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  • Abteilung 5
    19.02.2020
    Hochwasserschutz an der Elz wird verbessert
    Regierungspräsidium investiert in den Hochwassersschutz // Vor-Ort-Begehung für interessierte Bürgerinnen und Bürger

    Die Hochwasserschutzdämme entlang der Elz sind in die Jahre gekommen. Die rund 200 Jahre alten Bauwerke entsprechen nicht mehr den heutigen technischen Anforderungen. „Die Dämme sind zwar hoch genug, um ein 100-jährliches Hochwasser abzuführen, im geotechnischen Aufbau und in der Dichtigkeit haben wir jedoch Sanierungsbedarf“, so Michael Ortlieb, Referatsleiter beim Landesbetriebe Gewässer im Regierungspräsidium Freiburg (RP). Nachdem nun die wasserrechtliche Genehmigung für den ersten Sanierungsabschnitt zwischen Newark-Brücke und Technologie Park Teningen vorliegt, werde im April mit dem ersten Bauabschnitt begonnen. Das RP weist daraufhin, dass während der Bauzeit der Dammkronenweg und der parallel führende Radweg aus Sicherheitsgründen gesperrt werden muss. Umleitungen werden ausgeschildert.      

    Parallel laufen die Planungen für weitere Sanierungsabschnitte. Das RP hat die Pläne zur Ertüchtigung des Elzdammes zwischen Brettenbachmündung und Schützenstrasse am Dienstag, 18. Februar, im Gemeinderat der Stadt Emmendingen vorgestellt. Damit auch hier die Dämme den Anforderungen wieder genügen, wird eine so genannte geotextile Tondichtungsbahn in den Damm eingebracht. Diese dichtet den Damm so ab, dass er auch bei längeren und größeren Hochwasserereignissen stabil bleibt.         

    Wie der Projektverantwortliche Frank Bödeker erläutert, sei vorgesehen, die erforderliche Baustraße in das Vorland der Elz zu legen. So könne die Verkehrsbeeinträchtigung entlang der Elz weitestgehend vermieden werden. Allerdings müsse der Fuß- und Radverkehr während der Bauphasen auf den westlichen Damm umgeleitet werden. Zum Abschluss werde der Weg auf der Dammkrone wieder neu angelegt und im Vergleich zum heutigen Zustand besser nutzbar sein.        

    Durch die notwendige Dammertüchtigung sei es unumgänglich einige der auf dem Damm stehenden Bäume zu fällen. „Um diesen Eingriff so gering wie möglich zu halten, haben wir einen Baumgutachter beauftragt, der jeden einzelnen Baum beurteilt hat“, so Bödeker. Ergebnis sei, dass in diesem Abschnitt fast alle der 50 Bäume erhalten bleiben können. Lediglich drei Bäume müssen gefällt werden. Nach abgeschlossener Dammertüchtigung seien an geeigneten Stellen wieder Ersatzpflanzungen geplant. Die bestehenden Biotophecken würden in den Bereichen soweit erforderlich auf Stock gesetzt und sonst unangetastet belassen. Zur Wiederbegrünung der Dämme werde mit heimischem Saatgut ein Magerrasen angelegt, der auch seltene Blumen und Gräser beherbergen könne und Lebensraum für Insekten biete. 

    Für interessierte Bürgerinnen und Bürger bietet das RP am Donnerstag, 12. März um 15 Uhr eine Vorortbegehung an. Treffpunkt ist die Abfahrtsrampe neben der Brettenbachmündung. Hier soll die Dammertüchtigung und deren Rahmenbedingung weitergehend erläutert werden. Anmeldungen können bis zum 9. März unter der Emailadresse Frank.Boedeker@rpf.bwl.de eingereicht werden.

     

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  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    19.02.2020
    Werkstattgespräch „Zukunftsvisionen für die Landnutzung im Biosphärengebiet Schwarzwald“ am 8. März in Aitern
    Landwirtinnen und Landwirte können Rahmenkonzept mitgestalten

    Unter dem Titel „Zukunftsvisionen für die Landnutzung im Biosphärengebiet Schwarzwald“ findet am Sonntag, 8. März, ein Werkstattgespräch in Aitern statt. Alle Landwirtinnen und Landwirte aus dem Biosphärengebiet sind eingeladen, dort ihre Ideen für die weitere Entwicklung im Biosphärengebiet einzubringen. Die Ergebnisse fließen in den Rahmenplan für das Biosphärengebiet ein, der derzeit für die nächsten 10 bis 15 Jahre erstellt wird. 

    Das Werkstattgespräch beginnt um 11 Uhr in der Belchenhalle (Belchenstr. 50; 79677 Aitern) und endet nach einer Hofbesichtigung um 15 Uhr. Für einen kleinen Imbiss und Getränke ist gesorgt. 

    Die Biosphären-Geschäftsstelle bittet um Anmeldung bis zum 5. März unter biosphaerengebiet-schwarzwald@rpf.bwl.de oder unter Telefon 07673- 889 402 4370.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    19.02.2020
    Bürgerinnen und Bürger bewerten 24 Projektideen fürs Biosphärengebiet
    Lenkungskreis entscheidet im März über Förderprojekte

    Neues aus dem Biosphärengebiet Schwarzwald erfuhren die 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim vierten Treffen der sogenannten Gesamtsäule in der Gemeinschaftsschule Oberes Wiesental in Todtnau. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die vorliegenden Projektanträge zum Förderprogramm des Biosphärengebiets in diesem Jahr. 24 Vorhaben mit einem Fördervolumen von rund 770.000 Euro waren bis zum Stichtag am 15. November eingereicht worden. Zur Verteilung bereit stehen Landesmittel in Höhe von 200.000 Euro. Das letzte Wort bei der Verteilung der Fördermittel hat der Lenkungskreis in seiner Sitzung im März. 

    „Nutzen Sie die Chancen, die Ihnen unsere international anerkannte Modellregion für nachhaltige Entwicklungen bietet“, appellierte Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets, an die Gäste. Die Versammlung der Gesamtsäule sei das erfolgreiche Beteiligungsmodell des Großschutzgebiets, das sogar die UNESCO bei der Bewilligung des Antrags lobend erwähnt hatte. Der partizipative Ansatz des Biosphärengebiets stelle sicher, dass dessen Entwicklung nicht von oben bestimmt werde, sondern dass die Menschen aus der Region sich aktiv einbringen und mitgestalten können. Das jährliche Treffen der Gesamtsäule diene dazu, dass sich die Menschen austauschen und ihre Ideen vorschlagen können. 

    In Todtnau hatten die Gäste Gelegenheit, die ausgehängten Projektskizzen zu studieren. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer durfte drei Bewertungspunkte verteilen. Das Spektrum der Projektideen reicht diesmal von einer Sommerakademie zum Thema Holz und einem Weiterbildungskonzept für Biosphären-Guides über Fahnenmasten für das Besucherbergwerk Finstergrund, Technik für eine Mosterei und Weidezäune bis hin zu einem naturpädagogischen Projekt mit dem Titel „Bullerbü im Eichholz“. Darüber hinaus wurden wieder Fördermittel für verschiedene landwirtschaftliche Maschinen zur Offenhaltung der Landschaft beantragt. Relativ neu im Spektrum sind Vorhaben zur Wasserversorgung (Anlage einer Wasserleitung), zumal dieses Thema durch die große Trockenheit im Sommer 2018 auf den Weiden im Biosphärengebiet besondere Aktualität erlangt hat. Mehrere Antragsteller nutzten am Dienstag die Gelegenheit, ihre Vorhaben persönlich vorzustellen.  

    Auf großes Interesse stieß auch die Vorstellung bereits angelaufener Biosphärenprojekte. So berichtete Claudia Senn vom Verein Badischer Jäger in Lörrach über den Gamsbeobachtungsweg in Todtnau. Sabine Imping vom Verein der Freunde und Förderer der Nachbarschaftsschule Kleines Wiesental e.V. präsentierte das Konzept eines Biosphärenklassenzimmers. Da vom Verein Goldenhof e.V. niemand anwesend sein konnte, wurde der Film zum Projekt „Zeidlerpfad“ gezeigt. 

    Geschäftsführer Kemkes informierte über die kommenden Veranstaltungen zum Rahmenkonzept für das Biosphärengebiet, das bis zum Jahresende erarbeitet werden soll. Neben sogenannten Fokusveranstaltungen, die sich an spezifische Zielgruppen richten, werde es eine zweite Themenwerkstatt sowie eine zweite Beteiligungswoche geben, in der die bisher vorliegenden Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Ein weiterer wichtiger Termin sei das Biosphärenfest am 12. Juli in Schönau.

  • Abteilung 4
    17.02.2020
    Lückenschluss des Radwegs entlang der B 34 in Oberlauchringen (Landkreis Waldshut) geht voran
    Sanierung und Umbau der Brücken über die Wutach und den Kotbach geht in zweite Phase

    Der Lückenschluss des Radwegs entlang der B 34 in Oberlauchringen (Landkreis Waldshut) geht voran. Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, gehen ab Dienstag, 18. Februar, Sanierung und Umbau der Brücken über die Wutach und den Kotbach in die zweite Bauphase. Dazu wird zunächst die seit Oktober bestehende halbseitige Sperrung mit Ampelregelung auf die andere Fahrspur verlegt.  

    Mit dem Lückenschluss wird der 2008 hergestellte Radweg aus Richtung Unterlauchringen bis zur alten Rathausstraße weitergeführt. Trotz der ungünstigen Witterung im Dezember 2019 und im Januar 2020 seien die Vorarbeiten für den Radweg auf der oberstromigen Seite der Brücken nahezu planmäßig abgeschlossen worden, heißt es aus dem RP. Die Arbeiten auf der unterstromigen Seite beginnen am Dienstag und werden voraussichtlich bis Juni 2020 dauern. 

    Wie das RP mitteilt, bleiben die verkehrlichen Einschränkungen auf der Wutachstraße während der Bauarbeiten bestehen. Der Holzsteg über den Mühlkanal parallel zur Wutach könne nach der Umstellung der Verkehrsführung am Dienstag wieder für den Fußgänger- und Radverkehr freigegeben werden. Der Dammweg werde wieder geöffnet. Beim Einbiegen in die B 34 sei auf die Ampelphasen zu achten.

    Sobald die Arbeiten an den beiden Brücken abgeschlossen sind, solle voraussichtlich ab August bis Ende 2020 der eigentliche Radweg hergestellt werden. Darüber hinaus werden ein Fußgängerübergang eingerichtet und die beiden Bushaltestellen umgebaut.

     

     

  • Abteilung 5
    17.02.2020
    Managementplan für FFH-Gebiet „Dinkelberg und Röttler Wald“ (Landkreise Lörrach und Waldshut) liegt vor

    Naturnahe Buchenwälder, artenreiche Mähwiesen, der Eichener See und der vom Aussterben bedrohte Dohlenkrebs: Die Lebensräume und Arten des Fauna-Flora-Habitat-Gebiets „Dinkelberg und Röttler Wald“ in den Landkreisen Lörrach und Waldshut sind vielseitig und wertvoll. Wie sie erhalten und entwickelt werden können, legt der Managementplan fest, den das Regierungspräsidium Freiburg jetzt fertiggestellt und veröffentlicht hat.  

    Das 4658 Hektar große FFH-Schutzgebiet „Dinkelberg und Röttler Wald“ zählt zu den 212 FFH-Gebieten in Baden-Württemberg, die zusammen mit den Vogelschutzgebieten Teil des europäischen Natura 2000-Netzes sind. Für jedes FFH-Gebiet erarbeiten die Regierungspräsidien in Abstimmung mit Landnutzern, Verbänden und Behörden einen  Managementplan, der den Bestand der geschützten Lebensräume und Arten darstellt und Maßnahmen zu deren Erhaltung vorschlägt.  

    Das FFH-Gebiet „Dinkelberg und Röttler Wald“ erstreckt sich in zahlreichen Teilgebieten entlang des Laufes der Kleinen Wiese im Norden bis nach Rheinfelden im Süden und von Kandern im Westen bis nach Wehr im Osten. Es hat Anteil an drei verschiedenen Naturräumen vom Schwarzwald über das Oberrheinische Tiefland hin zum Hochrhein. 

    Zur Umsetzung des Managementplans sind jetzt die Landratsämter, Städte und Gemeinden, Eigentümer und Bewirtschafter aufgerufen, sich vor Ort für den Schutz und die Erhaltung der heimischen Tier- und Pflanzenarten einzubringen und deren Lebensräume zu sichern. Der Managementplan enthält Vorschläge für die Flächenbewirtschaftung und Pflegemaßnahmen. Ziel ist die Erhaltung der biologischen Vielfalt und des europäischen Naturerbes. 

    Der Managementplan im Internet:
    www.lubw.baden-wuerttemberg.de/natur-und-landschaft/map-endfassungen. Eine Einsichtnahme ist zudem bei den Fachbehörden in den Landratsämtern Lörrach und Waldshut sowie im Regierungspräsidium zu den üblichen Öffnungszeiten möglich. 

    Information zum FFH-Gebiet „Dinkelberg und Röttler Wald“ unter „Aktuelles“ auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Freiburg:
    rp.baden-wuerttemberg.de/rpf 

    Hintergrundinfo FFH:

    FFH steht für Fauna Flora Habitat. Tiere, Pflanzen und Lebensräume, die europaweit gefährdet sind, werden in den FFH-Gebieten gezielt geschützt. In Baden-Württemberg gibt es 212 FFH-Gebiete, von denen 59 im Regierungsbezirk Freiburg zu finden sind. Ca. 18 Prozent der Landesfläche stehen damit unter europäischem Schutz. Bisher sind 43 Managementpläne im Regierungsbezirk Freiburg fertig und veröffentlicht, 16 sind noch in Bearbeitung.

     

  • Abteilung 1
    17.02.2020
    Narrenempfang im Basler Hof

    Bilder vom heutigen Narrenempfang des Regierungspräsidiums Freiburg im Basler Hof finden Sie hier: 

    https://cloud.landbw.de/index.php/s/beCQbxEoH9RfKgY

    Den Basler-Hof-Orden für seine herausragenden Dienste um das Fasnachtsbrauchtum erhielt Hubert Lissy vom Freundschaftsring Schwarzwald-Baar-Heuberg (zweitletztes Bild).

    Die Narrenspende in Höhe von 2.500 Euro ging an die Stiftung Liebenau in Meckenbeuren.

  • Abteilung 4
    14.02.2020
    Planungsauftakt für die Ortsumfahrung Villingen-Schwenningen (B 523): Regierungspräsidium stimmt mit Stadt und Landratsamt weiteres Vorgehen für den Lückenschluss ab
    Mitte des Jahres öffentliche Informationsveranstaltung geplant

    Die Planung der Ortsumfahrung Villingen-Schwenningen hat begonnen. Das Regierungspräsidium (RP) Freiburg hat am Freitag im Rathaus der Stadt Villingen-Schwenningen das Startgespräch zur Aufnahme der Planungs­tätigkeiten für den Lückenschluss der B 523 zur B 33 geführt.

    Mit dabei waren Vertreter des Regierungspräsidiums, der Stadt und des Landratsamts Schwarzwald-Baar-Kreis. 

    „Damit sind wir im Zeitplan, den wir im April 2018 der Region vorgestellt haben“, so Claus Walther, Leiter der Straßenbauabteilung im RP. Bereits Anfang dieses Jahres seien die Verträge mit den Ingenieurbüros abgeschlossen worden. „Die ersten Ergebnisse wollen wir Mitte des Jahres der Öffentlichkeit vorstellen“, kündigte Walther an. Die einzelnen planerischen Schritte werde das RP mit der Stadt und den Trägern öffentlicher Belange eng abstimmen. Zunächst müssen die bereits vorliegenden Verkehrsdaten zusammengefasst und aktualisiert werden. Auf dieser Grundlage können dann die Fahrbahn und die Knotenpunkte bemessen werden.

    Die B 523 Ortsumfahrung Villingen-Schwenningen ist im aktuellen Bundes­verkehrs­wegeplan 2030 im vordinglichen Bedarf mit voraussichtlichen Gesamt­kosten von 25,9 Millionen Euro eingestuft. 

  • Abteilung 3
    10.02.2020
    Über 26 Millionen Euro aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) fließen in den Regierungsbezirk Freiburg
    Regierungspräsidentin Schäfer: „Mit attraktiven Angeboten auf dem Land der Urbanisierung entgegenwirken“

    Über 26 Millionen Euro aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) des Landes fließen in diesem Jahr in den Regierungsbezirk Freiburg. Davon profitieren 373 Projekte in 131 Gemeinden, darunter Vorhaben im Wohnungsbau und im Gewerbe. Insgesamt werde damit ein Investitionsvolumen von 211 Millionen Euro angestoßen, teilte das Regierungspräsidium mit. 

    Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz hat am Montag die ELR-Programmentscheidung für das Jahr 2020 bekanntgegeben. Demnach steht landesweit für dieses Jahr eine Fördersumme von 90 Millionen Euro zur Unterstützung des ländlichen Raums zur Verfügung.  

    „Mit dem ELR-Programm setzt die Landesregierung die richtigen Anreize zur Stärkung des ländlichen Raums. Mit attraktiven Angeboten auf dem Land können wir der Urbanisierung entgegenwirken“, erklärte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. Sie wies darauf hin, dass im Regierungsbezirk Freiburg 13 von landesweit 41 ELR-Schwerpunktgemeinden angesiedelt seien. Diese Gemeinden werden auf Grundlage ihres Zukunftskonzepts bis zu fünf Jahre lang über das Entwicklungsprogramm gefördert. 

    Der Schwerpunkt des Programms zielt derzeit auf die Innenentwicklung ländlicher Kommunen und vor allem auf die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum. So erhalten im Regierungsbezirk Freiburg Eigentümer von 430 Wohnungen einen Zuschuss. Mit dem Geld werden Wohnungen modernisiert, zur Eigennutzung neu gebaut oder bestehende Gebäude werden zu Wohnraum umgenutzt.  

    Zudem profitieren 69 Gewerbebetriebe von den ELR-Mitteln. Durch die anstehenden Investitionen werden 229 Arbeitsplätze neu geschaffen und 801 Arbeitsplätze gesichert. Hier liegt der Schwerpunkt auf der Verlagerung von Gewerbebetrieben in Gebiete, in denen sie nicht stören. Zudem erhalten 22 Betriebe wie Dorfgasthäuser, Bäckereien und Dorfläden einen Zuschuss, die damit die Grundversorgung im ländlichen Raum sicherstellen. 

    Vom Bauen mit ELR-Mitteln profitiert auch der Klimaschutz. So erhält jedes dritte Förderprojekt im Regierungsbezirk für die überwiegende Verwendung von Holz in der Tragwerkskonstruktion einen Zuschlag. „Der Holzbau hat in unserer Region eine lange Tradition. Er ist nachhaltig, weil er CO2  bindet und gleichzeitig zur regionalen Wertschöpfung beiträgt“, hob Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hervor.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    10.02.2020
    Biosphärengebiet Schwarzwald sagt Gesamtsäulenveranstaltung kurzfristig ab
    Neuer Termin: Dienstag, 18. Februar, um 19 Uhr in der Gemeinschaftsschule Oberes Wiesental in Todtnau

    Wegen des Sturmtiefs Sabine und den Folgen hat sich das Biosphärengebiet Schwarzwald kurzfristig entschlossen, die für den heutigen Montag anberaumte Gesamtsäulenveranstaltung in der Gemeinschaftsschule Oberes Wiesental in Todtnau kurzfristig abzusagen. Hintergrund waren neben den zahlreichen Straßensperrungen, diverse Absagen möglicher Teilnehmerinnen und Teilnehmer wegen der Witterungslage sowie wegen diverser Unwetterwarnungen. „Wir haben uns schweren Herzens zu dieser Entscheidung entschlossen“, so Geschäftsführer Walter Kemkes laut einer Pressemitteilung. „Wir werden den Termin jedoch so rasch wie möglich nachholen und möchten natürlich allen Interessentinnen und Interessenten eine persönliche Teilnahme ermöglichen.“ Als neuer Termin ist nun Dienstag, 18. Februar, um 19 Uhr in der Gemeinschaftsschule in Todtnau anberaumt. „Wir bedauern die Umstände, bitten jedoch um Verständnis für unsere Entscheidung.“

     

  • Abteilung 4
    07.02.2020
    A 98 Anschlussstelle Lörrach-Mitte, Donnerstag, 13. Februar, nachts in beiden Fahrtrichtungen gesperrt
    Regierungspräsidium erneuert Fahrbahn und Brückengeländer

    Die Anschlussstelle Lörrach-Mitte an der A 98 von Donnerstagabend, 13. Februar bis Freitag, 14. Februar, wird von ca. 19 Uhr bis ca. 6 Uhr morgens in beiden Richtungen gesperrt. Der Verkehr wird über die Anschlussstelle Lörrach-Mitte zur Anschlussstelle Lörrach Ost in Fahrtrichtung Rheinfelden geführt, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg (RP). In Fahrtrichtung Weil wird der Verkehr an der Anschlussstelle Lörrach-Ost auf die Sperrung der Anschlussstelle Lörrach-Mitte hingewiesen und über die Anschlussstelle Lörrach-Ost geführt.         

    Laut RP müsse ein Schaden an einem Geländer in der Abfahrt repariert und die Fahrbahndecke bei der Brücke über die Wiese saniert werden. Die Verkehrssicherung übernehme die Autobahnmeisterei Efringen-Kirchen. Die Sperrung werde zudem genutzt, um weitere Unterhaltungsarbeiten am Straßenkörper im Strecken- und Anschlussstellenbereich sowie Gehölz- und Reinigungsarbeiten durchzuführen.

    Um die Verkehrsteilnehmer möglichst wenig zu belasten, wird nachts gearbeitet. Das RP bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

     

  • Abteilung 4
    06.02.2020
    „Investitionen auf Rekordniveau“: 330 Millionen Euro für Bau und Erhalt der Straßen im Regierungsbezirk Freiburg

    Im Regierungsbezirk Freiburg wurden im vergangenen Jahr rund 330 Millionen Euro aus Mitteln des Bundes und des Landes in den Straßenbau investiert. In diesem Jahr werden voraussichtlich Aufträge in vergleichbarer Höhe vergeben, heißt es aus dem RP. „Unsere Investitionen in den Erhalt und den Ausbau von Straßen im Regierungsbezirk Freiburg haben Rekordniveau. Damit stärken wir die Infrastruktur unserer Region, wovon die Menschen wie auch die Wirtschaft unmittelbar profitieren“, sagte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer anlässlich der Veröffentlichung der Straßenbaubilanz durch das Verkehrsministerium des Landes. 

    In den Bau von Autobahnen und Bundesstraßen wurden im Regierungsbezirk Freiburg 2019 insgesamt 246 Millionen Euro investiert. In den Bau von Landesstraßen und die Planung von Straßenprojekten flossen 78 Millionen Euro. Für den Bau von Radwege wurden sechs Millionen Euro bereitgestellt. 

    Im Vergleich zu 2018 haben sich die Investitionen in den Straßenbau im Regierungsbezirk Freiburg damit um rund 20 Millionen Euro erhöht. Diese Steigerung spiegele den hohen Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Straßenbauverwaltung wieder, betonte Regierungspräsidentin Schäfer. Sie verwies auf den „enormen Umbruch“, den die bevorstehende Neuorganisation der Straßenbauverwaltung in ihrer Behörde mit sich bringe: Zum 1. Januar 2021 wird die Zuständigkeit für Planung, Bau und Erhalt der Autobahnen vom Land an die neu gegründete Autobahngesellschaft des Bundes übergehen. „Wir werden alles daransetzen, laufende Projekte wie den Stadttunnel Freiburg, die A 98 und den sechsspurigen Ausbau der A 5 reibungslos zu übergeben“, betonte Schäfer.

     

    Verkehrsfreigaben 2019:

    -       Tank- und Rastanlage an der B 31 bei Rötenbach

    -       Vierspuriger Ausbau der B 33 zwischen Allensbach und Konstanz, Abschnitte A und B

    -       Ortsdurchfahrt Unterharmersbach (L 94)

    -       Grenzüberschreitender Radweg (L 87) von Rheinau ins französische Gambsheim.

     

    Spatenstiche 2019

    -       Brandbergtunnel der Ortsumfahrung Winden im Elztal (B 294)

    -       Dreispuriger Ausbau der B 33 in Gengenbach 

     

    Vorgesehene Verkehrsfreigaben 2020:

    -       Bauabschnitt Niederwinden der Ortsumfahrung Winden im Elztal (B 294)

    -       Erster Bauabschnitt der Ortsumfahrung Staufen (L 123)

    -       Umbau der Anschlussstelle Rust (A 5)

    -       Umbau der Raststätte Breisgau an der A 5

    -       Lückenschluss Bodensee-Radweg von Öhningen nach Wangen (L 192)

    -       Anschlussstelle Mühlheim-Neuenburg (A 5)

     

  • Abteilung 5
    06.02.2020
    Parkplätze am Neugraben in Appenweier (Ortenaukreis) wegen Baumfällarbeiten gesperrt

    Wegen Baumfällarbeiten sind die Längsparkplätze am Neugraben in Höhe des Pendlerparkplatzes Appenweier (Ortenaukreis) vom 10. bis zum 12. Februar gesperrt. Dies hat das Regierungspräsidium (RP) Freiburg mitgeteilt. Das Parken auf dem Pendlerparkplatz sei weiterhin uneingeschränkt möglich. 

    Der Landesbetrieb Gewässer des RP führt in dieser Zeit Gehölzpflegearbeiten am Neugraben durch. Das RP weist darauf hin, dass die Bäume aus Gründen der Verkehrssicherheit und zur Förderung der Naturverjüngung gefällt werden.

     

  • Abteilung 9
    04.02.2020
    Neue Internetseiten des Landeserdbebendienstes freigeschaltet
    Informationsfluss zwischen Behörde und Bevölkerung wird erleichtert

    Der Landeserdbebendienst Baden-Württemberg (LED) hat unter https://erdbeben.led-bw.de seine neuen Internetauftritt freigeschaltet. Damit haben die Fachleute im Regierungspräsidium Freiburg auf die zahlreichen Zugriffe reagiert und die Seite insbesondere für mobile Endgeräte optimiert. „Für die Auswertung eines Erdbebens sind nicht nur unsere Messungen, sondern auch die Wahrnehmungen aus der Bevölkerung wichtig. Mit der neuen Seite ist es uns gelungen, den Informationsfluss zwischen dem LED und der betroffenen Bevölkerung zu verbessern“, so der Leiter des Landeserdbebendienstes, Stefan Stange.     

    Großes Interesse an aktuellen Erdbeben
    Das Erdbeben letzte Woche im Zollernalbkreis (Albstadt/Bisingen, 27. Januar 2020) hat es gezeigt: Obwohl es mit einer Magnitude von 3,5 als schwaches bis allenfalls mäßig starkes Erdbeben einzuordnen ist, war das Interesse an aktuellen Informationen und Rückmeldungen von Wahrnehmungen enorm groß. Damit waren die Internetseiten des LED schnell überfordert und für einige Zeit kaum noch erreichbar. Trotzdem konnten fast 800 Wahrnehmungsmeldungen gesammelt werden. Die Auswertung bestätigte, dass der Zeitpunkt des Erdbebens am späten Montagabend (23:05 Uhr) Wahrnehmungen schwacher Erschütterungen oder Geräusche bis in Entfernungen von über 80 Kilometern um das Epizentrum begünstigte.    

    Beim nächsten Erdbeben besser vorbereitet    
    Viele der Zugriffe und Meldungen erfolgen inzwischen von mobilen Endgeräten wie z.B. Smartphones oder Tablets. Um dem gerecht zu werden und den gestiegenen Ansprüchen des Datenschutzes zu entsprechen wurde schon seit einigen Monaten daran gearbeitet, den Webauftritt des LED neu zu gestalten und für höhere Zugriffszahlen auszulegen. Die Auflistung der aktuellen Erdbeben ist jetzt unter https://erdbeben.led-bw.de abrufbar. Diese Seite wird fortlaufend aktualisiert: drei bis fünf Minuten nach einem Erdbeben werden vorläufige Angaben zu Ort, Zeit, Stärke und eventuellen Auswirkungen automatisch eingestellt und mit einer Karte und Seismogrammen ergänzt. 

    Wahrnehmungsmeldungen aus der Bevölkerung sind wichtigWahrnehmungen wie Geschirr- und Fensterklappern oder Erzittern des Gebäudes bis hin zu Schäden (beispielsweise herabfallende Dachziegel) können ab sofort auf https://makro.led-bw.de/ eingetragen werden. Auch diese Internetseite wurde für den mobilen Zugang optimiert. So kann für eine Wahrnehmungsmeldung statt der Angabe der Postleitzahl oder des Ortes auch der aktuelle Standort des Endgeräts übertragen werden.

    Meldungen der Bevölkerung an den LED über Wahrnehmungen bei Erdbeben sind für die Auswertung sehr wichtig. Nur so können nämlich die Auswirkungen eines Erdbebens, die nicht instrumentell erfassbar sind, für die betroffenen Regionen dokumentiert werden.

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  • Abteilung 2
    31.01.2020
    „Spitze auf dem Land“: Innovative Unternehmen können sich um Förderung des Landes bewerben

    Noch bis zum 28. Februar können sich Unternehmen für das Landesförderprogramm „Spitze auf dem Land! Technologieführer für Baden-Württemberg“ bewerben. Wie das Regierungspräsidium (RP) Freiburg mitteilt, stehen dabei Unternehmen mit bis zu 100 Beschäftigten im Ländlichen Raum im Fokus, die aufgrund ihrer Innovationsfähigkeit das Potenzial zur Technologieführerschaft haben. Die Landesregierung wolle mit diesem Programm die wirtschaftliche Spitzenstellung Baden-Württembergs festigen und weiter ausbauen, heißt es aus dem RP. Es werde noch bis Ende 2020 von der EU finanziell unterstützt. 

    Bezuschusst werden Investitionen in Gebäude, Maschinen und Anlagen zur Entwicklung neuer oder verbesserter Produktionsverfahren, Prozesse, Dienstleistungen und Produkte. Kleine Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten können bis zu 20 Prozent Förderung, Unternehmen mit mehr als 50 und bis zu 100 Beschäftigen können bis zu 10 Prozent Förderung erhalten in Form eines Zuschusses, der nicht zurückzuzahlen ist. Der maximale Förderbetrag beträgt 400.000 Euro. Zuschüsse unter 200.000 Euro werden nicht bewilligt, das heißt. die Investition muss entsprechend hoch ausfallen. 

    Die Anträge sind über die Gemeinde beim Regierungspräsidium Freiburg einzureichen. Für Auskünfte steht dort Joachim Müller-Bremberger zur Verfügung: Tel. 0761/208-4658; joachim.mueller-bremberger@rpf.bwl.de.

  • Abteilung 4
    30.01.2020
    L 125 zwischen Staufen und Grunern (Breisgau-Hochschwarzwald) bis Mitte Mai gesperrt
    Umleitung wird ausgeschildert // Regierungspräsidium baut neuen Kreisverkehr für Umgehungsstraße

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitgeteilt hat, beginnen ab Montag, 3. Februar, die Arbeiten für den neuen Kreisverkehr an der zukünftigen Kreuzung der L 123 und der L 125 südlich von Staufen (Breisgau-Hochschwarzwald). Die L 125 muss wegen der Bauarbeiten zwischen Ortsausgang Staufen und der Straße Im Steiner bis Mitte Mai gesperrt werden. Das Schulzentrum und die Gewerbebetriebe sind weiterhin vom Stadtzentrum aus zu erreichen. Die Umleitung erfolgt über die Gemeindeverbindungsstraße in Richtung L 129 (Wettelbrunner Straße). Die Umleitungsstrecken sind ausgeschildert.    

    F
    ür die Linien- und Schulbusse, die den Bahnhaltepunkt Staufen-Süd und das Schulzentrum Staufen aus Richtung L 125 anfahren, gibt es eine Sonderregelung. Damit die Fahrzeiten eingehalten werden können, wird ab der L 129 eine durch Schranken geregelte Durchfahrt über die Eckart-Ulmann-Straße eingerichtet. Für den sonstigen motorisierten Verkehr ist diese Durchfahrt gesperrt. Zudem gilt für diese Strecke ein absolutes Halteverbot..

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  • Abteilung 5
    30.01.2020
    Genehmigungsverfahren für industrielle Anlagen sollen effizienter werden
    80 Firmen bei Veranstaltung des Regierungspräsidiums und der IHK in Freiburg
     Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Veranstaltung des RPFs und der IHK

    Genehmigungsverfahren für industrielle Anlagen im Regierungsbezirk Freiburg sollen künftig noch effizienter werden. Dies war Tenor einer Veranstaltung des Regierungspräsidiums und der Industrie- und Handelskammern am Donnerstag in Freiburg, an der 80 Vertreterinnen und Vertreter von Firmen aus der Region teilnahmen, unter anderem aus der Chemie, der Abfallentsorgung und der Energiebranche.

    „Eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen und den immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsbehörden ist uns wichtig, denn die rechtssichere Umsetzbarkeit von Wirtschaftsprojekten in einem angemessenen Zeitraum stellt einen wesentlichen Aspekt der Standortattraktivität für unsere Firmen dar. In Bezug auf die Genehmigungsverfahren streben wir daher eine höhere Effizienz an“, betonte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer.

    Rund 120 immissionsschutzrechtliche Genehmigungsverfahren begleitet das Regierungspräsidium Freiburg im Jahr, zum Beispiel beim Bau und bei Änderungen von Biomasseheizkraftwerken und Müllverbrennungsanlagen oder bei Erweiterungen von chemischen Anlagen. Dabei gilt es sicher zu stellen, dass die Anlagen keine schädlichen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt haben. Im landesweiten Vergleich laufen diese Prozesse im Regierungsbezirk Freiburg jetzt schon relativ reibungsarm und zügig ab: Drei bis vier Monate vergehen von der Antragsstellung bis zur Genehmigung. Muss die Öffentlichkeit beteiligt werden, dauert es länger.

    Dass insbesondere im Vorfeld der Antragstellung aber noch Verbesserungspotenzial besteht, zeigte sich bei der Veranstaltung am Donnerstag. Einig war man sich darin, dass eine frühzeitigere und intensivere Kommunikation zwischen Firmen und Behörden angestrebt wird. Die Firmen sollten im Austausch mit den Behörden ihre Antragsunterlagen noch besser auf die Erfordernisse des Zulassungsverfahrens abstimmen. Im Gegenzug wünschen sie sich von den Behörden einen sicheren Umgang mit Ermessensspielräumen.

    „Im Austausch ist deutlich geworden, dass eine solide Vertrauensbasis und gegenseitiges Verständnis zwischen Firmen- und Behördenvertretern die wichtigsten Voraussetzungen für effiziente Verfahren sind“, stellte Regierungspräsidentin Schäfer fest. Dazu habe die gemeinsame Veranstaltung eine gute Grundlage geschaffen. Auf dieser Basis soll nun ein Leitbild für Genehmigungsverfahren entwickelt werden, an dem sich Unternehmen und Behörden künftig orientieren können.​​

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    29.01.2020
    Der Wanderer und die Kuh – wie können mögliche Konflikte zwischen touristischer Nutzung und Beweidung gelöst werden?
    Veranstaltung in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwarzwald in Schönau am Freitag, 14. Februar um 14 Uhr

    Um die Vereinbarkeit von touristischer Nutzung und Weidebewirtschaftung geht es am Freitag, 14. Februar, von 14 bis 17 Uhr bei einer Veranstaltung in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwarzwald in Schönau. Eingeladen sind insbesondere Landnutzerinnen und Landnutzer, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Tourismus sowie potentielle Besucher des Großschutzgebiets. 

    Das Biosphärengebiet Schwarzwald (BSG) liegt inmitten einer touristisch stark frequentierten Region. Die kulturhistorischen Weidberge sind aus Naturschutzsicht besonders wertvoll.  Zentral für die Offenhaltung und die Erhaltung des strukturreichen Grünlands ist die Bewirtschaftung der Landnutzerinnen und Landnutzer. Davon profitiert auch der Tourismus: Den Besuchern wird ein reizvoller Wechsel von artenreichen Bergmischwäldern und Offenlandschaft geboten. 

    Durch einen hohen Besucherandrang können jedoch auch Konflikte entstehen, wenn Erholungssuchende die Weiden zu Fuß oder mit dem Mountainbike überqueren und nicht den notwendigen rechtlichen Rahmen im Umgang kennen oder beachten.  

    Bei dem Termin geht es darum, die Bedürfnisse und Interessen beider Seiten zu beleuchten und über mögliche Lösungen ins Gespräch zu kommen. Dabei wird ein Experte des Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverbands (BLHV) Rechte und Pflichten für Landnutzerinnen und Landnutzer sowie Erholungssuchende erläutern. Im Anschluss geht es um die Frage, wie diese allgemeinen Vorgaben in die Praxis umgesetzt werden können. Dazu kommen Landnutzerinnen und Landnutzer zu Wort, und in der finalen Diskussion geht es um mögliche Lösungen und Strategien für das Biosphärengebiet.  

     

     

  • Abteilung 5
    28.01.2020
    Regierungspräsidium lässt tote Äste am Müllener Wehr (Oberkirch, Ortenau) entfernen
    Am Dienstag, 4. Februar, kurze Sperrungen des Renchdamms möglich

    Der Landesbetrieb Gewässer des Regierungspräsidium Freiburg entfernt am Dienstag, 4. Februar, im Bereich des Müllener Wehrs (Oberkirch, Ortenau) zum Schutz der Fußgänger und Radfahrer tote Äste an den Bäumen. Die Arbeiten werden zwischen 9 und 14 Uhr durchgeführt. Es kann in diesem Zeitraum zu kurzen Sperrungen des Renchdammes zwischen Oberkirch und Stadelhofen und des Wegs in Richtung Müllen kommen. Das RP versucht, die Behinderungen so gering wie möglich zu gestalten, bittet aber um Verständnis für eventuelle Verzögerungen.

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  • Abteilung 4
    27.01.2020
    Neue LED-Verkehrszeichen machen LKW-Fahrer auf Schneekettenpflicht auf der B 31 im Höllental aufmerksam
     Verkehrszeichen B 31 Höllental

    Bei Glätte werden LKW-Fahrer künftig vor der Auffahrt auf die B 31 auf die Schneekettenpflicht im Höllental hingewiesen. Wie das Regierungspräsidium (RP) Freiburg mitteilt, wurden in der vergangenen Woche auf der A 5 vor der Abfahrt Freiburg-Mitte aus nördlicher und südlicher Richtung und auf der B 31 bei Hüfingen in Fahrtrichtung Freiburg entsprechende LED-Wechselverkehrszeichen aufgestellt. Das RP und der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald erhoffen sich durch diese Maßnahme weniger glättebedingte Störungen auf der B 31 im Höllental. Die Anlage werde voraussichtlich Ende dieser Woche in Betrieb gehen. 

    Anlass für die Installation dieser mobilen Verkehrszeichen seien die immer wieder vorkommenden glättebedingten LKW-Unfälle im Höllental, heißt es aus dem RP. Künftig sollen die Verkehrszeichen im Bedarfsfall die LKW-Fahrer weit im Voraus auf Schnee- und Eisglätte und die damit verbundene Schneekettenpflicht für LKW hinweisen. So können sich die Verkehrsteilnehmer rechtzeitig auf die Situation im Höllental einstellen und den Zeitplan ihrer Fahrt anpassen. Die Fahrbahn auf der B 31 kann trotz verstärktem Winterdienst durch die Straßenmeisterei Titisee-Neustadt während starker Schneefälle glatt sein. Aufgrund der starken Steigung bzw. dem starken Gefälle ist ein Befahren durch LKW ohne Schneeketten dann temporär nicht mehr möglich.

    Die Straßenmeisterei wird die LED-Verkehrszeichen ausschließlich dann einschalten, wenn auf der B 31 im Höllental tatsächlich starker Schneefall eintritt und ohnehin eine Schneekettenpflicht für LKW besteht. Darüber hinaus können die Wechselverkehrszeichen auch vor Schneeglätte auf der B 317 auf dem Feldberg warnen, sofern die B 31 im Höllental noch unbeeinträchtigt befahrbar ist.​

  • SGZE
    23.01.2020
    Grenzüberschreitender Ausschuss des Aachener Vertrags hat sich konstituiert
    Deutsch-französische Geschäftsstelle wird in Kehl eingerichtet

    Vor einem Jahr haben Angela Merkel und Emmanuel Macron den Aachener Vertrag unterzeichnet. Jetzt wird die Geschäftsstelle zur Umsetzung dieser Vereinbarung zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in Kehl angesiedelt. Dies hat Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer nach der konstituierenden Sitzung des grenzüberschreitenden Ausschusses am Mittwoch auf dem Hambacher Schloss bei Neustadt an der Weinstraße mitgeteilt. „Wir haben uns im Vorfeld dafür stark gemacht, dass Kehl mit seiner bereits vorhandenen, geballten Kompetenz für die deutsch-französischen Themen den Zuschlag bekommt. Dass dieser Vorschlag große Zustimmung fand, bedeutet Anerkennung für unsere grenzüberschreitende Zusammenarbeit am Oberrhein und einen Schub für unser künftiges Zusammenwirken“, so Schäfer. 

    Staatssekretär Volker Ratzmann und Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer begrüßten die Einrichtung des Ausschusses für grenzüberschreitende Zusammenarbeit: „Mit der Gründung dieses deutsch-französischen Gremiums bekommen die bereits bestehenden engen Beziehungen und Kooperationen mit unseren französischen Nachbarn Rückenwind. Damit wird die europäische Integration auf allen Ebenen vorangebracht.“ Baden-Württemberg verstehe sich als Motor der Europäischen Integration und der Oberrhein sei als Modellregion für diesen Prozess prädestiniert.  

    Schwerpunkte des Arbeitsprogramms, das der Ausschuss am Mittwoch beschlossen habe, sei die Zusammenarbeit beider Länder bei der grenzüberschreitenden Berufsausbildung inklusive der Anerkennung von Abschlüssen sowie der Abbau von Hindernissen für die Wirtschaft im Rahmen der europäischen Entsenderichtlinie. Auch die grenzüberschreitende Mobilität soll verbessert werden, unter anderem durch die Reaktivierung der Bahnlinie Freiburg-Colmar. 

    Der grenzüberschreitende Ausschuss wird künftig zweimal im Jahr tagen. Den Vorsitz haben die beiden Beauftragten für die deutsch-französische Zusammenarbeit übernommen: Michael Roth, Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt und die französische Staatssekretärin für europäische Angelegenheiten, Amélie de Montchalin. In dem Gremium arbeiten neben hochrangigen Vertretern der Landesregierungen und Regionen auch Abgeordnete des Bundestags und der französischen Nationalversammlung mit. In Kehl, wo nun die Geschäftsstelle des Ausschusses eingerichtet wird, sind bereits die Sekretariate der Oberrheinkonferenz und des Oberrheinrats, das Büro des Eurodistrikts, das Euroinstitut sowie die Informations- und Beratungsstelle für grenzüberschreitende Themen angesiedelt.

     

     

  • Abteilung 4
    23.01.2020
    Grenzach-Wyhlen: Emil-Barell-Straße erst Freitagmittag 12 Uhr wieder frei befahrbar

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, verzögern sich wegen des Wetters die Arbeiten in der Emil-Barell-Straße bis Freitagmittag. Die Behörde geht davon aus, dass sie Straße gegen 12 Uhr wieder frei befahrbar ist.

     

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  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    23.01.2020
    Biosphärengebiet Schwarzwald präsentiert Imagefilm: Premiere am 5. Februar in St. Blasien
    Gesprächsrunde mit Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer, dem Filmemacher Christof Gerlitz und den Protagonisten
     Winterliche Weitsicht im Biosphärengebiet

    Das Biosphärengebiet Schwarzwald als Augenschmaus: Der Freiburg Journalist Christof Gerlitz und die Produktionsfirma Bewo TV haben im Auftrag des Regierungspräsidiums Freiburg einen Imagefilm über das UNESCO-Biosphärengebiet gedreht. Der Film verbindet beeindruckende Landschaftsaufnahmen mit der Vorstellung von Menschen aus der Region, die erzählen, was sie im Alltag mit der Landschaft verbindet und welche Chancen das Biosphärengebiet aus ihrer Sicht mit sich bringt.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Biosphären-Geschäftsführer Walter Kemkes werden den 17-minütigen Film gemeinsam mit den Machern und Protagonisten in einer Gesprächsrunde am Mittwoch, 5. Februar, um 19.00 Uhr im Dr. Rudolf-Eberle-Saal, Am Kurgarten 3, 79387 St. Blasien vorstellen. Zu dieser Premiere sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Der Eintritt ist kostenlos.

     

  • Abteilung 4
    23.01.2020
    Ortsumfahrung Haslach im Kinzigtal (B 33): Regierungspräsidium lädt zu Informationsveranstaltung am 12. Februar ein
    3D-Visualisierung der Straße wird vorgestellt
     Eindruck aus der 3D-Visualisierung der Ortsumfahrung Haslach

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat in den vergangenen Jahren wichtige Anliegen der Stadt Haslach und umfangreiche Hochwasserschutzmaßnahmen in die Planung der Ortsumfahrung (B 33) einbezogen. Den aktuellen Planungsstand sowie eine 3D-Visualierung der Straße werden die verantwortlichen Planer nun der Öffentlichkeit vorstellen. 

    Hierzu lädt das Regierungspräsidium alle Interessierten zu einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, 12. Februar, um 18:30 Uhr in die Stadthalle Haslach ein. Diese ist bereits ab 18 Uhr mit einem Infomarkt geöffnet. Nach der Präsentation der Planungen und einer Fragerunde werden die Planer des Regierungspräsidiums den Bürgerinnen und Bürgern für Fragen und Gespräche zur Verfügung stehen. 

    In der 3D-Visualisierung werden die baulichen Maßnahmen und deren Einbindung in die Landschaft möglichst realistisch dargestellt. Damit besteht die Möglichkeit, Straße, Brücken und Hochwasserschutzmaßnahmen virtuell von verschiedenen Standorten aus zu betrachten. Die Planer werden darüber hinaus auch über die weiteren Verfahrensschritte des Projektes und deren zeitliche Abläufe berichten.

  • Abteilung 4
    22.01.2020
    Neuer Zeitplan für den Herrschaftsbucktunnel: Abschnitt vier der A 98 soll Mitte 2021 in Betrieb genommen werden
    Abstimmung der Tunnelbetriebs- und Fernmeldetechnik aufwändiger als zunächst erwartet

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat den Zeitplan für den Bau des vierten Abschnitts der A 98 zwischen dem Autobahndreieck Hochrhein und der Anschlussstelle Minseln aktualisiert. Hierbei hat sich ergeben, dass der 2,8 Kilometer lange Neubauabschnitt mit dem Herrschaftsbucktunnel voraussichtlich erst Mitte 2021 fertig gestellt werden kann. Der ursprüngliche Zeitplan sah die Verkehrsfreigabe Ende 2020 vor.  

    Die Arbeiten am rund 480 Meter langen Herrschaftsbucktunnel bei Rheinfelden, dem Kernstück des vierten Abschnitts der Hochrheinautobahn, sind in vollem Gang. Wie das RP mitteilt, werde der Tunnelrohbau im Februar fertiggestellt sein. Im Zuge der Detailplanung für die technische Ausstattung des Tunnels habe sich gezeigt, dass mit der Gesamtfertigstellung des vierten Abschnitts der A 98 erst im Jahr 2021 gerechnet werden kann. Vor allem die Planung der Tunnelbetriebseinrichtung und deren Verknüpfung mit der Fernmeldetechnik der angrenzenden Strecke sei deutlich aufwändiger als ursprünglich angenommen. Die Planung des Tunnelbetriebs erfolge durch die für ganz Baden-Württemberg zuständige Landesstelle für Straßentechnik. Der zunächst für Februar 2020 geplante Einbau der Betriebstechnik finde erst in der zweiten Jahreshälfte statt.  

    Parallel werden die Bauarbeiten zwischen dem Autobahndreieck Hochrhein und der Anschlussstelle Minseln weiter vorangetrieben. Nach der aktuellen Projektplanung des RP soll neben dem Tunnelrohbau auch der Erd-, Werkleitungs- und Straßenunterbau bis im Februar abgeschlossen werden. Das Tunnelbetriebsgebäude wird voraussichtlich im April dieses Jahres, das Regenklär- und Rückhaltebecken an der Anschlussstelle Minseln bis etwa August fertiggestellt sein. Im Sommer sollen die Straßenbauarbeiten fortgeführt werden.

     

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    21.01.2020
    Beteiligung der Bevölkerung: Biosphärengebiet Schwarzwald lädt zur „Gesamtsäulenversammlung“ am Montag, 10. Februar um 19 Uhr in Todtnau ein
    Neue Förderanträge werden vorgestellt

    Die UNESCO hat beim Biosphärengebiet Schwarzwald die Beteiligungsmöglichkeiten für die Bevölkerung als positives Merkmal hervorgehoben: Grundlegendes Element der Arbeit im Biosphärengebiet ist die Einbindung der so genannten Säulen. Dabei handelt es sich um Bürgerforen zu  verschiedenen Themenbereichen (Land- und Forstwirtschaft, Naturschutz, Regionalentwicklung, Bildung sowie Kultur), die aktiv an der Entwicklung der Region arbeiten. 

    Am Montag, 10. Februar findet das jährliche Gesamtsäulentreffen um 19 Uhr in der Gemeinschaftsschule Oberes Wiesental, Meinrad-Thoma-Straße 18, 79674 Todtnau statt. Neben Informationen aus der Geschäftsstelle und über das Rahmenkonzept steht die Vorstellung der aktuellen Förderanträge an, die anschließend bewertet werden können. Die Antragstellerinnen und Antragsteller können bei dieser Gelegenheit ihre Projekte auch selbst präsentieren. 

    25 Projekte mit einem Volumen von insgesamt 748.140 Euro sind im Rahmen des Förderprogramms des Biosphärengebiets fristgerecht beantragt worden. Zur Verteilung bereit stehen in diesem Jahr wieder Landesmittel in Höhe von 200.000 Euro. Der Lenkungskreis des Biosphärengebiets wird am 26. März entscheiden, welche Projekte gefördert werden. 

    Herzlich eingeladen sind neben den Mitgliedern der fünf Beteiligungsforen des Biosphärengebiets alle, die sich für die Mitarbeit im Biosphärengebiet interessieren und ihre Ideen einbringen möchten. Eine Anmeldung ist in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets per E-Mail an biosphaerengebiet-schwarzwald@rpf.bwl.de sowie unter Telefon 07673/889402-4370 möglich.

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  • Abteilung 7
    21.01.2020
    Per Mausklick für Wunschschule bewerben
    Regierungspräsidium startet Online-Verfahren für Berufliche Schulen

    Viele Schülerinnen und Schüler möchten gerne ihr Abitur an einem Beruflichen Gymnasium machen oder ein Berufskolleg besuchen. Mit dem Verfahren BewO (Bewerberverfahren Online) können sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen zentral bewerben und müssen sich nicht bei mehreren Schulen parallel registrieren, teilt das Regierungspräsidium Freiburg (RP) in einer Pressemitteilung mit. Sie können online ihre Schulwünsche eingeben und müssen in der Regel nur an einer einzigen Schule einen schriftlichen Antrag abgeben. Die Jugendlichen wissen durch dieses Verfahren frühzeitig, an welcher Schule sie einen Platz bekommen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich dabei um den Wunschplatz handelt, sei erfahrungsgemäß sehr hoch, heißt es aus dem RP.    

    Wann melde ich mich an?Im Zeitraum vom Montag, 20. Januar, bis zum Montag, 2. März, können sich Interessenten unter https://bewo.kultus-bw.de anmelden. Auf dieser Internetseite gibt es einen Überblick über die Bildungsangebote der Beruflichen Schulen in der Region. Per Mausklick können sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen an verschiedenen Schulen bewerben. Dabei geben sie ihre Bewerbungsziele in einer ihren Wünschen entsprechenden Rangfolge an. Danach müssen die Unterlagen in der Regel nur noch an einer Schule abgeben werden. Die Vergabe der Plätze erfolgt zentral nach einem transparenten Berechnungsverfahren gemäß den jeweiligen Aufnahmeverordnungen.

    Die meisten erhalten den gewünschten PlatzDie Schülerinnen und Schüler sollten unbedingt mehrere Wünsche angeben und die Rangfolge der Wünsche allein auf Grund ihrer Neigungen wählen, da dies die Chance auf den gewünschten Schulplatz erhöht. In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass mithilfe des Verfahrens 80 Prozent aller Schülerinnen und Schüler den von ihnen gewünschten Platz auch erhalten. Weitere elf Prozent konnten an der Schule ihres Zweitwunsches durchstarten. Die frühzeitige Information ist eine beachtliche Qualitätssteigerung, die den Beruflichen Schulen und vor allem den Schülerinnen und Schülern zu Gute kommt. Auch das Nachrückverfahren wurde dank des zentralen Anmeldeverfahrens so frühzeitig durchgeführt, dass schon vor Beginn der Sommerferien nahezu alle Bewerberinnen und Bewerber einen Platz erhalten hatten, so das RP weiter. Persönliche Beratung kommt nicht zu kurz

    Die persönliche Beratung kommt trotz des Online-Verfahrens nicht zu kurz. Die meisten Beruflichen Schulen bieten spezielle Beratungs- und Anmeldetage an. Hier besteht die Möglichkeit, sich hinsichtlich des Anforderungsniveaus, des Profils oder auch verschiedener Wahlpflichtfächer beraten zu lassen. Weitere Informationen: https://bewo.kultus-bw.de sowie auf den Seiten der jeweiligen Beruflichen Schulen.

     

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    17.01.2020
    Bundesamt für Naturschutz (BfN) fördert wegweisendes WWF-Projekt im Biosphärengebiet Schwarzwald zum Insektenschutz
    950.000 Euro fließen für die Erprobung innovativer Methoden in den Regierungsbezirk

    Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat Fördermittel für ein wegweisendes Projekt unter Federführung des „World Wildlife Fund for Nature“ (WWF) zum Insektenschutz in fünf deutschen UNESCO-Biosphärenreservaten zugesagt. Davon profitiert auch das Biosphärengebiet Schwarzwald, auf das rund 950.000 Euro des Gesamtvolumens von fast acht Millionen Euro entfallen. Das Land übernimmt dabei einen Eigenanteil von 240.000 Euro dieses bis Ende 2025 angesetzten Projekts.  

    „Ich freue mich sehr, dass der Schutz der Insekten immer stärker in den Fokus unserer Gesellschaft rückt“, sagte Umweltminister Franz Untersteller. Bei dem wegweisenden Projekt des WWF sollen Verfahren und Strukturen zum Insektenschutz auf landwirtschaftlich genutzten Flächen in Entwicklungszonen entwickelt, erprobt und überprüft werden. „Es ist unser konkretes Ziel, Vorschläge für eine optimierte Förderstruktur zu erarbeiten, den Insektenschutz voranzubringen und allgemein übertragbare Handlungsoptionen zu entwickeln. Uns ist es dabei wichtig, die Belange der Landwirtinnen und Landwirte und des Insektenschutzes möglichst praxisnah miteinander zu verbinden. So stärken wir die Lebensbedingungen für die Insekten, erhalten die Biodiversität und tragen entscheidend zum Artenschutz bei.“ 

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Das Biosphärengebiet Schwarzwald ist bereits jetzt ein Modellgebiet für Grünlandbewirtschaftung, in dem fast ohne Pestizideinsatz vorbildlich gearbeitet wird. Die Gelder kommen indirekt unseren Landwirtinnen und Landwirten zugute, die diese vorbildliche Bewirtschaftung schon heute praktizieren und somit unsere Partnerinnen und Partner beim Ziel von mehr Insektenschutz sind.“ Die extensiv genutzten Allmendweiden seien Alleinstellungsmerkmale des Biosphärengebiets, für deren Erhaltung wir eine große Verantwortung tragen. Wir wollen für die Allmendweiden, die heute von verschiedenen Landwirtinnen und Landwirten bewirtschaftet werden, Bewirtschaftungspraktiken entwickeln, damit wir diese trotz der unterschiedlichen Nutzungen noch besser erhalten können.“ 

    Da bisher nur punktuelle Daten zum Insektenbestand vorliegen, wird zunächst eine Ist-Analyse bestimmter Insektenarten auf ausgewählten Flächen im Offenland gemacht. Nach Umsetzung von Maßnahmen zum Insektenschutz soll dann überprüft werden, wie sich die Bewirtschaftungspraktiken auf die Fläche, die Landschaft und die beteiligten Landnutzerinnen und Landnutzer auswirken. Ebenfalls sollen im Zusammenhang mit der Beweidung die Folgen bestehender Nutzungen auf die Insektenwelt gemeinsam in einem Beteiligungsprozess mit regionalen Akteuren erfasst und unter wissenschaftlicher Begleitung optimiert werden. Neben den Allmendweiden geht es auch um die Fragen, wie die Grünlandmahd angepasst werden, wie eine gezieltere Düngung erfolgen und wie der Anteil von Brachestreifen gesteigert werden kann. Ebenfalls ein großes Potenzial wird in einer Anpassung der Mahd entlang von Straßen und Gewässern gesehen.  

    Weitere Kooperationspartner des WWF sind das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF), die Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde (HNEE), der Dachverband der Großschutzgebiete in Deutschland Nationale Naturlandschaften e. V. (ehemals EUROPARC e. V.) und die UNESCO-Biosphärenreservate Schaalsee, Schorfheide-Chorin, Mittelelbe, Bayrische Rhön und Schwarzwald. Die Geschäftsstellen der Schutzgebiete begleiten und koordinieren die Aktivitäten vor Ort, informieren und binden die Akteurinnen und Akteure ein. Sie vermitteln auch zwischen dem WWF, der Wissenschaft und den weiteren Beteiligten

  • Abteilung 4
    17.01.2020
    A 98 - Behelfsausfahrt Binzen vier Wochen gesperrt, Landesstraße 134 nur halbseitig befahrbar

    Wegen des Baus des Regenklärbeckens bei Binzen (Kreis Lörrach) muss die L 134 ab Mittwoch, 22. Januar, bis Ende Februar halbseitig gesperrt werden. Der Verkehr wird per Ampel geregelt. Da sich die halbseitige Sperrung bis zur Einmündung der Behelfsausfahrt der A 98 auswirkt, werde diese in dieser Zeit voll gesperrt. Die Verkehrsteilnehmer können über die Anschlussstelle Eimeldingen ausweichen oder bereits an der Anschlussstelle Kandern abfahren, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg.

     


     

  • Abteilung 4
    15.01.2020
    A 5 bei Neuenburg am Freitag, 17. Januar, zeitweise nur einspurig
    Neubau der Autobahnunterführung soll im Oktober abgeschlossen sein

    Wegen der Bauarbeiten an der A 5 bei Neuenburg am Rhein (Breisgau-Hochschwarzwald) wird der Verkehr am Freitag, 17. Januar, ab 9 Uhr in Fahrtrichtung Basel auf die neu errichtete westliche Hälfte der Autobahnunterführung umgelegt. Währenddessen wird der Verkehr einspurig durch die Baustelle geführt. Anschließend wird der Verkehr in Fahrtrichtung Karlsruhe umgelegt. Auch hier wird der Verkehr während der Einrichtung der Baustelle nur eine Fahrspur nutzen können. Anschließend stehen in beide Richtungen zwei verengte Fahrspuren zur Verfügung.    

    Sollte es am Freitag regnen, könne die Gelbmarkierungsfolie nicht auf die Fahrbahn aufgebracht werden, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg. Dies hätte zur Folge, dass die Arbeiten am Samstag ausgeführt werden müssten. Ab Montag, 20. Januar, werde mit dem Bau der zweiten Hälfte der Unterführung begonnen. Zunächst werde die alte Autobahnunterführung und die dortige Lärmschutzwand abgebrochen. Die neue Unterführung soll im Oktober fertiggestellt sein.

     

  • Abteilung 4
    15.01.2020
    Emil-Barell-Straße in Wyhlen wird gesperrt
    Regierungspräsidium verlegt Versorgungsleitungen // Baubüro für Fragen zu Ortsumfahrung Wyhlen eingerichtet

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, muss die Emil-Barell-Straße in Grenzach-Wyhlen vom Dienstag, 21. Januar, bis Donnerstag, 23. Januar, wegen der Verlegung von Versorgungsleitungen an der Einmündung zum Gmeiniweg gesperrt werden. Für Zulieferer der Industriebetriebe in der Emil-Barell-Straße wird eine örtliche Umleitung über den B 34-Kreisel am Ortseingang Wyhlen ausgeschildert. Das RP weist darauf hin, dass sich die Bauarbeiten bei schlechter Witterung verzögern können.   

    Für die interessierte Bürgerschaft hat das RP beim Kickerstüble am Sportplatz in Wyhlen ein Baubüro eingerichtet. Die Projektbeteiligten stehen dort in den geraden Kalenderwochen jeweils dienstags von 14 bis 16 Uhr für Fragen rund um den Bau der Ortsumfahrung Wyhlen zur Verfügung.  

    Das RP bittet die Verkehrsteilnehmer und die von der Maßnahme Betroffenen um Verständnis für die unvermeidbaren Verkehrsbehinderungen.

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  • Abteilung 4
    15.01.2020
    Regierungspräsidium veröffentlicht Antworten zu Fragen der Bürgerschaft zum Bau des Autobahnzubringers Offenburg-Süd

    Als erstes Ergebnis aus der Dialogveranstaltung im Juli 2019 in Offenburg zum Bau des Autobahnzubringer Offenburg-Süd hat das Regierungspräsidium Freiburg (RP) Antworten auf Fragen, Hinweise und Anregungen aus der Bevölkerung zum geplanten Ausbau des Autobahnzubringers Offenburg-Süd im Internet unter www.rp-freiburg.de, Rubrik „Aktuelles“ veröffentlicht.    

    Derzeit werde eine umfangreiche Verkehrsuntersuchung erstellt. In dieser werden u. a. die derzeitigen Verkehrsbelastungen und -verteilungen erhoben sowie Prognosen für das Jahr 2040 ermittelt. Außerdem werden die Grundlagen für die Straßen- und Umweltplanungen ermittelt, heißt es aus dem RP.   

    Wie bei der Dialogveranstaltung im Juli 2019 angekündigt, sei die nächste öffentliche Dialogveranstaltung in Hohberg im Sommer geplant. Dort sollen die Ergebnisse der laufenden Verkehrsuntersuchung vorgestellt werden, die Ende Juli vorliegen sollen. Im Anschluss wird der Termin für die zweite öffentliche Dialogveranstaltung abgestimmt werden.

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  • Abteilung 5
    15.01.2020
    Werftstraße in Rheinau-Freistett (Ortenau) kommende Woche gesperrt
    Landesbetrieb Gewässer des Regierungspräsidiums fällt Bäume

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitgeteilt hat, wird die Werftstraße in Rheinau-Freistett (Ortenau) wegen Baumfällarbeiten in Höhe des Hafens Rheinau Freistett von Montag, 20. Januar, bis einschließlich Freitag 24. Januar, in beide Richtungen voll gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert. Die Zufahrt zur Schiffswerft Karcher ist über Freistett möglich. Das RP weist darauf hin, dass die Bäume aus Gründen der Verkehrssicherheit und zur Förderung der Naturverjüngung gefällt werden.

     

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    14.01.2020
    Biosphärengebiet Schwarzwald auf der CMT
    Erlebniskalender 2020 mit fast 120 Angeboten liegt vor
     Erlebniskalender 2020 - Titelbild

    Pünktlich zur Urlaubsmesse CMT in Stuttgart gibt es den neuen Erlebniskalender des Biosphärengebiets Schwarzwald. Das Heft umfasst 72 Seiten mit knapp 120 Veranstaltungen von mehr als 30 Anbieterinnen und Anbietern. Es liegt ab sofort in Tourist-Infos, Rathäusern, Hotels und anderen Auslagestellen der Städte und Gemeinden des Biosphärengebiets sowie in der Geschäftsstelle in Schönau im Schwarzwald aus. 

    Der Kalender erscheint bereits zum dritten Mal. Auf dem Titelbild sind diesmal die beiden Biosphären-Ranger Sebastian Wagner und Florian Schmidt zu sehen, die seit dem vergangenen Jahr Touren an Belchen und Schauinsland anbieten. „Wir sehen uns draußen“ lautet der Slogan des Erlebniskalenders. Dieser lädt dazu ein, die Biosphärenregion bei verschiedenen Veranstaltungen und Angeboten näher kennenzulernen. Von der Schneeschuhtour mit anschließendem Käsefondue über das Kirschtortenfestival in Todtnauberg bis hin zum Landschaftspflegetag in Freiburg-Kappel erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein abwechslungsreiches Programm. Die Angebote richten sich nicht nur an Touristen, sondern insbesondere auch an Einheimische, die Lust haben, Natur und Landschaft vor der eigenen Haustür neu zu erfahren.  

    Das Biosphärengebiet Schwarzwald ist unter anderem mit dem neuen Erlebniskalender auf der CMT vertreten. Die Geschäftsstelle beteiligt sich dort am Gemeinschaftsstand der Großschutzgebiete in Baden-Württemberg in Halle 6 des Messegeländes. „Wir erläutern den Besucherinnen und Besucher unseren Ansatz eines naturnahen und nachhaltigen Tourismus. Dieser findet in Zeiten der Klimadiskussion immer mehr Interesse und bestärkt uns darin, diesen Weg weiter zu verfolgen“, erklärt Geschäftsführer Walter Kemkes. Das Biosphärengebiet bringe zusätzliche Perspektiven für den Naturtourismus im Schwarzwald, betont er: „Wir setzen darauf, den Gästen die Natur nahe zu bringen und ihnen gleichzeitig zu verdeutlichen, wie wichtig es ist, diese Landschaft als solche zu sichern und zu erhalten.“  

    Auch die beiden Ranger Sebastian Wagner und Florian Schmidt sind auf der CMT am Start. Ihre geführten Touren waren im vergangenen Jahr ein besonders erfolgreiches Angebot für Einheimische und Touristen: „Wir hatten bei etwa 30 Terminen mehr als 700 Menschen, die sich von unseren Rangern die Natur zeigen ließen. Die Rückmeldungen waren sehr positiv und zeigen, wie erfolgreich unser Ansatz ist, einerseits die Schönheit des Schwarzwalds zu verdeutlichen und gleichzeitig klar zu machen, was getan werden muss, damit der Südschwarzwald so bleibt, wie er sich heute darstellt. Wir werden die Führungen 2020 auf das Herzogenhorn ausweiten und bieten so zwischen Mai und Oktober noch zusätzliche Termine an“, so Kemkes. Gebucht werden können die Touren kostenlos über die Geschäftsstelle per E-Mail an biosphaerengebiet.ranger@rpf.bwl.de

    Eine erste Vorschau gibt es im Erlebniskalender auch auf zahlreiche Termine der Geschäftsstelle: Zum Beispiel sind wieder Landschaftspflegetage am 28. März in Fröhnd oder im Herbst in Freiburg-Kappel geplant. Höhepunkt ist das Biosphärenfest in Schönau im Schwarzwald am 12. Juli, das im vergangenen Jahr in Todtnau über 6000 Besucher anlockte. Die zweite Auflage der Hinterwälder-Wochen bietet vom 3. bis 17. Oktober wieder Leckeres vom Hinterwälder Rind auf den Speisekarten von Gastronomiebetrieben in der Region. Elektronisch ist der Kalender auch in Kürze auf der Website des Biosphärengebiets abrufbar: www.biosphaerengebiet-schwarzwald.de/service/broschueren-und-flyer.

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     Bild: Gemeinschaftsstand der Großschutzgebiete Baden-Württembergs mit dem Biosphärengebiet Schwarzwald auf der CMT in Stuttgart/ Foto: Roland Heidelberg

  • Abteilung 1
    07.01.2020
    Trachtenempfang im Regierungspräsidium
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer wünscht zum neuen Jahr Mut und Tatkraft

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat beim traditionellen Trachtenempfang im Basler Hof in Freiburg am Dienstag (7. Januar) zahlreiche Gruppen des Bunds „Heimat und Volksleben“ aus dem ganzen Regierungsbezirk sowie Gruppen aus der Schweiz und Frankreich empfangen. Vor zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft nahm sie die Neujahrsgrüße der Trachtenträgerinnen und Trachtenträger, mit ihrem Präsidenten Alfred Vonarb an der Spitze, entgegen.    

    Schäfer dankte den Vertreterinnen und Vertretern der Trachtengruppen stellvertretend für alle Menschen in der Region, die sich für das Miteinander in der Gesellschaft einsetzen und Verantwortung übernehmen: „Die Vereine leisten einen wichtigen Beitrag zur Vermittlung von Werten in unserer Gesellschaft. Sie leben den Zusammenhalt vor und praktizieren Solidarität.“ Zur Stärkung der Demokratie in schwierigen Zeiten wünschte die Regierungspräsidentin sich und allen Menschen in der Region zum neuen Jahr Mut und Tatkraft: „Wir brauchen Mut, Haltungen zu entwickeln und neue Vorhaben anzustoßen, auch wenn das oft anstrengend ist.“ Jeder dürfe sich in den gesellschaftlichen Diskurs „fair, achtsam und respektvoll“ einbringen. Das gemeinsame Engagement dürfe nicht an Grenzen haltmachen: „Wir müssen auch mutig für Europa einstehen.“ 

    Fotos der Veranstaltung finden Sie unter diesem Link:

    https://cloud.landbw.de/index.php/s/MD5NxAWyfYfHQjQ


     


     


     

  • Abteilung 8
    06.01.2020
    PM des LFV: Forstminister Peter Hauk MdL: „Der Staatswald des Landes ist bei ForstBW in besten Händen. Bürgernähe und ein pfleglicher Umgang mit den natürlichen Grundlagen werden groß geschrieben“
    Anstalt öffentlichen Rechts Forst Baden-Württemberg (ForstBW) hat zum Jahreswechsel die Arbeit aufgenommen

    „Pünktlich zum Jahresbeginn hat der neu gegründete Landesforstbetrieb ForstBW in Form einer Anstalt des öffentlichen Rechts seinen Betrieb aufgenommen. Wir haben damit eine Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag der beiden Regierungsfraktionen erfüllt. ForstBW wird sich unter bekanntem Namen und Logo, aber mit neuer Verantwortung, effektiver Organisation und klar definierter Zuständigkeit um die Belange des Staatswaldes kümmern. Ich wünsche den Verantwortlichen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern viel Erfolg in ihrer jeweiligen neuen Aufgabe“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am Donnerstag (2. Januar) in Stuttgart. In Zeiten des Klimawandels und vielfach steigenden Anforderungen an den Wald vertraue das Land auf ein modernes und innovatives Unternehmen, das im Staatswald die Herausforderungen der Zukunft meistern werde.

    „Das Kerngeschäft von ForstBW ist die Pflege und die Bewirtschaftung von rund 320.000 Hektar Staatswald in Baden-Württemberg. ForstBW ist zusätzlich für die forstliche Aus- und Fortbildung im Land sowie für die Waldpädagogik und deren ständige Weiterentwicklung zuständig. ForstBW zeichnet sich durch kurze Wege und große Bürgernähe aus“, betonte Minister Hauk. Die Betriebsleitung von ForstBW sei in Tübingen-Bebenhausen angesiedelt und liege damit zentral im Land. In 21 Forstbezirken mit jeweils 10 Forstrevieren werden die anspruchsvollen Aufgaben einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung und einer wichtigen Daseinsvorsorge für die Bevölkerung engagiert vor Ort umgesetzt.


     

    „ForstBW wird ökologisch vorbildlich, sozial ausgewogen und ökonomisch erfolgreich arbeiten. Die bewährten Elemente naturnaher und nachhaltiger Waldwirtschaft werden fortgeführt. Als wertvoller regionaler und nachwachsender Rohstoff wird Holz pfleglich geerntet. Der Staatswald wird in besonderer Weise für die Erholung der Bevölkerung zur Verfügung stehen und ebenso im Rahmen des Waldnaturschutzes Tier- und Pflanzenarten Lebensraum und Entwicklungsmöglichkeiten bieten“, betonte Forstminister Hauk in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender von ForstBW. Rund 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würden bei ForstBW innerhalb dieses gesteckten Rahmens arbeiten.


     

    Der seitherige Landesforstpräsident Max Reger sei zum kommissarischen Vorstandsvorsitzenden, Felix Reining zu dessen Stellvertreter bestellt worden. „Mit Reger und Reining stehen ForstBW zwei erfahrene und innovativ denkende Forstexperten vor, die ihre Leistungen über lange Jahre hinweg und auf vielen verschiedenen Funktionen unter Beweis gestellt haben. Ich wünsche ihnen viel Erfolg bei ihren verantwortungsvollen Aufgaben“, sagte Minister Hauk.


    Hintergrundinformationen:
    Die Anstalt öffentlichen Rechts Forst Baden-Württemberg (ForstBW) wurde mit Inkrafttreten des Gesetzes zur Neuorganisation der Forstverwaltung zum 1. Januar 2020 gegründet. Der Landtag von Baden-Württemberg hatte diese Neuregelung des Forstwesens im Land im Mai 2019 beschlossen und reagierte damit auf das Kartellrechtsverfahren zur gemeinsamen Rundholzvermarkung, auf Änderungen des Bundeswaldgesetzes und auf die im Koalitionsvertrag der Regierungsparteien für den Staatswald vereinbarten Ziele.


     

    Die Forsthoheit sowie Beratung und Betreuung der privaten und körperschaftlichen Waldbesitzenden im Land bleibt unverändert Aufgabe der Landesforstverwaltung mit den unteren Forstbehörden bei den Bürgermeisterämtern der Stadtkreise und den Landratsämtern.

    Weitere Informationen über ForstBW erhalten Sie unter: www.forstbw.de​

  • Abteilung 5
    20.12.2019
    Bäume an der Elz werden zurückgeschnitten
    Kurzfristige Sperrungen des Geh- und Radwegs

    An der Elz werden zwischen Wasser und der Köndringer Brücke von Montag, 13. Januar bis Freitag, 31.Januar, Bäume zurückgeschnitten. Sieben bis acht Bäume sind so stark geschädigt, dass sie entfernt werden. Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) bittet die Bevölkerung um Verständnis, dass es während der Arbeiten, in einzelnen Abschnitten immer wieder zur kurzfristigen Sperrung des Fuß- und Radweges kommen muss. Es bestehe jedoch die Möglichkeit die jeweils gegenüberliegenden Dammwege zu nutzen.      

    Bei einer Überprüfung der Bäume durch einen Baumsachverständigen sei ein sehr hohen Totholzanteil im Kronenbereich der Bäume festgestellt worden, heißt es aus dem Betriebshof Riegel des RP, der die Arbeiten durchführt. Zudem haben einige Bäume starke Fäulnisschäden.     

    Wie Anton Thoma, der im RP für die Arbeiten verantwortlich ist, erläutert, bestehe die Gefahr, dass Teile der Baumkronen bei starkem Wind auf den Fuß- und Radweg an der Elz fallen. Außerdem könnten die Bäume mit den verfaulten Stämmen in die Elz stürzen und den Ablauf eines Hochwassers behindern, was zu größeren Schäden führen könne. Thoma versicherte, dass die gefällten Bäume durch Neupflanzungen mit standortheimischen Baumarten ersetzt würden.

     

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  • Abteilung 4
    20.12.2019
    Weiterer Ausbau der Anschlussstelle Lahr an der A 5 wird in Abstimmung mit allen Beteiligten zurückgestellt
    Bereits umgesetzte Maßnahmen haben Verkehrssituation an der Anschlussstelle deutlich entspannt

    Mit den bereits umgesetzten Verbesserungen an der Anschlussstelle Lahr an der A 5 hat sich die verkehrliche Situation dort deutlich entspannt. Wie das Regierungspräsidium (RP) Freiburg mitteilt, habe man dadurch Zeit gewonnen, um das weitere Vorgehen mit der Planung der autobahnparallelen Trasse der Rheintalbahn besser abzustimmen. Gemeinsam mit allen Beteiligten wurde daher beschlossen, den restlichen Ausbau der Anschlussstelle Lahr an der A 5 zurückzustellen. Die weitere Planung der Anschlussstelle Lahr könne dann unmittelbar nach Vorliegen der Planungsdaten der Deutschen Bahn an die Höhenlage der künftig parallel zur Autobahn verlaufenden Rheintalbahn angepasst werden. Dies ermögliche eine deutlich effizientere und wirtschaftlichere Umsetzung der beiden Infrastrukturprojekte. 

    Das Regierungspräsidium prüfe unter Gesichtspunkten der Wirtschaftlichkeit, inwieweit weitere Maßnahmen für den Fall möglich seien, dass sich die Verkehrssituation wieder anspannen sollte. In Betracht käme eine provisorische Brücke nördlich der Bestandsbrücke, wodurch eine vierte Fahrspur zur Verfügung stünde.  

    Ursprünglich war seitens des RP angedacht, den weiteren Ausbau der Anschlussstelle Lahr mit zwei neuen Brücken über die Autobahn im kommenden Jahr zu beginnen. Zwar sei die Planung von Beginn an mit der Deutschen Bahn abgestimmt worden. Aufgrund der damals angespannten Verkehrslage musste die Behörde dabei in Kauf nehmen, dass die neuen Brücken im Zuge des Baus der Güterbahnstrecke möglicherweise nach wenigen Jahre wieder abgerissen werden müssen. 

    Wie sich nun gezeigt habe, greifen die im Vorfeld der Landesgartenschau 2018 umgesetzten Verbesserungsmaßnahmen an der Anschlussstelle besser als erwartet. Dies ermögliche das Zurückstellen der weiteren Planung, bis belastbare Daten zur Höhenlage der autobahnparallelen Bahntrasse vorliegen. Nach Auskunft der Deutschen Bahn werde dies voraussichtlich 2022 der Fall sein. Auf dieser Grundlage werde im Anschluss das weitere Vorgehen für den Ausbau der Anschlussstelle mit der Deutschen Bahn abgestimmt.

  • Abteilung 5
    19.12.2019
    Industrie am Hochrhein setzt Zeichen beim Klimaschutz: Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer besucht DSM in Grenzach und Evonik in Rheinfelden
     Werkbesichtigung

    Die Beiträge südbadischer Industrieunternehmen zum Klimaschutz standen im Mittelpunkt der Betriebsbesuche von Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer am Donnerstag bei der DSM in Grenzach und der Evonik in Rheinfelden. „Die Chemie am Hochrhein behauptet sich nicht nur wirtschaftlich am Weltmarkt, sondern stellt sich auch der großen globalen Herausforderung des Klimaschutzes“, stellte Schäfer fest. Insbesondere die verstärkte übergreifende Zusammenarbeit zwischen Industriebetrieben und Kommunen, wie sie sowohl bei der DSM als auch der Evonik betrieben werde, sei ein Zukunftsmodell zur Steigerung der Energieeffizienz: „Diese Unternehmen haben die Zeichen der Zeit für ein nachhaltiges Wirtschaften erkannt.“ 

    Neben Verkehr gehören Energieerzeuger und Industrie in Deutschland zu den größten Emittenten von Treibhausgasen. „Obwohl in der Industrie im Gegensatz zum Verkehr die Treibhausgasemissionen seit einigen Jahren nicht steigen, wird auch die Industrie zum Erreichen der Klimaziele einen wesentlichen Beitrag leisten, Kohlendioxidemissionen verringern und ressourcenschonender produzieren müssen“, so die Regierungspräsidentin.  

    In Grenzach stellte Präsident Christoph Goppelsroeder die DSM als ein weltweit operierendes Unternehmen vor, das sich mit einer möglichst biobasierten und ressourcenschonenden Wirtschaftsweise der Nachhaltigkeit verschrieben habe. Dies sei unter anderem in einer „Green House Gas Road Map“ zur Reduktion des CO2-Ausstoßes sowie einem neuen Futterzusatz, mit dem Landwirte den Methanausstoß ihrer Kühe senken können, konkretisiert worden. Als Beispiele für die Umsetzung dieser Unternehmensziele am Produktionsstandort Grenzach stellte Geschäftsführer Martin Häfele die Modernisierung des Kraftwerkes, die Kooperation mit einem Energiedienst zum Einsatz von „grünem“ Wasserstoff aus der Power-to-Gas-Anlage in Wyhlen und die biotechnologisch betriebene Vitamin B 2-Produktion vor. „Es ist beachtlich, dass es DSM gelungen ist, im Zuge des Ausbaus am Standort Grenzach gleichzeitig die Treibhausgasemissionen zu senken“, so Bärbel Schäfer.  

    Schwerpunkt bei Evonik in Rheinfelden war das vom Umweltministerium geförderte Projekt zur Ultraeffizienzfabrik, das Werksleiter Olaf Breuer vorstellte. In einem ultraeffizienten Industriegebiet soll hinsichtlich Abwasser, Abfall und Abluft möglichst ressourcenschonend gearbeitet werden. Evonik gehe allerdings mit konkreten Projekten zur Reduzierung von CO2 und dem Einsatz von innovativen Technologien noch einen Schritt weiter, so Breuer. Aktuell befinde sich ein Projekt in der Umsetzung, bei der die industrielle Abwärme zur Beheizung von Wohnraum eingesetzt werden soll. Darüber hinaus integriere Evonik weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Nachhaltigkeit in die Produktionsabläufe. Hier verwies Breuer auf die bereits seit vielen Jahren aufgebauten und stetig optimierte Stoffverbünde und Stoffkreisläufe, die zu großen Energieeinsparungen und der Reduktion von Abfall, Abwasser sowie Abgasen führen. „Der ganzheitliche Ansatz zur Reduzierung von Emissionen, den Evonik am Standort Rheinfelden umsetzt, ist vorbildlich und trägt schon jetzt  zum Erreichen der Klimaziele bei“, stellte die Regierungspräsidentin zum Abschluss ihres Besuches fest.

  • Abteilung 5
    19.12.2019
    Kulturwehr Breisach: Technische Störung bewirkte Absenkung im Stauraum

    Eine technische Störung hat in den frühen Morgenstunden am Donnerstag, 19. Dezember, eine Teilentleerung des Stauraumes des Kulturwehrs Breisach verursacht. Wie das Regierungspräsidium (RP) Freiburg mitteilte, sei dadurch der Wasserspiegel des Rheins oberhalb der Wehranlage stark abgesenkt worden. Ursache waren defekte Sonden, mit denen der Wasserspiegel gemessen und gesteuert wird. Weil das Betriebspersonal schnell reagierte, ergaben sich nur geringe Erhöhungen des Wasserstands in den Staustufen unterhalb des Kulturwehrs. Eine Gefährdung für die Unterlieger habe nicht bestanden, heißt es aus dem RP. 

    Das Betriebspersonal des RP sei am Morgen über die vorhandenen Warn- und Meldeketten unmittelbar informiert worden. Durch sein Eingreifen konnte es  verhindern, dass der Stauraum oberhalb des Wehrs vollständig leer lief. Nachdem die Anlage repariert und wieder voll einsatzfähig war, wurde der Stauraum wieder aufgefüllt. Der normale Wasserstand werde im Laufe der Nacht wieder erreicht, so das RP. 

    Das Vorgehen sei mit den betroffenen Dienststellen des Bundes und der Kraftwerksbetreiber am Oberrhein sowie den Anrainern eng abgestimmt. worden. Das Regierungspräsidium dankte insbesondere den Helfern des Technischen Hilfswerks für ihre Unterstützung.

     

  • Abteilung 5
    18.12.2019
    Bäume an der Dreisam werden zurückgeschnitten
    Kurzfristige Sperrungen des Geh- und Radwegs zwischen Wasserwerk Ebnet und der Leo-Wohleb-Brücke in Freiburg // Verfaulte Bäume werden enfernt

    Zwischen dem Wasserwerk Ebnet und der Leo-Wohleb-Brücke in Freiburg werden ab Montag, 13. Januar, Bäume an der Dreisam zurückgeschnitten. Teilweise müssen stark geschädigte Bäume auch entfernt werden. Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) bittet die Bevölkerung um Verständnis, dass es während der Arbeiten, die ca. vier Wochen dauern sollen, in einzelnen Abschnitten immer wieder zur kurzfristigen Sperrung des Fuß- und Radweges kommen muss.    

    Bei einer Überprüfung der Bäume durch einen Baumsachverständigen sei ein sehr hohen Totholzanteil im Kronenbereich der Bäume festgestellt worden, heißt es aus dem Betriebshof Riegel des RP, der die Arbeiten durchführt. Zudem haben einige Bäume starke Fäulnisschäden.         

    Wie Anton Thoma, der im RP für die Arbeiten verantwortlich ist, erläutert, bestehe die Gefahr, dass Teile der Baumkronen bei starkem Wind auf den Fuß- und Radweg an der Dreisam fallen. Außerdem könnten die Bäume mit den verfaulten Stämmen in die Dreisam stürzen und den Ablauf eines Hochwassers behindern, was zu größeren Schäden führen könne. Thoma versicherte, dass die gefällten Bäume durch Neupflanzungen mit standortheimischen Baumarten ersetzt würden.

  • Abteiung 4
    16.12.2019
    Rodungsarbeiten an der Anschlussstelle Müllheim-Neuenburg (A 5)
    Vorbereitung für Neubau von drei Kreisverkehren beginnt

    Am kommenden Donnerstag beginnen die Rodungsarbeiten für den Neubau der drei Kreisverkehre an der Anschlussstelle Müllheim-Neuenburg an der A 5. Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, wird es dadurch in den kommenden Wochen zu geringfügigen Behinderungen im Straßenverkehr kommen. Das Fällen der Bäume und Sträucher werde – mit Unterbrechungen während der Feiertage - voraussichtlich bis Mitte Januar 2020 abgeschlossen sein. Im März soll dann der Bau der Kreisverkehre beginnen​​

  • Abteilung 4
    13.12.2019
    B 33 bei Gengenbach (Ortenau) wird halbseitig gesperrt
    Regierungspräsidium lässt Schlaglöcher reparieren

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitgeteilt hat, muss die B 33 bei Gengenbach (Ortenau) zwischen den beiden Anschlussstellen Gengenbach Mitte und Gengenbach Nord am Donnerstag, 19. Dezember, zwischen 8.30 Uhr und 15 30 Uhr halbseitig gesperrt werden. Grund seien Schlaglöcher auf der Fahrbahn, die wegen der schlechten Witterung der letzten Tage entstanden sind und sofort repariert werden müssen.  

    Der von Offenburg kommende Verkehr verbleibt während der halbseitigen Sperrung auf der B 33, er wird lediglich verschwenkt. Der aus Biberach kommende Verkehr wird bei Gengenbach Süd ausgeleitet und über und über die L 99 durch Gengenbach geführt. Danach erfolge die Einleitung auf die B 33 an der Nordspange Gengenbach. Die Zufahrt zur Araltankstelle Nord sei während dieser Zeit über die Berghauptener Straße möglich, heißt es aus dem RP. Mit starken Verkehrsbehinderungen sei zu rechnen.

     

     

  • Abteilung 4
    13.12.2019
    B 31-Ausbau zwischen Rötenbach und Löffingen verzögert sich
    Zeitliche Probleme bei der Tragwerksplanung / Fertigstellung erst 2022

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitgeteilt hat, kommt es beim dreispurigen Ausbau der B 31 zwischen Rötenbach und Löffingen (Breisgau-Hochschwarzwald) zu Verzögerungen. Die bauausführende Arbeitsgemeinschaft (ARGE) habe das RP darüber informiert, dass die Ursache hierfür unvorhergesehene Schwierigkeiten bei der Tragwerksplanung seien. Weil Zuarbeiten nicht rechtzeitig erfolgt seien, verzögere sich die Ausführungsplanung und Baufreigabe für die Brücken.  

    Die Zufahrt für Fahrzeuge zum Freizeitpark Tatzmania und zum Waldbad Löffingen-Dittishausen über die Maienlandstraße müsse weiterhin aus Sicherheitsgründen gesperrt bleiben. Jedoch wolle man für Fußgänger und Radfahrer auch während der Arbeiten diesen Zugang weitestgehend offenhalten.  

    Die ARGE geht davon aus, dass der Ausbau der beiden Brücken 2021 abgeschlossen werde und nicht wie ursprünglich geplant Ende 2020. Im Anschluss an die Verbreiterung der Brücken werde die Straße dreispurig ausgebaut. Die Gesamtfertigstellung erfolge voraussichtlich 2022.

  • Abteilung 2
    12.12.2019
    Planfeststellungsverfahren für Amphibienleitsystem an der L 106 bei Bleichheim (Herbolzheim, Kreis Emmendingen) eingeleitet
    Planunterlagen werden ab Dienstag, 17. Dezember, ausgelegt

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat für die Nachrüstung des Amphibienleitsystems an der L 106 beim Herbolzheimer Ortsteil Bleichheim (Landkreis Emmendingen) das Planfeststellungsverfahren eingeleitet. Unterlagen werden ab Dienstag, 17. Dezember, bei der Stadt Herbolzheim ausgelegt, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde. Die Unterlagen und die Bekanntmachung können dann auch auf der Internetseite des Regierungspräsidiums (www.rp-freiburg.de) unter der Rubrik „Aktuelles“ eingesehen werden.       

    Geplant ist eine beidseitige Amphibienleiteinrichtung entlang der L 106 mit ca. 590 Meter Länge und zwölf neuen Durchlässen, die die wandernden Lurche unter der Landesstraße westlich von Bleichheim durchleiten sollen. Zwei bereits bestehende Durchlässe sollen in das Amphibienleitsystem integriert werden. Laut RP werden gleichzeitig der Straßenbelag sowie die Straßenentwässerung erneuert. Ziel sei es, die lokale Amphibienpopulation zu stärken und langfristig zu sichern. Mit den Durchlässen solle aber auch die Verkehrssicherheit erhöht werden.    

    Die Planunterlagen liegen von Dienstag, 17. Dezember bis Donnerstag, 30. Januar 2020 bei der Stadt Herbolzheim zur Einsicht aus. Der Zeitraum wurde wegen der Ferienzeit über den gesetzlich vorgesehenen Zeitraum von einem Monat hinaus verlängert. Die Stadt wird die Auslegung vorher ortsüblich bekanntmachen. Dabei werden auch die Räumlichkeiten und Öffnungszeiten mitgeteilt und über die Möglichkeit zur Erhebung von Einwendungen informiert. Die Auslegung dient dazu, Betroffenen und Interessierten Gelegenheit zur Einsichtnahme in die Pläne zu geben.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    06.12.2019
    Neun neue Junior Ranger als junge Botschafter des Biosphärengebiets Schwarzwald
    Im neuen Jahr „Volunteer Ranger“ als Angebot für ältere Jugendliche geplant
     Junior Ranger 2019 - BSG Schauinsland

    Das Biosphärengebiet Schwarzwald hat neun neue Junior Ranger ausgezeichnet: Die Kinder und Jugendlichen haben sich das ganze Jahr für Natur und Umwelt eingesetzt und die Auszeichnung bei einer Art Projektprüfung am Schauinsland erworben. Als Junior Ranger werden in einem Biosphärengebiet Kinder und Jugendliche bezeichnet, die sich durch regelmäßiges Engagement für die Natur auszeichnen, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidums Freiburg.


     

    „Wir wollen den Kindern die Natur näherbringen und ihnen dabei zeigen, was ihr eigenes Handeln für Auswirkungen auf die Umwelt hat. Dabei trägt jeder Verantwortung für sein eigenes Handeln. Das gilt insbesondere dafür, wie wir mit der Natur umgehen“, erläutert Bernadette Ulsamer aus dem Fachbereich Bildung für nachhaltige Entwicklung im Biosphärengebiet Schwarzwald. „Nur wer kennt, was es zu schützen gilt, kann dies auch im Alltag umsetzen.“ Als Modellregion für nachhaltige Entwicklung geht es im Biosphärengebiet darum, ein ausgeglichenes Zusammenleben von Mensch und Natur zu ermöglichen – mit dem Blick in die Zukunft. 

    Das Ganze ist Teil des bundesweiten Junior-Ranger-Programms: Im Schwarzwald treffen sich zurzeit zwei Gruppen mit Kindern und Jugendlichen zwischen 8 und 14 Jahren einmal monatlich, um gemeinsam die Region zu erkunden, etwas über Natur und Umwelt zu lernen und draußen aktiv zu sein. Zum Jahresabschluss gibt es die Möglichkeit, die Prüfung zum Junior Ranger abzulegen. Nach fünf Kindern und Jugendlichen im vergangenen Jahr waren es dieses Mal fünf Mädchen und vier Jungs. Diese sind: Samuel und Emilia Rothmund, Lina und Yannis Hackner, David Künzel (alle Schönau), Melina und Aline Gloth (beide Todtnau), Lilly Steinbrunner (Fröhnd) und Leonardo Viets (Freiburg). 

    Für die Prüfung schlüpften die Kinder in die Rolle von Wanderführinnen und Wanderführern und boten der Gruppe spannende Geschichten über Natur, Landschaft und Tiere am Schauinsland. Mit dabei waren neben Bernadette Ulsamer auch Anke Haupt von „Hauptsache draußen“ sowie Ranger Sebastian Wagner, der gemeinsam mit seinem Kollegen Florian Schmidt die zweite Gruppe leitet. Die Kinder und Jugendlichen hatten sich gut vorbereitet: Zum Beispiel erzählten sie ihrem Publikum vom Leben heimischer Tiere wie Reh, Eichhörnchen oder Luchs. Sie bekamen eine Urkunde samt Aufnäher und passendem T-Shirt überreicht. Von nun an sind sie offizielle Junior Ranger des Biosphärengebiets Schwarzwald und können das Team bei Einsätzen unterstützen. 

    Aufgrund der hohen Nachfrage ist eine dritte Junior-Ranger-Gruppe in Planung. Bereits ab dem kommenden Jahr startet eine „Volunteer Ranger Gruppe“. „Mit diesem Angebot richten wir uns verstärkt an ältere Jugendliche. Im Vergleich zu den Junior Rangern wenden wir uns komplexeren Themen zu. Wir wollen uns mit Themen wie Klimawandel, Klimaschutz oder der Sensibilisierung für Natur beschäftigen, aber auch zeigen, was es vor der eigenen Haustür für Abenteuer zu erleben gibt“, so Bernadette Ulsamer. Weitere Infos gibt es direkt bei ihr per E-Mail an bernadette.ulsamer@rpf.bwl.de oder unter Telefon unter 07673/ 889403-4377.

  • Abteilung 4
    05.12.2019
    L 221 in Reichenau (Landkreis Konstanz) wird erst Mitte nächster Woche wieder geöffnet
    Bauarbeiten verzögern sich aufgrund der kalten Witterung

    Witterungsgedingt verzögern sich die Bauarbeiten an der L 221 in der Gemeinde Reichenau (Landkreis Konstanz). Wie das Regierungspräsidium Freiburg am Donnerstag mitteilte, kann die Verbindungsstraße zwischen den Ortsteilen Lindenbühl und Waldsiedlung nicht wie vorgesehen an diesem Freitag wieder geöffnet werden. Noch ausstehende Markierungsarbeiten könnten erst ausgeführt werden, wenn die Temperaturen wieder steigen. Deshalb müsse die Straße voraussichtlich bis Mitte kommender Woche gesperrt bleiben.

    Bis dahin wird der Verkehr weiterhin über die L 220, L 221 (Westtangente) und B 33 umgeleitet. Radfahrer und Fußgänger können die Verbindung nutzen.

     

  • Abteilung 4
    02.12.2019
    L 140 zwischen Gresgen und Tegernau wieder geöffnet
    Vollsperrung wurde heute (Montag, 2. Dezember) aufgehoben

    Die L 140 zwischen Tegernau (Kleines Wiesental) und dem Zeller Ortsteil Gresgen (Kreis Lörrach) ist seit heute (Montag, 2. Dezember) wieder frei geöffnet. Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, konnten die Arbeiten deutlich schneller durchgeführt werden als erwartet. Neben dem anhaltend guten Wetter habe auch der günstige Untergrund zur Beschleunigung beigetragen. Da man bei Rammen der Pfosten für die Schutzplanken nicht wie erwartet auf felsigen Untergrund gestoßen sei, konnte die beauftragte Baufirma, die auch am Samstag gearbeitet hat, den Einbau der Leitplanken zehn Tage früher abschließen, heißt es aus dem RP. Die Umleitungsbeschilderungen wurde bereits im Laufe des Montags abgebaut.       

    Ursprünglich hatte das RP angekündigt, dass die Landesstraße bis Donnerstag, 12. Dezember gesperrt bleiben muss.

  • Abteilung 4
    27.11.2019
    Verbindungsstraße (L 221) zwischen Lindenbühl und Waldsiedlung in der Gemeinde Reichenau (Landkreis Konstanz) von 2. bis 6. Dezember gesperrt
    Für neue Vorfahrtsregelung am Bahnhof muss Straße verbreitert werden/ Umleitung wird ausgeschildert

    Im Vorfeld des Umbaus des Bahnhofsvorplatzes in der Gemeinde Reichenau (Landkreis Konstanz) ändert sich die Vorfahrtsregelung am Bahnhof. Für die dazu notwendigen  Bauarbeiten muss die Verbindungsstraße (L 221) zwischen den Ortsteilen Lindenbühl und Waldsiedlung von Montag, 2. Dezember bis voraussichtlich Freitag, 6. Dezember, gesperrt werden. Dies hat das Regierungspräsidium Freiburg mitgeteilt.

    Künftig werden Autofahrer, die in Lindenbühl vom Kindlebildknoten (Anschlussstelle B 33) kommend nach dem Bahnübergang nach rechts in Richtung Waldsiedlung fahren, Vorrang haben. Wie das RP mitteilt, müsse für die neue Verkehrsführung die Verbindungsstraße verbreitert werden. Während der Bauzeit werde der Verkehr über die L 220, L 221 (Westtangente) und B 33 umgeleitet. Radfahrer und Fußgänger können die Verbindung weiterhin nutzen.

    Der Umbau des Bahnhofsvorplatzes in Reichenau befindet sich derzeit im Planfeststellungsverfahren. Nachdem die Offenlage erfolgt sei, werden nun die eingegangenen Stellungnahmen gesichtet, heißt es aus dem RP. Da das Konzept des künftigen Busbetriebes im Landkreis Konstanz eine in beide Fahrtrichtungen befahrbare Gemeindeverbindungsstraße erfordere, müsse diese zunächst provisorisch in den bestehenden Planfeststellungsgrenzen umgebaut werden.

  • Abteilung 3
    27.11.2019
    47 Landwirtinnen und Landwirte im Regierungsbezirk Freiburg haben die Meisterprüfung bestanden
    Regierungsvizepräsident Ficht: „Unternehmer in der Landwirtschaft müssen sich gesellschaftlichen Forderungen nach umweltgerechtem Handeln stellen“

    Bei einer Feierstunde im Regierungspräsidium Freiburg haben Regierungsvizepräsident Klemens Ficht und Friedbert Schill, Bildungsbeauftragter des Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverbandes (BLHV), am Mittwoch 47 Landwirtinnen und Landwirten die Meisterbriefe überreicht. Zudem wurden sechs Agrarbetriebswirte für ihre 25-jährige Tätigkeit mit einer silbernen Urkunde ausgezeichnet. 

    „Mit der bestandenen Meisterprüfung sind die Landwirtinnen und Landwirte gut gerüstet, einen modernen Betrieb zu führen und in diesem vielseitigen und anspruchsvollen Berufsfeld erfolgreich zu wirken“, sagte Regierungsvizepräsident Klemens Ficht und gratulierte den frisch gebackenen Meisterinnen und Meistern zu diesem wichtigen Schritt der beruflichen Qualifizierung. Ficht beschrieb das breite Aufgabenspektrum der Landwirtschaft von der Produktion regionaler und hochwertiger Lebensmittel über ihre Dienstleistungen für Erholung und Tourismus bis zur Landschaftspflege. Die Landwirtschaft müsse sich fortlaufend neuen technischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Herausforderungen stellen, etwa der Umsetzung der Düngeverordnung und anderen Vorgaben der gemeinsamen Agrarpolitik in der Europäischen Union. „Sie müssen sich mit Ihren Betrieben vorausschauend an die sich verändernden Bedingungen anpassen. Das kostet im täglichen Geschäft viel Zeit und Energie, bringt aber auch Freude und beruflichen Erfolg“, so Ficht.  

    Angesichts der aktuellen Proteste der Landwirtschaft gegen die Agrarpolitik und das Volksbegehren zum Artenschutz wies Ficht darauf hin, dass die Landesregierung reagiert habe: Sie werde ein Bündel von Maßnahmen beschließen mit dem Ziel, die biologische Vielfalt zu stärken und dabei sowohl die konventionelle als auch die ökologische Landwirtschaft zukunftssicher weiterzuentwickeln. Der Berufsstand habe seine Bereitschaft angekündigt, daran konstruktiv mitzuwirken. 

    Ficht rief die neuen Meisterinnen und Meister dazu auf, sich in den Dialog einzubringen und interessierten Menschen zu erklären, wie moderne Landwirtschaft funktioniere: „Sie repräsentieren einen neuen Unternehmertyp in der Landwirtschaft, der sich den gesellschaftlichen Forderungen nach umweltgerechtem Handeln stellen muss“, sagte er. Die neuen sozialen Medien wie auch die analogen Netzwerke wie Vereine oder Gemeinderäte böten umfassende Möglichkeiten des Austauschs, die es zu nutzen gelte.

     

  • Abteilung 5
    27.11.2019
    Dreisam und Elz sollen ökologischer werden
    Infoveranstaltung im Rathaus im Stühlinger
     Dreisam

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat ein Expertenteam von Biologen, Chemikern und Ingenieuren beauftragt, die ökologischen Defizite und deren Ursachen in der Dreisam, der Elz und ihren Zuflüssen zu ermitteln. Die Ergebnisse dieser Untersuchung werden am Mittwoch, 4. Dezember, im Rathaus im Stühlinger vorgestellt.      

    Die Veranstaltung gibt einen Überblick über die Untersuchungen und die Ergebnisse. Das Expertenteam erläutert darüber hinaus seine Vorschläge, wie Dreisam und Elz samt der zugehörigen Nebengewässer den gesetzlich geforderten „guten Zustand ökologischen Zustand erreichen können. Dazu ist ein fachlicher Austausch vorgesehen.

    Termin: Mittwoch, 4. Dezember 2019, 19 Uhr im Großen Sitzungssaal (Raum 302, 2. OG) im Rathaus im Stühlinger (Altbau) der Stadt Freiburg, Fehrenbachallee 12.

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  • Abteilung 2
    27.11.2019
    Staffelübergabe im Tourismusbeirat des Regierungspräsidiums: Alexander Vatovac (Konstanz) und Peter Ehrhardt (Breisach) folgen Bertram Paganini (Konstanz) und Hansjörg Dattler (Freiburg) nach

    Staffelübergabe im Tourismusbeirat des Regierungspräsidiums Freiburg: Mit Bertram Paganini aus Konstanz und Hansjörg Dattler aus Freiburg hat Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer am Montag zwei Mitglieder der ersten Stunde verabschiedet. „Sie haben durch Ihre fundierten und praxisnahen Kenntnisse im Tourismus viel Expertise in den Beirat eingebracht und damit zur Modernisierung der Tourismusinfrastruktur unserer Region beigetragen“, sagte Schäfer und dankte beiden für ihre langjährige Mitarbeit.

    Bertram Paganini von der IHK Hochrhein-Bodensee, auf dessen Initiative der Beirat vor 20 Jahren eingerichtet wurde, geht Anfang kommenden Jahres in den Ruhestand. Seine Funktion im Beirat wird Alexander Vatovac, ebenfalls Mitarbeiter der IHK, übernehmen. Hansjörg Dattler, Seniorchef des gleichnamigen Restaurants am Schlossberg und ehemals langjähriger Vorsitzender des Tourismusausschusses der IHK Südlicher Oberrhein, zieht sich auch aus dem Gremium zurück. Ihm folgt Peter Ehrhardt vom Hotel-Landgasthof „Zum Adler“ in Breisach nach.  

    Der Tourismusbeirat beim Regierungspräsidium Freiburg ist ein beratendes Gremium aus Gastronomievertretern und Tourismusexperten der Industrie- und Handelskammern Schwarzwald-Baar, Hochrhein-Bodensee und Südlicher Oberrhein unter dem Vorsitz von Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. Das mit 20 Mitgliedern besetzte Gremium begutachtet die jährlich eingereichten kommunalen Förderanträge für das Tourismusinfrastrukturprogramm des Landes (TIP). Seine Empfehlungen zur Förderwürdigkeit der Vorhaben werden dem Fachministerium als Grundlage für die endgültige Entscheidung über die Vergabe von Zuschüssen zugeleitet. Der Beirat begutachtet im Jahr zwischen 10 und 15 kommunale Förderanträge mit einem Zuschussvolumen zwischen 25.000  und 2,5 Millionen Euro. Rund 40 Prozent der zuletzt sieben Millionen Euro Gesamtfördermittel des Landes aus dem TIP fließen jährlich in den Regierungsbezirk Freiburg. Aufgrund der überdurchschnittlich hohen Zahl an Kur- und Erholungsorten liegt der Regierungsbezirk Freiburg damit weit über dem Landesschnitt.

     

  • Stabsstelle für grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Europa
    22.11.2019
    „Vorteile von Europa im Alltag erfahrbar machen“: Strategie 2030 für die Trinationale Metropolregion Oberrhein unterzeichnet
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Herausforderungen des Klimawandels und umweltfreundliche Mobilität im Fokus“
     Unterzeichnerzeremonie

    Vertreterinnen und Vertreter der Politik, der Wissenschaft und der Wirtschaft aus Frankreich, der Schweiz und Deutschland haben am Freitag in Basel die neue Strategie 2030 für die Trinationale Metropolregion am Oberrhein (TMO) unterzeichnet. „Wir wollen Modellregion für Europa sein und die Vorteile von Europa im Alltag erfahrbar machen. Dazu werden wir die Exzellenz in Wirtschaft und Wissenschaft weiterentwickeln, die Strukturen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit stärken und neue Potenziale erschließen“, erklärte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer, die die Strategie gemeinsam mit der Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann der Öffentlichkeit vorstellte. Ein besonderes Augenmerk gelte den Herausforderungen und Chancen des Klimawandels, dem Ausbau der umweltfreundlichen Mobilität sowie dem Abbau von rechtlichen Barrieren für die Bürgerinnen und Bürger.           

    Mit der Strategie 2030 wird die TMO-Strategie 2020 fortgeschrieben. Wichtige Inhalte der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in den nächsten zehn Jahren sind die Zugverbindung zwischen Freiburg und Colmar, der deutsch-französische Wirtschafts- und Innovationspark in Fessenheim, ein Bahnticket für Azubis und Studierende zwischen Straßburg, Karlsruhe und Basel sowie die Optimierung der digitalen Infrastruktur und die Erleichterung der grenzüberschreitenden Arbeit von Handwerkern.          

    Im vergangenen Jahrzehnt seien im Rahmen der TMO mehr als 100 Millionen Euro an Fördermitteln geflossen, betonte Bärbel Schäfer. Mit Mitteln des INTERREG Programms der Europäischen Union für Grenzregionen seien beispielsweise Brücken und Radwege, Projekte zur grenzüberschreitenden Berufsbildung, die Zusammenarbeit im Gesundheits- und Rettungswesen und die Kooperation von Forschung und Lehre in den drei Ländern kofinanziert worden. „Für die neue Förderperiode bis 2030 wird voraussichtlich ein ähnlich hoher Betrag zur Gestaltung der Zusammenarbeit am Oberrhein zur Verfügung stehen“, kündigte die Regierungspräsidentin an.                 

    Die Trinationale Metropolregion Oberrhein (TMO) wurde 2010 von Politikerinnen und Politikern am Oberrhein gegründet, um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit, ihre Akteure und ihre Institutionen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft noch besser miteinander zu vernetzen. Ihre Ziele haben die Gründer der TMO in einer ersten Strategie 2020 zusammengefasst. Nun, zehn Jahre später, haben die Akteure vereinbart, was sie in den Jahren bis 2030 für den Oberrhein und seine Bürgerinnen und Bürger erreichen wollen. Die TMO ist in vier Säulen gegliedert: Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Die so genannten Sprecher der Säulen treffen sich regelmäßig, um die Aktivitäten in ihren Bereichen zu koordinieren und sich gegenseitig zu unterstützen. Sprecherin der TMO-Säule Politik ist derzeit Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. Sprecher der TMO-Säule Wissenschaft ist Rektor Hans-Jochen Schiewer. Sprecher der TMO-Säule Wirtschaft ist Jean-Luc Heimburger, Präsident der Industrie- und Handelskammer Strasbourg.

    Die TMO-Strategie 2030 im Internet: http://www.rmtmo.org/de/home.html

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  • Abteilung 4
    22.11.2019
    Durchlass an der L 151 bei Hänner (Gemeinde Murg, Kreis Waldshut) wird erneuert
    Vollsperrung vom 25. November bis 13. Dezember // Örtliche Umleitung wird ausgeschildert

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) erneuert von Montag, 25. November, bis Freitag, 13. Dezember, den Durchlass beim Wührebach an der L 151 im Murger Ortsteil Hänner. Die Landesstraße muss in diesem Zeitraum gesperrt werden. Der Verkehr wird großräumig über den Laufenburger Ortsteil Rotzel (L 151 a) umgeleitet. Die Fahrgäste der betroffenen Buslinien werden per Aushang an den Bushaltestellen über Ersatzhaltestellen informiert.      

    Das RP bittet die Verkehrsteilnehmer und die von der Maßnahme betroffenen Anwohner um Verständnis.

     

  • Abteilung 4
    21.11.2019
    Ortsumfahrung Staufen: Ab Montag halbseitige Sperrung für Bau des neuen Verkehrskreisels

    Die Bauarbeiten am neuen Verkehrskreisel im Bereich der Kreuzung Krozinger Straße/L 125 / L 123 für die Ortsumfahrung Staufen gehen schneller voran als geplant. Wie das Regierungspräsidium Freiburg am Donnerstag mitteilte, beginnen in der kommenden Woche die Arbeiten an den Anschlussbereichen der L 123 zwischen Bad Krozingen und dem Staufener Westen. Dazu muss die Fahrbahn ab Montag, 25. November, halbseitig gesperrt werden. Der Verkehr wird mit einer Ampel geregelt.  

    Die Arbeiten dieser Bauphase werden voraussichtlich bis Weihnachten andauern, heißt es aus dem RP. Vor allem in den Stoßzeiten sei mit längeren Wartezeiten zu rechnen.

  • Abteilung 4
    21.11.2019
    L 140 zwischen Gresgen und Tegernau (Kreis Lörrach) bleibt bis Donnerstag, 12. Dezember, gesperrt
    Regierungspräsidium bedauert die Verzögerungen // „Bauzeitenplan konnte nicht eingehalten werden

    Die Arbeiten an der L 140 zwischen Tegernau (Kleines Wiesental) und dem Zeller Ortsteil Gresgen (Kreis Lörrach) verzögern sich bis Donnerstag, 12. Dezember. „Wir bedauern sehr, dass der mit der beauftragten Firma vereinbarte Bauzeitenplan für den Einbau der Bankette nicht eingehalten werden konnte“, so ein Sprecher des Regierungspräsidiums Freiburg (RP). Er gehe davon aus, dass der Einbau der Schutzplanken, mit dem bereits begonnen wurde, nun zügig vorangehe. „Wir hoffen, dass nun alles reibungslos läuft. Die für den Einbau der Schutzplanken beauftragte Baufirma werde alles daransetzen, noch den ein oder anderen Tag früher fertig zu werden,“ heißt es aus dem RP.

  • Abteilung 2
    18.11.2019
    Arbeitskreis Alemannische Heimat verleiht Ehrennadeln für Verdienste bei der Heimatpflege in Ottenhöfen (Ortenau)
    Ausgezeichnet wurden Annerose Bauer aus Emmendingen, Friedhilde Brucker aus Hofstetten, Klaus Lehmann aus Hausach und Markus Manfred Jung aus dem Kleinen Wiesental
     Verleihung vier Ehrennadeln für Verdienste auf dem Gebiet der Heimatpflege

    Der Arbeitskreis Alemannische Heimat hat vier Ehrennadeln für Verdienste auf dem Gebiet der Heimatpflege verliehen. Bei einer Feierstunde am vergangenen Donnerstag in Ottenhöfen (Ortenaukreis) zeichnete Johannes Dreier, der zuständige Abteilungsleiter des Regierungspräsidiums Freiburg gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Arbeitskreises, Martin Obert, folgende Frauen und Männer für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement aus:  

    ·         Annerose Bauer (Emmendingen) engagiert sich vor allem im Verein zur Erhaltung der Hochburg. Dort bietet sie seit über 25 Jahren in historischen Gewändern Führungen an. Zudem befasst sie sich mit der Erforschung heimatkundlicher Themen und der Transkription historischer Handschriften.  

    ·         Friedhilde Brucker (Hofstetten) war jahrelang als Trachtentänzerin, Sängerin und Akkordeonistin im Volkstanz aktiv. Für die Trachten fertigt sie zum Bespiel Rollenkränze und Goldhauben, die vor allem in den Dörfern rund um Haslach getragen werden. 

    ·         Klaus Lehmann (Hausach) engagiert sich im Schwarzwaldverein Hausach in vielfältiger Weise und setzt sich insbesondere für die Vermittlung der Hausacher Stadtgeschichte ein. 

    ·         Markus Manfred Jung (Kleines Wiesental) engagiert sich als Autor, Verleger und Kulturveranstalter für die Erhaltung der alemannischen Mundart. Er schreibt und verlegt dazu Lyrik und Prosa, aber auch Kinderbücher, Theaterstücke und Hörspiele. Er ist Gründer der „Internationalen Mund-Art Literatur-Werkstatt Schopfheim“. 

    Johannes Dreier dankte den Geehrten im Namen des Landes für ihr Engagement und wies darauf hin, dass der ehrenamtliche Einsatz für die Heimatpflege viel zur Identität einer Region beitrage und ein stabiles und lebenswertes Gemeinwesen fördere. Er ermunterte die anwesenden Verbandsvertreter dazu, auf die junge Generation zuzugehen und Ideen zu deren Einbindung und zur Förderung eines zeitgemäßen Heimatbewusstseins zu entwickeln. 

    Anlässlich der Verleihung der Ehrennadeln kamen aus dem gesamten Regierungsbezirk Freiburg Vertreterinnen und Vertreter von Trachtenverbänden und Bürgerwehren sowie von Vereinen, die sich mit Orts- und Regionalgeschichte

    oder der Mundartpflege befassen, nach Ottenhöfen. Bürgermeister Hans-Jürgen Decker begrüßte die Gäste und dankte der Trachten- und Volkstanzgruppe Ottenhöfen mit ihrem Leiter Udo Kimmig für die Organisation des Abends und ihre Tanzvorführungen.  

    Hintergrundinformation:

    Der Arbeitskreis Alemannische Heimat e.V. ist Dachverband für Verbände in Südbaden, die auf dem Gebiet der Heimatpflege (Trachtenwesen, Mundart, Bürgerwehren, Geschichtsforschung, Musik und Tanz, Theater) tätig sind.

    Das Regierungspräsidium Freiburg fördert als Landesbehörde die Heimatpflege und arbeitet beratend im Arbeitskreis mit.


    Foto von links nach rechts:
    Wolfgang Hermann (Bürgermeister Hausach), Hans-Jürgen Decker (Bürgermeister Ottenhöfen), Friedhilde Brucker (Hofstetten), Klaus Lehmann (Hausach), Johannes Dreier (Regierungspräsidium Freiburg), Annerose Bauer (Emmendingen), Markus Manfred Jung (Kleines Wiesental) und Martin Obert; Vorsitzender des Arbeitskreises Alemannische Heimat. Foto: RPF

  • Abteilung 4
    15.11.2019
    B 317 zwischen Maulburg und Schopfheim halbseitig gesperrt
    Regierungspräsidium: Verkehrsbehinderungen und Sperrungen zwischen Montag, 18. November, und Freitag, 22. November

    Wegen Rest- und Ausbesserungsarbeiten an der frisch sanierten Fahrbahndecke der B 317 muss die Bundesstraße zwischen Schopfheim-Mitte und Maulburg-Ost von Montag, 18. November, bis Freitag, 22. November, abschnittsweise halbseitig gesperrt werden. Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, sind die Sperrungen in der verkehrsarmen Zeit täglich zwischen ca. 8:30 Uhr und 15:30 Uhr geplant. Der Verkehr an der Wanderbaustelle werde per Ampel geregelt und an den jeweiligen Bauabschnitten vorbeigeführt.     

    Das RP bittet um Verständnis für die dringend notwendigen Arbeiten und die damit verbundenen Behinderungen. Es weist darauf hin, dass die Bauarbeiten nur bei ausreichender Witterung durchzuführen seien.

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  • Abteilung 5
    15.11.2019
    Zusammenfluss von Brigach und Breg wird naturnah umgestaltet
    Regierungspräsidium plant in den nächsten Wochen Rückbau von Gebäuden und Rodung von Gehölzen

    Nach einer intensiven Planungsphase beginnt ab Montag, 18. November, mit der Vorbereitung des Baufeldes die Umgestaltung des Zusammenflusses von Brigach und Breg in Donaueschingen. Diese ersten Arbeiten sollen Ende Februar 2020 abgeschlossen sein. Im Anschluss daran werden Leitungen verlegt und eine neue Brücke über den neuen Verlauf der Breg gebaut. Die eigentlichen Erd- und Wasserbauarbeiten sollen dann von Sommer 2020 bis Ende  2021 in mehreren Bauabschnitten realisiert werden.    

    Hintergrund des Projektes zur Revitalisierung des Donauursprungs sei das Ziel eines guten ökologischen Zustands der Gewässer nach den Vorgaben der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg (RP). Brigach, Breg und Donau sind, in den früheren Jahrzehnten bzw. Jahrhunderten begradigt worden. Das Gewässerumfeld, die ehemalige Aue, wurde und wird intensiv durch den Menschen genutzt. Gewässertypische Strukturen und die eigendynamische Entwicklung der Gewässer fehlen heute weitestgehend. Der Lebensraum für gewässer- und auebewohnende Pflanzen und Tiere sei nur noch eingeschränkt vorhanden.       

    „Das Rad der Zeit kann nicht zurückgedreht werden“, sagt Marlene Reichegger, verantwortliche Projektleiterin beim Landesbetrieb Gewässer im RP, „aber wir wollen dem Gewässer mehr Raum geben, um sich naturnah zu entwickeln.“   

    Die Planung zur Revitalisierung des Donauursprungs sehe genau dies vor. Im Unterlauf der Breg werde das Vorland bis auf die anstehende Kiesschicht abgetragen und die vorhandene Uferbefestigung entfernt. Die eigendynamische Entwicklung innerhalb des bestehenden Profils soll durch das Einbringen von Strukturelementen in Form von Totholz gefördert werden, damit sich geeignete Habitate für Fische und Fischnährtiere entwickeln und erhalten können. In der Brigach könne mit Rücksicht auf den bestehenden Hochwasserschutz und der vorhandenen Infrastruktur nicht so weitreichend eingegriffen werden wie an der Breg. Dennoch solle auch hier durch strömungslenkende Maßnahmen der ökologische Zustand verbessert werden, so Reichegger weiter.     

    Kernstück der Maßnahme sei der künftige Mündungsbereich und Beginn der Donau, ca. 300 Meter oberhalb des heutigen Zusammenflusses. Der Raum für die Gestaltung einer dynamischen Flusslandschaft werde durch den großflächigen Abtrag des Geländes, auf dem derzeit noch die Anlagen des ehemaligen Kreistierheimes und des Hundesportvereins vorhanden sind, geschaffen.       

    In den kommenden Wochen werde nun zunächst das Baufeld freigeräumt. Hierzu sei es erforderlich, die noch vorhandene Infrastruktur, wie zum Beispiel Gebäude und Leitungen des alten Kreistierheimes und des Vereins der Hundesportfreunde, zurückzubauen. Weiter müssten in gewissem Umfang die Gehölze und Bäume im Bereich des zukünftigen Zusammenflusses von Brigach und Breg gerodet werden. Der Eingriff werde auf das erforderliche Minimum beschränkt. Die Bäume würden für den Einbau als Strukturelemente im Gewässer im kommenden Jahr vorgehalten, heißt es aus dem RP.

     

     

  • Abteilung 4
    14.11.2019
    Baustelle auf der A5 bei Lahr (Ortenau) wird geräumt Ab Montagabend (18. November) geht es für drei Nächte nur einspurig in Richtung Basel
    Tempo 80 bis Mitte Dezember // Regierungspräsidium warnt vor Staus in den Abendstunden // Weitere Sanierung an A 5 ab April 2020

    Rund zwei Wochen früher als geplant, räumt das Regierungspräsidium Freiburg (RP) ab Montagabend, 18. November, die Baustelle an der A 5 bei Lahr. Ab Donnerstag, 21. November, heiße es dann wieder freie Fahrt auf diesem Autobahnabschnitt, allerdings bis Mitte Dezember mit einer Höchstgeschwindigkeit von 80 Stundenkilometern.      

    In insgesamt drei aufeinanderfolgenden Nachtschichten wird jeweils von 19 Uhr bis am nächsten Morgen gegen 6 Uhr die komplette Verkehrssicherung in Fahrtrichtung Basel zurückgebaut. Dabei wird auf 4,5 Kilometern Länge die Gelbmarkierung abgetragen, Baken und Schilder eingesammelt, sowie die transportablen Betonschutzwände abgebaut. In dieser Zeit steht in Fahrtrichtung Basel nur eine Fahrspur zur Verfügung. Von Montag, 18. November, bis Mittwoch, 20. November sei in den Abendstunden mit Staus in Richtung Süden zu rechnen, heißt es aus dem RP.    

    Bis Mitte Dezember wird im Bereich der Anschlussstelle Lahr weiterhin Tempo 80 gelten, da dort noch vier Sonderanfertigungen in der Betonschutzwand fehlen. Diese können erst nach Verkehrsfreigabe vermessen und anschließend produziert werden.  Wie das RP weiter mitteilt, sei 2020 eine weitere Fahrbahnsanierung auf der A 5 geplant. Von Mitte April bis Ende Mai 2020 werde im Bereich Teningen die Fahrbahn in Fahrtrichtung Basel erneuert. Das RP Freiburg bittet für die hieraus entstehende Verkehrsbehinderung um Verständnis.

     

  • Abteilung 1
    14.11.2019
    Vorbereiten für den Ernstfall: Regierungspräsidium Freiburg zieht positive Bilanz der Notfallübung mit dem schweizerischen Kernkraftwerk Beznau
    Über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Behörden und Rettungsdienste probten am Mittwoch den Schutz der Bevölkerung

    Das Regierungspräsidium Freiburg, die Landratsämter Waldshut und Lörrach sowie das Radiologische Lagezentrum des Bundes und das Umweltministerium Baden-Württemberg haben am Mittwoch an einer Notfallübung mit dem Kernkraftwerk Beznau und den schweizerischen Behörden teilgenommen. Simuliert wurde dabei ein schwerer Störfall mit Austritt von Radioaktivität in dem zwölf Kilometer von Waldshut-Tiengen entfernten Kernkraftwerk. Rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der sogenannten Verwaltungsstäbe der Behörden probten zwölf Stunden lang den Ernstfall von der Information der Bevölkerung, der Ausgabe von Jodtabletten bis zur Sperrung von Straßen.  

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer, die als Beobachterin zeitweise dabei war, zeigte sich beeindruckt: „Es ist faszinierend zu erleben, wie realistisch der Ernstfall simuliert werden kann und wie gut die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachbereiche des Regierungspräsidiums funktioniert.“ Im Verwaltungsstab arbeiten alle Abteilungen des RP mit vom Referat für Katastrophenschutz über die Pressestelle bis zu Straßen, Gesundheit, Umwelt und Landwirtschaft.  

    An der Übung beteiligt waren neben Polizei und Bundeswehr auch die Rettungskräfte des DRK, der Malteser sowie das THW. Der genaue Zeitpunkt  sowie das Notfallszenario waren vorab nicht bekannt. Die Alarmierung erfolgte um 5.23 Uhr. Aufgabe der Stäbe im RP und in den Landratsämtern war es, die eingehenden Informationen zu bewerten, das Vorgehen und die Kommunikation untereinander abzustimmen, die Bevölkerung zu warnen und mögliche Maßnahmen zu ihrem Schutz einzuleiten. 

    Regierungsvizepräsident und Stabsleiter Klemens Ficht zog eine positive Bilanz: „Es ist enorm wichtig, an solchen Übungen teilzunehmen, um zu erfahren, an welchen Stellschrauben es noch zu drehen gilt.“ Erstmals habe man bei der Information der Bevölkerung auch die sozialen Medien berücksichtigt, was auf der einen Seite große Chancen eröffne, auf der anderen Seite den Zeitdruck aber enorm erhöhe.  

    Klemens Ficht dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stäbe sowie den Hilfsorganisationen, Polizei, Bundeswehr, THW und allen beteiligten Behörden für ihre Teilnahme und das gute Miteinander.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    14.11.2019
    Biosphärengebiet Schwarzwald und Commerzbank kooperieren erfolgreich: Maik Kessler absolviert Umweltpraktikum in der Schönauer Geschäftsstelle
    Geschäftsführer Walter Kemkes: „Junge Menschen bringen ihre Erfahrungen und ihren Blickwinkel erfolgreich in die Arbeit des Biosphärengebiets Schwarzwald ein“
     Maik Kessler absolviert Umweltpraktikum in der Schönauer Geschäftsstelle

    „Sechs Monate Praktikum klingt erst einmal lang. Ich profitiere von den vielfältigen Einblicken, die ich in den verschiedenen Fachbereichen im Biosphärengebiet Schwarzwald erhalte. Hier sind sehr unterschiedliche Disziplinen vertreten, von denen ich ein deutlich breiteres Wissen erhalte, als dies in meinem Studiengang normalerweise der Fall ist. Das Commerzbank-Umweltpraktikum bietet eine wertvolle Ergänzung zum Studium“, erläutert Maik Kessler aus dem Nordschwarzwald seine Gründe für das Umweltpraktikum. 

    Der Student für nachhaltiges Regionalmanagement an der Hochschule Rottenburg absolviert derzeit ein sechsmonatiges Open-Air-Semester im Team der Schönauer Geschäftsstelle. Maik Kessler stammt aus Pfalzgrafenweiler im Kreis Freudenstadt. Er verfolgte den spannenden Entstehungsprozess des Nationalparks Schwarzwald und schrieb darüber eine Seminararbeit. In seinem Praktikum in Schönau arbeitet er in den Fachbereichen Naturschutz und Regionalentwicklung. Er unterstützt den Fachbereich Naturschutz bei der Erarbeitung strategischer Ziele für das Rahmenkonzept und entwickelt zurzeit im Team eine Entdeckerkarte für Kinder. 

    Gemeinsam mit Geschäftsführer Walter Kemkes wurde er jetzt von Thorsten Löhr, Leiter Unternehmerkunden der Commerzbank-Niederlassung Freiburg, empfangen und erhielt zur Arbeitsunterstützung eine prall gefüllte Umhängetasche. 

    Mit dem Umweltpraktikum ermöglicht die Commerzbank jungen Menschen, ihr praktisches Semester in einem Nationalpark, Biosphärenreservat oder Naturpark zu absolvieren. Neben der Unterkunft übernimmt die Bank auch ein Taschengeld für die Praktikanten. „Natur- und Umweltbildung werden immer wichtiger auch als Schlüsselqualifikation. Wir fühlen uns als Commerzbank dem Ziel einer nachhaltigen Entwicklung verpflichtet. Unser Umweltpraktikum ist dazu ein wertvoller Beitrag, um jungen Menschen die Chance zu geben, eigene Erfahrungen zu machen und sich so für ihren späteren Beruf zu qualifizieren“, erklärte Thorsten Löhr beim Treffen in der Filiale in Freiburg.  

    Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets, sagte bei dieser Gelegenheit: „Ich freue mich dass wir mit der Commerzbank einen aufgeschlossenen Partner haben. Die Praktikanten sind eine interessante Ergänzung unseres Teams. Sie sind jung, neugierig und engagiert für die Themen bei uns im Biosphärengebiet und bringen ihren eigenen Blickwinkel mit. Diese Perspektive hilft uns, auch ihre Erfahrungen und damit die Lebenswelt junger Menschen bei uns einzubringen“. Er wies auf eine weitere Kooperationsmöglichkeit hin: So wird in anderen Großschutzgebieten das Bergwaldprojekt gefördert, das es bislang im Biosphärengebiet Schwarzwald noch nicht gibt. Hier unterstützt die Commerzbank den Trägerverein mit finanziellen Mitteln, um eine naturnahe Gestaltung der Bergmischwälder zu ermöglichen. 

    Bereits am 15. Januar endet die Bewerbungsfrist für das nächste Commerzbank-Umweltpraktikum 2020 im Biosphärengebiet Schwarzwald: „Wir freuen uns auf Bewerbungen von Interessenten, die bei uns ihr Open-Air-Semester absolvieren wollen“, erläuterte Walter Kemkes. Auch für Pflichtpraktika bietet das Biosphärengebiet Schwarzwald Plätze – momentan sind freie Kapazitäten wieder ab Juni 2020 vorhanden. Weitere Informationen erteilt Bernadette Ulsamer unter Telefon 07673/889402-4377 oder per E-Mail an bernadette.ulsamer@rpf.bwl.de.

     

  • Abteilung 2
    12.11.2019
    Regierungspräsidium spricht sich für Bündelung der Stromtrasse an der A 5 aus
    Behörde erlässt Raumordnungsbeschluss für Ausbau der Hochspannungsleitung bei Schutterwald

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) spricht sich zum Abschluss eines Raumordnungsverfahrens zur Verstärkung des Stromnetzes von Nord nach Süd für den Rückbau der 220 Kilovolt- Hochspannungsleitung aus, die das Gewerbe- und Industriegebiet von Schutterwald überspannt. Die neue Trasse soll an die A 5 verlegt und mit anderen Hochspannungsleitungen gebündelt werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.     

    „Wir wollen zum bundesweiten Ausbau der erneuerbaren Energien beitragen. Um den umweltfreundlichen Strom vom Norden in den Süden zu transportieren, müssen wir die Leitungsnetze optimieren Der Raumordnungsbeschluss ist ein wichtiger Schritt, das Stromnetz an die zukünftigen Anforderungen anzupassen“, erklärt Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer.     

    Dem Verfahren sei der Antrag des Netzbetreibers Transnet vorangegangen. Dieser möchte die 220-Kilovolt-Hochspannungsleitung zwischen Karlsruhe und Eichstetten am Kaiserstuhl durch eine 380-Kilovolt-Höchstspannungsleitung ersetzen. Der jetzt erlassene Raumordnungsbeschluss des RP bezieht sich auf den Abschnitt zwischen dem Umspannwerk Offenburg-Weier und der Gemarkungsgrenze zwischen den Gemeinden Neuried und Meißenheim im Bereich der Gemeinde Schutterwald (Ortenau). Dabei habe die Behörde die raumverträglichste Alternative ermittelt. Im Verfahren seien drei Varianten auf ihre Raum- und Umweltverträglichkeit untersucht worden, heißt es aus dem RP.     

    Der zuständige Abteilungspräsident im RP, Johannes Dreier: „Mit der Bündelung der Stromtrassen an der Autobahn schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe: Zum einen werden die Bürgerinnen und Bürger von Schutterwald entlastet. Zum anderen kann durch die Verlegung der Trasse an die Autobahn der Ausbau des Energieversorgungsnetzes möglichst flächen- und landschaftsschonend verwirklicht werden. Im nachfolgenden Planfeststellungsverfahren muss auch im Interesse der Raumschaft geprüft werden, wie die Eingriffe weiter minimiert werden können“. Insbesondere müsse angestrebt werden, Leitungen auf gemeinsamen Strommasten zu bündeln.    

    Das geplante Vorhaben sei mit anderen raumbedeutsamen Planungen, wie dem sechsspurigen Ausbau der A 5, der Ortsumfahrung Elgersweier mit der darin enthaltenen Anschlussstelle Offenburg Süd und dem Ausbau der Rheintalbahn inklusive des Güterzugtunnels Offenburg abgestimmt worden. Der Raumordnungsbeschluss kann auf der homepage des RP Freiburg (www.rp-freiburg.de) unter der Rubrik „Aktuelles“ abgerufen werden.

  • Abteilung 2
    12.11.2019
    Regierungspräsidium lässt Transport von Schadholz auf der Strecke der Sauschwänzlebahn im Winter nicht zu

    Der von den Bahnbetrieben Blumberg beantragte Transport von Schadholz auf der Strecke der Sauschwänzlebahn zwischen den Bahnhöfen Blumberg-Zollhaus und Weizen wird nicht genehmigt. Dies hat das Regierungspräsidium Freiburg am Dienstag mitgeteilt. Der Wunsch nach einer generellen Genehmigung für Holztransporte im Winter stehe im Widerspruch zu den vertraglichen Vereinbarungen, die das RP vor einem knappen Jahr mit den Bahnbetrieben getroffen hat. 

    Ende 2018 wurde auf einem Teil der Strecke im Winterbetrieb eine genau geregelte Anzahl von Fahrten der Sauschwänzlebahn unter Auflagen zugelassen. Der Vertrag sollte die damals bestehende Rechtsunsicherheit beseitigen. „Die Interessen am Betrieb der Museumsbahn und am Artenschutz in Einklang zu bringen, war eine große Herausforderung. Die im Rahmen des Interessenausgleichs gefundenen Regelungen sollten jetzt auch eingehalten werden“, heißt es aus dem RP. Ausnahmen könnten nur im Einzelfall nach Untersuchung der Tunnel und nur für einen kurzen Zeitraum gemacht werden. 

    Der Antrag der Bahnbetriebe Blumberg sei mit dem gesetzlichen Artenschutz nicht vereinbar. Die gewünschten Güterbahnfahrten würden die bedrohten Fledermausarten, die in den Tunneln an der Bahnstrecke überwintern, erheblich stören.

    Deshalb müsse der Abtransport des Schadholzes aus der Region im Winterhalbjahr auf andere Art erfolgen. In der Zeit von Mitte April bis Ende Oktober seien Holztransporte möglich.

  • Abteilung 4
    11.11.2019
    Am Mittwoch, 13. November, nur eine Fahrspur auf der A5 bei Lahr (Ortenaukreis) in Richtung Karlsruhe
    Verkehr wird auf frisch sanierte Fahrbahn verlegt/ RP rechnet mit Verkehrsbehinderungen

    Die Bauarbeiten an der A 5 bei Lahr (Ortenau) sind früher als geplant fertig und sollen schon in ca. zwei Wochen abgeschlossen sein. Dies hat das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitgeteilt. 

    Bevor es jedoch soweit ist, muss der Verkehr in Fahrtrichtung Karlsruhe wieder zurück auf die frisch sanierte östliche Fahrbahn (Richtung Karlsruhe) verlegt werden. Dazu werden am Mittwoch, 13. November, von 10 bis ca. 17 Uhr die Überleitungsbereiche an Beginn und Ende der Baustelle sowie bei der Anschlussstelle Lahr zurückgebaut. In dieser Zeit steht in Fahrtrichtung Karlsruhe nur eine Fahrspur zur Verfügung. Die Verkehrsteilnehmer in Richtung Norden müssen sich deshalb auf Verkehrsbehinderungen einstellen.  

    Nach der Verkehrsumlegung müssen die vorher genutzten Überleitungsbereiche mit Betonschutzwänden und Stahlschutzplanken geschlossen werden. Das dauert voraussichtlich bis zum 20. November. Damit der Mittelstreifen für diese Bauarbeiten frei ist, wird der Verkehr tagsüber zweispurig nach rechts auf die LKW- und Standspur geleitet. Nachts läuft der Verkehr in Fahrtrichtung Karlsruhe auf den gewohnten Fahrspuren. 

    In Fahrtrichtung Basel bleibt bis zum endgültigen Rückbau der Verkehrssicherung am Mittwoch, 20. November alles unverändert. Lediglich am 13. November wird es nachmittags kurzzeitig nur eine Fahrspur nach Süden geben. Dort müssen zwei Baustelleneinfahrten geöffnet werden.

     

     

  • Abteilung 4
    11.11.2019
    B 33 bei Gengenbach (Ortenau) wird halbseitig gesperrt
    Bundesstraße wird dreispurig// verengte Fahrbahn bis Sommer 2020

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) baut die B 33 bei Gengenbach (Ortenau) zwischen den beiden Anschlussstellen Gengenbach Mitte und Gengenbach Nord dreispurig aus. Für die Einrichtung der Baustelle muss der Verkehr für jeweils eine Nacht an den beiden kommenden Wochenenden (16./17. November oder 23./24.November) zwischen Samstag, 18 Uhr, und Sonntag, 12 Uhr, halbseitig gesperrt werden. Dies könne sich jedoch je nach Wetter kurzfristig um eine Woche verschieben, so das RP.    

    Der von Offenburg kommende Verkehr verbleibt während der halbseitigen Sperrung auf der B 33, er wird lediglich verschwenkt. Der aus Biberach kommende Verkehr wird bei Gengenbach Süd ausgeleitet und über Brückenhäuser und Grünstraße durch Gegenbach geführt. Danach erfolge die Einleitung auf die B 33 an der Nordspange Gengenbach. Die Zufahrt zur Araltankstelle Nord sei während dieser Zeit über die Berghauptener Straße möglich, heißt es aus dem RP.   

    Während der folgenden Ausbauarbeiten wird die Fahrbahn zwischen der Nordspange Gengenbach und Gengenbach Mitte in beiden Fahrtrichtungen verengt. Es gelte jeweils Tempo 30. Die Bauarbeiten sollen laut RP im Sommer 2020 abgeschlossen sein. 

    Der dreispurige Ausbau der B 33 wird durch die Bietergemeinschaft Strabag Vogel –Bau durchgeführt. Die Kosten liegen bei 2,8 Millionen Euro.

     

  • Abteilung 2
    11.11.2019
    Lörrach: Kreisklinik erhält 9,62 Millionen Euro für die Planung des neuen Zentralklinikums
    Regierungspräsidentin Schäfer: „Das Zentralklinikum ist ein wichtiger Beitrag zur Schaffung zukunftsfähiger Strukturen der Krankenhausversorgung“
     Von rechts nach links: Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer, Carola Schliemann vom RP, Armin Müller (Geschäftsführer Kliniken des LK Lörrach),  Thorsten Stolpe (Projektleiter Zentralklinikum) und Landrätin Marion Dammann.

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat den Kliniken des Landkreises Lörrach GmbH für die Planung des neuen Zentralklinikums 9,62 Millionen Euro bewilligt. Aus diesem Anlass besuchte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer am Montag das Kreiskrankenhaus Lörrach und informierte sich bei Landrätin Marion Dammann und Klinikgeschäftsführer Armin Müller über den Stand des Vorhabens. Die neue Zentralklinik soll voraussichtlich 2025 mit 677 Betten in Betrieb gehen und dann die vier bisherigen Krankenhäuser in Lörrach, Rheinfelden und Schopfheim ersetzen.

    „Mit dem Bau des Zentralklinikums leistet der Landkreis Lörrach einen wichtigen Beitrag zur Schaffung zukunftsfähiger Strukturen in der Krankenhausversorgung“, betonte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. Die neue Klinik ermögliche durch die Konzentration der stationären Versorgung an einem Standort sowohl eine verbesserte Spezialisierung als auch eine intensivere fachübergreifende Zusammenarbeit. Ein Mehrwert schaffe die neue Klinik jedoch nicht nur für die Patientinnen und Patienten. Auch die zukünftige Belegschaft dürfe sich auf ein hochmodernes Krankenhaus freuen. Hinzukomme, dass sich auf dem als Campus geplanten Gelände des neuen Zentralklinikums auch eine psychiatrische Fachklinik mit deutlich erweiterten Kapazitäten ansiedeln werde. Weiter seien dort ein Ärztehaus und sonstige gesundheitsnahe Angebote angedacht.  

    „Wir danken dem Land Baden-Württemberg und dem Regierungspräsidium für die zügige Zuteilung von Mitteln“, sagte Landrätin Marion Dammann. Dies helfe sehr bei der Vorfinanzierung des Klinikprojektes, in dessen Rahmen bereits erhebliche Planungskosten entstanden seien, so Dammann weiter. 

    Bei ihrem Besuch hob Regierungspräsidentin Schäfer hervor, dass das Land nicht nur die aktuelle Planung, sondern auch zukünftig den Bau des Zentralklinikums finanziell unterstützen werde. Hierzu liege ein Förderantrag vor, der von Baukosten von rund 314 Millionen Euro ausgeht. Voraussichtlich könne bei der anstehenden Förderung des Baus auch auf Mittel aus dem Krankenhausstrukturfonds des Bundes zurückgegriffen werden.  

    Neben der Förderung des Klinikneubaus ist mit dem kürzlich vom Regierungspräsidium erlassenen Planfeststellungsbeschluss zur Verlegung der L 138 einschließlich der Gewährleistung des Hochwasserschutzes auch eine weitere Voraussetzung für den Klinikneubau geschaffen. Das Land beabsichtigt, sich als Baulastträger des straßenbegleitenden Radwegs an dieser Maßnahme zu beteiligen. Ebenso sind mit der laufenden Planung zum kreuzungsfreien Anschluss an die B 317 wichtige Weichen bei der verkehrlichen Erschließung des Zentralklinikums bereits gestellt.

  • Abteilung 4
    08.11.2019
    Sanierung der L 87 bei Achern (Ortenau) geht in die nächste Phase
    Regierungspräsidium weist auf Sperrungen und Umleitungen hin

    Die Sanierung der L 87 bei Achern (Ortenau) geht in die nächste Phase. Am Samstag, 9. November, soll der Bauabschnitt zwischen der Abfahrt Fautenbach und der Abfahrt Achern fertig gestellt sein. Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, werde der weitere Bauablauf von der bisherigen Planung abweichen. 

    So sollen am Montag, 11. November, die Auf - und Abfahrtsäste im Bereich der Anschlussstelle Fautenbach bzw. der Infrastrukturstraße saniert werden. Die Arbeiten sollen am Samstag den 16. November, abgeschlossen sein. Die Arbeiten werden unter Vollsperrung der Anschlussstelle ausgeführt. Eine Umleitungsstrecke über die Anschlussstelle Achern wird ausgeschildert. Am Montag und Dienstag (18./19. November) sei dann die nördliche Fahrbahnhälfte der L 87 im Bereich der Abfahrt Achern an der Reihe. Die L 87 werde dafür halbseitig gesperrt. Der Verkehr in Fahrtrichtung B 500 kann die L 87 weiterhin passieren, der Verkehr in Fahrtrichtung Autobahn muss eine Umleitung durch Achern zur Anschlussstelle Fautenbach in Kauf nehmen. Von Mittwoch, 20. November, bis Samstag, 23. November, wird dann die Abfahrtsrampe zum Scheck In Kreisel saniert. Dieser Abschnitt wird wieder unter Vollsperrung des Abfahrtsastes saniert. Der Verkehr mit dem Fahrtziel Achern muss entweder über die Anschlussstelle Fautenbach oder über die Abfahrt Oberkircherstraße ausweichen. Der Verkehr aus Achern mit Fahrtziel Autobahn muss ebenfalls die Anschlussstelle Fautenbach benutzen. Die jeweiligen Umleitungen werden ausgeschildert. 

    Am folgenden Montag und Dienstag, 25./26. November, werde dann die südliche Fahrbahnhälfte der L 87 im Bereich der Abfahrt Achern in Angriff genommen. Diese Arbeiten werden unter halbseitiger Sperrung der L 87 durchgeführt. D.h. der Verkehr in Fahrtrichtung B 500 kann die L 87 weiterhin passieren, der Verkehr in Fahrtrichtung Autobahn muss eine Umleitung durch Achern zur Anschlussstelle Fautenbach benutzen.  

    Die abschließenden Fahrbahnmarkierungsarbeiten würden unter Verkehr ausgeführt. Das RP weist darauf hin, dass es bei schlechtem Wetter zu Verzögerungen im Bauablauf kommen könne.

     

  • Abteilung 4
    08.11.2019
    B 317 bei Lörrach wird halbseitig gesperrt
    Regierungspräsidium untersucht Fahrbahnbelag // Verkehr in Fahrtrichtung Lörrach wird umgeleitet

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) untersucht am Dienstag, 12. November zwischen 20 Uhr und 23 Uhr die Fahrbahn an der B 317 bei Lörrach. Die Untersuchungen dienen der Zustandsfeststellung der B 317 für die weitere Planung einer Deckenerneuerung. Die Bundesstraße muss deshalb zwischen Lörrach-Entenbad und Lörrach-Haagen auf einem zwei Kilometer langen Abschnitt halbseitig gesperrt werden.  

    Der Verkehr von Schopfheim Fahrtrichtung Lörrach wird bei Lörrach - Entenbach abgeleitet und beim Stadtteil Haagen wieder auf die Bundesstraße geführt. Für den Verkehr in Fahrtrichtung Schopfheim gebe es keine Einschränkungen, heißt es aus dem RP. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung zu halten und die Wanderbaustelle vorsichtig zu passieren. Das RP bittet die Verkehrsteilnehmer und die von der Maßnahme betroffenen Anwohner um Verständnis.

     

     

  • Abteilung 4
    07.11.2019
    Heilsbergtunnel zwischen Singen und Gottmadingen an der A 81 derzeit nur mit eingeschränkter Geschwindigkeit befahrbar
    Teilausfall der Tunneltechnik wird behoben

    Der Heilsbergtunnel an der A81 zwischen Singen und Gottmadigen ist aktuell nur mit einer eingeschränkten Geschwindigkeit von 60 Stundenkilometern zu befahren. Grund dafür sei die in die Jahre gekommene Tunneltechnik, die im August 2019 einen Teilausfall systemrelevanter Komponenten erlitt, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg. Die Geschwindigkeitsbegrenzung wurde als Sofortmaßnahme in Absprache zwischen dem RP, Autobahnmeisterei, Polizei und den Rettungsdiensten angeordnet. 

    Für das RP Freiburg komme die Betriebsstörung zu einem unglücklichen Zeitpunkt: Die Komplettsanierung der Tunneltechnik sei unabhängig von der aktuellen Störung in Planung. Die Ausführung der weiteren Planung und Bauleitung sei aber bereits im Vorgriff der bevor stehenden Umstrukturierung in der Autobahnverwaltung an die DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH übertragen worden. Der Beginn der Sanierung sei derzeit noch nicht absehbar.  

    Da die für die bestehende Altanlage der Tunneltechnik benötigten Ersatzteile teilweise nicht mehr erhältlich seien, werde für die Überbrückungszeit bis zur Komplettsanierung intensiv nach einer technischen Zwischenlösung gesucht, die die notwendigen Anforderungen für einen verkehrssicheren Tunnelbetrieb bestmöglich erfülle. Hierfür sei inzwischen ein Konzept erarbeitet worden, das noch in diesem Winter umgesetzt werde. Bis dahin müsse das Tempolimit aufrechterhalten werden. 

    Wie das RP betont, habe die Verkehrssicherheit für die Verantwortlichen Priorität. Das RP bittet daher die Verkehrsteilnehmer um Verständnis und Geduld sowie insbesondere um die Beachtung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit. 

    Hintergrund:

    Der Heilsbergtunnel liegt an der A81 zwischen Singen und Gottmadingen. Er wurde 1990 in Betrieb genommen und hat zwei Röhren mit 483 und 449 Meter Länge. Zuständig für den Betrieb des Tunnels ist das Regierungspräsidium Freiburg und vor Ort die Autobahnmeisterei Engen. Im Zuge der Autobahnreform wird der Tunnel und die Autobahnmeisterei zum 01.01.2021 an die Autobahn GmbH übergehen. Die Planung und Ausführung von diversen Bau- und Sanierungsmaßnahmen wurde daher im Vorgriff schon an die DEGES übergeben, die ebenfalls in der Autobahn GmbH aufgehen wird.

     

     

  • Abteilung 5
    07.11.2019
    Regierungspräsidium Freiburg informiert im Gemeinderat Neuried über die konzeptionelle Planung des Hochwasserrückhalteraumes Ichenheim/ Meißenheim/ Ottenheim
    Vorplanung für Sanierung des Hochwasserdamms auf Gemarkung Ichenheim ist weitestgehend abgeschlossen

    Das Regierungspräsidium (RP) Freiburg hat in der öffentlichen Sitzung des Gemeinderats Neuried am Mittwochabend über die Planung des Hochwasserrückhalteraumes Ichenheim/ Meißenheim/ Ottenheim informiert. Die Vorplanung für den Hochwasserdamm auf Gemarkung Ichenheim, der im Zuge des Projekts saniert werden soll, sei weitestgehend abgeschlossen. 

    Der Rückhalteraum Ichenheim/ Meißenheim/ Ottenheim ist ein wichtiger Bestandteil des Integrierten Rheinprogramms zum Hochwasserschutz am Oberrhein. Seine Planfeststellung soll Ende kommenden Jahres beantragt werden. Torben Ott, Leiter der RP-Projektgruppe Offenburg, stellte im Gemeinderat dar, wie der Rückhalteraum funktionieren soll und welche technischen Bauwerke dafür erforderlich seien: „Die Standorte für das Einlass- und das Auslassbauwerk stehen bereits fest. Derzeit werden für diese beiden Bauwerke beim Karlsruher Institut für Technologie modelltechnische Laborversuche durchgeführt.“  

    Wie Ott berichtete, werde sich der eigentliche Hochwasserrückhalteraum auf den Gemarkungen Schwanau-Ottenheim und Meißenheim befinden. Jedoch liege ein Teil des Abstrombereichs auf Gemarkung Ichenheim, wo zunächst die Sanierung des Dammes anstehe. Ott erläuterte, dass der Ichenheimer  Damm durch den Rückhalteraum zukünftig keinen höheren Wasserständen als bisher ausgesetzt sein werde. Allerdings werde sich seine Einsatzdauer bei bestimmten Hochwasserlagen verlängern. Zur Vorbereitung des Planfeststellungsantrages sei der Damm terrestrisch vermessen und geotechnisch erkundet worden.  

    Robert Jehle, verantwortlich für die Planung der Dämme, erläuterte, dass entlang des Hochwasserdamms in Ichenheim zukünftig ein Dammverteidigungsweg erforderlich sei. Zur Anlage dieses durchgehend befahrbaren Weges sowie beidseitiger Schutzstreifen würden rund 1,8 Hektar  Flächen der Gemeinde Neuried und rund 0,2 Hektar von Privateigentümern benötigt. Dazu sei das RP derzeit im Gespräch mit der Gemeinde. Um einen frühzeitigen Austausch zu ermöglichen, seien alle betroffenen Privateigentümer angeschrieben worden. Der überwiegende Anteil der beanspruchten Flächen werde derzeit landwirtschaftlich genutzt.   

    „Wir werden weiterhin den engen Dialog mit den Gemeinden sowie den Bürgerinnen und Bürgern pflegen und frühzeitig über die weiteren Planungsschritte informieren“, betonte Torben Ott. Die gleiche Beteiligung wie in Ichenheim sei auch für die Gemeinden Meißenheim und Schwanau-Ottenheim geplant. Auch dort sollen die Planungen zur Dammsanierung in den Gemeinderäten vorgestellt werden.

  • Abteilung 4
    07.11.2019
    Planung der Ortsumfahrung Immendingen (B 311) nimmt Fahrt auf
    Regierungspräsidium leitet Scoping ein

    Die Planung der Ortsumfahrung von Immendingen (B 311) nimmt Fahrt auf. Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, wurde das sog. Scoping-Verfahren eingeleitet. Dieses Verfahren bilde die Grundlage für die im Rahmen der weiteren Planung erforderliche Umweltverträglichkeitsprüfung. Dabei haben die Umweltfachbehörden, die betroffenen Gemeinden und die Umweltverbände die Möglichkeit, Anregungen und Hinweise zu Gegenstand, Umfang und Methoden der Umweltverträglichkeitsprüfung zu geben.     

    Nachdem die Umgehungsstraße 2016 in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans aufgenommen wurde, hat das RP die Planungen aufgenommen. Durch den Bau der Ortsumfahrung soll die Gemeinde vom Verkehr entlastet und die Verkehrssicherheit erhöht werden. Mit der Durchführung des Scoping-Verfahrens geht das Projekt jetzt in die nächste Phase.    

    Was ist Scoping?  Das Scoping-Verfahren dient der Abstimmung der umweltrelevanten Themen im Hinblick auf das spätere Planfeststellungsverfahren. Das Scoping legt den inhaltlichen und räumlichen Untersuchungsrahmen für die Umweltverträglichkeitsstudie für die einzelnen Schutzgüter (z.B. Menschen, Tiere, Pflanzen) fest. Die darauf aufbauende Umweltverträglichkeitsstudie prognostiziert die voraussichtlich zu erwartenden Projektauswirkungen auf die jeweiligen Schutzgüter. Dies ist eine wichtige Grundlage für die spätere Genehmigungsplanung.

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  • Abteilung 4
    06.11.2019
    Ortsdurchfahrt Schuttertal (L 102, Ortenau) ab Freitagabend, 8. November, wieder frei befahrbar
    Sanierung abgeschlossen // Regierungspräsidium bedankt sich für Geduld der Betroffenen

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, ist ab Freitagabend die Ortsdurchfahrt Schuttertal (L 102, Ortenau) wieder frei befahrbar. In den nächsten Tagen fallen noch kleinere Restarbeiten an, die den Verkehr jedoch nicht behindern werden.

    Das RP bedankt sich in einer Pressemitteilung für die Geduld der Bürgerinnen und Bürger sowie der ansässigen Firmen. Neben der unterstützenden Begleitung durch die Gemeinde sei es insbesondere der hervorragenden Zusammenarbeit mit der Firma Knäble zu verdanken, dass die aufwändige Sanierung der Ortsdurchfahrt trotz anhaltend schlechten Wetters so zügig abgeschlossen werden konnte.

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  • Abteilung 4
    04.11.2019
    A 5 zwischen Anschlussstellen Lahr und Ettenheim am Mittwoch, 6. November und Sonntag, 17. November kurzzeitig gesperrt

    Für Arbeiten an Stromleitungen über der A 5 zwischen den Anschlussstellen Lahr und Ettenheim werden beide Fahrtrichtungen am Mittwoch, 6. November, um ca. 10 Uhr und am Sonntag, 17. November, um ca. 15 Uhr kurzzeitig für rund zehn bis 15 Minuten gesperrt. Das hat das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitgeteilt.  

    Die Sperrung bzw. Verkehrsreglung erfolge durch die Polizei und die Autobahnmeisterei. Zur Stauwarnung wirke das Technische Hilfswerk mit.

    Das RP empfiehlt, Fahrten zwischen den Anschlussstellen Ettenheim und Lahr auf andere Zeiten zu legen oder den Bereich zu umfahren. 

    Insbesondere witterungsbedingt kann eine zeitliche Verschiebung oder Neuterminierung der Maßnahme erforderlich werden. 

    Während der kurzzeitigen Sperrungen werde ein Seilschutznetz auf- bzw. abgebaut. Der Seilschutz diene dazu, die weiteren Arbeiten während des fließenden Verkehrs durchführen zu können. Teile der Stromfreileitung seien durch einen in Brand geratenen LKW beschädigt worden. Außerdem werde die Sperrung für den Abbau einer 20 kV Stromfreileitung mitgenutzt, heißt es aus dem RP.

  • Abteilung 2
    04.11.2019
    Neubau der Güterzugtrasse der Rheintalbahn zwischen Riegel und March: Erörterung in Teningen-Nimburg von 19. bis 26. November

    Das Planfeststellungsverfahren zum Neubau der Güterzugtrasse der Rheintalbahn entlang der A 5 geht voran: Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, findet als nächster Schritt im Anhörungsverfahren zum Planfeststellungsabschnitt zwischen Riegel und March vom 19. bis zum 26. November in der Nimberghalle in Teningen-Nimburg die Erörterung statt. Darüber hinaus ist der 27. November als Reservetag vorgesehen.

    Das Regierungspräsidium wird den Erörterungstermin am Mittwoch, 6. November in den örtlichen Tageszeitungen öffentlich bekannt machen. Diese Bekanntmachung wird auch Informationen über den geplanten Ablauf enthalten.

    Die Tagesordnung und sämtliche Unterlagen zu dem geplanten Vorhaben (Erläuterungen, Pläne, Berichte und Gutachten) können auf der Internetseite des RP (www.rp-freiburg.de) unter „Aktuelles“ eingesehen und heruntergeladen werden.

    Hier geht es direkt zu den Informationen.


  • Abteilung 4
    31.10.2019
    Sanierung der L 170 zwischen Bonndorf und Löffingen verzögert sich
    Arbeiten verschieben sich wetterbedingt um eine Woche // Vollsperrung erst ab Montag, 11. November

    Die vom Regierungspräsidium Freiburg (RP) angekündigte Vollsperrung der L 170 zwischen der B 315 (Lothenbachbrücke) und Abzweig in Richtung Bonndorfer Ortsteil Boll verschiebt sich wegen des anhaltend schlechten Wetters. Die Sanierung muss um eine Woche verschoben werden, heißt es aus dem RP. Es sei nun geplant, mit den Sanierungsarbeiten am Montag, 11. November zu beginnen und sie am Freitag, 22. November, abzuschließen. In dieser Zeit ist die L 170 voll gesperrt. Der Verkehr wird über Titisee-Neustadt und Löffingen umgeleitet. Das RP weist darauf hin, dass die Strecke zwischen Schattenmühle und Boll (L 170/K 6516) für Fahrzeuge bis 3,8 Tonnen weiterhin befahrbar sein wird.

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  • Abteilung 4
    31.10.2019
    L 140 zwischen Gresgen und Tegernau (Kreis Lörrach) erst ab Mittwoch, 6. November gesperrt
    Einbau der neuen Leitplanken verschiebt sich um zwei Tage

    Die vom Regierungspräsidium Freiburg (RP) angekündigte Vollsperrung der L 140 zwischen Tegernau (Kleines Wiesental) und dem Zeller Ortsteil Gresgen (Kreis Lörrach) verschiebt sich wegen Änderungen im Bauablauf um zwei Tage. Die Landesstraße sei Montag und Dienstag noch frei befahrbar, so das RP. Der Einbau der Leitplanken beginne dann am Mittwoch, 6. November. Die Straße sei dann bis Freitag, 22. November gesperrt.

  • Abteilung 4
    31.10.2019
    L 159 zwischen Detzeln und Untermettingen (Kreis Waldshut) bleibt bis Freitag 22. November gesperrt
    Bauarbeiten verzögern sich

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, verzögert sich die Sanierung der L 159 zwischen Detzeln (Waldshut-Tiengen) und Untermettingen (Ühlingen-Birkendorf). Die Bauarbeiten sollen am Freitag, 22.November, abgeschlossen sein. Die Umleitung und die Änderung im Busverkehr bleiben unverändert.    

    Der Dienstsitz Bad Säckingen des RP, ist bemüht, die unvermeidbaren Beeinträchtigungen so kurz wie möglich zu halten und bittet die Verkehrsteilnehmer und die Bevölkerung der betroffenen Gemeinden um Verständnis.

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  • Abteilung 4
    31.10.2019
    A 98/A 861: Oströhre des Nollinger Bergtunnels (Fahrtrichtung Lörrach) Donnerstag, 7. November, nachts gesperrt

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, muss die Oströhre des Nollinger Bergtunnels an der A 861 zwischen den Anschlussstellen Rheinfelden-Mitte und Lörrach-Ost wegen des Austauschs eines Strahlventilators an der Tunneldecke am Donnerstag, 7. November, nachts von 21 Uhr bis Freitag, 8. November, 6 Uhr voll gesperrt werden. Der Verkehr wird an der Anschlussstelle Rheinfelden-Mitte über die B 316 in Fahrtrichtung Lörrach zur Anschlussstelle Lörrach-Ost geführt. Der Verkehr in Fahrtrichtung Rheinfelden ist nicht betroffen.    

    Das RP werde die Sperrung nutzen, um zusätzlich Unterhaltungsarbeiten im gesperrten Bereich inklusive der Fahrbahn zwischen Autobahndreieck Hochrhein und Anschlussstelle Lörrach-Ost durchzuführen. Um die Anwohner an der Umleitungsstrecke möglichst wenig zu belasten, werde nachts gearbeitet. Das RP bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

     

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  • Abteilung 5
    31.10.2019
    Dornhan (Kreis Rottweil) erhält 611.000 Euro für die Wasserversorgung
    Regierungspräsidentin Schäfer: „Wichtige Investition für Zukunftsfähigkeit von Marschalkenzimmern“

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) fördert den Ausbau der Wasserversorgung im Dornhaner Ortsteil Marschalkenzimmern (Kreis Rottweil) mit insgesamt 611.200 Euro. Der Landeszuschuss geht an den Zweckverband Heimbach-Wasserversorgungsgruppe, an den die Wasserversorgung in Dornhan übertragen wurde.     

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Es freut mich sehr, dass wir mit diesem Förderbescheid einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Wasserversorgung in Marschalkenzimmern leisten können. Eine gute Wasserversorgung ist gerade für die kleinen Ortschaften im ländlichen Raum eine wichtige Investition in ihre Zukunftsfähigkeit.“              

    Umweltminister Franz Untersteller sagte anlässlich der Förderzusage des Landes: “Für eine hohe Qualität und effiziente Strukturen in der Wasserversorgung greifen wir unseren Kommunen gerne finanziell unter die Arme. Dieses Jahr stellen wir den Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg dafür rund 32 Millionen Euro zur Verfügung.“    

    Der Zweckverband Heimbach-Wasserversorgungsgruppe besteht aus den Verbandsgemeinden Bösingen, Dornhan, Fluorn-Winzeln, Oberndorf und Alpirsbach. Er versorgt sein komplettes Verbandsgebiet mit Trinkwasser aus Eigenwasservorkommen. Bei Versorgungsengpässen bzw. als zweites Standbein kann Fremdwasserbezug von der Wasserversorgung Oberndorf am Neckar und vom Zweckverband Wasserversorgung Kleiner Heuberg bezogen werden. Im den vergangenen Jahre hat sich jedoch gezeigt, dass die Versorgungssicherheit in Marschalkenzimmern, dem größten Stadtteil Dornhans, nicht gewährleistet ist. Aufgrund der Höhenlage Marschalkenzimmerns und des Hochbehälters Kutzbühl reichen die Druckverhältnisse in einem Teil des Versorgungsgebietes von Marschalkenzimmern nicht aus. Bei Befüllung des Hochbehälters Weiden fällt der Druck im Ortsnetz noch weiter ab. Somit ist auch die Feuerlöschversorgung nicht mehr sichergestellt. Auf Grund der im Vorfeld untersuchten Varianten zur strukturellen Verbesserung und Sicherstellung der Wasserversorgung für den Ortsteil Marschalkenzimmern sowie die Befüllung des Hochbehälters Weiden sei die nun geförderte Ausführungsvariante die wirtschaftlichste und sinnvollste Lösung, heißt es aus dem RP.

    Mit der Förderung und Realisierung des Projektes wird sowohl die Sicherheit der Versorgung des Ortsteils Marschalkenzimmern als auch die Nachspeisung des Hochbehälters Weiden für die Zukunft gewährleistet.

  • Abteilung 4
    30.10.2019
    Baugrund- und Grundwassergutachten für die Ortsumfahrung Haslach (B 33, Ortenau)
    Regierungspräsidium informiert betroffene Grundstückseigentümer

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) lässt für die Planung der Ortsumfahrung Haslach (B33, Ortenaukreis) ein Baugrund- und Grundwassergutachten erstellen. „Für den Bau der Ortsumfahrung, insbesondere für die geplanten Brücken, den Trog und die Stützmauer sind genaue Kenntnisse über die Boden- und Grundwasserverhältnisse sehr wichtig“, so Kai Steinborn, der für die Planung im RP zuständige Projektleiter. Auch für den Hochwasserschutz seien die Ergebnisse des Gutachtens von erheblicher Bedeutung.    

    Die Bohrarbeiten für dieses Gutachten seien zwischen November und Januar vorgesehen, werden jedoch nicht jeden Tag stattfinden. Wo genau gebohrt wird, werde kurzfristig entschieden. Die Bohrpunkte werden mit Pflöcken markiert. Eigentümer, deren Flurstücke betreten werden müssen, würden vom RP vor den Bohrungen schriftlich informiert, heißt es in einer Pressemitteilung.

  • Abteilung 2
    30.10.2019
    Weitere drei Kleinunternehmen im Regierungsbezirk „Spitze auf dem Land“

    Ab sofort dürfen sich weitere Firmen aus dem Regierungsbezirk Freiburg mit dem Label „Spitze auf dem Land“ schmücken und erhalten aus dem gleichnamigen Landesförderprogramm einen Investitionszuschuss: Minister Peter Hauk verkündete vergangene Woche die Ergebnisse der zweiten Auswahlrunde des Jahres 2019, an der drei Betriebe des Regierungsbezirks mit Erfolg teilgenommen haben.       

    Dazu gehören im Landkreis Tuttlingen die Spaichinger UB-Software Entwicklungs- und Vertriebssoftware mit vielen klein- und mittelständischen Kunden aus der Medizintechnikbranche, sowie AutRob im Aldinger Gründerzentrum, die sich auf die Steuerung autonom fahrender Automatisierungsroboter spezialisiert hat.     

    Eine Förderung erhält auch die Schreinerei Bäumle, die im Zuge einer Betriebsverlagerung nach Orsingen-Nenzingen im Landkreis Konstanz künftig für andere Schreinereien digitale Planungsdienstleistungen mit anschließender Eigenfertigung ermöglichen will, nach Einschätzung der Handwerkskammer ein zukunftsweisendes Pionierprojekt.   

    „Der Landkreis Tuttlingen ist bei Förderanträgen für das Programm „Spitze auf dem Land“ immer wieder auf den vorderen Plätzen dabei, ein deutliches Zeichen von Innovationsbereitschaft und Investitionswillen in der Region“, so Regierungspräsidentin Schäfer. „Es freut mich aber auch, dass nach langer Zeit ein Antrag aus dem Landkreis Konstanz Erfolg hat, zumal es sich um einen sehr kleinen Betrieb handelt, der mit seinem digitalen Planungskonzept am neuen Standort durchstarten will“.

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  • Abteilung 4
    29.10.2019
    Brücke an der A 5 bei Rust (Ortenau) wird abgebrochen
    Vollsperrung am kommenden Wochenende (9./11.November) // RP rechnet mit Staus von bis zu zehn Kilometer Länge

    Für den Umbau der Anschlussstelle Rust muss die 60 Jahre alte Brücke an der Anschlussstelle Rust abgebrochen werden. Deshalb muss die Autobahn zwischen den beiden Anschlussstellen Rust und Herbolzheim von Samstag, 9. November, 16 Uhr, bis Montag früh, 11. November, 5 Uhr, in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt werden. Der Verkehr wird über die Anschlussstellen Herbolzheim und Rust geführt. Die Umleitungsstrecke wird ausgeschildert, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg (RP). Es müsse mit Staus von bis zu zehn Kilometer Länge gerechnet werden. Das RP empfiehlt, die Strecke weiträumig zu umfahren.   

    Gleichzeitig baut das RP für den Bau des neuen Pfeilers der zweiten Brücke eine Verkehrssicherung im Bereich der Brücke auf. Dies bedeutet, dass nach Ende der Vollsperrung auf der A 5 für sechs Monate nur zwei verengte Fahrspuren pro Richtung zur Verfügung stehen.    

    „Für die Abbrucharbeiten wird das RP ein 60 Zentimeter dickes Fallbett aus einen Sand-Kies-Gemisch auf die Fahrbahn aufbringen. Dabei werden ca. 2.500 Tonnen Material auf die Fahrbahn verteilt, damit die vorhandene Fahrbahn nicht beschädigt wird. Danach beginnt der eigentliche Abbruch der Brücke, die im Wesentlichen aus ca. 1.500 Tonnen Stahlbeton besteht. Das gesamte Material muss danach von der Fahrbahn abgeräumt werden: dabei werden zehn Sattelzüge im Minutentakt das Material auf einen Lagerplatz abtransportieren“, so Udo Gütle, Projektleiter im RP.

    Weitere Informationen zur Baustelle und der Umleitung​ 
     

     

  • Abteilung 4
    29.10.2019
    Neue Leitplanken für die sanierte L 140 zwischen Tegernau und Gresgen (Landkreis Lörrach)
    Landesstraße im November gesperrt

    Nachdem im September die Fahrbahn der L 140 zwischen Tegernau (Kleines Wiesental) und dem Zeller Ortsteil Gresgen (Kreis Lörrach) saniert wurde, erneuert das Regierungspräsidium Freiburg (RP) von Montag, 4. November, bis voraussichtlich 22. November auch die Leitplanken an der Landesstraße. Wie das RP mitteilt, muss die Straße in dieser Zeit gesperrt werden. 

    Der Verkehr wird über Zell im Wiesental und Hausen im Wiesental umgeleitet. Von Neuenweg (Kleines Wiesental) kommend führt die Umleitungsstrecke über Böllen und die B 317.  
    Das RP bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für Beeinträchtigungen aufgrund dieser notwendigen Erhaltungsmaßnahmen.

     

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  • Abteilung 4
    29.10.2019
    Sanierung der Ortsdurchfahrt Mühlenbach (B 294, Ortenau): Einmündungsbereiche Hagsbach und Bärenbach bleiben erreichbar

    Das RP hat nun noch einmal darauf hingewiesen, dass im ersten Bauabschnitt die beiden Einmündungsbereiche Hagsbach und Bärenbach während der Vollsperrung halbseitig befahrbar sind. Dieser Abschnitt zwischen Hagsbach und Bärenbach werde von Montag, 4. November, um 6 Uhr bis Montag, 11. November, um 6 Uhr voll gesperrt. Bei einem optimalen Bauablauf sollen die Arbeiten bereits im Laufe des Freitags abgeschlossen sein. Die Straße werde dann bis zum Beginn der nächsten Vollsperrungsphase für den Anliegerverkehr freigegeben.    

    Auch im zweiten Bauabschnitt zwischen der Einmündung zum Bärenbach und der Einmündung zum Gewerbegebiet bleiben beide Einmündungsbereiche halbseitig befahrbar. Hier beginne die Sperrung am Montag,11. November, um 6 Uhr und ende am Sonntag, 17. November um 8 Uhr morgens. Auch hier hofft das RP auf einen optimalen Bauablauf. Dann könne die Straße bereits im Laufe des Freitags für den Verkehr freigegeben werden.     

    Asphaltarbeiten seien jedoch stark witterungsabhängig. D.h. bei ungünstiger Witterung (Regen) könne sich die jeweilige Sperrdauer auch verlängern. Die Anlieger innerhalb der Sperrabschnitte werden gebeten, ihre Fahrzeuge für diese Zeiträume außerhalb der gesperrten Bereiche abzustellen. Sie werden über ein Informationsschreiben des Bauunternehmens vor Sperrbeginn informiert. Das RP weist weiter darauf hin, dass sich die Müllabfuhrzeiten während der Bauzeit ändern. Die Änderungen würden im amtlichen Mitteilungsblatt der Gemeinde Mühlenbach veröffentlicht, so das RP.

    Der überörtliche Verkehr wird über Gutach (Schwarzwaldbahn) umgeleitet (B 33/L 107)

    Die ursprüngliche Pressemitteilung zur Sanierung der OD Mühlenbach finden Sie hier: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpf/Seiten/pressemitteilung.aspx?rid=2113

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  • Abteilung 5
    28.10.2019
    Wutachweg (Stühlingen, Kreis Waldshut) wird gesperrt
    Regierungspräsidium fällt bei Weizen Bäume für naturnahe Flusslandschaft

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) rodet ein Waldstück im Stühlinger Ortsteil Weizen. In diesem Bereich soll eine aufgeweitete, naturnahe Flusslandschaft entstehen. Ab Montag, 4. November, muss deshalb der Geh-, Rad- und Wirtschaftsweg zwischen Stühlingen, Zollhaus, und Weizen (Wiizemersteg), gesperrt werden. Es soll dadurch sichergestellt werden, dass durch die Gehölzarbeiten keine Passanten zu Schaden kommen, so das RP in einer Pressemitteilung.     

    Die Umleitung sei ausgeschildert und führe über die zur Bundesstraße parallel verlaufende alte Bundesstraße. Der Weg bleibe aus Richtung Stühlingen für die Verkehrsteilnehmer bis zum Sportplatz, bzw. Hundevereinsheim geöffnet. Nach derzeitiger Planung könne der Weg ab Mitte November wieder für den Verkehr freigegeben werden. Über das Wochenende, 9./10. November, soll die Sperrung aufgehoben und der Weg vorübergehend geöffnet werden. Das RP weist weiter darauf hin, dass der Kampfmittelbeseitigungsdienst Baden-Württemberg noch vor Jahresende im Baustellenbereich notwendige Sondierungen durchführen werde.    

    Die Umgestaltung der Flusslandschaft bei Weizen ist ein gemeinsames Revitalisierungsprojekt mit dem Kanton Kanton Schaffhausen. Die Umgestaltungsmaßnahmen auf Schweizer Seite wurden bereits 2014 abgeschlossen. Nun beginnen die Arbeiten auf deutscher Seite.

     

  • Abteilung 4
    25.10.2019
    B 317 zwischen Maulburg und Schopfheim auch am Montag, 28. Oktober, gesperrt
    Regierungspräsidium weist auf weitere Sperrung wegen der Sanierungsarbeiten hin

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, muss die B 317 entgegen der bisherigen Ankündigung auch am Montag, 28. Oktober, in der verkehrsarmen Zeit zwischen 8:30 Uhr und 15:00 Uhr voll gesperrt werden. Ansonsten bleibe es bei den bereits angekündigten Sperrungen.

  • Abteilung 4
    25.10.2019
    Sanierung der Ortsdurchfahrt in Schuttertal (L 102, Ortenau): Eintägige Vollsperrung am Sonntag, 2. November

    Für den Einbau der neuen Fahrbahndecke muss die Talstraße in Schuttertal (L 102, Ortenau) einen Tag lang voll gesperrt werden. Wie das Regierungspräsidium (RP) Freiburg mitteilt, erfolgt die Sperrung zwischen Schutterstraße und Am Mühlbach von Samstag, 2. November, 6 Uhr bis Sonntag, 3. November, 6 Uhr. Der überörtliche Verkehr werde in dieser Zeit über die B 415 Schönberg, B 33 Biberach und L 103 Steinach umgeleitet.     

    Das RP weist darauf hin, dass sich bei ungünstiger Witterung die Vollsperrung verschieben könne. Bislang seien die Sanierungsarbeiten an der Talstraße planmäßig gelaufen. Noch bis Anfang November sei das Befahren der Ortsdurchfahrt im Bereich der Baustelle bei verengter Fahrbahn möglich. Nach der Vollsperrung seien noch ca. eine Woche lang Nacharbeiten an der Fahrbahn notwendig. In dieser Zeit werde der Verkehr dann mit einer Ampel geregelt.

  • Abteilung 4
    24.10.2019
    L 134 und Behelfsabfahrt auf die A 98 bei Binzen (Kreis Lörrach) bleibt bis 8. November gesperrt

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, muss die halbseitige Sperrung der L 134 sowie die Sperrung der Behelfsabfahrt Binzen an der A 98 bis voraussichtlich Freitag, 8. November, verlängert werden. 

    Bei Umlegung von Strom- und Telekommunikationsleitungen im Bereich der Baustelle zum Regenklärbecken Binzen sei es zu unvorhergesehenen Schwierigkeiten gekommen, heißt es aus dem RP. Sollten die Arbeiten früher fertig werden, werde die Sperrung entsprechend früher aufgehoben.

     

  • Abteilung 4
    24.10.2019
    Regierungspräsidium lädt zu Informationsveranstaltung zu Ortsumfahrungen Spaichingen und Balgheim (Kreis Tuttlingen) ein

    Mitte November informiert das Regierungspräsidium Freiburg (RP) die Bevölkerung über die geplanten Ortsumfahrungen von Spaichingen und Balgheim (B 14, Kreis Tuttlingen). Die Informationsveranstaltungen finden am Donnerstag,14. November, um 18:30 Uhr in der Stadthalle Spaichingen und am Dienstag, 19. November, um 18:30 Uhr in der Sport- und Festhalle in Balgheim statt.      

    Nachdem die Ortsumfahrung von Spaichingen und Balgheim (B 14) im Bundesverkehrswegeplan 2030 als vordringlicher Bedarf eingestuft wurde, schreiten die Planungen voran. Seit Planungsbeginn im Herbst 2018 hat das Regierungspräsidium Freiburg (RP) unter anderem bereits eine neue Verkehrserhebung, Verkehrsuntersuchungen, eine erste Betrachtung von Varianten sowie das sogenannte Scopingverfahren durchgeführt.

    Die Ergebnisse der Verkehrsuntersuchung sowie weitere Ergebnisse der Planung sollen den Bürgerinnen und Bürgern nun vorgestellt werden. Die Fachleute des RP werden darüber hinaus auch die Verfahrensschritte einer Straßenplanung näher erläutern und über den weiteren Ablauf des Projekts berichten. 

    Neben einem Vortrag zum Projekt haben die Bürgerinnen und Bürger auch die Möglichkeit Fragen zu stellen und mit den Planern des Regierungspräsidiums ins Gespräch zu kommen.

  • Abteilung 5
    24.10.2019
    Vorbereitungen für Hochwasserschutz an der Acher laufen an
    Baumfällarbeiten auf dem Acherdamm ab 28. Oktober

    Die Vorbereitungen für den Bau des hundertjährlichen Hochwasserschutzes an der Acher in der Stadt Achern sind angelaufen. Wie das Regierungspräsidium (RP) Freiburg mitteilt, hat der beim RP angesiedelte Landesbetrieb Gewässer in diesem Jahr bereits Ersatzlebensräume für die Zaun- und Mauereidechsen geschaffen, die mit dem geplanten Beginn der Baumaßnahme im Herbst 2020 umgesiedelt werden sollen. Im nächsten Schritt müssen nun zur Bauvorbereitung die Bäume auf dem rechten Acherdamm zwischen Bahnlinie und Severinstraße gefällt werden, heißt es aus dem RP. Die Fällarbeiten werden voraussichtlich am Montag, 28. Oktober, beginnen und innerhalb einer Woche abgeschlossen sein. Aus Sicherheitsgründen kann der Rad- und Fußweg neben dem Damm in dieser Zeit nicht genutzt werden.      

    Im Zuge der geplanten Hochwasserschutzmaßnahme wird das bestehende Gewässerprofil der Acher erweitert und die Acherdämme werden abschnittsweise zurückverlegt. Neben dem Hochwasserschutz soll auch eine Verbesserung des Gewässerlebensraumes durch Schaffung naturnaher Ufer- und Sohlstrukturen verwirklicht werden. Die Gesamtkosten des Projektes liegen bei 10,6 Millionen Euro und berücksichtigen den Hochwasserschutz an der Acher von der Bahnbrücke bis zum sogenannten Acherknie bei Gamshurst.    

    Oberbürgermeister Klaus Muttach zeigt sich zufrieden mit der vorbildlichen Arbeitsorganisation und konsequenten Projektbegleitung seitens des RP Freiburg . „Dieses Projekt ist ein schönes Beispiel für das gute und konstruktive  Zusammenwirken von Land und Kommune.“ Beide Projektbeteiligten hoffen nun, dass in absehbarer Zeit die wasserrechtliche Genehmigung für die Arbeiten vom Landkreis erteilt werden kann, damit im kommenden Frühjahr die Arbeiten zum ersten Bauabschnitt ausgeschrieben werden können.     

    Foto: Gemeinsam für den Hochwasserschutz: Oberbürgermeister Klaus Muttach (links) und Sven Nendzynski, Projektleiter des Regierungspräsidiums Freiburg, besichtigen die künftige Baustelle auf dem Acherdamm. Foto: Stadt Achern

  • Abteilung 4
    24.10.2019
    Mitarbeiter des Regierungspräsidiums Freiburg bei Unfall auf der A 81 bei Rottweil tödlich verletzt
    Verkehrsminister Hermann und Regierungspräsidentin Schäfer bestürzt

    Bei einem Unfall, der sich heute Vormittag (24. Oktober) auf der A 81 bei der Anschlussstelle Zimmern o. R. ereignete, wurde ein Mitarbeiter des Regierungspräsidiums Freiburg tödlich verletzt. ​

    Der 53-jährige war bei der Autobahnmeisterei Rottweil als Straßenwärter beschäftigt. Während er eine Arbeitsstelle für eine Brückenprüfung an der Anschlussstelle Zimmern ob Rottweil im Zuge der A 81 in Fahrtrichtung Singen einrichtete, fuhr ein Lastkraftwagen vermutlich ungebremst auf ein Fahrzeug der Autobahnmeisterei auf, das die Baustelle absichern sollte. Der Verunglückte, der sich hinter dem Sicherungsfahrzeug befand, wurde von diesem erfasst und tödlich verletzt. Er verstarb noch an der Unfallstelle.           

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer zeigte sich bestürzt: „Die Sicherheitsbestimmungen für die Arbeiten auf unseren Straßen wurden erst vor kurzem verbessert. Dass es trotzdem zu diesem schrecklichen Unfall kommen konnte, macht mich fassungslos. Meine Gedanken sind bei der Familie und den Angehörigen unseres geschätzten Kollegen.“        

    Verkehrsminister Winfried Hermann, der auf der Anreise zu einem Termin am Bodensee im Stau stand, der durch den Unfall verursacht wurde, äußerte sich ebenfalls tief betroffen und sprach der Familie des Unfallopfers seine Anteilnahme aus. Der Minister wurde noch am Ort von der Autobahnmeisterei über den Unfall informiert und hielt dort vor den Mitarbeitern eine kleine Ansprache, in der er sein Mitgefühl sowie seine große Anerkennung für die wichtige und auch gefährliche Aufgabe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Straßenbauverwaltung zum Ausdruck brachte.

  • Abteilung 3
    23.10.2019
    „Berufe mit Zukunft“: Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer übergibt Urkunden an Absolventinnen und Absolventen in der Hauswirtschaft
    Zentrale Feier in Radolfzell/ Marlene Miedler aus Steinach und Sarah Lehmann aus Gengenbach sind Jahrgangsbeste

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat am Dienstag in Radolfzell den diesjährigen Absolventinnen und Absolventen in den Berufen der Hauswirtschaft   ihre Abschlussurkunden übergeben. Insgesamt 87 Hauswirtschafterinnen und Fachpraktikerinnen Hauswirtschaft haben die Abschlussprüfung im Regierungsbezirk Freiburg erfolgreich bestanden. Darüber hinaus überreichte Schäfer 24 silberne Meisterbriefe an langjährig in der Ausbildung tätige Hauswirtschaftsmeisterinnen.  

    „Die Berufe der Hauswirtschaft haben Zukunft. In der Altenhilfe, in Kindertagesstätten oder in Ganztagsschulen braucht unsere Gesellschaft mehr denn je qualifiziertes Fachpersonal, das in den Bereichen Ernährung und Gesundheit genauso fit ist wie bei Finanzen und Umweltthemen“, sagte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer bei der Feierstunde im Berufsschulzentrum Radolfzell. Sie gratulierte den frisch gebackenen Hauswirtschafterinnen und Hauswirtschaftern sowie den Fachpraktikerinnen und Fachpraktikern Hauswirtschaft zu ihrem Abschluss und wünschte Ihnen viel Erfolg in ihrem vielseitigen und anspruchsvollen Beruf. Den Ausbildungsbetrieben sowie dem Lehr- und Prüfungspersonal dankte sie für ihr Engagement und ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.  

    Angesichts des Fachkräftemangels in der Hauswirtschaft wies Schäfer auf das Jobstarter-Projekt „Oikos“ hin, mit dessen Hilfe die Zahl der Ausbildungsverträge in Baden-Württemberg in den vergangenen drei Jahren um 30 Prozent gesteigert werden konnte. Die Absolventinnen und Absolventen aus dem Regierungsbezirk Freiburg rief sie dazu auf, weitere Qualifizierungsmöglichkeiten und Förderungen zu nutzen. „Als Reformmotor in unserem Flächenland brauchen wir tatkräftige, flexible und gut vernetzte Frauen“, betonte die Regierungspräsidentin. So unterstützten das Land und die EU Existenzgründerinnen vom Kräuteranbau bis zur Kinderverpflegung mit regional und fair produzierten Lebensmitteln.

     

    Informationen zu den Absolventinnen und Absolventen:

     

    ·         Fünf Hauswirtschafterinnen ländlich

    ·         46 Hauswirtschafter und Hauswirtschafterinnen städtisch

    ·         36 Fachpraktiker und Fachpraktikerinnen Hauswirtschaft

     

    Jahrgangsbeste:

     

    • Jahrgangsbeste der Hauswirtschafter/innen städtisch (Note 1,6)
      Marlene Miedler, Steinach
      Externenprüfung, Fachschule für Landwirtschaft Offenburg

     

    Jahrgangsbeste der Hauswirtschafterinnen ländlich (Note 1,7)
    Sarah Lehmann, Gengenbach
    Ausbildungsbetrieb: Armbruster Hof, Berghaupten

    gruppenfoto-staedtische-hauswirtschafterinnen.jpg  gruppenfoto-laendliche-hauswirtschafterinnen.jpg  gruppenfoto-fachpraktikerinnen.jpg

    Foto 1: Städtische Hauswirtschafterinnen
    Foto 2: Ländliche Hauswirtschafterinnen
    Foto 3: Fachpraktikerinnen

  • Abteilung 4
    23.10.2019
    L 170 zwischen Bonndorf und Löffingen wird saniert
    Vollsperrung zwischen B 315 und Abzweig nach Boll (Bonndorf, Kreis Waldshut) // Umleitung über Titisee-Neustadt und Löffingen

    Von Montag, 4. November bis Freitag, 15. November wird die L 170 zwischen der B 315 und dem Abzweig in Richtung Bonndorfer Ortsteil Boll (Kreis Waldshut) saniert. Die Landesstraße wird in diesem Bereich voll gesperrt. Der Verkehr wird über Titisee-Neustadt und Löffingen umgeleitet. Die Umleitung wird ausgeschildert. Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) weist darauf hin, dass die Strecke zwischen Schattenmühle und Boll (L 170/K6516) für Fahrzeuge bis 3,8 Tonnen weiterhin befahrbar sein wird.           

    Wegen den geologisch schwierigen Bodenverhältnisse muss die Sanierung der Straße noch vor dem Wintereinbruch durchgeführt werden. Die Fahrbahn wird auf einer Länge von 50 Metern halbseitig an die bestehende Fahrbahn angeglichen. Da die Straße während der Bauarbeiten weniger als drei Meter breit ist, muss sie gesperrt werden. Das schreiben die Arbeitsschutzrichtlinien vor, heißt es aus dem (RP). In Absprache mit der Forstverwaltung werden gleichzeitig notwendige Forstarbeiten in diesem Abschnitt ausgeführt.            

    Bereits vor zwei Jahren wurde an dieser Stelle die vorhandene Straßenabsenkung auf einer Länge von 150 Metern umfangreich saniert. Trotz der wiederholten Absenkung und den abermals notwendigen Arbeiten beurteilte das RP die damalige Sanierung als erfolgreich. Das Schadensbild sei in der der Fläche und der Entwicklungsgeschwindigkeit deutlich reduziert worden. Ein absoluter Stillstand sei jedoch auf Grund der dortigen Bodenverhältnisse nicht möglich.        

    Das RP bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Verkehrsbehinderungen.

     

  • Abteilung 2
    23.10.2019
    VGH-Entscheidung zum neuen SC-Stadion in Freiburg: Regierungspräsidium hält an seiner rechtlichen Auffassung fest

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat den Beschluss im einstweiligen Rechtsschutzverfahren zur Baugenehmigung des neuen SC-Stadions in Freiburg am Mittwoch zur Kenntnis erhalten. Als zuständige Genehmigungsbehörde begrüßt es, dass im Ergebnis die Baugenehmigung in weiten Teilen bestätigt wurde.  

    Mit dem Beschluss des Verwaltungsgerichtshofs wird die aufschiebende Wirkung der Klage hinsichtlich der genehmigten Nutzung des Stadions für Spiele in täglichen Ruhezeiten zwischen 20 Uhr und 22 Uhr und den sonntäglichen Ruhezeiten zwischen 13 Uhr und 15 Uhr und in der Nachtzeit ab 22 Uhr angeordnet.  

    Das Regierungspräsidium hält hierzu an seiner rechtlichen Auffassung und getroffenen Entscheidung fest und ist zuversichtlich, dass diese im Hauptsacheverfahren vor dem Verwaltungsgericht standhalten wird. Diese Einschätzung beruht insbesondere auf der Tatsache, dass sich aus der Entscheidungsbegründung ergibt, dass der Beschluss auf einer überholten Fassung der 18. Bundesimmissionsschutzverordnung und damit auf veralteten Lärmgrenzwerten beruht. Dies hat der Verwaltungsgerichtshof zwischenzeitlich selbst eingeräumt. Das Regierungspräsidium wird daher gegenüber dem Verwaltungsgerichtshof eine Anhörungsrüge erheben und auf eine Änderung des Beschlusses hinwirken. 

    Im Hauptsacheverfahren wird das Regierungspräsidium darüber hinaus darlegen, warum die im Beschluss kritisierte enge Zusammenarbeit mit der unteren Baurechtsbehörde für erforderlich erachtet wurde. Das Regierungspräsidium hat die Baugenehmigung sowohl fachlich als auch rechtlich auf objektiv nachvollziehbaren Kriterien erlassen.

  • Abteilung 4
    22.10.2019
    Nollinger Berg Tunnel (A 861, Kreis Lörrach) gesperrt
    Steuerungselement defekt

    Seit heute Morgen gegen vier Uhr ist der Nollinger Berg Tunnel gesperrt. Der Verkehr wird über die übliche Umleitungsstrecke (B 316) umgeleitet.    

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, sei ein wichtiges Steuerungsteil ausgefallen, das den gesamten Tunnelbetrieb regelt. Die Behörde arbeite mit Hochdruck an der Reparatur. Wann der Tunnel wieder geöffnet werden kann, sei derzeit nicht absehbar. Das RP werde zeitnah informieren.

     

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  • Abteilung 4
    22.10.2019
    L 192 zwischen Öhingen und Wangen wird saniert
    Radweg bleibt durchgängig befahrbar // Bus wird bis 7:45 Uhr über Baustelle geführt // Umleitung über Moos

    Der Bau des Radwegs zwischen der Gemeinde Öhningen und dem Ortsteil Wangen schreitet weiter zügig voran. Momentan ist die Landesstraße für die Bauarbeiten halbseitig gesperrt, der Verkehr wird per Ampel geregelt. Das wird sich ab Montag, 28. Oktober ändern: Dann wird die Strecke bis einschließlich Freitag, 8. November zwischen dem Ortsausgang Öhningen und der Einmündung „Im Hofergärtle“ auf einer Länge von zwei Kilometer voll gesperrt werden. Grund hierfür sei die Erneuerung der Fahrbahndecke in diesem Streckenabschnitt, so das Regierungspräsidium Freiburg (RP) in einer Pressemitteilung.       

    Der Verkehr wird über Moos umgeleitet. Die Umleitung wird ausgeschildert. Wie das RP weiter mitteilt, werde der Buslinienverkehr soweit als möglich aufrechterhalten. Dies bedeute, dass die Linienbusse morgens bis 7:45 Uhr die Baustelle in beide Fahrtrichtungen passieren können. Das RP bittet darum, die weiteren Fahrten bis Betriebsschluss den örtlichen Aushängen an den betreffenden Bushaltestellen zu entnehmen.     

    Der bereits fertiggestellte Radweg zwischen Ortsausgang Öhningen und der Einmündung Alte Wangener Straße bleibe während der gesamten Sanierung für den Rad- und Fußverkehr frei. Zwischen Alte Wangener Straße und der L 92 werde der Rad- und Fußverkehr über die die Alte Wangener Straße und der Straße Im Hofgärtle geführt.     

    Die Anwohner aus dem Ortsteil Kattenhorn werden während der Zeit der Vollsperrung über den Uferweg und die Oberstaaderstraße nach Öhningen geführt. Die Anwohner der Straßen Im Hofergärtle bzw. Alte Wangener Straße werden Richtung Wangen während der Sperrung ausfahren können.     

    Das RP bittet die Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die auftretenden Behinderungen und Belastungen.

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  • Abteilung 4
    22.10.2019
    Nächster Schritt auf dem Weg zum Zentralklinikum Lörrach: Regierungspräsidium genehmigt die Verlegung der L 138
    Auslegung der Planungsunterlagen beginnt am Freitag

    Das Regierungspräsidium (RP) Freiburg hat den Planfeststellungsbeschluss für die Verlegung der Landesstraße L 138 erlassen. Damit ist der nächste Schritt auf dem Weg zum Zentralklinikum des Landkreises Lörrach vollzogen. Die Verlegung der Landesstraße schafft den notwendigen Platz für den Bau des Klinikums im Nordosten der Stadt Lörrach. 

    Wie das RP am Dienstag mitteilte, werde der Planfeststellungsbeschluss mit den genehmigten Planunterlagen in der Zeit vom 25. Oktober bis zum 7. November im Rathaus der Stadt Lörrach und im Rathaus Höllstein der Gemeinde Steinen ausgelegt. Damit haben alle Betroffenen und Interessierten die Gelegenheit zur Einsichtnahme in die genehmigten Planungsunterlagen. Die Auslegung werde in der Badischen Zeitung, der Oberbadischen und im Amtsblatt von Steinen öffentlich bekannt gemacht. 

    Die Verlegung der Landesstraße beginnt an der bestehenden Einmündung der Steinenstraße in die L 138. Es ist vorgesehen, die Landesstraße bis zu 120 Meter nach Norden zu verlegen und auf einer Länge von ca. 700 Metern im Bogen um das geplante Klinikum herumzuführen. Der neu errichtete Straßenabschnitt wird an einem östlich des geplanten Klinikums zu errichtenden Kreisverkehr mit der Zufahrt zum Klinikum enden. Die bestehende Fortführung der L 138 in Richtung Steinen wird dann nördlich des Kreisverkehrs provisorisch angebunden. Am südlichen Rand der Straße ist ein drei Meter breiter Geh- und Radweg vorgesehen. Zum Schutz des Klinikums vor Hochwasser wird die verlegte Straße auf einem ca. 1,5 Meter hohen Damm errichtet werden. 

    Nicht Gegenstand des abgeschlossenen Verfahrens sind die weiteren Planungsabsichten des Landes Baden-Württemberg: Diese sehen vor, die bestehende L 138 zwischen Lörrach und Steinen nach Süden an die Bahnlinie zu verlegen und zudem eine Verbindung unter der Bahnlinie hindurch mit einem kreuzungsfreien Anschluss an die B 317 zu schaffen. Wie das RP mitteilte, werde die Planfeststellung für diese beiden Vorhaben zu einem späteren Zeitpunkt beantragt. Die Baugenehmigung für das Zentralklinikum werde auf Grundlage eines noch zu beschließenden Bebauungsplans von der Stadt Lörrach erteilt werden. 

    Sämtliche Unterlagen (Pläne, Berichte und Gutachten) des geplanten Projekts können ab dem Beginn der Auslegung am 25. Oktober auch auf der Internetseite des RP (www.rp-freiburg.de) unter „Aktuelles“ eingesehen und heruntergeladen werden. Dabei befinden sich unter anderem ein Erläuterungsbericht und ein Lageplan zum Projekt. 

    Die bauliche Umsetzung der Maßnahme mit einer Gesamtbauzeit von voraussichtlich rund sieben Monaten ist bis zu den Sommerferien 2020 vorgesehen.

     

     

  • Abteilung 4
    21.10.2019
    Ortsumfahrung von Stockach: Bund stimmt der Planung einer verlängerten Trasse zu
    Regierungspräsidentin Schäfer: „Weitere Stadtteile von Stockach entlasten“

    Das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur hat dem Regierungspräsidium Freiburg die Zustimmung erteilt, dass in die Planung der Ortsumfahrung Stockach (B 14/ B 313) auch Überlegungen zu einer verlängerten Trasse über die Stockacher Ortsteile Windegg (Mahlspüren) und Zizenhausen hinaus einbezogen werden dürfen. „Damit können wir den verkehrlichen Nutzen der Ortsumfahrung im Stockacher Westen nochmals erheblich verbessern und zudem weitere Teile der Stadt entlasten“, stellte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer fest.  

    Die im Bundesverkehrswegeplan vorgesehene, rund drei Kilometer lange Umfahrung erstreckt sich westlich von Stockach von der L 194 - kurz nach dem Rißtorfkreisel in Richtung Nenzingen - bis zur B 14 zwischen Stockach und Windegg. Eine aktuelle Verkehrsuntersuchung zeigt, dass der von Meßkirch kommende Schwerverkehr auf der B 313 in etwa gleich stark ist wie der von Tuttlingen kommende auf der B 14. Nach Vorschlag des Verkehrsgutachters sollte deshalb im Norden von Stockach eine Anbindung der B 313 an die Umfahrung weiterverfolgt werden. Dieser Wunsch sei bereits in der Bürgerveranstaltung im vergangenen Jahr deutlich geworden. 

    Wie das Regierungspräsidium berichtet, zeigten die   Planungen, dass die Anbindung zwischen Hindelwangen und Zizenhausen topographisch schwierig ist. Außerdem sollten noch mehr Anwohnerinnen und Anwohner entlastet werden. So entstand die Idee, die B 14 von Tuttlingen kommend direkt an Windegg vorbei an die Umgehung anzuschließen und die Umfahrung nicht vor, sondern nach Zizenhausen an die B 313 anzuschließen. So können Windegg wie auch Zizenhausen vom überörtlichen Verkehr entlastet werden. 

    Darüber hinaus regte der Verkehrsgutachter an, die Umfahrung im Süden nicht an der L 194 zu beginnen, sondern an der B 313 von Espasingen kommend an der Auffahrt zur A 98. 

    Beide insgesamt vier Kilometer umfassenden Verlängerungen wurden dem Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur zur Neuberechnung vorgelegt. Die Umfahrung Stockach war bereits im Bundesverkehrswegeplan mit einem sehr hohen Nutzen-Kosten-Verhältnis (NKV 4,1) aufgeführt. Dieser hohe Wert war auch für die hohe Priorisierung beim Land Baden-Württemberg ein wichtiger Faktor. Die nun durchgeführte Neuberechnung konnte den sehr hohen Wert nochmals verbessern. So weist die verlängerte ein NKV von 4,8 auf. 

    Wie das RP mitteilt, werden nun die Varianten der Trasse entwickelt. Diese Planungen fließen dann auch in die bereits beauftragte Erstellung der Umweltverträglichkeitsstudie ein. Sobald die ersten Ergebnisse vorliegen, werden diese den Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt.

     

     

  • Abteilung 4
    18.10.2019
    L 127 zwischen St. Peter und St. Märgen bleibt bis Mittwoch, 23. Oktober, gesperrt
    Strecke ab Montag für Linienbusverkehr frei

    Wegen der feuchten Witterung bleibt die L 127 zwischen St. Peter und St. Märgen (Breisgau-Hochschwarzwald) bis einschließlich bis Mittwoch, 23. Oktober, gesperrt. Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilte, müssen die noch ausstehenden Markierungsarbeiten bei trockener Witterung ausgeführt werden, um eine fachgerechte Ausführung und bedenkenlose Freigabe der Straße sicherzustellen.

    Nachdem die Asphaltierungsarbeiten in dieser Woche abgeschlossen werden konnten, werde die Strecke zwischen St. Peter und St. Märgen ab Montag, 21. Oktober für den Linienbusverkehr freigegeben. Allerdings sei besondere Vorsicht geboten, da die frisch aufgebrachte Fahrbahnmarkierung nicht überfahren werden dürfen. Auch müssten noch Restarbeiten im Seitenbereich durchgeführt werden.    

    Das RP bittet darum, die Geschwindigkeit auf Tempo 30 zu reduzieren und zum Schutz der Bauarbeiter in den Arbeitsbereichen mit Schrittgeschwindigkeit zu fahren. Der Verkehr wird weiterhin über Kirchzarten und das Wagensteigtal umgeleitet. Das RP bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die auftretenden Verkehrsbehinderungen

  • Abteiliung 4
    18.10.2019
    Sanierung der L 87 bei Achern (Ortenau): Sperrungen werden witterungsbedingt verschoben

    Witterungsbedingt verzögern sich die Bauarbeiten an der L 87 westlich der A 5 bei Gamshurst um zwei Tage. Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, dauert die Vollsperrung der Landesstraße dort bis einschließlich Dienstag, 22. Oktober, 18 Uhr.   

    Einen Tag später als angekündigt werden die Arbeiten an der L 87 östlich der Autobahn zwischen den Anschlussstellen Fautenbach und Achern am Dienstag, 22. Oktober, beginnen. Die Vollsperrrung der L87 erfolgt im Laufe des Donnerstags und wird voraussichtlich bis Mittwoch, 20. November, dauern. 

    Der Verkehr zwischen den beiden Abfahrten werde über die Infrastrukturstraße und die B 3 umgeleitet, heißt es aus dem RP.

  • Abteilung 5
    18.10.2019
    Große Vielfalt auf kleinem Raum“: Neues Naturschutzgebiet „Mühlebol-Wolfental“ auf der Hegaualb (Kreise Tuttlingen und Konstanz)
    Regierungspräsidentin Schäfer unterzeichnet Verordnung
     Regierungspräsidentin Schäfer unterzeichnet Verordnung

    Die Freiburger Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat am Freitag die Verordnung für das neue Naturschutzgebiet „Mühlebol-Wolfental“ unterzeichnet. Auf etwa 90 Hektar wird damit ein abwechslungsreicher Landschaftsteil nahe des „Witthoh“, dem höchsten Punkt der Hegaualb, geschützt. Das Gebiet befindet sich auf Gemarkung  der Gemeinden Emmingen-Liptingen und Immendingen (Landkreis Tuttlingen) sowie Engen (Landkreis Konstanz) „Ich freue mich über den guten Abschluss des Verfahrens mit allen Beteiligten und Akteuren vor Ort. Damit erhält diese beeindruckende Landschaft auf der Hegaualb einen dauerhaften und angemessenen Schutzstatus“, betonte Regierungspräsidentin Schäfer.         

    Schon bei der ersten Biotopkartierung des Landes in den späten 1970er Jahren war das Gebiet aufgefallen und für einen höherwertigen Schutz empfohlen worden. In den darauffolgenden Jahren betrieben Naturschutz- und Forstverwaltung mit langem Atem und erfolgreich den Grunderwerb für Naturschutzzwecke. Heute gehören zahlreiche Grundstücke dem Land und bilden das Rückgrat des neuen Naturschutzgebietes.         

    Nun  konnte nach Jahren der intensiven Arbeit das Schutzverfahren abgeschlossen werden. Mit dem „Mühlebol“ auf der Kuppe und dem tieferliegenden „Wolfental“ sind zwei sehr unterschiedliche Gebiete zusammengefasst worden. Die trockenen Kuppenlagen werden von ausgedehnten Wacholderheiden, beweideten lichten Kiefernbeständen und artenreichen Magerwiesen geprägt. Im „Wolfental“ finden sich dagegen orchideenreiche Nadelwälder und ein Kalk-Flachmoor – letzteres eine große Besonderheit auf der Südwestalb. Diese Landschaft bezeugt noch heute die Zeit einer extensiven landwirtschaftlichen Nutzung, die zu ungemein artenreichen Lebensräumen geführt hat und die mit Unterstützung der Naturschutzverwaltung weitergeführt werden darf und soll.     

    „Eine solch große Vielfalt auf kleinem Raum stellt für die Südwestalb eine große Besonderheit dar. Ihre Unterschutzstellung soll einen bedeutenden Mosaikstein zur langfristigen Erhaltung dieser für die Alb einst so typischen Lebensräume beitragen“, so Joachim Genser, der zuständige Fachreferent im Regierungspräsidium.          

    Kein Naturschutzgebiet kommt ganz ohne Nutzungs- bzw. Bewirtschaftungs-einschränkungen aus. Das Schutzgebiet  verlangt daher beispielsweise Einschränkungen bei der Düngeausbringung auf artenreichen Wiesen. Von den strengsten Regelungen sind aber ganz überwiegend nur die landeseigenen Flächen betroffen. Viele landwirtschaftliche Betriebe arbeiten bereits seit einigen Jahren mit der Naturschutzverwaltung zusammen. Ihre Leistungen für die Erhaltung extensiven Grünlands werden über Bewirtschaftungsverträge vergütet.         

    Hervorzuheben sei die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit insbesondere mit der Gemeinde Emmingen-Liptingen, betonte Regierungspräsidentin Schäfer.  Den im Gebiet tätigen landwirtschaftlichen Betrieben komme eine Schlüsselrolle bei der zukünftigen Erhaltung und Entwicklung des Schutzgebiets zu. Auch hier sei eine erfreulich gute und sachliche Zusammenarbeit erfolgt. Das Regierungspräsidium werde diese Betriebe gemeinsam mit dem Landratsamt weiter unterstützen.

    Wacholderheide im neuen Naturschutzgebiet Mühlebol-Wolfental
    Wacholderheide im neuen Naturschutzgebiet Mühlebol-Wolfental

    ​​muehlebol-wolfental-uebersichtskarte.pdfÜbersichtskarte (pdf, 2 MB)

  • 18.10.2019
    Schönau im Schwarzwald richtet Biosphärenfest 2020 aus
    Lenkungskreis vergibt die Gastgeberrolle an Stadt im Kreis Lörrach // Erste Fortschritte beim Rahmenkonzept

    Die Stadt Schönau im Schwarzwald wird das Biosphärenfest im kommenden Jahr ausrichten. Diese Entscheidung hat der Lenkungskreis des Biosphärengebiets Schwarzwald in seiner Sitzung unter dem Vorsitz von Regierungsvizepräsident Klemens Ficht getroffen. Der Termin werde in der nächsten Zeit zwischen den Beteiligten abgestimmt, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    „Die Biosphärenfeste erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit. Zum dritten Fest nach Todtnau kamen in diesem Jahr rund 6000 Besucherinnen und Besucher, die sich ein Bild von der Vielfalt der regionalen Angebote und der geförderten Projekte im Biosphärengebiet machen konnten. Wir sind zuversichtlich, dass wir diese erfreuliche Entwicklung im kommenden Jahr in Schönau fortsetzen können und setzen dabei auf die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnerinnen und Partnern in den Kommunen“, sagte Regierungsvizepräsident Ficht.

    Bei der Bewerbung für das Biosphärenfest hatte es neben Schönau mit Bernau auch noch einen zweiten Interessenten gegeben. Regierungsvizepräsident Klemens Ficht dankte Bürgermeister Alexander Schönemann für die Bereitschaft, erneut Ausrichter des Fests zu sein. Das erste Fest vor zwei Jahren in Bernau sei ein großer Erfolg gewesen, der Maßstäbe gesetzt habe.

    Die Beschilderung des Großschutzgebiets macht laut Ficht ebenfalls Fortschritte: Demnächst werde es an der A 5 bei Freiburg und der A 98 am Hochrhein touristische Unterrichtungstafeln zum Biosphärengebiet geben. Projektreferent und Agrarökonom Florian Brossette stellte sein Arbeitsgebiet ALLMENDE 2.0 vor, bei dem exemplarisch für den Gemeindeverwaltungsverband Schönau nach neuen Wegen gesucht wird, um die gemeinsam genutzten Weideflächen auch in Zukunft dauerhaft offen zu halten.

    Gute Nachrichten hatte Vizepräsident Ficht auch vom Projekt „Heimspiel für die Wildnis“ im Oberrieder Ortsteil St. Wilhelm, das die Umweltschutzorganisation WWF, der SC Freiburg, die Forstabteilung des Regierungspräsidiums Freiburg und das Biosphärengebiet Schwarzwald gemeinsam umsetzen. Der neue Wildniserlebnispfad werde am 8. Mai 2020 im Beisein des baden-württembergischen Umweltministers Franz Untersteller eröffnet.

    Im September hat Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer den ersten sieben offiziellen Partnerinnen und Partnern des Biosphärengebiets ihre Urkunden übergeben. Weitere zwei Partner habe der Vergaberat kürzlich aufgenommen, nachdem sie die Qualitätskriterien von „EUROPARC Deutschland“ (e.V.) erfüllt hatten, berichtete Vizepräsident Ficht. Zudem habe in den Sommerferien eine gemeinsame Ferienfreizeit für Kinder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Zahoransky AG stattgefunden.

    Der Lenkungskreis beschloss am Donnerstag, dass das Biosphärengebiet Schwarzwald Mitglied im Verein „Bauwerk Schwarzwald“ wird. Ziel dieses Vereins ist es, das identitäts- und heimatstiftende Landschaftsbild zu erhalten – zum Beispiel durch ein Netzwerk für Fachleute und durch den Einsatz regionaler und nachwachsender Rohstoffe wie zum Beispiel Holz.

    Andrea Hartz vom Büro agl aus Saarbrücken brachte die aktuellen Fortschritte zum Rahmenkonzept des Biosphärengebiets auf den Punkt: Dieser Masterplan soll nach den Vorgaben der UNESCO die Leitlinien der Entwicklung im Biosphärengebiet für die nächsten zehn bis 15 Jahre bestimmen und bis Mitte 2020 vorliegen. Nach der Auftaktveranstaltung am 19. September in St. Blasien war das Team an drei Tagen in der gesamten Gebietskulisse mit einem Infobus unterwegs und sammelte Anregungen bei drei Bürgerabenden.

  • Abteilung 4
    17.10.2019
    Meilenstein für die Planung der Ortsumfahrung von Lahr (Ortenau, B 415): Bund stimmt Einbeziehung einer verlängerten Trasse zu
    Regierungspräsidentin Schäfer: „Weitere Stadtteile von Lahr können entlastet werden“

    Das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur hat dem Regierungspräsidium (RP) Freiburg die Zustimmung erteilt, dass in die Planung der Ortsumfahrung Lahr (B 415) auch Überlegungen zu einer verlängerten Trasse über die Lahrer Ortsteile Kuhbach und Reichenbach hinaus einbezogen werden dürfen. „Damit kann der verkehrliche Nutzen einer Ortsumfahrung von Lahr nochmals erheblich verbessert werden. Zudem können weitere Teile der Stadt entlastet werden“, stellte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer fest. 

    Wie das RP berichtet, sei im Rahmen der ersten Dialogveranstaltung zur Ortsumfahrung am 6. Februar sowie in den darauffolgenden Monaten seitens der Lahrer Bürgerschaft immer wieder auf das Erfordernis einer Trassenverlängerung hingewiesen worden. Ziel dieser Initiativen sei es, auch die Geroldsecker Vorstadt sowie Teile der Kernstadt von Lahr entlasten. Das RP habe die Anliegen aufgegriffen und sei bereits mit einer Verkehrserhebung und der aktuell noch laufenden Verkehrsuntersuchung darauf eingegangen.   

    Darüber hinaus habe die Behörde erste potenzielle erweiterte Trassen betrachtet und im Sommer entsprechende Kostenschätzungen an das Ministerium weitergeleitet. Die Neubewertung des Projektes durch das Ministerium habe nun ergeben, dass auch eine verlängerte Trasse zur Entlastung der Geroldsecker Vorstadt ein positives Nutzen-Kosten-Verhältnis aufweist und somit in die Planungsüberlegungen einbezogen werden kann.  

    Weitere Informationen zu den aktuellen Planungen sowie die Ergebnisse der Verkehrsuntersuchung sollen den Bürgerinnen und Bürgern in den kommenden Monaten auf einer zweiten Öffentlichkeitsveranstaltung vorgestellt werden.

     

  • Abteilung 4
    17.10.2019
    Autobahnanschlussstelle A5 Lahr-Ost (Ortenaukreis) wieder offen für den Verkehr

    Rechtzeitig zum Beginn der Chrysanthema in Lahr am kommenden Wochenende kann die Anschlussstelle Lahr am Freitagnachmittag wieder für den Verkehr freigegeben werden. Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilte, konnten die Bauarbeiten zur Sanierung der Fahrbahn pünktlich abgeschlossen werden. 

    Die Auf- und Abfahrt auf der Ostseite der Anschlussstelle war seit 7. Oktober gesperrt. Das RP saniert seit Februar einen insgesamt 4,1 Kilometer langen Streckenabschnitt der  A 5  bei Lahr. Das Projekt soll bis Ende November abgeschlossen sein.

     

  • Abteilung 4
    17.10.2019
    B 317 zwischen Maulburg und Schopfheim: Aufgrund des Regenwetters entfällt die Sperrung am Wochenende

    Aufgrund der angesagten Regenfälle kann die Sanierung der Fahrbahn der B 317 zwischen den Anschlussstellen Maulburg-Mitte und Schopfheim-Mitte nicht wie geplant fortgesetzt werden. Wie das Regierungspräsidium (RP) Freiburg mitteilt, entfällt deshalb die für das kommende Wochenende angekündigte Vollsperrung der Straße. 

    Ab Freitagmorgen, 18. Oktober, wird die vier Kilometer lange Strecke wieder frei befahrbar sein. Allerdings wird die Geschwindigkeit zwischen Schopfheim-Mitte und Maulburg-Ost auf 30 Stundenkilometer reduziert. In diesem Bereich wird die Fahrbahn in der kommenden Nacht auf fünf Zentimeter abgefräst.  

    Voraussichtlich ab Freitag, 25. Oktober bis Montag, 28. Oktober (wie bereits angekündigt), wird die Straße wieder voll gesperrt. Dann sollen die Sanierungsarbeiten fortgesetzt werden. Das RP wird rechtzeitig über den weiteren Ablauf informieren.  

    Das RP bittet um Verständnis für die wetterbedingten Verschiebungen der Bauarbeiten.

     

  • Stabsstelle für grenzüberschreitende Zusammenarbeit
    16.10.2019
    Rückbau des Kernkraftwerks Fessenheim: Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer mahnt Einhaltung von Sicherheitsstandards an

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat am Dienstagabend bei der Sitzung der Überwachungskommission des elsässischen Kernkraftwerks Fessenheim angemahnt, dass die internationalen Sicherheitsstandards auch beim Rückbau des Kernkraftwerks vom kommenden Jahr an eingehalten werden müssen. Die Brennstäbe müssten nach der Abschaltung der Reaktoren noch ca. drei Jahre im Abklingbecken in Fessenheim abkühlen, bevor sie in die Wiederaufbereitungsanlage nach La Hague transportiert werden können.  

    Es müsse sichergestellt werden, dass die Kühlung des Abklingbeckens auch bei einem Stromausfall in Folge einer Überflutung oder eines Erdbebens aufrechterhalten werden könne, so Schäfer. Zudem sei das Becken bislang nicht  ausreichend gegen externe Ereignisse wie Flugzeugabstürze oder Anschläge geschützt. „Diese aus unserer Sicht unabdingbaren Sicherheitsvorkehrungen haben wir vehement eingefordert und die französische Aufsichtsbehörde hat zugesichert, sie umzusetzen“, berichtete Schäfer. 

    Im September war bekannt geworden, dass das Kernkraftwerk Fessenheim seinen Betrieb bis zum Sommer 2020 endgültig einstellen wird. Der erste Reaktor des grenznahen Kernkraftwerks soll am 22. Februar 2020 abgeschaltet werden. Der zweite Reaktor soll am 30. Juni 2020 vom Netz gehen. 

    In der Sitzung am Dienstag informierte die französische Atomaufsichtsbehörde über den geplanten Rückbau des Kernkraftwerks, der bis 2040 dauern werde. „Mit der längst überfälligen Abschaltung der Reaktoren im kommenden Jahr wird die größte Gefahr gebannt. Wir werden aber auch in der Zeit danach den Rückbau im Auge behalten und wenn es notwendig ist, die Einhaltung der Sicherheitsvorkehrungen einfordern“, erklärte Bärbel Schäfer.

     

  • Abteilung 4
    16.10.2019
    Ortsdurchfahrt Mühlenbach (B 294, Ortenau) wegen Sanierung von 4. bis 16. November gesperrt

    Im Rahmen der Sanierung der Ortsdurchfahrt Mühlenbach (Ortenau) wird die B 294 vom 4. bis einschließlich 16. November gesperrt. Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, erfolgt die Sperrung der Ortsdurchfahrt in zwei Abschnitten:

    Der erste Bauabschnitt beginnt an der Einmündung zum Hagsbach und endet bei der Einmündung zum Bärenbach. Dieser Abschnitt wird von Montag, 4. November um 6 Uhr bis Montag, 11. November um 6 Uhr voll gesperrt sein. Beide Einmündungen sind in dieser Zeit befahrbar.

    Der zweite Bauabschnitt beginnt an der Einmündung zum Bärenbach und endet bei der Einmündung zum Gewerbegebiet. Hier beginnt die Sperrung am Montag,   11. November um 6 Uhr und endet am Sonntag, 17. November um 8 Uhr morgens. Auch in diesem Abschnitt sind beide Einmündungen weiterhin befahrbar. 

    Die Anlieger innerhalb der Sperrabschnitte werden gebeten, ihre benötigten Fahrzeuge für diese Zeiträume außerhalb der Sperrung abzustellen. Sie werden über ein Informationsschreiben des RP vor Sperrbeginn informiert. 

    Die Müllabfuhr ist während der gesamten Sperrdauer gewährleistet. Die Anwohner werden gebeten, die Müllbehälter wie gewohnt am Fahrbahnrand abzustellen.

    Während der Vollsperrung wird es keinen durchgehenden Busverkehr zwischen Haslach und Elzach geben. Im Bereich Hagsbach wird eine Ersatzhaltestelle eingerichtet. Die Busse verkehren dann nur zwischen Haslach und dem Ortseingang Mühlenbach (Hagsbach).

    Darüber hinaus wird eine Ersatzhaltestelle im Bereich der Einmündung ins Gewerbegebiet eingerichtet. Die Busse verkehren dann nur zwischen Elzach und dem Gewerbegebiet Mühlenbach.

  • Abteilung 4
    15.10.2019
    L 134 südlich von Binzen (Landkreis Lörrach) ab Mittwoch halbseitig gesperrt
    Behelfsausfahrt Binzen auf der A 98 komplett gesperrt

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, muss die L 134 südlich von Binzen (Landkreis Lörrach) zur Umlegung von Telekommunikations- und Stromleitungen ab Mittwoch, 15. Oktober für die Dauer von zehn Tagen halbseitig gesperrt werden. Im gleichen Zeitraum wird auch die Behelfsausfahrt Binzen auf der A 98 gesperrt. 

    Grund für die Behinderungen ist der Bau eines neuen Regenklärbeckens zwischen der Behelfsausfahrt Binzen auf der A 98 und der L 134. Dort wird zukünftig das Oberflächenwasser der A 98 zwischen der Anschlussstelle Kandern und der Brücke über die L 134 gereinigt. 

    Während der halbseitigen Sperrung der L 134 wird der Verkehr mit einer Ampel geregelt. Die Verkehrsteilnehmer auf der A9 8 können über die Anschlussstelle Eimeldingen ausweichen oder bereits an der Anschlussstelle Kandern abfahren.

  • Abteilung 4
    15.10.2019
    Bauarbeiten zum Lückenschluss des Radwegs entlang der B 34 in Oberlauchringen starten
    Sanierung und Umbau der Brücken über die Wutach und den Kotbach ab 18. Oktober/ Halbseitige Sperrung der Straße bis Herbst 2020

    Am 18. Oktober beginnen die Arbeiten zum Lückenschluss des Radwegs entlang der B 34 in der Ortsdurchfahrt Oberlauchringen (Landkreis Waldshut). Zunächst stehen die Sanierung und der Umbau der Brücken über die Wutach und den Kotbach an. Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, muss dazu die B 34 halbseitig gesperrt und der Verkehr mit einer Ampel geregelt werden. Die Zufahrt zu den Häusern und Geschäften werde über die gesamte Bauzeit des Radwegs bis Herbst 2020 möglich sein. 

    Mit dem Lückenschluss wird der 2008 hergestellte Radweg aus Richtung Unterlauchringen bis zur alten Rathausstraße weitergeführt. Die Arbeiten an den Brücken werden voraussichtlich bis Mai 2020 abgeschlossen sein. Danach wird der eigentliche Radweg gebaut, der im Herbst 2020 eröffnet werden soll. Der Radweg wird eine Breite von 2,50 Meter mit einem zusätzlichen Sicherheitsstreifen von 50 Zentimetern zur B 34 hin haben. Im Zuge der Bauarbeiten werden auch die beiden Bushaltestellen an der Ortsdurchfahrt umgebaut und eine feste Fußgängerampel eingerichtet.

     

  • Abteilung 4
    15.10.2019
    L 113 über den Leopoldskanal bei Riegel (Kreis Emmendingen) ab Mittwoch, 23. Oktober, wegen Fahrbahnerneuerungen halbseitig gesperrt

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, muss die L 113 über den Leopoldskanal bei Riegel (Kreis Emmendingen) ab Mittwoch, 23. Oktober, halbseitig gesperrt werden.  

    Grund für die Verkehrsbeeinträchtigung ist die Erneuerung der Fahrbahndecke. Nachdem im Frühjahr der beschädigte Fahrbahnübergang ausgetauscht wurde, wird nun in Teilflächen die Fahrbahndecke vor und nach dem Fahrbahnübergang erneuert. Die Baustelle liegt vor Riegel im Bereich des östlichen Fahrbahnübergangs des Leopoldskanals. 

    Während der halbseitigen Sperrung der L 113 wird der Verkehr mit einer Ampel geregelt. Weil sich in diesem Bereich die Anschlussstelle zur A 5 befindet, muss wegen der Ampelregelung in den Stoßzeiten mit Wartezeiten gerechnet werden. 

    Für Verkehrsteilnehmer von Riegel, die über die K 5114 nach Sasbach am Kaiserstuhl fahren, empfiehlt es sich, über die L 116 zur L 113 zu fahren. Die Baustelle wird voraussichtlich Anfang November abgeschlossen sein.

  • Abteilung 4
    15.10.2019
    L 92 zwischen Oppenau und Zuflucht (Ortenau) bleibt bis zum 19. Oktober gesperrt

    Die Sperrung der  L 92 zwischen Oppenau und Zuflucht muss bis zum 19. Oktober, 17 Uhr verlängert werden. Wie das Regierungspräsidium Freiburg am Dienstag mitteilte, dauert die seit dem 7. Oktober laufende Sanierung der Fahrbahn auf dem 2,5 Kilometer langen Abschnitt von Sandhütte bis zur Kreisgrenze beim Hotel Zuflucht länger als geplant. Die  Asphaltarbeiten seien zwischenzeitlich abgeschlossen worden. Nun stehe noch die Herstellung der Schutzplanken der Straße an.  

    Die Bushaltestelle Zuflucht (gegenüber Hotel Zuflucht) werde bis einschließlich 19. Oktober nicht angefahren. An der B 500 wurden beidseitig Ersatzhaltestellen eingerichtet. Auch die Zu- und Abfahrt von der B 500 in Richtung Brandstraße sowie Richtung Renchtalhütte und Bad Peterstal-Griesbach sei in diesem Zeitraum nicht möglich. Die Zufahrt zum Hotel Zuflucht sei aus Richtung B 500 weiterhin möglich, mit kurzzeitigen Behinderungen müsse hier jedoch gerechnet werden.

     

     

  • Abteilung 9
    14.10.2019
    Felssturz A 81 bei Tuningen: Wurzeldruck hat Stein ins Rollen gebracht/ Absturzstelle wurde gesichert

    Aufgrund verschiedener Medienanfragen zu dem Felssturz auf der A 81 am Samstagabend mit tödlicher Folge teilt das Regierungspräsidium Freiburg Folgendes mit: 

    Der Felssturz auf der A 81 bei Tuningen (Schwarzwald-Baar-Kreis), bei dem am Samstagabend ein Autofahrer ums Leben kam, hatte nach ersten Erkenntnissen des Landesamts für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) eine natürliche Ursache. Offenbar hat der Wurzeldruck von Bäumen an der dicht bewachsenen Böschung den 3,5 Tonnen schweren Sandsteinblock 22 Meter oberhalb der Fahrbahn gelöst und ins Rollen gebracht. 

    Zwei Geologen des Regierungspräsidiums waren am Sonntagmorgen vor Ort und prüften die Absturzstelle. Dabei stellte sich heraus, dass noch zwei weitere, ähnlich große Felsblöcke beidseitig der Ausbruchnische absturzgefährdet waren. Mit Hilfe einer Fachfirma und des THW wurden diese Felsblöcke entfernt. Erst danach konnte die Sperrung der Autobahn aufgehoben werden.  

    Nach Information der zuständigen Autobahnmeisterei wurden an dem relevanten Streckenabschnitt an der A 81 in der Vergangenheit keine herabgefallenen Steine oder Felsbrocken festgestellt. Der Streckendienst der Autobahnmeisterei kontrolliert die Straße täglich, auch am Wochenende. Eigentümerin der Böschung ist die Bundesstraßenverwaltung. 

    Das LGRB wurde beauftragt, den Schadensfall zu begutachten und die Ergebnisse der Staatsanwaltschaft Konstanz vorzulegen, die eine weitere juristische Bewertung des Falles vornimmt. Zu dem laufenden Verfahren, der möglichen Vorhersehbarkeit und der Haftung kann das RP Freiburg vorerst keine weiteren Aussagen treffen. Dies obliegt der Staatsanwaltschaft Konstanz. Dafür bittet das Regierungspräsidium um Verständnis. 

    Hintergrundinformation zur Kontrolle von Felshängen an Straßen:

    Felshänge an Straßen, von denen eine Gefährdung für Verkehrsteilnehmer durch Steinschlag ausgeht, werden regelmäßig von den Autobahn- und Straßenmeistereien gewartet. Die Wartung umfasst zum Beispiel das Beseitigen von gelockertem Gestein. Hänge, die nicht als steinschlaggefährdet eingestuft sind, werden im Rahmen der täglichen Streckenkontrolle straßenseitig beobachtet. Dabei wird zum Beispiel geprüft, ob herabgefallene Steine in den Mulden am Fuße der Böschungen aufzufinden sind.

     

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    14.10.2019
    Anpacken zum Erhalt der Schwarzwaldlandschaft: Landschaftspflegetag am Samstag, 19. Oktober, am Belchen

    Die Landschaft am Belchen pflegen und offenhalten – das ist eine wichtige Aufgabe, für die es am Samstag, 19. Oktober, einen Pflegeeinsatz des Biosphärengebiets Schwarzwald in Kooperation mit dem Weide- und Landschaftspflegeverein Neuenweg (e.V.) und den Landschaftserhaltungverbands Lörrach geben wird. Treffpunkt ist um 9.30 Uhr am Gasthaus „Maien“ in Neuenweg (Abzweigung an der Straße in Richtung Böllen). Dort sind auch Parkplätze vorhanden. 

    Willkommen sind alle Bürgerinnen und Bürger der Region, die sich für die Offenhaltung der einmaligen Landschaft im Südschwarzwald engagieren wollen. In der Mittagspause gibt es ein Essen, das vor Ort zubereitet wird. Eine eigene Anmeldung zum Essen ist nicht erforderlich. 

    Die Einsatzfläche liegt auf etwa 1000 Metern am Belchen-Südhang. Deshalb sind angepasste Kleidung (Kälte- und Regenschutz) und festes Schuhwerk erforderlich. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, falls vorhanden Arbeitshandschuhe und Gerätschaften (Astscheren, Rebscheren, kleine Sägen) mitzubringen. Ansonsten werden entsprechende Gerätschaften zur Verfügung gestellt. Motorsägen sind nicht erwünscht. 

    Bei sehr schlechtem Wetter wird der Landschaftspflegetag verschoben. Anmeldungen sind bei der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwarzwald unter Telefon 07673/889402-4370 oder per E-Mail an biosphaerengebiet-schwarzwald@rpf.bwl.de möglich und erwünscht.

     

  • Abteilung 4
    11.10.2019
    B 317 zwischen Maulburg und Schopfheim wird saniert
    Sperrungen ab Montag, 14. Oktober bis Ende des Monats

    Die Fahrbahndecke der B 317 zwischen den Anschlussstellen Maulburg-Mitte und Schopfheim-Mitte wird auf insgesamt einer Länge von ca. vier Kilometern saniert. Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, beginnen die Bauarbeiten am Montag, 14. Oktober und werden voraussichtlich Ende Oktober abgeschlossen sein. In diesem Zeitraum müsse die Bundesstraße nachts teils voll gesperrt werden. An den beiden Wochenenden werde sie durchgehend gesperrt. Tagsüber seien punktuell halbseitige Sperrungen mit Ampelregelung vorgesehen. 

    Der Verkehr werde dann über die Ortsdurchfahrten Maulburg und Schopfheim auf der L 139 umgeleitet. Schopfheim und Maulburg seien während der Bauzeit ständig und ohne größere Einschränkungen zu erreichen, heißt es aus dem RP. Im November werde die frisch sanierte Straße wieder offen sein. 

    Das RP hat die Sanierung der Bundesstraße in zwei Bauabschnitte unterteilt:  

    Erster Bauabschnitt (von Schopfheim-Mitte -  Maulburg-Ost/Süd): Vollsperrung ab Mittwoch, 16.Oktober, 20 Uhr sowie Donnerstag, 17.Oktober, ab 20 Uhr jeweils bis 5:30 Uhr.  

    Durchgehende Vollsperrung von Freitag, 18.Oktober 19 Uhr bis Montag, 21. Oktober 5:30 Uhr. 

    Am Montag, 21. Oktober, punktuelle halbseitige Sperrungen mittels Ampelsteuerung zum Aufbringen der Markierung. 

    Zweiter Bauabschnitt (von Maulburg-Ost/Süd bis Maulburg-Mitte): Vollsperrung ab Donnerstag, 24.Oktober, 20 Uhr bis  Freitag, 25. Oktober 5.30 Uhr.  

    Durchgehende Vollsperrung von Freitag, 25.Oktober 19 Uhr bis Montag, 28. Oktober 5.30 Uhr. 

    Ab Montag, 28. Oktober bis voraussichtlich Mittwoch, 30. Oktober punktuelle halbseitige Sperrungen mittels Ampelsteuerung zum Aufbringen der Markierung und weiterer Restarbeiten. 

    Die Sanierung ist notwendig, da die B 317 starke Verschleißerscheinungen aufweist. Die gesamte Fahrbahn wird zunächst abschnittsweise abgefräst. Anschließend wird die neue Asphaltschicht eingebaut.  

    Das RP bittet um Verständnis für die dringend notwendigen Arbeiten und die damit verbundenen Umwege und Behinderungen. Es weist darauf hin, dass die Bauzeiten nur bei ausreichender Witterung einzuhalten seien.

     

     

  • Abteilung 4
    11.10.2019
    Neue Wege zum Klimaschutz: Planung für Radschnellverbindungen im Raum Freiburg startet
    Land, Kreise und Kommunen ziehen an einem Strang/ Potenzial: bis zu 12.000 Radfahrer am Tag
     Auftakt für die Radschnellwege im Raum Freiburg

    Die Planung für die neuen Radschnellwege zwischen Freiburg, Emmendingen und Waldkirch kann starten – und die Region setzt sich mit geballter Kraft dafür ein, dass die Projekte so schnell wie möglich umgesetzt werden. Das hat Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer am Freitag nach einem Auftakttreffen mit Landrat Hanno Hurth (Emmendingen), den Oberbürgermeistern Martin Horn (Freiburg), Stefan Schlatterer (Emmendingen), Roman Götzmann (Waldkirch), den Bürgermeistern Raphael Wald (Gundelfingen) und Markus Hollemann (Denzlingen) sowie Albrecht Simon vom Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald mitgeteilt. An dem Treffen im Basler Hof in Freiburg nahm auch Christian Dusch teil, der Direktor des Regionalverbands Südlicher Oberrhein. 

    „Die Radschnellwege sind eine große Chance für die Region, die wir gemeinsam ergreifen. Damit wollen wir insbesondere Pendlern das Umsteigen auf das Fahrrad erleichtern und so einen Beitrag zum Klimaschutz und auch zur Gesundheit der Menschen leisten“, betonte Regierungspräsidentin Schäfer. Einer Machbarkeitsstudie zufolge liegt das Verkehrspotenzial auf den beiden Strecken im Raum Freiburg bei bis zu 12.000 Radfahrern am Tag. Neben Berufspendlern und Schülern können die gut ausgebauten, separaten Fahrradtrassen künftig auch von Freizeitradlern und Familien genutzt werden.

    Bis 2025 sollen in Baden-Württemberg zehn Radschnellwege realisiert werden. Bund und Land stellen den Kreisen und Kommunen dazu Förderungen von über 80 Prozent zur Verfügung. Die rund 21 Kilometer langen Teilstrecken ab der Stadtgrenze Freiburgs bis nach Waldkirch und Emmendingen plant und baut das RP als Landesprojekt. Für die fünf Kilometer lange Etappe auf dem Stadtgebiet trägt die Stadt Freiburg die Baulast. Um Flächen zu sparen, sollen möglichst viele bestehende Wege verwendet werden. 

    „In den nächsten Wochen wird das Regierungspräsidium gemeinsam mit den Gemeinden die Bestandsdaten erheben und die Interessen sammeln“, kündigte Bärbel Schäfer an. Einbezogen würden auch die Verbände ADFC und VCD. Darüber hinaus sei eine umfangreiche Bürgerbeteiligung vorgesehen. „Bei der Planung betreten wir Neuland, da es in der gesamten Bunderepublik bislang nur wenige Erfahrungen mit Radschnellverbindungen gibt“, erklärte die Regierungspräsidentin. Um das Baurecht zu erlangen, sei ein vergleichbarer Aufwand wie bei einer Ortsumfahrung notwendig.

    ​Grafik

    Piktogramm

  • 11.10.2019
    Freisprechungsfeier für Nachwuchsgärtner auf der Blumeninsel Mainau / Regierungsvizepräsident Klemens Ficht überreicht Abschlussurkunden an 59 Berufsanfänger
     Freisprechungsfeier Gärtner

    Die Blumeninsel Mainau im Bodensee war am Freitag der passende Ort für die Freisprechungsfeier der Nachwuchskräfte aus Gartenbau und Floristik im östlichen Teil des Regierungsbezirks Freiburg. Regierungsvizepräsident Klemens Ficht überreichte zusammen mit den Vertretern des Berufsstandes vor rund 200 Gästen die Urkunden an die 59 erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen der Gärtnerausbildung aus dem östlichen Regierungsbezirk. Im gesamten Regierungsbezirk Freiburg haben in diesem Jahr 139 Nachwuchsgärtner ihre Abschlussprüfung bestanden.

    Regierungsvizepräsident Klemens Ficht gratulierte den jungen Gärtnerinnen und Gärtnern und betonte in seiner Ansprache die gesellschaftliche Bedeutung des Gärtnerberufs. „Gärtnerinnen und Gärtner tragen mit ihrer Arbeit zum Erhalt der biologischen Artenvielfalt und zum Klimaschutz bei.“ Gärten und Parks seien wertvolle Lebensräume für Vögel und Insekten sowie grüne Lungen in den Städten und Gemeinden.  Der Beruf des Gärtners biete ein vielseitiges Betätigungsfeld, erfordere Kreativität und einen geschickten Umgang mit moderner Technik und Materialien. „Das Wissen, das unsere Nachwuchsgärtner in ihrer Ausbildung erlangt haben, trägt dazu bei, die ökologischen Herausforderungen unserer Zeit zu meistern“, so Ficht. Moderne Begrünungsformen, wie sie auf der Landesgartenschau in Lahr und der Bundesgartenschau in Heilbronn zu sehen waren, seien hierfür wegweisende Beispiele.
    Nach der Urkundenübergabe zeichnete das Regierungspräsidium Freiburg die jahrgangsbesten Prüflinge aus den einzelnen Fachbereichen des Gartenbaus aus. Auszeichnungen erhielten aus den jeweiligen Fachbereichen folgende Absolventinnen und Absolventen mit einem Notendurchschnitt von besser als 2,0:

    Garten- und Landschaftsbau
    Noah Faude aus Rietheim-Weilheim
    Kim Harter aus Radolfzell
    Elias Herrmann aus Eigeltingen
    Marie-Luise Hildebrand aus Radolfzell
    Dominic König aus Kassel
    Manuel Lehmann aus St. Georgen-Langenschiltach
    Finn Paluch aus Konstanz
    Martin Renner aus Giengen an der Brenz
    Daniel Sartor aus Konstanz
    Melanie Werner aus Eschbronn

    Baumschule
    Micha Häring aus Dürbheim

    Gemüsebau
    Johanna Jahnel aus Konstanz

    Obstbau
    Johanna Kremer aus Konstanz

    Zierpflanzenbau
    Andrea Dietsche-Kleiter aus Waldhut-Tiengen
    Stefan Klostermeier aus Villingen-Schwenningen
    Theresa Roth aus Konstanz

  • Abteilung 4
    10.10.2019
    Vollsperrung der B 317 zwischen Todtnau und Feldberg wird witterungsbedingt um einen weiteren Tag verlängert
    Sanierungsarbeiten dauern noch bis Mittwoch, 16. Oktober, 18 Uhr

    Aufgrund der starken Regenfälle wird die Vollsperrung der B 317 zwischen dem Todtnauer Ortsteil Poche und Feldberg um einen weiteren Tag verlängert bis Mittwoch, 16. Oktober, 18 Uhr. Wie das Regierungspräsidium (RP) Freiburg am Donnerstag mitteilte, konnten die notwendigen Asphaltarbeiten aufgrund des anhaltenden Regens am vergangenen Dienstag nicht ausgeführt werden. So sei es zu der weiteren Verzögerung der Bauarbeiten gekommen.  

    Am Donnerstag wurde die Fahrbahndecke in den Ortsdurchfahrten Brandenberg und Fahl bis zum Ortsausgang Fahl fertiggestellt. Damit können die Einwohnerinnen und Einwohner von Fahl und Brandenberg wieder ohne Probleme die Straße in Richtung Todtnau nutzen. 

    Die Erneuerung der Fahrbahn zwischen Fahl Kaserne und Feldberg-Pass erfolgt von Freitag bis Dienstag, 15. Oktober. Am Mittwoch, 16. Oktober werden noch Restarbeiten unter Vollsperrung durchgeführt. Bis voraussichtlich 18 Uhr am Mittwochabend wird der Verkehr weiterhin weiträumig über Kirchzarten und Titisee-Neustadt umgeleitet (L 126; B 31). 

    Auch bedingt durch die extremen Witterungsverhältnisse am Feldberg weist die B 317 starke Verschleißerscheinungen auf. Die Fahrbahn wird deshalb auf einer Strecke von acht Kilometern komplett saniert. Das RP bittet um Verständnis für die notwendigen Arbeiten und die damit verbundenen Umwege und Behinderungen. Sollten weitere witterungsbedingte Verschiebungen auftreten, wird es informieren.

  • Abteilung 2
    09.10.2019
    Lückenschluss für Bodenseeradweg: Regierungspräsidium setzt Planfeststellungsverfahren für Umgestaltung am Bahnhof Reichenau fort
    Geänderte Planunterlagen werden öffentlich ausgelegt

    Das Regierungspräsidium Freiburg plant, die Lücke des Bodenseeradwegs im Kreuzungsbereich von Gemeindeverbindungsstraße Waldsiedlung-Lindenbühl, Kindlebildstraße und Bahnlinie Basel-Konstanz beim Bahnhof Reichenau zu schließen. Gleichzeitig soll eine neue Bushaltestelle auf dem Bahnhofsvorplatz eingerichtet und der Bahnübergang nach neuestem Standard gesichert werden.

    Wie das RP mitteilt, ist dieses Vorhaben ein Teil des Ausbaus der B 33 zwischen Allensbach und Konstanz. Die Maßnahmen seien bereits 2017 Gegenstand einer Auslegung der Planungsunterlagen gewesen. Aus der Anhörung habe sich damals die Notwendigkeit von Planänderungen ergeben: Die von den Verkehrsbetrieben vorgesehene erhöhte Busfrequenz erforderte eine andere Gestaltung der Bushaltestelle vor dem Bahnhof. Zudem ist jetzt geplant, den Radweg mit einem Schutzstreifen zu versehen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

    Aufgrund dieser Planänderungen erfolgt vom 15. Oktober bis zum 14. November   eine erneute Auslegung der Planunterlagen im Rathaus Reichenau. Die Auslegung soll allen Interessierten die Gelegenheit zur Einsichtnahme geben. Die Auslegung wird am 10. Oktober im Mitteilungsblatt der Gemeinde Reichenau öffentlich bekannt gemacht werden. Dabei wird auch über den Ort und die Möglichkeit zur Erhebung von Einwendungen informiert.

    Der Bekanntmachungstext sowie sämtliche Unterlagen (Pläne, Berichte und Gutachten) zu dem geplanten Vorhaben können ab dem Beginn der Auslegung am 15. Oktober auch auf der Internetseite des Regierungspräsidiums unter „Aktuelles“ eingesehen und heruntergeladen werden.

     

  • Abteilung 4
    09.10.2019
    L 94 zwischen Zell am Harmersbach-Grün und Oberharmersbach (Ortenaukreis) von 15. bis 18. Oktober voll gesperrt
    Verkehr wird großräumig über Offenburg umgeleitet

    Die Bauarbeiten auf der L 94 zwischen Oberharmersbach und Zell am Harmersbach-Grün (Ortenau) schreiten zügig voran. Nachdem ein Streifenfundament für Schutzplanken fertiggestellt wurde, hat nun der Vollausbau der Landesstraße im Kurvenbereich begonnen. Der Verkehr wird bis zur Vollsperrung mit einer Ampel geregelt, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg (RP).

    Von 15. Oktober, 6 Uhr bis 18. Oktober, 7 Uhr werden 900 Meter Fahrbahn zwischen Zell am Harmersbach-Grün und Oberharmersbach saniert. In diesem Zeitraum ist die L 94 im Bereich der Baustelle voll gesperrt. Der Verkehr wird großräumig über Offenburg umgeleitet. Der Fuß- und Radverkehr kann die Baustelle auf dem Geh- und Radweg passieren. Für den Schülerverkehr gebe es Sonderregelungen, die lokal bekanntgegeben werden, so das RP.

    Das RP bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer für die Verkehrsbehinderungen um Verständnis.

  • Abteilung 4
    09.10.2019
    Anschlussstelle B 27/ B 31 bei Hüfingen von 14. Oktober bis 18. November wegen Bauarbeiten gesperrt

    Im Zuge des Ausbaus der B 27 zwischen Hüfingen und Donaueschingen wird die Anschlussstelle B 27/ B 31 vom 14. Oktober bis zum 18. November voll gesperrt. Dies hat das Regierungspräsidium Freiburg mitgeteilt. 

    Der auf der B 27 aus Bad Dürrheim in Richtung Freiburg fahrende Verkehr wird dann über die Ausfahrt Donaueschingen-Mitte, die K 5756 bei Pfohren zum Teilhof an der B 31 umgeleitet.

    Der auf der A 81 in Richtung Donaueschingen und Bad Dürrheim fahrende Verkehr erhält  vor der Abfahrt auf die A 864 den Hinweis, erst an der Anschlussstelle Geisingen in Richtung Freiburg abzufahren.

    Der auf der B 31 aus Freiburg in Richtung Blumberg-Schaffhausen fahrende Verkehr wird über die K 5753 umgeleitet. Dies gilt auch für den Verkehr, der aus Allmendshofen auf die B 27 auffährt.

     

     

  • Abteilung 5
    08.10.2019
    Hochwasser- und Naturschutz im Einklang: Bau des Hochwasserrückhalteraumes „Kulturwehr Breisach“ geht voran
    Einlassbauwerke und Fischaufstiege gehen im neuen Jahr in Betrieb/ Brunnenbau in Hochstetten und Breisach wird 2020 fortgesetzt
     Einlassbauwerk mit Fischaufstiegsanlage am Leinpfad

    Der Bau des Hochwasserrückhalteraums „Kulturwehr Breisach“ im Rahmen des Integrierten Rheinprogramms geht voran. Mit der Fertigstellung der drei neuen Einlassbauwerke mit Fischaufstiegen an den beiden nördlichen Bauwerken am Rhein sowie dem Fischaufstieg am Möhlinwehr ist nun die Verbindung des Rheins mit der Möhlin über die vernetzten Schluten realisiert. Wie das Regierungspräsidium (RP) Freiburg mitteilt, werden die Bauwerke zu Beginn des kommenden Jahres in Betrieb genommen. „Auf diesem Weg können wir den Hochwasserschutz am Rhein mit dem Naturschutz verbinden. Mit den neuen Fischaufstiegen fördern wir die Laich- und Nahrungswanderungen von Fischen und anderen Wasserlebewesen“, so Peter Gültner aus der Projektgruppe des RP. 

    „Durch die beiden Fischaufstiege an den nördlichen Einlassbauwerken werden zukünftig das ganze Jahr über jeweils 450 Liter Rheinwasser pro Sekunde durch den Rückhalteraum strömen. Dies entspricht ungefähr dem Inhalt  von drei Badewannen pro Sekunde“, erklärt Gültner. Derzeit laufe die ökologische Nullaufnahme zur Erfassung ausgewählter Tier- und Pflanzenarten in dem zukünftigen Rückhalteraum, um den Zustand vor der Flutung des Rückhalteraumes zu dokumentieren. Gleichzeitig werde der Wehrverschluss am Möhlinwehr saniert. Gesteuert werden die Anlagen des Rückhalteraums künftig von einer Zentrale aus, die mit dem Betriebshof derzeit am ehemaligen „Ionosphäreninstitut“ Breisach eingerichtet wird.  

    Zum Jahreswechsel 2020 startet dann der Bau von weiteren Brunnen für die  Grundwasserhaltungen in Hochstetten und Breisach. „Die Pumpversuche am jüngsten Testbrunnen in Hochstetten haben unsere Planung bestätigt und bilden eine sichere Basis für den Bau der weiteren 35 Brunnen“, so Projektleiter Sebastian Kober vom RP. Damit werde sichergestellt, dass künftig bei Hochwassereinsatz oder während der Ökologischen Flutungen keine negativen Auswirkungen durch den Betrieb des Rückhalteraumes entstehen. Die Bauzeit für die Brunnen betrage voraussichtlich zwei Jahre. Sie beginne in Hochstetten und werde in Breisach abgeschlossen werden. 

    Bereits im kommenden Jahr sollen die Wegebauarbeiten am Rhein abgeschlossen werden. So wird der Schleusenvorplatz am Kulturwehr Breisach ähnlich dem asphaltierten und gut angenommenen Leinpfad ausgebaut. 

    Da beim Betrieb des Rückhalteraumes durch das Anheben der Wasserspiegel am Kulturwehr Breisach auch Auswirkungen auf die Grundwasserstände auf französischem Hoheitsgebiet auftreten, sind dort ebenfalls Schutzmaßnahmen erforderlich. Diese werden von der französischen Wasserstraßenverwaltung durchgeführt. Erst nach deren Fertigstellung voraussichtlich im Jahr 2022 ist die Betriebs- und Einsatzbereitschaft des Rückhalteraums für den Probebetrieb aller Anlagenteile gegeben. Um die zügige Fertigstellung der Schutzmaßnahmen in den Ortslagen Vogelgrün und Geiswasser zu unterstützen, finden enge terminliche und fachliche Abstimmungen mit den französischen Kollegen statt. 

    Weitere Informationen: Das Integrierte Rheinprogramm (IRP) ist ein Konzept des Landes Baden-Württemberg, das auf ehemaligen Überflutungsflächen zwischen Basel und Mannheim insgesamt 13 Hochwasserrückhalteräume umfasst. Mit dem Bau des Hochwasserrückhalteraumes „Kulturwehr Breisach“ können nach Fertigstellung rund 9,3 Millionen Kubikmeter Hochwasser zurückgehalten werden und so zum Hochwasserschutz für die Rheinunterlieger beitragen.


     

    Mehr Information: www.irp-bw.de


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      Möhlinwehr mit Fischaufstiegsanlage/ Foto: RPF


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     Bau des Testbrunnens in Hochstetten/ Foto: RPF​

  • Abteilung 4
    07.10.2019
    Baumfällarbeiten im Staufener Norden: Regierungspräsidium lässt Baufeld für die Ortsumfahrung vorbereiten

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat in einer Pressemitteilung darauf hingewiesen, dass in Staufen in der Woche vom 14. bis zum 18. Oktober Bäume im Bereich der Kreuzung Krozinger Straße / L 125 / L 123 gefällt werden müssen. Dabei handele es sich um Vorarbeiten für den dort entstehenden Kreisverkehr für die Ortsumfahrung Staufen. 

    Da sich die Baumfällarbeiten alle im Umfeld der ampelgeregelten Kreuzung befinden, muss die Kreuzung immer wieder für kurze Zeit gesperrt werden. Sobald der jeweilige Baum gefällt und die Straße gereinigt wurde, kann der Verkehr wieder fließen. Im Anschluss werden diejenigen Bäume und Hecken entfernt, die keine Auswirkungen auf den Verkehr haben. Die entfernten Gehölze werden vor Ort gehäckselt und anschließend abgefahren. 

    Am 4. November werden dann voraussichtlich die Straßenbauarbeiten für den Kreisverkehr beginnen. Während anfangs der Verkehr noch zweispurig an der Baustelle vorbei rollen könne, werde es voraussichtlich ab Januar 2020 zu größeren Verkehrsbehinderungen kommen, heißt es aus dem RP. Dann werde der Verkehr mit Hilfe einer Ampelregelung nur noch einspurig fließen können. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis zum Frühsommer 2020 andauern.

     

  • Abteilung 4
    04.10.2019
    Ortsdurchfahrt Eisenbach (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) vom 9. bis 11. Oktober gesperrt
    Straßenbelag wird saniert/ Schulbusse fahren durchgehend

    Zur Sanierung des Straßenbelags in der Ortsdurchfahrt Eisenbach (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) muss die L 172 voll gesperrt werden. Wie das Regierungspräsidium (RP) Freiburg mitteilt, beginnen die Bauarbeiten am 9. Oktober und werden – sofern das Wetter mitspielt - am 11. Oktober abgeschlossen sein. Nachdem der Asphalt ausgekühlt ist, wird die Straße voraussichtlich am 12. Oktober um 6.30 Uhr wieder freigegeben. 

    Das RP weist darauf hin, dass  eine Umleitungsstrecke eingerichtet wird. Darüber hinaus werden die Bauarbeiten so koordiniert, dass die Schulbusse durchgehend verkehren können. Lediglich vom 11. Oktober ab 15 Uhr bis zum 12. Oktober um 6.30 Uhr werde die öffentliche Buslinie die Haltestellen in Eisenbach nicht anfahren können.

     

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  • Abteilung 4
    04.10.2019
    Vollsperrung der B 317 zwischen Todtnau und Feldberg wird witterungsbedingt um einen Tag verlängert
    Sperrung aufgrund von Sanierungsarbeiten erfolgt von 7. bis 15. Oktober/ Umleitung wird ausgeschildert

    Aufgrund des regnerischen Wetters wird die Vollsperrung der B 317 zwischen dem Todtnauer Ortsteil Poche und Feldberg in der kommenden Woche einen Tag länger andauern als geplant. Wie das Regierungspräsidium (RP) Freiburg am Freitag mitteilte, beginnt die komplette Sperrung der Bundesstraße wegen Sanierungsarbeiten wie geplant am Montag, 7. Oktober um 7 Uhr. Voraussichtlich am Dienstag, 15. Oktober um 5.30 Uhr werde die Straße wieder geöffnet. Bis Ende Oktober ist die B 317 dann wieder mit punktueller Ampelregelung halbseitig befahrbar. Im November wird die dann frisch sanierte Straße wieder ganz offen sein. 

    In der vergangenen Woche war die Straße bereits nachts voll gesperrt. Für den Einbau der neuen Fahrbahndecke ist nun die Vollsperrung notwendig. In dieser Zeit wird der Verkehr weiträumig über Kirchzarten und Titisee-Neustadt umgeleitet (L 126; B 31). Der Feldberg ist während der gesamten Bauzeit aus Richtung Titisee-Neustadt und Bärental ohne Einschränkungen zu erreichen. Die Todtnauer Ortsteile Brandenberg und Fahl sind ebenfalls ständig erreichbar, Mitte Oktober tageweise jedoch nur von einer Seite, also entweder über Todtnau oder über den Feldbergpass. 

    Auch bedingt durch die extremen Witterungsverhältnisse am Feldberg weist die B 317 starke Verschleißerscheinungen auf. Die Fahrbahn wird deshalb auf einer Strecke von acht Kilometern komplett saniert. Das RP erneuert insbesondere die Entwässerungseinrichtungen, die Randeinfassungen (Bordsteinregulierungen etc.), Gehwegabschnitte und Fahrbahnquerungen. Zudem werden auch Leerrohre für die Breitbandversorgung in den Ortslagen von Brandenberg und Fahl verlegt.  

    Das RP bittet um Verständnis für die Sanierungsarbeiten und die damit verbundenen Umwege und Behinderungen. Sollten weitere witterungsbedingte Verschiebungen auftreten, wird es informieren. 

    Folgende Arbeiten sind in der kommenden Woche im Detail geplant: 

    ·         Montag, 7. Oktober: Anspritzen der Fräsfläche zwischen Todtnau-Poche und Kaserne Fahl

    ·         Dienstag, 8. Oktober: Einbau der Fahrbahndecke zwischen Todtnau-Poche und Landgasthaus Kurz in Brandenberg

    ·         Mittwoch, 9. Oktober: Einbau der Fahrbahndecke zwischen Landgasthaus Kurz in Brandenberg und Ortsausgang Fahl

    ·         Donnerstag, 10. Oktober und Freitag, 11. Oktober: Einbau des Asphaltbinders  zwischen Kaserne Fahl und Feldbergpass

    ·         Samstag,12. Oktober und Montag, 14. Oktober: Einbau der Fahrbahndecke zwischen Ortsausgang Fahl und Feldbergpass

     

     

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    02.10.2019
    Landschaftspflege im Biosphärengebiet: 20 Helferinnen und Helfer befreien Kreuzfelsen in Dachsberg-Wittenschwand (Kreis Waldshut) von Bewuchs
    Landrat Martin Kistler legt persönlich mit der Motorsäge Hand an/ Weitere Pflegeeinsätze in Freiburg-Kappel und am Belchen
     Beim Landschaftspflegetag am Kreuzfelsen in Dachsberg-Wittenschwand packten freiwillige Helfer mit an

    Wenn Waldshuts Landrat Martin Kistler persönlich zur Motorsäge greift, wenn der Landschaftserhaltungsverband Waldshut in voller Stärke ausrückt und die Gemeinde Dachsberg zum Pflegeeinsatz ruft, dann zeigt sich der Kreuzfelsen in Wittenschwand binnen kürzester Zeit von seiner geputzten Seite. Etwa 20 Helferinnen und Helfer haben am vergangenen Samstag auf Einladung des Biosphärengebiets Schwarzwald, des Landschaftserhaltungsverbands Waldshut und der Gemeinde Dachsberg die exponierte Stelle von Bewuchs befreit. 

    Auch ein Regenschauer und dunkle Wolken konnten die fleißigen Helfer nicht von ihrem Einsatz für den Erhalt des Landschaftsbilds abhalten. Ausgerüstet mit Motorsägen, Astscheren und landwirtschaftlichem Gerät machten sich die Freiwilligen ans Werk, um auf dem weitläufigen und steilen Weidberg Reisig einzusammeln, Bewuchs und Äste zu entfernen und diese auf großen Haufen aufzuschichten. Wem anfangs vom doch recht starken Wind vielleicht noch etwas kalt war, dem wurde durch die Bewegung im Gelände und die körperliche Arbeit warm. Landrat Martin Kistler packte ebenso mit an wie Dachsbergs Bürgermeister Stephan Bücheler – beide rückten in voller Montur den Bäumen zu Leibe, die es zu entfernen galt. 

    Christoph Huber von der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwarzwald weiß um die Wichtigkeit solcher Pflegeeinsätze: „Die Weidberge wie hier am Kreuzfelsen sind das typische Landschaftsbild im Südschwarzwald, das aber nicht vom Himmel gefallen ist, sondern das Ergebnis der harten Arbeit der Menschen, die diese Landschaft kultiviert haben. Wer sich hier umschaut, entdeckt einen äußerst vielfältigen Lebensraum für Pflanzen und Tiere, der seine Entstehung der Offenhaltung verdankt und der naturschutzfachlich äußerst wertvoll ist.“  

    Das Biosphärengebiet Schwarzwald nutzt den Herbst für zwei weitere Pflegeeinsätze, zumal die Brutzeit der Vögel vorbei ist und der Bewuchs den warmen Sommer genutzt hat, um sich wieder kräftig auszubreiten: Am 12. Oktober packen Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Oberbürgermeister Martin Horn auf der Jungviehweide im Freiburger Stadtteil Kappel mit an. Am 19. Oktober wird am Belchen gemeinsam mit dem Landschaftserhaltungsverband Lörrach sowie dem Schwarzwaldverein gearbeitet. Freiwillige Helferinnen und Helfer sind stets willkommen. Weitere Informationen gibt es direkt bei der Geschäftsstelle in Schönau unter Telefon 07673/889402-4370 oder per E-Mail an biosphaerengebiet-schwarzwald@rpf.bwl.de.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    02.10.2019
    Gemeinsam anpacken für die Landschaft: Pflegeeinsatz im Freiburger Stadtteil Kappel mit Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Oberbürgermeister Martin Horn am Samstag, 12. Oktober
    Freiwillige Helferinnen und Helfer können sich beim Biosphärengebiet anmelden

    „Gemeinsam die Landschaft erhalten“ ist das Motto beim ersten Landschaftspflegetag im Freiburger Stadtteil Kappel am Samstag, 12. Oktober mit Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer, Oberbürgermeister Martin Horn und Ortsvorsteher Christoph Brender. Treffpunkt ist um 9 Uhr am Kappler Sportplatz. Der Einsatz findet auf der Jungviehweide statt, wohin es einen Transfer per Kleinbus geben wird. Dort können auch freiwillige Helferinnen und Helfer kräftig mitanpacken, um die Weidefläche von Fichten, Birken und anderem Bewuchs zu befreien. Auch Jugendliche sind aufgerufen, sich zu beteiligen. 

    Der Landschaftspflegetag ist eine gemeinsame Aktion der Stadt Freiburg, des Biosphärengebiets Schwarzwald sowie der Naturschutzabteilung des Regierungspräsidiums Freiburg. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung, eigenes Werkzeug (z.B. Astscheren, Rosenscheren) und Handschuhe mitbringen. Wer per ÖPNV anreist, nimmt ab Freiburg-Littenweiler den Bus 17 Richtung Kappel und steigt an der Haltestelle Peterbergstraße in der Nähe des Sportplatzes aus. Arbeitsgeräte wie Astscheren, Handsägen oder Rosenscheren können in begrenzter Zahl zur Verfügung gestellt werden. Es wird darum gebeten, keine eigenen Motorsägen mitzubringen. 

    Die Aktion findet zwischen 10 und 12 Uhr im Gelände statt. Eine direkte Anfahrt zur Fläche ist nicht möglich. Sollte das Wetter zu schlecht sein, findet der Einsatz nicht statt. Informationen dazu werden kurzfristig bereitgestellt oder können bei Walter Krögner unter Telefon 07673/889402-4374 erfragt werden. 

    Eine vorherige Anmeldung ist beim Biosphärengebiet Schwarzwald unter Telefon 07673/8890402-4370 oder per E-Mail an biosphaerengebiet-schwarzwald@rpf.bwl.de erwünscht. Für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gibt es am Einsatztag ab 13 Uhr eine Verköstigung in der Stollenhütte.

     

  • Abteilung 4
    02.10.2019
    Bau des Verkehrskreisels für die Ortsumfahrung Wyhlen auf der B 34 (Landkreis Lörrach) hat begonnen/ Gmeiniweg ab 7. Oktober gesperrt
    Baubüro zur Information von Bürgerinnen und Bürger öffnet am kommenden Dienstag

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, haben am 30. September die Bauarbeiten für den neuen Verkehrskreisel am Gmeiniweg in Wyhlen  begonnen. Der Kreisel soll bis Juni 2020 fertiggestellt sein. Er wird den westlichen Beginn der Ortsumfahrung Wyhlen auf der B 34 darstellen. 

    Zunächst müssen mehrere Leitungen von Versorgungsträgern und der Hauptkanal zur Kläranlage in Grenzach umgelegt werden. Ab dem 7. Oktober erfolgt dann die Vollsperrung des Gmeiniwegs im südlichen Bereich des Baufeldes bis zur Kreuzung Hardtstraße und Waldemar-Hellmich-Straße. Die Sperrung wird voraussichtlich ein halbes Jahr andauern. Die Fahrt von den Industriebetrieben in der Emil-Barell-Straße zum  Gmeiniweg in nördliche Richtung zur B 34 wird weiterhin jederzeit möglich sein. 

    Die Umleitung des LKW-Anlieferverkehrs aus Richtung Rheinfelden zur Waldemar-Hellmich-Straße (Firma Issler) erfolgt während der Sperrung über eine örtlich ausgeschilderte Umleitung ab dem Kreisel am Ortseingang Wyhlen. Eine Umleitung für Radfahrer von Ost nach West ist ab der Kreuzung Südstraße / Hardtstraße durch die Südstraße und den Wirtschaftsweg parallel zur Bahnlinie ausgeschildert. Diese mündet vor der Bahnunterführung wieder auf den Gehweg des Gmeiniweges. 

    Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich ab sofort im Baubüro des RP am Sportplatz in Wyhlen über den Bau der Ortsumfahrung informieren. Sprechzeiten sind an jedem zweiten und vierten Dienstag im Monat von 14 bis 16 Uhr. Dann stehen Ansprechpartner aus dem Projektteam des RP bereit, um  Fragen zu beantworten.  

    Die Baumaßnahme am Gmeiniweg wird von der Schleith  GmbH aus Waldshut durchgeführt. Die Baukosten betragen rund 1,5 Millionen Euro.

     

  • Abteilung 4
    30.09.2019
    Bau der Ortsumfahrung Staufen wird am 7. Oktober fortgesetzt
    L 129 bei Kleingartenanlage Spitzäcker bis Weihnachten gesperrt

    Am Montag, 7. Oktober, wird der Bau der Ortsumfahrung Staufen fortgesetzt. Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, beginnen dann die Straßenbauarbeiten im Bereich zwischen der Wettelbrunner Straße (L 129) und der Grunerner Straße (L 125).  

    Zunächst wird im Bereich der Kleingartenanlage Spitzäcker ein Kreisverkehr auf die L 129 gebaut. Diese Arbeiten dauern voraussichtlich bis Weihnachten. In dieser Zeit wird die Landesstraße im Bereich der Baustelle bis zum Ortseingang Staufen komplett gesperrt. Der Verkehr wird über die Gemeindeverbindungsstraße in Richtung Grunern und über die L 125 umgeleitet. Um die Umleitungsstrecke für die neue Verkehrssituation fit zu machen, werden bereits in dieser Woche die an die Fahrbahn angrenzenden Randstreifen verstärkt. 

    Ab Januar wird dann die L 125 gesperrt, um den dort geplanten Kreisverkehr zu errichten. Die Umleitung verläuft dann entgegengesetzt über die Gemeindeverbindungsstraße und die L 129. Die Arbeiten sollen im Frühjahr 2020 abgeschlossen sein.

    Die Kosten der Baumaßnahmen umfassen insgesamt 1,6 Millionen Euro.


     

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    30.09.2019
    „Mit Genuss die Landschaft erhalten“: Erste Hinterwälder Wochen im Biosphärengebiet Schwarzwald vom 5. bis 19. Oktober
    Elf Gastronomen tischen auf und tragen zur Erhaltung der Hinterwälder Rasse bei
     Die Macher der ersten „Hinterwälder Wochen“ im Biosphärengebiet Schwarzwald. Foto: Thomas Stephan

    „Mit Genuss die Landschaft erhalten“: Das Biosphärengebiet Schwarzwald lädt zu den ersten Kulinarischen Hinterwälder Wochen vom 5. bis 19. Oktober ein. Elf Gastronomen aus der Region werden kreative Gerichte zubereiten und in ihren Betrieben auftischen. Die Vermarktungsinitiative dient der Erhaltung der im Südschwarzwald typischen Hinterwälder Rasse. 

    Geschäftsführer Walter Kemkes: „Das Biosphärengebiet im Schwarzwald ist eine gewachsene Kulturlandschaft, die von grünlandreichen Waldlandschaften geprägt ist. Die Offenhaltung der Bergweiden prägt seit Jahrhunderten das Bild, das auch für den Natur- und Artenschutz äußerst attraktiv ist. Diese Weiden zu erhalten, ist eine große Herausforderung, zu der das Biosphärengebiet einen Beitrag leisten kann. Die Hinterwälder Wochen sind als Initiative ein Musterbeispiel dafür, wie nachhaltige Regionalvermarktung erfolgreich funktionieren kann und für alle Beteiligten ein Gewinn ist.“ 

    Organisiert wird die Reihe von Jan-Hendrik Faßbender, dem Referenten für Regionalentwicklung, Regionalvermarktung, Tourismus und Wirtschaft beim Biosphärengebiet Schwarzwald in enger Kooperation mit dem Förderverein für Hinterwälder Rinder. 

    Bernd Vogelbacher vom gleichnamigen Biohof aus Schluchsee-Schönenbach erklärt, was für ihn der Grund ist, an den Hinterwälder Wochen teilzunehmen: „Für mich stellt Regionalität die Möglichkeit dar, den Menschen vor Ort zu zeigen, wie unser Produkt hergestellt wird. Die Tiere sind sehr aufgeweckt, temperamentvoll und schlau und obendrein bietet das Fleisch eine sehr gute Qualität. Weiterhin sind die Hinterwälder am besten geeignet, eine schonende Beweidung der Steillagen zu gewährleisten.“ Er überwacht die Qualitätskriterien und die Herkunft des Fleischs. 

    Stellvertretend für die Gastronomen erläutert Volker Hupfer vom Naturparkhotel „Der Waldfrieden“ in Herrenschwand, was für ihn im Mittelpunkt der Initiative steht: „Die Bekanntheit des hochwertigen Produkts soll gesteigert werden. Der Bezug von qualitativ bestem Hinterwälder Fleisch soll einfacher werden, auch und besonders für die Gastronomie. Die Rasse und die Kultur müssen erhalten bleiben. Es ist ein Stück unserer Heimat, der wir uns verpflichtet fühlen.“ 

    Mit am Start sind das Hotel „Die Halde“ in Oberried-Hofsgrund, „Das Rössle“ in Bernau-Innerlehen, der Landgasthof-Hotel „Bergblick“ in Bernau-Dorf, das Gasthaus „Löwen“ in Bernau-Dorf, das Hotel-Restaurant „Albtalblick“ in Häusern, das Restaurant „Kamino“ in Häusern, das Kurhaus Bernau im Ortsteil Innerlehen, das Hotel-Restaurant „Waldeck“ in Menzenschwand, der Gasthof „Schwarzwaldhaus“ in Bernau-Innerlehen, das Naturparkhotel „der Waldfrieden“ in Todtnau-Herrenschwand, das Restaurant-Hotel „Sennhütte“ im Kleinen Wiesental und der Hotel-Gasthof „Vier Löwen“ in Schönau im Schwarzwald. 

    Wie funktionieren die Hinterwälder Wochen? Die Gastronomen haben in den beiden Aktionswochen drei spezielle Gerichte rund um das Hinterwälder Rind auf der Speisekarte. Die Landwirte liefern Fleisch aus artgerechter Haltung, die Köche verarbeiten das gesamte Tier, zahlen einen fairen Preis und stärken so die Wertschöpfungskette der heimischen Wirtschaft. Für die Gäste bleibt die Möglichkeit eines nachhaltigen Genusses.

  • Abteilung 4
    30.09.2019
    Bauarbeiten an der Autobahnanschlussstelle A5 Lahr-Ost (Ortenaukreis)
    Auf- und Abfahrt in Fahrtrichtung Karlsruhe wird ab 7. Oktober für zwölf Tage gesperrt

    Im Rahmen der Erneuerung der Fahrbahn auf der A 5 bei Lahr wird ab Montag, 7. Oktober, die Anschlussstelle Lahr auf der Ostseite gesperrt. Für zwölf Tage wird dann für den aus Richtung Basel kommenden Verkehr die Ausfahrt nach Lahr gesperrt sein. Für den aus Lahr und Schwanau kommenden Verkehr wird die Auffahrt auf die Autobahn in Richtung Karlsruhe gesperrt sein. Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, sollen die Bauarbeiten an der Anschlussstelle bis zum Abend des 18. Oktobers abgeschlossen sein: Rechtzeitig zum Beginn der Chrysanthema in Lahr am 19. Oktober wird die Zu- und Abfahrt wieder offen sein. 

    Mit erheblichen Verkehrsbehinderungen sei an der Anschlussstelle Lahr am 7. Oktober zwischen 9 und 12 Uhr zu rechnen, so das Regierungspräsidium. Zur Einrichtung der Sperrung könne in dieser Zeit der Verkehr auf der A 5 in Richtung Karlsruhe nur einspurig fahren.  

    Die Umleitung über die B3 wird ausgeschildert. Wer aus dem Süden nach Lahr möchte, sollte während der Sperrung am besten schon in Ettenheim von der Autobahn abfahren. Wer von Lahr auf die Autobahn Richtung Norden möchte, kann entweder über die B3 bis zur Anschlussstelle Offenburg fahren oder erst über die Anschlussstelle Lahr-West nach Süden fahren, bei der Anschlussstelle Ettenheim drehen und von dort aus dann nach Norden fahren. 

    Grund für die Sperrung sind Erd- und Asphaltarbeiten auf Höhe der Anschlussstelle Lahr, wo bisher der Verkehr über die Baustelle geleitet wurde. Dort muss die komplette Fahrbahn ausgebaut, recycelt und aufbereitet werden.  

    Die Sanierungsarbeiten auf dem 4,1 Kilometer langen Streckenabschnitt auf der A 5 bei Lahr laufen seit Februar 2019 und sollen bis Ende November abgeschlossen sein.

     

  • Abteilung 4
    27.09.2019
    Regierungspräsidium hat Verkehrserhebungen für die Planung des Autobahnzubringers Offenburg Süd durchgeführt

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat am Dienstag und Mittwoch (24./25. September) für die Planung des Autobahnbringers Offenburg Süd (B 33) umfangreiche Verkehrserhebungen durchführen lassen.   Hierfür seien an verschiedenen Punkten in Offenburg zwischen der A 5 Anschlussstelle Offenburg und der B 33 Elgersweier Videokameras aufgestellt worden. Das RP betont, dass die Anforderungen des Datenschutzes bei der kamerabasierten Erfassung eingehalten worden seien. Die Maßnahme wurde erst nach Abschluss der Erhebung bekanntgegeben, um die Ergebnisse der Verkehrszählung nicht zu verfälschen, heißt es aus dem RP.   

    Die Verkehrsuntersuchung zur B 33 – Autobahnzubringer Süd werde auf Grundlage der nun durchgeführten Zählungen sowie der bereits erfolgten Zählungen im Sommer 2019 ausgearbeitet. Sie diene als Grundlage für die derzeit laufenden Planungen des Autobahnzubringers Offenburg Süd.

     

  • Abteilung 5
    27.09.2019
    Regierungspräsidium legt Entwurf des Managementplans für FFH-Gebiet „Dinkelberg und Röttler Wald“ öffentlich aus
    Pläne sind im Internet einsehbar // Stellungnahmen bis Freitag, 8. November, möglich

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitgeteilt hat, wird der Entwurf des Managementplan für das FFH-Gebiet „Dinkelberg und Röttler Wald“ von Montag, 30. September, bis einschließlich Freitag, 8. November, öffentlich ausgelegt. Die Unterlagen können unter www.rp.freiburg.de in der Rubrik „Aktuelles“ eingesehen und heruntergeladen werden.  Das Regierungspräsidium Freiburg bittet darum, sich mit Stellungnahmen an Regina Biss, Bissierstraße 7, 79114 Freiburg oder per E-Mail an regina.biss@rpf.bwl.de zu wenden. 

    Stellungnahmen zum Natura 2000-Managementplan können bis einschließlich 8. November berücksichtigt werden. Aus den Stellungnahmen sollte hervorgehen, auf welche Flächen im FFH-Gebiet sie sich beziehen. Hilfreich ist hier – soweit bekannt – die Angabe der Flurstücksnummer sowie des Gemeinde- und Gemarkungsnamens oder die Markierung der angesprochenen Fläche auf einem Kartenausschnitt, so das RP in einer Pressemitteilung. Nach Einarbeitung der Stellungnahmen zur öffentlichen Auslegung ist die Bekanntgabe der Endfassung des Managementplans für Ende 2019 geplant.    

    Für alle Gebiete des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000 werden in Baden-Württemberg Managementpläne (MaP) erstellt. Diese bilden die Grundlage für die dauerhafte Erhaltung der in den Gebieten vorkommenden und nach der europäischen Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) geschützten Lebensraumtypen und Arten.

     

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  • Abteilung 5
    27.09.2019
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer stellt neues Wegekonzept im Naturschutzgebiet Taubergießen vor
     Bettina Saier (rechts im Bild) erklärt Regierungspräsidentin Schäfer und anderen Gästen die neue Beschilderung im Taubergießen

    Mehr Orientierung für den Menschen, mehr Ruhe für die Tiere: Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat am Freitag das neue Wegekonzept des Naturschutzgebiets Taubergießen bei Rust in den Rheinauen vorgestellt. „Mit den einheitlich gestalteten Hinweisschildern und sieben neuen Themenwegen ermöglichen wir den Besucherinnen und Besuchern, sich in diesem wunderbaren Gebiet besser zurecht zu finden. Gleichzeitig soll die Besucherlenkung mehr Ruhe für die Tierwelt schaffen und dafür sorgen, dass sich seltene Arten wie der Fischadler dauerhaft im Taubergießen ansiedeln können“, sagte Schäfer. 

    „Die zeitgemäße, sehr verständliche, zweisprachige und beispielgebende Beschilderung wird den Herausforderungen der Besucherlenkung in einem so bedeutenden Naturschutzgebiet, das an der deutsch-französischen Grenze liegt und von zahlreichen Gästen beiderseits des Rheins besucht wird, in vorbildlicher Weise gerecht. Damit können die verantwortungsvollen Besucherinnen und Besucher die Naturschönheiten des Taubergießen zu Lande und zu Wasser genießen, ohne dass die wertvolle Natur Schaden nimmt“, lobte der im Umweltministerium für Naturschutz zuständige Abteilungsleiter, Karlheinz Lieber.  

    Das neue Besucherlenkungskonzept hat das Regierungspräsidium Freiburg in enger Zusammenarbeit mit einer deutsch-französischen Arbeitsgruppe und den Gemeinden entwickelt. „Bislang gab’s im Taubergießen ein wildes Durcheinander von Schildern und Wegmarkierungen. Da haben wir jetzt Klarheit reingebracht“, berichtet Bettina Saier, Leiterin der Ökologischen Station Taubergießen. Aufgestellt wurden 14 zweisprachige Portaltafeln mit Sicherheitshinweisen und Verhaltensregeln für Wanderer und Bootsfahrer sowie über 200 Hinweisschilder entlang der Wege und Bootsstrecken. Darüber hinaus wurden sieben Themenwege zu besonderen Arten im Taubergießen wie Fischadler und Lachs ausgewiesen. Um diese Erlebnispfade noch attraktiver zu machen, sollen im kommenden Jahr spezielle Arten- und Lebensraumtafeln entwickelt werden. Schon jetzt ist darüber hinaus ein neues Faltblatt mit einer Karte des Schutzgebiets erschienen, auf dem die besonderen Arten und Lebensräume beschrieben sind. 

    Die neue Besucherlenkung ist Teil eines Entwicklungskonzepts für das Naturschutzgebiet Taubergießen, das das Regierungspräsidium 2015 mit Mitteln der Naturschutzabteilung des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft in Auftrag gegeben hat. „Die breit aufgestellte, grenzüberschreitende Zusammenarbeit für den Erhalt des Naturjuwels Taubergießen wollen wir fortführen und langfristig sichern“, kündigte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer an. Aktuell plane das RP eine Machbarkeitsstudie zur ökologischen Aufwertung der Lebensräume am Rhein mit deutschen und französischen Kommunen sowie weiteren Partnern. Abteilungsleiter Lieber sagte hierfür auch die volle Unterstützung des Umweltministeriums zu. 

    1979 gegründet und knapp 17 Quadratkilometer groß, ist das Taubergießen eines der bedeutsamsten und größten Naturschutzgebiete im Land. Es befindet sich auf dem Gebiet der Gemeinden Rheinhausen, Rust, Kappel-Grafenhausen und Schwanau. Knapp 60 Prozent seiner Fläche sind Eigentum der französischen Gemeinde Rhinau. Das Gebiet ist Bestandteil des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000 und als Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung auch Teil des grenzüberschreitenden Ramsar-Gebiets Oberrhein.

    Bild: ​Bootseinstieg

  • Abteilung 4
    27.09.2019
    Tempo 40 auf der A 5 bei Lahr in Fahrtrichtung Karlsruhe
    Autobahn erhält neue Asphaltschicht

    Auf der Baustelle A 5 bei Lahr werden von Dienstag, 1. Oktober, bis Mittwoch, 16. Oktober, die obersten Asphaltschichten eingebaut. An insgesamt vier Tagen wird deshalb die Geschwindigkeit in Fahrtrichtung Karlsruhe auf einer Länge von ca. 2,5 Kilometer teilweise auf Tempo 40 beschränkt. 

    Da der Asphalt auch im Mittelstreifen unmittelbar neben dem fließenden Verkehr eingebaut wird, sind die Bauarbeiter einer besonders hohen Gefahr ausgesetzt. Die neuen Arbeitsschutzrichtlinien sehen deshalb für diese Arbeiten Tempo 40 vor, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg (RP). 

    Das RP weist weiter darauf hin, dass von Montag, 7. Oktober bis Freitag, 18. Oktober, auch die Anschlussstelle Lahr Ost (Fahrtrichtung Karlsruhe) gesperrt werde.  

    Das RP bittet für die hieraus entstehende Verkehrsbehinderung um Verständnis.

     

  • SGZE
    26.09.2019
    Französische Regierung kündigt Abschalttermine für das Kernkraftwerk Fessenheim an: Reaktoren gehen bis Ende Juni 2020 vom Netz
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Gute Nachricht für die Region und starkes Signal für Zukunftsprozess Fessenheim“

    Das Kernkraftwerk im elsässischen Fessenheim wird seinen Betrieb bis zum Sommer 2020 endgültig einstellen. Das hat die Freiburger Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer am Donnerstag nach einem Treffen mit der französischen Umweltstaatssekretärin Emmanuelle Wargon in Colmar mitgeteilt, an dem auch Staatssekretär Volker Ratzmann teilnahm, der Bevollmächtigte des Landes Baden-Württemberg beim Bund.  Wargon habe zugesichert, dass der erste Reaktor des grenznahen Kernkraftwerks bereits am 1. Februar 2020 abgeschaltet werde. Der zweite Reaktor werde am 30. Juni 2020 vom Netz gehen. Die konkreten Verfahren zur Schließung würden kurzfristig eingeleitet.  

    „Mit dieser Terminankündigung hat die französische Regierung deutlich gemacht, dass es ihr mit der Abschaltung des Kernkraftwerks ernst ist. Das ist eine sehr gute Nachricht für unsere Region und ein starkes Signal für den Zukunftsprozess Fessenheim, der damit grenzüberschreitend Fahrt aufnimmt“, sagte Regierungspräsidentin Schäfer. Die Landesregierung werde sich dafür einsetzen, dass die Abschalttermine rechtssicher festgeschrieben werden. Angesichts der zahlreichen Störfälle in dem 40 Jahre alten Kernkraftwerk sei dieser Schritt überfällig.  

    Das Treffen in Colmar fand im Rahmen der Sitzung des Lenkungsausschusses  „Zukunftsprozess Fessenheim“ mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft statt. Im Fokus der Gespräche stand die wirtschaftliche Entwicklung nach der Stilllegung des Atomkraftwerks. Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer zeigte sich erfreut darüber, dass an dem in Fessenheim geplanten deutsch-französischen Wirtschafts- und Innovationspark sechs  deutsche Gesellschafter von Anfang an beteiligt seien, darunter die Städte Breisach und Freiburg, der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und die IHK Südlicher Oberrhein. Das Startkapital der Gesellschaft liege bei rund einer Million Euro. 

    Darüber hinaus begrüßten Schäfer und Ratzmann, dass Staatssekretärin Wargon das Potenzial der Bahnverbindung Colmar-Freiburg für die Entwicklung der Region hervorgehoben habe. Gemeinsam werde man sich für die Reaktivierung der Strecke einsetzen.

     

  • Abteilung 5
    26.09.2019
    Hochwasserrückhalteraum Wyhl-Weisweil: Regierungspräsidium weist Vorwürfe von Gemeinden und Bürgerinitiative zurück

    Mit Verwunderung hat das Regierungspräsidium Freiburg die heutige  Pressemitteilung der Gemeinden und der Bürgerinitiative zum Hochwasserrückhalteraum Wyhl/ Weisweil zur Kenntnis gekommen. „Wir bedauern die Ankündigung der Gemeinden und der Bürgerinitiative, die Gespräche mit dem Regierungspräsidium abzubrechen“, so Harald Klumpp, der im RP für das Integrierte Rheinprogramm zuständig ist. Die in der Pressemitteilung geäußerten Vorwürfe wies er zurück: „Die Planung des Hochwasserrückhalteraums Wyhl/Weisweil läuft unter enger Beteiligung der Gemeinden sowie der Bürgerinnen und Bürger. Das werden wir auch weiterhin so handhaben.“ Ziel des Regierungspräsidiums sei es, den Ausbau und Betrieb der Hochwasserrückhalteräume am Oberrhein im Dialog mit der Bevölkerung vor Ort menschen- und naturverträglich zu gestalten. 

    Das Regierungspräsidium als Vorhabensträger könne die Schlutenlösung nicht, wie von den Gemeinden gefordert, als zusätzliche Option von vorne herein in den Planfeststellungsantrag aufnehmen. Sowohl die Ergebnisse der Umweltverträglichkeitsstudie wie auch die praktischen Erfahrungen aus den Poldern Altenheim hatten die Notwendigkeit ökologischer Flutungen aufgezeigt. Gleichwohl habe das Regierungspräsidium mit den Gemeinden und der Bürgerinitiative kooperativ an einem möglichen Schlutentest zusammengearbeitet, um die tatsächlichen Wirkungen einer Durchströmung allein in den Schluten mit einem Monitoring zu dokumentieren und greifbar zu machen. Aufgabe der Gemeinden und der Bürgerinitiative sei es nun, nach Offenlage der Pläne ihr Anliegen in das Planfeststellungsverfahren einzubringen. 

    Dies sei auch bei der von den Gemeinden angesprochenen Informationsveranstaltung klar kommuniziert worden. Auch beim unmittelbar südlich gelegenen Rückhalteraum Breisach/ Burkheim haben die Gemeinden ihre Forderungen auf diese Weise in das Planfeststellungsverfahren eingebracht. Das Regierungspräsidium habe den Gemeinden Sasbach, Wyhl, Weisweil und Rheinhausen sowie der Bürgerinitiative diesen Weg aufgezeigt und empfiehlt, diese Chance zu nutzen.

     

  • Abteilung 4
    25.09.2019
    L 87 bei Achern (Ortenau) wird saniert
    Teilweise Vollsperrung mit Umleitung über Gamshurst

    Das Regierungspräsidium Freiburg saniert die L 87 bei Achern (Ortenau) zwischen dem Acherner Ortsteil Gamshurst und der Anschlussstelle Achern. Die Sanierung wird in drei getrennte Abschnitte unterteilt. Begonnen wird westlich der Autobahnanschlußstelle zwischen den Zufahrten nach Gamshurst (Lange Str. und Rheinstraße). Dann folge die Sanierung von zwei Brückenbeläge zwischen Maiwaldkreisel und Kreisverkehr Freistett (Brücke über den Rench-Flutkanal und Brücke über den Schwiebergraben). Schließlich werde die Fahrbahn östlich der Autobahn zwischen den Abfahrten Fautenbach und Achern einschließlich der Anschlußäste mit einer neuen Fahrbahndecke versehen.   

    Los geht´s am Montag, 7.Oktober, westlich der Autobahnanschlußstelle zwischen den Zufahrten nach Gamshurst (Lange Str. und Rheinstraße). Dieser Abschnitt wird bis Samstag, 19. Oktober, voll gesperrt sein. Der Verkehr wird über Gamshurst (Lange Str. und Rheinstraße) umgeleitet.      

    Die Sanierung der Brücken über den Rench-Flutkanal und über den Schwiebergraben werden jeweils halbseitig mit Ampelregelung ausgeführt, eine Umleitung sei daher nicht erforderlich, so das RP. Die Arbeiten werden zeitgleich mit dem Abschnitt zwischen den Zufahrten nach Gamshurst (Lange Str. und Rheinstraße) ausgeführt. Die gesamte Sperrdauer betrage hier jedoch lediglich ca. fünf Tage.      

    Baubeginn für die Sanierung der L 87 östlich der Autobahn zwischen den Abfahrten Fautenbach und Achern ist Montag, 21. Oktober. Dieser Bauabschnitt soll voraussichtlich Samstag, 23. November, abgeschlossen sein.         

    Der Bauabschnitt östlich der Autobahn werde in mehrere Ausführungsabschnitte unterteilt. Zunächst werde mit dem Abschnitt zwischen den Abfahrten Fautenbach und Achern einschl. dem südlichen Auf-u. Abfahrtsast zur B 3 (Fautenbach) begonnen. Dabei blieben die beiden Abfahrten in diesem Ausführungsabschnitt noch größtenteils nutzbar. Für diese Arbeiten sei eine Vollsperrung erforderlich.    
    Der Verkehr zwischen den beiden Abfahrten werde über die Infrastrukturstraße und die B 3 umgeleitet, heißt es aus dem RP.

    Über die weiteren Ausführungsabschnitte werde zeitnah informiert. Dieser erste Abschnitt der L 87, östlich der Autobahn, soll am Samstag, 9. November fertig sein. 

    Auftragnehmer ist die Fa. Vogel-Bau aus Lahr, die Baukosten liegen bei rund 1.000.000 Euro.

     

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  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    24.09.2019
    Der Biosphären-Infobus geht auf Tour: Beteiligungswoche zum Rahmenkonzept vom 8. bis 10. Oktober
    Zwölf Stationen in drei Landkreisen/ Neue Ideen fürs Biosphärengebiet Schwarzwald gesucht, alle können mitmachen

    Das Biosphärengebiet Schwarzwald ist seit 2017 offiziell als UNESCO-Biosphärenreservat anerkannt. Aktuell wird mit Unterstützung des Fachbüros für Landschafts-, Stadt und Raumplanung agl aus Saarbrücken ein Rahmenkonzept erstellt, das als Masterplan Ziele und Maßnahmen für die nächsten acht bis zehn Jahre festlegt. Nach der Auftaktveranstaltung in St. Blasien gibt es nun als zweiten Schritt die Beteiligungswoche: Der Biosphären-Infobus kommt und fährt von 8. bis 10. Oktober zwölf Stationen in den drei Landkreisen an. 

    Bei der Erarbeitung der Ziele und Maßnahmen des Rahmenkonzepts für das Biosphärengebiet Schwarzwald sind die Bürgerinnen und Bürger gefragt: Bis Sommer 2020 sind unterschiedliche Veranstaltungen geplant, bei denen sie das Rahmenkonzept aktiv mitgestalten können. In der Beteiligungswoche vom 8. bis 10. Oktober sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich zu informieren sowie dem Rahmenkonzept-Team erste Ideen und Anregungen mitzugeben.  

    Dazu fährt an drei Tagen ein Biosphären-Infobus durch die Region, eine Art mobiler Infostand. Neben Dialogangeboten gibt es am Biosphären-Infobus zudem Gelegenheit, eigene Anregungen und Ideen zu skizzieren und mit den Akteurinnen und Akteuren des Biosphärengebiets ins Gespräch zu kommen. Auch für Kinder bietet der Infobus Möglichkeiten, sich kreativ einzubringen. Abends gibt es in den drei Landkreisen jeweils eine zentrale Veranstaltung, die um 18 Uhr beginnt und über das Rahmenkonzept detailliert informiert. Dabei geht es darum, welche Themen die Einwohnerinnen und Einwohner für das Biosphärengebiet als besonders wichtig empfinden, wo sie der Schuh drückt, welche Potenziale gesehen werden und welche räumlichen Schwerpunkte zum Anpacken es gibt. Eine Anmeldung zu diesen Abenden ist nicht erforderlich. Wer teilnehmen möchte, ist willkommen. Die Menschen sind aufgerufen, ein Foto oder einen Gegenstand mitzubringen, der für sie die besondere Qualität ihrer Region am besten symbolisiert. 

    Stationen des Biosphären-Infobusses:

    Dienstag, 8. Oktober 2019

    Uhrzeit

    Station des Biosphären-Infobusses:

    08:15 bis 10

    Schönau: voraussichtlich REWE-Markt

    11 bis 12:30

    Tegernau: Nachbarschaftsschule Kleines Wiesental

    13:30 bis 14:45

    Schopfheim: Vorplatz der Stadthalle (Hauptstraße 11)

    15:30 bis 16:45

    Zell i.W.: Edeka (Schmidts Markt)

    Der Bürgerabend schwerpunktmäßig für den Landkreis Lörrach findet von 18 bis 20.30 Uhr im Bürgersaal in Zell im Wiesental statt.

     

    Mittwoch, 9. Oktober 2019

    Uhrzeit

    Station des Biosphären-Infobus:

    08:15 bis 09:45

    Schluchsee: Edeka (Schmidts Markt)

    10:30 bis 11:30

    Häusern: Edeka (Schmidts Markt)

    12:15 bis 14

    St. Blasien: Tor am Rathaus

    14:45 bis 16:30

    Bernau: Rathaus (Parkplatz Hotel Rössle)

    Der Bürgerabend schwerpunktmäßig für den Landkreis Waldshut findet von 18 bis 20.30 Uhr im Kur- und Sporthaus in Häusern statt.

     

    Donnerstag, 10. Oktober 2019

    Uhrzeit

    Station des Biosphären-Infobus:

    08 bis 09:15

    Oberried: Bäckerei Beckesepp (Hauptstraße)

    10 bis 11

    Freiburg-Kappel: Vor Schauinsland Apotheke und Naturkost Kappel (Moosmattenstraße)

    12 bis 13

    Horben: Grundschule Horben

    14:15 bis 15:15

    Todtnau: Nähe Busbahnhof/ Jugendzentrum

    15:30 bis 17

    Todtnau: Jugendzentrum mit Beteiligung speziell für Jugendliche

    Der Bürgerabend schwerpunktmäßig für den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und Freiburg findet von 18 bis 20:30 Uhr im Bürgerhaus Hofsgrund in Oberried statt.

    Bitte beachten Sie folgenden Hinweis: Aus organisatorischen Gründen liegen nicht alle Standorte/ Stationen in den jeweiligen Landkreisen der Bürgerabende. Nur so können möglichst viele Stationen pro Tag/ Route angefahren werden.

     

  • Abteilung 4
    24.09.2019
    Ortsdurchfahrt Ortenberg (L 99, Ortenau ab Mittwochabend, 25. September, wieder befahrbar
    Sanierung abgeschlossen // Regierungspräsidium bedankt sich für Geduld der Betroffenen

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt werden am Mittwochabend die Umleitungsbeschilderung in der Ortsdurchfahrt Ortenberg (L 99, Ortenau) abgebaut, in den nächsten Tagen fallen noch kleinere Restarbeiten an, die den Verkehr jedoch nicht behindern werden.     

    Das RP bedankt sich in einer Pressemitteilung für die Geduld der Bürgerinnen und Bürger sowie der ansässigen Firmen. Neben der unterstützenden Begleitung durch die Gemeinde sei es insbesondere der hervorragenden Zusammenarbeit mit der Firma Knäble zu verdanken, dass die aufwändige Sanierung der Ortsdurchfahrt so zügig abgeschlossen werden konnte.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    23.09.2019
    Zwei internationale Firmen engagieren sich bei der Landschaftspflege im Biosphärengebiet Schwarzwald
    Dachverband EUROPARC vermittelt Einsatz für die Landschaftspflege bei Oberried und am Herzogenhorn
     Firmeneinsatz Biosphärengebiet Schwarzwald

    Das Biosphärengebiet Schwarzwald ist eine international anerkannte Modellregion für nachhaltige Entwicklung und engagiert sich dazu auch aktiv in der Landschaftspflege. Dazu gehören Pflegetage für die Bevölkerung, Schulklassen, aber auch von Freiwilligen und Interessierten, die sich für die Offenhaltung einsetzen möchten. Relativ neu ist ein über den nationalen Dachverband EUROPARC vermittelter Einsatz von privaten Firmen aus ganz Deutschland, die sich im Schwarzwald in der Landschaftspflege im Rahmen eines freiwilligen Engagements engagieren möchten. 

    Zwei solcher Einsätze sind auf diesem Weg kürzlich vermittelt worden: Zum einen war dies die weltweit agierende Firma „Salesforce“, nach eigenen Angaben Pionier und Marktführer für cloudbasierte Unternehmenslösungen für die Bereiche Vertrieb, Marketing und Service. Rund zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus ganz Deutschland kamen zu einem dreitägigen Einsatz in den Schwarzwald und setzten sich bei der Biotoppflege für das Auerhuhn ein. Die stark im Bestand gefährdeten Bodenbrüter benötigen Lichtungen im Wald. Die Gäste arbeiteten auf einer Fläche in Oberried im St. Wilhelmer Tal und wurden unter anderem von Revierförster Iso Schmid sowie den Biosphären-Rangern Sebastian Wagner und Florian Schmidt fachlich betreut.  

    Die zweite Firma war „Peak Performance“ – ein skandinavischer Outdoor- und Adventureausrüster, der auch im süddeutschen Raum ansässig ist. Etwa fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden am vergangenen Freitag begrüßt und waren am Samstag damit beschäftigt, eine Weidfläche im Naturschutzgebiet Feldberg am Herzogenhorn vor der Verbuschung zu bewahren und vom Bewuchs zu befreien. Ranger Sebastian Wagner vom Team der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets veranstaltete mit den Gästen am Sonntag noch eine zweistündige Wanderung auf dem Geißenpfad bei Menzenschwand. 

    Biosphären-Geschäftsführer Walter Kemkes: „Die UNESCO-Kriterien sehen vor, dass wir uns als Biosphärengebiet auch mit Firmen vernetzen, die sich den Zielen des Großschutzgebiets verpflichtet fühlen. Damit können wir die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Ziele des Natur- und Landschaftsschutzes sensibilisieren und auch fernab vom Schwarzwald deutlich machen, dass unsere Kulturlandschaft keine Selbstverständlichkeit ist, sondern ständig erhalten und offen gehalten werden muss. Wir freuen uns, dass wir hier vom großen Netzwerk der nationalen Naturlandschaften mit dem Dachverband EUROPARC profitieren können, denn gegenseitige Unterstützung und Hilfe stehen ganz oben auf unserer Agenda.“

     

  • Abteilung 3
    20.09.2019
    Freisprechungsfeier auf der Baden-Messe: 65 junge Landwirtinnen und Landwirte haben die Abschlussprüfung bestanden
    Regierungsvizepräsident Ficht überreicht Urkunden und Jubiläumsmeisterbriefe

    Im Rahmen einer Feierstunde auf der Baden-Messe in Freiburg hat Regierungsvizepräsident Klemens Ficht am Donnerstag jungen Landwirtinnen und Landwirten nach bestandener Abschlussprüfung die Urkunden überreicht. 65 Prüflinge, Auszubildende und sogenannte externe Prüfungskandidaten waren zu den Prüfungen zugelassen, die zwischen Mitte Juli und Mitte August in 14 landwirtschaftlichen Betrieben stattfanden.  Alle hatten die Prüfung bestanden.

    Geehrt wurden am Donnerstag auch langjährige Landwirtschafts- und Winzermeister. 22 silberne (25 Jahre) und 33 goldene Meisterbriefe (50 Jahre) gingen an die Jubilare.

     

    „Mit der bestandenen Abschlussprüfung haben die jungen Landwirtinnen und Landwirte den Grundstein für ein erfolgreiches Berufsleben gelegt“, sagte Regierungsvizepräsident Ficht. Er gratulierte den Absolventen und bedankte sich beim Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverband für die gute Zusammenarbeit. Ficht wies auf die großen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Klimawandel, Flächenverbrauch und Verlust der biologischen Artenvielfalt hin, bei deren Bewältigung die Landwirtschaft ein wichtiger Akteur sei. Zudem betonte er die große Bedeutung der Landwirtschaft in der Region für die Produktion hochwertiger Lebensmittel sowie die Pflege der Landschaft. 


     

    Angesichts der steigenden Nachfrage nach regional und biologisch erzeugten Produkten verwies der Regierungsvizepräsident auf die Zukunftschancen für junge Landwirtinnen und Landwirte. „Im Rahmen einer guten Betriebsführung ist es entscheidend, die Risikofaktoren zu mindern und die Produktion und damit das Einkommen auf mehrere Beine zu stellen“, sagte Ficht und rief den Berufsnachwuchs dazu auf, sich auch nach bestandener Abschlussprüfung weiter zu qualifizieren und weiterzubilden. Das Regierungspräsidium unterstütze die Landwirtschaft in der Region mit zahlreichen Förderprogrammen und Beratungsangeboten.


     

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    20.09.2019
    Gesucht: Ein Masterplan für das Biosphärengebiet Schwarzwald
    Auftaktveranstaltung in St. Blasien für das geplante Rahmenkonzept mit großer Bürgerbeteiligung
     Auftaktveranstaltung im Festsaal des Kollegs St. Blasien

    Ein Rahmenkonzept für das Biosphärengebiet Schwarzwald: Der erste öffentliche Schritt dazu war die Auftaktveranstaltung im Festsaal des Kollegs St. Blasien am Donnerstag, an der etwa 80 Bürgerinnen und Bürger teilnahmen. Dieses Rahmenkonzept wird vom Fachbüro für Landschafts-, Stadt- und Raumplanung agl aus Saarbrücken erarbeitet und ist als Masterplan für die Entwicklung des Biosphärengebiets zu verstehen, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg. 

    Inhaltlich wird dabei ein Regionalentwicklungskonzept auf die Beine gestellt, das die Leitlinien der Entwicklung des Biosphärengebiets für die nächsten acht bis zehn Jahre vorgibt. Auf Basis dieses Konzepts wird auch eine Evaluation der Fortschritte seitens der UNESCO erfolgen. Regierungsvizepräsident Klemens Ficht begrüßte die Gäste und betonte: „Wir wollen das Rahmenkonzept gemeinsam mit den Menschen vor Ort erstellen. Der heutige Abend soll Appetit auf das Beteiligungsverfahren machen.“ Bereits bei der UNESCO-Anerkennung in Paris im Jahr 2017 sei insbesondere der partizipative Ansatz als große Stärke des Schwarzwalds gesehen worden.  

    Andrea Hartz von agl stellte den Arbeits- und Beteiligungsprozess vor. Sie präsentierte die Inhalte der Rahmenplanung und das Konzept der Beteiligung. Lena Maly-Wischhof vom gleichnamigen Büro aus Ingolstadt informierte über die Ergebnisse der Stärken-Schwäche-Analyse in den sechs Themenfeldern Land- und Fortwirtschaft, Naturschutz, Wirtschaft, Tourismus, Jugend und Gemeinde. Anschließend wurden in einem Podiumsgespräch mit Gästen aus allen Bereichen Erwartungen, Erfahrungen und aktuelle Herausforderungen angesprochen. Mit dabei waren Clemens Speicher vom BLHV, Sigrid Meinecke (BUND), Andreas Wiesler (Bruno Kaiser Holzbau), Brigitte Böhni (Gästehaus Birkenhof) und Bürgermeisterin Tanja Steinebrunner aus Fröhnd. Die Themen reichten vom Strukturwandel der Landwirtschaft über den Erhalt der Natur, den Klimawandel, Verkehr und Mobilität bis hin zum demographischen Wandel und der Gesundheitsversorgung.  

    Geschäftsführer Walter Kemkes gab in seinem Ausblick eine Übersicht, welche Schritte weiterhin notwendig sind und lud die Teilnehmenden zu den sechs Themeninseln ein. Dort hatten die Gäste die Möglichkeit, basierend auf den bisher präsentierten Ergebnissen Anregungen in den Bereichen Landnutzung, Naturschutz, Bildung und Bildung Nachhaltige Entwicklung (BNE), Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur sowie Tourismus und Erholung zu geben. Gemeinsam mit den Moderatorinnen und Moderatoren von agl sowie dem Team der Geschäftsstelle wurden Ideen gesammelt, die nun in den Prozess einfließen.

  • Abteilung 5
    20.09.2019
    Färbeversuch am Dienstag im Rhein bei Rheinfelden
    Aluminium Rheinfelden GmbH erfüllt Umweltauflagen des Regierungspräsidiums

    Am kommenden Dienstag, 24. September, wird die Aluminium Rheinfelden GmbH an ihren Einleitstellen in den Rhein einen Färbeversuch durchführen. Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, setze das Unternehmen damit Genehmigungsauflagen um, die das RP im Rahmen der wasserrechtlichen Erlaubnis erteilt habe.  

    Bei dem Versuch werde das von der Firma eingeleitete Kühl- und Regenwasser gefärbt, um die Strömungsverhältnisse sichtbar zu machen. Zwischen 9 und 11 Uhr werde das Wasser im Uferbereich auf deutscher Seite deshalb kurzzeitig eine gelb-grüne Färbung annehmen. Damit soll geprüft werden, ob der nahe gelegene Fischaufstieg im Falle einer Störung betroffen wäre. Wie das RP betont, gingen von der bei dem Versuch eingesetzten Menge Uranin keine schädlichen Umweltauswirkungen aus.  

    Der Versuch sei von der Aluminium Rheinfelden GmbH mit der Fischereiaufsicht und dem Regierungspräsidium Freiburg abgestimmt. Die Behörden werden am Dienstag vor Ort sein.

  • Abteilung 4
    19.09.2019
    Vollsperrung zwischen der B 313 und der Anschlussstelle Stockach West
    Verkehr wird über die Anschlussstelle Stockach Ost und Orsingen-Nenzingen umgeleitet

    Das Regierungspräsidium Freiburg saniert die vor kurzem bis zur Anschlussstelle Stockach West zur Bundesstraße „B 313 Ast“ aufgewertete Kreisstraße 6165. Die Sanierung erstreckt sich vom Kreuzungspunkt B 313 in Richtung Wahlwies (Stockach, Kreis Konstanz) einschließlich Autobahnanschlussstelle Stockach West. Die Anschlussstelle wird aus diesem Grund für die Ab- und Auffahrt zur A 98 nicht mehr nutzbar sein. Die Arbeiten beginnen am Montag, 23. September, und dauern voraussichtlich bis Mitte Dezember. Wegen der Sanierung wird die ehemalige K 6165 zwischen der B 313 und der Anschlussstelle Stockach-West gesperrt.   

    Der Verkehr nach Wahlwies wird ab dem „Rißtorfkreisel“ (B31/B313) in Stockach über die beiden Ortschaften Nenzingen und Orsingen umgeleitet. In der Gegenrichtung von Wahlwies aus wird der Verkehr über Orsingen und Nenzingen zurück zum „Rißtorfkreisel“ (B31/B313) umgeleitet.  

    D
    er Verkehr auf der B 313 zwischen Stockach und dem Ortsteil Espasingen ist von der Sanierungsmaßnahme nicht betroffen. Der Verkehr wird an der Baustelle vorbeigeführt.     

    D
    er von der Sperrung der Anschlussstelle Stockach West in Fahrtrichtung Überlingen am See betroffene Verkehr wird weiter auf der Autobahn Richtung Anschlussstelle Stockach - Ost geleitet. Von dort wird der Verkehr in Richtung Gewerbegebiet Hardt erneut auf die Autobahn in Fahrtrichtung Singen bis zur von der Sanierung nicht betroffenen Ausfahrt Stockach West geleitet, um die innerörtlichen Straßen bestmöglich zu entlasten.        

    Der Verkehr aus Richtung Wahlwies bzw. Orsingen-Nenzingen und Espasingen kommend mit Fahrziel Autobahn wird über die B 313 und B 31 durch die Stadt Stockach zur Autobahnanschlussstelle Stockach Ost geführt. Die Umleitung werde ausgeschildert, heißt es aus dem RP.

     

     


     

     

  • Abteilung 5
    19.09.2019
    Bauarbeiten für besseren Hochwasserschutz am Freizeitgelände Espen in Geisingen (Kreis Tuttlingen) bis Ende Oktober

    Am Hochwasserdamm an der Donau beim Freizeitgelände Espen in Geisingen (Kreis Tuttlingen) finden bis Ende Oktober Bauarbeiten zur Verbesserung des Hochwasserschutzes statt. Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, werden die alten Absperreinrichtungen durch einfach zu bedienende und technisch aktuelle Schieberarmaturen ersetzt. So könne das Freizeitgelände künftig vom Hochwasser der Donau abgeriegelt werden. Bei der Benutzung des Fußweges auf dem Hochwasserdamm werde es Behinderungen geben. Dafür bittet das RP um Verständnis.       

    Die Maßnahme findet in drei kleinen, abgesperrten Bauarealen statt. Am Damm beim Anglerheim wurde bereits mit den Erdarbeiten für den Umbau des Kanals begonnen. Das zweite Areal befindet sich am Damm hinter der Arena, wo bereits im August die Baustraße eingerichtet wurde. Hier wird ebenfalls der Kanal umgebaut und ein neuer Schacht für die Schieberarmatur gesetzt. Das dritte Areal befindet sich an der Donau beim Abzweig des Kanals, der den Altarm mit Donauwasser versorgt. Wie das RP erklärt, sei es ein Anliegen der Stadt gewesen, dass die Ufersituation dieser Abzweigung umgebaut werde, um die Wasserversorgung im Altarm zu verbessern.             

    Das RP weist darauf hin, dass die neuen Schieber allein keinen hundertprozentigen Hochwasserschutz bieten: Wenn beide Schieber geschlossen sind, bestehe die Gefahr, dass durch Oberflächen- und Grundwasser sowie den Wildtalbach innerhalb des Freizeitgeländes ein Hochwasser entsteht. Um dies zu verhindern, haben das Land und Stadt Geisingen vereinbart, dass die Stadt ein Binnenentwässerungskonzept umsetzt. Entsprechende Planungen und Untersuchungen habe die Stadt in Auftrag gegeben.         

    Das Gesamtkonzept: Im Rahmen des Integrierten Donau-Programms (IDP) des Landes Baden-Württemberg sollen die bebauten Ortslagen entlang der Donau vor einem hundertjährlichen Bemessungshochwasser der Donau geschützt werden. Aufgrund der Risikoanalyse Donau und dem Gesamtkonzept des IDP von 2002 erfolgte der Bau des Hochwasserrückhaltebeckens Wolterdingen, das 2012 in Betrieb genommen wurde. Im Gesamtkonzept sind darüber hinaus örtliche Maßnahmen enthalten, um den angestrebten Schutzgrad zu erreichen. Nur noch sehr wenige Maßnahmen davon sind noch nicht umgesetzt, eine davon in Geisingen.

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  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    18.09.2019
    Hinterwälder im Fokus: Eifel-Ranger zu Besuch im Biosphärengebiet Schwarzwald
    Vorausschau auf die Hinterwälder-Wochen vom 5. bis 19. Oktober

    19 Rangerinnen und Ranger aus dem Nationalpark Eifel haben das Biosphärengebiet Schwarzwald besucht. Im Mittelpunkt des Treffens stand der Austausch über fachliche Themen, die Schwerpunkte der Arbeit der Ranger im Biosphärengebiet aber auch das Kennenlernen des Großschutzgebiets im Schwarzwald. 

    Geschäftsführer Walter Kemkes begrüßte die Gruppe in der Schönauer Geschäftsstelle und stellte das Biosphärengebiet Schwarzwald vor. Er erläuterte dabei die Besonderheiten der internationalen Musterregion für nachhaltige Entwicklung im Schwarzwald im Vergleich zu einem Nationalpark. Danach begann das Besuchsprogramm: Zunächst ging es zu Bio-Landwirt Werner Rützler aus dem Kleinen Wiesental, der eine Mutterkuhhaltung mit Hinterwäldern betreibt. Er ist stellvertretender Vorsitzender des Hinterwälder-Fördervereins und stellte seinen Betrieb den Gästen vor.  

    Im Anschluss führten Werner Rützler und die beiden Biosphären-Ranger Sebastian Wagner und Florian Schmidt  die Gäste aus der Eifel um den nahegelegenen Nonnenmattweiher im Kleinen Wiesental. Dabei gab es auch einen fachlichen Austausch über die Frage, wie sich Naturschutz am besten in der Fläche und an konkreten Beispielen umsetzen lässt. Beim Mittagessen bei Maximilian Grether in der „Sennhütte“ hatten die Eifel-Ranger dann Gelegenheit, eine Spezialität vom Hinterwälder Rind auf dem eigenen Teller zu testen. 

    Am Nachmittag ging das Programm des Besuchs bei einem Bio-Landwirt im Kleinen Wiesental weiter, der ebenfalls Hinterwälder hat und diese zur Milchproduktion einsetzt. Er erläuterte den Gästen, warum das Hinterwälder-Rind aufgrund seiner kompakten Konstitution besonders gut mit der exponierten Berglage im Schwarzwald klar kommt und welche Vorteile es im Vergleich mit anderen Sorten hat. 

    Derzeit bereitet sich das Biosphärengebiet auf die ersten Kulinarischen Hinterwälder-Wochen vor, die am 5. Oktober unter dem Motto „Mit Genuss die Landschaft erhalten“ starten. Elf Gastronomen präsentieren dann bis zum 19. Oktober raffinierte Rezepte und laden in ihre Betriebe ein. Ziel dieser Initiative ist die Erhaltung dieser im Bestand gefährdeten heimischen Rinderrasse.

  • Abteilung 5
    18.09.2019
    Naturschutzgebiet im Markelfinger Winkel bei Radolfzell soll erweitert werden
    Gebiet ist als Rastplatz für Zugvögel von internationaler Bedeutung

    Der Markelfinger Winkel im Bodensee bei Radolfzell ist als Rastplatz für Zugvögel von internationaler Bedeutung. Das ist das Ergebnis der naturschutzfachlichen Prüfung, die im Auftrag des Umweltministeriums vom Regierungspräsidium (RP) Freiburg durchgeführt wurde. Wie das RP am Mittwoch mitteilte, soll das bestehende Naturschutzgebiet „Bodenseeufer Markelfingen“ deshalb erweitert werden. Das Prüfgebiet umfasste den gesamten Markelfinger Winkel zwischen der Halbinsel Mettnau im Süden und dem Festland im Norden. 

    „Im nächsten Schritt werden wir prüfen, wie ein Schutzgebietskonzept für dieses Gebiet aussehen kann, das einerseits den fachlichen Anforderungen entspricht und andererseits die Interessen der Nutzer dieses Seeabschnitts berücksichtigt“, so Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. Mit Vertreterinnen und Vertretern der Nutzergruppen vor Ort seien in den vergangenen Monaten bereits zahlreiche Gespräche geführt worden. Die Beteiligung der Gemeinden und Interessensvertreter werde fortgesetzt. Mit dem förmlichen Verordnungsverfahren sei erst Mitte 2020 zu rechnen.  

    Den Antrag auf Schutz der Wasserflächen im Markelfinger Winkel hatte der Naturschutzbund NABU beim Umweltministerium eingereicht. Der Verband hatte geltend gemacht, dass die naturnahen Uferzonen mit vorgelagerten Schilfgürteln insbesondere im Winterhalbjahr ein Nahrungs- und Rückzugsraum für Wasservögel darstellen. Indes werde das Ruhebedürfnis der Tiere durch Wassersportaktivitäten  gestört.

  • Abteilung 4
    17.09.2019
    L 127 zwischen St. Peter und St. Märgen (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) bis Mitte Oktober gesperrt
    Erhöhter Sanierungsaufwand sorgt für Verzögerungen und längere Sperrung

    Entgegen der bisherigen Planung muss die L 127 zwischen St. Peter und St. Märgen (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald), die derzeit halbseitig gesperrt ist, von Montag, 23. September bis zum Abschluss der Arbeiten am Sonntag, 20. Oktober voll gesperrt werden. Das hat das Regierungspräsidium Freiburg (RP) jetzt mitgeteilt. Ansonsten bleibe es dabei, dass der Busverkehr zwischen 7. und 20. Oktober entfalle. Einen Ersatzfahrplan hat die Südbaden Bus GmbH (SBG) bereits bekanntgeben. Die Buslinie zwischen St. Märgen und Kirchzarten wird über Wagensteig (L 128) geführt.      

    Als Grund für die längere Sperrung nennt das RP in einer Pressemitteilung den erhöhten Umfang der Anpassungen in den Randbereichen und Zufahrten. Auch müssten zusätzliche Drainagerohre verlegt werden, um Hangwasser abzuführen.

     

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  • Abteilung 4
    17.09.2019
    Letzte Arbeiten an der neuen Autobahnbrücke an der Anschlussstelle Rust (A5)
    Verengung der Fahrbahn am Samstag, 21. September

    Die neue Autobahnbrücke an der Anschlussstelle Rust (Ortenau) an der A 5 steht vor der Fertigstellung. Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, muss am Samstag, 21. September, noch das Baugerüst abgebaut werden. Deshalb werde es tagsüber zu Beeinträchtigungen des Verkehrs auf der A 5 kommen.  

    Der Verkehr wird zwischen 7 und 17 Uhr teils einspurig an der Baustelle entlanggeführt. Zunächst wird in Fahrtrichtung Basel eine Fahrspur gesperrt, im Anschluss in Fahrtrichtung Karlsruhe.  

    Die neue Autobahnbrücke wurde im Rahmen der Umgestaltung der Anschlussstelle Rust an der A 5 zwischen Ettenheim und Herbolzheim errichtet. Als nächster Schritt steht am 9. November der Abbruch der bestehenden Autobahnbrücke an, die im Anschluss durch einen weiteren Neubau ersetzt wird.

  • Abteilung 5
    16.09.2019
    Regierungspräsidium legt Erörterungstermin zur Neuzulassung des Rheinkraftwerks Reckingen fest
    Erörterungstermin von 23. bis 25. Oktober im Inselpavillon in Küssaberg

    Im Verfahren zur Neuzulassung des Laufwasserkraftwerks Reckingen in Küssaberg am Hochrhein findet von Mittwoch, 23. bis Freitag, 25. Oktober, jeweils von 10 Uhr bis ca. 17 Uhr, im Inselpavillon des Gemeindezentrums Küssaberg der Erörterungstermin statt. Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, werden in dieser Zeit die im Rahmen der Anhörung eingegangenen Einwendungen und Stellungnahmen mit der Kraftwerk Reckingen AG, den Einwendern sowie den beteiligten Kommunen, Behörden und Verbänden besprochen. Falls die Erörterung nicht im vorgesehenen Zeitrahmen abgeschlossen werden kann, ist Samstag, 26. Oktober, als Reservetag vorgesehen.     

    Die bestehende Zulassung des Kraftwerks Reckingen läuft fast 80 Jahre nach dessen Inbetriebnahme am 10. Oktober 2020 aus. Die Kraftwerk Reckingen AG hat den Weiterbetrieb des Kraftwerks über diesen Zeitraum hinaus für die Dauer von 60 Jahren beantragt. Wie alle Grenzkraftwerke am Hochrhein benötigt das Kraftwerk Reckingen sowohl eine deutsche wasserrechtliche Bewilligung als auch eine gleichlautende Schweizer Konzession. Zum Erörterungstermin sind daher auch die zuständigen Schweizer Behörden sowie die in der Schweiz Einsprache führenden Umweltorganisationen eingeladen.    

    Schwerpunkte der Erörterung werden die Belange der betroffenen Kommunen und Bürger sowie ökologische Themen sein. Dazu zählen die Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit (Fischauf- und -abstieg) sowie die umfangreichen Umweltmaßnahmen. Am deutschen Ufer sind neben dem Neubau der Fischaufstiegsanlage auch die Anlage eines Nebenfließgewässers mit vier Inseln in der Gemeinde Küssaberg vorgesehen. Zudem sind Kiesschüttungen und weitere Struktur- und Uferrückbaumaßnahmen geplant, damit der Fluss natürlicher und dynamischer wird. Hinzu kommen vier Umweltmaßnahmen auf Schweizer Seite, unter anderem die Erweiterung der Auenrenaturierung „Chly Rhy“ in der Gemeinde Rietheim.  

    Das RP weist darauf hin, dass der amtliche Bekanntmachungstext am 19. bzw. 20. September im kompletten Wortlaut in den amtlichen Mitteilungsblättern der Gemeinden Küssaberg und Hohentengen a.H. ortsüblich bekannt gemacht wird. Sämtliche Unterlagen können auch auf der Internetseite des RP (www.rp-freiburg.de) unter „Aktuelles“ eingesehen werden. Die Tagesordnung für den Erörterungstermin erhalten die Beteiligten Anfang Oktober. Ab diesem Zeitpunkt sei sie dann ebenfalls auf der Homepage des RP verfügbar.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    16.09.2019
    Hofführung rund ums Hinterwälder Rind am Samstag, 5. Oktober, auf dem Hof von Bernd Vogelbacher in Schluchsee-Schönebach
    Auftakt zu den „Kulinarischen Hinterwälder Wochen“ des Biosphärengebiets Schwarzwald mit örtlichen Gastronomen

    Mit Genuss die Landschaft erhalten: Das Biosphärengebiet Schwarzwald lädt zum Auftakt der „Kulinarischen Hinterwälder Wochen“ am Samstag, 5. Oktober, um 13 Uhr auf den Biohof Vogelbacher in Schluchsee-Schönebach (Dorfstraße 20) zu einer Hofführung ein. Inhaber Bernd Vogelbacher zeigt den Besucherinnen und Besuchern, wie die Hinterwälder Rinder gehalten und vermarktet werden. Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten.

    Das Biosphärengebiet Schwarzwald möchte mit dieser Initiative das Überleben der früher im Schwarzwald typischen Rinderrasse sichern, die Landwirte bei der Vermarktung unterstützen und damit auch zur regionalen Wertschöpfung beitragen. Elf Gastronomen aus dem Biosphärengebiet werden im Rahmen der „Kulinarischen Hinterwälder Wochen“ bis zum 19. Oktober kreative Gerichte zubereiten und in ihren Betrieben auftischen. 

    Während der Führung erfahren die Besucher alles über dieses alte Nutztier. Dabei geht es um artgerechte Haltung bis hin zur ihrer Funktion bei der Landschaftspflege. Die Gäste haben auch die Möglichkeit, diese besondere Rinderrasse auf der Weide zu sehen. Eine Begehung des hofeigenen Schlachthauses ist ebenfalls geplant. 

    Eine kulinarische Kostprobe der beteiligten Gastronomen rundet das Angebot ab: Hubert Guffler, Küchenchef vom „Albtalblick“, bereitet einen Appetithappen vor und gibt hilfreiche Tipps zur Zubereitung. Bis zu 20 Besucher können teilnehmen. Anmeldungen sind bis zum 2. Oktober in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwarzwald unter Telefon 07673/889 402-4376 oder per E-Mail an henrik.buckelo@rpf.bwl.de möglich. Treffpunkt und Parkmöglichkeiten sind an der Weiherstraße 4 in Schluchsee- Schönenbach, direkt gegenüber des Schwimmbads.

  • Abteilung 5
    13.09.2019
    Windkraftanlagen auf dem Gschasikopf bei Elzach können nicht genehmigt werden
    Regierungspräsidium sieht Beeinträchtigungen des Auerhuhns

    Nach Einschätzung des Regierungspräsidiums (RP) Freiburg ist der Bau von Windenergieanlagen auf dem Gschasikopf bei Elzach aus naturschutzrechtlichen Gründen nicht möglich. Dies wurde dem Antragsteller, der Firma Enercon GmbH, im Laufe des Verfahrens bereits mitgeteilt. Der Antragsteller bestand auf einer rechtsverbindlichen Entscheidung. Als Genehmigungsbehörde hat das Landratsamt Emmendingen daraufhin den Antrag der Enercon GmbH auf immissionsschutzrechtliche Genehmigung zur Errichtung von fünf Windenergieanlagen an den geplanten Standorten abgelehnt. Das haben das Regierungspräsidium und das Landratsamt am Freitag mitgeteilt. 

    „Wir unterstützen den Ausbau der Windenergie im Land tatkräftig. Die beantragten Anlagen auf dem Gschasikopf sind aber nicht mit dem Artenschutz  vereinbar“, erklärte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. Weder das Landratsamt noch das RP hätten sich die Entscheidung leichtgemacht. Im Laufe des Genehmigungsverfahrens wurde nach Lösungen gesucht. Ein Kompromiss war aus unterschiedlichen Gründen nicht möglich.  

    Die Standorte am Gschasikopf liegen im Vogelschutzgebiet Mittlerer Schwarzwald. Die hier vorhandenen Lebensräume mit regelmäßigen Nachweisen des Auerhuhns stellen eines der stabilsten Vorkommen im Schwarzwald dar. Bei ihrer Prüfung hat die höhere Naturschutzbehörde im RP festgestellt, dass mit der Errichtung der Windkraftanlagen ein erheblicher Eingriff in den Lebensraum des streng geschützten Auerhuhns erfolgen würde. Dieser könnte nach den geltenden fachlichen und rechtlichen Kriterien nicht vermieden oder ausgeglichen werden.  

    Im Februar 2019 hatte der Landtag über zwei Petitionen entschieden, die zu dem Vorhaben eingelegt worden waren. Auch der Landtag hatte keine Genehmigungsmöglichkeit gesehen.

     

  • Abteilung 4
    13.09.2019
    L 99 bei Ortenberg (Ortenau) am Wochenende (20. bis 22. September) gesperrt
    Regierungspräsidium lässt Fahrbahndecke einbauen

    Von Freitag, 20. September, ab 14:30 Uhr bis Sonntag, 22. September, wird die Kinzigtalstraße (L 99) bei Ortenberg (Ortenau) zwischen Kronenkreisel und der Straße Neuer Hohdammweg (Gewerbegebiet, Zufahrt zur Firma WTO) gesperrt.   

    Am Sonntag gegen 8 Uhr vormittags soll die Straße dann für den Anliegerverkehr wieder freigegeben werden. Das Regierungspräsidium Freiburg bittet darum, die Zufahrtsstraßen in diesem Bereich freizuhalten und nur außerhalb der Baustelle zu parken. Das RP warnt davor, die mit Haftkleber besprühten Asphaltfläche zu betreten. Gegenstände, die mit dem Haftkleber in Berührung kommen, seien nur schwer zu reinigen. Die Umleitung über die B 33 sei ausgeschildert.

  • Abteilung 4
    13.09.2019
    Weitere Bauarbeiten an der L 92 zwischen Oppenau und Zuflucht (Ortenau)
    Ab 7. Oktober wird Fahrbahn saniert // Bushaltestelle Zuflucht wird bis Mitte Oktober verlegt

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, werden ab 17.September an der L 92 im Bereich Zuflucht (Ortenau) Entwässerungsleitungen ausgetauscht. Die Bushaltestelle Zuflucht (gegenüber Hotel Zuflucht) werde deshalb und wegen der anstehenden Fahrbahnsanierung zwischen Dienstag, 17. September, und einschließlich 16. Oktober nicht angefahren. An der B 500 werden beidseitig Ersatzhaltestellen eingerichtet.    

    Von Montag, 7. Oktober bis einschließlich 16. Oktober werde dann die 2,5 Kilometer lange Fahrbahn von Sandhütte bis zur Kreisgrenze beim Hotel Zuflucht saniert, so das RP. Hierzu müsse der Bereich der Vollsperrung bis zur Kreisgrenze verlängert werden. Der Startplatz für Gleitschirmflieger beim Roßbühl ist in diesem Zeitraum aus Richtung B 500 nicht mehr erreichbar. Auch die Zu- und Abfahrt von der B 500 in Richtung Brandstraße sowie Richtung Renchtalhütte und Bad Peterstal-Griesbach ist in diesem Zeitraum nicht möglich. Die Zufahrt zum Hotel Zuflucht ist aus Richtung B 500 weiterhin möglich, mit kurzzeitigen Behinderungen müsse hier jedoch gerechnet werden.    

    Das RP bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer für die Verkehrsbehinderungen um Verständnis.

  • Abteilung 4
    13.09.2019
    Tag der offenen Tür bei der Autobahnmeisterei Efringen-Kirchen am Sonntag, 22. September
    Autobahnmeisterei feiert 60-jähriges Jubiläum // Rahmenprogramm für jung und alt

    Anlässlich ihres 60-jährigen Bestehens lädt die Autobahnmeisterei in Efringen-Kirchen am Sonntag, 22. September, von 10 bis 18 Uhr die Bevölkerung zu einem Tag der offenen Tür ein.     

    Neben einem Einblick in die tägliche Arbeit präsentiert die Autobahnmeisterei ein umfangreiches Programm für jung und alt. Neben einer großen Fahrzeug- und Geräteshow und verschiedenen Ausstellungen nicht nur zum Thema Straßen und Autobahn gibt es auf dem Gelände an der Autobahn auch ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm. Auch für die Bewirtung hat das Team um Rainer Metzler, dem Leiter der Autobahnmeisterei, gesorgt. Für den musikalischen Rahmen konnte die Blasmusikkapelle „Keine Stille Stunde“ aus Blumberg/Randen gewonnen werden. Teil des umfangreichen Programms ist auch eine Vorführung der Zollhundestaffel.       

    Eröffnet wird der Tag der offenen Tür von Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Ministerialdirigent Andreas Hollatz vom Verkehrsministerium Baden-Württemberg. Die Autobahnmeisterei ist seit der Verwaltungsreform 2005 beim Regierungspräsidium Freiburg.     

    Die Autobahnmeisterei ist von der A 5 kommend über die Ausfahrt Efringen-Kirchen zu erreichen. Sie befindet sich Am Steinweg 1 zwischen der A 5 und der Kreisstraße 6347 direkt an der Anschlussstelle. Parkplätze befinden sich unter anderem an der K 6347. Anfahrt: Links in Richtung Schliengen/Bad Bellingen auf die gesperrte Straße. Parken ist am Straßenrand der Kreisstraße möglich. Parkplätze für Fahrräder gibt es auf dem Gelände der Autobahnmeisterei. Eine Anfahrt über die K 6347 aus Norden kommend ist nicht möglich.

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  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    13.09.2019
    Gemeinsam anpacken: Landschaftspflegetag im Biosphärengebiet Schwarzwald in Dachsberg (Kreis Waldshut)
    Kooperation mit der Gemeinde sowie dem Landschaftserhaltungsverband Waldshut
     Landschaftspflegetag

    Gemeinsam anpacken, um die Landschaft offenzuhalten: Mit der Gemeinde Dachsberg und dem Landschaftserhaltungsverband (LEV) Waldshut plant das Biosphärengebiet Schwarzwald für Samstag, 28. September, einen Pflegeeinsatz. Die freiwilligen Helferinnen und Helfer treffen sich um 9 Uhr am Rathaus in Dachsberg (Ortsteil Wittenschwand, Rathausstraße 1). Eingeladen sind Landwirte, Waldbesitzer, Naturliebhaber und alle, die an der Erhaltung der traditionellen Weidelandschaft im Südschwarzwald mitwirken möchten.  

    Waldshuts Landrat Dr. Martin Kistler hat zusammen mit Dachsbergs Bürgermeister Dr. Stephan Bücheler die Schirmherrschaft für den Pflegetag übernommen. Nach der Begrüßung fahren alle gemeinsam zur Pflegefläche. Der Pflegeeinsatz findet dieses Jahr auf der Weide in der Nähe des Kreuzfelsens statt. Hier sollen Gehölze entfernt werden, um die artenreiche Weidfeld-Vegetation zu erhalten. 

    Der Abschluss der Pflegearbeiten ist für etwa 13.30 Uhr vorgesehen. Nach getaner Arbeit haben sich die Helfer ein Vesper verdient: Es wird für das leibliche Wohl und die Verpflegung gesorgt. 

    Ansonsten werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebeten, eigene Ausrüstung mitzubringen. Dazu zählen beispielsweise Astscheren, Bügelsägen, Arbeitshandschuhe, Regenschutz und auf jeden Fall festes Schuhwerk. 

    Zur Organisation des Pflegetags wird um Anmeldung beim Biosphärengebiet Schwarzwald bis 25. September unter Telefon 07673/889402-4370 oder per E-Mail an biosphärengebiet-schwarzwald@rpf.bwl.de gebeten.

  • Abteilung 4
    13.09.2019
    High-Tech-Straßenbelag soll zur Luftreinhaltung in Stockach beitragen
    B 313 erhält schadstoff- und lärmmindernde Fahrbahndecke

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat die STRABAG AG mit dem Pilotprojekt beauftragt, die Fahrbahnen auf der Bundesstraße 313 in Stockach (Heinrich-Fahr-/Radolfzeller Straße) mit einem photokatalytischen Asphaltbelag zu erneuern. In den beiden Streckenabschnitten, links und rechts der Einmündung der B 31 (Goethestraße) wird STRABAG über die komplette Fahrbahnbreite seinen schadstoffmindernden Clean Air (ClAir®) Asphalt einbauen. Die Deckschicht mit einem neu entwickelten Abstreumaterial soll dazu beitragen, die Luftbelastung durch Stickoxide zu verringern und den Lärm zu mindern. Nach dem Pilotprojekt in Stuttgart im April („Am Neckartor“) ist es bereits die zweite Baumaßnahme dieser Art in Baden-Württemberg.

    Peter Hübner, Vorstand der STRABAG AG, erklärte: „Als deutsche Marktführerin im Verkehrswegebau versteht sich die STRABAG AG auch als Innovationstreiberin für die Branche. Deshalb freue ich mich, dass wir nach der Pilotstrecke in Stuttgart nun bereits zum zweiten Mal in Baden-Württemberg die Gelegenheit bekommen, unseren nachhaltigen ClAir® Asphalt einzubauen. Mit dieser Innovation aus dem Forschungsprojekt NaHiTAs hoffen wir nun, einen spürbaren Beitrag zur Luftreinhaltung in deutschen Städten leisten zu können. Schon in zehn Tagen soll auch das erste ClAir® Asphalt-Projekt in Bayern realisiert werden.“

    Ministerialdirigent Andreas Hollatz, Leiter der Abteilung Straßenverkehr und Straßeninfrastruktur im Verkehrsministerium Baden-Württemberg: „Nachdem der Einbau dieses High-Tech-Belags bereits am Neckartor in Stuttgart umgesetzt wurde, freut es mich sehr, dass nun auch die Stadt Stockach von diesem Pilotprojekt des Landes profitieren wird. Ich bin überzeugt, dass wir eine spürbare Reduzierung der Schadstoffbelastung und des Verkehrslärms erzielen können. Die wissenschaftliche Begleitung der beiden Projekte hier in Stockach und „Am Neckartor“ wird zeigen, wie hoch das NO2-Minderungspotenzial des Belages in der Praxis ist.

    Yvonne Guduscheit, Leiterin der Neubauleitung Singen im Regierungspräsidium Freiburg: „Es freut uns sehr, dass die Sanierung der B 313 in Stockach als Pilotprojekt für diesen neuen Straßenbelag ausgewählt wurde. Durch solche Pilotprojekte werden neue Innovationen getestet und können bei Erfolg auch bei anderen Projekten angewandt werden. Wir erhoffen uns auch im Hinblick auf weitere innerörtliche Sanierungen wertvolle Erkenntnisse und freuen uns, so als Regierungspräsidium zur Weiterentwicklung im Straßenbau beitragen zu können“. 

    Rainer Stolz, Bürgermeister von Stockach: „Jede Innovation, die der Reduktion der negativen Auswirkungen des Straßenverkehrs dient, ist zu begrüßen.

    Dass nun dieser neuartige Belag in Baden-Württemberg in dieser frühen Testphase hier eingesetzt wird, zeigt, dass das Land es nicht nur ernst meint mit der Reduktion von Schadstoffen, sondern auch mit ihrem Bestreben, den ländlichen Raum bei solchen Projekten zu bedenken. Ich bitte die Bevölkerung um noch etwas Geduld bei den dafür notwendigen Straßenbauarbeiten“.

    Photokatalytischer ClAir® Asphalt baut giftige Stickoxide ab

    Das für ClAir® Asphalt eingesetzte photokatalytische Abstreumaterial mit Titandioxid baut giftige Stickoxide ab und wandelt diese in unschädliche Stoffe um. So soll der neue Fahrbahnbelag einen Beitrag zur Minderung der Stickstoffdioxidbelastung der Luft leisten. Über ein vom STRABAG Kompetenzzentrum TPA entwickeltes Einbauverfahren wird das Abstreumaterial direkt und nachhaltig in die Asphaltoberfläche eingebunden. ClAir ® Asphalt trägt zudem spürbar zur Lärmminderung bei, wie Messungen auf der Pilotstrecke „Am Neckartor" in Stuttgart belegen. Danach hat sich der Lärmpegel bei 40 km/h nach dem Einbau um 1 bis 2 dB(A) verringert, was in der akustischen Wahrnehmung einer Abnahme des Verkehrsaufkommens zwischen 20 und 35 % entspricht. Die Projekte in Stuttgart und Stockach werden wissenschaftlich begleitet, um zu messen, wie groß der schadstoffmindernde Effekt des Asphalts ist.

    Der neuartige Asphalt wurde von der STRABAG AG und ihren Verbundpartnern im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt Nachhaltiger HighTech-Asphalt (NaHiTAs) entwickelt.

    Einbau in zwei Abschnitten unter Vollsperrungen

    Die Arbeiten auf dem rd. 800 Meter langen, zweispurigen Teilstück der B 313 werden von Freitag bis Sonntag, 13. bis 15. September, durchgeführt. Eine befahrbare Binderschicht ist auf der Strecke bereits vorbereitet worden. Die ClAir® Asphalt-Deckschicht wird in zwei Bauabschnitten eingebaut; während der Arbeiten werden nacheinander die Teilstücke der Radolfzeller - und der Heinrich-Fahr-Straße für den Verkehr voll gesperrt. Die Baumaßnahme umfasst eine Fläche von ca. 8.200 Quadratmeter, auf der insgesamt etwa 11 Tonnen des schadstoffmindernden Clean Air-Granulats in die Asphaltdeckschicht eingewalzt werden.


     

  • Abteilung 2
    12.09.2019
    Böttingen, Durchhausen, Simonswald und der GVV Schönau sind die neuen Schwerpunktgemeinden im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) im
    Regierungspräsidentin Schäfer: „Große Chancen für die Verbesserung der Lebens- und Wohnqualität im ländlichen Raum“

    Böttingen (Landkreis Tuttlingen), Durchhausen (LK Tuttlingen), Simonswald (LK Emmendingen) und der GVV Schönau (LK Lörrach) sind die neuen Schwerpunktgemeinden im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) im Regierungsbezirk Freiburg. Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat diese Entscheidung des Ministeriums für Ländlichen Raum am Donnerstag begrüßt: „Damit eröffnen sich große Chancen für die Verbesserung der Lebens- und Wohnqualität im ländlichen Raum. Mit der Auswahl der vier südbadischen Gemeinden honoriert die Landesregierung insbesondere die mit intensiver Bürgerbeteiligung entstandenen kommunalen Entwicklungskonzepte der vier Gemeinden.“ Sie können nun in den nächsten fünf Jahren mit den Fördermitteln des Landes zukunftsweisende private und öffentliche Investitionen anstoßen. In den kommenden Wochen werde das Regierungspräsidium in Zusammenarbeit mit den Gemeinden Zielvereinbarungen sowie den Förderrahmen festlegen.  

    Böttingen: Der Antrag der 1400-Einwohner-Gemeinde im Landkreis Tuttlingen überzeugte aus mehreren Gründen: Bürgermeister Benedikt Buggle und das beauftrage Betreuungsbüro konnten auf eine umfangreiche Bürgerbeteiligung verweisen und stellten in einem Neuordnungskonzept dar, durch welche Maßnahmen der Ortskern mittel- und langfristig weiter aufgewertet werden kann. Grundstücksbezogene Steckbriefe dokumentieren zudem das Baulücken- und Modernisierungspotenzial, das mit den ELR-Landeszuschüssen in den kommenden Jahren ausgeschöpft werden soll.

    Durchhausen: Simon Axt, erst seit wenigen Jahren Bürgermeister der knapp 1000 Einwohner zählenden Gemeinde im Landkreis Tuttlingen hat zur Vorbereitung des Förderantrags eine mustergültige Bürgerbeteiligung organisiert, die unter lebhafter Beteiligung der Bevölkerung – darunter erfreulich viele jüngere Leute – über die Bühne ging. Das von einem Freiburger Büro  verfasste und vom Gemeinderat beschlossene Entwicklungskonzept zeigt etliche Projekte auf, die in den nächsten Jahren mit finanzieller Unterstützung des Landes auf den Weg gebracht werden sollen, z.B. die Sanierung des Vereinshauses, die Nutzung des Areals der ehemaligen Kirche oder verschiedene Wohnumfeldmaßnahmen.

    Simonswald: Die Gemeinde im Landkreis Emmendingen hat mit ihren fünf Ortseilen und rund 3500 Einwohnern eine außergewöhnlich geringe Bevölkerungsdichte. Damit trägt sie eine hohe Grundbelastung für den Erhalt des Wege- und Straßennetzes und die Infrastruktur allgemein.  Bürgermeister Stephan Schonefeld und sein Gemeinderat wollen die ELR-Mittel zum Beispiel in die Umnutzung ehemaliger Gasthäuser oder landwirtschaftlicher Anwesen investieren. Auch die behutsame Nachverdichtung durch die Nutzung von Baulücken, die Modernisierung von Wohnungen und Wohnumfeldprojekte wie  Begrünungen und Verkehrsberuhigungen können gefördert werden.

    Gemeindeverwaltungsverband (GVV) Schönau: Erstmals in der Historie der Anerkennung von Schwerpunktgemeinden hat ein Gemeindeverwaltungsverband mit neun selbständigen Gemeinden und insgesamt 5600 Einwohnen erfolgreich einen Antrag auf Anerkennung gestellt. Verbandsvorsitzender und Bürgermeister der Mitgliedsgemeinde Schönau Peter Schelshorn hatte den Antrag mit Unterstützung der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des GVV kurzfristig eingereicht. Auf der Projektliste des GVV stehen einige öffentliche Projekte wie der gemeinsame Verbandswerkhof in Utzenfeld oder die Gestaltung der Ortsmitte in Wieden. Die Landeszuschüsse sollen aber auch für die Umnutzung  leerstehender oder untergenutzter Bausubstanz, für die Neuordnung nicht sanierungsfähiger Gebäudesubstanz und für die Modernisierung von Wohnungen verwendet werden.

    Zur Pressemitteilung des MLR: https://mlr.baden-wuerttemberg.de/de/unser-service/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilungen/

  • Abteilung 4
    12.09.2019
    Ortsdurchfahrt in Schuttertal (L 102, Ortenau) wird saniert
    Eintägige Vollsperrung Anfang November

    Die Talstraße in Schuttertal (L 102, Ortenau) wird ab Montag, 23. September zwischen Schutterstraße und Obertal auf einer Länge von ca. 700 Metern saniert. Die Arbeiten sollen Mitte November abgeschlossen sein, so das Regierungspräsidium Freiburg (RP) in einer Pressemitteilung. Die Talstraße müsse für den Einbau der neuen Fahrbahndecke Anfang November für einen Tag voll gesperrt werden. Ansonsten ist die Ortsdurchfahrt im Bereich der Baustelle bei verengter Fahrbahn möglich.    

    Die Baukosten liegen bei 400.000 Euro, die Sanierung wird von der Firma Knäble aus Biberach durchgeführt, so das RP.

     

  • Abteilung 4
    11.09.2019
    Hangrutsch an der L 92 zwischen Oppenau und Sandhütte wird ab Montag, 16. September saniert

    Wegen der Befestigung des etwa zwei Kilometer unterhalb der Sandhütte im Frühjahr abgegangenen Hangrutsches muss im dortigen Bereich die L 92 zusätzlich auf einer Länge von ca. 250 Meter (vom Abzweig Mühlelochstraße talabwärts), vom 16. September bis voraussichtlich 16. Oktober voll gesperrt werden.

  • Abteilung 4
    11.09.2019
    Sanierung der B 3 in Offenburg geht weiter
    Regierungspräsidum saniert weitere Brücken am Südring in Offenburg

    Ab Montag, 7. Oktober saniert das Regierungspräsidium Freiburg (RP) die beiden Brücken über den Südring an der B 3 in Offenburg. Auch die Lärmschutzwände entlang der B 3 und dem Abfahrtsast zum Südring werden erneuert und zur Lärmreduzierung erhöht, mit dem gleichen Farbkonzept wie bei der Lärmschutzwand am Tausendfüßler. Die Straße erhalte einen lärmreduzierenden Asphaltbelag, heißt es aus dem RP.     

    Wegen des hohen Verkehrsaufkommens seien mehrere Bauphasen erforderlich. Der Verkehr werde je nach Baufortschritt teils über die B 3 sowie über noch anzulegende Behelfsumfahrungen geleitet. So sollen die Verkehrsbehinderungen auf ein Minimum reduziert werden.            

    Die Gesamtkosten liegen bei ca. 3.600.000 Euro. Ausführende Firma ist die Arge Vogel-Bau GmbH, Lahr und B+S Bauwerkserhaltung, Bietigheim

     

  • Abteilung 4
    11.09.2019
    A 861 bei Rheinfelden am Freitag, 13. September, voll gesperrt
    RP verlegt Versorgungsleitungen für den Herrschaftsbucktunnel

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, wird die A 861 am Freitag, 13. September, von 8 bis 15 Uhr zwischen der Anschlussstelle Rheinfelden-Mitte und der Anschlussstelle Lörrach-Ost gesperrt. Der Verkehr wird über die B 316 umgeleitet. Das RP bittet die Verkehrsteilnehmer, der Beschilderung U 22 zu folgen.   

    Im Anschluss an diese Vollsperrung stehen im Bereich des Autobahndreiecks auf der Überleitungsrampe in Richtung Lörrach bis Ende November wieder beide Fahrspuren zur Verfügung. Tagesweise muss die Fahrbahn jedoch für aufwendigere Arbeiten auf eine Fahrspur reduziert werden.         

    Für die Arbeiten an den Versorgungsleitungen wird die Schutzwand der Rutschungssanierung umgesetzt. Die Sanierung der Rutschung ist somit abgeschlossen. 

    Das RP bittet um Verständnis für die unvermeidbaren Verkehrsbehinderungen.

  • Abteilung 4
    11.09.2019
    Geh- und Radwegbrücke über die Wiese bei Langenau (Landkreis Lörrach) wird saniert/ Bauarbeiten laufen bis Mitte November

    Seit Montag, 9. September, laufen die Sanierungsarbeiten an der parallel zur Landesstraße 139 verlaufenden Geh-und Radwegbrücke über die Wiese zwischen Schopfheim und Langenau. Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, werde die Brücke aufgrund der Arbeiten bis voraussichtlich Mitte November gesperrt bleiben. Im Bereich der Baustelle werde der Geh-und Radverkehr auf die Straße verlagert und nach der  Überquerung der Wiese wieder auf den Radweg geleitet. Die  Geschwindigkeit für den Straßenverkehr werde auf 30 Stundenkilometer reduziert.

    Im Rahmen der Sanierungsarbeiten wird der alte Bohlenbelag der Brücke ausgetauscht. Zudem wird an den Stahlträgern der Brücke der Korrosionsschutz erneuert. Die beiden Leimholzträger  werden mit einem Holzschutz ausgestattet.


     

     

  • Abteilung 5
    10.09.2019
    1,12 Millionen Euro für Hochwasserschutz in Bollenbach (Haslach i. K.)
    Umweltminister Franz Untersteller und Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Investitionen in Hochwasserschutz lohnen sich“

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) fördert die Verbesserung des Hochwasserschutzes im Haslacher Ortsteil Bollenbach mit einem Zuschuss von insgesamt 1,12 Millionen Euro. Die Gesamtkosten liegen bei 1,6 Millionen Euro.     

    „Die Gefahr von Starkregenereignissen und Überflutungen nehmen mit dem Klimawandel tendenziell weiter zu. Daher ist es wichtig, das sowohl das Land als auch die Kommunen in den Hochwasserschutz investieren, um Risiken zu minimieren und Schäden zu begrenzen“, so Umweltminister Franz Untersteller. „Insgesamt stellt das Land den Städten und Gemeinden in diesem Jahr knapp 46 Millionen Euro für Maßnahmen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes und der Gewässerökologie zur Verfügung.“    

    Auch Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer zeigte sich überzeugt, dass der Ausbau des Hochwasserschutzes wichtige Verbesserungen für Bollenbach nach sich ziehen wird: „Im Hochwasserschutz lohnt sich jeder investierte Euro. Wir werden zwar den angestrebten Schutzgrad von 100 Jahren nicht erreichen können, gehen aber davon aus, dass in Zukunft jährlich Schäden in Höhe von rund 60.000 Euro vermieden werden.“           

    Große Bereiche des Ortsteils Bollenbach sind bei Überflutungen durch ihre kritische Lage gefährdet, da der Bollenbacher Talbach bereichsweise innerorts nicht im Taltiefpunkt verläuft. Bereits bei 10- und 20-jährlichen Hochwasserereignissen kommt es zu Ausuferungen mit Überflutungen. Zur Verbesserung der Hochwassersituation möchte die Stadt Haslach lokale Hochwasserschutzmaßnahmen entlang des Gewässers auf einer Gesamtstrecke von über 500 Metern durchführen.    

    Insbesondere die Aufweitung des Durchflussquerschnitts, der Neubau von zwei Brücken und eines Fußgängerstegs sowie die Erhöhung der bestehenden Ufermauern sollen den Hochwasserschutz verbessern. Wegen der räumlichen Begrenzung ist an den kritischen Stellen, der Brücke an der Dorfstraße und der Brücke an der Bollenbacher Straße, ein rechteckförmiger Entlastungskanal (Bypass) erforderlich, der neben dem Gewässer parallel verlaufen und bei einem 50-jährlichen Hochwasser (HQ50) ca. vier Kubikmeter Wasser pro Sekunde aufnehmen wird.      

    Insgesamt könne jedoch der heute angestrebte Schutzgrad von 100 Jahren nicht erreicht werden, immerhin könnten aber die dort sehr häufigen Überschwemmungen deutlich – wenn auch nicht komplett - vermindert werden. Ein höherer Schutzgrad sei aufgrund der örtlichen Situation mit wirtschaftlich vertretbaren Aufwand nicht zu erreichen, heißt es in einer Pressemitteilung des RP.

     

  • Abteilung 2
    10.09.2019
    Regierungspräsidium fördert Wohnheim für Studierende in Villingen-Schwenningen
    784.000 Euro für 98 neue Wohnheimplätze

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) fördert den Bau von 98 Wohnheimplätzen für Studierende in 71 Wohneinheiten in der Schramberger Str. 30/1 in Villingen-Schwenningen. Dieser Neubau wird mit 784.000 Euro gefördert. Geplant sind acht Wohngemeinschaften für jeweils vier Studierende, drei Wohngemeinschaften mit zwei Studierenden und 60 Einzelappartements.

    „Es freut mich, dass wir mit dieser Förderung einen wichtigen Beitrag für den Bau von weiteren Wohnheimplätzen für Studierende in Villingen-Schwenningen leisten können. Damit wird der Bildungsstandort Villingen-Schwenningen weiter gestärkt“, so Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer bei der Übergabe des Förderbescheids Dienstag, 10. September, in Freiburg.

    „Das Studierendenwerk betreut die Studierenden in der gesamten Hochschulregion Freiburg. Die Studierendenzahlen am Standort Villingen-Schwenningen sind in den letzten Jahren stark gestiegen und damit auch die Nachfrage nach günstigem hochschulnahem Wohnraum. Wir sind besonders froh darüber, dass wir diese Nachfrage mit dem neuen Wohnheim künftig bedienen können, “ so der Geschäftsführer des Studierendenwerks, Clemens Metz.

  • Abteilung 2
    10.09.2019
    Regierungspräsidium fördert Erweiterung der Studentensiedlung am Seepark in Freiburg
    1.040.000 Euro für ersten Neubau // Weitere Zuschüsse angekündigt

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) fördert einen weiteren Neubau der Studentensiedlung am Seepark in Freiburg mit einem Zuschuss in Höhe von 1.040.000 Euro. Mit diesem elfgeschossigen Neubau in der Sundgauallee 74 b werden 130 Wohnheimplätze für Studierende neu geschaffen. Dies ist ein weiterer Schritt zu einer umfangreichen Nachverdichtung der Wohnanlage am Seepark.  

    Im ersten Bauabschnitt werden in der Sundgauallee 74 a bis 74 c insgesamt 301 zusätzliche Wohnheimplätze geschaffen. Das RP kündigte bereits an, dass sich das Land auch an den weiteren Kosten für den Ausbau in der Studentensiedlung beteiligen wird. Insgesamt werden bis 2025 rund 1.200 zusätzliche Wohnplätze entstehen.   

    „Mit dieser Förderung leistet das Land einen wichtigen Beitrag für den Bau von weiteren Wohnheimplätzen für Studierende in Freiburg. Es freut mich, dass für die Erweiterung des Wohnheims eine möglichst flächensparende Lösung gefunden wurde“, erklärte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer bei der Übergabe des Förderbescheids am Dienstag, 10. September, in Freiburg.   

    „Wir freuen uns sehr, dass wir mit der Unterstützung des Regierungspräsidiums einen weiteren Baustein im Ausbau der Studentensiedlung erreichen und die weiterhin steigende Nachfrage nach bezahlbarem, hochschulnahem Wohnraum bedienen können“, so der Geschäftsführer des Studierendenwerks, Clemens Metz.

     

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  • Abteilung 4
    09.09.2019
    Heinrich-Fahr-Straße und Radolfzeller Straße in Stockach (Kreis Konstanz) am Wochenende (13. bis 15. September) gesperrt
    In Radolfzeller und Heinrich-Fahr-Straße wird ein Hi-Tech-Straßenbelag eingebaut

    ​Zum Abschluss der Sanierung der Radolfzeller und der Heinrich-Fahrstraße in Stockach (B 31/B 313, Kreis Konstanz) wird am kommenden Wochenende die noch fehlende Deckschicht eingebaut. Deshalb müssen von Freitag, 13. September, bis einschließlich Sonntag, 15. September, beide Straßen voll gesperrt werden. Der für den Einbau vorgesehene Hi-Tech-Straßenbelag soll den Verkehrslärm und die Konzentration von Stickoxide reduzieren, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg (RP).

    Der Verkehr aus dem Ortsteil Hindelwangen in Richtung Überlingen am See und Radolfzell wird erneut über die Nellenbadstraße, die Gießereistraße, die Nellenburgstraße zum Schiesserknoten umgeleitet. Ab dem Schiesserknoten bzw. B31 Goethestraße wird der Verkehr in Richtung Radolfzell zusätzlich nochmals über die Industriestraße umgeleitet. Der von Radolfzell kommende Verkehr in Richtung Hindelwangen wird über die Industriestraße und ab dem Lindekreisverker gemeinsam mit dem Verkehr aus Überlingen am See durch die Stadt über den Stadtwall, die Stabelstraße und die Aachenstraße umgeleitet. Die Umleitung wird ausgeschildert.

    Bei ungünstiger Witterung verschiebt sich der Asphalteinbau auf das Wochenende von 20. bis 22. September. Die Neubauleitung Singen im RP bittet die Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die auftretenden Behinderungen und Belastungen.

     


     

  • Abteilung 4
    06.09.2019
    Baubeginn für die Sanierung der Ortsdurchfahrt Mühlenbach (B 294, Ortenau) verschiebt sich um einige Tage

    Der Baubeginn für die Sanierung der Ortsdurchfahrt Mühlenbach (B 294, Ortenau) verschiebt sich um einige Tage. Die ausführende Baufirma habe zugesichert, dass es beim ursprünglich avisierten Abschluss der Sanierungsarbeiten Anfang November bleiben werde, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg.

  • Abteilung 5
    05.09.2019
    Renaturierte Dreisam bei der Kartauswiese erhält zusätzliche Strukturen
    Regierungspräsidium baut unterhalb des Ottilienstegs eine Lenkbuhne und eine Nebenrinne ein // kurzfristige Sperrung des Rad- und Fußgängerwegs möglich

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, beginnen Mitte September ergänzenden Bauarbeiten an der Dreisam im Bereich der Kartauswiesen Höhe Freiburg-Waldsee. Mit einer sog. Lenkbuhne (Strömungslenker aus Granitsteinen) und einer Nebenrinne sollen weitere zusätzliche Lebensräume für Fische und andere Wasserorganismen geschaffen werden.   

    Die Dreisam wurde in den Jahren 2014/2015 bereits auf einer Länge von etwa einem Kilometer naturnah umgestaltet. Mittlerweile habe sich die Gewässerstruktur dort deutlich verbessert und die Dreisam ist in diesem Bereich auch ein beliebtes Naherholungsziel für die Freiburger Bevölkerung geworden. Nach Fertigstellung der Renaturierung sei jedoch erkennbar, dass im obersten Bereich der Umgestaltung unterhalb des Ottiliensteges das neu geschaffene Nebengerinne am rechten Dreisamufer nur sehr selten bei größeren Hochwasserereignissen vom Wasser durchströmt werde, so Bernhard Walser vom Landesbetrieb Gewässer im RP. Zur Weiterentwicklung sei nun mit der Fischereibehörde vereinbart worden, dort eine zusätzliche strömungslenkende Buhne am gegenüberliegenden Ufer einzubauen und eine ca. zwei Meter breite Gewässerrinne abzugraben. So soll eine dauerhafte Wasserführung in dem Nebenarm der Dreisam geschaffen werden. 

    Die Arbeiten werden vom Betriebshof Riegel des Landesbetriebes Gewässer in Eigenregie ausgeführt und sollen nach ca. einer Woche Bauzeit abgeschlossen sein. Während der Arbeiten könne es in einzelnen Abschnitten zur kurzfristigen Sperrung des Fuß- und Radweges kommen. Die Bevölkerung werde hierfür um Verständnis gebeten.

     

  • Abteilung 7
    05.09.2019
    Angespannte Lage bei der Unterrichtsversorgung trotz offener Stellen
    Regierungspräsidium Freiburg sucht weiterhin Lehrkräfte

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, lernen in den 871 öffentlichen Schulen im Regierungsbezirk Freiburg etwa 280.000 Schülerinnen und Schüler, die von rund 23.000 Lehrkräften unterrichtet werden. In diesem Schuljahr werden rund 19.386 Erstklässler eingeschult. Beim Übergang in die weiterführenden Schulen liege die Zahl der Anmeldungen zu Haupt- und Werkrealschulen bei 1.589 für den Regierungsbezirk. Bei den Realschul-Eingangsklassen gab es 6.357 Anmeldungen in diesem Jahr. An den öffentlichen Gymnasien seien in diesem Jahr 6.957 Fünftklässler neu am Start. Für die Gemeinschaftsschule seien es 2019/2020 insgesamt 2.455 Fünftklässler. 

    Wie sieht es mit der Unterrichtsversorgung aus?  Die Zahl der für Neueinstellungen an den öffentlichen Schulen im Regierungsbezirk Freiburg zur Verfügung gestellten Stellen sei mit 1.352 wie im Vorjahr sehr hoch. Davon entfielen 456 auf den Grundschulbereich, 304 auf die Realschulen, 128 auf die Werkrealschulen, 105 auf die Gymnasien, 41 gymnasiale Stellen auf die Gemeinschaftsschulen, 213 auf die Beruflichen Schulen und 105 auf den sonderpädagogischen Bereich. Etwa 300 Stellen konnten aufgrund der angespannten Bewerberlage bisher nicht besetzt werden. Davon betroffen seien insbesondere die Grundschulen und die Realschulen, so das RP weiter.    

    Um alle Stellen zu besetzen, seien bereits etwa 530 befristete Verträge abgeschlossen. Es konnten auch Pensionäre für Lehraufträge gewonnen werden. Darüber hinaus sei eine große Zahl an Teilzeitanträgen zur Erhöhung des Lehrauftrags genehmigt worden.  

    Entlang der Oberrheinschiene sei es gelungen, alle Stellen zu besetzen. Wegen des Bewerbermangels sowohl im Grundschulbereich als auch im Bereich der Werkreal-, Real- und Gemeinschaftsschulen (Sek1) gebe es Engpässe vor allem im ländlichen Raum in den Kreisen Rottweil, Schwarzwald-Baar, Tuttlingen, und Waldshut. Schwierigkeiten seien zudem absehbar bei der Gewinnung von Vertretungslehrkräften. Die Schulverwaltung tue weiterhin alles, um die Unterrichtsversorgung zu gewährleisten. Die größte Herausforderung bestehe darin, geeignete Bewerberinnen und Bewerber zu gewinnen. 
    Wegen der hohen Zahl von gymnasialen Bewerberinnen und Bewerbern in einigen Fächern werde diesem Personenkreis alternativ zu Gymnasialstellen eine Einstellung an Grundschulen, Werkrealschulen, Realschulen oder als Sek1-Lehrkraft an Gemeinschaftsschulen angeboten. Im Regierungsbezirk Freiburg hätten davon bislang im Grundschulbereich 20 Personen, im Werkrealschulbereich acht, im Realschulbereich 20 und im Gemeinschaftsschulbereich fünf Personen Gebrauch gemacht, heißt es aus dem RP.  

    Regierungspräsidium Freiburg sucht Lehrkräfte   
    Besonders für die Landkreise Rottweil, Schwarzwald-Baar, Tuttlingen und Waldshut werden weiterhin Lehrkräfte für die genannten Schularten gesucht. Der Bewerbungszeitraum läuft noch bis Ende September. Interessierte können sich unter www.lehrer-online-bw.de unter dem Stichwort „Stelleninfo“ informieren und bewerben.

     

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  • Biosphärengebiet
    03.09.2019
    Urkunden für die ersten offiziellen Partnerbetriebe des Biosphärengebiets Schwarzwald
    Regierungspräsidentin Schäfer: „Vorzeigebetriebe unterstützen nachhaltige Entwicklung unser internationalen Modellregion // Partnernetzwerk soll weiter wachsen
     Urkunden für die ersten offiziellen Partnerbetriebe des Biosphärengebiets Schwarzwald  - Regierungspräsidentin Schäfer: „Vorzeigebetriebe unterstützen  nachhaltige Entwicklung unser internationalen Modellregion // Partnernetzwerk soll weiter wachsen

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat heute (Dienstag, 3. September) im Resenhof in Bernau (Kreis Waldshut) den ersten sieben Partnerbetrieben aus dem Biosphärengebiet Schwarzwald ihre Urkunden übergeben und die Initiative vorgestellt. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Vergaberats, Professor Dr. Valentin Weislämle, Studiengangsleiter BWL-Tourismus der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Lörrach, erläuterte sie das hinter der Partnerinitiative stehende Konzept, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.     

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Die UNESCO-Kriterien sehen vor, dass das Biosphärengebiet Betriebe als Partner für gemeinsame Aktivitäten gewinnt, um die Region nachhaltig weiter zu entwickeln. Davon profitieren beide Seiten: Die Partner werden Botschafter und Vorbilder für nachhaltiges Wirtschaften und werden vom Biosphärengebiet fachlich und logistisch unterstützt. Und das Biosphärengebiet profitiert von den Erfahrungen der Partner und bringt so die internationale Modellregion inhaltlich nach vorne.“           

    Sieben landwirtschaftliche Betriebe im Nebenerwerb mit einem Standbein im Tourismus und zwei Museen haben sich für diese Partnerinitiative beworben, die durch den unabhängigen Vergaberat nach festen Qualitätskriterien geprüft wurde.              

    Erfolgreich waren der Ferienhof Rössle der Familie Brouwer, das Gästehaus Birkenhof von Brigtte Böhni und Robert Schmidt (beide Kleines Wiesental), der Ferienhof Wuchner aus Fröhnd, das Haus Alpenblick von Familie Beckert (Wieden), die Ferienwohnung Steinmühle von Familie Rehm-Hug (Horben), Holzschnefler und Bauernmuseum Resenhof der Gemeinde Bernau sowie das Hans-Thoma-Museum (beide in Bernau). Die Kriterien für die Auszeichnung als Partnerbetriebe des Biosphärengebiets unterliegen bundesweiten Standards des Dachverbands „EUROPARC“ Deutschland. Diese umfassen einen besonderen Qualitätsanspruch gegenüber dem Gast sowie eine regionale Identität sowie Nachhaltigkeit in der Betriebsführung.      

    Im Gegenzug erhalten die Betriebe vertraglich vereinbarte Leistungen in der Öffentlichkeitsarbeit, Vernetzung untereinander, Weiterbildung sowie Zugriff auf das bundesweite Marketing als Partner der nationalen Naturlandschaften. Der Anerkennungsprozess umfasste einen Beschluss des Lenkungskreises, eine Prüfung durch den Vergaberat sowie eine Evaluierungsklausel. „Wir freuen uns sehr, dass uns die Partner bei der Ausgestaltung des Biosphärengebiets Schwarzwald als internationale Modellregion für nachhaltige Entwicklung so stark unterstützen. Die Partnerinitiative passt gut zu den steigenden Qualitätsansprüchen der Gäste, die sich auch vor dem Hintergrund des Klimawandels immer mehr Gedanken über sanften Tourismus und nachhaltiges Reisen machen,“ betonte Professor Dr. Valentin Weislämle.

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  • Abteilung 4
    02.09.2019
    Brücke über die A 5 zwischen Orschweier und Grafenhausen (Ortenau) bis Mitte November gesperrt
    Autobahn im Oktober für ca. eine Woche nachts nur einspurig // Brücke wird saniert

    Wegen Sanierungsarbeiten wird die Autobahnbrücke an der Feldstraße, die zwischen dem Mahlberger Ortsteil Orschweier und Kappel-Grafenhausen (Ortenau) über die A 5 führt, von Montag, 16. September, bis Mitte November gesperrt. Auch die Autobahn sei kurzfristig von den Arbeiten betroffen, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg (RP): Weil im Oktober die Brückengeländer erneuert werden, steht auf der Autobahn für ca. eine Woche in jeder Fahrtrichtung nur eine Fahrspur zur Verfügung. Dies betreffe jedoch nur die Nachtstunden.        

    Bei der letzten Bauwerksprüfung habe das RP festgestellt, dass der Fahrbahnbelag stark beschädigt ist. Auch die Rollenlager seien verrostet. Darüber hinaus werde die Brücke, die 1960 gebaut wurde, an die heutigen Sicherheitsstandards angepasst.         

    Die Brückensanierung kostet 330.000,00 Euro und wird von der Firma B+S Bauwerkserhaltung GmbH aus Bietigheim durchgeführt.

     

  • Biosphärengebiet
    02.09.2019
    Junior Ranger gehen auf Entdeckungsreise ins Moor
    Viertägiges Camp mit fast 20 Kindern und Jugendlichen beim Biosphärengebiet Schwarzwald // Programm bot Naturbeobachtung, Spaß und Spiel im Freien

    20 Kinder und Jugendliche waren dieses Mal beim viertägigen Junior-Ranger-Camp unter dem Motto "Abenteuer Moor" auf der Ziegelfeldhütte bei St. Blasien im Biosphärengebiet Schwarzwald am Start. Das Ganze wurde in Kooperation mit der Freiburger Naturerlebnis-Agentur "Hauptsache draußen" vom 27. bis 30. August angeboten, heißt es in einer Pressemitteilung des Biosphärengebiets Schwarzwald.       

    „Wir lassen uns regelmäßig etwas Neues einfallen. Bei jedem Junior-Ranger-Camp wird ein neuer Lebensraum des Biosphärengebiets entdeckt – dieses Mal war das Moor an der Reihe“, so Fachbereichsleiterin Bernadette Ulsamer vom Team der Geschäftsstelle. „Die Feuchtgebiete speichern jede Menge Kohlendioxid und bieten dazu noch vielen Tieren und Pflanzen beste Voraussetzungen für ihr Leben. Die Kinder und Jugendlichen entdecken diesen Lebensraum durch viele Aktivitäten, können ihr vorhandenes Wissen durch spielerisches Forschen erweitern und haben dabei sehr viel Spaß.“            

    Das Biosphärengebiet organisiert dieses Camp, das unter anderem durch die Ranger Sebastian Wagner und Florian Schmidt sowie Anke Haupt von „Hauptsache draußen“ betreut wurde. Die Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche zwischen acht und 13 Jahren, die sich für die Natur interessieren. Auf dem Programm standen außerdem spannende Mitmachangebote wie eine Schnitzeljagd durch den Wald zum Horbacher Moor, ein Pflegeeinsatz mit dem Förster bei Innerlehen, Workshops wie Bau eines Insektenhotels, Anlegen eines Minimoors für die Hosentasche oder das Basteln eines Insektencachers. Höhepunkt war auch das gemeinsame Übernachten unter freiem Himmel sowie das Zubereiten der Mahlzeiten auf dem offenen Feuer.            

    Doch auch außerhalb des Camps treffen sich die Mädchen und Jungs als Junior Ranger: Im Biosphärengebiet Schwarzwald gibt es momentan zwei feste Gruppen, die sich jeweils einmal im Monat freitags nachmittags treffen. Wer sich dafür interessiert, kann sich bei Bernadette Ulsamer unter 07673/889402-4377 oder per E-Mail an bernadette.ulsamer@rpf.bwl.de melden.


     

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  • Biosphärengebiet
    02.09.2019
    Biosphärengebiet Schwarzwald informiert über Fördermöglichkeiten am Montag, 16. September, in Schönau (Kreis Lörrach)
    Anträge sind bis 15. November möglich // 200.000 Euro an Fördermitteln stehen für 2020 bereit
     Biosphärengebiet Schwarzwald informiert über Fördermöglichkeiten am Montag, 16. September, in Schönau (Kreis Lörrach)

    Das Team der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwarzwald lädt zu einem zweiten Informationsabend zur Förderrunde 2020 am Montag, 16. September, ein. Die Veranstaltung findet von 19 bis 21 Uhr in der Geschäftsstelle, Brand 24, in Schönau im Schwarzwald (Kreis Lörrach) statt.    

    Im Rahmen des Förderprogramms des Biosphärengebiets Schwarzwald stehen für das kommende Jahr 200.000 Euro aus Landesmitteln bereit. Gefördert werden können Projekte zur nachhaltigen Entwicklung der UNESCO-Modellregion in den Bereichen Land- und Forstwirtschaft, Naturschutz, Regionalentwicklung, Tourismus, Bildung und Kultur. Die Vorhaben müssen den Kriterien der UNESCO für Biosphärenreservate entsprechen. Projektträger können Unternehmen sein, Kommunen, Vereine oder Privatpersonen, die ihre Ideen mit Unterstützung des Biosphärengebiets umsetzen. Anträge können bis zum 15. November gestellt werden. 

    Bei der Informationsveranstaltung informiert die Geschäftsstelle des Biosphärengebiets über die Rahmenbedingungen des Förderprogramms, Kriterien der Förderung sowie über das Antragsverfahren. Es wird um Anmeldung bis Freitag, 13. September in der Geschäftsstelle unter Telefon 07673/889402-4370 oder per E-Mail an biosphärengebiet-schwarzwald@rpf.bwl.de gebeten.

  • Abteilung 4
    30.08.2019
    B 317 zwischen Todtnau und Feldberg wird komplett saniert
    Regierungspräsidium: Verkehrsbehinderungen und Sperrungen zwischen Montag, 2. September, und Ende Oktober

    Die B 317 zwischen dem Todtnauer Ortsteil Poche und Feldberg wird auf insgesamt einer Länge von ca. acht Kilometern komplett saniert. Begonnen wird am Montag, 2. September, die Bauarbeiten sollen Ende Oktober abgeschlossen sein, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg (RP).   

    Während der verschiedenen Bauphasen komme es zu punktuellen halbseitigen Sperrungen mit Ampelregelung, aber auch zu Vollsperrungen der Bundesstraße. Der Verkehr müsse dann weiträumig über Kirchzarten und Titisee-Neustadt umgeleitet werden (L 126; B 31). Während der gesamten Bauzeit sei der Feldberg aus Richtung Titisee-Neustadt und Bärental ständig und ohne Einschränkungen zu erreichen. Die Todtnauer Ortsteile Brandenberg und Fahl seien ebenfalls ständig erreichbar, zwischen Mitte September und Mitte Oktober tageweise jedoch nur von einer Seite, also entweder über Todtnau oder über den Feldbergpass, so das RP in einer Pressemitteilung.    

    Das RP hat die Sanierung der Bundesstraße in vier Bauphasen unterteilt. Von Montag, 2. September, bis Freitag 20. September wird zunächst im Bereich von Brandenburg und Fahl die B 317 mit verschiedenen punktuellen Ampelregelungen halbseitig gesperrt. Von Dienstag, 24. September, bis Dienstag, 2. Oktober, wird die Bundesstraße dann nachts zwischen ​20 Uhr und 5 Uhr 30 voll gesperrt. Tagsüber könne der Verkehr nahezu ungehindert fließen. Am Wochenende gebe es keine Sperrungen.    

    Von Montag, 7. Oktober, ab 7 Uhr bis Sonntag, 13. Oktober, 17 Uhr muss die Bundesstraße dann komplett gesperrt werden. Ab Montag, 14. Oktober bis Ende Oktober ist die B 317 dann wieder mit punktuellen Ampelregelung halbseitig befahrbar, im November ist die frisch sanierte Straße dann wieder offen.    

    Die B 317 weist starke Verschleißerscheinungen auf, auch bedingt durch die extremen Witterungsverhältnisse. Die Fahrbahn wird deshalb komplett saniert. Das RP erneuert insbesondere die Entwässerungseinrichtungen, die Randeinfassungen (Bordsteinregulierungen etc.), Gehwegabschnitte und Fahrbahnquerungen. Zudem werden auch Leerrohre für die Breitbandversorgung in den Ortslagen von Brandenberg und Fahl verlegt.     

    Die gesamte Fahrbahn wird abschnittsweise abgefräst, anschließend werden die neuen Asphaltschichten eingebaut. Bevor die Straße wieder für den Verkehr freigegeben wird, seien Restarbeiten an den Fahrbahnbanketten und den Schutz- und Leiteinrichtungen etc. in den Randbereichen der B 317 zu erledigen, abschließend werden die Fahrbahnmarkierungen aufgetragen.  

    Das RP bittet um Verständnis für die dringend notwendigen Arbeiten und die damit verbundenen Umwege und Behinderungen. Es weist darauf hin, dass die Bauzeiten nur bei ausreichender Witterung einzuhalten seien.

    Infokasten:

    Wo wird wann gebaut – Wo wird wann gesperrt? 

    Bauphase 1:
    Montag, 2.September bis Freitag 20.September

    Vorbereitende Maßnahmen unter punktueller halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung.

    Bauphase 2: 
    Dienstag, 24.September bis Freitag, 27.September und 

    Montag, 30. September bis Dienstag 2. Oktober:

    Abfräsen der alten Asphaltschichten. Nächtliche Vollsperrung zwischen 20 Uhr und 5:30 Uhr

    Bauabschnitt 1 zwischen der Kaserne Fahl und dem Feldbergpass in den Nächten von Dienstag, 24. September bis Freitag 27. September (3 Nächte) 
    Bauabschnitt 2 zwischen Todtnau-Poche und Kaserne Fahl in den Nächten von Montag, 30. September bis Mittwoch 02. Oktober (2 Nächte).     
    Bauphase 3:

    Montag, 7. Oktober bis Sonntag, 13.Oktober

    Einbau der neuen Asphaltschichten

    Vollsperrung der B 317 von Montag, 7. Oktober, 7 Uhr und Sonntag 13. Oktober, 17 Uhr.

    Bauabschnitt 2: zwischen Todtnau-Poche und Kaserne Fahl am 7. und 8. Oktober

    Bauabschnitt 1: zwischen Kaserne Fahl und Feldbergpass. Vom 9. bis 11. Oktober 

    Am 12. und 13. Oktober Markierungsarbeiten, Vergussarbeiten etc.

    Bauphase 4 

    Montag, 14.Oktober – Mittwoch, 30. Oktober: 

    Abschließende Arbeiten unter punktueller halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung.

     

  • Biosphärengebiet
    29.08.2019
    Biosphärengebiet Schwarzwald lädt zu Auftaktveranstaltung für Rahmenkonzept am Donnerstag, 19. September um 18 Uhr im Kolleg St. Blasien (Kreis Waldshut) ein
    Regierungspräsidium setzt auf hohe Bürgerbeteiligung // Arbeits- und Beteiligungsprozess für das Rahmenkonzept werden vorgestellt

    Für das Biosphärengebiet Schwarzwald soll ein Rahmenkonzept erarbeitet werden. Das Regierungspräsidium Freiburg setzt dabei auf die Mitwirkung und die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger im Biosphärengebiet und lädt am Donnerstag, 19. September, um 18 Uhr zur Auftaktveranstaltung in den Festsaal des Kollegs St. Blasien ein.           

    Welche Rolle spielt ein Rahmenkonzept für ein Biosphärengebiet? Die UNESCO hat das Schwarzwälder Gebiet 2017 anerkannt, und die offizielle Urkunde dazu im Herbst vor zwei Jahren Umweltminister Franz Untersteller überreicht. Die Regeln sehen vor, dass innerhalb von drei Jahren nach der offiziellen Anerkennung eine Rahmenkonzeption zu erstellen ist. Diese ist als „Masterplan“ für die Entwicklung des Biosphärengebiets zu verstehen. Auf Basis dieses Konzepts erfolgt zehn Jahre nach der internationalen Anerkennung eine Evaluation der gemachten Fortschritte, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.  

    Regierungsvizepräsident Klemens Ficht: „Wir wollen eine erfolgreiche, international anerkannte Modellregion für nachhaltige Entwicklung im Südschwarzwald etablieren, die einen Mehrwert für die Menschen und die Gemeinden in der Gebietskulisse hat. Das können wir nur gemeinsam erreichen, wie wir auch das gesamte Biosphärengebiet Schwarzwald im engen Schulterschluss mit den Kommunen und anderen Akteuren auf den Weg bringen konnten. Das Biosphärengebiet soll von den Menschen der Region getragen und mitgestaltet werden. “, so Ficht mit Blick auf die Veranstaltung.                

    Das Büro für Landschafts-, Stadt und Raumplanung agl aus Saarbrücken ist mit der Ausarbeitung des Rahmenkonzepts beauftragt. Der Auftakt in St. Blasien ist Teil einer umfassenden Beteiligung der Öffentlichkeit, die bis zu einer Abschlussveranstaltung bis zum Sommer nächsten Jahres bereits konzeptionell durchgeplant ist. Darin enthalten sind zwei Themenwerkstätten, zwei Beteiligungswochen mit einem Biosphärenbus, zielgruppenspezifische Formate beispielsweise für Landnutzer, Jugendliche und Senioren sowie weitere fachliche Angebote wie Exkursionen zu bereits erfolgreich umgesetzten Projekten. Zusätzlich ist eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit mit Flyern, Online-Formaten, Medien und anderen Beteiligungsformen geplant. Über diese Beteiligung der Öffentlichkeit wird nochmals gesondert informiert.

  • Abteilung 4
    29.08.2019
    Schlichemtalbrücke an der A 81 zwischen Rottweil und Oberndorf wieder frei befahrbar
    Regierungspräsidium: Einbau der Hydraulikpressen ging zügiger voran als geplant

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, ging der Einbau der Hydraulikpressen an der Schlichemtalbrücke an der A 81 zwischen Rottweil und Oberndorf (Kreis Rottweil) deutlich schneller voran als geplant. Die Arbeiten sind bereits seit Donnerstagmittag, 29. August, abgeschlossen. Die Brücke ist somit wieder in jede Richtung zweispurig befahrbar.    

    Bei einer Routineüberpüfung der Schlichemtalbrücke an der A 81 zwischen Rottweil und Oberndorf (Kreis Rottweil) wurden Schäden an den Rollenlagern der Brücke entdeckt. Deshalb mussten Hydraulikpressen zur Sicherung und dem späteren Austausch der betroffenen Lager eingebaut werden. Ursprünglich sollten die Arbeiten bis Mitte September andauern.

  • Abteilung 4
    28.08.2019
    Ab Freitag, 30. August, rollt der Verkehr über die neue Brücke
    Verkehr bei Maulburg-Ost wird auf die B 317 zurückverlegt // Behelfsbrücke wird zurückgebaut.

    Nachdem der Abbruch und Neubau der Brücke über den Gewerbekanal an der B 317 bei Maulburg-Ost (Kreis Lörrach) abgeschlossen ist, wird der Verkehr am Freitag, 30. August von der Behelfsbrücke auf die B 317 zurückverlegt. Für den Rückbau sei eine Ampelregelung erforderlich, er soll jedoch in die verkehrsärmeren Zeiten zwischen 9 und 15 Uhr gelegt werden, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg (RP).   

    Ab Montag, 2. September, wird die Behelfsbrücke mit provisorischer Umfahrung zurückgebaut. Dies habe jedoch nur geringen Einfluss auf den Verkehr. Der Rückbau soll Ende Oktober abgeschlossen sein. Das RP bittet um Verständnis für die unumgänglichen Verkehrsbeeinträchtigungen.

     

  • Abteilung 5
    28.08.2019
    Regierungspräsidium entfernt Bewuchs und Erde an der Rench
    Wasserabfluss bei Hochwasser soll gewährleistet bleiben // Arbeiten dauern bis Mitte September
     Regierungspräsidium entfernt Bewuchs und Erde an der Rench - Wasserabfluss bei Hochwasser soll gewährleistet bleiben // Arbeiten dauern bis Mitte September

    Der Landesbetrieb Gewässer des Regierungspräsidium Freiburg (RP) entfernt zurzeit Bewuchs und angeschwemmte Erde an der Rench zwischen Müllener Wehr und dem Oberkircher Ortsteil Stadelhofen (Ortenau). Damit soll eine weitere Begrünung der Kiesinseln verhindert werden. Diese Begrünungen seien inzwischen so stark bewachsen, dass sie bei Hochwasser den Wasserabfluss behindern könnten, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde. Die Arbeiten sollen Mitte September abgeschlossen sein.   

    In diesem Abschnitt wurde vor Jahren als Versuch die sog. Vorländer zum Gewässerbett hin entfernt. Damit sollte getestet werden, wie sich die Rench innerhalb der Hochwasserschutzdämme ihr Gewässerbett von alleine umgestaltet. Entstanden seien mehrere große Kiesinseln, das Gewässer habe sich verschiedene neue Läufe gesucht.   

    Durch kleinere Hochwasser der vergangenen Jahre habe sich sehr viel Sand und Erde auf den Kiesinseln abgelagert. Diese Auflandungen seien in der Zwischenzeit stark bewachsen und könnten wegen ihrer Höhe den Hochwasserabfluss behindern. Um eine weitere Begrünung der Kiesinseln zu verhindern und zu gewährleisten, dass die Rench bei Hochwasser leistungsfähig bleibt, werde nun durch gezielte Räumung des Bewuchses und der angeschwemmten Erde hier entgegengewirkt, so Simon Spinner vom RP.    

    Die aufgelandete Erde werde zwischen 10 und 80 Zentimeter stark abgegraben und weggefahren. Die Kiesinseln blieben in Ihrer Grundstruktur aber erhalten. Der nun wieder freiliegende Kies könne sich beim nächsten Hochwasser wieder frei umlagern und so neue Strukturen bilden. Dadurch entstünden wieder wertvolle Lebensräume für Kiesbrüter wie bspw. dem strenggeschützten Flussregenpfeifer, der an der Rench bereits in anderen Abschnitten brüte.

     

  • Abteilung 4
    28.08.2019
    Sanierung der Ortsdurchfahrt Todtmoos (L 151; Kreis Waldshut) verzögert sich um drei Wochen
    Regierungspräsidium stößt auf belastetes Schottermaterial

    Die Sanierung der Ortsdurchfahrt Todtmoos (L 151, Kreis Waldshut) verzögert sich um ca. drei Wochen. Bei Fräsarbeiten sei ca. fünf Zentimeter unter dem Straßenbelag belastetes Schottermaterial gefunden worden. Dieses müsse nun ausgehoben und entsorgt werden, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg (RP).    

    Die Asphaltkonstruktion der neuen Fahrbahn werde wegen des belasteten Materials von ursprünglich zehn auf 18 Zentimeter erhöht. Das RP geht davon aus, dass die Sanierung der Ortsdurchfahrt in der dritten Septemberwoche je nach Wetterlage beendet sein wird. Bei den Voruntersuchungen habe nichts auf belastetes Schottermaterial in dieser Tiefe hingewiesen.

     

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  • Abteilung 4
    27.08.2019
    L 170 zwischen Bonndorf und Steinasäge (Kreis Waldshut) wird saniert
    Landesstraße bis Anfang Oktober gesperrt

    Zum Abschluss der einzelnen Hangsanierungen wird ab Montag, 2 September, die gesamte Fahrbahn der L 170 zwischen dem Ortsausgang Bonndorf und der ehemaligen Steinasäge saniert. Auch die Schutzplanken auf der gesamten Strecke werden ausgebaut und durch neue Planken ersetzt. Erneuert wird auch die zum Teil bereits nicht mehr sichtbare Fahrbahnmarkierung. Die Landesstraße muss bis Oktober gesperrt werden, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg (RP).       

    Der Schwerlastverkehr aus Richtung Bonndorf wird großräumig über Lenzkirch und Schluchsee umgeleitet. Lastkraftwagen aus Richtung Ühlingen-Birkendorf werden über den Stühlinger Ortsteil Bettmaringen nach Bonndorf umgeleitet. Der überregionale Fernverkehr aus Richtung Waldshut-Tiengen nach Bonndorf wird über Stühlingen geführt. Pkw´s werden über Wittlekofen umgeleitet. Die öffentlichen Linienbusse werden direkt an der Baustelle vorbei geleitet.       

    Die Bauarbeiten sollen bei entsprechender Witterung Anfang Oktober vollständig abgeschlossen sein. Im Anschluss an die Baustelle wird die Umleitungsstrecke für den Linienverkehr gemeinsam mit der Stadt Bonndorf saniert. Diese Arbeiten hätten dann aber keine Auswirkungen mehr auf den Durchgangsverkehr im Bereich der L 170 Bonndorf und der Steinasäge, so das RP.     

    Der im RP für die Sanierung zuständige Dienstsitz Bad Säckingen bittet um Verständnis für die auftretenden Behinderungen.



     

  • Abteilung 4
    27.08.2019
    L 140 zwischen Tegernau und Gresgen (Landkreis Lörrach) wird saniert
    Landesstraße den ganzen September gesperrt

    Von Montag, 2. September, bis voraussichtlich Ende September wird die Fahrbahn der L 140 zwischen Tegernau (Kleines Wiesental) und dem Zeller Ortsteil Gresgen (Kreis Lörrach) erneuert. Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, muss die Straße in dieser Zeit gesperrt werden.      

    Der Verkehr wird über Zell im Wiesental und Hausen im Wiesental umgeleitet. Von Neuenweg (Kleines Wiesental) kommend führt die Umleitungsstrecke über Böllen und die B 317. Das RP bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für Beeinträchtigungen aufgrund dieser notwendigen Erhaltungsmaßnahmen.

     

  • Abteilung 4
    27.08.2019
    L 127 zwischen St. Peter und St. Märgen (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) wird saniert
    Landesstraße wird ab 9. September halbseitig gesperrt // Vollsperrung im Oktober // Überörtlicher Verkehr wird über Höllental (B 31) umgeleitet

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) saniert ab Montag, 9. September, die L 127 zwischen St. Peter und St. Märgen (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald). Die Landesstraße wird zunächst bis Ende September halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird in dieser Zeit per Ampel geregelt. In den ersten beiden Oktoberwochen muss die L 127 dann voll gesperrt werden. Der Verkehr wird weiträumig über das Höllental (B 500, B 31) umgeleitet. Die Arbeiten sollen bis Mitte Oktober abgeschlossen sein, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.    

    Laut RP entfällt zwischen 7. und 20. Oktober auch der Busverkehr. Einen Ersatzfahrplan wird die Südbaden Bus GmbH (SBG) rechtzeitig bekanntgeben. Die Buslinie zwischen St. Märgen und Kirchzarten wird über Wagensteig (L 128) geführt.         

    „Wir sind uns natürlich im Klaren, dass die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer wegen der Vollsperrung erhebliche Umwege in Kauf nehmen müssen. Wir haben die Sanierung der Landesstraße mit den Bürgermeistern der betroffenen Gemeinden, der Polizei, der SBG und den Verkehrsbehörden eng abgestimmt. Es gibt jedoch insbesondere aus arbeitsschutzrechtlichen und auch topografischen Gründen keine Alternative. Wir bitten deshalb um Verständnis für die massiven Einschränkungen“, so ein Sprecher des RP.         

    Was wird gemacht? Zur Verstärkung der bestehenden Unterlage wird eine Binder- und Deckschicht eingebaut. Außerdem wird die Straße im Bereich der Bodenwelle beim Schönbachhof sowie an weiteren schadhaften Stellen komplett saniert. Zusätzlich wird der Parkplatz zwischen der Abfahrt Dischenhof und die Zufahrt zum Dieschenhäusle rekultiviert. Die Parkplätze beim Luxhof und beim Kapfenhof werden erneuert. Die Sanierung kostet insgesamt 1,3 Millionen Euro.

     

  • Abteilung 4
    26.08.2019
    Heinrich-Fahr-Straße in Stockach (Kreis Konstanz) Freitag und Samstag (30./31. August) voll gesperrt
    Vorerst letzter Asphalteinbau im Bereich der Heinrich-Fahr-Straße und dem ZG Kreisverkehr

    Die Sanierung der Radolfzeller Straße und der Heinrich-Fahrstraße in Stockach (B 31/B 313, Kreis Konstanz) geht in die letzten Züge: Am Freitag und Samstag (30./31. August) muss die Heinrich-Fahr-Straße voll gesperrt werden, weil der Asphalt an der östlichen Fahrbahnseite eingebaut wird. Die Umleitung werde ausgeschildert, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg (RP).

    Der Verkehr aus dem Ortsteil Hindelwangen in Richtung Überlingen am See und Radolfzell wird weiterhin über die Nellenbadstraße, die Gießereistraße, die Nellenburgstraße, Jacques-Schiesser-Straße und Kindergartenstraße geführt. Der von Radolfzell bzw. Überlingen am See kommende Verkehr in Richtung Hindelwangen wird durch die Stadt über die B 31, den Stadtwall, die Stabelstraße und die Aachenstraße umgeleitet.

    Ab Montag, 2. September bis einschließlich Freitag, 6. September, werden die Reparaturarbeiten im des ZG-Raiffeisen-Kreisels durchgeführt. Der Verkehr wird dabei aus Richtung Überlingen am See und Radolfzell halbseitig durch die Baustelle hindurchgeführt. Der Verkehr aus Richtung Meßkirch wird über die Oberdorfstraße, Stegwiesen, Gießereistraße und Nellenburgstraße umgeleitet.

    Die im RP für die Sanierung der zuständige Neubauleitung Singen um Verständnis für die auftretenden Behinderungen und Belastungen.
     

     

  • Abteilung 4
    26.08.2019
    Regierungspräsidium baut Radweg für die Ortsumfahrung Staufen (Breisgau-Hochschwarzwald)
    Ochsensteg wird kurzzeitig gesperrt

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat in einer Pressemitteilung darauf hingewiesen, dass für den Anschluss der neuen Radwegeunterführung unter der neuen L 123 kurzzeitig der Ochsensteg auf Höhe der Radebeulstraße in Staufen gesperrt werden muss.        

    Für den Bau des zweischichtigen Asphaltbelages des Radweges in der Unterführung bei der Neumagenbrücke muss der Ochsensteg am Donnerstag, 29. August, und Freitag, 30. August, gesperrt werden. Ab Freitagnachmittag könne der Steg wieder genutzt werden.           

    Am darauffolgenden Montag, 2. September, wird der Weg zwischen Ochsensteg und Kreisverkehr am Industriegebiet Im Gaisgraben ertüchtigt. Hierzu muss der Radweg erneut kurzzeitig gesperrt werden. Das RP bittet, die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

  • Abteilung 4
    23.08.2019
    Regierungspräsidium untersucht Baugrund an der B 14 bei Wurmlingen (Kreis Tuttlingen)
    Fahrbahn wird verengt // Erkundung für geplante Lärmschutzwand

    Für die weiteren Planungen der Lärmschutzwand an der B 14 bei Wurmlingen (Kreis Tuttlingen) lässt das Regierungspräsidium Freiburg (RP) von Dienstag, 27. August, bis Mitte September den Baugrund erkunden. Dafür komme es sowohl an der B 14 als auch der Kapfstraße zu Verkehrsbeschränkungen. Die B 14 werde auf einer Länge von ca. 500 Metern eingeengt, sei aber weiter in beide Richtungen befahrbar. Die Kapfstraße werde auf wechselnden Abschnitten auf einer Länge 20 Metern eingeengt, die Engstelle könne jedoch passiert werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Die geplante Lärmschutzwand entlang der B 14 beginnt von Tuttlingen aus kommend nach der Abfahrt Wurmlingen und verläuft dann entlang der Böschung auf einer Länge von ca. 500 Metern.

     

  • Abteilung 4
    23.08.2019
    Schlichemtalbrücke an der A 81 zwischen Rottweil und Oberndorf bis Mitte September nur zweispurig
    Regierungspräsidium lässt schadhafte Brückenlager austauschen

    Bei einer Routineüberpüfung der Schlichemtalbrücke an der A 81 zwischen Rottweil und Oberndorf (Kreis Rottweil) wurden Schäden an den Rollenlagern der Brücke entdeckt. Die beschädigten Brückenlager werden umgehend ausgetauscht, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg (RP). An der A 81 stünden daher bis Mitte September im Bereich der Brücke in jeder Fahrtrichtung jeweils nur eine Fahrspur zur Verfügung. 

    Bereits seit 9 Uhr heute vormittag, (23. August) ist die Brücke in Fahrtrichtung Stuttgart nur einspurig befahrbar, weil der Einbau von Hydraulikpressen zur Sicherung und dem späteren Austausch der betroffenen Lager vorbereitet werden muss. Dafür wird ein sog. Brückenuntersichtgerät eingesetzt. Die Hydraulikpressen sollen dann ab Montag, 26. August, unter der Brücke zunächst in Fahrtrichtung Stuttgart und dann in Fahrtrichtung Singen eingebaut werden. Der Einbau soll Mitte September abgeschlossen sein. Danach sei die Schlichemtalbrücke wieder frei befahrbar, so das RP.

    Das RP wird zeitnah über den weiteren Fortgang der Arbeiten informieren. Es wird gebeten, den betroffenen Bereich zwischen Rottweil und Oberndorf zu den Hauptverkehrszeiten soweit möglich zu meiden. Das RP bittet um Verständnis für die notwendigen Verkehrseinschränkungen.

  • Abteilung 1
    22.08.2019
    Ausstellung „Klimawandel – wo geht die Reise hin?“ im Regierungspräsidium
    Ausstellung im Regierungspräsidium von 30. August bis 16. September// Landschaft im Südschwarzwald wird sich klimabedingt stark verändern

    Von 30. August bis 16. September präsentiert das Regierungspräsidium Freiburg die Wanderausstellung „Klimawandel – wo geht die Reise hin?“ des Naturparks Südschwarzwald im Neubau des Regierungspräsidiums in der Bissierstraße 7. Die Ausstellung gibt einen Überblick über das Projekt „Landschaft im Klimawandel – neue Nutz- und Schutzkonzepte für den Naturpark Südschwarzwald“.   

    Dabei wurden die möglichen Auswirkungen des Klimawandels auf besonders naturschutzrelevante Lebensräume (FFH-Lebensraumtypen) im Naturpark Südschwarzwald analysiert, insbesondere subalpine Buchenwälder, bodensaure Nadelwälder, Bergmähwiesen und artenreiche Borstgrasrasen. Die Ergebnisse des Projekts zeigen gravierende Auswirkungen auf die spezifischen Artenzusammensetzungen der Lebensraumtypen. Die Landschaft im Naturpark Südschwarzwald wird sich klimabedingt stark verändern. Die Ergebnisse sind nicht nur für den Naturpark und darüber hinaus von hoher Bedeutung, sondern leisten auch wichtige Beiträge für die derzeit stärker werdende Diskussion um Klimawandel und Klimaanpassung.    

    Die Ausstellung ist von 30. August. bis 16. September im Foyer des Regierungspräsidiums in der Bissierstr. 7 in Freiburg zu sehen. Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag 7 bis 17 Uhr und Freitag von 7 bis 15 Uhr geöffnet. Mit dem ÖPNV ist das Regierungspräsidium am besten mit der Linie 1, Haltestelle Runzmattenweg, erreichbar.

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  • Abteilung 4
    19.08.2019
    Regierungspräsidium saniert L 94 zwischen Zell am Harmersbach-Grün und Oberharmersbach (Ortenau)
    Arbeiten gehen bis Ende Oktober // Verkehrsregelung mit einer Ampel // Vollsperrung von wenigen Tagen Mitte Oktober

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) beginnt am Montag, 2. September, mit der Sanierung der L 94 zwischen Oberharmersbach und Zell am Harmersbach-Grün (Ortenau). Dabei wird zunächst auf einer ca. 100 Meter langen Strecke der L 94 in Höhe des Lunzenhofs eine Gefahrenstelle für Fußgänger und Radfahrer beseitigt. Diese Arbeiten dauern bis Oktober. Der Verkehr wird dabei mit einer Ampel geregelt. Für den Fuß- und Radverkehr wird eine lokale Umleitung eingerichtet. FFür die Sanierung der Fahrbahn zwischen Zell am Harmersbach-Grün und Oberharmersbach muss die L 94 Ende Oktober für wenige Tage voll gesperrt werden. Der Verkehr wird großräumig umgeleitet. Über die genauen Termine werde das RP nnoch rechtzeitig informieren, heißt es in in einer Pressemitteilung.

    Die Fahrbahnerneuerung und die Beseitigung der Gefahrenstelle kosten insgesamt ca. 335.000 Euro. Mit den Arbeiten ist die Firma Knäble GmbH Straßenbau aus Biberach beauftragt. Das RP bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer für die Verkehrsbehinderungen um Verständnis.

  • Abteilung 4
    19.08.2019
    L 226 zwischen Kreisverkehr am Ortseingang Steißlingen (Kreis Konstanz) und Kreisverkehr Heilig-Kreuz-Kapelle wird gesperrt
    Regierungspräsidium saniert von 26. August bis 6. September die Fahrbahn

    Von Montag, 26. August, bis voraussichtlich Freitag, 6. September, wird die L 226 (Radolfzeller Straße) zwischen dem Kreisel am Steißlinger Ortseingang (Remigiusstraße) und dem Kreisel an der Heilig-Kreuz-Kapelle (Kreis Konstanz) gesperrt. Die Fahrbahn muss wegen Rissen und Spurrillen saniert werden, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg.

    Die Anfahrt zur Baumschule Ammann sei für Kunden weiterhin über parallellaufende Wirtschaftswege von der Heilig-Kreuz-Kapelle möglich. Der Verkehr zwischen Steißlingen und Radolfzell werde über die L 223 (Singener Straße) umgeleitet.

  • Abteilung 4
    19.08.2019
    Regierungspräsidium Freiburg erneuert die Ortsdurchfahrt Todtmoos (L 151; Kreis Waldshut)
    Arbeiten starten am 26. August und dauern zwei Wochen // Umleitungen werden ausgeschildert

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) erneuert ab Montag, 26 August die Fahrbahndecke der Ortsdurchfahrt Todtmoos (L 151, Kreis Waldshut). Die Arbeiten sollen am Freitag, 6. September, abgeschlossen sein. Die Sanierung der Fahrbahn wird in zwei Bauabschnitten mit einer Länge von ca. 900 Metern bzw. von 700 Metern aufgeteilt. Die Landesstraße muss tagsüber voll gesperrt werden. Die Umleitung wird ausgeschildert.   

    Für den ersten Bauabschnitt zwischen der Abweigung zur Murgtalstraße bis zur Abzweigung in die St. Blasier Straße wird der überörtliche Verkehr von Montag, 26. August, bis Donnerstag, 29. August, über Todtmoos-Lindau (L 150, K 6591, K 6528, L 151) umgeleitet. Für den zweiten Bauabschnitt zwischen der St. Blasier-Straße und dem Mattenweg in Richtung Todtmoos-Rütte wird der Verkehr von 29. August bis 6. September über St. Blasien und Bernau-Oberlehen (L 146, L 149, L 150) umgeleitet.    

    Während der Arbeiten werden auch die Einmündungen nicht passierbar sein. Dies sei mit den Verkehrsbehörden, dem Polizeipräsidium Waldshut und der Gemeinde Ibach vereinbart worden. Wegen der geringen Straßenbreite schreibe der Arbeitsschutz eine Vollsperrung vor. Die Einhaltung einer Mittagsruhe sei aus baulichen Gründen nicht möglich, heißt es aus dem RP.    

    Auf der Landesstraße werden die vorhandenen Asphaltschichten bis in eine Tiefe von fünf Zentimetern abgefräst und anschließend mit zehn Zentimetern Dicke neu aufgebracht. Insgesamt werden auf der L 151 etwa 12.000 Quadratmeter an Asphaltflächen erneuert. Im Vorfeld hat das RP und die beauftragte Firma auf diesem Streckenabschnitt verschiedene Asphaltbohrkerne entnommen. Die Untersuchungen im Labor haben ergeben, dass auf die Fahrbahnoberfläche mehr oder weniger stark ausgeprägten Längs- und Querrisse aber auch Netzrisse aufweist.   

    Ausführende Baufirma ist die Firma Schleith GmbH. Die Baukosten betragen rund 343.000 Euro. Das Regierungspräsidium Freiburg bittet Verkehrsteilnehmer und betroffene Anwohner bei auftretenden Verkehrsbehinderungen um Verständnis.

     

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  • Abteilung 4
    19.08.2019
    B 313 bei Stockach-Hoppetenzell wird saniert
    Straße vom 26. bis 28. August gesperrt // Umleitungen ausgeschildert

    Von Montag, 26. August, bis voraussichtlich Mittwoch, 28. August, wird auf der B 313 zwischen dem Stockacher Stadtteil Hoppetenzell und der Einmündung der K 6180 (Kreis Konstanz) die Fahrbahn erneuert. Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, wird die Straße in diesem Zeitraum gesperrt sein.

    Der Umleitungsverkehr wird dann in Richtung Messkirch über die B 14 bis Krätemühle, im Anschluss über die K 6111 über Holzach und dann über die K 6180 über Mainwangen und Mühlingen zurück zur B 313 geführt. In Richtung Stockach wird die Umleitung gegenläufig ausgeschildert sein.

  • Abteilung 4
    16.08.2019
    Fahrbahn der L 181 zwischen Erdmannsweiler (Königsfeld) Fischbach (Niedereschach, Schwarzwald-Baar-Kreis) wird erneuert
    Straße ab 21. August bis Mitte November gesperrt/ Umleitungen ausgeschildert

    Von Mittwoch, 21. August, bis Mitte November wird die Fahrbahndecke der L 181 zwischen dem Königsfelder Ortsteil Erdmannsweiler und dem Niedereschacher Ortsteil Fischbach (Schwarzwald-Baar-Kreis) erneuert. Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, muss die Straße in diesem Zeitraum voll gesperrt werden. Umleitungen werden ausgeschildert.

    Der Verkehr wird über die Königsfelder Ortsteile Burgberg und Weiler umgeleitet. Die Umleitung wird ausgeschildert. Das RP weist darauf hin, dass für den Verbindungsweg zwischen Fischbach und dem Ortsteil Schabenhausen eine Tonnagebeschränkung von 3,5 Tonnen und ein Tempolimit von 50 Stundenkilometer gilt.

    Auf dem 2,5 Kilometer langen Streckenabschnitt wird der Asphalt durch den Einbau einer Trag- und Deckschicht verstärkt und verbreitert. Neben den Erd- und Asphaltarbeiten umfasst das Projekt den Bau von Einrichtungen zum Amphibienschutz sowie Arbeiten an den Schutzplanken der Straße. Die Gesamtkosten liegen bei rund 1,2 Millionen Euro.

  • Abteilung 5
    16.08.2019
    Blumenbunte Lebensräume: Artenreiche Mähwiesen im Höchenschwander Moor werden aufgewertet

    Die Mähwiesen im Höchenschwander Moor sollen aufblühen: Im Auftrag des Regierungspräsidiums Freiburg (RP) werden dort im September heimische Wiesenblumenarten wie die aromatisch duftende Bärwurz, die violett blühende Schwarze Flockenblume und die Schwarze Teufelskralle angesät. Aufgrund seiner artenreichen Berg- Nasswiesen und verschiedener Moorlebensräume ist das Höchenschwander Moor bereits seit 1995 Naturschutzgebiet.    

    Die Mähwiesen, die nun aufgewertet werden sollen, umgeben das Moor. Sie werden seit mehreren Jahren extensiv, also ohne Düngung, bewirtschaftet. Dennoch ist der Anteil an den für artenreiche Berg-Mähwiesen typischen Blütenpflanzen sehr gering. „Ohne aktive Ansaat von einst in den Wiesen weit verbreiteter Blütenpflanzen können sich selten gewordene Blumen und Kräuter gar nicht oder nur sehr langsam etablieren“, erklärt Friederike Tribukait vom Naturschutzreferat des Regierungspräsidiums. Die Artenvielfalt von Wiesen sei aber Grundlage für ein vielfältiges Insektenleben mit Wildbienen, Hummeln und Schmetterlingen.      

    Zum Erhalt einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt hat das RP bereits in den vergangenen Jahren die Mahd jährlich wechselnder Nasswiesenbereiche beauftragt. Im zentralen Moor wurden für lichtliebende Pflanzenarten und Schmetterlinge durch die Beseitigung von Gehölzen wieder geeignete Plätze zum Keimen und zur Nahrungssuche geschaffen.    

    Im September ist nun eine so genannte Streifenansaat mit typischen Bergmähwiesen-Arten geplant. Dazu werden mehrere ca. 2,5 Meter breite Streifen in die grasreichen Wiesen gefräst und anschließend Blumensamen in das so vorbereitete Saatbett ausgebracht. Diese Samen werden mit dem Wiesendruschverfahren im Hochschwarzwald gewonnen. Dabei werden mit dem Mähdrescher besonders artenreiche Wiesen gedroschen, die Samen getrocknet und für die Neuaussaat bereitgestellt. Neben Bärwurz, Schwarzer Flockenblume und Schwarzer Teufelskralle enthält die Samenmischung Heilziest, Blutwurz, Schafgarbe, Hainsimse, Wiesenknopf, Ruchgras und Goldhafer. Diese Arten können sich dann von den Streifen ausgehend langsam in die Fläche ausbreiten und ihnen im nächsten Sommer ein blumenbuntes Antlitz verleihen.

  • Abteilung 2
    16.08.2019
    Vier Millionen Euro für das Klinikum Hochrhein Waldshut
    Regierungspräsidium fördert Neubau eines Bettenhauses und Erweiterung des Hubschrauberlandeplatzes

    Das Regierungspräsidium Freiburg fördert am Spital Waldshut die Errichtung eines zusätzlichen Bettenhauses am Klinikgebäude mit einer Summe von 3,5 Millionen Euro und die Vergrößerung des Hubschrauberlandeplatzes mit 500.000 Euro. 

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Das Land Baden-Württemberg stellt sich seiner Verantwortung für eine leistungsfähige und bedarfsgerechte Krankenhausversorgung im Landkreis Waldshut. Es freut mich, dass wir mit dieser Förderung einen erheblichen finanziellen Beitrag zur aktuellen baulichen Verbesserung am Spital Waldshut leisten können, auch wenn die zukünftige Errichtung des neuen Zentralklinikums des Kreises in Albbruck bereits absehbar ist.“

    Der Anbau soll auf der Nordseite des bestehenden Bettenhauses über drei Geschosse errichtet und als Interimsgebäude voraussichtlich bis zur Fertigstellung des neuen Zentralklinikums genutzt werden. Vorgesehen sind 61 moderne Ein- und Zweibettzimmer, die größtenteils auch mit eigenen Nasszellen ausgestattet sind. Durch die vorgesehene Aufständerung des Gebäudes mit einer Stahlstützenkonstruktion kann dabei der Haupteingang mit der bestehenden Klinikzufahrt beibehalten werden. 

    Der Hubschrauberlandeplatz wird durch die Vergrößerung an die aktuellen technischen und rechtlichen Anforderungen der Luftrettung angepasst. Gleichzeitig wird noch ein zusätzlicher Landeplatz geschaffen, der bei Bedarf als Ersatz genutzt werden kann.

  • Abteilung 4
    16.08.2019
    Schienenersatzverkehr hat Vorrang: Sanierung der L 115 zwischen Bötzingen und Vogtsburg-Oberbergen (Breisgau-Hochschwarzwald) wird verschoben

    Die geplante Sanierung der L 115 zwischen Bötzingen und Vogtsburg-Oberbergen (Breisgau-Hochschwarzwald) wird verschoben. Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitgeteilt hat, soll damit sichergestellt werden, dass der laufende Schienenersatzverkehr nicht eingeschränkt wird. Dieser wurde aufgrund der Arbeiten zur Elektrifizierung der Kaiserstuhlbahn eingerichtet.   

    Das RP hat gemeinsam mit der Gemeinde Bötzingen und der Stadt Vogtsburg entschieden, die Fahrbahndecke der L 115 erst nach Inbetriebnahme der Kaiserstuhlbahn zu erneuern. Ziel ist es, weitere Behinderungen im öffentlichen Personennahverkehr zu vermeiden und die Erreichbarkeit des Kaiserstuhls mit öffentlichen Verkehrsmitteln sicherzustellen. Die Fahrbahn der L 115 hätte ursprünglich im Oktober nach der Weinlese saniert werden sollen.

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  • Biosphärengebiet
    16.08.2019
    Junge Erwachsene machten sich fit im Thema nachhaltige Entwicklung
    Sommerakademie des Biosphärengebiets Schwarzwald mit der BUNDjugend sowie der Hochschule Nürtingen-Geislingen am Feldberg // Bunte Mischung aus Exkursionen, fachlichen Infos und Freizeit

    Fast 30 junge Erwachsene im Alter zwischen 16 und 27 Jahren haben an der Sommerakademie des Biosphärengebiets Schwarzwald im Naturfreundehaus am Feldberg spannende und intensive sechs Tage verbracht. Das Team der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets hatte gemeinsam mit BUNDjugend Baden-Württemberg und der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen das Programm organisiert und umgesetzt Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entdeckten gemeinsam den Südschwarzwald mit seinen landschaftlichen Besonderheiten.  

    „Gemeingüter in Naturschutz und nachhaltiger Entwicklung“ waren die Schwerpunktthemen, mit denen sich die jungen Erwachsenen der Sommerakademie befasst haben. Dabei ging es ganz schön zur Sache: Sie unternahmen Exkursionen und Wanderungen, trafen Menschen aus Landwirtschaft, Naturschutz und Politik und arbeiteten in Kleingruppen und diskutierten wissenschaftliche Beiträge. Auf dem Programm standen zudem ein Besuch auf einem Hof mit Wäldervieh und vielfältige Abendangebote am höchsten Berg Baden-Württembergs.   

    „Das Interessante an diesem Konzept ist, dass es eine gute Mischung aus Lernerfahrungen, Umweltbildung und Freizeitaktivitäten in einer verständlichen und sozialen Form bietet. Wichtig ist, dass die jungen Menschen Erfahrungen aus erster Hand mitnehmen können, die es ihnen ermöglichen, aktuelle Herausforderungen im Umwelt- und Naturschutz aus erster Hand zu erleben, mit Gleichaltrigen darüber zu sprechen und diese Themen auch in Bezug auf den eigenen Alltag zu übertragen“, erläuterte Bernadette Ulsamer vom Fachbereich Bildung und Kultur des Biosphärengebiets die inhaltlichen Zielsetzungen der Sommerakademie.       

    Die Sommerakademie wurde durch einen Besuch des international und national  bekannten Naturfilmers Jan Haft im Naturfreundehaus abgerundet, der die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer mitnahm auf eine Reise in die Vergangenheit und Zukunft des artenreichen Grünlands. Jan Haft fand sehr persönliche Worte, welche die jungen Leute in ihrem Engagement und Handeln für die Artenvielfalt unterstützen sollen.     

    Die Sommerakademie im Biosphärengebiet Schwarzwald brachte den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Kulturlandschaft des Hochschwarzwaldes näher, zeigte das Engagement der Landwirte in dieser Region und die großen Herausforderungen, denen die Menschen in diesem Gebiet Tag für Tag gegenüberstehen.

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  • Abteilung 4
    15.08.2019
    Wegen Sanierungsarbeiten wird die Ortsdurchfahrt Blumenfeld (B 314) vom 26. bis 28. August gesperrt sein

    Aufgrund von Sanierungsarbeiten wird die Ortsdurchfahrt Blumenfeld (B 314) von Montag, 26. August bis voraussichtlich Mittwoch, 28. August gesperrt sein. Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, finden die Bauarbeiten in der Randenstraße auf einem etwa 100 Meter langen Abschnitt ab der Einmündung Untere Mühle statt. Dort muss die Fahrbahn erneuert werden, weil sie sich stark gesetzt hat. 

    Die Umleitungen werden ausgeschildert sein. Der Verkehr in Richtung Hilzingen wird ab dem Kreisverkehrsplatz in Tengen über die L 224 nach Watterdingen und Anselfingen geleitet; von dort über die L 191 nach Welschingen und im Anschluss über die K 6126 zurück zur B 314. In Richtung Tengen wird die Umleitung entsprechend gegenläufig ausgeschildert sein.

  • Abteilung 4
    15.08.2019
    B 27 bei Kommingen (Blumberg, Schwarzwald-Baar-Kreis) bis Ende November halbseitig gesperrt
    Regierungspräsidium saniert Unterführung
     Seitenansicht

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) saniert ab Montag, 26. August, eine Unterführung unter der B 27 beim Blumberger Ortsteil Kommingen (Schwarzwald-Baar-Kreis). Die Sanierung soll Ende November abgeschlossen sein. In dieser Zeit wird die Bundesstraße im Bereich der Unterführung halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird per Ampel geregelt.

    Die Sanierung kostet ca. 340.000 Euro

  • Abteilung 4
    15.08.2019
    Ausweichen unerwünscht: Verbotsschilder für den Lkw-Durchgangsverkehr im Glottertal und Simonswäldertal aufgestellt
     Die Durchfahrtsverbotsschilder für Lkw ab zwölf Tonnen wurden am Donnerstag auch an den Zufahrten ins Glottertal und ins Simonswäldertal aufgestellt. Foto: Landratsamt Emmendingen.

    Zum Wochenende ist es soweit: Die Verbotsschilder für den Lkw-Durchgangsverkehr ab zwölf Tonnen werden auf den Ausweichstrecken der B31-Ost  aufgestellt. Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, gilt dies für die L 112, L 127 und L 128 zwischen Glottertal und St. Märgen sowie die L 173 zwischen Simonswald und Gütenbach. 

    Das Durchfahrverbot  wurde angeordnet, nachdem der neue Luftreinhalteplan für die Stadt Freiburg die B 31 innerhalb der Stadt in die Umweltzone einbezogen hatte. Es soll das Ausweichen von schweren Lkw auf die Straßen im Freiburger Umland unterbinden. Der regionale Lieferverkehr ist von dem Verbot ausgenommen. 

    „Wir stellen damit sicher, dass die Umsetzung des Luftreinhalteplans für die Stadt Freiburg nicht zu Lasten der Umlandgemeinden geht“, erklärte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. Mit Hilfe eines Verkehrsmonitorings und einem eigens dafür erweiterten Zählstellennetz werde das Regierungspräsidium gemeinsam mit den Landkreisen und den Umlandgemeinden die Wirkung der Maßnahmen im Auge behalten. In die Verkehrsbeobachtung sei auch die B 294 im Elztal einbezogen. Die Regierungspräsidentin begrüßte insbesondere, dass von Seiten der Polizei eine Überwachung des Durchfahrverbots stattfinden werde.

  • Abteilung 4
    14.08.2019
    Ortsdurchfahrt Mühlenbach (B 294, Ortenau) wird saniert
    Halbseitige Sperrung bis Ende Oktober // Lkw-Verkehr wird umgeleitet // Busverkehr wird durch Baustelle geführt

    Am Montag, 9. September, beginnt das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mit der Sanierung der Ortsdurchfahrt Mühlenbach (B 294, Ortenau). Zeitgleich werden auch alle acht Bushaltestellen zwischen Mühlenbach und der Passhöhe Heidburg erneuert. Die vorbereitenden Arbeiten werden in vier Abschnitte unterteilt und sollen bis 23. Oktober abgeschlossen sein. Die Straße wird in dieser Zeit halbseitig gesperrt, der Verkehr wird per Ampel an der Baustelle vorbeigeführt.  

    Während der Busverkehr die Baustelle passieren kann, wird der Lkw-Verkehr während der gesamten Bauzeit über Gutach (Schwarzwaldbahn) umgeleitet. Die Umleitungsstrecke wird ausgeschildert. Lkw-Anlieferungsverkehr ist bis zur Baustelle möglich. Das Gewerbegebiet Vorbächstraße wird während der gesamten Bauzeit aus südlicher Richtung (Heidburg) anfahrbar sein.  

    Es sei vorgesehen, die Fahrbahndecke in der Ortsdurchfahrt zwischen 23. Oktober und 2. November in zwei Abschnitten einzubauen. Die Ortsdurchfahrt müsse dann in den betroffenen Abschnitten voll gesperrt werden. Weitere Angaben zur Vollsperrung werde das RP zeitnah bekanntgeben.  

    Die Arbeiten werden durch die Fa. Joos aus Hartheim ausgeführt. Für die unvermeidbaren Behinderungen bittet das RP um Verständnis.

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  • Abteilung 4
    14.08.2019
    A 861 bei Rheinfelden am Freitag, 16 August, voll gesperrt
    Bis Ende September nur einspurig in Richtung Lörrach // RP saniert Rutschung und baut Schutzwand

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, wird die A 861 am Freitag, 16. August, von 9 bis 15 Uhr zwischen der Anschlussstelle Rheinfelden-Mitte und der Anschlussstelle Lörrach-Ost gesperrt. Der Verkehr wird über die B 316 umgeleitet. Das RP bittet die Verkehrsteilnehmer, der Beschilderung U 22 zu folgen. Im Anschluss an diese Vollsperrung stehe im Bereich des Autobahndreiecks auf der Überleitungsrampe in Richtung Lörrach bis Ende September nur eine Fahrspur zur Verfügung.

    Im Böschungsbereich werde eine Rutschung saniert und eine Schutzwand aufgebaut, um den Verkehr auf der Autobahn zu schützen.   

    Das RP bittet um Verständnis für die unvermeidbaren Verkehrsbehinderungen.

  • Abteilung 4
    13.08.2019
    Planung der Ortsumfahrung Spaichingen und Balgheim (B 14) schreitet voran
    Scoping-Verfahren zu Umweltthemen eingeleitet

    Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Ortsumfahrung von Spaichingen und Balgheim (Landkreis Tuttlingen) auf der B 14 ist erreicht. Das Regierungspräsidium Freiburg hat am Dienstag, 13. August, das so genannte Scoping-Verfahren 

    für das Vorhaben eingeleitet. In diesem Verfahren werden die umweltrelevanten Themen im Hinblick auf das spätere Planfeststellungsverfahren für den Neubau des Straßenabschnitts festgelegt.

    Im Rahmen des Scoping-Verfahrens stimmt das Regierungspräsidium mit den umweltrelevanten Trägern öffentlicher Belange (TöBs), den Umweltverbänden sowie den betroffenen Gemeinden frühzeitig Rahmen, Inhalt, Umfang, Methoden und Detailtiefe der umwelttechnischen Untersuchungen ab. Das Verfahren basiert auf einer zuvor durchgeführten Planungsraumanalyse und bildet die Grundlage für die weiteren umwelttechnischen Untersuchungen und die erforderliche Umweltverträglichkeitsprüfung.  

    Wie das Regierungspräsidium mitteilt, sei darüber hinaus auf Grundlage der im Frühjahr erfolgten Verkehrserhebungen eine detaillierte Analyse des planungsrelevanten Straßennetzes vorgenommen worden. Aktuell würden auf dieser Basis Verkehrsprognosen für das Jahr 2035 erstellt und die Be- und Entlastungswirkungen verschiedener Umfahrungsvarianten miteinander verglichen.  

    Die Ergebnisse des Verkehrsgutachtens und alle weiteren bis dahin gewonnenen Ergebnisse der Planung sollen den Bürgerinnen und Bürgern im Spätherbst 2019 im Rahmen von zwei öffentlichen Informationsveranstaltung in Spaichingen und Balgheim vorgestellt werden.  

     

  • Abteilung 4
    13.08.2019
    Brücke über die Steina bei Bonndorf (L 170, Kreis Waldshut) eine Woche gesperrt
    Sanierungsarbeiten kurz vor dem Abschluss

    Die Brücke über die Steina bei Bonndorf (L 170, Kreis Waldshut), die wegen der Sanierung derzeit nur halbseitig befahrbar ist, muss für die abschließenden Arbeiten von Donnerstag, 15. August, bis Mittwochvormittag, 21. August, voll gesperrt werden, heißt es aus dem Bad Säckinger Baureferat des Regierungspräsidiums Freiburg (RP).

    Mit den anstehenden Fräsarbeiten, dem Anspritzen des Untergrundes, dem Deckeneinbau sowie dem Fugenverguss soll die Sanierung der Brücke dann abgeschlossen werden, so das RP in einer Pressemitteilung. Danach sei die sanierte Brücke wieder frei befahrbar.

    Das RP bittet die Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten.

  • Abteilung 4
    12.08.2019
    Bauarbeiten an der Anschlussstelle Rust auf der A 5 gehen zügig voran
    Sperrung in Richtung Ringsheim bereits ab Mittwoch

    Da die Bauarbeiten an der Anschlussstelle Rust auf der A 5 zügig vorangegangen sind, haben die notwendigen Sperrungen bereits einen Monat früher als geplant begonnen. Dies hat das Regierungspräsidium Freiburg am Montag mitgeteilt. An der Anschlussstelle Rust wird derzeit der auf der westlichen Seite bestehende Kreisverkehr durch eine Ampelanlage ersetzt. Der Verkehr in Richtung Europapark ist davon nicht betroffen. 

    Ab Mittwoch, 14. August, ist für den aus Karlsruhe kommenden Verkehr das Abbiegen in Richtung Ringsheim nicht mehr möglich. Die Umleitung erfolgt in Richtung Rust über die Scherenschleiferbrücke zurück in Richtung Ringsheim. Diese Sperrung dauert voraussichtlich bis Mitte November 2019. 

    Bereits seit dem 8. August ist für den aus Richtung Rust kommenden Verkehr der Bypass am westlichen Kreisverkehr gesperrt. Die in Richtung Ringsheim fahrenden Verkehrsteilnehmer müssen in den Kreisverkehr einfahren.

     

  • Abteilung 4
    12.08.2019
    Gauchachtalbrücke und Tunnel bei Döggingen (B 31) ab Dienstagmittag wieder frei befahrbar

    Am Dienstag, 13. August, wird die Gauchachtalbrücke bei Döggingen (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) wieder für den Verkehr frei gegeben. Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, seien die Sanierungsarbeiten an der Brücke zügiger vorangegangen als geplant. Deshalb könne die Sperrung der
    B 31 frühzeitig aufgehoben werden.  

    Aufgrund von Reparaturarbeiten an beiden Fahrbahnübergängen der Brücke waren beide Tunnelröhren sowie die Gauchachtalbrücke in den vergangenen zwei Wochen gesperrt. Die Sperrung wird am morgigen Dienstag zwischen 10 Uhr und 12 Uhr aufgehoben. Zunächst wird der Tunnel für den Verkehr in Richtung Freiburg  freigegeben, danach für den Verkehr in Richtung Donaueschingen.  

    Wie das Regierungspräsidium mitteilt, finden anschließende Arbeiten innerhalb der Brücke statt und behindern den Verkehr nicht.

     

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    06.08.2019
    Galerie der Volkshochschule: Ausstellung „Zukunft mit Tradition“ informiert im Schwarzen Kloster in Freiburg über Biosphärengebiet Schwarzwald
    Schau ist zu den Öffnungszeiten der Volkshochschule bis einschließlich 11. September zu sehen // Ausstellung kann auch für Gemeinden und öffentliche Institutionen gebucht werden
     Wanderausstellung Biosphärengebiet

    Die Ausstellung „Zukunft mit Tradition“ des Biosphärengebiets Schwarzwald ist ab Dienstag, 6. August bis einschließlich Mittwoch, 11. September bei der Volkshochschule (VHS) in Freiburg im Schwarzen Kloster (Rotteckring 12) zu sehen. Sie informiert auf 16 Schautafeln über die internationale Modellregion für nachhaltige Entwicklung mit Sitz in Schönau im Schwarzwald. Themen der Schautafeln sind unter anderem die Region selbst, die UNESCO, der Artenreichtum des Gebiets, nachhaltiger Tourismus, Landwirtschaft, die typische Landschaft des Schwarzwalds, Gletscher und Moore, Bannwald und Forstwirtschaft, Bildung und Kultur sowie die vielfältigen Möglichkeiten der Beteiligung im Biosphärengebiet.

    Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten der Volkshochschule kostenlos besichtigt werden: bis zum 9. August täglich zwischen 9 und 12.30 Uhr und vom 4. bis 11. September von 9 bis 18 Uhr (am Freitag nur bis 12.30h). Vom 10. August bis zum 3. September ist die VHS aufgrund der Ferien geschlossen. Weitere Infos gibt es unter Telefon 0761-36895-10.

    Die Ausstellung „Zukunft mit Tradition“ kann über die Geschäftsstelle in Schönau unter Telefon 07673/ 889402-4370 oder per E-Mail an biosphaerengebiet-schwarzwald@rpf.bwl.de auch für Gemeinden oder öffentliche Institutionen gebucht werden.

  • Abteilung 4
    05.08.2019
    Rötebachbrücke an der L 157 zwischen Grafenhausen und Birkendorf ab Donnerstag wieder einspurig befahrbar

    Die aufgrund von Bauarbeiten gesperrte Rötebachbrücke an der L 157 zwischen Grafenhausen und Birkendorf wird ab Donnerstag, 8. August, wieder einspurig befahrbar sein. Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, werde der Verkehr an der Engstelle in den nächsten Wochen mit einer Ampel geregelt. Die Geschwindigkeit werde auf 30 km Stundenkilometer begrenzt. Beliebte Ausflugsziele wie die Tannenmühle und die Rothaus-Brauerei seien damit wieder direkt erreichbar. 

    Die L 157 ist an der Rötebachbrücke seit 20. Mai gesperrt, da die baufällig gewordene Brückenkonstruktion durch einen Neubau ersetzt werden musste. Bis Mitte dieser Woche soll der Fahrbahnbelag eingebaut werden. Damit ist die Brücke wieder befahrbar. Die darüber hinaus notwendigen Arbeiten an den Schutzblanken der Brücke können aufgrund der Bauferien erst in der zweiten Augusthälfte durchgeführt werden. Bis dahin bleibt die Brücke nur einspurig befahrbar.  

    Das Regierungspräsidium Freiburg bittet die Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten.

     

  • Abteilung 1
    02.08.2019
    Meral Gründer bleibt Ombudsfrau für das Flüchtlingswesen im Regierungsbezirk Freiburg
    Regierungsvizepräsident Klemens Ficht: „Hilfreiche, aber auch kritische Begleiterin in der Flüchtlingsaufnahme“

    Meral Gründer steht dem Regierungsbezirk Freiburg für eine weitere Amtszeit als Ombudsfrau für das Flüchtlingswesen zur Verfügung. Damit bleibt sie bis Dezember 2021 erste Ansprechpartnerin sowie Mittler- und Unterstützungsstelle für Flüchtlinge und ehrenamtlich engagierte Bürger in Fragen der Unterbringung, Versorgung und Betreuung von Flüchtlingen in den Erstaufnahmestellen des Regierungspräsidiums Freiburg. Erreichbar ist Meral Gründer per E-Mail unter Ombudsfrau.Fluechtlinge@rpf.bwl.de.

    „Mir macht die Aufgabe immer noch sehr viel Spaß. Dies liegt auch daran, dass ich von allen Seiten große Unterstützung finde. Insofern freue ich mich auch auf die nächsten zwei Jahre“, sagte Meral Gründer bei der Übergabe der Urkunde durch Regierungsvizepräsident Klemens Ficht.

    „Frau Gründer ist für eine sehr hilfreiche, aber durchaus auch kritische Begleiterin in den unterschiedlichsten Themen im Bereich der Flüchtlingsaufnahme. Wir sind davon überzeugt, dass eine unabhängige Ombudsperson für die Flüchtlinge aber auch für alle im Bereich der Flüchtlingsaufnahme und -unterbringung beteiligten Personen und Institutionen eine wichtige Anlaufstelle ist und auch in Zukunft bleiben wird“, so Ficht.

    Aufgabe der ehrenamtlichen Ombudsfrau ist es, im Regierungsbezirk neben den Mitarbeitenden der Verwaltung sowie der Sozial- und Verfahrensberatung als unabhängiger Kontakt in den Erstaufnahme-Einrichtungen zu agieren. Gründer ist seit Februar 2016 Ombudsfrau für das Flüchtlingswesen. Ihre Amtszeit endete am 31. Juli dieses Jahres.

  • Abteilung 4
    01.08.2019
    Überholspur an der A 81 zwischen Engen und Geisingen gesperrt
    Montagearbeiten am Mittelstreifen in Fahrtrichtung Stuttgart am Dienstag und Mittwoch

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, werden von Dienstag früh,
    6. August, bis im Laufe des Mittwochs, 7. August, auf der Immensitzbrücke an der A 81 zwischen den Anschlussstellen Geisingen in Fahrtrichtung Stuttgart Montagearbeiten am Mittelstreifen ausgeführt. Die Überholspur ist in dieser Zeit gesperrt. ​​

  • Abteilung 4
    01.08.2019
    Sanierung der Ortsdurchfahrt Münstertal (L 123, Breisgau-Hochschwarzwald) beginnt Mitte August

    Bereits am Montag, 12. August wird die Baustelle für die Sanierung der Ortsdurchfahrt Münstertal (L 123, Breisgau-Hochschwarzwald) eingerichtet, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg (RP). Die Kanal- und Straßenbauarbeiten der Seitenstraße „Wildsbach“ sollen im September beginnen. Im Anschluss daran folgen die Hauptbauarbeiten an der L 123.

    Das Vergabeverfahren für den Ausbau der Ortsdurchfahrt Münstertal ist abgeschlossen. Der Zuschlag wurde an die Bietergemeinschaft Walliser Bau GmbH & Co.KG und BAU GmbH Herrischried erteilt. Momentan besteht eine engmaschige Abstimmung zwischen dem Vorhabenträger und der beauftragten Bietergemeinschaft. Entsprechende Informationsveranstaltungen werden vorgesehen und frühzeitig bekannt gegeben, sobald die endgültigen Bauabschnitte festgelegt wurden.

  • Abteilung 4
    31.07.2019
    Bauarbeiten an der Talbachbrücke auf der A 81 in Fahrtrichtung Stuttgart beginnen am 5. August
    Beschädigte Übergangskonstruktion wird ausgetauscht/ Tagsüber weiterhin zwei Fahrstreifen befahrbar

    Ab Montag, 5. August, finden an der Talbachbrücke auf der A 81 in Fahrtrichtung Stuttgart Bauarbeiten statt. Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, werde die beschädigte Übergangskonstruktion der Brücke zwischen den Anschlussstellen Engen und Geisingen ausgetauscht. Die Arbeiten werden voraussichtlich am Freitag, 9. August, abgeschlossen sein. Bis dahin werden weiterhin zwei Fahrstreifen der A 81 in Richtung Stuttgart befahrbar sein. Nachts wird der Verkehr nur über einen Fahrstreifen geführt.    

    Die Talbachbrücke ist etwa 484 Meter lang und stammt aus den 1970er-Jahren. Da sich ein Teil der Übergangskonstruktion zwischen Brücke und Fahrbahn etwas gelockert hatte, hatte das Regierungspräsidium bereits im Juni aus Sicherheitsgründen den Standstreifen sowie den rechten Fahrstreifen  auf einer Länge von rund 300 Metern vorsorglich gesperrt. Es bestehe aber kein Anlass zur Besorgnis, heißt es in der Pressemitteilung. 

    Um die Auswirkungen auf den Verkehr so gering wie möglich zu halten, werden die Arbeiten innerhalb wechselnder Tag- und Nachtschichten ausgeführt. Neben einer verkürzten Bauzeit hat dies auch den Vorteil, dass die aufgrund einer neuen Arbeitsschutzrichtlinie notwendige Sperrung des mittleren Fahrstreifens nachts ausgeführt werden kann.

  • Abteilung 2
    31.07.2019
    Neu- und Ausbau der Rheintalbahn
    Regierungspräsidium kündigt Erörterungstermin für den Neubau der Güterzugtrasse zwischen Riegel und March an

    Im Planfeststellungsverfahren für den Neubau der Güterzugtrasse entlang der Autobahn von Riegel bis March steht als nächster Schritt der Erörterungstermin an, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg (RP). Dabei werden die im Rahmen der Anhörung eingegangenen Einwendungen und Stellungnahmen mit der Deutschen Bahn (DB) als Vorhabenträgerin, den Einwendern sowie den beteiligten Kommunen, Behörden und Verbänden besprochen.

    Der mehrtägige Erörterungstermin beginnt am 19. November und findet in der Nimberghalle in Teningen statt. Den genauen Termin wird das RP rechtzeitig öffentlich bekannt machen. Sämtliche Unterlagen (Erläuterungen, Pläne, Berichte und Gutachten) des geplanten Projekts können hier eingesehen und heruntergeladen werden.

    Im Zuge des viergleisigen Aus- und Neubaus der Rheintalbahn wird der Güterverkehr von Offenburg bis Schallstadt-Mengen an die Autobahn verlegt. Der zur Erörterung anstehende Planfeststellungsabschnitt 8.1 beginnt auf der Gemarkung Riegel und führt östlich entlang der A 5 bis zur Stadtgrenze Freiburgs nördlich des Tunisees. Kennzeichnend für die Planung ist der verbesserte Schallschutz, der deutlich über die gesetzlichen Anforderungen hinausgeht. Durch längere und höhere Lärmschutzwände sowie durch Galeriebauwerke soll sichergestellt werden, dass die gesetzlichen Grenzwerte an allen Wohnlagen entlang der Strecke ohne passiven Schallschutz (Schallschutzfenster und Lüfter für Schlafzimmer) eingehalten werden.

    Die Finanzierung dieses verbesserten Schallschutzes geht auf Beschlüsse des Deutschen Bundestages zurück, die aufbauend auf den Ergebnissen des so genannten Projektbeirats getroffen worden waren. In diesem waren neben Bund, Land und DB auch Regionalverbände, Landkreise, Oberbürgermeister, Bürgermeister und Bürgerinitiativen vertreten. Dieser war gegründet worden, nachdem gegen die ursprünglichen Planungen der Deutschen Bahn zwischen Offenburg und Weil am Rhein eine sehr große Zahl von Einwendungen erhoben worden war (28.000 davon allein im Abschnitt 8.1).

    Nach Änderung der Planung durch die DB auf Basis des erhöhten Finanzierungsrahmens und erneuter Abwägung wurde ein neues Genehmigungsverfahren beantragt. In der 2017 hierzu durchgeführten Anhörung sind neben Stellungnahmen der beteiligten Kommunen, Behörden und Verbände rund 3000 Einwendungen eingegangen, die jetzt Gegenstand des Erörterungstermins sein werden.

    Wichtige Themen der Erörterung werden das Schallschutzkonzept der DB, die Belange der betroffenen Kommunen und Bürger aber auch die Inanspruchnahme landwirtschaftlicher Flächen sowie Eingriffe in Natur und Landschaft sein.

  • Abteilung 4
    30.07.2019
    Regierungspräsidium und Stadt Lörrach unterzeichnen Planungsvereinbarung für Anschluss des Zentralklinikums Lörrach an B 317
    Wichtiger Zwischenschritt gemeinsam erreicht // Stadt Lörrach übernimmt die Planung, Bund und Land beteiligen sich an den Planungskosten

    Die Planung der verkehrlichen Erschließung des zukünftigen Zentralklinikums Lörrach ist einen entscheidenden Schritt weitergekommen: Das Regierungspräsidium Freiburg und die Stadt Lörrach haben eine Planungsvereinbarung zur Schaffung des Baurechts abgeschlossen, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Behörde und der Stadt Lörrach. Vorgesehen ist ein kreuzungsfreier Anschluss des neuen Zentralklinikums an die B 317.


     

    Die Planungsvereinbarung regelt, dass die Stadt Lörrach im Auftrag des Bundes und Landes die Planung für den kreuzungsfreien Anschluss des Zentralklinikums an die B 317 übernimmt. Bund und Land beteiligen sich im Gegenzug an den Kosten der Planung. Auf Basis des bereits vorliegenden Konzepts ist für den Anschluss nun die Straßenplanung zu erarbeiten und mit den verschiedenen Trägern öffentlicher Belange abzustimmen. Anschließend wird ein Planfeststellungsverfahren eingeleitet und so das Baurecht geschaffen.


     

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Das ist eine Vereinbarung, die Vorteile für beide Vertragspartner bietet. Ich freue mich, dass wir eine Möglichkeit gefunden haben, die verkehrliche Erschließung des neuen Lörracher Zentralklinikums zügig voranzubringen.“ Auch Oberbürgermeister Jörg Lutz zeigt sich zufrieden: „Unser Ziel ist es nun, mit einem Team von Fachleuten so zügig wie möglich die technischen Details der Planung auszuarbeiten.“ Hierzu zählen etwa die Unterführung unter der S-Bahnstrecke und die Anbindung an die B 317 und Schopfheimer Straße.



     

  • 29.07.2019
    Mit dem Bau der Umgehungsstraße der Stadt Haslach soll der Hochwasserschutz an der Kinzig deutlich verbessert werden

    Die Planung der Ortsumfahrung (B 33) für die Stadt Haslach im Kinzigtal geht voran. Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, wird das angestrebte Planfeststellungsverfahren mit der Planung des Hochwasserschutzes an der Kinzig verzahnt. „Ziel ist es, mit der Straßenbaumaßnahme auch den Hochwasserschutz für die Stadt Haslach entlang der Kinzig deutlich zu verbessern“, erklären Wolfgang Migenda, Leiter des Landesbetriebs Gewässer und Claus Walther, Leiter der Abteilung für Straßenwesen, beide beim Regierungspräsidium (RP).
    In Geometrie und Aufbau entsprechen die an der Kinzig vorhandenen Dämme nicht mehr den heutigen Regeln der Technik. Die Hochwassergefahrenkarte zeigt, dass hinsichtlich des angestrebten Schutzgrades für ein hundertjährliches Hochwasser im Bereich der Ortslage Haslach erhebliche Defizite bestehen. Diese sollen im Zusammenhang mit dem Bau der Ortsumfahrung behoben werden, so Migenda.
    Mit einer teilweisen Rückverlegung des in Fließrichtung rechten Kinzigdammes lasse sich die Ortsumfahrung genehmigungsfähig verwirklichen, ergänzt Walther. Dadurch werde das Volumen des neuen Straßenkörpers auf der linken Seite soweit ausgeglichen, dass sich der Hochwasserspiegel nicht erhöhe. Zusätzlich werde die Wehranlage „Schnellinger Wehr“ in eine Riegelzone umgestaltet, was den Hochwasserspiegel sogar unter den derzeit vorhandenen senken werde. Dieser Wehrumbau diene gleichzeitig dem Ausgleich für die unvermeidbaren Eingriffe in Natur und Landschaft.
    „Dass die Ortsumfahrung zu einem deutlich verbesserten Hochwasserschutz insbesondere im Ortsteil Schnellingen führt, war und ist mein erklärtes Ziel“, so der Haslacher Bürgermeister Philipp Saar. „Ich bin sehr froh, dass das Regierungspräsidium diesem wichtigen Kriterium ein Hauptaugenmerk widmet und wir nun in den Planungen zügig vorankommen.“
    Neben dem Hochwasserschutz erfolge aktuell die Vergabe der Baugrunduntersuchungen inklusive der Auswertung der zahlreichen Verdachtsfälle aus der Kampfmittelvorprüfung, berichtet Claus Walther vom RP. Sollte sich herausstellen, dass tatsächlich noch Blindgänger im Erdreich ruhen, könne sich dies auf den Fortschritt der Baugrunduntersuchungen und damit auch die bis Ende des Jahres 2019 angepeilte Fertigstellung der Vorentwurfsplanung auswirken. Derzeit wird auch die Vergabe für die vertiefende Planung der Bauwerke in Angriff genommen.
    Sobald belastbare Zwischenergebnisse vorliegen, soll im Rahmen einer Informationsveranstaltung der Planungsstand der Stadtverwaltung und der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Neben Plänen, Daten und Fakten sollen dann auch 3D-Visualisierungen präsentiert werden.
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  • Biosphärengebiet
    29.07.2019
    Regierungsvizepräsident Ficht und Ulrich Zahoransky eröffnen erste Ferienfreizeit im Biosphärengebiet Schwarzwald
    Teilnehmende Kinder erhalten eine Biosphären-Vesperbox mit gesunden und regional erzeugten Lebensmitteln
     Ulrich Zahoransky und Klemens Ficht (von links) überreichten den Kindern von der Ferienfreizeit die Biosphären-Vesperbox. Foto: Thomas Stephan

     

    Regierungsvizepräsident Klemens Ficht und Vorstand Ulrich Zahoransky von der Zahoransky AG in Todtnau-Geschwend haben am heutigen Montag (29. Juli) die erste Ferienfreizeit in Kooperation mit dem Biosphärengebiet Schwarzwald eröffnet. Dabei erhielten die 35 teilnehmenden Kinder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Firma auch eigene Biosphären-Vesperboxen mit regionalen Lebensmitteln.

     

    Regierungsvizepräsident Klemens Ficht: „Mit dieser Aktion können wir gleich mehrere Anliegen bedienen. Die Kinder erfahren auf spielerische Weise wichtige Informationen zum Biosphärengebiet und zum Schutz der Natur. Gleichzeitig erhalten Eltern und Kinder wertvolle Tipps zu einer ausgewogenen und gesunden Ernährung.“ Gefüllt mit regionalen Produkten von lokalen Anbieterinnen und Anbietern sei die Biosphären-Vesperbox ganz im Sinne der Modellregion für nachhaltige Entwicklung. „Dass wir dieses Projekt in enger Vernetzung mit einem großen Arbeitgeber aus dem Wiesental umsetzen können, zeigt die enge Verbundenheit der Region mit ihrem Biosphärengebiet“, so Ficht.

     

    Erstmals organisiert die Geschäftsstelle des Biosphärengebiets gemeinsam mit einem Bildungsanbieter, der „TEN Academy“ aus Freiburg, eine Kinderferienfreizeit für Mitarbeiter der  Zahoransky AG in Todtnau-Geschwend. Der erste Termin ist mit etwa 35 Kindern in der ersten Ferienwoche belegt. Zum   zweiten Termin in der letzten Ferienwoche Anfang September gibt’s bislang 13 Anmeldungen. Betreut werden die Kinder von den beiden Biosphären-Rangern Sebastian Wagner und Florian Schmidt sowie von pädagogischen Fachkräften der TEN Academy. Beim Programm wird spielerisch Wissen vermittelt. So lernen die Kinder beispielsweise ein Floß zu bauen, lassen es schwimmen oder konstruieren ein eigenes Wasserrad und erfahren so etwas über nachhaltige Energieerzeugung.

     

    Mit dieser gemeinsamen Aktion möchten das Biosphärengebiet und die  Zahoransky AG die begonnene Kooperation ausweiten und vertiefen. Beispielsweise gab es 2018 und 2019 erlebnispädagogische Teambuilding-Events für Auszubildende, die Zusammenarbeit mit der regionalen Landwirtschaft wird erfolgreich praktiziert, und auch bei der Ferienfreizeit hilft die gesamte Belegschaft. Während die Kinder am Montag erste spielerische Erfahrungen mit den Rangern sammelten, packen die Eltern in der Kantine der  Zahoransky AG die Vesperboxen in einer gemeinsamen Aktion. „Unser Ziel ist es, die Zusammenarbeit mit der Zahoransky AG noch weiter zu intensivieren, um das Biosphärengebiet auf seinem Weg zu einer nachhaltigen Wachstumregion weiter voran zu bringen“, so Regierungsvizepräsident Ficht.


     

    Was ist drin in der Biosphären-Vesperbox?

    Ein Bauernbrot, ein Biokäsestick vom Hinterwälder Rind, eine Mini-Rindersalami, eine Karotte, ein Honigenergiebällchen und ein Saisonkalender - alles von regionalen Anbietern. Mit diesem Projekt wollen die Partner einen Beitrag zur gesunden und natürlichen Ernährung der Kinder leisten und diese für das Thema sensibilisieren.

  • Abteilung 4
    29.07.2019
    L159 zwischen Detzeln und Untermettingen (Kreis Waldshut) wird saniert
    Steinatal bis Mitte November voll gesperrt // Auch Busverkehr betroffen

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) saniert ab Dienstag, 6. August, die L159 zwischen Detzeln (Waldshut-Tiengen) und Untermettingen (Ühlingen-Birkendorf). Die Landesstraße muss bis Mitte November auf einer Länge von ca. 4,8 Kilometer zwischen dem Abzweig Krenkingen (K 6556) und der südlichen Ortstafel Untermettingen komplett gesperrt werden. Der Durchgangsverkehr wird weiträumig über das Wutachtal und Eggingen umgeleitet, die Umleitung wird ausgeschildert.

    Von der Sperrung betroffen sei auch der Busverkehr der Linie 7345 Waldshut - Bonndorf und der Linie 7342 Tiengen - Ühlingen. Die Haltestellen „Talhöfe Steg“ und „Untermettingen Säge“ könne nicht angefahren werden und entfallen, in Untermettingen halte der Bus an der Haltestelle „Brückenstraße“. Die Haltestelle Abzweig Krenkingen werde um wenige Meter verlegt, heißt es aus dem RP.

    Es werden zunächst sämtliche Entwässerungsquerungen und anschließend die Fahrbahn erneuert. Die Baustrecke wird hierfür in zwei Bauabschnitte unterteilt, jeweils von und bis zum Porphyrwek Detzeln. Das Porphyrwerk bleibt während der gesamten Bauzeit erreichbar. Die Bauarbeiten beginnen zwischen dem Porphyrwerk und Untermettingen.

    Der Dienstsitz Bad Säckingen des RP ist bemüht, die unvermeidbaren Beeinträchtigungen so kurz wie möglich zu halten. Die Verkehrsteilnehmer und die Bevölkerung der betroffenen Gemeinden werden um Verständnis gebeten.

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  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    26.07.2019
    Ein Paradies für Heuschrecken: Wanderung im Biosphärengebiet
    Tour mit Sebastian Schröder-Esch und Christoph Huber im Biosphärengebiet Schwarzwald am 11. August
     Heuschrecke im Wiesental

    Sebastian Schröder-Esch und Christoph Huber führen eine Wanderung durch das Naturschutzgebiet Utzenfluh bei Utzenfeld am Sonntag, 11. August, ab 14 Uhr. Naturliebhaberinnen und Naturliebhaber können bei dieser dreistündigen Tour im Biosphärengebiet Schwarzwald ein wahres Paradies für seltene und schöne Heuschreckenarten entdecken.

    Treffpunkt ist an der Bushaltestelle „Utzenfeld, Wiese“ in Schönau-Utzenfeld. Die Teilnahme kostet sechs Euro für Erwachsene, vier Euro ermäßigt und zwei Euro für Kinder. Anmeldungen sind bis 9. August möglich bei der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwarzwald unter Telefon 07673/88402-4370 oder per E-Mail an biosphaerengebiet-schwarzwald@rpf.bwl.de. Die Tourlänge beträgt fünf Kilometer. Sie findet nur bei sommerlichem Wetter statt. Die maximale Teilnehmerzahl beträgt 25.

  • Abteilung 4
    26.07.2019
    Heinrich-Fahr-Straße in Stockach (Kreis Konstanz) am Dienstag, 26. Juli, voll gesperrt
    Im August wird die östliche Fahrbahnseite saniert // Regierungspräsidium weist auf neue Umleitungen hin // Busbahnhof wird verlegt

    Die Sanierung der Radolfzeller Straße und der Heinrich-Fahrstraße in Stockach (B 31/B 313, Kreis Konstanz) geht in die nächste Phase: Am Dienstag, 30. Juli, muss die Heinrich-Fahr-Straße voll gesperrt werden, weil der Asphalt an der westlichen Fahrbahnseite eingebaut wird. Die Umleitung wird ausgeschildert. Der Verkehr aus dem Ortsteil Hindelwangen in Richtung „Schiesserknoten“ bzw. Überlingen am See und Radolfzell wird weiterhin über die Nellenbadstraße, die Gießereistraße und die Nellenburgstraße geführt. Der von Radolfzell bzw. Überlingen am See kommende Verkehr in Richtung Hindelwangen wird durch die Stadt über die B 31, den Stadtwall, die Stabelstraße und die Aachenstraße umgeleitet.

    Der Asphalteinbau solle gegen Spätnachmittag abgeschlossen sein, damit der Feierabendverkehr die Heinrich-Fahr-Straße wieder wie gewohnt einspurig in Richtung Hindelwangen befahren werden kann, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg (RP).

    Ab Mittwoch, 31. Juli, wird die östliche Seite der Heinrich-Fahr-Straße saniert. Sie sollen Anfang September bei entsprechender Witterung abgeschlossen sein. Der Verkehr aus Hindelwangen in Richtung „Schiesserknoten“ bzw. Überlingen am See und Radolfzell wird in dieser Zeit ebenfalls über die Nellenbadstraße, die Gießereistraße und die Nellenburgstraße geführt, allerdings mit einem zusätzlichen Schlenker über die Jacques-Schiesser-Straße. Der Verkehr Richtung Überlingen am See muss zusätzliche die vollständig ausgeschilderte Umleitung über die Industriestraße fahren. Die Gegenrichtung von Radolfzell bzw. Überlingen am See kommend in Richtung Hindelwangen kann weiterhin wie gewohnt durch die Baustelle hindurchfahren.

    Für diesen letzten Bauabschnitt muss aus Sicherheitsgründen für die gesamte Bauzeit der Busbahnhof in die Bahnhofstraße verlegt werden. Die Ersatzhaltestellen werden auf Höhe des dortigen Parkplatzes eingerichtet. Im Busbahnhof werden Hinweisschilder für den Fußweg zu den Ersatzbushaltestellen angebracht.

    Die Neubauleitung Singen bittet die Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die auftretenden Behinderungen und Belastungen.

  • Abteilung 4
    25.07.2019
    B 317 bei Maulburg-Ost zeitweise nur einspurig befahrbar
    Regierungspräsidium: Verkehrseinschränkungen in den kommenden zwei Wochen

    Wegen der Arbeiten an der neuen Brücke über den Gewerbekanal an der B 317 bei Maulburg-Ost (Kreis Lörrach) ist die Bundesstraße von Montag, 29. Juli, bis Freitag, 9. August, zeitweise nur einspurig befahrbar. Der Verkehr wird per Ampel geregelt. Um den Berufsverkehr nicht zu stark zu beinträchtigen, wird die Ampel nur zwischen 9 Uhr und 15 Uhr aktiviert. Voraussichtlich sei die Sperrung nur an einzelnen Tagen erforderlich, so das Regierungspräsidium Freiburg (RP). 

    Das RP bittet um Verständnis für die unumgänglichen Verkehrsbeeinträchtigungen.

  • Abteilung 5
    24.07.2019
    Integriertes Rheinprogramm: Regierungspräsidium Freiburg informiert in Weisweil zur Umweltverträglichkeitsstudie für den Hochwasserrückhalteraum Wyhl/Weisweil

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat am Dienstagabend in Weisweil über die Inhalte der Umweltverträglichkeitsstudie für den Hochwasserrückhalteraum Wyhl/ Weisweil informiert. An der zehnten Sitzung der projektbegleitenden Arbeitsgruppe nahmen neben den Bürgermeistern Michael Baumann (Weisweil), Ferdinand Burger (Wyhl), Jürgen Louis (Rheinhausen) und Jürgen Scheiding (Sasbach) auch die Gemeinderäte der vier Gemeinden sowie Vertreterinnen und Vertreter der Bürgerinitiative „Polder Wyhl/Weisweil so nitt e.V.“ teil. Gutachter Detlef Koch stellte die Auswirkungen des geplanten Rückhalteraums ausführlich vor. Großes Interesse fand im anschließenden Austausch insbesondere die vergleichende Bewertung der beantragten ökologischen Flutungen und der von Gemeinden und Bürgerinitiative vorgeschlagenen Schlutenlösung.

    Neues Informationsformat vorgestellt

    Harald Klumpp, Referatsleiter des Integrierten Rheinprogramms (IRP), betonte, dass das Regierungspräsidium auch während des laufenden Planfeststellungsverfahrens den Dialog mit der Bevölkerung aufrechterhalten wolle. „Wir wollen ein zusätzliches Informationsformat anbieten, mit dem wir die Bürgerinnen und Bürger unmittelbar erreichen“, so Klumpp. So wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung am Dienstag über Aktualisierungen der IRP-Homepage informiert. Speziell zum Hochwasserrückhalteraum Wyhl/Weisweil wurden dort neue Fragen und Antworten (FAQs) eingestellt (www.irp-bw.de und dort zum Rückhalteraum Wyhl/Weisweil). Interessierte Bürgerinnen und Bürger finden dort auch ein Kontaktformular, mit dem sie sich direkt an die Expertinnen und Experten des IRP wenden können.

    Wie geht es weiter im Genehmigungsverfahren?

    Der Planfeststellungsantrag wurde Ende 2018 eingereicht. Nach erfolgter Vollständigkeitsprüfung durch das Landratsamt Emmendingen aktualisiert das  Regierungspräsidium derzeit die Unterlagen auf Grundlage des inzwischen vorliegenden Natura 2000-Managementplans für das FFH-Gebiet „Taubergießen, Elz und Ettenbach“. Außerdem werden die rund 30 Aktenordner umfassenden Antragsunterlagen  für einen digitalen Planungsordner aufbereitet. Der nächste förmliche Schritt im laufenden Planfeststellungsverfahren folgt durch das zuständige Landratsamt Emmendingen mit der Offenlage der Antragsunterlagen. „Wenn sich alles gut zusammenfügt, hoffen wir auf die Offenlage der Planunterlagen noch in 2019“, so Andreas Gold, Projektverantwortlicher für den Rückhalteraum Wyhl/Weisweil.

    Weitere Informationen:
    Das Integrierte Rheinprogramm (IRP) ist ein Konzept des Landes Baden-Württemberg mit dem Ziel, den vor dem Oberrheinausbau vorhandenen Hochwasserschutz am Rhein unterhalb Iffezheims wiederherzustellen. Das IRP basiert auf einer 1982 geschlossenen Vereinbarung zwischen Deutschland und Frankreich. Auf ehemaligen Überflutungsflächen sind zwischen Basel und Mannheim insgesamt 13 Rückhalteräume erforderlich,die ein Volumen von insgesamt rund 167 Millionen Kubikmeter haben werden. Das Vorhaben soll im Jahr 2028 abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten des Integrierten Rheinprogramms betragen rund 1,7 Milliarden Euro (Kostenstand 01/2019).

  • Biosphärengebiet
    24.07.2019
    Team der Geschäftsstelle informiert über Fördermöglichkeiten im Biosphärengebiet Schwarzwald
    Innovative Konzepte werden für die nächste Periode im kommenden Jahr gesucht // Anträge sind bis 15. November möglich
     Team des Biosphärengebiets Schwarzwald

    Das Team des Biosphärengebiets Schwarzwald hat am Dienstag, 23. Juli, in der Geschäftsstelle in Schönau-Brand über die Fördermöglichkeiten für 2020 informiert. Etwa 20 Interessentinnen und Interessenten folgten der Einladung, um sich von Geschäftsführer Walter Kemkes und seinem Team über die Rahmenbedingungen aufklären zu lassen.

    „Mehr als 50 Projekte sind in den vergangenen Jahren bereits angestoßen worden, die über 1,3 Millionen Euro an Fördergeldern in die Region haben fließen lassen. Auch 2019 gab es wieder jede Menge Geld für gute Ideen: Das Biosphärengebiet fördert in diesem Jahr 13 Projekte mit insgesamt 341.000 Euro. Damit kommt das Gebiet im Schwarzwald auf dem Weg zu einer Musterregion für nachhaltige Entwicklung sehr gut voran“, so Geschäftsführer Walter Kemkes am Dienstag.

    Für das kommende Jahr stehen dieses Mal etatmäßig etwa 200.000 Euro aus Landesmitteln bereit. Gefördert werden können Projekte zur nachhaltigen Entwicklung der UNESCO-Modellregion in den Bereichen Land- und Forstwirtschaft, Naturschutz, Regionalentwicklung, Tourismus, Bildung und Kultur. Die Vorhaben müssen den Kriterien der UNESCO für Biosphärenreservate entsprechen. Projektträger können Unternehmen sein, Kommunen, Vereine oder Privatpersonen, die ihre Ideen mit Unterstützung des Biosphärengebiets umsetzen. Anträge können bis zum 15. November gestellt werden. Entschieden wird dann aber erst in der Lenkungskreissitzung im Frühjahr 2020.

    „Uns sind bei der Veranstaltung einige innovative Ideen vorgestellt worden. Nun gilt es, diese kreativen Köpfe bei der Vorbereitung des Antrags zu unterstützen, damit für das Biosphärengebiet die besten Vorschläge in den Lenkungskreis eingebracht werden können. Unser Team gibt sich die allergrößte Mühe, die Antragstellerinnen und Antragsteller optimal zu beraten, denn die Zeit dafür ist wertvoll investiert und kommt der Qualität der Projekte direkt zugute“, so Kemkes.

    Wer einen Förderantrag stellen möchte, kann sich vom Team der Geschäftsstelle beraten lassen: Am Montag, 16. September wird es um 19 Uhr in der Geschäftsstelle in Schönau erneut einen solchen Infoabend geben, eine eigene Beratungswoche wie im vergangenen Jahr ist dagegen nicht vorgesehen.

     

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    Foto: Christoph Huber

  • Abteilung 4
    24.07.2019
    Behinderungen auf der L 123 zwischen dem Abzweig Stohren und dem Wiedener Eck (Münstertal, Breisgau-Hochschwarzwald)
    Geringe Verspätungen im Linienverkehr möglich // Regierungspräsidium untersucht Stützwände

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, wird es ab Donnerstag, 25. Juli, zusätzlich zu der bereits seit Juni an der L 123 zwischen Stohren und dem Wiedener Eck (Münstertal, Breisgau-Hochschwarzwald) bestehenden halbseitigen Sperrung beim Scharfenstein zwei weitere halbseitige Sperrungen geben. Der Verkehr wird jeweils per Ampel an den Sperrungen vorbeigeführt. Die neuen Sperrungen befinden sich oberhalb des Platzelehofs und auf Höhe des Lusthäusles. Die Sperrung am Lusthäusle soll nach zwei Wochen aufgehoben werden. Bei den beiden anderen Sperrungen sei ein Bauende bisher nicht absehbar, heißt es aus dem RP. Aufgrund der mehrfachen Ampelregelungen auf der L 123 kann es zu Verspätungen im Linienverkehr kommen.

    Während am Platzelehof eine weitere Stützwand saniert wird, erkundet das RP am Lusthäusle den Baugrund an einer weiteren Stützwand, die in den kommenden Jahren saniert werden muss. Bei der Sanierung der Stützwand am Scharfenstein im Juni kam es zu Gewässerverunreinigungen. Die Bauarbeiten mussten eingestellt werden. Um mögliche Sanierungsalternativen für die weitere Sanierung untersuchen zu können, werden dort in den kommenden Wochen Versuchsfelder an der Stützwand eingerichtet. An der Stützwand am Platzelehof wird die Stützwand gereinigt und anschließend die Fugen verschlossen. Die weiteren Sanierungsschritte hängen ebenfalls von den Ergebnissen der Versuchsfelder am Scharfenstein ab.

    Die weitere Sanierung der Stützwände ist für das kommende Jahr vorgesehen. Dann wird eine Vollsperrung der L 123 nicht zu vermeiden sein, so das RP. Das Regierungspräsidium Freiburg bittet um Verständnis für die unvermeidlichen Verkehrsbehinderungen.

     

  • Abteilung 4
    23.07.2019
    Reparaturarbeiten an der Gauchachtalbrücke bei Döggingen (Schwarzwald-Baar-Kreis)
    Brücke und beide Tunnelröhren von 29. Juli bis 16. August voll gesperrt/ Umleitungen ausgeschildert

    An der Gauchachtalbrücke bei Döggingen (B 31, Schwarzwald-Baar-Kreis) stehen umfangreiche Reparaturarbeiten an beiden Fahrbahnübergängen an. Die Arbeiten sollen vom 29. Juli bis zum 16. August stattfinden. Wie das Regierungspräsidium Freiburg am Dienstag mitteilte, müssen in diesem Zeitraum beide Tunnelröhren und die Gauchachtalbrücke voll gesperrt werden.

    Die Umleitung beider Fahrtrichtungen führt über die Gemeindeverbindungsstraße Döggingen-Unadingen. Die Ein- und Ausfahrt erfolgt beim östlichen Tunnelportal bzw. am westlichen Widerlager der Gauchachtalbrücke über die so genannte Notausfahrt. Die Zufahrt von Unadingen wird ab der Landmaschinenfirma Rieple gesperrt, damit mit dem kreuzenden Verkehr von der B 31 keine Kollision entsteht. Die betroffenen Bushaltestellen werden in dieser Zeit nicht bedient. Der landwirtschaftliche Verkehr kann den nördlich der B 31 parallel verlaufenden Wirtschaftsweg nutzen. Ferner wird in diesem Abschnitt der B 31 für den Zeitraum der Bauarbeiten die Bezeichnung „Kraftfahrstraße“ außer Betrieb gesetzt. Die Umleitungen werden ausgeschildert sein.

    Die Funktion der Fahrbahnübergänge besteht darin, dass sie die temperaturabhängigen Ausdehnungen der Brücke aufnehmen. Die einzelnen Stege sind über Gummilamellen miteinander verbunden. Diese sind zwischenzeitlich porös und undicht geworden, wodurch Wasser in die Widerlagerkammer eindringt. Deshalb müssen sie erneuert werden. Die Übergangskonstruktionen sind aus einem Stück, weshalb die Arbeiten nur unter Vollsperrung ausgeführt werden können. Darüber hinaus müssen defekte Lager von so genannten Traversen ersetzt werden, die die Fahrbahnübergänge stützen. Sie sind durch die hohe Verkehrsbelastung stark in Mitleidenschaft gezogen und verursachen beim Überfahren laute Metallgeräusche. Ferner muss infolge des eindringenden Wassers der Korrosionsschutz an der Unterseite der Übergangskonstruktionen instandgesetzt werden.

    Im Zeitraum der Vollsperrung wird die Straßenmeisterei Hüfingen weitere Asphaltarbeiten zwischen Brücke und Tunnel ausführen.

  • Abteilung 9
    23.07.2019
    Faszinierende Einblicke in die Welt der Geowissenschaften: Ministerialdirektor Helmfried Meinel und Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer schalten Internetportal für Baden-Württemberg frei
    „LGRBwissen“ ermöglicht freien Zugang zu aktuellen Daten, Karten und Informationen aus den Geowissenschaften

    Ministerialdirektor Helmfried Meinel (Umweltministerium) und Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer haben am Dienstag, 23. Juli, gemeinsam das neue geowissenschaftliche Internetportal „LGRBwissen“ des Landesamts für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) im Regierungspräsidium Freiburg freigeschaltet. Zu der Veranstaltung im Stuttgarter Innenministerium kamen über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

    „Die große Resonanz unterstreicht das Interesse an frei zugänglichen, fachlich geprüften und einfach recherchierbaren geowissenschaftlichen Informationen. Es ist ein leicht verständliches und umfassendes Angebot nicht nur für die breite Fachöffentlichkeit, sondern auch für interessierte Bürgerinnen und Bürger, sich mehr mit dem Thema Geowissenschaften zu befassen“, hob Helmfried Meinel hervor.

    Vom Odenwald im Norden bis zum Alpenvorland im Süden stellt „LGRBwissen“ die ganz unterschiedlichen Georegionen in Baden-Württemberg vor. Die Rubrik „Geotourismus“ präsentiert spannende Ausflugsziele wie Höhlen, Besucherbergwerke und Lehrpfade.

    „Das neue Portal ermöglicht faszinierende Einblicke in die Welt der Geowissenschaften von Prozessen an der Erdoberfläche bis in den tiefen Untergrund“, so Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. Der Wissenstransfer vom LGRB zu seinen Kunden, in die Fachwelt und darüber hinaus werde mit diesem attraktiven und modernen Angebot erheblich verbessert: „Damit bieten wir als erster staatlicher geologischer Dienst in Deutschland eine umfassende geowissenschaftliche Wissensplattform an. Nutzerinnen und Nutzern stehen die geowissenschaftlichen Grundlagen Baden-Württembergs an jedem Ort einfach per Knopfdruck zur Verfügung.“ Das bereits bestehende Datenportal des LGRB werde durch zusätzliche fachübergreifende Beschreibungen ergänzt, Karteninhalte durch zusätzliche Informationen veranschaulicht.

    Auf der Internetplattform werden mit datenbankgestützten Informationen, interaktiven Karten und zahlreichen Bildern und Grafiken innovative Webtechnologien eingesetzt. Kernstück des Portals sind Recherchetools, die eine thematische und räumliche Suche gleichermaßen ermöglichen.

    LGRBwissen wächst als dynamische Wissensbasis: Zur Freischaltung werden etwa die Hälfte der geplanten Inhalte zu den Themen Bodenkunde, Geologie, Hydrogeologie, Geothermie, Ingenieurgeologie, Rohstoffgeologie und Geotourismus verfügbar sein. Die Rubrik „Unser Land“ verbindet diese Themen in einer für die breite Öffentlichkeit allgemeinverständlichen Form.


     

    Internet-Plattform „LGBRwissen“: https:\\lgrbwissen.lgrb-bw.de


     

     

     

     


     


     

     

     

     

  • Abteilung 4
    23.07.2019
    Blick in die Zukunft: Entwurf des Stadttunnels Freiburg als 3D-Darstellung im Internet abrufbar
    Über 200 Interessierte bei Infoveranstaltung des Regierungspräsidiums und der Stadt am Donnerstagabend
     So könnte der Ganterknoten aussehen, wenn der Stadttunnel fertig ist/ Animation: RP Freiburg

    Der Stadttunnel Freiburg und mögliche Potenziale für Umgestaltungen an der Oberfläche werden sichtbar - zumindest digital. Bei einer Informationsveranstaltung am Donnerstagabend (18. Juli) haben die Planer vom Regierungspräsidium Freiburg eine 3D-Darstellung des Freiburger Stadttunnels präsentiert, die jetzt auch im Internet abrufbar ist. Regierungsvizepräsident Klemens Ficht und Baubürgermeister Martin Haag stellten mit ihren Fachleuten den aktuellen Planungsstand des gemeinsamen Infrastrukturprojekts zur Verbindung der Wiehre und der Innenstadt der Öffentlichkeit vor. Über 200 Freiburgerinnen und Freiburger nahmen an der Veranstaltung im Historischen Kaufhaus teil.

    „Wir bauen den Stadttunnel für die Menschen in Freiburg. Deshalb legen wir bei der Planung großen Wert auf Transparenz und Bürgerbeteiligung“, betonte Regierungsvizepräsident Klemens Ficht. Die elektronische Visualisierung des Tunnels leiste dazu einen wichtigen Beitrag. Sie mache sichtbar, wie komplex dieses Bauwerk sei und welche Chancen sich durch den Bau des Stadttunnels für die Stadtplanung ergeben. „Der Stadttunnel in Freiburg ist das größte Zukunftsprojekt der Stadt für die nächsten Jahre“, so Baubürgermeister Martin Haag. „Die Umgestaltung des gesamten Bereichs an der Dreisam wird Freiburg nachhaltig positiv verändern. Ich wünsche mir einen konstruktiven Dialog mit der Bürgerschaft, um das für Freiburg zentrale Projekt der Stadtentwicklung erfolgreich umsetzen zu können."

    Projektleiter Alexander Krüger vom Regierungspräsidium informierte über die laufende Entwurfsplanung. Nach der Optimierung der Trasse liege der Fokus jetzt auf der Erstellung des Planwerks sowie der statischen Berechnungen für den Tunnel und die Baugruben. Darüber hinaus sollen  Konzepte für  die Umlegung der Versorgungsleitungen und für die Verkehrsführung während der Bauzeit entwickelt werden. Ziel sei es, Anfang 2021 ein Entwurfsstadium zu erreichen, in dem die Träger öffentlicher Belange wie Fachbehörden, Verbände und Verkehrsträger offiziell beteiligt werden können.

    Hendrik Schmitt-Nagel vom Garten- und Tiefbauamt gab einen Überblick über die laufenden verkehrsplanerischen Untersuchungen. Mathias Fridrich, Leiter der Stadtgestaltung, stellte das Arbeitsprogramm für die Planung der Freianlagen und des Städtebaus vor. Sarah Ginski vom Büro Zebralog, das den Beteiligungsprozess ab sofort moderieren wird, kündigte die Weiterentwicklung des Beteiligungskonzepts an und lud die Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme an den Arbeitsgruppen ein, die sich nach der Sommerpause wieder treffen werden.

    Information zum Stadttunnel Freiburg

    Auf einem rund zwei Kilometer langen Abschnitt zwischen Kronenbrücke und Schützenalleetunnel soll die B 31 (dann als A 860) unter die Erde verlegt werden. Für die Planung und den Bau des Tunnels ist das Regierungspräsidium zuständig, die Stadt ist verantwortlich für die Gestaltung der Oberfläche. Die Kosten des Großprojekts in Höhe von nach aktueller Schätzung 325 Millionen Euro trägt der Bund.

    Foto: So könnte der Ganterknoten aussehen, wenn der Stadttunnel fertig ist/ Animation: RP Freiburg 

    3D-Darstellung und mehr Information: www.stadttunnel-freiburg.de

  • Abteilung 4
    23.07.2019
    Ortsdurchfahrt Rickenbach (Kreis Waldshut) wird saniert
    Vollsperrung von 29. Juli bis Mitte August // Örtliche Umleitung wird ausgeschildert

    Von Montag, 29. Juli, bis Mitte August wird die Ortsdurchfahrt Rickenbach (L 152, Kreis Waldshut) zwischen den Abzweigungen zu den Ortsteilen Hütten und Hottingen saniert. Die Landesstraße müsse wegen der Bauarbeiten voll gesperrt, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg (RP).Der Verkehr wird über die Ortsteile Bergalingen bzw. Altenschwand und Hütten umgeleitet. Die Fahrgäste der betroffenen Buslinien werden per Aushang an den Bushaltestellen über Ersatzhaltestellen informiert. Das RP bittet um Verständnis für die unvermeidbaren Verkehrsbehinderungen.

     

  • Abteilung 1
    23.07.2019
    Vorbereitungen für „Stand-by-Betrieb“ der Erstaufnahme für Flüchtlinge in Donaueschingen beginnen

    Entsprechend der Standortkonzeption zur Neugestaltung der Erstaufnahme von Flüchtlingen in Baden-Württemberg soll der aktive Betrieb der Erstaufnahmeeinrichtung Donaueschingen bis zum Jahresende 2019 eingestellt werden. Wie das Regierungspräsidium Freiburg am Dienstag mitteilte, haben die Vorbereitungen dazu begonnen. Der Stand-by-Betrieb der Einrichtung soll nach aktueller Planung zum 1. November aufgenommen werden.

    Derzeit sind noch rund 200 Flüchtlinge in der Donaueschinger Erstaufnahmeeinrichtung untergebracht. Sie werden verfahrensgemäß sukzessive in die Gemeinschaftsunterkünfte der Stadt- und Landkreise verlegt. Der aktuelle Zeitplan wurde am Dienstag der Stadt Donaueschingen, dem Schwarzwald-Baar-Kreis und den Vertrags- und Kooperationspartnern vor Ort mitgeteilt.

    Die Erstaufnahmeeinrichtung Donaueschingen bleibt bis Ende Januar 2020 im Stand-by-Betrieb bestehen, um im Bedarfsfall Plätze zur Unterbringung von Flüchtlingen bereitstellen zu können. Endgültiger Schließungstermin ist der 30. Juni 2020, an dem die Liegenschaft zur weiteren Stadtentwicklung an die Stadt Donaueschingen übergehen wird.

     

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  • Abteilung 4
    23.07.2019
    A 98 an der Murgtalbrücke bleibt bis Mittwochabend gesperrt
    Heiße Temperaturen verursachen Schäden

    Aufgrund der heißen Temperaturen sind Schäden an der Abdichtung der Murgtalbrücke aufgetreten. Daher muss die Vollsperrung der A 98 zwischen der Anschlussstelle Rothaus und der Anschlussstelle Grunholz bis einschließlich Mittwochabend, 31. Juli, bestehen bleiben. Das hat das Regierungspräsidium Freiburg (RP) am Dienstag mitgeteilt.

    Derzeit wird auf der Murgtalbrücke der Fahrbahnbelag erneuert. Während der Fräsarbeiten sind an mehreren Stellen der Abdichtung Schäden aufgetreten, die nun zwingend ausgebessert werden müssen. Die bestehende Umleitung über die L 154 bleibt bestehen.

    Das RP bittet um Verständnis für die Behinderungen.

     

  • Abteilung 5
    22.07.2019
    Messtechnik an den Klimawandel anpassen: Der Pegel an der Dreisam in Freiburg-Ebnet wird umgebaut
    Regierungspräsidium investiert 580.000 Euro/ Bauarbeiten im Gewässer werden im September abgeschlossen
     Foto: Am Pegel Freiburg-Ebnet wird derzeit eine Rinne für Niedrig- und Mittelwasser gebaut. Foto: RP Freiburg

    Der Hochwasserpegel in Freiburg-Ebnet wird erneuert und damit an den Klimawandel angepasst. Dabei wird die Gewässersohle der Dreisam so umgestaltet, dass neben dem Hochwasser künftig auch die Niedrig - und Mittelwasserstände des Flusses genau erfasst werden können.

    Um die Vorgaben der europäischen Wasserrahmenrichtlinie zu erfüllen, wird zudem die Durchgängigkeit für Fische und andere Wasserlebewesen verbessert. Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, sollen die Bauarbeiten im Gewässer bis Ende September 2019 abgeschlossen sein. Die Kosten für die reinen Baumaßnahmen liegen bei rund 580.000 Euro.

    Der 1967 errichtete Pegel Freiburg-Ebnet ist ein wichtiger Bestandteil des Oberflächengewässermessnetzes in Baden-Württemberg. „Hier messen wir kontinuierlich Wasserstands- und Abflussdaten und leiten diese an die Hochwasservorhersagezentrale in Karlsruhe weiter“, erklärt Armin Hertle, Projektleiter bei der Abteilung Umwelt des Regierungspräsidiums, das den Pegel neben 80 weiteren Pegeln im Regierungsbezirk betreibt. Hochwasseralarm werde bei einem Wasserstand von 120 Zentimeter automatisch ausgelöst. Die Leitstelle in Freiburg informiere dann die flussabwärts gelegenen Kommunen. Der höchste bisher gemessene Wasserspiegel am Pegel Ebnet lag im Dezember 1991 bei rund 219 Zentimetern. Im August 2018 wurden an der Messstelle dagegen nur 14 Zentimeter gemessen.

    „Angesichts des Klimawandels ist neben dem Hochwasserabfluss auch der Niedrigwasserabfluss von zunehmendem Interesse“, so Hertle. Dann liefere der Pegel wichtige Entscheidungsgrundlagen für die Umweltverwaltung, um in anhaltenden Trockenzeiten zum Beispiel Wasserentnahmen einzuschränken.

    Im Rahmen der Erneuerung des Pegels Ebnet wird eine so genannte Seilkrananlage eingebaut, die auch bei höchsten Wasserständen gefahrlose Abflussmessungen ermöglicht. Das alte Pegelhaus wird abgerissen und neu errichtet. Zudem wird die gesamte Mess- und Übertragungstechnik erneuert. Für die Übergangszeit und zur Gewährleistungen der Warn- und Alarmfunktion wurde bereits 2018 ein provisorischer Ersatzpegel errichtet.

    Foto: Am Pegel Freiburg-Ebnet wird derzeit eine Rinne für Niedrig- und Mittelwasser gebaut. Foto: RP Freiburg

  • Abteilung 4
    19.07.2019
    Planungen der zweiten Gauchachtalbrücke schreiten voran
    Regierungspräsidium informiert Kommunen über aktuellen Stand
     Visualisierung Gauachtalbrücke

    Unter der Überschrift: „erst digital, dann real bauen“ hat das Regierungspräsidium Freiburg (RP) die Bürgermeister und Ortsvorsteher der vom Bau betroffenen Gemeinden am Freitag, 19. Juli, in der Außenstelle Donaueschingen über den aktuellen Stand und das weitere Vorgehen beim Neubau der zweiten Gauchachtalbrücke informiert.

    Mit dem demnächst anstehenden Abschluss der Entwurfsphase lägen nun alle relevanten Informationen in hoher Detaillierung vor, um die für das Projekt erforderlichen Genehmigungsläufe in der zweiten Jahreshälfte angehen zu können. Bei weiterem reibungslosem Verlauf werden die Ausschreibung der Hauptarbeiten 2020 und ein Baubeginn 2021 angestrebt, so das RP.

    Neben der komplexen Bearbeitung der ingenieurfachlichen Themen für den Bau der rund 800 Meter langen geschwungenen Stahlverbundkonstruktion über zehn Felder mit bis zu 100 Meter Spannweite stand in den vergangenen Monaten vor allem die Bearbeitung der anspruchsvollen nachturschutzfachlichen Fragestellungen im Fokus. Geschützte Arten, geologische Schwierigkeiten und eine zu erwartende intensive Bauphase in der sensiblen Umgebung des Gauchachtals im Hochschwarzwald hätten die Planer dabei vor besondere Herausforderungen gestellt.

    Nachdem aber nun auch dafür Lösungen gefunden werden konnten, gehe es nahezu nahtlos in die Realisierung. Einzelne erforderliche Maßnahmen würden vorgezogen und noch im Sommer 2019 begonnen. Beispielsweise würden 140 Kästen für Vögel und Fledermäuse aufgehängt, die als Ersatz für entfallende Quartiere im Baufeld dienen sollen. Darüber hinaus sei geplant, voraussichtlich im Winter 2019/20 weitere Maßnahmen für Vögel, Fledermäuse, Haselmäuse, Reptilien, Amphibien und Schmetterlinge umzusetzen. Insbesondere sollen nicht standortgerechte Wälder in Magerrasen umgewandelt und Laichgewässern angelegt werden.

    Einen weiteren Schwerpunkt legen die Planer bereits im Vorfeld auf die Durchführung der Hauptbauphasen für die Brücke: Sperrungen der B 31 sollen auf ein Minimum reduziert werden.

    Eine öffentliche Vorstellung des Projektes wird nach den anstehenden Abstimmungen mit den Fachministerien des Bundes und des Landes im Herbst dieses Jahres ins Auge gefasst.

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  • Abteilung 1
    19.07.2019
    Ausgleichstock unterstützt Gemeinden mit 24,5 Millionen Euro
    Förderschwerpunkte sind Schulbauvorhaben und Kinderbetreu-ungseinrichtungen

    Der Verteilungsausschuss für den Ausgleichstock hat am Donnerstag, 18. Juli, unter Vorsitz von Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer die Verteilung der Aus-gleichstockmittel 2019 beschlossen. Der Ausgleichstock unterstützt finanzschwache Gemeinden bei der Finanzierung von kommunalen Einrichtungen. Das Regierungspräsidium fördert die Gemeinden seit mehreren Jahren insbesondere bei den Bildungs- und Kinderbetreuungseinrichtungen.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer betonte, dass auch in diesem Jahr wieder Investitionen in die Bildungsinfrastruktur und die Kinderbetreuung höchste Prior-tät hatten. „Es ist mir ein Herzensanliegen, den Wünschen der Familien für eine optimale Kinderbetreuung gerecht zu werden und die Gemeinden bei den hierfür notwendigen Investitionen zu helfen“. 30 Schulen sowie 12 Kindergärten und Kleinkindeinrichtungen können sich über Investitionshilfen aus dem Aus-gleichstock mit insgesamt über 12,8 Millionen Euro freuen. Profitiert haben viele Gemeinden, die im Rahmen der Schulbauförderung nach dem Kommunal-Investitionsförderungsgesetz des Bundes oder nach der Verwaltungsvorschrift Kommunaler Sanierungsfonds Land für die Sanierung von Schulen Zuschüsse erhalten haben. Aber auch Investitionen in Neubauvorhaben und in die Erweite-rung von bestehenden Einrichtungen, die an die heutigen Bedürfnisse für eine Ganztagesbetreuung der Kinder mit Mittagessen angepasst werden, wurden be-rücksichtigt.

    Das Regierungspräsidium unterstützt mit den Ausgleichstockförderungen aber auch den Neu- und Umbau von Sportstätten, den Hochwasserschutz, Bauhöfe und Feuerwehreinrichtungen, die Sanierung von Rathäusern und den Ausbau von Straßen und Brücken.

    Nicht alle Förderwünsche der Gemeinden konnten erfüllt werden. Immerhin konnten knapp 75 Prozent der Vorhaben teilweise oder ganz gefördert werden. Die zur Verfügung stehenden Ausgleichstockmittel von 24,5 Millionen Euro decken ca. 40 Prozent der Antragswünsche von über 60 Millionen Euro ab. Der Verteilungsausschuss hat insbesondere aufschiebbare oder weniger vordringliche Investitionen zurückgestellt. Einige Vorhaben wurden abgelehnt, weil die Gesamtfinanzierung des Vorhabens noch nicht gewährleistet ist.

    Neben den Investitionsausgaben müssen die Gemeinden auch in der Lage sein, die Folgekosten einer Einrichtung zu tragen. Die Entscheidungen des Vertei-lungsausschusses sollen daher vermeiden, dass Gemeinden aufgrund eines Zuschusses und der damit einhergehenden Investition in eine riskante Finanzsituation gelangen.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer betonte, dass durch die Förderung aus dem Ausgleichstock Investitionen mit einem Gesamtvolumen von 157 Millionen Euro angestoßen werden. Voraussetzung für die Förderung eines Investitionsvorhabens im Ausgleichstock ist neben der mangelnden Leistungskraft der Gemeinde auch eine sparsame und wirtschaftliche Planung des Vorhabens. Das Regierungspräsidium hat hier eine wichtige Beratungsfunktion für die Gemeinden.

    Über die Bewilligung der Ausgleichstockmittel entscheiden bei den Regierungspräsidien unabhängige Verteilungsausschüsse, die mit jeweils drei kommunalen und zwei staatlichen Vertretern besetzt sind.

  • Abteilung 2
    18.07.2019
    Regierungspräsidium leitet Planfeststellungsverfahren für Ortsumfahrung Espasingen (Stockach) ein
    Planunterlagen werden ab 23. Juli öffentlich ausgelegt

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat für die Umfahrung des Stockacher Ortsteils Espasingen (Landkreis Konstanz) das Planfeststellungsverfahren eingeleitet.

    Das Vorhaben umfasst neben der westlichen Umfahrung von Espasingen auf  der B 313 die Beseitigung des schienengleichen Bahnübergangs der B 34 an der Bahnlinie Radolfzell-Überlingen. Durch die Maßnahme wird eine ortsdurchfahrtsfreie Verbindung zwischen dem westlichen Bodenseeraum und den an Stockach angebundenen Verkehrsachsen A 98, B 14, B 31 und B 313 geschaffen, was   eine überregionale Verkehrsverlagerung bewirken soll.

    Die Umfahrung beginnt im Süden an der B 34 ca. 700 Meter nördlich des Mooshofes. Sie verläuft von dort in nördliche Richtung mit ca. 800 Meter Abstand von der Ortsmitte Espasingen und geht dann geradlinig in die bestehende B 313 über. Die Länge der Neubaustrecke beträgt ca. 1.600 Meter. Teile des Vorhabens sind auch die Herstellung einer Wirtschaftswegeüberführung im Bereich des bisherigen Bahnübergangs, die Umgestaltung des Knotenpunkts B 313 / B 34 und ökologische Kompensationsmaßnahmen am Rand des Vorhabens und im näheren Umkreis.

    Für das Projekt hatte bereits 2009 eine Anhörung stattgefunden. Aufgrund der Ergebnisse wurden die Planung optimiert und die Planunterlagen ergänzt. Unter anderem sind gegenüber der vorherigen Planung im Bereich der Umfahrung deutlich mehr Brückenbauwerke vorgesehen, um den Umfang der ansonsten notwendigen Fahrbahndämme zu verringern. Hierdurch wird der Eingriff in das Landschaftsbild reduziert und die ökologische Durchgängigkeit verbessert.

    Die Planunterlagen für das Projekt werden vom 23. Juli bis zum 11. September 2019 im Rathaus von Stockach ausgelegt. Die Auslegung soll allen Interessierten die Gelegenheit zur Einsichtnahme in die Planung geben. Die Auslegung wird auch im Amtsblatt von Stockach bekannt gemacht. Dabei wird auch über den Auslegungsraum und die Möglichkeit zur Erhebung von Einwendungen informiert.

    Der Bekanntmachungstext sowie sämtliche Unterlagen (Pläne, Berichte und Gutachten) zu dem geplanten Vorhaben können ab dem Beginn der Auslegung am 23. Juli auch auf der Internetseite des Regierungspräsidiums unter „Aktuelles“ eingesehen und heruntergeladen werden.

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  • Abteilung 2
    17.07.2019
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer eröffnet südbadische Sommerleseaktion „HEISS AUF LESEN“ gemeinsam mit Bürgermeister Joachim Schuster in Neuenburg am Rhein
    36 Bibliotheken aus dem Regierungsbezirk Freiburg sind in diesem Sommer mit am Start

    Seit 15. Juli heißt es für Kinder und Jugendliche im ganzen Regierungsbezirk Freiburg: „Mit Lesen hat Langeweile keine Chance! Hol‘ dir die neuesten Geschichten in deiner Bibliothek und tauche ab in die unendliche Welt der Fantasie.“ Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat die diesjährige Aktion „HEISS AUF LESEN“ im Regierungsbezirk Freiburg gemeinsam mit Bürgermeister Joachim Schuster in Neuenburg am Rhein am heutigen Mittwoch (17. Juli) eröffnet. 36 Bibliotheken sind zwischen Achern und Weil sowie zwischen Kehl und Trossingen mit am Start.  Schirmherrin und Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Die Sommerferien sind für Kinder und Jugendliche eine ideale Lesezeit. Mit der Aktion wollen wir Spaß am Lesen wecken und spielerisch die Lese- und Sprachfähigkeit der Schülerinnen und Schüler fördern.“ Immer mehr Kinder nehmen an der Aktion „HEISS AUF LESEN“ teil. 2018 lasen über 3.000 Mädchen und Jungen im Regierungsbezirk über 19.000 Bücher - pro Kopf also mehr als sechs Stück. Schäfer: „Lesen ist und bleibt eine der wichtigsten Schlüsselkompetenzen für den Lernerfolg.“  Die Aktion „HEISS AUF LESEN“ wird von der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen im Regierungspräsidium Freiburg koordiniert und wird jedes Jahr erfolgreicher. Bei der Auftaktveranstaltung in der Stadtbibliothek Neuenburg am Rhein begeisterte der „Zirkus Boni“ mit der Darbietung „Wir stehen auf Bücher“ und warb damit auf artistische, humorvolle und sehr originelle Weise für das Lesen.  

    Mitmachen ist ganz einfach: Wer mindestens drei Bücher liest, bei der Rückgabe eine Bewertungskarte ausfüllt und ein paar Fragen zu den gelesenen Büchern beantwortet, wird mit einer Urkunde belohnt. Bei der Abschlussparty nach den Sommerferien werden in den Bibliotheken tolle Preise verlost. Mit etwas Glück gewinnt man auch bei der Sonderverlosung des Regierungspräsidiums. Es winken Eintrittskarten für den Europapark Rust, die Schwarzwald-Galaxy in Titisee-Neustadt, das Laguna Badeland in Weil sowie das Planetarium Freiburg und Familienwochenenden in einer Jugendherberge.

    Auch wer keinen Bibliotheksausweis hat, kann kostenlos Clubmitglied werden. Anmeldekarten gibt es vor den Ferien in den Schulen und während der ganzen Leseclubaktion natürlich in den 36 teilnehmenden Bibliotheken. Dort stehen volle Regale mit attraktiven Neuerscheinungen aus dem Kinder- und Jugendbuchmarkt. Dieses Mal sind folgende Bibliotheken dabei: Achern, Bad Krozingen, Bad Säckingen, Denkingen, Denzlingen, Emmendingen, Engen, Freiburg, Gengenbach, Haslach im Kinzigtal, Ihringen, Kehl, Kippenheim, Kirchzarten,  Königsfeld, Lahr, Müllheim, Neuenburg am Rhein, Oberkirch, Oberndorf, Offenburg, Radofzell, Rheinau, Rheinfelden, Rottweil, Schramberg, Singen, Staufen, Teningen, Titisee-Neustadt, Trossingen, Tuttlingen, Villingen-Schwenningen, Waldkirch, Weil am Rhein und Willstätt.

    Weitere Infos zur Aktion gibt es unter: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpf/Abt2/Ref23/Bibliothek/Lesefoerderung/Seiten/HEISS-AUF-LESEN.aspx

  • Abteilung 4
    17.07.2019
    Rad- und Gehwegbrücke Hilzingen (Landkreis Konstanz) an der L 190 wird am Donnerstag für den Verkehr frei gegeben

    Die neue Rad- und Gehwegbrücke Hilzingen (Landkreis Konstanz) an der L 190 wird am Donnerstag, 18. Juli, für den Verkehr frei gegeben. Das hat das Regierungspräsidium Freiburg mitgeteilt. Die Fertigstellung der Brücke und die daraus resultierende Verkehrsfreigabe hätten sich aufgrund von Restarbeiten auf der Brücke hinausgezögert. Voraussetzung für die Beschichtung des Bauwerkes seien stabile Wetterverhältnisse gewesen. In den nächsten Tagen werde die Straßenmeisterei Welschingen noch kleinere Restarbeiten ausführen. Dies werde jedoch nur geringe Auswirkungen auf den Verkehr haben. Die Behelfsbrücke werde ebenfalls in den nächsten Wochen abgebaut.

  • Abteilung 4
    17.07.2019
    B 33 bei Reichenau-Waldsiedlung (Kreis Konstanz) wird bis Frühjahr 2022 auf Behelfsfahrbahn verlegt

    Für den Weiterbau des Tunnels Waldsiedlung an der B 33 (Kreis Konstanz) hat das Regierungspräsidium Freiburg (RP) eine 250 Meter lange Behelfsfahrbahn gebaut. Auf dieser wird von Freitag, 19. Juli, bis zur Fertigstellung des Tunnels im Frühjahr 2022 der Verkehr von der B 33 geführt.  

    Die Anbindung an die Reichenau-Waldsiedlung von der B33 aus bleibt bestehen. Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer, bei evtl. auftretenden Beeinträchtigungen, um Verständnis.

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  • Abteilung 5
    16.07.2019
    Regierungspräsidium Freiburg fördert den Bau eines Schmutz- und eines Regenwasserkanals in Häg-Ehrsberg (Kreis Lörrach) mit 766.800 Euro
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Land fördert gezielt Kommunen im ländlichen Raum bei der Optimierung der Abwasserentsorgung“ // Neue Kanäle für Rathausstraße und Halde
    Das Regierungspräsidium Freiburg fördert den Bau eines Schmutz- und eines Regenwasserkanals in der Rathausstraße und der Halde in Häg-Ehrsberg (Kreis Lörrach) mit 766.800 Euro. Ein entsprechender Zuwendungsbescheid ist am heutigen 16. Juli an Bürgermeister Bruno Schmidt übersandt worden, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde. Die Gesamtinvestition seitens der Gemeinde beträgt 950.000 Euro.
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Die Förderung entlastet die Bürgerinnen und Bürger bei den Gebühren und kommt der Umwelt direkt zugute.“ Die alten Mischwasserkanäle seien dringend sanierungsbedürftig. Außerdem sei der Aufbau eines Trennsystems der heutige Stand der Technik, weswegen das Land diese Erneuerung für Gemeinden im ländlichen Raum mit dem Höchstfördersatz von 80 Prozent unterstütze. Diese haben durch ihre größere Ausdehnung höhere Aufwendungen als Kommunen in Ballungsgebieten.
    Die bisherigen Kanäle in der Rathausstraße und der Halde sind 55 Jahre alt und entwässern im Mischsystem. Das heißt, Regen und Abwasser werden zusammen abgeleitet, was nicht mehr zeitgemäß ist. Durch eine Trennung von Regen und Abwasser kann der Fremdwasseranteil reduziert werden, da dieses künftig nicht mehr zur Kläranlage, sondern direkt in den Angebach eingeleitet werden kann. Der bestehende Mischwasserkanal zur Kläranlage Steinen wird ebenfalls entlastet.
    Ein weiteres Ziel ist die Schließung des Regenüberlaufs in Häg. Dieser ist auch technisch überholt und entlässt zu viel Mischabwasser in den Angebach. Ohne eine Anpassung des Kanalsystems wäre ein aufwendiger Umbau des Überlaufs notwendig. Wenn das Trennsystem in geplanter Form realisiert wird, kann der Überlauf geschlossen werden. Das Schmutzwasser kann dann gezielt zur Kläranlage Steinen abgeleitet werden und landet bei großen Regenmengen nicht mehr im Angebach. Durch die Investition ist es möglich, die Gebührenzahlerinnen und Gebührenzahler, die aktuell fast 7,40 Euro pro Kubikmeter für Wasser und Abwasser zahlen, zu entlasten. Diese Gebühr liegt im landesweiten Vergleich im sehr hohen Bereich.

  • Abteilung 4
    16.07.2019
    Ortsdurchfahrt Gutach (Schwarzwaldbahn) ab Mittwochabend, 17. Juli, wieder befahrbar
    Sanierung in Rekordzeit abgeschlossen // Regierungspräsidium bedankt sich für Geduld der Betroffenen

    In Rekordzeit haben das Regierungspräsidium Freiburg (RP) und die Firma Knäble aus Biberach die Sanierung der Ortsdurchfahrt in Gutach (Schwarzwaldbahn) abgewickelt. Anderthalb Wochen vor dem ursprünglich vorgesehenen Termin kann die Straße am späten Mittwochabend, 17. Juli, wieder für den Verkehr freigegeben werden. 

    Am Donnerstag werde die Umleitungsbeschilderung abgebaut, in den nächsten Tagen fallen noch kleinere Restarbeiten an, die den Verkehr jedoch nicht behindern werden. Insbesondere seien noch Markierungen an der Fahrbahn aufzubringen, heißt es aus der Behörde.

    Das RP bedankt sich in einer Pressemitteilung für die Geduld der Bürgerinnen und Bürger sowie der ansässigen Firmen. Neben der unterstützenden Begleitung durch die Gemeinde sei es insbesondere der hervorragenden Zusammenarbeit mit der Firma Knäble zu verdanken, dass die aufwändige Sanierung der Ortsdurchfahrt so zügig abgeschlossen werden konnte.

  • Stabsstelle für grenzüberschreitende Zusammenarbeit
    16.07.2019
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: Abschalttermin 2020 für Atomkraftwerk Fessenheim konkretisiert sich
    Politische Äußerungen und fachliche Informationen deuten darauf hin // Entschädigungsvereinbarung ist ausverhandelt

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat Bürgermeistern aus dem Markgräfler Land, der Region Freiburg, der Stadt Freiburg und Vertretern der Landratsämter Breisgau-Hochschwarzwald und Lörrach im Begleitausschuss Fessenheim über den aktuellen Stand der Stilllegung und über die Fortschritte im Zukunftsprozess des französischen Atomkraftwerks Fessenheim berichtet. Ihr Fazit: Sowohl politische Äußerungen französischer Politiker als auch fachliche Informationen deuten darauf hin, dass sich der Abschalttermin 2020 konkretisiert, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.  

    Das ist eine positive Nachricht, da in der CLIS-Sitzung vom 23. Mai ein anderer Eindruck vermittelt wurde. Damals hatte der Energiekonzern EDF keinen konkreten Termin genannt und sich auch nicht öffentlich zu einer baldigen Abschaltung bekannt. Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hatte sich daraufhin persönlich an Präfekt Laurent Touvet gewandt und ihn sowie den französischen Staat um eine Bestätigung des genannten Termins im Lauf des Jahrs 2020 gebeten. „Wir sind sehr froh, dass unsere französischen Partner und auch die nationale Politik in Paris bis hin zu Premierminister Edouard Philippe deutlich gemacht haben, dass an der Abschaltung nicht mehr zu rütteln ist. Das ist ein wichtiges Signal für uns. Dennoch bleiben wir wachsam und werden weiter dafür kämpfen, dass die Termine auch wirklich eingehalten werden“, so Schäfer. 

    Auch weitere Anzeichen deuteten inzwischen darauf hin, dass der Stilllegungsprozess weitere Fortschritte gemacht habe, obwohl diese noch nicht öffentlich kommuniziert worden seien. So sei die Entschädigungsvereinbarung zwischen dem französischen Staat und der EDF, die Voraussetzung für den Stilllegungsantrag sein wird, nach Informationen des Regierungspräsidiums ausverhandelt und liege zur Genehmigung bei der Europäischen Kommission in Brüssel, so Regierungspräsidentin Schäfer. Das sei erforderlich, da diese Entschädigungsvereinbarung als eine Art Subvention betrachtet werden könne und daher unter einem Genehmigungsvorbehalt stehe.   

    Ministerialrat Dr. Walter Glöckle aus dem Umweltministerium hatte in seinem Bericht in der Sitzung des Begleitausschusses weitere fachliche Indizien mitgebracht, die auf eine baldige Abschaltung schließen lassen. Nach seinen Informationen deuten Äußerungen der französischen Atomaufsicht Autorité de Surêté nucléaire (ASN) darauf hin, dass beide Reaktoren nach dem Ende der aktuellen Betriebsperiode im kommenden Jahr nicht mehr die übliche jährliche Wartung vorgesehen wird und die beiden Reaktoren auch nicht mehr neu mit Brennstoff beladen werden sollen.          

    Atomreaktoren werden normalerweise einmal pro Jahr für ungefähr vier Wochen vom Netz genommen, um die Brennelemente auszutauschen, Reparaturen auszuführen und Wartungsarbeiten vorzunehmen. Für den Reaktor Fessenheim 1 läuft zudem, da eine Druckprüfung nicht mehr vorgenommen wurde, die aktuelle zehnjährige Betriebsgenehmigung im März 2020 aus, weswegen dieses Datum stets als Abschalttermin genannt wird. Für den Reaktor 2 liefe diese noch bis 2022. Da der aktuelle Betriebszyklus bis August 2020 geht und wohl kein neuer geplant wird, wird von einer möglichen endgültigen Abschaltung zu diesem Zeitpunkt ausgegangen.

  • Biosphärengebiet
    15.07.2019
    Abendlicher Fotospaziergang um den Belchen mit Sebastian Schröder-Esch am Samstag, 27. Juli
    Sonnenuntergang und Abendstimmung unter fachkundiger Anleitung mit der Kamera einfangen / Anmeldung erforderlich
     Foto: Sebastian Schröder-Esch

    Einen abendlichen Fotospaziergang rund um den Belchengipfel bietet das Biosphärengebiet Schwarzwald am Samstag, 27. Juli, ab 19 Uhr. Unter fachkundiger Anleitung von Sebastian Schröder-Esch haben Hobbyfotografinnen und Hobbyfotografen die Möglichkeit, den Sonnenuntergang am Belchen mit der Kamera einzufangen und spannende Eindrücke abzulichten.

    Die Tour ist auf etwa 3,5 Stunden ausgelegt und umfasst etwa sieben Kilometer. Treffpunkt ist an der Bergstation der Belchenbahn in Schönenberg. Die Teilnahme kostet für Erwachsene 24 Euro, ermäßigt 21 Euro und für Jugendliche 18 Euro. Zielgruppe sind Hobbyfotografinnen und Hobbyfotografen, sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene. Robustes Schuhwerk wird empfohlen sowie eine Taschen- oder Stirnlampe.

    Eine vorherige Anmeldung ist für dieses Angebot erforderlich. Diese kann bei der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwarzwald unter Telefon 07673/889402-4370 oder per E-Mail an biosphaerengebiet-schwarzwald@rpf.bwl.de bis Freitag, 26. Juli erfolgen. Die maximale Teilnehmerzahl beträgt zehn Personen.

  • Abteilung 4
    12.07.2019
    Nachtbaustelle an der Ausfahrt Lörrach-Mitte: Zufahrt von und auf A 98 von Montag, 15. bis Donnerstag, 18. Juli jeweils von 21 bis 5 Uhr gesperrt
    Hintergrund ist die Baugrunderkundung für die Umgestaltung der Kreuzung am Hasenloch

    Wegen Baugrunderkundungen ist eine nächtliche Sperrung der Anschlussstelle Lörrach-Mitte der A 98 am Hasenloch in Lörrach notwendig. Diese Arbeiten finden nun in den Nächten von Montag, 15. bis einschließlich Donnerstag, 18. Juli, jeweils zwischen 21 und 5 Uhr statt. Das berichtet das RP Freiburg in einer Pressemitteilung. In dieser Zeit sind die Abfahrten vom Kreuz Weil und Rheinfelden kommend gesperrt. Die Auffahrt auf die A 98 Richtung Kreuz Weil ist möglich. Über die Anschlussstelle Kandern ist eine Umleitung Richtung Rheinfelden eingerichtet. Die Verkehrsteilnehmenden werden gebeten, auf andere Ausfahrten der A 98 auszuweichen.

    Hier ist der Link zur Ausgangs-PM:
    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpf/Seiten/pressemitteilung.aspx?rid=1909

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    12.07.2019
    Mit „Gumpi“ die Landwirtschaft im Schwarzwald entdecken: Biosphärengebiet stellt Entdeckerheft für Kinder vor
    Printprodukt entstand in Zusammenarbeit mit Landwirten aus der Region und liegt kostenlos in den Touristinformationen aus
     Bild: Titel des Entdeckerhefts Landwirtschaft/ Foto: Biosphärengebiet Schwarzwald

    Der Heugumper (alemannisch für Heuschrecke) „Gumpi“ begleitet die Kinder auf den Bauernhof von Elisabeth und Martin im Biosphärengebiet Schwarzwald. Das ist die Geschichte, die sich wie ein roter Faden durch das neue Entdeckerheft zur Landwirtschaft zieht. Das 16-seitige Printprodukt mit modernen Zeichnungen und kurzen, ansprechenden Texten hat die Geschäftsstelle des Biosphärengebiets zusammen mit Landwirten aus der Region entwickelt.

    Das Entdeckerheft lädt Kinder von Einheimischen und Gästen im Alter von vier bis zehn Jahren zum Rätseln, Ausmalen und Erforschen ein. Spielerisch erfahren sie so, wie Landwirtschaft im Schwarzwald heutzutage funktioniert. Das Heft liegt kostenlos in den Touristinformationen sowie in der Schönauer Geschäftsstelle des Biosphärengebiets aus. Insbesondere die künftigen Partnerbetriebe des Biosphärengebiets in der Kategorie „Urlaub auf dem Bauernhof“ sollen davon profitieren.

    „Die Landwirtschaft wird in Medien und Werbung oft übertrieben romantisch dargestellt. Mit dem Entdeckerheft wollen wir Kindern zeigen, wie die Landwirtschaft im Südschwarzwald tatsächlich ist und damit auch Wertschätzung für die Leistung unserer Landwirte vermitteln“, erklärt Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets. Die Kulturlandschaft im Südschwarzwald mit dem typischen Wechsel von Wäldern und Weiden sei durch die Nutzung der Landwirtschaft entstanden. Das Entdeckerheft zeige Kindern und auch deren Eltern, welche Arbeit im Jahresverlauf hinter der Pflege, dem Schutz und Erhalt dieser Landschaft stecke.

    Fachlichen Rat für das Entdeckerheft holte sich das Biosphärenteam bei echten Landwirten, den Familien Marterer und Wuchner aus Fröhnd. Die Gestaltung übernahm Barbara Eppler, Grafikdesignerin aus Konstanz. 

  • Abteilung 7
    12.07.2019
    Regierungspräsidium Freiburg wirbt um Lehrernachwuchs für die ländlichen Regionen
    Schulverwaltung unternimmt große Anstrengungen bei der Besetzungen von Lehrerstellen

    Das Regierungspräsidium Freiburg wirbt um angehende Lehrerinnen und Lehrer, da es insbesondere im Ländlichen Raum für das neue Schuljahr noch offene Stellen gibt, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg. Die Aussichten für eine Einstellung sind vor allem in den Grundschulen und in den sonderpädagogischen Bildungs-und Beratungszentren besonders gut. Die Schulverwaltung bittet Bewerberinnen und Bewerber dringend darum, insbesondere auch Stellen in den Landkreisen Tuttlingen, Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis und Waldshut anzunehmen.

    „Es fehlt grundsätzlich an ausreichend geeigneten Personen auf dem Arbeitsmarkt, aber auch an Flexibilität bei den vorhandenen Bewerberinnen und Bewerbern“, so Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. „Viele Bewerberinnen und Bewerber geben ausschließlich die Stadt Freiburg und die unmittelbare Umgebung als Einstellungsort an. Einen anderen Schulstandort lehnen sie ab, selbst dann, wenn es sich um unbefristete Landesbeamtenstellen handelt. Diese Tendenz hat sich im laufenden Verfahren nochmals verstärkt.“

    Das Lehrereinstellungsverfahren hat im Dezember 2018 begonnen mit der ersten Runde von Stellenausschreibungen, im Februar 2019 und im März 2019 folgten zwei weitere Runden von Stellenausschreibungen. Dabei machte das Regierungspräsidium von der Möglichkeit Gebrauch, viele der zu besetzenden Grundschulstellen im Ländlichen Raum bereits vor dem Hauptausschreibungsverfahren auszuschreiben.

    Wie geht es weiter?
    Aktuell stehen die freien Stellen als Stellen-Info im Internet unter www.lehrer-online-bw.de. „Wir hoffen, dass Lehrerinnen und Lehrer, die bislang die betroffenen Landkreise ausgeschlossen und sich nur für die Rheinschiene beworben haben, doch noch entscheiden, eine attraktive Stelle im ländlichen Raum anzunehmen. Wir appellieren an die Bewerberinnen und Bewerber, sich räumlich flexibler zu zeigen“, so der Abteilungspräsident der Schulabteilung Thomas Hecht.

    „Die Schulverwaltung tut alles, um die Unterrichtsversorgung zu gewährleisten – wir haben in den vergangenen Tagen alle Neubewerberinnen und Neubewerber, die sich räumlich eingeschränkt beworben haben, angerufen mit der dringenden Bitte, ob sie sich nicht auch in einer anderen Region einsetzen lassen. Leider ist diese Bereitschaft bisher nur in Einzelfällen zu erkennen“, so Thomas Hecht.

    Die jetzt im Stellen-Info-Verfahren ausgeschriebenen Stellen sind auch für Bewerberinnen und Bewerber aus dem Gymnasium geöffnet. Im Bereich der Grundschulen und Sekundarschulen I (Werkrealschulen, Gemeinschaftsschulen, Realschulen, Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren) sind sogar unbefristete Einstellungen möglich. Für manche Lehrbefähigungen, wie zum Beispiel Deutsch, Geschichte oder Spanisch, gibt es für die Gymnasien bereits jetzt, aber voraussichtlich auch in den nächsten Jahren mehr ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer als Einstellungsmöglichkeiten. Gerade für diese Lehrkräfte ist dies eine einmalige Chance doch in ihrem Wunschberuf zu arbeiten.

    „Wir hoffen, dass diese sehr gut ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrer von diesem Angebot Gebrauch machen“ so Thomas Hecht. „Bei Interesse können
    sie sich gerne an die jeweiligen Staatlichen Schulämter oder auch direkt an das Regierungspräsidium, Abteilung Schule und Bildung, wenden.“

    Was tut die Schulverwaltung noch? Es werden wieder Teilzeitlehrkräfte gebeten, ihr Deputat aufzustocken, beurlaubte Lehrkräfte zu einer vorzeitigen Rückkehr animiert und Pensionäre wegen einer Weiterbeschäftigung angefragt. Das Land hat den Zugang für Anwärterinnen und Anwärtern aus anderen Bundesländern erleichtert sowie einen Ausgleich zwischen den Stellenkontingenten der Regierungspräsidien eingeführt. Haupt- und Werkrealschullehrer und Lehrkräfte mit gymnasialer Lehrbefähigung können verstärkt an den Sonderpädagogischen Beratungs- und Betreuungszentren (SBBZ) eingesetzt werden. Zusätzliche Angebote soll es in Form von Qualifizierungslehrgängen und Aufbaustudien für Lehrkräfte geben, die noch keine sonderpädagogische Ausbildung absolviert haben.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    12.07.2019
    „Abenteuer Moor“: Junior Ranger Camp des Biosphärengebiets vom 27. bis 30. August in St. Blasien
    Spannendes Programm mit Naturerlebnis, Spiel und Spaß/ Teilnehmen können Kinder und Jugendliche von 8 bis 14
     Junior Ranger entdecken die Natur im Biosphärengebiet Schwarzwald. Foto: Arnold Morascher/ EUROPARC

    Lust auf Natur, Spiel und Spaß mit Gleichaltrigen in den Sommerferien? „Abenteuer Moor“ heißt das Motto des diesjährigen Junior Ranger Camps des Biosphärengebiets Schwarzwald, das vom 27. bis zum 30. August in St. Blasien stattfindet. Auf dem Programm stehen vier spannende Tage mit Hüttenübernachtung und vielen Aktivitäten im Freien. Teilnehmen können Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 8 und 14 Jahren. Die Teilnahme kostet 50 Euro. Information und Anmeldung bei Bernadette Ulsamer in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets: E-Mail: Bernadette.Ulsamer@rpf.bwl.de; Telefon: 07673-889 402 4377.

    Eine Erlebnistour durchs Moor, ein Pflegeeinsatz für den Naturschutz, Kochen auf offenem Feuer und eine Nacht unter Sternen: Das Programm des Junior Ranger Camps ist geeignet für Kinder und Jugendliche, die gerne draußen und aktiv sind. Teilnehmen können auch Mädchen und Jungen, die bislang nicht in den Junior Ranger-Gruppen des Biosphärengebiets  mitgemacht haben. Veranstaltet wird das Camp von der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwarzwald in Kooperation mit der Freiburger Naturerlebnis-Agentur „Hauptsache draußen“. Die Betreuung übernehmen die beiden Ranger des Biosphärengebiets zusammen mit erfahrenen Pädagoginnen.

  • Abteilung 4
    12.07.2019
    Regierungspräsidium informiert über den Stand der Ortsumfahrung Wyhlen
    Die Planungen laufen auf Hochtouren

    Vor ca. 120 interessierten Bürgerinnen und Bürgern informierte die Straßenbauabteilung des Regierungspräsidiums Freiburg (RP) am Donnerstagabend, 11. Juli, im Haus der Begegnung in Grenzach-Wyhlen das die Bevölkerung, über den Stand der Planungen zur Ortsumfahrung Wyhlen an der B 34. In drei kurzen Vorträgen stellten die Behördenvertreter den Stand der Straßen- und Bauwerksplanung, der landschaftspflegerischen Maßnahmen sowie des Grunderwerbs vor. Im Anschluss an die Vorträge konnten die Bürgerinnen und Bürger mit den anwesenden Planern und Behördenvertretern ins Gespräch kommen und detailliert zu einzelnen Fragestellungen und Themen an Infoständen diskutieren .

    „Die Ausführungsplanung läuft auf Hochtouren“, sagte Oliver Gassenmeier, zuständiger Projektleiter beim Baureferat in Bad Säckingen. Zahlreiche Abstimmungen laufen derzeit, zum Beispiel mit der Deutschen Bahn sowie den Leitungsträgern von Strom-, Gas- und Wasserleitungen, die im Zuge der Baumaßnahmen für die B 34 verlegt werden müssen.  Die Planungen für die beiden „Schlüsselbauwerke“ der Trasse, die Überdeckelung im Bereich der Solvaystraße sowie die Stützwand im Bereich des Naturschutzgebiets Altrhein, gehen mit großen Schritten voran. Im Herbst dieses Jahres beginnen die Arbeiten für den Kreisverkehr Gmeiniweg. 2020 werden dann im Bereich Ritterstraße, Solvaystraße und am Naturschutzgebiet Altrhein die Arbeiten zur Verlegung der  Versorgungsleitungen durchgeführt. Ab 2021 werden dann die großen Baumaßnahmen für die meisten Bauwerke beginnen. Die Fertigstellung der Ortumfahrung ist für 2024 anvisiert. Das RP wird ab August 2019 ein Baubüro am Parkplatz Sportplatz Solvaystraße einrichten. Dort werden dann alle zwei Wochen Dienstagnachmittags Mitarbeiter des Baureferates als Ansprechpartner für Fragen zur Verfügung stehen. Die genauen Öffnungszeiten werden noch bekannt gegeben.​

  • Abteilung 5
    11.07.2019
    Regierungspräsidium Freiburg veröffentlicht Endfassung des Natura 2000-Managementplans „Mettnau und Radolfzeller Aach unterhalb Singen“ und Teile des Vogelschutzgebietes „Untersee des Bodensees“ (Kreis Konstanz)
    Unterlagen beim Landratsamt Konstanz, beim Regierungspräsidium Freiburg und im Internet einsehbar

    Als wesentliche Grundlage zur Sicherung der biologischen Vielfalt hat das Regierungspräsidium Freiburg für das Fauna-Flora-Habitat-Schutzgebiet „Mettnau und Radolfzeller Aach unterhalb Singen“ und Teile des Vogelschutzgebietes „Untersee des Bodensees“ (Kreis Konstanz) einen Natura 2000-Managementplan erarbeitet. Dabei wurden die Vorkommen von europaweit geschützten Lebensraumtypen und Arten im Natura 2000-Gebiet erfasst und Maßnahmen zu deren Erhaltung und Entwicklung vorgeschlagen.
    Die Unterlagen und weitere Infos zu Natura 2000 stehen ab Freitag, 12. Juli, im Internet auf der Seite des Regierungspräsidiums (www.rp-freiburg.de) unter der Rubrik „Aktuelles“ zur Verfügung. Eine Einsichtnahme ist zudem bei den Fachbehörden im Landratsamt Konstanz sowie im Regierungspräsidium zu den üblichen Öffnungszeiten möglich.
    Für die Umsetzung des Managementplans sind das Landratsamt, die Städte und Gemeinden, die Eigentümer und Bewirtschafter aufgerufen, die Sache zu unterstützen und sich vor Ort für den Schutz und die Erhaltung der heimischen Tier- und Pflanzenarten einzubringen und deren Lebensräume zu sichern. Als Grundlage beinhaltet der Managementplan Vorschläge für die Flächenbewirtschaftung und Pflegemaßnahmen. Damit kann ein wesentlicher Beitrag zur Erhaltung der biologischen Vielfalt und des europäischen Naturerbes geleistet werden.



  • Abteilung 4
    10.07.2019
    Baustelle an der A 5 bei Lahr wird umgebaut
    Sanierung der westlichen Fahrbahn abgeschlossen // Donnerstagabend, 11. Juli, bis Samstagnachmittag teilweise nur einspurig // RP warnt vor Staus und Behinderungen

    Die Sanierung der Westfahrbahn auf der A 5 bei Lahr/Schwarzwald ist fertig. Nun wird die Fahrbahn in Richtung Karlsruhe saniert. Deshalb muss die Baustelle umgebaut und der Verkehr auf die neue Westfahrbahn verlegt werden. Ab Donnerstag, 11. Juli ab 19 Uhr werden ab dem späten Abend bis in die Nacht transportable Betonschutzwände an den Überleitungsbereichen bei Bauanfang und Bauende abgebaut. Der Verkehr muss deshalb für jeweils etwa 2,5 Stunden einspurig in Fahrtrichtung Basel und anschließend auch einspurig in Fahrtrichtung Karlsruhe geführt werden, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg (RP).

    Am Freitag, 12. Juli, stehen den Verkehrsteilnehmer zunächst zwei verengte Freistreifen pro Fahrtrichtung zur Verfügung. Erst ab 19 Uhr wird der Verkehr wieder einspurig in Fahrtrichtung Basel geführt, weil über 4.000 Meter transportable Betonschutzwände von der Ostfahrbahn auf die Westfahrbahn umgesetzt werden müssen. Am Samstagmorgen soll der Verkehr in Fahrtrichtung Basel dann wieder zweispurig auf der neuen Fahrbahn laufen.

    In Fahrtrichtung Karlsruhe wird es am Freitagabend kurzzeitig ab etwa 21:00 Uhr zu einer einspurigen Verkehrsführung kommen. Dort werden die transportablen Betonschutzwände im Überleitungsbereich zu der Anschlussstelle Lahr-Ost abgebaut.

    Am Samstag, 13. Juli, wird dann auch der Verkehr in Fahrtrichtung Karlsruhe auf die neue Westfahrbahn umgelegt. Dafür müssen ab etwa 9 Uhr die Überleitungsbereiche bei Bauanfang, Bauende und im Bereich der Anschlussstelle Lahr nach Norden umgebaut werden. Außerdem muss neue Gelbmarkierung aufgebracht werden. Deshalb kann der Verkehr in Richtung Karlsruhe nur eine Spur nutzen. Die Überleitungsbereiche sind notwendig, um den Verkehr von der Ost- auf die Westfahrbahn und wieder zurück auf die Ostfahrbahn zu verschwenken. Hier ist mit Staus und Behinderungen zu rechnen.

    Die Sanierung der Ostfahrbahn soll Ende November 2019 abgeschlossen sein, sodass die Baustelle an der A 5 bei Lahr im Anschluss geräumt werden kann. Das RP bittet für die hieraus entstehende Verkehrsbehinderung um Verständnis.

  • Abteilung 4
    09.07.2019
    UPDATE: Aktualisierte Umleitung bei Baustelle auf der L 410 zwischen Dornhan und Busenweiler (Kreis Rottweil)
    UPDATE: Aktualisierte Umleitung bei Baustelle auf der L 410 zwischen Dornhan und Busenweiler (Kreis Rottweil) Abschnitt beträgt 2,7 Kilometer und muss ab 15. Juli voll gesperrt werden // Arbeiten sollen Ende Oktober abgeschlossen sein

    Für die Baustelle auf der auf der L 410 zwischen Dornhan und Busenweiler (Kreis Rottweil) bis zur Kreisgrenze ab Montag, 15. Juli, gibt es eine aktualisierte Umleitung. Dies war nach neuesten Entwicklungen notwendig, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Die Umleitung während der Vollsperrung erfolgt aus Richtung Dornhan nach Aischfeld über Marschalkenzimmern, Hochmössingen, über die L413/L415 nach Fluorn, über die L 422 und B 294 nach Alpirsbach und über die L 415 nach Aischfeld. Die Umleitung der Gegenrichtung erfolgt über die gleiche Strecke. Von Loßburg soll der Verkehr über die K 4778 Sterneck, über die K 5515 nach Leinstetten, die L 409 nach Bettenhausen und über die L 410 nach Dornhan umgeleitet werden. Die Umleitung der Gegenrichtung erfolgt über die gleiche Strecke.

    Was wird bei der Maßnahme bis Ende Oktober konkret gemacht? Die bestehende Unterlage wird durch den Einbau einer Binder- und Deckschicht verstärkt, im Bereich der Kreuzung nach Betzweiler erfolgt ein Vollausbau, und in einem Teilbereich wird die L 410 verbreitert. In der Ortsdurchfahrt Busenweiler werden im Auftrag der Stadt Dornhan Kanalschäden offen saniert. Im Zuge dieser Maßnahme werden Erdarbeiten, Entwässerungsarbeiten und Arbeiten an den Schutz- und Leiteinrichtungen durchgeführt. Die Kosten der Maßnahme werden sich auf etwa 1,52 Millionen Euro belaufen.

    Die Außenstelle Donaueschingen des Regierungspräsidiums Freiburg bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die eventuell auftretenden Verkehrsbehinderungen.​

  • Abteilung 5
    09.07.2019
    Regierungspräsidium Freiburg baut drei Abstürze an der Schlücht bei Gurtweil (Kreis Waldshut) zurück
    Ökologischer Zustand des Gewässers wird wieder hergestellt // Umbau hat im Juni begonnen und dauert bis voraussichtlich September
     Rückbauauarbeiten Abstürze Schlücht (RPF)

    Das Regierungspräsidium Freiburg lässt an der Schlücht bei Gurtweil (Kreis Waldshut) drei Abstürze beseitigen, die der Durchgängigkeit des Gewässers bislang entgegenstehen. Die Behörde setzt damit die europäische Wasserrahmenrichtlinie um, die durch eine Durchwanderbarkeit des Bachs den ökologischen Zustand deutlich verbessern möchte, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Die Planungen stammen vom Ingenieurbüro Mayer aus Waldshut-Tiengen, die Arbeiten werden von der Firma Schmidt Hoch- und Tiefbau GmbH aus Bernau ausgeführt und kosten insgesamt etwa 245.000 Euro. Begonnen haben sie im Juni und werden nach jetzigem Stand voraussichtlich im September 2019 beendet sein. Die Schlücht ist von der Mündung in die Wutach bis Kilometer 3,8 (Zufluss des Haselbachs) ein Gewässer erster Ordnung und damit in der Unterhaltungslast des Landes Baden-Württemberg. Im Bereich zwischen Pater-Jordan-Straße und Bahnbrücke sind drei massive, aus Beton errichtete, senkrechte Abstürze vorhanden. Die Höhendifferenzen liegen im Bereich zwischen 1,10 und 2,85 Metern.

    Gemäß den Vorgaben der europäischen Wasserrahmenrichtlinie sind bestehende Abstürze zurückzubauen. Wer profitiert davon? Fische und im Wasser lebende Kleintiere benötigen die Durchgängigkeit in der Sohle beispielsweise für die Erschließung neuer Fraßplätze, zum Erreichen von Laichplätzen oder zur Kompensation der Verdriftung bei höheren Abflüssen. In einem ersten Schritt werden die massiven Abstürze in Flussmitte bis unter die künftige Gewässersohle abgetragen. Anschließend wird das neue Bett des Gewässers als Raugerinne mit Störsteinen ausgebildet. Als Störsteine kommen Steine mit einer Größe von knapp einem Meter im Durchmesser zum Einsatz. Der Zwischenraum wird durch eine 30 Zentimeter starke Schüttung aus Wasserbausteinen gebildet. Zur weiteren Sicherung des Raugerinnes (Rampen) werden die ein- und zweireihigen Störsteine jeweils abwechselnd in einem Abstand von 5,40 Meter mittels einem gesetzten Steinriegel befestigt. Die Rampenlängen variieren, je nach Höhe des Absturzes, zwischen 54 und 96 Meter lang sein.

    Die derzeitigen, bis zu 65 Meter flussaufwärts reichenden Rückstaubereiche können durch die Überführung ins Raugenrinne fast vollständig beseitigt werden. Die verbleibenden Bereiche werden der Eigenentwicklung des Flussbetts überlassen und mit der Zeit verschwinden. Im Zuge der Maßnahme werden auch die beiden Abstürze oberhalb der Bahnbrücke, deren Beckenpässe durch ein Hochwasser teilweise zerstört wurden, durchgängig gestaltet.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    09.07.2019
    Mit dem Siedler Mugg Natur und Kultur in Muggenbrunn entdecken: Familienwanderung im Biosphärengebiet am Sonntag, 21. Juli
    Kostenloses Angebot in Kooperation mit dem Schwarzwaldverein (Gesamtverein)
     Eine Vesperpause darf bei der Familienwanderung nicht fehlen. Foto: Clemens Emmler

    Auf den Spuren des Siedlers Mugg können Kinder und Erwachsene am Sonntag, 21. Juli an einer Familienwanderung im Biosphärengebiet Schwarzwald teilnehmen. Geführt von den Biosphären-Rangern Florian Schmidt und Sebastian Wagner geht’s auf dem neuen Erlebnisrundweg Muggenbrunn acht Kilometer über Weidberge und durch Wälder des Todtnauer Ortsteils. Treffpunkt ist um 9.30 Uhr am Wanderparkplatz oberhalb von Muggenbrunn. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine vorherige Anmeldung per E-Mail ist erforderlich und möglich unter Biosphaerengebiet.Ranger@rpf.bwl.de.

    Die Familienwanderung findet in Kooperation mit dem Schwarzwaldverein (Gesamtverein) statt. An den elf Themenstationen des Erlebniswegs erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer allerhand zur Dorfgeschichte, zum Dorfleben, Natur und Umwelt in Muggenbrunn. Für Kinder gibt’s an jeder Station ein spielerisches Element, ergänzt von naturpädagogischen Spielen mit den Rangern. Die Gehzeit beträgt rund drei Stunden, insgesamt dauert die Unternehmung vier bis fünf Stunden. Ein Vesper und ein Getränk sollten mitgebracht werden.

    Für Kinderwägen ist der Weg nicht geeignet. Kinderrückentragen können bei der Touristinformation Todtnau ausgeliehen werden.

    Den Erlebnisrundweg Muggenbrunn hat der Verein „Mein Muggenbrunn“ 2018 im Rahmen eines Förderprojekts des Biosphärengebiets entwickelt und eingerichtet.

    Foto 1: Der Erlebnisrundweg Muggenbrunn wurde 2018 eröffnet. Foto: Thomas Stephan

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    09.07.2019
    Biosphärengebiet Schwarzwald sucht neue Projektideen: Infoveranstaltung zum Förderprogramm am Dienstag, 23. Juli
    200.000 Euro an Fördermitteln stehen für 2020 bereit

    Zum Start in die Förderrunde 2020 lädt die Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwarzwald alle Interessierten zu einem Informationsabend am Dienstag, 23. Juli, ein. Die Veranstaltung findet von 18 bis 20 Uhr in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets, Brand 24, 79677 Schönau statt.

    Im Rahmen des Förderprogramms des Biosphärengebiets Schwarzwald stehen für das kommende Jahr 200.000 Euro aus Landesmitteln bereit. Gefördert werden können Projekte zur nachhaltigen Entwicklung der UNESCO-Modellregion in den Bereichen Land- und Forstwirtschaft, Naturschutz, Regionalentwicklung, Tourismus, Bildung und Kultur. Die Vorhaben müssen den Kriterien der UNESCO für Biosphärenreservate entsprechen. Projektträger können Unternehmen sein, Kommunen, Vereine oder Privatpersonen, die ihre Ideen mit Unterstützung des Biosphärengebiets umsetzen. Anträge können bis zum 15. November gestellt werden.

    Bei der Informationsveranstaltung informieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets über die Rahmenbedingungen des Förderprogramms, Kriterien der Förderung sowie über das Antragsverfahren. Es wird um Anmeldung bis Freitag, 19. Juli, bei Kristin Krause gebeten. Sie ist erreichbar unter Telefon 07673/889402-4370 oder per E-Mail an Kristin.Krause@rpf.bwl.de.

  • Abteilung 4
    09.07.2019
    Ortsdurchfahrt Gutach (Schwarzwaldbahn) am Samstag, 13. Juli gesperrt
    Neue Fahrbahndecke wird eingebaut

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) weist darauf hin, dass die Ortsdurchfahrt in Gutach (Schwarzwaldbahn) am Samstag, 13. Juli, von 5 Uhr morgens bis zum frühen Sonntagmorgen, 6 Uhr, komplett gesperrt wird. Der Sulzbachweg sei ab ca. 13.30 Uhr wieder über den Ramsbachweg und die Kirchstraße erreichbar, heißt es aus dem RP. Die neue Fahrbahndecke wird über die gesamte Strecke vom Sägewerk Spathelf bis zum Bahnübergang eingebaut.​

  • Abteilung 4
    09.07.2019
    Wirtschaftsweg an der Kreisstraße zwischen Ringsheim und Rust (Ortenau) eine Woche gesperrt
    RP beginnt mit Straßenbauarbeiten an der Ansschlussstelle Rust

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, muss für die Verlegung eines Stromversorgungskabels der parallel zur Kreisstraße (K 5349) zwischen Ringsheim und Rust (Ortenau) verlaufende Wirtschaftsweg von der Tankstelle Ringsheim in Richtung Rust auf einer Länge von ca. 800 Metern bis zur Unterführung an der Pumpstation gesperrt werden. Für Radfahrer und Fußgänger gilt die Sperrung nicht. Landwirtschaftlicher Verkehr und Anlieger müssen die Kreisstraße benutzen.  Der Wirtschaftsweg bleibt von Dienstag, 9. Juli, bis voraussichtlich Mittwoch, 17. Juli, gesperrt.

    Ab kommende Woche (8. Juli) beginnen die Straßenbauarbeiten für den Umbau der Anschlussstelle Rust an der A 5. Dabei wird der bestehende Kreisverkehr auf der westlichen Seite der Anschlussstelle durch eine Ampelanlage ersetzt, wofür das Stromkabel benötigt wird. Laut RP gehen die Arbeiten an der Anschlussstelle gut voran und sind im Zeitplan.​

  • Abteilung 4
    04.07.2019
    Planung des Autobahnzubringers Offenburg-Süd: Infomarkt am Dienstag, 9. Juli, ab 16 Uhr in der Reithalle in Offenburg
    Regierungspräsidium Freiburg stellt aktuellen Stand vor

    Zur ersten öffentlichen Veranstaltung zur Planung des B33 Autobahnzubringers Offenburg-Süd lädt das Regierungspräsidium Freiburg am Dienstag, 9. Juli, ab 16 Uhr die Bevölkerung aus der Raumschaft und insbesondere der angrenzenden Städte und Gemeinden in die Offenburger Reithalle ein. Die Veranstaltung ist als Infomarkt konzipiert.

    Dadurch ist den Besucherinnen und Besuchern das Kommen und Gehen über den gesamten Veranstaltungszeitraum jederzeit möglich. An verschiedenen Infoständen kann das direkte Gespräch mit den Fachplanerinnen und Fachplanern gesucht werden, um mehr über die Planungen zu erfahren und Hinweise einzubringen. Um 16.30 Uhr und um 18.30 Uhr ist ein Kurzvortrag vorgesehen, der die Themen der Infostände in kompakter Form vorstellt, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    In dem nun beginnenden Planungsverfahren werden alle vorstellbaren Varianten gesammelt, geprüft und gegeneinander abgewogen, um am Ende zu einer sogenannten Vorzugsvariante zu gelangen. Diese wird Grundlage der weiteren Planungen sein. Die von der Bürgerschaft eingebrachten Anregungen werden überprüft und zusammen mit weiteren fachlichen Untersuchungsergebnissen zu einem späteren Zeitpunkt der Öffentlichkeit vorgestellt, heißt es von Seiten des Regierungspräsidiums Freiburg.

  • Abteilung 4
    04.07.2019
    Regierungspräsidium Freiburg erneuert Fahrbahndecke auf der L 410 zwischen Dornhan und Busenweiler (Kreis Rottweil)
    Abschnitt beträgt 2,7 Kilometer und muss ab 15. Juli voll gesperrt werden // Arbeiten sollen Ende Oktober abgeschlossen sein

    Das Regierungspräsidium Freiburg erneuert ab Montag, 15. Juli, die Fahrbahndecke auf der L 410 zwischen Dornhan und Busenweiler (Kreis Rottweil) bis zur Kreisgrenze. Die Arbeiten werden bis Ende Oktober dauern und machen eine Vollsperrung des Abschnitts von 2,7 Kilometern Länge notwendig, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Die bestehende Unterlage wird durch den Einbau einer Binder- und Deckschicht verstärkt, im Bereich der Kreuzung nach Betzweiler erfolgt ein Vollausbau, und in einem Teilbereich wird die L 410 verbreitert. In der Ortsdurchfahrt Busenweiler werden im Auftrag der Stadt Dornhan Kanalschäden offen saniert. Im Zuge dieser Maßnahme werden Erdarbeiten, Entwässerungsarbeiten und Arbeiten an den Schutz- und Leiteinrichtungen durchgeführt. Die Kosten der Maßnahme werden sich auf etwa 1,52 Millionen Euro belaufen.

    Die Umleitung während der Vollsperrung erfolgt aus Richtung Dornhan nach Aischfeld über Marschkalkenzimmern, Hochmössingen, über die L413/L415 nach Fluorn, über die L415 nach Peterzell und über die K4748 nach Aischfeld. Die Umleitung der Gegenrichtung erfolgt über die gleiche Strecke. Von Loßburg soll der Verkehr über Rodt nach Glatten dann über die L 409 durch Neuneck nach Bettenhausen und über die L 410 nach Dornhan umgeleitet werden. Die Umleitung der Gegenrichtung erfolgt über die gleiche Strecke.
    Das Regierungspräsidium Freiburg bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die eventuell auftretenden Verkehrsbehinderungen.

  • Abteilung 4
    04.07.2019
    Brücke über die B 27 bei Bad Dürrheim (Schwarzwald-Baar-Kreis) wird saniert
    Kreisstraße zeitweise nur einspurig befahrbar // Verkehr wird per Ampel geregelt

    Ab Montag, 8. Juli beginnt das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mit der Sanierung der Brücke über die B 27 bei Bad Dürrheim in Richtung Hirschhalde. Die Arbeiten dauern bis Mitte November. Bis Mitte September wird die Brücke nur einspurig befahrbar sein, der Verkehr wird per Ampel geregelt. Ab September wird die Brücke dann wieder beidseitig befahrbar sein. Allerdings bleibt die Fahrbahn auf der Brücke auf voller Länge reduziert. Auch die Fahrbahn der B 27 unter der Brücke wird zeitweise eingeengt.

    Die Brücke wird komplett saniert. Erneuert werden auf der Brücke die Brückenkappen, der Straßenbelag, das Geländer und die Schutzplanken. Saniert wird auch die Übergangskonstruktion zwischen Kreisstraße und Brücke und an der Unterseite der Brücke die Wiederlager und die Brückenpfeiler

    Die Sanierung der Brücke kostet ca. 1,2 Millionen Euro.

  • Abteilung 5
    04.07.2019
    Historischer Pegel macht Rheingeschichte erlebbar
    Regierungspräsidium Freiburg und Anrainergemeinden weihen wieder aufgebaute Station bei Kappel-Grafenhausen (Ortenaukreis) ein // Kleine Feierstunde am alten Zollhaus des deutsch-französischen Grenzflusses
     Einweihung Historischer Rheinpegel

    „Mit dem Erhalt dieses historischen Hochwasserpegels können wir ein Stück Rheingeschichte weiter erlebbar machen“, freute sich Referatsleiter Harald Klumpp des beim Regierungspräsidium Freiburg angesiedelten Integrierten Rheinprogramm (IRP) über den Wiederaufbau des Pegels aus dem 19. Jahrhundert. Gemeinsam mit den Bürgermeistern Jean-Paul Roth (Rhinau), Jochen Paleit (Kappel-Grafenhausen) und Wolfgang Brucker (Schwanau) wurde dieser am Mittwoch, 3. Juli, eingeweiht und eine deutsch-französische Infotafel zum Pegel und seiner Geschichte enthüllt.

    Mit Gemeinderäten, Vertretern des Polderbeirats und den am Bau beteiligten Firmen fand eine kleine Feierstunde mit grenzüberschreitendem Austausch statt, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Die historische Pegelstation Rhinau-Kappel, bestehend aus einem Hauptpegel am Rheinufer und einem rückwärtigen Pegel am „Tulladamm“, diente zur Beobachtung von Abflüssen. Der Pegel wurde 1877 in Betrieb genommen, verlor jedoch 1967 durch den Bau der Staustufe Gerstheim seine Funktion. Der Zahn der Zeit tat ein Übriges, doch im Zuge der Dammsanierung für den Hochwasserrückhalteraum Elzmündung wurde er freigelegt und rekonstruiert. In Abstimmung mit der elsässischen Gemeinde Rhinau wurde der Pegel nun auf deren rechtsrheinischem Gemeindegebiet restauriert und neu aufgebaut.
     
    Der rekonstruierte Hochwasserpegel dient als historisches Schauobjekt und eignet sich durch seine besondere Lage ideal für einen deutsch-französischen Brückenschlag. „So können wir mit diesem Symbol für den grenzüberschreitenden Hochwasserschutz auch die Partnerschaft auf deutscher und französischer Seite des Rheins gemeinsam feiern“, so Rhinaus Bürgermeister Jean-Paul Roth in seiner Dankesrede. Der Standort befindet sich direkt neben dem Radweg zur Rheinfähre Rhinau-Kappel am Hochwasserdamm VI (alter „Tulladamm“) des Hochwasserrückhalteraumes Elzmündung.

    Weitere Bilder:

    historischer-rheinpegel-bild2.JPGhistorischer-rheinpegel-bild3.jpg

  • Abteilung 4
    04.07.2019
    Fahrbahnsanierung bei Aha (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald): Erste drei Parkplätze an der L146 stehen an diesem Wochenende (6./7. Juli) zur Verfügung
    Baureferat des Regierungspräsidiums Freiburg bittet Nutzerinnen und Nutzer um Beachtung der Beschilderung // Bei Behinderungen wird notfalls abgeschleppt

    Das Regierungspräsidium Freiburg bittet aus gegebenem Anlass die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer dringend darum, die geltende Vollsperrung zwischen Schluchsee-Aha und Äule an der L 146 einzuhalten. Dort war es am vergangenen Wochenende wegen Nichtbeachtung der Regelungen zu Problemen gekommen, heißt es in einer Mitteilung der Behörde.

    Um diese Parkplatzprobleme zu lösen, können die ersten drei Parkplätze von der B 500 her am kommenden Wochenende (6./7. Juli) genutzt werden. Dabei sind die vorhandenen Absperrungen zu beachten und nicht eigenmächtig zu entfernen. Weitere alternative Parkplätze befinden am Bahnhof Aha oder in Schluchsee-Ort.

    Für die Verlegung von Breitbandleitungen und weiterer Straßenkanalarbeiten ist das Parken auf der L 146 und dem Straßenbankett verboten. Sollte es zu Behinderungen kommen, sind RP und Polizei notfalls gezwungen, die Fahrzeuge abschleppen zu lassen. Weiterhin ist beim Parken unbedingt darauf zu achten, dass die Rettungswege für Rotes Kreuz und Feuerwehr passierbar bleiben, da es im Notfall sonst zu Verzögerungen kommen kann. Über die Regelung für das Wochenende des 13. und 14. Juli erfolgt eine gesonderte Meldung, heißt es von Seiten der Behörde.

  • Abteilung 4
    04.07.2019
    Deutsche und Schweizer Expertinnen und Experten arbeiten gemeinsam an Inhalten für grenzüberschreitende Verkehrsstudie am Hochrhein und Bodensee
    Erneute Zusammenkunft der Gruppe beim Regierungspräsidium Freiburg // Erste Maßnahmenvorschläge werden eingebracht

    Auf Einladung des Regierungspräsidiums Freiburg arbeiteten Expertinnen und Experten aus Deutschland und der Schweiz an den Inhalten für eine grundlegende Verkehrsstudie, die Handlungsempfehlungen für die Grenzregion Hochrhein/Bodensee zwischen Basel und Bodensee in Sachen zukünftiger Verkehrsentwicklung liefern soll. Das Szenario soll die Verkehrsströme mit dem Horizont 2040 prognostizieren und optimieren helfen, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Für diese Arbeitsschrittkamen die Expertinnen und Experten aus den Kantonen Basel-Landschaft, Aargau, Schaffhausen, Zürich und Thurgau, den nationalen schweizerischen Verkehrsbehörden ASTRA und ARE, dem eidgenössischen und deutschen Zoll, der Polizei sowie den Vertreterinnen und Vertretern der deutschen Landkreise und des Regionalverbands zu einem gemeinsamen Projektforum zusammen. Ziel der Studie war es zunächst, eine Prognose für die Verkehrsentwicklung in der Region in den kommenden zwei Jahrzehnten zu entwickeln. Auf dieser Basis soll nun ein Konzept von entworfen werden, mit denen die Straßeninfrastruktur nachhaltig verbessert werden kann.

    Bei dem Treffen der Fachleute am Regierungspräsidium Freiburg ging es darum, erste Maßnahmenvorschläge zu diskutieren und bereits bestehende Ideen weiterzuentwickeln, wie zum Beispiel der Neu- und Ausbau von Grenzübergängen. Im Fokus steht zudem die Prüfung des Zusammenspiels verschiedener Maßnahmen entlang des Hochrheins, die nicht isoliert, sondern hinsichtlich ihrer vernetzten Wirkung betrachtet werden sollen. Dazu zählen beispielsweise die schrittweise Digitalisierung der Zollabläufe sowie intelligente Verkehrslenkungssysteme mit Echtzeit-Informationen.

    Im Anschluss an diese Zusammenkunft ist nun vorgesehen, konkrete Konzepte und Handlungsempfehlungen für die Region zu erarbeiten. Um die anschließende Umsetzung möglicher Einzelprojekte anzustoßen, sollen die Ergebnisse dann vorab in die politischen Gremien eingespeist und öffentlich kommuniziert werden. Allerdings ist es zum jetzigen Zeitpunkt noch zu früh, über konkrete Ergebnisse, wie zum Beispiel Wünsche nach zusätzlichen Rheinbrücken, zu sprechen. Diese Vorschläge müssen zunächst miteinander abgeglichen und auch inhaltlich überprüft werden.

  • Abteilung 5
    04.07.2019
    Baustellenbesichtigung beim Rückhalteraum Elzmündung bei Schwanau (Ortenaukreis)
    Regierungspräsidium Freiburg informiert zum Stand der Arbeiten für das Durchlassbauwerk W2 in Wittenweier (Ortenau)

    Rund 40 interessierte Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung des Regierungspräsidiums (RP) Freiburg zu einem Infotermin über den Stand der Bauarbeiten für das Durchlassbauwerk W2 in Wittenweier. Anwohner und Bürger konnten sich direkt vor Ort ein Bild über die Baumaßnahme machen, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Torben Ott, Bernhard Lonsdorfer und Andrea Rosenfelder erläuterten die Pläne des Regierungspräsidiums und den Stand der Arbeiten. Interessierte Zuhörer waren auch Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinde Schwanau. Die Experten standen Rede und Antwort zur technischen Umsetzung des Durchlassbauwerks. Themen zur Steuerung des Ingenieurbauwerks und des gesamten Hochwasserrückhalteraums Elzmündung waren von großem Interesse.

    Seit Juni 2018 entsteht als Teil des Querriegels Wittenweier das Durchlassbauwerk W2 in der Elz. Der Bau des Querriegels mit den Bauvorhaben W1 und W2 ist notwendig, damit der Durchfluss des Hochwasserrückhalteraums gesteuert werden kann. Das Bauwerk W2 besteht aus drei Durchlässen, wovon zwei mit Regelungseinrichtungen ausgestattet sind.

    „Zu Beginn wurde als erstes eine Baustraße inklusive Rampenabfahrt vom Rheinseitendamm hergestellt. Nach Fertigstellung der Zufahrt konnten vom westlichen Ufer Ablagerungen von Sand und Kies in der Elz abgetragen werden. Dies war für den Gewässerabfluss während der Baumaßnahme erforderlich“, erläuterte Andrea Rosenfelder, Projektingenieurin beim RP. Im Zuge der Baustelleneinrichtung wurde die Dammscharte im Hochwasserdamm VII zurückgebaut.

    In einem zweiten Schritt waren im östlichen Bereich des Baufeldes umfangreiche Untersuchungen auf Kampfmittel notwendig. Nach einer Unterwassersondierung und Bergung aller Verdachtspunkte aus der Elz wurde das aufgeschüttete Baufeld mit Bohrungen tiefensondiert und einzelne Verdachtspunkte nachgegraben. Bei diesen Arbeiten wurde eine Panzerfaust geborgen, gesichert und dem Kampfmittelbeseitigungsdienst zur Entsorgung übergeben.

    Nachdem die Untersuchungen auf Kampfmittel abgeschlossen waren, konnte Anfang 2019 mit dem Einbau der Spundwände begonnen werden. Anschließend erfolgte innerhalb des entstandenen Spundwandkastens der Aushub bis auf die Unterkante der Unterwasserbetonsohle. Von einem in der Baugrube schwimmenden Ponton wurden mit einem Spezialbohrgerät Mikropfähle zur Sicherung der Unterwasserbetonsohle hergestellt. Für die 80 Zentimeter dicke Unterwasserbetonsohle wurde von Spezialtauchern 440 Kubikmeter Beton eingebaut.

    „Die Mikropfähle sind die Auftriebssicherung der Unterwasserbetonsohle beim Lenzen der Baugrube“, erklärte Bernhard Lonsdorfer, Projektleiter für den Rückhalteraum Elzmündung. „Beim Leerpumpen der Baugrube wurde das abgepumpte Wasser über eine Neutralisationsanlage geführt.“ Nach der Herstellung der Bodenplatte werden aktuell die ersten Stahlbetonbauteile bewehrt, geschalt und betoniert. Das Bauvorhaben Durchlassbauwerk W2 soll bis Mitte 2020 fertiggestellt sein.

    Von Torben Ott, Leiter der Projektgruppe Offenburg des Integrierten Rheinprogramms, wurde ausgeführt, dass seit Mai 2019 auch auf der westlichen Seite des Querriegels Wittenweier das Durchlassbauwerk W1 gebaut wird. „Nach Abschluss beider Baumaßnahmen werden diese durch einen Damm verbunden. Damit wird für Fahrradfahrer und Fußgänger eine direkte Verbindung zum Rheinseitendamm möglich.“

    Torben Ott konnte auch zahlreiche Mitglieder des Polderbeirates begrüßen. Er bekräftigte noch einmal die Absicht des RP, kontinuierlich über die weiteren Arbeiten zu informieren. „Wir wollen mit Ihnen im Gespräch bleiben“, so Ott, der sich für die positive Resonanz und den angeregten Austausch bedankte.

    Weitere Informationen:

    Das Integrierte Rheinprogramm ist ein Konzept des Landes Baden-Württemberg mit dem Ziel, vorrangig umweltverträglichen Hochwasserschutz zu erreichen. Dazu sind auf den ehemaligen Überflutungsflächen zwischen Basel und Mannheim 13 Rückhalteräume erforderlich. Mit dem Bau des Hochwasserrückhalteraums Elzmündung wird einer dieser Rückhalteräume realisiert.

    Seit dem Baubeginn im Jahr 2015 sind erste Baumaßnahmen bereits abgeschlossen. Dazu gehören die Sanierungen der Hochwasserdämme VII von der Kläranlage Nonnenweier bis in den Süden von Wittenweier sowie VI auf den Gemarkungen Kappel-Grafenhausen und Rhinau und die Sanierung der denkmalgeschützten Mühlbachschleuse im Hochwasserdamm VII bei Wittenweier. Umgesetzt wurden mittlerweile zahlreiche ökologische Ausgleichsmaßnahmen auf den Gemarkungen Kappel-Grafenhausen und Rhinau.

    Fertiggestellt ist ebenfalls das zentrale Einlassbauwerk, mit dem Wasser aus dem Rhein in den Rückhalteraum geleitet werden kann. Der dortige Fischpass ist seit Juni 2018 in Betrieb. Nahezu fertiggestellte Baumaßnahmen sind der Abschlussdamm auf Gemarkung Schwanau, die Engstelle in Kappel  und die Anpassung des Bermenwegs vom Rheinseitendamm entlang des Rückhalteraums. Im Bau  sind aktuell die Schutzmaßnahmen in den Ortslagen Kappel und Nonnenweier. Die Fertigstellung des gesamten Rückhalteraumes ist für Ende 2021 geplant.​

  • Abteilung 4
    03.07.2019
    Ortsdurchfahrt Gutach (Schwarzwaldbahn) am kommenden Wochenende für den Verkehr freigegeben
    Arbeiten gehen schneller voran als geplant // Deckeneinbau bereits am 13. Juli // Fertigstellung am 20. Juli

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, wird die Vollsperrung in der Ortsdurchfahrt Gutach (Schwarzwaldbahn) wegen des Paracycling-Europacups im Elzacher Ortsteil Oberprechtal für das kommende Wochenende (6./7. Juli) aufgehoben wird. Gesperrt ist die Straße dann wieder ab Montag früh, 5 Uhr.

    Das RP hat aber auch darüber hinaus gute Nachrichten für Gutach: Die Arbeiten an der B 33 in der Ortsdurchfahrt gehen schneller voran als ursprünglich geplant. So kann die neue Fahrbahndecke bereits am Samstag, 13. Juli, über die gesamte Strecke vom Sägewerk Spathelf bis zum Bahnübergang eingebaut werden. An diesem Tag ist an die Ortsdurchfahrt von 5 Uhr morgens bis zum frühen Sonntagmorgen, 6 Uhr, komplett gesperrt. Das RP weist darauf hin, dass der Sulzbachweg ab ca. 13:30 Uhr wieder über den Ramsbachweg und die Kirchstraße erreichbar sein wird.

    Die gesamten Arbeiten werden dadurch um ca. eine Woche verkürzt und sollen bereits am Samstag, 20. Juli, komplett abgeschlossen werden. Insbesondere die Straßeneinläufe und Schachtabdeckungen seien in besserem Zustand als erwartet, heißt es aus dem RP. Dadurch könnten die erforderlichen Arbeitsschritte in Zusammenarbeit mit der Firma Knäble noch besser aufeinander abgestimmt werden. Dieser Zeitplan sei natürlich witterungsabhängig, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

  • Abteilung 4
    03.07.2019
    Stadttunnel Freiburg: Informationsveranstaltung von Regierungspräsidium und Stadt Freiburg am Donnerstag, 18. Juli um 18 Uhr im historischen Kaufhaus
    Vorstellung des Planungsstands

    Der Stadttunnel als größtes Infrastrukturprojekt in der Stadt Freiburg bewegt die Bürgerschaft der Stadt. Um die Bürgerinnen und Bürger auf den neuesten Stand der Planungen zu bringen, laden Regierungspräsidium und Stadt Freiburg gemeinsam zu einer Informationsveranstaltung ein. Diese findet statt am Donnerstag, den 18. Juli 2019, um 18 Uhr, im Kaisersaal des historischen Kaufhaus in Freiburg. Neben der Vorstellung des Projektstandes der Tunnelplanung durch die Planerinnen und Planer des Regierungspräsidiums informiert die Stadt zur geplanten Verkehrsuntersuchung und zur Konzeptstudie Dreisamraum.

  • Abteilung 5
    02.07.2019
    Maßnahmen des Luftreinhalteplans Freiburg zur NO2-Minderung wirken
    NO2-Belastung an der Schwarzwaldstraße deutlich gesunken // Diesel-Fahrverbot derzeit nicht in Sicht

    Im ersten Halbjahr 2019 wurde an der Verkehrsmessstation Schwarzwaldstraße ein vorläufiger Halbjahresmittelwert von 39 µg/m3 NO2 (Stickstoffdioxid) gemessen. In 2018 lag das NO2-Immissionsniveau mit einem Jahresmittelwert von 50 µg/m3 noch deutlich über dem Grenzwert von 40 µg/m3.

    Im Februar 2019 hatte das Regierungspräsidium Freiburg in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Freiburg die dritte Fortschreibung des Luftreinhalteplans Freiburg mit einem Bündel von Maßnahmen zur Absenkung der NO2-Belastung in Kraft gesetzt. Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgte zwischen November 2018 mit der vorgezogenen Einführung von Tempo 30 auf der B 31 und März 2019 mit der Einbeziehung der B 31 in die grüne Umweltzone. Im Nachgang dazu werden im Glottertal und im Simonswäldertal Lkw-Durchfahrtsverbote für den Durchgangsverkehr über zwölf Tonnen eingerichtet, um Ausweichverkehre zu vermeiden.

    Eine deutliche Abnahme der NO2-Messwerte ist seit November 2018 zeitgleich mit der Einführung von Tempo 30 und dem Wegfall des Schienenersatzverkehres nach Ende der Sanierung der Höllentalbahn zu beobachten. Dieser Trend setzt sich in 2019 fort und führt zu einem NO2-Halbjahresmittelwert von 39 µg/m3.

    Die erfreuliche Entwicklung der Messwerte bestätigt die Wirkung der im Luftreinhalteplan getroffenen Maßnahmen zur Minderung der NO2-Belastung. Dass die im Plan prognostizierte Wirkung der Maßnahmen sogar noch übertroffen wird führt das Regierungspräsidium auf eine schnellere Flottenerneuerung als erwartet, aber auch auf relativ günstige meteorologische Bedingungen zurück.

    Im Hinblick auf das laufende Gerichtsverfahren und dem Ziel einer nachhaltigen und sicheren Einhaltung der Grenzwerte werden die Stadt Freiburg und das Regierungspräsidium Freiburg die umweltsensitive Verkehrssteuerung weiter planen. Dieselfahrverbote für Euro-4/IV und schlechter sind derzeit jedoch nicht absehbar.

    Zum Stand der Klage der DUH gegen den Luftreinhalteplan Freiburg teilt das Regierungspräsidium keine neuen Entwicklungen mit. Mit einem Verhandlungstermin beim VGH wird jedoch noch in 2019 gerechnet.

    Vom aktuellen Urteil des EuGH in der Rechtssache C-723/17 zur Durchführung und Bewertung von Luftmessungen ist Baden-Württemberg nicht betroffen, da das Luftmessnetz des Landes, und damit auch die Messstationen in Freiburg, schon immer entsprechend den rechtlichen Vorgaben betrieben wurden und die Bewertung der Messergebnisse regelkonform erfolgt ist.

  • Abteilung 4
    02.07.2019
    Regierungspräsidium Freiburg saniert die Hauptstraße (B 34) in Gottmadingen (Kreis Konstanz) ab 15. Juli
    Belagsschäden machen Arbeiten bis 1. August notwendig // Umleitungen des Verkehrs werden eingerichtet

    Wegen Belagsschäden hat das Regierungspräsidium Freiburg eine Sanierung der Hauptstraße (B 34) in Gottmadingen (Kreis Konstanz) von der Roseneggstraße bis zum Kreisel Hauptstraße/Zeppelinstraße geplant. Die Baustelle wird zwischen dem 15. Juli und 1. August eingerichtet und führt zu Umleitungen des Verkehrs, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Es werden zwei Abschnitte gebildet: In der Bauphase I wird ab Montag, 15. Juli, die B 34 vom Kreisel bis zur Kreuzung der Hauptstraße/Kornblumenweg für den öffentlichen Verkehr gesperrt und bis auf die Asphaltdeckschicht erneuert. Die Umleitung des Verkehrs erfolgt großräumig über die B 34, B 314 und A 81 und umgekehrt. Der Kreisel der Hauptstraße/Zeppelinstraße und die Kreuzung Hauptstraße/Kornblumenweg bleiben frei.

    In der Bauphase II wird die Hauptstraße vom 22. Juli bis 1. August von der Roseneggstraße bis zum Kreisel Hauptstraße/Zeppelinstraße voll gesperrt und saniert. Das geschieht einschließlich der Asphaltdeckschicht über die gesamte Länge. Die Umleitung des öffentlichen Verkehrs erfolgt großräumig wie in der Bauphase I über die B 34, B 314 und A 81 und umgekehrt. Der Kreisel Hauptstraße/Zeppelinstraße bleibt frei.

    Bei schlechter Witterung kann es zu Verschiebungen des Terminplanes kommen. Die Neubauleitung Singen bittet alle Verkehrsteilnehmer und betroffenen Bürgern trotz erheblicher Einschränkungen um Verständnis und Geduld.

  • Presse- und Koordinierungsstelle
    01.07.2019
    Heike Spannagel wird ab 15. Juli 2019 neue Pressesprecherin des Regierungspräsidiums Freiburg
    Markus Adler übernimmt Aufgabe als Referent für Presse und Öffentlichkeitsarbeit im Biosphärengebiet Schwarzwald

    Heike Spannagel wird zum 15. Juli neue Pressesprecherin des Regierungspräsidiums Freiburg. 

    Heike-Spannagel.jpgDie 45-jährige gelernte Redakteurin war zuletzt seit Februar 2018 Referentin für Presse und Öffentlichkeitsarbeit in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwarzwald in Schönau im Schwarzwald, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Sie stammt aus Bonndorf im Schwarzwald, hat bei der Badischen Zeitung ihr Volontariat absolviert, dort zehn Jahre als Redakteurin gearbeitet und kennt die Region wie ihre Westentasche. Spannagel hat fünf Jahre als Pressesprecherin die Kommunikation des rheinland-pfälzischen Umweltministeriums in Mainz betreut. Im Biosphärengebiet Schwarzwald hat sie in den vergangenen 18 Monaten erfolgreich darauf hingewirkt, das Biosphärengebiet bei den Menschen in der Region noch bekannter zu machen. Dies geschieht über klassische und neue Medien sowie durch Veranstaltungen und durch Auftritte auf Märkten und Messen.

    Markus-Adler.JPG

    Markus Adler, seit November 2014 Pressesprecher im Regierungspräsidiums Freiburg, wendet sich auf eigenen Wunsch einer neuen Herausforderung zu. Er übernimmt die bisherige Aufgabe von Heike Spannagel und wechselt in das Team der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwarzwald in Schönau.

    Das Presseteam des Regierungspräsidiums Freiburg wird ergänzt durch den stellvertretenden Pressesprecher und Bürgerreferenten Matthias Henrich, der bereits seit 30 Jahren bei der Mittelbehörde arbeitet und seit über 15 Jahre in der Pressestelle des Hauses.

    Das Team der Pressestelle des Regierungspräsidium Freiburg ist künftig so zu erreichen:



    * Heike Spannagel, Telefon: 0761/208 – 1038; E-Mail: heike.spannagel@rpf.bwl.de.
    * Matthias Henrich, Telefon: 0761/208 – 1039; E-Mail: matthias.henrich@rpf.bwl.de.

  • Abteilung 4
    01.07.2019
    UPDATE: Regierungspräsidium Freiburg saniert Gewölbebrücke an der L 177 in der Schramberger Straße in Hardt (Kreis Rottweil) am Feurenmoosbach
    Bauarbeiten starten eine Woche später erst am 8. Juli und dauern voraussichtlich 14 Wochen // Vollsperrung während der Sommerferien notwendig

    ie Sanierung einer Gewölbebrücke in der Gemeinde Hardt auf der Schramberger Straße (L 177) über den Feurenmoosbach verzögert sich um eine Woche: Sie beginnt nun erst am 8. Juli und wird dann insgesamt 14 Wochen dauern. Während der Sommerferien wird eine Vollsperrung notwendig sein, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Im ersten Bauabschnitt wird eine halbseitige Sperrung der Fahrbahn auf der Fahrtrichtung Hardt eingerichtet und der Verkehr mit einer Ampel geregelt. Der zweite Abschnitt erfolgt in den Ferien unter Vollsperrung. Die Umleitung erfolgt über Hardt und das Bernecktal. Der finale Abschnitt erfolgt dann wie der erste Abschnitt unter halbseitiger Sperrung und Ampelregelung.

    Mit der Ausführung ist die Firma DIZWO Schramberg beauftragt. Die Kosten betragen etwa 310.000 Euro.​

  • Abteilung 4
    01.07.2019
    Regierungspräsidium Freiburg saniert die L 92 zwischen Oppenau-Sandhütte und Zuflucht (Ortenaukreis) ab 22. Juli
    Vollsperrung für etwa drei Monate bis Mitte Oktober abschnittsweise notwendig // Umleitung wird eingerichtet

    Für die Sanierung der L 92 im oberen Bereich der Bergstrecke „Oppenauer Steige“ zwischen Sandhütte und der Kreisgrenze im Bereich Zuflucht (Ortenaukreis) beginnen ab Montag, 22. Juli die Bauarbeiten. Hierzu wird die L 92 in zwei Abschnitten bis Mitte Oktober voll gesperrt, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg. Der Verkehr wird über die B 500 und die B 28 umgeleitet.

    Im ersten Bauabschnitt wird die L92 zwischen Sandhütte und Roßbühl vom 22. Juli bis voraussichtlich 6. Oktober voll gesperrt. In diesem Abschnitt werden unter anderem Instandsetzungen an Stützwänden vorgenommen sowie schadhafte Schächte und Querdolen ausgetauscht. Der Startplatz für Gleitschirmflieger beim Roßbühl bleibt aus Richtung B 500 erreichbar. Auch die Zu- und Abfahrt von der B 500 über die Brandstraße in Richtung Renchtalhütte und Bad Peterstal-Griesbach bleibt in diesem Zeitraum erhalten.

    Der zweite Bauabschnitt sieht die Sanierung der etwa 2,5 Kilometer langen Fahrbahn vor. Hierzu wird die L92 zwischen Sandhütte und Kreisgrenze beim Hotel Zuflucht voraussichtlich ab 7. Oktober bis 16. Oktober voll gesperrt. Über diesen Abschnitt wird das RP rechtzeitig vorher nochmals gesondert informieren.

    Im Rahmen der Baustelle wird parallel zu den beschriebenen Arbeiten etwa zwei Kilometer unterhalb der Sandhütte auch ein im Frühjahr abgegangener Hangrutsch saniert. Der genaue Zeitpunkt dieser Arbeiten wird erst noch festgelegt. Um die Sperrzeit optimal zu nutzen, werden zudem von der Straßenmeisterei Offenburg Schutzplanken ergänzt und ausgetauscht.

    Die Baukosten für die Fahrbahn und Stützwände betragen knapp eine Million Euro, die das Land übernimmt. Mit den Arbeiten wurde die Firma Rendler Bau GmbH aus Offenburg beauftragt. Das Regierungspräsidium bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer für die Verkehrsbehinderungen um Verständnis.

  • Abteilung 4
    01.07.2019
    Nachtbaustelle wegen Baustellenaufbau für Brückenbau an der B 31 zwischen Rötenbach und Löffingen: Halbseitige Sperrung in der Nacht von Donnerstag, 4. ab 18.30 Uhr auf Freitag, 5. Juli, bis 5 Uhr
    Ampelregelung ist notwendig // Mit Behinderungen ist zu rechnen

    In der Nacht vom Donnerstag, 4. auf Freitag, 5. Juli, wird die Verkehrssicherung für den Bau der beiden Brücken über einen Wirtschaftsweg und die Maienlandstraße im Zuge des dreispurigen Ausbaus der B 31 zwischen Rötenbach und Löffingen aufgebaut. Wie bereits angekündigt, kann dieser Aufbau nur mit halbseitiger Sperrung unter Einsatz einer Ampel erfolgen. Die Arbeiten werden um 18.30 Uhr aufgenommen und bis gegen 5 Uhr abgeschlossen sein. Es muss mit Behinderungen gerechnet werden.

    Weitere Details gibt es in der bereits versandten PM:
    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpf/Seiten/pressemitteilung.aspx?rid=1927

  • Abteilung 2
    01.07.2019
    HEISS AUF LESEN©: Kinder und Jugendliche können in 192 Bibliotheken in Baden-Württemberg in den Sommerferien lesen und schmökern
    37 teilnehmende Büchereien im Regierungsbezirk Freiburg // Von A wie Achern bis W wie Waldkirch, Weil am Rhein oder Willstätt

    Es ist wieder soweit: Ab dem 15. Juli können Kinder und Jugendliche bei der Sommerleseaktion HEISS AUF LESEN© mitmachen. An dieser beteiligen sich 192 Bibliotheken in ganz Baden-Württemberg. Im Regierungsbezirk Freiburg sind es in diesem Jahr 37 Büchereien von A wie Achern bis W wie Waldkirch, Weil am Rhein oder Willstätt, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    HEISS AUF LESEN© wird von der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium Freiburg koordiniert. Ziel dieses Angebots in den Sommerferien ist, dass Kinder und Jugendliche mit Freude lesen, darüber erzählen und dass so ihre Lese- und Sprachfähigkeit spielerisch gefördert wird. Die Kinder und Jugendlichen können sich in ihrer Bibliothek aus zahlreichen Büchern spannende, lustige, gruselige, romantische oder auch abenteuerliche Geschichten ausleihen. Sie unterhalten sich in der Bibliothek darüber, was ihnen am besten gefallen hat.

    Auch Kinder und Jugendliche, die wenig lesen, sind angesprochen. Neben umfangreichen Schmökern gibt es auch viele Bücher mit wenigen Seiten und wenig Text. Jedes Clubmitglied, das mindestens drei Bücher gelesen hat, erhält bei der Abschlusparty eine Urkunde. Am Ende der Aktion findet in den Bibliotheken eine Abschlussparty statt, bei der tolle Preise verlost werden.

    HEISS AUF LESEN© findet in diesem Jahr im Regierungsbezirk Freiburg bereits zum fünften Mal statt. Die Freiburger Aktion wird am 17. Juli in der Stadtbibliothek Neuenburg am Rhein offiziell von der Schirmherrin Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Neuenburgs Bürgermeister Joachim Schuster eröffnet.

    Wie geht’s?
    Bereits vor dem Start von HEISS AUF LESEN© gibt es in den teilnehmenden Bibliotheken Flyer mit Informationen und der Anmeldekarte. Auch wer noch keinen Bibliotheksausweis hat, kann mitmachen, und zwar kostenlos. Nach der Anmeldung bekommt jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer ein Logbuch. Dieses begleitet die Kinder und Jugendlichen durch die Aktion. Nachdem ein Buch gelesen und in der Bibliothek darüber gesprochen wurde, gibt es einen Stempel in das Logbuch. Anschließend wird ein Losabschnitt in dem Logbuch ausgefüllt, ausgeschnitten und in die Lostrommel in der Bibliothek geworfen. Bereits ab dem ersten gelesenen Buch können die Kinder und Jugendlichen mit ein bisschen Glück bei der Abschlussparty einen Preis gewinnen.

    Außerdem winken bei der Sonderverlosung des Regierungspräsidiums Freiburg wieder attraktive Preise. Dank der freundlichen Unterstützung folgender Unternehmen gibt es Eintrittskarten für den Europapark Rust, die Schwarzwald-Galaxy in Titisee-Neustadt, das Laguna Badeland in Weil, das Sea-Life in Konstanz, das Planetarium in Freiburg oder sogar ein Familienwochenende in einer Jugendherberge zu gewinnen.

    HEISS AUF LESEN© findet in den Stadt- und Gemeindebibliotheken der 37 Kommunen statt: Achern, Bad Krozingen, Bad Säckingen, Denkingen, Denzlingen, Emmendingen, Engen, Freiburg, Gengenbach, Haslach im Kinzigtal, Ihringen, Kehl, Kippenheim, Kirchzarten, Königsfeld, Lahr, Müllheim, Neuenburg am Rhein, Oberkirch, Oberndorf, Offenburg, Radolfzell, Rheinau, Rheinfelden, Rottweil, Schramberg, Singen, Staufen, Teningen, Titisee-Neustadt, Trossingen, Tuttlingen, Villingen-Schwenningen, Waldkirch, Weil am Rhein und Willstätt.

  • Abteilung 5
    28.06.2019
    Krebspest im Bruggasystem bei Freiburg-Kappel/Kirchzarten: Behörde erinnert an Betretungsverbot für Gewässer im Dreisamtal
    Sofortmaßnahmen dienen dem Schutz der erhaltenswerten Dohlenkrebse im Zartener Becken // Tierseuche hat sich ausgebreitet

    Das Regierungspräsidium Freiburg bittet die Bevölkerung im Bereich des Dreisamtals zwischen Freiburg-Kappel und Kirchzarten, die betroffenen Gewässer des Bruggasystems trotz des sommerlichen Wetters nicht zu betreten. Hintergrund ist die im März ausgebrochene Krebspest, die sich inzwischen in den Oberlauf der Brugga ausgebreitet hat. Die eingeleiteten Sofortmaßnahmen sollen helfen, den Bestand der geschützten Dohlenkrebsen zu erhalten, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Der Krebsexperte Dr. Christoph Chucholl untersucht regelmäßig die Dohlenkrebse in der Brugga, um die geografische Ausbreitung der Krebspest zu dokumentieren. Leider hat sich inzwischen herausgestellt, dass sich die für den Menschen unbedenkliche Tierseuche rasant in den Oberlauf der Brugga ausgebreitet hat. Die Bestände sind besonders wertvoll, da der Dohlenkrebs nur noch in bestimmten Bereichen vorkommt.

    Die Krebspest ist eine bei heimischen Flusskrebsen tödlich verlaufende, hochansteckende Erkrankung, die durch einen pilzähnlichen Erreger, Aphanomyces astaci, ausgelöst wird. Die als Sporen bezeichneten Übertragungsstadien der Krebspest können durch jeden mit kontaminiertem Wasser in Kontakt gekommenen feuchten Gegenstand, wie Gummistiefel, Kescher und Reusen sowie auch am feuchten Fell von Hunden oder Gefieder von Wasservögeln in ein Gewässer eingeschleppt werden.

    Gegen die Krebspest gibt es keine wirksame Behandlung oder Impfung. Ohne Sofortmaßnahmen zur Eindämmung der Seuche ist der gesamte Dohlenkrebsbestand auch in den benachbarten Gewässern bedroht. Es war daher notwendig, die Gewässer, die von der Brugga in andere Gewässer überleiten - beispielsweise der Mühlbach – trockenzulegen. Das ist leider unabdingbar, damit die kranken Tiere nicht in weitere angrenzende Gewässer aufsteigen und die dort lebenden Krebse anstecken.

    Erkrankte Dohlenkrebse verhalten sich untypisch: Sie werden bei Befall vermehrt aktiv und übertragen so die Krebspestsporen auf Artgenossen. Die Seuche „frisst“ sich dadurch auch gegen die Strömungsrichtung durch einen Krebsbestand. Um diese Infektionskette wirksam zu unterbrechen, wird außerdem in der Brugga ein Krebsschutzblech installiert, das eine Aufwärtswanderung von infizierten Krebsen verhindert.

    Wie können Bürgerinnen und Bürger helfen, die Dohlenkrebse in der Brugga und den anderen Gewässern im gesamten Dreisamtal zu schützen? Während des akuten Seuchengeschehens herrscht eine extrem hohe Sporendichte der Krebspesterreger im Gewässer –  die Seuche kann dann leicht aus Versehen oder Unachtsamkeit verschleppt werden. Die Bevölkerung wird daher gebeten, die Brugga nicht zu betreten. Dies gilt auch für Hunde, die weder in der Brugga noch in den anderen Gewässern baden sollten. Auch Freizeitaktivitäten und wasserbauliche Maßnahmen sollen im Gewässer unterbleiben, solange die Tierseuche grassiert.

  • Abteilung 4
    28.06.2019
    Sanierung einer Stützwand an der L 123 in Obermünstertal: Verpresszement tritt aus und landet im Glashofbach
    Arbeiten werden unverzüglich eingestellt und Maßnahmen abgestimmt // Verzögerungen im Bauablauf sind unvermeidlich

    An der L 123 im Obermünstertal saniert das Regierungspräsidium Freiburg zurzeit eine Stützwand. Dort kam es in dieser Woche zu einem Austritt von Verpresszement unterhalb der Stützwand. Durch das Verpressen der Stützwand sollte eigentlich die Stabilität der Mauer optimiert werden.

    Das ausgetretene Material gelangte über teilweise unterirdische Wege in den etwa 50 Meter unterhalb der Stützwand fließenden Glashofbach. Hierdurch kam es zu einer Verunreinigung und kurzzeitigen Graufärbung des Gewässers. Da das Bachbett in einem schwer zugänglichen und kaum einsehbaren Gebiet liegt, wurde das Regierungspräsidium erst am vergangenen Donnerstag durch den Fischpächter auf den Vorfall aufmerksam gemacht. Dieser hatte tags zuvor etwa 10 bis 15 tote Fische gefunden und die Polizei alarmiert.

    Die Arbeiten wurden durch das Regierungspräsidium Freiburg (RPF) unverzüglich eingestellt. Das RP steht nun in enger Absprache mit den zuständigen Behörden und dem Fischpächter. Nach der Schadensaufnahme und einer ausführlichen Analyse des Vorfalls, sollen die weiteren Schritte geprüft werden. Hierdurch wird es zu Verzögerungen im Bauablauf kommen. Bereits jetzt steht fest: Die für August bis Oktober 2019 geplante und bereits angekündigte Vollsperrung der Strecke kann somit frühestens 2020 erfolgen.

    Über die nächsten Schritte wird das Regierungspräsidium Freiburg zu gegebener Zeit informieren.

  • Abteilung 4
    27.06.2019
    Vorarbeiten für Straßenbaumaßnahme auf der B 33 zwischen Gengenbach und Aldi Berghaupten laufen ab 1. Juli
    Genauer Termin des Straßenbaus ist vom Ergebnis der Ausschreibung abhängig und wird noch kommuniziert

    Das Regierungspräsidium Freiburg startet Vorarbeiten für eine Straßenbaumaßnahme auf der B 33 zwischen Gengenbach und dem Aldi in Berghaupten auf einer Länge von zwei Kilometern. Der genaue Termin für den Straßenbau kann erst nach dem Abschluss der Ausschreibung genannt werden und wird noch kommuniziert.

    Ab 1. Juli starten kleinere Rodungsarbeiten mit einer Ausnahmegenehmigung des Landratsamtes Ortenaukreis, die wegen verzögertem Grunderwerb notwendig geworden ist. Es erfolgt eine ökologische Baubegleitung. In der Woche ab 8. Juli werden Erdarbeiten der Versorgungsträger anlaufen, die wegen der Kabelverlegungen notwendig sind.

    Der Verkehr wird bei diesen ersten Schritten noch nicht direkt beeinträchtigt.

  • Abteilung 5
    26.06.2019
    Regierungspräsidium Freiburg fördert Bau einer Trennkanalisation im Wiesenweg in Löffingen-Dittishausen (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) mit 651.700 Euro
    Zuwendungsbescheid an Bürgermeister Tobias Link übersandt // Investitionen von 840.000 Euro ausgelöst

    Das Regierungspräsidium Freiburg fördert den Bau einer Trennkanalisation – also den Bau separater Kanäle für Schmutzwasser und Regenwasser - im Löffinger Ortsteil Dittishausen im Wiesenweg (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) mit 651.700 Euro. Der Zuwendungsbescheid ist am heutigen 25. Juni an Bürgermeister Tobias Link versandt worden, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde. Insgesamt investiert die Stadt Löffingen in diesem Bauabschnitt rund 840.000 Euro.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Das Land unterstützt den Aufbau eines Trennsystems, um den Anteil des Fremdwassers im Kanal zu reduzieren. Das entlastet die schon vorhandene Kanalisation, welche in der Vergangenheit bei Starkregen massiv überlastet war, die Kläranlage von hydraulischen Belastungsspitzen und reduziert so die Überlaufgefahr. Das Regenwasser wird künftig zu einem schon bestehenden Versickerungsbecken abgeleitet. Der Fördersatz beträgt fast 80 Prozent und bildet den ersten von zwei Abschnitten zur Optimierung des Abwassersystems im ländlich geprägten Löffingen-Dittishausen.“

    Bislang wird sowohl der Wiesenweg als auch die Schwimmbadstraße im sogenannten Mischsystem entwässert. Das möchte die Stadt Löffingen nun langfristig ändern. Das hätte zur Folge, dass Schmutzwasser und Regenwasser getrennt voneinander abgeleitet werden. Da die Fördermittel jedoch begrenzt sind, sind zwei Abschnitte notwendig. In einem ersten Teil wird nun ein neuer Schmutzwasser- und ein neuer Regenwasserkanal im Wiesenweg verlegt. Der alte Mischwasserkanal bleibt dabei im Betrieb und wird mittels einem sogenannten Liner renoviert. Das heißt, in dem bestehenden Kanal wird ein neues Rohr mit kleinerem Querschnitt eingezogen und verschließt diesen dicht. Dieses Verfahren hat auch den großen Vorteil, dass das alte Rohr dafür nicht ausgegraben werden muss.

    Die Schwimmbadstraße kommt dann in einem zweiten Abschnitt anschließend an die Reihe. Das Ziel ist, den Zulauf zur Kläranlage und die bestehende Kanalisation deutlich zu entlasten. Außerdem ist die Versickerung des Niederschlagswassers im Bereich des Schwimmbads Dittishausen auch ökologisch sinnvoller.​

  • Abteilung 5
    26.06.2019
    Regierungspräsidium Freiburg fördert ersten Abschnitt des Baus einer Trennkanalisation in der Dietenbergstraße in Lottstetten (Kreis Waldshut) mit 783.800 Euro
    Zuwendungsbescheid an Bürgermeister Jürgen Link übersandt // Investitionen von 1,3 Millionen Euro ausgelöst

    Das Regierungspräsidium Freiburg fördert den ersten Abschnitt des Baus einer Trennkanalisation – also den Bau separater Kanäle für Schmutzwasser und Regenwasser - in der Dietenbergstraße in Lottstetten (Kreis Waldshut) mit 783.800 Euro. Der Zuwendungsbescheid ist am heutigen 25. Juni an Bürgermeister Jürgen Link übersandt worden, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde. Insgesamt investiert Lottstetten rund 1,3 Millionen Euro allein für den ersten Teil.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Das Land unterstützt den Aufbau eines Trennsystems, um den Anteil des Fremdwassers im Kanal zu reduzieren. Dadurch werden zukünftig nicht mehr Quellen, Drainagen und Regenwasser zur Kläranlage abgeleitet werden. Das trägt zur Entlastung des Zulaufs bei und ermöglicht die separate Einleitung des Fremdwassers in einen Graben. Der Fördersatz beträgt 59 Prozent und bildet den ersten von zwei Abschnitten zur Optimierung des Abwassersystems in der Dietenbergstraße im ländlichen Lottstetten.“

    Lottstetten möchte in den nächsten Jahren die Dietenbergstraße ausbauen. Dazu soll in einem Vorgriff das Kanalsystem erneuert und in ein getrenntes System für Schmutz- und Regenwasser umgestellt werden. Bislang wurden jedoch beide Sorten von Wasser in einem sogenannten Mischsystem aufgenommen und zur Kläranlage weitergeleitet. Allerdings fällt hierdurch ein hohes Maß an sauberen Fremdwasser an, das eigentlich gar nicht auf der Kläranlage gereinigt werden müsste. Weil das Vorhaben entsprechend umfangreich ist und die Fördermittel begrenzt sind, muss die Investition in zwei Bauabschnitte aufgeteilt werden.

    Als erster Schritt wird nun vom Bereich Schlossäcker bis zur Kreuzung Alpenblickstraße auf einer Länge von 450 Metern ein neuer Kanal für Schmutzwasser und ein neuer Kanal für Regenwasser verlegt. Der zweite Bauabschnitt sieht dann in den Folgejahren die Fortführung des Vorhabens in der restlichen Dietenbergstraße vor.

  • Abteilung 2
    26.06.2019
    Regierungspräsidium leitet Planfeststellungsverfahren für den Neubau eines Geh- und Radweges an der L 187 zwischen Gottenheim und March-Buchheim ein
    Offenlage der Planunterlagen ab Dienstag, 2. Juli // Einwendungen sind bis zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist am 15. August möglich

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat das Planfeststellungsverfahren für den Neubau eines Radweges an der L 187 zwischen Gottenheim und March-Buchheim (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) eingeleitet. Die Pläne liegen von Dienstag, 2. Juli bis einschließlich Donnerstag, 15. August, in der Gemeinde March zur Einsichtnahme aus, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Die Offenlage wurde wegen der Ferienzeit über den gesetzlich vorgesehenen Zeitraum von einem Monat hinaus verlängert. Die Gemeinde March wird die Auslegung vorher ortsüblich bekanntmachen. Dabei wird sie auch die Räumlichkeiten und die Öffnungszeiten mitteilen und über die Möglichkeit zur Erhebung von Einwendungen informieren. Die Offenlage dient dazu, Gelegenheit zur Einsichtnahme in die Pläne zu geben. Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, kann bis zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist Einwendungen erheben.

    Die L 187 verfügt im Abschnitt zwischen der Anschlussstelle der B 31a und der Dreisambrücke bei March-Buchheim bislang über keinen parallel verlaufenden Geh- und Radweg. Dies soll durch die vorliegende Maßnahme geändert werden. Durch den Geh- und Radweg soll eine letzte Lücke im Radwegnetz zwischen Gottenheim und der March geschlossen werden.

    Die Maßnahme dient dazu, die Verkehrsverhältnisse und die Sicherheit des Radverkehrs zu verbessern.

    Sämtliche Unterlagen (Pläne, Berichte und Gutachten) des geplanten Projekts können ab dem Beginn der Auslegung auch auf der Internetseite des RP (www.rp-freiburg.de) unter „Aktuelles“ eingesehen und heruntergeladen werden.

  • Abteilung 4
    26.06.2019
    Regierungspräsidium Freiburg baut Kurparkumfahrung in Zell-Unterharmersbach (L 94) zurück
    Abbau der Behelfsbrücke an den ersten beiden Juliwochenenden // Dank an die Anliegerinnen und Anlieger sowie Beteiligten für ihre Unterstützung

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg in einer Pressemitteilung schreibt, wird die Kurparkumfahrung in Zell-Unterharmersbach der L 94 (Ortenaukreis) in den nächsten Wochen zurückgebaut. Vorbereitende Maßnahmen sind derzeit schon im Gange.

    Nach der Fertigstellung der Rößlebrücke im Mai 2019 wird die im Auftrag der Behörde temporär hergestellte Umfahrung durch den Kurpark nicht mehr benötigt. Nun geht es an den Abbau: An den beiden Wochenenden (6./7. Juli und 13./14. Juli) wird die etwa 32 Meter lange Behelfsbrücke durch das THW demontiert.

    Die THW-Fachgruppe Brückenbau aus Müllheim wird dabei unterstützt durch die Ortsverbände aus Biberach, Offenburg und Breisach. Nach dem Ende der Rückbauarbeiten wird das Material der Brücke mit mehreren Sattelzügen einer Spedition in das Brückenlager in Schiefbahn bei Mönchengladbach abtransportiert.

    Das RP weist darauf hin, dass es hauptsächlich am zweiten Wochenende (13./14. Juli) zu Behinderungen auf der Hauptstraße in Höhe Zufahrt zur ehemaligen Kurparkumfahrung neben der Bäckerei Ochsenmühle kommen kann. Im Anschluss an den Abbau der Behelfsbrücke wird die Firma Rendler Bau aus Offenburg die nicht mehr benötigten Widerlager der Behelfsbrücke abbrechen, bevor die Firma Reif die verbleibende „Kurparkstraße“ ausbauen wird und den vorherigen Zustand des Kurparks soweit wie möglich wieder herstellen wird. Noch in diesem Sommer werden die mit dem Brückenbau verbundenen Arbeiten des Regierungspräsidiums Freiburg planmäßig beendet werden.

    Die Gesamtkosten für die Herstellung der Kurparkumfahrung einschließlich Rückbau belaufen sich auf rund 500.000 Euro und werden vom Land Baden Württemberg getragen. Das Regierungspräsidium Freiburg möchte an dieser Stelle allen Projektbeteiligten und insbesondere den von der Kurparkumfahrung betroffenen Anliegern für ihr Verständnis und ihre Unterstützung danken. 

  • Abteilung 4
    26.06.2019
    Planung des B33-Autobahnzubringers Offenburg-Süd: Infomarkt am Dienstag, 9. Juli, ab 16 Uhr in der Reithalle in Offenburg
    Regierungspräsidium Freiburg stellt den aktuellen Stand des Projekts vor // Direktes Gespräch mit Fachplanerinnen und Fachplanern möglich

    Das Regierungspräsidium Freiburg lädt zur Planung des B 33 Autobahnzubringers Offenburg-Süd am Dienstag, 9. Juli, ab 16 Uhr zu einer ersten öffentlichen Veranstaltung in die Offenburger Reithalle ein. Hierzu ist die Bevölkerung aus der Raumschaft und insbesondere der angrenzenden Städte und Gemeinden herzlich eingeladen, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Die Veranstaltung ist als Infomarkt aufgebaut. An sechs verschiedenen Infoständen können die Besucherinnen und Besucher das direkte Gespräch mit den Fachplanerinnen und Fachplanern suchen, mehr über die Planungen zum Autobahnzubringer erfahren und Hinweise einbringen. Der Infomarkt beleuchtet unterschiedliche Aspekte der Planung, unter anderen die Ziele des Vorhabens, die unterschiedlichen Varianten der Streckenführung sowie den Ablauf des Genehmigungsverfahrens. Um 16:30 Uhr und nochmals um 18:30 Uhr ist ein Kurzvortrag vorgesehen, der die Themen der Infostände in kompakter Form vorstellt. Das Kommen und Gehen ist über den gesamten Veranstaltungszeitraum jederzeit möglich.

    Abteilungspräsident Claus Walther: „Es freut mich, dass wir nun auch bei dem B33 Autobahnzubringer Offenburg-Süd in die konkreten Planungen einsteigen und mit der ersten öffentlichen Veranstaltung mit der Bevölkerung in den Dialog eintreten. Damit kommen wir unseren gegebenen Zusagen der Bürgerbeteiligung nach. Abgestimmt wurde dies auch bei dem Gespräch mit den Bürgermeistern der Verwaltungsgemeinschaft Offenburg im Mai. Die Umsetzung dieses Projekts soll für die örtliche Bevölkerung eine verkehrliche Entlastung mit sich bringen und so das Kinzigtal sowie die B 33 direkt an die A5 anbinden. Bei unserem Infomarkt können die Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen und Anliegen direkt einbringen.“

    In dem nun beginnenden Planungsverfahren werden alle vorstellbaren Varianten gesammelt, geprüft und gegeneinander abgewogen, um am Ende zu einer sogenannten Vorzugsvariante zu gelangen. Diese wird Grundlage der weiteren Planungen sein. Die von der Bürgerschaft eingebrachten Anregungen werden überprüft und zusammen mit weiteren fachlichen Untersuchungs-ergebnissen zu einem späteren Zeitpunkt der Öffentlichkeit vorgestellt, heißt es von Seiten des Regierungspräsidiums Freiburg.​

  • SGZE
    26.06.2019
    EU-Förderprogramm INTERREG Oberrhein: Begleitausschuss zieht positive Zwischenbilanz und genehmigt 16 neue grenzüberschreitende Projekte
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Wir haben Projekte auf den Weg gebracht, die konkrete Lösungen erarbeiten in Bereichen, für die hier am Oberrhein gemeinsamer Handlungsbedarf besteht“

    Der Begleitausschuss des EU-Förderprogramms INTERREG tagte am Dienstag (25. Juni) unter Vorsitz der Freiburger Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer im elsässischen Volgelsheim an der Grenze zu Breisach. Die Sitzung gab Anlass, Zwischenbilanz zum Programmfortschritt zu ziehen. Diese fiel äußerst positiv aus: 123 grenzüberschreitende Projekte konnten seit 2014 eine Kofinanzierung aus EU-Mitteln in Höhe von insgesamt rund 80 Millionen Euro erhalten.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Europa macht es wirklich möglich. Wir haben Projekte auf den Weg gebracht, die konkrete Lösungen erarbeiten in Bereichen, für die hier am Oberrhein Handlungsbedarf besteht und die wir gemeinsam aktiv angehen. Dies kommt den Menschen in unserer Region direkt zugute. Ein sehr großer Teil der Projekte wäre ohne finanzielle Unterstützung aus Brüssel nicht umsetzbar.“

    Die Projekte decken eine große Bandbreite an Themenbereichen ab: von Forschung und Innovation über Natur- und Artenschutz, Mobilität, Arbeitsmarkt bis hin zu Verwaltungszusammenarbeit und Bürgerbegegnung. Sie erarbeiten oft pragmatische Lösungen für Probleme, die hier in der Grenzregion sinnvollerweise nur gemeinsam mit den Nachbarn in Frankreich und in der Schweiz gelöst werden können.

    Jüngstes Beispiel, wenn es um die Grundwasserqualität am Oberrhein geht: Neueste Messungen zeigen, dass bei 40 Prozent der Messstellen im Jahr 2016 Grenzwerte für Schadstoffe im Trinkwasser überschritten wurden, im Vergleich zu 33 Prozent im Jahr 2009. Die Akteure am Oberrhein haben das Problem erkannt und möchten gegensteuern. So wurden in der Begleitausschusssitzung gleich zwei Projekte genehmigt, die sich dem Schutz der Grundwasserqualität widmen:

    Ziel des Projekts „Water Pollution Sensor“ ist die Entwicklung und Erprobung eines kontinuierlichen und automatisierten Systems zur Überwachung der Konzentration mehrerer Schadstoffe im Trinkwasser durch eine Sensortechnologie, die herkömmlichen Methoden deutlich überlegen ist. Im Rahmen des Projekts „PAWENA“ werden die Wasserproduktionsstätten in der Südpfalz und im Nordelsass miteinander vernetzt, um die Entnahme von Grundwasser in Trockenperioden umweltverträglicher zu gestalten.

    In der Sitzung wurde auch der jährliche Durchführungsbericht vorgestellt, in dem die konkreten Ergebnisse, die das Förderprogramm bisher hervorgebracht hat, dargelegt werden. Einen Auszug davon, die sogenannte Bürgerinfo, finden interessierte Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite des Programms: www.interreg-oberrhein.eu.

    Vorgestellt werden darin unter anderem die beiden Projekte „Arbeitsmarkt 360°“ und „Erfolg ohne Grenzen“, die in den vergangenen Jahren rund 9000 Menschen dabei unterstützt haben, einen Ausbildungsplatz im Nachbarland zu finden sowie das Projekt „NaturErlebnis grenzenlos“, das zusätzliche Rückzugsorte für gefährdete Arten der Rheinaue in Räumen mit großer Erholungsnutzung im Dreiländereck schafft.

    INTERREG Oberrhein - das EU-Förderprogramm für grenzüberschreitende Zusammenarbeit
    Im Begleitausschuss des Programms INTERREG Oberrhein versammeln sich die politischen Vertreter aus der Südpfalz, Baden, dem Elsass und der Nordwestschweiz. Ihnen wurde die Entscheidungsgewalt von der Europäischen Union über die Vergabe der Fördermittel an regionale Projekte übertragen. Das europäische Programm verfügt für den Zeitraum von 2014 bis 2020 über insgesamt 109,7 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE). 16 neue Projekte sind in der aktuellen Sitzung bewilligt worden.​​

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    25.06.2019
    Jetzt abstimmen: Bei der Wahl zum Naturwunder 2019 geht das Biosphärengebiet Schwarzwald mit der Teufelsküche im Albtal ins Rennen
    Heinz-Sielmann-Stiftung und EUROPARC Deutschland e.V. suchen Deutschlands schönsten Bach oder Fluss / Online-Abstimmung läuft bis 4. August
     Foto: Biosphärengebiet Schwarzwald/ Clemens Emmler

    Beim Foto-Wettbewerb „Deutschlands Naturwunder 2019“ geht das Biosphärengebiet Schwarzwald mit einem Bild von der Teufelsküche im Albtal ins Rennen. Unter dem Motto „Wilde Bäche und Flüsse“ haben die Heinz-Sielmann-Stiftung und EUROPARC Deutschland e.V. in den Nationalen Naturlandschaften zu der Naturwunder-Wahl aufgerufen. Jeder kann mitmachen: Noch bis zum 4. August läuft die Abstimmung im Internet. Dort stehen zwölf Lebensräume am Wasser in Nationalparken, Biosphärenreservaten und Naturparken in Deutschland zur Wahl.

    Die Aufnahme von der so genannten Teufelsküche im Albtal stammt von dem Fotografen Clemens Emmler. Die etwa 100 Meter lange Engstelle im Flussbett der Alb wurde in der letzten Eiszeit von einem Gletscher geformt. Heute bildet der Fluss hier während der Schneeschmelze oder nach starken Regenfällen einen gigantischen Strudel. Der Bachlauf ist unverbaut und wird von einer urwaldartigen Vegetation begleitet.

    „Die Teufelsküche ist ein Juwel in der natürlichen Schatzkammer des Biosphärengebiets“, so Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets. Unter anderem sind dort so seltene Arten wie Bachneunauge, Groppe, Gelbe Gauklerblume, Grünes Koboldmoos und Schwarzstieliger Streifenfarn zu Hause. Den wildromantischen Ort können Wanderer von einem Aussichtspunkt am Albsteig zwischen Görwihl und Wittenschwand bewundern.

    Bereits zum zehnten Mal rufen die Heinz-Sielmann-Stiftung und EUROPARC Deutschland e.V. zur Naturwunderwahl auf. Unter allen Teilnehmenden werden attraktive Sachpreise verlost  Mit dem Wettbewerb wollen die beiden Organisationen auf die Gefährdung der Biologischen Vielfalt und die Bedeutung von Schutzgebieten für den Erhalt der Natur aufmerksam machen.

    Link zur Wahl: www.sielmann-stiftung.de/naturwunder

  • Abteilung 4
    25.06.2019
    Regierungspräsidium Freiburg erneuert knapp vier Kilometer der L 150 zwischen Abzweigung Lindau und Mutterslehen (Gemeinde Ibach/Kreis Waldshut)
    Arbeiten starten am 8. Juli und dauern drei Wochen // Umleitungen werden ausgeschildert

    Das Regierungspräsidium Freiburg erneuert ab Montag, 8. Juli die Fahrbahndecke auf der L 150 zwischen Abzweigung Lindau und Mutterslehen (Gemeinde Ibach/Kreis Waldshut). Betroffen ist ein Bereich von knapp vier Kilometer Länge, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde. Die Dauer der Maßnahme ist auf drei Wochen angesetzt.

    Es werden zwei Bauabschnitte gebildet: Der erste Bauabschnitt hat eine Länge von 900 Metern und der zweite Bauabschnitt von 2,8 Kilometern. Die Arbeiten werden tagsüber unter Vollsperrung ausgeführt. Die Umleitung wird ausgeschildert. Die Arbeiten dauern voraussichtlich drei Wochen. Das Bauende ist für Freitag, 26. Juli vorgesehen.

    Während der Sanierung hat die Abwicklung aufgrund der geringen Straßenbreite aus Gründen des Arbeitsschutzes unter Vollsperrung zu erfolgen. Der Verkehr wird umgeleitet. Die Einhaltung einer Mittagsruhe ist aus baulichen Gründen nicht möglich.

    Erster Bauabschnitt (8. bis 12. Juli): Der überörtliche Verkehr wird über die L 146, L 149, L 150 und K 6525 umgeleitet. Dies gilt für beide Fahrtrichtungen.

    Zweiter Bauabschnitt (15. bis 28. Juli): Der Verkehr wird während der Bauzeit vom BA II über die L 146, L 149 und K 6525 umgeleitet. Dies gilt für beide Fahrtrichtungen.

    Während der Arbeiten werden sämtliche Einmündungen ebenso nicht passierbar sein. Dies ist mit den Verkehrsbehörden, dem Polizeipräsidium und der Gemeinde Ibach vereinbart worden. Auf einer Gesamtlänge von etwa 3,7 Kilometern werden die vorhandenen Asphaltschichten bis in eine Tiefe von fünf Zentimetern abgefräst und anschließend mit zehn Zentimetern Dicke neu aufgebracht. Insgesamt werden auf der L 150 etwa 21.000 Quadratmeter an Asphaltflächen erneuert.

    Im Vorfeld hat das RP und die beauftragte Firma auf diesem Streckenabschnitt verschiedene Asphaltbohrkerne entnommen. Die Untersuchungen im Labor haben ergeben, dass die auf der Fahrbahnoberfläche mehr oder weniger stark ausgeprägten Längs- und Querrisse aber auch Netzrisse vorhanden. Ausführende Baufirma ist die Firma Schleith GmbH. Die Baukosten betragen rund 753.000 Euro. Kostenträger ist das Land Baden-Württemberg.

    Das Regierungspräsidium Freiburg bittet Verkehrsteilnehmer und betroffene Anwohner bei auftretenden Verkehrsbehinderungen um Verständnis.​

  • Abteilung 4
    25.06.2019
    Regierungspräsidium Freiburg sperrt die Abfahrtsäste auf B 27 beim Knoten Allmendshofen (Donaueschingen) wegen anstehender Erdarbeiten tageweise
    Autofahrer müssen ab 1. Juli mehrere Tage auf andere Abfahrten ausweichen // Behinderungen dauern vermutlich bis in die zweite Julihälfte hinein

    Wegen anstehender Erdarbeiten für den Ausbau der B 27 wird der Abfahrtsast beim Knotenpunkt Allmendshofen ab Montag, 1. Juli, aus Bad Dürrheim kommend für die Dauer von sieben bis zehn Tagen vollgesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Abfahrt B 27 zur B 31 Richtung Geisingen und wieder auf die B 27 in Richtung Allmendshofer Knoten nach Donaueschingen-Süd und Hüfingen-Nord.

    Im Anschluss an diese Arbeiten wird dieser Ast wieder für den Verkehr befahrbar sein. Dann wird die Abfahrt aus Allmendshofen Richtung Freiburg/Schaffhausen/Blumberg für die Dauer von fünf bis sieben Tagen nicht passierbar sein. Diese Umleitung erfolgt über die Abfahrt der B 27 in Donaueschingen-Mitte. Dort muss dann gedreht werden, und es geht wieder auf die B 27 in Richtung Freiburg/Schaffhausen/Blumberg.

    Das Regierungspräsidium Freiburg dankt Verkehrsteilnehmenden und Anwohnenden für ihr Verständnis.​

  • Abteilung 5
    25.06.2019
    Regierungspräsidium Freiburg unterstützt Bau eines Abwassersammlers im Stadtteil Rudenberg in Titisee-Neustadt (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) mit 750.000 Euro
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Ersterschließung von Weilern im Ländlichen Raum ist landespolitischer Förderschwerpunkt“ // Erster Teil einer Abwasserleitung von etwa 1,7 Kilometer zum Klärwerk Neustadt entsteht

    Das Regierungspräsidium Freiburg unterstützt den Bau eines Abwassersammlers im Stadtteil Rudenberg in Titisee-Neustadt (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) mit 750.000 Euro. Das Ganze ist der erste Teil eines Ausbaus in zwei Abschnitten, der für diesen Bereich insgesamt 1,7 Millionen Euro kosten wird. Der Zuwendungsbescheid ist am heutigen 25. Juni an Bürgermeister Armin Hinterseh versandt worden, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Die Ersterschließung von Weilern im Ländlichen Raum ist ein landespolitischer Förderschwerpunkt. Die dortigen Gemeinden haben wegen der großen Ausdehnung höhere Aufwendungen als Kommunen in den Ballungsgebieten, weswegen ein Großteil der Fördermittel in diese Gebiete fließt. Für die Bewohnerinnen und Bewohner wird damit die Abwasserversorgung zukunftssicher und nach heutigem technischen Standard aufgestellt.“ Rudenberg hat 169 Einwohner und ist eine Streusiedlung im Außenbereich. Bisher wird das Schmutzwasser noch dezentral über Kleinkläranlagen und geschlossene Gruben mit Tankwagen entsorgt.

    Die insgesamt 34 Anwesen sollen über ein im Endausbau 4,1 Kilometer langes Kanalnetz entwässert werden, was jedoch wegen der begrenzten Fördermittel jedoch in zwei Abschnitte aufgeteilt werden muss. In diesem ersten Abschnitt lässt die Kommune einen Teil der Abwasserleitung von etwa 1,7 Kilometer bis zum nächsten Sammler Richtung Klärwerk Neustadt bauen. Die restliche Erschließung ist dann in den Folgejahren vorgesehen und wird fördertechnisch getrennt betrachtet. Mit dem Bau der Abwasserleitung werden konkrete wasserwirtschaftliche Missstände beseitigt und eine zeitgemäße Entsorgung realisiert.

  • Abteilung 5
    25.06.2019
    Regierungspräsidium Freiburg fördert Bau eines Rückhaltebeckens in Neuhausen ob Eck (Kreis Tuttlingen) mit 838.500 Euro
    Zuwendungsbescheid an Bürgermeister Hans-Jürgen Osswald übersandt // Investitionen von 3,32 Millionen Euro in zwei Abschnitten ermöglicht

    Das Regierungspräsidium Freiburg fördert den Bau eines Regenrückhaltebeckens in Neuhausen ob Eck (Kreis Tuttlingen) mit 838.500 Euro. Der Zuwendungsbescheid ist am heutigen 25. Juni an Bürgermeister Hans-Jürgen Osswald übersandt worden, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Das Land unterstützt kleine Gemeinden wie Neuhausen ob Eck gezielt, um sie gegen Naturereignisse wie Starkregen zukunftssicher aufzustellen. Mit einem hohen Fördersatz von 73,1 Prozent schützen wir die Kläranlage und das Gemeindegebiet vor Überflutung und verbessern die Reinigung des anfallenden Abwassers. Zusammen mit dem schon 2018 bezuschussten Regenüberlaufbecken haben wir insgesamt in Sachen Überflutungsschutz Investitionen von 3,32 Millionen Euro ermöglicht.“

    Die exponiert liegende Gemeinde hat keine Vorflut, in die das Abwasser nach der Reinigung eingeleitet werden kann. Das Abwasser wird über eine Doline direkt im Karst versickert. Das gesamte Schmutz- und Regenwasser wird über eine Sammelrohrleitung zunächst zur Kläranlage geführt.

    Die Anlage kann eine normale Abwassermenge von etwa 33 Liter pro Sekunde locker verkraften, aber bei Starkregen kann die Menge auf das bis zu 75-fache oder 2500 Liter pro Sekunde ansteigen. Eine Entlastung ist ohne eine Vorflut nicht möglich, weswegen es in der Vergangenheit wiederholt zu Rückstauungen und Überflutungen der Kläranlage und im Gemeindegebiet gekommen ist.

    Bislang gibt es ein bescheidenes Pufferbecken, das bei großen Regenmengen in fünf Minuten voll ist. Nun hat die Gemeinde sich mit einer Verbesserung der Situation befasst und als wirtschaftlichste Variante entschieden, ein 550 Kubikmeter großes Regenüberlaufbecken (RÜB) und ein 8000 Kubikmeter großes Regenrückhaltebecken (RRB) mit Versickerung in den Untergrund zu bauen. Der Notüberlauf aus dem Rückhaltebecken landet direkt am Geländetiefpunkt.

    2018 gab es für das Überlaufbecken bereits Geld vom Land – von den 2,17 Millionen Euro übernahm Baden-Württemberg 1,5 Millionen Euro an Kosten. Nun kommt als zweiter und finaler Teil der Bau des Rückhaltebeckens – am Ende werden rund 2,34 Millionen Euro Fördermittel in die Optimierung der Abwassersituation in Neuhausen ob Eck fließen.

  • Abteilung 5
    25.06.2019
    Regierungspräsidium Freiburg fördert Bau eines Abwassersammlers in Lauterbach-Mooswald (Kreis Rotweil) mit 700.000 Euro
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Ersterschließung von Weilern im Ländlichen Raum ist landespolitischer Förderschwerpunkt“ // 4,8 Kilometer lange Abwasserleitung nach Schramberg wird gebaut

    Das Regierungspräsidium Freiburg unterstützt den Bau eines Abwassersammlers in Lauterbach-Mooswald (Kreis Rottweil) mit 700.000 Euro. Der Zuwendungsbescheid ist am heutigen 25. Juni per Post an Bürgermeister Norbert Swoboda versandt worden, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Die Ersterschließung von Weilern im Ländlichen Raum ist ein landespolitischer Förderschwerpunkt. Die dortigen Gemeinden haben wegen der großen Ausdehnung höhere Aufwendungen als Kommunen in den Ballungsgebieten. Deshalb freue ich mich, dass wir hier einen Höchstfördersatz von 80 Prozent gewähren können. Für die Bewohnerinnen und Bewohner wird damit die Abwasserversorgung zukunftssicher und nach heutigem technischen Standard aufgestellt.“

    Lauterbach hat als Flächengemeinde zahlreiche kleinere Streusiedlungen, die noch nicht alle an die öffentliche Kanalisation angeschlossen sind. Diese werden noch über Kleinkläranlagen und geschlossene Gruben mit Hilfe von Tankwagen entsorgt. Die Kommune ist schwer dabei, die Anzahl der dezentralen Abwasseranlagen zu reduzieren und unternimmt dazu große Anstrengungen. Die Streusiedlung Mooswald mit ihren 20 Anwesen mit Wohn- und Wirtschaftsgebäuden soll über eine 4,8 Kilometer lange Abwasserleitung direkt an die Kläranlage in Schramberg angeschlossen werden. Mit dem Bau der Leitung werden auch wasserwirtschaftliche Missstände beseitigt und die Entsorgung zukunftssicher geregelt. Die Leitung kostet insgesamt 850.000 Euro.

    Die Förderung zielt laut Regierungspräsidium auch darauf ab, unzumutbar hohe Gebühren und Beiträge für die Einwohnerinnen und Einwohner zu vermeiden. In Lauterbach kostet ein Kubikmeter Wasser, Abwasser und Regenwasser derzeit 6,45 Euro und liegt damit im Landesvergleich sehr weit oben. Auch deshalb war es möglich, den Höchstfördersatz anzusetzen.

  • Abteilung 5
    25.06.2019
    Regierungspräsidium Freiburg unterstützt den dritten Abschnitt der Erweiterung der Kläranlage in Heppenschwand in der Gemeinde Höchenschwand (Kreis Waldshut) mit rund 629.400 Euro
    Zuwendungsbescheid des Landes ist versandt worden // Optimierung der technischen Ausrüstung, der EMSR-Technik für die Kläranlage sowie des Regenüberlaufbeckens sowie der P-Elimination geplant

    Das Regierungspräsidium Freiburg fördert den dritten und finalen Abschnitt der Erweiterung der Kläranlage in Heppenschwand in der Gemeinde Höchenschwand (Kreis Waldshut) mit 629.400 Euro. Der Zuwendungsbescheid des Regierungspräsidiums Freiburg ist am heutigen 25. Juni an Bürgermeister Stefan Dorfmeister übersandt worden, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde. Höchenschwand investiert in die Erweiterung der Kläranlage insgesamt über mehrere Jahre in drei Abschnitten rund 3,33 Millionen Euro, wovon das Land rund 1,4 Millionen Euro beisteuert.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Der Ausbau der Infrastruktur im Ländlichen Raum und auch die technische Ertüchtigung kommunaler Kläranlagen ist ein wichtiges Zukunftsthema im Regierungsbezirk Freiburg. Hier unterstützen wir Investitionen zur Verbesserung der Reinigungsleistung mit einem Förderanteil von 44,4 Prozent. Damit wird der wesentliche Teil des Gesamtkonzepts zur Sicherstellung der Abwasserbeseitigung in Höchenschwand erfolgreich umgesetzt und die Kapazität deutlich erhöht. Nach dem Ausbau ist außerdem die Situation am Aubächle optimiert, und es stehen genügend Reserven für die zukünftige Entwicklung der Ortsteile zur Verfügung.“

    Höchenschwand betreibt für insgesamt fünf Ortsteile eine zentrale Kläranlage in Heppenschwand, die in das Aubächle einleitet. Diese ist seit 1984 in Betrieb und stößt nun an ihre Belastungsgrenze. Insbesondere im Winter gibt es Schwierigkeiten, geforderte Ablaufwerte einzuhalten. Bei einer Untersuchung zur Leistungsfähigkeit der Kläranlage kam heraus, dass ein Anschluss an eine größere Kläranlage aus wirtschaftlichen Gründen nicht möglich ist.

    Das Landratsamt Waldshut hat in seiner wasserrechtlichen Erlaubnis daher festgelegt, dass die Kläranlage Heppenschwand erweitert werden muss. 2017 wurde bereits ein neues Puffer- und Regenüberlaufbecken gebaut – von 430.000 Euro konnten rund 116.000 Euro vom Land zur Verfügung gestellt werden. Im zweiten Abschnitt ging es dann im vergangenen Jahr um den Bau eines Kombibeckens (Belebungs- und Nachklärbecken) sowie eines Schlammstapelbehälters. Weiterhin wurde die Belüftung so umgerüstet, dass gezielt Stickstoff eliminiert werden kann.

    Um auch im Winter einen gesicherten Betrieb zu ermöglichen, ist eine Einhausung des Kombibeckens geplant. Der Klärschlamm soll künftig vor Ort entwässert werden, sodass ein größerer Schlammstapelbehälter vonnöten ist. Da die Fördermittel begrenzt sind, musste der zweite Abschnitt in zwei Bauabschnitte aufgeteilt werden. Im ersten Teil errichtete die Gemeinde Kombibecken plus Schlammstapelbehälter, ließ aber die technische Ausstattung zunächst weg. Die wird nun ergänzt und kostet insgesamt 1,4 Millionen Euro. Zu der technischen Ausrüstung zählt die EMSR-Technik für Kläranlage und Regenüberlaufbecken sowie die Phospor-Elimination. Insgesamt hat die Gemeinde Höchenschwand danach noch weitere Hausaufgaben zu machen – wie zum Beispiel die Reduzierung des Fremdwasserzuflusses.​​

  • Abteilung 9
    25.06.2019
    Regierungspräsidium Freiburg lehnt Antrag zum Neuaufschluss eines Phonolithsteinbruchs ("Endhahlen") in Bötzingen am Kaiserstuhl ab

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat den Planfeststellungsantrag der Firma Hans G. Hauri KG Mineralstoffwerke in Bötzingen am Kaiserstuhl für den Neuaufschluss eines Phonolithsteinbruchs („Endhahlen“) bei Bötzingen abgelehnt, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums. Die Entscheidung ist am 14. Juni ergangen.

    Grund für die Ablehnung waren die fehlenden Nutzungsberechtigungen für einige der für das Vorhaben benötigten Grundstücke. In dem bergrechtlichen Planfeststellungsverfahren musste das Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau daher eine Prognose darüber treffen, ob eine zukünftige Grundabtretung (Enteignung) für diese Grundstücke zugunsten der Firma Hauri erfolgversprechend sein würde. Dies musste im Ergebnis verneint werden.

    Damit genügt das Amt den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichtes aus einem Urteil[1] von 2013. Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts hat seinerzeit den Rechtsschutz von Grundstückseigentümern gestärkt. Die erforderliche Abwägung des Grundrechts auf Eigentum mit dem öffentlichen Interesse an der Sicherung der Versorgung des Marktes mit Rohstoffen muss frühzeitig erfolgen.

    In seiner Prüfung kam das Landesamt zu dem Ergebnis, dass in diesem konkreten Fall das Grundrecht auf Eigentum gegenüber der Gewinnung des Rohstoffes Phonolith Vorrang habe. Aufgrund dieser Abwägung musste der Planfeststellungsantrag abgelehnt werden. Gegen die Entscheidung des Landesamts für Geologie, Rohstoffe und Bergbau steht dem Unternehmen der Rechtsweg offen.

    [1] Im Einzelnen siehe Urteil vom 17. Dezember 2013: https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2013/bvg13-076.html

  • Abteilung 4
    24.06.2019
    Regierungspräsidium Freiburg saniert ab 1. Juli ein drei Kilometer langes Teilstück der B 27 zwischen Donaueschingen und Bad Dürrheim (Schwarzwald-Baar-Kreis)
    Verkehr wird auf die westliche Fahrbahn verlegt // Bauarbeiten dauern bis Mitte September

    Das Regierungspräsidium Freiburg saniert ab Montag, 1. Juli ein etwa drei Kilometer langes Teilstück auf der B 27 zwischen Donaueschingen-Flugplatz und Bad Dürrheim-Hirschhalde. In den ersten Tagen werden Mittelstreifenüberfahrten hergestellt, auf beiden Seiten wird tagsüber die linke Fahrspur gesperrt. Ab 8. Juli wird die östliche Fahrbahn voll gesperrt, und gesamte Verkehr auf die westliche Fahrbahn im Gegenverkehr verlegt.

    Die Anschlussstelle zur A 864 im Baustellenbereich wird teilweise gesperrt: Es ist von der B 27 in Richtung Villingen-Schwenningen nicht möglich, auf die A 864 aufzufahren. Die Umleitung erfolgt über B27 und die B523 auf die A81. Von der A 864 kann nicht in Richtung Villingen-Schwenningen abgefahren werden. Hier erfolgt die Umleitung über die B 27 in Richtung Donaueschingen, dann geht es an der Ausfahrt Donaueschingen-Nord zurück auf die B27 in Richtung Villingen-Schwenningen.

    Die Bauzeit wird voraussichtlich zehn Wochen betragen, bis Mitte September soll nach jetzigem Zeitplan alles fertig sein. Die Baukosten betragen etwa vier Millionen Euro. Das Regierungspräsidium Freiburg bittet für die unvermeidbaren Behinderungen um Verständnis.

  • Abteilung 4/SGZE
    24.06.2019
    PM des VM BW: Neuer Radweg schafft sichere Verbindung zwischen Deutschland und Frankreich
    Minister Hermann eröffnet mit deutsch-französischen Partnern eine neue Radverbindung zwischen Gambsheim und Rheinau

    PM des baden-württembergischen Verkehrsministeriums:

    nter dem Motto „Rendezvous am Rhein“ hat Verkehrsminister Winfried Hermann (MdL) heute (23. Juni 2019) gemeinsam mit den Partnern des deutsch-französischen Gemeinschaftsprojekt, darunter dem Präsidenten des französischen Conseil Départemental du Bas-Rhin, Frédéric Bierry, sowie den Bürgermeistern aus Gambsheim und Rheinau, Hubert Hoffmann und Michael Welsche, die neue Rad- und Fußwegverbindung zwischen Rheinau-Freistett (Ortenaukreis) und dem französischen Gambsheim eröffnet.

    Verkehrsminister Winfried Hermann sagte anlässlich der Eröffnung: „Das Projekt ist ein großartiges Beispiel dafür, dass grenzüberschreitende Zusammenarbeit gelingt und die Menschen direkt von einem vereinten Europa profitieren. Verkehrsnetze enden nicht an Landesgrenzen. Wir müssen über den Tellerrand hinausschauen und gemeinsam mit unseren Nachbarn sichere und attraktive Angebote, gerade für umweltfreundliche Mobilitätslösungen schaffen“.

    Die Eröffnungsfeier war Teil eines deutsch-französischen Festwochenendes, das einen Meilenstein von über zehn Jahren erfolgreicher, grenzüberschreitender Zusammenarbeit am Rheinkilometer 309 markierte. Unter Leitung des Projektträgers Passage 309, einem Zusammenschluss der Gemeinden Rheinau und Gambsheim, arbeiteten Behörden, Institutionen und Beteiligte beiderseits des Rheins an dem Ziel eine sichere und attraktive grenzüberschreitende Radwegverbindung zu schaffen. Wo zuvor nur Trampelpfade und schmale Gehwege existierten, präsentiert sich der Grenzübergang seinen Nutzerinnen und Nutzern nun offen, einladend und vor allem verkehrssicher.

    Herzstück des Radweges auf deutscher Seite bildet eine 144 Meter lange Radwegbrücke, die parallel zur Landesstraße 87 den Wehrkanal der Staustufe überquert. Für die Zu- und Abfahrten waren darüber hinaus drei Stützwände und etwa 250 Meter neuer Radweg erforderlich. Hierfür wurde seitens des Landes Baden-Württemberg ein Betrag von rund 3,15 Millionen Euro investiert. Da das Gesamtprojekt durch das EU-Programm INTERREG V gefördert wird, fließen 1,29 Millionen Euro an Fördermitteln zurück nach Baden-Württemberg. Zudem beteiligte sich die Stadt Rheinau mit einem Betrag von 90.000 EUR an den Projektkosten.

    Die Betreuung der Arbeiten auf deutscher Seite erfolgte durch das zuständige Regierungspräsidium Freiburg, das neben Planung und Bau auch die Abstimmungen mit den Französischen Projektpartnern übernahm.

    Bärbel Schäfer, Freiburger Regierungspräsidentin: „Europa macht es auch hier möglich. Dank EU-Mitteln gelingt es uns, viele grenzüberschreitende Projekte zu realisieren, die für die Bürgerinnen und Bürger einen ganz konkreten Nutzen haben. Hier zwischen Rheinau und Gambsheim sind wir sogar von der Höchstfördersumme bei den Interreg-Mitteln nach oben abgewichen, um diesen Brückenschlag realisieren zu können. Das Ergebnis ist ein sicherer und attraktiver Radweg, der unsere beiden Länder noch ein Stück näher zusammenbringt“.  

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    24.06.2019
    Natur-Juwelen im Biosphärengebiet entdecken: Geführte Wanderung zu Hochmooren und Weidfeldern im Oberen Hotzenwald bei Dachsberg (Kreis Waldshut) am 29. Juni
    Christoph Huber führt die Gäste über eine 7,5 Kilometer lange Tour // Vorherige Anmeldung ist erforderlich
     Bild: Klosterweiher bei Dachsberg/ Foto: Biosphärengebiet/ Clemens Emmler

    Orchideen, Arnika und Heidenelke - im Oberen Hotzenwald gibt es viele Juwele der Natur im Biosphärengebiet Schwarzwald zu entdecken. Auf einer kostenlosen Wanderung mit Christoph Huber von der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets erfahren Erwachsene und Kinder Wissenswertes über Hochmoore, Weidfelder und den ehemaligen Nickel-Bergbau in der Region um Dachsberg.

    Die Tour findet am Samstag, 29. Juni, von 10 bis etwa 15 Uhr statt. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich und möglich bis Donnerstag, 27. Juni in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets unter Telefon 07673/889402-4370 oder per E-Mail an biosphaerengebiet-Schwarzwald@rpf.bwl.de.

    Treffpunkt ist am Parkplatz, Klosterweiher 3, 79875 Dachsberg-Wittenschwand. Die Wanderung umfasst ca. 7,5 Kilometer. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sind erforderlich. Ein Getränk und ein Vesper sollten mitgebracht werden. Zum Abschluss besteht eine Einkehrmöglichkeit.

  • Abteilung 5
    21.06.2019
    Bauarbeiten wegen Rückhalteraum Elzmündung: Grenzübergang Schwanau/Gerstheim vom Freitag, 28. bis Sonntag, 30. Juni gesperrt
    Auch Radler und Fußgänger können Weg am Sportplatz Nonnenweier nicht nutzen // Verkehr wird über Altenheim/Goldscheuer (L 98) umgeleitet

    Wegen des Baus des Rückhalteraums Elzmündung muss der Grenzübergang Schwanau/Gerstheim (L 100) zwischen Nonnenweier und Gerstheim vom Freitag, 28. Juni, 8 Uhr bis einschließlich Sonntag, 30. Juni, gegen 18 Uhr, voll gesperrt werden. Der Verkehr muss auf die benachbarten Rheinübergänge (Fähre Rhinau/Kappel oder Brücke Altenheim) ausweichen, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Auf einer Länge von etwa zwei Kilometern wurde hier die Straße entlang des Rheinseitendamms bereits angehoben, was unter halbseitiger Sperrung möglich war. Der Einbau der finalen Deckschicht erfordert nun eine beidseitige Sperrung, da das Material sich setzen muss. Im Detail erfolgt die Sperrung der L 100 in Richtung Grenzübergang nach Nonnenweier ab der Brücke über die Elz/Altrheinzug (beim Sportplatz Nonnenweier) bis zum Hauptwehr Gerstheim. Während dieser Zeit besteht auch für Fahrradfahrer und Fußgänger keine Möglichkeit über den parallel verlaufenden Radweg an den Rheinseitendamm zu gelangen. Fußgänger und Radler werden gebeten, über andere Zugangsstellen an den Rheinseitendamm zu gelangen, der  während der beidseitigen Sperrung ungehindert nutzbar bleibt.

    Als ausgeschilderte Ausweichmöglichkeit steht für Autofahrer unter anderem der benachbarte Grenzübergang bei Altenheim über die L 98 oder die Fähre Rhinau/Kappel-Grafenhausen zur Verfügung. Auch auf der französischen Seite wird auf die Sperrung bereits im Bereich Kreisel D 426/D 20 hingewiesen – die Zufahrt ist aber für Anliegerinnen und Anlieger Richtung Schleuse und auch für den Notfall möglich. Nutzerinnen und Nutzer müssen sich aber im Klaren sein, dass an der Barriere auf deutscher Seite Schluss ist – das heißt, Durchgangsverkehr ist nicht möglich.

  • Abteilung 4
    19.06.2019
    Regierungspräsidium Freiburg saniert ab 24. Juni B 33 in der Ortsdurchfahrt Gutach (Schwarzwaldbahn)
    Abschnitt liegt zwischen Bahnübergang und dem Sonnenberg // Überörtlicher Verkehr wird großräumig umgeleitet

    Am Montag, 24. Juni, beginnen die Bauarbeiten an der B 33 in der Ortsdurchfahrt Gutach (Schwarzwaldbahn) im Ortenaukreis auf einer Länge von 2,5 Kilometern. Der Verkehr wird großräumig umgeleitet, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidium Freiburg (RP). Die Arbeiten sollen noch vor den Sommerferien Ende Juli abgeschlossen sein.

    Das RP weist noch einmal darauf hin, dass die Baustelle von Dienstag, 2. Juli, bis Freitag, 12. Juli, für den Schienenersatzverkehr der Bahn geöffnet wird. Für die gesamte Bauzeit ist sie auch für den regulären ÖPNV und die Anlieger befahrbar. Weitere Ausnahmeregelungen könne es nicht geben, weil dem die strengen Vorschriften zum Arbeitsschutz zur Sicherheit auf Baustellen entgegenstünden.

    Den Zuschlag für die Arbeiten hat die Firma Knäble aus Biberach erhalten. Die Kosten liegen bei 700.000 Euro. 

  • Abteilung 4
    19.06.2019
    KORREKTUR: Baubeginn für die Erneuerung der Bankette an der L 104 zwischen Kappel (Kappel-Grafenhausen) und Wittenweier (Schwanau) erst ab 8. Juli
    Landesstraße bleibt bis 2. August gesperrt

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) teilt abweichend zur ersten Meldung mit, dass die Bauarbeiten zur Erneuerung der Bankette an der L 104 zwischen Kappel (Kappel-Grafenhausen) und Wittenweier (Gemeinde Schwanau) erst am 8. Juli beginnen werden. Ursprünglich war als Datum der 24. Juni genannt worden.

    Die Landesstraße muss in der Zeit der Bauarbeiten voll gesperrt werden. Der Verkehr wird über Mahlberg umgeleitet. Die Umleitungsstrecke wird ausgeschildert, heißt es aus dem RP. Die Sanierungsarbeiten sollen spätestens am 2. August abgeschlossen sein. Das RP bittet um Verständnis für die unvermeidbaren Behinderungen und um die Korrektur des Datums. 

  • Abteilung 4
    19.06.2019
    Update zum Ausbau der B 31 zwischen Rötenbach und Löffingen (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald): Brückenbau über die Maienlandstraße startet ab 24. Juni
    Verkehr wird aufrechterhalten und durch die Baustelle geführt

    Beim dreispurigen Ausbau der B 31 zwischen Rötenbach und Löffingen (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) steht nun die nächste Phase der Arbeiten an, die eine Änderung der bisherigen Verkehrsführung erforderlich machen. Darüber informiert das Regierungspräsidium Freiburg in einer aktuellen Pressemitteilung.

    In der kommenden Woche (ab 24. Juni) beginnen die Arbeiten für die Neubauten einer Brücke über einen Wirtschaftsweg und der Brücke über die Maienlandstraße in Löffingen. Die Herstellung der Brücken erfolgt unter Aufrechterhaltung des Verkehrs auf der B 31.

    Da der Bau einer Umfahrung nicht möglich ist, werden die Brücken breiter ausgeführt, als dies von den reinen Fahrstreifen her erforderlich wäre. Die neuen Brücken werden in zwei Bauphasen halbseitig gebaut: In Phase eins läuft der Verkehr über die bestehende Bücke, in Phase zwei dann über den Neubau.

    Zunächst werden notwendige Vorarbeiten außerhalb des Straßenbereichs ausgeführt. Ab 1. Juli folgt dann die Umlegung der Ver- und Entsorgungsleitungen in der Maienlandstraße in Löffingen, die ab diesem Zeitpunkt voll gesperrt werden muss. Außerdem wird in dieser Woche noch die Verkehrssicherung für die neue Baustelle auf der B 31 selbst eingerichtet. Dies erfolgt im Zuge einer Nachtschicht unter halbseitiger Sperrung mit Ampelanlage.

    Auftragnehmer ist eine Arbeitsgemeinschaft der Firmen Storz, Strabag, Joos und Steidle. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende 2020. Der Straßenbau auf der gesamten Länge soll dann direkt im Anschluss beginnen.​

  • Abteilung 2
    19.06.2019
    Scoping-Termin für den Wiederbetrieb und Ausbau der L 154 im Albtal (Kreis Waldshut) am Donnerstag, 25. Juli, um 14.30 Uhr in Waldshut
    Veranstaltung dient dem Austausch mit den Trägern öffentlicher Belange wegen des Umfangs der Umweltverträglichkeitsprüfung

    Das Landratsamt Waldshut beabsichtigt die Wiedereröffnung und den Ausbau der Albtalstraße L 154 in Form von Felssicherungsmaßnahmen im Rahmen eines Planfeststellungsverfahrens. Zur Vorbereitung der Planungen hat der Vorhabenträger die Durchführung eines sogenannten Scoping-Verfahrens bei der Planfeststellungsbehörde des Regierungspräsidiums Freiburg beantragt.
    Teil des Verfahrens ist ein Gespräch des Vorhabenträgers mit den beteiligten Gemeinden, Behörden und Verbänden über die von ihm im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung beizubringenden Unterlagen (sog. Scoping-Termin). Dieser findet am

    Donnerstag, 25. Juli um 14.30 Uhr,
    im Kreistagssaal des Landratsamtes Waldshut,
    Raum 262, Kaiserstraße 110 in 79761 Waldshut

    statt. Der Termin ist nach § 19 Abs. 2 Satz des Umweltverwaltungsgesetzes Baden-Württemberg öffentlich, soweit nicht geheimhaltungsbedürftige Tatsachen zur Sprache kommen und ein Besprechungsteilnehmer den Ausschluss der Öffentlichkeit beantragt oder die Behörde den Ausschluss von Amts wegen anordnet. Die Planfeststellungsbehörde geht im konkreten Fall davon aus, dass der öffentlichen Durchführung nichts entgegensteht. Damit besteht für Interessierte die Möglichkeit, bei dem Termin anwesend zu sein und zuzuhören.​

  • Abteilung 4
    18.06.2019
    Regierungspräsidium Freiburg saniert Gewölbebrücke an der L 177 in der Schramberger Straße in Hardt (Kreis Rottweil) am Feurenmoosbach
    Bauarbeiten starten am 1. Juli und dauern voraussichtlich 15 Wochen // Vollsperrung während der Sommerferien notwendig

    Das Regierungspräsidium Freiburg saniert eine Gewölbebrücke in Hardt auf der Schramberger Straße (L 177) über den Feurenmoosbach. Die Baustelle beginnt am 1. Juli und wird insgesamt etwa 15 Wochen dauern. Während der Sommerferien wird eine Vollsperrung notwendig sein, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Im ersten Bauabschnitt wird eine halbseitige Sperrung der Fahrbahn auf der Fahrtrichtung Hardt eingerichtet und der Verkehr mit einer Ampel geregelt. Der zweite Abschnitt erfolgt in den Ferien unter Vollsperrung. Die Umleitung erfolgt über Hardt und das Bernecktal. Der finale Abschnitt erfolgt dann wie der erste Abschhnitt unter halbseitiger Sperrung und Ampelregelung.

    Mit der Ausführung ist die Firma DIZWO Schramberg beauftragt. Die Kosten betragen etwa 310.000 Euro. Das Regierungspräsidium Freiburg bittet Anwohnende und Verkehrsteilnehmende wegen möglicher Einschränkungen und Behinderungen um Verständnis.

  • Abteilung 4
    18.06.2019
    Bau eines Radwegs: Ampel an der L 192 zwischen Öhningen und Ortsteil Wangen (Kreis Konstanz) zeitweise für beide Richtungen auf rot
    Phasenweise Vollsperrungen für maximal 15 Minuten // Rosskastanie wird doch erhalten

    Der Bau des Radweges zwischen Öhningen und dem Ortsteil Wangen (Kreis Konstanz) schreitet voran: Momentan wird in Kattenhorn an der L 192 zwischen Einmündung Oberhaldenstraße und Einmündung Schloßstraße gebaut. Die Landesstraße ist dort halbseitig gesperrt. Weil am Ortseingang Wangen ein Stützbauwerk gebaut wird, ist die L 192 auch dort nur halbseitig befahrbar.

    Beim Abschnitt in Kattenhorn werden ab Montag, 24. Juni, die Bordsteine entlang der Fahrbahn gesetzt. Anschließend werden die Asphaltschichten eingebaut. Aufgrund neuer Arbeitsschutzrichtlinien muss die Landesstraße deshalb halbseitig, zeitweise sogar komplett gesperrt werden. Um eine dauerhafte Vollsperrung vermeiden zu können, hat sich das RP dazu entschlossen, bei Arbeiten in der Nähe des vorbeifahrenden Verkehrs beide Ampeln jeweils für etwa 15 Minuten auf Rot zu stellen. Es werde jedoch versucht, die Rotphasen so kurz wie möglich zu halten, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg (RP).

    Die Arbeiten innerhalb dieses kritischen Bereiches, welches ein Dauerrot innerhalb diesen Abschnittes mit sich zieht, sollen am Donnerstag, 11. Juli abgeschlossen sein. Zwischen 24. Juni und 11. Juli wird es auch Tage geben, an denen es keine Arbeiten im betroffenen Bereich geben wird und somit keine Schaltungen auf Dauerrot notwendig sind. Dann kann der Verkehr entsprechend im Wechsel an der halbseitigen Sperrung entlang fahren.

    Die mehr als 150 Jahre alte Rosskastanie an der L 192 mit dem mächtigen Stammdurchmesser von 3,70 Meter muss doch nicht gefällt werden, wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) berichtet. Bei einer Untersuchung nach einem starken Sturm im August 2018 kam der beteiligte Gutachter wegen frischer Schäden zu dem Schluss, dass der Baum mittelfristig nicht mehr standsicher sei. Nun war es jedoch aufgrund aktueller Erkenntnisse möglich, den historischen Baum doch zu erhalten.

    Das RP bittet die Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die auftretenden Verkehrsbehinderungen.​

  • Abteilung 4
    14.06.2019
    Tempolimit auf der A 81 nördlich der Anschlussstelle Geisingen (Kreis Tuttlingen) wird aufgehoben
    Regierungspräsidium reagiert auf Urteil des Verwaltungsgerichts

    Nachdem das Urteil des Verwaltungsgerichts Freiburg zum Tempolimit auf der
    A 81 zwischen Engen und Geisingen rechtskräftig geworden ist, hat das Regierungspräsidium Freiburg (RP) die Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 130 für den Bereich nördlich der Anschlussstelle Geisingen mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Das RP weist darauf hin, dass es für den Streckenabschnitt zwischen der Anschlussstelle Engen und der Anschlussstelle Geisingen bei Tempo 130 bleibt.

    Das RP hatte das Tempolimit angeordnet, um illegale Autorennen zu verhindern. Das Verwaltungsgericht Freiburg hatte es jedoch für den Bereich nördlich der Anschlussstelle Geisingen in einem Urteil Anfang April für unzulässig erklärt.

  • Abteilung 5
    13.06.2019
    Regierungspräsidium Freiburg bezuschusst den Bau eines Retentionsbodenfilters auf der Kläranlage Spaichingen (Kreis Tuttlingen) mit 580.000 Euro
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Retentionsfilter dient der Verbesserung der Gewässerqualität“// Erweiterung des Filters um weitere 1000 Quadratmeter möglich

    ​Das Regierungspräsidium Freiburg bezuschusst den Bau eines Retentionsbodenfilters auf der Kläranlange in Spaichingen (Kreis Tuttlingen) mit insgesamt 580.000 Euro. Der Zuwendungsbescheid ist am 11. Juni an die Bürgermeister von Spaichingen, Hans Georg Schuhmacher, und Balgheim, Helmut Götz, auf dem Postweg übersandt worden, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Der Retentionsfilter dient der Verbesserung der Gewässerqualität, da ein Gutachten der Prim einen schlechten ökologischen Zustand bescheinigt hat. Der Filter dient der weitergehenden Behandlung des Mischwassers und reinigt dieses während der Passage durch den mit Mikroorganismen belebten sowie adsorbierenden Bodenfilter. Das Land unterstützt hier gezielt die technische Verbesserung der Abwasserreinigung im Ländlichen Raum und trägt somit  zur Optimierung des ökologischen Zustands des Gewässers bei.“
     
    An der Kläranlage sind die Stadt Spaichingen und die Gemeinde Balgheim beteiligt. Spaichingen trägt von der Investition 1,155 Millionen Euro und Balgheim 103.000 Euro. Das Land unterstützt davon 580.000 Euro, die Zuschüsse verteilen sich mit 500.000 Euro auf Spaichingen und 80.000 Euro auf Balgheim unterschiedlich – das heißt, die kleinere Gemeinde profitiert mit einem Fördersatz von 80 Prozent deutlich mehr als Spaichingen mit 42,7 Prozent.
     
    Was wird gemacht? Der nicht optimale Gewässerzustand der Prim soll durch einen Retentionsbodenfilter verbessert werden. Dieser Filter ist ein mit Sand gefülltes und mit Schilf bepflanztes abgedichtetes Erdbauwerk auf einer Fläche von zunächst 1000 Quadratmeter. Das im vorhandenen Regenüberlaufbecken behandelte Abwasser soll zur weitergehenden Reinigung über den Filter geleitet werden.
     
    Das gereinigte Wasser wird von einer Drainage gesammelt und über ein Ablaufbauwerk in die Prim geleitet. Der Filter dämpft zudem durch die Speicherung die Spitzen und entlastet so hydraulisch den Vorfluter zusätzlich. Der Filter kann im Endausbau auf bis zu 2000 Quadratmeter ausgeweitet werden – je nachdem was die Überprüfung der Effektivität des ersten Abschnitts hinsichtlich Funktion und Veränderung der Gewässerqualität ergibt. Zusätzlich soll das alte Nachklärbecken, das nicht mehr im Betrieb ist, aber noch im guten Zustand ist, umgebaut und in die Mischwasserbehandlung als zusätzliches Speichervolumen eingebunden werden.
  • Abteilung 4
    13.06.2019
    Verkehrszeichenbrücken an der B 317 zwischen Lörrach-Haagen und Lörrach-Tumringen werden instandgesetzt
    Regierungspräsidium warnt vor Verkehrsbehinderungen

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) lässt zwischen Montag, 17. Juni und Ende Juni mehrere Verkehrszeichenbrücken an der B 317 zwischen Lörrach-Haagen und Lörrach-Tumringen instand setzen. In dieser Zeit müssen mehrere Mal kurzzeitig einzelne Fahrspuren gesperrt werden. Das RP weist darauf hin, dass es hierbei zu Verkehrsbehinderungen und Rückstaus kommen kann und bittet die Verkehrsteilnehmer und die von der Maßnahme betroffenen Anwohner um Verständnis.​​

  • Abteilung 4
    13.06.2019
    Zufahrt von B 518 auf B 317 (Kreis Lörrach) fälschlicherweise gesperrt
    Regierungspräsidium bedauert Missverständnis

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) in einer Pressemitteilung erklärt hat, hat die beauftragte Baufirma fälschlicherweise die Zufahrt von der B 518 auf die B 317 an der Schnittstelle Schopfheim-Ost (Kreis Lörrach) gesperrt. Während die Abfahrt von der Bundesstraße an dieser Stelle weiterhin möglich war, wurde der von der B 518 aus Richtung Wehr kommende Verkehr durch die Stadt umgeleitet. „Da hat es leider ein Missverständnis zwischen der Baufirma und uns gegeben“, bedauerte Dieter Bollinger, der Leiter des Straßenbaureferats des RP in Bad Säckingen. Er versicherte, dass die Sperrung noch am Donnerstag, 13. Juni, wieder aufgehoben werde.

    Die fehlenden Elemente der Lärmschutzwand im Anschlussstellenbereich sollen am Dienstag und Mittwoch, 19. und 20. Juni, eingebaut werden. Dann werde die Ausfahrt planmäßig gesperrt, weil für diese Arbeiten ein Kran auf die Fahrbahn gestellt werden müsse, heißt es aus dem RP. Für die Vorarbeiten an den Stahlträgern, die momentan laufen, sei eine Sperrung nicht vorgesehen gewesen.

  • Abteilung 4
    13.06.2019
    Fahrbahndecke der L146 zwischen Äule und Aha (Gemeinde Schluchsee wird erneuert
    Landesstraße bis Ende Juli komplett gesperrt // Umleitung über St. Blasien und Häusern

    Die Landesstraße (L 146) zwischen Äule und Aha (Gemeinden Schluchsee) wird von Montag, 24. Juni, bis Ende Juli gesperrt. Das Regierungspräsidium Freiburg (RP), Dienstsitz Bad Säckingen, erneuert zwischen den beiden Ortsteilen die Fahrbahndecke. Darüber hinaus werden Drainagearbeiten, Entwässerungsarbeiten und Verlegungen von Leitungen und Querungen durchgeführt.

    Der Verkehr wird über Häusern (B 500) und St. Blasien (L149) umgeleitet. Der Busverkehr wird in dieser Zeit ausgesetzt.

    Die bestehende Fahrbahn weist verschiedenste Beschädigungen in Form von Spurrinnenbildung, Rissen in der Asphaltoberfläche und Absenkungen auf. 
    Ein Teilbereich erhält neue Drainageleitungen. Die Gemeinde Schluchsee verlegt Leerrohre für das Breitband und Abwasser.

    Die Bauarbeiten führt die Fa. Strabag aus Villingen-Schwenningen aus.

    Das RP bittet die Verkehrsteilnehmer und die von der Maßnahme betroffenen Anwohner um Verständnis. Witterungsbedingte Verschiebungen sind möglich.
    ​​

  • Abteilung 4
    13.06.2019
    Westseite der Autobahnanschlussstelle Lahr (A 5, Ortenaukreis) wird wieder geöffnet
    Zeitweise einspurige Verkehrsführung in Fahrtrichtung Basel // RP warnt vor massiven Verkehrsbehinderungen Anfang nächster Woche

    Wie das Regierungspräsidium (RP) Freiburg mitgeteilt hat, werden die westlichen Auf- und Abfahrtsrampen an der Anschlussstelle Lahr (A 5, Ortenaukreis) wie geplant spätestens am Mittwochabend, 19 Juni, wieder für den Verkehr freigegeben.

    Wegen der abschließenden Bauarbeiten ist die A 5 bei der Auf- und Abfahrt Lahr in Fahrtrichtung Basel jedoch am Montag, 17. Juni, von 9 Uhr bis 18 Uhr und am Dienstag und Mittwoch (18./19. Juni) für ca. zwei bis drei Stunden nur einspurig befahrbar. Das RP rechnet in dieser Zeit mit erheblichen Verkehrsbehinderungen.

    Am Montag wird der Höhenunterschied im Bereich der Überleitung an der Anschlussstelle Lahr zwischen alter und neuer Fahrbahn angepasst. Am Dienstag bzw. Mittwoch wird auf Höhe der Anschlussstelle Lahr die Gelbmarkierung im Überleitungsbereich geklebt und transportable Betonschutzwände für die provisorische Verzögerungs- und Beschleunigungsspur umgesetzt.

    Das RP bittet für die hieraus entstehende Verkehrsbehinderung um Verständnis.

  • Abteilung 4
    13.06.2019
    B 3 und L 106 in Herbolzheim (Kreis Emmendingen) werden saniert
    Bauarbeiten beginnen am Montag, 24. Juni // Regierungspräsidium kündigt Sperrungen und Umleitungen an

    Ab Montag 24.Juni wird in Herbolzheim (Kreis Emmendingen) sowohl ein Teilbereich der L111 (Rheinhausenstraße) als auch die Bundesstraße 3 (Westendstraße und Südendstraße) saniert. Gleichzeitig wird auch die L106 zwischen der Abfahrt der alten B 3 in Richtung Wagenstadt und dem westlichen Ortseingang von Wagenstadt (Kenzinger Straße) erneuert.

    Die Sanierung der L 111 bzw. der B 3 wird in mehrere Bauabschnitte unterteilt. Die jeweiligen Abschnitte müssen voll gesperrt werden. Die Umleitungsstrecken werden ausgeschildert, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg (RP). Die gesamten Sanierungsarbeiten sollen Anfang August abgeschlossen sein.

    Saniert wird die L111 (Rheinhausenstraße) zwischen dem Kreisverkehr der Abfahrt in Gewerbegebiet und dem Kreisverkehr am Ortseingang von Herbolzheim bzw. die B 3 (Westendstraße und Südendstraße) zwischen dem Kreisverkehr bei den Herbolzheimer Sportanlagen am nördlichen Ortseingang von Herbolzheim und dem Kreisverkehr am südlichen Ortseingang.

    Das RP hat die Sanierung in mehrere Bauabschnitte unterteilt. Der erste Bauabschnitt beginnt nach dem Kreisverkehr (Abfahrt ins Gewerbegebiet) und endet bei der Einmündung der Birkenwaldstraße in die Westendstraße. Die Bauzeit für diesen Abschnitt beträgt ca. eine Woche. Der nächste Abschnitt schließt sich direkt an und endet an der Einmündung der Holzmattenstraße in die Westendstraße. Auch hierfür ist ca. eine Woche veranschlagt. Der dritte Bauabschnitt endet dann vor dem Kreisverkehr Allmendstraße. Auch dieser Abschnitt soll in einer Woche fertig sein. Ebenfalls eine Woche ist für den Abschnitt bis zum Kreisverkehrs am südlichen Ortseingang von Herbolzheim vorgesehen.

    Parallel dazu wird auch die L106 zwischen der Abfahrt der alten B 3 in Richtung Wagenstadt und dem westlichen Ortseingang von Wagenstadt (Kenzinger Straße) saniert. Auf dieser Strecke wird der Straßenbelag grundhaft erneuert. Laut RP muss sowohl der alte Teeraufbau als auch die Frostschutzschicht ausgebaut und erneuert werden. Die Sanierung dauert rund vier Wochen und soll am Freitag,19. Juli, abgeschlossen sein. Auch hier wird eine Umleitungsstrecke ausgeschildert.

  • Abteilung 4
    12.06.2019
    Schäden an der Dehnfuge der Talbachbrücke auf der A 81 Richtung Norden: Rechte Spur und Standstreifen sind bis auf weiteres gesperrt
    Reparatur der Schäden bei Engen (Kreis Konstanz) wird Anfang Juli erfolgen // Zwei Spuren bleiben befahrbar

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat an der östlichen Talbachbrücke auf der A 81 beim Tank- und Rasthof Hegau bei Engen (Kreis Konstanz) bei einer Routineuntersuchung Schäden an der Übergangskonstruktion in Fahrtrichtung Norden festgestellt. Diese können erst Anfang Juli behoben werden, weswegen der rechte von drei Fahrstreifen sowie die Standspur auf einer Länge von etwa 300 Metern gesperrt werden müssen. Die Fahrtrichtung Süden ist nicht betroffen, so die Behörde.

    Die Gründe für diese Schäden sind noch nicht geklärt, es besteht aber kein Anlass zur Besorgnis. Da sich ein Teil der Konstruktion etwas gelockert hat, hat sich das RP aus Sicherheitsgründen vorsorglich entschlossen, Standstreifen und rechten Fahrstreifen kurzfristig zu sperren.

    Die Reparatur der Schäden wird Anfang Juli erfolgen, da hierfür kurzfristig eine Spezialfirma beauftragt wird. Danach kann die Sperrung aufgehoben werden. Die Behörde bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die dadurch auftretenden Unannehmlichkeiten. Die Brücke selbst ist etwa 484 Meter lang und stammt aus den 1970-er-Jahren.​

  • Abteilung 4
    11.06.2019
    Fahrbahnen am Zubringer Mitte (B 31) in Freiburg werden verschwenkt
    RP weist auf Verkehrsbehinderungen am Donnerstag und Freitag (13./14. Juni) hin

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, wird im Bereich der Baustelle am Zubringer Mitte (B 31) auf Höhe der Güterbahnbrücke in Freiburg ab Donnerstag, 13. Juni, die Fahrbahn in Richtung Umkirch auf die Standspur und den Mittelstreifen verschwenkt. Die Überholspur wird auf einer Länge von ca. 100 Metern für ca. zwei Wochen gesperrt. Die bisherige Sperrung des Standstreifens wird aufgehoben.

    In Fahrtrichtung Innenstadt wird der Standstreifen für ca. 400 Meter gesperrt. Die beiden Fahrspuren der Fahrbahn werden dadurch etwas verschmälert. Der Standstreifen soll bis Ende Juli gesperrt bleiben.

    Während der Einrichtung der Baustellen am Donnerstag und Freitag (13./14. Juni) ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

    Die gesamte Sanierung soll Ende Juli abgeschlossen sein. Saniert werden die schadhaften Sammelleitungen zur Straßenentwässerung in den Trogbauwerken sowie des Transportkanals unter der Dreisam, für den ein sog. Schlauchliner eingebaut wird. Zudem werden Regenwasser- und Kontrollschächte im Bereich der Tröge saniert.

  • Abteilung 4
    07.06.2019
    Schienenersatzverkehr der Bahn fährt durch Baustelle in Gutach (Schwarzwaldbahn)
    Regierungspräsidium: Weitere Ausnahmen aus Sicherheitsgründen nicht möglich

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, kann der Schienenersatzverkehr der Deutschen Bahn während der Sperrung der Bahnstrecke zwischen Hausach und Hornberg von 2. Juli bis 12. Juli durch die Baustelle in Gutach fahren. Damit sei man der Deutschen Bahn kurzfristig entgegengekommen, heißt es aus der Behörde.

    Laut RP werde sich am Bauzeitenplan der Sanierung der Ortsdurchfahrt Gutach nichts ändern. Allerdings sei die Öffnung der Baustelle für den Schienenersatzverkehr der Bahn mit großen organisatorischen Umplanungen verbunden gewesen. Die Baustelle ist auch für den regulären ÖPNV und die Anlieger befahrbar. Weitere Ausnahmeregelungen könne es nicht geben, weil dem die strengen Vorschriften zum Arbeitsschutz zur Sicherheit auf Baustellen entgegenstünden.

    Wie das RP in einer Pressemitteilung weiter ausführt, laufen die Planungen für die Sanierung der Ortsdurchfahrt in Gutach seit Dezember letzten Jahres. Unter anderem habe man eine öffentliche Informationsveranstaltung durchgeführt. Deshalb sei man von der Sperrung der Bahnstrecke zwischen Hausach und Hornberg überrascht gewesen.

    „Die Entscheidung, die Bahnstrecke zwischen Hausach und Hornberg zu sperren, wurde kurzfristig getroffen. Bei einer Untersuchung der betroffenen Brücke hat sich herausgestellt, dass sie dringend saniert werden muss. Die Sanierung ist aus Sicherheitsgründen unaufschiebbar. Deshalb sind wir dem RP dankbar, dass es uns ermöglicht, den Schienenersatzverkehr durch die Baustelle in Gutach zu führen“, so Dirk Andres, Verkehrsvertragsmanager Südbaden der Deutschen Bahn.

  • Abteilung 4
    06.06.2019
    Vergabeverfahren für Arbeiten in der Ortsdurchfahrt Münstertal (L 123) im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald ist abgeschlossen
    Termin- und Bauzeitenplanung kann nun abgestimmt werden // Fortlaufende Information der Öffentlichkeit vorgesehen

    Das Vergabeverfahren für den Ausbau der Ortsdurchfahrt der L 123 in Münstertal (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) ist abgeschlossen. Der Zuschlag wurde an die Bietergemeinschaft Walliser Bau GmbH & Co.KG und BAU GmbH Herrischried erteilt, so das Regierungspräsidium Freiburg in einer Pressemitteilung.

    Die Bietergemeinschaft kann nun die anstehenden Bauarbeiten vorbereiten und mit der Materialdisposition beginnen. Erst nach Abstimmung des Bauzeitenplanes zwischen dem Vorhabenträger und dem Auftragnehmer kann eine verbindliche Aussage über den tatsächlichen Baubeginn getroffen werden. Diese weitere Abstimmung wird nach jetzigem Stand aller Voraussicht etwa zwei Wochen dauern. Das Regierungspräsidium Freiburg wird die Öffentlichkeit und die Gemeinde über die nächsten Schritte fortlaufend informieren.

  • Abteilung 4
    06.06.2019
    Sanierung der B 3 bei Offenburg–Windschläg verzögert sich um wenige Tage
    Regierungspräsidium: Freie Fahrt ab Mittwoch, 12. Juni

    Die Fertigstellung der B 3 in Offenburg-Windschläg verzögert sich um wenige Tage. Grund hierfür seien die Regenfälle Mitte Mai, die die Asphaltarbeiten am Fahrbahnbelag unmöglich gemacht hätten. Die Bundesstraße könne deshalb erst am Mittwoch, 12. Juni, für den Verkehr freigegeben werden, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg (RP). Ursprünglich sollte die Sanierung vor Pfingsten abgeschlossen sein.
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  • Abteilung 4
    05.06.2019
    Regierungspräsidium Freiburg führt Baugrunderkundung an den geplanten Ausbaustellen der B 317 in den Bereichen Lörrach-Mitte, Kreisel Steinen und Verlegung der L 138 bei Hauingen durch
    Kurzfristige Verkehrsbehinderungen sind im Zeitraum zwischen dem 12. Juni und Ende Juli möglich // Sperrung der Ausfahrt Lörrach-Mitte in drei Nächten Anfang Juli

    Das Regierungspräsidium (RP) Freiburg führt an den geplanten Ausbaustellen der B 317, Ausfahrt der A 98 Lörrach-Mitte (Hasenloch), dem Kreisel an der B 317 bei Steinen und der Verlegung der L 138 bei Hauingen Baugrunderkundungen mit Rammkernbohrungen und weiteren Sondierungen durch.

    Diese dienen der Vorbereitung der Optimierung des Anschlusses Lörrach-Mitte, dem Bau eines Kreisels bei Steinen sowie zur Verlegung der L 138 zwischen Lörrach-Hauingen und Steinen, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde. Die Arbeiten finden im Straßenraum sowie auf benachbarten Flächen statt und dauern vom 12. Juni bis etwa Ende Juli.

    Beim Hasenloch (Lörrach-Mitte) sind zur Ermittlung der Baugrundverhältnisse ein knappes Dutzend Rammkernbohrungen notwendig. Diese liegen zum einen im Bereich der bestehenden Kreuzung und zum anderen westlich der Autobahnbrücke im Bereich der B 317. Für den Umbau der Anschlussstelle wird es zudem nötig, die Anschlussstelle Lörrach-Mitte in drei Nächten Anfang Juli aus Weil am Rhein kommend und in Fahrtrichtung Rheinfelden zu sperren. Eine Auffahrt in Richtung Weil/Basel bleibt möglich.

    Am Kreisel Steinen finden die Bohrungen und Sondierungen entlang der B 317 etwa zwischen Sportstadion und den Einkaufsmärkten im Stadtteil Höllstein statt. Hier werden die Arbeiten voraussichtlich Mitte Juli starten und weitestgehend nachts erfolgen, um Verkehrsbehinderung so gering wie möglich zu halten.

    Zudem erfolgt eine örtliche Umleitung des Verkehrs der B 317 von Schopfheim kommend Richtung Lörrach über die L 138 zwischen dem Kreisverkehr in Steinen und der Einmündung Entenbad in Lörrach-Hauingen. Nördlich und südlich des Kreisels und im Bereich der Unterführung von Geh- und Radweg unter der B 317 finden ebenso Erkundungen statt. Es wird in diesen Bereichen jedoch nur zu punktuellen Verkehrsbehinderungen kommen, heißt es aus dem RP Freiburg.

    Gleiches gilt für die L 138 zwischen Lörrach-Hauingen und Steinen: Hier werden ab 12. Juni entlang der bestehenden Strecke einzelne Bohrungen stattfinden. Auf der geplanten neuen Trasse parallel zur Bahnstrecke Regio S-Bahn Basel-Zell gibt es weitere Erkundungen außerhalb des Verkehrsraums.
    Das RP bittet die Verkehrsteilnehmenden um Verständnis für entstehende Beeinträchtigungen.​

  • Abteilung 4
    04.06.2019
    Zu- und Abfahrt der A 5 bei Lahr in Richtung Basel bis Fronleichnam (20. Juni) gesperrt
    Zeitweise Tempo 40 an Baustelle in Fahrtrichtung Basel // RP warnt vor Verkehrsbehinderungen am Donnerstag, 6. Juni

    Ab Donnerstag, 6. Juni gegen 9 Uhr wird die Anschlussstelle Lahr an der A 5 auf der westlichen Fahrbahn (Richtung Süden) gesperrt. Diese bedeutet, dass aus Fahrtrichtung Karlsruhe kommend nicht nach Lahr abgefahren werden kann. Auch die Auffahrt aus Richtung Lahr bzw. Schwanau auf die A 5 in Richtung Basel ist nicht möglich. Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) weist jedoch darauf hin, dass man bis zur Anschlussstelle Ettenheim fahren könne, um dort zu drehen und die gegenüberliegende Ausfahrt nach Lahr zu nehmen. Das RP bittet darum, auch die Umleitungsbeschilderung über die B 3 zu beachten. Die Anschlussstelle soll an Fronleichnam (20. Juni) wieder offen sein. Es wird darauf hingewiesen, dass während den Bauarbeiten an mehreren Tagen im Bereich der Baustelle Tempo 40 gelte.

    Zur baulichen Vorbereitung dieser Sperrung wird die A 5 in Richtung Basel bei der Auf- und Abfahrt Lahr am 6. Juni von ca. 8 Uhr bis 11 Uhr nur einspurig befahrbar sein. In diesem Zeitraum ist mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

    An der Anschlussstelle Lahr werden an der Stelle, an der bisher der Verkehr über die Baustelle geführt wurde, Erd- und Asphaltarbeiten durchgeführt. Über die Pfingsttage wird innerhalb von zwei Wochen die komplette Fahrbahn ausgebaut, recycelt und aufbereitet. Danach wird eine neue Frostschutzschicht mit darüber liegenden Asphaltschichten eingebaut. Anschließend werden Schutzplanken gerammt und Markierung aufgebracht.

    Weil sich die Bauarbeiter für den Einbau der oberen Asphaltschichten im Mittelstreifen unmittelbar neben dem fließenden Verkehr aufhalten, schreibt die neue Arbeitsschutzrichtlinie im Straßenbau für die Zeit des Einbaus eine geringere Höchstgeschwindigkeit vor. Das bedeutet, dass in Fahrtrichtung Basel an insgesamt vier Tagen über eine Länge von ca. 2,5 Kilometer, nur mit Tempo 40 gefahren werden darf.

    Das RP bittet für die hieraus entstehende Verkehrsbehinderung um Verständnis.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    04.06.2019
    Über blühende Weidberge zum glühenden Kohlenmeiler: Wanderung mit dem Biosphären-Ranger Sebastian Wagner am 14. Juni in Wieden (Kreis Lörrach)
    Kostenloses Angebot in den Pfingstferien // Vorherige Anmeldung ist erforderlich
     Foto 1: Blütenpracht auf den Wiedener Weidbergen/ Foto: Biosphärengebiet

    Eine Wanderung über die Wiedener Weidberge zum glühenden Kohlenmeiler führt Biosphären-Ranger Sebastian Wagner am Freitag, 14. Juni an. Das Angebot während der Pfingstferien ist kostenlos, aber eine vorherige Anmeldung ist dazu erforderlich. Teilnehmen können Familien mit Kindern und alle Naturinteressierten.

    Treffpunkt ist um 9.30 Uhr an der Bushaltestelle „Ungendwieden“ an der L 123 in Wieden (Kreis Lörrach). Von dort geht’s durch die Wiedener Weidberge, die für ihre Weidfelder, Flachmoore und Sümpfe bekannt sind. Am Kohlenmeiler beim Besucherbergwerk Finstergrund, der bereits am 8. Juni in Betrieb gesetzt wird, informiert Köhler Lukas Sprich über die Schwarzwälder Köhlertradition und über seine regional und nachhaltig produzierte Biosphärenkohle. Zum Mittagsimbiss kann Gegrilltes und Getränke erworben werben.

    Die Unternehmung endet gegen 14 Uhr am Kohlenmeiler in Wieden. Von dort aus gelangen die Teilnehmer mit dem Bus oder zu Fuß zurück an den Ausgangspunkt. Eine vorherige Anmeldung ist bis 12. Juni per E-Mail an Biosphaerengebiet.Ranger@rpf.bwl.de erforderlich.


    Foto 2: Fertig zum Anzünden: aus Buchenholz aufgeschichteter Kohlenmeiler in Wieden/ Foto: Thomas Stephan/ Biosphärengebiet

  • Abteilung 4
    03.06.2019
    Regierungspräsidium Freiburg informiert am 11. Juli über das Bauprojekt „Ortsumfahrung Wyhlen“
    Veranstaltung findet im „Haus der Begegnung“ in Grenzach statt // Mitarbeitende des Regierungspräsidiums berichten über den Stand des Bauprojekts

    Das Regierungspräsidium Freiburg wird im Rahmen einer Infoveranstaltung am Donnerstag, 11. Juli, um 19 Uhr im „Haus der Begegnung“ in Grenzach über das Bauprojekt „Ortsumfahrung Wyhlen“ informieren.

    Bei der Veranstaltung werden Mitarbeitende des Regierungspräsidiums Freiburg über den Stand des Bauprojektes berichten. Es können nach den Präsentationen zu verschiedenen Themenbereichen wie beispielsweise der Straßenplanung oder zum Naturschutz Fragen an die jeweiligen Mitarbeitenden gestellt werden. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind dazu herzlich eingeladen.​

  • Stabsstelle für grenzüberschreitende Zusammenarbeit
    31.05.2019
    Klaus Schüle neuer Leiter der Stabsstelle für grenzüberschreitende Zusammenarbeit (SGZE) im Regierungspräsidium Freiburg
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Erfolgreiche Zusammenarbeit mit unseren Partnern am Oberrhein wird fortgesetzt“

    Dr. Klaus Schüle ist neuer Leiter der Stabsstelle für grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Europa im Regierungspräsidium Freiburg (SGZE). Schüle, der bisher die stellvertretende Leitung der Stabsstelle innehatte, wurde von Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer am Dienstag, 27. Mai, offiziell bestellt.

    „Klaus Schüle hat sich bereits in den letzten Jahren mit großen Engagement für die Vertiefung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit eingesetzt. Insbesondere beim Zukunftsprozess Fessenheim hat er wichtige Impulse gesetzt. Deshalb bin ich überzeugt, dass wir mit ihm die erfolgreiche Zusammenarbeit mit unseren Partnern am Oberrhein fortsetzen werden“, sagte Regierungspräsidentin Schäfer.

    Dr. Klaus Schüle (55) ist Jurist und steht seit 1990 als Verwaltungsbeamter in den Diensten des Landes Baden-Württemberg - seit 1996 beim Regierungspräsidium unter anderem in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Zehn Jahre saß er ab 2001 als gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Freiburg-Ost/Hochschwarzwald für die CDU im Landtag in Stuttgart. Seit 2014 arbeitet er als stellvertretender Leiter für die Stabsstelle für grenzüberschreitende Zusammenarbeit (SGZE) wieder im Regierungspräsidium Freiburg. Schüle betreute als Frankreichbeauftragter insbesondere auch die grenzüberschreitenden Aspekte des Betriebs des Atomkraftwerks Fessenheim, die zugehörige Gremienarbeit wie die Commission locale d’information et de surveillance (CLIS) sowie in den vergangenen Monaten den „Zukunftsprozess Fessenheim“. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.

    Stichwort:
    Stabsstelle für grenzüberschreitende Zusammenarbeit (SGZE):
    1986 richtete die baden-württembergische Landesregierung ein sogenanntes „Grenzlandreferat“ ein. Dieses bildet die Schnittstelle zwischen Staatsministerium und Hausspitze beim Regierungspräsidium vor allem bei den auswärtigen Kontakten Baden-Württembergs mit Frankreich und der Schweiz. Die SGZE mit einem mehrköpfigen Team in Freiburg ist Ansprechpartner der Regierungspräsidentin bei allen Fragen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit Vorarlberg, mehreren Schweizer Kantonen von Schaffhausen bis Basel und den beiden Départements Haut-Rhin und Bas-Rhin sowie der Région Grand-Est.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    29.05.2019
    Gemeinsam für den Artenschutz und eine nachhaltige Entwicklung: Sommerakademie im Biosphärengebiet Schwarzwald vom 5. bis 10. August
    Junge Erwachsene von 16 bis 27 Jahren können sich anmelden // Flyer mit dem Programm erschienen
     Foto: Thomas Stephan/ Biosphärengebiet

    "Artenvielfalt, Wäldervieh und Allmendweiden“: Unter dieser Überschrift findet in diesem Jahr die Sommerakademie des Biosphärengebiets Schwarzwald in Kooperation mit der BUND-Jugend Baden-Württemberg und der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen statt. Junge Erwachsene zwischen 16 und 27 Jahren verbringen sechs spannende Tage vom 5. bis 10. August im Naturfreundehaus am Feldberg und entdecken gemeinsam den Südschwarzwald mit seinen landschaftlichen Besonderheiten. In lockerer Gruppenatmosphäre lässt es sich dabei wunderbar nachdenken, diskutieren, ausprobieren und anpacken.

    „Gemeingüter in Naturschutz und nachhaltiger Entwicklung“ ist das Schwerpunktthema, zu dem die  Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Sommerakademie ein spannendes Programm geboten bekommen. Sie unternehmen Exkursionen und Wanderungen, treffen Menschen aus Landwirtschaft, Naturschutz und Politik, arbeiten in Kleingruppen und diskutieren wissenschaftliche Beiträge. Auf dem Programm stehen zudem ein Besuch auf einem Hof mit Wäldervieh und vielfältige Abendangebote am höchsten Gipfel Baden-Württembergs. Angesprochen sind unter anderem Studierende, Oberstufenschülerinnen und –schüler, Azubis, Berufsanfänger sowie FÖJler. Die Teilnahme kostet 150 Euro. 

    Seit 2016 veranstaltet die Hochschule Nürtingen gemeinsam mit der BUND-Jugend Baden-Württemberg jährliche Sommerakademien zu Naturschutz und nachhaltiger Entwicklung in Großschutzgebieten des Landes. Das Besondere an dem Projekt ist, dass drei Komponenten zusammen treffen: wissenschaftliche Perspektive, jugendverbandliche Praxis und naturschutzpraktische Expertise. 

    Mehr Information zum Programm und zur Anmeldung im Flyer anbei und im Internet: www.sommerakademie-n.de.


    Sommerakademie_2019.pdfFlyer Sommerakademie_2019.pdf

  • Biosphärengebiet
    29.05.2019
    Natur ist Klasse: Natura 2000-Klassenzimmer geht in Regie des Biosphärengebiets Schwarzwald über
    Dieses Jahr 15 Pflegeeinsätze zum Erhalt der Artenvielfalt im Oberen Hotzenwald

    Das „Natura 2000-Klassenzimmer“ des Regierungspräsidiums Freiburg läuft von diesem Jahr an unter der Regie des Biosphärengebiets Schwarzwald.  „Wir freuen uns, dass wir die Erfolgsgeschichte des Natura 2000-Klassenzimmers jetzt im Biosphärengebiet fortschreiben können“, sagte Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets, bei einem Pressetermin am Mittwoch im Ibacher Kommunalwald. Umweltbildung sei ein wichtiger Auftrag der UNESCO an das Biosphärengebiet. Mit dem Natura 2000-Klassenzimmer könne man nun neben den bereits etablierten Junior Ranger-Gruppen einen weiteren Akzent im Bildungsbereich setzen.

    Über 130 Schulklassen aus dem Südschwarzwald haben im Rahmen des „Natura 2000-Klassenzimmers“ in den vergangenen elf Jahren an einem Landschaftspflegeeinsatz teilgenommen und damit einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt im Oberen Hotzenwald geleistet. In diesem Jahr sind von Mai bis Oktober 15 Pflegeeinsätze von Schulklassen aus St. Blasien, Herrischried, Waldshut-Tiengen, Laufenburg und Lörrach im Oberen Hotzenwald geplant.

     „Wir sind froh und dankbar, dass diese Einrichtung vor mehr als zehn Jahren im Rahmen des damaligen LIFE-Projektes in unseren Gemeinden geschaffen werden konnte und diese Erfolgsgeschichte der Nachhaltigkeit nun fortgeschrieben wird“, so Helmut Kaiser, Bürgermeister von Ibach. „Das Natura 2000-Klassenzimmer bietet jungen Menschen die Möglichkeit, die Vielfalt und Schönheit unserer heimischen Natur selbst zu begreifen und zu erleben. Unsere Gemeinden stehen diesem wertvollen Projekt auch in Zukunft zur Seite, denn nur wer unsere Natur begreift, ist auch gerne bereit, sie zu schützen“, ergänzte Dr. Stephan Bücheler, Bürgermeister von Dachsberg.

    Im Jahr 2008 hatten Monika Baumhof-Pregitzer von der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg und Friederike Tribukait vom Naturschutzreferat des Regierungspräsidiums gemeinsam mit dem „TeamErlebnisNatur“ das Natura 2000-Klassenzimmer im Rahmen des EU-LIFE-Naturprojekts „Oberer Hotzenwald“ ins Leben gerufen. 2015 erhielt das Natura 2000-Klassenzimmer mit der Auszeichnung als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt internationale Anerkennung.

    Der Pressetermin am Mittwoch fand anlässlich eines Pflegeeinsatzes der Klasse 6 der Gemeinschaftsschule Hotzenwald aus Herrischried statt. Im Hochmoor bei der Kohlhütte im Ibacher Kommunalwald packten die 14 Schülerinnen und Schüler am Dienstag und Mittwoch mit an und leisteten damit einen ganz konkreten Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt: Unter anderem stellten sie Rauschbeeren frei, deren Blätter dem Hochmoorgelbling als Eiablage dienen. Ihre Blüten benötigt der stark gefährdete Schmetterling als Nektarquelle. „Wir wollen bei den Kindern und Jugendlichen Begeisterung für die Natur wecken. Sie sollen Spaß haben bei den Pflegeeinsätzen, ihren Blick auch für kleine Dinge in der Natur schulen und dabei die Scheu verlieren zum Beispiel vor Insekten“, so Anke Haupt, die die Einsätze der Schulklassen mit ihrer Naturerlebnisfirma „Haupt-Sache Draußen“ betreut.

    Foto: Voller Eifer packten die Sechstklässler aus Herrischried am Mittwoch bei der Arbeit im Ibacher Hochmoor an. Foto: Biosphärengebiet

    Hintergrundinformation zu Natura 2000
    Mit dem grenzüberschreitenden Schutzgebietsnetz Natura 2000 haben sich die Europäische Union (EU) und ihre Mitgliedstaaten zur Aufgabe gemacht, in Europa charakteristische Lebensräume sowie gefährdete Tier- und Pflanzenarten zu schützen. Herzstück von Natura 2000 sind alle Gebiete, die nach der europäischen Fauna-Flora-Habitat- (FFH-) Richtlinie und der Vogelschutzrichtlinie geschützt sind. Auch Baden-Württemberg mit seinen vielgestaltigen Landschaften und einer reichen Artenausstattung trägt durch die Meldung von derzeit rund 17 Prozent der Landesfläche zum Schutzgebietsnetzwerk Natura 2000 und damit zum Erhalt der Biodiversität und des europäischen Naturerbes bei. Über das LIFE-Natur-Projekt (2005-2011) für das Natura 2000-Gebiet „Oberer Hotzenwald“ erhielt die Region knapp eine Million Euro direkt von der EU.

    Mehr Information: www.biosphaerengebiet-schwarzwald.de

    Das Biosphärengebiet auf Facebook und Instagram:
    www.facebook.com/Biosphaerengebiet.Schwarzwald
    www.instagram.com/schwarzwald_ranger

  • Abteilung 4
    28.05.2019
    Update zur Baustelle auf der B 500: Fahrbahn zwischen Schluchsee-Blasiwald und Kreuzung mit der K 4989 ab Samstag, 1. Juni, wieder frei
    Zweiter Abschnitt zwischen Schluchsee und Aha wird zwischen Montag, 3. und Samstag, 22. Juni, voll gesperrt // Zufahrt zum Bahnhof Aha weiterhin möglich

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, ist auf der Baustelle der B 500 zwischen Schluchsee-Blasiwald und der Kreuzung mit der K 4989 die Binder- und Deckschicht eingebaut. Die Fahrbahn wird am Samstag, 1. Juni, auf dem ersten Abschnitt wieder für den Verkehr freigegeben. Restarbeiten wie die Sanierung des Parkplatzes an der Staumauer werden noch ausgeführt.

    Der Bauabschnitt II zwischen Schluchsee und Aha wird dann ab Montag, 3. bis einschließlich Samstag, 22. Juni, voll gesperrt. Die Zufahrt zum Sägackerweg in Schluchsee sowie zum Bahnhof Aha, Parkplatz am Bahnhof und Auerhahn ist von Altglashütten her einspurig möglich. Die Umleitung führt über Lenzkirch (L 156) und die B 315 zur B 317 und umgekehrt.​

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    27.05.2019
    Buntes und lebendiges Schaufenster der UNESCO-Modellregion: Rund 6000 Besucherinnen und Besucher beim Biosphärenfest in Todtnau
    Ganze Region feiert bei vielen Attraktionen und spannendem Programm
     Beim Rundgang übers Fest besuchten Umweltstaatssekretär Andre Baumann (links) und Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer (zweite von links) auch die Schindelmacher aus Muggenbrunn.

    Rund 6000 Besucherinnen und Besucher kamen am Sonntag bei schönstem Frühlingswetter zum Biosphärenfest nach Todtnau. Rund 50 Aussteller und Vereine aus dem Biosphärengebiet Schwarzwald präsentierten dort ihre regionalen Spezialitäten und luden zum Mitmachen ein. „Innerhalb kürzester Zeit hat sich das Biosphärenfest unter dem Motto ‚Mitmachen, Erleben, Genießen‘ zur festen Größe in der Region entwickelt. Hier ist ein buntes und lebendiges Schaufenster der UNESCO-Modellregion entstanden“, stellte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer in ihrem Grußwort zur Eröffnung fest. Todtnaus Bürgermeister Andreas Wießner freute sich, dass die Bergwelt Todtnau Gastgeber des dritten Biosphärenfestes sein durfte: „Wir hoffen, dass alle Aussteller und Gäste den Festtag in höchstem Maß genießen konnten.“

    Vor knapp zwei Jahren wurde der Südschwarzwald von der UNESCO als Biosphärengebiet und damit als internationale Modellregion für nachhaltige Entwicklung anerkannt. „Es freut mich unglaublich, wenn ich hier vor Ort sehe, wie sich eine ganze Region für den Erhalt ihrer Kulturlandschaft einbringt und somit dem Artenschwund aktiv begegnet. Die nachhaltigen Projekte im Biosphärengebiet Schwarzwald tragen großflächig zum Erhalt der biologischen Vielfalt bei“, sagte Umweltstaatssekretär Andre Baumann. Verschiedene erfolgreich gestartete Biosphären-Projekte stellte Moderatorin Kerstin Osygus am Nachmittag im Gespräch mit den Trägern vor, darunter die Kulinarischen Hinterwälder Wochen, die Neukonzeption des Resenhof-Museums in Bernau sowie die Partner-Initiative.

    „Mitmachen wird im Biosphärengebiet groß geschrieben, dies gilt auch fürs Biosphärenfest, wo Jung und Alt aktiv eingebunden werden“, sagte Biosphären-Geschäftsführer Walter Kemkes. Zum Beispiel bauten Kinder unter Anleitung der Biosphären-Ranger Holzflöße und lernten dabei Wissenswertes über die ehemalige Flößerei im Schwarzwald. Auf spannenden Exkursionen konnten die Gäste die Natur in der Umgebung erkunden, etwa auf dem neuen Walter-Wagner-Weg des Schwarzwaldvereins oder auf einer Wanderung zu den Singvögeln des Bergwalds in Kooperation mit dem Feldberger Vogeltag.

    Auch kulinarisch war viel geboten, immer unter der Überschrift „regional und nachhaltig“. Vom Ziegenkäse über das Gyros vom Hinterwälder Rind bis zum Bauernhofeis genossen die Festgäste das Angebot der Landwirte und Vereine. Für Unterhaltung bis in den Abend sorgten der Grundschulchor Todtnau, die Jugendtrachtengruppe Todtnauberg sowie die Todtnauer Pop-, Rock- und Bluesband „Mr. Bee“. ​


    Foto: Flöße bauen in der Ranger-Werkstatt und anschließend im Brunnen vor dem Rathaus schwimmen lassen – eines von vielen Mitmachangeboten, die auf dem Biosphärenfest Anklang fanden.


  • Abteilung 4
    27.05.2019
    Dreisambrücke an der L 116 bei March-Neuershausen (Brsg.-Hochschwarzwald) wird abgebrochen
    Bauarbeiten beginnen am Montag, 3. Juni // Letzte Überbleibsel der alten Landesstraße werden entfernt

    Die Dreisambrücke im Marcher Ortsteil Neuershausen (L 116, Brsg.-Hochschwarzwald) wird inklusive der beiden Zufahrtsrampen abgebrochen. Damit werden die Straßenbauarbeiten im Zuge der neuen Ortsumfahrung Bötzingen abgeschlossen, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg (RP). Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 3. Juni, und sollen bis Ende September beendet sein.

    Während der gesamten Bauzeit wird die Verbindung des Dreisamradweges mit Hilfe eines provisorischen Wegs aufrechterhalten. Im Bereich des Herrenmühlenbachs wird im Bedarfsfall eine temporäre Rampe die Zufahrtsmöglichkeit zu den landwirtschaftlich genutzten Flächen sicherstellen.

    Zu Beginn der Bauarbeiten werden die Schutzplanken entfernt und die Straßendämme zurückgebaut. Neben der heute sichtbaren Asphaltbefestigung werden auch der tiefer liegende teerhaltige Tränkschotter sowie die alte Frostschutzschicht (Kiessand) ausgebaut. Bevor Kiessand und Dammschüttung abgefahren werden können, müssen sie vor Ort am Haufwerk beprobt und im Labor auf den Schadstoffgehalt analysiert werden. In der trockeneren Sommerzeit und abhängig vom Wasserstand der Dreisam wird die Brücke dann abgebrochen.

    Mit der Dreisambrücke werden auch zwei vorgelagerte kleinere Gewölbebrücken abgebrochen und die angrenzenden Flächen rekultiviert. Die Kosten für Abbruch und Rekultivierung belaufen sich auf rund 600.000 Euro, Auftragnehmer ist die Straßenbaufirma Joos aus Hartheim. Für die während der Bauarbeiten entstehende Beeinträchtigungen bittet das RP um Verständnis.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    27.05.2019
    Zweistädteblick und Ziegentraum: Rundwanderung am Samstag, 1. Juni in Tunau (Kreis Lörrach)
    Thema sind vierbeinige Landschaftspfleger und Weideprodukte // Anmeldung ist im Vorfeld erforderlich
     Foto: Ziegen in Tunau/ Foto: Zweistädteblick GbR

    Vierbeinige Landschaftspfleger und Weideprodukte stehen am Samstag, 1. Juni, ab 10 Uhr im Mittelpunkt einer Rundwanderung der Weidegemeinschaft Zweistädteblick GbR in Kooperation mit dem Biosphärengebiet. Während der ca. 4,5 Kilometer langen Tour zum Zweistädteblick bei Tunau (Kreis Lörrach) gibt es spannende Information zu Ziegen und anderen Tieren, Pflanzen und der Offenhaltung der Schwarzwaldlandschaft im oberen Wiesental.

    Schmackhaft wird es unterwegs mit einem kleinen Probiererle von der Ziege. Das Angebot ist kostenlos. Im Anschluss an die Wanderung besteht die Möglichkeit, ein kostenpflichtiges Mittagessen im Stall einzunehmen. Die Weidegemeinschaft Zweistädteblick GbR serviert dort Grillwürste von der Ziege mit Brot für vier Euro.

    Die Veranstaltung richtet sich an Familien, Naturbegeisterte und Ziegenfans. Die Wanderung begleiten Klaus Rümmele von der Weidegemeinschaft Zweistädteblick GbR, Christoph Huber, Naturschutzexperte sowie Jan Faßbender, Referent für Regionalentwicklung von der Geschäftsstelle des Biosphärengebietes. Treffpunkt am 1. Juni um 10 Uhr ist das Rathaus der Biosphärengemeinde Tunau, Dorfstraße 2 in Tunau (bei Schönau).

    Eine Anmeldung, insbesondere zum Mittagessen, ist erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen begrenzt. Anmeldeschluss ist Mittwoch, 29. Mai bis 15 Uhr bei Jan Faßbender vom Team der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets unter Telefon 07673/889402-4379 oder per E-Mail an Jan-Hendrik.Fassbender@rpf.bwl.de.

  • Abteilung 2
    24.05.2019
    Regierungspräsidium Freiburg leitet Planfeststellungsverfahren für den verkehrsgerechten Umbau des Knotens B 3 / K 5366 in Offenburg-Windschläg (Ortenaukreis) ein
    Auslegung der Planunterlagen ab Dienstag, 28. Mai // Einwendungen sind bis Donnerstag, 25. Juli möglich

    Das Regierungspräsidium (RP) Freiburg hat das Planfeststellungsverfahren für den verkehrsgerechten Umbau des Knotens an der B 3/K 5366 bei Offenburg-Windschläg (Ortenaukreis) eingeleitet. Die Auslegung der Unterlagen startet am Dienstag, 28. Mai, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Der Knotenpunkt liegt zwischen Offenburg und Appenweier im Offenburger Ortsteil Windschläg. Im derzeitigen Ausbauzustand ist der Knotenpunkt der B 3 mit der K 5366 zu Spitzenverkehrszeiten überlastet. Ziel der Umgestaltung, ist eine wesentliche Verbesserung der Leistungsfähigkeit des Knotenpunktes sowie eine erhöhte Verkehrssicherheit. 

    Der Ausbau sieht durchgängig zwei Streifen in jede Fahrtrichtung einschließlich separater Linksabbiegespur vor. Die zwei Geradeausspuren pro Richtung sollen ohne zusätzliche Fahrbahnaufweitungen durch die Umwandlung der heutigen Rechtsabbiegespuren in kombinierte Geradeaus-/Rechtsabbiegespuren geschaffen werden. Die Länge des Umbaubereichs beträgt 400 Meter.

    Der Wirtschafts- und Radweg südlich des Knotenpunktes in Fahrtrichtung Offenburg soll auf einer Länge von 90 Metern verlegt werden. In Richtung Appenweier ist vorgesehen, die gesamte Zufahrt der K 5366 umzugestalten. Die Dreiecksinsel und der Fahrbahntropfen in der K 5366 werden dabei entfallen. 

    Die zu genehmigenden Planunterlagen liegen von Dienstag, 28. Mai, bis Donnerstag, 11. Juli, in der Stadt Offenburg zur Einsicht aus. Der Zeitraum wurde wegen der Ferienzeit über den gesetzlich vorgesehenen Zeitraum von einem Monat hinaus verlängert. Die Stadt Offenburg wird die Auslegung vorher ortsüblich bekanntmachen. Dabei werden sie auch die Räumlichkeiten und die Öffnungszeiten mitteilen und über die Möglichkeit zur Erhebung von Einwendungen informieren. Die Auslegung dient dazu, Gelegenheit zur Einsichtnahme in die Pläne zu geben. 

    Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, kann bis zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist, das heißt bis Donnerstag, 25. Juli, (Eingang) Einwendungen erheben. Die Unterlagen können ab dem 28. Mai auch auf der Internetseite des Regierungspräsidiums www.rp-freiburg.de unter der Rubrik „Aktuelles“ eingesehen werden.​

    presse-a98.6-uebersichtsplan.pdfÜbersichtsplan

  • Abteilung 4
    24.05.2019
    Regierungspräsidium erneuert Brücke in Furtwangen-Rohrbach (L 175, Schwarzwald-Baar-Kreis)
    Umleitung über provisorische Umfahrung // Zufahrten zu Anwohnern bleiben zugänglich

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) ersetzt eine Brücke über den Rohrbach im Furtwangener Ortsteil Rohrbach (L 175, Schwarzwald-Baar-Kreis). Gleichzeitig wird die Landesstraße im Bereich der Brücke saniert. Die Brücke befindet sich bei der Abzweigung Dreifaltigkeitsbergweg. Die Bauarbeiten beginnen vor Christi Himmelfahrt und dauern voraussichtlich bis Ende Oktober.

    Während der Bauzeit wird eine provisorische Umfahrung eingerichtet, so das RP in einer Pressemitteilung. Zu Beginn und am Ende der Bauarbeiten muss die Landesstraße je nach Witterung und Bauablauf für ca. zwei Wochen halbseitig gesperrt werden. Der Verkehr wird per Ampel geregelt.

    Der Rohrbach muss während der Bauarbeiten umgeleitet werden. Alle Zufahrten zu den angrenzenden Anwohnern werden während der gesamten Bauzeit zugänglich sein. Die Bushaltestelle „Kern“ wird aus der Baustelle heraus verlegt und für die Dauer der Baustelle aufrechterhalten.

  • Abteilung 4
    23.05.2019
    Donaubrücke der B 14 in Tuttlingen: Zeitweise nur eine Spur Richtung Aesculap-Kreisverkehr zwischen 27. und 31. Mai
    Arbeiten werden als Tagesbaustelle ausgeführt // Start erst nach dem morgendlichen Berufsverkehr

    Zweiter Teil von Gewährleistungsarbeiten Im Bereich der Donaubrücke in Tuttlingen an der B 14: Nachdem in einem ersten Schritt Risse im Betonwerk ausgebessert worden sind, werden nun Risse in der Fahrbahn von der Kreuzung der B 14/B 523 in Richtung zum Aesculap-Kreisverkehr behoben. Das Regierungspräsidium Freiburg muss dazu zeitweise eine Spur von zwei sperren, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde. Die Arbeiten werden in der Zeit vom 27. bis 31. Mai ausgeführt. Das Ganze beginnt nach dem Abklingen des Berufsverkehrs ab 8.30 Uhr und laufen als Tagesbaustelle. Nachts ist alles wieder frei.​

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    23.05.2019
    Wertvolle Baumriesen im Fokus: Bei Tagung über Weidbuchen und Weidfelder diskutierten Naturschützer und Landwirte in Schönau über den Erhalt dieser „Hotspots der Biodiversität“
    Exkursion am Wiedener Eck eröffnet Blick auf Weidbuchen in allen Altersstadien // Praktische Pflegetipps für Bäume
     Tagung über Weidbuchen in Schönau im Schwarzwald; Copyright: Sebastian Schröder-Esch

    Ihre knorrige Gestalt verdanken die Weidbuchen dem ständigen Verbiss von Rindern und Ziegen. Sie prägen das Landschaftsbild im Biosphärengebiet Schwarzwald und sind damit eine Attraktion für den Tourismus. Gleichzeitig bieten die Baumriesen vielen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum. Die vielschichtige Bedeutung der Weidbuchen sowie ihre Gefährdung standen im Mittelpunkt der Tagung „Hotspots der Biodiversität im Südschwarzwald“ am heutigen Donnerstag (23. Mai) in Schönau (Kreis Lörrach). Die rund .30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten Wege, die Weidbuchen, die Weidewirtschaft und damit die artenreiche Kulturlandschaft des Südschwarzwalds zu erhalten.

    Die Veranstaltung der Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg fand in Kooperation mit dem Biosphärengebiet Schwarzwald, dem Naturpark Südschwarzwald und dem Naturschutzzentrum Südschwarzwald statt.

    Als „echte Europäerin“ bezeichnete Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets, die Buche, die nur in Mitteleuropa vorkomme. Er hob hervor, dass bis zu 6000 Tierarten von der Buche leben - vom Specht über Fledermäuse bis zu zahlreichen Käferarten. Dies gelte insbesondere für die strukturreichen Weidbuchen, die bis zu 300 Jahre alt werden und auch noch als Totholz Leben spenden. „Wir wünschen uns viele Beiträge zum Erhalt dieser wunderbaren Baumform und damit der Artenvielfalt“, so Kemkes.
    Prof. Volkmar Wirth, ehemaliger Direktor des Staatlichen Museums für Naturkunde Karlsruhe, erläuterte die Bedeutung der Weidbuchen für die Biodiversität am Beispiel der Flechtenvielfalt an den Stämmen der Bäume. Dr. Frank Baum von der BUND-Ortsgruppe Staufen stellte die Vielfalt der Käfer vor, die im und am Holz leben.

    Entscheidend für den Erhalt und den Nachwuchs der Weidbuchen sei die Landwirtschaft, betonte Dr. Baum: „Es kommt auf die Intensität der Beweidung an.“ Dagmar Betting-Nagel vom Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald informierte denn auch über Fördermöglichkeiten für Landwirte, die Weidbuchen pflegen. Sie appellierte, insbesondere die jungen Weidbuchen zu schonen und durch eine angepasste Beweidung zu fördern.

    1350 Standorte von Weidbuchen seien bei einer Erfassung zu Beginn dieses Jahrtausends im Südschwarzwald gezählt worden, berichtete Peter Lutz, Naturschutzreferent des Schwarzwaldvereins. Eine Kartierung der Weidbuchen im Biosphärengebiet plane der Schwarzwaldverein in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Helfern und mit finanzieller Unterstützung des Biosphärengebiets.

    Bei der nachmittäglichen Exkursion am Wiedener Eck wurden die Weidbuchen in allen Altersstadien begutachtet, vom Kuhbusch bis zum absterbenden Baumriesen. Im Gespräch mit Landwirten wurde deutlich, dass diese die Weidbuchen wertschätzen und sich für ihren Erhalt einsetzen. Die Umsetzung der theoretischen Pflegetipps in der Praxis wurde erläutert. ​

  • Abteilung 4
    23.05.2019
    Regierungspräsidium: Verkehrsbehinderungen am Wochenende (24./25. Mai) an der A 5 bei Neuenburg am Rhein
    Autobahnbrücke wird abgebrochen // Teilweise nur einspurige Verkehrsführung

    Ab Freitag, 24. Mai, beginnen die Vorbereitungen für den Abbruch der Autobahnbrücke an der A 5 bei Neuenburg am Rhein. Deshalb steht an der A 5 ab 10 Uhr für ca. drei Stunden in Fahrtrichtung Karlsruhe nur eine Fahrspur zur Verfügung.

    Am Samstag, 25. Mai, wird der Verkehr wegen der Einrichtung der Baustelle in Richtung Basel zwischen 8.30 Uhr und 18 Uhr einspurig geführt. Danach stehen dem Verkehr bis Ende des Jahres nur vier verengte Fahrspuren auf der östlichen Autobahnseite zur Verfügung. Am Wochenende muss mit Verkehrsbehinderungen und Staus gerechnet werden, so das Regierungspräsidium Freiburg (RP).

    Nachdem die Vorarbeiten am Verbau im Mittelstreifen und der Bau der Mittelstreifenüberfahrten pünktlich abgeschlossen werden konnten, könne nun mit dem Abbruch der westlichen Brückenhälfte begonnen werden, heißt es aus dem RP. Dafür müssen die beiden Fahrspuren in Fahrtrichtung Basel auf die östliche Autobahnseite umgelegt werden.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    22.05.2019
    Bärbel Schäfer: „Biosphären-Ranger sensibilisieren Einheimische und Gäste für das Zusammenspiel von Mensch und Natur“
    Sebastian Wagner und Florian Schmidt bieten geführte Rangertouren am Schauinsland und am Belchen an
     Foto: Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer im Gespräch mit den Biosphären-Rangern Sebastian Wagner (links) und Florian Schmidt am Schauinsland. Bildnachweis: Thomas Stephan

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat am Mittwoch auf dem Schauinsland die beiden neuen Ranger des Biosphärengebiets Schwarzwald der Öffentlichkeit vorgestellt. Florian Schmidt und Sebastian Wagner haben im vergangenen November ihren Dienst angetreten. Seit Mai bieten sie geführte Rangertouren am Schauinsland und am Belchen an.

    „Wir wollen die Ranger als Botschafter des Biosphärengebiets bekannt machen. Ihre wichtigste Aufgabe ist es, Einheimische und Gäste für das Zusammenspiel von Mensch und Natur im Biosphärengebiet zu sensibilisieren und damit Wertschätzung für diese einmalige Landschaft zu vermitteln“, erklärte Bärbel Schäfer. Neben der Öffentlichkeitsarbeit seien die Ranger in der Bildung und im Naturschutz aktiv.

    „Mit Sebastian Wagner und Florian Schmidt haben wir für diese Aufgaben zwei kompetente, sympathische junge Männer gefunden, die noch dazu beide aus dem Südschwarzwald stammen“, so Schäfer. In den vergangenen Monaten haben sich die beiden Ranger bereits gut eingearbeitet. Unter anderem gründeten sie eine weitere Junior Ranger Gruppe, leisteten einen Landschaftspflegeeinsatz mit einer Schulklasse, beteiligten sich am Auerhahn-Monitoring der Forstverwaltung, erkundeten die Kernzonen des Biosphärengebiets und bereiteten ihre Touren vor.

    „Ich bin selbst überrascht, wieviel es in unserer Heimat noch zu entdecken gibt und wie positiv die Menschen auf uns Ranger zugehen“, so Sebastian Wagner. „Begeistert hat mich bei unseren ersten Touren, dass sich die Leute wirklich für unsere Region, ihre Natur und Kulturgeschichte interessieren“, ergänzte Florian Schmidt.

    Florian Schmidt, 31, stammt aus Wutach-Ewattingen. Nach einer Schreiner-Lehre studierte er in Rottenburg „Nachhaltiges Regionalmanagement“ und arbeitete dann als Trainee bei der Umweltschutzorganisation WWF in Berlin und Brandenburg. Sebastian Wagner, 31, ist in Rötenbach aufgewachsen. Er absolvierte eine Ausbildung zum Zimmermann, bevor er in Freiburg Waldwirtschaft und Umwelt studierte. Im Anschluss ließ er sich in Eberswalde zum staatlich zertifizierten Waldpädagogen ausbilden.

    Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets, wies darauf hin, dass die Ranger auch als hauptamtlicher Naturschutzdienst unterwegs seien. „Insbesondere in den wertvollen Kernzonen des Biosphärengebiets und in Naturschutzgebieten klären sie die Menschen über Verhaltensregeln auf“, erklärte Kemkes. Zum Beispiel gehören dort Hunde an die Leine und ausgeschilderte Wege dürfen nicht verlassen werden. Darüber hinaus werden die Ranger an touristischen Hotspots wie dem Nonnenmattweiher oder dem Herzogenhorn zur Besucherinformation präsent sein.

    Die Rangertouren im Biosphärengebiet finden bis Oktober an jedem ersten Samstag des Monats am Schauinsland (nächste Tour am 1. Juni) und an jedem dritten Samstag des Monats am Belchen (nächste Tour am 15. Juni) statt. Sie sind auch für Familien mit Kindern geeignet. Die Teilnahme ist kostenlos. Information und Anmeldung per E-Mail an Biosphaerengebiet.Ranger@rpf.bwl.de.

    Beim Biosphärenfest am 26. Mai von 11 bis 18 Uhr in Todtnau sind die Ranger auch dabei: In der Biosphären-Werkstatt bauen sie Flöße mit kleinen und größeren Besuchern.

  • Abteilung 5
    20.05.2019
    Regierungspräsidium legt Entwurf des Managementplans für FFH-Gebiet „Hochschwarzwald um Hinterzarten“ öffentlich aus
    Pläne sind im Internet einsehbar // Stellungnahmen bis Anfang Juli möglich

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitgeteilt hat, wird der Entwurf des Managementplans für das FFH-Gebiet „Hochschwarzwald um Hinterzarten“ von Montag, 27. Mai, bis einschließlich Freitag, 5. Juli, öffentlich ausgelegt. Die Unterlagen können unter www.rp.freiburg.de in der Rubrik „Aktuelles“ eingesehen und heruntergeladen werden.

    Für Fragen stehen Malte Bickel (Malte.Bickel@rpf.bwl.de, Tel: 0761 208 4146) und Gabriel Rösch (Gabriel.Roesch@rpf.bwl.de, Tel: 0761 208 4148) zur Verfügung. In Sachen Forst ist Sebastian Peters der Experte im RP (Sebastian.Peters@rpf.bwl.de Tel: 0761 208 1411).

    Stellungnahmen zum Natura 2000-Managementplan können bis einschließlich 5. Juli berücksichtigt werden. Aus den Stellungnahmen sollte hervorgehen, auf welche Flächen im FFH-Gebiet sie sich beziehen. Hilfreich ist hier – soweit bekannt - die Angabe der Flurstücksnummer sowie des Gemeinde- und Gemarkungsnamens oder die Markierung der angesprochenen Fläche auf einem Kartenausschnitt. Nach Einarbeitung der Stellungnahmen zur öffentlichen Auslegung ist die Bekanntgabe der Endfassung des Managementplans Ende 2019 geplant.

    Für alle Gebiete des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000 werden in Baden-Württemberg Managementpläne (MaP) erstellt. Diese bilden die Grundlage für die dauerhafte Erhaltung der in den Gebieten vorkommenden und nach der europäischen Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) bzw. nach der Vogelschutzrichtlinie geschützten Lebensraumtypen und Arten.


  • Abteilung 7
    17.05.2019
    Mehr als 1000 deutsche, französische und schweizerische Schülerinnen und Schüler treffen sich zu Chor- und Tanzprojekt am Dienstag, 21. Mai, im Europa-Park
    Projekt heißt „Fantastikinder“ und steht in Tradition erfolgreicher Gemeinschaftsaktionen // Großer grenzüberschreitender Chor kommt zum Einsatz

    Mehr als 1000 deutsche, französische und schweizerische Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 bis 7 treffen sich am Dienstag, 21. Mai zu einem Abschlussfest für ein spannendes grenzüberschreitendes Chor- und Tanzprojekt im Europa-Park in Rust (Ortenaukreis). Das Projekt heißt „Fantastikinder“ (Französisch: „enfantastiques“) und steht in der Tradition erfolgreicher grenzüberschreitender Gemeinschaftsaktionen.

    Sie reisen aus Baden-Württemberg, dem Elsass, der Südpfalz und der Nordwestschweiz an, um ihre einstudierten Tänze und Lieder miteinander in größerer grenzüberschreitender Runde zu teilen. Von einer professionellen Tanztrainerin angeleitet und mit einem umfassenden Tanzkompendium ausgestattet, haben die an einer Tandemfortbildung instruierten Lehrerinnen und Lehrer ein ausgewähltes Repertoire an traditionellen Tänzen an ihre Klassen weitergegeben und zunächst klassenweise eingeübt.

    Auch wenn die Schrittfolge beim Tanz gänzlich ohne Sprachbarriere nachvollzogen werden kann, waren die Schülerinnen und Schüler bei den Austauschbegegnungen von Februar bis Mai auf Grundkenntnisse der Sprache des Nachbarn angewiesen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren in gemischten deutsch-französischen Gruppen unterwegs, zumal bei den Begegnungen auch persönliche und alltägliche Themen verbal und praktisch ausgetauscht wurden.

    Im Europapark-Dome werden die Tänzer und Tänzerinnen spätestens am Ende des großen Abschlusstreffens die Sängerinnen und Sänger in der allgemeinen Tanzfreude mitreißen. Die Choristen wiederum freuen sich darauf, wenn gleich zu Beginn ihre Liederrefrains von allen mitgesungen werden. Ziel ist ein großer, grenzüberschreitender Chor. In ihm werden die Kinder zu „Fantastikinder“, die dieselben Werte und Ideen teilen und fröhlich singend und tanzend optimistisch in die Zukunft blicken. So ist es einmal mehr die sich gemeinsam bewegende Jugend, die das geeinte Haus Europa auf eingängig emotionalen Sinnebenen Jung und Alt wieder tiefer ins Bewusstsein rückt.​

  • Biosphärengebiet
    16.05.2019
    Mit Genuss die Landschaft erhalten: Biosphärengebiet startet Vermarktungsoffensive fürs Hinterwälder Rind
    Kulinarische Hinterwälder Wochen vom 5. bis 19. Oktober im Biosphärengebiet Schwarzwald/ Zwölf Gastronomiebetriebe nehmen teil // Erste Kostprobe auf dem Biosphärenfest am 26. Mai in Todtnau
     Hinterwäldler Wochen

    Mit Genuss die Landschaft erhalten: Vom 5. bis zum 19. Oktober finden die ersten Kulinarischen Hinterwälder Wochen im Biosphärengebiet Schwarzwald statt. Beteiligt sind zwölf Gastronomiebetriebe, die sich gemeinsam für den Erhalt des heimischen Hinterwälder Rinds einsetzen. Für die Hinterwälder Wochen kreieren sie Gerichte vom Fleisch des Hinterwälder Rinds. Jedes Tier soll möglichst vollständig verarbeitet werden. Eine erste Kostprobe servieren die Köche am 26. Mai beim Biosphärenfest in Todtnau.

    Da das Hinterwälder Rind sehr robust und trittsicher ist, ist es für die Beweidung auf den Steillagen im Südschwarzwald bestens geeignet – steht aber auf der Roten Liste gefährdeter Nutztierrassen. „Mit unserer Vermarktungsoffensive für Fleisch vom Hinterwälder wollen wir das Überleben dieser besonderen und für das Biosphärengebiet typischen Rasse sichern. Wenn mehr Fleisch nachgefragt wird, bietet das Landwirten den Anreiz, mehr Tiere zu züchten. Damit stärken wir gleichzeitig Landwirtschaft, Naturschutz und Gastronomie“, erklärt Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets. Einer vom Biosphärengebiet in Auftrag gegebenen Studie zufolge wünschen sich die Landwirte  eine bessere Vermarktung des Hinterwälder Rindes. Großes Interesse an dem Fleisch besteht  insbesondere in der Gastronomie. „Deshalb haben wir uns mit interessierten Landwirten und Gastronomen zusammen getan und die Hinterwälder Wochen organisiert“, so Kemkes.

    „Auf den Hochweiden im Schwarzwald fressen unsere Tiere wertvolle Gräser und Kräuter, das führt zu einer exzellenten Fleischqualität“, sagt Bernd Vogelbacher. Der Schluchseer Landwirt sorgt dafür, dass das Fleisch für die Hinterwälder Wochen in der gewünschten Menge und Qualität von den Landwirten zu den Gasthöfen kommt. Unterstützt wird das Projekt auch vom Hinterwälder Förder- und Zuchtverein sowie von der Zuchtleitung für Wäldervieh in Baden-Württemberg.

    Beim bevor stehenden Biosphärenfest am 26. Mai in Todtnau präsentieren sich die Hinterwälder Gastronomen erstmals mit einem gemeinsamen Informationsstand, an dem sie auch „Versucherle“ vom Hinterwälder Rind anbieten. Folgende Betriebe sind dabei:
    • Hotel Restaurant Das Rössle, Bernau-Innerlehen
    • Landgasthof-Hotel Bergblick, Bernau-Dorf
    • Kurhaus Bernau
    • Hotel-Restaurant Albtalblick, Häusern
    • Restaurant Kamino, Häusern
    • Gasthaus Löwen, Bernau-Dorf
    • Hotel Restaurant Waldeck, Menzenschwand
    • Gasthof Schwarzwaldhaus, Bernau-Innerlehen
    • Der Waldfrieden Naturparkhotel, Todtnau-Herrenschwand
    • Restaurant Hotel Sennhütte, Kleines Wiesental
    • Hotel Gasthof Vier Löwen, Schönau
    • Hotel Die Halde, Oberried-Hofsgrund

    Bild: Gemeinsam für das Hinterwälder Rind: Köche, Gastronomen, Landwirte und Organisatoren aus dem Biosphärengebiet starten die ersten Kulinarischen Hinterwälder Wochen/ Foto: Thomas Stephan

    Hinterwaelder_Wochen_Flyer.pdfFlyer


    Das Biosphärengebiet auf Facebook und Instagram:
    www.facebook.com/Biosphaerengebiet.Schwarzwald
    www.instagram.com/schwarzwald_ranger

  • Abteilung 4
    16.05.2019
    Rötebachbrücke bei Birkendorf (L 157, Kreis Waldshut) wird erneuert
    Landesstraße zwischen Birkendorf und Grafenhausen bis Mitte August gesperrt // Umleitung über Buggenried oder Steinasäge

    Das Baureferat Süd des Regierungspräsidium Freiburg in Bad Säckingen ersetzt die baufällige Rötebachbrücke auf der Landesstraße L 157 zwischen Grafenhausen und Birkendorf (Ühlingen-Birkendorf, Kreis Waldshut) durch einen Neubau. Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 27. Mai.

    Während der gesamten Bauzeit ist die L 157 zwischen Grafenhausen und Birkendorf voll gesperrt. Der Verkehr wird über den Grafenhauser Ortsteil Buggenried (K 6500/L 157) oder über Steinasäge (L 159/L 170) umgeleitet. Die Umleitungen werden ausgeschildert. Die neue Brücke soll Mitte August für den Verkehr freigegeben werden.

    Die Gewölbebrücke aus Naturstein weist schon seit einigen Jahren erhebliche Mängel auf und wurde immer wieder notdürftig saniert. Die Brücke wird nach der Bachwasserumlegung abgebrochen und durch Fertigteile aus Beton ersetzt.

    Die Arbeiten werden von der Firma Schleith GmbH, Waldshut - Tiengen durchgeführt. Das Regierungspräsidium Freiburg, Dienstsitz Bad Säckingen, bittet um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten.

  • Abteilung 2
    16.05.2019
    Zumeldung zur Entscheidung des Verwaltungsgerichts Freiburg zum SC-Stadion

    Das Regierungspräsidium Freiburg äußert sich in einer Zumeldung zur Entscheidung des Verwaltungsgerichts Freiburg, vorläufigen Rechtsschutz nach der Klage gegen den Bauantrag des SC-Stadions abzulehnen:

    „Das Verwaltungsgericht Freiburg hat mit seiner heutigen Entscheidung, die Anträge auf vorläufigen Rechtsschutz gegen die vom RP erteilte Genehmigung abzulehnen, mit der im vorläufigen Rechtsschutzverfahren üblichen Zurückhaltung signalisiert, dass die komplexe Entscheidung des Regierungspräsidiums fachlich fundiert und rechtlich korrekt erarbeitet wurde. Das Verwaltungsgericht hat deutlich gemacht, dass es keine Zweifel an der Objektivität des Regierungspräsidiums hat und dass die meisten der von den Antragstellern vorgetragenen Punkte, etwa zur Erschließung und Verkehrssituation, keine Veranlassung zur rechtlichen Beanstandung geben.

    Ein besonderes Augenmerk hatte das Regierungspräsidium auf den Lärmschutz für die Nachbarn gelegt. Auch hier akzeptiert das Verwaltungsgericht in großem Umfang die Inhalte der Genehmigung. Allerdings sieht es im Hauptsacheverfahren noch Klärungsbedarf zum Sport- und Spielbetrieb zwischen 22 Uhr und 22.30 Uhr. Das Regierungspräsidium geht davon aus, dass die Genehmigung auch insoweit im Hauptsacheverfahren standhält."

  • Abteilung 4
    15.05.2019
    Brücke über die Steina bei Bonndorf (L 170, Kreis Waldshut) wird saniert
    Landesstraße bleibt überwiegend halbseitig befahrbar // zweitägige Sperrung Mitte August

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) saniert ab Montag, 20. Mai, die Brücke über die Steina an der Landesstraße 170 zwischen dem Grafenhausener Ortsteil Rothaus und Bonndorf (Kreis Waldshut). Die Brücke befindet sich in unmittelbarer Nähe der Steinasäge. Während der Bauzeit ist die L 170 im Bereich der Brücke nur halbseitig mit Ampelregelung befahrbar.

    Allerdings müsse die Landesstraße wegen des Einbaus der Fahrbahndecke gegen Ende der Baumaßnahme Mitte August für zwei Tage voll gesperrt werden, so Projektleiter Peter Schellhammer von der Außenstelle des RP in Bad Säckingen. Der Verkehr wird über den Bonndorfer Ortsteil Wittlekofen und die
    B 315 umgeleitet. Weil auf dieser Strecke eine Tonnagebeschränkung besteht, wird der Lkw-Verkehr weiträumig umgeleitet.
    An der Brücke werden die Kappen der Fahrbahnbelag, die Geländer und die Schutzeinrichtungen erneuert. Auch die Abdichtung wird wiederhergestellt. Das RP hat die Arbeiten an die Firma Schleith GmbH aus Waldshut-Tiengen vergeben.

    Das RP bittet die Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten.

  • Abteilung 5
    15.05.2019
    761.700 Euro für den Anschluss der Kläranlage Wolterdingen an die Kläranlage Donaueschingen (Schwarzwald-Baar-Kreis)
    Regierungsvizepräsident Klemens Ficht: „Baden-Württemberg unterstützt hier gezielt den Ländlichen Raum bei der Modernisierung der Infrastruktur“ // Gewässerschutz profitiert durch Entlastung der Breg mit Abwässern
     Bild: Bei der Übergabe des Zuwendungsbescheids (von links): Landrat Sven Hinterseh, Regierungsvizepräsident Klemens Ficht und Donaueschingens Oberbürgermeister Erik Pauly. Foto: Stadt Donaueschingen

    Der Anschluss der bisherigen Kläranlage Wolterdingen an die Kläranlage Donaueschingen (Schwarzwald-Baar-Kreis) wird vom Land Baden-Württemberg mit 761.700 Euro bezuschusst. Regierungsvizepräsident Klemens Ficht hat am heutigen Mittwoch (15. Mai) den Zuwendungsbescheid an OB Erik Pauly als Vertreter der Stadt Donaueschingen in Anwesenheit von Landrat Sven Hinterseh persönlich übergeben, schreibt das Regierungspräsidium Freiburg in einer Pressemitteilung.

    Regierungsvizepräsident Klemens Ficht: „Der Anschluss kleinerer Kläranlagen an größere Einheiten ist landesweiter Förderschwerpunkt. Dadurch verbessert sich unter anderem die Wirtschaftlichkeit und die Zukunftsfähigkeit des Abwassernetzes. Baden-Württemberg unterstützt hier gezielt den Ländlichen Raum bei der Modernisierung der Infrastruktur im Regierungsbezirk Freiburg bei einer Gesamtinvestitionssumme von 3,1 Millionen Euro mit einem Anteil von einem Viertel der förderfähigen Kosten. Der ökologische Nutzen ist auch für den Gewässerschutz nachweisbar, da durch den Anschluss der Kläranlage die Breg nicht mehr mit dem Abwasser der Kläranlage Wolterdingen belastet wird.“

    Wie ist die bisherige Lage? Die Einleitungserlaubnis der Kläranlage Wolterdingen ist bis Ende 2020 befristet. Diese Anlage entsorgt teilweise die Ortsteile Tannheim (VS), Wolterdingen und Hubertshofen (DS) sowie in einem untergeordneten Umfang den Ortsteil Mistelbrunn (Bräunlingen). Das Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis hat daher schon frühzeitig eine Variantenstudie initiiert und fachtechnisch begleitet. Als Ergebnis wurde festgestellt, dass die Reinigung des Abwassers aus dem Einzugsgebiet der Wolterdinger Kläranlage in Donaueschingen auf Dauer die wirtschaftlichste Lösung darstellt. Dies ist auch das Ergebnis des 2017 vorgestellten Berichts „Gewässermonitoring Obere Donau“, auf dessen Basis verschärfte Einleitungsgrenzwerte für die Kläranlage Wolterdingen im Falle eines Weiterbetriebs erforderlich geworden wären. Dies hätte vermutlich erhebliche Investitionen in die bestehende Anlage notwendig gemacht.

    In enger Abstimmung mit dem Landratsamt hat sich die Stadt Donaueschingen schließlich entschlossen, die Kläranlage Wolterdingen stillzulegen. Für den Abwasseranschluss an die Kläranlage Donaueschingen ist eine fünf Kilometer lange Druckleitung erforderlich. Technisch muss zudem ein Doppelpumpwerk mit Vorlagebehälter und Geröllfang bei der bisherigen Kläranlage in Wolterdingen gebaut werden. Wenn alles fertig ist, kann die bisherige Anlage still gelegt und die Abwässer in der  Kläranlage Donaueschingen deutlich hochwertiger behandelt werden.


    Bild: Bei der Übergabe des Zuwendungsbescheids (von links): Landrat Sven Hinterseh, Regierungsvizepräsident Klemens Ficht und Donaueschingens Oberbürgermeister Erik Pauly. Foto: Stadt Donaueschingen

  • Abteilung 5
    15.05.2019
    Behörden beraten über besseren Schutz des Naturschutzgebietes Taubergießen (Ortenaukreis)
    Hintergrund sind Meldungen über wiederholte Diebstähle von Orchideen // Polizei bittet Öffentlichkeit um erhöhte Aufmerksamkeit

    Bei einem Abstimmungstermin haben Behördenvertreterinnen und Behördenvertreter über den Schutz des Taubergießens bei Kappel-Grafenhausen (Ortenaukreis) beraten. Hintergrund sind Meldungen über wiederholte mutmaßliche Diebstähle von geschützten Orchideen aus dem Naturschutzgebiet, die in den vergangenen Tagen auf überregionales Medieninteresse gestoßen sind, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    An dem Termin nahmen die Gemeinden Kappel-Grafenhausen und Rust, die Stadt Rhinau, das Landratsamt Ortenaukreis, das Polizeipräsidium Offenburg und das Regierungspräsidium Freiburg teil. Nach den Erkenntnissen, die bei diesem Treffen nochmals abgeglichen worden sind, seien erstmals zwischen dem 1. und 5. Mai Orchideen von der sogenannten Gschlederwiese in der Nähe der Saukopfbrücke entwendet worden.

    Die Kriminalpolizei Offenburg hat die Ermittlungen übernommen und prüft unterschiedlichste Ansätze, über die zum jetzigen Zeitpunkt aus ermittlungstaktischen Gründen nichts Näheres mitgeteilt werden kann. Die Polizei hat in den vergangenen Tagen vor Ort sichtbare Präsenz gezeigt und wird diese auch weiterhin aufrechterhalten. Details zu Maßnahmen können jedoch nicht genannt werden. Das Polizeipräsidium bittet vor dem Hintergrund weiterer Meldungen über verschwundene Orchideen am Freitag, 10. Mai, und Dienstag, 14. Mai, die Öffentlichkeit um erhöhte Wachsamkeit. Hinweise der Bevölkerung nimmt die Polizei unter der Nummer 0781/21-2820 entgegen.

    Die Behörden werden weiterhin den erweiterten Informationsaustausch beibehalten. Das Regierungspräsidium Freiburg prüft derzeit die vorliegenden Vorschläge zur Sicherung des Orchideenbestands und ist auch offen für vorliegende Ideen einer möglichen Nachzucht, wenn diese in geeigneter Form zur eingehenden Prüfung übermittelt werden.

    Auch wenn eine lückenlose Überwachung eines öffentlich zugänglichen Naturschutzgebietes wie den Taubergießen mit einer Größe von 1700 Hektar nicht möglich ist, prüft das Regierungspräsidium Freiburg derzeit alle Maßnahmen mit dem Ziel, den Bestand an geschützten Orchideen zu erhalten. Dazu zählt auch der Einsatz eines Rangers. Die ehrenamtlichen Naturschutzwarte betreuen zusätzlich zu den polizeilichen Überwachungen am Wochenende das Gebiet.

    Die Behörde betont, dass es nur gemeinsam gelingen könne, den Schutzzweck des Taubergießens mit der Erhaltung und Entwicklung einer Rheinauenlandschaft als Lebensraum einer außergewöhnlich großen Anzahl seltener und gefährdeter Tier- und Pflanzenarten sicherzustellen. Dazu bedankt sich das Regierungspräsidium für das gemeinsame konstruktive Miteinander der vertretenen Gemeinden, Behörden und Verbände.​

  • Abteilung 4
    14.05.2019
    Südliche Ortsdurchfahrt in Ortenberg (L 99, Ortenau) wird saniert
    Bushaltestellen werden barrierefrei // Kein Durchgangsverkehr in den Sommerferien // Erreichbarkeit von Betrieben wird gewährleistet

    Ab Mitte Juni werden in der Gemeinde Ortenberg (Ortenau) die Hauptstraße und die Kinzigstraße (L 99) zwischen Minikreisverkehr beim Gasthaus Krone über den Ortsausgang hinaus bis zur Abfahrt ins Gewerbegebiet Ohlsbach umfangreich saniert. Darüber hinaus werden im Auftrag der Gemeinde Ortenberg vier Bushaltestellen behindertengerecht ausgebaut. Zwei dieser Bushaltestellen werden als Haltestellenkap nach vorne auf die Fahrbahn gerückt. Komplett erneuert werden auch die Entwässerungsrinnen und die Straßenabläufe. Die Arbeiten sollen Ende September abgeschlossen sein.

    Für die umfangreichen Arbeiten an der Fahrbahn muss die L 99 von Ende Juli bis in die zweite Septemberhälfte komplett gesperrt werden. Für den innerörtlichen Verkehr wurde ein Baustellenkonzept erarbeitet. Der überörtliche Verkehr wird über die Anschlussstelle der B 33 neu bei Offenburg - Elgersweier und die neue Nordspange bei Gengenbach umgeleitet. Betroffen ist auch der öffentliche Nahverkehr, d. h. die Buslinien zwischen Ortenberg und Gengenbach.

    Die Arbeiten an den Bushaltestellen und an der Straßenentwässerung können mit halbseitiger Sperrung und Ampelregelung erledigt werden, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg (RP).

    Das RP hat in engem Kontakt mit der Gemeinde Ortenberg die Bauarbeiten für die nach Freigabe der Umgehungsstraße möglich gewordenen Verbesserungen in der Ortdurchfahrt möglichst gut aufeinander abgestimmt. Im Ergebnis kann vermieden werden, dass sich einzelne Baumaßnahmen überschneiden.

    Geplant sind abschnittsweise Sperrungen, damit Unternehmen und Betriebe mit wenigen Ausnahmen aus einer Richtung erreichbar bleiben. Um den Schul- und Berufsverkehr möglichst wenig zu behindern, werden die Arbeiten an der Fahrbahn in die Sommerferien gelegt. Es wird auch samstags gearbeitet, um die Bauzeit zusätzlich zu verkürzen Während der zweiwöchigen Betriebsferien der Baufirma Knäble aus Biberach ist die Durchfahrt von Ohlsbach kommend möglich. In den zwei Wochen nach den Sommerferien muss die Landesstraße erneut gesperrt werden.

    Die Buslinien zwischen Ortenberg und Gengenbach fahren in dieser Zeit die Haltestellen “ Bahnhof“ und “Möschle“ in Ortenberg und die Haltestellen „Gewerbegebiet“ und „Im Hubfeld“ in Ohlsbach nicht an. Der Bus- bzw. Linienverkehr kehrt in der Zeit der Sperrung in Ohlsbach um und nutzt ebenfalls die Umleitung über die Nordspange Gengenbach und die B 33.

    Das Gutachten über den Fahrbahnaufbau, dass nach der Entnahme von mehreren Bohrkernen angefertigt wurde, zeigt eine tiefergehende Schädigung der Asphaltschichten, so dass eine aufwändigere Sanierung als üblich erforderlich wird um eine dauerhafte Fahrbahnbefestigung zu erzielen.
    Deshalb müssen nicht nur die oberen beiden Asphaltschichten, sondern auch die dritte, die sog. Asphalttragschicht erneuert werden. Dafür erhöhte das Land die Investitionssumme für Ortenberg um 300.000 Euro.

    Die Gesamtkosten der Sanierung betragen 1,1 Millionen Euro, der barrierefreie Ausbau der beiden Bushaltestellen am Bahnhof und bei der Firma Möschle kostet 120.000 Euro.


  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    14.05.2019
    Musikalisch-satirische Einstimmung aufs Biosphärenfest in Todtnau: Alemannischer Abend mit Theresa Dold und den „Zwei Wunderfitzen“ am 25. Mai um 20.30 Uhr im Gewölbekeller im Rathaus in Todtnau (Kreis Lörrach)
    Karten können bei Ursula Drändle-Heger vorbestellt werden // Vielfältige Mitmachangebote beim eigentlichen Biosphärenfest
     Theresa Dold, Foto: Xenia Bluhm

    Zur musikalisch-satirischen Einstimmung auf das Biosphärenfest lädt der Kulturhaus-Verein Todtnau am Samstag, 25. Mai, zum Alemannischen Abend in den Gewölbekeller im Rathaus Todtnau. Neben der jungen Liedermacherin Theresa Dold aus Buchenbach tritt das Schönauer Duo „Zwei Wunderfitze“ auf. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets statt. Los geht’s um 20.30 Uhr. Karten für zwölf bis 14 Euro können bei Ursula Drändle-Heger unter Telefon 07671/1290 vorbestellt werden.

    Die Schwarzwälderin Theresa Dold zieht das Publikum mit ihrer leidenschaftlichen, souligen Stimme und ihrem treibenden Gitarrenspiel in den Bann. Ihre ausdrucksstarken, poetischen Folksongs auf hochdeutsch, englisch und alemannisch kreisen irgendwo zwischen Meer und Bergen, zwischen Fern- und Heimweh, Unterwegssein und Ankommen. Die „Zwei Wunderfitze“ Dieter Schwarzwälder und Rolf Rosendahl bezeichnen Hochdeutsch als ihre erste Fremdsprache und mixen einen scharfen Cocktail aus alemannischer Mundartsatire und Musik zum Träumen und Mitsingen.

    Das Biosphärenfest findet am Sonntag, 26. Mai, von 11 bis 18 Uhr in Todtnau statt. Rund ums Rathaus präsentieren unter dem Motto „Mitmachen, Erleben, Genießen“ rund 50 Ausstellerinnen und Aussteller aus der Region ihre Erzeugnisse und laden Groß und Klein zu vielfältigen Mitmachangeboten ein. Zudem gibt es ein buntes Bühnenprogramm mit der Vorstellung von Projekten aus dem Biosphärengebiet und viel Musik. Auf spannenden Exkursionen kann die Natur in der Umgebung erkundet werden.

    Die “Zwei Wunderfitze”, Foto: Ralf Rosendahl

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    10.05.2019
    Biosphärenreservate aus ganz Deutschland tagen im Schwarzwald
    Ergebnisse der internationalen Akzeptanzstudie vorgestellt // Hohe Erwartungen an das Biosphärengebiet Schwarzwald
     Auf der Exkursion am Schauinsland lernten die Vertreter der Biosphärenreservate in Deutschland den Schwarzwald von seiner rauen Seite kennen. Foto: Biosphärengebiet Schwarzwald

    Das junge Biosphärengebiet Schwarzwald ist in der Bevölkerung bereits bekannt und hat hohe Erwartungen geweckt. Dies geht aus einer internationalen Studie hervor, die von der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz publiziert wurde. Die Untersuchung zur Akzeptanz von UNESCO-Biosphärenreservaten wurde in Zusammenarbeit mit Biosphärenreservaten in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz erstellt – die Federführung lag dabei auf Schweizer Seite.

    Die Ergebnisse wurden am Donnerstag bei einem Treffen der deutschen Biosphärenreservate in Freiburg von Schweizer Wissenschaftlern vorgestellt. Demnach haben rund 70 Prozent der Menschen im Südschwarzwald bereits vom Biosphärengebiet gehört. Immerhin 50 Prozent der Befragten sehen im Biosphärengebiet großes Entwicklungspotenzial für die Region. Rund 57 Prozent gehen davon aus, dass es die Lebensqualität und das Image der Region steigern wird.

    Die Leiterinnen und Leiter von 17 Biosphärenreservaten in ganz Deutschland tagten diese Woche in Freiburg-Littenweiler. Am Donnerstag stand eine Exkursion zu den Weidfeldern am Schauinsland auf dem Programm. Im Anschluss fand in Oberried ein regionaler Abend mit badischem Essen und einem Mundart-Duo statt. Umweltstaatssekretär Andre Baumann nahm in seinem Grußwort Bezug auf den alarmierenden Bericht des Weltbiodiversitätsrats, der Anfang der Woche in Paris vorgestellt wurde. „Biosphärengebiete sind eine Antwort auf das Artensterben.“ Der Südschwarzwald sei eine Vorbildregion beim Schutz der biologischen Vielfalt, zumal auf den hoch gelegenen Weidfeldern großflächig keine Pflanzenschutzmittel eingesetzt würden. Baumann verwies auf das Sonderprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt der Landesregierung, an dem das Biosphärengebiet Schwarzwald mit einem Projekt zum Erhalt von artenreichen Trockenmauern in Menzenschwand teilnimmt.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer kündigte den bevor stehenden Prozess zur Erarbeitung des Rahmenkonzepts für das Biosphärengebiet Schwarzwald an: „Hier setzen wir auf eine breite Beteiligung der Bevölkerung. Nur wenn das Biosphärengebiet von den Menschen vor Ort getragen wird, kann es auch erfolgreich sein“, erklärte Schäfer. Dazu liefere die nun vorliegende Akzeptanzstudie eine wichtige Datengrundlage. „Das Biosphärengebiet ist eine einmalige Kulturlandschaft und es ist unsere große Chance, die Region nachhaltig weiterzuentwickeln und noch stärker wettbewerbsfähig zu machen. Bei der Entstehung sind wir den Weg gemeinsam mit den Gemeinden, mit den Verbänden und mit den Menschen vor Ort gegangen. Ohne das Engagement der Akteurinnen und Akteure hätten wir heute kein Biosphärengebiet“, so Schäfer.

    An der internationalen Akzeptanzstudie hatten acht Biosphärenreservate teilgenommen. Im Südschwarzwald waren dazu vor einem Jahr 3000 zufällig ausgewählte Haushalte angeschrieben worden. Rund 500 Personen füllten den Fragebogen der Wissenschaftler aus. Den Ergebnissen der Studie zufolge haben die Menschen im Schwarzwald hohe Erwartungen an das Biosphärengebiet. Am wichtigsten ist ihnen demnach der Schutz von Natur und Landschaft in der Region (rund 82 Prozent der Befragten sprachen sich dafür aus) sowie die Förderung einer nachhaltigen Land- und Forstwirtschaft (rund 80 Prozent). Rund 74 Prozent der Befragten erwarten eine Förderung regionaler Produkte durch das Biosphärengebiet.

    Spannend sei insbesondere die Frage gewesen, inwieweit die Menschen bereit seien, sich an der Entwicklung der UNESCO-Modellregion zu beteiligen, so der Geschäftsführer des Biosphärengebiets Schwarzwald, Walter Kemkes. Etwa die Hälfte der Befragten könnte sich vorstellen, bei Informationsveranstaltungen, Exkursionen oder Workshops des Biosphärengebiets mitzumachen oder sogar einen Arbeitseinsatz zu leisten. „Diese Resonanz ist erfreulich, gerade im Hinblick auf den bevor stehenden Beteiligungsprozess zu unserem Rahmenkonzept“, so Kemkes. Die ersten Veranstaltungen dazu sollen in diesem Sommer stattfinden.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    10.05.2019
    Vogelkonzert im Bergwald: Biosphärengebiet Schwarzwald bietet Exkursionen am Mittwoch, 15. und Sonntag, 26. Mai am Feldberg an
    Sebastian Schröder-Esch und Christoph Huber leiten abendlichen Spaziergang // Um vorherige Anmeldung wird für ersten Termin gebeten
     Foto: Zitronenzeisig, Sebastian Schröder-Esch

    So besondere Vögel wie die Ringdrossel oder den Zitronenzeisig können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Exkursion am Feldberg entdecken, die das Biosphärengebiet Schwarzwald an zwei Terminen anbietet. Am Mittwoch, 15. Mai, um 18 Uhr führen Sebastian Schröder-Esch und Christoph Huber einen abendlichen Spaziergang zu den Singvögeln des Bergwalds.

    An der etwa dreistündigen, leichten Wanderung können alle Naturinteressierten teilnehmen, auch Familien mit Kindern. Treffpunkt ist am Wanderparkplatz Todtnauer Hütte. Die Teilnahme kostet sechs Euro (ermäßigt vier, Kinder zwei Euro). Die Tour findet auch bei leichtem Regen statt. Anmeldung in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets unter Telefon 07673/ 889402-4370 oder per E-Mail an biosphaerengebiet-schwarzwald@rpf.bwl.de

    Im Rahmen des Biosphärenfests in Todtnau und des Feldberger Vogeltags startet die Wanderung am Sonntag, 26. Mai bereits um 14 Uhr. Treffpunkt ist auch hier an der Todtnauer Hütte. An diesem Tag ist die Teilnahme kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich.​

  • Abteilung 2
    09.05.2019
    Regierungspräsidium Freiburg leitet Planfeststellungsverfahren für die 380-kV-Netzverstärkung Daxlanden-Eichstetten, Teilabschnitt B1 ein
    Auslegung der Planunterlagen ab Dienstag, 14. Mai // Einwendungen sind bis sechs Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist möglich

    Das Regierungspräsidium (RP) Freiburg hat das Planfeststellungsverfahren für die 380-kV-Netzverstärkung Daxlanden-Eichstetten, Teilabschnitt B1 eingeleitet. Die Auslegung der Unterlagen für diese Hochspannungsleitung zwischen Daxlanden bei Karlsruhe sowie Eichstetten im mittleren Abschnitt in der nördlichen Ortenau und beginnt am Dienstag, 14. Mai.

    Es handelt sich um einen Ersatzneubau für eine bestehende 220-kV-Leitung. Auf einer Länge von etwa 23 Kilometern sollen 64 Masten neu errichtet und 70 alte Masten demontiert werden. Der Ausbau hat zum Ziel, die Übertragungskapazität zu erhöhen, um die steigende Nachfrage Baden-Württembergs nach erneuerbarer Energie abzudecken. Durch den Ersatzneubau wird eine Erschließung von neuen Trassenräumen vermieden.

    Das Vorhaben erstreckt sich von der nördlichen Grenze des Regierungsbezirks Freiburg bei Achern bis zum Umspannwerk Weier bei Offenburg. Es betrifft die Gemeinden Achern, Appenweier, Kehl, Offenburg, Renchen, Sasbach in der Ortenau und Willstätt. Wegen einer Exklave ist außerdem im Norden die im Regierungsbezirk Karlsruhe gelegene Gemeinde Ottersweier betroffen.

    Die zu genehmigenden Planunterlagen liegen von Dienstag, 14. Mai, bis Donnerstag, 13. Juni, in den betroffenen Gemeinden zur Einsicht aus. Die Gemeinden werden die Auslegung vorher ortsüblich bekanntmachen. Dabei werden sie auch die Räumlichkeiten und die Öffnungszeiten mitteilen und die Bürgerinnen und Bürger auch über die Möglichkeit zur Erhebung von Einwendungen informieren. Die Auslegung dient dazu, Betroffenen und Interessierten Gelegenheit zur Einsichtnahme in die Pläne zu geben. Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, kann bis sechs Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist (das heißt, bis 25. Juli Eingang) Einwendungen erheben.

    Die Unterlagen können ab dem 14. Mai auch auf der Internetseite des Regierungspräsidiums www.rp-freiburg.de unter der Rubrik „Aktuelles“ eingesehen werden.​

  • Abteilung 4
    09.05.2019
    B 500 bei Schluchsee (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) wird saniert
    Straße wird abschnittsweise gesperrt // Verkehr wird großräumig umgeleitet

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitgeteilt hat, werden Teilbereiche der B 500 bei Schluchsee saniert. Betroffen seien der circa 2,4 Kilometer lange Bereich zwischen dem Ortsteil Blasiwald und der Abzweigung zur Kreisstraße 4989 sowie der circa drei Kilometer lange Abschnitt zwischen Schluchsee und dem Ortsteil Aha, heißt es aus dem Dienstsitz des RP in Bad Säckingen.

    Bereits seit Mittwoch, 8. Mai, laufen die Bauarbeiten an der B 500 bei Blasiwald. Von Mittwoch, 15. Mai, bis Anfang Juni muss die Bundesstraße in diesem Bereich komplett gesperrt werden. Die Umleitung führt über Häusern,
    St. Blasien und Aha und umgekehrt.

    Am Mittwoch, 15. Mai beginnen auch die Sanierungsarbeiten zwischen Schluchsee und Aha. Hier muss die B 500 von Mittwoch, 3. Juni bis Freitag, 21. Juni gesperrt werden. Die Umleitung führt über Lenzkirch
    (L 156) und die B 315 zur B 317 und umgekehrt.

    Bei Blasiwald werden die Bushaltestellen an der K 4966 mit Sonderbordsteinen für Personen mit Behinderungen ausgestattet. Ein Teilbereich erhält neue Drainageleitung. Zusätzlich wird ein Böschungsrutsch saniert. Die Gemeinde Schluchsee nutzt die Sanierung und verlegt Leerrohre für das Breitband.

    In Aha werden die Bushaltestellen mit Sonderbordsteinen für Personen mit Behinderungen ausgestattet. Das talseitige Bankett wird befestigt, der Gehweg auf einer Länge von 500 Meter saniert.

    Das RP hat die Bietergemeinschaft Storz / Joos in Donaueschingen mit den Bauarbeiten beauftragt.

    Der Dienstsitz Bad Säckingen des RP bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen des Verkehrs. Die Bauarbeiten sind zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und zur Erhaltung des Straßenaufbaues dringend notwendig.

  • Abteilung 4
    09.05.2019
    Regierungspräsidium veröffentlicht Umleitungsstrecke in Todtnau (Kreis Lörrach)
    Wegen der Sanierung der Fahrbahnübergänge der Brücke an der Landesstraße muss die L 126 gesperrt werden // Vollständige Brückensanierung nächstes Jahr

    Wegen der vom Regierungspräsidium Freiburg (RP) bereits angekündigten Sanierung des nördlichen Übergangs zwischen der Fahrbahn und der Brücke an der L 126 bei Todtnau (Kreis Lörrach) muss die Landesstraße von Ende Mai bis Anfang Juli gesperrt werden. Neben dem überörtlichen Verkehr, der großräumig umgeleitet wird, ist auch der innerörtliche Verkehr in Todtnau betroffen. Die Sanierung der gesamten Brücke ist im Jahr 2020 vorgesehen.

    Das RP hat nun mitgeteilt, dass in Todtnau ab Montag, 27. Mai, ab 9 Uhr folgende Umleitungen gelten: Der von der B 317 kommende Verkehr wird über die Feldbergstraße auf die Oberstraße und die Freiburger Straße zurück auf die L 126 geführt. Von der L 126 kommend verläuft die Umleitung über die Freiburger Straße auf die Franz-Dietsche-Straße, von dort auf die Fridolin-Wißler-Straße, die Franz-Josef-Faller-Straße auf die B 317.

    Das RP weist darauf hin, dass die Oberstraße, die Kirchstraße und die Franz-Dietsche-Straße zu Einbahnstraßen werden. Auf der Freiburger Straße gilt durchgehend ein eingeschränkte oder ein absolutes Halteverbot. Im Bereich der weiteren Umleitungsführung gelten an Engstellen absolute Halteverbote. Im Bereich der Einbahnstraßen kann auch - wenn möglich - auf der linken Seite in Fahrtrichtung geparkt werden. Vor der Kirche St. Johannes der Täufer wird eine Fußgängerampel aufgestellt. An der Kreuzung Meinrad-Thoma-Straße / Franz-Dietsche-Straße wird eine Ampel für Autos und Fußgänger aufgestellt. Alle weiteren Straßen können wie gewohnt befahren und genutzt werden.

    Gleichzeitig gelten auch die entsprechenden Halteverbote. Der Parkplatz auf der freien Strecke, direkt nach der Brücke, wird voraussichtlich schon ab Montag, 20. Mai gesperrt, damit die Baufirma ihr Material anliefern kann.

    Das RP bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen während der Brückenarbeiten.

     

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  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    09.05.2019
    "Stopp den Staudenknöterich“: Mehr als 50 Experten und ehrenamtliche Naturschützer diskutieren in Schopfheim (Kreis Lörrach) die Regulierung der invasiven Pflanze
    Verschiedene Strategien zur Regulation der Staude vorgestellt // Erfolgreiche Modelle sollen Schule machen
     Staudenknöterich

    Verschiedene Arten des Staudenknöterichs breiten sich zunehmend an Bach- und Flussufern aus. Auch entlang der Wiese im Biosphärengebiet Schwarzwald  verdrängen diese invasiven Pflanzen die heimische Flora, verändern die Lebensgrundlage von Tieren und richten teils erhebliche wirtschaftliche Schäden an. Dass diese Problematik viele Menschen bewegt, zeigte sich am Mittwoch bei der Tagung „Stopp den Staudenknöterich“ in Schopfheim.

    Auf Einladung der Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg diskutierten über 50 Bauhofmitarbeiter, Stadtgärtner, Behördenvertreter und ehrenamtliche Naturschützer über Konzepte und Maßnahmen, um die Ausbreitung des Staudenknöterichs einzudämmen. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Biosphärengebiet Schwarzwald, dem Naturschutzzentrum Südschwarzwald, dem Naturpark Südschwarzwald und dem Landratsamt Lörrach statt.

    „Der Staudenknöterich wurde im 19. Jahrhundert als Zierpflanze eingeführt. Einmal angesiedelt, lassen sich die bis zu vier Meter hohen Stauden nur mit sehr großem Aufwand wieder entfernen“, erklärte Christoph Huber von der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets. Bernhard Walser, Leiter des Flussbaubetriebshofs Riegel (Regierungspräsidium Freiburg) zeigte an drastischen Beispielen, welche Schäden die teils meterhohen Stauden an Brücken und Gebäuden anrichten können. Im Schwarzwald seien vor allem einige Rheinzuflüsse im Ortenaukreis stark betroffen, aber auch entlang der Wiese habe sich der Staudenknöterich über viele Kilometer ausgebreitet. Nichts gegen diese Pflanzen zu unternehmen, könne betroffene Kommunen, Landwirte und andere Grundstückseigentümer teuer zu stehen kommen. Walser stellte verschiedene Methoden der Regulation vor, vom Ausreißen, mehrfachen Mulchen bis hin zu thermischen Behandlungen.

    Je früher der Staudenknöterich bekämpft wird, desto erfolgversprechender und kostengünstiger ist die Maßnahme. Diese Erfahrung teilte auch Lukas Merkelbach, Naturschutzbiologe aus der Nachbarregion Basel. Besonders beeindruckend: Im Leimental in der Nähe von Basel gelang nicht nur eine Kooperation der Schweizer Gemeinden entlang des Birsig, sondern auch die benachbarten französischen Gemeinden beteiligten sich an einer gemeinsamen Konzeption und vor allem an der Umsetzung von Regulierungsmaßnahmen.

    „Miteinander reden, sich an einen Tisch setzen – solche scheinbaren Selbstverständlichkeiten sollten auch bei uns Schule machen, da waren sich die Teilnehmer der Tagung einig“, berichtet Christoph Huber. Eine Reduktion der stattlichen Stauden sei nur dann effektiv, wenn sich die Anrainer entlang eines ganzen Flusssystems zusammentun und gemeinsam gegen das Gewächs vorgehen.

    Die Städte Schopfheim und Todtnau haben beim Staudenknöterich schon vor einigen Jahren Handlungsbedarf erkannt. Bei einer Bestandserfassung kam man in Schopfheim auf zehn Hektar an betroffener Fläche. In Todtnau erstrecken sich die etwa 50 Einzelvorkommen bis auf etwa 1200 Metern Meereshöhe. Im Exkursionsteil am Nachmittag erläuterte Remko Brower von der Stadt Schopfheim, wie die Bestandsregulierung dann in der Praxis aussieht.

    Auf einer Versuchsfläche begann man vor vier Jahren damit, die Pflanzen auszureißen – im ersten Jahr sogar ganze 14-mal. In den Folgejahren reduzierte sich der Aufwand, die Pflanzen seien nun deutlich kleinwüchsiger, aber immer noch vorhanden. Eine bewährte ingenieurbiologische Bauweise seien so genannte Weidenspreitlagen: Haben die gepflanzten oder gesteckten Weiden einmal einen dichten Bestand gebildet, hat der Knöterich keine Chance mehr.

    flyer_Staudenknöterich.pdfFlyer

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    09.05.2019
    „Rettet die Wildbienen“ - Workshop zum Bau von Insektenhotels am Samstag, 18. Mai in Fröhnd (Kreis Lörrach)
    Kooperation der Gemeinde Fröhnd mit dem Biosphärengebiet Schwarzwald
     Foto: Kundschaft fürs Insektenhotel – neben Wildbienen freuen sich auch  Schwebfliegen und andere Insekten über Nisthilfen. Foto: Vera Noy

    Durch den alarmierenden Bericht des Weltbiodiversitätsrats war das weltweite Artensterben diese Woche in aller Munde. Die Gemeinde Fröhnd leistet in Kooperation mit dem Biosphärengebiet Schwarzwald einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt: Im Rahmen der Pflanzentauschbörse am Samstag, 18. Mai, findet ein Workshop zum Bau von Insektenhotels statt. Teilnehmen können alle Interessierten, auch Familien mit Kindern. Los geht’s um 11 Uhr an der Gemeindehalle Fröhnd. Das Angebot ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Geleitet wird der Workshop von Rainer Sacker aus Müllheim, der in der Region schon unzählige Nisthilfen für Bildbienen und andere Insekten gebaut hat. Die Insektenhotels werden aus Naturmaterialien konstruiert, so dass jedes ein individuelles Design hat und kunstvoll aussieht. Ziel ist es, drei große Insektenhotels zu errichten, die in der Gemeinde Fröhnd aufgestellt werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können Ideen und Tipps nach Hause mitnehmen, um dort ihre eigenen Hotels zu bauen.

    „Bei dem Workshop wollen wir auch Wissen über die Lebensweise und die Bedeutung von Wildbienen für unser Ökosystem vermitteln“, so Christoph Huber von der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets. In Deutschland gibt es rund 500 Wildbienenarten, die einen großen Beitrag zur Bestäubung von Blüten und damit zum Erhalt unserer Nahrungsgrundlage leisten. „Es wäre wunderbar, wenn viele engagierte Bürgerinnen und Bürger das Angebot nutzen, um sich anschließend aktiv für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge einzusetzen“, ergänzt Tanja Steinebrunner, Bürgermeisterin von Fröhnd. Dazu reiche schon ein Vorgarten oder Balkon: „Augenweide für den Menschen und nahrhafte Bienenweiden sind keine Gegensätze, sondern lassen sich bestens vereinbaren.“

  • Abteilung 4
    07.05.2019
    Vergabe der Arbeiten für die Ortsdurchfahrt Münstertal (L 123 Breisgau-Hochschwarzwald) verschiebt sich weiter
    Unterlegener Bieter reicht sofortige Beschwerde gegen Urteil der Vergabekammer beim Oberlandesgericht Karlsruhe ein // Regierungspräsidium Freiburg muss Entscheidung abwarten

    Der Ausbau der Ortsdurchfahrt (L 123, Breisgau-Hochschwarzwald) Münstertal muss weiterhin auf unbestimmte Zeit verschoben werden, da der unterlegene Bieter nach der Entscheidung der Vergabekammer nun Beschwerde gegen den Beschluss beim Oberlandesgericht Karlsruhe eingereicht hat. Die Vergabekammer in Karlsruhe befasste sich mit der Fragestellung, ob der Ausschluss eines Bieters durch das Regierungspräsidium Freiburg (RP) an einer EU-weiten Ausschreibung rechtmäßig war, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Das RP hatte im Vergabeverfahren diesen Bieter aus rechtlichen Gründen von der weiteren Wertung ausgeschlossen. Der ausgeschlossene Bieter hat diese Entscheidung gerügt und einen sogenannten Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer Baden-Württemberg gestellt. Dieser Antrag hat eine aufschiebende Wirkung innerhalb des Vergabeverfahrens. Die Vergabekammer kam jedoch zu dem Beschluss, dass der Ausschluss des Bieters durch das RP rechtmäßig war.

    Der Bieter hat gegen diese Entscheidung der Vergabekammer die sofortige Beschwerde beim Oberlandesgericht Karlsruhe eingereicht. Nun muss das dortige Gericht klären, ob der Zuschlag für die vorgesehenen Arbeiten vorzeitig vergeben werden kann oder ob die abschließende Entscheidung des Gerichts abzuwarten ist. Bis zu diesem Zeitpunkt hat das Regierungspräsidium keine Möglichkeit, die Vergabe fortzusetzen. Der ursprünglich für Mitte März geplante Baubeginn verschiebt sich somit weiterhin auf unbestimmte Zeit, bis eine abschließende Entscheidung des Oberlandesgerichts vorliegt, heißt es aus dem RP.


  • Biosphärengebiet
    07.05.2019
    Geschichte und Geschichten erwandern: Schwarzwaldverein eröffnet Walter-Wagner-Weg in Todtnau
    Historischer Erlebnisweg wurde vom Biosphärengebiet gefördert
     José Lozano vom Schwarzwaldverein Todtnau (zweiter von links) zeigt Teilnehmern der Eröffnung den Streckenverlauf des neuen Walter-Wagner-Wegs.

    Das Obere Wiesental steckt voller Geschichte und Geschichten. Beides kann man ab sofort auf dem neu gestalteten Walter-Wagner-Weg erwandern. Den acht Kilometer langen Rundwanderweg oberhalb des Todtnauer Stadtteils Brandenberg hat der Schwarzwaldverein Todtnau am Dienstag eröffnet. Er entstand im Rahmen eines Förderprojekts des Biosphärengebiets Schwarzwald.

    „Mit diesem historischen Wanderweg wollen wir Gegebenheiten aus der Vergangenheit aufgreifen und erklären. Die Tour führt durch eine zauberhafte Landschaft, die unterschiedlichsten Tieren und Pflanzen Lebensräume bietet“, erklärt Maximilian Melch, Vorsitzender der Ortsgruppe Todtnau des Schwarzwaldvereins. Mit etwas Glück könne man beim ersten Anstieg durch die Brandenberger Bergweide sogar Gämsen beobachten. Georg Keller, Präsident des Schwarzwaldvereins, freute sich in seinem Grußwort über die gelungene Ertüchtigung und Neumarkierung des alten Walter-Wagner-Wegs, der in den neuen Rundweg integriert wurde: „Hier zeigt sich eine gute Verbindung von zwei Schwerpunkten des Schwarzwaldvereins - Wege- und Kulturarbeit. Es ist schön, dass der Walter-Wagner-Weg als Gemeinschaftswerk von Schwarzwaldverein und Biosphärengebiet überarbeitet werden konnte.“

    „Mit dem Walter-Wagner-Weg hat der Schwarzwaldverein ein vorbildliches Angebot für nachhaltigen Tourismus geschaffen. Hier werden Gäste und Einheimische für die Zusammenhänge von Natur, Kultur und Wirtschaft im Biosphärengebiet Schwarzwald sensibilisiert“, so Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets. Auf ansprechend gestalteten Schautafeln greift der Weg Themen wie Weidewirtschaft, Bürstenmacherei und Bergbau auf – immer mit Blick auf die Tradition sowie die heutigen Herausforderungen. Benannt ist der Weg nach dem Brandenberger Waldarbeiter Walter Wagner, der 1967 bei Baumfällarbeiten tödlich verunglückte.

    Foto: José Lozano vom Schwarzwaldverein Todtnau (zweiter von links) zeigt Teilnehmern der Eröffnung den Streckenverlauf des neuen Walter-Wagner-Wegs.

    flyer-walter-wagner-weg.pdfFlyer

  • Abteilung 4
    07.05.2019
    B 3 bei Offenburg - Windschläg wird saniert
    Regierungspräsidium: Verkehrsbehinderungen und Umleitungen bis Pfingsten unvermeidbar

    Die B 3 in Offenburg wird ab Montag, 13. Mai, zwischen der Einmündung der Moltkestraße und dem Ortseingang Windschläg saniert. Die Arbeiten werden halbseitig mit einer Einbahnstraßenregelung ausgeführt. Da mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist, empfiehlt das Regierungspräsidium Freiburg (RP), den Streckenabschnitt zu meiden und den Umweg über die A 5 in Kauf zu nehmen.

    Grundsätzlich kann der Verkehr während der gesamten Bauzeit in Fahrtrichtung Appenweier die Baustelle passieren. Der Verkehr in Fahrtrichtung Offenburg wird an der Kreuzung Windschläg aus- und über Ebersweier nach Offenburg umgeleitet. Der ÖPNV kann die Baustelle in beiden Richtungen passieren.

    Die Sanierung soll vor Pfingsten abgeschlossen sein. Das RP bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Behinderungen.

  • Abteilung 4
    07.05.2019
    Planungsauftakt für den B33-Zubringer Anschlussstelle Offenburg-Süd: Abteilungspräsident Claus Walther spricht mit den Bürgermeistern der Verwaltungsgemeinschaft Offenburg über die beginnenden Planungen
    Ziel der Maßnahme ist eine bessere Verteilung der Verkehre und eine Entlastung des bisherigen Autobahnzubringers // Erste öffentliche Dialogveranstaltung am 9. Juli in Offenburg

    Der Leiter der Straßenbauabteilung im Regierungspräsidium Freiburg, Claus Walther, hat bei einem Termin im Regierungspräsidium Freiburg am Dienstag (7. Mai) die Bürgermeister der Verwaltungsgemeinschaft Offenburg über den Auftakt und das weitere Vorgehen im Rahmen der Planungen für den B 33 Autobahnzubringer Offenburg-Süd informiert. Damit setzt die Behörde den bei der Präsentation der Umsetzungskonzeption für den Bundesverkehrswegeplan im April des letzten Jahres aufgestellten Zeitplan punktgenau um.

    Dieser sieht eine Aufnahme der Planungen für den Zubringer zur zukünftigen Anschlussstelle Offenburg-Süd in der ersten Jahreshälfte 2019 vor. Ziel der Maßnahme ist die bessere Verteilung der Verkehre in und aus dem Kinzigtal sowie die Entlastung der Autobahnanschlussstelle Offenburg, des bisherigen Zubringers über die B 33a und des umliegenden Straßennetzes. An dem Gespräch nahmen Offenburgs OB Marco Steffens, Baubürgermeister Oliver Martini, Hohbergs Bürgermeister Klaus Jehle und Schutterwalds Bürgermeister Martin Holschuh teil.

    Abteilungspräsident Claus Walther: „Wir halten auch bei diesem Projekt Wort und werden nun in die Planung einsteigen. Wir haben uns bei diesem ersten Termin mit den Bürgermeistern der Verwaltungsgemeinschaft darüber ausgetauscht, wie der aktuelle Stand des nun beginnenden Projektes ist und welche Schritte im Weiteren anstehen. Wir gehen offen an die Planung heran, sodass alle diskutierten und umsetzbaren Varianten auf den Prüfstand kommen werden – dazu zählen bis jetzt bekannte und auch neue mögliche Trassenverläufe. Eine Vorfestlegung auf eine Variante gibt es nicht. Wir wollen mit dieser Neuplanung zu einer guten Lösung kommen und werden uns die dafür notwendige Zeit nehmen, die wir auch benötigen werden. Dabei werden wir die Bürgerschaft von Beginn an miteinbeziehen.“

    „Es herrscht in den Gemeinden ein großer Leidensdruck - wir sind froh, dass das Regierungspräsidium nun die Planungen aufnimmt“, so der Bürgermeister von Hohberg, Klaus Jehle stellvertretend für die Verwaltungsgemeinschaft.

    Welche Schritte stehen als Nächstes an? Die Planung wird mit der Ermittlung der notwendigen Grundlagen begonnen, wozu insbesondere eine neue Verkehrsuntersuchung und die Planungsraumanalyse für die Grünplanung zählen. Gleichzeitig sollen auch die Bürgerinnen und Bürger an der Planung beteiligt werden. Dazu wird es am 9. Juli eine erste öffentliche Dialogveranstaltung in Offenburg geben. Um eine bestmögliche Beteiligung für das Gesamtprojekt zu erzielen, wird hierzu noch zu gegebener Zeit eingeladen. Bei dem Termin wurde außerdem vereinbart, regelmäßig über Planungsfortschritte zu informieren und im engen Austausch zu bleiben.​​

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    07.05.2019
    Hotspots der Biodiversität: Tagung über Weidbuchen und Weidfelder im Südschwarzwald am Donnerstag, 23. Mai von 9 bis 16 Uhr im Bürgersaal in Schönau (Kreis Lörrach)
    Eingeladen sind Landwirte, Naturschützer und alle Interessierten // Vorherige Anmeldung ist notwendig
     Weidbuche

    Die imposanten Weidbuchen und die Weidfelder im Südschwarzwald sind Zeugnisse einer uralten Kulturlandschaft. Wie sie erhalten werden können, ist Thema der Tagung „Weidbuchen und Weidfelder – Biodiversitätshotspots im Südschwarzwald“ der Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg am Donnerstag, 23. Mai, von 9 bis 16 Uhr im Bürgersaal von Schönau (Kreis Lörrach).

    Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Biosphärengebiet Schwarzwald, dem Naturpark Südschwarzwald und dem Naturschutzzentrum Südschwarzwald statt. Eingeladen sind Vertreterinnen und Vertreter der Landwirtschaft und des Naturschutzes sowie alle Interessierten.

    Ihre bizarre Gestalt verdanken die Weidbuchen dem ständigen Verbiss von Rindern und Ziegen. Sie prägen das Landschaftsbild und sind damit eine Attraktion für den Tourismus. Gleichzeitig bieten die Bäume vielen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum. Ziel der Tagung ist daher, den Wert der Kulturlandschaft und Wege zur Fortsetzung der Weidewirtschaft zu diskutieren. Zudem geht es ganz praktisch um die Pflege von Weidbuchen. Dazu findet am Nachmittag auch eine Exkursion statt. Für Landwirte und Ehrenamtliche ist die Teilnahme an der Tagung kostenlos. Eine vorherige Anmeldung ist notwendig und läuft über Hiltrud Wilhelmi von der Akademie für Natur- und Umweltschutz: Sie ist per E-Mail erreichbar an Hiltrud.Wilhelmi@um.bwl.de oder unter Telefon 0711/ 126-2811.

    Flyer-Weidbuchen-VE.pdfFlyer

  • Abteilung 4
    06.05.2019
    Sperrung des Hohentwieltunnels vom Mittwoch, 8. auf Donnerstag, 9. Mai auf der A 81 zwischen Singen und Hilzingen (Kreis Konstanz) für etwa sieben Stunden
    Grund sind dringende Reparaturarbeiten an der Brandmeldeanlage // Ausleitungen an den Ausfahrten Singen und Hilzingen werden eingerichtet

    Für dringende Reparaturarbeiten an der Brandmeldeanlage des Hohentwieltunnels auf der A 81 müssen die Tunnelröhren von Mittwoch, 8. Mai ab 20 Uhr bis Donnerstag, 9. Mai, bis 3 Uhr, voll gesperrt werden. In diesem Zeitraum ist mit dem geringsten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Der Verkehr in Richtung Schaffhausen wird in Singen ausgeleitet und über die U 62 nach Hilzingen geführt. Der Verkehr in Richtung Stuttgart wird in Hilzingen ausgeleitet und über die U19 nach Singen geführt. Das Regierungspräsidium Freiburg, Neubauleitung Singen bittet um Verständnis.​

  • Abteilung 2
    03.05.2019
    Regierungspräsidium Freiburg leitet Planfeststellungsverfahren für Verlegung der Landesstraße L 138 bei Lörrach-Hauingen ein
    Vorbereitende Maßnahme für das Zentralklinikum Lörrach // Planunterlagen werden ab Dienstag, 7. Mai öffentlich ausgelegt

    Für die Verlegung der L 138 auf Gemarkung Lörrach-Hauingen beim Gewerbegebiet Entenbad hat das Regierungspräsidium Freiburg das Planfeststellungsverfahren eingeleitet. Dazu werden die erforderlichen Unterlagen ab Dienstag, 7. Mai, in den Rathäusern von Lörrach und Steinen ausgelegt und im Internet veröffentlicht, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Das Vorhaben schafft den notwendigen Platz für den Bau des neuen Zentralklinikums des Landkreises Lörrach. Die Maßnahme beginnt an der bestehenden Einmündung der Steinenstraße in die L 138. Ab dort ist in östliche Richtung vorgesehen, die Landesstraße auf einer Länge von etwa 685 Metern im Bogen um den zukünftigen Baukörper des Klinikums herumzuführen. Das Vorhaben endet an einem östlich des geplanten Krankenhauses vorgesehenen Kreisel. Die vorhandene Fortführung der L 138 in Richtung Steinen wird nördlich des Kreisverkehrs angebunden.
    Zum Schutz des Klinikums vor Hochwasser wird die verlegte Straße auf einem etwa 1,5 Meter hohen Damm errichtet werden, weswegen das Planfeststellungsverfahren für den Bau der Straße auch ein Wasserrechtsverfahren beinhaltet. Nicht Gegenstand dieses Verfahrens ist der Neubau des Zentralklinikums. Das Baurecht hierfür wird auf der Grundlage eines noch zu beschließenden Bebauungsplans durch die Genehmigung erteilt werden.
    Vom Verfahren ebenfalls nicht umfasst sind weitere Planungsabsichten des Landes: Dieses sieht vor, die bestehende L 138 zwischen Lörrach und Steinen nach Süden an die Bahnlinie zu verlegen und eine Verbindung unter der Bahnlinie mit einem kreuzungsfreien Anschluss an die B 317 zu schaffen. Sowohl die neu trassierte L 138 als auch die Verbindung zur B 317 sollen direkt an den Kreisel angeschlossen werden. Die Planfeststellung für diese beiden Teilschritte wird zu einem späteren Zeitpunkt beantragt.

    Die Planunterlagen für das aktuelle Projekt der Verlegung der L 138 werden vom Dienstag, 7. Mai, bis zum Donnerstag, 6. Juni, in den Rathäusern von Lörrach und Steinen ausgelegt. Die Auslegung soll allen Interessierten die Gelegenheit zur Einsichtnahme in die Planung geben. Die Auslegung wurde bereits am 2. Mai für Lörrach in der Badischen Zeitung und in der „Oberbadischen“ (Verlagshaus Jaumann) sowie im Mitteilungsblatt der Gemeinde Steinen öffentlich bekannt gemacht. Dabei wurde auch über den Auslegungsraum und die Möglichkeit zur Erhebung von Einwendungen informiert.

    Der Bekanntmachungstext sowie sämtliche Unterlagen (Pläne, Berichte und Gutachten) zu dem geplanten Vorhaben können ab dem Beginn der Auslegung am 7. Mai auch auf der Internetseite des Regierungspräsidiums unter „Aktuelles“ eingesehen und heruntergeladen werden.

    Uebersichtslageplan_L138_Loerrach_Hauingen.pdfÜbersichtslageplan L 138 Lörrach Hauingen (pdf, 3 MB)

  • Abteilung 4
    02.05.2019
    Brücke an der L 126 bei Todtnau (Kreis Lörrach) muss saniert werden
    Übergang zwischen Fahrbahn und Brücke ist marode // Landesstraße von Ende Mai bis Anfang Juli gesperrt

    Der nördliche Übergang zwischen der Fahrbahn und der Brücke an der L 126 bei Todtnau (Kreis Lörrach) muss dringend saniert werden. Deshalb muss die Landesstraße von Ende Mai bis Anfang Juli voll gesperrt werden. Bei einer Bauwerksprüfung wurde festgestellt, dass der Fahrbahnübergang marode ist und dringend erneuert werden muss, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg (RP).

    Der überörtliche Verkehr wird über den Feldberg (B 317) in Richtung Freiburg
    (B 31) umgeleitet. Für den innerörtlichen Verkehr wird eine Umleitung durch Todtnau ausgewiesen.

    Die Arbeiten werden voraussichtlich sechs Wochen dauern und kosten rund 200.000 Euro. Das RP bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen während der Brückenarbeiten.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    02.05.2019
    „Wie kann es im Schwarzwald wieder ruhiger werden?“
    Fachtagung zur lärmarmen Mobilität am Freitag, 17. Mai, im Kurhaus in Bernau (Kreis Waldshut) // Anmeldung ist bis Freitag, 10. Mai, im Haus der Natur erforderlich

    Ist der Verkehrslärm im Schwarzwald Bewohnern und Besuchern noch zuzumuten oder müssen Orte der Stille geschaffen werden? Diese und andere Fragen soll die Veranstaltung „Lärmarme Mobilität - wie kann es im Schwarzwald wieder ruhiger werden?“ am 17. Mai im Kurhaus in Bernau (Kreis Waldshut) beantworten.

    Die Fachtagung der Akademie für Natur und Umweltschutz Baden-Württemberg findet in Kooperation mit dem Naturschutzzentrum Südschwarzwald, dem Biosphärengebiet Schwarzwald, den Naturparken Südschwarzwald und Schwarzwald Mitte/Nord, dem Nationalpark Schwarzwald und dem Schwarzwaldverein statt.

    Eingeladen zur kostenlosen Teilnahme sind Vertreterinnen und Vertreter des Tourismus, der Gastronomie, des Umwelt- und Naturschutzes, der Verkehrsverbände sowie alle Interessierten. Die Veranstaltung findet von 9 bis 18 Uhr im Kurhaus Bernau statt. Eine Anmeldung ist erforderlich und kann bis 10. Mai im Haus der Natur am Feldberg, Dr.-Pilet-Spur 4, 79868 Feldberg, Telefon 07676/9336-30 oder per E-Mail an naturschutzzentrum@naz-feldberg.de erfolgen.

    Die Lärmbelastung durch den motorisierten Freizeitverkehr, insbesondere durch Motorräder, hat im Schwarzwald in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Gleichzeitig ist das Bedürfnis von Einwohnern, Erholungssuchenden und Touristen nach Stille sowie nach einem unverfälschten Naturerlebnis angewachsen. Ziel der prominent besetzten Fachtagung (siehe Programmflyer anbei) ist es, Lösungsansätze für den Konflikt zwischen Lärm erzeugenden Verkehrsteilnehmern und den Ruhebedürfnissen der Menschen zu erarbeiten.​

    laermarmer-Schwarzw-Flyer.pdfFlyer zur Veranstaltung „Lärmarme Mobilität“ (pdf, 398 KB)

  • Abteilung 4
    02.05.2019
    Baustelle am Zubringer Mitte (B 31a) in Freiburg
    In Höhe der Güterbahnbrücke werden die Trogbauwerke saniert // Dreisamradweg FR 1 wird gesperrt // Radverkehr wird umgeleitet

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) saniert ab Montag, 6. Mai, die beiden Trogbauwerke am Zubringer Mitte in Freiburg (B 31a) auf Höhe der Güterbahnbrücke bei Haslach. Dabei wird der jeweilige Standstreifen für ca. 400 Meter mit Betonleitwänden abgesperrt. Die Fahrspuren werden nur geringfügig schmaler.

    Lediglich für die Sanierung der Schächte muss die jeweilige Überholspur auf einer Länge von ca. 60 Metern für jeweils ca. zwei Wochen gesperrt werden. In diesem Zeitraum wird die Fahrbahn verschwenkt und der Standstreifen als Fahrspur mitgenutzt. Das RP werde vor Beginn dieser Bauarbeiten rechtzeitig informieren, da mit leichten Verkehrsbehinderungen zu rechnen sei.

    Der Radweg von der Ferdinand-Weiß-Straße bis zum Dreisamradweg (FR1) muss für die gesamten Schachtsanierungsarbeiten außerhalb des Zubringers gesperrt und umgeleitet werden. Die Umleitung beginnt bereits bei der Brücke an der Ferdinand-Weiß-Straße und wird unterhalb der Brücke auf die andere Seite der Güterbahnlinie bis zum Dreisamradweg FR 1 weitergeführt.

    Begonnen wird zunächst mit dem Trog auf der stadtauswärts führenden Seite des Zubringers. Mitte Juni ist dann die Sanierung des Trogs auf der gegenüberliegenden Seite an der Reihe. Die gesamte Sanierung soll Ende Juli abgeschlossen sein.

    Saniert werden die schadhaften Sammelleitungen zur Straßenentwässerung in den Trogbauwerken sowie des Transportkanals unter der Dreisam, für den ein sog. Schlauchliner eingebaut wird. Zudem werden Regenwasser- und Kontrollschächte im Bereich der Tröge saniert.

     

  • Abteilung 4
    02.05.2019
    Erster Schritt im Verfahren zur Wiedereröffnung der Albtalstraße (L154, Kreis Waldshut)

    Das Regierungspräsidium Freiburg als Planfeststellungsbehörde hat als ersten Schritt für den für eine Wiedereröffnung der Albtalstraße (L 154, Landkreis Waldshut) erforderlichen Planfeststellungsbeschluss ein sog. Scoping-Verfahren eingeleitet. Dieses Verfahren bildet die Grundlage für die im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens erfolgende Umweltverträglichkeitsprüfung. Der federführende Landkreis Waldshut hatte dieses in Absprache mit der Straßenbauverwaltung des Regierungspräsidiums Freiburg entsprechend beantragt. Dabei haben die Umweltfachbehörden, die betroffenen Gemeinden und die Umweltverbände die Möglichkeit, Anregungen und Hinweise zu Gegenstand, Umfang und Methoden der Umweltverträglichkeitsprüfung zu geben.

    Nachdem die L 154 zwischen Hohenfels (Gemeinde Albbruck) und der Tiefensteiner Brücke (Gemeinde Görwihl) infolge von Felsstürzen und -abgängen im Mai 2015 gesperrt werden musste, möchte das Landratsamt Waldshut die Landesstraße wieder für den Verkehr freigeben. Dazu muss die Albtalstraße durch umfangreiche Hangsicherungsmaßnahmen vor Felsstürzen geschützt werden, damit der notwendige Schutz der Verkehrsteilnehmer zukünftig sichergestellt ist. Dafür muss insbesondere berücksichtigt werden, dass sich die betroffenen Hangbereiche des Albtals in Natura 2000-Gebieten befinden.

    Was ist Scoping?

    Das Scoping legt den inhaltlichen und räumlichen Untersuchungsrahmen für die Umweltverträglichkeitsstudie für die einzelnen Schutzgüter (z.B. Menschen, Tiere, Pflanzen) fest. Die darauf aufbauende Umweltverträglichkeitsstudie prognostiziert die voraussichtlich zu erwartenden Projektauswirkungen auf die jeweiligen Schutzgüter. Dies ist eine wichtige Grundlage für die spätere Genehmigungsplanung.

  • Abteilung 4
    30.04.2019
    Regierungspräsidium Freiburg saniert die L 173 zwischen Unterkirnach und Vöhrenbach (Schwarzwald-Baar-Kreis)
    Landesstraße bis Ende September gesperrt // Umleitung über Furtwangen-Rohrbach

    ​Am Montag, 6. Mai, beginnt das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mit der Sanierung der L 173 zwischen Unterkirnach und Vöhrenbach (Schwarzwald-Baar-Kreis). Die Landesstraße wird in diesem Abschnitt bis Ende September gesperrt. Der Verkehr von und nach Unterkirnach wird über den Furtwangener Ortsteil Rohrbach umgeleitet (K 5728, L 175).

    Erneuert wird die Fahrbahn bis zur Friedrichshöhe einschließlich der Umfahrung Unterkirnach. Die Kosten für die Sanierung liegen bei rund 2,6 Millionen Euro.

    Der Belagseinbau ist witterungsabhängig, weshalb kurzfristig zeitliche Verzögerungen auftreten können. Das RP bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die auftretenden Belastungen.

  • Biosphärengebiet
    30.04.2019
    Biosphärengebiet fördert neue Schautafeln im Besucherbergwerk Finstergrund
    Saisonstart am 1. Mai
     Foto: Bernadette Ulsamer von der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets gratuliert Clemens Jäger vom Bergmannsverein zu den neuen Schautafeln im Besucherbergwerk. Bild: Paul Berger

    Ab sofort können die Gäste des Besucherbergwerks Finstergrund ganz genau sehen, wo sie sich im Berg befinden: Durch Förderung des Biosphärengebiets Schwarzwald konnte das Besucherbergwerk in Wieden vier neue Schautafeln installieren. Drei Tafeln zeigen den so genannten „Seigerriss“, einen zeichnerischen Vertikalschnitt durch das gesamte Bergwerk. Eine weitere Tafel zeigt den so genannten „Örterabbau“, der schematisch die Abbaumethode des Erzganges darstellt. Vom 1. Mai an ist das Besucherbergwerk wieder bis Ende Oktober an Wochenenden und Feiertagen geöffnet.

    „Die Seigerrisse sind ein wichtiger Bestandteil jeder Bergwerksführung. Mit der Unterstützung des Biosphärengebiets bei den neuen Schautafeln steigern wir die Qualität für die Besucher sichtbar“, so Clemens Jäger, einer der drei Vorsitzenden des Bergmannsvereins Finstergrund Wieden e.V. In Zukunft solle die bereits gute Zusammenarbeit mit dem Biosphärengebiet weiter ausgebaut werden.

    Bernadette Ulsamer, die in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets für die Themen Bildung und Kultur zuständig ist, hebt die wichtige Funktion des Besucherbergwerks für das Biosphärengebiet hervor: „Der Bergbau im Schwarzwald hat maßgeblich zur Entstehung der heutigen Kulturlandschaft beigetragen. Zudem ist das Bergwerk kulturhistorisch ein spannender Ort, den es zu erhalten gilt.“ Zumal die Arbeit im Finstergrund ausschließlich ehrenamtlich stattfinde, habe das Biosphärengebiet die Produktion der Schautafeln gerne unterstützt.
    Bis 1974 wurde im Revier Wieden-Todtnau Bergbau in großen Umfang betrieben. Abgebaut wurden hauptsächlich die Industrieminerale Fluss- und Schwerspat. 1982 wurde das Besucherbergwerk eröffnet. Bei den heutigen Führungen erläutern die Mitglieder des Bergmannvereins, wie der Bergbau in und um Wieden ablief und unter welchen Bedingungen dort gearbeitet wurde. Ein Höhepunkt der Besichtigung ist die Fahrt mit der einzigen Grubenbahn im Schwarzwald.

    Mehr Information:
    www.finstergrund.de
    www.biosphaerengebiet-schwarzwald.de

    Foto: Bernadette Ulsamer von der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets gratuliert Clemens Jäger vom Bergmannsverein zu den neuen Schautafeln im Besucherbergwerk. Bild: Paul Berger

  • Abteilung 4
    26.04.2019
    Verkehrsbehinderungen auf der A 5 bei Neuenburg am Rhein
    Montag und Dienstag (29./30. April) teilweise nur einspurig // Fahrbahn wird für vier Wochen verschwenkt

    Wegen der Verbreiterung einer Autobahnunterführung in Neuenburg am Rhein muss ab Ende April mit Verkehrsbehinderungen an der A 5 gerechnet werden. Die Fahrspuren in beide Richtungen werden für ca. vier Wochen auf die Standstreifen verschwenkt, so das Regierungspräsidium Freiburg (RP) in einer Pressemitteilung.

    Am Montag, 29. April, wird der Verkehr in Richtung Karlsruhe von 9 Uhr bis abends nur einspurig fließen können, weil die Verkehrseinrichtungen für die Verschwenkung der Fahrbahn und für die Arbeiten an der Unterführung aufgebaut werden müssen. Am Dienstag, 30. April wird im gleichen Zeitraum (9 Uhr bis abends) die Baustelle in Fahrtrichtung Basel eingerichtet. Auch hier wird die Autobahn nur einspurig befahrbar sein.

    Für den innerörtlichen Verkehr in Neuenburg am Rhein weist das RP darauf hin, dass der Ausbau der Mülhauser Straße in Kürze soweit abgeschlossen ist, dass ab Montag, 6 Mai, bis voraussichtlich Sommer 2020 der westliche Teil der Vogesenstraße voll gesperrt werden kann. Die Umleitung ist ausgeschildert.

  • SGZE
    25.04.2019
    „Zukunftsprozess Fessenheim“: Deutsch-französisches Verbindungsgremium setzt sich für europäische Finanzierung der Schienenverbindung Colmar-Freiburg ein
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Aufnahme in strategische Infrastrukturplanung der EU würde Strecke enorm aufwerten und Tür öffnen zu erheblicher finanzieller Unterstützung“

    Das deutsch-französische Verbindungsgremium des „Zukunftsprozesses Fessenheim“ setzt sich für eine Aufnahme der Schienenverbindung Colmar-Freiburg in die Infrastrukturplanung der EU als strategischen Lückenschluss zwischen beiden Ländern ein. Eine solche Anerkennung würde den Weg frei machen zu erheblicher finanzieller Beteiligung Europas an der Umsetzung von bis zu 30 Prozent der Gesamtkosten, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Bei einem gemeinsamen Treffen in Freiburg hat Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer unter anderem mit Freiburgs OB Martin Horn, Landrätin Dorothea Störr-Ritter, Breisachs Bürgermeister Oliver Rein sowie von französischer Seite Präfekt Laurent Touvet (Haut-Rhin), die Präsidentin des Conseil départemental Haut-Rhin, Brigitte Klinkert, und die Vizepräsidentin der Region Grand-Est, Christèle Willer, über diese Möglichkeit gesprochen. Alle Beteiligten waren sich einig, dass es diese große Chance zu nutzen gelte. Bärbel Schäfer: „Wir müssen jetzt große Einigkeit in der Region und mit Hilfe des Landes und der Region Grand Est zeigen, damit wir den Bund und die EU von der Notwendigkeit einer Finanzierung des Projekts überzeugen können“.

    Auch die Oberrheinkonferenz schlägt der EU konkret vor, die Verbindung Colmar-Freiburg in die strategische Infrastrukturplanung als sogenannte Trans-European-Networks (TEN-V) aufzunehmen. Bärbel Schäfer: „Eine Aufnahme in dieses Programm wertet die Strecke enorm auf und öffnet die Tür zu einer finanziellen Beteiligung Europas am Projekt Colmar-Freiburg von bis zu 30 Prozent. Das ist ein gut investiertes Geld, das wir zum Mehrwert für die Menschen einsetzen wollen“.

    Das Landesverkehrsministerium tritt an den Bund heran, um gleichfalls eine Anmeldung dieser zentralen Projekte in das TEN-Programm zu unterstützen. Auch aus der französischen Nachbarregion wird darauf hingearbeitet, dass von Paris aus Richtung Brüssel dieser Ansatz im Interesse der Region vertreten wird.

    Nach der Vorstellung der Machbarkeitsstudie im März für die Schienenverbindung Freiburg-Colmar mit äußerst positiven Aussichten sollen nun weitere Untersuchungen zur konkreten Realisierbarkeit des Projekts bis zum Sommer erfolgen. Dabei geht unter anderem um vertiefende Studien zu technischer Realisierung, Finanzierung, Umweltverträglichkeit und rechtlichen Fragen.

  • Abteilung 4
    25.04.2019
    Hohentwieltunnel (Kreis Konstanz) für eine Nacht gesperrt
    Regierungspräsidium führt jährliche Wartungsarbeiten durch // Verkehr wird umgeleitet

    Für die jährlichen Wartungsarbeiten an der Tunnelsteuerung, Beleuchtung , Lüftung und Wechselverkehrszeichen im Hohentwieltunnel (Kreis Konstanz) werden die Tunnelröhren von Samstag, 4. Mai, ab 18 Uhr  bis Sonntag, 5. Mai, 8 Uhr voll gesperrt. Hierbei werden auch die feuerwehrtechnischen Anlagen wie Rauchmelder, Löscheinrichtungen und Notrufmelder, die im Brandfall eine automatische Tunnelsperrung auslösen, überprüft und gewartet.

    Das Regierungspräsidium rechnet in diesem Zeitraum ist mit dem geringsten Verkehrsaufkommen.

    Der Verkehr in Richtung Schaffhausen wird an der Anschlussstelle Singen ausgeleitet und über die U 62 zur Anschlussstelle Hilzingen geführt. Der Verkehr in Richtung Stuttgart wird an der Anschlussstelle Hilzingen ausgeleitet und über die U 19 zur Anschlussstelle Singen geführt.

    Das Regierungspräsidium Freiburg, Neubauleitung Singen bittet um Verständnis. Diese Wartung dient der allgemeinen Sicherheit.

  • Abteilung 4
    25.04.2019
    B 27 bei Behla (Hüfingen, Schwarzwald-Baar-Kreis) sechs Wochen gesperrt
    Regierungspräsidium baut südlichen Anschluss an die Ortsumfahrung um

    Nachdem die Ortsumfahrung Behla (B 27, Hüfingen/Schwarzwald-Baar-Kreis) Ende vergangenen Jahres für den Verkehr freigegeben wurde, wird nun der südliche Anschluss an die bestehende B 27 umgebaut. Dazu muss die B 27 in diesem Bereich ab Montag, 29. April, für circa sechs Wochen voll gesperrt werden. Der Verkehr zwischen Blumberg und Hüfingen wird über die L 185 und die B 31 umgeleitet. An der Einmündung der L 185 in die B 31 wird der Verkehr per Ampel geregelt. Der auf der A 81 von Norden kommende Verkehr in Richtung Blumberg, Schaffhausen und Waldshut wird bereits vor dem Autobahndreieck Bad Dürrheim über die A 81 bis zur Anschlussstelle Geisingen und dann über die L 185 geleitet.

    Wichtig für den regionalen Verkehr: Die nördliche B 27 zwischen Wasserturm und Behla wird an höchstens zehn Tagen gesperrt. In der restlichen Zeit können die Anlieger bis nach Behla durchfahren.

    Anfang Juni soll der Verkehr zunächst einspurig auf der neuen Trasse fließen. Spätestens nach dem Pfingstwochenende soll die B 27 bei Behla wieder frei befahrbar sein, heißt es aus dem Regierungspräsidium. Mit der Umgestaltung der Anschlussstelle wird der Verkehr dann reibungslos auf die bestehende B 27 geführt.

    Von Blumberg kommend fuhr man bisher in einer leichten Rechtskurve nach Behla. Die Neubautrasse schließt an dieser Stelle in einer leichten Linkskurve an. Dies führt zu den umfangreichen Veränderungen in Lage und vor allem Querneigung. Der gesamte Asphaltaufbau wird auf einer Länge von rund 150 Metern im Übergangsbereich vollständig ausgebaut. Auch die Frostschutzschicht wird angepasst Die Fahrbahndecke wird bis zur Abfahrt nach Fürstenfeld erneuert. Zusätzlich wird die gesamte Entwässerung erneuert und der Anschluss nach Behla bis zum Ortsschild um - und rückgebaut sowie neu asphaltiert.

  • Abteilung 4
    24.04.2019
    RP warnt vor Staus an der A 5 bei Rust (Ortenau) am Wochenende
    Brückenfertigteile für Anschlussstelle Rust werden eingebaut

    Beim Umbau der Anschlussstelle Rust (Ortenau) werden am kommenden Wochenende (Freitag/Samstag, 26./27. April) die über 65 Tonnen schweren und knapp 28 Meter langen Brückenfertigteile eingebaut. Insgesamt sind zehn Fertigteile einzusetzen, die unter laufendem Verkehr montiert werden. Dabei wird es zwangsläufig zu Staus kommen. Vor allem für den Verkehr in Richtung Basel seien lange Staus zu erwarten, heißt es aus dem Regierungspräsidium. Mit folgenden Behinderungen ist zu rechnen:

    Für den Aufbau des Mobilkrans am Freitag, 26. April, ist die A 5 ab 11 Uhr für ca. sechs Stunden in Fahrtrichtung Karlsruhe nur einspurig befahrbar.

    Die Autobahn wird in Fahrtrichtung Freiburg am Samstag, 27. April, von 14 Uhr bis 24 Uhr einspurig, in Fahrtrichtung Karlsruhe bleibt sie zweispurig befahrbar.

    Im Laufe des Samstags werden die einzelnen Träger der Brücke eingehoben. Für diesen Vorgang muss die A 5 im Laufe des Samstagnachmittags für jeweils ca. zehn Minuten zunächst in Richtung Süden und dann in Richtung Norden voll gesperrt werden.

    Am Sonntag, 28. April, wird die A 5 in Richtung Karlsruhe von Mitternacht bis 5 Uhr morgens nur einspurig befahrbar sein, weil der Kran abgebaut wird.

  • Biosphärengebiet
    24.04.2019
    „Mitmachen, erleben, genießen: Biosphärenfest am 26. Mai rund ums Rathaus in Todtnau
    50 Aussteller präsentieren ihre Erzeugnisse/ Bühnenprogramm und Mitmacheangebote für Groß und Klein
     Mädchen sitzt auf der Weide und streichelt Kuhkalb ©coldwaterman - stock.adobe.com

    Die Biosphäre bewegt! Mit dem Esel durch die Frühlingswiesen wandern. Funkenschlagen mit dem Feuerstein. Regionale Leckereien vom Ziegenkäse bis
    zum Gyros vom Hinterwälder Rind kosten: „Mitmachen, Erleben und Genießen“ ist das Motto des dritten Biosphärenfests, das am 26. Mai von 11 bis 18 Uhr in Todtnau stattfindet. Rund ums Rathaus präsentieren rund 50 Aussteller aus der Region ihre Erzeugnisse und laden Groß und Klein zu vielfältigen Mitmachangeboten ein. Zudem gibt es ein buntes Bühnenprogramm mit der Vorstellung von Projekten aus dem Biosphärengebiet und viel Musik. Auf spannenden Exkursionen kann die Natur in der Umgebung erkundet werden.

    „Innerhalb von drei Jahren hat sich das Biosphärenfest zur festen Größe in der Region entwickelt. Das Programm ist noch bunter und vielseitiger geworden. Hier können Einheimische und Gäste das Biosphärengebiet Schwarzwald hautnah erleben“, so Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer, die das Fest um 11 Uhr gemeinsam mit Bürgermeister Andreas Wießner eröffnen wird. Todtnau werde ein toller Gastgeber sein, zumal das junge Biosphärengebiet hier bereits sichtbar und erlebbar geworden sei. Durch Förderung des Biosphärengebiets
    entstanden in Todtnau neue Erlebniswege. Das Bürstenmuseum erhielt eine neue Konzeption. Landwirte und Gastronomen engagieren sich in der Marketingoffensive für das Hinterwälder Rind. Mit der Firma Zahoransky arbeitet das Biosphärengebiet in der Ausbildung und bei der Ferienbetreuung zusammen. Zudem wird  am Rathaus, wo am 26. Mai gefeiert wird, in den nächsten Jahren das Informationszentrum des Biosphärengebiets entstehen.

    Neu ist in diesem Jahr das Kleinkunstprogramm am Vorabend: Zur Einstimmung auf das Fest veranstaltet der Kulturhaus Todtnau e. V. eine „Open Stage auf alemannisch“. Liedermacher, Bands und andere Künstler werden am Samstag, 25. Mai ab 20 Uhr ihre Mundart-Beiträge im Gewölbekeller des Rathauses auf die Bühne bringen. Karten (12 €/ ermäßigt 10 €) können bei Ursula Drändle-Heger vorbestellt werden, Telefon 07671-1290.

    Das vollständige Programm des Biosphärenfests 2019 finden Sie im Flyer anbei.

    presse-biosph-2019.pdfFlyer (pdf, 1 MB)
  • Biosphärengebiet
    24.04.2019
    Hoch hinaus an Schauinsland und Belchen: Ranger-Touren im Biosphärengebiet Schwarzwald starten
    Sagenhafte Ausblicke und spannende Einblicke in Natur, Landschaft und Geschichte der Region / Die Touren sind kostenlos und finden bis Oktober 14-tägig statt

    Mit dem Ranger unterwegs im Biosphärengebiet: Die neuen Biosphären-Ranger Florian Schmidt und Sebastian Wagner starten im Mai ihre geführten Touren am Schauinsland und am Belchen. Entdecken Sie mit den beiden Naturexperten die Tier- und Pflanzenwelt an den Aussichtsbergen im Biosphärengebiet. Erfahren Sie Spannendes über die Entstehung der Landschaft sowie über die Erd- , Heimat-  und Nutzungsgeschichte der Region. Und genießen Sie die einmalige Schwarzwaldlandschaft. Die Touren finden bis Oktober an jedem zweiten Samstag immer abwechselnd am Schauinsland und am Belchen statt. Sie sind auch für Familien mit Kindern geeignet. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung unter Biosphaerengebiet.Ranger@rpf.bwl.de.

    Los geht’s am Samstag, 4. Mai, am Schauinsland. Treffpunkt ist um 11 Uhr an der Bergstation der Schauinslandbahn.  Themen der ca. vierstündigen Wanderung sind die subalpine Flora des Freiburger Aussichtsbergs (1284 m), Weidbuchen und Allmendweiden, die Bergbaugeschichte des Schauinslands  sowie die Schwarzwälder Baukultur. Unterwegs ist genügend Zeit, die sagenhaften Ausblicke zu genießen – bei klarem Wetter bis zu den Alpen und den Vogesen. Die abwechslungsreiche Tour ist rund sechs Kilometer lang. Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk sind erforderlich. Vesper und Getränk sollten mitgebracht werden. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Einkehr. Weitere Ranger-Touren am Schauinsland bieten Sebastian Wagner und Florian Schmidt bis Oktober immer am ersten Samstag des Monats an.

    Die erste Ranger-Tour am Belchen findet am 18. Mai statt. Treffpunkt ist um 10.30 Uhr an der Talstation der Belchen-Seilbahn in Aitern. Von der subalpinen Flora bis zu den Spuren der Kelten entdecken die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Besonderheiten am Wegesrand und genießen das 360-Grad-Panorama auf dem Gipfel (1414 m). Die vierstündige Tour ist etwa sieben Kilometer lang und durch die An- und Abstiege etwas anspruchsvoller als die Runde am Schauinsland.  Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk sind erforderlich. Vesper und Getränk sollten mitgebracht werden. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Einkehr. Weitere Ranger-Touren am Belchen bieten Sebastian Wagner und Florian Schmidt bis Oktober immer am dritten Samstag des Monats an.
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  • Biosphärengebiet
    17.04.2019
    „Theater in den Bergen“ im Biosphärengebiet inszeniert Insektenkrimi/ Innovationsfonds Kunst unterstützt Produktion mit 15.000 Euro
    Biosphärengebiet hat Website des Landschaftstheaters gefördert / Casting am 27. April in Häg-Ehrsberg

    Passend zur aktuellen Diskussion um das Insektensterben bringt das „Theater in den Bergen“ in diesem Jahr einen Insektenkrimi auf die Landschaftsbühne im Biosphärengebiet Schwarzwald. Wer mitmachen will, kann am Samstag, 27. April, am Casting in Häg-Ehrsberg teilnehmen. Zum Start der Produktion ist auch die neue Website des Landschaftstheaters fertig geworden, die im Rahmen des Förderprogramms des Biosphärengebiets finanziert wurde: www.theaterindenbergen.de. Unterstützung kommt zudem vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, das die aktuelle Inszenierung durch den Innovationsfonds Kunst mit 15.000 Euro fördert.

    „Das ‚Theater in den Bergen‘ verbindet die Bereiche Natur und Kultur im Biosphärengebiet auf kreative und innovative Weise“, so Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets.  Er beglückwünschte den Kulturverein um Arnd Heuwinkel und Antonia Tittel zur Förderung durch den Innovationsfonds des Landes. Dass das Landschaftstheater in diesem Jahr das Thema Insektensterben aufgreife, biete die Chance, das kulturell interessierte Publikum in der Region für den Artenschutz und den Erhalt der schönen Landschaft des Südschwarzwalds  zu sensibilisieren.

    Premiere des Stücks „Insekten?! Es gibt für alles eine Lösung…“ ist am 14. September. „Mit dieser Produktion wollen wir aufzeigen, dass wir Menschen durch unsere Lebensweise nicht nur Pflanzen und Tiere bedrohen, sondern auch uns selbst“, erklärt Arnd Heuwinkel, der das Stück derzeit schreibt. Er ziehe das ernsthafte Thema als Persiflage auf, „so dass die Leute  lachen können und sich gleichzeitig Gedanken machen“.

    In dem partizipativen Theaterprojekt sollen insgesamt 50 Menschen Lösungen und Wege suchen, zukünftige Katastrophen zu verhindern und gemeinsames Engagement erlernen. Erwachsene und Kinder von 7 bis 97, die Lust haben, bei der Produktion auf oder hinter der Bühne mitzuwirken, können am Samstag, 27. April um 15 Uhr zum Casting in die Alte Schule in Ehrsberg (Ortseingang) kommen.

    Das Insektenstück ist bereits die achte Inszenierung des Theaters in den Bergen e.V. Der 2011 gegründete gemeinnützige Kulturverein im Südschwarzwald hat sich  dem Landschaftstheater verschrieben. In den Aufführungen wandern die Zuschauer zusammen mit den Darstellern von Spielort zu Spielort durch die Natur. Das Bühnenbild ist dabei die Umgebung selbst

  • Abteilung 2
    17.04.2019
    Engen erhält 1,5 Millionen Euro für Sanierungsgebiet Bahnhofsbereich mit Altstadt
    Neues Parkhaus und 75 neue Wohnungen geplant // Kornhaus, Amtsdienerhäuschen und Bahnhof werden saniert

    Bürgermeister Johannes Moser hat heute (17. April) im Regierungspräsidium Freiburg (RP) den Förderbescheid des Landes für das neue Sanierungsgebiet „Bahnhofsbereich mit Altstadt“ entgegengenommen. Die im RP für die Städtebauförderung zuständige Referatsleiterin Jutta Pollich überreichte Bürgermeister Moser den Bescheid, mit dem Bund und Land aus dem Bund-Länder-Programm für den Städtebaulichen Denkmalschutz einen Zuschuss von 1,5 Millionen Euro für eine Vielzahl an Erneuerungsprojekten im Sanierungsgebiet bereitstellen.

    Für die Stadt ist damit die Voraussetzung geschaffen, in den nächsten Jahren im Sanierungsgebiet „Bahnhofsbereich mit Altstadt“ die Behebung von städtebaulichen und funktionalen Missständen in Angriff zu nehmen. Dabei wird sie in beträchtlichem Umfang auch Eigenmittel investieren. Das rund 16 Hektar große Sanierungsgebiet umfasst Teile der Altstadt im Bereich des denkmalgeschützten Kornhauses sowie wesentliche Teile der Unterstadt, dort vor allem das Bahnhofsareal und das Umfeld der Breitestraße.

    Bürgermeister Moser zeigte sich hocherfreut über die Bewilligung des Zuschusses. „Das Sanierungsprogramm ist eine große Chance zur Modernisierung der Stadt Engen, zur Gewinnung von Wohnraumreserven, der Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs und für einen erfolgreichen Abschluss der Altstadtsanierung mit dem markanten und städtebaulich wertvollen Kornhaus“.

    Jutta Pollich war voll des Lobes über die Vorarbeit, die die Stadt Engen im Vorfeld geleitstet hat: „Engen hat einen fundierten und gut ausgearbeiteten Förderantrag eingereicht, der sehr detailliert aus einem zusammen mit der Bürgerschaft erarbeiteten Stadtentwicklungskonzept entwickelt wurde. Das Sanierungsgebiet hat ein großes städtebauliches Potential. Mit der beispielhaften Sanierung der Altstadt wurde in der Vergangenheit bereits hervorragende Arbeit geleistet. Mit dem Sanierungsgebiet „Bahnhofsbereich mit Altstadt“ wird die Stadt Engen ihre nachhaltige und zukunftsfähige Stadtentwicklung weiter fortsetzen und damit zu weiteren signifikante Verbesserungen beitragen. Das Wirtschaftsministerium hat sich dieser Auffassung angeschlossen und daher der Aufnahme der Stadt in das Jahresprogramm 2019 zugestimmt“.

    Mit Hilfe der Fördermittel sollen unter anderem private und öffentliche Gebäude modernisiert und instandgesetzt und der öffentliche Raum insbesondere im Bahnhofsbereich attraktiv umgestaltet werden. Ein neues Parkhaus soll zur dringend benötigten Entlastung der Stellplatznachfrage beitragen. Ein besonderes Augenmerk liegt im gesamten Sanierungsgebiet darauf, neuen Wohnraum zu schaffen, indem Nachverdichtungspotentiale wie auch Baulücken aktiviert und erforderlichenfalls auch nicht erhaltenswerte Gebäude abgebrochen werden. Nach den vorläufigen Planungen der Stadt Engen sollen rund 75 neue Wohneinheiten gebaut werden; darüber hinaus ist vorgesehen, ca. 30 bestehende Wohneinheiten umfassend zu modernisieren, um sie damit – gerade in energetischer Hinsicht - an einen zeitgemäßen Wohnstandard anzupassen. Mit dem Kornhaus, das modernisiert und einer neuen kommunalen Nutzung zugeführt werden soll, dem ehemaligen Amtsdienerhäuschen und dem Bahnhofsgebäude stehen zudem ortsbildprägende, denkmalgeschützte Gebäude mit auf der Agenda.
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  • Abteilung 4
    16.04.2019
    Regierungspräsidium Freiburg saniert Stützwände an der B 462 zwischen Schramberg und Schiltach (Kreis Rottweil)
    Arbeiten dauern bis Oktober // Halbseitige Sperrung mit Ampelregelung notwendig

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) lässt ab Dienstag, 23. April, insgesamt sechs Stützwände an der B 462 zwischen Schramberg und Schiltach (Kreis Rottweil) sanieren. Die Arbeiten erfolgen in drei Bauabschnitten und sollen im Oktober abgeschlossen sein. Die Bundesstraße wird abschnittsweise halbseitig gesperrt, der Verkehr wird per Ampel geregelt.

    In der ersten Bauphase wird unter anderem die Stützwand im Schiltacher Stadtteil Lehengericht entlang des Radwegs und der Firma BBS saniert. Dabei wird der Stahlbeton des Wandkopfes inklusive der Schutzeinrichtung erneuert. Parallel dazu wird zeitlich versetzt an den Mauern am Rappenfelsen im Bereich der Firma Uhl und im Bereich der Firma Wöhrle gearbeitet. Hier stehen unter anderem die Sanierung des Mauerwerks aus Naturstein, die Erneuerung aller Fugen und die Herstellung einer Betonabdeckung auf den Mauerköpfen an. Das RP wird je nach Fortschritt über die weiteren Bauphasen informieren.

    Die Gesamtkosten liegen bei 1,9 Millionen Euro.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    15.04.2019
    Vielfältig und innovativ: Lenkungskreis befürwortet 13 neue Förderprojekte im Biosphärengebiet Schwarzwald
    Entwicklung des Rahmenkonzepts startet im Frühsommer/ Weg frei für die ersten Partnerbetriebe

    Das Biosphärengebiet Schwarzwald fördert in diesem Jahr 13 Projekte mit insgesamt 341.000 Euro. Das hat der Lenkungskreis des Biosphärengebiets am Freitag in Schönau entschieden. Die Vorhaben bilden die ganze Bandbreite der Aufgaben des Biosphärengebiets ab, von der Unterstützung der Landwirtschaft und des Naturschutzes bis hin zu Tourismus, Bildung und Kultur. Die Antragsteller kommen aus den Landkreisen Waldshut, Lörrach und aus Freiburg.

    „Im dritten Jahr des Biosphären-Förderprogramms ist die Nachfrage weiterhin hoch, die Vorhaben der Antragsteller sind vielfältig und innovativ. Das zeigt, dass die Menschen vor Ort die Modellregion für nachhaltige Entwicklung mitgestalten wollen und dazu immer neue Ideen einbringen“, stellte die Vorsitzende des Lenkungskreises, Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer, fest.

    Insgesamt waren diesmal 21 Anträge mit einem Gesamtfördervolumen von rund 800.000 Euro eingereicht worden. Die Vorauswahl durch die Geschäftsstelle fand anhand eines Kriterienkatalogs statt. Gefördert werden sollen eine Online-Plattform zur Hofübergabe in der Landwirtschaft, Einrichtungen zur Wasserversorgung auf Allmendweiden, die erste dezentrale Informationsstelle zum Biosphärengebiet in Bernau, ein Biosphären-Klassenzimmer im Kleinen Wiesental, ein Erlebnispfad zur Beobachtung von Gämsen in Todtnau, ein Landart-Projekt, die Entwicklung der Dorfmitte in Wieden sowie Einrichtungen, die der Offenhaltung der Landwirtschaft im Biosphärengebiet dienen. Unterstützt werden soll zudem die Umsetzung der bereits im vergangenen Jahr geförderten Neukonzeption des Heimatmuseums Resenhof in Bernau.

    Neben der Diskussion der Förderprojekte beauftragte der Lenkungskreis ein  Büro mit der Organisation des Rahmenkonzepts für das Biosphärengebiet. Dieser Prozess soll im Frühsommer starten und die Bevölkerung sowie Akteure der Region einbinden. Darüber hinaus machte der Lenkungskreis den Weg frei für die Gewinnung der ersten Partner-Betriebe des Biosphärengebiets in der Kategorie „Urlaub auf dem Bauernhof“.

    Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets, stellte den Geschäftsbericht 2018 vor. Zudem gab er einen Ausblick auf die Höhepunkte dieses Jahres. So wird am 26. Mai in Todtnau das dritte Biosphärenfest stattfinden. Das Pilotprojekt „Allmende 2.0“ zum Erhalt des Grünlands im Biosphärengebiet startet. Vom 5. bis 19. Oktober finden in Kooperation mit elf Gastronomiebetrieben die ersten Hinterwälder-Wochen statt.

    Die befürworteten Förderprojekte 2019 im Einzelnen (Fördersummen auf Zehnerstellen gerundet):

    • Online-Plattform „Wer macht mir den Hof?“: 23.320 Euro
    • Einrichtung einer dezentralen Informationsstelle für das Biosphärengebiet, Bernau: 33.800 Euro
    • Gamsbeobachtungsweg, Todtnau: 18.540 Euro
    • Themenweg „Lebensraum Freiburg-Kappel“ (zweijährig): 34.270 Euro
    • Mobile Wasserversorgung auf Allmendweiden, Bernau: 10.630 Euro
    • Versorgung der Allmendweiden am Belchen mit Tränkewasser: 10.780 Euro
    • Landart-Projekt „Naturschutz meets Landart“ (zweijährig): 26.030 Euro
    • Umsetzung der Neukonzeption für das Resenhof-Museum, Bernau (zweijährig): 99.820
    • Konzept und Planung für ein Biosphärenklassenzimmer, Kleines Wiesental: 8.250 Euro
    • Konzept für ökologische und barrierefreie Entwicklung der Dorfmitte in Wieden: 27.500 Euro
    • PKW-gezogener Viehanhänger für Großvieh, Todtnau: 2340 Euro
    • Hangspezialmaschine, Tunau: 29.620 Euro
    • Modernisierung eines Weideunterstands, Schönenberg: 16.040 Euro

    Geschäftsbericht 2018 des Biosphärengebiets zum Download auf der Website www.biosphaerengebiet-schwarzwald.de unter Service/Downloads/Informationen.

  • Abteilung 4
    15.04.2019
    Tunnel Waldsiedlung bei Konstanz (B33 neu): Radwegverlegung im Bereich der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Reichenau Waldsiedlung und Reichenau Lindenbühl
    Radweg durch Unterführung ab Samstag, 13. April, gesperrt

    Im Zuge der Herstellung des Tunnels Waldsiedlung bei Konstanz wird der Radweg, vor der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Reichenau Waldsiedlung und Lindenbühl, entlang der Bahnlinie verlegt. Der Radweg durch die Unterführung wird ab Samstag, 13 April, gesperrt. Im Bereich der Radwegunterführung werden Kanalarbeiten durchgeführt. Die Umleitungsstrecke für Radfahrer ist ausgeschildert. Das Regierungspräsidium bittet die Radfahrerinnen und Radfahrer um Verständnis.

  • Abteilung 4
    15.04.2019
    Verkehrsbehinderungen an der Donaubrücke (B 14) in Tuttlingen in der Zeit vom 15. bis 18. April
    Regierungspräsidium Freiburg lässt Gewährleistungsarbeiten an der Brückenkappe ausführen // Nur eine Spur verfügbar nach dem morgendlichen Berufsverkehr

    Das Regierungspräsidium Freiburg lässt zwischen Montag, 15. und Donnerstag , 18. April, Gewährleistungsarbeiten an einer Betonkappe auf der Zufahrt der Donaubrücke (B 14) ausführen. Dies betrifft die Fahrtrichtung von der Kreuzung B 14/B 523 zum Aesculap-Kreisverkehr, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Es werden entstandene Risse saniert, die Arbeiten sind witterungsabhängig und können bei idealem Verlauf an zwei Arbeitstagen abgeschlossen sein. Dazu wird der Verkehr von zwei Spuren auf eine eingeengt. Die Arbeiten beginnen als Tagesbaustelle nach Abklingen des Berufsverkehrs ab 8.30 Uhr. Ob diese bis zur abendlichen Rush-Hour jeweils abgeschlossen sein können, ist nicht sicher. Nachts wird die Baustelle jedoch zurückgebaut, sodass am folgenden Morgen zum Berufsverkehr jeweils zwei Spuren zur Verfügung stehen werden.

  • Abteilung 4
    15.04.2019
    B 14 bei Stockach (Kreis Konstanz) bis Ende Mai gesperrt
    Verkehr wird über Meßkirch umgeleitet// Grundstückszufahrten in Stockach können nur eingeschränkt angefahren werden

    Das Regierungspräsidium Freiburg saniert wegen des schlechten Zustands der Fahrbahn in zwei Bereichen die B 14 bei Stockach. Die Arbeiten beginnen am Dienstag, 23. April, und dauern voraussichtlich bis Ende Mai. Um eine schnelle und qualitativ hochwertige Bauweise garantieren zu können, werden die zu sanierenden Abschnitte voll gesperrt. Der Verkehr von und nach Tuttlingen wird ab dem Kreisverkehr B14/B313 in Stockach über Meßkirch (B 311 und B 313, bzw. umgekehrt) umgeleitet.
    Von einer kleinräumigen Umleitung über diverse Land- und Kreisstraßen wird vollständig abgesehen, um zusätzlichen Schleichverkehr durch überregionalen Verkehr zu vermeiden. Um den Querverkehr zwischen den beiden Teilabschnitten nicht völlig zum Erliegen zu bringen, wird die Gemeindeverbindungsstraße zwischen dem Stockacher Ortsteil Raithaslach und dem Mühlinger Ortsteil Hecheln für den dort zulässigen Verkehr ermöglicht.
    Der erste Teilabschnitt beginnt innerhalb der Ortsdurchfahrt des Stockacher Ortsteils Windegg und endet circa 100 Meter nach Ende des dreispurigen Ausbaus bzw. der Einmündung „Stockfelder Hof“. Der zweite Teilabschnitt beginnt circa 350 Meter vor der Einmündung der K 6111 „Vordere Schweingruben“ gemessen aus Stockach kommend. Der Abschnitt endet circa 1,2 Kilometer vor der Einmündung der L 440 Heudorf – Neuhausen ob Eck.
    Direkte Anwohner und Zulieferbetriebe können während der Bauzeit nur sehr eingeschränkt zu ihren Grundstücken und Lieferadressen gelangen. Während den Asphaltfräsarbeiten und Asphaltbelagsarbeiten sind die Grundstückszufahrten nicht zu erreichen. Die direkt betroffenen Anwohner werden per Wurfsendung jeweils vor den beschriebenen Arbeiten nochmals durch die Baufirma entsprechend detailliert informiert. Anwohner welche die Möglichkeit haben über diverse Gemeindestraßen eine Baustellendurchfahrt zu vermeiden, werden gebeten diese Möglichkeiten zu nutzen.
    Die Neubauleitung Singen des Regierungspräsidiums Freiburg bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die auftretenden Behinderungen und Belastungen.
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  • abteilung 5
    11.04.2019
    Regierungspräsidium startet mit drittem Bauabschnitt am Schutterentlastungskanal bei Schwanau (Ortenau)
    Begleitwege für Radfahrer und Fußgänger gesperrt // Umleitungen aus Sicherheitsgründen im Interesse der Radler und Fußgänger

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat Anfang April mit den Bauarbeiten für den dritten Bauabschnitt am Schutterentlastungskanals bei Schwanau (Ortenau) begonnen. Zwischen der Wirtschaftswegbrücke, die Nonnenweier und Allmannsweier als Radweg verbindet, bis zur Autobahn, werden die Arbeiten zur Verbesserung des Hochwasserschutzes für die Gemeinde Schwanau fortgesetzt. Bis zum Frühjahr 2020 sollen die Bauarbeiten in diesem Abschnitt abgeschlossen sein, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Wie das RP nun mitteilt, kommt es aus Sicherheitsgründen zu Einschränkungen und Sperrungen der Wege auf der Dammkrone und auf den rechts- und linksseitigen Begleitwegen am Kanal. Insbesondere die Strecke entlang des Schutterentlastungskanals zwischen Allmannsweierer/Ottenheimer Straße (K5343) sowie der A 5 und der Querverbindung vom Waldweg in Richtung Nonnenweier muss für den Rad- und Fußgängerverkehr gesperrt bleiben. Die Radler und Fußgänger werden aus Sicherheitsgründen und im eigenen Interesse dringend gebeten, die Sperrungen zu beachten.

    Für den Radverkehr von Nonnenweier nach Allmannsweier, sowie von Schwanau nach Lahr über den Hochwasserdamm bis zur Autobahnbrücke wurde in beide Richtungen eine Umleitung eingerichtet (vgl. Lageplan). „Wir sind uns bewusst, dass die Umleitungen mit zum Teil größeren Umwegen verbunden sind“, so Joachim Rau, der verantwortliche Projektleiter beim RP. „Wir versuchen aber durch Optimierungen im Bauablauf die Zeiten der Sperrung so gering wie möglich zu halten“. Das RP bittet die Bürgerinnen und Bürger hierfür um Verständnis.

  • Abteilung 2
    11.04.2019
    2,2 Millionen Euro für „Bahnhof-Schlachthof“ in Offenburg
    Projekt wird in das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ aufgenommen // Insgesamt neue 200 Wohneinheiten, weitere 100 werden umfassend modernisiert
     Auf dem Foto von links: Regierungsvizepräsident Klemens Ficht, der Oberbürgermeister der Stadt Offenburg, Marco Steffens und Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer (Foto: RPF)

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat am heutigen Donnerstag (11. April) Offenburgs Oberbürgermeister Marco Steffens einen Zuwendungsbescheid für Städtebauförderung übergeben. Damit wird die Sanierungsmaßnahme „Bahnhof-Schlachthof“ in das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ aufgenommen und kann mit einer Finanzhilfe von 2,2 Millionen Euro rechnen.

    „Oberbürgermeister Steffens hat bereits als Bürgermeister von Willstätt erkannt, welche großen Chancen die Städtebauförderung bietet. Deshalb bin ich davon überzeugt, dass Offenburg seine nachhaltige und zukunftsfähige Stadtentwicklung weiter fortsetzen wird“, sagte Schäfer bei einem Termin Freiburg. Seit 1981 wurden sieben Erneuerungsmaßnahmen angestoßen und erfolgreich abgeschlossen. Bund und Land haben dafür 49,4 Millionen Euro bereitgestellt, die in den vergangenen vier Jahrzehnten Ausgaben von rund 75,4 Millionen Euro zur Folge hatten. Das Land hat dabei bislang einen umfassenden Anteil von 31,3 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

    Momentan läuft noch die Sanierungsmaßnahme „Mühlbach“ mit einer bewilligten Finanzhilfe von 8,51 Millionen Euro, mit der auf 19 Hektar zuwendungsfähige Investitionen von rund 14,2 Millionen Euro finanziert werden. Damit wird aus dem ehemaligen Gewerbe- und Industriegebiet ein stadtnahes Wohn- und Erholungsgebiet entstehen, so die Regierungspräsidentin weiter. Die Umsetzung wird in zwei bis drei Jahren erfolgt sein und ist auch bereits finanziert.

    Nördlich davon liegt das neue Sanierungsgebiet „Bahnhof Schlachthof“. Um den denkmalgeschützten Schlachthof, der Ende 2019 stillgelegt werden soll, sowie um den Bahnhof herum soll eine städtebauliche Aufwertung erfolgen. „Die Planungen weisen eine hohe Wertigkeit und die Maßnahme eine höhe städtebauliche Qualität auf. Die Stadt Offenburg möchte den Schlachthof sanieren und zu einem Zentrum für Kultur und Kreativität entwickeln. Das Bahnhofsumfeld soll deutlich attraktiver werden sowie durch Nachverdichtung, Freilegung und Neuordnung neuer Wohnraum geschaffen werden. Es sind laut Antrag 200 neue Wohnungen und die Modernisierung von 100 Wohneinheiten geplant. Das ist auch voll im Sinn von Land und Bund, zeitgemäßen Wohnraum stadtnah und bedarfsgerecht zur Verfügung zu stellen, so Schäfer weiter.

    Im ersten Jahr der Antragstellung gibt eine Finanzhilfe von 2,2 Millionen Euro, davon trägt das Land etwa 55 Prozent. Insgesamt wird eine Förderung von insgesamt 9,4 Millionen Euro notwendig sein, so die Schätzung der Stadt Offenburg. Das Geld für die erste Tranche wird etwa zwei bis drei Jahre halten. „Das Regierungspräsidium plant, weitere Finanzhilfen bedarfs- und zeitgerecht zur Verfügung zu stellen“, so Schäfer.

  • Abteilung 4
    10.04.2019
    Regierungspräsidium Freiburg saniert 2,2 Kilometer langes Teilstück der B 33 in der Ortsdurchfahrt Gutach (Schwarzwaldbahn) ab 24. Juni
    Abschnitt liegt zwischen Bahnübergang und dem Sonnenberg // Überörtlicher Verkehr wird großräumig umgeleitet

    Das Regierungspräsidium Freiburg saniert in der Ortsdurchfahrt Gutach (Schwarzwaldbahn) die B 33 zwischen Bahnübergang Gutach bis zum Sonnenberg (Sägewerk Spathelf) auf einer Länge von etwa 2,2 Kilometern, da Fahrbahnschäden aufgetreten sind. Die Baumaßahme wird zwischen den Pfingst- und Sommerferien von 24. Juni bis 26. Juli umgesetzt und hat eine Vollsperrung für den überörtlichen Verkehr zur Folge, der großräumig umgeleitet werden muss. Für Anlieger gilt eine Sonderregelung, so die Behörde in einer Pressemitteilung.

    Was wird gemacht?
    Die Arbeiten umfassen das abschnittsweise Abfräsen des vorhandenen Fahrbahnbelags auf elf Zentimetern Tiefe auf einer Länge von 300 bis 400 m. Danach wird der Asphaltbinder im jeweiligen Abschnitt mit einer Stärke von acht Zentimetern neu eingebaut. Die neue drei Zentimeter starke Deckschicht wird in zwei Teilabschnitten der Gesamtlänge eingebaut. Sämtliche Einbauteile (Schächte, Schiebe und Randeinfassungen werden entsprechend angepasst. Als Material wird ein lärmarmer Asphalt eingebaut, der eine Lärmminderung von im Mittel zwei dB(A) bringt.

    Was passiert mit dem Verkehr?
    Für Anlieger und Buslinienverkehr bleibt die Durchfahrt weitestgehend offen. Lediglich an drei Samstagen (29. Juni, 13. und 20. Juli) ist der Busverkehr und die Zufahrt zu einzelnen Grundstücken in den jeweiligen Abschnitten nicht möglich und (nähere Infos dazu auf der Projektseite des RP Freiburg im Internet). Alle anderen Verkehrsteilnehmer müssen auf die ausgeschilderte Umleitung über B 294 und L 107 zwischen Haslach, Elzach (Prechtal) und Gutach ausweichen (siehe Plan). Wer von und zur A 81 kommt oder will, sollte den Weg über die B 294/B 462 Wolfach/Schramberg benutzen. Der Bahnverkehr läuft ganz normal weiter. Das Umleitungskonzept ist mit Bürgermeister Siegfried Eckert von der Gemeinde Gutach sowie den zuständigen Verkehrsbehörden, der Polizei und der Straßenmeisterei abgestimmt.

    Wieso ist eine innerörtliche Baustelle eine Herausforderung?
    Aufgrund der inzwischen geltenden Arbeitsschutzrichtlinie gehen Bauarbeiten innerhalb einer Ortschaft, bei der die Straßenbreite unter 8,50 Meter liegt, in der Regel nur noch unter Vollsperrung. Das ist für eine Gemeinde, die nur eine Hauptstraße hat wie Gutach, eine Herausforderung, da zahlreiche Gewerbebetriebe und Geschäfte betroffen waren. Das Regierungspräsidium Freiburg beauftragte deshalb ein externes Büro für Sicherheits- und Gesundheitsschutz, um eine Vollsperrung vermeiden zu können

    Dabei wurden folgende Auflagen festgelegt:

    • Der überörtliche Verkehr (insbesondere LKW) wird großräumig umgeleitet.
    • Tempo 20 in der Baustelle
    • Anzeigetafeln zur Tempokontrolle
    • Auflagen für die Bedienung der Maschinen
    • Eigene Sicherheitsaufsicht auf der Baustelle

    Wie wird die Baustelle organisiert?
    Der Bauablauf wurde so ausgearbeitet, dass eine möglichst hohe Ausnutzung der Zeiten erreicht werden kann. Bauzeit und Einschränkungen bleiben dadurch geringer, „springen“ deshalb aber teilweise hin und her. Die gesamte Bauzeit wird im Grunde durch die Aushärte- und Abkühlzeiten beim Einbau des Materials bestimmt. Diese sind nicht verkürzbar. Ebenso bestimmend für die Bauzeit ist die Tatsache, dass die Abschnitte nur 300 bis 400 Meter lang sein können. Nur bei dieser Länge kann bei einer Ampelanlage, die individuell geregelt wird, der Verkehr ungehindert fließen. Auch der Einsatz von mehr Personal ändert nichts an der Bauzeit.

    Welche Abschnitte werden gebildet?
    Erster Bauabschnitt „Lohmühle bis Lehmbauernweg“ (24. bis 27. Juni): Unter Ampelregelung laufen die gesamten Fräsarbeiten, Nebenarbeiten sowie der Einbau der Asphaltbinderschicht.
    Zweiter Bauabschnitt „Lehmbauernweg bis Sonnenberg“ (28. bis 30. Juni): Unter Ampelregelung werden am 28. Juni alle Fräs- und Nebenarbeiten erledigt. Unter Vollsperrung erfolgt am Samstag, 29. Juni, der Einbau der Asphaltbinderschicht auf voller Breite.
    Dritter Bauabschnitt „Siedlung bis Lohmühle“ (1. bis 5. Juli): Unter Ampelregelung gehen die gesamten Fräsarbeiten, Nebenarbeiten sowie der Einbau der Asphaltbinderschicht über die Bühne.
    Am Wochenende des 6. und 7. Juli ist die Umleitung wegen einer Veranstaltung in Oberprechtal nicht verfügbar. In dieser Zeit finden auf der Baustelle keine Arbeiten statt, so dass der Verkehr über die Baustelle durch Gutach geführt werden kann.
    Vierter Bauabschnitt: „Gasthaus Löwen bis Siedlung“ (8. bis 12. Juli): Unter Ampelregelung werden die gesamten Fräsarbeiten, Nebenarbeiten sowie der Einbau der Asphaltbinderschicht abgewickelt.
    Fünfter Bauabschnitt: „Siedlung bis Sonnenberg“ (13. Juli): Hier ist eine Vollsperrung für den Einbau der Asphaltdeckschicht auf voller Breite notwendig.
    Sechster Bauabschnitt „Bahnübergang bis Gasthaus Löwen“ (15. bis 19. Juli): Unter Ampelregelung werden die gesamten Fräsarbeiten, Nebenarbeiten sowie der Einbau der Asphaltbinderschicht durchgeführt.
    Siebter Bauabschnitt „Bahnübergang bis Siedlung“ (20. Juli): Unter Vollsperrung erfolgt der Einbau der Asphaltdeckschicht auf voller Breite.
    Achter Bauabschnitt „Nacharbeiten“: Diese sind vom 22. bis zum 26. Juli geplant. Unter Ampelregelung werden Nacharbeiten im gesamten Baubereich einschließlich Markierungsarbeiten durchgeführt.

    Weitere Infos auf der Projektseite:
    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpf/Abt4/Strassenbau/B33-Gutach/Seiten/default.aspx

  • Abteilung 1
    09.04.2019
    Singen bietet Bühne für die Ehrung von 55 südbadischen Mannschafts- und Seniorensportlern
    Südbadischer Sportlerempfang: Landesweit einzigartige Ehrung von Regierungspräsidium Freiburg, Badischem Sportbund Freiburg und Olympiastützpunkt Freiburg-Schwarz¬wald
     Sportlerempfang (RPF)

    Anlässlich des Südbadischen Sportlerempfangs für Mannschaften und Senioren am Montag, 8. April, ehrten Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer, BSB-Präsident Gundolf Fleischer und Singens Oberbürgermeister Bernd Häusler die 55 erfolgreichsten Mannschafts- und Seniorensportlerinnen und -sportler Südbadens Schauplatz der Auszeichnungen war das Singener Rathaus.

    Als herausragende Einzelleistung stach der Erfolg von Elfriede Hodapp aus Achern heraus. Die 84jährige „Grande Dame“ der Leichtathletik wurde im Mittelstreckenlauf Weltmeisterin über die 1500m-Distanz.

    Der gemeinsame Sportlerempfang des Regierungspräsidiums mit den Organisa­tionen des Sports ist eine Besonderheit im Land. Eingeladen wird, wer bei Olympia, Welt- oder Europameisterschaften eine Top-Platzierung (1-3) erreicht hat oder Deutscher Meister/in geworden ist.

  • Abteilung 5
    09.04.2019
    Austraße in Altoberndorf (Oberndorf am Neckar) halbseitig gesperrt
    Hochwasserschutz soll verbessert werden // Regierungspräsidium untersucht Baugrund für Schutzmauer

    Der Landesbetrieb Gewässer beim Regierungspräsidium Freiburg (RP) und die Stadt Oberndorf am Neckar wollen den Hochwasserschutz im Ortsteil Altoberndorf verbessern. Dabei ist im Bereich der Feuerwehr und den Gewerbebetrieben parallel der Austraße eine ca. 400 Meter lange Schutzmauer geplant. Um für eine solche Schutzmauer die wirtschaftlichste Lösung zu finden und verlässliche Kostenberechnungen erstellen zu können, muss der Untergrund näher erkundet werden. Dazu werden am Montag und Dienstag, 15. und 16. April, an vier Punkten in der Austraße rund zehn Meter tiefe Kernbohrungen durchgeführt. An diesen beiden Tagen ist mit Behinderungen in der Austraße zu rechnen, da die Straße an den Bohrpunkten halbseitig abgesperrt werden muss.

    Das RP bittet die Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen.

  • Abteilung 3/Abteilung 5
    05.04.2019
    Ausbruch der Krebspest im Bruggasystem bei Freiburg-Kappel/Kirchzarten
    Regierungspräsidium Freiburg koordiniert Maßnahmen zur Rettung des Bestands der geschützten Dohlenkrebse im Zartener Becken // Betroffene Gewässer sollten nicht betreten werden

    In einem Gewässer im Ortsteil Neuhäuser (zwischen Kirchzarten und Freiburg-Kappel) ist die Krebspest ausgebrochen. Bereits am 20. März hatten Kinder tote Dohlenkrebse im Krebsgraben – einem Zufluss der Brugga – gefunden. Nach der Meldung bei der Fischereiforschungsstelle Baden-Württemberg war klar, dass es sich um einen Verdachtsfall auf Krebspest handelt, der nun bestätigt wurde. Eine gesundheitliche Gefährdung für Menschen und andere Tiere geht von dieser Tierseuche nicht aus. Das Regierungspräsidium Freiburg hat Sofortmaßnahmen zur Eindämmung eingeleitet, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Der Krebsexperte Dr. Christoph Chucholl untersuchte das Gewässer und fand weitere tote Dohlenkrebse. Diese wurden umgehend zur Analyse an die Universität Koblenz-Landau geschickt. Das baden-württembergische Umweltministerium und das Ministerium für Ländlichen Raum wurden vorsorglich informiert. Die Untersuchungen brachten am vergangenen Montag die Bestätigung: Die Tiere waren mit dem Krebspesterreger infiziert und sind auch an ihm verendet.

    Die Krebspest ist eine bei heimischen Flusskrebsen tödlich verlaufende, hochansteckende Erkrankung, die durch einen pilzähnlichen Erreger, Aphanomyces astaci, ausgelöst wird. Nordamerikanische Flusskrebse wie Kamberkrebse und Signalkrebse sind nur wenig anfällig für die Krebspest. Sie sind jedoch die Hauptüberträger der Tierseuche und können zum Aussterben heimischer Krebsbestände führen, wenn sie im selben Gewässer vorkommen.

    Daneben können die als Sporen bezeichneten Übertragungsstadien der Krebspest auch durch jeden mit kontaminiertem Wasser in Kontakt gekommenen feuchten Gegenstand, wie Gummistiefel, Kescher und Reusen sowie theoretisch auch am feuchten Fell von Hunden oder Gefieder von Wasservögeln in ein Gewässer eingeschleppt werden.

    Dohlenkrebse sind sehr selten und in Deutschland vom Aussterben bedroht. Sie kommen bundesweit nur in wenigen Bächen im Südwesten Baden-Württembergs vor und sind gemäß der europäischen Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-RL) und dem Fischereirecht geschützt. In der Brugga mit ihren Zuflüssen und in den Nachbargewässern im Zartener Becken kommt noch eine der bedeutendsten Populationen von Dohlenkrebsen vor, weshalb die Brugga auch als geschütztes FFH-Gebiet ausgewiesen ist.

    Der Krebspestausbruch im Brugga-Gewässersystem ist aus artenschutzfachlicher Sicht problematisch, denn es gibt keine wirksame Behandlung oder Impfung gegen die Tierseuche. Ohne Sofortmaßnahmen zur Eindämmung der Seuche ist der gesamte Dohlenkrebsbestand auch in den benachbarten Gewässern bedroht. Das Regierungspräsidium Freiburg hat Sofortmaßnahmen in die Wege geleitet, die die Tierseuche eindämmen sollen.

    Wie ist der Krebspesterreger in den Krebsgraben gelangt?

    Der Einschleppungspfad ist momentan noch ungeklärt – der spezielle Typ des nachgewiesenen Erregers stammt aber wahrscheinlich von gebietsfremden Kamberkrebsen, die im direkten Umfeld der Brugga bislang nicht nachgewiesen sind. Im Krebsgraben, der nicht fischereilich genutzt wird, wurde im Bereich des Krebssterbens eine Reuse gefunden.

    Falls diese zuvor in einem Gewässer mit Kamberkrebsbestand, wie in Baggerseen rund um Freiburg oder zur Hälterung von Kamberkrebsen verwendet wurde, könnte es dadurch zur Einschleppung der Tierseuche gekommen sein. Unter anderem deswegen ist das Ausbringen von Reusen in diesen Gewässern verboten und wird strafrechtlich als Fischwilderei verfolgt. Die Abteilung Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Freiburg hat bereits Ermittlungen aufgenommen.

    Was kann getan werden, um die Dohlenkrebse in der Brugga oberhalb des Krebsgrabens zu schützen?

    Die Naturschutz- und Fischereibehörden beim Regierungspräsidium Freiburg koordinieren nun gemeinsam Maßnahmen zur Rettung des Krebsbestandes im Gebiet. Während der akuten Phase herrscht eine extrem hohe Sporendichte der Krebspesterreger im Gewässer – diese kann dann leicht aus Versehen oder Unachtsamkeit verschleppt werden. Die Bevölkerung wird daher gebeten, den Krebsgraben und die Brugga im Moment nicht zu betreten. Dies gilt auch für Hunde, die nicht in der Brugga oder ihren Nebenbächen baden sollten. Auch andere Freizeitaktivitäten und wasserbauliche Maßnahmen sollten im Gewässer ausgesetzt werden, so das Regierungspräsidium Freiburg.

    Erkrankte Dohlenkrebse sind auch ihre eigenen Feinde: Sie werden bei Befall vermehrt aktiv und übertragen so die Krebspestsporen auf Artgenossen. Die Seuche verbreitet sich dadurch auch gegen die Strömungsrichtung durch einen Krebsbestand. Um diese Infektionskette wirksam zu unterbrechen, sollen an mehreren Standorten Krebsschutzbleche installiert werden, die eine Aufwärtswanderung von infizierten Krebsen verhindern. Die Planungen hierfür laufen, und die Krebsbestände werden in den kommenden Monaten intensiv beobachtet.

  • Abteilung 5
    05.04.2019
    Regierungspräsidium Freiburg sucht Zeugen nach Sachbeschädigungen an Pflanzungen bei Ortenberg (Ortenau)
    Frisch angepflanzte Hecken und Büsche wurden herausgerissen // Schaden beträgt über 1200 Euro
     Neuanpflanzung von Weidenstecklinge nach Diebstahl (RPF)

    Das Regierungspräsidium Freiburg sucht Zeugen einer Sachbeschädigung, nachdem bei Ortenberg (Ortenaukreis) wiederholt frisch angepflanzte Hecken und Büsche von Unbekannten herausgerissen worden sind. Der Tatort liegt nördlich vom Schlossblicksee zur Kinzig hin. Das ist bereits das zweite Mal, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde. Auch die Polizei wird eingeschaltet und Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

    Diese Pflanzen mussten Anfang März neu gesetzt werden, nachdem sie bereits im Oktober vergangenen Jahres zerstört wurden. Der Schaden wurde am 25. März festgestellt und auf über 1200 Euro beziffert. Zwischenzeitlich wurden erneut Pflanzungen vorgenommen. Aufgrund der Jahreszeit konnten nur noch Weidenstecklinge angepflanzt werden. Die Behörde bittet die Bevölkerung, wenn sie etwas Verdächtiges bemerkt, sich zu melden oder mit der Polizei Kontakt aufzunehmen.

    Im Rahmen der Dammertüchtigung an der Kinzig bei Ortenberg/Zunsweier 2017 mussten bestehende Feldhecken entfernt werden. Da diese Hecken für Vögel, Fledermäuse und Kleintiere ein wichtiger Lebensraum waren, wurden westlich des neu angelegten Berghauptener Dorfbaches abschnittsweise Feldheckenabschnitte gepflanzt. Gleichzeitig wurde der Bach unter Berücksichtigung ökologischer und naturschutzfachlicher Kriterien neu angelegt.

    Die Hochstauden sollen den Bach beschatten, was besonders im Sommer wichtig für das Überleben von Fischen ist. Gleichzeitig bieten die Anpflanzungen Versteckmöglichkeiten für Kleintiere und Vögel.

    Das Regierungspräsidium wird bei der Polizei Anzeige erstatten und bittet Zeugen, sich bei Joachim Rau unter Telefon 0761/208-4243 und Gerhard Rudolf unter Telefon 0781/12471-1714 oder direkt beim zuständigen Polizeiposten in Gengenbach unter Telefon 07803/9662-0 zu melden.

  • Abteilung 5
    05.04.2019
    Regierungspräsidium Freiburg pflanzt neue Bäume am Leopoldskanal zwischen Riegel und Kenzinger Brücke (Kreis Emmendingen)
    Zehn Großbäume als Ersatz // Betriebshof Riegel hat fünf verschiedene Sorten gesetzt
     Zehn Großbäume wie Ulme, Berg-Ahorn, Linde, Nussbaum und Kastanien wurden neu gepflanzt, Betriebshof Riegel

    Als Ersatz für die im Februar gefällten Bäume am Leopoldskanal zwischen der Brücke der L 105 bei Riegel und der Kenzinger Brücke hat der Betriebshof Riegel des Regierungspräsidiums Freiburg neue Bäume gesetzt. Zehn Großbäume wie Ulme, Berg-Ahorn, Linde, Nussbaum und Kastanien wurden neu gepflanzt und werden nun die im Februar aus Verkehrssicherheitsgründen entfernten Bäume ersetzen. Das berichtet das Freiburger Regierungspräsidium in einer Pressmitteilung.​

  • Abteilung 4
    04.04.2019
    Verkehrserhebungen für die B 415 Ortsumfahrung Lahr-Kuhbach/Reichenbach: Regierungspräsidium Freiburg und Stadtverwaltung lassen an zwei Tagen Daten erheben
    Videokameras sind im Einsatz // Ergebnisse werden im Lauf des Jahres bei Infoveranstaltung vorgestellt

    Am 28. März und am Donnerstag (4. April) haben das Regierungspräsidium Freiburg (RP) im Zusammenhang mit einer neuen Verkehrsuntersuchung zur B 415 Ortsumfahrung Lahr (Kuhbach/Reichenbach) sowie die Stadt Lahr im Rahmen der Erstellung eines neuen Entwicklungsplans mit ÖPNV-Konzept umfangreiche Erhebungen vornehmen lassen.

    Hierfür wurden an verschiedenen Stellen der Stadt Videokameras außerhalb des Straßenraums an mobilen Masten aufgebaut oder an vorhandenen Licht- und Verkehrszeichenmasten montiert. Die Anforderungen des Datenschutzes wurden bei der kamerabasierte Erfassung eingehalten. In den Verkehr wurde mit der Maßnahme nicht eingegriffen, es gab keine Einschränkungen für den Verkehrsablauf. Um die Ergebnisse der Verkehrszählungen nicht zu verfälschen, wurde die Maßnahme erst jetzt nach Abschluss der Erhebungen bekanntgegeben.

    Die neue Verkehrsuntersuchung zur B 415 OU Lahr (Kuhbach/Reichenbach) wird auf Grundlage der gewonnenen Daten in den kommenden Monaten ausgearbeitet. Die Ergebnisse der Untersuchung wird das RP im Laufe des Jahres den Bürgerinnen und Bürgern auf einer zweiten Informationsveranstaltung zur geplanten Ortsumfahrung vorstellen. 

  • Abteilung 5
    03.04.2019
    Regierungspräsidium legt Entwurf des Managementplans für FFH-Gebiet „Taubergießen, Elz und Ettenbach“ öffentlich aus
    Pläne sind im Internet einsehbar // Stellungnahmen bis Mitte Mai möglich

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitgeteilt hat, wird der Entwurf des Managementplan für das FFH-Gebiet „Taubergießen, Elz und Ettenbach“ von Montag, 8. April, bis einschließlich Donnerstag, 16. Mai, öffentlich ausgelegt. Die Unterlagen können unter www.rp.freiburg.de in der Rubrik „Aktuelles“ eingesehen und heruntergeladen werden.

    Für Fragen stehen Malte Bickel (Malte.Bickel@rpf.bwl.de Tel: 0761 208 4146) und Claudia Leitz (Claudia.Leitz@rpf.bwl.de, Tel: 0761 208 4150) vom RP zur Verfügung. Für Fragen, die den Forst betreffen, ist Ansprechpartner Sebastian Peters (Sebastian.Peters@rpf.bwl.de Tel: 0761 208 1411).

    Stellungnahmen zum Natura 2000-Managementplan können bis einschließlich 16. Mai 2019 berücksichtigt werden. Aus den Stellungnahmen sollte hervorgehen, auf welche Flächen im FFH-Gebiet sie sich beziehen. Hilfreich ist hier – soweit bekannt – die Angabe der Flurstücksnummer sowie des Gemeinde- und Gemarkungsnamens oder die Markierung der angesprochenen Fläche auf einem Kartenausschnitt, so das RP in einer Pressemitteilung. Nach Einarbeitung der Stellungnahmen zur öffentlichen Auslegung ist die Bekanntgabe der Endfassung des Managementplans für Herbst 2019 geplant.

    Für alle Gebiete des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000 werden in Baden-Württemberg Managementpläne (MaP) erstellt. Diese bilden die Grundlage für die dauerhafte Erhaltung der in den Gebieten vorkommenden und nach der europäischen Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) bzw. nach der Vogelschutzrichtlinie geschützten Lebensraumtypen und Arten.

  • Abteilung 7
    03.04.2019
    Zahl der Abiturienten im Regierungsbezirk Freiburg der allgemeinbildenden Gymnasien und der beruflichen Gymnasien
    Ergänzend zur Pressemitteilung des Kultusministeriums vom 27. März 2019 übersendet das Regierungspräsidium Freiburg anbei eigenes statistisches Material

    Allgemeinbildende Gymnasien:
    Vom 30. April bis zum 10. Mai 2019 werden die Abiturienten der allgemein bildenden Schulen schriftlich geprüft, ehe es zwischen dem 1. und 9. Juli 2019 in den mündlichen Teil geht. Die Zahlen der Prüfungsanwärter für die allgemeinen Gymnasien im Bereich des Regierungspräsidiums Freiburg sehen 2019 so aus:

    Allgemeinbildende Gymnasien: 

    Kreis

    Teilnehmer 2019

    Teilnehmer 2018

    Teilnehmer 2017

    Teilnehmer 2016

    Teilnehmer 2015

    Br.-H.

    749

    823

    854

    855

    827

    EM

    330

    328

    337

    402

    369

    FR

    1035

    1094

    1051

    1027

    1096

    KN

    794

    823

    841

    890

    848

    713

    685

    716

    760

    699

    OG

    1284

    1323

    1377

    1488

    1455

    RW

    385

    406

    429

    433

    412

    TUT

    341

    395

    339

    408

    369

    VS