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  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    15.03.2018
    Gemeinsames Vorgehen zum Wohl des Südschwarzwalds: Naturpark und Biosphärengebiet schließen eine Kooperationsvereinbarung
    Kooperationsprojekte können in der Regionalvermarktung oder Umweltbildung stattfinden

    Der Naturpark Südschwarzwald und das Biosphärengebiet Schwarzwald wollen künftig verstärkt zusammenarbeiten. Dazu haben Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer für das Biosphärengebiet Schwarzwald und die Lörracher Landrätin Marion Dammann als Vorsitzende des Naturparks eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Beide Schutzgebiete haben den Auftrag, die nachhaltige Entwicklung des Südschwarzwalds zu fördern – allerdings mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

    Der Fokus im Naturpark liegt auf der nachhaltigen Entwicklung der Region in den sieben Bereichen nachhaltiger Tourismus, Sport, Erholung und Gesundheit, Naturschutz und Landschaftspflege, Regionalvermarktung, Land- und Forstwirtschaft, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und -anpassung, Tradition und Kultur sowie Architektur und Siedlungsentwicklung. Diese Themenfelder wurden im Naturpark-Plan 2025 festgelegt. Im 2017 von der UNESCO anerkannten Biosphärengebiet dagegen stehen die Offenhaltung der Kulturlandschaft, der Schutz der Artenvielfalt, ein Partner-Projekt, der Aufbau von Junior-Ranger-Gruppen und die Forschung im Vordergrund. Das 63.000 Hektar große Biosphärengebiet bildet den südlichen Teil des 394.000 Hektar großen Naturparks.

    „Die Zusammenarbeit zwischen Naturpark und Biosphärengebiet ist im vergangenen Jahr gut angelaufen. Die jetzt geschlossene Kooperationsvereinbarung ist Garant dafür, dass Synergien künftig noch besser genutzt und Ressourcen effizient eingesetzt werden“, erklärte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. „Aufgrund der räumlichen und inhaltlichen Überlappung der beiden Schutzgebiete ist ein abgestimmtes Vorgehen zum Wohl der Region notwendig. Die Kooperationsvereinbarung ist eine gute Grundlage für die künftige Zusammenarbeit“, ergänzte Naturpark-Vorsitzende Marion Dammann. Beispielhafte gemeinsame Projekte seien die Gästeführerausbildung oder auch die Beteiligung an den Naturpark-Märkten.

    Kooperationsprojekte können künftig beispielsweise in den Bereichen Regionalvermarktung oder Umweltbildung stattfinden. So wird das bundesweite Treffen der Junior-Ranger im Juli 2018 in Bernau gemeinsam mit dem Naturpark und dem Naturschutzzentrum Südschwarzwald organisiert. Der Einsatz von Fördermitteln in der gemeinsamen Gebietskulisse sowie die Öffentlichkeitsarbeit dazu sollen abgestimmt werden. Vereinbart wurde zudem ein regelmäßiger fachlicher und inhaltlicher Austausch, der bereits gestartet ist.

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