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  • Abteilung 4
    22.02.2019
    Update zur Planung der Ortsumfahrung Espasingen (B 34): Planfeststellungsverfahren soll noch im Frühjahr wieder aufgenommen werden
    Notwendige naturschutzrechtliche Untersuchungen gestalten sich umfangreicher und brauchen mehr Zeit

    Bei der Planung der Ortsumfahrung Espasingen in der Stadt Stockach (Kreis Konstanz) korrigiert das Regierungspräsidium Freiburg den aktuellen Zeitplan. Hintergrund ist, dass die notwendigen naturschutzrechtlichen Untersuchungen umfangreicher und zeitlich länger ausgefallen sind als ursprünglich geplant, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde. Dadurch kann das derzeit ruhende Planfeststellungsverfahren erst im Frühjahr 2019 wieder aufgenommen werden statt wie bisher vorgesehen bereits zu Jahresbeginn.

    Die technischen Unterlagen für die geplante Offenlage sind bereits fertig, teilt das Regierungspräsidium mit. Auch die Daten der naturschutzrechtlichen Untersuchungen liegen inzwischen weitgehend vor. Allerdings müssen diese noch fertig gestellt und in den Planentwurf eingearbeitet werden. „Wir arbeiten in enger Abstimmung mit den beauftragten Fachbüros mit Hochdruck daran und werden diese Ergänzungen zeitnah abschließen“, so Projektleiterin Yvonne Guduscheit von der Neubauleitung in Singen. Als nächster Schritt steht dann die Offenlage der Planunterlagen an. Diese soll möglichst noch vor den Sommerferien erfolgen. Das Regierungspräsidium wird die Öffentlichkeit über den konkreten Zeitpunkt rechtzeitig und umfassend informieren.

    „Da die Antragstrasse vor allem in naturschutzrechtlicher Hinsicht anspruchsvoll ist, setzen wir alles daran, alle Aspekte umfassend und detailliert aufzubereiten“, so Guduscheit. Während der Offenlage sind die Träger öffentlicher Belange und Betroffenen zur Stellungnahme aufgefordert, um ihre Interessen einzubringen. Sie bilden die Grundlage für das Planfeststellungsverfahren, an dessen Ende ein Beschluss über das Baurecht steht.

  • Abteilung 3
    22.02.2019
    PM des MLR: Minister Peter Hauk MdL: „Mit dem Abschied von Dieter Blaeß geht eine Ära zu Ende“
    Abteilungspräsident Dieter Blaeß in den Ruhestand verabschiedet / Michael Krumm zum neuen Leiter der Abteilung Landwirtschaft am Regierungspräsidium Freiburg bestimmt

    Aktuelle PM des Ministeriums für Ländlichen Raum vom 22. Februar 2019:

    „Ende April wird nicht nur ein bewährter und kompetenter Beamter in Pension gehen. Es geht auch eine Ära zu Ende. Dieter Blaeß hat über viele Jahre hinweg eine tragende Rolle in der Landwirtschaft Südbadens gespielt. Mit überdurch-schnittlichem Engagement und Einsatz für die Landwirtschaft war er über viele Jahre hinweg das Band zwischen Landwirtschaft, Verwaltung und Politik“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am Freitag (22. Februar) anlässlich bevorstehenden Ausscheidens von Dieter Blaeß aus dem Amt des Abteilungspräsidenten Landwirtschaft am Regierungspräsidium Freiburg.

    Minister Hauk zollte Dieter Blaeß großen Respekt und dankte ihm für seine her-ausragende Arbeit. Dieter Blaeß, geboren in Viernheim in Südhessen, habe sich früh für seine neue Wahlheimat Baden begeistert, er habe die Entwicklung Ba-den-Württembergs von Anfang an begleitet und dessen Werte tief verinnerlicht: Aufstiegswillen, Leistungsbereitschaft, Leidenschaft für die Sache.

    Dieter Blaeß habe sein Amt so verstanden, wie es Landwirtschaftsminister Gerhard Weiser in den 80er Jahren formuliert hat: Die Aufgabe von Agrarpolitik und Agrarverwaltung bestehe darin, eine flächendeckende, nachhaltige Land-wirtschaft zu sichern und den unaufhaltsamen Strukturwandel im Ländlichen Raum wirkungsvoll zu begleiten. „Was wäre ein Regierungsapparat ohne Leute wie Sie? Agrarpolitik und Agrar-verwaltung müssen jeden Tag einen schwierigen Spagat bewältigen: Einerseits geht es darum, unsere heimischen landwirtschaftlichen Betriebe in Zeiten der Globalisierung auf dem Weg in eine moderne, wettbewerbsfähige Landwirt-schaft zu unterstützen. Andererseits müssen wir in Zeiten des Klimawandels und hoher Naturbelastung dafür sorgen, dass unsere Betriebe den gesellschaftlichen Anforderungen einer umweltfreundlichen, tiergerechten und sozial nachhaltigen Landwirtschaft nachkommen“, erläuterte Minister Hauk.

    Dieter Blaeß sei 40 Jahre lang an vielen wichtigen Entscheidungen der Agrar-verwaltung beteiligt gewesen und habe dabei auch ganz eigene Akzente gesetzt:
    - Die Initiierung und Umsetzung der bundesweiten Meisterausbildung für Obst-brenner am Landwirtschaftsamt in Offenburg.
    - Sein Einsatz für den Erhalt des traditionsreichen Fachschul-Standortes für Landwirtschaft auf der ‚Hochburg‘ in Emmendingen und dessen Ausbau zum landwirtschaftlichen Bildungszentrum.
    - Des Weiteren die ‚Erfindung‘ des trinationalen Weinkartons (Geschenke mit Weinen aus der Schweiz, dem Elsass und Deutschland).
    - Nicht zuletzt sein langjähriges Engagement im Arbeitskreis Landwirtschaft, Weinbau, Fischerei und Jagd der Oberrhein-Konferenz.

    Minister Peter Hauk dankte Dieter Blaeß für sein großes Engagement und für die gute Zusammenarbeit in den vielen Jahren. „Sie haben sich bleibende Verdienste für die Landwirtschaft in Baden-Württemberg und vor allem in Südbaden erworben.“ Minister Hauk benannte abschließend Michael Krumm, der bereits seit Jahren am Regierungspräsidium Freiburg mitwirkt, als Nachfolger von Dieter Blaeß im Amt des Abteilungspräsidenten Landwirtschaft am Regierungspräsidium Freiburg. Michael Krumm wird sein Amt am 1. Mai 2019 antreten.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    20.02.2019
    Traditionell, regional und nachhaltig: Erste Biosphärenkohle ist auf dem Markt
    Projekt in Wieden wurde vom Biosphärengebiet Schwarzwald gefördert // Produktion ist ein Beispiel für innovative regionale Vermarktung
     Im Kohlemeiler in Wieden wurde die Biosphärenkohle um die Jahreswende produziert. Bildnachweis: Lukas Sprich

    Die erste, nachhaltig produzierte Biosphärenkohle ist auf dem Markt: Aus zwölf Ster heimischem Buchenholz hat Lukas Sprich um die Jahreswende im Kohlemeiler Wieden (Kreis Lörrach) 1900 Kilogramm Kohle produziert. Die Ausbeute wurde in Säcke mit der Aufschrift „Wiedener Holzkohle – Hergestellt nach alter Köhlertradition“ verpackt. Erhältlich ist sie zunächst in den Tourist-Informationen in Schönau und Wieden, im Talladen in Todtnau, im Bergladen in Todtnauberg sowie bei Autoteile Schäuble in Utzenfeld. Ab April gibt’s die Kohle auch in der Metzgerei Krone und im Getränkemarkt Stib-Gritsch in Schönau. Drei Kilo kosten 6,50 Euro und acht Kilo sind für 15 Euro zu haben.

    Die Produktion der Biosphärenkohle fand im Rahmen des Förderprogramms des Biosphärengebiets statt. Das Projekt umfasste die Erstellung eines Vermarktungskonzepts für die Kohle, die Anschaffung von Maschinen zur Verpackung sowie das Design des Verpackungsmaterials. „Mit der Kohleproduktion wollen wir eine alte Tradition des Südschwarzwalds erhalten und gleichzeitig einen Beitrag zur nachhaltigen Wirtschaft im Biosphärengebiet leisten“, sagt Lukas Sprich, der im Hauptberuf als Forstwirt tätig ist. Im Vergleich zur gängigen Holzkohle, die meist aus Afrika oder Südamerika importiert und teils aus Tropenholz hergestellt wird, besteht die Biosphären-Kohle aus heimischem Buchenholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Wer die Biosphären-Kohle nutzt, vermeidet lange Transportwege und trägt zum Erhalt der artenreichen Bergmischwälder im Schwarzwald bei.

    „Mit der Biosphärenkohle können wir gut gelaunt in die Grillsaison 2019 starten, insbesondere dann, wenn auf dem Grill auch noch Produkte aus heimischer Produktion landen wie zum Beispiel ein Stück vom Hinterwälderrind“, ergänzt Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets. Die Produktion der Biosphärenkohle sei ein vorbildliches Projekt in der UNESCO-Modellregion für nachhaltige Entwicklung und gebe ein tolles Beispiel für die Vermarktung regionaler, qualitativ hochwertiger Produkte.

    Kemkes wies darauf hin, dass auch in diesem Jahr wieder 320.000 Euro zur Förderung von Projekten im Biosphärengebiet zur Verfügung stehen. 21 Anträge sind eingegangen, die am Montag, 25. Februar, ab 19 Uhr bei der Gesamtsäulenveranstaltung in der Eventhalle Todtnau, Schwarzwaldstraße 15, vorgestellt werden. Teilnehmen können alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, eine Anmeldung in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets bei Kristin Krause per E-Mail an Kristin.Krause@rpf.bwl.de sowie unter Telefon 07673/889402-4370 ist aus organisatorischen Gründen hilfreich.​

  • abteilung 4
    15.02.2019
    Weitere Baugrunderkundungen für die Planung des Stadttunnels
    Regierungspräsidium: Nachtruhe der Anwohner wird nicht beeinträchtigt // Fabrikstraße wird teilweise zur Einbahnstraße

    Für die Planung des Stadttunnels in Freiburg sind zwei weitere Baugrunderkundungen, um gesicherte und belastbare geologische Aufschlüsse für das geplante Großprojekt zu erhalten. Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat von der Stadt die notwendigen Genehmigungen erhalten, damit die ausführenden Firmen der Arbeitsgemeinschaft „Terrasond“ und „drillexpert“ bis Ende März zwei Aufschluss-Bohrungen bis ins Grundgebirge durchführen können. Diese Erkundungsbohrungen werden dort angesetzt, wo noch zusätzliche Erkenntnisse zum Baugrund erforderlich sind.

    Die Bohransatzpunkte liegen im unmittelbaren Bereich des geplanten Tunnels. Sie befinden sich vor dem Flaschenkeller der Brauerei Ganter bzw. dem südlichen Ende der Fabrikstraße zur Klärung hydrogeologischer Sachverhalte, um erforderliche Informationen zu den grundwasserführenden Gesteinsschichten zu erhalten. Der südliche Abschnitt der Fabrikstraße wird während der Bohrarbeiten zu einer Einbahnstraße. Weitere Einschränkungen des Verkehrs sind nicht erforderlich.

    Gebohrt wird bis in eine Tiefe von ca. 45 Meter. Danach werden die Aufschlussbohrungen teilweise zu Grundwassermessstellen ausgebaut und Pumpversuche zwischen den Jüngeren (Neuenburg-Formation) und den Älteren Schottern (Breisgau-Formation) durchgeführt.

    Das RP bereitet derzeit Informationsblätter vor, um die Anlieger über die Erkundungsmaßnahmen und die zu erwartenden Beeinträchtigungen per Postwurfsendung zu informieren.

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  • Abteilung 3
    15.02.2019
    21,3 Millionen Euro für den Ländlichen Raum im Regierungsbezirk Freiburg
    Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum (ELR) fördert schwerpunktmäßig die Innenentwicklung ländlicher Kommunen

    Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz hat die Entscheidung des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum (ELR) für das Jahr 2019 bekannt gegeben. Von der landdesweiten Fördersumme von 75,1 Millionen Euro zur Unterstützung des ländlichen Raums fließen für dieses Jahr Mittel in Höhen von 21,3 Millionen Euro in den Regierungsbezirk Freiburg. Dadurch wird ein Investitionsvolumen von 185 Millionen Euro angestoßen. In 212 Ortsteilen von 128 Gemeinden sind 343 Einzelprojekte für die Förderung vorgesehen.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer zeigte sich erfreut über die überdurchschnittlich hohe Fördersumme, die in ihren Regierungsbezirk fließt: „Dies zeigt welch hohe Bedeutung das Land dem ländlichen Raum in unserer Region zuschreibt. Die Förderschwerpunkte des ELR wie z. B. die Schaffung von Wohnraum und die Unterstützung der Grundversorgung in ländlich geprägten Ortschaften bilden die derzeitigen Herausforderungen in vorbildlicher Weise ab.  Die diesjährige Programmentscheidung ist ein starkes Zeichen der Wertschätzung für die Bürgerinnen und Bürger der strukturschwächeren Regionen unseres Landes und den Leistungen, die sie tagtäglich für das Funktionieren unserer Gesellschaft erbringen.“

    Die aktuelle Neuausrichtung des ELR zielt auf die Innenentwicklung ländlicher Kommunen und vor allem auf die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum. Eigentümer von 365 Wohnungen, die zeitgemäß modernisiert, zu Wohnraum umgenutzt oder eigengenutzt neu gebaut werden, können diesjährig im Regierungsbezirk einen Zuschuss erhalten.

    Durch den integrierten Ansatz des ELR kann neben der Schaffung von Wohnungen im ländlichen Raum auch das private Gewerbe gefördert werden. Für 63 Gewerbebetriebe sind Fördermittel vorgesehen. 233 Arbeitsplätze können durch die anstehenden Investitionen der Betriebe neu geschaffen und 658 Arbeitsplätze im Bestand gesichert werden. Der Schwerpunkt lag im Bereich der Gewerbeförderung des ELR, wie in den Vorjahren auch, auf der Verlagerung von Gewerbebetrieben aus störenden Gemengelagen und auf Betrieben welche die Grundversorgung mit Waren und Dienstleistungen in ländlich geprägten Ortschaften sicherstellen.

    Auch die ökologische Seite des Bauens kommt dabei nicht zu kurz. Mit einem Förderzuschlag bei der überwiegenden Verwendung von Holz in der Tragwerkskonstruktion, konnten 34 Prozent der nun in unserem Regierungsbezirk zum Zuge gekommenen Projekte bedacht werden. Es zeigt deutlich die große Bedeutung und Tradition dieses regionalen und CO2- schonenden Baustoffes, der zudem über den gesamten Herstellungsprozess Wertschöpfung in unserer Region generiert und dadurch die hohe Kompetenz rund ums Holz erhält und mehrt sowie Arbeitsplätze sichert.

  • Abteilung 4
    15.02.2019
    Regierungspräsidium warnt vor kilometerlangen Staus auf der A 5 bei Lahr
    Sanierung der Fahrbahn beginnt am Montag, 18. Februar // Umfahrung des betroffenen Bereichs wird empfohlen

    Wegen des Aufbaus der Baustelle auf der A 5 bei Lahr zwischen den Anschlussstellen Ettenheim und Offenburg (Ortenaukreis) kommt es in der kommenden Woche zu ersten Verkehrsbehinderungen. Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 18. Februar, mit der Baustelleneinrichtung und mit Gehölzrodungen entlang der Autobahn. Zeitgleich wird in Richtung Basel und Karlsruhe die Gelbmarkierung am rechten Fahrbahnrand aufgebracht und provisorische Beschleunigungs- und Verzögerungsstreifen bei der Anschlussstelle Lahr gebaut.

    Verkehrsbehinderungen in Fahrtrichtung Basel
    Um die Arbeiten unter Einhaltung des Arbeitsschutzes durchführen zu können, sind zeitweise einspurige Verkehrsführungen notwendig. Die Verkehrsteilnehmer müssen sich daher von Montag, 18. Februar, bis Mittwoch, 20. Februar, in Fahrtrichtung Basel auf vereinzelte Verkehrsbehinderungen einstellen. Ab Donnerstag, 21. Februar, bis Freitagnachmittag ist dann durchgängig eine einspurige Verkehrsführung notwendig, da dort die transportablen Betonschutzwände in Richtung Süden aufgebaut werden. Das Regierungspräsidium Freiburg rechnet dann mit Staus von bis zu zehn Kilometern Länge. Ab Freitagabend, 22. Februar stehen dem Verkehrsteilnehmer nach Basel wieder zwei verengte Fahrstreifen zur Verfügung.

    Verkehrsbehinderungen in Fahrtrichtung Karlsruhe.
    In Fahrtrichtung Karlsruhe wird am Montag, 18. Februar von ca. 9 Uhr bis 12 Uhr die Verkehrssicherung für das Provisorium bei der Anschlussstelle Lahr hergestellt. Am Mittwoch, 20. Februar, wird die weiße Randmarkierung zum Standstreifen entfernt und die Vormarkierung für die Gelbmarkierung aufgebracht, bevor dann am Samstag, 23. Februar, die Gelbmarkierung gespritzt wird. Für diese Arbeiten sind zeitweise einspurige Verkehrsführungen notwendig, weshalb es an diesen Tagen nach Norden zu Verkehrsbehinderungen kommen kann.

    Ab Montag, 25. Februar bis Dienstagabend werden dann auf dieser Seite die transportablen Betonschutzwände aufgebaut, weshalb auch hier durchgängig eine einspurige Verkehrsführung notwendig sein wird. Das Regierungspräsidium Freiburg rechnet auch hier mit Staus von bis zu zehn Kilometer Länge. Ab Dienstagabend, 26. Februar, stehen in beide Fahrtrichtungen wieder zwei verengte Fahrstreifen zur Verfügung.

    Das RP Freiburg bittet für die hieraus entstehende Verkehrsbehinderung bei Anwohnerinnen und Anwohner, sowie Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis und rät den Verkehrsteilnehmenden, sich vor Fahrten an den kritischen Tagen über Medien und Internet zu informieren, Alternativstrecken in Erwägung zu ziehen, nach Möglichkeit auf den ÖPNV umzusteigen oder mehr Zeit einzuplanen.


  • Abteilung 5
    15.02.2019
    Regierungspräsidium Freiburg legt Managementplan für FFH-Gebiet „Mettnau und Radolfzeller Aach unterhalb Singen“ sowie Vogelschutzgebiet „Untersee des Bodensees“ ab 15. Februar offen
    Stellungnahmen können bis 29. März eingereicht werden // Unterlagen stehen im Netz zum Download bereit

    Das Regierungspräsidium Freiburg informiert, dass ab Freitag, 15. Februar die Managementpläne für das FFH-Gebiet „Mettnau und Radolfzeller Aach unterhalb Singen“ und Teile des Vogelschutzgebietes „Untersee des Bodensees“ offen gelegt werden. Darin sind die Vorkommen der geschützten Lebensraumtypen und Arten erfasst. Diese werden zusammen mit Maßnahmenempfehlungen sowohl textlich als auch auf Karten im Managementplan dargestellt. Die Offenlage erfolgt bis Freitag, 29. März.

    Es wird sowohl den Eigentümern und Bewirtschaftern der betroffenen Grundstücke als auch den  berührten Behörden, Verbänden, Städten, Gemeinden und weiteren Interessierten angeboten, sich über den digital ausliegenden Planentwurf und die Maßnahmenempfehlungen zu informieren. Die Betroffenen können ebenfalls bis zum Ende der Offenlage zum Managementplan Stellung nehmen. Ansprechpartnerin ist beim Regierungspräsidium Freiburg im Referat 56 Regina Biss.

    Stellungnahmen können per Post an die Adresse Bissierstraße 7 in 79114 Freiburg gesandt oder auch per E-Mail an regina.biss@rpf.bwl.de gerichtet werden. Aus den Stellungnahmen sollte hervorgehen, auf welche Flächen im FFH-Gebiet sich bezogen wird. Hilfreich ist die Angabe der Flurstücksnummer sowie des Gemeinde- und Gemarkungsnamens oder die Markierung der angesprochenen Fläche auf einem Kartenausschnitt.​

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    14.02.2019
    Mitmachen erwünscht: Beteiligungsforen des Biosphärengebiets Schwarzwald treffen sich zur „Gesamtsäule“ am 25. Februar in Todtnau
    Termin ist offen für alle Interessierten in den fünf Themengebieten // Neue Förderanträge werden vorgestellt
    Im Biosphärengebiet Schwarzwald ist mitmachen erwünscht: Gelegenheit dazu bietet das so genannte Gesamtsäulentreffen am Montag, 25. Februar um 19 Uhr in der Eventhalle Todtnau, Schwarzwaldstraße 15, 79674 Todtnau. Herzlich eingeladen sind neben den Mitgliedern der fünf Beteiligungsforen des Biosphärengebiets alle, die sich für die Bereiche Land- und Forstwirtschaft, Naturschutz, Regionalentwicklung, Bildung sowie Kultur interessieren und ihre Ideen einbringen möchten. Eine Anmeldung ist in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets bei Kristin Krause per E-Mail an Kristin.Krause@rpf.bwl.de unter Telefon 07673/889402-4370 möglich und erwünscht, um besser planen zu können.

    Walter Kemkes, Geschäftsführer des ​Biosphärengebiets, wird einen Ausblick geben über die Höhepunkte und Vorhaben in diesem Biosphären-Jahr. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen dabei die Förderprojekte des Biosphärengebiets. Zunächst werden die bereits laufenden Projekte „Cowfunding“, „Gresger Ammele“ und „Südwärts summt“ vorgestellt. Dann steht die Präsentation sowie die Bewertung der neuen Projektanträge für die Förderrunde 2019 auf dem Programm. Eingereicht wurden 21 Projekte mit einem Gesamtfördervolumen von rund 800.000 Euro. Zur Verteilung bereit stehen in diesem Jahr wieder Landesmittel in Höhe von 320.000 Euro. Der Lenkungskreis des Biosphärengebiets wird am 12. April entscheiden, welche Projekte gefördert werden.

    Im zweiten Teil der Veranstaltung laden die Beteiligungssäulen zur Information und zur Diskussion an den Stammtisch. Themen sind die aktuell gestartete Partner-Initiative des Biosphärengebiets, die Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs in der Region, die Möglichkeit für ehrenamtliches Engagement beim Greifvogel-Monitoring sowie die Arbeit der neuen Biosphären-Ranger. Weitere Ideen für die von der UNESCO ausgezeichnete „Modellregion für nachhaltige Entwicklung“ können ebenfalls eingebracht werden.

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  • Abteilung 4
    14.02.2019
    Bundesverkehrsministerium stimmt der Weiterverfolgung der Trogvariante bei der Planung der Ortsumfahrung Haslach (B 33) zu
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Hervorragendes Ergebnis für die Umwelt und für die Entlastung der Menschen im Kinzigtal“ // RE-Vorentwurf soll noch in diesem Jahr fertig werden

    Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat die schriftliche Freigabe dafür erteilt, dass bei der Planung der Ortsumfahrung Haslach auf der B 33 die so genannte Trogvariante am östlichen Anschluss weiter verfolgt werden kann. Damit folgte das BMVI dem Vorschlag des Regierungspräsidiums Freiburg, das hierzu einen Bericht über das baden-württembergische Ministerium für Verkehr (VM) zur Planung Ende 2018 vorgelegt hat.
     
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Das ist eine sehr erfreuliche Nachricht für die Region. Die Streckenverbindung stellt eine überregionale Verkehrsachse dar. Dass der Bund der Troglösung zugestimmt hat, ist ein hervorragendes Ergebnis, von dem nicht nur die Umwelt profitiert, sondern auch die Menschen in Haslach und im Kinzigtal. Wir kommen damit einen ganz entscheidenden Schritt weiter auf dem Weg zu einer Trasse, die Akzeptanz bei den Einwohnerinnen und Einwohner und in der Stadt findet. Wir halten Wort, dass wir uns mit Hochdruck dafür einsetzen, die Planung der Ortsumfahrung Haslach zeitnah zu einer Realisierung voranzubringen.“
     
    Hintergrund der Entscheidung war eine aktuell durch das Regierungs­präsidium Freiburg durchgeführte artenschutzrechtliche Untersuchung, die zu dem Ergebnis kam, dass es zu Gunsten einer geschützten Graureiherkolonie östlich der Stadt Haslach vertretbar ist, am östlichen Ende der geplanten Ortsumfahrung eine Unterführung (Trog) zu bauen. Das BMVI hat nun dieser teureren Troglösung gegenüber einer Überführung den Vorzug gegeben.

    Wie geht es weiter?

    Das Regierungspräsidium Freiburg hofft nun, auf Grundlage der Entscheidung des BMVI den Straßenentwurf noch im Jahr 2019 fertig zu stellen und den Ministerien zur Genehmigung vorzulegen. Diese Genehmigung wird der nächste große Meilenstein für die Ortsumfahrung Haslach sein.

  • Abteilung 5
    13.02.2019
    Regierungspräsidium Freiburg richtet Baustelle zur Optimierung des Hochwasserschutzes an der Elz bei Emmendingen ein
    Bäume werden gefällt und vorhandene Hecken teilweise auf Stock gesetzt // Gespräche wegen Ersatzpflanzungen mit der Stadt Emmendingen

    Zur Vorbereitung der Bauarbeiten zur Dammertüchtigung an der Elz in Emmendingen zwischen den Newarkbrücke und der Otto-Rieth-Brücke wird das Baufeld in den nächsten Tagen vorbereitet. Hierzu müssen die Bäume, die aus Verkehrs- und Standsicherheitsgründen nicht erhalten werden können, ab Donnerstag (14. Februar) gefällt werden. Das Regierungspräsidium Freiburg ist derzeit mit der Stadt Emmendingen wegen Ersatzpflanzungen im Gespräch.

    Ebenfalls zur Vorbereitung werden vorhandene Hecken auf der luftseitigen Böschung auf Stock gesetzt, damit sie bei den Bauarbeiten keinen Schaden nehmen. Nach Abschluss der Bauarbeiten können die Hecken wieder ausschlagen. Für eventuelle Verkehrsbehinderungen während der Gehölzarbeiten bittet das Regierungspräsidium um Verständnis.

  • Abteilung 8/Abteilung 2
    11.02.2019
    Regierungspräsidium Freiburg ordnet die sofortige Vollziehung der Waldumwandlungsgenehmigung für den Windpark Blumberg (Schwarzwald-Baar-Kreis) an
    Besonderes öffentliches Interesse am Sofortvollzug liegt nach Einschätzung der Behörde vor

    Da die Standorte des Windparks Blumberg mit insgesamt vier Anlagen sowie Teilbereiche der Zuwegung innerhalb von Wald liegen, bedarf es neben einer immissionsschutzrechtlichen Genehmigung durch das Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis einer zusätzlichen Waldumwandlungsgenehmigung durch die Höhere Forstbehörde beim Regierungspräsidium Freiburg.

    Diese Erlaubnis zur Waldnutzung bezieht sich auf eine Fläche von insgesamt 4,78 Hektar Wald, hiervon betreffen 3,62 Hektar die dauerhafte und 1,16 Hektar die befristete Waldinanspruchnahme. Im Rahmen des forstrechtlichen Verfahrens gab es eine Umweltverträglichkeitsprüfung, die Anfang November 2017 abgeschlossen war. Das Regierungspräsidium (Höhere Forstbehörde) hatte daher die Umwandlungsgenehmigung für den Windpark „Blumberg“ am 9. Februar vergangenen Jahres erteilt. Rodungen dürfen wegen der allgemeinen Schonfrist nur im Winterhalbjahr zwischen Anfang Oktober und Ende Februar vorgenommen werden.

    Ende Januar 2019 wurde von einem Naturschutzverband Klage gegen die bereits bestehende Waldumwandlungsgenehmigung erhoben - diese entfaltet zunächst aufschiebende Wirkung. Das bedeutet, dass von der erteilten Waldumwandlungsgenehmigung bis zu einer gerichtlichen Entscheidung kein Gebrauch gemacht werden darf. Da Rodungen nur noch im Monat Februar vorgenommen werden dürfen, hat der Vorhabensträger nun die Anordnung der sofortigen Vollziehung der Waldumwandlungsgenehmigung beim Regierungspräsidium Freiburg beantragt.

    Mit der Entscheidung vom heutigen Montag (11. Februar) hat das Regierungspräsidium Freiburg diesem Antrag stattgegeben. Nach Auffassung der Behörde liegt ein besonderes öffentliches Interesse an der sofortigen Vollziehung der Waldumwandlungsgenehmigung vor. Dieses ist im konkreten Fall insbesondere das Ziel des Gesetzgebers, den Ausbau der erneuerbaren Energien möglichst rasch zu fördern. Der Vorhabensträger habe zudem ein überwiegendes Interesse an der sofortigen Vollziehung, da er bei einer zeitlichen Verzögerung wirtschaftliche Nachteile zu erwarten hätte.

    Dem klagenden Naturschutzverband steht die Möglichkeit offen, die Entscheidung des Regierungspräsidiums über die Anordnung des Sofortvollzugs in einem einstweiligen Rechtsschutzverfahren beim Verwaltungsgericht Freiburg überprüfen zu lassen. Das Verwaltungsgericht könnte die aufschiebende Wirkung der Klage wieder herstellen.

  • Abteilung 5
    11.02.2019
    Regierungspräsidium Freiburg lässt sieben bis acht Bäume an der Elz bei Waldkirch (Kreis Emmendingen) fällen
    Betroffen ist der Bereich zwischen Eisenbahnbrücke Max-Barth-Weg und Brücke Emmendinger Straße // Arbeiten werden zwischen 20. und 27. Februar erfolgen

    Das Regierungspräsidium Freiburg lässt an der Elz bei Waldkirch sieben bis acht größere Bäume fällen. Hintergrund ist, dass ein Sachverständiger die Bäume begutachtet und erhebliche Schäden festgestellt hat. Die Arbeiten werden zwischen Eisenbahnbrücke Max-Barth-Weg und der Brücke Emmendinger Straße zwischen Mittwoch, 20. und Mittwoch, 27. Februar durch den Betriebshof Riegel erfolgen.

    Die Gehölzpflege ist notwendig, da bei einer Überprüfung der Bäume ein sehr hoher Totholzanteil im Kronenbereich festgestellt worden ist. Von Fäulnis im Stammbereich einiger Bäume ist ebenfalls auszugehen. Aufgrund dieser erheblichen Schäden sind umfangreiche Maßnahmen zur Sicherstellung der Verkehrssicherheit dringend erforderlich. Bedingt durch den Standort in unmittelbarer Nähe des begleitenden Fuß- und Radwegs besteht ein sehr großes Risiko, dass Kronenteile bei Windbruch auf den Weg fallen können.

    Betroffen von der Fällung sind bis zu acht Mittel- bis Großbäume. Selbstverständlich werden die gefällten Bäume durch entsprechende Neupflanzungen ersetzt. Während der Arbeiten kann es zur kurzfristigen Sperrung des Fuß- und Radweges kommen. Die Bevölkerung wird hierfür um Verständnis gebeten.

  • Abteilung 5
    08.02.2019
    Regierungspräsidium Freiburg gibt den aktualisierten Luftreinhalteplan für Freiburg bekannt
    Maßnahmenpaket befindet sich bereits in der Umsetzung // Abstimmung flankierender Maßnahmen für die Umlandgemeinden

    Das Regierungspräsidium Freiburg gibt derzeit durch entsprechende Veröffentlichungen den aktualisierten Luftreinhalteplan für die Stadt Freiburg bekannt. Der Plan tritt am 15. Februar nach dieser formellen Bekanntgabe in Kraft.

    Der Freiburger Luftreinhalteplan wurde fortgeschrieben, da der Grenzwert für Stickstoffdioxid in Freiburg überschritten wird. Der Messwert für 2018 lag an der Messstation Schwarzwaldstraße bei 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (µg/m3) bei einem zulässigen Grenzwert von 40 µg/m3.(Jahresmittelwert). Das Land Baden-Württemberg wird sich deshalb auch weiterhin dafür einsetzen, dass die Stadt Freiburg im Rahmen des Konzeptes für saubere Luft des Bundes gefördert wird.

    Um den Grenzwert für Stickstoffdioxid schnellstmöglich einzuhalten, wurde ein umfangreiches Maßnahmenpaket (siehe Infokasten) beschlossen und bereits teilweise umgesetzt. Nach der Offenlage des Planentwurfs Ende 2018 gingen 91 Stellungnahmen von Gemeinden, Institutionen und Bürgern beim Regierungspräsidium Freiburg ein. Diese wurden ausgewertet und im vorliegenden Plan eingearbeitet. In den Einwendungen wurden schwerpunktmäßig Befürchtungen zu möglichem Ausweichverkehren in die Umlandgemeinden geäußert.

    Um die Umlandgemeinden vor potenziellem Ausweichverkehr durch die Luftreinhaltemaßnahmen in Freiburg zu schützen, läuft zurzeit die Abstimmung der flankierenden Maßnahmen zwischen den betroffenen Gemeinden, Landratsamt und Regierungspräsidium. Konkret vorgesehen ist schon ein Lkw-Durchfahrtsverbot ab zwölf Tonnen für das Glottertal und das Simonswäldertal. Ziel ist auch, die umweltsensitive Verkehrssteuerung im Osten mit den Umlandgemeinden so abzustimmen, dass Ausweichverkehre durch das Dreisamtal vermieden werden können.

    Fahrverbote für Diesel-Kfz in Freiburg sind im Plan nur als letztes Mittel für den Fall vorgesehen, dass die Einhaltung der Grenzwerte durch das Maßnahmenpaket wider Erwarten nicht erreicht wird.

    Das Regierungspräsidium sieht sich durch den nun bekannt gemachten Luftreinhalteplan Freiburg auch für das beim Verwaltungsgerichtshof Baden-Württem­berg anhängige Klageverfahren der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gut gerüstet. Die DUH hat den bisherigen Freiburger Luftreinhalteplan in der Fassung von 2012 beklagt, da er nicht wirksam und der Stickstoffdioxid-Immissionsgrenzwert nur durch Dieselfahrverbote einhaltbar sei. 

    Das Maßnahmenpaket
    1. Verkehrsverflüssigende Maßnahmen auf der B 31:
    ·         Tempo 30 ganztägig auf B 31 zwischen Schützenalleetunnel und Kronenbrücke: seit Ende 2018 umgesetzt.
    ·         Optimierung der Ampelsteuerung auf B 31 zwischen Schützenalleetunnel und Kronenbrücke: teilweise umgesetzt.
    ·         Zuflussregulierung in Fahrrichtung West/Ost auf der B 31 an der Kronenbrücke: teilweise umgesetzt
    ·         Umweltsensitive Verkehrssteuerung in Fahrtrichtung Ost/West östlich der Verkehrsmessstation Freiburg-Schwarzwaldstraße: in Abstimmung
    2. Ausweitung der bestehenden grünen Umweltzone auf die B 31 in der Ortsdurchfahrt Freiburg: Umsetzung geplant bis 15. März 2019.
    3. Gegebenenfalls Fahrverbote für Dieselkraftfahrzeuge Euro 4/IV im Bereich der grünen Umweltzone (ohne die B 31): frühestens ab März 2020 (nur bei Überschreitung eines Schwellenwerts)
     
  • Abteilung 9
    08.02.2019
    Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) zeigt auf GeoTHERM in Offenburg das Infosystem Oberflächennahe Geothermie (ISONG)
    Stand Nummer 50 ist am Donnerstag, 14. und Freitag, 15. Februar in der Messe Offenburg/Ortenau zugänglich // Öffnungszeiten sind Donnerstag von 10 bis 17.30 Uhr und Freitag von 9 bis 15.30 Uhr

    Zum 13. Mal trifft sich die Geothermie-Branche auf Europas größter Fachmesse für Geothermie in Offenburg. Das Regierungspräsidium Freiburg ist mit seiner Abteilung 9, dem Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) vertreten und präsentiert sein Produkt- und Informationsangebot zum Thema Geothermie in Baden-Württemberg. Der Stand mit der Nummer 50 ist am Donnerstag, 14. von 10 bis 17.30 Uhr und Freitag, 15. Februar, von 9 bis 15.30 Uhr in der Messe Offenburg/Ortenau zugänglich.  

    Zu den Aufgaben des LGRB gehört die Bereitstellung von Daten über den Untergrund zur Nutzung oberflächennaher und tiefer Geothermie in Baden-Württemberg. Hierzu wurde das frei verfügbare Informationssystem Oberflächennahe Geothermie (ISONG) entwickelt. Es beinhaltet umfangreiche Karteninformationen für die Anlage von Erdwärmesonden und Erdwärmekollektoren (Internet: www.isong.lgrb-bw.de).
     
    Dem System liegt ein geologisch-hydrogeologisches 3D-Untergrundmodell für über 95 Prozent der Landesfläche zugrunde. Für Erdwärmesonden gibt ISONG Standortauskünfte mit prognostischem Bohrprofil und Gliederung in Grundwasserleiter und -geringleiter bis 400 Metern Tiefe sowie Informationen zum geothermischen Potenzial, zu Einschränkungen und Bohrrisiken.
     
    In der Vorbergzone am östlichen Rand der Oberrheinebene liegen bereichsweise keine Kenntnisse über den Untergrund vor. Wegen des hohen Ausführungsrisikos rät das LGRB in diesen Gebieten von Erdwärmesondenvorhaben ab. Baden-Württemberg nimmt mit ISONG eine Vorreiterrolle bei der Bereitstellung geowissenschaftlicher Informationen für die oberflächennahe Geothermie ein.
     
    Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des LGRB stehen den Besuchern an beiden Tagen gerne für Fragen zur Verfügung.
    Weitere Informationen: www.geothermie-bw.de. 
  • Abteilung 3
    07.02.2019
    Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen sowie Stadt Freiburg werden Bio-Musterregion
    Regierungspräsidentin Schäfer: „Wichtiger Schritt für die weitere Entwicklung des ökologischen Landbaus und der Vermarktung von Bio-Lebensmitteln in unserer Region“.

    Das Land hat die Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen sowie die Stadt Freiburg gemeinsam in den Reigen der Bio-Musterregionen aufgenommen. Der Ökolandbau in der Region wird damit mit bis zu 100.000 Euro pro Jahr gefördert.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer zeigte sich über die Aufnahme der beiden Landkreise und der Stadt Freiburg zur Bio-Musterregion sehr erfreut: „Das ist ein wichtiger Schritt für die weitere Entwicklung des ökologischen Landbaus und der Vermarktung von Bio-Lebensmitteln in unserer Region. Gerade bei uns legen viele Menschen Wert auf regionale Bio-Lebensmittel. Ich bin überzeugt, dass sich mit dieser Unterstützung des Landes das Angebot an regionalen, ökologischen Lebensmitteln weiter verbessern wird. Davon profitieren alle, die Wert auf regional erzeugte Bioprodukte legen.“ Aber auch das landwirtschaftliche Bildungszentrum in Emmendingen-Hochburg und die Stadt Freiburg als Green City werden von der Aufnahme der Region in die Bio-Musterregionen des Landes profitieren, so Schäfer weiter.

    In den Bio-Musterregionen wird der Ökolandbau über ein Regionalmanagement besonders unterstützt. Mit den sogenannten Bio-Musterregionen will die Landesregierung den Ökolandbau im Südwesten vorantreiben. Zu den bereits vier ausgewiesenen Regionen kommen jetzt fünf neue Gebiete hinzu.

  • 07.02.2019
    Regierungspräsidium Freiburg präsentiert Jahresbericht 2018

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat seinen Jahresbericht 2018 für den Regierungsbezirk Freiburg herausgegeben. Die Broschüre beinhaltet Beiträge über die wichtigsten Themen, die die Mittelbehörde im Jahr 2018 beschäftigt haben. Dies sind beispielsweise der Zukunftsprozess Fessenheim, die Baugenehmigung für das SC-Stadion, Förderung im Städtebau, verschiedene Projekte im Straßenbau und die Fortschreibung des Luftreinhalteplans in Freiburg. Weiterhin finden sich im Jahresbericht auch Beiträge, wie das Regierungspräsidium die Aufgaben rund um die FFH-Verordnung, und die Bedrohung insbesondere der Fichte durch den Borkenkäfer zu bewältigen will. Der Jahresbericht ist veröffentlicht unter www.rp-freiburg.de. Eine gedruckte Version des Jahresberichts ist kostenfrei erhältlich bei der Pressestelle des Regierungspräsidiums Freiburg, Kaiser-Joseph-Straße 167, 79083 Freiburg.

  • Abteilung 5
    06.02.2019
    Regierungspräsidium Freiburg lässt wegen Pilzbefall einige Bäume am Leopoldskanal bei Riegel (Kreis Emmendingen) fällen
    Spezialist stellt umfangreiche Schäden an etwa sieben Bäumen fest // Andere Bäume werden durch Pflege für die Zukunft fit gemacht

    Das Regierungspräsidium Freiburg lässt am Leopoldskanal zwischen der Brücke der L 113 bei Riegel und der Kenzinger Brücke auf der Kreisstraße Richtung Weisweil (Kreis Emmendingen) etwa sieben Bäume wegen Pilzbefalls fällen. Die Arbeiten werden zwischen Montag, 11. bis Donnerstag, 28. Februar durch den Betriebshof Riegel des Regierungspräsidiums Freiburg erledigt, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Die Gehölzpflege ist notwendig, da ein Baumpflegespezialist im Herbst 2018 festgestellt hat, dass einige Bäume durch aggressive und holzzersetzende Pilzen stark befallen sind und dass die Kronen sehr viel Totholz enthalten. Teile des Stamms sind bei einigen Bäumen ebenfalls faul. Wegen dieser gravierenden Schäden geht die Verkehrssicherheit eindeutig vor. Da die Bäume direkt am Hochwasserdamm des Leopoldskanals am Fuß- und Radweg stehen, besteht nach dem Urteil des Experten ein großes Risiko, dass Kronenteile bei starkem Wind herunterfallen könnten.

    Betroffen von der Fällung sind sieben mittlere bis große Bäume, die leider nicht erhalten werden können. Selbstverständlich werden die gefällten Bäume durch Neupflanzungen entlang des Leopoldskanals ersetzt. Um den möglichst langfristigen Erhalt aller anderen 300 Bäume sicherzustellen, ist eine umfangreiche Gehölzpflege angedacht. Dazu werden die Kronen gepflegt und gesichert, Totholz entfernt und die jungen Bäume aufgepäppelt. Während der Arbeiten kann es in einzelnen Abschnitten zu kurzfristigen Sperrung der Fuß- und Radwege auf dem Hochwasserdamm kommen. Es besteht die Möglichkeit, jeweils die Wege auf der anderen Kanalseite zu nutzen. Die Bevölkerung wird hierfür um Verständnis gebeten.

  • Abteilung 4
    06.02.2019
    Regierungspräsidium Freiburg saniert auf der A 5 das letzte Teilstück zwischen Offenburg und Ettenheim (Ortenaukreis)
    Ende Februar ist mit langen Staus zu rechnen // 4,1 Kilometer langer Abschnitt der Autobahn wird grundhaft erneuert / Baustelle dauert bis Ende November 2019

    Das Regierungspräsidium (RP) saniert dieses Jahr auf der Bundesautobahn A 5 zwischen den Anschlussstellen (AS) Offenburg und Ettenheim den noch ausstehenden Fahrbahnabschnitt bei Lahr mit einer Länge von ca. 4,1 Kilometern. Danach ist die Sanierung von Offenburg bis Ettenheim komplett. Die Arbeiten beginnen am Montag, 18. Februar, und sind voraussichtlich Ende November 2019 abgeschlossen. Mit diesem letzten Teilstück wird die Sanierung der A 5 zwischen den beiden Anschlussstellen Offenburg und Ettenheim abgeschlossen. 

    Laut Pressemitteilung der Behörde werden ab Montag, 18 Februar die Lagerplätze für die Baustelle hergerichtet und Gehölze entlang der Autobahn gerodet. Gleichzeitig werden Provisorien für die Anschlussstelle Lahr erstellt und zum Teil schon Gelbmarkierung am rechten Fahrbahnrand gespritzt. Für die gesamten Arbeiten ist eine Woche vorgesehen. Während dieser Zeit muss der Verkehr am 19. Februar in Fahrtrichtung Basel und am 21. Februar in Fahrtrichtung Karlsruhe vereinzelt einspurig geführt werden.

    Ab Montag, 25. Februar bis Freitag, 1. März steht dann der Aufbau der Verkehrssicherung an, sodass ab 2. März mit den Bauarbeiten im Mittelstreifen begonnen werden kann. Dafür wird der Autobahnverkehr für die jeweilige Fahrtrichtung nach Basel bzw. nach Karlsruhe nach außen verschwenkt. Somit wird der Mittelstreifen frei und die Bauarbeiten können zügig ausgeführt werden (sog. 2s + 2s – Verkehrsführung). Ab dem 25. Februar wird die Verkehrssicherung zuerst in Fahrtrichtung Karlsruhe aufgebaut. Voraussichtlich ist am Mittwoch die Seite fertig und es kann in Fahrtrichtung Basel angefangen werden.

    Beim Aufbau dieser Bauphasen werden Verkehrsbehinderungen erwartet, da hierzu Standspur und rechte Fahrspur gesperrt werden müssen. Dadurch steht dem Verkehrsteilnehmer für wenige Tage Ende Februar bis Anfang März nur eine Fahrspur je Fahrtrichtung zur Verfügung. Das Regierungspräsidium Freiburg rechnet mit Stauungen von bis zu zehn Kilometern Länge. Um diese Bauphase so kurz wie möglich zu halten, wird von der ausführenden Baufirma ein Zwei-Schichtbetrieb ausgeführt.

    Ab dem 15. März werden die gesamten vier Fahrspuren auf den östlichen Teil der Autobahn verlegt, somit ist das Baufeld für die eigentlichen Fahrbahnsanierungsarbeiten auf der westlichen Seite der Autobahn frei. Diese Bauphase soll Mitte Juli abgeschlossen sein. Zwischendrin müssen vom 6.Juni (9 Uhr) bis 19. Juni, wegen Erd- und Asphaltarbeiten auf Höhe der Anschlussstelle Lahr, die Westrampen gesperrt werden. Das bedeutet, dass von Karlsruhe kommend die Ausfahrt nach Lahr und von Lahr bzw. Schwanau kommend die Auffahrt auf die Autobahn in Richtung Basel gesperrt ist.

    Ab Mitte Juli wird der östliche Teil der Autobahn grundhaft saniert. Hier müssen dann ebenfalls für einen Zeitraum von 7. Oktober (9 Uhr) bis 18. Oktober die Ostrampen der Anschlussstelle Lahr gesperrt werden. Das bedeutet, dass von Basel kommend die Ausfahrt nach Lahr und von Lahr bzw. Schwanau kommend die Auffahrt auf die Autobahn in Richtung Karlsruhe gesperrt ist.

    Die gesamten Bauarbeiten für das Sanierungsprojekt soll Ende November 2019 fertig gestellt sein. Staugefahr besteht insbesondere Ende Februar bis Anfang März wegen des Aufbaus von Verkehrssicherungen. Den Verkehrsteilnehmern steht dann nur jeweils ein Fahrstreifen zur Verfügung. Das RP Freiburg bittet für die hieraus entstehende Verkehrsbehinderung bei Anwohnerinnen und Anwohner, sowie Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis. Insbesondere bittet das RP Freiburg während die Ab- und Auffahrtsrampen bei Lahr gesperrt sind, die Umleitungsbeschilderung zu beachten. 

    Hintergrundinformationen:
    Wie ist der Zustand der A 5 in diesem Bereichs?
    Bereits 1996/97 ist die Fahrbahndecke in diesem Bereich saniert worden. Damals wurde die bestehende Betonfahrbahn mit einer 20 Zentimeter starken Asphaltkonstruktion überbaut. Diese Sanierung wurde als Provisorium der vorhandenen Fahrbahn angesehen, da mit einem sechsstreifigen Ausbau der Autobahn zu rechnen war. Nun sind mittlerweile mehr als 20 Jahre vergangen, der Verkehr und insbesondere der LKW-Anteil haben in dieser Zeit in hohem Maße zugenommen. Im nun gültigen Bundesverkehrswegeplan ist der Autobahnabschnitt zwischen Offenburg und Riegel im sogenannten „Weiteren Bedarf mit Planungsrecht (WB*)“ eingestuft. Dies bedeutet, dass das RP zwar den sechsstreifigen Ausbau planen darf, aber die Baumaßnahme erst ab dem Jahr 2030 realisieren kann. Um einen Sanierungsstau zu vermeiden, hat sich deshalb das RP dazu entschlossen, die nun 22 Jahre alte Fahrbahn abschnittsweise von Offenburg bis Riegel schon jetzt zu sanieren.

    Vorbereitungen für den sechsstreifigen Ausbau integriert
    Damit die Gelder für die Fahrbahnsanierung sinnvoll eingesetzt werden können, wurden vom RP bereits grundlegende Entscheidung für den sechsstreifigen Ausbau getroffen: Die komplette Fahrbahn wird ausgebaut, recycelt und im Vollausbau an die zukünftige Höhenlage wiederhergestellt. Die Mitteltrennung im Mittelstreifen wird mit einer Betongleitwand ebenfalls an den zukünftigen Querschnitt abgestimmt. Somit müssen beim späteren Ausbau jeweils nur noch die zusätzliche Standspur je Fahrtrichtung erweitert werden. Dies bedeutet einen deutlich schnelleren Baufortschritt und die Gelder der jetzigen Fahrbahnsanierung werden bereits in den späteren Ausbau investiert. 

    Auf dem sogenannten Autobahnabschnitt „Lahr“, zwischen den bereits sanierten Bereichen „Unditz (Baujahr 2015/2016) und „Nonnenweier (Baujahr 2017), werden wie bei den vorherigen Teilstücken, die Fahrbahndecken sowohl auf der West- als auch auf der Ostfahrbahn (vier Fahrstreifen und zwei Standspuren) saniert. Parallel zu den Erneuerungsarbeiten erfolgt eine Verbreiterung von jetzigen 11,30 Meter auf jeweils zwölf Meter (Ost- und Westfahrbahn), die sich im Wesentlichen auf den Mittelstreifen erstreckt. Das ermöglicht künftig eine bessere und sichere Verkehrsführung während der einzelnen Bauphasen.

    Die vorhandene Asphaltkonstruktion mit der darunter liegenden Betonfahrbahn wird ausgebaut und zu einem Recyclingmaterial vor Ort aufbereitet. Dieses Material wird anschließend wieder als Frostschutzschicht eingebaut. Die neue 34 Zentimeter starke Asphaltkonstruktion besteht aus 22 Zentimeter Asphalttragschicht, acht Zentimeter Asphaltbinder- und vier Zentimeter Asphaltdeckschicht. Insgesamt werden in diesem Abschnitt etwa 100.000 Tonnen Betonrecycling aufbereitet und knapp 115.000 Tonnen Asphalt eingebaut.

    Vier Brücken, zwei Parkplätze werden saniert und Schutzzaun für die Wildkatze installiert
    In dem Streckenabschnitt befinden sich vier Brücken, die teilweise mitsaniert werden. Nördlich der Anschlussstelle Lahr sind zudem die beiden Parkplätze Gerstenmatt und Kürzell. Diese werden ebenfalls komplett neu hergestellt. Zusätzlich zum Straßenbau wird die Entwässerung dort zukünftig über eine große Versickerungsmulde sichergestellt und die Besucher erhalten neue Sitzgarnituren.

    Die vorhandenen Schutzplanken im Mittelstreifen und am Außenrand werden umgerüstet und auf den neusten Stand der Technik gebracht. Dabei wird im Mittelstreifen die vorhandene einfache Distanzschutzplanke durch eine zweifache Gleitwand aus Beton ersetzt, die auch einem möglichen LKW-Durchbruch standhält.

    Der Streckenabschnitt der Autobahn verläuft zum Teil durch Waldstücke, in denen die unter Naturschutz stehende Wildkatze nachweislich vorkommt. Erst im Januar 2017 wurden zwei Wildkatzen überfahren. Damit dies in Zukunft nicht mehr passieren kann, wird parallel zu den Sanierungsarbeiten ein Wildkatzenschutzzaun auf einem Betonfundament neu gebaut, den die Tiere auch nicht überklettern können. Die Zaunpfosten werden auf das Streifenfundament aufgedübelt und sind im Hinblick auf den späteren sechsstreifigen Ausbau der Autobahn auch demontierbar und somit wiederverwendbar. Der Zaun wird beidseitig mit eine Gesamtlänge von etwa einem Kilometer hergestellt. 

    Weitere Maßnahmen auf der A 5 in diesem Jahr:
    Das RP Freiburg baut zeitgleich die südlich gelegene Anschlussstelle Rust 4-spurig aus und erweitert, im Vorfeld für die Landesgartenschau 2022 bei Neuenburg, eine Autobahnunterführung. Der Bund als Baulastträger der Autobahn hält für diese drei Maßnahmen ein Investitionsvolumen von ca. 28 Millionen Euro bereit.

  • Abteilung 4
    06.02.2019
    Rosskastanie an der L 192 bei Öhningen-Kattenhorn muss gefällt werden
    Regierungspräsidium wird am selben Standort einen neuen Baum pflanzen // Das Naturdenkmal weist nach Sturm erhebliche Schäden auf

    Die mehr als 150 Jahre alte Rosskastanie an der L 192 bei Öhningen-Kattenhorn (Kreis Konstanz) mit dem mächtigen Stammdurchmesser von 3,70 Meter muss gefällt werden, so das Regierungspräsidium Freiburg (RP) in einer Pressemitteilung, das derzeit den Radweg zwischen Öhningen und Wangen baut. 

    Ein Gutachten aus dem Jahr 2017 hatte zunächst ergeben, dass das Naturdenkmal noch vital und verkehrssicher sei. Bei einer Nachuntersuchung nach einem starken Sturm im August 2018 kam der beteiligte Gutachter jedoch bei einer weiteren Besichtigung Ende August wegen der Sturmschäden zu dem Schluss, dass der Baum mittelfristig nicht mehr erhalten werden kann. Der Baum hatte durch den Sturm einen Teil seiner Krone verloren und die Vitalität des Baumes wurde aufgrund der bislang nicht erkennbaren Schäden durch versteckten Pilzbefall und Morschungen als wesentlich geringer eingeschätzt. Aus Gründen der langfristigen Verkehrssicherung wurde daher entschieden, die Kastanie zu fällen.

    Die zuständige Untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Konstanz und die Gemeinde Öhningen als Eigentümer haben sich dieser Auffassung angeschlossen und haben daher die Fällung der Kastanie genehmigt. Die Neubauleitung Singen des RP hat der Naturschutzbehörde zugesichert, am selben Standort einen geeigneten großen landschaftstypischen Baum zu pflanzen. Der Antrag der Gemeinde Öhningen, eine rotblühende Kastanie zu pflanzen, werde derzeit geprüft, heißt es aus dem RP. Der Baum wird im Rahmen der Ausgleichs- und Gestaltungsmaßnahmen zum Straßenbau gepflanzt.

  • Abteilung 5
    05.02.2019
    Regierungspräsidium Freiburg informiert Behörden und Verbände über Datenerhebung zum Naturschutz bei B 31 West
    Zeitplan sieht bis Ende 2019 eine Vorzugsvariante vor

    Das Regierungspräsidium (RP) Freiburg hat sich gestern (4. Februar) bei einem Fachtermin mit Naturschutzbehörden und –verbänden zu den 2018 durch­geführten Erhebungen abgestimmt. Aufgrund des großen allgemeinen Interesses waren auch die Bürgermeister der Anliegerkommunen, Vertreterinnen und Vertreter der Landwirtschaft sowie der Bürgerinitiativen eingeladen.   

    Abteilungspräsident Claus Walther: „Wir haben uns das Ziel gesetzt, in regelmäßigen Abständen über Zwischenergebnisse zu informieren. Damit halten wir die Beteiligten auf dem gleichen Informationsstand. Wir planen transparent, ergebnisoffen und fachlich einwandfrei.“        

    Das RP hatte in einer Bürgerveranstaltung in Breisach am 5. Oktober 2018 den aktuellen Stand und Zeitplan für die Planung des zweiten Abschnitts der B 31 West von Breisach bis Gottenheim vorgestellt. Die Behörde hat 2018 neun verschiedene Trassenvarianten herausgearbeitet und parallel die erforder­lichen Daten für deren Bewertung erhoben. Beim gestrigen Fach­gespräch wurden zum Thema Naturschutz die Ergebnisse dieser Erhebungen und ein Konzept für einen Bewertungsrahmen vorgestellt, mit dem die Daten in den kommenden Monaten einheitlich und nachvollziehbar bewertet werden können.    

    2019 soll die Betroffenheit der diversen Bereiche und Schutzgüter - wie etwa Verkehr, Raumordnung, Landwirtschaft, Naturschutz, Forst, Kosten, Grund­wasser und Boden ausgearbeitet und inhaltlich bewertet werden. Ziel ist es, in einem großen fachübergreifenden Variantenvergleich bis Ende dieses Jahres zu einer „Vorzugsvariante“ zu kommen, die dann in Zukunft im Detail weiter verfolgt und geplant wird. Im Herbst ist hierzu ein weiterer Informationstermin geplant, mit dem die Öffentlichkeit erneut über den Planungsstand informiert wird.

  • sgze
    05.02.2019
    Trinationale Metropolregion am Oberrhein (TMO) schreibt ihre Strategie bis 2030 fort
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Gemeinsam mit Frankreich und der Schweiz soll der Oberrhein zu einer der führenden Innovationsregion in Europa werden“ // Treffen mit dem Elsass, Baden-Württemberg, der Nordwestschweiz und der Südpfalz

    Unter dem gemeinsamen Dach der Trinationalen Metropolregion Oberrhein (TMO) wollen das Elsass, Baden-Württemberg, die Nordwestschweiz und die Südpfalz auch in der nächsten INTERREG-Förderperiode weiterhin gemeinsam in Brüssel für den Oberrhein und seine Potenziale werben. Dazu traf sich Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer am Mittwoch, 6. Februar, auf Einladung der Region Grand Est in Straßburg mit Claudine Ganter, Präsidentin des Oberrheinrats, Elisabeth Ackermann, Präsidentin der Oberrheinkonferenz und anderen Gewählten der Region, um die Strategie der TMO bis zum Jahr 2030 fortzuschreiben. Damit möchte die TMO ihre Projekte rechtzeitig bei der Vorbereitung des nächsten INTERREG-Förderprogramms bei der EU andocken und ihre ambitionierten inhaltlichen Vorstellungen einspeisen.    

    „Die engen und vielfältigen Beziehungen, die wir pflegen, erlauben uns eine enge Zusammenarbeit auch bei der Entwicklung einer gemeinsamen Strategie für die Trinationale Metropolregion am Oberrhein. Dabei haben wir einen gemeinsamen Willen und verfolgen ein gemeinsames Ziel: Wir wollen unserer Vorreiterrolle in Europa gerecht werden und völlig neue und innovative Lösungen für die grenzüberschreitende Kooperation entwickeln und so eine gemeinsame Zukunft möglich machen“ sagte die Gastgeberin Claudine Ganter, die derzeit auch Präsidentin des Oberrheinrates ist.     

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Wir haben im laufenden INTERREG Programm V mit der gemeinsamen Strategie 2020 für die Trinationale Metropolregion am Oberrhein (TMO) sehr viel zum Wohl der Menschen erreicht. Mit der Fortschreibung der Strategie bis 2030 sorgen wir dafür, dass unsere Ziele auch im nächsten INTERREG-Programm VI der EU Berücksichtigung finden und in konkrete Projekten sowie neue Entwicklungsschritte übersetzt werden können. Gemeinsam mit unseren Partnern in Frankreich und der Schweiz machen wir den Oberrhein damit zu der Innovationsregion in Europa. Unsere Forscher und Firmen haben das Potenzial dazu, das wir zielgerichtet nutzen wollen.“          

    Nun geht es darum, die gemeinsamen Leuchtturmprojekte der Region auch nach 2020 weiter voranzubringen: den European Campus, der die Potentiale der Universitäten und Hochschulen am Oberrhein bündelt. Eine  Großforschungs-Infrastruktur, die als „Labor“ für die Technologien von morgen auch kleinen und mittleren Unternehmen den Anschluss an die Industrie 4.0 ermöglichen soll. Die bessere Nutzbarkeit von Ärzten und Kliniken auf beiden Seiten des Rheins. Ein gemeinsames Gewerbegebiet, das im Rahmen des Zukunftsprozesses Fessenheim Vorbild in Sachen Energiewende werden soll. Und nicht zuletzt die Erleichterung der Mobilität über den Rhein u.a. durch die Schienenverbindungen Colmar-Freiburg sowie Hagenau-Rastatt-Karlsruhe.  

    Regierungspräsidentin Schäfer ist derzeit Sprecherin des Bereichs Politik der TMO: „Unsere Aufgabe von Seiten der Politik ist es, die Bereiche Wirtschaft und Wissenschaft bei der Entwicklung ihrer Projekte bei der Vertretung ihrer Interessen zu unterstützen. Außerdem kümmern wir uns um die Querschnittthemen, die das alltägliche Leben der Bürgerinnen und Bürger am Oberrhein erleichtern, wie den Abbau von Verwaltungshindernissen beim Wechsel der Arbeitsstelle oder beim Gang zum Arzt auf der anderen Seite des Rheins.“ Spätestens im Herbst wollen die tragenden Säulen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik der TMO ihre Strategie 2030 unter Dach und Fach haben.

     
     
     
    Hintergrund:
    Um die Kräfte in der grenzüberschreitende Zusammenarbeit am Oberrhein zu bündeln und in Brüssel mit einer Stimme aufzutreten, ist Ende 2010, die Trinationale Metropolregion Oberrhein (TMO) aus der Taufe gehoben. In einer gemeinsamen Strategie wurden zehn Kernziele der Entwicklung am Oberrhein für die Zeit bis 2020 formuliert. Einige dieser Ziele und Projekte sind inzwischen realisiert: Die Hochschulen am Oberrhein arbeiten im Rahmen des European-Campus zusammen, die Fachschulen kooperieren in der TriRhenaTech und ermöglichen Studiengänge in drei Ländern. Grenzüberschreitender Straßenbahnen zwischen Basel und Saint Louis, Straßburg und Kehl sowie Basel und Weil am Rhein erleichtern die alltägliche Begegnung am Rhein. Mit dem „TRISAN“ (angedockt an das Euro-Institut in Kehl) wurde ein Kompetenzzentrum geschaffen, das die grenzüberschreitende Gesundheitskooperation am Oberrhein unterstützt.
  • Abteilung 5
    01.02.2019
    Biosphärengebiet Schwarzwald startet Partner-Initiative/ Infoveranstaltung für Anbieter von „Urlaub auf dem Bauernhof und Landurlaub“ am 7. Februar in Todtnau

    Das Biosphärengebiet Schwarzwald startet seine Partner-Initiative. Gesucht werden zunächst Anbieter von „Urlaub auf dem Bauernhof und Landurlaub“, die den Biosphären-Gedanken leben und an ihre Gäste vermitteln. Die Geschäftsstelle des Biosphärengebiets lädt Landwirtinnen und Landwirte sowie Anbieter von Landurlaub zu einer Informationsveranstaltung am 7. Februar in der Eventhalle S15 in Todtnau, Schwarzwaldstr.15 ein. Die Veranstaltung dauert  von 14 bis 16 Uhr. 

    „Mit der Partner-Initiative wollen wir Botschafter für das Biosphärengebiet gewinnen“, erklärt Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets. Voraussetzung für einen Partnervertrag sei, dass die Betriebe nachhaltig wirtschaften und ihren Gästen und Kunden entsprechende Angebote machen. Zum Beispiel könnten Anbieter in der Kategorie „Urlaub auf dem Bauernhof“ ihre Gäste zum Mithelfen in der Landwirtschaft einladen oder auch zu einem Weidespaziergang, auf dem die Weidewirtschaft und deren Nutzen zum Erhalt der Landschaft und der Artenvielfalt thematisiert werde. „Die Partner dürfen dafür mit dem Biosphären-Partner-Logo werben. Sie erhalten Schulungen, Unterstützung beim Marketing und werden Teil des bundesweiten Partner-Netzwerks“, so Kemkes.      

    Die Partner-Initiative ist bereits in 28 Biosphärenreservaten und Nationalparks in Deutschland erfolgreich. Ziel ist es, eine nachhaltige und umweltfreundliche Wirtschaft in Großschutzgebieten zu etablieren. Im Biosphärengebiet Schwarzwald wurde dazu ein Vergaberat gegründet, der über die Aufnahme von neuen Partnern in das Netzwerk entscheidet. Dieses Gremium setzt sich zusammen aus Vertretern des Tourismus, der Land- und Forstwirtschaft, der Bildung für nachhaltige Entwicklung, der Landkreise sowie aus Verbänden des Naturschutzes, Vertretern des Naturparks Südschwarzwald und des Biosphärengebietes. Für die Zukunft sind weitere Partner-Kategorien wie kulturelle Einrichtungen (z.B. Museen), Akteure aus der Regionalvermarktung oder Kindergärten geplant.    

    Bei der Veranstaltung in Todtnau wird Geschäftsführer Walter Kemkes ein Grußwort halten. Jan Faßbender, Referent für Regionalentwicklung, Wirtschaft und Tourismus, wird die Initiative und die erste Partnerkategorie „Urlaub auf dem Bauernhof und Landurlaub“ vorstellen. Edeltraud Brunner vom Hof Brunner aus Hayingen und Partnerin des Biosphärengebietes Schwäbische Alb wird von ihren Erfahrungen mit der Biosphärengebiets-Partnerschaft berichten. Im Anschluss an die Veranstaltung besteht die Möglichkeit, an einem Rundgang in der Markthalle Todtnau teilzunehmen.  

    Mehr Information unter www.biosphaerengebiet-schwarzwald.de/partner und bei Jan Faßbender, Tel. 07673 889 402–4379, Jan-Hendrik.Fassbender@rpf.bwl.de

     
  • sgze
    01.02.2019
    Absichtserklärung für die „Zukunft des Raums Fessenheim“ unterzeichnet
    Staatssekretär Volker Ratzmann: „Gemeinsame Gestaltung der Zukunft der Region um Fessenheim ist starkes Symbol der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit“ // Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Damit können wir die konkreten Projekte rasch umsetzten“

    Der französische Staat, die Region Grand Est, das Département Haut-Rhin, verschiedene Gemeindeverbände, das Chambre de Commerce et d’Industrie (CCI) und Electricité de France (EDF) haben am Freitag, 1. Februar, in Volgelsheim gemeinsam mit dem Land Baden-Württemberg, dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, den Städten Freiburg und Breisach sowie der Industrie- und Handelskammer (IHK) Südlicher Oberrhein die Absichtserklärung zum „Raumprojekt - Unser gemeinsames Ziel für die Zukunft des Raums Fessenheim“ unterzeichnet.       

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    on deutscher Seite waren unter anderem der Staatssekretär Volker Ratzmann des baden-württembergischen Staatsministeriums, Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer, Landrätin Dorothea Störr-Ritter, Freiburgs Erster Bürgermeister Ulrich von Kirchbach, Breisachs Bürgermeister Oliver Rein und Präsident Steffen Auer von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Südlicher Oberrhein sowie zahlreiche weitere Gäste anwesend.

    Staatssekretär Ratzmann bedankte sich im Namen der Landesregierung Baden-Württemberg für das große Engagement der Beteiligten am „Zukunftsprozesses Fessenheim“. Er wies darauf hin, dass Ministerpräsident Winfried Kretschmann einst den Anstoß für eine Machbarkeitsstudie für die Bahnstrecke Colmar-Freiburg gab. „Es ist ein starkes Symbol, dass die französische Regierung, die Landesregierung Baden-Württemberg und auch der Bund hier eng zusammenarbeiten um die Zukunft der Region rund um Fessenheim gemeinsam zu gestalten. Zusammen werden wir energie- und wirtschaftspolitische Ideen für die zukünftige Nutzung des aktuellen Geländes des AKW Fessenheim voranbringen“, so Ratzmann.   

    Mit der Absichtserklärung verfolgen die Unterzeichnenden das gemeinsame Ziel, den Strukturwandel der von der Schließung des AKW am stärksten betroffenen Gemeinden erfolgreich zu gestalten und europaweit zu einem beispielhaften Raum für eine CO2-arme Wirtschaft zu werden. Im Mittelpunkt des Prozesses stehen dabei vier strategische Schwerpunkte: Die Schaffung von Arbeitsplätzen und Wertschöpfung im Rahmen des Strukturwandels im Projektgebiet, die Verbesserung der Verkehrsanbindung des Projektgebiets und der Mobilität, Vorbildcharakter des Projektgebiets bei der Energiewende und des Projektgebiets bei industriellen Innovationen und zukunftsorientierten Energieformen.  

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    egierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Der Aachener Vertrag und diese Absichtserklärung bieten uns nun sehr gute Grundlagen, um die konkreten Projekte umzusetzen.“ Wichtig sei nach ihr, dass nach Vorlage der Machbarkeitsstudie für die Zugverbindung zwischen Colmar und Freiburg voraussichtlich Anfang März 2019 rasch politisch Pflöcke eingeschlagen werden und die Strecke möglichst rasch wiederhergestellt wird. „Diese historische Chance, die seit 1945 unterbrochene Linie zwischen Deutschland und Frankreich wieder herzustellen, gilt es jetzt zu nutzen“. Auch der geplante Deutsch-Französische Gewerbepark sei eine Riesenchance für die Ansiedlung von Gewerbe und könne bei kluger Konzeption unter maßgeblicher Einbeziehung der ansässigen Kommunen und des Landkreises ähnlich erfolgreich werden wie der Gewerbepark Breisgau. Gleichzeitig biete sich hier die einmalige Chance, ein Deutsch-Französisches-Leuchtturmprojekt mit europäischer Ausstrahlung (z. B. Batteriezellenproduktion etc.) zu realisieren, so Schäfer weiter. „Es ist außerordentlich erfreulich, dass es nach den harten Auseinandersetzungen um das KKW Fessenheim zu einem konstruktiven Miteinander gerade auch in dieser Raumschaft kommt“, sagte Schäfer abschließend.

     
     
  • Abteilung 4
    30.01.2019
    Regierungspräsidium Freiburg stellt aktuellen Stand der Planungen zur Ortsumfahrung Wyhlen im Gemeinderat von Grenzach-Wyhlen vor
    Abteilungspräsident Claus Walther: „Wir arbeiten mit Hochdruck an der Umsetzung“ // Entwässerungskonzept musste komplett neu geplant werden

    Der Abteilungsleiter Straßenwesen und Verkehr beim Regierungspräsidium Freiburg, Claus Walther, der Leiter des Baureferats Süd, Dieter Bollinger, und Projektleiter Oliver Gassenmeier haben im Gemeinderat von Grenzach-Wyhlen über den Stand der Planungen zur Ortsumfahrung Wyhlen (Kreis Lörrach) berichtet. Sie standen dabei auch Rede und Antwort auf Fragen aus den Reihen des Gemeinderats sowie von den anwesenden Bürgerinnen und Bürger, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.     

    Abteilungspräsident Claus Walther: „Die Ortsumfahrung Wyhlen ist ein komplexes und anspruchsvolles Großprojekt mit einem Kostenumfang von schätzungsweise 23 Millionen Euro. Wir arbeiten mit Hochdruck an der Umsetzung. Dazu sind wir auf die enge Kooperation mit der Gemeinde Grenzach-Wyhlen angewiesen. Bei den Detailuntersuchungen der Ausführungsplanung hat sich herausgestellt, dass das Arbeitsprogramm für die Straßenbauverwaltung deutlich umfangreicher ist, als zunächst angenommen. Dies betrifft vor allem die Entwässerungsplanung, die komplett neu konzipiert werden musste. Das konnte auf Basis der bei der Mittelfreigabe vorliegenden Informationen nicht vorhergesehen werden.“     

    Dieter Bollinger und Oliver Gassenmeier erläuterten den Mitgliedern des Gemeinderats und anwesenden Bürgerinnen und Bürgern im Detail den aktuellen Projektsachstand: Zwar sei das Planfeststellungsverfahren bereits 1994 eingeleitet und 2005 abgeschlossen worden. Seitens des Bundes erfolgte jedoch erst Mitte 2015 die Freigabe der Mittel für Ausführungsplanung und Bau. Das Regierungspräsidium habe im Rahmen der Ausführungsplanung seit 2015 unter anderem ein Sicherheitsaudit, artenschutzrechtliche Untersuchungen, eine Überprüfung des Verkehrsgutachtens, detaillierte Baugrunduntersuchungen und eine Planung der Straßenentwässerung in die Wege geleitet. Parallel habe das Regierungspräsidium den Wünschen der Gemeinde entsprochen und plant eine zusätzliche Unterführung für Fußgänger und Radfahrer. Auch das Hochwasserschutzkonzept sowie verschiedene Bebauungspläne der Gemeinde müssen mit der Straßenplanung abgestimmt und in diese integriert werden. Erste Baumaßnahmen laufen seit August 2017, als die Bauphase mit einem feierlichen ersten Spatenstich eingeleitet wurde. Auf Basis der damals vorliegenden Planungen und Informationen war im Jahr 2015 ein Projektzeitplan erstellt und kommuniziert worden, der eine Fertigstellung des Abschnitts Wyhlen bis Ende 2021 vorsah. In der folgenden Ausführungsplanung zeigte das geologische Streckengutachten jedoch, dass in zwei Teilbereichen der geplanten Trasse das Oberflächenwasser wegen des Felsuntergrunds nicht wie ursprünglich vorgesehen versickert werden kann. Dazu gab es in früheren Planungen und auch in der Planfeststellung keine Hinweise. So musste, nachdem die Informationen im Mai 2017 vorlagen, das Entwässerungskonzept durch ein eigens beauftragtes Ingenieurbüro vollständig neu geplant werden. In einem weiteren Schritt ist für diese Neukonzeption der Entwässerung zusätzlich ein eigenes wasserrechtliches Genehmigungsverfahren erforderlich. Der Knackpunkt: Da die nächsten Schritte wie Straßen- und Bauwerksplanung von dem Entwässerungskonzept abhängen, musste auch der Zeitplan entsprechend auf eine Fertigstellung 2024 angepasst werden. Die Fachleute erläuterten anhand eines umfangreichen Projektplans, wie die Planungs-, Grunderwerbs- und Bauabläufe im Einzelnen getaktet wurden. Walther nahm darüber hinaus auch zur zuletzt in der Öffentlichkeit kritisierten Personalsituation für die Ortsumfahrung Wyhlen Stellung: „Wir haben hier seit der Baufreigabe ein ganzes Projektteam, das die Umsetzung der Planung und den Bau in Zusammenarbeit mit diversen externen Büros steuert.“ 

    Gemäß des Wunsches der Gemeinde wird das Regierungspräsidium die Ortsumfahrung Wyhlen am Stück planen und umsetzen. Der vom Bund noch nicht zum Bau freigegebene, aber ebenfalls bereits im Bundesverkehrswegeplan 2030 enthaltene Teil in Grenzach soll im Anschluss an die Umfahrung Wyhlen angegangen werden.

  • Abteilung 5
    30.01.2019
    Schneeschuh-Wanderung zum Genießen – Erste Ranger-Tour im Biosphärengebiet Schwarzwald mit SC-Fans und anderen Interessierten
     Foto: Die winterliche Stille und fantastische Ausblicke im Biosphärengebiet Schwarzwald genießen – auf Schneeschuhen geht das derzeit am besten. Foto: Thomas Stephan/ Biosphärengebiet

    Begleiten Sie die neuen Biosphären-Ranger Sebastian Wagner und Florian Schmidt auf einer Schneeschuh-Wanderung im urigen Menzenschwander Tal. Im Rahmen der Kooperation „Heimspiel für die Wildnis“ mit dem WWF und dem SC Freiburg bietet die Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwarzwald am Samstag, 16. Februar, die erste öffentliche Tour mit den beiden Rangern an, die zur Wintersaison ihren Dienst aufgenommen haben. Teilnehmen können SC-Fans und alle anderen interessierten Erwachsenen und Kinder. Die Wanderung ist leicht und auch für Anfänger geeignet.     

    Die Tour führt rund sechs Kilometer durch die verschneite Winterlandschaft im Menzenschwander Tal. Wir erleben fantastische Ausblicke, eisige Einblicke und genießen die winterliche Stille. Wir entdecken Tierspuren im Schnee und Spuren der letzten Eiszeit. Die Ranger informieren auch darüber, wie sich die Winterruhe der Natur im Schwarzwald mit dem Tourismus vereinbaren lässt.    

    Die Teilnahme an der Wanderung ist kostenlos. Schneeschuhe und Stöcke können gegen eine Gebühr in Höhe von 10,50 Euro ausgeliehen werden (Bezahlung vor Ort in bar). Treffpunkt ist um 10 Uhr am Parkplatz Möslelift im Hinterdorf Menzenschwand. Die Tour dauert drei bis vier Stunden. Zum Abschluss ist eine Einkehr möglich. Erforderlich sind festes,  über-knöchelhohes Schuhwerk, warme, wasserabweisende Kleidung und Handschuhe, Sonnenschutz sowie ein Vesper für unterwegs. An der Wanderung können maximal 20 Personen teilnehmen. Anmeldung bis 14. Februar bei Sebastian Wagner und Florian Schmidt: Tel. 07673- 889402-4382/4372, Biosphaerengebiet.Ranger@rpf.bwl.de. Sollte am Termin zu wenig Schnee liegen, findet die Tour als Wanderung statt.  

    Das Projekt „Heimspiel für die Wildnis“ ist eine Kooperation der Umweltschutzstiftung WWF, des Fußball-Bundesligisten SC Freiburg und des Biosphärengebiets Schwarzwald. In den bewaldeten Kernzonen des UNESCO-Großschutzgebiets darf sich die Natur frei entfalten. Diese Entwicklung  der Wildnis wird im Rahmen des Projekts begleitet. Im Mittelpunkt steht die Einrichtung eines Wildnis-Erlebnis-Pfads, auf dem Kinder, Jugendliche und Erwachsene den „Urwald von morgen“ hautnah erleben können.

  • Abteilung 4
    28.01.2019
    Erinnerung an Infoveranstaltung zur Ortsumfahrung Kuhbach/Reichenbach (bei Lahr)
    Termin am Mittwoch, 6. Februar, um 19 Uhr in der Aula des Max-Planck-Gymnasiums in Lahr // Bisherige Planungen sind bereits ab 18.30 Uhr auf Stellwänden einsehbar

    Das Regierungspräsidium Freiburg setzt die Planung der Ortsumfahrung von Kuhbach und Reichenbach nach dem kommunizierten und mit der Stadt Lahr besprochenen Zeitplan nahtlos fort. Nach dem Planungsbeginn im Herbst 2018 steht nun als nächster Schritt eine öffentliche Infoveranstaltung am Mittwoch, 6. Februar, um 19 Uhr in der Aula des Max-Planck-Gymnasiums in Lahr an. Bereits ab 18.30 Uhr ist der Veranstaltungsort geöffnet und Pläne können an Stellwänden eingesehen werden.

    Abteilungspräsident Claus Walther: „Die Ortsumfahrung Kuhbach/Reichenbach steht im Bundesverkehrswegeplan 2030 in der Kategorie ‘Vordringlicher Bedarf‘ und hat daher eine hohe Priorität für uns. Alle bestehenden Trassenvarianten werden dabei aufgegriffen, detaillierter untersucht und gegebenenfalls um weitere Varianten ergänzt. Uns ist insbesondere der Dialog mit der Bevölkerung wichtig. Deshalb kommen wir vor Ort, stellen die Planungen vor und hören den Bürgerinnen und Bürgern zu, die ihre Anliegen und Interessen einbringen können.“

    Am Ende des Verfahrens sollen alle Varianten gegeneinander abgewogen werden, um eine sogenannte Vorzugsvariante für die weitere Planung zu finden. Die Ergebnisse werden anschließend vom RP Freiburg geprüft und in einer zweiten Veranstaltung zu einem späteren Zeitpunkt vorgestellt. Mit diesem Vorgehen bietet die Behörde den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich aktiv in den weiteren Planungsprozess einzubringen.

  • Abteilung 4
    25.01.2019
    Update zum Bau des Radwegs an der L192 zwischen Öhningen und Wangen (Kreis Konstanz): Auftakt zum zweiten Abschnitt seit 22. Januar
    Übersicht über die 2019 geplanten Bauarbeiten // Finaler Abschnitt bis Ortseingang Wangen Anfang 2020

    Startschuss für den zweiten Bauabschnitt des Radwegs zwischen Öhningen und Wangen (Kreis Konstanz) an der L 192: Bereits am 2. Januar begannen die Ausführungsplanungen für die Ingenieurbauwerke begonnen, am 22. Januar ging es im Gelände weiter. Wegen anhaltenden Frosts mussten die Arbeiten in dieser Woche kurz unterbrochen werden, können jedoch am Montag, 28. Januar, fortgesetzt werden, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums.

    Direkt nach Abschluss und Freigabe des ersten Bauabschnittes hat die Behörde mit der öffentlichen Ausschreibung und Vergabe des zweiten Bauabschnittes begonnen. Das erzielte Ausschreibungsergebnis passte sehr gut zu der aufgestellten Kostenberechnung. Deren Ergebnis von 4,75 Millionen Euro (brutto) wurde durch die öffentliche Ausschreibung bestätigt.

    Mit der Ausführungsplanung der sieben erforderlichen Ingenieurbauwerke ging es Anfang 2019 weiter. Die sichtbaren Bauarbeiten begannen am 22. Januar im Bereich L 192 ab der Einmündung Schlossstraße Richtung Wangen bis zur bestehenden Parkbucht unter einer halbseitigen Sperrung, und werden nach einer kurzen frostbedingten Pause nun fortgesetzt. Der beschriebene Abschnitt mit einer Länge von etwa 300 Metern sieht den Bau des Radweges entlang der L 192 vor. Im Bereich zwischen der Einmündung Schlossstraße und der Einmündung Im Hofergärtle werden diverse Versorgungsleitungen im Zuge des Radwegneubaus mitverlegt.

    Nach der Erstellung des ersten Abschnittes wird die Baufirma den Abschnitt zwischen der Einmündung Oberhaldenstraße und der Schlossstraße herstellen. Der Abschnitt sieht neben dem Neubau des Radweges ebenso vor, die Beleuchtung anzupassen. Um möglichst platzsparend zu bauen, werden in diesem Teilstück neben der Geländeanpassung im Bereich der Kirche zwei Stützwände erforderlich. Die Stützwände werden in Höhe der Wohnhäuser Wangener Straße 5 und in Höhe der Wangener Straße 9 errichtet.

    Die Bauarbeiten für die ersten beiden Teilstücke des zweiten Bauabschnitts werden bei günstiger Witterung bis Ende Mai abgeschlossen sein. Um zügig voranzukommen, wird ab März mit einem weiteren Teilstück im Bereich bestehender Parkplatz bis kurz hinter der östlichen Einmündung Im Hofergärtle begonnen. Damit werden die Teilstücke zwei und drei zeitweise parallel zueinander hergestellt.

    Das dritte Teilstück sieht eine Hangsicherung mittels einer vernagelten Spritzbetonschale vor. Der Bau des beschriebenen Ingenieurbauwerks ist vorab notwendig für die anschließende Verlegung der L 192 in Richtung des bestehenden Hanges. Die Verlegung der bestehenden Straße in Richtung Norden wird zwingend benötigt, um den Radweg zu bauen. Bis zu den Sommerferien soll die Hangsicherung fertig sein.

    Eine Durchfahrt für Autofahrer wird mittels Ampelbetrieb in allen drei beschriebenen Teilstücken immer möglich sein. Der Radverkehr wird während der Bauarbeiten über parallel laufende Gemeindestraßen (Oberhaldenstraße oder Im Hofergärtle) sowie zum Teil über den bereits fertiggestellten Radweg geführt.

    Noch im Sommer soll die neue Parkbucht begonnen werden, die im Bereich der jetzigen Bucht entstehen wird. Für diesen Bau ist ein Zeitfenster bis Weihnachten vorgesehen. Bis dahin sollen auch die Straßenverlegung Richtung Norden entlang der neuen Hangsicherung und die Weiterführung des Radweges bis zur östlichen Einmündung Im Hofergärtle vollendet sein. Für das Jahr 2020 ist von Januar bis Ende Juli die Fertigstellung des noch ausstehenden Teilstückes des Radweges bis zum Ortseingang Wangen geplant.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    23.01.2019
    „Entdecke die Natur im Biosphärengebiet Schwarzwald“
    Zweite Junior-Ranger-Gruppe startet im Februar / Teilnehmen können Kinder von acht bis 13 Jahren
     Foto: Morascher/junior-ranger.de/Europarc

    Gemeinsam mit echten Rangern die Natur im Biosphärengebiet Schwarzwald entdecken: Im Februar startet im Biosphärengebiet nun eine zweite Junior- Ranger-Gruppe, die von den neuen Rangern Florian Schmidt und Sebastian Wagner geleitet wird. An den monatlichen Treffen können Kinder und Jugendliche von 8 bis 13 Jahren kostenlos teilnehmen. Beim ersten Treffen am 22. Februar um 15 Uhr in Horben steht die Herstellung von Vogelfutter für den Winter auf dem Programm. Der Treffpunkt wird bei der Anmeldung mitgeteilt.

    Seit einem Jahr gibt es eine Junior Ranger Gruppe im Biosphärengebiet, an der rund 15 Mädchen und Jungen regelmäßig teilnehmen. Weil die Nachfrage so groß ist, wird nun die zweite Gruppe ins Leben gerufen. Diese wird sich einmal im Monat  jeweils freitagnachmittags an unterschiedlichen Orten im Biosphärengebiet treffen.

    Die Mädchen und Jungen erwartet eine bunte Mischung aus Ausflügen in die Natur, Kennenlernen von Biotopen und Lebensräumen, Tieren und Pflanzen, Besuchen bei Landwirten oder in Wirtschaftsunternehmen, Handwerken und vielen gemeinsamen Spielen. Interessierte Familien können sich in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwarzwald melden. Mehr Information und Anmeldung bei Florian Schmidt und Sebastian Wagner, Telefon 07673/889402-4382/4372 oder per E-Mail an Biosphaerengebiet.Ranger@rpf.bwl.de.

    Einen Jahresüberblick über das Programm erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei ihrem ersten Gruppentreffen. Da es sich um eine offene Gruppe handelt, können jederzeit neue Kinder einsteigen.

  • SGZE
    22.01.2019
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Neuer Elyseevertrag bringt historische Chancen für die Entwicklung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit am Oberrhein“
    „Zentral ist für uns, dass es eine konkrete Vorhabensliste geben wird“
     Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer zum Aachener Vertrag

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer würdigt den am heutigen Dienstag (22. Januar) abgeschlossenen neuen Elyséevertrag zwischen Deutschland und Frankreich: „Der Aachener Vertrag bringt historische Chancen für die Weiterentwicklung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit am Oberrhein. Besonders wichtig war für uns, dass der Vertrag auch konkrete Projektideen in einer noch zu verabschiedenden Vorhabenliste einfordern wird, von der die Menschen konkret profitieren werden“, so die Regierungspräsidentin, die auch persönlich an der Feier in Aachen teilnehmen wird. Als Beispiele nannte sie die Schienenverbindung Colmar-Freiburg sowie den Zukunftsprozess Fessenheim.

    „Wir sind mit unserer Stabsstelle für grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und der Programmbehörde für das INTERREG-Programm das Scharnier der Landesregierung für die höchst erfolgreiche Kooperation mit der Nachbarregion im Elsass. Wir haben uns als Expertinnen und Experten für die Zusammenarbeit mit Frankreich erfolgreich dafür eingesetzt, dass der Aachener Vertrag eine wichtige qualitative Weiterentwicklung erfährt – nämlich diese Vorhabenliste, an der sich die allgemeinen Ziele der deutsch-französischen Zusammenarbeit auch inhaltlich noch weiter konkretisieren lassen“, erläuterte Schäfer. In Artikel 23 ist deshalb niedergelegt, dass der deutsch-französische Ministerrat nach Inkrafttreten des Vertrags eine mehrjährige Vorhabenplanung verabschieden wird. Auch eine Erfolgskontrolle durch die entsprechenden Beauftragten ist vorgesehen.

    „Wir haben uns dafür stark gemacht, dass die bedeutsame Schienenverbindung Colmar-Freiburg und der Zukunftsprozess Fessenheim mit dem gemeinsamen Gewerbe- und Transformationsgebiet in die geplante Vorhabensliste aufgenommen werden, weil diese Projekte auch in einem nationalen Maßstab ‚Best-Practice‘-Beispiele für eine erfolgreiche Kooperation sind. Ich gehe davon aus, dass es uns gelungen ist, die Verantwortlichen in Deutschland und Frankreich von unseren gemeinsamen Ideen und Initiativen zu überzeugen und danke allen Beteiligten, die sich im laufenden Prozess eingebracht haben.“

    Positiv ist nach Einschätzung von Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer auch die vorgesehene parlamentarische Beteiligung an dem neuen Elysee-Vertrag: So werden deutsch-französische Parlamentarier in einer je 50-köpfigen Delegation an der Umsetzung der Vorhabenliste mitwirken und so eine regelmäßige parlamentarische Zielkontrolle vornehmen können. „Auch für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit am Oberrhein erwarte ich mir zusätzliche Impulse, weil wir es schaffen, unsere konkreten Projekte auf der nationalen politischen Ebene anzudocken. Gerade für die rechtliche Ausgestaltung zum Beispiel eines grenzüberschreitenden Gewerbeparks oder für die Schaffung einer Schienenverbindung Colmar-Freiburg benötigen wir die dauerhafte Unterstützung aus Berlin und Paris.“

    Bärbel Schäfer begrüßte in diesem Zusammenhang auch die neue Frankreich-Konzeption der Landesregierung, die zurzeit erarbeitet wird und im Frühjahr im Kabinett beraten werden soll. „Mit dem Rückenwind durch den neuen Elyseevertrag arbeiten alle Ebenen von der Bundesregierung über die Landesregierung bis zum Regierungspräsidium Hand in Hand erfolgreich am weiteren Ausbau der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, die wir eng mit der eigenen Konzeption verzahnen werden. Wir werden damit in absehbarere Zeit Mehrwert für die Menschen schaffen, der die Region am Oberrhein sichtbar voranbringen wird“, so Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer.

  • Abteilung 7
    21.01.2019
    Per Mausklick sich für Wunschschule bewerben
    Regierungspräsidium Freiburg informiert über Online-Verfahren für Berufliche Schulen // Ab 2020 auch für Regierungsbezirk Freiburg zentrales Angebot über das Kultusministerium

    Viele Schülerinnen und Schüler möchten gerne ihr Abitur an einem Beruflichen Gymnasium machen oder ein Berufskolleg besuchen. Mit dem Online-Verfahren im Regierungsbezirk Freiburg können sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen zentral bewerben und müssen sich nicht bei mehreren Schulen parallel registrieren, informiert das Regierungspräsidium Freiburg in einer Pressemitteilung.

    Die Schülerinnen und Schüler können bequem von zu Hause aus ihre Schulwünsche eingeben und müssen nur an einer einzigen Schule einen schriftlichen Antrag abgeben. Außerdem wissen die Jugendlichen und ihre Familien durch dieses Verfahren frühzeitig, an welcher Schule sie einen Platz bekommen und die Wahrscheinlichkeit, dass es sich dabei um den Wunschplatz handelt, ist erfahrungsgemäß sehr hoch.

    Wann melde ich mich an?
    Im Zeitraum vom Freitag, 1. Februar, bis zum Freitag, 1. März, können sich Schülerinnen und Schüler unter https://anmeldung-bs.rpf.fr.schule-bw.de anmelden. Auf dieser Internetseite gibt es einen Überblick über die Bildungsangebote der Beruflichen Schulen in der Region. Per Mausklick können sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen an bis zu 15 verschiedenen Schulen bewerben. Dabei geben die Schülerinnen und Schüler ihre Bewerbungsziele in einer ihren Wünschen entsprechenden Rangfolge an. Danach müssen die Unterlagen in der Regel nur noch an einer Schule abgeben werden. Die Vergabe der Plätze erfolgt durch das Regierungspräsidium Freiburg nach einem transparenten Berechnungsverfahren gemäß den jeweiligen Aufnahmeverordnungen.

    Die meisten erhalten den gewünschten Platz
    Die Schülerinnen und Schüler sollten unbedingt mehrere Wünsche angeben und die Rangfolge der Wünsche allein auf Grund ihrer Neigungen wählen, da dies die Chance auf den gewünschten Schulplatz erhöht. In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass mithilfe des Verfahrens 80 Prozent aller Schülerinnen und Schüler den von ihnen gewünschten Platz auch erhalten. Weitere elf Prozent konnten an der Schule ihres Zweitwunsches durchstarten. Die frühzeitige Information ist eine beachtliche Qualitätssteigerung, die den Beruflichen Schulen und vor allem den Schülerinnen und Schülern zu Gute kommt. Auch das Nachrückverfahren wurde dank des zentralen Anmeldeverfahrens so frühzeitig durchgeführt, dass schon vor Beginn der Sommerferien nahezu alle Bewerberinnen und Bewerber einen Platz erhalten hatten, teilt das Regierungspräsidium Freiburg mit.

    Persönliche Beratung kommt nicht zu kurz
    Die persönliche Beratung kommt trotz des Online-Verfahrens nicht zu kurz. Die meisten Beruflichen Schulen bieten spezielle Beratungs- und Anmeldetage an. Hier besteht für die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich hinsichtlich des Anforderungsniveaus, des Profils oder auch verschiedener Wahlpflichtfächer beraten zu lassen.

    Weitere Informationen: https://anmeldung-bs.rpf.fr.schule-bw.de sowie auf den Seiten der jeweiligen Beruflichen Schulen.

    Ab 2020 gibt es ein landesweit einheitliches Verfahren, das über das Kultusministerium laufen wird und das 2019 bereits für die Regierungsbezirke Karlsruhe, Tübingen und Stuttgart angeboten wird.

    Den Link zur PM des Kultusministeriums von heute finden Sie hier:
    https://www.km-bw.de/,Lde/Startseite/Service/2019+01+21+Start+des+Bewerberportals+BewO/?LISTPAGE=131491

  • Abteilung 4
    21.01.2019
    Regierungspräsidium Freiburg plant Bau einer Lärmschutzwand an der B 14 bei Wurmlingen (Kreis Tuttlingen)
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Deutliche Entlastung für Anwohnerinnen und Anwohner möglich“ // Bau soll im kommenden Jahr in Abstimmung mit einer Sanierung der Fahrbahndecke erfolgen

    Das Regierungspräsidium Freiburg plant an der B 14 in Wurmlingen (Kreis Tuttlingen) im kommenden Jahr den Bau einer Lärmschutzwand für rund 712.000 Euro. Grund dafür ist eine Überschreitung der Grenzwerte für Lärmimmissionen, die mit einer Schallschutzberechnung der Gemeinde nachgewiesen werden konnte. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits auf Hochtouren, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Die Gemeinde hat sich im vergangenen Sommer mit dem Wunsch nach einem verbesserten Lärmschutz an uns gewandt. Ich bin sehr froh, dass wir nach Prüfung zum Ergebnis gekommen sind, dass eine deutliche Entlastung der Anwohnerinnen und Anwohner tatsächlich möglich ist. Wir nutzen hier unseren Spielraum, den uns der Bund im Rahmen der Auftragsverwaltung ermöglicht, eine solche Lärmsanierung im Rahmen des gesetzlichen Anspruchs vorzusehen. Ich bedanke mich bei der Gemeinde und Bürgermeister Klaus Schellenberg, dass wir diese Maßnahme zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger gemeinsam angehen können.“

    Die B 14 hat eine Verkehrsdichte von 17.000 Fahrzeugen pro Tag und verläuft im Bereich von Wurmlingen in der Nähe der Wohnbebauung. Die Gemeinde hat anlässlich einer anstehenden Belagserneuerung in den nächsten Jahren erneut den Wunsch geäußert, eine Verbesserung der Immissionslage durch eine Lärmschutzwand zu erreichen, so die Gemeinde in einem Schreiben an das Regierungspräsidium. Dazu kam, dass bereits Vermessungsarbeiten, planerische Arbeiten und eine Kosten-Nutzen-Rechnung erfolgt waren. Bürgermeister Klaus Schellenberg äußerte in seinem Schreiben: „Die Anwohner würden eine spürbare Erleichterung der Lärmbelastung erfahren.“

    Im November 2018 gab es eine Besprechung, wie die Maßnahme umgesetzt werden kann. Es braucht ein Baurecht für die Lärmschutzwand, für die bereits seitens der Gemeinde ein Bebauungsplanverfahren eingeleitet worden ist. Das Fachbüro Breinlinger erarbeitet die dazu erforderlichen Entwurfspläne, die dann einer Anhörung der Träger öffentlicher Belange sowie einer Offenlage unterzogen werden. Der Beschluss über den Bebauungsplan ist seitens der Gemeinde im Sommer 2019 vorgesehen.

    Der Bau der Lärmschutzwand soll mit einer Erneuerung der Fahrbahndecke auf der B 14 zwischen Tuttlingen und dem Kreisel bei Wurmlingen gekoppelt werden. Die Projektplanung für Umleitungen, Baubeginn und die endgültige Kostenberechnung wird derzeit durch das Regierungspräsidium Freiburg erarbeitet. Die Behörde rechnet mit einer Realisierung 2020.

    Zur frühen Öffentlichkeitsbeteiligung über die Aufstellung des Bebauungsplans veranstaltet die Gemeinde am Donnerstag, 24. Januar, um 18 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Wurmlingen einen Informationstermin. 

  • Abteilung 2
    21.01.2019
    Regierungspräsidium Freiburg hat bislang 17,4 Millionen Euro aus dem Investitionsprogramm des Bundes zur Kinderbetreuungsfinanzierung bewilligt
    Programm läuft seit 2017 // Zahlreiche neue Betreuungsplätze geschaffen oder gesichert

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat bislang aus dem aktuellen Investitionsprogramm des Bundes zur Kinderbetreuungsfinanzierung insgesamt Fördermittel in Höhe von rund 17,4 Millionen Euro bewilligt. Dieses läuft seit 2017, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Der Ausbau der Kinderbetreuung ist ein wichtiges Ziel von Bund und Land. Eine gute und verlässliche Kinderbetreuung ist eine elementare Voraussetzung für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Ich hoffe und setze darauf, dass die Antragsfrist für das ansonsten im Herbst auslaufende Förderprogramm des Bundes nochmals verlängert wird und wir die Kommunen und private Träger bei der Schaffung weiterer Kapazitäten weiter unterstützen können.“

    Bislang wurden in Kindertageseinrichtungen im Regierungsbezirk insgesamt 956 neue Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahre neu geschaffen. Für Kinder über drei Jahre bis zum Schuleintritt waren sogar 1776 zusätzliche Plätze möglich. Weitere 649 konnten durch Erhaltungsmaßnahmen gesichert und so die Infrastruktur in den Kitas deutlich verbessert werden. Auch im Bereich der Kindertagespflege ist eine Förderung zusätzlicher Plätze erfolgt – hier konnten 410 Plätze neu geschaffen oder durch zusätzliche Investitionen gesichert werden. Fördergegenstand war weiter die Ausstattung von Küchen von Kinderbetreuungseinrichtungen sowie die Schaffung von Differenzierungs- und Rückzugsräumen, die der Inklusion von behinderten Kindern dienen. 

    Die Empfänger der Förderung – die jeweils zur Umsetzung der Maßnahmen noch einen erheblichen Eigenanteil leisten - sind Städte und Gemeinden (60 Prozent), private (25 Prozent) und kirchliche Träger (15 Prozent) von Kinderbetreuungseinrichtungen. Ferner erhalten auch  Tagesmütter und –väter eine Förderung für die Schaffung oder den Erhalt von Betreuungsplätzen. Gefördert werden nicht nur Kindergärten und Kitas, sondern auch neue Formen wie Wald- oder Bauernhofkindergärten oder Bauwagen.

  • Abteilung 5
    18.01.2019
    Hochwasserschutz beim Freizeitgelände Espen in Geisingen (Kreis Tuttlingen) wird verbessert
    Regierungspräsidium beginnt mit vorbereitenden Arbeiten am Hochwasserdamm

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, wird der Hochwasserschutz beim Freizeitgelände Espen in Geisingen (Kreis Tuttlingen) verbessert. Dafür werden zwischen April und August die alten Absperreinrichtungen am Hochwasserdamm durch einfach zu bedienende und technisch aktuelle Schieberanlagen ersetzt. So kann das Freizeitgelände vom Hochwasser der Donau abgeriegelt werden. Der Landesbetrieb Gewässer im RP beginnt bereits in den nächsten Tagen mit den vorbereitenden Arbeiten auf den Bauflächen am Hochwasserdamm, die Ende Februar abgeschlossen sein sollen. Bei Bedarf werden auch außerhalb der Baustellenbereiche entlang des Dammes Gehölzpflegearbeiten durchgeführt, heißt es aus dem RP. Die Ausschreibung und Vergabe der eigentlichen Bauleistungen sind in der Vorbereitung.    

    Die neuen Schieber alleine bieten allerdings keinen hundertprozentigen Hochwasserschutz: Wenn beide Schieber geschlossen sind, besteht die Gefahr, dass durch Oberflächen- und Grundwasser sowie dem Wildtalbach innerhalb des Freizeitgeländes ein Hochwasser entsteht. Um dies zu verhindern, wurde zwischen Land und Stadt Geisingen vereinbart, dass die Stadt ein Binnenentwässerungskonzept umsetzt. Entsprechende Planungen und Untersuchungen dafür sind beauftragt. Bis dahin gilt für die Schieber ein Übergangs-Betriebsreglement.           

    Als der Hochwasserdamm am Freizeitgelände und die Donaubegradigung in den 70er Jahren gebaut wurden, wurde die abgeschnittene Donauschlinge als Altarm erhalten. Zur Versorgung mit Frischwasser wurde am oberen Ende eine Rohrleitung von der Donau in den Altarm verlegt. Am unteren Ende ist ebenfalls ein Rohr als Abfluss verlegt worden, da auch der Wildtalbach in den Altarm mündet. Über diese Kanalleitungen kann aber ein Donauhochwasser in das Freizeitgelände gelangen. Um dies zu verhindern wurden damals schon Absperreinrichtungen in die Kanalleitungen eingebaut. Diese entsprechen aber weder den heute gültigen technischen Anforderungen noch den aktuellen Arbeitsschutzvorschriften. Zudem ist es schon bei minimal erhöhten Wasserständen in der Donau nicht mehr möglich, die Absperreinrichtungen einzubauen.     

    D
    as Gesamtkonzept: Im Rahmen des Integrierten Donau-Programms (IDP) des Landes Baden-Württemberg sollen die bebauten Ortslagen entlang der Donau vor einem hundertjährlichen Bemessungshochwasser der Donau geschützt werden. Aufgrund der Risikoanalyse Donau und dem Gesamtkonzept des IDP von 2002 erfolgte der Bau des Hochwasserrückhaltebeckens Wolterdingen mit Inbetriebnahme 2012. Im Gesamtkonzept sind darüber hinaus örtliche Maßnahmen enthalten, um den angestrebten Schutzgrad zu erreichen. Nur noch sehr wenige Maßnahmen davon sind noch nicht umgesetzt, eine davon in Geisingen.

     
  • Abteilung 5
    17.01.2019
    RP Freiburg weist Widersprüche gegen die immissionsschutzrechtliche Genehmigung für den Windpark Länge bei Blumberg (Schwarzwald-Baar-Kreis) zurück
    Verletzung persönlicher privater Schutzinteressen lag nicht vor // Offenes Eilverfahren eines Naturschutzverbands beim Verwaltungsgericht Freiburg

    Die höhere immissionsschutzrechtliche Behörde am Regierungspräsidium Freiburg hat die Widersprüche gegen die immissionsschutzrechtliche Genehmigung des Landratsamts Schwarzwald-Baar-Kreis vom Dezember 2016 für den Windpark Länge gebührenpflichtig zurückgewiesen. Etwa 170 Privatpersonen hatten per Unterschriftenliste Widerspruch eingelegt. Die Widersprüche waren dem Regierungspräsidium Freiburg Ende April 2018 durch das Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis zur Entscheidung vorgelegt worden, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums.

    Die Widerspruchsführerinnen und Widerspruchsführer hatten im Wesentlichen vorgebracht, dass die Öffentlichkeit nicht hinreichend in das Verfahren einbezogen worden sei. Die öffentliche Bekanntmachung des Ergebnisses der UVP-Vorprüfung sei nicht richtig erfolgt. Außerdem seien die relevanten natur- und artenschutzrechtlichen Kriterien fehlerhaft behandelt worden. Es liege ein Verstoß gegen den Windenergieerlass und die Hinweise zur artenschutzrechtlichen Ausnahme vor. Auch sei an den Standorten keine ausreichende Windhöffigkeit gegeben.

    Die Widersprüche waren zurückzuweisen, da die Widerspruchsführerinnen und Widerspruchsführer mit den vorgebrachten Argumenten die Verletzung eigener Rechte nicht geltend machten bzw. machen konnten. Eine Verletzung persönlicher privater Schutzinteressen lag somit nicht vor.

    Zum Windpark Länge liegt dem Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis ein weiterer Widerspruch eines anerkannten Naturschutzverbands vor. Dieser wurde bislang noch nicht begründet und wurde daher dem Regierungspräsidium noch nicht zur Entscheidung vorgelegt. Seit Ende Mai 2018 ist ein Eilverfahren dieser Naturschutzvereinigung beim Verwaltungsgericht Freiburg, unter anderem gegen den Sofortvollzug der immissionsschutzrechtlichen Genehmigung, anhängig. Die Entscheidung des Gerichts steht noch aus.

  • Abteilung 4
    15.01.2019
    Regierungspräsidium Freiburg sperrt Reutherbergtunnel Wolfach (Ortenaukreis) am Donnerstag, 24. Januar, ab 9 Uhr für vier Stunden halbseitig
    Grund ist der Einbau einer Löschwasserpumpe am Ostportal // Verkehr Richtung Hausach wird durch die Stadt geleitet

    Um den erhöhten Anforderungen an die Tunnelsicherheit zu entsprechen, wird eine Löschwasserpumpe in die Wasserleitungen des Reutherbergtunnels bei Wolfach (Ortenaukreis) eingebaut. So wird den gestiegenen Anforderungen an die Tunnelsicherheit auch im Bereich der Löschwasserversorgung Rechnung getragen, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Um die Anlage am Ostportal des Reutherbergtunnels zu errichten, wird der Verkehr auf der B 294 von Schramberg in Richtung Haslach am Donnerstag, 24. Januar, für etwa vier Stunden durch Wolfach umgeleitet. Der hierfür vorgesehene Zeitraum beginnt um 9 und endet voraussichtlich um 13 Uhr. Die Fahrzeuge der Gegenrichtung können auf der Bundesstraße verbleiben. Die Nutzung einer Fahrbahnhälfte reicht für die Arbeiten aus.

    Wie bereits bei der Nachrüstung des Tunnels mit weiterer Sicherheitstechnik, wird der Auftrag durch die Firma Dürr aus Weinstadt ausgeführt. Das Regierungspräsidium Freiburg bittet die Anwohnerinnen und Anwohner sowie Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für etwaige Behinderungen und Störungen.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    15.01.2019
    Biosphären-Initiative „Cowfunding“ erhält Innovationspreis der Landesregierung
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Anerkennung für die Pionierarbeit zur digitalen Vermarktung regionaler Produkte aus dem Schwarzwald“
     Biosphären-Initiative „Cowfunding“ erhält Innovationspreis der Landesregierung; Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Anerkennung für die Pionierarbeit zur digitalen Vermarktung regionaler Produkte aus dem Schwarzwald“; Copyright: RPF

    Das vom Biosphärengebiet Schwarzwald geförderte Start-up „Cowfunding“ wurde am Montag auf der Urlaubsmesse CMT in Stuttgart als  Sieger des Landeswettbewerbs „Innovationen und Start-ups in der Land- und Ernährungswirtschaft“ ausgezeichnet. Landwirtschaftsminister Peter Hauk überreichte den Preis an den Freiburger Moriz Vohrer, der die Initiative 2017 im Rahmen des Förderprogramms des Biosphärengebiets ins Leben gerufen hat. „Cowfunding“ vermarktet Rindfleisch aus dem Biosphärengebiet über eine Internet-Plattform. 

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer gratulierte Moriz Vohrer und seinem jungen Team herzlich zu dieser Auszeichnung: „Der Preis ist eine großartige Anerkennung für die Pionierarbeit zur digitalen Vermarktung regionaler Produkte, die hier geleistet wird“, so Schäfer. Das Projekt sei für das Biosphärengebiet eine vorbildliche Initiative auf dem Weg zur „Modellregion für eine nachhaltige Entwicklung“. 

    „Wir hoffen, dass der Preis noch mehr Aufmerksamkeit auf dieses tolle Projekt lenkt und dem jungen Unternehmen neue Kunden beschert“, ergänzte Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets. Darüber hinaus könne die Auszeichnung Ansporn für weitere Unternehmen sein, in die Vermarktung regionaler Lebensmittel aus dem Biosphärengebiet  einzusteigen und damit den Erhalt der schönen Kulturlandschaft des Südschwarzwalds zu sichern.

    „Wir freuen uns sehr über den Preis, der uns einmal mehr zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so Moritz Vohrer von Cowfunding. Über die Plattform haben im vergangenen Jahr sieben Landwirte aus dem Biosphärengebiet rund 200 Kunden aus der Region beliefert. 2019 wird die Initiative ihren Fokus auf alte Nutztierrassen richten. Ab Mitte des Jahres sollen die Cowfunding-Produkte aus dem Schwarzwald auch bundesweit  verschickt werden.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    14.01.2019
    Potenzial für den Naturtourismus: Biosphärengebiet Schwarzwald präsentiert sich auf der Urlaubsmesse CMT in Stuttgart
    Neuer „Erlebniskalender 2019“ mit über 100 Angeboten im Biosphärengebiet vorgestellt
     Erlebeniskalender 2019

    Das Biosphärengebiet Schwarzwald präsentiert sich auf der Urlausmesse CMT in Stuttgart. Gemeinsam mit Hansjörg Mair (Schwarzwald Tourismus GmbH) und Thorsten Rudolph (Hochschwarzwald Tourismus GmbH) stellte Geschäftsführer Walter Kemkes bei einer Pressekonferenz am Montag Neuigkeiten aus dem Schwarzwald vor, darunter den druckfrischen „Erlebniskalender 2019“ mit über 100 Veranstaltungen im Biosphärengebiet, heißt es in einer Pressemitteilung. 

    Das Biosphärengebiet Schwarzwald ist bereits zum dritten Mal auf der CMT in Stuttgart präsent. Die Geschäftsstelle beteiligt sich am Gemeinschaftsstand der Großschutzgebiete in Baden-Württemberg in Halle 6 des Messegeländes. „Wir wollen die Besucherinnen und Besucher der Messe über das Biosphärengebiet informieren und naturbegeisterte Menschen zum Besuch des Schwarzwalds motivieren“, erklärte Kemkes.

    Das Biosphärengebiet eröffne neue Perspektiven für den Naturtourismus im Schwarzwald, betonte er: „Gemeinsam mit Tourismusanbietern, Landnutzern und Gastgebern wollen wir neue Konzepte entwickeln, bei denen Gäste Natur erleben und gleichzeitig einen Beitrag für den Erhalt von Natur und Landschaft im Südschwarzwald leisten können.“ Denkbar sei zum Beispiel die Mitarbeit bei Landschaftspflegeeinsätzen oder auf dem Bauernhof.

    Neu im Programm seien in diesem Jahr die Ranger-Touren am Belchen und am Schauinsland, die die Geschäftsstelle des Biosphärengebiets vom Frühjahr an kostenlos anbiete. Zudem verwies Kemkes auf neue Themenwege, die im Rahmen des Förderprogramms des Biosphärengebiets entstanden sind: der Erlebnispfad rund um Muggenbrunn und der Walter-Wagner-Weg in Todtnau.  Darüber hinaus werde im Rahmen der  Kooperation „Heimspiel für die Wildnis“ mit der Umweltschutzorganisation WWF und dem SC Freiburg in diesem Jahr ein Wildnispfad entstehen. Dort können Kinder und Erwachsene den „Urwald von morgen“ in einer Kernzone des Biosphärengebiets erleben.

    „Wir sehen uns draußen“, ist das Motto des neuen Erlebniskalenders 2019. Das rund 60 Seiten umfassende Print-Produkt stellt über 100 Angebote von 30 Veranstaltern im Biosphärengebiet vor. Von der Schneeschuhtour zu den Wetterbuchen am Schauinsland über das Biosphärenfest am 26. Mai in Todtnau bis zum herbstlichen Pilzworkshop gibt es zu jeder Jahreszeit vielfältige Möglichkeiten, das Biosphärengebiet hautnah zu erleben.

    „Wir wollen Einheimischen und Gästen vermitteln, dass die abwechslungs- und artenreiche Kulturlandschaft im Südschwarzwald durch die Landwirtschaft und die Arbeit der Bewirtschafterinnen und Bewirtschafter entstanden ist“, erklärte Kemkes. Um dieses Landschaftsbild zu erhalten, müsse der Schwarzwald auch in Zukunft offen gehalten werden. Passend dazu veranstalte die Geschäftsstelle des Biosphärengebiets beispielsweise Landschaftspflegetage am 28. September in Dachsberg und am 19. Oktober für Familien am Belchen. Bei einer „Ziegentraum“-Wanderung am 1. Juni in Tunau werden die Offenhaltung durch Weidetiere und die Vermarktung von Weideprodukten thematisiert.

    Erhältlich ist der „Erlebniskalender 2019“ ab Mitte der Woche kostenlos in den Tourist-Informationen der Mitgliedsgemeinden sowie in der Schönauer Geschäftsstelle des Biosphärengebiets. Elektronisch ist er auf der Website des Biosphärengebiets abrufbar: www.biosphaerengebiet-schwarzwald.de/service/broschueren-und-flyer.

  • Abteilung 4
    11.01.2019
    Sanierung der Bundesstraße 33 im Bereich Villingen wird auf 2020 verschoben /
    Stadt und Regierungspräsidium möchten Verkehrsbehinderungen minimieren
    Die Stadt Villingen-Schwenningen hat die in diesem Jahr geplanten städtischen Straßenbaumaß-nahmen mit dem Ablauf der Sanierung der B 33 zusammengeführt sowie die notwendigen Umlei-tungen und innerstädtischen Begleitmaßnahmen definiert. Dabei wurde mit dem Regierungspräsidi-um Freiburg vereinbart, die Erneuerung der Bundesstraße auf das Jahr 2020 zu verschieben. Damit sollen die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer, insbesondere im Stadtbezirk Villingen,  begrenzt werden. Außerdem wird die Stadt ihre Straßenbaumaßnahmen für 2020 so planen, dass sich keine Behinderungen und Umleitungen potenzieren.
    Die Bundesstraße muss zwischen  der Anschlussstelle Villingen Nord beim E-Center bis zu der An-schlussstelle -Villingen Süd bei der Gaskugel auf einer Länge von etwa vier Kilometern saniert wer-den. Wie das Regierungspräsidium mitgeteilt hat, soll mit der Sanierung im April 2020 begonnen werden und im Oktober abgeschlossen sein. Sie soll in zwei Bauabschnitte unterteilt werden, die Fahrbahn wird halbseitig gesperrt. Der Verkehr von St. Georgen in Richtung Bad Dürrheim kann während der gesamten Bauzeit durchlaufen. Für den Verkehr in Fahrtrichtung St. Georgen wird eine Umleitungstrecke eingerichtet werden. Als voraussichtliche Bauzeit ist der Zeitraum zwischen  April bis Oktober 2020 geplant.
  • Abteilung 4
    10.01.2019
    Planung zur Ortsumfahrung Blumberg-Randen (B 27): Abteilungspräsident Claus Walther spricht mit Blumbergs Bürgermeister Markus Keller über die nächsten Schritte
    Bürgerinfotermin im Mai 2019 geplant // Gemeinsames Ziel ist die Entlastung der Bürgerinnen und Bürger vom Verkehr

    Der Leiter der Straßenbauabteilung im Regierungspräsidium Freiburg, Claus Walther, hat bei einem Termin Blumbergs Bürgermeister Markus Keller über das weitere Vorgehen zur Planung für die Ortsumfahrung des Ortsteils Randen (B 27) informiert. Damit setzt die Behörde die bereits begonnene Planung konsequent in Richtung Einleitung des Baugenehmigungsverfahrens fort, wie dies bei der Präsentation der Umsetzungskonzeption für den Bundesverkehrswegeplan am 20. April 2018 im Regierungspräsidium Freiburg dargestellt wurde.

    Abteilungspräsident Claus Walther: „Wir halten Wort und werden die Planung nahtlos weiterführen. Wir haben uns bei diesem Termin mit der Stadt Blumberg darüber ausgetauscht, wie der Stand der Dinge ist und welche Schritte als nächstes nun konkret anstehen. Momentan stehen wir mit der Planfeststellungsbehörde in Kontakt und bereiten einen öffentlichen Behördentermin vor, bei dem der Umfang der vorzunehmenden Untersuchungen festgelegt wird. All diese Untersuchungen werden gebraucht, um später das Baurecht im formellen Planfeststellungsverfahren zu erhalten. Wir sind zuversichtlich, dass wir alle Anforderungen der Planung auch weiterhin in enger und bewährter Abstimmung mit der Stadt bewältigen, um in das Baugenehmigungsverfahren eintreten zu können.“

    Bürgermeister Markus Keller zeigte sich über die weitere Fortsetzung der Planung sehr erfreut und sicherte jegliche Unterstützung durch seine Stadt zu. „Wir hoffen, dass das Regierungspräsidium zusammen mit der Stadt damit einen wichtigen Schritt weiterkommt, um die Bewohnerinnen und Bewohner Randens bald vom Verkehr zu entlasten.“

    Noch im Mai dieses Jahres ist im Rahmen einer öffentlichen Gemeinderatssitzung eine Informationsveranstaltung vorgesehen, um den Stand der Planung und das weitere Vorgehen zu erläutern. Laut dem Projektdossier zum Bundesverkehrswegeplan ist die Ortsumfahrung Randen 1,4 Kilometer lang und wird auf 9,5 Millionen Euro geschätzt.

  • Abteilung 1
    07.01.2019
    Trachtenempfang im Regierungspräsidium
    Regierungspräsidentin Schäfer: „Mitgestalten statt nur dagegenhalten“ // „Ehrenamtlich Engagierte in Vereinen sind Vorbilder, die zeigen, wie man Verantwortung in der Gesellschaft übernimmt“

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat beim traditionellen Trachtenempfang im Basler Hof in Freiburg am heutigen Montag (7. Januar) zahlreiche Gruppen des Bunds „Heimat und Volksleben“ aus dem ganzen Regierungsbezirk sowie Gruppen aus der Schweiz und Frankreich empfangen. Vor zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft nahm sie die Neujahrsgrüße der Trachtenträgerinnen und Trachtenträger, mit ihrem Präsidenten Alfred Vonarb an der Spitze, entgegen     

    „Mitgestalten, anstatt nur dagegenzuhalten, ich glaube, das sollte eine maßgebliche Devise für uns alle im neuen Jahr sein“, betonte die Regierungspräsidentin in Ihrer Ansprache. Es treibe sie sehr um, wie sich in Teilen der Bevölkerung zunehmend eine Haltung breit mache, die vom Staat, der Politik und der Verwaltung ein „Rundum Sorglos Paket“ fordere, ohne konkrete Vorschläge zu machen, wie das gehen kann, ohne die eigene Verantwortung wahrzunehmen. Man müsse sich immer der Frage stellen, was ein Staat leisten kann und soll und welche Rolle und Verantwortung jeder einzelne habe, so die Regierungspräsidentin weiter.       

    „Auch die Verwaltung muss heute unter großem zeitlichem Druck, unwägbaren Rahmenbedingungen und einer zunehmend kritischen Öffentlichkeit ihre Aufgaben bewältigen. Die Verwaltung steht viel mehr im Fokus als noch vor einigen Jahren und wir spüren immer wieder eine große Politikverdrossenheit, auch eine Art Verwaltungsverdrossenheit, die uns entgegenschlägt.“  Teilweise lasse die Kritik jegliche Fairness und jegliches Interesse an einer sachlichen Auseinandersetzung vermissen. Die jüngsten Äußerungen von AfD-Parlamentariern gegenüber der Landtagspräsidentin oder die E-Mails, die der Freiburger Oberbürgermeister nach seiner Äußerungen zu den Seenotrettungen bekommen hat, seien hierfür Beispiele, die zum Nachdenken anregen sollten. Als Vorbilder für ein aktives Mitgestalten nannte Schäfer die ehrenamtlich Engagierten in den Vereinen. „Sie zeigen in vorbildlicher Weise, wie man Verantwortung für unsere Gesellschaft übernimmt. Sie zeigen und lehren unseren jungen Menschen wie wichtig es ist, mitzugestalten, für die eigenen Ziele und Werte einzutreten, nicht gegen, sondern als Teil dieser Gesellschaft.“  Vereine seien auch bei der Wertevermittlung wesentlich für unsere Gesellschaft. Zum einen würden Menschen, ob alt oder jung, arm oder reich und unabhängig von ihrer Herkunft zusammengebracht. Zum anderen werde der Zusammenhalt vorgelebt, erlernbar gemacht und Solidarität praktiziert, so Schäfer weiter. Abschließend forderte die Regierungspräsidentin ihre Gäste auf, im neuen Jahr Botschafterinnen und Botschafter für ein faires Miteinander und für einen wertschätzenden Umgang auch mit denen zu sein, deren Meinung man inhaltlich nicht teile.

    Hinweis für die Redaktionen: Fotos der Veranstaltung finden Sie unter diesem Link: https://public.izmyshare.landbw.de/327fce6b-2577-4ef1-bece-2d51282070db 
    Sie müssen die Bilder in der Rubrik „Sortieren nach“ nach „Name A - Z“ sortieren.  Im beigefügten Programm (pdf) finden Sie die Reihenfolge der Trachtengruppen.
  • Abteilung 4
    07.01.2019
    Regierungspräsidium Freiburg lädt zu Infoveranstaltung zur Ortsumfahrung Kuhbach/Reichenbach (bei Lahr) ein
    Termin am Mittwoch, 6. Februar, um 19 Uhr in der Aula des Max-Planck-Gymnasiums in Lahr // Bevölkerung wird in die Planungen einbezogen

    Das Regierungspräsidium Freiburg setzt die Planung der Ortsumfahrung von Kuhbach und Reichenbach nach dem kommunizierten und mit der Stadt Lahr besprochenen Zeitplan nahtlos fort. Nach dem Planungsbeginn im Herbst 2018 steht nun als nächster Schritt eine öffentliche Infoveranstaltung am Mittwoch, 6. Februar, um 19 Uhr in der Aula des Max-Planck-Gymnasiums in Lahr an. Hierbei können sich die Bürgerinnen und Bürger über den neuesten Stand informieren und Fragen einbringen, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Abteilungspräsident Claus Walther: „Die Ortsumfahrung Kuhbach/Reichenbach steht im Bundesverkehrswegeplan 2030 in der Kategorie ‘Vordringlicher Bedarf‘ und hat daher eine hohe Priorität für uns. Alle bestehenden Trassenvarianten werden dabei aufgegriffen, detaillierter untersucht und gegebenenfalls um weitere Varianten ergänzt. Uns ist insbesondere der Dialog mit der Bevölkerung wichtig. Deshalb kommen wir vor Ort, stellen die Planungen vor und hören den Bürgerinnen und Bürgern zu, die ihre Anliegen und Interessen einbringen können.“

    Am Ende des Verfahrens sollen alle Varianten gegeneinander abgewogen werden, um eine sogenannte Vorzugsvariante für die weitere Planung zu finden. Sowohl im Plenum als auch anschließend an Stellwänden können die Planungen diskutiert und eigene Vorschläge unterbreitet werden. Die Ergebnisse werden anschließend vom RP Freiburg geprüft und in einer zweiten Veranstaltung zu einem späteren Zeitpunkt vorgestellt. Mit diesem Vorgehen bietet die Behörde den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich aktiv in den weiteren Planungsprozess einzubringen.

     
  • Abteilung 5
    04.01.2019
    Regierungspräsidium leitet nächste Phase im Verfahren zur Neuzulassung des Kraftwerks Reckingen in Küssaberg ein
    Antragsunterlagen werden in den Gemeinden offengelegt

    Am Montag, 7. Januar, geht das Verfahren zur Neuzulassung des Kraftwerks Reckingen (RKR) in eine neue Phase: Die Bürger auf beiden Seiten des Rheins erhalten die Gelegenheit, in die Antragsunterlagen Einsicht zu nehmen sowie ggf. Einwendungen zu erheben. Hierzu werden die 16 Ordner umfassenden Unterlagen in den deutschen Gemeinden Küssaberg und Hohentengen am Hochrhein, sowie auf der Schweizer Seite in den Gemeinden Fisibach, Rietheim, Kaiserstuhl, Mellikon, Rekingen, Rümikon, Glattfelden und Weiach ausgelegt. Die Gemeinden werden Auslegung und Auslegungsort vorher ortsüblich bekanntmachen und über die Möglichkeit zur Erhebung von Einwendungen (in Deutschland) bzw. Einsprachen (in der Schweiz) informieren. Sämtliche Unterlagen können ab Beginn der Auslegung auch auf der Internetseite des RP (www.rp-freiburg.de) unter „Aktuelles“ eingesehen werden. 

    Die bestehende Zulassung des Kraftwerks Reckingen läuft fast 80 Jahre nach dessen Inbetriebnahme am 10. Oktober 2020 aus. Die Kraftwerk Reckingen AG beantragt den Weiterbetrieb des Kraftwerks über diesen Zeitraum hinaus für die Dauer von 60 Jahren. Wie alle Grenzkraftwerke am Hochrhein benötigt das Kraftwerk Reckingen sowohl eine deutsche wasserrechtliche Bewilligung als auch eine wortgleiche Schweizer Konzession. Dies ergibt sich aus staatsvertraglichen Regelungen aus den Jahren 1879 und 1929 und erfordert eine enge Abstimmung zwischen dem in Deutschland zuständigen Regierungspräsidium Freiburg sowie dem Schweizer Bundesamt für Energie.    

    Gegenstand des Verfahrens sind auch umfangreiche Umweltmaßnahmen: Neben dem Neubau der Fischaufstiegsanlage am deutschen Ufer ist auch die Anlage eines Nebenfließgewässers mit vier Inseln und einem Altwasser in der Gemeinde Küssaberg vorgesehen sowie Kiesschüttungen zur Verbesserung der Geschiebesituation und weitere Struktur- und Uferrückbaumaßnahmen in der näheren Umgebung des Kraftwerks. Hinzu kommen vier Umweltmaßnahmen auf Schweizer Seite, u.a. die Erweiterung der Auenrenaturierung „Chly Rhy“ in der Gemeinde Rietheim.         

    Mit den Umweltmaßnahmen sollen Laichplätze, naturnahe Lebensräume u. a. für Jungfische und wirbellose Kleintiere (Makrozoobenthos) geschaffen und der durch die Stauhaltung geprägte Hochrhein an hierfür geeigneten Uferabschnitten revitalisiert werden. Hiermit soll sowohl den Vorgaben der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) Rechnung getragen werden als auch den Vorschriften des Schweizer Gewässerschutzgesetzes. Neben der ökologischen Zielsetzung steht aber auch der Wert des Hochrheins als Erholungsgebiet für die Bevölkerung im Fokus. Einige der neu entstehenden Flachufer sollen für die Freizeitnutzung zugänglich gemacht werden.          

    Begleitet wurde die Planung durch die von den Behörden eingerichtete Ökologische Begleitkommission (ÖBK). In dieser sind neben der Kraftwerk Reckingen AG und den deutschen und Schweizer Zulassungs- und Fachbehörden die betroffenen Gemeinden beider Seiten des Rheins sowie zahlreiche Umwelt- und Fischereiverbände vertreten. Die ÖBK hat beratende Funktion und seit ihrer Konstituierung im Jahr 2014 sechs Mal getagt. Sie wurde bereits bei der Konzeption der Umweltverträglichkeitsprüfung beteiligt und laufend über deren Ergebnisse informiert. Viele wertvolle Impulse konnte die ÖBK bei der Auswahl und konzeptionellen Planung der Umweltmaßnahmen geben.           

    Während des förmlichen Zulassungsverfahrens pausiert nun die ÖBK – sie wird nach Erteilung der deutschen Bewilligung und der Schweizer Konzession wieder eingesetzt werden und dann die Umsetzung der Umweltmaßnahmen beratend begleiten.

  • Abteilung 4
    28.12.2018
    B 34 Ortsumfahrung Wyhlen: Regierungspräsidium Freiburg bittet um Rückkehr zur Sachlichkeit
    Besuch in öffentlicher Gemeinderatssitzung am 29. Januar in Grenzach-Wyhlen

    Das Regierungspräsidium Freiburg nimmt aktuelle Presseberichte zur Planung und zum Bau der Ortsumfahrung Wyhlen zum Anlass, alle Beteiligten zu einer Rückkehr zu einer sachlichen Auseinandersetzung zu bitten. Konkreter Hintergrund ist ein aktueller Artikel der Oberbadischen vom 28. Dezember („Nicht der ‚Depp‘ für Freiburg sein“).

    „Nachdem die Gemeinde Grenzach-Wyhlen deutlich signalisiert hat, dass sie eine Aufteilung der Ortsumfahrung Wyhlen in zwei Bauabschnitte nicht wünscht, prüft das Regierungspräsidium Freiburg nun alle weiteren Optimierungsmöglichkeiten für den Bauablauf“, erläuterte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. „Es macht keinen Sinn, stets übereinander zu sprechen. Vielmehr sollten wir direkt miteinander sprechen und uns darauf konzentrieren, hier in der Sache weiter zu kommen. Abteilungspräsident Claus Walther und Baureferatsleiter Dieter Bollinger werden wie mit der Gemeinde Grenzach-Wyhlen bereits im Vorfeld vereinbart am 29. Januar in der öffentlichen Gemeinderatssitzung vor Ort sein.“

    „Das Regierungspräsidium Freiburg ist und bleibt für Gespräche in der Sache immer offen – das gilt sowohl für Abgeordnete, kommunale Mandatsträgerinnen und Mandatsträger als auch die Gemeinde. Im Einsatz für das eigene Interesse ist eine klare Sprache notwendig, jedoch muss es im Kern immer um die Sache gehen. Diese Ebene ist in den vergangenen Tagen verlassen worden – wir sind offen für konstruktiv-kritische Begleitung, persönliche Diffamierungen und Polemik lehnen wir ab. Es ist uns ein großes Anliegen, dass wir gemeinsam mit allen Beteiligten dieses für die Entwicklung der Gemeinde Grenzach-Wyhlen wichtige und verkehrsentlastende Straßenprojekt voranbringen“, so Schäfer.

    Auf Initiative des Abgeordneten Armin Schuster MdB (CDU) wird es im ersten Quartal 2019 einen Termin vor Ort geben, an dem unter anderem auch Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer persönlich teilnehmen wird.

     
  • Abteilung 5
    27.12.2018
    Regierungspräsidium Freiburg erlässt FFH-Verordnung zur Festlegung von FFH-Gebieten
    Verordnung tritt nach Ersatzverkündung am 12. Januar in Kraft // Antwortschreiben für Einwenderinnen und Einwender werden im neuen Jahr versandt

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat zur Festlegung der 59 FFH-Gebiete im Regierungsbezirk eine eigene Rechtsverordnung (FFH-Verordnung) erlassen. Die Verordnung wurde am heutigen Donnerstag (27. Dezember) im Gesetzblatt verkündet. Sie tritt nach der Ersatzverkündung am 12. Januar in Kraft, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Der Dialog zwischen Landwirtschaft und Naturschutz ist ein wichtiger Bestandteil des Verfahrens. Wir haben das Verfahren so transparent und verständlich wie möglich für alle Interessierten gestaltet. Alle Einwenderinnen und Einwender werden in den nächsten Tagen ein individuelles Antwortschreiben erhalten. Wir haben bei der Gestaltung der FFH-Verordnung sorgfältig abgewogen und unsere Spielräume genutzt.“

    Grundlage der FFH-Verordnung ist die europäische FFH-Richtlinie. Diese bildet - zusammen mit der Vogelschutz-Richtlinie - die Grundlage für die Errichtung des europäischen ökologischen Netzes mit der Bezeichnung NATURA 2000. Sie enthält nun die verfeinerten Abgrenzungen der bereits bestehenden FFH-Gebiete in einem genauen Maßstab von 1:5.000. Gegenstand der Verordnung sind ferner die in den jeweiligen FFH-Gebieten vorkommenden natürlichen Lebensräume und Arten sowie deren spezifische Erhaltungsziele.

    Bei den Flächen hat es eine leichte Veränderung gegeben: Statt der etwas mehr als 140.100 Hektar sind es nun final ziemlich genau 140.000 Hektar, die im Regierungsbezirk auf FFH-Gebiete entfallen. „Mit dem Erlass der FFH-VO wird den Anforderungen der EU entsprochen“, so Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer, „die Grenzen der FFH-Gebiete sind nun genau definiert. Wir haben vorgetragene Interessen im Verfahren berücksichtigt, soweit dies möglich gewesen ist.“

    Im Rahmen des umfassenden Beteiligungsverfahrens hatten die Träger öffentlicher Belange sowie alle Bürgerinnen und Bürger zwei Monate Zeit, die Unterlagen einzusehen und Stellung zu nehmen. Acht Informationsveranstaltungen im ganzen Regierungsbezirk waren im Frühjahr organisiert worden, und das Dialogforum Naturschutz/Landwirtschaft hat sich intensiv mit der FFH-Verordnung befasst. „Ich freue mich über die rege Beteiligung und danke allen, die sich im Verfahren so intensiv eingebracht haben. Das gilt insbesondere für die Verbände, mit denen wir den angebahnten Dialog auch bei anderen Themen intensiv und eng fortführen möchten“, so Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer.

    Im Regierungspräsidium Freiburg gingen insgesamt 400 Stellungnahmen mit etwa 800 Anregungen und Bedenken ein. Schwerpunktmäßig wurden Grenzanpassungswünsche vorgetragen. Des Weiteren wurden Fragen zur Instandhaltung von Infrastruktureinrichtungen, zur Bewirtschaftung oder auch zur allgemeinen Rechtslage gestellt. Dabei bezog sich der Gestaltungsspielraum des Regierungspräsidiums lediglich auf die Konkretisierung der bereits in der Vergangenheit an die EU gemeldeten Grenzen.

    Die FFH-Verordnung bezieht sich auch auf Flächen, die sich als Siedlung, Straße oder andere überplante Fläche innerhalb eines FFH-Gebiets befinden – dies ändert jedoch nichts am inhaltlichen Status dieser Gebiete und an der bestehenden Nutzung. „An den Außengrenzen war es teilweise jedoch möglich, Hofstellen von Landwirtinnen und Landwirten an den Außengrenzen von FFH-Gebieten herauszunehmen, wie dies häufig gewünscht wurde. Flächen, die vollständig innerhalb des FFH-Gebiets liegen, konnten nicht herausgenommen werden. Hier konnte gemeinsam mit dem Umweltministerium (UM) und dem Ministerium für Ländlichen Raum (MLR) eine Vereinfachung von Genehmigungsverfahren bei Hofstellenerweiterungen entwickelt werden“, erläutert Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer.

    Die FFH-Verordnung des Regierungspräsidiums Freiburg hat keine Verschärfung der bestehenden Regelungen des Bundes- bzw. Landesnaturschutzgesetzes zur Folge und somit keine weiteren Belastungen oder Eingriffe für Bürgerinnen und Bürger, Planungs- und Vorhabenträger sowie Kommunen. 

    Ab  Freitag, 28. Dezember, liegt die Verordnung mit ihren Übersichtskarten und Detailkarten zur Gebietsabgrenzung der FFH-Gebiete beim Regierungspräsidium Freiburg, Bissierstraße 7, Zimmer 1.38 für die Dauer von zwei Wochen zur kostenlosen Einsichtnahme während der Sprechzeiten öffentlich aus (Ersatzverkündung). Ergänzend wird die Verordnung mit den Anlagen auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Freiburg unter Aktuelles/Bekanntmachungen veröffentlicht. Nach Ablauf der Auslegungsfrist Mitte Januar tritt die Verordnung in Kraft. Bis zu diesem Zeitpunkt werden auch die Antwortschreiben an die Einwenderinnen und Einwender durch das Regierungspräsidium erfolgen.

     
  • Abteilung 4
    21.12.2018
    Regierungspräsidium genehmigt den Umbau der A5-Anschlussstelle Neuenburg (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) und des Knotens Wuhrloch
    Auslegung der Entscheidung beginnt Anfang Januar

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat den Planfeststellungsbeschluss für den Umbau der A5-Anschlussstelle Neuenburg (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) und den benachbarten Knoten Wuhrloch erlassen. Das Vorhaben umfasst den Umbau der vorhandenen Einmündungen des Autobahnanschlusses in die B 378 und der Kreuzung am Wuhrloch in Kreisverkehre.

    Hierdurch soll die Leistungsfähigkeit und damit auch die Verkehrssicherheit dieser stark belasteten Verkehrsknotenpunkte erhöht werden. Die zu den Hauptverkehrszeiten entstehenden Rückstaus bis auf die Autobahn sollen damit in Zukunft vermieden werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Der Planfeststellungsbeschluss wird mit den genehmigten Planunterlagen in der Zeit vom 2. bis 15. Januar im Rathaus von Neuenburg am Rhein zur Einsichtnahme ausgelegt. Die Auslegung soll allen Betroffenen und Interessierten die Gelegenheit zur Einsichtnahme in die genehmigte Planung geben. Die Auslegung wird im Stadtblatt von Neuenburg öffentlich bekannt gemacht.

    Sämtliche Unterlagen (Pläne, Berichte und Gutachten) des geplanten Projekts können ab dem Beginn der Auslegung am 2. Januar auch auf der Internetseite des RP (www.rp-freiburg.de) unter „Aktuelles“ eingesehen und heruntergeladen werden. Dabei befinden sich unter anderem Übersichtslagepläne und Lagepläne zum Projekt.

    Die bauliche Umsetzung der Maßnahme mit einer Gesamtbauzeit von voraussichtlich etwa 15 Monaten ist in den Jahren 2020/2021 vorgesehen.

     
  • SGZE
    19.12.2018
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer im deutschen Begleitausschuss zu Fessenheim: „Wir brauchen jetzt vorrangig den Stilllegungsantrag des Betreibers EDF für den Schließungsprozess zu Fessenheim“
    Fortschritte im Zukunftsprozess zu Fessenheim bei der Machbarkeitsstudie für die Reaktivierung der Linie Colmar-Freiburg und für den geplanten deutsch-französischen Gewerbepark

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat in der Sitzung des deutschen Begleitausschusses zum Atomkraftwerk Fessenheim am heutigen Mittwoch (19. Dezember) über den aktuellen Stand des Stilllegungsprozesses berichtet. Weiterhin ging es in einer Sitzung des Zukunftsprozesses Fessenheim im Anschluss um die Entwicklung von Zukunftsperspektiven für die Zeit nach dem Betrieb des Kernkraftwerks, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    „Ich begrüße es grundsätzlich, dass der französische Präsident Macron mit Sommer 2020 ein konkretes Datum für die Schließung beider Reaktoren genannt hat, auch wenn dies später ist, als wir es uns wünschen. Was wir aber zur Glaubwürdigkeit dieser politischen Aussagen von unseren französischen Partnerinnen und Partnern brauchen, sind rechtlich-verbindliche Fakten wie ein Stilllegungsantrag des Betreibers EDF, um einen unumkehrbaren Prozess der Schließung einzuleiten“, so Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer.

    Ein solcher Antrag muss zwei Jahre vor der Schließung gestellt werden. Auch die Aufsichtsbehörde Autorité de Sûreté Nucleaire (ASN) hat in der CLIS-Sitzung vom 27. November mitgeteilt, dass die Frist in Einzelfällen kürzer sein könne, dennoch klar auf die Notwendigkeit der Stellung eines solchen Antrags  hingewiesen, zumal diese Frist mit Blick auf Sommer 2020 bereits unterschritten sei.

    Das Gleiche gelte im Übrigen auch für die Entkoppelung der Fessenheim-Schließung von der Inbetriebnahme von Flamanville. „Diese dringend notwendige Entkoppelung haben wir als Aussage schon mehrfach gehört, aber wir benötigen diese Entscheidung in einem staatlichen Dekret verankert“, betonte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer.

    Auch der Zukunftsprozess Fessenheim macht sehr gute Fortschritte, wie die Regierungspräsidentin den Mitgliedern des Gremiums zur Perspektive nach der Schließung des Atomkraftwerks berichtete. So hat der Begleitausschuss des INTERREG-Programms hat vergangenen Donnerstag die EU-Mittel für die Machbarkeitsstudie für die Reaktivierung der Bahnlinie Colmar-Breisach-Freiburg in Höhe von 175.000 Euro bewilligt.

    Für den deutsch-französischen Gewerbepark haben sich Ende November deutsche und französische Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus dem grenznahen Bereich getroffen und haben bereits erste Überlegungen für ein mögliches Statut erarbeitet, das aber noch konkretisiert werden soll.

    „Auch wenn es auf französischer Seite einen Wechsel von Staatssekretär Sébastien Lecornu zu Emmanuelle Wargon gegeben hat, bin ich optimistisch, dass wir auf einem guten gemeinsamen Weg sind, um unsere Ziele zu erreichen. Wir werden weiter mit den französischen Partnerinnen und Partnern im Kontakt bleiben und die sich bietenden Spielräume zum Nutzen aller optimal zu gestalten“, so die Regierungspräsidentin.

  • Abteilung 4
    19.12.2018
    L 130 bei Münsterhalden (Münstertal, Breisgau-Hochschwarzwald) ab kommenden Freitag, 21. Dezember, wieder frei befahrbar
    Milde Temperaturen beschleunigen Sanierungsarbeiten

    Dank der günstigen Wetterverhältnisse in den letzten Monaten und Wochen sowie eines verstärkten personellen und maschinellen Einsatzes der beauftragten Straßenbaufirma kann die L 130 bei Münsterhalden (Münstertal, Breisgau-Hochschwarzwald) bereits am Freitag, 21. Dezember, wieder für den Verkehr freigeben werden. Ursprünglich sei man davon ausgegangen, dass die Sanierung der Landesstraße erst im Frühjahr abgeschlossen werden kann, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg. 

    Als letzte Arbeiten wurden zur Verkehrssicherheit noch die neuen Schutzplanken montiert, nachdem in den letzten Wochen auf der L 130 der Straßenkörper im Untergrund teilweise neu aufgebaut, eine Drainage verlegt und danach neue Asphaltschichten aufgetragen und Bankettarbeiten durchgeführt wurden. Die Straßensanierung hat rund 1,3 Millionen Euro gekostet.

    Für die Sanierung des ca. 750 Meter langen Bauabschnitts zwischen dem Knoten L 130/L131 beim Haldenhof und dem Knoten L 130/Abzweig Kälbelescheuer waren zunächst rund sechs Monate veranschlagt worden. Weil die Arbeiten in den Winter hineinreichen sollten, war vorgesehen, die Sanierung im Frühjahr 2019 abzuschließen. Hierfür hätte die Straße noch einmal gesperrt werden müssen. 

  • Abteilung 1
    18.12.2018
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Regierungsvizepräsident Klemens Ficht ehren 53 Frauen und Männer für langjährige Treue zum Land Baden-Württemberg
    Bärbel Schäfer: „Mit ihren vielen Berufsjahren haben Sie die Verwaltung, wie wir sie heute vorfinden, und auf die wir stolz sein können, geprägt“
     Regierungspräsidentin Schäfer und Regierungsvizepräsident Ficht ehren langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

    53 Beschäftigte oder Beamtinnen und Beamte sind beim Regierungspräsidium Freiburg für langjährige Treue zum Land ausgezeichnet worden. Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Regierungsvizepräsident Klemens Ficht dankten beim Empfang den 32 Frauen und 21 Männern für ihre 40- oder 25-jährige Tätigkeit im Haus, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidium Freiburg.

    Die Zahl der Dienstjubilare lag in diesem Jahr deutlich unter den Werten der Vorjahre – meistens wurden im Durchschnitt etwa 80 langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geehrt. Deutlich stärker als in der Vergangenheit sind die Frauen repräsentiert: Bei den 25-jährigen Dienstjubilarinnen und -jubilaren stellen sie mit 22 gegenüber nur acht Männern die deutliche Mehrheit. Unter den Beschäftigten und Beamtinnen und Beamten mit vier Jahrzehnten Dienst im Auftrag des Landes sind es dagegen 13 Männer und zehn Frauen. Diese kommen aus unterschiedlichen Referaten im ganzen Haus – unter anderem wird auch Abteilungspräsident Thomas Hecht (Schule) für 25 Jahre im öffentlichen Dienst gewürdigt.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Mit ihren vielen Berufsjahren haben sie die Verwaltung, wie wir sie heute vorfinden und auf die wir stolz sein können, geprägt. Gleichzeitig müssen wir im aktuellen Umfeld stark darauf achten, alle Gruppen und Interessen wahrzunehmen, sie mitzunehmen und Lösungen zu finden, die in der Zeit der Unsicherheit Perspektive, Vertrauen und Berechenbarkeit für alle gesellschaftlichen Gruppen vermittelt. Angesichts einer großen Zahl an Neueinstellungen von jungen Kolleginnen und Kollegen in den vergangenen zwei Jahren liegt nun die Herausforderung nun darin, den Erfahrungsschatz und das angesammelte Wissen weiterzugeben, um so die Qualität der Leistungen des Regierungspräsidiums auch für die Zukunft sicherzustellen – gerade mit Blick auf die Digitalisierung.“

    40 Jahre: Reinhard Bayer, Hartmut Sprich, Günther Grimmig, Dr. Uta Hertkorn, Ralf Schmitt, Claudia Schall, Friedhelm Glönkler, Anita Bächle, Renate Schelb-Geiger, Marianne Rinke, Werner Stauß, Margarete Hilzinger, Jürgen Kaiser, Heidi Pieper, Albrecht Franke, Johannes Beck, Karin Dorn, Ralf Damm, Dr. Werner Weinzierl, Dietmar Gerhart, Brigitte Lustinetz, Bettina Wehrle und Willy Nain.

    25 Jahre: Jean-Jacques Anjard, Irma Hettich, Stefan Heckmann, Renate Exner, Katharina Kranzitzki, Parvin Kerachi, Heide Bogenschütz, Martina Hamm, Claudia Torzi, Christine Winterhalder, Thomas Hecht, Marita Gebhard, Hans Dieter Wölk, Christine Kern, Ralph Ortlieb, Sonja Templeton-Hirsch, Maria Bastian, Susanne Radetzky, Christoph Huber, Anja Seltmann-Konyen, Annette Birnbaum, Beate Späth-Bleile, Thomas Gwozdz, Sonja Stammel, Heidi Kreutz, Joachim Schuff, Angelika Worms, Dietlinde Fritz, Véronique Gabriel und Alexandra Gaede.

  • Abteilung 5
    18.12.2018
    Regierungspräsidium Freiburg gibt Antrag für Rückhalteraum Wyhl/Weisweil beim Landratsamt Emmendingen ab
    Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren umfassen 29 Aktenordner
     (von links): Florian Bucher, Manuela Fromm, Andreas Gold, Harald Klumpp (alle RP), Landrat Hanno Hurth, der erste Landesbeamte Hinrich Ohlenroth und Jutta Nopper (Landratsamt EM). Foto: Landratsamt Emmendingen

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat am heutigen Dienstag (18. Dezember) den Antrag auf Planfeststellung für den Hochwasserrückhalteraum Wyhl/Weisweil dem Landratsamt Emmendingen übergeben. Landrat Hanno Hurth nahm die 29 Ordner umfassenden Antragsunterlagen von Referatsleiter Harald Klumpp vom Regierungspräsidium Freiburg entgegen, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung des Landratsamt Emmendingen und des Regierungspräsidiums Freiburg. Landrat Hanno Hurth sichert ein offenes und transparentes Verfahren zu. 

    Der vom Regierungspräsidium Freiburg (RP) geplante Hochwasserrückhalteraum liegt mit einer geplanten Fläche von 595 Hektar auf den Gemarkungen Sasbach, Wyhl, Weisweil und Rheinhausen. Künftig soll das Gebiet nach den Plänen des RP im Hochwasserfall als Rückhalteraum genutzt werden können. In Zeiten ohne Hochwassereinsatz sollen regelmäßig in Abhängigkeit vom natürlichen Abflussgeschehen im Rhein sogenannte „Ökologische Flutungen“ stattfinden, so der Antrag des RP.

    Weiterer Verlauf:
    Nach eingehender Prüfung der Antragsunterlagen auf Vollständigkeit durch das Landratsamt Emmendingen wird das förmliche Verfahren mit Offenlage der Antragsunterlagen eingeleitet. Parallel zum Planfeststellungsverfahren auf deutscher Seite erfolgt auf französischer Seite ein Verwaltungsverfahren für die dort erforderlichen Schutzmaßnahmen. Betroffene Bürgerinnen und Bürger, Städte und Gemeinden, Unternehmen, Vereine und Verbände können während dieser Offenlage Einwendungen erheben, die dann vom Landratsamt geprüft werden. Der Termin der Offenlage wird vom Landratsamt Emmendingen noch bekannt gegeben. Eventuelle Einwendungen können erst ab diesem Zeitpunkt rechtswirksam erhoben werden. Nach der Offenlage wird es einen öffentlichen Erörterungstermin geben, bei dem die Einwendungen behandelt und diskutiert werden.

    Weitere Informationen:
    Der Hochwasserrückhalteraum Wyhl/Weisweil ist Bestandteil für den Hochwasserschutz am Oberrhein. Er soll dazu beitragen, dass bei einem Hochwasserereignis die Schäden durch Überflutungen für Menschen und Infrastruktur nördlich von Iffezheim so gering wie möglich ausfallen. Mit dem Rückhalteraum sollen nach Fertigstellung bis zu 7,7 Millionen Kubikmeter Hochwasser auf einer Gesamtfläche von etwa 595 Hektar auf den Gemarkungen Sasbach, Wyhl, Weisweil und Rheinhausen zurückgehalten werden. 

    Der Hochwasserrückhalteraum wird vom Regierungspräsidium Freiburg geplant. Das Regierungspräsidium Freiburg vertritt das Land Baden-Württemberg als Träger des Vorhabens. Es stellt den Antrag auf Planfeststellung des Hochwasserrückhalteraumes beim Landratsamt Emmendingen. Das Landrats­amt Emmendingen entscheidet als genehmigende Behörde über den Planfest­stellungsantrag.

    Weitere Informationen zum IRP im Internet unter www.irp-bw.de.

  • Abteilung 4
    17.12.2018
    PM des VM BW: Feierliche Verkehrsfreigabe der Ortsumgehung bei Behla an der B 27
    Minister Hermann: Ortsumfahrung bringt deutliche Entlastung von Verkehr, Lärm und Luftverschmutzung

    ​PM des Verkehrsministerium Baden-Württemberg:

    Landesverkehrsminister Winfried Hermann, MdL, hat heute (17. Dezember 2018) gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), Steffen Bilger, MdB, und der Freiburger Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer die Ortsumgehung von Behla an der B 27 für den Verkehr freigegeben.
     
    „Mit der Verkehrsfreigabe der Ortsumfahrung bei Behla wird nicht nur eine äußerst wichtige Entlastungsstraße gebaut. Mit diesem Projekt wird auch ein weiterer wichtiger Meilenstein für die Ertüchtigung des gesamten Streckenzugs der B 27 in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg vollendet. Für die Anlieger und Bürgerinnen und Bürger von Behla bedeutet die Ortsumfahrung eine deutliche Entlastung von Verkehr, Lärm und Luftverschmutzung. Zusammen mit dem Gäubahn-Konzept, mit welchem wir den öffentlichen Personennahverkehr in den letzten Jahren gestärkt haben, steigern wir die Mobilität in der Region für Menschen und Wirtschaft auf nachhaltiger Weise“, betonte Verkehrsminister Hermann.
     
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer betonte. „Ich danke allen, die dazu beigetragen haben, dass der Bau der Ortsumfahrung in Behla so zügig und reibungslos verlaufen konnte. Die Ortsumfahrung ist ein starkes Zeichen für die Zukunft der Region, die sich seit vielen Jahren engagiert für den Ausbau der B 27 einsetzt“.
     
    Mit der Verkehrsfreigabe der Ortsumfahrung von Behla an der B 27 wird die derzeitige Verkehrssituation entschärft und dazu beigetragen, die Verkehrssicherheit erheblich zu steigern. Die Lärm- und Abgasemissionen werden innerhalb der Ortsdurchfahrt von Behla spürbar abnehmen und die Gemeinde erhält damit die Chance für eine bürgerfreundliche Innenstadtentwicklung und somit für die Erhöhung der Wohnortattraktivität ihres Ortes.
     
    Die gesamte Maßnahme ist circa 1,9 Kilometer lang. Die Kosten belaufen sich auf rund 9,5 Millionen Euro und werden komplett vom Bund als Straßenbaulastträger finanziert. „Das ist sehr sinnvoll angelegtes Geld“, erklärte Minister Hermann.

     

  • Abteilung 4
    17.12.2018
    PM des VM BW: Spatenstich zum Baustart des Waldsiedlungstunnels an der B 33 bei Allensbach
    Minister Hermann: Gesteigerte und nachhaltige Mobilität für Menschen und regionale Wirtschaft

    ​Pressemitteilung des VM BW:

    Heute (17. Dezember 2018) hat Landesverkehrsminister Winfried Hermann, MdL, gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) Steffen Bilger, MdB, und der Freiburger Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer den Startschuss für den Bau des Waldsiedlungstunnels an der B 33 gegeben.

    „Mit dem Spatenstich des Waldsiedlungstunnels wird ein weiterer äußerst wichtiger Meilenstein des Ausbaus der B 33 zwischen Allensbach und Konstanz angegangen. Das Gesamtprojekt des vierstreifigen Neu- und Ausbaus verbindet die Räume Konstanz, Radolfzell und Singen und sorgt für eine leistungsfähige Anbindung an das Autobahnnetz, an die BAB 81 und BAB 98. Für die Bürgerinnen und Bürger der Reichenau-Waldsiedlung bedeutet der Bau des Tunnels eine Entlastung von Verkehr, Lärm und Luftverschmutzung. Hinzu kommt die Steigerung der Mobilität in der Region für Menschen und Wirtschaft auf nachhaltiger Weise durch das Gäubahn-Konzept, mit welchem der öffentliche Personennahverkehr in den letzten Jahren gestärkt wurde “, erklärte Verkehrsminister Hermann.  

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer betonte: „Es freut mich sehr, dass es auf der B 33 so zügig vorangeht. Der Ausbau der B 33 zwischen Allensbach und Konstanz ist eines der größten und wichtigsten Straßenbauprojekte im Regierungsbezirk und ein wichtiger Schritt, um die Region von den täglichen Staus zu entlasten.“
     
    Der Waldsiedlungstunnel hat eine Länge von 745 Metern und ist somit das Herzstück des Abschnittes E mit insgesamt 1,2 Kilometer. Er teilt sich auf in ein überschüttetes Tunnelbauwerk (474 Meter) und zwei Trogbauwerke mit Längen von 203 Metern (West) und 68 Metern (Ost) und wird blockweise in offener Bauweise hergestellt. Die Gesamtbauzeit inklusive der Herstellung der Betriebstechnik wird circa 3,5 Jahre betragen. Die Fertigstellung der Maßnahme ist somit im Herbst 2022 vorgesehen.
     
    Die Kosten der Maßnahme betragen rund 60 Millionen Euro und werden komplett vom Bund als Straßenbaulastträger der Bundesrepublik Deutschland finanziert.
  • Abteilung 5
    14.12.2018
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer nimmt 7700 Unterschriften von Bürgerinnen und Bürgern aus den Gemeinden Sasbach, Wyhl, Weisweil und Rheinhausen entgegen
    Bärbel Schäfer: „Unser Ziel als Regierungspräsidium ist es, eine rechtssichere Entscheidung des Landratsamts Emmendingen zum Bau und Betrieb des Rückhalteraums zu erhalten“
     Übergabe Unterschriften

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat am Donnerstag (13. Dezember) von den Bürgermeistern Dr. Jürgen Louis (Rheinhausen), Ferdinand Burger (Wyhl), Michael Baumann (Weisweil), die stellvertretende Bürgermeister Petra Timm (Sasbach) sowie Vertreterinnen und Vertreter der Bürgerinitiative „Polder Wyhl/Weisweil – so nitt“ (e.V.) 7700 Unterschriften aus den vier Gemeinden entgegengenommen. Dabei wurden die inhaltlichen Standpunkte in einer offenen Diskussion ausgetauscht, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Ich danke der Bürgerinitiative ausdrücklich für ihr Engagement und nehme die Unterschriften mit großem Respekt entgegen. Wir sind uns mit der BI und den Kommunen einig in der Überzeugung, dass das Integrierte Rheinprogramm einen solidarischen Hochwasserschutz für die Unterlieger zum Ziel hat. Ich nehme die geäußerten Sorgen der Bürgerinnen und Bürger sehr ernst.“

    „Unser Ziel als Regierungspräsidium ist es, eine rechtssichere Entscheidung des Landratsamts Emmendingen als Genehmigungsbehörde zum Bau und Betrieb des Rückhalteraums zu erhalten. Diese Entscheidung über den Betrieb, wie sie in dem Planfeststellungsbeschluss festzulegen ist, ist aber keine politische Frage, sondern eine fachlich-rechtliche, die von der Genehmigungsbehörde abzuwägen ist. Hier haben wir auch keinen politischen Spielraum, sondern müssen uns auf die Bewertungen des Gutachters verlassen.“

    „Wir bleiben mit der Bürgerinitiative und den Bürgermeistern sowie den Bürgerinnen und Bürgern weiterhin im Gespräch und sind auch offen für die Diskussion und Prüfung der gemachten Vorschläge, was den späteren Betrieb des Rückhalteraums  angeht. Gegenüber den Gemeinden und der Bürgerinitiative haben wir die Zusage eingehalten, die Überprüfung der vorgeschlagenen Schlutenlösung in der Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) zur Verfügung zu stellen. Am kommenden Dienstag (18. Dezember) werden wir die Antragsunterlagen beim Landratsamt Emmendingen abgeben und uns weiterhin intensiv austauschen.“

  • Abteilung 1
    14.12.2018
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer weiht Neubau des Kindergartens „Löwenzahn“ ein
    Kindertagesstätte bietet 20 Plätze für Drei- bis Sechsjährige in der Bissierstraße 3a // Nachhaltiger Neubau nach nur sieben Monaten fertig
     KiGa-Neubau

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat bei einer Feierstunde am heutigen Freitag (14. Dezember) den neuen Kindergarten „Löwenzahn“ des Regierungspräsidiums Freiburg vor zahlreichen Gästen eingeweiht. Die Kindertagesstätte in der Bissierstraße 3a für Drei- bis Sechsjährige bietet maximal 20 Plätze für eine Ganztagsbetreuung für Kinder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Wir haben den Anspruch, für unsere  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein guter Arbeitgeber zu sein. Eine arbeitsplatznahe Kita mit zeitlich flexibler Kinderbetreuung ist ein wesentlicher Baustein für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Ich freue mich, dass nun möglich ist, eine Betreuung der Kinder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Kleinkindalter bis zum Schuleintritt anbieten zu können.“

    Schon 2011 ging die RP-Kita „Löwenzahn“ für unter Dreijährige mit 20 Plätzen an den Start. „Der Elternwunsch nach einer nahtlosen Betreuung vom Kleinkindalter bis zum Schuleintritt wurde rasch artikuliert. Wir sind sehr froh, dass dies nun nach längerer Planung möglich geworden ist und dass wir uns erfolgreich für den Ausbau des Angebot in der Kinderbetreuung eingesetzt haben“, sagte Bärbel Schäfer. „Umso schöner ist es, dass der Neubau nach nur sieben Monaten fertig geworden ist.“

    Mit den Bauarbeiten ging es im März los. Bei der Planung und Bauausführung erhielt das Regierungspräsidium die Unterstützung vom Amt Freiburg des Landesbetriebs Vermögen und Bau. Um Kosten zu sparen, orientierte sich die Planung an einer in Schwäbisch Gmünd bereits vorhandenen Kinderkrippe und wurde lediglich an die Freiburger Erfordernisse angepasst. Durch vorgefertigte Elemente aus Holz ist der Neubau nachhaltig. Das gilt auch für die Fassade: Sie besteht aus Hölzern der heimischen Weißtanne.

    Finanziert wurde der Bau vom Regierungspräsidium und bezuschusst aus dem Investitionsprogramm des Bundes zur Kinderbetreuungsfinanzierung. 1,2 Millionen Euro kostet der Neubau, davon trug der Bund 124.000 Euro durch die Förderung. Als Träger ist das Jugendhilfswerk Freiburg (e.V.) im Einsatz. Die Aufgabe des Trägers umfasst nicht nur die Betreuung, Bildung und Erziehung der Kinder, sondern auch die sprachliche Förderung – zum Beispiel durch frühkindliche Bildung wie die Vermittlung von Französisch. Bärbel Schäfer: „Wir sind froh, einen kompetenten und engagierten Partner für die Kinderbetreuung gewonnen zu haben, mit dem wir bereits gute Erfahrungen im Betrieb der Kita gemacht haben und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.“ Die Kinder nutzen den Neubau bereits seit Oktober 2018.

    Neben der Regierungspräsidentin gratulierten Karl-Heinz Bühler, Leiter des Amts für Vermögen und Bau in Freiburg, die Leiterin des Amts für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Freiburg, Gabriele Wesselmann, und der Vorsitzende des Jugendhilfswerks Freiburg, Ulrich Gruler, zur Fertigstellung des neuen Kindergartens. Auch die Kinder zeigten mit einem kleinen Auftritt, dass sie sich über den Abschluss der Arbeiten freuten.

  • Abteilung 2
    13.12.2018
    Regierungspräsidium Freiburg kündigt Erörterungstermin für den Neubau der A98 zwischen Karsau und Schwörstadt (Kreis Lörrach) für April 2019 an
    Im Frühjahr sechs Tage Austausch zur Planung vorgesehen // Termin wird in der Alban-Spitz-Halle in Rheinfelden-Minseln stattfinden

    Nächster Schritt im Planfeststellungsverfahren für die A 98 zwischen Karsau und Schwörstadt: Das Regierungspräsidium Freiburg hat den Erörterungstermin für den Abschnitt Fünf zwischen 3. und 11. April terminiert, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde. Dabei werden die Anfang 2018 im Rahmen der Anhörung eingegangenen Einwendungen und Stellungnahmen mit der Straßenbauabteilung des Regierungspräsidiums als Vorhabenträger, den Kommunen und den Einwendern sowie den beteiligten Behörden und Verbänden besprochen.

    Vom 3. bis 11. April sind insgesamt sechs Verhandlungstage und ein weiterer Tag als Planungsreserve vorgesehen. Sie finden unter der Leitung des Planfeststellungsreferats des Regierungspräsidiums in der Alban-Spitz-Halle in Rheinfelden-Minseln statt.

    Der Autobahnabschnitt A 98.5 beginnt östlich der bereits genehmigten An-schlussstelle Rheinfelden-Karsau, verläuft von dort Richtung Osten auf dem Dinkelberg bis oberhalb von Schwörstadt und endet westlich des Wolfsgrabens. Die Weiterführung mit dem Anschluss an das Straßennetz ist Bestandteil des Folgeabschnitts.

    Neben den Stellungnahmen der beteiligten Kommunen, Behörden und Verbände sind im Rahmen der Anhörung 190 Einzeleinwendungen und eine Unterschriftsliste der Bürgerinitiative A 98 Tunnel Karsau-Minseln mit 1.249 Unterzeichnern eingegangen.

    Wichtige Themen der Erörterung werden unter anderem die von der Stadtverwaltung Rheinfelden, der Bürgerinitiative A 98 Tunnel Karsau-Minseln und vielen Einwendern geforderte Überdeckelung zwischen den beiden Ortsteilen sowie der Schallschutz im Bereich der Talbrücken bei Schwörstadt und kommunale Belange, aber auch die Inanspruchnahme landwirtschaftlicher Flächen sowie Eingriffe in Natur und Landschaft sein.

    Das Regierungspräsidium wird den Erörterungstermin rechtzeitig vorher in den örtlichen Tageszeitungen und den Mitteilungsblättern der Gemeinden öffentlich bekannt machen und dabei auch über den Ablauf informieren.

    Sämtliche Unterlagen (Erläuterungen, Pläne, Berichte und Gutachten) des geplanten Projekts können unter „Aktuelles“ auf der Internetseite des RP (www.rp-freiburg.de) eingesehen und heruntergeladen werden.

  • SGZE
    13.12.2018
    6,1 Millionen Euro an europäischen Fördergeldern für acht neue Projekte
    Begleitausschuss des INTERREG-Projekts tagt unter Vorsitz von Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer in Freiburg // Artenschutzprojekt im RAMSAR-Gebiet Oberrhein bewilligt

    Der Begleitausschuss des INTERREG-Programms „Oberrhein“ hat bei seiner aktuellen Sitzung in Freiburg am heutigen Donnerstag (13. Dezember) im Neubau des Regierungspräsidiums Freiburg acht neue Projekte bewilligt. Unter dem Vorsitz von Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer wurden damit 6,1 Millionen Euro an europäischen Fördergeldern vergeben, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Europa macht’s möglich – acht praktische Beispiele, wie die Europäische Union in vielen Lebensbereichen von A wie Artenschutz bis Z wie Zusammenarbeit der Verwaltungen über Landesgrenzen hinweg konkret hilft, das Leben der Menschen zu verbessern. Besonders freut mich, dass nun im Bereich des Artenschutzes konkrete Maßnahmen gemeinsam mit unseren französischen Kollegen umgesetzt werden.“

    Das Projekt „RAMSAR Biodiversität“ knüpft an das Vorgängerprojekt „RAMS’ARtenschutz“ an, in dessen Rahmen im Ramsargebiet Oberrhein (Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung) die Artenschutzprogramme auf deutscher und auf französischer Seite analysiert und verglichen wurden. Mit dem Nachfolgeprojekt soll nun der Bestand von sechs ausgewählten gefährdeten Tierarten durch die Umsetzung gemeinsamer Maßnahmen gesichert werden. Dabei handelt es sich um  den Kiebitz, den Steinkauz, die Wasserralle, die Flussseeschwalbe, die Bechsteinfledermaus und die Wechselkröte. 610.000 Euro fließen aus EFRE-Mitteln in das Projekt. Träger ist die „Ligue pour la protection des oiseaux Alsace" (LPO/elsässische Vogelschutz-Liga). 

    Das Projekt „NAVEBGO“ will die Belastung des Grundwassers durch Biozide im Oberrhein nachhaltig verringern. Biozide werden häufig zum Schutz vor Algen- und Pilzbefall eingesetzt und landen so im Wasserkreislauf. Die Uni Freiburg möchte erforschen, wie stark das Grundwasser in Freiburg, Straßburg und Landau belastet ist und wie die Stoffe in das Grundwasser gelangen. Perspektivisch geht es um Strategien, um den Akteuren Alternativen zum bisherigen Biozideinsatz anbieten zu können. Dafür stellt die EU 1,12 Millionen Euro bereit.

    Auch im grenzüberschreitenden öffentlichen Nahverkehr gibt es Projekte, die eine Förderung erhalten: 

    Das Projekt „NeuWiStra“ hat die Verbesserung der grenzüberschreitenden Bahnstrecke zwischen Neustadt und Straßburg zum Ziel. Das vorliegende Projekt möchte alle notwendigen Verbesserungen an der Strecke und dem Bedienungskonzept benennen und planen, um die Bahnverbindung wettbewerbsfähig mit der Straße zu machen. Das Projekt wird mit 1,25 Mio. Euro von der EU unterstützt.

    Um die Schienenverbindung zwischen Colmar und Freiburg dreht sich das Projekt „COLMAR-FREIBURG: Untersuchung zur multimodalen Mobilität“. Im Rahmen des Projekts wollen die Projektpartner den grenzüberschreitenden Mobilitätsbedarf zwischen den Einzugsgebieten der Städte Colmar und Freiburg analysieren mit dem langfristigen Ziel, eine durchgehende Bahnverbindung (wieder-)herzustellen. Die EU stellt hierfür 175.000 Euro zur Verfügung.

    Dass die Trinkwasserversorgung nicht an der Grenze haltmachen muss, zeigt das Projekt „Grenzüberschreitende Trinkwasserleitung von Schönau (D) nach Wengelsbach (F)“. Der Weiler Wengelsbach hat aufgrund einer arsenverseuchten Quelle aktuell keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Nun soll als Lösung eine neue Leitung von Deutschland nach Frankreich her. Kostenpunkt sind 457.000 Euro aus EU-Mitteln, Träger ist der Syndicat des Eaux et de l’Assainissement Alsace Moselle.

    Darüber hinaus wurden auch Projekte genehmigt, die die grenzüberschreitende Beschäftigung im Gebiet Straßburg-Ortenau vorantreiben, eine integrierte, effiziente und nachhaltige Energieversorgung und -speicherung in der Trinationalen Metropolregion Oberrhein (TMO) sicherstellen und die gesundheitliche Nahversorgung zwischen Weißenburg (F) und Bad Bergzabern (Südpfalz) verbessern sollen. Für diese Projekte stehen insgesamt nochmals rund 2,5 Mio. Euro aus EU-Mitteln zur Verfügung.

    Weitere Informationen:
    Das europäische Programm verfügt bis 2020 über insgesamt 109,7 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Seit 2014 wurden bereits 98 Projekte auf den Weg gebracht. Bis 2020 stehen noch rund 40 Millionen Euro für die Förderung weiterer Projekte zur Verfügung.
  • Abteilung 2/Abteilung 4
    12.12.2018
    Regierungspräsidium Freiburg stellt Planfeststellungsverfahren zur Ortsumfahrung Schallstadt ein

    Das Regierungspräsidium Freiburg stellt das Planfeststellungsverfahren zur Ortsumfahrung Schallstadt ein. Die politischen Vertreterinnen und Vertreter der Region sind am heutigen Mittwoch (12. Dezember) von Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer über diesen Schritt informiert worden, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Die Ortsumgehung von Schallstadt an der B 3 befindet sich seit dem Jahr 2005 im Planfeststellungsverfahren. Derzeit ist beim Verwaltungsgerichtshof Mannheim eine Klage auf Fortsetzung des Planfeststellungsverfahrens zur Ortsumfahrung Schallstadt anhängig.

    Die Straßenbauverwaltung hatte nun die Einstellung dieses Planfeststellungs-verfahrens beantragt. Die dem Verfahren zu Grunde liegenden Pläne für die Ortsumfahrung Schallstadt sind mittlerweile so überholt, dass sie umfassend neu zu erstellen wären. Das Vorhaben müsste neu geplant werden und das Verfahren neu begonnen werden. Seit der Offenlage der Unterlagen gilt eine gesetzliche Veränderungssperre, die angesichts dieser Rahmenbedingungen nicht mehr aufrechterhalten werden kann.

    Darüber hinaus ist die Ortsumfahrung Schallstadt nicht im aktuellen Bundesverkehrswegeplan bis 2030 enthalten, sodass keine gesetzliche Grundlage für deren Umsetzung besteht.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Gerade im Blick auf das Gerichtsverfahren möchten wir als Straßenbaubehörde Klarheit schaffen. Das Planfeststellungsverfahren ist vor fast 14 Jahren eingeleitet und bis heute nicht abgeschlossen worden. Es besteht aus unserer Sicht nach dieser langen Zeit keine realistische Aussicht mehr, das 2005 eingeleitete Verfahren zu einem erfolgreichen Abschluss zu führen.“ 

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat daher in Abstimmung mit dem baden-württembergischen Verkehrsministerium (VM) und dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die Entscheidung zur Einstellung getroffen. Die Planfeststellungsbehörde wird diese Entscheidung in Kürze öffentlich bekanntmachen. Damit wird das Verfahren förmlich abgeschlossen.

  • Abteilung 2
    12.12.2018
    Regierungspräsidium leitet Planfeststellungsverfahren für den dreistreifigen Ausbau der L 433 zwischen Denkingen und Gosheim (Kreis Tuttlingen) ein
    Offenlage der Planunterlagen ab Freitag, 14. Dezember // Einwendungen sind bis zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist möglich

    Das Regierungspräsidium (RP) Freiburg hat das Planfeststellungsverfahren für den dreistreifigen Ausbau der L 433 zwischen Denkingen und Gosheim (Kreis Tuttlingen) eingeleitet. Die Offenlage der Unterlagen beginnt am Freitag, 14. Dezember, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Der Ausbau hat zum Ziel, die Verkehrssicherheit auf dem Streckenabschnitt zu erhöhen und den Verkehrsfluss zu optimieren. Derzeit wird der Verkehr durch langsam fahrende Fahrzeuge wie etwa des Schwerverkehrs oder der Land- und Fortstwirtschaft ausgebremst. Die Erweiterung der Fahrbahn um einen weiteren Fahrstreifen in Richtung Gosheim soll das Überholen unter deutlich verkehrssichereren Bedingungen ermöglichen.

    Der dreistreifige Ausbau durch die Erweiterung um einen weiteren Fahrstreifen beginnt am Ortsausgang Denkingen und soll auf einer Entfernung von rund 900 Metern verlaufen. Im Zuge der Maßnahme soll außerdem die Linienführung im nordöstlichenTeil des Streckenabschnitts begradigt werden. Ferner ist im Rahmen der Bauarbeiten für den land- und forstwirtschaftlichen Verkehr der Bau eines Verbindungsweges südlich der L 433 geplant. Schließlich wird der vorhandene Rastplatz in Fahrtrichtung Gosheim entfallen. Die Maßnahme wird sich auf eine Gesamtlänge von rund 1,3 Kilometern erstrecken.

    Die zu genehmigenden Planunterlagen liegen von Freitag, 14. Dezember bis Montag, 28. Januar in der Gemeinde Denkingen und der Gemeinde Gosheim zur Einsicht aus. Der Zeitraum wurde wegen der Ferienzeit über den gesetzlich vorgesehenen Zeitraum von einem Monat hinaus verlängert. Die Gemeinde Denkingen und die Gemeinde Gosheim werden die Auslegung vorher ortsüblich bekanntmachen.

    Dabei werden sie auch die Räumlichkeiten und die Öffnungszeiten mitteilen und über die Möglichkeit zur Erhebung von Einwendungen informieren. Die Auslegung dient dazu, Gelegenheit zur Einsichtnahme in die Pläne zu geben. Jeder Betroffene kann bis zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist (das heißt, Eingang bis 11. Februar beim Regierungspräsidium Freiburg) Einwendungen erheben.

    Die Unterlagen können ab dem 14. Dezember auch auf der Internetseite des Regierungspräsidiums www.rp-freiburg.de unter der Rubrik „Aktuelles“ eingesehen werden.

  • Abteilung 5
    12.12.2018
    Regierungspräsidium schließt Natura 2000-Managementplan für das FFH-Gebiet „Ablach, Baggerseen und Waltere Moor“ ab
    Endfassung kann ab 14. Dezember im Internet eingesehen werden

    Wie das Regierungspräsidium mitteilt, ist die Bearbeitung des Natura 2000-Managementplans für das FFH-Gebiet „Ablach, Baggerseen und Waltere Moor“ abgeschlossen. Er dient als wesentliche Grundlage zur Sicherung der biologischen Vielfalt und wurde in Zusammenarbeit mit den berührten Gemeinden und Berufs- und Interessenverbänden sowie unter Beteiligung der Öffentlichkeit erarbeitet. Im Rahmen des Verfahrens wurden die Vorkommen von europaweit geschützten Lebensraumtypen und Arten im Gebiet erfasst und Maßnahmen formuliert, die der Erhaltung dieser Lebensräume und Arten, ggf. der Verbesserung ihres Zustands sowie ihrer Entwicklung dienen sollen. 

    Nun sind die Landratsämter Konstanz und Sigmaringen, die Städte und Gemeinden sowie die Eigentümer und Flächenbewirtschafter aufgerufen, die im Managementplan vorgeschlagenen Pflege-, Bewirtschaftungs- und Schutzmaßnahmen umzusetzen und so einen Beitrag zur Erhaltung der biologischen Vielfalt und des europäischen Naturerbes zu leisten.   

    Alle Unterlagen, die Adressen der Ansprechpersonen sowie weitere Informationen zu Natura 2000 stehen ab Freitag, 14. Dezember, im Internet auf der Seite des Regierungspräsidiums Freiburg (www.rp-freiburg.de) unter der Rubrik Aktuelles zur Verfügung.

  • Abteilung 4
    12.12.2018
    Neue Verkehrsregelung an der Behelfsbrücke über den Gewerbekanal auf der B 317 bei Maulburg: Begegnungsverkehr mit reduziertem Tempo ab Donnerstag, 13. Dezember
    Intensive Abstimmung der Behörden führte zu dieser Sofortlösung // Verfügbarkeit einer zweiten Brücke wird weiter geprüft

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat sich nochmals intensiv mit der Situation an der Baustelle an der Behelfsbrücke auf der B 317 bei Maulburg (Kreis Lörrach) befasst und eine neue Lösung erarbeitet. Die bisher geltende Ampelregelung führte zu langen Staus, sodass nun die Engstelle mit reduzierter Geschwindigkeit im Begegnungsverkehr betrieben werden soll, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde. Vorbereitende Markierungsarbeiten haben bereits stattgefunden, sodass die neue Regelung ab Donnerstag, 13. Dezember gelten wird.

    Das Regierungspräsidium Freiburg hatte verschiedene Alternativen zur Verkehrsregelung vorgeschlagen: So war eine Führung des Verkehrs aus Richtung Lörrach in Richtung Schopfheim über einen „Kurzschluss“ zwischen B 317 und Wiesentalstraße und der L 139 von Seiten des Gemeinderats und Anwohnerinnen und Anwohnern abgelehnt worden. Danach hat es nochmals intensive Abstimmungen zwischen Verkehrsbehörde, Polizei und dem Regierungspräsidium Freiburg gegeben. Dabei kam angesichts der hohen Verkehrsbelastung von 15.000 Fahrzeugen pro Tag (darunter auch etwa 800 Lkws) als Sofortlösung nur die Einrichtung eines Begegnungsverkehrs in Frage. Dies erfolgt jedoch von den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern gegenseitige Umsicht und Rücksichtnahme.

    Ziel ist es, die Anwohnerinnen und Anwohner in der Hauptstraße und den umliegenden Straßen vom vorhandenen Schleichverkehr zu entlasten. Das Regierungspräsidium Freiburg steht zu seiner Zusage, die Möglichkeit für eine zweite Behelfsbrücke zu prüfen. Diese Lösung ist jedoch nicht kurzfristig möglich, sondern muss nach den Kriterien der örtlichen Gegebenheit, Verfügbarkeit und Aufbau abgeklärt werden. Das Regierungspräsidium Freiburg wird die Öffentlichkeit auf dem Laufenden halten.

  • Abteilung 4
    12.12.2018
    Planungsbeginn für die Ortsumfahrung Stockach (B 14): Abteilungspräsident Claus Walther spricht mit Stockachs Bürgermeister Rainer Stolz über die nächsten Schritte
    Verkehrsgutachten ist bei Bürgerversammlung bereits vorgestellt worden // Nächster Infotermin im Sommer 2019 vorgesehen

    Der Leiter der Straßenbauabteilung im Regierungspräsidium Freiburg, Claus Walther, hat bei einem Termin Stockachs Bürgermeister Rainer Stolz über das weitere Vorgehen bei der Aufnahme der Planungen für die Ortsumfahrung Stockach (B 14) informiert. Damit setzt die Behörde den bei der Präsentation der Umsetzungskonzeption für den Bundesverkehrswegeplan am 20. April aufgestellten Zeitplan punktgenau um, der eine Aufnahme der Planungen für die Ortsumfahrung Stockach im vierten Quartal 2018 vorsah.

    Abteilungspräsident Claus Walther: „Wir halten Wort und werden nun in die Planung einsteigen. Wir haben uns bei diesem ersten Termin mit der Stadt Stockach darüber ausgetauscht, wie der Stand der Dinge ist und welche Schritte nun anstehen. Wir gehen offen an die Planung heran, sodass alle Varianten auf den Prüfstand kommen werden - auch die Frage einer Querspange im Norden von Stockach zwischen der B 14 und der B 313. Wir sind zuversichtlich, dass wir alle Herausforderungen der Planung in enger Abstimmung mit der Stadt bewältigen werden und zu für beide Seiten tragbaren Lösungen kommen werden.“

    Bürgermeister Rainer Stolz zeigte sich über die Aufnahme der Planung sehr erfreut und sicherte jegliche Unterstützung durch seine Gemeinde bei der Planung zu. „Wir hoffen, dass das Regierungspräsidium zusammen mit der Stadt für die Stockacherinnen und Stockacher zu einer guten Trassenführung kommen wird, die möglichst allen Belangen gerecht wird.“

    Beide Seiten betonten, dass das am 27. November im Rahmen einer Bürgerversammlung vorgestellte Verkehrsgutachten eine gute Grundlage für die Planung darstellt. Dass bei der Planung ein besonderes Augenmerk auf das sensible Landschaftsbild und die Lärmsituation gelegt werden müssen, aber auch die wirtschaftliche Weiterentwicklung der Stadt Stockach Berücksichtigung finden muss, ist für alle Beteiligten wichtig.

    Den Abschluss des etwa zweistündigen Gesprächs bildete eine Besichtigung des möglichen Trassenkorridors mit verschiedenen möglichen planerischen  „Knackpunkten“ in der Landschaft. Hier wurde deutlich, wie anspruchsvoll das Terrain insbesondere entlang des „Nellenburger Hangs“ ist.

    Welche Schritte stehen nun als Nächstes an? Die Planung wird mit der Ermittlung der notwendigen Grundlagen begonnen. Hierzu zählen insbesondere die Erhebung vermessungstechnischer Grundlagen, die Planungsraumanalyse und der Einstieg in die Grünplanung mit der Erhebung von Fauna und Flora. Die Bürgerinnen und Bürger sollen regelmäßig über die Planung und die Ergebnisse informiert werden und in den Planungsprozess mit eingebunden werden. Als erster Schritt hierzu soll im Sommer 2019 eine weitere Veranstaltung zur Bürgerinformation stattfinden.

  • Abteilung 4
    11.12.2018
    Sanierung eines Stützbauwerks zwischen Fischingen (Kreis Rottweil) und Empfingen (Kreis Freudenstadt): Winterpause ab Donnerstag, 13. Dezember
    Arbeiten müssen wegen zusätzlichem Aufwand im Frühjahr fortgesetzt werden // Halbseitige Sperrung wird 2019 noch zwei bis drei Monate notwendig sein

    Die Sanierung eines Stützbauwerks an der L 410 zwischen dem Sulzer Stadtteil Fischingen (Kreis Rottweil) und Empfingen (Kreis Freudenstadt) geht ab Donnerstag, 13. Dezember, in die Winterpause. Das ist notwendig, weil sich herausgestellt hat, dass wegen zusätzlichen Aufwands 2019 eine weitere Phase der Sanierung erforderlich ist.

    Ursprünglich war für die Sanierung bis Ende Oktober angesetzt. Es kam aber heraus, dass Teile der Stützwand überschüttet gewesen sind und dass erhebliche Mehrmassen angefallen sind. Über den Winter wird die L 410 nun wieder in beide Richtungen passierbar sein.

    Im Frühjahr startet die zweite Phase der Sanierung. Dazu wird die L 410 wieder nur einspurig befahrbar sein. Der aus Richtung Empfingen kommende Verkehr wird per Einbahnregelung über die Baustelle geführt. Der aus Fischingen kommende Verkehr wird über den Sulzer Stadtteil Mühlheim umgeleitet. Diese Regelung wird für zwei bis drei Monate erforderlich sein. Ein genauer Termin wird zu gegebener Zeit mitgeteilt. Die Kosten werden wegen des zusätzlichen Aufwands auf etwa 970.000 Euro steigen. Ursprünglich war von etwa 715.000 Euro ausgegangen worden.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    11.12.2018
    Traumberuf Schwarzwald-Ranger: Florian Schmidt und Sebastian Wagner haben im Biosphärengebiet ihre Arbeit aufgenommen
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Ranger sind Botschafter des Biosphärengebiets in der Region“ // Regelmäßige Touren und Führungen am Belchen und Schauinsland ab Frühjahr 2019
     Traumberuf Schwarzwald-Ranger: Florian Schmidt und Sebastian Wagner haben im Biosphärengebiet ihre Arbeit aufgenommen; Copyright: RPF

    Zwei neue Ranger haben im Biosphärengebiet Schwarzwald ihre Arbeit aufgenommen. Florian Schmidt und Sebastian Wagner, die beide aus dem Südschwarzwald stammen, werden ab Frühjahr 2019 Führungen durch das UNESCO-Schutzgebiet anbieten. Zu ihren Aufgaben gehört zudem die Betreuung der Junior Ranger, die Präsentation des Biosphärengebiets auf Märkten und Messen sowie die Begutachtung der Kernzonen des UNESCO-Schutzgebiets. Angesiedelt sind sie in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets in Schönau.

    „Die beiden Ranger werden nach außen sichtbare Botschafter des Biosphärengebiets sein. Sie werden vorrangig draußen unterwegs sein, Einheimische und Gäste über das Zusammenspiel von Mensch und Natur informieren und die Fortschritte auf dem Weg zur Modellregion vermitteln“, erklärt Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. Neben der Öffentlichkeitsarbeit erfüllen sie mit ihren Führungen und den Junior Ranger-Gruppen auch den Bildungsauftrag, den die UNESCO dem Biosphärengebiet erteilt hat.

    „Wir freuen uns, dass wir mit Florian Schmidt und Sebastian Wagner zwei exzellent ausgebildete und sympathische junge Männer gefunden haben, die diesen vielfältigen Aufgaben gewachsen sind“, ergänzt Geschäftsführer Walter Kemkes.

    „Schwarzwald-Ranger ist ein absoluter Traumjob“, da sind sich die Ranger Sebastian Wagner und Florian Schmidt einig. Florian Schmidt, 31, stammt aus Wutach-Ewattingen. Nach einer Schreiner-Lehre studierte er in Rottenburg „Nachhaltiges Regionalmanagement“ und arbeitete dann als Trainee bei der Umweltschutzorganisation WWF in Berlin und Brandenburg. „Zurück im Schwarzwald will ich die Menschen für den Naturschutz sensibilisieren und für unsere Heimat begeistern“, so Schmidt.

    Sebastian Wagner, 31, ist in Rötenbach aufgewachsen. Er hat in Freiburg Waldwirtschaft und Umwelt studiert und sich im Anschluss in Eberswalde zum staatlich zertifizierten Waldpädagogen ausbilden lassen. „Als Ranger im Biosphärengebiet will ich die Interessen der Landwirte, Naturschützer und Touristiker zusammenbringen. Schließlich haben wir alle dasselbe Ziel, nämlich unsere wunderschöne Landschaft zu erhalten“, so Wagner.

    Vom kommenden Frühjahr an werden die beiden Biosphären-Ranger kostenlos und regelmäßig Touren am Belchen und am Schauinsland anbieten. Gruppenführungen können auf Anfrage vereinbart werden. Im Februar werden sie eine zweite Junior Ranger Gruppe gründen. Neben den Vorbereitungen dazu haben Sebastian Wagner und Florian Schmidt ihre Arbeit in den Kernzonen des Biosphärengebiets aufgenommen.

    Auf diesen insgesamt rund 2100 Hektar großen Waldflächen wird die Natur sich selbst überlassen. Die Ranger werden zunächst den Zustand dieser „Urwälder von morgen“ begutachten. Ihren bekannten Kollegen, den Feldberg-Ranger Achim Laber, sehen die Biosphären-Ranger übrigens als Vorbild. Mit ihm sind sie bereits im Austausch und wollen über die Grenzen der Schutzgebiete zusammen arbeiten. Darüber hinaus wird es zu Beginn des neuen Jahres ein Abstimmungstreffen mit allen regionalen Akteuren geben.

  • Abteilung 2
    10.12.2018
    Streamingangebot für Nutzerinnen und Nutzer öffentlicher Bibliotheken: Trossingen und Rottweil kommen noch hinzu
    Vorstellung des Portals am Dienstag, 11. Dezember, um 10.30 Uhr in der Bücherei von Villingen-Schwenningen // 20 Büchereien in ganz Baden-Württemberg am Start

    Seit 1. Dezember gibt es ein neues Streaming-Angebot für Nutzerinnen und Nutzer öffentlicher Bibliotheken im Regierungsbezirk Freiburg: Der bundesweit erste Verbund ist in Baden-Württemberg zunächst mit 20 Bibliotheken an den Start gegangen. Neben den vier schon genannten Bibliotheken in Wehr, Donaueschingen, Denzlingen und Villingen-Schwenningen sind nun im Regierungsbezirk Freiburg auch Rottweil und Trossingen im Kreis Tuttlingen mit dabei.

    Das mobile Angebot umfasst mehr als 1.500 Filmtitel, von deutschen Klassikern über informative Dokumentationen bis hin zu Arthouse-Titeln, spannenden Serien und hochwertigen Kinderfilmen. So einfach funktioniert das Ganze: Auf der Bibliothekshomepage oder direkt auf www.filmfriend.de „filmfriend Baden-Württemberg“ anklicken, die Bibliothek wählen und die persönlichen Anmeldedaten eingeben. Jetzt nur noch den passenden Film auswählen und werbefrei genießen. Die Altersfreigabe für Kinder wird bei der Anmeldung automatisch geprüft.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    07.12.2018
    Schöne Grüße aus dem Biosphärengebiet Schwarzwald: Erste Postkarten-Serie mit Dialekt-Sprüchen der Muettersproch-Gsellschaft erschienen
    Weihnachts- und Neujahrsgrüße auf Alemannisch: „Schöni Fiirtig!“ und „E guets Neus!“ aus dem Südschwarzwald

    Schöne Grüße aus dem Biosphärengebiet Schwarzwald: Anfang Dezember ist die erste Postkarten-Serie aus dem Biosphärengebiet erschienen. Die Karten sind versehen mit zehn Foto-Motiven aus allen Jahreszeiten. Zudem gibt es eine Weihnachts- sowie eine Neujahrskarte. Besonders originell: Jedes Motiv kommentiert ein Spruch auf alemannisch, den die Muettersproch-Gsellschaft beigesteuert hat. Die Postkarten sind ab sofort gratis erhältlich in den Tourist-Informationen der Biosphären-Gemeinden sowie in der Schönauer Geschäftsstelle des Biosphärengebiets.

    "Ganz besonders freuen wir uns über die gelungene Kooperation mit der Muettersproch-Gsellschaft bei der Entwicklung der ersten Biosphären-Postkarten“, sagt Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets. Schließlich seien die Postkarten nicht nur für Gäste gedacht, sondern auch für Einheimische, die Freunden und Verwandten einen Gruß aus dem Biosphärengebiet zukommen lassen wollen. Kemkes: „Die traumhaft schönen  Landschaftsbilder in Kombination mit den Dialektsprüchen können zur Identifikation der Menschen mit dem Biosphärengebiet beitragen.“
     
    „Chnorzige Chäferlispielplatz“, heißt es auf der Postkarte, die einen Baumriesen in einer Kernzone des Biosphärengebiets zeigt. „Zelle Schööfli au Schööfli?“, lautet die Frage zum Foto eines Wanderschäfers mit seinen Tieren am Belchen. Passend zur Jahreszeit heißt es „Schöni Fiirtig!“ auf dem Bild der bizarr-vereisten Wetterbuchen am Schauinsland. Der alemannische Neujahrsgruß „E guets Neus!“ ziert eine winterliche Fernsicht übers Herzogenhorn bis zu den Alpen. Die Fotos stammen von Thomas Stephan, Clemens Emmler und Sebastian Schröder-Esch.
     
    Die Sprüche hat Heidi Zöllner von der Gruppe Wiesental der Muettersproch-Gsellschaft beigesteuert: „Die Muttersprache, die Natur und die Heimat brauchen alle gleichermaßen Pflege und Wertschätzung. Die neuen Biosphären-Postkarten sind ein ideales Medium, um diese Verbindungen hervorzuheben und zu stärken.“ Die Übersetzung der Dialekt-Sprüche ist auf der Website der Muettersproch-Gsellschaft zu finden: www.alemannisch.de

    BSG-Postkarte_Neujahr.jpg

     
  • Abteilung 5
    07.12.2018
    Natura 2000-Managementplan für FFH-Gebiet „Schönberg mit Schwarzwaldhängen“ ist ab 10. Dezember 2018 als Endfassung im Internet veröffentlicht und einsehbar
    Vorschläge für Flächenbewirtschaftung und Pflegemaßnahmen für Gebiet südlich von Freiburg bis Staufen sind enthalten

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, liegt der NATURA 2000-Managementplan für das FFH-Gebiet „Schönberg mit Schwarzwaldhängen“ und das Vogelschutzgebiet „Schönberg bei Freiburg“ südlich von Freiburg bis Staufen (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) nun in der Endfassung vor. Dieser ist nun auch ab Montag, 10. Dezember, im Internet veröffentlicht und einsehbar – zum Beispiel auf der Seite der Landesanstalt für Umwelt und auf der Seite des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Für die Gebiete des europäischen Schutzgebietsnetzes NATURA 2000 werden im Auftrag der Regierungspräsidien in ganz Baden-Württemberg sogenannte Managementpläne (MaP) erstellt. Mit Hilfe dieser Managementpläne soll der Schutz und die Erhaltung der in NATURA 2000-Gebieten vorkommenden Lebensraumtypen und Arten der FFH- und Vogelschutzrichtlinie umgesetzt werden. Als wesentliche Grundlage zur Sicherung der biologischen Vielfalt wurden deshalb seit 2016 die Vorkommen von europaweit geschützten Lebensraumtypen und Arten der FFH- und Vogelschutzrichtlinie am Schönberg erfasst. Deren langfristige Erhaltung ist das Ziel der Planung.

    Für die Umsetzung des Managementplans sind nun das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald, der Stadtkreis Freiburg im Breisgau, die betroffenen Städte und Gemeinden sowie die Eigentümer und Bewirtschafter aufgerufen, die Sache zu unterstützen und sich vor Ort für den Schutz und Erhalt der heimischen Tier- und Pflanzenarten einzubringen und deren Lebensräume zu sichern. Als Grundlage hierfür beinhaltet der Managementplan Vorschläge für die Flächenbewirtschaftung und Pflegemaßnahmen. Damit kann ein wesentlicher Beitrag zur Erhaltung der biologischen Vielfalt und unseres europäischen Naturerbes geleistet werden.

    Fragen zur Umsetzung beantworten die unteren Fachbehörden des Landratsamts sowie der Landschaftserhaltungsverband Breisgau-Hochschwarzwald. Die Unterlagen und weitere Informationen zu Natura 2000 stehen ab Montag, 10. Dezember im Internet auf der Seite der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg sowie auf der Homepage des Regierungspräsidiums Freiburg  zur Verfügung. Der Managementplan kann außerdem zu den üblichen Öffnungszeiten bei den Unteren Naturschutzbehörden des Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald und des Stadtkreis Freiburg. in Papierform eingesehen werden. Eine vorherige Terminvereinbarung ist zu empfehlen.

  • Abteilung 5
    04.12.2018
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer spricht mit lokalen Vertreterinnen und Vertretern über mögliche Erweiterung des Naturschutzgebiets Markelfinger Winkel bei Radolfzell (Kreis Konstanz)
    Austausch mit Freizeitnutzerinnen und Freizeitnutzern // Regierungspräsidium Freiburg kündigt offenes und transparentes Verfahren an

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat sich mit Vertreterinnen und Vertretern von Berufsfischerei, Naturschutz, der Kommune sowie mit Freizeitnutzerinnen und Freizeitnutzern in Radolfzell (Kreis Konstanz) getroffen. Hintergrund ist die mögliche Erweiterung des Naturschutzgebiets „Bodenseeufer Markelfingen“, die vom örtlichen Naturschutzbund (NABU) beantragt worden ist, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Uns ist ein offenes und transparentes Verfahren sehr wichtig. Deshalb kommen wir auch vor Ort, um die Interessen und Anliegen der Menschen zu hören. Das Verfahren zur Erweiterung des Naturschutzgebiets ist noch nicht eingeleitet. Es gibt keine Vorfestlegung oder Abgrenzung bezüglich des Gebiets. Bislang liegen nur die Unterlagen des NABU vor. Dabei ist uns bewusst, dass wir der besonderen Bedeutung der Flachwasserzonen als Nahrungs- und Rückzugsgebiet für die Vogelwelt gerecht werden müssen, ohne die Interessen der Berufsfischerei zu vernachlässigen.“

    Der NABU hat einen Antrag auf Schutz der Wasserflächen im Markelfinger Winkel eingereicht, um den Interessen des Vogelschutzes stärker Geltung zu verschaffen. Der Naturschutzverband macht geltend, dass die naturnahen Uferzonen mit vorgelagerten Schilfgürteln insbesondere im Winterhalbjahr ein Nahrungs- und Rückzugsraum darstellen. Die hohe naturschutzfachliche Wertigkeit des Markelfinger Winkels mache eine Verbesserung des Ruhebedürfnis der Tiere notwendig, das durch Wassersportausübungen wie Motorbootfahren, Segeln, Rudern, Surfen, Kite-Surfen oder Stand-up-Paddling gestört werde. Viele dieser Freizeitaktivitäten würden inzwischen zu jeder Jahreszeit ausgeübt. 

    „Es ist mir ein wichtiges Anliegen, auch den Vereinen und Freizeitnutzerinnen und Freizeitnutzern die Möglichkeit zu geben, ihre Interessen vorzutragen, um sie in das spätere Verfahren einzubringen“, betonte Bärbel Schäfer. Während des Austauschs machte die Regierungspräsidentin auch deutlich, dass zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Entscheidungen anstehen, sondern dass als nächster Schritt die notwendigen fachlichen Daten gesammelt werden müssen, um eine Grundlage für die Bewertung des Antrags zu haben. Dazu sei etwa eine volle Beobachtungsperiode erforderlich, sodass frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2019 mit ersten Daten zu den Rastvögeln zu rechnen sei. Das Regierungspräsidium Freiburg werde dann erneut vor Ort kommen und diese vorstellen. Mit dem förmlichen Verordnungsverfahren rechnet die Regierungspräsidentin nicht vor 2020. Deswegen sei jetzt Zeit für alle Vertreterinnen und Vertreter, ihre Nutzungen nach Art und Umfang dem Regierungspräsidium mitzuteilen.

    „Wir haben das Ziel, bei der Ausweisung des Naturschutzgebiets nach Möglichkeit eine konsensuale Lösung zu finden. Aber diese Entscheidung steht jetzt noch nicht an; umso wichtiger ist es, dass wir eine Basis für einen Dialog gefunden haben, an die wir für das weitere Verfahren anknüpfen können,“ so Schäfer abschließend.

     
  • Abteilung 4
    04.12.2018
    Fahrbahnschäden an der Ausfahrt Lörrach-Mitte der A 98: Nächtliche Sperrung der Anschlusstelle von Freitag, 7. auf Samstag 8, Dezember notwendig
    Verkehr wird ab 19 Uhr auf andere Ausfahrten umgeleitet // Witterung muss mitspielen

    Wegen Fahrbahnschäden an der Ausfahrt Lörrach-Mitte der A 98 ist eine kurzfristige nächtliche Sperrung der Anschlussstelle erforderlich. Dies ist von Freitag, 7. Dezember, ab 19 Uhr bis Samstag, 8. Dezember, um 6 Uhr notwendig, um die vorhandenen Deformationen zu beheben. Der Verkehr wird über vorgelagerte Anschlussstellen umgeleitet, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Am Übergang der beiden Fahrbahnen haben sich starke Fahrbahnverformungen gebildet, die auch durch ein Abfräsen der Deckschicht im Sommer 2018 nur kurzzeitig behoben werden konnten. Die Schäden haben inzwischen ein größeres Ausmaß angenommen, so dass diese schnellstmöglich behoben werden müssen.

    Die Autobahnmeisterei Efringen-Kirchen wird in Zusammenarbeit mit der Firma Knobel die Arbeiten durchführen. Die Umleitung erfolgt über die ausgeschilderten Umleitungsstrecken der A 98 (die U 5 und U 24) über die jeweils benachbarte Anschlussstelle. Falls die Witterung die Arbeiten nicht zulassen sollte, wird der Termin auf den nächstmöglichen Zeitpunkt verschoben. Dieser Termin wird gegebenenfalls kurzfristig bekannt gegeben werden.

  • Abteilung 5
    30.11.2018
    Regierungspräsidium, Stadt Freiburg und Umlandgemeinden wollen einen ergebnisoffenen, konstruktiven Dialog
    Das Verfahren zum aktuellen Luftreinhalteplan soll rasch und einvernehmlich abgeschlossen werden

    Der Luftreinhalteplan soll einvernehmlich beschlossen werden. Darüber sind sich das Regierungspräsidium Freiburg (RP) und die Stadt Freiburg einig. Das Bürgermeisteramt will daher dem Gemeinderat vorschlagen, dem aktuellen Entwurf des Luftreinhalteplans das Einvernehmen zu erteilen. 
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer bietet der Stadt Freiburg und den Umlandgemeinden einen ergebnisoffenen Dialog zu den Fragen rund um ein Dieselfahrverbot an, insbesondere auch zum Umfang und den Folgen. Dazu wird das RP Anfang nächsten Jahres die politische Begleitgruppe zu einem Gespräch einladen.
    „Wir halten unter Abwägung aller Aspekte und mit Blick auf die gesamte Region die Herausnahme der B31 bei den Fahrverboten für sinnvoll und fachlich geboten. Insofern freue ich mich, dass die Stadt dem Gemeinderat vorschlägt, dem vorliegenden Planentwurf zuzustimmen. Während des gesamten Verfahrens war mir der Dialog mit der Stadt und den Umlandgemeinden ein zentrales Anliegen. Es ist für mich selbstverständlich, dass wir diesen Dialog auch nach Inkrafttreten des Planes fortführen werden. Unser gemeinsames Ziel war und ist, die Verbesserung der Luftqualität in Freiburg schnellstmöglich und nicht zulasten des Umlands zu erreichen. Ich bin zuversichtlich, dass uns dies gelingen wird“. so Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer.

    Oberbürgermeister Martin Horn begrüßt die Initiative von Regierungspräsidentin Schäfer und erläutert: „Ich bin zuversichtlich, dass wir zu einem einvernehmlichen Ergebnis kommen werden. Mit der Zusage dieses Dialogs hoffen wir, dass zu Beginn des nächsten Jahres der Luftreinhalteplan in Kraft treten kann. Unser oberstes Ziel bleibt es weiterhin, Fahrverbote wenn irgend möglich zu vermeiden“.  

    Und Baubürgermeister Martin Haag: „Angesichts der Klage der Deutschen Umwelthilfe und eines dann drohenden Dieselfahrverbotes bereits im kommenden Jahr ist es für die Stadt enorm wichtig, dass wir zu einer schnellen Einigung kommen. Wir werden uns in den anstehenden Dialogrunden mit dem Umland und dem RP für eine gute Lösung im Sinne einer sauberen Luft, aber auch verhältnismäßigen Einschränkung der individuellen Mobilität einsetzen, idealerweise ohne Fahrverbote. Und alles was wir machen, muss gut und verträglich sein für die ganze Region, aber auch für die Freiburger Bürgerinnen und Bürger. Das haben wir im gesamten Verfahren deutlich gemacht.“
     
    Das RP hat die Festlegung auf die mögliche Fahrverbotszone in den Grenzen der heutigen Umweltzone (ohne Einbeziehung der B31 Stadtdurchfahrt) im Hinblick auf die Bedeutung dieser Bundesstraße im regionalen Kontext sehr bewusst und unter genauer Abwägung vieler Gesichtspunkte getroffen.
     
    Laut RP gibt es für die überregionale Verkehrsverbindung B 31regional keine geeignete Alternativstrecke . Dem RP liegen gutachterliche Untersuchungen vor, die zeigen, dass die vorgesehene Verbotszone trotz der Aussparung des Streckenabschnittes entlang der B 31 eine sehr hohe Stickoxid-Reduzierung bewirkt. Dies gilt sowohl an der Messstelle selbst als auch in anderen kritischen Bereichen des Stadtgebietes, in denen der NO2-Grenzwert ebenfalls überschritten oder nur knapp unterschritten ist. Ursache dafür ist, dass im Stadtgebiet im Bereich der Umweltzone deutlich größere Mengen Stickoxide freigesetzt werden als auf der B 31 und auch die Emissionen auf der B 31 zum überwiegenden Teil vom Quell- und Zielverkehr stammen.
     
    Die Stadtverwaltung Freiburg hält ihre Bedenken gegen die vorliegende Abgrenzung der möglichen Fahrverbotszone aufrecht, sieht aber auch die Notwendigkeit zu einer schnellen Einigung zu kommen. Auch im Hinblick auf das anstehende Klageverfahren und um möglichst rasch einen verbindlichen Luftreinhalteplan zu erhalten.
     
    Für die Stadt wäre als Alternative eine im Umfang deutlich kleinere Verbotszone denkbar, die die besonders stark belasteten Bereiche entlang der B 31 (auch im zentralen Stadtgebiet) sowie die Ausweichstrecken umfassen könnten. Durch die Anordnung von solchen kleineren, zonalen Fahrverboten direkt im Umfeld der Grenzüberschreitungen würde aus Sicht der Stadt verursachergerecht an der Quelle angesetzt. Durch die dadurch neben dem Durchgangsverkehr erfassten Fahrten würde auch stadtweit eine Reduzierung der Stickoxid-Emissionen erreicht. Der Vorteil wäre, dass viele Fahrten in anderen, nicht besonders stark belasteten Stadtteilen, weiterhin stattfinden könnten – Menschen, die dort leben oder arbeiten, wären von einem Fahrverbot also nicht betroffen.
     
    Die Stadtverwaltung begrüßt daher den Vorschlag des RP, zeitnah im kommenden Jahr einen ergebnisoffenen Dialog der politischen Begleitgruppe einzuberufen, in dem der genaue Umfang und die Folgen einer Fahrverbotszone gemeinsam mit dem Umland erörtert werden soll. Ziel dieses Dialoges wird es sein, nach Möglichkeit einvernehmlich zu einer Abgrenzung einer Fahrverbotszone für Dieselfahrzeuge 4/IV in Freiburg zu kommen, die unter Wahrung der Recht- und Verhältnismäßigkeit einen wichtigen Beitrag zur schnellen Verbesserung leisten wird.
  • Abteilung 4
    30.11.2018
    Punktlandung bei der Brückensanierung in Renchen (Ortenaukreis): B3 ist ab Freitagnachmittag wieder frei
    Rench- und Mühlbachbrücke ist pünktlich fertig

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) in seiner aktuellen Pressemitteilung mitteilt, kann am heutigen Freitag (30. November) ab etwa 17 Uhr die Vollsperrung der B 3 im Bereich der Rench- und der Mühlbachbrücke in Renchen aufgehoben werden. Mit der Freigabe erfüllt das RP sein Versprechen an die Stadt Renchen, die Baumaßnahme noch vor Beginn der Adventszeit fertigzustellen.

    Kleinere Arbeiten an Geländern sowie außerhalb der Fahrbahn sind zwar noch erforderlich, die Umleitung über die Vogesenstraße ist jedoch Geschichte. Somit heißt es pünktlich zum Beginn des Renchener Weihnachtsmarktes am Samstag, 1. Dezember, wieder freie Fahrt für alle Besucher der Grimmelshausen Stadt.

    Im Zuge der achtmonatigen Bauzeit wurden die Brücken über die Rench und den Mühlbach nahezu vollständig abgerissen und durch Neubauten ersetzt. Darüber hinaus wurden Leitungsverlegungen für die Stadt Renchen vorgenommen und die Fahrbahndecke der B 3 zwischen Kreisverkehr und Rathaus erneuert, so dass nun nahezu die gesamte Renchener Ortsdurchfahrt saniert ist. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 1,5 Millionen Euro, davon entfallen 1,2 Millionen Euro auf die beiden Brücken und die Fahrbahndecke.

  • Abteilung 5
    29.11.2018
    Regierungspräsidium Freiburg veröffentlicht Endfassung des Natura 2000-Managementplans „Schwarzwald zwischen Kenzingen und Waldkirch“ (Kreis Emmendingen)
    Unterlagen beim Landratsamt Emmendingen und im Internet einsehbar

    Als wesentliche Grundlage zur Sicherung der biologischen Vielfalt hat das Regierungspräsidium Freiburg für das Fauna-Flora-Habitat-Schutzgebiet „Schwarzwald zwischen Kenzingen und Waldkirch“ (Kreis Emmendingen) einen Natura 2000-Managementplan erarbeitet. Dabei wurden die Vorkommen von europaweit geschützten Lebensraumtypen und Arten im Natura 2000-Gebiet erfasst und Maßnahmen zu deren Erhalt und Entwicklung vorgeschlagen.

    Die Unterlagen und weitere Infos zu Natura 2000 stehen ab 30. November im Internet auf der Seite des Regierungspräsidiums (www.rp-freiburg.de) unter der Rubrik „Aktuelles“ zur Verfügung. Eine Einsichtnahme ist zudem bei den Fachbehörden im Landratsamt Emmendingen sowie im Regierungspräsidium zu den üblichen Öffnungszeiten möglich.

    Für die Umsetzung des Managementplans sind das Landratsamt, die Städte und Gemeinden, die Eigentümer und Bewirtschafter aufgerufen, die Sache zu unterstützen und sich vor Ort für den Schutz und Erhalt der heimischen Tier- und Pflanzenarten einzubringen und deren Lebensräume zu sichern. Als Grundlage beinhaltet der Managementplan Vorschläge für die Flächenbewirtschaftung und Pflegemaßnahmen. Damit kann ein wesentlicher Beitrag zur Erhaltung der biologischen Vielfalt und des europäischen Naturerbes geleistet werden.

  • Abteilung 2
    29.11.2018
    Bibliotheken haben auch Filmfans im Auge: Streamingangebot für Nutzerinnen und Nutzer von öffentlichen Bibliotheken im Land
    Mit dem Bibliotheksausweis können ab 1. Dezember an vier Bibliotheken im Regierungsbezirk kostenlos Filme angeschaut werden // Denzlingen, Donaueschingen, Wehr und Villingen-Schwenningen sind dabei

    Bibliotheken sind längst mehr als die Summe ihrer Bücher: Nutzerinnen und Nutzer öffentlicher Bibliotheken im Land können ab Dezember mit ihrem Ausweis von zu Hause, unterwegs oder im Café ohne Mehrkosten Filme streamen. Der bundesweit erste Verbund startet in Baden-Württemberg zunächst mit 15 Mediatheken, die damit ihr digitales Portfolio ausbauen, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg. Dort ist die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen angesiedelt, die den digitalen Wandel der Bibliotheken fachlich unterstützt.

    Vorreiter im Regierungsbezirk sind die Bibliotheken in Denzlingen, Donaueschingen, Wehr und Villingen-Schwenningen. Das mobile Angebot umfasst mehr als 1.500 Filmtitel, von deutschen Klassikern über informative Dokumentationen bis hin zu Arthouse-Titeln, spannenden Serien und hochwertigen Kinderfilmen. Das ausgewählte Filmangebot wird stetig erweitert und ist für die Bibliothekskundinnen und Kunden jederzeit und überall im Internet abrufbar. 

    So einfach funktioniert das Ganze: Auf der Bibliothekshomepage oder direkt auf www.filmfriend.de „filmfriend Baden-Württemberg“ anklicken, die Bibliothek wählen und die persönlichen Anmeldedaten eingeben. Jetzt nur noch den passenden Film auswählen und werbefrei genießen. Die Altersfreigabe für Kinder wird bei der Anmeldung automatisch geprüft.

    Mit dem attraktiven Streaming-Dienst bieten die teilnehmenden öffentlichen Bibliotheken eine zeitgemäße Ergänzung ihres Angebots. „Die Menschen sind es zunehmend gewohnt, jederzeit und überall Dienstleistungen abrufen zu können. Bibliotheken im Land vollziehen mit diesem Projekt einen wichtigen Schritt in die Zukunft“, erklärte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer.

  • Stabsstelle für grenzüberschreitende Zusammenarbeit
    28.11.2018
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer äußert sich zur Ankündigung Emmanuel Macrons, beide Reaktorblöcke von Fessenheim 2020 vom Netz zu nehmen
    "Aussage muss verlässlich und verbindlich sein"

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer äußert sich zur Ankündigung von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, die beiden Blöcke des Kernkraftwerks Fessenheim 2020 zu schließen:

    „Zunächst freue ich mich, dass der französische Staatspräsident Emmanuel Macron nun selbst für Klarheit sorgt und einen genauen Zeitpunkt für die Abschaltung beider Blöcke von Fessenheim benennt. Allerdings ist 2020 ein gutes Stück später, als wir es uns erhofft haben und wir es auch für notwendig halten. Wichtig ist für mich, dass diese Aussage verlässlich und verbindlich sein muss, weil es schon sehr unterschiedliche Daten gegeben hat. Die Glaubwürdigkeit dieses Zeitplans ist essentiell für das weitere Verfahren. Trotzdem muss die Sicherheit des Atomkraftwerks bis zum letzten Tag des Betriebs und darüber hinaus für den Rückbau weiterhin gewährleistet sein. Dafür werden wir uns weiterhin mit aller Kraft einsetzen und die Interessen der Menschen in unserer Region vertreten.

    Ein verbindliches Datum für die Abschaltung hat für uns den Vorteil, dass wir uns auf den Zukunftsprozess Fessenheim und seine Chancen konzentrieren können. Die bisher geführten Gespräche, die bald vorliegende Machbarkeitsstudie zum Bahnprojekt Colmar-Freiburg und die immer konkreter werdenden Ideen stimmen mich zuversichtlich, dass wir diese Möglichkeiten gemeinsam mit der französischen Seite ergreifen und erfolgreich umsetzen werden. Allerdings haben wir dazu noch ein gutes Stück Weg vor uns.“

     
  • Abteilung 4
    28.11.2018
    Aufräumen an der Baustelle auf der A5 zwischen Ettenheim und Rasthof Mahlberg (Ortenaukreis): Staugefahr am Wochenende und Montag wegen Rückbaus der Verkehrssicherung
    Nur eine Spur Richtung Karlsruhe am Samstag, 1. Dezember, zwischen 9 und 15 Uhr // Restarbeiten und Rückbau Richtung Basel am Sonntag, 2. und Montag 3. Dezember, zwischen 9 und 18 Uhr

    Das Regierungspräsidium Freiburg räumt bis Dienstag, 4. Dezember, die Baustelle an der A 5 zwischen Ettenheim und der Tank- und Rastanlage Mahlberg (Ortenau). Durch den Abbau der Verkehrssicherung kommt es am Samstag, 1. Dezember, Richtung Karlsruhe und am Sonntag, 2. und Montag, 3. Dezember, Richtung Basel tagsüber nochmals zu Staus, da es jeweils für mehrere Stunden nur eine Spur geben wird.

    Zuerst wird am Samstag, 1. Dezember die Verkehrssicherung in Fahrtrichtung Karlsruhe abgebaut. Um die gelben Markierungen entfernen, die Baken sowie die Schilder einsammeln zu können, muss der Verkehr zwischen 9 und 15 Uhr einspurig in Richtung Karlsruhe geführt werden. In dieser Zeit ist Richtung Norden mit Staus zu rechnen.

    Von Sonntag, 2. Dezember bis Montag, 3. Dezember geht es weiter mit dem Abbau in Richtung Basel. Auf dieser Seite ist einiges mehr zu tun: Dort steht die gesamte Verkehrssicherung auf fast vier Kilometern noch komplett. Hier müssen die Arbeiterinnen und Arbeiter die Gelbmarkierung abtragen, Baken und Schilder einsammeln, sowie die transportablen Schutzwände abbauen. Zudem sind noch letzte Arbeiten am Außenbankett notwendig.

    Begonnen wird am Sonntag ab 9 Uhr. Fertig damit werden die Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter wegen des Umfangs des Abbaus jedoch erst am Montagabend gegen 18 Uhr sein. Während des Abbaus steht den Nutzerinnen und Nutzern nach Süden tagsüber nur eine Fahrspur zur Verfügung. Staus bis zu zehn Kilometern Länge sind möglich, weswegen allen Autofahrerinnen und Autofahrern empfohlen wird, den betroffenen Bereich nach Möglichkeit zu meiden. Zwischen 18 und 9 Uhr in der Nacht von Sonntag auf Montag gibt es dagegen zwei verengte Fahrspuren Richtung Basel.

    Bis Mitte Dezember wird beidseitig auf Höhe der Tank- und Rastanlage Mahlberg weiterhin Tempo 80 gelten, da dort noch zwei Sonderanfertigungen in der Betonschutzwand fehlen.

    2019 ist wieder eine Fahrbahnsanierung auf der A 5 geplant. Dann wird das wegen der Landesgartenschau ausgelassene Zwischenstück bei Lahr erneuert. Bauzeit ist von Ende Februar bis Ende November 2019 vorgesehen. Das RP Freiburg bittet für die hieraus entstehende Verkehrsbehinderung um Verständnis.

     
  • Abteilung 5/SGZE
    28.11.2018
    Abschlussveranstaltung zum INTERREG-Projekt „RAMS‘Artenschutz – Erhaltung bedrohter Zielarten und ihrer Habitate im Ramsargebiet Oberrhein“
    Regierungsvizepräsident Klemens Ficht: „Gemeinsam nach Lösungen suchen und sich über Erfahrungen in der Umsetzung des Artenschutzes austauschen“ // Dreijähriges Folgeprojekt zu sechs Tierarten ist in Vorbereitung

    Bei einer Abschlussveranstaltung in Straßburg bei der Région Grand Est mit 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sind am heutigen Mittwoch (28. November) Ergebnisse des INTERREG-Projekts „RAMS’Artenschutz – Erhaltung bedrohter Zielarten und ihrer Habitate im Ramsargebiet Oberrhein“ vorgestellt worden. Dazu standen in den vergangenen drei Jahren etwas mehr als 800.000 Euro zur Verfügung, um im grenzüberschreitenden Maßstab ein gemeinsames Monitoring von Wirbeltieren zu organisieren und um geplanten Schutz über die Ländergrenzen hinweg zu entwickeln, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Regierungsvizepräsident Klemens Ficht sagte bei der Begrüßung: „40 Prozent der Fauna und Flora in Baden-Württemberg gelten als gefährdet. Das Land hat daher für die Jahre 2018 und 2019 ein Sonderprogramm zur Förderung der biologischen Vielfalt mit einem Volumen von 36 Millionen Euro aufgelegt. Alle Akteurinnen und Akteure müssen in den Handlungsfeldern des Naturschutzes noch enger zusammenarbeiten – gerade auch über staatliche Grenzen hinweg. Es liegt nahe, dass die auf dem Gebiet des Artenschutzes tätigen Verbände und Behörden gemeinsam nach Lösungen suchen und sich über ihre Erfahrungen bei der Umsetzung austauschen. Hier wird der Nutzen eines geeinten Europas ganz konkret sichtbar.“

    Was wurde konkret innerhalb der vergangenen drei Jahre geleistet? Es wurden auf deutscher und französischer Seite Monitoring- und Schutzprogramme analysiert und verglichen und gemeinsame Strategien für grenzüberschreitenden Artenschutz abgeleitet. Ein weiterer Baustein war der Informationsaustausch zwischen Akteurinnen und Akteuren aus Wissenschaft, Verwaltung, Politik und Praxis – es gab mehrere Exkursionen, Workshops und Treffen. Diese Ergebnisse und Perspektiven sind bei der mehrstündigen Tagung vorgestellt worden und wurden gemeinsam von Deutschen und Franzosen präsentiert.

    Die Idee für dieses Projekt kam vom elsässischen Vogelschutzverband (LPO) in enger Abstimmung mit dem NABU. Von den Gesamtprojektkosten in Höhe von rund 800.000 Euro trugen das RP Freiburg 150.000 Euro und das RP Karlsruhe 45.000 Euro. Rund 400.000 Euro und damit exakt 50 Prozent der Gesamtkosten wurden vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) übernommen.

    Regierungsvizepräsident Klemens Ficht: „Das grenzüberschreitende Ramsargebiet Oberrhein ist das natürliche Bindeglied zwischen Elsass und Baden. Es bildet aber auch die gemeinsame naturräumliche Kulisse und das Spanungsfeld, innerhalb dem sich unser gesellschaftliches Handeln in Verantwortung der kommenden Generationen zu bewähren hat. Dieses nachhaltige Naturererbe am Oberrhein in all seiner Vielseitigkeit zu erhalten, ist unsere gemeinsame Aufgabe.“

    Ein dreijähriges Folgeprojekt befindet sich in Vorbereitung, das die Erkenntnisse aus dem Projekt „RAMS’Artenschutz“ aufgreift. Im Mittelpunkt steht dabei die Umsetzung konkreter Schutzmaßnahmen für sechs repräsentativ ausgewählte Tierarten sowohl auf der badischen als auch auf der elsässischen Seite. Es handelt sich dabei um Bechsteinfledermaus, Europäischer Laubfrosch, Flussseeschwalbe, Steinkauz, Kiebitz und Wasserralle. Entschieden wird voraussichtlich in der nächsten Sitzung des „INTERREG-Begleitausschusses“.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    26.11.2018
    Stolz wie ein Luchs: Erste fünf Junior Ranger im Biosphärengebiet Schwarzwald ausgezeichnet
    Mitglieder der Junior-Ranger-Gruppe stellen sich der Anerkennungsprüfung
     Erste fünf Junior Ranger im Biosphärengebiet Schwarzwald ausgezeichnet. Mitglieder der Junior-Ranger-Gruppe stellen sich der Anerkennungsprüfung. Copyright: RPF, Pressestelle

    Das Biosphärengebiet Schwarzwald hat seine ersten offiziell anerkannten Junior Ranger: Jannis Kerll aus Freiburg, Moritz Schmauder aus Horben, Felix und Tobias Wursthorn aus Schluchsee und Theo Denning aus Freiburg haben am Samstag (24. November) auf dem Schauinland die Junior Ranger-Prüfung erfolgreich bestanden.

    Ab sofort dürfen sie das bundesweit etablierte Abzeichen mit dem Luchs tragen und sich „Junior Ranger im Biosphärengebiet Schwarzwald“ nennen. Vom kommenden Jahr an werden die Nachwuchs-Ranger das Team der Geschäftsstelle bei der Betreuung der Junior Ranger Gruppe und der Präsentation auf Märkten unterstützen. 

    Die fünf Jungs sind Mitglieder der ersten Junior Ranger-Gruppe, die es seit Jahresbeginn im Biosphärengebiet Schwarzwald gibt. Angeleitet von ihren Betreuerinnen haben sich rund 15 Mädchen und Jungen einmal im Monat getroffen, um die Natur vor ihrer Haustür zu entdecken und die Aufgaben des 2017 von der UNESCO anerkannten Großschutzgebiets kennenzulernen. Sie setzten sich mit der Landschaft, den dort lebenden Wild- und Weidetieren sowie den Aufgaben der Menschen auseinander.

    „Wenn Kinder die Natur kennenlernen und mit positiven Erlebnissen verknüpfen, werden sie die Tier- und Pflanzenwelt sowie unsere natürlichen Ressourcen auch als Erwachsene schätzen und schützen“, erklärt Bernadette Ulsamer, die im Team der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets für Bildung zuständig ist und die Junior Ranger-Gruppe gemeinsam mit Anke Haupt leitet. Die Junior Ranger gibt es in allen Nationalparks und Biosphärenreservaten in Deutschland. Das Programm ist ein gemeinsames Angebot von EUROPARC Deutschland e.V. und den Nationalen Naturlandschaften.

    Fünf Jungen aus der Gruppe im Biosphärengebiet Schwarzwald waren am Samstag soweit, die Anerkennungsprüfung zum Junior Ranger abzulegen. Im Mittelpunkt der Prüfung stand eine Gruppenführung, zu der die Junior Ranger in spe jeweils einen kleinen Vortrag beisteuerten. Jannis Kerll berichtete über das Rehwil im Schwarzwald. Moritz Schmauder über die Gemse. Die Zwillinge Felix und Tobias Wursthorn stellten das Hinterwälder Rind vor. Theo Denning befasste sich mit dem Wolf. 

    „Die Jungs haben das klasse gemacht und alle Nachfragen souverän beantwortet“, freut sich Bernadette Ulsamer: „Unsere ersten ausgezeichneten Junior Ranger sind nun junge Experten für Natur und Umwelt und können damit Vorbilder für andere Kinder und Jugendliche werden.“

    Im kommenden Jahr soll im Biosphärengebiet eine weitere Junior Ranger-Gruppe gegründet werden. Mitmachen können Mädchen und Jungen aus der Region im Alter von 8 bis 14 Jahren. Anmeldung und mehr Information gibt es bei Bernadette Ulsamer unter Telefon 07673/ 889403-4377 oder per E-Mail an Bernadette.Ulsamer@rpf.bwl.de.

  • Abteilung 5
    22.11.2018
    Regierungspräsidium Freiburg informiert mit Zwischennachricht über den Verfahrensstand der FFH-Verordnung
    Einwenderinnen und Einwender sowie Behörden, Kommunen und Verbände erhalten Überblick über Hauptthemen // Verordnung wird Ende des Jahres verkündet

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat in einer Zwischennachricht die etwa 400 Einwenderinnen und Einwender sowie Behörden, Kommunen und Verbände über den aktuellen Stand des Verfahrens zur FFH-Verordnung informiert. In diesem Schreiben werden Informationen zum Zeitplan und über Hauptthemen mitgeteilt, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Der Dialog zwischen Landwirtschaft und Naturschutz ist ein wichtiger Bestandteil des Verfahrens, weswegen wir auch acht Informationsveranstaltungen vor dem Verfahren zur FFH-Verordnung organisiert haben. Damit war und ist es unser Ziel, das Verfahren möglichst transparent und verständlich für alle Interessierten zu gestalten. Diese Zwischennachricht ist ein Teil davon. Selbstverständlich werden wir zudem  allen Einwenderinnen und Einwendern ein individuelles Schreiben im Januar zukommen lassen. Wir haben sorgfältig abgewogen und unsere Spielräume im Rahmen des fachlich und rechtlich Möglichen genutzt.“

    Die Hauptthemen der Einwendungen

    So wurde das Regierungspräsidium Freiburg sehr häufig von Landwirtinnen und Landwirten gebeten, dass ihre Hofstellen aus den FFH-Gebieten herausgenommen werden. Soweit die Hofstellen an den Außengrenzen liegen, konnte den Interessen in zahlreichen Fällen nachgegeben werden. Flächen, die vollständig innerhalb des FFH-Gebiets liegen, konnten nicht herausgenommen werden. Hier konnte gemeinsam mit dem Umweltministerium (UM) und dem Ministerium für Ländlichen Raum (MLR) ein Verfahren zur Vereinfachung von Genehmigungsverfahren bei Hofstellenerweiterungen entwickelt werden. Dieses Verfahren ist auf der Homepage des Regierungspräsidiums Freiburg unter dem Titel „Erweiterung von Hofstellen im Natura-2000-Gebieten“ unter „Aktuelles“ erhältlich.

    Hierzu gibt es auch einen Erlass des Umweltministeriums für die Unteren Naturschutzbehörden, für eine Natura-2000-Vorprüfung auf einen Fachgutachter verzichten zu können, wenn die notwendigen Daten durch eigene Expertise für das Ergebnis einer Vorprüfung festgestellt werden können. So können Landwirtinnen und Landwirte durch Hilfestellung der unteren Naturschutzbehörden bei der Vorprüfung entlastet werden.

    Wie ist der Stand des Verordnungsverfahrens?

    Landesweit einheitlich werden die vier Verordnungen durch die Regierungspräsidien Ende des Jahres im Gesetzblatt verkündet werden. Im Anschluss daran werden die Inhalte der Verordnung plus Anlagen in Freiburg im Neubau des Regierungspräsidiums zwei Wochen lang ausgelegt. Anfang Januar 2019 erhalten alle Einwenderinnen und Einwender eine individuelle Antwort, in der auf ihre Stellungnahmen eingegangen wird. Erst nach der Offenlage tritt die Verordnung in Kraft.

    Dialogforum zwischen Naturschutz und Landwirtschaft

    Die FFH-Verordnung war auch Thema des zweimal jährlich tagenden Dialogforums zwischen Naturschutz und Landwirtschaft, das vom Regierungspräsidium Freiburg initiiert wurde. Hier sitzen Vertreterinnen und Vertreter von Fachbehörden und Verbänden zusammen und tauschen sich über aktuelle Themen aus. Zum Beispiel ging es auch um den Zusammenhang zwischen Natura-2000-Gebieten und der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung. Dieser Dialog wird nach dem Willen aller Beteiligten ausgebaut und fortgesetzt.

  • Abteilung 4
    22.11.2018
    L 107 im Prechtal (Kreis Emmendingen): Regierungspräsidium Freiburg erweitert am Geh- und Radweg die Böschungssicherung
    Halbseitige Sperrung und Ampelregelung ab Montag, 3. Dezember, für zwei Wochen

    Am Geh- und Radweg im Prechtal an der L 107 ist es im Bereich zwischen der Talstraße 2 und 3 auf einer Länge von rund 50 Metern wiederholt zu Rutschungen der Böschung gekommen. Aus diesem Grund wird ab Montag, 3. Dezember, die bereits bestehende Sicherung erweitert.

    Hierbei wird die vorhandene Böschungssicherung mit zusätzlichen Granitblöcken verlängert und teilweise durch eine bis zwei weitere Reihen erhöht. Die Arbeiten dauern voraussichtlich rund zwei Wochen und werden unter einer halbseitigen Sperrung der Straße mit Ampelregelung ausgeführt. Die Geh- und Radwegverbindung bleibt über die gesamte Bauzeit durchgehend benutzbar. Mit den Bauarbeiten ist die Firma Christian Pontiggia aus Waldkirch beauftragt.

    Für die Bauarbeiten bittet das Regierungspräsidium die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

     
  • Abteilung 2
    22.11.2018
    Studierenden-Werk Freiburg erhält 728.000 Euro für mehr als 90 neue Wohnraumplätze am Seepark
    Gefördertes Projekt ist erster Schritt zur Nachverdichtung an der Sundgauallee

    Die Nachverdichtung der Studentensiedlung am Seepark in Freiburg wird vom Regierungspräsidium Freiburg mit einem Zuschuss in Höhe von 728.000 Euro gefördert. Mit einem Neubau in der Sundgauallee 74 a werden weitere 91 Wohnheimplätze für Studierende geschaffen, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde. Einen entsprechenden Förderbescheid hat das Regierungspräsidium Freiburg dem Studierendenwerk Freiburg am heutigen Donnerstag (22. November) übersandt.

    Die geförderte Maßnahme ist der erste Schritt zu einer umfangreichen Nachverdichtung der Wohnanlage am Seepark. Im ersten Bauabschnitt sollen in der Sundgauallee 74 a bis 74c insgesamt 301 zusätzliche Wohnheimplätze geschaffen werden. Das Regierungspräsidium Freiburg teilt ergänzend mit, dass sich das Land auch an den weiteren Kosten der Maßnahme beteiligen wird.

    „Mit dieser finanziellen Förderung leistet das Land einen wichtigen Beitrag zur Realisierung von weiteren Wohnheimplätzen für Studierende in Freiburg. Es freut mich sehr, dass dieser neue Wohnraum auf dem Seepark-Gelände flächensparend im Innenbereich und gleichzeitig in attraktiver Lage entsteht“, erklärte Abteilungspräsident Dr. Johannes Dreier, der für die Förderung der Studierendenwohnheime und den Städtebau zuständige Abteilungsleiter im Regierungspräsidium Freiburg.

  • Abteilung 4
    21.11.2018
    Rößlebrücke in Unterharmersbach (Stadt Zell, Ortenau) wird ab Montag, 26. November, abgebrochen
    Vollsperrung auch für Anliegerverkehr // Neue Brücke soll Ende Juli fertig sein

    Seit Beginn dieser Woche (19. November) wird die Baustelle für den Abriss der Rößlebrücke in Unterharmersbach (Stadt Zell, Ortenau) eingerichtet. Ab Montag, 26. November, wird es ernst: Die Brücke wird abgerissen und muss für sämtlichen Fahrzeug- und Fußgängerverkehr, also auch für Anlieger, voll gesperrt werden.    

    Eine provisorische Umfahrung durch den Kurpark ist bereits eingerichtet und in Betrieb. Aufgrund des Platzbedarfs für die Baugrube, des Arbeitsschutzes und der Verkehrssicherung wird es mit Beginn der Brückenabbrucharbeiten auch eine Ampelregelung auf der Umfahrung in Höhe der dann eingeengten Kurve um die Apotheke geben, so das Regierungspräsidium Freiburg (RP) in einer Pressemitteilung. Fußgänger werden gebeten, weiterhin über „Steinrücken“ und den Fußgängerweg hinter dem Fürstenberger Hof und den Kurpark zu gehen. Dieser Weg ist in beiden Richtungen ausgeschildert. Bis Ende Juli 2019 wird die alte Brücke, ähnlich wie bei der Kaffeebrücke, bis auf die Widerlager abgebrochen und durch eine neue Brücke ersetzt.   

    Das RP weist daraufhin, dass es wegen der Brückenabbrucharbeiten zu verstärkter Geräuschentwicklung kommen wird und bittet die Betroffenen dafür und für die unvermeidliche Sperrung um Verständnis.

     
  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    21.11.2018
    „Gresger Ammele“ ist gerettet: Biosphären-Projekt zum Erhalt der alten Sauerkirschsorte erfolgreich abgeschlossen
    Verschönerungsverein Gresgen verkauft 43 Bäume
     Die Gresger Ammele schmeckt hervorragend – auch als Marmelade. Bild-Nachweis: Vera Noy/ Verschönerungsverein Gresgen

    Die Gresger Ammele ist gerettet: 43 Bäume der vom Aussterben bedrohten Sauerkirschsorte aus dem Zeller Ortsteil Gresgen (Kreis Lörrach) hat der Verschönerungsverein Gresgen nachgezogen und in den vergangenen Wochen in der Region verkauft. Damit konnte das Projekt zum Erhalt der „Gresger Ammele“ im Rahmen des Förderprogramms des Biosphärengebiets Schwarzwald erfolgreich abgeschlossen werden.

    Die Gresger Ammele stand früher in jedem Hausgarten in Gresgen - eine Sauerkirsche die süß und fruchtig schmeckt. „Leider starben in den vergangenen Jahren immer mehr Bäume aufgrund ihres Alters ab, nur wenige wurden nachgezogen“, erklärt Vera Noy, Mit-Initiatorin des Projekts. Dadurch sei die Idee zustande gekommen, in Zusammenarbeit mit dem Biosphärengebiet Schwarzwald nach Möglichkeiten zu suchen, diese alte Sauerkirschsorte als Besonderheit des Zeller Ortsteils Gresgen zu erhalten. 

    Im vergangenen Jahr stand zunächst eine Bestandserhebung an: 35 Bäume wurden gefunden, fünf davon waren bereits abgestorben. Durch eine genetische Analyse konnte geklärt werden, dass es sich bei allen Bäumen um dieselbe Sorte handelte. Das Kompetenzzentrum Obstbau-Bodensee (KOB) bestätigte zudem, dass der Name „Gresger Ammele“ zur Bezeichnung einer lokalen Eigenart verwendet werden kann. Somit war der Weg zur Nachzucht frei. 

    Im Februar 2018 schnitten die Vereinsmitglieder von den bestehenden Bäumen sogenannte Reiser oder Jährlinge und brachten diese zu einer Baumschule zum Veredeln. Da 2018 ein hervorragendes Kirschjahr war, konnte auch ein Protokoll über Geschmack, Größe und Gesundheit der Früchte erstellt werden. Zudem wurde ausprobiert, wie man die Kirsche kulinarisch verwerten kann, etwa als süß-saure Beilage zu Wildgerichten und Siedfleisch. 

    Im Oktober wurden dann die nachgezogenen Bäume verkauft. Zwei der Bäume gingen als Spende des Verschönerungsvereins an die Schule und den Kindergarten in Gresgen und Adelsberg – tatkräftig unterstützt durch den Werkhof der Stadt Zell im Wiesental, der die Bäume pflanzte. „Das Interesse an den Kirschbäumen war unglaublich groß. Nach anderthalb Wochen hatten wir alle verkauft“, berichtet Vera Noy. Es gebe bereits Vorbestellungen für das nächste Jahr. „Die Arbeit im Projekt ist jetzt erst mal abgeschlossen, aber nun wir freuen uns schon auf die zukünftige Ernte“, ergänzt ihr Mitstreiter Andreas Lang.

     
  • Abteilung 4
    20.11.2018
    Markierungsarbeiten an der B 27 bei Donaueschingen
    Bundesstraße vormittags halbseitig gesperrt // Verkehr wird per Ampel geregelt

    Am Donnerstag, 22. November, wird auf der B 27 im Baustellenbereich an der Donaubrücke bei Donaueschingen eine neue gelbe Fahrbahnmarkierung aufgetragen. Die Arbeiten sollen, wenn die Witterung es zulässt, nach dem Berufsverkehr um ca. 9 Uhr beginnen und gegen 13 Uhr fertig sein. Wie das Regierungspräsidium mitteilt, muss die B 27 während der Markierungsarbeiten halbseitig gesperrt werden Der Verkehr wird per Ampel geregelt.     

    Im Anschluss daran werden nachmittags die Gelbmarkierungen im Bereich der Brücke über die B 27 am Knotenpunkt Allmendshofen erneuert, damit sie auch in der Winterzeit gut sichtbar sind. Diese Arbeiten werden ohne Ampelregelung ausgeführt und sollen nachmittags beendet sein.

  • Abteilung 4
    20.11.2018
    Stellungnahme des Regierungspräsidiums Freiburg zu den Planungen der A 98

    Das Regierungspräsidium Freiburg nimmt zur Kritik der Bundestagsabgeordneten Rita Schwarzelühr-Sutter an den Planungen zur A 98 wie folgt Stellung: 

    Für den Abschnitt 5 zwischen Rheinfelden und Schwörstadt wurden alle Umweltdaten für das laufende Planfeststellungsverfahren aktualisiert und werden einem ständigen Monitoring (zur Aufrechterhaltung der Aktualität) unterzogen. Der Erörterungstermin war schon immer für das Frühjahr 2019 vorgesehen und wird derzeit in Abstimmung mit allen Beteiligten terminiert. Im Abschnitt 5 hat das Regierungspräsidium Freiburg bereits vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen mit einem Finanzvolumen von 2,8 Millionen Euro umgesetzt.

    Für den Bereich Schwörstadt-Wehr wird ebenfalls ein planungsbegleitendes Bestandsmonitoring durchgeführt. Somit liegen aktuelle Daten vor. Dieser Bereich lag bis zur Verkürzung im Planungsbereich des Abschnittes 5 und ist nunmehr Teil des Abschnittes 6. 

    Die Umweltdaten für die übrige Strecke des Abschnittes 6 haben einen Stand von 2010 und sind insoweit nicht aktuell. Umweltdaten müssen grundsätzlich alle fünf Jahren aktualisiert werden. Dass die Daten für den Abschnitt 6 ab Wehr nicht einer ständigen Aktualisierung unterzogen werden, entspricht der üblichen Verwaltungspraxis in einem solch frühen Planungsstadium. Das Vorhaben Pumpspeicherwerk Atdorf und die noch ausstehenden Erkenntnisse aus den Probebohrungen wegen der Heilquellen in Bad Säckingen haben eine Vorfestlegung der Varianten nicht ermöglicht. Der damit noch offene Untersuchungs- und Planungsraum wäre daher auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten viel zu weiträumig, um ihn einem dauerhaften Monitoring zu unterziehen.

    Es obliegt der DEGES, im Zuge der nun anstehenden Variantenprüfung diese Umweltdaten zu aktualisieren. Dies gilt im Übrigen auch für die Abschnitte 8 und 9. In diesem Bereich hat das RP seine Planungen auf die Abfahrt Hauenstein konzentriert.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    19.11.2018
    „Frischer Wind ins Studium“: Biosphärengebiet Schwarzwald sucht Umweltpraktikantinnen und Umweltpraktikanten
    Commerzbank unterstützt Open-Air-Semester für Studierende
     Foto: Auch bei der Betreuung von Junior Rangern im Biosphärengebiet können Umweltpraktikanten mithelfen. Foto: Morascher/ EUROPARC

    Lust auf ein Open-Air-Semester? Im Biosphärengebiet Schwarzwald gibt es im kommenden Jahr wieder zwei Plätze für Umweltpraktikantinnen und Umweltpraktikanten, die von der Commerzbank unterstützt werden. Das Praktikum in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets in Schönau dauert drei Monate. Bewerbungen können bis zum 15. Januar 2019 an die Commerzbank gerichtet werden.

    Mit dem Projekt „Umweltpraktikum“ unterstützt die Commerzbank junge Menschen, die ihr praktisches Semester in einem Nationalpark, Biosphärenreservat oder Naturpark absolvieren wollen. Neben der Unterkunft übernimmt der Sponsor auch ein Taschengeld für die Praktikanten. 

    „Uns ist ein langfristiges Engagement für Natur und Umwelt besonders wichtig. Das Umweltpraktikum bringt frischen Wind ins Studium. Es ist eine einmalige Chance für junge Menschen, Kompetenzen für das spätere Berufsleben zu erwerben“, so Sandra Wintermantel, stellvertretende Abteilungsdirektorin der Commerzbank Freiburg.

    Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets, sieht in den Umweltpraktikanten eine Bereicherung für sein Team: „Die jungen Leute bringen neue Ideen in die Geschäftsstelle und können bei uns je nach Interesse in einem oder mehreren Fachbereichen mitarbeiten.“ Zudem können die Umweltpraktikanten eigene Projekte zu Themen aus Land- und Forstwirtschaft, Naturschutz, Regionalentwicklung, Bildung oder Öffentlichkeitsarbeit starten.

    Mehr Infos im Netz:
    www.biosphaerengebiet-schwarzwald.de/umweltpraktikum

  • Abteilung 2
    16.11.2018
    Regierungspräsidium Freiburg erteilt Genehmigung für den Neubau des SC-Stadions im Freiburger Westen
    Schutz der Anwohner vor Lärmbelästigungen ist durch Auflagen sichergestellt

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat am heutigen Freitag (16. November) in seiner Funktion als höhere Baurechtsbehörde die Genehmigung für den Bau des Stadions des SC Freiburg mit einem Fassungsvermögen von knapp 35.000 Zuschauern erteilt und übergeben. Grundlage für die Baugenehmigung, die rund 100 Seiten umfasst, ist der am 9. November veröffentlichte Bebauungsplan der Stadt Freiburg. Bereits Mitte September war die Änderung des Flächennutzungsplanes für den Bereich des neuen Stadions durch das Regierungspräsidium genehmigt worden.

    Der Genehmigung vorausgegangen war eine intensive Prüfung des Bauantrags der Stadiongesellschaft durch das Regierungspräsidium, die mehrere Monate beansprucht hat. Ein besonderer Schwerpunkt der Genehmigungsprüfung lag dabei auf den Fragen des Lärmschutzes. Verschiedene Einwender aus dem Stadtteil Mooswald hatten geltend gemacht, durch vom Stadion ausgehenden Lärm unzumutbar beeinträchtigt zu werden. 

    Die Lärmprognosen in dem vom Vorhabenträger für das Genehmigungsverfahren vorgelegten Schallgutachten, das im Laufe des Verfahrens zu einigen Punkten noch ergänzt wurde, ergeben bei Spielen am Tag unproblematische Lärmwerte, die unter den zulässigen Richtwerten liegen. In den gesetzlichen Nachtstunden, also ab 22 Uhr, gelten strengere Richtwerte. Daher trifft die Baugenehmigung für diese Abendspiele nach einer gründlichen Abwägung im Prüfverfahren eine klare Regelung.

    Lärmspitzen, wie sie bei Torerfolgen auftreten, dürfen nach 22 Uhr die Richtwerte für Mischgebiete von 65 dB(A) nicht überschreiten. Insgesamt sind durch die Regelungen im Ergebnis die Abendspiele der ersten Bundesliga, die um 20.30 Uhr beginnen, von der Baugenehmigung abgedeckt. Sollte der SC Freiburg künftig in internationalen Wettbewerben oder im DFB-Pokal abends länger spielen, müssen diese Spiele zuvor gesondert beantragt werden. Für die Genehmigung gelten rechtliche Sonderregelungen, deren Voraussetzungen im Einzelfall geprüft werden müssen.

    Die Baugenehmigung stellt durch verschiedene Auflagen sicher, dass die in der Genehmigung festgesetzten maximalen Lärmwerte auch tatsächlich eingehalten werden. So muss der Vorhabenträger abweichend von seinem ursprünglichen Antrag eine Fuge zwischen Dach und Tribüne in Richtung Westen baulich schließen. Die Einhaltung der Lärmwerte muss durch entsprechende Messungen während des Spielbetriebs nachgewiesen werden. Bei Überschreitungen behält sich die Genehmigungsbehörde die Anordnung weiterer Schallschutzmaßnahmen, wie zum Beispiel weitere Fugenschließungen, vor. 

    Einige weitere Einwendungen richteten sich gegen Inhalte und Abwägungsergebnisse des Bebauungsplans, wie zum Beispiel die Auswirkungen des Stadions auf Flora und Fauna oder Beeinträchtigungen des Flugbetriebs. Das Regierungspräsidium weist darauf hin, dass eine Überprüfung des Bebauungsplans nicht Gegenstand eines Baugenehmigungsverfahrens ist. Lediglich bei einer offensichtlichen Unwirksamkeit des Plans, für die hier keinerlei Anhaltspunkte bestehen, hätte die Behörde den Plan ihrer Entscheidung nicht zugrunde legen dürfen.

    Weitere Einwendungen betreffen Fragen der ausreichenden Erschließung und der Verkehrsbelastungen rund um die Spiele des Sportclubs. Um die Belastungen durch den An- und Abreiseverkehr so gering wie möglich zu halten, wird die Stadt unter Einbeziehung des SC Freiburg und des Stadtteils Mooswald ein Verkehrskonzept erstellen, so dass auch hier sichergestellt ist, dass die Interessen der Anwohner berücksichtigt werden. 

    Es müssen noch einige Unterlagen vorgelegt werden: Unter anderem muss der Bauherr noch einen Ansprechpartner für die Nachbarschaft bei Baulärmproblemen benennen.

  • Abteilung 4
    16.11.2018
    Nur eine Fahrspur an der A5 zwischen Ettenheim und der Tank- und Rastanlage Mahlberg (Ortenaukreis) in Richtung Karlsruhe
    Am Mittwoch, 21. November, wird der Verkehr zurück auf die neue Ostfahrbahn gelegt

    Die Bauarbeiten an der A 5 zwischen Ettenheim und der Tank- und Rastanlage Mahlberg (Ortenau) liegen im Zeitplan und sollen in ca. drei Wochen Geschichte sein. Dies hat das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitgeteilt  

    Bevor es jedoch soweit ist, muss der Verkehr in Fahrtrichtung Karlsruhe erst noch zurück auf die frisch sanierte östliche Fahrbahn (Richtung Karlsruhe) umgelegt werden. Dies soll am Mittwoch, 21. November, passieren. Dazu werden ab 9 Uhr bis ca. 15 Uhr die Überleitungsbereiche am Bauanfang und am Bauende zurückgebaut. In dieser Zeit steht in Fahrtrichtung Karlsruhe nur eine Fahrspur zur Verfügung. Die Verkehrsteilnehmer in Richtung Norden müssen sich deshalb auf Verkehrsbehinderungen einstellen. In Fahrtrichtung Basel bleibt bis zum endgültigen Rückbau der Verkehrssicherung Anfang Dezember alles unverändert.

    Nach der Verkehrsumlegung müssen die vorher genutzten Überleitungsbereiche an die neue Höhenlage angepasst und mit Betonschutzwänden geschlossen werden. Im Bereich der Anschlussstelle Ettenheim wird dies mithilfe von Tagesbaustellen geschehen. Beim Bauende bzw. auf Höhe der Tank- und Rastanlagen Mahlberg wir der Verkehr mit Hilfe von Baken und Gelbmarkierung auf die Stand- und LKW-Spur verschwenkt, sodass der Mittelstreifen frei für die Bauarbeiten ist. Ab Anfang Dezember sollen die Restarbeiten am Mittelstreifen abgeschlossen sein, sodass die komplette Verkehrssicherung zurückgebaut werden kann und die Baustelle damit geräumt ist. Dies wird allerdings nochmal zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führen, da für den Abbau wieder einspurige Verkehrsführungen notwendig sind.  

    Aufgrund des Brandschadens auf dem Standstreifen der Westfahrbahn, wo Mitte August ein Tieflader in Fahrtrichtung Basel in Flammen aufging, muss nach dem Rückbau der Verkehrssicherung dort die Fahrbahn nochmal saniert werden. Je nach Wetterlage soll das noch im Dezember oder erst im nächsten Frühjahr erfolgen. Die Sanierung wird dann mit Hilfe von Tagesbaustellen vollzogen. Das RP wird rechtzeitig über weitere Behinderungen, zu denen es Anfang Dezember kommt, informieren. Die im Autobahnabschnitt befindliche Tank- und Rastanlage Mahlberg Ost, welche parallel mit umgebaut wird, soll Ende Dezember 2018 fertiggestellt sein. Das RP Freiburg bittet für die hieraus entstehende Verkehrsbehinderung um Verständnis.

  • Abteilung 5
    15.11.2018
    Firma Koehler produziert in Kehl zukünftig Papier für nachhaltige Verpackungen
    Regierungspräsidium Freiburg erteilt immissionsschutzrechtliche Genehmigung
     5. von links Oberbürgermeister Toni Vetrano (Stadt Kehl), daneben Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Dr. Stefan Karrer von der Firma Koehler Paper Group.

    Am Mittwoch, 14. November, übergab Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer dem Technischen Vorstand der Koehler Paper Group, Dr. Stefan Karrer, in Kehl die sog. immissionsschutzrechtliche Änderungsgenehmigung zur Errichtung einer neuen Papiermaschine mit Nebenanlagen. Kernstück der neuen Anlage ist eine 142 Meter lange Papiermaschine und eine 96 Meter lange Streichmaschine. In den neuen Anlagen sollen neben den schon bereits bisher produzierten Spezialpapieren zunehmend papierbasierte Verpackungslösungen produziert werden, mit denen die derzeit üblichen Kunststoffverpackungen im Lebensmittelbereich ersetzt werden sollen. An die Verpackungen werden im Hinblick auf die Lebensmittelsicherheit besondere Anforderungen gestellt. So sind z. B. zum Schutz vor Feuchtigkeit oder zur Gewährleistung der Haltbarkeit spezielle Eigenschaften notwendig.   

    „Mit diesen Anlagen, mit denen die Plastikverpackungen durch Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen ersetzt werden können, leistet die Firma Koehler einen wichtigen und innovativen Beitrag, um die immer stärker werdende Umweltbelastung durch Plastikmüll einzudämmen“, zeigte sich Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer bei der Übergabe der Genehmigung erfreut. Auch Dr. Karrer ist sich der Tragweite der Aufgabe bewusst. „Unsere Innovationsabteilung arbeitet alleine und in Kooperation mit anderen Instituten daran, Papiere zu entwickeln, die die Funktionen von Kunststoff im Bereich der Verpackungen wo möglich und sinnvoll ersetzen können“, sagte er. „Mit Fertigstellung der Papiermaschine im September 2019 werden wir in die Produktion einsteigen und unseren Beitrag leisten können, den Verbrauch von Kunststoff zu reduzieren.“   

    Im immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren konnte Koehler nachweisen, dass die Anlage insbesondere den Anforderungen an den Umweltschutz gerecht wird. Die Anlage erfüllt die nationalen Anforderungen an den Stand der Technik und zugleich die europarechtlich geregelten Standards, wie sie in den besten verfügbaren Techniken für die Herstellung von Papier, Pappe und Karton geregelt sind. Die Bauarbeiten für die Anlage sind bereits im vollen Gang, nachdem der Firma Koehler auf Antrag im März 2018 die Zulassung des vorzeitigen Baubeginns bewilligt werden konnte. Das Vorhaben hat nach Auskunft der Firma Koehler ein Investitionsvolumen von 240 Millionen Euro. Insgesamt sollen bis 2020 am Standort in Kehl über 300 Millionen Euro investiert und über 100 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.   

    Die immissionsschutzrechtliche Änderungsgenehmigung und ihre Begründung sowie die genehmigten Antragsunterlagen werden in Kürze beim Bürgermeisteramt Kehl und beim Regierungspräsidium Freiburg zur Einsichtnahme ausgelegt. Zudem kann die Entscheidung dann auf der Internet-Seite des Regierungspräsidiums eingesehen werden (www.rp-freiburg.de).  

    B
    ei der Entscheidung über die Genehmigung waren zudem die Rahmenbedingungen am Standort in Kehl von Bedeutung, die zahlreiche Vorteile für den Umweltschutz mit sich bringen. So entstehen durch die Nutzung des vorhandenes Kraftwerks der Bio Energie Baden GmbH (BEB), die auch zur Koehler Gruppe gehört, deutliche Synergieeffekte, indem vorhandene Energiepotenziale genutzt werden. Zudem wird zukünftig für die Herstellung eines Füllstoffes für die Papierherstellung CO2 aus dem Kraftwerk gebunden und damit nicht in die Atmosphäre abgegeben. Dadurch werden die LKW-Fahrten zur Anlieferung dieses Füllstoffes reduziert. Weiterhin kann für das zusätzliche Papierabwasser die vorhandene Betriebskläranlage genutzt werden, und der Standort verfügt mit Hafen, Bahnanschluss und der Nähe zur A5 über eine sehr gute Anbindung an den überörtlichen Verkehr.

    Foto: 5. von links Oberbürgermeister Toni Vetrano (Stadt Kehl), daneben Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Dr. Stefan Karrer von der Firma Koehler Paper Group.
     
  • Abteilung 4
    15.11.2018
    In der Ortsdurchfahrt Lahr-Kuhbach (Ortenau) wird nachgebessert
    Regierungspräsidium reagiert auf Mängel bei Einbauteilen im Straßenbelag

    Das Regierungspräsidium Freiburg lässt von Dienstag, 27. November, bis Donnerstag, 29. November Gewährleistungsarbeiten in der Ortsdurchfahrt Lahr- Kuhbach (B 415, Ortenau) durchführen. Bei der Gewährleistungsnachschau  der Fahrbahndecke wurden Mängel festgestellt, die jetzt nachgebessert werden sollen. Dabei kann es zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen kommen. Die Arbeiten werden nur durchgeführt, wenn die Witterung es zulässt, heißt es aus der Behörde.

  • Abteilung 4
    14.11.2018
    Ortsdurchfahrt Renchen (B 3, Ortenau) von Dienstag, 20. November bis Donnerstag, 22. November gesperrt
    Regierungspräsidium Freiburg saniert Fahrbahndecke

    Im Zuge der Brückensanierung an der Rench- und Mühlbachbrücke erneuert das Regierungspräsidium (RP) Freiburg wie bereits angekündigt auch die Fahrbahndecke der B 3 in der Ortsdurchfahrt Renchen. Hierzu muss die Ortsdurchfahrt zwischen dem südlichen Kreisverkehr und dem Rathaus vom Dienstagnachmittag, 20. November um 15 Uhr bis Donnerstagmorgen, 22. November, 6 Uhr voll gesperrt werden.  Für den überörtlichen Verkehr ist durch die laufende Brückensanierung bereits eine Umleitung über die Vogesenstraße und die K 5312 eingerichtet. 

    Das Regierungspräsidium bittet betroffene Anlieger, benötigte Fahrzeuge außerhalb des Sanierungsabschnittes abzustellen, da während der Arbeiten die Grundstücke entlang der Hauptstraße nicht angefahren werden können. 

    Die Sanierungsarbeiten beginnen am Dienstagnachmittag, 20. November, um 15 Uhr mit dem Aufbringen des Haftklebers. Das RP weist ausdrücklich darauf hin, dass die Fahrbahn ab diesem Zeitpunkt auf keinen Fall mehr betreten werden darf, da der aufgebrachte Haftkleber zu Verschmutzungen von Schuhen und Kleidung führen kann. Ab Mittwochmorgen, 21. November, wird dann die Asphaltdeckschicht eingebaut. Um Schäden im neuen Fahrbahnbelag zu vermeiden, muss dieser mehrere Stunden auskühlen. Daher kann die Vollsperrung erst am Donnerstagmorgen, 22. November, gegen 6 Uhr wieder aufgehoben werden. 
    Wenn die neue Asphaltdecke eingebaut ist, finden noch Restarbeiten im Fahrbahnbereich statt. Der Verkehr kann mit Ausnahme lokaler Einschränkungen im Ortskern jedoch wieder fließen. Die Vollsperrung im Bereich der beiden Brücken muss insbesondere für den Rückbau der Fußgängerbehelfsbrücke und sonstigen Restarbeiten jedoch voraussichtlich bis 30. November aufrechterhalten bleiben.

    Für die letztmaligen Behinderungen aufgrund dieser Maßnahme, bittet das RP die Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

     
  • Abteilung 4
    14.11.2018
    Anschlussstelle Maulburg-Ost (Kreis Lörrach) an der B 317: Behelfsbrücke übernimmt Verkehrsabwicklung bis Ende August 2019
    Neubau ist wegen der Optimierung der Anschlussstelle notwendig // Umlegung erfolgt am kommenden Wochenende

    Der letzte Bauabschnitt zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse auf der B 317 an der Anschlussstelle Maulburg-Ost (Kreis Lörrach) hat bereits seit einigen Wochen begonnen. Nun steht die Behelfsbrücke, die benötigt wird, um die Bauzeit bis zur Herstellung der neuen Brücke über den Gewerbekanal abzudecken. Am kommenden Wochenende wird der Verkehr so umgelegt, dass er für die Dauer der Bauarbeiten über das Provisorium geführt wird.

    Die neue Brücke ist deshalb notwendig, weil die Fahrbahn der Ausfädelspur im Bereich der neuen Anschlussstelle verbreitert werden muss und die Abmessungen der alten Brücke dafür nicht ausreichend sind. Aus wirtschaftlichen Gründen ist das alte Bauwerk fast komplett zu entfernen. Die Arbeiten für die neue Brücke sollen in der Zeit vom 19. November bis Ende August 2019 erledigt werden.

    Eine Voll- oder Teilsperrung mit Ampelregelung der gesamten Ausbaustrecke ist wegen dem hohen Verkehrsaufkommen nicht möglich. Daher wird die Bundesstraße im Bereich der Baustelle über eine Behelfsumfahrung geführt. Zur Herstellung dieser wird eine stählerne Behelfsbrücke erforderlich, die nördlich vom geplanten Neubau die Straße über den Gewerbekanal überführt. Die Umlegung der beiden Fahrtrichtungen Lörrach und Donaueschingen auf die provisorische Umfahrung soll nunmehr am Freitag und Samstag, 16. und 17. November erfolgen.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten.

     
  • Abteilung 1
    14.11.2018
    Spendenaufruf für Flüchtlinge
    Erstaufnahmestelle in Donaueschingen benötigt Koffer und Reisetaschen

    Wie das Regierungspräsidium (RP) Freiburg mitteilt, benötigt die Erstaufnahmestelle in der Friedhofsstraße 15a in Donaueschingen Koffer und Reisetaschen für den Transfer der geflüchteten Menschen. 

    Das RP bittet darum, die Spenden an der Eingangspforte der Einrichtung Friedhofsstraße 15 a in Donaueschingen beim Sicherheitsdienst abzugeben. Für Rückfragen steht das Team der Erstaufnahmestelle unter verwaltung.de@caring-hand.de zur Verfügung.

  • Abteilung 4
    14.11.2018
    Sperrung an der L 181 zwischen Fischbach und Niedereschach wird am Freitagnachmittag (16. November) aufgehoben
    Sanierung der Landesstraße nahezu abgeschlossen

    Die Sanierung der L 181 zwischen Fischbach und Niedereschach (Schwarzwald-Baar-Kreis) ist bis auf kleinere Restarbeiten abgeschlossen. Die Straße wird am Freitagnachmittag (16. November) wieder freigegeben, der Verkehr kann dann wieder ungehindert fließen, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg (RP).    

    Das RP hat mit größeren Umbauarbeiten die Entwässerung entlang der L 181 zwischen Fischbach und Niedereschach verbessert. Die Straße wurde teilweise verbreitert. Deshalb waren erhebliche Erdbewegungen notwendig. Auch der Asphaltaufbau wurde verstärkt, wodurch die Befahrbarkeit der Straße optimiert werden konnte. Auch die Vogelsangbrücke über den Fischbach wurde saniert und teilweise erneuert. Schließlich wurde zusammen mit der Gemeinde Niedereschach am Ortsausgang Richtung Fischbach ein Gehweg mit Beleuchtung angelegt.       

    Wie das RP weiter mitteilte, hatte sich erst nach Baubeginn herausgestellt, dass sich der Unterbau der Straße, die Brücke und die Entwässerungsleitungen teilweise in einem desolaten Zustand befanden, der einen Vollausbau des Straßenbelags und eine komplette Erneuerung der Entwässerungsleitungen erforderlich machte. Deshalb habe sich die Sanierung deutlich länger hingezogen als ursprünglich geplant.

  • Abteilung 2
    14.11.2018
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer übergibt Förderbescheid an die BDH-Klinik Elzach (Kreis Emmendingen) in Höhe von 6,25 Millionen Euro
    Erweiterungsbau dient der neurologischen Frührehabilitation von Menschen mit schweren Hirnverletzungen oder –erkrankungen // Land sagt Unterstützung auch für verbleibende Kosten des Erweiterungsbaus zu
     Übergabe des Förderbescheids an die BDH-Klinik Elzach (Kreis Emmendingen)

    Für den Erweiterungsbau der BDH-Klinik Elzach hat Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer der Klinik einen Förderbescheid des Landes in Höhe von 6,25 Millionen Euro übergeben. Die BDH-Klinik ist ein Fachkrankenhaus für neurologische Rehabilitation und neurologische Frührehabilitation und behandelt Menschen nach Hirnverletzungen oder Erkrankungen.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Das Land stellt sich seiner Verantwortung für eine leistungsfähige und bedarfsgerechte Krankenhausversorgung vor allem auch im ländlichen Raum. Wir tragen mit dieser Förderung einem steigenden Bedarf an neurologischer Frührehabilitation beispielsweise nach Unfällen oder Schlaganfällen Rechnung, deren Versorgung dadurch erheblich verbessert wird. Gefördert werden hier die anteiligen Kosten von zunächst 20 Betten.“

    Der Geschäftsführer der BDH-Klinik, Daniel Charlton: „Die neurologische Frührehabilitation erfordert eine hochkomplexe apparative und räumliche Ausstattung, deren Anforderungen wir mit dem Ergänzungsbau gerecht werden. Wir freuen uns, dass das Land Baden-Württemberg die Wichtigkeit erkannt hat und uns finanziell unterstützt.“

    Insgesamt sollen durch den Erweiterungsbau 52 Betten mit einem Diagnostikbereich und einer Liegendkrankenanfahrt geschaffen werden. Regierungspräsidentin Schäfer sicherte zu, dass sich das Land über die nunmehr bewilligte Förderung hinaus in einer weiteren Tranche auch an den verbleibenden Kosten des Erweiterungsbaus beteiligen wird. Insgesamt wird mit Kosten in Höhe von rund 23 Millionen Euro gerechnet.

    In der Klinik werden im Rahmen der neurologischen Frührehabilitation schwere und komplexe Erkrankungen behandelt. Dazu zählen komatöse, im Wachkoma liegende, beatmete, bewusstseinsgestörte, komplett gelähmte oder kommunikationsunfähige Patientinnen und Patienten. Aufgrund der weiterentwickelten Möglichkeiten der Akutmedizin haben sich in den letzten Jahren die Überlebenschancen auch bei schwersten Schädel-Hirn-Traumata deutlich verbessert.

    Die BDH-Klinik Elzach stellt dabei eine wichtige Schnittstelle zwischen der Intensivmedizin in Akutkrankenhäusern und der klassischen Rehabilitationsmedizin dar. Die Klinik arbeitet eng mit zahlreichen Krankenhäusern in der Region zusammen und ist ein überregionales Zentrum für die neurologische Intensiv- und Beatmungsmedizin und größter Einzelstandort für die neurologische Frührehabilitation Phase B in Baden-Württemberg. Mit über 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Klinik größter Arbeitgeber Elzachs.

    Die Übergabe des Förderbescheides fand im Beisein des BDH-Bundesvorstandes sowie dem Bürgermeister von Elzach Roland Tibi statt. Im Anschluss besichtigte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer die Klinik und sprach mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Seit einem knappen halben Jahr laufen die Bauarbeiten für einen Erweiterungsbau: Aktuell werden Pfahlgründungen sowie Erd- und Entwässerungsarbeiten durchgeführt, die bis Ende 2018 fertiggestellt werden sollen. Der Rohbau wird aller Voraussicht nach Anfang 2019 starten. Die zwei modernen Stationen für Intensivbehandlung und Intermediate Care werden ergänzt mit der erforderlichen Infrastruktur.

  • Abteilung 5
    13.11.2018
    Zukunft mit Tradition: Commerzbank Freiburg zeigt Wanderausstellung des Biosphärengebiets Schwarzwald
     Zukunft mit Tradition: Commerzbank Freiburg zeigt Wanderausstellung des Biosphärengebiets Schwarzwald, Copyright: RPF

    „Zukunft mit Tradition“ heißt die Wanderausstellung des Biosphärengebiets Schwarzwald, die ab sofort in der Commerzbank Freiburg, Kaiser-Joseph-Straße 251 zu sehen ist.  Die bildreiche Schau stellt das 2017 von der UNESCO anerkannte Biosphärengebiet vor, zeigt seine Schönheiten und Besonderheiten und macht Lust, diese Region zu entdecken.   

    Das Biosphärengebiet umfasst 29 Städte und Gemeinden im Südschwarzwald. Es erstreckt sich vom Freiburger Stadtteil Kappel bis nach Schluchsee, Albbruck und Schopfheim. Die mit ansprechenden Bildern und Texten versehenen Ausstellungstafeln informieren unter anderem über den Artenreichtum des Gebiets, die Entstehung der typischen Schwarzwaldlandschaft, Landwirtschaft, Bannwald und Forstwirtschaft, nachhaltigen Tourismus, Bildung und Kultur sowie Möglichkeiten der Beteiligung im Biosphärengebiet.           

    Zustande kam die Zusammenarbeit von Biosphärengebiet und Commerzbank durch das so genannte Umweltpraktikum. So unterstützt die Commerzbank jährlich zwei Studierende, die ein Praktikum in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets in Schönau absolvieren.  Die Ausstellung „Zukunft mit Tradition“ ist bis zum 5.Dezember in der Commerzbank Freiburg, Kaiser-Joseph-Straße 251, 79098 Freiburg zu sehen. Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr.

  • Abteilung 4
    12.11.2018
    B 532 in Weil am Rhein ab Mittwoch, 14. November, wieder frei befahrbar
    Sanierung der Brücke an der B 532 über den Rangierbahnhof in Weil am Rhein zwei Wochen früher abgeschlossen

    Gute Nachrichten aus dem Regierungspräsidium: Die Sanierung der Brücke an der B 532 über den Rangierbahnhof in Weil am Rhein (Kreis Lörrach) wird früher fertig als ursprünglich geplant. Die Sperrung wird am Mittwoch, 14. November, im Laufe des Vormittags aufgehoben. Dann heißt es wieder freie Fahrt auf der B 532 in Weil am Rhein. Ursprünglich sollte die Sanierung bis Anfang Dezember dauern. 

    Anschlussarbeiten z. B. am Geländer werden später außerhalb der Stoßzeiten, abgearbeitet. Dies ist aber mit einer halbseitiger Sperrung der B 532 möglich. Die Sanierung konnte wegen der guten Zusammenarbeit aller am Projektbeteiligten Behörden und Firmen, sowie dem guten Wetter, vorzeitig abgeschlossen werden, heißt es aus der Behörde. 

    Das RP dankt den Anwohnern und den Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Sanierungsarbeiten.

  • Abteilung 3
    12.11.2018
    Afrikanische Schweinepest: Regierungspräsidium Freiburg und untere Verwaltungsbehörden proben den Ernstfall
    Expertinnen und Experten aus zehn Landkreisen entwickeln Bausteine eines möglichen Handlungsleitfadens für die Eindämmung der Tierseuche // Kolloquium im Landratsamt Ortenaukreis mit rund 100 Teilnehmern
     Fallwildsuche am Samstag bei Durbach

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat gemeinsam mit allen Unteren Verwaltungsbehörden in allen Landkreisen im Regierungsbezirk sowie der Stadt Freiburg eine dreitägige Übung zur Bekämpfung einer fiktiven Tierseuche absolviert. Dabei ging es um die Afrikanische Schweinepest (ASP), die inzwischen wenige hundert Kilometer von Deutschland entfernt in Belgien ausgebrochen ist. Daher ist in Abstimmung mit dem Ministerium für Ländlichen Raum (MLR) eine Fachübung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Veterinärdienste, von Forst und Fachämtern auf die Beine gestellt worden, die die Behörden auf den jederzeit mögliche Ernstfall realitätsnah vorbereiten sollte.

    Die Afrikanische Schweinepest ist inzwischen nicht nur in Osteuropa weit verbreitet, sondern auch in Belgien bei Wildschweinen festgestellt worden. Als mögliche Ursachen für die Einschleppung gelten infizierte Speiseabfälle, ausgesetzte Wildschweine aus Nordost-Europa oder Soldaten, die im Baltikum an einer Übung teilgenommen haben. Regierungsvizepräsident Klemens Ficht, der am Freitag die Übungsauswertung im Offenburger Landratsamt eröffnete, sagte bei dieser Gelegenheit zur Zielsetzung: „Auch für Deutschland ist das Risiko eines Eintrags durch kontaminiertes Schweinefleisch oder daraus hergestellte Produkte entlang des Straßennetzes durch Personen oder Fahrzeuge nach wie vor als hoch zu bewerten. Die Geschehnisse in anderen Ländern zeigen, wie wichtig es ist, durch rasches Handeln eine weitere Ausbreitung der ASP in den Wildschweinbeständen zu verhindern und die Haustierbestände zu schützen. Die Fachübung ist ein wichtiger Bestandteil unserer Strategie, auf die anstehenden Herausforderung angemessen und professionell zu reagieren.“

    Dazu ist eine gute und abgestimmte Zusammenarbeit der Fachdienste von Veterinärwesen, Jagd, Forst und Landwirtschaft sowie Katastrophenschutz notwendig. Deshalb hat das Regierungspräsidium Freiburg ein neues Konzept entwickelt, das von einer klassischen Stabsrahmenübung abweicht. Ausgehend vom Tilgungsplan Baden-Württemberg hatten am Donnerstag (8. November) die unteren Verwaltungsbehörden umfangreiche inhaltliche Aufgaben gestellt bekommen, die sie abzuarbeiten hatten. Vom Szenario her wurde ein fiktiver Ausbruch bei Wildschweinen im Ortenaukreis zu Grunde gelegt. Als erstes waren die notwendigen Restriktionszonen in Abstimmung mit dem Landeskrisenzentrum fiktiv abzustecken und den Ausbruch fiktiv einzudämmen. In den weiteren Landkreisen sowie der Stadt Freiburg wurden jeweils Bekämpfungsmaßnahmen in der Kernzone geplant und notwendige Aufgaben angegangen.

    So war zum Beispiel eine Fallwildsuche zu organisieren, eine Allgemeinverfügung mit Ernte- und Betretungsverbot in der Kernzone vorzubereiten, ein Jagdverbot anzuordnen, ein Konzept zur Einzäunung der Kernzone zu erstellen, eine Korridorlösung für einen im gefährdeten Bereich gelegenen Schlachthof zu organisieren und Desinfektionsplätze für Schweine- und Transportfahrzeuge einzurichten. Beobachter aus der Schweiz, Rheinland-Pfalz, aus dem Regierungsbezirk Karlsruhe sowie vom Regierungspräsidiums Freiburg haben die Abläufe begleitet.

    Die Ergebnisse sind bei einem Kolloquium im Landratsamt Ortenaukreis am Freitag (9. November) in Offenburg vorgestellt und diskutiert worden. Dazu sind rund 100 Teilnehmer aus allen beteiligten Behörden zusammengekommen, deren umfangreiche Arbeit am Ende der Übung als Grundlage für einen Handlungsleitfaden im Regierungsbezirk darstellen und ein einheitliches Verwaltungshandeln gewährleisten könnte.

    Den Abschluss der dreitägigen Tierseuchenübung stellte eine praktische Fallwildsuche im Gelände in einer Höhenlage bei Durbach bei Offenburg am Samstag (10. November) dar. Hierbei waren 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter Regie des Landratsamts Ortenaukreis im Einsatz, die in einem unwegsamen Bereich nach betroffenen Tieren suchten, diese bargen und anschließend beprobten, wie es auch im Ernstfall zu geschehen hätte.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    12.11.2018
    Biosphärengebiet Schwarzwald als Modellregion für eine naturverträgliche Energiewende
    40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Veranstaltung in Schluchsee möchten Klimaschutzkonzept für die Region entwickeln
     Biosphärengebiet Schwarzwald als Modellregion für eine naturverträgliche Energiewende, Copyright: RPF

    Das UNESCO-Biosphärengebiet Schwarzwald soll zur Modellregion für eine naturverträgliche Energiewende werden – so der Tenor einer Diskussionsveranstaltung des NABU Südbaden und der fesa e.V. am vergangenen Freitag in Schluchsee. Rund 40 Interessierte kamen ins Kurhaus, um zu diskutieren, wie Klima- und Naturschutz im Südschwarzwald unter einen Hut gebracht werden kann. Einig waren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer darin, dass zunächst ein Klimaschutzkonzept für die Region erstellt werden soll. Die Beteiligung der Bevölkerung sei dabei eine wichtige Voraussetzung. 

    „Nach dem trockenen Sommer und den frühlingshaften Temperaturen Mitte November ist es nicht mehr zu übersehen, dass sich der Klimawandel auch im Schwarzwald auswirkt“, sagte Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets. Er stellte klar, dass der Klimaschutz eine wichtige Aufgabe der UNESCO-Biosphärenreservate weltweit sei, da die Klimaveränderung die Vielfalt der Arten und Lebensräume direkt bedrohe. Insofern sei die Förderung der erneuerbaren Energien auch im Biosphärengebiet Schwarzwald ein zentrales Thema. In Schluchsee ging es nun darum, die Erwartungen und Vorschläge der Bevölkerung auszuloten. Unterstützt wurde die Veranstaltung im Rahmen des Förderprogramms des Biosphärengebiets.

    Impulse kamen zum Auftakt von drei externen Referenten. So forderte Daniel Bannasch von der Metropol/Solar-Region Rhein-Neckar einen massiven Ausbau von Wind- und Solarenergie, um die Energiewende zu schaffen. Das Potenzial dazu sei auch im Südschwarzwald vorhanden. Auch Ingrid Eberhardt-Schad vom NABU-Landesverband sprach sich für den Ausbau der Erneuerbaren Energien aus, der aber naturverträglich, innovativ und maßgeschneidert für die Region erfolgen müsse.

    Das Klimaschutzkonzept des Biosphärenreservats Bliesgau stellte Florian Noll vom Institut für Zukunftsenergie- und Stoffstromsysteme in Saarbrücken vor. „Die Strukturen eines Klimaschutzkonzepts lassen sich nicht aufzwingen, die Akteure müssen sich selber zusammen finden“, so seine Erfahrung. Größte Herausforderung sei die Beteiligung der Bevölkerung in diesem Prozess, um Akzeptanz herzustellen.

    Fünf Arbeitsgruppen diskutierten im zweiten Teil der Veranstaltung ihre Ideen für eine naturverträgliche Energiewende im Biosphärengebiet Schwarzwald. Die Forderung nach einem regionalen Klimaschutzkonzept stand am Ende ganz oben auf der Agenda. Vorgeschlagen wurden zudem Modellprojekte etwa zur energetischen Verwertung von Abfällen und die Vorstellung von Best-Practice-Beispielen. In einem nächsten Schritt geht es nun um eine Bestandsanalyse der Erneuerbaren Energien im Biosphärengebiet. Dazu findet demnächst ein Austausch mit den Energieagenturen der Region statt.

  • Abteilung 5
    12.11.2018
    Geplante Optimierung des Elzdamms bei Wasser (Emmendingen): Vermessungsarbeiten finden zwischen Dezember 2018 und Februar 2019 statt
    Anwohnerinnen und Anwohner werden gesondert informiert

    Der Landesbetrieb Gewässer beim Regierungspräsidium Freiburg wird in den kommenden Jahren den Elzdamm im Ortsteil Wasser (Emmendingen) ertüchtigen. Der Dammabschnitt von Six-Fours-Brücke (B3) bis etwa 100 Meter oberhalb der Wassemer Wiesenbrücke entspricht nicht mehr dem heutigen Stand der Technik. Vor allem die Standsicherheit des Dammes muss verbessert werden.

    Ziel ist es, den Damm so zu ertüchtigen, dass ein Hochwasser, das statistisch gesehen alle 100 Jahre auftreten kann, sicher in der Elz abfließen kann und der Ortsteil Wasser davor geschützt ist. Das Regierungspräsidium Freiburg benötigt für die Umsetzung der Baumaßnahme den genauen Verlauf der angrenzenden Flurstücke. Ein staatlich vereidigter Vermessungsingenieur wird im Auftrag des Regierungspräsidiums die Grenzvermessung vornehmen.

    Die Vermessungsarbeiten werden in der vegetationsarmen Zeit von Dezember 2018 bis Februar 2019 durchgeführt. Ein genauer Termin steht noch nicht fest. Falls angrenzende Biotophecken betroffen sind, werden in diesen Bereichen betroffene Eckpunkte auf Stock gesetzt, um die Eingriffe zu minimieren. Das Regierungspräsidium Freiburg bittet um Verständnis, dass für die Vermessungsarbeiten auch der Zutritt auf angrenzende private Grundstücke notwendig ist. Es ist fest beabsichtigt, die Anwohnerinnen und Anwohner unmittelbar vor Beginn der Vermessungsarbeiten direkt zu informieren.

  • Abteilung 4
    09.11.2018
    A 5 an der Anschlussstelle Rust vorübergehend nur einspurig
    Regierungspräsidium warnt vor Staus // Brückenpfeiler wird gebaut

    Beim Ausbau der Anschlussstelle Rust steht der Bau des Brückenpfeilers im Mittelstreifen der A 5 an. Deswegen steht am Dienstag, 13. November, ab 9 Uhr in Fahrtrichtung Basel ganztägig nur eine Fahrspur zur Verfügung. Am Mittwoch, 14. November, wird die Baustelle dann in Fahrtrichtung Karlsruhe aufgebaut. Dann geht es in Richtung Norden nur einspurig. Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) weist darauf hin, dass an beiden Tagen für die betroffenen Fahrtrichtungen mit Staus gerechnet werden muss. Das RP geht an diesen Tagen von einem geringeren Verkehrsaufkommen aus, weil der Europapark geschlossen ist. Ab Donnerstag, 15. November, fließt der Verkehr dann wieder auf zwei verengten Fahrspuren an der Baustelle vorbei. Die Arbeiten am Brückenpfeiler dauern voraussichtlich bis Ende März 2019. Bis dort gilt im Bereich der Baustelle Tempo 80.

  • Abteilung 5
    09.11.2018
    Regierungspräsidium Freiburg legt Entwurf der dritten Fortschreibung des Luftreinhalteplans Freiburg offen
    Beteiligungsphase startet am 12. November und dauert genau einen Monat // Einwendungen sind bis einschließlich 27. Dezember möglich

    Das Regierungspräsidium Freiburg schreibt den Luftreinhalteplan Freiburg fort und legt den Planentwurf ab Montag, 12. November, für einen Monat offen. Der Plan enthält verschiedene Maßnahmen, die dazu führen, die Belastung von Stickstoffdioxid (NO2) zu reduzieren, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Die Maßnahmen sind im Detail dem Entwurf des Luftreinhalteplanes zu entnehmen. Dieser liegt bis 11. Dezember  bei der Stadt Freiburg, Bürgerberatung, Rathausplatz 2-4 (Altes Rathaus), sowie beim Regierungspräsidium Freiburg, Schwendistraße 12, Zimmer 202 während der Dienststunden aus. Weiter ist der Planentwurf in diesem Zeitraum auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Freiburg unter www.rp-freiburg.de in der Rubrik „Bekanntmachungen“ einsehbar.

    Bis einschließlich Donnerstag, 27. Dezember kann zu dem Plan gegenüber dem Regierungspräsidium Freiburg (Referat 54.1), Schwendistraße 12, 79102 Freiburg im Breisgau schriftlich oder elektronisch (per E-Mail an Luftreinhalteplan@rpf.bwl.de) Stellung genommen werden. Der Entwurf des Luftreinhalteplans wird auch in den Gremien der Stadt Freiburg behandelt.

    Nach dem Ende der Beteiligungsphase werden die Stellungnahmen ausgewertet. Die Bekanntmachung des Plans durch die Behörde soll Anfang 2019 stattfinden. Eine Ausfertigung des Plans wird dann zwei Wochen zur Einsicht ausgelegt.

  • Abteilung 4
    08.11.2018
    Startschuss für die Optimierung der Anschlussstelle Rust (A 5)
    Westliche Auffahrt erhält neues Design durch neue Brücke und Ampel // Gesamtkosten liegen bei knapp 6,8 Millionen Euro
     Startschuss für die Optimierung der Anschlussstelle Rust (A 5), Copyright: Pressestelle RPF

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und der Landrat des Ortenaukreises, Frank Scherer haben gemeinsam mit Rusts Bürgermeister Kai-Achim Klare und Ringsheims Bürgermeister Pascal Weber sowie den geschäftsführenden Gesellschaftern des Europa-Parks Roland, Jürgen und Thomas Mack am heutigen Donnerstag (8. November) den ersten Spatenstich zur Optimierung der Anschlussstelle Rust an der A 5 vorgenommen. Der knapp 6,8 Millionen Euro teure Umbau sieht zwei neue Brücken über die Autobahn, eine Ampel statt des Kreisels auf der Westseite und die Anpassung der Rampen vor, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg. Bis Ende 2020 soll alles fertig sein. 

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Das ist eine wichtige Maßnahme für die Anbindung des Standorts Rust und zur Verbesserung der Verkehrssicherheit. Bis zum Ende des Ausbaus der Anschlussstelle will der Europa-Park auch sein neues Parkraumkonzept umgesetzt haben. Ich bin mir sicher, dass wir damit gemeinsam einen großen Schritt vorankommen, um die Rückstaus in den Griff bekommen.“  „Durch den Umbau der Anschlussstelle und besonders mit der neuen Ampel schaffen wir das letzte Puzzlestück, das den Richtungswechselbetrieb komplettiert“, so Landrat Frank Scherer. Dadurch werde der Verkehr in Zukunft sicherer und besser fließen, wovon alle Verkehrsteilnehmer, vor allem Besucher des Europa-Parks, profitieren.  

    2000/2001 wurde die damals neue Anschlussstelle Rust gebaut, um die Ortsdurchfahrten von Rheinhausen und Rust vom Durchgangsverkehr zu entlasten und den Europa-Park mit einem Zubringer direkt an die A5 anzuschließen. Inzwischen ist das Verkehrsaufkommen jedoch so stark gestiegen, dass insbesondere morgens die Ausfahrt den kompletten Andrang nicht mehr bewältigen kann und es insbesondere aus Richtung Süden teilweise zu großen Rückstaus kommt. 

    Dies hatte auch Auffahrunfälle zur Folge, die auch durch ein temporäres Tempolimit auf der A5 nicht beseitigt werden konnten. Innerhalb von fünf Jahren krachte es nach den Zahlen des Polizeipräsidiums Offenburg an dieser Stelle insgesamt 121-mal, davon war genau die Hälfte in der Hauptanreisezeit zwischen 8 und 10 Uhr in der Hauptsaison des Europa-Parks zwischen April und Oktober. Inzwischen wurden die Verzögerungsstreifen auf der östlichen Seite der Ausfahrt verlängert und ein Bypass am östlichen Kreisel eingerichtet. 

    Nun wird der westliche Knotenpunkt optimiert: Um den Abfluss zu verbessern, kommt der Kreisel weg und wird durch eine Ampel ersetzt. Außerdem gibt es zwei neue Brücken, auf denen der Verkehr jeweils zweistreifig pro Richtung geführt wird, was eine zusätzliche Spur für die Hauptstoßrichtung aus Richtung Freiburg bedeutet. Beim Brückenbau bereits berücksichtigt wird dabei ein späterer sechsspuriger Ausbau der A5 in diesem Bereich. Der östliche Kreisel mit zwei Bypässen bleibt dagegen so wie er jetzt ist. Nach den Verkehrserhebungen werden mit diesen Umbauten die wesentlichen Probleme gelöst, sind sich die Verantwortlichen sicher. Dazu hatte der Ortenaukreis 2012 einen RE-Entwurf erarbeitet, aus dem sich die jetzige Variante als am besten geeignet erwiesen hat.    

    Bereits im Sommer 2017 wurden bereits als vorgezogener Ausgleich ein Ersatzhabitat für Eidechsen geschaffen und die Tiere umgesiedelt. Erforderliche Rodungen erfolgten im Winter 2018 sowie bereits mögliche Dammschüttungen. Vom Zeitplan dauert der Bau der beiden Brücken mit jeweils 55 Metern Länge etwa zwei Jahre bis voraussichtlich Ende 2020. Nach dem Bau der ersten Brücke kann die bestehende Brücke abgerissen und der Verkehr provisorisch über den ersten Teilausbau geführt werden. Die Ampel auf der Westseite wird nach dem jetzigen Zeitplan zwischen August und Oktober 2019 errichtet.   

    Noch 2018 geht es los mit der Baustelleneinrichtung auf der A5: Diese wird Mitte November aufgebaut, um mit dem Mittelpfeiler anfangen zu können, auf dem die Brücken einst ruhen werden. An zwei Tagen gibt es jeweils pro Richtung nur einen Fahrstreifen statt zwei, so dass mit Staus gerechnet werden muss. Von den Kosten trägt der Bund knapp 5,4 Millionen Euro und der Ortenaukreis effektiv 700.000 Euro. Weitere 700.000 Euro erhält der Kreis als Festzuschuss aus Fördermitteln des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (LGVFG).

     
  • Abteilung 4
    08.11.2018
    A 98 (Umfahrung Tiengen, Waldshut-Tiengen) wird gesperrt
    Bürgerwaldtunnel wird in den kommenden Jahren sicherheitstechnisch nachgerüstet // Erste Vorarbeiten am Dienstag, 13. November

    Am Dienstag, 13. November, wird die A 98 (Umfahrung Tiengen) wegen Arbeiten am Bürgerwaldtunnel von 6 Uhr morgens bis etwa 18 Uhr in beide Richtungen gesperrt. Der Verkehr wird durch Tiengen (Waldshut-Tiengen) geführt
    (L 159, bzw. B 34).  

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, werden mehrere Betonfertigteile für einen Löschwasserbehälter am Ostportal des Bürgerwaldtunnels mit einem Schwerlastautokran eingebaut. Der Löschwasserbehälter ist Teil der sicherheitstechnischen Nachrüstung des Bürgerwaldtunnels. Seit Anfang Oktober werden außerdem die Aufstellflächen für die Feuerwehr im Bereich der beiden bestehenden Fluchtstollen des Bürgerwaldtunnels vergrößert. Zusätzlich wird im Bereich des Tunnelbetriebsgebäudes Ost eine  Feuerwehrzufahrt von der A 98 zum parallel der Wutach verlaufenden Wald- und Wirtschaftsweg geschaffen. Bisher ist eine Zufahrt aus Richtung Lauchringen im Bereich des Gutshofes der Laufenmühle mit schweren Feuerwehrfahrzeugen nur stark eingeschränkt möglich. 

    Eine grundlegende bauliche und betriebstechnische Nachrüstung des Bürgerwaldtunnels ist für die kommenden Jahre geplant. Dabei sollen bis voraussichtlich 2023 zwei Fluchtstollen parallel zur bestehenden Tunnelröhre gebaut und die Tunnelbetriebstechnik komplett erneuert und auf den neuesten sicherheitstechnischen Stand gebracht werden. 2019 soll am Westprotal des Bürgerwaldtunnels ein neues Havariebecken errichtet werden. Für 2020 ist dann die Erweiterung der Tunnelbetriebsgebäude Ost und West vorgesehen, ab 2021 der Bau der Fluchtstollen und die Erneuerung der Betriebstechnik. Die jetzt laufenden Arbeiten werden ca. 900.000 Euro kosten. Die gesamten Kosten für die Nachrüstungs- und Erneuerungsmaßnahmen bis 2023 werden sich - nach derzeitigem Stand – auf ca. 17 Millionen Euro belaufen.  

    Das RP bittet die Verkehrsteilnehmer und die von der Maßnahme betroffenen Anwohner um Verständnis.

  • Abteilung 2
    06.11.2018
    Regierungspräsidium Freiburg leitet als Anhörungsbehörde Stellungnahme im Planfeststellungsverfahren für den Ausbau der Elztalbahn an das Eisenbahnbundesamt (EBA) weiter

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat kürzlich im Planfeststellungsverfahren zum Ausbau der Elztalbahn als Anhörungsbehörde seine Stellungnahme innerhalb des angestrebten Zeitplans an die zuständige Genehmigungsbehörde beim Eisenbahnbundesamt (EBA) übersandt. Es handelt sich um ein wichtiges Teilprojekt im Zuge des Ausbaus der Breisgau S-Bahn 2020. Die Entscheidung obliegt dem Eisenbahnbundesamt, da es sich um ein Vorhaben einer bundeseigenen Eisenbahn handelt.

    Wegen einer anhängigen Petition hat der Petitionsausschuss den Sachverhalt geprüft und ist dabei zu dem Ergebnis gelangt, dass die Weiterleitung des Anhörungsberichts an das Eisenbahnbundesamt unschädlich sei im Hinblick auf das geltende Stillhalteabkommen.

  • Abteilung 5
    02.11.2018
    Regierungspräsidium Freiburg informiert über öffentliche Beteiligung zum Managementplan für Natura-2000-Gebiet „Westliches Hanauer Land“ ab 5. November
    Stellungnahmen können bis zum 31. Dezember berücksichtigt werden

    Das Regierungspräsidium Freiburg informiert über die öffentliche Beteiligung zum Managementplan für das Natura-2000-Gebiet „Westliches Hanauer Land“, der zwischen dem 5. November und 31. Dezember online eingesehen werden kann. Bis zum 31. Dezember können Betroffene eine Stellungnahme dazu abgeben, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Das Natura-2000-Gebiet umfasst Flächen der Städte und Gemeinden Kehl, Rheinau und Willstätt im Nordwesten des Ortenaukreises sowie der Gemeinde Lichtenau im Süden des Landkreises Rastatt. Als wesentliche Grundlage zur Sicherung der biologischen Vielfalt in Europa wird aktuell für das Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH-Gebiet) „Westliches Hanauer Land ein Natura 2000-Managementplan erarbeitet.

    Mittlerweile sind die Vorkommen der europäisch geschützten Arten und Lebensraumtypen erfasst. Diese werden zusammen mit Maßnahmenempfehlungen sowohl textlich als auch auf Karten im Managementplan  dargestellt.

    Im Natura 2000-Gebiet spielen unter anderem weitläufige Auenwälder sowie Fließgewässer eine Rolle. Kleinräumig sind auch Lebensräume, die durch die traditionelle Landbewirtschaftung entstanden sind, von Bedeutung: Magere Flachland-Mähwiesen und Kalk-Magerrasen. Das FFH-Gebiet ist zudem Lebensstätte für zahlreiche gefährdete Arten, beispielsweise für Gelbbauchunke, Kiebitz und Bechsteinfledermaus.

    Im Rahmen des Managementplanverfahrens (MaP-Verfahren) sollen die aktuellen Nutzungsziele mit den Naturschutzzielen in Einklang gebracht und mögliche Konflikte gemeinsam gelöst werden. Hierfür besteht die Möglichkeit, den Planentwurf online einzusehen und eine Stellungnahme abzugeben. 

    Fragen, Anregungen und Stellungnahmen zum Natura 2000-Managementplan können schriftlich an das Regierungspräsidium Freiburg, Referat 56, Malte Bickel, Bissierstraße 7, 79114 Freiburg oder per E-Mail an malte.bickel@rpf.bwl.de. gerichtet werden.

    Aus den Stellungnahmen sollte hervorgehen, auf welche Flächen im FFH-Gebiet sich diese beziehen. Hilfreich ist hier soweit bekannt die Angabe der Flurstücksnummer sowie des Gemeinde- und Gemarkungsnamens oder die Markierung der angesprochenen Fläche auf einem Kartenausschnitt. Stellungnahmen können bis zum 31. Dezember berücksichtigt werden.
     
    Weitere Informationen:
     
  • Abteilung 5
    02.11.2018
    Land und Stadt Achern unterzeichnen Vereinbarung für den Hochwasserschutz an der Acher
    Eine der größten Maßnahmen an Gewässern erster Ordnung im Regierungsbezirk
     Land und Stadt Achern unterzeichnen Vereinbarung für den Hochwasserschutz an der Acher. Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Dieses Projekt ist ein schönes Beispiel für das Zusammenwirken von Land und Kommune“, Copyright: RPF

    Im Rahmen ihres Besuchs in Oberachern unterzeichneten Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Oberbürgermeister Klaus Muttach im Beisein von Landrat Frank Scherer am Mittwoch (31. Oktober) eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung zur Verbesserung des Hochwasserschutzes an der Acher. Ziel der Maßnahmen ist es, den Hochwasserschutz für die Stadt Achern wesentlich zu verbessern. 

    „Wir freuen uns, dass mit dieser Vereinbarung nun ein wichtiger Meilenstein in diesem für die Stadt Achern so weitreichenden Vorhaben geschafft ist“, sagte die Regierungspräsidentin. „Dieses Projekt ist ein schönes Beispiel für das gute Zusammenwirken von Land und Kommune. Außerdem ist der Ausbau des Hochwasserschutzes an der Acher eine der größten Maßnahmen an Gewässern erster Ordnung im gesamten Regierungsbezirk. Umso wichtiger war es wegen der unterschiedlichen regionalen Zuständigkeiten an der Acher, die Planungen von Stadt und Land genau aufeinander abzustimmen.“ 

    Auch Oberbürgermeister Klaus Muttach betonte die Bedeutung der Maßnahme für die Entwicklung der Stadt Achern. „Mit der Herstellung des 100-jährlichen Hochwasserschutzes in diesem Gewässerabschnitt der Acher reduzieren wir die Gefahr von Hochwasserschäden im Gewerbegebiet Achern maßgeblich und schaffen einen wichtigen ersten Schritt im Hochwasserschutz für die Innenstadt‘‘, stimmte er überein.
     
    Landrat Frank Scherer zeigte sich ebenfalls erfreut über die Hochwasserschutzpläne: „Dieses bedeutsame Hochwasserschutzprojekt eröffnet der Stadt Achern weitere Entwicklungschancen. Damit die Pläne möglichst bald in die Tat umgesetzt werden können, haben die Fachämter des Landratsamts den technisch schwierigen Planungsprozess bereits im Vorfeld der Antragstellung intensiv und konstruktiv begleitet.“
     
    Wesentliche Inhalte der Vereinbarung sind die Aufgabenverteilung im weiteren Projektverlauf und die Kostenaufschlüsselung zwischen Land und Stadt. So wird der Landesbetrieb Gewässer beim Regierungspräsidium in seiner Funktion als Bauherr die weitere Planung, Ausschreibung, Vergabe und Bauleitung beauftragen. Die Stadt Achern wird sich ihrerseits um den erforderlichen Grunderwerb kümmern. Die Gesamtkosten des Projektes werden derzeit mit über zehn Millionen Euro veranschlagt. Die Stadt Achern beteiligt sich dabei an den Kosten im Rahmen des gesetzlich vorgeschriebenen Vorteilsausgleichs mit 30 Prozent.
     
    Die umfangreichen Antragsunterlagen wurden bereits dem Landratsamt Ortenaukreis zur Vollständigkeitsprüfung übergeben. Sobald das Landratsamt die wasserrechtliche Planfeststellung erteilt hat, werden die weiteren Planungsleistungen europaweit ausgeschrieben. „Wenn es planmäßig läuft, können wir schon ab 2020 mit den Baumaßnahmen beginnen“, zeigt sich die Regierungspräsidentin zuversichtlich.
      
    Hintergrundinformationen zum Projekt: 
    Derzeit bieten die Acherdämme Schutz vor einem großen Hochwasser, wie es statistisch gesehen nur alle etwa 30 Jahre vorkommt. Mit dem Dammsanierungsprogramm des Landes soll die Abflussleistung der Acher auf 110 Kubikmeter pro Sekunde erhöht und damit eine 100-jährliche Hochwassersicherheit hergestellt werden. Konkret realisiert werden soll dies durch eine generelle Aufweitung des Abflussquerschnitts und Tieferlegung der Flusssohle an zwei Abstürzen. Zusätzliche Schutzmaßnahmen entlang der Landesstraße L87 sollen Überflutungen des Autobahnzubringers und der nördlich gelegenen Siedlungsgebiete verhindern.
     
    Neben dem Hochwasserschutz wird auch die ökologische Aufwertung des Gewässerlebensraumes berücksichtigt. Um den in der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie geforderten ,,guten ökologischen Zustand‘‘ zu erreichen, sollen naturnahe Ufer- und Sohlstrukturen geschaffen werden. Zum Schutz der Fischfauna sind zudem sogenannte Fischunterstände geplant, die den Fischen Schutz vor Fressfeinden bieten.
     
  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    31.10.2018
    Erstes Buch über das Biosphärengebiet Schwarzwald vorgestellt
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Spannende Geschichten und stimmungsvolle Bilder wecken das Interesse, das Biosphärengebiet zu bereisen“ // Schon mehr als 50 Projekte angestoßen und mehr als 1,3 Millionen Euro an Fördermitteln in Region geflossen
     Erstes Buch über das Biosphärengebiet Schwarzwald vorgestellt, Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Spannende Geschichten und stimmungsvolle Bilder wecken das Interesse, das Biosphärengebiet zu bereisen“, Copyright: RPF

    Das erste umfassende Buch zum Biosphärengebiet Schwarzwald ist da – es ist am Dienstag (30. Oktober) in der Geschäftsstelle in Schönau vorgestellt worden. Rund 60 Gäste waren live dabei, als Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer das Buch „Biosphärengebiet Schwarzwald – Mensch und Natur im Einklang“ gemeinsam mit den Autoren Prof. Dr. Werner Konold und Dr. Bernd-Jürgen Seitz präsentierte.

    In dem 222 Seiten umfassenden Band haben die beiden Autoren sowie weitere Fachleute alles Wissenswerte zu dem 2017 von der UNESCO anerkannten Biosphärenreservat zusammengetragen. Informative Texte und aussagekräftige Bilder stellen die von einer einzigartigen Siedlungs-, Wirtschafts- und Bergbaugeschichte geprägte Region im Südschwarzwald vor. Der Verlag war nach seiner Veröffentlichung über das Biosphärengebiet Schwäbische Alb an das Regierungspräsidium Freiburg herangetreten und hatte nach geeigneten Autoren gesucht.

    „Der Verlag wollte ein allgemeinverständliches Buch für die Menschen in der Region. Die Balance zwischen Fachlichkeit und Verständlichkeit ist nach meinem Dafürhalten hervorragend gelungen. Nach dem Schmökern würde man am liebsten gleich losziehen, um diese einmalige Landschaft mit ihren Menschen und ihrer Natur zu entdecken“, stellte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer in ihrem Grußwort fest. Sie dankte Rüdiger Müller vom Tübinger Silberburg-Verlag für die zügige Umsetzung des Projekts sowie den Autoren und den Fotografen für ihre gelungenen Beiträge. 

    „Ziel des Biosphärengebiets ist es, die Kulturlandschaft des Südschwarzwaldes mit ihrer Artenvielfalt zu erhalten. Dieses Buch wird die Identifikation mit der Region weiter steigern“, so Schäfer. Nach knapp zweijähriger Aufbauarbeit sind im Biosphärengebiet Schwarzwald über 50 Projekte in den Bereichen Landnutzung, Regionalentwicklung, Naturschutz und Bildung gestartet worden. 

    „Es sind bislang allein 1,3 Millionen Euro an Fördermitteln in die Region geflossen – das Meiste aus Landesmitteln“, bilanzierte Schäfer. Zum bislang achtköpfigen Team der Geschäftsstelle werden in Kürze noch zwei Ranger hinzukommen, die Gästen und Einheimischen die Besonderheiten der Region nahe bringen werden.

    Der Band liefert umfangreiche Informationen zu Natur, Wäldern, Landwirtschaft, Industrie und Rohstoffen des Biosphärengebiets. Zudem stellt er alle 29 Gemeinden des Biosphärengebiets vor. Wer die Gegend selbst erkunden möchte, erhält darüber hinaus Anregungen zu Sehenswürdigkeiten und lohnenden Wanderzielen.

    Das Buch „Biosphärengebiet Schwarzwald – Mensch und Natur im Einklang“ ist im Silberburg-Verlag erschienen. Im Fachhandel ist es zum Preis von 32,99 Euro erhältlich.

    Information zu den Autoren:Prof. Dr. sc. agr. Werner Konold, Jahrgang 1950, von 1997 bis 2016 Inhaber des Lehrstuhls für Landespflege an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg; Forschungsschwerpunkte: Geschichte und Ökologie von Kulturlandschaften, Naturschutz, Gewässerkunde und Wassergeschichte, neue Landnutzungsformen, Klimawandel und Klimawandelanpassung. Konold ist Mitglied in zahlreichen Fach- und Politikberatungsgremien auf Bundes- und Landesebene. Er setzte sich stark für die Schaffung des Biosphärengebiets Schwarzwald ein.

    Dr. Bernd-Jürgen Seitz, Dipl.-Biologe, Jahrgang 1955, promovierte über Beziehungen von Vogelwelt und Vegetation in der Kulturlandschaft. Er leitet das Referat Naturschutz und Landschaftspflege im Regierungspräsidium Freiburg. Seitz wirkte maßgeblich bei der Entstehung des Biosphärengebiets Schwarzwald mit. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Naturschutzprojekte, Biotop- und Artenschutz, Geobotanik und Landschaftsgeschichte. 

  • Abteilung 4
    31.10.2018
    B 27 bei Behla (Hüfingen, Schwarzwald-Baar-Kreis) bis Anfang Dezember gesperrt
    Regierungspräsidium: Arbeiten an der Ortsumfahrung kurz vor dem Abschluss // Verkehr wird über Geisingen umgeleitet

    Die Arbeiten an der Ortsumfahrung Behla (Stadt Hüfingen, Schwarzwald-Baar-Kreis) sind auf der Zielgeraden. Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, soll die neue Bundesstraße bereits Anfang Dezember teilweise für den Verkehr freigegeben werden. Zunächst geht aber die Kreisstraße zwischen Behla und Hausen vor Wald Ende dieser Woche (Freitag oder Samstag) unter Verkehr. Um die Ortsumfahrung an das Straßennetz anschließen zu können, muss die alte Bundesstraße von Montag, 5. November, bis Anfang Dezember gesperrt werden. Die Verkehrsteilnehmer müssen einen Umweg in Richtung Geisingen (L 185/ B 31) in Kauf nehmen (U1/U2). Der Verkehr wird an der Einmündung der L 185 auf die B 31 bei Geisingen per Ampel geregelt.     

    Von Montag, 3. Dezember, bis Donnerstag, 8. Dezember, soll der Verkehr die neue Ortsumfahrung zunächst in Richtung Donaueschingen nutzen können. In Richtung Blumberg bleibt es zunächst bei der Umleitung. Nach Abschluss von Restarbeiten wird dann zeitnah auch die Fahrtrichtung Blumberg freigegeben, heißt es aus dem RP.

  • Abteilung 4
    30.10.2018
    Update zur Sanierung zweier Schilderbrücken an der B 317 zwischen Lörrach-Haagen und Tumringen (Kreis Lörrach): Ergänzter Zeitplan für die Arbeiten
    Einengung der Fahrbahn und tageweise Teilsperrung sorgen für Behinderungen bis 16. November // Umleitungen werden bedarfsabhängig eingerichtet

    Bei der Sanierung zweier Schilderbrücken an der B 317 zwischen Lörrach-Haagen und Tumringer Straße haben sich Änderungen im zeitlichen Ablauf ergeben, über die das Regierungspräsidium Freiburg in einer Pressemitteilung informiert. Die Aufstellung der neuen Schilderbrücken wird sich etwas länger hinziehen und nicht alle Arbeiten werden wie geplant bis zum Ende der Herbstferien abgeschlossen werden können.

    Seit Montag, 29. Oktober, laufen die Arbeiten für neue Fundamente an der Schilderbrücke am Anschluss B 317/Tumringer Straße. Hierzu werden die vorhandenen Fahrbahnen eingeengt. Der Neubau der Schilderbrücke erfolgt nun in der Nacht von Mittwoch, 14. November ab 20 Uhr auf Donnerstag 15., November bis gegen 5.30 Uhr. In dieser Nacht wird die alte Schilderbrücke abgerissen und die neue aufgestellt.

    Am Freitag, 2. November, erfolgt der Rückbau mit anschließendem Neubau einer Schilderbrücke am Anschluss der B 317 in Lörrach-Haagen. Die B 317 wird in Fahrtrichtung Lörrach an diesem Tag gesperrt. Die Umleitung erfolgt wie bereits mitgeteilt über Lörrach-Hauingen und Lörrach-Haagen.

    In der Zeit von Montag, 5. bis voraussichtlich Freitag, 16. November, werden weitere Schilderbrücken zwischen Haagen und Tumringer Straße instandgesetzt. Hierbei erfolgen Austausch der Wegweiser, Geländerarbeiten und weitere Arbeiten an den Schilderbrücken. Hierzu ist eine zeitweise Sperrung der jeweilig betroffenen Fahrspur notwendig.

    Das Regierungspräsidium Freiburg bittet die Verkehrsteilnehmer und die von der Maßnahme betroffenen Anwohner um Verständnis.

  • Abteilung 4
    30.10.2018
    Geh- und Radwegbrücke am Rheinübergang Freistett (Ortenau) Gambsheim auf deutscher Seite dem Verkehr übergeben
    Gesamte Radwegverbindung soll Mitte 2019 eingeweiht werden
     Geh- und Radwegbrücke am Rheinübergang Freistett (Ortenau) Gambsheim auf deutscher Seite dem Verkehr übergeben, Copyright: RPF

    Gemeinsam mit den Bürgermeistern Michael Welsche aus Rheinau (Ortenau), seinem französischen Bürgermeisterkollegen Hubert Hoffmann aus Gambsheim sowie Vertretern des Regierungspräsidiums Freiburg (RP) wurde heute (Dienstag, 30. Oktober) die neue Geh- und Radwegbrücke am Rheinübergang zwischen dem Rheinauer Stadtteil Freistett und Gambsheim für den Verkehr freigegeben. Mit einer symbolischen Freigabefahrt per Fahrrad wurde die neue Brücke getestet und für gut befunden.   

    Während der knapp achtmonatigen Bauzeit der 144 Meter langen Brücke wurden insgesamt 315 Tonnen Stahl, 175 Kubikmeter Beton und 340 Meter Brückengeländer verbaut. Den zukünftigen Nutzern der Geh- und Radwegbrücke steht eine Fahrbahnbreite von 3,50 Meter zur Verfügung, wobei diese sich in einer Höhe von etwa 14 Meter über dem Rhein auf einer eigenständigen Brücke getrennt von dem Verkehr auf der L 87 bewegen können. Hierdurch entsteht ein enormer Sicherheitsgewinn: Bisher mussten Fußgänger und Fahrradfahrer unmittelbar neben dem fließenden Verkehr auf einem etwa einen Meter breiten Notgehweg die Grenze überqueren.    

    Die Gesamtkosten der Brücke, deren Einzelteile im Zuge von insgesamt neun Nachtsperrungen montiert wurden, belaufen sich auf 2,3 Millionen Euro. Diese ist Bestandteil der Gesamtkosten des Gesamtprojektes „Gesicherter Rheinübergang für Fußgänger und Radfahrer Gambsheim-Rheinau“, das mit Mitteln aus dem Europäischen Förderprogramm INTERREG V gefördert wird. Weitere Projektbeteiligte sowie Kostenträger sind der Verein Passage 309 (Projektträger des Vorhabens), die Stadt Rheinau, der Betreiber der Wasserkraftanlage CERGA, das Département Bas-Rhin sowie das Land Baden-Württemberg.          

    Auf deutscher Seite belaufen sich die Gesamtkosten des Radwegeprojektes, einschließlich der Zuwegungen und der dort erforderlichen Stützwände, auf etwa 3,1 Millionen Euro. Der Zuschussbetrag durch INTERREG V beläuft sich hierbei aktuell auf 1,29 Millionen Euro, sodass etwa 1,72 Millionen Euro beim Land verbleiben. Die Stadt Rheinau beteiligt sich mit einer Summe von 90.000 Euro an den Maßnahmen auf deutscher Seite.          

    Das Gesamtprojekt „Gesicherter Rheinübergang“ geht indessen weiter. Das hierfür zuständige Département Bas-Rhin geht davon aus, dass die Geh- und Radwegbrücke über den Kraftwerkskanal Mitte 2019 fertiggestellt ist. Dann steigt auch die große Eröffnungsfeier des gesamten, durchgehenden Geh- und Radweges von und nach Frankreich.        

    Das RP dankt allen Beteiligten, die zum Gelingen dieses Projektes beitragen und durch ihren persönlichen Einsatz dafür sorgen, dass Radfahrer und Fußgänger zukünftig Ihr Ziel im Nachbarland oder auch darüber hinaus, auf sicherem Wege erreichen können.

    Auf den Gruppenfotos zu sehen: 
    Yann Rott (Firma Schleith)
    Hubert Hoffmann (BM Gambsheim)
    Daniel Guldenschuh-Apelt (RP Freiburg)
    Michael Welsche (BM Rheinau)
    Frédéric Eisele (Firma Schleith)
     
     
     
    Daten und Fakten zur Geh- und Radwegbrücke über den Wehrkanal
     
    Konstruktion:                              Stahlverbundbrücke
     
    Länge:                             144 m
    Breite:                                        3,50 m
    Höhe (über Rhein):           13,75 m
     
    Einzelbauteile:                  2 Widerlagerrahmen aus Stahl
                                           5 Stahlstützen
                                           6 Überbauten aus Stahl
                                            7 Wartungsstege
                                           60 Fertigteilplatten aus Stahlbeton
                                           7 Fahrbahnübergänge
    24 Brückenlager
                                           340 m Geländer
                                 
    Materialverbrauch:            175 m³ Beton
                                           315 Tonnen Stahl
     
    Bauzeit:                           Januar 2018 bis September 2018
     
    Montage:                         9 Nachtsperrungen
     
    Projektleitung                   Regierungspräsidium Freiburg
     
    Auftragnehmer:                Arbeitsgemeinschaft Schleith /Niesky (Achern)
     
    Kosten der Radwegmaßnahme auf deutscher Seite
     
    Geh- und Radwegbrücke            2.300.000 EUR
    Stützwände und Straßenbau          650.000 EUR
    Ausstattung / Sonstiges                 150.000 EUR
                                                     3.100.000 EUR
     
    Kostenträger:                             1.290.000 EUR       INTERREG V*
    1.720.000 EUR       Land Baden-Württemberg
         90.000 EUR       Stadt Rheinau
     
    * Programm INTERREG V Oberrhein: Förderprogramm der Europäischen Union für grenzüberschreitende Gemeinschaftsprojekte
     
    Weitere Kostenträger im Zuge des Gesamtprojektes „PK 309 - Gesicherter Rheinübergang für Fußgänger und Radfahrer Gambsheim-Rheinau“:
     
    ·       Stadt Rheinau
    ·       Verein Passage 309
    ·       CERGA
    ·       Département Bas-Rhin
  • Abteilung 4
    29.10.2018
    Arbeiten am Schiesserknoten in Stockach (Kreis Konstanz) dauern drei Tage länger
    Freie Fahrt ab Dienstag, 6. November

    Die Bauarbeiten am Schiesserknoten (B 31/B 313) in Stockach dauen drei Tage länger als ursprünglich geplant. Man gehe aber davon aus, dass die die kurzfristig notwendig gewordenen Mehrarbeiten am Dienstag, 6. November abgeschlossen sind, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg (RP).

    Die Neubauleitung Singen des RP bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die auftretenden Behinderungen und Belastungen.

  • Abteilung 2/Abteilung 3
    26.10.2018
    Zumeldung zu PM des Ministeriums für Ländlichen Raum zu „Spitze auf dem Land“
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Vier von acht bewilligten Anträgen liegen im Regierungsbezirk Freiburg und unterstreichen die besondere Innovationskraft des hiesigen Gewerbes“ // „Stärkung des Ländlichen Raums"

    Vier Firmen aus dem Regierungsbezirk Freiburg sind mit dem Label „Spitze auf dem Land“ des Ministeriums für Ländlichen Raum (MLR) ausgezeichnet worden. Der Wettbewerb richtet sich an kleinere und mittlere Unternehmen aus dem Ländlichen Raum, die besonders innovativ und zukunftsweisend sind. Mit dem Titel ist gleichzeitig eine Zuschusszusage für betriebliche Investitionen verbunden, die dem Betrieb helfen sollen, Innovationsvorsprung und Marktpotential zu nutzen. 

    Gefördert werden
     
    ·         die Firma Carparts in Rottweil: Sie plant am Standort eine Fertigungslinie zu Herstellung von neuartigen Halbleiterrelais für den Automotive-Bereich.

    ·         die Firma MEDI-TECH in Sexau (EM): Sie möchte mit einem Erweiterungsbau neue Kapazitäten zu Entwicklung und Bau hochmoderner 3D-Endoskopie schaffen.

    ·        
    das Unternehmen PLC2Design in Endingen am Kaiserstuhl (EM): Dieses entwickelt programmierbare integrierte Schaltkreise für autonome Automotive-Systeme und möchte expandieren.

    ·         die Firma Lanner in Kippenheim (OG): Sie vertreibt seit Jahrzehnten erfolgreich mechanische Wiederaufbereitungsanlagen für Metallspäne im In- und Ausland vertreibt und will am Standort wachsen.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Mit vier von landesweit acht bewilligten Anträgen in dieser Auswahlrunde sind wir im Regierungsbezirk Freiburg ganz vorne mit dabei. Die ausgewählten Firmen haben sich im Wettbewerb zu anderen Betrieben erfolgreich positioniert, denn nur rund ein Drittel der Antragsteller kam zum Zug. Die Betriebe gehören durch Innovation und technisches Know-How zur „Spitze auf dem und im Land“ Baden-Württemberg. Solche Unternehmen sind das Rückgrat der Wirtschaft und tragen so zur Stärkung des Ländlichen Raums bei.“

    Hier die Mitteilung des MLR, auf die sich die Zumeldung bezieht:
    https://mlr.baden-wuerttemberg.de/de/unser-service/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilung/pid/foerderprogramm-spitze-auf-dem-land-technologiefuehrer-fuer-baden-wuerttemberg-drei-millionen-euro-f/
     
  • Abteilung 1
    26.10.2018
    Spendenaufruf für Winterbekleidung für Flüchtlinge
    Erstaufnahmestelle in Donaueschingen benötigt warme Kleidung

    Wie das Regierungspräsidium (RP) Freiburg mitteilt, bittet die Erstaufnahmestelle in der Friedhofsstraße 15a in Donaueschingen um Spenden gut erhaltener Winterbekleidung (insbesondere Winterjacken) für Flüchtlinge. Benötigt werden alle Größen, insbesondere auch Säuglings- und Kleinkindbekleidung.  

    Das RP bittet darum, die Kleidung sichtbar in Plastiksäcken zu verpacken. Schuhe sollten paarweise abgegeben werden. Abgegeben werden können die Spenden an der Eingangspforte der Einrichtung Friedhofsstraße 15 a in Donaueschingen beim Sicherheitsdienst. Bei Fragen können Sie sich per E-Mail an das Team der Erstaufnahmestelle unter verwaltung.de@caring-hand.de  wenden. 

    Das RP betreut in der Erstaufnahmestelle des Landes in Donaueschingen derzeit ca. 500 Flüchtlinge. Wie die Behörde mitteilt, konnte in den vergangenen Jahren speziell für Winterjacken auf die in den Kleiderkammern vorhandenen Spenden zurückgegriffen  und so die Flüchtlinge ausgestattet werden. Dieser Bestand sei nun aufgebraucht.

  • Abteilung 4
    26.10.2018
    L 152 bei Rickenbach (Kreis Waldshut) wegen Restarbeiten Mittwoch, 31. Oktober, gesperrt
    Örtliche Umleitung wird ausgeschildert

    Das Regierungspräsidium (RP) Freiburg lässt am Mittwoch, 31. Oktober an der Fahrbahndecke der L 152 bei Rickenbach (Kreis Waldshut) in Höhe Golfclub Rickenbach sowie am Abzweig Altenschwand Restarbeiten ausführen. Die Landesstraße wird deshalb ganztägig gesperrt. Die Umleitung erfolgt über Abzweig Hottingen und Schlagsäge.    

    Das RP bittet die Verkehrsteilnehmer und die von der Maßnahme betroffenen Anwohner um Verständnis.

     
  • Abteilung 4
    26.10.2018
    Nollinger Bergtunnel bei Rheinfelden (Kreis Lörrach) auf A 98/A 861 wieder geöffnet
    Technischer Defekt konnte behoben werden

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, ist der Nollinger Bergtunnel auf der A 98/A 861 bei Rheinfelden (Kreis Lörrach) wieder geöffnet. Bei dem technischen Defekt handelte es sich um einen Softwarefehler, der zwischenzeitlich behoben werden konnte. Das RP bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Verkehrsbehinderungen und dankt der Polizei für die schnelle und prompte Unterstützung.

     
  • Abteilung 4
    25.10.2018
    Sanierung der L 109 zwischen Oberprechtal (Kreis Emmendingen) und Schonach (Schwarzwald-Baar-Kreis)
    Regierungspräsidium Freiburg bedankt sich für die gute Zusammenarbeit mit Anliegern und Gemeinden

    Die letzte Phase der Sanierung der L 109 zwischen Oberprechtal (Kreis Emmendingen) und Schonach (Schwarzwald-Baar-Kreis) im Bereich Landgasthof Rössle und Pfauenstraße konnte, wie auch die vorangegangenen Abschnitte, im geplanten Zeitraum abgeschlossen werden. Die Verkehrsbeschränkungen für Anlieger, Auswärtige und Schwerlastverkehr sind aufgehoben. 

    Das Regierungspräsidium Freiburg bedankt sich für die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Elzach und dem Ortsteil Oberprechtal, insbesondere bei Bürgermeister Roland Tibi und Ortsvorsteher Franz Burger, sowie Harry Stratz von der Straßenmeisterei Waldkirch. Ebenfalls erfreut sei man bei den Straßenbauern über das große Verständnis der Anwohner und der Verkehrsteilnehmer für die Unannehmlichkeiten während der Bauphase.

  • Abteilung 2
    25.10.2018
    Dreisamtäler Schüler schaffen im Biosphärengebiet Schwarzwald: Praktische Landschaftspflege in Oberried und Hofsgrund (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald)
    Landwirt Stefan Winterhalter: „Jugendliche erleben hautnah, wie viel Arbeit es bedeutet, diese Landschaft zu erhalten“
     Schülerinnen und Schüler befreien die Weide am Oberrieder Winterberg von Besenginster. Foto: Biosphärengebiet Schwarzwald

    Statt Büffeln im Klassenzimmer war für rund 50 Achtklässler der Kirchzartener Realschule am Giersberg diese Woche handfeste Arbeit an der frischen Luft angesagt: Im Rahmen einer Projektwoche zum Thema „Gesellschaftliches Engagement“ leisteten sie am Montag und am Donnerstag Landschaftspflegeeinsätze im Biosphärengebiet Schwarzwald.

    In Oberried und in Hofsgrund unterstützten die Jugendlichen Landwirte beim so genannten Enthursten. Ausgerüstet mit Arbeitshandschuhen und Heckenscheren befreiten sie Viehweiden von Besenginster, Brombeeren und anderem Gestrüpp - ohne die Offenhaltung würden Weiden zuwachsen und der Wald würde sich die Flächen zurückholen.

    „Im Biosphärengebiet Schwarzwald wollen wir gemeinsam mit den Landwirtinnen und Landwirten dafür sorgen, dass die von Weiden und Wäldern geprägte, abwechslungsreiche Schwarzwaldlandschaft erhalten bleibt“, erklärt Christoph Huber von der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets. Die Einsätze mit Schulklassen seien eine klassische Win-Win-Situation: Die Landwirte freuen sich über die Unterstützung. Die Kinder und Jugendlichen genießen das Naturerlebnis und lernen ganz nebenbei die Zusammenhänge von Landwirtschaft und Landschaft kennen. „Damit erfüllen wir auch den Bildungsauftrag, den uns die UNESCO 2017 mit der offiziellen Anerkennung des Biosphärengebiets erteilt hat“, so Huber.

    „Ein Alleinstellungsmerkmal des Biosphärengebiets sind die gemeinschaftlich bewirtschafteten Allmendweiden. Ich finde es gut, dass die Jugendlichen bei diesen Einsätzen erleben, wieviel Arbeit es bedeutet, diese Landschaft zu erhalten“, stellt der Oberrieder Landwirt Stefan Winterhalter fest. Zusammen mit seinem Kollegen Tobias Winterhalter und dessen Vater Paul betreute Stefan Winterhalter am Donnerstag den Einsatz der 8c auf einer Weide am oberhalb von Oberried gelegenen Winterberg. Am Steilhang, der nicht mit Maschinen bearbeitet werden kann, schnitten die Mädchen und Jungen abgeblühte Besenginsterstauden ab und sammelten diese auf einen Haufen zur Verbrennung.

    „Ich finde es interessant, den Alltag eines Landwirts kennenzulernen“, meinte der 14-jährige Tom. „Es ist schön, mal nicht nur herumzusitzen, sondern richtig was zu schaffen“, ergänzte seine 13-jährige Mitschülerin Rebecca. Und ihre Lehrerin Hannah Hermann fand es spannend, ihre Achtklässler mal in einer anderen Umgebung zu erleben: „Für viele ist das Anpacken in der Natur eine neue Erfahrung, die anstrengend ist, aber auch viel Freude bereitet.“ Auf jeden Fall werde die Klassengemeinschaft von der Teamarbeit im Freien profitieren. 

    Parallel zu dem Einsatz in Oberried war am Donnerstag eine weitere achte Klasse der Kirchzartener Realschule für die Landschaftspflege im Biosphärengebiet im Einsatz. In Hofsgrund befreiten diese Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Landwirt Klaus Flamm sowie ihren Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern Inge Waltz und Bernd Seifried eine Weide von Gehölz. Bereits am Montag hatte diese Klasse in Oberried Landwirt Ewald Sandmann bei der Offenhaltung einer Weide unterstützt.

  • Abteilung 5
    24.10.2018
    Elzdamm zwischen Teningen und Emmendingen (Kreis Emmendingen) muss saniert werden
    Landesbetrieb Gewässer beim Regierungspräsidium Freiburg investiert über 4,5 Millionen Euro in den Hochwasserschutz // Vor-Ort-Termin für interessierte Bürgerinnen und Bürger wird am Donnerstag, 22. November, angeboten
     Spundarbeiten, Foto: RPF

    Der Landesbetrieb Gewässer beim Regierungspräsidium Freiburg plant die Ertüchtigung des Elzdammes zwischen Teningen und Emmendingen. In mehreren Bauabschnitten soll ab 2019 der östliche Elzdamm zwischen dem Technologie Park Teningen (Flusskilometer 17,3) bis Newark-Brücke am Reiterhof (Flusskilometer 20,0) so gesichert werden, dass auch ein hundertjährliches Hochwasser schadlos abfließen kann.

    Um den Hochwasserschutz für das Gebiet zwischen Elz und Bahnlinie zu optimieren, wird eine Spundwand in den Damm eingebaut. Da nur in den „hochwasserfreien“ Sommermonaten Mai bis September gebaut werden kann, werden die Bauarbeiten voraussichtlich bis 2021 dauern. 

    Wie der Projektverantwortliche beim Landesbetrieb Gewässer, Frank Bödeker, erläutert, soll die erforderliche Baustraße in das Vorland der Elz gelegt werden. So kann eine Verkehrsbeeinträchtigung entlang der Elz weitestgehend vermieden werden. Fußgänger und Radler bleibt während den Bauarbeiten der westliche Damm als Umleitung. Hierfür bittet das Regierungspräsidium um Verständnis.

    Durch die notwendige Dammertüchtigung müssen einige der vorhandenen Bäume weichen. „Um den Eingriff so gering wie nur möglich zu halten, haben wir einen Baumgutachter beauftragt, der jeden einzelnen Baum beurteilt hat“, erklärt der Projektverantwortliche Frank Bödeker.

    Dabei stellte sich heraus, dass der extrem trockene Sommer 2018 seinen Tribut gefordert hat. Eine Reihe von Bäumen ist durch den Trockenstress so geschädigt, dass sie allein aus Gründen der Verkehrssicherheit gefällt werden müssen. Die notwendigen Arbeiten erfolgen für jeden Bauabschnitt zwischen November bis Ende Februar.

    Nach abgeschlossener Dammertüchtigung werden an geeigneten Stellen Neupflanzungen erfolgen. Die bestehenden Biotophecken werden in den Bereichen, wo es sich nicht vermeiden lässt, auf Stock gesetzt und bleiben sonst unangetastet. Zur Wiederbegrünung der Dämme wird ein Magerrasen angelegt, der auch seltene Blumen und Gräser beherbergt und Lebensraum für Insekten bietet.

    Für interessierte Bürgerinnen und Bürger wird eine Vorortbegehung am Donnerstag, 22. November, um 15 Uhr angeboten. Hier werden die Dammertüchtigungen und die Rahmenbedingungen weitergehend erläutert. Anmeldungen können bis zum 12. November per E-Mail an Frank.Boedeker@rpf.bwl.de eingereicht werden.

    Weitere Informationen:
    Der Dammabschnitt zwischen Teningen und Emmendingen, der vor allem das Gewerbegebiet zwischen Elz und Bahnlinie schützt, ist zwar hoch genug, entspricht in seinem geotechnischen Aufbau nicht mehr dem heutigen Stand der Technik. Die Standsicherheit des Dammes wird mit einer Teilabdichtung durch eine Spundwand entscheidend verbessert. Aufgrund von beengten Platzverhältnissen wurde die Spundwandvariante gewählt.

    Eine Ertüchtigung in Erdbauweise hätte eine erhebliche größere Fläche erfordert, die wegen der anliegende Straße „Am Elzdamm und B3“ sowie der vielen Leitungen luftseitig entlang des Dammes nicht realisierbar wäre. Eine Verschiebung des Dammes ins Abflussprofil der Elz ist aus Gründen des Hochwasserschutzes ebenfalls ausgeschlossen.

    Die Spundwand besteht aus rund fünf Meter langen Stahlbohlen, die über eine Strecke von etwa 2,4 Kilometern in den Damm eingebracht werden. Im Weiteren Bauverlauf werden die Bereiche, in denen Leitungen den Damm und die Elz queren, abgedichtet. Zum Abschluss der Baumaßnahme wird auf der Dammkrone der Fuß- /Radweg neu angelegt.

     
     
  • Abteilung 4
    24.10.2018
    Regierungspräsidium Freiburg gibt Geh- und Radweg an Rheinbrücke bei Rheinau auf deutscher Seite am Dienstag, 30. Oktober, um 14.30 Uhr frei
    Fertigstellung des Teilstücks erfolgt mit den beiden Bürgermeistern Michael Welsche (Rheinau) und Hubert Hoffmann (Gambsheim) // Große Feier nach Abschluss des französischen Abschnitts Mitte 2019

    Die neu gebaute Geh- und Radwegbrücke über den Wehrkanal am Rheinübergang zwischen Freistett und Gambsheim (Ortenaukreis) kann auf dem deutschen Teilstück von Radlern und Fußgängern schon bald genutzt werden. Dies teilt das Regierungspräsidium Freiburg mit. Die Eröffnung findet am Dienstag, 30. Oktober, um 14.30 Uhr statt.

    „Kleinere Restarbeiten am Geländer stehen zwar noch aus, die Brücke deswegen noch länger geschlossen zu lassen, ist aber nicht erforderlich“, so der Projektleiter des Regierungspräsidiums, Daniel Guldenschuh. Die Fertigstellung des Teilstückes soll in kleiner Runde feierlich begangen werden.

    Gemeinsam mit den beiden beteiligten Bürgermeistern Michael Welsche (Rheinau) und Hubert Hoffmann (Gambsheim) sowie der bauausführenden Firma Schleith wird der Radweg im Zuge einer symbolischen Fahrradfahrt an die Bürgerinnen und Bürger übergeben. Treffpunkt ist der Beginn des neu gebauten Radweges, am Ende der ehemaligen Zollanlage, auf deutscher Seite.

    Das Regierungspräsidium Freiburg dankt bereits an dieser Stelle allen Beteiligten, die zur erfolgreichen Realisierung des anspruchsvollen Brückenbauprojektes beigetragen haben. 

    Die Fertigstellung des gesamten Radweges bis nach Frankreich dauert hingegen noch etwas. Nachdem die französische Mammutaufgabe mit der Sanierung der beiden Schleusenbrücken mit einer Punktladung abgeschlossen werden konnte, fehlt nun nur noch der Lückenschluss des Radweges im Bereich des Kraftwerkkanals.

    Die Vorbereitungen zum Bau der dort erforderlichen Brücke laufen und werden weiterhin durch das Département Bas-Rhin in Straßburg (F) betreut. 

    Nach dem Bau der kompletten Brücke soll voraussichtlich Mitte 2019 gemeinsam gefeiert werden: Dazu wird es eine große, grenzüberschreitende Eröffnungsfeier des gesamten Radweges über den „Rheinkilometer 309“ geben. Der Termin wird seitens des Projektträgers Passage 309 noch bekannt gegeben. Auch hier laufen die Vorbereitungen jedoch bereits auf Hochtouren, so die Vertreter des Projektträgers.

  • Abteilung 4
    23.10.2018
    Brücken- und Fahrbahnsanierung an der B 3 in Renchen im Zeitplan
    Ersatzhaltestelle für den Linienbusverkehr in der Poststraße bleibt bis Ende November bestehen

    Die aufgrund der Sanierung der Fahrbahn zwischen Mühlbachbrücke und Rathaus, in der Ortsdurchfahrt von Renchen, eingerichtete Ersatzhaltestelle für den Linienbusverkehr in der Poststraße, bleibt bis zum Abschluss der Brücken- und Fahrbahnsanierung Ende November bestehen, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg (RP).        

    Wie das RP bereits angekündigt hat, musste wegen der Fahrbahnsanierung die Hauptstraße ab dem Rathaus bis zur Einmündung Eisenbahnstraße in den letzten Wochen einseitig gesperrt und als Einbahnstraße ausgeschildert werden. Diese Regelung konnte aufgrund des guten Baufortschritts bereits Ende letzter Woche aufgehoben werden.            

    Die Bushaltestelle „Renchen Rathaus“ (Hauptstraße) wird seit Anfang Oktober aufgrund der Bauarbeiten nicht angefahren. Stattdessen wurden an der Poststraße, etwa 100 Meter vor der Einmündung in die Hauptstraße, Ersatzhaltestellen durch die Stadt Renchen eingerichtet. In Absprache mit der Stadt Renchen, bleiben diese Ersatzhaltestellen in der Poststraße bis zum Abschluss sämtlicher Bauarbeiten an der Rench- und Mühlbachbrücke sowie der Fahrbahn (B3) bestehen. Das heißt, dass der Linienbusverkehr weiterhin über den Schleifweg und die Poststraße zurück zur Hauptstraße fährt. Voraussichtlich Ende November wird die Hauptstraße dann komplett für den Verkehr freigegeben. Das Regierungspräsidium Freiburg bittet um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen.

  • Abteilung 4
    23.10.2018
    Ortsdurchfahrt Offenburg: Okenstraße (B 3) wird zwischen Englerstraße und Freiburger Platz gesperrt
    In den Herbstferien wird neue Asphaltdecke eingebaut

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, sollen die vorbereitenden Arbeiten in der Okenstraße (B 3) zwischen Englerstraße und Freiburger Platz am Freitag, 26. Oktober, abgeschlossen werden. Ab Montag, 29. Oktober, wird dann die Asphaltdeckschickt eingebaut. Deshalb ist dieser Abschnitt der Okenstraße bis Mittwoch, 31. Oktober, voll gesperrt. Wenn das Wetter mitspielt, geht man im RP davon aus, dass die Asphaltarbeiten bereits am Dienstag, 30. Oktober, abgeschlossen sind. Am Mittwoch, 31. Oktober, werden dann noch die Fahrbahnmarkierung aufgetragen und die Kontaktschleifen für die Ampelanlagen neu verlegt. 

    An Allerheiligen, 1. November, sollte dann der Verkehr wieder ungehindert rollen. Bei witterungsbedingten Verzögerungen wird sich die Vollsperrung bis Samstag, 3. November, hinziehen. Die Umleitung wird ausgeschildert. Stadteinwärts wird der Verkehr, wie bereits während der vorbereitenden Arbeiten, über die Englerstraße und die Straßburger Straße zum Freiburger Platz umgeleitet. Stadtauswärts geht es ab dem Freiburger Platz über die Hauptstraße und die Maria-und-Georg-Dietrich Straße zur Kreuzung Okenstraße / Englerstraße. 

    Der Verkehr von Autobahnanschlussstelle Offenburg mit Fahrtziel Offenburg Nord / Appenweier wird bereits an der Gustav-Heinemann-Brücke umgeleitet und über die Gustav-Heinemann-Straße, Otto-Hahn-Straße  und Englerstraße  um die Baustelle herumgeführt. Der Verkehr in der Freiburger Straße mit Fahrtziel OG-Nord / Appenweier wird auf Höhe des „Opelhochhauses“ in die Kinzigstraße umgeleitet und weiter über die Englerstraße um die Baustelle geführt.

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    ie Anwohner, welche auf Ihr Fahrzeug angewiesen sind, werden gebeten Ihre Fahrzeuge außerhalb der Baustelle abzustellen. Die Grundstücke sind während der Vollsperrung nur fußläufig erreichbar. Dies gilt ebenso für Kunden und Mitarbeiter angrenzender Geschäfte und Firmen. Das RP weist darauf hin, dass die Asphaltarbeiten und die damit zusammenhängende Vollsperrung bewusst in die Herbstferien gelegt worden sei, da in den Ferien mit einem geringerem Verkehrsaufkommen gerechnet wird. Die Vollsperrung werde jedoch nicht ohne Behinderungen und Staus ablaufen, wofür die Straßenbauer im RP um Verständnis bitten.

  • Abteilung 4
    23.10.2018
    B 28 zwischen Oberkirch und Abfahrt Zusenhofen (Ortenau) wird für drei Wochen voll gesperrt
    Sanierung der Bundesstraße geht in die nächste Bauphase

    Die Sanierung der B 28 zwischen Appenweier und Oberkirch (Ortenau) geht in die nächste Phase: Für die anstehenden Arbeiten muss die B 28 zwischen Oberkirch und Abfahrt Zusenhofen ab Montag, 29. Oktober, für rund drei Wochen voll gesperrt werden. Der Verkehr wird über die ehemalige B 28 umgeleitet, die durch den Oberkircher Ortsteil Nußbach führt.  

    Während in der fünfwöchigen Bauphase des ersten Bauabschnitts lediglich eine Verkehrsrichtung umgeleitet wurde, müsse in den nächsten drei Wochen der Verkehr aus beiden Richtungen durch Nußbach geführt werden. Wie das Regierungspräsidium weiter mitteilt, muss in Nußbach mit einer Verdoppelung des Durchgangsverkehrs gerechnet werden. Allerdings könne durch die Vollsperrung der B 28 die Bauzeit deutlich verkürzt werden. 

  • Abteilung 3
    23.10.2018
    Hauswirtschaft – Ein Beruf, der vielseitige Perspektiven bietet
    Abteilungspräsident Dieter Blaeß : „Hauswirtschaftliche Versorgung wird in unserer Gesellschaft immer wichtiger"

    Am Dienstag, 23. Oktober fand in den Räumen der Haus- und Landwirtschaftlichen Schulen Offenburg die diesjährige zentrale Urkundenübergabe für die Absolventinnen und Absolventen in den Berufen der Hauswirtschaft statt. In festlichem Rahmen ehrte Abteilungspräsident Dieter Blaeß, Leiter der Landwirtschaftsabteilung im Regierungspräsidium Freiburg, insgesamt 77 Absolventinnen und Absolventen aus dem Regierungsbezirk. Es konnten auch silberne und goldene Meisterbriefe an langjährig in der Ausbildung tätige Hauswirtschaftsmeisterinnen überreicht werden.  

    In seiner Festansprache betonte Blaeß, dass sich das hauswirtschaftliche Berufsfeld aufgrund gesellschaftlicher Veränderungen neue Zukunftsmärkte erschlossen habe. Mit der Ausweitung der Gemeinschaftsverpflegung in der Betriebsgastronomie, der Schul- und Kitaverpflegung sowie der Klinik- und Heimverpflegung steige die Nachfrage nach Absolventinnen und Absolventen der Hauswirtschaft. Auch die privaten Haushalte würden immer häufiger hauswirtschaftliche Dienstleistungen zukaufen. Auf gut ausgebildete Hauswirtschafterinnen und Hauswirtschafter seien auch gerade Menschen mit Einschränkungen angewiesen, die sich mit dieser qualifizierten Unterstützung den Wunsch nach einem Leben in der eigenen Wohnung erfüllen könnten. Es bestehe ein erheblicher Bedarf an qualifizierten Fachkräften, der mit den derzeitigen Ausbildungszahlen nicht gedeckt werden könne. „Wir müssen junge Frauen und Männer für diese Ausbildung gewinnen“.
     
    Dazu trage auch das breit gefächerte Bildungsangebot in der hauswirtschaftlichen Ausbildung bei. Eine beachtliche Zahl von Frauen und Männern nutze die Möglichkeit, den Berufsschulabschluss über den Quereinstieg, z.B. nach der Erziehungszeit, zu erreichen. Aber auch die Qualifizierung zur Fachpraktikerin und Fachpraktiker Hauswirtschaft biete Menschen mit Beeinträchtigungen eine berufliche Perspektive.
     
    Eine weitere berufliche Entwicklungsmöglichkeit sei der Weg in die Selbständigkeit. Blaeß verwies in diesem Zusammenhang auf das am Regierungspräsidium angesiedelte Programm „Förderung innovativer Maßnahmen für Frauen im ländlichen Raum“. Es habe zum Ziel, den ländlichen Raum in seiner Stärke zu erhalten und unterstütze dies mit der Förderung tatkräftiger, flexibler und gut vernetzter Frauen.
     
    Blaeß dankte allen an der Ausbildung beteiligten Personen. „Ausbildung ist eine Investition in die Zukunft, die viel Engagement und Verantwortung verlangt“.
    Den Absolventinnen und Absolventen wünschte er gutes Gelingen bei der Umsetzung des Gelernten und alles Gute für den weiteren beruflichen Werdegang.
  • Abteilung 1
    22.10.2018
    Südbadischer Sportlerempfang mit Verleihung des Südbadischen Sportpreises
    Veranstaltung jährt sich zum 20. Mal
     Freiburg 19.10.2018 Verleihung des Sportpreises (v.l.n.r: Gundolf Fleischer, Siegfried Kaltenbach mit Ehefrau, Benedikt Doll, Bärbel Schäfer),  Foto Achim Keller

    Am Freitag, 19. Oktober, fand im Olympiastützpunkt Freiburg der 20. Südbadi­sche Sportlerempfang statt. Bei dieser Gemeinschaftsveranstaltung des  Regierungspräsidiums Freiburg, des Olympiastützpunkts Freiburg-Schwarzwald und des Badischen Sportbund Freiburg wurden die 60 erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler des vergangenen Jahres geehrt. Die Ehrung haben Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Sportbund-Präsident Gundolf Fleischer vorgenommen.         

    Im Mittelpunkt der Ehrung standen die Medaillengewinnerinnen und – gewinner bei den Olympischen bzw. Paraolympischen Winterspielen Benedikt Doll, Fabian Rießle, Stephan Leyhe, Anna-Lena Forster, Martin Fleig und Alexander Ehler.            

    Ein weiterer Höhepunkt war die Verleihung des Südbadischen Sportpreises an Siegfried Kaltenbach aus Furtwangen, der als Wegbereiter des Biathlonsports im Schwarzwald gilt. Die Laudatio hielt Biathlon-Weltmeister Benedikt Doll.

    Bild: Verleihung des Sportpreises (v.l.n.r: Gundolf Fleischer, Siegfried Kaltenbach mit Ehefrau, Benedikt Doll, Bärbel Schäfer)

     

  • Abteilung 4
    22.10.2018
    Regierungspräsidium Freiburg saniert zwei Schilderbrücken auf der B 317 zwischen Lörrach-Haagen und Lörrach-Tumringen (Kreis Lörrach)
    Bundesstraße wird abschnittsweise Richtung Lörrach zwischen 29. Oktober und 4. November gesperrt // Umleitungen und Modifizierungen an der Verkehrsführung notwendig

    Das Regierungspräsidium Freiburg saniert zwischen Montag, 29. Oktober und Sonntag, 4. November zwei Schilderbrücken auf der B 317 bei Lörrach (Kreis Lörrach). Diese liegen zwischen den Anschlussstellen Haagen und Tumringer Straße. Dazu wird die Bundesstraße abschnittsweise in Fahrtrichtung Lörrach halbseitig gesperrt, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Die Sanierung der Schilderbrücke am Anschluss Haagen erfolgt unter halbseitiger Sperrung. Hierzu wird der Verkehr aus Richtung Schopfheim ab Lörrach-Entenbad über Hauingen, L 138, Steinenstraße, Unterdorfstraße zur K 6344 nach Lörrach-Haagen auf die B 317 geleitet. Der Verkehr von Haagen in Richtung Schopfheim muss von Haagen über Hauingen auf die B 317 auffahren, da ein Linksabbiegen an der Kreuzung B 317/K 6344 wegen der Baustelle nicht möglich ist. Autofahrerinnen und Autofahrer aus Richtung Lörrach, die nach Haagen wollen, können über die Querspange, Lörracher Straße, Eisenbahnstraße oder über Lörrach Entenbad zu ihrem Ziel gelangen. Der Durchgangsverkehr von Lörrach in Fahrtrichtung Schopfheim bleibt unangetastet. 

    Die zweite Schilderbrücke befindet sich auf der B 317 zwischen dem Anschluss Grütt und der Kreuzung mit der Tumringer Straße. Hier wird der Verkehr aus Richtung Schopfheim über die Querspange zur Brombacher Straße geleitet. Von hier geht es weiter über die Belchenstraße/Brühlstraße, Schillerstraße, Clara-Immerwahr-Straße zurück auf die B 317. Der Verkehr aus Richtung Wiesentalstraße und der Tumringer Straße muss sich im Baustellenbereich mit einer Spur begnügen.

    Im Anschluss an die Sanierungsarbeiten, die nur wenige Tage dauern, werden weitere Schilderbrücken zwischen Haagen und Tumringer Straße instandgesetzt. Hierbei werden Wegweiser ausgetauscht, Geländer erneuert oder sind weitere Arbeiten an den Schilderbrücken erforderlich. Hierzu kann es ebenfalls zu Behinderungen wegen der zeitweisen Sperrung einer Fahrspur kommen. Die weiteren Arbeiten erfolgen ab 5. November und enden am 16. November, wenn alles glatt läuft.

    Das Regierungspräsidium Freiburg bittet die Verkehrsteilnehmer und die von der Maßnahme betroffenen Anwohner um Verständnis.

  • Abteilung 5
    19.10.2018
    Hochwasserschutz in Oberndorf am Neckar, Ortsteil Aistaig (Kreis Rottweil) soll verbessert werden
    Vermessung und Baugrunderkundung im Auftrag des Regierungspräsidiums Freiburg beginnen noch im Oktober
     Hochwasserschutz in Oberndorf am Neckar, Ortsteil Aistaig (Kreis Rottweil) soll verbessert werden, Copyright: Pressestelle RPF

    Der Landesbetrieb Gewässer beim Regierungspräsidium Freiburg will gemeinsam mit der Stadt Oberndorf am Neckar (Kreis Rottweil) den Hochwasserschutz im Ortsteil Aistaig verbessern. In einem ersten Schritt sollen Planungsgrundlagen ermittelt werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.    

    Bereits im Jahr 2015 wurde eine Machbarkeitsstudie zur Verbesserung des Hochwasserschutzes erstellt, die die vorhandenen Defizite genau aufzeigt und grobe Lösungsvorschläge macht. Für weitere Planungen sind genauere Kenntnisse des Geländes und des Untergrundes erforderlich. Zur Ermittlung dieser Daten wurden jetzt ein Vermessungsbüro und ein Büro für Geotechnik beauftragt.  

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    ie Arbeiten finden zwischen  Oktober  und Januar 2019 statt. Ende Oktober bis Anfang November sind zwei  Wochen für die geotechnischen Vorerkundungen vor Ort vorgesehen. Die Laborarbeiten und Auswertungen erfolgen dann im Büro bzw. Labor bis Januar.

    Die Erkundungen erfolgen mit einer Rammsondierung bei der eine Eisenstange in den Untergrund geklopft wird. Gezählt werden die Schläge die für eine bestimmte Eindringtiefe benötigt werden. Damit können Übergänge und Dicke verschiedener Materialschichten festgestellt werden. Parallel dazu werden Bohrkerne mit einem Durchmesser von vier bis acht  Zentimeter genommen, um Bodenproben zu gewinnen und das Material beurteilen zu können. Ergänzend werden an einigen Stellen Baggerschürfe erstellt, um das Erdmaterial direkt sehen zu können.

    Baugrunduntersuchungen sind für Hochwasserschutzprojekte Pflichtprogramm, um Risiken im Untergrund möglichst frühzeitig zu erkennen und bei der Variantenprüfung in der Planung sinnvolle und wirtschaftliche Maßnahmen wählen zu können.

    Das Zeitfenster für die Vermessung vor Ort ist nicht so eng begrenzt. Die Geländearbeiten werden aber auch die nächsten Wochen begonnen. Vermessungstechnisch aufgenommen werden der Flussschlauch sowie Ufer und vorhandene Dammlagen. Sämtliche Gegebenheiten, wie Vegetation, Baulichkeiten, Kanaldeckel, Zäune, etc. werden ebenfalls mit erfasst, da deren Kenntnis und genaue Lage in der Planung von Bedeutung ist.

    Die Ergebnisse sollen bis Februar 2019 von den jeweiligen Büros bereitgestellt werden. Diese sind dann Grundlage für die weiteren Ausschreibungen von Planungsleistungen. Aufgrund der erwarteten Projektgröße muss voraussichtlich ein europaweites Ausschreibungsverfahren durchgeführt werden. Dies wird in den nächsten Wochen seitens Landesbetriebs Gewässer noch genauer geprüft und die erforderlichen Ausschreibungsunterlagen vorbereitet. 

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    wischen der Stadt Oberndorf und dem Land Baden-Württemberg besteht bereits eine Vereinbarung für die Planung von Hochwasserschutzmaßnahmen in Oberndorf und den Ortsteilen am Neckar.

  • Abteilung 5
    19.10.2018
    Regierungspräsidium informiert über Fortschreibung des Luftreinhalteplans Freiburg
    Offenlage startet Anfang November // Luftreinhalteplan soll Anfang 2019 in Kraft treten

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat bei einem Bürgerinformationsabend in der Katholischen Akademie in Freiburg über die dritte Fortschreibung des Luftreinhalteplans Freiburg informiert. Im Einzelnen ging es um den rechtlichen Rahmen, das laufende Verfahren und die angedachten Maßnahmen.         

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer machte in ihrer Begrüßung deutlich, dass mit den vorgeschlagenen Maßnahmen der Stickstoffdioxid-Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter bis 2020 sicher eingehalten werden soll. „Dabei wählen wir ein gestuftes Vorgehen. Fahrverbote in Freiburg sehen wir nur als letztes Mittel vor. Wir stellen im Plan auch sicher, dass die Fortschreibung des Luftreinhalteplans  in Freiburg nicht zu Lasten des Freiburger Umlandes gehen wird. Wir haben die Weichen für entsprechende Verkehrsbeschränkungen im Umland von Freiburg gestellt“, so die Regierungspräsidentin weiter.          

    Bereits vor der offiziellen Begrüßung hatten die interessierten Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, an Ständen auf einem sogenannten Infomarkt ihr Wissen über wesentliche Inhalte des Luftreinhalteplans zu erweitern.    

    Der Experte für die Luftreinhaltung im Regierungspräsidium, Dr. Herbert Swarowsky, berichtete über aktuelle Daten zur Entwicklung der Luftschadstoffwerte, die Bewertung der einzelnen Maßnahmen und den weiteren Zeitplan des Fortschreibungsverfahrens. So sei vorgesehen, die B 31 in die Umweltzone aufzunehmen. Darüber hinaus werde Tempo 30 auf der B 31 in Freiburg zukünftig auch tagsüber gelten. Des Weiteren habe man die Planung einer sog. umweltsensitiven Verkehrssteuerung auf der B 31 im Freiburger Osten in Auftrag gegeben. Parallel dazu bereite das RP derzeit verkehrliche Regelungen vor, die negative Einflüsse der geplanten Luftreinhaltemaßnahmen auf das Umland ausschließen sollen. Dazu zählen insbesondere Tonnagebeschränkungen und Geschwindigkeitsbeschränkungen auf möglichen Ausweichstrecken, so Swarowsky weiter.    

    Anschließend standen die Fachleute des RP für Fragen zur Verfügung. Zudem gab es die Möglichkeit, sich zu insgesamt sieben thematischen Einzelfragen im kleineren Rahmen vertiefend über den rechtlichen Rahmen des Verfahrens, mögliche Ausweichverkehre oder die Luftqualität austauschen.        

    Die Anhörungsphase für die dritte Fortschreibung des Luftreinhalteplans Freiburg startet Anfang November mit der Offenlage, auf die das RP rechtzeitig öffentlich hinweisen wird. Ab diesem Zeitpunkt sind auch Stellungnahmen und Einwendungen möglich. Weiterführende Infos zu allen Details des Verfahrens, die Gutachten und weitere Unterlagen sind auf der offiziellen Internetseite des Regierungspräsidiums unter www.rp-freiburg.de unter dem Stichwort Luftreinhaltepläne zu erhalten.

    Die Präsentation des Infoabends finden Sie auch hier:
     
     
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  • Abteilung 4
    18.10.2018
    Umleitung in Weil am Rhein sorgt für Unmut
    Regierungspräsidium bittet um Verständnis für weite Umwege wegen der Sanierung der Brücke an der B 532 über den Rangierbahnhof

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat in einer Pressemitteilung noch einmal um Verständnis für die unvermeidlichen Umleitungen wegen der Sanierung der Brücke an der B 532 über den Rangierbahnhof in  Weil am Rhein gebeten. 

    So seien die beiden mit Ampeln gesteuerten Stauräume unter der Friedensbrücke und auf der B 317 vor der Friedensbrücke, eingerichtet worden, um einen möglichst guten Verkehrsfluss am sog. Schlaufenkreisverkehr neben der Einkaufsinsel zu gewährleisten, so die Straßenbaubehörde im RP. 

    Bei der Umleitung für den aus Westen kommenden Verkehr seien folgende Gründe maßgeblich gewesen, den Verkehr in Eimeldingen mit einer Baustellenampel zu steuern: Auf dieser Kreisstraße fahren im Schnitt (ohne Umleitungsverkehr) 4.000 Fahrzeuge am Tag, durch die Umleitungsstrecke kommen dazu noch rund 2.500 bis 3.500 Fahrzeuge am Tag mehr dazu. Auf der B 3 fahren pro Tag 14.500 Fahrzeuge. An der Kreuzung Kreisstraße (K6326) und Bundesstraße (B3) in Eimeldingen Treffen sich so – während der Umleitung der B 532 – täglich rund 21.000 bis 22.000 Fahrzeuge. Diese Situation wird durch die Baustellenampel geregelt. Dabei gilt für die Verkehrsteilnehmer auf der B 3 und der K 6326, dass in sämtliche Richtungen, in welche man schon vor dem Aufstellen der Ampel fahren durfte, auch jetzt weiterhin fahren darf, nur eben erst bei grün. Für die Anlieger der Liegenschaften gegenüber der Kreisstraße (Hauptstraße 30 A und 30 B) ergeben sich zwei grundsätzliche Änderungen. Beim Ausfahren auf die B 3 muss grundsätzlich immer beim neuen Stoppschild angehalten werden, alle anderen Fahrzeuge, Fußgänger und Radfahrer haben immer Vorfahrt und es darf grundsätzlich nur noch nach rechts auf die Bundesstraße eingefahren werden. Dies ist notwendig, da die Zeiten in denen alle Ampeln gleichzeitig rot zeigen nur wenige Sekunden beträgt und es in dieser Zeit nicht möglich ist, in die B 3 nach links einzufahren.  

    Der Verkehr von Osten kommenden, wird über eine ausgeschilderte Umleitungsstrecke südlich auf die B 532 geführt. Das RP empfiehlt, die Baustelle großräumig über die A 5 und A 98 zu umfahren.

  • Abteilung 4
    17.10.2018
    Kreisstraße zwischen Behla undHausen vor Wald für eine Woche gesperrt
    Ortsumfahrung: Brücke über die B 27 wird angeschlossen

    Beim Bau der Ortsumfahrung Behla (Stadt Hüfingen, Schwarzwald-Baar-Kreis) werden die Anschlüsse an der Brücke über die B 27 westlich von Behla an die Kreisstraße 5741 zwischen Behla und Hausen vor Wald und an die neue B 27 hergestellt. Die Kreisstraße wird deshalb von Freitag, 26. Oktober, bis einschließlich Sonntag, 4. November, gesperrt. Für Anlieger ist die Strecke bis zur Baustelle frei. Der Verkehr wird über die B 31 umgeleitet. Die Umleitung ist ausgeschildert (U1/U2).  

    Das Regierungspräsidium bittet für die unvermeidbaren Behinderungen um Verständnis.

  • Abteilung 5
    17.10.2018
    Südkoreaner besuchen Fröhnd im Biosphärengebiet Schwarzwald
    Bürgerbeteiligung als Vorbild für aktuelle Initiative bei der UNESCO
     Eine hochrangige Delegation aus Südkorea besuchte den Marterer-Hof in Fröhnd./ Fotos: Biosphärengebiet Schwarzwald

    Die Gründung des Biosphärengebiets Schwarzwald hat sich bis in den  fernen Osten herum gesprochen: Eine hochrangige Delegation der südkoreanischen Provinz Gangwon  war am Mittwoch zu Gast in Fröhnd, um sich über das jüngste UNESCO-Biosphärenreservat Deutschlands zu informieren. Die Südkoreaner haben aktuell bei der UNESCO die Anerkennung des an der Grenze zu Nordkorea gelegenen „Gangwon Eco-peace biosphere reserve“ beantragt. In Fröhnd interessierten sie sich für das Erfolgsrezept aus dem Schwarzwald. Nach dem Empfang im Rathaus stand ein Besuch des Marterer-Hofs an, wo im vergangenen Jahr mit Unterstützung des Biosphärengebiets ein Laufstall für Mutterkühe errichtet werden konnte.    

    Angeführt wurde die Delegation südkoreanischer Bürgermeister und Beamter von Jeong-Tak Byon, dem Direktor der Umweltverwaltung der Provinz Gangwon – seine Position ist vergleichbar mit der eines Landesumweltministers. Die Gruppe ngeführt wurde die Delegation südkoreanischer Bürgermeister und Beamter von Jeong-Tak Byon, dem Direktor der Umweltverwaltung der Provinz Gangwon – seine Position ist vergleichbar mit der eines Landesumweltministers. Die Gruppe  befindet sich auf einer zehntätigen Rundreise zu Biosphärenreservaten in Italien, Frankreich, der Schweiz und Deutschland. In Fröhnd interessierten sich die rund 20 Gäste insbesondere für Instrumente der Beteiligung von Kommunen und Bürgern – ein wichtiger Aspekt der Anerkennung des Biosphärengebiets Schwarzwald durch die UNESCO im vergangenen Jahr. Bürgermeisterin Tanja Steinebrunner und Geschäftsführer Walter Kemkes machten deutlich, dass das Biosphärengebiet auf Initiative der Kommunen im Südschwarzwald zustande kam. „Die Kommunen beraten und entscheiden auch heute in den Gremien des Biosphärengebiets mit, zum Beispiel über die Verteilung der Fördermittel oder über neues Personal“, erklärte Kemkes. Zudem verwies er auf die Foren des Biosphärengebiets für Bürgerbeteiligung: Bei den so genannte Säulenveranstaltungen kann sich die Bevölkerung in Bereiche wie Landnutzung, Wirtschaft, Naturschutz und Bildung einbringen.  „In Fröhnd wollen wir eine lebendige und nachhaltige Dorfentwicklung, das funktioniert nur, indem wir die Bürgerinnen und Bürger in den Prozess einbeziehen“, ergänzte Bürgermeisterin Steinebrunner.    

    Auf dem Marterer-Hof im Ortsteil Holz empfing Jung-Landwirt Julian Marterer die Gäste aus Südkorea im neu errichteten Laufstall. Dort werden zum Wintereinbruch rund 20 Mutterkühe einziehen, die derzeit noch auf der Weide grasen. Das Biosphärengebiet hat das Projekt mit rund 150.000 Euro gefördert. „Das ist ein toller Beitrag für die Offenhaltung unserer schönen Landschaft durch die Weidetiere“, erklärte Tanja Steinebrunner. Sie plant bereits das nächste Projekt in Zusammenarbeit mit dem Biosphärengebiet: Ein Exposé für potenzielle Investoren einer Marktscheune in Fröhnd ist in Vorbereitung.   

  • Abteilung 3
    15.10.2018
    Freisprechungsfeier der Gärtner und Floristen in Denzlingen (Kreis Emmendingen)
    Regierungspräsidentin Schäfer: „Die gärtnerischen Berufe können einen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt leisten.“

    Das Kultur- und Bürgerhaus in Denzlingen (Kreis Emmendingen) bildete am Samstag, 13. Oktober, den festlichen Rahmen der diesjährigen zentralen Freisprechfeier der Nachwuchskräfte in den Berufen Gartenbau und Floristik aus im Regierungsbezirk Freiburg. Insgesamt 163 Absolventinnen und Absolventen des Gartenbaus und 23 Floristinnen und Floristen des Abschlussjahrgangs 2018 erhielten dabei ihre Gesellenbriefe. 

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer betonte in ihrer Ansprache anlässlich der feierlichen Urkundenübergabe am Abend, dass es auch in den sog. grünen Berufen wichtig sei, über den Tellerrand hinaus zu schauen. „Bei den Herausforderungen bei der Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt kommt diesen Berufen eine ganz neue und wichtige Bedeutung zu. Insbesondere im Bereich des Gartenbaus ergibt sich die große Chance, durch Gestaltung und Pflege von Grünflächen einen großen Beitrag zu leisten, den Verlust der Artenvielfalt einzudämmen. Darüber hinaus können bei der Schaffung von Grünanlagen günstige kleinklimatische Umfelder geschaffen werden“. Dass sich diese gärtnerischen Beiträge zum Klimaschutz und dem Erhalt der Artenvielfalt auch optisch reizvoll darstellen lassen, habe man bei einem Rundgang über die Landesgartenschau eindrucksvoll erleben können, so Schäfer weiter.   

    Nach der Urkundenübergabe konnten sich die jahrgangsbesten Prüflinge aus den einzelnen Fachbereichen des Gartenbaus über einen Eintrittskarte in den Europa-Park Rust des Regierungspräsidiums freuen. Auszeichnungen erhielten aus dem Fachbereich Garten- und Landschaftsbau  Jonas Dietsche (Pfaffenweiler), Marius Mußler (Friesenheim) und Alexia Wissler (Emmendingen). Aus dem Fachbereich Baumschule wurde Mona Fautz und aus dem Fachbereich Obstbau Daniel Wenk geehrt für ihre besonderen Leistungen und eine erzielte Abschlussnote von 1,8 oder besser.  

    Auch die Verbände, vertreten durch Jan-Dirk Sauter  und Andreas Jackobs (Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden Württemberg e.V.) sowie Klaus Friderich, Thomas Bauknecht und Gerhard Hugenschmidt (Gartenbauverband Baden-Württemberg-Hessen e.V.), gratulierten persönlich und überreichten kleine Präsente. 

    Während der Veranstaltung wurden auch die Leistungen der Floristinnen und Floristen durch Martin Dalhoff als Vertretung der Berufsschulen eingehend gewürdigt. Klaus Götz, Präsident des Fachverbandes Deutscher Floristen Landesverband Baden-Württemberg e.V., übernahm die Ehrung für die beste Abschlussnote. Der diesjährige Preis des Fachverbands ging an Simone Becherer.  

  • Abteilung 5
    15.10.2018
    Regierungspräsidium Freiburg legt Managementplan für das FFH-Gebiet „Ablach, Baggerseen und Waltere Moor“ (Gemeinden Mühlingen und Hohenfels im Kreis Konstanz sowie Messkirch und Sauldorf im Kreis Sigmaringen) offen
    Einsichtnahme bis 11. November und Stellungnahmen sind bis 25. November möglich // Eigenes Verfahren für FFH-Verordnung

    Das Regierungspräsidium Freiburg legt ab Montag, 15. Oktober, den Entwurf des Managementplans für das FFH-Gebiet „Ablach, Baggerseen und Waltere Moor“ (Gemeinden Mühlingen und Hohenfels im Kreis Konstanz sowie Messkirch und Sauldorf im Kreis Sigmaringen) offen. Die Auslegung dauert bis zum 11. November, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.   

    Im Managementplan sind die Ergebnisse der Kartierungen der geschützten Lebensraumtypen und Arten im Gebiet dargestellt. Er enthält außerdem Ziele und Maßnahmenempfehlungen für deren Erhaltung und Entwicklung. Die Ergebnisse der Beiratssitzung am 25. Juli sind bereits in den Entwurf eingeflossen. Betroffene haben bis zum 25. November die Möglichkeit, zu der Entwurfsfassung Stellung zu nehmen. Daraus sollte hervorgehen, auf welche Flächen Bezug genommen wird (Flurstücknummer und Gemarkung). Fragen der Grenzziehung des FFH-Gebiets sind in einem gesonderten Verfahren zu klären.    

    Die Unterlagen stehen ab 16. Oktober zum Download bereit unter www.rp-freiburg.de, Rubrik Aktuelles. Stellungnahmen sind an das Regierungspräsidium Freiburg, Referat 56, zu Händen Frau Dr. Wolfer, Bissierstr. 7, 79114 Freiburg oder per E-Mail an susanne.wolfer(@)rpf.bwl.de zu richten.

  • Abteilung 2
    12.10.2018
    Lösung beim Winterbetrieb der Sauschwänzlebahn: Regierungspräsidium Freiburg und Bahnbetriebe Blumberg treffen Vereinbarung zu eingeschränktem Winterfahrbetrieb und zusätzlichen Schutzzeiten
    Beide Tunnel mit vielen Fledermäusen (Weiler Kehrtunnel und Stockhalde Kehrtunnel) werden auch künftig im Winter nicht befahren // Zahl der Fahrten wird begrenzt und mit geringer Geschwindigkeit erfolgen

    Nach intensiven Verhandlungen zwischen den Bahnbetrieben Blumberg und dem Regierungspräsidium Freiburg ist im Interessenskonflikt um den Winterfahrbetrieb zwischen November und April auf der Sauschwänzlebahn eine Lösung erzielt worden. In einem öffentlich-rechtlichen Vertrag wurden die Eckpunkte dieser Übereinkunft geregelt, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Ich freue mich, dass wir gemeinsam eine Lösung gefunden haben, die sowohl die Interessen des Natur- und Artenschutzes als auch die Belange des Bahnbetriebs berücksichtigt. Ich bin überzeugt, dass wir hiermit ein gutes und rechtssicheres Ergebnis erarbeitet haben, dass schon in diesem Winter zum Tragen kommen wird. “

    Die Lösung umfasst Regelungen bezüglich der Zeiträume der Fahrten, der befahrbaren Teilstrecken, der Zahl der Fahrten sowie Auflagen für den Bahnbetrieb (Temporeduzierung und Rauchausstoß). Damit soll dem Ruhebedürfnis der Mopsfledermaus in den Wintermonaten Rechnung getragen werden, die teilweise in den Tunneln lebt.

    Die Kernpunkte der Vereinbarung:

    1. In den bei den Fledermäusen besonders beliebten Weiler Kehrtunnel und Stockhalde Kehrtunnel gibt es zwischen 1. November und 31. März keinerlei Fahrten.

    2. Die Strecke zum Bahnhof Fützen darf zwischen 1. November bis Jahresende für insgesamt 21 Fahrten (14 Publikumsfahrten und sieben Betriebsfahrten) genutzt werden. Die Strecke führt durch den Tunnel am Achdorfer Weg, in dem einige Fledermäuse leben. Zwischen Januar und März wird grundsätzlich nicht gefahren. Maximal fünf Betriebsfahrten sind jedoch in diesem Zeitraum zulässig. Diese müssen vorher bei der Höheren Naturschutzbehörde angemeldet werden. Weitere Fahrten bedürfen jeweils einer gesonderten Einzelgenehmigung der Behörde.

    3.Die Bahnbetriebe Blumberg verzichten zusätzlich bis zum 15. April auf Publikumsfahrten.

    4.Die Bahnbetriebe Blumberg erklären, dass sie über die konkreten Regelungen hinaus im Rahmen der betrieblichen Möglichkeiten auf den Schutz der Fledermäuse Rücksicht nehmen wollen.

    5. Alle Tunneldurchfahrten zwischen November und 15. April erfolgen mit maximal Tempo zehn (soweit betrieblich möglich) und bei Dampfloks mit reduziertem Rauchausstoß. Weiterhin gibt es Regelungen für die kleineren Tunnel auf der Strecke für notwendige Betriebsfahrten.

  • Abteilung 4
    12.10.2018
    Optimierung der Anschlussstelle Rust (Ortenaukreis) an der A5: Baustelleneinrichtung startet am Dienstag, 16. Oktober, mit Ampelregelung auf der K 5349 zwischen den Abfahrtsästen
    Verbau für neue Brücken wird vorbereitet / Tageweise Behinderungen Mitte November auf der A5 für Baustelle wegen des neuen Mittelpfeilers

    Das Regierungspräsidium Freiburg startet am Dienstag, 16. Oktober, ab 10 Uhr mit den Bauarbeiten zur Optimierung der Anschlussstelle Rust an der A 5. Neben der kompletten Umgestaltung des Knotens sind auch zwei neue Brücken vorgesehen, die bis Ende 2020 fertig sein werden. Zunächst wird eine Ampelregelung auf der Kreisstraße zwischen den Abfahrtsästen eingerichtet und der Verkehr einspurig geführt, damit die Beschilderung aufgebaut werden kann. Dazu ist ein Tag erforderlich – danach geht es wieder ohne Ampelregelung weiter.

    Der eigentliche Brückenbau beginnt dann mit dem Herstellen des Verbaus. Mitte November geht es dann auf der A 5 los, denn für die Konstruktion des Mittelpfeilers wird eine Baustelle auf der Autobahn eingerichtet. Für die Aufbauarbeiten wird jeweils ein Tag pro Fahrtrichtung nur eine Spur frei sein, was zu Staus führen kann.

  • Abteilung 4
    12.10.2018
    Steinatal (Ühlingen-Birkendorf, Kreis Waldshut) bleibt bis Ende Oktober gesperrt
    Streckenabschnitt der L 159 zwischen Porphyrwerk Detzeln und Untermettingen bis Ende Oktober nicht befahrbar

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitgeteilt hat, wird die Vollsperrung der Landesstraße 159 zwischen dem Porphyrwerk Detzeln und dem Ortseingang Untermettingen bis Ende Oktober andauern. Die Ortsdurchfahrt Untermettingen ist seit Freitag, 12. Oktober, wieder frei befahrbar.            

    Der Verkehr wird weiterhin weiträumig über das Wutachtal und Eggingen umgeleitet. Die Umleitung ist ausgeschildert und verläuft von Tiengen nach Oberlauchringen zur B 314, weiter bis zur Ausfahrt Eggingen, von dort über die L 158 bis in die Ortsmitte nach Untermettingen. Die Umleitung für die Gegenrichtung erfolgt in entsprechend umgekehrter Reihenfolge. Für Verkehrsteilnehmer aus Richtung Ühlingen erfolgt ein entsprechender Hinweis bereits in der Ortsmitte von Ühlingen, mit der alternativen Fahrmöglichkeit über das Schlüchttal nach Tiengen.         

    Von der Sperrung betroffen ist auch der Busverkehr der Linie 7345 Waldshut – Bonndorf. Die Haltestellen „Talhöfe Steg“ und „Untermettingen Säge“ können nicht angefahren werden und entfallen, in Untermettingen hält der Bus an der Haltestelle „Brückenstraße“.

    Das Regierungspräsidium Freiburg, Dienstsitz Bad Säckingen, ist bemüht, die unvermeidbaren Beeinträchtigungen so kurz wie möglich zu halten und bittet die Verkehrsteilnehmer und die Bevölkerung der betroffenen Gemeinden um Verständnis.

     
  • Abteilung 4
    10.10.2018
    Lärmschutzwände an der B 317 bei Schopfheim werden saniert
    Bundesstraße bis Ende des Jahres tagsüber nur einspurig befahrbar // Verkehr wird per Ampel geregelt // Innerörtliche Umleitung über Schwarzwaldstraße

    Am Montag, 15.Oktober, beginnt das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mit der Sanierung der Lärmschutzwand an der B 317 im Bereich der Ortsumfahrung Schopfheim. Bis Ende des Jahres werden zwischen den Anschlussstellen Schopfheim-Fahrnau und Schopfheim-Mitte auf einer Länge von drei Kilometer insgesamt zehn Abschnitte der Lärmschutzwand saniert.    

    Der Verkehr wird im jeweiligen Baustellenbereich einspurig per Ampel geregelt. Während des Berufsverkehrs wird die Ampelschaltung je nach Bedarf angepasst. Nachts wird der Ampelbetrieb aufgehoben und der Begegnungsverkehr wieder zugelassen. Der Verkehr im Bereich der Anschlussstelle B 518 (Wehrer Straße) und Schopfheim Mitte wird innerörtlich über die Schwarzwaldstraße geführt, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.    

    Die durch die Witterung beschädigten Lärmschutzelemente werden komplett ausgebaut und entsorgt. Die neuen Lärmschutzelemente werden zeitlich versetzt eingebaut. Ausgetauscht werden ca. 2000 Quadratmeter. Die einzelnen Bauteile, von denen sich sieben in Fahrtrichtung Lörrach und drei in Fahrtrichtung Zell i. W. befinden, sind zwischen ca. 40 und 200 Meter lang.  

    „Schon am kommenden Montag, 15.Oktober, stellen wir die Hinweisschilder für die Umleitungen und Verkehrsbeschränkungen auf. Zuerst werden die vier Abschnitte der Lärmschutzwände in Richtung Lörrach abgerissen und entsorgt. Die weiteren sechs Abschnitte erfolgen im Wechsel Richtung Zell im Wiesental und wieder Richtung Lörrach, in jeder Richtung drei Abschnitte. Der Wiedereinbau erfolgt ab Ende November  in gleicher Reihenfolge wie der Abriss und soll bis Jahresende abgeschlossen sein“, erläutert Peter Schellhammer, Projektleiter im RP.   

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten.  

    Die Arbeiten für die Sanierung der Lärmschutzwände werden von der Firma Heim Infrastrukturbau GmbH in Göppingen - Voralb durchgeführt. Die Gesamtkosten betragen ca. 750.000 Euro.

  • Abteilung 1
    09.10.2018
    Ausstellung im Basler Hof: Demokratie wagen? Baden 1818 – 1919
    Vortragsveranstaltung des Landesvereins Badische Heimat am Mittwoch, 17. Oktober

    Im Rahmen der Ausstellung „Demokratie wagen? Baden 1818 – 1919“ des Staatsarchivs Freiburg und des Generallandesarchivs Karlsruhe, die derzeit im Basler Hof, dem Dienstsitz des Regierungspräsidiums Freiburg in der Kaiser-Joseph-Straße in Freiburg gezeigt wird, lädt der Landesverein Badische Heimat am Mittwoch, 17. Oktober, ab 17 Uhr zu einer Vortragsveranstaltung ein. Hauptredner wird Prof. Dr. Frank Engehausen (Historisches Seminar der Universität Heidelberg) sein. Für die Vortragsveranstaltung am 17. Oktober ist eine Anmeldung erforderlich. Nähere Informationen hierzu unter www.rp-freiburg.de, Rubrik Veranstaltungen und Ausstellungen.  

    Die Ausstellung kann besichtigt werden von Montag bis Donnerstag, 8 Uhr bis 17 Uhr, und freitags von 8 bis 16 Uhr. Sie endet am 26. Oktober.

  • Abteilung 4
    09.10.2018
    A 81 am Autobahnkreuz Hegau für zwei Wochen gesperrt
    Letzter Abschnitt der Sanierung der Autobahntangente // Umleitung über Anschlussstelle Singen

    Von Montag, 15. Oktober, bis Mittwoch, 31. Oktober, muss die A 81 aus Richtung Stuttgart nach Stockach am Kreuz Hegau nochmals voll gesperrt werden. Wie das Regierungspräsidium weiter mitteilt, werden die letzten Fahrbahnübergänge der Autobahntangente der A 81 aus Richtung Stuttgart auf die A 98 in Richtung Stockach saniert. Der Verkehr wird über die Anschlussstelle Singen umgeleitet.   

    Durch den Einsatz der sog. Fly-Over-Rampe konnten die Sanierungsarbeiten an der Überfahrt von der A 81 zur A 98 in Fahrtrichtung Stockach bisher ohne Sperrung absolviert werden. Nach Abschluss dieses Pilotprojektes wird der letzte Sanierungsabschnitt herkömmlich durchgeführt; die A 81 muss dafür voll gesperrt werden. Durch den direkten Vergleich der Sanierung unter Vollsperrung mit der Fly-Over-Rampe auf der gleichen Strecke versprechen sich die Straßenbauer Erkenntnisse über die Wirtschaftlichkeit des Fly-Over-Einsatzes.  

    Das Regierungspräsidium Freiburg bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis und wird die Behinderungen auf das notwendigste Maß beschränken. Trotzdem wird ortskundigen Autofahrerinnen und Autofahrern während der Bauphase empfohlen, sich über Verkehrsfunk und über Internet aktuell über die jeweilige Lage zu informieren und gegebenenfalls alternative Wege zu benutzen.

  • Abteilung 3
    08.10.2018
    Feierstunde für Nachwuchsgärtner und Floristen
    57 Berufsanfänger erhalten in Bad Dürrheim Abschlussurkunden aus den Händen von Regierungsvizepräsident Klemens Ficht

    Am Freitag, 5. Oktober, fand im Haus des Bürgers (Siedersaal) in Bad Dürrheim (Schwarzwald-Baar-Kreis) die sog. Freisprechungsfeier der Nachwuchskräfte aus Gartenbau und Floristik statt. In feierlichem Rahmen überreichte Regierungsvizepräsident Klemens Ficht zusammen mit den Vertretern des Berufsstandes vor rund 200 Gästen die Urkunden an die 57 erfolgreichen Prüflinge im Gärtnerberuf aus dem östlichen Regierungsbezirk. Im gesamten Regierungsbezirk Freiburg haben in diesem Jahr 163 Absolventen erfolgreich ihre Gärtnerprüfung absolviert.  

    Regierungsvizepräsident Klemens Ficht betonte in seiner Ansprache anlässlich der feierlichen Urkundenübergabe am Abend, welch große Bedeutung eine breite und umfassende Ausbildung hat. Der Beruf des Gärtners biete ein vielseitiges Betätigungsfeld, der Abwechslung und Kreativität biete, Kontakt zu Menschen ermögliche und einen geschickten Umgang mit moderner Technik und Materialien verlange. Dieses Wissen werde mehr denn je benötigt, um die ökologischen Herausforderungen, insbesondere in einer überhitzten urbanen Umgebung zu meistern. Moderne Begrünungsformen wie beispielsweise die auf der Landesgartenschau in Lahr vielbeachteten Vertikalbegrünungen seien hierfür wegweisende Beispiele.       

    Nach der Urkundenübergabe zeichnete das Regierungspräsidium Freiburg die jahrgangsbesten Prüflinge aus den einzelnen Fachbereichen des Gartenbaus aus. Auszeichnungen erhielten aus dem Fachbereich Garten- u. Landschaftsbau Leon Diener (Radolfzell), Valentin Dieterle (Aichhalden), Wolfgang Hummel (Villingen-Schwenningen), Louis Possler (Haslach) und Florian Schneck (Trossingen). Aus dem Fachbereich Zierpflanzenbau wurden Yannic Boos (Allensbach), Idgie Louise Fischer (Schramberg) und Samuel Schwenger (Immendingen) geehrt, aus dem Fachbereich Gemüsebau Lili-Marlen Wolf (Stetten) und Andrea Mühlbauer (Stockach) sowie aus dem Fachbereich Obstbau Severin Schütterle (Ravensburg) und Simon Hartmann (Wasserburg). Für ihre besonderen Leistungen erhielten sie eine Eintrittskarte in den Europa Park in Rust.     

    Auch die Verbände, vertreten durch Ingo Schwehr und Hannes Thieringer (Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden Württemberg e.V.) sowie Arnulf Hosch und Edgar Weggler (Gartenbauverband Baden-Württemberg-Hessen e.V.), gratulierten persönlich und überreichten kleine Präsente. Die Leistungen der Floristinnen und Floristen würdigte Stefanie Giesser von der IHK Schwarzwald-Baar Heuberg.

  • Abteilung 4
    08.10.2018
    Regierungspräsidium Freiburg informiert über den Stand der Planungen zu möglichen Varianten zur B 31 West zwischen Breisach und Gottenheim (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald)
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Unser Ziel ist es, eine Trassierung zu finden, die sowohl fachlichen Belangen als auch wichtigen Interessen der Menschen Rechnung tragen kann“ // Nächste Information für die Bevölkerung im Herbst 2019 geplant

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat am Freitag (5. Oktober) in der Stadthalle Breisach über den Stand der Planungen zu möglichen Varianten zur B 31 West zwischen Breisach und Gottenheim (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) informiert. Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer sowie die Vertreterinnen und Vertreter der Straßenbauverwaltung der Behörde stellten die Ergebnisse der bisherigen Untersuchungen sowie das weitere Verfahren vor.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Wir kommen vor Ort, um über mögliche Trassenverläufe zu informieren und Fragen aus der Bevölkerung zu beantworten. Alle Varianten kommen auf den Prüfstand und werden jetzt anhand objektiver Kriterien bewertet. Unser Ziel ist es, eine Trassierung zu finden, die sowohl fachlichen Belangen als auch wichtigen Interessen der Menschen vor Ort Rechnung tragen kann. Hierfür ist ein transparentes Verfahren, in dem wir Anregungen und Einschätzungen aus der Bevölkerung aufnehmen, unerlässlich.“

    Nach der Begrüßung durch Breisachs Bürgermeister Oliver Rein erinnerte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer daran, dass es die Auftragslage des Bundes sei, mit Erlass des Bundesverkehrswegeplans 2015 Planung und Weiterbau der B 31 West zu betreiben und dass ihre Behörde dabei sowohl ein zügiges Verfahren im Auge habe als auch eine rechtssichere Variantenauswahl als Grundlage für die Planfeststellung zwingend erforderlich sei.

    Bernd Dörr vom Regierungspräsidium Freiburg stellte im fachlichen Teil zunächst allgemein den Ablauf einer Straßenplanung vor, die bereits erfolgte Verkehrsuntersuchung als Grundlage für die Variantenbetrachtung sowie derzeit laufende Aktualisierungen. Ute Ruf informierte über den landschaftsplanerischen Teil und erläuterte den rechtlichen Rahmen der Prüfung der Umweltverträglichkeit sowie die Prüfkriterien in Bezug auf die B 31 West, die intensiv mit Fachbehörden und Umweltverbänden abgestimmt worden sind. Bernd Dörr erläuterte dann in seinem Vortrag die vorhandenen Varianten, die Prüfkriterien, die weiteren Schritte zur Variantenentwicklung sowie den weiteren Zeitplan. Bis zum Herbst 2019 könnten nach jetzigem Stand die Ergebnisse des Variantenvergleichs vorliegen und eine weitere Infoveranstaltung für die Bevölkerung stattfinden.

    Erst danach ist eine Entscheidung über eine Vorzugsvariante möglich, die im Anschluss mit dem Verkehrsministerium Baden-Württemberg und dem Bundesverkehrsministerium abzustimmen ist. Auf Basis dieser Abstimmung kann ab etwa 2020 eine konkrete Entwurfsplanung ausgearbeitet werden, auf deren Basis das förmliche Planfeststellungsverfahren erfolgen kann.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Regierungspräsidiums standen im Anschluss der Vorträge für Fragen zur Verfügung und boten auch zudem ergänzende fachliche Inhalte an einem sogenannten Infomarkt zu bestimmten Schwerpunktthemen.

  • Abteilung 4
    05.10.2018
    B 314 bei Ofteringen (Wutöschingen, Kreis Waldshut) halbseitig gesperrt
    Verkehr wird per Ampel geregelt // RP saniert Lärmschutzwand

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) saniert zwischen Montag, 15. Oktober, und Ende Oktober sowie zwischen dem 12. November und 16. November die 250 Meter lange Lärmschutzwand entlang der Bundesstraße 314 (Kreis Waldshut) bei Ofteringen. Die Bundesstraße wird halbseitig gesperrt, der Verkehr per Ampel geregelt. Die Ausführung kann sich witterungsbedingt verschieben.        

    Die Sanierung wird in zwei Abschnitten unterteilt. Bis Ende Oktober werden die beschädigten Kassettenelemente der Lärmschutzwand abgebaut. Bis Mitte November die neuen Kassettenelemente eingesetzt werden können, wird die halbseitige Sperrung aufgehoben. Da in dieser Zeit die Lärmschutzwand offen steht, gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 60 Stundenkilometer.   

    D
    ie Umleitung nach Degernau, aus nördlicher Richtung kommend, verläuft von der B 314 auf die L 163 a und anschließend auf die Erzinger Straße (K 6567). Der Verkehr aus Degernau in nördlicher Richtung kann wie gewohnt auf die B 314 abbiegen. Während der Sperrung wird der Busverkehr von Eggingen aus über die Hallauer Straße bzw. Forellenweg und anschließend parallel zu der B 314 Richtung Degernau geführt. Wegen der zu geringen Breite des Forellenweges wird ein Abschnitt zur Einbahnstraße. Die Ersatzhaltestelle für die Buslinie 7338 wird im Bereich der Reuentaler Mühle verlegt. 

    Das Regierungspräsidium Freiburg bittet die Verkehrsteilnehmer und die von der Maßnahme betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis.

  • Abteilung 5
    04.10.2018
    Einladung zum Infomarkt zur Fortschreibung des Luftreinhalteplans Freiburg am Donnerstag, 18. Oktober, ab 17.30 Uhr in der Katholischen Akademie in Freiburg
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer eröffnet Veranstaltung um 18 Uhr // Umfassende Informationen zu thematischen Schwerpunkten

    Bei der Fortschreibung des Luftreinhalteplans für Freiburg haben viele Bürgerinnen und Bürger mitgewirkt. In einer sogenannten „Open Space“ Konferenz im Jahr 2016 hatte das Regierungspräsidium Freiburg Maßnahmenvorschläge von Bürgerinnen und Bürgern sowie den Interessenverbänden aufgenommen. 

    Das Regierungspräsidium lädt nun alle Beteiligten erneut zu einer Informationsveranstaltung ein, bei der erläutert werden wird, welche Maßnahmen im aktuellen Entwurf des Luftreinhalteplans enthalten sind. 

    Die Veranstaltung wird am Donnerstag, den 18. Oktober, ab 17.30 Uhr in der Katholischen Akademie (Wintererstraße 1, Freiburg) stattfinden. Ab 17.30 Uhr haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, sich an Infoständen zu einzelnen Schwerpunkten des Luftreinhalteplans zu informieren. Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer eröffnet die Veranstaltung um 18 Uhr mit einem Grußwort.

    Im Anschluss daran werden der rechtlichen Rahmen, die Ergebnisse der Gutachten sowie die Inhalte des Luftreinhalteplans erläutert. Nach dem Plenum stehen die Expertinnen und Experten des Regierungspräsidiums Freiburg für Einzelfragen und zu thematischen Schwerpunkten an Infowänden Rede und Antwort. Im November wird der Planentwurf öffentlich ausgelegt. Dann besteht die Möglichkeit für die Bürgerinnen und Bürger, Stellungnahmen abzugeben.

    Zur besseren Vorbereitung der Veranstaltung bittet das Regierungspräsidium um Anmeldung per E-Mail an luftreinhalteplan@rpf.bwl.de. Weiterführende Informationen sind auf der Internetseite des Regierungspräsidiums www.rp-freiburg.de zu erhalten.

     
  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    04.10.2018
    Auf den Spuren des Rotwilds: Junior Ranger des Biosphärengebiets Schwarzwald sind auf der Pirsch am Schluchsee
    Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche zwischen acht und 13 Jahren // Nächstes Treffen ist am Freitag, 12. Oktober

    Auf den Spuren des Rotwilds gehen die Junior Ranger des Biosphärengebiets Schwarzwald bei ihrem nächsten Treffen am Schluchsee auf die Pirsch. Dabei dreht sich alles um den Rothirsch und die Hirschkuh: Wie sieht ihre Fährte aus und was macht Rotwild eigentlich im Winter? Diese und andere Fragen werden bei dem Treffen am Freitag, 12.Oktober, beantwortet. Zudem ist jede Menge Spiel und Spaß angesagt. 

    Ziel der Tour ist eine Beobachtungskanzel, die die Junior Ranger erklimmen dürfen. Mit etwas Glück, wird der ein oder andere Hirsch zu sehen oder sogar vielleicht sein Brunftruf zu hören sein. Die Veranstaltung dauert von 15 bis 18 Uhr. Der Treffpunkt wird bei der Anmeldung mitgeteilt. Teilnehmende Kinder werden gebeten, wetterfeste Kleidung und Wanderstiefel mitzubringen. Anmeldung und mehr Information gibt es bei Bernadette Ulsamer, Fachbereich Bildung und Kultur in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwarzwald: unter Telefon 07673/889402-4377 oder per E-Mail an bernadette.ulsamer@rpf.bwl.de..

    An den Treffen der Junior Ranger Gruppe können Mädchen und Jungen zwischen acht und 13 Jahren teilnehmen, die sich für Natur und Kultur rund um das Biosphärengebiet Schwarzwald interessieren. Unterstützt wird das Biosphärengebiet Schwarzwald bei der Durchführung durch Anke Haupt (HauptSache.draußen). Insgesamt begleiten drei Betreuerinnen und Betreuer die Kinder bei allen Angeboten.

    Die Treffen finden einmal im Monat jeweils freitagnachmittags an unterschiedlichen Orten in allen drei Landkreisen innerhalb des Biosphärengebiets statt. Die Mädchen und Jungen erwartet eine bunte Mischung aus Ausflügen in die Natur, Kennenlernen von Biotopen und Lebensräumen, Tieren und Pflanzen, Besuche bei Landwirten oder in Wirtschaftsunternehmen, handwerkliches Gestalten und vielen gemeinsamen Spielen.

  • Abteilung 4
    04.10.2018
    Erneut nächtliche Sperrung am Autobahnkreuz Hegau (A 81, Kreis Konstanz) am heutigen Donnerstag (4. Oktober) ab 22.30 Uhr für drei Stunden Richtung Stockach
    Ausfahrt in Richtung Stockach wird für etwa drei Stunden gesperrt // Umleitung über Anschlussstelle Singen

    ​AKTUELLE MELDUNG: Dank der sogenannten Fly-Over-Rampe im Bereich des Autobahnkreuzes Hegau (Kreis Konstanz) auf der A 81 geht die Sanierung der Fahrbahnübergänge zügig voran. Im nächsten Schritt wird die neue Konstruktion mit einem Autokran an Ort und Stelle platziert. Dafür muss die Autobahnausfahrt aus Fahrtrichtung Stuttgart in Richtung Stockach in der Nacht von heute, Donnerstag, 4. Oktober, ab 22.30 Uhr, auf Freitag, 5. Oktober, für maximal drei Stunden voll gesperrt werden. Der aus Richtung Stuttgart kommende Verkehr wird während der Vollsperrung über die Anschlussstelle Singen umgeleitet.

    Das Regierungspräsidium Freiburg bitte die Verkehrsteilnehmer um Verständnis und wird die Behinderungen auf das notwendigste Maß beschränken.
  • Abteilung 4
    04.10.2018
    B 523 - Brücke beim Schwenninger Messeplatz nur einspurig
    Regierungspräsidium: Verkehr wird bis Mitte Oktober per Ampel geregelt

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, wird die B 523 - Brücke beim Schwenninger Messeplatz ab Montag, 8. Oktober halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird bis Mitte Oktober per Ampel geregelt. 

    Das RP saniert seit Montag, 16. Juli, insgesamt elf Brücken und Unterführungen an der B 523 zwischen dem Messeplatz Villingen-Schwenningen (Verzweig B 27) und der K 5711 bei Tuningen (Schwarzwald-Baar-Kreis).

  • Abteilung 4
    04.10.2018
    Regierungspräsidium Freiburg saniert Brücke an der B 532 über den Rangierbahnhof in Weil am Rhein (Kreis Lörrach
    Vollsperrung von Mitte Oktober bis Anfang Dezember // Umweg von bis zu 20 Minuten

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) saniert von Montag, 15. Oktober bis Anfang Dezember die Fahrbahnübergänge der Brücke über den Rangierbahnhof (B 532) bei Weil am Rhein. Die Brücke wird voll gesperrt.

    Damit der Verkehr am sog. Schlaufenkreisverkehr neben der Einkaufsinsel möglichst gut fließen kann, sind zwei Stauräume vorgesehen: Ein Stauraum befindet sich auf der B 3 unter der Friedensbrücke, der andere auf der B 317 vor der Friedensbrücke. Beide Stauräume werden jeweils mit einer einzelnen Ampel gesteuert.

    Der Verkehr von Westen kommenden wird über eine ausgeschilderte Umleitungsstrecke nördlich auf die B 3 geführt, der Verkehr von Osten kommenden wird über eine ausgeschilderte Umleitungsstrecke südlich auf die B 532 zurück geführt. Es muss mit einem Umweg von mindestens 20 Minuten gerechnet werden. Das RP empfiehlt, die Baustelle großräumig über die A 98 zu umfahren.   

    Die stark beanspruchten Fahrbahnübergänge haben das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht. Die Kosten für die Sanierung in Höhen von ca. 500.000 Euro trägt der Bund. Die Anwohner und Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Sanierungsarbeiten gebeten.

  • Abteilung 4
    04.10.2018
    Palmrainbrücke (Weil am Rhein) wird halbseitig gesperrt
    Für ca. eine Woche gilt nachts einspurige Verkehrsführung // Restarbeiten an der Fahrbahn

    Am Montag, 8. Oktober um 20 Uhr beginnt das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mit den Restarbeiten auf der Palmrainbrücke bei Weil am Rhein (Kreis Lörrach). Die Arbeiten werden nachts ausgeführt. Die Brücke wird halbseitig gesperrt, der Verkehr wird per Ampel bzw. für Arbeiten von kürzerer Dauer mit einer fahrbaren Absperrtafel über die Baustelle geführt. Die Arbeiten sollen am Freitag, 12. Oktober, noch vor Einsetzen des Berufsverkehrs (gegen 5 Uhr morgens) abgeschlossen sein.  

    Das RP bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis bei auftretenden Verkehrsbehinderungen.

  • Abteilung 4
    02.10.2018
    Regierungspräsidium Freiburg tauscht beschädigte Schutzhauben auf Autobahn am Röttelner Hang aus
    A 98 in Richtung Weil tagsüber zwischen Lörrach-Mitte und Kandern nur einspurig befahrbar // Arbeiten dauern von Montag, 8. bis Mittwoch, 10. Oktober

    30 beschädigte Edelstahlschutzhauben an der Stahlbeton-Stützwand am Röttelner Hang auf der A 98 müssen erneuert werden, schreibt das Regierungspräsidium Freiburg in einer Pressemitteilung. Dazu muss die rechte Fahrbahn in Richtung Weil zwischen Lörrach-Mitte und Kandern von Montag, 8. bis voraussichtlich Mittwoch, 10.Oktober, tagsüber zwischen 8 und 17.30 gesperrt werden.

    Der Verkehr wird in dieser Zeit auf die Überholspur gelenkt. Verkehrsteilnehmer Richtung Rheinfelden (Gegenrichtung) sind von den Bauarbeiten und der Fahrbahnverengung nicht berührt. Die mittlerweile 40 Jahre alten Schutzhauben müssen auf Grund Ihres schlechten Zustands ausgetauscht werden. Aus Sicherheitsgründen ist dazu eine halbseitige Sperrung zwingend erforderlich.

    Für die unumgänglichen Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten bittet das Regierungspräsidium Freiburg Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

     
  • Abteilung 4
    01.10.2018
    Regierungspräsidium saniert B 34 in Singen/Hohentwiel zwischen Mittelspange und Weiherhoframpe
    Verkehr wird großräumig umgeleitet// Einkaufszentrum bleibt erreichbar

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) saniert die B 34 in Singen/Hohentwiel zwischen der sog. Mittelspange und der Weiherhoframpe. Die Bundesstraße wird zwischen Montag, 8. Oktober, bis Ende Oktober abschnittsweise gesperrt. Der Verkehr wird großräumig umgeleitet, das Einkaufszentrum bleibt durchgehend erreichbar.    

    Zunächst wird die B 34 ab Montag, 8. Oktober, vom Kreisverkehrsplatz Mittelspange bis zum Kreisverkehrsplatz Einkaufszentrum voll gesperrt. Dieser Streckenabschnitt soll am Mittwoch, 17. Oktober, wieder freigegeben werden. Für den zweiten Bauabschnitt wird die B 34 dann von Donnerstag, 18. Oktober, bis Montag, 22. Oktober, zwischen dem Kreisel am Einkaufszentrum bis zum Knoten Weiherhoframpe gesperrt. Der Verkehr wird für beide Bauabschnitte in Richtung Steißlingen (K 6164) zurück auf die B 34 geführt (über L 223) Der Kreisel am Einkaufszentrum bleibt zunächst frei befahrbar.      

    Ab Montag, 22. Oktober, bis Freitag, 26. Oktober, wird dann der Kreisverkehr am Einkaufszentrum saniert und gesperrt. Das Einkaufszentrum ist dann über die Gemeindeverbindungstraße aus Richtung des Singener Stadtteils Friedingen erreichbar. Die Zufahrt zum Gewerbegebiet Hardmühl Nord ist aus Richtung Singen über die B 34 möglich.

    Im letzten Bauabschnitt wird der Knoten Weiherhoframpe saniert. Er wird für den  Verkehr aus Richtung Singen voll gesperrt. Der Verkehr in Richtung Radolfzell wird auch hier in Richtung Steißlingen (K 6164) und die L 226 umgeleitet.    

    Die Neubauleitung Singen des RP bittet alle Verkehrsteilnehmer und betroffenen Bürgern trotz der erheblichen Einschränkungen um Verständnis und Geduld.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    28.09.2018
    Biosphären-Fest 2019 steigt in Todtnau
    Lenkungskreis des Biosphärengebiets Schwarzwald tagt in Schönau // Rahmenkonzept für das Biosphärengebiet in Vorbereitung

    Das Biosphären-Fest 2019 wird in Todtnau stattfinden. Das hat der Lenkungskreis des Biosphärengebiets Schwarzwald am Donnerstag (27. September) in Schönau entschieden. Der genaue Termin ist noch offen. Weitere Themen der Sitzung waren Berichte über das laufende Biosphären-Jahr, die Umsetzung der Förderprojekte sowie die Vorbereitung des Rahmenkonzepts für das Biosphärengebiet. 

    „Das Biosphären-Fest am 16. September in Häusern hat gezeigt, wie viel Leben bereits in unserem jungen Biosphärengebiet steckt und welche Projekte angelaufen sind“, stellte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer fest, die die Sitzung des Lenkungskreises als Vorsitzende moderierte. Insbesondere hob sie den großen Einsatz der Vereine und ehrenamtlichen Helfer hervor, ohne die eine solche Veranstaltung nicht zu stemmen sei.

    Schäfer bedankte sich bei der Stadt Todtnau, die sich bereit erklärt habe, die Ausrichtung des Festes im kommenden Jahr zu übernehmen. Ein weiterer Höhepunkt im laufenden Biosphären-Jahr sei das bundesweite Junior-Ranger-Treffen gewesen, an dem Mitte Juli in Bernau über 200 Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland teilnahmen. 

    Im Rahmen des Förderprogramms des Biosphärengebiets seien in diesem Jahr 25 Projekte bewilligt worden, berichtete Schäfer. „Mehr als ein Drittel der Mittel fließt in die Landwirtschaft und damit in die Offenhaltung der schönen Schwarzwaldlandschaft“, betonte die Regierungspräsidentin. Zudem hob sie die Förderung für Museen „als Bestandteil des kulturellen Erbes“ hervor. So unterstütze das Biosphärengebiet in diesem Jahr Neukonzeptionen für das Heimatmuseum Resenhof in Bernau und das Bürstenmuseum in Todtnau. Anträge für die Förderrunde 2019 können bis zum 15. November in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets eingereicht werden.

    Schäfer wies darauf hin, dass die Vorbereitungen für das Rahmenkonzept für das Biosphärengebiet angelaufen seien. Dies müsse als Kriterium der UNESCO in den kommenden zwei Jahren erstellt werden und die Leitlinien für die Entwicklung des Biosphärengebietes bis hin zu Leitprojekten und Projektideen definieren. „Bürgerbeteiligung wird im Biosphärengebiet Schwarzwald groß geschrieben. Deshalb werden wir das Rahmenkonzept gemeinsam mit den Gemeinden und der Bevölkerung auf den Weg bringen“, erklärte Schäfer. Im November ist dazu ein Auftaktworkshop geplant.

     
  • Abteilung 5
    28.09.2018
    Regierungspräsidium Freiburg lädt zu Infomarkt zum Rückhalteraum Wyhl/Weisweil am Donnerstag, 11. Oktober, um 19 Uhr in die Rheinwaldhalle Weisweil (Kreis Emmendingen) ein
    Planungen sind abgeschlossen // Bürgerinnen und Bürger können sich vor dem formellen Verfahren informieren

    Die Planungen für den Hochwasserrückhalteraum Wyhl/Weisweil sind fertig. Er ist einer von 13 Rückhalteräumen des Integrierten Rheinprogramms (IRP) mit dem der Hochwasserschutz am Rhein verbessert wird. Das Regierungspräsidium Freiburg möchte vor dem formellen Planfeststellungsverfahren die Bürgerinnen und Bürger am nördlichen Kaiserstuhl und Richtung Rhein informieren. Die Expertinnen und Experten stellen die Pläne am Donnerstag, 11. Oktober, um 19 Uhr in der Rheinwaldhalle in Weisweil (Kreis Emmendingen) vor.

    Es geht dabei vor allem um die Gemarkungen der Gemeinden Sasbach, Wyhl, Weisweil und Rheinhausen. Der Infomarkt bietet den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich an verschiedenen Thementischen mit Fachleuten auszutauschen und über die Planung zu informieren. Dabei geht es um Planungskonzept, Dammsicherheit, Schutzmaßnahmen, Wirkungen auf den Naturraum, die Öffentlichkeitsbeteiligung sowie Hochwasserschutz am Oberrhein allgemein.

    Die Bürgerinnen und Bürger können dabei direkt mit Projektingenieurinnen und -ingenieuren, Ökologinnen und Ökologen sowie Gutachterinnen und Gutachtern sprechen und Fragen stellen.

  • Abteilung 4
    27.09.2018
    Zweiter Bauabschnitt bei der Sanierung der L 109 zwischen Oberprechtal (Kreis Emmendingen) und Schonach (Schwarzwald-Baar-Kreis)
    Verkehr wird über Gutach (Schwarzwaldbahn) umgeleitet // Verbindungen der Südbaden-Bus Linie 7274 zwischen Triberg und Elzach weiterhin eingeschränkt

    Die Sanierung der L 109 zwischen Oberprechtal und Schonach (Schwarzwald-Baar-Kreis) geht in den zweiten Bauabschnitt: Von Montag, 1. Oktober, bis 6. Oktober geht es zwischen Sägewerk Läufer und Landgasthof Rössle weiter. Die Straße wird in diesem Bereich gesperrt, der Verkehr wird weiträumig über Gutach (Schwarzwaldbahn) umgeleitet. Die Busse der Linie 7274 fahren von Montag bis Freitag von Elzach-Bahnhof aus nur noch bis zur Haltestelle Oberprechtal-Kistenfabrik statt bis maximal Forellenhof, da eine Wendemöglichkeit am Gasthof Rössle nicht zur Verfügung steht. Dies gilt auch für das Wochenende: Die durchgehenden Busse von und nach Triberg verkehren nicht, sondern enden in Oberprechtal.

    Dritter Bauabschnitt: Der dritte Abschnitt betrifft den Teil zwischen Landgasthof Rössle und der Pfauenstraße. Die Vollsperrung dauert vom 8. bis 13. Oktober. Die Busse der Linie 7274 fahren von Elzach aus nur noch bis zur Haltestelle Oberprechtal-Post statt bis maximal Forellenhof, wozu im Bereich der Schulstraße eine weitere Ersatzhaltestelle eingerichtet werden soll. Die Busse werden auf dem Platz vor Schwimmbad/Schule wenden. 

    Der Platz muss wegen dieser Wendemöglichkeit freigehalten werden. Die Bevölkerung wird um Beachtung gebeten, damit keine Fahrzeuge abgeschleppt werden müssen und es möglicherweise zu Verzögerungen im Nahverkehr kommt. Dies gilt auch für das Wochenende: Die durchgehenden Busse von und nach Triberg verkehren nicht, sondern enden in Oberprechtal.

    Für alle drei Bauabschnitte gilt: An den Wochenenden fahren die Busse der Linie 7274 von Triberg als eigene Inselverbindung nur noch bis zur Haltestelle Schonach Mühlebühlbrücke. Für den Abschnitt Elzach-Oberprechtal gelten die jeweiligen Hinweise für die einzelnen Bauabschnitte (es wird ein eigener Bus für diesen Abschnitt eingesetzt). Das heißt, die durchgehenden Verbindungen von Triberg nach Elzach verkehren in der genannten Zeit (24. September bis 13. Oktober) an Wochenenden nicht.  

    Die Nacharbeiten werden vom 15. bis 20. Oktober unter Ampelregelung durchgeführt. 

    Der Abschnitt Pfauenstraße bis L 107 soll zu einem späteren Zeitpunkt nach Abstimmung mit der Gemeinde realisiert werden. Der auswärtige Verkehr wird während der gesamten Bauzeit großräumig über den Schonach und Triberg umgeleitet. Den Auftrag für die Arbeiten hat die Firma Johann Joos aus Hartheim für etwa 900.000 Euro erhalten.

    In enger Zusammenarbeit mit der Stadt Elzach und der Ortsverwaltung Oberprechtal wurde der Ablauf für die Sanierung erarbeitet. Dieses wurde mit Bürgermeister Roland Tibi (Elzach), Ortsvorsteher Franz Burger (Oberprechtal) und dem Regierungspräsidium Freiburg abgestimmt und beschlossen. Das Regierungspräsidium Freiburg wird über die einzelnen Maßnahmen gesondert informieren. Die Verkehrsteilnehmer und Anwohner werden für die unvermeidlichen Behinderungen um Verständnis gebeten.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    27.09.2018
    Mitmachen erwünscht: Gruppen zur Bürgerbeteiligung im Biosphärengebiet Schwarzwald treffen sich in Schönau
    Teilnehmen können an den Säulenveranstaltungen zwischen Dienstag, 2. und Mittwoch, 10. Oktober alle Interessierten // Fünf Themen stehen zur Auswahl

    Mitmachen ist im Biosphärengebiet Schwarzwald erwünscht. Alle Interessierten, die sich am Prozess zur Modellregion für nachhaltige Entwicklung beteiligen möchten, sind herzlich eingeladen, in den kommenden Wochen an den sogenannten Säulenveranstaltungen teilzunehmen. Mitgearbeitet werden kann in fünf Handlungsfeldern: Landnutzung, Wirtschaft einschließlich Tourismus, Naturschutz, Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie Kultur und Gesellschaft. Folgende Termine sind geplant: 

    * Dienstag, 2. Oktober: Treffen der „Säule“ (Themengruppe) Landnutzung
    * Donnerstag, 4. Oktober: Treffen der „Säule“ Wirtschaft / Tourismus / Regionalentwicklung
    * Montag, 8. Oktober: Treffen der „Säule“ Bildung
    * Dienstag, 9. Oktober: Treffen der „Säule“ Naturschutz
    * Mittwoch, 10. Oktober: Treffen der „Säule“ Kultur und Gesellschaft

    Alle Veranstaltungen finden ab 18 Uhr in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets statt, Brand 24, 79677 Schönau. Anmeldungen sind jeweils bis einen Werktag vor der Veranstaltung bei Kristin Krause per E-Mail an kristin.krause@rpf.bwl.de oder unter Telefon 07673/889402-4370 möglich.

    Bürgerbeteiligung ist ein Grundprinzip im Biosphärengebiet Schwarzwald, das im vergangenen Jahr offiziell von der UNESCO anerkannt wurde. Die Säulenveranstaltungen geben allen Interessierten die Möglichkeit, sich bei der Umsetzung von Projekten zu engagieren. Aus jeder Säule wurden auch Vertreter gewählt, die die Bevölkerung in den weiteren Gremien des Biosphärengebiets (Beirat und Lenkungskreis) repräsentieren.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    27.09.2018
    Anpacken zum Erhalt der Schwarzwaldlandschaft: Biosphärengebiet und Gemeinde Fröhnd laden zum Landschaftspflegetag am Samstag, 6. Oktober ab 9 Uhr ein
    Pflegefläche liegt am Hofer Kreuz auf etwa 1000 Metern Höhe // Angepasste Kleidung ist für Teilnahme zu empfehlen

    Die schöne Schwarzwaldlandschaft pflegen und genießen - beides ist am Landschaftspflegetag in Fröhnd angesagt. Bei der Veranstaltung am Samstag, 6. Oktober, am Hofer Kreuz ab 9 Uhr oberhalb von Fröhnd können alle Interessierten mithelfen, eine ökologisch wertvolle Zwergstrauchheide von Gehölz zu befreien.

    Bei der Arbeit können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den herrlichen Blick zu Belchen, Feldberg und Herzogenhorn genießen. Den Einsatz organisiert die Gemeinde Fröhnd gemeinsam mit dem Biosphärengebiet Schwarzwald. Willkommen sind alle Bürgerinnen und Bürger der Region, die sich für die Offenhaltung der Landschaft im Südschwarzwald engagieren wollen. Ausdrücklich eingeladen sind auch Familien mit Kindern, die während des Einsatzes mit Becherlupen auf Entdeckungsreise gehen können.

    Treffpunkt ist um 9 Uhr am Rathaus in Fröhnd, Unterkastel 21. Von dort aus wird die Pflegefläche am Hofer Kreuz in Fahrgemeinschaften angefahren. In der Mittagspause gibt es ein Essen, das vor Ort am offenen Feuer zubereitet wird. Gegen 15 Uhr wird der Landschaftpflegetag bei Kaffee und Kuchen ausklingen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich, spontanes Mitmachen ausdrücklich erwünscht.

    Die Einsatzfläche liegt auf etwa 1000 Meter Meereshöhe. Deshalb sind angepasste Kleidung (Kälte- und auch eventuell Regenschutz) und festes Schuhwerk erforderlich. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, Arbeitshandschuhe und Gerätschaften (Astscheren, Rebscheren, kleine Sägen) selbst mitzubringen. Ansonsten werden entsprechende Gerätschaften zur Verfügung gestellt.

    Bei sehr schlechtem Wetter wird der Landschaftspflegetag auf Samstag, 3.  November, verschoben. Bei ungewisser Wetterlage stehen Bürgermeisterin Tanja Steinebrunner unter Telefon 0174/2947045 und Christoph Huber vom Biosphärengebiet unter Telefon 0152/37352908 als Ansprechpersonen zur Verfügung.

  • Abteilung 4
    27.09.2018
    Sanierung der B 317 zwischen Atzenbach und Fröhnd: Erneute Optimierung im Bauablauf notwendig
    Zufahrt Wühre bleibt möglich // Keine Änderungen im angepassten Busfahrplan

    Bei der Sanierung der B 317 zwischen Ortsausfahrt Atzenbach und Fröhnd sind laut Regierungspräsidium Freiburg erneute Optimierungen im Bauablauf notwendig. Insgesamt kommen die Arbeiten kommen gut voran, aber der Zeitplan zum Deckeneinbau musste nach Absprache mit der Baufirma leider erneut überarbeitet werden. Grund ist ein möglichst optimaler Einbau der Fahrbahndecke, wie es im Fachjargon genannt wird.

    Dies hat zur Folge, dass ab Montag, 1. Oktober, jeweils abends  der gesamte Abschnitt zwischen Atzenbach und Fröhnd gesperrt werden muss. Die Zufahrt nach Wühre und Häg-Ehrsberg ist von Schönau aus möglich. Die Bauarbeiten auf dem Abschnitt zwischen Atzenbach und Fröhnd erfolgen in der Nacht zum Dienstag, 2. Oktober und zum Freitag, 5. Oktober jeweils zwischen 20 bis 5.30 Uhr.

    Ebenso ist der komplette Abschnitt am Wochenende des 6./7. Oktober gesperrt. Die Sperrung beginnt am Freitag, 5. Oktober, um 20 Uhr und dauert bis Montag, 8. Oktober, um 5.30 Uhr. Am Feiertag, Mittwoch, 3. Oktober (Tag der deutschen Einheit) ist der Abschnitt für den Verkehr frei.

    Das Erntedankfest des Musikvereins Rohmatt kann über die Zufahrt Wühre erreicht werden. Die Umleitungen werden angepasst. Der Busfahrplan der Linie 7300 bleibt wie kommuniziert und ist unter www.suedbadenbus.de nachvollziehbar.

    Das Regierungspräsidium Freiburg bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie die von der Maßnahme betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis.

  • Abteilung 4
    27.09.2018
    Brücken- und Fahrbahnsanierung in Renchen (Ortenaukreis): Einbahnregelung zwischen Rathaus und Eisenbahnstraße ab Montag, 1. Oktober notwendig
    Ersatzhaltestelle für den Busverkehr wird eingerichtet // Einbau der neuen Fahrbahndecke im November

    Wie beim Infotermin zur Sanierung von Rench- und Mühlbachbrücke in Renchen (Ortenaukreis) angekündigt, geht es Montag, 1. Oktober, mit der Sanierung der Fahrbahn in der Ortsdurchfahrt zwischen Rathaus und Mühlbachbrücke los. Dazu ist eine Einbahnregelung auf der Hauptstraße notwendig, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Aufgrund der Mittelbebauung und dem Platzbedarf, muss die Hauptstraße ab dem Rathaus bis zur Einmündung Eisenbahnstraße einseitig gesperrt werden. Die verbleibende Seite wird als Einbahnstraße ausgeschildert, sodass der Verkehr aus Richtung Achern immer in die Ortsmitte einfahren kann. Wieder hinaus geht es dann aber nur noch über die Eisenbahn- und die Poststraße. 

    Im Bereich der gesperrten Fahrspur und den seitlichen Längsparkstreifen gibt es ein Halteverbot. Für Fußgängerinnen und Fußgänger wird eine Querung in Höhe des bestehenden Überweges eingerichtet. Zwischen Eisenbahn- und Badstraße kann weiterhin gefahren werden, wobei es auch hier zu kurzzeitigen Behinderungen kommen kann. 

    Der Linienbusverkehr fährt über den Schleifweg und die Poststraße zurück zur Hauptstraße. Die Bushaltestelle „Renchen Rathaus“ (Hauptstraße) wird während der Baumaßnahme nicht angefahren. Stattdessen werden an der Poststraße, etwa 100 Meter vor der Einmündung in die Hauptstraße, Ersatzhaltestellen durch die Stadt Renchen eingerichtet. 

    Diese Arbeiten werden voraussichtlich bis zum 26. Oktober abgeschlossen sein.

    Die Arbeiten am südlichen Abschnitt der Fahrbahn (zwischen Kreisverkehr und Renchbrücke) beginnen am Donnerstag, 4. Oktober. Für die Fräsarbeiten wird der Abschnitt zwischen 7 und 18 Uhr voll gesperrt. Danach folgen weitere Arbeiten an Schächten, Straßenabläufen und Schiebern, für die jedoch nur lokale Einengungen der Fahrbahn erforderlich werden.

    Der Einbau der Asphaltdeckschicht im gesamten Abschnitt zwischen Kreisverkehr und Rathaus, ist für die zweite Novemberhälfte vorgesehen. Hierzu muss die Fahrbahn für zwei Tage voll gesperrt werden. Die Bekanntgabe des genauen Termins und Details zu den verkehrlichen Einschränkungen erfolgt in einer gesonderten Pressemitteilung.

    Mit Abschluss dieser Arbeiten ist dann nahezu die gesamte Ortsdurchfahrt von Renchen mit einer neuen Fahrbahndecke versehen. Das Regierungspräsidium Freiburg bittet daher ein letztes Mal um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen und Verkehrsbehinderungen.

     
  • Abteilung 5
    27.09.2018
    Regierungspräsidium Freiburg baut Sohlschwellen an der Elz in Waldkirch und Kollnau (Kreis Emmendingen) um
    Hochwasserschäden beseitigt und Verbesserungen der Durchgängigkeit für Fische und Kleinlebewesen erzielt // Projekt wird diese Woche fertig

    An der Elz zwischen Waldkirch und Kollnau (Kreis Emmendingen) war ein Bagger im Auftrag des Regierungspräsidiums (RP) Freiburg seit Juli zu Gange. Dabei wurden Sohlschwellen im Lauf des Gewässers angepasst. Ziel der Maßnahme ist zum einen die Beseitigung von Hochwasserschäden vom Januar 2018 und zum anderen die Herstellung der Durchgängigkeit für Fische und Kleinlebewesen an den bestehenden Sohlschwellen der Elz, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde. 

    „Die Sohlschwellen, die quer zur Fließrichtung liegen, dienen der Sicherung der Elzsohle vor Tiefenerosion, sie sind aber teilweise zu hoch und stellen daher für Fische und Kleinlebewesen besonders bei Niedrigwasser ein Hindernis dar“, erklärt Bernd Walser, zuständiger Flussmeister beim Regierungspräsidium Freiburg. Das Projekt wird in dieser Woche fertig, so das RP.
     
    Die Schwellen wurden nun in den vergangenen Wochen während der Niedrigwasserzeit Zug um Zug umgebaut. Die Schwelle selbst muss als solche erhalten bleiben, da sie die Tiefenerosion des begradigten und in seinem Lauf stark verkürzten Elzverlaufs verhindert. Für die Arbeiten standen dem Regierungspräsidium als Bauherrn insgesamt ein Budget von 150.000 Euro zur Verfügung.
     
    „Wir können hier zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, da viele der Schwellen sowieso hätten repariert werden müssen, um dem Hochwasser auch künftig Stand zu halten zu können. Bei der Reparatur wurde dann auch gleich die Durchgängigkeit hergestellt. Wir wollen mit der Maßnahme auch eine gewisse Strömungs- und Strukturvielfalt im Flussbett erreichen“, so Walser.
     
    Auf den Hochwasserabfluss der Elz in der Ortslage hat die Maßnahme keinen negativen Einfluss. Beim Umbau der Schwellen wurde die Gewässersohle punktuell tiefer gelegt und der bisherige Aufstau oberhalb der Schwelle dadurch deutlich reduziert.
     
    Das für die Steinsetzung ausgehobene Kiesmaterial wurde seitlich im Flussbett eingebaut. Es wird aber schon bei den nächsten kleineren Hochwassern Zug um Zug flussabwärts verlagert und auch dort Strukturen wie kleinere lokale Kiesbänke bilden. Bei der Maßnahme wurden insgesamt etwa 1000 Tonnen Granitsteine verbaut.

    Foto Sohlschwelle - vorher
  • Abteilung 5
    26.09.2018
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Freiburgs Baubürgermeister Dr. Martin Haag informieren über Fortschreibung des Lufteinhalteplans Freiburg

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Freiburgs Baubürgermeister Dr. Martin Haag haben bei einem Pressegespräch im Basler Hof am heutigen Mittwoch (26. September) über die dritte Fortschreibung des Luftreinhalteplans Freiburg informiert. 

    Das Regierungspräsidium Freiburg wird den Luftreinhalteplan Anfang November offenlegen und nach der Anhörung im Januar 2019 bekanntmachen. Mit dieser Bekanntmachung tritt der Plan dann in Kraft. 

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Bei der Fortschreibung des Luftreinhalteplans für die Stadt Freiburg war unser Ziel, den Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m3) bis 2020 sicher einzuhalten und durch ein gestuftes Vorgehen, Fahrverbote für die Stadt Freiburg nur als letztes Mittel vorzusehen. Mit den nun vorliegenden Maßnahmen wird uns das gelingen. Dabei legen wir großen Wert darauf, die Region im Gesamten zu betrachten. Wir stellen sicher, dass keine Maßnahme zu Lasten des Freiburger Umlands gehen wird. Ich freue mich, dass sich neben zahlreichen Fachbehörden auch viele Bürgerinnen und Bürger aktiv in unsere Fortschreibung eingebracht haben. Wir werden am Donnerstag, 18. Oktober, die Ergebnisse der Gutachten und die heute vorgeschlagenen Maßnahmen in einer öffentlichen Veranstaltung vorstellen.“

    Freiburgs Baubürgermeister Dr. Martin Haag: „Die Stadt Freiburg möchte auf alle Fälle Fahrverbote vermeiden. Auch dank unserer umweltfreundlichen Verkehrspolitik sind wir schon nahe daran, den Grenzwert einzuhalten. Die vom Regierungspräsidium geplanten Maßnahmen werden sich positiv auf die Luftreinhaltung auswirken und damit den Anwohnerinnen und Anwohnern zugute kommen.“

    Beim Stickstoffdioxid liegt der Halbjahresmittelwert für 2018 an der Messstation Schwarzwaldstraße bei 51 µg/m3. Das Regierungspräsidium Freiburg hat nach einer umfangreichen Bürgerbeteiligung gemeinsam mit einer Projektgruppe der beteiligten Fachbehörden von 71 Vorschlägen etwa ein Dutzend ausgewählt und auf ihre Wirksamkeit untersuchen lassen. Dabei ging es darum, die Wirkung der einzelnen Maßnahmen auf den Stickstoffdioxidbelastung für das Prognosejahr 2020 abzuschätzen. 

    Der Plan sieht vor, stufenweise insbesondere folgende Maßnahmen umzusetzen:

    -       Tempo 30 auf der B 31 im Innenstadtbereich Freiburg
    -       Optimierung der Ampelsteuerung auf der B 31
    -       Ausweitung der grünen Umweltzone auf die B 31
    -       Umweltsensitive Verkehrssteuerung auf der B 31 Ost/West

    Fahrverbote für Dieselfahrzeuge (Euro 4/IV und schlechter) sind ab 1. März 2020 nur dann vorgesehen, wenn die Prognose Ende 2019 die Einhaltung des Grenzwertes bis Ende Juni 2020 nicht erwarten lässt. Der Plan sieht außerdem vor, dass insbesondere auf dem Streckenzug der L 112, 127, 128 über Glottertal und St. Märgen verkehrsbeschränkende Gegenmaßnahmen zu ergreifen sind, um Ausweichverkehre zu verhindern. Die konkrete Umsetzung werden die Straßenverkehrsbehörden unter Einbeziehung der Gemeinden abstimmen. Dabei wird auch die Überprüfung und Beobachtung potentieller weiterer Ausweichstrecken festgelegt werden.

    Regierungspräsidentin Schäfer: „Ich bin überzeugt, dass wir mit diesem Plan unserer Verantwortung für die Luftqualität Freiburgs und damit der Gesundheit der Menschen nachkommen. Dies wird uns dann gelingen, wenn wir weiterhin mit der Stadt Freiburg und dem Umland an einem Strang ziehen“.

    Weitere Informationen finden sich auf www.rp-freiburg.de unter Aktuelles.

  • Abteilung 5
    26.09.2018
    Zahoransky-Azubis meistern Challenge im Biosphärengebiet Schwarzwald/ Kooperation zum nachhaltigen Wirtschaften
     Foto: Beim Brückenbau ist Teamarbeit angesagt – Azubi-Challenge am Brandbach in Todtnau. Foto: Biosphärengebiet Schwarzwald

    Rund 50 Auszubildende der Todtnauer Zahoransky AG haben am Mittwoch eine „Azubi-Challenge“ im Biosphärengebiet Schwarzwald erfolgreich gemeistert. Höhepunkt des Team-Tags, der in Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets organisiert wurde, war der Bau mehrerer mobiler Seilbrücken über den Brandbach in Todtnau.   

    „Wir werben bewusst mit ‚Black Forest Quality‘. Viele unserer Kunden wie auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schätzen den Schwarzwald und seine regionalen Produkte. Gemeinsam mit dem Biosphärengebiet wollen wir dazu beitragen, diese Kulturlandschaft zu erhalten“, erklärt Ulrich Zahoransky, Vorstand der Zahoransky AG. So beschäftigt der Maschinenhersteller zum Beispiel  Landwirte im Nebenerwerb. „Den Bezug unseres Unternehmens zum Schwarzwald wollen wir bereits in der Ausbildung vermitteln, dazu war die Azubi-Challenge ein toller Anlass. Die Outdoor-Aktion hat nicht nur den Teamgeist und das Verantwortungsbewusstsein unserer Azubis gestärkt, sondern ihnen auch die Zusammenhänge von Landschaft, Landwirtschaft und Ernährung in unserer Region verdeutlicht“, so Ausbildungsleiter Daniel Marterer.     

    „Ein wichtiges Ziel des Biosphärengebiets Schwarzwald ist die Entwicklung und Förderung einer nachhaltigen Wirtschaftsweise in der Region. Dazu wollen wir neben den landwirtschaftlichen Betrieben auch mit der Industrie zusammen arbeiten. Die Azubi-Challenge war dazu ein gelungener Auftakt“, erklärt Jan Faßbender, der in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets für den Bereich Wirtschaft und Regionalentwicklung zuständig ist. Das Biosphärengebiet habe bereits mit verschiedenen Wirtschaftsbetrieben in der Region Kontakt aufgenommen. Die Zahoransky AG habe sich als erstes Unternehmen zu einer konkreten Zusammenarbeit bereit erklärt.    

    Im ersten Teil der Challenge konnten die Azubis aus den Niederlassungen in Geschwend und Freiburg ihre Teamfähigkeiten bei verschiedenen Aufgaben unter Beweis stellen. Anschließend servierte Tobias Ruch, Mitarbeiter der Zahoransky AG und Landwirt von der Zimmermann Ruch GbR aus Todtnau, Grillgut vom heimischen Hinterwälder Rind.  Am Nachmittag stand dann der Bau mehrerer mobiler Seilbrücken über den Brandbach auf dem Programm. „Der Tag hat  viel Spaß gemacht, auch weil wir die neuen Azubis kennenlernen konnten und unser Zusammenhalt im Team gestärkt wurde“, so Manuel Bianchi (19) aus Geschwend, der bei Zahoransky eine Ausbildung zum Industriemechaniker absolviert. Begleitet wurde der Team-Tag von dem Naturerlebnis-Anbieter TEN-Academy aus Freiburg.

  • Abteilung 4
    25.09.2018
    L 170 zwischen zwischen Bonndorf und Ortsteil Steinasäge (Kreis Waldshut) bis Mitte November gesperrt
    Entwässerung und talseitige Böschung an der Landesstraße wird saniert

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) saniert ab Montag, 1. Oktober, die Randbereiche der L 170 zwischen Bonndorf und dem Ortsteil Steinasäge. Die Straße wird bis Mitte November gesperrt. Während der der Vollsperrung werden die Lastwagen und der überörtliche Verkehr großräumig umgeleitet. Der PKW-Verkehr wird in beide Fahrtrichtungen über Wittlekofen, Wellendingen und die B 315 umgeleitet. Der Linienbusverkehr ist von der Vollsperrung der L 170 nicht betroffen. Aufgrund unzureichender Entwässerungsleistungen der hangseitigen Drainage wird diese auf einer Länge von knapp 2 Kilometer komplett erneuert. Dabei werden auch einige s Straßenquerungen saniert. Parallel hierzu  werden in mehreren Teilbereichen rutschgefährdete Straßenböschungen baulich gesichert. Das Regierungspräsidium Freiburg, Dienstsitz Bad Säckingen bittet die Verkehrsteilnehmer für die auftretenden Behinderungen und Belastungen um Verständnis.

  • Abteilung 9
    25.09.2018
    Regierungspräsidium Freiburg erteilt Geysir Europe GmbH Konzession für das Aufsuchungsfeld Neuried
    Betriebspläne und Bohrprogramm sind Gegenstand eines gesonderten Verfahrens // Informationsveranstaltung der Firma noch in diesem Jahr

    Das Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) beim Regierungspräsidium Freiburg hat die Konzession für das Aufsuchungsfeld im Claim „Neuried“ der Firma Geysir Europe GmbH neu erteilt, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums. Die Konzession sichert der Firma weiterhin den exklusiven Zugriff auf dieses Feld, in dem sie nach Geothermie bohren will. Das konkrete Bohrprogramm und die notwendigen Betriebspläne sind Gegenstand eines gesonderten Verfahrens, das noch nicht eingeleitet ist. 

    In diesen noch vorzulegenden Betriebsplänen wird dann die Firma Geysir die Ausführung des Bohrvorhabens konkret beschreiben. Diese Pläne bilden unabdingbare weitere Verfahrensschritte vor einer Realisierung des Bohrvorhabens. Neben den bergrechtlichen Zulassungen sind unter anderem Entscheidungen nach dem Wasserrecht erforderlich, die beim zuständigen Landratsamt beantragt werden müssen. Dazu und zu weiteren umweltrechtlichen Entscheidungen wird das Regierungspräsidium die Fachbehörden beteiligen. In dem weiteren Verfahren wird das LGRB die Zulassungsvoraussetzungen jeweils voll umfänglich prüfen, wie es das Verwaltungsgericht Freiburg in seinem Urteil gefordert hat.

    Das Unternehmen Geysir wird die Öffentlichkeit über das Vorhaben und seine nächsten Schritte zu informieren. Das Regierungspräsidium begrüßt diese frühe Öffentlichkeitsbeteiligung ausdrücklich. 

    Die Genehmigungsbehörde wird zusammen mit dem Vorhabensträger einen Verfahrensplan aufstellen, der neben den anstehenden Verwaltungsschritten auch die Information der Öffentlichkeit berücksichtigt. Diese Informationsveranstaltung ist noch in diesem Jahr vorgesehen.

  • Abteilung 2
    24.09.2018
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer übergibt Förderbescheid über 8,8 Millionen Euro für neues Michaelhaus an der Friedrich-Husemann-Klinik in Buchenbach (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald)
    Ältestes anthroposophische Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie in Europa investiert fast 16 Millionen Euro in den Neubau mit 64 Betten // Teil des Bauprogramms der Landesregierung

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat am vergangenen Donnerstag (20. September) einen Förderbescheid des Landes in Höhe von 8,8 Millionen Euro für die Errichtung des neuen Michaelhauses an den Geschäftsführenden Vorstand der Friedrich Husemann-Klinik in Buchenbach, Olaf Meier, übergeben. Die 1930 gegründete Friedrich-Husemann-Klinik im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald ist das älteste anthroposophische Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie in Europa, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Das Land Baden-Württemberg leistet durch seine Förderung einen Beitrag zum Ausbau einer leistungsfähigen Infrastruktur im Krankenhausbereich. Der Neubau in Buchenbach ist eines von acht dringlichen Projekten, die im Bauprogramm der Landesregierung besondere Berücksichtigung gefunden haben. Dabei fließt das Geld nicht nur in die Ballungsräume, sondern auch in Ländliche Räume wie hier in Buchenbach und stärkt so die Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen.“

    Auch Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha freut sich über die Förderung: „Diese Förderung zeigt, dass das Sozialministerium bei der Förderung nicht nur auf die Bedarfsgerechtigkeit der Krankenhäuser großen Wert legt, sondern eben auch auf die Vielfalt der Angebote und die Vernetzung mit ambulanten Angeboten. Die Projektentwicklung in enger Abstimmung mit dem Sozialministerium hat sicherlich dazu beigetragen, dass der Neubau in seiner jetzigen Konzeption sowohl hinsichtlich seiner Funktionalität als auch in Bezug auf die Wirtschaftlichkeit und die planerische Qualität überzeugt.“

    Durch den Neubau wurden in den beiden Obergeschossen 64 Betten für den stationären Aufenthalt geschaffen. Im Erdgeschoss befinden sich der Empfang und die Patientenaufnahme sowie weitere Funktionsräume. Gefördert werden insgesamt 9,57 Millionen Euro von einer Gesamtinvestition in Höhe von knapp 16 Millionen Euro. Am ersten Spatenstich im Januar 2018 hatte die Staatssekretärin im Sozialministerium Dr. Bärbl Mielich teilgenommen.

    Insbesondere angesichts der Zunahme von Fehltagen wegen psychischen Erkrankungen werde die Bereitstellung von ausreichenden stationären Behandlungsmöglichkeiten immer wichtiger, betonte die Regierungspräsidentin. Vor diesem Hintergrund begrüßte sie auch das Engagement der Klink für eine psychiatrische Institutsambulanz, die ebenfalls im Erdgeschoss des Neubaus untergebracht ist. Im Anschluss an die Übergabe besichtigte Bärbel Schäfer die Klinik und sprach mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

  • Abteilung 4
    24.09.2018
    A 81 am Autobahnkreuz Hegau (Kreis Konstanz) in der Nacht von Donnerstag auf Freitag gesperrt (27./28.9.)
    Verkehr fließt bis Mitte Oktober mit Tempo 60 über die Baustelle

    Bei den seit Mitte August laufenden Sanierungsarbeiten an den Brücken der A 81 am Autobahnkreuz Hegau (Kreis Konstanz) werden ab Donnerstag, 27. September, die Übergänge der Tangente über die Autobahn instand gesetzt. Die A 81 muss deshalb in diesem Bereich von Donnerstag 8 Uhr morgens über Nacht bis Freitag ca. 11 Uhr in Richtung Stockach voll gesperrt werden. Der Verkehr in Richtung Stockach wird über die Anschlussstelle Singen umgeleitet. Die Nachtsperrung wird für den Aufbau einer Arbeitsrampe genutzt. Diese wird es ermöglichen, den Verkehr während der Sanierungsarbeiten mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von Tempo 60 über die Baustelle zu führen. Die Bauarbeiten sollen Mitte Oktober abgeschlossen sein. 

    Im finalen Abschnitt muss dann die Strecke Stuttgart Richtung Singen am Kreuz Hegau für die Sanierung der letzten Übergänge nochmals bis 31. Oktober voll gesperrt werden. Das Regierungspräsidium Freiburg bitte die Verkehrsteilnehmer um Verständnis und wird die Behinderungen auf das notwendigste Maß beschränken. Trotzdem wird ortskundigen Autofahrerinnen und Autofahrern während der Bauphase empfohlen, sich über Verkehrsfunk und über Internet aktuell über die jeweilige Lage zu informieren und gegebenenfalls alternative Wege zu benutzen.

  • Abteilung 4
    21.09.2018
    Sanierung der B 317 zwischen Atzenbach und Fröhnd: Anpassungen im Busverkehr ab Montag, 24. September erforderlich
    Detailinfos über die Webseite der Südbaden Bus AG erhältlich

    Das Regierungspräsidium Freiburg sperrt ab Montag, 24. September, die B 317 zwischen Mambach und Fröhnd zwischen 20 und 5.30 Uhr für den allgemeinen Verkehr. Durch den veränderten Zeitplan sind Anpassungen am Busverkehr der Linie 7300 der Südbaden-Bus AG (SBG) zwischen Titisee und Zell (Schopfheim) notwendig.

    Während des Tages rollt der Busverkehr nach dem aktuellen Zeitplan. Nach 20.30 Uhr ist in den ersten beiden Nächsten (also von Montag, 24. auf Dienstag, 25. und Dienstag, 25. auf Mittwoch, 26. September) die Durchfahrt des Busses noch möglich, da der bestehende Fahrbahnbelag gefräst wird. Der Bus wird mit Begleitfahrzeugen durch die Baustelle geführt, was zu kleineren Verspätungen führen kann, da es zu kurzen Wartezeiten kommen kann und mit reduzierter Geschwindigkeit gefahren werden muss. Die ersten Busse am Morgen warten auf die Freigabe der Strecke, weswegen es zu Verspätungen kommen wird.

    In den Nächten Mittwoch auf Donnerstag (26. auf 27. September) und Donnerstag auf Freitag (27. auf 28. September) wird die neue Binderschicht in der Zeit von 20 bis 5.30 Uhr eingebaut. In dieser Zeit muss der Busverkehr der Linie 7300 zwischen Mambach und Fröhnd eingestellt werden. Die beiden letzten Fahrten sind Zell Richtung Todtnau 19.35 Uhr, der letzter Kurs Todtnau nach Zell 19.23 Uhr. Alle Fahrgäste werden gebeten, sich über alle möglichen Informationsquellen über den aktuellen Stand auf dem Laufenden zu halten und notfalls sich bei der SBG zu vergewissern. Dazu gehören auch die Aushänge an den Haltestellen.

    Während der Wochenendsperrung (Freitag, 28. September bis Montag, 1. Oktober, 5.30 Uhr) wird die B 317 voll gesperrt. In dieser Zeit fährt der Bus im Inselbetrieb zwischen Titisee und Fröhnd sowie zwischen Zell und Atzenbach nach dem ganz normalen Wochenendfahrplan.

    Ab Montag 1. Oktober, wird die Decke nachts von 20 bis 5.30 zwischen Atzenbach und Mambach saniert. Von Montag 1. Oktober, bis Donnerstag 4. Oktober, fährt die Linie 7300 im Regelbetrieb. Auch hier kann es während der Arbeiten nachts zu Wartezeiten und kleinen Verzögerungen kommen. Am Mittwoch, 3. Oktober, wird am Nationalfeiertag auf der B 317 nicht gearbeitet und der Bus fährt nach dem normalen Sonntagsfahrplan.

    Ab Donnerstag, 4. Oktober, um 20 Uhr wird auf dem Abschnitt Atzenbach bis Mambach die Binderschicht eingebaut. Daher wird auch hier die Linie 7300 in diesem Abschnitt von Donnerstag, 20 Uhr bis Freitagfrüh (5. Oktober) um 5.30 Uhr unterbrochen werden. Für das Wochenende ab Freitag 20 Uhr bis Montagfrüh gilt der Inselbetrieb nach Wochenendfahrplan zwischen Titisee und Fröhnd sowie zwischen Zell und Atzenbach. 

    Ab Betriebsbeginn am Montag, 8. Oktober, fährt die Linie 7300 wie gewohnt nach Fahrplan. Das Regierungspräsidium Freiburg bittet die Fahrgäste wegen der Unannehmlichkeiten um Verständnis.
     
  • Abteilung 4
    21.09.2018
    Regierungspräsidium Freiburg informiert am Freitag, 5. Oktober, um 18 Uhr in der Stadthalle Breisach über den Stand der Planungen zur B 31 West
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Wir kommen vor Ort, informieren, stehen für Fragen zur Verfügung und werden die Bürgerinnen und Bürger zu Wort kommen lassen“

    Das Regierungspräsidium Freiburg informiert am Freitag, 5. Oktober, um 18 Uhr in der Stadthalle Breisach über den Stand der Planungen zum zweiten Bauabschnitt der B 31 West zwischen Gottenheim und Breisach. Dabei werden Expertinnen und Experten der Behörde mögliche Trassenverläufe der zukünftigen Bundesstraße vorstellen, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Die derzeit laufende Planung des zweiten Abschnitts war und ist Gegenstand der öffentlichen Diskussion mit vielfältigen Meinungen und Interessenlagen. Mir ist es ein besonderes Anliegen, eine Trassierung zu finden, die allen fachlichen Belangen, aber auch den Interessen der Bevölkerung Rechnung trägt. Hierfür ist eine gegenüber der Öffentlichkeit transparente Planung unerlässlich. Wir hatten im April 2018 bei einem Termin mit Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern, Behörden und Verbänden zugesagt, die Öffentlichkeit zu unterrichten. Wir kommen vor Ort, informieren, stehen für Fragen zur Verfügung und werden die Bürgerinnen und Bürger zu Wort kommen lassen.“

    In der Infoveranstaltung stellt das Regierungspräsidium Freiburg den Stand der Planungsarbeiten vor. Auf Grundlage derzeit noch laufendender Verkehrsuntersuchungen und Erhebungen im Rahmen der Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) konnten mögliche Trassen vordefiniert werden. In einem nächsten Schritt müssen nun alle Varianten anhand verschiedener Bewertungskriterien ausführlich geprüft werden.

    Neben dem aktuellen Verfahrensstand stellt die Behörde die Inhalte und Methodik einer Verkehrsuntersuchung und einer Umweltverträglichkeitsstudie sowie die Bewertungskriterien zur Auswahl der Vorzugsvariante vor. Bereits ab 17.30 Uhr besteht die Möglichkeit, sich anhand der Pläne über das Projekt zu informieren.

  • Abteilung 4
    20.09.2018
    Ortsdurchfahrt Untermettingen wird saniert
    Steinatal bis Mitte Oktober voll gesperrt // Auch Busverkehr betroffen

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) saniert ab Dienstag, 25. September, die L159 in der Ortsdurchfahrt Untermettingen (Gemeinde Ühlingen-Birkendorf, Kreis Waldshut). Die Landesstraße muss deshalb bis Freitag, 12. Oktober, komplett gesperrt werden. Betroffen ist ein ca. 450 Meter langer Straßenabschnitt zwischen der Ortstafel im Süden und der Kreuzung in der Ortsmitte. Auch die Einmündungen in Richtung Löhningen und Ortsteil Muhren werden gesperrt.         

    Der Verkehr wird weiträumig über das Wutachtal und Eggingen umgeleitet. Die Umleitung wird ausgeschildert und verläuft von Tiengen über die K6595 nach Oberlauchringen,  über die B314 bis zur Ausfahrt Eggingen und von dort über die L158 bis in die Ortsmitte nach Untermettingen und umgekehrt. Für Verkehrsteilnehmer, die aus Richtung Ühlingen kommen, erfolgt ein entsprechender Hinweis bereits in der Ortsmitte von Ühlingen, mit der alternativen Fahrmöglichkeit über das Schlüchttal nach Tiengen.

    Von der Sperrung betroffen ist auch der Busverkehr der Linie 7345 Waldshut – Bonndorf. Die Haltestellen „Talhöfe Steg“ und „Untermettingen Säge“ können nicht angefahren werden und entfallen, in Untermettingen hält der Bus an der Haltestelle „Brückenstraße“.

    Der Dienstsitz Bad Säckingen des RP, ist bemüht, die unvermeidbaren Beeinträchtigungen so kurz wie möglich zu halten und bittet die Verkehrsteilnehmer und die Bevölkerung der betroffenen Gemeinden um Verständnis.

  • Abteilung 5
    19.09.2018
    Diamanten der Lüfte: Vortrag und Ausstellung über Libellen in der Schönauer Geschäftsstelle des Biosphärengebiets
     Glänzende Smaragdlibelle im Biosphärengebiet Schwarzwald  / Foto: Sebastian Schröder-Esch

    Libellen sind einzigartige Flugkünstler, die durch ihr ungewöhnliches Aussehen und ihre Farbenpracht faszinieren. Das Biosphärengebiet Schwarzwald widmet den „Diamanten der Lüfte“ eine Ausstellung und einen Vortrag am Montag, 24. September, in der Schönauer Geschäftsstelle (Brand 24, 79677 Schönau).    

    D
    en Vortrag hält der Kirchzartener Naturfotograf Sebastian Schröder-Esch (www.schroeder-esch.de), begleitet von seinen Aufnahmen der Libellenfauna zwischen Rhein und Schwarzwald. Der Referent gibt auch Tipps für eigene Beobachtungen und Schutzmaßnahmen. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. 

    Die Ausstellung „Diamanten der Lüfte“ ist ab sofort bis Mitte Oktober zu den Öffnungszeiten der Geschäftsstelle (montags bis donnerstags 9 – 16 Uhr, freitags 9-13 Uhr) sehen. Präsentiert werden auf den Tafeln Fotos und Texte des jungen Libellenexperten Bastian Kathan aus Leutkirch. Dabei geht es unter anderem um die Jagdtechnik der fliegenden Insekten, ihre außergewöhnlichen Augen und Kiefer sowie ihre Gefährdung und Beiträge zu ihrem Schutz. Weltweit gibt es rund 6000 Arten. Im Biosphärengebiet Schwarzwald leben zum Beispiel die Glänzende Smaragdlibelle und die Zweigestreifte Quelljungfer.

    Foto: Glänzende Smaragdlibelle im Biosphärengebiet Schwarzwald  / Foto: Sebastian Schröder-Esch
     
     
  • Abteilung 5
    19.09.2018
    Biosphärengebiet lädt ein zur Beratungswoche zum Förderprogramm

    Bis zum 15. November können Anträge für Förderprojekte des Biosphärengebiets Schwarzwald eingereicht werden. Dazu bietet die Schönauer Geschäftsstelle des Biosphärengebiets vom 24. bis zum 28. September eine Beratungswoche an. Wer einen Antrag stellen und sich dazu von den Fachleuten der Geschäftsstelle beraten lassen möchte, kann einen Termin bei Kristin Krause vereinbaren: kristin.krause@rpf.bwl.de; Tel. 07673-889 402-4370.  

    Im Rahmen des Förderprogramms stehen fürs kommende Jahr wieder 320.000 Euro aus Landesmitteln zur Verfügung. Um eine Förderung zu erhalten, müssen  die beantragten Vorhaben den von der UNESCO vorgegebenen Kriterien für Biosphärenreservate entsprechen. So sind etwa Maßnahmen zur Pflege der Kulturlandschaft, zum Erhalt der Artenvielfalt, Konzepte zum Klimaschutz und zur Regionalvermarktung sowie Projekte zur Umweltbildung und Stärkung der kulturellen Identität förderwürdig.

    Die wichtigsten Punkte zum Förderprogramm stehen auf der Website des Biosphärengebiets: http://www.biosphaerengebiet-schwarzwald.de/foerderprogramm/

  • Abteilung 2
    19.09.2018
    Regierungspräsidium Freiburg genehmigt 16. Änderung des Flächennutzungsplans der Stadt Freiburg für den Bereich des geplanten SC-Stadions und für Teilflächen des Universitätsquartiers am Flugplatz
    Rechtliche Voraussetzungen für die Bebauungspläne zur Errichtung des neuen SC-Stadions und Entwicklung des Universitätsquartiers liegen nun vor

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat am gestrigen Dienstag (18. September) die aktuelle Fassung des Flächennutzungsplanes der Stadt Freiburg für den Bereich des geplanten SC-Stadions und für Teilflächen des Universitätsquartiers am Flugplatz genehmigt. Das Plangebiet schließt westlich an das Flugplatzgelände an, wird im Nordwesten durch den Mooswald sowie im Südosten durch die Madisonallee begrenzt und umfasst 42 Hektar.

    Mit der Genehmigung der aktuellen Änderung des Flächennutzungsplanes liegen nun die bauplanungsrechtlichen Voraussetzungen für die Bebauungspläne zur Errichtung des neuen SC-Stadions und die weitere Entwicklung des Universitätsquartiers vor. Auf der Grundlage dieser Genehmigung kann die Stadt Freiburg die Bebauungspläne zur Rechtskraft führen, die bereits parallel im Verfahren sind.

    Info:
    Der Flächennutzungsplan ist der sogenannte „vorbereitende Bauleitplan“, der die Entwicklung der baulichen Nutzung des gesamten Stadtgebiets vorstrukturiert. Aus ihm sind dann die jeweiligen Bebauungspläne zu entwickeln. Sie enthalten rechtsverbindliche Festsetzungen für die städtebauliche Ordnung. Sie bilden die Grundlage für weitere Maßnahmen, insbesondere Baugenehmigungen. Der Flächennutzungsplan der Stadt Freiburg und alle seine Änderungen bedürfen der Genehmigung des Regierungspräsidiums. Für die Bebauungspläne besteht keine Genehmigungsbedürftigkeit.

     
  • Abteilung 2
    19.09.2018
    Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha spricht beim sechsten Sommerempfang des Regierungspräsidiums Freiburg über die „Entwicklung der Gesundheitslandschaft in Baden-Württemberg“
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: Rekordinvestitionen im Regierungsbezirk in Infrastruktur // Politik und Verwaltung sollen auf Augenhöhe mit Bürgerinnen und Bürgern kommunizieren

    Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha (Grüne) hat vor 200 Gästen im Neubau des Regierungspräsidiums Freiburg beim sechsten Sommerempfang der Behörde über die „Entwicklung der Gesundheitslandschaft in Baden-Württemberg“ gesprochen. Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer informierte vor zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über aktuelle Themen ihrer Behörde, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Minister Lucha: „Unser Ziel ist es als Land, den überfälligen Strukturwandel hin zu einer zukunftsfähigen sektorenübergreifenden Gesundheitsversorgung voranzutreiben. Dabei geht es vor allem darum, unterschiedliche Versorgungssysteme besser miteinander zu verzahnen und zu vernetzen. Dazu fördert das Land bereits spannende Modellprojekte in einigen Landkreisen und übernimmt nach kanadischem Vorbild eine Vorreiterrolle innerhalb der Bundesrepublik Deutschland.“

    Dabei ist nach den Worten des Sozialministers sektorenübergreifende Versorgung in einem umfassenden Sinn zu begreifen. Sie reiche von Gesundheitsförderung und Prävention über kurative Versorgung, Reha, Pflege und Palliativmedizin bis hin zu den ehrenamtlichen Strukturen. „Das alles müssen wir zusammendenken, wenn wir sagen, wir wollen die Patientinnen und Patienten in den Mittelpunkt unseres Handelns stellen. Jeder Bürger und jede Bürgerin soll am richtigen Ort das richtige Angebot für seine individuelle Situation vorfinden“, so der Minister.

    Dazu sei allerdings ein Umdenken von Seiten der Akteurinnen und Akteure notwendig. Es gehe heute darum, einerseits die stationären Häuser eigenständig arbeiten zu lassen und langfristig wirtschaftlich überlebensfähig zu sein, andererseits aber auch medizinische Schwerpunkte zu bilden und unterschiedliche Disziplinen in größeren, leistungsfähigeren Strukturen zu bündeln. Das Land leiste dazu umfangreiche Unterstützung in Ballungsräumen, Mittelstädten und im Ländlichen Raum. „Dort, wo kleine Häuser schließen müssen, werden neue ambulante medizinische Strukturen an ihre Stelle treten. Die medizinische Versorgung wird auch in Zukunft gewährleistet werden und die Bevölkerung weiterhin das Angebot für die bestmögliche medizinische Behandlung erhalten“, so Minister Lucha.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hatte in ihrer Begrüßung die positive Position von Kreisen und Kommunen im Regierungsbezirk betont: „Es geht uns gut in Baden-Württemberg, und das ist nicht zuletzt der Erfolg starker Kreise und Kommunen. Es versteht sich von selbst, dass wir in unserer Aufgabeerfüllung nur Hand in Hand mit Ihnen erfolgreich sein werden“, sagte sie vor zahlreichen Landrätinnen und Landräten, Oberbürgermeistern und Bürgermeistern aus dem ganzen Regierungsbezirk. Rekordinvestitionen werden in den Ausbau der Infrastruktur getätigt, betonte Bärbel Schäfer.

    Unterstützung und Beratung leiste das Regierungspräsidium als Mittel- und Bündelungsbehörde aber auch beim Schulbau, Tourismusförderung, Sportstättenbau, dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum und nicht zuletzt bei der Städtebauförderung. „Ich war diesen Sommer auf einer kleinen Städtebautour und sehr beeindruckt von den zukunftstragenden Konzepten und dem großen bürgerschaftlichen Engagement in den Gemeinden“, erläuterte die Regierungspräsidentin.

    Bei all diesen Herausforderungen sei es notwendig, dass Politik und Verwaltung auf Augenhöhe mit den Bürgerinnen und Bürgern kommunizierten. „Über all unseren Aufgaben steht mein Wunsch und mein Ziel, Verwaltung und Politik nahbar zu machen, greifbar und somit begreifbar. Denn wir arbeiten nicht zum Selbstzweck, sondern für die Menschen in der Region. Wir müssen gut zuhören und erklären, was wir tun, um den Bürgerinnen und Bürgern das Vertrauen zu geben, dass wir unsere Arbeit zum Wohle der Allgemeinheit leisten und ausführen.“


    Sozialminister Lucha beim Sommerempfang des RP Freiburg

    Sozialminister Lucha und Regierungspräsidentin Schäfer

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    18.09.2018
    Exkursion ins Heuschreckenparadies: Biosphärengebiet Schwarzwald lädt zur Sonntagstour am 23. September im Wiesental ein
    Führung mit Christoph Huber und Sebastian Schröder-Esch auf den Spuren von Pflanzen und Insekten an der Utzenfluh // Keine vorherige Anmeldung erforderlich
     Heuschrecken im Wiesental (Foto: Sebastian Schröder-Esch)

    Ein wahres Paradies für Heuschrecken im Oberen Wiesental entdecken Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Exkursion des Biosphärengebiets Schwarzwald am kommenden Sonntag, 23. September ab 14 Uhr. Auf einem leichten Spaziergang durch das Naturschutzgebiet Utzenfluh bei Schönau können die Gäste zahlreiche seltene und schöne Heuschreckenarten aus nächster Nähe erleben.

    Hier leben unter anderem der imposante, gefährdete Warzenbeißer, die extrem seltene Rotflügelige Ödlandschrecke und die schöne Lauchschrecke. Ein weiteres Thema der Exkursion ist der Erhalt der Lebensräume von Tieren und Pflanzen an der Utzenfluh. Die Führung übernehmen Christoph Huber und Sebastian Schröder-Esch.

    Treffpunkt ist um 14 Uhr an der Bushaltestelle „Utzenfeld Wiese“ (Linien 7300/7306). Die Tour dauert etwa zweieinhalb Stunden. Die Teilnahme kostet für Erwachsene sechs Euro (ermäßigt vier Euro) und für Kinder zwei Euro. Festes Schuhwerk ist angeraten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

     
  • Abteilung 5
    18.09.2018
    Regierungspräsidium Freiburg lädt zu Infotermin wegen des Managementplans für das FFH-Gebiet „Hochschwarzwald um Hinterzarten“ ein
    Gang durch das Hinterzartener Moor ist am Dienstag, 2. Oktober, um 15 Uhr mit Treffpunkt am Feuerwehrgerätehaus // Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern sowie Verbänden und Behörden

    Das Regierungspräsidium Freiburg lädt zu einem öffentlichen Infotermin für das FFH-Gebiet „Hochschwarzwald um Hinterzarten“ ein, für das ein Managementplan aufgestellt werden soll. Das FFH-Gebiet erstreckt sich über die Gemeinden Breitnau, Buchenbach, Feldberg, Hinterzarten, Lenzkirch, Oberried und Titisee-Neustadt. Der Termin ist am Dienstag, 2. Oktober, um 15 Uhr, am Feuerwehrhaus in Hinterzarten und ist auf etwa zwei Stunden angesetzt. Da es auch ins Gelände geht, werden die Gäste gebeten, sich darauf einzustellen und wetterfeste Kleidung mitzubringen.

    Hintergrund ist, dass 2018 und 2019 der Managementplan für das FFH-Gebiet „Hochschwarzwald um Hinterzarten“ erstellt wird. Dieser Managementplan dient als Grundlage für die Erhaltung wertvoller Lebensräume und Arten von europäischer Bedeutung. Während der Recherchephase werden Bürgerinnen und Bürger, Verbände, Gemeinden und Behörden mehrfach die Gelegenheit haben, sich über die Planungen zu informieren und aktiv daran mitzuwirken.

    Bei einem Gang durch das Hinterzartener Moor werden die Mitarbeiter des Regierungspräsidiums einen Überblick über das Natura 2000-Managementplan-Verfahren geben und die Möglichkeiten zur Beteiligung erläutern. Vor Ort werden exemplarisch Lebensräume und Arten von europäischer Bedeutung, die im Managementplan bearbeitet werden, vorgestellt.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    17.09.2018
    Rund 4000 Besucherinnen und Besucher beim Biosphären-Fest in Häusern
    Ein Jahr nach der UNESCO-Anerkennung ist die „Modellregion für nachhaltige Entwicklung“ mit Leben erfüllt

    Das zweite Biosphären-Fest ist am Sonntag bei strahlendem Herbstsonnenschein  über die Bühne gegangen: Rund 4000 Besucherinnen und Besucher kamen nach Häusern (Landkreis Waldshut), um das Biosphärengebiet Schwarzwald hautnah zu erleben. Rund 40 Aussteller, Projektträger und Vereine aus der Region präsentierten Angebote zum Mitmachen, Erleben und Genießen. Neben Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer fanden sich rund um das Kur- und Sporthaus auch Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Landrat Martin Kistler sowie zahlreiche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus der Region ein. 

    „Ein gutes Jahr nach der Anerkennung durch die UNESCO ist das  Biosphärengebiets Schwarzwald bereits mit Leben erfüllt, das zeigt sich bei diesem Fest eindrucksvoll“, stelle Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer bei der Eröffnung fest. So seien in den vergangene Monaten schon viele tolle Projekte gestartet worden, vom Naturerlebnis-Projekt mit dem WWF und dem SC Freiburg über die Junior Ranger, die Studie zur Vermarktung des Hinterwälder Rinds bis zur Neukonzeption des Bernauer Heimatmuseum Resenhof. Schäfer bedankte sich bei Häuserns Bürgermeister Thomas Kaiser für die Ausrichtung des Biosphären-Fests, das jedes Jahr in einer anderen Gemeinde stattfinden wird.

    „Wir bringen das Kind zum Laufen“, kommentierte Kaiser die Entwicklung des jungen Biosphärengebiets. In diesem Sinne hatte er für die Regierungspräsidentin einen „Biosphären-Grundlehrgang Pflanzen und Tiere“ vorbereitet, den Bärbel Schäfer souverän absolvierte. Unter anderem musste sie Pflanzen- und Pilzarten erkennen und einen Ziegenbock um den Platz führen. Staatssekretärin Schwarzelühr-Sutter hob in ihrem Grußwort die hohe Identität der Menschen im Südschwarzwald mit ihrer Region hervor:  „Hier auf dem Biosphären-Fest zeigt sich, dass diese Region zusammen hält, Traditionen bewahrt und Perspektiven für die künftigen Generationen schafft.“

    Auf der Festbühne führte Julica Goldschmidt, bekannt aus dem Radiosender baden.fm, durchs Programm. Sie stellte beim „Nachgefragt“-Talk Macher der ersten Projekte vor, die vom Biosphärengebiet gefördert werden. Unter anderem warben Sascha Glunk und Amir Abrashi vom SC Freiburg für das  „Heimspiel für die Wildnis“, eine Kooperation der Umweltorganisation WWF und dem Fußballverein im Biosphärengebiet Schwarzwald.  Vera Noy berichtete vom Projekt „Gresger Ammele“ zur Rettung der gefährdeten Sauerkirschsorte.

    Andreas Lang stellte das NABU-Projekt zur Erfassung der Horstbäume und Rastplätze des Rotmilans vor. Dr. Lukas Kiefer und Bernd Vogelbacher berichteten von der Hinterwälderstudie, die Grundlage eines Vermarktungskonzepts für die gefährdete Haustierrasse sein wird. Mit gutem Beispiel ging bei diesem Thema die Trachtenkapelle Häusern voran, die in der Halle Gulasch vom Hinterwälder Rind auftischte.  

    Kleine und große Gäste hatten vor allem Spaß bei dem vielfältigen Mitmachprogramm. Unter anderem konnten beim NABU Görwihl Schwalbennester gebaut, bei der Wildnisschule „Kojote Akademie“ Feuer gemacht, bei der Firma Hoppe Bikes E-Bikes ausprobiert und im Ökomobil des Regierungspräsidiums Insekten und Pflanzen unterm Mikroskop beobachtet  werden. Insbesondere bei den Kindern kam der Streichelzoo mit  Ziegen,  Hinterwälder Rindern und Eseln gut an – Tiere, die im Schwarzwald zur Offenhaltung der Landschaft beitragen.

    Für musikalische Unterhaltung sorgten neben der Trachtenkapelle das Harmonika-Orchester Häusern, die Jagdhorn-Bläser des Kreisvereins Waldshut der Badischen Jäger sowie das Orchester „Noochschlag“.  Eine schwunvolle Tanzeinlage boten die Kinder der Gruppe „Dance for Fun“ aus Häusern.

    Foto 1

    Foto 2


  • Abteilung 3
    17.09.2018
    Abteilungspräsident Dieter Blaeß und BLHV-Präsident Werner Räpple überreichen 40 jungen Landwirtinnen und Landwirten die Urkunden zur bestandenen Berufsabschlussprüfung
    17 Landwirtschafts- und Winzermeister werden mit einem goldenen Meisterbrief, 14 mit einem silbernen Meisterbrief geehrt

    Im Rahmen einer Feierstunde auf der Baden-Messe in Freiburg haben Abteilungspräsident Dieter Blaeß und BLHV-Präsident Werner Räpple jungen Landwirtinnen und Landwirten nach bestandener Abschlussprüfung die Urkunden überreicht. 58 Auszubildende waren zu den Prüfungen, die zwischen Mitte Juli und Mitte August in 13 Betrieben stattfanden, zugelassen und alle haben die Prüfung bestanden. Davon hatten 40 den Weg nach Freiburg gefunden.

    In seiner Festansprache ging der Abteilungspräsident, der die Regierungs­präsidentin Bärbel Schäfer kurzfristig vertreten musste, auf die hohen Anforderungen ein, die nun auf die jungen Landwirtinnen und Landwirte zukommen. Neben den Unwägbarkeiten der Natur – er sprach die extreme Trockenheit dieses Sommers und die Fröste im Frühjahr 2017 an - und der Unberechenbarkeit der Märkte müsse man auch den Strukturwandel in den Landwirtschaft und den rasanten technischen Fortschritt meistern. Daher sei es so wichtig, mit Risiken aller Art vernünftig umgehen zu können, damit zu rechnen und Reserven zu bilden. Im Rahmen einer guten Betriebsführung sei es entscheidend, die Risikofaktoren zu mindern und die Produktion und damit das Einkommen auf mehrere Beine stellen.

    Dieter Blaeß machte den Junglandwirtinnen und Junglandwirten aber auch Mut und zeigte Perspektiven auf. So steige weltweit die Nachfrage nach Nahrungs­mitteln durch die Bevölkerungs- und Wohlstandszunahme; die Nachfrage nach nachwachsenden Energieträgern nehme zu und die Nachfrage nach regionalen Produkten ebenso. Das zusammen lasse für die Zukunft zumindest eine Stabili­sie­rung der Erzeugerpreise erwarten.

    Damit lasse sich aber noch kein sicheres Einkommen erzielen. Dazu gehören vielmehr umfassende und fundierte Kenntnisse im Bereich der Produktion, der Unternehmensführung und der Vermarktung sowie Kaufmännische Kenntnisse. „Für den Erfolg im landwirtschaftlichen Unternehmen ist eine kompetente Betriebsführung immens wichtig, um auch in Zukunft wirtschaftlich bestehen zu können“, sagte Blaeß und rief den Berufsnachwuchs dazu auf, sich auch nach bestandener Abschlussprüfung weiter zu qualifizieren und weiterzubilden.

    Diesem Appell schloss sich auch BLHV-Präsident Werner Räpple an, der den jungen Menschen Hochachtung und Respekt zollte für ihre Berufswahl und für ihren Willen, das Werk ihrer Eltern und Großeltern fortzuführen. Nur die Land­wirtschaft sei in der Lage, die Bevölkerung mit hochwertigen Nahrungsmitteln zu versorgen und die Kulturlandschaft zu gestalten und zu erhalten. Damit erfülle die Landwirtschaft ganz zentrale Aufgaben für die Gesellschaft insgesamt und der BLHV werde sich dafür einsetzen, dass die Aussichten für die Landwirtschaft insgesamt und die jungen Landwirtinnen und Landwirte im Besonderen besser werden. Zum Beispiel durch die Erarbeitung von zukunftsweisenden Betriebs­konzepten für kleinere und mittlere Betriebe, durch Unterstützung der Aus- und Fortbildung, durch Verbesserung von Vermarktungsstrukturen und die Schaffung fairer Wettbewerbsbedingungen zumindest innerhalb der EU.

    Viel Beifall erhielt Junglandwirtin Diana Stierle aus Vöhringen, die für ihren Jahr­gang sprach. Sie bezeichnete die Liebe zum Beruf als treibende Kraft, sprach im Zusammenhang mit ihrer Berufswahl aber auch von „Berufung“. Sie und ihre Berufskolleginnen und -kollegen seien bereit, mit fachlichem Wissen und mit Ent­schlossenheit die Belange der Landwirtschaft zu vertreten und dabei als Berufs­stand geschlossen gegenüber den Medien und gegenüber den Verbrauchern aufzutreten.

    Bestanden haben die Abschlussprüfung in alphabetischer Reihenfolge:

    Michael
    Baumann
    Immendingen
    Georg
    Bäurer
    Hüfingen
    Manuel
    Bäurer
    Hüfingen
    Till
    Bause
    Hinterzarten
    Michael
    Beising
    Mühlhausen
    Lukas
    Birzele
    Radolfzell
    Johannes
    Bucheli
    Gailingen
    Samuel
    Dieringer
    Gunningen
    Roland
    Dold
    St. Märgen
    Konstantinos
    Dratsas
    Gutach im Breisgau
    Markus
    Effinger
    Brigachtal
    Ariane
    Emmert
    Furtwangen
    Robin
    Flaig
    Eschbronn
    Henry
    Frommer
    Rosenfeld
    Jonas
    Gaymann
    Schramberg
    Tim
    Granacher
    Waldshut
    Marius
    Hall
    Villingen-Schweningen
    Jonas
    Hermann
    Lenzkirch
    Tobias
    Hermann
    Gütenbach
    Tanja
    Hilzinger
    Tuttlingen
    Manfred
    Hoferer
    Neuried
    Julian
    Horlacher
    Radolfzell
    Martin
    Huber
    Mönchweiler
    Lukas
    Hug
    Stegen
    Alexander
    Hummel
    St. Peter
    Johannes
    Hummel
    Villingen-Schweningen
    Stephan
    Jäckle
    Niedereschach
    Philipp
    Jäger
    Radolfzell
    Meret
    Karopka
    Freiburg
    Alexander
    Korsch
    Villingen-Schweningen
    Katharina
    Kuhn
    Buchheim
    Eva
    Laaths
    Merzhausen
    Paula
    Martin
    Hüfingen
    Bernd
    Mattes
    Böttingen
    Sebastian
    Mellert
    Schutterwald
    Louis
    Nußbaumer
    Müllheim
    Manuel
    Okle
    Radolfzell
    Lukas
    Pfefferkorn
    Löffingen
    Thomas
    Riesterer
    Stegen
    Daniel
    Rist
    Brigachtal
    Till
    Roth
    Schutterwald
    Sandra
    Schönfeld
    Hausen ob Verena
    Stefan
    Sillmann
    Freiamt
    Herrmann
    Singler
    Schuttertal
    Mathias
    Steinhart
    Kirchzarten
    Diana
    Stierle
    Vöhringen
    Felix
    Stumm
    Stockach
    Jonathan
    Vogelbacher
    Albbruck
    Fabian
    Walter
    Mühlenbach
    Johanna
    Weber
    Kandern
    Vincent
    Weber
    Dunningen
    Jana
    Wegenast
    Sulz
    Michael
    Werner
    Dunningen
    Fabian
    Weyer
    Hohberg
    Daniel
    Wirtz
    Rheinfelden
    Andreas
    Wolber
    Löffingen
    Max
    Wolf
    Donaueschingen
    Daniel
    Zeller
    Breisach
     
    Die besten Leistungen der diesjährigen Prüfung erzielten:
    Henry Frommer

    Rosenfeld
    1,4
    Meret Karopka

    Freiburg
    1,4
    Vincent Weber

    Dunningen
    1,4
     
    und als Jahrgangsbeste:
    Diana Stierle

    Vöhringen
    1,3
     
     
    Als Anerkennung erhielten diese vier von Werner Räpple jeweils einen Gutschein des BLHV-Bildungswerkes. Einen besonderen Dank sprach Räpple den Jubilaren aus, die in 25 bzw. 50 Berufsjahren etwas bewegt und erreicht haben, sei es für ihre eigenen Betriebe, für die Ausbildung des Berufsnachwuchses oder für die Entwicklung in ihren Gemeinden.
     
    Einen silbernen Meisterbrief erhielten: 
    Andreas
    Deyer
    Mühlingen
    Klaus
    Dorner
    Lahr
    Siegfried
    Ellensohn
    Engen
    Edgar
    Feißt
    Hohberg
    Ralf
    Geiser
    Kirchzarten
    Benedikt
    Himmelsbach
    Schuttertal
    Nikolaus
    König
    Breitnau
    Hubert
    Maier
    Breitnau
    Wilhelm
    Raufer
    Stegen
    Ralf
    Schmidt
    Teningen
    Gerd
    Schoch
    Rielasingen
    Christian
    Weiß
    Hilzingen
    Eugen
    Zähringer
    Titisee-Neustadt
     
    Einen goldenen Meisterbrief erhielten:
    Fridolin
    Faller
    St. Märgen
    Walter
    Feiler
    Owingen
    Andreas
    Glocker
    Horgenzell
    Helmut
    Koffler
    Durmersheim
    Heinrich
    Männle
    Durbach
    Willi
    Monke
    Emmendingen
    Jörg
    Müller
    Weil
    Anton
    Rist
    Deggenhausertal
    Alfred
    Schätzle
    Vogtsburg
    Klaus
    Schindler
    Oberkirch
    Manfred
    Schumacher
    Freiburg
    Josef
    Walker
    Hüfingen
    Hansjörg
    Walter
    Schwanau
    Bernhard
    Wangler
    Breitnau
    Paul Manfred
    Weber
    Salem
    Dieter
    Wiebe
    Willstätt
    Hermann
    Zucker
    Lah


    Foto: Junglandwirtinnen und Junglandwirte werden ausgezeichnet

    Foto: Goldene Meisterbriefe für Landwirte und Winzer
  • Abteilung 5
    17.09.2018
    Regierungspräsidium Freiburg lädt zu Infotermin zum Auftakt für Managementplan im FFH-Gebiet „Kandelwald, Roßkopf und Zartener Becken“ (bei Freiburg) ein
    Termin ist am Donnerstag, 4. Oktober, um 16 Uhr in Kirchzarten-Dietenbach // Bürgerinnen und Bürger können aktiv an Planung mitwirken

    Das Regierungspräsidium Freiburg lädt zum Auftakt der Aufstellung eines Managementplans für das FFH-Gebiet „Kandelwald, Roßkopf und Zartener Becken“ zu einer Infoveranstaltung nach Kirchzarten ein. Termin ist am Donnerstag, 4. Oktober, um 16 Uhr auf dem Parkplatz am Ortseingang von Kirchzarten-Dietenbach (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald). Das FFH-Gebiet erstreckt sich auf die Gemeinden Stegen, Buchenbach, Kirchzarten, Oberried, Sankt Peter, Simonswald, Glottertal, Heuweiler und Gundelfingen sowie der Städte Freiburg und Waldkirch.

    Dieses Gebiet ist ein für den Naturschutz wertvolles Gebiet, welches Teil des europäischen Schutzgebietsnetzes „NATURA 2000“ ist. 2018 und 2019 wird dazu ein Managementplan (MaP) erstellt. Dieser Managementplan dient als Grundlage zur dauerhaften Sicherung des Schutzgebiets. Während der Phase der Planerstellung erhalten Bürgerinnen und Bürger sowie Verbände und Behörden die Gelegenheit, sich über die Planungen zu informieren und aktiv daran mitzuwirken.

    Organisiert wird die Veranstaltung vom Referat Naturschutz und Landschaftspflege des Regierungspräsidiums Freiburg. Bei dem Infotermin geht es um die Schwerpunkte FFH-Lebensräume und Arten in Gewässern und im Wald sowie FFH-Mähwiesen. Die Veranstaltung findet draußen statt. Daher werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebeten, sich kleidungstechnisch darauf einzustellen. Da nur begrenzte Parkmöglichkeiten bestehen, werden die Gäste gebeten, möglichst Fahrgemeinschaften zu bilden.

  • Abteilung 4
    14.09.2018
    Planungsbeginn für die Ortsumfahrungen Spaichingen und Balgheim an der B 14 (Kreis Tuttlingen): Abteilungspräsident Claus Walther spricht mit den Bürgermeistern Hans Georg Schuhmacher und Helmut Götz über die nächsten Schritte
    Informationsveranstaltung für die Bevölkerung im kommenden Frühjahr vorgesehen

    Der Leiter der Straßenbauabteilung im Regierungspräsidium Freiburg, Claus Walther hat bei einem Termin im Rathaus Spaichingen am Dienstag (11. September) mit dem dortigen Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher sowie Balgheims Bürgermeister Helmut Götz das weitere Vorgehen bei der Wiederaufnahme der Planungen für die Ortsumfahrung von Spaichingen und Balgheim (B 14) besprochen. Damit kommt die Behörde dem bei der Präsentation der Umsetzungskonzeption für den Bundesverkehrswegeplan am 20. April aufgestellten Zeitplan termingerecht nach, der eine Aufnahme der Planungen für die Ortsumfahrung Spaichingen und Balgheim im dritten Quartal 2018 vorsieht.

    Abteilungspräsident Claus Walther: „Wie im Frühjahr dieses Jahres vorgesehen, werden wir ab sofort in die Planung der Ortsumfahrung einsteigen. Wir haben uns bei diesem ersten Termin mit den beiden beteiligten Kommunen darüber ausgetauscht, wie der bisherige Planungsstand ist und wie unsere weiteren Schritte aussehen sollen. Das Regierungspräsidium wird nun auf den bisherigen Ergebnissen aufbauen, jedoch müssen wesentliche Teile davon aktualisiert und gegebenenfalls angepasst werden, damit eine rechtssichere Planung gewährleistet werden kann. Insbesondere im Bereich von Balgheim werden dabei sämtliche Varianten eingehend untersucht und geprüft. Unser Ziel ist es, die Interessen beider Gemeinden bestmöglich in die Planung einzubinden.“

    Bürgermeister Hans-Georg Schuhmacher zeigte sich über die Wiederaufnahme der Planung sehr erfreut und sicherte jegliche Unterstützung durch seine Gemeinde bei der Planung zu. Balgheims Bürgermeister Helmut Götz begrüßt die Aussage der Behörde: „Wir hoffen, dass das Regierungspräsidium für die Balgheimer Bürgerinnen und Bürger zu einer zufriedenstellenden Lösung kommen wird.“ 

    Als erster Schritt wird jetzt mit der Ermittlung und Aktualisierung der notwendigen Grundlagen für die weitere Planung begonnen. Hierzu werden insbesondere eine neue Verkehrsuntersuchung, eine Planungsraumanalyse und die Untersuchung der möglichen Varianten zählen. Im Frühjahr des kommenden Jahres soll es dann auch eine Informationsveranstaltung für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort geben, bei der neben dem weiteren Vorgehen auch die Erkenntnisse der neuen Verkehrsuntersuchung vorgestellt werden sollen.

  • Abteilung 4
    14.09.2018
    Update zur geplanten Sanierung der B 317 zwischen Atzenbach und Fröhnd: Vollsperrung wird um ein Wochenende auf 28. September/1. Oktober vorgezogen
    Baustelle kann dadurch vermutlich eine Woche früher abgeschlossen werden // Änderungen im Busverkehr

    Update zur geplanten Sanierung auf der B 317 zwischen Atzenbach und Fröhnd (Kreis Lörrach): Die Vollsperrung an den Wochenenden wird um eine Woche auf Ende September und auf das erste Oktoberwochenende vorgezogen. Dadurch wird es möglich, die Baustelle eine Woche früher als geplant abzuschließen heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    In der ersten Woche ab Montag, 17., bis Freitag, 21. September, werden die Bauarbeiten tagsüber durch Ampelregelung abgesichert. In dieser Zeit wird am Bankett und an der Straßenentwässerung gearbeitet. Die Bundesstraße ist dann ab dem Montag, 24. September, zwischen 20 und 5 Uhr nachts zwischen Mambach und Fröhnd gesperrt. Der Asphaltdeckeneinbau findet in diesem Abschnitt am Wochenende von, Freitag 28. September bis Montagmorgen, 1. Oktober unter ganztägiger Vollsperrung statt.

    Ab Montag, 1. Oktober, der Abschnitt zwischen Atzenbach und Mambach saniert. Der Einbau der Decke erfolgt wie geplant am darauf folgenden Wochenende zwischen 5. und 8. Oktober.

    Für die Umleitung aus Richtung Lörrach ist wichtig, dass die L 140 zurzeit auch noch gesperrt ist. Daher muss über die L 139 Richtung Tegernau und die L 131 zurück auf die B 317 ausgewichen werden. Wenn die L 140 zwischen Adelsberg und Gresgen wieder fertig ist, steht diese als Ausweichstrecke zur Verfügung.

    Wer von Todtnau aus kommt, umfährt die Sperrung am besten im Abschnitt I ab Gschwend über die L 149 Richtung Todtmoos sowie weiter über die L 146. Ist dann der Abschnitt II unpassierbar, wird den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern empfohlen, über die L 146 Richtung Todtmoos und über die L 151, die L 148 und K 6352 über Gersbach nach Schopfheim zurück auf die B 317 zu gelangen.

    Die beiden Wochenendsperrungen werden von Freitagabend 20 Uhr bis Montagfrüh 5.30 Uhr sein. Die Umleitung aus Richtung Lörrach erfolgt wie nachts. Die Umleitung von Todtnau aus erfolgt von Gschwend über Todtmoos und Gersbach nach Schopfheim auf die B 317.

    Die Anwohner von Mambach erhalten für die beiden Wochenenden eine gesonderte Information und werden über den Pfaffenberg umgeleitet. Der Busverkehr der Linie 7300 der Südbadenbus zwischen Titisee und Schopfheim wird teilweise abends und an den Wochenenden der Vollsperrung im mittleren Bereich (genauer Zeitplan in gesonderter PM) unterbrochen – fährt also Samstag und Sonntag nach dem jeweiligen Fahrplan im Inselbetrieb zwischen Titisee und Fröhnd sowie zwischen Atzenbach und Zell. Details können Fahrgäste der Webseite der Südbadenbus unter www.suedbadenbus.de entnehmen. Zusätzlich gibt es einen Aushang an den betroffenen Haltestellen.

    Der Schwerverkehr wird während der gesamten Maßnahme großräumig über die B 500 nach Waldshut umgeleitet. Bei den Sanierungsarbeiten wird die Asphaltdecke und ein Teil der Asphalttragschicht erneuert, da der bestehende Belag deutliche Risse und Schäden aufweist. Die Kosten liegen bei etwa 1,6 Millionen Euro. Das Regierungspräsidium Freiburg bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer und die von der Maßnahme betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis.

  • Abteilung 4
    14.09.2018
    Bau des Radwegs an der L 127 in Stegen-Reckenberg (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald): Verzögerung beim Bau einer Brücke über den Eschbach
    Unvorgesehene Probleme bei der Planung der Fertigbrücke führen zu einem späteren Liefertermin im November 2018

    Das Regierungspräsidium Freiburg lässt zurzeit durch die Firma Schmees & Lühn eine Brücke über den Eschbach in Stegen-Reckenberg (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) für Fußgänger und Radfahrer erneuern. Bei der Planung sind unvorgesehene Probleme aufgetreten, weswegen sich die Fertigstellung der Ersatzbrücke bis zum November 2018 verzögern wird.

    Der Auftrag erging im April 2018 und umfasst den Bau inklusive der Ausführungsplanung. Die Firma begann Ende Mai 2018 mit dem Abbruch der alten Brücke. Die alte Holzbrücke war in einem sehr schlechten Zustand und stellte so eine potentielle Gefahrenstelle für Radler und Fußgänger dar. Mit der Planung der Ersatzbrücke konnte erst nach dem Abbruch begonnen werden, da für die Vermessung die Betonauflager freigelegt werden mussten. Hierbei traten unvorgesehene Schwierigkeiten auf, die zur Verzögerung der Planung führten. Diese Verzögerung wird von der Firma sehr bedauert.

    Gegenwärtig ist der Stand so, dass die Planung der Brücke abgeschlossen ist. Nun kann die Herstellung in einem Werk beginnen, um die Qualität der neuen Brück zu gewährleisten. Wahrscheinlich wird bei reibungsloser Herstellung im Werk die Brücke im November 2018 geliefert und eingebaut werden können.

     
  • Abteilung 4
    14.09.2018
    Regierungspräsidium Freiburg startet am Montag, 17. September mit der Sanierung der Stützwand an der L 123 beim Scharfenstein im Obermünstertal (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald)
    Instandsetzung wird rund zwei Jahre dauern und kostet etwa 1,19 Millionen Euro // Arbeiten werden zunächst unter Ampelregelung ausgeführt

    Das Regierungspräsidium Freiburg beginnt ab Montag, 17. September, mit der Sanierung der Stützwand entlang der L 123 beim Scharfenstein im Münstertal (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) unter halbseitiger Sperrung. Im Sommer 2019 wird die L 123 dann für etwa 2,5 Monate voll gesperrt. Die Stützwand hat eine Länge von über 300 Metern und misst an ihrer höchsten Stelle über acht Meter.

    Zu Beginn erfolgen die Sanierungsarbeiten unter halbseitiger Sperrung mit Lichtsignalregelung und werden so lange andauern, solange es die Witterungsverhältnisse in diesem Jahr zulassen. Über den Winter wird die Verkehrssicherung zurückgebaut. Nach dem Winter werden die Arbeiten dann wieder aufgenommen, wenn es das Wetter zulässt.

    Während der Zeit der halbseitigen Sperrung sollen folgende Arbeiten ausgeführt werden: Einrichten der Verkehrssicherung, Anlegen eines Notweges am Fuße der Stützwand, Reinigen der Stützwand und Verschließen der Fugen, Verpressen der Hohlräume innerhalb der Stützwand zur Stabilisierung sowie Bohren und Verpressen von Ankern zur Rückverankerung der Stützwand.

    Voraussichtlich ab 12. August 2019 ist dann eine Vollsperrung notwendig. Der tatsächliche Beginn der Vollsperrung hängt unter anderem davon ab, wann die Sanierungsarbeiten einer Brückensanierung auf der L 126 bei Todtnau abgeschlossen sind, da diese Strecke als Umleitung dienen soll. 

    Innerhalb der Vollsperrung steht an Arbeiten an: Abbruch der Brüstung (diente während der halbseitigen Sperrung noch als Absturzsicherung), Schalen und Betonieren der Kappe (Kopfbalken), Randarbeiten und Asphaltarbeiten sowie Montage der Schutzeinrichtung.

    Das Ende der Vollsperrung ist auf den 25. Oktober 2019 terminiert. Den Zuschlag hat die Firma SaFeG aus Plauen erhalten. Das Volumen der Arbeiten beträgt 1,19 Millionen Euro.

    Das Regierungspräsidium Freiburg bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen durch die Baustelle.

     
  • Abteilung 4
    14.09.2018
    Sanierung der L 127 in der Ortsdurchfahrt St. Peter (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald): Vollsperrung zwischen Montag, 24. bis Freitag, 29. September
    Abschnitt liegt zwischen Kreuzung Eschbach-/Zähringer Straße bis nach St. Märgen // Umleitung wird ausgeschildert

    Das Regierungspräsidium Freiburg saniert schon seit Mittwoch, 8. August, die L 127 zwischen dem Schwörerhof im Stegener Ortsteil Eschbach und der Abfahrt nach St. Märgen in St. Peter auf einer Länge von knapp vier Kilometern.

    Nach der Vollsperrung des ersten Bauabschnitts steht nun der zweite Teil in der Ortsdurchfahrt von St. Peter bevor. Daher ist die Ortsdurchfahrt der L 127 in der Zeit vom Montag, 24. bis zum Samstag, 29. September voll gesperrt. Der betroffene Bereich erstreckt sich von der Kreuzung Eschbachstraße/Zähringer Straße bis zur Abfahrt der L 127 nach St. Märgen. Die Umleitung ist ausgeschildert und verläuft über die Kreisstraße K 4908 durch St. Peter. Für die Fahrtrichtung Freiburg wird gebeten, der U2 und für die Fahrtrichtung Titisee-Neustadt der U1 zu folgen.

    Die Busse können während der Vollsperrung die Haltestelle „Abt-Bürgi-Straße“ nicht anfahren. Fahrgäste werden gebeten, stattdessen am „Zähringer Eck“ ein- und auszusteigen. Die Zufahrt zum Edeka zu den Öffnungszeiten ist einseitig von der Umgehungsbrücke her möglich.

     
  • Abteilung 4
    12.09.2018
    Regierungspräsidium Freiburg nimmt Kurpark-Umfahrung in Unterharmersbach (Ortenaukreis) ab Montag, 17. September in Betrieb
    Abbruch der Rößlebrücke erfolgt vermutlich ab 19. November // Fertigstellung ist auf Ende Juli 2019 festgelegt

    Die zur Teilerneuerung der Rößlebrücke notwendige provisorische Umfahrung durch den Kurpark in Zell-Unterharmersbach (Ortenaukreis) wird am Montag, 17. September, in Betrieb genommen, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg (RP). Bis Ende Juli 2019 wird die alte Brücke teilweise abgebrochen und an gleicher Stelle teilweise neu errichtet.

    Im Zuge der Sanierung der L 94 in Unterharmersbach (Projekt der Stadt Zell) wird durch das Regierungspräsidium Freiburg die Rößlebrücke teilerneuert. Es wird der vorhandene Überbau und der obere Teil der Widerlagerwände abgebrochen und erneuert. Da diese Arbeiten nur unter Vollsperrung möglich sind, wurde im Auftrag des RP und in Absprache mit der Stadt Zell eine Umfahrung durch den Kurpark errichtet. Diese Umfahrung wird nun für den Verkehr freigegeben.

    Mit der Inbetriebnahme der Kurparkumfahrung beginnt die von der Stadt Zell beauftragte Baufirma Reif mit dem Straßenbau auf der L 94 zwischen Einmündung Buchenwaldstraße und Rößlebrücke. Wenn die Firma Reif im dortigen Bereich die „tiefen“ Kanalarbeiten abgeschlossen hat und die Zufahrt für die Brückenbauer aus dieser Richtung möglich ist, beginnen dann voraussichtlich ab 19. November, die eigentlichen Arbeiten an der Brücke.

    Eine Baustellenandienung von der anderen Seite der Brücke in Höhe der Apotheke wäre aufgrund der dortigen, beengten Verhältnisse nur begrenzt möglich. Aufgrund des Platzbedarfs für Baugrube, Arbeitsschutz und Verkehrssicherung wird es mit Beginn der Brückenbauarbeiten auch eine Ampelregelung auf der Umfahrung in Höhe der dann eingeengten Kurve um die Apotheke geben. Fußgänger werden gebeten, ab 17. September, über „Steinrücken“ und den vorhandenen Fußgängerweg hinter dem Fürstenberger Hof und den Kurpark zu gehen. Dieser Weg wird entsprechend in beiden Richtungen ausgeschildert.

    In den bis Jahresende verbleibenden Wochen werden 2018 noch Abbrucharbeiten an der Rößlebrücke vorgenommen, bevor Anfang 2019 mit dem eigentlichen Neubau begonnen wird. Die Fertigstellung ist auf Ende Juli 2019 terminiert. Somit kann der vor Beginn des Gesamtprojekts gemeinsam mit der Stadt Zell aufgestellte Terminplan zum Brückenbau eingehalten werden. Die Baukosten für die Brücke einschließlich dem nach Fertigstellung vorgesehenen Abbruch der Widerlager an der Behelfsbrücke im Kurpark belaufen sich auf knapp 800.000 Euro. Diese Kosten werden vom Land Baden-Württemberg getragen. Mit den Arbeiten wurde die Firma Rendler Bau GmbH aus Offenburg beauftragt.

    Das Regierungspräsidium bittet die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner sowie Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer für die Behinderungen um Verständnis.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    12.09.2018
    Countdown zum zweiten Biosphären-Fest läuft: Am 16. September präsentiert sich das Biosphärengebiet Schwarzwald in Häusern
    Mitmach-Angebote und regionale Produkte im Vordergrund
     Benno Kaiser, Ziegenhof Menzenschwand (Foto: C. Emmler)

    Der Countdown zum zweiten Biosphären-Fest läuft: Am kommenden Sonntag, 16. September, können Besucherinnen und Besucher in Häusern (Kreis Waldshut) das Biosphärengebiet Schwarzwald mit allen Sinnen erleben. Zwischen 11 und 18 Uhr zeigt dort die Region unter dem Motto „Mitmachen, Erleben und Genießen“, was in ihr steckt.

    Rund um das Kur- und Sporthaus präsentieren rund 40 Akteure die Schätze, Projekte und Initiativen des Biosphärengebiets: ein Spezialitätenmarkt mit Erzeugnissen aus der Region, Mitmachangebote für Groß und Klein, Informatives über Natur, Landwirtschaft, Handwerk und Kultur. Julica Goldschmidt wird das Geschehen auf der Festbühne moderieren, Anbieter und Akteure aus dem Biosphärengebiet vorstellen.

    Ein Highlight ist die Autogrammstunde mit SC-Spieler Amir Abrashi um 11.30 Uhr, die im Rahmen des Projektes „Heimspiel für die Wildnis“ stattfindet. Diese Naturlerlebnis-Kooperation des Naturschutzverbands WWF mit dem SC Freiburg und dem Biosphärengebiet wurde diese Woche offiziell gestartet. „Das Biosphären-Fest ist in erster Linie für die Menschen der Region gedacht und lebt von ihren Akteurinnen und Akteuren“, betont Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets Schwarzwald.

    Das Besondere an dem Fest sind die verschiedenen Mitmachangebote für Groß und Klein. So startet die Geschäftsstelle des Biosphärengebiets bereits um 9 Uhr mit einer Exkursion über „Die Geheimnisse des Waldes“ in den Festtag. Um 14 Uhr findet die Exkursion ein zweites Mal statt. Anmeldung und Information per E-Mail unter der Adresse kristin.krause@rpf.bwl.de.

    Zudem können Insekten und Pflanzen unterm Mikroskop untersucht, Schwalbennester bemalt, Bienen beobachtet und E-Bikes getestet werden. Es gibt Eselswanderungen und Kutschfahrten. Auf der Wiese am Kur- und Sporthaus können Ziegen und Alpacas gestreichelt werden.

    „Häusern ist glücklich und hofft auf gutes Wetter“, freut sich Bürgermeister Thomas Kaiser. Schön sei insbesondere, dass auch die landwirtschaftlichen Betriebe der Region mitziehen und sich mit ihren Produkten am Fest beteiligen. Regionalität stehe auch kulinarisch im Mittelpunkt: Die Trachtenkapelle Häusern tischt in der Halle Gulasch vom heimischen Hinterwälder Rind mit Spätzle auf.  Zudem gibt’s an verschiedenen Ständen Köstlichkeiten aus der regionalen Küche. Sternekoch Winfried Zumkeller serviert den Festgästen mit seinem Förderverein Soziale Projekte Häusern kleine Snacks.  

    Eröffnet wird das Biosphären-Fest um 11 Uhr von Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Bürgermeister Thomas Kaiser. Rita Schwarzelühr-Sutter, Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, hält ein Grußwort. Im Anschluss unternehmen die prominenten Gäste einen Rundgang über den Markt.

    Nach der erfolgreichen Premiere im Oktober 2017 in Bernau, findet das Biosphären-Fest in diesem Jahr zum zweiten Mal statt. Nach einem Beschluss des Lenkungskreises des Großschutzgebiets soll das Fest jährlich jeweils in einer der 29 Biosphärengemeinden stattfinden.

    Programmflyer

    Mehr zum Biosphärengebiet unter www.biosphaerengebiet-schwarzwald.de
     
  • Abteilung 4
    12.09.2018
    Update zum Bau des Radwegs im Bereich der L192 zwischen Öhningen und Wangen (Kreis Konstanz)
    Bau des zweiten Bauabschnitts startet Anfang 2019 und wird bis voraussichtlich zweiten Jahreshälfte 2020 dauern

    Das Regierungspräsidium Freiburg plant den Lückenschluss des Radwegs an der L192 zwischen Öhningen und Wangen und informiert über den aktuellen Sachstand. Der nun anstehende zweite Abschnitt des straßenbegleitenden Geh- und Radwegs schließt die Lücke zwischen Kattenhorn und Wangen.

    Dieser zweite Teil umfasst auf einer Länge von insgesamt 1,6 Kilometern den Bau eines Geh- und Radweges inklusive einer Querungshilfe im Bereich der Ortseinfahrt Wangen. Parallel zu dem Bau des Radweges erfolgt auf einer Länge von knapp 1,2 Kilometern die Herstellung neuer kommunaler Versorgungsleitungen.

    Für die Anlage des Radwegs sind neben den üblichen Erd- und Tiefbauarbeiten aufgrund der Topographie, den schwierigen Untergrundverhältnissen und den begrenzten Grunderwerbsmöglichkeiten eine Vielzahl von Anpassungen an das Gelände erforderlich.

    Aufgrund der Anpassungen erfolgt während des Baus die Anlage von sieben teils aufwendigen Stützkonstruktionen und eine Änderung der Linienführung der L192 auf knapp 350 Metern. Weiter ist die Angleichung der vorhandenen Einmündungen und Bushaltestellen sowie die der vorhandenen Parkplätze im gesamten Bereich des Radweges erforderlich. Eine genaue Abschätzung des Umfangs der Anpassungen wurde erst mit tiefreichenden Untersuchungen sowie der Aufstellung der baureifen Ausführungsunterlagen möglich.

    Aufgrund der Komplexität der Planungsprozesse und der Vielzahl von verschiedenen zu planenden Objekten verzögert sich der Beginn der Arbeiten an der Baumaßnahme auf voraussichtlich Anfang 2019. Die Fertigstellung des Radweges ist vorgesehen für die zweite Jahreshälfte 2020. Die Auswirkungen auf die Anwohnerinnen und Anwohner sowie Nutzerinnen und Nutzer der L192 sollen während der Abwicklung der Baumaßnahme möglichst gering gehalten werden. So ist vorgesehen, um die dauerhafte Befahrung der Straße zu gewährleisten, die gesamte Abwicklung unter mehreren halbseitigen Sperrungen mit Längen von etwa 400 Metern etappenweise abzuwickeln.

    Die Regelung des Verkehrs erfolgt in diesen Engstellen mit Hilfe einer Ampel. Um den auf der L192 insbesondere in den Sommer und Ferienwochen vorhandenen urlaubsbedingten Verkehr zu entlasten, wird weiter versucht, die verkehrsbehindernden Arbeiten in die Frühlings- und Herbstmonate zu verlegen. Die Kosten des gesamten zweiten Abschnitts belaufen sich nach derzeitigen Schätzungen auf etwa 4,7 Millionen Euro. Die Neubauleitung Singen bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie Anliegerinnen und Anlieger für die Belastungen und Behinderungen um Verständnis.

  • Abteilung 9
    11.09.2018
    Tag des Geotops am 16. September: Geologie zum Anfassen
    Über 60 Veranstaltungen in Baden-Württemberg mit einer Fülle verschiedener Themen spiegeln vielfältige Geologie unseres Landes wider

    Deutschlands steinerne Naturwunder locken zum Besuch: Ob verwunschene Höhlen, bizarre Felsen oder markante Aufschlüsse – dieser Sonntag, 16. September steht für Jung und Alt ganz im Zeichen der Geotope. Universitäten, Behörden und Institute bieten Führungen zu den unterschiedlichsten geologischen Themen an, heißt es in einer Pressemitteilung des Landesamts für Geologie, Rohstoffe und Bergbau im Regierungspräsidium Freiburg. 

    Auch geben Amateure, denen Geologie zur Leidenschaft geworden ist, ihr Wissen weiter. Einige Museen, Bergwerke und Höhlen öffnen an diesem Tag mit einem kleinen Sonderprogramm ihre Türen. Die Aufmerksamkeit der Veranstalter richtet sich auch auf Steinbrüche, Kiesgruben, Bergwerke, Böden und Mineralien. Naturphänomene wie Quellen, Felsen, Höhlen, Schluchten, Gletscherspuren und Bergstürze werden vor Ort erklärt.

    Bundesweit wird der Tag des Geotops auch mit der Homepage www.tag-des-geotops.de vorgestellt und beworben. Dort werden auch alle angebotenen Veranstaltungen der übrigen Bundesländer aufgeführt. 

    Von Freiburg aus leicht erreichbare Veranstaltungsziele sind (eine Auswahl):
     
    Sulzburg: Silber und Gold - bergbaukundliche Wanderung um Bad Sulzburg; Samstag, 15. September, 9 bis 13 Uhr sowie 14 bis 16 Uhr; Treffpunkt: Grillplatz unterhalb des Waldhotels Bad Sulzburg, Kontakt: Andreas Sawallisch, Telefon: 0171/4710105; E-Mail: geosawand@web.de.
     
    Sasbach: Geologische Wanderung über den Limberg; Sonntag, 16. September, 14 bis 17.30 Uhr; Treffpunkt: Anlegestelle bei Sasbach (unterhalb der Ruine Limburg); Kontakt: Thomas Huth, RP Freiburg, Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau; Telefon: 0761/2083152; E-Mail: thomas.huth@rpf.bwl.de.
     
    Wieden: Sonderführungen auf der Grube Finstergrund; Sonntag, 16. September, 11 bis 17 Uhr; Treffpunkt: Grube Finstergrund, Wieden; Kontakt: Bergmannsverein Finstergrund Wieden e.V., Martin Wietzel, Dr. Wolfgang Werner; Telefon: 0761/2083242; E-Mail: info@finstergrund.de.
     
    Auggen: Entstehung des Rheintalgrabens und des Bohnerzjaspis; Samstag und Sonntag, 15. und 16. September, jeweils 10 bis 18 Uhr; Treffpunkt: Galerie Schmidlin, Ortsmitte Auggen-Hach; Kontakt: Telefon 07631/2220; E-Mail: fritz.schmidlin@t-online.de.
     
    Efringen-Kirchen: Steinzeitliches Jaspis-Bergwerk in Kleinkems;
    Sonntag, 16. September, 14 bis 17 Uhr; Treffpunkt: Jaspisbergwerk von Kleinkems; Anfahrt: Von Efringen kommend die erste (!) Abzweigung nach Kleinkems rechts (Am Steinweg), dann sofort rechts die Zufahrt zum Tunnel, durch den Tunnel durch und parallel zur Bahn möglichst weit nach hinten fahren; Kontakt: Museum in der 'Alten Schule'; Dr. Maren Siegmann; Telefon: 07628/8205; E-Mail: museum@efringen-kirchen.de.
     
    Alle Veranstaltungen im Überblick:
     
  • Abteilung 2
    11.09.2018
    Regierungspräsidium Freiburg genehmigt 13. Änderung des Flächennutzungsplans der Stadt Freiburg wegen Stadtbahnverlängerung zur Messe
    Voraussetzungen für eine geänderte Trassenführung entlang der Ostseite der Madisonallee werden geschaffen

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat am vergangenen Freitag die 13. Änderung des Flächennutzungsplans der Stadt Freiburg für die Stadtbahnführung im Bereich der Messe und des geplanten SC-Stadions am Flugplatz genehmigt. Die Stadtbahntrasse wird im derzeit rechtswirksamen Flächennutzungsplan der Stadt Freiburg entlang des Messegeländes geführt, der Bebauungsplan „Stadtbahn Messe“ präzisierte diese Trassenführung.

    Mit der Änderung des Flächennutzungsplanes und einer parallelen Bebauungsplanänderung werden die bauplanungsrechtlichen Voraussetzungen für eine geänderte Trassenführung entlang der Ostseite der Madisonallee geschaffen. Dieses wurde erforderlich, um die Rechtsgrundlagen für eine ebenerdige Führung der Stadtbahnstrecke entlang der Madisonallee von der Technischen Fakultät bis zur Hermann-Mitsch-Straße zu schaffen. Die Planung dient der Erschließung der Messe Freiburg und des Industriegebietes Nord. Mit der neuen Trassenführung könnte das geplante SC-Stadion am Flugplatz auch querungsfrei an den schienengebundenen öffentlichen Nahverkehr angebunden werden.

     
  • Abteilung 4
    11.09.2018
    Endspurt bei der Brückensanierung an der B3 in Renchen (Ortenaukreis)
    Regierungspräsidium Freiburg lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger zur Infoveranstaltung am Mittwoch, 26. September um 18 Uhr ein // Treffpunkt ist südlich der Renchbrücke

    Die Sanierung der beiden Brücken im Zuge der B 3 über die Rench und den Mühlbach in Renchen (Ortenaukreis) durch das Regierungspräsidium Freiburg geht in die letzte Runde.

    Ein Ziel der Maßnahme war es, die notwendige Vollsperrung für alle an und in der Straße anstehenden Arbeiten zu nutzen. So werden nicht nur die beiden Brücken saniert, sondern auch eine neue städtische Wasserleitung im Schutze der Maßnahme verlegt. Die Verlegung der Wasserleitung sowie die beiden Brückensanierungen sind fast fertig. Nun können auch die Sanierungsarbeiten an der Fahrbahn der B 3 zwischen Kreisverkehr und Rathaus begonnen werden. 

    Durch die Bündelung dieser Maßnahmen sollen Renchens Bürgerinnen und Bürger, die Gewerbetreibenden, aber auch die Verkehrsteilnehmer in den kommenden Jahren von weiteren Baumaßnahmen an der B 3 verschont werden.

    Angesichts der bald beginnenden Arbeiten an der Fahrbahn veranstaltet das Regierungspräsidium Freiburg einen Informationstermin am 

    am Mittwoch, 26. September,
    um 18 Uhr an der Baustelle
    südlich der Renchbrücke.
    Hierzu sind alle Anwohner, Gewerbetreibende, interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter und Vertreterinnen der Presse eingeladen. Ziel ist es, über den bisherigen Bauablauf zu berichten und zugleich über die noch ausstehenden Arbeiten und deren Zeitplan zu informieren.
     
  • Abteilung 2
    10.09.2018
    Regierungspräsidium Freiburg leitet Planfeststellungsverfahren für den Neubau eines Radweges an der L194 zwischen Eigeltingen und Nenzingen (Kreis Konstanz) ein
    Offenlage der Planunterlagen ab Dienstag, 18. September // Radweglücke an der L 194 wird geschlossen

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat das Planfeststellungsverfahren für den Neubau eines Radweges an der L194 zwischen Eigeltingen und Nenzingen (Kreis Konstanz) eingeleitet. Die Pläne liegen von Dienstag, 18. September, bis einschließlich Mittwoch, 17. Oktober, in den Gemeinden Eigeltingen und Orsingen-Nenzingen zur Einsichtnahme aus.

    Die Auslegung soll allen Betroffenen und Interessierten die Gelegenheit zur Einsichtnahme in die Planung geben. Die Gemeinden Eigeltingen und Orsingen-Nenzingen werden die Auslegung vorher ortsüblich bekanntmachen. Dabei werden sie auch die Räumlichkeiten und die Öffnungszeiten mitteilen und über die Möglichkeit zur Erhebung von Einwendungen informieren.

    Durch die Neuanlage eines Radweges entlang der Landesstraße 194 zwischen den Ortseingängen von Eigeltingen und Nenzingen soll die Verkehrssicherheit erhöht werden. Die Sicherheit des Radverkehrs ist aufgrund des starken Verkehrsaufkommens und der zügigen Trassierung auf der L194 zwischen Eigeltingen und Nenzingen derzeit erheblich gefährdet. Mit dem Bau dieses Radweges wird die letzte Lücke des Radweges an der freien Strecke entlang der L194 geschlossen.

    Sämtliche Unterlagen (Pläne, Berichte und Gutachten) des geplanten Projekts können ab dem Beginn der Auslegung auch auf der Internetseite des RP (www.rp-freiburg.de) unter „Aktuelles“ eingesehen und heruntergeladen werden.

     
  • Abteilung 4
    10.09.2018
    Die Arbeiten zum Neubau des Kreisverkehrs auf der B 3 bei Tunsel sowie den Ausbau der K 4983 und Neubau der Querspange Eisenbahnstraße beginnen planmäßig
    Gemeinsamer Spatenstich der beteiligten Vorhabenträger in Tunsel
     Spatenstich Kreisverkehr B 3 Tunsel

    Pressemitteilung der Stadt Bad Krozingen:

    Mit einem gemeinsamen Spatenstich der beteiligten Vorhabensträger – dem Regierungspräsidium Freiburg, dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und der Stadt Bad
    Krozingen – soll am 10. September 2018 der Bau des Kreisverkehrs B 3 Tunsel mit dem Ausbau der K 4983 und dem Neubau der Querspange „Eisenbahnstraße“ begonnen
    werden.
     
    Nach dem Planfeststellungsbeschluss Ende 2016 und der Zusage von Landeszuschüssen Anfang Mai diesen Jahres kann die Maßnahme nun umgesetzt werden. Seit fast
    zehn Jahren hatten die Vorhabensträger gemeinsam diese wichtige Straßenbaumaßnahme auf den Weg gebracht.
     
    Durch den Bau des Kreisels auf der B 3 soll der bisherige Gefahrenschwerpunkt an der Kreuzung der B 3 mit der Kreisstraße zwischen den Bad Krozinger Ortsteilen Schmidhofen und Tunsel der Vergangenheit angehören. Weiter wird durch die Schließung der zirka 500 Meter südlich liegenden Einmündung der Eisenbahnstraße in die B 3 die
    Verkehrssicherheit auf der Hauptverkehrsachse erhöht. Der dortige Verkehr soll zukünftig gebündelt über den Kreisverkehr und die neu geplante Querspange K 4983/Eisenbahnstraße nach Tunsel geführt werden.
     
    Gleichzeitig wird die zirka 250 Meter lange Radweglücke westlich entlang der Bundestraße zwischen Bad Krozingen und Eschbach durch den Neubau eines Geh-/
    Radweges im Zuge der B 3 geschlossen.
     
    Die Arbeiten werden in mehreren Bauabschnitten ausgeführt, sodass einzelne Teilabschnitte für den Verkehr schnellstmöglich wieder freigegeben werden können. Die
    Fertigstellung der Gesamtmaßnahme und Freigabe aller Teilmaßnahmen für den Verkehr ist für Ende 2019 vorgesehen.
     
    Die Gesamtbaukosten werden auf rund 2,8 Millionen Euro veranschlagt. Die Kosten werden nach einem zwischen den drei Kostenträgern vereinbarten Schlüssel verteilt. Die
    Kostenanteile der Stadt und des Kreises werden dabei mit Fördermitteln des Landes bezuschusst. In der Bauphase sind Verkehrsbehinderungen auf der B 3 und den Zufahrtsstraßen nach Tunsel und Schmidhofen unvermeidbar.
     
    Während des Baus des Kreisverkehrs auf der B 3 wird die K 4983 zwischen Schmidhofen und Tunsel voll gesperrt. Der Durchgangsverkehr auf der B3 wird mittels halbseitiger
    Sperrung und einer Lichtsignalanlage an der Baustelle vorbeigeführt.
     
    Das Regierungspräsidium Freiburg, der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und die Stadt Bad Krozingen bitten betroffene Bürgerinnen und Bürger sowie alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um ihr Verständnis für die auftretenden Einschränkungen während der Bauzeit.
  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    10.09.2018
    Heimspiel für die Wildnis
    Naturschutzkooperation von SC Freiburg und dem WWF im Biosphärengebiet Schwarzwald
     „Heimspiel für die Wildnis“ – von links nach rechts): Hans Ulrich Hayn (Forstbezirksleiter Kirchzarten), Diana Pretzell (WWF), Oliver Leki (SC) und Fritz Keller (SC). Foto: SC Freiburg

    Fußball-Bundesligist SC Freiburg und die Umweltschutzstiftung WWF gehen eine mehrjährige Kooperation ein. Als ersten Schritt wollen die beiden Partner unter dem Motto „Heimspiel für die Wildnis“ ein Naturerlebnisprojekt im neu gegründeten UNESCO-Biosphärengebiet Schwarzwald umsetzen. In den bewaldeten Kernzonen des Großschutzgebiets darf sich die Natur frei entfalten. Diese Entwicklung  der Wildnis wird im Rahmen des Projekts begleitet. Im Mittelpunkt steht die Einrichtung eines Wildnis-Erlebnis-Pfads, auf dem Kinder, Jugendliche und Erwachsene den „Urwald von morgen“ hautnah erleben können. 

    Über die Unterstützung des Projekts im Schwarzwald hinaus verfolgen der SC Freiburg und der WWF das Ziel einer längerfristigen und umfassenden Umweltpartnerschaft. „SC Freiburg und WWF können zusammen sehr viel erreichen für den Schwarzwald, aber auch weit darüber hinaus für Natur und Sport. Deshalb freuen wir uns, dass der SC Freiburg den WWF unterstützt und wir uns gemeinsam konkret für das Wildnisprojekt im Schwarzwald engagieren“, sagt Prof. Dr. Diana Pretzell, Leiterin Naturschutz Deutschland beim WWF Deutschland. „Wir glauben, im Fußball-Umfeld mit unseren Umweltthemen eine interessierte Öffentlichkeit zu erreichen.“
     
    „Wir spielen im Schwarzwald-Stadion, unser Hauptsponsor ist die Schwarzwaldmilch, natürlich ist uns der Schwarzwald selber eine Herzensangelegenheit. Der Blick über das Stadiondach hinaus hat unseren Verein immer ausgezeichnet und gut getan. Was uns im Biosphärengebiet besonders gefällt, ist das  Zusammenspiel zwischen Landwirten, Natur und Tourismus. Die Landwirte pflegen durch ihre Nutzung die Landschaft und halten sie vor allem auch offen und schaffen damit eine Kulturlandschaft, die für den Tourismus in unserer Region hoch attraktiv ist, sagt SC-Präsident Fritz Keller.
     
    „Wir waren von Beginn an von der Bedeutung des Biosphärenprojekts überzeugt und unterstützen es mit großer Freude.  Nachhaltigkeit gehört zu den Grundprinzipien im Selbstverständnis des SC Freiburg und ist gelebter Teil unserer Markenidentität“, erklärt Vorstand Oliver Leki. 
     
    „Wer die Natur mit allen Sinnen erlebt, lernt sie auch zu schätzen und zu schützen“, so Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets Schwarzwald. Der geplante Wildnispfad lade alle Interessierten ein, die Schätze der Natur vor ihrer Haustür zu ent-decken. Seit der Anerkennung des Biosphärengebiets durch die UNESCO vor einem Jahr spiele der Südschwarzwald in der Weltspitze der Großschutzgebiete mit. Die Kooperation mit dem WWF und dem SC Freiburg werde diesem internationalen Anspruch gerecht. „Das ist ein tolles Beispiel für das Zusammenspiel von Naturschutz und Sport.“ 
     
    Für das Projekt „Heimspiel für die Wildnis“ stellt der WWF einen Mitarbeiter ein, der im Biosphärengebiet tätig sein wird. Neben der Einrichtung des Wildnispfads, dessen Standort derzeit geprüft wird, findet im Rahmen des Projekts Forschung zum Thema Wildnis in den kommunalen Kernzonen des Biosphärengebiets statt. Darüber hinaus sind zum Beispiel Wildnis-Exkursionen mit SC-Fans geplant sowie eine gemeinsame Aktion des SC-Jugendclubs mit den Junior-Rangern des Biosphärengebiets. Vermittelt werden sollen dabei auch Spielregeln für den Sport in der Natur.
     
    Hintergrund:
    Der WWF ist die größte private Natur- und Umweltschutzorganisation der Welt und ist in mehr als 100 Ländern mit Projektbüros vertreten. Der WWF setzt sich nachhaltig für den Schutz und die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen ein.
     
    Der Sport-Club Freiburg ist ein Fußball-Bundesligist, der sich in besonderer Weise der Nachhaltigkeit verpflichtet sieht. Der Verein gilt bereits seit zwei Jahrzehnten als einer der ökologischen Vorreiter im Spitzenfußball.
     
    Das Biosphärengebiet Schwarzwald wurde 2016 vom Land Baden-Württemberg ausgewiesen und im Juni 2017 von der UNESCO anerkannt. Das Gebiet umfasst 63.000 Hek-tar, 29 Gemeinden und drei Landkreise im Südschwarzwald. Es ist aufgeteilt in Kern- (3%), Pflege- (29%) und Entwicklungszone (68%). In der „Modellregion für nachhaltige Entwicklung“ soll in den kommenden Jahren das Miteinander von Mensch und Natur beispielhaft und innovativ erprobt werden. Ziel ist es, Natur und Landschaft zu erhalten und gleichzeitig die regionale Wertschöpfung zu steigern. Begleitet wird dieser Prozess von der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets in Schönau, einer Stabsstelle des Regierungspräsidiums Freiburg.
  • Abteilung 4
    10.09.2018
    Planungsbeginn für die Ortsumfahrung Kuhbach/Reichenbach (B 415): Abteilungspräsident Claus Walther spricht mit Lahrs Oberbürgermeister Dr. Wolfgang G. Müller über die nächsten Schritte
    Noch dieses Jahr ist ein Dialogtermin geplant

    Der Leiter der Straßenbauabteilung im Regierungspräsidium Freiburg, Claus Walther, hat bei einem Termin bei der Stadt Lahr am Freitag (31. August) Oberbürgermeister Dr. Wolfgang G. Müller über das weitere Vorgehen bei der Aufnahme der Planungen für die Ortsumfahrung Lahr im Bereich der Stadtteile Kuhbach und Reichenbach (B 415) informiert. Damit setzt die Behörde den bei der Präsentation der Umsetzungskonzeption für den Bundesverkehrswegeplan am 20. April aufgestellten Zeitplan punktgenau um, der eine Aufnahme der Planungen für die Ortsumfahrung Lahr im dritten Quartal 2018 vorsah.

    Abteilungspräsident Claus Walther: „Wir halten Wort und werden nun in die Planung einsteigen. Wir haben uns bei diesem ersten Termin mit der Stadt Lahr darüber ausgetauscht, wie der Stand der Dinge ist und welche Schritte nun anstehen. Wir gehen offen an die Planung heran, sodass alle Varianten auf den Prüfstand kommen werden – dazu zählen bisher bereits bekannte und auch neue mögliche Trassenverläufe. Eine Vorfestlegung auf eine Variante gibt es nicht. Wir wollen mit dieser Neuplanung zu einer verträglichen Lösung kommen und werden uns die dafür notwendige Zeit nehmen.“

    Oberbürgermeister Dr. Wolfgang G. Müller:Jahrzehntelang wurde der Zeitpunkt für die Planung einer Schutter-Parallele herbeigesehnt. Nun ist er da, und wir wissen, wie schwierig es werden wird, eine verträgliche Lösung zu finden. Umso wichtiger sind die Transparenz und Verlässlichkeit der Planung. Hierfür werden Stadt, Regierungspräsidium und andere Fachbehörden eng zusammenarbeiten, so dass wir eines Tages sagen können, wir haben das Problem der Verkehrs- und Lärmbelastung umweltfreundlich und anliegerverträglich gelöst.“

    OB Dr. Müller hatte die Ortsvorsteher der Stadtteile Kuhbach und Reichenbach, Norbert Bühler und Klaus Girstl, eingeladen, den Prozess von Anfang an persönlich zu begleiten. Auch sie äußerten ihre Freude und formulierten ihre Bereitschaft, die begleitende Bürgerbeteiligung in ihren Stadtteilen zu moderieren.

    Welche Schritte stehen als Nächstes an? Die Planung wird mit der Ermittlung der notwendigen Grundlagen begonnen, wozu insbesondere eine neue Verkehrsuntersuchung und die Planungsraumanalyse für die Grünplanung zählen. Gleichzeitig sollen auch die Bürgerinnen und Bürger an der Planung beteiligt werden. Dazu wird es voraussichtlich noch in diesem Jahr einen öffentlichen Dialogtermin in Lahr geben.

  • Abteilung 4
    07.09.2018
    Erneuerung der L 109 zwischen Oberprechtal (Kreis Emmendingen) und Kreisgrenze Schwarzwald-Baar startet am 17. September
    Keine durchgehenden Verbindungen der Südbaden-Bus Linie 7274 zwischen Triberg und Elzach zwischen 24. September und 13. Oktober an Wochenenden

    Das Regierungspräsidium Freiburg informiert über die geplante Sanierung der L 109 zwischen Oberprechtal und der Kreisgrenze zum Schwarzwald-Baar-Kreis. Die Bauarbeiten sind für den Zeitraum vom 17. September und dem 20. Oktober geplant und betreffen einen Abschnitt von rund 5,2 Kilometern Länge. Dabei sind abschnittweise Vollsperrungen in drei Bauabschnitten zeitweise notwendig, über die bereits informiert wurde.

    Die Maßnahme umfasst die Erneuerung der Fahrbahndecke auf dem stark geschädigten Abschnitt der L 109 zwischen Oberprechtal und der Kreisgrenze. Vorarbeiten: Zunächst sind vom 17. bis zum 22. September Vorarbeiten mit Ampelregelung geplant.

    Erster Bauabschnitt: Geplant ist hier zwischen 24. und 29. September die Erneuerung des Abschnitts zwischen Kreisgrenze und Sägewerk Läufer. Dafür wird die Straße in diesem Bereich voll gesperrt werden. Die Busse der Linie 7274 der Südbaden Bus AG fahren von Montag bis Freitag von Elzach Bahnhof aus nur noch bis zur Haltestelle Oberprechtal-Grundhöfe statt bis maximal Forellenhof. Dies gilt auch für das Wochenende: Die durchgehenden Busse von Elzach-Bahnhof und nach Triberg-Bahnhof verkehren nicht, sondern enden in Oberprechtal.

    Zweiter Bauabschnitt: Vom 1. bis 6. Oktober geht es zwischen Sägewerk Läufer und Landgasthof Rössle weiter. Auch hierzu ist eine abschnittsweise Vollsperrung angedacht. Die Busse der Linie 7274 fahren von Montag bis Freitag von Elzach-Bahnhof aus nur noch bis zur Haltestelle Oberprechtal-Kistenfabrik statt bis maximal Forellenhof, da eine Wendemöglichkeit am Gasthof Rössle nicht zur Verfügung steht. Dies gilt auch für das Wochenende: Die durchgehenden Busse von und nach Triberg verkehren nicht, sondern enden in Oberprechtal.

    Dritter Bauabschnitt: Der dritte Abschnitt betrifft den Teil zwischen Landgasthof Rössle und der Pfauenstraße. Die Vollsperrung dauert vom 8. bis 13. Oktober. Die Busse der Linie 7274 fahren von Elzach aus nur noch bis zur Haltestelle Oberprechtal-Post statt bis maximal Forellenhof, wozu im Bereich der Schulstraße eine weitere Ersatzhaltestelle eingerichtet werden soll. Die Busse werden auf dem Platz vor Schwimmbad/Schule wenden. Der Platz muss wegen dieser Wendemöglichkeit freigehalten werden. Die Bevölkerung wird um Beachtung gebeten, damit keine Fahrzeuge abgeschleppt werden müssen und es möglicherweise zu Verzögerungen im Nahverkehr kommt.

    Dies gilt auch für das Wochenende: Die durchgehenden Busse von und nach Triberg verkehren nicht, sondern enden in Oberprechtal.

    Alle drei Bauabschnitte: An den Wochenenden fahren die Busse der Linie 7274 von Triberg als eigene Inselverbindung nur noch bis zur Haltestelle Schonach Mühlebühlbrücke. Für den Abschnitt Elzach-Oberprechtal gelten die jeweiligen Hinweise für die einzelnen Bauabschnitte (es wird ein eigener Bus für diesen Abschnitt eingesetzt). Das heißt, die durchgehenden Verbindungen von Triberg nach Elzach verkehren in der genannten Zeit (24. September bis 13. Oktober) an Wochenenden nicht.

    Nacharbeiten: Die Nacharbeiten werden vom 15. bis 20. Oktober unter Ampelregelung durchgeführt.

    Der Abschnitt Pfauenstraße bis L 107 soll zu einem späteren Zeitpunkt nach Abstimmung mit der Gemeinde realisiert werden. Der auswärtige Verkehr wird während der gesamten Bauzeit großräumig über den Schonach und Triberg umgeleitet. Den Auftrag für die Arbeiten hat die Firma Johann Joos aus Hartheim für etwa 900.000 Euro erhalten.

    In enger Zusammenarbeit mit der Stadt Elzach und der Ortsverwaltung Oberprechtal wurde der Ablauf für die Sanierung erarbeitet. Dieses wurde mit Bürgermeister Roland Tibi (Elzach), Ortsvorsteher Franz Burger (Oberprechtal) und dem Regierungspräsidium Freiburg abgestimmt und beschlossen. Das Regierungspräsidium Freiburg wird über die einzelnen Maßnahmen gesondert informieren. Die Verkehrsteilnehmer und Anwohner werden für die unvermeidlichen Behinderungen um Verständnis gebeten.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    07.09.2018
    Junior Ranger des Biosphärengebiets Schwarzwald tauchen ein in die Lebenswelt eines Gebirgsbach im Menzenschwander Tal
    Nächstes Treffen der offenen Gruppe am Freitag, 14. September // Vorherige Anmeldung ist erforderlich

    Die in diesem Jahr neu gegründete Junior-Ranger-Gruppe des Biosphärengebiets Schwarzwald trifft sich nach der Sommerpause nun zum siebten Mal. Am nächsten Freitag, 14. September, von 15 bis 18 Uhr steht die Erkundung eines Gebirgsbaches im Menzenschwander Tal auf dem Plan. Was lebt in unseren Gewässern, worauf deuten diese Lebewesen hin und welche Lebensbedingungen benötigen seltene Tiere, um wieder heimisch zu werden? Diesen und vielen anderen Fragen werden die Junior Ranger an diesem Nachmittag auf den Grund gehen. 

    An den Treffen der Junior Ranger Gruppe können Mädchen und Jungen zwischen acht und 13 Jahren teilnehmen, die sich für Natur und Kultur rund um das Biosphärengebiet Schwarzwald interessieren. Unterstützt wird das Biosphärengebiet Schwarzwald bei der Durchführung durch Anke Haupt (HauptSache.draußen). Insgesamt begleiten drei Betreuerinnen und Betreuer die Kinder bei allen Angeboten.

    Die Treffen finden einmal im Monat jeweils freitagnachmittags an unterschiedlichen Orten in allen drei Landkreisen innerhalb des Biosphärengebiets statt. Die Mädchen und Jungen erwartet eine bunte Mischung aus Ausflügen in die Natur, Kennenlernen von Biotopen und Lebensräumen, Tieren und Pflanzen, Besuche bei Landwirten oder in Wirtschaftsunternehmen, handwerkliches Gestalten und vielen gemeinsamen Spielen.

    Fühlen sich Kinder und Jugendliche und ihre Eltern angesprochen, können sie sich gern bei der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwarzwald melden. Eine Voranmeldung ist zwingend erforderlich – dabei wird auch der genaue Treffpunkt vereinbart.

    Ansprechpartnerin für das Programm und für Anmeldungen ist Bernadette Ulsamer, Fachbereich Bildung und Kultur (07673- 889402-4377 oder per E-Mail an Bernadette.Ulsamer@rpf.bwl.de). Einen Jahresüberblick über die Treffen erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei ihrem ersten Gruppentreffen. Da es sich um eine offene Gruppe handelt, kann jederzeit eingestiegen werden.

     
  • Abteilung 4
    07.09.2018
    Bau eines neuen Lkw-Staustreifen an der Zollanlage Bietingen (Kreis Konstanz) startet am Montag, 10. September
    Auch Fahrbahnbelag der B 34 wird erneuert // Zeitweise halbseitige Sperrung notwendig

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, wird parallel zur B 34 in Fahrtrichtung Schweiz ein zusätzlicher etwa 450 Meter langer Lkw-Staustreifen an der Zollanlage Bietingen (Kreis Konstanz) gebaut. Gleichzeitig wird die B 34 auf dem bisher nicht erneuerten Stück bis zur Zollanlage saniert. Neu installiert oder ersetzt werden drei Verkehrszeichenausleger und eine Verkehrszeichenbrücke. Die Arbeiten beginnen am Montag, 10. September und sollen Mitte Oktober abgeschlossen sein. Während der Arbeiten werden die Verkehrsbeeinträchtigungen auf ein Minimum reduziert, heißt es aus dem RP.

    Für den Neubau des Staustreifens wird der bestehende Lkw-Stauraum auf der B 34 ab Montag, 17. September, auf einen Fahrstreifen eingeengt. Die Arbeiten am Lkw-Staustreifen sollen Anfang Oktober abgeschlossen sein. Für die Sanierung des Teilstücks der B 34 ist von Samstagabend, 6. Oktober bis Montag, 8. Oktober um 5 Uhr, eine halbseitige Sperrung auf der nördlichen Fahrbahnseite vorgesehen.

    Von Samstagabend, 13.Oktober, bis Montag, 15. Oktober um 5 Uhr, wird dann die südliche Fahrbahnseite der B 34 zwischen der Brücke über die Biber und der Zollanlage Bietingen halbseitig gesperrt. Für Pkw und den Transitverkehr gibt es nur geringe Einschränkungen. Die Zollanlage Bietingen kann weiterhin in beide Fahrtrichtungen überquert werden. Jedoch wird die Verkehrsverbindung B 34 zur Gemeindestraße „Zollstraße“ an diesem Wochenende nicht befahrbar sein. Lkw mit Handelsware in Richtung Schweiz werden zwischen den oben genannten Zeiträumen bereits vor der Brücke über die Biber gestoppt. Lkw mit Handelsware, die vom Schweizer Zoll abgefertigt werden müssen, werden gebeten, an den oben genannten Wochenenden die Zollanlage Bietingen weiträumig zu umfahren und die Zollanlagen Neuhaus oder Konstanz zu nutzen.

    Restarbeiten an der Straße sowie an der Straßenausstattung sind mit geringen Einschränkungen auf den Verkehr in der Woche vom 15. bis 19. Oktober geplant. Mit dem zusätzlichen Staustreifen sollen die wegen des Schweizer Lkw-Nachtfahrverbotes auftretenden Staus in den Vormittagsstunden reduziert werden. Die Fahrbahn der B 34 wurde bereits im vorigen Jahr bis auf 500 Meter vor der Zollanlage saniert. Die Sanierung ist wegen Netzrissen und Ausmagerungen der Fahrbahn erforderlich.

    Die Neubauleitung Singen des Regierungspräsidiums Freiburg bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die eventuell auftretenden Verkehrsbehinderungen. 

  • Abteilung 2
    06.09.2018
    Zumeldung zur PM des Ministeriums für Ländlichen Raum zu neuen Schwerpunktgemeinden für das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR)
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Tengen und Albbruck haben diese Anerkennung verdient“

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat die Entscheidung des Ministeriums für Ländlichen Raum (MLR) für zwei neue Schwerpunktgemeinden im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) im Regierungsbezirk Freiburg mit großer Freude aufgenommen: „Tengen und Albbruck haben diese Anerkennung verdient. Beide Gemeinden haben mit ihren Ortsteilen überzeugende Entwicklungskonzepte vorgelegt. Sie können nun in den nächsten fünf Jahren mit den Fördermitteln des Landes zukunftsweisende private und öffentliche Investitionen anstoßen. Diese Anerkennung zeigt eindrucksvoll, welche wirtschaftliche Bedeutung auch in finanzieller Hinsicht der Ländliche Raum für das Land Baden-Württemberg hat.“

    Tengen und Albbruck waren bei zu Vorbereitung des Antrags vom Regierungspräsidium eng begleitet worden. Die Anerkennung ist mit einer Landeszusage verbunden, in den nächsten Jahren verstärkt Fördermittel für Projekte des Wohnens, der Grundversorgung, des Gemeinbedarfs und Gewerbe zur Verfügung zu stellen. Grundlage der Anerkennung waren tragfähige Entwicklungskonzepte und eine vorläufige Liste mit konkreten Projekten. 

    „Es liegt nun mit an Ihnen, in den Gemeinden und ihren Ortsteilen mit öffentlichen Investitionen mit gutem Beispiel voranzugehen. Weiter werden sie dafür werben, dass möglichst viele Privatpersonen die Förderchancen nutzen, um ihre Gebäude nachhaltig zu sanieren, Baulücken durch Innenentwicklung zu schließen und leerstehende Ökonomiegebäude zu Wohnzwecken umzunutzen“, skizziert die Regierungspräsidentin beispielhaft einige Zuschussmöglichkeiten. Das Land will auch mit den Fördermöglichkeiten im ELR mit dazu beitragen, die flächendeckende Wohnungsknappheit zu lindern, und fördert daher zunehmend die entsprechende Aufwertung des Wohnungsbestandes auf dem Land.

    Für Albbruck geht es in der Maßnahmenübersicht aus Projekten des ELR-Förderbereichs weit überwiegend im Bereich Wohnen mit einem Gesamtförderbedarf von rund 1,9 Millionen Euro. In Tengen soll Entwicklungspotenzial bei der Schaffung von Wohnraum genutzt werden: Es geht um eine Fördersumme von 1,6 Millionen Euro, aber auch öffentliche Gebäude wie ein Ärztehaus sollen ermöglicht werden.

     
  • Abteilung 7
    06.09.2018
    Zumeldung zur PM des Kultusministeriums zum Schuljahresbeginn 2018/2019: Unterrichtsversorgung ist trotz offener Stellen gewährleistet
    Zahlen für den Regierungsbezirk Freiburg

    Das baden-württembergische Kultusministerium hat am 6. September aktuelle Informationen zum Start in das neue Schuljahr veröffentlicht. Das Regierungspräsidium Freiburg ergänzt in einer Zumeldung Zahlen für den Regierungsbezirk und welche Maßnahmen von Seiten des Landes ergriffen worden sind, um die Unterrichtsversorgung zu gewährleisten.

    In den 1100 öffentlichen Schulen im Regierungsbezirk Freiburg lernen etwa 280.000 Schülerinnen und Schüler und werden von rund 22.700 Lehrkräften unterrichtet. In diesem Schuljahr werden rund 18885 Erstklässler eingeschult. Beim Übergang in die weiterführenden Schulen liegt die Zahl der Anmeldungen zu Haupt- und Werkrealschulen bei 1540 für den Regierungsbezirk. Bei den Realschul-Eingangsklassen gab es 6640 Anmeldungen in diesem Jahr. An den öffentlichen Gymnasien sind in diesem Jahr 6979 Fünftklässler neu am Start. Für die Gemeinschaftsschule sind es 2018/2019 insgesamt 2315 Fünftklässler.

    Wie sieht es mit der Unterrichtsversorgung aus?

    Die Zahlen der neuen Stellen an den öffentlichen Schulen im Regierungsbezirk Freiburg war mit 1398 rekordverdächtig hoch. Davon entfielen 456 auf den Grundschulbereich, 282 auf die Realschulen, 86 auf die Werkrealschulen, 92 auf die Gymnasien, 48 gymnasiale Stellen auf die Gemeinschaftsschulen, 250 auf die Beruflichen Schulen und 151 auf den sonderpädagogischen Bereich. Etwa 190 Stellen (Stand: 5. September) konnten aufgrund der angespannten Bewerbersituation durch den Mangel an Bewerberinnen und Bewerbern bisher nicht besetzt werden. Davon betroffen sind insbesondere die Grundschulen (139) und die Realschulen (51). Zum Stichtag der Meldung an das Kultusministerium (30. August) lag diese Zahl noch bei 223: Grundschulen (153) und Realschulen (70). Das Einstellungsverfahren endet zum 30. September für das laufende Schuljahr, sodass noch leichte Verbesserungen zu erwarten sind.

    Dennoch wird die ordentliche Unterrichtsversorgung auch in den Grundschulen gewährleistet sein. Um das Defizit zu kompensieren, wurden bereits etwa 660 befristete Verträge abgeschlossen. Darüber hinaus ist eine große Zahl an Teilzeitanträgen zur Erhöhung des Lehrauftrags genehmigt worden. Weiterhin sind beurlaubte Lehrkräfte gebeten worden, vorzeitig in den Schuldienst zurückzukehren. Ergänzend sind erneut Pensionäre für Lehraufträge gewonnen worden. 

    Auch wenn die Unterrichtsversorgung im Pflichtbereich gesichert sein wird, stehen nur vergleichsweise geringe Reserven für krankheitsbedingte Ausfälle zur Verfügung. Entlang der Rheinschiene ist es gelungen, ausgeschriebene Stellen zu besetzen. Wegen des Bewerbermangels im Grundschulbereich sind Engpässe vor allem im ländlichen Raum in den Kreisen Tuttlingen (27), Konstanz (36), Rottweil (37) und im Schwarzwald-Baar-Kreis (34) gegeben – dort liegen fast ausschließlich die noch offenen Stellen im Grundschulbereich. Schwierigkeiten sind absehbar bei der Gewinnung von Vertretungslehrkräften, da die vorhandenen Ressourcen bereits in befristete Verträge geflossen sind. Die Schulverwaltung tut alles, um die Unterrichtsversorgung zu gewährleisten – es ist und bleibt eine besondere Herausforderung, geeignete und für den Einsatz im Ländlichen Raum bereite Bewerberinnen und Bewerber zu gewinnen.

    Wegen des Überangebots von Bewerberinnen und Bewerbern aus dem Gymnasialbereich wird ihnen eine Qualifizierung für den Einsatz im Grundschulbereich angeboten. Im Regierungsbezirk Freiburg haben von dieser Möglichkeit im Schuljahr 2017/2018 sechs Lehrkräfte Gebrauch gemacht – eine deutliche Steigerung wird für das neue Schuljahr erwartet. Bisher haben sich 39 interessierte Gymnasiallehrkräfte für diese Weiterqualifizierung angemeldet.

    Weiterhin konnten bis zu 100 Prozent der zu besetzenden Grundschulstellen im Ländlichen Raum bereits im Dezember, also vor dem Hauptausschreibungsverfahren ausgeschrieben werden. Zudem ist es möglich, dass Bewerberinnen und Bewerber über das Ende der Frist im Hauptverfahren am 31. März hinaus berücksichtigt werden können. Das Land hat den Zugang für Anwärterinnen und Anwärtern aus anderen Bundesländern erleichtert sowie einen Ausgleich zwischen den Stellenkontingenten der Regierungspräsidien eingeführt.

    Künftig können Haupt- und Werkrealschullehrer verstärkt an den Sonderpädagogischen Beratungs- und Betreuungszentren (SBBZ) eingesetzt werden. Zusätzliche Angebote soll es in Form von Qualifizierungslehrgängen und Aufbaustudien für Lehrkräfte geben, die noch keine sonderpädagogische Ausbildung absolviert haben. Der Zugang für Lehrkräfte aus Nicht-EU-Staaten wird erleichtert, die Versorgungsplanung und Verteilung der Ressourcen wird zwischen Schulleitung und Verwaltung durch gezielte Abstimmungen optimiert und Lehrerinnen und Lehrer können im Rahmen einer Gesamtsteuerung auch verstärkt in schlechter versorgte Gebiete abgeordnet und versetzt werden. Die Landesregierung hat zudem den geplanten Abbau der Stellen gestoppt und stärkt den Ländlichen Raum durch mehr Ausbildungsschulen vor Ort.

    Aufruf durch das Regierungspräsidium Freiburg

    Für Bewerberinnen und Bewerber mit entsprechender Ausbildung und Lehrbefähigung werden insbesondere für die Landkreise Schwarzwald-Baar, Rottweil, Tuttlingen und Waldshut unverzüglich Möglichkeiten zur Einstellung geprüft. Der Bewerbungszeitraum läuft noch bis Ende September. Interessierte können sich unter www.lehrer-online-bw.de unter dem Stichwort „Stelleninfo“ informieren und bewerben.

  • Abteilung 4
    06.09.2018
    Sanierung der Brücke auf der L 75 über den Renchflutkanal bei Memprechtshofen (Ortenaukreis)
    Bauarbeiten starten am 17. September und dauern ungefähr zwei Wochen // Verkehr wird mit Ampel geregelt

    Die L 75 wird zwischen Freistett und Scherzheim, in Höhe von Memprechtshofen, durch eine Brücke über den Renchflutkanal geführt. Eine Fahrbahnhälfte auf der Brücke ist sanierungsbedürftig.

    Die Bauarbeiten beginnen am 17. September und werden voraussichtlich bis einschließlich 2. Oktober dauern. Die Sanierung erfolgt dabei lediglich halbseitig in einem Streckenabschnitt von etwa 20 Metern. Während der Bauzeit wird die Straße halbseitig gesperrt und durch eine Ampel geregelt. Die Höchstgeschwindigkeit wird auf Tempo 30 reduziert. Die Restfahrbahnbreite beträgt dabei drei Meter. Der Fuß- und Radweg über die Brücke wird während den Sanierungsarbeiten nicht eingeschränkt.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die unvermeidlichen Verkehrseinschränkungen und Belästigungen durch die Baustelle.

  • Abteilung 4
    05.09.2018
    Regierungspräsidium Freiburg saniert B 317 zwischen Atzenbach und Fröhnd ab 17. September
    Nachts zwischen 20 und 5.30 Uhr wird die Straße abschnittsweise voll gesperrt / Vollsperrung auch an den ersten beiden Oktoberwochenenden

    Das Regierungspräsidium Freiburg saniert ab dem 17. September die B 317 zwischen Ortsausfahrt Atzenbach und Fröhnd (Kreis Lörrach). Dazu ist es notwendig, die Straße in verschiedenen Teilabschnitten unter der Woche nachts und an zwei Wochenenden auch tagsüber zwischen 17. September und 15. Oktober komplett zu sperren.

    Voll gesperrt wird die B 317 wochentags nachts von Montag bis Freitag von 20 bis 5.30 Uhr in unterschiedlichen Bauabschnitten.

    Für die Umleitung aus Richtung Lörrach ist wichtig, dass die L 140 zurzeit auch noch gesperrt ist. Daher muss über die L 139 Richtung Tegernau und die L 131 zurück auf die B 317 ausgewichen werden. Wenn die L 140 zwischen Adelsberg und Gresgen wieder fertig ist, steht diese als Ausweichstrecke zur Verfügung.

    Wer von Todtnau aus kommt, umfährt die Sperrung am besten im Abschnitt I ab Gschwend über die L 149 Richtung Todtmoos sowie weiter über die L 146. Ist dann der Abschnitt II unpassierbar, wird den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern empfohlen, über die L 146 Richtung Todtmoos und über die L 151, die L 148 und K 6352 über Gersbach nach Schopfheim zurück auf die B 317 zu gelangen.

    Die beiden Wochenendsperrungen werden von Freitagabend 20 Uhr bis Montagfrüh 5.30 Uhr sein. Betroffen sind dabei die beiden ersten Oktoberwochenenden (5./8. und 12./15. Oktober). Die Umleitung aus Richtung Lörrach erfolgt wie nachts. Die Umleitung von Todtnau aus erfolgt von Gschwend über Todtmoos und Gersbach nach Schopfheim auf die B 317.

    Die Anwohner von Mambach erhalten für die beiden Wochenenden eine gesonderte Information und werden über den Pfaffenberg umgeleitet. Der Busverkehr der Linie 7300 der Südbadenbus zwischen Titisee und Schopfheim wird teilweise durch die Baustelle geleitet oder wegen der Bauarbeiten unterbrochen. An den Wochenenden fahren die Busse nach dem jeweiligen Fahrplan im Inselbetrieb zwischen Titisee und Fröhnd sowie zwischen Atzenbach und Zell. Details - auch wegen der Regelung an den Abenden während der Woche - können Fahrgäste der Webseite der Südbadenbus unter www.suedbadenbus.de entnehmen. Zusätzlich gibt es einen Aushang an den betroffenen Haltestellen. Weil sich auch spontan Veränderungen ergeben können, werden Fahrgäste gebeten, sich unmittelbar vor Fahrtantritt nochmals zu vergewissern, ob der betreffende Bus auch wie geplant fährt.

    Der Schwerverkehr wird während der gesamten Maßnahme großräumig über die B 500 nach Waldshut umgeleitet. Bei den Sanierungsarbeiten wird die Asphaltdecke und ein Teil der Asphalttragschicht erneuert, da der bestehende Belag deutliche Risse und Schäden aufweist. Die Kosten liegen bei etwa 1,6 Millionen Euro. Das Regierungspräsidium Freiburg bittet die Verkehrsteilnehmer und die von der Maßnahme betroffenen Anwohner um Verständnis.

  • Abteilung 4
    05.09.2018
    Neue Fahrbahndecke für B 28 zwischen Appenweier und Oberkirch (Ortenaukreis)
    Bundesstraße weist Schäden auf // Verkehrsbehinderungen unvermeidlich // Vollsperrung im November

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) saniert die B 28 zwischen Appenweier und Oberkirch (Ortenaukreis) auf einer Länge von sechs Kilometern. Die Fahrbahndecke der Bundesstraße weist starke Schäden auf, die eine Sanierung dringend erforderlich machen. Begonnen wird am Montag, 10. September. Das RP geht davon aus, dass die Bauarbeiten Mitte November abgeschlossen sind.

    Um den Verkehr so wenig möglich zu beeinträchtigen, wird die Erneuerung der Fahrbahndecke in zwei Abschnitte unterteilt. Zunächst wird die Strecke zwischen Appenweier und der westlichen Einmündung der Kreisstraße bei Nußbach in Angriff genommen. Von 10. September bis Mitte Oktober muss die B 28 in diesem Bereich halbseitig gesperrt werden. Während der Verkehr von Oberkirch in Richtung Appenweier frei fließen kann, muss der Verkehr nach Osten (Richtung Freudenstadt) umgeleitet werden. Der Verkehr wird zunächst auf der B 3 über Appenweier auf die Kreisstraße nach Zusenhofen geführt. Über den als Einbahnstraße eingerichteten Lindenplatz wird der Verkehr nach Nußbach und von dort zurück zur B 28 umgeleitet.

    Auch für Verkehrsteilnehmer, die Richtung Straßburg unterwegs sind, sind Beeinträchtigungen nicht zu vermeiden, da man nicht wie üblich auf die B 3 abfahren kann. Erst an der Sander Straße kann in Richtung Appenweier nach rechts abgebogen werden. Am Kreisverkehr bei den Einkaufszentren können die Verkehrsteilnehmer erst in Richtung Offenburg oder Renchen zurück auf die B 3. Das RP weist darauf hin, dass dem umgeleiteten Verkehr Vorfahrt gewährt wird, wo es möglich ist. Daher ist besondere Vorsicht geboten, da hierfür an mehreren Stellen bestehende Vorfahrtssituationen geändert werden.

    Man habe sich in Abstimmung mit den Kommunen als auch mit Verkehrsbehörde und Polizei gegen eine vollständige Sperrung der B 28 mit entsprechender Umleitung entschieden, da die Umleitungsstrecke nicht für ausreichend leistungsfähig gehalten werde, heißt es aus dem RP. Grundsätzlich ist jedoch dem überörtlichen Verkehr zu empfehlen, über die A 5 oder die L 75 (ehemalige B 36) auszuweichen, da die Ortsdurchfahrt Appenweier durch die Baustelle stärker belastet werden kann und Staus nicht ausgeschlossen sind.

    Nach einer etwa zweiwöchigen Pause beginnt am Montag, 29. Oktober, die Sanierung im Abschnitt zwischen der westlichen Einmündung der Kreisstraße bei Nußbach und dem Kreisverkehr vor Oberkirch. Bis zum Abschluss der Bauarbeiten Mitte November muss die B 28 in diesem Bereich vollständig gesperrt werden. Der komplette Verkehr wird über die Ortsdurchfahrt Nußbach umgeleitet. Die Zufahrt und Abfahrt zur Verbindungsstraße zwischen Zusenhofen und Nußbach ist dann nicht möglich.

    Das RP bittet um Verständnis, dass in beiden Bauabschnitten Verkehrsbehinderung und Belastungen für die Anwohner nicht zu vermeiden sein werden. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, mehr Zeit einzuplanen. Den Zuschlag für die Sanierung der B 28 hat die Straßenbaufirma Eurovia Teerbau mit Niederlassung in Renningen erhalten. Die Baukosten betragen etwa 1,7 Millionen Euro.

  • Abteilung 4
    04.09.2018
    Spatenstich für die Ortsumfahrung Staufen
    Hermann: Mehr Sicherheit und Lebensqualität für die Staufener Bürger
     Spatenstich Staufen, Copyright: Ministerium für Verkehr

    Pressemitteilung des Verkehrsministeriums BW:

    Am 4. September 2018 hat Verkehrsminister Winfried Hermann, MdL, den vor Ort lang ersehnten Spatenstich für den Neubau der Ortsumfahrung Staufen an der Landesstraße 123 (L 123) gefeiert. „Ich freue mich, dass wir die Anwohnerinnen und Anwohner entlang der Ortsdurchfahrt künftig von bis zu 80 Prozent des Verkehrs entlasten können“, so Minister Hermann. „Hauptprofiteur sind die Menschen in Staufen. Mit der Realisierung der Ortsumfahrung gewinnen sie an Sicherheit und Lebensqualität.“

    Die Maßnahme erfolgt in zwei Bauabschnitten. Die Ortsumfahrung beginnt am nördlichen Ortseingang von Staufen am Knotenpunkt der L 123, der L 125 und der Krozinger Straße. Von dort aus wird die Umgehungsstraße über die vorhandene Brücke des Neumagens geführt. Die nordwestliche Kappe dieser Brücke wird für eine gesicherte Führung für Fußgänger und Radfahrer verbreitert. Anschließend verläuft die Umgehung nördlich am Gewerbegebiet Gaisgraben vorbei, quert westlich der Wohngebiete Rundacker und Falkenstein II die Landesstraße 129 (Wettelbrunner Straße) und mündet dann in die Landesstraße 125 (Grunerner Straße). Hier endet der erste Bauabschnitt. Der weitere Verlauf ist zwischen Staufen und Grunern in Richtung Münstertal vorgesehen. Das Bauende befindet sich südöstlich von Staufen in Höhe des Campingplatzes.

    Die Verkehrsfreigabe für den ersten Bauabschnitt ist in gut zwei Jahren Ende 2020 vorgesehen. Teil der Maßnahme sind auch zwei Geh- und Radwegunterführungen und umfangreiche naturschutzrechtliche Kompensationsmaßnahmen.
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Mit dem ersten Spatenstich für die Ortsumfahrung Staufen rückt die Entlastung der Innenstadt vom Verkehr näher. Wir haben uns immer im Interesse der Menschen in der Region gemeinsam für eine verträgliche Lösung eingesetzt und diese nun auch erreicht. Für die Staufener Innenstadt bedeutet die Ortsumfahrung ein Riesenpotenzial zur städtebaulichen Gestaltung, sobald der Verkehr nicht mehr durch die Stadt fließt. Das Regierungspräsidium steht der Stadt Staufen bei diesem Entwicklungsprozess auch weiterhin zur Seite.“
    Die Gesamtkosten betragen zirka 14,1 Millionen Euro, wovon das Land mit zirka 14 Millionen Euro den Löwenanteil trägt. Die Stadt Staufen steuert 100.000 Euro für erforderliche Leitungsarbeiten bei.
    Die Ortsumfahrung Staufen ist eine von 31 Neubaumaßnahmen im bis zum Jahr 2025 festgelegten Maßnahmenplan Landesstraßen.

    weiteres Foto vom Spatenstich in Staufen
  • Abteilung 4
    31.08.2018
    Regierungspräsidium warnt vor Verkehrsbehinderungen im Bereich der Tank- und Rastanlage Mahlberg (Ortenaukreis) an der A 5 am Samstag, 1. September
    Teilweise steht in Richtung Karlsruhe nur eine Fahrspur zur Verfügung

    Wie das Regierungspräsidium (RP) Freiburg mitgeteilt hat, liegt die Sanierung auf der A 5 zwischen Ettenheim und der Tank- und Rastanlage Mahlberg (Ortenaukreis) weiterhin gut in der Zeit. Mit der westlichen Fahrbahn wurde man eine Woche früher als geplant fertig, was hauptsächlich dem schönen Sommerwetter zu verdanken ist. Auch auf der Ostfahrbahn konnte in dieser Woche schon stellenweise Asphalt eingebaut werden.      

    Um nun die Zu- und Abfahrt zum Rasthof Mahlberg Ost sanieren zu können, ist am Samstag, 1. September, auf der A 5 eine kleinere Verkehrsumlegung mit einspuriger Verkehrsführung in Fahrtrichtung Karlsruhe notwendig. Dabei werden Betongleitwände umgebaut und Gelbmarkierung entsprechend an die neue Verkehrsführung angepasst. Beginn ist um 9 Uhr, gegen 17 Uhr sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Die Firma wird in mehreren Abschnitten arbeiten und zwischendurch den Verkehr auch zweispurig laufen lassen, sodass der Stau möglichst gering gehalten wird. 

    D
    ie Sanierung des Autobahnabschnitts dauert noch bis etwa Ende November 2018, so dass Anfang Dezember die Baustelle auf der A5 geräumt werden kann.  

    Die Tank- und Rastanlage Mahlberg Ost, welche parallel mit umgebaut wird, soll spätestens Ende Dezember 2018 fertiggestellt sein.

    Das RP Freiburg bittet für die hieraus entstehende Verkehrsbehinderung um Verständnis.
  • Abteilung 4
    30.08.2018
    Kreisverkehr im Gewerbegebiet Mahlberg-Orschweier (Ortenaukreis) freigegeben
    Bereits seit vergangenen Freitag rollt der Verkehr über den neuen Kreisel

    Mit einer offiziellen Feierstunde wurde der neue Kreisverkehrs am Knoten L 103/Nikola-Tesla-Straße/Carl-Benz-Straße am Dienstag, 28. August, offiziell für den Verkehr freigegeben.    

    Der Kreisel mit dem dazugehörigen Bypass verbessert die Leistungsfähigkeit des Knotens, erleichtert die Ein- und Ausfahrt aus den zwei Industriegebieten und erhöht die Verkehrssicherheit. Die Baukosten belaufen sich auf ca. 703.000 Euro. und werden vom Land, der Stadt Mahlberg und vom Zweckverband Gewerbepark DYN A 5 Ettenheim/Mahlberg getragen. Die Bauarbeiten dauerten rund 16 Wochen. 

    Bereits seit dem Freitag vor der offiziellen Einweihung rollt der Verkehr über den neuen Kreisel im Gewerbegebiet.

  • Abteilung 5
    30.08.2018
    Regierungspräsidium Freiburg untersucht Baugrund am Neckar in Fischingen (Sulz a. N./Kreis Rottweil)
    Nächster Schritt für besseren Hochwasserschutz // Private Grundstücke müssen für Bohrsondierungen betreten werden

    Der Landesbetrieb Gewässer beim Regierungspräsidium Freiburg plant gemeinsam mit der Stadt Sulz am Neckar (Kreis Rottweil) den Hochwasserschutz im Ortsteil Fischingen zu verbessern. Dazu stehen als nächster Schritt Baugrunduntersuchungen an, die zwischen Montag, 3. September und Freitag, 7. September vorgenommen werden sollen, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.    

    Bereits im Jahr 2015 wurde eine Machbarkeitsstudie zur Verbesserung des Hochwasserschutzes erstellt, die die vorhandenen Defizite genau aufzeigt und grobe Lösungsvorschläge macht. Im März wurde dem Gemeinderat und Ortschaftsrat der Rahmen des Projektes aufgezeigt und das Startsignal für die Planungen gegeben. 

    In den letzten Wochen wurden der Neckar und das Ufergelände neu vermessen. Nun stehen Baugrunduntersuchungen im Planungsgebiet an. Die Untersuchungsstellen liegen teilweise auf privaten Grundstücken. Die betroffenen Eigentümer wurden direkt angeschrieben, über die bevorstehenden Arbeiten informiert und um Erlaubnis gebeten.  

    Die Erkundungen erfolgen mit einer Rammsondierung bei der eine Eisenstange in den Untergrund geklopft wird. Gezählt werden die Schläge die für eine bestimmte Eindringtiefe benötigt werden. Damit können Übergänge und Dicke verschiedener Materialschichten festgestellt werden. Parallel dazu werden Bohrkerne mit einem Durchmesser von 4 bis 8 Zentimeter genommen, um Bodenproben zu gewinnen und das Material beurteilen zu können.  

    Baugrunduntersuchungen sind für Hochwasserschutzprojekte Pflichtprogramm, um Risiken im Untergrund möglichst frühzeitig zu erkennen und bei der Variantenprüfung in der Planung sinnvolle und wirtschaftliche Maßnahmen wählen zu können.

     
  • Abteilung 9
    30.08.2018
    Vor 40 Jahren: Schweres Erdbeben auf der Schwäbischen Alb bei Albstadt (Zollernalbkreis)
    Beben erreicht eine Stärke von 5,7 und reißt Bewohner aus dem Schlaf
     Vor 40 Jahren: Schweres Erdbeben auf der Schwäbischen Alb bei Albstadt (Zollernalbkreis), Copyright: RPF

    3. September 1978, Sonntagmorgen, 6:08 Uhr: Ein Erdbeben der Stärke 5,7 (Magnitude auf der Richterskala) reißt die Bewohnerinnen und Bewohner von Albstadt auf der Zollernalb aus dem Schlaf. Und nicht nur hier, sondern in einem Umkreis von etwa 300 Kilometern sind die Erschütterungen spürbar. „Voller Angst stürzten Tausende ins Freie“ titelte die lokale Presse tags darauf. Die Schäden an Gebäuden, besonders in den Ortsteilen Tailfingen und Onstmettingen, waren für mitteleuropäische Verhältnisse dramatisch.

    Laut Dokumentation des Landesamts für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) im Regierungsprä­sidium Freiburg wurden mehrere tausend Gebäude in Albstadt zum Teil erheblich beschädigt, einige hundert mussten sicherheitshalber abgestützt werden, und für einige dutzend wurde der Abriss empfohlen. Rund 2.000 Kamine mussten abgetragen werden. Auch die Burg Hohenzollern wurde in Mitleidenschaft gezogen. Die Münchner Rück-Versicherung schätzte damals den Gesamtschaden an Gebäuden auf 275 Millionen DM (rund 140 Millionen Euro).

    Der neu überarbeitete historische Erdbebenkatalog für Baden-Württemberg verzeichnet, soweit die historischen Quellen zurückreichen, vor dem 20. Jahrhundert um Albstadt keine nennenswerte Erdbebentätigkeit. Am 16. November 1911 setzte jedoch wie mit einem Paukenschlag eine ungewöhnlich starke Erdbebenaktivität auf der Zollernalb ein, die in den bisher stärksten Ereignissen 1911, 1943 und 1978 gipfelte. Seismologen sehen die Ursache dieser Erdbeben übrigens in der in Nord-Süd-Richtung verlaufenden soge­nannten Albstadt-Scherzone im Grundgebirge fünf bis zehn Kilometer unter der Erdoberfläche und nicht im vielzitierten Hohenzollerngraben mit rund zwei Kilometern Tiefe.

    Erdbeben lassen sich bis heute nicht vorhersagen. Aus der Historie von Erdbeben lassen sich jedoch „Zonen“ mit unterschiedlicher Erdbebenaktivität besser bestimmen. Dort ist es wichtig, schon bei der Planung, Konstruktion und Ausführung von Bauten die Regeln für erdbebensicheres Bauen zu beachten. Grundlage für diese Vorsorge ist die zurzeit in Überarbeitung befindliche Erdbebenbaunorm. In die neue DIN wird zur Zeit der neueste Wissensstand über historische und aktuelle Erdbeben eingearbeitet.

    Für Baden-Württemberg liegt die ständige Beobachtung der Erdbebenaktivität in den Hän­den des LGRB mit seinem Landeserdbebendienst. Über die letzten fünf Jahre wurde das landesweite Netz von Erdbebenmessstationen modernisiert und erweitert: Es stehen jetzt 24 sogenannte Starkbebenmessstationen zur Verfügung, die vor allem der Aufzeichnung der Auswirkungen von Erdbeben in den Ballungsräumen und am stärksten gefährdeten Gebieten dienen. Zum Aufspüren und Lokalisieren selbst kleinster Erdbeben betreibt der Landeserdbebendienst außerdem ebenso viele hochempfindliche Detektionsmessstationen, die durch zahlreiche Messstationen benachbarter Agenturen aus dem In- und Ausland ergänzt werden.

    Sämtliche Erdbebenmessdaten erreichen die Zentrale in Freiburg kontinuierlich in Echtzeit, so dass innerhalb von Minuten die seismologische Information zu relevanten Erdbeben über das Internet und das polizeiliche Lagezentrum beim Innenministerium veröffentlicht werden kann. Der moderne Ausbau des Messnetzes des Landeserdbebendienstes erlaubt zwar auch weiterhin keine Erdbebenvorhersage, bietet aber die Grundlage einer schnellen und kompetenten Information der Bevölkerung im Falle zukünftiger Erdbeben.

  • Abteilung 2/SGZE
    30.08.2018
    Broschüre zum Kulturerbejahr und den Journées européennes du patrimoine dans le Rhin supérieur (F), Tag des offene Denkmals® (D) sowie den Europäischen Tagen des Denkmals am Oberrhein (CH) erschienen
    Forum Kultur bündelt Aktivitäten rund um den Tag des offenen Denkmals und vermittelt diese grenzüberschreitend an Bürgerinnen und Bürger // Institutionen im Bereich Denkmalschutz und Denkmalpflege werden vorgestellt

    Die Deutsch-französisch-schweizerische Oberrheinkonferenz verbindet die Regierungs- und Verwaltungsbehörden auf regionaler Ebene. Für das Land Baden-Württemberg sind die Regierungspräsidien Freiburg und Karlsruhe beteiligt, darüber hinaus die Fachverwaltungen des Landes Rheinland-Pfalz, der Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Aargau, Jura und Solothurn sowie die staatlichen und gebietskörperschaftlichen Behörden Frankreichs – der französische Staat, die Départements Bas-Rhin und Haut-Rhin sowie die Région Grand Est.

    In insgesamt zwölf Arbeitsgruppen vertiefen die Fachleute die dynamische grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Verwaltungen in der Oberrheinregion – zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger auf beiden Seiten des Rheins und zur Erleichterung und Förderung ihrer Beziehungen auf möglichst allen Gebieten.

    Gegenseitiger Kulturaustausch macht nationale Grenzen durchlässiger und hilft bei der Überwindung von Sprach- und anderen Barrieren. Das Forum Kultur, in dem seit 2017 das Regierungspräsidium Freiburg den Vorsitz innehat, ist Informations-, Koordinations-  und Beratungsstelle für Initiatoren grenzüberschreitender Kulturprojekte und betreut eine Vielzahl an Kulturprojekten aus verschiedenen Bereichen. Die vom Forum Kultur unterstützten Projekte am Oberrhein dienen der Annäherung und einer vertieften kulturellen trinationalen Zusammenarbeit zwischen den Ländern am Oberrhein.

    Im Europäischen Kulturerbejahr 2018 hat sich das Forum Kultur zum Ziel gesetzt, die Aktivitäten rund um den Tag des offenen Denkmals im Mandatsgebiet der Oberrheinkonferenz zu bündeln und grenzüberschreitend an die Bürgerinnen und Bürger zu vermitteln. Hierzu wurde in Zusammenarbeit mit Denkmalbehörden und –stiftungen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz eine Informationsbroschüre entwickelt, mit der Institutionen im Bereich Denkmalschutz und Denkmalpflege vorgestellt und mehr als 1000 Veranstaltungen an vier Wochenenden im September beworben werden: Journées européennes du patrimoine dans le Rhin supérieur / Tag des offenen Denkmals ® / Europäische Tage des Denkmals am Oberrhein.

    Die Broschüre, die in einer Auflage von 10.000 Exemplaren erscheint, ist in Rathäusern, öffentlichen Bibliotheken und Tourismusbüros am Oberrhein erhältlich.

    Downloadlink: https://www.oberrheinkonferenz.org/de/kultur/uebersicht-news/aktuelle-informationen/items/broschuere-zum-tag-des-offenen-denkmals-am-oberrhein-291.html

  • Abteilung 5
    30.08.2018
    Mitmachen, Erleben, Genießen: Biosphären-Fest am 16. September in Häusern (Kreis Waldshut)
    40 Akteure zeigen, was im Biosphärengebiet Schwarzwald steck

    Das Biosphärengebiet Schwarzwald mit allen Sinnen erleben: Darum geht es beim Biosphären-Fest am 16. September in Häusern (Kreis Waldshut). Einen Tag lang zeigt dort die Region unter dem Motto „Mitmachen, Erleben und Genießen“, was in ihr steckt. Rund um das Kur- und Sporthaus präsentieren rund 40 Akteure die Schätze, Projekte und Initiativen des Biosphärengebiets: ein Spezialitätenmarkt mit Erzeugnissen aus der Region, Mitmachangebote für Groß und Klein, Informatives über Natur, Landwirtschaft, Handwerk und Kultur.

    „Ein gutes Jahr nach der Anerkennung des Biosphärengebiets Schwarzwald durch die UNESCO wollen wir auf dem Fest die ersten Früchte unserer Modellregion für nachhaltige Entwicklung präsentieren“, sagt Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer, die das Fest gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Kaiser um 11 Uhr eröffnen wird. Rita Schwarzelühr-Sutter, Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, hält ein Grußwort. Im Anschluss unternehmen die prominenten Gäste einen Rundgang über den Markt.   

    Baden.fm-Moderatorin Julica Goldschmidt wird das Geschehen auf der Festbühne moderieren, Anbieter und Akteure aus dem Biosphärengebiet vorstellen. Die Geschäftsstelle des Biosphärengebiets startet bereits um 9 Uhr in den Festtag mit einer Exkursion über  „Die Geheimnisse des Waldes“ auf dem Walderlebnispfad Häusern. Um 14 Uhr findet die Exkursion ein zweites Mal statt.  Anmeldung und Information bei kristin.krause@rpf.bwl.de.

    Im Kur- und Sporthaus zeigt das Biosphärengebiet seine Ausstellung  „Tradition mit Zukunft“, die einen Überblick über die Themen und die Schönheit des Biosphärengebiets gibt. Zudem besteht den ganzen Festtag über die Möglichkeit, am kostenlosen Gewinnspiel des Biosphärengebietes Schwarzwald teilzunehmen. Die Teilnehmer erwarten spannende Quizfragen und tolle Gewinne, die von den Marktbeschickern gestiftet worden sind.  

    Für Kinder und Erwachsene ist ein vielfältiges Mitmachprogramm geboten. Unter anderem können Insekten und Pflanzen unterm Mikroskop untersucht, Schwalbennester bemalt und Bienen beobachtet werden. Es gibt Eselswanderungen und Kutschfahrten. Auf der Wiese am Kur- und Sporthaus können Ziegen und Alpacas bewundert werden. Die Bewirtung der Halle übernimmt der Heimatverein Häusern. Zudem gibt’s an verschiedenen Ständen Köstlichkeiten aus der regionalen Küche. Für musikalische Unterhaltung sorgen das Harmonika-Orchester Häusern, das Orchester Nachschloog sowie die Jagdhornbläser der Badischen Jäger, Kreisverein Waldshut.  

    Nach der erfolgreichen Premiere im Oktober 2017 in Bernau, findet das Biosphären-Fest in diesem Jahr zum zweiten Mal statt. Nach einem Beschluss des Lenkungskreises  des Biosphärengebiets soll das Fest jährlich jeweils in einer der 29 Biosphären-Gemeinden stattfinden. „Wir haben die Ausrichtung in diesem Jahr gerne übernommen, weil unsere Gemeinde voll hinter dem Biosphärengebiet steht und die Menschen ihre Ideen und das Potenzial unserer Region gerne präsentieren“, sagt Häuserns Bürgermeister Thomas Kaiser.

  • Abteilung 1
    29.08.2018
    Spendenaufruf für Flüchtlinge
    Erstaufnahmestelle in Donaueschingen benötigt Koffer, Reisetaschen, Kinder- und Babybetten

    Wie das Regierungspräsidium (RP) Freiburg mitteilt, benötigt die Erstaufnahmestelle in der Friedhofsstraße 15a in Donaueschingen Koffer, Reisetaschen und Ähnliches, um den Transfer der Personen besser zu bewältigen. Ebenfalls benötigt das RP für die neu nach Donaueschingen verlegten Familien Kinder- und Babybetten. Ansprechpartner ist Frau Özge Özel aus dem Team der Erstaufnahmestelle. Sie ist unter der Telefonnummer 0771/15889399 sowie per E-Mail unter verwaltung.de@caring-hand.de  zu erreichen.

  • Abteilung 4
    29.08.2018
    Vollsperrung des Rheinübergangs bei Freistett/Gambsheim wird planmäßig am Freitag, 31. August, gegen 12 Uhr aufgehoben
    Zeitplan wird exakt eingehalten // Erfolgreiche grenzüberschreitende Zusammenarbeit verwirklicht

    Wie die französische Verwaltung, das Conseil Départemental du Bas-Rhin mitteilt, kann die dreimonatige Vollsperrung des Rheinübergangs Freistett-Gambsheim planmäßig am Freitag, 31. August, wieder aufgehoben werden. Nach aktueller Planung wird die Strecke gegen 12 Uhr mittags wieder an die Verkehrsteilnehmer übergeben. Gleichzeitig sind die Verantwortlichen sehr zufrieden mit der erfolgreichen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit bei diesem Projekt, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Die Mammutaufgabe bestehend aus dem Ersatzneubau von drei Brücken, der zugehörigen Fahrbahnsanierung und den Arbeiten am neuen Geh- und Radweg ist geschafft: Der angekündigte Zeitplan wurde exakt eingehalten. 

    Das Regierungspräsidium Freiburg dankt den französischen Kollegen auf diesem Wege für die hervorragende Bauabwicklung und alle sonstigen Anstrengungen die unternommen wurden, um die Einschränkungen für Pendler während der Vollsperrung so gering wie möglich zu halten. Doch auch seitens des Regierungspräsidiums Freiburg wurden die anstehenden Hausaufgaben erledigt. 

    Der Zeitraum der Vollsperrung wurde auf deutscher Seite genutzt, um den sanierungsbedürftigen Abschnitt der L 87 zwischen dem Kreisverkehr am Gewerbegebiet Freistett und der Grenze zu Frankreich zu erneuern. Auch hier geht der Dank des Regierungspräsidiums Freiburg an alle, die hieran mitgewirkt haben.

    Maßgeblich zu nennen sind auch hier die französischen Kollegen, die sich dazu bereit erklärten, einen Teil der deutschen Fahrbahn im Zuge ihrer Arbeiten mit zu erledigen. Frei nach dem Motto: „Warum sollte der französische Asphaltfertiger an der deutschen Grenze Halt machen?“. 

    Auch die auf deutscher Seite beauftragte Baufirma, die die Asphaltarbeiten einschließlich Sanierung des Kreisverkehrs in nur einer Woche abschließen konnte, sowie das Landratsamt Ortenaukreis, welches die vorhandenen Schutzplanken auf neuesten Stand gebracht hat, seien erwähnt.

    Die neue Geh- und Radwegbrücke über den Wehrkanal konnte im Schutze der französischen Vollsperrung nahezu fertiggestellt werden. Hier verbleiben lediglich Montagearbeiten des Brückengeländers, der Beleuchtung sowie der Abbau des Arbeitsgerüstes. Diese Arbeiten werden noch im September abgeschlossen, wobei hierzu nochmals geringfügige Eingriffe in den Verkehr erforderlich werden. Mit einer Freigabe der Radwegbrücke ist Mitte September zu rechnen. 

    Dieser Meilenstein des Gesamtprojektes Passage 309 wird dann im Rahmen einer kleinen Verkehrsfreigabe gemeinsam mit den Bürgermeistern von Rheinau und Gambsheim sowie den Vertretern des Vereins Passage 309 begangen. Die große Freigabefeier der gesamten Radwegquerung findet erst im nächsten Jahr statt, wenn die noch fehlende Radwegbrücke im Bereich des Wasserkraftwerkes auf französischer Seite fertiggestellt ist. Dann ist die durchgehende Verbindung über den gesamten Rheinübergang vollständig verwirklicht, sodass die Radlerinnen und Radler sowie Fußgängerinnen und Fußgänger einen eigenen Weg zur Verfügung haben werden.

  • Abteilung 4
    29.08.2018
    L 152 bei Rickenbach (Kreis Waldshut) wird saniert
    Vollsperrung vom 17. bis Ende September // Örtliche Umleitung wird ausgeschildert

    Das Regierungspräsidium (RP) Freiburg erneuert zwischen Montag, 17. September und Ende September die Fahrbahndecke der Landesstraße 152 bei Rickenbach (Kreis Waldshut) zwischen Abzweig Hottingen und Abzweig Altenschwand auf einer Länge von circa 1,5 Kilometer. Die Landesstraße wird in dieser Zeit gesperrt. Die Umleitung über Hütten/Rüttehof und Niedergebisbach (L 155 und K 6535) wird ausgeschildert. Die Fahrgäste der betroffenen Buslinien werden per Aushang an den Bushaltestellen über Ersatzhaltestellen informiert.

    Das RP bittet die Verkehrsteilnehmer und die von der Maßnahme betroffenen Anwohner um Verständnis.

     
  • Abteilung 4
    27.08.2018
    Regierungspräsidium Freiburg startet am Montag, 3. September, mit Sanierung der L 181 zwischen Tannheim und Pfaffenweiler (Schwarzwald-Baar-Kreis)
    Vollsperrung wird notwendig // Bauzeit beträgt rund acht Wochen

    Das Regierungspräsidium Freiburg startet am Montag, 3. September, mit der Sanierung eines drei Kilometer langen Abschnitts der L 181 zwischen Tannheim und Pfaffenweiler (Schwarzwald-Baar-Kreis). Dazu muss die Straße voll gesperrt werden.

    Betroffen ist der Abschnitt ab der Ortsausfahrt von Tannheim bis zur Abfahrt nach Pfaffenweiler. Die südliche Abfahrt von Pfaffenweiler bliebt zunächst geöffnet. Die Bauzeit wird voraussichtlich etwa acht Wochen betragen. Die Umleitung erfolgt aus Richtung Donaueschingen über die L 180, die L 172 und die K 5734 bei Herzogenweiler zurück auf die L 181 bei Tannheim. Das Regierungspräsidium Freiburg bittet für die entstehenden Unannehmlichkeiten um Verständnis.

  • Abteilung 4
    23.08.2018
    „Schiesserknoten“ in Stockach (Kreis Konstanz) wird saniert
    Regierungspräsidium: Sperrungen und Umleitungen bis November

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) saniert die Kreuzung „Schiesserknoten“ (B31/B313) in Stockach (Kreis Konstanz). Gleichzeitig bauen die Stadtwerke an der Kreuzung neue Gas- und Wasserleitungen. Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 17. September, und sollen Anfang November abgeschlossen sein. Um die Belastungen auf die Verkehrsteilnehmer und die Anlieger zu minimieren, wird die Sanierung der Kreuzung in drei Bauabschnitte mit unterschiedlichen Verkehrsführungen aufgeteilt, heißt es in einer Pressemitteilung des RP.     

    Zunächst werden am westlichen Fahrbahnrand in der Radolfzeller Starße / Heinrich-Fahr-Straße (B 313) sowie über die komplette Fahrbahn in der Goethestraße (B 31) zwischen Gaswerkstraße/Industriestraße und „Schiesserknoten“ Fräs- und Rückbauarbeiten, Gas- und Wasserleitungsarbeiten durchgeführt. In diesem Bauabschnitt wird der Asphalteinbau in der Goethestraße ebenfalls komplett abgeschlossen sein. Die Goethestraße wird ab der Gaswerkstraße/Industriestraße voll gesperrt. Der Verkehr in Richtung B 313 wird innerörtlich über die Industriestraße umgeleitet. Der Verkehr in die Gegenrichtung wird ebenfalls über die Industriestraße umgeleitet. Der Verkehr zwischen Orsingen-Nenzingen bzw. Autobahnanschluss „Stockach West“ und Tuttlingen bzw. Meßkirch wird weiterhin über die B 313 geführt.      

    Von Mitte Oktober bis Anfang November wird der Asphalt in zwei Bauabschnitten auf der westlichen und östlichen Fahrbahnseite der Radolfzeller Straße bzw. der  Heinrich-Fahr-Straße eingebaut. Je nach Baufortschritt wird nach ca. einer Woche der Verkehr auf die westliche Fahrbahnseite umgelegt. In diesem Zeitraum wird auch der Bahnübergang der Hohenzollerischen Landesbahn auf der Goethestraße saniert. Die Radolfzeller Straße bzw. die Heinrich-Fahr-Straße werden deswegen im Bereich des „Schiesserknotens“ nur in Richtung Tuttlingen und Meßkirch befahrbar sein. Der Verkehr in Richtung Orsingen-Nenzingen und Autobahnanschluss „Stockach West“ wird über Nellenburgstraße, Jaques-Schiesser-Straße und Kindergartenstraße umgeleitet. Die Goethestraße wird zwischen Industriestraße und „Schiesserknoten“ weiterhin voll gesperrt sein. Der Verkehr in Richtung B 313 wird wie bereits im ersten Bauabschnitt innerörtlich über die Industriestraße umgeleitet.

    Die Neubauleitung Singen im RP bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die auftretenden Behinderungen und Belastungen.
  • Abteilung 4
    17.08.2018
    Neubau der Ortsumfahrung Staufen beginnt im September
    Spatenstich durch Verkehrsminister Hermann // Regierungspräsidium: Einschränkungen für den Verkehr während der Bauzeit

    Im Rahmen seiner diesjährigen Sommertour wird Verkehrsminister Winfried Hermann am Dienstag, 4. September, den Spatenstich für den Neubau der Ortumfahrung Staufen vollziehen. Bereits einen Tag vorher beginnt das Regierungspräsidium (RP) Freiburg mit den ersten Vorbereitungen. Dazu gehört der Bau einer neue Geh- und Radwegunterführung westlich der Neumagenbrücke. Da diese noch im Bereich der jetzigen Landesstraße liegt, wird der Verkehr über eine provisorische Baustellenumfahrung geleitet. Weil der tiefste Punkt der Unterführung unterhalb des Grundwasserspiegels liegt, werden zu Beginn der Arbeiten zwei Brunnen gebohrt, damit die Baugrube trocken bleibt.

    In den ersten Wochen der Bauarbeiten wird die Fahrbahn eingeengt. Der Verkehr wird per Ampel geregelt. Danach kann der Verkehr, mit reduzierter Geschwindigkeit ungehindert am Baufeld vorbei fließen. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis April 2019 andauern.   

    Ebenfalls im September beginnen die Arbeiten an einem Durchlassbauwerk für den Tunseler Graben westlich des Baugebiets „Rundacker II“, da dieser zukünftig unter der neuen Landesstraße die Fahrbahn quert. Die Arbeiten finden auf der „grünen Wiese“ statt. Der Verkehr wird also nicht beeinträchtigt. Das Bauwerk soll noch vor dem Winter fertig sein.  

    Im Oktober wird dann die Kleingartenanlage „Spitzäcker“ neben der Wettelbrunner Straße (L 129) erweitert, da einige Parzellen der Neubaustrecke weichen müssen. Hier kann es dann ebenfalls zu Verkehrsbehinderungen kommen. Beispielsweise muss eine Ampel aufgestellt werden, wenn der neue Parkplatz an die L 129 angeschlossen wird. Sobald die neuen Parzellen gerichtet sind, können die Gartenfreunde dann in ihre Gärten umziehen. Im Bereich der Nunnenmacher Teiche werden neue Biotopstrukturen errichtet. Hierbei kommt es ab Mitte Oktober zu Baggerarbeiten an einem Graben und den angrenzenden Feldern.   

    Die Gesamtkosten für die Umfahrung Staufen belaufen sich auf ca. 14 Millionen Euro. 

  • Abteilung 4
    16.08.2018
    Landesstraße zwischen Herten und Degerfelden (Rheinfelden, Kreis Lörrach) wird saniert
    Vollsperrung mit Umleitung über Rheinfelden bis Mitte September

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt wird die L 139 zwischen den Rheinfelder Stadtteilen Herten und Degerfelden (Kreis Lörrach) ab Montag, 27. August für drei Wochen voll gesperrt. Die Landesstraße wird saniert und in den Kurven verbreitert. Die Arbeiten sollen Mitte September abgeschlossen sein. Der Verkehr wird über die B 34 und die B 316 sowie über die Muscron-Allee in Rheinfelden umgeleitet. 

    Die Bauarbeiten werden von der Firma Johann Joos GmbH & Co. KG aus Hartheim durchgeführt und kosten ca. 250.000 Euro.   

    Das RP bittet die Verkehrsteilnehmer und die von der Maßnahme betroffenen Anwohner um Verständnis für die erforderliche Baumaßnahme, sowie für die Verkehrsbehinderungen.
     
  • Abteilung 4
    14.08.2018
    Regierungspräsidium saniert weiteren Abschnitt der L 130 bei Münsterhalde (Münstertal, Breisgau-Hochschwarzwald)
    Sperrung bis Frühjahr 2019 // Weiträumige Umleitung

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) erneuert ein weiteres Teilstück der Landesstraße 130 zwischen dem Berggasthof Haldenhof und dem Abzweig zur Kälbelescheuer in Münstertal. Die Sanierung beginnt direkt am Haldenhof und erstreckt sich über ca. 750 Meter in Richtung Münsterhalden. Die Landesstraße muss für den Zeitraum der Bauarbeiten ab Montag, 10. September, bis Frühjahr 2019 voll gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt über Müllheim, Staufen und Münstertal (L 131, L 123, L 125). Die Zufahrt zum Gasthof Hirschen und der Almgaststätte Kälbelescheuer bleibt aus Münstertal kommend frei.  Über die Wintermonate wird die Baustelle eingestellt und die Vollsperrung aufgehoben. Die Bauarbeiten sollen im Frühjahr wieder aufgenommen werden. Die Straße wird dann wieder voll gesperrt sein.        

    Bereits 2009 und 2010 hat das RP zwei Bauabschnitte der L 130 saniert. Auch beim jetzt anstehenden dritten Abschnitt wird der Straßenkörper zur Stabilisierung des Untergrunds streckenweise in bis zu drei Meter Tiefe ausgebaut und mit stand- und frostsicherem Material neu aufgebaut.

    Für eine dauerhafte Entwässerung wird eine Hangdrainage im Sanierungsabschnitt verlegt. Abschließend wird eine neue Asphalttrag- u. Deckschicht aufgebracht. Wegen diesen aufwendigen Arbeiten ist eine Vollsperrung der schmalen Straße des betreffenden Streckenabschnittes nicht zu vermeiden, heißt es aus dem RP. Die Bauzeit beträgt ungefähr sechs 6 Monate. Mit den Bauarbeiten wurde die Firma Vogel Bau aus Lahr beauftragt. Die Auftragssumme beträgt rd. 1.000.000,- Euro. Mit der örtlichen Bauleitung wurde das Ingenieurbüro Raupach & Stangwald aus Schallstadt betraut.
     
  • Abteilung 4
    14.08.2018
    Landesstraße zwischen Adelsberg und Gresgen (Kreis Lörrach / Zell i. Wiesental) wird saniert
    L 140 im September komplett gesperrt // Umleitung über Kleines Wiesental

    Das Regierungspräsidium Freiburg wird von Montag, 3. September, bis Ende September die schadhafte Asphaltdecke zwischen Adelsberg, inklusive der Ortsdurchfahrt, bis Gresgen (L 140, Zell i. W., Kreis Lörrach) auf einer Länge von zwei Kilometer erneuern. Die Landesstraße wird für die gesamte Bauzeit gesperrt. Die Arbeiten beginnen mit der Ortsdurchfahrt in Adelsberg und enden am Ortseingang Gresgen. 

    Der aus südlicher Richtung kommende Verkehr kann Adelsberg nur auf der B 317 über Zell i. W. anfahren. Wer nach Gresgen fahren möchte, muss den Umweg über die B 317 nach Schopfheim und von dort über Tegernau in Kauf nehmen. Der Busverkehr wird aufrechterhalten und über eine ausgebesserte Straße geführt. Das RP weist darauf hin, dass diese Verbindung nur für den Busverkehr freigegeben ist. Das RP bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während dieser notwendigen Erhaltungsmaßnahme.

    Die Sanierung kostet ca. 280.000 Euro.
  • Abteilung 2
    14.08.2018
    Raumordnungsverfahren für Kiesabbaustelle im Gewann Dellenhau (Hilzingen, Kreis Konstanz) abgeschlossen
    Regierungspräsidium bestätigt Raumverträglichkeit

    Das Regierungspräsidium (RP) Freiburg hat den Raumordnungsbeschluss für das Gewann Dellenhau in Hilzingen (Kreis Konstanz) erlassen. Ergebnis: Der Kiesabbau im Dellenhau wird aus raumordnerischer Sicht grundsätzlich möglich sein. Er ist damit noch nicht erlaubt, aber der Weg sei geebnet. Auf dieser Basis könne das Landratsamt Konstanz die Zulassungsfähigkeit des Abbauvorhabens im nachfolgenden Genehmigungsverfahren prüfen, heißt es in einer Pressemitteilung des RP. Die Behörde knüpft ihren Beschluss jedoch an bestimmte Voraussetzungen. So müssen zunächst die noch verfügbaren Staatswaldflächen am derzeitigen Standort des Betriebs in Überlingen am Ried ausgekiest werden, da dort ein vorrangig in Anspruch zu nehmendes Abbaugebiet für den Kiesabbau vorhanden ist. Außerdem gibt das RP dem Landratsamt für das nachfolgende Genehmigungsverfahren Maßgaben zum Schutz der Bevölkerung und der Umwelt, insbesondere vor Lärm, Staub und Verkehr mit.        

    „Wir haben uns in mehreren öffentlichen Terminen vor Ort mit den Sorgen und Bedenken der Bürgerinnen und Bürger beschäftigt und das Verfahren damit sehr bürgerorientiert und transparent gestaltet. Ich denke, wir haben eine ausgewogene Entscheidung getroffen, die einerseits dem Schutz der Menschen in der Region vor weiteren Belastungen Rechnung trägt und andererseits die Versorgungssicherheit der Region mit Kies und Sand gewährleistet“, so Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. 

    Das RP hatte im Raumordnungsverfahren zu prüfen, ob das Vorhaben unter Berücksichtigung der raumordnerischen Vorgaben im Landesentwicklungsplan und im Regionalplan raumverträglich ist. Dabei mussten potenzielle Alternativstandorte, die Bedeutung des Waldgebiets für die Erholung und den Landschaftsschutz, die Relevanz der Lärm- und Staubemissionen, die Auswirkungen auf den Verkehr sowie die Versorgungssicherheit der Region mit Kies und Sand geprüft werden.   
    Der Entscheidung war ein umfangreiches Verfahren vorausgegangen: Nach der Einleitung des Verfahrens im Januar 2017 gab es bereits im Februar des vergangenen Jahres ein Termin zur frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung durchgeführt. Danach konnten Bürgerinnen und Bürger sowie die Behörden schriftliche Stellungnahmen abgeben, wovon rege Gebrauch gemacht wurde. 

    In einem Erörterungstermin, den das RP unter der Leitung von Abteilungspräsident Dr. Johannes Dreier im Februar dieses Jahres durchführte, wurde der Öffentlichkeit die Möglichkeit gegeben, auch im Austausch mit den Behörden Bedenken und Anregungen zu dem Vorhaben zu äußern. Viele interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie die Bürgerinitiative gegen den Kiesabbau im Dellenhau haben diese Gelegenheit wahrgenommen. Ein Schwerpunkt der Äußerungen war wie im schriftlichen Verfahren die Sorge vor Lärm- und Staubbelastungen sowie die Auswirkungen auf den Straßenverkehr.   

    Im Ergebnis konnte dem Kiesabbauvorhaben unter jeweils mehreren Maßgaben zu den Schutzgütern Mensch, Wasser, Boden, Tiere, Pflanzen, Landschaft sowie Verkehr und Denkmalpflege die Raumverträglichkeit bescheinigt werden. Die Raumverträglichkeit steht unter der Bedingung, dass ein auf den Staatswaldflächen anliegendes Restvorkommen am derzeitigen Standort des Betriebs in Überlingen am Ried möglichst vollständig ausgekiest wird, bevor es zum Aufschluss des Vorkommens im Gewann Dellenhau kommt. So wird dem im Landesentwicklungsplan sowie Regionalplan festgelegten Grundsatz der möglichst vollständigen Ausnutzung des Rohstoffvorkommens an einem Standort sowie der im Regionalplan vorgesehenen grundsätzlichen Stufenfolge von Abbau- und Sicherungsgebiet Rechnung getragen.   
    Das RP weist darauf hin, dass die raumordnerische Beurteilung in der Gemarkungsgemeinde Hilzingen sowie in Singen, Gottmadingen und Rielasingen-Worblingen ausgelegt und dort öffentlich einsehbar sein wird. Außerdem ist sie auf der Homepage des RP unter www.rp-freiburg.de, Rubrik „Aktuelles“ veröffentlicht.Im Übrigen besitzt die Entscheidung keine unmittelbare Außenwirkung, sondern ist lediglich verwaltungsintern bei nachfolgenden Genehmigungsverfahren zu beachten, heißt es aus Freiburg. Daher ist sie auch nicht mit Rechtsmitteln angreifbar.

  • Abteilung 4
    13.08.2018
    Vollsperrung an der B 500 ab Montag, 27. August, zwischen L 173 und Neukirch (Furtwangen, Schwarzwald-Baar-Kreis)
    Sanierter Bereich zwischen Kalte Herberge und Neukirch wird freigegeben

    Am Montag, 27. August, geht die Sanierung der B 500 zwischen Kalte Herberge und Neueck in die zweite Phase: Der frisch sanierte Bereich zwischen Kalte Herberge und der Abzweigung zum Furtwangener Ortsteil Neukirch (Schwarzwald-Baar-Kreis) wird für den Verkehr freigegeben. Allerdings muss dann die B 500 zwischen dem Abzweig nach Gütenbach (L 173) bis zur Einmündung nach Neukirch  die Bundesstraße auf einer Länge von 350 Meter für ca. zehn Tage für die Sanierungsarbeiten voll gesperrt werden.   

    Neukirch ist in dieser Zeit von Gütenbach kommend nur über den Umweg über Furtwangen, Vöhrenbach und das Urachtal erreichbar. Einfacher wird es, wenn man aus Hinterzarten kommt: Die Zufahrt nach Neukirch ab Kalte Herberge ist auf dem neuen Streckenabschnitt frei. Allerdings ist, so das Regierungspräsidium Freiburg (RP) in einer Pressemitteilung, Neukirch eine Sackgasse. Wer also in Richtung Gütenbach weiter möchte, muss wie bisher den Umweg über das Urachtal in Kauf nehmen.    

    Der Belagseinbau ist witterungsabhängig, weshalb kurzfristig zeitliche Verzögerungen auftreten können. Das RP bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die auftretenden Belastungen.

  • Abteilung 1
    10.08.2018
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer empfängt KZ- und Ghettoüberlebende in Freiburg
    Maximilian-Kolbe-Werk organisiert Erholungsaufenthalte im Schwarzwald
     Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer (ganz rechts) empfängt KZ- und Ghettoüberlebende in Freiburg, Copyright: RPF

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat am Freitag, 10. August, eine Delegation mit zehn KZ- und Ghettoüberlebenden aus Polen in ihrem Amtssitz im Basler Hof in Freiburg empfangen. Begleitet wurde die Gruppe vom Leiter des Maximilian-Kolbe-Werks und dessen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen Antja Hugle und Helga Gläser sowie von Wieslaw Cieslak, der als Übersetzer fungierte. Das Kolbe-Werk hat die Gruppe für zwei Wochen in den Schwarzwald eingeladen. 

    Die Gäste wurden bereits als Kinder in die Internierungslager Potulic, Zamosc oder Maidanek gebracht oder haben Ghettos in Rawa Mazowiecki, Warschau, Krakau oder das Polenlager in Kietrzu erlebt. „Sie hatten alle ganz persönlich unter der Barbarei des Naziregimes in Polen zu leiden und verbinden damit ganz schreckliche Erinnerungen, die wir nicht ungeschehen machen können. Sie erlebten bereits als Kinder oder Kleinkinder das grausame Schicksal der Deportation und der Vertreibung. Es ist gerade heute, in der die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg immer mehr verblasst, enorm wichtig, stets an die schreckliche Zeit zu erinnern und die Lehren aus dem Faschismus zu ziehen“, betonte die Regierungspräsidentin. „Deshalb ist auch die Arbeit des Maximilian-Kolbe-Werks beispielgebend für gelebte Völkerverständigung und daher ein wichtiger Beitrag zur Aussöhnung der Nationen und zum Aufbau von guten nachbarschaftlichen Beziehungen.“   

    Das Maximilian-Kolbe-Werk engagiert sich seit mehr als 40 Jahren unter dem Motto „Helfen, Begegnen, Erinnern“ für KZ- und Ghettoüberlebende in Mittelosteuropa und fördert den Austausch über Grenzen hinweg. Das zweiwöchige Besuchsprogramm umfasst neben dem Aufenthalt in einem Kloster in Münstertal unter anderem den Besuch des Freiburger Münsters mit einem Empfang durch Erzbischof Stefan Burger, ein Empfang im Rathaus Münstertal, Besuche in Staufen und auf dem Belchen, ein Tagesausflug in den Schwarzwald und in das Thermalbad in Bad Krozingen. Vor dem Rückflug nach Polen am kommenden Mittwoch steht am morgigen Samstag noch ein Besuch beim Friedensrat in Müllheim an.

  • Abteilung 4
    09.08.2018
    Neue Fahrbahndecke für B 28 zwischen Appenweier und Oberkirch (Ortenau)
    Bundesstraße weist Schäden auf // Verkehrsbehinderungen unvermeidlich // Vollsperrung im November

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) saniert die B 28 zwischen Appenweier und Oberkirch (Ortenau) auf einer Länge von sechs Kilometer. Die Fahrbahndecke der Bundesstraße weise starke Schäden auf, die eine Sanierung dringend erforderlich machen. Begonnen wird am Montag, 10. September. Das RP geht davon aus, dass die Bauarbeiten Mitte November abgeschlossen sind.    

    Um den Verkehr so wenig möglich zu beeinträchtigen, wird die Erneuerung der Fahrbahndecke in zwei Abschnitte unterteilt. Zunächst wird die Strecke zwischen Appenweier und der westlichen Einmündung der Kreisstraße bei Nußbach in Angriff genommen. Von 10. September bis Mitte Oktober muss die B 28 in diesem Bereich halbseitig gesperrt werden. Während der Verkehr von Oberkirch in Richtung Appenweier frei fließen kann, muss der Verkehr nach Osten (Richtung Freudenstadt) umgeleitet werden. Der Verkehr wird zunächst auf der B 3 über Appenweier auf die Kreisstraße nach Zusenhofen geführt. Über den als Einbahnstraße eingerichteten Lindenplatz wird der Verkehr nach Nußbach und von dort zurück zur B 28 umgeleitet.           

    Auch für Verkehrsteilnehmer die Richtung Westen (Straßburg) möchten, sind Beeinträchtigungen nicht zu vermeiden, da man nicht wie üblich auf die B 3 abfahren kann. Erst an der Sander Straße kann in Richtung Appenweier nach rechts abgebogen werden. Am Kreisverkehr bei den Einkaufszentren können die Verkehrsteilnehmer erst in Richtung Offenburg oder Renchen zurück auf die B 3. Das RP weist darauf hin, dass dem umgeleiteten Verkehr Vorfahrt gewährt wird, wo es möglich ist. Daher ist besondere Vorsicht geboten, da hierfür an mehreren Stellen bestehende Vorfahrtssituationen geändert werden.    

    Man habe sich in Abstimmung mit den Kommunen als auch mit Verkehrsbehörde und Polizei gegen eine vollständige Sperrung der B 28 mit entsprechender Umleitung entschieden, da die Umleitungsstrecke nicht für ausreichend leistungsfähig gehalten werde, heißt es aus dem RP.

    Nach einer etwa zweiwöchigen Pause beginnt am Montag, 29. Oktober, die Sanierung im Abschnitt zwischen der westlichen Einmündung der Kreisstraße bei Nußbach und dem Kreisverkehr vor Oberkirch. Bis zum Abschluss der Bauarbeiten Mitte November muss die B 28 in diesem Bereich vollständig gesperrt werden. Der komplette Verkehr wird über die Ortsdurchfahrt Nußbach umgeleitet. Die Zufahrt und Abfahrt zur Verbindungsstraße zwischen Zusenhofen und Nußbach ist dann nicht möglich.   

    Das RP bittet um Verständnis, dass in beiden Bauabschnitten Verkehrsbehinderung und Belastungen für die Anwohner nicht zu vermeiden sein werden. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, Verzögerungen einzuplanen.   

    Den Zuschlag für die Sanierung der B 28 hat die Straßenbaufirma Eurovia Teerbau mit Niederlassung in Renningen erhalten. Die Baukosten betragen ca. 1,7  Millionen Euro.

  • Abteilung 5
    08.08.2018
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer bedauert Klage gegen Vogelschutzgebiet Bremgarten
    Regierungspräsidium sieht Bewirtschaftung der Flächen in gewohnter Weise gewährleistet

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer bedauert, dass mehrere Betroffene aus dem Markgräfler Land beim baden-württembergischen Verwaltungsgerichtshof (VGH) gegen die Ausweitung des Vogelschutzgebiets Bremgarten klagen wollen. „Selbstverständlich respektieren wir das Recht der Betroffenen, die Verordnung vor dem VGH überprüfen zu lassen. Dennoch bedauere ich diese Entscheidung. Unser Ziel ist und bleibt, die Interessen und Bedürfnisse von Vogelschutz und Bewirtschaftung in Einklang zu bringen. Wir waren deshalb mit den Betroffenen in einem intensiven Austausch. Ich bin überzeugt, dass uns das mit der erlassenen Verordnung gut gelungen ist. Wir haben die Verordnung von Ausmaß und Inhalt so gefasst, dass die Landwirte trotz des Vorkommens des Triels im Gebiet weiterhin ihre Flächen in gewohnter Weise bewirtschaften können.“ 

    Bereits vor dem eigentlichen Verordnungsverfahren zur Erweiterung des Vogelschutzgebiets hatte das Regierungspräsidium Freiburg das Gespräch mit der Landwirtschaft gesucht. In einem umfangreichen und intensiven Beteiligungsprozess wurden die Sorgen der Landwirte aufgenommen. Für kritische Fragen wurden gemeinsam praktikable Lösungen gefunden. Dazu wurden Gespräche auch mit den französischen Landwirtschafts- und Naturschutzbehörden und der Europäischen Kommission geführt. Es ist dabei nach Meinung des Regierungspräsidiums gelungen, eine Verordnung zu erarbeiten, die die Vereinbarkeit von Vogelschutz und Landwirtschaft ermöglicht.
  • Abteilung 4
    08.08.2018
    Regierungspräsidium saniert Okenstraße in Offenburg
    Verkehrsbehinderungen unumgänglich // Vollsperrung in den Herbstferien

    Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten an der Wasserleitung durch die Badenova Ende August beginnt das Regierungspräsidium (RP) Freiburg am Montag, 10. September, mit der Sanierung der Fahrbahn in der Okenstraße (B 3) in Offenburg zwischen Einfahrt McDonalds und Freiburger Platz. Dabei wird der Verkehr zunächst nur noch einspurig fließen können. In den Herbstferien ist eine Vollsperrung dann unvermeidlich, heißt es aus dem RP.    

    Um die Behinderungen für die Anlieger möglichst gering zu halten, wird die Sanierung in mehrere Abschnitte unterteilt. Dabei werden die Fahrbahnbeläge ausgefräst, die erste Asphaltschicht eingebaut sowie kleinere Umbauarbeiten ausgeführt. Die halbseitige Baustelle beginnt auf Höhe McDonald und wandert wechselseitig in Richtung Freiburger Platz.  Der jeweilige Sanierungsabschnitt wird zu einer Einbahnstraße mit Fahrtrichtung stadtauswärts. Der stadteinwärts fahrende Verkehr wird über die Englerstraße und Straßburger Straße zum Freiburger Platz umgeleitet.    

    Für den Einbau der Asphaltdeckschicht über den gesamten Sanierungsabschnitt muss die Okenstraße dann zwischen Freiburger Platz und Einmündung Englerstraße voll gesperrt werden. Diese Arbeiten sollen in den Herbstferien durchgeführt werden. In dieser Zeit muss der stadtauswärts fahrende Verkehr dann über die Maria-und-Georg-Dietrich-Straße umgeleitet werden. Der Verkehr stadteinwärts läuft dann wie gewohnt über die Englerstraße und Straßburger Straße.

  • Abteilung 4
    07.08.2018
    L 87 zwischen Freistett (Ortenau) und Rheinübergang wird saniert
    Regierungspräsidium nutzt Vollsperrung des Rheinübergangs // Kreisverkehr teilweise voll gesperrt

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) bereits angekündigt hat, nutzt es die bis zum Ende August anhaltende Vollsperrung des Rheinübergangs zwischen dem Rheinauer Ortsteil Freistett (Ortenau) und Gambsheim für Sanierungsarbeiten an der
    Landesstraße 87. Saniert wird zwischen dem Kreisverkehr „Am Glockenloch“ und der Wehrbrücke. Auch die Abfahrten in das Gewerbegebiet sowie der Kreisverkehr erhalten einen neuen Fahrbahnbelag.   

    Los geht es am Montag, 13. August, mit dem Abschnitt zwischen den Abfahrten in das Gewerbegebiet und der Wehrbrücke. Für die dortigen Vor- und Fräsabreiten sind zwei Tage eingeplant. Am Mittwoch, 15. August, und Donnerstag, 16. August, folgt dann der Asphalteinbau. Für die Arbeiten wird die Landesstraße halbseitig gesperrt, die Zufahrt zu allen Örtlichkeiten am Rheinübergang und den Gewerbegebieten bleibt gewährleistet. Spätestens an der französischen Baustelle vor den Schleusenbrücken ist dann aber auch weiterhin Schluss.   

    Parallel dazu beginnen am Donnerstag, 16. August, die Arbeiten am Kreisverkehr. Dieser wird nachmittags ab 15 Uhr voll gesperrt. Die Umleitung in das Gewerbegebiet östlich der L 87 (Aldi, Lidl, Drogeriemarkt, usw.) erfolgt für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen über die Rheinstraße durch die Ortsdurchfahrt Freistett. Für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen wird eine weiträumige Umleitung über Rheinbischofsheim, Diersheim, Honau und die rheinparallele Natostraße eingerichtet.    

    Auch das westliche Gewerbegebiet bleibt für PKW trotz der Sperrung des Kreisverkehrs erreichbar. Hierzu wird kurz vor dem Kreisverkehr eine provisorische Abfahrtsrampe errichtet. Für LKW besteht während der eineinhalb Arbeitstagen keine Möglichkeit die Firmen Hetz, Brunner und Wiegel anzufahren. Die Firmen seien jedoch bereits informiert, heißt es aus dem RP. 

    Die Zufahrt zur ZG Raiffeisen ist über die gesamte Dauer der Baumaßnahme uneingeschränkt möglich. Entsprechende Hinweisschilder über mögliche Zufahrten und Umleitungen werden am Kreisverkehr L 75 / L 87 (nahe Sportplatz) aufgestellt. 

    Die Asphaltarbeiten am Kreisverkehr werden am Freitagabend, 17. August, beendet, so dass am Samstagmorgen, 18. August, alle Zufahrten in die Gewerbegebiete wieder wie gewohnt geöffnet sind. Lediglich für Restarbeiten sowie für das Aufbringen der Fahrbahnmarkierung werden noch halbseitige Sperrungen erforderlich sein.    

    Das RP bittet um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen.

  • Abteilung 4
    06.08.2018
    Massive Schäden an den Dehnfugen auf A 81 am Autobahnkreuz Hegau: Umleitungen und teilweise Sperrungen ab Montag, 13. August bis Ende Oktober notwendig
    Arbeiten werden kurzfristig notwendig

    Das Regierungspräsidium Freiburg berichtet über kürzlich festgestellte massive Schäden an den Dehnfugen der Brücken am Autobahnkreuz Hegau der A 81, die eine umgehende Sanierung notwendig machen. Dazu sind ab Montag, 13. August, Umleitungen und abschnittsweise Vollsperrungen notwendig, da bis Ende Oktober die Übergänge an insgesamt vier Brücken instand setzen und in Teilen austauschen.

    In einem ersten Bauabschnitt, ab Montag, 13. August, wird die Richtung aus Stuttgart nach B33/Konstanz am Kreuz Hegau voll gesperrt. Der Verkehr wird in diesem Zeitraum über die Anschlussstelle Singen umgeleitet und von dort wieder auf die B 33 in Richtung Konstanz geführt. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis zum 26. August andauern.

    Nach Fertigstellung der Reparatur an dieser Brücke werde die Arbeiten an den Übergangen in Fahrtrichtung Singen weitergeführt. Auch diese Arbeiten werden unter Vollsperrung ausgeführt, sodass die Richtung Singen/Schaffhausen ab 27. August bis zum 9. September voll gesperrt werden muss. Der Verkehr wird für diesen Zeitraum über die Anschlussstelle Engen geleitet und von dort über die A 81 Richtung Singen/Schaffhausen geführt. Auch die Zufahrt von der B 33 in Richtung Singen/Schaffhausen wird in diesem Zeitraum nicht möglich sein. Auch dieser Verkehr wird über die Anschlussstelle Engen geleitet.

    In der dritten Bauphase mit einer nächtlichen Vollsperrung der Fahrbeziehung Stuttgart nach Stockach vom 27. auf den 28. September beginnt dann die Instandsetzung der Übergänge des Tangentenbauwerks über die A 81 in Fahrtrichtung Stockach. Die Nachtsperrung wird für den Aufbau einer Arbeitsrampe genutzt. Diese ermöglicht es, den Verkehr ungehindert mit maximal Tempo 60 über die Baustelle zu führen. Diese Verkehrsführung wird dann vom 28. September bis voraussichtlich zum 14. Oktober eingerichtet bleiben.

    Im finalen Abschnitt muss dann die Strecke Stuttgart Richtung Singen am Kreuz Hegau für die Sanierung der letzten Übergänge nochmals bis 31. Oktober voll gesperrt werden. Die Umleitung des Verkehrs aus Richtung Stuttgart erfolgt bei beiden Vollsperrungen über die Anschlussstelle Singen. Das Regierungspräsidium Freiburg bitte die Verkehrsteilnehmer um Verständnis und wird die Behinderungen auf das notwendigste Maß beschränken. Trotzdem wird ortskundigen Autofahrerinnen und Autofahrern während der Bauphase empfohlen, sich über Verkehrsfunk und über Internet aktuell über die jeweilige Lage zu informieren und gegebenenfalls alternative Wege zu benutzen.

  • Abteilung 5/Umweltministerium BW
    01.08.2018
    Umweltminister Franz Untersteller besucht zwei beispielhafte Projekte bei „Vitaler-Gewässer-Tour“ an der Dreisam bei Freiburg und an der Elz bei Riegel (Kreis Emmendingen)
    „Beide Projekte sind zwei sehr schöne Beispiele, wie ökologische Qualität der Gewässer verbessert, aber auch andere Ziele gleichzeitig realisiert werden können“
     Foto: v.l. Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer, Freiburgs OB Martin Horn, Umweltminister Franz Untersteller und Bürgermeisterin Gerda Stuchlik

    Umweltminister Franz Untersteller, Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer, Freiburgs OB Martin Horn und Bürgermeisterin Gerda Stuchlik haben im Rahmen der „Vitale-Gewässer-Sommer-Tour“ des Umweltministeriums die sogenannte Kartauswiese an der Dreisam bei Freiburg besucht. Am Nachmittag informierte sich der Minister dann bei Riegel (Kreis Emmendingen) über eine Umgestaltung an der Elz. Bei beiden beispielhaften Projekten des Regierungspräsidiums Freiburg geht es um die Verbesserung der Lebensbedingungen für Fische und Kleinlebewesen an den Gewässern.

    „Unsere Flüsse und Bäche sind Lebensadern unserer Landschaft. Sie sind lebensnotwendig für gewässertypische Tiere und Pflanzen und sie erhöhen die Lebensqualität der Menschen. Die Kartauswiese an der Dreisam bei Freiburg und die Umgestaltung der Elz bei Riegel sind zwei sehr schöne Beispiele, wie einerseits die ökologische Qualität der Gewässer verbessert, aber auch andere Ziele verwirklicht werden können. An der Dreisam ist dies die Nutzung als stadtnahes Naherholungsgebiet für die Freiburgerinnen und Freiburger, an der Elz gelingt dies in Verbindung mit dem Hochwasserschutz “, sagte Minister Franz Untersteller.

    Beide Maßnahmen sind vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen für den Ausbau der Rheintalbahn. „Sie sind ein gelungenes Beispiel für die vorausschauende und koordinierende Zusammenwirken verschiedener Akteure“, betonte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer bei der Begrüßung am Morgen in Freiburg. Die Idee entstand im Arbeitskreis „Grünplanung Rheintalbahn“ und konnte durch ihre Qualität überzeugen. „Im Vordergrund steht die ökologische Verbesserung der Gewässer“, erläuterte die Regierungspräsidentin. Damit kommt die Dreisam ein gutes Stück dem guten ökologischen Zustand näher, der durch die Europäische Wasserrahmenrichtlinie als Ziel verfolgt wird. Gleichzeitig ist die Maßnahme an der Dreisam ein Baustein auf dem Weg zur Wiederansiedelung des Lachses im Flusssystem des Rheins. Weiterhin werden neue Lebensräume für den Lachs geschaffen und durch die Nutzung landeseigener Grundstücke werden landwirtschaftliche Flächen geschont.

    Was bei der Planung der Umgestaltung an der Dreisam besonders war, war jedoch die Einbindung der Menschen. Die Öffentlichkeit wurde mit dem Bürgerverein Oberwiehre-Waldsee bei der Planung sehr früh mit eingeschaltet, und die Freiburgerinnen und Freiburger nutzen diesen Abschnitt des Gewässers sehr gern als Naherholungsgebiet. Diese Anziehungskraft hat auch ihre Schattenseiten, aber gemeinsam mit der Stadt Freiburg sind Lösungen gefunden worden, um die Nutzung durch den Menschen und die Ziele einer Gewässervitalisierung miteinander in Einklang zu bringen. Nach Meinung aller Beteiligten ist die neue Form der Dreisam ein gelungenes Beispiel im Sinne von Natur und Mensch.

    An der Elz zwischen Köndringen und Riegel haben die Wasserbauingenieure tief in ihren Baukasten gegriffen, um der früher fast kanalisierten Elz mehr Raum zu geben und im Rahmen der Renaturierung den Damm zurückzuverlegen. Mit Hilfe von Buhnen und Fischunterständen wurde neben der Modellierung einer Flußlandschaft auch zusätzlich einiges unternommen, um die Durchgängigkeit der Elz zu optimieren. Nebenbei ist es auch noch gelungen, das Landschaftsbild am Gewässer für den Menschen erlebbar zu machen und einen 100-jährlichen Hochwasserschutz zu realisieren.

    Mit zwei großen Damm-Rückverlegungen war es möglich, ein zusätzliches Retentionsvolumen von 385.000 Kubikmetern im Falle eines Hochwassers bereitzustellen. „In den vergangenen vier Jahren sind zusätzlich 3,6 Kilometer Elzdämme ertüchtigt worden. Neben den Ausgleichsmaßnahmen der deutschen Bahn hat hier das Land rund 4,8 Millionen Euro in die gezielte Stärkung des Hochwasserschutzes investiert. Angesichts des Klimawandels ist dies ein wichtiger Beitrag zur Daseinsvorsorge“, betonte der Minister. Auch hier steht die Begegnung mit dem Menschen im Mittelpunkt: Der elzbegleitende Radweg wurde verlegt, und mit Anliegergemeinden, dem Naturschutz und den Ehrenamtlichen Konzepte zur Besucherlenkung entwickelt. Gemeinsam gab es für die Besucher und den Minister die Gelegenheit, einen Teil des neu gestalteten Bereichs auch per E-Bike zu erkunden.

  • Abteilung 4
    31.07.2018
    Update zur geplanten Erneuerung der L 109 zwischen Oberprechtal und der Kreisgrenze ab Mitte September: Busverkehr muss in den einzelnen Bauabschnitten teilweise verkürzt werden
    Auftrag geht an die Firma Johann Joos aus Hartheim für etwa 900.000 Euro // Keine durchgehenden Verbindungen der Südbaden-Bus Linie 7274 zwischen Triberg und Elzach zwischen 24. September und 13. Oktober an Wochenenden möglich

    Das Regierungspräsidium Freiburg informiert über die geplante Sanierung der L 109 zwischen Oberprechtal und der Kreisgrenze zum Schwarzwald-Baar-Kreis. Die Bauarbeiten sind für den Zeitraum vom 17. September und dem 20. Oktober geplant und betreffen einen Abschnitt von rund 5,2 Kilometern Länge. Dabei sind abschnittweise Vollsperrungen in drei Bauabschnitten zeitweise notwendig, über die im Mai bereits in einem ersten Überblick informiert wurde.

    Die Maßnahme umfasst die Erneuerung der Fahrbahndecke auf dem stark geschädigten Abschnitt der L 109 zwischen Oberprechtal und der Kreisgrenze. Vorarbeiten: Zunächst sind vom 17. bis zum 22. September Vorarbeiten mit Ampelregelung geplant.

    Erster Bauabschnitt: Geplant ist hier zwischen 24. und 29. September die Erneuerung des Abschnitts zwischen Kreisgrenze und Sägewerk Läufer. Dafür wird die Straße in diesem Bereich voll gesperrt werden. Die Busse der Linie 7274 der Südbaden Bus AG fahren von Montag bis Freitag von Elzach Bahnhof aus nur noch bis zur Haltestelle Oberprechtal-Grundhöfe statt bis maximal Forellenhof. Dies gilt auch für das Wochenende: Die durchgehenden Busse von Elzach-Bahnhof und nach Triberg-Bahnhof verkehren nicht, sondern enden in Oberprechtal.

    Zweiter Bauabschnitt: Vom 1. bis 6. Oktober geht es zwischen Sägewerk Läufer und Landgasthof Rössle weiter. Auch hierzu ist eine abschnittsweise Vollsperrung angedacht. Die Busse der Linie 7274 fahren von Montag bis Freitag von Elzach-Bahnhof aus nur noch bis zur Haltestelle Oberprechtal-Kistenfabrik statt bis maximal Forellenhof, da eine Wendemöglichkeit am Gasthof Rössle nicht zur Verfügung steht. Dies gilt auch für das Wochenende: Die durchgehenden Busse von und nach Triberg verkehren nicht, sondern enden in Oberprechtal.

    Dritter Bauabschnitt: Der dritte Abschnitt betrifft den Teil zwischen Landgasthof Rössle und der Pfauenstraße. Die Vollsperrung dauert vom 8. bis 13. Oktober. Die Busse der Linie 7274 fahren von Elzach aus nur noch bis zur Haltestelle Oberprechtal-Post statt bis maximal Forellenhof, wozu im Bereich der Schulstraße eine weitere Ersatzhaltestelle eingerichtet werden soll. Die Busse werden auf dem Platz vor Schwimmbad/Schule wenden. Der Platz muss wegen dieser Wendemöglichkeit freigehalten werden. Die Bevölkerung wird um Beachtung gebeten, damit keine Fahrzeuge abgeschleppt werden müssen und es möglicherweise zu Verzögerungen im Nahverkehr kommt. Dies gilt auch für das Wochenende: Die durchgehenden Busse von und nach Triberg verkehren nicht, sondern enden in Oberprechtal.

    Alle drei Bauabschnitte: An den Wochenenden fahren die Busse der Linie 7274 von Triberg als eigene Inselverbindung nur noch bis zur Haltestelle Schonach Mühlebühlbrücke. Für den Abschnitt Elzach-Oberprechtal gelten die jeweiligen Hinweise für die einzelnen Bauabschnitte (es wird ein eigener Bus für diesen Abschnitt eingesetzt). Das heißt, die durchgehenden Verbindungen von Triberg nach Elzach verkehren in der genannten Zeit (24. September bis 13. Oktober) an Wochenenden nicht. 

    Nacharbeiten: Die Nacharbeiten werden vom 15. bis 20. Oktober unter Ampelregelung durchgeführt.

    Der Abschnitt Pfauenstraße bis L 107 soll zu einem späteren Zeitpunkt nach Abstimmung mit der Gemeinde realisiert werden. Der auswärtige Verkehr wird während der gesamten Bauzeit großräumig über den Schonach und Triberg umgeleitet. Den Auftrag für die Arbeiten hat die Firma Johann Joos aus Hartheim für etwa 900.000 Euro erhalten.

    In enger Zusammenarbeit mit der Stadt Elzach und der Ortsverwaltung Oberprechtal wurde der Ablauf für die Sanierung erarbeitet. Dieses wurde mit Bürgermeister Roland Tibi (Elzach), Ortsvorsteher Franz Burger (Oberprechtal) und dem Regierungspräsidium Freiburg abgestimmt und beschlossen. Das Regierungspräsidium Freiburg wird über die einzelnen Maßnahmen gesondert informieren. Die Verkehrsteilnehmer und Anwohner werden für die unvermeidlichen Behinderungen um Verständnis gebeten.

  • Abteilung 4
    31.07.2018
    Sanierung der L 103 zwischen Schweighausen und Welschensteinach (Ortenaukreis) ist fertig
    Regierungspräsidium Freiburg bedankt sich für die sehr gute Zusammenarbeit mit Anliegern und Gemeinden

    Die letzte Phase der Sanierung der L 103 zwischen dem Gasthaus „Wilder Mann“ in Welschensteinach und dem Geisberg bei Schweighausen konnte wie auch die vorangegangenen Abschnitte im geplanten Zeitraum abgeschlossen werden. Die Verkehrsbeschränkungen für Anlieger sowie Auswärtige und den Schwerlastverkehr sind aufgehoben.

    Im August werden noch Anpassungen an Schutzplanken und Geländern im Bereich des Durchlasses Mühlsbach vorgenommen. Das Regierungspräsidium Freiburg bedankt sich für die sehr gute Zusammenarbeit mit den Gemeinden Steinach und Schuttertal mit den Bürgermeistern Nicolai Bischler (Steinach), Carsten Gabbert (Schuttertal) sowie den Vertreterinnen und Vertretern der Verkehrsbehörde des Landratsamts Ortenaukreis, der Polizeidirektion Offenburg sowie der Straßenmeisterei Haslach.

    Im Weiteren möchte das Regierungspräsidium seinen Dank über die sehr gute Zusammenarbeit mit den Anwohnern ausdrücken und dankt den Verkehrsteilnehmer für das entgegengebrachte Verständnis.

  • Abteilung 4
    31.07.2018
    B 294 zwischen Oberwinden und Elzach (Kreis Emmendingen) am Wochenende (10. bis 12. August) für 51 Stunden gesperrt
    Für Rettungsstollen des Brandbergtunnel werden 80 Kubikmeter Fels abgetragen // Umleitung wird weiträumig eingerichtet

    Am Freitag, 10. August; 19 Uhr, beginnen die Arbeiten für die Anschlagwand des Rettungsstollens Ost des geplanten Brandbergtunnels in Oberwinden. Die B 294 zwischen Oberwinden und Elzach (Kreis Emmendingen) muss deshalb am übernächsten Wochenende (10. bis 12. August) für etwa 51 Stunden voll gesperrt werden. 

    Die Bundesstraße soll am Sonntag, 12. August, gegen 22 Uhr wieder befahrbar sein, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums (RP) Freiburg. Während des kompletten Wochenendes wird auf der Baustelle im 24-Stunden-Betrieb gearbeitet. Die Umleitung wird über Sexau, Freiamt und Schuttertal ausgeschildert. Das Regierungspräsidium Freiburg empfiehlt, das Gebiet weiträumig zu umfahren.
  • Abteilung 4
    31.07.2018
    Instandsetzung der Stützmauer an der L 154 bei Laufenburg (D) kommt zum Abschluss
    Arbeiten sind am Freitag, 3. August, so gut wie fertig // Neues Geländer wird kommende Woche montiert

    Das Regierungspräsidium Freiburg teilt mit, dass die seit Anfang April laufenden Arbeiten an der Stützmauer an der L 154 in Laufenburg (D) am Freitag, 3. August so gut wie abgeschlossen sein werden. Das neue Geländer auf der Mauerkappe entlang des Gehsteiges wird noch hergestellt und nach jetzigem Stand am Donnerstag, 9. August montiert. 

    Während der Bauarbeiten wurde die Fahrbahn der L154 im Baustellenbereich einseitig gesperrt und der Verkehr mit einer Ampel geregelt. Die Verkehrssicherung sowie die transportable Absturzsicherung auf dem Gehsteig werden am Freitag, 10. August abgebaut. Die Fahrbahn ist dann ab Samstag wieder komplett für den Verkehr freigegeben. Das gilt ebenfalls für den Gehsteig.

    Die Bushaltestelle „Laufenburg Berg“, die während der Sanierungsarbeiten von der Südbaden Bus AG verlegt wurde, wird ab Mitte August wieder ganz normal angefahren. Der genaue Zeitpunkt wird an der regulären Bushaltestelle per Aushang kommuniziert.

     
  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    27.07.2018
    Deutschlands Naturwunder 2018: Biosphärengebiet geht ins Rennen mit dem Gletscherkessel Präg
    Gletscherkessel gilt mit seinen Relikten aus der Eiszeit als einzigartiger Lebensraum für bedrohte Insekten
     Foto: (Eis)zeitreise im Gletscherkessel Präg: „Widderchen“ tummeln sich auf einer Arnikawiese/ Foto: Thomas Stephan/ Biosphärengebiet Schwarzwald

    Mit dem Gletscherkessel Präg geht das Biosphärengebiet Schwarzwald ins Rennen bei der Wahl zu „Deutschlands Naturwunder 2018“. Den Wettbewerb unter dem Motto „Letzte Refugien für bedrohte Insekten“ hat die Heinz Sielmann Stiftung gemeinsam mit EUROPARC e.V. ausgeschrieben. “ Die Abstimmung über das schönste Naturwunder im Internet läuft ab sofort bis zum 2. September. Zur Wahl stehen dort 18 Lebensräume für Wildbienen, Käfer und andere Insekten in den Nationalparks, Biosphärenreservaten, Naturparks und Wildnisgebieten in Deutschland: www.sielmann-stiftung.de/naturwunder..

    Aufhänger des Wettbewerbsbeitrags aus dem Schwarzwald ist eine Aufnahme des Fotografen Thomas Stephan, die in diesem Sommer im Gletscherkessel Präg entstand:  Auf einer Arnikawiese tummeln sich da so genannte „Widderchen“, eine seltene Schmetterlingsart, im Volksmund auch „Blutströpfchen“ genannt. Im Hintergrund ist eine Exkursionsgruppe zu sehen. „Der Gletscherkessel Präg ist mit seinen Relikten aus der Eiszeit und seinen vielfältigen Lebensräumen für bedrohte Insekten- und Pflanzenarten einzigartig“, erklärte Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets Schwarzwald. Er rief die Bevölkerung des Biosphärengebiets und darüber hinaus zur Teilnahme an der Online-Abstimmung auf.

    Der Gletscherkessel Präg liegt im Herzen des Biosphärengebiets Schwarzwald. Präg ist ein Ortsteil der Stadt Todtnau. In dem steilwandigen Talkkessel flossen während der letzten Eiszeit sechs Gletscher zusammen. Das Eis türmte sich bis zu 500 Meter auf. Im heutigen Naturschutz- und Natura 2000-Gebiet sind Relikte der Eiszeit wie Blockhalden, steile Felsen und Schluchten, Seen, Rundhöcker und Findlinge zu entdecken. Die abwechslungsreiche Landschaft aus Weiden, Wiesen und Wäldern bietet Lebensräume für bedrohte Insektenarten wie den Warzenbeißer, den Mittleren Perlmutterfalter und den Wachtelweizen-Scheckenfalter. Ein tierisches Relikt der Eiszeit ist der Laufkäfer "Präger Dammläufer", der auf den Blockhalden des Gletscherkessels erstmals nachgewiesen wurde.

    Bereits zum neunten Mal rufen die Heinz Sielmann Stiftung und EUROPARC Deutschland e.V. zur Naturwunderwahl auf. Mit dem Wettbewerb wollen die beiden Organisationen auf die Gefährdung der Biologischen Vielfalt und die Bedeutung von Schutzgebieten für den Erhalt der Natur aufmerksam machen. Das vor einem Jahr von der UNESCO anerkannte Biosphärengebiet Schwarzwald ist zum ersten Mal dabei.

  • Abteilung 4
    26.07.2018
    L 127 zwischen Stegen und St. Peter (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) wird saniert
    Vollsperrung in der zweiten Hälfte der Sommerferien // Umleitung über St. Märgen oder Glottertal

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) saniert ab Mittwoch, 8. August, die L 127 zwischen dem Schwörerhof im Stegener Ortsteil Eschbach und der Abfahrt nach St. Märgen in St. Peter (Breisgau-Hochschwarzwald) auf einer Länge von knapp vier Kilometer.   

    Für den Großteil der Arbeiten wird die Landesstraße halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird in dieser Zeit per Ampel geregelt. In der zweiten Hälfte der Sommerferien (Mittwoch, 22. August, bis Freitag, 7. September) muss die Straße auf der freien Strecke bis zur Ortseinfahrt nach St. Peter für den Einbau der Asphaltdecke voll gesperrt werden. Der Verkehr wird über St. Märgen umgeleitet, es besteht aber auch die Möglichkeit, die Baustelle über das Gottertal zu umfahren. Die Sperrung betrifft auch den Linienbusverkehr der SüdbadenBus GmbH. Das RP weist darauf hin, dass der Linienverkehr der SBG während der Bauzeit eingeschränkt sein wird und die Strecken geändert werden. Nähere Informationen werde die SBG rechtzeitig vor Baubeginn herausgeben. 

    Begonnen wird mit der Sanierung L127 zwischen Schwörerhof und St. Peter (Abfahrt Kloster). Dieser Abschnitt soll bis Ende September fertig gestellt sein. Parallel beginnen bereits Mitte September die Sanierungsarbeiten der Landesstraße in der Ortsdurchfahrt (ab Abzweig Kloster) von St. Peter bis zur L 112 (Abfahrt St. Märgen bzw. Glottertal). Begonnen werde hier mit Randarbeiten, die jedoch auf den Verkehr keinen großen Einfluss nehmen werden, heißt es aus dem RP. Von Montag, 24. September, bis Freitag, 28. September muss die Ortsdurchfahrt dann voll gesperrt werden, wobei die Zufahrt zum Edeka jederzeit gewährleistet sein wird. Anlieger im Baustellenbereich werden gebeten, Ihre Pkw’ s zeitweise auf dem Klosterparklatz abzustellen. 

    Neben der Erneuerung der Fahrbahndecke wird auch die Straßenentwässerung angepasst und das Fahrzeugrückhaltesystem erneuert. Die Sanierung soll Ende September vollständig abgeschlossen sein. 

    Die Sanierung kostet ca. 1,4 Millionen Euro. Die Arbeiten werden von der Firma Vogel Bau aus Lahr ausgeführt.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    26.07.2018
    Naturschutz und soziales Engagement im Biosphärengebiet: Ehemalige Häftlinge pflegen Lebensraum des Auerhuhns am Notschrei
    Kooperationsprojekt der Allianz-Versicherung, dem Verein Wildwege e.V und dem Bezirksverein für soziale Rechtspflege
     Pflegetrupp am Notschrei

    Das Auerhuhn ist nicht nur eine der bekanntesten Tierarten im Schwarzwald, sondern auch eine der am meisten gefährdeten. Noch rund 200 Brutpaare leben in den Wäldern des Mittelgebirges – Anfang der 1970er Jahre waren es noch über 500. Im Biosphärengebiet Schwarzwald soll der Lebensraum für das Auerhuhn verbessert und damit ein Beitrag zum Erhalt der Art geleistet werden. Dazu ist diese Woche ein ganz besonderes Kooperationsprojekt mit der Allianz-Versicherung, dem Verein Wildwege e.V. und dem Bezirksverein für soziale Rechtspflege Freiburg in die praktische Umsetzung gestartet.

    Am Notschrei befreien ehemalige Häftlinge der JVA Freiburg Waldlichtungen von jungen Bäumen, damit die Heidelbeere - im Sommer die Hauptnahrung des Auerhuhns - weiterhin genügend Licht erhält. „So können wir Naturschutz und soziales Engagement im Biosphärengebiet in idealer Weise verbinden“, erklärt Philip Holderried, der das Projekt für den Verein Wildwege betreut.

    Lichte Wälder mit Freiflächen sind für das Auerhuhn der ideale Lebensraum, da es hier genügend Nahrung in Form von Beeren findet. Außerdem sind für den etwas schwerfälligen Flieger offene Bereiche und Waldschneisen von Vorteil, wenn es darum geht, vor einem Fressfeind Reißaus zu nehmen. Bei den aktuellen Pflegeinsätzen am Notschrei werden auf den Freiflächen Kiefern, Tannen und Vogelbeeren gefördert, da sie weitere Nahrungsquellen für das Auerhuhn darstellen. „Ziel des Einsatzes ist, dass der Wald insgesamt strukturreicher und damit der Lebensraum des Auerhuhns verbessert wird“, so Holderried. Unter Anleitung von Rainer Großhans vom Bezirksverein für soziale Rechtspflege arbeiten drei bis vier ehemalige Häftlinge jeweils drei Tage in den kommenden Wochen für das Auerhuhn.

    Das Kooperationsprojekt ist Teil der Initiative „E-Mail statt Brief“ der Allianz-Versicherung. Für jeden Kunden, der vom Briefverkehr auf elektronische Kommunikation umsteigt, bezahlt das Unternehmen fünf Euro. Der Kunde darf auswählen, an welches von 18 Umweltprojekten in Deutschland das Geld fließt. Das Projekt zum Schutz des Auerhuhns im Südschwarzwald belegt derzeit Platz fünf auf der Spenden-Rangliste. Insgesamt kamen bislang 8300 Euro dafür  zusammen.


    Auerhahn (jpg, 3 MB)

  • Abteilung 4
    24.07.2018
    Ortsumfahrung der B34 bei Grenzach-Wyhlen (Kreis Lörrach): Regierungspräsidium Freiburg setzt umfangreichen naturschutzfachlichen Ausgleich um
    Nistkastenaktion am kommenden Samstag geplant // Arbeitsgruppe „Naturschutz“ begleitet den Bau der Umfahrung
     Nistkastenaktion Arbeitsgruppe Naturschutz

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat im Frühjahr mit der Umsetzung des naturschutzfachlichen Ausgleichs begonnen, der wegen des Baus der Ortsumfahrung der B 34 bei Grenzach-Wyhlen (Kreis Lörrach) notwendig ist. Unter anderem wurden über 100 Bäume (überwiegend Obstbäume) und über 600 Sträucher gepflanzt. Weiterhin wurden Vogel- und Fledermaus-Nistkästen aufgehängt.

    Eine tatkräftige Unterstützung der Aktion hat sich die Hegegemeinschaft Dinkelberg-Wiesental für diesen Samstag, 28. Juli, vorgenommen. Mehrere Mitglieder der Hegegemeinschaft und des Kreisvereins Lörrach im Landesjagdverband werden unter der Aufsicht des vom Regierungspräsidium Freiburg bestellten „ökologischen Baubegleiters“, dem Biologen Markus Winzer vom Büro Kunz GaLaPlan über 15 weitere Nistkästen für Vögel und Fledermäuse im Bereich des Naturschutzgebietes an Bäume anbringen. Auch die Energiedienst AG, auf deren Grundstücke ebenfalls Nistkästen angebracht werden, hat sich aktiv in die Vorbereitungen zum Aktionstag eingebracht und stellt den freiwilligen Helfern ein Vesper zur Verfügung.

    Die aufgehängten Nistkästen sollen einen vorübergehenden  Ersatz für Brutplätze und Winterquartiere bieten, denn mit den für den Straßenbau erforderlichen Gehölzrodungen gehen auch wertvolle Lebensräume für die heimischen Vögel und Fledermäuse verloren. 

    Es sind zwar nach dem Abschluss der Bauarbeiten weitere umfangreiche Neupflanzungen und Ausgleichsmaßnahmen entlang der neuen B 34 vorgesehen. Diese können jedoch erst in einigen Jahren ihre ökologische Wirksamkeit erreichen. Deshalb sind aus Gründen des Artenschutzes sogenannte vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen notwendig. Das Aufhängen der Nistkästen gehört zu diesem Paket, das in den nächsten Jahren auch auf seine Wirksamkeit hin überprüft und dokumentiert werden soll.

    Die engagierte Jägerschaft wird die naturschutzfachlichen Maßnahmen in Grenzach-Wyhlen auch weiterhin begleiten, denn sie sind wie auch die Naturschutzverbände wie BUND und Nabu Mitglied in der begleitenden Arbeitsgruppe „Naturschutz“, die vom Regierungspräsidium Freiburg seit der Baufreigabe der B 34 in regelmäßigen Abständen über den aktuellen Stand der Planung und Ausführung der Naturschutzmaßnahmen informiert wird.

  • Abteilung 5
    24.07.2018
    Performance Polyamides darf mehr Nylon produzieren
    Regierungspräsidium erteilt immissionsschutzrechtliche Genehmigung

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitgeteilt hat, darf die Firma Performance Polyamides GmbH in Freiburg, die frühere Solvay P&S GmbH, die Produktionsmenge von Nylon (Polyamid 6.6) erhöhen. Das RP hat die dafür erforderliche immissionsschutzrechtliche Genehmigung zur Kapazitätserhöhung erteilt.  

    Vor dem Hintergrund einer steigenden Nachfrage und der geplanten Übernahme des Betriebs durch den BASF-Konzern, hat die Performance Polyamides GmbH gleichzeitig auch die Überprüfung der bisherigen immissionsschutz- und wasserrechtlichen Entscheidungen beantragt. Auch das Ergebnis dieser Überprüfung ist Bestandteilt der immissionsschutzrechtlichen Genehmigung. 

    Die Anlage zur Herstellung des in der Fachsprache Polyamid 6.6 genannten Nylons sowie anderen Copolymeren in Granulatform wurde in den 1960er Jahren auf dem Gelände der jetzigen Rhodia Acetow GmbH (Industriegebiet Nord in Freiburg) errichtet und seitdem mehrmals erweitert und modernisiert. Wichtigster Absatzmarkt sind die Zulieferer der europäischen Textil- und Automobilindustrie.

  • Abteilung 2
    24.07.2018
    Regierungspräsidium Freiburg genehmigt Teilflächennutzungsplan der Stadt Freiburg zur Windkraft
    Fünf Flächen mit einer Größe von rund 106,4 Hektar werden als Konzentrationszone ausgewiesen // Zulässigkeit von Einzelvorhaben wird in gesondertem Verfahren geprüft

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat am vergangenen Freitag (20. Juli) den Teilflächennutzungsplan Windkraft der Stadt Freiburg genehmigt. Die Stadt gibt so der Windkraft neuen Raum und leistet erneut einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. 

    Mit den Bereichen „Schauinsland-Holzschlägermatte“, „Schauinsland Nord-Taubenkopf“, „Roßkopf-S.Ottilenstein/Schanzen“, „Roßkopf – Kleiner Roßkopf bis Roßkopfturm“ und „Roßkopf-Ochsenlager/Hornbühl“ hat die Stadt Freiburg eine Fläche von rund 106,4 Hektar als Konzentrationszone für Windkraft ausgewiesen.

    Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens wurde der Flächennutzungsplan auf seine Rechtmäßigkeit hin überprüft. Die Rechtskontrolle erstreckte sich dabei unter anderem darauf, ob die Verfahrensvorschriften eingehalten wurden. Zudem hat das Regierungspräsidium die Übereinstimmung mit den einschlägigen materiellen Anforderungen geprüft – zum Beispiel die Frage, ob die Stadt Freiburg die Windkraft bei ihrer Planung so berücksichtigt, wie es die Rechtsprechung fordert. 

    Der Flächennutzungsplan wird mit der Veröffentlichung im Amtsblatt der Stadt Freiburg in Kraft treten. Das Regierungspräsidium hatte bereits zuvor mit der Zonierung des Landschaftsschutzgebietes Schauinsland eine wesentliche Voraussetzung für die jetzige Planung geschaffen.

    Mit dem Landesplanungsgesetz 2012 haben die Städte und Gemeinden die Möglichkeit erhalten, die Windenergienutzung in ihrem Gebiet durch die Ausweisung von Konzentrationszonen in ihren Flächennutzungsplänen selbst zu steuern. Durch die positiven Standortzuweisungen wird der Bau von Windenergieanlagen an anderer Stelle im Planungsgebiet ausgeschlossen.

    Windräder können auf dem Plangebiet der Stadt Freiburg daher nur noch in den nunmehr ausgewiesenen Konzentrationszonen errichtet werden. Gleichzeitig erhalten Investoren eine größere Planungssicherheit. Der Flächennutzungsplan trifft aber noch keine bindende Entscheidung über die Zulässigkeit von Windenergieanlagen innerhalb der Konzentrationszonen. Die Zulässigkeit der Einzelvorhaben zur Errichtung und zum Betrieb von Windrädern wird erst im späteren immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren vollumfänglich und abschließend überprüft.

  • Abteilung 2
    24.07.2018
    Petitionsausschuss beim Landtag Baden-Württemberg beschließt, dass das Regierungspräsidium Freiburg das Raumordnungsverfahren zum Kiesabbau im Dellenhau fortführen soll
    Entscheidung im August

    Der Petitionsausschuss beim Landtag Baden-Württemberg hat beschlossen, dass das Regierungspräsidium Freiburg das Raumordnungsverfahren zum Kiesabbauprojekt Dellenhau fortführen soll. Das Regierungspräsidium wird das Verfahren nun abschließen und zeitnah den Raumordnungsbeschluss erlassen. Dieser soll im Lauf des Monats August ergehen und veröffentlicht werden.

  • Abteilung 7
    24.07.2018
    Frühzeitig sich mit Wissenschaft, Forschung und Anwendung beschäftigt
    Abschlussveranstaltung des Freiburg-Seminars in der Universität Freiburg

    ​Am vergangenen Dienstag, den 17. Juli fand der feierliche Abschluss des Seminarjahrs am Freiburg-Seminar für Mathematik und Naturwissenschaften statt. Die Schülerinnen und Schüler, die dieses Schuljahr an einer von knapp 20 Arbeitsgemeinschaften erfolgreich teilgenommen hatten, erhielten für ihr Engagement ein Zertifikat des Freiburg-Seminars.

    Der Rahmen dieser Veranstaltung war dieses Mal besonders. Das Freiburg-Seminar war zu Gast im Großen Hörsaal der Chemie an der Universität Freiburg, wo die Anwesenden zunächst von Studiendekan Prof. Thorsten Friedrich begrüßt wurden. Dieser wies die Schülerinnen und Schüler darauf hin, dass ihr Engagement im Freiburg-Seminar für ihren weiteren Bildungsweg richtungsweisend sein könne und er ermunterte die Schülerinnen und Schüler, die Universität Freiburg als möglichen Studienort in Betracht zu ziehen.
     
    Weitere Grußworte sprachen Schulpräsident Thomas Hecht vom Regierungspräsidium Freiburg sowie Prof. Frank Schäfer, der Vorsitzende des Kuratoriums des Freiburg-Seminars. Beide betonten in verschieden Facetten, dass die Teilnahme am Freiburg Seminar für die Schülerinnen und Schüler eine hervorragende Chance darstelle, sich schon frühzeitig mit Wissenschaft, Forschung und Anwendung zu beschäftigen.
     
    Darüber hinaus bedankten sich die Referenten in ihren Grußworten bei den AG-Leiterinnen und AG-Leitern für ihr herausragendes Engagement für Ihre Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Freiburg-Seminars. Dieser Dank schloss auch die Seminarleitung mit ein, die durch ihre Arbeit das hervorragende Angebot des Freiburg-Seminars ermögliche.
     
    Nach der Begrüßung bekamen die Anwesenden spannende Einblicke in die Welt der anorganischen Chemie, die von Prof. Caroline Röhr und ihren beiden Assistentinnen sehr engagiert und anschaulich vorgestellt wurden. So gab es Einblicke in Stoffe wie Chrom oder Kupfer, die über ihre „typischen“ Eigenschaften hinaus noch viele spannende Facetten haben.
     
    Unterbrochen wurden die chemischen Experimente von der Präsentation eines Schülerprojekts: Tom Wellmann, der dieses Jahr am Kreisgymnasium Bad Krozingen sein Abitur gemacht hat, entwickelte eine Vertretungsplan-App und gab den Anwesenden einige Einblicke in die Hintergründe dieser Arbeit und stellte seine Software vor. Am Ende konnten die Schülerinnen und Schüler mit ihren Zertifikaten stolz und zufrieden in die baldigen Sommerferien starten.
  • Abteilung 2
    23.07.2018
    Regierungspräsidium Freiburg leitet Plangenehmigungsverfahren für die Einrichtung einer Lkw-Parkspur auf der Autobahn-Grenzbrücke (N2 / A5) bei Weil am Rhein ein
    Planunterlagen werden ab 25. Juli zur Einsichtnahme ausgelegt

    Das Schweizerische Bundesamt für Straßen beabsichtigt auf der Autobahn-Grenzbrücke bei Weil am Rhein südlich der Gemeinschaftszollanlage eine Lkw-Parkspur einzurichten. Die Parkspur soll als Warteraum vor der Zollabfertigung dienen. Da sich die Brücke auf deutschem Hoheitsgebiet befindet, hat das eidgenössische Bundesamt für Straßen beim Regierungspräsidium Freiburg die Genehmigung der Maßnahme beantragt.

    Im ersten Schritt leitet das Regierungspräsidium Freiburg (RP) jetzt das Anhörungsverfahren ein. Die Pläne liegen von Mittwoch, 25. Juli, bis Donnerstag, 13. September, im Rathaus von Weil am Rhein zur Einsichtnahme aus. Die Auslegung soll allen Betroffenen und Interessierten die Gelegenheit geben, sich über die Planung zu informieren. Die Auslegung wird in der Stadt Weil am Rhein am 24. Juli öffentlich bekannt gemacht. Dabei wird auch über die Möglichkeit zur Erhebung von Einwendungen informiert werden.

    Das Projekt sieht vor, den Verkehr auf der Brücke neu zu ordnen: Durch Wegfall der Standspur auf der Westseite der Brücke kann nach  Verschiebung der wie bisher fünf Fahrspuren eine Parkspur für Lkw auf der Ostseite eingerichtet werden. Aus Gründen der Verkehrssicherheit wird die zulässige Geschwindigkeit auf der Brücke von 80 auf 60 Kilometer pro Stunde reduziert. Damit die Fahrer ihre Fahrzeuge während der Wartezeit verlassen können, wird neben der Parkspur ein Dienststeg an die Brücke angebaut. Grund für Einrichtung der Parkspur ist, dass der Mietvertrag für die Fläche der provisorisch erweiterten Zollanlage (PEZA) unterhalb der Brücke ausläuft, weil dort andere Nutzungen vorgesehen sind.
    Unabhängig von dem beantragten Verfahren für die Einrichtung der Lkw-Parkspur wird das Schweizer Bundesamt für Straßen bereits im August mit nicht genehmigungsbedürftigen Sanierungsarbeiten an der Grenzbrücke beginnen.
    Die Auslegungsunterlagen zur Lkw-Parkspur und zum Dienststeg können ab dem Beginn der Auslegung auch auf der Internetseite des RP (www.rp-freiburg.de) unter „Aktuelles“ eingesehen und heruntergeladen werden. Es handelt sich dabei unter anderem um Erläuterungen zum Projekt und Pläne und sowie eine schalltechnische Untersuchung.

    Übersichtsplan (pdf, 2 MB)
     
  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    23.07.2018
    Neue Ideen sind gefragt: Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwarzwald informiert über Förderprogramm
    320.000 Euro stehen wieder zur Verfügung // Beratungswoche im September

    Wie können wir unsere Ideen fürs Biosphärengebiet umsetzen? Über 40 Bürgerinnen und Bürger kamen am Donnerstagabend zur Informationsveranstaltung zum Förderprogramm des Biosphärengebiets Schwarzwald in Schönau. Dort informierten Walter Kemkes und sein Team von der Geschäftsstelle über die Rahmenbedingungen des Förderprogramms, Kriterien der Förderung sowie über das Antragsverfahren.

    „In den vergangenen eineinhalb Jahren konnten wir bereits über 40 Projekte in Landwirtschaft und Regionalentwicklung, Tourismus und Bildung im Biosphärengebiet fördern. Der mit der Anerkennung durch die UNESCO angestoßene Prozess zur nachhaltigen Entwicklung der Modellregion im Südschwarzwald hat Fahrt aufgenommen“, berichtete Geschäftsführer Kemkes.

    Im Rahmen des Förderprogramms stehen fürs kommende Jahr wieder 320.000 Euro aus Landesmitteln zur Verfügung. Anträge können bis zum 15. November gestellt werden. „Jetzt sind neue Ideen gefragt. Wir freuen uns auf viele Initiativen und wollen die Antragssteller unterstützen“, so Kemkes. Entscheidend sei, dass die Vorhaben den von der UNESCO vorgegebenen Kriterien für Biosphärenreservate entsprechen. So sind etwa Maßnahmen zur Pflege der Kulturlandschaft, zum Erhalt der Artenvielfalt, Konzepte zum Klimaschutz und zur Regionalvermarktung sowie Projekte zur Umweltbildung und Stärkung der kulturellen Identität förderwürdig.

    Wer einen Förderantrag stellen möchte,  kann sich dazu vom Team der Geschäftsstelle beraten lassen: Speziell dazu ist vom 24. bis zum 28. September eine Beratungswoche in Schönau geplant.

    Zudem sind auf der Website des Biosphärengebiets die wichtigsten Informationen zum Förderprogramm bereit gestellt: http://www.biosphaerengebiet-schwarzwald.de/foerderprogramm/
     
  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    23.07.2018
    Mehr als Naturgenuss: Wanderführer des Schwarzwaldvereins lassen sich im Biosphärengebiet fortbilden
    Verbindung von Theorie und Praxis kommt bei den Teilnehmenden an // Beispiele bei Exkursionen gezeigt
     Wanderführer Biosphärengebiet

    Mit Belchen, Schauinsland und Herzogenhorn befinden sich herausragende Wanderziele im Biosphärengebiet Schwarzwald. Damit Wandergruppen in Zukunft qualifiziert über die vor einem Jahr von der UNESCO anerkannte Modellregion informiert werden, hat die Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwarzwald am vergangenen Freitag in Schönau zehn Wanderführerinnen und Wanderführer des Schwarzwaldvereins fortgebildet.

    „Wir wünschen uns, dass die Besucherinnen und Besucher neben dem Genuss der schönen Natur auch etwas über die Entstehung der Landschaft und das Zusammenspiel von Mensch und Natur im Südschwarzwald erfahren. Zur Vermittlung der Themen des Biosphärengebiets an Gäste, ist der Schwarzwaldverein ein herausragender Partner“, erklärt Jan Faßbender, der im Biosphärengebiet unter anderem für Tourismus zuständig ist und die Fortbildung zusammen mit Christoph Huber (Fachbereich Naturschutz) leitete.

    Dass der Schwarzwaldverein maßgeblich zur Etablierung des Biosphärengebiets beigetragen hat, betont Walter Sittig. Der ehemalige Hauptgeschäftsführer des Schwarzwaldvereins ist heute in der Ortsgruppe Freiburg-Hohbühl aktiv und nahm am Freitag an dem Seminar in Schönau teil. „Als Wanderführer suche ich immer neue Themen für meine Gruppen. Das Interesse am Biosphärengebiet ist groß, deshalb will ich dazu demnächst eine eigene Exkursion anbieten“, so Sittig.

    Die Fortbildung der Geschäftsstelle sei dazu sehr hilfreich gewesen, insbesondere durch die Verbindung von Theorie und Praxis. So lernten die Wanderführer im theoretischen Teil die Ziele und Aufgaben des Biosphärengebiets kennen. Zum Beispiel hat die UNESCO dem Schutzgebiet aufgetragen, nachhaltigen Tourismus zu unterstützen, die Regionalentwicklung voran zu treiben, den Erhalt der Artenvielfalt zu fördern und die junge Generation durch Umweltbildung für die Schätze ihrer Heimat zu sensibilisieren. 

    Zudem standen am Freitag zwei Kurz-Exkursionen auf dem Programm: Im Bannwald Flüh in Schönau erlebte die Gruppe, wie sich der Wald entwickelt, wenn der Mensch nicht mehr eingreift. Um die Offenhaltung der Landschaft ging es am Nachmittag bei der Wanderung im Gletscherkessel Präg.

     
  • Abteilung 9
    20.07.2018
    Bürgerinformationsabend zu geologischen Forschungsbohrungen bei Winterstettenstadt (Kreis Biberach)
     Karte: Standort Bohrung

    Am Donnerstag, 26. Juli, um 19 Uhr findet im Rief-Haus in Winterstettenstadt eine Informationsveranstaltung zu den für Herbst 2018 geplanten, geologischen Forschungsbohrungen statt. Dazu laden das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG), das Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau im Regierungspräsidium Freiburg (LGRB) und die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (ALU) herzlich ein. 

    Ab voraussichtlich Oktober 2018 werden bei Winterstettenstadt drei bis zu 200 Meter tiefe Bohrungen für wissenschaftliche Zwecke abgeteuft, um neue Kenntnisse über den Aufbau des Untergrundes in der Region zu gewinnen. Im Vorfeld der Bohrungen wurden bereits umfassende seismische Untersuchungen durchgeführt. Damit wird die Struktur des Untergrundes dargestellt. So lässt sich Genaueres über die Umweltbedingungen in der Eiszeit und die Entwicklung des Klimas in der Region sagen.

    Dr. Ulrike Wielandt-Schuster vom LGRB gibt in ihrem Vortrag Einblicke in die durch die Eiszeiten geprägte Geologie Oberschwabens. Prof. Dr. Frank Preusser von der ALU Freiburg zeigt, welche wissenschaftlichen Fragen mit Hilfe der Bohrungen beantwortet werden sollen. Über die geplanten Bohraktivitäten sowie die geophysikalischen Untersuchungen, die im Vorfeld zur Vorbereitung der Bohrungen bereits durchgeführt wurden, berichtet Dr. David Tanner vom LIAG.  

    Interessierte Bürger und Medienvertreter sind zur Veranstaltungen herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen über den aktuellen Stand der Forschungsarbeiten im Tannwald-Becken gibt es auf der Homepage des Regierungspräsidiums Freiburg (www.rp-freiburg.de) unter der Rubrik „Aktuelles“.

    Foto_Seismische_Messungen.jpgFoto_Seismische_Messungen.jpg


  • Abteilung 5
    20.07.2018
    Regierungspräsidium Freiburg unternimmt Unterhaltungsarbeiten an der Schutter bei Wittelbach (Ortenaukreis)
    Fuß- und Radweg muss zwischen 30. Juli und 10. August gesperrt werden // Örtliche Umleitung an der L 102 möglich

    Der Landesbetrieb Gewässer des Regierungspräsidiums Freiburg teilt mit, dass vom 30. Juli bis einschließlich 10. August Unterhaltungsarbeiten an der Schutter in Wittelbach, Höhe Hubhof, anstehen.

    Dabei wird die durch die europäischen Wasserrahmenrichtlinie geforderte Durchgängigkeit des Gewässers verbessert. Dabei werden die Mauerreste der ehemaligen Wehranlage Suhm sowie die dazwischen liegende Steinschwelle entfernt. Dadurch wird den schwimmschwachen und am Gewässerboden lebenden Organismen das Aufwandern in der Schutter wieder möglich.

    Der Fuß- und Radweg an der Schutter wird dazu komplett gesperrt, die Umleitung wird entlang des parallel verlaufenden Fuß- und Radweg entlang der L102 eingerichtet. Ferner steht auch die Verbindung zwischen AWO-Altenpflegeschule zur Reformstraße in Wittelbach zur Verfügung. Das Regierungspräsidium Freiburg bittet die Einwohnerinnen und Einwohner, die Absperrungen und die Umleitung zu beachten. Aus Sicherheitsgründen darf die Baustelle nicht betreten werden.

     
  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    19.07.2018
    Rettet den Hochmoorgelbling und andere Arten: Zehn Jahre Natura 2000-Klassenzimmer im Oberen Hotzenwald
    Über 3000 Kinder haben einen Beitrag für den Erhalt der Artenvielfalt geleistet // Umweltbildungsprojekt wird ab 2019 von der Geschäftsstelle des Biosphärengebiet Schwarzwald organisiert
     Fotos: Kinder der Hans Thoma-Schule in Laufenburg bei ihrem Einsatz zum Artenschutz im Moor. Bildnachweis: Biosphärengebiet Schwarzwald

    Natur ist einfach Klasse: Zum zehnten Geburtstag des Projekts „Natura 2000 –Klassenzimmer im Oberen Hotzenwald“ hat die fünfte Klasse der Hans-Thoma Schule in Laufenburg ihr Klassenzimmer ins Grüne verlegt: Am Mittwoch und Donnerstag haben die 26 Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihrem Lehrer Johannes Oberschmid im Schwarzenbachtal bei Ibach einen Landschaftspflegeeinsatz geleistet.

    Ausgerüstet mit Arbeitshandschuhen, Sägen und Astscheren entfernten die Kinder junge Fichten und Birken, schnitten Weidenbüsche zurück und räumten das Gestrüpp von der Fläche. Ziel des zweitägigen Arbeitseinsatzes war es, den auf der Moorwiese wachsenden Rauschbeeren und Blütenpflanzen Platz zu verschaffen. Denn die Blätter der Rauschbeere dienen dem Hochmoorgelbling, einer stark gefährdeten Schmetterlingsart, als Eiablage. Die Blumen braucht der Falter als Nektarquelle.

    Über 130 Schulklassen aus der Region mit insgesamt mehr als 3000 Kindern und Jugendlichen haben im Rahmen des „Natura 2000-Klassenzimmers“ in den vergangenen zehn Jahren an einem Landschaftspflegeeinsatz teilgenommen und damit einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt im Oberen Hotzenwald geleistet. „Wir wollen den Schülerinnen und Schülern vermitteln, dass in der Natur alles miteinander zusammenhängt. Wenn immer mehr Tier- und Pflanzenarten verschwinden, können ganze Ökosysteme in Gefahr geraten und damit auch unsere Lebensgrundlage“, erklärt Friederike Tribukait vom Naturschutzreferat des Regierungspräsidiums Freiburg. 

    „Über das Angebot Natur ist Klasse können junge Menschen hier bei uns selbst aktiv werden, um die Natur zu schützen.“ Tribukait hat das Natura-2000-Klassenzimmer gemeinsam mit der Stiftung Naturschutzfonds und dem „TeamErlebnisNatur“ (heute: TEN-Academy) 2008 im Rahmen des EU-LIFE-Naturprojekts „Oberer Hotzenwald“ ins Leben gerufen. „Wir wollen bei den Kindern und Jugendlichen Begeisterung für die Natur wecken. Sie sollen Spaß haben bei den Pflegeeinsätzen, ihren Blick auch für kleine Dinge in der Natur schulen und dabei die Scheu verlieren zum Beispiel vor Insekten“, so Anke Haupt von der TEN-Academy. 

    Bereits 2015 erhielt das Natura 2000-Klassenzimmer mit der Auszeichnung als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt internationale Anerkennung. Dieser internationale Anspruch soll vom kommenden Jahr an noch deutlicher werden: Dann nämlich wird die Organisation des Natura 2000-Klassenzimmers vom Naturschutzreferat des Regierungspräsidiums Freiburg in den Verantwortungsbereich des Biosphärengebiets Schwarzwald übergehen, das im vergangenen Jahr von der UNESCO anerkannt wurde. „Umweltbildung ist ein wichtiger Auftrag der UNESCO an das Biosphärengebiet. Mit den Junior Rangern haben wir uns bislang in der außerschulischen Bildung engagiert. Durch das Natura 2000-Klassenzimmer können wir vom kommenden Jahr an auch verstärkt mit Schulen der Region zusammen arbeiten“, erklärt Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets. 

    Begeistert waren die Schülerinnen und Schüler aus Laufenburg diese Woche bei der Arbeit im Natura 2000-Gebiet „Oberer Hotzenwald“ dabei. „Es ist lustig, mit Klassenkameraden einmal mit den Händen und mit Kraft zu arbeiten. Wir sind ein gutes Team“, stellte der elfjährige Valentin fest. „Hier ist es voll spannend, weil man so viel entdecken kann und lernt - zum Beispiel, welche Beeren man essen kann und welche nicht“, ergänzt die zehnjährige Deleyla.

    Auch ihr Lehrer Johannes Oberschmid packte mit an, als die abgesägten Bäume aus der Waldwiese gezogen werden mussten: „Die gemeinsame Arbeit stärkt die Klassengemeinschaft und ist gut für die Natur, also eine Win-Win-Situation für alle. Die Kinder nehmen hier draußen viel mehr mit als im Unterricht.“

    Hintergrundinformation zu Natura 2000:  Mit dem grenzüberschreitenden Schutzgebietsnetz Natura 2000 haben sich die Europäische Union (EU) und ihre Mitgliedstaaten zur Aufgabe gemacht, in Europa charakteristische Lebensräume sowie gefährdete Tier- und Pflanzenarten zu schützen. Herzstück von Natura 2000 sind alle Gebiete, die nach der europäischen Fauna-Flora-Habitat- (FFH-) Richtlinie und der Vogelschutzrichtlinie geschützt sind. Auch Baden-Württemberg mit seinen vielgestaltigen Landschaften und einer reichen Artenausstattung trägt durch die Meldung von derzeit rund 17 Prozent der Landesfläche zum Schutzgebietsnetzwerk Natura 2000 und damit zum Erhalt der Biodiversität und des europäischen Naturerbes bei. Über das LIFE-Natur-Projekt (2005-2011) für das Natura 2000-Gebiet „Oberer Hotzenwald“ erhielt die Region knapp eine Million Euro direkt von der EU.

  • Abteilung 5
    19.07.2018
    Alb wird barrierefrei für Fische: Deutsche UNESCO-Kommission und Danone Waters Deutschland fördern Projekt des Biosphärengebiets und der Stadt St. Blasien

    Die Durchgängigkeit für Fische und andere Wassertiere in der Alb soll verbessert werden. Dazu fördern die deutsche UNESCO-Kommission und Danone Waters Deutschland in diesem und im kommenden Jahr ein Projekt des Biosphärengebiets Schwarzwald in Kooperation mit der Stadt St. Blasien. Insgesamt sollen bis zu 40.000 Euro in das Vorhaben fließen. St. Blasiens Bürgermeister Adrian Probst: „Nach dem verheerenden Hochwasser, das St. Blasien zu Beginn des Jahres im Herzen des Biosphärengebiets getroffen hat, stehen wir vor Millionenschäden. Dass wir nun mit der Unterstützung von Danone beginnen können, den wertvollen Zustand der Alb Stück für Stück wiederherzustellen, freut uns enorm. Und jeder, der unser Tal besucht, wird sehen: Es lohnt sich!“  

    „Der Erhalt der natürlichen Artenvielfalt ist eine wichtige Aufgabe des Biosphärengebiets. Mit dem Wasserschutz-Projekt an der Alb leisten wir einen konkreten Beitrag, um diese Herausforderung zu meistern“, erklärte Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets. Die Alb, deren zwei Quellflüsse sich bei St. Blasien vereinen, fließt knapp 45 Kilometer nach Süden zum Hochrhein. Im Albtal östlich von Dachsberg liegen bislang Betonschwellen im Flusslauf und die Flussufer sind unnatürlich gestaltet. Dadurch ist der Fluss für Fische wie Groppe und Bachneunauge wenig durchlässig und auch die Ufer bieten typischen Arten keinen angemessenen Lebensraum. Zwar wurden in dem nach Europäischem Recht (FFH) geschützten Gebiet bereits in der Vergangenheit Maßnahmen zur besseren Durchgängigkeit des Flusses durchgeführt. Das Hochwasser Anfang 2018 hat die bisherigen Anstrengungen aber zunichte gemacht. In dem nun von Danone Waters geförderten Projekt erweitern das Team des Biosphärenreservats und seine Partner die bisherigen Maßnahmen wesentlich. Betonschwellen werden soweit möglich völlig entfernt und die Uferstreifen naturnah mit Weiden bepflanzt. Junior Ranger werden bei der Pflanzung von Weiden mithelfen und dabei auch vieles über die Notwendigkeit von Gewässerökologie und Renaturierung lernen. 

    UNESCO-Biosphärenreservate (in Baden-Württemberg sind es Biosphärengebiete) sind einzigartige Ökosysteme und Kulturlandschaften. Wasser liegt der Vielfalt von Tier- und Pflanzenarten zugrunde und ist unverzichtbar für eine nachhaltige Nutzung der Natur. Die Deutsche UNESCO-Kommission und Danone Waters Deutschland fördern  in den Jahren 2018 und 2019 insgesamt drei weitere Projekte zur Sicherung der Ressource Wasser in Biosphärenreservaten. Neben dem Projekt an der Alb werden Vorhaben im Spreewald und auf der Insel Rügen unterstützt. Seit mittlerweile zehn Jahren machen sich die Projektpartner gemeinsam für den Schutz der Ressource Wasser in deutschen Biosphärenreservaten stark.

      
     
  • Abteilung 2
    19.07.2018
    Regierungspräsidium Freiburg genehmigt den Ausbau der B 33 zwischen den Anschlussstellen Gengenbach-Nord und Gengenbach-Süd (Ortenaukreis)
    Auslegung der Entscheidung beginnt in der nächsten Woche // Veröffentlichung auch im Internet ab 24. Juli

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat den Planfeststellungsbeschluss für das nächste Teilstück des Ausbaus der B 33 im Kinzigtal erlassen. Das Vorhaben umfasst den Anbau eines dritten Fahrstreifens auf der Ostseite der B 33 zwischen den Anschlussstellen Gengenbach-Nord und Gengenbach-Süd (Ortenaukreis). Hierdurch soll die Leistungsfähigkeit und damit auch die Verkehrssicherheit der Bundesstraße erhöht werden. Teil der etwa 4,3 Kilometer langen Ausbaumaßnahme sind auch Lärmschutzmaßnahmen für die Wohnbereiche im Osten von Berghaupten und im Süden von Gengenbach.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer zum Abschluss des Planfeststellungsverfahrens: „Wir kommen mit diesem Beschluss dem Ziel eines leistungsgerechten Ausbaus der B 33 zwischen Offenburg und Haslach einen entscheidenden Schritt näher. Vom Ausbau einer der wichtigsten regionalen Ost-West-Achsen im Ortenaukreis profitiert das ganze Kinzigtal und die Wirtschaft der gesamten Region. Deshalb wollen wir auch das derzeit laufende Planfeststellungsverfahren für den dreistreifigen Ausbau zwischen Steinach und Haslach zügig voranbringen, um auch hier so bald wie möglich ein Baurecht zu erhalten. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern und Kommunen weiterhin transparent zu planen und den Ausbau insgesamt so schnell wie möglich zu verwirklichen.“

    Der Planfeststellungsbeschluss wird mit den genehmigten Planunterlagen in der Zeit vom 24. Juli bis 13. August in den Rathäusern von Gengenbach und Berghaupten zur Einsichtnahme ausgelegt. Die Auslegung soll allen Betroffenen und Interessierten die Gelegenheit zur Einsichtnahme in die genehmigte Planung geben. Die Auslegung wird in Gengenbach und Berghaupten sowie in den örtlichen Tageszeitungen öffentlich bekannt gemacht.

    Sämtliche Unterlagen (Pläne, Berichte und Gutachten) des geplanten Projekts können ab dem Beginn der Auslegung am 24. Juli auch auf der Internetseite des RP (www.rp-freiburg.de) unter „Aktuelles“ eingesehen und heruntergeladen werden. Dabei befinden sich unter anderem Übersichtslagepläne und Lagepläne zum Projekt.


    Übersichtskarte (pdf, 8 MB)
  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    18.07.2018
    Open-Air-Semester im Biosphärengebiet Schwarzwald: Christina Kramer und Felix Broß sind die ersten Commerzbank-Umweltpraktikanten in der Schönauer Geschäftsstelle
    Geschäftsführer Walter Kemkes: "Praktikanten bringen frischen Wind und neue Ideen in die Geschäftsstelle"
     Open-Air-Semester im Biosphärengebiet Schwarzwald: Christina Kramer und Felix Broß sind die ersten Commerzbank-Umweltpraktikanten in der Schönauer Geschäftsstelle

    Sie sind jung, naturverbunden und wollen sich in ihrem späteren Berufsleben für Natur- und Umweltschutz engagieren: Christina Kramer und Felix Broß sind die ersten von der Commerzbank geförderten Umweltpraktikanten im Biosphärengebiet Schwarzwald. Die Studierenden absolvieren derzeit ein dreimonatiges Open-Air-Semester im Team der Schönauer Geschäftsstelle und betreuen dort ihre eigenen Projekte. Sandra Wintermantel, Filialleiterin der Commerzbank Freiburg, begrüßte die Praktikanten am Dienstag in Schönau.

    Mit dem Projekt „Umweltpraktikum“ unterstützt die Commerzbank junge Menschen, ihr praktisches Semester in einem Nationalpark, Biosphärenreservat oder Naturpark zu absolvieren. Neben der Unterkunft übernimmt der Sponsor auch ein Taschengeld für die Praktikanten. „Uns ist ein langfristiges Engagement für Natur und Umwelt besonders wichtig. Das Umweltpraktikum ist eine einmalige Chance für junge Menschen,  Kompetenzen für die spätere Berufswahl zu erwerben“, erklärte Sandra Wintermantel. Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets, lobte Christina Kramer und Felix Broß für ihr Engagement: „Die beiden Umweltpraktikanten bringen frischen Wind und neue Ideen in die Geschäftsstelle. Sie leisten exzellente Arbeit und sind eine Bereicherung für das ganze Team.“  

    Felix Broß studiert Umweltnaturwissenschaften an der Universität Freiburg und ist schon ein „alter Hase“ im Biosphärengebiet. Bereits im Jahr 2017 absolvierte er in der Geschäftsstelle sein zweimonatiges Pflichtpraktikum. Im April kehrte er für das Umweltpraktikum zurück und arbeitet seither an seiner Bachelorarbeit über die Pflanzenvielfalt der für den Schwarzwald typischen Extensivweiden. Die Arbeit soll zu einem umfangreichen Grünlandprojekt beitragen, das das  Biosphärengebiet zusammen mit einem Freiburger Landespflegebüro startet.  „Das Umweltpraktikum gibt mir die Möglichkeit, Berufserfahrung zu sammeln. Besonders gut gefällt mir die Mischung zwischen der selbständigen Tätigkeit in der Natur und der Teamarbeit im Büro“, so Felix Broß, der sich vorstellen kann, nach dem Masterstudium in einem Großschutzgebiet mitzuarbeiten. 

    „Die Arbeit in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiet ist sehr abwechslungsreich und ich kann viele eigene Ideen umsetzen“, ergänzte Christina Kramer. Sie absolviert an der Universität Bonn den Master-Studiengang Geographie. In Schönau arbeitet sie am Aufbau der Partnerinitiative mit, deren Ziel es ist, regionale Unternehmen als zertifizierte Botschafter des Biosphärengebietes zu gewinnen. Zudem konzipiert sie eine Mal- und Bastelbuch für Kinder, das die Besonderheiten der Landschaft im Südschwarzwald und die Bedeutung der landwirtschaftlichen Arbeit spielerisch vermitteln soll. Gemeinsam packten die beiden Umweltprakikanten auch auf dem bundesweiten Junior-Ranger-Treffen am vergangenen Wochenende mit an. 

    Geschäftsführer Walter Kemkes nutzte den Anlass, um bereits für das Umweltpraktikum 2019 im Biosphärengebiet Schwarzwald zu werben: „Nach dieser erfolgreichen Premiere freuen wir uns schon auf Bewerbungen fürs kommende Jahr, die ab Januar eingereicht werden können.“

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    18.07.2018
    Umweltministerium BW: Formale Aufnahme von Bannwäldern in die Kernzone des Biosphärengebiets Schwarzwald
    Umwelt- und Naturschutzminister Franz Untersteller: „Die im letzten Jahr im Biosphärengebiet ausgewiesenen Bannwälder gehören faktisch bereits zur Kernzone des Gebietes. Daher sollen sie künftig auch förmlich dazugehören“

    Folgende Pressemitteilung des baden-württembergischen Umweltministeriums bezieht sich auf das Biosphärengebiet Schwarzwald:

    Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft hat heute (18.07.) das offizielle Verfahren gestartet, um die Verordnung über das Biosphärengebiet Schwarzwald zu ändern. Ziel ist es, innerhalb des 63.236 Hektar großen Biosphärengebietes liegende Bannwälder mit einer Größe von insgesamt rund 196 Hektar förmlich in die sogenannte Kernzone des Gebietes aufzunehmen.   

    Das Biosphärengebiet ist in Kern-, Pflege- und Entwicklungszonen gegliedert. Mit knapp 1.905 Hektar beträgt der Flächenanteil der Kernzone aktuell 3,01 Prozent. Nach der nun geplanten Erweiterung wird die Kernzone eine Größe von 2.101 Hektar einnehmen, das entspricht einem Anteil von 3,3 Prozent der Gebietsfläche.

    In Bannwäldern ist jegliche Form der Bewirtschaftung eingestellt. Der Wald wird komplett sich selbst überlassen. Auch die Kernzone des Biosphärengebietes soll sich möglichst unbeeinflusst vom Menschen entwickeln. „Die im letzten Jahr im Biosphärengebiet neu ausgewiesenen Bannwälder gehören daher faktisch bereits zur Kernzone des Gebietes“, sagte Umwelt- und Naturschutzminister Franz Untersteller. „Ziel des nun eingeleiteten Verfahrens ist es, dass die Bannwälder künftig auch förmlich als Kernzone gelten.“ 

    Die acht Bannwälder namens „Faulbach-Südost“, „Rappenfelsen“, „Hirschfelsen-Nordwest“, „Scheibenfelsen-Südost“, „Ibacher Moor“, „Wehratal-Ost“, „Wehratal-Südost“ und „Wehratal-Südwest“ befinden sich im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald auf Gemarkungen der Gemeinde Oberried und im Landkreis Waldshut auf Gemarkungen der Gemeinden Ibach und Wehr. 

    Neben notwendigen kleineren Flächenarrondierungen sieht der Verordnungsentwurf zudem vor, auf der Gemarkung der Gemeinde Wehr angrenzend an einer der neuen Kernzonenflächen eine Fläche von 15 Hektar, die bislang zur Entwicklungszone zugehört, als Pflegezone auszuweisen. 

    Von der Zonierungsänderung betroffen sind ausschließlich Flächen der öffentlichen Hand. Interessierte können den Verordnungsentwurf einschließlich der Karten in Papierform während des Auslegungszeitraums vom 30. Juli bis einschließlich 29. August 2018 beim Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg sowie elektronisch auf dessen Internetseite einsehen. Zudem besteht während des Auslegungszeitraums die Möglichkeit, bei den räumlich betroffenen unteren Naturschutzbehörden bei den Landratsämtern Breisgau-Hochschwarzwald und Waldshut vor Ort während der Sprechzeiten elektronisch Einsicht zur nehmen. Parallel zur öffentlichen Auslegung hört das Ministerium auch die Träger öffentlicher Belange an.

    Detaillierte Informationen zum Verfahren sowie die Auslegungsunterlagen stehen auf der Internetseite des Umweltministeriums unter: www.um.baden-wuerttemberg.de/de/umwelt-natur/naturschutz/schutzgebiete/bekanntmachung.

    Weitere Informationen zum Biosphärengebiet Schwarzwald finden Sie unter https://um.baden-wuerttemberg.de sowie unter http://www.biosphaerengebiet-schwarzwald.de.

     
  • Abteilung 4
    18.07.2018
    Regierungspräsidium saniert Schlüchtbrücke (Ühlingen- Birkendorf, Kreis Waldshut)
    L 157 ca. zwei Wochen halbseitig gesperrt

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) saniert ab Montag, 30. Juli die Schlüchtbrücke im Ühlingen - Birkendorfer Ortsteil Ühlingen (Kreis Waldshut). Während der Bauarbeiten wird die L157 im Bereich der Baustelle einseitig gesperrt. Der Verkehr wird per Ampel geregelt.  

    Sanierungsbedürftig ist insbesondere die östliche Brüstung, die stark beschädigt ist. Dort werden die Brüstungswandsteine neu aufgesetzt und verankert. Die Arbeiten dauern ca. zwei Wochen. 

    Das RP bittet die Verkehrsteilnehmer und die von der Maßnahme betroffenen Anwohner um Verständnis.

  • Abteilung 4
    18.07.2018
    L 155 zwischen Wehr und Bergalingen (Kreis Waldshut) wird gesperrt
    Regierungspräsidium saniert Landesstraße

    Wegen Sanierungsarbeiten muss die L 155 zwischen Wehr und Bergalingen (Kreis Waldshut) von Montag, 30. Juli, bis Ende August gesperrt werden. Gesperrt wird die L 155 von Bergalingen kommend ab der Einfahrt Spatzenhof und die K 6535 ab Ortsausgang Rüttehof. Von Wehr kommend wird die L 155 etwa 800 Meter nach dem Ortsschild gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die
    B 518 und B 34 nach Bad Säckingen und von dort über die L 152 nach Rickenbach und umgekehrt. Der Busverkehr wird in dieser Zeit ausgesetzt.   

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, werden in der ersten Woche für die Straßensanierung notwendige Forstarbeiten durchgeführt. Ab Montag, 6. August, beginnen dann die Straßenbauarbeiten. Die bestehende Fahrbahn muss saniert werden, weil sich Spurrinnen und Rissen in der Asphaltoberfläche gebildet haben. Zudem weist sie Absenkungen auf. Die Sanierungsarbeiten kosten ca. 625.000,00 Euro.  

    Das RP bittet die Verkehrsteilnehmer und die von der Maßnahme betroffenen Anwohner um Verständnis.

  • Abteilung 2
    17.07.2018
    Entscheidung des Regierungspräsidiums Freiburg zum Winterbetrieb der „Sauschwänzlebahn“ durch den Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg aufgehoben
    RP beabsichtigt, zügig über das weitere Vorgehen zu entscheiden.

    Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (VGH) hat heute (Dienstag, 17. Juli) die Entscheidung zum Winterbetrieb der Blumberger Sauschwänzlebahn zwischen den Bahnhöfen Weizen und Zollhaus (Schwarzwald-Baar-Kreis) getroffen. Der durch das Regierungspräsidium (RP) Freiburg zum Schutz der dort siedelnden streng geschützten Fledermausarten angeordnete Teilwiderruf des Planfeststellungsbeschlusses aus dem Jahr 1978, der auch den Betrieb der Bahnstrecke regelt, wurde aufgehoben.

    Der VGH führt hierzu aus, dass das RP nicht geprüft habe, „ob mildere, die Klägerin weniger belastende Maßnahmen als ein Teilwiderruf des Planfeststellungsbeschlusses zum Schutz der Fledermausarten möglich sind“. Bestätigt wurde die rechtliche Einschätzung des RP, dass eine Beschränkung des Winterbetriebs aus europarechtlichen Gründen grundsätzlich gerechtfertigt ist. Wie das RP mitteilte, werde man nun die Entscheidung auswerten und entsprechend der Hinweise des VGH über das weitere Vorgehen entscheiden. Dabei wird für das RP insbesondere ausschlaggebend sein, aufgrund welcher Erwägungen die vom RP durchgeführten Prüfungen und in Aussicht gestellten Ausnahmemöglichkeiten für das Gericht nicht ausreichend waren. Dazu sollen Gespräche mit den beteiligten Fachbehörden sowie den Bahnbetrieben Blumberg geführt werden. Ziel des RP ist es, eine einvernehmliche Lösung zu finden, die der Verantwortung für den europäischen Artenschutz gerecht wird und dabei auch die Interessen der Sauschwänzlebahn berücksichtigt.

    Hier der Link zur Pressemitteilung des Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg, auf den sich diese PM bezieht:
    http://vghmannheim.de/pb/,Lde/Startseite/Medien/Stadt+Blumberg_+Teilwiderruf+des+Planfeststellungsbeschlusses+fuer+den+Betrieb+der+_Sauschwaenzlebahn_+aufgehoben/?LISTPAGE=1213200

     

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    16.07.2018
    Mit Begeisterung für Natur und Umwelt: Rund 200 Kinder beim bundesweiten Junior-Ranger-Treffen in Bernau
    Biosphärengebiet Schwarzwald diesmal als Gastgeber / Regierungspräsidentin Schäfer: „Wer die Natur von Kindesbeinen an mit allen Sinnen erfährt, lernt sie auch schätzen“
     Foto: Gruppenbild des Junior-Ranger-Treffen (Bild: Heike Spannagel)

    Über 200 Kinder und Jugendliche zwischen acht und 14 Jahren haben beim zehnten bundesweiten Junior-Ranger-Treffen in Bernau ihre Zelte aufgeschlagen. Die Junior Ranger kommen aus 22 Nationalparken, Biosphärenreservaten und Naturparken in ganz Deutschland und entdecken an diesem Wochenende den Südschwarzwald. Gastgeber ist das vor einem Jahr von der UNESCO anerkannte Biosphärengebiet Schwarzwald. 

    „Junior Ranger sind Kinder und Jugendliche, die sich für die Natur begeistern und engagieren. Wer die Natur von Kindesbeinen an mit allen Sinnen erfährt, lernt sie auch zu schätzen“, sagte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer bei der offiziellen Eröffnung des Camps am Samstag. Umweltbildung sei die beste Grundlage für den Erhalt von Natur und Landschaft für die künftigen Generationen im Biosphärengebiet. Schäfer bedankte sich bei den Kindern für ihren Einsatz und wünschte ihnen eine spannende Zeit im Zeltlager.

    Mit von der Partie in Bernau sind auch 15 Mädchen und Jungen aus dem Biosphärengebiet Schwarzwald, wo es seit Jahresbeginn eine eigene Junior Ranger-Gruppe gibt. „Wir finden es toll, mit anderen Kindern und Jugendlichen Sachen zu erforschen, die Natur zu erleben, zu spielen und soziale Projekte zu machen“, so die 13-jährigen Brüder Tobias und Felix Wursthorn aus Schluchsee. Auf dem Zeltlager freuen sie sich darauf, andere Junior Ranger kennenzulernen. Zusammen mit Gleichgesinnten von Nord- und Ostsee, aus dem Harz oder dem Bayerischen Wald erkunden sie bei einer Rallye die Gegend rund um Bernau. Beim „Markt der Möglichkeiten“ können sie schnitzen, mikroskopieren, rätseln, Hochsitze und Nistkästen bauen. Außerdem steht die Prämierung des Kreativwettbewerbs „Südschwarzhinterwälder“ (ein Wortspiel aus Südschwarzwald und Hinterwälder Rind) auf dem Programm. Die Abende klingen mit Musik am Lagerfeuer aus.

    „Das bundesweite Junior-Ranger-Treffen bildet den Jahreshöhepunkt für viele Junior-Ranger-Gruppen. Junior Ranger und ihre Betreuer aus ganz Deutschland lernen sich kennen und entdecken jedes Jahr eine neue nationale Naturlandschaft. Im Jubiläumsjahr freuen wir uns sehr über das große Engagement aus dem Biosphärengebiet Schwarzwald“, so Dr. Neele Larondelle, die das bundesweite Junior-Ranger-Programm bei EUROPARC Deutschland, dem Dachverband der Nationalen Naturlandschaften, leitet. Bernaus Bürgermeister Rolf Schmidt wünschte den Mädchen und Jungen einen lehrreichen Aufenthalt in der vielfältigen und wertvollen Kulturlandschaft: „Wir Bernauer sind glücklich, wenn alle Kinder gute Eindrücke mit nach Hause nehmen und unsere Gemeinde vielleicht irgendwann wieder besuchen.“

    Das bundesweite Junior-Ranger-Treffen findet jährlich statt. Das diesjährige Treffen veranstalten EUROPARC Deutschland e.V. und das Biosphärengebiet Schwarzwald in Kooperation mit dem Naturpark Südschwarzwald und dem Naturschutzzentrum Südschwarzwald. Die Vorsitzende des Naturparks Südschwarzwalds, Landrätin Marion Dammann aus Lörrach, dankte dem Biosphärengebiet für die Einladung zur Zusammenarbeit und betonte die Bedeutung der Veranstaltung für die Bildungsarbeit im Südschwarzwald. Erfreut zeigte sie sich auch darüber, dass mit der Familie Goos aus Bernau ein erfahrener Naturpark-Wirt für die Verpflegung der Camp-Teilnehmer sorgt.

    Dr. Stefan Büchner, Leiter des Naturschutzzentrums Südschwarzwald, ergänzte:  „Ich glaube, es ist besonders wichtig, dass Kinder und Jugendliche unsere Natur und deren Schutz als etwas Positives kennen lernen. Es ist toll, zu sehen, mit welcher Begeisterung und Freude die Junior Ranger bei der Sache sind und sich für ihre Natur einsetzen.“

    Das bundesweite Junior-Ranger-Programm ist ein gemeinsames Programm von EUROPARC Deutschland e.V. und den Nationalen Naturlandschaften mit Unterstützung durch den WWF Deutschland und der Town & Country Stiftung. Seit 2008 ist es das Ziel des Bildungs- und Freizeitangebotes, Kinder und Jugendliche möglichst früh mit dem Natur- und Umweltschutz in Berührung zu bringen und dafür zu sorgen, dass sie sich aktiv dafür einsetzen, dabei Spaß haben und mit Handlungskompetenzen für eine nachhaltige Lebensweise ausgestattet werden. Insgesamt sind mehr als 100 Junior Ranger Gruppen in fast 50 Nationalen Naturlandschaften aktiv.


    Foto: Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer mit den Junior-Rangern

    Live-Blog zum Junior Ranger Treffen: http://live.juniorranger.de
     
    Mehr Information:
     
     
  • Abteilung 4
    16.07.2018
    Baustelle an der A5 zwischen Rasthof Mahlberg und Lahr: Verlegung des Verkehrs von Ost- auf Westseite ab Donnerstag, 19. Juli
    Umbau der Baustelle erfolgt in zwei Nachtschichten bis einschließlich Samstag, 21. Juli // Tagsüber stehen jeweils zwei verengte Spuren pro Richtung zur Verfügung

    Die Sanierung der Westseite der Fahrbahn an der Baustelle auf der A 5 zwischen Rasthof Mahlberg und Lahr ist fertig: Eine Woche früher als geplant kann nun die Baustelle umgebaut werden. Das ist notwendig, damit auch die Ostseite des 3,65 Kilometer langen Abschnitts erneuert werden kann. Der Verkehr wird dazu mit jeweils zwei verengten Spuren pro Fahrtrichtung auf die bereits fertige Autobahnseite verlagert. Dies erfolgt in zwei Nachtschichten ab Donnerstag, 19. Juli. Mit der Sanierung der Ostfahrbahn geht es dann ab Montag, 23. Juli weiter.

    Begonnen wird am Donnerstagabend, 19. Juli, um 19 Uhr. Ab dann muss der Verkehr in Fahrtrichtung Basel einspurig geführt werden, um in der Nacht auf Freitag fast 4.000 Meter transportable Betonschutzwände von der Ostfahrbahn auf die Westfahrbahn umsetzen zu können. Am Freitagmorgen, 20. Juli, soll der Verkehr in Fahrtrichtung Basel dann jedoch schon wieder zweispurig auf der neuen Fahrbahn laufen. Der Verkehr nach Karlsruhe bleibt vorläufig noch auf der Ostseite.

    Tagsüber wird am Freitag, 20. Juli, an der Verkehrssicherung nicht gearbeitet. Dort haben beide Fahrtrichtungen ihre gewohnten zwei verengten Fahrstreifen mit 3,25 Meter (Lkw-Spur) und 2,70 Meter (Pkw-Spur) Breite. Erst wieder am Abend um 19 Uhr wird eine Spur in Fahrtrichtung Karlsruhe weggenommen, sodass die beiden Überleitungsbereiche bei Bauanfang und Bauende umgebaut werden können. Diese sind notwendig, um den Verkehr von der Ost- auf die Westfahrbahn und wieder zurück auf die Ostfahrbahn zu verschwenken. Außerdem müssen in dieser Nacht noch etwa 1000 Meter transportable Betongleitwände abgebaut und im Mittelstreifen der Autobahn aufgebaut werden. Am Samstagmorgen, 21. Juli, soll dann auch hier der Verkehr in Fahrtrichtung Karlsruhe wieder mit zwei verengten Fahrspuren auf der neuen Fahrbahn rollen.

    Die Sanierung der Ostfahrbahn ist bis Ende November 2018 vorgesehen, sodass Anfang Dezember die Baustelle an der A5 bei der Rastanlage Mahlberg geräumt werden kann. Das RP Freiburg bittet für die hieraus entstehende Verkehrsbehinderung um Verständnis.

  • Abteilung 4
    16.07.2018
    Neubau der Stützmauer an der B 294 zwischen Schiltach und Schenkenzell (Kreis Rottweil) läuft sehr gut
    Bauarbeiten sollen bis 21. September abgeschlossen sein // Gute Ökobilanz durch Verwendung von heimischem Granit
     Foto: B 294 Stützmauer (Bild: Matthias Henrich)

    Das Regierungspräsidium (RP) Freiburg erneuert derzeit an der B 294 zwischen Schiltach und Schenkenzell (Kreis Rottweil) eine Stützmauer. Die ursprüngliche Mauer aus Granitfindlingen mit Betonhinterfüllung war marode und teilweise schon eingestürzt.

    Zur Abstützung der Mauer und zum Schutz der Radfahrer und Autofahrer hatte das RP bereits im vergangenen Jahr eine Prallwand aus Betonfertigteilen und ein Stützgerüst angebracht. Nachdem die Baugrunduntersuchungen und die Bauwerksplanung abgeschlossen waren, wurde Anfang Mai der Neubau der Stützwand in Angriff genommen. Die Bauarbeiten sollen nach derzeitigem Stand bis 21. September abgeschlossen sein.

    Die neue Konstruktion besteht aus zwei Teilen, einer vernagelten Spritzbetonschale für die Hangsicherung und ein davor gesetzte Wand aus Granitblöcken. Die Besonderheit an diesem Bauwerk sind die quaderförmigen Granitblöcke. Das Granit stammt aus dem Schwarzwald. Dieselbe Steinart wurde bereits im letzten Jahr an der B 462 zwischen Schramberg und Schiltach verbaut.

    Dabei sei Wert darauf gelegt worden, dass Steine aus der Region verwendet werden, um lange Transportwege zu vermeiden, heißt es aus der Donaueschinger Außenstelle des RP. Die Verwendung heimischer Steine habe auch einen wesentlichen Effekt für die Umwelt: Im Vergleich zum Beispiel aus China importierter Steine konnten bei 60 Tonnen verwendeter Granitsteine rund 61.000 kg Kohlendioxid eingespart werden. Bereits beim Neubau einer Stützmauer an der B 462 im vergangenen Jahr konnten bei der Verwendung von  60 Tonnen Granit rund 16.000 Kilogramm Kohlendioxid eingespart werden.

  • Abteilung 5
    16.07.2018
    Experten-Besuch vom Europarat: Verlängerung des Europa-Diploms für das vom NABU betreute Naturschutzgebiet Wollmatinger Ried wird in Aussicht gestellt
    Verlängerung steht nach zehn Jahren an
     Höckerschwäne Ermatinger Ried

    ​Der Sachverständige des Europarats, Dr. Robert Brunner aus Wien, hat kürzlich das Naturschutzgebiet Wollmatinger Ried (Kreis Konstanz) besichtigt, da nach zehn Jahren eine Verlängerung des „Europa-Diploms“ für das Schutzgebiet ansteht. Mit dieser Auszeichnung würdigt der Europarat die erfolgreiche Arbeit zur Erhaltung eines besonderen Naturerbes und überprüft diesen Status in regelmäßigen Abständen.

    Das Europa-Diplom für Schutzgebiete wurde 1965 geschaffen. Seitdem verleiht der Europarat in Straßburg dieses Prädikat angeschützte Gebiete, die auf Grund ihrer biologischen oder geologischen Vielfalt oder ihres Landschaftsbildes von außergewöhnlichem europäischem Interesse sind. Das Europa-Diplom ist befristet und kann nach erneuter Begutachtung durch einen Sachverständigen und durch Beschluss des Ministerkomitees beim Europarat versagt oder verlängert werden. Die Verleihung und die Verlängerung sind stets mit Empfehlungen oder Bedingungen verbunden. Der Europarat lässt sich jährlich über aktuelle Entwicklungen im Gebiet berichten. In Deutschland gibt es acht Gebiete, denen dieses Prädikat verliehen wurde. Zwei davon liegen in Baden-Württemberg: das Wurzacher Ried und das Wollmatinger Ried.

    Das Naturschutzgebiet "Wollmatinger Ried - Untersee - Gnadensee" ist mit einer Gesamtfläche von 774 Hektar das größte und mit einer überaus artenreichen Pflanzen- und Tierwelt auch das bedeutendste Naturreservat am deutschen Bodenseeufer. Darauf ist auch der NABU besonders stolz, wie Harald Jacoby herausstellte: „Das Wollmatinger Ried bietet mit seiner abwechslungsreichen Uferlandschaft, den Riedflächen und den Flachwasserzonen einer Vielzahl von Pflanzen und Tierarten einen wertvollen Lebensraum. Vor allem für Wasser- und Röhrichtvögel ist es als Brut-, Mauser-, Rast- und Überwinterungsplatz von herausragender Bedeutung.“

    1968 erhielt das Wollmatinger Ried das Europa-Diplom des Europarates zum ersten Mal. 1973 erklärte der Internationale Rat für Vogelschutz das Gebiet zum Europareservat und seit 1976 zählt die Riedlandschaft zusammen mit den an­ grenzenden Seebuchten zu den "Feuchtgebieten internationaler Bedeutung" aufgrund der Ramsar-Konvention von 1971. Das Wollmatinger Ried ist ebenfalls durch das europäische Schutzgebietssystem Natura 2000 als FFH- und Vogelschutzgebiet geschützt.

    „Das Europa-Diplom ist sozusagen das Sahnehäubchen“, erklärte Dr. Bernd Seitz, der Referatsleiter für Naturschutz im Regierungspräsidium Freiburg. Zusammen mit dem Umweltministerium sorgt er als staatliche Naturschutzverwaltung gemeinsam mit dem NABU für die Einhaltung der Schutzziele. „Die außerordentliche Vielfalt an seltenen Pflanzen der Streuwiesen kann nur durch intensive Landschaftspflegemaßnahmen erhalten werden, die vom Land finanziert und vom Landschaftserhaltungsverband Konstanz organisiert werden“, so Seitz. „Die Schilf- und Flachwasserzonen mit deren reichhaltiger Vogelwelt benötigen einen wirkungsvollen Schutz.

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat dem NABU die Betreuung des Schutzgebietes übertragen. Hierzu gehören die Mitwirkung an den Pflegemaßnahmen, die Information der Öffentlichkeit mit Führungen, die Erfassung der Bestandsentwicklung von Pflanzen und Tieren des Gebiets und die Erstellung von Jahresberichten.

    Die Verleihung des Europadiploms war bereits bisher mit Empfehlungen verbunden, was zum Erhalt dieses wertvollen europäischen Naturerbes getan werden muss. Dies war auch beim diesjährigen Besuch des Sachverständigen wieder ein zentrales Thema. So wurden zu Wasser Fragen der grenzüberschreitenden Schutzgebietskategorien im Ermatinger Becken und der Wasserstandsdynamik des Sees behandelt sowie die Belange des Vogelschutzes, der Fischerei und des Wassersports diskutiert.

    Zu Lande führten der NABU und das Regierungspräsidium den Sachverständigen zur Grünbrücke, die das Schutzgebiet über die B33 hinweg mit dem hochwassersicheren Hinterland verbindet, und zur neuen Besucherplattform. In den artenreichen Streuwiesen wurden die umfangreichen Pflegemaßnahmen und in der ausgedehnten urwüchsigen Schilfzone deren zentrale Bedeutung für den Vogelschutz erläutert. Auch der im Oktober dieses Jahres einzuweihende Neubau des NABU-Bodenseezentrums wurde besichtigt.

    Dr. Brunner stellte im Abschlussgespräch die Verlängerung des Europa-Diploms in Aussicht. Allerdings wird es auch wieder mit Empfehlungen verbunden sein, denen das Land Baden-Württemberg nachkommen muss. Der Sachverständige des Europarats zeigte sich in einer ersten Einschätzung von der bisher geleisteten Arbeit beeindruckt. „Das Gebiet hat sich in den letzten Jahren sehr positiv entwickelt“, sagte Dr. Brunner. Allerdings gebe es auch weitere Entwicklungspotentiale, die es zu nutzen gilt. Dr. Seitz betonte abschließend, dass die Naturschutzverwaltung und der NABU darauf angewiesen seien, dass sie von der Bevölkerung, den Behörden und Kommunen vor Ort, den Nutzern und Interessengruppen unterstützt werden, dieses wertvolle Naturerbe konstruktiv zu erhalten.


    Foto: Herr Brunner (links) mit Herrn Jacoby, NABU

  • Abteilung 2
    13.07.2018
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer übergibt Bewilligungsbescheid über eine Million Euro an Schwarzwald-Baar-Klinikum für Klinik in Donaueschingen
    Vierter Bauabschnitt: Umbau der Bettentrakte und Realisierung eines Zwei-Betten-Standards im laufenden Krankenhausbetrieb / Aktuellen Komfortbedürfnissen der Patienten wird Rechnung getragen und Arbeitsbedingungen verbessert
     Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: Übergabe des Förderbescheids

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat am gestrigen Donnerstag (12. Juli) einen Bewilligungsbescheid über eine Million Euro für den vierten Bauabschnitt am Schwarzwald-Baar-Klinikum in Donaueschingen an Geschäftsführer Dr. Matthias Gaiser übergeben. Schwerpunkt der Maßnahme ist der Umbau der bisherigen Drei-Bett-Zimmer mit einer gemeinsamen Toilette für zwei Patientenzimmer in reine Zweibett-Zimmer mit einer Nasszelle. Das Ganze wird im laufenden Krankenhausbetrieb erfolgen und ist bereits im Gange.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Das Land sichert mit dieser Förderung die Krankenhaus-Infrastruktur am Standort Donaueschingen und trägt aktuellen Komfortbedürfnissen der Patientinnen und Patienten Rechnung. Für das Personal verbessern sich zudem die Arbeitsbedingungen. Das Schwarzwald-Baar-Klinikum hat seit 2005 insgesamt rund 119 Millionen Euro an Fördermitteln erhalten – darunter der Standort Donaueschingen allein rund elf Millionen Euro. Insgesamt stehen im Klinikum an den beiden Standorten insgesamt 1000 Planbetten zur Verfügung, die eine bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung ermöglichen.“

    Nach dem Abschluss des vierten Abschnitts wird Donaueschingen über 240 Betten in Zwei-Bett-Zimmern verfügen, was inzwischen als zeitgemäßer Standard gilt. An der Übergabe nahmen neben Geschäftsführer Dr. Matthias Gaiser, auch Villingen-Schwenningens OB Dr. Rupert Kubon und Bürgermeister-Stellvertreter Johannes Fischer aus Donaueschingen teil. Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer ließ sich im Anschluss bei einem kurzen Rundgang durch das Gebäude über die Arbeiten informieren.

     
  • Abteilung 4
    13.07.2018
    Regierungspräsidium Freiburg lässt Kreisel an der L 194 und der K 6176 in Hohenfels-Selgetsweiler (Kreis Konstanz) ab Montag, 16. Juli, sanieren
    Arbeiten dauern etwa acht Wochen und kosten etwas mehr als eine halbe Million Euro // Vollsperrung ist aus technischen Gründen notwendig

    Das Regierungspräsidium Freiburg lässt ab Montag, 16. Juli, den Kreisel an der L 194 und der K 6176 bei Hohenfels-Selgetsweiler (Kreis Konstanz) sanieren. Ausführen wird die Arbeiten die Firma Storz Verkehrswegebau aus Tuttlingen. Das Ganze dauert etwa acht Wochen bis Mitte September und kostet etwa 510.000 Euro.

    Der Bereich wird für die Dauer der Baumaßnahme voll gesperrt, sodass kein Durchgangs- und kein Anliegerverkehr möglich ist. Diese Sperrung ist aus technischen Gründen leider nicht zu umgehen.

    Das benachbarte Gewerbegebiet „Egelsee“ ist während der gesamten Bauzeit  nur noch über die K 8268 und K 6176 aus Richtung Herdwangen zu erreichen. Die Anwohner der ‚Loghöfe‘ und der landwirtschaftliche Verkehr  müssen über die Schlossstraße zu- und abfahren.

    Der Durchgangsverkehr wird ab Aach-Linz über die L 195 bis Herdwangen und Owingen umgeleitet. Ab Owingen verläuft die Umleitungsstrecke über die L 205 nach Billafingen und Seelfingen zurück zur L194 bei Mahlspüren. Die innerörtlichen Umleitungsstrecken von Hohenfels sind ebenfalls ausgeschildert.

    Diese Verkehrsführungen sind mit der Polizei, den betroffen Verkehrsbehörden, Busunternehmen und Rettungsdiensten abgestimmt. Für den jetzigen Baubeginn wurden die Fertigstellungen der Maßnahmen an der L 194 bei Ruhestetten und der B 31 neu bei Überlingen abgewartet und berücksichtigt.

    Bei allen von dieser Baumaßnahme betroffenen Bürgerinnen und Bürgern sowie Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmernn bedanken wir uns im Voraus für das entgegengebrachte Verständnis und die Geduld trotz erheblicher und Einschränkungen während der Bauzeit.

  • Abteilung 4
    13.07.2018
    Instandsetzung von sechs Bauwerken an der B 33 bei Triberg-Gremmelsbach (Schwarzwald-Baar-Kreis): Neue Verkehrsführung seit Anfang Juli
    Erste Bauphase an der Gutachverdolung und der Stützmauer sind abgeschlossen // Arbeiten befinden sich im Zeitplan
     Foto: RPF

    Wie die Außenstelle Donaueschingen des Regierungspräsidiums Freiburg mitteilt, machen die Bauwerkssanierungen an der B 33 bei Triberg-Grimmelsbach (Schwarzwald-Baar-Kreis) gute Fortschritte. Seit Anfang Juli gibt es eine neue Verkehrsführung, nachdem die erste Bauphase an der Gutachverdolung und der bergseitigen Stützmauer im nördlichen Teil abgeschlossen werden konnten.

    Nun geht es an die zweite Hälfte der Brücke und den südlichen Teil der Stützmauer. Nun wird der Verkehr aus Richtung Hornberg so geleitet, dass die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auf die linke Fahrbahnhälfte gelenkt werden. Das Gerüst ist auch schon für den zweiten Bauabschnitt an der bergseitigen Stützmauer in Stellung gebracht worden. 

    Die Baufirma ist nunmehr an den neuen Bauabschnitten tätig. Außerdem sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nun am dritten Bauwerk – einer talseitigen Stützmauer - in Richtung Triberg tätig. Ebenfalls sehr erfreulich ist die Zwischenbilanz, dass sich die Arbeiten trotz einiger witterungsbedingter Verzögerungen dennoch noch im Zeitplan befinden.

  • Abteilung 4
    13.07.2018
    Belagsschäden an den Kreiseln Twielfeld und Hilzingen (Kreis Konstanz) an der B 314: Sanierung läuft bereits seit Montag, 9. Juli, unter Vollsperrung
    Abschluss der Bauarbeiten spätestens am 27. Juli vorgesehen

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg erst jetzt mitteilt, musste die B314 zwischen den Kreiseln Twielfeld und Hilzingen (Kreis Konstanz) wegen erheblicher Belagsschäden kurzfristig saniert werden. Dazu war es erforderlich, diesen Abschnitt der B 314 seit Montag, 9. Juli, voll zu sperren.

    Die Arbeiten werden abschnittsweise durchgeführt. Zuerst wird der Kreisel Twielfeld ausgebaut und spätestens am Montag, 16. Juli, für den Verkehr frei gegeben. Am Freitag, 20. Juli, ist der Kreisel Hilzingen fertig und wieder befahrbar. Danach wird die freie Strecke zwischen beiden Kreiseln gemacht unddie gesamte Baustelle bis zum 27. Juli spätestens abgeschlossen. Bei gutem Baufortschritt ist es möglich, dass bei den Arbeiten auch schon etwas früher Schluss ist.

    Die Umleitung des öffentlichen Verkehrs erfolgt über die B 34 Gottmadingen und K 6144 in Richtung Riedheim und umgekehrt. Die Neubauleitung bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer trotz erheblicher Einschränkungen um Verständnis und Geduld – auch wegen der verspäteten Übermittlung der Informationen.

  • Abteilung 2
    12.07.2018
    Südbadische Schülerinnen und Schüler sind „HEISS AUF LESEN©“ und freuen sich auf spannende Ferienlektüre
    Auftaktveranstaltung mit Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Bürgermeister Andreas Hall in der neuen Mediathek Kirchzarten // 32 Bibliotheken aus dem Regierungsbezirk Freiburg sind in diesem Sommer mit am Start

    Seit 9. Juli heißt es für Kinder und Jugendliche im ganzen Regierungsbezirk Freiburg: „Ob zu Hause, im Urlaub, in den Bergen oder am Meer: Mit Lesen hat Langeweile keine Chance!  Hol‘ dir die neusten Geschichten in deiner Bibliothek und tauche ab in die unendliche Welt der Fantasie! “ Elf Wochen lang bis zum Ende der Sommerferien bieten 174 Bibliotheken in ganz Baden-Württemberg wieder die Leseclub-Aktion „HEISS AUF LESEN©“ an – die Auftaktveranstaltung war am heutigen Donnerstag, den 12. Juli, mit Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Bürgermeister Hall in Kirchzarten.

    „Wenn wir es schaffen, in unseren Kinder die Lust zum Lesen zu wecken, dann bieten wir ihnen die Möglichkeit, sich ihre eigene Meinung und ihre eigene Sicht der Dinge entwickeln. Eine Eigenschaft, die in der heutigen Zeit existenziell wichtig ist. Von den 133 Bibliotheken im Regierungsbezirk Freiburg ist bereits jede vierte bei dieser tollen Aktion dabei. HEISS AUF LESEN© läuft inzwischen wie geschmiert im Regierungsbezirk Freiburg, denn im vierten Jahr waren es 2017 über 2000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Besonders freut mich auch, dass Kirchzarten mit seiner schmucken Mediathek als einem der schönsten Leseorte des Dreisamtals jetzt auch an der Aktion teilnimmt“, so Regierungspräsidentin Schäfer. 

    Dieses Mal sind 32 Bibliotheken im ganzen Regierungsbezirk dabei.Bei der Auftaktveranstaltung in der Mediathek Kirchzarten führte die inklusive Theatergruppe der ZaKi (Kinder auf der Zaraduna-Schule, Grund- und Real- und Werkrealschule Kirchzarten „Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte“ auf und warb damit auf humorvolle und sehr originelle Weise  für das Lesen. 

    Koordiniert wird „HEISS AUF LESEN©“ von der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen im Regierungspräsidium Freiburg, und mitmachen ist ganz einfach: Wer mindestens drei Bücher liest, bei der Rückgabe eine Bewertungskarte ausfüllt und ein paar Fragen zu den gelesenen Büchern beantwortet, wird mit einer Urkunde belohnt.

    Bei der Abschlussparty nach den Sommerferien werden in den Bibliotheken tolle Preise verlost. Mit etwas Glück gewinnt man auch bei der Sonderverlosung des Regierungspräsidiums. Es winken Eintrittskarten für den Europapark Rust, die Schwarzwald-Galaxy in Titisee-Neustadt, das Laguna Badeland in Weil sowie das Planetarium Freiburg und Familienwochenenden in einer Jugendherberge.

    Auch wer keinen Bibliotheksausweis hat, kann kostenlos Clubmitglied werden. Anmeldekarten gibt es vor den Ferien in den Schulen und während der ganzen Leseclubaktion natürlich in den 32 teilnehmenden Bibliotheken. Dort stehen volle Regale mit attraktiven Neuerscheinungen aus dem Kinder- und Jugendbuchmarkt.

    Dieses Mal sind folgende Bibliotheken dabei: Bad Krozingen, Denkingen, Denzlingen, Emmendingen, Engen, Freiburg, Haslach im Kinzigtal, Ihringen, Kehl, Kippenheim, Kirchzarten, Königsfeld, Lahr, Müllheim, Neuenburg, Oberkirch, Oberndorf/Neckar, Offenburg, Rheinau, Rheinfelden, Rottweil, Schramberg, Singen, Staufen, Stockach, Teningen, Titisee-Neustadt, Trossingen, Tuttlingen, Waldkirch, Wehr, Weil am Rhein und Willstätt.

     
  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    12.07.2018
    Ring frei für neue Projektanträge: Biosphärengebiet Schwarzwald startet in Förderrunde 2019
    Einladung zum Infoabend in Geschäftsstelle in Schönau am 19. Juli um 18 Uhr // Neue Antragsfrist läuft bis zum 15. November

    Ring frei für neue Projektanträge: Das Biosphärengebiet Schwarzwald startet in die Förderrunde 2019. Im Rahmen seines Förderprogramms stehen fürs kommende Jahr wieder 320.000 Euro aus Landesmitteln bereit. Gefördert werden Projekte zur nachhaltigen Entwicklung der von der UNESCO anerkannten Modellregion.

    Die Vorhaben können in den Bereichen Land- und Forstwirtschaft, Naturschutz, Regionalentwicklung, Tourismus, Bildung  und Kultur stattfinden. Wichtige Voraussetzung für die Förderung ist, dass die Projekte bestimmten von der UNESCO vorgegebenen Kriterien entsprechen. Projektträger können Unternehmen sein, Kommunen, Vereine oder Privatpersonen, die ihre Ideen mit Unterstützung des Biosphärengebiets umsetzen. Anträge können bis zum 15. November gestellt werden.

    Zum Auftakt der neuen Förderrunde lädt die Geschäftsstelle des Biosphärengebiets in Schönau alle Interessierten herzlich zu einem Informationsabend am Donnerstag, 19. Juli ein. Die Veranstaltung findet von 18 bis 20 Uhr in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwarzwald, Brand 24, 79677 Schönau, statt.

    Das Team der Geschäftsstelle wird dort über die Rahmenbedingungen des Förderprogramms, Kriterien der Förderung sowie über das Antragsverfahren informieren. Interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, sich anzumelden bei Kristin Krause, Telefon 07673-889 402-4370 oder per E-Mail an Kristin.Krause@rpf.bwl.de.

  • Abteilung 4
    12.07.2018
    Regierungspräsidium Freiburg saniert elf Brücken auf der B 523 bei Tuningen (Schwarzwald-Baar-Kreis): Zwei Brücken werden ab 23. Juli für einige Wochen gesperrt
    Baustellen führen zu engeren Fahrbahnen und teilweisen Ampelregelungen

    Das Regierungspräsidium Freiburg saniert ab Montag, 16. Juli, insgesamt elf Brücken und Unterführungen an der B 523 zwischen dem Messplatz Villingen-Schwenningen (Verzweig B 27) und der K 5711 bei Tuningen (Schwarzwald-Baar-Kreis). Zwei Brücken in Tuningen sind ab 23. Juli gesperrt.

    Wegen der Arbeiten ist auf der B 523 mit Behinderungen zu rechnen, die durch Fahrbahneinengungen oder vereinzelten Ampelregelungen für bestimmte Arbeitsphasen bedingt sein können. Auch auf den querenden Straßen kann es wegen der Baustellen enger zugehen oder Sperrungen zeitweise notwendig sein. Die Arbeiten sind bis Mitte November angesetzt. Die Sanierung kostet insgesamt 3,7 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

    Betroffen von den Sperrungen sind zunächst zwei Brücken in Tuningen: Dabei geht es einmal um die Gemeindestraße im Bereich Hohwies, die eine Zufahrt zu verschiedenen Aussiedlerhöfen ermöglicht. Die zweite Brücke ist an der K 5711 bei Tuningen. Beide Brücken werden ab 23. Juli für einige Wochen nicht passierbar sein. Ortskundige Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden gebeten, auf andere Überquerungsmöglichkeiten der B 523 auszuweichen.

  • Abteilung 4
    12.07.2018
    Regierungspräsidium saniert Landesstraße L 151a zwischen Rotzel und Laufenburg (Kreis Waldshut)
    Arbeiten beginnen am Montag, 16. Juli, auf einer Länge von insgesamt 2.75 Kilometern / Überörtlicher Verkehr wird für rund acht Wochen über Albbruck und Laufenburg umgeleitet

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) lässt auf der L 151a umfangreiche Sanierungsmaßnahmen ausführen, die vom Ortsausgang des Laufenburger Ortsteils Rotzel über den Ortsteil Hochsal bis oberhalb der Anschlussstelle Laufenburg der A 98 reichen. Die Arbeiten beginnen am Montag, 16. Juli, und dauern vermutlich bis Anfang September, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde. Für die Arbeiten ist eine Vollsperrung der jeweiligen Strecke mit örtlicher Umleitung notwendig. 

    Die Sanierungsstrecke ist in zwei Bauabschnitte, Rotzel bis Hochsal und Hochsal bis Laufenburg, unterteilt. Die Kreuzung mit der K 6542 in Hochsal bleibt für die Ost-West-Verbindung der K 6542 offen. Der Abschnitt Rotzel bis Hochsal wir ab 16. Juli für vier Wochen gesperrt, die Strecke Hochsal bis Laufenburg über die Zeit der gesamten Schulferien von 26. Juli bis 7. September.  

    Auf einer Länge von etwa 2,75 Kilometern werden teilweise mehrere Asphaltschichten abgefräst (Deck- und Tragschichten), ein Ersatz, aber auch  Verstärkungen der Asphalttragschicht durchgeführt und abschließend eine neue Asphaltdeckschicht aufgebracht. Die Sanierungsmaßnahmen in größerem Umfang sind erforderlich, da der Straßenoberbau in diesem Bereich starke Schädigungen aufweist. 

    Ausführende Baufirma ist die Firma Schleith aus Waldshut-Tiengen. Die Baukosten betragen rund 950.000 Euro. 

    Das RP bittet Verkehrsteilnehmer und betroffene Anwohner um Verständnis bei auftretenden Verkehrsbehinderungen.

  • Abteilung 4
    06.07.2018
    B 34 am Hörnle (Grenzach-Wyhlen) ab Sonntagmittag wieder frei befahrbar
    Regierungspräsidium: Bauarbeiten laufen reibungslos

    Die B 34 am Hörnle (Grenzach-Wyhlen) wird ab Sonntagmittag wieder frei befahrbar sein. Die Bauarbeiten seien reibungslos verlaufen, heißt es aus dem Regierungspräsidium (RP) Freiburg. Während der Vollsperrung habe es keine unliebsamen Überraschungen gegeben. Auch der Linienverkehr der Südbadenbus GmbH und der Basler Verkehrsbetriebe sei reibungslos verlaufen. 

    Gleich zwei Fräsen haben am Montag, 2. Juli, den alten Fahrbahnbelag entfernt. Noch am gleichen Tag wurde mit den letzten Abbrucharbeiten der alten Zollanlage begonnen. In den darauf folgenden Tagen wurden Straßenabläufe und Schächte auf die kommende neue Fahrbahn in der Höhe reguliert bzw. gänzlich erneuert. Ebenfalls wurde die neue Randeinfassung der kommenden Zollanlage noch bis in den Mittwochabend gesetzt, damit am folgenden Donnerstag wie geplant mit dem Asphalteinbau begonnen werden konnte.  

    Trotz leichtem Regen verlief der Asphalteinbau planmäßig. Bis Freitagabend wurden die Asphaltarbeiten im Fahrbahnbereich abgeschlossen. Nach dem Auskühlen der Asphaltdecke erfolgt am Sonntagmorgen eine Messung der Ebenflächigkeit. Sobald dann alle noch offenen Gefahrenbereiche abgesichert sind, kann die B 34 wieder für den Verkehr freigegeben werden.  

    Ab der folgenden Woche erfolgen anschließend die letzten Gehwegarbeiten sowie weitere Randarbeiten. Die Markierungs- und Beschilderungsarbeiten sind ebenfalls für die nachfolgende Zeit angesetzt. Während der Randarbeiten kann es zu kleineren Verkehrsbehinderungen kommen. 

    Das Regierungspräsidium Freiburg bittet die Verkehrsteilnehmer und die von der Maßnahme betroffenen Anwohner um Verständnis.

  • Abteilung 4
    05.07.2018
    L 181 zwischen Fischbach und Niedereschach wird saniert
    Landesstraße von 9. Juli bis Ende Oktober gesperrt // Umleitung ausgeschildert

    Ab Montag, 9. Juli, bis Ende Oktober saniert das Regierungspräsidium (RP) Freiburg die L 181 zwischen Niedereschach und dem Ortsteil Fischbach (Schwarzwald-Baar-Kreis). In dieser Zeit muss die Landesstraße voll gesperrt werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde. Die Umleitung wird ausgeschildert. 

    Bei der sanierungsbedürftigen Landesstraße wird die Asphaltkonstruktion auf  einer Länge von etwa 2,9 Kilometer durch den Einbau einer Trag- und Deckschicht verstärkt und in einem Teilbereich verbreitert. Gleichzeitig werden Erdarbeiten, Entwässerungsarbeiten und Arbeiten an den Schutz- und Leiteinrichtungen durchgeführt. Die Kosten liegen bei ca. 950.000 Euro.

    Die Außenstelle Donaueschingen des Regierungspräsidiums Freiburg bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Verkehrsbehinderungen.

  • Abteilung 2
    05.07.2018
    HEISS AUF LESEN©: 32 Bibliotheken im Regierungsbezirk nehmen an Leseaktion in diesem Jahr teil
    Auftakt im Regierungsbezirk am Donnerstag, 12. Juli, in Mediathek Kirchzarten mit Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Bürgermeister Andreas Hall // Sechs neue Büchereien in Ihringen, Kirchzarten, Königsfeld, Stockach, Teningen und Willstätt

    Die landesweite Leseclubaktion HEISS AUF LESEN© startet am Montag, 9. Juli, in seine aktuelle Runde auch im Regierungsbezirk Freiburg. 32 Bibliotheken sind bei der diesjährigen Veranstaltung vertreten. Die Auftaktveranstaltung im Regierungsbezirk Freiburg wird am Donnerstag, 12. Juli, um 10 Uhr in der neuen Kirchzartener Mediathek mit Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Bürgermeister Andreas Hall sowie Dreisamtäler Schülerinnen und Schülern sein, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Koordiniert wird HEISS AUF LESEN© von der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen im Regierungspräsidium Freiburg: Wer mindestens drei Bücher liest, bei der Rückgabe eine Bewertungskarte ausfüllt und ein paar Fragen zu den gelesenen Büchern beantwortet, wird mit einer Urkunde belohnt. Bei der Abschlussparty nach den Sommerferien werden in den Bibliotheken tolle Preise verlost.

    Mit etwas Glück gewinnen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch bei der Sonderverlosung des Regierungspräsidiums. Es winken Eintrittskarten für den Europapark Rust, die Schwarzwald-Galaxy in Titisee-Neustadt, das Laguna Badeland in Weil sowie das Planetarium Freiburg und Familienwochenenden in einer Jugendherberge. 

    Auch wer keinen Bibliotheksausweis hat, kann kostenlos Clubmitglied bei HEISS AUF LESEN© werden. Anmeldekarten gibt es vor den Ferien in den Schulen und während der ganzen Leseclubaktion natürlich in den 32 teilnehmenden Bibliotheken. Dort stehen volle Regale mit attraktiven Neuerscheinungen aus dem Kinder- und Jugendbuchmarkt. Einige Bibliotheken machen ein Jahr Pause, aber sechs neue Kommunen beteiligen sich 2018 erstmals. Ihringen, Kirchzarten, Königsfeld, Stockach, Teningen und Willstätt erweitern das Angebot.

    Hier die vollständige Liste: Bad Krozingen, Denkingen, Denzlingen, Emmendingen, Engen, Freiburg, Haslach im Kinzigtal, Ihringen, Kehl, Kippenheim, Kirchzarten, Königsfeld, Lahr, Müllheim, Neuenburg, Oberkirch, Oberndorf/Neckar, Offenburg, Rheinau, Rheinfelden, Rottweil, Schramberg, Singen, Staufen, Stockach, Teningen, Titisee-Neustadt, Trossingen, Tuttlingen, Waldkirch, Wehr, Weil am Rhein und Willstätt.

     
  • Abteilung 4
    04.07.2018
    Regierungspräsidium Freiburg saniert im Auftrag des Bundes elf Brücken auf der B 523 zwischen Messe Villingen-Schwenningen und Tuningen (Schwarzwald-Baar-Kreis)
    Baustellen mit Volumen von 3,7 Millionen Euro führen zu engeren Fahrbahnen und teilweisen Ampelregelungen und starten am 16. Juli // Auch querende Straßen können bis Mitte November betroffen sein

    Das Regierungspräsidium Freiburg saniert ab Montag, 16. Juli, insgesamt elf Brücken und Unterführungen an der B 523 zwischen dem Messplatz Villingen-Schwenningen (Verzweig B 27) und der K 5711 bei Tuningen (Schwarzwald-Baar-Kreis).

    Wegen der Arbeiten ist auf der B 523 mit Behinderungen zu rechnen, die durch Fahrbahneinengungen oder vereinzelten Ampelregelungen für bestimmte Arbeitsphasen bedingt sein können. Auch auf den querenden Straßen kann es wegen der Baustellen enger zugehen oder Sperrungen zeitweise notwendig sein. Die Arbeiten sind bis Mitte November angesetzt. Die Sanierung kostet insgesamt 3,7 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.


    Lageplan


  • Abteilung 1
    04.07.2018
    Verteilungsausschuss bewilligt 21,6 Millionen Euro an Ausgleichstockmitteln für finanzschwache Gemeinden im Regierungsbezirk Freiburg
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Förderung hat bei den Gemeinden einen hohen Stellenwert“ // Beratungsfunktion des Regierungspräsidiums für die Gemeinden

    Unter Vorsitz der Freiburger Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat der Verteilungsausschuss für den Ausgleichstock beim Regierungspräsidium Freiburg 21,6 Millionen Euro an finanzschwache Gemeinden im Regierungsbezirk Freiburg bewilligt. Damit können zahlreiche Gemeinden noch vor den Sommerferien den Startschuss für wichtige kommunale Projekte geben. Von den 107 vorgelegten Anträgen konnten 75 Anträge berücksichtigt werden. Das Spektrum der Förderungen reicht von Kindergärten und Kleinkindbetreuungseinrichtungen über Schulbauinvestitionen und Sportstätten bis hin zu Straßen- und Brückenbauwerken sowie sonstigen öffentlichen Einrichtungen.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer zeigte sich besonders erfreut, dass mit über sechs Millionen Euro ein beachtlicher Anteil in Investitionen für Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen fließt und dadurch die Gemeinden bei ihren wichtigen Aufgaben im Kleinkind- und Bildungsbereich in besonderem Maße unterstützt werden können. Auch für öffentliche Einrichtungen wie Festhallen, Mehrzweckhallen und Bürgerhäuser sowie Hochwasserschutzmaßnahmen konnten von 18 eingereichten Anträgen elf mit über 4,3 Millionen Euro gefördert werden.

    Für 20 Verkehrs- und Straßenbauvorhaben wurden über vier Millionen Euro bewilligt. Darunter fallen auch zwei Brücken, die neben dem Straßenverkehr auch für überregionale Radwege von Bedeutung sind. Außerdem wurden Maßnahmen für fünf Sportstätten und in zwei Rathäusern mit Investitionshilfen aus dem Ausgleichstock bedacht.

    „Die Ausgleichstockförderung hat bei den Gemeinden einen hohen Stellenwert. Damit leistet das Land eine wichtige Unterstützung bei der Modernisierung und dem Ausbau der kommunalen Infrastruktur im ländlichen Raum. Wir stärken gezielt die Kommunen im Regierungsbezirk, die aufgrund ihrer Lage, ihrer Struktur und ihrer Finanzausstattung besonders auf die Förderung angewiesen sind. Aus den Gemeindebesuchen und zahlreichen Gesprächen mit kommunalen Vertreterinnen und Vertretern weiß ich, dass viele kommunale Baumaßnahmen nur verwirklicht werden können, wenn eine Ausgleichstockförderung gewährt wird“, erklärte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer.

    Auch in diesem Jahr konnten nicht alle Förderwünsche erfüllt werden. Es waren über 52 Millionen Euro beantragt. Mit dem Fördervolumen von 21,6 Millionen Euro konnten erfreulicherweise über 70 Prozent der Investitionsanträge ganz oder zumindest teilweise gefördert werden. Voraussetzung für die Förderung eines Investitionsvorhabens im Ausgleichstock ist neben der mangelnden Leistungsfähigkeit der Gemeinde auch eine angemessene, sparsame und wirtschaftliche Planung des Vorhabens. Das Regierungspräsidium Freiburg nimmt hier eine wichtige Beratungsfunktion für die Gemeinden ein. Neben der Finanzierung der Investitionen müssen die Gemeinden auch die Folgekosten der Einrichtungen tragen können.

    Über die Bewilligung der Ausgleichstockmittel entscheiden bei den Regierungspräsidien unabhängige Verteilungsausschüsse, die jeweils mit drei kommunalen und zwei staatlichen Vertretern besetzt sind.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    03.07.2018
    Biosphärengebiet Schwarzwald soll für Menschen mit Behinderung erlebbar und begehbar werden
    Kooperation und gemeinsames Projekt zur Barrierefähigkeit von Belchen und Schauinsland mit der Esther-Weber Schule Emmendingen / Schülerinnen und Schüler schlagen barrierefreien Rundweg auf dem Schauinsland vor
     Barrierefreiheit Belchen

    Das Biosphärengebiet Schwarzwald soll auch für Menschen mit Behinderung erlebbar und begehbar werden. Im Rahmen einer Kooperation des Biosphärengebiets mit der Esther-Weber-Schule Emmendingen, dem Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum der Region, haben Schülerinnen und Schüler die Einrichtung eines barrierefreien Rundwegs auf dem Schauinsland vorgeschlagen.

    Zum Start des Projekts prüften die Jugendlichen mit dem Förderschwerpunkt „körperliche und motorische Entwicklung“, wie es um die Barrierefreiheit des Schauinslands und des Belchens bestellt ist. Am Montag haben sie die Ergebnisse ihrer Untersuchung an Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets, übergeben.

    „Die Schätze unseres jungen Biosphärengebiets sollen alle Menschen entdecken können, auch solche, die nicht gut zu Fuß oder sogar auf den Rollstuhl angewiesen sind“, erklärte Walter Kemkes. Barrierefreie Angebote seien für Menschen mit Behinderung genauso interessant wie für Senioren oder auch Gäste mit Kinderwagen. Dass diese Besucherinnen und Besucher zahlreiche Hürden überwinden müssen, um auf die Gipfel des Biosphärengebiets zu gelangen, stellten die Schülerinnen und Schüler der Esther-Weber-Schule fest.

    Bei zwei Ausflügen mit ihren Lehrerinnen Petra Lichtenberg und Anna Schulze testeten die 17- und 18-Jährigen, die teils mit Rollstuhl und Gehhilfen unterwegs waren, neben den Rundwegen auf den Bergen auch die Seilbahnen und gastronomischen Angebote. Dabei stellte sich zum Beispiel heraus, dass Rollstuhlfahrer sehr gut mit der Belchenbahn fahren, aber oben nicht ins Gasthaus gelangen konnten.

    Verbesserungsbedarf ermittelten sie auch beim Einstieg in die Schauinlandbahn mit dem Elektro-Rollstuhl. Auf die beiden Gipfel schaffte es die Gruppe mit vereinten Kräften dennoch. Jetzt haben die Schülerinnen und Schüler vorgeschlagen, auf dem Schauinsland einen barrierefreien Rundweg einzurichten. Walter Kemkes kündigte dahingehende Gespräche mit der Forstverwaltung, der Stadt Freiburg und der Freiburger Verkehrs AG an.

    Übergabe Ester-Weber-Schule

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    03.07.2018
    „Verbundene Landschaft – lebendige Vielfalt“: BUND-Wanderausstellung macht Station in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwarzwald in Schönau
    Schau ist bis zum 9. August während der Öffnungszeiten zu sehen // Vernetzte Lebensräume sind wichtig für Artenvielfalt
     BUND-Ausstellung

    Laubfrosch, Gefleckte Heidelibelle oder Violetter Feuerfalter drohen aus unseren Landschaften zu verschwinden. Auch in Baden-Württemberg geht die Artenvielfalt weiter zurück. Die Ursachen: Mit der Zerschneidung durch Straßen und die intensive Bebauung gehen Lebensräume verloren. Die BUND-Wanderausstellung „Verbundene Landschaft – Lebendige Vielfalt“ zeigt, wie es um Tiere, Pflanzen und Lebensräume in Baden-Württemberg steht und welche Rolle der Biotopverbund spielt. Die Ausstellung ist ab sofort bis 9. August in den Räumen der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwarzwald in Schönau zu sehen.

    Die Wanderausstellung ist Teil des BUND-Projektes „Biotopverbund Offenland“, das vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft gefördert wird. Elf bilderreiche Informationstafeln, Mitmach-Stationen mit Bilderrätsel und Twister-Spiel zeigen, wie es um Tiere, Pflanzen und Lebensräume in Baden-Württemberg steht. Die Ausstellung veranschaulicht, warum verbundene Lebensräume für die Artenvielfalt wichtig sind und zeigt, was Kommunen für sie tun können. Sie richtet sich an Erwachsene und an ältere Schülerinnen und Schüler.

    In Schönau ist die Ausstellung zu den Öffnungszeiten der Geschäftsstelle des Biosphärengebiet zu sehen: Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr und Freitag von 9 Uhr bis 13 Uhr. Die Adresse lautet: Brand 24, 79677 Schönau im Schwarzwald, zweites Obergeschoss rechts. Der Eintritt ist frei. Gruppen werden gebeten, sich bei Kristin Krause unter Telefon 07673/889402-4370 oder per E-Mail an kristin.krause@rpf.bwl.de anzumelden. 

  • Abteilung 4
    03.07.2018
    L 182 zwischen Göschweiler (Löffingen) und Rötenbach (Friedenweiler, Breisgau-Hochschwarzald) wird saniert
    Landesstraße bis Mitte September gesperrt // Verkehr wird über Löffingen umgeleitet

    Die Göschweiler Straße (L 182) zwischen Rötenbach und Göschweiler wird saniert. Die Arbeiten beginnen am Montag, 16. Juli, und sollen Mitte September abgeschlossen sein. Die Straße wird bis Mitte September gesperrt. Der Verkehr wird in dieser Zeit über Löffingen umgeleitet. 

    Die Kosten für die Sanierung liegen bei ca. 830.000 Euro. Mit den Arbeiten hat das Regierungspräsidium Freiburg die Firma Gebr. Stumpp aus Balingen beauftragt.

  • Abteilung 4
    02.07.2018
    „Rahmenplan Feldberg 2020“: Land Baden-Württemberg fördert integriertes Verkehrsleitsystem mit 260.000 Euro
    Belegung der Parkplätze wird visualisiert und soll zur Lenkung der Verkehrsströme eingesetzt werden / Mehr Infos als zweite Ausbaustufe geplant

    Das Verkehrsministerium des Landes fördert das integrierte Verkehrsleitsystem am Feldberg mit 260.000 Euro. Dieses Verkehrsleitsystem ist Teil des „Rahmenplans Feldberg 2020“, der als ein wesentliches Ziel die Verbesserung der Parkplatzsituation am Berg vorsieht. Darüber hinaus werden die Parkplätze an mehreren Standorten auf dem Feldberg und Todtnau ertüchtigt und erweitert.

    Mit diesem Leitsystem sollen nicht nur Verkehrsfluss und Parkplatzinformation verbessert und optimiert, sondern auch langfristig die Attraktivität des ÖPNV gesteigert werden. Durch die frühzeitige Information über freie Parkplätze können vorhandene Kapazitäten besser ausgelastet und unnötiger Suchverkehr vermieden werden. Ein weiteres wichtiges Anliegen ist es, die Verkehrssicherheit insgesamt durch weniger wildes Parken am Feldberg zu verbessern. Ergänzt wird das Ganze durch eine verstärkte Überwachung des ruhenden Verkehrs, um die Disziplin der Autofahrerinnen und Autofahrer beim Parken am Feldberg zu optimieren.

    Was bedeutet Integriertes Verkehrsleitsystem am Feldberg konkret? Vorgesehen ist ein zweistufiges Vorgehen in den nächsten Jahren. Im ersten Schritt entsteht ein „dynamisches Parkleitsystem“. Entlang der B 317 zwischen dem Caritas-Haus in Feldberg und der Rothaus-Bahn in Fahl kommt ein Parkleitsystem für sieben dezentrale Parkplätze sowie das Parkhaus am Feldberg. Dort wird die Auslastung der Stellplätze erfasst, durch eine visuelle Überwachung der Parkplätze kann die Auslastung manuell nachgesteuert werden, es gibt eine Anzeige der vorhandenen freien Plätze sowie eine Übersicht über freien Plätze im weiteren Streckenverlauf.

    Der Förderbescheid ging den Gemeinden Todtnau, Feldberg und St. Blasien in den vergangenen Tagen zu. Bis zum Beginn der Wintersaison 2018/2019 soll die erste Stufe des Verkehrsleitsystems umgesetzt werden Verkehrsminister Winfried Hermann, MdL., äußerte sich zuversichtlich, dass durch die Förderung eines modernen und digital vernetzten Verkehrsleitsystems am Feldberg das derzeit vorherrschende Verkehrschaos an Tagen mit Spitzenbelastung eingedämmt werden kann. „Durch die Investition tragen wir unseren Teil dazu bei, die Zukunftsfähigkeit der wichtigen Wintersport-Destination in Baden-Württemberg zu sichern. Mit dem System sorgen wir für eine schnelle Feinverteilung der Touristen und eine bessere Auslastung der Parkplätze und des Parkhauses. Parallel zur technischen Aufrüstung soll auch die Kontrollintensität am Feldberg erhöht werden, um dem Wildparken einen Riegel vorzuschieben“, so der Minister weiter. Ziel sei es, die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer zu erhöhen und Rettungs- und Räumfahrzeugen künftig eine bessere Durchfahrt durch das Gebiet zu ermöglichen. „Durch eine sukzessive Verbesserung des ÖPNV-Angebots gibt es eine Alternative zur Anreise mit dem eigenen Auto“, fügte der Minister hinzu.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Das Integrierte Verkehrsleitsystem ist ein Riesenschritt bei der Umsetzung des Rahmenplans Feldberg. Das Land unterstützt die Feldbergregion im Schwarzwald damit tatkräftig. Gemeinsam packt die Region so das ehrgeizige Ziel an, in dieser exponierten und sensiblen Region die Verkehrsströme so zu ordnen, dass nachhaltige Mobilität attraktiver wird. Wir freuen uns, dass durch Kooperation aller Beteiligten nun ein System realisiert wird, dass die Lage am Feldberg sicher schnell verbessern wird.“

    Das Projekt wird federführend von der landeseigenen Parkraumgesellschaft Baden- Württemberg (PBW) betreut und ausgearbeitet. Die Gemeinden und ÖPNV-Anbieter haben dabei eng mit der Parkraumgesellschaft gearbeitet und dabei lokale Kenntnisse und Bedürfnisse der Gemeinden einbringen können. Der „Runde Tisch Feldberg“ als Beteiligungsgremium zur Umsetzung des Rahmenplans Feldberg 2020 wird im Herbst 2018 wieder tagen. Bis dahin soll das Parkleitsystem umgesetzt sein und der Öffentlichkeit vorgestellt werden. 2019 geht es dann an die zweite Stufe des  Verkehrsleitsystem: Hier ist eine übergeordnete Vernetzung mit zentralen Systemen zu freien Parkplätzen und Stauinfos geplant. Ergänzend dazu gibt es aktuelle News zu den Bus- und Bahnverbindungen, zu Liften und zur allgemeinen Verkehrslage.

     
  • Abteilung 4
    02.07.2018
    Sprengarbeiten für den Herrschaftsbucktunnel sind abgeschlossen
    Tunnelpatin Regierungspräsidentin Schäfer: „Liegen voll im Zeitplan“

    Wie das Regierungspräsidium mitgeteilt hat, sind die Sprengarbeiten am Herrschaftsbucktunnel als Herzstück des Neubauabschnitts der A 98 bei Rheinfelden abgeschlossen. Damit ist das Ende der bergmännischen Arbeit besiegelt. Zeitgleich wurde die Innenschale aus Beton in der Nordröhre fertiggestellt. Im Laufe der nächsten drei Monate soll die Innenschale der großen Südröhre betoniert werden. Der dafür erforderliche Schalwagen steht auf der Startposition. 

    „Wir haben einen wichtigen Meilenstein erreicht und liegen voll im Zeitplan“, zeigte sich Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer als Tunnelpatin erfreut über den Baufortschritt. Sie sei guter Dinge, dass der Rohbau des Tunnels im Sommer 2019 fertiggestellt sein wird.

  • Abteilung 4
    02.07.2018
    Palmrainbrücke in Weil (Kreis Lörrach) wird vom Dienstag, 24. Juli bis Freitag, 27. Juli gesperrt
    Brücke muss saniert werden // Umleitung wird ausgeschildert

    Das Regierungspräsidium (RP) Freiburg erneuert ab Dienstag, 24. Juli, ab 7 Uhr, die Fahrbahndecke auf der Palmrainbrücke Weil am Rhein (Kreis Lörrach). Die Arbeiten werden tagsüber unter Vollsperrung ausgeführt. Der Verkehr wird über die B 532, B 3 und B 378 umgeleitet. Die Umleitungen sind ausgeschildert. Die Bauarbeiten sollen am frühen Freitag, 27. Juli, abgeschlossen sein (ca. 5 Uhr). 

    Die vorhandene Fahrbahn weist starke Schädigungen, insbesondere Spurinnenbildung, Risse und Verdrückungen auf. Die vorhandene Asphaltschicht wird bis in eine Tiefe von etwa vier Zentimetern abgefräst und wieder neu aufgebracht. Im Vorfeld sind auf dem Streckenabschnitt verschiedene Asphaltbohrkerne entnommen worden. Die Untersuchungen im Labor haben ergeben, dass das Schadbild durch Versprödung des Asphalts mit Rissbildungen und starken Strukturschäden in der Asphaltschicht gekennzeichnet ist. 

    Ausführende Baufirma ist die Firma Colas Nord-Est aus Pfastatt in Frankreich. Die Baukosten betragen rund 135.000 Euro. Das RP bittet um Verständnis für auftretende Verkehrsbehinderungen. 

    Die Sanierungsarbeiten und die Umleitung sind mit den Verkehrsbehörden, dem Polizeipräsidium und der Stadt Weil am Rhein abgestimmt. Ebenfalls ist eine Koordinationsarbeit mit dem Conseil départemental du Haut-Rhin, Direction des Routes, veranlasst worden.

  • Abteilung 4
    29.06.2018
    Schweizer Bundesamt für Straßen ertüchtigt und erweitert Schweizer Autobahnen im Grenzgebiet
    Bei der Informationsveranstaltung in Rheinfelden stellen Schweizer und Deutsche Behörden Pläne vor // Verkehrslenkende Maßnahmen mit Auswirkungen auf A 98 und A 861

    Das schweizerische Bundesamt für Straßen (ASTRA) plant unter dem Projektnamen „Erhaltungsprojekt Osttangente Basel“ in den kommenden Jahren umfangreiche Sanierungs- und Ertüchtigungsmaßnahmen auf den grenznahen Autobahnen A2 und A3. Auf Einladung des Regierungspräsidiums (RP) Freiburg hat die Schweizer Behörde gestern Abend (Mittwoch, 27. Juni) die umfangreichen Pläne vorgestellt. 

    Wie Richard Kocherhans vom ASTRA im Bürgersaal in Rheinfelden berichtete, ist das Hochleistungssystem der Straßen im Raum Basel in Spitzenstunden regelmäßig überlastet. Die Sanierung und der Ausbau der grenznahen Autobahnen seien deshalb dringend notwendig. Unter anderem umfasse das gesamte Sanierungsprojekt elf Brücken, die in Etappen saniert werden sollen. Bereits ab August dieses Jahres 2018 soll mit der Sanierung der Autobahngrenzbrücke Weil am Rhein/Basel begonnen werden. Diese und weitere Instandsetzungsmaßnahmen der Basler Stadtautobahn A2 werden bis voraussichtlich 2025 ausgeführt. 

    Darüber hinaus ist geplant, in den Folgejahren die Engpässe auf der A2 zu beseitigen. Als besonders bedeutsame und aufwändige Maßnah­me nannte Richard Kocherhans  hier den Bau des sogenannten Rheintunnels unter Basel sowie den achtspurigen Ausbau der A2 zwi­schen Hagnau und Augst. Beide Projekte sollen im Jahr 2039 abgeschlossen sein. 

    Der ASTRA-Vertreter führte weiter aus, dass die gesamte Bauabwicklung der geplanten Projekte vollständig unter Verkehr erfolgen soll. Das bedeute, dass die bislang vorhandene Anzahl der Fahrstreifen auf der Autobahn erhalten bleiben müssen.

    Jedoch werde es durch die Straßenbaumaßnahmen auf der Schweizer Seite für die Verkehrsabwicklung im Dreiländereck zwangsläufig zu Beeinträchtigungen und Verkehrsverlagerungen kommen, da die Fahrstreifen bauablaufbedingt eingeengt werden müssen.

    Zu Verkehrsverlagerungen werde es auch auf deutscher Seite kommen: A 98 und A 861 sind vom Schweizer Vorhabenträger in begrenztem Umfang als Ausweichstrecke eingeplant worden. Das Verlagerungspotenzial, welches die Schweizer Fachleute mithilfe einer Verkehrsstudie mit  4000 Fahrzeugen pro Tag veranschlagt haben, soll überwiegend aus Pkw-Verkehr bestehen. Von einer wesentlichen Verlagerung des Lkw-Verkehrs werde nicht ausgegangen. 

    Um die Verkehrsbeeinträchtigungen in einem begrenzten Rahmen zu halten sind sowohl auf deutscher als auch auf Schweizer Seite flankierende Maßnahmen vorgesehen, Insbesondere im Bereich der Grenzzollanlage Rheinfelden sollen Verbesserungen bei der Verkehrssteuerung im Lkw-Zollhof sowie in der Beschilderung und Verkehrsführung zur Verkehrsbewältigung beitragen. 

    Schweizer und deutsche Behörden zeigten sich einig, dass bei Bedarf ein Runder Tisch mit den politischen und regionalen Vertretern, Vertretern der Wirtschaft und der Fachleute der zuständigen Behörden unter Einbeziehung des ASTRA eingerichtet wird, um Möglichkeiten für eine Nachjustierung auszuloten.

    Wichtige Informationen zum Projekt Osttangente Basel finden Sie hier:

    www.ep-osttangente.ch/
     
  • Abteilung 5
    29.06.2018
    Neue Erkenntnisse zu Arsen in den Böden – Einfachere Entsorgung für natürlich belasteten Erdaushub
    Regierungspräsidium Freiburg und die Landratsämter Waldshut, Rottweil und Schwarzwald-Baar-Kreis informieren in einem Merkblatt über natürlich bedingt höhere Schadstoffgehalte in den Böden der drei Landkreise
     Fachausschuss Naturschutz (Bild: RPF)

    Das Regierungspräsidium Freiburg und die drei Landratsämter Waldshut, Rottweil und Schwarzwald-Baar-Kreis haben ein Merkblatt herausgegeben, in dem Handlungsempfehlungen zu natürlich erhöhten Schadstoffgehalten im Boden in den drei Landkreisen zusammengefasst sind. Darin gibt es auch Hinweise, wie mit dem sogenannten geogen belastetem Material umgegangen werden soll, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Die Geologie in den betroffenen Landkreisen Rottweil, Waldshut und im Schwarzwald-Baar-Kreis ist sehr vielfältig. Darunter befinden sich auch geologische Schichten und Gesteine, die von Natur aus erhöhte Arsen- und Schwermetallgehalte enthalten. Wie in den Gesteinen, können auch in den Böden höhere Gehalte an Arsen und Schwermetalle zu finden sein.

    D
    ie genannten Landkreise haben deshalb zusammen mit dem Regierungspräsidium Freiburg, der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) und dem Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) beim Regierungspräsidium Freiburg ein Projekt zur systematischen Untersuchung der Böden verschiedener geologischer Schichten eingeleitet. Das Projekt wurde vom Umweltministerium Baden-Württemberg finanziert. Die Untersuchung zur systematischen Untersuchung der Böden verschiedener geologischer Schichten in den drei Landkreisen wurde 2017 abgeschlossen. Anhand der Untersuchungsbefunde wurde vom Ingenieurbüro ahu AG ein Bericht mit Karten erstellt, die darstellen, in welchen Gebieten höhere Arsen- und Schwermetallgehalte zu erwarten sind. Darauf basierend wurden Empfehlungen zu Anwendungsbereichen erarbeitet, die in einem Merkblatt zusammengefasst wurden.

    Das Merkblatt gibt Hinweise zur möglichen Verwertung und Entsorgung des anfallenden geogen belasteten Materials. Für den Anwendungsbereich Bebauung finden sich Angaben zur Bewertung für den Pfad Boden-Mensch, um sicherzustellen, dass von erhöhten Schadstoffgehalten keine Gefahren für Bewohner oder Flächennutzer ausgehen. Für den Anwendungsbereich landwirtschaftliche Nutzung enthält das Merkblatt enthält Empfehlungen zur sicheren Erzeugung von Futter- und Lebensmittel sowie Bewirtschaftungs- und Nutzungsempfehlungen bei der landwirtschaftlichen Nutzung.

    Auf Grundlage des Berichtes und des Merkblattes fanden in den drei Landkreisen am 28. und 29. Juni Infoveranstaltungen für die betroffene Öffentlichkeit statt (hierzu zählen insbesondere die betroffenen Gemeinden, Planer und Tiefbauer, aber auch Verbände und Behörden) statt. Dabei ging es darum, über die Ergebnisse zu informieren und Handlungsempfehlungen zu geben. Das Merkblatt und weitere Kartengrundlagen sind auf den Internetseiten der drei Landratsämter ab Juli verfügbar.(www.landkreis-waldshut.de ; www.landkreis-rottweil.de, www.schwarzwald-baar-kreis.de


    Foto: Broschüre (Titelseite)
    Foto: Probenahme
  • Abteilung 4
    26.06.2018
    Bau des Kreisverkehrs in Orschweier (Mahlberg, Ortenau) geht in nächste Phase
    Einfahrt in Carl-Benz-Straße ab 6. Juli wieder frei

    Die nordöstliche Hälfte des neuen Kreisverkehrs an der Nikola-Tesla-Straße,der  Carl-Benz-Straße und der L 103, sowie der dazugehörende Bypass im Mahlberger Ortsteils Orschweier (Ortenau) ist laut Regierungspräsidium (RP) Freiburg voraussichtlich am 6. Juli fertig. Dann beginnen die Arbeiten südwestlichen Teils des Kreisels. Dann ist die Einfahrt in die Carl-Benz-Straße wieder möglich. Die Umleitung über die Feldstraße, die Bahnhofstraße, die Vogesenblickstraße und die K 5345 bleibt für die Ausfahrt aus dem Industriegebiet in Richtung Ettenheim bestehen, bis der Kreisverkehr endgültig fertig gestellt ist.

    Für die entstehenden Behinderungen bitten das Regierungspräsidium Freiburg, die Stadt Mahlberg und der Zweckverband Gewerbepark Ettenheim/Mahlberg um Verständnis.

  • Abteilung 4
    26.06.2018
    Brückensanierungen an der B 3 in Offenburg (Ortenau) gehen in die nächste Phase
    Neue Verkehrsführung wegen Baustellen bis April 2019 // Normabrücke und Brücke über Messe werden saniert

    Nachdem die Sanierung der sog. Norma-Brücke pünktlich abgeschlossen werden konnte, wird der Verkehr ab Mittwoch, 4. Juli auf den sanierten Teil der
    B 3 umgelegt. Für den nächsten Bauabschnitt wird gleichzeitig die Auffahrtsrampe von der Ahornallee bzw. Südring in Richtung B 3 gesperrt. Von Montag, 2. Juli, bis Freitag, 6. Juli, werden zudem in den Nachtstunden die Gerüste im Brückenbereich über der Schutterwälder Straße (L 99) an der Westseite abgebaut und an der Ostseite wieder aufgebaut. Der Verkehr auf der L 99 wird wieder per Ampel geregelt.

    Wieder geöffnet wird die Auffahrt vom Norma-Kreisel (L 99) auf die B 3. Der Verkehr wird mit einer Stopp-Stelle in die Bundesstraße eingeleitet. Die Umleitung zur B 3 und der A 5 erfolgt über den Südring auf die L 99. Die Bauarbeiten an der Norma-Brücke werden voraussichtlich im Ende September  abgeschlossen sein. Wie das RP mitteilt, werden zwei Brücken komplett saniert. Zudem wird die marode Lärmschutzwand abgebrochen und durch eine drei Meter hohe neue Lärmschutzwand ersetzt. Damit werde der Lärmschutz deutlich erhöht. 

    Gleichzeitig beginnen die Sanierungsarbeiten an der Ostseite der Brücke an der B 3 über die Bahn, den Messeplatz und den Pappelweg (sog. Tausendfüßler). Auch diese Brücke wird komplett saniert, erhält einen neuen Lärmschutz und im Bahnbereich einen neuen Berührschutz, jeweils 2,50 Meter hoch. Im Anschluss an die Sanierung folgt der Straßenbau im Bereich der B 3 und der Auffahrtsrampe. Diese Brücke soll im Frühjahr 2019 fertig saniert sein. Die Lärmschutzwand soll noch in diesem Jahr fertig werden. 

    Den Gesamtauftrag für die Baumaßnahme hat die ARGE B+S Bauwerkserhaltung GmbH Bietigheim/VOGEL-Bau GmbH Lahr erhalten. Die Kosten belaufen sich auf für 2,7 Millionen.

    Das RP bittet die Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die unvermeidlichen Verkehrsbeschränkungen und Belästigungen durch die Baustelle.

  • Abteilung 4
    26.06.2018
    Sanierung der L 103 zwischen Schweighausen und Welschensteinach (Steinach, Ortenaukreis) kurz vor dem Abschluss
    Restarbeiten werden im Juli unter Ampelregelung erfolgen // Busverkehr ab 2.Juli wieder frei

    Ab Montag, 2. Juli beginnen die Restarbeiten an der L 103 zwischen Schweighausen und Welschensteinach (Ortenau). Zudem wird die Querung über den Mühlsbach gebaut. Die Arbeiten sollen laut Regierungspräsidium Mitte Juli abgeschlossen sein. In dieser Zeit wird der Verkehr per Ampel geregelt.

    Der auswärtige Verkehr sowie der Schwerlastverkehr werden während der gesamten Bauzeit großräumig über den Schönberg und die B 415 Richtung Steinach/Haslach umgeleitet. Der Busverkehr fährt ab 2. Juli wieder die gesamte Strecke.

    Das Verkehrskonzept für die gesamte Sanierung wurde in enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden Steinach und Schuttertal erarbeitet. Dieses wurde mit Bürgermeister Nicolai Bischler (Steinach), Bürgermeister Carsten Gabbert (Schuttertal) den Vertretern der Verkehrsbehörde des Landratsamts Ortenaukreis, der Polizeidirektion Offenburg, der Straßenmeisterei Haslach und dem Regierungspräsidium Freiburg abgestimmt und beschlossen.

    Die Verkehrsteilnehmer und Anwohner werden für die unvermeidlichen Behinderungen um Verständnis gebeten. Über Änderungen des Bauablaufs wird das Regierungspräsidium informieren.

     
  • Abteilung 5
    21.06.2018
    Naturnahe Umgestaltung am Zusammenfluss von Brigach und Breg/Donau: Regierungspräsidium Freiburg lädt am Internationalen Tag der Donau zum Infomarkt ein
    Expertinnen und Experten beantworten Fragen zum Revitalisierungsprojekt am 29. Juni in Donaueschingen ab 16 Uhr in der Außenstelle des Landratsamts Schwarzwald-Baar-Kreis

    Für die naturnahe Umgestaltung des Zusammenfluss von Brigach und Breg in Donaueschingen wird das Regierungspräsidium Freiburg die Fachplanungen vertiefen und die Antragsunterlagen für den Planfeststellungsantrag voranbringen. Nach einer Exkursion im März diesen Jahres, sollen die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit bekommen, sich umfassend über das Projekt zu informieren und Anregungen einzubringen, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Das Regierungspräsidium lädt am „Danube Day“, dem internationalen Tag der Donau, am Freitag, 29. Juni, ab 16 Uhr hierzu alle Bürgerinnen und Bürger in das Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis, Außenstelle Donaueschingen, Humboldtstraße 11 zu einem Infomarkt ein. An „Marktständen“ zu unterschiedlichen Themenbereichen beantworten Projektingenieure und Gutachter Fragen zu den Planungen des Renaturierungsprojektes.

    Bevor der Infomarkt öffnet, wird Marlene Reichegger, Projektleiterin beim Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Freiburg, einen kurzen Überblick über die geplanten Maßnahmen geben. Danach stehen die Expertinnen und Experten im direkten Gespräch an den Marktständen ausführlich Rede und Antwort zu Baumaßnahmen, zu Vorteilen für den Naturschutz, Auswirkungen auf die Naherholung, sowie zum weiteren Ablauf des Genehmigungsverfahrens.

     
     
  • Abteilung 4
    21.06.2018
    Vierte Phase der Sanierung der L 103 zwischen Schweighausen und Welschensteinach (Ortenaukreis): Vollsperrung zwischen Gasthaus „Wilder Mann“ und Querung Mühlsbach
    Restarbeiten können im Juli unter Ampelregelung