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  • Abteilung 5
    17.10.2017
    Regierungspräsidium lädt am 19. Oktober zum Bürgerabend in den Bürgersaal in Schwanau-Ottenheim ein
    Infoabend: Wie funktioniert der Rückhalteraum Ichenheim/Meißenheim/Ottenheim?

    ​Für den Bau des Hochwasserrückhalteraumes Ichenheim / Meißenheim / Ottenheim, einem von 13 Rückhalteräumen des Integrierten Rheinprogramms Baden-Württemberg, gehen die Fachplanungen weiter voran. Nach dem Infomarkt im vergangenen Jahr möchte das Regierungspräsidium Freiburg (RP) in Bürgerabenden zu besonderen Themen informieren und Anregungen aufnehmen.

    Zu einem solchen Informationsabend lädt das RP am Donnerstag, 19. Oktober 2017, 19 Uhr alle Interessierten in den Bürgersaal Schwanau-Ottenheim (Jägerstr. 3) zum Thema „Konzeption des Rückhalteraumes Ichenheim / Meißenheim / Ottenheim (IMO)“ ein.

    Bereits letztes Jahr hatte das RP über den aktuellen Planungstand informiert. Bei einem Infomarkt konnten sich die Bürgerinnen und Bürger zu allen unterschiedlichen Themenbereichen des Rückhalteraumes informieren und ihre Anregungen einbringen. Das RP möchte daran anknüpfen und nun zu konkreten Themen in Bürgerabenden informieren. In diesem Jahr soll das Thema „Konzeption“ vertieft behandelt werden.

    Wie funktioniert der Rückhalteraum? Welche technischen Bauwerke sind erforderlich und welche Maßnahmen werden für eine gute Durchströmung des Raumes getroffen? All diese Fragen sollen in einem Einführungsvortrag behandelt werden. Dann stehen Projektingenieure und Planer für Fragen und Anregungen zur Verfügung.

    Mit dieser Art von Veranstaltung will das Regierungspräsidium möglichst vielen Interessierten die Möglichkeit bieten, in persönlichen Gesprächen ihre Fragen zu stellen und sich mit den Fachleuten austauschen zu können.

    Weitere Informationen:

    Das Integrierte Rheinprogramm (IRP) ist ein Konzept des Landes Baden-Württemberg, mit dem umweltverträglicher Hochwasserschutz erreicht und die Auen renaturiert werden sollen. Das IRP basiert auf einer 1982 geschlossenen Vereinbarung zwischen Deutschland und Frankreich. Auf ehemaligen Überflutungsflächen sind zwischen Basel und Mannheim insgesamt 13 Rückhalteräume erforderlich.

    Der Rückhalteraum Ichenheim/Meißenheim/Ottenheim (IMO) ist ein wesentlicher Bestandteil für den Hochwasserschutz am Oberrhein. Er trägt dazu bei, dass bei einem Hochwasserereignis der Schutz der Menschen und Infrastruktur nördlich von Iffezheim wieder so hergestellt wird, wie er vor dem Bau der Staustufen bestanden hat. Derzeit werden die Fachplanungen für den Planfeststellungsantrag erarbeitet. Ziel ist, den Planfeststellungsantrag im Laufe des Jahres 2018 bei der Genehmigungsbehörde, dem Landratsamt Ortenaukreis, einzureichen.

    Der Rückhalteraum IMO erstreckt sich von Süd nach Nord auf den Gemarkungen Schwanau-Ottenheim, Meißenheim und Neuried-Ichenheim. Im Westen wird er von der Stauhaltung Straßburg und im Osten von den Rheinhauptdämmen IX und X (sog. Tulladämme) begrenzt. Die Flächen im Rückhaltraum waren bis zur Inbetriebnahme der Staustufe Straßburg 1970 natürliches Überschwemmungsgebiet des Rheins. Mit dem Rückhalteraum IMO können bei einer maximalen Überflutungsfläche von 390 Hektar insgesamt 5,8 Millionen Kubikmeter Hochwasser zurückgehalten werden.

     

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