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  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    27.05.2019
    Buntes und lebendiges Schaufenster der UNESCO-Modellregion: Rund 6000 Besucherinnen und Besucher beim Biosphärenfest in Todtnau
    Ganze Region feiert bei vielen Attraktionen und spannendem Programm
     Beim Rundgang übers Fest besuchten Umweltstaatssekretär Andre Baumann (links) und Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer (zweite von links) auch die Schindelmacher aus Muggenbrunn.

    Rund 6000 Besucherinnen und Besucher kamen am Sonntag bei schönstem Frühlingswetter zum Biosphärenfest nach Todtnau. Rund 50 Aussteller und Vereine aus dem Biosphärengebiet Schwarzwald präsentierten dort ihre regionalen Spezialitäten und luden zum Mitmachen ein. „Innerhalb kürzester Zeit hat sich das Biosphärenfest unter dem Motto ‚Mitmachen, Erleben, Genießen‘ zur festen Größe in der Region entwickelt. Hier ist ein buntes und lebendiges Schaufenster der UNESCO-Modellregion entstanden“, stellte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer in ihrem Grußwort zur Eröffnung fest. Todtnaus Bürgermeister Andreas Wießner freute sich, dass die Bergwelt Todtnau Gastgeber des dritten Biosphärenfestes sein durfte: „Wir hoffen, dass alle Aussteller und Gäste den Festtag in höchstem Maß genießen konnten.“

    Vor knapp zwei Jahren wurde der Südschwarzwald von der UNESCO als Biosphärengebiet und damit als internationale Modellregion für nachhaltige Entwicklung anerkannt. „Es freut mich unglaublich, wenn ich hier vor Ort sehe, wie sich eine ganze Region für den Erhalt ihrer Kulturlandschaft einbringt und somit dem Artenschwund aktiv begegnet. Die nachhaltigen Projekte im Biosphärengebiet Schwarzwald tragen großflächig zum Erhalt der biologischen Vielfalt bei“, sagte Umweltstaatssekretär Andre Baumann. Verschiedene erfolgreich gestartete Biosphären-Projekte stellte Moderatorin Kerstin Osygus am Nachmittag im Gespräch mit den Trägern vor, darunter die Kulinarischen Hinterwälder Wochen, die Neukonzeption des Resenhof-Museums in Bernau sowie die Partner-Initiative.

    „Mitmachen wird im Biosphärengebiet groß geschrieben, dies gilt auch fürs Biosphärenfest, wo Jung und Alt aktiv eingebunden werden“, sagte Biosphären-Geschäftsführer Walter Kemkes. Zum Beispiel bauten Kinder unter Anleitung der Biosphären-Ranger Holzflöße und lernten dabei Wissenswertes über die ehemalige Flößerei im Schwarzwald. Auf spannenden Exkursionen konnten die Gäste die Natur in der Umgebung erkunden, etwa auf dem neuen Walter-Wagner-Weg des Schwarzwaldvereins oder auf einer Wanderung zu den Singvögeln des Bergwalds in Kooperation mit dem Feldberger Vogeltag.

    Auch kulinarisch war viel geboten, immer unter der Überschrift „regional und nachhaltig“. Vom Ziegenkäse über das Gyros vom Hinterwälder Rind bis zum Bauernhofeis genossen die Festgäste das Angebot der Landwirte und Vereine. Für Unterhaltung bis in den Abend sorgten der Grundschulchor Todtnau, die Jugendtrachtengruppe Todtnauberg sowie die Todtnauer Pop-, Rock- und Bluesband „Mr. Bee“. ​


    Foto: Flöße bauen in der Ranger-Werkstatt und anschließend im Brunnen vor dem Rathaus schwimmen lassen – eines von vielen Mitmachangeboten, die auf dem Biosphärenfest Anklang fanden.


  • Abteilung 2
    24.05.2019
    Regierungspräsidium Freiburg leitet Planfeststellungsverfahren für den verkehrsgerechten Umbau des Knotens B 3 / K 5366 in Offenburg-Windschläg (Ortenaukreis) ein
    Auslegung der Planunterlagen ab Dienstag, 28. Mai // Einwendungen sind bis Donnerstag, 25. Juli möglich

    Das Regierungspräsidium (RP) Freiburg hat das Planfeststellungsverfahren für den verkehrsgerechten Umbau des Knotens an der B 3/K 5366 bei Offenburg-Windschläg (Ortenaukreis) eingeleitet. Die Auslegung der Unterlagen startet am Dienstag, 28. Mai, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Der Knotenpunkt liegt zwischen Offenburg und Appenweier im Offenburger Ortsteil Windschläg. Im derzeitigen Ausbauzustand ist der Knotenpunkt der B 3 mit der K 5366 zu Spitzenverkehrszeiten überlastet. Ziel der Umgestaltung, ist eine wesentliche Verbesserung der Leistungsfähigkeit des Knotenpunktes sowie eine erhöhte Verkehrssicherheit. 

    Der Ausbau sieht durchgängig zwei Streifen in jede Fahrtrichtung einschließlich separater Linksabbiegespur vor. Die zwei Geradeausspuren pro Richtung sollen ohne zusätzliche Fahrbahnaufweitungen durch die Umwandlung der heutigen Rechtsabbiegespuren in kombinierte Geradeaus-/Rechtsabbiegespuren geschaffen werden. Die Länge des Umbaubereichs beträgt 400 Meter.

    Der Wirtschafts- und Radweg südlich des Knotenpunktes in Fahrtrichtung Offenburg soll auf einer Länge von 90 Metern verlegt werden. In Richtung Appenweier ist vorgesehen, die gesamte Zufahrt der K 5366 umzugestalten. Die Dreiecksinsel und der Fahrbahntropfen in der K 5366 werden dabei entfallen. 

    Die zu genehmigenden Planunterlagen liegen von Dienstag, 28. Mai, bis Donnerstag, 11. Juli, in der Stadt Offenburg zur Einsicht aus. Der Zeitraum wurde wegen der Ferienzeit über den gesetzlich vorgesehenen Zeitraum von einem Monat hinaus verlängert. Die Stadt Offenburg wird die Auslegung vorher ortsüblich bekanntmachen. Dabei werden sie auch die Räumlichkeiten und die Öffnungszeiten mitteilen und über die Möglichkeit zur Erhebung von Einwendungen informieren. Die Auslegung dient dazu, Gelegenheit zur Einsichtnahme in die Pläne zu geben. 

    Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, kann bis zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist, das heißt bis Donnerstag, 25. Juli, (Eingang) Einwendungen erheben. Die Unterlagen können ab dem 28. Mai auch auf der Internetseite des Regierungspräsidiums www.rp-freiburg.de unter der Rubrik „Aktuelles“ eingesehen werden.​

    presse-a98.6-uebersichtsplan.pdfÜbersichtsplan

  • Abteilung 4
    24.05.2019
    Regierungspräsidium erneuert Brücke in Furtwangen-Rohrbach (L 175, Schwarzwald-Baar-Kreis)
    Umleitung über provisorische Umfahrung // Zufahrten zu Anwohnern bleiben zugänglich

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) ersetzt eine Brücke über den Rohrbach im Furtwangener Ortsteil Rohrbach (L 175, Schwarzwald-Baar-Kreis). Gleichzeitig wird die Landesstraße im Bereich der Brücke saniert. Die Brücke befindet sich bei der Abzweigung Dreifaltigkeitsbergweg. Die Bauarbeiten beginnen vor Christi Himmelfahrt und dauern voraussichtlich bis Ende Oktober.

    Während der Bauzeit wird eine provisorische Umfahrung eingerichtet, so das RP in einer Pressemitteilung. Zu Beginn und am Ende der Bauarbeiten muss die Landesstraße je nach Witterung und Bauablauf für ca. zwei Wochen halbseitig gesperrt werden. Der Verkehr wird per Ampel geregelt.

    Der Rohrbach muss während der Bauarbeiten umgeleitet werden. Alle Zufahrten zu den angrenzenden Anwohnern werden während der gesamten Bauzeit zugänglich sein. Die Bushaltestelle „Kern“ wird aus der Baustelle heraus verlegt und für die Dauer der Baustelle aufrechterhalten.

  • Abteilung 4
    23.05.2019
    Donaubrücke der B 14 in Tuttlingen: Zeitweise nur eine Spur Richtung Aesculap-Kreisverkehr zwischen 27. und 31. Mai
    Arbeiten werden als Tagesbaustelle ausgeführt // Start erst nach dem morgendlichen Berufsverkehr

    Zweiter Teil von Gewährleistungsarbeiten Im Bereich der Donaubrücke in Tuttlingen an der B 14: Nachdem in einem ersten Schritt Risse im Betonwerk ausgebessert worden sind, werden nun Risse in der Fahrbahn von der Kreuzung der B 14/B 523 in Richtung zum Aesculap-Kreisverkehr behoben. Das Regierungspräsidium Freiburg muss dazu zeitweise eine Spur von zwei sperren, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde. Die Arbeiten werden in der Zeit vom 27. bis 31. Mai ausgeführt. Das Ganze beginnt nach dem Abklingen des Berufsverkehrs ab 8.30 Uhr und laufen als Tagesbaustelle. Nachts ist alles wieder frei.​

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    23.05.2019
    Wertvolle Baumriesen im Fokus: Bei Tagung über Weidbuchen und Weidfelder diskutierten Naturschützer und Landwirte in Schönau über den Erhalt dieser „Hotspots der Biodiversität“
    Exkursion am Wiedener Eck eröffnet Blick auf Weidbuchen in allen Altersstadien // Praktische Pflegetipps für Bäume
     Tagung über Weidbuchen in Schönau im Schwarzwald; Copyright: Sebastian Schröder-Esch

    Ihre knorrige Gestalt verdanken die Weidbuchen dem ständigen Verbiss von Rindern und Ziegen. Sie prägen das Landschaftsbild im Biosphärengebiet Schwarzwald und sind damit eine Attraktion für den Tourismus. Gleichzeitig bieten die Baumriesen vielen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum. Die vielschichtige Bedeutung der Weidbuchen sowie ihre Gefährdung standen im Mittelpunkt der Tagung „Hotspots der Biodiversität im Südschwarzwald“ am heutigen Donnerstag (23. Mai) in Schönau (Kreis Lörrach). Die rund .30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten Wege, die Weidbuchen, die Weidewirtschaft und damit die artenreiche Kulturlandschaft des Südschwarzwalds zu erhalten.

    Die Veranstaltung der Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg fand in Kooperation mit dem Biosphärengebiet Schwarzwald, dem Naturpark Südschwarzwald und dem Naturschutzzentrum Südschwarzwald statt.

    Als „echte Europäerin“ bezeichnete Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets, die Buche, die nur in Mitteleuropa vorkomme. Er hob hervor, dass bis zu 6000 Tierarten von der Buche leben - vom Specht über Fledermäuse bis zu zahlreichen Käferarten. Dies gelte insbesondere für die strukturreichen Weidbuchen, die bis zu 300 Jahre alt werden und auch noch als Totholz Leben spenden. „Wir wünschen uns viele Beiträge zum Erhalt dieser wunderbaren Baumform und damit der Artenvielfalt“, so Kemkes.
    Prof. Volkmar Wirth, ehemaliger Direktor des Staatlichen Museums für Naturkunde Karlsruhe, erläuterte die Bedeutung der Weidbuchen für die Biodiversität am Beispiel der Flechtenvielfalt an den Stämmen der Bäume. Dr. Frank Baum von der BUND-Ortsgruppe Staufen stellte die Vielfalt der Käfer vor, die im und am Holz leben.

    Entscheidend für den Erhalt und den Nachwuchs der Weidbuchen sei die Landwirtschaft, betonte Dr. Baum: „Es kommt auf die Intensität der Beweidung an.“ Dagmar Betting-Nagel vom Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald informierte denn auch über Fördermöglichkeiten für Landwirte, die Weidbuchen pflegen. Sie appellierte, insbesondere die jungen Weidbuchen zu schonen und durch eine angepasste Beweidung zu fördern.

    1350 Standorte von Weidbuchen seien bei einer Erfassung zu Beginn dieses Jahrtausends im Südschwarzwald gezählt worden, berichtete Peter Lutz, Naturschutzreferent des Schwarzwaldvereins. Eine Kartierung der Weidbuchen im Biosphärengebiet plane der Schwarzwaldverein in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Helfern und mit finanzieller Unterstützung des Biosphärengebiets.

    Bei der nachmittäglichen Exkursion am Wiedener Eck wurden die Weidbuchen in allen Altersstadien begutachtet, vom Kuhbusch bis zum absterbenden Baumriesen. Im Gespräch mit Landwirten wurde deutlich, dass diese die Weidbuchen wertschätzen und sich für ihren Erhalt einsetzen. Die Umsetzung der theoretischen Pflegetipps in der Praxis wurde erläutert. ​

  • Abteilung 4
    23.05.2019
    Regierungspräsidium: Verkehrsbehinderungen am Wochenende (24./25. Mai) an der A 5 bei Neuenburg am Rhein
    Autobahnbrücke wird abgebrochen // Teilweise nur einspurige Verkehrsführung

    Ab Freitag, 24. Mai, beginnen die Vorbereitungen für den Abbruch der Autobahnbrücke an der A 5 bei Neuenburg am Rhein. Deshalb steht an der A 5 ab 10 Uhr für ca. drei Stunden in Fahrtrichtung Karlsruhe nur eine Fahrspur zur Verfügung.

    Am Samstag, 25. Mai, wird der Verkehr wegen der Einrichtung der Baustelle in Richtung Basel zwischen 8.30 Uhr und 18 Uhr einspurig geführt. Danach stehen dem Verkehr bis Ende des Jahres nur vier verengte Fahrspuren auf der östlichen Autobahnseite zur Verfügung. Am Wochenende muss mit Verkehrsbehinderungen und Staus gerechnet werden, so das Regierungspräsidium Freiburg (RP).

    Nachdem die Vorarbeiten am Verbau im Mittelstreifen und der Bau der Mittelstreifenüberfahrten pünktlich abgeschlossen werden konnten, könne nun mit dem Abbruch der westlichen Brückenhälfte begonnen werden, heißt es aus dem RP. Dafür müssen die beiden Fahrspuren in Fahrtrichtung Basel auf die östliche Autobahnseite umgelegt werden.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    22.05.2019
    Bärbel Schäfer: „Biosphären-Ranger sensibilisieren Einheimische und Gäste für das Zusammenspiel von Mensch und Natur“
    Sebastian Wagner und Florian Schmidt bieten geführte Rangertouren am Schauinsland und am Belchen an
     Foto: Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer im Gespräch mit den Biosphären-Rangern Sebastian Wagner (links) und Florian Schmidt am Schauinsland. Bildnachweis: Thomas Stephan

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat am Mittwoch auf dem Schauinsland die beiden neuen Ranger des Biosphärengebiets Schwarzwald der Öffentlichkeit vorgestellt. Florian Schmidt und Sebastian Wagner haben im vergangenen November ihren Dienst angetreten. Seit Mai bieten sie geführte Rangertouren am Schauinsland und am Belchen an.

    „Wir wollen die Ranger als Botschafter des Biosphärengebiets bekannt machen. Ihre wichtigste Aufgabe ist es, Einheimische und Gäste für das Zusammenspiel von Mensch und Natur im Biosphärengebiet zu sensibilisieren und damit Wertschätzung für diese einmalige Landschaft zu vermitteln“, erklärte Bärbel Schäfer. Neben der Öffentlichkeitsarbeit seien die Ranger in der Bildung und im Naturschutz aktiv.

    „Mit Sebastian Wagner und Florian Schmidt haben wir für diese Aufgaben zwei kompetente, sympathische junge Männer gefunden, die noch dazu beide aus dem Südschwarzwald stammen“, so Schäfer. In den vergangenen Monaten haben sich die beiden Ranger bereits gut eingearbeitet. Unter anderem gründeten sie eine weitere Junior Ranger Gruppe, leisteten einen Landschaftspflegeeinsatz mit einer Schulklasse, beteiligten sich am Auerhahn-Monitoring der Forstverwaltung, erkundeten die Kernzonen des Biosphärengebiets und bereiteten ihre Touren vor.

    „Ich bin selbst überrascht, wieviel es in unserer Heimat noch zu entdecken gibt und wie positiv die Menschen auf uns Ranger zugehen“, so Sebastian Wagner. „Begeistert hat mich bei unseren ersten Touren, dass sich die Leute wirklich für unsere Region, ihre Natur und Kulturgeschichte interessieren“, ergänzte Florian Schmidt.

    Florian Schmidt, 31, stammt aus Wutach-Ewattingen. Nach einer Schreiner-Lehre studierte er in Rottenburg „Nachhaltiges Regionalmanagement“ und arbeitete dann als Trainee bei der Umweltschutzorganisation WWF in Berlin und Brandenburg. Sebastian Wagner, 31, ist in Rötenbach aufgewachsen. Er absolvierte eine Ausbildung zum Zimmermann, bevor er in Freiburg Waldwirtschaft und Umwelt studierte. Im Anschluss ließ er sich in Eberswalde zum staatlich zertifizierten Waldpädagogen ausbilden.

    Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets, wies darauf hin, dass die Ranger auch als hauptamtlicher Naturschutzdienst unterwegs seien. „Insbesondere in den wertvollen Kernzonen des Biosphärengebiets und in Naturschutzgebieten klären sie die Menschen über Verhaltensregeln auf“, erklärte Kemkes. Zum Beispiel gehören dort Hunde an die Leine und ausgeschilderte Wege dürfen nicht verlassen werden. Darüber hinaus werden die Ranger an touristischen Hotspots wie dem Nonnenmattweiher oder dem Herzogenhorn zur Besucherinformation präsent sein.

    Die Rangertouren im Biosphärengebiet finden bis Oktober an jedem ersten Samstag des Monats am Schauinsland (nächste Tour am 1. Juni) und an jedem dritten Samstag des Monats am Belchen (nächste Tour am 15. Juni) statt. Sie sind auch für Familien mit Kindern geeignet. Die Teilnahme ist kostenlos. Information und Anmeldung per E-Mail an Biosphaerengebiet.Ranger@rpf.bwl.de.

    Beim Biosphärenfest am 26. Mai von 11 bis 18 Uhr in Todtnau sind die Ranger auch dabei: In der Biosphären-Werkstatt bauen sie Flöße mit kleinen und größeren Besuchern.

  • Abteilung 5
    20.05.2019
    Regierungspräsidium legt Entwurf des Managementplans für FFH-Gebiet „Hochschwarzwald um Hinterzarten“ öffentlich aus
    Pläne sind im Internet einsehbar // Stellungnahmen bis Anfang Juli möglich

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitgeteilt hat, wird der Entwurf des Managementplans für das FFH-Gebiet „Hochschwarzwald um Hinterzarten“ von Montag, 27. Mai, bis einschließlich Freitag, 5. Juli, öffentlich ausgelegt. Die Unterlagen können unter www.rp.freiburg.de in der Rubrik „Aktuelles“ eingesehen und heruntergeladen werden.

    Für Fragen stehen Malte Bickel (Malte.Bickel@rpf.bwl.de, Tel: 0761 208 4146) und Gabriel Rösch (Gabriel.Roesch@rpf.bwl.de, Tel: 0761 208 4148) zur Verfügung. In Sachen Forst ist Sebastian Peters der Experte im RP (Sebastian.Peters@rpf.bwl.de Tel: 0761 208 1411).

    Stellungnahmen zum Natura 2000-Managementplan können bis einschließlich 5. Juli berücksichtigt werden. Aus den Stellungnahmen sollte hervorgehen, auf welche Flächen im FFH-Gebiet sie sich beziehen. Hilfreich ist hier – soweit bekannt - die Angabe der Flurstücksnummer sowie des Gemeinde- und Gemarkungsnamens oder die Markierung der angesprochenen Fläche auf einem Kartenausschnitt. Nach Einarbeitung der Stellungnahmen zur öffentlichen Auslegung ist die Bekanntgabe der Endfassung des Managementplans Ende 2019 geplant.

    Für alle Gebiete des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000 werden in Baden-Württemberg Managementpläne (MaP) erstellt. Diese bilden die Grundlage für die dauerhafte Erhaltung der in den Gebieten vorkommenden und nach der europäischen Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) bzw. nach der Vogelschutzrichtlinie geschützten Lebensraumtypen und Arten.


  • Abteilung 7
    17.05.2019
    Mehr als 1000 deutsche, französische und schweizerische Schülerinnen und Schüler treffen sich zu Chor- und Tanzprojekt am Dienstag, 21. Mai, im Europa-Park
    Projekt heißt „Fantastikinder“ und steht in Tradition erfolgreicher Gemeinschaftsaktionen // Großer grenzüberschreitender Chor kommt zum Einsatz

    Mehr als 1000 deutsche, französische und schweizerische Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 bis 7 treffen sich am Dienstag, 21. Mai zu einem Abschlussfest für ein spannendes grenzüberschreitendes Chor- und Tanzprojekt im Europa-Park in Rust (Ortenaukreis). Das Projekt heißt „Fantastikinder“ (Französisch: „enfantastiques“) und steht in der Tradition erfolgreicher grenzüberschreitender Gemeinschaftsaktionen.

    Sie reisen aus Baden-Württemberg, dem Elsass, der Südpfalz und der Nordwestschweiz an, um ihre einstudierten Tänze und Lieder miteinander in größerer grenzüberschreitender Runde zu teilen. Von einer professionellen Tanztrainerin angeleitet und mit einem umfassenden Tanzkompendium ausgestattet, haben die an einer Tandemfortbildung instruierten Lehrerinnen und Lehrer ein ausgewähltes Repertoire an traditionellen Tänzen an ihre Klassen weitergegeben und zunächst klassenweise eingeübt.

    Auch wenn die Schrittfolge beim Tanz gänzlich ohne Sprachbarriere nachvollzogen werden kann, waren die Schülerinnen und Schüler bei den Austauschbegegnungen von Februar bis Mai auf Grundkenntnisse der Sprache des Nachbarn angewiesen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren in gemischten deutsch-französischen Gruppen unterwegs, zumal bei den Begegnungen auch persönliche und alltägliche Themen verbal und praktisch ausgetauscht wurden.

    Im Europapark-Dome werden die Tänzer und Tänzerinnen spätestens am Ende des großen Abschlusstreffens die Sängerinnen und Sänger in der allgemeinen Tanzfreude mitreißen. Die Choristen wiederum freuen sich darauf, wenn gleich zu Beginn ihre Liederrefrains von allen mitgesungen werden. Ziel ist ein großer, grenzüberschreitender Chor. In ihm werden die Kinder zu „Fantastikinder“, die dieselben Werte und Ideen teilen und fröhlich singend und tanzend optimistisch in die Zukunft blicken. So ist es einmal mehr die sich gemeinsam bewegende Jugend, die das geeinte Haus Europa auf eingängig emotionalen Sinnebenen Jung und Alt wieder tiefer ins Bewusstsein rückt.​

  • Biosphärengebiet
    16.05.2019
    Mit Genuss die Landschaft erhalten: Biosphärengebiet startet Vermarktungsoffensive fürs Hinterwälder Rind
    Kulinarische Hinterwälder Wochen vom 5. bis 19. Oktober im Biosphärengebiet Schwarzwald/ Zwölf Gastronomiebetriebe nehmen teil // Erste Kostprobe auf dem Biosphärenfest am 26. Mai in Todtnau
     Hinterwäldler Wochen

    Mit Genuss die Landschaft erhalten: Vom 5. bis zum 19. Oktober finden die ersten Kulinarischen Hinterwälder Wochen im Biosphärengebiet Schwarzwald statt. Beteiligt sind zwölf Gastronomiebetriebe, die sich gemeinsam für den Erhalt des heimischen Hinterwälder Rinds einsetzen. Für die Hinterwälder Wochen kreieren sie Gerichte vom Fleisch des Hinterwälder Rinds. Jedes Tier soll möglichst vollständig verarbeitet werden. Eine erste Kostprobe servieren die Köche am 26. Mai beim Biosphärenfest in Todtnau.

    Da das Hinterwälder Rind sehr robust und trittsicher ist, ist es für die Beweidung auf den Steillagen im Südschwarzwald bestens geeignet – steht aber auf der Roten Liste gefährdeter Nutztierrassen. „Mit unserer Vermarktungsoffensive für Fleisch vom Hinterwälder wollen wir das Überleben dieser besonderen und für das Biosphärengebiet typischen Rasse sichern. Wenn mehr Fleisch nachgefragt wird, bietet das Landwirten den Anreiz, mehr Tiere zu züchten. Damit stärken wir gleichzeitig Landwirtschaft, Naturschutz und Gastronomie“, erklärt Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets. Einer vom Biosphärengebiet in Auftrag gegebenen Studie zufolge wünschen sich die Landwirte  eine bessere Vermarktung des Hinterwälder Rindes. Großes Interesse an dem Fleisch besteht  insbesondere in der Gastronomie. „Deshalb haben wir uns mit interessierten Landwirten und Gastronomen zusammen getan und die Hinterwälder Wochen organisiert“, so Kemkes.

    „Auf den Hochweiden im Schwarzwald fressen unsere Tiere wertvolle Gräser und Kräuter, das führt zu einer exzellenten Fleischqualität“, sagt Bernd Vogelbacher. Der Schluchseer Landwirt sorgt dafür, dass das Fleisch für die Hinterwälder Wochen in der gewünschten Menge und Qualität von den Landwirten zu den Gasthöfen kommt. Unterstützt wird das Projekt auch vom Hinterwälder Förder- und Zuchtverein sowie von der Zuchtleitung für Wäldervieh in Baden-Württemberg.

    Beim bevor stehenden Biosphärenfest am 26. Mai in Todtnau präsentieren sich die Hinterwälder Gastronomen erstmals mit einem gemeinsamen Informationsstand, an dem sie auch „Versucherle“ vom Hinterwälder Rind anbieten. Folgende Betriebe sind dabei:
    • Hotel Restaurant Das Rössle, Bernau-Innerlehen
    • Landgasthof-Hotel Bergblick, Bernau-Dorf
    • Kurhaus Bernau
    • Hotel-Restaurant Albtalblick, Häusern
    • Restaurant Kamino, Häusern
    • Gasthaus Löwen, Bernau-Dorf
    • Hotel Restaurant Waldeck, Menzenschwand
    • Gasthof Schwarzwaldhaus, Bernau-Innerlehen
    • Der Waldfrieden Naturparkhotel, Todtnau-Herrenschwand
    • Restaurant Hotel Sennhütte, Kleines Wiesental
    • Hotel Gasthof Vier Löwen, Schönau
    • Hotel Die Halde, Oberried-Hofsgrund

    Bild: Gemeinsam für das Hinterwälder Rind: Köche, Gastronomen, Landwirte und Organisatoren aus dem Biosphärengebiet starten die ersten Kulinarischen Hinterwälder Wochen/ Foto: Thomas Stephan

    Hinterwaelder_Wochen_Flyer.pdfFlyer


    Das Biosphärengebiet auf Facebook und Instagram:
    www.facebook.com/Biosphaerengebiet.Schwarzwald
    www.instagram.com/schwarzwald_ranger

  • Abteilung 4
    16.05.2019
    Rötebachbrücke bei Birkendorf (L 157, Kreis Waldshut) wird erneuert
    Landesstraße zwischen Birkendorf und Grafenhausen bis Mitte August gesperrt // Umleitung über Buggenried oder Steinasäge

    Das Baureferat Süd des Regierungspräsidium Freiburg in Bad Säckingen ersetzt die baufällige Rötebachbrücke auf der Landesstraße L 157 zwischen Grafenhausen und Birkendorf (Ühlingen-Birkendorf, Kreis Waldshut) durch einen Neubau. Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 27. Mai.

    Während der gesamten Bauzeit ist die L 157 zwischen Grafenhausen und Birkendorf voll gesperrt. Der Verkehr wird über den Grafenhauser Ortsteil Buggenried (K 6500/L 157) oder über Steinasäge (L 159/L 170) umgeleitet. Die Umleitungen werden ausgeschildert. Die neue Brücke soll Mitte August für den Verkehr freigegeben werden.

    Die Gewölbebrücke aus Naturstein weist schon seit einigen Jahren erhebliche Mängel auf und wurde immer wieder notdürftig saniert. Die Brücke wird nach der Bachwasserumlegung abgebrochen und durch Fertigteile aus Beton ersetzt.

    Die Arbeiten werden von der Firma Schleith GmbH, Waldshut - Tiengen durchgeführt. Das Regierungspräsidium Freiburg, Dienstsitz Bad Säckingen, bittet um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten.

  • Abteilung 2
    16.05.2019
    Zumeldung zur Entscheidung des Verwaltungsgerichts Freiburg zum SC-Stadion

    Das Regierungspräsidium Freiburg äußert sich in einer Zumeldung zur Entscheidung des Verwaltungsgerichts Freiburg, vorläufigen Rechtsschutz nach der Klage gegen den Bauantrag des SC-Stadions abzulehnen:

    „Das Verwaltungsgericht Freiburg hat mit seiner heutigen Entscheidung, die Anträge auf vorläufigen Rechtsschutz gegen die vom RP erteilte Genehmigung abzulehnen, mit der im vorläufigen Rechtsschutzverfahren üblichen Zurückhaltung signalisiert, dass die komplexe Entscheidung des Regierungspräsidiums fachlich fundiert und rechtlich korrekt erarbeitet wurde. Das Verwaltungsgericht hat deutlich gemacht, dass es keine Zweifel an der Objektivität des Regierungspräsidiums hat und dass die meisten der von den Antragstellern vorgetragenen Punkte, etwa zur Erschließung und Verkehrssituation, keine Veranlassung zur rechtlichen Beanstandung geben.

    Ein besonderes Augenmerk hatte das Regierungspräsidium auf den Lärmschutz für die Nachbarn gelegt. Auch hier akzeptiert das Verwaltungsgericht in großem Umfang die Inhalte der Genehmigung. Allerdings sieht es im Hauptsacheverfahren noch Klärungsbedarf zum Sport- und Spielbetrieb zwischen 22 Uhr und 22.30 Uhr. Das Regierungspräsidium geht davon aus, dass die Genehmigung auch insoweit im Hauptsacheverfahren standhält."

  • Abteilung 4
    15.05.2019
    Brücke über die Steina bei Bonndorf (L 170, Kreis Waldshut) wird saniert
    Landesstraße bleibt überwiegend halbseitig befahrbar // zweitägige Sperrung Mitte August

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) saniert ab Montag, 20. Mai, die Brücke über die Steina an der Landesstraße 170 zwischen dem Grafenhausener Ortsteil Rothaus und Bonndorf (Kreis Waldshut). Die Brücke befindet sich in unmittelbarer Nähe der Steinasäge. Während der Bauzeit ist die L 170 im Bereich der Brücke nur halbseitig mit Ampelregelung befahrbar.

    Allerdings müsse die Landesstraße wegen des Einbaus der Fahrbahndecke gegen Ende der Baumaßnahme Mitte August für zwei Tage voll gesperrt werden, so Projektleiter Peter Schellhammer von der Außenstelle des RP in Bad Säckingen. Der Verkehr wird über den Bonndorfer Ortsteil Wittlekofen und die
    B 315 umgeleitet. Weil auf dieser Strecke eine Tonnagebeschränkung besteht, wird der Lkw-Verkehr weiträumig umgeleitet.
    An der Brücke werden die Kappen der Fahrbahnbelag, die Geländer und die Schutzeinrichtungen erneuert. Auch die Abdichtung wird wiederhergestellt. Das RP hat die Arbeiten an die Firma Schleith GmbH aus Waldshut-Tiengen vergeben.

    Das RP bittet die Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten.

  • Abteilung 5
    15.05.2019
    761.700 Euro für den Anschluss der Kläranlage Wolterdingen an die Kläranlage Donaueschingen (Schwarzwald-Baar-Kreis)
    Regierungsvizepräsident Klemens Ficht: „Baden-Württemberg unterstützt hier gezielt den Ländlichen Raum bei der Modernisierung der Infrastruktur“ // Gewässerschutz profitiert durch Entlastung der Breg mit Abwässern
     Bild: Bei der Übergabe des Zuwendungsbescheids (von links): Landrat Sven Hinterseh, Regierungsvizepräsident Klemens Ficht und Donaueschingens Oberbürgermeister Erik Pauly. Foto: Stadt Donaueschingen

    Der Anschluss der bisherigen Kläranlage Wolterdingen an die Kläranlage Donaueschingen (Schwarzwald-Baar-Kreis) wird vom Land Baden-Württemberg mit 761.700 Euro bezuschusst. Regierungsvizepräsident Klemens Ficht hat am heutigen Mittwoch (15. Mai) den Zuwendungsbescheid an OB Erik Pauly als Vertreter der Stadt Donaueschingen in Anwesenheit von Landrat Sven Hinterseh persönlich übergeben, schreibt das Regierungspräsidium Freiburg in einer Pressemitteilung.

    Regierungsvizepräsident Klemens Ficht: „Der Anschluss kleinerer Kläranlagen an größere Einheiten ist landesweiter Förderschwerpunkt. Dadurch verbessert sich unter anderem die Wirtschaftlichkeit und die Zukunftsfähigkeit des Abwassernetzes. Baden-Württemberg unterstützt hier gezielt den Ländlichen Raum bei der Modernisierung der Infrastruktur im Regierungsbezirk Freiburg bei einer Gesamtinvestitionssumme von 3,1 Millionen Euro mit einem Anteil von einem Viertel der förderfähigen Kosten. Der ökologische Nutzen ist auch für den Gewässerschutz nachweisbar, da durch den Anschluss der Kläranlage die Breg nicht mehr mit dem Abwasser der Kläranlage Wolterdingen belastet wird.“

    Wie ist die bisherige Lage? Die Einleitungserlaubnis der Kläranlage Wolterdingen ist bis Ende 2020 befristet. Diese Anlage entsorgt teilweise die Ortsteile Tannheim (VS), Wolterdingen und Hubertshofen (DS) sowie in einem untergeordneten Umfang den Ortsteil Mistelbrunn (Bräunlingen). Das Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis hat daher schon frühzeitig eine Variantenstudie initiiert und fachtechnisch begleitet. Als Ergebnis wurde festgestellt, dass die Reinigung des Abwassers aus dem Einzugsgebiet der Wolterdinger Kläranlage in Donaueschingen auf Dauer die wirtschaftlichste Lösung darstellt. Dies ist auch das Ergebnis des 2017 vorgestellten Berichts „Gewässermonitoring Obere Donau“, auf dessen Basis verschärfte Einleitungsgrenzwerte für die Kläranlage Wolterdingen im Falle eines Weiterbetriebs erforderlich geworden wären. Dies hätte vermutlich erhebliche Investitionen in die bestehende Anlage notwendig gemacht.

    In enger Abstimmung mit dem Landratsamt hat sich die Stadt Donaueschingen schließlich entschlossen, die Kläranlage Wolterdingen stillzulegen. Für den Abwasseranschluss an die Kläranlage Donaueschingen ist eine fünf Kilometer lange Druckleitung erforderlich. Technisch muss zudem ein Doppelpumpwerk mit Vorlagebehälter und Geröllfang bei der bisherigen Kläranlage in Wolterdingen gebaut werden. Wenn alles fertig ist, kann die bisherige Anlage still gelegt und die Abwässer in der  Kläranlage Donaueschingen deutlich hochwertiger behandelt werden.


    Bild: Bei der Übergabe des Zuwendungsbescheids (von links): Landrat Sven Hinterseh, Regierungsvizepräsident Klemens Ficht und Donaueschingens Oberbürgermeister Erik Pauly. Foto: Stadt Donaueschingen

  • Abteilung 5
    15.05.2019
    Behörden beraten über besseren Schutz des Naturschutzgebietes Taubergießen (Ortenaukreis)
    Hintergrund sind Meldungen über wiederholte Diebstähle von Orchideen // Polizei bittet Öffentlichkeit um erhöhte Aufmerksamkeit

    Bei einem Abstimmungstermin haben Behördenvertreterinnen und Behördenvertreter über den Schutz des Taubergießens bei Kappel-Grafenhausen (Ortenaukreis) beraten. Hintergrund sind Meldungen über wiederholte mutmaßliche Diebstähle von geschützten Orchideen aus dem Naturschutzgebiet, die in den vergangenen Tagen auf überregionales Medieninteresse gestoßen sind, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    An dem Termin nahmen die Gemeinden Kappel-Grafenhausen und Rust, die Stadt Rhinau, das Landratsamt Ortenaukreis, das Polizeipräsidium Offenburg und das Regierungspräsidium Freiburg teil. Nach den Erkenntnissen, die bei diesem Treffen nochmals abgeglichen worden sind, seien erstmals zwischen dem 1. und 5. Mai Orchideen von der sogenannten Gschlederwiese in der Nähe der Saukopfbrücke entwendet worden.

    Die Kriminalpolizei Offenburg hat die Ermittlungen übernommen und prüft unterschiedlichste Ansätze, über die zum jetzigen Zeitpunkt aus ermittlungstaktischen Gründen nichts Näheres mitgeteilt werden kann. Die Polizei hat in den vergangenen Tagen vor Ort sichtbare Präsenz gezeigt und wird diese auch weiterhin aufrechterhalten. Details zu Maßnahmen können jedoch nicht genannt werden. Das Polizeipräsidium bittet vor dem Hintergrund weiterer Meldungen über verschwundene Orchideen am Freitag, 10. Mai, und Dienstag, 14. Mai, die Öffentlichkeit um erhöhte Wachsamkeit. Hinweise der Bevölkerung nimmt die Polizei unter der Nummer 0781/21-2820 entgegen.

    Die Behörden werden weiterhin den erweiterten Informationsaustausch beibehalten. Das Regierungspräsidium Freiburg prüft derzeit die vorliegenden Vorschläge zur Sicherung des Orchideenbestands und ist auch offen für vorliegende Ideen einer möglichen Nachzucht, wenn diese in geeigneter Form zur eingehenden Prüfung übermittelt werden.

    Auch wenn eine lückenlose Überwachung eines öffentlich zugänglichen Naturschutzgebietes wie den Taubergießen mit einer Größe von 1700 Hektar nicht möglich ist, prüft das Regierungspräsidium Freiburg derzeit alle Maßnahmen mit dem Ziel, den Bestand an geschützten Orchideen zu erhalten. Dazu zählt auch der Einsatz eines Rangers. Die ehrenamtlichen Naturschutzwarte betreuen zusätzlich zu den polizeilichen Überwachungen am Wochenende das Gebiet.

    Die Behörde betont, dass es nur gemeinsam gelingen könne, den Schutzzweck des Taubergießens mit der Erhaltung und Entwicklung einer Rheinauenlandschaft als Lebensraum einer außergewöhnlich großen Anzahl seltener und gefährdeter Tier- und Pflanzenarten sicherzustellen. Dazu bedankt sich das Regierungspräsidium für das gemeinsame konstruktive Miteinander der vertretenen Gemeinden, Behörden und Verbände.​

  • Abteilung 4
    14.05.2019
    Südliche Ortsdurchfahrt in Ortenberg (L 99, Ortenau) wird saniert
    Bushaltestellen werden barrierefrei // Kein Durchgangsverkehr in den Sommerferien // Erreichbarkeit von Betrieben wird gewährleistet

    Ab Mitte Juni werden in der Gemeinde Ortenberg (Ortenau) die Hauptstraße und die Kinzigstraße (L 99) zwischen Minikreisverkehr beim Gasthaus Krone über den Ortsausgang hinaus bis zur Abfahrt ins Gewerbegebiet Ohlsbach umfangreich saniert. Darüber hinaus werden im Auftrag der Gemeinde Ortenberg vier Bushaltestellen behindertengerecht ausgebaut. Zwei dieser Bushaltestellen werden als Haltestellenkap nach vorne auf die Fahrbahn gerückt. Komplett erneuert werden auch die Entwässerungsrinnen und die Straßenabläufe. Die Arbeiten sollen Ende September abgeschlossen sein.

    Für die umfangreichen Arbeiten an der Fahrbahn muss die L 99 von Ende Juli bis in die zweite Septemberhälfte komplett gesperrt werden. Für den innerörtlichen Verkehr wurde ein Baustellenkonzept erarbeitet. Der überörtliche Verkehr wird über die Anschlussstelle der B 33 neu bei Offenburg - Elgersweier und die neue Nordspange bei Gengenbach umgeleitet. Betroffen ist auch der öffentliche Nahverkehr, d. h. die Buslinien zwischen Ortenberg und Gengenbach.

    Die Arbeiten an den Bushaltestellen und an der Straßenentwässerung können mit halbseitiger Sperrung und Ampelregelung erledigt werden, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg (RP).

    Das RP hat in engem Kontakt mit der Gemeinde Ortenberg die Bauarbeiten für die nach Freigabe der Umgehungsstraße möglich gewordenen Verbesserungen in der Ortdurchfahrt möglichst gut aufeinander abgestimmt. Im Ergebnis kann vermieden werden, dass sich einzelne Baumaßnahmen überschneiden.

    Geplant sind abschnittsweise Sperrungen, damit Unternehmen und Betriebe mit wenigen Ausnahmen aus einer Richtung erreichbar bleiben. Um den Schul- und Berufsverkehr möglichst wenig zu behindern, werden die Arbeiten an der Fahrbahn in die Sommerferien gelegt. Es wird auch samstags gearbeitet, um die Bauzeit zusätzlich zu verkürzen Während der zweiwöchigen Betriebsferien der Baufirma Knäble aus Biberach ist die Durchfahrt von Ohlsbach kommend möglich. In den zwei Wochen nach den Sommerferien muss die Landesstraße erneut gesperrt werden.

    Die Buslinien zwischen Ortenberg und Gengenbach fahren in dieser Zeit die Haltestellen “ Bahnhof“ und “Möschle“ in Ortenberg und die Haltestellen „Gewerbegebiet“ und „Im Hubfeld“ in Ohlsbach nicht an. Der Bus- bzw. Linienverkehr kehrt in der Zeit der Sperrung in Ohlsbach um und nutzt ebenfalls die Umleitung über die Nordspange Gengenbach und die B 33.

    Das Gutachten über den Fahrbahnaufbau, dass nach der Entnahme von mehreren Bohrkernen angefertigt wurde, zeigt eine tiefergehende Schädigung der Asphaltschichten, so dass eine aufwändigere Sanierung als üblich erforderlich wird um eine dauerhafte Fahrbahnbefestigung zu erzielen.
    Deshalb müssen nicht nur die oberen beiden Asphaltschichten, sondern auch die dritte, die sog. Asphalttragschicht erneuert werden. Dafür erhöhte das Land die Investitionssumme für Ortenberg um 300.000 Euro.

    Die Gesamtkosten der Sanierung betragen 1,1 Millionen Euro, der barrierefreie Ausbau der beiden Bushaltestellen am Bahnhof und bei der Firma Möschle kostet 120.000 Euro.


  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    14.05.2019
    Musikalisch-satirische Einstimmung aufs Biosphärenfest in Todtnau: Alemannischer Abend mit Theresa Dold und den „Zwei Wunderfitzen“ am 25. Mai um 20.30 Uhr im Gewölbekeller im Rathaus in Todtnau (Kreis Lörrach)
    Karten können bei Ursula Drändle-Heger vorbestellt werden // Vielfältige Mitmachangebote beim eigentlichen Biosphärenfest
     Theresa Dold, Foto: Xenia Bluhm

    Zur musikalisch-satirischen Einstimmung auf das Biosphärenfest lädt der Kulturhaus-Verein Todtnau am Samstag, 25. Mai, zum Alemannischen Abend in den Gewölbekeller im Rathaus Todtnau. Neben der jungen Liedermacherin Theresa Dold aus Buchenbach tritt das Schönauer Duo „Zwei Wunderfitze“ auf. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets statt. Los geht’s um 20.30 Uhr. Karten für zwölf bis 14 Euro können bei Ursula Drändle-Heger unter Telefon 07671/1290 vorbestellt werden.

    Die Schwarzwälderin Theresa Dold zieht das Publikum mit ihrer leidenschaftlichen, souligen Stimme und ihrem treibenden Gitarrenspiel in den Bann. Ihre ausdrucksstarken, poetischen Folksongs auf hochdeutsch, englisch und alemannisch kreisen irgendwo zwischen Meer und Bergen, zwischen Fern- und Heimweh, Unterwegssein und Ankommen. Die „Zwei Wunderfitze“ Dieter Schwarzwälder und Rolf Rosendahl bezeichnen Hochdeutsch als ihre erste Fremdsprache und mixen einen scharfen Cocktail aus alemannischer Mundartsatire und Musik zum Träumen und Mitsingen.

    Das Biosphärenfest findet am Sonntag, 26. Mai, von 11 bis 18 Uhr in Todtnau statt. Rund ums Rathaus präsentieren unter dem Motto „Mitmachen, Erleben, Genießen“ rund 50 Ausstellerinnen und Aussteller aus der Region ihre Erzeugnisse und laden Groß und Klein zu vielfältigen Mitmachangeboten ein. Zudem gibt es ein buntes Bühnenprogramm mit der Vorstellung von Projekten aus dem Biosphärengebiet und viel Musik. Auf spannenden Exkursionen kann die Natur in der Umgebung erkundet werden.

    Die “Zwei Wunderfitze”, Foto: Ralf Rosendahl

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    10.05.2019
    Biosphärenreservate aus ganz Deutschland tagen im Schwarzwald
    Ergebnisse der internationalen Akzeptanzstudie vorgestellt // Hohe Erwartungen an das Biosphärengebiet Schwarzwald
     Auf der Exkursion am Schauinsland lernten die Vertreter der Biosphärenreservate in Deutschland den Schwarzwald von seiner rauen Seite kennen. Foto: Biosphärengebiet Schwarzwald

    Das junge Biosphärengebiet Schwarzwald ist in der Bevölkerung bereits bekannt und hat hohe Erwartungen geweckt. Dies geht aus einer internationalen Studie hervor, die von der Akademie der Naturwissenschaften Schweiz publiziert wurde. Die Untersuchung zur Akzeptanz von UNESCO-Biosphärenreservaten wurde in Zusammenarbeit mit Biosphärenreservaten in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz erstellt – die Federführung lag dabei auf Schweizer Seite.

    Die Ergebnisse wurden am Donnerstag bei einem Treffen der deutschen Biosphärenreservate in Freiburg von Schweizer Wissenschaftlern vorgestellt. Demnach haben rund 70 Prozent der Menschen im Südschwarzwald bereits vom Biosphärengebiet gehört. Immerhin 50 Prozent der Befragten sehen im Biosphärengebiet großes Entwicklungspotenzial für die Region. Rund 57 Prozent gehen davon aus, dass es die Lebensqualität und das Image der Region steigern wird.

    Die Leiterinnen und Leiter von 17 Biosphärenreservaten in ganz Deutschland tagten diese Woche in Freiburg-Littenweiler. Am Donnerstag stand eine Exkursion zu den Weidfeldern am Schauinsland auf dem Programm. Im Anschluss fand in Oberried ein regionaler Abend mit badischem Essen und einem Mundart-Duo statt. Umweltstaatssekretär Andre Baumann nahm in seinem Grußwort Bezug auf den alarmierenden Bericht des Weltbiodiversitätsrats, der Anfang der Woche in Paris vorgestellt wurde. „Biosphärengebiete sind eine Antwort auf das Artensterben.“ Der Südschwarzwald sei eine Vorbildregion beim Schutz der biologischen Vielfalt, zumal auf den hoch gelegenen Weidfeldern großflächig keine Pflanzenschutzmittel eingesetzt würden. Baumann verwies auf das Sonderprogramm zur Stärkung der biologischen Vielfalt der Landesregierung, an dem das Biosphärengebiet Schwarzwald mit einem Projekt zum Erhalt von artenreichen Trockenmauern in Menzenschwand teilnimmt.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer kündigte den bevor stehenden Prozess zur Erarbeitung des Rahmenkonzepts für das Biosphärengebiet Schwarzwald an: „Hier setzen wir auf eine breite Beteiligung der Bevölkerung. Nur wenn das Biosphärengebiet von den Menschen vor Ort getragen wird, kann es auch erfolgreich sein“, erklärte Schäfer. Dazu liefere die nun vorliegende Akzeptanzstudie eine wichtige Datengrundlage. „Das Biosphärengebiet ist eine einmalige Kulturlandschaft und es ist unsere große Chance, die Region nachhaltig weiterzuentwickeln und noch stärker wettbewerbsfähig zu machen. Bei der Entstehung sind wir den Weg gemeinsam mit den Gemeinden, mit den Verbänden und mit den Menschen vor Ort gegangen. Ohne das Engagement der Akteurinnen und Akteure hätten wir heute kein Biosphärengebiet“, so Schäfer.

    An der internationalen Akzeptanzstudie hatten acht Biosphärenreservate teilgenommen. Im Südschwarzwald waren dazu vor einem Jahr 3000 zufällig ausgewählte Haushalte angeschrieben worden. Rund 500 Personen füllten den Fragebogen der Wissenschaftler aus. Den Ergebnissen der Studie zufolge haben die Menschen im Schwarzwald hohe Erwartungen an das Biosphärengebiet. Am wichtigsten ist ihnen demnach der Schutz von Natur und Landschaft in der Region (rund 82 Prozent der Befragten sprachen sich dafür aus) sowie die Förderung einer nachhaltigen Land- und Forstwirtschaft (rund 80 Prozent). Rund 74 Prozent der Befragten erwarten eine Förderung regionaler Produkte durch das Biosphärengebiet.

    Spannend sei insbesondere die Frage gewesen, inwieweit die Menschen bereit seien, sich an der Entwicklung der UNESCO-Modellregion zu beteiligen, so der Geschäftsführer des Biosphärengebiets Schwarzwald, Walter Kemkes. Etwa die Hälfte der Befragten könnte sich vorstellen, bei Informationsveranstaltungen, Exkursionen oder Workshops des Biosphärengebiets mitzumachen oder sogar einen Arbeitseinsatz zu leisten. „Diese Resonanz ist erfreulich, gerade im Hinblick auf den bevor stehenden Beteiligungsprozess zu unserem Rahmenkonzept“, so Kemkes. Die ersten Veranstaltungen dazu sollen in diesem Sommer stattfinden.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    10.05.2019
    Vogelkonzert im Bergwald: Biosphärengebiet Schwarzwald bietet Exkursionen am Mittwoch, 15. und Sonntag, 26. Mai am Feldberg an
    Sebastian Schröder-Esch und Christoph Huber leiten abendlichen Spaziergang // Um vorherige Anmeldung wird für ersten Termin gebeten
     Foto: Zitronenzeisig, Sebastian Schröder-Esch

    So besondere Vögel wie die Ringdrossel oder den Zitronenzeisig können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Exkursion am Feldberg entdecken, die das Biosphärengebiet Schwarzwald an zwei Terminen anbietet. Am Mittwoch, 15. Mai, um 18 Uhr führen Sebastian Schröder-Esch und Christoph Huber einen abendlichen Spaziergang zu den Singvögeln des Bergwalds.

    An der etwa dreistündigen, leichten Wanderung können alle Naturinteressierten teilnehmen, auch Familien mit Kindern. Treffpunkt ist am Wanderparkplatz Todtnauer Hütte. Die Teilnahme kostet sechs Euro (ermäßigt vier, Kinder zwei Euro). Die Tour findet auch bei leichtem Regen statt. Anmeldung in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets unter Telefon 07673/ 889402-4370 oder per E-Mail an biosphaerengebiet-schwarzwald@rpf.bwl.de

    Im Rahmen des Biosphärenfests in Todtnau und des Feldberger Vogeltags startet die Wanderung am Sonntag, 26. Mai bereits um 14 Uhr. Treffpunkt ist auch hier an der Todtnauer Hütte. An diesem Tag ist die Teilnahme kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich.​

  • Abteilung 2
    09.05.2019
    Regierungspräsidium Freiburg leitet Planfeststellungsverfahren für die 380-kV-Netzverstärkung Daxlanden-Eichstetten, Teilabschnitt B1 ein
    Auslegung der Planunterlagen ab Dienstag, 14. Mai // Einwendungen sind bis sechs Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist möglich

    Das Regierungspräsidium (RP) Freiburg hat das Planfeststellungsverfahren für die 380-kV-Netzverstärkung Daxlanden-Eichstetten, Teilabschnitt B1 eingeleitet. Die Auslegung der Unterlagen für diese Hochspannungsleitung zwischen Daxlanden bei Karlsruhe sowie Eichstetten im mittleren Abschnitt in der nördlichen Ortenau und beginnt am Dienstag, 14. Mai.

    Es handelt sich um einen Ersatzneubau für eine bestehende 220-kV-Leitung. Auf einer Länge von etwa 23 Kilometern sollen 64 Masten neu errichtet und 70 alte Masten demontiert werden. Der Ausbau hat zum Ziel, die Übertragungskapazität zu erhöhen, um die steigende Nachfrage Baden-Württembergs nach erneuerbarer Energie abzudecken. Durch den Ersatzneubau wird eine Erschließung von neuen Trassenräumen vermieden.

    Das Vorhaben erstreckt sich von der nördlichen Grenze des Regierungsbezirks Freiburg bei Achern bis zum Umspannwerk Weier bei Offenburg. Es betrifft die Gemeinden Achern, Appenweier, Kehl, Offenburg, Renchen, Sasbach in der Ortenau und Willstätt. Wegen einer Exklave ist außerdem im Norden die im Regierungsbezirk Karlsruhe gelegene Gemeinde Ottersweier betroffen.

    Die zu genehmigenden Planunterlagen liegen von Dienstag, 14. Mai, bis Donnerstag, 13. Juni, in den betroffenen Gemeinden zur Einsicht aus. Die Gemeinden werden die Auslegung vorher ortsüblich bekanntmachen. Dabei werden sie auch die Räumlichkeiten und die Öffnungszeiten mitteilen und die Bürgerinnen und Bürger auch über die Möglichkeit zur Erhebung von Einwendungen informieren. Die Auslegung dient dazu, Betroffenen und Interessierten Gelegenheit zur Einsichtnahme in die Pläne zu geben. Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, kann bis sechs Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist (das heißt, bis 25. Juli Eingang) Einwendungen erheben.

    Die Unterlagen können ab dem 14. Mai auch auf der Internetseite des Regierungspräsidiums www.rp-freiburg.de unter der Rubrik „Aktuelles“ eingesehen werden.​

  • Abteilung 4
    09.05.2019
    B 500 bei Schluchsee (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) wird saniert
    Straße wird abschnittsweise gesperrt // Verkehr wird großräumig umgeleitet

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitgeteilt hat, werden Teilbereiche der B 500 bei Schluchsee saniert. Betroffen seien der circa 2,4 Kilometer lange Bereich zwischen dem Ortsteil Blasiwald und der Abzweigung zur Kreisstraße 4989 sowie der circa drei Kilometer lange Abschnitt zwischen Schluchsee und dem Ortsteil Aha, heißt es aus dem Dienstsitz des RP in Bad Säckingen.

    Bereits seit Mittwoch, 8. Mai, laufen die Bauarbeiten an der B 500 bei Blasiwald. Von Mittwoch, 15. Mai, bis Anfang Juni muss die Bundesstraße in diesem Bereich komplett gesperrt werden. Die Umleitung führt über Häusern,
    St. Blasien und Aha und umgekehrt.

    Am Mittwoch, 15. Mai beginnen auch die Sanierungsarbeiten zwischen Schluchsee und Aha. Hier muss die B 500 von Mittwoch, 3. Juni bis Freitag, 21. Juni gesperrt werden. Die Umleitung führt über Lenzkirch
    (L 156) und die B 315 zur B 317 und umgekehrt.

    Bei Blasiwald werden die Bushaltestellen an der K 4966 mit Sonderbordsteinen für Personen mit Behinderungen ausgestattet. Ein Teilbereich erhält neue Drainageleitung. Zusätzlich wird ein Böschungsrutsch saniert. Die Gemeinde Schluchsee nutzt die Sanierung und verlegt Leerrohre für das Breitband.

    In Aha werden die Bushaltestellen mit Sonderbordsteinen für Personen mit Behinderungen ausgestattet. Das talseitige Bankett wird befestigt, der Gehweg auf einer Länge von 500 Meter saniert.

    Das RP hat die Bietergemeinschaft Storz / Joos in Donaueschingen mit den Bauarbeiten beauftragt.

    Der Dienstsitz Bad Säckingen des RP bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen des Verkehrs. Die Bauarbeiten sind zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und zur Erhaltung des Straßenaufbaues dringend notwendig.

  • Abteilung 4
    09.05.2019
    Regierungspräsidium veröffentlicht Umleitungsstrecke in Todtnau (Kreis Lörrach)
    Wegen der Sanierung der Fahrbahnübergänge der Brücke an der Landesstraße muss die L 126 gesperrt werden // Vollständige Brückensanierung nächstes Jahr

    Wegen der vom Regierungspräsidium Freiburg (RP) bereits angekündigten Sanierung des nördlichen Übergangs zwischen der Fahrbahn und der Brücke an der L 126 bei Todtnau (Kreis Lörrach) muss die Landesstraße von Ende Mai bis Anfang Juli gesperrt werden. Neben dem überörtlichen Verkehr, der großräumig umgeleitet wird, ist auch der innerörtliche Verkehr in Todtnau betroffen. Die Sanierung der gesamten Brücke ist im Jahr 2020 vorgesehen.

    Das RP hat nun mitgeteilt, dass in Todtnau ab Montag, 27. Mai, ab 9 Uhr folgende Umleitungen gelten: Der von der B 317 kommende Verkehr wird über die Feldbergstraße auf die Oberstraße und die Freiburger Straße zurück auf die L 126 geführt. Von der L 126 kommend verläuft die Umleitung über die Freiburger Straße auf die Franz-Dietsche-Straße, von dort auf die Fridolin-Wißler-Straße, die Franz-Josef-Faller-Straße auf die B 317.

    Das RP weist darauf hin, dass die Oberstraße, die Kirchstraße und die Franz-Dietsche-Straße zu Einbahnstraßen werden. Auf der Freiburger Straße gilt durchgehend ein eingeschränkte oder ein absolutes Halteverbot. Im Bereich der weiteren Umleitungsführung gelten an Engstellen absolute Halteverbote. Im Bereich der Einbahnstraßen kann auch - wenn möglich - auf der linken Seite in Fahrtrichtung geparkt werden. Vor der Kirche St. Johannes der Täufer wird eine Fußgängerampel aufgestellt. An der Kreuzung Meinrad-Thoma-Straße / Franz-Dietsche-Straße wird eine Ampel für Autos und Fußgänger aufgestellt. Alle weiteren Straßen können wie gewohnt befahren und genutzt werden.

    Gleichzeitig gelten auch die entsprechenden Halteverbote. Der Parkplatz auf der freien Strecke, direkt nach der Brücke, wird voraussichtlich schon ab Montag, 20. Mai gesperrt, damit die Baufirma ihr Material anliefern kann.

    Das RP bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen während der Brückenarbeiten.

     

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  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    09.05.2019
    "Stopp den Staudenknöterich“: Mehr als 50 Experten und ehrenamtliche Naturschützer diskutieren in Schopfheim (Kreis Lörrach) die Regulierung der invasiven Pflanze
    Verschiedene Strategien zur Regulation der Staude vorgestellt // Erfolgreiche Modelle sollen Schule machen
     Staudenknöterich

    Verschiedene Arten des Staudenknöterichs breiten sich zunehmend an Bach- und Flussufern aus. Auch entlang der Wiese im Biosphärengebiet Schwarzwald  verdrängen diese invasiven Pflanzen die heimische Flora, verändern die Lebensgrundlage von Tieren und richten teils erhebliche wirtschaftliche Schäden an. Dass diese Problematik viele Menschen bewegt, zeigte sich am Mittwoch bei der Tagung „Stopp den Staudenknöterich“ in Schopfheim.

    Auf Einladung der Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg diskutierten über 50 Bauhofmitarbeiter, Stadtgärtner, Behördenvertreter und ehrenamtliche Naturschützer über Konzepte und Maßnahmen, um die Ausbreitung des Staudenknöterichs einzudämmen. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Biosphärengebiet Schwarzwald, dem Naturschutzzentrum Südschwarzwald, dem Naturpark Südschwarzwald und dem Landratsamt Lörrach statt.

    „Der Staudenknöterich wurde im 19. Jahrhundert als Zierpflanze eingeführt. Einmal angesiedelt, lassen sich die bis zu vier Meter hohen Stauden nur mit sehr großem Aufwand wieder entfernen“, erklärte Christoph Huber von der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets. Bernhard Walser, Leiter des Flussbaubetriebshofs Riegel (Regierungspräsidium Freiburg) zeigte an drastischen Beispielen, welche Schäden die teils meterhohen Stauden an Brücken und Gebäuden anrichten können. Im Schwarzwald seien vor allem einige Rheinzuflüsse im Ortenaukreis stark betroffen, aber auch entlang der Wiese habe sich der Staudenknöterich über viele Kilometer ausgebreitet. Nichts gegen diese Pflanzen zu unternehmen, könne betroffene Kommunen, Landwirte und andere Grundstückseigentümer teuer zu stehen kommen. Walser stellte verschiedene Methoden der Regulation vor, vom Ausreißen, mehrfachen Mulchen bis hin zu thermischen Behandlungen.

    Je früher der Staudenknöterich bekämpft wird, desto erfolgversprechender und kostengünstiger ist die Maßnahme. Diese Erfahrung teilte auch Lukas Merkelbach, Naturschutzbiologe aus der Nachbarregion Basel. Besonders beeindruckend: Im Leimental in der Nähe von Basel gelang nicht nur eine Kooperation der Schweizer Gemeinden entlang des Birsig, sondern auch die benachbarten französischen Gemeinden beteiligten sich an einer gemeinsamen Konzeption und vor allem an der Umsetzung von Regulierungsmaßnahmen.

    „Miteinander reden, sich an einen Tisch setzen – solche scheinbaren Selbstverständlichkeiten sollten auch bei uns Schule machen, da waren sich die Teilnehmer der Tagung einig“, berichtet Christoph Huber. Eine Reduktion der stattlichen Stauden sei nur dann effektiv, wenn sich die Anrainer entlang eines ganzen Flusssystems zusammentun und gemeinsam gegen das Gewächs vorgehen.

    Die Städte Schopfheim und Todtnau haben beim Staudenknöterich schon vor einigen Jahren Handlungsbedarf erkannt. Bei einer Bestandserfassung kam man in Schopfheim auf zehn Hektar an betroffener Fläche. In Todtnau erstrecken sich die etwa 50 Einzelvorkommen bis auf etwa 1200 Metern Meereshöhe. Im Exkursionsteil am Nachmittag erläuterte Remko Brower von der Stadt Schopfheim, wie die Bestandsregulierung dann in der Praxis aussieht.

    Auf einer Versuchsfläche begann man vor vier Jahren damit, die Pflanzen auszureißen – im ersten Jahr sogar ganze 14-mal. In den Folgejahren reduzierte sich der Aufwand, die Pflanzen seien nun deutlich kleinwüchsiger, aber immer noch vorhanden. Eine bewährte ingenieurbiologische Bauweise seien so genannte Weidenspreitlagen: Haben die gepflanzten oder gesteckten Weiden einmal einen dichten Bestand gebildet, hat der Knöterich keine Chance mehr.

    flyer_Staudenknöterich.pdfFlyer

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    09.05.2019
    „Rettet die Wildbienen“ - Workshop zum Bau von Insektenhotels am Samstag, 18. Mai in Fröhnd (Kreis Lörrach)
    Kooperation der Gemeinde Fröhnd mit dem Biosphärengebiet Schwarzwald
     Foto: Kundschaft fürs Insektenhotel – neben Wildbienen freuen sich auch  Schwebfliegen und andere Insekten über Nisthilfen. Foto: Vera Noy

    Durch den alarmierenden Bericht des Weltbiodiversitätsrats war das weltweite Artensterben diese Woche in aller Munde. Die Gemeinde Fröhnd leistet in Kooperation mit dem Biosphärengebiet Schwarzwald einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt: Im Rahmen der Pflanzentauschbörse am Samstag, 18. Mai, findet ein Workshop zum Bau von Insektenhotels statt. Teilnehmen können alle Interessierten, auch Familien mit Kindern. Los geht’s um 11 Uhr an der Gemeindehalle Fröhnd. Das Angebot ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Geleitet wird der Workshop von Rainer Sacker aus Müllheim, der in der Region schon unzählige Nisthilfen für Bildbienen und andere Insekten gebaut hat. Die Insektenhotels werden aus Naturmaterialien konstruiert, so dass jedes ein individuelles Design hat und kunstvoll aussieht. Ziel ist es, drei große Insektenhotels zu errichten, die in der Gemeinde Fröhnd aufgestellt werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können Ideen und Tipps nach Hause mitnehmen, um dort ihre eigenen Hotels zu bauen.

    „Bei dem Workshop wollen wir auch Wissen über die Lebensweise und die Bedeutung von Wildbienen für unser Ökosystem vermitteln“, so Christoph Huber von der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets. In Deutschland gibt es rund 500 Wildbienenarten, die einen großen Beitrag zur Bestäubung von Blüten und damit zum Erhalt unserer Nahrungsgrundlage leisten. „Es wäre wunderbar, wenn viele engagierte Bürgerinnen und Bürger das Angebot nutzen, um sich anschließend aktiv für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge einzusetzen“, ergänzt Tanja Steinebrunner, Bürgermeisterin von Fröhnd. Dazu reiche schon ein Vorgarten oder Balkon: „Augenweide für den Menschen und nahrhafte Bienenweiden sind keine Gegensätze, sondern lassen sich bestens vereinbaren.“

  • Abteilung 4
    07.05.2019
    Vergabe der Arbeiten für die Ortsdurchfahrt Münstertal (L 123 Breisgau-Hochschwarzwald) verschiebt sich weiter
    Unterlegener Bieter reicht sofortige Beschwerde gegen Urteil der Vergabekammer beim Oberlandesgericht Karlsruhe ein // Regierungspräsidium Freiburg muss Entscheidung abwarten

    Der Ausbau der Ortsdurchfahrt (L 123, Breisgau-Hochschwarzwald) Münstertal muss weiterhin auf unbestimmte Zeit verschoben werden, da der unterlegene Bieter nach der Entscheidung der Vergabekammer nun Beschwerde gegen den Beschluss beim Oberlandesgericht Karlsruhe eingereicht hat. Die Vergabekammer in Karlsruhe befasste sich mit der Fragestellung, ob der Ausschluss eines Bieters durch das Regierungspräsidium Freiburg (RP) an einer EU-weiten Ausschreibung rechtmäßig war, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Das RP hatte im Vergabeverfahren diesen Bieter aus rechtlichen Gründen von der weiteren Wertung ausgeschlossen. Der ausgeschlossene Bieter hat diese Entscheidung gerügt und einen sogenannten Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer Baden-Württemberg gestellt. Dieser Antrag hat eine aufschiebende Wirkung innerhalb des Vergabeverfahrens. Die Vergabekammer kam jedoch zu dem Beschluss, dass der Ausschluss des Bieters durch das RP rechtmäßig war.

    Der Bieter hat gegen diese Entscheidung der Vergabekammer die sofortige Beschwerde beim Oberlandesgericht Karlsruhe eingereicht. Nun muss das dortige Gericht klären, ob der Zuschlag für die vorgesehenen Arbeiten vorzeitig vergeben werden kann oder ob die abschließende Entscheidung des Gerichts abzuwarten ist. Bis zu diesem Zeitpunkt hat das Regierungspräsidium keine Möglichkeit, die Vergabe fortzusetzen. Der ursprünglich für Mitte März geplante Baubeginn verschiebt sich somit weiterhin auf unbestimmte Zeit, bis eine abschließende Entscheidung des Oberlandesgerichts vorliegt, heißt es aus dem RP.


  • Biosphärengebiet
    07.05.2019
    Geschichte und Geschichten erwandern: Schwarzwaldverein eröffnet Walter-Wagner-Weg in Todtnau
    Historischer Erlebnisweg wurde vom Biosphärengebiet gefördert
     José Lozano vom Schwarzwaldverein Todtnau (zweiter von links) zeigt Teilnehmern der Eröffnung den Streckenverlauf des neuen Walter-Wagner-Wegs.

    Das Obere Wiesental steckt voller Geschichte und Geschichten. Beides kann man ab sofort auf dem neu gestalteten Walter-Wagner-Weg erwandern. Den acht Kilometer langen Rundwanderweg oberhalb des Todtnauer Stadtteils Brandenberg hat der Schwarzwaldverein Todtnau am Dienstag eröffnet. Er entstand im Rahmen eines Förderprojekts des Biosphärengebiets Schwarzwald.

    „Mit diesem historischen Wanderweg wollen wir Gegebenheiten aus der Vergangenheit aufgreifen und erklären. Die Tour führt durch eine zauberhafte Landschaft, die unterschiedlichsten Tieren und Pflanzen Lebensräume bietet“, erklärt Maximilian Melch, Vorsitzender der Ortsgruppe Todtnau des Schwarzwaldvereins. Mit etwas Glück könne man beim ersten Anstieg durch die Brandenberger Bergweide sogar Gämsen beobachten. Georg Keller, Präsident des Schwarzwaldvereins, freute sich in seinem Grußwort über die gelungene Ertüchtigung und Neumarkierung des alten Walter-Wagner-Wegs, der in den neuen Rundweg integriert wurde: „Hier zeigt sich eine gute Verbindung von zwei Schwerpunkten des Schwarzwaldvereins - Wege- und Kulturarbeit. Es ist schön, dass der Walter-Wagner-Weg als Gemeinschaftswerk von Schwarzwaldverein und Biosphärengebiet überarbeitet werden konnte.“

    „Mit dem Walter-Wagner-Weg hat der Schwarzwaldverein ein vorbildliches Angebot für nachhaltigen Tourismus geschaffen. Hier werden Gäste und Einheimische für die Zusammenhänge von Natur, Kultur und Wirtschaft im Biosphärengebiet Schwarzwald sensibilisiert“, so Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets. Auf ansprechend gestalteten Schautafeln greift der Weg Themen wie Weidewirtschaft, Bürstenmacherei und Bergbau auf – immer mit Blick auf die Tradition sowie die heutigen Herausforderungen. Benannt ist der Weg nach dem Brandenberger Waldarbeiter Walter Wagner, der 1967 bei Baumfällarbeiten tödlich verunglückte.

    Foto: José Lozano vom Schwarzwaldverein Todtnau (zweiter von links) zeigt Teilnehmern der Eröffnung den Streckenverlauf des neuen Walter-Wagner-Wegs.

    flyer-walter-wagner-weg.pdfFlyer

  • Abteilung 4
    07.05.2019
    B 3 bei Offenburg - Windschläg wird saniert
    Regierungspräsidium: Verkehrsbehinderungen und Umleitungen bis Pfingsten unvermeidbar

    Die B 3 in Offenburg wird ab Montag, 13. Mai, zwischen der Einmündung der Moltkestraße und dem Ortseingang Windschläg saniert. Die Arbeiten werden halbseitig mit einer Einbahnstraßenregelung ausgeführt. Da mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist, empfiehlt das Regierungspräsidium Freiburg (RP), den Streckenabschnitt zu meiden und den Umweg über die A 5 in Kauf zu nehmen.

    Grundsätzlich kann der Verkehr während der gesamten Bauzeit in Fahrtrichtung Appenweier die Baustelle passieren. Der Verkehr in Fahrtrichtung Offenburg wird an der Kreuzung Windschläg aus- und über Ebersweier nach Offenburg umgeleitet. Der ÖPNV kann die Baustelle in beiden Richtungen passieren.

    Die Sanierung soll vor Pfingsten abgeschlossen sein. Das RP bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Behinderungen.

  • Abteilung 4
    07.05.2019
    Planungsauftakt für den B33-Zubringer Anschlussstelle Offenburg-Süd: Abteilungspräsident Claus Walther spricht mit den Bürgermeistern der Verwaltungsgemeinschaft Offenburg über die beginnenden Planungen
    Ziel der Maßnahme ist eine bessere Verteilung der Verkehre und eine Entlastung des bisherigen Autobahnzubringers // Erste öffentliche Dialogveranstaltung am 9. Juli in Offenburg

    Der Leiter der Straßenbauabteilung im Regierungspräsidium Freiburg, Claus Walther, hat bei einem Termin im Regierungspräsidium Freiburg am Dienstag (7. Mai) die Bürgermeister der Verwaltungsgemeinschaft Offenburg über den Auftakt und das weitere Vorgehen im Rahmen der Planungen für den B 33 Autobahnzubringer Offenburg-Süd informiert. Damit setzt die Behörde den bei der Präsentation der Umsetzungskonzeption für den Bundesverkehrswegeplan im April des letzten Jahres aufgestellten Zeitplan punktgenau um.

    Dieser sieht eine Aufnahme der Planungen für den Zubringer zur zukünftigen Anschlussstelle Offenburg-Süd in der ersten Jahreshälfte 2019 vor. Ziel der Maßnahme ist die bessere Verteilung der Verkehre in und aus dem Kinzigtal sowie die Entlastung der Autobahnanschlussstelle Offenburg, des bisherigen Zubringers über die B 33a und des umliegenden Straßennetzes. An dem Gespräch nahmen Offenburgs OB Marco Steffens, Baubürgermeister Oliver Martini, Hohbergs Bürgermeister Klaus Jehle und Schutterwalds Bürgermeister Martin Holschuh teil.

    Abteilungspräsident Claus Walther: „Wir halten auch bei diesem Projekt Wort und werden nun in die Planung einsteigen. Wir haben uns bei diesem ersten Termin mit den Bürgermeistern der Verwaltungsgemeinschaft darüber ausgetauscht, wie der aktuelle Stand des nun beginnenden Projektes ist und welche Schritte im Weiteren anstehen. Wir gehen offen an die Planung heran, sodass alle diskutierten und umsetzbaren Varianten auf den Prüfstand kommen werden – dazu zählen bis jetzt bekannte und auch neue mögliche Trassenverläufe. Eine Vorfestlegung auf eine Variante gibt es nicht. Wir wollen mit dieser Neuplanung zu einer guten Lösung kommen und werden uns die dafür notwendige Zeit nehmen, die wir auch benötigen werden. Dabei werden wir die Bürgerschaft von Beginn an miteinbeziehen.“

    „Es herrscht in den Gemeinden ein großer Leidensdruck - wir sind froh, dass das Regierungspräsidium nun die Planungen aufnimmt“, so der Bürgermeister von Hohberg, Klaus Jehle stellvertretend für die Verwaltungsgemeinschaft.

    Welche Schritte stehen als Nächstes an? Die Planung wird mit der Ermittlung der notwendigen Grundlagen begonnen, wozu insbesondere eine neue Verkehrsuntersuchung und die Planungsraumanalyse für die Grünplanung zählen. Gleichzeitig sollen auch die Bürgerinnen und Bürger an der Planung beteiligt werden. Dazu wird es am 9. Juli eine erste öffentliche Dialogveranstaltung in Offenburg geben. Um eine bestmögliche Beteiligung für das Gesamtprojekt zu erzielen, wird hierzu noch zu gegebener Zeit eingeladen. Bei dem Termin wurde außerdem vereinbart, regelmäßig über Planungsfortschritte zu informieren und im engen Austausch zu bleiben.​​

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    07.05.2019
    Hotspots der Biodiversität: Tagung über Weidbuchen und Weidfelder im Südschwarzwald am Donnerstag, 23. Mai von 9 bis 16 Uhr im Bürgersaal in Schönau (Kreis Lörrach)
    Eingeladen sind Landwirte, Naturschützer und alle Interessierten // Vorherige Anmeldung ist notwendig
     Weidbuche

    Die imposanten Weidbuchen und die Weidfelder im Südschwarzwald sind Zeugnisse einer uralten Kulturlandschaft. Wie sie erhalten werden können, ist Thema der Tagung „Weidbuchen und Weidfelder – Biodiversitätshotspots im Südschwarzwald“ der Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg am Donnerstag, 23. Mai, von 9 bis 16 Uhr im Bürgersaal von Schönau (Kreis Lörrach).

    Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Biosphärengebiet Schwarzwald, dem Naturpark Südschwarzwald und dem Naturschutzzentrum Südschwarzwald statt. Eingeladen sind Vertreterinnen und Vertreter der Landwirtschaft und des Naturschutzes sowie alle Interessierten.

    Ihre bizarre Gestalt verdanken die Weidbuchen dem ständigen Verbiss von Rindern und Ziegen. Sie prägen das Landschaftsbild und sind damit eine Attraktion für den Tourismus. Gleichzeitig bieten die Bäume vielen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum. Ziel der Tagung ist daher, den Wert der Kulturlandschaft und Wege zur Fortsetzung der Weidewirtschaft zu diskutieren. Zudem geht es ganz praktisch um die Pflege von Weidbuchen. Dazu findet am Nachmittag auch eine Exkursion statt. Für Landwirte und Ehrenamtliche ist die Teilnahme an der Tagung kostenlos. Eine vorherige Anmeldung ist notwendig und läuft über Hiltrud Wilhelmi von der Akademie für Natur- und Umweltschutz: Sie ist per E-Mail erreichbar an Hiltrud.Wilhelmi@um.bwl.de oder unter Telefon 0711/ 126-2811.

    Flyer-Weidbuchen-VE.pdfFlyer

  • Abteilung 4
    06.05.2019
    Sperrung des Hohentwieltunnels vom Mittwoch, 8. auf Donnerstag, 9. Mai auf der A 81 zwischen Singen und Hilzingen (Kreis Konstanz) für etwa sieben Stunden
    Grund sind dringende Reparaturarbeiten an der Brandmeldeanlage // Ausleitungen an den Ausfahrten Singen und Hilzingen werden eingerichtet

    Für dringende Reparaturarbeiten an der Brandmeldeanlage des Hohentwieltunnels auf der A 81 müssen die Tunnelröhren von Mittwoch, 8. Mai ab 20 Uhr bis Donnerstag, 9. Mai, bis 3 Uhr, voll gesperrt werden. In diesem Zeitraum ist mit dem geringsten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Der Verkehr in Richtung Schaffhausen wird in Singen ausgeleitet und über die U 62 nach Hilzingen geführt. Der Verkehr in Richtung Stuttgart wird in Hilzingen ausgeleitet und über die U19 nach Singen geführt. Das Regierungspräsidium Freiburg, Neubauleitung Singen bittet um Verständnis.​

  • Abteilung 2
    03.05.2019
    Regierungspräsidium Freiburg leitet Planfeststellungsverfahren für Verlegung der Landesstraße L 138 bei Lörrach-Hauingen ein
    Vorbereitende Maßnahme für das Zentralklinikum Lörrach // Planunterlagen werden ab Dienstag, 7. Mai öffentlich ausgelegt

    Für die Verlegung der L 138 auf Gemarkung Lörrach-Hauingen beim Gewerbegebiet Entenbad hat das Regierungspräsidium Freiburg das Planfeststellungsverfahren eingeleitet. Dazu werden die erforderlichen Unterlagen ab Dienstag, 7. Mai, in den Rathäusern von Lörrach und Steinen ausgelegt und im Internet veröffentlicht, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Das Vorhaben schafft den notwendigen Platz für den Bau des neuen Zentralklinikums des Landkreises Lörrach. Die Maßnahme beginnt an der bestehenden Einmündung der Steinenstraße in die L 138. Ab dort ist in östliche Richtung vorgesehen, die Landesstraße auf einer Länge von etwa 685 Metern im Bogen um den zukünftigen Baukörper des Klinikums herumzuführen. Das Vorhaben endet an einem östlich des geplanten Krankenhauses vorgesehenen Kreisel. Die vorhandene Fortführung der L 138 in Richtung Steinen wird nördlich des Kreisverkehrs angebunden.
    Zum Schutz des Klinikums vor Hochwasser wird die verlegte Straße auf einem etwa 1,5 Meter hohen Damm errichtet werden, weswegen das Planfeststellungsverfahren für den Bau der Straße auch ein Wasserrechtsverfahren beinhaltet. Nicht Gegenstand dieses Verfahrens ist der Neubau des Zentralklinikums. Das Baurecht hierfür wird auf der Grundlage eines noch zu beschließenden Bebauungsplans durch die Genehmigung erteilt werden.
    Vom Verfahren ebenfalls nicht umfasst sind weitere Planungsabsichten des Landes: Dieses sieht vor, die bestehende L 138 zwischen Lörrach und Steinen nach Süden an die Bahnlinie zu verlegen und eine Verbindung unter der Bahnlinie mit einem kreuzungsfreien Anschluss an die B 317 zu schaffen. Sowohl die neu trassierte L 138 als auch die Verbindung zur B 317 sollen direkt an den Kreisel angeschlossen werden. Die Planfeststellung für diese beiden Teilschritte wird zu einem späteren Zeitpunkt beantragt.

    Die Planunterlagen für das aktuelle Projekt der Verlegung der L 138 werden vom Dienstag, 7. Mai, bis zum Donnerstag, 6. Juni, in den Rathäusern von Lörrach und Steinen ausgelegt. Die Auslegung soll allen Interessierten die Gelegenheit zur Einsichtnahme in die Planung geben. Die Auslegung wurde bereits am 2. Mai für Lörrach in der Badischen Zeitung und in der „Oberbadischen“ (Verlagshaus Jaumann) sowie im Mitteilungsblatt der Gemeinde Steinen öffentlich bekannt gemacht. Dabei wurde auch über den Auslegungsraum und die Möglichkeit zur Erhebung von Einwendungen informiert.

    Der Bekanntmachungstext sowie sämtliche Unterlagen (Pläne, Berichte und Gutachten) zu dem geplanten Vorhaben können ab dem Beginn der Auslegung am 7. Mai auch auf der Internetseite des Regierungspräsidiums unter „Aktuelles“ eingesehen und heruntergeladen werden.

    Uebersichtslageplan_L138_Loerrach_Hauingen.pdfÜbersichtslageplan L 138 Lörrach Hauingen (pdf, 3 MB)

  • Abteilung 4
    02.05.2019
    Brücke an der L 126 bei Todtnau (Kreis Lörrach) muss saniert werden
    Übergang zwischen Fahrbahn und Brücke ist marode // Landesstraße von Ende Mai bis Anfang Juli gesperrt

    Der nördliche Übergang zwischen der Fahrbahn und der Brücke an der L 126 bei Todtnau (Kreis Lörrach) muss dringend saniert werden. Deshalb muss die Landesstraße von Ende Mai bis Anfang Juli voll gesperrt werden. Bei einer Bauwerksprüfung wurde festgestellt, dass der Fahrbahnübergang marode ist und dringend erneuert werden muss, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg (RP).

    Der überörtliche Verkehr wird über den Feldberg (B 317) in Richtung Freiburg
    (B 31) umgeleitet. Für den innerörtlichen Verkehr wird eine Umleitung durch Todtnau ausgewiesen.

    Die Arbeiten werden voraussichtlich sechs Wochen dauern und kosten rund 200.000 Euro. Das RP bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidlichen Beeinträchtigungen während der Brückenarbeiten.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    02.05.2019
    „Wie kann es im Schwarzwald wieder ruhiger werden?“
    Fachtagung zur lärmarmen Mobilität am Freitag, 17. Mai, im Kurhaus in Bernau (Kreis Waldshut) // Anmeldung ist bis Freitag, 10. Mai, im Haus der Natur erforderlich

    Ist der Verkehrslärm im Schwarzwald Bewohnern und Besuchern noch zuzumuten oder müssen Orte der Stille geschaffen werden? Diese und andere Fragen soll die Veranstaltung „Lärmarme Mobilität - wie kann es im Schwarzwald wieder ruhiger werden?“ am 17. Mai im Kurhaus in Bernau (Kreis Waldshut) beantworten.

    Die Fachtagung der Akademie für Natur und Umweltschutz Baden-Württemberg findet in Kooperation mit dem Naturschutzzentrum Südschwarzwald, dem Biosphärengebiet Schwarzwald, den Naturparken Südschwarzwald und Schwarzwald Mitte/Nord, dem Nationalpark Schwarzwald und dem Schwarzwaldverein statt.

    Eingeladen zur kostenlosen Teilnahme sind Vertreterinnen und Vertreter des Tourismus, der Gastronomie, des Umwelt- und Naturschutzes, der Verkehrsverbände sowie alle Interessierten. Die Veranstaltung findet von 9 bis 18 Uhr im Kurhaus Bernau statt. Eine Anmeldung ist erforderlich und kann bis 10. Mai im Haus der Natur am Feldberg, Dr.-Pilet-Spur 4, 79868 Feldberg, Telefon 07676/9336-30 oder per E-Mail an naturschutzzentrum@naz-feldberg.de erfolgen.

    Die Lärmbelastung durch den motorisierten Freizeitverkehr, insbesondere durch Motorräder, hat im Schwarzwald in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Gleichzeitig ist das Bedürfnis von Einwohnern, Erholungssuchenden und Touristen nach Stille sowie nach einem unverfälschten Naturerlebnis angewachsen. Ziel der prominent besetzten Fachtagung (siehe Programmflyer anbei) ist es, Lösungsansätze für den Konflikt zwischen Lärm erzeugenden Verkehrsteilnehmern und den Ruhebedürfnissen der Menschen zu erarbeiten.​

    laermarmer-Schwarzw-Flyer.pdfFlyer zur Veranstaltung „Lärmarme Mobilität“ (pdf, 398 KB)

  • Abteilung 4
    02.05.2019
    Baustelle am Zubringer Mitte (B 31a) in Freiburg
    In Höhe der Güterbahnbrücke werden die Trogbauwerke saniert // Dreisamradweg FR 1 wird gesperrt // Radverkehr wird umgeleitet

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) saniert ab Montag, 6. Mai, die beiden Trogbauwerke am Zubringer Mitte in Freiburg (B 31a) auf Höhe der Güterbahnbrücke bei Haslach. Dabei wird der jeweilige Standstreifen für ca. 400 Meter mit Betonleitwänden abgesperrt. Die Fahrspuren werden nur geringfügig schmaler.

    Lediglich für die Sanierung der Schächte muss die jeweilige Überholspur auf einer Länge von ca. 60 Metern für jeweils ca. zwei Wochen gesperrt werden. In diesem Zeitraum wird die Fahrbahn verschwenkt und der Standstreifen als Fahrspur mitgenutzt. Das RP werde vor Beginn dieser Bauarbeiten rechtzeitig informieren, da mit leichten Verkehrsbehinderungen zu rechnen sei.

    Der Radweg von der Ferdinand-Weiß-Straße bis zum Dreisamradweg (FR1) muss für die gesamten Schachtsanierungsarbeiten außerhalb des Zubringers gesperrt und umgeleitet werden. Die Umleitung beginnt bereits bei der Brücke an der Ferdinand-Weiß-Straße und wird unterhalb der Brücke auf die andere Seite der Güterbahnlinie bis zum Dreisamradweg FR 1 weitergeführt.

    Begonnen wird zunächst mit dem Trog auf der stadtauswärts führenden Seite des Zubringers. Mitte Juni ist dann die Sanierung des Trogs auf der gegenüberliegenden Seite an der Reihe. Die gesamte Sanierung soll Ende Juli abgeschlossen sein.

    Saniert werden die schadhaften Sammelleitungen zur Straßenentwässerung in den Trogbauwerken sowie des Transportkanals unter der Dreisam, für den ein sog. Schlauchliner eingebaut wird. Zudem werden Regenwasser- und Kontrollschächte im Bereich der Tröge saniert.

     

  • Abteilung 4
    02.05.2019
    Erster Schritt im Verfahren zur Wiedereröffnung der Albtalstraße (L154, Kreis Waldshut)

    Das Regierungspräsidium Freiburg als Planfeststellungsbehörde hat als ersten Schritt für den für eine Wiedereröffnung der Albtalstraße (L 154, Landkreis Waldshut) erforderlichen Planfeststellungsbeschluss ein sog. Scoping-Verfahren eingeleitet. Dieses Verfahren bildet die Grundlage für die im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens erfolgende Umweltverträglichkeitsprüfung. Der federführende Landkreis Waldshut hatte dieses in Absprache mit der Straßenbauverwaltung des Regierungspräsidiums Freiburg entsprechend beantragt. Dabei haben die Umweltfachbehörden, die betroffenen Gemeinden und die Umweltverbände die Möglichkeit, Anregungen und Hinweise zu Gegenstand, Umfang und Methoden der Umweltverträglichkeitsprüfung zu geben.

    Nachdem die L 154 zwischen Hohenfels (Gemeinde Albbruck) und der Tiefensteiner Brücke (Gemeinde Görwihl) infolge von Felsstürzen und -abgängen im Mai 2015 gesperrt werden musste, möchte das Landratsamt Waldshut die Landesstraße wieder für den Verkehr freigeben. Dazu muss die Albtalstraße durch umfangreiche Hangsicherungsmaßnahmen vor Felsstürzen geschützt werden, damit der notwendige Schutz der Verkehrsteilnehmer zukünftig sichergestellt ist. Dafür muss insbesondere berücksichtigt werden, dass sich die betroffenen Hangbereiche des Albtals in Natura 2000-Gebieten befinden.

    Was ist Scoping?

    Das Scoping legt den inhaltlichen und räumlichen Untersuchungsrahmen für die Umweltverträglichkeitsstudie für die einzelnen Schutzgüter (z.B. Menschen, Tiere, Pflanzen) fest. Die darauf aufbauende Umweltverträglichkeitsstudie prognostiziert die voraussichtlich zu erwartenden Projektauswirkungen auf die jeweiligen Schutzgüter. Dies ist eine wichtige Grundlage für die spätere Genehmigungsplanung.

  • Abteilung 4
    30.04.2019
    Regierungspräsidium Freiburg saniert die L 173 zwischen Unterkirnach und Vöhrenbach (Schwarzwald-Baar-Kreis)
    Landesstraße bis Ende September gesperrt // Umleitung über Furtwangen-Rohrbach

    ​Am Montag, 6. Mai, beginnt das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mit der Sanierung der L 173 zwischen Unterkirnach und Vöhrenbach (Schwarzwald-Baar-Kreis). Die Landesstraße wird in diesem Abschnitt bis Ende September gesperrt. Der Verkehr von und nach Unterkirnach wird über den Furtwangener Ortsteil Rohrbach umgeleitet (K 5728, L 175).

    Erneuert wird die Fahrbahn bis zur Friedrichshöhe einschließlich der Umfahrung Unterkirnach. Die Kosten für die Sanierung liegen bei rund 2,6 Millionen Euro.

    Der Belagseinbau ist witterungsabhängig, weshalb kurzfristig zeitliche Verzögerungen auftreten können. Das RP bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die auftretenden Belastungen.

  • Biosphärengebiet
    30.04.2019
    Biosphärengebiet fördert neue Schautafeln im Besucherbergwerk Finstergrund
    Saisonstart am 1. Mai
     Foto: Bernadette Ulsamer von der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets gratuliert Clemens Jäger vom Bergmannsverein zu den neuen Schautafeln im Besucherbergwerk. Bild: Paul Berger

    Ab sofort können die Gäste des Besucherbergwerks Finstergrund ganz genau sehen, wo sie sich im Berg befinden: Durch Förderung des Biosphärengebiets Schwarzwald konnte das Besucherbergwerk in Wieden vier neue Schautafeln installieren. Drei Tafeln zeigen den so genannten „Seigerriss“, einen zeichnerischen Vertikalschnitt durch das gesamte Bergwerk. Eine weitere Tafel zeigt den so genannten „Örterabbau“, der schematisch die Abbaumethode des Erzganges darstellt. Vom 1. Mai an ist das Besucherbergwerk wieder bis Ende Oktober an Wochenenden und Feiertagen geöffnet.

    „Die Seigerrisse sind ein wichtiger Bestandteil jeder Bergwerksführung. Mit der Unterstützung des Biosphärengebiets bei den neuen Schautafeln steigern wir die Qualität für die Besucher sichtbar“, so Clemens Jäger, einer der drei Vorsitzenden des Bergmannsvereins Finstergrund Wieden e.V. In Zukunft solle die bereits gute Zusammenarbeit mit dem Biosphärengebiet weiter ausgebaut werden.

    Bernadette Ulsamer, die in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets für die Themen Bildung und Kultur zuständig ist, hebt die wichtige Funktion des Besucherbergwerks für das Biosphärengebiet hervor: „Der Bergbau im Schwarzwald hat maßgeblich zur Entstehung der heutigen Kulturlandschaft beigetragen. Zudem ist das Bergwerk kulturhistorisch ein spannender Ort, den es zu erhalten gilt.“ Zumal die Arbeit im Finstergrund ausschließlich ehrenamtlich stattfinde, habe das Biosphärengebiet die Produktion der Schautafeln gerne unterstützt.
    Bis 1974 wurde im Revier Wieden-Todtnau Bergbau in großen Umfang betrieben. Abgebaut wurden hauptsächlich die Industrieminerale Fluss- und Schwerspat. 1982 wurde das Besucherbergwerk eröffnet. Bei den heutigen Führungen erläutern die Mitglieder des Bergmannvereins, wie der Bergbau in und um Wieden ablief und unter welchen Bedingungen dort gearbeitet wurde. Ein Höhepunkt der Besichtigung ist die Fahrt mit der einzigen Grubenbahn im Schwarzwald.

    Mehr Information:
    www.finstergrund.de
    www.biosphaerengebiet-schwarzwald.de

    Foto: Bernadette Ulsamer von der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets gratuliert Clemens Jäger vom Bergmannsverein zu den neuen Schautafeln im Besucherbergwerk. Bild: Paul Berger

  • Abteilung 4
    26.04.2019
    Verkehrsbehinderungen auf der A 5 bei Neuenburg am Rhein
    Montag und Dienstag (29./30. April) teilweise nur einspurig // Fahrbahn wird für vier Wochen verschwenkt

    Wegen der Verbreiterung einer Autobahnunterführung in Neuenburg am Rhein muss ab Ende April mit Verkehrsbehinderungen an der A 5 gerechnet werden. Die Fahrspuren in beide Richtungen werden für ca. vier Wochen auf die Standstreifen verschwenkt, so das Regierungspräsidium Freiburg (RP) in einer Pressemitteilung.

    Am Montag, 29. April, wird der Verkehr in Richtung Karlsruhe von 9 Uhr bis abends nur einspurig fließen können, weil die Verkehrseinrichtungen für die Verschwenkung der Fahrbahn und für die Arbeiten an der Unterführung aufgebaut werden müssen. Am Dienstag, 30. April wird im gleichen Zeitraum (9 Uhr bis abends) die Baustelle in Fahrtrichtung Basel eingerichtet. Auch hier wird die Autobahn nur einspurig befahrbar sein.

    Für den innerörtlichen Verkehr in Neuenburg am Rhein weist das RP darauf hin, dass der Ausbau der Mülhauser Straße in Kürze soweit abgeschlossen ist, dass ab Montag, 6 Mai, bis voraussichtlich Sommer 2020 der westliche Teil der Vogesenstraße voll gesperrt werden kann. Die Umleitung ist ausgeschildert.

  • SGZE
    25.04.2019
    „Zukunftsprozess Fessenheim“: Deutsch-französisches Verbindungsgremium setzt sich für europäische Finanzierung der Schienenverbindung Colmar-Freiburg ein
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Aufnahme in strategische Infrastrukturplanung der EU würde Strecke enorm aufwerten und Tür öffnen zu erheblicher finanzieller Unterstützung“

    Das deutsch-französische Verbindungsgremium des „Zukunftsprozesses Fessenheim“ setzt sich für eine Aufnahme der Schienenverbindung Colmar-Freiburg in die Infrastrukturplanung der EU als strategischen Lückenschluss zwischen beiden Ländern ein. Eine solche Anerkennung würde den Weg frei machen zu erheblicher finanzieller Beteiligung Europas an der Umsetzung von bis zu 30 Prozent der Gesamtkosten, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Bei einem gemeinsamen Treffen in Freiburg hat Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer unter anderem mit Freiburgs OB Martin Horn, Landrätin Dorothea Störr-Ritter, Breisachs Bürgermeister Oliver Rein sowie von französischer Seite Präfekt Laurent Touvet (Haut-Rhin), die Präsidentin des Conseil départemental Haut-Rhin, Brigitte Klinkert, und die Vizepräsidentin der Region Grand-Est, Christèle Willer, über diese Möglichkeit gesprochen. Alle Beteiligten waren sich einig, dass es diese große Chance zu nutzen gelte. Bärbel Schäfer: „Wir müssen jetzt große Einigkeit in der Region und mit Hilfe des Landes und der Region Grand Est zeigen, damit wir den Bund und die EU von der Notwendigkeit einer Finanzierung des Projekts überzeugen können“.

    Auch die Oberrheinkonferenz schlägt der EU konkret vor, die Verbindung Colmar-Freiburg in die strategische Infrastrukturplanung als sogenannte Trans-European-Networks (TEN-V) aufzunehmen. Bärbel Schäfer: „Eine Aufnahme in dieses Programm wertet die Strecke enorm auf und öffnet die Tür zu einer finanziellen Beteiligung Europas am Projekt Colmar-Freiburg von bis zu 30 Prozent. Das ist ein gut investiertes Geld, das wir zum Mehrwert für die Menschen einsetzen wollen“.

    Das Landesverkehrsministerium tritt an den Bund heran, um gleichfalls eine Anmeldung dieser zentralen Projekte in das TEN-Programm zu unterstützen. Auch aus der französischen Nachbarregion wird darauf hingearbeitet, dass von Paris aus Richtung Brüssel dieser Ansatz im Interesse der Region vertreten wird.

    Nach der Vorstellung der Machbarkeitsstudie im März für die Schienenverbindung Freiburg-Colmar mit äußerst positiven Aussichten sollen nun weitere Untersuchungen zur konkreten Realisierbarkeit des Projekts bis zum Sommer erfolgen. Dabei geht unter anderem um vertiefende Studien zu technischer Realisierung, Finanzierung, Umweltverträglichkeit und rechtlichen Fragen.

  • Abteilung 4
    25.04.2019
    Hohentwieltunnel (Kreis Konstanz) für eine Nacht gesperrt
    Regierungspräsidium führt jährliche Wartungsarbeiten durch // Verkehr wird umgeleitet

    Für die jährlichen Wartungsarbeiten an der Tunnelsteuerung, Beleuchtung , Lüftung und Wechselverkehrszeichen im Hohentwieltunnel (Kreis Konstanz) werden die Tunnelröhren von Samstag, 4. Mai, ab 18 Uhr  bis Sonntag, 5. Mai, 8 Uhr voll gesperrt. Hierbei werden auch die feuerwehrtechnischen Anlagen wie Rauchmelder, Löscheinrichtungen und Notrufmelder, die im Brandfall eine automatische Tunnelsperrung auslösen, überprüft und gewartet.

    Das Regierungspräsidium rechnet in diesem Zeitraum ist mit dem geringsten Verkehrsaufkommen.

    Der Verkehr in Richtung Schaffhausen wird an der Anschlussstelle Singen ausgeleitet und über die U 62 zur Anschlussstelle Hilzingen geführt. Der Verkehr in Richtung Stuttgart wird an der Anschlussstelle Hilzingen ausgeleitet und über die U 19 zur Anschlussstelle Singen geführt.

    Das Regierungspräsidium Freiburg, Neubauleitung Singen bittet um Verständnis. Diese Wartung dient der allgemeinen Sicherheit.

  • Abteilung 4
    25.04.2019
    B 27 bei Behla (Hüfingen, Schwarzwald-Baar-Kreis) sechs Wochen gesperrt
    Regierungspräsidium baut südlichen Anschluss an die Ortsumfahrung um

    Nachdem die Ortsumfahrung Behla (B 27, Hüfingen/Schwarzwald-Baar-Kreis) Ende vergangenen Jahres für den Verkehr freigegeben wurde, wird nun der südliche Anschluss an die bestehende B 27 umgebaut. Dazu muss die B 27 in diesem Bereich ab Montag, 29. April, für circa sechs Wochen voll gesperrt werden. Der Verkehr zwischen Blumberg und Hüfingen wird über die L 185 und die B 31 umgeleitet. An der Einmündung der L 185 in die B 31 wird der Verkehr per Ampel geregelt. Der auf der A 81 von Norden kommende Verkehr in Richtung Blumberg, Schaffhausen und Waldshut wird bereits vor dem Autobahndreieck Bad Dürrheim über die A 81 bis zur Anschlussstelle Geisingen und dann über die L 185 geleitet.

    Wichtig für den regionalen Verkehr: Die nördliche B 27 zwischen Wasserturm und Behla wird an höchstens zehn Tagen gesperrt. In der restlichen Zeit können die Anlieger bis nach Behla durchfahren.

    Anfang Juni soll der Verkehr zunächst einspurig auf der neuen Trasse fließen. Spätestens nach dem Pfingstwochenende soll die B 27 bei Behla wieder frei befahrbar sein, heißt es aus dem Regierungspräsidium. Mit der Umgestaltung der Anschlussstelle wird der Verkehr dann reibungslos auf die bestehende B 27 geführt.

    Von Blumberg kommend fuhr man bisher in einer leichten Rechtskurve nach Behla. Die Neubautrasse schließt an dieser Stelle in einer leichten Linkskurve an. Dies führt zu den umfangreichen Veränderungen in Lage und vor allem Querneigung. Der gesamte Asphaltaufbau wird auf einer Länge von rund 150 Metern im Übergangsbereich vollständig ausgebaut. Auch die Frostschutzschicht wird angepasst Die Fahrbahndecke wird bis zur Abfahrt nach Fürstenfeld erneuert. Zusätzlich wird die gesamte Entwässerung erneuert und der Anschluss nach Behla bis zum Ortsschild um - und rückgebaut sowie neu asphaltiert.

  • Abteilung 4
    24.04.2019
    RP warnt vor Staus an der A 5 bei Rust (Ortenau) am Wochenende
    Brückenfertigteile für Anschlussstelle Rust werden eingebaut

    Beim Umbau der Anschlussstelle Rust (Ortenau) werden am kommenden Wochenende (Freitag/Samstag, 26./27. April) die über 65 Tonnen schweren und knapp 28 Meter langen Brückenfertigteile eingebaut. Insgesamt sind zehn Fertigteile einzusetzen, die unter laufendem Verkehr montiert werden. Dabei wird es zwangsläufig zu Staus kommen. Vor allem für den Verkehr in Richtung Basel seien lange Staus zu erwarten, heißt es aus dem Regierungspräsidium. Mit folgenden Behinderungen ist zu rechnen:

    Für den Aufbau des Mobilkrans am Freitag, 26. April, ist die A 5 ab 11 Uhr für ca. sechs Stunden in Fahrtrichtung Karlsruhe nur einspurig befahrbar.

    Die Autobahn wird in Fahrtrichtung Freiburg am Samstag, 27. April, von 14 Uhr bis 24 Uhr einspurig, in Fahrtrichtung Karlsruhe bleibt sie zweispurig befahrbar.

    Im Laufe des Samstags werden die einzelnen Träger der Brücke eingehoben. Für diesen Vorgang muss die A 5 im Laufe des Samstagnachmittags für jeweils ca. zehn Minuten zunächst in Richtung Süden und dann in Richtung Norden voll gesperrt werden.

    Am Sonntag, 28. April, wird die A 5 in Richtung Karlsruhe von Mitternacht bis 5 Uhr morgens nur einspurig befahrbar sein, weil der Kran abgebaut wird.

  • Biosphärengebiet
    24.04.2019
    „Mitmachen, erleben, genießen: Biosphärenfest am 26. Mai rund ums Rathaus in Todtnau
    50 Aussteller präsentieren ihre Erzeugnisse/ Bühnenprogramm und Mitmacheangebote für Groß und Klein
     Mädchen sitzt auf der Weide und streichelt Kuhkalb ©coldwaterman - stock.adobe.com

    Die Biosphäre bewegt! Mit dem Esel durch die Frühlingswiesen wandern. Funkenschlagen mit dem Feuerstein. Regionale Leckereien vom Ziegenkäse bis
    zum Gyros vom Hinterwälder Rind kosten: „Mitmachen, Erleben und Genießen“ ist das Motto des dritten Biosphärenfests, das am 26. Mai von 11 bis 18 Uhr in Todtnau stattfindet. Rund ums Rathaus präsentieren rund 50 Aussteller aus der Region ihre Erzeugnisse und laden Groß und Klein zu vielfältigen Mitmachangeboten ein. Zudem gibt es ein buntes Bühnenprogramm mit der Vorstellung von Projekten aus dem Biosphärengebiet und viel Musik. Auf spannenden Exkursionen kann die Natur in der Umgebung erkundet werden.

    „Innerhalb von drei Jahren hat sich das Biosphärenfest zur festen Größe in der Region entwickelt. Das Programm ist noch bunter und vielseitiger geworden. Hier können Einheimische und Gäste das Biosphärengebiet Schwarzwald hautnah erleben“, so Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer, die das Fest um 11 Uhr gemeinsam mit Bürgermeister Andreas Wießner eröffnen wird. Todtnau werde ein toller Gastgeber sein, zumal das junge Biosphärengebiet hier bereits sichtbar und erlebbar geworden sei. Durch Förderung des Biosphärengebiets
    entstanden in Todtnau neue Erlebniswege. Das Bürstenmuseum erhielt eine neue Konzeption. Landwirte und Gastronomen engagieren sich in der Marketingoffensive für das Hinterwälder Rind. Mit der Firma Zahoransky arbeitet das Biosphärengebiet in der Ausbildung und bei der Ferienbetreuung zusammen. Zudem wird  am Rathaus, wo am 26. Mai gefeiert wird, in den nächsten Jahren das Informationszentrum des Biosphärengebiets entstehen.

    Neu ist in diesem Jahr das Kleinkunstprogramm am Vorabend: Zur Einstimmung auf das Fest veranstaltet der Kulturhaus Todtnau e. V. eine „Open Stage auf alemannisch“. Liedermacher, Bands und andere Künstler werden am Samstag, 25. Mai ab 20 Uhr ihre Mundart-Beiträge im Gewölbekeller des Rathauses auf die Bühne bringen. Karten (12 €/ ermäßigt 10 €) können bei Ursula Drändle-Heger vorbestellt werden, Telefon 07671-1290.

    Das vollständige Programm des Biosphärenfests 2019 finden Sie im Flyer anbei.

    presse-biosph-2019.pdfFlyer (pdf, 1 MB)
  • Biosphärengebiet
    24.04.2019
    Hoch hinaus an Schauinsland und Belchen: Ranger-Touren im Biosphärengebiet Schwarzwald starten
    Sagenhafte Ausblicke und spannende Einblicke in Natur, Landschaft und Geschichte der Region / Die Touren sind kostenlos und finden bis Oktober 14-tägig statt

    Mit dem Ranger unterwegs im Biosphärengebiet: Die neuen Biosphären-Ranger Florian Schmidt und Sebastian Wagner starten im Mai ihre geführten Touren am Schauinsland und am Belchen. Entdecken Sie mit den beiden Naturexperten die Tier- und Pflanzenwelt an den Aussichtsbergen im Biosphärengebiet. Erfahren Sie Spannendes über die Entstehung der Landschaft sowie über die Erd- , Heimat-  und Nutzungsgeschichte der Region. Und genießen Sie die einmalige Schwarzwaldlandschaft. Die Touren finden bis Oktober an jedem zweiten Samstag immer abwechselnd am Schauinsland und am Belchen statt. Sie sind auch für Familien mit Kindern geeignet. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung unter Biosphaerengebiet.Ranger@rpf.bwl.de.

    Los geht’s am Samstag, 4. Mai, am Schauinsland. Treffpunkt ist um 11 Uhr an der Bergstation der Schauinslandbahn.  Themen der ca. vierstündigen Wanderung sind die subalpine Flora des Freiburger Aussichtsbergs (1284 m), Weidbuchen und Allmendweiden, die Bergbaugeschichte des Schauinslands  sowie die Schwarzwälder Baukultur. Unterwegs ist genügend Zeit, die sagenhaften Ausblicke zu genießen – bei klarem Wetter bis zu den Alpen und den Vogesen. Die abwechslungsreiche Tour ist rund sechs Kilometer lang. Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk sind erforderlich. Vesper und Getränk sollten mitgebracht werden. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Einkehr. Weitere Ranger-Touren am Schauinsland bieten Sebastian Wagner und Florian Schmidt bis Oktober immer am ersten Samstag des Monats an.

    Die erste Ranger-Tour am Belchen findet am 18. Mai statt. Treffpunkt ist um 10.30 Uhr an der Talstation der Belchen-Seilbahn in Aitern. Von der subalpinen Flora bis zu den Spuren der Kelten entdecken die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Besonderheiten am Wegesrand und genießen das 360-Grad-Panorama auf dem Gipfel (1414 m). Die vierstündige Tour ist etwa sieben Kilometer lang und durch die An- und Abstiege etwas anspruchsvoller als die Runde am Schauinsland.  Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk sind erforderlich. Vesper und Getränk sollten mitgebracht werden. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zur Einkehr. Weitere Ranger-Touren am Belchen bieten Sebastian Wagner und Florian Schmidt bis Oktober immer am dritten Samstag des Monats an.
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  • Biosphärengebiet
    17.04.2019
    „Theater in den Bergen“ im Biosphärengebiet inszeniert Insektenkrimi/ Innovationsfonds Kunst unterstützt Produktion mit 15.000 Euro
    Biosphärengebiet hat Website des Landschaftstheaters gefördert / Casting am 27. April in Häg-Ehrsberg

    Passend zur aktuellen Diskussion um das Insektensterben bringt das „Theater in den Bergen“ in diesem Jahr einen Insektenkrimi auf die Landschaftsbühne im Biosphärengebiet Schwarzwald. Wer mitmachen will, kann am Samstag, 27. April, am Casting in Häg-Ehrsberg teilnehmen. Zum Start der Produktion ist auch die neue Website des Landschaftstheaters fertig geworden, die im Rahmen des Förderprogramms des Biosphärengebiets finanziert wurde: www.theaterindenbergen.de. Unterstützung kommt zudem vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, das die aktuelle Inszenierung durch den Innovationsfonds Kunst mit 15.000 Euro fördert.

    „Das ‚Theater in den Bergen‘ verbindet die Bereiche Natur und Kultur im Biosphärengebiet auf kreative und innovative Weise“, so Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets.  Er beglückwünschte den Kulturverein um Arnd Heuwinkel und Antonia Tittel zur Förderung durch den Innovationsfonds des Landes. Dass das Landschaftstheater in diesem Jahr das Thema Insektensterben aufgreife, biete die Chance, das kulturell interessierte Publikum in der Region für den Artenschutz und den Erhalt der schönen Landschaft des Südschwarzwalds  zu sensibilisieren.

    Premiere des Stücks „Insekten?! Es gibt für alles eine Lösung…“ ist am 14. September. „Mit dieser Produktion wollen wir aufzeigen, dass wir Menschen durch unsere Lebensweise nicht nur Pflanzen und Tiere bedrohen, sondern auch uns selbst“, erklärt Arnd Heuwinkel, der das Stück derzeit schreibt. Er ziehe das ernsthafte Thema als Persiflage auf, „so dass die Leute  lachen können und sich gleichzeitig Gedanken machen“.

    In dem partizipativen Theaterprojekt sollen insgesamt 50 Menschen Lösungen und Wege suchen, zukünftige Katastrophen zu verhindern und gemeinsames Engagement erlernen. Erwachsene und Kinder von 7 bis 97, die Lust haben, bei der Produktion auf oder hinter der Bühne mitzuwirken, können am Samstag, 27. April um 15 Uhr zum Casting in die Alte Schule in Ehrsberg (Ortseingang) kommen.

    Das Insektenstück ist bereits die achte Inszenierung des Theaters in den Bergen e.V. Der 2011 gegründete gemeinnützige Kulturverein im Südschwarzwald hat sich  dem Landschaftstheater verschrieben. In den Aufführungen wandern die Zuschauer zusammen mit den Darstellern von Spielort zu Spielort durch die Natur. Das Bühnenbild ist dabei die Umgebung selbst

  • Abteilung 2
    17.04.2019
    Engen erhält 1,5 Millionen Euro für Sanierungsgebiet Bahnhofsbereich mit Altstadt
    Neues Parkhaus und 75 neue Wohnungen geplant // Kornhaus, Amtsdienerhäuschen und Bahnhof werden saniert

    Bürgermeister Johannes Moser hat heute (17. April) im Regierungspräsidium Freiburg (RP) den Förderbescheid des Landes für das neue Sanierungsgebiet „Bahnhofsbereich mit Altstadt“ entgegengenommen. Die im RP für die Städtebauförderung zuständige Referatsleiterin Jutta Pollich überreichte Bürgermeister Moser den Bescheid, mit dem Bund und Land aus dem Bund-Länder-Programm für den Städtebaulichen Denkmalschutz einen Zuschuss von 1,5 Millionen Euro für eine Vielzahl an Erneuerungsprojekten im Sanierungsgebiet bereitstellen.

    Für die Stadt ist damit die Voraussetzung geschaffen, in den nächsten Jahren im Sanierungsgebiet „Bahnhofsbereich mit Altstadt“ die Behebung von städtebaulichen und funktionalen Missständen in Angriff zu nehmen. Dabei wird sie in beträchtlichem Umfang auch Eigenmittel investieren. Das rund 16 Hektar große Sanierungsgebiet umfasst Teile der Altstadt im Bereich des denkmalgeschützten Kornhauses sowie wesentliche Teile der Unterstadt, dort vor allem das Bahnhofsareal und das Umfeld der Breitestraße.

    Bürgermeister Moser zeigte sich hocherfreut über die Bewilligung des Zuschusses. „Das Sanierungsprogramm ist eine große Chance zur Modernisierung der Stadt Engen, zur Gewinnung von Wohnraumreserven, der Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs und für einen erfolgreichen Abschluss der Altstadtsanierung mit dem markanten und städtebaulich wertvollen Kornhaus“.

    Jutta Pollich war voll des Lobes über die Vorarbeit, die die Stadt Engen im Vorfeld geleitstet hat: „Engen hat einen fundierten und gut ausgearbeiteten Förderantrag eingereicht, der sehr detailliert aus einem zusammen mit der Bürgerschaft erarbeiteten Stadtentwicklungskonzept entwickelt wurde. Das Sanierungsgebiet hat ein großes städtebauliches Potential. Mit der beispielhaften Sanierung der Altstadt wurde in der Vergangenheit bereits hervorragende Arbeit geleistet. Mit dem Sanierungsgebiet „Bahnhofsbereich mit Altstadt“ wird die Stadt Engen ihre nachhaltige und zukunftsfähige Stadtentwicklung weiter fortsetzen und damit zu weiteren signifikante Verbesserungen beitragen. Das Wirtschaftsministerium hat sich dieser Auffassung angeschlossen und daher der Aufnahme der Stadt in das Jahresprogramm 2019 zugestimmt“.

    Mit Hilfe der Fördermittel sollen unter anderem private und öffentliche Gebäude modernisiert und instandgesetzt und der öffentliche Raum insbesondere im Bahnhofsbereich attraktiv umgestaltet werden. Ein neues Parkhaus soll zur dringend benötigten Entlastung der Stellplatznachfrage beitragen. Ein besonderes Augenmerk liegt im gesamten Sanierungsgebiet darauf, neuen Wohnraum zu schaffen, indem Nachverdichtungspotentiale wie auch Baulücken aktiviert und erforderlichenfalls auch nicht erhaltenswerte Gebäude abgebrochen werden. Nach den vorläufigen Planungen der Stadt Engen sollen rund 75 neue Wohneinheiten gebaut werden; darüber hinaus ist vorgesehen, ca. 30 bestehende Wohneinheiten umfassend zu modernisieren, um sie damit – gerade in energetischer Hinsicht - an einen zeitgemäßen Wohnstandard anzupassen. Mit dem Kornhaus, das modernisiert und einer neuen kommunalen Nutzung zugeführt werden soll, dem ehemaligen Amtsdienerhäuschen und dem Bahnhofsgebäude stehen zudem ortsbildprägende, denkmalgeschützte Gebäude mit auf der Agenda.
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  • Abteilung 4
    16.04.2019
    Regierungspräsidium Freiburg saniert Stützwände an der B 462 zwischen Schramberg und Schiltach (Kreis Rottweil)
    Arbeiten dauern bis Oktober // Halbseitige Sperrung mit Ampelregelung notwendig

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) lässt ab Dienstag, 23. April, insgesamt sechs Stützwände an der B 462 zwischen Schramberg und Schiltach (Kreis Rottweil) sanieren. Die Arbeiten erfolgen in drei Bauabschnitten und sollen im Oktober abgeschlossen sein. Die Bundesstraße wird abschnittsweise halbseitig gesperrt, der Verkehr wird per Ampel geregelt.

    In der ersten Bauphase wird unter anderem die Stützwand im Schiltacher Stadtteil Lehengericht entlang des Radwegs und der Firma BBS saniert. Dabei wird der Stahlbeton des Wandkopfes inklusive der Schutzeinrichtung erneuert. Parallel dazu wird zeitlich versetzt an den Mauern am Rappenfelsen im Bereich der Firma Uhl und im Bereich der Firma Wöhrle gearbeitet. Hier stehen unter anderem die Sanierung des Mauerwerks aus Naturstein, die Erneuerung aller Fugen und die Herstellung einer Betonabdeckung auf den Mauerköpfen an. Das RP wird je nach Fortschritt über die weiteren Bauphasen informieren.

    Die Gesamtkosten liegen bei 1,9 Millionen Euro.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    15.04.2019
    Vielfältig und innovativ: Lenkungskreis befürwortet 13 neue Förderprojekte im Biosphärengebiet Schwarzwald
    Entwicklung des Rahmenkonzepts startet im Frühsommer/ Weg frei für die ersten Partnerbetriebe

    Das Biosphärengebiet Schwarzwald fördert in diesem Jahr 13 Projekte mit insgesamt 341.000 Euro. Das hat der Lenkungskreis des Biosphärengebiets am Freitag in Schönau entschieden. Die Vorhaben bilden die ganze Bandbreite der Aufgaben des Biosphärengebiets ab, von der Unterstützung der Landwirtschaft und des Naturschutzes bis hin zu Tourismus, Bildung und Kultur. Die Antragsteller kommen aus den Landkreisen Waldshut, Lörrach und aus Freiburg.

    „Im dritten Jahr des Biosphären-Förderprogramms ist die Nachfrage weiterhin hoch, die Vorhaben der Antragsteller sind vielfältig und innovativ. Das zeigt, dass die Menschen vor Ort die Modellregion für nachhaltige Entwicklung mitgestalten wollen und dazu immer neue Ideen einbringen“, stellte die Vorsitzende des Lenkungskreises, Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer, fest.

    Insgesamt waren diesmal 21 Anträge mit einem Gesamtfördervolumen von rund 800.000 Euro eingereicht worden. Die Vorauswahl durch die Geschäftsstelle fand anhand eines Kriterienkatalogs statt. Gefördert werden sollen eine Online-Plattform zur Hofübergabe in der Landwirtschaft, Einrichtungen zur Wasserversorgung auf Allmendweiden, die erste dezentrale Informationsstelle zum Biosphärengebiet in Bernau, ein Biosphären-Klassenzimmer im Kleinen Wiesental, ein Erlebnispfad zur Beobachtung von Gämsen in Todtnau, ein Landart-Projekt, die Entwicklung der Dorfmitte in Wieden sowie Einrichtungen, die der Offenhaltung der Landwirtschaft im Biosphärengebiet dienen. Unterstützt werden soll zudem die Umsetzung der bereits im vergangenen Jahr geförderten Neukonzeption des Heimatmuseums Resenhof in Bernau.

    Neben der Diskussion der Förderprojekte beauftragte der Lenkungskreis ein  Büro mit der Organisation des Rahmenkonzepts für das Biosphärengebiet. Dieser Prozess soll im Frühsommer starten und die Bevölkerung sowie Akteure der Region einbinden. Darüber hinaus machte der Lenkungskreis den Weg frei für die Gewinnung der ersten Partner-Betriebe des Biosphärengebiets in der Kategorie „Urlaub auf dem Bauernhof“.

    Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets, stellte den Geschäftsbericht 2018 vor. Zudem gab er einen Ausblick auf die Höhepunkte dieses Jahres. So wird am 26. Mai in Todtnau das dritte Biosphärenfest stattfinden. Das Pilotprojekt „Allmende 2.0“ zum Erhalt des Grünlands im Biosphärengebiet startet. Vom 5. bis 19. Oktober finden in Kooperation mit elf Gastronomiebetrieben die ersten Hinterwälder-Wochen statt.

    Die befürworteten Förderprojekte 2019 im Einzelnen (Fördersummen auf Zehnerstellen gerundet):

    • Online-Plattform „Wer macht mir den Hof?“: 23.320 Euro
    • Einrichtung einer dezentralen Informationsstelle für das Biosphärengebiet, Bernau: 33.800 Euro
    • Gamsbeobachtungsweg, Todtnau: 18.540 Euro
    • Themenweg „Lebensraum Freiburg-Kappel“ (zweijährig): 34.270 Euro
    • Mobile Wasserversorgung auf Allmendweiden, Bernau: 10.630 Euro
    • Versorgung der Allmendweiden am Belchen mit Tränkewasser: 10.780 Euro
    • Landart-Projekt „Naturschutz meets Landart“ (zweijährig): 26.030 Euro
    • Umsetzung der Neukonzeption für das Resenhof-Museum, Bernau (zweijährig): 99.820
    • Konzept und Planung für ein Biosphärenklassenzimmer, Kleines Wiesental: 8.250 Euro
    • Konzept für ökologische und barrierefreie Entwicklung der Dorfmitte in Wieden: 27.500 Euro
    • PKW-gezogener Viehanhänger für Großvieh, Todtnau: 2340 Euro
    • Hangspezialmaschine, Tunau: 29.620 Euro
    • Modernisierung eines Weideunterstands, Schönenberg: 16.040 Euro

    Geschäftsbericht 2018 des Biosphärengebiets zum Download auf der Website www.biosphaerengebiet-schwarzwald.de unter Service/Downloads/Informationen.

  • Abteilung 4
    15.04.2019
    Tunnel Waldsiedlung bei Konstanz (B33 neu): Radwegverlegung im Bereich der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Reichenau Waldsiedlung und Reichenau Lindenbühl
    Radweg durch Unterführung ab Samstag, 13. April, gesperrt

    Im Zuge der Herstellung des Tunnels Waldsiedlung bei Konstanz wird der Radweg, vor der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Reichenau Waldsiedlung und Lindenbühl, entlang der Bahnlinie verlegt. Der Radweg durch die Unterführung wird ab Samstag, 13 April, gesperrt. Im Bereich der Radwegunterführung werden Kanalarbeiten durchgeführt. Die Umleitungsstrecke für Radfahrer ist ausgeschildert. Das Regierungspräsidium bittet die Radfahrerinnen und Radfahrer um Verständnis.

  • Abteilung 4
    15.04.2019
    Verkehrsbehinderungen an der Donaubrücke (B 14) in Tuttlingen in der Zeit vom 15. bis 18. April
    Regierungspräsidium Freiburg lässt Gewährleistungsarbeiten an der Brückenkappe ausführen // Nur eine Spur verfügbar nach dem morgendlichen Berufsverkehr

    Das Regierungspräsidium Freiburg lässt zwischen Montag, 15. und Donnerstag , 18. April, Gewährleistungsarbeiten an einer Betonkappe auf der Zufahrt der Donaubrücke (B 14) ausführen. Dies betrifft die Fahrtrichtung von der Kreuzung B 14/B 523 zum Aesculap-Kreisverkehr, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Es werden entstandene Risse saniert, die Arbeiten sind witterungsabhängig und können bei idealem Verlauf an zwei Arbeitstagen abgeschlossen sein. Dazu wird der Verkehr von zwei Spuren auf eine eingeengt. Die Arbeiten beginnen als Tagesbaustelle nach Abklingen des Berufsverkehrs ab 8.30 Uhr. Ob diese bis zur abendlichen Rush-Hour jeweils abgeschlossen sein können, ist nicht sicher. Nachts wird die Baustelle jedoch zurückgebaut, sodass am folgenden Morgen zum Berufsverkehr jeweils zwei Spuren zur Verfügung stehen werden.

  • Abteilung 4
    15.04.2019
    B 14 bei Stockach (Kreis Konstanz) bis Ende Mai gesperrt
    Verkehr wird über Meßkirch umgeleitet// Grundstückszufahrten in Stockach können nur eingeschränkt angefahren werden

    Das Regierungspräsidium Freiburg saniert wegen des schlechten Zustands der Fahrbahn in zwei Bereichen die B 14 bei Stockach. Die Arbeiten beginnen am Dienstag, 23. April, und dauern voraussichtlich bis Ende Mai. Um eine schnelle und qualitativ hochwertige Bauweise garantieren zu können, werden die zu sanierenden Abschnitte voll gesperrt. Der Verkehr von und nach Tuttlingen wird ab dem Kreisverkehr B14/B313 in Stockach über Meßkirch (B 311 und B 313, bzw. umgekehrt) umgeleitet.
    Von einer kleinräumigen Umleitung über diverse Land- und Kreisstraßen wird vollständig abgesehen, um zusätzlichen Schleichverkehr durch überregionalen Verkehr zu vermeiden. Um den Querverkehr zwischen den beiden Teilabschnitten nicht völlig zum Erliegen zu bringen, wird die Gemeindeverbindungsstraße zwischen dem Stockacher Ortsteil Raithaslach und dem Mühlinger Ortsteil Hecheln für den dort zulässigen Verkehr ermöglicht.
    Der erste Teilabschnitt beginnt innerhalb der Ortsdurchfahrt des Stockacher Ortsteils Windegg und endet circa 100 Meter nach Ende des dreispurigen Ausbaus bzw. der Einmündung „Stockfelder Hof“. Der zweite Teilabschnitt beginnt circa 350 Meter vor der Einmündung der K 6111 „Vordere Schweingruben“ gemessen aus Stockach kommend. Der Abschnitt endet circa 1,2 Kilometer vor der Einmündung der L 440 Heudorf – Neuhausen ob Eck.
    Direkte Anwohner und Zulieferbetriebe können während der Bauzeit nur sehr eingeschränkt zu ihren Grundstücken und Lieferadressen gelangen. Während den Asphaltfräsarbeiten und Asphaltbelagsarbeiten sind die Grundstückszufahrten nicht zu erreichen. Die direkt betroffenen Anwohner werden per Wurfsendung jeweils vor den beschriebenen Arbeiten nochmals durch die Baufirma entsprechend detailliert informiert. Anwohner welche die Möglichkeit haben über diverse Gemeindestraßen eine Baustellendurchfahrt zu vermeiden, werden gebeten diese Möglichkeiten zu nutzen.
    Die Neubauleitung Singen des Regierungspräsidiums Freiburg bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die auftretenden Behinderungen und Belastungen.
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  • abteilung 5
    11.04.2019
    Regierungspräsidium startet mit drittem Bauabschnitt am Schutterentlastungskanal bei Schwanau (Ortenau)
    Begleitwege für Radfahrer und Fußgänger gesperrt // Umleitungen aus Sicherheitsgründen im Interesse der Radler und Fußgänger

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat Anfang April mit den Bauarbeiten für den dritten Bauabschnitt am Schutterentlastungskanals bei Schwanau (Ortenau) begonnen. Zwischen der Wirtschaftswegbrücke, die Nonnenweier und Allmannsweier als Radweg verbindet, bis zur Autobahn, werden die Arbeiten zur Verbesserung des Hochwasserschutzes für die Gemeinde Schwanau fortgesetzt. Bis zum Frühjahr 2020 sollen die Bauarbeiten in diesem Abschnitt abgeschlossen sein, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Wie das RP nun mitteilt, kommt es aus Sicherheitsgründen zu Einschränkungen und Sperrungen der Wege auf der Dammkrone und auf den rechts- und linksseitigen Begleitwegen am Kanal. Insbesondere die Strecke entlang des Schutterentlastungskanals zwischen Allmannsweierer/Ottenheimer Straße (K5343) sowie der A 5 und der Querverbindung vom Waldweg in Richtung Nonnenweier muss für den Rad- und Fußgängerverkehr gesperrt bleiben. Die Radler und Fußgänger werden aus Sicherheitsgründen und im eigenen Interesse dringend gebeten, die Sperrungen zu beachten.

    Für den Radverkehr von Nonnenweier nach Allmannsweier, sowie von Schwanau nach Lahr über den Hochwasserdamm bis zur Autobahnbrücke wurde in beide Richtungen eine Umleitung eingerichtet (vgl. Lageplan). „Wir sind uns bewusst, dass die Umleitungen mit zum Teil größeren Umwegen verbunden sind“, so Joachim Rau, der verantwortliche Projektleiter beim RP. „Wir versuchen aber durch Optimierungen im Bauablauf die Zeiten der Sperrung so gering wie möglich zu halten“. Das RP bittet die Bürgerinnen und Bürger hierfür um Verständnis.

  • Abteilung 2
    11.04.2019
    2,2 Millionen Euro für „Bahnhof-Schlachthof“ in Offenburg
    Projekt wird in das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ aufgenommen // Insgesamt neue 200 Wohneinheiten, weitere 100 werden umfassend modernisiert
     Auf dem Foto von links: Regierungsvizepräsident Klemens Ficht, der Oberbürgermeister der Stadt Offenburg, Marco Steffens und Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer (Foto: RPF)

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat am heutigen Donnerstag (11. April) Offenburgs Oberbürgermeister Marco Steffens einen Zuwendungsbescheid für Städtebauförderung übergeben. Damit wird die Sanierungsmaßnahme „Bahnhof-Schlachthof“ in das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ aufgenommen und kann mit einer Finanzhilfe von 2,2 Millionen Euro rechnen.

    „Oberbürgermeister Steffens hat bereits als Bürgermeister von Willstätt erkannt, welche großen Chancen die Städtebauförderung bietet. Deshalb bin ich davon überzeugt, dass Offenburg seine nachhaltige und zukunftsfähige Stadtentwicklung weiter fortsetzen wird“, sagte Schäfer bei einem Termin Freiburg. Seit 1981 wurden sieben Erneuerungsmaßnahmen angestoßen und erfolgreich abgeschlossen. Bund und Land haben dafür 49,4 Millionen Euro bereitgestellt, die in den vergangenen vier Jahrzehnten Ausgaben von rund 75,4 Millionen Euro zur Folge hatten. Das Land hat dabei bislang einen umfassenden Anteil von 31,3 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

    Momentan läuft noch die Sanierungsmaßnahme „Mühlbach“ mit einer bewilligten Finanzhilfe von 8,51 Millionen Euro, mit der auf 19 Hektar zuwendungsfähige Investitionen von rund 14,2 Millionen Euro finanziert werden. Damit wird aus dem ehemaligen Gewerbe- und Industriegebiet ein stadtnahes Wohn- und Erholungsgebiet entstehen, so die Regierungspräsidentin weiter. Die Umsetzung wird in zwei bis drei Jahren erfolgt sein und ist auch bereits finanziert.

    Nördlich davon liegt das neue Sanierungsgebiet „Bahnhof Schlachthof“. Um den denkmalgeschützten Schlachthof, der Ende 2019 stillgelegt werden soll, sowie um den Bahnhof herum soll eine städtebauliche Aufwertung erfolgen. „Die Planungen weisen eine hohe Wertigkeit und die Maßnahme eine höhe städtebauliche Qualität auf. Die Stadt Offenburg möchte den Schlachthof sanieren und zu einem Zentrum für Kultur und Kreativität entwickeln. Das Bahnhofsumfeld soll deutlich attraktiver werden sowie durch Nachverdichtung, Freilegung und Neuordnung neuer Wohnraum geschaffen werden. Es sind laut Antrag 200 neue Wohnungen und die Modernisierung von 100 Wohneinheiten geplant. Das ist auch voll im Sinn von Land und Bund, zeitgemäßen Wohnraum stadtnah und bedarfsgerecht zur Verfügung zu stellen, so Schäfer weiter.

    Im ersten Jahr der Antragstellung gibt eine Finanzhilfe von 2,2 Millionen Euro, davon trägt das Land etwa 55 Prozent. Insgesamt wird eine Förderung von insgesamt 9,4 Millionen Euro notwendig sein, so die Schätzung der Stadt Offenburg. Das Geld für die erste Tranche wird etwa zwei bis drei Jahre halten. „Das Regierungspräsidium plant, weitere Finanzhilfen bedarfs- und zeitgerecht zur Verfügung zu stellen“, so Schäfer.

  • Abteilung 4
    10.04.2019
    Regierungspräsidium Freiburg saniert 2,2 Kilometer langes Teilstück der B 33 in der Ortsdurchfahrt Gutach (Schwarzwaldbahn) ab 24. Juni
    Abschnitt liegt zwischen Bahnübergang und dem Sonnenberg // Überörtlicher Verkehr wird großräumig umgeleitet

    Das Regierungspräsidium Freiburg saniert in der Ortsdurchfahrt Gutach (Schwarzwaldbahn) die B 33 zwischen Bahnübergang Gutach bis zum Sonnenberg (Sägewerk Spathelf) auf einer Länge von etwa 2,2 Kilometern, da Fahrbahnschäden aufgetreten sind. Die Baumaßahme wird zwischen den Pfingst- und Sommerferien von 24. Juni bis 26. Juli umgesetzt und hat eine Vollsperrung für den überörtlichen Verkehr zur Folge, der großräumig umgeleitet werden muss. Für Anlieger gilt eine Sonderregelung, so die Behörde in einer Pressemitteilung.

    Was wird gemacht?
    Die Arbeiten umfassen das abschnittsweise Abfräsen des vorhandenen Fahrbahnbelags auf elf Zentimetern Tiefe auf einer Länge von 300 bis 400 m. Danach wird der Asphaltbinder im jeweiligen Abschnitt mit einer Stärke von acht Zentimetern neu eingebaut. Die neue drei Zentimeter starke Deckschicht wird in zwei Teilabschnitten der Gesamtlänge eingebaut. Sämtliche Einbauteile (Schächte, Schiebe und Randeinfassungen werden entsprechend angepasst. Als Material wird ein lärmarmer Asphalt eingebaut, der eine Lärmminderung von im Mittel zwei dB(A) bringt.

    Was passiert mit dem Verkehr?
    Für Anlieger und Buslinienverkehr bleibt die Durchfahrt weitestgehend offen. Lediglich an drei Samstagen (29. Juni, 13. und 20. Juli) ist der Busverkehr und die Zufahrt zu einzelnen Grundstücken in den jeweiligen Abschnitten nicht möglich und (nähere Infos dazu auf der Projektseite des RP Freiburg im Internet). Alle anderen Verkehrsteilnehmer müssen auf die ausgeschilderte Umleitung über B 294 und L 107 zwischen Haslach, Elzach (Prechtal) und Gutach ausweichen (siehe Plan). Wer von und zur A 81 kommt oder will, sollte den Weg über die B 294/B 462 Wolfach/Schramberg benutzen. Der Bahnverkehr läuft ganz normal weiter. Das Umleitungskonzept ist mit Bürgermeister Siegfried Eckert von der Gemeinde Gutach sowie den zuständigen Verkehrsbehörden, der Polizei und der Straßenmeisterei abgestimmt.

    Wieso ist eine innerörtliche Baustelle eine Herausforderung?
    Aufgrund der inzwischen geltenden Arbeitsschutzrichtlinie gehen Bauarbeiten innerhalb einer Ortschaft, bei der die Straßenbreite unter 8,50 Meter liegt, in der Regel nur noch unter Vollsperrung. Das ist für eine Gemeinde, die nur eine Hauptstraße hat wie Gutach, eine Herausforderung, da zahlreiche Gewerbebetriebe und Geschäfte betroffen waren. Das Regierungspräsidium Freiburg beauftragte deshalb ein externes Büro für Sicherheits- und Gesundheitsschutz, um eine Vollsperrung vermeiden zu können

    Dabei wurden folgende Auflagen festgelegt:

    • Der überörtliche Verkehr (insbesondere LKW) wird großräumig umgeleitet.
    • Tempo 20 in der Baustelle
    • Anzeigetafeln zur Tempokontrolle
    • Auflagen für die Bedienung der Maschinen
    • Eigene Sicherheitsaufsicht auf der Baustelle

    Wie wird die Baustelle organisiert?
    Der Bauablauf wurde so ausgearbeitet, dass eine möglichst hohe Ausnutzung der Zeiten erreicht werden kann. Bauzeit und Einschränkungen bleiben dadurch geringer, „springen“ deshalb aber teilweise hin und her. Die gesamte Bauzeit wird im Grunde durch die Aushärte- und Abkühlzeiten beim Einbau des Materials bestimmt. Diese sind nicht verkürzbar. Ebenso bestimmend für die Bauzeit ist die Tatsache, dass die Abschnitte nur 300 bis 400 Meter lang sein können. Nur bei dieser Länge kann bei einer Ampelanlage, die individuell geregelt wird, der Verkehr ungehindert fließen. Auch der Einsatz von mehr Personal ändert nichts an der Bauzeit.

    Welche Abschnitte werden gebildet?
    Erster Bauabschnitt „Lohmühle bis Lehmbauernweg“ (24. bis 27. Juni): Unter Ampelregelung laufen die gesamten Fräsarbeiten, Nebenarbeiten sowie der Einbau der Asphaltbinderschicht.
    Zweiter Bauabschnitt „Lehmbauernweg bis Sonnenberg“ (28. bis 30. Juni): Unter Ampelregelung werden am 28. Juni alle Fräs- und Nebenarbeiten erledigt. Unter Vollsperrung erfolgt am Samstag, 29. Juni, der Einbau der Asphaltbinderschicht auf voller Breite.
    Dritter Bauabschnitt „Siedlung bis Lohmühle“ (1. bis 5. Juli): Unter Ampelregelung gehen die gesamten Fräsarbeiten, Nebenarbeiten sowie der Einbau der Asphaltbinderschicht über die Bühne.
    Am Wochenende des 6. und 7. Juli ist die Umleitung wegen einer Veranstaltung in Oberprechtal nicht verfügbar. In dieser Zeit finden auf der Baustelle keine Arbeiten statt, so dass der Verkehr über die Baustelle durch Gutach geführt werden kann.
    Vierter Bauabschnitt: „Gasthaus Löwen bis Siedlung“ (8. bis 12. Juli): Unter Ampelregelung werden die gesamten Fräsarbeiten, Nebenarbeiten sowie der Einbau der Asphaltbinderschicht abgewickelt.
    Fünfter Bauabschnitt: „Siedlung bis Sonnenberg“ (13. Juli): Hier ist eine Vollsperrung für den Einbau der Asphaltdeckschicht auf voller Breite notwendig.
    Sechster Bauabschnitt „Bahnübergang bis Gasthaus Löwen“ (15. bis 19. Juli): Unter Ampelregelung werden die gesamten Fräsarbeiten, Nebenarbeiten sowie der Einbau der Asphaltbinderschicht durchgeführt.
    Siebter Bauabschnitt „Bahnübergang bis Siedlung“ (20. Juli): Unter Vollsperrung erfolgt der Einbau der Asphaltdeckschicht auf voller Breite.
    Achter Bauabschnitt „Nacharbeiten“: Diese sind vom 22. bis zum 26. Juli geplant. Unter Ampelregelung werden Nacharbeiten im gesamten Baubereich einschließlich Markierungsarbeiten durchgeführt.

    Weitere Infos auf der Projektseite:
    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpf/Abt4/Strassenbau/B33-Gutach/Seiten/default.aspx

  • Abteilung 1
    09.04.2019
    Singen bietet Bühne für die Ehrung von 55 südbadischen Mannschafts- und Seniorensportlern
    Südbadischer Sportlerempfang: Landesweit einzigartige Ehrung von Regierungspräsidium Freiburg, Badischem Sportbund Freiburg und Olympiastützpunkt Freiburg-Schwarz¬wald
     Sportlerempfang (RPF)

    Anlässlich des Südbadischen Sportlerempfangs für Mannschaften und Senioren am Montag, 8. April, ehrten Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer, BSB-Präsident Gundolf Fleischer und Singens Oberbürgermeister Bernd Häusler die 55 erfolgreichsten Mannschafts- und Seniorensportlerinnen und -sportler Südbadens Schauplatz der Auszeichnungen war das Singener Rathaus.

    Als herausragende Einzelleistung stach der Erfolg von Elfriede Hodapp aus Achern heraus. Die 84jährige „Grande Dame“ der Leichtathletik wurde im Mittelstreckenlauf Weltmeisterin über die 1500m-Distanz.

    Der gemeinsame Sportlerempfang des Regierungspräsidiums mit den Organisa­tionen des Sports ist eine Besonderheit im Land. Eingeladen wird, wer bei Olympia, Welt- oder Europameisterschaften eine Top-Platzierung (1-3) erreicht hat oder Deutscher Meister/in geworden ist.

  • Abteilung 5
    09.04.2019
    Austraße in Altoberndorf (Oberndorf am Neckar) halbseitig gesperrt
    Hochwasserschutz soll verbessert werden // Regierungspräsidium untersucht Baugrund für Schutzmauer

    Der Landesbetrieb Gewässer beim Regierungspräsidium Freiburg (RP) und die Stadt Oberndorf am Neckar wollen den Hochwasserschutz im Ortsteil Altoberndorf verbessern. Dabei ist im Bereich der Feuerwehr und den Gewerbebetrieben parallel der Austraße eine ca. 400 Meter lange Schutzmauer geplant. Um für eine solche Schutzmauer die wirtschaftlichste Lösung zu finden und verlässliche Kostenberechnungen erstellen zu können, muss der Untergrund näher erkundet werden. Dazu werden am Montag und Dienstag, 15. und 16. April, an vier Punkten in der Austraße rund zehn Meter tiefe Kernbohrungen durchgeführt. An diesen beiden Tagen ist mit Behinderungen in der Austraße zu rechnen, da die Straße an den Bohrpunkten halbseitig abgesperrt werden muss.

    Das RP bittet die Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die unvermeidlichen Behinderungen.

  • Abteilung 3/Abteilung 5
    05.04.2019
    Ausbruch der Krebspest im Bruggasystem bei Freiburg-Kappel/Kirchzarten
    Regierungspräsidium Freiburg koordiniert Maßnahmen zur Rettung des Bestands der geschützten Dohlenkrebse im Zartener Becken // Betroffene Gewässer sollten nicht betreten werden

    In einem Gewässer im Ortsteil Neuhäuser (zwischen Kirchzarten und Freiburg-Kappel) ist die Krebspest ausgebrochen. Bereits am 20. März hatten Kinder tote Dohlenkrebse im Krebsgraben – einem Zufluss der Brugga – gefunden. Nach der Meldung bei der Fischereiforschungsstelle Baden-Württemberg war klar, dass es sich um einen Verdachtsfall auf Krebspest handelt, der nun bestätigt wurde. Eine gesundheitliche Gefährdung für Menschen und andere Tiere geht von dieser Tierseuche nicht aus. Das Regierungspräsidium Freiburg hat Sofortmaßnahmen zur Eindämmung eingeleitet, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Der Krebsexperte Dr. Christoph Chucholl untersuchte das Gewässer und fand weitere tote Dohlenkrebse. Diese wurden umgehend zur Analyse an die Universität Koblenz-Landau geschickt. Das baden-württembergische Umweltministerium und das Ministerium für Ländlichen Raum wurden vorsorglich informiert. Die Untersuchungen brachten am vergangenen Montag die Bestätigung: Die Tiere waren mit dem Krebspesterreger infiziert und sind auch an ihm verendet.

    Die Krebspest ist eine bei heimischen Flusskrebsen tödlich verlaufende, hochansteckende Erkrankung, die durch einen pilzähnlichen Erreger, Aphanomyces astaci, ausgelöst wird. Nordamerikanische Flusskrebse wie Kamberkrebse und Signalkrebse sind nur wenig anfällig für die Krebspest. Sie sind jedoch die Hauptüberträger der Tierseuche und können zum Aussterben heimischer Krebsbestände führen, wenn sie im selben Gewässer vorkommen.

    Daneben können die als Sporen bezeichneten Übertragungsstadien der Krebspest auch durch jeden mit kontaminiertem Wasser in Kontakt gekommenen feuchten Gegenstand, wie Gummistiefel, Kescher und Reusen sowie theoretisch auch am feuchten Fell von Hunden oder Gefieder von Wasservögeln in ein Gewässer eingeschleppt werden.

    Dohlenkrebse sind sehr selten und in Deutschland vom Aussterben bedroht. Sie kommen bundesweit nur in wenigen Bächen im Südwesten Baden-Württembergs vor und sind gemäß der europäischen Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-RL) und dem Fischereirecht geschützt. In der Brugga mit ihren Zuflüssen und in den Nachbargewässern im Zartener Becken kommt noch eine der bedeutendsten Populationen von Dohlenkrebsen vor, weshalb die Brugga auch als geschütztes FFH-Gebiet ausgewiesen ist.

    Der Krebspestausbruch im Brugga-Gewässersystem ist aus artenschutzfachlicher Sicht problematisch, denn es gibt keine wirksame Behandlung oder Impfung gegen die Tierseuche. Ohne Sofortmaßnahmen zur Eindämmung der Seuche ist der gesamte Dohlenkrebsbestand auch in den benachbarten Gewässern bedroht. Das Regierungspräsidium Freiburg hat Sofortmaßnahmen in die Wege geleitet, die die Tierseuche eindämmen sollen.

    Wie ist der Krebspesterreger in den Krebsgraben gelangt?

    Der Einschleppungspfad ist momentan noch ungeklärt – der spezielle Typ des nachgewiesenen Erregers stammt aber wahrscheinlich von gebietsfremden Kamberkrebsen, die im direkten Umfeld der Brugga bislang nicht nachgewiesen sind. Im Krebsgraben, der nicht fischereilich genutzt wird, wurde im Bereich des Krebssterbens eine Reuse gefunden.

    Falls diese zuvor in einem Gewässer mit Kamberkrebsbestand, wie in Baggerseen rund um Freiburg oder zur Hälterung von Kamberkrebsen verwendet wurde, könnte es dadurch zur Einschleppung der Tierseuche gekommen sein. Unter anderem deswegen ist das Ausbringen von Reusen in diesen Gewässern verboten und wird strafrechtlich als Fischwilderei verfolgt. Die Abteilung Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Freiburg hat bereits Ermittlungen aufgenommen.

    Was kann getan werden, um die Dohlenkrebse in der Brugga oberhalb des Krebsgrabens zu schützen?

    Die Naturschutz- und Fischereibehörden beim Regierungspräsidium Freiburg koordinieren nun gemeinsam Maßnahmen zur Rettung des Krebsbestandes im Gebiet. Während der akuten Phase herrscht eine extrem hohe Sporendichte der Krebspesterreger im Gewässer – diese kann dann leicht aus Versehen oder Unachtsamkeit verschleppt werden. Die Bevölkerung wird daher gebeten, den Krebsgraben und die Brugga im Moment nicht zu betreten. Dies gilt auch für Hunde, die nicht in der Brugga oder ihren Nebenbächen baden sollten. Auch andere Freizeitaktivitäten und wasserbauliche Maßnahmen sollten im Gewässer ausgesetzt werden, so das Regierungspräsidium Freiburg.

    Erkrankte Dohlenkrebse sind auch ihre eigenen Feinde: Sie werden bei Befall vermehrt aktiv und übertragen so die Krebspestsporen auf Artgenossen. Die Seuche verbreitet sich dadurch auch gegen die Strömungsrichtung durch einen Krebsbestand. Um diese Infektionskette wirksam zu unterbrechen, sollen an mehreren Standorten Krebsschutzbleche installiert werden, die eine Aufwärtswanderung von infizierten Krebsen verhindern. Die Planungen hierfür laufen, und die Krebsbestände werden in den kommenden Monaten intensiv beobachtet.

  • Abteilung 5
    05.04.2019
    Regierungspräsidium Freiburg sucht Zeugen nach Sachbeschädigungen an Pflanzungen bei Ortenberg (Ortenau)
    Frisch angepflanzte Hecken und Büsche wurden herausgerissen // Schaden beträgt über 1200 Euro
     Neuanpflanzung von Weidenstecklinge nach Diebstahl (RPF)

    Das Regierungspräsidium Freiburg sucht Zeugen einer Sachbeschädigung, nachdem bei Ortenberg (Ortenaukreis) wiederholt frisch angepflanzte Hecken und Büsche von Unbekannten herausgerissen worden sind. Der Tatort liegt nördlich vom Schlossblicksee zur Kinzig hin. Das ist bereits das zweite Mal, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde. Auch die Polizei wird eingeschaltet und Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

    Diese Pflanzen mussten Anfang März neu gesetzt werden, nachdem sie bereits im Oktober vergangenen Jahres zerstört wurden. Der Schaden wurde am 25. März festgestellt und auf über 1200 Euro beziffert. Zwischenzeitlich wurden erneut Pflanzungen vorgenommen. Aufgrund der Jahreszeit konnten nur noch Weidenstecklinge angepflanzt werden. Die Behörde bittet die Bevölkerung, wenn sie etwas Verdächtiges bemerkt, sich zu melden oder mit der Polizei Kontakt aufzunehmen.

    Im Rahmen der Dammertüchtigung an der Kinzig bei Ortenberg/Zunsweier 2017 mussten bestehende Feldhecken entfernt werden. Da diese Hecken für Vögel, Fledermäuse und Kleintiere ein wichtiger Lebensraum waren, wurden westlich des neu angelegten Berghauptener Dorfbaches abschnittsweise Feldheckenabschnitte gepflanzt. Gleichzeitig wurde der Bach unter Berücksichtigung ökologischer und naturschutzfachlicher Kriterien neu angelegt.

    Die Hochstauden sollen den Bach beschatten, was besonders im Sommer wichtig für das Überleben von Fischen ist. Gleichzeitig bieten die Anpflanzungen Versteckmöglichkeiten für Kleintiere und Vögel.

    Das Regierungspräsidium wird bei der Polizei Anzeige erstatten und bittet Zeugen, sich bei Joachim Rau unter Telefon 0761/208-4243 und Gerhard Rudolf unter Telefon 0781/12471-1714 oder direkt beim zuständigen Polizeiposten in Gengenbach unter Telefon 07803/9662-0 zu melden.

  • Abteilung 5
    05.04.2019
    Regierungspräsidium Freiburg pflanzt neue Bäume am Leopoldskanal zwischen Riegel und Kenzinger Brücke (Kreis Emmendingen)
    Zehn Großbäume als Ersatz // Betriebshof Riegel hat fünf verschiedene Sorten gesetzt
     Zehn Großbäume wie Ulme, Berg-Ahorn, Linde, Nussbaum und Kastanien wurden neu gepflanzt, Betriebshof Riegel

    Als Ersatz für die im Februar gefällten Bäume am Leopoldskanal zwischen der Brücke der L 105 bei Riegel und der Kenzinger Brücke hat der Betriebshof Riegel des Regierungspräsidiums Freiburg neue Bäume gesetzt. Zehn Großbäume wie Ulme, Berg-Ahorn, Linde, Nussbaum und Kastanien wurden neu gepflanzt und werden nun die im Februar aus Verkehrssicherheitsgründen entfernten Bäume ersetzen. Das berichtet das Freiburger Regierungspräsidium in einer Pressmitteilung.​

  • Abteilung 4
    04.04.2019
    Verkehrserhebungen für die B 415 Ortsumfahrung Lahr-Kuhbach/Reichenbach: Regierungspräsidium Freiburg und Stadtverwaltung lassen an zwei Tagen Daten erheben
    Videokameras sind im Einsatz // Ergebnisse werden im Lauf des Jahres bei Infoveranstaltung vorgestellt

    Am 28. März und am Donnerstag (4. April) haben das Regierungspräsidium Freiburg (RP) im Zusammenhang mit einer neuen Verkehrsuntersuchung zur B 415 Ortsumfahrung Lahr (Kuhbach/Reichenbach) sowie die Stadt Lahr im Rahmen der Erstellung eines neuen Entwicklungsplans mit ÖPNV-Konzept umfangreiche Erhebungen vornehmen lassen.

    Hierfür wurden an verschiedenen Stellen der Stadt Videokameras außerhalb des Straßenraums an mobilen Masten aufgebaut oder an vorhandenen Licht- und Verkehrszeichenmasten montiert. Die Anforderungen des Datenschutzes wurden bei der kamerabasierte Erfassung eingehalten. In den Verkehr wurde mit der Maßnahme nicht eingegriffen, es gab keine Einschränkungen für den Verkehrsablauf. Um die Ergebnisse der Verkehrszählungen nicht zu verfälschen, wurde die Maßnahme erst jetzt nach Abschluss der Erhebungen bekanntgegeben.

    Die neue Verkehrsuntersuchung zur B 415 OU Lahr (Kuhbach/Reichenbach) wird auf Grundlage der gewonnenen Daten in den kommenden Monaten ausgearbeitet. Die Ergebnisse der Untersuchung wird das RP im Laufe des Jahres den Bürgerinnen und Bürgern auf einer zweiten Informationsveranstaltung zur geplanten Ortsumfahrung vorstellen. 

  • Abteilung 5
    03.04.2019
    Regierungspräsidium legt Entwurf des Managementplans für FFH-Gebiet „Taubergießen, Elz und Ettenbach“ öffentlich aus
    Pläne sind im Internet einsehbar // Stellungnahmen bis Mitte Mai möglich

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitgeteilt hat, wird der Entwurf des Managementplan für das FFH-Gebiet „Taubergießen, Elz und Ettenbach“ von Montag, 8. April, bis einschließlich Donnerstag, 16. Mai, öffentlich ausgelegt. Die Unterlagen können unter www.rp.freiburg.de in der Rubrik „Aktuelles“ eingesehen und heruntergeladen werden.

    Für Fragen stehen Malte Bickel (Malte.Bickel@rpf.bwl.de Tel: 0761 208 4146) und Claudia Leitz (Claudia.Leitz@rpf.bwl.de, Tel: 0761 208 4150) vom RP zur Verfügung. Für Fragen, die den Forst betreffen, ist Ansprechpartner Sebastian Peters (Sebastian.Peters@rpf.bwl.de Tel: 0761 208 1411).

    Stellungnahmen zum Natura 2000-Managementplan können bis einschließlich 16. Mai 2019 berücksichtigt werden. Aus den Stellungnahmen sollte hervorgehen, auf welche Flächen im FFH-Gebiet sie sich beziehen. Hilfreich ist hier – soweit bekannt – die Angabe der Flurstücksnummer sowie des Gemeinde- und Gemarkungsnamens oder die Markierung der angesprochenen Fläche auf einem Kartenausschnitt, so das RP in einer Pressemitteilung. Nach Einarbeitung der Stellungnahmen zur öffentlichen Auslegung ist die Bekanntgabe der Endfassung des Managementplans für Herbst 2019 geplant.

    Für alle Gebiete des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000 werden in Baden-Württemberg Managementpläne (MaP) erstellt. Diese bilden die Grundlage für die dauerhafte Erhaltung der in den Gebieten vorkommenden und nach der europäischen Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) bzw. nach der Vogelschutzrichtlinie geschützten Lebensraumtypen und Arten.

  • Abteilung 7
    03.04.2019
    Zahl der Abiturienten im Regierungsbezirk Freiburg der allgemeinbildenden Gymnasien und der beruflichen Gymnasien
    Ergänzend zur Pressemitteilung des Kultusministeriums vom 27. März 2019 übersendet das Regierungspräsidium Freiburg anbei eigenes statistisches Material

    Allgemeinbildende Gymnasien:
    Vom 30. April bis zum 10. Mai 2019 werden die Abiturienten der allgemein bildenden Schulen schriftlich geprüft, ehe es zwischen dem 1. und 9. Juli 2019 in den mündlichen Teil geht. Die Zahlen der Prüfungsanwärter für die allgemeinen Gymnasien im Bereich des Regierungspräsidiums Freiburg sehen 2019 so aus:

    Allgemeinbildende Gymnasien: 

    Kreis

    Teilnehmer 2019

    Teilnehmer 2018

    Teilnehmer 2017

    Teilnehmer 2016

    Teilnehmer 2015

    Br.-H.

    749

    823

    854

    855

    827

    EM

    330

    328

    337

    402

    369

    FR

    1035

    1094

    1051

    1027

    1096

    KN

    794

    823

    841

    890

    848

    713

    685

    716

    760

    699

    OG

    1284

    1323

    1377

    1488

    1455

    RW

    385

    406

    429

    433

    412

    TUT

    341

    395

    339

    408

    369

    VS

    522

    569

    599

    575

    632

    WT

    399

    438

    447

    439

    543

     

    Berufliche Gymnasien:
    Die beruflichen Gymnasien befinden sich in der Zeit vom 02. April bis 12. April in der schriftlichen Prüfungsphase. Die mündlichen Prüfungen werden zwischen dem 01. Juli und 10. Juli abgehalten. Zudem absolvieren die Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine Kommunikationsprüfung in den Fremdsprachen.

    Im Regierungsbezirk Freiburg nehmen im Jahr 2019 an den Beruflichen Gymnasien etwa 4060 (Vorjahr 4300) Schülerinnen und Schüler an der Abiturprüfung teil. Wie bei den allgemeinbildenden Gymnasien wird in den Beruflichen Gymnasien ausschließlich die allgemeine Hochschulreife erworben, die zum Studium aller Fachrichtungen an allen Hochschulen und Universitäten berechtigt.

    Kreis

    Meldungen für 2019

    Meldungen für 2018

    Breisgau-Hochschwarzwald

    230

    214

    Emmendingen

    237

    285

    Freiburg

    687

    714

    Konstanz

    620

    653

    Lörrach

    336

    337

    Ortenaukreis

    795

    838

    Rottweil

    289

    317

    Schwarzwald-Baar-Kreis

    437

    471

    Tuttlingen

    163

    192

    Waldshut

    266

    252

    An den zehn privaten beruflichen Gymnasien im Regierungsbezirk treten in diesem Jahr knapp 520 (Vorjahr 514) Prüflinge an.

    Die Beruflichen Gymnasien gibt es in den folgenden sechs Richtungen mit insgesamt 13 unterschiedlichen Profilen:

    o Agrarwissenschaftliche Richtung
    o Biotechnologische Richtung
    o Ernährungswissenschaftliche Richtung
    o Sozial- und Gesundheitswissenschaftliche Richtung
    o Technische Richtung
    o Wirtschaftswissenschaftliche Richtung

    An den beruflichen Gymnasien gehören zu den vier schriftlich geprüften Fächern unter anderem das berufsbezogene sechsstündige Profilfach. Hinzu kommt eine verpflichtende mündliche Prüfung in einem weiteren Fach. Die mündliche Prüfung besteht aus einem Präsentationsteil und einem anschließenden Prüfungsgespräch.

    Die beruflichen Gymnasien bieten Schülerinnen und Schülern mit mittlerem Bildungsabschluss (Realschule, Werkrealschule, Gemeinschaftsschule, zweijährige Berufsfachschule, 9./10. Klasse allgemeinbildendes Gymnasium) die Möglichkeit, in drei Jahren die allgemeine Hochschulreife zu erwerben.

    Außerdem können die Schülerinnen und Schüler der Realschule ab der 8.Klasse auf ein sechsjähriges Berufliches Gymnasium wechseln.

    Die zeitliche Abfolge der Prüfungen an den beruflichen Gymnasien

    Termin Prüfungsfach Dauer
    02.04.2019 Berufliches Profilfach:
    AG:  Agrarbiologie;
    BTG: Biotechnologie;
    EG: Ernährungslehre mit Chemie;
    SG: Pädagogik und Psychologie,
     Gesundheit und Pflege;
    TG: Gestaltungs- und Medientechnik, Mechatronik,  Informationstechnik, Technik und Management,  Umwelttechnik;
    WG: Volks- und Betriebswirtschaftslehre,  Internationale  Volks- und Betriebswirtschaftslehre,  Volks- und Betriebswirtschaftslehre mit  Schwerpunkt Finanzen 08:30 bis 13:00 Uhr bzw.
    13:30 Uhr

    04.04.2019 Mathematik 08:30 bis 13:00 Uhr
    08.04.2019 Deutsch 08:30 bis 13:45 Uhr
    09.04.2019 Englisch* 08:30 bis 12:00 Uhr
    11.04.2019 vierstündige Fächer:
    Physik, Chemie, Biologie, Wirtschaftsinformatik, Finanzmanagement, Global Studies

    zweistündige Fächer:
    Physik, Chemie, Biologie, Geschichte mit Gemeinschaftskunde, evangelische und katholische Religionslehre, Ethik, Wirtschaftslehre, Biotechnologie, Sozialmanagement 08:30 bis 12:30 Uhr


    08:30 bis 12:00 Uhr
    12.04.2019 Französisch*, Spanisch* 08:30 bis 12:00 Uhr
    *Zusätzlich wird in den Fremdsprachen eine Kommunikationsprüfung durchgeführt.

    Die mündlichen Abiturprüfungen an den beruflichen Gymnasien finden zwischen dem 1. Juli und 10. Juli statt und dauern jeweils 20 Minuten.

    Abiturprüfung an den Berufsoberschulen (zweiter Bildungsweg):

    An den Berufsoberschulen treten im Regierungsbezirk Freiburg 150 Schülerinnen und Schüler zur Abiturprüfung an. Die Berufsoberschule gibt es als Technische Oberschule (54 Prüflinge), Wirtschaftsoberschule (71 Prüflinge) und als Berufsoberschule für Sozialwesen (25 Prüflinge). Die Berufsoberschule führt nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung und mittlerem Bildungsabschluss in zwei Jahren zur fachgebundenen oder allgemeinen Hochschulreife.

    Hier der Link zur allgemeinen PM des KM:
    https://www.km-bw.de/,Lde/Startseite/Service/2019+03+27+Abitur+2019/?LISTPAGE=131491

  • Abteilung 4
    03.04.2019
    Verkehrserhebungen für die B 14-Ortsumfahrung Spaichingen und Balgheim (Kreis Tuttlingen)
    Videokameras haben Nutzung der Straßen erfasst // Verkehrsuntersuchung und aktuelle Ergebnisse der Planung sollen im Herbst 2019 der Öffentlichkeit vorgestellt werden

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat am gestrigen Dienstag (2. April) im Zusammenhang mit einer neuen Verkehrsuntersuchung für das Projekt B 14 Ortsumfahrung Spaichingen und Balgheim, umfangreiche Verkehrserhebungen durchführen lassen. Das teilt die Behörde in einer Veröffentlichung mit.

    Hierfür wurden an verschiedenen Stellen der Gemeinden Videokameras außerhalb des Straßenraums an mobilen Masten aufgebaut oder an vorhandenen Licht- und Verkehrszeichenmasten montiert. Die Anforderungen des Datenschutzes wurden bei der kamerabasierte Erfassung eingehalten. In den Verkehr wurde mit der Maßnahme nicht eingegriffen, es gab keine Einschränkungen für den Verkehrsablauf. Um die Ergebnisse der Verkehrszählungen nicht zu verfälschen, wurde die Maßnahme erst jetzt nach Abschluss der Erhebungen öffentlich bekanntgegeben.

    Die neue Verkehrsuntersuchung wird auf Grundlage der gewonnen Daten im Laufe der kommenden Monate ausgearbeitet. Im Herbst 2019 sollen diese sowie weitere bis dahin gewonnene Ergebnisse der aktuellen Planung den Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt werden. Ein genauer Termin steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest, so das Regierungspräsidium Freiburg abschließend.

  • Abteilung 4
    03.04.2019
    Mülhauser Straße (Neuenburg am Rhein) bis Anfang Mai gesperrt
    Einmündung der B 378 wird vorübergehend zum Mini-Kreisel umgebaut

    Nachdem die Tieferlegung der westlichen Vogesenstraße in Neuenburg am Rhein im Bereich der Autobahnunterführung abgeschlossen ist, wird die Mülhauser Straße in Neuenburg am Rhein von Montag, 8. April bis Anfang Mai abschnittsweise nicht befahrbar sein. Zunächst wird die Straße zwischen der Einmündung der B 378 in die Mülhauser Straße bis zum Gebäude Wasser- und Schifffahrtsamt gesperrt. Die Einmündung wird für die Zeit des Ausbaus der Autobahnunterführung an der Vogesenstraße (siehe hierzu auch die PM des RP vom 4. März) zu einem provisorischen Minikreisverkehr ausgebaut. Die Umleitung erfolgt über die B 378 und die Vogesenstraße. Die Zufahrt im nördlichen Bereich der Mülhauser Straße bis zum Gebäude des Wasser- und Schifffahrtsamts bleibt frei befahrbar. Die Autobahnunterführung wird für eine bessere Erreichbarkeit des Freizeit- und Sportgeländes, insbesondere für Fußgänger und Radfahrer, verbreitert. ​​

  • Abteilung 1
    02.04.2019
    Keine erhöhten Messwerte bei Fessenheim
    Regierungspräsidium gibt Entwarnung

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) gibt Entwarnung: Nach besorgten Anrufen aus der Bevölkerung hat die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) dem Referat Katastrophenschutz im RP die Rückmeldung gegeben, dass keine erhöhten Radioaktivitäts-Messwerte in der Umgebung von Fessenheim festgestellt wurden. ​​

  • Abteilung 4
    01.04.2019
    Regierungspräsidium Freiburg saniert die L 173 zwischen Unterkirnach und Vöhrenbach (Schwarzwald-Baar-Kreis)
    Fünf Kilometer langes Teilstück zwischen Friedrichshöhe und Unterkirnach wird ab Montag, 6. Mai, instand gesetzt // Vollsperrung notwendig

    Erfreuliche Nachrichten hat das Regierungspräsidium Freiburg in Sachen Sanierung der L 173 zwischen Unterkirnach und Vöhrenbach (Schwarzwald-Baar-Kreis): Wie die Behörde in einer Pressemitteilung schreibt, kann die Instandsetzung des etwa fünf Kilometer langen Teilstücks zwischen Unterkirnach und Friedrichshöhe im Frühjahr beginnen. Baubeginn ist Montag, 6. Mai.

    Die Auftragshöhe beläuft sich auf rund 2,6 Millionen Euro brutto. Darin enthalten ist die Erneuerung der Fahrbahn bis zur Friedrichshöhe einschließlich der Umfahrung Unterkirnach. Auch Bauwerke und Straßenentwässerung werden auf den neuesten Stand gebracht. Alles kann in einem Rutsch erledigt werden. Bis Ende September 2019 sollen die Arbeiten abgeschlossen werden. „Ich freue mich, dass es nun möglich ist, diese Baumaßnahme anzugehen und damit insbesondere für die Gemeinde Unterkirnach ein lange gehegter Wunsch in Erfüllung geht“, so Referatsleiter Peter Spiegelhalter vom Baureferat Ost des Regierungspräsidiums Freiburg in Donaueschingen.

    Die Arbeiten werden größtenteils unter Vollsperrung der Fahrbahn ausgeführt. Die Umleitung erfolgt über die K 5728 Unterkirnach, die L 175 Rohrbachsiedlung und zurück auf die L 173 Richtung Furtwangen/Vöhrenbach.

    Der Belagseinbau ist witterungsabhängig, weshalb kurzfristig zeitliche Verzögerungen auftreten können. Das RP bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die auftretenden Belastungen.

  • Abteilung 4
    29.03.2019
    Sanierung der B31/B313 Radolfzeller Straße und Heinrich-Fahr-Straße in Stockach (Kreis Konstanz): Arbeiten starten am Montag, 8. April
    Baustelle ist bis Anfang September vorgesehen und wird in zwei Abschnitte unterteilt // Busbahnhof wird in die Bahnhofstraße verlegt

    Das Regierungspräsidium Freiburg saniert im Zuge des Gesamtsanierungsprojektes „Schiesserknoten“ 2019 die Radolfzeller Straße und Heinrich-Fahr-Straße der B31/B313 in Stockach (Kreis Konstanz). Die Arbeiten sehen eine Sanierung der Asphaltschichten, sowie Neubau von Gas- und Wasserleitungen durch die örtlichen Stadtwerke vor. Die Arbeiten beginnen am Montag, 8. April, und dauern voraussichtlich bis Anfang September, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde. 

    Die Verkehrsteilnehmer müssen sich auf Einschränkungen einstellen. Um die Belastungen auf die Verkehrsteilnehmer und die Anlieger zu minimieren, gibt es zwei Bauabschnitte mit unterschiedlichen Verkehrsführungen.

    Bauabschnitt 1: Radolfzeller Straße

    Ab 8. April bis voraussichtlich Mitte Juni 2019 werden Fräs- und Rückbauarbeiten, Gas- und Wasserleitungsarbeiten und der Neubau der Asphaltschichten innerhalb der Radolfzeller Straße zwischen den Einmündungen Kindergartenstraße und Industriestraße vorgenommen. Der Verkehr aus Radolfzell in Richtung Stockach-Hindelwangen wird über die innerörtliche Umleitung „Industriestraße“ abgewickelt. Fahrzeuge in Gegenrichtung werden halbseitig durch die Baustelle geführt.

    Bauabschnitt 2: Heinrich-Fahr-Straße

    Voraussichtlich ab Mitte Juni bis Anfang September erfolgt der zweite Bauabschnitt im Bereich der Heinrich-Fahr-Straße (B 313) zwischen den Einmündungen Nellenburgstraße und Nellenbadstraße/Aachstraße (ZG Kreisel). Auch in diesem Abschnitt werden wieder umfangreiche Fräs- und Rückbauarbeiten, Gas- und Wasserleitungsarbeiten, sowie der Neubau der Asphaltschichten gemacht. In diesem Abschnitt wird die Umleitung für die Fahrbeziehung Stockach-Hindelwangen in Richtung Radolfzell über die Nellenbadstraße, Gießereistraße und Nellenburgstraße geführt. Der Verkehr in Gegenrichtung fließt halbseitig durch die Baustelle.

    Durch die Belagsarbeiten in der Heinrich-Fahr-Straße muss der Busbahnhof ab Mitte August 2019 bis zum Bauende gesperrt werden. Für diese Zeit wird ein provisorischer Busbahnhof mittels Ersatzhaltestellen in der Bahnhofstraße auf Höhe des dortigen Parkplatzes eingerichtet. Großräumige Umleitungsstrecken und Hinweisschilder werden platziert.

    Die Neubauleitung Singen bittet die Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die auftretenden Behinderungen und Belastungen.

  • Abteilung 2/Abteilung 4
    29.03.2019
    Nächster Schritt im Verfahren zum Neubau der A98 zwischen Rheinfelden-Karsau und Schwörstadt (Kreis Lörrach)
    Erörterungstermin vom 3. bis 9. April in der Alban-Spitz-Halle in Rheinfelden-Minseln // Unterlagen zum geplanten Projekt sind online einsehbar

    Ab Mittwoch, 3. April, steht im Planfeststellungsverfahren für die A 98 zwischen Karsau und Schwörstadt (Abschnitt A 98.5) der Erörterungstermin an. Dabei werden die in der Bürger-, Behörden- und Verbändeanhörung eingegangenen Einwendungen und Stellungnahmen mit der Straßenbauabteilung des Regierungspräsidiums als Vorhabenträger, den Kommunen, Bürgerinitiativen und Einwendern sowie den beteiligten Behörden und Verbänden besprochen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sind eine wesentliche Grundlage für die Entscheidung über den Neubau des Abschnitts 5 der Autobahn A 98, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Der Autobahnabschnitt A 98.5 beginnt östlich der bereits genehmigten An-schlussstelle Rheinfelden-Karsau und wird von dort Richtung Osten auf dem Dinkelberg geführt. Er endet nördlich von Schwörstadt westlich des Wolfsgra-bens. Die Weiterführung mit dem Anschluss an das nachgeordnete Straßennetz ist Bestandteil des derzeit in der Planung befindlichen Abschnitts A 98.6.

    Die Erörterung wird von Mittwoch, 3. April bis Dienstag, 9. April, stattfinden. Der 10. April ist als Reservetag vorgesehen. Sie findet in der Alban-Spitz-Halle in Rheinfelden-Minseln unter der Leitung des Planfeststellungsreferats des Regierungspräsidiums als Genehmigungsbehörde statt.
    An den ersten beiden Tagen der Erörterung (3. und 4. April) wird das Vorbringen der Stadt Rheinfelden und der dortigen Einwender im Mittelpunkt stehen. Hauptthema ist die Frage einer längeren Überdeckelung im Bereich zwischen Karsau und Minseln, die unter anderem von der Stadt Rheinfelden, der Bürgerinitiative „A 98 Tunnel Karsau-Minseln“ und einer großen Zahl von Einwendern gefordert wird.

    Am Freitag, 5. April, steht vor allem das Vorbringen der Gemeinde Schwörstadt und der dortigen Einwender auf der Tagesordnung. Hier geht es insbesondere um einen besseren Schallschutz an der Bächtelebrücke und an der geplanten Park- und WC-Anlage auf dem Ossenberg oberhalb von Schwörstadt.

    Am Montag, 8. April, werden die Belange der Landwirtschaft behandelt. Dabei werden die Flächeninanspruchnahmen durch die Trasse und die geplanten ökologischen Ausgleichsmaßnahmen mit den Landwirtschaftsbehörden, dem BLHV als Interessenvertretung der Landwirtschaft sowie den betroffenen Landwirten, Grundstückseigentümern und -pächtern besprochen.

    Am Dienstag, 9. April, steht der Umweltschutz mit den Umweltbehörden und Naturschutzverbänden sowie weiteren Beteiligten auf dem Programm. Der Schwerpunkt wird dabei auf Themen des Naturschutzes liegen, wie zum Beispiel die Vereinbarkeit mit dem Arten- und Biotopschutz sowie der FFH-Richtlinie.

    Die Tagesordnung des Erörterungstermins sowie sämtliche Unterlagen  zu dem geplanten Projekt (Pläne, Berichte und Gutachten) können auf der Internetseite des Regierungspräsidiums (www.rp-freiburg.de) unter „Aktuelles“ eingesehen und heruntergeladen werden.

  • Abteilung 4
    29.03.2019
    B 317 bei Lörrach-Hauingen (Kreis Lörrach): Regierungspräsidium Freiburg montiert Geländer auf Trogbauwerk
    Verkehrsbehinderungen wegen Ampelregelung in der ersten Aprilwoche // Ein Fahrstreifen wird gesperrt

    Das Regierungspräsidium Freiburg lässt am Hauingertrog auf der B 317 bei Lörrach-Hauingen (Kreis Lörrach) ein Geländer montieren. Die Arbeiten werden in der ersten Aprilwoche ausgeführt und machen eine Ampelregelung notwendig, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Die Montage der Geländer ist notwendig, um die Verkehrssicherheit des angrenzenden Geh- und Radweges sowie der direkt daneben liegenden Grünflächen zu verbessern. Dazu muss ein Fahrstreifen der B 317 gesperrt werden, die Verkehrsregelung kann zu Wartezeiten führen. Die Arbeiten werden voraussichtlich eine Woche dauern. Die Kosten belaufen sich auf 100 000 Euro.

    Das Regierungspräsidium Freiburg bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für Beeinträchtigungen während der Sanierungsarbeiten.

  • Abteilung 5
    29.03.2019
    Regierungspräsidium Freiburg sucht gebietsheimisches Saatgut von artenreichen Wiesen im Kreis Tuttlingen
    Modellprojekt wird von der Stiftung Naturschutzfonds finanziert // Ziel ist eine Stärkung von artenreichen FFH-Mähwiesen

    Ein Modellprojekt zur Gewinnung von artenreichem Mähwiesen-Saatgut betreibt das Referat Naturschutz und Landschaftspflege des Regierungspräsidiums Freiburg derzeit im Landkreis Tuttlingen. Dazu ist die Behörde auf der Suche nach Projektpartnerinnen und Projektpartnern.

    Ziel ist es, den Landbewirtschaftern standortgemäßes, gebietsheimisches Wiesensaatgut zur Verfügung zu stellen, zum Beispiel für die Aufwertung, Entwicklung oder Wiederherstellung von artenreichen (FFH-) Mähwiesen oder auch für die Beseitigung von immer wiederkehrenden großflächigen Wühlmaus- und Wildschweinschäden. Finanziert wird das Projekt von der Stiftung Naturschutzfonds.

    Im Rahmen des Projekts werden zudem verschiedene Methoden der Ernte und Aussaat mit Akteuren vor Ort ausprobiert. Außerdem sollen lokale Partner für die Saatgutgewinnung, Lagerung und Aussaat gewonnen werden, um den Anstoß für eine landkreisweite FFH-Wiesensaatgut-Börse zu geben.

    In den vergangenen beiden Jahren haben wir mit lokalen Projektpartnern bereits größere Mengen Wiesensaatgut gewinnen können. Nun suchen wir noch Flächen, die sich für die Ausbringung des Saatguts eignen. Dies könnten zum Beispiel die Aufwertung, Entwicklung oder Wiederherstellung von artenreichen Wiesen auf ebenen, nicht zu wüchsigen Standorten sein.

    Bewirtschafterinnen und Bewirtschafter von Mähwiesen, die diese mit gebietsheimischen, regionalem Saatgut aufwerten oder wiederherstellen möchten, können sich bei Jochen Kübler, Büro 365° freiraum und umwelt, E-Mail: j.kuebler@365grad.com, Telefon 07551/ 949558-3 oder den Landschaftserhaltungsverband (LEV) Tuttlingen, Thomas Stehle, E-Mail: info@lev-tut.de; Telefon 07461/9269155 melden.​

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    28.03.2019
    „Open Stage auf alemannisch“: Biosphärengebiet und Kulturhaus Todtnau rufen Mundart-Künstler zur Teilnahme an Kleinkunstabend am Samstag, 25. Mai auf
    Einnahmen kommen dem Waldkindergarten Todtnau zugute // Kleinkunst-Event erstmals am Vorabend des Biosphärenfests

    Bühne frei im Biosphärengebiet: Zur Einstimmung auf das Biosphärenfest am 26. Mai in Todtnau wird es am Vorabend erstmals ein Kleinkunst-Event geben. Mit Unterstützung der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets und der Stadt Todtnau veranstaltet der Kulturhaus Todtnau e. V. eine „Open Stage auf alemannisch“. Liedermacher, Bands und andere Künstler können am Samstag, 25. Mai, ab 20 Uhr ihre Mundart-Beiträge im Gewölbekeller des Rathauses auf die Bühne bringen.

    „Insbesondere wollen wir mit der Aktion Laien-Künstlern eine Bühne bieten, die bislang weniger bekannt sind“, erklärt Christoph Buck vom Kulturhaus-Verein.  Wer Lust hat, mitzumachen, kann sich bei ihm bis Dienstag, 30. April melden: Tel. 07671-96970, buck@ra-doelle.de. Auftreten können an dem Abend bis zu acht Einzeldarsteller und Gruppen aus dem Biosphärengebiet. Die Einnahmen aus der Veranstaltung werden an den Waldkindergarten Todtnau gespendet.

    „Wir freuen uns, dass mit dieser Initiative des Kulturhaus-Vereins die kulturelle  Facette des Biosphärengebiets an Bedeutung gewinnt“, sagt Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets. Der Kleinkunstabend sei eine große Bereicherung für das dritte Biosphärenfest, das am Sonntag, 26. Mai in Todtnau stattfinde. Das Biosphärenfest wird jedes Jahr in einer anderen Gemeinde der UNESCO-Modellregion organisiert. 2017 wurde in Bernau gefeiert, 2018 in Häusern.

  • Abteilung 9
    28.03.2019
    Neue Rohstoffstrategie des Landes: „Verborgene Schätze des Bodens“ verantwortungsvoll und nachhaltig nutzen
    30 Jahre erfolgreiche fachliche Rohstoffsicherung in Baden-Württemberg durch das Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) // Referatsleiter Dr. Wolfgang Werner bei Fachkolloquium in den Ruhestand verabschiedet
     Bild: Abteilungspräsident Professor Dr. Jörg-Detlef Eckhardt, verabschiedet Dr. Wolfgang Werner, ehemaliger Leiter des Referats Landesrohstoffgeologie, in den Ruhestand.

    1982 ging es los: Das Land Baden-Württemberg legte ein Konzept zur „Sicherung oberflächennaher Rohstoffe und zur Ordnung des Abbaus“ vor. Damit verbunden ist seit mehr als 30 Jahren die Bereitstellung fachlicher Grundlagendaten in Form von Rohstoffkarten durch das heutige Referat für Landesrohstoffgeologie beim Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) beim Regierungspräsidium Freiburg. Bei einer Tagung diskutierten 100 Expertinnen und Experten aktuelle Fragen und Herausforderungen der Rohstoffgewinnung, die anlässlich der Verabschiedung des langjährigen Referatsleiters Dr. Wolfgang Werner veranstaltet wurde.

    Baden-Württemberg hat jede Menge an mineralischen Rohstoffen: Kiese und Sande sowie gebrochene Steine werden jeden Tag in großer Menge für den Bau von Straßen und Häusern verwendet, aus Tonen und Lehmen werden Hintermauer- und Dachziegel gefertigt, Kalk- und Mergelsteine werden für die Herstellung von Zement verwendet oder Sandsteine zu Fassadenplatten gesägt und bei der Sanierung von historischen Gebäuden eingesetzt. Rund 90 bis 100 Millionen Tonnen heimisches Gestein werden allein im Südwesten jährlich eingesetzt - das sind pro Einwohnerin und Einwohner etwas weniger als zehn Tonnen pro Jahr.

    Die Versorgung mit Rohstoffen basiert auf den durch das Land ausgewiesenen Regionalplänen für deren Gewinnung. Diese öffentliche Aufgabe wird von den zwölf Regionalverbänden übernommen. In den vergangenen fast vier Jahrzehnten ist auf dem Gebiet der fachlichen Rohstoffsicherung durch das heutige Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) in Baden-Württemberg viel geleistet worden, betonte Abteilungspräsident Professor Dr. Jörg-Detlef Eckhardt während des Kolloquiums und würdigte die Arbeit des scheidenden Rohstoffgeologen Dr. Wolfgang Werner, der diese fachliche Expertise mit seinem Team entscheidend mitgeprägt hat.

    Allerdings haben sich auch die Rahmenbedingungen und der Anspruch der Rohstoffgewinnung deutlich weiter entwickelt: Die mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Behörden, Verbänden, Firmen und Forschungseinrichtungen waren zusammengekommen, um sich über das bisher Erreichte, aber auch über neue Herausforderungen auszutauschen. Dazu zählen unter anderem stärker konkurrierende Interessen und nachlassende Akzeptanz für die Rohstoffgewinnung. Die Landesregierung erarbeitet dazu eine neue Rohstoffstrategie, die sich stärker für eine nachhaltige und verantwortungsvolle Nutzung der heimischen Gesteinsrohstoffe einsetzen wird. Eingebettet war die Verabschiedung in zahlreiche Fachvorträge und Begegnungen während der Tagung.

    Markus Adler

    Weitere Informationen:
    Das Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau Baden-Württemberg (LGRB) gibt seit 1999 die Karte der mineralischen Rohstoffe im Maßstab 1 : 50 000 (kurz: KMR 50) heraus. In ihr werden Ergebnisse von Erkundungsarbeiten zusammengefasst, die zur Umsetzung des Rohstoffsicherungskonzepts der Landesregierung durchgeführt wurden. Die KMR 50 ist neben weiteren zahlreichen Informationen zu mineralischen Rohstoffen des Landes auf der Internetseite des LGRB veröffentlicht und einsehbar.

    Links:
    http://maps.lgrb-bw.de/?view=lgrb_rohstoffvorkommen
    https://lgrb-bw.de/download_pool/lgrbn_2018-04.pdf

  • Abteilung 5/Abteilung 4
    28.03.2019
    Politische Begleitgruppe zum Luftreinhalteplan Freiburg spricht mit Umlandgemeinden über Umsetzung der zahlreichen Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Mit unserem gestuften Verfahren sehen wir uns in der Sache nach der Klage der Deutschen Umwelthilfe gut aufgestellt“ // Fahrverbote sind nur als letztes Mittel vorgesehen

    Die Politische Begleitgruppe zum Luftreinhalteplan Freiburg hat sich am Mittwoch (27. März) im Regierungspräsidium Freiburg getroffen und über die bisher erfolgte Umsetzung der Maßnahmen beraten. Neben der Zwischenbilanz ging es auch um den Stand des Klageverfahrens der Deutschen Umwelthilfe sowie um die Auswirkungen der Novelle des Immissionsschutzgesetzes seitens des Bundes, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg. Dabei war der Teilnehmerkreis um zusätzliche Bürgermeister und Vertreter von Kommunen aus dem Umland bis zum Beispiel Titisee-Neustadt erweitert worden, um eine möglichst große Zahl von Betroffenen beteiligen zu können.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Wir haben mit der Umsetzung der Maßnahmen schon einiges auf den Weg gebracht, um das Ziel einer schnellstmöglichen Einhaltung der Grenzwerte für Stickstoffdioxid zu erreichen. Mir ist dabei wichtig, dass wir die Maßnahmen in großer Transparenz mit allen betroffenen Kommunen besprechen und dabei auch auf die dabei geäußerten Befürchtungen und Bedürfnisse eingehen und reagieren. Mit unserem gestuften Verfahren, das Fahrverbote erst als letztes Mittel vorsieht, sehen wir uns in der Sache nach der Klage der Deutschen Umwelthilfe gut aufgestellt.“

    Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn: „Luftreinhaltung endet nicht an der Stadtgrenze. Mir ist es ein wichtiges Anliegen, dass wir die Maßnahmen als Stadt zusammen mit dem Umland treffen. Wir erhoffen uns als Kommune eine noch stärkere Unterstützung von Land und Bund. Die Stadt Freiburg will Dieselfahrverbote in Freiburg vermeiden und arbeitet kontinuierlich daran, um die Qualität der Luft in Freiburg zu verbessern – ein sehr gutes Beispiel ist die neue Rotteck-Linie und die Anschaffung von E-Bussen.“

    Der neue Luftreinhalteplan ist am 15. Februar in Kraft getreten und hat zum Ziel den Grenzwert von Stickstoffdioxid von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft schnellstmöglich einzuhalten. Bislang sind als Maßnahmen Tempo 30 ganztags auf der B31, die Optimierung der Ampelsteuerung, die Ausweitung der grünen Umweltzone auf die B31 und die Zuflussregulierung an der Kronenbrücke umgesetzt worden. Das bringt zusammen mit der Flottenerneuerung nach den Gutachten bis 2020 eine prognostizierte Reduzierung des Stickstoffdioxidwerts um etwa 8,4 Mikrogramm pro Kubikmeter.

    Das Regierungspräsidium Freiburg berichtete auch über den Stand des Gerichtsverfahrens nach der Klage der Deutschen Umwelthilfe gegen den „alten“ Luftreinhalteplan von 2012 und deren Forderung nach einer schnellen Einführung eines Dieselfahrverbotes in Freiburg. In der am 15. März abgeschickten Erwiderung führt die Behörde aus, dass die Klage der Umwelthilfe unbegründet sei, weil der aktuelle Luftreinhalteplan von 2019 alle gesetzlichen Vorgaben erfülle und einen Weg aufzeige, wie die Grenzwerteinhaltung auch mit anderen Mitteln als Dieselfahrverboten erreicht werden kann. Ein Termin für eine mündliche Verhandlung steht noch nicht fest – diese wird jedoch für die Mitte des Jahres erwartet.

    Auch die beabsichtigte Novelle des Bundes-Immissionsschutzgesetzes durch die Bundesregierung wurde vorgestellt: Demnach kämen Fahrverbote „in der Regel“ nur in Gebieten in Betracht, in denen der höhere Wert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft im Jahresmittel überschritten worden sei. Allerdings ist die Interpretation dieser Regelung sowohl vor dem Hintergrund der EU-Normen als auch in der Auslegung durch die Gerichte in den anhängigen Verfahren zu Fahrverboten derzeit noch nicht mit letzter Konsequenz vorhersehbar. Das Regierungspräsidium hält daher an seinem gestuften Vorgehen fest, Fahrverbote nur als letztes Mittel ab März 2020 vorzusehen, wenn die anderen Maßnahmen nicht die gewünschte Wirkung erreichen.

    Fortschritte gibt es auch von der umweltsensitiven Verkehrssteuerung im Osten zu vermelden: Die betroffenen Gemeinden sind angehört worden, und die Vergabe des Konzepts an ein Büro aus Berlin steht kurz bevor. Mit Ergebnissen wird im Spätsommer 2019 gerechnet – dabei werden verschiedene technische Lösungen geprüft, um das Ziel einer solchen Steuerung so zu realisieren, dass es keinen Ausweichverkehr in die umliegenden Gemeinden des Dreisamtals geben wird.

    Die Arbeitsgruppe zu den flankierenden Maßnahmen hat sich auf ein Lkw-Durchfahrtsverbot für den Durchgangsverkehr ab zwölf Tonnen für die L 112, L 127 und L 128 zwischen Glottertal und St. Märgen sowie auf der L 173 zwischen Simonswald und Gütenbach verständigt. Ein großräumiges Lkw-Verbot auf Bundesstraßen zwischen der A5 und der A 81 im Bereich zwischen Freiburg und Donaueschingen, wie es der Freiburger Gemeinderat ins Spiel gebracht hatte, lehnte das Regierungspräsidium aus Gründen der Luftreinhaltung sowie des Straßenverkehrsrechts dagegen ab.

  • Abteilung 4
    28.03.2019
    Regierungspräsidium Freiburg sperrt B33 neu bei Allensbach (Kreis Konstanz) wegen neuer Brücke Nägelried für eine Nacht von Dienstag, 2. auf Mittwoch, 3. April
    Strecke wird ab 22 Uhr bis 6 Uhr voll gesperrt // Brücke wird nach Zusammenbau eingehoben

    Wegen des Ausbaus der B33 neu wird die Brücke Nägelried bei Allensbach (Kreis Konstanz) ersetzt: Nun können die fertigen Teile vor Ort eingebaut werden, weswegen die Bundesstraße in der Nacht vom Dienstag, 2. auf Mittwoch, 3. April zwischen 22 und 6 Uhr, für etwa acht Stunden voll gesperrt werden muss, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Die Stahlelemente der Brücke wurden im Vorfeld abschnittsweise im Werk hergestellt und auf der B 33 angeliefert. Die einzelnen Abschnitte wurden auf der Baustelle zusammengebaut. Die Brücke wird mit einem mobilen Kran während der nächtlichen Vollsperrung der B 33 eingehoben. Der Verkehr wird durch Allensbach umgeleitet. Die Umleitungsstrecken sind nach Fahrtzielen ausgeschildert.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Vollsperrung.

  • abteilung 4
    28.03.2019
    Westlicher Teil der Vogesenstraße in Neuenburg am Rhein in der ersten Aprilwoche gesperrt
    Unterführung unter der Autobahn wird tiefer gelegt

    Weil die Unterführung unter der Autobahn tiefer gelegt wird, wird der westliche Teil der Vogesenstraße von Montag, 1. April, bis einschließlich Freitag, 5. April, voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die B 378 und die Mülhauser Straße in die Rheinwaldstraße.

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, wird das Granitpflaster unter der Autobahnbrücke durch eine Asphaltfahrbahn ersetzt. Dabei wird die Fahrbahn um rund 25 cm abgesenkt, die Brücke erhält dadurch eine Durchfahrtshöhe von vier Metern.

  • Abteilung 4
    26.03.2019
    Regierungspräsidium Freiburg lässt zwischen Freitag, 29. März, und Dienstag, 2. April Straße zwischen Löffingen-Unadingen und Bräunlingen-Döggingen (Schwarzwald-Baar-Kreis) instand setzen
    Straße dient im Havariefall als Umleitungsstrecke für den B 31-Tunnel bei Döggingen und wird daher ertüchtigt // Umleitung für Busverkehr zwischen 29. und 31. März

    Die Gemeindeverbindungsstraße zwischen Unadingen (Löffingen) und Döggingen (Bräunlingen) dient im Havariefall als Umleitungsstrecke für den Tunnel Döggingen der B 31 und muss instand gesetzt werden. Dazu wurde 2018 bereits die Posthausbrücke erneuert und die Asphaltschichten verstärkt. In einem letzten Arbeitsschritt wird nun noch die Asphaltdeckschicht auf dem gesamten Abschnitt eingebaut. Dazu muss die Gemeindeverbindungsstraße im Zeitraum vom Freitag, 29. März, bis einschließlich Dienstag, 2. April, komplett gesperrt werden, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Am Freitag, 29. März, werden Vorarbeiten ausgeführt: Dazu zählt das Fräsen von Anschlüssen, die Reinigung und die Anbringung von Haftkleber auf der gesamten Unterlage. Am Samstag, 30. März erfolgt der Einbau der Asphaltdeckschicht. Der Sonntag, 31. März, wird zum Auskühlen der Deckschicht benötigt.

    Am Montag, 1. April, werden die Anschlüsse der Wirtschaftswege hergestellt und die seitlichen Bankette eingebaut. Am Dienstag, 2. April, stehen noch Restarbeiten an: Dabei kommt die Kehrmaschine zum Einsatz und werden die Markierungen angebracht.

    Die Bus-Haltestellen auf der Gemarkung Unadingen "Auf Haiden" und "Posthaus" werden vom 29. bis 31. März nicht angefahren. Der Busverkehr läuft über die B 31.

    Ab Montag, 1. April, ist der Busverkehr auf der Gemeindeverbindungsstraße wieder möglich. Für den sonstigen Verkehr bleibt der Streckenabschnitt wegen Restarbeiten bis einschließlich Dienstag, 2. April, gesperrt. Auch der nördlich parallel zur B 31 verlaufende Wirtschaftsweg ist in nicht nutzbar, da dieser in den Baustellenbereich mündet. Zwischen Unadingen und Döggingen besteht während der Bauarbeiten nur die Verbindung über die B 31. Das Regierungspräsidium bitte die Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis.​

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    26.03.2019
    35 Rotmilan-Paare hatten 2018 ihr Revier im Biosphärengebiet Schwarzwald
    Ergebnisse eines Monitorings des NABU liegen vor // Beobachtung wird ehrenamtlich fortgesetzt
     Rotmilan

    In diesen Frühlingstagen kehrt der Rotmilan zurück aus dem Süden, wo er überwintert hat. Der majestätische Greifvogel liebt den Wechsel von Wald und Offenland im Südschwarzwald und ist damit eine charakteristische Vogelart im Biosphärengebiet Schwarzwald. Einen Überblick zum Vorkommen des Rotmilans in der Region hat jetzt der NABU Landesverband Baden Württemberg geliefert. Im Rahmen des Biosphären-Förderprogramms führten drei Ornithologen in den vergangenen zwei Jahren ein Monitoring durch. Demnach hatten in 2018 insgesamt 35 Rotmilan-Paare ihr Revier im Biosphärengebiet. Zwölf Horstbäume und zwei bedeutsame Rastplätze des Rotmilans wurden nachgewiesen. „Die Zahlen bestätigen, dass das Biosphärengebiet ein wichtiger Lebensraum für den geschützten Rotmilan ist. Wenn wir diesen Lebensraum bewahren, profitieren davon auch andere Arten“, sagt Andreas Lang aus Zell im Wiesental, einer der vom NABU beauftragten Ornithologen.

    Der Rotmilan kommt weltweit nur in Europa vor, mehr als die Hälfte aller Brutpaare ist in Deutschland zu Hause. Allerdings ist der Bestand rückläufig:  Seit 2016 steht der 60 bis 70 Zentimeter große Greifvogel auf der Vorwarnliste der Roten Liste gefährdeter Brutvögel in Deutschland. „Zwischen 2600 bis 3300 Rotmilanpaare brüten in Baden-Württemberg. Deshalb tragen wir auch im Schwarzwald eine besondere Verantwortung für den Erhalt und Schutz dieses Greifvogels“, erklärt Andreas Lang. Der Rotmilan finde immer weniger Aas oder Kleinsäuger wie Mäuse zu fressen und weniger Plätze zum Brüten. Aufgrund der Trockenheit und der Nahrungsknappheit sei 2018 ein besonders schweres Jahr für den Rotmilan gewesen.  Unabsichtliches Fällen von Horstbäumen und die zunehmende Zahl von Anlagen für erneuerbare Energien seien weitere Gefährdungsursachen. Eine wichtige Voraussetzung für den Erhalt der Art sei die weitgehend umweltfreundliche Land- und Forstwirtschaft im Biosphärengebiet. Darüber hinaus habe das Monitoring jetzt eine wichtige Datengrundlage geschaffen: „Nur wenn wir wissen, wo Nist-, Nahrungs- oder Rastplätze sind, können wir an der richtigen Stelle das Richtige tun“, so Lang.

    Insgesamt konnten im Rahmen des Monitorings 14 Greifvogelarten im Biosphärengebiet beobachtet werden. Neun davon können als Brutvögel im Gebiet betrachtet werden, wie zum Beispiel Schwarzmilan, Habicht, Sperber, Wanderfalke oder auch Baumfalke. Vergleichsweise häufig wurde der  Wespenbussard nachgewiesen.

    Der Rotmilan kam im Jahr 2018 mit insgesamt 35 Revieren vor. Von zwölf Brutpaaren konnten die Horstbäume ausfindig gemacht werden. Als „Hot Spot“ stellte sich das Wiedener Eck heraus, wo an manchen Herbsttagen bis zu 57 Rotmilane beobachtet wurden, die sich dort auf dem Weg in den Süden sammeln und rasten. Ein weiterer wichtiger Rastplatz des Rotmilans ist Käsern bei Pfaffenberg, wo bis zu 26 Vögel gleichzeitig gesichtet wurden. „Diese beiden traditionellen Sammelplätze des Rotmilans sind von herausragender Bedeutung für das Biosphärengebiet und müssen geschützt werden“, so Andreas Lang. Er hat nun eine ehrenamtliche Fortsetzung des Monitorings initiiert: Bisher 15 freiwillige Vogelbeobachter werden in diesem Frühjahr geschult. Mit Unterstützung der Forstbehörden werden sie die Brutstellen des Rotmilans regelmäßig kontrollieren.

    Das Beobachten, Erforschen und Erhalten besonderer Tier- und Pflanzenarten sowie ihrer Lebensräume sind Anforderungen der UNESCO an Biosphärenreservate weltweit. „Das Greifvogel-Monitoring des NABU ist eines der ersten Projekte auf diesem Feld,  das in unserem jungen Biosphärengebiet Schwarzwald erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Besonders freut uns, dass die Arbeit nun ehrenamtlich fortgesetzt werden soll“, sagt Christoph Huber, stellvertretender Geschäftsführer des Biosphärengebiets. Wer Interesse hat, bei dem ehrenamtlichen Monitoring mitzumachen, kann sich bei Christoph Huber melden: Tel. 07673-889 402-4378, christoph.huber@rpf.bwl.de.

    Greifvogelmonitoring_Ornithologen.JPGGreifvogelmonitoring, Ornithologe

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    26.03.2019
    „Fleisch vom Hinterwälder Rind hat Potenzial": Ergebnisse einer Studie im Biosphärengebiet Schwarzwald vorgestellt
    Gastronomie plant Hinterwälder-Wochen im Oktober

    Es ist regional erzeugt, schmackhaft und sein Verzehr trägt zum Naturschutz im Biosphärengebiet Schwarzwald bei: Das Fleisch des heimischen Hinterwälder Rinds soll im Biosphärengebiet besser vermarktet werden. Dazu hat die Geschäftsstelle der UNESCO-Modellregion eine Studie in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse am Dienstag in St. Blasien vorgestellt wurden. Wichtigste Erkenntnis: Das zur zusätzlichen Vermarktung verfügbare Potenzial liegt laut Landwirten bei über 300 Tieren im Jahr. Um die Nachfrage in der Region zu steigern, organisiert das Biosphärengebiet gemeinsam mit Landwirten und Gastronomen jetzt so genannte Hinterwälder-Wochen, die vom 5. bis 19. Oktober erstmals stattfinden.

    Da das Hinterwälder Rind sehr robust und trittsicher ist, ist es für die Beweidung auf den Steillagen im Südschwarzwald bestens geeignet – steht aber auf der Roten Liste gefährdeter Nutztierrassen. „Mit unserer Vermarktungsoffensive für Fleisch vom Hinterwälder wollen wir das Überleben dieser besonderen und für das Biosphärengebiet typischen Rasse sichern. Wenn mehr Fleisch nachgefragt wird, bietet das Landwirten den Anreiz, mehr Tiere zu züchten. Damit stärken wir gleichzeitig Landwirtschaft, Naturschutz und Gastronomie“, erklärt Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets. 

    Durchgeführt hat die Hinterwälder-Studie in den vergangenen zwei Jahren der Agrarökonom Dr. Lukas Kiefer aus Aitern. „An unserer Befragung haben 88 Landwirte und 44 Gastronomen teilgenommen. Insgesamt wurde deutlich, dass ein großes Interesse an einer besseren Vermarktung der Hinterwälder besteht und die Nachfrage sogar steigt“, so Kiefer. Derzeit weiden im Biosphärengebiet  rund 870 Hinterwälder-Kühe mit ihren Kälbern auf rund 3000 Hektar Grünland, darunter die für den Naturschutz bedeutsamsten Flächen im Biosphärengebiet. Dies gilt zum Beispiel für die artenreichen Wiesen im Präger Gletscherkessel, die von Hinterwäldern offen gehalten werden
         
    Über 300 Tiere könnte die Landwirtschaft der Studie zufolge im Jahr zusätzlich zur Fleischproduktion bereitstellen. Interesse besteht insbesondere in der Gastronomie. „Während die Landwirte einen guten Preis fordern, wünschen sich die Wirte und Köche gute Qualität, kontinuierliche Verfügbarkeit und einfache Bestellmöglichkeiten“, berichtet Kiefer. Angebot und Nachfrage seien durchaus vereinbar.

    Jährliche Hinterwälder-Wochen der Gastronomie im Biosphärengebiet sollen die Nachfrage nun ankurbeln und auf das gute, regionale Fleisch aufmerksam machen. Gemeinsam mit zehn Gastronomen und dem Hinterwälder Förderverein, der die Landwirtschaft vertritt, plant die Geschäftsstelle derzeit die Aktionswochen. In der Zeit vom 5. bis zum 19. Oktober wird jedes der zehn Gasthäuser mindestens drei Gerichte vom Hinterwälder Rind auf der Karte haben. Dabei soll möglichst das ganze Tier verarbeitet werden. In der Vorbereitung wird sich ein Koordinator um die Auswahl geeigneter Tiere, die Schlachtung und den Transport zu den Gasthöfen kümmern. Erstmals werden die Hinterwälder-Gastronomen am 26. Mai auf dem Biosphärenfest in Todtnau gemeinsam auftreten. 

    Bild: Auf der Weide im Biosphärengebiet Schwarzwald sind die Hinterwälder Rinder Landschaftspfleger. Für die Hinterwälder-Wochen im Biosphärengebiet liefern sie schmackhaftes Fleisch. Foto: Thomas Stephan

    Mehr Information: www.biosphaerengebiet-schwarzwald.de

  • Abteilung 5
    26.03.2019
    Regierungspräsidium Freiburg startet dritten Bauabschnitt der Ertüchtigung der Dämme am Schutterentlastungskanal bei Schwanau (Ortenaukreis)
    Verbesserung des Hochwasserschutzes geht weiter // Wege werden teilweise gesperrt

    Der Landesbetrieb Gewässer des Regierungspräsidiums Freiburg teilt mit, dass ab 1. April mit den Bauarbeiten für den dritten Bauabschnitt des Schutterentlastungskanals bei Schwanau (Ortenaukreis) begonnen wird. Dieser erstreckt sich von der Wirtschaftswegbrücke Nummer 14 (Verbindung von Allmannsweier nach Nonnenweier) bis zur Autobahnbrücke der A 5 und beträgt etwa 1,3 Kilometer.

    Damit werden die Arbeiten zur Verbesserung des Hochwasserschutzes für Schwanau weitergeführt. Die gesamte Maßnahme wird von einer ökologischen, wie auch einer bodenkundlichen Baubegleitung überwacht. Somit wird eine schadlose Umsetzung für Mensch und Natur sichergestellt.

    Die Bauarbeiten werden von dem Bauunternehmen Böwingloh und Helfbernd aus Verl (Nordrhein-Westfalen) ausgeführt. Die Arbeiten am dritten Bauabschnitt sollen im März 2020 abgeschlossen sein.

    Aus Sicherheitsgründen darf die Baustelle nicht betreten werden. Daher wird es während der Baumaßnahme zu Behinderungen und Einschränkungen auf der Deichkrone und auf den Begleitwegen kommen. Das Regierungspräsidium bittet die Bürgerinnen und Bürger hierfür um Verständnis.

  • Abteilung 5
    26.03.2019
    Zumeldung zur Pressemitteilung des Umweltministeriums: „Umsetzung der europäischen Wasserrrahmenrichtlinie“
    Gelungene Beispiele aus dem Regierungsbezirk Freiburg: Umbau eines Wehrs an der Brugga bei Kirchzarten und an der Rench bei Oberkirch // Zuschüsse von bis zu 85 Prozent der Kosten sind möglich
     BU 2 (Rench): Fotonachweis: Rendler

    Das Umweltministerium hat am Freitag (22. März) einen Zwischenbericht zur Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie veröffentlicht. Demnach ist der Zustand der Gewässer in Baden-Württemberg zwar deutlich besser geworden, erreicht aber noch in vielen Fällen nicht den angestrebten „guten ökologischen“ Zustand, so das Regierungspräsidium Freiburg in einer Zumeldung. Auch im Regierungsbezirk bleibt noch einiges zu tun, aber es gibt gute Beispiele, wie auch mit kleineren Investitionen die Durchgängigkeit der Gewässer gezielt optimiert werden kann. Manchmal müssen aber auch größere Summen investiert werden, um an komplexen Standorten eine positive Lösung für alle Interessen zu erreichen.

    So wurde zum Beispiel an der Brugga in Kirchzarten (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) die Durchgängigkeit für Fische wieder hergestellt. Die Gemeinde Kirchzarten baute eine 1,40 Meter hohes Wehr in eine Rampe um. Die Gesamtkosten lagen bei 65.000 Euro und wurden vom Land mit 85 Prozent gefördert. Die flache Neigung der Rampe in einem Verhältnis von 1:25 ermöglicht nun allen Fischarten einen Ab- und Aufstieg und setzt so die Ziele der Wasserrahmenrichtlinie in vorbildlicher Weise um.


    Ein weiteres Beispiel ist die Umgestaltung des Müllener Wehr an der Rench zwischen Stadelhofen und Oberkirch im Ortenaukreis: Durch den Bau eines technischen Auf- und Abstiegs wurde die Durchgängigkeit für Fische an dieser Wehranlage ermöglicht. Hier hat der Landesbetrieb Gewässer des Regierungspräsidiums Freiburg gebaut und dieses Projekt 2018 fertiggestellt. Die Kosten betrugen etwa 1,67 Millionen Euro. Von dieser Summe übernahm  einen Teil die Straßenbauverwaltung als ökologischen Ausgleich für eine Straßenbaumaßnahme. Weitere Nebeneffekte: Der Hochwasserschutz wurde durch eine regelbare Wehrklappe maßgeblich verbessert. Zudem wurde der Mindestabfluss in der Rench auf 700 Liter je Sekunde erhöht. Dies verbessert die gewässerökologische Situation in der Rench bis zur Wiedereinleitung des Mühlkanals auf einer Strecke von etwa fünf Kilometern.

    Die Brugga und die Rench zählen zum Wiederansiedlungsgebiet für Wanderfische auf der Langdistanz. Sie ist als Lebensraum auch für junge Lachse geeignet. Die Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit in den Gewässern, die Abgabe einer ausreichenden Mindestwassermenge, eine gute Gewässerstruktur und eine gute Wasserqualität sind wichtige Bausteine und Erfolgsfaktoren für die Erreichung des guten ökologischen Zustands, wie ihn die europäische Wasserrahmenrichtlinie fordert.

    Die Umsetzung von Maßnahmen der Kommunen werden vom Land mit bis zu 85 Prozent der förderfähigen Kosten bezuschusst. Der Eigenanteil der Kommune kann noch zum Ökokonto-Punkte sammeln verwendet werden. So können Kommunen bei eigenen Investitionen gezielt Punkte für das Ökokonto als Ausgleich für geplante Bauprojekte sammeln.

    Weitere Informationen:

    Die Pressemitteilung des Umweltministeriums mit weiteren Details und dem Link zum Zwischenbericht gibt es hier

    Auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Freiburg stehen zum Thema Wasserrahmenrichtlinie weitere Informationen zur Verfügung

    Foto: Brugga (Fotonachweis: Stefan Versemann)


  • Abteilung 8
    22.03.2019
    PM des MLR: Minister Peter Hauk MdL: „Moderne Holzbauwerke prägen die Baukultur und schaffen den Menschen in den Städten und Gemeinden ein lebenswertes Umfeld“
    Forstminister Hauk bei achter Freiburger Holzbautagung / Holzbau in Baden-Württemberg soll weiter vorangebracht werden

    PM des MLR BW vom 22. März 2019:

    „In Bauwerken verarbeitetes Holz aus nachhaltiger Waldwirtschaft speichert langfristig klimaschädliches Kohlendioxid. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund des Klimawandels müssen wir das Bauen mit Holz weiter vorantreiben. Darauf zielt unser Handeln ab“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am Donnerstag (21. März) in Freiburg anlässlich der 8. Freiburger Holzbautagung. Das Bauen mit Holz leiste einen unverzichtbaren Beitrag für eine zukunftsfähige Entwicklung von Städten und Gemeinden. Moderne Holzbauwerke prägen die Baukultur und schaffen den Menschen ein lebenswertes Umfeld. Holz aus heimischer Waldwirtschaft sei nachhaltig verfügbar, energieeffizient und umweltfreundlich. Demgegenüber verbrauche konventionelles Bauen etwa 60 Prozent der natürlichen Ressourcen und produziere die Hälfte des gesamten Müllaufkommens.

    „Der Holzbau prägte für lange Zeit das Bild unserer Städte. So breit die Verwendung von Holz in der Baukultur der vergangenen Jahrhunderte gestreut war, so groß ist derzeit wieder das Spektrum der anstehenden Aufgaben in der Stadt und deren Weiterentwicklung“, erklärte Hauk. Vor allem bei der städtebaulichen Verdichtung in Verbindung mit der Gebäudemodernisierung könne der moderne urbane Holzbau sehr gute Lösungen bieten. Hierzu habe die Landesregierung mit der Holzbau-Offensive insgesamt 13 Innovationspakete geschnürt, um bis 2023 das Bauen mit Holz auch weiterhin gezielt voranzubringen.

    Bei der Freiburger Holzbautagung wurden in einer Vortragsreihe einige der baden-württembergischen Leuchtturmprojekte des innovativen Holzbaus vorgestellt. In diesem Zuge wurden auch zwei Objekte in Freiburg näher beleuchtet. Neben dem Nachverdichtungsprojekt ‚Freiburg am Schildacker‘ wurde auch der Futur2, ein 6-Geschosser aus Holz, von den Architekten und Holzbauingenieuren vorgestellt.

    Das Nachmittagsprogramm mit Fachexkursionen zu beispielhaften Gebäuden in Freiburg rundete das Programm der jeweiligen Vorträge am Vormittag ab. So wurde unter anderem der Futur2, ein KfW-Effizienzhaus, mit thermischen und elektrischen Solaranlagen und einer tragenden Massivholzkonstruktion für ein klimafreundliches und kommunikatives Miteinander von Jung und Alt, besichtigt und die fachlichen Fragen und Spezifikationen dieses Holzbaus am Objekt diskutiert.

    „Baden-Württemberg ist eine der waldreichsten Regionen Europas. Mit Blick auf die Vielfalt sowie den Holzzuwachs und die Holzvorräte nehmen unsere Wälder eine europäische Spitzenstellung ein. Dieses Potenzial muss auch mit Blick auf das Erreichen der Klimaschutzziele der Gesellschaft bestmöglich genutzt werden“, erklärte Hauk.

    Hintergrundinformationen:
    Die Freiburger Holzbautagung findet alle drei Jahre statt, in diesem Jahr bereits zum achten Mal. Organisiert wurde diese von: Regierungspräsidium Freiburg, ForstBW, Hochschule Biberach, Holzbau Baden e.V., proHolz Schwarzwald und der Stadt Freiburg.

  • Abteilung 4
    21.03.2019
    Regierungspräsidium errichtet Area Detection auf der Autobahnraststätte Breisgau an der A 5 bei Freiburg
    System untersucht Belegungsgrad des LKW-Parkplatzes // Arbeiten beginnen Ende März

    Eine neue Software und eine verbesserte LKW-Parkraumbewirtschaftung mit der sog. Area Detection sollen für eine optimale Auslastung der Stellplätze für Lastkraftwagen (LKW) auf der Tank- und Rastanlage Breisgau an der A 5 bei Freiburg sorgen. Die Rastanlage wird für den möglichen Einsatz der intelligenten Technik des telematischen Kolonnenparkens vorbereitet.

    Der vorhandene Parkraum für Lastkraftwagen (LKW) an den Autobahnen deckt derzeit nicht den tatsächlichen Bedarf. Um diesen Engpässen und dem verkehrsgefährdenden Abstellen von LKW entgegenzuwirken, werden neben dem stetigen Aus-, Neu- und Umbau von Rastanlagen auch intelligente Lösungen zur effizienteren Ausnutzung der vorhandenen Parkplatzkapazitäten entwickelt. Diese sog. telematischen LKW-Park-Verfahren verbessern die Nutzung der verfügbaren Flächen und erhöhen die Kapazität auf den Rastanlagen ohne zusätzlichen Flächenverbrauch.

    Voraussetzung für die Realisierung des telematisch gesteuerten LKW-Kolonnenparkens ist die Kenntnis über den Belegungsgrad der vorhandenen Parkierungsanlage. Mit Hilfe des sogenannten „Area Detection“ wird mit einem Laserscanner-System der komplette Parkraum gescannt. Für die Tank- und Rastanlage Breisgau sind fünf Standorte bzw. Masten erforderlich, an denen jeweils ein Laserscanner installiert wird. Ergänzend wird eine Auswerteeinheit errichtet, welche die Daten sammelt und der Straßenverkehrszentrale Baden-Württemberg (SVZ BW) zur Verfügung gestellt.

    Um Information über die heutige LKW-Parkierungsauslastung zu erhalten wird das System des Area Detection vorab errichtet. Die Arbeiten hierzu beginnen voraussichtlich am Montag, 25. März und sollen im Sommer 2019 abgeschlossen sein. Nach einem Jahr Probebetrieb werden die Ergebnisse der Area Detection ausgewertet. Mit dem Ausbau der LKW Parkplätze auf der Tank- und Rastanlage Breisgau ist nach jetzigen Stand nicht vor 2021 zu rechnen, heißt es aus dem RP.

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  • Abteilung 5
    21.03.2019
    Rückhalteraum Kulturwehr Breisach weit fortgeschritten
    Regierungspräsidium informiert über den Stand der Arbeiten
     Luftbildaufnahme des Einlaufbauwerks im Süden während der Bauzeit mit sichtbarem Anschluss der bestehenden Schlut (Foto: RPF)

    Der Bau des Hochwasserrückhalteraums Kulturwehr Breisach als wichtiger Bestandteil des Integrierten Rheinprogramms (IRP) ist bereits weit fortgeschritten. In Teilbereichen des künftigen Rückhalteraumes, wie denen am Möhlinwehr und am Leinpfad, sind die Bauarbeiten kurz vor dem Abschluss. Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen in anderen Bereichen, insbesondere der Grundwasserhaltungen in Breisach und Hochstetten, planmäßig weiter. Auch hier wird demnächst mit den Bauarbeiten begonnen. „Grund genug, um die Bürger vor Ort über den aktuellen Stand zu informieren und sich für das gute Miteinander zu bedanken“, führt Harald Klumpp, Referatsleiter des Integrierten Rheinprogramms beim Regierungspräsidium Freiburg (RP), aus.

    Laufende Baumaßnahmen
    Die drei neuen Einlassbauwerke am Rhein, die zwischen dem sanierten Bauwerk auf Höhe des Kiessees Uhl und dem Bereich des Hochstetter Wegs liegen, sind weitestgehend fertiggestellt. Damit sind Möhlin und Rhein im Bereich des Rückhalteraums über die bereits 2016 fertiggestellten Schluten grundsätzlich miteinander verbunden. Beim Betrieb des Polders erfolgt über die Öffnung der Bauwerke der gesteuerte Betrieb. Ganzjährig werden künftig über die Fischaufstiege der beiden nördlichen Bauwerke die Schluten und Gewässerzüge mit Rheinwasser gespeist und so dem Möhlinwehr, dessen Fischpass ebenfalls nahezu fertiggestellt ist, zugeführt.

    Parallel wurde das Möhlinwehr an bisher nicht zugänglichen Stellen überprüft und saniert. Überprüft wurde auch die Untergrund- und Stützkonstruktion, die erdbebengerechte Verstärkung sowie die Instandsetzungsarbeiten am Massivbau.

    Um die Bauarbeiten im unmittelbaren Bereich des Rückhalteraumes fertigzustellen, wird vom RP auch der Leinpfad ausgebaut. „Der früher als Treidelstrecke genutzte Weg, der nun vor allem als Unterhaltungs- sowie Naherholungsstrecke dient, musste im Hinblick auf den Betrieb des Rückhalteraumes ausgebaut werden“, erläutert Peter Gültner, zuständiger Projektleiter des Rückhalteraums. So waren Höhenkorrekturen erforderlich, damit das Rheinwasser künftig bei Hochwasserbetrieb breitflächig ein- und ausströmen kann. Gleichzeitig wird der Leinpfad mit Flussbausteinen verstärkt, um betriebsbedingte Wegbeschädigungen zu vermeiden. Hierzu dient auch die am Ende herzustellende Asphaltdecke. „Sie wird daher deutlich über ihr bisheriges Ende auf Höhe des Hochstetter Weges hinausgehen und auch die beiden nördlichen Einlassbauwerke einbinden“, führt Jörg Schlepphorst als zuständiger Bauleiter der drei Baustellen aus. Aktuell gehen die Verantwortlichen beim RP davon aus, dass bis Ende April alle Arbeiten an den drei Baustellen soweit abgeschlossen sind.

    Weitere Baumaßnahmen im Jahr 2019
    Die Arbeiten im eigentlichen Hochwasserrückhalteraum sind damit weitestgehend abgeschlossen. Lediglich zusätzliche Kleinbiotope, die als Ausgleichsmaßnahmen für Eingriffe in die Natur im Planfeststellungsbeschluss vorgeschrieben wurden, fehlen noch. Die Amphibienbiotope, die weiträumig über den Rückhalteraum verteilt sind, „sollen unmittelbar nach der Fertigstellung der laufenden Maßnahmen am Möhlinwehr und Leinpfad hergestellt werden“, führt Manfred Brendel, zuständiger Koordinator der landschaftspflegerischen Fragen beim Rückhalteraum, aus. Dabei werden Teile des zwischenzeitlich auf Mieten aufgesetzten Baumaterials, wie Kies und Schluff, die auf den Flächen im Bereich des Hochwasserdamms III lagern, verwendet.

    Außerhalb des Rückhalteraumes, insbesondere in den Ortslagen von Breisach und Hochstetten, werden im Sommer die Bauarbeiten für die Grundwasserhaltungen zum Schutz der Ortslagen fortgeführt. Bisher wurden sieben Referenzbrunnen und die sehr umfangreichen Leitungsarbeiten fertiggestellt. Diesen folgen zwei weitere Referenzbrunnen, je einer in Breisach und Hochstetten. Die vorauslaufenden Arbeiten haben bereits im März begonnen. „Beim Bau dieser Brunnen berücksichtigen wir bereits die Erfahrungen aus dem Bau der ersten Referenzbrunnen und führen hier technische Optimierungen durch“ führt Sebastian Kober vom RP, der die Maßnahme fachlich begleitet, aus. Um die Gesamtanlagen fertigzustellen, werden im Jahresverlauf weitere Arbeiten erfolgen. Neben der Herstellung der unterirdischen Betriebsgebäude als Fertigbauteile und der Fertigung der Pumpen werden auch die Mittelspannungsanlagen gebaut.

    Schließlich werden die restlichen 26 Brunnen gebohrt und dann mit den zuvor im Werk der Zulieferer hergestellten Bauteilen vor Ort betriebsbereit zusammengeführt. „Hintergrund dieser gestaffelten Ausführung ist, dass die örtliche Beeinträchtigung so auf ein Minimum reduziert wird, weil nur der eigentliche Brunnenbau und die Bauteilmontage in den Ortslagen nötig werden“ so Kober. Aufgrund der Staffelung, die die geringstmögliche Störung der Anwohner vor Ort sicherstellt, werden zeitliche Sicherheitspuffer eingeplant. Damit erstreckt sich der Ausführungszeitraum von Sommer dieses Jahres bis ins Spätjahr 2020 hinein.

    Um die Anlagen sicher betreiben zu können, müssen sie außerdem verbunden und damit steuerbar sein. Die hierzu erforderlichen Lichtwellenleiter werden im Lauf des Jahres in bestehende Anlagen eingebaut oder in die bereits verlegten Leerrohre eingeblasen. Die dort gesammelten Daten werden künftig in die regionale Steuerzentrale, die vom RP am ehemaligen Ionosphäreninstitut Breisach errichtet wird, übertragen und dort verarbeitet. „Der Großteil dieser Arbeiten wird in diesem Jahr erfolgen“, sagt Klaus Schlegel, verantwortlicher Bauleiter für diese Arbeiten.

    Die Bauarbeiten auf deutscher Seite sollen planmäßig bis Ende 2020 abgeschlossen sein. Der eigentliche Rückhalteraum Kulturwehr Breisach ist aber, weil betriebsbedingte Auswirkungen auch auf französischem Hoheitsgebiet auftreten, erst nach Fertigstellung der dortigen Schutzmaßnahmen voraussichtlich im Jahr 2022 fertiggestellt. „Wir wissen, dass die Bauphase auch mit Veränderungen und Beeinträchtigungen verbunden ist. Deshalb werden wir weiterhin den Bauablauf optimieren sowie den engen Dialog mit den Gemeinden und deren Bürgerinnen und Bürgern pflegen und frühzeitig über alle Aktivitäten informieren“, so Peter Gültner. Hierüber sind sich alle Verantwortlichen einig und blicken daher optimistisch in die Zukunft.

    Weitere Informationen:
    Das Integrierte Rheinprogramm ist ein Konzept des Landes Baden-Württemberg, das auf ehemaligen Überflutungsflächen zwischen Basel und Mannheim insgesamt 13 Hochwasserrückhalteräume umfasst. Mit dem Bau des Hochwasserrückhalteraumes Kulturwehr Breisach können nach Fertigstellung rund 9,3 Millionen Kubikmeter Hochwasser zurückgehalten werden und so zum Hochwasserschutz für die Rheinunterlieger beitragen.​

  • Abteilung 8
    21.03.2019
    Forstminister Peter Hauk verabschiedet Forstpräsident Meinrad Joos in den Ruhestand
    Forstwirt leitete seit 2003 Forstdirektion Freiburg und war 14 Jahre Abteilungsleiter am Regierungspräsidium Freiburg // Nachfolgerin Dr. Anja Peck vorgestellt
     Forstminister Peter Hauk verabschiedet Forstpräsident Meinrad Joos in den Ruhestand; Forstwirt leitete seit 2003 Forstdirektion Freiburg und war 14 Jahre Abteilungsleiter am Regierungspräsidium Freiburg; Copyright: RPF Pressestelle

    ​Forstminister Peter Hauk hat den Leiter der Forstabteilung beim Regierungspräsidium Freiburg, Meinrad Joos, am heutigen Donnerstag (21. März) bei einer Feierstunde in Freiburg in den Ruhestand verabschiedet. Der 64-Jährige stand seit 2003 als Forstpräsident an der Spitze der Forstdirektion Freiburg, die 2005 im Zuge der Verwaltungsreform zur Mittelbehörde kam. Seine Nachfolge übernimmt Ministerialrätin Dr. Anja Peck, die zurzeit noch im Ministerium für Ländlichen Raum (MLR) tätig ist und ihre neue Aufgabe am 1. Juni beginnen wird.

    Meinrad Joos stammt aus Orsingen-Nenzingen (Kreis Konstanz) und absolvierte nach dem Sudium an der Universität Freiburg den Vorbereitungsdienst an den Forstämtern Konstanz und Todtmoos. Im Anschluss an das Große Forstliche Staatsexamen im Mai 1981 wurde er Referent für Waldwirtschaft und Betriebswirtschaft an der Forstdirektion Freiburg. Zwei Jahre lang war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forstlichen Versuchsanstalt (FVA) in Freiburg im Bereich Arbeitswirtschaft und Forstbenutzung. 1987 übernahm er die Leitung des staatlichen Forstamtes Staufen/Breisgau.

    Von 1990 bis 1996 war er Abteilungsleiter für Personal und Organisation an der Forstdirektion Freiburg. Danach folgte ein Wechsel ins Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum, in dem er die Leitung des Referates Waldarbeit, Holzverkauf und Marketing übernahm. Danach wurde er Chef der Forstdirektion Freiburg und ist zusätzlich seit Juli 2009 Geschäftsführer von ForstBW und Leiter der Außenstelle Freiburg.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Mit Meinrad Joos geht ein Abteilungsleiter in den Ruhestand, der sich mit vollem Engagement und Leidenschaft für den Forst eingesetzt hat. Diese Leidenschaft war von der festen Überzeugung und dem Wissen getragen, welche hohe Bedeutung ein gesunder Wald für unsere Lebensqualität sowie für die unserer Kinder und Kindeskinder hat. Mit Dr. Anja Peck dürfen wir im Haus eine sehr kompetente und erfahrene Führungskraft begrüßen, die die Belange des Forsts sehr engagiert vertreten wird. Ich freue mich sehr auf die zukünftige Zusammenarbeit.“

    Seine Nachfolgerin Dr. Anja Peck ist derzeit Leiterin des Personal- und Organisationsreferats in der Forstabteilung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz. Die geborene Südbadnerin kann auf eine langjährige und vielfältige Forst- und Verwaltungslaufbahn zurückblicken. Vor der aktuellen Tätigkeit war sie Leitende Fachbeamtin in den Landkreisen Konstanz und Ludwigsburg. Davor nahm sie verschiedene Aufgaben in den Bereichen Grundsatzfragen Ländlicher Raum und Forstpolitik wahr. Sie wurde bei der Veranstaltung in das neue Amt eingeführt.

    Hinweis für die Medien:
    Wir verweisen auf die PM des Ministeriums für Ländlichen Raum vom 26. Februar, die auf unserer Homepage zu finden ist:
    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpf/Seiten/pressemitteilung.aspx?rid=1784

  • Abteilung 4/Abteilung 5
    20.03.2019
    Regierungspräsidium Freiburg: Kein Lkw-Fahrverbot auf Bundesstraßen zwischen A 5 und A 81
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer antwortet OB Martin Horn auf interfraktionellen Antrag der Freiburger Gemeinderatsfraktionen // Nachtfahrverbot ist nach Auffassung des RP ebenfalls nicht möglich

    ​Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat in einem Schreiben an Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn das Ergebnis der Prüfung ihrer Behörde eines großflächigen Lkw-Durchfahrtsverbots auf Bundesstraßen zwischen A 81 und A 5 (Donaueschingen - Donaueschingen) mitgeteilt. Danach kommt ein solches Fahrverbot weder aus Gründen der Luftreinhaltung noch nach den Kriterien des Straßenverkehrsrechts in Betracht, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Der Freiburger Gemeinderat hatte in seiner Stellungnahme zum Luftreinhalteplan in einem interfraktionellen Antrag das Regierungspräsidium gebeten, ein Durchfahrtsverbot für Lkw ab zwölf Tonnen im Bereich zwischen den Autobahnen A 5 und A 81 auszusprechen. Vorbild sollte ein Durchgangsverbot wie im Bereich der A 5, A 6, A 8 und A 81 zwischen Karlsruhe und Stuttgart sein. Für den Bereich zwischen Donaueschingen und Freiburg hatte der Gemeinderat zudem ein nächtliches Lkw-Durchgangsverbot zwischen 20 und 8 Uhr zur Erprobung vorgeschlagen.

    Das ergab die Prüfung des RP: Eine Sperrung ist aus Gründen der Luftreinhaltung unzulässig, da der Grenzwert von Stickstoffdioxid nicht im gesamten Bereich überschritten wird. Da moderne Nutzfahrzeuge über zwölf Tonnen nach einer Auswertung von Daten des Kraftbundesamts bessere Abgaswerte erreichen als gängige Euro-6-Pkw mit Dieselantrieb, verstieße ein solches Durchfahrtsverbot gegen das gesetzliche Gebot eben dieser „Verursachergerechtigkeit“ im Bundesimmissionschutzrecht. Das Regierungspräsidium schlussfolgert: „Insofern besteht keine Rechtsgrundlage, die es erlauben würde, aus Gründen der Luftreinhaltung den Schwerlastverkehr von den für Schwerlastverkehr vorgesehenen Bundesstraßen (B 31, B 500, B33) auszuschließen.“

    Auch das vorgeschlagene Nachtfahrverbot aus Gründen der Luftreinhaltung war nach dem Schreiben des Regierungspräsidiums zu verwerfen, da die Stickstoffdioxidwerte an der Messstation in der Schwarzwaldstraße nachts nicht viel höher sind als an der Vergleichsstation, die die Hintergrundbelastung erfasst. Das RP erläutert: „Die Maßnahme hätte somit keine Auswirkung auf den Jahresmittelwert und somit auf den Schutz der Anwohner.“

    Die Behörde hat jedoch eine Verkehrsbeschränkung für den Schwerlastverkehr auch aus straßenverkehrsrechtlichen Gründen wie etwa Lärmschutz oder Sicherheitsrelevanz überprüft. Das Regierungspräsidium kommt zu dem Resultat, dass ein großflächiges Verbot des Lkw-Durchgangsverkehrs deshalb ausscheide, weil die Bundesstraßen in diesem Bereich im Rahmen ihrer Netzfunktion dazu bestimmt sind, eine ungehinderte und zügige Abwicklung des Fernverkehrs zu ermöglichen. Die B 31 stellt darin ein wesentlicher Bestandteil dieses Netzes dar und und ist die einzige leistungsfähige Ost-West-Verbindung zwischen B 33 und A 98/B 34. Im Gegensatz zum Bereich zwischen Karlsruhe und Stuttgart steht außerhalb der B 31 keine weitere entsprechend geeignete und leistungsfähige Verkehrsverbindung für den Ost-West-Verkehr in einem zumutbaren Bereich zur Verfügung, so das RP.

    Die Fortschreibung des Luftreinhalteplans Freiburg ist nach der Bekanntmachung am 15. Februar in Kraft getreten. Die Umsetzung der Maßnahmen läuft mit dem Ziel, den Grenzwert für Stickstoffdioxid schnellstmöglich einzuhalten. Die Arbeitsgruppe zu den flankierenden Maßnahmen hat sich auf ein Lkw-Durchfahrtsverbot für den Durchgangsverkehr ab zwölf Tonnen für die L 112, L 127 und L 128 zwischen Glottertal und St. Märgen sowie auf der L 173 zwischen Simonswald und Gütenbach verständigt (siehe gesonderte PM vom 19. März).

    Die politische Begleitgruppe wird sich am 27. März im Basler Hof treffen und sich ebenfalls mit dem Stand der Umsetzung der Maßnahmen befassen. Das Regierungspräsidium Freiburg wird die Öffentlichkeit weiter auf dem Laufenden halten und über die Ergebnisse des Treffens berichten.​​

  • Abteilung 4/Abteilung 5
    19.03.2019
    Flankierende Maßnahme zum Luftreinhalteplan Freiburg: Arbeitsgruppe verständigt sich auf LKW-Durchfahrtsverbot für den Durchgangsverkehr ab zwölf Tonnen für Glottertal und Simonswald
    Umfangreiches Monitoring für die Auswirkungen des Luftreinhalteplans wird vereinbart

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat am 15. Februar den fortgeschriebenen Luftreinhalteplan für die Stadt Freiburg bekannt gegeben und damit in Kraft gesetzt. Das darin enthaltene Maßnahmenpaket befindet sich bereits in der Umsetzung und trägt dazu bei, das Ziel einer Einhaltung des Grenzwerts für Stickstoffdioxid schnellstmöglich zu erreichen, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Jüngster Schritt: Um den Immissionsgrenzwert für Stickstoffdioxid schnellstmöglich einzuhalten, wurde unter anderem die B 31 per 15. März durch die Stadt Freiburg in die „grüne Umweltzone“ einbezogen. Nun sollen die Umlandgemeinden insbesondere vor dadurch bedingtem Ausweichverkehr geschützt werden, weswegen vom Regierungspräsidium bereits 2018 eine Arbeitsgruppe gebildet wurde, die flankierende Maßnahmen abstimmen sollte. Diese Arbeitsgruppe besteht aus Vertreterinnen und Vertretern der betroffenen Gemeinden, den Landratsämtern, der Polizei und des Regierungspräsidiums.

    Die Mitglieder haben sich nun auf die Anordnung eines Durchfahrtsverbots für den Durchgangsverkehr ab zwölf Tonnen für die L 112, L 127 und L 128 zwischen Glottertal und St. Märgen sowie auf der L 173 zwischen Simonswald und Gütenbach verständigt. Damit werden schwere Lkw über zwölf Tonnen des überregionalen Durchgangsverkehrs von einer Durchfahrt ausgeschlossen.

    Bei der Entscheidung wurden die vielfältigen Interessen aus den verschiedenen Bereichen gewürdigt und gegeneinander abgewogen. Sie trägt den lokalen Interessen und der gemeinsamen Verantwortung für die Region, insbesondere den Wirtschaftsstandorten im Schwarzwald, gleichermaßen Rechnung, sind sich alle Beteiligten einig. Für die Anwohnerinnen und Anwohner der betroffenen Gemeinden stellt das LKW-Durchfahrtsverbot für den Durchgangsverkehr einen wirksamen Schutz vor den befürchteten Mehrbelastungen dar.

    Um die tatsächlichen Auswirkungen des Luftreinhalteplans für die Umlandgemeinden in Erfahrung zu bringen, erfolgt eine Verkehrsbeobachtung im Rahmen des vereinbarten Monitorings an Hand der teilweise eigens dafür eingerichteten Zählstellen. Gegebenenfalls folgt hieraus nochmal eine Anpassung oder eine Ergänzung der verkehrsrechtlichen Maßnahmen. Diese werden im Rahmen der Arbeitsgruppe in festgelegten Intervallen besprochen.​

  • Abteilung 4
    18.03.2019
    Regierungspräsidium Freiburg tauscht ab Montag, 25. März, defekte Dehnfuge an der L113 über den Leopoldskanal bei Riegel (Kreis Emmendingen) aus
    Ampelregelung wird in Stoßzeiten für Wartezeiten sorgen // Abschluss soll am 12. April sein

    Das Regierungspräsidium Freiburg tauscht ab Montag, 25. März an der Brücke der L113 über den Leopoldskanal bei Riegel (Kreis Emmendingen) die defekte Dehnfuge aus. Weil sich in diesem Bereich die Einmündung der K 5114 aus Richtung Teningen sowie die Anschlussstelle zur A 5 befinden, muss wegen der Ampelregelung in den Stoßzeiten mit Wartezeiten gerechnet werden, so die Behörde in einer Pressemitteilung.

    Wegen des kaputten Übergangs auf der Ostseite gilt zurzeit Tempo 30 auf der Brücke. Der defekte Übergang soll nun ausgebaut und erneuert werden. Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, die von Teningen nach Endingen unterwegs sind, sollten während der Baustelle am besten über die L116 und Bahlingen am Kaiserstuhl ausweichen und das Nadelöhr besser umfahren. Das Ganze kostet 50.000 Euro und wird von der Firma Schreiber Brücken und Dehntechnik aus Meinhardt ausgeführt. Die Baustelle wird bis zum 12. April dauern.

  • Abteilung 5
    18.03.2019
    Regierungspräsidium Freiburg: Spielraum bei der Festsetzung der Bescheide und Gebühren bei Widersprüchen zum Windpark Länge bereits genutzt
    Anfrage von Sprecherin Angelika Sitte von der Bürgerinitiative „Arten- und Landschaftsschutz Länge-Ettenberg“ (e.V.) wird beantwortet

    as Regierungspräsidium Freiburg hat der Sprecherin der Bürgerinitiative „Arten- und Landschaftsschutz Länge-Ettenberg“ (e.V.), Angelika Sitte, auf ihre Anfrage wegen der Gebührenbescheide zum Windpark Länge geantwortet. Diese hatte gebeten, die Zahlungsfrist für die festgesetzten Gebühren zu verlängern und den rechtlichen Bestand für die Gebührenentscheidung zu überprüfen. Hintergrund ihrer Anfrage war das Urteil des Freiburger Verwaltungsgericht vom 22. Februar.

    Eine Rücknahme der Gebührenbescheide ist nach Auffassung des Regierungspräsidiums nicht möglich. Widerspruchverfahren und Klageverfahren Dritter sind getrennt voneinander zu betrachten. Die für die Gebührenbescheide festgesetzte Mindestgebühr beträgt 100 Euro. Die Gebührenerhebung begründet sich bereits durch die umfangreiche Bearbeitung der Widersprüche und fällt deswegen in vollem Umfang an.

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat seinen Spielraum bereits genutzt und eine Ermessensentscheidung bei der Festsetzung der Bescheide und Gebühren getroffen: Zum Beispiel wurde bei einer mehrfachen Gebührenbelastung pro Familie die Entscheidung getroffen, die Gebühr nur einmal pro Haushalt zu erheben. Damit ist das RP den Widerspruchsführerinnen und Widerspruchsführern entgegengekommen und hat so seine Möglichkeiten weitgehend ausgeschöpft, so die Behörde in einer Pressemitteilung.​

  • Abteilung 4
    18.03.2019
    Nächtliche Sperrung des Nollinger Bergtunnels an der A 861
    Regierungspräsidium lässt in der Nacht von Montag auf Dienstag (25./26. März) Wartungsarbeiten durchführen // Verkehr wird über B 316 geführt

    Wegen dringend anstehender Arbeiten an der Tunnelbelüftung muss die Oströhre des Nollinger Bergtunnels an der A 861 zwischen den Anschlussstellen Rheinfelden-Mitte und Lörrach-Ost am Montag 25. März von 21 Uhr, bis Dienstag 26. März ca. 5 Uhr, voll gesperrt werden. Der Verkehr wird an der Anschlussstelle Rheinfelden-Mitte über die B 316 in Fahrtrichtung Lörrach zur Anschlussstelle Lörrach-Ost geführt. Der Verkehr in Fahrtrichtung Rheinfelden zwischen den Anschlussstellen Lörrach-Ost und Rheinfelden-Süd ist ebenfalls betroffen, jedoch nur für voraussichtlich 1 Stunde zwischen 21 Uhr und 22 Uhr.
     
    In der Oströhre des Tunnels werden im Rahmen der Wartung und Prüfung Strahlventilatoren und Antennen ausgetauscht sowie elektrotechnische Anlagen repariert, was aus Platz- und Verkehrssicherheitsgründen nur bei Vollsperrung geht. Die Sperrung wird zudem genutzt, um weitere Unterhaltungsarbeiten am Straßenkörper im Streckenbereich durchzuführen. Um die Anwohner an der Umleitungsstrecke möglichst wenig zu belasten, wird nachts gearbeitet. Das Regierungspräsidium bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.
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  • SGZE
    15.03.2019
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer verabschiedet den Leiter der Stabsstelle für grenzüberschreitende Zusammenarbeit (SGZE), Jürgen Oser, in den Ruhestand
    „Für ihn war und ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit eine Herzensangelegenheit“ // Leitung der Stabsstelle vor rund sechs Jahren übernommen
     Verabschiedung Jürgen Oser, SGZE, Foto: Regierungspräsidium Freiburg

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat den Leiter der Stabsstelle für grenzüberschreitende Zusammenarbeit und europäische Angelegenheiten (SGZE), Jürgen Oser, bei einer Feierstunde im Schwarzwaldsaal im Neubau in den Ruhestand verabschiedet. Das berichtet das Regierungspräsidium Freiburg in einer Pressemitteilung.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Für Jürgen Oser war und ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit eine Herzensangelegenheit. Von dieser Begeisterung angetrieben, hat er sehr viele Projekte angestoßen. Als hervorragender Netzwerker hat er es immer wieder geschafft, viele Mitstreiter für diese Projekte zu gewinnen. Er war dabei überzeugt, dass die Grenzlage am Oberrhein eine große Chance für die Menschen bedeutet und dass Europa im Alltag wertvolle Unterstützung leistet. Die Trinationale Metropolregion Oberrhein (TMO) ist sein Kind. Er hat maßgeblichen Anteil daran, dass der Oberrhein innerhalb der EU als Metropolregion anerkannt wurde. Die TMO ist so etwas wie ein Erbe seines langen Berufslebens im Dienste der Grenzüberschreitenden Zusammenarbeit“

    1986 richtete die baden-württembergische Landesregierung ein sogenanntes „Grenzlandreferat“ ein, deren erster Leiter Konrad Schneider war. Dieses „Grenzlandreferat“ war durch seine Aufgaben stets eng verbunden mit dem Staatsministerium und als Stabsstelle beim Regierungspräsidium direkt bei der Hausspitze angesiedelt. Umgangssprachlich wurde es häufig als „kleines Außenministerium“ von Baden-Württemberg bezeichnet, deren Leitung ab 1999 der Jurist Wilderich von Droste übernahm.

    14 Jahre lang war er als Stabsstellenchef Ansprechpartner der Regierungspräsidenten bei allen Fragen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit Vorarlberg, mehreren Schweizer Kantonen von Schaffhausen bis Basel und den beiden Départements Haut-Rhin und Bas-Rhin sowie in der Région Grand-Est. Sein Nachfolger wurde im Juli 2013 Jürgen Oser, bis dato stellvertretender Leiter der Stabsstelle.

    Die wichtigsten Themen war die Verwaltung und die Akquise von Projekten für das Förderprogramm „INTERREG V“, die Abschaltung des grenznahen Kernkraftwerks Fessenheim und der sich daraus entwickelnde Zukunftsprozess, die Trinationale Metropolregion (TMO), damit verbundene Projekte wie der European Campus, die Großforschungsinfrastruktur oder die Wissenschaftsoffensive sowie die immer stärkere Vernetzung mit den französischen und Schweizer Partnerinnen und Partnern im Alltag.

    Jürgen Oser wurde nach dem Studium 1982 Justiziar im Stab des Oberkommandierenden der französischen Streitkräfte in Baden-Baden und blieb dies bis 1993. Danach kam der Aufbau der INFOBEST Kehl/Straßburg, deren 25-jähriges Bestehen im vergangenen Jahr gefeiert wurde und die bis heute als eine „Pionierinstitution“ der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit gilt. 1996 wurde das gemeinsame Sekretariat der Oberrheinkonferenz in Kehl gegründet.

    2001 kam er als Referent in die SGZE im Regierungspräsidium, machte dort Karriere, wurde erst Stellvertreter und eben im Sommer 2013 dann selbst bis heute Stabsstellenleiter. Im Vorfeld der Trinationalen Metropolregion (TMO) organisierte er den zehnten Dreiländerkongresses „Zukunft Oberrhein im erweiterten Europa“ 2006, bei dem die Richtung bestimmt wurde, in welche Richtung sich die grenzüberschreitende Zusammenarbeit weiter entwickeln könnte.

    Zu den weiteren Rednern vor zahlreichen Gästen zählte Brigitte Klinkert, Präsidentin des Conseil Départemental des Haut-Rhin, Hans-Martin Tschudi (ehemaliger Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt) und Werner Schreiner, der Beauftragte der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Marieluise Dreyer für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Für die musikalische Gestaltung der Verabschiedung sorgten Sébastien und Pascal Oser.

    Bis zu einer Entscheidung über die Nachfolge wird der stellvertretende Leiter, Dr. Klaus Schüle, die SGZE kommissarisch leiten.​

  • Abteilung 4
    15.03.2019
    Regierungspräsidium bereitet Weiterbau der Ortsumfahrung Staufen (Breisgau-Hochschwarzwald) vor
    Feldlerche und Zauneidechsen werden umgesiedelt

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat in einer Pressemitteilung darauf hingewiesen, dass die Anfang März aufgestellten Holzpfähle und Flatterbänder im Bereich der Ortsumfahrung Staufen verhindern sollen, dass die Feldlerchen in diesem Bereich brüten und wegen des Baus der Ortsumfahrung Staufen zu Schaden kommen. „Natürlich handelt es sich hier nicht um die Trasse der neuen Ortsumfahrung Staufen“, so Projektleiter Rainer Dellenbach. Diese Sorge hatten zahlreiche Anrufer geäußert.

    Im kommenden Sommer wird der Bau der Ortsumfahrung Staufen (L 123) zwischen der Wettelbrunner Straße (L 125) und der Grunerner Straße (L 125) fortgesetzt. In diesem Bereich sind aus den vergangenen Jahren mehrere Brutplätze der Feldlerche, einer besonders geschützten Vogelart, bekannt. Damit die Vögel durch die im Sommer beginnenden Bauarbeiten an der L 123 nicht mitten in der Brut gestört werden, müssen die bekannten Brutplätze für die Feldlerche unattraktiv gemacht werden. Hierzu wurden Anfang März Holzpfähle mit Flatterbändern aufgestellt. Diese befinden sich größtenteils außerhalb des geplanten Trassenverlaufs. Dadurch, dass diese sog. Vergrämungmaßnahmen über den eigentlichen Trassenbereich hinausgehen, wird eine flächendeckende Wirkung erzielt. Die Geräusche, die durch das Flattern der Bänder im Wind erzeugt werden, bewirken, dass die Feldlerche die bekannten Brutreviere meidet und andere, ruhigere Brutplätze in der Umgebung aufsucht. Im vergangenen Jahr wurden diese ruhigeren Brutplätze vom RP erworben und vorbereitet.

    Wie das RP weiter mitteilt, siedelten im Bereich der Kleingartenanlage Spitzäcker bislang Zauneidechsen. Damit diese in benachbarte Habitate abwandern, wurden die geräumten Schrebergärten im Bereich des Baufeldes in den vergangenen Wochen mit Folie abgedeckt. Zusätzlich wurde ein Reptilienschutzzaun errichtet. Auch hier wurden bereits im Vorfeld Ersatzhabitate angelegt.

    Beide Maßnahmen werden natur- und artenschutzfachlich begleitet. Eine Gefährdung der Populationen kann somit ausgeschlossen werden.

    Die Arbeiten für die neue Fußgängerunterquerung beim Neumagen laufen bisher planmäßig, so das RP weiter. Auch wenn die Arbeiten im Moment wegen des starken Windes sehr schwierig sind und teilweise unterbrochen werden müssen, ist die örtliche Bauüberwachung zuversichtlich, dass die Fußgängerunterquerung planmäßig fertig sein wird.

    Ab Anfang Mai 2019 werden auch die Erdarbeiten für die Ortsumfahrung wieder aufgenommen. Hierbei wird es immer wieder zu Ampelregelungen kommen müssen, so dass der Verkehrsfluss beeinträchtigt wird. Die Zeiten mit Ampelregelung werden so kurz wie möglich gehalten. Das RP bittet bereits jetzt für Verständnis für die unvermeidbaren Behinderungen.

    Matthias Henrich

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    14.03.2019
    Zukunftsperspektiven und Unterstützungspotenzial: Infoveranstaltung zur Landwirtschaft im Biosphärengebiet am Dienstag, 26. März im Haus des Gasts in St. Blasien (Kreis Waldshut)
    Angebot richtet sich an Landwirtinnen und Landwirte sowie alle Interessierten // Vorträge über zahlreiche aktuelle Themen, Projekte und Fördermöglichkeiten stehen an
     Weidetiere wie die Hinterwälder Rinder sorgen dafür, dass die abwechslungsreiche Landschaft im Biosphärengebiet erhalten bleibt. Foto: Thomas Stephan/ Biosphärengebiet Schwarzwald

    Der Erhalt der halboffenen Landschaft ist eine Kernaufgabe des Biosphärengebiets Schwarzwald. Ohne die Landwirtschaft ist diese Herausforderung nicht zu meistern. Bei einer ganztägigen Veranstaltung informiert die Geschäftsstelle des Biosphärengebiets am Dienstag, 26. März über aktuelle Themen, Projekte und Fördermöglichkeiten einer zukunftsfähigen Landwirtschaft.

    Die Veranstaltung findet von 9.30 bis 16.15 Uhr im Haus des Gastes, Am Kurgarten 1-3 in St. Blasien statt. Das Angebot richtet sich an alle Landwirtinnen und Landwirte aus dem Biosphärengebiet sowie an alle Interessierten. Um Anmeldung bis 22. März in der Geschäftsstelle wird gebeten: Kontaktperson ist Kristin Krause per E-Mail an kristin.krause@rpf.bwl.de oder unter Telefon 07673-889402-4370.

    Am Vormittag wird Dr. Manuela Bacher-Winterhalter zunächst von den Aktivitäten der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets im Bereich Landnutzung berichten. Dr. Thomas Kaphegyi, Büro Landespflege Freiburg, spricht anhand einer Fallstudie zum Viehauftrieb über Management von Allmendweiden im Biosphärengebiet. Jan Faßbender zeigt die Chancen der neuen Partner-Initiative des Biosphärengebiets auf. Dr. Lukas Kiefer aus Aitern präsentiert die Ergebnisse einer Studie zum Vermarktungspotenzial des Hinterwälder Rinds. Thomas Mayer aus Kandern stellt die Interessengemeinschaft „Schlachtung mit Achtung“ vor.

    Nachmittags spricht Michael Krumm vom Regierungspräsidium Freiburg zur Entwicklung kleinbäuerlicher Betriebe und Möglichkeiten der Förderung. Ingo Rothe von der Unteren Forstbehörde Waldshut zeigt auf, wie Privatwaldbesitzer bei der Bewirtschaftung unterstützt werden können. Hannes Röske vom Landschaftserhaltungsverband Lörrach spricht über „Trockene Heiden im Südschwarzwald“. Christoph Huber von der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets stellt ein Streuobstprojekt im Oberen Wiesental vor.​​

    Programm26032019.pdfProgramm.pdf

  • Abteilung 4
    13.03.2019
    Umbau der Baustelle auf der A5 bei Lahr (Ortenaukreis): Erneute Staugefahr am Wochenende
    Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter setzen in 24 Stunden fünf Kilometer an Betongleitwänden um und bringen zehn Kilometer an Markierung auf

    Wie das Regierungspräsidium (RP) Freiburg mitteilt, macht die Baustelle an der A 5 im Bereich der Anschlussstelle Lahr planmäßige Fortschritte. Jüngstes Ergebnis: Die provisorische Verbreiterung der Ostfahrbahn von derzeit 11,25 Meter auf zwölf Meter im Mittelstreifen ist demnächst abgeschlossen. Das ist notwendig, um den nach Süden fahrende Verkehr von der Westfahrbahn auf die Ostfahrbahn umlegen zu können.

    Dadurch wird der komplette Autobahnverkehr auf der Ostfahrbahn abgewickelt und die Westfahrbahn ist für die eigentlichen Sanierungsarbeiten frei. Beide Fahrtrichtungen (Nord und Süd) teilen sich die Ostfahrbahn mit der neuen Gesamtbreite von zwölf Metern hälftig mit jeweils sechs Metern.

    Bevor der nach Süden fahrende Verkehr auf die Ostseite umgelegt werden kann, muss zuerst noch die Verkehrssicherung umgebaut werden. Das bedeutet, dass von Freitagabend, 15. März, 19 Uhr bis Samstagmorgen etwa 6 Uhr die A 5 im Baustellenbereich in Fahrtrichtung Basel nur einspurig befahrbar ist. Die Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter setzen in der Nachtschicht fünf Kilometer Betongleitwände einzeln von der West- auf die Ostfahrbahn um.

    Am Samstag, 16. März ist dann von etwa 10 bis 13 Uhr nur eine Fahrspur in Fahrtrichtung Karlsruhe frei. Dort müssen die ehemaligen Baustelleinfahrten mit transportablen Betonschutzwänden geschlossen werden.

    Anschließend findet dann die angekündigte Verkehrsumlegung der Fahrtrichtung Süden auf die Ostfahrbahn statt, weshalb es in Richtung Basel nochmal von 13 bis 17 Uhr zu Behinderungen durch eine einspurige Verkehrsführung kommt.

    Am Wochenende, während die einspurigen Verkehrsführungen sind, kann es zu Staus von bis zu zehn Kilometern Länge kommen. Ab Samstagabend, 16. März ist das Schlimmste dann fürs erste vorbei, denn es stehen den Verkehrsteilnehmern dann wieder in jede Fahrtrichtung zwei verengte Fahrstreifen zur Verfügung.

    Die nächste Änderung an der Verkehrsführung ist erst wieder am 6. Juni geplant. Aufgrund von Erd- und Asphaltarbeiten auf Höhe der Anschlussstelle Lahr muss bis zum 19. Juni die Westseite der Anschlussstelle Lahr gesperrt werden. Aus Richtung Karlsruhe kann in dieser Zeit nicht von der A5 abgefahren werden. Ebenso kann aus Richtung Lahr/Schwanau nicht in Richtung Basel aufgefahren werden. Die nächsten Alternativen sind vorher schon in Offenburg ab/- aufzufahren oder dann erst in Ettenheim oder Rust. Die Bauarbeiten sollen Ende des Jahres abgeschlossen sein. Durch den Einbau des neuen Fahrbahnbelags verringert sich die Lärmbelastung durch den Verkehr im Schnitt um zwei db/A.

    Weitere Infos zur Baustelle und den damit verbundenen Verkehrsbehinderungen gibt es im Netz:
    https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpf/Abt4/Strassenbau/A5-FDE-Lahr/Seiten/default.aspx

    Das RP Freiburg bittet für die hieraus entstehende Verkehrsbehinderung um Verständnis.

  • Abteilung 4
    13.03.2019
    Update zum B 33 Autobahnzubringer Offenburg-Süd: Regierungspräsidium Freiburg informiert über Zeitplan für weiteres Vorgehen
    Auftaktgespräch zum Planungsbeginn findet nach Ostern statt // Erste Öffentlichkeitsveranstaltung ist noch 2019 geplant

    Das Regierungspräsidium Freiburg informiert über die Vorbereitungen der Planung des Autobahnzubringers Offenburg-Süd und hat einen Zeitplan für das weitere Vorgehen aufgestellt. Demnach wird es nach Ostern ein Auftaktgespräch mit der Stadt Offenburg und den umliegenden Gemeinden zum Planungsbeginn geben und noch in diesem Jahr eine Bürgerinformationsveranstaltung für die Öffentlichkeit, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Nach der Umsetzungskonzeption des Regierungspräsidiums Freiburg für den Bundesverkehrswegeplan, den die Behörde im April 2018 vorgestellt hat, ist der Planungsbeginn für den Autobahnzubringer Offenburg-Süd für das erste Halbjahr 2019 vorgesehen. Diese Zusage setzt die Behörde nun um. Mit der Stadt Offenburg und den umliegenden Gemeinden ist vereinbart worden, dass das Auftaktgespräch zum offiziellen Planungsbeginn nach Ostern stattfinden soll. Damit wird die Planung offiziell gestartet und es werden gemeinsame Ziele festgelegt und die notwendigen Grundlagen ermittelt. Auf dieser Basis wird in den nächsten Monaten das weitere planerische Vorgehen und der Ablauf der Öffentlichkeitsbeteiligung abgestimmt und konzipiert.

    Nach dem groben ersten Zeitplan soll eine erste öffentliche Informationsveranstaltung noch 2019 über die Bühne gehen. Dabei wird es möglich sein, mit den Planerinnen und Planern des Regierungspräsidiums ins Gespräch zu kommen und die bereits existierenden Varianten kennenzulernen sowie eigene Vorstellungen einzubringen. Im Anschluss an die Veranstaltung werden die eingegangenen Vorschläge geprüft und thematisch zusammengefasst. Diese fließen dann in die einsetzende Variantenuntersuchung mit ein. Während der Planungsphase soll die Öffentlichkeit eng begleitend informiert werden.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    12.03.2019
    Mit „Glückauf“ geht’s unter Tage: Junior Ranger erkunden am 22. März das Besucherbergwerk Finstergrund in Wieden (Kreis Lörrach)
    Neue zusätzliche Gruppe des Biosphärengebiets Schwarzwald richtet sich an Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 13 Jahren

    Tief in den Berg geht’s beim nächsten Treffen der neuen Junior-Ranger-Gruppe des Biosphärengebiets Schwarzwald: Die Kinder und Jugendlichen erkunden das Besucherbergwerk Finstergrund in Wieden (Kreis Lörrach). Wo im Mittelalter Silber und Blei abgebaut wurde, hören die Junior Ranger viele spannende Geschichten über den Bergbau im Südschwarzwald.

    Mit der Grubenbahn fahren sie 450 Meter tief in den Stollen. Unter Tage startet dann ein abenteuerlicher Rundgang. Das Treffen findet statt am Freitag, 22. März, zwischen 14 und 16 Uhr. Der Treffpunkt wird bei der Anmeldung bekannt gegeben.

    Geleitet wird die neue zweite Junior-Ranger-Gruppe von den Rangern des Biosphärengebiets, Florian Schmidt und Sebastian Wagner. An den Treffen können Mädchen und Jungen zwischen 8 und 13 Jahren teilnehmen, die sich für Natur und Kultur im Biosphärengebiet Schwarzwald interessieren. Die Treffen finden einmal im Monat jeweils Freitag nachmittags an unterschiedlichen Orten in allen drei Landkreisen innerhalb des Biosphärengebiets statt.

    Die Mädchen und Jungen erwartet eine bunte Mischung aus Ausflügen in die Natur, Besuchen bei Landwirten, in kulturellen Einrichtungen oder  Wirtschaftsunternehmen, handwerklichem Gestalten und vielen gemeinsamen Spielen.

    Interessierte Kinder und Jugendliche und ihre Eltern für diese zweite Junior-Ranger-Gruppe können sich in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwarzwald melden. Eine Voranmeldung ist zwingend erforderlich. Ansprechpartner sind die Ranger Florian Schmidt und Sebastian Wagner, unter Telefon 07673/889402-4382 oder per E-Mail an Biosphaerengebiet.Ranger@rpf.bwl.de.

  • Abteilung 4
    08.03.2019
    Regierungspräsidium Freiburg setzt Sanierung einer Stützwand an der L 123 beim Scharfenstein im Obermünstertal (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) ab 25. März fort
    Vollsperrung wird im Sommerhalbjahr voraussichtlich ab Mitte August notwendig // Zweite Stützwand beim Platzelehof wird dabei mitsaniert

    Nach 3,5-monatiger Unterbrechung über den Winter wird die Sanierung der Stützwand an der L 123 beim Scharfenstein im Obermünstertal (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) ab Montag, 25. März fortgesetzt. Das Regierungspräsidium Freiburg macht in einer Pressemitteilung darauf aufmerksam, dass an dieser Stelle eine halbseitige Sperrung mit Ampelregelung eingerichtet wird.

    Die Stützwand war aufgrund starker Ausbauchungen, mehrfacher Steinausbrüche sowie der teilweise schon nach außen verschobenen Brüstung stark in Ihrer Dauerhaftigkeit, Standsicherheit und Verkehrssicherheit beeinträchtigt. Eine Sanierung war daher unumgänglich. Im Zuge der Sanierung wird die Stützwand rückverankert, das Mauerwerk wieder vollständig hergestellt und die alte Brüstung durch eine Schutzeinrichtung aus Stahl (Schutzplanke) ersetzt.

    Voraussichtlich am 25. März wird die L 123 im Bereich der Stützwand erneut halbseitig gesperrt. In dieser Zeit sollen sämtliche Arbeiten, für die keine Vollsperrung erforderlich ist, bis zum Beginn der Vollsperrung abgeschlossen sein.

    Die Vollsperrung wird aller Voraussicht nach vom 12. August bis zum 25. Oktober für etwa 2,5 Monate durchgeführt. Eine Vollsperrung ist insbesondere deshalb unumgänglich, da zum Zeitpunkt, ab dem die bestehende Brüstung abgebrochen wird, die Absturzsicherung für den fließenden Verkehr fehlt (es gibt Absturzhöhen von bis zu neun Meter). Zum Schutz des fließenden Verkehrs müsste eine temporäre Schutzeinrichtung (Beton- oder Stahlgleitwand) aufgestellt werden. Aufgrund der geringen Fahrbahnbreiten im Bereich der Stützwand ist dies aus Gründen der Verkehrssicherung jedoch nicht möglich.

    Über den eigentlichen Beginn der Vollsperrung wird das Regierungspräsidium zu gegebener Zeit in einer weiteren Pressemitteilung frühzeitig informieren.

    Um den Zeitraum der Vollsperrung möglichst optimal auszunutzen, wird das Regierungspräsidium Freiburg eine weitere stark sanierungsbedürftige Stützwand oberhalb des „Platzelehofs“ im Zuge der L 123 zeitgleich mitsanieren. Hierdurch kann eine erneute Vollsperrung zur Sanierung dieser zweiten Stützwand in den Folgejahren vermieden werden. Bei dieser Stützwand fallen die bestehenden Fahrbahnbreiten noch geringer aus. Zur Sanierung dieser zweiten Stützwand ist zunächst für die Vorarbeiten ebenfalls eine halbseitige Sperrung erforderlich. Diese wird voraussichtlich Anfang Juni 2019 eingerichtet und dauert bis zum Beginn der Vollsperrung.

    Das Regierungspräsidium Freiburg bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen durch die Baustelle.

  • SGZE
    08.03.2019
    Zumeldung zur Pressemitteilung des baden-württembergischen Ministeriums für Verkehr „Studie bescheinigt hohes Potential für Reaktivierung der Bahnstrecke Colmar-Breisach-Freiburg“
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer "Mit der Machbarkeitsstudie ist eine ganz entscheidende Grundlage dafür geschaffen, dieses Zukunftsprojekt zu realisieren"

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Ich freue mich, dass das Ergebnis der Machbarkeitsstudie für die Schienenverbindung Colmar/Freiburg jetzt vorliegt. Daraus geht klar hervor, dass es in sehr beachtlichem Maße Potenzial an Fahrgästen gibt, die die Strecke nutzen würden.

    Wir profitieren hier direkt vom Zukunftsprozess Fessenheim und vom Aachener Vertrag, denn die Schienenverbindung ist eine der ins Auge gefassten prioritären Projekte, die zwischen Deutschland und Frankreich die Zusammenarbeit weiter stärken sollen. Wir erleben, dass sich aus der Chance eine konkrete Möglichkeit entwickelt, nachhaltige Mobilität am Oberrhein grenzüberschreitend voranzubringen.

    Natürlich sind noch technische und finanzielle Fragen zu klären, aber die Machbarkeitsstudie bestärkt uns sehr nachhaltig in unserem gemeinsamen Engagement, sich für die Realisierung dieser letzten seit 1945 zwischen unseren Ländern unterbrochenen Schienenverbindung einzusetzen. Mit der Machbarkeitsstudie ist eine ganz entscheidende Grundlage dafür geschaffen, dieses Zukunftsprojekt erfolgreich zu realisieren.“

    Hier der Link zur Ausgangs-PM des VM BW:
    https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/ministerium/presse/pressemitteilung/pid/studie-bescheinigt-hohes-potential-fuer-bahnstrecke-colmar-breisach-freiburg/​

  • Abteilung 5
    08.03.2019
    Regierungspräsidium Freiburg informiert zum Stand der Arbeiten für die Schutzmaßnahmen in Kappel-Grafenhausen (Ortenaukreis) am Polder Elzmündung
    Bohrungen für die letzten Schutzbrunnen bis in 25 Meter Tiefe // Setzen der Schächte soll im Mai 2019 abgeschlossen sein

    Etwa 25 interessierte Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung des Regierungspräsidiums (RP) Freiburg am heutigen Freitag (8. März) zu einem Informationstermin über den Stand der Bauarbeiten für die Schutzmaßnahmen in Kappel. Anwohner und Bürger konnten sich direkt vor Ort ein Bild über die Baumaßnahmen machen.

    Torben Ott, Bernhard Lonsdorfer und Philipp Schäfer erläuterten die Pläne des Regierungspräsidiums und den Stand der Arbeiten. Interessierte Zuhörer waren auch Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinde Kappel-Grafenhausen und der Bürgerinitiative „Trockene Keller“.

    Die Experten standen Rede und Antwort zur technischen Umsetzung des Brunnen- und Leitungsbaus. Fragen zur Sicherheit bei Stromausfall und der Funktionsweise bei einem Einsatz des Hochwasserrückhalteraums Elzmündung waren von großem Interesse. Das RP, als Betreiberin des künftigen Rückhalteraumes Elzmündung, sorgt durch den Bau und Betrieb der Schutzbrunnen in Kappel dafür, dass bei Betrieb des Rückhalteraumes keine zusätzlichen schadbringenden Grundwasseranstiege entstehen können.

    Der Bau der ersten beiden Schutzbrunnen wurde im Jahr 2016 mit Abschluss der Pumpversuche fertiggestellt. Auf Basis der Pumpversuchsergebnisse wurden die Brunnengalerien, bestehend aus insgesamt zehn Schutzbrunnen mit Ablaufleitungen in die Elz, weiter geplant.

    „Zu Beginn der Baumaßnahmen wurden im August bis Oktober 2017 an allen Brunnenstandorten Erkundungsbohrungen bis in eine Tiefe von rund 30 Metern durchgeführt und der jeweilige Untergrundaufbau detailliert ermittelt“, erläuterte Philipp Schäfer, Projektingenieur beim RP für die Schutzmaßnahmen.

    Anschließend wurden die Druckrohrleitungen verlegt. Die Druckrohrleitungen verlaufen entlang der beiden Brunnengalerien und verbinden sich in Richtung Auslassbauwerk zu einer großen Rohrleitung mit einem Durchmesser von 900mm. Die Verlegearbeiten der insgesamt 900 Meter Leitungen wurden bereits in der ersten Jahreshälfte 2018 abgeschlossen. Das Auslassbauwerk ist nahezu fertig gestellt. Zum Abschluss wird noch ein kleiner Teich als Auslassbecken hergestellt, von dem aus das Wasser dann in die Elz abfließen kann.

    Derzeit wird für die letzten Schutzbrunnen, die auf der Grundlage der Erkundungsbohrungen optimal an die lokalen Untergrundverhältnisse angepasst wurden, bis in die Tiefe von etwa 25 Meter mit einem Durchmesser von zwei Metern gebohrt. In das Bohrloch wird dann der Brunnenfilter mit einem Durchmesser von 1,2 Meter eingebaut. In den Zwischenraum wird sogenannter Filterkies eingefüllt. Bei den meisten Brunnen sind die Arbeiten inzwischen abgeschlossen.

    Parallel wurde bereits mit dem Setzen der Brunnenschächte begonnen. Diese konnten bei der Baustellenbegehung besichtigt werden. Das Setzen der Schächte wird voraussichtlich im Mai 2019 abgeschlossen sein.

    Im Zuge der bevorstehenden Umsetzung der Stromversorgungs- und Steuertechnik werden die Trafostationen hergestellt und an das Mittelspannungsnetz angeschlossen. Zudem werden alle bereits verlegten Strom- und Steuerkabel fachgerecht miteinander verbunden. „Alle Leitungen liegen im Bereich der vorhandenen Wege unter Gelände, welches nach Abschluss der Baumaßnahme wiederhergestellt wird“, so Bernhard Lonsdorfer, Projektleiter für den Rückhalteraum Elzmündung. Dies gilt auch für alle landwirtschaftlichen Flächen, die vorübergehend für die Baumaßnahme benötigt wurden.

    „Nach Abschluss aller Arbeiten können die Schutzmaßnahmen auch auf Wunsch der Gemeinde Kappel-Grafenhausen unabhängig vom Betrieb des Rückhalteraumes zum Schutz der Ortslage eingesetzt werden “, erläuterte Torben Ott. Die Gemeinde und das Regierungspräsidium haben hierzu im Jahr 2011 eine Vereinbarung abgeschlossen.

    Der Leiter der Projektgruppe Offenburg des Integrierten Rheinprogramms Torben Ott konnte auch zahlreiche Mitglieder des Polderbeirates begrüßen. Er bekräftigte noch einmal die Absicht des RP, kontinuierlich über die weiteren Arbeiten zu informieren. „Wir wollen mit Ihnen im Gespräch bleiben“, so Ott, der sich über die positive Resonanz und den angeregten Austausch bedankte.

    Weitere Informationen:

    Das Integrierte Rheinprogramm ist ein Konzept des Landes Baden-Württemberg mit dem Ziel vorrangig umweltverträglichen Hochwasserschutz zu erreichen. Dazu sind auf den ehemaligen Überflutungsflächen zwischen Basel und Mannheim 13 Rückhalteräume erforderlich. Mit dem Bau des Hochwasserrückhalteraumes Elzmündung wird einer dieser Rückhalteräume realisiert. Erste Baumaßnahmen sind bereits abgeschlossen. Dazu gehören die Sanierungen der Hochwasserdämme VII auf seiner Gesamtlänge von der Kläranlage Nonnenweier bis in den Süden von Wittenweier sowie VI auf Gemarkungen Kappel-Grafenhausen und Rhinau, die Sanierung der denkmalgeschützten Mühlbachschleuse im Hochwasserdamm VII bei Wittenweier, sowie zahlreiche ökologische Ausgleichsmaßnahmen auf den Gemarkungen Kappel-Grafenhausen und Rhinau.
    Fertiggestellt ist das zentrale Einlassbauwerk, mit dem Wasser aus dem Rhein in den Rückhalteraum geleitet wird. Der dortige Fischpass ist seit Juni 2018 in Betrieb. Weitere Baumaßnahmen wie der Abschlussdamm auf Gemarkung Schwanau, die Anpassung des Rheinseitendammes entlang des Rückhalteraumes sowie aktuell die Schutzmaßnahmen in der Ortslage Kappel sind ebenfalls im Bau. Die Fertigstellung des gesamten Rückhalteraumes ist für Ende 2021 geplant.​

    elzmuendung-kappel-uebersichtsplan.jpgÜbersichtsplan.jpg

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  • Abteilung 2;Abteilung 4
    07.03.2019
    Neubau der A98 zwischen Karsau und Schwörstadt (Kreis Lörrach): Erörterung in Rheinfelden-Minseln vom Mittwoch, 3. bis Dienstag, 9. April
    Regierungspräsidium Freiburg macht den Termin in den örtlichen Tageszeitungen am Freitag, 8. März, öffentlich bekannt

    Wie bereits berichtet, steht Anfang April als nächster Schritt im Planfeststellungsverfahren für die A 98 zwischen Karsau und Schwörstadt der Erörterungstermin an. Der Termin wird nun durch das Regierungspräsidium Freiburg öffentlich bekannt gemacht.

    Die Erörterung wird vom Mittwoch, 3. bis Donnerstag, 9. April, stattfinden. Zusätzlich ist der 10. April als Reservetag vorgesehen, falls die Erörterung nicht im vorgesehenen Zeitrahmen abgeschlossen werden kann. Der ursprünglich vorgesehene Reservetag am 11. April entfällt. Der Termin findet in der Alban-Spitz-Halle in Rheinfelden-Minseln statt.

    Das Regierungspräsidium wird den Erörterungstermin am Freitag, 8. März, in den örtlichen Tageszeitungen öffentlich bekannt machen. Diese Bekanntmachung wird auch Informationen über den geplanten Ablauf enthalten.

    Die Tagesordnung und sämtliche Unterlagen zu dem geplanten Vorhaben (Erläuterungen, Pläne, Berichte und Gutachten) können auf der Internetseite des RP Freiburg (www.rp-freiburg.de) unter „Aktuelles“ eingesehen und heruntergeladen werden. Weitere Informationen zum Erörterungstermin werden in einer ausführlichen Pressemitteilung rechtzeitig vor dem Termin veröffentlicht.

  • Abteilung 4
    07.03.2019
    Ausbau der Ortsdurchfahrt Münstertal (L 123 Breisgau-Hochschwarzwald) verschiebt sich
    Vergabekammer Baden-Württemberg überprüft Bieterausschluss

    Der Ausbau der Ortsdurchfahrt (L 123 Breisgau-Hochschwarzwald) Münstertal muss verschoben werden. Die Vergabekammer in Karlsruhe prüft nun, ob der Ausschluss eines Bieters, der im vergangenen Herbst an der durch das Regierungspräsidium Freiburg (RP) durchgeführten EU-weiten Ausschreibung teilgenommen hatte, rechtmäßig war. Der ursprünglich für Mitte März geplante Baubeginn verschiebt sich damit, bis eine Entscheidung der Vergabekammer vorliegt, heißt es aus dem RP.

    Das RP hatte im Vergabeverfahren einen Bieter aus rechtlichen Gründen von der weiteren Wertung ausgeschlossen. Der ausgeschlossene Bieter hat diese Entscheidung gerügt und, nachdem der Rüge nicht abgeholfen werden konnte, einen sog. Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer Baden-Württemberg gestellt. Diese wird nun in den nächsten Wochen darüber entscheiden, ob der Ausschluss des Bieters vergaberechtskonform war. Erst nach der Entscheidung der Vergabekammer, mit der frühestens Ende April 2019 zu rechnen ist, könne ein Auftrag für die ausgeschriebenen Bauarbeiten erteilt werden. Man stehe mit der Gemeinde Münstertal in engem Kontakt, so das RP weiter.

  • Abteilung 4
    06.03.2019
    Fußgängerunterführung an Kreisverkehr in Unterlauchringen wird saniert
    Fußgänger müssen Straße für ca. drei Wochen ebenerdig überqueren

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitgeteilt hat, wird die Fußgängerunterführung am Kreisverkehr an der B 34 und der Schul- bzw. Friedhofstraße (L 163) in Unterlauchringen (Kreis Waldshut) saniert und ist deshalb von Montag, 18 März bis voraussichtlich Freitag, 5. April, gesperrt. Fußgänger müssen in dieser Zeit die Straße ebenerdig am Kreisverkehr oder an der 200 Meter entfernten Fußgängerampel in Richtung Oberlauchringen überqueren.

    Auch die Betoneinfassungen am Gehweg an der Unterführung werden saniert. Dafür sind zwei Tage vorgesehen, an denen es zu leichten Behinderungen des fließenden Verkehrs kommen kann.

  • Abteilung 4;Abteilung 9
    06.03.2019
    Regierungspräsidium Freiburg stellt der politischen Begleitgruppe zur A 98.6 in Bad Säckingen die Ergebnisse der Heilquellenuntersuchungen vor
    Heilquellenschutz allein ist kein Ausschlusskriterium bei der Variantenauswahl // Analyse zum Risiko verschiedener Varianten für die Heilquellen liefert erste Daten für die Variantenbewertung

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat am Freitag, den 1. März die Politische Begleitgruppe zur Planung der A 98.6 über die Ergebnisse der Heilquellenuntersuchungen im Bereich Bad Säckingens informiert. Diese Gruppierung aus Abgeordneten, Behördenvertretern, Bürgermeistern, Verbänden und Bürgerinitiativen begleitet den Planungsprozess bereits seit dem Bürgerforum 2013.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Wir lösen unsere Zusage ein und stellen die hydrogeologischen Ergebnisse noch im ersten Quartal 2019 vor. Die Untersuchungen und Bewertungen haben sich als komplexer und langwieriger erwiesen als zunächst absehbar gewesen war. Sie liefern uns jetzt aber wertvolle Erkenntnisse für sämtliche Trassenvarianten bezüglich eines potenziellen Risikos für die Heilquellen in hydrogeologischer Hinsicht, die für die weitere Planung hilfreich sein können. Mit diesen Daten ist zwar noch keine endgültige Aussage zur abschließenden planerischen Bewertung der Varianten nach sämtlichen Gesichtspunkten möglich. Sie bieten der DEGES, die die Planungen seit 2018 übernommen hat, jedoch die erforderliche Grundlage für die Ermittlung der Vorzugsvariante.“

    Der Heilquellenschutz ist neben anderen Belangen wie etwa Lärmschutz, Natur- und Artenschutz, Geologie, Kosten und Wirtschaftlichkeit maßgebend für die Entscheidung, welche Trassenvariante weiterverfolgt werden soll. Das Geotechnische Institut Weil hat im Auftrag des Regierungspräsidiums Freiburg die notwendigen Datengrundlagen erhoben, damit untersucht werden konnte, welche Auswirkungen mögliche Trassenvarianten auf die drei Heil¬quellen in Bad Säckingen haben können. Damit setzte das Regierungs¬präsidium Freiburg einen Wunsch aus dem Bürgerforum zur A 98 um. Die Rückmeldungen der Bürgerinnen und Bürger sowie auch der Fachleute hatten damals gezeigt, dass dem Schutz der Heilquellen in der Region eine „hohe Bedeutung für die Variantenuntersuchung“ beigemessen wird.

    18 Bohrungen hat es gegeben, die im Anschluss zu Grundwassermessstellen ausgebaut wurden, davon fünf bis zu 200 Meter tief und weitere 13 an Referenzpunkten der verschiedenen Trassenvarianten. Im Februar 2018 lag dazu ein erster Zwischenbericht des Ingenieurbüros vor, der im Dezember 2018 abgeschlossen wurde. Die Stadt Bad Säckingen hat parallel dazu in enger Abstimmung mit dem Regierungspräsidium 13 eigene Bohrungen zwischen Mai 2014 und Februar 2018 durch das Büro HydroGeoPlus vornehmen lassen. Auf der Grundlage aller erhobenen Daten haben die Experten des Regierungs¬präsidiums vom Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau dann diesen Januar und Februar die fünf derzeit in Betracht kommenden Trassenvarianten für die A 98.6 auf ihr potenzielles Risiko für die Heilquellen in Bad Säckingen bewertet.

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat mit dieser Untersuchung detaillierte Erkenntnisse über die Bodenbeschaffenheit im Heilquellenschutzgebiet um Bad Säckingen erhalten. Die Beschaffenheit und Herkunft der Heilquellen Bad Säckingens setzt sich im Wesentlichen aus drei Komponenten zusammen, von denen eine („Nord“) durch die Planungen zur A 98 betroffen ist. Vor allem konnten aber sogenannte „sensible Bereiche“ für eine mögliche Trassenführung der A 98 identifiziert werden. Dabei handelt es sich um für die Region Bad Säckingen in geologischer Hinsicht prägende Eigenschaften wie tiefe quartäre Rinnen mit hoher Durchlässigkeit wie zum Beispiel im Gewerbebachtal, die sogenannte Eggberg-Störung, die am östlichen Rand des Heilquellen¬schutz¬gebiets verläuft, sowie Bereiche, in welchen Grundwasser in die Tiefe sickern kann. In Säckingen selbst dient darüber hinaus der Granit als eigentlicher Leiter des Thermalwassers.

    Ausgehend von diesen Daten hat das Regierungspräsidium Freiburg eine Risikoanalyse für potenzielle Beeinträchtigungen der Heilquellen in Bad Säckingen durchgeführt. Dahinter verbergen sich sowohl quantitative Risiken wie ein Absinken des Wasserstandes an den Heilquellen als auch qualitative Risiken wie nachteilige Veränderungen der Zusammensetzung des Wassers durch den Eintrag von Schad- und Trübstoffen.

    „Die Beurteilung der Trassen erfolgte zunächst ohne die Berücksichtigung besonderer Schutzvorkehrungen und technischer Maßnahmen zur Risikominimierung. Daher gibt es derzeit für keine der Varianten ein absolutes K.O.-Kriterium, womit zum jetzigen Zeitpunkt auch keine Vorab-Entscheidung für die Berg- oder Taltrasse getroffen werden kann“, so Thilo Thum vom zuständigen Referat für Landeshydrogeologie und -geothermie. „Auf Basis der vorliegenden Untersuchungsergebnisse kann also noch keine abschließende Aussage getroffen werden, welche Trasse besser als die andere ist. Dafür ist jetzt im nächsten Schritt eine konkrete Trassenplanung inklusive möglicher Schutzmaßnahmen erforderlich. Was wir nun aber erreicht haben, ist eine genaue Analyse, wo im Zuge der weiteren Planungen die Knackpunkte für den Heilquellenschutz liegen.“

    Die Bewertung des potentiellen Risikos wurde entlang der verschiedenen Trassen vorgenommen. Maßgebend waren Kriterien wie etwa die Höhe der Überdeckung des Geländes oder der Typ des Gesteins. Was kam dabei genau heraus? Der Trassenverlauf der Röthekopftrasse verläuft nur auf relativ kurzer Strecke in sensiblen Bereichen und gewährleistet aufgrund ihrer Höhenlage einen natürlichen Schutz des Grundwassers. Die Kombitrasse ist aus hydro¬geologischer Sicht im östlichen Bereich für den Heilquellenschutz unproblematisch, wogegen im westlichen Bereich aufgrund eines im Grundwasser verlaufenden Tunnels ein sehr hohes Risiko besteht. Die beiden Varianten, die nach Aufgabe des Pumpspeicherkraftwerks Atdorf nun ebenfalls Teil des Variantenvergleichs sind (nördliche Bergseevariante und Haselbach¬variante), liegen beide insbesondere im Osten des Heilquellenschutzgebiets in sensiblen Bereichen. Die südliche Bergseevariante weist schließlich aufgrund ihrer exponierten Lage nahe an der Stadt Bad Säckingen hohe Risiken auf.

    Wie geht es weiter? Die Planungen des Abschnitts A 98.6 wurden im April 2018 vom baden-württembergischen Verkehrsministerium an die DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH) übergeben. Die DEGES wird, wie bereits im vergangenen Dezember in der Waldshuter Plattform geäußert, nun die Variantenuntersuchung durchführen. Hierbei werden zunächst für alle relevanten Themenbereiche Erhebungen und Bewertungen durchgeführt. Für den Schutz der Heilquellen wird die DEGES auf Basis der jetzt vorliegenden Daten Schutzmaßnahmen zur Vermeidung oder Minimierung des potenziellen Risikos überprüfen. Darüber hinaus werden diverse weitere Untersuchungen zur Ermittlung der übrigen relevanten Belange eingeholt, wie etwa zu den verkehrlichen Auswirkungen, zu Natur- und Artenschutz, zu den geologischen Verhältnissen und zur Wirtschaftlichkeit.

    Anschließend werden die Trassenvarianten nach einem standardisierten Verfahren (sog. „RE 2012“) im Rahmen einer umfassenden Gesamtabwägung miteinander verglichen. Die nun bereits vorliegenden hydrogeologischen Ergebnisse des Regierungspräsidiums Freiburg werden hierfür ebenfalls verwendet. Sie werden der DEGES in Form eines umfangreichen Berichts zur Verfügung gestellt, der dann auch auf den Internetseiten der Behörde abrufbar sein wird. „Unser Ziel ist und bleibt, bis Ende 2020 eine Vorzugsvariante zu erarbeiten“, so der bei der DEGES zuständige Projektleiter Johannes Kuhn.

    Übersichtsplan zur "Heilquellenuntersuchung" A 98.6 Bad Säckingen

  • abteilung 4
    04.03.2019
    Neue Brücke für die Landesgartenschau in Neuenburg am Rhein
    Mülhauser Straße muss zuvor für den Umleitungsverkehr hergerichtet werden

    Wegen des anstehenden Umbaus der Brücke an der Vogesenstraße in Neuenburg am Rhein muss die Vogesenstraße im Bereich der Unterführung gesperrt werden. Der Verkehr wird in dieser Zeit über die Mülhauser Straße umgeleitet, die deshalb provisorisch ausgebaut wird. Für diesen Ausbau beginnen die Arbeiten an der Mülhauser Straße Mitte März und dauern bis Anfang Mai. Dabei wird es wiederholt zu Umleitungen und Sperrungen kommen. Ab Mitte Mai wird auch die Vogesenstraße komplett gesperrt. Der Verkehr wird dann über die B 378 und die Mülhauser Straße umgeleitet. Der Umbau der Brücke dauert voraussichtlich bis Oktober 2020. Die Umleitungen werden ausgeschildert.

    Die Mülhauser Straße hat derzeit an einigen Stellen nur eine Fahrbahnbreite von 3,50 Metern. Sie kann deshalb ohne den Ausbau keinen Umleitungsverkehr aufnehmen. Der Ausbau umfasst zusätzlich an der Kreuzung B 378/ Mülhauser Straße einen Minikreisverkehr mit Gelbmarkierung. Dieser soll dafür sorgen, dass die einzelnen Verkehrsströme regelkonform ein- und ausbiegen können.

    Die Brücke an der Vogesenstraße wird sowohl für die Erschließung der Landesgartenschau 2022 in Neuenburg als auch für eine bessere Anbindung des Sport- und Freizeitzentrums und des Industriegebietes umgebaut. Die Durchfahrtshöhe wird auf 4,5 Meter erhöht und deutlich verbreitert. Mit einer Fahrbahnbreite von dann insgesamt sechs Metern kann ein gemeinsamer Geh- und Radweg unter der Brücke durchgeführt werden. Der Umbau der Brücke ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Neuenburg und dem Regierungspräsidium Freiburg.

  • Abteilung 2/Abteilung 8
    04.03.2019
    Regierungspräsidium Freiburg erhebt Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in Mannheim gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Freiburg in Sachen Windpark Blumberg
    Behörde strebt obergerichtliche Klärung zur Frage der Konzentrationswirkung der Genehmigung nach Bundesimmissionsschutzgesetz in Bezug auf die Waldumwandlungsgenehmigung an

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Freiburg in Sachen Windpark Blumberg Beschwerde zum Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in Mannheim eingelegt. Das Freiburger Gericht hatte vor knapp zwei Wochen einem Antrag der Naturschutzinitiative (e.V.) gegen den Sofortvollzug der Waldumwandlungsgenehmigung für den Bau von vier Windrädern der Green City Energy bei Blumberg im Schwarzwald-Baar-Kreis stattgegeben.

    Zur Begründung der jetzigen Beschwerde hieß es seitens des Regierungspräsidiums, dass die Behörde wegen des grundsätzlichen Interesses sowie der Präzedenzwirkung eine obergerichtliche Entscheidung zur Frage der Konzentrationswirkung einer immissionsschutzrechtlichen Genehmigung in Bezug auf eine Waldumwandlungsgenehmigung herbeiführen möchte.​​

  • Abteilung 5
    01.03.2019
    Regierungspräsidentin spricht mit Bürgermeistern über ein Durchströmen der Schluten vor dem Probebetrieb des Rückhalteraums Breisach/Burkheim
    Beim Monitoring sollen die betroffenen Städte, Gemeinde und Bürgerinitiative einbezogen werden

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat mit den Bürgermeistern der vom Rückhalteraum Breisach/Burkheim betroffenen Städte Breisach und Vogtsburg sowie der Gemeinde Sasbach darüber gesprochen, ob und wie ein frühzeitiges Durchströmen der Schluten für einen angemessenen Zeitraum bis zum Beginn des erforderlichen Probebetriebs des Rückhalteraums getestet werden kann. Das Regierungspräsidium (RP) erklärte sich bereit, die mögliche Annäherung den betroffenen Kommunen und der Bürgerinitiative in einem weiteren gemeinsamen Gespräch noch einmal zu erläutern und das Monitoring gemeinsam abzustimmen.

    „Wir befinden uns vor Erlass des Planfeststellungsbeschlusses und deshalb in einer wichtigen Phase des Verfahrens. Mir ist es daher wichtig, innerhalb der rechtlichen Rahmenbedingungen Spielräume im Interesse der Region zu nutzen. Dazu gehört auch, dass wir uns mit der Möglichkeit einer frühzeitigen Durchströmung von Schluten vor dem Probebetrieb mit den Kommunen auseinandersetzen“, so die Regierungspräsidentin im Anschluss an das Gespräch im Regierungspräsidium Freiburg (RP).

    Das RP kommt damit den Kommunen entgegen, die im laufenden Planfeststellungsverfahren einen fünfjährigen Test der Schlutenlösung mit einem begleitenden Monitoring gefordert hatten. Die Entscheidung über diese mögliche ergänzende Minderungsmaßnahme obliegt schlussendlich dem Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald als Genehmigungsbehörde. Man sei sich einig, dass alle Parteien ihren Beitrag leisten müssten, um möglichst frühzeitig mit der Durchströmung der in der Planfeststellung beantragten Schluten beginnen zu können, hieß es aus dem Kreis der Besprechungsteilnehmer.

    Für den Bau des Rückhalteraums Breisach/Burkheim sind mindestens sechs Jahre zu veranschlagen. Mit den im Rahmen des Planfeststellungsbeschlusses als ergänzende Minderungsmaßnahmen möglichen frühzeitigen Durchströmungen der Schluten kann bereits vor Abschluss der Bauarbeiten begonnen werden, sobald ein Einlassbauwerk, der Ausbau der Schluten gemäß Planfeststellung und die erforderlichen Schutzmaßnahmen fertiggestellt sind. Direkt im Anschluss können dann die Durchströmung und das begleitende Monitoring starten und während der übrigen Bauzeit und anschließend bis zum Probebetrieb durchgeführt werden.

  • SGZE
    01.03.2019
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Die Schweiz ist für uns ein wichtiger Partner bei Forschung, Mobilität und Wirtschaft“
    Botschafter Dr. Paul Seger besucht Freiburg und trifft sich zum Gedankenaustausch mit Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer
     (von links): Botschafter Dr. Paul Seger, Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Honorarkonsul Gerhard Lochmann

    Im Rahmen eines Informationsaustauschs hat sich am heutigen Freitag (1. März) der Schweizer Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Paul Seger, mit der Freiburger Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer getroffen. Dabei wurde deutlich, dass eine gute grenzüberschreitende Zusammenarbeit für beide Seiten von großer Bedeutung ist und dass Baden-Württemberg und insbesondere der Regierungsbezirk Freiburg sehr eng mit der Schweiz verbunden sind.

    Dem Regierungspräsidium Freiburg kommt als Vertretung der Landesregierung Baden-Württembergs nach außen im Rahmen der Stabsstelle für grenzüberschreitende Zusammenarbeit (SGZE) dabei eine Schlüsselrolle zu. Der stete und direkte Austausch von Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer mit den politisch Verantwortlichen aus der Schweiz schafft die Grundlage dafür, dass zahlreiche grenzüberschreitende Projekte realisiert werden können.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Botschafter Dr. Paul Seger diskutierten unter anderem Fragen der grenzüberschreitenden Mobilität sowie der Forschungskooperation zwischen den beiden Ländern. Das Schweizer Sachplanverfahren zur Suche eines geologisches Tiefenlagers für radioaktive Abfälle stand ebenso auf der Agenda wie Überlegungen zu möglichen Schritten, um die seit Jahrzehnten bestehenden Auswirkungen des vom Flughafen Zürich ausgehenden Lärms zu lösen.

    "Die Schweiz ist für uns ein sehr wichtiger Partner. Die gute Zusammenarbeit wird an den zahlreichen gemeinsamen Projekten sichtbar. Ich denke dabei an Projekte wie die Elektrifizierung der Hochrheinbahn, die Verkehrskonzeption Hochrhein, die wir gerade erarbeiten, oder den European Campus am Oberrhein. Solche sichtbaren Zeichen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit brauchen wir jetzt - gerade angesichts der großen Herausforderungen, vor denen Europa zum Beispiel durch den anstehenden Brexit aktuell steht", so Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer.​​

  • Abteilung 4
    28.02.2019
    Planungsbeginn für die Ortsumfahrung Schramberg (B 462): Abteilungspräsident Claus Walther spricht mit Schrambergs Oberbürgermeister Thomas Herzog über die nächsten Schritte
    Nun werden die Planungsgrundlagen ermittelt

    Der Leiter der Straßenbauabteilung im Regierungspräsidium Freiburg, Claus Walther, hat bei einem Termin bei der Stadt Schramberg am Mittwoch (27. Februar) Oberbürgermeister Thomas Herzog über das weitere Vorgehen bei der Aufnahme der Planungen für die B462 Ortsumfahrung Schramberg informiert. Damit setzt die Behörde den bei der Präsentation der Umsetzungs­konzeption für den Bundesverkehrswegeplan kommunizierten Zeitplan punktgenau um, der eine Aufnahme der Planungen für die Ortsumfahrung Schramberg im ersten Halbjahr 2019 vorsah.

    Abteilungspräsident Claus Walther: „Wir werden nun wie vorgesehen in die Planung einsteigen. Wir haben uns bei diesem ersten Termin mit der Stadt Schramberg über die Ausgangslage und die nun folgenden Schritte aus­getauscht. Wir gehen offen an die Planung heran und werden nun mit der Aktualisierung der Grundlagenermittlung zeitnah beginnen. Verlässliche Planungsgrundlagen sind gerade für diese Großmaßnahme in topographisch äußerst anspruchsvollem Gelände sehr wichtig.“

    Oberbürgermeister Thomas Herzog: „Nach der im letzten Jahr erreichten Priorisierung in der Umsetzungskonzeption des Bundesverkehrswegeplans freue ich mich nun, dass das Land die Planungskapazitäten geschaffen hat und das Regierungspräsidium Freiburg mit der Grundlagenermittlung bzw. der Planung beginnen kann. Ich hoffe, dass die Straßenbauabteilung hier gut vorankommt und im Wissen, dass es ein langer Planungsprozess werden wird, wir noch dieses Jahr erste Ergebnisse erfahren können. Für das Engagement der an diesem Prozess beteiligten Akteure möchte ich mich im Namen der Schramberger Bürgerschaft, des Gemeinderats aber auch ganz persönlich bereits heute bedanken. “

    Welche Schritte stehen als Nächstes an? Zunächst werden für den Planungseinstieg alle Grundlagen und Daten zusammengestellt und auf den aktuellen Stand gebracht. Maßgeblich sind dabei die zwischenzeitlich erhöhten Standards zur Tunnelsicherheit. In diesem Zusammenhang werden auch die Kosten des Projektes aktualisiert und anschließend die weitere Planung mit den Ministerien abgestimmt.

  • abteilung1
    27.02.2019
    Verkehrsleitsystem für den Feldberg steht
    Parkraumgesellschaft des Landes stellt Konzept beim Runden Tisch Feldberg vor // Regierungspräsidentin Schäfer: „Gemeinsame Arbeit für den Feldberg lohnt sich“

    ​Die Parkraumgesellschaft Baden-Württemberg (PBW) hat gestern (Dienstag, 26. Februar) beim Runden Tisch Feldberg das Verkehrsleitsystem für den Feldberg vorgestellt. Das Konzept hat sie im letzten Jahr im Auftrag des Landes gemeinsam mit den Gemeinden und Landkreisen erstellt.

    „Ziel unseres Rahmenplans war und ist, dass die Destination Feldberg nachhaltig attraktiv bleibt. Die Erhöhung der Kapazitäten des ÖPNV und geordnetes Parken sind die entscheidenden Faktoren. Mit dem jetzt vorgestellten Verkehrsleitsystem sind wir einen entscheidenden Schritt weiter. Ich danke den Gemeinden und Kreisen, dass Sie sich nicht nur mit ihrer Expertise eingebracht, sondern sich auch finanziell beteiligt haben“, sagte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. Sie bedankte sich beim Verkehrsministerium für die Förderung dieses Konzepts und die Beauftragung der Parkraumgesellschaft. Es sei ein wichtiges Zeichen, dass sich das Land für die Feldberggemeinden engagiere. „Unsere gemeinsame Arbeit für den Feldberg lohnt sich“, so Schäfer weiter.

    Wie der Geschäftsführer der PBW, Gerhard Hruby, erläuterte, ist die erste Stufe des Verkehrsleitsystems mit dynamischen Parkplatzanzeigern zwischen dem Caritas-Gebäude und Todtnau-Fahl, das sog. Basisleitsystem, bereits seit dieser Wintersaison umgesetzt. Im nächsten Schritt sollen nun dynamische Busabfahrtsanzeiger an den relevanten Haltestellen im Skigebiet und an den Park&Ride - Parkplätzen sowie zusätzliche Kombianzeiger am Park&Ride - Parkplatz Bärental und später auch am neuen Park&Ride - Parkhaus in Todtnau eingerichtet werden.

    An den beiden Standorten Bärental und Todtnau sollen insgesamt 450 neue Parkplätze entstehen. Darüber hinaus soll ein ausgeklügeltes Parkleitsystem die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer informieren wo und wie viele Parkplätze am Feldberg verfügbar sind. Neben den dynamischen Busabfahrtsanzeigern an den relevanten Haltestellen im Skigebiet und an den P&R-Parkplätzen ist auch eine Neuordnung der bestehenden Parkplätze auf der Passhöhe vorgesehen.

    Mehrere Arbeitsgruppen werden sich in den kommenden Wochen mit Ordnungs- und Ahndungsmöglichkeiten für illegales Parken und der Bereitstellung weiterer Parkmöglichkeiten an Spitzentagen beschäftigen. Im Fokus der Arbeitsgruppen stehen auch mögliche Schneekettenmontageplätze, darauf aufbauende großräumige Beschilderungen und weitere Verstärkungen für den ÖPNV.

    Auch Landrätin Dorothea Störr-Ritter zeigte sich von dem Konzept überzeugt: „Alle weiteren Verbesserungen des ÖPNV werden den Einsatz erheblicher finanzieller Mittel erfordern. Wir hoffen hier auf die weitere Unterstützung des Landes. Ich bin sicher, dass wir mit der guten Zusammenarbeit am runden Tisch auch weiterhin konstruktive Lösungen für die weiteren Herausforderungen auf dem Feldberg finden werden.“

  • Abteilung 2/Biosphärengebiet Schwarzwald
    27.02.2019
    Zumeldung zur Pressemitteilung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) vom 25. Februar 2019 „Land unterstützt Museen beim Einsatz digitaler Medien"
    Förderung kommt auch drei Museen im Regierungsbezirk Freiburg zugute // Haus Löwenberg in Gengenbach, Franziskaner-Museum in Villingen-Schwenningen und Hans-Thoma-Kunstmuseum in Bernau entwickeln eigene digitale Angebote mit externer Hilfe

    Was haben das Museum Haus Löwenberg Gengenbach, das Franziskanermuseum Villingen-Schwenningen und das Hans-Thoma-Kunstmuseum in Bernau gemeinsam? Diese Museen werden alle im Rahmen des Sonderprogrammes „Digitaler Wandel an nichtstaatlichen Museen im ländlichen Raum“ vom Land Baden-Württemberg unterstützt, um ihr Wissen in Zukunft auch durch den Einsatz digitaler Medien zu vermitteln. Mit der Förderung entwickeln die Museen – begleitet durch die MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg – individuelle jeweils eine für sie passende Strategie zur Weiterentwicklung ihrer digitalen Angebote.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Von den ausgewählten vier Museen liegen gleich drei im Regierungsbezirk Freiburg. Jedes dieser Museen weist ein besonderes Profil auf und ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Im Franziskanermuseum steht die Stadtgeschichte von Villingen und Schwenningen im Vordergrund. Schwerpunkt im Museum Haus Löwenberg Gengenbach sind vor allem Wechselausstellungen zur zeitgenössischen Kunst und zur Fotografie. Das im Biosphärengebiet Schwarzwald liegende Hans-Thoma-Museum Hans-Thoma-Kunstmuseum in Bernau besitzt eine bemerkenswerte Sammlung von Werken aller Künstler, die in der Vergangenheit mit dem Hans-Thoma-Preis des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet wurden. Vor allem dieses Haus  macht deutlich, dass das Land den Zugang zur modernen Kunst und die Digitalisierung auch in ländlichen Räumen gezielt unterstützt und fördert.“ Im Biosphärengebiet stehe dieses Jahr die Vernetzung der Museen auf dem Programm.  Die Digitalisierung sei dazu eine wichtige Voraussetzung.

    Hier der Link zur PM des Ministeriums für Forschung, Wissenschaft und Kunst:
    https://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/land-unterstuetzt-museen-beim-einsatz-digitaler-medien/

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    26.02.2019
    PM des Umweltministeriums BW: 200 Hektar mehr Fläche für die Kernzone
    Bannwälder stärken biologischen Vielfalt im Biosphärengebiet Schwarzwald

    PM des Umweltministeriums BW:

    Umwelt- und Naturschutzminister Franz Untersteller hat heute (25.02.) in Stuttgart eine Verordnung unterzeichnet, mit der die Kernzone des Biosphärengebiets Schwarzwald um rund 200 Hektar erweitert wird. Zu der neuen Fläche gehören acht Bannwälder im Staatswald auf den Gemarkungen der Gemeinden Oberried (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) und Ibach sowie der Stadt Wehr (beide Landkreis Waldshut). Außerdem wird zur notwendigen Abpufferung der neuen Kernzonenfläche auf der Gemarkung der Gemeinde Wehr eine Fläche von 15 Hektar als Pflegezone ausgewiesen.

    Die Kernzone umfasst nach der Erweiterung insgesamt 2 094 Hektar. Diese Waldflächen müssen weitgehend ihrer natürlichen Entwicklung überlassen werden. In der Pflegezone kann und soll naturschonend und nachhaltig gewirtschaftet und gepflegt werden.

    „Das Biosphärengebiet Schwarzwald hat sich nach seiner Ausweisung vor knapp drei Jahren und der internationalen Anerkennung als UNESCO-Biosphärenreservat im Jahr 2017 als Modellregion für den gelebten Einklang von Landnutzung, Naturschutz und Tourismus etabliert“, sagte Untersteller. „Es lohnt sich, diese Natur- und Kulturlandschaft mit ihrem Reichtum an Pflanzen und Tieren zu schützen und weiterzuentwickeln. Die Erweiterung der Kernzone um sensible Wälder in Oberried, Ibach und Wehr ist ein weiterer wichtiger Schritt zum Erhalt der biologischen Vielfalt und zur Stärkung des Biosphärengebiets.“

    Durch die Einbeziehung der Bannwälder umfassen die Kernzonen nun 3,3 Prozent der Gesamtfläche des Biosphärengebiets Schwarzwald. „Damit erfüllen wir die Anforderungen der UNESCO vorbildlich. Neben der Artenvielfalt profitieren von den Kernzonen auch Bildung und Wissenschaft, denn die entstehende Wildnis soll auch beobachtet und erforscht werden“, erklärte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. Sie verwies auf das laufende Biosphären-Projekt „Heimspiel für die Wildnis“ in Kooperation mit dem WWF und dem Sportclub Freiburg. Kern dieses Vorhabens sei ein Wildnispfad, auf dem Kinder und Erwachsene die „Urwälder von morgen“ erleben können. Der Weg werde in diesem Jahr in einer Kernzone des Biosphärengebiets eingerichtet. Darüber hinaus sei in Zusammenarbeit mit der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg ein Kernzonen-Monitoring angelaufen.

    Die Verordnung wird voraussichtlich Mitte April 2019 in Kraft treten. 

  • Abteilung 8
    26.02.2019
    PM des MLR: Wechsel bei ForstBW-Betriebsleitung Freiburg
    Forstpräsident Meinrad Joos auf Ende März im Ruhestand // Ministerialrätin Dr. Anja Peck soll Mitte des Jahres die Nachfolge antreten
     Dr. Anja Peck, Foto: LRA Ludwigsburg

    PM des MLR BW:

    Mit Ablauf des Monats März geht der langjährige Leiter der Abteilung Forstdirektion am Regierungspräsidium Freiburg und Geschäftsführer des Landesbetriebs ForstBW, Forstpräsident Meinrad Joos, in den Ruhestand. „Mit Meinrad Joos verlässt ein hochgeschätzter Forstmann den Landesbetrieb ForstBW, der sich in besonderem Maße um den Wald in Baden-Württemberg verdient gemacht hat. Dabei hatte er stets die Belange seiner Mitarbeiter und der Waldbesitzer im Auge. Mit Dr. Anja Peck haben wir eine sehr gute Nachfolgerin gefunden. Sie überzeugt durch eine hohe Fachkompetenz und Erfahrung für die neue Aufgabe“, sagte Forstminister Peter Hauk MdL am Montag (25. Februar) in Stuttgart mit Blick auf den anstehenden Personalwechsel am Regierungspräsidium Freiburg.

    Zur Jahresmitte soll Ministerialrätin Dr. Anja Peck die Nachfolge von Meinrad Joos antreten. Dr. Peck ist derzeit Leiterin des Personal- und Organisationsreferats in der Forstabteilung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz. Die geborene Südbadnerin kann auf eine langjährige und vielfältige Forst- und Verwaltungslaufbahn zurückblicken. Vor der aktuellen Tätigkeit war sie Leitende Fachbeamtin in den Landkreisen Konstanz und Ludwigsburg. Davor nahm sie verschiedene Aufgaben in den Bereichen Grundsatzfragen Ländlicher Raum und Forstpolitik wahr.

    Die Verabschiedung von Forstpräsident Meinrad Joos, findet am Donnerstag, 21. März, im Neubau des Regierungspräsidiums durch den Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, statt.​

  • Abteilung 4
    26.02.2019
    Regierungspräsidium Freiburg lässt Testfelder an der Holzbrücke Lörrach über die B 317 und die Wiese installieren
    Gegenmaßnahmen sollen verhindern, dass sich Niederschlag innerhalb der Brücke sammelt // Zusätzlicher Wetterschutz ist geplant

    Das Regierungspräsidium Freiburg lässt in der Zeit von Montag, 4. März und Mittwoch, 6. März, Testfelder an einer Holzbrücke über die Wiese und die B 317 bei Lörrach installieren. Hintergrund ist, dass sich bei ungünstigen Witterungslagen Niederschlagswasser innerhalb der Brücke sammelt und nicht abfließen kann, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Bei Niederschlägen drücken Windböen Regen oder Schnee zwischen den Schutzlamellen hindurch, wodurch sich das Wasser innerhalb der Brücke sammelt. Die Holzbrücke entspricht dem aktuellen Stand der Technik und weicht nicht von den geltenden Vorschriften ab. In diesem Fall handelt es sich um eine eher seltene Kombination zwischen Geografie und Wetterkonstellationen.

    Während der Installation der Testfelder kommt es zu Einschränkungen und möglichen kurzen Sperrungen der Brücke für den Fuß- und Radverkehr. Installiert werden die Testfelder durch die Fa. Schmees & Lühn, die bereits 2016 die Holzbrücke gebaut hat. Nach der Installation der Testfelder wird die Brücke über einen weiteren Zeitraum mit Hilfe von Messsensoren überprüft und nach Beendigung der Prüfung und Auswertung der Ergebnisse die Brücke mit einem zusätzlichen Wetterschutz ergänzt. Das Regierungspräsidium Freiburg bittet die Verkehrsteilnehmer und die von der Maßnahme betroffenen Anwohner um Verständnis.

  • Abteilung 4
    26.02.2019
    Sanierung eines Stützbauwerks zwischen Fischingen (Kreis Rottweil) und Empfingen (Kreis Freudenstadt): Arbeiten starten nach Winterpause am Montag, 4. März
    Halbseitige Sperrung wird in diesem Jahr vermutlich bis Ende Mai notwendig sein

    Die Winterpause ist vorbei: Die Sanierung eines Stützbauwerks an der L 410 zwischen dem Sulzer Stadtteil Fischingen (Kreis Rottweil) und Empfingen (Kreis Freudenstadt) startet am Montag, 4. März, in die zweite Phase. Dazu wird die Straße wieder nur einspurig befahrbar sein, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Die Unterbrechung der Arbeiten am Donnerstag, 13. Dezember, war notwendig, weil wegen zusätzlichen Aufwands eine Verlängerung der Baustelle erforderlich wurde. Teile der Stützwand waren überschüttet, sodass erhebliche Mehrmassen angefallen sind.

    Nun geht es weiter mit der Sanierung: Dazu wird die L 410 wieder nur einspurig befahrbar sein. Der aus Richtung Empfingen kommende Verkehr wird per Einbahnregelung über die Baustelle geführt. Der aus Fischingen kommende Verkehr wird über den Sulzer Stadtteil Mühlheim umgeleitet.

    Diese Regelung wird vermutlich bis Ende Mai erforderlich sein. Die Kosten werden wegen des zusätzlichen Aufwands auf etwa 970.000 Euro steigen. Ursprünglich war von etwa 715.000 Euro ausgegangen worden.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    26.02.2019
    Immer mehr Schwarzwälderinnen und Schwarzwälder gestalten ihr Biosphärengebiet mit
    Über 100 Interessierte bei der Gesamtsäulenversammlung in Todtnau
     An Stammtischen diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Ideen zur Entwicklung des Biosphärengebiets. Fotos: Biosphärengebiet Schwarzwald.

    Immer mehr Schwarzwälderinnen und Schwarzwälder nutzen die Chance, ihr Biosphärengebiet mitzugestalten. Über 100 Interessierte kamen am Montagabend zum dritten Treffen der so genannten Gesamtsäulenversammlung nach Todtnau. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Bewertung der vorliegenden Projektanträge zum Förderprogramm des Biosphärengebiets Schwarzwald in diesem Jahr.

    „Ihr Votum ist uns wichtig: Nutzen Sie die Gelegenheit, das Biosphärengebiet in Ihrem Sinn zu entwickeln“, appellierte Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets, zum Auftakt an die Gäste. Die fünf Beteiligungssäulen seien 2017 ins Leben gerufen worden, damit sich die Menschen vor Ort austauschen und ihre Ideen in die von der UNESCO ausgezeichnete Modellregion für nachhaltige Entwicklung einbringen können. „Das Konzept geht auf“, freute sich Kemkes angesichts der positive Stimmung und des regen Austauschs am Montagabend. Er wies auf die bevor stehende Erarbeitung des Rahmenkonzepts für das Biosphärengebiet hin, die ab Mitte des Jahres zahlreiche weitere Beteiligungsmöglichkeiten bringen werde.

    Entsprechend motiviert nutzten die Anwesenden in Todtnau  die Gelegenheit, die ausgehängten Projektskizzen zu studieren und zu diskutieren. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer durfte drei Bewertungspunkte verteilen. 21 Projektanträge mit einem Gesamtfördervolumen von rund 800.000 Euro sind zur Förderrunde 2019 eingereicht worden. Zur Verteilung bereit stehen Landesmittel in Höhe von 320.000 Euro. Das Spektrum der Projektideen reicht von der Gestaltung der Dorfmitte in Wieden über einen Gamsbeobachtungspfad in Todtnau, ein spezielles Biosphärenklassenzimmer im Kleinen Wiesental bis zum Bau eines neuen Winterhaltermuseums in Menzenschwand. Zudem wurden wieder Fördermittel für verschiedene landwirtschaftliche Maschinen zur Offenhaltung der Landschaft beantragt.

    Mehrere Antragsteller nutzten am Montag die Gelegenheit, ihre Vorhaben persönlich vorzustellen. Das Votum der Gesamtsäulenversammlung fließt ein in die Entscheidung des Lenkungskreises, der am 12. April die finale Auswahl treffen wird.

    Auf großes Interesse stieß auch die Vorstellung bereits angelaufener Biosphärenprojekte. So berichtete Moriz Vohrer aus Freiburg von „Cowfunding“, der Online-Plattform zur Vermarktung von Fleisch aus dem Biosphärengebiet. Vera Noy aus Zell präsentierte die Ergebnisse des Projekts „Gresger Ammele“, zur Rettung der alten Sauerkirschsorte. Jutta Hofmann von der Tourist-Information Schopfheim berichtete vom Bienenprojekt „Südwärts summt“. Christoph Huber von der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets stellte erste Ergebnisse eines Greifvogelmonitorings vor.

    Zum Ausklang des Abends luden die einzelnen Beteiligungssäulen zum Gespräch an den Stammtisch. Themen waren hier die neue Partner-Initiative des Biosphärengebiets, die Vernetzung der kulturellen Einrichtungen sowie die Klimaanpassung von Land- und Forstwirtschaft. Diskutiert wurden zudem die Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs in der Region, die Möglichkeit für ehrenamtliches Engagement beim Greifvogel-Monitoring und an Landschaftspflegetagen sowie die Arbeit der neuen Biosphären-Ranger.

  • Abteilung 1
    26.02.2019
    Spendenaufruf für Asylsuchende in der Erstaufnahmestelle Donaueschingen
    Erstaufnahmestelle in Donaueschingen benötigt Kinderwagen, Koffer und Reisetaschen

    Wie das Regierungspräsidium (RP) Freiburg mitteilt, bittet die Erstaufnahmestelle für Asylsuchende in der Friedhofsstraße 15a in Donaueschingen um Spenden von Kinderwagen, Koffern und Reisetaschen.
    Das RP bittet darum, die Spenden an der Eingangspforte der Erstaufnahmestelle Friedhofsstraße 15a in Donaueschingen beim Sicherheitsdienst abzugeben.

    Bei Fragen hilft das Team der Erstaufnahmestelle per E-Mail an verwaltung.de@caring-hand.de gerne weiter

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  • Abteilung 1
    26.02.2019
    Spendenaufruf für Asylsuchende in der LEA Freiburg
    Landeserstaufnahmestelle in Freiburg benötigt Sommerbekleidung für Erwachsene und Kinder, Kinderwagen, Koffer und Reisetaschen und Outdoor-Spielzeug für Kinder aller Altersklassen

    Wie das Regierungspräsidium (RP) Freiburg mitteilt, bittet die Landeserstaufnahmestelle für Asylsuchende in Freiburg um Spenden von gut erhaltener Bekleidung für Erwachsene und Kinder, Kinderwagen, Koffern, Reisetaschen oder Rucksäcken und Outdoor-Spielzeug für Kinder aller Altersklassen.

    Das RP bittet darum, die Spenden an der Eingangspforte der Landeserstaufnahmestelle, Lörracher Str. 6, 79115 Freiburg, beim Sicherheitsdienst abzugeben.

    Bei Fragen hilft das Team der Kleiderkammer der LEA unter kleiderkammer-freiburg@eu-homecare.com  gerne weiter.

  • 25.02.2019
    Narrenempfang im Basler Hof

    Traditionell am Montag vor dem Schmutzige Dunschdig (25. Februar) waren die Narrenzünfte aus dem Regierungsbezirk zu Gast bei Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer in ihrem Dienstsitz im Basler Hof.

    Der Basler-Hof-Orden ging dieses Jahr an Gerd Kaltenbach von der Schwarzwälder Narrenvereinigung. Auch gespendet wurde fleißig: Insgesamt 2.500 Euro (350 € pro Verband) haben die Narrenverbände übergeben. Die Spende der Narrenverbände geht an die Ortenauer Kinder- und Jugendhospizdienst in Offenburg

    Bilder können Sie unter

    https://public.izmyshare.landbw.de/cf795219-039d-4c81-b90a-9130dc7832ea

    herunterladen. Wenn Sie ein Bild in der Bildervorschau geöffnet haben, können Sie es mit dem Symbol   rechts oben downloaden. Sie können aber auch alle Bilder gemeinsam downloaden.

    Die Reihenfolge des Aufmarsches der Narrenzünfte entnehmen Sie bitte dem beigefügten Flyer. Bitte nutzen Sie die Sortierfunktion, wenn Sie die Bilder heruntergeladen haben, um die richtige Reihenfolge zu erhalten. Neben den Bildern der Narrenzünfte finden Sie auch Bilder der Musikgruppe Heinstetten (Nr. 396), dem Münsternarr (auf der Narrenleiter), von der Verleihung des Narrenordens und der Spendenübergabe. 

  • Abteilung 4
    22.02.2019
    Update zur Planung der Ortsumfahrung Espasingen (B 34): Planfeststellungsverfahren soll noch im Frühjahr wieder aufgenommen werden
    Notwendige naturschutzrechtliche Untersuchungen gestalten sich umfangreicher und brauchen mehr Zeit

    Bei der Planung der Ortsumfahrung Espasingen in der Stadt Stockach (Kreis Konstanz) korrigiert das Regierungspräsidium Freiburg den aktuellen Zeitplan. Hintergrund ist, dass die notwendigen naturschutzrechtlichen Untersuchungen umfangreicher und zeitlich länger ausgefallen sind als ursprünglich geplant, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde. Dadurch kann das derzeit ruhende Planfeststellungsverfahren erst im Frühjahr 2019 wieder aufgenommen werden statt wie bisher vorgesehen bereits zu Jahresbeginn.

    Die technischen Unterlagen für die geplante Offenlage sind bereits fertig, teilt das Regierungspräsidium mit. Auch die Daten der naturschutzrechtlichen Untersuchungen liegen inzwischen weitgehend vor. Allerdings müssen diese noch fertig gestellt und in den Planentwurf eingearbeitet werden. „Wir arbeiten in enger Abstimmung mit den beauftragten Fachbüros mit Hochdruck daran und werden diese Ergänzungen zeitnah abschließen“, so Projektleiterin Yvonne Guduscheit von der Neubauleitung in Singen. Als nächster Schritt steht dann die Offenlage der Planunterlagen an. Diese soll möglichst noch vor den Sommerferien erfolgen. Das Regierungspräsidium wird die Öffentlichkeit über den konkreten Zeitpunkt rechtzeitig und umfassend informieren.

    „Da die Antragstrasse vor allem in naturschutzrechtlicher Hinsicht anspruchsvoll ist, setzen wir alles daran, alle Aspekte umfassend und detailliert aufzubereiten“, so Guduscheit. Während der Offenlage sind die Träger öffentlicher Belange und Betroffenen zur Stellungnahme aufgefordert, um ihre Interessen einzubringen. Sie bilden die Grundlage für das Planfeststellungsverfahren, an dessen Ende ein Beschluss über das Baurecht steht.

  • Abteilung 3
    22.02.2019
    PM des MLR: Minister Peter Hauk MdL: „Mit dem Abschied von Dieter Blaeß geht eine Ära zu Ende“
    Abteilungspräsident Dieter Blaeß in den Ruhestand verabschiedet / Michael Krumm zum neuen Leiter der Abteilung Landwirtschaft am Regierungspräsidium Freiburg bestimmt
     Abteilungspräsident Dieter Blaeß in den Ruhestand verabschiedet (Foto: RP Freiburg)

    Aktuelle PM des Ministeriums für Ländlichen Raum vom 22. Februar 2019:

    „Ende April wird nicht nur ein bewährter und kompetenter Beamter in Pension gehen. Es geht auch eine Ära zu Ende. Dieter Blaeß hat über viele Jahre hinweg eine tragende Rolle in der Landwirtschaft Südbadens gespielt. Mit überdurch-schnittlichem Engagement und Einsatz für die Landwirtschaft war er über viele Jahre hinweg das Band zwischen Landwirtschaft, Verwaltung und Politik“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am Freitag (22. Februar) anlässlich bevorstehenden Ausscheidens von Dieter Blaeß aus dem Amt des Abteilungspräsidenten Landwirtschaft am Regierungspräsidium Freiburg.


    Minister Hauk zollte Dieter Blaeß großen Respekt und dankte ihm für seine her-ausragende Arbeit. Dieter Blaeß, geboren in Viernheim in Südhessen, habe sich früh für seine neue Wahlheimat Baden begeistert, er habe die Entwicklung Ba-den-Württembergs von Anfang an begleitet und dessen Werte tief verinnerlicht: Aufstiegswillen, Leistungsbereitschaft, Leidenschaft für die Sache.

    Dieter Blaeß habe sein Amt so verstanden, wie es Landwirtschaftsminister Gerhard Weiser in den 80er Jahren formuliert hat: Die Aufgabe von Agrarpolitik und Agrarverwaltung bestehe darin, eine flächendeckende, nachhaltige Land-wirtschaft zu sichern und den unaufhaltsamen Strukturwandel im Ländlichen Raum wirkungsvoll zu begleiten. „Was wäre ein Regierungsapparat ohne Leute wie Sie? Agrarpolitik und Agrar-verwaltung müssen jeden Tag einen schwierigen Spagat bewältigen: Einerseits geht es darum, unsere heimischen landwirtschaftlichen Betriebe in Zeiten der Globalisierung auf dem Weg in eine moderne, wettbewerbsfähige Landwirt-schaft zu unterstützen. Andererseits müssen wir in Zeiten des Klimawandels und hoher Naturbelastung dafür sorgen, dass unsere Betriebe den gesellschaftlichen Anforderungen einer umweltfreundlichen, tiergerechten und sozial nachhaltigen Landwirtschaft nachkommen“, erläuterte Minister Hauk.

    Dieter Blaeß sei 40 Jahre lang an vielen wichtigen Entscheidungen der Agrar-verwaltung beteiligt gewesen und habe dabei auch ganz eigene Akzente gesetzt:
    - Die Initiierung und Umsetzung der bundesweiten Meisterausbildung für Obst-brenner am Landwirtschaftsamt in Offenburg.
    - Sein Einsatz für den Erhalt des traditionsreichen Fachschul-Standortes für Landwirtschaft auf der ‚Hochburg‘ in Emmendingen und dessen Ausbau zum landwirtschaftlichen Bildungszentrum.
    - Des Weiteren die ‚Erfindung‘ des trinationalen Weinkartons (Geschenke mit Weinen aus der Schweiz, dem Elsass und Deutschland).
    - Nicht zuletzt sein langjähriges Engagement im Arbeitskreis Landwirtschaft, Weinbau, Fischerei und Jagd der Oberrhein-Konferenz.

    Minister Peter Hauk dankte Dieter Blaeß für sein großes Engagement und für die gute Zusammenarbeit in den vielen Jahren. „Sie haben sich bleibende Verdienste für die Landwirtschaft in Baden-Württemberg und vor allem in Südbaden erworben.“ Minister Hauk benannte abschließend Michael Krumm, der bereits seit Jahren am Regierungspräsidium Freiburg mitwirkt, als Nachfolger von Dieter Blaeß im Amt des Abteilungspräsidenten Landwirtschaft am Regierungspräsidium Freiburg. Michael Krumm wird sein Amt am 1. Mai 2019 antreten.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    20.02.2019
    Traditionell, regional und nachhaltig: Erste Biosphärenkohle ist auf dem Markt
    Projekt in Wieden wurde vom Biosphärengebiet Schwarzwald gefördert // Produktion ist ein Beispiel für innovative regionale Vermarktung
     Im Kohlemeiler in Wieden wurde die Biosphärenkohle um die Jahreswende produziert. Bildnachweis: Lukas Sprich

    Die erste, nachhaltig produzierte Biosphärenkohle ist auf dem Markt: Aus zwölf Ster heimischem Buchenholz hat Lukas Sprich um die Jahreswende im Kohlemeiler Wieden (Kreis Lörrach) 1900 Kilogramm Kohle produziert. Die Ausbeute wurde in Säcke mit der Aufschrift „Wiedener Holzkohle – Hergestellt nach alter Köhlertradition“ verpackt. Erhältlich ist sie zunächst in den Tourist-Informationen in Schönau und Wieden, im Talladen in Todtnau, im Bergladen in Todtnauberg sowie bei Autoteile Schäuble in Utzenfeld. Ab April gibt’s die Kohle auch in der Metzgerei Krone und im Getränkemarkt Stib-Gritsch in Schönau. Drei Kilo kosten 6,50 Euro und acht Kilo sind für 15 Euro zu haben.

    Die Produktion der Biosphärenkohle fand im Rahmen des Förderprogramms des Biosphärengebiets statt. Das Projekt umfasste die Erstellung eines Vermarktungskonzepts für die Kohle, die Anschaffung von Maschinen zur Verpackung sowie das Design des Verpackungsmaterials. „Mit der Kohleproduktion wollen wir eine alte Tradition des Südschwarzwalds erhalten und gleichzeitig einen Beitrag zur nachhaltigen Wirtschaft im Biosphärengebiet leisten“, sagt Lukas Sprich, der im Hauptberuf als Forstwirt tätig ist. Im Vergleich zur gängigen Holzkohle, die meist aus Afrika oder Südamerika importiert und teils aus Tropenholz hergestellt wird, besteht die Biosphären-Kohle aus heimischem Buchenholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Wer die Biosphären-Kohle nutzt, vermeidet lange Transportwege und trägt zum Erhalt der artenreichen Bergmischwälder im Schwarzwald bei.

    „Mit der Biosphärenkohle können wir gut gelaunt in die Grillsaison 2019 starten, insbesondere dann, wenn auf dem Grill auch noch Produkte aus heimischer Produktion landen wie zum Beispiel ein Stück vom Hinterwälderrind“, ergänzt Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets. Die Produktion der Biosphärenkohle sei ein vorbildliches Projekt in der UNESCO-Modellregion für nachhaltige Entwicklung und gebe ein tolles Beispiel für die Vermarktung regionaler, qualitativ hochwertiger Produkte.

    Kemkes wies darauf hin, dass auch in diesem Jahr wieder 320.000 Euro zur Förderung von Projekten im Biosphärengebiet zur Verfügung stehen. 21 Anträge sind eingegangen, die am Montag, 25. Februar, ab 19 Uhr bei der Gesamtsäulenveranstaltung in der Eventhalle Todtnau, Schwarzwaldstraße 15, vorgestellt werden. Teilnehmen können alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, eine Anmeldung in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets bei Kristin Krause per E-Mail an Kristin.Krause@rpf.bwl.de sowie unter Telefon 07673/889402-4370 ist aus organisatorischen Gründen hilfreich.​

  • abteilung 4
    15.02.2019
    Weitere Baugrunderkundungen für die Planung des Stadttunnels
    Regierungspräsidium: Nachtruhe der Anwohner wird nicht beeinträchtigt // Fabrikstraße wird teilweise zur Einbahnstraße

    Für die Planung des Stadttunnels in Freiburg sind zwei weitere Baugrunderkundungen, um gesicherte und belastbare geologische Aufschlüsse für das geplante Großprojekt zu erhalten. Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat von der Stadt die notwendigen Genehmigungen erhalten, damit die ausführenden Firmen der Arbeitsgemeinschaft „Terrasond“ und „drillexpert“ bis Ende März zwei Aufschluss-Bohrungen bis ins Grundgebirge durchführen können. Diese Erkundungsbohrungen werden dort angesetzt, wo noch zusätzliche Erkenntnisse zum Baugrund erforderlich sind.

    Die Bohransatzpunkte liegen im unmittelbaren Bereich des geplanten Tunnels. Sie befinden sich vor dem Flaschenkeller der Brauerei Ganter bzw. dem südlichen Ende der Fabrikstraße zur Klärung hydrogeologischer Sachverhalte, um erforderliche Informationen zu den grundwasserführenden Gesteinsschichten zu erhalten. Der südliche Abschnitt der Fabrikstraße wird während der Bohrarbeiten zu einer Einbahnstraße. Weitere Einschränkungen des Verkehrs sind nicht erforderlich.

    Gebohrt wird bis in eine Tiefe von ca. 45 Meter. Danach werden die Aufschlussbohrungen teilweise zu Grundwassermessstellen ausgebaut und Pumpversuche zwischen den Jüngeren (Neuenburg-Formation) und den Älteren Schottern (Breisgau-Formation) durchgeführt.

    Das RP bereitet derzeit Informationsblätter vor, um die Anlieger über die Erkundungsmaßnahmen und die zu erwartenden Beeinträchtigungen per Postwurfsendung zu informieren.

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  • Abteilung 3
    15.02.2019
    21,3 Millionen Euro für den Ländlichen Raum im Regierungsbezirk Freiburg
    Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum (ELR) fördert schwerpunktmäßig die Innenentwicklung ländlicher Kommunen

    Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz hat die Entscheidung des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum (ELR) für das Jahr 2019 bekannt gegeben. Von der landdesweiten Fördersumme von 75,1 Millionen Euro zur Unterstützung des ländlichen Raums fließen für dieses Jahr Mittel in Höhen von 21,3 Millionen Euro in den Regierungsbezirk Freiburg. Dadurch wird ein Investitionsvolumen von 185 Millionen Euro angestoßen. In 212 Ortsteilen von 128 Gemeinden sind 343 Einzelprojekte für die Förderung vorgesehen.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer zeigte sich erfreut über die überdurchschnittlich hohe Fördersumme, die in ihren Regierungsbezirk fließt: „Dies zeigt welch hohe Bedeutung das Land dem ländlichen Raum in unserer Region zuschreibt. Die Förderschwerpunkte des ELR wie z. B. die Schaffung von Wohnraum und die Unterstützung der Grundversorgung in ländlich geprägten Ortschaften bilden die derzeitigen Herausforderungen in vorbildlicher Weise ab.  Die diesjährige Programmentscheidung ist ein starkes Zeichen der Wertschätzung für die Bürgerinnen und Bürger der strukturschwächeren Regionen unseres Landes und den Leistungen, die sie tagtäglich für das Funktionieren unserer Gesellschaft erbringen.“

    Die aktuelle Neuausrichtung des ELR zielt auf die Innenentwicklung ländlicher Kommunen und vor allem auf die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum. Eigentümer von 365 Wohnungen, die zeitgemäß modernisiert, zu Wohnraum umgenutzt oder eigengenutzt neu gebaut werden, können diesjährig im Regierungsbezirk einen Zuschuss erhalten.

    Durch den integrierten Ansatz des ELR kann neben der Schaffung von Wohnungen im ländlichen Raum auch das private Gewerbe gefördert werden. Für 63 Gewerbebetriebe sind Fördermittel vorgesehen. 233 Arbeitsplätze können durch die anstehenden Investitionen der Betriebe neu geschaffen und 658 Arbeitsplätze im Bestand gesichert werden. Der Schwerpunkt lag im Bereich der Gewerbeförderung des ELR, wie in den Vorjahren auch, auf der Verlagerung von Gewerbebetrieben aus störenden Gemengelagen und auf Betrieben welche die Grundversorgung mit Waren und Dienstleistungen in ländlich geprägten Ortschaften sicherstellen.

    Auch die ökologische Seite des Bauens kommt dabei nicht zu kurz. Mit einem Förderzuschlag bei der überwiegenden Verwendung von Holz in der Tragwerkskonstruktion, konnten 34 Prozent der nun in unserem Regierungsbezirk zum Zuge gekommenen Projekte bedacht werden. Es zeigt deutlich die große Bedeutung und Tradition dieses regionalen und CO2- schonenden Baustoffes, der zudem über den gesamten Herstellungsprozess Wertschöpfung in unserer Region generiert und dadurch die hohe Kompetenz rund ums Holz erhält und mehrt sowie Arbeitsplätze sichert.

  • Abteilung 4
    15.02.2019
    Regierungspräsidium warnt vor kilometerlangen Staus auf der A 5 bei Lahr
    Sanierung der Fahrbahn beginnt am Montag, 18. Februar // Umfahrung des betroffenen Bereichs wird empfohlen

    Wegen des Aufbaus der Baustelle auf der A 5 bei Lahr zwischen den Anschlussstellen Ettenheim und Offenburg (Ortenaukreis) kommt es in der kommenden Woche zu ersten Verkehrsbehinderungen. Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 18. Februar, mit der Baustelleneinrichtung und mit Gehölzrodungen entlang der Autobahn. Zeitgleich wird in Richtung Basel und Karlsruhe die Gelbmarkierung am rechten Fahrbahnrand aufgebracht und provisorische Beschleunigungs- und Verzögerungsstreifen bei der Anschlussstelle Lahr gebaut.

    Verkehrsbehinderungen in Fahrtrichtung Basel
    Um die Arbeiten unter Einhaltung des Arbeitsschutzes durchführen zu können, sind zeitweise einspurige Verkehrsführungen notwendig. Die Verkehrsteilnehmer müssen sich daher von Montag, 18. Februar, bis Mittwoch, 20. Februar, in Fahrtrichtung Basel auf vereinzelte Verkehrsbehinderungen einstellen. Ab Donnerstag, 21. Februar, bis Freitagnachmittag ist dann durchgängig eine einspurige Verkehrsführung notwendig, da dort die transportablen Betonschutzwände in Richtung Süden aufgebaut werden. Das Regierungspräsidium Freiburg rechnet dann mit Staus von bis zu zehn Kilometern Länge. Ab Freitagabend, 22. Februar stehen dem Verkehrsteilnehmer nach Basel wieder zwei verengte Fahrstreifen zur Verfügung.

    Verkehrsbehinderungen in Fahrtrichtung Karlsruhe.
    In Fahrtrichtung Karlsruhe wird am Montag, 18. Februar von ca. 9 Uhr bis 12 Uhr die Verkehrssicherung für das Provisorium bei der Anschlussstelle Lahr hergestellt. Am Mittwoch, 20. Februar, wird die weiße Randmarkierung zum Standstreifen entfernt und die Vormarkierung für die Gelbmarkierung aufgebracht, bevor dann am Samstag, 23. Februar, die Gelbmarkierung gespritzt wird. Für diese Arbeiten sind zeitweise einspurige Verkehrsführungen notwendig, weshalb es an diesen Tagen nach Norden zu Verkehrsbehinderungen kommen kann.

    Ab Montag, 25. Februar bis Dienstagabend werden dann auf dieser Seite die transportablen Betonschutzwände aufgebaut, weshalb auch hier durchgängig eine einspurige Verkehrsführung notwendig sein wird. Das Regierungspräsidium Freiburg rechnet auch hier mit Staus von bis zu zehn Kilometer Länge. Ab Dienstagabend, 26. Februar, stehen in beide Fahrtrichtungen wieder zwei verengte Fahrstreifen zur Verfügung.

    Das RP Freiburg bittet für die hieraus entstehende Verkehrsbehinderung bei Anwohnerinnen und Anwohner, sowie Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis und rät den Verkehrsteilnehmenden, sich vor Fahrten an den kritischen Tagen über Medien und Internet zu informieren, Alternativstrecken in Erwägung zu ziehen, nach Möglichkeit auf den ÖPNV umzusteigen oder mehr Zeit einzuplanen.


  • Abteilung 5
    15.02.2019
    Regierungspräsidium Freiburg legt Managementplan für FFH-Gebiet „Mettnau und Radolfzeller Aach unterhalb Singen“ sowie Vogelschutzgebiet „Untersee des Bodensees“ ab 15. Februar offen
    Stellungnahmen können bis 29. März eingereicht werden // Unterlagen stehen im Netz zum Download bereit

    Das Regierungspräsidium Freiburg informiert, dass ab Freitag, 15. Februar die Managementpläne für das FFH-Gebiet „Mettnau und Radolfzeller Aach unterhalb Singen“ und Teile des Vogelschutzgebietes „Untersee des Bodensees“ offen gelegt werden. Darin sind die Vorkommen der geschützten Lebensraumtypen und Arten erfasst. Diese werden zusammen mit Maßnahmenempfehlungen sowohl textlich als auch auf Karten im Managementplan dargestellt. Die Offenlage erfolgt bis Freitag, 29. März.

    Es wird sowohl den Eigentümern und Bewirtschaftern der betroffenen Grundstücke als auch den  berührten Behörden, Verbänden, Städten, Gemeinden und weiteren Interessierten angeboten, sich über den digital ausliegenden Planentwurf und die Maßnahmenempfehlungen zu informieren. Die Betroffenen können ebenfalls bis zum Ende der Offenlage zum Managementplan Stellung nehmen. Ansprechpartnerin ist beim Regierungspräsidium Freiburg im Referat 56 Regina Biss.

    Stellungnahmen können per Post an die Adresse Bissierstraße 7 in 79114 Freiburg gesandt oder auch per E-Mail an regina.biss@rpf.bwl.de gerichtet werden. Aus den Stellungnahmen sollte hervorgehen, auf welche Flächen im FFH-Gebiet sich bezogen wird. Hilfreich ist die Angabe der Flurstücksnummer sowie des Gemeinde- und Gemarkungsnamens oder die Markierung der angesprochenen Fläche auf einem Kartenausschnitt.​

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    14.02.2019
    Mitmachen erwünscht: Beteiligungsforen des Biosphärengebiets Schwarzwald treffen sich zur „Gesamtsäule“ am 25. Februar in Todtnau
    Termin ist offen für alle Interessierten in den fünf Themengebieten // Neue Förderanträge werden vorgestellt
    Im Biosphärengebiet Schwarzwald ist mitmachen erwünscht: Gelegenheit dazu bietet das so genannte Gesamtsäulentreffen am Montag, 25. Februar um 19 Uhr in der Eventhalle Todtnau, Schwarzwaldstraße 15, 79674 Todtnau. Herzlich eingeladen sind neben den Mitgliedern der fünf Beteiligungsforen des Biosphärengebiets alle, die sich für die Bereiche Land- und Forstwirtschaft, Naturschutz, Regionalentwicklung, Bildung sowie Kultur interessieren und ihre Ideen einbringen möchten. Eine Anmeldung ist in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets bei Kristin Krause per E-Mail an Kristin.Krause@rpf.bwl.de unter Telefon 07673/889402-4370 möglich und erwünscht, um besser planen zu können.

    Walter Kemkes, Geschäftsführer des ​Biosphärengebiets, wird einen Ausblick geben über die Höhepunkte und Vorhaben in diesem Biosphären-Jahr. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen dabei die Förderprojekte des Biosphärengebiets. Zunächst werden die bereits laufenden Projekte „Cowfunding“, „Gresger Ammele“ und „Südwärts summt“ vorgestellt. Dann steht die Präsentation sowie die Bewertung der neuen Projektanträge für die Förderrunde 2019 auf dem Programm. Eingereicht wurden 21 Projekte mit einem Gesamtfördervolumen von rund 800.000 Euro. Zur Verteilung bereit stehen in diesem Jahr wieder Landesmittel in Höhe von 320.000 Euro. Der Lenkungskreis des Biosphärengebiets wird am 12. April entscheiden, welche Projekte gefördert werden.

    Im zweiten Teil der Veranstaltung laden die Beteiligungssäulen zur Information und zur Diskussion an den Stammtisch. Themen sind die aktuell gestartete Partner-Initiative des Biosphärengebiets, die Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs in der Region, die Möglichkeit für ehrenamtliches Engagement beim Greifvogel-Monitoring sowie die Arbeit der neuen Biosphären-Ranger. Weitere Ideen für die von der UNESCO ausgezeichnete „Modellregion für nachhaltige Entwicklung“ können ebenfalls eingebracht werden.

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  • Abteilung 4
    14.02.2019
    Bundesverkehrsministerium stimmt der Weiterverfolgung der Trogvariante bei der Planung der Ortsumfahrung Haslach (B 33) zu
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Hervorragendes Ergebnis für die Umwelt und für die Entlastung der Menschen im Kinzigtal“ // RE-Vorentwurf soll noch in diesem Jahr fertig werden

    Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat die schriftliche Freigabe dafür erteilt, dass bei der Planung der Ortsumfahrung Haslach auf der B 33 die so genannte Trogvariante am östlichen Anschluss weiter verfolgt werden kann. Damit folgte das BMVI dem Vorschlag des Regierungspräsidiums Freiburg, das hierzu einen Bericht über das baden-württembergische Ministerium für Verkehr (VM) zur Planung Ende 2018 vorgelegt hat.
     
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Das ist eine sehr erfreuliche Nachricht für die Region. Die Streckenverbindung stellt eine überregionale Verkehrsachse dar. Dass der Bund der Troglösung zugestimmt hat, ist ein hervorragendes Ergebnis, von dem nicht nur die Umwelt profitiert, sondern auch die Menschen in Haslach und im Kinzigtal. Wir kommen damit einen ganz entscheidenden Schritt weiter auf dem Weg zu einer Trasse, die Akzeptanz bei den Einwohnerinnen und Einwohner und in der Stadt findet. Wir halten Wort, dass wir uns mit Hochdruck dafür einsetzen, die Planung der Ortsumfahrung Haslach zeitnah zu einer Realisierung voranzubringen.“
     
    Hintergrund der Entscheidung war eine aktuell durch das Regierungs­präsidium Freiburg durchgeführte artenschutzrechtliche Untersuchung, die zu dem Ergebnis kam, dass es zu Gunsten einer geschützten Graureiherkolonie östlich der Stadt Haslach vertretbar ist, am östlichen Ende der geplanten Ortsumfahrung eine Unterführung (Trog) zu bauen. Das BMVI hat nun dieser teureren Troglösung gegenüber einer Überführung den Vorzug gegeben.

    Wie geht es weiter?

    Das Regierungspräsidium Freiburg hofft nun, auf Grundlage der Entscheidung des BMVI den Straßenentwurf noch im Jahr 2019 fertig zu stellen und den Ministerien zur Genehmigung vorzulegen. Diese Genehmigung wird der nächste große Meilenstein für die Ortsumfahrung Haslach sein.

  • Abteilung 5
    13.02.2019
    Regierungspräsidium Freiburg richtet Baustelle zur Optimierung des Hochwasserschutzes an der Elz bei Emmendingen ein
    Bäume werden gefällt und vorhandene Hecken teilweise auf Stock gesetzt // Gespräche wegen Ersatzpflanzungen mit der Stadt Emmendingen

    Zur Vorbereitung der Bauarbeiten zur Dammertüchtigung an der Elz in Emmendingen zwischen den Newarkbrücke und der Otto-Rieth-Brücke wird das Baufeld in den nächsten Tagen vorbereitet. Hierzu müssen die Bäume, die aus Verkehrs- und Standsicherheitsgründen nicht erhalten werden können, ab Donnerstag (14. Februar) gefällt werden. Das Regierungspräsidium Freiburg ist derzeit mit der Stadt Emmendingen wegen Ersatzpflanzungen im Gespräch.

    Ebenfalls zur Vorbereitung werden vorhandene Hecken auf der luftseitigen Böschung auf Stock gesetzt, damit sie bei den Bauarbeiten keinen Schaden nehmen. Nach Abschluss der Bauarbeiten können die Hecken wieder ausschlagen. Für eventuelle Verkehrsbehinderungen während der Gehölzarbeiten bittet das Regierungspräsidium um Verständnis.

  • Abteilung 8/Abteilung 2
    11.02.2019
    Regierungspräsidium Freiburg ordnet die sofortige Vollziehung der Waldumwandlungsgenehmigung für den Windpark Blumberg (Schwarzwald-Baar-Kreis) an
    Besonderes öffentliches Interesse am Sofortvollzug liegt nach Einschätzung der Behörde vor

    Da die Standorte des Windparks Blumberg mit insgesamt vier Anlagen sowie Teilbereiche der Zuwegung innerhalb von Wald liegen, bedarf es neben einer immissionsschutzrechtlichen Genehmigung durch das Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis einer zusätzlichen Waldumwandlungsgenehmigung durch die Höhere Forstbehörde beim Regierungspräsidium Freiburg.

    Diese Erlaubnis zur Waldnutzung bezieht sich auf eine Fläche von insgesamt 4,78 Hektar Wald, hiervon betreffen 3,62 Hektar die dauerhafte und 1,16 Hektar die befristete Waldinanspruchnahme. Im Rahmen des forstrechtlichen Verfahrens gab es eine Umweltverträglichkeitsprüfung, die Anfang November 2017 abgeschlossen war. Das Regierungspräsidium (Höhere Forstbehörde) hatte daher die Umwandlungsgenehmigung für den Windpark „Blumberg“ am 9. Februar vergangenen Jahres erteilt. Rodungen dürfen wegen der allgemeinen Schonfrist nur im Winterhalbjahr zwischen Anfang Oktober und Ende Februar vorgenommen werden.

    Ende Januar 2019 wurde von einem Naturschutzverband Klage gegen die bereits bestehende Waldumwandlungsgenehmigung erhoben - diese entfaltet zunächst aufschiebende Wirkung. Das bedeutet, dass von der erteilten Waldumwandlungsgenehmigung bis zu einer gerichtlichen Entscheidung kein Gebrauch gemacht werden darf. Da Rodungen nur noch im Monat Februar vorgenommen werden dürfen, hat der Vorhabensträger nun die Anordnung der sofortigen Vollziehung der Waldumwandlungsgenehmigung beim Regierungspräsidium Freiburg beantragt.

    Mit der Entscheidung vom heutigen Montag (11. Februar) hat das Regierungspräsidium Freiburg diesem Antrag stattgegeben. Nach Auffassung der Behörde liegt ein besonderes öffentliches Interesse an der sofortigen Vollziehung der Waldumwandlungsgenehmigung vor. Dieses ist im konkreten Fall insbesondere das Ziel des Gesetzgebers, den Ausbau der erneuerbaren Energien möglichst rasch zu fördern. Der Vorhabensträger habe zudem ein überwiegendes Interesse an der sofortigen Vollziehung, da er bei einer zeitlichen Verzögerung wirtschaftliche Nachteile zu erwarten hätte.

    Dem klagenden Naturschutzverband steht die Möglichkeit offen, die Entscheidung des Regierungspräsidiums über die Anordnung des Sofortvollzugs in einem einstweiligen Rechtsschutzverfahren beim Verwaltungsgericht Freiburg überprüfen zu lassen. Das Verwaltungsgericht könnte die aufschiebende Wirkung der Klage wieder herstellen.

  • Abteilung 5
    11.02.2019
    Regierungspräsidium Freiburg lässt sieben bis acht Bäume an der Elz bei Waldkirch (Kreis Emmendingen) fällen
    Betroffen ist der Bereich zwischen Eisenbahnbrücke Max-Barth-Weg und Brücke Emmendinger Straße // Arbeiten werden zwischen 20. und 27. Februar erfolgen

    Das Regierungspräsidium Freiburg lässt an der Elz bei Waldkirch sieben bis acht größere Bäume fällen. Hintergrund ist, dass ein Sachverständiger die Bäume begutachtet und erhebliche Schäden festgestellt hat. Die Arbeiten werden zwischen Eisenbahnbrücke Max-Barth-Weg und der Brücke Emmendinger Straße zwischen Mittwoch, 20. und Mittwoch, 27. Februar durch den Betriebshof Riegel erfolgen.

    Die Gehölzpflege ist notwendig, da bei einer Überprüfung der Bäume ein sehr hoher Totholzanteil im Kronenbereich festgestellt worden ist. Von Fäulnis im Stammbereich einiger Bäume ist ebenfalls auszugehen. Aufgrund dieser erheblichen Schäden sind umfangreiche Maßnahmen zur Sicherstellung der Verkehrssicherheit dringend erforderlich. Bedingt durch den Standort in unmittelbarer Nähe des begleitenden Fuß- und Radwegs besteht ein sehr großes Risiko, dass Kronenteile bei Windbruch auf den Weg fallen können.

    Betroffen von der Fällung sind bis zu acht Mittel- bis Großbäume. Selbstverständlich werden die gefällten Bäume durch entsprechende Neupflanzungen ersetzt. Während der Arbeiten kann es zur kurzfristigen Sperrung des Fuß- und Radweges kommen. Die Bevölkerung wird hierfür um Verständnis gebeten.

  • Abteilung 5
    08.02.2019
    Regierungspräsidium Freiburg gibt den aktualisierten Luftreinhalteplan für Freiburg bekannt
    Maßnahmenpaket befindet sich bereits in der Umsetzung // Abstimmung flankierender Maßnahmen für die Umlandgemeinden

    Das Regierungspräsidium Freiburg gibt derzeit durch entsprechende Veröffentlichungen den aktualisierten Luftreinhalteplan für die Stadt Freiburg bekannt. Der Plan tritt am 15. Februar nach dieser formellen Bekanntgabe in Kraft.

    Der Freiburger Luftreinhalteplan wurde fortgeschrieben, da der Grenzwert für Stickstoffdioxid in Freiburg überschritten wird. Der Messwert für 2018 lag an der Messstation Schwarzwaldstraße bei 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (µg/m3) bei einem zulässigen Grenzwert von 40 µg/m3.(Jahresmittelwert). Das Land Baden-Württemberg wird sich deshalb auch weiterhin dafür einsetzen, dass die Stadt Freiburg im Rahmen des Konzeptes für saubere Luft des Bundes gefördert wird.

    Um den Grenzwert für Stickstoffdioxid schnellstmöglich einzuhalten, wurde ein umfangreiches Maßnahmenpaket (siehe Infokasten) beschlossen und bereits teilweise umgesetzt. Nach der Offenlage des Planentwurfs Ende 2018 gingen 91 Stellungnahmen von Gemeinden, Institutionen und Bürgern beim Regierungspräsidium Freiburg ein. Diese wurden ausgewertet und im vorliegenden Plan eingearbeitet. In den Einwendungen wurden schwerpunktmäßig Befürchtungen zu möglichem Ausweichverkehren in die Umlandgemeinden geäußert.

    Um die Umlandgemeinden vor potenziellem Ausweichverkehr durch die Luftreinhaltemaßnahmen in Freiburg zu schützen, läuft zurzeit die Abstimmung der flankierenden Maßnahmen zwischen den betroffenen Gemeinden, Landratsamt und Regierungspräsidium. Konkret vorgesehen ist schon ein Lkw-Durchfahrtsverbot ab zwölf Tonnen für das Glottertal und das Simonswäldertal. Ziel ist auch, die umweltsensitive Verkehrssteuerung im Osten mit den Umlandgemeinden so abzustimmen, dass Ausweichverkehre durch das Dreisamtal vermieden werden können.

    Fahrverbote für Diesel-Kfz in Freiburg sind im Plan nur als letztes Mittel für den Fall vorgesehen, dass die Einhaltung der Grenzwerte durch das Maßnahmenpaket wider Erwarten nicht erreicht wird.

    Das Regierungspräsidium sieht sich durch den nun bekannt gemachten Luftreinhalteplan Freiburg auch für das beim Verwaltungsgerichtshof Baden-Württem­berg anhängige Klageverfahren der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gut gerüstet. Die DUH hat den bisherigen Freiburger Luftreinhalteplan in der Fassung von 2012 beklagt, da er nicht wirksam und der Stickstoffdioxid-Immissionsgrenzwert nur durch Dieselfahrverbote einhaltbar sei. 

    Das Maßnahmenpaket
    1. Verkehrsverflüssigende Maßnahmen auf der B 31:
    ·         Tempo 30 ganztägig auf B 31 zwischen Schützenalleetunnel und Kronenbrücke: seit Ende 2018 umgesetzt.
    ·         Optimierung der Ampelsteuerung auf B 31 zwischen Schützenalleetunnel und Kronenbrücke: teilweise umgesetzt.
    ·         Zuflussregulierung in Fahrrichtung West/Ost auf der B 31 an der Kronenbrücke: teilweise umgesetzt
    ·         Umweltsensitive Verkehrssteuerung in Fahrtrichtung Ost/West östlich der Verkehrsmessstation Freiburg-Schwarzwaldstraße: in Abstimmung
    2. Ausweitung der bestehenden grünen Umweltzone auf die B 31 in der Ortsdurchfahrt Freiburg: Umsetzung geplant bis 15. März 2019.
    3. Gegebenenfalls Fahrverbote für Dieselkraftfahrzeuge Euro 4/IV im Bereich der grünen Umweltzone (ohne die B 31): frühestens ab März 2020 (nur bei Überschreitung eines Schwellenwerts)
     
  • Abteilung 9
    08.02.2019
    Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) zeigt auf GeoTHERM in Offenburg das Infosystem Oberflächennahe Geothermie (ISONG)
    Stand Nummer 50 ist am Donnerstag, 14. und Freitag, 15. Februar in der Messe Offenburg/Ortenau zugänglich // Öffnungszeiten sind Donnerstag von 10 bis 17.30 Uhr und Freitag von 9 bis 15.30 Uhr

    Zum 13. Mal trifft sich die Geothermie-Branche auf Europas größter Fachmesse für Geothermie in Offenburg. Das Regierungspräsidium Freiburg ist mit seiner Abteilung 9, dem Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) vertreten und präsentiert sein Produkt- und Informationsangebot zum Thema Geothermie in Baden-Württemberg. Der Stand mit der Nummer 50 ist am Donnerstag, 14. von 10 bis 17.30 Uhr und Freitag, 15. Februar, von 9 bis 15.30 Uhr in der Messe Offenburg/Ortenau zugänglich.  

    Zu den Aufgaben des LGRB gehört die Bereitstellung von Daten über den Untergrund zur Nutzung oberflächennaher und tiefer Geothermie in Baden-Württemberg. Hierzu wurde das frei verfügbare Informationssystem Oberflächennahe Geothermie (ISONG) entwickelt. Es beinhaltet umfangreiche Karteninformationen für die Anlage von Erdwärmesonden und Erdwärmekollektoren (Internet: www.isong.lgrb-bw.de).
     
    Dem System liegt ein geologisch-hydrogeologisches 3D-Untergrundmodell für über 95 Prozent der Landesfläche zugrunde. Für Erdwärmesonden gibt ISONG Standortauskünfte mit prognostischem Bohrprofil und Gliederung in Grundwasserleiter und -geringleiter bis 400 Metern Tiefe sowie Informationen zum geothermischen Potenzial, zu Einschränkungen und Bohrrisiken.
     
    In der Vorbergzone am östlichen Rand der Oberrheinebene liegen bereichsweise keine Kenntnisse über den Untergrund vor. Wegen des hohen Ausführungsrisikos rät das LGRB in diesen Gebieten von Erdwärmesondenvorhaben ab. Baden-Württemberg nimmt mit ISONG eine Vorreiterrolle bei der Bereitstellung geowissenschaftlicher Informationen für die oberflächennahe Geothermie ein.
     
    Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des LGRB stehen den Besuchern an beiden Tagen gerne für Fragen zur Verfügung.
    Weitere Informationen: www.geothermie-bw.de. 
  • Abteilung 3
    07.02.2019
    Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen sowie Stadt Freiburg werden Bio-Musterregion
    Regierungspräsidentin Schäfer: „Wichtiger Schritt für die weitere Entwicklung des ökologischen Landbaus und der Vermarktung von Bio-Lebensmitteln in unserer Region“.

    Das Land hat die Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen sowie die Stadt Freiburg gemeinsam in den Reigen der Bio-Musterregionen aufgenommen. Der Ökolandbau in der Region wird damit mit bis zu 100.000 Euro pro Jahr gefördert.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer zeigte sich über die Aufnahme der beiden Landkreise und der Stadt Freiburg zur Bio-Musterregion sehr erfreut: „Das ist ein wichtiger Schritt für die weitere Entwicklung des ökologischen Landbaus und der Vermarktung von Bio-Lebensmitteln in unserer Region. Gerade bei uns legen viele Menschen Wert auf regionale Bio-Lebensmittel. Ich bin überzeugt, dass sich mit dieser Unterstützung des Landes das Angebot an regionalen, ökologischen Lebensmitteln weiter verbessern wird. Davon profitieren alle, die Wert auf regional erzeugte Bioprodukte legen.“ Aber auch das landwirtschaftliche Bildungszentrum in Emmendingen-Hochburg und die Stadt Freiburg als Green City werden von der Aufnahme der Region in die Bio-Musterregionen des Landes profitieren, so Schäfer weiter.

    In den Bio-Musterregionen wird der Ökolandbau über ein Regionalmanagement besonders unterstützt. Mit den sogenannten Bio-Musterregionen will die Landesregierung den Ökolandbau im Südwesten vorantreiben. Zu den bereits vier ausgewiesenen Regionen kommen jetzt fünf neue Gebiete hinzu.

  • 07.02.2019
    Regierungspräsidium Freiburg präsentiert Jahresbericht 2018

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat seinen Jahresbericht 2018 für den Regierungsbezirk Freiburg herausgegeben. Die Broschüre beinhaltet Beiträge über die wichtigsten Themen, die die Mittelbehörde im Jahr 2018 beschäftigt haben. Dies sind beispielsweise der Zukunftsprozess Fessenheim, die Baugenehmigung für das SC-Stadion, Förderung im Städtebau, verschiedene Projekte im Straßenbau und die Fortschreibung des Luftreinhalteplans in Freiburg. Weiterhin finden sich im Jahresbericht auch Beiträge, wie das Regierungspräsidium die Aufgaben rund um die FFH-Verordnung, und die Bedrohung insbesondere der Fichte durch den Borkenkäfer zu bewältigen will. Der Jahresbericht ist veröffentlicht unter www.rp-freiburg.de. Eine gedruckte Version des Jahresberichts ist kostenfrei erhältlich bei der Pressestelle des Regierungspräsidiums Freiburg, Kaiser-Joseph-Straße 167, 79083 Freiburg.

  • Abteilung 5
    06.02.2019
    Regierungspräsidium Freiburg lässt wegen Pilzbefall einige Bäume am Leopoldskanal bei Riegel (Kreis Emmendingen) fällen
    Spezialist stellt umfangreiche Schäden an etwa sieben Bäumen fest // Andere Bäume werden durch Pflege für die Zukunft fit gemacht

    Das Regierungspräsidium Freiburg lässt am Leopoldskanal zwischen der Brücke der L 113 bei Riegel und der Kenzinger Brücke auf der Kreisstraße Richtung Weisweil (Kreis Emmendingen) etwa sieben Bäume wegen Pilzbefalls fällen. Die Arbeiten werden zwischen Montag, 11. bis Donnerstag, 28. Februar durch den Betriebshof Riegel des Regierungspräsidiums Freiburg erledigt, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Die Gehölzpflege ist notwendig, da ein Baumpflegespezialist im Herbst 2018 festgestellt hat, dass einige Bäume durch aggressive und holzzersetzende Pilzen stark befallen sind und dass die Kronen sehr viel Totholz enthalten. Teile des Stamms sind bei einigen Bäumen ebenfalls faul. Wegen dieser gravierenden Schäden geht die Verkehrssicherheit eindeutig vor. Da die Bäume direkt am Hochwasserdamm des Leopoldskanals am Fuß- und Radweg stehen, besteht nach dem Urteil des Experten ein großes Risiko, dass Kronenteile bei starkem Wind herunterfallen könnten.

    Betroffen von der Fällung sind sieben mittlere bis große Bäume, die leider nicht erhalten werden können. Selbstverständlich werden die gefällten Bäume durch Neupflanzungen entlang des Leopoldskanals ersetzt. Um den möglichst langfristigen Erhalt aller anderen 300 Bäume sicherzustellen, ist eine umfangreiche Gehölzpflege angedacht. Dazu werden die Kronen gepflegt und gesichert, Totholz entfernt und die jungen Bäume aufgepäppelt. Während der Arbeiten kann es in einzelnen Abschnitten zu kurzfristigen Sperrung der Fuß- und Radwege auf dem Hochwasserdamm kommen. Es besteht die Möglichkeit, jeweils die Wege auf der anderen Kanalseite zu nutzen. Die Bevölkerung wird hierfür um Verständnis gebeten.

  • Abteilung 4
    06.02.2019
    Regierungspräsidium Freiburg saniert auf der A 5 das letzte Teilstück zwischen Offenburg und Ettenheim (Ortenaukreis)
    Ende Februar ist mit langen Staus zu rechnen // 4,1 Kilometer langer Abschnitt der Autobahn wird grundhaft erneuert / Baustelle dauert bis Ende November 2019

    Das Regierungspräsidium (RP) saniert dieses Jahr auf der Bundesautobahn A 5 zwischen den Anschlussstellen (AS) Offenburg und Ettenheim den noch ausstehenden Fahrbahnabschnitt bei Lahr mit einer Länge von ca. 4,1 Kilometern. Danach ist die Sanierung von Offenburg bis Ettenheim komplett. Die Arbeiten beginnen am Montag, 18. Februar, und sind voraussichtlich Ende November 2019 abgeschlossen. Mit diesem letzten Teilstück wird die Sanierung der A 5 zwischen den beiden Anschlussstellen Offenburg und Ettenheim abgeschlossen. 

    Laut Pressemitteilung der Behörde werden ab Montag, 18 Februar die Lagerplätze für die Baustelle hergerichtet und Gehölze entlang der Autobahn gerodet. Gleichzeitig werden Provisorien für die Anschlussstelle Lahr erstellt und zum Teil schon Gelbmarkierung am rechten Fahrbahnrand gespritzt. Für die gesamten Arbeiten ist eine Woche vorgesehen. Während dieser Zeit muss der Verkehr am 19. Februar in Fahrtrichtung Basel und am 21. Februar in Fahrtrichtung Karlsruhe vereinzelt einspurig geführt werden.

    Ab Montag, 25. Februar bis Freitag, 1. März steht dann der Aufbau der Verkehrssicherung an, sodass ab 2. März mit den Bauarbeiten im Mittelstreifen begonnen werden kann. Dafür wird der Autobahnverkehr für die jeweilige Fahrtrichtung nach Basel bzw. nach Karlsruhe nach außen verschwenkt. Somit wird der Mittelstreifen frei und die Bauarbeiten können zügig ausgeführt werden (sog. 2s + 2s – Verkehrsführung). Ab dem 25. Februar wird die Verkehrssicherung zuerst in Fahrtrichtung Karlsruhe aufgebaut. Voraussichtlich ist am Mittwoch die Seite fertig und es kann in Fahrtrichtung Basel angefangen werden.

    Beim Aufbau dieser Bauphasen werden Verkehrsbehinderungen erwartet, da hierzu Standspur und rechte Fahrspur gesperrt werden müssen. Dadurch steht dem Verkehrsteilnehmer für wenige Tage Ende Februar bis Anfang März nur eine Fahrspur je Fahrtrichtung zur Verfügung. Das Regierungspräsidium Freiburg rechnet mit Stauungen von bis zu zehn Kilometern Länge. Um diese Bauphase so kurz wie möglich zu halten, wird von der ausführenden Baufirma ein Zwei-Schichtbetrieb ausgeführt.

    Ab dem 15. März werden die gesamten vier Fahrspuren auf den östlichen Teil der Autobahn verlegt, somit ist das Baufeld für die eigentlichen Fahrbahnsanierungsarbeiten auf der westlichen Seite der Autobahn frei. Diese Bauphase soll Mitte Juli abgeschlossen sein. Zwischendrin müssen vom 6.Juni (9 Uhr) bis 19. Juni, wegen Erd- und Asphaltarbeiten auf Höhe der Anschlussstelle Lahr, die Westrampen gesperrt werden. Das bedeutet, dass von Karlsruhe kommend die Ausfahrt nach Lahr und von Lahr bzw. Schwanau kommend die Auffahrt auf die Autobahn in Richtung Basel gesperrt ist.

    Ab Mitte Juli wird der östliche Teil der Autobahn grundhaft saniert. Hier müssen dann ebenfalls für einen Zeitraum von 7. Oktober (9 Uhr) bis 18. Oktober die Ostrampen der Anschlussstelle Lahr gesperrt werden. Das bedeutet, dass von Basel kommend die Ausfahrt nach Lahr und von Lahr bzw. Schwanau kommend die Auffahrt auf die Autobahn in Richtung Karlsruhe gesperrt ist.

    Die gesamten Bauarbeiten für das Sanierungsprojekt soll Ende November 2019 fertig gestellt sein. Staugefahr besteht insbesondere Ende Februar bis Anfang März wegen des Aufbaus von Verkehrssicherungen. Den Verkehrsteilnehmern steht dann nur jeweils ein Fahrstreifen zur Verfügung. Das RP Freiburg bittet für die hieraus entstehende Verkehrsbehinderung bei Anwohnerinnen und Anwohner, sowie Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis. Insbesondere bittet das RP Freiburg während die Ab- und Auffahrtsrampen bei Lahr gesperrt sind, die Umleitungsbeschilderung zu beachten. 

    Hintergrundinformationen:
    Wie ist der Zustand der A 5 in diesem Bereichs?
    Bereits 1996/97 ist die Fahrbahndecke in diesem Bereich saniert worden. Damals wurde die bestehende Betonfahrbahn mit einer 20 Zentimeter starken Asphaltkonstruktion überbaut. Diese Sanierung wurde als Provisorium der vorhandenen Fahrbahn angesehen, da mit einem sechsstreifigen Ausbau der Autobahn zu rechnen war. Nun sind mittlerweile mehr als 20 Jahre vergangen, der Verkehr und insbesondere der LKW-Anteil haben in dieser Zeit in hohem Maße zugenommen. Im nun gültigen Bundesverkehrswegeplan ist der Autobahnabschnitt zwischen Offenburg und Riegel im sogenannten „Weiteren Bedarf mit Planungsrecht (WB*)“ eingestuft. Dies bedeutet, dass das RP zwar den sechsstreifigen Ausbau planen darf, aber die Baumaßnahme erst ab dem Jahr 2030 realisieren kann. Um einen Sanierungsstau zu vermeiden, hat sich deshalb das RP dazu entschlossen, die nun 22 Jahre alte Fahrbahn abschnittsweise von Offenburg bis Riegel schon jetzt zu sanieren.

    Vorbereitungen für den sechsstreifigen Ausbau integriert
    Damit die Gelder für die Fahrbahnsanierung sinnvoll eingesetzt werden können, wurden vom RP bereits grundlegende Entscheidung für den sechsstreifigen Ausbau getroffen: Die komplette Fahrbahn wird ausgebaut, recycelt und im Vollausbau an die zukünftige Höhenlage wiederhergestellt. Die Mitteltrennung im Mittelstreifen wird mit einer Betongleitwand ebenfalls an den zukünftigen Querschnitt abgestimmt. Somit müssen beim späteren Ausbau jeweils nur noch die zusätzliche Standspur je Fahrtrichtung erweitert werden. Dies bedeutet einen deutlich schnelleren Baufortschritt und die Gelder der jetzigen Fahrbahnsanierung werden bereits in den späteren Ausbau investiert. 

    Auf dem sogenannten Autobahnabschnitt „Lahr“, zwischen den bereits sanierten Bereichen „Unditz (Baujahr 2015/2016) und „Nonnenweier (Baujahr 2017), werden wie bei den vorherigen Teilstücken, die Fahrbahndecken sowohl auf der West- als auch auf der Ostfahrbahn (vier Fahrstreifen und zwei Standspuren) saniert. Parallel zu den Erneuerungsarbeiten erfolgt eine Verbreiterung von jetzigen 11,30 Meter auf jeweils zwölf Meter (Ost- und Westfahrbahn), die sich im Wesentlichen auf den Mittelstreifen erstreckt. Das ermöglicht künftig eine bessere und sichere Verkehrsführung während der einzelnen Bauphasen.

    Die vorhandene Asphaltkonstruktion mit der darunter liegenden Betonfahrbahn wird ausgebaut und zu einem Recyclingmaterial vor Ort aufbereitet. Dieses Material wird anschließend wieder als Frostschutzschicht eingebaut. Die neue 34 Zentimeter starke Asphaltkonstruktion besteht aus 22 Zentimeter Asphalttragschicht, acht Zentimeter Asphaltbinder- und vier Zentimeter Asphaltdeckschicht. Insgesamt werden in diesem Abschnitt etwa 100.000 Tonnen Betonrecycling aufbereitet und knapp 115.000 Tonnen Asphalt eingebaut.

    Vier Brücken, zwei Parkplätze werden saniert und Schutzzaun für die Wildkatze installiert
    In dem Streckenabschnitt befinden sich vier Brücken, die teilweise mitsaniert werden. Nördlich der Anschlussstelle Lahr sind zudem die beiden Parkplätze Gerstenmatt und Kürzell. Diese werden ebenfalls komplett neu hergestellt. Zusätzlich zum Straßenbau wird die Entwässerung dort zukünftig über eine große Versickerungsmulde sichergestellt und die Besucher erhalten neue Sitzgarnituren.

    Die vorhandenen Schutzplanken im Mittelstreifen und am Außenrand werden umgerüstet und auf den neusten Stand der Technik gebracht. Dabei wird im Mittelstreifen die vorhandene einfache Distanzschutzplanke durch eine zweifache Gleitwand aus Beton ersetzt, die auch einem möglichen LKW-Durchbruch standhält.

    Der Streckenabschnitt der Autobahn verläuft zum Teil durch Waldstücke, in denen die unter Naturschutz stehende Wildkatze nachweislich vorkommt. Erst im Januar 2017 wurden zwei Wildkatzen überfahren. Damit dies in Zukunft nicht mehr passieren kann, wird parallel zu den Sanierungsarbeiten ein Wildkatzenschutzzaun auf einem Betonfundament neu gebaut, den die Tiere auch nicht überklettern können. Die Zaunpfosten werden auf das Streifenfundament aufgedübelt und sind im Hinblick auf den späteren sechsstreifigen Ausbau der Autobahn auch demontierbar und somit wiederverwendbar. Der Zaun wird beidseitig mit eine Gesamtlänge von etwa einem Kilometer hergestellt. 

    Weitere Maßnahmen auf der A 5 in diesem Jahr:
    Das RP Freiburg baut zeitgleich die südlich gelegene Anschlussstelle Rust 4-spurig aus und erweitert, im Vorfeld für die Landesgartenschau 2022 bei Neuenburg, eine Autobahnunterführung. Der Bund als Baulastträger der Autobahn hält für diese drei Maßnahmen ein Investitionsvolumen von ca. 28 Millionen Euro bereit.

  • Abteilung 4
    06.02.2019
    Rosskastanie an der L 192 bei Öhningen-Kattenhorn muss gefällt werden
    Regierungspräsidium wird am selben Standort einen neuen Baum pflanzen // Das Naturdenkmal weist nach Sturm erhebliche Schäden auf

    Die mehr als 150 Jahre alte Rosskastanie an der L 192 bei Öhningen-Kattenhorn (Kreis Konstanz) mit dem mächtigen Stammdurchmesser von 3,70 Meter muss gefällt werden, so das Regierungspräsidium Freiburg (RP) in einer Pressemitteilung, das derzeit den Radweg zwischen Öhningen und Wangen baut. 

    Ein Gutachten aus dem Jahr 2017 hatte zunächst ergeben, dass das Naturdenkmal noch vital und verkehrssicher sei. Bei einer Nachuntersuchung nach einem starken Sturm im August 2018 kam der beteiligte Gutachter jedoch bei einer weiteren Besichtigung Ende August wegen der Sturmschäden zu dem Schluss, dass der Baum mittelfristig nicht mehr erhalten werden kann. Der Baum hatte durch den Sturm einen Teil seiner Krone verloren und die Vitalität des Baumes wurde aufgrund der bislang nicht erkennbaren Schäden durch versteckten Pilzbefall und Morschungen als wesentlich geringer eingeschätzt. Aus Gründen der langfristigen Verkehrssicherung wurde daher entschieden, die Kastanie zu fällen.

    Die zuständige Untere Naturschutzbehörde des Landratsamtes Konstanz und die Gemeinde Öhningen als Eigentümer haben sich dieser Auffassung angeschlossen und haben daher die Fällung der Kastanie genehmigt. Die Neubauleitung Singen des RP hat der Naturschutzbehörde zugesichert, am selben Standort einen geeigneten großen landschaftstypischen Baum zu pflanzen. Der Antrag der Gemeinde Öhningen, eine rotblühende Kastanie zu pflanzen, werde derzeit geprüft, heißt es aus dem RP. Der Baum wird im Rahmen der Ausgleichs- und Gestaltungsmaßnahmen zum Straßenbau gepflanzt.

  • Abteilung 5
    05.02.2019
    Regierungspräsidium Freiburg informiert Behörden und Verbände über Datenerhebung zum Naturschutz bei B 31 West
    Zeitplan sieht bis Ende 2019 eine Vorzugsvariante vor

    Das Regierungspräsidium (RP) Freiburg hat sich gestern (4. Februar) bei einem Fachtermin mit Naturschutzbehörden und –verbänden zu den 2018 durch­geführten Erhebungen abgestimmt. Aufgrund des großen allgemeinen Interesses waren auch die Bürgermeister der Anliegerkommunen, Vertreterinnen und Vertreter der Landwirtschaft sowie der Bürgerinitiativen eingeladen.   

    Abteilungspräsident Claus Walther: „Wir haben uns das Ziel gesetzt, in regelmäßigen Abständen über Zwischenergebnisse zu informieren. Damit halten wir die Beteiligten auf dem gleichen Informationsstand. Wir planen transparent, ergebnisoffen und fachlich einwandfrei.“        

    Das RP hatte in einer Bürgerveranstaltung in Breisach am 5. Oktober 2018 den aktuellen Stand und Zeitplan für die Planung des zweiten Abschnitts der B 31 West von Breisach bis Gottenheim vorgestellt. Die Behörde hat 2018 neun verschiedene Trassenvarianten herausgearbeitet und parallel die erforder­lichen Daten für deren Bewertung erhoben. Beim gestrigen Fach­gespräch wurden zum Thema Naturschutz die Ergebnisse dieser Erhebungen und ein Konzept für einen Bewertungsrahmen vorgestellt, mit dem die Daten in den kommenden Monaten einheitlich und nachvollziehbar bewertet werden können.    

    2019 soll die Betroffenheit der diversen Bereiche und Schutzgüter - wie etwa Verkehr, Raumordnung, Landwirtschaft, Naturschutz, Forst, Kosten, Grund­wasser und Boden ausgearbeitet und inhaltlich bewertet werden. Ziel ist es, in einem großen fachübergreifenden Variantenvergleich bis Ende dieses Jahres zu einer „Vorzugsvariante“ zu kommen, die dann in Zukunft im Detail weiter verfolgt und geplant wird. Im Herbst ist hierzu ein weiterer Informationstermin geplant, mit dem die Öffentlichkeit erneut über den Planungsstand informiert wird.

  • sgze
    05.02.2019
    Trinationale Metropolregion am Oberrhein (TMO) schreibt ihre Strategie bis 2030 fort
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Gemeinsam mit Frankreich und der Schweiz soll der Oberrhein zu einer der führenden Innovationsregion in Europa werden“ // Treffen mit dem Elsass, Baden-Württemberg, der Nordwestschweiz und der Südpfalz

    Unter dem gemeinsamen Dach der Trinationalen Metropolregion Oberrhein (TMO) wollen das Elsass, Baden-Württemberg, die Nordwestschweiz und die Südpfalz auch in der nächsten INTERREG-Förderperiode weiterhin gemeinsam in Brüssel für den Oberrhein und seine Potenziale werben. Dazu traf sich Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer am Mittwoch, 6. Februar, auf Einladung der Region Grand Est in Straßburg mit Claudine Ganter, Präsidentin des Oberrheinrats, Elisabeth Ackermann, Präsidentin der Oberrheinkonferenz und anderen Gewählten der Region, um die Strategie der TMO bis zum Jahr 2030 fortzuschreiben. Damit möchte die TMO ihre Projekte rechtzeitig bei der Vorbereitung des nächsten INTERREG-Förderprogramms bei der EU andocken und ihre ambitionierten inhaltlichen Vorstellungen einspeisen.    

    „Die engen und vielfältigen Beziehungen, die wir pflegen, erlauben uns eine enge Zusammenarbeit auch bei der Entwicklung einer gemeinsamen Strategie für die Trinationale Metropolregion am Oberrhein. Dabei haben wir einen gemeinsamen Willen und verfolgen ein gemeinsames Ziel: Wir wollen unserer Vorreiterrolle in Europa gerecht werden und völlig neue und innovative Lösungen für die grenzüberschreitende Kooperation entwickeln und so eine gemeinsame Zukunft möglich machen“ sagte die Gastgeberin Claudine Ganter, die derzeit auch Präsidentin des Oberrheinrates ist.     

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Wir haben im laufenden INTERREG Programm V mit der gemeinsamen Strategie 2020 für die Trinationale Metropolregion am Oberrhein (TMO) sehr viel zum Wohl der Menschen erreicht. Mit der Fortschreibung der Strategie bis 2030 sorgen wir dafür, dass unsere Ziele auch im nächsten INTERREG-Programm VI der EU Berücksichtigung finden und in konkrete Projekten sowie neue Entwicklungsschritte übersetzt werden können. Gemeinsam mit unseren Partnern in Frankreich und der Schweiz machen wir den Oberrhein damit zu der Innovationsregion in Europa. Unsere Forscher und Firmen haben das Potenzial dazu, das wir zielgerichtet nutzen wollen.“          

    Nun geht es darum, die gemeinsamen Leuchtturmprojekte der Region auch nach 2020 weiter voranzubringen: den European Campus, der die Potentiale der Universitäten und Hochschulen am Oberrhein bündelt. Eine  Großforschungs-Infrastruktur, die als „Labor“ für die Technologien von morgen auch kleinen und mittleren Unternehmen den Anschluss an die Industrie 4.0 ermöglichen soll. Die bessere Nutzbarkeit von Ärzten und Kliniken auf beiden Seiten des Rheins. Ein gemeinsames Gewerbegebiet, das im Rahmen des Zukunftsprozesses Fessenheim Vorbild in Sachen Energiewende werden soll. Und nicht zuletzt die Erleichterung der Mobilität über den Rhein u.a. durch die Schienenverbindungen Colmar-Freiburg sowie Hagenau-Rastatt-Karlsruhe.  

    Regierungspräsidentin Schäfer ist derzeit Sprecherin des Bereichs Politik der TMO: „Unsere Aufgabe von Seiten der Politik ist es, die Bereiche Wirtschaft und Wissenschaft bei der Entwicklung ihrer Projekte bei der Vertretung ihrer Interessen zu unterstützen. Außerdem kümmern wir uns um die Querschnittthemen, die das alltägliche Leben der Bürgerinnen und Bürger am Oberrhein erleichtern, wie den Abbau von Verwaltungshindernissen beim Wechsel der Arbeitsstelle oder beim Gang zum Arzt auf der anderen Seite des Rheins.“ Spätestens im Herbst wollen die tragenden Säulen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik der TMO ihre Strategie 2030 unter Dach und Fach haben.

     
     
     
    Hintergrund:
    Um die Kräfte in der grenzüberschreitende Zusammenarbeit am Oberrhein zu bündeln und in Brüssel mit einer Stimme aufzutreten, ist Ende 2010, die Trinationale Metropolregion Oberrhein (TMO) aus der Taufe gehoben. In einer gemeinsamen Strategie wurden zehn Kernziele der Entwicklung am Oberrhein für die Zeit bis 2020 formuliert. Einige dieser Ziele und Projekte sind inzwischen realisiert: Die Hochschulen am Oberrhein arbeiten im Rahmen des European-Campus zusammen, die Fachschulen kooperieren in der TriRhenaTech und ermöglichen Studiengänge in drei Ländern. Grenzüberschreitender Straßenbahnen zwischen Basel und Saint Louis, Straßburg und Kehl sowie Basel und Weil am Rhein erleichtern die alltägliche Begegnung am Rhein. Mit dem „TRISAN“ (angedockt an das Euro-Institut in Kehl) wurde ein Kompetenzzentrum geschaffen, das die grenzüberschreitende Gesundheitskooperation am Oberrhein unterstützt.
  • Abteilung 5
    01.02.2019
    Biosphärengebiet Schwarzwald startet Partner-Initiative/ Infoveranstaltung für Anbieter von „Urlaub auf dem Bauernhof und Landurlaub“ am 7. Februar in Todtnau

    Das Biosphärengebiet Schwarzwald startet seine Partner-Initiative. Gesucht werden zunächst Anbieter von „Urlaub auf dem Bauernhof und Landurlaub“, die den Biosphären-Gedanken leben und an ihre Gäste vermitteln. Die Geschäftsstelle des Biosphärengebiets lädt Landwirtinnen und Landwirte sowie Anbieter von Landurlaub zu einer Informationsveranstaltung am 7. Februar in der Eventhalle S15 in Todtnau, Schwarzwaldstr.15 ein. Die Veranstaltung dauert  von 14 bis 16 Uhr. 

    „Mit der Partner-Initiative wollen wir Botschafter für das Biosphärengebiet gewinnen“, erklärt Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets. Voraussetzung für einen Partnervertrag sei, dass die Betriebe nachhaltig wirtschaften und ihren Gästen und Kunden entsprechende Angebote machen. Zum Beispiel könnten Anbieter in der Kategorie „Urlaub auf dem Bauernhof“ ihre Gäste zum Mithelfen in der Landwirtschaft einladen oder auch zu einem Weidespaziergang, auf dem die Weidewirtschaft und deren Nutzen zum Erhalt der Landschaft und der Artenvielfalt thematisiert werde. „Die Partner dürfen dafür mit dem Biosphären-Partner-Logo werben. Sie erhalten Schulungen, Unterstützung beim Marketing und werden Teil des bundesweiten Partner-Netzwerks“, so Kemkes.      

    Die Partner-Initiative ist bereits in 28 Biosphärenreservaten und Nationalparks in Deutschland erfolgreich. Ziel ist es, eine nachhaltige und umweltfreundliche Wirtschaft in Großschutzgebieten zu etablieren. Im Biosphärengebiet Schwarzwald wurde dazu ein Vergaberat gegründet, der über die Aufnahme von neuen Partnern in das Netzwerk entscheidet. Dieses Gremium setzt sich zusammen aus Vertretern des Tourismus, der Land- und Forstwirtschaft, der Bildung für nachhaltige Entwicklung, der Landkreise sowie aus Verbänden des Naturschutzes, Vertretern des Naturparks Südschwarzwald und des Biosphärengebietes. Für die Zukunft sind weitere Partner-Kategorien wie kulturelle Einrichtungen (z.B. Museen), Akteure aus der Regionalvermarktung oder Kindergärten geplant.    

    Bei der Veranstaltung in Todtnau wird Geschäftsführer Walter Kemkes ein Grußwort halten. Jan Faßbender, Referent für Regionalentwicklung, Wirtschaft und Tourismus, wird die Initiative und die erste Partnerkategorie „Urlaub auf dem Bauernhof und Landurlaub“ vorstellen. Edeltraud Brunner vom Hof Brunner aus Hayingen und Partnerin des Biosphärengebietes Schwäbische Alb wird von ihren Erfahrungen mit der Biosphärengebiets-Partnerschaft berichten. Im Anschluss an die Veranstaltung besteht die Möglichkeit, an einem Rundgang in der Markthalle Todtnau teilzunehmen.  

    Mehr Information unter www.biosphaerengebiet-schwarzwald.de/partner und bei Jan Faßbender, Tel. 07673 889 402–4379, Jan-Hendrik.Fassbender@rpf.bwl.de

     
  • sgze
    01.02.2019
    Absichtserklärung für die „Zukunft des Raums Fessenheim“ unterzeichnet
    Staatssekretär Volker Ratzmann: „Gemeinsame Gestaltung der Zukunft der Region um Fessenheim ist starkes Symbol der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit“ // Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Damit können wir die konkreten Projekte rasch umsetzten“

    Der französische Staat, die Region Grand Est, das Département Haut-Rhin, verschiedene Gemeindeverbände, das Chambre de Commerce et d’Industrie (CCI) und Electricité de France (EDF) haben am Freitag, 1. Februar, in Volgelsheim gemeinsam mit dem Land Baden-Württemberg, dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, den Städten Freiburg und Breisach sowie der Industrie- und Handelskammer (IHK) Südlicher Oberrhein die Absichtserklärung zum „Raumprojekt - Unser gemeinsames Ziel für die Zukunft des Raums Fessenheim“ unterzeichnet.       

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    on deutscher Seite waren unter anderem der Staatssekretär Volker Ratzmann des baden-württembergischen Staatsministeriums, Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer, Landrätin Dorothea Störr-Ritter, Freiburgs Erster Bürgermeister Ulrich von Kirchbach, Breisachs Bürgermeister Oliver Rein und Präsident Steffen Auer von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Südlicher Oberrhein sowie zahlreiche weitere Gäste anwesend.

    Staatssekretär Ratzmann bedankte sich im Namen der Landesregierung Baden-Württemberg für das große Engagement der Beteiligten am „Zukunftsprozesses Fessenheim“. Er wies darauf hin, dass Ministerpräsident Winfried Kretschmann einst den Anstoß für eine Machbarkeitsstudie für die Bahnstrecke Colmar-Freiburg gab. „Es ist ein starkes Symbol, dass die französische Regierung, die Landesregierung Baden-Württemberg und auch der Bund hier eng zusammenarbeiten um die Zukunft der Region rund um Fessenheim gemeinsam zu gestalten. Zusammen werden wir energie- und wirtschaftspolitische Ideen für die zukünftige Nutzung des aktuellen Geländes des AKW Fessenheim voranbringen“, so Ratzmann.   

    Mit der Absichtserklärung verfolgen die Unterzeichnenden das gemeinsame Ziel, den Strukturwandel der von der Schließung des AKW am stärksten betroffenen Gemeinden erfolgreich zu gestalten und europaweit zu einem beispielhaften Raum für eine CO2-arme Wirtschaft zu werden. Im Mittelpunkt des Prozesses stehen dabei vier strategische Schwerpunkte: Die Schaffung von Arbeitsplätzen und Wertschöpfung im Rahmen des Strukturwandels im Projektgebiet, die Verbesserung der Verkehrsanbindung des Projektgebiets und der Mobilität, Vorbildcharakter des Projektgebiets bei der Energiewende und des Projektgebiets bei industriellen Innovationen und zukunftsorientierten Energieformen.  

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    egierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Der Aachener Vertrag und diese Absichtserklärung bieten uns nun sehr gute Grundlagen, um die konkreten Projekte umzusetzen.“ Wichtig sei nach ihr, dass nach Vorlage der Machbarkeitsstudie für die Zugverbindung zwischen Colmar und Freiburg voraussichtlich Anfang März 2019 rasch politisch Pflöcke eingeschlagen werden und die Strecke möglichst rasch wiederhergestellt wird. „Diese historische Chance, die seit 1945 unterbrochene Linie zwischen Deutschland und Frankreich wieder herzustellen, gilt es jetzt zu nutzen“. Auch der geplante Deutsch-Französische Gewerbepark sei eine Riesenchance für die Ansiedlung von Gewerbe und könne bei kluger Konzeption unter maßgeblicher Einbeziehung der ansässigen Kommunen und des Landkreises ähnlich erfolgreich werden wie der Gewerbepark Breisgau. Gleichzeitig biete sich hier die einmalige Chance, ein Deutsch-Französisches-Leuchtturmprojekt mit europäischer Ausstrahlung (z. B. Batteriezellenproduktion etc.) zu realisieren, so Schäfer weiter. „Es ist außerordentlich erfreulich, dass es nach den harten Auseinandersetzungen um das KKW Fessenheim zu einem konstruktiven Miteinander gerade auch in dieser Raumschaft kommt“, sagte Schäfer abschließend.

     
     
  • Abteilung 4
    30.01.2019
    Regierungspräsidium Freiburg stellt aktuellen Stand der Planungen zur Ortsumfahrung Wyhlen im Gemeinderat von Grenzach-Wyhlen vor
    Abteilungspräsident Claus Walther: „Wir arbeiten mit Hochdruck an der Umsetzung“ // Entwässerungskonzept musste komplett neu geplant werden

    Der Abteilungsleiter Straßenwesen und Verkehr beim Regierungspräsidium Freiburg, Claus Walther, der Leiter des Baureferats Süd, Dieter Bollinger, und Projektleiter Oliver Gassenmeier haben im Gemeinderat von Grenzach-Wyhlen über den Stand der Planungen zur Ortsumfahrung Wyhlen (Kreis Lörrach) berichtet. Sie standen dabei auch Rede und Antwort auf Fragen aus den Reihen des Gemeinderats sowie von den anwesenden Bürgerinnen und Bürger, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.     

    Abteilungspräsident Claus Walther: „Die Ortsumfahrung Wyhlen ist ein komplexes und anspruchsvolles Großprojekt mit einem Kostenumfang von schätzungsweise 23 Millionen Euro. Wir arbeiten mit Hochdruck an der Umsetzung. Dazu sind wir auf die enge Kooperation mit der Gemeinde Grenzach-Wyhlen angewiesen. Bei den Detailuntersuchungen der Ausführungsplanung hat sich herausgestellt, dass das Arbeitsprogramm für die Straßenbauverwaltung deutlich umfangreicher ist, als zunächst angenommen. Dies betrifft vor allem die Entwässerungsplanung, die komplett neu konzipiert werden musste. Das konnte auf Basis der bei der Mittelfreigabe vorliegenden Informationen nicht vorhergesehen werden.“     

    Dieter Bollinger und Oliver Gassenmeier erläuterten den Mitgliedern des Gemeinderats und anwesenden Bürgerinnen und Bürgern im Detail den aktuellen Projektsachstand: Zwar sei das Planfeststellungsverfahren bereits 1994 eingeleitet und 2005 abgeschlossen worden. Seitens des Bundes erfolgte jedoch erst Mitte 2015 die Freigabe der Mittel für Ausführungsplanung und Bau. Das Regierungspräsidium habe im Rahmen der Ausführungsplanung seit 2015 unter anderem ein Sicherheitsaudit, artenschutzrechtliche Untersuchungen, eine Überprüfung des Verkehrsgutachtens, detaillierte Baugrunduntersuchungen und eine Planung der Straßenentwässerung in die Wege geleitet. Parallel habe das Regierungspräsidium den Wünschen der Gemeinde entsprochen und plant eine zusätzliche Unterführung für Fußgänger und Radfahrer. Auch das Hochwasserschutzkonzept sowie verschiedene Bebauungspläne der Gemeinde müssen mit der Straßenplanung abgestimmt und in diese integriert werden. Erste Baumaßnahmen laufen seit August 2017, als die Bauphase mit einem feierlichen ersten Spatenstich eingeleitet wurde. Auf Basis der damals vorliegenden Planungen und Informationen war im Jahr 2015 ein Projektzeitplan erstellt und kommuniziert worden, der eine Fertigstellung des Abschnitts Wyhlen bis Ende 2021 vorsah. In der folgenden Ausführungsplanung zeigte das geologische Streckengutachten jedoch, dass in zwei Teilbereichen der geplanten Trasse das Oberflächenwasser wegen des Felsuntergrunds nicht wie ursprünglich vorgesehen versickert werden kann. Dazu gab es in früheren Planungen und auch in der Planfeststellung keine Hinweise. So musste, nachdem die Informationen im Mai 2017 vorlagen, das Entwässerungskonzept durch ein eigens beauftragtes Ingenieurbüro vollständig neu geplant werden. In einem weiteren Schritt ist für diese Neukonzeption der Entwässerung zusätzlich ein eigenes wasserrechtliches Genehmigungsverfahren erforderlich. Der Knackpunkt: Da die nächsten Schritte wie Straßen- und Bauwerksplanung von dem Entwässerungskonzept abhängen, musste auch der Zeitplan entsprechend auf eine Fertigstellung 2024 angepasst werden. Die Fachleute erläuterten anhand eines umfangreichen Projektplans, wie die Planungs-, Grunderwerbs- und Bauabläufe im Einzelnen getaktet wurden. Walther nahm darüber hinaus auch zur zuletzt in der Öffentlichkeit kritisierten Personalsituation für die Ortsumfahrung Wyhlen Stellung: „Wir haben hier seit der Baufreigabe ein ganzes Projektteam, das die Umsetzung der Planung und den Bau in Zusammenarbeit mit diversen externen Büros steuert.“ 

    Gemäß des Wunsches der Gemeinde wird das Regierungspräsidium die Ortsumfahrung Wyhlen am Stück planen und umsetzen. Der vom Bund noch nicht zum Bau freigegebene, aber ebenfalls bereits im Bundesverkehrswegeplan 2030 enthaltene Teil in Grenzach soll im Anschluss an die Umfahrung Wyhlen angegangen werden.

  • Abteilung 5
    30.01.2019
    Schneeschuh-Wanderung zum Genießen – Erste Ranger-Tour im Biosphärengebiet Schwarzwald mit SC-Fans und anderen Interessierten
     Foto: Die winterliche Stille und fantastische Ausblicke im Biosphärengebiet Schwarzwald genießen – auf Schneeschuhen geht das derzeit am besten. Foto: Thomas Stephan/ Biosphärengebiet

    Begleiten Sie die neuen Biosphären-Ranger Sebastian Wagner und Florian Schmidt auf einer Schneeschuh-Wanderung im urigen Menzenschwander Tal. Im Rahmen der Kooperation „Heimspiel für die Wildnis“ mit dem WWF und dem SC Freiburg bietet die Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwarzwald am Samstag, 16. Februar, die erste öffentliche Tour mit den beiden Rangern an, die zur Wintersaison ihren Dienst aufgenommen haben. Teilnehmen können SC-Fans und alle anderen interessierten Erwachsenen und Kinder. Die Wanderung ist leicht und auch für Anfänger geeignet.     

    Die Tour führt rund sechs Kilometer durch die verschneite Winterlandschaft im Menzenschwander Tal. Wir erleben fantastische Ausblicke, eisige Einblicke und genießen die winterliche Stille. Wir entdecken Tierspuren im Schnee und Spuren der letzten Eiszeit. Die Ranger informieren auch darüber, wie sich die Winterruhe der Natur im Schwarzwald mit dem Tourismus vereinbaren lässt.    

    Die Teilnahme an der Wanderung ist kostenlos. Schneeschuhe und Stöcke können gegen eine Gebühr in Höhe von 10,50 Euro ausgeliehen werden (Bezahlung vor Ort in bar). Treffpunkt ist um 10 Uhr am Parkplatz Möslelift im Hinterdorf Menzenschwand. Die Tour dauert drei bis vier Stunden. Zum Abschluss ist eine Einkehr möglich. Erforderlich sind festes,  über-knöchelhohes Schuhwerk, warme, wasserabweisende Kleidung und Handschuhe, Sonnenschutz sowie ein Vesper für unterwegs. An der Wanderung können maximal 20 Personen teilnehmen. Anmeldung bis 14. Februar bei Sebastian Wagner und Florian Schmidt: Tel. 07673- 889402-4382/4372, Biosphaerengebiet.Ranger@rpf.bwl.de. Sollte am Termin zu wenig Schnee liegen, findet die Tour als Wanderung statt.  

    Das Projekt „Heimspiel für die Wildnis“ ist eine Kooperation der Umweltschutzstiftung WWF, des Fußball-Bundesligisten SC Freiburg und des Biosphärengebiets Schwarzwald. In den bewaldeten Kernzonen des UNESCO-Großschutzgebiets darf sich die Natur frei entfalten. Diese Entwicklung  der Wildnis wird im Rahmen des Projekts begleitet. Im Mittelpunkt steht die Einrichtung eines Wildnis-Erlebnis-Pfads, auf dem Kinder, Jugendliche und Erwachsene den „Urwald von morgen“ hautnah erleben können.

  • Abteilung 4
    28.01.2019
    Erinnerung an Infoveranstaltung zur Ortsumfahrung Kuhbach/Reichenbach (bei Lahr)
    Termin am Mittwoch, 6. Februar, um 19 Uhr in der Aula des Max-Planck-Gymnasiums in Lahr // Bisherige Planungen sind bereits ab 18.30 Uhr auf Stellwänden einsehbar

    Das Regierungspräsidium Freiburg setzt die Planung der Ortsumfahrung von Kuhbach und Reichenbach nach dem kommunizierten und mit der Stadt Lahr besprochenen Zeitplan nahtlos fort. Nach dem Planungsbeginn im Herbst 2018 steht nun als nächster Schritt eine öffentliche Infoveranstaltung am Mittwoch, 6. Februar, um 19 Uhr in der Aula des Max-Planck-Gymnasiums in Lahr an. Bereits ab 18.30 Uhr ist der Veranstaltungsort geöffnet und Pläne können an Stellwänden eingesehen werden.

    Abteilungspräsident Claus Walther: „Die Ortsumfahrung Kuhbach/Reichenbach steht im Bundesverkehrswegeplan 2030 in der Kategorie ‘Vordringlicher Bedarf‘ und hat daher eine hohe Priorität für uns. Alle bestehenden Trassenvarianten werden dabei aufgegriffen, detaillierter untersucht und gegebenenfalls um weitere Varianten ergänzt. Uns ist insbesondere der Dialog mit der Bevölkerung wichtig. Deshalb kommen wir vor Ort, stellen die Planungen vor und hören den Bürgerinnen und Bürgern zu, die ihre Anliegen und Interessen einbringen können.“

    Am Ende des Verfahrens sollen alle Varianten gegeneinander abgewogen werden, um eine sogenannte Vorzugsvariante für die weitere Planung zu finden. Die Ergebnisse werden anschließend vom RP Freiburg geprüft und in einer zweiten Veranstaltung zu einem späteren Zeitpunkt vorgestellt. Mit diesem Vorgehen bietet die Behörde den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich aktiv in den weiteren Planungsprozess einzubringen.

  • Abteilung 4
    25.01.2019
    Update zum Bau des Radwegs an der L192 zwischen Öhningen und Wangen (Kreis Konstanz): Auftakt zum zweiten Abschnitt seit 22. Januar
    Übersicht über die 2019 geplanten Bauarbeiten // Finaler Abschnitt bis Ortseingang Wangen Anfang 2020

    Startschuss für den zweiten Bauabschnitt des Radwegs zwischen Öhningen und Wangen (Kreis Konstanz) an der L 192: Bereits am 2. Januar begannen die Ausführungsplanungen für die Ingenieurbauwerke begonnen, am 22. Januar ging es im Gelände weiter. Wegen anhaltenden Frosts mussten die Arbeiten in dieser Woche kurz unterbrochen werden, können jedoch am Montag, 28. Januar, fortgesetzt werden, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums.

    Direkt nach Abschluss und Freigabe des ersten Bauabschnittes hat die Behörde mit der öffentlichen Ausschreibung und Vergabe des zweiten Bauabschnittes begonnen. Das erzielte Ausschreibungsergebnis passte sehr gut zu der aufgestellten Kostenberechnung. Deren Ergebnis von 4,75 Millionen Euro (brutto) wurde durch die öffentliche Ausschreibung bestätigt.

    Mit der Ausführungsplanung der sieben erforderlichen Ingenieurbauwerke ging es Anfang 2019 weiter. Die sichtbaren Bauarbeiten begannen am 22. Januar im Bereich L 192 ab der Einmündung Schlossstraße Richtung Wangen bis zur bestehenden Parkbucht unter einer halbseitigen Sperrung, und werden nach einer kurzen frostbedingten Pause nun fortgesetzt. Der beschriebene Abschnitt mit einer Länge von etwa 300 Metern sieht den Bau des Radweges entlang der L 192 vor. Im Bereich zwischen der Einmündung Schlossstraße und der Einmündung Im Hofergärtle werden diverse Versorgungsleitungen im Zuge des Radwegneubaus mitverlegt.

    Nach der Erstellung des ersten Abschnittes wird die Baufirma den Abschnitt zwischen der Einmündung Oberhaldenstraße und der Schlossstraße herstellen. Der Abschnitt sieht neben dem Neubau des Radweges ebenso vor, die Beleuchtung anzupassen. Um möglichst platzsparend zu bauen, werden in diesem Teilstück neben der Geländeanpassung im Bereich der Kirche zwei Stützwände erforderlich. Die Stützwände werden in Höhe der Wohnhäuser Wangener Straße 5 und in Höhe der Wangener Straße 9 errichtet.

    Die Bauarbeiten für die ersten beiden Teilstücke des zweiten Bauabschnitts werden bei günstiger Witterung bis Ende Mai abgeschlossen sein. Um zügig voranzukommen, wird ab März mit einem weiteren Teilstück im Bereich bestehender Parkplatz bis kurz hinter der östlichen Einmündung Im Hofergärtle begonnen. Damit werden die Teilstücke zwei und drei zeitweise parallel zueinander hergestellt.

    Das dritte Teilstück sieht eine Hangsicherung mittels einer vernagelten Spritzbetonschale vor. Der Bau des beschriebenen Ingenieurbauwerks ist vorab notwendig für die anschließende Verlegung der L 192 in Richtung des bestehenden Hanges. Die Verlegung der bestehenden Straße in Richtung Norden wird zwingend benötigt, um den Radweg zu bauen. Bis zu den Sommerferien soll die Hangsicherung fertig sein.

    Eine Durchfahrt für Autofahrer wird mittels Ampelbetrieb in allen drei beschriebenen Teilstücken immer möglich sein. Der Radverkehr wird während der Bauarbeiten über parallel laufende Gemeindestraßen (Oberhaldenstraße oder Im Hofergärtle) sowie zum Teil über den bereits fertiggestellten Radweg geführt.

    Noch im Sommer soll die neue Parkbucht begonnen werden, die im Bereich der jetzigen Bucht entstehen wird. Für diesen Bau ist ein Zeitfenster bis Weihnachten vorgesehen. Bis dahin sollen auch die Straßenverlegung Richtung Norden entlang der neuen Hangsicherung und die Weiterführung des Radweges bis zur östlichen Einmündung Im Hofergärtle vollendet sein. Für das Jahr 2020 ist von Januar bis Ende Juli die Fertigstellung des noch ausstehenden Teilstückes des Radweges bis zum Ortseingang Wangen geplant.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    23.01.2019
    „Entdecke die Natur im Biosphärengebiet Schwarzwald“
    Zweite Junior-Ranger-Gruppe startet im Februar / Teilnehmen können Kinder von acht bis 13 Jahren
     Foto: Morascher/junior-ranger.de/Europarc

    Gemeinsam mit echten Rangern die Natur im Biosphärengebiet Schwarzwald entdecken: Im Februar startet im Biosphärengebiet nun eine zweite Junior- Ranger-Gruppe, die von den neuen Rangern Florian Schmidt und Sebastian Wagner geleitet wird. An den monatlichen Treffen können Kinder und Jugendliche von 8 bis 13 Jahren kostenlos teilnehmen. Beim ersten Treffen am 22. Februar um 15 Uhr in Horben steht die Herstellung von Vogelfutter für den Winter auf dem Programm. Der Treffpunkt wird bei der Anmeldung mitgeteilt.

    Seit einem Jahr gibt es eine Junior Ranger Gruppe im Biosphärengebiet, an der rund 15 Mädchen und Jungen regelmäßig teilnehmen. Weil die Nachfrage so groß ist, wird nun die zweite Gruppe ins Leben gerufen. Diese wird sich einmal im Monat  jeweils freitagnachmittags an unterschiedlichen Orten im Biosphärengebiet treffen.

    Die Mädchen und Jungen erwartet eine bunte Mischung aus Ausflügen in die Natur, Kennenlernen von Biotopen und Lebensräumen, Tieren und Pflanzen, Besuchen bei Landwirten oder in Wirtschaftsunternehmen, Handwerken und vielen gemeinsamen Spielen. Interessierte Familien können sich in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwarzwald melden. Mehr Information und Anmeldung bei Florian Schmidt und Sebastian Wagner, Telefon 07673/889402-4382/4372 oder per E-Mail an Biosphaerengebiet.Ranger@rpf.bwl.de.

    Einen Jahresüberblick über das Programm erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei ihrem ersten Gruppentreffen. Da es sich um eine offene Gruppe handelt, können jederzeit neue Kinder einsteigen.

  • SGZE
    22.01.2019
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Neuer Elyseevertrag bringt historische Chancen für die Entwicklung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit am Oberrhein“
    „Zentral ist für uns, dass es eine konkrete Vorhabensliste geben wird“
     Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer zum Aachener Vertrag

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer würdigt den am heutigen Dienstag (22. Januar) abgeschlossenen neuen Elyséevertrag zwischen Deutschland und Frankreich: „Der Aachener Vertrag bringt historische Chancen für die Weiterentwicklung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit am Oberrhein. Besonders wichtig war für uns, dass der Vertrag auch konkrete Projektideen in einer noch zu verabschiedenden Vorhabenliste einfordern wird, von der die Menschen konkret profitieren werden“, so die Regierungspräsidentin, die auch persönlich an der Feier in Aachen teilnehmen wird. Als Beispiele nannte sie die Schienenverbindung Colmar-Freiburg sowie den Zukunftsprozess Fessenheim.

    „Wir sind mit unserer Stabsstelle für grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und der Programmbehörde für das INTERREG-Programm das Scharnier der Landesregierung für die höchst erfolgreiche Kooperation mit der Nachbarregion im Elsass. Wir haben uns als Expertinnen und Experten für die Zusammenarbeit mit Frankreich erfolgreich dafür eingesetzt, dass der Aachener Vertrag eine wichtige qualitative Weiterentwicklung erfährt – nämlich diese Vorhabenliste, an der sich die allgemeinen Ziele der deutsch-französischen Zusammenarbeit auch inhaltlich noch weiter konkretisieren lassen“, erläuterte Schäfer. In Artikel 23 ist deshalb niedergelegt, dass der deutsch-französische Ministerrat nach Inkrafttreten des Vertrags eine mehrjährige Vorhabenplanung verabschieden wird. Auch eine Erfolgskontrolle durch die entsprechenden Beauftragten ist vorgesehen.

    „Wir haben uns dafür stark gemacht, dass die bedeutsame Schienenverbindung Colmar-Freiburg und der Zukunftsprozess Fessenheim mit dem gemeinsamen Gewerbe- und Transformationsgebiet in die geplante Vorhabensliste aufgenommen werden, weil diese Projekte auch in einem nationalen Maßstab ‚Best-Practice‘-Beispiele für eine erfolgreiche Kooperation sind. Ich gehe davon aus, dass es uns gelungen ist, die Verantwortlichen in Deutschland und Frankreich von unseren gemeinsamen Ideen und Initiativen zu überzeugen und danke allen Beteiligten, die sich im laufenden Prozess eingebracht haben.“

    Positiv ist nach Einschätzung von Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer auch die vorgesehene parlamentarische Beteiligung an dem neuen Elysee-Vertrag: So werden deutsch-französische Parlamentarier in einer je 50-köpfigen Delegation an der Umsetzung der Vorhabenliste mitwirken und so eine regelmäßige parlamentarische Zielkontrolle vornehmen können. „Auch für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit am Oberrhein erwarte ich mir zusätzliche Impulse, weil wir es schaffen, unsere konkreten Projekte auf der nationalen politischen Ebene anzudocken. Gerade für die rechtliche Ausgestaltung zum Beispiel eines grenzüberschreitenden Gewerbeparks oder für die Schaffung einer Schienenverbindung Colmar-Freiburg benötigen wir die dauerhafte Unterstützung aus Berlin und Paris.“

    Bärbel Schäfer begrüßte in diesem Zusammenhang auch die neue Frankreich-Konzeption der Landesregierung, die zurzeit erarbeitet wird und im Frühjahr im Kabinett beraten werden soll. „Mit dem Rückenwind durch den neuen Elyseevertrag arbeiten alle Ebenen von der Bundesregierung über die Landesregierung bis zum Regierungspräsidium Hand in Hand erfolgreich am weiteren Ausbau der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, die wir eng mit der eigenen Konzeption verzahnen werden. Wir werden damit in absehbarere Zeit Mehrwert für die Menschen schaffen, der die Region am Oberrhein sichtbar voranbringen wird“, so Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer.

  • Abteilung 7
    21.01.2019
    Per Mausklick sich für Wunschschule bewerben
    Regierungspräsidium Freiburg informiert über Online-Verfahren für Berufliche Schulen // Ab 2020 auch für Regierungsbezirk Freiburg zentrales Angebot über das Kultusministerium

    Viele Schülerinnen und Schüler möchten gerne ihr Abitur an einem Beruflichen Gymnasium machen oder ein Berufskolleg besuchen. Mit dem Online-Verfahren im Regierungsbezirk Freiburg können sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen zentral bewerben und müssen sich nicht bei mehreren Schulen parallel registrieren, informiert das Regierungspräsidium Freiburg in einer Pressemitteilung.

    Die Schülerinnen und Schüler können bequem von zu Hause aus ihre Schulwünsche eingeben und müssen nur an einer einzigen Schule einen schriftlichen Antrag abgeben. Außerdem wissen die Jugendlichen und ihre Familien durch dieses Verfahren frühzeitig, an welcher Schule sie einen Platz bekommen und die Wahrscheinlichkeit, dass es sich dabei um den Wunschplatz handelt, ist erfahrungsgemäß sehr hoch.

    Wann melde ich mich an?
    Im Zeitraum vom Freitag, 1. Februar, bis zum Freitag, 1. März, können sich Schülerinnen und Schüler unter https://anmeldung-bs.rpf.fr.schule-bw.de anmelden. Auf dieser Internetseite gibt es einen Überblick über die Bildungsangebote der Beruflichen Schulen in der Region. Per Mausklick können sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen an bis zu 15 verschiedenen Schulen bewerben. Dabei geben die Schülerinnen und Schüler ihre Bewerbungsziele in einer ihren Wünschen entsprechenden Rangfolge an. Danach müssen die Unterlagen in der Regel nur noch an einer Schule abgeben werden. Die Vergabe der Plätze erfolgt durch das Regierungspräsidium Freiburg nach einem transparenten Berechnungsverfahren gemäß den jeweiligen Aufnahmeverordnungen.

    Die meisten erhalten den gewünschten Platz
    Die Schülerinnen und Schüler sollten unbedingt mehrere Wünsche angeben und die Rangfolge der Wünsche allein auf Grund ihrer Neigungen wählen, da dies die Chance auf den gewünschten Schulplatz erhöht. In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass mithilfe des Verfahrens 80 Prozent aller Schülerinnen und Schüler den von ihnen gewünschten Platz auch erhalten. Weitere elf Prozent konnten an der Schule ihres Zweitwunsches durchstarten. Die frühzeitige Information ist eine beachtliche Qualitätssteigerung, die den Beruflichen Schulen und vor allem den Schülerinnen und Schülern zu Gute kommt. Auch das Nachrückverfahren wurde dank des zentralen Anmeldeverfahrens so frühzeitig durchgeführt, dass schon vor Beginn der Sommerferien nahezu alle Bewerberinnen und Bewerber einen Platz erhalten hatten, teilt das Regierungspräsidium Freiburg mit.

    Persönliche Beratung kommt nicht zu kurz
    Die persönliche Beratung kommt trotz des Online-Verfahrens nicht zu kurz. Die meisten Beruflichen Schulen bieten spezielle Beratungs- und Anmeldetage an. Hier besteht für die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich hinsichtlich des Anforderungsniveaus, des Profils oder auch verschiedener Wahlpflichtfächer beraten zu lassen.

    Weitere Informationen: https://anmeldung-bs.rpf.fr.schule-bw.de sowie auf den Seiten der jeweiligen Beruflichen Schulen.

    Ab 2020 gibt es ein landesweit einheitliches Verfahren, das über das Kultusministerium laufen wird und das 2019 bereits für die Regierungsbezirke Karlsruhe, Tübingen und Stuttgart angeboten wird.

    Den Link zur PM des Kultusministeriums von heute finden Sie hier:
    https://www.km-bw.de/,Lde/Startseite/Service/2019+01+21+Start+des+Bewerberportals+BewO/?LISTPAGE=131491

  • Abteilung 4
    21.01.2019
    Regierungspräsidium Freiburg plant Bau einer Lärmschutzwand an der B 14 bei Wurmlingen (Kreis Tuttlingen)
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Deutliche Entlastung für Anwohnerinnen und Anwohner möglich“ // Bau soll im kommenden Jahr in Abstimmung mit einer Sanierung der Fahrbahndecke erfolgen

    Das Regierungspräsidium Freiburg plant an der B 14 in Wurmlingen (Kreis Tuttlingen) im kommenden Jahr den Bau einer Lärmschutzwand für rund 712.000 Euro. Grund dafür ist eine Überschreitung der Grenzwerte für Lärmimmissionen, die mit einer Schallschutzberechnung der Gemeinde nachgewiesen werden konnte. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits auf Hochtouren, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Die Gemeinde hat sich im vergangenen Sommer mit dem Wunsch nach einem verbesserten Lärmschutz an uns gewandt. Ich bin sehr froh, dass wir nach Prüfung zum Ergebnis gekommen sind, dass eine deutliche Entlastung der Anwohnerinnen und Anwohner tatsächlich möglich ist. Wir nutzen hier unseren Spielraum, den uns der Bund im Rahmen der Auftragsverwaltung ermöglicht, eine solche Lärmsanierung im Rahmen des gesetzlichen Anspruchs vorzusehen. Ich bedanke mich bei der Gemeinde und Bürgermeister Klaus Schellenberg, dass wir diese Maßnahme zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger gemeinsam angehen können.“

    Die B 14 hat eine Verkehrsdichte von 17.000 Fahrzeugen pro Tag und verläuft im Bereich von Wurmlingen in der Nähe der Wohnbebauung. Die Gemeinde hat anlässlich einer anstehenden Belagserneuerung in den nächsten Jahren erneut den Wunsch geäußert, eine Verbesserung der Immissionslage durch eine Lärmschutzwand zu erreichen, so die Gemeinde in einem Schreiben an das Regierungspräsidium. Dazu kam, dass bereits Vermessungsarbeiten, planerische Arbeiten und eine Kosten-Nutzen-Rechnung erfolgt waren. Bürgermeister Klaus Schellenberg äußerte in seinem Schreiben: „Die Anwohner würden eine spürbare Erleichterung der Lärmbelastung erfahren.“

    Im November 2018 gab es eine Besprechung, wie die Maßnahme umgesetzt werden kann. Es braucht ein Baurecht für die Lärmschutzwand, für die bereits seitens der Gemeinde ein Bebauungsplanverfahren eingeleitet worden ist. Das Fachbüro Breinlinger erarbeitet die dazu erforderlichen Entwurfspläne, die dann einer Anhörung der Träger öffentlicher Belange sowie einer Offenlage unterzogen werden. Der Beschluss über den Bebauungsplan ist seitens der Gemeinde im Sommer 2019 vorgesehen.

    Der Bau der Lärmschutzwand soll mit einer Erneuerung der Fahrbahndecke auf der B 14 zwischen Tuttlingen und dem Kreisel bei Wurmlingen gekoppelt werden. Die Projektplanung für Umleitungen, Baubeginn und die endgültige Kostenberechnung wird derzeit durch das Regierungspräsidium Freiburg erarbeitet. Die Behörde rechnet mit einer Realisierung 2020.

    Zur frühen Öffentlichkeitsbeteiligung über die Aufstellung des Bebauungsplans veranstaltet die Gemeinde am Donnerstag, 24. Januar, um 18 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Wurmlingen einen Informationstermin. 

  • Abteilung 2
    21.01.2019
    Regierungspräsidium Freiburg hat bislang 17,4 Millionen Euro aus dem Investitionsprogramm des Bundes zur Kinderbetreuungsfinanzierung bewilligt
    Programm läuft seit 2017 // Zahlreiche neue Betreuungsplätze geschaffen oder gesichert

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat bislang aus dem aktuellen Investitionsprogramm des Bundes zur Kinderbetreuungsfinanzierung insgesamt Fördermittel in Höhe von rund 17,4 Millionen Euro bewilligt. Dieses läuft seit 2017, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Der Ausbau der Kinderbetreuung ist ein wichtiges Ziel von Bund und Land. Eine gute und verlässliche Kinderbetreuung ist eine elementare Voraussetzung für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Ich hoffe und setze darauf, dass die Antragsfrist für das ansonsten im Herbst auslaufende Förderprogramm des Bundes nochmals verlängert wird und wir die Kommunen und private Träger bei der Schaffung weiterer Kapazitäten weiter unterstützen können.“

    Bislang wurden in Kindertageseinrichtungen im Regierungsbezirk insgesamt 956 neue Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahre neu geschaffen. Für Kinder über drei Jahre bis zum Schuleintritt waren sogar 1776 zusätzliche Plätze möglich. Weitere 649 konnten durch Erhaltungsmaßnahmen gesichert und so die Infrastruktur in den Kitas deutlich verbessert werden. Auch im Bereich der Kindertagespflege ist eine Förderung zusätzlicher Plätze erfolgt – hier konnten 410 Plätze neu geschaffen oder durch zusätzliche Investitionen gesichert werden. Fördergegenstand war weiter die Ausstattung von Küchen von Kinderbetreuungseinrichtungen sowie die Schaffung von Differenzierungs- und Rückzugsräumen, die der Inklusion von behinderten Kindern dienen. 

    Die Empfänger der Förderung – die jeweils zur Umsetzung der Maßnahmen noch einen erheblichen Eigenanteil leisten - sind Städte und Gemeinden (60 Prozent), private (25 Prozent) und kirchliche Träger (15 Prozent) von Kinderbetreuungseinrichtungen. Ferner erhalten auch  Tagesmütter und –väter eine Förderung für die Schaffung oder den Erhalt von Betreuungsplätzen. Gefördert werden nicht nur Kindergärten und Kitas, sondern auch neue Formen wie Wald- oder Bauernhofkindergärten oder Bauwagen.

  • Abteilung 5
    18.01.2019
    Hochwasserschutz beim Freizeitgelände Espen in Geisingen (Kreis Tuttlingen) wird verbessert
    Regierungspräsidium beginnt mit vorbereitenden Arbeiten am Hochwasserdamm

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, wird der Hochwasserschutz beim Freizeitgelände Espen in Geisingen (Kreis Tuttlingen) verbessert. Dafür werden zwischen April und August die alten Absperreinrichtungen am Hochwasserdamm durch einfach zu bedienende und technisch aktuelle Schieberanlagen ersetzt. So kann das Freizeitgelände vom Hochwasser der Donau abgeriegelt werden. Der Landesbetrieb Gewässer im RP beginnt bereits in den nächsten Tagen mit den vorbereitenden Arbeiten auf den Bauflächen am Hochwasserdamm, die Ende Februar abgeschlossen sein sollen. Bei Bedarf werden auch außerhalb der Baustellenbereiche entlang des Dammes Gehölzpflegearbeiten durchgeführt, heißt es aus dem RP. Die Ausschreibung und Vergabe der eigentlichen Bauleistungen sind in der Vorbereitung.    

    Die neuen Schieber alleine bieten allerdings keinen hundertprozentigen Hochwasserschutz: Wenn beide Schieber geschlossen sind, besteht die Gefahr, dass durch Oberflächen- und Grundwasser sowie dem Wildtalbach innerhalb des Freizeitgeländes ein Hochwasser entsteht. Um dies zu verhindern, wurde zwischen Land und Stadt Geisingen vereinbart, dass die Stadt ein Binnenentwässerungskonzept umsetzt. Entsprechende Planungen und Untersuchungen dafür sind beauftragt. Bis dahin gilt für die Schieber ein Übergangs-Betriebsreglement.           

    Als der Hochwasserdamm am Freizeitgelände und die Donaubegradigung in den 70er Jahren gebaut wurden, wurde die abgeschnittene Donauschlinge als Altarm erhalten. Zur Versorgung mit Frischwasser wurde am oberen Ende eine Rohrleitung von der Donau in den Altarm verlegt. Am unteren Ende ist ebenfalls ein Rohr als Abfluss verlegt worden, da auch der Wildtalbach in den Altarm mündet. Über diese Kanalleitungen kann aber ein Donauhochwasser in das Freizeitgelände gelangen. Um dies zu verhindern wurden damals schon Absperreinrichtungen in die Kanalleitungen eingebaut. Diese entsprechen aber weder den heute gültigen technischen Anforderungen noch den aktuellen Arbeitsschutzvorschriften. Zudem ist es schon bei minimal erhöhten Wasserständen in der Donau nicht mehr möglich, die Absperreinrichtungen einzubauen.     

    D
    as Gesamtkonzept: Im Rahmen des Integrierten Donau-Programms (IDP) des Landes Baden-Württemberg sollen die bebauten Ortslagen entlang der Donau vor einem hundertjährlichen Bemessungshochwasser der Donau geschützt werden. Aufgrund der Risikoanalyse Donau und dem Gesamtkonzept des IDP von 2002 erfolgte der Bau des Hochwasserrückhaltebeckens Wolterdingen mit Inbetriebnahme 2012. Im Gesamtkonzept sind darüber hinaus örtliche Maßnahmen enthalten, um den angestrebten Schutzgrad zu erreichen. Nur noch sehr wenige Maßnahmen davon sind noch nicht umgesetzt, eine davon in Geisingen.

     
  • Abteilung 5
    17.01.2019
    RP Freiburg weist Widersprüche gegen die immissionsschutzrechtliche Genehmigung für den Windpark Länge bei Blumberg (Schwarzwald-Baar-Kreis) zurück
    Verletzung persönlicher privater Schutzinteressen lag nicht vor // Offenes Eilverfahren eines Naturschutzverbands beim Verwaltungsgericht Freiburg

    Die höhere immissionsschutzrechtliche Behörde am Regierungspräsidium Freiburg hat die Widersprüche gegen die immissionsschutzrechtliche Genehmigung des Landratsamts Schwarzwald-Baar-Kreis vom Dezember 2016 für den Windpark Länge gebührenpflichtig zurückgewiesen. Etwa 170 Privatpersonen hatten per Unterschriftenliste Widerspruch eingelegt. Die Widersprüche waren dem Regierungspräsidium Freiburg Ende April 2018 durch das Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis zur Entscheidung vorgelegt worden, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums.

    Die Widerspruchsführerinnen und Widerspruchsführer hatten im Wesentlichen vorgebracht, dass die Öffentlichkeit nicht hinreichend in das Verfahren einbezogen worden sei. Die öffentliche Bekanntmachung des Ergebnisses der UVP-Vorprüfung sei nicht richtig erfolgt. Außerdem seien die relevanten natur- und artenschutzrechtlichen Kriterien fehlerhaft behandelt worden. Es liege ein Verstoß gegen den Windenergieerlass und die Hinweise zur artenschutzrechtlichen Ausnahme vor. Auch sei an den Standorten keine ausreichende Windhöffigkeit gegeben.

    Die Widersprüche waren zurückzuweisen, da die Widerspruchsführerinnen und Widerspruchsführer mit den vorgebrachten Argumenten die Verletzung eigener Rechte nicht geltend machten bzw. machen konnten. Eine Verletzung persönlicher privater Schutzinteressen lag somit nicht vor.

    Zum Windpark Länge liegt dem Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis ein weiterer Widerspruch eines anerkannten Naturschutzverbands vor. Dieser wurde bislang noch nicht begründet und wurde daher dem Regierungspräsidium noch nicht zur Entscheidung vorgelegt. Seit Ende Mai 2018 ist ein Eilverfahren dieser Naturschutzvereinigung beim Verwaltungsgericht Freiburg, unter anderem gegen den Sofortvollzug der immissionsschutzrechtlichen Genehmigung, anhängig. Die Entscheidung des Gerichts steht noch aus.

  • Abteilung 4
    15.01.2019
    Regierungspräsidium Freiburg sperrt Reutherbergtunnel Wolfach (Ortenaukreis) am Donnerstag, 24. Januar, ab 9 Uhr für vier Stunden halbseitig
    Grund ist der Einbau einer Löschwasserpumpe am Ostportal // Verkehr Richtung Hausach wird durch die Stadt geleitet

    Um den erhöhten Anforderungen an die Tunnelsicherheit zu entsprechen, wird eine Löschwasserpumpe in die Wasserleitungen des Reutherbergtunnels bei Wolfach (Ortenaukreis) eingebaut. So wird den gestiegenen Anforderungen an die Tunnelsicherheit auch im Bereich der Löschwasserversorgung Rechnung getragen, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Um die Anlage am Ostportal des Reutherbergtunnels zu errichten, wird der Verkehr auf der B 294 von Schramberg in Richtung Haslach am Donnerstag, 24. Januar, für etwa vier Stunden durch Wolfach umgeleitet. Der hierfür vorgesehene Zeitraum beginnt um 9 und endet voraussichtlich um 13 Uhr. Die Fahrzeuge der Gegenrichtung können auf der Bundesstraße verbleiben. Die Nutzung einer Fahrbahnhälfte reicht für die Arbeiten aus.

    Wie bereits bei der Nachrüstung des Tunnels mit weiterer Sicherheitstechnik, wird der Auftrag durch die Firma Dürr aus Weinstadt ausgeführt. Das Regierungspräsidium Freiburg bittet die Anwohnerinnen und Anwohner sowie Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für etwaige Behinderungen und Störungen.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    15.01.2019
    Biosphären-Initiative „Cowfunding“ erhält Innovationspreis der Landesregierung
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Anerkennung für die Pionierarbeit zur digitalen Vermarktung regionaler Produkte aus dem Schwarzwald“
     Biosphären-Initiative „Cowfunding“ erhält Innovationspreis der Landesregierung; Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Anerkennung für die Pionierarbeit zur digitalen Vermarktung regionaler Produkte aus dem Schwarzwald“; Copyright: RPF

    Das vom Biosphärengebiet Schwarzwald geförderte Start-up „Cowfunding“ wurde am Montag auf der Urlaubsmesse CMT in Stuttgart als  Sieger des Landeswettbewerbs „Innovationen und Start-ups in der Land- und Ernährungswirtschaft“ ausgezeichnet. Landwirtschaftsminister Peter Hauk überreichte den Preis an den Freiburger Moriz Vohrer, der die Initiative 2017 im Rahmen des Förderprogramms des Biosphärengebiets ins Leben gerufen hat. „Cowfunding“ vermarktet Rindfleisch aus dem Biosphärengebiet über eine Internet-Plattform. 

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer gratulierte Moriz Vohrer und seinem jungen Team herzlich zu dieser Auszeichnung: „Der Preis ist eine großartige Anerkennung für die Pionierarbeit zur digitalen Vermarktung regionaler Produkte, die hier geleistet wird“, so Schäfer. Das Projekt sei für das Biosphärengebiet eine vorbildliche Initiative auf dem Weg zur „Modellregion für eine nachhaltige Entwicklung“. 

    „Wir hoffen, dass der Preis noch mehr Aufmerksamkeit auf dieses tolle Projekt lenkt und dem jungen Unternehmen neue Kunden beschert“, ergänzte Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets. Darüber hinaus könne die Auszeichnung Ansporn für weitere Unternehmen sein, in die Vermarktung regionaler Lebensmittel aus dem Biosphärengebiet  einzusteigen und damit den Erhalt der schönen Kulturlandschaft des Südschwarzwalds zu sichern.

    „Wir freuen uns sehr über den Preis, der uns einmal mehr zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so Moritz Vohrer von Cowfunding. Über die Plattform haben im vergangenen Jahr sieben Landwirte aus dem Biosphärengebiet rund 200 Kunden aus der Region beliefert. 2019 wird die Initiative ihren Fokus auf alte Nutztierrassen richten. Ab Mitte des Jahres sollen die Cowfunding-Produkte aus dem Schwarzwald auch bundesweit  verschickt werden.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    14.01.2019
    Potenzial für den Naturtourismus: Biosphärengebiet Schwarzwald präsentiert sich auf der Urlaubsmesse CMT in Stuttgart
    Neuer „Erlebniskalender 2019“ mit über 100 Angeboten im Biosphärengebiet vorgestellt
     Erlebeniskalender 2019

    Das Biosphärengebiet Schwarzwald präsentiert sich auf der Urlausmesse CMT in Stuttgart. Gemeinsam mit Hansjörg Mair (Schwarzwald Tourismus GmbH) und Thorsten Rudolph (Hochschwarzwald Tourismus GmbH) stellte Geschäftsführer Walter Kemkes bei einer Pressekonferenz am Montag Neuigkeiten aus dem Schwarzwald vor, darunter den druckfrischen „Erlebniskalender 2019“ mit über 100 Veranstaltungen im Biosphärengebiet, heißt es in einer Pressemitteilung. 

    Das Biosphärengebiet Schwarzwald ist bereits zum dritten Mal auf der CMT in Stuttgart präsent. Die Geschäftsstelle beteiligt sich am Gemeinschaftsstand der Großschutzgebiete in Baden-Württemberg in Halle 6 des Messegeländes. „Wir wollen die Besucherinnen und Besucher der Messe über das Biosphärengebiet informieren und naturbegeisterte Menschen zum Besuch des Schwarzwalds motivieren“, erklärte Kemkes.

    Das Biosphärengebiet eröffne neue Perspektiven für den Naturtourismus im Schwarzwald, betonte er: „Gemeinsam mit Tourismusanbietern, Landnutzern und Gastgebern wollen wir neue Konzepte entwickeln, bei denen Gäste Natur erleben und gleichzeitig einen Beitrag für den Erhalt von Natur und Landschaft im Südschwarzwald leisten können.“ Denkbar sei zum Beispiel die Mitarbeit bei Landschaftspflegeeinsätzen oder auf dem Bauernhof.

    Neu im Programm seien in diesem Jahr die Ranger-Touren am Belchen und am Schauinsland, die die Geschäftsstelle des Biosphärengebiets vom Frühjahr an kostenlos anbiete. Zudem verwies Kemkes auf neue Themenwege, die im Rahmen des Förderprogramms des Biosphärengebiets entstanden sind: der Erlebnispfad rund um Muggenbrunn und der Walter-Wagner-Weg in Todtnau.  Darüber hinaus werde im Rahmen der  Kooperation „Heimspiel für die Wildnis“ mit der Umweltschutzorganisation WWF und dem SC Freiburg in diesem Jahr ein Wildnispfad entstehen. Dort können Kinder und Erwachsene den „Urwald von morgen“ in einer Kernzone des Biosphärengebiets erleben.

    „Wir sehen uns draußen“, ist das Motto des neuen Erlebniskalenders 2019. Das rund 60 Seiten umfassende Print-Produkt stellt über 100 Angebote von 30 Veranstaltern im Biosphärengebiet vor. Von der Schneeschuhtour zu den Wetterbuchen am Schauinsland über das Biosphärenfest am 26. Mai in Todtnau bis zum herbstlichen Pilzworkshop gibt es zu jeder Jahreszeit vielfältige Möglichkeiten, das Biosphärengebiet hautnah zu erleben.

    „Wir wollen Einheimischen und Gästen vermitteln, dass die abwechslungs- und artenreiche Kulturlandschaft im Südschwarzwald durch die Landwirtschaft und die Arbeit der Bewirtschafterinnen und Bewirtschafter entstanden ist“, erklärte Kemkes. Um dieses Landschaftsbild zu erhalten, müsse der Schwarzwald auch in Zukunft offen gehalten werden. Passend dazu veranstalte die Geschäftsstelle des Biosphärengebiets beispielsweise Landschaftspflegetage am 28. September in Dachsberg und am 19. Oktober für Familien am Belchen. Bei einer „Ziegentraum“-Wanderung am 1. Juni in Tunau werden die Offenhaltung durch Weidetiere und die Vermarktung von Weideprodukten thematisiert.

    Erhältlich ist der „Erlebniskalender 2019“ ab Mitte der Woche kostenlos in den Tourist-Informationen der Mitgliedsgemeinden sowie in der Schönauer Geschäftsstelle des Biosphärengebiets. Elektronisch ist er auf der Website des Biosphärengebiets abrufbar: www.biosphaerengebiet-schwarzwald.de/service/broschueren-und-flyer.

  • Abteilung 4
    11.01.2019
    Sanierung der Bundesstraße 33 im Bereich Villingen wird auf 2020 verschoben /
    Stadt und Regierungspräsidium möchten Verkehrsbehinderungen minimieren
    Die Stadt Villingen-Schwenningen hat die in diesem Jahr geplanten städtischen Straßenbaumaß-nahmen mit dem Ablauf der Sanierung der B 33 zusammengeführt sowie die notwendigen Umlei-tungen und innerstädtischen Begleitmaßnahmen definiert. Dabei wurde mit dem Regierungspräsidi-um Freiburg vereinbart, die Erneuerung der Bundesstraße auf das Jahr 2020 zu verschieben. Damit sollen die Beeinträchtigungen für die Verkehrsteilnehmer, insbesondere im Stadtbezirk Villingen,  begrenzt werden. Außerdem wird die Stadt ihre Straßenbaumaßnahmen für 2020 so planen, dass sich keine Behinderungen und Umleitungen potenzieren.
    Die Bundesstraße muss zwischen  der Anschlussstelle Villingen Nord beim E-Center bis zu der An-schlussstelle -Villingen Süd bei der Gaskugel auf einer Länge von etwa vier Kilometern saniert wer-den. Wie das Regierungspräsidium mitgeteilt hat, soll mit der Sanierung im April 2020 begonnen werden und im Oktober abgeschlossen sein. Sie soll in zwei Bauabschnitte unterteilt werden, die Fahrbahn wird halbseitig gesperrt. Der Verkehr von St. Georgen in Richtung Bad Dürrheim kann während der gesamten Bauzeit durchlaufen. Für den Verkehr in Fahrtrichtung St. Georgen wird eine Umleitungstrecke eingerichtet werden. Als voraussichtliche Bauzeit ist der Zeitraum zwischen  April bis Oktober 2020 geplant.
  • Abteilung 4
    10.01.2019
    Planung zur Ortsumfahrung Blumberg-Randen (B 27): Abteilungspräsident Claus Walther spricht mit Blumbergs Bürgermeister Markus Keller über die nächsten Schritte
    Bürgerinfotermin im Mai 2019 geplant // Gemeinsames Ziel ist die Entlastung der Bürgerinnen und Bürger vom Verkehr

    Der Leiter der Straßenbauabteilung im Regierungspräsidium Freiburg, Claus Walther, hat bei einem Termin Blumbergs Bürgermeister Markus Keller über das weitere Vorgehen zur Planung für die Ortsumfahrung des Ortsteils Randen (B 27) informiert. Damit setzt die Behörde die bereits begonnene Planung konsequent in Richtung Einleitung des Baugenehmigungsverfahrens fort, wie dies bei der Präsentation der Umsetzungskonzeption für den Bundesverkehrswegeplan am 20. April 2018 im Regierungspräsidium Freiburg dargestellt wurde.

    Abteilungspräsident Claus Walther: „Wir halten Wort und werden die Planung nahtlos weiterführen. Wir haben uns bei diesem Termin mit der Stadt Blumberg darüber ausgetauscht, wie der Stand der Dinge ist und welche Schritte als nächstes nun konkret anstehen. Momentan stehen wir mit der Planfeststellungsbehörde in Kontakt und bereiten einen öffentlichen Behördentermin vor, bei dem der Umfang der vorzunehmenden Untersuchungen festgelegt wird. All diese Untersuchungen werden gebraucht, um später das Baurecht im formellen Planfeststellungsverfahren zu erhalten. Wir sind zuversichtlich, dass wir alle Anforderungen der Planung auch weiterhin in enger und bewährter Abstimmung mit der Stadt bewältigen, um in das Baugenehmigungsverfahren eintreten zu können.“

    Bürgermeister Markus Keller zeigte sich über die weitere Fortsetzung der Planung sehr erfreut und sicherte jegliche Unterstützung durch seine Stadt zu. „Wir hoffen, dass das Regierungspräsidium zusammen mit der Stadt damit einen wichtigen Schritt weiterkommt, um die Bewohnerinnen und Bewohner Randens bald vom Verkehr zu entlasten.“

    Noch im Mai dieses Jahres ist im Rahmen einer öffentlichen Gemeinderatssitzung eine Informationsveranstaltung vorgesehen, um den Stand der Planung und das weitere Vorgehen zu erläutern. Laut dem Projektdossier zum Bundesverkehrswegeplan ist die Ortsumfahrung Randen 1,4 Kilometer lang und wird auf 9,5 Millionen Euro geschätzt.

  • Abteilung 1
    07.01.2019
    Trachtenempfang im Regierungspräsidium
    Regierungspräsidentin Schäfer: „Mitgestalten statt nur dagegenhalten“ // „Ehrenamtlich Engagierte in Vereinen sind Vorbilder, die zeigen, wie man Verantwortung in der Gesellschaft übernimmt“

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat beim traditionellen Trachtenempfang im Basler Hof in Freiburg am heutigen Montag (7. Januar) zahlreiche Gruppen des Bunds „Heimat und Volksleben“ aus dem ganzen Regierungsbezirk sowie Gruppen aus der Schweiz und Frankreich empfangen. Vor zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft nahm sie die Neujahrsgrüße der Trachtenträgerinnen und Trachtenträger, mit ihrem Präsidenten Alfred Vonarb an der Spitze, entgegen     

    „Mitgestalten, anstatt nur dagegenzuhalten, ich glaube, das sollte eine maßgebliche Devise für uns alle im neuen Jahr sein“, betonte die Regierungspräsidentin in Ihrer Ansprache. Es treibe sie sehr um, wie sich in Teilen der Bevölkerung zunehmend eine Haltung breit mache, die vom Staat, der Politik und der Verwaltung ein „Rundum Sorglos Paket“ fordere, ohne konkrete Vorschläge zu machen, wie das gehen kann, ohne die eigene Verantwortung wahrzunehmen. Man müsse sich immer der Frage stellen, was ein Staat leisten kann und soll und welche Rolle und Verantwortung jeder einzelne habe, so die Regierungspräsidentin weiter.       

    „Auch die Verwaltung muss heute unter großem zeitlichem Druck, unwägbaren Rahmenbedingungen und einer zunehmend kritischen Öffentlichkeit ihre Aufgaben bewältigen. Die Verwaltung steht viel mehr im Fokus als noch vor einigen Jahren und wir spüren immer wieder eine große Politikverdrossenheit, auch eine Art Verwaltungsverdrossenheit, die uns entgegenschlägt.“  Teilweise lasse die Kritik jegliche Fairness und jegliches Interesse an einer sachlichen Auseinandersetzung vermissen. Die jüngsten Äußerungen von AfD-Parlamentariern gegenüber der Landtagspräsidentin oder die E-Mails, die der Freiburger Oberbürgermeister nach seiner Äußerungen zu den Seenotrettungen bekommen hat, seien hierfür Beispiele, die zum Nachdenken anregen sollten. Als Vorbilder für ein aktives Mitgestalten nannte Schäfer die ehrenamtlich Engagierten in den Vereinen. „Sie zeigen in vorbildlicher Weise, wie man Verantwortung für unsere Gesellschaft übernimmt. Sie zeigen und lehren unseren jungen Menschen wie wichtig es ist, mitzugestalten, für die eigenen Ziele und Werte einzutreten, nicht gegen, sondern als Teil dieser Gesellschaft.“  Vereine seien auch bei der Wertevermittlung wesentlich für unsere Gesellschaft. Zum einen würden Menschen, ob alt oder jung, arm oder reich und unabhängig von ihrer Herkunft zusammengebracht. Zum anderen werde der Zusammenhalt vorgelebt, erlernbar gemacht und Solidarität praktiziert, so Schäfer weiter. Abschließend forderte die Regierungspräsidentin ihre Gäste auf, im neuen Jahr Botschafterinnen und Botschafter für ein faires Miteinander und für einen wertschätzenden Umgang auch mit denen zu sein, deren Meinung man inhaltlich nicht teile.

    Hinweis für die Redaktionen: Fotos der Veranstaltung finden Sie unter diesem Link: https://public.izmyshare.landbw.de/327fce6b-2577-4ef1-bece-2d51282070db 
    Sie müssen die Bilder in der Rubrik „Sortieren nach“ nach „Name A - Z“ sortieren.  Im beigefügten Programm (pdf) finden Sie die Reihenfolge der Trachtengruppen.
  • Abteilung 4
    07.01.2019
    Regierungspräsidium Freiburg lädt zu Infoveranstaltung zur Ortsumfahrung Kuhbach/Reichenbach (bei Lahr) ein
    Termin am Mittwoch, 6. Februar, um 19 Uhr in der Aula des Max-Planck-Gymnasiums in Lahr // Bevölkerung wird in die Planungen einbezogen

    Das Regierungspräsidium Freiburg setzt die Planung der Ortsumfahrung von Kuhbach und Reichenbach nach dem kommunizierten und mit der Stadt Lahr besprochenen Zeitplan nahtlos fort. Nach dem Planungsbeginn im Herbst 2018 steht nun als nächster Schritt eine öffentliche Infoveranstaltung am Mittwoch, 6. Februar, um 19 Uhr in der Aula des Max-Planck-Gymnasiums in Lahr an. Hierbei können sich die Bürgerinnen und Bürger über den neuesten Stand informieren und Fragen einbringen, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Abteilungspräsident Claus Walther: „Die Ortsumfahrung Kuhbach/Reichenbach steht im Bundesverkehrswegeplan 2030 in der Kategorie ‘Vordringlicher Bedarf‘ und hat daher eine hohe Priorität für uns. Alle bestehenden Trassenvarianten werden dabei aufgegriffen, detaillierter untersucht und gegebenenfalls um weitere Varianten ergänzt. Uns ist insbesondere der Dialog mit der Bevölkerung wichtig. Deshalb kommen wir vor Ort, stellen die Planungen vor und hören den Bürgerinnen und Bürgern zu, die ihre Anliegen und Interessen einbringen können.“

    Am Ende des Verfahrens sollen alle Varianten gegeneinander abgewogen werden, um eine sogenannte Vorzugsvariante für die weitere Planung zu finden. Sowohl im Plenum als auch anschließend an Stellwänden können die Planungen diskutiert und eigene Vorschläge unterbreitet werden. Die Ergebnisse werden anschließend vom RP Freiburg geprüft und in einer zweiten Veranstaltung zu einem späteren Zeitpunkt vorgestellt. Mit diesem Vorgehen bietet die Behörde den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich aktiv in den weiteren Planungsprozess einzubringen.

     
  • Abteilung 5
    04.01.2019
    Regierungspräsidium leitet nächste Phase im Verfahren zur Neuzulassung des Kraftwerks Reckingen in Küssaberg ein
    Antragsunterlagen werden in den Gemeinden offengelegt

    Am Montag, 7. Januar, geht das Verfahren zur Neuzulassung des Kraftwerks Reckingen (RKR) in eine neue Phase: Die Bürger auf beiden Seiten des Rheins erhalten die Gelegenheit, in die Antragsunterlagen Einsicht zu nehmen sowie ggf. Einwendungen zu erheben. Hierzu werden die 16 Ordner umfassenden Unterlagen in den deutschen Gemeinden Küssaberg und Hohentengen am Hochrhein, sowie auf der Schweizer Seite in den Gemeinden Fisibach, Rietheim, Kaiserstuhl, Mellikon, Rekingen, Rümikon, Glattfelden und Weiach ausgelegt. Die Gemeinden werden Auslegung und Auslegungsort vorher ortsüblich bekanntmachen und über die Möglichkeit zur Erhebung von Einwendungen (in Deutschland) bzw. Einsprachen (in der Schweiz) informieren. Sämtliche Unterlagen können ab Beginn der Auslegung auch auf der Internetseite des RP (www.rp-freiburg.de) unter „Aktuelles“ eingesehen werden. 

    Die bestehende Zulassung des Kraftwerks Reckingen läuft fast 80 Jahre nach dessen Inbetriebnahme am 10. Oktober 2020 aus. Die Kraftwerk Reckingen AG beantragt den Weiterbetrieb des Kraftwerks über diesen Zeitraum hinaus für die Dauer von 60 Jahren. Wie alle Grenzkraftwerke am Hochrhein benötigt das Kraftwerk Reckingen sowohl eine deutsche wasserrechtliche Bewilligung als auch eine wortgleiche Schweizer Konzession. Dies ergibt sich aus staatsvertraglichen Regelungen aus den Jahren 1879 und 1929 und erfordert eine enge Abstimmung zwischen dem in Deutschland zuständigen Regierungspräsidium Freiburg sowie dem Schweizer Bundesamt für Energie.    

    Gegenstand des Verfahrens sind auch umfangreiche Umweltmaßnahmen: Neben dem Neubau der Fischaufstiegsanlage am deutschen Ufer ist auch die Anlage eines Nebenfließgewässers mit vier Inseln und einem Altwasser in der Gemeinde Küssaberg vorgesehen sowie Kiesschüttungen zur Verbesserung der Geschiebesituation und weitere Struktur- und Uferrückbaumaßnahmen in der näheren Umgebung des Kraftwerks. Hinzu kommen vier Umweltmaßnahmen auf Schweizer Seite, u.a. die Erweiterung der Auenrenaturierung „Chly Rhy“ in der Gemeinde Rietheim.         

    Mit den Umweltmaßnahmen sollen Laichplätze, naturnahe Lebensräume u. a. für Jungfische und wirbellose Kleintiere (Makrozoobenthos) geschaffen und der durch die Stauhaltung geprägte Hochrhein an hierfür geeigneten Uferabschnitten revitalisiert werden. Hiermit soll sowohl den Vorgaben der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) Rechnung getragen werden als auch den Vorschriften des Schweizer Gewässerschutzgesetzes. Neben der ökologischen Zielsetzung steht aber auch der Wert des Hochrheins als Erholungsgebiet für die Bevölkerung im Fokus. Einige der neu entstehenden Flachufer sollen für die Freizeitnutzung zugänglich gemacht werden.          

    Begleitet wurde die Planung durch die von den Behörden eingerichtete Ökologische Begleitkommission (ÖBK). In dieser sind neben der Kraftwerk Reckingen AG und den deutschen und Schweizer Zulassungs- und Fachbehörden die betroffenen Gemeinden beider Seiten des Rheins sowie zahlreiche Umwelt- und Fischereiverbände vertreten. Die ÖBK hat beratende Funktion und seit ihrer Konstituierung im Jahr 2014 sechs Mal getagt. Sie wurde bereits bei der Konzeption der Umweltverträglichkeitsprüfung beteiligt und laufend über deren Ergebnisse informiert. Viele wertvolle Impulse konnte die ÖBK bei der Auswahl und konzeptionellen Planung der Umweltmaßnahmen geben.           

    Während des förmlichen Zulassungsverfahrens pausiert nun die ÖBK – sie wird nach Erteilung der deutschen Bewilligung und der Schweizer Konzession wieder eingesetzt werden und dann die Umsetzung der Umweltmaßnahmen beratend begleiten.

  • Abteilung 4
    28.12.2018
    B 34 Ortsumfahrung Wyhlen: Regierungspräsidium Freiburg bittet um Rückkehr zur Sachlichkeit
    Besuch in öffentlicher Gemeinderatssitzung am 29. Januar in Grenzach-Wyhlen

    Das Regierungspräsidium Freiburg nimmt aktuelle Presseberichte zur Planung und zum Bau der Ortsumfahrung Wyhlen zum Anlass, alle Beteiligten zu einer Rückkehr zu einer sachlichen Auseinandersetzung zu bitten. Konkreter Hintergrund ist ein aktueller Artikel der Oberbadischen vom 28. Dezember („Nicht der ‚Depp‘ für Freiburg sein“).

    „Nachdem die Gemeinde Grenzach-Wyhlen deutlich signalisiert hat, dass sie eine Aufteilung der Ortsumfahrung Wyhlen in zwei Bauabschnitte nicht wünscht, prüft das Regierungspräsidium Freiburg nun alle weiteren Optimierungsmöglichkeiten für den Bauablauf“, erläuterte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. „Es macht keinen Sinn, stets übereinander zu sprechen. Vielmehr sollten wir direkt miteinander sprechen und uns darauf konzentrieren, hier in der Sache weiter zu kommen. Abteilungspräsident Claus Walther und Baureferatsleiter Dieter Bollinger werden wie mit der Gemeinde Grenzach-Wyhlen bereits im Vorfeld vereinbart am 29. Januar in der öffentlichen Gemeinderatssitzung vor Ort sein.“

    „Das Regierungspräsidium Freiburg ist und bleibt für Gespräche in der Sache immer offen – das gilt sowohl für Abgeordnete, kommunale Mandatsträgerinnen und Mandatsträger als auch die Gemeinde. Im Einsatz für das eigene Interesse ist eine klare Sprache notwendig, jedoch muss es im Kern immer um die Sache gehen. Diese Ebene ist in den vergangenen Tagen verlassen worden – wir sind offen für konstruktiv-kritische Begleitung, persönliche Diffamierungen und Polemik lehnen wir ab. Es ist uns ein großes Anliegen, dass wir gemeinsam mit allen Beteiligten dieses für die Entwicklung der Gemeinde Grenzach-Wyhlen wichtige und verkehrsentlastende Straßenprojekt voranbringen“, so Schäfer.

    Auf Initiative des Abgeordneten Armin Schuster MdB (CDU) wird es im ersten Quartal 2019 einen Termin vor Ort geben, an dem unter anderem auch Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer persönlich teilnehmen wird.

     
  • Abteilung 5
    27.12.2018
    Regierungspräsidium Freiburg erlässt FFH-Verordnung zur Festlegung von FFH-Gebieten
    Verordnung tritt nach Ersatzverkündung am 12. Januar in Kraft // Antwortschreiben für Einwenderinnen und Einwender werden im neuen Jahr versandt

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat zur Festlegung der 59 FFH-Gebiete im Regierungsbezirk eine eigene Rechtsverordnung (FFH-Verordnung) erlassen. Die Verordnung wurde am heutigen Donnerstag (27. Dezember) im Gesetzblatt verkündet. Sie tritt nach der Ersatzverkündung am 12. Januar in Kraft, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Der Dialog zwischen Landwirtschaft und Naturschutz ist ein wichtiger Bestandteil des Verfahrens. Wir haben das Verfahren so transparent und verständlich wie möglich für alle Interessierten gestaltet. Alle Einwenderinnen und Einwender werden in den nächsten Tagen ein individuelles Antwortschreiben erhalten. Wir haben bei der Gestaltung der FFH-Verordnung sorgfältig abgewogen und unsere Spielräume genutzt.“

    Grundlage der FFH-Verordnung ist die europäische FFH-Richtlinie. Diese bildet - zusammen mit der Vogelschutz-Richtlinie - die Grundlage für die Errichtung des europäischen ökologischen Netzes mit der Bezeichnung NATURA 2000. Sie enthält nun die verfeinerten Abgrenzungen der bereits bestehenden FFH-Gebiete in einem genauen Maßstab von 1:5.000. Gegenstand der Verordnung sind ferner die in den jeweiligen FFH-Gebieten vorkommenden natürlichen Lebensräume und Arten sowie deren spezifische Erhaltungsziele.

    Bei den Flächen hat es eine leichte Veränderung gegeben: Statt der etwas mehr als 140.100 Hektar sind es nun final ziemlich genau 140.000 Hektar, die im Regierungsbezirk auf FFH-Gebiete entfallen. „Mit dem Erlass der FFH-VO wird den Anforderungen der EU entsprochen“, so Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer, „die Grenzen der FFH-Gebiete sind nun genau definiert. Wir haben vorgetragene Interessen im Verfahren berücksichtigt, soweit dies möglich gewesen ist.“

    Im Rahmen des umfassenden Beteiligungsverfahrens hatten die Träger öffentlicher Belange sowie alle Bürgerinnen und Bürger zwei Monate Zeit, die Unterlagen einzusehen und Stellung zu nehmen. Acht Informationsveranstaltungen im ganzen Regierungsbezirk waren im Frühjahr organisiert worden, und das Dialogforum Naturschutz/Landwirtschaft hat sich intensiv mit der FFH-Verordnung befasst. „Ich freue mich über die rege Beteiligung und danke allen, die sich im Verfahren so intensiv eingebracht haben. Das gilt insbesondere für die Verbände, mit denen wir den angebahnten Dialog auch bei anderen Themen intensiv und eng fortführen möchten“, so Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer.

    Im Regierungspräsidium Freiburg gingen insgesamt 400 Stellungnahmen mit etwa 800 Anregungen und Bedenken ein. Schwerpunktmäßig wurden Grenzanpassungswünsche vorgetragen. Des Weiteren wurden Fragen zur Instandhaltung von Infrastruktureinrichtungen, zur Bewirtschaftung oder auch zur allgemeinen Rechtslage gestellt. Dabei bezog sich der Gestaltungsspielraum des Regierungspräsidiums lediglich auf die Konkretisierung der bereits in der Vergangenheit an die EU gemeldeten Grenzen.

    Die FFH-Verordnung bezieht sich auch auf Flächen, die sich als Siedlung, Straße oder andere überplante Fläche innerhalb eines FFH-Gebiets befinden – dies ändert jedoch nichts am inhaltlichen Status dieser Gebiete und an der bestehenden Nutzung. „An den Außengrenzen war es teilweise jedoch möglich, Hofstellen von Landwirtinnen und Landwirten an den Außengrenzen von FFH-Gebieten herauszunehmen, wie dies häufig gewünscht wurde. Flächen, die vollständig innerhalb des FFH-Gebiets liegen, konnten nicht herausgenommen werden. Hier konnte gemeinsam mit dem Umweltministerium (UM) und dem Ministerium für Ländlichen Raum (MLR) eine Vereinfachung von Genehmigungsverfahren bei Hofstellenerweiterungen entwickelt werden“, erläutert Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer.

    Die FFH-Verordnung des Regierungspräsidiums Freiburg hat keine Verschärfung der bestehenden Regelungen des Bundes- bzw. Landesnaturschutzgesetzes zur Folge und somit keine weiteren Belastungen oder Eingriffe für Bürgerinnen und Bürger, Planungs- und Vorhabenträger sowie Kommunen. 

    Ab  Freitag, 28. Dezember, liegt die Verordnung mit ihren Übersichtskarten und Detailkarten zur Gebietsabgrenzung der FFH-Gebiete beim Regierungspräsidium Freiburg, Bissierstraße 7, Zimmer 1.38 für die Dauer von zwei Wochen zur kostenlosen Einsichtnahme während der Sprechzeiten öffentlich aus (Ersatzverkündung). Ergänzend wird die Verordnung mit den Anlagen auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Freiburg unter Aktuelles/Bekanntmachungen veröffentlicht. Nach Ablauf der Auslegungsfrist Mitte Januar tritt die Verordnung in Kraft. Bis zu diesem Zeitpunkt werden auch die Antwortschreiben an die Einwenderinnen und Einwender durch das Regierungspräsidium erfolgen.

     
  • Abteilung 4
    21.12.2018
    Regierungspräsidium genehmigt den Umbau der A5-Anschlussstelle Neuenburg (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) und des Knotens Wuhrloch
    Auslegung der Entscheidung beginnt Anfang Januar

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat den Planfeststellungsbeschluss für den Umbau der A5-Anschlussstelle Neuenburg (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) und den benachbarten Knoten Wuhrloch erlassen. Das Vorhaben umfasst den Umbau der vorhandenen Einmündungen des Autobahnanschlusses in die B 378 und der Kreuzung am Wuhrloch in Kreisverkehre.

    Hierdurch soll die Leistungsfähigkeit und damit auch die Verkehrssicherheit dieser stark belasteten Verkehrsknotenpunkte erhöht werden. Die zu den Hauptverkehrszeiten entstehenden Rückstaus bis auf die Autobahn sollen damit in Zukunft vermieden werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Der Planfeststellungsbeschluss wird mit den genehmigten Planunterlagen in der Zeit vom 2. bis 15. Januar im Rathaus von Neuenburg am Rhein zur Einsichtnahme ausgelegt. Die Auslegung soll allen Betroffenen und Interessierten die Gelegenheit zur Einsichtnahme in die genehmigte Planung geben. Die Auslegung wird im Stadtblatt von Neuenburg öffentlich bekannt gemacht.

    Sämtliche Unterlagen (Pläne, Berichte und Gutachten) des geplanten Projekts können ab dem Beginn der Auslegung am 2. Januar auch auf der Internetseite des RP (www.rp-freiburg.de) unter „Aktuelles“ eingesehen und heruntergeladen werden. Dabei befinden sich unter anderem Übersichtslagepläne und Lagepläne zum Projekt.

    Die bauliche Umsetzung der Maßnahme mit einer Gesamtbauzeit von voraussichtlich etwa 15 Monaten ist in den Jahren 2020/2021 vorgesehen.

     
  • SGZE
    19.12.2018
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer im deutschen Begleitausschuss zu Fessenheim: „Wir brauchen jetzt vorrangig den Stilllegungsantrag des Betreibers EDF für den Schließungsprozess zu Fessenheim“
    Fortschritte im Zukunftsprozess zu Fessenheim bei der Machbarkeitsstudie für die Reaktivierung der Linie Colmar-Freiburg und für den geplanten deutsch-französischen Gewerbepark

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat in der Sitzung des deutschen Begleitausschusses zum Atomkraftwerk Fessenheim am heutigen Mittwoch (19. Dezember) über den aktuellen Stand des Stilllegungsprozesses berichtet. Weiterhin ging es in einer Sitzung des Zukunftsprozesses Fessenheim im Anschluss um die Entwicklung von Zukunftsperspektiven für die Zeit nach dem Betrieb des Kernkraftwerks, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    „Ich begrüße es grundsätzlich, dass der französische Präsident Macron mit Sommer 2020 ein konkretes Datum für die Schließung beider Reaktoren genannt hat, auch wenn dies später ist, als wir es uns wünschen. Was wir aber zur Glaubwürdigkeit dieser politischen Aussagen von unseren französischen Partnerinnen und Partnern brauchen, sind rechtlich-verbindliche Fakten wie ein Stilllegungsantrag des Betreibers EDF, um einen unumkehrbaren Prozess der Schließung einzuleiten“, so Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer.

    Ein solcher Antrag muss zwei Jahre vor der Schließung gestellt werden. Auch die Aufsichtsbehörde Autorité de Sûreté Nucleaire (ASN) hat in der CLIS-Sitzung vom 27. November mitgeteilt, dass die Frist in Einzelfällen kürzer sein könne, dennoch klar auf die Notwendigkeit der Stellung eines solchen Antrags  hingewiesen, zumal diese Frist mit Blick auf Sommer 2020 bereits unterschritten sei.

    Das Gleiche gelte im Übrigen auch für die Entkoppelung der Fessenheim-Schließung von der Inbetriebnahme von Flamanville. „Diese dringend notwendige Entkoppelung haben wir als Aussage schon mehrfach gehört, aber wir benötigen diese Entscheidung in einem staatlichen Dekret verankert“, betonte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer.

    Auch der Zukunftsprozess Fessenheim macht sehr gute Fortschritte, wie die Regierungspräsidentin den Mitgliedern des Gremiums zur Perspektive nach der Schließung des Atomkraftwerks berichtete. So hat der Begleitausschuss des INTERREG-Programms hat vergangenen Donnerstag die EU-Mittel für die Machbarkeitsstudie für die Reaktivierung der Bahnlinie Colmar-Breisach-Freiburg in Höhe von 175.000 Euro bewilligt.

    Für den deutsch-französischen Gewerbepark haben sich Ende November deutsche und französische Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus dem grenznahen Bereich getroffen und haben bereits erste Überlegungen für ein mögliches Statut erarbeitet, das aber noch konkretisiert werden soll.

    „Auch wenn es auf französischer Seite einen Wechsel von Staatssekretär Sébastien Lecornu zu Emmanuelle Wargon gegeben hat, bin ich optimistisch, dass wir auf einem guten gemeinsamen Weg sind, um unsere Ziele zu erreichen. Wir werden weiter mit den französischen Partnerinnen und Partnern im Kontakt bleiben und die sich bietenden Spielräume zum Nutzen aller optimal zu gestalten“, so die Regierungspräsidentin.

  • Abteilung 4
    19.12.2018
    L 130 bei Münsterhalden (Münstertal, Breisgau-Hochschwarzwald) ab kommenden Freitag, 21. Dezember, wieder frei befahrbar
    Milde Temperaturen beschleunigen Sanierungsarbeiten

    Dank der günstigen Wetterverhältnisse in den letzten Monaten und Wochen sowie eines verstärkten personellen und maschinellen Einsatzes der beauftragten Straßenbaufirma kann die L 130 bei Münsterhalden (Münstertal, Breisgau-Hochschwarzwald) bereits am Freitag, 21. Dezember, wieder für den Verkehr freigeben werden. Ursprünglich sei man davon ausgegangen, dass die Sanierung der Landesstraße erst im Frühjahr abgeschlossen werden kann, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg. 

    Als letzte Arbeiten wurden zur Verkehrssicherheit noch die neuen Schutzplanken montiert, nachdem in den letzten Wochen auf der L 130 der Straßenkörper im Untergrund teilweise neu aufgebaut, eine Drainage verlegt und danach neue Asphaltschichten aufgetragen und Bankettarbeiten durchgeführt wurden. Die Straßensanierung hat rund 1,3 Millionen Euro gekostet.

    Für die Sanierung des ca. 750 Meter langen Bauabschnitts zwischen dem Knoten L 130/L131 beim Haldenhof und dem Knoten L 130/Abzweig Kälbelescheuer waren zunächst rund sechs Monate veranschlagt worden. Weil die Arbeiten in den Winter hineinreichen sollten, war vorgesehen, die Sanierung im Frühjahr 2019 abzuschließen. Hierfür hätte die Straße noch einmal gesperrt werden müssen. 

  • Abteilung 1
    18.12.2018
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Regierungsvizepräsident Klemens Ficht ehren 53 Frauen und Männer für langjährige Treue zum Land Baden-Württemberg
    Bärbel Schäfer: „Mit ihren vielen Berufsjahren haben Sie die Verwaltung, wie wir sie heute vorfinden, und auf die wir stolz sein können, geprägt“
     Regierungspräsidentin Schäfer und Regierungsvizepräsident Ficht ehren langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

    53 Beschäftigte oder Beamtinnen und Beamte sind beim Regierungspräsidium Freiburg für langjährige Treue zum Land ausgezeichnet worden. Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Regierungsvizepräsident Klemens Ficht dankten beim Empfang den 32 Frauen und 21 Männern für ihre 40- oder 25-jährige Tätigkeit im Haus, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidium Freiburg.

    Die Zahl der Dienstjubilare lag in diesem Jahr deutlich unter den Werten der Vorjahre – meistens wurden im Durchschnitt etwa 80 langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geehrt. Deutlich stärker als in der Vergangenheit sind die Frauen repräsentiert: Bei den 25-jährigen Dienstjubilarinnen und -jubilaren stellen sie mit 22 gegenüber nur acht Männern die deutliche Mehrheit. Unter den Beschäftigten und Beamtinnen und Beamten mit vier Jahrzehnten Dienst im Auftrag des Landes sind es dagegen 13 Männer und zehn Frauen. Diese kommen aus unterschiedlichen Referaten im ganzen Haus – unter anderem wird auch Abteilungspräsident Thomas Hecht (Schule) für 25 Jahre im öffentlichen Dienst gewürdigt.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Mit ihren vielen Berufsjahren haben sie die Verwaltung, wie wir sie heute vorfinden und auf die wir stolz sein können, geprägt. Gleichzeitig müssen wir im aktuellen Umfeld stark darauf achten, alle Gruppen und Interessen wahrzunehmen, sie mitzunehmen und Lösungen zu finden, die in der Zeit der Unsicherheit Perspektive, Vertrauen und Berechenbarkeit für alle gesellschaftlichen Gruppen vermittelt. Angesichts einer großen Zahl an Neueinstellungen von jungen Kolleginnen und Kollegen in den vergangenen zwei Jahren liegt nun die Herausforderung nun darin, den Erfahrungsschatz und das angesammelte Wissen weiterzugeben, um so die Qualität der Leistungen des Regierungspräsidiums auch für die Zukunft sicherzustellen – gerade mit Blick auf die Digitalisierung.“

    40 Jahre: Reinhard Bayer, Hartmut Sprich, Günther Grimmig, Dr. Uta Hertkorn, Ralf Schmitt, Claudia Schall, Friedhelm Glönkler, Anita Bächle, Renate Schelb-Geiger, Marianne Rinke, Werner Stauß, Margarete Hilzinger, Jürgen Kaiser, Heidi Pieper, Albrecht Franke, Johannes Beck, Karin Dorn, Ralf Damm, Dr. Werner Weinzierl, Dietmar Gerhart, Brigitte Lustinetz, Bettina Wehrle und Willy Nain.

    25 Jahre: Jean-Jacques Anjard, Irma Hettich, Stefan Heckmann, Renate Exner, Katharina Kranzitzki, Parvin Kerachi, Heide Bogenschütz, Martina Hamm, Claudia Torzi, Christine Winterhalder, Thomas Hecht, Marita Gebhard, Hans Dieter Wölk, Christine Kern, Ralph Ortlieb, Sonja Templeton-Hirsch, Maria Bastian, Susanne Radetzky, Christoph Huber, Anja Seltmann-Konyen, Annette Birnbaum, Beate Späth-Bleile, Thomas Gwozdz, Sonja Stammel, Heidi Kreutz, Joachim Schuff, Angelika Worms, Dietlinde Fritz, Véronique Gabriel und Alexandra Gaede.

  • Abteilung 5
    18.12.2018
    Regierungspräsidium Freiburg gibt Antrag für Rückhalteraum Wyhl/Weisweil beim Landratsamt Emmendingen ab
    Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren umfassen 29 Aktenordner
     (von links): Florian Bucher, Manuela Fromm, Andreas Gold, Harald Klumpp (alle RP), Landrat Hanno Hurth, der erste Landesbeamte Hinrich Ohlenroth und Jutta Nopper (Landratsamt EM). Foto: Landratsamt Emmendingen

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat am heutigen Dienstag (18. Dezember) den Antrag auf Planfeststellung für den Hochwasserrückhalteraum Wyhl/Weisweil dem Landratsamt Emmendingen übergeben. Landrat Hanno Hurth nahm die 29 Ordner umfassenden Antragsunterlagen von Referatsleiter Harald Klumpp vom Regierungspräsidium Freiburg entgegen, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung des Landratsamt Emmendingen und des Regierungspräsidiums Freiburg. Landrat Hanno Hurth sichert ein offenes und transparentes Verfahren zu. 

    Der vom Regierungspräsidium Freiburg (RP) geplante Hochwasserrückhalteraum liegt mit einer geplanten Fläche von 595 Hektar auf den Gemarkungen Sasbach, Wyhl, Weisweil und Rheinhausen. Künftig soll das Gebiet nach den Plänen des RP im Hochwasserfall als Rückhalteraum genutzt werden können. In Zeiten ohne Hochwassereinsatz sollen regelmäßig in Abhängigkeit vom natürlichen Abflussgeschehen im Rhein sogenannte „Ökologische Flutungen“ stattfinden, so der Antrag des RP.

    Weiterer Verlauf:
    Nach eingehender Prüfung der Antragsunterlagen auf Vollständigkeit durch das Landratsamt Emmendingen wird das förmliche Verfahren mit Offenlage der Antragsunterlagen eingeleitet. Parallel zum Planfeststellungsverfahren auf deutscher Seite erfolgt auf französischer Seite ein Verwaltungsverfahren für die dort erforderlichen Schutzmaßnahmen. Betroffene Bürgerinnen und Bürger, Städte und Gemeinden, Unternehmen, Vereine und Verbände können während dieser Offenlage Einwendungen erheben, die dann vom Landratsamt geprüft werden. Der Termin der Offenlage wird vom Landratsamt Emmendingen noch bekannt gegeben. Eventuelle Einwendungen können erst ab diesem Zeitpunkt rechtswirksam erhoben werden. Nach der Offenlage wird es einen öffentlichen Erörterungstermin geben, bei dem die Einwendungen behandelt und diskutiert werden.

    Weitere Informationen:
    Der Hochwasserrückhalteraum Wyhl/Weisweil ist Bestandteil für den Hochwasserschutz am Oberrhein. Er soll dazu beitragen, dass bei einem Hochwasserereignis die Schäden durch Überflutungen für Menschen und Infrastruktur nördlich von Iffezheim so gering wie möglich ausfallen. Mit dem Rückhalteraum sollen nach Fertigstellung bis zu 7,7 Millionen Kubikmeter Hochwasser auf einer Gesamtfläche von etwa 595 Hektar auf den Gemarkungen Sasbach, Wyhl, Weisweil und Rheinhausen zurückgehalten werden. 

    Der Hochwasserrückhalteraum wird vom Regierungspräsidium Freiburg geplant. Das Regierungspräsidium Freiburg vertritt das Land Baden-Württemberg als Träger des Vorhabens. Es stellt den Antrag auf Planfeststellung des Hochwasserrückhalteraumes beim Landratsamt Emmendingen. Das Landrats­amt Emmendingen entscheidet als genehmigende Behörde über den Planfest­stellungsantrag.

    Weitere Informationen zum IRP im Internet unter www.irp-bw.de.

  • Abteilung 4
    17.12.2018
    PM des VM BW: Feierliche Verkehrsfreigabe der Ortsumgehung bei Behla an der B 27
    Minister Hermann: Ortsumfahrung bringt deutliche Entlastung von Verkehr, Lärm und Luftverschmutzung

    ​PM des Verkehrsministerium Baden-Württemberg:

    Landesverkehrsminister Winfried Hermann, MdL, hat heute (17. Dezember 2018) gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), Steffen Bilger, MdB, und der Freiburger Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer die Ortsumgehung von Behla an der B 27 für den Verkehr freigegeben.
     
    „Mit der Verkehrsfreigabe der Ortsumfahrung bei Behla wird nicht nur eine äußerst wichtige Entlastungsstraße gebaut. Mit diesem Projekt wird auch ein weiterer wichtiger Meilenstein für die Ertüchtigung des gesamten Streckenzugs der B 27 in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg vollendet. Für die Anlieger und Bürgerinnen und Bürger von Behla bedeutet die Ortsumfahrung eine deutliche Entlastung von Verkehr, Lärm und Luftverschmutzung. Zusammen mit dem Gäubahn-Konzept, mit welchem wir den öffentlichen Personennahverkehr in den letzten Jahren gestärkt haben, steigern wir die Mobilität in der Region für Menschen und Wirtschaft auf nachhaltiger Weise“, betonte Verkehrsminister Hermann.
     
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer betonte. „Ich danke allen, die dazu beigetragen haben, dass der Bau der Ortsumfahrung in Behla so zügig und reibungslos verlaufen konnte. Die Ortsumfahrung ist ein starkes Zeichen für die Zukunft der Region, die sich seit vielen Jahren engagiert für den Ausbau der B 27 einsetzt“.
     
    Mit der Verkehrsfreigabe der Ortsumfahrung von Behla an der B 27 wird die derzeitige Verkehrssituation entschärft und dazu beigetragen, die Verkehrssicherheit erheblich zu steigern. Die Lärm- und Abgasemissionen werden innerhalb der Ortsdurchfahrt von Behla spürbar abnehmen und die Gemeinde erhält damit die Chance für eine bürgerfreundliche Innenstadtentwicklung und somit für die Erhöhung der Wohnortattraktivität ihres Ortes.
     
    Die gesamte Maßnahme ist circa 1,9 Kilometer lang. Die Kosten belaufen sich auf rund 9,5 Millionen Euro und werden komplett vom Bund als Straßenbaulastträger finanziert. „Das ist sehr sinnvoll angelegtes Geld“, erklärte Minister Hermann.

     

  • Abteilung 4
    17.12.2018
    PM des VM BW: Spatenstich zum Baustart des Waldsiedlungstunnels an der B 33 bei Allensbach
    Minister Hermann: Gesteigerte und nachhaltige Mobilität für Menschen und regionale Wirtschaft

    ​Pressemitteilung des VM BW:

    Heute (17. Dezember 2018) hat Landesverkehrsminister Winfried Hermann, MdL, gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) Steffen Bilger, MdB, und der Freiburger Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer den Startschuss für den Bau des Waldsiedlungstunnels an der B 33 gegeben.

    „Mit dem Spatenstich des Waldsiedlungstunnels wird ein weiterer äußerst wichtiger Meilenstein des Ausbaus der B 33 zwischen Allensbach und Konstanz angegangen. Das Gesamtprojekt des vierstreifigen Neu- und Ausbaus verbindet die Räume Konstanz, Radolfzell und Singen und sorgt für eine leistungsfähige Anbindung an das Autobahnnetz, an die BAB 81 und BAB 98. Für die Bürgerinnen und Bürger der Reichenau-Waldsiedlung bedeutet der Bau des Tunnels eine Entlastung von Verkehr, Lärm und Luftverschmutzung. Hinzu kommt die Steigerung der Mobilität in der Region für Menschen und Wirtschaft auf nachhaltiger Weise durch das Gäubahn-Konzept, mit welchem der öffentliche Personennahverkehr in den letzten Jahren gestärkt wurde “, erklärte Verkehrsminister Hermann.  

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer betonte: „Es freut mich sehr, dass es auf der B 33 so zügig vorangeht. Der Ausbau der B 33 zwischen Allensbach und Konstanz ist eines der größten und wichtigsten Straßenbauprojekte im Regierungsbezirk und ein wichtiger Schritt, um die Region von den täglichen Staus zu entlasten.“
     
    Der Waldsiedlungstunnel hat eine Länge von 745 Metern und ist somit das Herzstück des Abschnittes E mit insgesamt 1,2 Kilometer. Er teilt sich auf in ein überschüttetes Tunnelbauwerk (474 Meter) und zwei Trogbauwerke mit Längen von 203 Metern (West) und 68 Metern (Ost) und wird blockweise in offener Bauweise hergestellt. Die Gesamtbauzeit inklusive der Herstellung der Betriebstechnik wird circa 3,5 Jahre betragen. Die Fertigstellung der Maßnahme ist somit im Herbst 2022 vorgesehen.
     
    Die Kosten der Maßnahme betragen rund 60 Millionen Euro und werden komplett vom Bund als Straßenbaulastträger der Bundesrepublik Deutschland finanziert.
  • Abteilung 5
    14.12.2018
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer nimmt 7700 Unterschriften von Bürgerinnen und Bürgern aus den Gemeinden Sasbach, Wyhl, Weisweil und Rheinhausen entgegen
    Bärbel Schäfer: „Unser Ziel als Regierungspräsidium ist es, eine rechtssichere Entscheidung des Landratsamts Emmendingen zum Bau und Betrieb des Rückhalteraums zu erhalten“
     Übergabe Unterschriften

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat am Donnerstag (13. Dezember) von den Bürgermeistern Dr. Jürgen Louis (Rheinhausen), Ferdinand Burger (Wyhl), Michael Baumann (Weisweil), die stellvertretende Bürgermeister Petra Timm (Sasbach) sowie Vertreterinnen und Vertreter der Bürgerinitiative „Polder Wyhl/Weisweil – so nitt“ (e.V.) 7700 Unterschriften aus den vier Gemeinden entgegengenommen. Dabei wurden die inhaltlichen Standpunkte in einer offenen Diskussion ausgetauscht, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Ich danke der Bürgerinitiative ausdrücklich für ihr Engagement und nehme die Unterschriften mit großem Respekt entgegen. Wir sind uns mit der BI und den Kommunen einig in der Überzeugung, dass das Integrierte Rheinprogramm einen solidarischen Hochwasserschutz für die Unterlieger zum Ziel hat. Ich nehme die geäußerten Sorgen der Bürgerinnen und Bürger sehr ernst.“

    „Unser Ziel als Regierungspräsidium ist es, eine rechtssichere Entscheidung des Landratsamts Emmendingen als Genehmigungsbehörde zum Bau und Betrieb des Rückhalteraums zu erhalten. Diese Entscheidung über den Betrieb, wie sie in dem Planfeststellungsbeschluss festzulegen ist, ist aber keine politische Frage, sondern eine fachlich-rechtliche, die von der Genehmigungsbehörde abzuwägen ist. Hier haben wir auch keinen politischen Spielraum, sondern müssen uns auf die Bewertungen des Gutachters verlassen.“

    „Wir bleiben mit der Bürgerinitiative und den Bürgermeistern sowie den Bürgerinnen und Bürgern weiterhin im Gespräch und sind auch offen für die Diskussion und Prüfung der gemachten Vorschläge, was den späteren Betrieb des Rückhalteraums  angeht. Gegenüber den Gemeinden und der Bürgerinitiative haben wir die Zusage eingehalten, die Überprüfung der vorgeschlagenen Schlutenlösung in der Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) zur Verfügung zu stellen. Am kommenden Dienstag (18. Dezember) werden wir die Antragsunterlagen beim Landratsamt Emmendingen abgeben und uns weiterhin intensiv austauschen.“

  • Abteilung 1
    14.12.2018
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer weiht Neubau des Kindergartens „Löwenzahn“ ein
    Kindertagesstätte bietet 20 Plätze für Drei- bis Sechsjährige in der Bissierstraße 3a // Nachhaltiger Neubau nach nur sieben Monaten fertig
     KiGa-Neubau

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat bei einer Feierstunde am heutigen Freitag (14. Dezember) den neuen Kindergarten „Löwenzahn“ des Regierungspräsidiums Freiburg vor zahlreichen Gästen eingeweiht. Die Kindertagesstätte in der Bissierstraße 3a für Drei- bis Sechsjährige bietet maximal 20 Plätze für eine Ganztagsbetreuung für Kinder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Wir haben den Anspruch, für unsere  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein guter Arbeitgeber zu sein. Eine arbeitsplatznahe Kita mit zeitlich flexibler Kinderbetreuung ist ein wesentlicher Baustein für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Ich freue mich, dass nun möglich ist, eine Betreuung der Kinder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Kleinkindalter bis zum Schuleintritt anbieten zu können.“

    Schon 2011 ging die RP-Kita „Löwenzahn“ für unter Dreijährige mit 20 Plätzen an den Start. „Der Elternwunsch nach einer nahtlosen Betreuung vom Kleinkindalter bis zum Schuleintritt wurde rasch artikuliert. Wir sind sehr froh, dass dies nun nach längerer Planung möglich geworden ist und dass wir uns erfolgreich für den Ausbau des Angebot in der Kinderbetreuung eingesetzt haben“, sagte Bärbel Schäfer. „Umso schöner ist es, dass der Neubau nach nur sieben Monaten fertig geworden ist.“

    Mit den Bauarbeiten ging es im März los. Bei der Planung und Bauausführung erhielt das Regierungspräsidium die Unterstützung vom Amt Freiburg des Landesbetriebs Vermögen und Bau. Um Kosten zu sparen, orientierte sich die Planung an einer in Schwäbisch Gmünd bereits vorhandenen Kinderkrippe und wurde lediglich an die Freiburger Erfordernisse angepasst. Durch vorgefertigte Elemente aus Holz ist der Neubau nachhaltig. Das gilt auch für die Fassade: Sie besteht aus Hölzern der heimischen Weißtanne.

    Finanziert wurde der Bau vom Regierungspräsidium und bezuschusst aus dem Investitionsprogramm des Bundes zur Kinderbetreuungsfinanzierung. 1,2 Millionen Euro kostet der Neubau, davon trug der Bund 124.000 Euro durch die Förderung. Als Träger ist das Jugendhilfswerk Freiburg (e.V.) im Einsatz. Die Aufgabe des Trägers umfasst nicht nur die Betreuung, Bildung und Erziehung der Kinder, sondern auch die sprachliche Förderung – zum Beispiel durch frühkindliche Bildung wie die Vermittlung von Französisch. Bärbel Schäfer: „Wir sind froh, einen kompetenten und engagierten Partner für die Kinderbetreuung gewonnen zu haben, mit dem wir bereits gute Erfahrungen im Betrieb der Kita gemacht haben und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.“ Die Kinder nutzen den Neubau bereits seit Oktober 2018.

    Neben der Regierungspräsidentin gratulierten Karl-Heinz Bühler, Leiter des Amts für Vermögen und Bau in Freiburg, die Leiterin des Amts für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Freiburg, Gabriele Wesselmann, und der Vorsitzende des Jugendhilfswerks Freiburg, Ulrich Gruler, zur Fertigstellung des neuen Kindergartens. Auch die Kinder zeigten mit einem kleinen Auftritt, dass sie sich über den Abschluss der Arbeiten freuten.

  • Abteilung 2
    13.12.2018
    Regierungspräsidium Freiburg kündigt Erörterungstermin für den Neubau der A98 zwischen Karsau und Schwörstadt (Kreis Lörrach) für April 2019 an
    Im Frühjahr sechs Tage Austausch zur Planung vorgesehen // Termin wird in der Alban-Spitz-Halle in Rheinfelden-Minseln stattfinden

    Nächster Schritt im Planfeststellungsverfahren für die A 98 zwischen Karsau und Schwörstadt: Das Regierungspräsidium Freiburg hat den Erörterungstermin für den Abschnitt Fünf zwischen 3. und 11. April terminiert, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde. Dabei werden die Anfang 2018 im Rahmen der Anhörung eingegangenen Einwendungen und Stellungnahmen mit der Straßenbauabteilung des Regierungspräsidiums als Vorhabenträger, den Kommunen und den Einwendern sowie den beteiligten Behörden und Verbänden besprochen.

    Vom 3. bis 11. April sind insgesamt sechs Verhandlungstage und ein weiterer Tag als Planungsreserve vorgesehen. Sie finden unter der Leitung des Planfeststellungsreferats des Regierungspräsidiums in der Alban-Spitz-Halle in Rheinfelden-Minseln statt.

    Der Autobahnabschnitt A 98.5 beginnt östlich der bereits genehmigten An-schlussstelle Rheinfelden-Karsau, verläuft von dort Richtung Osten auf dem Dinkelberg bis oberhalb von Schwörstadt und endet westlich des Wolfsgrabens. Die Weiterführung mit dem Anschluss an das Straßennetz ist Bestandteil des Folgeabschnitts.

    Neben den Stellungnahmen der beteiligten Kommunen, Behörden und Verbände sind im Rahmen der Anhörung 190 Einzeleinwendungen und eine Unterschriftsliste der Bürgerinitiative A 98 Tunnel Karsau-Minseln mit 1.249 Unterzeichnern eingegangen.

    Wichtige Themen der Erörterung werden unter anderem die von der Stadtverwaltung Rheinfelden, der Bürgerinitiative A 98 Tunnel Karsau-Minseln und vielen Einwendern geforderte Überdeckelung zwischen den beiden Ortsteilen sowie der Schallschutz im Bereich der Talbrücken bei Schwörstadt und kommunale Belange, aber auch die Inanspruchnahme landwirtschaftlicher Flächen sowie Eingriffe in Natur und Landschaft sein.

    Das Regierungspräsidium wird den Erörterungstermin rechtzeitig vorher in den örtlichen Tageszeitungen und den Mitteilungsblättern der Gemeinden öffentlich bekannt machen und dabei auch über den Ablauf informieren.

    Sämtliche Unterlagen (Erläuterungen, Pläne, Berichte und Gutachten) des geplanten Projekts können unter „Aktuelles“ auf der Internetseite des RP (www.rp-freiburg.de) eingesehen und heruntergeladen werden.

  • SGZE
    13.12.2018
    6,1 Millionen Euro an europäischen Fördergeldern für acht neue Projekte
    Begleitausschuss des INTERREG-Projekts tagt unter Vorsitz von Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer in Freiburg // Artenschutzprojekt im RAMSAR-Gebiet Oberrhein bewilligt

    Der Begleitausschuss des INTERREG-Programms „Oberrhein“ hat bei seiner aktuellen Sitzung in Freiburg am heutigen Donnerstag (13. Dezember) im Neubau des Regierungspräsidiums Freiburg acht neue Projekte bewilligt. Unter dem Vorsitz von Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer wurden damit 6,1 Millionen Euro an europäischen Fördergeldern vergeben, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Europa macht’s möglich – acht praktische Beispiele, wie die Europäische Union in vielen Lebensbereichen von A wie Artenschutz bis Z wie Zusammenarbeit der Verwaltungen über Landesgrenzen hinweg konkret hilft, das Leben der Menschen zu verbessern. Besonders freut mich, dass nun im Bereich des Artenschutzes konkrete Maßnahmen gemeinsam mit unseren französischen Kollegen umgesetzt werden.“

    Das Projekt „RAMSAR Biodiversität“ knüpft an das Vorgängerprojekt „RAMS’ARtenschutz“ an, in dessen Rahmen im Ramsargebiet Oberrhein (Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung) die Artenschutzprogramme auf deutscher und auf französischer Seite analysiert und verglichen wurden. Mit dem Nachfolgeprojekt soll nun der Bestand von sechs ausgewählten gefährdeten Tierarten durch die Umsetzung gemeinsamer Maßnahmen gesichert werden. Dabei handelt es sich um  den Kiebitz, den Steinkauz, die Wasserralle, die Flussseeschwalbe, die Bechsteinfledermaus und die Wechselkröte. 610.000 Euro fließen aus EFRE-Mitteln in das Projekt. Träger ist die „Ligue pour la protection des oiseaux Alsace" (LPO/elsässische Vogelschutz-Liga). 

    Das Projekt „NAVEBGO“ will die Belastung des Grundwassers durch Biozide im Oberrhein nachhaltig verringern. Biozide werden häufig zum Schutz vor Algen- und Pilzbefall eingesetzt und landen so im Wasserkreislauf. Die Uni Freiburg möchte erforschen, wie stark das Grundwasser in Freiburg, Straßburg und Landau belastet ist und wie die Stoffe in das Grundwasser gelangen. Perspektivisch geht es um Strategien, um den Akteuren Alternativen zum bisherigen Biozideinsatz anbieten zu können. Dafür stellt die EU 1,12 Millionen Euro bereit.

    Auch im grenzüberschreitenden öffentlichen Nahverkehr gibt es Projekte, die eine Förderung erhalten: 

    Das Projekt „NeuWiStra“ hat die Verbesserung der grenzüberschreitenden Bahnstrecke zwischen Neustadt und Straßburg zum Ziel. Das vorliegende Projekt möchte alle notwendigen Verbesserungen an der Strecke und dem Bedienungskonzept benennen und planen, um die Bahnverbindung wettbewerbsfähig mit der Straße zu machen. Das Projekt wird mit 1,25 Mio. Euro von der EU unterstützt.

    Um die Schienenverbindung zwischen Colmar und Freiburg dreht sich das Projekt „COLMAR-FREIBURG: Untersuchung zur multimodalen Mobilität“. Im Rahmen des Projekts wollen die Projektpartner den grenzüberschreitenden Mobilitätsbedarf zwischen den Einzugsgebieten der Städte Colmar und Freiburg analysieren mit dem langfristigen Ziel, eine durchgehende Bahnverbindung (wieder-)herzustellen. Die EU stellt hierfür 175.000 Euro zur Verfügung.

    Dass die Trinkwasserversorgung nicht an der Grenze haltmachen muss, zeigt das Projekt „Grenzüberschreitende Trinkwasserleitung von Schönau (D) nach Wengelsbach (F)“. Der Weiler Wengelsbach hat aufgrund einer arsenverseuchten Quelle aktuell keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Nun soll als Lösung eine neue Leitung von Deutschland nach Frankreich her. Kostenpunkt sind 457.000 Euro aus EU-Mitteln, Träger ist der Syndicat des Eaux et de l’Assainissement Alsace Moselle.

    Darüber hinaus wurden auch Projekte genehmigt, die die grenzüberschreitende Beschäftigung im Gebiet Straßburg-Ortenau vorantreiben, eine integrierte, effiziente und nachhaltige Energieversorgung und -speicherung in der Trinationalen Metropolregion Oberrhein (TMO) sicherstellen und die gesundheitliche Nahversorgung zwischen Weißenburg (F) und Bad Bergzabern (Südpfalz) verbessern sollen. Für diese Projekte stehen insgesamt nochmals rund 2,5 Mio. Euro aus EU-Mitteln zur Verfügung.

    Weitere Informationen:
    Das europäische Programm verfügt bis 2020 über insgesamt 109,7 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Seit 2014 wurden bereits 98 Projekte auf den Weg gebracht. Bis 2020 stehen noch rund 40 Millionen Euro für die Förderung weiterer Projekte zur Verfügung.
  • Abteilung 2/Abteilung 4
    12.12.2018
    Regierungspräsidium Freiburg stellt Planfeststellungsverfahren zur Ortsumfahrung Schallstadt ein

    Das Regierungspräsidium Freiburg stellt das Planfeststellungsverfahren zur Ortsumfahrung Schallstadt ein. Die politischen Vertreterinnen und Vertreter der Region sind am heutigen Mittwoch (12. Dezember) von Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer über diesen Schritt informiert worden, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Die Ortsumgehung von Schallstadt an der B 3 befindet sich seit dem Jahr 2005 im Planfeststellungsverfahren. Derzeit ist beim Verwaltungsgerichtshof Mannheim eine Klage auf Fortsetzung des Planfeststellungsverfahrens zur Ortsumfahrung Schallstadt anhängig.

    Die Straßenbauverwaltung hatte nun die Einstellung dieses Planfeststellungs-verfahrens beantragt. Die dem Verfahren zu Grunde liegenden Pläne für die Ortsumfahrung Schallstadt sind mittlerweile so überholt, dass sie umfassend neu zu erstellen wären. Das Vorhaben müsste neu geplant werden und das Verfahren neu begonnen werden. Seit der Offenlage der Unterlagen gilt eine gesetzliche Veränderungssperre, die angesichts dieser Rahmenbedingungen nicht mehr aufrechterhalten werden kann.

    Darüber hinaus ist die Ortsumfahrung Schallstadt nicht im aktuellen Bundesverkehrswegeplan bis 2030 enthalten, sodass keine gesetzliche Grundlage für deren Umsetzung besteht.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Gerade im Blick auf das Gerichtsverfahren möchten wir als Straßenbaubehörde Klarheit schaffen. Das Planfeststellungsverfahren ist vor fast 14 Jahren eingeleitet und bis heute nicht abgeschlossen worden. Es besteht aus unserer Sicht nach dieser langen Zeit keine realistische Aussicht mehr, das 2005 eingeleitete Verfahren zu einem erfolgreichen Abschluss zu führen.“ 

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat daher in Abstimmung mit dem baden-württembergischen Verkehrsministerium (VM) und dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die Entscheidung zur Einstellung getroffen. Die Planfeststellungsbehörde wird diese Entscheidung in Kürze öffentlich bekanntmachen. Damit wird das Verfahren förmlich abgeschlossen.

  • Abteilung 2
    12.12.2018
    Regierungspräsidium leitet Planfeststellungsverfahren für den dreistreifigen Ausbau der L 433 zwischen Denkingen und Gosheim (Kreis Tuttlingen) ein
    Offenlage der Planunterlagen ab Freitag, 14. Dezember // Einwendungen sind bis zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist möglich

    Das Regierungspräsidium (RP) Freiburg hat das Planfeststellungsverfahren für den dreistreifigen Ausbau der L 433 zwischen Denkingen und Gosheim (Kreis Tuttlingen) eingeleitet. Die Offenlage der Unterlagen beginnt am Freitag, 14. Dezember, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Der Ausbau hat zum Ziel, die Verkehrssicherheit auf dem Streckenabschnitt zu erhöhen und den Verkehrsfluss zu optimieren. Derzeit wird der Verkehr durch langsam fahrende Fahrzeuge wie etwa des Schwerverkehrs oder der Land- und Fortstwirtschaft ausgebremst. Die Erweiterung der Fahrbahn um einen weiteren Fahrstreifen in Richtung Gosheim soll das Überholen unter deutlich verkehrssichereren Bedingungen ermöglichen.

    Der dreistreifige Ausbau durch die Erweiterung um einen weiteren Fahrstreifen beginnt am Ortsausgang Denkingen und soll auf einer Entfernung von rund 900 Metern verlaufen. Im Zuge der Maßnahme soll außerdem die Linienführung im nordöstlichenTeil des Streckenabschnitts begradigt werden. Ferner ist im Rahmen der Bauarbeiten für den land- und forstwirtschaftlichen Verkehr der Bau eines Verbindungsweges südlich der L 433 geplant. Schließlich wird der vorhandene Rastplatz in Fahrtrichtung Gosheim entfallen. Die Maßnahme wird sich auf eine Gesamtlänge von rund 1,3 Kilometern erstrecken.

    Die zu genehmigenden Planunterlagen liegen von Freitag, 14. Dezember bis Montag, 28. Januar in der Gemeinde Denkingen und der Gemeinde Gosheim zur Einsicht aus. Der Zeitraum wurde wegen der Ferienzeit über den gesetzlich vorgesehenen Zeitraum von einem Monat hinaus verlängert. Die Gemeinde Denkingen und die Gemeinde Gosheim werden die Auslegung vorher ortsüblich bekanntmachen.

    Dabei werden sie auch die Räumlichkeiten und die Öffnungszeiten mitteilen und über die Möglichkeit zur Erhebung von Einwendungen informieren. Die Auslegung dient dazu, Gelegenheit zur Einsichtnahme in die Pläne zu geben. Jeder Betroffene kann bis zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist (das heißt, Eingang bis 11. Februar beim Regierungspräsidium Freiburg) Einwendungen erheben.

    Die Unterlagen können ab dem 14. Dezember auch auf der Internetseite des Regierungspräsidiums www.rp-freiburg.de unter der Rubrik „Aktuelles“ eingesehen werden.

  • Abteilung 5
    12.12.2018
    Regierungspräsidium schließt Natura 2000-Managementplan für das FFH-Gebiet „Ablach, Baggerseen und Waltere Moor“ ab
    Endfassung kann ab 14. Dezember im Internet eingesehen werden

    Wie das Regierungspräsidium mitteilt, ist die Bearbeitung des Natura 2000-Managementplans für das FFH-Gebiet „Ablach, Baggerseen und Waltere Moor“ abgeschlossen. Er dient als wesentliche Grundlage zur Sicherung der biologischen Vielfalt und wurde in Zusammenarbeit mit den berührten Gemeinden und Berufs- und Interessenverbänden sowie unter Beteiligung der Öffentlichkeit erarbeitet. Im Rahmen des Verfahrens wurden die Vorkommen von europaweit geschützten Lebensraumtypen und Arten im Gebiet erfasst und Maßnahmen formuliert, die der Erhaltung dieser Lebensräume und Arten, ggf. der Verbesserung ihres Zustands sowie ihrer Entwicklung dienen sollen. 

    Nun sind die Landratsämter Konstanz und Sigmaringen, die Städte und Gemeinden sowie die Eigentümer und Flächenbewirtschafter aufgerufen, die im Managementplan vorgeschlagenen Pflege-, Bewirtschaftungs- und Schutzmaßnahmen umzusetzen und so einen Beitrag zur Erhaltung der biologischen Vielfalt und des europäischen Naturerbes zu leisten.   

    Alle Unterlagen, die Adressen der Ansprechpersonen sowie weitere Informationen zu Natura 2000 stehen ab Freitag, 14. Dezember, im Internet auf der Seite des Regierungspräsidiums Freiburg (www.rp-freiburg.de) unter der Rubrik Aktuelles zur Verfügung.

  • Abteilung 4
    12.12.2018
    Neue Verkehrsregelung an der Behelfsbrücke über den Gewerbekanal auf der B 317 bei Maulburg: Begegnungsverkehr mit reduziertem Tempo ab Donnerstag, 13. Dezember
    Intensive Abstimmung der Behörden führte zu dieser Sofortlösung // Verfügbarkeit einer zweiten Brücke wird weiter geprüft

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat sich nochmals intensiv mit der Situation an der Baustelle an der Behelfsbrücke auf der B 317 bei Maulburg (Kreis Lörrach) befasst und eine neue Lösung erarbeitet. Die bisher geltende Ampelregelung führte zu langen Staus, sodass nun die Engstelle mit reduzierter Geschwindigkeit im Begegnungsverkehr betrieben werden soll, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde. Vorbereitende Markierungsarbeiten haben bereits stattgefunden, sodass die neue Regelung ab Donnerstag, 13. Dezember gelten wird.

    Das Regierungspräsidium Freiburg hatte verschiedene Alternativen zur Verkehrsregelung vorgeschlagen: So war eine Führung des Verkehrs aus Richtung Lörrach in Richtung Schopfheim über einen „Kurzschluss“ zwischen B 317 und Wiesentalstraße und der L 139 von Seiten des Gemeinderats und Anwohnerinnen und Anwohnern abgelehnt worden. Danach hat es nochmals intensive Abstimmungen zwischen Verkehrsbehörde, Polizei und dem Regierungspräsidium Freiburg gegeben. Dabei kam angesichts der hohen Verkehrsbelastung von 15.000 Fahrzeugen pro Tag (darunter auch etwa 800 Lkws) als Sofortlösung nur die Einrichtung eines Begegnungsverkehrs in Frage. Dies erfolgt jedoch von den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern gegenseitige Umsicht und Rücksichtnahme.

    Ziel ist es, die Anwohnerinnen und Anwohner in der Hauptstraße und den umliegenden Straßen vom vorhandenen Schleichverkehr zu entlasten. Das Regierungspräsidium Freiburg steht zu seiner Zusage, die Möglichkeit für eine zweite Behelfsbrücke zu prüfen. Diese Lösung ist jedoch nicht kurzfristig möglich, sondern muss nach den Kriterien der örtlichen Gegebenheit, Verfügbarkeit und Aufbau abgeklärt werden. Das Regierungspräsidium Freiburg wird die Öffentlichkeit auf dem Laufenden halten.

  • Abteilung 4
    12.12.2018
    Planungsbeginn für die Ortsumfahrung Stockach (B 14): Abteilungspräsident Claus Walther spricht mit Stockachs Bürgermeister Rainer Stolz über die nächsten Schritte
    Verkehrsgutachten ist bei Bürgerversammlung bereits vorgestellt worden // Nächster Infotermin im Sommer 2019 vorgesehen

    Der Leiter der Straßenbauabteilung im Regierungspräsidium Freiburg, Claus Walther, hat bei einem Termin Stockachs Bürgermeister Rainer Stolz über das weitere Vorgehen bei der Aufnahme der Planungen für die Ortsumfahrung Stockach (B 14) informiert. Damit setzt die Behörde den bei der Präsentation der Umsetzungskonzeption für den Bundesverkehrswegeplan am 20. April aufgestellten Zeitplan punktgenau um, der eine Aufnahme der Planungen für die Ortsumfahrung Stockach im vierten Quartal 2018 vorsah.

    Abteilungspräsident Claus Walther: „Wir halten Wort und werden nun in die Planung einsteigen. Wir haben uns bei diesem ersten Termin mit der Stadt Stockach darüber ausgetauscht, wie der Stand der Dinge ist und welche Schritte nun anstehen. Wir gehen offen an die Planung heran, sodass alle Varianten auf den Prüfstand kommen werden - auch die Frage einer Querspange im Norden von Stockach zwischen der B 14 und der B 313. Wir sind zuversichtlich, dass wir alle Herausforderungen der Planung in enger Abstimmung mit der Stadt bewältigen werden und zu für beide Seiten tragbaren Lösungen kommen werden.“

    Bürgermeister Rainer Stolz zeigte sich über die Aufnahme der Planung sehr erfreut und sicherte jegliche Unterstützung durch seine Gemeinde bei der Planung zu. „Wir hoffen, dass das Regierungspräsidium zusammen mit der Stadt für die Stockacherinnen und Stockacher zu einer guten Trassenführung kommen wird, die möglichst allen Belangen gerecht wird.“

    Beide Seiten betonten, dass das am 27. November im Rahmen einer Bürgerversammlung vorgestellte Verkehrsgutachten eine gute Grundlage für die Planung darstellt. Dass bei der Planung ein besonderes Augenmerk auf das sensible Landschaftsbild und die Lärmsituation gelegt werden müssen, aber auch die wirtschaftliche Weiterentwicklung der Stadt Stockach Berücksichtigung finden muss, ist für alle Beteiligten wichtig.

    Den Abschluss des etwa zweistündigen Gesprächs bildete eine Besichtigung des möglichen Trassenkorridors mit verschiedenen möglichen planerischen  „Knackpunkten“ in der Landschaft. Hier wurde deutlich, wie anspruchsvoll das Terrain insbesondere entlang des „Nellenburger Hangs“ ist.

    Welche Schritte stehen nun als Nächstes an? Die Planung wird mit der Ermittlung der notwendigen Grundlagen begonnen. Hierzu zählen insbesondere die Erhebung vermessungstechnischer Grundlagen, die Planungsraumanalyse und der Einstieg in die Grünplanung mit der Erhebung von Fauna und Flora. Die Bürgerinnen und Bürger sollen regelmäßig über die Planung und die Ergebnisse informiert werden und in den Planungsprozess mit eingebunden werden. Als erster Schritt hierzu soll im Sommer 2019 eine weitere Veranstaltung zur Bürgerinformation stattfinden.

  • Abteilung 4
    11.12.2018
    Sanierung eines Stützbauwerks zwischen Fischingen (Kreis Rottweil) und Empfingen (Kreis Freudenstadt): Winterpause ab Donnerstag, 13. Dezember
    Arbeiten müssen wegen zusätzlichem Aufwand im Frühjahr fortgesetzt werden // Halbseitige Sperrung wird 2019 noch zwei bis drei Monate notwendig sein

    Die Sanierung eines Stützbauwerks an der L 410 zwischen dem Sulzer Stadtteil Fischingen (Kreis Rottweil) und Empfingen (Kreis Freudenstadt) geht ab Donnerstag, 13. Dezember, in die Winterpause. Das ist notwendig, weil sich herausgestellt hat, dass wegen zusätzlichen Aufwands 2019 eine weitere Phase der Sanierung erforderlich ist.

    Ursprünglich war für die Sanierung bis Ende Oktober angesetzt. Es kam aber heraus, dass Teile der Stützwand überschüttet gewesen sind und dass erhebliche Mehrmassen angefallen sind. Über den Winter wird die L 410 nun wieder in beide Richtungen passierbar sein.

    Im Frühjahr startet die zweite Phase der Sanierung. Dazu wird die L 410 wieder nur einspurig befahrbar sein. Der aus Richtung Empfingen kommende Verkehr wird per Einbahnregelung über die Baustelle geführt. Der aus Fischingen kommende Verkehr wird über den Sulzer Stadtteil Mühlheim umgeleitet. Diese Regelung wird für zwei bis drei Monate erforderlich sein. Ein genauer Termin wird zu gegebener Zeit mitgeteilt. Die Kosten werden wegen des zusätzlichen Aufwands auf etwa 970.000 Euro steigen. Ursprünglich war von etwa 715.000 Euro ausgegangen worden.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    11.12.2018
    Traumberuf Schwarzwald-Ranger: Florian Schmidt und Sebastian Wagner haben im Biosphärengebiet ihre Arbeit aufgenommen
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Ranger sind Botschafter des Biosphärengebiets in der Region“ // Regelmäßige Touren und Führungen am Belchen und Schauinsland ab Frühjahr 2019
     Traumberuf Schwarzwald-Ranger: Florian Schmidt und Sebastian Wagner haben im Biosphärengebiet ihre Arbeit aufgenommen; Copyright: RPF

    Zwei neue Ranger haben im Biosphärengebiet Schwarzwald ihre Arbeit aufgenommen. Florian Schmidt und Sebastian Wagner, die beide aus dem Südschwarzwald stammen, werden ab Frühjahr 2019 Führungen durch das UNESCO-Schutzgebiet anbieten. Zu ihren Aufgaben gehört zudem die Betreuung der Junior Ranger, die Präsentation des Biosphärengebiets auf Märkten und Messen sowie die Begutachtung der Kernzonen des UNESCO-Schutzgebiets. Angesiedelt sind sie in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets in Schönau.

    „Die beiden Ranger werden nach außen sichtbare Botschafter des Biosphärengebiets sein. Sie werden vorrangig draußen unterwegs sein, Einheimische und Gäste über das Zusammenspiel von Mensch und Natur informieren und die Fortschritte auf dem Weg zur Modellregion vermitteln“, erklärt Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. Neben der Öffentlichkeitsarbeit erfüllen sie mit ihren Führungen und den Junior Ranger-Gruppen auch den Bildungsauftrag, den die UNESCO dem Biosphärengebiet erteilt hat.

    „Wir freuen uns, dass wir mit Florian Schmidt und Sebastian Wagner zwei exzellent ausgebildete und sympathische junge Männer gefunden haben, die diesen vielfältigen Aufgaben gewachsen sind“, ergänzt Geschäftsführer Walter Kemkes.

    „Schwarzwald-Ranger ist ein absoluter Traumjob“, da sind sich die Ranger Sebastian Wagner und Florian Schmidt einig. Florian Schmidt, 31, stammt aus Wutach-Ewattingen. Nach einer Schreiner-Lehre studierte er in Rottenburg „Nachhaltiges Regionalmanagement“ und arbeitete dann als Trainee bei der Umweltschutzorganisation WWF in Berlin und Brandenburg. „Zurück im Schwarzwald will ich die Menschen für den Naturschutz sensibilisieren und für unsere Heimat begeistern“, so Schmidt.

    Sebastian Wagner, 31, ist in Rötenbach aufgewachsen. Er hat in Freiburg Waldwirtschaft und Umwelt studiert und sich im Anschluss in Eberswalde zum staatlich zertifizierten Waldpädagogen ausbilden lassen. „Als Ranger im Biosphärengebiet will ich die Interessen der Landwirte, Naturschützer und Touristiker zusammenbringen. Schließlich haben wir alle dasselbe Ziel, nämlich unsere wunderschöne Landschaft zu erhalten“, so Wagner.

    Vom kommenden Frühjahr an werden die beiden Biosphären-Ranger kostenlos und regelmäßig Touren am Belchen und am Schauinsland anbieten. Gruppenführungen können auf Anfrage vereinbart werden. Im Februar werden sie eine zweite Junior Ranger Gruppe gründen. Neben den Vorbereitungen dazu haben Sebastian Wagner und Florian Schmidt ihre Arbeit in den Kernzonen des Biosphärengebiets aufgenommen.

    Auf diesen insgesamt rund 2100 Hektar großen Waldflächen wird die Natur sich selbst überlassen. Die Ranger werden zunächst den Zustand dieser „Urwälder von morgen“ begutachten. Ihren bekannten Kollegen, den Feldberg-Ranger Achim Laber, sehen die Biosphären-Ranger übrigens als Vorbild. Mit ihm sind sie bereits im Austausch und wollen über die Grenzen der Schutzgebiete zusammen arbeiten. Darüber hinaus wird es zu Beginn des neuen Jahres ein Abstimmungstreffen mit allen regionalen Akteuren geben.

  • Abteilung 2
    10.12.2018
    Streamingangebot für Nutzerinnen und Nutzer öffentlicher Bibliotheken: Trossingen und Rottweil kommen noch hinzu
    Vorstellung des Portals am Dienstag, 11. Dezember, um 10.30 Uhr in der Bücherei von Villingen-Schwenningen // 20 Büchereien in ganz Baden-Württemberg am Start

    Seit 1. Dezember gibt es ein neues Streaming-Angebot für Nutzerinnen und Nutzer öffentlicher Bibliotheken im Regierungsbezirk Freiburg: Der bundesweit erste Verbund ist in Baden-Württemberg zunächst mit 20 Bibliotheken an den Start gegangen. Neben den vier schon genannten Bibliotheken in Wehr, Donaueschingen, Denzlingen und Villingen-Schwenningen sind nun im Regierungsbezirk Freiburg auch Rottweil und Trossingen im Kreis Tuttlingen mit dabei.

    Das mobile Angebot umfasst mehr als 1.500 Filmtitel, von deutschen Klassikern über informative Dokumentationen bis hin zu Arthouse-Titeln, spannenden Serien und hochwertigen Kinderfilmen. So einfach funktioniert das Ganze: Auf der Bibliothekshomepage oder direkt auf www.filmfriend.de „filmfriend Baden-Württemberg“ anklicken, die Bibliothek wählen und die persönlichen Anmeldedaten eingeben. Jetzt nur noch den passenden Film auswählen und werbefrei genießen. Die Altersfreigabe für Kinder wird bei der Anmeldung automatisch geprüft.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    07.12.2018
    Schöne Grüße aus dem Biosphärengebiet Schwarzwald: Erste Postkarten-Serie mit Dialekt-Sprüchen der Muettersproch-Gsellschaft erschienen
    Weihnachts- und Neujahrsgrüße auf Alemannisch: „Schöni Fiirtig!“ und „E guets Neus!“ aus dem Südschwarzwald

    Schöne Grüße aus dem Biosphärengebiet Schwarzwald: Anfang Dezember ist die erste Postkarten-Serie aus dem Biosphärengebiet erschienen. Die Karten sind versehen mit zehn Foto-Motiven aus allen Jahreszeiten. Zudem gibt es eine Weihnachts- sowie eine Neujahrskarte. Besonders originell: Jedes Motiv kommentiert ein Spruch auf alemannisch, den die Muettersproch-Gsellschaft beigesteuert hat. Die Postkarten sind ab sofort gratis erhältlich in den Tourist-Informationen der Biosphären-Gemeinden sowie in der Schönauer Geschäftsstelle des Biosphärengebiets.

    "Ganz besonders freuen wir uns über die gelungene Kooperation mit der Muettersproch-Gsellschaft bei der Entwicklung der ersten Biosphären-Postkarten“, sagt Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets. Schließlich seien die Postkarten nicht nur für Gäste gedacht, sondern auch für Einheimische, die Freunden und Verwandten einen Gruß aus dem Biosphärengebiet zukommen lassen wollen. Kemkes: „Die traumhaft schönen  Landschaftsbilder in Kombination mit den Dialektsprüchen können zur Identifikation der Menschen mit dem Biosphärengebiet beitragen.“
     
    „Chnorzige Chäferlispielplatz“, heißt es auf der Postkarte, die einen Baumriesen in einer Kernzone des Biosphärengebiets zeigt. „Zelle Schööfli au Schööfli?“, lautet die Frage zum Foto eines Wanderschäfers mit seinen Tieren am Belchen. Passend zur Jahreszeit heißt es „Schöni Fiirtig!“ auf dem Bild der bizarr-vereisten Wetterbuchen am Schauinsland. Der alemannische Neujahrsgruß „E guets Neus!“ ziert eine winterliche Fernsicht übers Herzogenhorn bis zu den Alpen. Die Fotos stammen von Thomas Stephan, Clemens Emmler und Sebastian Schröder-Esch.
     
    Die Sprüche hat Heidi Zöllner von der Gruppe Wiesental der Muettersproch-Gsellschaft beigesteuert: „Die Muttersprache, die Natur und die Heimat brauchen alle gleichermaßen Pflege und Wertschätzung. Die neuen Biosphären-Postkarten sind ein ideales Medium, um diese Verbindungen hervorzuheben und zu stärken.“ Die Übersetzung der Dialekt-Sprüche ist auf der Website der Muettersproch-Gsellschaft zu finden: www.alemannisch.de

    BSG-Postkarte_Neujahr.jpg

     
  • Abteilung 5
    07.12.2018
    Natura 2000-Managementplan für FFH-Gebiet „Schönberg mit Schwarzwaldhängen“ ist ab 10. Dezember 2018 als Endfassung im Internet veröffentlicht und einsehbar
    Vorschläge für Flächenbewirtschaftung und Pflegemaßnahmen für Gebiet südlich von Freiburg bis Staufen sind enthalten

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, liegt der NATURA 2000-Managementplan für das FFH-Gebiet „Schönberg mit Schwarzwaldhängen“ und das Vogelschutzgebiet „Schönberg bei Freiburg“ südlich von Freiburg bis Staufen (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) nun in der Endfassung vor. Dieser ist nun auch ab Montag, 10. Dezember, im Internet veröffentlicht und einsehbar – zum Beispiel auf der Seite der Landesanstalt für Umwelt und auf der Seite des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Für die Gebiete des europäischen Schutzgebietsnetzes NATURA 2000 werden im Auftrag der Regierungspräsidien in ganz Baden-Württemberg sogenannte Managementpläne (MaP) erstellt. Mit Hilfe dieser Managementpläne soll der Schutz und die Erhaltung der in NATURA 2000-Gebieten vorkommenden Lebensraumtypen und Arten der FFH- und Vogelschutzrichtlinie umgesetzt werden. Als wesentliche Grundlage zur Sicherung der biologischen Vielfalt wurden deshalb seit 2016 die Vorkommen von europaweit geschützten Lebensraumtypen und Arten der FFH- und Vogelschutzrichtlinie am Schönberg erfasst. Deren langfristige Erhaltung ist das Ziel der Planung.

    Für die Umsetzung des Managementplans sind nun das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald, der Stadtkreis Freiburg im Breisgau, die betroffenen Städte und Gemeinden sowie die Eigentümer und Bewirtschafter aufgerufen, die Sache zu unterstützen und sich vor Ort für den Schutz und Erhalt der heimischen Tier- und Pflanzenarten einzubringen und deren Lebensräume zu sichern. Als Grundlage hierfür beinhaltet der Managementplan Vorschläge für die Flächenbewirtschaftung und Pflegemaßnahmen. Damit kann ein wesentlicher Beitrag zur Erhaltung der biologischen Vielfalt und unseres europäischen Naturerbes geleistet werden.

    Fragen zur Umsetzung beantworten die unteren Fachbehörden des Landratsamts sowie der Landschaftserhaltungsverband Breisgau-Hochschwarzwald. Die Unterlagen und weitere Informationen zu Natura 2000 stehen ab Montag, 10. Dezember im Internet auf der Seite der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg sowie auf der Homepage des Regierungspräsidiums Freiburg  zur Verfügung. Der Managementplan kann außerdem zu den üblichen Öffnungszeiten bei den Unteren Naturschutzbehörden des Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald und des Stadtkreis Freiburg. in Papierform eingesehen werden. Eine vorherige Terminvereinbarung ist zu empfehlen.

  • Abteilung 5
    04.12.2018
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer spricht mit lokalen Vertreterinnen und Vertretern über mögliche Erweiterung des Naturschutzgebiets Markelfinger Winkel bei Radolfzell (Kreis Konstanz)
    Austausch mit Freizeitnutzerinnen und Freizeitnutzern // Regierungspräsidium Freiburg kündigt offenes und transparentes Verfahren an

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat sich mit Vertreterinnen und Vertretern von Berufsfischerei, Naturschutz, der Kommune sowie mit Freizeitnutzerinnen und Freizeitnutzern in Radolfzell (Kreis Konstanz) getroffen. Hintergrund ist die mögliche Erweiterung des Naturschutzgebiets „Bodenseeufer Markelfingen“, die vom örtlichen Naturschutzbund (NABU) beantragt worden ist, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Uns ist ein offenes und transparentes Verfahren sehr wichtig. Deshalb kommen wir auch vor Ort, um die Interessen und Anliegen der Menschen zu hören. Das Verfahren zur Erweiterung des Naturschutzgebiets ist noch nicht eingeleitet. Es gibt keine Vorfestlegung oder Abgrenzung bezüglich des Gebiets. Bislang liegen nur die Unterlagen des NABU vor. Dabei ist uns bewusst, dass wir der besonderen Bedeutung der Flachwasserzonen als Nahrungs- und Rückzugsgebiet für die Vogelwelt gerecht werden müssen, ohne die Interessen der Berufsfischerei zu vernachlässigen.“

    Der NABU hat einen Antrag auf Schutz der Wasserflächen im Markelfinger Winkel eingereicht, um den Interessen des Vogelschutzes stärker Geltung zu verschaffen. Der Naturschutzverband macht geltend, dass die naturnahen Uferzonen mit vorgelagerten Schilfgürteln insbesondere im Winterhalbjahr ein Nahrungs- und Rückzugsraum darstellen. Die hohe naturschutzfachliche Wertigkeit des Markelfinger Winkels mache eine Verbesserung des Ruhebedürfnis der Tiere notwendig, das durch Wassersportausübungen wie Motorbootfahren, Segeln, Rudern, Surfen, Kite-Surfen oder Stand-up-Paddling gestört werde. Viele dieser Freizeitaktivitäten würden inzwischen zu jeder Jahreszeit ausgeübt. 

    „Es ist mir ein wichtiges Anliegen, auch den Vereinen und Freizeitnutzerinnen und Freizeitnutzern die Möglichkeit zu geben, ihre Interessen vorzutragen, um sie in das spätere Verfahren einzubringen“, betonte Bärbel Schäfer. Während des Austauschs machte die Regierungspräsidentin auch deutlich, dass zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Entscheidungen anstehen, sondern dass als nächster Schritt die notwendigen fachlichen Daten gesammelt werden müssen, um eine Grundlage für die Bewertung des Antrags zu haben. Dazu sei etwa eine volle Beobachtungsperiode erforderlich, sodass frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2019 mit ersten Daten zu den Rastvögeln zu rechnen sei. Das Regierungspräsidium Freiburg werde dann erneut vor Ort kommen und diese vorstellen. Mit dem förmlichen Verordnungsverfahren rechnet die Regierungspräsidentin nicht vor 2020. Deswegen sei jetzt Zeit für alle Vertreterinnen und Vertreter, ihre Nutzungen nach Art und Umfang dem Regierungspräsidium mitzuteilen.

    „Wir haben das Ziel, bei der Ausweisung des Naturschutzgebiets nach Möglichkeit eine konsensuale Lösung zu finden. Aber diese Entscheidung steht jetzt noch nicht an; umso wichtiger ist es, dass wir eine Basis für einen Dialog gefunden haben, an die wir für das weitere Verfahren anknüpfen können,“ so Schäfer abschließend.

     
  • Abteilung 4
    04.12.2018
    Fahrbahnschäden an der Ausfahrt Lörrach-Mitte der A 98: Nächtliche Sperrung der Anschlusstelle von Freitag, 7. auf Samstag 8, Dezember notwendig
    Verkehr wird ab 19 Uhr auf andere Ausfahrten umgeleitet // Witterung muss mitspielen

    Wegen Fahrbahnschäden an der Ausfahrt Lörrach-Mitte der A 98 ist eine kurzfristige nächtliche Sperrung der Anschlussstelle erforderlich. Dies ist von Freitag, 7. Dezember, ab 19 Uhr bis Samstag, 8. Dezember, um 6 Uhr notwendig, um die vorhandenen Deformationen zu beheben. Der Verkehr wird über vorgelagerte Anschlussstellen umgeleitet, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Am Übergang der beiden Fahrbahnen haben sich starke Fahrbahnverformungen gebildet, die auch durch ein Abfräsen der Deckschicht im Sommer 2018 nur kurzzeitig behoben werden konnten. Die Schäden haben inzwischen ein größeres Ausmaß angenommen, so dass diese schnellstmöglich behoben werden müssen.

    Die Autobahnmeisterei Efringen-Kirchen wird in Zusammenarbeit mit der Firma Knobel die Arbeiten durchführen. Die Umleitung erfolgt über die ausgeschilderten Umleitungsstrecken der A 98 (die U 5 und U 24) über die jeweils benachbarte Anschlussstelle. Falls die Witterung die Arbeiten nicht zulassen sollte, wird der Termin auf den nächstmöglichen Zeitpunkt verschoben. Dieser Termin wird gegebenenfalls kurzfristig bekannt gegeben werden.

  • Abteilung 5
    30.11.2018
    Regierungspräsidium, Stadt Freiburg und Umlandgemeinden wollen einen ergebnisoffenen, konstruktiven Dialog
    Das Verfahren zum aktuellen Luftreinhalteplan soll rasch und einvernehmlich abgeschlossen werden

    Der Luftreinhalteplan soll einvernehmlich beschlossen werden. Darüber sind sich das Regierungspräsidium Freiburg (RP) und die Stadt Freiburg einig. Das Bürgermeisteramt will daher dem Gemeinderat vorschlagen, dem aktuellen Entwurf des Luftreinhalteplans das Einvernehmen zu erteilen. 
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer bietet der Stadt Freiburg und den Umlandgemeinden einen ergebnisoffenen Dialog zu den Fragen rund um ein Dieselfahrverbot an, insbesondere auch zum Umfang und den Folgen. Dazu wird das RP Anfang nächsten Jahres die politische Begleitgruppe zu einem Gespräch einladen.
    „Wir halten unter Abwägung aller Aspekte und mit Blick auf die gesamte Region die Herausnahme der B31 bei den Fahrverboten für sinnvoll und fachlich geboten. Insofern freue ich mich, dass die Stadt dem Gemeinderat vorschlägt, dem vorliegenden Planentwurf zuzustimmen. Während des gesamten Verfahrens war mir der Dialog mit der Stadt und den Umlandgemeinden ein zentrales Anliegen. Es ist für mich selbstverständlich, dass wir diesen Dialog auch nach Inkrafttreten des Planes fortführen werden. Unser gemeinsames Ziel war und ist, die Verbesserung der Luftqualität in Freiburg schnellstmöglich und nicht zulasten des Umlands zu erreichen. Ich bin zuversichtlich, dass uns dies gelingen wird“. so Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer.

    Oberbürgermeister Martin Horn begrüßt die Initiative von Regierungspräsidentin Schäfer und erläutert: „Ich bin zuversichtlich, dass wir zu einem einvernehmlichen Ergebnis kommen werden. Mit der Zusage dieses Dialogs hoffen wir, dass zu Beginn des nächsten Jahres der Luftreinhalteplan in Kraft treten kann. Unser oberstes Ziel bleibt es weiterhin, Fahrverbote wenn irgend möglich zu vermeiden“.  

    Und Baubürgermeister Martin Haag: „Angesichts der Klage der Deutschen Umwelthilfe und eines dann drohenden Dieselfahrverbotes bereits im kommenden Jahr ist es für die Stadt enorm wichtig, dass wir zu einer schnellen Einigung kommen. Wir werden uns in den anstehenden Dialogrunden mit dem Umland und dem RP für eine gute Lösung im Sinne einer sauberen Luft, aber auch verhältnismäßigen Einschränkung der individuellen Mobilität einsetzen, idealerweise ohne Fahrverbote. Und alles was wir machen, muss gut und verträglich sein für die ganze Region, aber auch für die Freiburger Bürgerinnen und Bürger. Das haben wir im gesamten Verfahren deutlich gemacht.“
     
    Das RP hat die Festlegung auf die mögliche Fahrverbotszone in den Grenzen der heutigen Umweltzone (ohne Einbeziehung der B31 Stadtdurchfahrt) im Hinblick auf die Bedeutung dieser Bundesstraße im regionalen Kontext sehr bewusst und unter genauer Abwägung vieler Gesichtspunkte getroffen.
     
    Laut RP gibt es für die überregionale Verkehrsverbindung B 31regional keine geeignete Alternativstrecke . Dem RP liegen gutachterliche Untersuchungen vor, die zeigen, dass die vorgesehene Verbotszone trotz der Aussparung des Streckenabschnittes entlang der B 31 eine sehr hohe Stickoxid-Reduzierung bewirkt. Dies gilt sowohl an der Messstelle selbst als auch in anderen kritischen Bereichen des Stadtgebietes, in denen der NO2-Grenzwert ebenfalls überschritten oder nur knapp unterschritten ist. Ursache dafür ist, dass im Stadtgebiet im Bereich der Umweltzone deutlich größere Mengen Stickoxide freigesetzt werden als auf der B 31 und auch die Emissionen auf der B 31 zum überwiegenden Teil vom Quell- und Zielverkehr stammen.
     
    Die Stadtverwaltung Freiburg hält ihre Bedenken gegen die vorliegende Abgrenzung der möglichen Fahrverbotszone aufrecht, sieht aber auch die Notwendigkeit zu einer schnellen Einigung zu kommen. Auch im Hinblick auf das anstehende Klageverfahren und um möglichst rasch einen verbindlichen Luftreinhalteplan zu erhalten.
     
    Für die Stadt wäre als Alternative eine im Umfang deutlich kleinere Verbotszone denkbar, die die besonders stark belasteten Bereiche entlang der B 31 (auch im zentralen Stadtgebiet) sowie die Ausweichstrecken umfassen könnten. Durch die Anordnung von solchen kleineren, zonalen Fahrverboten direkt im Umfeld der Grenzüberschreitungen würde aus Sicht der Stadt verursachergerecht an der Quelle angesetzt. Durch die dadurch neben dem Durchgangsverkehr erfassten Fahrten würde auch stadtweit eine Reduzierung der Stickoxid-Emissionen erreicht. Der Vorteil wäre, dass viele Fahrten in anderen, nicht besonders stark belasteten Stadtteilen, weiterhin stattfinden könnten – Menschen, die dort leben oder arbeiten, wären von einem Fahrverbot also nicht betroffen.
     
    Die Stadtverwaltung begrüßt daher den Vorschlag des RP, zeitnah im kommenden Jahr einen ergebnisoffenen Dialog der politischen Begleitgruppe einzuberufen, in dem der genaue Umfang und die Folgen einer Fahrverbotszone gemeinsam mit dem Umland erörtert werden soll. Ziel dieses Dialoges wird es sein, nach Möglichkeit einvernehmlich zu einer Abgrenzung einer Fahrverbotszone für Dieselfahrzeuge 4/IV in Freiburg zu kommen, die unter Wahrung der Recht- und Verhältnismäßigkeit einen wichtigen Beitrag zur schnellen Verbesserung leisten wird.
  • Abteilung 4
    30.11.2018
    Punktlandung bei der Brückensanierung in Renchen (Ortenaukreis): B3 ist ab Freitagnachmittag wieder frei
    Rench- und Mühlbachbrücke ist pünktlich fertig

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) in seiner aktuellen Pressemitteilung mitteilt, kann am heutigen Freitag (30. November) ab etwa 17 Uhr die Vollsperrung der B 3 im Bereich der Rench- und der Mühlbachbrücke in Renchen aufgehoben werden. Mit der Freigabe erfüllt das RP sein Versprechen an die Stadt Renchen, die Baumaßnahme noch vor Beginn der Adventszeit fertigzustellen.

    Kleinere Arbeiten an Geländern sowie außerhalb der Fahrbahn sind zwar noch erforderlich, die Umleitung über die Vogesenstraße ist jedoch Geschichte. Somit heißt es pünktlich zum Beginn des Renchener Weihnachtsmarktes am Samstag, 1. Dezember, wieder freie Fahrt für alle Besucher der Grimmelshausen Stadt.

    Im Zuge der achtmonatigen Bauzeit wurden die Brücken über die Rench und den Mühlbach nahezu vollständig abgerissen und durch Neubauten ersetzt. Darüber hinaus wurden Leitungsverlegungen für die Stadt Renchen vorgenommen und die Fahrbahndecke der B 3 zwischen Kreisverkehr und Rathaus erneuert, so dass nun nahezu die gesamte Renchener Ortsdurchfahrt saniert ist. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 1,5 Millionen Euro, davon entfallen 1,2 Millionen Euro auf die beiden Brücken und die Fahrbahndecke.

  • Abteilung 5
    29.11.2018
    Regierungspräsidium Freiburg veröffentlicht Endfassung des Natura 2000-Managementplans „Schwarzwald zwischen Kenzingen und Waldkirch“ (Kreis Emmendingen)
    Unterlagen beim Landratsamt Emmendingen und im Internet einsehbar

    Als wesentliche Grundlage zur Sicherung der biologischen Vielfalt hat das Regierungspräsidium Freiburg für das Fauna-Flora-Habitat-Schutzgebiet „Schwarzwald zwischen Kenzingen und Waldkirch“ (Kreis Emmendingen) einen Natura 2000-Managementplan erarbeitet. Dabei wurden die Vorkommen von europaweit geschützten Lebensraumtypen und Arten im Natura 2000-Gebiet erfasst und Maßnahmen zu deren Erhalt und Entwicklung vorgeschlagen.

    Die Unterlagen und weitere Infos zu Natura 2000 stehen ab 30. November im Internet auf der Seite des Regierungspräsidiums (www.rp-freiburg.de) unter der Rubrik „Aktuelles“ zur Verfügung. Eine Einsichtnahme ist zudem bei den Fachbehörden im Landratsamt Emmendingen sowie im Regierungspräsidium zu den üblichen Öffnungszeiten möglich.

    Für die Umsetzung des Managementplans sind das Landratsamt, die Städte und Gemeinden, die Eigentümer und Bewirtschafter aufgerufen, die Sache zu unterstützen und sich vor Ort für den Schutz und Erhalt der heimischen Tier- und Pflanzenarten einzubringen und deren Lebensräume zu sichern. Als Grundlage beinhaltet der Managementplan Vorschläge für die Flächenbewirtschaftung und Pflegemaßnahmen. Damit kann ein wesentlicher Beitrag zur Erhaltung der biologischen Vielfalt und des europäischen Naturerbes geleistet werden.

  • Abteilung 2
    29.11.2018
    Bibliotheken haben auch Filmfans im Auge: Streamingangebot für Nutzerinnen und Nutzer von öffentlichen Bibliotheken im Land
    Mit dem Bibliotheksausweis können ab 1. Dezember an vier Bibliotheken im Regierungsbezirk kostenlos Filme angeschaut werden // Denzlingen, Donaueschingen, Wehr und Villingen-Schwenningen sind dabei

    Bibliotheken sind längst mehr als die Summe ihrer Bücher: Nutzerinnen und Nutzer öffentlicher Bibliotheken im Land können ab Dezember mit ihrem Ausweis von zu Hause, unterwegs oder im Café ohne Mehrkosten Filme streamen. Der bundesweit erste Verbund startet in Baden-Württemberg zunächst mit 15 Mediatheken, die damit ihr digitales Portfolio ausbauen, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg. Dort ist die Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen angesiedelt, die den digitalen Wandel der Bibliotheken fachlich unterstützt.

    Vorreiter im Regierungsbezirk sind die Bibliotheken in Denzlingen, Donaueschingen, Wehr und Villingen-Schwenningen. Das mobile Angebot umfasst mehr als 1.500 Filmtitel, von deutschen Klassikern über informative Dokumentationen bis hin zu Arthouse-Titeln, spannenden Serien und hochwertigen Kinderfilmen. Das ausgewählte Filmangebot wird stetig erweitert und ist für die Bibliothekskundinnen und Kunden jederzeit und überall im Internet abrufbar. 

    So einfach funktioniert das Ganze: Auf der Bibliothekshomepage oder direkt auf www.filmfriend.de „filmfriend Baden-Württemberg“ anklicken, die Bibliothek wählen und die persönlichen Anmeldedaten eingeben. Jetzt nur noch den passenden Film auswählen und werbefrei genießen. Die Altersfreigabe für Kinder wird bei der Anmeldung automatisch geprüft.

    Mit dem attraktiven Streaming-Dienst bieten die teilnehmenden öffentlichen Bibliotheken eine zeitgemäße Ergänzung ihres Angebots. „Die Menschen sind es zunehmend gewohnt, jederzeit und überall Dienstleistungen abrufen zu können. Bibliotheken im Land vollziehen mit diesem Projekt einen wichtigen Schritt in die Zukunft“, erklärte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer.

  • Stabsstelle für grenzüberschreitende Zusammenarbeit
    28.11.2018
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer äußert sich zur Ankündigung Emmanuel Macrons, beide Reaktorblöcke von Fessenheim 2020 vom Netz zu nehmen
    "Aussage muss verlässlich und verbindlich sein"

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer äußert sich zur Ankündigung von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, die beiden Blöcke des Kernkraftwerks Fessenheim 2020 zu schließen:

    „Zunächst freue ich mich, dass der französische Staatspräsident Emmanuel Macron nun selbst für Klarheit sorgt und einen genauen Zeitpunkt für die Abschaltung beider Blöcke von Fessenheim benennt. Allerdings ist 2020 ein gutes Stück später, als wir es uns erhofft haben und wir es auch für notwendig halten. Wichtig ist für mich, dass diese Aussage verlässlich und verbindlich sein muss, weil es schon sehr unterschiedliche Daten gegeben hat. Die Glaubwürdigkeit dieses Zeitplans ist essentiell für das weitere Verfahren. Trotzdem muss die Sicherheit des Atomkraftwerks bis zum letzten Tag des Betriebs und darüber hinaus für den Rückbau weiterhin gewährleistet sein. Dafür werden wir uns weiterhin mit aller Kraft einsetzen und die Interessen der Menschen in unserer Region vertreten.

    Ein verbindliches Datum für die Abschaltung hat für uns den Vorteil, dass wir uns auf den Zukunftsprozess Fessenheim und seine Chancen konzentrieren können. Die bisher geführten Gespräche, die bald vorliegende Machbarkeitsstudie zum Bahnprojekt Colmar-Freiburg und die immer konkreter werdenden Ideen stimmen mich zuversichtlich, dass wir diese Möglichkeiten gemeinsam mit der französischen Seite ergreifen und erfolgreich umsetzen werden. Allerdings haben wir dazu noch ein gutes Stück Weg vor uns.“

     
  • Abteilung 4
    28.11.2018
    Aufräumen an der Baustelle auf der A5 zwischen Ettenheim und Rasthof Mahlberg (Ortenaukreis): Staugefahr am Wochenende und Montag wegen Rückbaus der Verkehrssicherung
    Nur eine Spur Richtung Karlsruhe am Samstag, 1. Dezember, zwischen 9 und 15 Uhr // Restarbeiten und Rückbau Richtung Basel am Sonntag, 2. und Montag 3. Dezember, zwischen 9 und 18 Uhr

    Das Regierungspräsidium Freiburg räumt bis Dienstag, 4. Dezember, die Baustelle an der A 5 zwischen Ettenheim und der Tank- und Rastanlage Mahlberg (Ortenau). Durch den Abbau der Verkehrssicherung kommt es am Samstag, 1. Dezember, Richtung Karlsruhe und am Sonntag, 2. und Montag, 3. Dezember, Richtung Basel tagsüber nochmals zu Staus, da es jeweils für mehrere Stunden nur eine Spur geben wird.

    Zuerst wird am Samstag, 1. Dezember die Verkehrssicherung in Fahrtrichtung Karlsruhe abgebaut. Um die gelben Markierungen entfernen, die Baken sowie die Schilder einsammeln zu können, muss der Verkehr zwischen 9 und 15 Uhr einspurig in Richtung Karlsruhe geführt werden. In dieser Zeit ist Richtung Norden mit Staus zu rechnen.

    Von Sonntag, 2. Dezember bis Montag, 3. Dezember geht es weiter mit dem Abbau in Richtung Basel. Auf dieser Seite ist einiges mehr zu tun: Dort steht die gesamte Verkehrssicherung auf fast vier Kilometern noch komplett. Hier müssen die Arbeiterinnen und Arbeiter die Gelbmarkierung abtragen, Baken und Schilder einsammeln, sowie die transportablen Schutzwände abbauen. Zudem sind noch letzte Arbeiten am Außenbankett notwendig.

    Begonnen wird am Sonntag ab 9 Uhr. Fertig damit werden die Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter wegen des Umfangs des Abbaus jedoch erst am Montagabend gegen 18 Uhr sein. Während des Abbaus steht den Nutzerinnen und Nutzern nach Süden tagsüber nur eine Fahrspur zur Verfügung. Staus bis zu zehn Kilometern Länge sind möglich, weswegen allen Autofahrerinnen und Autofahrern empfohlen wird, den betroffenen Bereich nach Möglichkeit zu meiden. Zwischen 18 und 9 Uhr in der Nacht von Sonntag auf Montag gibt es dagegen zwei verengte Fahrspuren Richtung Basel.

    Bis Mitte Dezember wird beidseitig auf Höhe der Tank- und Rastanlage Mahlberg weiterhin Tempo 80 gelten, da dort noch zwei Sonderanfertigungen in der Betonschutzwand fehlen.

    2019 ist wieder eine Fahrbahnsanierung auf der A 5 geplant. Dann wird das wegen der Landesgartenschau ausgelassene Zwischenstück bei Lahr erneuert. Bauzeit ist von Ende Februar bis Ende November 2019 vorgesehen. Das RP Freiburg bittet für die hieraus entstehende Verkehrsbehinderung um Verständnis.

     
  • Abteilung 5/SGZE
    28.11.2018
    Abschlussveranstaltung zum INTERREG-Projekt „RAMS‘Artenschutz – Erhaltung bedrohter Zielarten und ihrer Habitate im Ramsargebiet Oberrhein“
    Regierungsvizepräsident Klemens Ficht: „Gemeinsam nach Lösungen suchen und sich über Erfahrungen in der Umsetzung des Artenschutzes austauschen“ // Dreijähriges Folgeprojekt zu sechs Tierarten ist in Vorbereitung

    Bei einer Abschlussveranstaltung in Straßburg bei der Région Grand Est mit 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sind am heutigen Mittwoch (28. November) Ergebnisse des INTERREG-Projekts „RAMS’Artenschutz – Erhaltung bedrohter Zielarten und ihrer Habitate im Ramsargebiet Oberrhein“ vorgestellt worden. Dazu standen in den vergangenen drei Jahren etwas mehr als 800.000 Euro zur Verfügung, um im grenzüberschreitenden Maßstab ein gemeinsames Monitoring von Wirbeltieren zu organisieren und um geplanten Schutz über die Ländergrenzen hinweg zu entwickeln, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Regierungsvizepräsident Klemens Ficht sagte bei der Begrüßung: „40 Prozent der Fauna und Flora in Baden-Württemberg gelten als gefährdet. Das Land hat daher für die Jahre 2018 und 2019 ein Sonderprogramm zur Förderung der biologischen Vielfalt mit einem Volumen von 36 Millionen Euro aufgelegt. Alle Akteurinnen und Akteure müssen in den Handlungsfeldern des Naturschutzes noch enger zusammenarbeiten – gerade auch über staatliche Grenzen hinweg. Es liegt nahe, dass die auf dem Gebiet des Artenschutzes tätigen Verbände und Behörden gemeinsam nach Lösungen suchen und sich über ihre Erfahrungen bei der Umsetzung austauschen. Hier wird der Nutzen eines geeinten Europas ganz konkret sichtbar.“

    Was wurde konkret innerhalb der vergangenen drei Jahre geleistet? Es wurden auf deutscher und französischer Seite Monitoring- und Schutzprogramme analysiert und verglichen und gemeinsame Strategien für grenzüberschreitenden Artenschutz abgeleitet. Ein weiterer Baustein war der Informationsaustausch zwischen Akteurinnen und Akteuren aus Wissenschaft, Verwaltung, Politik und Praxis – es gab mehrere Exkursionen, Workshops und Treffen. Diese Ergebnisse und Perspektiven sind bei der mehrstündigen Tagung vorgestellt worden und wurden gemeinsam von Deutschen und Franzosen präsentiert.

    Die Idee für dieses Projekt kam vom elsässischen Vogelschutzverband (LPO) in enger Abstimmung mit dem NABU. Von den Gesamtprojektkosten in Höhe von rund 800.000 Euro trugen das RP Freiburg 150.000 Euro und das RP Karlsruhe 45.000 Euro. Rund 400.000 Euro und damit exakt 50 Prozent der Gesamtkosten wurden vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) übernommen.

    Regierungsvizepräsident Klemens Ficht: „Das grenzüberschreitende Ramsargebiet Oberrhein ist das natürliche Bindeglied zwischen Elsass und Baden. Es bildet aber auch die gemeinsame naturräumliche Kulisse und das Spanungsfeld, innerhalb dem sich unser gesellschaftliches Handeln in Verantwortung der kommenden Generationen zu bewähren hat. Dieses nachhaltige Naturererbe am Oberrhein in all seiner Vielseitigkeit zu erhalten, ist unsere gemeinsame Aufgabe.“

    Ein dreijähriges Folgeprojekt befindet sich in Vorbereitung, das die Erkenntnisse aus dem Projekt „RAMS’Artenschutz“ aufgreift. Im Mittelpunkt steht dabei die Umsetzung konkreter Schutzmaßnahmen für sechs repräsentativ ausgewählte Tierarten sowohl auf der badischen als auch auf der elsässischen Seite. Es handelt sich dabei um Bechsteinfledermaus, Europäischer Laubfrosch, Flussseeschwalbe, Steinkauz, Kiebitz und Wasserralle. Entschieden wird voraussichtlich in der nächsten Sitzung des „INTERREG-Begleitausschusses“.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    26.11.2018
    Stolz wie ein Luchs: Erste fünf Junior Ranger im Biosphärengebiet Schwarzwald ausgezeichnet
    Mitglieder der Junior-Ranger-Gruppe stellen sich der Anerkennungsprüfung
     Erste fünf Junior Ranger im Biosphärengebiet Schwarzwald ausgezeichnet. Mitglieder der Junior-Ranger-Gruppe stellen sich der Anerkennungsprüfung. Copyright: RPF, Pressestelle

    Das Biosphärengebiet Schwarzwald hat seine ersten offiziell anerkannten Junior Ranger: Jannis Kerll aus Freiburg, Moritz Schmauder aus Horben, Felix und Tobias Wursthorn aus Schluchsee und Theo Denning aus Freiburg haben am Samstag (24. November) auf dem Schauinland die Junior Ranger-Prüfung erfolgreich bestanden.

    Ab sofort dürfen sie das bundesweit etablierte Abzeichen mit dem Luchs tragen und sich „Junior Ranger im Biosphärengebiet Schwarzwald“ nennen. Vom kommenden Jahr an werden die Nachwuchs-Ranger das Team der Geschäftsstelle bei der Betreuung der Junior Ranger Gruppe und der Präsentation auf Märkten unterstützen. 

    Die fünf Jungs sind Mitglieder der ersten Junior Ranger-Gruppe, die es seit Jahresbeginn im Biosphärengebiet Schwarzwald gibt. Angeleitet von ihren Betreuerinnen haben sich rund 15 Mädchen und Jungen einmal im Monat getroffen, um die Natur vor ihrer Haustür zu entdecken und die Aufgaben des 2017 von der UNESCO anerkannten Großschutzgebiets kennenzulernen. Sie setzten sich mit der Landschaft, den dort lebenden Wild- und Weidetieren sowie den Aufgaben der Menschen auseinander.

    „Wenn Kinder die Natur kennenlernen und mit positiven Erlebnissen verknüpfen, werden sie die Tier- und Pflanzenwelt sowie unsere natürlichen Ressourcen auch als Erwachsene schätzen und schützen“, erklärt Bernadette Ulsamer, die im Team der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets für Bildung zuständig ist und die Junior Ranger-Gruppe gemeinsam mit Anke Haupt leitet. Die Junior Ranger gibt es in allen Nationalparks und Biosphärenreservaten in Deutschland. Das Programm ist ein gemeinsames Angebot von EUROPARC Deutschland e.V. und den Nationalen Naturlandschaften.

    Fünf Jungen aus der Gruppe im Biosphärengebiet Schwarzwald waren am Samstag soweit, die Anerkennungsprüfung zum Junior Ranger abzulegen. Im Mittelpunkt der Prüfung stand eine Gruppenführung, zu der die Junior Ranger in spe jeweils einen kleinen Vortrag beisteuerten. Jannis Kerll berichtete über das Rehwil im Schwarzwald. Moritz Schmauder über die Gemse. Die Zwillinge Felix und Tobias Wursthorn stellten das Hinterwälder Rind vor. Theo Denning befasste sich mit dem Wolf. 

    „Die Jungs haben das klasse gemacht und alle Nachfragen souverän beantwortet“, freut sich Bernadette Ulsamer: „Unsere ersten ausgezeichneten Junior Ranger sind nun junge Experten für Natur und Umwelt und können damit Vorbilder für andere Kinder und Jugendliche werden.“

    Im kommenden Jahr soll im Biosphärengebiet eine weitere Junior Ranger-Gruppe gegründet werden. Mitmachen können Mädchen und Jungen aus der Region im Alter von 8 bis 14 Jahren. Anmeldung und mehr Information gibt es bei Bernadette Ulsamer unter Telefon 07673/ 889403-4377 oder per E-Mail an Bernadette.Ulsamer@rpf.bwl.de.

  • Abteilung 5
    22.11.2018
    Regierungspräsidium Freiburg informiert mit Zwischennachricht über den Verfahrensstand der FFH-Verordnung
    Einwenderinnen und Einwender sowie Behörden, Kommunen und Verbände erhalten Überblick über Hauptthemen // Verordnung wird Ende des Jahres verkündet

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat in einer Zwischennachricht die etwa 400 Einwenderinnen und Einwender sowie Behörden, Kommunen und Verbände über den aktuellen Stand des Verfahrens zur FFH-Verordnung informiert. In diesem Schreiben werden Informationen zum Zeitplan und über Hauptthemen mitgeteilt, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Der Dialog zwischen Landwirtschaft und Naturschutz ist ein wichtiger Bestandteil des Verfahrens, weswegen wir auch acht Informationsveranstaltungen vor dem Verfahren zur FFH-Verordnung organisiert haben. Damit war und ist es unser Ziel, das Verfahren möglichst transparent und verständlich für alle Interessierten zu gestalten. Diese Zwischennachricht ist ein Teil davon. Selbstverständlich werden wir zudem  allen Einwenderinnen und Einwendern ein individuelles Schreiben im Januar zukommen lassen. Wir haben sorgfältig abgewogen und unsere Spielräume im Rahmen des fachlich und rechtlich Möglichen genutzt.“

    Die Hauptthemen der Einwendungen

    So wurde das Regierungspräsidium Freiburg sehr häufig von Landwirtinnen und Landwirten gebeten, dass ihre Hofstellen aus den FFH-Gebieten herausgenommen werden. Soweit die Hofstellen an den Außengrenzen liegen, konnte den Interessen in zahlreichen Fällen nachgegeben werden. Flächen, die vollständig innerhalb des FFH-Gebiets liegen, konnten nicht herausgenommen werden. Hier konnte gemeinsam mit dem Umweltministerium (UM) und dem Ministerium für Ländlichen Raum (MLR) ein Verfahren zur Vereinfachung von Genehmigungsverfahren bei Hofstellenerweiterungen entwickelt werden. Dieses Verfahren ist auf der Homepage des Regierungspräsidiums Freiburg unter dem Titel „Erweiterung von Hofstellen im Natura-2000-Gebieten“ unter „Aktuelles“ erhältlich.

    Hierzu gibt es auch einen Erlass des Umweltministeriums für die Unteren Naturschutzbehörden, für eine Natura-2000-Vorprüfung auf einen Fachgutachter verzichten zu können, wenn die notwendigen Daten durch eigene Expertise für das Ergebnis einer Vorprüfung festgestellt werden können. So können Landwirtinnen und Landwirte durch Hilfestellung der unteren Naturschutzbehörden bei der Vorprüfung entlastet werden.

    Wie ist der Stand des Verordnungsverfahrens?

    Landesweit einheitlich werden die vier Verordnungen durch die Regierungspräsidien Ende des Jahres im Gesetzblatt verkündet werden. Im Anschluss daran werden die Inhalte der Verordnung plus Anlagen in Freiburg im Neubau des Regierungspräsidiums zwei Wochen lang ausgelegt. Anfang Januar 2019 erhalten alle Einwenderinnen und Einwender eine individuelle Antwort, in der auf ihre Stellungnahmen eingegangen wird. Erst nach der Offenlage tritt die Verordnung in Kraft.

    Dialogforum zwischen Naturschutz und Landwirtschaft

    Die FFH-Verordnung war auch Thema des zweimal jährlich tagenden Dialogforums zwischen Naturschutz und Landwirtschaft, das vom Regierungspräsidium Freiburg initiiert wurde. Hier sitzen Vertreterinnen und Vertreter von Fachbehörden und Verbänden zusammen und tauschen sich über aktuelle Themen aus. Zum Beispiel ging es auch um den Zusammenhang zwischen Natura-2000-Gebieten und der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung. Dieser Dialog wird nach dem Willen aller Beteiligten ausgebaut und fortgesetzt.

  • Abteilung 4
    22.11.2018
    L 107 im Prechtal (Kreis Emmendingen): Regierungspräsidium Freiburg erweitert am Geh- und Radweg die Böschungssicherung
    Halbseitige Sperrung und Ampelregelung ab Montag, 3. Dezember, für zwei Wochen

    Am Geh- und Radweg im Prechtal an der L 107 ist es im Bereich zwischen der Talstraße 2 und 3 auf einer Länge von rund 50 Metern wiederholt zu Rutschungen der Böschung gekommen. Aus diesem Grund wird ab Montag, 3. Dezember, die bereits bestehende Sicherung erweitert.

    Hierbei wird die vorhandene Böschungssicherung mit zusätzlichen Granitblöcken verlängert und teilweise durch eine bis zwei weitere Reihen erhöht. Die Arbeiten dauern voraussichtlich rund zwei Wochen und werden unter einer halbseitigen Sperrung der Straße mit Ampelregelung ausgeführt. Die Geh- und Radwegverbindung bleibt über die gesamte Bauzeit durchgehend benutzbar. Mit den Bauarbeiten ist die Firma Christian Pontiggia aus Waldkirch beauftragt.

    Für die Bauarbeiten bittet das Regierungspräsidium die Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

     
  • Abteilung 2
    22.11.2018
    Studierenden-Werk Freiburg erhält 728.000 Euro für mehr als 90 neue Wohnraumplätze am Seepark
    Gefördertes Projekt ist erster Schritt zur Nachverdichtung an der Sundgauallee

    Die Nachverdichtung der Studentensiedlung am Seepark in Freiburg wird vom Regierungspräsidium Freiburg mit einem Zuschuss in Höhe von 728.000 Euro gefördert. Mit einem Neubau in der Sundgauallee 74 a werden weitere 91 Wohnheimplätze für Studierende geschaffen, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde. Einen entsprechenden Förderbescheid hat das Regierungspräsidium Freiburg dem Studierendenwerk Freiburg am heutigen Donnerstag (22. November) übersandt.

    Die geförderte Maßnahme ist der erste Schritt zu einer umfangreichen Nachverdichtung der Wohnanlage am Seepark. Im ersten Bauabschnitt sollen in der Sundgauallee 74 a bis 74c insgesamt 301 zusätzliche Wohnheimplätze geschaffen werden. Das Regierungspräsidium Freiburg teilt ergänzend mit, dass sich das Land auch an den weiteren Kosten der Maßnahme beteiligen wird.

    „Mit dieser finanziellen Förderung leistet das Land einen wichtigen Beitrag zur Realisierung von weiteren Wohnheimplätzen für Studierende in Freiburg. Es freut mich sehr, dass dieser neue Wohnraum auf dem Seepark-Gelände flächensparend im Innenbereich und gleichzeitig in attraktiver Lage entsteht“, erklärte Abteilungspräsident Dr. Johannes Dreier, der für die Förderung der Studierendenwohnheime und den Städtebau zuständige Abteilungsleiter im Regierungspräsidium Freiburg.

  • Abteilung 4
    21.11.2018
    Rößlebrücke in Unterharmersbach (Stadt Zell, Ortenau) wird ab Montag, 26. November, abgebrochen
    Vollsperrung auch für Anliegerverkehr // Neue Brücke soll Ende Juli fertig sein

    Seit Beginn dieser Woche (19. November) wird die Baustelle für den Abriss der Rößlebrücke in Unterharmersbach (Stadt Zell, Ortenau) eingerichtet. Ab Montag, 26. November, wird es ernst: Die Brücke wird abgerissen und muss für sämtlichen Fahrzeug- und Fußgängerverkehr, also auch für Anlieger, voll gesperrt werden.    

    Eine provisorische Umfahrung durch den Kurpark ist bereits eingerichtet und in Betrieb. Aufgrund des Platzbedarfs für die Baugrube, des Arbeitsschutzes und der Verkehrssicherung wird es mit Beginn der Brückenabbrucharbeiten auch eine Ampelregelung auf der Umfahrung in Höhe der dann eingeengten Kurve um die Apotheke geben, so das Regierungspräsidium Freiburg (RP) in einer Pressemitteilung. Fußgänger werden gebeten, weiterhin über „Steinrücken“ und den Fußgängerweg hinter dem Fürstenberger Hof und den Kurpark zu gehen. Dieser Weg ist in beiden Richtungen ausgeschildert. Bis Ende Juli 2019 wird die alte Brücke, ähnlich wie bei der Kaffeebrücke, bis auf die Widerlager abgebrochen und durch eine neue Brücke ersetzt.   

    Das RP weist daraufhin, dass es wegen der Brückenabbrucharbeiten zu verstärkter Geräuschentwicklung kommen wird und bittet die Betroffenen dafür und für die unvermeidliche Sperrung um Verständnis.

     
  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    21.11.2018
    „Gresger Ammele“ ist gerettet: Biosphären-Projekt zum Erhalt der alten Sauerkirschsorte erfolgreich abgeschlossen
    Verschönerungsverein Gresgen verkauft 43 Bäume
     Die Gresger Ammele schmeckt hervorragend – auch als Marmelade. Bild-Nachweis: Vera Noy/ Verschönerungsverein Gresgen

    Die Gresger Ammele ist gerettet: 43 Bäume der vom Aussterben bedrohten Sauerkirschsorte aus dem Zeller Ortsteil Gresgen (Kreis Lörrach) hat der Verschönerungsverein Gresgen nachgezogen und in den vergangenen Wochen in der Region verkauft. Damit konnte das Projekt zum Erhalt der „Gresger Ammele“ im Rahmen des Förderprogramms des Biosphärengebiets Schwarzwald erfolgreich abgeschlossen werden.

    Die Gresger Ammele stand früher in jedem Hausgarten in Gresgen - eine Sauerkirsche die süß und fruchtig schmeckt. „Leider starben in den vergangenen Jahren immer mehr Bäume aufgrund ihres Alters ab, nur wenige wurden nachgezogen“, erklärt Vera Noy, Mit-Initiatorin des Projekts. Dadurch sei die Idee zustande gekommen, in Zusammenarbeit mit dem Biosphärengebiet Schwarzwald nach Möglichkeiten zu suchen, diese alte Sauerkirschsorte als Besonderheit des Zeller Ortsteils Gresgen zu erhalten. 

    Im vergangenen Jahr stand zunächst eine Bestandserhebung an: 35 Bäume wurden gefunden, fünf davon waren bereits abgestorben. Durch eine genetische Analyse konnte geklärt werden, dass es sich bei allen Bäumen um dieselbe Sorte handelte. Das Kompetenzzentrum Obstbau-Bodensee (KOB) bestätigte zudem, dass der Name „Gresger Ammele“ zur Bezeichnung einer lokalen Eigenart verwendet werden kann. Somit war der Weg zur Nachzucht frei. 

    Im Februar 2018 schnitten die Vereinsmitglieder von den bestehenden Bäumen sogenannte Reiser oder Jährlinge und brachten diese zu einer Baumschule zum Veredeln. Da 2018 ein hervorragendes Kirschjahr war, konnte auch ein Protokoll über Geschmack, Größe und Gesundheit der Früchte erstellt werden. Zudem wurde ausprobiert, wie man die Kirsche kulinarisch verwerten kann, etwa als süß-saure Beilage zu Wildgerichten und Siedfleisch. 

    Im Oktober wurden dann die nachgezogenen Bäume verkauft. Zwei der Bäume gingen als Spende des Verschönerungsvereins an die Schule und den Kindergarten in Gresgen und Adelsberg – tatkräftig unterstützt durch den Werkhof der Stadt Zell im Wiesental, der die Bäume pflanzte. „Das Interesse an den Kirschbäumen war unglaublich groß. Nach anderthalb Wochen hatten wir alle verkauft“, berichtet Vera Noy. Es gebe bereits Vorbestellungen für das nächste Jahr. „Die Arbeit im Projekt ist jetzt erst mal abgeschlossen, aber nun wir freuen uns schon auf die zukünftige Ernte“, ergänzt ihr Mitstreiter Andreas Lang.

     
  • Abteilung 4
    20.11.2018
    Markierungsarbeiten an der B 27 bei Donaueschingen
    Bundesstraße vormittags halbseitig gesperrt // Verkehr wird per Ampel geregelt

    Am Donnerstag, 22. November, wird auf der B 27 im Baustellenbereich an der Donaubrücke bei Donaueschingen eine neue gelbe Fahrbahnmarkierung aufgetragen. Die Arbeiten sollen, wenn die Witterung es zulässt, nach dem Berufsverkehr um ca. 9 Uhr beginnen und gegen 13 Uhr fertig sein. Wie das Regierungspräsidium mitteilt, muss die B 27 während der Markierungsarbeiten halbseitig gesperrt werden Der Verkehr wird per Ampel geregelt.     

    Im Anschluss daran werden nachmittags die Gelbmarkierungen im Bereich der Brücke über die B 27 am Knotenpunkt Allmendshofen erneuert, damit sie auch in der Winterzeit gut sichtbar sind. Diese Arbeiten werden ohne Ampelregelung ausgeführt und sollen nachmittags beendet sein.

  • Abteilung 4
    20.11.2018
    Stellungnahme des Regierungspräsidiums Freiburg zu den Planungen der A 98

    Das Regierungspräsidium Freiburg nimmt zur Kritik der Bundestagsabgeordneten Rita Schwarzelühr-Sutter an den Planungen zur A 98 wie folgt Stellung: 

    Für den Abschnitt 5 zwischen Rheinfelden und Schwörstadt wurden alle Umweltdaten für das laufende Planfeststellungsverfahren aktualisiert und werden einem ständigen Monitoring (zur Aufrechterhaltung der Aktualität) unterzogen. Der Erörterungstermin war schon immer für das Frühjahr 2019 vorgesehen und wird derzeit in Abstimmung mit allen Beteiligten terminiert. Im Abschnitt 5 hat das Regierungspräsidium Freiburg bereits vorgezogene Ausgleichsmaßnahmen mit einem Finanzvolumen von 2,8 Millionen Euro umgesetzt.

    Für den Bereich Schwörstadt-Wehr wird ebenfalls ein planungsbegleitendes Bestandsmonitoring durchgeführt. Somit liegen aktuelle Daten vor. Dieser Bereich lag bis zur Verkürzung im Planungsbereich des Abschnittes 5 und ist nunmehr Teil des Abschnittes 6. 

    Die Umweltdaten für die übrige Strecke des Abschnittes 6 haben einen Stand von 2010 und sind insoweit nicht aktuell. Umweltdaten müssen grundsätzlich alle fünf Jahren aktualisiert werden. Dass die Daten für den Abschnitt 6 ab Wehr nicht einer ständigen Aktualisierung unterzogen werden, entspricht der üblichen Verwaltungspraxis in einem solch frühen Planungsstadium. Das Vorhaben Pumpspeicherwerk Atdorf und die noch ausstehenden Erkenntnisse aus den Probebohrungen wegen der Heilquellen in Bad Säckingen haben eine Vorfestlegung der Varianten nicht ermöglicht. Der damit noch offene Untersuchungs- und Planungsraum wäre daher auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten viel zu weiträumig, um ihn einem dauerhaften Monitoring zu unterziehen.

    Es obliegt der DEGES, im Zuge der nun anstehenden Variantenprüfung diese Umweltdaten zu aktualisieren. Dies gilt im Übrigen auch für die Abschnitte 8 und 9. In diesem Bereich hat das RP seine Planungen auf die Abfahrt Hauenstein konzentriert.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    19.11.2018
    „Frischer Wind ins Studium“: Biosphärengebiet Schwarzwald sucht Umweltpraktikantinnen und Umweltpraktikanten
    Commerzbank unterstützt Open-Air-Semester für Studierende
     Foto: Auch bei der Betreuung von Junior Rangern im Biosphärengebiet können Umweltpraktikanten mithelfen. Foto: Morascher/ EUROPARC

    Lust auf ein Open-Air-Semester? Im Biosphärengebiet Schwarzwald gibt es im kommenden Jahr wieder zwei Plätze für Umweltpraktikantinnen und Umweltpraktikanten, die von der Commerzbank unterstützt werden. Das Praktikum in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets in Schönau dauert drei Monate. Bewerbungen können bis zum 15. Januar 2019 an die Commerzbank gerichtet werden.

    Mit dem Projekt „Umweltpraktikum“ unterstützt die Commerzbank junge Menschen, die ihr praktisches Semester in einem Nationalpark, Biosphärenreservat oder Naturpark absolvieren wollen. Neben der Unterkunft übernimmt der Sponsor auch ein Taschengeld für die Praktikanten. 

    „Uns ist ein langfristiges Engagement für Natur und Umwelt besonders wichtig. Das Umweltpraktikum bringt frischen Wind ins Studium. Es ist eine einmalige Chance für junge Menschen, Kompetenzen für das spätere Berufsleben zu erwerben“, so Sandra Wintermantel, stellvertretende Abteilungsdirektorin der Commerzbank Freiburg.

    Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets, sieht in den Umweltpraktikanten eine Bereicherung für sein Team: „Die jungen Leute bringen neue Ideen in die Geschäftsstelle und können bei uns je nach Interesse in einem oder mehreren Fachbereichen mitarbeiten.“ Zudem können die Umweltpraktikanten eigene Projekte zu Themen aus Land- und Forstwirtschaft, Naturschutz, Regionalentwicklung, Bildung oder Öffentlichkeitsarbeit starten.

    Mehr Infos im Netz:
    www.biosphaerengebiet-schwarzwald.de/umweltpraktikum

  • Abteilung 2
    16.11.2018
    Regierungspräsidium Freiburg erteilt Genehmigung für den Neubau des SC-Stadions im Freiburger Westen
    Schutz der Anwohner vor Lärmbelästigungen ist durch Auflagen sichergestellt

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat am heutigen Freitag (16. November) in seiner Funktion als höhere Baurechtsbehörde die Genehmigung für den Bau des Stadions des SC Freiburg mit einem Fassungsvermögen von knapp 35.000 Zuschauern erteilt und übergeben. Grundlage für die Baugenehmigung, die rund 100 Seiten umfasst, ist der am 9. November veröffentlichte Bebauungsplan der Stadt Freiburg. Bereits Mitte September war die Änderung des Flächennutzungsplanes für den Bereich des neuen Stadions durch das Regierungspräsidium genehmigt worden.

    Der Genehmigung vorausgegangen war eine intensive Prüfung des Bauantrags der Stadiongesellschaft durch das Regierungspräsidium, die mehrere Monate beansprucht hat. Ein besonderer Schwerpunkt der Genehmigungsprüfung lag dabei auf den Fragen des Lärmschutzes. Verschiedene Einwender aus dem Stadtteil Mooswald hatten geltend gemacht, durch vom Stadion ausgehenden Lärm unzumutbar beeinträchtigt zu werden. 

    Die Lärmprognosen in dem vom Vorhabenträger für das Genehmigungsverfahren vorgelegten Schallgutachten, das im Laufe des Verfahrens zu einigen Punkten noch ergänzt wurde, ergeben bei Spielen am Tag unproblematische Lärmwerte, die unter den zulässigen Richtwerten liegen. In den gesetzlichen Nachtstunden, also ab 22 Uhr, gelten strengere Richtwerte. Daher trifft die Baugenehmigung für diese Abendspiele nach einer gründlichen Abwägung im Prüfverfahren eine klare Regelung.

    Lärmspitzen, wie sie bei Torerfolgen auftreten, dürfen nach 22 Uhr die Richtwerte für Mischgebiete von 65 dB(A) nicht überschreiten. Insgesamt sind durch die Regelungen im Ergebnis die Abendspiele der ersten Bundesliga, die um 20.30 Uhr beginnen, von der Baugenehmigung abgedeckt. Sollte der SC Freiburg künftig in internationalen Wettbewerben oder im DFB-Pokal abends länger spielen, müssen diese Spiele zuvor gesondert beantragt werden. Für die Genehmigung gelten rechtliche Sonderregelungen, deren Voraussetzungen im Einzelfall geprüft werden müssen.

    Die Baugenehmigung stellt durch verschiedene Auflagen sicher, dass die in der Genehmigung festgesetzten maximalen Lärmwerte auch tatsächlich eingehalten werden. So muss der Vorhabenträger abweichend von seinem ursprünglichen Antrag eine Fuge zwischen Dach und Tribüne in Richtung Westen baulich schließen. Die Einhaltung der Lärmwerte muss durch entsprechende Messungen während des Spielbetriebs nachgewiesen werden. Bei Überschreitungen behält sich die Genehmigungsbehörde die Anordnung weiterer Schallschutzmaßnahmen, wie zum Beispiel weitere Fugenschließungen, vor. 

    Einige weitere Einwendungen richteten sich gegen Inhalte und Abwägungsergebnisse des Bebauungsplans, wie zum Beispiel die Auswirkungen des Stadions auf Flora und Fauna oder Beeinträchtigungen des Flugbetriebs. Das Regierungspräsidium weist darauf hin, dass eine Überprüfung des Bebauungsplans nicht Gegenstand eines Baugenehmigungsverfahrens ist. Lediglich bei einer offensichtlichen Unwirksamkeit des Plans, für die hier keinerlei Anhaltspunkte bestehen, hätte die Behörde den Plan ihrer Entscheidung nicht zugrunde legen dürfen.

    Weitere Einwendungen betreffen Fragen der ausreichenden Erschließung und der Verkehrsbelastungen rund um die Spiele des Sportclubs. Um die Belastungen durch den An- und Abreiseverkehr so gering wie möglich zu halten, wird die Stadt unter Einbeziehung des SC Freiburg und des Stadtteils Mooswald ein Verkehrskonzept erstellen, so dass auch hier sichergestellt ist, dass die Interessen der Anwohner berücksichtigt werden. 

    Es müssen noch einige Unterlagen vorgelegt werden: Unter anderem muss der Bauherr noch einen Ansprechpartner für die Nachbarschaft bei Baulärmproblemen benennen.

  • Abteilung 4
    16.11.2018
    Nur eine Fahrspur an der A5 zwischen Ettenheim und der Tank- und Rastanlage Mahlberg (Ortenaukreis) in Richtung Karlsruhe
    Am Mittwoch, 21. November, wird der Verkehr zurück auf die neue Ostfahrbahn gelegt

    Die Bauarbeiten an der A 5 zwischen Ettenheim und der Tank- und Rastanlage Mahlberg (Ortenau) liegen im Zeitplan und sollen in ca. drei Wochen Geschichte sein. Dies hat das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitgeteilt  

    Bevor es jedoch soweit ist, muss der Verkehr in Fahrtrichtung Karlsruhe erst noch zurück auf die frisch sanierte östliche Fahrbahn (Richtung Karlsruhe) umgelegt werden. Dies soll am Mittwoch, 21. November, passieren. Dazu werden ab 9 Uhr bis ca. 15 Uhr die Überleitungsbereiche am Bauanfang und am Bauende zurückgebaut. In dieser Zeit steht in Fahrtrichtung Karlsruhe nur eine Fahrspur zur Verfügung. Die Verkehrsteilnehmer in Richtung Norden müssen sich deshalb auf Verkehrsbehinderungen einstellen. In Fahrtrichtung Basel bleibt bis zum endgültigen Rückbau der Verkehrssicherung Anfang Dezember alles unverändert.

    Nach der Verkehrsumlegung müssen die vorher genutzten Überleitungsbereiche an die neue Höhenlage angepasst und mit Betonschutzwänden geschlossen werden. Im Bereich der Anschlussstelle Ettenheim wird dies mithilfe von Tagesbaustellen geschehen. Beim Bauende bzw. auf Höhe der Tank- und Rastanlagen Mahlberg wir der Verkehr mit Hilfe von Baken und Gelbmarkierung auf die Stand- und LKW-Spur verschwenkt, sodass der Mittelstreifen frei für die Bauarbeiten ist. Ab Anfang Dezember sollen die Restarbeiten am Mittelstreifen abgeschlossen sein, sodass die komplette Verkehrssicherung zurückgebaut werden kann und die Baustelle damit geräumt ist. Dies wird allerdings nochmal zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führen, da für den Abbau wieder einspurige Verkehrsführungen notwendig sind.  

    Aufgrund des Brandschadens auf dem Standstreifen der Westfahrbahn, wo Mitte August ein Tieflader in Fahrtrichtung Basel in Flammen aufging, muss nach dem Rückbau der Verkehrssicherung dort die Fahrbahn nochmal saniert werden. Je nach Wetterlage soll das noch im Dezember oder erst im nächsten Frühjahr erfolgen. Die Sanierung wird dann mit Hilfe von Tagesbaustellen vollzogen. Das RP wird rechtzeitig über weitere Behinderungen, zu denen es Anfang Dezember kommt, informieren. Die im Autobahnabschnitt befindliche Tank- und Rastanlage Mahlberg Ost, welche parallel mit umgebaut wird, soll Ende Dezember 2018 fertiggestellt sein. Das RP Freiburg bittet für die hieraus entstehende Verkehrsbehinderung um Verständnis.

  • Abteilung 5
    15.11.2018
    Firma Koehler produziert in Kehl zukünftig Papier für nachhaltige Verpackungen
    Regierungspräsidium Freiburg erteilt immissionsschutzrechtliche Genehmigung
     5. von links Oberbürgermeister Toni Vetrano (Stadt Kehl), daneben Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Dr. Stefan Karrer von der Firma Koehler Paper Group.

    Am Mittwoch, 14. November, übergab Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer dem Technischen Vorstand der Koehler Paper Group, Dr. Stefan Karrer, in Kehl die sog. immissionsschutzrechtliche Änderungsgenehmigung zur Errichtung einer neuen Papiermaschine mit Nebenanlagen. Kernstück der neuen Anlage ist eine 142 Meter lange Papiermaschine und eine 96 Meter lange Streichmaschine. In den neuen Anlagen sollen neben den schon bereits bisher produzierten Spezialpapieren zunehmend papierbasierte Verpackungslösungen produziert werden, mit denen die derzeit üblichen Kunststoffverpackungen im Lebensmittelbereich ersetzt werden sollen. An die Verpackungen werden im Hinblick auf die Lebensmittelsicherheit besondere Anforderungen gestellt. So sind z. B. zum Schutz vor Feuchtigkeit oder zur Gewährleistung der Haltbarkeit spezielle Eigenschaften notwendig.   

    „Mit diesen Anlagen, mit denen die Plastikverpackungen durch Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen ersetzt werden können, leistet die Firma Koehler einen wichtigen und innovativen Beitrag, um die immer stärker werdende Umweltbelastung durch Plastikmüll einzudämmen“, zeigte sich Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer bei der Übergabe der Genehmigung erfreut. Auch Dr. Karrer ist sich der Tragweite der Aufgabe bewusst. „Unsere Innovationsabteilung arbeitet alleine und in Kooperation mit anderen Instituten daran, Papiere zu entwickeln, die die Funktionen von Kunststoff im Bereich der Verpackungen wo möglich und sinnvoll ersetzen können“, sagte er. „Mit Fertigstellung der Papiermaschine im September 2019 werden wir in die Produktion einsteigen und unseren Beitrag leisten können, den Verbrauch von Kunststoff zu reduzieren.“   

    Im immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren konnte Koehler nachweisen, dass die Anlage insbesondere den Anforderungen an den Umweltschutz gerecht wird. Die Anlage erfüllt die nationalen Anforderungen an den Stand der Technik und zugleich die europarechtlich geregelten Standards, wie sie in den besten verfügbaren Techniken für die Herstellung von Papier, Pappe und Karton geregelt sind. Die Bauarbeiten für die Anlage sind bereits im vollen Gang, nachdem der Firma Koehler auf Antrag im März 2018 die Zulassung des vorzeitigen Baubeginns bewilligt werden konnte. Das Vorhaben hat nach Auskunft der Firma Koehler ein Investitionsvolumen von 240 Millionen Euro. Insgesamt sollen bis 2020 am Standort in Kehl über 300 Millionen Euro investiert und über 100 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.   

    Die immissionsschutzrechtliche Änderungsgenehmigung und ihre Begründung sowie die genehmigten Antragsunterlagen werden in Kürze beim Bürgermeisteramt Kehl und beim Regierungspräsidium Freiburg zur Einsichtnahme ausgelegt. Zudem kann die Entscheidung dann auf der Internet-Seite des Regierungspräsidiums eingesehen werden (www.rp-freiburg.de).  

    B
    ei der Entscheidung über die Genehmigung waren zudem die Rahmenbedingungen am Standort in Kehl von Bedeutung, die zahlreiche Vorteile für den Umweltschutz mit sich bringen. So entstehen durch die Nutzung des vorhandenes Kraftwerks der Bio Energie Baden GmbH (BEB), die auch zur Koehler Gruppe gehört, deutliche Synergieeffekte, indem vorhandene Energiepotenziale genutzt werden. Zudem wird zukünftig für die Herstellung eines Füllstoffes für die Papierherstellung CO2 aus dem Kraftwerk gebunden und damit nicht in die Atmosphäre abgegeben. Dadurch werden die LKW-Fahrten zur Anlieferung dieses Füllstoffes reduziert. Weiterhin kann für das zusätzliche Papierabwasser die vorhandene Betriebskläranlage genutzt werden, und der Standort verfügt mit Hafen, Bahnanschluss und der Nähe zur A5 über eine sehr gute Anbindung an den überörtlichen Verkehr.

    Foto: 5. von links Oberbürgermeister Toni Vetrano (Stadt Kehl), daneben Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Dr. Stefan Karrer von der Firma Koehler Paper Group.
     
  • Abteilung 4
    15.11.2018
    In der Ortsdurchfahrt Lahr-Kuhbach (Ortenau) wird nachgebessert
    Regierungspräsidium reagiert auf Mängel bei Einbauteilen im Straßenbelag

    Das Regierungspräsidium Freiburg lässt von Dienstag, 27. November, bis Donnerstag, 29. November Gewährleistungsarbeiten in der Ortsdurchfahrt Lahr- Kuhbach (B 415, Ortenau) durchführen. Bei der Gewährleistungsnachschau  der Fahrbahndecke wurden Mängel festgestellt, die jetzt nachgebessert werden sollen. Dabei kann es zu kurzfristigen Verkehrsbehinderungen kommen. Die Arbeiten werden nur durchgeführt, wenn die Witterung es zulässt, heißt es aus der Behörde.

  • Abteilung 4
    14.11.2018
    Ortsdurchfahrt Renchen (B 3, Ortenau) von Dienstag, 20. November bis Donnerstag, 22. November gesperrt
    Regierungspräsidium Freiburg saniert Fahrbahndecke

    Im Zuge der Brückensanierung an der Rench- und Mühlbachbrücke erneuert das Regierungspräsidium (RP) Freiburg wie bereits angekündigt auch die Fahrbahndecke der B 3 in der Ortsdurchfahrt Renchen. Hierzu muss die Ortsdurchfahrt zwischen dem südlichen Kreisverkehr und dem Rathaus vom Dienstagnachmittag, 20. November um 15 Uhr bis Donnerstagmorgen, 22. November, 6 Uhr voll gesperrt werden.  Für den überörtlichen Verkehr ist durch die laufende Brückensanierung bereits eine Umleitung über die Vogesenstraße und die K 5312 eingerichtet. 

    Das Regierungspräsidium bittet betroffene Anlieger, benötigte Fahrzeuge außerhalb des Sanierungsabschnittes abzustellen, da während der Arbeiten die Grundstücke entlang der Hauptstraße nicht angefahren werden können. 

    Die Sanierungsarbeiten beginnen am Dienstagnachmittag, 20. November, um 15 Uhr mit dem Aufbringen des Haftklebers. Das RP weist ausdrücklich darauf hin, dass die Fahrbahn ab diesem Zeitpunkt auf keinen Fall mehr betreten werden darf, da der aufgebrachte Haftkleber zu Verschmutzungen von Schuhen und Kleidung führen kann. Ab Mittwochmorgen, 21. November, wird dann die Asphaltdeckschicht eingebaut. Um Schäden im neuen Fahrbahnbelag zu vermeiden, muss dieser mehrere Stunden auskühlen. Daher kann die Vollsperrung erst am Donnerstagmorgen, 22. November, gegen 6 Uhr wieder aufgehoben werden. 
    Wenn die neue Asphaltdecke eingebaut ist, finden noch Restarbeiten im Fahrbahnbereich statt. Der Verkehr kann mit Ausnahme lokaler Einschränkungen im Ortskern jedoch wieder fließen. Die Vollsperrung im Bereich der beiden Brücken muss insbesondere für den Rückbau der Fußgängerbehelfsbrücke und sonstigen Restarbeiten jedoch voraussichtlich bis 30. November aufrechterhalten bleiben.

    Für die letztmaligen Behinderungen aufgrund dieser Maßnahme, bittet das RP die Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

     
  • Abteilung 4
    14.11.2018
    Anschlussstelle Maulburg-Ost (Kreis Lörrach) an der B 317: Behelfsbrücke übernimmt Verkehrsabwicklung bis Ende August 2019
    Neubau ist wegen der Optimierung der Anschlussstelle notwendig // Umlegung erfolgt am kommenden Wochenende

    Der letzte Bauabschnitt zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse auf der B 317 an der Anschlussstelle Maulburg-Ost (Kreis Lörrach) hat bereits seit einigen Wochen begonnen. Nun steht die Behelfsbrücke, die benötigt wird, um die Bauzeit bis zur Herstellung der neuen Brücke über den Gewerbekanal abzudecken. Am kommenden Wochenende wird der Verkehr so umgelegt, dass er für die Dauer der Bauarbeiten über das Provisorium geführt wird.

    Die neue Brücke ist deshalb notwendig, weil die Fahrbahn der Ausfädelspur im Bereich der neuen Anschlussstelle verbreitert werden muss und die Abmessungen der alten Brücke dafür nicht ausreichend sind. Aus wirtschaftlichen Gründen ist das alte Bauwerk fast komplett zu entfernen. Die Arbeiten für die neue Brücke sollen in der Zeit vom 19. November bis Ende August 2019 erledigt werden.

    Eine Voll- oder Teilsperrung mit Ampelregelung der gesamten Ausbaustrecke ist wegen dem hohen Verkehrsaufkommen nicht möglich. Daher wird die Bundesstraße im Bereich der Baustelle über eine Behelfsumfahrung geführt. Zur Herstellung dieser wird eine stählerne Behelfsbrücke erforderlich, die nördlich vom geplanten Neubau die Straße über den Gewerbekanal überführt. Die Umlegung der beiden Fahrtrichtungen Lörrach und Donaueschingen auf die provisorische Umfahrung soll nunmehr am Freitag und Samstag, 16. und 17. November erfolgen.

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten.

     
  • Abteilung 1
    14.11.2018
    Spendenaufruf für Flüchtlinge
    Erstaufnahmestelle in Donaueschingen benötigt Koffer und Reisetaschen

    Wie das Regierungspräsidium (RP) Freiburg mitteilt, benötigt die Erstaufnahmestelle in der Friedhofsstraße 15a in Donaueschingen Koffer und Reisetaschen für den Transfer der geflüchteten Menschen. 

    Das RP bittet darum, die Spenden an der Eingangspforte der Einrichtung Friedhofsstraße 15 a in Donaueschingen beim Sicherheitsdienst abzugeben. Für Rückfragen steht das Team der Erstaufnahmestelle unter verwaltung.de@caring-hand.de zur Verfügung.

  • Abteilung 4
    14.11.2018
    Sperrung an der L 181 zwischen Fischbach und Niedereschach wird am Freitagnachmittag (16. November) aufgehoben
    Sanierung der Landesstraße nahezu abgeschlossen

    Die Sanierung der L 181 zwischen Fischbach und Niedereschach (Schwarzwald-Baar-Kreis) ist bis auf kleinere Restarbeiten abgeschlossen. Die Straße wird am Freitagnachmittag (16. November) wieder freigegeben, der Verkehr kann dann wieder ungehindert fließen, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg (RP).    

    Das RP hat mit größeren Umbauarbeiten die Entwässerung entlang der L 181 zwischen Fischbach und Niedereschach verbessert. Die Straße wurde teilweise verbreitert. Deshalb waren erhebliche Erdbewegungen notwendig. Auch der Asphaltaufbau wurde verstärkt, wodurch die Befahrbarkeit der Straße optimiert werden konnte. Auch die Vogelsangbrücke über den Fischbach wurde saniert und teilweise erneuert. Schließlich wurde zusammen mit der Gemeinde Niedereschach am Ortsausgang Richtung Fischbach ein Gehweg mit Beleuchtung angelegt.       

    Wie das RP weiter mitteilte, hatte sich erst nach Baubeginn herausgestellt, dass sich der Unterbau der Straße, die Brücke und die Entwässerungsleitungen teilweise in einem desolaten Zustand befanden, der einen Vollausbau des Straßenbelags und eine komplette Erneuerung der Entwässerungsleitungen erforderlich machte. Deshalb habe sich die Sanierung deutlich länger hingezogen als ursprünglich geplant.

  • Abteilung 2
    14.11.2018
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer übergibt Förderbescheid an die BDH-Klinik Elzach (Kreis Emmendingen) in Höhe von 6,25 Millionen Euro
    Erweiterungsbau dient der neurologischen Frührehabilitation von Menschen mit schweren Hirnverletzungen oder –erkrankungen // Land sagt Unterstützung auch für verbleibende Kosten des Erweiterungsbaus zu
     Übergabe des Förderbescheids an die BDH-Klinik Elzach (Kreis Emmendingen)

    Für den Erweiterungsbau der BDH-Klinik Elzach hat Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer der Klinik einen Förderbescheid des Landes in Höhe von 6,25 Millionen Euro übergeben. Die BDH-Klinik ist ein Fachkrankenhaus für neurologische Rehabilitation und neurologische Frührehabilitation und behandelt Menschen nach Hirnverletzungen oder Erkrankungen.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Das Land stellt sich seiner Verantwortung für eine leistungsfähige und bedarfsgerechte Krankenhausversorgung vor allem auch im ländlichen Raum. Wir tragen mit dieser Förderung einem steigenden Bedarf an neurologischer Frührehabilitation beispielsweise nach Unfällen oder Schlaganfällen Rechnung, deren Versorgung dadurch erheblich verbessert wird. Gefördert werden hier die anteiligen Kosten von zunächst 20 Betten.“

    Der Geschäftsführer der BDH-Klinik, Daniel Charlton: „Die neurologische Frührehabilitation erfordert eine hochkomplexe apparative und räumliche Ausstattung, deren Anforderungen wir mit dem Ergänzungsbau gerecht werden. Wir freuen uns, dass das Land Baden-Württemberg die Wichtigkeit erkannt hat und uns finanziell unterstützt.“

    Insgesamt sollen durch den Erweiterungsbau 52 Betten mit einem Diagnostikbereich und einer Liegendkrankenanfahrt geschaffen werden. Regierungspräsidentin Schäfer sicherte zu, dass sich das Land über die nunmehr bewilligte Förderung hinaus in einer weiteren Tranche auch an den verbleibenden Kosten des Erweiterungsbaus beteiligen wird. Insgesamt wird mit Kosten in Höhe von rund 23 Millionen Euro gerechnet.

    In der Klinik werden im Rahmen der neurologischen Frührehabilitation schwere und komplexe Erkrankungen behandelt. Dazu zählen komatöse, im Wachkoma liegende, beatmete, bewusstseinsgestörte, komplett gelähmte oder kommunikationsunfähige Patientinnen und Patienten. Aufgrund der weiterentwickelten Möglichkeiten der Akutmedizin haben sich in den letzten Jahren die Überlebenschancen auch bei schwersten Schädel-Hirn-Traumata deutlich verbessert.

    Die BDH-Klinik Elzach stellt dabei eine wichtige Schnittstelle zwischen der Intensivmedizin in Akutkrankenhäusern und der klassischen Rehabilitationsmedizin dar. Die Klinik arbeitet eng mit zahlreichen Krankenhäusern in der Region zusammen und ist ein überregionales Zentrum für die neurologische Intensiv- und Beatmungsmedizin und größter Einzelstandort für die neurologische Frührehabilitation Phase B in Baden-Württemberg. Mit über 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Klinik größter Arbeitgeber Elzachs.

    Die Übergabe des Förderbescheides fand im Beisein des BDH-Bundesvorstandes sowie dem Bürgermeister von Elzach Roland Tibi statt. Im Anschluss besichtigte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer die Klinik und sprach mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Seit einem knappen halben Jahr laufen die Bauarbeiten für einen Erweiterungsbau: Aktuell werden Pfahlgründungen sowie Erd- und Entwässerungsarbeiten durchgeführt, die bis Ende 2018 fertiggestellt werden sollen. Der Rohbau wird aller Voraussicht nach Anfang 2019 starten. Die zwei modernen Stationen für Intensivbehandlung und Intermediate Care werden ergänzt mit der erforderlichen Infrastruktur.

  • Abteilung 5
    13.11.2018
    Zukunft mit Tradition: Commerzbank Freiburg zeigt Wanderausstellung des Biosphärengebiets Schwarzwald
     Zukunft mit Tradition: Commerzbank Freiburg zeigt Wanderausstellung des Biosphärengebiets Schwarzwald, Copyright: RPF

    „Zukunft mit Tradition“ heißt die Wanderausstellung des Biosphärengebiets Schwarzwald, die ab sofort in der Commerzbank Freiburg, Kaiser-Joseph-Straße 251 zu sehen ist.  Die bildreiche Schau stellt das 2017 von der UNESCO anerkannte Biosphärengebiet vor, zeigt seine Schönheiten und Besonderheiten und macht Lust, diese Region zu entdecken.   

    Das Biosphärengebiet umfasst 29 Städte und Gemeinden im Südschwarzwald. Es erstreckt sich vom Freiburger Stadtteil Kappel bis nach Schluchsee, Albbruck und Schopfheim. Die mit ansprechenden Bildern und Texten versehenen Ausstellungstafeln informieren unter anderem über den Artenreichtum des Gebiets, die Entstehung der typischen Schwarzwaldlandschaft, Landwirtschaft, Bannwald und Forstwirtschaft, nachhaltigen Tourismus, Bildung und Kultur sowie Möglichkeiten der Beteiligung im Biosphärengebiet.           

    Zustande kam die Zusammenarbeit von Biosphärengebiet und Commerzbank durch das so genannte Umweltpraktikum. So unterstützt die Commerzbank jährlich zwei Studierende, die ein Praktikum in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets in Schönau absolvieren.  Die Ausstellung „Zukunft mit Tradition“ ist bis zum 5.Dezember in der Commerzbank Freiburg, Kaiser-Joseph-Straße 251, 79098 Freiburg zu sehen. Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr.

  • Abteilung 4
    12.11.2018
    B 532 in Weil am Rhein ab Mittwoch, 14. November, wieder frei befahrbar
    Sanierung der Brücke an der B 532 über den Rangierbahnhof in Weil am Rhein zwei Wochen früher abgeschlossen

    Gute Nachrichten aus dem Regierungspräsidium: Die Sanierung der Brücke an der B 532 über den Rangierbahnhof in Weil am Rhein (Kreis Lörrach) wird früher fertig als ursprünglich geplant. Die Sperrung wird am Mittwoch, 14. November, im Laufe des Vormittags aufgehoben. Dann heißt es wieder freie Fahrt auf der B 532 in Weil am Rhein. Ursprünglich sollte die Sanierung bis Anfang Dezember dauern. 

    Anschlussarbeiten z. B. am Geländer werden später außerhalb der Stoßzeiten, abgearbeitet. Dies ist aber mit einer halbseitiger Sperrung der B 532 möglich. Die Sanierung konnte wegen der guten Zusammenarbeit aller am Projektbeteiligten Behörden und Firmen, sowie dem guten Wetter, vorzeitig abgeschlossen werden, heißt es aus der Behörde. 

    Das RP dankt den Anwohnern und den Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Sanierungsarbeiten.

  • Abteilung 3
    12.11.2018
    Afrikanische Schweinepest: Regierungspräsidium Freiburg und untere Verwaltungsbehörden proben den Ernstfall
    Expertinnen und Experten aus zehn Landkreisen entwickeln Bausteine eines möglichen Handlungsleitfadens für die Eindämmung der Tierseuche // Kolloquium im Landratsamt Ortenaukreis mit rund 100 Teilnehmern
     Fallwildsuche am Samstag bei Durbach

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat gemeinsam mit allen Unteren Verwaltungsbehörden in allen Landkreisen im Regierungsbezirk sowie der Stadt Freiburg eine dreitägige Übung zur Bekämpfung einer fiktiven Tierseuche absolviert. Dabei ging es um die Afrikanische Schweinepest (ASP), die inzwischen wenige hundert Kilometer von Deutschland entfernt in Belgien ausgebrochen ist. Daher ist in Abstimmung mit dem Ministerium für Ländlichen Raum (MLR) eine Fachübung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Veterinärdienste, von Forst und Fachämtern auf die Beine gestellt worden, die die Behörden auf den jederzeit mögliche Ernstfall realitätsnah vorbereiten sollte.

    Die Afrikanische Schweinepest ist inzwischen nicht nur in Osteuropa weit verbreitet, sondern auch in Belgien bei Wildschweinen festgestellt worden. Als mögliche Ursachen für die Einschleppung gelten infizierte Speiseabfälle, ausgesetzte Wildschweine aus Nordost-Europa oder Soldaten, die im Baltikum an einer Übung teilgenommen haben. Regierungsvizepräsident Klemens Ficht, der am Freitag die Übungsauswertung im Offenburger Landratsamt eröffnete, sagte bei dieser Gelegenheit zur Zielsetzung: „Auch für Deutschland ist das Risiko eines Eintrags durch kontaminiertes Schweinefleisch oder daraus hergestellte Produkte entlang des Straßennetzes durch Personen oder Fahrzeuge nach wie vor als hoch zu bewerten. Die Geschehnisse in anderen Ländern zeigen, wie wichtig es ist, durch rasches Handeln eine weitere Ausbreitung der ASP in den Wildschweinbeständen zu verhindern und die Haustierbestände zu schützen. Die Fachübung ist ein wichtiger Bestandteil unserer Strategie, auf die anstehenden Herausforderung angemessen und professionell zu reagieren.“

    Dazu ist eine gute und abgestimmte Zusammenarbeit der Fachdienste von Veterinärwesen, Jagd, Forst und Landwirtschaft sowie Katastrophenschutz notwendig. Deshalb hat das Regierungspräsidium Freiburg ein neues Konzept entwickelt, das von einer klassischen Stabsrahmenübung abweicht. Ausgehend vom Tilgungsplan Baden-Württemberg hatten am Donnerstag (8. November) die unteren Verwaltungsbehörden umfangreiche inhaltliche Aufgaben gestellt bekommen, die sie abzuarbeiten hatten. Vom Szenario her wurde ein fiktiver Ausbruch bei Wildschweinen im Ortenaukreis zu Grunde gelegt. Als erstes waren die notwendigen Restriktionszonen in Abstimmung mit dem Landeskrisenzentrum fiktiv abzustecken und den Ausbruch fiktiv einzudämmen. In den weiteren Landkreisen sowie der Stadt Freiburg wurden jeweils Bekämpfungsmaßnahmen in der Kernzone geplant und notwendige Aufgaben angegangen.

    So war zum Beispiel eine Fallwildsuche zu organisieren, eine Allgemeinverfügung mit Ernte- und Betretungsverbot in der Kernzone vorzubereiten, ein Jagdverbot anzuordnen, ein Konzept zur Einzäunung der Kernzone zu erstellen, eine Korridorlösung für einen im gefährdeten Bereich gelegenen Schlachthof zu organisieren und Desinfektionsplätze für Schweine- und Transportfahrzeuge einzurichten. Beobachter aus der Schweiz, Rheinland-Pfalz, aus dem Regierungsbezirk Karlsruhe sowie vom Regierungspräsidiums Freiburg haben die Abläufe begleitet.

    Die Ergebnisse sind bei einem Kolloquium im Landratsamt Ortenaukreis am Freitag (9. November) in Offenburg vorgestellt und diskutiert worden. Dazu sind rund 100 Teilnehmer aus allen beteiligten Behörden zusammengekommen, deren umfangreiche Arbeit am Ende der Übung als Grundlage für einen Handlungsleitfaden im Regierungsbezirk darstellen und ein einheitliches Verwaltungshandeln gewährleisten könnte.

    Den Abschluss der dreitägigen Tierseuchenübung stellte eine praktische Fallwildsuche im Gelände in einer Höhenlage bei Durbach bei Offenburg am Samstag (10. November) dar. Hierbei waren 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter Regie des Landratsamts Ortenaukreis im Einsatz, die in einem unwegsamen Bereich nach betroffenen Tieren suchten, diese bargen und anschließend beprobten, wie es auch im Ernstfall zu geschehen hätte.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    12.11.2018
    Biosphärengebiet Schwarzwald als Modellregion für eine naturverträgliche Energiewende
    40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Veranstaltung in Schluchsee möchten Klimaschutzkonzept für die Region entwickeln
     Biosphärengebiet Schwarzwald als Modellregion für eine naturverträgliche Energiewende, Copyright: RPF

    Das UNESCO-Biosphärengebiet Schwarzwald soll zur Modellregion für eine naturverträgliche Energiewende werden – so der Tenor einer Diskussionsveranstaltung des NABU Südbaden und der fesa e.V. am vergangenen Freitag in Schluchsee. Rund 40 Interessierte kamen ins Kurhaus, um zu diskutieren, wie Klima- und Naturschutz im Südschwarzwald unter einen Hut gebracht werden kann. Einig waren sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer darin, dass zunächst ein Klimaschutzkonzept für die Region erstellt werden soll. Die Beteiligung der Bevölkerung sei dabei eine wichtige Voraussetzung. 

    „Nach dem trockenen Sommer und den frühlingshaften Temperaturen Mitte November ist es nicht mehr zu übersehen, dass sich der Klimawandel auch im Schwarzwald auswirkt“, sagte Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets. Er stellte klar, dass der Klimaschutz eine wichtige Aufgabe der UNESCO-Biosphärenreservate weltweit sei, da die Klimaveränderung die Vielfalt der Arten und Lebensräume direkt bedrohe. Insofern sei die Förderung der erneuerbaren Energien auch im Biosphärengebiet Schwarzwald ein zentrales Thema. In Schluchsee ging es nun darum, die Erwartungen und Vorschläge der Bevölkerung auszuloten. Unterstützt wurde die Veranstaltung im Rahmen des Förderprogramms des Biosphärengebiets.

    Impulse kamen zum Auftakt von drei externen Referenten. So forderte Daniel Bannasch von der Metropol/Solar-Region Rhein-Neckar einen massiven Ausbau von Wind- und Solarenergie, um die Energiewende zu schaffen. Das Potenzial dazu sei auch im Südschwarzwald vorhanden. Auch Ingrid Eberhardt-Schad vom NABU-Landesverband sprach sich für den Ausbau der Erneuerbaren Energien aus, der aber naturverträglich, innovativ und maßgeschneidert für die Region erfolgen müsse.

    Das Klimaschutzkonzept des Biosphärenreservats Bliesgau stellte Florian Noll vom Institut für Zukunftsenergie- und Stoffstromsysteme in Saarbrücken vor. „Die Strukturen eines Klimaschutzkonzepts lassen sich nicht aufzwingen, die Akteure müssen sich selber zusammen finden“, so seine Erfahrung. Größte Herausforderung sei die Beteiligung der Bevölkerung in diesem Prozess, um Akzeptanz herzustellen.

    Fünf Arbeitsgruppen diskutierten im zweiten Teil der Veranstaltung ihre Ideen für eine naturverträgliche Energiewende im Biosphärengebiet Schwarzwald. Die Forderung nach einem regionalen Klimaschutzkonzept stand am Ende ganz oben auf der Agenda. Vorgeschlagen wurden zudem Modellprojekte etwa zur energetischen Verwertung von Abfällen und die Vorstellung von Best-Practice-Beispielen. In einem nächsten Schritt geht es nun um eine Bestandsanalyse der Erneuerbaren Energien im Biosphärengebiet. Dazu findet demnächst ein Austausch mit den Energieagenturen der Region statt.

  • Abteilung 5
    12.11.2018
    Geplante Optimierung des Elzdamms bei Wasser (Emmendingen): Vermessungsarbeiten finden zwischen Dezember 2018 und Februar 2019 statt
    Anwohnerinnen und Anwohner werden gesondert informiert

    Der Landesbetrieb Gewässer beim Regierungspräsidium Freiburg wird in den kommenden Jahren den Elzdamm im Ortsteil Wasser (Emmendingen) ertüchtigen. Der Dammabschnitt von Six-Fours-Brücke (B3) bis etwa 100 Meter oberhalb der Wassemer Wiesenbrücke entspricht nicht mehr dem heutigen Stand der Technik. Vor allem die Standsicherheit des Dammes muss verbessert werden.

    Ziel ist es, den Damm so zu ertüchtigen, dass ein Hochwasser, das statistisch gesehen alle 100 Jahre auftreten kann, sicher in der Elz abfließen kann und der Ortsteil Wasser davor geschützt ist. Das Regierungspräsidium Freiburg benötigt für die Umsetzung der Baumaßnahme den genauen Verlauf der angrenzenden Flurstücke. Ein staatlich vereidigter Vermessungsingenieur wird im Auftrag des Regierungspräsidiums die Grenzvermessung vornehmen.

    Die Vermessungsarbeiten werden in der vegetationsarmen Zeit von Dezember 2018 bis Februar 2019 durchgeführt. Ein genauer Termin steht noch nicht fest. Falls angrenzende Biotophecken betroffen sind, werden in diesen Bereichen betroffene Eckpunkte auf Stock gesetzt, um die Eingriffe zu minimieren. Das Regierungspräsidium Freiburg bittet um Verständnis, dass für die Vermessungsarbeiten auch der Zutritt auf angrenzende private Grundstücke notwendig ist. Es ist fest beabsichtigt, die Anwohnerinnen und Anwohner unmittelbar vor Beginn der Vermessungsarbeiten direkt zu informieren.

  • Abteilung 4
    09.11.2018
    A 5 an der Anschlussstelle Rust vorübergehend nur einspurig
    Regierungspräsidium warnt vor Staus // Brückenpfeiler wird gebaut

    Beim Ausbau der Anschlussstelle Rust steht der Bau des Brückenpfeilers im Mittelstreifen der A 5 an. Deswegen steht am Dienstag, 13. November, ab 9 Uhr in Fahrtrichtung Basel ganztägig nur eine Fahrspur zur Verfügung. Am Mittwoch, 14. November, wird die Baustelle dann in Fahrtrichtung Karlsruhe aufgebaut. Dann geht es in Richtung Norden nur einspurig. Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) weist darauf hin, dass an beiden Tagen für die betroffenen Fahrtrichtungen mit Staus gerechnet werden muss. Das RP geht an diesen Tagen von einem geringeren Verkehrsaufkommen aus, weil der Europapark geschlossen ist. Ab Donnerstag, 15. November, fließt der Verkehr dann wieder auf zwei verengten Fahrspuren an der Baustelle vorbei. Die Arbeiten am Brückenpfeiler dauern voraussichtlich bis Ende März 2019. Bis dort gilt im Bereich der Baustelle Tempo 80.

  • Abteilung 5
    09.11.2018
    Regierungspräsidium Freiburg legt Entwurf der dritten Fortschreibung des Luftreinhalteplans Freiburg offen
    Beteiligungsphase startet am 12. November und dauert genau einen Monat // Einwendungen sind bis einschließlich 27. Dezember möglich

    Das Regierungspräsidium Freiburg schreibt den Luftreinhalteplan Freiburg fort und legt den Planentwurf ab Montag, 12. November, für einen Monat offen. Der Plan enthält verschiedene Maßnahmen, die dazu führen, die Belastung von Stickstoffdioxid (NO2) zu reduzieren, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Die Maßnahmen sind im Detail dem Entwurf des Luftreinhalteplanes zu entnehmen. Dieser liegt bis 11. Dezember  bei der Stadt Freiburg, Bürgerberatung, Rathausplatz 2-4 (Altes Rathaus), sowie beim Regierungspräsidium Freiburg, Schwendistraße 12, Zimmer 202 während der Dienststunden aus. Weiter ist der Planentwurf in diesem Zeitraum auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Freiburg unter www.rp-freiburg.de in der Rubrik „Bekanntmachungen“ einsehbar.

    Bis einschließlich Donnerstag, 27. Dezember kann zu dem Plan gegenüber dem Regierungspräsidium Freiburg (Referat 54.1), Schwendistraße 12, 79102 Freiburg im Breisgau schriftlich oder elektronisch (per E-Mail an Luftreinhalteplan@rpf.bwl.de) Stellung genommen werden. Der Entwurf des Luftreinhalteplans wird auch in den Gremien der Stadt Freiburg behandelt.

    Nach dem Ende der Beteiligungsphase werden die Stellungnahmen ausgewertet. Die Bekanntmachung des Plans durch die Behörde soll Anfang 2019 stattfinden. Eine Ausfertigung des Plans wird dann zwei Wochen zur Einsicht ausgelegt.

  • Abteilung 4
    08.11.2018
    Startschuss für die Optimierung der Anschlussstelle Rust (A 5)
    Westliche Auffahrt erhält neues Design durch neue Brücke und Ampel // Gesamtkosten liegen bei knapp 6,8 Millionen Euro
     Startschuss für die Optimierung der Anschlussstelle Rust (A 5), Copyright: Pressestelle RPF

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und der Landrat des Ortenaukreises, Frank Scherer haben gemeinsam mit Rusts Bürgermeister Kai-Achim Klare und Ringsheims Bürgermeister Pascal Weber sowie den geschäftsführenden Gesellschaftern des Europa-Parks Roland, Jürgen und Thomas Mack am heutigen Donnerstag (8. November) den ersten Spatenstich zur Optimierung der Anschlussstelle Rust an der A 5 vorgenommen. Der knapp 6,8 Millionen Euro teure Umbau sieht zwei neue Brücken über die Autobahn, eine Ampel statt des Kreisels auf der Westseite und die Anpassung der Rampen vor, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg. Bis Ende 2020 soll alles fertig sein. 

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Das ist eine wichtige Maßnahme für die Anbindung des Standorts Rust und zur Verbesserung der Verkehrssicherheit. Bis zum Ende des Ausbaus der Anschlussstelle will der Europa-Park auch sein neues Parkraumkonzept umgesetzt haben. Ich bin mir sicher, dass wir damit gemeinsam einen großen Schritt vorankommen, um die Rückstaus in den Griff bekommen.“  „Durch den Umbau der Anschlussstelle und besonders mit der neuen Ampel schaffen wir das letzte Puzzlestück, das den Richtungswechselbetrieb komplettiert“, so Landrat Frank Scherer. Dadurch werde der Verkehr in Zukunft sicherer und besser fließen, wovon alle Verkehrsteilnehmer, vor allem Besucher des Europa-Parks, profitieren.  

    2000/2001 wurde die damals neue Anschlussstelle Rust gebaut, um die Ortsdurchfahrten von Rheinhausen und Rust vom Durchgangsverkehr zu entlasten und den Europa-Park mit einem Zubringer direkt an die A5 anzuschließen. Inzwischen ist das Verkehrsaufkommen jedoch so stark gestiegen, dass insbesondere morgens die Ausfahrt den kompletten Andrang nicht mehr bewältigen kann und es insbesondere aus Richtung Süden teilweise zu großen Rückstaus kommt. 

    Dies hatte auch Auffahrunfälle zur Folge, die auch durch ein temporäres Tempolimit auf der A5 nicht beseitigt werden konnten. Innerhalb von fünf Jahren krachte es nach den Zahlen des Polizeipräsidiums Offenburg an dieser Stelle insgesamt 121-mal, davon war genau die Hälfte in der Hauptanreisezeit zwischen 8 und 10 Uhr in der Hauptsaison des Europa-Parks zwischen April und Oktober. Inzwischen wurden die Verzögerungsstreifen auf der östlichen Seite der Ausfahrt verlängert und ein Bypass am östlichen Kreisel eingerichtet. 

    Nun wird der westliche Knotenpunkt optimiert: Um den Abfluss zu verbessern, kommt der Kreisel weg und wird durch eine Ampel ersetzt. Außerdem gibt es zwei neue Brücken, auf denen der Verkehr jeweils zweistreifig pro Richtung geführt wird, was eine zusätzliche Spur für die Hauptstoßrichtung aus Richtung Freiburg bedeutet. Beim Brückenbau bereits berücksichtigt wird dabei ein späterer sechsspuriger Ausbau der A5 in diesem Bereich. Der östliche Kreisel mit zwei Bypässen bleibt dagegen so wie er jetzt ist. Nach den Verkehrserhebungen werden mit diesen Umbauten die wesentlichen Probleme gelöst, sind sich die Verantwortlichen sicher. Dazu hatte der Ortenaukreis 2012 einen RE-Entwurf erarbeitet, aus dem sich die jetzige Variante als am besten geeignet erwiesen hat.    

    Bereits im Sommer 2017 wurden bereits als vorgezogener Ausgleich ein Ersatzhabitat für Eidechsen geschaffen und die Tiere umgesiedelt. Erforderliche Rodungen erfolgten im Winter 2018 sowie bereits mögliche Dammschüttungen. Vom Zeitplan dauert der Bau der beiden Brücken mit jeweils 55 Metern Länge etwa zwei Jahre bis voraussichtlich Ende 2020. Nach dem Bau der ersten Brücke kann die bestehende Brücke abgerissen und der Verkehr provisorisch über den ersten Teilausbau geführt werden. Die Ampel auf der Westseite wird nach dem jetzigen Zeitplan zwischen August und Oktober 2019 errichtet.   

    Noch 2018 geht es los mit der Baustelleneinrichtung auf der A5: Diese wird Mitte November aufgebaut, um mit dem Mittelpfeiler anfangen zu können, auf dem die Brücken einst ruhen werden. An zwei Tagen gibt es jeweils pro Richtung nur einen Fahrstreifen statt zwei, so dass mit Staus gerechnet werden muss. Von den Kosten trägt der Bund knapp 5,4 Millionen Euro und der Ortenaukreis effektiv 700.000 Euro. Weitere 700.000 Euro erhält der Kreis als Festzuschuss aus Fördermitteln des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (LGVFG).

     
  • Abteilung 4
    08.11.2018
    A 98 (Umfahrung Tiengen, Waldshut-Tiengen) wird gesperrt
    Bürgerwaldtunnel wird in den kommenden Jahren sicherheitstechnisch nachgerüstet // Erste Vorarbeiten am Dienstag, 13. November

    Am Dienstag, 13. November, wird die A 98 (Umfahrung Tiengen) wegen Arbeiten am Bürgerwaldtunnel von 6 Uhr morgens bis etwa 18 Uhr in beide Richtungen gesperrt. Der Verkehr wird durch Tiengen (Waldshut-Tiengen) geführt
    (L 159, bzw. B 34).  

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, werden mehrere Betonfertigteile für einen Löschwasserbehälter am Ostportal des Bürgerwaldtunnels mit einem Schwerlastautokran eingebaut. Der Löschwasserbehälter ist Teil der sicherheitstechnischen Nachrüstung des Bürgerwaldtunnels. Seit Anfang Oktober werden außerdem die Aufstellflächen für die Feuerwehr im Bereich der beiden bestehenden Fluchtstollen des Bürgerwaldtunnels vergrößert. Zusätzlich wird im Bereich des Tunnelbetriebsgebäudes Ost eine  Feuerwehrzufahrt von der A 98 zum parallel der Wutach verlaufenden Wald- und Wirtschaftsweg geschaffen. Bisher ist eine Zufahrt aus Richtung Lauchringen im Bereich des Gutshofes der Laufenmühle mit schweren Feuerwehrfahrzeugen nur stark eingeschränkt möglich. 

    Eine grundlegende bauliche und betriebstechnische Nachrüstung des Bürgerwaldtunnels ist für die kommenden Jahre geplant. Dabei sollen bis voraussichtlich 2023 zwei Fluchtstollen parallel zur bestehenden Tunnelröhre gebaut und die Tunnelbetriebstechnik komplett erneuert und auf den neuesten sicherheitstechnischen Stand gebracht werden. 2019 soll am Westprotal des Bürgerwaldtunnels ein neues Havariebecken errichtet werden. Für 2020 ist dann die Erweiterung der Tunnelbetriebsgebäude Ost und West vorgesehen, ab 2021 der Bau der Fluchtstollen und die Erneuerung der Betriebstechnik. Die jetzt laufenden Arbeiten werden ca. 900.000 Euro kosten. Die gesamten Kosten für die Nachrüstungs- und Erneuerungsmaßnahmen bis 2023 werden sich - nach derzeitigem Stand – auf ca. 17 Millionen Euro belaufen.  

    Das RP bittet die Verkehrsteilnehmer und die von der Maßnahme betroffenen Anwohner um Verständnis.

  • Abteilung 2
    06.11.2018
    Regierungspräsidium Freiburg leitet als Anhörungsbehörde Stellungnahme im Planfeststellungsverfahren für den Ausbau der Elztalbahn an das Eisenbahnbundesamt (EBA) weiter

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat kürzlich im Planfeststellungsverfahren zum Ausbau der Elztalbahn als Anhörungsbehörde seine Stellungnahme innerhalb des angestrebten Zeitplans an die zuständige Genehmigungsbehörde beim Eisenbahnbundesamt (EBA) übersandt. Es handelt sich um ein wichtiges Teilprojekt im Zuge des Ausbaus der Breisgau S-Bahn 2020. Die Entscheidung obliegt dem Eisenbahnbundesamt, da es sich um ein Vorhaben einer bundeseigenen Eisenbahn handelt.

    Wegen einer anhängigen Petition hat der Petitionsausschuss den Sachverhalt geprüft und ist dabei zu dem Ergebnis gelangt, dass die Weiterleitung des Anhörungsberichts an das Eisenbahnbundesamt unschädlich sei im Hinblick auf das geltende Stillhalteabkommen.

  • Abteilung 5
    02.11.2018
    Regierungspräsidium Freiburg informiert über öffentliche Beteiligung zum Managementplan für Natura-2000-Gebiet „Westliches Hanauer Land“ ab 5. November
    Stellungnahmen können bis zum 31. Dezember berücksichtigt werden

    Das Regierungspräsidium Freiburg informiert über die öffentliche Beteiligung zum Managementplan für das Natura-2000-Gebiet „Westliches Hanauer Land“, der zwischen dem 5. November und 31. Dezember online eingesehen werden kann. Bis zum 31. Dezember können Betroffene eine Stellungnahme dazu abgeben, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Das Natura-2000-Gebiet umfasst Flächen der Städte und Gemeinden Kehl, Rheinau und Willstätt im Nordwesten des Ortenaukreises sowie der Gemeinde Lichtenau im Süden des Landkreises Rastatt. Als wesentliche Grundlage zur Sicherung der biologischen Vielfalt in Europa wird aktuell für das Fauna-Flora-Habitat-Gebiet (FFH-Gebiet) „Westliches Hanauer Land ein Natura 2000-Managementplan erarbeitet.

    Mittlerweile sind die Vorkommen der europäisch geschützten Arten und Lebensraumtypen erfasst. Diese werden zusammen mit Maßnahmenempfehlungen sowohl textlich als auch auf Karten im Managementplan  dargestellt.

    Im Natura 2000-Gebiet spielen unter anderem weitläufige Auenwälder sowie Fließgewässer eine Rolle. Kleinräumig sind auch Lebensräume, die durch die traditionelle Landbewirtschaftung entstanden sind, von Bedeutung: Magere Flachland-Mähwiesen und Kalk-Magerrasen. Das FFH-Gebiet ist zudem Lebensstätte für zahlreiche gefährdete Arten, beispielsweise für Gelbbauchunke, Kiebitz und Bechsteinfledermaus.

    Im Rahmen des Managementplanverfahrens (MaP-Verfahren) sollen die aktuellen Nutzungsziele mit den Naturschutzzielen in Einklang gebracht und mögliche Konflikte gemeinsam gelöst werden. Hierfür besteht die Möglichkeit, den Planentwurf online einzusehen und eine Stellungnahme abzugeben. 

    Fragen, Anregungen und Stellungnahmen zum Natura 2000-Managementplan können schriftlich an das Regierungspräsidium Freiburg, Referat 56, Malte Bickel, Bissierstraße 7, 79114 Freiburg oder per E-Mail an malte.bickel@rpf.bwl.de. gerichtet werden.

    Aus den Stellungnahmen sollte hervorgehen, auf welche Flächen im FFH-Gebiet sich diese beziehen. Hilfreich ist hier soweit bekannt die Angabe der Flurstücksnummer sowie des Gemeinde- und Gemarkungsnamens oder die Markierung der angesprochenen Fläche auf einem Kartenausschnitt. Stellungnahmen können bis zum 31. Dezember berücksichtigt werden.
     
    Weitere Informationen:
     
  • Abteilung 5
    02.11.2018
    Land und Stadt Achern unterzeichnen Vereinbarung für den Hochwasserschutz an der Acher
    Eine der größten Maßnahmen an Gewässern erster Ordnung im Regierungsbezirk
     Land und Stadt Achern unterzeichnen Vereinbarung für den Hochwasserschutz an der Acher. Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Dieses Projekt ist ein schönes Beispiel für das Zusammenwirken von Land und Kommune“, Copyright: RPF

    Im Rahmen ihres Besuchs in Oberachern unterzeichneten Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Oberbürgermeister Klaus Muttach im Beisein von Landrat Frank Scherer am Mittwoch (31. Oktober) eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung zur Verbesserung des Hochwasserschutzes an der Acher. Ziel der Maßnahmen ist es, den Hochwasserschutz für die Stadt Achern wesentlich zu verbessern. 

    „Wir freuen uns, dass mit dieser Vereinbarung nun ein wichtiger Meilenstein in diesem für die Stadt Achern so weitreichenden Vorhaben geschafft ist“, sagte die Regierungspräsidentin. „Dieses Projekt ist ein schönes Beispiel für das gute Zusammenwirken von Land und Kommune. Außerdem ist der Ausbau des Hochwasserschutzes an der Acher eine der größten Maßnahmen an Gewässern erster Ordnung im gesamten Regierungsbezirk. Umso wichtiger war es wegen der unterschiedlichen regionalen Zuständigkeiten an der Acher, die Planungen von Stadt und Land genau aufeinander abzustimmen.“ 

    Auch Oberbürgermeister Klaus Muttach betonte die Bedeutung der Maßnahme für die Entwicklung der Stadt Achern. „Mit der Herstellung des 100-jährlichen Hochwasserschutzes in diesem Gewässerabschnitt der Acher reduzieren wir die Gefahr von Hochwasserschäden im Gewerbegebiet Achern maßgeblich und schaffen einen wichtigen ersten Schritt im Hochwasserschutz für die Innenstadt‘‘, stimmte er überein.
     
    Landrat Frank Scherer zeigte sich ebenfalls erfreut über die Hochwasserschutzpläne: „Dieses bedeutsame Hochwasserschutzprojekt eröffnet der Stadt Achern weitere Entwicklungschancen. Damit die Pläne möglichst bald in die Tat umgesetzt werden können, haben die Fachämter des Landratsamts den technisch schwierigen Planungsprozess bereits im Vorfeld der Antragstellung intensiv und konstruktiv begleitet.“
     
    Wesentliche Inhalte der Vereinbarung sind die Aufgabenverteilung im weiteren Projektverlauf und die Kostenaufschlüsselung zwischen Land und Stadt. So wird der Landesbetrieb Gewässer beim Regierungspräsidium in seiner Funktion als Bauherr die weitere Planung, Ausschreibung, Vergabe und Bauleitung beauftragen. Die Stadt Achern wird sich ihrerseits um den erforderlichen Grunderwerb kümmern. Die Gesamtkosten des Projektes werden derzeit mit über zehn Millionen Euro veranschlagt. Die Stadt Achern beteiligt sich dabei an den Kosten im Rahmen des gesetzlich vorgeschriebenen Vorteilsausgleichs mit 30 Prozent.
     
    Die umfangreichen Antragsunterlagen wurden bereits dem Landratsamt Ortenaukreis zur Vollständigkeitsprüfung übergeben. Sobald das Landratsamt die wasserrechtliche Planfeststellung erteilt hat, werden die weiteren Planungsleistungen europaweit ausgeschrieben. „Wenn es planmäßig läuft, können wir schon ab 2020 mit den Baumaßnahmen beginnen“, zeigt sich die Regierungspräsidentin zuversichtlich.
      
    Hintergrundinformationen zum Projekt: 
    Derzeit bieten die Acherdämme Schutz vor einem großen Hochwasser, wie es statistisch gesehen nur alle etwa 30 Jahre vorkommt. Mit dem Dammsanierungsprogramm des Landes soll die Abflussleistung der Acher auf 110 Kubikmeter pro Sekunde erhöht und damit eine 100-jährliche Hochwassersicherheit hergestellt werden. Konkret realisiert werden soll dies durch eine generelle Aufweitung des Abflussquerschnitts und Tieferlegung der Flusssohle an zwei Abstürzen. Zusätzliche Schutzmaßnahmen entlang der Landesstraße L87 sollen Überflutungen des Autobahnzubringers und der nördlich gelegenen Siedlungsgebiete verhindern.
     
    Neben dem Hochwasserschutz wird auch die ökologische Aufwertung des Gewässerlebensraumes berücksichtigt. Um den in der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie geforderten ,,guten ökologischen Zustand‘‘ zu erreichen, sollen naturnahe Ufer- und Sohlstrukturen geschaffen werden. Zum Schutz der Fischfauna sind zudem sogenannte Fischunterstände geplant, die den Fischen Schutz vor Fressfeinden bieten.
     
  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    31.10.2018
    Erstes Buch über das Biosphärengebiet Schwarzwald vorgestellt
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Spannende Geschichten und stimmungsvolle Bilder wecken das Interesse, das Biosphärengebiet zu bereisen“ // Schon mehr als 50 Projekte angestoßen und mehr als 1,3 Millionen Euro an Fördermitteln in Region geflossen
     Erstes Buch über das Biosphärengebiet Schwarzwald vorgestellt, Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Spannende Geschichten und stimmungsvolle Bilder wecken das Interesse, das Biosphärengebiet zu bereisen“, Copyright: RPF

    Das erste umfassende Buch zum Biosphärengebiet Schwarzwald ist da – es ist am Dienstag (30. Oktober) in der Geschäftsstelle in Schönau vorgestellt worden. Rund 60 Gäste waren live dabei, als Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer das Buch „Biosphärengebiet Schwarzwald – Mensch und Natur im Einklang“ gemeinsam mit den Autoren Prof. Dr. Werner Konold und Dr. Bernd-Jürgen Seitz präsentierte.

    In dem 222 Seiten umfassenden Band haben die beiden Autoren sowie weitere Fachleute alles Wissenswerte zu dem 2017 von der UNESCO anerkannten Biosphärenreservat zusammengetragen. Informative Texte und aussagekräftige Bilder stellen die von einer einzigartigen Siedlungs-, Wirtschafts- und Bergbaugeschichte geprägte Region im Südschwarzwald vor. Der Verlag war nach seiner Veröffentlichung über das Biosphärengebiet Schwäbische Alb an das Regierungspräsidium Freiburg herangetreten und hatte nach geeigneten Autoren gesucht.

    „Der Verlag wollte ein allgemeinverständliches Buch für die Menschen in der Region. Die Balance zwischen Fachlichkeit und Verständlichkeit ist nach meinem Dafürhalten hervorragend gelungen. Nach dem Schmökern würde man am liebsten gleich losziehen, um diese einmalige Landschaft mit ihren Menschen und ihrer Natur zu entdecken“, stellte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer in ihrem Grußwort fest. Sie dankte Rüdiger Müller vom Tübinger Silberburg-Verlag für die zügige Umsetzung des Projekts sowie den Autoren und den Fotografen für ihre gelungenen Beiträge. 

    „Ziel des Biosphärengebiets ist es, die Kulturlandschaft des Südschwarzwaldes mit ihrer Artenvielfalt zu erhalten. Dieses Buch wird die Identifikation mit der Region weiter steigern“, so Schäfer. Nach knapp zweijähriger Aufbauarbeit sind im Biosphärengebiet Schwarzwald über 50 Projekte in den Bereichen Landnutzung, Regionalentwicklung, Naturschutz und Bildung gestartet worden. 

    „Es sind bislang allein 1,3 Millionen Euro an Fördermitteln in die Region geflossen – das Meiste aus Landesmitteln“, bilanzierte Schäfer. Zum bislang achtköpfigen Team der Geschäftsstelle werden in Kürze noch zwei Ranger hinzukommen, die Gästen und Einheimischen die Besonderheiten der Region nahe bringen werden.

    Der Band liefert umfangreiche Informationen zu Natur, Wäldern, Landwirtschaft, Industrie und Rohstoffen des Biosphärengebiets. Zudem stellt er alle 29 Gemeinden des Biosphärengebiets vor. Wer die Gegend selbst erkunden möchte, erhält darüber hinaus Anregungen zu Sehenswürdigkeiten und lohnenden Wanderzielen.

    Das Buch „Biosphärengebiet Schwarzwald – Mensch und Natur im Einklang“ ist im Silberburg-Verlag erschienen. Im Fachhandel ist es zum Preis von 32,99 Euro erhältlich.

    Information zu den Autoren:Prof. Dr. sc. agr. Werner Konold, Jahrgang 1950, von 1997 bis 2016 Inhaber des Lehrstuhls für Landespflege an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg; Forschungsschwerpunkte: Geschichte und Ökologie von Kulturlandschaften, Naturschutz, Gewässerkunde und Wassergeschichte, neue Landnutzungsformen, Klimawandel und Klimawandelanpassung. Konold ist Mitglied in zahlreichen Fach- und Politikberatungsgremien auf Bundes- und Landesebene. Er setzte sich stark für die Schaffung des Biosphärengebiets Schwarzwald ein.

    Dr. Bernd-Jürgen Seitz, Dipl.-Biologe, Jahrgang 1955, promovierte über Beziehungen von Vogelwelt und Vegetation in der Kulturlandschaft. Er leitet das Referat Naturschutz und Landschaftspflege im Regierungspräsidium Freiburg. Seitz wirkte maßgeblich bei der Entstehung des Biosphärengebiets Schwarzwald mit. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Naturschutzprojekte, Biotop- und Artenschutz, Geobotanik und Landschaftsgeschichte. 

  • Abteilung 4
    31.10.2018
    B 27 bei Behla (Hüfingen, Schwarzwald-Baar-Kreis) bis Anfang Dezember gesperrt
    Regierungspräsidium: Arbeiten an der Ortsumfahrung kurz vor dem Abschluss // Verkehr wird über Geisingen umgeleitet

    Die Arbeiten an der Ortsumfahrung Behla (Stadt Hüfingen, Schwarzwald-Baar-Kreis) sind auf der Zielgeraden. Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, soll die neue Bundesstraße bereits Anfang Dezember teilweise für den Verkehr freigegeben werden. Zunächst geht aber die Kreisstraße zwischen Behla und Hausen vor Wald Ende dieser Woche (Freitag oder Samstag) unter Verkehr. Um die Ortsumfahrung an das Straßennetz anschließen zu können, muss die alte Bundesstraße von Montag, 5. November, bis Anfang Dezember gesperrt werden. Die Verkehrsteilnehmer müssen einen Umweg in Richtung Geisingen (L 185/ B 31) in Kauf nehmen (U1/U2). Der Verkehr wird an der Einmündung der L 185 auf die B 31 bei Geisingen per Ampel geregelt.     

    Von Montag, 3. Dezember, bis Donnerstag, 8. Dezember, soll der Verkehr die neue Ortsumfahrung zunächst in Richtung Donaueschingen nutzen können. In Richtung Blumberg bleibt es zunächst bei der Umleitung. Nach Abschluss von Restarbeiten wird dann zeitnah auch die Fahrtrichtung Blumberg freigegeben, heißt es aus dem RP.

  • Abteilung 4
    30.10.2018
    Update zur Sanierung zweier Schilderbrücken an der B 317 zwischen Lörrach-Haagen und Tumringen (Kreis Lörrach): Ergänzter Zeitplan für die Arbeiten
    Einengung der Fahrbahn und tageweise Teilsperrung sorgen für Behinderungen bis 16. November // Umleitungen werden bedarfsabhängig eingerichtet

    Bei der Sanierung zweier Schilderbrücken an der B 317 zwischen Lörrach-Haagen und Tumringer Straße haben sich Änderungen im zeitlichen Ablauf ergeben, über die das Regierungspräsidium Freiburg in einer Pressemitteilung informiert. Die Aufstellung der neuen Schilderbrücken wird sich etwas länger hinziehen und nicht alle Arbeiten werden wie geplant bis zum Ende der Herbstferien abgeschlossen werden können.

    Seit Montag, 29. Oktober, laufen die Arbeiten für neue Fundamente an der Schilderbrücke am Anschluss B 317/Tumringer Straße. Hierzu werden die vorhandenen Fahrbahnen eingeengt. Der Neubau der Schilderbrücke erfolgt nun in der Nacht von Mittwoch, 14. November ab 20 Uhr auf Donnerstag 15., November bis gegen 5.30 Uhr. In dieser Nacht wird die alte Schilderbrücke abgerissen und die neue aufgestellt.

    Am Freitag, 2. November, erfolgt der Rückbau mit anschließendem Neubau einer Schilderbrücke am Anschluss der B 317 in Lörrach-Haagen. Die B 317 wird in Fahrtrichtung Lörrach an diesem Tag gesperrt. Die Umleitung erfolgt wie bereits mitgeteilt über Lörrach-Hauingen und Lörrach-Haagen.

    In der Zeit von Montag, 5. bis voraussichtlich Freitag, 16. November, werden weitere Schilderbrücken zwischen Haagen und Tumringer Straße instandgesetzt. Hierbei erfolgen Austausch der Wegweiser, Geländerarbeiten und weitere Arbeiten an den Schilderbrücken. Hierzu ist eine zeitweise Sperrung der jeweilig betroffenen Fahrspur notwendig.

    Das Regierungspräsidium Freiburg bittet die Verkehrsteilnehmer und die von der Maßnahme betroffenen Anwohner um Verständnis.

  • Abteilung 4
    30.10.2018
    Geh- und Radwegbrücke am Rheinübergang Freistett (Ortenau) Gambsheim auf deutscher Seite dem Verkehr übergeben
    Gesamte Radwegverbindung soll Mitte 2019 eingeweiht werden
     Geh- und Radwegbrücke am Rheinübergang Freistett (Ortenau) Gambsheim auf deutscher Seite dem Verkehr übergeben, Copyright: RPF

    Gemeinsam mit den Bürgermeistern Michael Welsche aus Rheinau (Ortenau), seinem französischen Bürgermeisterkollegen Hubert Hoffmann aus Gambsheim sowie Vertretern des Regierungspräsidiums Freiburg (RP) wurde heute (Dienstag, 30. Oktober) die neue Geh- und Radwegbrücke am Rheinübergang zwischen dem Rheinauer Stadtteil Freistett und Gambsheim für den Verkehr freigegeben. Mit einer symbolischen Freigabefahrt per Fahrrad wurde die neue Brücke getestet und für gut befunden.   

    Während der knapp achtmonatigen Bauzeit der 144 Meter langen Brücke wurden insgesamt 315 Tonnen Stahl, 175 Kubikmeter Beton und 340 Meter Brückengeländer verbaut. Den zukünftigen Nutzern der Geh- und Radwegbrücke steht eine Fahrbahnbreite von 3,50 Meter zur Verfügung, wobei diese sich in einer Höhe von etwa 14 Meter über dem Rhein auf einer eigenständigen Brücke getrennt von dem Verkehr auf der L 87 bewegen können. Hierdurch entsteht ein enormer Sicherheitsgewinn: Bisher mussten Fußgänger und Fahrradfahrer unmittelbar neben dem fließenden Verkehr auf einem etwa einen Meter breiten Notgehweg die Grenze überqueren.    

    Die Gesamtkosten der Brücke, deren Einzelteile im Zuge von insgesamt neun Nachtsperrungen montiert wurden, belaufen sich auf 2,3 Millionen Euro. Diese ist Bestandteil der Gesamtkosten des Gesamtprojektes „Gesicherter Rheinübergang für Fußgänger und Radfahrer Gambsheim-Rheinau“, das mit Mitteln aus dem Europäischen Förderprogramm INTERREG V gefördert wird. Weitere Projektbeteiligte sowie Kostenträger sind der Verein Passage 309 (Projektträger des Vorhabens), die Stadt Rheinau, der Betreiber der Wasserkraftanlage CERGA, das Département Bas-Rhin sowie das Land Baden-Württemberg.          

    Auf deutscher Seite belaufen sich die Gesamtkosten des Radwegeprojektes, einschließlich der Zuwegungen und der dort erforderlichen Stützwände, auf etwa 3,1 Millionen Euro. Der Zuschussbetrag durch INTERREG V beläuft sich hierbei aktuell auf 1,29 Millionen Euro, sodass etwa 1,72 Millionen Euro beim Land verbleiben. Die Stadt Rheinau beteiligt sich mit einer Summe von 90.000 Euro an den Maßnahmen auf deutscher Seite.          

    Das Gesamtprojekt „Gesicherter Rheinübergang“ geht indessen weiter. Das hierfür zuständige Département Bas-Rhin geht davon aus, dass die Geh- und Radwegbrücke über den Kraftwerkskanal Mitte 2019 fertiggestellt ist. Dann steigt auch die große Eröffnungsfeier des gesamten, durchgehenden Geh- und Radweges von und nach Frankreich.        

    Das RP dankt allen Beteiligten, die zum Gelingen dieses Projektes beitragen und durch ihren persönlichen Einsatz dafür sorgen, dass Radfahrer und Fußgänger zukünftig Ihr Ziel im Nachbarland oder auch darüber hinaus, auf sicherem Wege erreichen können.

    Auf den Gruppenfotos zu sehen: 
    Yann Rott (Firma Schleith)
    Hubert Hoffmann (BM Gambsheim)
    Daniel Guldenschuh-Apelt (RP Freiburg)
    Michael Welsche (BM Rheinau)
    Frédéric Eisele (Firma Schleith)
     
     
     
    Daten und Fakten zur Geh- und Radwegbrücke über den Wehrkanal
     
    Konstruktion:                              Stahlverbundbrücke
     
    Länge:                             144 m
    Breite:                                        3,50 m
    Höhe (über Rhein):           13,75 m
     
    Einzelbauteile:                  2 Widerlagerrahmen aus Stahl
                                           5 Stahlstützen
                                           6 Überbauten aus Stahl
                                            7 Wartungsstege
                                           60 Fertigteilplatten aus Stahlbeton
                                           7 Fahrbahnübergänge
    24 Brückenlager
                                           340 m Geländer
                                 
    Materialverbrauch:            175 m³ Beton
                                           315 Tonnen Stahl
     
    Bauzeit:                           Januar 2018 bis September 2018
     
    Montage:                         9 Nachtsperrungen
     
    Projektleitung                   Regierungspräsidium Freiburg
     
    Auftragnehmer:                Arbeitsgemeinschaft Schleith /Niesky (Achern)
     
    Kosten der Radwegmaßnahme auf deutscher Seite
     
    Geh- und Radwegbrücke            2.300.000 EUR
    Stützwände und Straßenbau          650.000 EUR
    Ausstattung / Sonstiges                 150.000 EUR
                                                     3.100.000 EUR
     
    Kostenträger:                             1.290.000 EUR       INTERREG V*
    1.720.000 EUR       Land Baden-Württemberg
         90.000 EUR       Stadt Rheinau
     
    * Programm INTERREG V Oberrhein: Förderprogramm der Europäischen Union für grenzüberschreitende Gemeinschaftsprojekte
     
    Weitere Kostenträger im Zuge des Gesamtprojektes „PK 309 - Gesicherter Rheinübergang für Fußgänger und Radfahrer Gambsheim-Rheinau“:
     
    ·       Stadt Rheinau
    ·       Verein Passage 309
    ·       CERGA
    ·       Département Bas-Rhin
  • Abteilung 4
    29.10.2018
    Arbeiten am Schiesserknoten in Stockach (Kreis Konstanz) dauern drei Tage länger
    Freie Fahrt ab Dienstag, 6. November

    Die Bauarbeiten am Schiesserknoten (B 31/B 313) in Stockach dauen drei Tage länger als ursprünglich geplant. Man gehe aber davon aus, dass die die kurzfristig notwendig gewordenen Mehrarbeiten am Dienstag, 6. November abgeschlossen sind, heißt es aus dem Regierungspräsidium Freiburg (RP).

    Die Neubauleitung Singen des RP bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die auftretenden Behinderungen und Belastungen.

  • Abteilung 2/Abteilung 3
    26.10.2018
    Zumeldung zu PM des Ministeriums für Ländlichen Raum zu „Spitze auf dem Land“
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Vier von acht bewilligten Anträgen liegen im Regierungsbezirk Freiburg und unterstreichen die besondere Innovationskraft des hiesigen Gewerbes“ // „Stärkung des Ländlichen Raums"

    Vier Firmen aus dem Regierungsbezirk Freiburg sind mit dem Label „Spitze auf dem Land“ des Ministeriums für Ländlichen Raum (MLR) ausgezeichnet worden. Der Wettbewerb richtet sich an kleinere und mittlere Unternehmen aus dem Ländlichen Raum, die besonders innovativ und zukunftsweisend sind. Mit dem Titel ist gleichzeitig eine Zuschusszusage für betriebliche Investitionen verbunden, die dem Betrieb helfen sollen, Innovationsvorsprung und Marktpotential zu nutzen. 

    Gefördert werden
     
    ·         die Firma Carparts in Rottweil: Sie plant am Standort eine Fertigungslinie zu Herstellung von neuartigen Halbleiterrelais für den Automotive-Bereich.

    ·         die Firma MEDI-TECH in Sexau (EM): Sie möchte mit einem Erweiterungsbau neue Kapazitäten zu Entwicklung und Bau hochmoderner 3D-Endoskopie schaffen.

    ·        
    das Unternehmen PLC2Design in Endingen am Kaiserstuhl (EM): Dieses entwickelt programmierbare integrierte Schaltkreise für autonome Automotive-Systeme und möchte expandieren.

    ·         die Firma Lanner in Kippenheim (OG): Sie vertreibt seit Jahrzehnten erfolgreich mechanische Wiederaufbereitungsanlagen für Metallspäne im In- und Ausland vertreibt und will am Standort wachsen.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Mit vier von landesweit acht bewilligten Anträgen in dieser Auswahlrunde sind wir im Regierungsbezirk Freiburg ganz vorne mit dabei. Die ausgewählten Firmen haben sich im Wettbewerb zu anderen Betrieben erfolgreich positioniert, denn nur rund ein Drittel der Antragsteller kam zum Zug. Die Betriebe gehören durch Innovation und technisches Know-How zur „Spitze auf dem und im Land“ Baden-Württemberg. Solche Unternehmen sind das Rückgrat der Wirtschaft und tragen so zur Stärkung des Ländlichen Raums bei.“

    Hier die Mitteilung des MLR, auf die sich die Zumeldung bezieht:
    https://mlr.baden-wuerttemberg.de/de/unser-service/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilung/pid/foerderprogramm-spitze-auf-dem-land-technologiefuehrer-fuer-baden-wuerttemberg-drei-millionen-euro-f/
     
  • Abteilung 1
    26.10.2018
    Spendenaufruf für Winterbekleidung für Flüchtlinge
    Erstaufnahmestelle in Donaueschingen benötigt warme Kleidung

    Wie das Regierungspräsidium (RP) Freiburg mitteilt, bittet die Erstaufnahmestelle in der Friedhofsstraße 15a in Donaueschingen um Spenden gut erhaltener Winterbekleidung (insbesondere Winterjacken) für Flüchtlinge. Benötigt werden alle Größen, insbesondere auch Säuglings- und Kleinkindbekleidung.  

    Das RP bittet darum, die Kleidung sichtbar in Plastiksäcken zu verpacken. Schuhe sollten paarweise abgegeben werden. Abgegeben werden können die Spenden an der Eingangspforte der Einrichtung Friedhofsstraße 15 a in Donaueschingen beim Sicherheitsdienst. Bei Fragen können Sie sich per E-Mail an das Team der Erstaufnahmestelle unter verwaltung.de@caring-hand.de  wenden. 

    Das RP betreut in der Erstaufnahmestelle des Landes in Donaueschingen derzeit ca. 500 Flüchtlinge. Wie die Behörde mitteilt, konnte in den vergangenen Jahren speziell für Winterjacken auf die in den Kleiderkammern vorhandenen Spenden zurückgegriffen  und so die Flüchtlinge ausgestattet werden. Dieser Bestand sei nun aufgebraucht.

  • Abteilung 4
    26.10.2018
    L 152 bei Rickenbach (Kreis Waldshut) wegen Restarbeiten Mittwoch, 31. Oktober, gesperrt
    Örtliche Umleitung wird ausgeschildert

    Das Regierungspräsidium (RP) Freiburg lässt am Mittwoch, 31. Oktober an der Fahrbahndecke der L 152 bei Rickenbach (Kreis Waldshut) in Höhe Golfclub Rickenbach sowie am Abzweig Altenschwand Restarbeiten ausführen. Die Landesstraße wird deshalb ganztägig gesperrt. Die Umleitung erfolgt über Abzweig Hottingen und Schlagsäge.    

    Das RP bittet die Verkehrsteilnehmer und die von der Maßnahme betroffenen Anwohner um Verständnis.

     
  • Abteilung 4
    26.10.2018
    Nollinger Bergtunnel bei Rheinfelden (Kreis Lörrach) auf A 98/A 861 wieder geöffnet
    Technischer Defekt konnte behoben werden

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, ist der Nollinger Bergtunnel auf der A 98/A 861 bei Rheinfelden (Kreis Lörrach) wieder geöffnet. Bei dem technischen Defekt handelte es sich um einen Softwarefehler, der zwischenzeitlich behoben werden konnte. Das RP bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Verkehrsbehinderungen und dankt der Polizei für die schnelle und prompte Unterstützung.

     
  • Abteilung 4
    25.10.2018
    Sanierung der L 109 zwischen Oberprechtal (Kreis Emmendingen) und Schonach (Schwarzwald-Baar-Kreis)
    Regierungspräsidium Freiburg bedankt sich für die gute Zusammenarbeit mit Anliegern und Gemeinden

    Die letzte Phase der Sanierung der L 109 zwischen Oberprechtal (Kreis Emmendingen) und Schonach (Schwarzwald-Baar-Kreis) im Bereich Landgasthof Rössle und Pfauenstraße konnte, wie auch die vorangegangenen Abschnitte, im geplanten Zeitraum abgeschlossen werden. Die Verkehrsbeschränkungen für Anlieger, Auswärtige und Schwerlastverkehr sind aufgehoben. 

    Das Regierungspräsidium Freiburg bedankt sich für die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Elzach und dem Ortsteil Oberprechtal, insbesondere bei Bürgermeister Roland Tibi und Ortsvorsteher Franz Burger, sowie Harry Stratz von der Straßenmeisterei Waldkirch. Ebenfalls erfreut sei man bei den Straßenbauern über das große Verständnis der Anwohner und der Verkehrsteilnehmer für die Unannehmlichkeiten während der Bauphase.

  • Abteilung 2
    25.10.2018
    Dreisamtäler Schüler schaffen im Biosphärengebiet Schwarzwald: Praktische Landschaftspflege in Oberried und Hofsgrund (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald)
    Landwirt Stefan Winterhalter: „Jugendliche erleben hautnah, wie viel Arbeit es bedeutet, diese Landschaft zu erhalten“
     Schülerinnen und Schüler befreien die Weide am Oberrieder Winterberg von Besenginster. Foto: Biosphärengebiet Schwarzwald

    Statt Büffeln im Klassenzimmer war für rund 50 Achtklässler der Kirchzartener Realschule am Giersberg diese Woche handfeste Arbeit an der frischen Luft angesagt: Im Rahmen einer Projektwoche zum Thema „Gesellschaftliches Engagement“ leisteten sie am Montag und am Donnerstag Landschaftspflegeeinsätze im Biosphärengebiet Schwarzwald.

    In Oberried und in Hofsgrund unterstützten die Jugendlichen Landwirte beim so genannten Enthursten. Ausgerüstet mit Arbeitshandschuhen und Heckenscheren befreiten sie Viehweiden von Besenginster, Brombeeren und anderem Gestrüpp - ohne die Offenhaltung würden Weiden zuwachsen und der Wald würde sich die Flächen zurückholen.

    „Im Biosphärengebiet Schwarzwald wollen wir gemeinsam mit den Landwirtinnen und Landwirten dafür sorgen, dass die von Weiden und Wäldern geprägte, abwechslungsreiche Schwarzwaldlandschaft erhalten bleibt“, erklärt Christoph Huber von der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets. Die Einsätze mit Schulklassen seien eine klassische Win-Win-Situation: Die Landwirte freuen sich über die Unterstützung. Die Kinder und Jugendlichen genießen das Naturerlebnis und lernen ganz nebenbei die Zusammenhänge von Landwirtschaft und Landschaft kennen. „Damit erfüllen wir auch den Bildungsauftrag, den uns die UNESCO 2017 mit der offiziellen Anerkennung des Biosphärengebiets erteilt hat“, so Huber.

    „Ein Alleinstellungsmerkmal des Biosphärengebiets sind die gemeinschaftlich bewirtschafteten Allmendweiden. Ich finde es gut, dass die Jugendlichen bei diesen Einsätzen erleben, wieviel Arbeit es bedeutet, diese Landschaft zu erhalten“, stellt der Oberrieder Landwirt Stefan Winterhalter fest. Zusammen mit seinem Kollegen Tobias Winterhalter und dessen Vater Paul betreute Stefan Winterhalter am Donnerstag den Einsatz der 8c auf einer Weide am oberhalb von Oberried gelegenen Winterberg. Am Steilhang, der nicht mit Maschinen bearbeitet werden kann, schnitten die Mädchen und Jungen abgeblühte Besenginsterstauden ab und sammelten diese auf einen Haufen zur Verbrennung.

    „Ich finde es interessant, den Alltag eines Landwirts kennenzulernen“, meinte der 14-jährige Tom. „Es ist schön, mal nicht nur herumzusitzen, sondern richtig was zu schaffen“, ergänzte seine 13-jährige Mitschülerin Rebecca. Und ihre Lehrerin Hannah Hermann fand es spannend, ihre Achtklässler mal in einer anderen Umgebung zu erleben: „Für viele ist das Anpacken in der Natur eine neue Erfahrung, die anstrengend ist, aber auch viel Freude bereitet.“ Auf jeden Fall werde die Klassengemeinschaft von der Teamarbeit im Freien profitieren. 

    Parallel zu dem Einsatz in Oberried war am Donnerstag eine weitere achte Klasse der Kirchzartener Realschule für die Landschaftspflege im Biosphärengebiet im Einsatz. In Hofsgrund befreiten diese Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Landwirt Klaus Flamm sowie ihren Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern Inge Waltz und Bernd Seifried eine Weide von Gehölz. Bereits am Montag hatte diese Klasse in Oberried Landwirt Ewald Sandmann bei der Offenhaltung einer Weide unterstützt.

  • Abteilung 5
    24.10.2018
    Elzdamm zwischen Teningen und Emmendingen (Kreis Emmendingen) muss saniert werden
    Landesbetrieb Gewässer beim Regierungspräsidium Freiburg investiert über 4,5 Millionen Euro in den Hochwasserschutz // Vor-Ort-Termin für interessierte Bürgerinnen und Bürger wird am Donnerstag, 22. November, angeboten
     Spundarbeiten, Foto: RPF

    Der Landesbetrieb Gewässer beim Regierungspräsidium Freiburg plant die Ertüchtigung des Elzdammes zwischen Teningen und Emmendingen. In mehreren Bauabschnitten soll ab 2019 der östliche Elzdamm zwischen dem Technologie Park Teningen (Flusskilometer 17,3) bis Newark-Brücke am Reiterhof (Flusskilometer 20,0) so gesichert werden, dass auch ein hundertjährliches Hochwasser schadlos abfließen kann.

    Um den Hochwasserschutz für das Gebiet zwischen Elz und Bahnlinie zu optimieren, wird eine Spundwand in den Damm eingebaut. Da nur in den „hochwasserfreien“ Sommermonaten Mai bis September gebaut werden kann, werden die Bauarbeiten voraussichtlich bis 2021 dauern. 

    Wie der Projektverantwortliche beim Landesbetrieb Gewässer, Frank Bödeker, erläutert, soll die erforderliche Baustraße in das Vorland der Elz gelegt werden. So kann eine Verkehrsbeeinträchtigung entlang der Elz weitestgehend vermieden werden. Fußgänger und Radler bleibt während den Bauarbeiten der westliche Damm als Umleitung. Hierfür bittet das Regierungspräsidium um Verständnis.

    Durch die notwendige Dammertüchtigung müssen einige der vorhandenen Bäume weichen. „Um den Eingriff so gering wie nur möglich zu halten, haben wir einen Baumgutachter beauftragt, der jeden einzelnen Baum beurteilt hat“, erklärt der Projektverantwortliche Frank Bödeker.

    Dabei stellte sich heraus, dass der extrem trockene Sommer 2018 seinen Tribut gefordert hat. Eine Reihe von Bäumen ist durch den Trockenstress so geschädigt, dass sie allein aus Gründen der Verkehrssicherheit gefällt werden müssen. Die notwendigen Arbeiten erfolgen für jeden Bauabschnitt zwischen November bis Ende Februar.

    Nach abgeschlossener Dammertüchtigung werden an geeigneten Stellen Neupflanzungen erfolgen. Die bestehenden Biotophecken werden in den Bereichen, wo es sich nicht vermeiden lässt, auf Stock gesetzt und bleiben sonst unangetastet. Zur Wiederbegrünung der Dämme wird ein Magerrasen angelegt, der auch seltene Blumen und Gräser beherbergt und Lebensraum für Insekten bietet.

    Für interessierte Bürgerinnen und Bürger wird eine Vorortbegehung am Donnerstag, 22. November, um 15 Uhr angeboten. Hier werden die Dammertüchtigungen und die Rahmenbedingungen weitergehend erläutert. Anmeldungen können bis zum 12. November per E-Mail an Frank.Boedeker@rpf.bwl.de eingereicht werden.

    Weitere Informationen:
    Der Dammabschnitt zwischen Teningen und Emmendingen, der vor allem das Gewerbegebiet zwischen Elz und Bahnlinie schützt, ist zwar hoch genug, entspricht in seinem geotechnischen Aufbau nicht mehr dem heutigen Stand der Technik. Die Standsicherheit des Dammes wird mit einer Teilabdichtung durch eine Spundwand entscheidend verbessert. Aufgrund von beengten Platzverhältnissen wurde die Spundwandvariante gewählt.

    Eine Ertüchtigung in Erdbauweise hätte eine erhebliche größere Fläche erfordert, die wegen der anliegende Straße „Am Elzdamm und B3“ sowie der vielen Leitungen luftseitig entlang des Dammes nicht realisierbar wäre. Eine Verschiebung des Dammes ins Abflussprofil der Elz ist aus Gründen des Hochwasserschutzes ebenfalls ausgeschlossen.

    Die Spundwand besteht aus rund fünf Meter langen Stahlbohlen, die über eine Strecke von etwa 2,4 Kilometern in den Damm eingebracht werden. Im Weiteren Bauverlauf werden die Bereiche, in denen Leitungen den Damm und die Elz queren, abgedichtet. Zum Abschluss der Baumaßnahme wird auf der Dammkrone der Fuß- /Radweg neu angelegt.

     
     
  • Abteilung 4
    24.10.2018
    Regierungspräsidium Freiburg gibt Geh- und Radweg an Rheinbrücke bei Rheinau auf deutscher Seite am Dienstag, 30. Oktober, um 14.30 Uhr frei
    Fertigstellung des Teilstücks erfolgt mit den beiden Bürgermeistern Michael Welsche (Rheinau) und Hubert Hoffmann (Gambsheim) // Große Feier nach Abschluss des französischen Abschnitts Mitte 2019

    Die neu gebaute Geh- und Radwegbrücke über den Wehrkanal am Rheinübergang zwischen Freistett und Gambsheim (Ortenaukreis) kann auf dem deutschen Teilstück von Radlern und Fußgängern schon bald genutzt werden. Dies teilt das Regierungspräsidium Freiburg mit. Die Eröffnung findet am Dienstag, 30. Oktober, um 14.30 Uhr statt.

    „Kleinere Restarbeiten am Geländer stehen zwar noch aus, die Brücke deswegen noch länger geschlossen zu lassen, ist aber nicht erforderlich“, so der Projektleiter des Regierungspräsidiums, Daniel Guldenschuh. Die Fertigstellung des Teilstückes soll in kleiner Runde feierlich begangen werden.

    Gemeinsam mit den beiden beteiligten Bürgermeistern Michael Welsche (Rheinau) und Hubert Hoffmann (Gambsheim) sowie der bauausführenden Firma Schleith wird der Radweg im Zuge einer symbolischen Fahrradfahrt an die Bürgerinnen und Bürger übergeben. Treffpunkt ist der Beginn des neu gebauten Radweges, am Ende der ehemaligen Zollanlage, auf deutscher Seite.

    Das Regierungspräsidium Freiburg dankt bereits an dieser Stelle allen Beteiligten, die zur erfolgreichen Realisierung des anspruchsvollen Brückenbauprojektes beigetragen haben. 

    Die Fertigstellung des gesamten Radweges bis nach Frankreich dauert hingegen noch etwas. Nachdem die französische Mammutaufgabe mit der Sanierung der beiden Schleusenbrücken mit einer Punktladung abgeschlossen werden konnte, fehlt nun nur noch der Lückenschluss des Radweges im Bereich des Kraftwerkkanals.

    Die Vorbereitungen zum Bau der dort erforderlichen Brücke laufen und werden weiterhin durch das Département Bas-Rhin in Straßburg (F) betreut. 

    Nach dem Bau der kompletten Brücke soll voraussichtlich Mitte 2019 gemeinsam gefeiert werden: Dazu wird es eine große, grenzüberschreitende Eröffnungsfeier des gesamten Radweges über den „Rheinkilometer 309“ geben. Der Termin wird seitens des Projektträgers Passage 309 noch bekannt gegeben. Auch hier laufen die Vorbereitungen jedoch bereits auf Hochtouren, so die Vertreter des Projektträgers.

  • Abteilung 4
    23.10.2018
    Brücken- und Fahrbahnsanierung an der B 3 in Renchen im Zeitplan
    Ersatzhaltestelle für den Linienbusverkehr in der Poststraße bleibt bis Ende November bestehen

    Die aufgrund der Sanierung der Fahrbahn zwischen Mühlbachbrücke und Rathaus, in der Ortsdurchfahrt von Renchen, eingerichtete Ersatzhaltestelle für den Linienbusverkehr in der Poststraße, bleibt bis zum Abschluss der Brücken- und Fahrbahnsanierung Ende November bestehen, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg (RP).        

    Wie das RP bereits angekündigt hat, musste wegen der Fahrbahnsanierung die Hauptstraße ab dem Rathaus bis zur Einmündung Eisenbahnstraße in den letzten Wochen einseitig gesperrt und als Einbahnstraße ausgeschildert werden. Diese Regelung konnte aufgrund des guten Baufortschritts bereits Ende letzter Woche aufgehoben werden.            

    Die Bushaltestelle „Renchen Rathaus“ (Hauptstraße) wird seit Anfang Oktober aufgrund der Bauarbeiten nicht angefahren. Stattdessen wurden an der Poststraße, etwa 100 Meter vor der Einmündung in die Hauptstraße, Ersatzhaltestellen durch die Stadt Renchen eingerichtet. In Absprache mit der Stadt Renchen, bleiben diese Ersatzhaltestellen in der Poststraße bis zum Abschluss sämtlicher Bauarbeiten an der Rench- und Mühlbachbrücke sowie der Fahrbahn (B3) bestehen. Das heißt, dass der Linienbusverkehr weiterhin über den Schleifweg und die Poststraße zurück zur Hauptstraße fährt. Voraussichtlich Ende November wird die Hauptstraße dann komplett für den Verkehr freigegeben. Das Regierungspräsidium Freiburg bittet um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen.

  • Abteilung 4
    23.10.2018
    Ortsdurchfahrt Offenburg: Okenstraße (B 3) wird zwischen Englerstraße und Freiburger Platz gesperrt
    In den Herbstferien wird neue Asphaltdecke eingebaut

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, sollen die vorbereitenden Arbeiten in der Okenstraße (B 3) zwischen Englerstraße und Freiburger Platz am Freitag, 26. Oktober, abgeschlossen werden. Ab Montag, 29. Oktober, wird dann die Asphaltdeckschickt eingebaut. Deshalb ist dieser Abschnitt der Okenstraße bis Mittwoch, 31. Oktober, voll gesperrt. Wenn das Wetter mitspielt, geht man im RP davon aus, dass die Asphaltarbeiten bereits am Dienstag, 30. Oktober, abgeschlossen sind. Am Mittwoch, 31. Oktober, werden dann noch die Fahrbahnmarkierung aufgetragen und die Kontaktschleifen für die Ampelanlagen neu verlegt. 

    An Allerheiligen, 1. November, sollte dann der Verkehr wieder ungehindert rollen. Bei witterungsbedingten Verzögerungen wird sich die Vollsperrung bis Samstag, 3. November, hinziehen. Die Umleitung wird ausgeschildert. Stadteinwärts wird der Verkehr, wie bereits während der vorbereitenden Arbeiten, über die Englerstraße und die Straßburger Straße zum Freiburger Platz umgeleitet. Stadtauswärts geht es ab dem Freiburger Platz über die Hauptstraße und die Maria-und-Georg-Dietrich Straße zur Kreuzung Okenstraße / Englerstraße. 

    Der Verkehr von Autobahnanschlussstelle Offenburg mit Fahrtziel Offenburg Nord / Appenweier wird bereits an der Gustav-Heinemann-Brücke umgeleitet und über die Gustav-Heinemann-Straße, Otto-Hahn-Straße  und Englerstraße  um die Baustelle herumgeführt. Der Verkehr in der Freiburger Straße mit Fahrtziel OG-Nord / Appenweier wird auf Höhe des „Opelhochhauses“ in die Kinzigstraße umgeleitet und weiter über die Englerstraße um die Baustelle geführt.

    D
    ie Anwohner, welche auf Ihr Fahrzeug angewiesen sind, werden gebeten Ihre Fahrzeuge außerhalb der Baustelle abzustellen. Die Grundstücke sind während der Vollsperrung nur fußläufig erreichbar. Dies gilt ebenso für Kunden und Mitarbeiter angrenzender Geschäfte und Firmen. Das RP weist darauf hin, dass die Asphaltarbeiten und die damit zusammenhängende Vollsperrung bewusst in die Herbstferien gelegt worden sei, da in den Ferien mit einem geringerem Verkehrsaufkommen gerechnet wird. Die Vollsperrung werde jedoch nicht ohne Behinderungen und Staus ablaufen, wofür die Straßenbauer im RP um Verständnis bitten.

  • Abteilung 4
    23.10.2018
    B 28 zwischen Oberkirch und Abfahrt Zusenhofen (Ortenau) wird für drei Wochen voll gesperrt
    Sanierung der Bundesstraße geht in die nächste Bauphase

    Die Sanierung der B 28 zwischen Appenweier und Oberkirch (Ortenau) geht in die nächste Phase: Für die anstehenden Arbeiten muss die B 28 zwischen Oberkirch und Abfahrt Zusenhofen ab Montag, 29. Oktober, für rund drei Wochen voll gesperrt werden. Der Verkehr wird über die ehemalige B 28 umgeleitet, die durch den Oberkircher Ortsteil Nußbach führt.  

    Während in der fünfwöchigen Bauphase des ersten Bauabschnitts lediglich eine Verkehrsrichtung umgeleitet wurde, müsse in den nächsten drei Wochen der Verkehr aus beiden Richtungen durch Nußbach geführt werden. Wie das Regierungspräsidium weiter mitteilt, muss in Nußbach mit einer Verdoppelung des Durchgangsverkehrs gerechnet werden. Allerdings könne durch die Vollsperrung der B 28 die Bauzeit deutlich verkürzt werden. 

  • Abteilung 3
    23.10.2018
    Hauswirtschaft – Ein Beruf, der vielseitige Perspektiven bietet
    Abteilungspräsident Dieter Blaeß : „Hauswirtschaftliche Versorgung wird in unserer Gesellschaft immer wichtiger"

    Am Dienstag, 23. Oktober fand in den Räumen der Haus- und Landwirtschaftlichen Schulen Offenburg die diesjährige zentrale Urkundenübergabe für die Absolventinnen und Absolventen in den Berufen der Hauswirtschaft statt. In festlichem Rahmen ehrte Abteilungspräsident Dieter Blaeß, Leiter der Landwirtschaftsabteilung im Regierungspräsidium Freiburg, insgesamt 77 Absolventinnen und Absolventen aus dem Regierungsbezirk. Es konnten auch silberne und goldene Meisterbriefe an langjährig in der Ausbildung tätige Hauswirtschaftsmeisterinnen überreicht werden.  

    In seiner Festansprache betonte Blaeß, dass sich das hauswirtschaftliche Berufsfeld aufgrund gesellschaftlicher Veränderungen neue Zukunftsmärkte erschlossen habe. Mit der Ausweitung der Gemeinschaftsverpflegung in der Betriebsgastronomie, der Schul- und Kitaverpflegung sowie der Klinik- und Heimverpflegung steige die Nachfrage nach Absolventinnen und Absolventen der Hauswirtschaft. Auch die privaten Haushalte würden immer häufiger hauswirtschaftliche Dienstleistungen zukaufen. Auf gut ausgebildete Hauswirtschafterinnen und Hauswirtschafter seien auch gerade Menschen mit Einschränkungen angewiesen, die sich mit dieser qualifizierten Unterstützung den Wunsch nach einem Leben in der eigenen Wohnung erfüllen könnten. Es bestehe ein erheblicher Bedarf an qualifizierten Fachkräften, der mit den derzeitigen Ausbildungszahlen nicht gedeckt werden könne. „Wir müssen junge Frauen und Männer für diese Ausbildung gewinnen“.
     
    Dazu trage auch das breit gefächerte Bildungsangebot in der hauswirtschaftlichen Ausbildung bei. Eine beachtliche Zahl von Frauen und Männern nutze die Möglichkeit, den Berufsschulabschluss über den Quereinstieg, z.B. nach der Erziehungszeit, zu erreichen. Aber auch die Qualifizierung zur Fachpraktikerin und Fachpraktiker Hauswirtschaft biete Menschen mit Beeinträchtigungen eine berufliche Perspektive.
     
    Eine weitere berufliche Entwicklungsmöglichkeit sei der Weg in die Selbständigkeit. Blaeß verwies in diesem Zusammenhang auf das am Regierungspräsidium angesiedelte Programm „Förderung innovativer Maßnahmen für Frauen im ländlichen Raum“. Es habe zum Ziel, den ländlichen Raum in seiner Stärke zu erhalten und unterstütze dies mit der Förderung tatkräftiger, flexibler und gut vernetzter Frauen.
     
    Blaeß dankte allen an der Ausbildung beteiligten Personen. „Ausbildung ist eine Investition in die Zukunft, die viel Engagement und Verantwortung verlangt“.
    Den Absolventinnen und Absolventen wünschte er gutes Gelingen bei der Umsetzung des Gelernten und alles Gute für den weiteren beruflichen Werdegang.
  • Abteilung 1
    22.10.2018
    Südbadischer Sportlerempfang mit Verleihung des Südbadischen Sportpreises
    Veranstaltung jährt sich zum 20. Mal
     Freiburg 19.10.2018 Verleihung des Sportpreises (v.l.n.r: Gundolf Fleischer, Siegfried Kaltenbach mit Ehefrau, Benedikt Doll, Bärbel Schäfer),  Foto Achim Keller

    Am Freitag, 19. Oktober, fand im Olympiastützpunkt Freiburg der 20. Südbadi­sche Sportlerempfang statt. Bei dieser Gemeinschaftsveranstaltung des  Regierungspräsidiums Freiburg, des Olympiastützpunkts Freiburg-Schwarzwald und des Badischen Sportbund Freiburg wurden die 60 erfolgreichsten Sportlerinnen und Sportler des vergangenen Jahres geehrt. Die Ehrung haben Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Sportbund-Präsident Gundolf Fleischer vorgenommen.         

    Im Mittelpunkt der Ehrung standen die Medaillengewinnerinnen und – gewinner bei den Olympischen bzw. Paraolympischen Winterspielen Benedikt Doll, Fabian Rießle, Stephan Leyhe, Anna-Lena Forster, Martin Fleig und Alexander Ehler.            

    Ein weiterer Höhepunkt war die Verleihung des Südbadischen Sportpreises an Siegfried Kaltenbach aus Furtwangen, der als Wegbereiter des Biathlonsports im Schwarzwald gilt. Die Laudatio hielt Biathlon-Weltmeister Benedikt Doll.

    Bild: Verleihung des Sportpreises (v.l.n.r: Gundolf Fleischer, Siegfried Kaltenbach mit Ehefrau, Benedikt Doll, Bärbel Schäfer)

     

  • Abteilung 4
    22.10.2018
    Regierungspräsidium Freiburg saniert zwei Schilderbrücken auf der B 317 zwischen Lörrach-Haagen und Lörrach-Tumringen (Kreis Lörrach)
    Bundesstraße wird abschnittsweise Richtung Lörrach zwischen 29. Oktober und 4. November gesperrt // Umleitungen und Modifizierungen an der Verkehrsführung notwendig

    Das Regierungspräsidium Freiburg saniert zwischen Montag, 29. Oktober und Sonntag, 4. November zwei Schilderbrücken auf der B 317 bei Lörrach (Kreis Lörrach). Diese liegen zwischen den Anschlussstellen Haagen und Tumringer Straße. Dazu wird die Bundesstraße abschnittsweise in Fahrtrichtung Lörrach halbseitig gesperrt, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Die Sanierung der Schilderbrücke am Anschluss Haagen erfolgt unter halbseitiger Sperrung. Hierzu wird der Verkehr aus Richtung Schopfheim ab Lörrach-Entenbad über Hauingen, L 138, Steinenstraße, Unterdorfstraße zur K 6344 nach Lörrach-Haagen auf die B 317 geleitet. Der Verkehr von Haagen in Richtung Schopfheim muss von Haagen über Hauingen auf die B 317 auffahren, da ein Linksabbiegen an der Kreuzung B 317/K 6344 wegen der Baustelle nicht möglich ist. Autofahrerinnen und Autofahrer aus Richtung Lörrach, die nach Haagen wollen, können über die Querspange, Lörracher Straße, Eisenbahnstraße oder über Lörrach Entenbad zu ihrem Ziel gelangen. Der Durchgangsverkehr von Lörrach in Fahrtrichtung Schopfheim bleibt unangetastet. 

    Die zweite Schilderbrücke befindet sich auf der B 317 zwischen dem Anschluss Grütt und der Kreuzung mit der Tumringer Straße. Hier wird der Verkehr aus Richtung Schopfheim über die Querspange zur Brombacher Straße geleitet. Von hier geht es weiter über die Belchenstraße/Brühlstraße, Schillerstraße, Clara-Immerwahr-Straße zurück auf die B 317. Der Verkehr aus Richtung Wiesentalstraße und der Tumringer Straße muss sich im Baustellenbereich mit einer Spur begnügen.

    Im Anschluss an die Sanierungsarbeiten, die nur wenige Tage dauern, werden weitere Schilderbrücken zwischen Haagen und Tumringer Straße instandgesetzt. Hierbei werden Wegweiser ausgetauscht, Geländer erneuert oder sind weitere Arbeiten an den Schilderbrücken erforderlich. Hierzu kann es ebenfalls zu Behinderungen wegen der zeitweisen Sperrung einer Fahrspur kommen. Die weiteren Arbeiten erfolgen ab 5. November und enden am 16. November, wenn alles glatt läuft.

    Das Regierungspräsidium Freiburg bittet die Verkehrsteilnehmer und die von der Maßnahme betroffenen Anwohner um Verständnis.

  • Abteilung 5
    19.10.2018
    Hochwasserschutz in Oberndorf am Neckar, Ortsteil Aistaig (Kreis Rottweil) soll verbessert werden
    Vermessung und Baugrunderkundung im Auftrag des Regierungspräsidiums Freiburg beginnen noch im Oktober
     Hochwasserschutz in Oberndorf am Neckar, Ortsteil Aistaig (Kreis Rottweil) soll verbessert werden, Copyright: Pressestelle RPF

    Der Landesbetrieb Gewässer beim Regierungspräsidium Freiburg will gemeinsam mit der Stadt Oberndorf am Neckar (Kreis Rottweil) den Hochwasserschutz im Ortsteil Aistaig verbessern. In einem ersten Schritt sollen Planungsgrundlagen ermittelt werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.    

    Bereits im Jahr 2015 wurde eine Machbarkeitsstudie zur Verbesserung des Hochwasserschutzes erstellt, die die vorhandenen Defizite genau aufzeigt und grobe Lösungsvorschläge macht. Für weitere Planungen sind genauere Kenntnisse des Geländes und des Untergrundes erforderlich. Zur Ermittlung dieser Daten wurden jetzt ein Vermessungsbüro und ein Büro für Geotechnik beauftragt.  

    D
    ie Arbeiten finden zwischen  Oktober  und Januar 2019 statt. Ende Oktober bis Anfang November sind zwei  Wochen für die geotechnischen Vorerkundungen vor Ort vorgesehen. Die Laborarbeiten und Auswertungen erfolgen dann im Büro bzw. Labor bis Januar.

    Die Erkundungen erfolgen mit einer Rammsondierung bei der eine Eisenstange in den Untergrund geklopft wird. Gezählt werden die Schläge die für eine bestimmte Eindringtiefe benötigt werden. Damit können Übergänge und Dicke verschiedener Materialschichten festgestellt werden. Parallel dazu werden Bohrkerne mit einem Durchmesser von vier bis acht  Zentimeter genommen, um Bodenproben zu gewinnen und das Material beurteilen zu können. Ergänzend werden an einigen Stellen Baggerschürfe erstellt, um das Erdmaterial direkt sehen zu können.

    Baugrunduntersuchungen sind für Hochwasserschutzprojekte Pflichtprogramm, um Risiken im Untergrund möglichst frühzeitig zu erkennen und bei der Variantenprüfung in der Planung sinnvolle und wirtschaftliche Maßnahmen wählen zu können.

    Das Zeitfenster für die Vermessung vor Ort ist nicht so eng begrenzt. Die Geländearbeiten werden aber auch die nächsten Wochen begonnen. Vermessungstechnisch aufgenommen werden der Flussschlauch sowie Ufer und vorhandene Dammlagen. Sämtliche Gegebenheiten, wie Vegetation, Baulichkeiten, Kanaldeckel, Zäune, etc. werden ebenfalls mit erfasst, da deren Kenntnis und genaue Lage in der Planung von Bedeutung ist.

    Die Ergebnisse sollen bis Februar 2019 von den jeweiligen Büros bereitgestellt werden. Diese sind dann Grundlage für die weiteren Ausschreibungen von Planungsleistungen. Aufgrund der erwarteten Projektgröße muss voraussichtlich ein europaweites Ausschreibungsverfahren durchgeführt werden. Dies wird in den nächsten Wochen seitens Landesbetriebs Gewässer noch genauer geprüft und die erforderlichen Ausschreibungsunterlagen vorbereitet. 

    Z
    wischen der Stadt Oberndorf und dem Land Baden-Württemberg besteht bereits eine Vereinbarung für die Planung von Hochwasserschutzmaßnahmen in Oberndorf und den Ortsteilen am Neckar.

  • Abteilung 5
    19.10.2018
    Regierungspräsidium informiert über Fortschreibung des Luftreinhalteplans Freiburg
    Offenlage startet Anfang November // Luftreinhalteplan soll Anfang 2019 in Kraft treten

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat bei einem Bürgerinformationsabend in der Katholischen Akademie in Freiburg über die dritte Fortschreibung des Luftreinhalteplans Freiburg informiert. Im Einzelnen ging es um den rechtlichen Rahmen, das laufende Verfahren und die angedachten Maßnahmen.         

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer machte in ihrer Begrüßung deutlich, dass mit den vorgeschlagenen Maßnahmen der Stickstoffdioxid-Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter bis 2020 sicher eingehalten werden soll. „Dabei wählen wir ein gestuftes Vorgehen. Fahrverbote in Freiburg sehen wir nur als letztes Mittel vor. Wir stellen im Plan auch sicher, dass die Fortschreibung des Luftreinhalteplans  in Freiburg nicht zu Lasten des Freiburger Umlandes gehen wird. Wir haben die Weichen für entsprechende Verkehrsbeschränkungen im Umland von Freiburg gestellt“, so die Regierungspräsidentin weiter.          

    Bereits vor der offiziellen Begrüßung hatten die interessierten Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, an Ständen auf einem sogenannten Infomarkt ihr Wissen über wesentliche Inhalte des Luftreinhalteplans zu erweitern.    

    Der Experte für die Luftreinhaltung im Regierungspräsidium, Dr. Herbert Swarowsky, berichtete über aktuelle Daten zur Entwicklung der Luftschadstoffwerte, die Bewertung der einzelnen Maßnahmen und den weiteren Zeitplan des Fortschreibungsverfahrens. So sei vorgesehen, die B 31 in die Umweltzone aufzunehmen. Darüber hinaus werde Tempo 30 auf der B 31 in Freiburg zukünftig auch tagsüber gelten. Des Weiteren habe man die Planung einer sog. umweltsensitiven Verkehrssteuerung auf der B 31 im Freiburger Osten in Auftrag gegeben. Parallel dazu bereite das RP derzeit verkehrliche Regelungen vor, die negative Einflüsse der geplanten Luftreinhaltemaßnahmen auf das Umland ausschließen sollen. Dazu zählen insbesondere Tonnagebeschränkungen und Geschwindigkeitsbeschränkungen auf möglichen Ausweichstrecken, so Swarowsky weiter.    

    Anschließend standen die Fachleute des RP für Fragen zur Verfügung. Zudem gab es die Möglichkeit, sich zu insgesamt sieben thematischen Einzelfragen im kleineren Rahmen vertiefend über den rechtlichen Rahmen des Verfahrens, mögliche Ausweichverkehre oder die Luftqualität austauschen.        

    Die Anhörungsphase für die dritte Fortschreibung des Luftreinhalteplans Freiburg startet Anfang November mit der Offenlage, auf die das RP rechtzeitig öffentlich hinweisen wird. Ab diesem Zeitpunkt sind auch Stellungnahmen und Einwendungen möglich. Weiterführende Infos zu allen Details des Verfahrens, die Gutachten und weitere Unterlagen sind auf der offiziellen Internetseite des Regierungspräsidiums unter www.rp-freiburg.de unter dem Stichwort Luftreinhaltepläne zu erhalten.

    Die Präsentation des Infoabends finden Sie auch hier:
     
     
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  • Abteilung 4
    18.10.2018
    Umleitung in Weil am Rhein sorgt für Unmut
    Regierungspräsidium bittet um Verständnis für weite Umwege wegen der Sanierung der Brücke an der B 532 über den Rangierbahnhof

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat in einer Pressemitteilung noch einmal um Verständnis für die unvermeidlichen Umleitungen wegen der Sanierung der Brücke an der B 532 über den Rangierbahnhof in  Weil am Rhein gebeten. 

    So seien die beiden mit Ampeln gesteuerten Stauräume unter der Friedensbrücke und auf der B 317 vor der Friedensbrücke, eingerichtet worden, um einen möglichst guten Verkehrsfluss am sog. Schlaufenkreisverkehr neben der Einkaufsinsel zu gewährleisten, so die Straßenbaubehörde im RP. 

    Bei der Umleitung für den aus Westen kommenden Verkehr seien folgende Gründe maßgeblich gewesen, den Verkehr in Eimeldingen mit einer Baustellenampel zu steuern: Auf dieser Kreisstraße fahren im Schnitt (ohne Umleitungsverkehr) 4.000 Fahrzeuge am Tag, durch die Umleitungsstrecke kommen dazu noch rund 2.500 bis 3.500 Fahrzeuge am Tag mehr dazu. Auf der B 3 fahren pro Tag 14.500 Fahrzeuge. An der Kreuzung Kreisstraße (K6326) und Bundesstraße (B3) in Eimeldingen Treffen sich so – während der Umleitung der B 532 – täglich rund 21.000 bis 22.000 Fahrzeuge. Diese Situation wird durch die Baustellenampel geregelt. Dabei gilt für die Verkehrsteilnehmer auf der B 3 und der K 6326, dass in sämtliche Richtungen, in welche man schon vor dem Aufstellen der Ampel fahren durfte, auch jetzt weiterhin fahren darf, nur eben erst bei grün. Für die Anlieger der Liegenschaften gegenüber der Kreisstraße (Hauptstraße 30 A und 30 B) ergeben sich zwei grundsätzliche Änderungen. Beim Ausfahren auf die B 3 muss grundsätzlich immer beim neuen Stoppschild angehalten werden, alle anderen Fahrzeuge, Fußgänger und Radfahrer haben immer Vorfahrt und es darf grundsätzlich nur noch nach rechts auf die Bundesstraße eingefahren werden. Dies ist notwendig, da die Zeiten in denen alle Ampeln gleichzeitig rot zeigen nur wenige Sekunden beträgt und es in dieser Zeit nicht möglich ist, in die B 3 nach links einzufahren.  

    Der Verkehr von Osten kommenden, wird über eine ausgeschilderte Umleitungsstrecke südlich auf die B 532 geführt. Das RP empfiehlt, die Baustelle großräumig über die A 5 und A 98 zu umfahren.

  • Abteilung 4
    17.10.2018
    Kreisstraße zwischen Behla undHausen vor Wald für eine Woche gesperrt
    Ortsumfahrung: Brücke über die B 27 wird angeschlossen

    Beim Bau der Ortsumfahrung Behla (Stadt Hüfingen, Schwarzwald-Baar-Kreis) werden die Anschlüsse an der Brücke über die B 27 westlich von Behla an die Kreisstraße 5741 zwischen Behla und Hausen vor Wald und an die neue B 27 hergestellt. Die Kreisstraße wird deshalb von Freitag, 26. Oktober, bis einschließlich Sonntag, 4. November, gesperrt. Für Anlieger ist die Strecke bis zur Baustelle frei. Der Verkehr wird über die B 31 umgeleitet. Die Umleitung ist ausgeschildert (U1/U2).  

    Das Regierungspräsidium bittet für die unvermeidbaren Behinderungen um Verständnis.

  • Abteilung 5
    17.10.2018
    Südkoreaner besuchen Fröhnd im Biosphärengebiet Schwarzwald
    Bürgerbeteiligung als Vorbild für aktuelle Initiative bei der UNESCO
     Eine hochrangige Delegation aus Südkorea besuchte den Marterer-Hof in Fröhnd./ Fotos: Biosphärengebiet Schwarzwald

    Die Gründung des Biosphärengebiets Schwarzwald hat sich bis in den  fernen Osten herum gesprochen: Eine hochrangige Delegation der südkoreanischen Provinz Gangwon  war am Mittwoch zu Gast in Fröhnd, um sich über das jüngste UNESCO-Biosphärenreservat Deutschlands zu informieren. Die Südkoreaner haben aktuell bei der UNESCO die Anerkennung des an der Grenze zu Nordkorea gelegenen „Gangwon Eco-peace biosphere reserve“ beantragt. In Fröhnd interessierten sie sich für das Erfolgsrezept aus dem Schwarzwald. Nach dem Empfang im Rathaus stand ein Besuch des Marterer-Hofs an, wo im vergangenen Jahr mit Unterstützung des Biosphärengebiets ein Laufstall für Mutterkühe errichtet werden konnte.    

    Angeführt wurde die Delegation südkoreanischer Bürgermeister und Beamter von Jeong-Tak Byon, dem Direktor der Umweltverwaltung der Provinz Gangwon – seine Position ist vergleichbar mit der eines Landesumweltministers. Die Gruppe ngeführt wurde die Delegation südkoreanischer Bürgermeister und Beamter von Jeong-Tak Byon, dem Direktor der Umweltverwaltung der Provinz Gangwon – seine Position ist vergleichbar mit der eines Landesumweltministers. Die Gruppe  befindet sich auf einer zehntätigen Rundreise zu Biosphärenreservaten in Italien, Frankreich, der Schweiz und Deutschland. In Fröhnd interessierten sich die rund 20 Gäste insbesondere für Instrumente der Beteiligung von Kommunen und Bürgern – ein wichtiger Aspekt der Anerkennung des Biosphärengebiets Schwarzwald durch die UNESCO im vergangenen Jahr. Bürgermeisterin Tanja Steinebrunner und Geschäftsführer Walter Kemkes machten deutlich, dass das Biosphärengebiet auf Initiative der Kommunen im Südschwarzwald zustande kam. „Die Kommunen beraten und entscheiden auch heute in den Gremien des Biosphärengebiets mit, zum Beispiel über die Verteilung der Fördermittel oder über neues Personal“, erklärte Kemkes. Zudem verwies er auf die Foren des Biosphärengebiets für Bürgerbeteiligung: Bei den so genannte Säulenveranstaltungen kann sich die Bevölkerung in Bereiche wie Landnutzung, Wirtschaft, Naturschutz und Bildung einbringen.  „In Fröhnd wollen wir eine lebendige und nachhaltige Dorfentwicklung, das funktioniert nur, indem wir die Bürgerinnen und Bürger in den Prozess einbeziehen“, ergänzte Bürgermeisterin Steinebrunner.    

    Auf dem Marterer-Hof im Ortsteil Holz empfing Jung-Landwirt Julian Marterer die Gäste aus Südkorea im neu errichteten Laufstall. Dort werden zum Wintereinbruch rund 20 Mutterkühe einziehen, die derzeit noch auf der Weide grasen. Das Biosphärengebiet hat das Projekt mit rund 150.000 Euro gefördert. „Das ist ein toller Beitrag für die Offenhaltung unserer schönen Landschaft durch die Weidetiere“, erklärte Tanja Steinebrunner. Sie plant bereits das nächste Projekt in Zusammenarbeit mit dem Biosphärengebiet: Ein Exposé für potenzielle Investoren einer Marktscheune in Fröhnd ist in Vorbereitung.   

  • Abteilung 3
    15.10.2018
    Freisprechungsfeier der Gärtner und Floristen in Denzlingen (Kreis Emmendingen)
    Regierungspräsidentin Schäfer: „Die gärtnerischen Berufe können einen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt leisten.“

    Das Kultur- und Bürgerhaus in Denzlingen (Kreis Emmendingen) bildete am Samstag, 13. Oktober, den festlichen Rahmen der diesjährigen zentralen Freisprechfeier der Nachwuchskräfte in den Berufen Gartenbau und Floristik aus im Regierungsbezirk Freiburg. Insgesamt 163 Absolventinnen und Absolventen des Gartenbaus und 23 Floristinnen und Floristen des Abschlussjahrgangs 2018 erhielten dabei ihre Gesellenbriefe. 

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer betonte in ihrer Ansprache anlässlich der feierlichen Urkundenübergabe am Abend, dass es auch in den sog. grünen Berufen wichtig sei, über den Tellerrand hinaus zu schauen. „Bei den Herausforderungen bei der Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt kommt diesen Berufen eine ganz neue und wichtige Bedeutung zu. Insbesondere im Bereich des Gartenbaus ergibt sich die große Chance, durch Gestaltung und Pflege von Grünflächen einen großen Beitrag zu leisten, den Verlust der Artenvielfalt einzudämmen. Darüber hinaus können bei der Schaffung von Grünanlagen günstige kleinklimatische Umfelder geschaffen werden“. Dass sich diese gärtnerischen Beiträge zum Klimaschutz und dem Erhalt der Artenvielfalt auch optisch reizvoll darstellen lassen, habe man bei einem Rundgang über die Landesgartenschau eindrucksvoll erleben können, so Schäfer weiter.   

    Nach der Urkundenübergabe konnten sich die jahrgangsbesten Prüflinge aus den einzelnen Fachbereichen des Gartenbaus über einen Eintrittskarte in den Europa-Park Rust des Regierungspräsidiums freuen. Auszeichnungen erhielten aus dem Fachbereich Garten- und Landschaftsbau  Jonas Dietsche (Pfaffenweiler), Marius Mußler (Friesenheim) und Alexia Wissler (Emmendingen). Aus dem Fachbereich Baumschule wurde Mona Fautz und aus dem Fachbereich Obstbau Daniel Wenk geehrt für ihre besonderen Leistungen und eine erzielte Abschlussnote von 1,8 oder besser.  

    Auch die Verbände, vertreten durch Jan-Dirk Sauter  und Andreas Jackobs (Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden Württemberg e.V.) sowie Klaus Friderich, Thomas Bauknecht und Gerhard Hugenschmidt (Gartenbauverband Baden-Württemberg-Hessen e.V.), gratulierten persönlich und überreichten kleine Präsente. 

    Während der Veranstaltung wurden auch die Leistungen der Floristinnen und Floristen durch Martin Dalhoff als Vertretung der Berufsschulen eingehend gewürdigt. Klaus Götz, Präsident des Fachverbandes Deutscher Floristen Landesverband Baden-Württemberg e.V., übernahm die Ehrung für die beste Abschlussnote. Der diesjährige Preis des Fachverbands ging an Simone Becherer.  

  • Abteilung 5
    15.10.2018
    Regierungspräsidium Freiburg legt Managementplan für das FFH-Gebiet „Ablach, Baggerseen und Waltere Moor“ (Gemeinden Mühlingen und Hohenfels im Kreis Konstanz sowie Messkirch und Sauldorf im Kreis Sigmaringen) offen
    Einsichtnahme bis 11. November und Stellungnahmen sind bis 25. November möglich // Eigenes Verfahren für FFH-Verordnung

    Das Regierungspräsidium Freiburg legt ab Montag, 15. Oktober, den Entwurf des Managementplans für das FFH-Gebiet „Ablach, Baggerseen und Waltere Moor“ (Gemeinden Mühlingen und Hohenfels im Kreis Konstanz sowie Messkirch und Sauldorf im Kreis Sigmaringen) offen. Die Auslegung dauert bis zum 11. November, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.   

    Im Managementplan sind die Ergebnisse der Kartierungen der geschützten Lebensraumtypen und Arten im Gebiet dargestellt. Er enthält außerdem Ziele und Maßnahmenempfehlungen für deren Erhaltung und Entwicklung. Die Ergebnisse der Beiratssitzung am 25. Juli sind bereits in den Entwurf eingeflossen. Betroffene haben bis zum 25. November die Möglichkeit, zu der Entwurfsfassung Stellung zu nehmen. Daraus sollte hervorgehen, auf welche Flächen Bezug genommen wird (Flurstücknummer und Gemarkung). Fragen der Grenzziehung des FFH-Gebiets sind in einem gesonderten Verfahren zu klären.    

    Die Unterlagen stehen ab 16. Oktober zum Download bereit unter www.rp-freiburg.de, Rubrik Aktuelles. Stellungnahmen sind an das Regierungspräsidium Freiburg, Referat 56, zu Händen Frau Dr. Wolfer, Bissierstr. 7, 79114 Freiburg oder per E-Mail an susanne.wolfer(@)rpf.bwl.de zu richten.

  • Abteilung 2
    12.10.2018
    Lösung beim Winterbetrieb der Sauschwänzlebahn: Regierungspräsidium Freiburg und Bahnbetriebe Blumberg treffen Vereinbarung zu eingeschränktem Winterfahrbetrieb und zusätzlichen Schutzzeiten
    Beide Tunnel mit vielen Fledermäusen (Weiler Kehrtunnel und Stockhalde Kehrtunnel) werden auch künftig im Winter nicht befahren // Zahl der Fahrten wird begrenzt und mit geringer Geschwindigkeit erfolgen

    Nach intensiven Verhandlungen zwischen den Bahnbetrieben Blumberg und dem Regierungspräsidium Freiburg ist im Interessenskonflikt um den Winterfahrbetrieb zwischen November und April auf der Sauschwänzlebahn eine Lösung erzielt worden. In einem öffentlich-rechtlichen Vertrag wurden die Eckpunkte dieser Übereinkunft geregelt, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Ich freue mich, dass wir gemeinsam eine Lösung gefunden haben, die sowohl die Interessen des Natur- und Artenschutzes als auch die Belange des Bahnbetriebs berücksichtigt. Ich bin überzeugt, dass wir hiermit ein gutes und rechtssicheres Ergebnis erarbeitet haben, dass schon in diesem Winter zum Tragen kommen wird. “

    Die Lösung umfasst Regelungen bezüglich der Zeiträume der Fahrten, der befahrbaren Teilstrecken, der Zahl der Fahrten sowie Auflagen für den Bahnbetrieb (Temporeduzierung und Rauchausstoß). Damit soll dem Ruhebedürfnis der Mopsfledermaus in den Wintermonaten Rechnung getragen werden, die teilweise in den Tunneln lebt.

    Die Kernpunkte der Vereinbarung:

    1. In den bei den Fledermäusen besonders beliebten Weiler Kehrtunnel und Stockhalde Kehrtunnel gibt es zwischen 1. November und 31. März keinerlei Fahrten.

    2. Die Strecke zum Bahnhof Fützen darf zwischen 1. November bis Jahresende für insgesamt 21 Fahrten (14 Publikumsfahrten und sieben Betriebsfahrten) genutzt werden. Die Strecke führt durch den Tunnel am Achdorfer Weg, in dem einige Fledermäuse leben. Zwischen Januar und März wird grundsätzlich nicht gefahren. Maximal fünf Betriebsfahrten sind jedoch in diesem Zeitraum zulässig. Diese müssen vorher bei der Höheren Naturschutzbehörde angemeldet werden. Weitere Fahrten bedürfen jeweils einer gesonderten Einzelgenehmigung der Behörde.

    3.Die Bahnbetriebe Blumberg verzichten zusätzlich bis zum 15. April auf Publikumsfahrten.

    4.Die Bahnbetriebe Blumberg erklären, dass sie über die konkreten Regelungen hinaus im Rahmen der betrieblichen Möglichkeiten auf den Schutz der Fledermäuse Rücksicht nehmen wollen.

    5. Alle Tunneldurchfahrten zwischen November und 15. April erfolgen mit maximal Tempo zehn (soweit betrieblich möglich) und bei Dampfloks mit reduziertem Rauchausstoß. Weiterhin gibt es Regelungen für die kleineren Tunnel auf der Strecke für notwendige Betriebsfahrten.

  • Abteilung 4
    12.10.2018
    Optimierung der Anschlussstelle Rust (Ortenaukreis) an der A5: Baustelleneinrichtung startet am Dienstag, 16. Oktober, mit Ampelregelung auf der K 5349 zwischen den Abfahrtsästen
    Verbau für neue Brücken wird vorbereitet / Tageweise Behinderungen Mitte November auf der A5 für Baustelle wegen des neuen Mittelpfeilers

    Das Regierungspräsidium Freiburg startet am Dienstag, 16. Oktober, ab 10 Uhr mit den Bauarbeiten zur Optimierung der Anschlussstelle Rust an der A 5. Neben der kompletten Umgestaltung des Knotens sind auch zwei neue Brücken vorgesehen, die bis Ende 2020 fertig sein werden. Zunächst wird eine Ampelregelung auf der Kreisstraße zwischen den Abfahrtsästen eingerichtet und der Verkehr einspurig geführt, damit die Beschilderung aufgebaut werden kann. Dazu ist ein Tag erforderlich – danach geht es wieder ohne Ampelregelung weiter.

    Der eigentliche Brückenbau beginnt dann mit dem Herstellen des Verbaus. Mitte November geht es dann auf der A 5 los, denn für die Konstruktion des Mittelpfeilers wird eine Baustelle auf der Autobahn eingerichtet. Für die Aufbauarbeiten wird jeweils ein Tag pro Fahrtrichtung nur eine Spur frei sein, was zu Staus führen kann.

  • Abteilung 4
    12.10.2018
    Steinatal (Ühlingen-Birkendorf, Kreis Waldshut) bleibt bis Ende Oktober gesperrt
    Streckenabschnitt der L 159 zwischen Porphyrwerk Detzeln und Untermettingen bis Ende Oktober nicht befahrbar

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitgeteilt hat, wird die Vollsperrung der Landesstraße 159 zwischen dem Porphyrwerk Detzeln und dem Ortseingang Untermettingen bis Ende Oktober andauern. Die Ortsdurchfahrt Untermettingen ist seit Freitag, 12. Oktober, wieder frei befahrbar.            

    Der Verkehr wird weiterhin weiträumig über das Wutachtal und Eggingen umgeleitet. Die Umleitung ist ausgeschildert und verläuft von Tiengen nach Oberlauchringen zur B 314, weiter bis zur Ausfahrt Eggingen, von dort über die L 158 bis in die Ortsmitte nach Untermettingen. Die Umleitung für die Gegenrichtung erfolgt in entsprechend umgekehrter Reihenfolge. Für Verkehrsteilnehmer aus Richtung Ühlingen erfolgt ein entsprechender Hinweis bereits in der Ortsmitte von Ühlingen, mit der alternativen Fahrmöglichkeit über das Schlüchttal nach Tiengen.         

    Von der Sperrung betroffen ist auch der Busverkehr der Linie 7345 Waldshut – Bonndorf. Die Haltestellen „Talhöfe Steg“ und „Untermettingen Säge“ können nicht angefahren werden und entfallen, in Untermettingen hält der Bus an der Haltestelle „Brückenstraße“.

    Das Regierungspräsidium Freiburg, Dienstsitz Bad Säckingen, ist bemüht, die unvermeidbaren Beeinträchtigungen so kurz wie möglich zu halten und bittet die Verkehrsteilnehmer und die Bevölkerung der betroffenen Gemeinden um Verständnis.

     
  • Abteilung 4
    10.10.2018
    Lärmschutzwände an der B 317 bei Schopfheim werden saniert
    Bundesstraße bis Ende des Jahres tagsüber nur einspurig befahrbar // Verkehr wird per Ampel geregelt // Innerörtliche Umleitung über Schwarzwaldstraße

    Am Montag, 15.Oktober, beginnt das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mit der Sanierung der Lärmschutzwand an der B 317 im Bereich der Ortsumfahrung Schopfheim. Bis Ende des Jahres werden zwischen den Anschlussstellen Schopfheim-Fahrnau und Schopfheim-Mitte auf einer Länge von drei Kilometer insgesamt zehn Abschnitte der Lärmschutzwand saniert.    

    Der Verkehr wird im jeweiligen Baustellenbereich einspurig per Ampel geregelt. Während des Berufsverkehrs wird die Ampelschaltung je nach Bedarf angepasst. Nachts wird der Ampelbetrieb aufgehoben und der Begegnungsverkehr wieder zugelassen. Der Verkehr im Bereich der Anschlussstelle B 518 (Wehrer Straße) und Schopfheim Mitte wird innerörtlich über die Schwarzwaldstraße geführt, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.    

    Die durch die Witterung beschädigten Lärmschutzelemente werden komplett ausgebaut und entsorgt. Die neuen Lärmschutzelemente werden zeitlich versetzt eingebaut. Ausgetauscht werden ca. 2000 Quadratmeter. Die einzelnen Bauteile, von denen sich sieben in Fahrtrichtung Lörrach und drei in Fahrtrichtung Zell i. W. befinden, sind zwischen ca. 40 und 200 Meter lang.  

    „Schon am kommenden Montag, 15.Oktober, stellen wir die Hinweisschilder für die Umleitungen und Verkehrsbeschränkungen auf. Zuerst werden die vier Abschnitte der Lärmschutzwände in Richtung Lörrach abgerissen und entsorgt. Die weiteren sechs Abschnitte erfolgen im Wechsel Richtung Zell im Wiesental und wieder Richtung Lörrach, in jeder Richtung drei Abschnitte. Der Wiedereinbau erfolgt ab Ende November  in gleicher Reihenfolge wie der Abriss und soll bis Jahresende abgeschlossen sein“, erläutert Peter Schellhammer, Projektleiter im RP.   

    Das Regierungspräsidium bittet die Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten.  

    Die Arbeiten für die Sanierung der Lärmschutzwände werden von der Firma Heim Infrastrukturbau GmbH in Göppingen - Voralb durchgeführt. Die Gesamtkosten betragen ca. 750.000 Euro.

  • Abteilung 1
    09.10.2018
    Ausstellung im Basler Hof: Demokratie wagen? Baden 1818 – 1919
    Vortragsveranstaltung des Landesvereins Badische Heimat am Mittwoch, 17. Oktober

    Im Rahmen der Ausstellung „Demokratie wagen? Baden 1818 – 1919“ des Staatsarchivs Freiburg und des Generallandesarchivs Karlsruhe, die derzeit im Basler Hof, dem Dienstsitz des Regierungspräsidiums Freiburg in der Kaiser-Joseph-Straße in Freiburg gezeigt wird, lädt der Landesverein Badische Heimat am Mittwoch, 17. Oktober, ab 17 Uhr zu einer Vortragsveranstaltung ein. Hauptredner wird Prof. Dr. Frank Engehausen (Historisches Seminar der Universität Heidelberg) sein. Für die Vortragsveranstaltung am 17. Oktober ist eine Anmeldung erforderlich. Nähere Informationen hierzu unter www.rp-freiburg.de, Rubrik Veranstaltungen und Ausstellungen.  

    Die Ausstellung kann besichtigt werden von Montag bis Donnerstag, 8 Uhr bis 17 Uhr, und freitags von 8 bis 16 Uhr. Sie endet am 26. Oktober.

  • Abteilung 4
    09.10.2018
    A 81 am Autobahnkreuz Hegau für zwei Wochen gesperrt
    Letzter Abschnitt der Sanierung der Autobahntangente // Umleitung über Anschlussstelle Singen

    Von Montag, 15. Oktober, bis Mittwoch, 31. Oktober, muss die A 81 aus Richtung Stuttgart nach Stockach am Kreuz Hegau nochmals voll gesperrt werden. Wie das Regierungspräsidium weiter mitteilt, werden die letzten Fahrbahnübergänge der Autobahntangente der A 81 aus Richtung Stuttgart auf die A 98 in Richtung Stockach saniert. Der Verkehr wird über die Anschlussstelle Singen umgeleitet.   

    Durch den Einsatz der sog. Fly-Over-Rampe konnten die Sanierungsarbeiten an der Überfahrt von der A 81 zur A 98 in Fahrtrichtung Stockach bisher ohne Sperrung absolviert werden. Nach Abschluss dieses Pilotprojektes wird der letzte Sanierungsabschnitt herkömmlich durchgeführt; die A 81 muss dafür voll gesperrt werden. Durch den direkten Vergleich der Sanierung unter Vollsperrung mit der Fly-Over-Rampe auf der gleichen Strecke versprechen sich die Straßenbauer Erkenntnisse über die Wirtschaftlichkeit des Fly-Over-Einsatzes.  

    Das Regierungspräsidium Freiburg bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis und wird die Behinderungen auf das notwendigste Maß beschränken. Trotzdem wird ortskundigen Autofahrerinnen und Autofahrern während der Bauphase empfohlen, sich über Verkehrsfunk und über Internet aktuell über die jeweilige Lage zu informieren und gegebenenfalls alternative Wege zu benutzen.

  • Abteilung 3
    08.10.2018
    Feierstunde für Nachwuchsgärtner und Floristen
    57 Berufsanfänger erhalten in Bad Dürrheim Abschlussurkunden aus den Händen von Regierungsvizepräsident Klemens Ficht

    Am Freitag, 5. Oktober, fand im Haus des Bürgers (Siedersaal) in Bad Dürrheim (Schwarzwald-Baar-Kreis) die sog. Freisprechungsfeier der Nachwuchskräfte aus Gartenbau und Floristik statt. In feierlichem Rahmen überreichte Regierungsvizepräsident Klemens Ficht zusammen mit den Vertretern des Berufsstandes vor rund 200 Gästen die Urkunden an die 57 erfolgreichen Prüflinge im Gärtnerberuf aus dem östlichen Regierungsbezirk. Im gesamten Regierungsbezirk Freiburg haben in diesem Jahr 163 Absolventen erfolgreich ihre Gärtnerprüfung absolviert.  

    Regierungsvizepräsident Klemens Ficht betonte in seiner Ansprache anlässlich der feierlichen Urkundenübergabe am Abend, welch große Bedeutung eine breite und umfassende Ausbildung hat. Der Beruf des Gärtners biete ein vielseitiges Betätigungsfeld, der Abwechslung und Kreativität biete, Kontakt zu Menschen ermögliche und einen geschickten Umgang mit moderner Technik und Materialien verlange. Dieses Wissen werde mehr denn je benötigt, um die ökologischen Herausforderungen, insbesondere in einer überhitzten urbanen Umgebung zu meistern. Moderne Begrünungsformen wie beispielsweise die auf der Landesgartenschau in Lahr vielbeachteten Vertikalbegrünungen seien hierfür wegweisende Beispiele.       

    Nach der Urkundenübergabe zeichnete das Regierungspräsidium Freiburg die jahrgangsbesten Prüflinge aus den einzelnen Fachbereichen des Gartenbaus aus. Auszeichnungen erhielten aus dem Fachbereich Garten- u. Landschaftsbau Leon Diener (Radolfzell), Valentin Dieterle (Aichhalden), Wolfgang Hummel (Villingen-Schwenningen), Louis Possler (Haslach) und Florian Schneck (Trossingen). Aus dem Fachbereich Zierpflanzenbau wurden Yannic Boos (Allensbach), Idgie Louise Fischer (Schramberg) und Samuel Schwenger (Immendingen) geehrt, aus dem Fachbereich Gemüsebau Lili-Marlen Wolf (Stetten) und Andrea Mühlbauer (Stockach) sowie aus dem Fachbereich Obstbau Severin Schütterle (Ravensburg) und Simon Hartmann (Wasserburg). Für ihre besonderen Leistungen erhielten sie eine Eintrittskarte in den Europa Park in Rust.     

    Auch die Verbände, vertreten durch Ingo Schwehr und Hannes Thieringer (Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden Württemberg e.V.) sowie Arnulf Hosch und Edgar Weggler (Gartenbauverband Baden-Württemberg-Hessen e.V.), gratulierten persönlich und überreichten kleine Präsente. Die Leistungen der Floristinnen und Floristen würdigte Stefanie Giesser von der IHK Schwarzwald-Baar Heuberg.

  • Abteilung 4
    08.10.2018
    Regierungspräsidium Freiburg informiert über den Stand der Planungen zu möglichen Varianten zur B 31 West zwischen Breisach und Gottenheim (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald)
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Unser Ziel ist es, eine Trassierung zu finden, die sowohl fachlichen Belangen als auch wichtigen Interessen der Menschen Rechnung tragen kann“ // Nächste Information für die Bevölkerung im Herbst 2019 geplant

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat am Freitag (5. Oktober) in der Stadthalle Breisach über den Stand der Planungen zu möglichen Varianten zur B 31 West zwischen Breisach und Gottenheim (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) informiert. Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer sowie die Vertreterinnen und Vertreter der Straßenbauverwaltung der Behörde stellten die Ergebnisse der bisherigen Untersuchungen sowie das weitere Verfahren vor.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Wir kommen vor Ort, um über mögliche Trassenverläufe zu informieren und Fragen aus der Bevölkerung zu beantworten. Alle Varianten kommen auf den Prüfstand und werden jetzt anhand objektiver Kriterien bewertet. Unser Ziel ist es, eine Trassierung zu finden, die sowohl fachlichen Belangen als auch wichtigen Interessen der Menschen vor Ort Rechnung tragen kann. Hierfür ist ein transparentes Verfahren, in dem wir Anregungen und Einschätzungen aus der Bevölkerung aufnehmen, unerlässlich.“

    Nach der Begrüßung durch Breisachs Bürgermeister Oliver Rein erinnerte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer daran, dass es die Auftragslage des Bundes sei, mit Erlass des Bundesverkehrswegeplans 2015 Planung und Weiterbau der B 31 West zu betreiben und dass ihre Behörde dabei sowohl ein zügiges Verfahren im Auge habe als auch eine rechtssichere Variantenauswahl als Grundlage für die Planfeststellung zwingend erforderlich sei.

    Bernd Dörr vom Regierungspräsidium Freiburg stellte im fachlichen Teil zunächst allgemein den Ablauf einer Straßenplanung vor, die bereits erfolgte Verkehrsuntersuchung als Grundlage für die Variantenbetrachtung sowie derzeit laufende Aktualisierungen. Ute Ruf informierte über den landschaftsplanerischen Teil und erläuterte den rechtlichen Rahmen der Prüfung der Umweltverträglichkeit sowie die Prüfkriterien in Bezug auf die B 31 West, die intensiv mit Fachbehörden und Umweltverbänden abgestimmt worden sind. Bernd Dörr erläuterte dann in seinem Vortrag die vorhandenen Varianten, die Prüfkriterien, die weiteren Schritte zur Variantenentwicklung sowie den weiteren Zeitplan. Bis zum Herbst 2019 könnten nach jetzigem Stand die Ergebnisse des Variantenvergleichs vorliegen und eine weitere Infoveranstaltung für die Bevölkerung stattfinden.

    Erst danach ist eine Entscheidung über eine Vorzugsvariante möglich, die im Anschluss mit dem Verkehrsministerium Baden-Württemberg und dem Bundesverkehrsministerium abzustimmen ist. Auf Basis dieser Abstimmung kann ab etwa 2020 eine konkrete Entwurfsplanung ausgearbeitet werden, auf deren Basis das förmliche Planfeststellungsverfahren erfolgen kann.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Regierungspräsidiums standen im Anschluss der Vorträge für Fragen zur Verfügung und boten auch zudem ergänzende fachliche Inhalte an einem sogenannten Infomarkt zu bestimmten Schwerpunktthemen.

  • Abteilung 4
    05.10.2018
    B 314 bei Ofteringen (Wutöschingen, Kreis Waldshut) halbseitig gesperrt
    Verkehr wird per Ampel geregelt // RP saniert Lärmschutzwand

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) saniert zwischen Montag, 15. Oktober, und Ende Oktober sowie zwischen dem 12. November und 16. November die 250 Meter lange Lärmschutzwand entlang der Bundesstraße 314 (Kreis Waldshut) bei Ofteringen. Die Bundesstraße wird halbseitig gesperrt, der Verkehr per Ampel geregelt. Die Ausführung kann sich witterungsbedingt verschieben.        

    Die Sanierung wird in zwei Abschnitten unterteilt. Bis Ende Oktober werden die beschädigten Kassettenelemente der Lärmschutzwand abgebaut. Bis Mitte November die neuen Kassettenelemente eingesetzt werden können, wird die halbseitige Sperrung aufgehoben. Da in dieser Zeit die Lärmschutzwand offen steht, gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 60 Stundenkilometer.   

    D
    ie Umleitung nach Degernau, aus nördlicher Richtung kommend, verläuft von der B 314 auf die L 163 a und anschließend auf die Erzinger Straße (K 6567). Der Verkehr aus Degernau in nördlicher Richtung kann wie gewohnt auf die B 314 abbiegen. Während der Sperrung wird der Busverkehr von Eggingen aus über die Hallauer Straße bzw. Forellenweg und anschließend parallel zu der B 314 Richtung Degernau geführt. Wegen der zu geringen Breite des Forellenweges wird ein Abschnitt zur Einbahnstraße. Die Ersatzhaltestelle für die Buslinie 7338 wird im Bereich der Reuentaler Mühle verlegt. 

    Das Regierungspräsidium Freiburg bittet die Verkehrsteilnehmer und die von der Maßnahme betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis.

  • Abteilung 5
    04.10.2018
    Einladung zum Infomarkt zur Fortschreibung des Luftreinhalteplans Freiburg am Donnerstag, 18. Oktober, ab 17.30 Uhr in der Katholischen Akademie in Freiburg
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer eröffnet Veranstaltung um 18 Uhr // Umfassende Informationen zu thematischen Schwerpunkten

    Bei der Fortschreibung des Luftreinhalteplans für Freiburg haben viele Bürgerinnen und Bürger mitgewirkt. In einer sogenannten „Open Space“ Konferenz im Jahr 2016 hatte das Regierungspräsidium Freiburg Maßnahmenvorschläge von Bürgerinnen und Bürgern sowie den Interessenverbänden aufgenommen. 

    Das Regierungspräsidium lädt nun alle Beteiligten erneut zu einer Informationsveranstaltung ein, bei der erläutert werden wird, welche Maßnahmen im aktuellen Entwurf des Luftreinhalteplans enthalten sind. 

    Die Veranstaltung wird am Donnerstag, den 18. Oktober, ab 17.30 Uhr in der Katholischen Akademie (Wintererstraße 1, Freiburg) stattfinden. Ab 17.30 Uhr haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, sich an Infoständen zu einzelnen Schwerpunkten des Luftreinhalteplans zu informieren. Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer eröffnet die Veranstaltung um 18 Uhr mit einem Grußwort.

    Im Anschluss daran werden der rechtlichen Rahmen, die Ergebnisse der Gutachten sowie die Inhalte des Luftreinhalteplans erläutert. Nach dem Plenum stehen die Expertinnen und Experten des Regierungspräsidiums Freiburg für Einzelfragen und zu thematischen Schwerpunkten an Infowänden Rede und Antwort. Im November wird der Planentwurf öffentlich ausgelegt. Dann besteht die Möglichkeit für die Bürgerinnen und Bürger, Stellungnahmen abzugeben.

    Zur besseren Vorbereitung der Veranstaltung bittet das Regierungspräsidium um Anmeldung per E-Mail an luftreinhalteplan@rpf.bwl.de. Weiterführende Informationen sind auf der Internetseite des Regierungspräsidiums www.rp-freiburg.de zu erhalten.

     
  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    04.10.2018
    Auf den Spuren des Rotwilds: Junior Ranger des Biosphärengebiets Schwarzwald sind auf der Pirsch am Schluchsee
    Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche zwischen acht und 13 Jahren // Nächstes Treffen ist am Freitag, 12. Oktober

    Auf den Spuren des Rotwilds gehen die Junior Ranger des Biosphärengebiets Schwarzwald bei ihrem nächsten Treffen am Schluchsee auf die Pirsch. Dabei dreht sich alles um den Rothirsch und die Hirschkuh: Wie sieht ihre Fährte aus und was macht Rotwild eigentlich im Winter? Diese und andere Fragen werden bei dem Treffen am Freitag, 12.Oktober, beantwortet. Zudem ist jede Menge Spiel und Spaß angesagt. 

    Ziel der Tour ist eine Beobachtungskanzel, die die Junior Ranger erklimmen dürfen. Mit etwas Glück, wird der ein oder andere Hirsch zu sehen oder sogar vielleicht sein Brunftruf zu hören sein. Die Veranstaltung dauert von 15 bis 18 Uhr. Der Treffpunkt wird bei der Anmeldung mitgeteilt. Teilnehmende Kinder werden gebeten, wetterfeste Kleidung und Wanderstiefel mitzubringen. Anmeldung und mehr Information gibt es bei Bernadette Ulsamer, Fachbereich Bildung und Kultur in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets Schwarzwald: unter Telefon 07673/889402-4377 oder per E-Mail an bernadette.ulsamer@rpf.bwl.de..

    An den Treffen der Junior Ranger Gruppe können Mädchen und Jungen zwischen acht und 13 Jahren teilnehmen, die sich für Natur und Kultur rund um das Biosphärengebiet Schwarzwald interessieren. Unterstützt wird das Biosphärengebiet Schwarzwald bei der Durchführung durch Anke Haupt (HauptSache.draußen). Insgesamt begleiten drei Betreuerinnen und Betreuer die Kinder bei allen Angeboten.

    Die Treffen finden einmal im Monat jeweils freitagnachmittags an unterschiedlichen Orten in allen drei Landkreisen innerhalb des Biosphärengebiets statt. Die Mädchen und Jungen erwartet eine bunte Mischung aus Ausflügen in die Natur, Kennenlernen von Biotopen und Lebensräumen, Tieren und Pflanzen, Besuche bei Landwirten oder in Wirtschaftsunternehmen, handwerkliches Gestalten und vielen gemeinsamen Spielen.

  • Abteilung 4
    04.10.2018
    Erneut nächtliche Sperrung am Autobahnkreuz Hegau (A 81, Kreis Konstanz) am heutigen Donnerstag (4. Oktober) ab 22.30 Uhr für drei Stunden Richtung Stockach
    Ausfahrt in Richtung Stockach wird für etwa drei Stunden gesperrt // Umleitung über Anschlussstelle Singen

    ​AKTUELLE MELDUNG: Dank der sogenannten Fly-Over-Rampe im Bereich des Autobahnkreuzes Hegau (Kreis Konstanz) auf der A 81 geht die Sanierung der Fahrbahnübergänge zügig voran. Im nächsten Schritt wird die neue Konstruktion mit einem Autokran an Ort und Stelle platziert. Dafür muss die Autobahnausfahrt aus Fahrtrichtung Stuttgart in Richtung Stockach in der Nacht von heute, Donnerstag, 4. Oktober, ab 22.30 Uhr, auf Freitag, 5. Oktober, für maximal drei Stunden voll gesperrt werden. Der aus Richtung Stuttgart kommende Verkehr wird während der Vollsperrung über die Anschlussstelle Singen umgeleitet.

    Das Regierungspräsidium Freiburg bitte die Verkehrsteilnehmer um Verständnis und wird die Behinderungen auf das notwendigste Maß beschränken.
  • Abteilung 4
    04.10.2018
    B 523 - Brücke beim Schwenninger Messeplatz nur einspurig
    Regierungspräsidium: Verkehr wird bis Mitte Oktober per Ampel geregelt

    Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, wird die B 523 - Brücke beim Schwenninger Messeplatz ab Montag, 8. Oktober halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird bis Mitte Oktober per Ampel geregelt. 

    Das RP saniert seit Montag, 16. Juli, insgesamt elf Brücken und Unterführungen an der B 523 zwischen dem Messeplatz Villingen-Schwenningen (Verzweig B 27) und der K 5711 bei Tuningen (Schwarzwald-Baar-Kreis).

  • Abteilung 4
    04.10.2018
    Regierungspräsidium Freiburg saniert Brücke an der B 532 über den Rangierbahnhof in Weil am Rhein (Kreis Lörrach
    Vollsperrung von Mitte Oktober bis Anfang Dezember // Umweg von bis zu 20 Minuten

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) saniert von Montag, 15. Oktober bis Anfang Dezember die Fahrbahnübergänge der Brücke über den Rangierbahnhof (B 532) bei Weil am Rhein. Die Brücke wird voll gesperrt.

    Damit der Verkehr am sog. Schlaufenkreisverkehr neben der Einkaufsinsel möglichst gut fließen kann, sind zwei Stauräume vorgesehen: Ein Stauraum befindet sich auf der B 3 unter der Friedensbrücke, der andere auf der B 317 vor der Friedensbrücke. Beide Stauräume werden jeweils mit einer einzelnen Ampel gesteuert.

    Der Verkehr von Westen kommenden wird über eine ausgeschilderte Umleitungsstrecke nördlich auf die B 3 geführt, der Verkehr von Osten kommenden wird über eine ausgeschilderte Umleitungsstrecke südlich auf die B 532 zurück geführt. Es muss mit einem Umweg von mindestens 20 Minuten gerechnet werden. Das RP empfiehlt, die Baustelle großräumig über die A 98 zu umfahren.   

    Die stark beanspruchten Fahrbahnübergänge haben das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht. Die Kosten für die Sanierung in Höhen von ca. 500.000 Euro trägt der Bund. Die Anwohner und Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Sanierungsarbeiten gebeten.

  • Abteilung 4
    04.10.2018
    Palmrainbrücke (Weil am Rhein) wird halbseitig gesperrt
    Für ca. eine Woche gilt nachts einspurige Verkehrsführung // Restarbeiten an der Fahrbahn

    Am Montag, 8. Oktober um 20 Uhr beginnt das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mit den Restarbeiten auf der Palmrainbrücke bei Weil am Rhein (Kreis Lörrach). Die Arbeiten werden nachts ausgeführt. Die Brücke wird halbseitig gesperrt, der Verkehr wird per Ampel bzw. für Arbeiten von kürzerer Dauer mit einer fahrbaren Absperrtafel über die Baustelle geführt. Die Arbeiten sollen am Freitag, 12. Oktober, noch vor Einsetzen des Berufsverkehrs (gegen 5 Uhr morgens) abgeschlossen sein.  

    Das RP bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis bei auftretenden Verkehrsbehinderungen.

  • Abteilung 4
    02.10.2018
    Regierungspräsidium Freiburg tauscht beschädigte Schutzhauben auf Autobahn am Röttelner Hang aus
    A 98 in Richtung Weil tagsüber zwischen Lörrach-Mitte und Kandern nur einspurig befahrbar // Arbeiten dauern von Montag, 8. bis Mittwoch, 10. Oktober

    30 beschädigte Edelstahlschutzhauben an der Stahlbeton-Stützwand am Röttelner Hang auf der A 98 müssen erneuert werden, schreibt das Regierungspräsidium Freiburg in einer Pressemitteilung. Dazu muss die rechte Fahrbahn in Richtung Weil zwischen Lörrach-Mitte und Kandern von Montag, 8. bis voraussichtlich Mittwoch, 10.Oktober, tagsüber zwischen 8 und 17.30 gesperrt werden.

    Der Verkehr wird in dieser Zeit auf die Überholspur gelenkt. Verkehrsteilnehmer Richtung Rheinfelden (Gegenrichtung) sind von den Bauarbeiten und der Fahrbahnverengung nicht berührt. Die mittlerweile 40 Jahre alten Schutzhauben müssen auf Grund Ihres schlechten Zustands ausgetauscht werden. Aus Sicherheitsgründen ist dazu eine halbseitige Sperrung zwingend erforderlich.

    Für die unumgänglichen Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten bittet das Regierungspräsidium Freiburg Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

     
  • Abteilung 4
    01.10.2018
    Regierungspräsidium saniert B 34 in Singen/Hohentwiel zwischen Mittelspange und Weiherhoframpe
    Verkehr wird großräumig umgeleitet// Einkaufszentrum bleibt erreichbar

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) saniert die B 34 in Singen/Hohentwiel zwischen der sog. Mittelspange und der Weiherhoframpe. Die Bundesstraße wird zwischen Montag, 8. Oktober, bis Ende Oktober abschnittsweise gesperrt. Der Verkehr wird großräumig umgeleitet, das Einkaufszentrum bleibt durchgehend erreichbar.    

    Zunächst wird die B 34 ab Montag, 8. Oktober, vom Kreisverkehrsplatz Mittelspange bis zum Kreisverkehrsplatz Einkaufszentrum voll gesperrt. Dieser Streckenabschnitt soll am Mittwoch, 17. Oktober, wieder freigegeben werden. Für den zweiten Bauabschnitt wird die B 34 dann von Donnerstag, 18. Oktober, bis Montag, 22. Oktober, zwischen dem Kreisel am Einkaufszentrum bis zum Knoten Weiherhoframpe gesperrt. Der Verkehr wird für beide Bauabschnitte in Richtung Steißlingen (K 6164) zurück auf die B 34 geführt (über L 223) Der Kreisel am Einkaufszentrum bleibt zunächst frei befahrbar.      

    Ab Montag, 22. Oktober, bis Freitag, 26. Oktober, wird dann der Kreisverkehr am Einkaufszentrum saniert und gesperrt. Das Einkaufszentrum ist dann über die Gemeindeverbindungstraße aus Richtung des Singener Stadtteils Friedingen erreichbar. Die Zufahrt zum Gewerbegebiet Hardmühl Nord ist aus Richtung Singen über die B 34 möglich.

    Im letzten Bauabschnitt wird der Knoten Weiherhoframpe saniert. Er wird für den  Verkehr aus Richtung Singen voll gesperrt. Der Verkehr in Richtung Radolfzell wird auch hier in Richtung Steißlingen (K 6164) und die L 226 umgeleitet.    

    Die Neubauleitung Singen des RP bittet alle Verkehrsteilnehmer und betroffenen Bürgern trotz der erheblichen Einschränkungen um Verständnis und Geduld.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    28.09.2018
    Biosphären-Fest 2019 steigt in Todtnau
    Lenkungskreis des Biosphärengebiets Schwarzwald tagt in Schönau // Rahmenkonzept für das Biosphärengebiet in Vorbereitung

    Das Biosphären-Fest 2019 wird in Todtnau stattfinden. Das hat der Lenkungskreis des Biosphärengebiets Schwarzwald am Donnerstag (27. September) in Schönau entschieden. Der genaue Termin ist noch offen. Weitere Themen der Sitzung waren Berichte über das laufende Biosphären-Jahr, die Umsetzung der Förderprojekte sowie die Vorbereitung des Rahmenkonzepts für das Biosphärengebiet. 

    „Das Biosphären-Fest am 16. September in Häusern hat gezeigt, wie viel Leben bereits in unserem jungen Biosphärengebiet steckt und welche Projekte angelaufen sind“, stellte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer fest, die die Sitzung des Lenkungskreises als Vorsitzende moderierte. Insbesondere hob sie den großen Einsatz der Vereine und ehrenamtlichen Helfer hervor, ohne die eine solche Veranstaltung nicht zu stemmen sei.

    Schäfer bedankte sich bei der Stadt Todtnau, die sich bereit erklärt habe, die Ausrichtung des Festes im kommenden Jahr zu übernehmen. Ein weiterer Höhepunkt im laufenden Biosphären-Jahr sei das bundesweite Junior-Ranger-Treffen gewesen, an dem Mitte Juli in Bernau über 200 Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland teilnahmen. 

    Im Rahmen des Förderprogramms des Biosphärengebiets seien in diesem Jahr 25 Projekte bewilligt worden, berichtete Schäfer. „Mehr als ein Drittel der Mittel fließt in die Landwirtschaft und damit in die Offenhaltung der schönen Schwarzwaldlandschaft“, betonte die Regierungspräsidentin. Zudem hob sie die Förderung für Museen „als Bestandteil des kulturellen Erbes“ hervor. So unterstütze das Biosphärengebiet in diesem Jahr Neukonzeptionen für das Heimatmuseum Resenhof in Bernau und das Bürstenmuseum in Todtnau. Anträge für die Förderrunde 2019 können bis zum 15. November in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets eingereicht werden.

    Schäfer wies darauf hin, dass die Vorbereitungen für das Rahmenkonzept für das Biosphärengebiet angelaufen seien. Dies müsse als Kriterium der UNESCO in den kommenden zwei Jahren erstellt werden und die Leitlinien für die Entwicklung des Biosphärengebietes bis hin zu Leitprojekten und Projektideen definieren. „Bürgerbeteiligung wird im Biosphärengebiet Schwarzwald groß geschrieben. Deshalb werden wir das Rahmenkonzept gemeinsam mit den Gemeinden und der Bevölkerung auf den Weg bringen“, erklärte Schäfer. Im November ist dazu ein Auftaktworkshop geplant.

     
  • Abteilung 5
    28.09.2018
    Regierungspräsidium Freiburg lädt zu Infomarkt zum Rückhalteraum Wyhl/Weisweil am Donnerstag, 11. Oktober, um 19 Uhr in die Rheinwaldhalle Weisweil (Kreis Emmendingen) ein
    Planungen sind abgeschlossen // Bürgerinnen und Bürger können sich vor dem formellen Verfahren informieren

    Die Planungen für den Hochwasserrückhalteraum Wyhl/Weisweil sind fertig. Er ist einer von 13 Rückhalteräumen des Integrierten Rheinprogramms (IRP) mit dem der Hochwasserschutz am Rhein verbessert wird. Das Regierungspräsidium Freiburg möchte vor dem formellen Planfeststellungsverfahren die Bürgerinnen und Bürger am nördlichen Kaiserstuhl und Richtung Rhein informieren. Die Expertinnen und Experten stellen die Pläne am Donnerstag, 11. Oktober, um 19 Uhr in der Rheinwaldhalle in Weisweil (Kreis Emmendingen) vor.

    Es geht dabei vor allem um die Gemarkungen der Gemeinden Sasbach, Wyhl, Weisweil und Rheinhausen. Der Infomarkt bietet den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich an verschiedenen Thementischen mit Fachleuten auszutauschen und über die Planung zu informieren. Dabei geht es um Planungskonzept, Dammsicherheit, Schutzmaßnahmen, Wirkungen auf den Naturraum, die Öffentlichkeitsbeteiligung sowie Hochwasserschutz am Oberrhein allgemein.

    Die Bürgerinnen und Bürger können dabei direkt mit Projektingenieurinnen und -ingenieuren, Ökologinnen und Ökologen sowie Gutachterinnen und Gutachtern sprechen und Fragen stellen.

  • Abteilung 4
    27.09.2018
    Zweiter Bauabschnitt bei der Sanierung der L 109 zwischen Oberprechtal (Kreis Emmendingen) und Schonach (Schwarzwald-Baar-Kreis)
    Verkehr wird über Gutach (Schwarzwaldbahn) umgeleitet // Verbindungen der Südbaden-Bus Linie 7274 zwischen Triberg und Elzach weiterhin eingeschränkt

    Die Sanierung der L 109 zwischen Oberprechtal und Schonach (Schwarzwald-Baar-Kreis) geht in den zweiten Bauabschnitt: Von Montag, 1. Oktober, bis 6. Oktober geht es zwischen Sägewerk Läufer und Landgasthof Rössle weiter. Die Straße wird in diesem Bereich gesperrt, der Verkehr wird weiträumig über Gutach (Schwarzwaldbahn) umgeleitet. Die Busse der Linie 7274 fahren von Montag bis Freitag von Elzach-Bahnhof aus nur noch bis zur Haltestelle Oberprechtal-Kistenfabrik statt bis maximal Forellenhof, da eine Wendemöglichkeit am Gasthof Rössle nicht zur Verfügung steht. Dies gilt auch für das Wochenende: Die durchgehenden Busse von und nach Triberg verkehren nicht, sondern enden in Oberprechtal.

    Dritter Bauabschnitt: Der dritte Abschnitt betrifft den Teil zwischen Landgasthof Rössle und der Pfauenstraße. Die Vollsperrung dauert vom 8. bis 13. Oktober. Die Busse der Linie 7274 fahren von Elzach aus nur noch bis zur Haltestelle Oberprechtal-Post statt bis maximal Forellenhof, wozu im Bereich der Schulstraße eine weitere Ersatzhaltestelle eingerichtet werden soll. Die Busse werden auf dem Platz vor Schwimmbad/Schule wenden. 

    Der Platz muss wegen dieser Wendemöglichkeit freigehalten werden. Die Bevölkerung wird um Beachtung gebeten, damit keine Fahrzeuge abgeschleppt werden müssen und es möglicherweise zu Verzögerungen im Nahverkehr kommt. Dies gilt auch für das Wochenende: Die durchgehenden Busse von und nach Triberg verkehren nicht, sondern enden in Oberprechtal.

    Für alle drei Bauabschnitte gilt: An den Wochenenden fahren die Busse der Linie 7274 von Triberg als eigene Inselverbindung nur noch bis zur Haltestelle Schonach Mühlebühlbrücke. Für den Abschnitt Elzach-Oberprechtal gelten die jeweiligen Hinweise für die einzelnen Bauabschnitte (es wird ein eigener Bus für diesen Abschnitt eingesetzt). Das heißt, die durchgehenden Verbindungen von Triberg nach Elzach verkehren in der genannten Zeit (24. September bis 13. Oktober) an Wochenenden nicht.  

    Die Nacharbeiten werden vom 15. bis 20. Oktober unter Ampelregelung durchgeführt. 

    Der Abschnitt Pfauenstraße bis L 107 soll zu einem späteren Zeitpunkt nach Abstimmung mit der Gemeinde realisiert werden. Der auswärtige Verkehr wird während der gesamten Bauzeit großräumig über den Schonach und Triberg umgeleitet. Den Auftrag für die Arbeiten hat die Firma Johann Joos aus Hartheim für etwa 900.000 Euro erhalten.

    In enger Zusammenarbeit mit der Stadt Elzach und der Ortsverwaltung Oberprechtal wurde der Ablauf für die Sanierung erarbeitet. Dieses wurde mit Bürgermeister Roland Tibi (Elzach), Ortsvorsteher Franz Burger (Oberprechtal) und dem Regierungspräsidium Freiburg abgestimmt und beschlossen. Das Regierungspräsidium Freiburg wird über die einzelnen Maßnahmen gesondert informieren. Die Verkehrsteilnehmer und Anwohner werden für die unvermeidlichen Behinderungen um Verständnis gebeten.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    27.09.2018
    Mitmachen erwünscht: Gruppen zur Bürgerbeteiligung im Biosphärengebiet Schwarzwald treffen sich in Schönau
    Teilnehmen können an den Säulenveranstaltungen zwischen Dienstag, 2. und Mittwoch, 10. Oktober alle Interessierten // Fünf Themen stehen zur Auswahl

    Mitmachen ist im Biosphärengebiet Schwarzwald erwünscht. Alle Interessierten, die sich am Prozess zur Modellregion für nachhaltige Entwicklung beteiligen möchten, sind herzlich eingeladen, in den kommenden Wochen an den sogenannten Säulenveranstaltungen teilzunehmen. Mitgearbeitet werden kann in fünf Handlungsfeldern: Landnutzung, Wirtschaft einschließlich Tourismus, Naturschutz, Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie Kultur und Gesellschaft. Folgende Termine sind geplant: 

    * Dienstag, 2. Oktober: Treffen der „Säule“ (Themengruppe) Landnutzung
    * Donnerstag, 4. Oktober: Treffen der „Säule“ Wirtschaft / Tourismus / Regionalentwicklung
    * Montag, 8. Oktober: Treffen der „Säule“ Bildung
    * Dienstag, 9. Oktober: Treffen der „Säule“ Naturschutz
    * Mittwoch, 10. Oktober: Treffen der „Säule“ Kultur und Gesellschaft

    Alle Veranstaltungen finden ab 18 Uhr in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets statt, Brand 24, 79677 Schönau. Anmeldungen sind jeweils bis einen Werktag vor der Veranstaltung bei Kristin Krause per E-Mail an kristin.krause@rpf.bwl.de oder unter Telefon 07673/889402-4370 möglich.

    Bürgerbeteiligung ist ein Grundprinzip im Biosphärengebiet Schwarzwald, das im vergangenen Jahr offiziell von der UNESCO anerkannt wurde. Die Säulenveranstaltungen geben allen Interessierten die Möglichkeit, sich bei der Umsetzung von Projekten zu engagieren. Aus jeder Säule wurden auch Vertreter gewählt, die die Bevölkerung in den weiteren Gremien des Biosphärengebiets (Beirat und Lenkungskreis) repräsentieren.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    27.09.2018
    Anpacken zum Erhalt der Schwarzwaldlandschaft: Biosphärengebiet und Gemeinde Fröhnd laden zum Landschaftspflegetag am Samstag, 6. Oktober ab 9 Uhr ein
    Pflegefläche liegt am Hofer Kreuz auf etwa 1000 Metern Höhe // Angepasste Kleidung ist für Teilnahme zu empfehlen

    Die schöne Schwarzwaldlandschaft pflegen und genießen - beides ist am Landschaftspflegetag in Fröhnd angesagt. Bei der Veranstaltung am Samstag, 6. Oktober, am Hofer Kreuz ab 9 Uhr oberhalb von Fröhnd können alle Interessierten mithelfen, eine ökologisch wertvolle Zwergstrauchheide von Gehölz zu befreien.

    Bei der Arbeit können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den herrlichen Blick zu Belchen, Feldberg und Herzogenhorn genießen. Den Einsatz organisiert die Gemeinde Fröhnd gemeinsam mit dem Biosphärengebiet Schwarzwald. Willkommen sind alle Bürgerinnen und Bürger der Region, die sich für die Offenhaltung der Landschaft im Südschwarzwald engagieren wollen. Ausdrücklich eingeladen sind auch Familien mit Kindern, die während des Einsatzes mit Becherlupen auf Entdeckungsreise gehen können.

    Treffpunkt ist um 9 Uhr am Rathaus in Fröhnd, Unterkastel 21. Von dort aus wird die Pflegefläche am Hofer Kreuz in Fahrgemeinschaften angefahren. In der Mittagspause gibt es ein Essen, das vor Ort am offenen Feuer zubereitet wird. Gegen 15 Uhr wird der Landschaftpflegetag bei Kaffee und Kuchen ausklingen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich, spontanes Mitmachen ausdrücklich erwünscht.

    Die Einsatzfläche liegt auf etwa 1000 Meter Meereshöhe. Deshalb sind angepasste Kleidung (Kälte- und auch eventuell Regenschutz) und festes Schuhwerk erforderlich. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, Arbeitshandschuhe und Gerätschaften (Astscheren, Rebscheren, kleine Sägen) selbst mitzubringen. Ansonsten werden entsprechende Gerätschaften zur Verfügung gestellt.

    Bei sehr schlechtem Wetter wird der Landschaftspflegetag auf Samstag, 3.  November, verschoben. Bei ungewisser Wetterlage stehen Bürgermeisterin Tanja Steinebrunner unter Telefon 0174/2947045 und Christoph Huber vom Biosphärengebiet unter Telefon 0152/37352908 als Ansprechpersonen zur Verfügung.

  • Abteilung 4
    27.09.2018
    Sanierung der B 317 zwischen Atzenbach und Fröhnd: Erneute Optimierung im Bauablauf notwendig
    Zufahrt Wühre bleibt möglich // Keine Änderungen im angepassten Busfahrplan

    Bei der Sanierung der B 317 zwischen Ortsausfahrt Atzenbach und Fröhnd sind laut Regierungspräsidium Freiburg erneute Optimierungen im Bauablauf notwendig. Insgesamt kommen die Arbeiten kommen gut voran, aber der Zeitplan zum Deckeneinbau musste nach Absprache mit der Baufirma leider erneut überarbeitet werden. Grund ist ein möglichst optimaler Einbau der Fahrbahndecke, wie es im Fachjargon genannt wird.

    Dies hat zur Folge, dass ab Montag, 1. Oktober, jeweils abends  der gesamte Abschnitt zwischen Atzenbach und Fröhnd gesperrt werden muss. Die Zufahrt nach Wühre und Häg-Ehrsberg ist von Schönau aus möglich. Die Bauarbeiten auf dem Abschnitt zwischen Atzenbach und Fröhnd erfolgen in der Nacht zum Dienstag, 2. Oktober und zum Freitag, 5. Oktober jeweils zwischen 20 bis 5.30 Uhr.

    Ebenso ist der komplette Abschnitt am Wochenende des 6./7. Oktober gesperrt. Die Sperrung beginnt am Freitag, 5. Oktober, um 20 Uhr und dauert bis Montag, 8. Oktober, um 5.30 Uhr. Am Feiertag, Mittwoch, 3. Oktober (Tag der deutschen Einheit) ist der Abschnitt für den Verkehr frei.

    Das Erntedankfest des Musikvereins Rohmatt kann über die Zufahrt Wühre erreicht werden. Die Umleitungen werden angepasst. Der Busfahrplan der Linie 7300 bleibt wie kommuniziert und ist unter www.suedbadenbus.de nachvollziehbar.

    Das Regierungspräsidium Freiburg bittet die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sowie die von der Maßnahme betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner um Verständnis.

  • Abteilung 4
    27.09.2018
    Brücken- und Fahrbahnsanierung in Renchen (Ortenaukreis): Einbahnregelung zwischen Rathaus und Eisenbahnstraße ab Montag, 1. Oktober notwendig
    Ersatzhaltestelle für den Busverkehr wird eingerichtet // Einbau der neuen Fahrbahndecke im November

    Wie beim Infotermin zur Sanierung von Rench- und Mühlbachbrücke in Renchen (Ortenaukreis) angekündigt, geht es Montag, 1. Oktober, mit der Sanierung der Fahrbahn in der Ortsdurchfahrt zwischen Rathaus und Mühlbachbrücke los. Dazu ist eine Einbahnregelung auf der Hauptstraße notwendig, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Aufgrund der Mittelbebauung und dem Platzbedarf, muss die Hauptstraße ab dem Rathaus bis zur Einmündung Eisenbahnstraße einseitig gesperrt werden. Die verbleibende Seite wird als Einbahnstraße ausgeschildert, sodass der Verkehr aus Richtung Achern immer in die Ortsmitte einfahren kann. Wieder hinaus geht es dann aber nur noch über die Eisenbahn- und die Poststraße. 

    Im Bereich der gesperrten Fahrspur und den seitlichen Längsparkstreifen gibt es ein Halteverbot. Für Fußgängerinnen und Fußgänger wird eine Querung in Höhe des bestehenden Überweges eingerichtet. Zwischen Eisenbahn- und Badstraße kann weiterhin gefahren werden, wobei es auch hier zu kurzzeitigen Behinderungen kommen kann. 

    Der Linienbusverkehr fährt über den Schleifweg und die Poststraße zurück zur Hauptstraße. Die Bushaltestelle „Renchen Rathaus“ (Hauptstraße) wird während der Baumaßnahme nicht angefahren. Stattdessen werden an der Poststraße, etwa 100 Meter vor der Einmündung in die Hauptstraße, Ersatzhaltestellen durch die Stadt Renchen eingerichtet. 

    Diese Arbeiten werden voraussichtlich bis zum 26. Oktober abgeschlossen sein.

    Die Arbeiten am südlichen Abschnitt der Fahrbahn (zwischen Kreisverkehr und Renchbrücke) beginnen am Donnerstag, 4. Oktober. Für die Fräsarbeiten wird der Abschnitt zwischen 7 und 18 Uhr voll gesperrt. Danach folgen weitere Arbeiten an Schächten, Straßenabläufen und Schiebern, für die jedoch nur lokale Einengungen der Fahrbahn erforderlich werden.

    Der Einbau der Asphaltdeckschicht im gesamten Abschnitt zwischen Kreisverkehr und Rathaus, ist für die zweite Novemberhälfte vorgesehen. Hierzu muss die Fahrbahn für zwei Tage voll gesperrt werden. Die Bekanntgabe des genauen Termins und Details zu den verkehrlichen Einschränkungen erfolgt in einer gesonderten Pressemitteilung.

    Mit Abschluss dieser Arbeiten ist dann nahezu die gesamte Ortsdurchfahrt von Renchen mit einer neuen Fahrbahndecke versehen. Das Regierungspräsidium Freiburg bittet daher ein letztes Mal um Verständnis für die entstehenden Einschränkungen und Verkehrsbehinderungen.

     
  • Abteilung 5
    27.09.2018
    Regierungspräsidium Freiburg baut Sohlschwellen an der Elz in Waldkirch und Kollnau (Kreis Emmendingen) um
    Hochwasserschäden beseitigt und Verbesserungen der Durchgängigkeit für Fische und Kleinlebewesen erzielt // Projekt wird diese Woche fertig

    An der Elz zwischen Waldkirch und Kollnau (Kreis Emmendingen) war ein Bagger im Auftrag des Regierungspräsidiums (RP) Freiburg seit Juli zu Gange. Dabei wurden Sohlschwellen im Lauf des Gewässers angepasst. Ziel der Maßnahme ist zum einen die Beseitigung von Hochwasserschäden vom Januar 2018 und zum anderen die Herstellung der Durchgängigkeit für Fische und Kleinlebewesen an den bestehenden Sohlschwellen der Elz, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde. 

    „Die Sohlschwellen, die quer zur Fließrichtung liegen, dienen der Sicherung der Elzsohle vor Tiefenerosion, sie sind aber teilweise zu hoch und stellen daher für Fische und Kleinlebewesen besonders bei Niedrigwasser ein Hindernis dar“, erklärt Bernd Walser, zuständiger Flussmeister beim Regierungspräsidium Freiburg. Das Projekt wird in dieser Woche fertig, so das RP.
     
    Die Schwellen wurden nun in den vergangenen Wochen während der Niedrigwasserzeit Zug um Zug umgebaut. Die Schwelle selbst muss als solche erhalten bleiben, da sie die Tiefenerosion des begradigten und in seinem Lauf stark verkürzten Elzverlaufs verhindert. Für die Arbeiten standen dem Regierungspräsidium als Bauherrn insgesamt ein Budget von 150.000 Euro zur Verfügung.
     
    „Wir können hier zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, da viele der Schwellen sowieso hätten repariert werden müssen, um dem Hochwasser auch künftig Stand zu halten zu können. Bei der Reparatur wurde dann auch gleich die Durchgängigkeit hergestellt. Wir wollen mit der Maßnahme auch eine gewisse Strömungs- und Strukturvielfalt im Flussbett erreichen“, so Walser.
     
    Auf den Hochwasserabfluss der Elz in der Ortslage hat die Maßnahme keinen negativen Einfluss. Beim Umbau der Schwellen wurde die Gewässersohle punktuell tiefer gelegt und der bisherige Aufstau oberhalb der Schwelle dadurch deutlich reduziert.
     
    Das für die Steinsetzung ausgehobene Kiesmaterial wurde seitlich im Flussbett eingebaut. Es wird aber schon bei den nächsten kleineren Hochwassern Zug um Zug flussabwärts verlagert und auch dort Strukturen wie kleinere lokale Kiesbänke bilden. Bei der Maßnahme wurden insgesamt etwa 1000 Tonnen Granitsteine verbaut.

    Foto Sohlschwelle - vorher
  • Abteilung 5
    26.09.2018
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Freiburgs Baubürgermeister Dr. Martin Haag informieren über Fortschreibung des Lufteinhalteplans Freiburg

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Freiburgs Baubürgermeister Dr. Martin Haag haben bei einem Pressegespräch im Basler Hof am heutigen Mittwoch (26. September) über die dritte Fortschreibung des Luftreinhalteplans Freiburg informiert. 

    Das Regierungspräsidium Freiburg wird den Luftreinhalteplan Anfang November offenlegen und nach der Anhörung im Januar 2019 bekanntmachen. Mit dieser Bekanntmachung tritt der Plan dann in Kraft. 

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Bei der Fortschreibung des Luftreinhalteplans für die Stadt Freiburg war unser Ziel, den Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m3) bis 2020 sicher einzuhalten und durch ein gestuftes Vorgehen, Fahrverbote für die Stadt Freiburg nur als letztes Mittel vorzusehen. Mit den nun vorliegenden Maßnahmen wird uns das gelingen. Dabei legen wir großen Wert darauf, die Region im Gesamten zu betrachten. Wir stellen sicher, dass keine Maßnahme zu Lasten des Freiburger Umlands gehen wird. Ich freue mich, dass sich neben zahlreichen Fachbehörden auch viele Bürgerinnen und Bürger aktiv in unsere Fortschreibung eingebracht haben. Wir werden am Donnerstag, 18. Oktober, die Ergebnisse der Gutachten und die heute vorgeschlagenen Maßnahmen in einer öffentlichen Veranstaltung vorstellen.“

    Freiburgs Baubürgermeister Dr. Martin Haag: „Die Stadt Freiburg möchte auf alle Fälle Fahrverbote vermeiden. Auch dank unserer umweltfreundlichen Verkehrspolitik sind wir schon nahe daran, den Grenzwert einzuhalten. Die vom Regierungspräsidium geplanten Maßnahmen werden sich positiv auf die Luftreinhaltung auswirken und damit den Anwohnerinnen und Anwohnern zugute kommen.“

    Beim Stickstoffdioxid liegt der Halbjahresmittelwert für 2018 an der Messstation Schwarzwaldstraße bei 51 µg/m3. Das Regierungspräsidium Freiburg hat nach einer umfangreichen Bürgerbeteiligung gemeinsam mit einer Projektgruppe der beteiligten Fachbehörden von 71 Vorschlägen etwa ein Dutzend ausgewählt und auf ihre Wirksamkeit untersuchen lassen. Dabei ging es darum, die Wirkung der einzelnen Maßnahmen auf den Stickstoffdioxidbelastung für das Prognosejahr 2020 abzuschätzen. 

    Der Plan sieht vor, stufenweise insbesondere folgende Maßnahmen umzusetzen:

    -       Tempo 30 auf der B 31 im Innenstadtbereich Freiburg
    -       Optimierung der Ampelsteuerung auf der B 31
    -       Ausweitung der grünen Umweltzone auf die B 31
    -       Umweltsensitive Verkehrssteuerung auf der B 31 Ost/West

    Fahrverbote für Dieselfahrzeuge (Euro 4/IV und schlechter) sind ab 1. März 2020 nur dann vorgesehen, wenn die Prognose Ende 2019 die Einhaltung des Grenzwertes bis Ende Juni 2020 nicht erwarten lässt. Der Plan sieht außerdem vor, dass insbesondere auf dem Streckenzug der L 112, 127, 128 über Glottertal und St. Märgen verkehrsbeschränkende Gegenmaßnahmen zu ergreifen sind, um Ausweichverkehre zu verhindern. Die konkrete Umsetzung werden die Straßenverkehrsbehörden unter Einbeziehung der Gemeinden abstimmen. Dabei wird auch die Überprüfung und Beobachtung potentieller weiterer Ausweichstrecken festgelegt werden.

    Regierungspräsidentin Schäfer: „Ich bin überzeugt, dass wir mit diesem Plan unserer Verantwortung für die Luftqualität Freiburgs und damit der Gesundheit der Menschen nachkommen. Dies wird uns dann gelingen, wenn wir weiterhin mit der Stadt Freiburg und dem Umland an einem Strang ziehen“.

    Weitere Informationen finden sich auf www.rp-freiburg.de unter Aktuelles.

  • Abteilung 5
    26.09.2018
    Zahoransky-Azubis meistern Challenge im Biosphärengebiet Schwarzwald/ Kooperation zum nachhaltigen Wirtschaften
     Foto: Beim Brückenbau ist Teamarbeit angesagt – Azubi-Challenge am Brandbach in Todtnau. Foto: Biosphärengebiet Schwarzwald

    Rund 50 Auszubildende der Todtnauer Zahoransky AG haben am Mittwoch eine „Azubi-Challenge“ im Biosphärengebiet Schwarzwald erfolgreich gemeistert. Höhepunkt des Team-Tags, der in Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets organisiert wurde, war der Bau mehrerer mobiler Seilbrücken über den Brandbach in Todtnau.   

    „Wir werben bewusst mit ‚Black Forest Quality‘. Viele unserer Kunden wie auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schätzen den Schwarzwald und seine regionalen Produkte. Gemeinsam mit dem Biosphärengebiet wollen wir dazu beitragen, diese Kulturlandschaft zu erhalten“, erklärt Ulrich Zahoransky, Vorstand der Zahoransky AG. So beschäftigt der Maschinenhersteller zum Beispiel  Landwirte im Nebenerwerb. „Den Bezug unseres Unternehmens zum Schwarzwald wollen wir bereits in der Ausbildung vermitteln, dazu war die Azubi-Challenge ein toller Anlass. Die Outdoor-Aktion hat nicht nur den Teamgeist und das Verantwortungsbewusstsein unserer Azubis gestärkt, sondern ihnen auch die Zusammenhänge von Landschaft, Landwirtschaft und Ernährung in unserer Region verdeutlicht“, so Ausbildungsleiter Daniel Marterer.     

    „Ein wichtiges Ziel des Biosphärengebiets Schwarzwald ist die Entwicklung und Förderung einer nachhaltigen Wirtschaftsweise in der Region. Dazu wollen wir neben den landwirtschaftlichen Betrieben auch mit der Industrie zusammen arbeiten. Die Azubi-Challenge war dazu ein gelungener Auftakt“, erklärt Jan Faßbender, der in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets für den Bereich Wirtschaft und Regionalentwicklung zuständig ist. Das Biosphärengebiet habe bereits mit verschiedenen Wirtschaftsbetrieben in der Region Kontakt aufgenommen. Die Zahoransky AG habe sich als erstes Unternehmen zu einer konkreten Zusammenarbeit bereit erklärt.    

    Im ersten Teil der Challenge konnten die Azubis aus den Niederlassungen in Geschwend und Freiburg ihre Teamfähigkeiten bei verschiedenen Aufgaben unter Beweis stellen. Anschließend servierte Tobias Ruch, Mitarbeiter der Zahoransky AG und Landwirt von der Zimmermann Ruch GbR aus Todtnau, Grillgut vom heimischen Hinterwälder Rind.  Am Nachmittag stand dann der Bau mehrerer mobiler Seilbrücken über den Brandbach auf dem Programm. „Der Tag hat  viel Spaß gemacht, auch weil wir die neuen Azubis kennenlernen konnten und unser Zusammenhalt im Team gestärkt wurde“, so Manuel Bianchi (19) aus Geschwend, der bei Zahoransky eine Ausbildung zum Industriemechaniker absolviert. Begleitet wurde der Team-Tag von dem Naturerlebnis-Anbieter TEN-Academy aus Freiburg.

  • Abteilung 4
    25.09.2018
    L 170 zwischen zwischen Bonndorf und Ortsteil Steinasäge (Kreis Waldshut) bis Mitte November gesperrt
    Entwässerung und talseitige Böschung an der Landesstraße wird saniert

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) saniert ab Montag, 1. Oktober, die Randbereiche der L 170 zwischen Bonndorf und dem Ortsteil Steinasäge. Die Straße wird bis Mitte November gesperrt. Während der der Vollsperrung werden die Lastwagen und der überörtliche Verkehr großräumig umgeleitet. Der PKW-Verkehr wird in beide Fahrtrichtungen über Wittlekofen, Wellendingen und die B 315 umgeleitet. Der Linienbusverkehr ist von der Vollsperrung der L 170 nicht betroffen. Aufgrund unzureichender Entwässerungsleistungen der hangseitigen Drainage wird diese auf einer Länge von knapp 2 Kilometer komplett erneuert. Dabei werden auch einige s Straßenquerungen saniert. Parallel hierzu  werden in mehreren Teilbereichen rutschgefährdete Straßenböschungen baulich gesichert. Das Regierungspräsidium Freiburg, Dienstsitz Bad Säckingen bittet die Verkehrsteilnehmer für die auftretenden Behinderungen und Belastungen um Verständnis.

  • Abteilung 9
    25.09.2018
    Regierungspräsidium Freiburg erteilt Geysir Europe GmbH Konzession für das Aufsuchungsfeld Neuried
    Betriebspläne und Bohrprogramm sind Gegenstand eines gesonderten Verfahrens // Informationsveranstaltung der Firma noch in diesem Jahr

    Das Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) beim Regierungspräsidium Freiburg hat die Konzession für das Aufsuchungsfeld im Claim „Neuried“ der Firma Geysir Europe GmbH neu erteilt, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums. Die Konzession sichert der Firma weiterhin den exklusiven Zugriff auf dieses Feld, in dem sie nach Geothermie bohren will. Das konkrete Bohrprogramm und die notwendigen Betriebspläne sind Gegenstand eines gesonderten Verfahrens, das noch nicht eingeleitet ist. 

    In diesen noch vorzulegenden Betriebsplänen wird dann die Firma Geysir die Ausführung des Bohrvorhabens konkret beschreiben. Diese Pläne bilden unabdingbare weitere Verfahrensschritte vor einer Realisierung des Bohrvorhabens. Neben den bergrechtlichen Zulassungen sind unter anderem Entscheidungen nach dem Wasserrecht erforderlich, die beim zuständigen Landratsamt beantragt werden müssen. Dazu und zu weiteren umweltrechtlichen Entscheidungen wird das Regierungspräsidium die Fachbehörden beteiligen. In dem weiteren Verfahren wird das LGRB die Zulassungsvoraussetzungen jeweils voll umfänglich prüfen, wie es das Verwaltungsgericht Freiburg in seinem Urteil gefordert hat.

    Das Unternehmen Geysir wird die Öffentlichkeit über das Vorhaben und seine nächsten Schritte zu informieren. Das Regierungspräsidium begrüßt diese frühe Öffentlichkeitsbeteiligung ausdrücklich. 

    Die Genehmigungsbehörde wird zusammen mit dem Vorhabensträger einen Verfahrensplan aufstellen, der neben den anstehenden Verwaltungsschritten auch die Information der Öffentlichkeit berücksichtigt. Diese Informationsveranstaltung ist noch in diesem Jahr vorgesehen.

  • Abteilung 2
    24.09.2018
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer übergibt Förderbescheid über 8,8 Millionen Euro für neues Michaelhaus an der Friedrich-Husemann-Klinik in Buchenbach (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald)
    Ältestes anthroposophische Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie in Europa investiert fast 16 Millionen Euro in den Neubau mit 64 Betten // Teil des Bauprogramms der Landesregierung

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat am vergangenen Donnerstag (20. September) einen Förderbescheid des Landes in Höhe von 8,8 Millionen Euro für die Errichtung des neuen Michaelhauses an den Geschäftsführenden Vorstand der Friedrich Husemann-Klinik in Buchenbach, Olaf Meier, übergeben. Die 1930 gegründete Friedrich-Husemann-Klinik im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald ist das älteste anthroposophische Fachkrankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie in Europa, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Das Land Baden-Württemberg leistet durch seine Förderung einen Beitrag zum Ausbau einer leistungsfähigen Infrastruktur im Krankenhausbereich. Der Neubau in Buchenbach ist eines von acht dringlichen Projekten, die im Bauprogramm der Landesregierung besondere Berücksichtigung gefunden haben. Dabei fließt das Geld nicht nur in die Ballungsräume, sondern auch in Ländliche Räume wie hier in Buchenbach und stärkt so die Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen.“

    Auch Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha freut sich über die Förderung: „Diese Förderung zeigt, dass das Sozialministerium bei der Förderung nicht nur auf die Bedarfsgerechtigkeit der Krankenhäuser großen Wert legt, sondern eben auch auf die Vielfalt der Angebote und die Vernetzung mit ambulanten Angeboten. Die Projektentwicklung in enger Abstimmung mit dem Sozialministerium hat sicherlich dazu beigetragen, dass der Neubau in seiner jetzigen Konzeption sowohl hinsichtlich seiner Funktionalität als auch in Bezug auf die Wirtschaftlichkeit und die planerische Qualität überzeugt.“

    Durch den Neubau wurden in den beiden Obergeschossen 64 Betten für den stationären Aufenthalt geschaffen. Im Erdgeschoss befinden sich der Empfang und die Patientenaufnahme sowie weitere Funktionsräume. Gefördert werden insgesamt 9,57 Millionen Euro von einer Gesamtinvestition in Höhe von knapp 16 Millionen Euro. Am ersten Spatenstich im Januar 2018 hatte die Staatssekretärin im Sozialministerium Dr. Bärbl Mielich teilgenommen.

    Insbesondere angesichts der Zunahme von Fehltagen wegen psychischen Erkrankungen werde die Bereitstellung von ausreichenden stationären Behandlungsmöglichkeiten immer wichtiger, betonte die Regierungspräsidentin. Vor diesem Hintergrund begrüßte sie auch das Engagement der Klink für eine psychiatrische Institutsambulanz, die ebenfalls im Erdgeschoss des Neubaus untergebracht ist. Im Anschluss an die Übergabe besichtigte Bärbel Schäfer die Klinik und sprach mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

  • Abteilung 4
    24.09.2018
    A 81 am Autobahnkreuz Hegau (Kreis Konstanz) in der Nacht von Donnerstag auf Freitag gesperrt (27./28.9.)
    Verkehr fließt bis Mitte Oktober mit Tempo 60 über die Baustelle

    Bei den seit Mitte August laufenden Sanierungsarbeiten an den Brücken der A 81 am Autobahnkreuz Hegau (Kreis Konstanz) werden ab Donnerstag, 27. September, die Übergänge der Tangente über die Autobahn instand gesetzt. Die A 81 muss deshalb in diesem Bereich von Donnerstag 8 Uhr morgens über Nacht bis Freitag ca. 11 Uhr in Richtung Stockach voll gesperrt werden. Der Verkehr in Richtung Stockach wird über die Anschlussstelle Singen umgeleitet. Die Nachtsperrung wird für den Aufbau einer Arbeitsrampe genutzt. Diese wird es ermöglichen, den Verkehr während der Sanierungsarbeiten mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von Tempo 60 über die Baustelle zu führen. Die Bauarbeiten sollen Mitte Oktober abgeschlossen sein. 

    Im finalen Abschnitt muss dann die Strecke Stuttgart Richtung Singen am Kreuz Hegau für die Sanierung der letzten Übergänge nochmals bis 31. Oktober voll gesperrt werden. Das Regierungspräsidium Freiburg bitte die Verkehrsteilnehmer um Verständnis und wird die Behinderungen auf das notwendigste Maß beschränken. Trotzdem wird ortskundigen Autofahrerinnen und Autofahrern während der Bauphase empfohlen, sich über Verkehrsfunk und über Internet aktuell über die jeweilige Lage zu informieren und gegebenenfalls alternative Wege zu benutzen.

  • Abteilung 4
    21.09.2018
    Sanierung der B 317 zwischen Atzenbach und Fröhnd: Anpassungen im Busverkehr ab Montag, 24. September erforderlich
    Detailinfos über die Webseite der Südbaden Bus AG erhältlich

    Das Regierungspräsidium Freiburg sperrt ab Montag, 24. September, die B 317 zwischen Mambach und Fröhnd zwischen 20 und 5.30 Uhr für den allgemeinen Verkehr. Durch den veränderten Zeitplan sind Anpassungen am Busverkehr der Linie 7300 der Südbaden-Bus AG (SBG) zwischen Titisee und Zell (Schopfheim) notwendig.

    Während des Tages rollt der Busverkehr nach dem aktuellen Zeitplan. Nach 20.30 Uhr ist in den ersten beiden Nächsten (also von Montag, 24. auf Dienstag, 25. und Dienstag, 25. auf Mittwoch, 26. September) die Durchfahrt des Busses noch möglich, da der bestehende Fahrbahnbelag gefräst wird. Der Bus wird mit Begleitfahrzeugen durch die Baustelle geführt, was zu kleineren Verspätungen führen kann, da es zu kurzen Wartezeiten kommen kann und mit reduzierter Geschwindigkeit gefahren werden muss. Die ersten Busse am Morgen warten auf die Freigabe der Strecke, weswegen es zu Verspätungen kommen wird.

    In den Nächten Mittwoch auf Donnerstag (26. auf 27. September) und Donnerstag auf Freitag (27. auf 28. September) wird die neue Binderschicht in der Zeit von 20 bis 5.30 Uhr eingebaut. In dieser Zeit muss der Busverkehr der Linie 7300 zwischen Mambach und Fröhnd eingestellt werden. Die beiden letzten Fahrten sind Zell Richtung Todtnau 19.35 Uhr, der letzter Kurs Todtnau nach Zell 19.23 Uhr. Alle Fahrgäste werden gebeten, sich über alle möglichen Informationsquellen über den aktuellen Stand auf dem Laufenden zu halten und notfalls sich bei der SBG zu vergewissern. Dazu gehören auch die Aushänge an den Haltestellen.

    Während der Wochenendsperrung (Freitag, 28. September bis Montag, 1. Oktober, 5.30 Uhr) wird die B 317 voll gesperrt. In dieser Zeit fährt der Bus im Inselbetrieb zwischen Titisee und Fröhnd sowie zwischen Zell und Atzenbach nach dem ganz normalen Wochenendfahrplan.

    Ab Montag 1. Oktober, wird die Decke nachts von 20 bis 5.30 zwischen Atzenbach und Mambach saniert. Von Montag 1. Oktober, bis Donnerstag 4. Oktober, fährt die Linie 7300 im Regelbetrieb. Auch hier kann es während der Arbeiten nachts zu Wartezeiten und kleinen Verzögerungen kommen. Am Mittwoch, 3. Oktober, wird am Nationalfeiertag auf der B 317 nicht gearbeitet und der Bus fährt nach dem normalen Sonntagsfahrplan.

    Ab Donnerstag, 4. Oktober, um 20 Uhr wird auf dem Abschnitt Atzenbach bis Mambach die Binderschicht eingebaut. Daher wird auch hier die Linie 7300 in diesem Abschnitt von Donnerstag, 20 Uhr bis Freitagfrüh (5. Oktober) um 5.30 Uhr unterbrochen werden. Für das Wochenende ab Freitag 20 Uhr bis Montagfrüh gilt der Inselbetrieb nach Wochenendfahrplan zwischen Titisee und Fröhnd sowie zwischen Zell und Atzenbach. 

    Ab Betriebsbeginn am Montag, 8. Oktober, fährt die Linie 7300 wie gewohnt nach Fahrplan. Das Regierungspräsidium Freiburg bittet die Fahrgäste wegen der Unannehmlichkeiten um Verständnis.
     
  • Abteilung 4
    21.09.2018
    Regierungspräsidium Freiburg informiert am Freitag, 5. Oktober, um 18 Uhr in der Stadthalle Breisach über den Stand der Planungen zur B 31 West
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Wir kommen vor Ort, informieren, stehen für Fragen zur Verfügung und werden die Bürgerinnen und Bürger zu Wort kommen lassen“

    Das Regierungspräsidium Freiburg informiert am Freitag, 5. Oktober, um 18 Uhr in der Stadthalle Breisach über den Stand der Planungen zum zweiten Bauabschnitt der B 31 West zwischen Gottenheim und Breisach. Dabei werden Expertinnen und Experten der Behörde mögliche Trassenverläufe der zukünftigen Bundesstraße vorstellen, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Die derzeit laufende Planung des zweiten Abschnitts war und ist Gegenstand der öffentlichen Diskussion mit vielfältigen Meinungen und Interessenlagen. Mir ist es ein besonderes Anliegen, eine Trassierung zu finden, die allen fachlichen Belangen, aber auch den Interessen der Bevölkerung Rechnung trägt. Hierfür ist eine gegenüber der Öffentlichkeit transparente Planung unerlässlich. Wir hatten im April 2018 bei einem Termin mit Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern, Behörden und Verbänden zugesagt, die Öffentlichkeit zu unterrichten. Wir kommen vor Ort, informieren, stehen für Fragen zur Verfügung und werden die Bürgerinnen und Bürger zu Wort kommen lassen.“

    In der Infoveranstaltung stellt das Regierungspräsidium Freiburg den Stand der Planungsarbeiten vor. Auf Grundlage derzeit noch laufendender Verkehrsuntersuchungen und Erhebungen im Rahmen der Umweltverträglichkeitsstudie (UVS) konnten mögliche Trassen vordefiniert werden. In einem nächsten Schritt müssen nun alle Varianten anhand verschiedener Bewertungskriterien ausführlich geprüft werden.

    Neben dem aktuellen Verfahrensstand stellt die Behörde die Inhalte und Methodik einer Verkehrsuntersuchung und einer Umweltverträglichkeitsstudie sowie die Bewertungskriterien zur Auswahl der Vorzugsvariante vor. Bereits ab 17.30 Uhr besteht die Möglichkeit, sich anhand der Pläne über das Projekt zu informieren.

  • Abteilung 4
    20.09.2018
    Ortsdurchfahrt Untermettingen wird saniert
    Steinatal bis Mitte Oktober voll gesperrt // Auch Busverkehr betroffen

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) saniert ab Dienstag, 25. September, die L159 in der Ortsdurchfahrt Untermettingen (Gemeinde Ühlingen-Birkendorf, Kreis Waldshut). Die Landesstraße muss deshalb bis Freitag, 12. Oktober, komplett gesperrt werden. Betroffen ist ein ca. 450 Meter langer Straßenabschnitt zwischen der Ortstafel im Süden und der Kreuzung in der Ortsmitte. Auch die Einmündungen in Richtung Löhningen und Ortsteil Muhren werden gesperrt.         

    Der Verkehr wird weiträumig über das Wutachtal und Eggingen umgeleitet. Die Umleitung wird ausgeschildert und verläuft von Tiengen über die K6595 nach Oberlauchringen,  über die B314 bis zur Ausfahrt Eggingen und von dort über die L158 bis in die Ortsmitte nach Untermettingen und umgekehrt. Für Verkehrsteilnehmer, die aus Richtung Ühlingen kommen, erfolgt ein entsprechender Hinweis bereits in der Ortsmitte von Ühlingen, mit der alternativen Fahrmöglichkeit über das Schlüchttal nach Tiengen.

    Von der Sperrung betroffen ist auch der Busverkehr der Linie 7345 Waldshut – Bonndorf. Die Haltestellen „Talhöfe Steg“ und „Untermettingen Säge“ können nicht angefahren werden und entfallen, in Untermettingen hält der Bus an der Haltestelle „Brückenstraße“.

    Der Dienstsitz Bad Säckingen des RP, ist bemüht, die unvermeidbaren Beeinträchtigungen so kurz wie möglich zu halten und bittet die Verkehrsteilnehmer und die Bevölkerung der betroffenen Gemeinden um Verständnis.

  • Abteilung 5
    19.09.2018
    Diamanten der Lüfte: Vortrag und Ausstellung über Libellen in der Schönauer Geschäftsstelle des Biosphärengebiets
     Glänzende Smaragdlibelle im Biosphärengebiet Schwarzwald  / Foto: Sebastian Schröder-Esch

    Libellen sind einzigartige Flugkünstler, die durch ihr ungewöhnliches Aussehen und ihre Farbenpracht faszinieren. Das Biosphärengebiet Schwarzwald widmet den „Diamanten der Lüfte“ eine Ausstellung und einen Vortrag am Montag, 24. September, in der Schönauer Geschäftsstelle (Brand 24, 79677 Schönau).    

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    en Vortrag hält der Kirchzartener Naturfotograf Sebastian Schröder-Esch (www.schroeder-esch.de), begleitet von seinen Aufnahmen der Libellenfauna zwischen Rhein und Schwarzwald. Der Referent gibt auch Tipps für eigene Beobachtungen und Schutzmaßnahmen. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. 

    Die Ausstellung „Diamanten der Lüfte“ ist ab sofort bis Mitte Oktober zu den Öffnungszeiten der Geschäftsstelle (montags bis donnerstags 9 – 16 Uhr, freitags 9-13 Uhr) sehen. Präsentiert werden auf den Tafeln Fotos und Texte des jungen Libellenexperten Bastian Kathan aus Leutkirch. Dabei geht es unter anderem um die Jagdtechnik der fliegenden Insekten, ihre außergewöhnlichen Augen und Kiefer sowie ihre Gefährdung und Beiträge zu ihrem Schutz. Weltweit gibt es rund 6000 Arten. Im Biosphärengebiet Schwarzwald leben zum Beispiel die Glänzende Smaragdlibelle und die Zweigestreifte Quelljungfer.

    Foto: Glänzende Smaragdlibelle im Biosphärengebiet Schwarzwald  / Foto: Sebastian Schröder-Esch
     
     
  • Abteilung 5
    19.09.2018
    Biosphärengebiet lädt ein zur Beratungswoche zum Förderprogramm

    Bis zum 15. November können Anträge für Förderprojekte des Biosphärengebiets Schwarzwald eingereicht werden. Dazu bietet die Schönauer Geschäftsstelle des Biosphärengebiets vom 24. bis zum 28. September eine Beratungswoche an. Wer einen Antrag stellen und sich dazu von den Fachleuten der Geschäftsstelle beraten lassen möchte, kann einen Termin bei Kristin Krause vereinbaren: kristin.krause@rpf.bwl.de; Tel. 07673-889 402-4370.  

    Im Rahmen des Förderprogramms stehen fürs kommende Jahr wieder 320.000 Euro aus Landesmitteln zur Verfügung. Um eine Förderung zu erhalten, müssen  die beantragten Vorhaben den von der UNESCO vorgegebenen Kriterien für Biosphärenreservate entsprechen. So sind etwa Maßnahmen zur Pflege der Kulturlandschaft, zum Erhalt der Artenvielfalt, Konzepte zum Klimaschutz und zur Regionalvermarktung sowie Projekte zur Umweltbildung und Stärkung der kulturellen Identität förderwürdig.

    Die wichtigsten Punkte zum Förderprogramm stehen auf der Website des Biosphärengebiets: http://www.biosphaerengebiet-schwarzwald.de/foerderprogramm/

  • Abteilung 2
    19.09.2018
    Regierungspräsidium Freiburg genehmigt 16. Änderung des Flächennutzungsplans der Stadt Freiburg für den Bereich des geplanten SC-Stadions und für Teilflächen des Universitätsquartiers am Flugplatz
    Rechtliche Voraussetzungen für die Bebauungspläne zur Errichtung des neuen SC-Stadions und Entwicklung des Universitätsquartiers liegen nun vor

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat am gestrigen Dienstag (18. September) die aktuelle Fassung des Flächennutzungsplanes der Stadt Freiburg für den Bereich des geplanten SC-Stadions und für Teilflächen des Universitätsquartiers am Flugplatz genehmigt. Das Plangebiet schließt westlich an das Flugplatzgelände an, wird im Nordwesten durch den Mooswald sowie im Südosten durch die Madisonallee begrenzt und umfasst 42 Hektar.

    Mit der Genehmigung der aktuellen Änderung des Flächennutzungsplanes liegen nun die bauplanungsrechtlichen Voraussetzungen für die Bebauungspläne zur Errichtung des neuen SC-Stadions und die weitere Entwicklung des Universitätsquartiers vor. Auf der Grundlage dieser Genehmigung kann die Stadt Freiburg die Bebauungspläne zur Rechtskraft führen, die bereits parallel im Verfahren sind.

    Info:
    Der Flächennutzungsplan ist der sogenannte „vorbereitende Bauleitplan“, der die Entwicklung der baulichen Nutzung des gesamten Stadtgebiets vorstrukturiert. Aus ihm sind dann die jeweiligen Bebauungspläne zu entwickeln. Sie enthalten rechtsverbindliche Festsetzungen für die städtebauliche Ordnung. Sie bilden die Grundlage für weitere Maßnahmen, insbesondere Baugenehmigungen. Der Flächennutzungsplan der Stadt Freiburg und alle seine Änderungen bedürfen der Genehmigung des Regierungspräsidiums. Für die Bebauungspläne besteht keine Genehmigungsbedürftigkeit.

     
  • Abteilung 2
    19.09.2018
    Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha spricht beim sechsten Sommerempfang des Regierungspräsidiums Freiburg über die „Entwicklung der Gesundheitslandschaft in Baden-Württemberg“
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: Rekordinvestitionen im Regierungsbezirk in Infrastruktur // Politik und Verwaltung sollen auf Augenhöhe mit Bürgerinnen und Bürgern kommunizieren

    Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha (Grüne) hat vor 200 Gästen im Neubau des Regierungspräsidiums Freiburg beim sechsten Sommerempfang der Behörde über die „Entwicklung der Gesundheitslandschaft in Baden-Württemberg“ gesprochen. Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer informierte vor zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft über aktuelle Themen ihrer Behörde, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Minister Lucha: „Unser Ziel ist es als Land, den überfälligen Strukturwandel hin zu einer zukunftsfähigen sektorenübergreifenden Gesundheitsversorgung voranzutreiben. Dabei geht es vor allem darum, unterschiedliche Versorgungssysteme besser miteinander zu verzahnen und zu vernetzen. Dazu fördert das Land bereits spannende Modellprojekte in einigen Landkreisen und übernimmt nach kanadischem Vorbild eine Vorreiterrolle innerhalb der Bundesrepublik Deutschland.“

    Dabei ist nach den Worten des Sozialministers sektorenübergreifende Versorgung in einem umfassenden Sinn zu begreifen. Sie reiche von Gesundheitsförderung und Prävention über kurative Versorgung, Reha, Pflege und Palliativmedizin bis hin zu den ehrenamtlichen Strukturen. „Das alles müssen wir zusammendenken, wenn wir sagen, wir wollen die Patientinnen und Patienten in den Mittelpunkt unseres Handelns stellen. Jeder Bürger und jede Bürgerin soll am richtigen Ort das richtige Angebot für seine individuelle Situation vorfinden“, so der Minister.

    Dazu sei allerdings ein Umdenken von Seiten der Akteurinnen und Akteure notwendig. Es gehe heute darum, einerseits die stationären Häuser eigenständig arbeiten zu lassen und langfristig wirtschaftlich überlebensfähig zu sein, andererseits aber auch medizinische Schwerpunkte zu bilden und unterschiedliche Disziplinen in größeren, leistungsfähigeren Strukturen zu bündeln. Das Land leiste dazu umfangreiche Unterstützung in Ballungsräumen, Mittelstädten und im Ländlichen Raum. „Dort, wo kleine Häuser schließen müssen, werden neue ambulante medizinische Strukturen an ihre Stelle treten. Die medizinische Versorgung wird auch in Zukunft gewährleistet werden und die Bevölkerung weiterhin das Angebot für die bestmögliche medizinische Behandlung erhalten“, so Minister Lucha.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hatte in ihrer Begrüßung die positive Position von Kreisen und Kommunen im Regierungsbezirk betont: „Es geht uns gut in Baden-Württemberg, und das ist nicht zuletzt der Erfolg starker Kreise und Kommunen. Es versteht sich von selbst, dass wir in unserer Aufgabeerfüllung nur Hand in Hand mit Ihnen erfolgreich sein werden“, sagte sie vor zahlreichen Landrätinnen und Landräten, Oberbürgermeistern und Bürgermeistern aus dem ganzen Regierungsbezirk. Rekordinvestitionen werden in den Ausbau der Infrastruktur getätigt, betonte Bärbel Schäfer.

    Unterstützung und Beratung leiste das Regierungspräsidium als Mittel- und Bündelungsbehörde aber auch beim Schulbau, Tourismusförderung, Sportstättenbau, dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum und nicht zuletzt bei der Städtebauförderung. „Ich war diesen Sommer auf einer kleinen Städtebautour und sehr beeindruckt von den zukunftstragenden Konzepten und dem großen bürgerschaftlichen Engagement in den Gemeinden“, erläuterte die Regierungspräsidentin.

    Bei all diesen Herausforderungen sei es notwendig, dass Politik und Verwaltung auf Augenhöhe mit den Bürgerinnen und Bürgern kommunizierten. „Über all unseren Aufgaben steht mein Wunsch und mein Ziel, Verwaltung und Politik nahbar zu machen, greifbar und somit begreifbar. Denn wir arbeiten nicht zum Selbstzweck, sondern für die Menschen in der Region. Wir müssen gut zuhören und erklären, was wir tun, um den Bürgerinnen und Bürgern das Vertrauen zu geben, dass wir unsere Arbeit zum Wohle der Allgemeinheit leisten und ausführen.“


    Sozialminister Lucha beim Sommerempfang des RP Freiburg

    Sozialminister Lucha und Regierungspräsidentin Schäfer

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    18.09.2018
    Exkursion ins Heuschreckenparadies: Biosphärengebiet Schwarzwald lädt zur Sonntagstour am 23. September im Wiesental ein
    Führung mit Christoph Huber und Sebastian Schröder-Esch auf den Spuren von Pflanzen und Insekten an der Utzenfluh // Keine vorherige Anmeldung erforderlich
     Heuschrecken im Wiesental (Foto: Sebastian Schröder-Esch)

    Ein wahres Paradies für Heuschrecken im Oberen Wiesental entdecken Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Exkursion des Biosphärengebiets Schwarzwald am kommenden Sonntag, 23. September ab 14 Uhr. Auf einem leichten Spaziergang durch das Naturschutzgebiet Utzenfluh bei Schönau können die Gäste zahlreiche seltene und schöne Heuschreckenarten aus nächster Nähe erleben.

    Hier leben unter anderem der imposante, gefährdete Warzenbeißer, die extrem seltene Rotflügelige Ödlandschrecke und die schöne Lauchschrecke. Ein weiteres Thema der Exkursion ist der Erhalt der Lebensräume von Tieren und Pflanzen an der Utzenfluh. Die Führung übernehmen Christoph Huber und Sebastian Schröder-Esch.

    Treffpunkt ist um 14 Uhr an der Bushaltestelle „Utzenfeld Wiese“ (Linien 7300/7306). Die Tour dauert etwa zweieinhalb Stunden. Die Teilnahme kostet für Erwachsene sechs Euro (ermäßigt vier Euro) und für Kinder zwei Euro. Festes Schuhwerk ist angeraten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

     
  • Abteilung 5
    18.09.2018
    Regierungspräsidium Freiburg lädt zu Infotermin wegen des Managementplans für das FFH-Gebiet „Hochschwarzwald um Hinterzarten“ ein
    Gang durch das Hinterzartener Moor ist am Dienstag, 2. Oktober, um 15 Uhr mit Treffpunkt am Feuerwehrgerätehaus // Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern sowie Verbänden und Behörden

    Das Regierungspräsidium Freiburg lädt zu einem öffentlichen Infotermin für das FFH-Gebiet „Hochschwarzwald um Hinterzarten“ ein, für das ein Managementplan aufgestellt werden soll. Das FFH-Gebiet erstreckt sich über die Gemeinden Breitnau, Buchenbach, Feldberg, Hinterzarten, Lenzkirch, Oberried und Titisee-Neustadt. Der Termin ist am Dienstag, 2. Oktober, um 15 Uhr, am Feuerwehrhaus in Hinterzarten und ist auf etwa zwei Stunden angesetzt. Da es auch ins Gelände geht, werden die Gäste gebeten, sich darauf einzustellen und wetterfeste Kleidung mitzubringen.

    Hintergrund ist, dass 2018 und 2019 der Managementplan für das FFH-Gebiet „Hochschwarzwald um Hinterzarten“ erstellt wird. Dieser Managementplan dient als Grundlage für die Erhaltung wertvoller Lebensräume und Arten von europäischer Bedeutung. Während der Recherchephase werden Bürgerinnen und Bürger, Verbände, Gemeinden und Behörden mehrfach die Gelegenheit haben, sich über die Planungen zu informieren und aktiv daran mitzuwirken.

    Bei einem Gang durch das Hinterzartener Moor werden die Mitarbeiter des Regierungspräsidiums einen Überblick über das Natura 2000-Managementplan-Verfahren geben und die Möglichkeiten zur Beteiligung erläutern. Vor Ort werden exemplarisch Lebensräume und Arten von europäischer Bedeutung, die im Managementplan bearbeitet werden, vorgestellt.

  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    17.09.2018
    Rund 4000 Besucherinnen und Besucher beim Biosphären-Fest in Häusern
    Ein Jahr nach der UNESCO-Anerkennung ist die „Modellregion für nachhaltige Entwicklung“ mit Leben erfüllt

    Das zweite Biosphären-Fest ist am Sonntag bei strahlendem Herbstsonnenschein  über die Bühne gegangen: Rund 4000 Besucherinnen und Besucher kamen nach Häusern (Landkreis Waldshut), um das Biosphärengebiet Schwarzwald hautnah zu erleben. Rund 40 Aussteller, Projektträger und Vereine aus der Region präsentierten Angebote zum Mitmachen, Erleben und Genießen. Neben Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer fanden sich rund um das Kur- und Sporthaus auch Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Landrat Martin Kistler sowie zahlreiche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus der Region ein. 

    „Ein gutes Jahr nach der Anerkennung durch die UNESCO ist das  Biosphärengebiets Schwarzwald bereits mit Leben erfüllt, das zeigt sich bei diesem Fest eindrucksvoll“, stelle Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer bei der Eröffnung fest. So seien in den vergangene Monaten schon viele tolle Projekte gestartet worden, vom Naturerlebnis-Projekt mit dem WWF und dem SC Freiburg über die Junior Ranger, die Studie zur Vermarktung des Hinterwälder Rinds bis zur Neukonzeption des Bernauer Heimatmuseum Resenhof. Schäfer bedankte sich bei Häuserns Bürgermeister Thomas Kaiser für die Ausrichtung des Biosphären-Fests, das jedes Jahr in einer anderen Gemeinde stattfinden wird.

    „Wir bringen das Kind zum Laufen“, kommentierte Kaiser die Entwicklung des jungen Biosphärengebiets. In diesem Sinne hatte er für die Regierungspräsidentin einen „Biosphären-Grundlehrgang Pflanzen und Tiere“ vorbereitet, den Bärbel Schäfer souverän absolvierte. Unter anderem musste sie Pflanzen- und Pilzarten erkennen und einen Ziegenbock um den Platz führen. Staatssekretärin Schwarzelühr-Sutter hob in ihrem Grußwort die hohe Identität der Menschen im Südschwarzwald mit ihrer Region hervor:  „Hier auf dem Biosphären-Fest zeigt sich, dass diese Region zusammen hält, Traditionen bewahrt und Perspektiven für die künftigen Generationen schafft.“

    Auf der Festbühne führte Julica Goldschmidt, bekannt aus dem Radiosender baden.fm, durchs Programm. Sie stellte beim „Nachgefragt“-Talk Macher der ersten Projekte vor, die vom Biosphärengebiet gefördert werden. Unter anderem warben Sascha Glunk und Amir Abrashi vom SC Freiburg für das  „Heimspiel für die Wildnis“, eine Kooperation der Umweltorganisation WWF und dem Fußballverein im Biosphärengebiet Schwarzwald.  Vera Noy berichtete vom Projekt „Gresger Ammele“ zur Rettung der gefährdeten Sauerkirschsorte.

    Andreas Lang stellte das NABU-Projekt zur Erfassung der Horstbäume und Rastplätze des Rotmilans vor. Dr. Lukas Kiefer und Bernd Vogelbacher berichteten von der Hinterwälderstudie, die Grundlage eines Vermarktungskonzepts für die gefährdete Haustierrasse sein wird. Mit gutem Beispiel ging bei diesem Thema die Trachtenkapelle Häusern voran, die in der Halle Gulasch vom Hinterwälder Rind auftischte.  

    Kleine und große Gäste hatten vor allem Spaß bei dem vielfältigen Mitmachprogramm. Unter anderem konnten beim NABU Görwihl Schwalbennester gebaut, bei der Wildnisschule „Kojote Akademie“ Feuer gemacht, bei der Firma Hoppe Bikes E-Bikes ausprobiert und im Ökomobil des Regierungspräsidiums Insekten und Pflanzen unterm Mikroskop beobachtet  werden. Insbesondere bei den Kindern kam der Streichelzoo mit  Ziegen,  Hinterwälder Rindern und Eseln gut an – Tiere, die im Schwarzwald zur Offenhaltung der Landschaft beitragen.

    Für musikalische Unterhaltung sorgten neben der Trachtenkapelle das Harmonika-Orchester Häusern, die Jagdhorn-Bläser des Kreisvereins Waldshut der Badischen Jäger sowie das Orchester „Noochschlag“.  Eine schwunvolle Tanzeinlage boten die Kinder der Gruppe „Dance for Fun“ aus Häusern.

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  • Abteilung 3
    17.09.2018
    Abteilungspräsident Dieter Blaeß und BLHV-Präsident Werner Räpple überreichen 40 jungen Landwirtinnen und Landwirten die Urkunden zur bestandenen Berufsabschlussprüfung
    17 Landwirtschafts- und Winzermeister werden mit einem goldenen Meisterbrief, 14 mit einem silbernen Meisterbrief geehrt

    Im Rahmen einer Feierstunde auf der Baden-Messe in Freiburg haben Abteilungspräsident Dieter Blaeß und BLHV-Präsident Werner Räpple jungen Landwirtinnen und Landwirten nach bestandener Abschlussprüfung die Urkunden überreicht. 58 Auszubildende waren zu den Prüfungen, die zwischen Mitte Juli und Mitte August in 13 Betrieben stattfanden, zugelassen und alle haben die Prüfung bestanden. Davon hatten 40 den Weg nach Freiburg gefunden.

    In seiner Festansprache ging der Abteilungspräsident, der die Regierungs­präsidentin Bärbel Schäfer kurzfristig vertreten musste, auf die hohen Anforderungen ein, die nun auf die jungen Landwirtinnen und Landwirte zukommen. Neben den Unwägbarkeiten der Natur – er sprach die extreme Trockenheit dieses Sommers und die Fröste im Frühjahr 2017 an - und der Unberechenbarkeit der Märkte müsse man auch den Strukturwandel in den Landwirtschaft und den rasanten technischen Fortschritt meistern. Daher sei es so wichtig, mit Risiken aller Art vernünftig umgehen zu können, damit zu rechnen und Reserven zu bilden. Im Rahmen einer guten Betriebsführung sei es entscheidend, die Risikofaktoren zu mindern und die Produktion und damit das Einkommen auf mehrere Beine stellen.

    Dieter Blaeß machte den Junglandwirtinnen und Junglandwirten aber auch Mut und zeigte Perspektiven auf. So steige weltweit die Nachfrage nach Nahrungs­mitteln durch die Bevölkerungs- und Wohlstandszunahme; die Nachfrage nach nachwachsenden Energieträgern nehme zu und die Nachfrage nach regionalen Produkten ebenso. Das zusammen lasse für die Zukunft zumindest eine Stabili­sie­rung der Erzeugerpreise erwarten.

    Damit lasse sich aber noch kein sicheres Einkommen erzielen. Dazu gehören vielmehr umfassende und fundierte Kenntnisse im Bereich der Produktion, der Unternehmensführung und der Vermarktung sowie Kaufmännische Kenntnisse. „Für den Erfolg im landwirtschaftlichen Unternehmen ist eine kompetente Betriebsführung immens wichtig, um auch in Zukunft wirtschaftlich bestehen zu können“, sagte Blaeß und rief den Berufsnachwuchs dazu auf, sich auch nach bestandener Abschlussprüfung weiter zu qualifizieren und weiterzubilden.

    Diesem Appell schloss sich auch BLHV-Präsident Werner Räpple an, der den jungen Menschen Hochachtung und Respekt zollte für ihre Berufswahl und für ihren Willen, das Werk ihrer Eltern und Großeltern fortzuführen. Nur die Land­wirtschaft sei in der Lage, die Bevölkerung mit hochwertigen Nahrungsmitteln zu versorgen und die Kulturlandschaft zu gestalten und zu erhalten. Damit erfülle die Landwirtschaft ganz zentrale Aufgaben für die Gesellschaft insgesamt und der BLHV werde sich dafür einsetzen, dass die Aussichten für die Landwirtschaft insgesamt und die jungen Landwirtinnen und Landwirte im Besonderen besser werden. Zum Beispiel durch die Erarbeitung von zukunftsweisenden Betriebs­konzepten für kleinere und mittlere Betriebe, durch Unterstützung der Aus- und Fortbildung, durch Verbesserung von Vermarktungsstrukturen und die Schaffung fairer Wettbewerbsbedingungen zumindest innerhalb der EU.

    Viel Beifall erhielt Junglandwirtin Diana Stierle aus Vöhringen, die für ihren Jahr­gang sprach. Sie bezeichnete die Liebe zum Beruf als treibende Kraft, sprach im Zusammenhang mit ihrer Berufswahl aber auch von „Berufung“. Sie und ihre Berufskolleginnen und -kollegen seien bereit, mit fachlichem Wissen und mit Ent­schlossenheit die Belange der Landwirtschaft zu vertreten und dabei als Berufs­stand geschlossen gegenüber den Medien und gegenüber den Verbrauchern aufzutreten.

    Bestanden haben die Abschlussprüfung in alphabetischer Reihenfolge:

    Michael
    Baumann
    Immendingen
    Georg
    Bäurer
    Hüfingen
    Manuel
    Bäurer
    Hüfingen
    Till
    Bause
    Hinterzarten
    Michael
    Beising
    Mühlhausen
    Lukas
    Birzele
    Radolfzell
    Johannes
    Bucheli
    Gailingen
    Samuel
    Dieringer
    Gunningen
    Roland
    Dold
    St. Märgen
    Konstantinos
    Dratsas
    Gutach im Breisgau
    Markus
    Effinger
    Brigachtal
    Ariane
    Emmert
    Furtwangen
    Robin
    Flaig
    Eschbronn
    Henry
    Frommer
    Rosenfeld
    Jonas
    Gaymann
    Schramberg
    Tim
    Granacher
    Waldshut
    Marius
    Hall
    Villingen-Schweningen
    Jonas
    Hermann
    Lenzkirch
    Tobias
    Hermann
    Gütenbach
    Tanja
    Hilzinger
    Tuttlingen
    Manfred
    Hoferer
    Neuried
    Julian
    Horlacher
    Radolfzell
    Martin
    Huber
    Mönchweiler
    Lukas
    Hug
    Stegen
    Alexander
    Hummel
    St. Peter
    Johannes
    Hummel
    Villingen-Schweningen
    Stephan
    Jäckle
    Niedereschach
    Philipp
    Jäger
    Radolfzell
    Meret
    Karopka
    Freiburg
    Alexander
    Korsch
    Villingen-Schweningen
    Katharina
    Kuhn
    Buchheim
    Eva
    Laaths
    Merzhausen
    Paula
    Martin
    Hüfingen
    Bernd
    Mattes
    Böttingen
    Sebastian
    Mellert
    Schutterwald
    Louis
    Nußbaumer
    Müllheim
    Manuel
    Okle
    Radolfzell
    Lukas
    Pfefferkorn
    Löffingen
    Thomas
    Riesterer
    Stegen
    Daniel
    Rist
    Brigachtal
    Till
    Roth
    Schutterwald
    Sandra
    Schönfeld
    Hausen ob Verena
    Stefan
    Sillmann
    Freiamt
    Herrmann
    Singler
    Schuttertal
    Mathias
    Steinhart
    Kirchzarten
    Diana
    Stierle
    Vöhringen
    Felix
    Stumm
    Stockach
    Jonathan
    Vogelbacher
    Albbruck
    Fabian
    Walter
    Mühlenbach
    Johanna
    Weber
    Kandern
    Vincent
    Weber
    Dunningen
    Jana
    Wegenast
    Sulz
    Michael
    Werner
    Dunningen
    Fabian
    Weyer
    Hohberg
    Daniel
    Wirtz
    Rheinfelden
    Andreas
    Wolber
    Löffingen
    Max