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  • Abteilung 5
    21.11.2017
    Regierungspräsidium Freiburg übersendet Trossingen (Kreis Tuttlingen) einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 639.800 Euro für Bau eines neuen Regenüberlaufs an der „Deibhalde“
    Zwei alte Regenüberläufe werden durch neue ersetzt // Belastung für den Talbach wird deutlich reduziert

    Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat am heutigen Tag den Zuwendungsbescheid für den Bau des neuen Regenüberlaufes „Deibhalde“ mitsamt einem Zuleitungskanal in Höhe von 639.800 Euro an die Stadt Trossingen (Kreis Tuttlingen) übersandt. Damit soll die Belastung eines Landschaftsschutzgebietes und des Talbachs durch Mischabwasser deutlich verringert werden, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg. Mit dem neuen Regenüberlauf werden zwei alte Regenüberläufe ersetzt, die nicht mehr dem heutigen Stand der Technik entsprechen.

    Umweltminister Franz Untersteller: „Der neue Regenüberlauf ist in doppelter Hinsicht ein Gewinn. Zum einen schützt die neue Anlage ein Biotop und ein Landschaftsschutzgebiet vor Schmutzwasser. Gleichzeitig wird der Hochwasserschutz verbessert, den wir angesichts der Folgen des Klimawandels mit zunehmendem Starkregen und Überschwemmungen sehr ernst nehmen.
     
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Das Regierungspräsidium Freiburg als Partner des Landes in der Region macht sich gerade im Ländlichen Raum wie im Kreis Tuttlingen für eine gute Infrastruktur stark. Deshalb ist es mir eine besondere Freude, dass wir das Projekt in Trossingen mit einem Höchstfördersatz von 80 Prozent unterstützen können. Wir bringen die Regenüberläufe auf den Stand der Technik und optimieren die Gewässerqualität.“

    Was ist geplant? Die Stadt Trossingen betreibt am Talbach aktuell zwei Regenüberläufe, die nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen und erneuerungsbedürftig sind. Auch die Abwasserverbindungsleitung ist marode und muss daher ersetzt werden. Durch den Neubau des Zuleitungskanals wird es notwendig  ein Teilstück des Talbachs von 85 Meter zu verlegen, womit auch die Gefahr eines weiteren Böschungsabbruchs an dieser Stelle beseitigt wird.

    Der Talbach hat in der Regel nur wenig Wasser, sodass die Einleitung aus der  Mischabwasser-Kanalisation die Hauptwassermenge bildet und somit das Landschaftsschutzgebiet und ein angrenzendes Biotop stark belastet werden. Mit der Erneuerung der Regenwasserbehandlung durch den neuen Regenüberlauf, sowie dem neuen Zuleitungskanal wird die stoffliche Belastung des Talbachs und des Biotops wesentlich verringert.

Pressestelle


Regierungspräsidium Freiburg
Pressestelle
79083 Freiburg



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Pressereferent
Telefon  0761 208-1038
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EMail markus.adler@rpf.bwl.de

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Stellv. Pressereferent
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