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  • Abteilung 2
    29.03.2018
    Breisgau-S-Bahn 2020: Anhörungsverfahren zur Elektrifizierung der DB-Strecke Freiburg-Breisach (Breisacher Bahn) abgeschlossen
    Regierungspräsidium Freiburg übersendet abschließende Stellungnahme an das Eisenbahn-Bundesamt // 120 private Einwenderinnen und Einwender haben Stellung bezogen

    Die DB Netz AG ist am Nahverkehrsprojekt Breisgau-S-Bahn 2020 mit verschiedenen bundeseigenen Schienenstrecken beteiligt. Mit dem Ausbau der bestehenden Strecke zwischen Freiburg im Breisgau und Breisach verfolgt sie das Ziel, zu einer Verbesserung und Attraktivitätssteigerung des Nahverkehrsangebots in der Region beizutragen. Hierdurch soll das nachhaltige Mobilitätskonzept des Landes konsequent vorangetrieben werden. Nun liegt die abschließende Stellungnahme vor, die vom Regierungspräsidium Freiburg als Anhörungsbehörde erstellt wurde und zur weiteren Bearbeitung an das Eisenbahnbundesamt (EBA) übermittelt wird.

    Wesentliche Maßnahmen sind die Errichtung von Oberleitungsanlagen für die Elektrifizierung sowie Anpassungen an Bahnübergängen entlang der Strecke, der barrierefreie Ausbau der Stationen, die noch nicht barrierefrei sind, die Verlängerung der Bahnsteige zwischen Freiburg und Gottenheim auf eine Länge von 210 Meter und die Schaffung der Möglichkeit zum Flügeln und Kuppeln von Zügen im Bahnhof Gottenheim. An einigen Streckenabschnitten sollen Schallschutzwände errichtet werden.

    Im Verfahren hatten rund 120 private Einwender die Gelegenheit genutzt, Einwendungen gegen die Pläne der Bahn zu erheben und ihre Forderungen in das Verfahren einzubringen. Zudem gingen zahlreiche Stellungnahmen von Behörden und Verbänden bei der Anhörungsbehörde ein. Im Laufe des Verfahrens nahm die Vorhabenträgerin mehrere Umplanungen vor. Insbesondere sind am Haltepunkt Hugstetten, Gemeinde March, gegenüber der ursprünglichen Planung nach der Änderung des Schallschutzkonzepts niedrigere Schallschutzwände und durch die Änderung der Signalisierung eine geringere Verschiebung des Bahnsteigs vorgesehen. 

    Im Juli letzten Jahres hat das Regierungspräsidium in einem öffentlichen Erörterungstermin alle vorgebrachten Vorschläge, Anregungen und Bedenken mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Fachbehörden und Verbänden eingehend und ergebnisoffen diskutiert. In vielen offenen Punkten konnten Einigungen erzielt werden. 

    Das Regierungspräsidium hat alle vorgetragenen Argumente aus den Einwendungen und Stellungnahmen ausgewertet und die sog. abschließende Stellungnahme erarbeitet. Auf dessen Grundlage kann nun das Eisenbahn-Bundesamt als Planfeststellungsbehörde in dem Verfahren über den Erlass des Planfeststellungsbeschlusses, also die „Baugenehmigung“ für den Ausbau der Strecke entscheiden.

Pressestelle


Regierungspräsidium Freiburg
Pressestelle
79083 Freiburg



Markus Adler
Pressereferent
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EMail markus.adler@rpf.bwl.de

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Stellv. Pressereferent
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