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  • Abteilung 3
    08.12.2017
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und BLHV-Vizepräsident Karl Silberer überreichen 34 Meisterbriefe an erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen in Landwirtschaft und Weinbau
    Elf silberne Urkunden für den Jahrgang 1992 und ein goldener Meisterbrief an Walter Otto Schneider ausgehändigt // Vorbildfunktion der Meisterinnen und Meister betont

    ​Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer sowie der BLHV-Vizepräsident Karl Silberer, haben bei einer Feierstunde in Freiburg 34 erfolgreichen Junglandwirtinnen und Junglandwirten sowie einem Winzer ihren Meisterbrief überreicht, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg. Daneben gab es die Verleihung der silbernen Urkunden an elf Agrarbetriebswirte aus dem Jahrgang 1992 sowie einen goldenen Meisterbrief für 50 Jahre für Walter Otto Schneider.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer gratulierte nach der Begrüßung durch Abteilungspräsident Dieter Blaeß den 33 neuen Landwirtschaftsmeisterinnen und Landwirtschaftsmeistern sowie einem Winzermeister. Jeweils die Hälfte von ihnen hatte die Fachschulen für Landwirtschaft in Emmendingen sowie in Donaueschingen besucht. Mit rund 280 bestandenen Meisterprüfungen in ganz Baden-Württemberg sei die Zahl der Absolventinnen und Absolventen in den vergangenen Jahren ziemlich konstant. „Ich bin davon überzeugt, dass die meisten Menschen, die in der Landwirtschaft und im Weinbau arbeiten, mit ihrem Beruf, den Sie als Berufung verstehen, sehr zufrieden sind“, sagte Bärbel Schäfer.

    Sie rief die frisch gekürten qualifizierten Meisterinnen und Meister dazu auf, ihr Wissen und ihre Werte an den Nachwuchs weiterzugeben und dabei auch ein Vorbild für ihren Berufsstand zu sein. Dabei gelte es, die bestehenden Herausforderungen anzunehmen und auch in einen Dialog mit den Verbraucherinnen und Verbrauchern einzusteigen: „Geben Sie interessierten Menschen die Chance, sich bei Ihnen aus erster Hand zu informieren, wie moderne und nachhaltige Landwirtschaft heute funktioniert.“ Die Regierungspräsidentin setzte sich auch für einen verstärkten Austausch zwischen konventioneller und ökologischer Landwirtschaft ein.

    Gleichzeitig verwies Bärbel Schäfer auf eine Kultur des Austauschs, den sie sich auch für die Akteurinnen und Akteure aus Landwirtschaft und Naturschutz wünscht. Hierzu ist ein „Dialogforum Landwirtschaft – Naturschutz“ kürzlich ins Leben gerufen worden. „In diesen Veranstaltungen soll zukünftig auf Kreisebene unter Beteiligung der verschiedenen Handlungsträgerinnen und Handlungsträger eine Möglichkeit zur Kommunikation zwischen Landwirtschaft und Naturschutz geschaffen werden“, sagte sie. Die jungen Meisterinnen und Meister der Landwirtschaft seien aber auch aufgefordert, sich zu vernetzen, sich mit ihren guten Ideen einzubringen und dabei auch den Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen aus Frankreich und der Schweiz zu suchen. „Derzeit läuft bei uns ein INTERREG-Projekt für Agrarökologie, in dem wir grenzüberschreitend mit unseren elsässischen und Schweizerischen Nachbarn nach guten Ansätzen suchen. Die Region am Oberrhein ist prädestiniert dafür zu zeigen, dass wir gemeinsam vieles besser können“, betonte Schäfer.

    Als Preisträger ehrte Bildungsreferent Helmut Lehmann vom Regierungspräsidium Freiburg Manuel Waldvogel und Florian Wursthorn mit einem Buchpräsent. Stellvertretend für die Prüflinge richtete Waldvogel einige Worte an die Versammlung, ehe auch Karl Silberer für den BLHV und Helmut Lehmann den erfolgreichen Meisterinnen und Meistern gratulierten. Elf Jubilare erhielten die silberne Urkunde und Walter Otto Schneider sogar den goldenen Meisterbrief für 50 Jahre Erfahrung als Landwirtschaftsmeister. Die Feier wurde musikalisch untermalt vom Bläserquartett „Sonare Tubis“.

    • Die erfolgreichen Landwirtschaftsmeisterinnen und - Meister: Markus Benz, Simon Binder, Karsten Furrer (alle Schwanau), Nicolas Büche (Stühlingen), Lukas Burkard (Dunningen), Wolfram Cammerer (Bad Krozingen), Sascha Fischer (Bräunlingen), Lukas Gleichauf (Blumberg), Markus Grathwohl (Hartheim), Philipp Hegge (Hohenfels), Niklas Hug, Daniel Waldvogel (beide Breitnau), Samuel Jakob (Ihringen) Martina Kadas (Ühlingen-Birkdorf), Michael Kaiser (Albbruck), Christian Loks, Andreas Schwär (beide St. Märgen), Lukas Lorenz (Wittnau), Toni Müller (Niedereschach), Matthias Pfaff (Schluchsee), Jens Reuter, Markus Roth (beide Neuried), Louis Scherzinger (Löffingen), Simon Schlayer (Umkirch), Florian Schumacher (Denkingen), Markus Schwer (Schönwald), Philipp Steinhart (Stegen), Manuel Waldvogel, Florian Wursthorn (beide Titisee-Neustadt), Marco Waltersbacher (Achern), Sebastian Wangler (Schuttertal), Simon Weber (Gaienhofen) und Johannes Wehrle (Hohentengen)

    • Winzermeister: Michael Freßle (Sulzburg)

    • Silberne Urkunden: Ralf Brodscholl (Geisingen), Friedbert Freund (Lobbach), Wolfram Haas (St. Georgen), Gerhard Huber (Oppenau), Thomas Mantel (St. Märgen), Matthias Merz (Gundelfingen), Andreas Rein (Breisach), Josef Scheidler (Glottertal), Karlheinz Schmidt (Neuenburg), Rudolf Schönit (Buchen) und Raymond Wiedel (Triberg).

    • Goldener Meisterbrief: Walter Otto Schneider (Titisee-Neustadt).

     
     
     
     

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