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  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    11.08.2017
    15 Kinder und Jugendliche zwischen elf und 14 Jahren gehen auf Entdeckungstour im Biosphärengebiet Schwarzwald
    Erstes Junior-Ranger-Camp in Oberried: Geräusche der Nacht gelauscht, Tiere und Pflanzen bestimmt und mit Spaß und Spiel die Umgebung erkundet // Feste Junior-Ranger-Gruppe ist geplant

    ​15 Kinder und Jugendliche zwischen elf und 14 Jahren haben beim ersten Junior-Ranger-Camp im Biosphärengebiet in Oberried die Natur im Schutzgebiet erkundet. Organisiert wurde das Camp von Bernadette Ulsamer vom Team der Geschäftsstelle in Schönau. Mit dabei waren beispielsweise Förster Hans-Jörg Bockstaller und Pädagogen der TEN-Academy in Freiburg, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg. Mit der Freizeit war auch der Start der erlebnispädagogischen Angebote des Biosphärengebiets verbunden, die unter dem Titel „Junior-Ranger-Programm“ beworben werden.

    Am Ende der vier Tage gab es eine Urkunde und ein Bestimmungsbüchlein über Tiere und Pflanzen des Schutzgebiets. Das Junior-Ranger-Camp war die Auftaktveranstaltung des Junior Ranger Programms, das Kinder und Jugendliche für den Natur- und Umweltschutz und für das Schutzgebiet begeistern soll. Gleich am ersten Abend brach die Gruppe zu einer Nachtwanderung auf, die wegen des Wetters zwar abgekürzt werden musste, aber deshalb nicht weniger spannend war. Die Kinder lauschten auf die Geräusche der Nacht: Sogar die Rufe der Käuzchen waren zu hören.

    Beim Gang durch den Wald bei Fackellicht erlebten die Kinder Bäume und Laute komplett anders als bei Tageslicht. Außerdem waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf Weidfeldern und im Wald unterwegs, untersuchten mit selbstgebauten Insektenstaubsaugern und Becherlupen die dort lebenden Insekten und lernten diese zu bestimmen. Eine Einweisung in Karte-Kompass und die Orientierung in der Natur wurde geübt – bei einem Spiel gelangten die Kinder und Jugendlichen zu vier Stationen, an denen dann weitere Aufgaben, Spiele und Spaß auf sie warteten.

    Auch den Förster und Waldpädagogen, Hans-Jörg Bockstaller, trafen die Kinder und ihre Betreuer auf einer Tour. Er zeigte ihnen beipielsweise, wie ein Förster arbeitet, was eine Tanne von einer Fichte und einer Douglasie unterscheidet und welche Probleme der Borkenkäfer für die unterschiedlichen Waldtypen bedeuten kann. Ein Highlight war für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Pflegeaktion, bei der sie sich aktiv für den Biotop- und Artenschutz einsetzen konnten. Sie sorgten mit Astscheren und Sägen dafür, dass ein Weidfeld bei Oberried nicht weiter zuwächst.

    Als Dankeschön für den Pflegeeinsatz wurde die Gruppe mit Bärlauchpesto und Nudeln von den Bewohnern des Hofes bekocht. Danach ging es in ein Biwak: Das Nachtlager wurde unter freiem Himmel nur mit Isomatte und Schlafsack aufgeschlagen. Am Abend wurde auf dem offenen Feuer gekocht und bei Schokobananen aus der Glut die hereinbrechende Dunkelheit erwartet. Die Begeisterung ist bei den 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmern keineswegs erloschen: Sie waren so angetan, dass sie auch weiterhin beim „Junior Ranger Programm“ des Biosphärengebiets dabei sein wollen.

    Was wird im „Junior-Ranger-Programm“ noch geboten? Es wird weitere Angebote für Kinder und Jugendliche geben, um sich über das Biosphärengebiet Schwarzwald zu informieren, sich für den Artenschutz zu engagieren und mit anderen Junior-Rangern aus ganz Deutschland in Kontakt zu kommen.

    Geplant ist eine eigene offene Junior-Ranger-Gruppe im Biosphärengebiet Schwarzwald, die sich in regelmäßigen Abständen treffen soll.

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