnitt 8.2 zu rechnen sei, lasse sich allerdings derzeit aufgrund der Vielzahl der zu bearbeitenden Einwendungen und Stellungnahmen noch nicht abschätzen. 

    Der Abschnitt 8.2 ist Teil der Güterumfahrung Freiburg. Er hat eine Länge von rund 17 Kilometern und erstreckt sich entlang der A 5 von der Gemarkungsgrenze zwischen der Gemeinde March und der Stadt Freiburg im Norden bis zur Gemeindegrenze zwischen Schallstadt und Bad Krozingen im Süden. Bestandteil der Planung ist auch der ca. 2200 Meter lange Mengener Tunnel. Die Strecke ist als Güterverkehrsstrecke geplant und für eine Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometer ausgelegt.

     

  • Abteilung 5
    04.09.2020
    Rheinfähre „Drusus“ ab Montag bis voraussichtlich Mitte Januar außer Betrieb/ Wartungsarbeiten stehen an
    Kostenlose Fährverbindung zwischen Rheinmünster-Greffern (Kreis Rastatt) und Drusenheim besteht seit mehr als 40 Jahren

    Die Rheinfähre „Drusus“ wird ab Montag, 7. September, bis voraussichtlich Mitte Januar 2021 wegen Wartungsarbeiten außer Betrieb sein. Verkehrsteilnehmern wird empfohlen, in dieser Zeit den Rhein auf der L 87 bei Rheinau zu überqueren. 

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, sei der längere Werftaufenthalt des Fährschiffs unvermeidlich, da wichtige Ersatzteile für das Fährschiff nicht mehr hergestellt werden und deshalb aufwändige Ein- und Umbauten notwendig seien. 

    Die Fährverbindung zwischen dem badischen Greffern (Ortsteil von Rheinmünster, Landkreis Rastatt) und der elsässischen Gemeinde Drusenheim besteht aufgrund eines deutsch-französischen Abkommens bereits seit über 40 Jahren. Sie wird hauptsächlich von Berufspendlern, Touristen und Radfahrern genutzt. In Ermangelung einer Brücke gilt die Fähre als grenzüberschreitende Straßenverbindung und somit ist die Überfahrt für alle kostenlos. Betrieb und Unterhalt werden vom Département Bas-Rhin und dem Land Baden-Württemberg jeweils zur Hälfte getragen. Für die Verwaltung auf deutscher Seite ist das Referat für Wasserstraßen im Regierungspräsidium Freiburg in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsministerium zuständig.

  • Abteilung 5
    02.09.2020
    Managementplan für das FFH-Gebiet „Hochschwarzwald um den Feldberg und Bernauer Hochtal“ liegt vom 5. September bis 30. Oktober aus
    Stellungnahmen können bis zum Ende der Offenlage eingebracht werden / Unterlagen stehen im Internet zum Download bereit
     Foto: Das FFH-Gebiet „Hochschwarzwald um den Feldberg und Bernauer Hochtal“ birgt wertvolle Naturschätze. Foto: RPF

    Das FFH-Gebiet „Hochschwarzwald um den Feldberg und Bernauer Hochtal“ gehört zum europäischen Schutzgebietsnetzwerk „Natura 2000“. Es beherbergt aufgrund des großen Höhenunterschieds von nahezu 1000 Metern und der jahrhundertelangen Nutzung durch den Menschen eine beeindruckende Vielfalt an Lebensräumen und Arten. Wie diese natürlichen Schätze erhalten und entwickelt werden können, stellt der Managementplan dar, dessen Entwurf das Regierungspräsidium Freiburg ab Samstag, 5. September, in digitaler Form öffentlich auslegt. Bis Freitag, 30. Oktober, haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, dazu Stellungnahmen abzugeben.  

    Das FFH-Gebiet erstreckt sich auf insgesamt rund 6800 Hektar in den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Lörrach und Waldshut. Im Norden reicht es bis ins Landschaftsschutzgebiet Schauinsland, zieht sich dann in südöstlicher Richtung über das Naturschutzgebiet Feldberg bis nach Süden ins Bernauer Tal. Wesentliche Teile des Gebiets sind von Wald bedeckt. Typisch ist auch die traditionelle Beweidung der Hochflächen als Allmende. So entstanden ausgedehnte artenreiche Borstgrasrasen und Berg-Mähwiesen. 

    Der nun vorliegende Entwurf des Managementplans für das Natura 2000-Gebiet „Hochschwarzwald um den Feldberg und Bernauer Hochtal“ stellt die Ergebnisse der Kartierungen der geschützten FFH-Lebensraumtypen und FFH-Arten dar. Zudem enthält er Ziele und Maßnahmenempfehlungen für deren Erhaltung und Entwicklung.  

    Der Download-Link zu der Entwurfsfassung steht ab dem 5. September auf der Internetseite des Regierungspräsidiums bereit unter www.rp-freiburg.de in der Rubrik „Aktuelles“. 

    Fragen können an das Regierungspräsidium Freiburg / Referat 56, Dr. Susanne Wolfer, susanne.wolfer(at)rpf.bwl.de gerichtet werden.  

    Stellungnahmen können per Post an folgende Adresse gesandt werden: Regierungspräsidium Freiburg, Abteilung 5, Verfahrensmanagement, Bissierstraße 7, 79114 Freiburg oder per E-Mail an Abt5.Verfahrensmanagement@rpf.bwl.de (Betreff: Stellungnahme MaP Feldberg).  

    Aus den Stellungnahmen sollte hervorgehen, auf welche Flächen im FFH-Gebiet sich die Einwendung bezieht. Hilfreich ist die Angabe der Flurstücksnummer sowie des Gemeinde- und Gemarkungsnamens oder die Markierung der Fläche auf einem Kartenausschnitt.

    Foto: Das FFH-Gebiet „Hochschwarzwald um den Feldberg und Bernauer Hochtal“ birgt wertvolle Naturschätze. Foto: RPF

     

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    02.09.2020
    Junior Ranger entdecken den Bergwald
    Rund 20 Kinder nahmen am Sommerangebot des Biosphärengebiets Schwarzwald teil
     Landschaftspflegeeinsatz der Junior-Ranger im Menzenschwander Tal

    Rund 20 Kinder nahmen am diesjährigen Sommerangebot des Biosphärengebiets Schwarzwald teil. Aufgrund der Corona-Regeln konnte das Camp nicht wie in den Vorjahren mit Übernachtung stattfinden. So wurde das Angebot kurzerhand umgestaltet: Vier Tage durften die Kinder jeweils in der Nähe des Feldbergs verbringen und sich mit dem Thema Bergwald beschäftigen. Das Ganze wurde in Kooperation mit der Freiburger Naturerlebnis-Agentur „Hauptsache draußen“ als Tagesangebot gestaltet.

     

    „Der Bergwald und seine Lebensgemeinschaften beschäftigt die Junior Ranger über das ganze Jahr hinweg. Während der Junior Ranger Sommertage konnten wir uns intensiv mit diesem Thema befassen und uns einen neuen Lebensraum erschließen“, so Fachbereichsleiterin Bernadette Ulsamer vom Team der Biosphären-Geschäftsstelle. Die teilnehmenden Kinder lernten die Pflanzen und Tiere des Bergwalds kennen. Zudem erfuhren sie, wie sich der Wald weniger intensiv beweidete Wiesen langsam zurückholt, wenn diese nicht offengehalten werden können. Bei einem Landschaftspflegeeinsatz im Menzenschwander Tal halfen sie mit, die Wiesen von Bäumen und Büschen zu befreien. 

     

    Außerdem erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Einführung ins Spurenlesen und durften ihre neu erworbenen Kenntnisse direkt anwenden. Aber auch der Spaß am Spielen, Werkeln und Basteln kam nicht zu kurz. So wurden Taschen mit Tierspuren bedruckt und mit Zinn Spuren von Tieren ausgegossen. „Auf vielfältige Weise haben wir spielerisch den Lebensraum Bergwald erforscht und begreifbar gemacht“, fasst Ulsamer die Ergebnisse zusammen.

     

    Das Biosphärengebiet organisierte die Junior Ranger Sommertage, die unter anderem von den Rangern Sebastian Wagner und Florian Schmidt sowie Anke Haupt von „Hauptsache draußen“ betreut wurde. Die Zielgruppe waren Kinder und Jugendliche zwischen acht und 13 Jahren, die sich für die Natur interessieren.

     

    Auch außerhalb des Camps treffen sich die Mädchen und Jungen als Junior Ranger: Im Biosphärengebiet Schwarzwald gibt es momentan zwei feste Gruppen, die sich jeweils einmal im Monat freitags nachmittags treffen. Wer sich dafür interessiert, kann sich bei Bernadette Ulsamer unter 07673/889402-4377 oder per E-Mail an bernadette.ulsamer@rpf.bwl.de melden.

    Foto: Im Rahmen der Junior Ranger Sommer Tagen gab es auch einen Landschaftspflegeeinsatz im Menzenschwander Tal. Foto: Biosphärengebiet Schwarzwald

  • Abteilung 4
    01.09.2020
    Restarbeiten der Fahrbahnerneuerung der B 34 zwischen Espasingen und Ludwigshafen (Kreis Konstanz) stehen an
    Halbseitige Sperrungen vom 7. bis 9. September

    Nach der planmäßigen Verkehrsfreigabe der B 34 zwischen Ortsausgang Espasingen und der Einmündung zur K 6101 (Kreis Konstanz) am vergangenen Freitag sind auf der Hangseite im Bereich der neuen Sickerleitung noch Restarbeiten zu erledigen. Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, müsse dazu vom 7. bis zum 9. September die Fahrbahn abschnittweise halbseitig gesperrt werden. Der Verkehr werde mit einer Ampel an der Baustelle vorbeigeführt. 

    Der Ausbau einer alten Gasleitung, welche in den Bestandsplänen nicht ersichtlich war, hatte den Ablauf der Fahrbahnsanierung leicht verzögert. Deshalb werden die Restarbeiten an der Straßenentwässerung nach der Verkehrsfreigabe erledigt. Das RP bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die zusätzlichen Behinderungen.

  • Abteilung 5
    01.09.2020
    Landesbetrieb Gewässer fördert Durchgängigkeit der Schutter in Seelbach-Wittelbach (Ortenaukreis)
    Bauarbeiten vom 9. bis 11. September/ Fuß- und Radweg wird gesperrt

    Der Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Freiburg (RP) fördert die Durchgängigkeit der Schutter im Seelbacher Ortsteil Wittelbach (Ortenaukreis). Dazu finden vom 9. bis einschließlich 11. September Bauarbeiten in der Höhe des Hubhofs statt. Wie das RP mitteilt, werde eine Sohlschwelle zurück gebaut, um den am Gewässerboden lebenden Organismen das Aufwandern in der Schutter wieder zu ermöglichen. Diese Maßnahme sei ein Beitrag zur Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie. 

    Während der Bauzeit müsse der Fuß- und Radweg im Bereich der Baustelle komplett gesperrt werden. Eine Umleitung werde über den parallel verlaufenden Fuß- und Radwegs entlang der L102 eingerichtet. Ferner stehe die Verbindung zwischen AWO-Altenpflegeschule zur Reformstraße in Wittelbach zur Verfügung.

    Das RP bittet die Bürgerinnen und Bürger, die Absperrungen und die Umleitung zu beachten. Aus Sicherheitsgründen dürfe die Baustelle nicht betreten werden.

     

  • Abteilung 5
    31.08.2020
    Steine versperren Schluten im Breisacher Rheinwald
    Regierungspräsidium weist auf Gefahren hin

    Der Wasserdurchfluss in den Schluten im Breisacher Rheinwald wurde in der Vergangenheit bereits wiederholt durch Steine blockiert, weswegen Fische nicht mehr ihre Laichplätze erreichen können. Das Regierungspräsidium Freiburg bittet deshalb Besucherinnen und Besucher des Breisacher Rheinwaldes, die Schluten nicht durch Steine, Äste oder ähnliches zu versperren, um den Fischauf- und -abstieg zu ermöglichen. Solche Blockaden könnten auch zu Verklausungen, zum Beispiel durch angeschwemmtes Treibgut, führen. Dadurch aufgestautes Wasser könne Wege überschwemmen und damit auch für die Besucherinnen und Besucher gefährlich werden.  

    Im Zuge des Baus des Rückhalteraums Kulturwehr Breisach wurden im Breisacher Rheinwald ehemalige trockengefallene Flussrinnen, die so genannten Schluten, wieder zu durchgehenden Gewässern ausgebaut. Einige dieser Schluten führen ganzjährig Wasser und ermöglichen zusammen mit den Fischpässen am Möhlinwehr und an den Einlassbauwerken eine ungehinderte Durchwanderung für Fische und andere Wasserlebewesen von der Möhlin in den Rhein.

     

     

  • Abteilung 4
    31.08.2020
    A 98-Auffahrt Lörrach-Mitte in Richtung Weil am Rhein am Freitag, 4. September, gesperrt / Gegenrichtung nicht betroffen
    Sanierung von Drainageleitungen am Röttelner Hang an der A 98 abgeschlossen/ Verkehrsbehinderungen auch am Donnerstag, 3. September

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitgeteilt hat, ist die Sanierung der insgesamt 280 Drainageleitungen, die über die ganze Stahlbetonstützwand am Röttelner Hang zwischen den Autobahnanschlussstellen Lörrach-Mitte und Kandern an der A 98 verteilt sind, abgeschlossen. Zum Ab- bzw. Rückbau der umfangreichen Verkehrssicherungsmaßnahmen kann es am Donnerstag und Freitag, 3./4. September, immer wieder zu Behinderungen kommen. Am Freitag, 4. September, muss die Auffahrt auf die A 98 in Fahrtrichtung Weil am Rhein, ab der Kreuzung „Hasenloch“ zwischen 9 Uhr bis 14 Uhr gesperrt werden. Die Auffahrt in Richtung Rheinfelden bleibt frei befahrbar. 

    Für die Verkehrsbeeinträchtigungen bittet das RP die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

     

  • Abteilung 4
    31.08.2020
    Schänzlebrücke Konstanz: Abschluss der Bauarbeiten erst Mitte September

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, wird sich der Abschluss der Bauarbeiten auf der Schänzlebrücke in Konstanz bis Mitte September verzögern. Gründe für die Verzögerung bei der Sanierung des Straßenbelags um zwei Wochen seien Schlechtwettertage und Personalengpässe der Baufirmen in der Urlaubszeit. Das RP bittet um Verständnis für die anhaltenden Einschränkungen der Verkehrsteilnehmer.

  • Biosphärengebiet
    28.08.2020
    Rahmenkonzept für das Biosphärengebiet Schwarzwald: Neue Termine für Fokusveranstaltungen für Jugendliche und Senioren
    Verschobene Termine werden unter Abstands- und Hygieneregeln und als Videokonferenz nachgeholt // Biosphären-Infobus soll vom 16. bis

    Wegen der Kontaktbeschränkungen im Frühjahr mussten zahlreiche Termine der Öffentlichkeitsbeteiligung zum Rahmenkonzept für das Biosphärengebiet Schwarzwald verschoben werden. Die verschobenen Termine werden nun im Herbst neu angesetzt – teilweise als Präsenzveranstaltung mit Abstands- und Hygieneregeln, teilweise als Videokonferenz oder als Workshop mit begrenztem Teilnehmerkreis sowie mit vorheriger Anmeldung.    

    Für die Zielgruppe der Jugendlichen sind zwei Veranstaltungsformate geplant: Zunächst gibt es am Freitag, 18. September, von 16 bis 18 Uhr einen Online-Jugendworkshop über die Plattform Zoom. Dabei geht es in einer Fragebogen-Aktion um relevante Themen der Altersgruppe ab 14 Jahren aufwärts. Angesprochen sind Jugendliche und junge Erwachsene, die an einer zukunftsfähigen und nachhaltigen Entwicklung der Region interessiert sind und sich gern mit anderen darüber austauschen möchten. Anmeldungen sind bis zum 14. September per E-Mail an biosphaerengebiet-schwarzwald@rpf.bwl.de möglich. Die Teilnahme erfolgt über einen Zugangslink, der den Teilnehmenden zugesandt wird, weswegen eine vorherige Anmeldung erforderlich ist.     

    Das zweite Angebot ist ein zweitägiger Jugend-Workshop von Freitag, 2. Oktober bis Samstag, 3. Oktober, gegen 15.30 Uhr im Leistungszentrum Herzogenhorn (Dr. Fredy-Stober-Straße 7, 79868 Feldberg). Unter dem Motto „Wir wollen was bewegen in der Region. Für unsere Zukunft“ können sich Jugendliche ab 14 Jahren in einer Präsenzveranstaltung einbringen, wie sie sich die zukünftige und nachhaltige Entwicklung in der Region vorstellen und sich damit kreativ auseinandersetzen. Bestandteil dieses Workshops ist auch die Erstellung kurzer Filmsequenzen. Eine Teilnahme ist nur mit vorheriger schriftlicher Anmeldung bis 25. September per E-Mail an biosphaerengebiet-schwarzwald@rpf.bwl.de möglich. Weitere Infos gibt es unter Telefon 07673/88940-4370. Es gibt 20 Plätze, eine Einwilligung zur Übermittlung von Kontaktdaten sowie die Beachtung von Hygieneregeln ist erforderlich.   

    Die dritte Veranstaltung wendet sich an Menschen ab 55 Jahren im Südschwarzwald. In einer Ideenwerkstatt unter dem Motto „Älterwerden im Schwarzwald gestalten“ geht es am Mittwoch, 30. September, um Themen, die insbesondere für Seniorinnen und Senioren aber auch für jüngere Menschen von Bedeutung sind: Versorgung und Mobilität im Ländlichen Raum, soziales Leben, Kultur und Freizeitgestaltung, Beschäftigung nach dem Berufsleben sowie Wissenstransfer zum natürlichen und kulturellen Erbe.     

    Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr in den Räumen der Seniorenakademie Hochrhein-Wiesental (Constanze-Weber-Gasse 1, Zell im Wiesental) und endet gegen 18.30 Uhr. Die Teilnahmezahl ist wegen der Corona-Verordnung auf maximal 30 begrenzt, es gelten Abstands- und Hygieneregeln, und eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Das Mitbringen einer Mund- und Nase-Bedeckung sowie eine Einwilligung zur Weitergabe von Kontaktdaten sind notwendig. Anmeldungen sind in schriftlicher Form per E-Mail an biosphaerengebiet-schwarzwald@rpf.bwl.de bis 15. September möglich.   

    Vom 16. bis 18. Oktober wird der Biosphären-Infobus wieder in den Gemeinden unterwegs sein, um Anregungen von Menschen aufzunehmen und mit der Bevölkerung ins Gespräch zu kommen. Die genauen Zeitpläne werden noch kommuniziert.

  • Biosphärengebiet
    28.08.2020
    Gemeinsam anpacken für die Landschaft: Einsatz im Freiburger Stadtteil Kappel
    Zweiter Landschaftspflegetag in Freiburg-Kappel am 19. September // Freiwillige können sich beim Biosphärengebiet anmelden

    „Gemeinsam die Landschaft erhalten“ ist das Motto beim zweiten Landschaftspflegetag im Freiburger Stadtteil Kappel am Samstag, 19. September. Wegen der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln ist eine vorherige Anmeldung beim Biosphärengebiet Schwarzwald erforderlich.    ​

    Treffpunkt ist um 9 Uhr am Kappler Sportplatz. Der Einsatz findet auf der Jungviehweide statt. Coronabedingt erfolgt die Anfahrt zum Einsatzort mit eigenem Pkw. Zur Einfahrt in das Naturschutzgebiet wird am Treffpunkt Sportplatz Kappel eine einmalige Erlaubnis für die Fahrt in das Naturschutzgebiet verteilt. Wer ohne eigenes Fahrzeug kommt, hat die Möglichkeit, einen Transfer per Kleinbus zu nutzen. Die Nutzung der Mund-Nase-Bedeckung ist hierfür zwingend vorgeschrieben.    

    Der Landschaftspflegetag ist eine gemeinsame Aktion der Stadt Freiburg, des Biosphärengebiets Schwarzwald sowie der Naturschutzabteilung des Regierungspräsidiums Freiburg. Die freiwilligen Helferinnen und Helfer können kräftig mitanpacken, um die Weidefläche von Fichten, Birken und anderem Bewuchs zu befreien. Diese Offenhaltung ist erforderlich, da ansonsten die Freifläche langsam, aber sicher zuwachsen würde. Auch Kappels Ortsvorsteher Christoph Brender hat seine Teilnahme zugesagt.   

    Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Für Jugendliche und Familien wird es ein spezielles Angebot im Rahmen des NaturschutzErlebnisSchauinslandTotal (NEST) geben, das vom Naturschutzreferat des Regierungspräsidiums gefördert wird. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung, eigenes Werkzeug (beispielsweise Astscheren, Rosenscheren) und Handschuhe mitbringen. Arbeitsgeräte wie Astscheren, Handsägen oder Rosenscheren können in begrenzter Zahl zur Verfügung gestellt werden. Es wird darum gebeten, keine eigenen Motorsägen mitzubringen.     

    Die Aktion findet zwischen 10 und 12 Uhr im Gelände statt. Sollte das Wetter zu schlecht sein oder die aktuelle Coronaverordnung einen solchen Einsatz nicht ermöglichen, müsste der Einsatz eventuell kurzfristig entfallen. Informationen dazu werden kurzfristig bereitgestellt oder können bei Walter Krögner unter Telefon 07673/889402-4374 erfragt werden.Darüber hinaus sind Hygiene- und Abstandsregeln zu beachten, eine Einwilligung zur Weitergabe von Kontaktdaten für eine etwaige Nachverfolgung ist notwendig.    

    Eine vorherige Anmeldung ist beim Biosphärengebiet Schwarzwald per E-Mail an biosphaerengebiet-schwarzwald@rpf.bwl.de erforderlich. Für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gibt es am Einsatztag ab 13 Uhr eine Verköstigung in der Stollenhütte.

    Bildunterschrift: Kräftig anpacken für die Offenhaltung der Landschaft in Freiburg-Kappel können Freiwillige wieder am 19. September wie hier Geschäftsführer Walter Kemkes.             Foto: Biosphärengebiet Schwarzwald

  • Abteilung 5
    26.08.2020
    Regierungspräsidium Freiburg beginnt mit Erkundungsbohrungen für Schutzbrunnen im Rückhalteraum Breisach/Burkheim

    Im Zuge der Bauvorbereitungen für den Hochwasserrückhalteraum Breisach/Burkheim beginnen die Arbeiten für die Erkundungsbohrungen in Burkheim und am Jägerhof. Diese Bohrungen sind Voraussetzung für den Bau von Schutzbrunnen, die schädliche Grundwasseranstiege beim Betrieb des Rückhalteraums verhindern sollen.  

    Am Montag, 14. September werden durch die Bohrfirma in Begleitung des Regierungspräsidiums Freiburg (RP) die Bohransatzpunkte abgesteckt. Die Bohrarbeiten in Burkheim sollen am Folgetag starten. In Burkheim sind insgesamt 13 Bohrungen, am Jägerhof neun Bohrungen geplant. Mit den Bohrungen sollen die geologischen Bedingungen des Untergrunds erkundet werden. Die Ergebnisse der Bohrungen fließen in die Ausführungsplanung der Schutzbrunnen ein, heißt es aus dem RP.  

    Die Bohrarbeiten dauern pro Bohransatzpunkt ca. eine Woche. Im Anschluss wird die Bohrung zu einer Grundwassermessstelle ausgebaut. Diese Messstellen dienen der Grundwasserbeobachtung im direkten Umfeld des Schutzbrunnens. Das RP hat angekündigt, die Haushalte im unmittelbaren Umfeld rechtzeitig vor Beginn der Bohrungen zu informieren. Bohrungen auf landwirtschaftlichen Flächen werden nach der Ernte und in Absprache mit den Landwirten ausgeführt.

    Die Erkundung der Brunnenstandorte ist Teil des mit den Gemeinden Breisach und Vogtsburg abgestimmten Konzepts zur frühzeitigen Durchströmung der Schluten, dem sog. Schlutentest. Die Grundwasserhaltung ist neben anderen Faktoren Voraussetzung für den Beginn des Schlutentests.   

    Im Bereich der Bohrungen ist mit geringen Einschränkungen bei den Parkmöglichkeiten und den Verkehrswegen zu rechnen. Das RP wird die Einschränkungen im Umfeld so gering wie möglich halten und bittet um Verständnis. Für Rückfragen der Anwohnerinnen und Anwohner stehen im RP Volker Holschbach, Tel. 0761 208 - 4250 und Michael Drumm, Tel. 0761 208 - 4326 zur Verfügung.

     

  • Abteilung 4
    26.08.2020
    B 317 bei Lörrach wird saniert
    Fahrbahndecke zwischen Anschlussstellen Lörrach-Mitte und Entenbad wird erneuert // Neue Ampelanlage für Anschlussstelle Lörrach Mitte

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) saniert ab Montag,14. September, die B 317 zwischen der Anschlussstelle Lörrach - Mitte, und der Anschlussstelle Entenbad. Im Vorgriff auf die Sanierung wird am Wochenende (5./6. September) die Ampelanlage am Knotenpunkt Lörrach -Mitte auf eine sog. Videodetektion umgestellt. Während der Umstellung wird der Verkehr an der Anschlussstelle durch eine provisorische Ampelanlage geregelt. Mit der Videodetektion wird der Verkehr an der Anschlussstelle künftig über Wärmebildkameras gesteuert. Dies soll für einen besseren Verkehrsfluss sorgen, heißt es aus dem RP.   

    Ab 14. September wird die B 317 dann wegen der Sanierung der Fahrbahn wochentags nachts von 20 Uhr bis 5:30 Uhr und am Wochenende voll gesperrt. Der Pkw-Verkehr werde während der Vollsperrung über die Lörracher Stadtteile - Brombach und Haagen umgeleitet. Der Lkw-Verkehr wird großräumig über Rheinfelden, Wehr und Schopfheim geführt. Bereits jetzt weisen Vorwarntafeln auf die anstehenden Arbeiten hin.      

    Bei den Sanierungsarbeiten wird die Asphaltdecke und ein Teil der Asphalttragschicht erneuert, da der bestehende Asphalt deutliche Risse und Schäden aufweist. Die Sanierungskosten liegen bei ca 1,1 Millionen Euro. 

    Das RP bittet die Verkehrsteilnehmer und die betroffenen Anwohner um Verständnis.

     

  • Abteilung 5
    26.08.2020
    Elz soll ökologischer werden
    Regierungspräsidium verbessert die Struktur des Flusses beim Kollnauer Schwimmbad (Waldkirch) // Fußweg kurzfristig gesperrt

    Wie der Landesbetrieb Gewässer des Regierungspräsidiums Freiburg (RP) mitteilt, beginnen ab Mitte September 2020 Unterhaltungsarbeiten in der Elz beim Schwimmbad in Kollnau (Stadt Waldkirch). Dabei soll die Gewässerstruktur der Elz verbessern werden. Unter anderem sollen die vorhandenen Buhnen im Oberlauf wieder ergänzt werden. Durch diese Buhnen entstehen Vertiefungen im Gewässer, die zusätzlichen Lebensraum für Fische und andere Wasserorganismen bieten. Vor allem während der derzeitigen Niedrigwasserperiode sind solchen Vertiefungen für die Gewässerfauna überlebenswichtig.     

    Die Arbeiten werden vom Betriebshof Riegel des Landesbetriebes Gewässer in Eigenregie ausgeführt und sollen nach ca. einer Woche Bauzeit abgeschlossen sein. Während der Arbeiten kann es in einzelnen Abschnitten immer wieder zur kurzfristigen Sperrung des Fußwegs an der Elz kommen. Die Bevölkerung wird hierfür um Verständnis gebeten.

     

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  • Abteilung 5
    21.08.2020
    Hochwasserschutz in Aistaig (Rottweil) soll verbessert werden
    Regierungspräsidium lässt Baugrund am Neckar untersuchen // ca. 40 Bohrungen und Aufgrabungen geplant

    Der Landesbetrieb Gewässer des Regierungspräsidiums Freiburg (RP) plant gemeinsam mit der Stadt Oberndorf am Neckar (Kreis Rottweil) den Hochwasserschutz am Neckar im Rottweiler Ortsteil Aistaig zu verbessern. Gleichzeitig soll durch strukturelle Änderungen des Flusslaufs die Ökologie des Neckars optimiert werden. Für die weiteren Planungen sind genauere Untersuchungen des Untergrundes erforderlich, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.    

    Bereits im Jahr 2015 wurde eine Machbarkeitsstudie zur Verbesserung des Hochwasserschutzes erstellt, die die vorhandenen Defizite genau aufzeigt und grobe Lösungsvorschläge macht. 2018 wurden bereits geotechnische Erkundungen für einen groben Überblick durchgeführt. Für weitere Planungen sind nun genauere, engmaschigere Kenntnisse des Untergrundes erforderlich. Dafür werden an ungefähr 40 Stellen Bohrungen und Aufgrabungen durchgeführt, um den Untergrund beurteilen zu können. Darüber hinaus sind verschiedene Laboruntersuchungen mit dem Probenmaterial notwendig, um z. B. auch zu überprüfen, ob das Material belastet ist.    

    Die Arbeiten im Bereich der Fußwege auf den Neckardämmen und im Uferbereich beginnen Ende August und sollen im Oktober abgeschlossen sein. Dabei kann es kurzzeitig und kleinräumig zu Beeinträchtigungen kommen. Die Bevölkerung wird um Verständnis und Beachtung der Absperrungen gebeten.

  • Abteilung 4
    19.08.2020
    Arbeiten an der Ortsumfahrung Staufen (L 123, Breisgau-Hochschwarzwald) laufen wieder an
    Radweg wird wegen des Asphalteinbaus erneut kurzzeitig gesperrt

    Die Arbeiten an der Ortsumfahrung Staufen (L 123) wurden am Montag, 17. August, nach dreiwöchiger Sommerpause wiederaufgenommen. Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, liegen die Arbeiten bisher gut im Zeitrahmen. Ab nächster Woche (Donnerstag, 27. August) werden die Asphaltarbeiten im Bereich zwischen der Neumagenstraße und der Wettelbrunner Straße beginnen, heißt es aus dem RP. Der provisorische Radweg an der neuen Radwegunterführung müsse deshalb am Donnerstag und Freitag, 27./28. August erneut gesperrt werden. Der Rad- und Fußgängerverkehr wird wieder über den Schotterweg parallel zum Neumagen umgeleitet. Die Umleitung wird ausgeschildert.     

    An diesen beiden Tagen werde die Schottertragschicht auf das korrekte Maß angepasst und die Asphaltschicht eingebaut, die dann noch auskühlen muss. Das RP bittet um Verständnis für die unvermeidbaren Behinderungen.

     

  • Abteilung 4
    19.08.2020
    Kandelstraße (L 186, Waldkirch) zwischen B 294 und Hotel „Altersbach“ wird saniert
    Straße zeitweise gesperrt // Umleitung über Glottertal

    Ab Montag, 31. August beginnt das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mit der Sanierung der Kandelstraße (L 186) zwischen der B 294 und dem Hotel „Altersbach“ auf eine Länge von ca. 2,6 Kilometern. Für die vorbereitenden Arbeiten wird dieser Streckenabschnitt von Montag, 31. August, bis voraussichtlich Mitte September halbseitig gesperrt. Für die Asphaltarbeiten werde dann eine Vollsperrung notwendig, die in zwei Abschnitte unterteilt wird, um den Anliegerverkehr zu gewährleisten, heißt es aus dem RP.     

    Zunächst werde die Kandelstraße von Montag, 14. September, bis Mittwoch, 16. September, von der B 294 bis zur Kreuzung gesperrt, ab 16. September bis Freitag, 25. September, zwischen Kreuzung „Am Bruckwald“ bis zum Hotel „Altersbach“. Der Verkehr wird über Glottertal (L 112) umgeleitet.

     

  • Abteilung 4
    19.08.2020
    Landesstraße 106 zwischen Bleichheim und Streitberg (Kreis Emmendingen) bis Mitte Oktober gesperrt
    Regierungspräsidium saniert aufwändige Böschungsrutschung oberhalb Bleichheim // Umleitung über Kirnhalden und Ottoschwanden (Freiamt)

    Wegen der Sanierung einer Böschungsrutschung muss die L 106 zwischen Bleichheim (Herbolzheim, Kreis Emmendingen) und dem Streitberg von Montag, 31. August, bis Mitte Oktober, gesperrt werden. Die Böschung oberhalb von Bleichheim werde mit Betonstützscheiben und terassenförmig aufgesetzten Blocksteinen aus Granit gesichert. Wegen der aufwändigen Arbeiten sei eine Vollsperrung unumgänglich, heißt es aus dem RP. Der Verkehr wird über Ottoschwanden (Gemeinde Freiamt) und Kirnhalden (Stadt Kenzingen) umgeleitet.

     

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  • Abteilung 4
    19.08.2020
    Sanierung der Brücken am Südring (Offenburg) geht weiter
    Die Arbeiten an den an den Bauwerken werden wieder aufgenommen

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, werden die Arbeiten an den beiden Brücken am Südring in Offenburg, an den Lärmschutzwänden und am Straßenbelag, ab Montag, 24. August, wieder aufgenommen. Sie sollen Ende Oktober abgeschlossen sein.    

    An der B 3 werden ab Montag, 24. August, die Asphaltarbeiten und der Bau der Lärmschutzwände fortgesetzt. Nach Fertigstellung der Brückensanierung und des Baus der Lärmschutzwände im Oktober werden die provisorischen Umleitungstrecken wieder zurückgebaut. Danach verlaufe die B 3 in diesem Bereich wie vor der Instandsetzung. Im nächsten Jahr werden die Flächen über die Wiese insektenfreundlich umgestaltet und der Natur übergeben, heißt es aus dem RP. Für die Arbeiten an den Unterseiten und den Widerlagern der Brücken werden ab Montag, 14. September, die Kreuzung an der Ahornallee bzw. Zu- und Abfahrt zur B 3 erneut mit einer provisorischen Ampelanlage versehen. Die Brücken weisen laut RP verschiedene Schäden an auf, die dringend saniert werden müssen. Auch würden Betonfehlstellen behoben, die Entwässerung an die neuen Einläufe angepasst, die Bermen am Widerlager verbreitert, die Lager saniert und sowie die Böschungstreppen angelegt.

  • Abteilung 4
    18.08.2020
    Regierungspräsidium: Sanierung der Göttelbachverdolung am Paradiesplatz in vollem Gange
    Straßenbauer berichten über den Stand der Baustelle unter Schramberger Zentrum

    Nachdem die vorbereitenden Arbeiten innerhalb der Göttelbachverdolung unter dem Paradiesplatz und der B 462 in Schramberg Anfang August abgeschlossen wurden, ist die Sanierung des Durchlasses und des Gewölbes mittlerweile in vollem Gange, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg (RP).    

    Mit einem Hochdruckwasserstrahlverfahren werde aktuell der marode Beton abgetragen und die beschädigten Stellen für die nachfolgende betontechnische Sanierung vorbereitet. Diese werde vorwiegend in Spritzbetontechnik ausgeführt. Hierdurch werde der ursprüngliche Betonquerschnitt des Bauwerkes wiederhergestellt. Außerdem erhalte die Bewehrung einen neuen Korrosionsschutz. Alle bisher in der Göttelbachverdolung freiliegend verlaufenden Leitungen seien, teils unter aufwändigen Schutzmaßnahmen gegen Verschmutzung des Gewässers, abgebaut worden.   

    Nachdem die Bachmauern entsprechend freigelegt und entsprechende Abbruchsarbeiten am Überbau und den Mauern getätigt wurden, werden vom Ingenieurbüro zeitgleich die Pläne der Betonkonstruktion der Bachmauersanierung an den vorgefundenen Bestand angepasst und die Bewehrung und ​Schalung entsprechend disponiert. 

    Laut RP müssen wegen der aktuell herrschenden Gewitterlage die Arbeiten wegen des zuströmenden Wassers wiederholt unterbrochen werden. Wie es mit der Baustelle weitergehe hänge von der Witterung ab und entscheide sich im Herbst.

  • Abteilung 1
    17.08.2020
    Regierungspräsidium und THW verteilen rund 7,1 Millionen Jodtabletten
    Regierungspräsidentin Schäfer: „Wichtiger Beitrag zum Schutz der Bevölkerung“
     Symbolbild: Jodtabletten kommen im Fall eines kerntechnischen Unfalles mit einer Freisetzung radioaktiver Stoffe zum Einsatz.

    Rund 7,1 Millionen Jodtabletten hat das Regierungspräsidium Freiburg (RP) gemeinsam mit dem Technischen Hilfswerk (THW) am Wochenende (14./15. August) an die Stadt Freiburg und die Landkreise im Regierungsbezirk verteilt. Wo die Tabletten dort gelagert werden, entscheiden die Stadt und die Landkreise je nach den lokalen Erfordernissen in Abstimmung mit dem RP. Die Ausgabe von Jodtabletten ist ein wesentlicher Baustein der Sicherheits- und Gesundheitsvorsorge für die Bevölkerung. Um auch im unwahrscheinlichen Falle eines kerntechnischen Unfalls sofort reagieren zu können, wurden nun die Jodtablettenbestände des Landes Baden-Württemberg erneuert.     

    „Mit der Bereitstellung der Jodtabletten wird ein wichtiger Beitrag zum Schutz der Bevölkerung geleistet. Die Verteilung der Tabletten war gleichzeitig eine gute Gelegenheit, logistische Abstimmungen zwischen Regierungspräsidium und THW zu verfeinern und die Zusammenarbeit weiter zu stärken. Ich bedanke mich bei den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des THW sowie den Stadt- und Landkreisen im Regierungsbezirk für die geleistete Arbeit“, sagte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer.           

    Hintergrundinformationen: 
    Durch das Gesetz zum Schutz vor der schädlichen Wirkung ionisierender Strahlung hat sich der Bund zur Neubeschaffung von Jodtabletten zur Erneuerung der vorhandenen Bestände verpflichtet. Diese stellt der Bund den Ländern für den Katastrophenschutz zur Verfügung. Für die Bürgerinnen und Bürger Baden-Württembergs sind mehr als 34 Millionen Tabletten vorgesehen, die anhand der Bevölkerungszahlen an die Stadt- und Landkreise verteilt werden. Auch ein Mehrbedarf für Personen, die sich nur vorübergehend in den Kommunen aufhalten, wie Pendler oder Touristen, ist berücksichtigt.      

    Jodtabletten kommen im Fall eines kerntechnischen Unfalles mit einer Freisetzung radioaktiver Stoffe zum Einsatz. Die Einnahme von entsprechenden hochdosierten Jodtabletten sättigt die Schilddrüse mit nicht-radioaktivem Jod, es wird eine sogenannte Jodblockade erzeugt. Durch die Einnahme kann so im Ereignisfall eine Einlagerung von radioaktiven Jod in der Schilddrüse verhindert werden. Dabei ist die zeitlich korrekte Einnahme von entscheidender Bedeutung für den Wirkungsgrad. Eine verfrühte oder verspätete Einnahme vermindert die Schutzwirkung der Jodblockade. Aus diesem Grund wird im Ereignisfall der richtige Zeitpunkt zur Einnahme der Jodtabletten von der Katastrophenschutzbehörde bekannt gegeben. Durch die Sicherheitsmechanismen der heutigen Reaktoren verbleiben selbst bei einem schweren Unfall in einer kerntechnischen Anlage bis zu einer möglichen Freisetzung radioaktiver Stoffe mehrere Stunden. Dieser Zeitraum wird im Ernstfall genutzt, um die Bevölkerung in Abhängigkeit des Bedrohungsgrades mit Jodtabletten zu versorgen. Der Einnahmezeitpunkt wird durch Mitteilung in den verschiedenen Medien wie Fernsehen, Radio und Warn-Apps (z. B. NINA-WarnApp) bekannt gegeben. Weitere Informationen zur Einnahme etc. finden sich auf der Internetseite www.jodblockade.de.        

    Welche Rolle hat das Regierungspräsidium? 
    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat als Höhere Katastrophenschutzbehörde die Aufgabe, die Bekämpfung von Katastrophen vorzubereiten und durchzuführen, bei der Beseitigung von Katastrophenschäden mitzuwirken und die dafür notwendigen Vorbereitungsmaßnahmen zu treffen. Das RP ist dabei insbesondere zuständig für den Katastrophenschutz in der Umgebung kerntechnischer Anlagen und damit für die Notfallplanung auf deutscher Seite für die schweizerischen Kernkraftwerke Beznau und Leibstadt sowie auch noch während des Verbleibs der Brennelemente für das abgeschaltete Kernkraftwerk Fessenheim. Vorrangiges Ziel der Planungen ist es, unmittelbare Folgen der Auswirkungen eines kerntechnischen Unfalls auf die Bevölkerung zu verhindern oder zu begrenzen und eine mögliche gesundheitliche Gefährdung der Bevölkerung nach einem kerntechnischen Unfall zu minimieren.

     

  • Abteilung 4
    14.08.2020
    L 192 zwischen Öhningen und Wangen (Kreis Konstanz) wird ein letztes Mal gesperrt
    Landesstraße erhält neue Asphaltdecke // Radweg wird am 26. Oktober offiziell für den Verkehr freigegeben

    Bevor der Radweg zwischen Öhningen und dem Ortsteil Wangen (Kreis Konstanz) offiziell eröffnet wird, muss die L 192 ab Montag, 21. September noch einmal für vier Wochen gesperrt werden. Betroffen ist der Bereich zwischen Einmündung in die Alte Wagner Straße und dem Ortseingang Wangen auf einer Länge von 900 Metern. Der Verkehr wird erneut großräumig über Moos umgeleitet. Die Umleitung wird ausgeschildert.   

    Grund seien die vorbereitenden Arbeiten für den Asphalteinbau und die Asphalteinbauarbeiten selbst, sowie die nur unter Vollsperrung mögliche Verlegung von Versorgungsleitungen unter der Landesstraße der Gemeinde Öhningen, der Elektrizitätswerke des Kantons Schaffhausen (EKS) und den Stadtwerken Konstanz in diesem Streckenabschnitt, so das Regierungspräsidium Freiburg (RP) in einer Pressemitteilung.     

    #Die Bauarbeiten für den Radweg befinden sich derzeit in der Endphase. Die Stützmauern sind bis auf geringfügige Nacharbeiten, wie z. B. die Anbringung von Geländern und Treppenabgängen fertig. Momentan laufen die Arbeiten für den neuen Parkplatz und dem restlichen Radweg im Bereich Ortsausgang Wangen. Das RP weist darauf hin, dass der Radweg in der Zeit der Sperrung der Landesstraße bereits für den Rad- und Fußverkehr genutzt werden kann.     

    Das RP wird die direkt betroffenen Anwohner der Vollsperrung werden per Wurfsendung rechtzeitig über den genauen Bauablauf und die Ausfahrtmöglichkeiten während der Sperrung informiert.  

    Das RP bittet die Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die auftretenden Behinderungen und Belastungen.

     

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  • Abteilung 4
    14.08.2020
    Tausendfüßler an der B 3 in Offenburg wird abgerissen
    Regierungspräsidium ersetzt baufällige Brücke durch Neubau // Bauzeit von zwei Jahren

    Jetzt wird es ernst: Am Montag, 24. August, beginnen die Vorarbeiten für den Abbruch des sog. Tausendfüßlers an der B 3 in Offenburg. Der Abbruch der alten und der Bau der neuen Brücke sollen insgesamt rund zwei Jahren dauern, so das Regierungspräsidium Freiburg (RP) in einer Pressemitteilung. Die Gesamtkosten liegen nach derzeitigem Stand bei rund neun Millionen Euro.  

    Die bereits bestehende Umleitungstrecke im Bereich des Tausendfüßlers bleibe unverändert. Zusätzlich müsse der Pappelweg von Freitag, 9. Oktober, bis Ende Juli 2021 wegen der Bauarbeiten voll gesperrt werden. Eine gesonderte Umleitung werde nicht gesondert ausgeschildert. 

    Die Brücke, die 1960 erbaut wurde, muss abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden, weil sie über die gesamte Brückenlänge Längsrisse aufweist. Eine statische Nachrechnung des Bauwerkes habe massive Schubdefizite ergeben. Wegen der erheblichen Schäden sei eine Sanierung unwirtschaftlich, so das RP weiter.   

    Das RP bittet die Verkehrsteilnehmer sowie Anwohner für die Verkehrsbehinderungen und Lärmbelästigungen um Verständnis.

     

  • Abteilung 4
    14.08.2020
    Regierungspräsidium saniert Stützwände an der L 93 in Bad Peterstal-Griesbach
    Straße bis Mitte Oktober halbseitig gesperrt // Verkehrsregelung per Ampel

    Ab Montag, 24. August saniert das Regierungspräsidium Freiburg (RP), drei Stützwände im Bereich der L 93 in Bad Peterstal-Griesbach. Die Stützwände befinden sich beim Parkplatz oberhalb des Kurhauses, beim Sägewerk Müller (Einmündung Holchen) und im Bereich der Einmündung zum Littweg. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte Oktober. Die L 93 wird im jeweiligen Baustellenbereich halbseitig gesperrt, der Verkehr wird per Ampel geregelt. Die Sanierungen finden zeitlich gestaffelt statt, um die Bauzeit so gering wie möglich zu halten . 

    An den Stützwänden müssen Fugen und fehlende Steine erneuert werden, um die Standsicherheit wiederherzustellen. Um die Verkehrssicherheit zu verbessern, werden laut RP auch die Leitplanken ergänzt. Auch Unterspülungen an den Stützmauern seien Teil der Sanierung. Dabei würden auch Ruhezonen für die Fische eingerichtet. 

    Ausführende Firma ist die Fa. Rendler-Bau aus Offenburg. Das RP bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer für die Verkehrsbehinderungen und Lärmbelästigungen um Verständnis.

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  • Abteilung 5
    14.08.2020
    Informationstafeln zum Integrierten Rheinprogramm am Forum am Rhein eingeweiht
     Einweihung der neuen Infotafeln über das Integrierte Rheinprogramm (IRP) am Europäischen Forum am Rhein in Neuried

    Der Neurieder Bürgermeisterstellvertreter Peter Heuken, der stellvertretende Altenheimer Ortsvorsteher Gerhard Moser, Jürgen Grossmann, Architekt des Forums am Rhein und Harald Klumpp, Referatsleiter des Integrierten Rheinprogramms beim Regierungspräsidium Freiburg (RP), haben am Freitag, 14. August, zwei Informationstafeln zum Integrierten Rheinprogramm an der Fassade des Forums am Rhein eingeweiht.      

    Mit dem Forum am Rhein wurde ein Standort geschaffen, der besonders gut geeignet sei, sowohl das Erholungsangebot für die Gesamtbevölkerung der Region zu optimieren, als auch dem Integrierten Rheinprogramm (IRP) als eine zentrale Informationsstelle zu dienen, heißt es in einer Pressemitteilung des RP. 

    Bereits im Jahr 2008 sei im „Erholungskonzept Rheinauen“ des Umweltministeriums Baden-Württemberg der Standort vor der Pierre Pflimlin-Brücke als grenzüberschreitendes Erholungsgebiet mit innovativem Erlebnispfad und Informationsschwerpunkt auserkoren worden. Nördlich des Forums beginnt der IRP-Rückhalteraum Kulturwehr Kehl/Straßburg, südlich davon enden die Polder Altenheim. In den Poldern Altenheim sei bereits im Jahr 2014 der Auen-Wildnispfad als Gemeinschaftsprojekt zwischen dem RP Freiburg und der Gemeinde Neuried, finanziert mit Geldern der Stiftung Naturschutzfonds, eingeweiht worden.     

    Klumpp betonte, dass dieser Standort ideal sei, die Bevölkerung über das Integrierte Rheinprogramm zu informieren. „Hier an diesem Ort wird die Synergie zwischen der Gemeinde Neuried, dem Theater Baal novo und dem Integrierten Rheinprogramm genutzt, um Menschen durch Kunst und Naturerlebnis zusammenzuführen. Die gelungene Platzierung des Gebäudes am Rhein in unmittelbarer Nähe zu Frankreich gibt uns die Möglichkeit mit Schulklassen aus Deutschland und Frankreich gemeinsam interessante Projekte zu verwirklichen“, freut sich Klumpp. Sobald es coronabedingt wieder möglich sei, werde das RP eine Schulklasse aus Altenheim und dem benachbarten Elsass in die Räume des Baal novo einladen und anschließend in den Poldern Altenheim den Auen-Wildnispfad erkunden.   

    „Nach der Erfolgsgeschichte des gemeinsamen Projekts „Auen-Wildnispfad“ bietet der Standort des Forums am Rhein einen idealen Rahmen, um die Aue für die Bevölkerung erlebbar zu machen“, freut sich Neurieds stellvertretender Bürgermeister Peter Heuken.   

    Workshops und Präsentationen in dem Theatersaal des Baal novo sollen künftig mit dem Auenerlebnis auf dem nahegelegenen Auen-Wildnispfad verknüpft werden. So sei geplant, die Kooperation zwischen der Gemeinde Neuried, dem Theater Baal novo und dem Integrierten Rheinprogramm mit Leben zu füllen.     

    „Das gemeinsame Ziel, einen Meeting- und Melting Point der Kunst, Kultur, Kulinarik, der Politik und der Nationen zu entwickeln wird schon im ersten Jahr mehr als bestätigt. Umso mehr freue ich mich, dass wir heute mit den Tafeln des Integrierten Rheinprogrammes ein weiteres Element einer gemeinsamen und erfolgreichen Reise feiern dürfen“, resümiert Jürgen Grossmann.

    Auf dem Foto von links nach rechts: Petra Koch (RP Freiburg), Jürgen Grossmann (Architekt), Harald Klumpp (RP), Gerhard Moser (Altenheim), Peter Heuken (Stv. Bürgermeister Neuried). Foto: Dimitri Dell

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  • Abteilung 5
    13.08.2020
    Bad Bellingen (Kreis Lörrach) erhält 1,71 Millionen Euro für den Hochwasserschutz
    Regierungspräsidentin Schäfer: „Wichtige Investition für den Schutz vor Überflutungen und deren Folgekosten“

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) fördert den Bau eines rund 1,6 Kilometer langen Hochwasserentlastungskanals, der die Gemeinde Bad Bellingen künftig vor Überflutungen schützen soll. Zum Bau des 3,7 Millionen Euro teuren Kanals steuert das Land einen Zuschuss von 1,715 Millionen Euro bei.    

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Es freut mich sehr, dass wir mit diesem Förderbescheid einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des Hochwasserschutzes in Bad Bellingen leisten können. Die Überschwemmungen in der Vergangenheit haben gezeigt, dass sich diese Investition rentieren wird“.     

    In Anbetracht der Risiken eines Hochwassers für die Bevölkerung, für unsere Umwelt, für die Wirtschaft und für unsere Kulturgüter ist es auch im Hinblick auf den Klimawandel und seine Wetterextreme enorm wichtig, wirksame Schutzmaßnahmen zu ergreifen“, betonte Umweltminister Franz Untersteller. „Um die damit verbundenen Investitionen stemmen zu können, wollen wir die Kommunen im Land soweit als möglich finanziell unterstützen.“      

    Für den Bau neuer technischer Hochwasserschutzeinrichtungen und für gewässerökologische Maßnahmen stellt das Land seinen Städten und Gemeinden in diesem Jahr rund 49,7 Millionen Euro zur Verfügung.   

    Große Bereiche von Bad Bellingen sind aufgrund ihrer topographischen und geologischen Gegebenheiten in Verbindung mit der Landnutzung bei Starkregen potenziell stark gefährdet. Die Konzentration der Siedlungslagen in der oberrheinischen Tiefebene sowie die landwirtschaftlichen Flächen um die Siedlungsbereiche führen bei großen Oberflächenabflüssen aus dem Außengebiet zu Überflutungen mit Wasser, Schlamm und Geröll, die oft große Schäden verursachen.     

    Nachdem die Gemeinde zuletzt im Jahre 2015 wiederholt von einem solchen Extremniederschlag getroffen wurde, ist ein Starkregenrisikomanagementkonzept für das Gemeindegebiet erstellt worden.        

    Dabei wurde festgestellt, dass bereits bei einem seltenen Ereignis (30-jährliches Niederschlagsereignis) mit signifikanten Überschwemmungen zu rechnen ist. Ursache dafür ist auch, dass die bestehende Ortskanalisation in Bad Bellingen bei Niederschlagsereignissen mit einem Wiederkehrintervall von mehr als drei Jahre überlastet ist. Der geplante Hochwasserentlastungskanal soll zu einer wesentlichen Verbesserung führen.     

    Vorgesehen ist ein rd. 1.640 Meter langer Hochwasserentlastungskanal mit Durchmessern von 600 bis 1.500 Millimeter, der sowohl das anfallende Niederschlagswasser aus der Hertinger Straße und aus dem Neubaugebiet „Hinter dem Hof II“ als auch die großen Wassermengen aus dem Außengebiet aufnehmen wird und diese um die bebaute Ortslage, unter dem Bahndamm hindurch in ein bestehendes Sickerbecken mit einem Volumen von rd. 22.500 Kubikmetern in der Rheinebene leiten wird. Somit wird nicht nur der Schutz vor Sturzfluten mit einem Wiederkehrintervall von 30 Jahren für Bad Bellingen erreicht, sondern auch das bestehende Kanalnetz entlastet.    

    Für einen Teil des Kanals wurde ein vorzeitiger Baubeginn im Rahmen der Erschließung des Baugebietes „Hinterer Hof“ Ende 2016 erteilt. Mit dem ersten Baulos soll Anfang 2021 begonnen werden, es wird von einer Gesamtbauzeit von neun bis zwölf ausgegangen, heißt es aus dem RP.

     

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  • Abteilung 4
    13.08.2020
    B 294 zwischen Oberwinden und Elzach (Kreis Emmendingen) kurzzeitig gesperrt
    Regierungspräsidium beginnt mit den Sprengungen für Rettungsstollen

    Die Arbeiten am Brandbergtunnel in Winden (Kreis Emmendingen) schreiten weiter voran. Ab Montag, 17. August, beginnt das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mit den Sprengungen für den Durchschlag des östlichen Rettungsstollens. Deshalb kommt es in den kommenden zwei Wochen (17. bis 28. August) zu ca. zehnminütigen Sperrungen der B 294 zwischen Oberwinden und Elzach. Es sei geplant, die Sprengungen frühmorgens vor Beginn des Berufsverkehrs durchzuführen. um die Verkehrsbehinderungen so gering wie möglich zu halten, heißt es aus dem RP.   

    Das RP weist weiter darauf hin, dass die Bundesstraße auch am Samstag, 29. August zwischen 21 Uhr und Mitternacht mehrfach für jeweils 15 Minuten gesperrt werden. In dieser Zeit stehen im Bereich des Portals des östlichen Rettungsstollens Spritzbetonarbeiten an. Eine Umleitung werde während der kurzen Sperrungen nicht ausgewiesen. Das RP bittet alle Ortskundigen Verkehrsteilnehmer diesen Bereich weiträumig zu umfahren. Die Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen gebeten.

  • Abteilung 4
    13.08.2020
    L 139 wird zwischen Maulburg und Eichsel (Rheinfelden, Kreis Lörrach) saniert
    Landesstraße von 24. August bis Mitte September gesperrt // Umleitung über Wehr

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) erneuert die Fahrbahndecke der Ortsumfahrung Adelhausen (L 139, Rheinfelden/Baden) zwischen der Abzweigung nach Maulburg und der Abzweigung nach Eichsel (Rheinfelden/Baden). Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 24. August, und sollen Mitte September abgeschlossen sein. Die Landesstraße wird gesperrt, der überörtliche Verkehr wird über Wehr (B 518) umgeleitet.    

    Das RP weist daraufhin, dass die Fahrgäste der betroffenen Buslinien per Aushang an den Bushaltestellen über Ersatzhaltestellen informiert werden. Die Verkehrsteilnehmer und die von der Maßnahme betroffenen Anwohner werden um Verständnis gebeten.

  • Abteilung 4
    13.08.2020
    B 3 zwischen Achern und Ortsteil Sasbachried wird saniert
    Bundesstraße bis Ende Oktober abschnittsweise gesperrt

    Wegen ihres schlechten Zustandes wird die B 3 zwischen Kreisverkehr Scheck-in Center Achern in Richtung Norden bis auf Höhe des Ortsteils Sasbachried saniert werden. Die Bundesstraße müsse wegen der Arbeiten bis Ende Oktober abschnittsweise gesperrt werden, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg (RP). 

    Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 24. August, im Bereich der Kreuzung der Bundesstraße mit der L 87a und der Kirchstraße in Achern. Dieser Bauabschnitt soll Mitte September abgeschlossen sein. In dieser Zeit ist die Zufahrt zur B 3 für Verkehrsteilnehmer, die aus dem Industriegebiet Sasbach kommen, gesperrt. Der Verkehr in Richtung Norden wird über die L 87a durch Unzhurst (Gemeinde Ottersweier, Kreis Rastatt) und über die Anschlussstelle Ottersweier Nord wieder zurück auf die B 3 geleitet. In Fahrtrichtung Süden wird der Verkehr an der Anschlussstelle Ottersweier Nord ausgeleitet und über die alte B 3 durch Ottersweier und Sasbach nach Achern geführt. Dort wird der Verkehr durch die Rosenstraße und die Kirchstraße zurück auf die B 3 geleitet.    

    Von Mitte September bis Mitte Oktober wird die Fahrbahndecke der B 3 dann im Bereich zwischen Scheck-in Center Achern und der L87 a erneuert. Der Kreisverkehr beim Scheck-in Center ist dabei nicht von den Bauarbeiten betroffen. Jedoch seien die Zufahrten über die Güterhallenstraße und die Eisenbahnstraße gesperrt. Das RP weist darauf hin, dass zwischen Montag, 5.Oktober, und Freitag, 10. Oktober, auch der Pendlerparkplatz und die darauf befindliche Bushaltestelle vor dem Bahnhofsgebäude gesperrt sind.     

    Der Verkehr wird dabei auf den Autobahnzubringer (L 87) geleitet und über die Infrastrukturstraße und die L 87a zurück auf die B 3 geleitet. 

    In den letzten beiden Oktoberwochen (19. Oktober bis 30.Oktober) müsse dann schließlich der Zufahrtsast von der L 87a zur B 3 gesperrt werden. Die Umleitung führt auch während dieser Bauphase über die Infrastrukturstraße und den Autobahnzubringer zurück auf die B 3.     

    Die Bauarbeiten sollen bis Ende Oktober abgeschlossen sein. Die Bauarbeiten werden durch die Firma STRABAG ausgeführt. Es werden insgesamt über 41.000 Kubikmeter Asphalt erneuert. Die Kosten liegen bei 1,2 Millionen Euro.    

    Das RP bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer für die Verkehrsbehinderungen um Verständnis.

  • Abteilung 4
    13.08.2020
    Regierungspräsidium baut auf der B 28 bei Kehl-Neumühl (Ortenaukreis) lärmmindernden Asphalt ein

    Im Zuge der Fahrbahnsanierung der B 28 zwischen Kehl und Willstätt (Ortenaukreis) nimmt das Regierungspräsidium Freiburg (RP) den vierten Bauabschnitt in Angriff: Am Montag, 24. August beginnen die Bauarbeiten in Fahrtrichtung Autobahn zwischen der Anschlussstelle der L 75 aus Richtung Bodersweier und der Anschlussstelle Kork-Neumühl. Wie das RP mitteilt, werde auf diesem Abschnitt ein lärmmindernder Asphaltbelag eingebaut, um die Bürgerinnen und Bürger des Ortsteils Neumühl zu entlasten. Die Arbeiten werden voraussichtlich rund zwei Wochen dauern.      

    Der Verkehr in Fahrtrichtung Kehl wird während der Bauzeit von der Anschlussstelle Kork-Neumühl über die Kinzigbrücke bei Neumühl in die Graudenzerstraße umgeleitet. Von dort geht es weiter über das Hafengebiet zurück auf die B 28.      

    Der Verkehr in Fahrtrichtung Autobahn wird auf Höhe der Kinzigbrücke auf die Gegenfahrbahn geführt und am Ende des Bauabschnitts, auf Höhe des Korker Baggersees, wieder auf die ursprüngliche Fahrbahnseite zurückgeführt.      

    Die Anschlussstelle Kork-Neumühl wird in Fahrtrichtung Autobahn gesperrt. Die Auffahrt auf die B 28 in Fahrtrichtung Kehl wird ebenfalls nicht möglich sein.

  • Biosphärengebiet
    12.08.2020
    Biosphärengebiet startet in die neue Förderrunde

    Das Biosphärengebiet Schwarzwald hat die Möglichkeit, über die Landschaftspflegerichtlinie, innovative Ideen und Projekte, die den UNESCO-Kriterien entsprechen, in der Region finanziell zu unterstützen. Dafür stehen der Geschäftsstelle jährlich 200.000 Euro aus Landesmitteln zur Verfügung. Gefördert werden können Projekte zur nachhaltigen Entwicklung aus den Bereichen Regionalentwicklung, Tourismus, Bildung und Kultur, Land- und Forstwirtschaft und Naturschutz. Dies können Maßnahmen zum Arten- und Biotopschutz, Investitionen in die Verarbeitung und Vermarktung naturschutzgerecht produzierter Erzeugnisse, Investitionen für Landschaftspflege sowie Dienstleistungen zum Zwecke des Naturschutzes, der Landschaftspflege und der Landeskultur sein. Antragsteller können Unternehmen, Kommunen, Vereine oder Privatpersonen sein. Die Antragsunterlagen sowie weitere Informationen, auch zu bereits geförderten Maßnahmen, finden Sie im Bereich Service auf der Homepage des Biosphärengebiets. Die Geschäftsstelle des Biosphärengebiet bietet montags bis donnerstags telefonisch (07673 889402 4380) oder per Email (christine.schwartz@rpf.bwl.de) Termine zum Beratungsgespräch an.

    Die fertigen Anträge müssen spätestens bis zum 15. November 2020 schriftlich in der Geschäftsstelle, Brand 24, 79677 Schönau im Schwarzwald eingereicht werden.

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  • Abteilung 4
    11.08.2020
    L 123 (Münstertal, Breisgau-Hochschwarzwald) zwischen Stohren und Wiedener Eck für zehn Wochen gesperrt
    Regierungspräsidium: Weiträumige Umleitungen unvermeidbar

    Wegen der Sanierung mehrerer Stützwände entlang der L 123 beim Scharfenstein und oberhalb dem Platzlehof im Obermünstertal (Gemeinde Münstertal, Breisgau-Hochschwarzwald) muss die Landesstraße ab Montag, 24. August, für zehn Wochen gesperrt werden. Die Bauarbeiten sollen Ende Oktober abgeschlossen sein, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg (RP).    

    Seit Mitte März ist die L 123 wegen der Sanierungsarbeiten an den Stützmauern nur einspurig befahrbar. Wegen der schmalen Fahrbahn und den engen Kurven im nun zur Sanierung anstehenden sei eine Vollsperrung der Landesstraße zwischen den Abzweigen zum Stohren und zum Wiedener Eck unvermeidbar. 

    Der Verkehr wird über den Stohren und den Notschrei umgeleitet. Der LKW-Verkehr ab einem zulässigen Gesamtgewicht über drei Tonnen werde weiträumig über Freiburg umgeleitet.

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  • Abteilung 4
    11.08.2020
    Sanierung der Ortsdurchfahrt in Haslach i. K. wird fortgesetzt
    Verkehr wird ab 24. August über Schnellingen, Fischerbach und Hausach umgeleitet

    Nach dem Ende der Bauferien wird die Sanierung der Ortsdurchfahrt in Haslach i. K. (B 33) wie geplant am Montag, 24. August, zwischen Kinzigbrücke und Schleifmattstraße bzw. Bahnunterführung fortgesetzt. Dabei ist zunächst die südliche Fahrbahnhälfte zwischen der Zufahrt Strickerfeld/Weiherdamm (bei Haser Metallbau) und Bahnunterführung (Höhe Schwimmbad) an der Reihe. Ab Montag, 31. August, folge dann die nördliche bzw. der Kinzig zugewandte Fahrbahnhälfte zwischen Kinzigbrücke und Mitte Einmündung Schleifmattstraße, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg (RP). Weil die Archebrücke tonnagebegrenzt ist, gebe es für diese beiden Abschnitte keine geeignete innerörtliche Umleitung. Deshalb müsse der Verkehr auf der B 33 von Offenburg kommend in Fahrtrichtung Villingen-Schwenningen ab 24. August für zwei Wochen über die Ortsdurchfahrten Schnellingen, Fischerbach und Hausach umgeleitet werden. Der Verkehr von Offenburg kommend Richtung Haslach wird ebenfalls über Schnellingen, Fischerbach und Hausach umgeleitet und muss dann ab Hausach zurück über die B 33 Richtung Haslach fahren. Um den Verkehrsfluss zu verbessern, wird auf den Umleitungsstrecken stellenweise die Vorfahrtsregelung geändert, so das RP: 

    In Fahrtrichtung Offenburg wird der Verkehr jeweils halbseitig durch die Baustelle geführt, vor der Kinzigbrücke (Höhe Maier & Kaufmann) ausgeleitet und über die Haslacher Straße (K 5358) und Ortsdurchfahrt Steinach (L103) zurück zur B 33 geleitet, um einen Rückstau am Bollenbacher Kreuz zu vermeiden. Um die Einfahrt des Verkehrs aus Richtung Welschensteinach auf die L 103 in Richtung Steinach gefahrlos zu ermöglichen, wird im Bereich der Bahnunterführung in Steinach eine Ampelanlage aufgestellt. Gleiches gilt für den Bereich der B 33-Abfahrt Steinach (Höhe Feuerwehrhaus). Hier wird ebenfalls eine Ampelanlage aufgestellt, damit der von Offenburg in Richtung Steinach bzw. Welschensteinach von der B 33 abfahrende Verkehr gefahrlos auf die L 103 abbiegen kann. Somit soll außerdem ein Rückstau auf die B 33 im Bereich dieser Abfahrt vermieden werden. Wer von Steinach und Welschensteinach in Richtung Villingen-Schwenningen bzw. Haslach möchte, muss ab Steinach über die B 33 fahren. Zwischen 24. und 30. August könne man von Steinach zudem noch über die K5358 bis zum Strickerfeld/Weiherdamm (Zufahrt bei Haser Metallbau) zufahren. Ab Montag 31. August sei die Zufahrt von Steinach über die Haslacher Straße (K 5358) nur noch bis zu „Maier & Kaufmann“ möglich. Die Ampelanlage am Knoten Schleifmattstraße (bei Moschee) in Haslach wird erneut abgeschaltet. Fußgänger und Radfahrer werden gebeten, die Bahnunterführung beim Bahnhof zu benutzen. Außerdem wird für die Fußgänger zur sicheren Querung der Fahrbahn im Bereich der Umleitungsstrecken in Schnellingen Höhe Einmündung Mühlbachweg, in Fischerbach Höhe Einmündung Kirchweg sowie bei „Maier & Kaufmann“ in Höhe der vorhandenen Querungshilfe, Fußgängerampeln aufgestellt.

    Im Anschluss an diese beiden Teilabschnitte wird voraussichtlich ab Montag, 7. September, die südliche Fahrbahnhälfte zwischen Kinzigbrücke und Zufahrt Strickerfeld bzw. Weiherdamm saniert. Hierzu muss die Einmündung der Haslacher Straße (K 5358) in Richtung Steinach (oberhalb Maier & Kaufmann) eine Woche voll gesperrt werden. Die Verkehrsteilnehmer können dann aber wieder in beiden Fahrtrichtungen die B 33 nutzen. Um die Behinderung für den Schüler- und Busverkehr so gering wie möglich zu halten, werden die Arbeiten zwischen Kinzigbrücke und Schleifmattstraße bzw. Bahnunterführung während der Sommerferien durchgeführt. Im Anschluss gehen die Arbeiten zwischen Blockhaus und Seilerstraße weiter.

    Das RP bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer für die Verkehrsbehinderungen um Verständnis.

     

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  • Abteilung 4
    11.08.2020
    B 317 bei Feldberg für zwei Wochen nur einspurig befahrbar
    Regierungspräsidium saniert Stützwände // Verkehr wird per Ampel an Baustelle vorbeigeführt

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, müssen an der B 317 am Feldberg zwischen der Passhöhe beim Caritas-Haus und oberhalb des Ortsteils Bärental (Gemeinde Feldberg, Breisgau-Hochschwarzwald) Stützmauern saniert werden. Insbesondere seien Ausbruchstellen an den Granitmauersteinen auszubessern. An der Bundesstraße steht deshalb in der Zeit von Montag, 17. August, bis Ende August nur eine Fahrspur zur Verfügung. Der Verkehr wird per Ampel an der Baustelle vorbeigeführt. Reparaturarbeiten von

     

  • Abteilung 4
    10.08.2020
    Anschlussstelle Gengenbach Nord (Ortenau) Dienstagvormittag (11. August) gesperrt
    Verkehr wird über Gengenbach-Mitte umgeleitet

    Auf der B 33 bei Gengenbach (Ortenau) muss am Dienstag, 11. August, wegen Arbeiten an den Leitplanken an der Anschlussstelle Gengenbach-Nord die Auffahrt zur B 33 in Richtung Offenburg von 9 bis 12 Uhr voll gesperrt werden. Der Verkehr wird über die Anschlussstelle Gengenbach Mitte umgeleitet.

     

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  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    10.08.2020
    Junior Ranger Sommertage des Biosphärengebiets am Feldberg
    Im Mittelpunkt steht dieses Jahr das Thema Bergwald

    Wie jedes Jahr bietet das Biosphärengebiet Schwarzwald auch in diesen Sommerferien eine Sommeraktion für Kinder im Alter zwischen sieben und 13 Jahren an. Die Junior Ranger Sommertage finden vom 25. bis zum 28. August in der Nähe des Feldbergs statt. Aufgrund der Corona-Pandemie kann die Aktion diesmal nicht als Camp stattfinden. Stattdessen gibt es vier Tage spannende Erlebnisse rund um das Thema Bergwald. Teilnehmen können neben den Junior Rangern des Biosphärengebiets auch weitere interessierte Kinder. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, stehen aber nur noch wenige Plätze zur Verfügung. Die Teilnahme ist kostenlos.

    Während der Junior-Ranger-Sommertage erhalten Kinder die Möglichkeit, sich aktiv für den Natur- und Biotopschutz, die Natur- und Kulturlandschaft und die Tierwelt des Biosphärengebiets einzusetzen. Auf dem Programm stehen ein Landschaftspflegeeinsatz in Menzenschwand, Spurenlesen, Basteln, Spiele rund um das Thema Bergwald sowie der Bau von Fledermausdetektoren und eine Nachtwanderung mit Teleskop.

    Bei Interesse an einer Teilnahme oder an weiteren Informationen wenden Sie sich bitte an Bernadette Ulsamer (Bernadette.Ulsamer@rpf.bwl.de).



    Foto: Die Junior Ranger beim Sommercamp 2019 in Aktion. Copyright: Clemens Emmler. 

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    07.08.2020
    Ferienfreizeit für Zahoransky AG in Kooperation mit dem Biosphärengebiet Schwarzwald gestartet
    Teilnehmende Kinder erhalten eine Biosphären-Vesperbox mit gesunden und regional erzeugten Lebensmitteln

    Bei der diesjährigen Biosphären-Erlebniswoche, einer Ferienfreizeit für Kinder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Zahoransky AG, haben die teilnehmenden Kinder in Todtnau-Geschwend eine spannende Zeit in der Natur erlebt. Wie bei der ersten Ferienfreizeit im vergangenen Jahr, erhielten die Mädchen und Jungen im Alter von fünf bis dreizehn Jahre wieder Vesperboxen, gefüllt mit Lebensmitteln von Anbietern aus der Region. 

    Biosphären-Geschäftsführer Walter Kemkes: „Der Schutz unserer Natur ist so wichtig wie nie. Während unserer Biosphären-Erlebniswoche ermöglichen wir Kindern aus der Region einen Einblick in das Wissen und Handeln der Menschen, die diese Kultur- und Naturlandschaft geprägt haben.“ Ulrich Zahoransky, Vorstand des Traditionsunternehmens, ergänzt: „Wir haben immer schon großen Wert auf verantwortungsvolles Wirtschaften gelegt. Im Austausch mit dem Biosphärengebiet möchten wir den Wert der Nachhaltigkeit auch der jüngeren Generation weitergeben.“ Damit die Aktion auch in der Corona-Zeit stattfinden kann, wurde im Vorfeld ein Hygiene-Konzept erstellt.

    Im nunmehr zweiten Jahr organisiert die Geschäftsstelle des Biosphärengebiets gemeinsam mit einem Bildungsanbieter, der „TEN Academy“ aus Freiburg, die Kinderferienfreizeit für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zahoransky AG. Am ersten Termin in der ersten Ferienwoche nahmen 22 Kinder teil. Zum zweiten Termin in der letzten Ferienwoche im September gibt es bislang 16 Anmeldungen. Betreut werden die Kinder von den beiden Biosphären-Rangern Sebastian Wagner und Florian Schmidt sowie von pädagogischen Fachkräften der TEN Academy.

    Bei dem Angebot der Biosphären-Ranger Sebastian Wagner und Florian Schmidt stand die Besiedlungsgeschichte des Schwarzwalds und die nachhaltige Nutzung von Energiequellen im Mittelpunkt. Im Rahmen von kleinen Workshops konnten die Kinder zwischen den Themen „Köhlerei“, „Holzschneflerei“ und „Wasserkraft“ wählen. Beispielsweise wurde dabei von den Kindern ein eigener kleiner Kohlenmeiler im Miniformat errichtet, an dem der Verkohlungsprozess anschaulich nachvollzogen werden konnte. Am selbstgebauten Modell eines Wassermühlrades konnten die Kinder etwas über die Kraft des Wassers und über nachhaltige Energieerzeugung lernen.

    Mit dieser gemeinsamen Aktion möchten das Biosphärengebiet und die Zahoransky AG die begonnene Kooperation ausweiten und vertiefen. Beispielsweise gab es neben der Ferienfreizeit 2019 im vergangenen Jahr erlebnispädagogische Teambuilding-Events für Auszubildende zum Thema nachhaltiges Ressourcenmanagement. 

    Was ist drin in der Biosphären-Vesperbox?


     

    Ein Bauernbrot, ein Biokäsestick und eine Mini-Vesperwurst vom Hinterwälder Rind, eine Karotte und ein Saisonkalender - alles von regionalen Anbietern. Mit diesem Projekt wollen die Partner einen Beitrag zur gesunden und natürlichen Ernährung der Kinder leisten und diese für das Thema sensibilisieren.

    Foto: Die Biosphären-Ranger Sebastian Wagner und Florian Schmidt erkunden gemeinsam mit den teilnehmenden Kindern der Ferienfreizeit die Natur. Foto: Biosphärengebiet Schwarzwald.

     

  • Abteilung 4
    06.08.2020
    Letzter Bauabschnitt bei der Neugestaltung der Anschlussstelle Müllheim-Neuenburg (A 5) beginnt
    Ab Montag, 10. August, sind die drei neuen Kreisverkehre in östlicher Richtung befahrbar/ Autobahnbrücke in Richtung Müllheim dann nur einspurig befahrbar

    Bei der Neugestaltung der Autobahnanschlussstelle Müllheim-Neuenburg (A 5) steht der letzte Bauabschnitt an. Ab Montag, 10. August bis voraussichtlich 18. September wird vor Ort an drei Stellen gleichzeitig gearbeitet, teilt das Regierungspräsidium (RP) Freiburg mit. So wird die Brücke über die Autobahn saniert. Der vierte Quadrant des Kreisverkehrs Wuhrloch sowie die Anschlüsse auf der Ostseite der Anschlussstelle werden fertig gestellt. Der Verkehr wird in dieser Zeit über provisorische Umfahrungen geführt. 

    Der auf der B 378 von Westen in Richtung Müllheim fahrende Verkehr kann ab Montag bereits über die drei neuen Kreisverkehre fahren. Auch der Kronenrain in Richtung Innenstadt ist dann wieder frei.  

    Indes wird die Autobahnbrücke ab Montag nur noch einspurig in Richtung Müllheim (B 378) befahrbar sein. Für den von der Innenstadt in Richtung Kreisel Wuhrloch fahrenden Verkehr bleibt der Kronenrain weiterhin gesperrt. Die Umleitung führt über die Breisacher Straße. 

    Der auf der B 378 von Müllheim kommende Verkehr wird an der Einmündung B 378/ L 134 ausgeleitet und über die Westtangente in Richtung Anschlussstelle geführt. Der Verkehr in Richtung Frankreich und auf die A 5 in Richtung Basel wird aufgrund der gesperrten Autobahnbrücke über die fertiggestellte Vogesenstraße/ Mülhauser Straße geführt. 

    Der provisorische Kreisel am Knotenpunkt Westtangente/ Am Wuhrloch bleibt bestehen.  

    Die Anschlussstelle Müllheim-Neuenburg wird im Vorfeld der Landesgartenschau 2022 in Neuenburg am Rhein grundlegend umgestaltet. Sowohl auf der West- als auch auf der Ostseite der Anschlussstelle wie auch am benachbarten Knotenpunkt Wuhrloch werden Kreisverkehre eingerichtet. Den Großteil der Kosten des Umbaus in Höhe von rund 4,6 Millionen Euro trägt der Bund. Die Stadt steuert 700.000 Euro bei.

     

  • Abteilung 9
    06.08.2020
    Landesamt lehnt Antrag der Deutschen Erdwärme GmbH auf Erlaubnis zur Aufsuchung von Erdwärme im Raum Heidelberg-Mannheim-Schwetzingen ab
    Gemeinsamer Antrag der EnBW AG und der MVV Energie AG zur Erdwärmegewinnung hat Vorrang/ Entscheidung noch nicht rechtswirksam

    Das Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) im Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat am heutigen Donnerstag den Antrag der Deutsche Erdwärme GmbH (Grünwald) auf bergbauliche Erlaubnis zur Aufsuchung von Erdwärme im Feld „Kurpfalz“ abgelehnt. Das Unternehmen wollte in den kommenden fünf Jahren im Raum Heidelberg-Mannheim-Schwetzingen an mehreren Standorten Tiefengeothermie für die Erzeugung von Strom und Wärme erschließen. Wie das RP mitteilt, war auch die Untersuchung der derzeit ungenutzten Geothermiebohrung in Brühl auf ihre Eignung zur Einrichtung eines Geothermiekraftwerks an diesem Standort geplant. 

    Mit der Ablehnung des Antrags der Deutschen Erdwärme GmbH hat das LGRB dem gemeinsamen Antrag der EnBW AG (Karlsruhe) und der MVV Energie AG (Mannheim) Vorrang eingeräumt. Diese hatten in Konkurrenz zur Deutschen Erdwärme GmbH einen Antrag auf Erlaubnis zur Aufsuchung von Erdwärme im Feld „Hardt“ eingereicht. Die Antragsfelder überdecken sich in wesentlichen Teilen. Die EnBW und die MVV Energie AG wollen die Geothermiebohrung in Brühl ebenfalls auf ihre Eignung hin untersuchen. Wie das RP mitteilt, seien dafür noch die offenen rechtlichen Rahmenbedingungen zu klären. Die Entscheidung sei noch nicht rechtswirksam. Die Deutsche Erdwärme GmbH habe einen Monat Zeit, um dagegen zu klagen. 

    Grundlage der Entscheidung sei eine vergleichende Bewertung der von den Antragstellern vorgelegten Arbeitsprogramme zur Erkundung des Untergrundes auf das geothermische Nutzungspotenzial und dessen Erschließung. In die Bewertung einbezogen wurden auch die nachhaltige Finanzierung der Arbeitsprogramme sowie die einschlägige Erfahrung der Antragsteller in der Erforschung und Entwicklung tiefengeothermischer Projekte.  

    Sobald die Ablehnung rechtswirksam sei, werde das LGRB das Verfahren zur Erteilung der bergrechtlichen Erlaubnis „Hardt“ an die Projektpartner EnBW / MVV aufnehmen. An dem Verfahren werden die Fachbehörden und Kommunen als Träger öffentlicher Belange beteiligt. Mit einer Entscheidung sei frühestens zum Jahresende zu rechnen.

     

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    06.08.2020
    Biosphärengebiet Schwarzwald lädt zur Exkursion ins „Obstparadies“ nach Staufen ein
    Veranstaltung am Freitag, 11. September, mit Eleonora Zickenheiner / Anmeldung erforderlich

    Zu einer Exkursion in das „Obstparadies“ Staufen von Johannes Geng lädt das Biosphärengebiet Schwarzwald in Zusammenarbeit mit der Obstexpertin Eleonore Zickenheiner am Freitag, 11. September, ein. Die Exkursion ist Teil des vom Biosphärengebiet unterstützten Projektes „Öpfelgärtli“. Wegen der geltenden Hygiene-Bestimmungen ist eine Anmeldung bis zum 4. September erforderlich. 

    In ihrem Projekt „Öpfelgärtli“ untersucht Eleonore Zickenheiner rund 150 regionale Sorten und wird bei diesem Termin über ihre Arbeit berichten. Bei dem Besuch im „Obstparadies“ können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Bild von den Anbaumethoden und der Vielfalt von Obstpflanzen machen, die im Biosphärengebiet angebaut werden können. Das „Obstparadies“ ist Mitglied im „Netzwerk Demonstrationsbetriebe ökologischer Landbau“ und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet: 2014 gab es den Landesnaturschutzpreis; 2018 die Eduard-Lucas-Medaille für besondere Bemühungen um Sortenvielfalt und 2019 war es Bundessieger Ökologischer Landbau. 

    Der Besuch soll Anregungen geben, wie auch im Biosphärengebiet unter dem Motto „Mehr als Obst“ die vermehrte Kultivierung der Obstpflanzen zum Beispiel  auch im Einklang mit Sonderbiotopen wie Totholz, Steinmauern und vielem mehr und damit als Beitrag zur Erhaltung alter fast vergessener Obstarten gelingen kann. Im heranwachsenden Hochstammwald gibt es mehr als 400 verschiedene alte Apfel- und Birnensorten zu besichtigen. 

    Bis 1950 gab es im deutschsprachigen Raum über 4500 Apfelsorten, von denen viele heute keine große Rolle mehr spielen. Damit verschwinden viele Eigenschaften der bewährten alten Sorten. Es gibt heimische Sorten, die ohne chemische Pflanzenschutzmittel gute Erträge erzielen - auch und besonders im eigenen Garten. Das ist gut für die Umwelt und auch für die Menschen. Durch ihre speziellen Inhaltsstoffe sind viele historische Sorten besonders gesund und somit auch für Allergiker oder Diabetiker geeignet. Dabei sind die Eigenschaften alter Apfelsorten auch heute von hohem gesundheitlichen Interesse.  

    Treffpunkt für die drei- bis vierstündige Tour ist am Freitag, 11. September, um 16 Uhr beim Hofladen des „Obstparadieses“ in Staufen (Im Gaisgraben 17, Gewerbegebiet Gaisgraben). Die Teilnahme ist auf 25 Personen beschränkt. Eine Anmeldung bis zum 4. September per E-Mail an biosphaerengebiet-schwarzwald@rpf.bwl.de ist erforderlich. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, an festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung zu denken und keine Hunde mitzubringen. Eine Teilnahmegebühr wird nicht festgesetzt, sondern erfolgt vor Ort auf freiwilliger Basis. Es gelten Abstands- und Hygieneregeln inklusive teilweise Bedeckung von Mund und Nase, eine Einwilligung zur Weitergabe persönlicher Kontaktdaten zwecks etwaiger Nachverfolgung wird ebenfalls vorausgesetzt. 

     

  • Abteilung 4
    06.08.2020
    Verkehr auf der B 3 bei Buggingen kann ab Freitag wieder rollen
    Bauarbeiten drei Wochen früher abgeschlossen als geplant

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, wird die B 3 bei Buggingen am Freitag, 7. August, um die Mittagszeit wieder für den Verkehr freigegeben. Damit konnten der Bau des neuen Kreisverkehrs am Breitenweg und die Fahrbahnsanierung rund drei Wochen früher abgeschlossen werden als ursprünglich geplant. Auch der Radweg ist wieder befahrbar. 

    Durch die Vollsperrung der Bundesstraße sei erheblich Bauzeit eingespart worden, heißt es aus dem RP. Diese Maßnahme habe einen ungehinderten Bauablauf ermöglicht.

     

  • Abteilung 4
    05.08.2020
    Erster Bauabschnitt beim dreispurigen Ausbau der B 33 bei Gengenbach (Ortenau) vor dem Abschluss
    Regierungspräsidium gibt Ausblick auf die weiteren Bauabschnitte

    In der kommenden Woche werden die Arbeiten für den dreispurigen Ausbau der B 33 zwischen Gengenbach-Nord und Gengenbach-Mitte abgeschlossen. Dies hat das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitgeteilt. Der genaue Zeitpunkt sei bislang noch nicht absehbar. Abgeschlossen seien dann auch die Beschilderung und die Einrichtung der Leitplanken. 

    Das RP weist darauf hin, dass die Versorgungsträger in der zweiten Jahreshälfte ihre Vorarbeiten im nächsten Bauabschnitt zwischen Gengenbach-Mitte und -Süd durchführen. Parallel dazu werde das RP die Brücken im Bereich Gengenbach Süd (Strohbacher Kreuz) sanieren. Weiter sei geplant, Ende des Jahres die Ausbauarbeiten zwischen Gegenbach-Mitte und -Süd EU-weit auszuschreiben. Diese Arbeiten sollen voraussichtlich im Frühjahr 2021 beginnen und ca. ein Jahr dauern.

     

  • Abteilung 5
    04.08.2020
    Zur Verlegung der Blauwasser lässt das Regierungspräsidium zwischen Burkheim und Jechtingen (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) Bodenproben nehmen

    Bevor der Bau des Hochwasserrückhalteraums Breisach/Burkheim beginnt, bereitet das Regierungspräsidium (RP) Freiburg die Verlegung der Blauwasser in ihr ehemaliges Bachbett vor. Wie das RP mitteilt, finden dazu Mitte August Bodenuntersuchungen im ehemaligen, verlandeten Blauwasserbett am Westrand des Kaiserstuhls statt.  

    Ab dem 11. August werden dazu entlang der Sponeckstraße zwischen Burkheim und Jechtingen punktuell eintägige Sondierungsbohrungen zur Probeentnahme durchgeführt. Nach der Untersuchung der Bodenproben wird das ehemalige Bachbett im Herbst freigeräumt. Es folgt die Kampfmittelsondierung, bevor der Erdaushub beginnen kann.  

    Die Verlegung der Blauwasser ist eine Maßnahme im Rahmen des Baus des Hochwasserrückhalteraums Breisach/ Burkheim, für den das Landratsamt Breigau-Hochschwarzwald am 26. Mail den Planfeststellungsbeschluss erließ. Wie das RP mitteilt, werde durch die Wiederherstellung des alten Blauwasserbetts zusätzliches Rückhaltevolumen für Hochwasser geschaffen. Das Rückhaltevolumen der Blauwasser, das durch den von der Stadt Vogtsburg geplanten Neubau des Sportplatzes des SV Burkheim an der L 104 verloren gehe, werde damit ausgeglichen. 

    Das Integrierte Rheinprogramm (IRP) ist ein Konzept des Landes Baden-Württemberg, das auf ehemaligen Überflutungsflächen zwischen Basel und Mannheim insgesamt 13 Hochwasserrückhalteräume umfasst. Mit dem Bau des Hochwasserrückhalteraumes Breisach/Burkheim können nach Fertigstellung bis zu 6,5 Millionen Kubikmeter Hochwasser zurückgehalten werden und so zum Hochwasserschutz für die Rheinunterlieger beitragen.

  • Abteilung 4
    03.08.2020
    „Der Stadttunnel kommt“: Regierungspräsidentin Schäfer und Oberbürgermeister Horn berichten über Planungsstand und weiteres Vorgehen
    Kontinuität beim Übergang zur Autobahn GmbH zum 1. Januar
     Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer mit Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn

    Die Planung des Stadttunnels Freiburg geht voran: Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Oberbürgermeister Martin Horn haben bei einem Pressegespräch am Montag den Planungsstand und das weitere Vorgehen bei dem gemeinsamen Infrastrukturprojekt vorgestellt. Christine Baur-Fewson, Leiterin der Niederlassung Südwest der Autobahn GmbH, versicherte, dass Planung und Bürgerbeteiligung kontinuierlich fortgeführt werden, wenn die Verantwortung für das Vorhaben zum 1. Januar 2021 an den Bund übergeht. Auch für die Autobahngesellschaft habe der Stadttunnel hohe Priorität.  

    „Der Stadttunnel kommt und wir werden ihn auch dringend brauchen“, betonte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. Einzelnen Stimmen aus der Stadt, die während der vergangenen Corona-Wochen Zweifel an der Sinnhaftigkeit des Projekts säten, erteilte sie eine klare Absage: „Zumal der Schwerlastverkehr in den kommenden Jahrzehnten nicht zurückgehen wird, ist der Tunnel die einzige Möglichkeit, um den Menschen in der Stadt Ruhe und insgesamt mehr Lebensqualität zu verschaffen. Diese Chance lassen wir uns nicht entgehen, zumal der Bund die Finanzierung des Projekts übernimmt.“ 

    Die Planung sei höchst anspruchsvoll, so Schäfer, da der Tunnel mitten in der Stadt „am offenen Herzen“ gebaut werde. Aktuelle Schwerpunkte der Planer seien die Planung des Verkehrs während der Baustellenzeit sowie der Einrichtungen, die für den Ablauf der Baustellen unabdingbar sind wie zum Beispiel Baucontainer und Zwischenlager. Zudem laufe die Planung der Versorgungsleitungen, die im Zuge des Tunnelbaus umgelegt werden müssen.  

    „Ich bin davon überzeugt, dass der Stadttunnel ein zentrales Infrastrukturprojekt mit sehr großem Potenzial für die kommenden Jahrzehnte ist. Die Neugestaltung der öffentlichen Räume entlang der Dreisam ist eine bedeutsame Chance für die künftige Stadtentwicklung“, sagte Oberbürgermeister Martin Horn. 

    Christine Baur-Fewson von der Autobahn-Gesellschaft kündigte an, dass der Stadttunnel auch zukünftig in Freiburg geplant werde. Mit Gerald Schmidt stellte sie den neuen Leiter der Freiburger Niederlassung vor. Kai Steinborn, der das Projekt am RP leitet, werde zum 1. Januar zur Autobahn-Gesellschaft wechseln und seine Aufgaben dort fortführen: „Für personelle Kontinuität ist also gesorgt. Ich gehe fest davon aus, dass der Übergang reibungslos verlaufen wird“, so Baur-Fewson. Sie betonte, dass auch die Bürgerbeteiligung in den bewährten Strukturen fortgesetzt werde.  

    Zur Oberflächenplanung äußerte sich Baubürgermeister Martin Haag: „Der Stadttunnel entlastet nicht nur die Anwohner der B 31, er verbessert auch die Situation der Fußgänger und Radfahrenden. Er wird das Gesicht Freiburgs deutlich verändern: Die Stadt rückt näher an die Dreisam ran und bietet den Bürgerinnen und Bürgern somit ganz neue Freiräume.“ 

    Regierungsvizepräsident Klemens Ficht informierte über die Beteiligung der Öffentlichkeit an der Planung des Großprojekts in der Corona-Zeit. „Mit der Begleitgruppe auf Ebene des Gemeinderats und der Bürgervereine haben wir einen exzellenten Sparringspartner, wenn es darum geht, die Bürgerbeteiligung immer wieder neu zu denken und zu justieren. Dies war gerade in den vergangenen Wochen sehr wertvoll.“ Für den Herbst sei eine Arbeitsgruppe zur Oberflächenplanung geplant. Diese beinhalte unter anderem Stadtspaziergänge in Corona-konformen Kleingruppen. 

    Information zum Stadttunnel Freiburg

    Auf einem rund zwei Kilometer langen Abschnitt zwischen Kronenbrücke und Schützenalleetunnel soll die B 31 (dann als A 860) unter die Erde verlegt werden. Für die Planung und den Bau des Tunnels ist das Regierungspräsidium zuständig. Zum 1. Januar 2021 geht die Verantwortung an die neue Autobahn GmbH des Bundes über. Die Stadt ist zuständig für die Gestaltung der Oberfläche. Die Kosten des Großprojekts in Höhe von nach aktueller Schätzung 325 Millionen Euro trägt der Bund.

  • Abteilung 4
    31.07.2020
    Hochrheinautobahn A98: Regierungspräsidentin Schäfer informiert politische Begleitgruppe über aktuellen Stand und Fortgang der Planungen des Abschnitts 5
    Abschnitt 4 mit Herrschaftsbucktunnel wird voraussichtlich im September 2021 freigegeben

    In einer virtuellen Konferenz hat Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer am Donnerstagabend den Mitgliedern der politischen Begleitgruppe der Hochrheinautobahn A 98 den aktuellen Planungsstand vorgestellt. Gegenstand der Sitzung, an der Abgeordnete aus Bund und Land, die obersten Vertretungen der betroffenen Kreise und Kommunen sowie Bürgerinitiativen teilnahmen, waren die jüngsten Erkenntnisse aus dem Erörterungstermin zum Abschnitt 5 und die aus der Region geforderte Überdeckelung im Bereich Karsau-Minseln. 

    Zunächst berichtete Regierungspräsidentin Schäfer, dass der Abschnitt 4 mit dem Herrschaftsbucktunnel als Herzstück voraussichtlich im September 2021 für den Verkehr freigegeben werden könne. Die noch ausstehende Einrichtung der Tunnelbetriebstechnik sei in den vergangenen Wochen vergeben worden. Sie soll bis Juli 2021 eingebaut sein, sodass im August 2021 der Probebetrieb starten kann. 

    Zum Abschnitt 5 zwischen Karsau und Schwörstadt erläuterte Regierungspräsidentin Schäfer, dass das Regierungspräsidium aktuell dabei sei, die der Planung zugrundeliegende Verkehrsprognose zu aktualisieren. Impuls hierfür sei die von Bund, Land und RP gemeinsam mit der Schweiz in Auftrag gegebene Hochrheinstudie, die noch im Herbst 2020 vorgestellt werden soll. Auf Grundlage der Ergebnisse der aktualisierten Verkehrszahlen werde das Regierungspräsidium prüfen, inwieweit eine Anpassung der aktuellen Planungsunterlagen vorzunehmen sei. Gegebenenfalls könnten sich daraus auch neue Erkenntnisse für die von der Region geforderte Überdeckelung ergeben. Das RP werde die Begleitgruppe und die Öffentlichkeit informieren, sobald die Ergebnisse der Verkehrsuntersuchung vorliegen. 

    Schäfer betonte an, dass das RP an dem Projekt bis zur Übergabe an die Autobahngesellschaft zum 1. Januar 2021 intensiv weiterarbeiten werde. Die Hausaufgaben aus dem Erörterungstermin im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens im April 2019 seien erledigt worden: Die Planung sei mit den Zielen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie vereinbar. Die Suche und Festlegung geeigneter Ausgleichsmaßnahmen sei weiter konkretisiert worden.

  • Abteilung 4
    31.07.2020
    Regierungspräsidium saniert B 34 zwischen Ortsausgang Espasingen und Einmündung der K 6101 (Kreis Konstanz)
    Bundesstraße vom 10. August bis Ende August gesperrt/ Verkehr wird weiträumig umgeleitet

    Von Montag, 10. August bis voraussichtlich Ende August wird der Fahrbahnbelag der B 34 zwischen Ortsausgang Espasingen und Einmündung der K 6101 (Stockach, Kreis Konstanz) saniert. Wie das Regierungspräsidium (RP) Freiburg mitteilt, wird die Bundesstraße in dieser Zeit voll gesperrt.  

    Der Verkehr wird während der Bauzeit weiträumig über die B 313 und die B 31 durch Stockach umgeleitet. Im Bereich der Einmündung der K 6101 wird zudem eine provisorische Ampel aufgestellt. Zudem stellt das RP auf der A 98 an den Ausfahrten Stockach-Ost und -West Hinweisschilder auf.

     

  • Abteilung 5
    31.07.2020
    Managementplan für das FFH-Gebiet „Schwarzwald-Westrand bei Achern“ ist fertig gestellt

    Naturnahe, mit Silikat-Schutthalden durchsetzte Eichenmischwälder, ein Netzwerk aus Bächen und Flüssen sowie artenreiche Grünlandbestände – dies sind die kennzeichnenden Landschaftselemente des Flora-Fauna-Habitat-(FFH)Gebietes „Schwarzwald-Westrand bei Achern“ in den Landkreisen Ortenau und Rastatt. Sie bieten einer Vielzahl von stark bedrohten Arten wie dem Steinkrebs oder dem Hellen Wiesenknopfameisenbläuling (eine Schmetterlingsart, deren Raupen sich als „Untermieter“ von Ameisen aufziehen lassen) ein Refugium. Der jetzt vom Regierungspräsidium Freiburg fertiggestellte und veröffentlichte Managementplan für das FFH-Gebiet zeigt, wo sich welche Lebensraumtypen und Arten finden und macht Vorschläge, wie diese erhalten und entwickelt werden können. 

    Das knapp 700 Hektar große Gebiet ist eines von 212 FFH-Gebieten, die in Baden-Württemberg zum europäischen Schutzgebiets-Netzwerk Natura 2000 gehören. Für jedes einzelne erarbeiten die zuständigen Regierungspräsidien in Abstimmung mit Landnutzern, Verbänden und Behörden einen eigenen Managementplan. Nach dessen Fertigstellung sind die Landratsämter, Städte und Gemeinden sowie Eigentümer und Bewirtschafter aufgerufen, sich vor Ort für die Umsetzung dieser Pläne einzusetzen und sich daran zu beteiligen. Hierbei helfen die verschiedenen Maßnahmenvorschläge des Plans. 

    Im FFH-Gebiet „Schwarzwald-Westrand bei Achern“ gilt es zum Beispiel, den Lebensraum des Hellen Ameisenbläulings zu erhalten. Diese Schmetterlingsart fühlt sich wohl in feuchten Wiesen, in denen der seltene Wiesenknopf vorkommt – ihre wichtigste Nahrungspflanze. Der Managementplan empfiehlt, diese Flächen während der Flugzeit der Falter zwischen Juni und August nicht zu mähen und nur spärlich alle zwei Jahre zu düngen. Nur so kann sichergestellt werden, dass der an eher nährstoffarme Bedingungen angepasste Wiesenknopf nicht durch Pflanzenarten verdrängt wird, die viele Nährstoffe benötigen. 

    Ein Link zum Managementplan ist ab Montag, 3. August, auf der Internetseite des RP unter „Aktuelles“ zu finden: www.rp-freiburg.de

    Zudem liegt der Plan bei der unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes Ortenaukreis sowie dem Landschaftserhaltungsverband Ortenaukreis und dem Regierungspräsidium Freiburg, Referat 56, aus. Eine Einsicht ist nach vorheriger Terminabsprache möglich.

     

  • Abteilung 4
    29.07.2020
    Sanierung des zweiten Abschnitts der L 134 zwischen Neuenburg am Rhein und Steinenstadt beginnt
    Sanierte Teilstrecke ab Samstag, 1. August, wieder frei befahrbar / Umleitung weiterhin über B 3 und B 378

    Halbzeit bei der Sanierung der L 134 zwischen Neuenburg am Rhein und Steinenstadt: Die Bauarbeiten am ersten Bauabschnitt zwischen der Abzweigung nach Schliengen (Gärtnerweg) und dem Steinweg in Steinenstadt werden planmäßig am Samstag, 1. August, beendet. Dann wird dieser Straßenabschnitt wieder für den Verkehr freigegeben. Gleichzeitig beginnen die Arbeiten am Streckenabschnitt zwischen Kreuzung Saarengrünstraße und Basler Straße. Dieser Abschnitt muss wegen der Bauarbeiten bis Ende August gesperrt werden, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg (RP). Der Verkehr zwischen Neuenburg am Rhein und Steinenstadt sei nur über die B 3 und die B 378 möglich. Von Bad Bellingen kommend könne Steinenstadt über die frisch sanierte Landesstraße angefahren werden. 

    Mit der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts könne die erneuerte Fahrbahn als Zufahrt nach Steinenstadt benutzt werden, so das RP. Das Halteverbot und die Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Hauptstraße in Steinenstadt werde aufgehoben. Auch die Mineralquelle, das Kieswerk und der Campingplatz können über die erneuerte L 134 angefahren werden. 

    Im zweiten Bauabschnitt wird die Fahrbahn auf einer Länge von 4,3 Kilometern saniert. Es werden drei Kilometer Leitplanken erneuert und der Parkplatz am Ortsausgang Neuenburg wird zurück gebaut.

    Insgesamt kostet die Sanierung der Landesstraße 2,3 Millionen Euro.

     

  • Abteilung 4
    29.07.2020
    B 31 im Höllental am Kreuzfelsen nachts kurzzeitig in beide Richtungen nur einspurig befahrbar
    Regierungspräsidium führt Erkundungsbohrungen für die Sanierung einer Stützmauer durch

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, muss eine Stützmauer am Parkplatz beim Kreuzfelsen an der B 31 im Höllental saniert werden. Dazu seien so genannte horizontale Erkundungsbohrungen notwendig. Für diese Bohrungen müsse der Parkplatz von Dienstag, 4. August bis Donnerstag, 6. August gesperrt werden. In der Nacht vom Mittwoch, 5. August auf Donnerstag, 6. August, müsse zusätzlich die bergab führende Spur gesperrt werden. Der Verkehr werde temporär über den Überholstreifen geführt, heißt es aus dem RP.

     

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    29.07.2020
    Zwei neue Betriebe für das Partnernetzwerk im Biosphärengebiet Schwarzwald
    Besucherbergwerk Finstergrund und Wiesentäler Textilmuseum offiziell aufgenommen

    Der stellvertretende Geschäftsführer des Biosphärengebiets Schwarzwald, Christoph Huber, hat bei einem Termin im Wiesentäler Textilmuseum in Zell zwei neuen Partnern des Großschutzgebiets zu ihrer Aufnahme in das Netzwerk gratuliert. Neu dabei sind nun das Besucherbergwerk Finstergrund in Wieden sowie das Wiesentäler Textilmuseum. Damit gibt es inzwischen neun Partnerbetriebe im Schwarzwald.  

    Christoph Huber: „Wir freuen uns, dass immer mehr Betriebe Interesse zeigen, der Partnerinitiative beizutreten und so gemeinsam die Region nachhaltig weiter zu entwickeln. Unsere Partner sind Vorbilder für andere und werden vom Biosphärengebiet fachlich unterstützt und untereinander vernetzt. Für den Herbst haben wir bereits weitere Interessenten aus dem Bereich Bildung und Direktvermarktung.“ 

    Bislang sind fünf landwirtschaftliche Betriebe im Nebenerwerb mit einem Standbein im Tourismus und vier Museen in der Partnerinitiative vertreten. Die Bewerbungen werden durch einen unabhängigen Vergaberat nach festen Qualitätskriterien geprüft und zugelassen. Die beiden neuen Partner sind bereits vor einiger Zeit formell aufgenommen worden. Der offizielle Aufnahmetermin musste aufgrund der Corona-Bestimmungen verschoben werden.  

    Die Kriterien für die Auszeichnung als Partnerbetriebe des Biosphärengebiets unterliegen bundesweiten Standards des Dachverbands „Nationale Naturlandschaften“ Deutschland. Diese umfassen einen besonderen Qualitätsanspruch gegenüber dem Gast, eine regionale Identität sowie Nachhaltigkeit in der Betriebsführung. 

    Die beiden Partnerbetriebe, das Besucherbergwerk Finstergrund und das Wiesentäler Textilmuseum, haben bereits erfolgreich mit dem Biosphärengebiet zusammengearbeitet und wollen dies auch in Zukunft tun – sei es durch gemeinsame Veranstaltungen, Publikationen oder gegenseitige Unterstützung. „Wir haben während der Coronakrise innerhalb des Partnernetzwerks regelmäßig Infos ausgetauscht, Best-Practice-Beispiele besprochen und vorhandenes Wissen geteilt. Es ist in einer solchen Phase extrem hilfreich, solide Partner an seiner Seite zu haben und festzustellen, dass man mit seinen Sorgen nicht allein ist“, erläutert Jan Faßbender vom Fachbereich für Regionalentwicklung. 

    Das Besucherbergwerk Finstergrund konnte an Pfingsten in die neue Saison starten, das Wiesentäler Textilmuseum öffnet zum Samstag, 1. August, wieder (Weitere Infos: www.wiesentaeler-textilmuseum.de). Beide Partner des Biosphärengebiets machen bereits am Eingang mit den Schildern darauf aufmerksam, dass sie nun zu diesem Biosphären-Netzwerk gehören. Wer Interesse am Partnernetzwerk des Biosphärengebiets Schwarzwald hat, kann sich an Jan Faßbender unter Telefon 07673/889402-4379 oder per E-Mail an jan-hendrik.fassbender@rpf.bwl.de wenden. 


     

  • Abteilung 4
    29.07.2020
    „Straßensanierung und Lärmschutz verbinden“
    Regierungspräsidentin Schäfer und Lärmschutzbeauftragter Marwein besuchen Südring-Baustelle in Offenburg
     Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat gemeinsam mit dem Lärmschutzbeauftragten des Landes, Thomas Marwein, die Baustelle am Südring in Offenburg besucht.

    Zum Schutz von Anwohnerinnen und Anwohnern vor Verkehrslärm macht es Sinn, die Sanierung von Straßen mit der Verbesserung des Lärmschutzes zu kombinieren. Dafür ist die Sanierung des Südrings in Offenburg (Ortenaukreis) ein geradezu exemplarisches Beispiel in Baden-Württemberg. Dies wurde deutlich beim Baustellenbesuch von Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Thomas Marwein, dem Lärmschutzbeauftragten der Landesregierung, am Mittwoch. Marwein besucht auf seiner Sommertour Vorzeigeprojekte zum Lärmschutz im Land und machte deshalb in Offenburg Station. Im Rahmen der Erneuerung der Südring-Brücken an der B 3 saniert das Regierungspräsidium Freiburg derzeit drei Lärmschutzwände. Zudem wird lärmarmer Asphalt eingebaut.  

    „Lärm macht krank. Deshalb ist es ein wichtiges Anliegen, im Zuge der Sanierung von Straßen auch den Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner vor Verkehrslärm zu verbessern“, erklärte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. Dabei könne die Straßenbauverwaltung nur aktiv werden, wenn gesetzliche Grenzwerte überschritten werden – dies sei am Südring in Offenburg der Fall: An der B 3 lägen die Werte nachts bis zu 6,6 Dezibel über dem Grenzwert, der für das angrenzende Wohngebiet 57 Dezibel betrage. Der Handlungsbedarf an dieser Stelle sei also groß. Dies sehe auch die Landesregierung so, die das Lärmschutzkonzept im Rahmen der Südring-Sanierung mitgetragen habe. 

    „Der Schutz vor Lärm muss bei Straßensanierungen bereits in der Planungsphase berücksichtigt werden“, so Thomas Marwein. „Dann entstehen solche Vorzeigeprojekte wie hier an der B 3, welche die Lärmbelastung für die Anwohnerinnen und Anwohner wesentlich reduzieren.“  

    Die Bauarbeiten am Südring in Offenburg laufen seit 2017 und sollen im Jahr 2022 abgeschlossen werden. Insgesamt investiert das Land hier rund 17 Millionen Euro für die Sanierung von fünf Brücken, drei Lärmschutzwänden und des Straßenbelags. 

  • Abteilung 4
    28.07.2020
    Anschlussstelle Gengenbach-Mitte in Richtung Biberach wird gesperrt
    Regierungspräsidium lässt Fundamente für Hinweisschilder einbauen

    Am Montag, 3. August, von ca. 8 Uhr bis 11 Uhr, muss die Auffahrt auf die B 33 an der Anschlussstelle Gegenbach Mitte in Richtung Biberach gesperrt werden. Der Verkehr kann über die Anschlussstellen Gegenbach-Nord und Gengenbach-Süd ausweichen. Die Sperrung sei unvermeidbar, um die Fundamente für die Hinweisschilder entlang der B 33 einzubauen, heißt es aus dem Regierungspräsidium.

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  • Abteilung 4
    28.07.2020
    Regierungspräsidium saniert Brücke am Ostportal des Reutherbergtunnels in Wolfach (Ortenaukreis)
    B 294 ab 17. August nur einspurig befahrbar // Verkehr wird per Ampel geregelt

    Nachdem 2016 die Brücke an der Westseite des Reutherbergtunnels saniert wurde, saniert das Regierungspräsidium Freiburg (RP) ab Montag, 17. August, die Brücke am Ostportal an der B 294 bei Wolfach (Ortenaukreis). Die defekte Fahrbahnübergangskonstruktion zwischen Kinzigbrücke und der Brücke über die Bahn werde durch eine lärmmindernde Konstruktion ersetzt, heißt es aus dem RP.   

    Wie das RP mitteilt, wird die Fahrbahn in zwei Abschnitten saniert, zunächst in Richtung Schiltach und danach in Richtung Hausach. Während der Bauarbeiten werde die Fahrbahn jeweils halbseitig gesperrt und der Verkehr per Ampel an der Baustelle vorbeigeleitet. Voraussichtlich Ende Oktober sollen die Arbeiten abgeschlossen werden.     

    Das RP weist darauf hin, dass die Baustellenampel mit der Tunnelsteuerung gekoppelt werde, sodass jederzeit der Verkehrsabfluss aus dem Tunnel gewährleistet sei. Damit die Wartezeiten so gering wie möglich ausfallen, werden für die je nach Tageszeit unterschiedlichen Verkehrsbelastungen Steuerungsprogramme für die Ampeln angewandt. Damit die Ortsdurchfahrt nicht zusätzlich belastet wird, werde keine Umleitung ausgeschildert.    

    Am Brückenpfeiler neben der Kinzig wird zudem ein Wartungssteg installiert. Für dessen Montage müsse der Wirtschaftsweg unter der Kinzigbrücke Ende November für mehrere Tage voll gesperrt werden.  

    Die Gesamtkosten liegen bei rund 265.000 Euro.

     

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  • Abteilung 5
    28.07.2020
    Enormes Besucheraufkommen im Naturschutzgebiet Taubergießen: Polizei und Regierungspräsidium Freiburg sensibilisieren bei gemeinsamer Kontrolle mit dem Boot für die Regeln im Naturschutzgebiet

    Das Besucheraufkommen im Naturschutzgebiet Taubergießen ist so hoch wie nie. Weil in den vergangenen Wochen auch die Verstöße gegen die Regeln im Naturschutzgebiet zugenommen haben, hat das Regierungspräsidium Freiburg (RP) am Sonntag gemeinsam mit der Polizei die beliebte Bootstrecke zwischen der Ruster Zuckerbrücke und der Gifizbrücke auf der Gemarkung Kappel-Grafenhausen (Ortenaukreis) mit dem Boot kontrolliert. Ziel der gemeinsamen Aktion war es, Verstöße, die sich trotz der Beschilderungen vor allem auf der Bootstrecke häufen und gegen die Regeln im Naturschutzgebiet Taubergießen verstoßen, zu ahnden und Besucherinnen und Besucher im direkten Kontakt auf dem Wasser für die Regeln im Naturschutzgebiet zu sensibilisieren. Die Aktion fand in Abstimmung mit den Unteren Naturschutzbehörden der Landratsämter statt, die für die Ahndung von Verstößen im Naturschutzgebiet zuständig sind.


     

    Wie das RP mitteilt, wurden bei der gemeinsamen Aktion mit dem Polizeiposten Rust nicht nur Verwarnungen ausgesprochen, sondern auch konkrete Verstöße zur Anzeige gebracht. „Häufig landen Besucherinnen und Besucher entlang der Bootstrecke an sensiblen Uferbereichen, picknicken, baden oder lassen ihre Hunde ins Wasser und ohne Leine laufen“, fasst Bettina Saier verschiedene Verstöße zusammen. Sie ist beim RP für das Naturschutzgebiet Taubergießen zuständig. Immer häufiger seien Besucher auch mit sogenannten Stand-Up-Paddles auf dem Wasser unterwegs, was im Naturschutzgebiet Taubergießen ebenfalls verboten ist.

    Das Naturschutzgebiet Taubergießen bietet vielen bedrohten Tier- und Pflanzenarten Lebensraum und Rückzugsmöglichkeiten, weshalb die Einhaltung von Regeln für den Erhalt der Artenvielfalt vor Ort unerlässlich ist. Auf die Verhaltensregeln im Naturschutzgebiet weisen unter anderem verschiedene Informationstafeln an Bootseinstiegsstellen und in der Nähe der Parkplätze hin. Nur wenn die Regeln von allen Besucherinnen und Besuchern eingehalten werden, sei ein naturverträgliches Miteinander möglich und das einzigartige Naturschutzgebiet könne erhalten bleiben, heißt es aus dem RP.


     

    Foto: Bei einer Kontrollaktion am Sonntag haben Polizei und Regierungspräsidium für die Regeln im Naturschutzgebiet sensibilisiert. (V.l.n.r.): Christian Asal (RP), Cosima Zeller (RP), Polizeikommissar Sebastian Blobel, Polizeioberkommissar Oliver Gremm und Christian Sexauer (RP). Foto: RP Freiburg

  • Abteilung 4
    27.07.2020
    „Ein Rückgrat für den Radverkehr im Breisgau“: Planung des Radschnellwegs „RS 6“ von Freiburg nach Waldkirch und Emmendingen nimmt Fahrt auf
    Regierungspräsidentin Schäfer und Oberbürgermeister Horn informieren über Planungsstand und weiteres Vorgehen/ Öffentlichkeitsbeteiligung startet im Spätherbst
     Die Planung für den Radschnellweg "RS6" geht voran

    Die Planung des Radschnellwegs „RS 6“ zwischen Freiburg, Denzlingen, Waldkirch und Emmendingen nimmt Fahrt auf. Im Spätherbst soll die Öffentlichkeitsbeteiligung für die Ypsilon-förmige Trasse starten. Am Montag informierten Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn im Rahmen einer Radtour über den Planungsstand des Großprojekts und das weitere Vorgehen. An der Veranstaltung in Gundelfingen nahmen auch zahleiche weitere Vertreter der Politik und der Verwaltung teil. 

    „Dieser Radschnellweg wird sich zum Rückgrat des regionalen Radverkehrsnetzes für Pendler und Freizeitradler im Breisgau entwickeln. Ich freue mich, dass die gesamte Region dieses wichtige Projekt unterstützt und vorantreibt. Wir leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz sowie zur Sicherheit und zur Gesundheit der Menschen“, sagte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. 

    Oberbürgermeister Martin Horn ergänzte: „Dieser Radschnellweg ist ein regionales Großprojekt mit Signalwirkung über Gemarkungsgrenzen hinweg. Die Maßnahme wird der Verkehrswende in der Region einen weiteren Schub geben. Die Dimension des RS 6 ist enorm: Allein der kleinere Freiburger Abschnitt wird eine Investition von grob geschätzt zehn Millionen Euro mit sich bringen.“ 

    Die eigenständige, durchgängige und breite Trasse des Radschnellwegs soll ein störungsfreies, sicheres Vorankommen ermöglichen und damit insbesondere Pendlern den Umstieg auf das umweltfreundliche Verkehrsmittel erleichtern. Einer Machbarkeitsstudie zufolge liegt das Verkehrspotenzial auf der Hauptachse im Raum Freiburg bei bis zu 12.000 Radfahrern am Tag – damit belegt der RS 6 einen Spitzenplatz im Land. 

    Die rund 21 Kilometer langen Teilstrecken von der Stadtgrenze Freiburgs bis nach Waldkirch und Emmendingen plant und baut das RP im Auftrag des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg. Die fünf Kilometer lange Etappe auf dem Stadtgebiet übernimmt die Stadt Freiburg. Um Flächen zu sparen, sollen möglichst viele bestehende Wege verwendet werden. Die Planungskosten der Teilstrecken des Landes liegen bei rund 1,4 Millionen Euro. Davon steuert das Bundesverkehrsministerium rund 1,1 Millionen Euro bei.  

    Wie die Planer des RP und der Stadt am Montag berichteten, sehe der Zeitplan des Gesamtprojekts den Baubeginn im Jahr 2027 vor. Bei einzelnen Teilstrecken könne es aber auch schneller gehen: Das RP sei bestrebt, Projektabschnitte zu bilden, damit deren Planung und Bau beschleunigt und vorgezogen werden können. Bis zum Bau soll nun eine Vorzugsvariante bestimmt und soweit ausgearbeitet werden, dass sie planfestgestellt werden kann. Danach erfolge die Ausführungsplanung als Grundlage für die Bauvorbereitung und den Bau.  

    Auch die Kommunen und die Bevölkerung werden in die Planung einbezogen. Eine erste öffentliche Veranstaltung wird voraussichtlich im Spätherbst stattfinden – vorausgesetzt die Entwicklung der Corona-Pandemie lässt dies zu. Das Beteiligungskonzept sieht außerdem Vor-Ort-Termine sowie eine Internetseite zu dem Projekt vor.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    26.07.2020
    Bernau erhält erste dezentrale Infostelle im Biosphärengebiet Schwarzwald
    Regierungspräsidentin Schäfer: „Gelungenes Beispiel für die enge Vernetzung mit den Gemeinden“/ Land unterstützt Einrichtung weiterer Infostellen
     Die erste dezentrale Infostelle im Biosphärengebiet Schwarzwald ist eingeweiht
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat am Sonntag gemeinsam mit Bernaus Bürgermeister Alexander Schönemann die erste dezentrale Infostelle im
    Biosphärengebiet Schwarzwald eröffnet. Die mit viel Holz gestaltete Anlaufstelle im Foyer des Bernauer Kurhauses bietet spannende Informationen zum
    Biosphärengebiet, zu den Aktivitäten und Beteiligungsmöglichkeiten in der UNESCO-Modellregion sowie einen Ausstellungsbereich mit regionalen
    Produkten aus Bernau. Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Die erste dezentrale Infostelle im Biosphärengebiet ist ein gelungenes Beispiel für unsere enge Vernetzung mit
    den Gemeinden. Sie vermittelt die Besonderheiten des UNESCO-Schutzgebiets sowohl digital als auch über klassische Medien. Zudem lässt sie der Gemeinde
    Bernau Raum für eigene Gestaltung und verbessert die vorhandene Infrastruktur.“ Die Hälfte der rund 60.000 Euro umfassenden Kosten der
    Infostelle habe das Land im Rahmen des Förderprogramms des Biosphärengebiets übernommen. Die andere Hälfte trage die Gemeinde. Eine
    gute Nachricht brachte die Regierungspräsidentin für andere Biosphären-Gemeinden mit: Aus Mitteln des Umweltministeriums könnten noch dieses Jahr
    Infomodule für bis zu fünf weitere dezentrale Infostellen finanziert werden. 

     
    „Unser Ziel ist es, mit der Infostelle sowohl Einheimischen als auch Feriengästen verständlich, greifbar und konkret Informationen zu Themen und Aktivitäten des
    Biosphärengebiets zu erschließen“, so die Regierungspräsidentin. Die Inhalte werden in Form einer eigens entwickelten App an einem Terminal, auf einer
    Karte und Schautafeln, mit Flyern und Broschüren sowie in einem eigenen Ausstellungsbereich mit Vitrinen für die Gemeinde sowie für Betriebe aus Bernau
    bereitgestellt. Bernaus Bürgermeister Alexander Schönemann und Innenarchitektin Claudia Kaiser erläuterten vor geladenen Gästen die
    kommunalen Inhalte und die Konzeption der dezentralen Infostelle. Anschließend wurde die Anlaufstelle im Foyer des Kurhauses in Bernau in
    Kleingruppen besichtigt. 

     
    Foto: Nach der Einweihung der ersten dezentralen Infostelle im Biosphärengebiet Schwarzwald in Bernau (hinten von links): Landrat Martin
    Kistler, Walter Kemkes (Geschäftsführer Biosphärengebiet), Bernaus Altbürgermeister Rolf Schmidt und Bernaus Bürgermeister Alexander
    Schönemann; (vorne von links): Innenarchitektin Claudia Kaiser und Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. Copyright: Biosphärengebiet Schwarzwald

  • Abteilung 4
    24.07.2020
    Baustelle an der A 5 bei Neuenburg am Rhein wird abgebaut
    Staus an der Autobahn erwartet // Unterführung an der Vogesenstraße in Neuenburg am Rhein drei Monate früher fertig als geplant

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, ist der Neubau der Unterführung Vogesenstraße in Neuenburg am Rhein unmittelbar vor dem Abschluss. Damit sei die Unterführung drei Monate früher fertig als geplant.   

    Ab Dienstag, 28. Juli, wird die Baustelle zurückgebaut. Deshalb wird die A 5 in Fahrtrichtung Karlsruhe bei Neuenburg am Rhein nur einspurig befahrbar sein. Anschließend werden Arbeiten im Mittelstreifen ausgeführt wie Montage Schutzplanken, Oberbodenarbeiten. Am Donnerstag, 6. August, werde dann auch die Baustelle in Fahrtrichtung Basel abgebaut. An diesem Tag werde die A 5 in Fahrtrichtung Basel nur einspurig befahrbar sein, heißt es aus dem RP. Wegen des Abbaus der Baustellen müsse an den beiden Tagen auf der A 5 mit Staus gerechnet werden.

     

  • 24.07.2020
    Neuer Radweg an der L 443 zwischen Mühlheim und Königsheim (Kreis Tuttlingen): Regierungspräsidium und Gemeinden unterzeichnen Kooperationsvereinbarung
    Regierungspräsidentin Schäfer: „Beitrag zur nachhaltigen Mobilität und zum Klimaschutz im ländlichen Raum“

    Damit Radfahrer auf der L 443 zwischen Mühlheim und Königsheim (Kreis Tuttlingen) künftig sicherer unterwegs sind, soll ein zehn Kilometer langer Radweg gebaut werden. Dazu hat das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mit den Gemeinden Mühlheim, Kolbingen, Renquishausen und Königsheim am Donnerstag eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen. Demnach wird das Land die Kosten des Radwegs in Höhe von 2,5 Millionen Euro tragen. Die Gemeinde Kolbingen übernimmt federführend die Planung und den Bau. Vom Land erhält sie zusätzlich acht Prozent der Kosten als Verwaltungspauschale. 

    „Ziel der Landesregierung ist es, Baden-Württemberg fußgänger- und fahrradfreundlicher zu gestalten. Der neue Radweg an der L 443 ist ein Beitrag zur nachhaltigen Mobilität und zum Klimaschutz im ländlichen Raum“, erklärte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. Sie bedankte sich bei den Gemeinden für den gemeinsamen Einsatz zum Ausbau des Radverkehrs. Für das RP unterzeichnete Bernd Murgul von der Abteilung Straßenwesen und Verkehr des RP die Kooperationsvereinbarung. „Dieser Vertrag ermöglicht uns eine effiziente Zusammenarbeit, auf die ich mich sehr freue“, sagte Murgul.  

    Notwendig sei der Bau des neuen Radwegs insbesondere, weil der Radverkehr auf dem Abschnitt der L 443 in den vergangenen Jahren zugenommen habe, heißt es aus dem RP. Dies gelte für den Anteil der radelnden Schülerinnen und Schüler sowie für den zunehmenden touristischen Radverkehr. Nach der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung, beginne nun die Planung. Wenn alles gut laufe, könne bereits im kommenden Jahr der erste Abschnitt des Radwegs gebaut werden. Eine besondere Herausforderung bei Planung und Bau sei der Anstieg auf den Heuberg, wo 200 Höhenmeter in geologisch anspruchsvollem Gelände zu überwinden seien.

     

  • Abteilung 4
    24.07.2020
    Rückbau der Landesstraße L 115 zwischen Gottenheim und Umkirch vor dem Abschluss
    „Mehr Sicherheit für Radfahrer“: Regierungspräsidium und Gemeinden einigen sich auf Lösung zur Optimierung des Radwegs entlang der Landesstraße

    Der Rückbau der Landesstraße L 115 zwischen Gottenheim und Umkirch ist fast abgeschlossen. Diese Maßnahme ist der letzte Baustein des ersten Bauabschnitts der B 31 West. Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, habe man sich mit den Gemeinden nun darüber verständigt, wie der durch den Rückbau der Landesstraße gewonnene Radweg optimiert werden könne. Um das Befahren des Schotterrasens auf dem Zwischenstreifen und damit das Verschmutzen des Radwegs zu verhindern, werden so genannte Warnbaken auf dem Zwischenstreifen aufgestellt.

    „Die Warnbaken bleiben stehen, bis der Rasen angewachsen und wir eine dauerhafte bauliche Trennung installiert haben. So schaffen wir mehr Sicherheit für die Radfahrer und auch für die anderen Verkehrsteilnehmer“, erklärte Sabine Klumpp vom Regierungspräsidium Freiburg. Sie stellte zudem in Aussicht, dass das RP eine Verbreiterung des Radwegs entlang der künftigen Gemeindeverbindungsstraße fördern könne. 

    Die Bürgermeister Christian Riesterer (Gottenheim) und Walter Laub (Umkirch) zeigten sich zufrieden mit dem gefundenen Lösungsweg. Anlass für die Optimierung waren Beschwerden aus der Bevölkerung. Insgesamt befürworten die Bürgermeister den beim Rückbau der Landesstraße gefundenen Kompromiss für den landwirtschaftlichen Verkehr und den Radverkehr: „Dass Radfahrer nun getrennt vom Autoverkehr unterwegs sind, ist eine deutliche Verbesserung.“ Der Gemeinderat in Gottenheim hat am Donnerstagabend dem  Vorschlag des RPs, eine einfache Schutzplanke im Schotterstreifen vorzusehen, mit geringen Änderungsvorschlägen zugestimmt. Zum Schutz der Radfahrer soll auf der Rückseite der Schutzplankenpfosten ein Gleitschutz angebracht werden.


     

    Die Landesstraße 115 war als Teil des Ausgleichskonzeptes für den Neubau der Bundesstraße rückgebaut worden, um Fläche zu entsiegeln und damit einen Teil der zusätzlichen Versiegelung durch die B 31 auszugleichen. Die L 115, die ihre Bedeutung für den Verkehr als Landesstraße mit Inbetriebnahme des ersten Bauabschnitts der B 31 West verloren hat, wird künftig zur Gemeindestraße. Im Zuge des Rückbaus konnte dem Wunsch der Gemeinde Gottenheim nach einem parallel zu der Straße geführten Radweg Rechnung getragen werden. Aufgrund der Tatsache, dass es sich um eine Rückbaumaßnahme handelt, stellten die Breiten der Fahrbahnen eine Kompromisslösung dar und entsprächen nicht dem Regelmaß für einen Neubau, heißt es aus dem RP. Die Aufteilung der Breiten der Straße und des Radwegs sei mit den Gemeinden Gottenheim und Umkirch erarbeitet, über ein Planänderungsverfahren abgestimmt und baurechtlich gesichert worden.

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  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    24.07.2020
    Kernzonen im Biosphärengebiet Schwarzwald: Erste Schilder hängen
    Wald kann sich in diesen Bereichen ungestört entwickeln // Wertvolle Lebensräume für Pflanzen und Tiere
     Freuen sich über die ersten Schilder in einer der Kernzonen des Biosphärengebiets Schwarzwald im St. Wilhelmer Tal auf Oberrieder Gemarkung (von links): Geschäftsführer Walter Kemkes und Revierförster Iso Schmid. Foto: Biosphärengebiet Schwarzwald

    Mehr als drei Prozent der Flächen im Biosphärengebiet Schwarzwald sind Kernzonen, in denen die Natur sich selbst überlassen bleibt. Nun sind die ersten Schilder in den Bannwäldern im St. Wilhelmer Tal auf Gemarkung Oberried angebracht worden. Damit sollen die Waldbesucherinnen und Waldbesucher auf den Schutzstatus hingewiesen werden, damit sich die wertvollen Lebensräume für Pflanzen und Tiere ungestört entwickeln können. Eine Holznutzung findet in den Kernzonen nicht statt.

    „Die Kernzonen sind so etwas wie die Referenz des Biosphärengebiets Schwarzwald. Hier können natürliche Prozesse ohne menschlichen Einfluss ablaufen, Tiere und Pflanzen werden gezielt geschützt und Gäste wie Wissenschaftler können etwas lernen oder forschen“, erläutert Geschäftsführer Walter Kemkes bei einem Vor-Ort-Termin. Manuela Bacher-Winterhalter vom Fachbereich für Landnutzung, Revierförster Iso Schmid und Walter Kemkes machten sich am Donnerstag ein Bild im St. Wilhelmer Tal. Hier befindet sich zum Beispiel mit dem Bannwald „Napf“ einer der ältesten Bereiche, die schon seit 1955 nicht mehr forstwirtschaftlich genutzt werden. 

    „Hier kann sich die Natur nach ihren Gesetzen entwickeln. Das heißt, Totholz wird nicht abgeräumt und kann so wertvoller Lebensraum für Insekten, Vögel und Pflanzen werden. Eine solche Wildnis ist in Deutschland extrem selten und sehr wertvoll“, erläutert Kemkes. Der Bannwald „Napf“ erstreckt sich vom St. Wilhelmer Tal bis zum Feldberg und ist mit knapp 200 Hektar eine der größten Kernzonen im Biosphärengebiet. Auch topographisch bietet sie mit Höhenunterschieden von bis zu 400 Metern eine eindrucksvolle Kulisse.

    Hintergrundinformationen:

    Von den etwa 63.000 Hektar Fläche des Biosphärengebiets sind 2094 Hektar Kernzonen. Sie liegen zu etwa zwei Dritteln im Staatswald und zu etwa einem Drittel im Kommunalwald. Fast die Hälfte hat zusätzlich noch einen Schutzstatus als Bannwald. Der Großteil der Kernzonen besteht aus naturnahen Bergmischwäldern. Sie sind sehr unterschiedlich in Größe und Struktur und dienen der Biotop-Vernetzung, damit Pflanzen und Tiere sich auch verbreiten können.

    Es gibt ein allgemeines Betretungsrecht für den Wald, dass in den Kernzonen eingeschränkt ist. So dürfen markierte Wege und Pfade nicht verlassen werden, offenes Feuer und campen sind nicht gestattet und Tiere oder Pflanzen dürfen nicht gestört oder gesammelt werden. 

    Foto: Freuen sich über die ersten Schilder in einer der Kernzonen des Biosphärengebiets Schwarzwald im St. Wilhelmer Tal auf Oberrieder Gemarkung (von links): Geschäftsführer Walter Kemkes und Revierförster Iso Schmid. Copyright: Biosphärengebiet Schwarzwald​​

  • Abteilung 4
    23.07.2020
    B 14 zwischen Neckarbrücke und Abzweig Neufra (Stadt Rottweil) wird saniert
    Bundesstraße bis Mitte Oktober komplett gesperrt //Ausfahrt nach Neufra (Stadt Rottweil) und Wellendingen bleibt offen

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) saniert die B 14 zwischen Neckarbrücke und der Abzweigung nach Neufra (Stadt Rottweil) bzw. Wellendingen. Die Bauarbeiten beginnen am Donnerstag, 30. Juli, und sollen Mitte Oktober abgeschlossen sein, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.     

    Die Bundesstraße muss in dieser Zeit voll gesperrt werden. Nicht gesperrt wird die Ausfahrt nach Neufra bzw. Wellendingen. Der Verkehr aus Richtung Balingen (B 27) und Dunningen (B 462) wird über die A 81 umgeleitet. Der Verkehr aus Richtung Tuttlingen (B 14) wird über Wellendingen nach Balingen geführt. Der aus Richtung Villingen-Schwenningen (B 27) kommende Verkehr wird sowohl in Richtung Tuttlingen als auch in Richtung Balingen über die A 81 umgeleitet, die Durchfahrt von der B 27 auf die Saline in Rottweil bleibt frei. 

    Die bestehende Asphaltkonstruktion wird auf einer Länge von etwa einem Kilometer komplett mit einer verstärkten Asphalttrag-, Binder- und Deckschicht erneuert. Zusätzlich wird auf 1,5 Kilometern die Asphaltdeckschicht erneuert. Dabei werden auch Erdarbeiten, Entwässerungsarbeiten, sowie Arbeiten und den Schutz- und Leiteinrichtungen durchgeführt. Die Kosten liegen bei ca. 1,27 Millionen Euro.

    Die Außenstelle Donaueschingen des RP bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für eventuell auftretenden Verkehrsbehinderungen.

     

  • Abteilung 5
    22.07.2020
    Hochwasserschutz Fischingen (Sulz am Necker, Kreis Rottweil): Regierungspräsidium informiert im Internet und bietet Sprechstunde für private Grundstücksbesitzer

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, sind alle Informationen zum geplanten Hochwasserschutzprojekt in Fischingen (Stadt Sulz am Neckar, Landkreis Rottweil) jetzt im Internet verfügbar. Für private Grundstücksbesitzer, die von dem Vorhaben betroffen sind, bietet das RP darüber hinaus Sprechstundentermine an. Die ersten Termine finden am 4. August zwischen 13 und 19 Uhr sowie am 5. August zwischen 9 und 15 Uhr statt. Interessierte können sich dazu bei der Geschäftsstelle der Ortschaftsverwaltung Fischingen anmelden: fischingen@sulz.de; Tel. 07454-8403. 

    Fischingen ist ein Ortsteil von Sulz am Neckar, in dem bei größerem Hochwasser mit massiven innerörtlichen Überflutungen durch den Neckar zu rechnen ist. Das vom Landesbetrieb Gewässer geplante Hochwasserschutzprojekt umfasst ein breites Spektrum an Einzelmaßnahmen, darunter den Bau von Schutzmauern, Schutzdämmen, Flutmulden sowie die Tieferlegung der Sohle des Flusses.  

    Am 9. Juli hatte der Landesbetrieb Gewässer die geplanten Maßnahmen in Fischingen öffentlich vorgestellt. Themen wie Geschiebe, Baugrund, Grundwasser und Ökologie, die bei dieser Veranstaltung angesprochen wurden, werden in der weiteren Planung berücksichtigt, heißt es aus dem RP. Alle gezeigten Präsentationen und Informationen sind nun auf der Internetseite des RP unter „Aktuelles“ verfügbar: www.rp-freiburg.de. Darüber hinaus können interessierte Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen zur Planung per E-Mail ans RP richten: hws.sulz@rpf.bwl.de zu schicken.

     

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    22.07.2020
    Jung und engagiert für die Natur: Biosphärengebiet Schwarzwald gründet erste eigene Volunteer Ranger Gruppe
    Erstes Treffen am 3. September in Oberried / Anmeldung für Jugendliche ab 13 Jahren ab sofort möglich

    Jung und an der Natur interessiert? Das Biosphärengebiet Schwarzwald stellt eine eigene Volunteer Ranger Gruppe für Jugendliche ab 13 Jahren auf die Beine. „Bislang haben wir zwei Junior Ranger Gruppen für Kinder und Jugendliche, die sich sehr gut entwickelt haben. Wir wollen nun ein besonderes Angebot für Jugendliche schaffen“, erläutert Bernadette Ulsamer vom Fachbereich für Bildung, Gesellschaft, Kultur und Soziales der Biosphären-Geschäftsstelle. Der erste Termin findet am Donnerstag, 3. September, in Oberried (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) statt. 

    Beim ersten Treffen lernen die Jugendlichen den Umgang mit Karte und Kompass und können an einem Orientierungsspiel teilnehmen. Außerdem gibt es Infos darüber, was ein Biosphärengebiet ist und was seine wesentlichen Ziele sind. Dabei geht es auch um nachhaltige Entwicklung und die Klimawende.  

    „Das Angebot richtet sich an Jugendliche, die sich für Natur- und Artenschutz interessieren, gerne draußen sind und Lust haben, mehr über das Biosphärengebiet zu lernen“, sagt Bernadette Ulsamer. „Wir wollen den Jugendlichen zeigen, welch großen Einfluss sie durch eigenes Handeln auf ihre Umgebung haben, wie sie dort konkret aktiv werden können und gemeinsam Veränderung anstoßen können.“ 

    Betreut wird das Programm neben Bernadette Ulsamer von den beiden Rangern des Biosphärengebiets, Florian Schmidt und Sebastian Wagner sowie von der Pädagogin Anke Haupt von „Hauptsache Draußen“. Bis zum Jahresende sind insgesamt fünf Termine an jeweils einem Nachmittag geplant. 

    Die Teilnehmerzahl ist auf 15 begrenzt. Eine schriftliche Anmeldung ist erforderlich. Diese ist ab sofort per E-Mail an bernadette.ulsamer@rpf.bwl.de möglich. Es gelten Hygiene- und Abstandsregeln bei einer Teilnahme. Eine vorherige Einwilligung zur Weitergabe von Kontaktdaten bei einer etwaigen Nachverfolgung ist erforderlich. Bei Fragen ist auch eine Kontaktaufnahme unter Telefon 07673/889402-4377 möglich.

  • Abteilung 4
    22.07.2020
    L 75 in Richtung Kehl (Ortenau) ab Dienstag (28. Juli) wieder frei befahrbar
    Weitere Bauarbeiten bis Ende August ohne Umleitungen

    Nächster Schritt bei der Sanierung der B 28 bei Kehl-Willstätt: Die Arbeiten an der Bundesstraße sind inzwischen so weit vorangeschritten, dass der Verkehr ab Dienstag, 28. Juli, wieder ungehindert über die L 75 in Richtung Kehl fahren kann.  

    Zwischen Montag, 27. Juli, und Freitag, 7 August, wird die Anschlussstelle Kork in Fahrtrichtung Autobahn sowie mehrere Fundamente für die Wegweisung zwischen der B 28 und der L 90 umgebaut bzw. erneuert, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg (RP). Der Verkehr kann trotz der Bauarbeiten frei fließen. Während der Bauferien zwischen Montag,10. August, und Freitag, 21. August, werde nicht gearbeitet.     

    Ab Montag, 24. August, werde die Fahrbahnsanierung zwischen der Anschlussstelle der L 75 und der Anschlussstelle Kork in Fahrtrichtung Autobahn fortgeführt. Für diesen Abschnitt seien zwei Wochen eingeplant.

     

  • Abteilung 4
    22.07.2020
    Anschlussstelle Gengenbach Nord auf der Kinzigseite am Freitag teilweise gesperrt
    Bauarbeiten zum Ausbau der B 33 bei Gengenbach (Ortenau)

    Wegen der Bauarbeiten für den dreispurigen Ausbau der B 33 bei Gengenbach (Ortenau) muss am Freitagvormittag, 24. Juli, an der Anschlussstelle Gengenbach Nord (Kinzigseite) die Abfahrt von der Bundesstraße zwischen 8 Uhr und 12 Uhr gesperrt werden. 

    Auf der Seite Marktscheune bleibe die Anschlussstelle Nord frei befahrbar, heißt es aus dem RP. Die Marktscheune sei von Biberach kommend über die Anschlussstelle Mitte und Berghaupten erreichbar.

     


     

  • Abteilung 2
    22.07.2020
    Regierungspräsidium leitet Planfeststellungsverfahren für Planänderungen am Neu- und Ausbau der B 33 zwischen Allensbach und Konstanz ein
    Planunterlagen liegen ab 12. August öffentlich aus

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat für verschiedene Planänderungen an der B 33 zwischen Allensbach/West und dem Tunnel Waldsiedlung ein Planfeststellungsverfahren eingeleitet. In diesem Verfahren werden die Planunterlagen mit den Änderungen vom 12. August bis zum 23. September in den Rathäusern der Gemeinden Allensbach und Reichenau ausgelegt. Die Auslegung soll allen Interessierten die Gelegenheit zur Einsichtnahme in die Planung geben. 

    Das Planfeststellungsverfahren dient dazu, die 2007 genehmigte Planung für den Neu- und Ausbau der B 33 aufgrund geänderter Anforderungen und Zusagen im Rahmen des Verfahrens sowie zur Realisierung von Optimierungsmöglichkeiten in folgenden Punkten zu ändern:

    • Aufgrund einer Änderung der Sicherheitsstandards wird die Straßenbreite auf der gesamten Baustrecke zwischen Allensbach/West und dem Waldsiedlungstunnel von 20 Meter auf 21,50 Meter erhöht.
    • Entgegen der ursprünglichen Planung wird die Kreisstraße 6171 im Bereich der Kaltbrunner Straße nördlich der B 33 nicht verlegt, sondern verbleibt in der heutigen Lage.
    • Aufgrund einer Zusage im vorigen Planfeststellungsverfahren wurde die Gestaltung der Lärmschutzkonstruktion im Bereich der Kaltbrunner Straße und der Straße Im Reihetal verändert. Sie wird jetzt gestuft ausgeführt und erhält im oberen Bereich transparente Elemente.
    • Aufgrund von Zusagen aus dem Planfeststellungsverfahren wurde das Umleitungskonzept optimiert und die Umleitungsstrecke zwischen der Kaltbrunner Straße und dem Ostportal des geplanten Tunnels Röhrenberg umgeplant. Ziel war es, die Eingriffe möglichst gering zu halten und andererseits in Teilen eine Weiternutzung im Endzustand zu ermöglichen. Aus diesem Grund wurde auch die Radwegeführung zwischen Allensbach-Mitte und Allensbach-Ost geändert.
    • Zudem wird die südlich von Hegne geplante Gemeindeverbindungsstraße gestreckter trassiert.
    • ​Einige Bauwerke werden geändert und zusätzliche Bauwerke sind vorgesehen, insbesondere neue Fußgängerunterführungen im Bereich der Schmieder-Klinik und des Klosters Hegne.

    Das Vorhaben umfasst zudem die Anpassung des Landschaftspflegerischen Begleitplans an die veränderten Eingriffe. 

    Die Auslegung wird in den Amtsblättern von Allensbach und Reichenau bekannt gemacht. Dort wird auch über den Auslegungsraum und die Möglichkeit zur Erhebung von Einwendungen informiert. Der Bekanntmachungstext sowie sämtliche Unterlagen (Pläne, Berichte und Gutachten) zu dem geplanten Vorhaben können ab dem Beginn der Auslegung am 12. August auch auf der Internetseite des Regierungspräsidiums unter „Aktuelles“ eingesehen und heruntergeladen werden: www.rp-freiburg.de

     

  • Abteilung 4
    21.07.2020
    Regierungspräsidium sperrt L 222 in Rielasingen-Worblingen (Kreis Konstanz) halbseitig
    Stützmauer zwischen Höristraße und Aachkanal wird repariert

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, musste die L 222 in Rielasingen-Worblingen (Kreis Konstanz) aus Sicherheitsgründen kurzfristig halbseitig gesperrt werden. Grund sind Ausbrüche an der Stützmauer zwischen der Höristraße (L 222) und dem Aachkanal. Der Verkehr werde per Ampel an der gesperrten Stelle vorbei geleitet. 

    Bis Mitte August werde das RP die geschädigte Mauer reparieren. Darüber hinaus plane das RP die grundlegende Sanierung der Stützmauer.

     

     

  • Abteilung 4
    21.07.2020
    Fahrbahnsanierung in Haslach im Kinzigtal (B 33) geht in die nächste Phase
    Einmündung Steinacher Straße (K5358) ab Montag, 27. Juli, gesperrt

    Die Bauarbeiten an der B 33 in Haslach im Kinzigtal auf der Kinzig zugewandten Fahrbahnseite zwischen der Einmündung Schleifmattstraße und der Diskothek Blockhaus werden planmäßig fertig. Mit Beginn der nächsten Bauphase ab Montag, 27. Juli, in der die gegenüberliegende Fahrbahnseite zwischen Bahnunterführung und Diskothek Blockhaus saniert wird, muss die Einmündung der Steinacher Straße (beim Blockhaus) laut Regierungspräsidium Freiburg (RP) voll gesperrt werden. Der Verkehr in Richtung Villingen-Schwenningen bzw. Hausach werde auf die andere Fahrbahnseite der B 33 verlegt und kann weiterhin durch die Baustelle fahren.      

    Die innerörtliche Umleitung in Richtung Offenburg über die Straßen Im Mühlegrün, Am Gewerbekanal und die Schleifmattstraße bleibe unverändert bestehen. In Absprache mit der Polizei, der Verkehrsbehörde, der Straßenmeisterei sowie der Stadt bleibe die Zufahrt von der B 33 in die Schleifmattstraße (in Höhe der Moschee) auch weiterhin gesperrt. Die Behörden rechnen bei einer Öffnung dieser Zufahrt mit Problemen durch einfahrende Lastwagen in Richtung Mühlegrün. Die Arbeiten in diesem Bauabschnitt sollen spätestens am Freitag, 7. August, abgeschlossen sein, teilt das RP mit.     

    Der Verkehr von Villingen-Schwenningen bzw. Hausach in Richtung Haslach Innenstadt könne weiterhin über die Sägerstraße (B 294) ungehindert zufahren. Seit Mitte letzter Woche sei zudem die Neue Eisenbahnstraße wieder aus beiden Fahrtrichtungen für den Verkehr freigegeben. Alle Geschäfte bleiben erreichbar.    

    Nach Abschluss dieser Arbeiten wird die B 33 in den Bauferien komplett für den Verkehr freigegeben. Am Montag, 24. August, beginnen dann die die Arbeiten zwischen Kinzigbrücke und Schleifmattstraße bzw. Bahnunterführung.   

    Das RP bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidlichen Verkehrsbehinderungen.

     

  • Abteilung 2
    21.07.2020
    Regierungspräsidium leitet Planfeststellungsverfahren für Neubau der Bahnbrücke an der B 3 bei Schallstadt (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) ein

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat das Planfeststellungsverfahren für den Neubau der Bahnbrücke an der B 3 am südwestlichen Ortsrand von Schallstadt (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) eingeleitet. Im Zuge dieses Vorhabens soll auch der angrenzende Verkehrsknotenpunkt auf der Nordseite der Bahnlinie umgestaltet werden. Die Pläne liegen von Montag, 27. Juli bis einschließlich 14. September in der Gemeinde Schallstadt aus. 

    Wie das RP mitteilt, haben in dieser Zeit alle Betroffenen und Interessierten die Gelegenheit, in die Planung Einsicht zu nehmen. Die Gemeinde Schallstadt werde die Auslegung vorher ortsüblich bekanntmachen. Dabei werde sie auch über die Räumlichkeiten und die Öffnungszeiten sowie über die Möglichkeit zur Erhebung von Einwendungen informieren. 

    Die Erneuerung der Brücke sei aufgrund verschiedener Bauwerksmängel notwendig geworden, heißt es aus dem RP. Die dadurch initiierte Umgestaltung des anliegenden Verkehrsknotenpunktes im Norden der Brücke soll die Verkehrssicherheit erhöhen. Insbesondere die Passierbarkeit der Brücke und des angrenzenden Knotenpunktes für Fußgänger und Radfahrer soll verbessert werden. 

    Sämtliche Unterlagen (Pläne, Berichte und Gutachten) des Projekts können ab dem Beginn der Auslegung auch auf der Internetseite des RP (www.rp-freiburg.de) unter „Aktuelles“ eingesehen und heruntergeladen werden.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    20.07.2020
    Sechs zusätzliche Termine für Rangertouren im Biosphärengebiet Schwarzwald
    Touren in den Sommerferien abwechselnd an Schauinsland, Belchen und Herzogenhorn jeweils mittwochs um 14 Uhr

    Die regelmäßigen Touren mit den Rangern des Biosphärengebiets Schwarzwald sind so beliebt, dass die Termine binnen zwei Wochen für dieses Jahr komplett ausgebucht waren. Wie die Geschäftsstelle des Biosphärengebiets mitteilt, sei die Zahl der Teilnehmenden bereits von 15 auf 20 erhöht worden. Die 200 vorhandene Plätze seien weggegangen wie warme Semmeln. 

    Die beiden Ranger Florian Schmidt und Sebastian Wagner bieten nun kurzfristig in den Sommerferien sechs zusätzliche Termine jeweils am Mittwochnachmittag an. Diese finden zwischen dem 29. Juli und 9. September jeweils um 14 Uhr abwechselnd an Schauinsland, Belchen und Herzogenhorn statt. Es sei absehbar, dass auch diese Touren schnell voll sein werden, heißt es aus der Schönauer Geschäftsstelle

    Eine Teilnahme ist nur nach Voranmeldung möglich, es gelten Abstands- und Hygieneregeln. Ein Mundschutz sollte mitgebracht werden. 

    Die zusätzlichen Touren:

    ·         Schauinsland: 29. Juli, 19. August; Treffpunkt: 14 Uhr, Bergstation der Schauinslandbahn.

    ·         Belchen: 5. August, 2. September; Treffpunkt: 14 Uhr, Talstation der Belchenbahn.

    ·         Herzogenhorn: 12. August und 9. September; Treffpunkt: 14 Uhr, Parkplatz am Grafenmattlift. Die Führungen sind kostenlos. Eine vorherige Anmeldung per E-Mail an biosphaerengebiet.ranger@rpf.bwl.de ist unbedingt erforderlich. Eine Einwilligung zur Angabe von Kontaktdaten zur etwaigen Nachverfolgung ist notwendig.

  • Abteilung 4
    20.07.2020
    Regierungspräsidium saniert B 27 zwischen Blumberg und Behla (Schwarzwald-Baar-Kreis)
    Bundessstraße von 27. Juli bis Mitte September gesperrt/ Umleitung ausgeschildert

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, wird die B 27 zwischen Blumberg und Behla (Schwarzwald-Baar-Kreis) ab Montag, 27. Juli, saniert. Für die Bauarbeiten muss die Bundesstraße auf einem Abschnitt von ca. fünf Kilometern bis voraussichtlich Mitte September gesperrt werden. In dieser Zeit wird der Verkehr über die B 31 und die L 185 (Abfahrt Geisingen) umgeleitet. Eine Zufahrt zum Gewerbegebiet Nordwerk bleibt erhalten. 

    Im Rahmen der Bauarbeiten wird der Straßenbelag erneuert, zwei Brücken werden saniert, diverse Pflaster- und Oberbodenarbeiten ausgeführt und die Leitplanken erneuert. Die Baukosten betragen rund 2,6 Millionen Euro.

     

  • Abteilung 4
    20.07.2020
    B 317 zwischen Maulburg-Mitte und Maulburg-Ost halbseitig gesperrt
    Regierungspräsidium: Verkehrsbehinderungen und Sperrungen am Mittwoch, 22. Juli

    Auf Grund notwendiger Nachbesserungsarbeiten an den Schutzplanken der im letzten Jahr neu erbauten Brücke über den Gewerbekanal bei Maulburg muss die B 317 zwischen Maulburg-Mitte und Maulburg-Ost, am Mittwoch, 22. Juli, ab ca. 9 Uhr, bis ca. 15:30 Uhr, an einem stationären Abschnitt von ca. 75 Meter, nacheinander in beiden Fahrtrichtungen halbseitig gesperrt werden. 

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, werde der Verkehr per Ampel geregelt und im Wechsel an dem jeweiligen Bauabschnitt vorbeigeführt.  

    Das RP bittet um Verständnis für die dringend notwendigen Arbeiten und die damit verbundenen Behinderungen. Es weist darauf hin, dass die Bauarbeiten nur bei ausreichender Witterung durchgeführt werden können.

     

  • Abteilung 4
    20.07.2020
    Regierungspräsidium Freiburg saniert Brücke am Wirtschaftsweg über B 33 zwischen Friedingen und Steißlingen (Landkreis Konstanz)

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) saniert die Brücke am Wirtschaftsweg über die B 33 zwischen Friedingen und Steißlingen (Landkreis Konstanz). Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 27. Juli und dauern voraussichtlich bis Ende Oktober.

    Los geht es am 27. Juli zunächst unter der Brücke, wo der Verkehr auf der B 33 aufgrund der Bauarbeiten auf den Randstreifen verlagert wird. Ab dem 7. September beginnen die Arbeiten auf der Brücke. Dann müsse der Wirtschaftsweg voll gesperrt werden, heißt es aus dem RP. Eine Umleitung werde ausgeschildert.

    Da der Einbau des Straßenbelags witterungsabhängig ist, könne es kurzfristig zu zeitlichen Verzögerungen kommen. Das RP bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Behinderungen.

  • Abteilung 4
    20.07.2020
    Brücke an der B 500 bei Bannholz (Weilheim, Kreis Waldshut) wird saniert
    Kreisstraße bis Mitte September nur einspurig befahrbar

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, muss die Brücke an der B 500 über die K 6551 beim Weilheimer Ortsteil Bannholz (Kreis Waldshut) saniert werden. Die Kreisstraße ist deshalb von Montag, 3. August, bis voraussichtlich Freitag, 11. September; nur einspurig befahrbar. Der Verkehr wird per Ampel geregelt. Die Bundesstraße wird im Bereich der Brücke beidseitig verengt. Es sei ausreichend, den Verkehr hier mit Verkehrszeichen zu regeln, heißt es aus dem RP.     

    Während der Brückensanierung könne es zu leichten Behinderungen des fließenden Verkehrs kommen. Das RP bittet um Verständnis für die unvermeidbaren Verkehrsbehinderungen.

     

  • Abteilung 4
    16.07.2020
    L 153 zwischen Strittmatt und Segeten wird saniert (Gemeinde Görwihl, Kreis Waldshut)
    Landesstraße bis Ende August gesperrt

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, wird die L 153 im Landkreis Waldshut zwischen den Görwihler Ortsteilen Strittmatt und Segeten auf einer Länge von 1,4 Kilometern saniert. Die Arbeiten beginnen am Donnerstag, 30 Juli, und sollen spätestens Ende August abgeschlossen sein. Die Landesstraße wird in diesem Bereich voll gesperrt und nur für Anlieger teilweise befahrbar sein. Der Verkehr wird während der gesamten Bauzeit über den Herrischrieder Ortsteil Lochhäuser umgeleitet. Ab Montag, 3. August, muss von Strittmatt kommend ein weiterer Umweg über Hartschwand (K 6530 und die K 6531) in Kauf genommen werden.       

    Um die Zufahrt zum anliegenden Wohngebiet durchgehend zu gewährleisten, wird die Baumaßnahme in zwei Bauabschnitte eingeteilt, die abwechselnd gesperrt werden. Im ersten Abschnitt wird die L 153 zwischen der Abzweigung am Kindergarten Strittmatt bis zum Ortseingang Segeten saniert, im zweiten Abschnitt zwischen dem Kindergarten und dem Abzweig in Richtung Engelschwand (K 6532). Der erste Bauabschnitt wird am Freitag, 7.August, sowie am Dienstag und Mittwoch (11./12. August) nicht befahrbar sein, da dort die neue Deckschicht und der Haftkleber eingebaut wird. Der zweite Abschnitt wird am Montag, 10. August, ab 14 Uhr bis einschließlich Donnerstag gesperrt. Dabei werde die Einfahrt ins Wohngebiet weiterhin möglich sein, heißt es aus dem RP.        

    Die Sanierung der Landstraße kostet ca. 350.000 Euro. 

    Das RP bittet Verkehrsteilnehmer und betroffene Anwohner wegen der Verkehrsbehinderungen um Verständnis.

     

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  • Abteilung 2
    16.07.2020
    Regierungspräsidium leitet Anhörungsverfahren für die Erneuerung der Sicherungstechnik des Bahnübergangs in Aldingen (Kreis Tuttlingen) ein
    Offenlage der Planunterlagen ab Donnerstag, 23. Juli

    Das Regierungspräsidium (RP) Freiburg hat das Anhörungsverfahren für die Erneuerung der Sicherungstechnik des Bahnübergangs in Aldingen (Landkreis Tuttlingen) durch die DB Netz AG eingeleitet. Der Bahnübergang befindet sich auf der Bahnstrecke zwischen Plochingen und Immendingen im Kreuzungsbereich der Bahnlinie mit der Spaichinger Straße in Aldingen, heißt es in einer Pressemitteilung des RP. 

    Altersbedingt wird die technische Sicherung des Bahnübergangs Aldingen durch eine automatische Ampelanlage mit vollständiger Schrankenschließung ersetzt. Aufgrund der Gefahr eines Rückstaus des Verkehrs auf dem Bahnübergang in Richtung Rottweiler Straße soll gleichzeitig die Verkehrsführung geändert werden. Aus Richtung Rottweiler Straße wird die Spaichinger Straße zu einer Einbahnstraße ausgebildet. Der Straßenverkehr in Richtung Rottweiler Straße und Bahnhofstraße soll künftig über die Mühlstraße und die B 14 erfolgen. Fuß- und Radverkehr über den Bahnübergang bleibt wie bisher in beide Richtungen möglich. 

    Das Regierungspräsidium Freiburg ist in diesem Verfahren die zuständige Anhörungsbehörde. Planfeststellungsbehörde ist das Eisenbahn-Bundesamt. 

    Die zu genehmigenden Planunterlagen werden von Donnerstag, 23. Juli bis einschließlich Mittwoch, 2. September von der Gemeinde Aldingen zur Einsicht ausgelegt. Die Gemeinde Aldingen wird die Auslegung vorher ortsüblich bekanntmachen. Dabei wird sie auch die Räumlichkeiten und die Öffnungszeiten mitteilen und über die Möglichkeit zur Erhebung von Einwendungen informieren. Die Offenlage dient dazu, Gelegenheit zur Einsichtnahme in die Pläne zu geben. Bürgerinnen und Bürger, deren Belange durch das Vorhaben berührt werden, können bis zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist Einwendungen erheben.  

    Die Unterlagen können ab dem 23. Juli auch auf der Internetseite des Regierungspräsidiums www.rp-freiburg.de unter der Rubrik „Aktuelles“ eingesehen werden. Wegen möglicher Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie wird empfohlen, die Planeinsicht über das Internet vorzunehmen.

     

  • Abteilung 4
    16.07.2020
    Kreisverkehr an der L 125 bei Ebringen (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) kann gebaut werden
    Verwaltungsgerichtshof bestätigt Planfeststellungsbeschluss des Regierungspräsidiums Freiburg

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat den Rechtsstreit um den Bau des Kreisverkehrs an der Einmündung L 125 / K 4953 bei Ebringen (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) gewonnen. Wie das RP mitteilte, habe der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (VGH) einen Antrag der Gemeinde Pfaffenweiler auf Zulassung der Berufung durch einen unanfechtbaren Beschluss abgelehnt. Das Urteil des Verwaltungsgerichts Freiburg, mit dem dieses den Planfeststellungs­beschluss zum Kreisel bereits in erster Instanz für rechtens erklärt hatte, ist damit rechtskräftig. Der Kreisverkehr kann gebaut werden. 

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer zeigte sich erleichtert darüber, dass der Umbau des überlasteten Knotenpunkts an der L 125 zu einem Turbokreisverkehr nun konkret geplant werden könne: „Damit können wir die Einmündung Ebringen endlich leistungsfähig und sicher für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer gestalten.“ 

    Der VGH ist bei seiner Entscheidung der Überzeugung des RP gefolgt, dass mit dem geplanten Kreisverkehr nicht etwa eine überregionale verkehrliche Wirkung beabsichtigt ist oder erreicht wird. Eine Verletzung der kommunalen Planungshoheit der Gemeinde Pfaffenweiler durch den dazu erlassenen Planfest­stellungs­beschluss komme daher auch nicht in Betracht. 

    Wie das RP mitteilt, werden seine Straßenbauer nun zeitnah mit den umfangreichen Vorbereitungen für den Umbau der Einmündung beginnen. Unter anderem stehen Ausführungsplanungen, Vermessungen und Vergabeverfahren für den Kreisverkehr und für eine im Projekt ebenfalls enthaltene Wirtschaftswege­brücke an. Wenn alles planmäßig verlaufe, könne der Bau im Jahr 2023 beginnen.

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  • Abteilung 4
    16.07.2020
    L 112 zwischen Glottertal und St. Peter (Breisgau-Hochschwarzwald) nur einspurig befahrbar
    Regierungspräsidium untersucht Baugrund einer Stützmauer

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitgeteilt hat, wird die Landesstraße 112 zwischen Glottertal und St. Peter (Breisgau-Hochschwarzwald) wegen Baugrunderkundungsbohrungen auf einer Strecke von ca. 250 Metern nur einspurig befahrbar sein. Der Verkehr wird per Ampel geregelt. Die Arbeiten beginnen am Dienstag, 21. Juli, und sollen ca. zwei Wochen dauern. Die Stützmauer befindet sich im Bereich des Anwesens Ränke 10 auf der Gemarkung Glottertal.

     

  • Abteilung 5
    15.07.2020
    Managementplan für FFH-Gebiet „Kandelwald, Rosskopf und Zartener Becken“ liegt öffentlich aus
    Neuer Dokumentarfilm zeigt Artenvielfalt des europäischen Schutzgebiets vor den Toren Freiburgs

    Vom Dohlenkrebs im Ibenbach bei Buchenbach über die Wimperfledermaus auf dem Dachboden des Freiburger Friedrich-Gymnasiums bis zum Hirschkäfer im Gundelfinger Wald: Die biologische Vielfalt im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH) „Kandelwald, Rosskopf und Zartener Becken“ in Freiburg und vor den Toren der Stadt ist groß. Um diese natürlichen Schätze zu sichern, erarbeitet das Regierungspräsidium Freiburg (RP) derzeit einen Managementplan. Der Entwurf des Plans wird in der Zeit vom 22. Juli bis zum 21. September öffentlich ausgelegt. In dieser Zeit haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, dazu Stellung zu nehmen. 

    Das rund 2200 Hektar große FFH-Schutzgebiet „Kandelwald, Rosskopf und Zartener Becken“ zählt zu den 212 FFH-Gebieten in Baden-Württemberg, die zusammen mit den Vogelschutzgebieten Teil des europäischen Natura 2000-Netzes sind. Es erstreckt sich über die Stadt Freiburg und die Gemeinden Glottertal, Waldkirch, Gundelfingen, Kirchzarten und weitere Gemeinden. Die besondere Artenvielfalt dieses Gebiets zeigen die Freiburger Naturfilmer Robert Brinkmann und Paul Köhler in einem 13-minütigen Dokumentarfilm, den das Regierungspräsidium Freiburg in Auftrag gegeben hat, um die Bedeutung der europäischen FFH-Gebiete anschaulich zu machen. Die Filmemacher nehmen die Zuschauer mit auf einen Flug über den Kandelgipfel, den Rosskopf und das Zartener Becken und tauchen mit der Kamera in die versteckten Lebensräume gefährdeter Tier- und Pflanzenarten ein. Der Film ist auf der Internetseite des RP unter „Aktuelles“ eingestellt: www.rp-freiburg.de

    Für jedes Natura 2000-Gebiet erarbeiten die Regierungspräsidien in Abstimmung mit Behörden, Verbänden und Landnutzern einen Managementplan. Der nun vorliegende Entwurf des Managementplans für das Natura 2000-Gebiet „Kandelwald, Rosskopf und Zartener Becken“ stellt die Ergebnisse der Kartierungen der geschützten FFH-Lebensraumtypen und FFH-Arten dar. Er enthält außerdem Ziele und Maßnahmenempfehlungen für deren Erhaltung und Entwicklung. 

    Die vollständigen Unterlagen (Text und Karten) des Plans sind ab 22. Juli über die Internetseite des Regierungspräsidiums Freiburg unter www.rp-freiburg.de in der Rubrik „Aktuelles“ abrufbar.  

    Ansprechpartnerin beim Regierungspräsidium Freiburg ist Regina Biss:
    Tel. 0761/208-4139; regina.biss@rpf.bwl.de 

    Schriftliche Stellungnahme können gerichtet werden an das Regierungspräsidium Freiburg, Abteilung 5, Verfahrensmanagement, Bissierstr. 7, 79114 Freiburg oder per E-Mail an Abt5.Verfahrensmanagement@rpf.bwl.de (mit dem Betreff: Stellungnahme MaP Kandelwald).

  • Abteilung 4
    15.07.2020
    Nollinger Berg-Tunnel (A 861, Kreis Lörrach) in der Nacht von Montag, 20. Juli auf Dienstag, 21. Juli gesperrt
    Regierungspräsidium erneuert technische Steuerung des Tunnels

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) erneuert die technische Steuerung des Nollinger Berg-Tunnels an der A 861 bei Rheinfelden (Kreis Lörrach). Dazu muss der Tunnel in der Nacht von Montag, 20. Juli auf Dienstag, 21. Juli in beiden Richtungen von ca. 19 bis 6 Uhr gesperrt werden. Der Verkehr in Fahrtrichtung Lörrach wird in dieser Zeit von der Anschlussstelle Rheinfelden-Mitte über Degerfelden am Tunnel vorbeigeführt. In Fahrtrichtung Rheinfelden wird der Verkehr an der Anschlussstelle Lörrach-Ost auf die B 316 geführt. 

    Wie das RP mitteilt, werde nachts gearbeitet, um die Verkehrsteilnehmer möglichst wenig zu belasten. Die technische Steuerung des Tunnels werde gewartet und teilweise erneuert. Die Sperrung werde zudem für Unterhaltungsarbeiten an der Straße sowie Mäh - und Reinigungsarbeiten genutzt. Die Verkehrssicherung übernehme die Autobahnmeisterei Efringen-Kirchen.

  • Abteilung 4
    15.07.2020
    L 105 zwischen Forchheim und Kenzingen (Kreis Emmendingen) wird saniert
    Landesstraße ab 30. Juli für sechs Wochen gesperrt // Fahrbahndeckenerneuerung in mehreren Abschnitten

    Das Regierungspräsidium (RP) Freiburg saniert die Landesstraße 105 zwischen Forchheim und Kenzingen auf einer Länge von vier Kilometern sowie den Kreisverkehr bei Forchheim (L 105/ L 113/ K 5114). Wie das RP mitteilt, beginnen die Arbeiten am Donnerstag, 30. Juli, und sollen Ende der Sommerferien abgeschlossen sein.    

    Für die Sanierung des Kreisverkehrs, mit der die Bauarbeiten beginnen, hat das RP rund eine Woche veranschlagt. In dieser Zeit wird der Kreisel voll gesperrt, der Verkehr von Forchheim nach Kenzingen wird über Endingen und Malterdingen umgeleitet. Sobald die Sanierung des Kreisverkehrs abgeschlossen ist, beginnt die Sanierung der Fahrbahndecke auf der freien Strecke. Das RP weist darauf hin, dass dann auch der Umweg über Endingen entfällt, weil der Kreisverkehr in Richtung Riegel wieder freigegeben wird. Die L 105 bleibt jedoch weiterhin voll gesperrt.     

    Das RP wird die Sanierung der Landesstraße in mehrere Bauabschnitte unterteilen und die Umleitungen abhängig vom jeweiligen Baufortschritt ausweisen. So sollen die Zufahrt zu den Straßenanliegern über die gesamte Bauzeit gewährleistet werden, heißt es aus dem RP. Umwege würden sich aber nicht vermeiden lassen.    

    Die Sanierung der Landesstraße kostet rund 1,1 Millionen Euro. Das RP bitte die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Behinderungen.

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  • Abteilung 5
    15.07.2020
    Totholz an Bäumen an der Dreisam wird entfernt
    Kurzfristige Sperrungen des Geh- und Radwegs zwischen Sandfangweg und Leo-Wohleb-Brücke in Freiburg

    ZZwischen der Leo-Wohleb-Brücke und Sandfangweg in Freiburg wird von Montag, 20. Juli, bis Freitag, 31. Juli, an mehreren Bäumen entlang der Dreisam sog. Totholz entfernt. Die Arbeiten werden von einer Fachfirma für Baumpflege in Seilklettertechnik ausgeführt. Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) bittet die Bevölkerung um Verständnis, dass es während der Arbeiten in einzelnen Abschnitten immer wieder zur kurzfristigen Sperrung des Fuß- und Radweges kommen muss.    

    Bei einer Überprüfung der Bäume am Dreisamufer durch einen Baumsachverständigen im Februar seien verschiedene Schäden festgestellt worden. Einige der schadhaften Bäume wurden bereits im Februar zurückgeschnitten bzw. entfernt.     

    Bei einer weiteren Kontrolle der Bäume im belaubten Zustand sei zudem festgestellt worden, dass sich in einigen Bäumen Totholz befindet. Dies sei unter anderem auch auf die sehr starke Trockenheit der letzten Jahre zurückzuführen, heißt es aus dem RP. Das Totholz müsse dringend entfernt werden, um die Bäume vor weiteren Schäden und die Fußgänger und Radfahrer vor herabfallenden Ästen zu schützen. Die Arbeiten werden in baumschonender Seilklettertechnik ausgeführt und von einer ökologischen Fachkraft beaufsichtigt, die sich darum kümmert, dass die Vorgaben des Artenschutzes eingehalten werden.

  • Abteilung 1
    15.07.2020
    Formfehler in der neuen Straßenverkehrsverordnung: Bei erteilten Fahrverboten können Bürgerinnen und Bürger Antrag auf Gnadengesuch bei Bußgeldbehörde stellen
    Betroffene sollen ihren Führerschein schnellstmöglich zurück bekommen

    Nachdem Artikel 3 der neuen Straßenverkehrsverordnung (StVO) nach Einschätzung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) aufgrund eines Formfehlers im Verordnungstext nichtig ist, hat die Landesregierung mitgeteilt, dass die in Baden-Württemberg laufenden Bußgeldverfahren bis zur Heilung des BMVI-Fehlers nach altem Recht behandelt werden.  

    Am Dienstagabend hat das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg das Regierungspräsidium (RP) Freiburg darüber informiert, dass Fahrverbote, die auf Grundlage der neuen Bußgeldkatalog-Verordnung vom 28. April erlassen wurden, bei abgeschlossenen, rechtskräftigen Verfahren nur im Wege einer Gnadenentscheidung durch das jeweilige Regierungspräsidium aufgehoben werden können. Nach Information des Verkehrsministeriums seien in Baden-Württemberg in über 1000 Fällen Fahrverbote nach der novellierten StVO aufgrund von Geschwindigkeitsüberschreitungen verhängt worden. 

    In Baden-Württemberg liegt die Ausübung des Gnadenrechts in Bußgeldsachen bei den Regierungspräsidentinnen und Regierungspräsidenten. Dies kann unter ganz bestimmten Voraussetzungen gewährt werden. Darunter fällt insbesondere, dass ein Bescheid zu Unrecht ergangen ist und die Einzelfallprüfung die Gewährung des Gnadenrechts zulässt. 

    Das RP Freiburg werde sich darum bemühen, dass die betroffenen Bürgerinnen und Bürger ihren Führerschein schnellstmöglich wieder zurückbekommen, heißt es in einer Pressemitteilung. Betroffene können einen entsprechenden Antrag auf Gnadengesuch bei der zuständigen Bußgeldbehörde in den Landratsämtern, großen Kreisstädten und Verwaltungsgemeinschaften stellen. Diese leite den Antrag dann an das RP weiter. Um bei der Prüfung nicht unnötig Zeit zu verlieren, bittet das RP darum, diesen Weg unbedingt einzuhalten und die Anträge nicht direkt an die Regierungspräsidentin oder das Regierungspräsidium zu stellen.  

    Das RP stellte klar, dass nur solche Fahrverbote durch ein Gnadengesuch aufgehoben oder ausgesetzt werden könnten, die nach der neuen Gesetzeslage zu einem Fahrverbot führten. Verhängte Bußgelder und Fahrverbote, die auch nach der alten Rechtslage zu einem Fahrverbot geführt hätten, blieben bestandskräftig und könnten nicht auf dem Weg des Gnadenrechts abgeändert werden.  

    Laufende Bußgeldverfahren würden von den Bußgeldbehörden nach alter Rechtslage behandelt. Dies seien Verfahren, in denen noch keine Entscheidung ergangen sei, in denen dem Bürger noch fristgemäße Rechtsbehelfe zustünden oder in denen der Bürger einen Rechtsbehelf eingelegt habe. 

    Grundsätzlich forderte das RP Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer dazu auf, die straßenverkehrsrechtlichen Regelungen einzuhalten und Rücksicht zu nehmen. Die Teilnichtigkeit aufgrund eines Formfehlers sei ein absoluter Sonderfall. Bei Verstößen gegen Tempolimits bestehe immer auch die Gefahr, dass Menschen verletzt werden.

     

  • Biosphärengebiet
    13.07.2020
    Biosphärengebiet Schwarzwald bietet naturkundliche Wanderung am Belchen am 26. Juli
    Christoph Huber und Sebastian Schröder-Esch führen Besucher durch spannende Lebensräume / Vorherige Anmeldung notwendig
     Bild: Der Blick vom Belchen bietet wundervolle Landschafts- und Natureindrücke. Foto: Sebastian Schröder-Esch

    Zu einer naturkundlichen Wanderung auf den Belchengipfel lädt das Biosphärengebiet Schwarzwald am Sonntag, 26. Juli, ein. Unter der Leitung des Biologen Christoph Huber von der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets und des Geographen Sebastian Schröder-Esch führt die Nachmittagsexkursion von der Talstation der Belchenbahn in Obermulten über das Böllener Eck und durch den Südhang des Belchen bis zum Gipfel.  

    Unterwegs geht es um die wichtigsten Lebensräume und ihre Bewohner in diesem weithin bekannten Naturschutzgebiet. Thematische Schwerpunkte sind Pflanzen, Vögel, Schmetterlinge und Heuschrecken. Die Exkursion beginnt um 15 Uhr und ist auf gut drei Stunden ausgelegt. Die Wanderstrecke beträgt rund neun Kilometer, wobei insgesamt 480 Höhenmeter zu überwinden sind. Es ist also eine gute Kondition sowie geeignetes Schuhwerk und eigene Marschverpflegung erforderlich. Nach dem Ende der Exkursion gehen die Teilnehmenden zu Fuß bergab wieder zum Ausgangspunkt zurück.  

    Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen beschränkt und vorherige persönliche Anmeldung über die Geschäftsstelle des Biosphärengebiets per E-Mail an biopshaerengebiet-schwarzwald@rpf.bwl.de unbedingt erforderlich. Eine Teilnahmegebühr wird nicht festgesetzt, sondern erfolgt vor Ort auf freiwilliger Basis. Wetterfeste Kleidung (inklusive Schutz gegen Regen und/oder Sonne) und festes Schuhwerk werden empfohlen. Zur Beobachtung der Natur ist ein eigenes Fernglas sehr nützlich. Es gelten Abstands- und Hygieneregeln, eine Einwilligung zur Weitergabe persönlicher Kontaktdaten zwecks etwaiger Nachverfolgung wird ebenfalls vorausgesetzt.

  • Biosphärengebiet
    13.07.2020
    Biosphärengebiet bietet abendlichem Fotospaziergang um den Belchen mit Sebastian Schröder-Esch am Sonntag, 26. Juli
    Motivsuche bei Sonnenuntergang unter fachkundiger Anleitung / Vorherige Anmeldung ist notwendig
     Foto: Spannende Bilder können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim abendlichen Fotospaziergang am Belchen aufnehmen. Quelle: Sebastian Schröder-Esch

    Einen abendlichen Fotospaziergang rund um den Belchengipfel, um die unvergleichliche Abendstimmung und den Sonnenuntergang mit der Kamera einzufangen, veranstaltet das Biosphärengebiet Schwarzwald am Sonntag, 26. Juli, ab 19 Uhr. Sebastian Schröder-Esch bietet Hobbyfotografinnen und Hobbyfotografen die Möglichkeit, bei einer geführten Tour spannende Eindrücke unter fachkundiger Anleitung abzulichten. 

    Die Tour ist auf etwa 3,5 Stunden ausgelegt und umfasst etwa vier Kilometer. Der Höhenunterschied beträgt 100 Meter bergauf und 350 Meter bergab. Treffpunkt ist an der Bergstation der Belchenbahn in Schönenberg. Die Teilnahme kostet für Erwachsene 24 Euro, ermäßigt 21 Euro und für Jugendliche 18 Euro. Zielgruppe sind Hobbyfotografinnen und Hobbyfotografen, egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene. Robustes Schuhwerk wird empfohlen sowie eine Taschen- oder Stirnlampe. 

    Eine vorherige Anmeldung ist für dieses Angebot erforderlich. Diese kann bei der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwarzwald ausschließlich per E-Mail an biosphaerengebiet-schwarzwald@rpf.bwl.de bis Freitag, 24. Juli erfolgen. Die maximale Teilnehmerzahl beträgt zehn Personen. Es gelten Hygiene- und Abstandsregeln. Eine Einwilligung zur Erhebung von Kontaktdaten zur etwaigen Nachverfolgung ist Teilnahmevoraussetzung.

  • Abteilung 4
    09.07.2020
    Sanierung der B 28 zwischen Kehl und Willstätt (Ortenau) schreitet voran
    Regierungspräsidium beginnt mit drittem Bauabschnitt // Umleitung bleibt unverändert

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, liegt die Sanierung der B 28 zwischen Kehl und Willstätt (Ortenau) im Zeitplan. Der zweite Bauabschnitt wird am Samstag, 11. Juli, fertiggestellt. In der Nacht von Sonntag auf Montag (12./13. Juli) werde die Baustelle für den neuen Bauabschnitt in Fahrtrichtung Kehl zwischen der Abfahrt auf die L 75 und der „Geigerkreuzung“ in Kehl eingerichtet. Die Arbeiten in diesem dritten Bauabschnitt werden ca. zwei Wochen, also bis zum Sonntag, 26. Juli dauern. Der Verkehr werde in Fahrtrichtung Kehl weiterhin über die L 75 und durch das Hafengebiet zurück zur B28 umgeleitet. In der letzten Juliwoche (27. bis 31. Juli) werden dann Arbeiten außerhalb des Fahrbahnbereiches durchgeführt. In dieser Zeit könne die Umleitung aufgehoben werden, heißt es aus dem RP.

     

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  • Abteilung 4
    09.07.2020
    Sanierungsarbeiten an der Mühlbachbrücke an der B 33 bei Markelfingen (Landkreis Konstanz)

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, finden an der Mühlbachbrücke an der B 33 bei Markelfingen (Landkreis Konstanz) ab Montag, 13. Juli, Sanierungsarbeiten statt. Die Bauzeit betrage voraussichtlich acht Tage. In diesem Zeitraum müsse auf der Strecke tagsüber von 7 bis 18 Uhr jeweils eine Fahrspur gesperrt werden, so dass immer eine Spur für den Verkehr frei bleibe.   

    Im Rahmen der Bauarbeiten werde die so genannte Fahrbahnübergangskonstruktion der Brücke instandgesetzt. Für die Arbeiten müsse die Autobahnmeisterei vorübergehend Lärmschutzelemente entfernen. Deshalb sei während der Bauzeit mit Lärmbelästigungen durch den Verkehr zu rechnen. Das RP bittet die Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis.

     

  • Abteilung 5
    09.07.2020
    Land fördert Ausbau der Kläranlage in Vöhringen (Landkreis Rottweil) mit vier Millionen Euro
    Regierungspräsidentin Schäfer: „Beitrag zum Schutz der Umwelt und für eine zukunftsfähige Infrastruktur“

    Mit rund vier Millionen Euro fördert das Regierungspräsidium Freiburg (RP) die Abwasserentsorgung in Vöhringen (Landkreis Rottweil). Gleich zwei Zuwendungsbescheide hat Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer deshalb am Donnerstag an die Bürgermeister Stefan Hammer (Vöhringen) und Gerd Hieber (Sulz am Neckar). übergeben: Mit rund 3,3 Millionen Euro unterstützt das Land die Erweiterung der Kläranlage Bergfelden. Mit rund 700.000 Euro fördert es den Neubau des Regenüberlaufbeckens. Insgesamt investiert der Abwasserverband Oberes Mühlbachtal rund 8,2 Millionen Euro. 

    „Mit der Modernisierung und Erweiterung der Kläranlage Bergfelden leistet die Gemeinde Vöhringen einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Umwelt und des Trinkwassers. Diese Investition in eine zukunftsfähige Infrastruktur unterstützen wir gerne“, erklärte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. 

    Ziel der Erneuerung der Kläranlage Bergfelden ist insbesondere die Verbesserung der Ablaufwerte in den Mühlbach. Dieser soll nach den Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie einen guten ökologischen und guten chemischen Zustand erreichen. Im Zuge des Ausbaus der Anlage soll ihre Leistungsfähigkeit um 50 Prozent gesteigert werden, so dass künftig das Abwasser der Einwohner von Vöhrigen und Sulz sowie der angeschlossenen Industrie- und Gewerbebetriebe sicher gereinigt werden kann. Unter anderem werden ein neues Maschinenhaus mit mechanischer Reinigungsstufe, ein neues Belebungsbecken sowie ein neues Nachklärbecken gebaut. Zudem wird die Verfahrungstechnik der Anlage erneuert. Der Bau des größeren Regenüberlaufbeckens dient dazu, dass künftig mehr Mischwasser in der Kläranlage ankommt und dadurch besser gereinigt wird.

     

     

  • Abteilung 1
    08.07.2020
    Begehrte Ausgleichstockmittel sind verteilt
    Finanzschwache Gemeinden erhalten 24,3 Millionen Euro für kommunale Investitionen

    Unter Vorsitz der Freiburger Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat der Verteilungsausschuss für den Ausgleichstock beim Regierungspräsidium Freiburg 24,3 Millionen Euro an finanzschwache Gemeinden im Regierungsbezirk Freiburg verteilt. Rund ein Drittel der Gemeinden des Regierungsbezirks sind bei wichtigen Investitionen auf die Mittel des Ausgleichstocks angewiesen. Die Entscheidung des Verteilungsausschusses über die Ausgleichstockmittel wird deshalb von den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern mit Spannung erwartet. Das Spektrum der Förderungen reicht von Schulbauinvestitionen über Kinderbetreuungseinrichtungen und Sportstätten bis hin zu Straßen und Brückenbauwerken sowie sonstigen öffentlichen Einrichtungen.   

    Die Regierungspräsidentin zeigte sich besonders erfreut, dass mit 11,7 Millionen Euro knapp die Hälfte aller Mittel in Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen fließt und die Gemeinden bei ihren wichtigen Aufgaben im Kleinkind- und Bildungsbereich in besonderem Maße unterstützt werden können. Neben zahlreichen Investitionen in die Ganztagesbetreuung werden auch umfangreiche Sanierungsmaßnahmen an bestehenden Schulen gefördert. Das Regierungspräsidium fördert die Gemeinden seit mehreren Jahren nachhaltig bei der Schaffung von neuen Kinderbetreuungsplätzen. Bestehende Kindergärten erhalten z. B. Unterstützung für die Anpassung an die heutigen Anforderungen der Ganztagesbetreuung mit flexiblen Öffnungszeiten und Mittagessen.    

    „Ich bin sehr erfreut, dass damit im Regierungsbezirk Freiburg viele berechtigte Wünsche der Eltern und Familien für eine Verbesserung der Kinderbetreuung in Erfüllung gehen und die Gemeinden eine gute Betreuung in zeitgemäßen Bildungseinrichtungen anbieten können“, so Schäfer in einer Pressemitteilung der Behörde. 

    Neben Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen werden zudem Straßen, Brücken und Verkehrseinrichtungen mit über 4,4 Millionen Euro berücksichtigt. Mit 27 geförderten Straßenbaumaßnahmen wird eine nachhaltige Verbesserung der kommunalen Verkehrsinfrastruktur erreicht. Weitere Zuschüsse werden für Sportstätten, Rathäuser, Feuerwehreinrichtungen und sonstige öffentliche Einrichtungen vergeben.    

    Die Fördermittel des Ausgleichstocks tragen insbesondere in den ländlichen strukturschwachen Gebieten zu einer Verbesserung der kommunalen Infrastruktur bei. Damit werden Standortnachteile im ländlichen Raum gegenüber den wirtschaftsstarken Regionen verringert. Gute Betreuungs- und Bildungsangebote tragen wesentlich dazu bei, dass sich junge Familien für einen Wohnsitz im ländlichen Bereich entscheiden.    

    Nicht alle Förderwünsche der Gemeinden gehen in Erfüllung. Die Antragssumme betrug über 46 Millionen Euro, bewilligt wurden 24,3 Millionen Euro. Voraussetzung für eine Ausgleichstockförderung ist eine angemessene, sparsame und wirtschaftliche Planung des Vorhabens. Neben der Finanzierung des Vorhabens müssen die Gemeinden nachweisen, dass sie auch die Folgekosten der Einrichtungen tragen können.    

    Über die Bewilligung der Ausgleichstockmittel entscheidet ein Verteilungsausschuss, der aus drei Vertreterinnen und Vertretern der kommunalen Landesverbände und zwei Vertreterinnen und Vertretern des Regierungspräsidiums besteht.

  • Abteilung 2
    08.07.2020
    „Jetzt erst recht“! Leseclubaktion „HEISS AUF LESEN“ startet am 13. Juli
    Angebot für Kinder und Jugendliche/ 35 Bibliotheken im Regierungsbezirk Freiburg nehmen teil

    Auf die Bücher, fertig, los! Vom 13. Juli bis zum 26.  September können Kinder und Jugendliche wieder bei der Leseclubaktion „HEISS AUF LESEN“ mitmachen. Nach dem Motto „Jetzt erst recht!“ bieten trotz Corona und den damit einhergehenden Einschränkungen 35 Bibliotheken im Regierungsbezirk Freiburg die Teilnahme an der Aktion in den Sommerferien an. 

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, finde die landesweite Aktion „HEISS AUF LESEN“ im Regierungsbezirk Freiburg bereits zum sechsten Mal statt. Koordiniert werde sie von der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen im RP.  

    „Für Schülerinnen und Schüler und auch für ihre Eltern waren die vergangenen Wochen eine schwierige Zeit. Weil der reguläre Schulunterricht und Freizeitangebote wie Sporttraining oder Musikstunden ausfielen, mussten sie Außergewöhnliches leisten“, betont Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer als Schirmherrin der Aktion: „In den bevor stehenden Sommerferien, in denen viele Familien auf weite Reisen verzichten, lädt die Aktion HEISS AUF LESEN dazu ein, mit Büchern in unbekannte Welten abzutauchen, spannende Abenteuer zu erleben und davon zu erzählen.“ 

    Ziel der Aktion ist es, den Spaß am Lesen zu wecken und gleichzeitig das Lese- und Textverständnis sowie die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen zu fördern. In den Bibliotheken stehen wieder extra für „HEISS AUF LESEN“ viele Bücher für unterschiedliche Altersgruppen und alle Leseansprüche bereit. Ob großartige Abenteuergeschichten, fremde Fantasiewelten oder coole Comics, dicke oder dünne Bücher: Hier können Kinder und Jugendliche lesen, worauf sie Lust haben. Mit etwas Glück können sie sogar einen der tollen Freizeitpreise bei der Sonderverlosung des Regierungspräsidiums gewinnen. 

    Wie geht’s?

    Mitmachen ist einfach und kostenlos! Bereits vor dem Start von „HEISS AUF LESEN“ gibt es in den Bibliotheken einen Flyer mit Anmeldekarte. Auch wer noch keinen Bibliotheksausweis hat, kann sich als Clubmitglied anmelden.

    Jedes Clubmitglied erhält ein eigenes Logbuch, in dem gemalt, geschrieben und gestempelt werden kann. Bei Abgabe darf dann in der Bibliothek erzählt werden, wie das Buch gefallen hat. Für jedes gelesene Buch gibt es einen Stempel in das Logbuch. Schon ab dem ersten gelesenen Buch bekommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Urkunde.  

    „HEISS AUF LESEN“ findet im Regierungsbezirk Freiburg in folgenden Bibliotheken statt:

    Achern, Bad Krozingen, Denkingen, Denzlingen, Emmendingen, Engen, Freiburg, Gengenbach, Haslach i.K., Ihringen, Kehl, Kippenheim, Kirchzarten, Königsfeld, Lahr, Müllheim, Neuenburg am Rhein, Oberkirch, Oberndorf, Offenburg, Radolfzell, Rheinau, Rheinfelden, Rottweil, Schramberg, Singen, Staufen, Titisee-Neustadt, Trossingen, Tuttlingen, Villingen-Schwenningen, Waldkirch, Wehr, Weil am Rhein und Willstätt

  • Abteilung 5
    08.07.2020
    Schätze der Wutachschlucht anschaulich gemacht: Regierungspräsidium eröffnet neu gestaltete Infopavillons (Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald und Waldshut)

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat die drei Informationspavillons im Naturschutzgebiet Wutachschlucht (Landkreise Breisgau Hochschwarzwald und Waldshut) neu gestaltet: Die Standorte Wutachmühle, ehemaliges Bad Boll und Schattenmühle sind mit insgesamt 24 Informationstafeln zu sechs verschiedenen Themen ausgestattet worden. „An den Treff- und Ausgangspunkten für Führungen wollen wir Gäste auf die Besonderheiten dieses einzigartigen Gebiets hinweisen und ihnen die Erdgeschichte mit allen Folgen für Naturschutz, Waldwirtschaft und Besucherlenkung erläutern“, sagte Friedrich Kretzschmar, stellvertretender Leiter des Naturschutzreferats im RP, bei der feierlichen Eröffnung am Mittwoch an der Schattenmühle.  

    Die neuen Infotafeln machen die Schätze der Wutachschlucht anschaulich: Großformatige Karten dienen der Orientierung. Leicht verständlich wird die Entstehung der geologisch jungen Schlucht erklärt und am ehemaligen Bad Boll die bewegte Geschichte des einstigen Kurbads aufgerollt. Dort lässt sich auch einiges über die Baumarten der Waldschlucht und die Unterschiede zwischen Schatten- und Sonnenhang erfahren. Zudem wird auf schützenswerte Lebensräume wie zum Beispiel die Hochstaudenfluren sowie seltene und gefährdete Arten wie Eisvogel und Mopsfledermaus hingewiesen. 

    Darüber hinaus will das Naturschutzreferat des Regierungspräsidiums die Besucherinnen und Besucher mit den neuen Infotafeln zu umsichtigem Verhalten anregen. „Die Wutachschlucht und ihre Nebenschluchten zählen zum europäisches Naturerbe Natura 2000. Sie sollen noch vielen kommenden Generationen besondere Naturerlebnisse ermöglichen“, betonte Friedrich Kretzschmar.  

    Ergänzend zu den drei Informationspavillons sollen in den kommenden Jahren im Zuge der Umsetzung einer vom RP beauftragten kreis- und gemeindeübergreifenden Rundwegekonzeption weitere Informationstafeln aufgestellt werden. Sie werden über historisch oder naturkundlich bemerkenswerte Orte informieren und die über den Naturpark Südschwarzwald geförderten neuen Rundwege im Naturraum Wutachschlucht ergänzen.  

    Hintergrundinformation 

    Natura 2000

    Mit dem Naturschutzkonzept Natura 2000 haben sich die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten zur Aufgabe gemacht, in Europa charakteristische Lebensräume sowie gefährdete Tier- und Pflanzenarten zu schützen. Natura 2000 ist ein Netzwerk von Gebieten, die nach der europäischen Fauna-Flora-Habitat- (FFH-) Richtlinie und der Vogelschutzrichtlinie geschützt sind. Baden-Württemberg trägt mit seinen vielgestaltigen Landschaften und einer reichen Artenausstattung mit rund 18 Prozent der Landesfläche zum Schutzgebietsnetz Natura 2000 und damit zum Erhalt der Biodiversität (Artenvielfalt) der Europäischen Union bei. Herzstück des Natura 2000-Gebiets Wutachschlucht ist das Natur- und Landschaftsschutzgebiet Wutachschlucht.

     

    Naturschutzgebiet Wutachschlucht

    Das Naturschutzgebiet Wutachschlucht wurde erstmals 1939 unter Schutz gestellt. Im Jahr 1989 wurde das ursprüngliche Gebiet um die Haslach-, Rötenbach und Gauchachschlucht erweitert und als Natur- und Landschaftsschutzgebiet Wutachschlucht verordnet. Wesentliche, in der Verordnung genannten Schutzziele sind u.a. die Erhaltung der Schluchten als erd- und landschaftsgeschichtlich bedeutsame Naturerscheinung, als Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzengesellschaften mit seltenen, zum Teil vom Aussterben bedrohten Arten und als Naturraum von besonderer Vielfalt, Eigenart und Schönheit. Die Erschließung der Wutachschlucht erfolgte ab dem Jahr 1900 durch den Schwarzwaldverein. Unter seiner Federführung wird bis heute das Wegenetz instandgehalten.

     

  • Abteilung 5
    07.07.2020
    Donauursprung wird naturnah und erlebbar: Umweltminister Untersteller und Regierungspräsidentin Schäfer starten Renaturierungsprojekt
    „Hier entsteht eine dynamische Flusslandschaft, von der Natur und Mensch profitieren“
     Spatenstich Donauursprung

    „Brigach und Breg bringen die Donau zu Weg“ – den Spruch kennt jedes Schulkind. An diesem besonderen Ort bei Donaueschingen im Schwarzwald-Baar-Kreis startet der Landesbetrieb Gewässer ein großes Renaturierungsprojekt: Der Donauursprung wird naturnah gestaltet und für Besucherinnen und Besucher erlebbar gemacht. Im Zuge des Projekts wird die Donau um 300 Meter verlängert. Das Vorhaben kostet rund vier Millionen Euro und ist damit eine der größten Renaturierungsmaßnahmen im Land. Am Spatenstich nahmen am Dienstag neben Umweltminister Franz Untersteller und Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer auch Landrat Sven Hinterseh und Oberbürgermeister Erik Pauly teil.    

    Brigach, Breg und Donau sind in der Vergangenheit begradigt worden. Die ehemalige Auenlandschaft am Donauursprung wurde vom Menschen intensiv genutzt. Gewässertypische Strukturen fehlen heute weitestgehend. Lebensräume für typische Pflanzen und Tiere sind nur noch eingeschränkt vorhanden. „Zwar können wir das Rad der Zeit nicht zurückdrehen. Aber indem wir den Flüssen am Donauursprung wieder mehr Raum geben, kann eine Entwicklung hin zu einem naturnahen Gewässer erfolgen“, stellte Umweltminister Untersteller fest. Mit dieser Maßnahme leiste das Land einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie. Deren Ziel sei ein guter ökologischer Zustand der Gewässer.   

    „Hier entsteht eine dynamische Flusslandschaft. Davon profitiert neben der Natur auch der Mensch, da der Mündungsbereich für Besucherinnen und Besucher erlebbar gemacht wird“, sagte Regierungspräsidentin Schäfer. Der neue Zusammenfluss von Brigach und Breg rücke deutlich von der B 27 ab und werde künftig von dieser über einen neuen Lärm- und Sichtschutzwall abgetrennt. Geplant seien im Mündungsbereich auch Stege und Bohlenwege außerhalb des Gewässers. Zudem werde eine Infostelle eingerichtet, an der sich Einheimische und Gäste über die Bedeutung einer intakten Flusslandschaft informieren können. 

    Der zusätzliche Raum für das Gewässer wird durch großflächiges Abtragen des Geländes geschaffen, auf dem ehemals das Kreistierheim und die Anlage des Hundesportvereins standen. Am Unterlauf der Breg wird das Vorland bis auf die anstehende Kiesschicht abgetragen. Vorhandene Uferbefestigungen werden entfernt. Strukturelemente in Form von Totholz werden eingebracht, damit sich geeignete Habitate für Fische und Fischnährtiere entwickeln können. In der Brigach kann aufgrund der bestehenden Hochwasserproblematik und der vorhandenen Infrastruktur nicht so weitreichend eingegriffen werden wie an der Breg. Dennoch soll auch hier durch strömungslenkende Maßnahmen und das Einbringen von Strukturelementen der ökologische Zustand verbessert werden.    

    Im Auftrag des Landesbetriebs Gewässer am RP Freiburg beginnt nun der erste Bauabschnitt zwischen der B 27-Straßenbrücke und dem Sportgelände. Das Baufeld wurde bereits im vergangenen Winter freigeräumt.  Die anstehenden Arbeiten umfassen unter anderem das Herstellen einer Umleitungsstrecke, den Voraushub für die neue Brücke über die Breg, die Verlegung von Leitungen, den Aushub des neuen Mündungsbereiches sowie den Einbau von Erdmaterial in den Lärm- und Sichtschutzwall. Abschließend wird dann die Brigach in den neuen Mündungsbereich verlegt. Dieser erste Bauabschnitt soll bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.    

    Ab September dieses Jahres erfolgt der Bau der Schwerlastbrücke über die Breg, die voraussichtlich im Frühjahr 2021 fertig ist. Der zweite Bauabschnitt wird 2021 umgesetzt und bis zum Jahresende abgeschlossen. Das Regierungspräsidium bittet um Verständnis, dass es im Baustellenbereich für Anlieger zu Behinderungen kommen kann. Für Radfahrer ist eine Umleitungstrecke eingerichtet. Der Donauradweg werde ab dem Schlosspark über Allmendshofen und den Riedsee umgelenkt.  


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     Bild: Donauursprung

  • Abteilung 4
    06.07.2020
    Schänzlebrücke Konstanz: Bauarbeiten verzögern sich bis voraussichtlich Ende August

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, verzögert sich die Fertigstellung der Sanierungsarbeiten auf der Schänzlebrücke in Konstanz bis voraussichtlich Ende August. Grund seien weitere Mängel, die beim Entfernen der Abdichtungsschicht der Brücke ersichtlich wurden. Zur fachgerechten Beseitigung dieser Mängel seien in den vergangenen Wochen zusätzliche Bauleistungen notwendig gewesen, die Anpassungen des bisher vorgesehenen Zeitplans nach sich gezogen hätten.

    Nach dem neuen Zeitplan werde der erste Bauabschnitt mit der Sanierung der Hauptabfahrtsrampe in Fahrtrichtung Singen voraussichtlich Anfang August fertiggestellt. Im Anschluss werde im zweiten Bauabschnitt der Verzögerungsstreifen auf der rechten Seite saniert. Die Fertigstellung des zweiten Bauabschnittes und damit die Freigabe für den Verkehr sei für Ende August vorgesehen.

  • Abteilung 5
    03.07.2020
    Mehr Raum für Fluss und Natur: Regierungspräsidium Freiburg informiert über Pläne zur Dammrückverlegung und Renaturierung der Elz zwischen dem Kollmarsreuter Wehr und Emmendingen-Wasser
    Bürgerinnen und Bürger können vom 9. Juli bis 31. August im Internet
     Die Elz soll renaturiert werden, Foto Dieter Ruf /RPF

    Der Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Freiburg (RP) plant, die bestehenden Hochwasserschutzdämme der Elz zwischen Emmendingen-Wasser und dem Kollmarsreuter Wehr (Landkreis Emmendingen) ins Hinterland zu verlegen und die Elz in diesem Abschnitt zu renaturieren. Damit soll dem Fluss mehr Raum zur naturnahen Eigenentwicklung gegeben und gleichzeitig der Hochwasserschutz verbessert werden. Wie das RP mitteilt, sollen dabei auch Aspekte des Naturschutzes und der Naherholung berücksichtigt werden.

    Da die Informationsveranstaltung über die beabsichtigten Maßnahmen aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie geplant stattfinden kann, haben interessierte Bürgerinnen und Bürger von Donnerstag, 9. Juli bis Montag, 31. August, die Möglichkeit, sich auf der Internetseite des Regierungspräsidiums unter „Aktuelles“ (www.rp-freiburg.de) über die Pläne zur Renaturierung und Dammrückverlegung der Elz zu informieren und sich aktiv in die weitere Planung einzubringen. 

    „In Form von Präsentationen stellen wir auf unserer Internetseite drei Planungsvarianten für die Dammrückverlegung vor“, erklärt der Projektverantwortliche Frank Bödeker. „Über eine Beteiligungsplattform können Anwohner, Bürger, Organisationen und weitere Interessierte uns dann bis zum 31. August Rückmeldungen geben und Ideen einreichen.“ Alternativ können Fragen und Anregungen auch per E-Mail an drv.wasser@rpf.bwl.de geschickt werden. 


    Foto: Das Regierungspräsidium Freiburg plant an der Elz eine umfassende Dammrückverlegung und Renaturierung. Foto: Dieter Ruf/ RPF​

  • Abteilung 1
    03.07.2020
    Rund 13,6 Millionen Euro für die Feuerwehren im Regierungsbezirk Freiburg Regierungspräsidentin Schäfer: „Feuerwehren leisten einen unverzichtbaren Beitrag für unser Gemeinwesen“

    Retten – Löschen – Bergen – Schützen. Um für die Feuerwehr optimale Voraussetzungen zu schaffen, fließen in den Regierungsbezirk Freiburg in diesem Jahr rund 13,6 Millionen Euro. Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, fördert das Land mit 10,8 Millionen Euro Projekte des Feuerwehrwesens. Rund 2,8 Millionen Euro werden als Pauschalförderung ausgezahlt. 

    „Die Männer und Frauen von der Feuerwehr leisten einen unverzichtbaren Beitrag für unser Gemeinwesen. Diesen Einsatz unterstützt das Land mit aller Kraft. Nahezu 100 Prozent der von den Feuerwehren im Regierungsbezirk beantragten Vorhaben können wir in diesem Jahr fördern“, sagte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und dankte den Feuerwehrleuten für ihr ehrenamtliches Engagement. Das RP habe dieser Tage die Bewilligungsmitteilungen zur Feuerwehrförderung an die Landkreise und die Stadt Freiburg versandt und den Landratsämtern die Haushaltsmittel zur Unterstützung der kreisangehörigen Gemeinden zugewiesen. 

    Insgesamt wurden im Regierungsbezirk Freiburg 169 Anträge auf Zuwendungen zur Projektförderung mit einer Antragssumme von rund zwölf Millionen Euro eingereicht. Davon konnten 122 Maßnahmen mit einer Bewilligungssumme von rund 10,8 Millionen Euro gefördert werden. Die zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht berücksichtigten Projekte können voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2020 im Zuge einer zweiten Mittelverteilung gefördert werden, heißt es aus dem RP. Unterstützt werden insbesondere die Beschaffung von Fahrzeugen und der Bau bzw. die Erweiterung von Feuerwehrhäusern. Gefördert wurden

              42 Löschfahrzeuge

              11 Neubauten oder Erweiterungen/Umbauten von Feuerwehrhäusern

              4 Gerätewagen (Logistik bzw. Transport)

              9 Drehleiter-Fahrzeuge


     

    Besonders erwähnenswert ist die gemeinsame Sammelbeschaffung von acht nahezu baugleichen Drehleiterfahrzeuge der Landkreise Tuttlingen Emmendingen, Lörrach unter der Federführung des Schwarzwald-Baar-Kreises. Allein dieses Vorhaben fördert das Land mit 2,032 Millionen Euro. Eine weitere Sammelbeschaffung findet für fünf nahezu baugleiche „mittlere Löschfahrzeuge“ der Landkreise Waldshut, Lörrach, Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen statt.

    Hintergrundinformation Feuerwehrförderung:

    Die Zuwendungen zur Feuerwehrförderung werden in Baden-Württemberg aus dem Landesanteil am Aufkommen aus der Feuerschutzsteuer gewährt. Die Mittel für die sogenannte Projekt- und Pauschalförderung des Feuerwehrwesens werden den Regierungspräsidien jährlich vom Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg zugewiesen. Über die Zuwendungen für die Projekte der Landkreise des Regierungsbezirks Freiburg und des Stadtkreises Freiburg entscheidet das Regierungspräsidium Freiburg selbst. Bewilligungsstellen für die Zuwendungen an die kreisangehörigen Städte und Gemeinden sind die Landratsämter.
    Daneben erhalten die Kommunen über die Landratsämter pauschalisiert eine Landeszuwendung für jeden Feuerwehrangehörigen der Einsatzabteilungen in Höhe von 90 Euro und für jeden Jugendfeuerwehrangehörigen in Höhe von 40 Euro. Die Landkreise erhalten außerdem pauschal 3.500 Euro für Maßnahmen der Feuerwehr und für den feuerwehrtechnisch bedingten Aufwand des Kreisbrandmeisters und seiner Stellvertreter. ​

  • Abteilung 4
    03.07.2020
    Regierungspräsidium gibt B 31 im Höllental wieder für den Verkehr frei
    Fahrbahnsanierung zwei Tage früher als geplant abgeschlossen

    Zum Wochenende ist die B 31 im Höllental wieder frei befahrbar: Die Fahrbahnsanierung kann zwei Tage früher als geplant abgeschlossen werden. Das Regierungspräsidium Freiburg wird die Straße am späten Freitagnachmittag für den Verkehr freigeben.  

    In den vergangenen zwei Wochen war die B 31 zwischen Buchenbach und Hinterzarten in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Der Verkehr musste in dieser Zeit über den Spirzen sowie über St. Märgen, St. Peter und das Glottertal umgeleitet werden. „Auch das weitgehend schöne Wetter hat dazu beigetragen, dass die Arbeiten gut gelaufen sind und wir jetzt schneller fertig sind als geplant“, sagte Bauleiter Peter Wernet vom RP. Er bedankte sich bei den Verkehrsteilnehmern und den Anwohnern der Umleitungsstrecke für ihre Geduld und ihr Verständnis. 

    Auch Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer freute sich über den erfolgreichen Abschluss der Bauarbeiten: „Die B 31 ist die wichtigste Ost-West-Verbindung für den Verkehr im südlichen Schwarzwald, deren Instandhaltung uns am Herzen liegt. Wir haben uns sehr dafür eingesetzt, dass die unvermeidliche Sperrung für die Sanierungsarbeiten so kurz und verträglich wie möglich erfolgte.“ Schäfer bedankte sich beim Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald für die gute Zusammenarbeit.  

    Die Sicherungsarbeiten am Kreuzfelsen unter Federführung des Landratsamts werden wie geplant noch etwa eine Woche dauern. Dazu müsse in diesem Bereich eine der drei Fahrspuren der B 31 gesperrt werden. Da pro Fahrtrichtung noch jeweils eine Fahrspur vorhanden ist, seien keine größeren Behinderungen zu erwarten, heißt es aus dem RP.  

    Wie das Landratsamt mitteilte, sei der Geröllfangzaun im Bereich des Hirschsprungs fertiggestellt. Ebenfalls abgeschlossen sei die Teilflächensanierung der Fahrbahndecke in der Ortsdurchfahrt Falkensteig.

     

  • Abteilung 3
    03.07.2020
    "Landwirtschaft und Artenschutz sind vereinbar“
    Regierungspräsidentin Schäfer besucht neue Modellbetriebe in Königsfeld (Schwarzwald-Baar-Kreis) und Zimmern (Kreis Rottweil)

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat am Freitag zwei neue Modellbetriebe zur Förderung der Artenvielfalt in der Landwirtschaft im Regierungsbezirk Freiburg besucht: den Betrieb von Uwe Götz in Königsfeld (Schwarzwald-Baar-Kreis) und den Betrieb von Manfred Haas in Zimmern ob Rottweil (Kreis Rottweil). „Diese Unternehmen zeigen vorbildlich, wie sich moderne Landwirtschaft mit dem Artenschutz vereinbaren lässt und dies nicht zu wirtschaftlichen Nachteilen führt“, sagte Schäfer. Die Landwirtschaft spiele beim Erhalt bedrohter Tier- und Pflanzenarten und ihrer Lebensräume eine zentrale Rolle.  

    40 Prozent der Landesfläche im Regierungsbezirk Freiburg werden landwirtschaftlich genutzt. Während die Erträge in den vergangenen Jahrzehnten deutlich gesteigert werden konnten, war wie überall im Land ein Rückgang der Artenvielfalt zu verzeichnen. „Mit ihrer Initiative zum Biodiversitätsstärkungsgesetz hat die Landesregierung einen wichtigen Impuls gesetzt, um die Landwirtschaft natur- und umweltverträglicher zu gestalten, ohne sie dabei wirtschaftlich zu überfordern“, betonte Regierungspräsidentin Schäfer. Im Doppelhaushalt 2020/21 sollen dafür 62 Millionen Euro bereitgestellt werden. 

    Um Ansätze für die Praxis in die Fläche zu tragen, etabliert das Regierungspräsidium Freiburg (RP) derzeit ein Netzwerk von Modellbetrieben, die Maßnahmen zum Erhalt der Artenvielfalt bereits erfolgreich umsetzen. Sie sollen auch zeigen, dass durch diese Umstellungen beim Anbau keine wesentlichen wirtschaftlichen Nachteile entstehen, vorausgesetzt, entsprechende Fördermöglichkeiten werden in Anspruch genommen. Mit diesem Projekt übernimmt das RP Freiburg eine landesweite Vorreiterrolle. Für die Biodiversität in der Landwirtschaft wurde am RP eine neue Stelle geschaffen. 

    Die Betriebe von Uwe Götz in Königsfeld und Manfred Haas in Zimmern gehören zu den ersten Modellbetrieben im Regierungsbezirk. Uwe Götz stellte den Gästen – darunter auch Landrat Sven Hinterseh und Bürgermeister Fritz Link – vor, was er zum Schutz der Arten unternimmt. Unter anderem baut er auf zehn Hektar Mais und Stangenbohnen gleichzeitig an, um so die Artenvielfalt zu erhöhen. Zudem erprobt er die Wirkung von Altgrasstreifen und den Anbau von Sommergerste mit einer insektenfreundlichen Untersaat. 

    Auf dem Hof von Manfred Haas in Zimmern waren im Anschluss neben Regierungspräsidentin Schäfer auch Landrat Wolf-Rüdiger Michel und der stellvertretende Bürgermeister Karl-Heinz Zimmer zu Gast. Haas hat unter anderem Blühstreifen entlang von Mais- und Getreidefeldern etabliert, um das Nahrungsangebot für Insekten zu erhöhen. Zudem hat er auf seinem Maisacker so genannte Feldlerchenfenster angelegt. Diese dienen als sicherer Landeplatz für Feldlerchen, die im umliegenden Getreide ungestört ihre Nistplätze einrichten können. 

    „Die vergangenen Wochen der Corona-Pandemie haben deutlich gemacht, wie wichtig die Versorgung der Bevölkerung mit regional produzierten Lebensmitteln ist“, betonte Regierungspräsidentin Schäfer. Gleichzeitig seien die gesellschaftlichen Anforderungen an eine umweltgerechte und nachhaltige Produktion hoch. Sie bedankte sich bei Uwe Götz und Manfred Haas für ihr außergewöhnliches Engagement, diesen Ansprüchen gerecht zu werden.

     

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    02.07.2020
    Rangertouren im Biosphärengebiet Schwarzwald starten wieder ab 4. Juli
    Angebot für Naturliebhaber an Schauinsland, Belchen und Herzogenhorn/ Vorherige Anmeldung ist erforderlich

    Die regelmäßigen Touren mit den Rangern des Biosphärengebiets Schwarzwald starten ab Samstag, 4. Juli wieder. Sebastian Wagner und Florian Schmidt führen Naturliebhaber über Schauinsland, Belchen und Herzogenhorn. Dabei gibt es allerlei Interessantes über die Landschaft und die Natur zu erfahren. Es gelten Hygiene- und Abstandsregeln. Die Zahl der Teilnehmer ist auf 15 pro Tour beschränkt. Eine Anmeldung ist erforderlich. Das Angebot ist kostenlos. 

    „Wir freuen uns, dass es wieder möglich ist, den Menschen die schöne Natur im Südschwarzwald zu zeigen. Es gibt viel Spannendes zu entdecken und zu erzählen, aber wir wollen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch deutlich machen, welche Bereiche unseren besonderen Schutz benötigen“, erläutern Sebastian Wagner und Florian Schmidt. Beide sind seit 2018 Ranger im Biosphärengebiet Schwarzwald. Neben der heimischen Tier- und Pflanzenwelt berichten sie auch über Land und Leute oder die Geschichte der Menschen im Schwarzwald. 

    Die erste Tour findet am Schauinsland statt. „Wir wandern etwa drei bis vier Stunden. Aufgrund der Höhenunterschiede im Gelände ist eine gute Kondition sowie vernünftiges Schuhwerk nötig“, so die beiden Ranger. Ein Mundschutz sollte mitgebracht werden. 

    Die geplanten Touren:

    ·         Schauinsland: 4. Juli, 1. August, 5. September und 3. Oktober; Treffpunkt: 11 Uhr, Bergstation der Schauinslandbahn.

    ·         Belchen: 18. Juli, 15. August, 19. September, 17. Oktober; Treffpunkt: 11 Uhr, Talstation der Belchenbahn.

    ·         Herzogenhorn: 25. Juli und 26. September; Treffpunkt: 11 Uhr, Wanderparkplatz am Leistungszentrum. Die Führung ist kostenlos. Eine vorherige Anmeldung per E-Mail an biosphaerengebiet.ranger@rpf.bwl.de ist erforderlich. Eine Einwilligung zur Angabe von Kontaktdaten zur etwaigen Nachverfolgung ist notwendig.

  • Abteilung 4
    01.07.2020
    Regierungspräsidium saniert Stützwände an der L 103 im Bereich Welschensteinach, Schweighausen und Ettenheimmünster und an der L 93 in Bad Peterstal (Ortenaukreis)

    Ab Montag, 6. Juli, saniert das Regierungspräsidium Freiburg (RP) insgesamt sieben Stützwände an der L 103 in Welschensteinach (Gemeinde Steinach), in Ettenheimmünster (Ortenau) sowie an der L 93 in Bad Peterstal (Bad Peterstal-Griesbach). Die Sanierungen finden zeitlich gestaffelt statt, um so die Bauzeit so gering wie möglich zu halten. Wegen der Arbeiten werden die Landesstraßen halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird per Ampel geregelt. Damit sollen die Verkehrsbehinderungen auf ein Minimum reduziert werden, heißt es aus dem RP.  

    An den Stützwänden müssen Fugen und fehlende Steine erneuert werden, um die Standsicherheit wiederherzustellen. Außerdem werden Geländer und Leitplanken montiert, um die Verkehrssicherheit zu verbessern.  

    Die Stützmauern an der L 103 sind an der Straße Mühlbach in Welschensteinach und am Lixenhof, in Schweighausen an der Bergstraße, am Ortsausgang Richtung Dörlinbach sowie in Ettenheimmünster im Bereich der Klostermühle. Die Stützmauern in Bad Peterstal befinden sich in der Schwimmbadstraße im Bereich der Zufahrt zum Parkplatz Kurhaus/Kirchbergstraße und am Freiersbach (L 93) an der Zufahrt Palmspring und an der Einmündung zum Littweg. 

    Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte Oktober. Das RP hat die Sanierungsarbeiten an die Fa. Rendler-Bau aus Offenburg vergeben.

  • SGZE
    01.07.2020
    Bahnstrecke Colmar-Freiburg: Regierungspräsidentin Schäfer begrüßt Unterzeichnung der Finanzierungsvereinbarung für vertiefte Machbarkeitsstudie
    „Starkes Signal dafür, dass wir es ernst meinen mit dem Zukunftsprozess Fessenheim“

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat die Unterzeichnung der Finanzierungsvereinbarung für die vertiefte Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung der Bahnstrecke Colmar-Freiburg begrüßt: „Nach der Stilllegung des Kernkraftwerks Fessenheim ist das ein starkes Signal dafür, dass es den Partnern auf französischer und deutscher ernst ist mit dem Zukunftsprozess Fessenheim“, sagte Schäfer am Mittwoch in Freiburg. Damit können die konkreten Planungen dieses großen Vorhabens im Herbst beginnen. 

    Die Bahnstrecke Colmar-Freiburg wird die Anbindung Region Grand Est an die deutsche Seite erheblich verbessern. „Dies ist nicht nur eine Perspektive für die grenzüberschreitende, nachhaltige Mobilität und damit für den Klimaschutz. Diese Bahnstrecke ist Grundlage für eine wirtschaftliche Entwicklungsachse zwischen Colmar und Freiburg“, erklärte die Regierungspräsidentin. In Straßburg und Kehl sei heute schon ersichtlich, welche Dynamik solche Verbindungen entfalten können. Davon werde auch der in Fessenheim geplante deutsch-französische Wirtschafts- und Innovationspark profitieren. 

    Die Region Oberrhein habe sich dafür eingesetzt, dass das Projekt Bahnstrecke Colmar-Freiburg in die Prioritätenliste des Aachener Vertrages aufgenommen wurde. Dies zahle sich jetzt aus. Schäfer bedankte sich für die Unterstützung der deutsch-französischen Parlamentariergruppe, die diesen Erfolg ermöglicht habe. 

    Unterzeichnet wurde die Vereinbarung für das Land Baden-Württemberg vom Minister für Verkehr, Winfried Hermann, für die Bundesrepublik Deutschland von Hugo Gratza, Leiter der Abteilung Eisenbahnen im Bundesminsterium für Verkehr und digitale Infrastruktur, für den französischen Staat von der Präfektin der Region Grand Est, Josiane Chevalier, für die Region Grand Est vom Präsidenten des Conseil Régional, Jean Rottner und für das Département Haut-Rhin von der Präsidentin des Conseil Départemental, Brigitte Klinkert. 

    Die Vereinbarung umfasst Planungskosten in Höhe von 3,5 Millionen Euro, die jeweils zur Hälfte von französischer und deutscher Seite getragen werden. Die Planungen werden vom französischen Eisenbahnnetzbetreiber SNCF Réseau im französischen Untersuchungsgebiet und vom deutschen Eisenbahnnetzbetreiber DB-Netz AG im deutschen Untersuchungsgebiet durchgeführt. Die neue Planungsphase soll im September beginnen.

  • Abteilung 5
    01.07.2020
    Betretungsverbot der Brugga wegen Krebspest wird bis 31. Dezember verlängert
    Weiterhin tote Dohlenkrebse in dem Gewässer im Dreisamtal (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald)

    Um die Ausbreitung der Krebspest zu verhindern, dürfen die Brugga und ihre Seitenbäche im Dreisamtal zwischen Freiburg-Kappel und Oberried weiterhin nicht betreten werden. Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, habe das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald seine entsprechende Allgemeinverfügung vom 26. Juli 2019 bis zum 31. Dezember 2020 verlängert. Das Betretungsverbot gilt auch für Hunde, die weder in der Brugga noch in ihren Nebengewässern baden dürfen. Auch Freizeitaktivitäten und wasserbauliche Maßnahmen im Gewässer sollen unterbleiben, solange die Tierseuche grassiert.   

    Trotz erster Erfolge der Eindämmungsmaßnahmen seien weiterhin Krebspesterreger im Krebsgraben bei Kappel-Neuhäuser und im Unterlauf der Brugga wirksam, heißt es aus dem RP. Die für den Menschen unschädlichen Erreger gefährden dort den geschützten und sehr seltenen Dohlenkrebs. In diesem Frühjahr wurde die Untersuchung des Bestandes der vom Aussterben bedrohten Art wiederaufgenommen, um die Seuchenentwicklung zu verfolgen und die Schutz- und Eindämmungsmaßnahmen anzupassen. Nun liegen die Ergebnisse der ersten Jahreshälfte vor. Demnach wurden in der Brugga weiterhin tote Dohlenkrebse gefunden, die mit dem Krebspesterreger infiziert waren. Somit könne keine Entwarnung gegeben werden, heißt es aus dem RP. 

    Der Krebspesterreger stamme von dem invasiven Kamberkrebs, der aber bisher im Gewässersystem nicht ausgemacht werden konnte. Die Experten arbeiten mit Hochdruck an einer Lösung des Problems und werden nach Möglichkeit mit weiteren Maßnahmen zur Bekämpfung des Infektionsherdes reagieren.  

    Die Krebspest war im März vergangenen Jahres in der Brugga ausgebrochen und hatte sich im Unterlauf des Gewässers rasant verbreitet. Das Regierungspräsidium hatte zur Erhaltung des bedrohten Krebsbestands Sofortmaßnahmen eingeleitet, die bereits wirken: Durch die Trockenlegung von Seitenbäche wurde die Ausbreitung der Seuche in den Zastlerbach und seine Seitengewässer verhindert. Ein Krebsschutzblech in der Brugga verhindert die Aufwärtswanderung von infizierten Krebsen in den Oberlauf des Bachs. Die Untere Wasserbehörde beim Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald hat das Betretungsverbot der Brugga und ihrer Nebengewässer erlassen. 

     

    Hintergrund-Information

    Die Krebspest ist eine bei heimischen Flusskrebsen tödlich verlaufende, hochansteckende Erkrankung, die durch einen pilzähnlichen Erreger,

    Aphanomyces astaci, ausgelöst wird. Die als Sporen bezeichneten

    Übertragungsstadien der Krebspest können durch jeden mit kontaminiertem

    Wasser in Kontakt gekommenen feuchten Gegenstand wie Gummistiefel, Kescher und Reusen sowie auch am feuchten Fell von Hunden oder Gefieder von Wasservögeln in ein Gewässer eingeschleppt werden. Gegen die Krebspest gibt es keine wirksame Behandlung oder Impfung. Die an der Brugga ergriffenen Maßnahmen zielen darauf ab, die Ausbreitung der Seuche einzudämmen.

     

  • SGZE
    30.06.2020
    Das elsässischen Kernkraftwerk Fessenheim ist in der Nacht auf Dienstag endgültig vom Netz gegangen
    Regierungspräsidentin Schäfer: „Am Oberrhein soll eine Modellregion für erneuerbare Energie entstehen“

    Das Kernkraftwerks Fessenheim ist wie geplant in der Nacht auf den heutigen Dienstag endgültig vom Netz gegangen. Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, hat darüber der französische Energiekonzern EdF informiert, der das grenznahe Kernkraftwerk betreibt.  

    „Wir sind erleichtert, dass auch die Abschaltung des zweiten Reaktors in Fessenheim planmäßig erfolgt ist. Das Ende des über 40 Jahre alten Kernkraftwerks bedeutet mehr Sicherheit und mehr Lebensqualität für die Menschen in unserer Region“, sagte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. Nun beginne ein neues Kapitel der deutsch-französischen Zusammenarbeit am Oberrhein, wo eine Modellregion für erneuerbare Energien mit neuen zukunftsfähigen Arbeitsplätzen entstehen soll. 

    Die Regierungspräsidentin zeigte Verständnis für die Sorgen auf der französischen Seite, wo mit der Schließung des Kernkraftwerks Arbeitsplätze und Steuereinnahmen wegfallen werden. Sie sei aber zuversichtlich, dass der Planungsprozess für den deutsch-französischen Wirtschafts- und Innovationspark jetzt zügig vorangehe. Die Region Grand Est und der trinationale Universitätsverbund EUCOR-The European Campus sowie das Fraunhofer Institut ISE hätten bereits eine Reihe konkreter Projektideen entwickelt, vom Batterierecycling bis zur grünen Wasserstofftechnologie. Schäfer: „Wir setzen uns mit aller Kraft dafür ein, dass diese Ideen nun konkretisiert werden.“ Dazu solle auch die Reaktivierung der Bahnstrecke Colmar-Freiburg beitragen, für die derzeit eine grenzüberschreitende Machbarkeitsstudie auf den Weg gebracht werde.  

    Schäfer wies darauf hin, dass sich mit der Stilllegung des Kernkraftwerks das Risiko eines atomaren Unfalls deutlich minimiert habe. Vollständig gebannt sei die Gefahr allerdings nicht. Denn die radioaktiven Brennstäbe müssten noch ca. drei Jahre im Abklingbecken in Fessenheim abkühlen, bevor sie in die Wiederaufbereitungsanlage nach La Hague transportiert werden können. Die deutsche Seite werde wachsam bleiben und bei der französischen Aufsichtsbehörde weiterhin darauf drängen, dass beim Rückbau der Anlage die internationalen Sicherheitsstandards eingehalten werden.

     

  • Abteilung 4
    30.06.2020
    Zweiter Bauabschnitt der Sanierung der B 3 bei Buggingen (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) beginnt
    Bundesstraße zwischen Breitenweg und Hügelheim ab 6. Juli gesperrt

    Der erste, nördliche Bauabschnitt der Sanierung der Bundesstraße 3 zwischen Seefelden und Buggingen (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) ist fertig und für den Verkehr wieder freigegeben. Damit sind die Tankstelle und der Supermarkt an der B 3 wieder aus Richtung Seefelden erreichbar. 

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, beginnt nun der zweite, südliche Bauabschnitt an der B 3 ab dem Kreisverkehr am Breitenweg bis nach Hügelheim. Dazu müsse dieser Abschnitt im Zeitraum von Montag, 6. Juli bis voraussichtlich Mitte August voll gesperrt werden. Der Verkehr werde wie bisher über Neuenburg und Grießheim umgeleitet (L 134). 

    Um den Verkehrsfluss in der Ortsdurchfahrt Zienken zu verbessern, habe das RP ein beidseitiges Halteverbot angeordnet, das in den nächsten Tagen wirksam werde. Zudem werde in der Ortsmitte eine Fußgängerampel aufgestellt, um insbesondere morgens während des Berufsverkehrs eine sichere Querung zu gewährleisten. 

    Der Busverkehr wurde bisher über eine behelfsmäßige Umfahrung an der Baustelle umgeleitet.  Ab 6. Juli wird auch der Busverkehr über Neuenburg und Grießheim (L 134) geleitet. Für die Haltestellen in Hügelheim findet der Busverkehr während des zweiten Bauabschnitts nur eingeschränkt statt. Die Fahrpläne sind vorab auf der Homepage der Stadt Müllheim einzusehen.

     

  • Abteilung 4
    29.06.2020
    Regierungspräsidium saniert Brücke an der L 112 bei St. Peter
    Verkehrsbehinderungen von Mitte Juli bis Mitte Oktober

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, wird die Brücke an der Landesstraße 112 bei St. Peter saniert. Dazu muss sie von Montag, 13. Juli bis voraussichtlich Mitte Oktober gesperrt werden. In dieser Zeit wird der Straßenverkehr über die parallel zur Brücke verlaufenden Auf- und Abfahrtsrampen geleitet.  

    Bereits am Montag, 7. Juli, beginnen vorbereitende Arbeiten. Diese finden tagsüber unter laufendem Verkehr mit geringen Fahrbahneinschränkungen statt.  

    Für den Auf- und Abbau einer Absturzsicherung auf der Brücke muss die unter der Brücke verlaufende Landesstraße 127 zeitweise halbseitig gesperrt werden. Diese Arbeiten werden voraussichtlich Mitte Juli und Ende September für jeweils zwei bis vier Tage stattfinden.  

    Die Brücke stammt aus dem Jahr 1964. Im Zuge der umfassenden Sanierung wird nun unter anderem ein neues Entwässerungssystem eingebaut, die Fahrbahn saniert und der Absturzschutz erneuert. Die Kosten des Vorhabens umfassen rund 558.000 Euro.

  • Abteilung 5
    29.06.2020
    Umweltminister Untersteller und Regierungspräsidentin Schäfer besuchen Artenschutzprojekt in St-Blasien-Menzenschwand
    „Die biologische Vielfalt im Land zu stärken, ist eine Daueraufgabe, um die wir uns gemeinsam und mit Leidenschaft kümmern müssen.“

    Das im Jahr 2017 aufgelegte Sonderprogramm der Landesregierung zur Stärkung der biologischen Vielfalt wirkt bis ins Menzenschwander Tal (St. Blasien, Landkreis Waldshut). Umweltminister Franz Untersteller und Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer haben dort am Montag das Projekt „Übergangsbereiche zwischen Wald und Offenland“ besucht. Das Naturschutzreferat des Regierungspräsidiums und das Biosphärengebiet Schwarzwald wollen dort gemeinsam mit Landwirtinnen und Landwirten und dem Landschaftserhaltungsverband dafür sorgen, dass die für den Schwarzwald typischen, besonders artenreichen Übergangsbereiche vom Wald zu Wiesen und Weiden mit ihren seltenen Tier- und Pflanzenarten erhalten werden. 

    „Wir müssen unser Handeln für die biologische Vielfalt noch weiter verstärken. Dies ist eine Daueraufgabe, um die wir uns gemeinsam und mit Leidenschaft kümmern müssen“, forderte Umweltminister Untersteller. Die Übergangsbereiche zwischen Wald und Offenland seien ein wichtiger Baustein für den Biotopverbund im Land. 

    Regierungspräsidentin Schäfer hob die gute Zusammenarbeit mit den Landwirtinnen und Landwirten im Biosphärengebiet hervor: „Als Landschaftspfleger sind sie mit ihren Weidetieren der Garant für den Erhalt der abwechslungsreichen Landschaft des Schwarzwalds. Diese bietet so besonderen Tier- und Pflanzenarten wie dem Baumpieper oder dem Feurigen Perlmutterfalter Lebensräume, die es zu erhalten gilt.“ Sie verwies auf zahlreiche Initiativen im Biosphärengebiet wie zum Beispiel die Hinterwälder Wochen, die diesen Prozess in Kooperation mit der Landwirtschaft unterstützen. 

    Für das Sonderprogramm-Projekt im Biosphärengebiet hat das Land für dieses und kommendes Jahr 200.000 Euro bereitgestellt. An dem Vor-Ort-Termin nahmen auch Landrat Martin Kistler, Bürgermeister Adrian Probst, Ortsvorsteher Joachim Gfrörer und Biosphären-Geschäftsführer Walter Kemkes teil. Im Rahmen eines gemeinsamen Spaziergangs erläuterte Bernd Seitz, Leiter des Naturschutzreferats im Regierungspräsidium, die geplanten Maßnahmen. So sollen in den kommenden Jahren stark mit Gehölzen zugewachsene Weideflächen teilweise geöffnet und mittels eines geeigneten Weidemanagements dauerhaft erhalten werden. Dies erfordere eine sorgsame Planung und Umsetzung, so dass einzelne Gehölze für bestimmte Vogelarten wie Baumpieper erhalten bleiben, andererseits der Lebensraum lichtliebender Arten wie der Arnika erhalten bleibt. In einem ersten Schritt wurden hierfür, gefördert durch die Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg, fachliche Grundlagen auf fünf ausgewählten Allmendweiden im Biosphärengebiet geschaffen.  

    Das Projekt baut auf die Vorarbeit des Naturschutzgroßprojekts „Feldberg-Belchen-Oberes Wiesental“ (2002-2012) auf. Damals wurden im Menzenschwander Tal in großem Umfang Bäume entfernt, um eine extensive Beweidung zu etablieren. Zudem wurde ein Mutterkuh- und ein Ziegenstall gefördert, um die Beweidung dauerhaft zu sichern. Inzwischen findet dort eine Mischbeweidung mit Rindern, Pferden und Ziegen statt.

  • SGZE
    26.06.2020
    Acht Millionen Euro für die grenzüberschreitende Oberrheinregion: INTERREG-Begleitausschuss fördert 13 neue Projekte, darunter ein Vorhaben für die Fußgänger- und Radverbindung zwischen Chalampé und Neuenburg am Rhein
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Wichtiger Grundstein für Projekt zur Förderung der klimaneutralen Mobilität am Oberrhein“

    Die Europäische Union fördert 13 neue grenzüberschreitende Projekte am Oberrhein mit acht Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im INTERREG-Programm. Das hat der Begleitausschuss unter Vorsitz von Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer in einer Sitzung am Donnerstag, 25. Juni, in Straßburg und per Videokonferenz entschieden.  

    Neben Projekten aus den Themenbereichen Naturschutz, erneuerbare Energien und Bildung wird mit einer Machbarkeitsstudie für die Fußgänger- und Radverbindung zwischen dem französischen Chalampé und Neuenburg am Rhein auch ein grenzüberschreitendes Verkehrsprojekt bezuschusst. „Damit ist der Grundstein für ein wichtiges Vorhaben zur Förderung der klimaneutralen Mobilität am Oberrhein gesetzt“, sagte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer anlässlich der Programmentscheidung des Begleitausschusses. „Derartige Projekte zeigen, wie mit Hilfe von EU-Mitteln das Zusammenleben in der Grenzregion weiter verbessert werden kann.“ 

    Das Projekt „Chalampé – Neuenburg mit dem Rad: Erstellung einer Studie zur Sicherung des Fußgänger- und Radverkehrs auf den Brücken zwischen Chalampé und Neuenburg am Rhein“ der Mulhouse Alsace Agglomération soll im Rahmen einer Machbarkeitsstudie geeignete Lösungen liefern, wie die grenzüberschreitende Fußgänger- und Radverbindung über die drei Brücken zwischen Chalampé und Neuenburg sicher gestaltet werden kann. Die EU stellt dafür 44.772 Euro Fördermittel bereit. 

    Weitere Förderzusage für Renaturierungsvorhaben des Regierungspräsidiums im Naturschutzgebiet Taubergießen   

    Unter den 13 Projekten, die eine EU-Förderung erhalten, ist darüber hinaus ein Vorhaben des Regierungspräsidiums Freiburg, welches wichtige Erkenntnisse für die Renaturierung des Rheins und seiner Auen im Naturschutzgebiet Taubergießen und auf der Île de Rhinau in Frankreich liefern soll. Das Projekt „Rhinaissance“ erhält einen Förderzuschuss von 168.816,96 Euro.   


    Weitere Informationen zu den angenommen Projekten können dem beigefügten Dokument entnommen werden: INTERREG-Projektübersicht.


    Hintergrundinfo:

    Der Begleitausschuss des Programms INTERREG V Oberrhein setzt sich aus den politischen Vertreterinnen und Vertretern aus der Südpfalz, Baden, dem Elsass und der Nordwestschweiz zusammen. Die Europäische Union hat dem Begleitausschuss die Vergabe der Fördermittel für regionale Kooperationsprojekte übertragen. Gefördert werden Projekte, die einen besonders dauerhaften Effekt für die grenzübergreifende Oberrheinregion haben.

  • Abteilung 4
    26.06.2020
    Sanierungsarbeiten an der L 171 zwischen Mundelfingen und Ewattingen und an der L 170 zwischen Löffingen und Bonndorf

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitgeteilt hat, finden in den kommenden Wochen an der L 171 zwischen Mundelfingen und Ewattingen sowie an der L 170 zwischen Löffingen und Bonndorf Asphaltausgleichsarbeiten statt. 

    Zunächst wird dazu die Fahrbahn der L 171 von Montag, 29. Juni bis Mittwoch, 1. Juli in drei Abschnitten halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird jeweils mit einer Ampelregelung an der Baustelle vorbeigeführt. Dadurch könne es zu Wartezeiten kommen, heißt es aus dem RP. 

    Von Donnerstag, 2. Juli bis Freitag, 3. Juli wird dann die L170 zwischen der Abzweigung B 315 an der Lotenbachklamm und dem Abzweig K 6516 Richtung Bonndorf-Boll voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt von Löffingen kommend über die K 6516 Richtung Bonndorf. Die weiträumige Umleitung für den Schwerverkehr bleibt bestehen.

  • Abteilung 4
    26.06.2020
    Emil-Barell-Straße in Grenzach-Wyhlen (Kreis Lörrach) wird von 30. Juni bis 4. Juli gesperrt

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, muss die Emil-Barell-Straße in Grenzach-Wyhlen (Landkreis Lörrach) vom Dienstag, 30. Juni bis voraussichtlich Samstag, 4. Juli, gesperrt werden. Grund dafür sind abschließende Asphaltierungs- und Markierungsarbeiten für den Bau des Kreisverkehrs am Gmeiniweg.

    Für Zulieferer der Industriebetriebe in der Emil-Barell-Straße wird eine örtliche Umleitung über den B 34-Kreisel am Ortseingang Wyhlen ausgeschildert.

    Das RP weist darauf hin, dass sich die Bauarbeiten bei schlechter Witterung verzögern können und bittet Verkehrsteilnehmer und von der Sperrung betroffene Anwohner sowie Industriebetriebe um Verständnis für die erforderliche Baumaßnahme.

  • Abteilung 4
    25.06.2020
    Erneuerung der Fahrbahn der B 28 bei Kehl-Willstätt (Ortenaukreis) geht planmäßig voran
    Zweiter Bauabschnitt beginnt am Montag

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, geht die Fahrbahnsanierung der B 28 bei Kehl-Willstätt (Ortenaukreis) planmäßig voran. Der erste Bauabschnitt zwischen der Anschlussstelle Willstätt und der Anschlussstelle Kork/ Neumühl werde pünktlich zum bevorstehenden Wochenende fertig gestellt. Am Montag, 29. Juni, nehmen die Straßenbauer den zweiten Bauabschnitt im Bereich zwischen der Geigerkreuzung und der Anschlussstelle B 28 /L 75 in Angriff. Der Verkehr wird in den kommenden Wochen über das Hafengebiet umgeleitet. 

    Ab Montag werde die Verkehrssicherung aufgebaut und die Mitteltrennwand im Bereich der Anschlussstelle B 28/ L 75 geöffnet. Ab Dienstag, 30. Juni, werde dann der Verkehr in Fahrtrichtung Autobahn im Bereich der Geigerkreuzung auf die Gegenfahrbahn geleitet und im Bereich der Anschlussstelle B 28 / L 75 wieder auf die reguläre Fahrbahnseite zurückgeführt. Der Verkehr in Fahrtrichtung Kehl werde an der Anschlussstelle B 28 / L 75 abgeleitet und über das Hafengebiet (Carl-Benz-Straße) zurück auf die B 28 geführt. 

    Die Bauarbeiten für diesen Bauabschnitt werden ca. zwei Wochen dauern, heißt es aus dem RP. Im Anschluss beginne dann die Sanierung der Fahrbahn auf der gegenüber liegenden Seite. Die Umleitungsstrecke über das Hafengebiet werde auch für diesen dritten Bauabschnitt bestehen bleiben, der auf ca. zwei Wochen angesetzt ist. Das RP bittet ortskundige Verkehrsteilnehmer, aufgrund der zu erwartenden Staubildung, diesen Bereich zu umfahren.

     

  • Abteilung 5
    25.06.2020
    Regierungspräsidium Freiburg und Stadt Oberkirch wollen Hochwasserschutz und Baumschutz an der Rench vereinbaren
    Vor-Ort-Termin mit Sachverständigen fand am Dienstag statt

    Hochwasserschutz und Baumschutz sollen an der Rench in Oberkirch Hand in Hand gehen. Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, rücke dieses Ziel für den rechten Renchabschnitt zwischen der Firma Koehler und der Draivailbrücke in greifbare Nähe -  möglicherweise ganz ohne Eingriff in den Baumbestand. Dies sei das Ergebnis eines Vor-Ort-Termins des RP und der Stadt Oberkirch am Dienstag mit Sachverständigen aus den Bereichen Geotechnik und Baumschutz.  

    Wie das RP erläutert, werden aktuell als gefährdet eingestufte Hochwasserdämme in Oberkirch geotechnisch untersucht. Bei den Untersuchungen gehe es nicht nur um die rechte Renchseite, auf der die so genannte Lindenallee verläuft, sondern auch um Dammabschnitte rechtsseitig zwischen Lautenbach und Oberkirch und linksseitig im Bereich „Fuchsmatt“. Ergebnisse liegen bisher nur im Bereich zwischen Köhler Wehr und Dravailbrücke vor.  

    Fest stehe, dass der Damm dort die notwendige Höhe und die geotechnischen Erfordernisse aufweist. Allerdings spiele die Lindenallee eine große Rolle für das künftige Schutzkonzept, da sie das Hochwasserrisiko für den Stadtbereich erhöhe. Durch Sturm könnten herausgerissene Wurzelteller der Alleebäume den Damm so beschädigen, dass der Wellenschlag im Hochwasserfall zu einem Dammbruch führen könnte.

    Nach Angaben des RP standen mehrere Sanierungsvarianten zur Disposition, die bei dem Termin am vergangenen Dienstag nochmals mit den Sachverständigen vor Ort diskutiert wurden. Im Bereich des Neubaugebietes „Neumatt“ und der Firma Apelt wurden Pflöcke mit Flatterband ausgesteckt, um die Höhe des Wasserspiegels bei einem 100-jährlichen Hochwasser zu simulieren.  

    Als Favorit zeichne sich ab, das Hinterland, also die landseitige Straße entlang des Renchdamms („An der Rench“), mindestens auf den Wasserspiegel des 100-jährlichen Hochwassers anzuheben, heißt es aus dem RP. Der Baumgutachter halte diese Auffüllungen für vertretbar. Dies sei aber wegen der benachbarten Grundstücke nicht überall möglich. Auf Höhe der Firma Apelt und im Bereich der Tiefgaragen-Zufahrten des Neubaugebiets „Neumatt“  (ca. 110 Meter) müsse daher nach anderen Lösungen gesucht werden. Aber auch hier zeichneten sich Möglichkeiten einer baumschonenden Bauweise ab. Die Aktualisierung des Hochwasseralarm- und Einsatzplans der Stadt Oberkirch solle das Konzept zusätzlich abrunden.  

    Die aus der Beratung gewonnen Erkenntnisse seien Grundlage für die anstehenden Beratungen mit dem Landratsamt und im Umwelt- und Bauausschuss sowie im Gemeinderat der Stadt im Juli. Ergebnisse für die anderen Dammabschnitte in Oberkirch werden Ende des Jahres erwartet.

     

  • Abteilung 2
    24.06.2020
    Neues Verfahren für den Aus- und Neubau der Rheintalbahn zwischen Bad Krozingen und Müllheim beginnt
    Planunterlagen für den Abschnitt 8.4 (Bürgertrasse) gehen in die Offenlage

    Die Planunterlagen im Planfeststellungsabschnitt (PfA) 8.4 für den Aus- und Neubau der Rheintalbahn zwischen Bad Krozingen und Müllheim werden ab Mittwoch, 1. Juli, in den Städten Bad Krozingen, Heitersheim, Müllheim und Neuenburg am Rhein sowie in den Gemeinden Eschbach, Buggingen und Hartheim am Rhein bis einschließlich Freitag, 31. Juli, öffentlich zur Einsicht ausliegen.  

    Das hat das Regierungspräsidium Freiburg (RP) als zuständige Anhörungsbehörde für das Planfeststellungsverfahren mitgeteilt. Die Freiburger Behörde führt neben der Offenlage den anschließenden Erörterungstermin durch. Die Zuständigkeit für den Beschluss auf Grundlage der so genannten abschließenden Stellungnahme des RP liegt beim Eisenbahn-Bundesamt als Planfeststellungsbehörde.  

    Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, kann bis 30. September nach Ablauf der Auslegungsfrist Einwendungen erheben. Die Auslegung wird in den Amtsblättern der Städte und Gemeinden bekanntgemacht. Dabei wird auch über die Möglichkeit zur Erhebung von Einwendungen informiert. Einwendungen aus dem vorangegangenen Verfahren, also der Offenlage im Jahr 2006, haben keine Gültigkeit mehr und müssen neu erhoben werden.  

    Die Unterlagen werden ab Beginn der Offenlage auch auf www.rp-freiburg.de unter der Rubrik „Aktuelles“ mit weiteren Hinweisen ins Internet eingestellt. 

    Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg kann die DB dieses Mal keine Informationsveranstaltung zur Offenlage direkt vor Ort anbieten. Damit Interessierte und Betroffene sich über die Planungen informieren können, startet sie pünktlich zum Beginn der Offenlage am 1. Juli ein umfangreiches digitales Infoangebot unter www.karlsruhe-basel.de/offenlage84

    Die DB Netz AG realisiert im Rahmen des Großprojekts Ausbau- und Neubaustrecke Karlsruhe – Basel den durchgängigen viergleisigen Ausbau der Rheintalbahnstrecke. Es ist im Bundesverkehrswegeplan mit vordringlichem Bedarf eingestuft. Ziele sind die Erhöhung der Leistungsfähigkeit sowie die qualitative Verbesserung der bestehenden Schieneninfrastruktur. Der Abschnitt 8.4 hat eine Länge von rund 11,9 Kilometern und beginnt im Norden auf der Gemarkung Schlatt der Stadt Bad Krozingen und endet im Süden kurz hinter der Gemarkungsgrenze Hügelheim der Stadt Müllheim. 

    Der Abschnitt zwischen Bad Krozingen und Müllheim war bereits 2003 Bestandteil von Planfeststellungsverfahren (damalige PfA 8.3 und PfA 9.0).

    Hauptmerkmal der neuen Planung ist nun eine tiefer gelegene Trassenführung zwischen Mengen und Hügelheim. Im PfA 8.4 verläuft die Strecke über etwa 8,9 Kilometer in Tieflage mit Steilböschung. 

    Die Realisierung der so genannten „Bürgertrasse“ ist der Erfolg von jahrelangen Bemühungen der Region zur Verbesserung der Pläne der Bahn und ist auch dem großen Engagement der Bürgerinitiative MUT zu verdanken. Aufgrund der Beschlüsse des dazu gegründeten Projektbeirats, an dem mit DB, Bund, Land und Region alle Projektverantwortlichen vertreten waren, hat die Bahn die ursprüngliche Planung aus dem Jahr 2003 überarbeitet und beim Eisenbahn-Bundesamt einen neuen Antrag auf Planfeststellung gestellt.  

    Neben der Trassenführung in Tieflage zwischen Mengen und Hügelheim umfasst die Planung die weiter südlichere Verknüpfung mit der Rheintalbahn einschließlich der Verlängerung des Mengener Tunnels. Der Knotenpunkt im Bereich Buggingen / Hügelheim wird auf Geländeniveau mit zwei Kreuzungsbauwerken in Tieflage gestaltet. Weiter ist zusätzlicher Schallschutz zur Erzielung von Vollschutz vorgesehen.  

    Auf der Strecke sind in den Bereichen Buggingen (westlich der Strecke) und Hügelheim (östlich der Strecke) Schallschutzwände auf einer Länge von insgesamt rund 2,7 Kilometer geplant. Die Wände sollen mit unterschiedlichen Höhen zwischen zwei und 6,5 Meter errichtet werden. Zudem wird im Bereich Buggingen eine Schallschutzgalerie mit einer Länge von rund 100 Metern mit einer Überdeckelung von mind. sechs Meter errichtet. Außerdem kommen Schienenstegdämpfer zum Einsatz.  

    Die Planung sieht die Errichtung von zwei Landschaftsbrücken im Bereich Burggraben / Bruckgraben sowie Eschbach / Sulzbach und die Neuerrichtung des Haltepunkts Buggingen vor. 

    Um die negativen Auswirkungen der Trassenführung durch im Wesentlichen landwirtschaftlich genutzte Bereiche abzumildern und den entstehenden Landverlust auf viele Schultern zu verteilen, um ihn so verträglich zu gestalten, hat das RP schon Ende Mai einen Antrag auf Durchführung eines Flurneuordnungsverfahrens gestellt.

     

     

  • Abteilung 5
    24.06.2020
    Wutach bei Stühlingen wird naturnah ausgebaut
    Regierungspräsidentin Schäfer gibt Startschuss für die Umgestaltung auf deutscher Seite

    Gemeinsam mit dem Schaffhauser Regierungsrat Martin Kessler, dem Waldshuter Landrat Martin Kistler, dem Stühlinger Bürgermeister Joachim Burger und dem Schleitheimer Gemeinderatspräsidenten Hans Rudolf Stamm hat Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer am Mittwoch mit einem symbolischen Spatenstich die Bauarbeiten zur Umgestaltung der Wutach beim Stühlinger Ortsteil Weizen (Kreis Waldshut) gestartet. Der Landesbetrieb Gewässer des Regierungspräsidiums Freiburg (RP) wird die Wutach in diesem grenzüberschreitenden Flussrenaturierungsprojekt auf einer Strecke von rund einem Kilometer zwischen dem Wiizemer Steg und den Sportanlagen des SV Weizen für ca. 1,3 Millionen Euro in einen naturnahen Zustand versetzen. Die Bauarbeiten sollen im März 2021 abgeschlossen werden. 

    „Mit dieser Renaturierung wird die Wutach in diesem Bereich den von der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie geforderten guten ökologischen Zustand erfüllen. Ein Blick auf die Schweizer Seite zeigt, dass schon nach wenigen Jahren kaum mehr erkennbar ist, dass hier der Mensch Hand angelegt hat“, sagte Regierungspräsidentin Schäfer. Mit dieser Umgestaltung der Wutach auf deutscher Seite gebe es künftig im Gewässerrandstreifen und im Fluss selbst bald wieder gute Lebensräume, von denen die Insekten-, Vogel-, Fisch- und Pflanzenwelt profitieren werde.  

    Bereits im Jahr 2014 wurde die Wutach auf Schweizer Seite naturnah umgestaltet. Mit der Umgestaltung auf der deutschen Flussseite wird nun auch hier die Sohl- und Uferstruktur verbessert und die Strömungsvielfalt der Wutach erhöht. Im Vorfeld hat das Land Baden-Württemberg die benötigten Flächen erworben.  

    „Um die eigendynamische Entwicklung des Gewässers anzustoßen, wird nun die beim früheren Ausbau durch massive Befestigung in ein Korsett gezwängte Wutach wieder entfesselt. Bei den Bauarbeiten wird das Mittelwasserbett aufgeweitet und die harte Verbauung aus dem Gewässerbett und den Ufern entfernt. Vor allem entstehen drei Verzweigungsbereiche. Die heutigen Ufer werden zu Inseln. Dies wird jedoch nichts Statisches sein, wir geben nur den Impuls, dem Gewässer seine natürliche Flusslandschaft mit eigendynamischer Entwicklung wieder selbst zu gestalten. Im Laufe der Zeit sollen sich wieder naturnahe Bedingungen einstellen und natürliche Gleit- und Prallufer entwickeln können. Dabei entstehen neue, vielfältige Lebensräume im Wasser, am Ufer und in den Randstreifen“, erklärte Flussmeister Christoph Dörflinger vom RP. 

    Das RP weist darauf hin, dass es durch den Baustellenverkehr trotz der eingerichteten Umleitungen für Wanderer und Radfahrer zu Behinderungen entlang der betroffenen Abschnitte der landwirtschaftlichen Wege kommen kann.

  • Abteilung 4
    23.06.2020
    Regierungspräsidium kündigt Verkehrsbehinderungen an der Anschlussstelle Rust (A 5) an
    Zweite Brücke wurde betoniert

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, wird es am Donnerstag, 25. Juni und am Freitag, 26. Juni, zu Verkehrsbehinderungen auf der A 5 in Höhe der Anschlussstelle Rust kommen. Nach der Betonierung der zweiten Brücke über die Autobahn im Zuge des Ausbaus der Anschlussstelle, werden dort nun die Einrichtungen zur Verkehrssicherung abgebaut.  

    In dieser Zeit werde der Verkehr einspurig an der Baustelle vorbeigeführt, heißt es aus dem RP. Die Rückbauarbeiten finden in beiden Fahrtrichtungen der A 5 statt. Dass dadurch Staus entstehen werden, sei unvermeidlich. Das RP bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis. Ab Freitagnachmittag könne der Verkehr die Baustelle wieder ungehindert passieren.

  • Abteilung 4
    23.06.2020
    L 134 zwischen Neuenburg am Rhein und Steinenstadt (Kreis Breisgau Hochschwarzwald) wird saniert
    Sperrung der Straße in zwei Bauabschnitten von 29. Juni bis Ende August/ Umleitung über B 3 und B 378

    Das Regierungspräsidium (RP) Freiburg saniert die Landesstraße 134 zwischen Neuenburg am Rhein und dem Stadtteil Steinenstadt (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) auf einer Länge von sieben Kilometern. Wie das RP mitteilt, beginnen die Arbeiten am Montag, 29. Juni und sollen Ende August abgeschlossen sein. Die Landesstraße müsse in dieser Zeit gesperrt werden. Der Verkehr wird über die B 3 und die B 378 umgeleitet. 

    Im ersten Bauabschnitt wird die L 134 zwischen der Abzweigung nach Schliengen (Gärtnerweg) und dem Steinweg in Steinenstadt erneuert. Diese Arbeiten erfolgen unter Vollsperrung und dauern voraussichtlich bis Ende Juli. In dieser Zeit ist Steinenstadt wie gewohnt von Neuenburg aus erreichbar. Von Bad Bellingen kommend erfolgt die Zufahrt nach Steinenstadt über die ausgeschilderte Umleitungsstrecke. Um die sichere Zufahrt für den Schwerlastverkehr zum Kieswerk und zur Mineralquelle zu gewährleisten, wird während der ersten Bauphase auf der Hauptstraße in Steinenstadt ein absolutes Halteverbot ausgeschildert. Die Geschwindigkeit auf der Hauptstraße in Steinenstadt wird auf 30 Stundenkilometer beschränkt. Im ersten Bauabschnitt wird der Straßenbelag auf einer Länge von 2,6 Kilometern erneuert. Drei Brückenbauwerke werden saniert und die Leitplanken werden auf einer Länge von drei Kilometern erneuert. 

    Im August wird dann der Abschnitt zwischen Steinweg und Neuenburg, Kreuzung Saarengrünstraße und Basler Straße saniert. Diese Arbeiten werden ebenfalls unter Vollsperrung durchgeführt und dauern voraussichtlich bis Ende August. In dieser Zeit erfolgt die Zufahrt nach Steinenstadt von Neuenburg über die ausgeschilderte Umleitungsstrecke. Von Bad Bellingen kommend kann Steinenstadt über die erneuerte Landesstraße angefahren werden. Im zweiten Bauabschnitt wird der Straßenbelag auf einer Länge von 4,2 Kilometern erneuert. Es werden drei Kilometer Leitplanken erneuert, und der Parkplatz am Ortsausgang Neuenburg wird rückgebaut. 

    Insgesamt kostet die Sanierung der Landesstraße 2,3 Millionen Euro.

  • Abteilung 5
    22.06.2020
    Hochwasserrückhalteraum Kulturwehr Breisach: Bau der Schutzbrunnen in Breisach und Hochstetten geht voran

    Die Arbeiten für den Bau der restlichen Schutzbrunnen für den Hochwasserrückhalteraum Kulturwehr Breisach gehen planmäßig voran. Die Brunnen in Breisach und Hochstetten werden beim künftigen Betrieb des Rückhalteraumes betriebsbedingten Schäden an Gebäuden zuverlässig vorbeugen, teilt das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mit. Die Kampfmittelsondierungen im Bereich Breisach seien abgeschlossen. Der Schutzbrunnen an der Hochstetterstraße gegenüber der Otto-Gutmann-Straße sei gebohrt und der Filter eingebaut worden. 

    Zum Einbau des Filters am 200 Meter südlich gelegenen Schutzbrunnen müsse ab Montag, 29. Juni, die Hochstetterstraße im Bereich der Baustelle halbseitig gesperrt werden. Die Parkmöglichkeiten seien dadurch eingeschränkt. In Hochstetten werde der Bau der Grundwassermessstellen, welche der Beobachtung der Grundwasserstände im direkten Umfeld der neuen Schutzbrunnen dienen, planmäßig fortgesetzt. 

    Ab Montag, 29. Juni, beginnen im Kreuzungsbereich Ziegeleiweg und Otto-Gutmann-Straße auch die Arbeiten zur Umlegung von Strom-, Wasser- und Gasleitungen in Vorbereitung für den Bau des dortigen Schutzbrunnens. Diese Arbeiten dauern vorrausichtlich bis zum 24. Juli an, heißt es aus dem RP. Die Zufahrt zum Ziegeleiweg werde in dieser Zeit eingeschränkt möglich sein. Am 6. und 7. Juli sei die Zufahrt zum Ziegeleiweg jedoch nur nachts möglich. Die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner erhalten hierzu vom Regierungspräsidium konkrete Informationen per Briefpost. 

    Weitere Informationen: Das Integrierte Rheinprogramm ist ein Konzept des Landes Baden-Württemberg, das auf ehemaligen Überflutungsflächen zwischen Basel und Mannheim insgesamt 13 Hochwasserrückhalteräume umfasst. Mit dem Bau des Hochwasserrückhalteraumes Kulturwehr Breisach können nach Fertigstellung bis zu 9,3 Millionen Kubikmeter Hochwasser zurückgehalten werden und so zum Hochwasserschutz für die Rheinunterlieger beitragen.

    Zum Schutz der Ortslagen vor zusätzlichen, schadbringenden Grundwasseranstiegen bei künftigen Flutungen des Rückhalteraumes werden in Breisach und Hochstetten Brunnen zur Grundwasserhaltung (Schutzbrunnen) gebaut.

     

  • Abteilung 4
    22.06.2020
    Ausbau der B 33 bei Gengenbach (Ortenau): Anschlussstelle Gengenbach Nord auf der Seite Marktscheune am Mittwoch nochmals teilweise gesperrt

    Wegen der Bauarbeiten für den dreispurigen Ausbau der B 33 bei Gengenbach (Ortenau) muss am Mittwochvormittag, 24. Juni, die Anschlussstelle Gengenbach Nord (Marktscheune) nochmals für einige Stunden gesperrt werden. Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, stehen dort Arbeiten am Randstreifen und im Böschungsbereich an. 

    Auf der Kinzigseite bleibe die Anschlussstelle Nord frei befahrbar, heißt es aus dem RP. Die Marktscheune sei von Offenburg kommend über die Anschlussstelle Mitte und Berghaupten erreichbar.

     

  • Abteilung 2
    18.06.2020
    Regierungspräsidium leitet Planfeststellungsverfahren für Ausbau und Sanierung der Kreisstraße 5138 im Tennenbacher Tal (Kreis Emmendingen) ein
    Offenlage der Planunterlagen ab Montag, 22. Juni

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat das Planfeststellungsverfahren für den Ausbau und die Sanierung der Kreisstraße 5138 zwischen Sonnenziel und Tennenbach (Landkreis Emmendingen) im ersten Bauabschnitt eingeleitet. Die Pläne liegen von Montag, 22. Juni bis einschließlich Dienstag, 21. Juli in den Gemeinden Emmendingen und Freiamt zur Einsichtnahme aus. Die Auslegung soll allen Betroffenen und Interessierten die Gelegenheit bieten, sich über die Planung umfassend zu informieren. Die Gemeinde Emmendingen hat die Auslegung in ihrem Amtsblatt und die Gemeinde Freiamt in ihrem Mitteilungsblatt bekannt gemacht und über die jeweiligen Öffnungszeiten und Einwendungsmöglichkeiten informiert.  

    Wie das RP mitteilt, sollen der Ausbau und die Sanierung der Kreisstraße im Tennenbacher Tal die Anbindung der ländlich geprägten Gemeinde Freiamt an Emmendingen und Freiburg verbessern. Zudem werde die Verkehrssicherheit erhöht und ein höherer Schutz für die angrenzenden Biotope und Quellen erreicht. 

    Sämtliche Unterlagen (Pläne, Berichte und Gutachten) des geplanten Projekts und die Bekanntmachung mit den Hinweisen zum Verfahren können ab dem Beginn der Auslegung auch auf der Internetseite des Regierungspräsidiums (www.rp-freiburg.de) unter „Aktuelles“ eingesehen werden.

  • Abteilung 4
    18.06.2020
    Heilsbergtunnel an der A 81 bei Gottmadingen (Kreis Konstanz) wird gewartet
    Nächtliche Sperrungen Ende des Monats

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, müssen die technischen Anlagen des Heilsbergtunnels an der A 81 bei Gottmadingen (Landkreis Konstanz) gewartet werden. Dazu werde die Autobahnmeisterei Engen den Tunnel Ende des Monats jeweils für eine Nacht pro Fahrtrichtung sperren. Umleitungen werden ausgeschildert. 

    In der Nacht von Montag, 29. Juni auf Dienstag, 30. Juni werde der Tunnel in Fahrtrichtung Schweiz gesperrt. Der Verkehr werde in der Zeit von 20 bis 5 Uhr von der Anschlussstelle Hilzingen über Singen und Gottmadingen (B 314 und B 34) umgeleitet. In der darauffolgenden Nacht von Dienstag, 30. Juni auf Mittwoch, 1. Juli werde der Tunnel in Fahrtrichtung Stuttgart gesperrt. Der Verkehr werde in der Zeit von 20 bis 5 Uhr in umgekehrter Richtung über Gottmadingen und Singen umgeleitet.  

    Das RP bittet um Verständnis für die Einschränkungen. Die Wartung diene der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer.

     

  • Abteilung 4
    18.06.2020
    Brücke über die B 33 am Strohbacher Kreuz (Gengenbach, Ortenau) wird saniert
    Regierungspräsidium baut gleichzeitig Rampen für den Radweg an der L 99

    Ab Mittwoch, 8. Juli, saniert das Regierungspräsidium Freiburg (RP) die Brücke über die B 33 am Strohbacher Kreuz (Gengenbach, Ortenau) und errichtet gleichzeitig Rampen für den Radweg an der L 99. Die Sanierung dauert voraussichtlich bis Ende November. Die Landesstraße wird im Bereich der Baustelle in dieser Zeit halbseitig gesperrt, der Verkehr wird per Ampel geregelt.  

    Die B 33 muss zum Aufbau der Gerüste von Samstag, 11. Juli, 18 Uhr, bis Sonntag, 12. Juli, 12 Uhr, halbseitig gesperrt werden. Die halbseitige Sperrung betrifft nur den von Offenburg kommenden Verkehr, der bei Gengenbach-Süd ausgeleitet und über Fußbach (Gengenbach) umgeleitet wird. Während dieser Der Verkehr von Biberach kommend verbleibt auf der B 33.   

    Die Arbeiten werden durch die Bietergemeinschaft B + S   GmbH / Vogel-Bau GmbH durchgeführt. Die Kosten liegen bei 1,5 Millionen Euro.

     

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  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    17.06.2020
    Auf den Spuren der Gams bei Todtnau-Fahl
    Beobachtungspfad im Biosphärengebiet ist fertig
     Gämse sind eine Besonderheit im Biosphärengebiet Schwarzwald. Foto: Erich Marek

    Wo kann der Wanderer Gämsen am Wegesrand in freier Wildbahn beobachten? Das ist auf dem jetzt fertig gestellten Gamspfad bei Todtnau-Fahl ohne Probleme möglich. Der neue Wanderweg ist etwa drei Kilometer lang, wurde vom Biosphärengebiet Schwarzwald gefördert und vom Hegering 5 „Oberes Wiesental“ der Jägervereinigung Badische Jäger Lörrach umgesetzt. Auf mehreren Infotafeln gibt es viel Wissenswertes über den Paarhufer zu erfahren. Am Ziel steht ein großes Fernglas, mit dem die Tiere auf der Wiese oberhalb von Brandenberg beobachtet werden können. 

    „Dass auf den Hängen rund um Todtnau Gämsen leben, ist etwas Besonderes. Mit dem Gamspfad wollen wir diese Tiere und ihren Lebensraum erlebbar machen. Sie lassen sich hier ohne großen Aufwand beobachten und haben auch keine Angst vor Wanderern“, erläutert Hegeringleiterin Claudia Senn. Das Projekt kostete rund 26.300 Euro. Knapp 17.900 Euro davon steuerte das Land im Rahmen des Förderprogramms des Biosphärengebiets bei. 

    Die Gams  war bis zum 14. Jahrhundert im Schwarzwald heimisch, wurde dann jedoch ausgerottet. In den 1930er Jahren wurden einige Tiere im Schwarzwald ausgesetzt. Daraus entwickelte sich eine feste Population mit heute ca. 1500 Tieren. Ein Teil ihrer Lebensräume befindet sich auf den felsigen Steillagen zwischen Todtnau und dem Feldberg.  

    „Wir haben uns dafür entschieden, den Gamspfad in den bestehenden und bekannten Wasserfallsteig zu integrieren,“ sagt Claudia Senn. So biete sich den Gästen die Möglichkeit, die Gamsbeobachtung als zusätzliches Angebot zu nutzen. Der Einstieg befindet sich direkt an der B 317 oberhalb des Fahler Wasserfalls, wo es auch Parkmöglichkeiten sowie eine Bushaltestelle gibt. An der großen Infostation erfahren die Gäste etwas über die Gams, ihre Geschichte und ihre Lebensweise. Der Weg führt dann bergab und endet in Brandenberg an der Kneipp-Anlage. Dort steht auch das Fernglas mit Blick auf die Gamsmatte. Doch auch unterwegs lohnt es sich, die Augen offenzuhalten. Die Gams zeigt sich gern an offenen Flächen am Waldesrand. Der Pfad wurde in den vergangenen Wochen fertig gestellt und kann ab sofort begangen werden. Die offizielle Einweihung soll zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.  

    Weitere Infos: Startpunkt ist der Parkplatz bei der Bushaltestelle „Fahl Todtnauer Hütte Abzw., Todtnau“; Zielpunkt Bushaltestelle „Brandenberg Hirschen, Todtnau“. Bus 7300 Titisee nach Zell (in der Regel Stundentakt). Einen Flyer zum Gamspfad gibt es an der Infostation sowie bei der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwarzwald.

    Foto: Gämse sind eine Besonderheit im Biosphärengebiet Schwarzwald. Foto: Erich Marek.​​

  • Abteilung 4
    10.06.2020
    Friedrichstraße (B 34) in Rheinfelden (Baden) sechs Wochen gesperrt
    Regierungspräsidium ersetzt alten Durchlass unter der Straße // Umleitung über den äußeren Ring

    Weil der Durchlass über den Dürrenbach altersbedingt ersetzt werden muss, muss die Friedrichstraße (B 34) in Rheinfelden (Baden) auf Höhe der Aral-Tankstelle/Josefstraße gesperrt werden. Für Vorarbeiten müssen die zwei Fahrspuren der Friedrichstraße bereits ab Montag, 15. Juni verengt werden. Für die Fußgänger wird eine Ampel eingerichtet. Von Montag, 22. Juni bis Ende Juli wird der Bereich komplett gesperrt, der Verkehr werde über den äußeren Ring (B 316, L 143) umgeleitet, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg (RP). Die Bauarbeiten dauern insgesamt ca. acht Wochen, davon werde die Straße für sechs Wochen gesperrt sein. Für die Feuerwehr und die Tankstellenzufahrt werde eine ferngesteuerte Ampel installiert. Die Tankstelle bleibe offen. 

    Die Friedrichstraße muss im Bereich des Durchlasses aufgebrochen bzw. gefräst werden. Dabei werden auch Leitungen und Kabel der Energieversorger und der Stadt neu verlegt. Sobald der neue Durchlass aus Fertigteilen eingesetzt ist, werde die Fahrbahndecke wiederhergestellt, so das RP weiter. Nach Abschluss der Arbeiten auf der Friedrichstraße (B 34) werden im Bachbett weitere Anpassungsarbeiten ausgeführt, die den Verkehr nicht beeinträchtigen.    

    Die Baukosten liegen bei ca. 600.000 Euro. Das RP weist darauf hin, dass der Terminplan sehr eng getaktet sei und nur bei gutem Wetter eingehalten werden könne.

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  • Abteilung 4
    09.06.2020
    Regierungspräsidium beschleunigt Sanierung der B 313 zwischen Stockach (Kreis Konstanz) und Kreisgrenze
    Durch die Zusammenlegung von zwei Bauabschnitten soll die Sanierung bereits Mitte Juli abgeschlossen sein

    Bei der Sanierung der B 313 zwischen dem Stockacher Ortsteil Zizenhausen und der Kreisgrenze zum Landkreis Sigmaringen laufen noch bis Ende Juni die Arbeiten zwischen Hoppetenzell (Stockach, Kreis Konstanz) und Mühlweiler (Mühlingen, Kreis Konstanz). Um den Bauablauf zu optimieren hat sich das Regierungspräsidium Freiburg (RP) zusammen mit den zuständigen Behörden und der Baufirma jetzt darauf verständigt, bereits vor Beendigung dieses Bauabschnitts ab Montag, 15. Juni, mit dem Bauabschnitt zwischen Ortsausgang Schwackenreute (Mühlingen, Kreis Konstanz) und Kreisgrenze zum Landkreis Sigmaringen zu beginnen. Beide Bauabschnitte laufen also parallel. Der Ortsteil Mühlweiler wird in diesen Zeitraum weiterhin über die K 6180 und der Ortsteil Schwackenreute von Mühlweiler über die B 313 erreichbar sein.     ​

    Den Ersatzfahrplan für den ÖPNV könne bei den entsprechenden Busbetrieben auf deren Homepage abgerufen werden. Für direkt betroffene Anwohner innerhalb der Ortschaften werde das RP Wurfsendungen mit den exakten Sperrzeiten in deren Bauabschnitten kurzfristig verteilen. Die Neubauleitung Singen des RP bittet die Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die auftretenden Behinderungen und Belastungen.

  • Abteilung 4
    09.06.2020
    Neue Fahrbahndecke für die B 315 zwischen Abzweigung zur B 317 und Lenzkirch
    Bundesstraße bis Ende Juli halbseitig, im August voll gesperrt // Umleitung über Schluchsee

    Die B 315 zwischen der Abzweigung von der B 317 bis zum Ortseingang von Lenzkirch (Brsg. Hochschwarzwald) erhält eine neue Fahrbahndecke. Am Montag, 15. Juni, beginnt das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mit den Sanierungsarbeiten. Die Bundesstraße wird in diesem Abschnitt bis Ende Juli halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird per Ampel geregelt. Ab Montag, 3. August, müsse die B 315 dann bis einschließlich Freitag, 21. August, voll gesperrt werden, der Verkehr werde über Schluchsee (B 317/B 500/L 156) umgeleitet, heißt es aus dem RP. Um die Zufahrt für den Anliegerverkehr durchgehend gewährleisten zu können, werden die Bauarbeiten in zwei Abschnitten, zunächst zwischen B 317 und der Abfahrt zum Ortsteil Saig und von dort bis zum Ende der Baustelle am Ortseingang Lenzkirch, unterteilt.

     

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  • Abteilung 4
    09.06.2020
    Ausbau der B 33 bei Allensbach (Kreis Konstanz) schreitet zügig voran
    Regierungspräsidium stellt umfangreiche Unterlagen und eine Baustelleninfo im Film zu den anstehenden Bauarbeiten ins Internet // Bürgerinformation wegen Corona-Pandemie abgesagt

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat heute (9. Juni) bei einem Pressetermin die weiteren Schritte für den vierspurigen Ausbau der B 33 zwischen Allensbach und Konstanz vorgestellt, die zusätzlich zum Bau des Waldsiedlungstunnels in diesem Jahr anlaufen.     

    Die Leiterin der Neubauleitung Singen im RP, Yvonne Guduscheit, erläuterte dabei die weiteren Bauabschnitte: „Zunächst werden wir die Anschlussstelle Allensbach-Mitte angehen. Im Anschluss folgt dann der Ausbau der Anschlussstelle Allensbach-Ost zum Vollanschluss und weitere Teile der notwendigen Umleitungsstrecken. Im Bereich Hegne ist wegen der schlecht tragfähigen Bodenschichten eine tiefgreifende Bodenstabilisierung erforderlich.“ Außerdem sei der Bau zweier Regenwasserbehandlungsanlagen für das Straßenoberflächenwasser und mehrere Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für den Naturschutz geplant. Für den Tunnelbau ab dem Jahr 2022 in Allensbach und Hegne würden vorab zwei Fußgängerunterführungen unter der Umleitungsstrecke gebaut.      

    Ursprünglich hatte das RP eine umfassende Bürgerinformation geplant, die jedoch wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden musste. Auch deshalb hat die Behörde auf ihrer Homepage (www.rp-freiburg.de) unter der Rubrik „Aktuelles“ detaillierte Informationen über den Ausbau der B 33 eingestellt. Neben ausführlichen Erläuterungen und Pläne hat das RP auch einen informativen Film über die anstehenden Bauarbeiten und die notwendigen Eingriffe in den Verkehr eingestellt.

     

  • Abteilung 4
    08.06.2020
    B 28 zwischen Kehl und Willstätt (Ortenau) wird saniert
    Einschränkungen für den Verkehr bis Oktober // Parkplätze am Korker Baggersee gesperrt

    Ab Montag, 15. Juni beginnt das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mit der Sanierung der B 28 zwischen Kehl und Willstätt (Ortenau). Die Bauarbeiten sollen bis Oktober dauern und erfolgen in mehreren Bauabschnitten. Dabei werde die Bundesstraße an den jeweiligen Baustellenbereichen nur zweispurig befahrbar sein. Teilweise werde der Verkehr auf die Überholspur der jeweiligen Gegenfahrbahn geführt, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg (RP). Je nach Abschnitt muss der Verkehr auch weiträumig umgeleitet werden. Dies gelte aber jeweils nur für eine Fahrtrichtung. Die Umleitung werde ausgeschildert. Für die gesamte Bauzeit gesperrt werden die Parkplätze an der B 28 in Höhe des Korker Baggersees. Sie würden als Materiallager benötigt, so die Behörde in ein einer Pressemitteilung.

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  • Abteilung 4
    08.06.2020
    Neue Kreisverkehre bei Neuenburg bereits im September fertig
    Verkehr wird ab Mitte Juni auf provisorische Umleitungen verlegt

    Ab Mittwoch, 10. Juni, bis voraussichtlich Anfang August muss wegen des Baus der beiden neuen Kreisverkehre auf der östlichen Seite der Anschlussstelle der A 5 bei Neuenburg am Rhein der Verkehr auf der B 378 auf provisorische Umleitungen sowie auf einen provisorischen Kreisverkehr an der Westtangente verlegt werden. Zusätzlich müsse die Straße Kronenrain in Neuenburg für die gesamte Bauzeit voll gesperrt werden, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg (RP). Eine innerstädtische Umleitung sei bereits ausgeschildert. 

    Wie das RP) weiter mitteilt, können durch Optimierungen im Bauablauf und der Sperrung des Grenzübergangs Neuenburg-Chalampé wegen der Corona-Pandemie der Bau der neuen Kreisverkehre bereits im September abgeschlossen werden und damit zwei Monate früher als ursprünglich geplant.

     

  • Abteilung 4
    08.06.2020
    Regierungspräsidium saniert Drainageleitungen am Röttelner Hang an der A 98 zwischen Lörrach-Mitte und Kandern (Kreis Lörrach)
    In Richtung Weil ab Montag, 15. Juni, bis voraussichtlich Anfang September Autobahn nur einspurig // Gegenrichtung nicht betrof

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitgeteilt hat, müssen insgesamt 280 Drainageleitungen, die über die ganze Stahlbeton-Stützwand am Röttelner Hang zwischen den Autobahnanschlussstellen Lörrach-Mitte und Kandern an der A 98 verteilt sind, saniert werden. Deshalb ist die rechte Fahrspur der Autobahn in Richtung Weil am Rhein ab Montag, 15.Juni, bis voraussichtlich Anfang September gesperrt.     

    Der Verkehr wird in dieser Zeit auf der Überholspur an der Baustelle vorbeigeführt. Der Verkehr in Richtung Lörrach ist von den Bauarbeiten und der Fahrbahnverengung nicht berührt.     

    Die dringend sanierungsbedürftigen Drainageleitungen dienen zur Ableitung des Hangwassers des Röttler Hang. Nach der Sanierung kann das Hangwasser wieder uneingeschränkt abgeleitet werden und somit wird ein Anstauen des Wassers verhindert.  

    Für die unumgänglichen Verkehrsbeeinträchtigungen während der Bauarbeiten bittet das RP um Verständnis.

     

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  • SGZE
    08.06.2020
    Französische nukleare Atomaufsichtsbehörde ASN legt Entscheidungsentwurf über Sicherheitsanpassungen des KKW Fessenheim öffentlich aus
    Anmerkungen können direkt bei der ASN bis zum 16. Juni eingereicht werden

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, hat die französische nukleare Atomaufsichtsbehörde ASN einen Entscheidungsentwurf über Sicherheitsanpassungen des Kernkraftwerks (KKW) Fessenheim öffentlich ausgelegt. Interessierte können bei der französischen Behörde bis zum 16. Juni Anmerkungen zum Entscheidungsentwurf online einreichen.

    Der Entscheidungsentwurf kann auf der Internetseite der ASN im Wortlaut abgerufen werden. Anmerkungen sind entweder mit einem Benutzerkonto auf der ASN-Website oder per E-Mail an strasbourg.asn@asn.fr möglich.

    Grundlage für den neuen Entscheidungsentwurf sei die veränderte Situation im Zusammenhang mit der endgültigen Abschaltung des Kernkraftwerks am 30. Juni. Von den nach dem Reaktorunfall in Fukushima von der ASN für alle französischen Kernkraftwerke geforderten Nachrüstungen müssten in Fessenheim nur noch solche realisiert werden, die für eine abgeschaltete Anlage von Bedeutung sind.

    Der Entscheidungsentwurf sehe vor allem eine technische Nachrüstung für die Kühlung der Brennelemente in den beiden Abklingbecken bis spätestens 31. Dezember dieses Jahres vor. Darüber hinaus sollen die radioaktiven Brennstäbe, die nach ihrem Einsatz im Reaktor in den Abklingbecken abkühlen müssen, bis spätestens 31. Dezember 2023 vollständig abtransportiert werden.​​​

  • Abteilung 5
    05.06.2020
    Vorbereitungen für einen besseren Hochwasserschutz in Fischingen (Sulz am Neckar, Kreis Rottweil)
    Detailvermessungen zwischen Montag, 15. und Freitag, 19. Juni // Private Grundstücke müssen für die Messungen betreten werden

    Der Landesbetrieb Gewässer beim Regierungspräsidium Freiburg (RP) plant gemeinsam mit der Stadt Sulz am Neckar (Kreis Rottweil) den Hochwasserschutz im Ortsteil Fischingen zu verbessern. Dafür lässt das RP zwischen Montag, 15. Juni, und Freitag, 19. Juni, durch ein Fachbüro Detailvermessungen durchführen, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde. Die betroffenen Grundstückseigentümer seien in einem Anschreiben direkt informiert worden. Das RP und die Stadt bitten darum, den Vertretern der Büros Inros Lackner das Betreten der Grundstücke zu ermöglichen.     

    Das RP bedaure, dass die Pandemie den Zeitplan für dieses Projekt durcheinandergebracht hat. Ursprünglich seien im April und Mai verschiedene Sitzungstermine und eine Informationsveranstaltung geplant gewesen. Derzeit werde an einer neuen Terminserie gearbeitet. Das Projekt solle zuerst im Gemeinderat und Ortschaftsrat vorgestellt werden. Danach werde das Projekt mit entsprechender Rückmeldemöglichkeit im Internet vorgestellt. Damit habe man schon beim Hochwasserschutz in Sulz gute Erfahrung gemacht, so der Projektleiter Daniel Elsässer. Da sehr viele private Grundstücke betroffen seien, werde es noch einen direkten Austausch und Abstimmungen mit den Eigentümern geben. Wie diese Veranstaltungen, Termine und Gespräche aussehen können und wann diese durchgeführt werden, könne zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden, da sich die Vorgaben und Beschränkungen bezüglich Corona noch ständig ändern.

     

  • Abteilung 5
    05.06.2020
    Regierungspräsidium Freiburg informiert über geplante Maßnahmen zum Hochwasserschutz in Sulz am Neckar
    Bürgerinnen und Bürger können Fragen und Anregungen weiterhin elektronisch online einreichen

    Da die geplante Informationsveranstaltung zum Hochwasserschutz in Sulz Anfang April aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie nicht durchgeführt werden konnte, wurde das Projekt für interessierte Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Freiburg (RP) vorgestellt. Die Projektseite und die Mailadresse für Rückmeldungen seien auf der Internetseite des RP (www.rp-freiburg.de) unter „Aktuelles“ zu finden. Die bisher eingegangenen Anregungen und Fragen seien auf der Fragen-Antwort-Seite eingestellt, heißt es aus dem RP.     

    Die Möglichkeit, Fragen und Anregungen per Mail an das Projektteam zu richten, bleibe weiterhin bestehen. Ein Enddatum für dieses Beteiligungsformat sei momentan nicht vorgesehen. Das RP freue sich über eine rege Beteiligung.

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  • Abteilung 4
    05.06.2020
    Regierungspräsidium beklagt Müllablagerungen an der A 5

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, haben die Fälle illegaler Müllablage im Bereich der A 5 in den letzten Monaten stark zugenommen. So seien beispielsweise Anfang Mai in der Nähe der Anschlussstelle Ettenheim, sowohl auf der West- als auch auf der Ostseite Müll, Mähgut, Gartenabfälle, Bauschutt und sonstige Abfälle abgeladen worden. In den letzten Tagen seien auf zwei Parkplätzen zwischen Riegel und Lahr an der Autobahn rund ein Dutzend Altreifen entsorgt worden Das RP weist in einer Pressemitteilung ausdrücklich darauf hin, dass das Abladen von Abfällen und Bauschutt eine Ordnungswidrigkeit ist und geahndet wird. Die Behörde habe Strafanzeige gestellt. Die Autobahnmeisterei Freiburg im RP bittet die Bevölkerung, Verstöße bei der Polizei zu melden. Zeugen werden gebeten sich mit der Verkehrspolizeidirektion Offenburg, Telefon 078121/4200 oder direkt mit der Autobahnmeisterei Freiburg, Telefon 07665/96930 in Verbindung zu setzen.

     

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  • Abteilung 4
    05.06.2020
    Nächster Schritt beim Ausbau der B 33 bei Gengenbach (Ortenau)
    Bau der westlichen Fahrspuren beginnt // Anschlussstelle Gegenbach Nord jetzt auf der Seite Marktscheune teilweise gesperrt

    Wegen der Bauarbeiten für den dreispurigen Ausbau der B 33 bei Gengenbach (Ortenau) muss von Dienstag, 16. Juni, die Anschlussstelle Gengenbach Nord (Marktscheune) bis Donnerstag, 18. Juni, gesperrt werden. Auf der Kinzigseite bleibt die Anschlussstelle Nord frei befahrbar. Die Marktscheune ist von Offenburg kommend über die Anschlussstelle Mitte und Berghaupten erreichbar, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg.      

    Das RP bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis und umsichtige Fahrweise im Baustellenbereich.

     

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  • Abteilung 4
    05.06.2020
    Regierungspräsidium Freiburg startet Planung für die Ortsumfahrung Jestetten (B 27, Landkreis Waldshut)

    Bereits seit März 2020 führe das RP Erhebungen der Flora und Fauna vor Ort durch, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde. Diese artenschutzrechtlichen Untersuchungen seien Teil der vorgeschriebenen Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) und sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Zeitgleich werden die aus den 1980er Jahren stammenden Trassierungspläne komplett überarbeitet und an die aktuell gültigen Straßenbaurichtlinien und neuen Rahmenbedingungen angepasst.     

    Das im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2030 geführte Projekt wurde im März 2018 in der landesweiten Umsetzungskonzeption des Ministeriums für Verkehr für einen Planungsbeginn bis spätestens 2025 vorgesehen. Daraufhin hatte das RP Freiburg den Planungsbeginn für das erste Halbjahr 2020 angekündigt.      

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Wir haben den Anspruch, für die Bevölkerung und die Kommunen verlässlich und transparent zu planen - und wir halten Wort. Die Ortsumfahrung wird viele Bürgerinnen und Bürger in Jestetten vom Durchgangsverkehr entlasten und damit mehr Lebensqualität bringen.“ Ausnahmslos alle der seit 2018 vorgesehenen Planungsbeginne für Projekte aus dem Bundesverkehrswegeplan 2030 habe das RP wie vorgesehen umgesetzt.    

    Die Gesamtkosten für die als Bundesstraße geplante Ortsumfahrung Jestetten sind im BVWP 2030 mit 26,4 Millionen Euro veranschlagt. Im nächsten Schritt werden die Fachleute nun die umfangreichen fachlichen Grundlagen für den weiteren Planungsverlauf klären. Bereits 2021 sollen dann erste Variantenüberlegungen für den Verlauf der neuen Straße im Rahmen einer öffentlichen Bürgerveranstaltung vorgestellt werden.

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  • Abteilung 5
    04.06.2020
    B 31 unter der A 5 an der Anschlussstelle Bad Krozingen wegen Arbeiten an der Autobahnbrücke nur einspurig
    Regierungspräsidium erneuert Korrosionsschutz und bringt Vogelschutznetz an

    Von Montag, 15. Juni, bis voraussichtlich Freitag, 26. Juni, erneuert das Regierungspräsidium Freiburg (RP) an der Autobahnbrücke an der Anschlussstelle Bad Krozingen bei Hausen an der Möhlin (A 5/B 31) den Korrosionsschutz der Brückenlager und entfernt Taubenkot. Da der Kot der Tauben die Lager und den Beton langfristig schädigen, soll zukünftig ein Vogelschutznetz die Tauben davon abhalten auf den Auflagerlagerflächen zu nisten.    

    Wegen der Arbeiten wird eine der drei Fahrspuren an der B 31 unter der Autobahnbrücke gesperrt. In der ersten Woche betreffe dies die Fahrspur in Richtung Breisach. Der Verkehr werde über die zweite Spur der Gegenfahrbahn geführt. Nach der Hälfte der Bauzeit werde dann der rechte Fahrstreifen (Abbiegespur) gesperrt. Der Abbiegeverkehr müsse dann kurzzeitig auf den geradeaus Verkehr umgeleitet werden, heißt es aus dem RP. Im Bereich der Baustelle gelte Tempo 30.

     

  • Abteilung 5
    03.06.2020
    Pläne für Bau und Betrieb des Hochwasserrückhalteraums Breisach/Burkheim sind genehmigt
    Regierungspräsidentin Schäfer: „Entscheidender Meilenstein für Hochwasserschutz am Oberrhein.“
     Knapp 1.100 hat der Planfeststellungsbeschluss

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) freut sich über den erfolgreichen Abschluss des Planfeststellungsverfahrens für den Bau und den Betrieb des Hochwasserrückhalteraums Breisach/ Burkheim. Der am Mittwoch vom Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald übergebene Planfeststellungsbeschluss umfasse knapp 1.100 Seiten und beende ein komplexes, fast viereinhalb Jahre dauerndes Planfeststellungsverfahren, teilte die Behörde mit.    

    „Mit diesem Planfeststellungsbeschluss ist ein entscheidender Meilenstein zur Realisierung des Hochwasserschutzes am Oberrhein mit seinen geplanten 13 Rückhalteräumen erreicht“, erklärte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. Der Rückhalteraum Breisach/Burkheim werde als wichtiger Bestandteil des Integrierten Rheinprogramms dazu beitragen, dass bei einem Hochwasserereignis die Schäden durch Überflutungen für Menschen und Infrastruktur am Rhein so gering wie möglich ausfallen.   

    Bereits vor rund 30 Jahren begannen die Konzepte und Planungen für diesen wichtigen Baustein des Integrierten Rheinprogramms, bei dem die Beteiligung der Bürgerschaft und der betroffenen Kommunen von Anfang an ein wesentlicher Bestandteil war. Dadurch wurde es möglich, zahlreiche Anliegen und Interessen der Region in den Planungen und im Entscheidungsprozess zu berücksichtigen.   

    Eines der zentralen Anliegen der Kommunen und der Bürgerinitiative sei es gewesen, die Durchströmung von Schluten anstelle der vom Land beantragten Ökologischen Flutungen für den Hochwasserrückhalteraum Breisach/Burkheim zu erreichen. „Weil dem Regierungspräsidium eine hohe Akzeptanz des Rückhalteraums in der Region wichtig ist, haben wir diesem Anliegen in besonderen Maße Rechnung getragen“, so Schäfer. Die von den Kommunen eingebrachte Schlutenlösung wurde begutachtet und in die Antragsunterlagen für die Planfeststellung aufgenommen. Schäfer: „Vor dem Hintergrund der höchstrichterlichen Entscheidungen zu Ökologischen Flutungen und der Erfahrungen des Landes in anderen Rückhalteräumen ist das Land den Kommunen hier sehr weit entgegengekommen.“    

    Im vorliegenden Planfeststellungsbeschluss wurden die Ökologischen Flutungen als erforderliche und notwendige Anpassungsmaßnahme bestimmt. Dennoch wird das Land an seiner Zusage festhalten, baubegleitend eine sog. Schlutendurchströmung („Schlutentest“) mit einem Monitoring durchzuführen. Damit sollen die kontrovers diskutierten Annahmen anhand von realen Bedingungen überprüft werden.    

    „In der bevorstehenden Bauphase wollen wir weiterhin im guten Gespräch mit Bürgerinnen, Bürgern und den Kommunen sein und Ansprechpartner für Fragen und Anregungen aus der Raumschaft“, kündigte Harald Klumpp, Leiter des Referats für das Integrierte Rheinprogramm im RP, an. So wie im gesamten Planungsverfahren werden die Kommunen sowie die Bürgerinnen und Bürger kontinuierlich informiert und so über alle Aktivitäten auf dem Laufenden gehalten werden.

    Mehr Informationen: Integriertes Rheinprogramm: Hochwasserrückhalteraum Breisach/ Burkheim.

    Überblick über die bisherige Bürgerbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit: Zeitstrahl IRP Breisach Burkheim.​​

  • Abteilung 4
    02.06.2020
    B 31 im Höllental wegen Straßenbau- und Felsberäumungsarbeiten für zwei Wochen gesperrt
    Umleitung über B 500 // Fahrbahnsanierung und Felsberäumungsarbeiten

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) saniert im Höllental zwischen Himmelreich und Hirschsprung die Fahrbahndecke der B 31. Das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald saniert in diesem Zug Teilflächen der Fahrbahndecke in der Ortsdurchfahrt von Falkensteig. Die B 31 ist deshalb im Bereich zwischen den Anschlussstellen Buchenbach und Hinterzarten von Montag, 22 Juni ab 5 Uhr, bis voraussichtlich Sonntag, 5. Juli, 22 Uhr, in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt.    

    Der Verkehr wird über die B 500 umgeleitet. Dabei wird der aus Freiburg kommende Verkehr über den Spirzen (K 4907), der aus Richtung Donaueschingen kommende Verkehr über St. Märgen und St. Peter geführt. Das RP weist darauf hin, dass die Spirzenstraße in dieser Zeit zur Einbahnstraße wird und nur aus Richtung Freiburg befahrbar ist. Verkehrsteilnehmer aus Richtung Donaueschingen mit Fahrziel Elztal, Emmendingen und Autobahnanschluss Nord können ab St. Peter über das Glottertal fahren.  

    Die Ortsteile Falkensteig und Himmelreich bleiben aus westlicher Richtung für Anlieger weiter anfahrbar, ebenso wie das Hofgut Sternen aus östlicher Richtung. Allerdings müsse mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.    

    Das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald nutzt die Sperrung auch, um beim Hirschsprung einen Geröllfangzaun zu installieren und am Kreuzfelsen Felssicherungsarbeiten durchzuführen. Falls die Arbeiten am Kreuzfelsen länger dauern sollten, werde im diesem Bereich eine der drei Fahrspuren gesperrt, heißt es aus dem Landratsamt.   

    Das RP und das Landratsamt bitten die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Behinderungen.

     

  • Abteilung 4
    29.05.2020
    L 134 zwischen Neuenburg am Rhein und Steinenstadt wird saniert
    Regierungspräsidium erneuert die Fahrbahndecke in zwei Bauabschnitten // Umleitung über B 3 und B 378

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, wird die L 134 zwischen Neuenburg am Rhein und dem Stadtteil Steinenstadt auf einer Länge von sieben Kilometern saniert. Die Arbeiten beginnen am Montag, 29. Juni, und sollen Ende August abgeschlossen sein. Die Landesstraße wird gesperrt. Der Verkehr wird über die B 3 und die B 378 umgeleitet. 

    Im ersten Bauabschnitt werde die Landesstraße bis Ende Juli zwischen der Abzweigung nach Schliengen (Gärtnerweg) und dem Steinweg in Steinenstadt erneuert. In dieser Zeit sei Steinenstadt von Neuenburg aus erreichbar, so das RP. Im August werde dann der Abschnitt zwischen Steinweg und Neuenburg, Kreuzung Saarengrünstraße und Basler Straße saniert. In dieser Zeit könne Steinenstadt von Süden angefahren werden.    

    Insgesamt werden 17.000 Tonnen Asphaltmischgut auf einer Fläche von rund 50.000 Quadratmetern eingebaut. Dies entspreche ca. 700 Lkw-Ladungen. Darüber hinaus werden vier Kilometer Leitplanken erneuert, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde. Insgesamt koste die Sanierung der Landesstraße 2,3 Millionen Euro.

  • Abteilung 4
    29.05.2020
    Ortsdurchfahrt Haslach im Kinzigtal (B 33) wird saniert
    Regierungspräsidium: Kein Zusammenhang mit Planungen der Ortsumfahrung // Sperrungen und Umleitungen unvermeidlich

    Aufgrund des schlechten Zustandes muss die B 33 in der Ortsdurchfahrt Haslach im Kinzigtal zwischen der Kinzigbrücke und der Schreinerei Psak (kurz nach Netto Discounter) ab Montag, 13. Juli, saniert werden. Die Ortsdurchfahrt muss deshalb in mehreren Abschnitten bis Ende November entweder voll, oder halbseitig gesperrt werden. Der Verkehr wird größtenteils innerörtlich umgeleitet. In der zweiten Hälfte der Sommerferien wird es auch eine überörtliche Umleitung geben, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg (RP).  

    Parallel zur Fahrbahnsanierung werden Arbeiten an der Fahrbahnentwässerung durchgeführt sowie die kreuzende Gleisanlage in Höhe der Firmen Müller und Schwarzwald Schlafsysteme ausgebaut, da sie nicht mehr in Betrieb ist und die Schienen die Verkehrssicherheit gefährden. Außerdem wird an der Klosterbachbrücke die schadhafte Beschichtung der Gehwege parallel zur Fahrbahnsanierung erneuert und kleinere Arbeiten an der Wasserleitung der Stadtwerke Haslach durchgeführt.   

    Die Bauarbeiten beginnen zwischen der Einmündung Schleifmattstraße und der Diskothek Blockhaus. Hier wird ab 13. Juli wegen der Sanierung zuerst die der Kinzig zugewandte Fahrbahnseite gesperrt. Der Verkehr in Fahrtrichtung Villingen-Schwenningen kann weiterhin auf der B 33 durch die Baustelle fahren. Der Verkehr in Fahrtrichtung Offenburg wird über die Straßen Im Mühlegrün, Am Gewerbekanal und Schleifmattstraße innerörtlich umgeleitet. Die Zufahrt von der B 33 in die Schleifmattstraße (in Höhe der Moschee) muss während der Arbeiten auf dieser Fahrbahnseite gesperrt werden. Hier bittet das RP, ebenfalls über die Straße Im Mühlegrün zuzufahren. Außerdem muss die Zufahrt zu dem Gutmann Fachmarkt und ZG Raiffeisen sowie dem dortigen großen Parkplatz gesperrt werden. Hier wird eine Behelfszufahrt im Bereich der alten Gleisquerung in Höhe der Firma Müller angelegt. Dort wird auch eine Fußgängerampel zur sicheren Querung der B 33 für Fußgänger aufgestellt, da die Fußgängerampel in Höhe der Diskothek Blockhaus außer Betrieb sein wird. Die Arbeiten auf dieser Fahrbahnseite dauern voraussichtlich zwei Wochen. Im Anschluss wird die gegenüberliegende Fahrbahnseite zwischen Bahnunterführung und Diskothek Blockhaus saniert. Die innerörtliche Umleitung in Richtung Offenburg bleibt weiterhin bestehen. Die Einmündung Steinacher Straße (K 5358) muss dann aber gesperrt werden. Die Arbeiten in diesem Bauabschnitt sollen spätestens am Freitag, 7. August abgeschlossen sein.    

    Nach Abschluss dieser Arbeiten wird während der Bauferien die B 33 zwischenzeitlich komplett für den Verkehr freigegeben bevor die Arbeiten zwischen Kinzigbrücke und Schleifmattstraße bzw. Bahnunterführung voraussichtlich am Montag, 24. August, beginnen. Da es hier keine geeignete innerörtliche Umleitung gibt, muss der Verkehr in Fahrtrichtung Villingen-Schwenningen für voraussichtlich zwei Wochen über Schnellingen, Fischerbach und Hausach umgeleitet werden. Der Verkehr in Fahrtrichtung Offenburg wird durch die Baustelle geführt, vor der Kinzigbrücke ausgeleitet und über Steinach umgeleitet, um einen Rückstau am Bollenbacher Kreuz zu vermeiden. Im Anschluss wird die Abfahrt in Richtung Steinach (bei Maier & Kaufmann) eine Woche voll gesperrt, der Verkehr kann dann aber wieder in beiden Fahrtrichtungen auf der B 33 fahren. Um die Behinderung für den Schüler- und Busverkehr so gering wie möglich zu halten, werden die Arbeiten zwischen Kinzigbrücke und Schleifmattstraße bzw. Bahnunterführung während der Sommerferien durchgeführt. Im Anschluss gehen die Arbeiten zwischen Blockhaus und Seilerstraße weiter. Über die einzelnen Bauabschnitte werde das RP rechtzeitig vorher nochmals gesondert informieren. Da das RP damit rechnet, dass aufgrund der Fahrbahnsanierung in Haslach der Verkehr in Richtung Freiburg (B 294) verstärkt über das Landwassereck (L 107) ausweicht, wurde mit der Polizei vereinbart, auf dieser kurvenreichen Strecke an besonders engen Kurven den Verkehr einspurig per Ampel zu regeln. Dies sei insbesondere wegen des verstärkten Schwerlastverkehrs erforderlich.    

    Die Baukosten für die Sanierung der Ortsdurchfahrt betragen rund 1,25 Million Euro, die der Bund übernimmt. Mit den Arbeiten wurde die Firma Knäble Straßenbau GmbH aus Biberach beauftragt. Das RP bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer für die Verkehrsbehinderungen um Verständnis.    

    Das RP weist darauf hin, dass die anstehende Sanierung keinen Zusammenhang mit den Planungen der Ortsumfahrung Haslach habe. Die B 33 sei aufgrund der hohen Verkehrsbelastung dringend sanierungsbedürftig. Selbst unter optimalen Voraussetzungen sei die Zeitspanne bis zur Verwirklichung einer Ortsumfahrung noch so lange, dass beide Vorhaben getrennt voneinander betrachtet werden müssten.

     

  • Abteilung 5
    29.05.2020
    Behinderungen auf dem Rad- und Fußweg am Schutterentlastungskanal zwischen Lahr und Schwanau (Ortenau)
    Vierter Bauabschnitt bringt gefährlichen Begegnungsverkehr mit sich

    Wie der Landesbetrieb Gewässer des Regierungspräsidiums Freiburg (RP) mitgeteilt hat, kommt es wegen der Baustelle am Schutterentlastungskanal auf dem Rad- und Fußweg zwischen Lahr und Schwanau zu Behinderungen und Umleitungen. Um weitläufige Umleitungen zu verhindern, werde der Fuß- und Radverkehr zwischen der B 415 Brücke und der Autobahnunterführung je nach Baustellenablauf auf den nördlichen bzw. südlichen Damm des Kanals verlegt.   

    In den nächsten drei bis vier Wochen fänden zudem Materialtransporte vom Bodenlager am Waldrand in Allmannsweier zur Baustelle statt. In diesem Zeitraum komme es zu erhöhtem Begegnungsverkehr auf dieser Strecke. Eine besondere Engstelle sei hierbei die Autobahnunterführung, heißt es aus dem RP. Hier wurde zum Schutz der Fußgänger und Radfahrer ein abgeschrankter Bereich eingerichtet. Das RP bittet die Radfahrerinnen und Radfahrer wegen der beengten Platzverhältnisse hier abzusteigen. Auch unter der B 415 sowie auf allen Brücken und Radwegquerungen komme es während der gesamten Sanierung des Kanals, die bis zum Herbst andauern wird, zu Begegnungsverkehr mit Baufahrzeugen.   

    Das RP bittet die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis und zur eigenen Sicherheit um besondere Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme. Die Baustelle dürfe nicht betreten werden.

     

  • Biosphärengebiet
    29.05.2020
    Biosphärengebiet Schwarzwald bittet um Rücksichtnahme auf Pflanzen und Tiere
    Geschäftsführer Walter Kemkes: „Helfen Sie mit, die einmalige Artenvielfalt im Südschwarzwald zu erhalten“

    In Zeiten der Corona-Krise entdecken viele Menschen die Natur vor ihrer Haustür und sind dort unterwegs. Insbesondere an den Wochenenden ist es an manchen Treffpunkten auch im Biosphärengebiet Schwarzwald inzwischen so voll geworden, dass sich erfahrene Expertinnen und Experten Sorgen um die Erhaltung seltener Pflanzen und Tiere machen. Geschäftsführer Walter Kemkes: „Wir freuen uns über das große Interesse und bitten dringend darum, auf geschützte Tiere und Pflanzen Acht zu geben. Helfen Sie mit, die einmalige Artenvielfalt im Südschwarzwald zu erhalten.“     

    „Viele Besucherinnen und Besucher handeln dabei nicht vorsätzlich, sondern sind sich der Folgen ihres Verhaltens nicht bewusst“, berichtet Kemkes aus eigener Erfahrung und Anschauung. „Die Natur ist aber inzwischen viel anfälliger durch menschliche Störungen geworden – insbesondere in sensiblen Phasen wie den aktuellen Brut- und Blühzeiten. Die Bestände sind in vielen Bereichen rückläufig oder haben mit den Folgen von menschlicher Nutzung zu kämpfen. Wir bitten um Rücksichtnahme.“   

    „Bleiben Sie daher bitte auf den Wegen und bewundern Sie Tiere mit einem Fernglas aus der Ferne!“, erläutert Kemkes. „Auch das Pflücken oder Ausgraben von seltenen Pflanzen, das wilde Campen abseits von definierten Plätzen und das Querfeldeinfahren mit dem Mountainbike sind in bestimmten Bereichen verboten. Führen Sie Hunde an der Leine und achten Sie auf Beschilderungen besonders sensibler Zonen wie Kernzonen oder Naturschutzgebiete“, so der erfahrene Naturexperte.   

    Was passiert, wenn sich Menschen nicht an solche Regeln halten? Die bedrohten Arten werden in ihren letzten Rückzugsbereichen gestört und verdrängt, oft sind bedrohte Pflanzen klein und unscheinbar oder werden übersehen. Insbesondere an stark frequentierten Aussichtspunkten ist dies ein völlig unterschätztes Problem, denn gerade am Belchen sind solche Kratzspuren der Zivilisation wie Bodenerosion viel deutlicher sichtbar geworden als in früheren Zeiten. Die Ranger des Biosphärengebiets sind in den kommenden Tagen während der Pfingstfeiertage und in den Ferien an wichtigen Hotspots unterwegs und werden die Menschen im Bedarfsfall ansprechen und informieren.   

    Bild: Am besten wandert es sich auf markierten Wegen. Wegen der starken Inanspruchnahme der Natur bittet das Biosphärengebiet Schwarzwald um Rücksicht auf Tiere und Pflanzen. Foto: Thomas Stephan/Biosphärengebiet Schwarzwald​

  • Abteilung 4
    27.05.2020
    Regierungspräsidium saniert Stützwände an der L 180 und L 172 zwischen Donaueschingen-Wolterdingen und Vöhrenbach (Schwarzwald-Baar-Kreis)

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, werden in den kommenden Monaten auf der Strecke zwischen Donaueschingen-Wolterdingen und Vöhrenbach (L 180 und L 172, Schwarzwald-Baar-Kreis) Stützwände saniert. Dazu müssen die Straßen jeweils halbseitig gesperrt werden. Der Verkehr wird mit Ampeln an den Baustellen vorbeigeführt.  

    Die Bauarbeiten zwischen Hammereisenbach und Wolterdingen an der L 180 beginnen am Mittwoch, 3. Juni und werden voraussichtlich Mitte September abgeschlossen sein. Die Bauarbeiten an der L 172 zwischen Waldrast und Vöhrenbach beginnen ebenfalls am 3. Juni und dauern bis voraussichtlich Anfang November.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    26.05.2020
    Not macht erfinderisch: Junior Ranger des Biosphärengebiets sind während der Corona-Zeit selbständig für die Umwelt aktiv
    Onlinebasiertes-Alternativprogramm ersetzt die Gruppentreffen
     Die Junior Ranger Baltasar, Theo und Jannis aus Freiburg (von links) haben Müll gesammelt und präsentieren ihre Ausbeute. Die Arbeit mit den Junior Rangern im Biosphärengebiet läuft derzeit über Internet-Angebote.

    Die Junior Ranger Baltasar, Theo und Jannis aus Freiburg konnten in den vergangenen Wochen aufgrund der Kontaktbeschränkungen nicht mehr in ihre regelmäßigen Gruppenstunden gehen. Die Enttäuschung der drei Jungs war wie beim Rest der 30 Mädchen und Jungen zunächst groß. Doch die Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwarzwald stellte sich schnell auf die neue Situation ein und entwickelte in kürzester Zeit ein onlinebasiertes Alternativprogramm: Angeleitet über das Internet bastelten die Junior Ranger eine Nisthilfe für Insekten, sammelten Müll in der Natur und erhielten Anregungen für die eigene Naturbeobachtung. 

    Das Biosphärengebiet Schwarzwald unterhält zwei Junior Ranger Gruppen für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 13 Jahren. Diese treffen sich normalerweise alle vier Wochen freitags zu einer gemeinsamen Aktivität draußen in der Natur. Durch die Corona-Krise musste das Biosphärengebiet die Gruppenangebote ab Mitte März absagen und konnte das bereits feststehende Programm nicht in der gewohnten Form anbieten. 

    Doch Not macht erfinderisch: Fachbereichsleiterin Bernadette Ulsamer, die beiden Ranger Sebastian Wagner und Florian Schmidt sowie die Pädagogin Anke Haupt von „Hauptsache draußen“ suchten alternative Wege. „Es brauchte ein Angebot, bei dem die Junior Ranger selbständig aktiv sein konnten, dies in ihrem häuslichen Umfeld möglich war und das ihnen auch ein Ergebnis lieferte, mit dem sie etwas anfangen konnten“, berichtet Bernadette Ulsamer. Die Betreuerinnen und Betreuer entwickelten ein Naturtagebuch. Darin halten die Junior Ranger nun fest, was sie beobachten konnten, wo sie selbst engagiert für die Umwelt waren und dokumentieren dies auch mit Bildern. Baltasar, Theo und Jannis sammelten zum Beispiel in Freiburg Müll ein und brachten sechs Säcke zusammen. Auch die anderen Kinder waren fleißig: Es wurden „Kräuterschnecken“ als Pflanzbeet im elterlichen Garten angelegt und wertvolle Lebensräume für Kaulquappen vor dem Austrocknen bewahrt. 

    Wie die Geschäftsstelle des Biosphärengebiets mitteilt, werden die Junior Ranger aufgrund der Kontaktbeschränkungen auch weiterhin nur online unterwegs sein: Die nächsten Aktivitäten werden jeweils per E-Mail rechtzeitig versandt, und die Kinder berichten regelmäßig über ihre Forschungserfolge.


     

    Foto: Die Junior Ranger Baltasar, Theo und Jannis aus Freiburg (von links) haben Müll gesammelt und präsentieren ihre Ausbeute. Die Arbeit mit den Junior Rangern im Biosphärengebiet läuft derzeit über Internet-Angebote. Copyright: Biosphärengebiet Schwarzwald.

  • Abteilung 4
    26.05.2020
    Sanierung der Südring-Brücken in Offenburg: Zweiter Bauabschnitt beginnt am Freitag
    B 3 ab Samstagnachmittag wieder durchgängig befahrbar/ Umleitung innerhalb der Baustelle

    Die Bauarbeiten zur Erneuerung der beiden Südring-Brücken in Offenburg (Ortenaukreis) gehen voran. Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, werde am Freitag, 29. Mai, der zweite große Bauabschnitt in Angriff genommen. Bis voraussichtlich Ende September werde die Brücke im Zuge der B 3 über die Ahornallee saniert. Zudem werde die Lärmschutzwand entlang der B 3 komplett erneuert und zur Verbesserung der Wohnqualität der Anwohner auf drei Meter erhöht. 

    Nach dem zweitägigen Umbau der Baustelle werde die B 3 ab Samstagnachmittag wieder durchgängig befahrbar sein, da der Verkehr dann innerhalb der Baustelle umgeleitet werde, erklärt Projektleiter Roland Kräßig vom RP: „Aufgrund der Corona-Krise war auf der B 3 weniger Verkehr, so dass wir die bisherigen Asphaltarbeiten umfangreicher gestalten konnten als geplant. Deshalb können wir die verkehrlichen Behinderungen im zweiten Bauabschnitt nun deutlich reduzieren.“ Während der Bauarbeiten verlaufe der Verkehr auf der B 3 auf dem bereits sanierten Bereich, so dass keine Sperrungen einzelner Fahrspuren notwendig seien. Die Ampelanlage im Bereich der Ahornallee werde ab Dienstag, 2. Juni, wieder normal geschaltet. Die beiden Stoppstellen im Bereich der Auffahrtsäste auf die B 3 bleiben zur Verkehrssicherheit erhalten. 

    Nach Abschluss des zweiten Bauabschnitts Ende September bleibe die Umfahrung am so genannten Tausendfüßler für den Abbruch und den Neubau der Brücke erhalten.

     

  • Abteilung 2
    25.05.2020
    Regierungspräsidium Freiburg beantragt Flurneuordnungs-verfahren für den Aus- und Neubau der Rheintalbahn im Markgräflerland (Planfeststellungs¬abschnitte 8.3 und 8.4)
    68 Hektar an land- und forstwirtschaftlichen Flächen betroffen

    Das Regierungspräsidium (RP) Freiburg hat als zuständige Enteignungsbehörde die Durchführung eines Flurneuordnungsverfahrens für den Aus- und Neubau der Rheintalbahn im Markgräflerland beantragt. Dies betrifft die Planfest­stellungs­abschnitte 8.3 und 8.4 zwischen Bad Krozingen und Hügelheim. Zuständig für die Flurneuordnung sind das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung (LGL) Baden-Württemberg und das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald.  

    Die Flurneuordnung ist aus Sicht des RP erforderlich, da sich die von der Deutschen Bahn (DB) geplanten Abschnitte 8.3 und 8.4 der Rheintalbahn auch in beträchtlichem Umfang über land- und forstwirtschaftlichen Grundstücke erstrecken. Der auf den Gemarkungen Biengen, Schlatt, Tunsel, Eschbach, Bremgarten, Grißheim, Heitersheim, Seefelden, Buggingen, Hügelheim und Hausen an der Möhlin für die Bahn dauerhaft entstehende Bedarf an land- und forstwirtschaftlichen Grundstücksflächen wird aktuell auf rund 68 Hektar beziffert. Darüber hinaus zerschneidet die Neubaustrecke der Rheintalbahn bestehende landwirtschaftliche Strukturen wie etwa Beregnungsnetze. 

    „Mit einer Flurneuordnung können die negativen Auswirkungen des Großprojekts Rheintalbahn schon früh erkannt und wirksam abgemildert werden. Der entstehende Landverlust wird auf viele Schultern verteilt und so verträglich gestaltet. Darüber hinaus besteht die Chance, die unweigerlich neu entstehenden Strukturen im Sinne der Land- und Forstwirtschaft nachhaltig und sinnvoll zu gestalten“, erklärte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. 

    Flurbereinigungen bei großen Infrastrukturmaßnahmen können durch die örtlich zuständige Enteignungsbehörde frühestens in Angriff genommen werden, sobald ein entsprechendes Planfeststellungs­verfahren eingeleitet ist. Sie verlaufen dann parallel zur jeweiligen Planung. Das RP Freiburg hat den Antrag für die Flurneuordnung im Margkräflerland zum frühest­möglichen Zeitpunkt gestellt und damit einem zentralen Anliegen des durch das RP koordinierten Arbeitskreises Landwirtschaft für die Rheintalbahn entsprochen. Parallel bereitet das RP als Anhörungs­behörde aktuell in Abstimmung mit der DB die Offenlagen der Planunterlagen für die Abschnitte 8.3 (Bad Krozingen) und 8.4 (Bad Krozingen-Müllheim) im zweiten Halbjahr 2020 vor.

  • Abteilung 5
    25.05.2020
    Renaturierung der Kander geht voran: Im Juni startet Neubau der Pegelanlage unterhalb von Eimeldingen (Landkreis Lörrach)
     Im neu gestalteten Bereich hat sich die Kander bereits ein neues, mäanderndes Gewässerbett hergestellt und Inseln gebildet.

    Die Arbeiten zur Renaturierung der Kander gehen voran. Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, beginnt mit dem Ende der Fischschonzeit Anfang Juni der Neubau der Pegelanlage unterhalb von Eimeldingen (Landkreis Lörrach). Im Juli soll der oberste Absturz des Flüsschens an der Brücke am Fasnachtsfeuerplatz durch eine weitere raue Rampe ersetzt werden. Damit wird die Kander auf einer Länge von rund 700 Metern bis zur Brücke am alten Pegelhaus für Fische und andere Bachlebewesen wieder durchgängig sein. 

    Das Renaturierungsprojekt läuft seit Anfang 2018. „Bereits jetzt ist sichtbar, dass sich das Flussbett verändert hat“, sagt Projektleiter Christoph Dörflinger vom RP. Wo früher ein tristes, gleichmäßiges Abflussprofil war, hat das Flüsschen unterschiedliche Lebensräume geschaffen. Es schlängelt sich durch Flachwasserzonen, tiefe Gumpen und auch Schussstrecken innerhalb der naturnahen Böschungen. Wurzelstöcke, Fichtenwipfel und eingebaute Weidengehölze bieten Lebewesen als Unterstände Schutz und stabilisieren zudem die Böschungsbereiche. „Schon jetzt profitieren seltene Arten, wie zum Beispiel das Bachneunauge von der Umgestaltung des Gewässers. Dieser Prozess wird sich in den kommenden Jahren fortsetzen“, so Dörflinger.  

    2018 startete die Renaturierung mit Gehölzarbeiten und Strukturmaßnahmen im Oberstrom der bisherigen Pegelanlage. 2019 wurde das Fundament für das neue Pegelhaus fertig gestellt. Zudem wurde das Flussbett aus seinem engen Korsett befreit. Die Sohl- und Böschungspflasterung, die den Fluss bislang in ein gleichförmiges Trapezprofil zwängte, wurde entfernt. Zudem wurden bislang zwei Absturzbauwerke entfernt, die Wanderungshindernisse für Fische und andere Bachlebewesen darstellten. An deren Stelle wurden langgezogene Steinrampen (raue Rampen), mit Ruhezonen für aufsteigende Fische gebaut.  

    Anfang Juni beginnen die Arbeiten an der neuen Pegelanlage. Die bestehenden Einbauten im Gewässerbett sowie das Pegelhaus müssen infolge des Umbaus des unteren Absturzes ca. 50 Meter flussaufwärts neu errichtet werden. Für die erforderlichen Arbeiten im Gewässerbett wird der Fluss halbseitig umgeleitet. So sollen die Bachlebewesen bestmöglich vor Eintrübungen geschützt werden. Der Neubau des Pegelhauses mit seinen Messeinrichtungen erfolgt ebenfalls in den kommenden Monaten. Im Sommer soll die neue Anlage in Betrieb gehen und dann wieder Daten für den Niedrigwasserabfluss und die Hochwasservorhersage liefern.  

    Foto: Im neu gestalteten Bereich hat sich die Kander bereits ein neues, mäanderndes Gewässerbett hergestellt und Inseln gebildet. Quelle: RPF

  • Abteilung 4
    25.05.2020
    Brücke an der B 34 an der Autobahnanschlussstelle Rheinfelden-Süd (A 861) wird saniert
    Bundesstraße bis Ende Juli halbseitig gesperrt

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) saniert ab Montag, 2. Juni, den Brückenbelag der B 34 an der Autobahnanschlussstelle Rheinfelden Süd (A 861). Die B 34 muss deshalb von 2. Juni bis Ende Juli halbseitig gesperrt werden.  

    Der Verkehr aus Richtung Lörrach könne mit kleineren Einschränkungen passieren und werde je nach Bauablauf an der Baustelle vorbeigeführt. Von Rheinfelden kommend sei die Zufahrt bis zur Autobahnauffahrt in Richtung Lörrach/Basel möglich. In Fahrtrichtung Herten und Schweiz werde eine Umleitung über die B 316 ausgeschildert, heißt es aus dem RP.   

    Die Ausfahrten der A 861 an der Anschlussstelle Rheinfelden Süd auf die B 34 sind in beiden Fahrtrichtungen möglich. Von der Schweiz kommend in Richtung Herten wird empfohlen die Ausfahrt Rheinfelden Mitte zu nutzen und anschließend der Umleitung zu folgen.  

    Der Brückenbelag weist Schäden unterhalb der Asphaltschicht auf, die behoben werden müssen. Die Sanierungsarbeiten kosten ca. 270.000,00 Euro. Das RP bittet die Verkehrsteilnehmer und die von der Maßnahme betroffenen Anwohner um Verständnis.

     

     

  • Biosphärengebiet
    25.05.2020
    Insektenforschung im Biosphärengebiet Schwarzwald
    Drei Insektenfallen im Südschwarzwald helfen bei der Ermittlung von Grundlagendaten // Walter Kemkes: „Gezielt vorgehen bei der Verbesserung des Insektenschutzes“
     anger Florian Schmidt wechselt eines der Sammelbehältnisse, die von den Expertinnen und Experten der Senckenberg-Gesellschaft für Naturforschung ausgewertet werden. Foto: Biosphärengebiet Schwarzwald

    Es sieht aus wie eine einfache schwarze Zeltplane, dient aber einem ganz anderen Zweck: An drei Stellen im Biosphärengebiet Schwarzwald sammeln Wissenschaftler Grundlagendaten über die Zahl und Arten der Insekten in sogenannten Malaise-Fallen. Die Forscherinnen und Forscher haben nämlich festgestellt, dass sie häufig bei den Beständen auf reine Schätzungen und Beobachtungen angewiesen sind. Ohne Grundlagendaten ist es aber fast unmöglich, sinnvolle und erfolgreiche Strategien zum Erhalt der Biodiversität zu entwickeln.   

    Das Bundesamt für Naturschutz hat Anfang Januar ein wegweisendes Projekt zum Insektenschutz in fünf Biosphärenreservaten auf den Weg gebracht. Eines der Teilprojekte ist auch im Biosphärengebiet Schwarzwald angesiedelt, dessen praktische Umsetzung in den nächsten Monaten beginnen soll. Bei der Vorbereitung dieses Vorhabens hat sich herausgestellt, dass nur wenig fundierte und wissenschaftlichen Standards entsprechende Daten für ein systematisches Monitoring von Insekten im Südschwarzwald vorliegen. Dies ist aber absolut notwendig, um die Wirkung von Maßnahmen und Strategien im Rahmen des Projekts zu messen.     

    Da kam es wie gerufen, dass das Deutsche Netzwerk für ökologische und ökosystemare Langzeitforschung (LTER-D) 2019 ein deutschlandweites Malaisefallen-Projekt zur Erfassung des Insektenbestands auf den Weg brachte. Dieses Projekt wird von der Senckenberg-Gesellschaft für Naturforschung in Gelnhausen sowie dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung UFZ koordiniert und aus deren Mitteln unterstützt. Etwa 75 dieser Fallen sind in ganz Deutschland von April bis Oktober aufgestellt, drei davon im Biosphärengebiet in Schopfheim, Zell im Wiesental und Dachsberg.      

    In den Fallen verfangen sich flugfähige Insekten, die in einer Alkohol-Lösung konserviert werden. Im zweiwöchigen Turnus werden die Behältnisse eingesammelt und zur Auswertung an die Senckenberg-Gesellschaft für Naturforschung in Gelnhausen bei Frankfurt/Main verschickt. Dort laufen die Proben aus ganz Deutschland zusammen. Neben der Ermittlung der Biomasse werden die Proben perspektivisch mit genetischen Methoden analysiert, um die Artenzusammensetzung zu erforschen.      

    „Wir versprechen uns von den Daten die Möglichkeit, besser einschätzen zu können, welche Arten in welchem Teil im Biosphärengebiet wie stark vertreten sind und wie diese Insekten auf Veränderungen in ihren Lebensräumen reagieren. Nur wenn wir diese Infos in belastbarer Form haben, können wir konkrete Maßnahmen zur Verbesserung des Insektenschutzes gezielt planen. Weiterhin ist es unsere Aufgabe als Biosphärengebiet, diese Lebensräume für die Insekten nicht nur zu dokumentieren, sondern sie für die Zukunft nachhaltig zu sichern“, erläutert Geschäftsführer Walter Kemkes.     

    Die Fallen befinden sich alle im Offenland und sind auf repräsentativen Flächen positioniert. Das Monitoringprojekt ist langfristig auf mindestens zehn Jahre angelegt. „Wir setzen dabei ähnlich wie beim Projekt zum Insektenschutz auf die enge Kooperation mit unseren Partnerinnen und Partnern in der Landwirtschaft, denn nur gemeinsam können wir etwas zur Erhaltung der biologischen Vielfalt unternehmen“, erläutert Christoph Huber vom Fachbereich für Naturschutz und Landschaftspflege beim Biosphärengebiet Schwarzwald.      


     

  • Abteilung 2
    22.05.2020
    Corona-Pandemie: Regierungspräsidien in Baden-Württemberg übernehmen Zuständigkeit für Entschädigungen bei bestimmten Verdienstausfällen
    Anträge können ab sofort über ländergemeinsames Online-Portal gestellt werden

    Die Regierungspräsidien in Baden-Württemberg haben im Zuge der Corona-Pandemie die Zuständigkeit für die Bearbeitung von Entschädigungsanträgen nach dem Infektionsschutzgesetz übernommen. Anträge können ab sofort über das ländergemeinsame Online-Portal www.ifsg-online.de eingereicht werden. Betroffene finden dort weitere Informationen sowie die genauen Anspruchsvoraussetzungen.  

    Die Zuständigkeit wurde rückwirkend zum 1. Februar von den Gesundheitsämtern auf die vier Regierungspräsidien in Stuttgart, Karlsruhe, Tübingen und Freiburg übertragen. „Damit entlasten wir die Gesundheitsämter, die derzeit aufgrund der Corona-Pandemie außerordentlich stark gefordert sind“, so Gesundheitsminister Manne Lucha. 

    Im nächsten Schritt wird nun vom Land Nordrhein-Westfalen das ländergemeinsame Fachverfahren zur Bearbeitung der Anträge zur Verfügung gestellt. Sobald dieses funktionsfähig ist, können die Regierungspräsidien starten. Über den aktuellen Stand können sich Interessierte auf den Internetseiten der Regierungspräsidien informieren. Anspruch auf Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Selbständige und Freiberufler, die im Einzelfall von einer behördlich angeordneten Quarantäne oder einem Tätigkeitsverbot betroffen sind. Anspruchsberechtigt sind zudem berufstätige Eltern, die durch die Betreuung ihrer Kinder aufgrund einer Schul- oder Kitaschließung nicht arbeiten können und deshalb einen Verdienstausfall haben. 

    Bei Arbeitnehmern erfolgt die Antragstellung durch die Arbeitgeber, da diese den Entschädigungsanspruch in Vorleistung an die Arbeitnehmer für längstens sechs Wochen auszubezahlen haben. Nicht anspruchsberechtigt sind Unternehmen und Selbständige, die aufgrund der Corona-Verordnung ihren Betrieb schließen mussten. Das gilt auch für deren Beschäftigte. 

    Allein im Regierungsbezirk Freiburg werde mit rund 30.000 Anträgen gerechnet, sagte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Wir bitten darum, die Anträge ab sofort nur noch über das Online-Portal zu stellen. In Freiburg haben wir eine leistungsstarke Truppe aus rund 60 Beschäftigten aufgestellt, die die Anträge mit vollem Einsatz bearbeiten wird, sobald die technischen Voraussetzungen dafür bundesweit geschaffen sind.“ Schäfer wies darauf hin, dass die AOK und die Finanzverwaltung das Regierungspräsidium (RP) personell unterstützen. Obwohl es sich um ein weitgehend automatisiertes Verfahren handele, werde das RP ein hohes Maß an Qualitätskontrolle sicherstellen. Vollständige Anträge, die bereits in den vergangenen Wochen bei den Gesundheitsämtern gestellt wurden, müssen nicht erneut eingereicht werden. Vor dem Hintergrund der Vielzahl der Anträge bittet das RP um Verständnis dafür, dass nicht alle Eingaben sofort geprüft und bearbeitet werden können. 

    Bei Quarantäne oder Tätigkeitsverbot wird für die ersten sechs Wochen eine Entschädigung in Höhe des vollen Verdienstausfalls gewährt. Mit Beginn der siebten Woche wird sie in Höhe des Krankengeldes gewährt. Bei Kindertages-stätten- oder Schulschließung beträgt die Entschädigung 67 Prozent des Netto-einkommens und wird derzeit für bis zu sechs Wochen gewährt. Sie ist auf einen monatlichen Höchstbetrag von 2016 Euro begrenzt. Zudem werden die für den Verdienstausfall fälligen Sozialversicherungsbeiträge bzw. Aufwendungen zur sozialen Sicherung teilweise erstattet. 

    Der Bundestag hat mit Zustimmung des Bundesrats beschlossen, dass die bis-lang geltende dreimonatige Antragsfrist für Erstattungen bei Tätigkeitsverboten, Absonderungen (Quarantäne) und Wegfall der Betreuungsmöglichkeiten auf  zwölf Monate verlängert wird (Zweites Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite).  

    Darüber hinaus beschloss das Bundeskabinett am vergangenen Mittwoch, dass die Verdienstausfallentschädigung pro Elternteil nicht nur wie bislang geplant sechs, sondern maximal zehn Wochen lang gezahlt werden kann. Alleinerziehende Eltern sollen sogar Anspruch auf bis zu 20 Wochen Entschädigung haben. Bundestag und Bundesrat müssen dieser Regelung allerdings noch zustimmen. 

    Hintergrund: Welche Entschädigungen gibt es?


     

    Bei Schul- und Kita-Schließungen: Nach § 56 Abs. 1a IfSG können sorgebe-rechtigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und Selbstständige für derzeit maximal sechs Wochen eine Entschädigung aufgrund von Kindertagesstätten- oder Schulschließungen erhalten.

    Wesentliche Voraussetzungen:

    •          Die Kindertagesstätte oder Schule des Kindes wurde auf behördliche An-ordnung geschlossen.

    •          Kein Anspruch besteht für gesetzlichen Feiertage, Schul- oder Kitaferien in den Betreuungszeiträumen, während derer die Einrichtungen ohnehin ge-schlossen gewesen wären.

    •          Das Kind hat das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet oder benötigt beson-dere Hilfe (zum Beispiel aufgrund einer Behinderung).

    •          Es gab keine Möglichkeit, eine alternative, zumutbare Betreuung des Kindes herzustellen (zum Beispiel durch ältere Geschwister oder eine Notbetreuung in der Schule oder der Kita).

     Bei Quarantäne oder Tätigkeitsverbot: Nach § 56 Abs. 1 IfSG erhalten Arbeit-nehmerinnen und Arbeitnehmer und Selbstständige eine Entschädigung, wenn sie einen Verdienstausfall aufgrund einer behördlich angeordneten Quarantäne oder eines Tätigkeitsverbotes haben.

    Wesentliche Voraussetzungen:

    •          Sie waren in Quarantäne nach § 30 IfSG oder hatten ein Tätigkeitsverbot nach § 31 IfSG.

    •          Sie haben keine Möglichkeiten, Ihren Verdienstausfall durch eine andere zumutbare Tätigkeit auszugleichen.

    •          Sie sind selbst nicht erkrankt bzw. nicht arbeitsunfähig.

    Kontakt: Bei Fragen zu Entschädigungen können sich Betroffene aus dem Regierungsbezirk Freiburg auch direkt an das RP wenden:

    entschaedigung-ifsg@rpf.bwl.de; Tel. 0761/ 208 4600

     

     

  • Abteilung 2
    22.05.2020
    Aus- und Neubau der Rheintalbahn: Umfassend überarbeitete Planung im Planfeststellungsabschnitt 8.2 zwischen Freiburg und Schallstadt geht in die Offenlage
    Verbesserte Maßnahmen zum Lärmschutz als Erfolg der Bürgerinitiativen

    Die Planung des Aus- und Neubaus der Rheintalbahn geht voran. Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, werden die neuen Planunterlagen für den Planfeststellungsabschnitt 8.2 zwischen Freiburg und Schallstadt vom 29. Mai bis einschließlich 10. Juli in Freiburg und den Gemeinden March, Umkirch und Schallstadt öffentlich zur Einsicht ausliegen.  

    Der viergleisige Ausbau der Rheintalbahn zwischen Basel und Karlsruhe ist ein Vorhaben der DB Netz AG, das im Bundesverkehrswegeplan als Projekt mit vordringlichem Bedarf eingestuft ist. Ziel ist die Erhöhung der Leistungsfähigkeit sowie die qualitative Verbesserung der bestehenden Schieneninfrastruktur.  

    Der Abschnitt 8.2 ist Teil der Güterumfahrung Freiburg. Er hat eine Länge von rund 17 Kilometern und erstreckt sich entlang der A 5 von der Gemarkungsgrenze zwischen der Gemeinde March und der Stadt Freiburg im Norden bis zur Gemeindegrenze zwischen Schallstadt und Bad Krozingen im Süden. Bestandteil der Planung ist auch der ca. 2200 Meter lange Mengener Tunnel. Die Strecke ist als Güterverkehrsstrecke geplant und für eine Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometer ausgelegt. 

    Der Lärmschutz wird auf diesem Streckenabschnitt als sogenannter Vollschutz realisiert. Das heißt, dass die zulässigen Grenzwerte allein aufgrund aktiver Schallschutzmaßnahmen an der Strecke nicht überschritten werden. Dieser Erfolg kröne die jahrelangen Bemühungen der Region um Verbesserungen an den Plänen der Bahn und sei auch dem großen Engagement der Bürgerinitiativen IGEL und MUT zu verdanken, heißt es aus dem RP. Aufgrund der Beschlüsse des dazu gegründeten Projektbeirats, an dem mit DB, Bund, Land und Region alle Projektverantwortlichen vertreten waren, habe die DB die ursprüngliche Planung aus dem Jahr 2006 umfassend überarbeitet und beim Eisenbahn-Bundesamt einen neuen Antrag auf Planfeststellung gestellt. Als aktive Schallschutzmaßnahmen sind im Abschnitt 8.2 jetzt neben deutlich höheren Schallschutzwänden auch Schallschutzgalerien sowie Schienenstegdämpfer vorgesehen. 

    Auf der Ostseite der Strecke sind an folgenden Orten Schallschutzwände geplant: Tunisee, Gewerbegebiet Hochdorf, Landwasser, Lehen, Mundenhof, Mooswald (südlich der Kreisstraße 9853 Weingarten – Opfingen, „Opfinger Straße“) und Mengen. Westlich der Neubaustrecke sind Schallschutzwände im Bereich von Holzhausen-Benzhausen, Hochdorf, Forellenhof/Umkirch, Tiengen und Munzingen vorgesehen. Die Wände sollen mit unterschiedlichen Höhen zwischen 2,0 und 6,5 Meter errichtet werden. Schallschutzgalerien sind geplant auf Höhe der Ortslagen Benzhausen, Hochdorf und im Bereich des Mundenhofs. 

    Zur Kompensation der mit dem Vorhaben verbundenen Eingriffe in Natur- und Landschaft sind neben Maßnahmen unmittelbar an der Strecke auch trassenferne Maßnahmen vorgesehen. 

    Das RP ist als zuständige Anhörungsbehörde für den eigentlichen Kern des Planfeststellungsverfahrens zuständig und führt die Offenlage und den darauffolgenden Erörterungstermin durch. Die Zuständigkeit für die Genehmigung auf Grundlage der abschließenden Stellungnahme des RP liegt beim Eisenbahn-Bundesamt als Planfeststellungsbehörde. 

    Alle Bürgerinnen und Bürger, deren Belange durch das Vorhaben berührt werden, können bis zum 28. August Einwendungen erheben. Mit dieser dreimonatigen Frist wird die Einwendungsfrist auf Grund des Umfangs der Unterlagen auf das gesetzlich maximal Mögliche ausgedehnt. Damit ist aus Sicht des RP gewährleistet, dass sich alle Betroffenen umfassend informieren und in das Verfahren einbringen können. Die Auslegung wird in den Amtsblättern der Gemeinden bekanntgemacht. Einwendungen aus dem vorangegangenen Verfahren (Offenlage im Jahr 2009) haben keine Gültigkeit mehr. 

    Die Unterlagen werden ab Beginn der Offenlage auch unter „Aktuelles“ auf der Internetseite des RP eingestellt: www.rp-freiburg.de  

    Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg kann die Bahn dieses Mal keine Informationsveranstaltung zur Offenlage direkt vor Ort anbieten. Damit Interessierte und Betroffene sich über die Planungen informieren können, startet sie pünktlich zum Beginn der Offenlage am 29. Mai ein umfangreiches digitales Infoangebot unter www.karlsruhe-basel.de/offenlage82.

  • Abteilung 2
    20.05.2020
    Baugenehmigung SC-Stadion Freiburg: Regierungspräsidium begrüßt Entscheidung des VGH zur Anhörungsrüge

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat am Mittwoch begrüßt, dass der Verwaltungsgerichtshof (VGH) seiner Anhörungsrüge im Rechtsschutzverfahren zum neuen SC-Stadion in Freiburg stattgegeben hat. Damit habe das Gericht eingeräumt, dass es in seiner ersten Entscheidung eine überholte Fassung der Lärmschutzverordnung angewandt hat. Nun sei der Weg frei für eine erneute Entscheidung über die vorläufige Zulassung von Abend- und Sonntagspielen. Erfreulich sei aus Sicht des RP auch, dass der VGH die Frage der Zumutbarkeit der Lärmspitzen nach 22 Uhr, die beim Torjubel erreicht werden, rechtlich neu bewerten will. 

    „Wir sind weiterhin zuversichtlich, dass unsere Baugenehmigung durch die laufende gerichtliche Überprüfung vollumfänglich bestätigt werden wird“, heißt es aus dem RP. 

    Anwohner des neuen SC-Stadions hatten gegen die durch das RP erteilte Baugenehmigung geklagt. Nachdem das Verwaltungsgericht Freiburg im vorläufigen Rechtsschutzverfahren die Klage abgewiesen hatte, hatte der VGH im Oktober vergangenen Jahres entschieden, dass das Stadion aus Lärmschutzgründen nur eingeschränkt genutzt werden könne. Da der VGH seine Entscheidung aber auf Grundlage veralteter Lärmschutzwerte getroffen hatte, haben das RP sowie die Stadiongesellschaft dagegen Anhörungsrügen erhoben. Diesen hat der VGH heute stattgegeben und den Beteiligten im fortgesetzten Verfahren Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben.

  • Abteilung 3
    20.05.2020
    Landwirtschaft während der Corona-Pandemie: Regierungspräsidentin Schäfer besucht Weingut Vollmayer im Hegau und Obstbau Blanhof auf der Halbinsel Höri
     Regierungspräsidentin Schäfer besucht den Obstbau Blanhof

    Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die heimische Landwirtschaft sowie der Erhalt der biologischen Artenvielfalt standen am Mittwoch im Mittelpunkt des Besuchs von Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer bei zwei landwirtschaftlichen Betrieben am Bodensee. In Begleitung von BLHV-Präsident Werner Räpple und BLHV-Hauptgeschäftsführer Benjamin Fiebig informierte Schäfer sich auf dem Weingut Vollmayer in Hilzingen im Hegau und dem Obstbau Blanhof der Familie Löhle auf der Halbinsel Höri über die aktuelle Situation. Zum Schutz der Gesundheit aller Beteiligten fanden die Termine im kleinen Kreis mit Gesichtsmaske und Abstandsregeln statt.

    „Die vergangenen Wochen der Corona-Pandemie haben deutlich gemacht, wie wichtig die Versorgung der Bevölkerung mit regional produzierten Lebensmitteln ist“, betonte Regierungspräsidentin Schäfer und bedankte sich bei den Familien Vollmayer und Löhle für ihr Engagement in dieser außergewöhnlichen Zeit. Die Landwirte berichteten von den Herausforderungen der vergangenen Wochen. So schaffte es der Obstbau Blanhof „mit großem organisatorischen Aufwand“ seine polnischen Saisonarbeitskräfte für die Spargelernte durch heimisches Personal aus der kurzarbeitenden Gastrobranche zu ersetzen. Betriebsleiter Udo Löhle rechnet mit Einbußen zwischen 10 und 15 Prozent. „Wir sind auf Direktvermarktung angewiesen, deshalb waren die vergangenen Wochen sehr schwierig“, berichtete Beate Vollmayer. Weinverkostungen konnten nicht mehr stattfinden, das Gästehaus blieb geschlossen: „Wir mussten schmerzhafte Einbußen hinnehmen, rechnen für die Vermietung im Sommer aber mit guten Belegungszahlen.“

    „Dass aufgrund der Grenzschließungen Saisonarbeitskräfte nur sehr eingeschränkt nach Deutschland einreisen konnten, hat unsere Sonderkulturbetriebe hart getroffen. Sie sind bei Ernte- und Pflegearbeiten auf gelernte Kräfte aus Osteuropa angewiesen. Glücklicherweise haben sich viele Erntehelfer aus Deutschland bei den Betrieben gemeldet, mit ihnen und dank der Sonderregelungen des Bundes konnten größere Ernteausfälle verhindert werden“, schilderte BLHV-Präsident Räpple die Situation der südbadischen Landwirtschaft. „Die Unterstützung der Bevölkerung ist ein großes Zeichen der Solidarität und das begrüßen wir sehr“, so Räpple.

    Weiteres Thema auf den Höfen, die beide in Natur- und Landschaftsschutzgebieten wirtschaften, war der Natur- und Artenschutz in der Landwirtschaft. „Wie das Volksbegehren ‚Rettet die Biene‘ im vergangenen Jahr gezeigt hat, fordert die Öffentlichkeit eine umweltschonende und nachhaltige Produktion der heimischen Landwirtschaft“, betonte Schäfer. Dabei wären die im Volksbegehren geforderten Einschränkungen insbesondere für Betriebe mit Flächen in Schutzgebieten zur existenziellen Herausforderung geworden. Mit ihrer Initiative zum Biodiversitätsstärkungsgesetz habe die Landesregierung nun einen Weg gefunden, die Landwirtschaft natur- und umweltverträglicher zu gestalten, ohne sie dabei wirtschaftlich zu überfordern. Im Doppelhaushalt 2020/21 sollen dafür 62 Millionen Euro bereitgestellt werden.

    „Das bio-zertifizierte Weingut Vollmayer und der naturnah wirtschaftende Obstbau Blanhof machen jetzt schon vor, wie Landwirtschaft in Schutzgebieten nachhaltig und wirtschaftlich erfolgreich betrieben werden kann“, betonte die Regierungspräsidentin. Die Betriebsleiter stellten klar, dass ein Verbot konventioneller und biologischer Pflanzenschutzmittel im Zuge des neuen Gesetzes für sie existenzbedrohend wäre. Schäfer wies darauf hin, dass Ausnahmegenehmigungen vorgesehen seien und ihre Behörde die Betriebe praxisnah unterstützen werde.

     Foto: Familie Löhle, Franz Josef Müller (Obstbauverband), Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und BLHV-Präsident Werner Räpple (von links) auf dem Obstbau Blanhof. Foto: RPF

  • Abteilung 4
    20.05.2020
    B 317 zwischen Maulburg und Schopfheim halbseitig gesperrt
    Regierungspräsidium: Montag und Dienstag (25./26. Mai) Verkehrsbehinderungen wegen Ausbesserungsarbeiten

    Wegen Rest- und Ausbesserungsarbeiten an der im vergangenen Herbst sanierten Fahrbahndecke muss die B 317 zwischen Maulburg-Ost und Schopfheim-Mitte von Montag, 25. Mai, ab ca. 9 Uhr, bis Dienstag, 26. Mai, ca. 7 Uhr, auf einer Länge von ca. 75 Meter in Fahrtrichtung Zell im Wiesental halbseitig gesperrt werden.    

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, werde der Verkehr per Ampel geregelt und im Wechsel an der Baustelle vorbeigeführt. Das RP bittet um Verständnis für die dringend notwendigen Arbeiten und die damit verbundenen Behinderungen. Es weist darauf hin, dass die Bauarbeiten nur bei entsprechender Witterung durchgeführt werden können.

     

  • Abteilung 1
    19.05.2020
    Regierungspräsidium bestätigt Sicherheitskonzept für die OB-Wahl in Emmendingen am kommenden Sonntag

    Die OB-Wahl in Emmendingen am kommenden Sonntag kann stattfinden. Zu diesem Ergebnis ist das Regierungspräsidium Freiburg (RP) nach einer umfangreichen Prüfung des von der Stadt Emmendingen vorgelegten Sicherheitskonzepts gekommen. Ziel der geplanten Maßnahmen ist der bestmögliche Infektionsschutz der Wählerinnen und Wähler, der Wahlhelferinnen und Wahlhelfer sowie der Beschäftigten der Stadt. Wie das RP mitteilte, erfolgte die Entscheidung in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Landratsamts Emmendingen.  

    Das RP weist darauf hin, dass die Durchführung der Wahl unter strikter Anwendung aller Schutzvorkehrungen in der Verantwortung der Stadt liege. Aufgrund der intensiven und guten Zusammenarbeit bei der Vorbereitung der Wahl in den vergangenen Wochen vertraue das RP darauf, dass die demokratischen Grundsätze der Wahl auch in Corona-Zeiten eingehalten werden können. Das RP weist zudem darauf hin, dass die Wählerinnen und Wähler vorrangig von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch machen und den Gang zur Wahlurne möglichst vermeiden sollten.  

    Ende März hatte das Innenministerium des Landes mitgeteilt, dass Bürgermeisterwahlen unter Geltung der Corona-Verordnung nicht grundsätzlich auszuschließen seien. Im Einzelfall sei unter vorrangiger Berücksichtigung des Infektionsschutzes zu prüfen, ob eine ordnungsgemäße und rechtssichere Durchführung der Wahl möglich sei.

    Die OB-Wahl in Emmendingen war zunächst für den 26. April vorgesehen gewesen. Am 2. April hatte sich der Gemeindewahlausschuss der Stadt aber für die Absage der Wahl ausgesprochen, da er sich außerstande sah, diese ordnungsgemäß und rechtssicher durchzuführen. Das RP hatte die Wahl daraufhin mit Bescheid vom 7. April abgesagt. Das Sicherheitskonzept wurde vom RP von der Stadt angefordert, nachdem der Gemeinderat am 20. April entschieden hatte, die OB-Wahl am 24. Mai durchzuführen.  

    Um den Infektionsschutz aller Beteiligten der OB-Wahl in Emmendingen zu gewährleisten, stellte das RP einen Kriterienkatalog auf, der dem nun vorliegenden Schutzkonzept zugrunde liegt. Demnach waren organisatorische Vorkehrungen für die Auswahl und Schulung der Wahlhelferinnen und Wahlhelfer, die Gestaltung der Wahl im Wahllokal, die Stimmenauszählung sowie die Sitzung des Gemeindewahlausschusses zu treffen. Da es wahlrechtlich nicht zulässig ist, eine reine Briefwahl durchzuführen, stellte das RP zudem Anforderungen für die Einrichtung der Urnenwahlräume auf, um die Sicherheitsabstände und die zulässige Anzahl der Personen im Raum durch Zugangskontrollen zu regeln.  

    Die Stadt musste unter anderem sicherstellen, dass Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel in ausreichender Menge vorhanden sind. Bei der bevorstehenden Wahl gilt die dringende Empfehlung, einen Mundschutz zu tragen. Generell muss ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden.  Im Wahllokal werden die Zu- und Ausgänge sowie die Laufwege gekennzeichnet. Die Mitglieder der Wahlvorstände werden durch Trennscheiben geschützt. Zur Stimmabgabe werden Einmalstifte oder Einmal-Handschuhe zur Stimmabgabe bereitgestellt. Die Tische der Wahlkabinen werden nach jeder Nutzung mit Desinfektionsmittel gereinigt.

    Die Stadt  Emmendingen hat das Sicherheitskonzept auf ihrer Homepage veröffentlicht: https://www.emmendingen.de/rathaus-service/stadtrat-politik/wahlen/

  • Abteilung 5
    19.05.2020
    Regierungspräsidium genehmigt Weiterbetrieb des Wasserkraftwerks Fridingen an der Donau für 60 Jahre
    Regierungspräsidentin Schäfer: „Wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und zur Verbesserung der Gewässerökologie“
     Zulauf auf das Wasserkraftwerk Fridingen, Quelle: EnBW

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat über den Antrag der EnBW Energie Baden-Württemberg AG für den weiteren Betrieb des Wasserkraftwerks Fridingen an der Donau entschieden. Die Behörde hat eine auf 60 Jahre befristete wasserrechtliche Bewilligung für die erforderlichen Gewässernutzungen erteilt und die vorgesehenen Ausbaumaßnahmen genehmigt. „Das ist ein wichtiger Beitrag zum Ausbau der erneuerbaren Energien und damit zur Erreichung der Klimaschutzziele des Landes. Gleichzeitig werden sich die vorgesehenen Maßnahmen positiv auf die Gewässerökologie der Donau auswirken“, erklärte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. 

    Nachdem die befristete Genehmigung der Bezirks- und Körperschaftsverwaltung in Stuttgart aus dem Jahr 1943 im Dezember 2016 abgelaufen war, hatte das RP zunächst einen übergangsweisen Weiterbetrieb des Wasserkraftwerks zugelassen. Im Rahmen der neuen wasserrechtlichen Bewilligung werde es für den Betrieb einige Veränderungen sowohl in energiewirtschaftlicher als auch in ökologischer Hinsicht geben, heißt es aus dem RP. So könne durch den Einbau neuer, leistungsstarker Turbinen die produzierte Strommenge verdoppelt werden. Auf der anderen Seite müsse aus gewässerökologischen Gründen künftig ab der Wehranlage ein fünffach höherer Mindestabfluss in Höhe von 2100 Liter pro Sekunde in die Ausleitungsstrecke abgegeben werden. Ziel sei es, damit die Lebensräume insbesondere für Fische und Kleinstlebewesen in der Ausleitungsstrecke zu verbessern. Geplant seien zudem bauliche Maßnahmen, um die Durchgängigkeit des Flusses für diese Arten am Donauwehr und in der Ausleitungsstrecke zu verbessern. So werden ein Fischabstieg und ein Fischaufstieg errichtet, das Einlaufbauwerk zum Oberwasserkanal wird umgebaut und im Bereich der Mündung des Unterwasserkanals in die Donau wird eine so genannte Buhne eingebaut, die eine Lockströmung für Fische erzeugt.  Zudem könne durch die weitere Wasserkraftnutzung am Standort Fridingen die denkmalgeschützte Gesamtanlage langfristig für den Betrieb erhalten werden, teilt das RP mit. 

    Die Entscheidung kann in ihrem vollen Wortlaut unter „Aktuelles“ auf der Homepage des Regierungspräsidiums Freiburg eingesehen werden: www.rp-freiburg.de. Die Auslegung der Entscheidung zur Einsichtnahme wird in den betroffenen Gemeinden vom 2. bis 15. Juni erfolgen.

  • Abteilung 4
    19.05.2020
    Regierungspräsidium saniert Göttelbachverdolung am Paradiesplatz in Schramberg (Kreis Rottweil)
    Verkehr auf der Oberndorfer Straße (B 462) bis Ende Oktober nur einspurig

    Nach intensiven Abstimmungsgesprächen mit Stadt, Polizei, Versorgungsbetrieben und ÖPNV beginnt das Regierungspräsidium Freiburg (RP) am Montag, 25. Mai, mit der Sanierung der Göttelbachverdolung am Paradiesplatz in Schramberg (Kreis Rottweil). Die Arbeiten sollen Ende Oktober abgeschlossen sein      

    Die Oberndorfer Straße (B 462) wird im Bereich der Baustelle auf eine Fahrspur verengt. Die Verkehrsführung wird an die wechselnden Baustellen angepasst. Das RP werde rechtzeitig über die wechselnden Verkehrsführungen informieren.  

    In der ersten Bauphase werden Versorgungsleitungen angepasst. Dafür werde zunächst eine Inselbaustelle vor dem ehemaligen Kino eingerichtet. Der Busverkehr wird über die gesamte Bauzeit beibehalten, die Haltestellen werden jedoch umgelegt. Die Tiersteinstraße wird nur über Goethestaße und Friedhofstraße erreichbar sein.  

    Die Sanierung der Göttelbachverdolung kostet rund 1,8 Millionen Euro.

     

  • Abteilung 4
    18.05.2020
    Umfahrungen an der Anschlussstelle Allensbach-Mitte (Kreis Konstanz) gehen nach und nach in Betrieb
    Regierungspräsidium führt Arbeiten zum Ausbau der B33 neu fort

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitgeteilt hat, beginnen ab Montag, 25. Mai, werden für den weiteren Ausbau der B 33 neu die Arbeiten zum Ausbau und zur Inbetriebnahme der Umfahrungen an der Anschlussstelle Allensbach - Mitte (Kreis Konstanz).    

    „Um die ca. 30.000 Fahrzeuge, die diesen Streckenabschnitt täglich passieren, an der künftigen Baustellen vorbeizuführen, wurden und werden derzeit Umfahrungen gebaut. Der Verkehr aus Richtung Singen kommend soll die Anschlussstelle Allensbach - Mitte dann südlich, der Verkehr aus Konstanz kommend nördlich umfahren“, so Matthias Colberg von der Neubauleitung Singen im RP.   

    Zunächst werde ab Montag, 25. Mai, der Verkehr aus Singen kommend auf die südliche Umfahrung geleitet. Verkehrsteilnehmer, die das Industriegebiet aus Singen kommend anfahren wollen, werden über die Straßen Im Reihetal und Kaltbrunner Straße umgeleitet.   

    Außerdem werde ab 25. Mai - aus Richtung Konstanz kommend - die Abfahrt ins Industriegebiet gesperrt. Das bedeute, dass Verkehrsteilnehmer aus Konstanz kommend, welche an der Anschlussstelle Allensbach - Mitte abfahren wollen, schon an der Anschlussstelle Allensbach - Ost ausfahren müssen. Die Umleitung erfolge über die Konstanzer Straße, die Hafnerstraße und die Kaltbrunner Straße. Fahrzeuge aus dem Industriegebiet Allensbach würden über die neu hergestellte Umfahrung Richtung Singen bzw. Konstanz geleitet. 

    Ab Montag, 8. Juni werde dann der Verkehr aus Konstanz kommend auf die nördliche Umfahrung geleitet. Die Anschlussstelle werde für Fahrzeuge aus Richtung Konstanz wieder geöffnet. Etwa zwei Wochen später werde die Anschlussstelle dann auch wieder aus Richtung Singen bis September 2021 über eigens dafür geschaffene Provisorien möglich sein.  

    Die Straßenbauarbeiten werden durch die Firma A. M. Müller GmbH & Co.KG Tief- und Straßenbau aus Zimmern o. R. ausgeführt. Die in diesem Zusammenhang stattfindenden Brückenbauarbeiten werden von der Firma Chembau GmbH aus Mils ausgeführt. Die Kosten für diese beiden Maßnahmen belaufen sich auf rund 9,8 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.   

    Die Gemeinde Allensbach sowie die Neubauleitung Singen des RP bittet die von der Maßnahme betroffenen Einwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für evtl. Behinderungen und Einschränkungen.

  • Abteilung 7
    15.05.2020
    Regierungspräsidentin Schäfer wünscht Schülerinnen und Schülern viel Glück und Erfolg für die Abschlussprüfungen
    Rund 10.000 Schülerinnen und Schüler im Regierungsbezirk Freiburg nehmen das Abitur in Angriff

    In der kommenden Woche beginnen an den Schulen in Baden-Württemberg die zentralen Abschlussprüfungen. Im Regierungsbezirk Freiburg nehmen rund 6200 Schülerinnen und Schüler an allgemein bildenden Gymnasien sowie rund 3900 Schülerinnen und Schüler an beruflichen Gymnasien das Abitur in Angriff. Hinzu kommen rund 8900 Jugendliche, die den Realschulabschluss anstreben. Rund 1800 Jugendliche absolvieren den Werkrealschulabschluss. „Bedingt durch die Corona-Pandemie stehen die Abschlussprüfungen in diesem Jahr unter besonderen Vorzeichen. Die Schulen haben sich gut darauf vorbereitet, diese Herausforderungen zu meistern. Den Schülerinnen und Schülern wünsche ich viel Glück und Erfolg“, sagte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. Sie wies auf eine Sonderregelung in diesem Jahr hin, wonach alle Prüflinge, die aus persönlichen Gründen nicht an den Hauptprüfungsterminen teilnehmen wollen, auf einen Nachtermin ausweichen können. An den allgemein bildenden Gymnasien im Regierungsbezirk machen 188 von 6165 Schülerinnen und Schüler von diesem Angebot Gebrauch. 

    Allgemeinbildende Gymnasien

    Vom 18. bis zum 29. Mai (Haupttermin) bzw. 16. bis zum 26. Juni (erster Nachtermin) werden die Abiturienten der allgemein bildenden Schulen schriftlich geprüft, ehe es zwischen dem 20. und 29. Juli in den mündlichen Teil geht. Die Zahlen der Prüfungsanwärter für die allgemeinen Gymnasien im Bereich des Regierungspräsidiums Freiburg haben sich in den vergangenen Jahren folgendermaßen entwickelt:

     

    Kreis

    Teilnehmer

    2020

    Teilnehmer

    2019

    Teilnehmer

    2018

    Teilnehmer

    2017

    Teilnehmer

    2016

    Teilnehmer

    2015

    Br.-H.

    759

    749

    823

    854

    855

    827

    EM

    298

    330

    328

    337

    402

    369

    FR

    1018

    1035

    1094

    1051

    1027

    1096

    KN

    674

    794

    823

    841

    890

    848

    651

    713

    685

    716

    760

    699

    OG

    1158

    1284

    1323

    1377

    1488

    1455

    RW

    291

    385

    406

    429

    433

    412

    TUT

    369

    341

    395

    339

    408

    369

    VS

    564

    522

    569

    599

    575

    632

    WT

    383

    399

    438

    447

    439

    543

     

     

    Berufliche Gymnasien

    An den beruflichen Gymnasien laufen die schriftlichen Prüfungen in der Zeit vom 20. bis 29. Mai (Haupttermin) bzw. vom 16. bis 25. Juni (erster Nachtermin). Die mündlichen Prüfungen finden zwischen dem 21. und 28. Juli statt.

     

    Kreis

    Meldungen für 2020

    Breisgau-Hochschwarzwald

    200

    Emmendingen

    248

    Freiburg

    655

    Konstanz

    598

    Lörrach

    333

    Ortenaukreis

    767

    Rottweil

    277

    Schwarzwald-Baar-Kreis

    369

    Tuttlingen

    182

    Waldshut

    256

     

    An den zehn privaten beruflichen Gymnasien im Regierungsbezirk treten in diesem Jahr rund 520 Prüflinge an.

     

    Abiturprüfung an den Berufsoberschulen (zweiter Bildungsweg)

    An den Berufsoberschulen treten im Regierungsbezirk Freiburg 135 Schülerinnen und Schüler zur Abiturprüfung an. Die Berufsoberschule gibt es als Technische Oberschule (39 Prüflinge), Wirtschaftsoberschule (72 Prüflinge) und als Berufsoberschule für Sozialwesen (24 Prüflinge).

    Die Berufsoberschule führt nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung und mittlerem Bildungsabschluss in zwei Jahren zur fachgebundenen oder allgemeinen Hochschulreife.

     

     

  • Abteilung 4
    15.05.2020
    Wurmlingen (Landkreis Tuttlingen): Bau der Lärmschutzwand an der B 14 wird in Lärmschutz- und Sanierungskonzept integriert
    Rund drei Millionen Euro werden investiert/ Baubeginn Ende des Jahres

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, soll die geplante Lärmschutzwand an der B 14 bei Wurmlingen Teil eines umfassenden Lärmschutz- und Sanierungskonzepts für die B 14 werden. Der Bau der rund 530 Meter langen Lärmschutzwand soll Ende des Jahres beginnen und wird voraussichtlich bis Mitte 2021 dauern. Im Anschluss erfolgt die Sanierung der Fahrbahn auf dem angrenzenden Abschnitt der Bundesstraße.  

    Nachdem die Grenzwerte für Lärm an der B 14 in Wurmlingen nachweislich überschritten waren, hatte das RP Anfang 2019 mit der Planung einer Lärmschutzwand begonnen. Im September 2019 wurden die hierfür erforderlichen Untersuchungen des Untergrunds und der baulichen Anlagen durchgeführt. Dabei wurde augenfällig, dass für die Fahrbahn der B 14 im betroffenen Abschnitt dringender Sanierungsbedarf besteht. Daher haben die Fachleute am Regierungspräsidium in Abstimmung mit der Gemeinde Wurmlingen entschieden, nach dem Bau der Lärmschutzwand die Bundesstraße zu sanieren. Zusätzlich zu der rund 950.000 Euro teuren Lärmschutzwand sollen etwa 1,9 Millionen Euro in die Erhaltung und Sanierung der B 14 einschließlich Entwässerungsanlagen, Stützwand und Brückenkappe investiert werden. 

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Die Kombination von Lärmschutz- und Sanierungsmaßnahmen ist sinnvoll und effizient. Damit reduzieren wir die baubedingten Einschränkungen für die Wurmlinger Bevölkerung auf ein Mindestmaß. Das ist nachhaltig und spart langfristig Geld und Ressourcen.“

  • Abteilung
    15.05.2020
    Entwurf des Managementplans für das Natura 2000-Gebiet „Markgräfler Rheinebene von Neuenburg bis Breisach“ liegt aus
    Stellungnahmen können von 18. Mai bis 12. Juli eingereicht werden

    Artenreiche Auenwälder, Kalkmagerrasen, blumenbunte Mähwiesen und offene Argarlandschaften, in denen die seltenen Triel, Grauammer und Co. brüten, zeichnen das Natura 2000-Gebiet „Markgräfler Rheinebene von Neuenburg bis Breisach“ aus. Wie diese Lebensraumtypen und Arten erhalten und entwickelt werden können, stellt der Managementplan dar, dessen Entwurf das Regierungspräsidium Freiburg ab Montag, 18. Mai, öffentlich auslegt. Bis Sonntag, 12. Juli, haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, dazu Stellungnahmen abzugeben.  

    Bei dem Natura 2000-Gebiet „Markgräfler Rheinebene von Neuenburg bis Breisach“ handelt es sich um ein Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Gebiet mit einer Gesamtfläche von 2.400 Hektar und den zwei Vogelschutzgebieten „Bremgarten“ und „Rheinniederung von Neuenburg bis Breisach“ mit einer Gesamtfläche von 4.500 Hektar. Es erstreckt sich über die Städte und Gemeinden Breisach am Rhein, Buggingen, Eschbach, Hartheim am Rhein, Heitersheim und Neuenburg am Rhein im Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald. In Baden-Württemberg gibt es insgesamt 212 FFH-Gebiete, die mit den Vogelschutzgebieten Teil des europäischen Natura 2000-Netzes sind. Für jedes Natura 2000-Gebiet erarbeiten die Regierungspräsidien in Abstimmung mit Landnutzern, Verbänden und Behörden einen Managementplan. 

    Der Entwurf des Managementplans für das Natura 2000-Gebiet „Markgräfler Rheinebene von Neuenburg bis Breisach“ stellt die Ergebnisse der Kartierungen der geschützten FFH-Lebensraumtypen und FFH-Arten sowie der geschützten Vogelarten nach der Vogelschutzrichtlinie dar. Er enthält außerdem Ziele und Maßnahmenempfehlungen für deren Erhaltung und Entwicklung.

    Die vollständigen Unterlagen (Text und Karten) des Plans sind ab Montag, 18. Mai, über die Internetseite des Regierungspräsidiums Freiburg unter www.rp-freiburg.de in der Rubrik „Aktuelles“ abrufbar. Ansprechpartner beim Regierungspräsidium Freiburg ist Malte Bickel: malte.bickel@rpf.bwl.de. Stellungnahmen (Betreff: Stellungnahme MaP Markgräfler Rheinebene) können per Post an folgende Adresse gerichtet werden: Regierungspräsidium Freiburg, Abteilung 5, Malte Bickel, Bissierstraße 7, 79114 Freiburg oder auch per E-Mail an malte.bickel@rpf.bwl.de.

     

  • Abteilung 5
    14.05.2020
    Landesbetrieb Gewässer saniert Hochwasserdamm bei Offenburg-Zunsweier (Ortenaukreis)

    Der Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Freiburg (RP) setzt die Ertüchtigung der Hochwasserdämme an der Kinzig fort. Wie das RP mitteilt, werde in diesem Jahr ein 1,3 Kilometer langer Abschnitt des in Fließrichtung linken Damms vom Offenburger Stadtteil Zunsweier am Möschlesee in Richtung Berghaupten saniert. Die Bauarbeiten beginnen am 18. Mai und dauern abhängig von der Witterung voraussichtlich bis in den Spätherbst 

    Der Baubereich am Hochwasserdamm werde für Fußgänger und Radfahrer gesperrt, eine Umleitung werde ausgeschildert. Die Zufahrt zur Baustelle erfolge über den öffentlichen Weg zum Fischerheim des ASV Offenburg, danach weiter zum Hochwasserdamm.

     

    Mit Abschluss dieser Maßnahme werde der gesamte Damm auf der in Fließrichtung linken Seite der Kinzig von der Brücke Ortenberg-Zunsweier bis nach Berghaupten auf dem 

    heutigen Stand der Technik sein, heißt es aus dem RP. Die anderen Teilbereiche seien bereits in den Jahren 2017 bis 2019 ertüchtigt worden.

     

  • Abteilung 4
    14.05.2020
    Schänzlebrücke in Konstanz wird saniert
    Neuer Fahrbahnbelag für Hauptabfahrtsrampe (rechtsrheinisch) in Fahrtrichtung Singen

    Von Montag, 25. Mai, bis voraussichtlich Mitte Juli wird die Hauptabfahrtsrampe (rechtsrheinisch) der Schänzlebrücke in Fahrtrichtung Singen in zwei Bauabschnitten saniert. Der Durchgangsverkehr wird im ersten Bauabschnitt über den Kreisel unterhalb der Schänzlebrücke geführt. Im zweiten Bauabschnitt (voraussichtlich Anfang Juli) wird der Verkehr mit Fahrziel Petershausen über das Industriegebiet und Fahrziel Fähre Meersburg über die L 221 Westtangente, Nordumfahrung und L 219 umgeleitet. Die Umleitung werde ausgeschildert, so das Regierungspräsidium Freiburg (RP) in einer Pressemitteilung.

    Auf diesem Teil der Schänzlebrücke sei es in den letzten Jahren im Sommer vermehrt zu Blasenbildungen und daraus resultierenden Schäden im Fahrbahnbelag gekommen. Im ersten Bauabschnitt werde der Belag an den beiden Fahrstreifen in Richtung Singen, im Anschluss ein Teilabschnitt des rechten Verzögerungsfahrstreifens in Richtung Kreisverkehr saniert.

     

  • Abteilung 5
    14.05.2020
    Mauer an der Schiltach in Schiltach (Kreis Rottweil) wird saniert
    Weitere Verbesserung des Hochwasserschutzes an der Schiltach

    Von Montag, 25 Mai, bis Ende Juli saniert das Regierungspräsidium Freiburg (RP) zur weiteren Verbesserung des Hochwasserschutzes in Schiltach (Kreis Rottweil) an der Schiltach ein Mauerstück im Bereich der Zufahrt „An den Gärten“ unmittelbar nach der dortigen Fußgängerbrücke. 

    Ein Teil der bestehenden Mauer werde abgetragen und neu betoniert, so dass sich dieser Bereich an die vorherigen Mauersanierungen angleicht. Die Verkehrssicherheit werde durch ein Geländer gewährleistet. Es müsse mit Beeinträchtigungen des Verkehrsflusses gerechnet werden. Eine Sperrung der Straße „An den Gärten“ sei nicht erforderlich, heißt es in einer Pressemitteilung des RP.

  • Abteilung 4
    13.05.2020
    Radweg an der B 3 bei Buggingen (Breisgau-Hochschwarzwald) muss zeitweise gesperrt werden
    Regierungspräsidium: Verkehrsbehinderungen für Radverkehr sollen möglichst gering gehalten werden // Schulbus fährt planmäßig

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat darauf hingewiesen, dass beim Bau des Kreisverkehrs an der B 3 am Breitenweg in Buggingen (Breisgau-Hochschwarzwald) auch der an der Bundesstraße entlangführende Radweg angepasst werden muss. Das RP bittet um Verständnis, dass dies ohne eine zweitweise Sperrung des Radweges nicht möglich sei. Auch wegen der Verlegung von Versorgungsleitungen für das neue Industriegebiet sei eine Sperrung des Radwegs nicht zu vermeiden. Es werde jedoch derzeit gemeinsam mit der Gemeinde Buggingen ein Konzept erarbeitet, um die Sperrungen des Radwegs so kurz wie möglich halten zu können. 

    Von Hügelheim bis zum neuen Industriegebiet am Breitenweg könne der Radweg wie gewohnt genutzt werden. Dann müsse im Bereich der Baustelle das Rad aus Sicherheitsgründen geschoben werden. Sollte dies nicht möglich sein, wird der Radverkehr südlich vom Breitenweg über den Weinberg geleitet. Die Radfahrer werden gebeten, sich an die örtliche Beschilderung zu halten und aus Sicherheitsgründen nur die vorgegebenen Wege zu benutzen. Wie das RP versichert, werde man die Sperrung des Radwegs auf ein Minimum begrenzen. Keine Einschränkungen gebe es für den Schulbus- und Linienverkehr. Dieser werde auf einer behelfsmäßigen Umfahrung um die Baustelle geführt.

     

  • Abteilung 4
    12.05.2020
    B 33 bei Gutach (Schwarzwaldbahn) ab Mittwoch, 13. Mai, wieder befahrbar
    Sanierung zwischen Parkplatz Freilichtmuseum Vogtsbauernhof und Bahnübergang bereits abgeschlossen // Regierungspräsidium bedankt sich für Geduld der Betroffenen

    Schneller als geplant haben das Regierungspräsidium Freiburg (RP) und die Firma Knäble aus Biberach die Sanierung der B 33 zwischen dem Parkplatz des Freilichtmuseums Vogtsbauernhöfe und dem Bahnübergang bei Gutach (Schwarzwaldbahn) abgewickelt. Die B 33 kann bereits am Mittwoch, 13. Mai, wieder für den Verkehr freigegeben werden.      

    Das RP bedankt sich in einer Pressemitteilung für die Geduld der Bürgerinnen und Bürger sowie der ansässigen Firmen. Neben der unterstützenden Begleitung durch die Gemeinde sei es insbesondere der hervorragenden Zusammenarbeit mit der Firma Knäble zu verdanken, dass die aufwändige Sanierung so zügig abgeschlossen werden konnte.

  • Abteilung 5
    08.05.2020
    Regierungspräsidium fördert Kanalbau in Lottstetten (Kreis Waldshut) mit weiteren 646.000 Euro
    Regierungspräsidentin Schäfer: „Investition in zukunftsfähige Infrastruktur“

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) fördert den Bau eines Schmutzwasser- und eines Regenwasserkanals in der Dietenbergstraße in Lottstetten (Landkreis Waldshut) im zweiten Bauabschnitt mit 646.000 Euro. Dies entspricht in etwa der Hälfte der Gesamtkosten. „Mit der Erneuerung des Kanalsystems leistet die Gemeinde Lottstetten einen wichtigen Beitrag zum Schutz des Trinkwassers und der Umwelt. Diese Investition in eine zukunftsfähige Infrastruktur unterstützen wir gerne“, erklärte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. 

    Im Vorfeld des Ausbaus der Dietenbergstraße in Lottstetten wird das Kanalsystem erneuert. Derzeit erfolgt die Entwässerung im so genannten Mischsystem, das heißt, Schmutzwasser- und Regenwasser werden im gleichen Kanal abgeleitet. Dieses Mischsystem wir nun in ein Trennsystem umgewandelt, indem für das Schmutzwasser und für das Regenwasser getrennte Kanäle gebaut werden. Ziel der Maßnahme sei es, den Anfall von so genanntem Fremdwasser in der Kläranlage zu reduzieren, teilt das RP mit. Wasser aus Quellen, Drainagen und Regenwasser werde künftig nicht mehr in das Kanalsystem, sondern direkt in einen Graben eingeleitet. Zudem werde der bestehende weiterführende Mischwasserkanal zur Kläranlage entlastet.   

    Aufgrund der begrenzten Fördermittel musste das Vorhaben in zwei Bauabschnitte aufgeteilt werden, heißt es aus dem RP. Bereits im vergangenen Jahr sei der erste Bauabschnitt bei Kosten von ca. 1,32 Millionen Euro mit 783.800 Euro bezuschusst worden. Der zweite Bauabschnitt umfasse nun den Bereich der Dietenbergstraße von der Kreuzung Alpenblickweg bis zur Kreuzung Panoramaweg. In der Summe investiert damit die Gemeinde Lottstetten rund 2,68 Millionen Euro und das Land 1,43 Millionen Euro.

  • Abteilung 4
    07.05.2020
    Brückensanierung am Bahnhof Lauchringen (B 314, Kreis Waldshut) beginnt am 18. Mai

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, beginnt die Sanierung der Brücke über die B 314 beim Bahnhof in Lauchringen (Kreis Waldshut) am Montag, 18. Mai. Bis voraussichtlich 20. Juni müssen deshalb die Bundesstraße und die Bahnhofstraße im Bereich der Brücke halbseitig gesperrt werden. Der Verkehr auf der B 314 wird in dieser Zeit per Ampel geregelt. 

    Ursprünglich hätte die Sanierung der Brücke bereits im April stattfinden sollen. Grund für die Verschiebung der Maßnahme sei die lange Lieferzeit von Granitbordsteinen, die auf der Brücke eingebaut werden, heißt es aus dem RP.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    06.05.2020
    Lenkungskreis befürwortet zwölf neue Förderprojekte im Biosphärengebiet Schwarzwald
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Ideen für eine einzigartige Region in die Tat umsetzen, Investitionen anstoßen“
     Für eine offene Landschaft: Die Mulchraupe des Landschaftspflegevereins Bürchau wurde vom Biosphärengebiet gefördert. Foto: Thomas Stephan

    Das Land fördert neue Projekte im Biosphärengebiet Schwarzwald. Wie der Lenkungskreis des Biosphärengebiets entschieden hat, werden zwölf Vorhaben mit insgesamt rund 225.000 Euro unterstützt. Sie reichen von der Landwirtschaft über Tourismus, Naturschutz bis zu Bildung und Kultur. Aufgrund der Corona-Krise fasste das höchste Gremium des UNESCO-Großschutzgebiets seine Beschlüsse ausnahmsweise im Umlaufverfahren. 

    „Als international anerkannte Modellregion für nachhaltige Entwicklung ist das Biosphärengebiet Schwarzwald seit inzwischen drei Jahren ein verlässlicher Partner. Das Förderprogramm des Landes ermöglicht den Menschen und landwirtschaftlichen Betriebe vor Ort, ihre Ideen in die Tat umzusetzen.  So schaffen wir einen konkreten Mehrwert für diese einzigartige Region und stoßen Investitionen in einer wirtschaftlich anspruchsvollen Lage an“, erklärte die Vorsitzende des Lenkungskreises, Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. 

    Gefördert werden unter anderem die „Sommerakademie Holz 2021“ von sechs Gemeinden aus dem Landkreis Waldshut (43.320 Euro), eine Weiterbildung zum Biosphärenguide in Zell im Wiesental (6080 Euro), die Pflanzung von Streuobstbäumen in Horben (3840 Euro), eine Wasserleitung für eine Weide in Schönenberg (10.270 Euro) sowie Investitionen in die Instandhaltung des Schlachthauses in Wies (3730 Euro).

    Insgesamt lagen dem Lenkungskreis in diesem Jahr 24 Anträge mit einem Gesamtvolumen von rund 770.000 Euro zur Entscheidung vor. Vier weitere Anträge waren zwischenzeitlich zurückgezogen worden, für zwei Anträge wurden alternative Fördermöglichkeiten erschlossen. Die Vorauswahl durch die Geschäftsstelle des Biosphärengebiets fand anhand eines Kriterienkatalogs und mit einer breiten Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern, Behörden sowie des Beirats statt.  

    Die befürworteten Förderprojekte 2020 im Einzelnen (Fördersummen auf Zehnerstellen gerundet): 

    ·         Sommerakademie HOLZ 2021 (sechs Gemeinden im Kreis Waldshut): 43.320 Euro (zweijähriges Projekt)

    ·         Weiterbildung zum Biosphärenguide in Zell im Wiesental: 6080 Euro

    ·         Teamkleidung/Homepage Holzkohle in Wieden: 4040 Euro

    ·         Weideschuppen für Maschinen in Landschaftspflege in Böllen: 50.230 Euro

    ·         Pflanzung von Streuobstbäumen in Horben: 3840 Euro

    ·         Wasserleitung auf eine Weide in Schönenberg: 10.270 Euro (zweijähriges Projekt)

    ·         Motormäher mit Mulcher in Aitern: 22.250 Euro

    ·         Motormäher im Kleinen Wiesental: 8380 Euro

    ·         Instandhaltung Schlachthof Wies: 3730 Euro

    ·         Mobiler Weidezaun: 1110 Euro

    ·         Errichtung einer Ziegenweide in Schönenberg: 3060 Euro (dreijähriges Projekt)

    ·         Spezialhangschlepper im Kleinen Wiesental: 68.890 Euro 

    Vier Projekte werden derzeit als mögliche „Nachrücker“ geführt. Die Geschäftsstelle sieht auch für diese Projektanträge noch alternative Fördermöglichkeiten. 

    Hintergrundinformation:

    Das Förderprogramm „Biosphärengebiet Schwarzwald“ erstreckt sich auf eine etwa 63.236 Hektar große Gebietskulisse, bestehend aus 29 Städten und Gemeinden im Biosphärengebiet Schwarzwald. Jährlich stellt das Land Baden-Württemberg rund 200.000 Euro Fördermittel zur Verteilung bereit. Seit 2017 wurden insgesamt 60 Projekte mit Gesamtkosten von 2,24 Millionen Euro und einer Fördersumme in Höhe von 1,26 Millionen Euro bewilligt (in diesen Zahlen ist die Förderrunde 2020 noch nicht berücksichtigt). 

    Ehe die Projekte dem Lenkungskreis zur Entscheidung vorgelegt werden, prüfen die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwarzwald sowie zuständige Behörden (Regierungspräsidium Freiburg und zuständige Landratsämter) und die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg die Anträge auf ihre inhaltliche und förderrechtliche Eignung. Die Landschaftspflegerichtlinie ist landesweit die rechtliche Grundlage für die Förderung von Naturschutzprojekten und somit auch Grundlage für das Förderprogramm „Biosphärengebiet Schwarzwald“.

    Der Antragsschluss für die nächste Förderrunde ist am 15. November.

    Foto: Für eine offene Landschaft: Die Mulchraupe des Landschaftspflegevereins Bürchau wurde vom Biosphärengebiet gefördert. Foto: Thomas Stephan

  • Abteilung 4
    06.05.2020
    Regierungspräsidium sperrt für den Bau der Ortsumfahrung Staufen (Breisgau-Hochschwarzwald) erneut die Wettelbrunner Straße
    Rad- und Wirtschaftsweg zwischen Staufen und Bad Krozingen wird provisorisch verlegt

    Beim Bau der Ortsumfahrung Staufen geht es voran. Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, beginnen am Montag, 25. Mai, die Asphaltarbeiten im Bereich zwischen der Wettelbrunner Straße (L 129) und der Grunerner Straße (L 125). Dazu müsse die Wettelbrunner Straße voraussichtlich nochmals für zwei Wochen gesperrt werden. Der Verkehr werde in dieser Zeit wieder über die Gemeindeverbindungsstraße in Richtung Grunern und über die L 125 umgeleitet. 

    Zudem weist das RP darauf hin, dass der auch von Radfahrern genutzte Wirtschaftsweg zwischen Staufen und Bad Krozingen im Bereich der Baustelle gesperrt werden musste. Radfahrerinnen und Radfahrer können derzeit in beiden Richtungen die ausgeschilderte Umleitung über den Schotterweg entlang des Neumagens nutzen. Darüber hinaus werde das RP bis Ende nächster Woche einen provisorischen Rad- und Wirtschaftsweg entlang der Neubautrasse anlegen.

     

  • Abteilung 4
    05.05.2020
    Hohentwieltunnel zwischen Singen und Hilzingen (A 81, Kreis Konstanz) in der Nacht auf Sonntag (9./10. Mai) gesperrt
    Jährliche Wartungsarbeiten stehen an// Verkehr wird von Autobahn ausgeleitet

    Für die jährlichen Wartungsarbeiten an der Tunnelsteuerung, der Beleuchtung, der Lüftung und den Wechselverkehrszeichen des Hohentwieltunnels auf der A 81 zwischen Singen und Hilzingen (Kreis Konstanz) müssen die Tunnelröhren von Samstag, 9. Mai, ab 18 Uhr bis Sonntag, 10. Mai, 6 Uhr, voll gesperrt werden, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg. Auch die feuerwehrtechnischen Anlagen wie Rauchmelder, Löscheinrichtungen und Notrufmelder, die im Brandfall eine automatische Tunnelsperrung auslösen, würden überprüft und gewartet.  

    Der Verkehr in Richtung Schaffhausen wird in Singen ausgeleitet und über die U 62 nach Hilzingen geführt. Der Verkehr in Richtung Stuttgart wird in Hilzingen ausgeleitet und über die U19 nach Singen geführt. Die Neubauleitung Singen im RP bittet um Verständnis für die unvermeidbaren Behinderungen.

     

  • Abteilung 4
    05.05.2020
    B 317 zwischen Maulburg-Mitte und Maulburg-Ost (Kreis Lörrach) halbseitig gesperrt
    Regierungspräsidium: Kurzzeitige Verkehrsbehinderungen und Sperrungen am Donnerstag, 7. Mai

    Wegen notwendiger Rest- und Ausbesserungsarbeiten an der frisch sanierten Fahrbahndecke auf der B 317, muss die Bundesstraße zwischen Maulburg-Mitte und Maulburg-Ost (Kreis Lörrach) am Donnerstag, 7. Mai, abschnittsweise jeweils für kürzere Zeit halbseitig gesperrt werden. Die Sperrungen sind in der verkehrsarmen Zeit zwischen ca. 9 Uhr und 15 Uhr geplant. Der Verkehr wird per Ampel geregelt und an den jeweiligen Bauabschnitten einspurig vorbeigeführt.          

    Das Regierungspräsidium bittet um Verständnis für die dringend notwendigen Arbeiten und die damit verbundenen Behinderungen. Es weist darauf hin, dass die Bauarbeiten nur bei ausreichender Witterung durchgeführt werden können.

     

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  • Abteilung 4
    04.05.2020
    Ausbau der B 33 bei Gengenbach (Ortenau) geht voran
    Östliche Anschlussrampen werden gebaut // Anschlussstelle Gegenbach Nord wird teilweise gesperrt

    Beim dreispurigen Ausbau der B 33 bei Gengenbach (Ortenau) beginnen am Donnerstag, 7. Mai, die Arbeiten an den östlichen Anschlussrampen (Kinzigseite) im Bereich der Anschlussstelle Gegenbach Nord (Nordspange Gengenbach). Die Anschlussrampen werden jedoch erst ab Dienstag, 12. Mai, gesperrt. Am Donnerstag und Freitag (7./8. Mai) komme es lediglich zu einzelnen, wenige Stunden dauernden Sperrungen, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg (RP). Die Anschlussstelle müsse bis voraussichtlich Ende Mai gesperrt werden. Die B 33 in Richtung Norden sei nur über die Anschlussstellen Gengenbach - Mitte oder Zunsweier bzw. Elgersweier zu ereichen. Die westlichen Anschlussrampen (Berghauptenerseite) seien von den Arbeiten nicht betroffen.     

    Das RP bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis und umsichtige Fahrweise im Baustellenbereich.

     

  • Abteilung 4
    30.04.2020
    Regierungspräsidium baut Kreisverkehr an B3 bei Buggingen (Breisgau-Hochschwarzwald
    Auch Fahrbahndecke der Bundesstraße zwischen Seefelden und Hügelheim wird saniert // B 3 bis Ende August abschnittsweise gesperrt // Umleitung über Neuenburg und Grießheim

    Die Bundesstraße B 3 wird zwischen dem Bugginger Ortsteil Seefelden und dem Müllheimer Ortsteil Hügelheim (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) ab Montag, 18. Mai bis Ende August grundlegend saniert. Bei Buggingen ersetzt ein Kreisverkehr die bisherige Kreuzung am Breitenweg. Die Bundesstraße wird abschnittsweise gesperrt. Der Verkehr wird großräumig über Neuenburg und den Ortsteil Grißheim umgeleitet. Ebenfalls gesperrt wird aus Sicherheitsgründen der Radweg entlang an der B 3 zwischen Hügelheim und Buggingen und zwar bereits am Montag, 11. Mai, bis Ende August  

    Wegen des Ausbaus des Industrie- und Gewerbegebiets am Breitenweg in Buggingen sei zukünftig mit einem höheren Verkehrsaufkommen zu rechnen, insbesondere durch Abbieger in die B 3, so das Regierungspräsidium Freiburg (RP) in einer Pressemitteilung. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und der Leistungsfähigkeit des Knotenpunkts werde die vorhandene Kreuzung zu einem Kreisverkehr umgebaut. Außerdem werde die Fahrbahndecke in zwei Abschnitten zwischen Seefelden und Hügelheim grundlegend saniert.     

    Im ersten, nördlichen Bauabschnitt wird bis Ende Juni die Bundesstraße zwischen Seefelden und dem Breitenweg in Buggingen saniert und die Kreuzung umgebaut. Die B 3 wird gesperrt. Alle Ortsteile von Buggingen können in diesem Zeitraum über die Kreisstraße 4944 erreicht werden. Im zweiten, südlichen Bauabschnitt wird die Fahrbahndecke zwischen Breitenweg und Ortseingang Hügelheim ab Anfang Juli ebenfalls unter Vollsperrung saniert. Hügelheim ist bis Ende August nur von Süden kommend über Müllheim erreichbar. 

    Das RP bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Behinderungen.

     

  • Abteilung 2
    30.04.2020
    Kliniken im Regierungsbezirk Freiburg erhalten zunächst 47 Millionen Euro als Ausgleich für ihren Einsatz in der Corona-Krise
    Regierungspräsidentin Schäfer: „Engagement für die Allgemeinheit wird schnell und unbürokratisch honoriert“

    Die Kliniken und Krankenhäuser im Regierungsbezirk Freiburg erhalten Bundesmittel zum Ausgleich ihrer Leistungen in der Corona-Krise sowie zur Einrichtung zusätzlicher Beatmungsplätze. In einem ersten Schritt hat das Regierungspräsidium Freiburg (RP) Bewilligungsbescheide in Höhe von fast 47 Millionen Euro für zunächst 37 Kliniken und Krankenhäuser ausgestellt. Wie das RP mitteilt, werden die von den Häusern beantragten Mittel nach dem COVID 19-Krankenhausentlastungsgesetz des Bundes ausgezahlt. 

    Zunächst erhalten die Kliniken und Krankenhäuser Ausgleichszahlungen in Höhe von insgesamt rund 31,2 Millionen Euro für den Zeitraum vom 16. März bis zum 5. April. Zudem wurden 15,75 Millionen Euro für die Einrichtung von 315 zusätzlichen Beatmungsplätzen bewilligt. Die Ausgleichszahlungen, die in Zukunft wöchentlich ausbezahlt werden sollen, sind bis zum 30. September befristet.  

    „Wir sind froh, dass wir den Kliniken und Krankenhäusern mit den Ausgleichsmitteln des Bundes schnell und unbürokratisch unter die Arme greifen können. Damit honorieren wir ihr außergewöhnliches Engagement für die Allgemeinheit“, erklärte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Diese Häuser haben in den vergangen Wochen hervorragende Arbeit geleistet und dazu beigetragen, dass die Herausforderungen der Corona-Epidemie in unserer Region bislang gut gemeistert werden konnten.“ Die Gelder seien ein Ausgleich dafür, dass die Kliniken Kapazitäten für Corona-Fälle freigehalten und dadurch Einnahmeausfälle hatten: „Gut funktionierende Klinken sind auch für die weitere Bewältigung der Situation unerlässlich.“ 

    Die Ausgleichszahlungen ergänzen die bereits Anfang April erfolgte vorzeitige Auszahlung von Fördermitteln an die im Krankenhausplan des Landes verzeichneten Kliniken. Im Regierungsbezirk Freiburg wurden auf diesem Weg in diesem Jahr insgesamt 20,3 Millionen Euro ausbezahlt.

     

  • Abteilung 5
    30.04.2020
    Land fördert Anschluss des Gewanns Hutneck in Schramberg (Kreis Rottweil) an die öffentliche Kanalisation
    Regierungspräsidentin Schäfer: „Wichtiger Beitrag zum Schutz der Umwelt und des Trinkwassers“

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) fördert den Bau eines Schmutzwasserkanals zur Erschließung des Gewanns Hutneck der Stadt Schramberg (Landkreis Rottweil) mit 627.000 Euro. „Mit dieser Maßnahme wird die Streusiedlung Hutneck endlich an die öffentliche Abwasserkanalisation angeschlossen. Damit schützen wir die Umwelt und das Trinkwasser. Zudem wird sich das Projekt positiv auf die Kosten der Abwasserentsorgung auswirken“, erklärte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer.  

    Abgesehen von wenigen Kleinkläranlagen wird das Schmutzwasser im Gewann Hutneck bislang dezentral in geschlossenen Gruben entsorgt, die regelmäßig von Tankwagen entleert werden müssen. Die Gruben sind teilweise zu klein oder in schlechtem Zustand. Teilweise wird auch nur das Fäkalabwasser in die Gruben eingeleitet und die Abwässer aus Bad und Küche werden ungeklärt in Gräben und Oberflächengewässer eingeleitet.  

    Um diese abwassertechnischen Missstände zu beheben und die durch die regelmäßige Abfuhr teure Abwasserentsorgung zu beenden, hat sich die Stadt Schramberg für den Bau eines ca. drei Kilometer langen Sammelkanals entschlossen. Künftig könne damit das Abwasser von 27 Anwesen mit über 100 Einwohnerinnen und Einwohnern ordnungsgemäß und zukunftssicher entsorgt werden, heißt es aus dem RP.


    Der überwiegende Teil des Gewanns Hutneck liegt im Wasserschutzgebiet Lukasquelle. Durch den Kanalbau wird das Schmutzwasser erstmals aus dem Wasserschutzgebiet ausgeleitet. Das Vorhaben diene damit auch dem Schutz des Wasserschutzgebiets, so das RP. Auf Vorhaben dieser Art gewähre das Land Baden-Württemberg einen Bonus von 20 Prozent auf den regulären Fördersatz. Damit trage es rund 56 Prozent der Gesamtkosten des Projekts.

  • Abteilung 5
    30.04.2020
    Land fördert Vergrößerung von Mischwasserkanälen in Neuhausen ob Eck (Kreis Tuttlingen) mit 864.000 Euro

    Das Land fördert die Vergrößerung von Mischwasserkanälen in Neuhausen ob Eck (Landkreis Tuttlingen) mit 864.000 Euro. Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, sei dies nach dem Bau eines Regenüberlaufbeckens und dem Bau eines Regenrückhaltebeckens der dritte und abschließende Bauabschnitt bei der Umsetzung des Gesamtkonzepts zur Abwasserentsorgung der Gemeinde. „Das Land hat die Modernisierung der Abwasserentsorgung in Neuhausen mit insgesamt 2,87 Millionen Euro unterstützt. Damit ist die Gemeinde für die Zukunft insbesondere beim Schutz vor Überflutungen durch Starkregen gut aufgestellt“, betonte Umweltminister Franz Untersteller.  

    Die Kosten für die Vergrößerung der insgesamt 1,7 Kilometer langen Mischwasserkanäle liegen bei 3,85 Millionen Euro. Zusammen mit dem neuen Regenüberlauf- und dem Regenrückhaltebecken wurden insgesamt 6,52 Millionen Euro investiert. „Alle Maßnahmen tragen zum Schutz der Kläranlage und des Gemeindegebiets vor Überflutung bei starken Regenfällen bei“, erklärte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. Zudem werde die Doline entlastet, in der das gereinigte Abwasser der Gemeinde versickert. Darüber hinaus werde das anfallende Mischabwasser künftig besser gereinigt.  

    Die Gemeinde Neuhausen ob Eck liegt auf einer Hochebene und verfügt über keinerlei Vorflut (Bach, Fluss, Gewässer), in welche das gereinigte Abwasser eingeleitet werden könnte. Dies wird deshalb in einer Doline direkt in den Karst versickert. Bislang wird das gesamte anfallende Schmutz- und Regenwasser der Gemeinde Neuhausen über eine Sammelrohrleitung (Mischwasserkanal) zur Kläranlage geleitet. Die Kläranlage kann die Abwassermenge wie sie bei trockenem Wetter oder kleineren Regengüssen anfällt, sicher behandeln. Dies entspricht maximal 33 Liter pro Sekunde. Bei größeren Regenereignissen kann allerdings die 75-fache Abwassermenge (2500 Liter pro Sekunde) auf die Kläranlage zukommen.  Aktuell wird die Abwassermenge in einem vorgelagerten Pufferbecken aufgefangen. Dieses Becken ist bei großen Regenereignissen innerhalb von fünf Minuten voll. Danach staut sich das Abwasser in das Kanalnetz des Gemeindegebiets zurück. Dadurch kam es in der Vergangenheit schon öfter zu Überflutungen der Kläranlage und im Gemeindegebiet.  

    Um Abhilfe zu schaffen, habe die Gemeinde ein Gesamtkonzept entwickelt, heißt es aus dem RP. Mit der Vergrößerung der bestehenden Mischwasserkanäle werde nun die hydraulische Kapazität geschaffen, um das Abwasser sicher zu dem neuen Regenüberlaufbecken, dem Regenrückhaltebecken und zur Kläranlage abzuleiten.

     

  • Abteilung 7
    30.04.2020
    Schülerinnen und Schüler aus dem Elsass dürfen ab 4. Mai zum Schulbesuch wieder nach Deutschland einreisen

    Schülerinnen und Schüler aus dem Elsass können ab Montag, 4. Mai, wieder zum Schulbesuch nach Deutschland einreisen. Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilte, haben dies die beiden Präfekten Laurent Touvet (Region Haut-Rhin) und Josiane Chevalier (Region Bas-Rhin) zugesichert. Insbesondere sind davon Schülerinnen und Schüler des Deutsch-Französischen Gymnasiums (DFG) in Freiburg betroffen, die Ende Mai die schriftliche Abiturprüfung ablegen werden. 

    Vor dem Hintergrund der bevor stehende Schulöffnung in Baden-Württemberg ab 4. Mai hatte das Regierungspräsidium die elsässischen Präfekturen um eine Zusicherung gebeten, dass die betroffenen Schülerinnen und Schüler die Grenze passieren dürfen. Touvet und Chevalier teilten am Mittwoch in einem Schreiben an Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer mit, dass sie die Grenzpolizeibehörden und die nationale Gendarmerie darüber informieren werden, dass diese die Schülerinnen und Schüler sowie ihre Schulbusse nach den geltenden Regeln aus- und einreisen lassen können. Demnach müssen die Schülerinnen und Schüler im Besitz der im Dekret vom 23. März 2020 vorgesehenen außerordentlichen Reisebescheinigung sein, die bis zum 11. Mai vorzulegen sei. Auf dieser Bescheinigung müssten sie den Grund für die „Reise zwischen Wohnung und Arbeitsort“ oder „zwingende familiäre Gründe“ eintragen. Die Rückkehr nach Frankreich am Ende des Schultags sei für Bürgerinnen und Bürger der EU bedingungslos möglich. In Frankreich ansässige Drittstaatsangehörige könnten dies mit ihrer Aufenthaltsgenehmigung tun.

  • Abteilung 5
    30.04.2020
    Regierungspräsidium Freiburg startet Online-Beteiligung zum dritten Bewirtschaftungsplan der Wasserrahmenrichtlinie
    Regierungspräsidentin Schäfer: „Helfen Sie mit, unsere Bäche, Flüsse und Seen naturnah zu gestalten“
     Alte Kinzig

    Was ist zu tun, um Flüsse, Bäche, Seen und Grundwasser im Regierungsbezirk Freiburg in einen ökologisch guten Zustand zu bringen? Interessierte Bürgerinnen und Bürger, Kommunen, Vereine und Verbände können sich ab sofort auf einem Beteiligungsportal im Internet über den dritten Bewirtschaftungsplan (2022 bis 2027) der europäischen Wasserrahmenrichtlinie informieren und ihre Vorschläge einbringen. 

    „Flüsse und Bäche sind die Lebensadern unserer Landschaften. Helfen Sie mit, unsere Gewässer naturnah zu gestalten und damit Lebensräume für unzählige Tier- und Pflanzenarten zu entwickeln“, so Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. Von den Renaturierungsprojekten profitiere nicht zuletzt der Mensch. Gelungene Beispiele dafür seien die Kartauswiesen in Freiburg und die Elz in Teningen-Köndringen, wo die Gewässer nach der naturnahen Umgestaltung für die Bevölkerung besser zugänglich sind. Seit 2010 sind im Regierungsbezirk Freiburg über 40 Prozent der vorgesehenen Maßnahmen auf Grundlage der Wasserrahmenrichtlinie umgesetzt worden. Inzwischen sind rund sieben Prozent der Gewässer in einem ökologisch guten Zustand. Schäfer: „Wir haben also noch viel zu tun und zählen dabei auf die Unterstützung der Kommunen und der Bevölkerung.“  

    Ursprünglich hatte das RP in diesem Frühjahr regionale Veranstaltungen zur Beteiligung der Öffentlichkeit am dritten Bewirtschaftungszyklus geplant. Aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Verordnung des Landes und zum Schutz der Gesundheit findet die Beteiligung nun erstmals digital statt.  Bis zum 31. Mai können sich Interessierte auf der Internetseite des Regierungspräsidiums über die geplanten Maßnahmen zur Renaturierung von Gewässern informieren und sich aktiv in die weiteren Planungen einbringen. Dort sind auch Vorträge und Videos über die Oberflächengewässer und das Grundwasser in den Regionen eingestellt. 

    Alle im Portal eingegangenen Anregungen werden bewertet und können in die Entwürfe der Bewirtschaftungspläne für die baden-württembergischen Einzugsgebiete von Rhein und Donau einfließen. Die Planentwürfe sollen dann bis spätestens Ende 2020 veröffentlicht werden. Anschließend können innerhalb von sechs Monaten Stellungnahmen zu den Entwürfen abgegeben werden.  

    Hintergrundinformationen

    Die Europäische Union hat am 22. Dezember 2000 mit der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) die Grundlage für einen einheitlichen Gewässerschutz geschaffen. Ziel ist es, den guten ökologischen und chemischen Zustand der oberirdischen Gewässer und den guten chemischen und mengenmäßigen Zustand des Grundwassers herzustellen. Hierfür sind im Turnus von sechs Jahren Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme aufzustellen. Aktuell steht die Fortschreibung der 2015 veröffentlichten Bewirtschaftungspläne bis Ende 2021 für den kommenden Bewirtschaftungszeitraum (2022 bis 2027) an.

    Foto: Gelungene Renaturierung: Die alte Kinzig bei Willstätt im Ortenaukreis/ Schneider-Ritter/ RPF​

  • Abteilung 4
    29.04.2020
    Infoveranstaltung zum Ausbau der B 33 in Allensbach wird abgesagt
    Ersatztermin steht noch nicht fest

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, muss die für den 14. Mai geplante Informationsveranstaltung zum Ausbau der B 33 in Allensbach abgesagt werden. Hintergrund sind die Einschränkungen der Corona-Verordnung des Landes.   

    Ein Ersatztermin könne vorerst nicht genannt werden, heißt es aus dem RP. Die Veranstaltung werde jedoch nachgeholt, sobald dies wieder möglich ist. Das RP bittet die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis.

  • Abteilung 4
    29.04.2020
    Regierungspräsidium asphaltiert Wirtschaftswege entlang der B 27 in Hüfingen (Schwarzwald-Baar-Kreis)

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, werden auf der Gemarkung Hüfingen (Schwarzwald-Baar-Kreis) ab Montag, 4. Mai, die Hauptwirtschaftswege entlang der B 27 asphaltiert. Bis die Bauarbeiten am Freitag, 8. Mai abgeschlossen sind, müssen Radfahrer und Spaziergänger mit Einschränkungen rechnen. Der Straßenverkehr werde nicht behindert, heißt es aus dem RP.  

    Die weitere Sanierung der Wirtschaftswege findet im Zuge des vierspurigen Ausbaus der B 27 zwischen Hüfingen und Donaueschingen statt. Das RP bittet die Bevölkerung um Verständnis für die  Behinderungen.

  • Abteilung 4
    29.04.2020
    Kreisverkehre in Maulburg (Kreis Lörrach) werden umgebaut
    Regierungspräsidium: Verkehrsbehinderungen und Sperrungen von Montag, 4. Mai, bis Freitag, 15. Mai
    • Zum Abschluss der im Jahre 2014 begonnenen Umbaumaßnahmen zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse bei Maulburg-Ost werden die begrünten Innenflächen der beiden Kreisverkehre am Blostweg um zwei Meter (östlicher) bzw. 1,50 Meter (westlicher) durch Erdaufschüttungen erhöht. Die beiden Kreisverkehre müssen wegen der Bauarbeiten zwischen Montag, 4. Mai, und Freitag, 15. Mai teilweise gesperrt werden. Komplett gesperrt werden muss die südliche Anschlussstelle an die B 317, Höhe Maulburg-Ost. Der Verkehr wird über die Anschlussstellen Maulburg-Mitte bzw. Schopfheim-Mitte umgeleitet, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg (RP).​             

    • Für die Arbeiten am westlichen Kreisverkehr werden die nördliche Zu- und Abfahrt (Wiesentalstraße) und die östliche Zu- und Abfahrt (Blostweg/L139) voll gesperrt. Die Verbindung zwischen der südlichen und der westlichen Zu- und Abfahrt (Blostweg/L 139 und Hauptstraße), wird per Ampel wechselseitig geregelt. 

    • Am östlichen Kreisverkehr werden die nördliche Zu- und Abfahrt (Anschlussstelle B 317 Maulburg Ost) und die westliche Zu- und Abfahrt (Blostweg/L139) voll gesperrt. Die Verbindung zwischen der südlichen und der östlichen Zu- und Abfahrt (Schauinslandstraße und Blostweg/L 139), wird ebenfalls per Ampel wechselseitig geregelt. Der Verkehr wird ansonsten innerorts umgeleitet.   

    • Das RP bittet um Verständnis für die notwendigen Arbeiten und die damit verbundenen Umwege und Behinderungen. Es weist darauf hin, dass die Bauzeiten nur bei ausreichender Witterung einzuhalten seien. Sollte die Bauarbeiten witterungsbedingt nicht zum genannten Zeitraum stattfinden können, werde das RP den Umbau der Kreisverkehre zu einem späteren Zeitpunkt durchführen.

     

  • Abteilung 4
    29.04.2020
    Sanierung der B 33 in Villingen-Schwenningen beginnt am Montag (4. Mai)
    Nur Fahrtrichtung Mönchweiler gesperrt // Arbeiten dauern bis Ende Oktober

    Nach mehreren Verschiebungen geht es jetzt los: Ab Montag, 4. Mai, wird in Villingen-Schwenningen die B 33 zwischen den Anschlussstellen Süd und Nord in beiden Fahrtrichtungen saniert. Alle neun Brücken erhalten eine neue Deckschicht. Vier der neun Brücken müsse neu abgedichtet werden. Gesperrt wird die Bundesstraße während der gesamten Bauzeit nur in Fahrtrichtung Mönchweiler. Der Verkehr wird über die Donaueschinger Straße, den Fürstenbergring, den Habsburgerring und den Außenring umgeleitet. Die Arbeiten werden sich voraussichtlich bis Oktober hinziehen, heißt es aus dem Regierungspräsidium (RP).

    Die Sanierungskosten liegen zwischen 2,5 und drei Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

     

  • Abteilung 4
    27.04.2020
    L 115 (Umkircher Straße) zwischen Gottenheim und Umkirch wird zurückgebaut
    Verkehr wird über B 31 umgeleitet // RP baut Radweg entlang der Straße

    Ab Montag, 11. Mai beginnt das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mit dem teilweisen Rückbau der L 115 (Umkircher Straße) zwischen Gottenheim und Umkirch (Breisgau-Hochschwarzwald). Der Streckenabschnitt müsse für den Durchgangsverkehr von Montag, 18. Mai, bis einschließlich Freitag,19. Juni, voll gesperrt werden. Der Verkehr wird über die B 31 umgeleitet.         

    Die Fahrbahndecke werde von der Einmündung der Buchheimer Straße in die Umkircher Straße in Gottenheim bis zum Kreisverkehr am Ortseingang Umkirch erneuert. Im Außenbereich werde sie auf eine Breite von 5,30 Meter rückgebaut und ein Fahrradweg angelegt. Bis Freitag, 15. Mai, seien lediglich Vorarbeiten geplant, für die der Streckenabschnitt nicht gesperrt werden müsse, heißt es aus dem RP.             

    Um den Anliegerverkehr durchgehend gewährleisten zu können, werden die Bauarbeiten abschnittsweise durchgeführt. Über notwendige Einschränkungen während des Belagseinbau würden die Anwohner separat informiert. Nach dem Ausbau der B 31 im Jahre 2015, die seither den Umgehungsverkehr aufnimmt, werde die Landesstraße nun zur Gemeindestraße abgestuft und könne zurückgebaut werden, so das RP.

  • Abteilung 4
    27.04.2020
    Kampfmitteluntersuchung an B 33 bei Berghaupten (Ortenau)
    Für zwei Wochen gilt auf Bundesstraße zeitweise Tempo 50

    Nach der Auswertung der Luftbildaufnahmen aus dem zweiten Weltkrieg wird vermutet, dass im Bereich der Ausbaustrecke der B 33 bei Berghaupten (Ortenau) Kampfmittel liegen. Deshalb wird der Kampfmittelbeseitigungsdienst von Montag, 4. Mai, bis Freitag, 15. Mai, entlang der Fahrbahn zwischen Aldi Süd und Strohbacher Kreuz das Gelände intensiv untersuchen. Der Verkehr werde laut Regierungspräsidium Freiburg (RP) nicht beeinträchtigt. Lediglich für die Erkundungen direkt neben der Fahrbahn gelte Tempo 50.    

    Die Erkundungen werden durch die Firma Provisys aus Dettenheim durchgeführt und kosten 50.000 Euro.

  • Abteilung 4
    27.04.2020
    Teilsperrung der Anschlussstellen Bad Krozingen, Ettenheim und Teningen an der A 5 in den kommenden Nächten
    Fahrbahnschäden werden kurzfristig saniert

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) kurzfristig mitgeteilt hat, werden in den kommenden Nächten drei Anschlussstellen der A 5 teilweise gesperrt. Das RP nutze das derzeit reduzierte Verkehrsaufkommen, um Fahrbahnschäden, die dringend behoben werden müssen, in Nachtarbeit zu sanieren. 

    In der Nacht vom heutigen Montag, 27. April auf Dienstag, 28. April wird von 20 bis 5 Uhr an der Anschlussstelle Bad Krozingen die Aus- und Auffahrt auf der Ostseite gesperrt (Fahrtrichtung Karlsruhe).  

    In der Nacht vom Dienstag, 28. April auf Mittwoch, 29. April wird von 22 bis 5 Uhr an der Anschlussstelle Ettenheim die Auffahrt auf die A 5 in Richtung Basel gesperrt. 

    In der Nacht von Mittwoch, 29. April auf Donnerstag, 30. April wird von 22 bis 5 Uhr an der Anschlussstelle Teningen die Ausfahrt für den aus Richtung Karlsruhe kommenden Verkehr gesperrt.  

    Das RP bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Behinderungen.

     

  • Abteilung 1
    24.04.2020
    Regierungspräsidium bestätigt Sicherheitskonzept für die OB-Wahl in Rheinfelden am kommenden Sonntag

    Die OB-Wahl in Rheinfelden am kommenden Sonntag kann stattfinden. Zu diesem Ergebnis ist das Regierungspräsidium Freiburg (RP) nach einer umfangreichen Prüfung des von der Stadt Rheinfelden am Mittwoch vorgelegten Sicherheitskonzepts gekommen. Ziel der geplanten Maßnahmen ist der bestmögliche Infektionsschutz der Wählerinnen und Wähler, der Wahlhelferinnen und Wahlhelfer sowie der Beschäftigten der Stadt. Wie das RP mitteilte, erfolgte die Entscheidung in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Landratsamts Lörrach.     

    Das RP weist darauf hin, dass die Durchführung der Wahl unter strikter Anwendung aller Schutzvorkehrungen in der Verantwortung der Stadt liege. Aufgrund der intensiven und guten Zusammenarbeit bei der Vorbereitung der Wahl in den vergangenen Wochen vertraue das RP darauf, dass die demokratischen Grundsätze der Wahl auch in Corona-Zeiten eingehalten werden können. Das RP wies weiter darauf hin, dass die Wählerinnen und Wähler vorrangig von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch machen und den Gang zur Wahlurne möglichst vermeiden sollten.       

    Das Sicherheitskonzept hatte das RP von der Stadt angefordert, nachdem der Gemeindewahlausschuss entschieden hatte, die OB-Wahl trotz der aktuellen Einschränkungen durch die Corona-Krise durchzuführen. Ende März hatte das Innenministerium des Landes mitgeteilt, dass Bürgermeisterwahlen unter Geltung der Corona-Verordnung nicht grundsätzlich auszuschließen seien. Im Einzelfall sei unter vorrangiger Berücksichtigung des Infektionsschutzes zu prüfen, ob eine ordnungsgemäße und rechtssichere Durchführung der Wahl möglich sei.    

    Um den Infektionsschutz aller Beteiligten der OB-Wahl in Rheinfelden zu gewährleisten, stellte das RP in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt einen Kriterienkatalog auf, der dem nun vorliegenden Schutzkonzept zugrunde liegt. Demnach waren organisatorische Vorkehrungen zu treffen für die Auswahl und Schulung der Wahlhelferinnen und Wahlhelfer, die Gestaltung der Wahl im Wahllokal, die Stimmenauszählung sowie die Sitzung des Gemeindewahlausschusses. Da es wahlrechtlich nicht zulässig ist, eine reine Briefwahl durchzuführen, stellte das RP zudem Anforderungen für die Einrichtung der Urnenwahlräume auf, um die Sicherheitsabstände und die zulässige Anzahl der Personen im Raum durch Zugangskontrollen zu regeln.          

    Die Stadt musste unter anderem sicherstellen, dass Schutzausüstung und Desinfektionsmittel in ausreichender Menge vorhanden sind. Bei der bevor stehenden Wahl gilt die dringende Empfehlung, einen Mundschutz zu tragen. Generell muss ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden.  Im Wahllokal werden die Zu- und Ausgänge sowie die Laufwege gekennzeichnet. Die Mitglieder der Wahlvorstände werden durch Trennscheiben geschützt. Zur Stimmabgabe werden Einmalstifte oder Einmal-Handschuhe zur Stimmabgabe bereitgestellt. Die Tische der Wahlkabinen werden nach jeder Nutzung mit Desinfektionsmittel gereinigt. Die Stadt werde die wesentlichen Teile des Sicherheitskonzeptes auf Ihrer Homepage veröffentlichen, so das RP abschließend.

  • Abteilung 5
    22.04.2020
    Regierungspräsidium fördert Bau von Kanälen in Steinen (Landkreis Lörrach) mit rund 817.000 Euro

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) fördert den Bau eines Schmutzwasser- und eines Regenwasserkanals im Bannweg in Steinen (Landkreis Lörrach) mit rund 817.000 Euro. Dies entspricht in etwa der Hälfte der Gesamtkosten. „Mit der Erneuerung des Kanalsystems leistet die Gemeinde Steinen einen wichtigen Beitrag zum Schutz des Trinkwassers und der Umwelt. Diese Investition in eine zukunftsfähige Infrastruktur unterstützen wir gerne“, erklärte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer.  

    In dem betroffenen Ortsteil von Steinen waren bei der Überprüfung der ca. 50 bis 60 Jahre alten Kanalisation erhebliche Schäden ermittelt worden. Es bestehe kurzfristiger Handlungsbedarf, um die Kanäle wieder dicht zu machen, heißt es aus dem RP. Das Sanierungsgebiet umfasst die Straßenzüge Waldstraße, Moosmattweg, Bannweg und Zwischen den Wegen. Ein Großteil des Gebiets liegt in der Zone III eines Wasserschutzgebietes. Die Gesamtkosten der in vier Abschnitte gegliederten Sanierung werden auf 7,8 Millionen Euro geschätzt.  

    Im ersten Abschnitt soll nun die Kanalisation im Bannweg erneuert werden. Anstelle einer Sanierung plant die Gemeinde Steinen hier den Umbau der Kanalisation vom Misch- in das sogenannte Trennsystem. Bislang werden Schmutz- und Regenwasser im gleichen Kanal abgeleitet. Künftig soll dies getrennt erfolgen. Dazu ist der Bau eines neuen Regenwasserkanals und eines neuen Schmutzwasserkanals erforderlich. Damit soll der Austritt von Schmutzwasser in das Grundwasser verhindert werden. Sauberes Regenwasser muss künftig nicht mehr in die Kläranlage, sondern kann direkt in den Steinenbach eingeleitet werden. Darüber hinaus wird durch den Umbau der bestehende weiterführende Kanal zur Kläranlage hydraulisch entlastet.  

    Wie das RP mitteilt, sei noch in diesem Jahr beabsichtigt, im nächsten Bauabschnitt die Sanierung der Kanalisation in der Waldstraße mit rund 250.000 Euro zu bezuschussen. Die Gesamtkosten liegen hier bei 800.000 Euro. Aufgrund der begrenzten Fördermittel mussten die zuwendungsfähigen Kosten etwa um die Hälfte reduziert werden.

     

  • Abteilung 4
    22.04.2020
    Regierungspräsidium saniert Wehrabrücke und Teile der L 148 und L 151 in Todtmoos (Kreis Waldshut)
    Arbeiten starten am Montag, 4. Mai. und dauern bis Ende September // Landesstraßen tagsüber gesperrt

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) saniert ab Montag, 4. Mai, die Wehrabrücke an der Landesstraße 151 bei Todtmoos (Kreis Waldshut) und im Anschluss einen Abschnitt der Landesstraße L 148 zwischen Todtmoos und dem Ortsteil Todtmoos-Au. Die L 151 im Bereich der mehr als 60 Jahre alten Stahlbetonbrücke und die L 148 müssen bis Ende September tagsüber gesperrt werden. Der überörtliche Verkehr wird großräumig umgeleitet, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.     

    Die Bauarbeiten beginnen mit der Sanierung der Wehrabrücke ab 4. Mai. Ab Montag, 13. Juli sei vorgesehen, mit der Sanierung der Fahrbahndecke der L 151 zwischen Wehratal- und Murgtalstraße zu beginnen. Weil die Fahrbahn in diesem circa 300 Meter langen Bereich starke Schäden aufweise, rechnet das RP mit einer Bauzeit bis Anfang September. Ab Montag, 7. September, soll dann ein ca. 1,5 Kilometer langer Abschnitt der L 148 südlich der Wehratalstraße saniert werden. Die Arbeiten sollen bis Ende September abgeschlossen sein.    

    Das RP weist darauf hin, dass für die gesamte Bauzeit eine Vollsperrung unumgänglich ist. Auch eine Mittagsruhe sei aus Gründen des Bauablaufs nicht möglich. Während der Arbeiten werden sämtliche Einmündungen an den jeweiligen Bauabschnitten nicht passierbar sein. Dies sei mit den Verkehrsbehörden, dem Polizeipräsidium und der Gemeinde vereinbart worden. 

    Zwischen 4. Mai. und 17. Juli sowie von 7. September bis Ende September wird der überörtliche Verkehr über Rickenbach (L 150 und L 152) umgeleitet. In der Zeit von Mitte Juli bis Anfang September muss die Umleitung wegen der Bauarbeiten an der L 151 zusätzlich über den Ortsteil Lindau geführt werden. 

    Ausführende Baufirma ist die ARGE Vogel-Bau und B+S. Die Baukosten betragen rund eine Million Euro. Kostenträger ist das Land Baden-Württemberg.

    Das RP bittet Verkehrsteilnehmer und betroffene Anwohner wegen der Verkehrsbehinderungen um Verständnis.

  • Abteilung 4
    21.04.2020
    Neun Millionen Euro für den Radverkehr: Land nimmt 26 Projekte im Regierungsbezirk Freiburg in Radwegeförderprogramm auf
    Regierungspräsidentin Schäfer: „Starkes Signal für die umweltfreundliche Mobilität“

    Das Land will 26 neue Projekte für den Radverkehr im Regierungsbezirk Freiburg mit insgesamt neun Millionen Euro fördern. Wie das Verkehrsministerium aktuell mitgeteilt hat, werden diese kommunalen Vorhaben in das Radwegeförderprogramm des Landes aufgenommen. Die gesamten Investitionen der neuen und laufenden Vorhaben im Regierungsbezirk steigen damit auf 56 Millionen Euro, die in die Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur fließen.  

    „In den vergangenen Jahren hat sich die Förderung des Radverkehrs in unserem Regierungsbezirk nahezu vervierfacht. Ich freue mich, dass der Ausbau der umweltfreundlichen Mobilität in den Kommunen Fahrt aufnimmt. Das ist ein starkes Signal für die Verkehrswende im Land, ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz und nicht zuletzt für die Sicherheit der Radfahrer“, betonte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. 2019 lag die Fördersumme der neu aufgenommenen Projekte bei 5,8 Millionen Euro, 2018 bei 2,5 Millionen Euro. Schäfer bedankte sich bei den Kommunen und Landkreisen für ihr Engagement und ihre Initiative. Baden-Württemberg hat sich das Ziel gesetzt, den Radverkehrsanteil bis 2030 auf 20 Prozent zu verdoppeln. 

    Gefördert wird neben dem Neubau von Radwegen unter anderem auch der Bau von Fahrradabstellanlagen sowie die Verbreiterung von Fußgängerwegen und Radwegen. Die nun erfolgte Aufnahme in das Förderprogramm des Landes ist der erste Schritt zur Realisierung der Projekte. Um die Förderung zu erhalten, müssen die kommunalen Vorhabenträger im nächsten Schritt einen formalen Antrag mit umfassenden Planungsunterlagen beim Regierungspräsidium einreichen. Über die Genehmigung und die Bewilligung der Fördermittel entscheidet das RP.

    Übersicht der Vorhaben im Regierungsbezirk Freiburg, die neu in das Radwegeförderprogramm des Landes aufgenommen wurden.​​

  • Abteilung 4
    20.04.2020
    A 5 bei Rust wird gesperrt
    Regierungspräsidium versetzt Fertigteilträger für die zweite Brücke

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, werden auf der Baustelle an der Autobahnanschlussstelle Rust (Ortenau) die Fertigteilträger für die zweite Brücke versetzt. Deshalb muss die Polizei am Freitag, 24. April, und am Dienstag, 28. April, den Verkehr jeweils zwischen 8 Uhr 30 und 14 Uhr insgesamt fünf Mal für ca. fünf bis zehn Minuten anhalten. Das RP weist darauf hin, dass am Freitag lediglich der Verkehr in Richtung Karlsruhe betroffen sei, am darauffolgenden Dienstag nur der Verkehr in Fahrtrichtung Basel. Der Staubereich werde durch das Technische Hilfswerk abgesichert, heißt es aus dem RP.      

    Die Bauarbeiten an der Autobahnanschlussstelle Rust seien trotz Corona-Pandemie im Zeitplan, es habe bisher keine Ausfälle gegeben, so das RP.

     

  • Abteilung 4
    17.04.2020
    Regierungspräsidium Freiburg saniert die B 34 zwischen Radolfzell und Stahringen (Landkreis Konstanz)
    Bundesstraße wird ab 4. Mai für vier Wochen gesperrt/ Umleitung über Orsingen-Nenzingen und Steißlingen

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) saniert die B 34 zwischen Radolfzell und Stahringen (Landkreis Konstanz). Wie das RP mitteilt, wird dazu das etwa zwei Kilometer lange Teilstück der Bundesstraße zwischen dem Anschlussknoten B 33 und der Ortseinfahrt Stahringen vom 4. Mai an gesperrt. Die Bauarbeiten werden etwa vier Wochen lang dauern. Der Durchgangsverkehr wird in dieser Zeit über Orsingen-Nenzingen und Steißlingen weiträumig umgeleitet.  

    Das RP weist darauf hin, dass der Einbau des neuen Straßenbelags  witterungsabhängig sei. Deshalb könnten kurzfristig zeitliche Verzögerungen auftreten. Das RP bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die Behinderungen.

     

  • Abteilung 4
    17.04.2020
    Neue Bauphase auf der B 3 am Südring in Offenburg beginnt früher als geplant
    Straßenbauarbeiten starten am Dienstag, 21. April/ Umleitung des Verkehrs aus Richtung Lahr und Kinzigtal

    Die Bauarbeiten zur Erneuerung der beiden Südring-Brücken in Offenburg gehen zügiger voran als geplant. Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, werde ab Dienstag, 21. April, parallel zu den Arbeiten an der Lärmschutzwand an der Abfahrt von der B 3 eine weitere Bauphase in Angriff genommen. Da aufgrund der Corona-Krise derzeit auf der B 3 weniger Verkehr sei, wolle man die Chance nutzen und die Arbeiten beschleunigen, heißt es aus dem RP.  

    So beginnen nun im Bereich der Südringbrücken die Straßenbauarbeiten an der B 3 mit dem Einbau von lärmreduziertem Asphalt. Dazu muss der aus Richtung Lahr und aus dem Kinzigtal kommende Verkehr über die Abfahrt zur Ahornallee und die Auffahrt zurück zur B 3 umgeleitet werden. Um den Rückstau zu reduzieren, werden die Grünzeiten der Ampelanlage an den Rampen auf Kosten der Grünzeiten auf der Ahornallee verlängert.  

    Die Verkehrsbehinderungen werden voraussichtlich bis zum 15. Mai dauern, heißt es aus dem RP. Der Verkehr aus der Gegenrichtung (Achern/Lahr) könne größtenteils auf der B 3 bleiben. Die Auffahrtsrampe vom Südring könne aufgrund des neuen B 3-Verlaufs offenbleiben. Der Auffahrtsast vom Kreisel an der Norma zur B 3 bleibe ebenfalls offen.

     

  • Abteilung 5
    16.04.2020
    Entwurf des Managementplans für das Natura 2000-Gebiet „Schiener Berg und westlicher Untersee und Teile des Vogelschutzgebietes Untersee“ (Kreis Konstanz) liegt aus
    Stellungnahmen können von 20. April bis 14. Juni eingereicht werden

    Ein abwechslungsreiches Mosaik aus blumenbunten Mähwiesen, Feuchtgrünland, Kalkflachmooren, Waldmeister-Buchenwäldern und Resten von Auwäldern auf der Halbinsel Höri sowie ungestörte Ufer- und Flachwasserzonen des Bodensees zeichnen das Natura 2000-Gebiet „Schiener Berg und westlicher Untersee und Teile des Vogelschutzgebietes Untersee“ aus. Als besonders schützenswerte Tier- und Pflanzenarten kommen hier unter anderem die Gelbbauchunke, die Libellenart Helm-Azurjungfer, drei verschiedene Windelschneckenarten und das Sumpf-Glanzkraut vor. Wie diese Lebensräume erhalten und entwickelt werden können, stellt der Managementplan dar, dessen Entwurf das Regierungspräsidium Freiburg ab Montag, 20. April, öffentlich auslegt. Bis Sonntag, 14. Juni, haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, dazu Stellungnahmen abzugeben.  

    Das Schutzgebiet ist insgesamt 2650 Hektar groß. Es erstreckt sich über Teile der Gemeinden Öhningen, Gaienhofen und Moos im Kreis Konstanz. Etwa die Hälfte davon befindet sich auf der Wasserfläche des Bodensees.  Das Natura 2000-Gebiet besteht aus dem Flora-Fauna-Habitat (FFH)-Gebiet „Schiener Berg und westlicher Untersee“ und Teilen des Vogelschutzgebiets Untersee, einem national bedeutsamen Brut-, Rast-, Durchzugs- und Überwinterungsgebiet für Vogelarten. In Baden-Württemberg gibt es insgesamt 212 FFH-Gebiete, die zusammen mit den Vogelschutzgebieten Teil des europäischen Natura 2000-Netzes sind. Für jedes Natura 2000-Gebiet erarbeiten die Regierungspräsidien in Abstimmung mit Landnutzern, Verbänden und Behörden einen Managementplan.  

    Der Entwurf des Managementplans für das Natura 2000-Gebiet „Schiener Berg und westlicher Untersee und Teile des Vogelschutzgebietes Untersee“ stellt die Ergebnisse der Kartierungen der geschützten FFH-Lebensraumtypen, FFH-Arten sowie der geschützten Vogelarten nach der Vogelschutzrichtlinie dar. Er enthält außerdem Ziele und Maßnahmenempfehlungen für deren Erhaltung und Entwicklung.

     

    Die vollständigen Unterlagen (Text und Karten) des Plans sind ab Montag, 20. April, über die Internetseite des Regierungspräsidiums Freiburg unter www.rp-freiburg.de in der Rubrik „Aktuelles“ abrufbar. Stellungnahmen können an Dr. Susanne Wolfer im Regierungspräsidium Freiburg gerichtet werden: Referat 56, Bissierstraße 7, 79114 Freiburg oder per E-Mail an susanne.wolfer@rpf.bwl.de.

  • Abteilung 4
    16.04.2020
    Radweg zwischen Gemeinde Öhningen und dem Ortsteil Wangen (Kreis Konstanz) erst Ende Oktober fertig
    Mehrarbeiten, Sanierung der Landesstraße und Verlegung von Versorgungsleitungen sorgen für Verzögerung

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, verzögert sich der Bau des neuen Radwegs zwischen der Gemeinde Öhningen und dem Ortsteil Wangen (Kreis Konstanz) bis Ende Oktober. Grund dafür seien zahlreiche Mehrarbeiten, die insbesondere die Sicherheit des Durchgangs- und des Fußgängerverkehrs während der Bauarbeiten verbessern sollen. Gleichzeitig werde die für nächstes Jahr vorgesehene Sanierung der Landesstraße vorgezogen. Dies geschehe im Absprache mit der Gemeinde, die darum gebeten hatten, im Rahmen der Fahrbahnsanierung dringend notwendige Versorgungsleitungen im Bereich der Straße und des neuen Geh- und Radwegs zu verlegen, bzw. erneuern zu können.

    Derzeit ist die Landesstraße für die Baustelle halbseitig gesperrt. Dies werde sich aber Anfang Oktober ändern. Für maximal vier Wochen müsse die Strecke zwischen der Einmündung „Im Hofergärtle“ und dem Ortseingang Wangen auf einer Länge von 600 Metern voll gesperrt werden.  

    Der Verkehr wird dann erneut großräumig über Moos umgeleitet. An einer Lösung für den Linienbusverkehr werde derzeit noch gearbeitet. Wegen des bereits fertiggestellten Radweges zwischen Ortsausgang Öhningen und der Einmündung „Im Hofergärtle“, sowie dem extra für die Bauarbeiten hergestellten Weg entlang der Baustelle sei der Rad- und Fußverkehr von der Vollsperrung nicht betroffen. Die direkt betroffenen Anwohner würden per Wurfsendung rechtzeitig über den genauen Bauablauf und die Ausfahrtmöglichkeiten während der Sperrung informiert, heißt es aus dem RP.  

    Das RP bittet die Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die auftretenden Behinderungen und Belastungen.

     

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  • Abteilung 5
    16.04.2020
    Kampf gegen Krebspest geht weiter: Brugga im Dreisamtal (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) darf bis 30. Juni nicht betreten werden
    Untersuchung des Bestands des vom Aussterben bedrohten Dohlenkrebses wird fortgesetzt

    Um die Ausbreitung der Krebspest zu verhindern, dürfen die Brugga und ihre Seitenbäche im Dreisamtal zwischen Freiburg-Kappel und Oberried weiterhin nicht betreten werden. Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, habe das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald seine entsprechende Allgemeinverfügung vom 26. Juli 2019 bis zum 30. Juni 2020 verlängert. 

    Das Betretungsverbot gilt auch für Hunde, die weder in der Brugga noch in ihren Nebengewässern baden dürfen. Auch Freizeitaktivitäten und wasserbauliche Maßnahmen im Gewässer sollen unterbleiben, solange die Tierseuche grassiert.  

    Trotz erster Erfolge der Eindämmungsmaßnahmen seien weiterhin Krebspesterreger im Krebsgraben bei Kappel-Neuhäuser und im Unterlauf der Brugga wirksam, heißt es aus dem RP. Die für den Menschen unschädlichen Erreger gefährden dort den geschützten und sehr seltenen Dohlenkrebs. In diesem Frühjahr wurde die Untersuchung des Bestandes der vom Aussterben bedrohten Art wieder aufgenommen, um die Seuchenentwicklung zu verfolgen und die Schutz- und Eindämmungsmaßnahmen situationsgerecht anzupassen. Bis Ende Juni sollen erste belastbare Ergebnisse vorliegen. 

    Die Krebspest war im März vergangenen Jahres in der Brugga ausgebrochen und hatte sich im Unterlauf des Gewässers rasant verbreitet. Das Regierungspräsidium hatte zur Erhaltung des bedrohten Krebsbestands Sofortmaßnahmen eingeleitet: Seitenbäche wurden trockengelegt, um den Zastlerbach und seine Seitengewässer vor der Ausbreitung der Seuche zu schützen. Zudem wurde in der Brugga ein Krebsschutzblech installiert, das eine Aufwärtswanderung von infizierten Krebsen verhindert. Die Untere Wasserbehörde beim Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald hat das Betretungsverbot der Brugga und ihrer Nebengewässer erlassen.  

    Hintergrund-Information

    Die Krebspest ist eine bei heimischen Flusskrebsen tödlich verlaufende, hochansteckende Erkrankung, die durch einen pilzähnlichen Erreger, Aphanomyces astaci, ausgelöst wird. Die als Sporen bezeichneten Übertragungsstadien der Krebspest können durch jeden mit kontaminiertem Wasser in Kontakt gekommenen feuchten Gegenstand wie Gummistiefel, Kescher und Reusen sowie auch am feuchten Fell von Hunden oder Gefieder von Wasservögeln in ein Gewässer eingeschleppt werden. Gegen die Krebspest gibt es keine wirksame Behandlung oder Impfung. Die an der Brugga ergriffenen Maßnahmen zielen darauf ab, die Ausbreitung der Seuche einzudämmen.

  • Abteilung 5
    16.04.2020
    Entwurf des Managementplans für das Natura 2000-Gebiet „Kaiserstuhl“ liegt aus
    Stellungnahmen können von 20. April bis 14. Juni eingereicht werden

    Orchideenreiche Halbtrockenrasen, Trockenwälder und Felskomplexe, eingebettet zwischen Rebterrassen, Buchen- und Eichen-Hainbuchenwäldern zeichnen das Natura 2000-Gebiet Kaiserstuhl aus. Wie diese Lebensräume seltener Tier- und Pflanzenarten erhalten und entwickelt werden können, stellt der Managementplan dar, dessen Entwurf das Regierungspräsidium Freiburg ab Montag, 20. April, öffentlich auslegt. Bis Sonntag, 14. Juni, haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, dazu Stellungnahmen abzugeben. 

    Das Natura 2000-Gebiet „Kaiserstuhl“ umfasst große Bereiche des gleichnamigen Mittelgebirges und erstreckt sich über die Städte und Gemeinden Bötzingen, Breisach am Rhein, Eichstetten, Ihringen, Vogtsburg im Kaiserstuhl, Bahlingen, Endingen am Kaiserstuhl, Sasbach und Riegel in den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen. Es setzt sich aus einem 7909 Hektar großen Vogelschutzgebiet sowie einem 1059 Hektar großen Flora-Fauna-Habitat (FFH)-Gebiet zusammen. In Baden-Württemberg gibt es insgesamt 212 FFH-Gebiete, die mit den Vogelschutzgebieten Teil des europäischen Natura 2000-Netzes sind. Für jedes Natura 2000-Gebiet erarbeiten die Regierungspräsidien in Abstimmung mit Landnutzern, Verbänden und Behörden einen Managementplan.  

    Der Entwurf des Managementplans für das Natura 2000-Gebiet „Kaiserstuhl“ stellt die Ergebnisse der Kartierungen der geschützten FFH-Lebensraumtypen, FFH-Arten sowie der geschützten Vogelarten nach der Vogelschutzrichtlinie dar. Er enthält außerdem Ziele und Maßnahmenempfehlungen für deren Erhaltung und Entwicklung. 

    Die vollständigen Unterlagen (Text und Karten) des Plans sind ab Montag, 20. April, über die Internetseite des Regierungspräsidiums Freiburg unter www.rp-freiburg.de in der Rubrik „Aktuelles“ abrufbar. Ansprechpartnerin beim Regierungspräsidium Freiburg ist Ina Hartmann: Ina.Hartmann@rpf.bwl.de.

    Stellungnahmen können per Post an folgende Adresse gerichtet werden: Regierungspräsidium Freiburg, Abteilung 5, Verfahrensmanagement, Bissierstraße 7, 79114 Freiburg  oder per E-Mail an Abt5.Verfahrensmanagement@rpf.bwl.de (Betreff: Stellungnahme MaP Kaiserstuhl).

     

  • Abteilung 5
    16.04.2020
    Entwurf des Managementplans für das Natura 2000-Gebiet „Markgräfler Hügelland mit Schwarzwaldhängen“ liegt aus
    Stellungnahmen können von 20. April bis 14. Juni eingereicht werden

    Artenreiche Buchenwälder, Halbtrockenrasen, blumenbunte Mähwiesen und stillgelegte Bergwerksstollen, in denen die seltenen Bechstein-, Mops- und Wimperfledermäuse überwintern, zeichnen das Natura 2000-Gebiet „Markgräfler Hügelland mit Schwarzwaldhängen“ aus. Wie diese Lebensraumtypen und Arten erhalten und entwickelt werden können, stellt der Managementplan dar, dessen Entwurf das Regierungspräsidium Freiburg ab Montag, 20. April, öffentlich auslegt. Bis Sonntag, 14. Juni, haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, dazu Stellungnahmen abzugeben.  

    Bei dem Natura 2000-Gebiet „Markgräfler Hügelland mit Schwarzwaldhängen“ handelt es sich um ein Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Gebiet mit einer Gesamtfläche von 3248 Hektar. Es erstreckt sich über die Städte und Gemeinden Münstertal, Müllheim, Staufen, Badenweiler, Sulzburg, Ballrechten-Dottingen, Schliengen, Bad Bellingen und Kandern in den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Lörrach. In Baden-Württemberg gibt es insgesamt 212 FFH-Gebiete, die mit den Vogelschutzgebieten Teil des europäischen Natura 2000-Netzes sind. Für jedes Natura 2000-Gebiet erarbeiten die Regierungspräsidien in Abstimmung mit Landnutzern, Verbänden und Behörden einen Managementplan.  

    Der Entwurf des Managementplans für das Natura 2000-Gebiet „Markgräfler Hügelland mit Schwarzwaldhängen“ stellt die Ergebnisse der Kartierungen der geschützten FFH-Lebensraumtypen und FFH-Arten sowie der geschützten Vogelarten nach der Vogelschutzrichtlinie dar. Er enthält außerdem Ziele und Maßnahmenempfehlungen für deren Erhaltung und Entwicklung. 

    Die vollständigen Unterlagen (Text und Karten) des Plans sind ab Montag, 20. April, über die Internetseite des Regierungspräsidiums Freiburg unter www.rp-freiburg.de in der Rubrik „Aktuelles“ abrufbar.

    Ansprechpartnerin beim Regierungspräsidium Freiburg ist Charlotte Müller: charlotte.mueller@rpf.bwl.de

    Stellungnahmen (Betreff: Stellungnahme MaP Markgräfler Hügelland) können per Post an folgende Adresse gerichtet werden: Regierungspräsidium Freiburg, Abteilung 5, Verfahrensmanagement, Bissierstraße 7, 79114 Freiburg oder auch per E-Mail an Abt5.Verfahrensmanagement@rpf.bwl.de.

     

  • Abteilung 4
    16.04.2020
    Ortsdurchfahrt St. Blasien (Kreis Waldshut) teilweise gesperrt
    Regierungspräsidium saniert Kreisverkehr und Zufahrtsbereich // Verkehrsbehinderungen und Umleitungen bis 15. Mai

    Der Dienstsitz Bad Säckingen des Regierungspräsidiums Freiburg (RP) saniert den Kreisverkehr in der Ortsdurchfahrt St. Blasien (Kreis Waldshut) und Teile der Landesstraßen L 149 und L 154 in dessen Zufahrtsbereich.           

    Wegen der Bauarbeiten muss die L 149 in diesem Abschnitt zwischen Montag 20. April, und Freitag, 8. Mai, halbseitig gesperrt werden. Der Verkehr wird in dieser Zeit per Ampel geregelt. Ab Montag, 27. April, muss dann die L 154 wegen der Sanierungsarbeiten bis Freitag, 15. Mai voll gesperrt werden. Der Verkehr wird großräumig über Waldhaus (Gemeinde Weilheim) und die B 500 umgeleitet. Der Busverkehr werde während der Vollsperrung ausgesetzt, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.      

    Die bestehende Fahrbahn weise verschiedenste Beschädigungen in Form von Spurrinnenbildung, Rissen in der Asphaltoberfläche und Absenkungen auf. Die Bauarbeiten seien deshalb dringend notwendig, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und den Straßenaufbau dauerhaft zu erhalten.    

    Parallel zur Sanierung der Fahrbahndecke werden auch Arbeiten an den Bordsteinen und der Straßenentwässerungsarbeiten ausgeführt. Die Stadt St. Blasien verlege zudem Leerrohre für Breitband und Abwasser sowie Versorgungsleitungen, so das RP.     

    Die Bauarbeiten werden von der Firma Knobel aus Hartheim ausgeführt. Das RP bittet m Verständnis für die unvermeidbaren Verkehrsbehinderungen und weist darauf hin, dass witterungsbedingte Verzögerungen möglich seien. 

  • Abteilung 2
    15.04.2020
    Lesen in der Corona-Zeit: Online-Angebote öffentlicher Bibliotheken sind derzeit stark nachgefragt
    Regierungspräsidentin Schäfer: „Bibliotheken gewährleisten Zugang zu Wissen und seriösen Informationsquellen“

    Aufgrund der Einschränkungen der Corona-Verordnung des Landes sind auch im Regierungsbezirk Freiburg alle öffentliche Bibliotheken vorerst bis zum 19. April geschlossen. Gleichzeitig sind die Online-Angebote der Bibliotheken derzeit stark nachgefragt. Das am weitesten verbreitete digitale Angebot sei die so genannte „Onleihe“, so das Regierungspräsidium Freiburg (RP). Mehr als 60 Bibliotheken im Regierungsbezirk Freiburg bieten diese Plattform ihren Kundinnen und Kunden an, die dort unter anderem E-Books, digitale Hörbücher und Zeitschriften herunterladen und von zu Hause nutzen können.  

    „Ein positiver Effekt in dieser schwierigen Zeit ist, dass die Menschen mehr Zeit zum Lesen haben. Mit ihren Online-Angeboten ermöglichen die Bibliotheken der Bevölkerung Zugang zu Wissen und seriösen Informationsquellen. Dieser Service ist unter den derzeitigen Einschränkungen des öffentlichen Lebens besonders wichtig“, stellte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer fest. Am RP ist die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen für den Regierungsbezirk Freiburg angesiedelt. 

    Bereits seit mehreren Jahren stellen zahlreiche Bibliotheken neben Büchern und anderen physischen Medien wie CDs, DVDs und Zeitschriften auch digitale Medien und Datenbanken online zur Verfügung. Zum Online-Portfolio der öffentlichen Bibliotheken im Regierungsbezirk Freiburg zählen darüber hinaus rund um die Uhr zugängliche Presse- und Wissensdatenbanken wie Brockhaus-Lexika, PressReader oder Munzinger-Datenbanken einschließlich „Duden – Basiswissen Schule“, die insbesondere für Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern eine wertvolle Hilfestellung bieten.  

    Auch digitale Film- und Musikangebote zählen zum Service einzelner Bibliotheken. So bietet die Stadtbibliothek Freiburg neben zehn weiteren Bibliotheken im Regierungsbezirk einen Zugang zur Video-on-Demand-Plattform „filmfriend“ an. Das Angebot umfasst über 2000 Filme und Serien, Dokus und Kinderfilme. Auch Musik kann in mehreren Bibliotheken des Regierungsbezirks online mit dem Onlineportal „freegal“ heruntergeladen oder gestreamt werden.   

    Welche Angebote den Bürgerinnen und Bürgern konkret zur Verfügung stehen, geht aus den jeweiligen Internetseiten der Bibliotheken hervor. Hier können sich Interessierte auch anmelden, um die Online-Angebote zu nutzen. Eine Liste aller öffentlichen Bibliotheken im Regierungsbezirk haben wir hier zusammengestellt: Übersicht öffentliche Bibliotheken.

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  • Abteilung 4
    15.04.2020
    L 219 zwischen Anschlus Insel Mainau und Kreisverkehr bei Konstanz-Litzelstetten wird saniert
    Landesstraße bis Mitte Mai gesperrt

    Ab Montag, 20. April bis voraussichtlich Freitag, 15. Mai, saniert das Regierungspräsidium Freiburg (RP) die L 219 und die Amphibienleiteinrichtungen zwischen Anschluss Insel Mainau und dem Kreisverkehr bei Konstanz-Litzelstetten.

    Bis Samstag, 25 April, steht auf der Landesstraße nur eine Fahrspur zur Verfügung, der Verkehr wird per Ampel geregelt. Ab Montag, 27. April; muss die L 219 dann bis 15. Mai wegen der Sanierung der stark beschädigten Fahrbahndecke komplett gesperrt werden.

    Die Anfahrt zur Insel Mainau ist weiterhin über Konstanz-Allmannsdorf auf der
    L 219 möglich. Der Verkehr zwischen Konstanz-Allmannsdorf und Konstanz-Litzelstetten wird über die B 33 (Reichenaustraße) und L 221 (Westtangente, Nordumfahrung) umgeleitet. Eine entsprechende Umleitung wird ausgeschildert.


     

    Ursprünglich sei die Sanierung für den Oktober geplant gewesen. In Abstimmung mit der Stadt Konstanz, der Insel Mainau und der Baufirma habe man sich jedoch aufgrund der Coronakrise entschlossen, die Bauarbeiten vorzuziehen, heißt es aus dem RP.

     

  • Abteilung 2
    15.04.2020
    Fünf weitere Unternehmen aus dem Regierungsbezirk Freiburg sind „Spitze auf dem Land“

    Ab sofort dürfen sich landesweit elf weitere Firmen mit dem Label „Spitze auf dem Land“ schmücken und erhalten aus dem gleichnamigen Landesförderpro-gramm einen Investitionszuschuss. Fünf dieser erfolgreichen Betriebe sind im Regierungsbezirk Freiburg ansässig. Das Ergebnis der ersten Auswahlrunde des Jahres 2020 hat das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz am Mittwoch bekannt gegeben.  

    „Dass fünf der elf prämierten Firmen aus dem Regierungsbezirk Freiburg stammen zeigt, wie innovativ viele der mittelständischen, familiengeführten Unternehmen im Südwesten des Landes aufgestellt sind“, betonte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. Sie begrüßte, dass das Land in dieser schwierigen Zeit nicht nur existentiell gefährdeten Unternehmen helfe: „Wenn neue Ideen, Ausdauer und unternehmerisches Geschick wie bisher im Rahmen von Sonderförderprogrammen belohnt werden, ist auch dies ein wertvoller Beitrag, um den enormen wirtschaftlichen Herausforderungen der Corona-Pandemie etwas entgegen zu setzen.“  

    Aus dem Regierungsbezirk Freiburg haben sich folgende Unternehmen mit Erfolg beworben: 

    Landkreis Tuttlingen:
    Peter Lazic GmbH Medizinprodukte in Tuttlingen, die sich auf neurochirurgische Instrumente spezialisiert hat und am Standort erweitern will. 

    Landkreis Rottweil:
    Beilharz Straßenausrüstungen in Vöhringen, die eine neue Generation von Kunststoff-Straßenschildern mit hohem Recyclat-Anteil auf den Markt bringt und dazu die Kapazitäten am Standort erhöht. 

    Brombach+Gess „marine glazing“ in Rosenfeld, die ihren Betrieb nach Sulz-Renfrizhausen in eine freie Gewerbeimmobilie verlagern. „Marine glazing“ hat sich als Spezialist geklebter Glaskonstruktionen für Kreuzfahrtschiffe einen Namen gemacht. 

    Ortenaukreis:
    Armbruster GmbH in Steinach als Hersteller von medizintechnischen Apparaten und Materialien, der am Standort erweitern will und dort chirurgische Schnittblöcke unter Einbindung der 3-D-Fertigung entwickelt und fertigt. 

    BALEMA in Kehl-Marlen, die als Hersteller hochwertigster Essigprodukte ihre Produktionskapazitäten im interkommunalen Gewerbegebiet „ba.sic“ Kehl-Neuried erweitern wollen.

    Hier können Sie die Pressemitteilung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) lesen: Vierzehnte Auswahlrunde der Technologie-Förderung ‚Spitze auf dem Land!‘ abgeschlossen.  

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  • Abteiung 4
    14.04.2020
    B 33 wird im Bereich des Parkplatzes des Freilichtmuseums Vogtsbauernhof bis Bahnübergang Gutach saniert

    Wegen Schäden an der Fahrbahn muss die B 33 zwischen dem Parkplatz des Freilichtmuseums Vogtsbauernhof (nach der Straße „Auf der Ebene“) und dem Bahnübergang bei Gutach (Schwarzwaldbahn) auf einer Länge von ca. 1,2 Kilometer erneuert werden. Die Bauarbeiten beginnen am Mittwoch, 29. April und sollen Mitte Mai abgeschlossen sein.   

    Von Samstag, 9. Mai, ab 5 Uhr morgens bis Sonntag, 10. Mai, 6 Uhr morgens müsse die B 33 zwischen der Straße „Auf der Ebene“ und dem Bahnübergang Gutach voll gesperrt werden, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg (RP). Die Zufahrt zu den jeweiligen Grundstücken sei lediglich per Fuß möglich. Der Verkehr werde in dieser Zeit über Haslach und Gutach (Schwarzwaldbahn) umgeleitet. In der übrigen Bauzeit bleibe die Bundesstraße einspurig befahrbar, der Verkehr werde per Ampel geregelt. Im Bereich der Baustelle gelte Tempo 30. 


    Das RP weist darauf hin, dass aufgrund des Begegnungsverkehrs durch Schwerlastfahrzeuge auf der Umleitungsstrecke an der L107 im Bereich von mehreren sehr engen Kurven Lichtsignalanlagen installiert werden müssen. Mit Behinderungen sei zu rechnen.

     

  • Abteilung 4
    14.04.2020
    Regierungspräsidium baut Radweg zwischen Niedereschach und Fischbach (Schwarzwald-Baar-Kreis)
    Auf L 181 gilt Tempo 50 // Straße eingeengt und teilweise einspurig

    Am Montag, 20. April, beginnt das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mit den Bauarbeiten für den neuen Radweg entlang der Landesstraße 181 zwischen Niedereschach und dem Ortsteil Fischbach (Schwarzwald-Baar-Kreis). Der 2,6 Kilometer lange Radweg, der südlich der im letzten Jahr neu ausgebauten L 181 verlaufen wird, soll Ende Juli fertig sein.

     

    Während der gesamten Bauzeit wird die L 181 zwischen Erdmannsweiler und Fischbach einseitig eingeengt. Für die gesamte Länge der Baustelle gilt Tempo 50. In einzelnen Bereichen wird die Fahrbahn auf einen Fahrstreifen reduziert und der Verkehr durch eine Ampel geregelt.

     

    Der neue Radweg wird 2,50 Meter breit und erhält beidseitig einen Randstreifen von 50 Zentimetern. Das RP nutze den Bau des Radwegs für Erd- und Asphaltarbeiten und dem Bau einer neuen Natursteinmauer in Fischbach. Die Gesamtkosten liegen bei 660.000 Euro.

     

    Die Außenstelle Donaueschingen des RP bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die eventuell auftretenden Verkehrsbehinderungen.


  • Abteilung 4
    14.04.2020
    L 115 zwischen Bötzingen und Gottenheim (Breisgau-Hochschwarzwald) wird saniert
    Verkehr wird über March umgeleitet

    Die L 115 zwischen Bötzingen und Gottenheim (Breisgau-Hochschwarzwald) wird zwischen dem Anschluss an die B 31 und dem Kreisverkehr beim Gewerbegebiet Bötzingen saniert. Die Strecke muss für die Dauer der Bauarbeiten zwischen Montag, 27. April und Samstag, 9. Mai voll gesperrt werden, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg. Der Verkehr wird über March umgeleitet.

     

  • Abteilung 4
    14.04.2020
    Zwei Millionen Euro für neue Donaubrücke bei Geisingen (Schwarzwald-Baar-Kreis)
    Regierungspräsidentin Schäfer gibt Landrat Bär Förderzusage

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat dem Tuttlinger Landrat Stefan Bär eine finanzielle Förderung in Höhe von rund zwei Millionen Euro für den Ersatzneubau der Donaubrücke an der Kreisstraße 5942 bei Geisingen (Kreis Tuttlingen) zugesagt. Damit wird das Land 50 Prozent der zuwendungsfähigen Baukosten und einen Teil der Planungskosten übernehmen. „Es freut mich sehr, dass wir gerade in diesen schwierigen Zeiten eine solch wichtige Investition in die Zukunft leisten können. Es ist mir ein großes Anliegen, dass die neue Brücke so bald wie möglich gebaut werden kann. Das Land hat mit seiner Förderzusage hierzu einen guten Beitrag geleistet“, wird die Regierungspräsidentin in einer Pressemitteilung der Behörde zitiert.  

    Die 70 Jahre alte Brücke musste vor einem Jahr kurzfristig gesperrt werden, da wichtige Stahlteile korrosionsgefährdet waren. Seither plant der Landkreis mit Nachdruck einen Neubau als Ersatz für die alte Brücke. Die Donaubrücke ist der Hauptzufahrtsweg nach Geisingen. Seit einem Jahr müssen die Anwohner einen Umweg in Kauf nehmen. Der Baubeginn für den Neubau ist im Mai vorgesehen.

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  • Abteilung 4
    14.04.2020
    Straße „Im Reihetal“ in Allensbach (Kreis Konstanz) wird gesperrt
    Regierungspräsidium erneuert Teile des Regenwasserkanals

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitgeteilt hat, beginnen ab Montag, 20. April, im Rahmen des Ausbaus der B 33n die Arbeiten zur Teilerneuerung am Regenwasserkanal in der Straße „Im Reihetal“ in Allensbach (Kreis Konstanz) zwischen den Anwesen mit den Hausnummern 8 und 15. Die Arbeiten sollen am Freitag, 8. Mai, abgeschlossen sein.      

    „Für die Durchführung der Arbeiten muss ein Rohrgraben ausgehoben werden. Dafür muss die Straße „Im Reihetal“ gesperrt werden. Der Verkehr wird über den Ackerweg, die Alemannenstraße und die Scheffelstraße umgeleitet“, so Matthias Colberg von der Neubauleitung Singen im RP.   

    Die Arbeiten werden durch die Firma A. M. Müller GmbH & Co.KG Tief- und Straßenbau aus Zimmern o. R. ausgeführt. Die Kosten für diese Teilmaßnahme belaufen sich rund 40.000 Euro und werden vom Bund getragen. Die Gesamtkosten des jetzigen Bauabschnittes der B33n betragen rund 8,5 Millionen. Euro.   

    Die Gemeinde Allensbach sowie die Neubauleitung Singen des RP bittet die von der Maßnahme betroffenen Einwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für evtl. Behinderungen und Einschränkungen.

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  • Abteilung 4
    09.04.2020
    Brücken an der L 126 bei Todtnau (Kreis Lörrach) werden saniert
    Landesstraße ab Dienstag nach Ostern bis Mitte Juni gesperrt

    Nach der Sanierung des nördlichen Übergangs zwischen der Fahrbahn und der Brücke an der L 126 bei Todtnau (Kreis Lörrach) im vergangenen Jahr wird ab Dienstag, 14. April, diese Brücke und eine weitere Brücke in diesem im Streckenabschnitt saniert. Deshalb muss die Landesstraße von Mitte April (nach Ostern) bis Mitte Juni voll gesperrt werden, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg (RP).    

    Der überörtliche Verkehr wird über den Feldberg (B 317) in Richtung Freiburg B 31) umgeleitet. Für den innerörtlichen Verkehr wird eine Umleitung durch Todtnau ausgewiesen.    

    Mit Baubeginn gelten ab 6 Uhr folgende Umleitungen: Der von der B 317 kommende Verkehr wird über die Feldbergstraße auf die Oberstraße und die Freiburger Straße zurück auf die L 126 geführt. Von der L 126 kommend verläuft die Umleitung über die Freiburger Straße auf die Franz-Dietsche-Straße, von dort auf die Fridolin-Wißler-Straße, die Franz-Josef-Faller-Straße auf die B 317.   

    Das RP weist darauf hin, dass die Oberstraße, die Kirchstraße und die Franz-Dietsche-Straße zu Einbahnstraßen werden. Auf der Freiburger Straße gilt durchgehend ein eingeschränkte oder ein absolutes Halteverbot. Im Bereich der weiteren Umleitungsführung gelten an Engstellen absolute Halteverbote. Im Bereich der Einbahnstraßen kann auch - wenn möglich - auf der linken Seite in Fahrtrichtung geparkt werden. Vor der Kirche St. Johannes der Täufer wird eine Fußgängerampel aufgestellt. An der Kreuzung Meinrad-Thoma-Straße / Franz-Dietsche-Straße wird eine Ampel für Autos und Fußgänger aufgestellt. Alle weiteren Straßen können wie gewohnt befahren und genutzt werden. 

    Gleichzeitig gelten auch die entsprechenden Halteverbote. Der Parkplatz auf der freien Strecke, direkt nach der Brücke, wird voraussichtlich schon ab Donnerstag, 9. April gesperrt, damit die Baufirma ihr Material anliefern kann.    

    Die Arbeiten werden voraussichtlich zehn Wochen dauern und kosten rund 1 Millionen Euro. Das RP bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen während der Brückenarbeiten.

  • Abteilung 5
    08.04.2020
    Regierungspräsidium Freiburg informiert im Internet über geplante Maßnahmen zum Hochwasserschutz in Sulz am Neckar
    Bürgerinnen und Bürger können Fragen und Anregungen elektronisch einreichen
     Sulz am Neckar

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, kann die geplante Informationsveranstaltung zum Hochwasserschutz in Sulz am Neckar aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie derzeit nicht stattfinden.  Stattdessen können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger ab sofort auf der Internetseite des RP über die geplanten Maßnahmen informieren. Über E-Mail können Fragen und Anregungen an das RP gerichtet werden. Die Projektseite finden Sie auf der Internetseite des RP unter „Aktuelles“: www.rp-freiburg.de  

    Die Hochwassergefahrenkarten des Landes zeigen, dass in den Ortslagen Epfendorf, Oberndorf am Neckar und Sulz am Neckar im Falle größerer Hochwässer mit massiven innerörtlichen Überflutungen durch den Neckar zu rechnen ist. Aufgrund dieser Gefährdung haben sich die drei Kommunen gemeinsam mit dem Regierungspräsidium dazu entschlossen, Lösungen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes zu entwickeln.   

    Die Ergebnisse der Vorplanung in Sulz wurden dem Gemeinderat bereits im November in öffentlicher Sitzung vorgestellt. Der Gemeinderat hat dem Maßnahmenkonzept, mit dem der Schutz vor einem 100-jährlichen Hochwasser hergestellt werden kann, zugestimmt.   

    Wie das RP mitteilt, stehe im nächsten Schritt die so genannte Entwurfsplanung für die Maßnahmen zum Hochwasserschutz in Sulz an. In dieser Phase werden unter anderem Belange des Umwelt- und Naturschutzes geprüft, Bauabschnitte geplant und Kosten ermittelt. Die Dauer des gesamten Genehmigungsverfahrens könne derzeit noch nicht abgeschätzt werden.

    Foto: Sulz am Neckar/ Quelle: Elsässer/ RPF

  • Abteilung 5
    08.04.2020
    Elzdamm in Emmendingen wird saniert
    Damm wird zwischen Emmendingen und Teningen bis Oktober gesperrt
     Elzdamm in Emmendingen wird saniert

    In der Woche nach Ostern beginnt das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mit der Sanierung des rechten (nördlichen) Hochwasserdamms der Elz zwischen Newarkbrücke und Otto-Rieth-Brücke in Emmendingen. Dieser 1,2 Kilometer lange Abschnitt ist der erste von mehreren Bauabschnitten im Bereich von Emmendingen. „Die Dämme sind zwar hoch genug um ein hundertjährliches Hochwasser abzuleiten, aber in ihrem Aufbau entsprechen die 200 Jahre alten Dämme nicht mehr heutigen technischen Anforderungen“ erklärt Referatsleiter Michael Ortlieb vom RP in einer Pressemitteilung.

    Radfahrer und Fußgänger müssen die andere Dammseite benutzen
    Das RP bittet die Bevölkerung um Verständnis, dass wegen der Bauarbeiten zum Teil Umwege in Kauf genommen werden müssen. Während der gesamten Bauzeit bis voraussichtlich Ende Oktober müsse aus Verkehrssicherheitsgründen der Zugang zum Vorland und zum Hochwasserdamm für Radfahrer und Fußgänger gesperrt werden. Auch auf den Zufahrtswegen sei durch den Baustellenverkehr zeitweise mit Behinderungen zu rechnen. Fußgänger und Radfahrer zwischen Emmendingen und Teningen müssen auf den südlichen Damm ausweichen. Die Otto-Rieth-Brücke werde in der Bauphase nur temporär gesperrt. Ansonsten soll die Brücke die meiste Zeit benutzbar bleiben. Die Bevölkerung werde gebeten zwischen Newarkbrücke und der Brücke an der L114 auf die linke (südliche) Gewässerseite zu wechseln.

    Was wird gemacht?
    Zur Sicherung des Hochwasserdamms wird eine Stahlspundwand eingebaut, bestehend aus zum Teil über vier Meter langen einzelnen Planken, die eine Spezialmaschine einrammt. Dazu wird zunächst die Dammkrone abgetragen, um der großen, 30 Tonnen schweren Baumaschine ausreichende Standfläche zu bieten. Der Damm wird anschließend wieder auf die alte Höhe gebracht und der Weg wieder angelegt. Von der Stahlspundwand ist anschließend nichts zu sehen, sie endet dann ca. 30 Zentimeter unterhalb des wiederhergestellten Weges. Der wird dann nicht nur breiter sein, sondern auch durch seine neue Oberfläche insbesondere für die Radfahrer spürbar komfortabler sein. Im Abschnitt von der Newarkbrücke bis zur Kreuzung B 3 mit der Straße am Elzdamm kann wegen kreuzender Leitungen keine Spundwand eingerammt werden. Hier erfolgt der Einbau einer speziellen Dichtungsbahn auf der Wasserseite.

    Die Dichtungsbahn aus Tonmaterial verlängert die Sickerwege im Damm bei länger anhaltendem Hochwasser. Auch hier wird der Dammkronenweg mit Wegebaumaterial wiederhergestellt und zudem asphaltiert.

    „Der ausführenden Firma steht nur ein sehr enges Zeitfenster zur Verfügung, da bis Ende August bereits wieder mit der Einsaat der wasserseitigen Grasvegetation begonnen werden muss. Noch vor der Zeit der Winterhochwässer soll sich eine stabile und erosionssichere Vegetation einstellen“, so Frank Bödeker, Projektleiter beim Regierungspräsidium. Diese Einsaaten werden durch den Betriebshof Riegel im RP durchgeführt. Als Saatgut wird standortheimisches Material verwendet, so dass eine hochwertige und artenreiche Wiederbegrünung gewährleitstet ist. Als Ersatz für die unumgänglichen Baumfällungen und Rückschnitt der Hecken wurden bereits Ersatzpflanzungen im Bereich des Reiterhofs in Angriff genommen.

    Die Sanierung dieses Abschnitts kostet ca. 1,7 Millionen Euro.

  • Abteilung 1
    08.04.2020
    „Motorräder stehen lassen, um Klinikbetten frei zu halten“
    Regierungspräsidentin, Landrätinnen und Landräte fordern verantwortungsvolle Freizeitplanung am Osterwochenende

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat gemeinsam mit allen Landrätinnen und Landräten des Regierungsbezirks Freiburg die Bevölkerung aufgerufen, am bevorstehenden Osterwochenende nicht Motorrad zu fahren und keine gefährlichen Sportarten wie zum Beispiel Mountainbiking und Klettern auszuüben: „Wir müssen jetzt alles dafür tun, die Klinikbetten freizuhalten. Bitte planen Sie Ihre Freizeit verantwortungsvoll.“ Der Regierungsbezirk Freiburg ist mit seinen schönen Landschaften in den Regionen Bodensee, Baar, Heuberg, Schwarzwald, Hoch- und Oberrhein ein besonders beliebtes Ziel für Motorradfreunde und sportbegeisterte Menschen.          

    Die Kliniken und Krankenhäuser im Regierungsbezirk Freiburg rechnen zu Ostern mit einer weiteren Zunahme von Corona-Patienten, die stationär behandelt und zum Teil auf den Intensivstationen beatmet werden müssen. „Alle unsere Anstrengungen zielen darauf ab, die Kliniken jetzt zu entlasten, damit unser Gesundheitssystem die Herausforderungen meistern kann“, erklärte die Regierungspräsidentin gemeinsam mit den Landrätinnen und Landräten. Dies gelte für alle Stadt- und Landkreise des Regierungsbezirks.   

    Dazu könne jeder Einzelne und jede Einzelne mit einem angemessenen Freizeitverhalten beitragen. Wandern, Radfahren und Spazierengehen seien Aktivitäten, die derzeit ausgeübt werden können. Voraussetzung sei, dass die Abstandsregeln eingehalten werden. 

    Menschenansammlungen zum Beispiel in Parks, auf Grill- und Wanderparkplätzen sowie an anderen Treffpunkten könnten die Anstrengungen der vergangenen Wochen wieder zunichtemachen. Touristischen Attraktionen wie den Aussichtbergen im Schwarzwald, dem Bodensee und den Uferpromenaden am Rhein und anderen Flüssen sollten deshalb über Ostern nicht aufgesucht werden.   

    Regierungspräsidentin Schäfer bedankte sich gemeinsam mit den Landrätinnen und Landräten bei den Menschen im Regierungsbezirk für ihre Bereitschaft, die eigenen Interessen zum Wohle der Allgemeinheit zurück zu stellen: „Uns ist bewusst, dass die verordneten Einschränkungen gerade an den Feiertagen den Menschen persönliche Opfer abverlangen. Wir sind aber zuversichtlich, dass sich die gewünschten Erfolge einstellen werden und wir dann wieder Schritt für Schritt in ein normales Leben zurückkehren können.“

     

  • Abteilung 4
    07.04.2020
    Abschnitt der L 190 bei Gottmadingen wird saniert
    Landesstraße zwischen Einmündung auf die B 34 und Petersburg wird nach Ostern gesperrt

    Die Fahrbahn der Landesstraße 190 von der Einmündung auf die B 34 zwischen Bietingen und Gottmadingen und der Einmündung der K 6148 bei Petersburg (Landkreis Konstanz) wird saniert. Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, wird die Straße auf diesem Abschnitt deshalb nach Ostern vom 15. April bis voraussichtlich 28. April gesperrt.

    Während der Bauarbeiten wird der Verkehr über die B 34 und anschließend über die K 6148 durch Gottmadingen umgeleitet. An der Einmündung K 6148 wird zudem eine provisorische Ampel aufgestellt.

  • Abteilung 1
    07.04.2020
    Regierungspräsidium bestätigt Absage der OB-Wahl in Emmendingen

    Die Oberbürgermeisterwahl in Emmendingen wird nicht wie geplant am 26. April stattfinden. Das Regierungspräsidium Freiburg hat den Beschluss des Gemeindewahlausschusses der Stadt vom vergangenen Donnerstag bestätigt. Ein entsprechender Bescheid wurde am Dienstag erlassen. 

    Der Gemeindewahlausschuss in Emmendingen hatte einstimmig entschieden, dass er aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie einen ordnungsgemäßen Ablauf der Wahl nicht gewährleisten könne. Sowohl die Vorgaben zum Infektionsschutz als auch demokratische Grundsätze seien nicht einzuhalten.  

    Die OB-Wahl in Emmendingen werde nun verschoben, heißt es aus dem RP. Der Gemeinderat müsse einen neuen Termin vereinbaren. Das RP gehe davon aus, dass der amtierende Oberbürgermeister nach Ablauf seiner Amtszeit die Geschäfte weiterführe. 

    Einem aktuellen Erlass des Innenministeriums zufolge sind Bürgermeisterwahlen in Baden-Württemberg derzeit möglich. Der Infektionsschutz muss in der Abwägung aber Vorrang haben. Eine Absage durch die Rechtsaufsichtsbehörde ist notwendig, wenn die ordnungsgemäße und rechtssichere Durchführung nicht gewährleistet ist. Bei OB-Wahlen entscheiden darüber die Regierungspräsidien im Einzelfall, wobei den jeweiligen Beschlüssen der Gemeindewahlausschüsse entscheidende rechtliche Relevanz zukommt.

  • Abteilung 2
    03.04.2020
    Fünf Millionen Euro für die Tourismusinfrastruktur: Land fördert elf Projekte im Regierungsbezirk Freiburg
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Ermutigendes Signal für den Tourismus in der Krisenzeit“

    Nahezu die Hälfte der zur Verfügung stehenden Mittel fließen in den Regierungsbezirk Freiburg: Wie Tourismusminister Guido Wolf am Freitag bekannt gegeben hat, werden in diesem Jahr elf Projekte zur Verbesserung der Tourismusinfrastruktur im Südwesten des Landes mit insgesamt 5,05 Millionen Euro gefördert. „Gerade in der aktuellen Krisenzeit ist das ein ermutigendes Signal für den Tourismus“, betonte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Das erfreuliche Ergebnis für unseren Regierungsbezirk bildet das große Engagement und die hervorragende Zusammenarbeit aller Kräfte ab, die sich kontinuierlich dafür einsetzen, den Tourismus nachhaltig und auf hohem Niveau in die Zukunft zu führen.“ 

    Schäfer bedankte sich bei den Kommunen und Akteuren des Tourismus für die innovativen Impulse. Auch die gute Arbeit des Tourismusbeirats im Regierungsbezirk habe zu diesem Erfolg beigetragen. „Hervorragende Projekte der Tourismusinfrastruktur stärken nicht nur den nachhaltigen Tourismus in unserer Region. Sie kommen als wichtiges Element unserer Lebenskultur auch allen Einwohnerinnen und Einwohnern zugute“, so die Regierungspräsidentin. 

    Alle elf Projekte aus dem Regierungsbezirk, die das Regierungspräsidium Freiburg zusammengestellt und dem Ministerium vorgelegt hatte, sind im Jahresprogramm 2020 berücksichtigt worden. Landesweit werden in diesem Jahr 29 Projekte mit insgesamt 10,2 Millionen Euro gefördert. 

     

    Folgende Projekte im Regierungsbezirk Freiburg werden gefördert:

     

    Ort/Antragsteller

    Maßnahme

    Zuschuss

    Schönau

    Tourist-Information im MTB-Haus

    473.932 €

     

    Bodman-Ludwigshafen

    Erneuerung des Schiffslandestegs an der Marienschlucht und des Wanderwegs von der Marienschlucht nach KN-Wallhausen

    243.085 €

    Reichenau

    Klostergarten Reichenau

    477.615 €

     

    Landkreis Tuttlingen

    Interkommunales Projekt zur Inwertsetzung der Donauversickerung (5 Infopoints)

    419.400 €

    Vogtsburg

    Familienerlebnispfad

    32.915 €

     

    Triberg

    Modernisierung Kurpark

    96.924

    Nordrach

    Bau eines Veranstaltungspavillons mit Multifunktionsgebäude im Park

    477.668 €

    Oberwolfach

    Neue Tourist-Information beim Museum für Mineralien und Mathematik

    273.109 €

    Vogtsburg

    Infopoints im Zuge des Ausbaus der „S-Bahn 2020“

    26.496 €

    Allensbach

    Wanderwegeprojekt „Naturkino“

    30.000 €

     

    Bad Krozingen

    Erweiterung der Vita Classica

    2.500.000 €

     

      


     

     

  • Abteilung 1
    02.04.2020
    Regierungspräsidium bringt Flüchtlinge vorübergehend in der Jugendherberge Freiburg unter

    In der Jugendherberge Freiburg werden vom heutigen Donnerstag an vorübergehend Bewohnerinnen und Bewohner der Landeserstaufnahmeeinrichtung Freiburg (LEA) untergebracht. Die Jugendherberge bietet Platz für zunächst bis zu 80 Personen. Durch diese vorsorgliche Maßnahme will das Regierungspräsidium Freiburg (RP) einen weiteren Beitrag leisten, um die Bewohnerinnen und Bewohner der LEA Freiburg so gut wie möglich vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen. Insbesondere Familien sollen vorerst in der Jugendherberge unterkommen. Dies teilten das RP und der Landesverband Baden-Württemberg des Deutschen Jugendherbergswerks in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit.   

    Derzeit sind 177 Menschen in der LEA Freiburg untergebracht. Da die Einrichtung über eine Kapazität von 356 Plätzen verfügt, konnten die Bewohnerinnen und Bewohner in den vergangenen Wochen auf dem LEA-Gelände bereits räumlich verteilt werden. Um die Situation während der Corona-Krise weiter zu entzerren, suchte das RP nach weiteren Unterbringungsmöglichkeiten. Der DJH-Landesverband Baden-Württemberg hat daraufhin die Nutzung der Jugendherberge Freiburg International angeboten. 

    „Die Schließung der Jugendherbergen, die damit verbundenen Stornierungen und der Einbruch der Reservierungen bedeuten für uns eine existenzbedrohende Krise“, erklärt Jörg Hoppenkamps, Geschäftsführer des DJH-Landesverbandes. „Als gemeinnütziger Verein verfügen wir über keine Gewinnrücklagen und werden in den Rettungsprogrammen der Bundesregierung bisher nicht berücksichtigt“, führt er weiter aus. „Wir sind in dieser Situation auf die Solidarität unserer Mitglieder und der Politik angewiesen. Daher ist es für uns selbstverständlich, ebenfalls solidarisch zu sein und unseren Beitrag zum Gemeinwohl zu leisten.“ 

    Vom heutigen Donnerstag, 2. April bis vorerst 21. April werden in der Jugendherberge Freiburg 53 Zimmer zur Familien- und Einzelnutzung bereitgestellt. Auch die Verpflegung erfolgt in der Jugendherberge. Das Regierungspräsidium gewährleistet eine 24-stündige Betreuung und einen Sicherheitsdienst mit 24-Stunden Eingangskontrolle. Zudem stellt das RP eine medizinische Ansprechperson bereit.  

    In der vergangenen Woche waren mehrere Bewohnerinnen und Bewohner der LEA positiv auf das Coronavirus getestet worden. Sie werden entsprechend der Vorgaben des Gesundheitsamts und der medizinischen Befunde teils im Universitätsklinikum Freiburg und teils auf dem LEA-Gelände medizinisch versorgt. Die räumlichen Kapazitäten auf dem LEA Gelände reichen aus, um eine gesonderte Unterbringung und Betreuung zu ermöglichen. Seit Ende Februar werden alle Schutzsuchenden, die in der LEA neu ankommen, durch das vor Ort tätige medizinische Personal auf das Virus getestet und räumlich getrennt untergebracht.

     

     

  • Abteilung 5
    02.04.2020
    Sanierung des Schutterentlastungskanals bei Schwanau und Lahr (Ortenaukreis) geht voran
    Vierter Bauabschnitt startet nach Ostern/ Hochwasserschutz wird weiter verbessert

    Nach Ostern starten die Bauarbeiten für den vierten Bauabschnitt der Sanierung des Schutterentlastungskanals bei Schwanau und Lahr (Ortenaukreis). Dieser erstreckt sich über 1,4 Kilometer von der Autobahnbrücke der A 5 bis zum Muserebach bei der B 415-Brücke nach Lahr. Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, werde der Hochwasserschutz für Schwanau und Lahr damit weiter verbessert. 

    Zunächst werden jeweils auf der vom Wasser abgewandten Seite der bestehenden Dämme die Baustraßen für die kommenden Jahre hergestellt. Zudem werden die Dämme von der A 5 bis zur Kläranlage Lahr auf Schadstoffe untersucht. Die Sanierung der Dämme selbst und Eingriffe in das Gewässerbett des Schutterentlastungskanals seien in diesem Jahr noch nicht vorgesehen, heißt es aus dem RP. Eine ökologische und bodenkundliche Baubegleitung überwache die gesamte Maßnahme. Damit werde eine schadlose Umsetzung für Mensch und Natur sichergestellt. 

    Das RP weist darauf hin, dass die Baustelle aus Sicherheitsgründen nicht betreten werden darf. Daher werde es während der Bauarbeiten zu Behinderungen und Einschränkungen auf der Deichkrone und auf den Begleitwegen kommen. In den Bereichen der Unterführung unter der Autobahnbrücke und unter der Brücke der B 415 komme es zu Begegnungsverkehr mit Baustellenfahrzeugen. Hier bittet das RP um besondere Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme.   

    Die Arbeiten am dritten Bauabschnitt sollen noch vor den Osterferien abgeschlossen sein, so das RP. Dann seien der Feldweg von Allmannsweier nach Nonnenweier und der Radweg auf dem Damm ab der Autobahnbrücke in Richtung Rhein wieder frei zugänglich. 

    Über die Umleitungsstrecken für den Rad- und Fußverkehr im vierten Bauabschnitt wird das RP vor Beginn der Bauarbeiten informieren.

     

     

  • Abteilung 4
    31.03.2020
    Westliche Anschlussstelle Müllheim/Neuenburg (Breisgau-Hochschwarzwald) an der A 5 nach Ostern gesperrt
    Zu- und Abfahrt kann bis Mitte Mai nicht genutzt werden // Umleitung ist ausgeschildert

    Wegen des Baus des neuen Westkreisels an der Anschlussstelle Müllheim/Neuenburg muss die westliche Zu- und Abfahrt ab Dienstag, 14. April, ab 8 Uhr bis voraussichtlich 15. Mai gesperrt werden.  

    Der aus Richtung Karlsruhe kommende Verkehr wird über die Ausfahrt Hartheim/Heitersheim und über die ausgeschilderte Umleitungsstrecke U 48a nach Neuenburg umgeleitet. Der Verkehr in Richtung Basel wird über die Umleitungsstrecke U 50 bis zur Anschlussstelle Efringen-Kirchen geleitet.    

    Für die B 378 werde im Bereich der Baustelle eine provisorische Umfahrungsstrecke eingerichtet, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg.

     

  • Abteilung 4
    31.03.2020
    B 31neu bei Stockach (Kreis Konstanz) wird saniert
    Bundesstraße ab Anschlussstelle Stockach-Ost in Fahrtrichtung Überlingen am Samstag, 4. April, gesperrt

    Die Fahrbahn der Bundesstraße 31 neu wird an der Anschlussstelle Stockach-Ost in Fahrtrichtung Überlingen saniert. Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, wird die Straße bis Überlingen am Samstag, 4. April zwischen 7 Uhr und 22 Uhr gesperrt.

    Die Sanierung sei notwendig, weil sich nach der Erneuerung der Fahrbahndecke im Jahre 2015 Schäden in der Asphaltdeckschicht und daraus resultierend Blasenbildungen in den Sommermonaten entwickelt haben, heißt es aus dem RP. Mit der damals ausführenden Baufirma habe man sich auf eine Sanierung dieser Kleinfläche verständigt.

    Während der Sperrung wird der Verkehr in Richtung Lindau, Friedrichshafen und Überlingen über die B 31 alt durch Ludwigshafen und Sipplingen umgeleitet. Der Verkehr in Richtung Singen kann weiterhin die B 31 neu nutzen.

  • Abteilung 4
    31.03.2020
    L 159 im Steinatal zwischen Detzeln und Untermettingen (Landkreis Waldshut) von 16. April bis 8. Mai gesperrt
    Regierungspräsidium setzt Erneuerung der Fahrbahn fort

    Die Bauarbeiten an der Landesstraße L 159 im Steinatal zwischen Detzeln und Untermettingen (Landkreis Waldshut) werden Mitte April fortgesetzt. Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, wird die Straße von Donnerstag, 16. April ab 9 Uhr bis Freitag, 8. Mai zwischen dem Abzweig Krenkingen (K 6556) und der südlichen Ortstafel Untermettingen komplett gesperrt. Der Durchgangsverkehr wird weiträumig über das Wutachtal und Eggingen umgeleitet. 

    Auf dem 4,8 Kilometer langen Abschnitt der L 159 werde jetzt die Deckschicht der neuen Fahrbahn eingebaut, heißt es aus dem RP. Die Bauarbeiten, die bereits im Sommer vergangenen Jahres starteten, seien im Dezember aufgrund des Wintereinbruchs unterbrochen worden. 

    Von der Sperrung betroffen sei auch wieder der Busverkehr der Linie 7345 Waldshut - Bonndorf und der Linie 7342 Tiengen - Ühlingen. Die Haltestellen „Talhöfe Steg“ und „Untermettingen Säge“ könne nicht angefahren werden, in Untermettingen halte der Bus an der Haltestelle „Brückenstraße“. Die Haltestelle Abzweig Krenkingen werde um wenige Meter verlegt.

  • Abteilung 4
    25.03.2020
    Sanierung der B 313 bei Stockach und Neubau des Radwegs am Ortseingang Zizenhausen werden parallel umgesetzt
    Bundesstraße von Ende April bis Ende Juli abschnittweise gesperrt

    Ende April beginnt die Sanierung der Fahrbahn der B 313 zwischen Stockach-Zizenhausen und der Kreisgrenze Konstanz/ Sigmaringen (ca. drei Kilometer nördlich von Schwackenreute). Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, wird dazu die Bundesstraße bis Ende Juli abschnittweise gesperrt. Parallel zu den Sanierungsarbeiten startet Ende Juni der Neubau des Radwegs am südlichen Ortseingang von Stockach-Zizenhausen, der Ende Oktober fertig sein soll. Der Durchgangsverkehr zwischen Meßkirch und Stockach wird in dieser Zeit großräumig über die B 311 und die B 14 umgeleitet. 

    Durch die weitgehend parallele Ausführung der beiden Maßnahmen werden die Einschränkungen für Anwohner und Verkehrsteilnehmer in den kommenden Monaten deutlich reduziert, heißt es aus dem RP.

    Die Sanierung der Fahrbahn beginnt voraussichtlich am 27. April auf der Ortsdurchfahrt Zizenhausen ab Höhe des Schotterwegs „Eisenbahnüberführung/ Bahnhofsplatz“ bis nach der Einmündung „Am Eisenwerk“. Der zweite Abschnitt in Zizenhausen wird kurz vor dem Ortsausgang in Höhe der Einmündung des Schmelzenwegs beginnen und auf halber Strecke zwischen Zizenhausen und Hoppetenzell enden. Im dritten Bauabschnitt wird die Ortsdurchfahrt Hoppetenzell saniert, beginnend nach der Einmündung der Johanniterstraße bis auf die Höhe des Schorenwegs. Der vierte Bauabschnitt beginnt zwischen den beiden Ortschaften Hoppetenzell und Mühlweiler im Bereich der Eisenbahnbrücke und endet im Kreuzungsbereich B 313 / K 6180 in der Ortsdurchfahrt Mühlweiler. Der fünfte und letzte Abschnitt beginnt am Ortsausgang Schwackenreute und endet an der Kreisgrenze Konstanz/ Sigmaringen. Über die genauen Sperrzeiten in den einzelnen Bauabschnitten wird das RP die direkt betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner kurzfristig mit Wurfsendungen informieren.  

    Der Bau des neuen Radwegabschnitts entlang der B 313 in Zizenhausen startet nach dem South-Side-Festival Ende Juni. Er wird ca. 100 Meter vor dem Ortseingang Zizenhausen von Stockach kommend bis in den Bereich des Stichweges Meßkircher Straße zur Langestraße führen.  

    Das RP weist darauf hin, dass die B 313 während des Festivals, das vom 18. bis zum 22. Juni in Neuhausen ob Eck stattfindet, komplett geöffnet werde. Damit werde die B 14 und die B 311 während des An- und Abreiseverkehrs der Veranstaltung entlastet.   

    Der Ersatzfahrplan für den ÖPNV zwischen Stockach und Kreisgrenze könne während der Bauzeit auf den Internetseiten der Verkehrsbetriebe abgerufen werden.

     

     

  • Abteilung 4
    25.03.2020
    Regierungspräsidium baut Geländer an Geh- und Radweg in Haslach (Ortenau)
    Schulweg zwischen Bollenbach und Haslach soll sicherer werden

    Am Montag, 30. März (ab 7 Uhr), beginnt das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mit den Vorarbeiten für den Bau eines Geländers in der Ortsdurchfahrt Haslach (Steinacher Straße, B 33, Ortenau). Das Geländer wird auf der nördlichen Seite zwischen der Einmündung des Geh- und Radwegs zum Kinzigdamm und der Kreuzung zur Schleifmattstraße montiert. Damit soll der Radweg, der insbesondere als Schulweg zwischen dem Haslacher Ortsteil Bollenbach und der Stadtmitte genutzt wird, sicherer werden. Um den Schulverkehr nicht zu behindern, werde man die Bauarbeiten in die Zeit der Schulschließung wegen des Coronavirus legen, heißt es aus dem RP.     

    Zunächst werde ein Streifenfundament im Anschluss an den Trog gelegt. Das Geländer selbst werde dann im Anschluss montiert. Die Arbeiten sollen bis Ende April abgeschlossen sein. In dieser Zeit wird der Fahrzeugverkehr eingeschränkt: Die Linksabbiegespur aus Richtung Offenburg wird verkürzt und der Geh- und Radweg wird während der Bauzeit voll gesperrt. Die Fußgänger und Radfahrer werden über den Hochwasserdamm und den Weg am Klosterbach zur Schleifmattstraße geleitet werden. So sollen die Verkehrsbehinderungen auf ein Minimum reduziert werden und die Sicherheit auf dem Schulweg erhöht werden. Für die Bauarbeiten hat das RP die Firma Vogel-Bau GmbH, Lahr beauftragt.

     

  • Abteilung 4
    25.03.2020
    Machbarkeitsstudie zur A 5 liegt vor: Sechsspuriger Ausbau zwischen Offenburg und Riegel soll beidseitig erfolgen
    Studie liefert wichtige Daten zur gebündelten Planung von Rheintalbahn und Autobahn

    Der Ausbau der A 5 auf sechs Fahrspuren zwischen den Anschlussstellen Offenburg und Riegel wird voraussichtlich beidseitig erfolgen. Das heißt, auf der westlichen und der östlichen Seite dieses Autobahnabschnitts soll jeweils eine Spur angebaut werden. Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, sei dies das Ergebnis einer kürzlich abgeschlossenen Machbarkeitsstudie des RP. Diese liefere auch wichtige Daten zu der gebündelten Planung von Autobahn und Rheintalbahn. 

    Das dritte und vierte Gleis der Rheintalbahn und die künftig sechsspurige A 5 sollen im Abschnitt Offenburg bis Riegel parallel und so eng gebündelt wie möglich verlaufen. Während die Planungen für den Ausbau der A 5 noch nicht begonnen haben, läuft die Planung der Rheintalbahn durch die Deutsche Bahn bereits.  Um dennoch eine Abstimmung zu ermöglichen, hat das RP bereits im Vorfeld einzelne Daten für die A 5 ermittelt, die der Bahn als Planungsgrundlage dienen. Dazu gehört neben der künftigen Höhenlage der Fahrbahn, die in den vergangenen Jahren mit der Streckensanierung der A 5 festgelegt wurde auch die Ausbaurichtung und damit die Frage, ob der Anbau nur östlich, nur westlich oder auf beiden Seiten erfolgt. Zwar hatten die Experten hierzu in der Vergangenheit eine Voreinschätzung für einen beidseitigen Ausbau kommuniziert, an der sich die Deutsche Bahn bislang orientierte. Eine belastbare Aussage ist jedoch erst auf Grundlage der nun vorliegenden Machbarkeitsstudie möglich. Diese bestätigt die Voreinschätzungen der Fachleute. 

    Wie geht es nun weiter? Die Deutsche Bahn erstellt derzeit die Vorplanung für die Rheintalbahn-Abschnitte Offenburg bis Riegel und bezieht dabei auch die vom RP zur Verfügung gestellten Daten – insbesondere die nun vorliegende Machbarkeitsstudie – mit ein. Das RP und die Bahn werden die enge Abstimmung beider Vorhaben weiter fortführen. Mit Abschluss der Vorplanung für das dritte und vierte Gleis wird eine frühe Öffentlichkeitsbeteiligung stattfinden. Die Planung des sechsspurigen Ausbaus der A 5 wird die neue Autobahngesellschaft des Bundes ab 2021 aufnehmen.

  • Abteilung 4
    25.03.2020
    Landesstraße zwischen Unterkirnach und Vöhrenbach (Schwarzwald-Baar-Kreis) wird gesperrt
    Regierungspräsidium lässt Unwetterschäden beseitigen

    Nachdem die Bauarbeiten wegen des in den vergangenen Wochen anhaltend schlechten Wetters verschoben werden mussten, geht es nun los: Die L 173 zwischen Unterkirnach und Vöhrenbach (Schwarzwald-Baar-Kreis) wird ab Montag den 30. März bis Donnerstag, 9. April zwischen Schlegelwaldweg und Friedrichshöhe komplett gesperrt. Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, müssen die durch den Orkan Sabine im Februar entstandenen Schäden an den Fahrbahnrändern beseitigt werden. In den ersten beiden Tagen wird das Forstamt der Stadt Villingen-Schwenningen das Sturmholz entlang der Landesstraße beseitigen, ab Mittwoch, 1. April, beginnen dann die Arbeiten an der Straße. Für den Linien- und den Anliegerverkehr bleibt die Straße frei. Der überregionale Verkehr werde großräumig umgeleitet.

  • Abteilung 9
    25.03.2020
    Zumeldung zum Kabinettsbeschluss zur tiefen Geothermie
    Regierungspräsidentin Schäfer: „Das große Potenzial am Oberrhein wollen wir nutzen“

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat den Beschluss der Landesregierung zum Ausbau der tiefen Geothermie in Baden-Württemberg begrüßt.  „Wir brauchen die tiefe Geothermie für die Wärmewende im Land. Insbesondere am Oberrhein besteht ein großes Potenzial, das wir nutzen wollen“, sagte Schäfer am Mittwoch in Freiburg.   

    Das beim Regierungspräsidium Freiburg angesiedelte Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) ist landesweit für die Genehmigung von Tiefengeothermie-Bohrungen zuständig. Bewilligt wurden bislang drei Anlagen: Das Geothermiekraftwerk in Bruchsal ist seit mehreren Jahren in Betrieb, in Pfullendorf versorgen die Tiefbohrungen eine Kaserne und in Weinheim soll ein Freizeitbad mit Wärme beliefert werden. Zehn weitere Vorhaben begleite das LGRB derzeit in Genehmigungsverfahren. 

    Regierungspräsidentin Schäfer wies darauf hin, wie wichtig eine umfassende Information der Bevölkerung sei, um Akzeptanz für diese Art der Energiegewinnung zu schaffen. „Wir brauchen die tiefe Geothermie, um unsere Klimaschutzziele zu erreichen“, betonte sie. Die durch den  Kabinettsbeschluss am Dienstag veranlasste Road Map zum Ausbau der tiefen Geothermie sei eine wichtige Grundlage, um die Öffentlichkeit über die Chancen dieser Technologie z