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  • Abteilung 01
    19.06.2017
    Regierungsvizepräsident Klemens Ficht empfängt zehn KZ- und Ghettoüberlebende im Basler Hof in Freiburg
    Erholungsaufenthalte im Schwarzwald werden vom Maximilian-Kolbe-Werk organisiert // Erinnerungsarbeit hilft Brücken in die Zukunft zu bauen

    ​Regierungsvizepräsident Klemens Ficht hat am heutigen Montag, 19. Juni, eine Delegation mit insgesamt zehn KZ- und Ghettoüberlebenden aus Weißrussland im Amtssitz im Basler Hof Freiburg empfangen. Die Gruppe verbringt auf Einladung des Maximilian-Kolbe-Werks Tage der Erholung und Begegnung im Schwarzwald, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Unter den Teilnehmern sind zwei Überlebende des Konzentrationslagers Auschwitz und zwei des Konzentrationslagers Mauthausen. Die weiteren Gäste waren als Kindern in den Ghettos wie Slonim, Domanjowka oder Liosno sowie der Haftanstalt Koldytschewo interniert. Das Programm umfasst unter anderem die Besichtigung der Staatsbrauerei Rothaus, den Schluchsee, eine Bodensee-Rundfahrt mit Mainau, Stein am Rhein sowie dem Rheinfall von Schaffhausen, Bad Krozingen, das Bergwerk Finstergrund, der Jesuitenkolleg in St. Blasien und das Naturkundehaus am Feldberg.

    Zum Empfang wurden die Gäste aus Weißrussland von den ehrenamtlichen Betreuern Ursula Hasenmüller und Rolf Wiehe sowie dem Geschäftsführer des Maximilian Kolbe-Werks, Wolfgang Gerstner und der Übersetzerin Galina Labkowskaja begleitet.
     
    Regierungsvizepräsident Klemens Ficht betonte am Montag im Basler Hof: „Sie waren als Kinder und Kleinkinder in Konzentrations- und Arbeitslagern beziehungsweise im Ghetto interniert. Der Nazi-Terror hat über Sie und Ihre Familien unsägliches unmenschliches Leid gebracht, was uns sehr leid tut. Die Vergangenheit können wir nicht ungeschehen machen, aber entschieden dafür eintreten, dass in Zukunft ein solches Unrecht nie mehr geschehen kann.“

    Betreut und begleitet werden die Gäste vom Maximilian-Kolbe-Werk. Dieses engagiert sich seit über 40 Jahren unter dem Motto „Helfen, Begegnen, Erinnern“ für KZ- und Ghettoüberlebende in Mittelosteuropa und fördert den Austausch über Grenzen hinweg. Mit seiner Erinnerungsarbeit hilft es, Brücken zu bauen zwischen Zeugen der Vergangenheit und jungen Menschen als Gestaltern der Zukunft, betonte der Regierungsvizepräsident.

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