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  • Abteilung 4
    15.11.2017
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer spricht mit politischen Vertreterinnen und Vertretern des Hochrheins zur Offenlage im Planfeststellungsverfahren der A 98 zwischen Karsau/Minseln und Schwörstadt (Kreis Lörrach)
    Bärbel Schäfer: „Mir ist es ein großes Anliegen, zu diesem wichtigen Verkehrsprojekt in einem kontinuierlichen Austausch mit der Region zu bleiben.“

    ​Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat gestern (Dienstag) zur Offenlage der Planunterlagen zum fünften Abschnitt der A 98 zwischen Karsau/Minseln und Schwörstadt mit politischen Vertreterinnen und Vertreter vom Hochrhein in Bad Säckingen (Kreis Waldshut) gesprochen. „Mir ist es ein großes Anliegen, zu diesem wichtigen Verkehrsprojekt in einem kontinuierlichen Austausch mit der Region zu bleiben. Es ist gut zu wissen, dass alle Verantwortlichen gemeinsam auf eine schnelle Realisierung des Lückenschlusses hinarbeiten. In der Informationsveranstaltung am heutigen Mittwoch in Schwörstadt wollen wir die Planung den Bürgerinnen und Bürgern verständlich und transparent erklären und offene Fragen beantworten“, sagte Schäfer. Im Anschluss an die Offenlage haben die Betroffenen die Möglichkeit, ihre Interessen und Stellungnahmen im Rahmen der Einwendungsfrist bis zum 9. Februar in das Planfeststellungsverfahren einzubringen.

    „Mit der Einleitung des Planfeststellungsverfahrens für den Abschnitt fünf erreichen wir einen weiteren Meilenstein für den Bau der Hochrheinautobahn. Hinter uns liegt viel Arbeit, die sich aber gelohnt hat, denn wir haben aus unserer Sicht die bestmögliche Planung vorgelegt“, betonte die Freiburger Regierungspräsidentin laut einer Pressemitteilung. „Ich bin froh, dass wir dabei viele Anliegen der Region aufnehmen konnten. Seit 2014 haben wir bereits wesentliche Teile der vorgezogenen Ausgleichsmaßnahmen umgesetzt, was sich auf den späteren Bauprozess beschleunigend auswirken wird.“

    Der Teil fünf ab Karsau/Minseln beginnt am Ende des in Bau befindlichen Abschnitts vier, ist 6,5 Kilometer lang und endet westlich von Schwörstadt auf Höhe des geplanten Rastplatzes Ossenberg. „Mit der Verkürzung auf den Bereich zwischen Rheinfelden und Schwörstadt ist es uns gelungen, die Planung schneller voranzubringen und das Planfeststellungsverfahren zur Erzielung eines Baurechts einzuleiten, ohne für die Weiterführung im Folgeabschnitt in Form einer Berg- oder Taltrasse eine Entscheidung vorwegzunehmen. Mit den vorgezogenen Ausgleichsmaßnahmen arbeiten wir im Sinne der umweltfachlich hoch sensiblen Landschaft vor und haben bereits Projekte im Natur- und Artenschutz mit einem Volumen von 2,8 Millionen Euro umgesetzt.“

    Was heißt das für den Planungsprozess im Abschnitt sechs östlich von Schwörstadt? „Die Planunterlagen zeigen, dass die Verkehrswirksamkeit des Abschnitts fünf durch die Weiterführung in Form einer Berg- sowie einer Taltrasse grundsätzlich hergestellt werden kann. Das heißt, es muss jetzt noch keine Trassenentscheidung zum Abschnitt 6 getroffen werden. Die Aufgabe des Pumpspeicherwerks Atdorf hat zudem im Bereich des Bergsees neue planerische Möglichkeiten eröffnet, die zwingend geprüft werden müssen. Wir sind bereits dabei die erforderlichen Daten zu erheben, um diese in die Variantenentscheidung für die Weiterführung der Trasse in Richtung Wehr einzubringen“, erläuterte Schäfer.

    Zum Planfeststellungsverfahren

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