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  • Abteilung 5
    29.01.2018
    Regierungspräsidium Freiburg startet mit Rückbau des Wehrs Ludwigstal bei Tuttlingen an der Donau (Kreis Tuttlingen)
    Gewässer soll in einen ökologisch natürlichen Zustand zurückversetzt werden // Monitoring für hydraulische und stoffliche Auswirkungen auf das Grundwasser ist erforderlich
     Rückbau des Wehrs Ludwigstal bei Tuttlingen an der Donau (Kreis Tuttlingen)

    Das Regierungspräsidium Freiburg startet Ende Januar mit dem Rückbau des Wehrs Ludwigstal an der Donau bei Tuttlingen. Ziel dieser schrittweisen Umgestaltung ist die Verbesserung der Gewässerqualität durch eine ökologisch sinnvolle Durchgängigkeit des Flusses und die Wiederherstellung einer frei fließenden Donau ohne Aufstau, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Das Wehr kann jedoch nicht einfach abgebaut werden, sondern es ist im Vorfeld ein vielschichtiges Monitoring hinsichtlich der hydraulischen und der stofflichen Auswirkungen auf das Grundwasser erforderlich. Dies soll in zwei Abstauphasen geschehen, bei denen der Wasseraufstau sukzessive zurückgefahren und die Auswirkungen auf das Grundwasser parallel untersucht wird. Während der ersten Abstauphase wird lediglich das halbe Wehr so zurückgebaut, dass der derzeitige Aufstau um einen Meter abgesenkt wird; die andere Hälfte bleibt erst einmal stehen.

    Das begleitende Monitoring wird in der ersten Phase etwa ein Jahr im halb abgestauten Zustand umfassen. Dabei werden die hydraulischen Aspekte hinsichtlich der Trinkwasserfassung genauso betrachtet wie die stoffliche Austragung aus den bekannten Altlastbereichen in Richtung Riedgraben. Wenn  das Monitoring keine negative Auswirkung aufzeigt, soll die zweite Hälfte des Wehrs zurückgebaut werden. Dann kann die Donau dort wieder frei fließen und die Fischdurchgängigkeit ist vollständig hergestellt. Diese Maßnahme ist auch ein wichtiger Baustein zur Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie damit in der Donau ein guter ökologischer Zustand erreicht werden kann. 

    Mit der Umsetzung des ersten Bauabschnitts wird nun begonnen. Die Dauer der Arbeiten wird etwa drei Wochen betragen. Sollte durch erneute Niederschläge der Wasserstand in der Donau wieder deutlich ansteigen, ist es nicht ausgeschlossen, dass die Arbeiten verschoben werden müssen. Die Kosten hierfür belaufen sich auf rund 220.000 Euro, heißt es aus Freiburg.

Pressestelle


Regierungspräsidium Freiburg
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79083 Freiburg



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Pressereferent
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EMail markus.adler@rpf.bwl.de

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Stellv. Pressereferent
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