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  • Abteilung 3
    13.07.2017
    Regierungspräsidentin informiert sich am Kaiserstuhl rund um den Weinbau
    Bärbel Schäfer: „EU leistet einen wichtigen Beitrag zur Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit des Weinbaus in unserer Region“
     von links nach rechts: : Weinkönigin Franziska Aatz, Peter Wohlfahrt (Geschäftsführer Badischer Weinbauverband), Kilian Schneider (Präsident Badischer Weinbauverband), Winzer Thomas Schätzle, Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer.

    ​Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat sich am Mittwoch, 12. Juli, am Kaiserstuhl mit Kilian Schneider, dem Präsidenten des Weinbauverbandes, und seinem Geschäftsführer Peter Wohlfahrt getroffen, um sich zu Themen rund um den Weinbau auszutauschen. Begleitet wurde sie vom Leiter der Landwirtschaftsabteilung im Regierungspräsidium, Dieter Blaeß.

    Bei den Besichtigungsterminen in Bötzingen, dem Vogtsburger Ortsteil Schelingen und Eichstetten ging es insbesondere um die finanzielle Unterstützung der Winzer durch die Europäische Union (EU). „Mit der nachhaltigen Förderung des Weinbaus in unserer Region leistet die EU einen entscheidenden Beitrag für die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der der hiesigen Weinbaubetriebe“ so die Regierungspräsidentin. Wie gerade innovative Betriebe von der EU-Förderung profitieren, zeigte sich bei der Betriebsbesichtigung der Winzergenossenschaft Bötzingen, aber auch beim Besuch des Eichstettener Weingutes Arndt Köbelin, das neben dem Weinbau auch stark auf Diversifizierung gesetzt hat.

    Um die Pflege der Böschungen im Kaiserstuhl ging es beim Zwischenstopp nahe des Weingutes Thomas und Georg Schätzle im Vogtsburger Stadtteil Schelingen. Dabei sprachen sich Weinbauverband und Winzer dafür aus, dass die Pflege der Böschungen als flächensparender Ausgleich für Infrastrukturmaßnahmen wie z. B. dem Ausbau der A 5 oder der Rheintalbahn genutzt werden können. Die Regierungspräsidentin betonte, dass der derzeit noch tägliche Flächenverbrauch der landwirtschaftlichen Nutzfläche allein in Baden-Württemberg von über 5 Hektar immer noch zu hoch sei. „Mit dem für die Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung notwendigen Ackerland sollten wir sehr sorgsam umgehen und nach flächensparenden Ausgleichsmaßnahmen suchen. Die Aufwertung von vorhandenen Böschungsflächen oder anderen Naturschutzflächen kann hier einen Beitrag leisten“.

    Foto von links nach rechts: Weinkönigin Franziska Aatz, Peter Wohlfahrt (Geschäftsführer Badischer Weinbauverband), Kilian Schneider (Präsident Badischer Weinbauverband), Winzer Thomas Schätzle, Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer.

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