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  • SGZE
    30.04.2018
    Regierungspräsidentin empfängt Schweizer Delegation zu Gesprächen über Standortsuche geologischer Tiefenlager und Energiewende
    Bärbel Schäfer: „Tiefenlager betrifft die ganze Region. Sie muss deshalb intensiv beteiligt werden.“
     Regierungspräsidentin empfängt Schweizer Delegation zu Gesprächen über Standortsuche geologischer Tiefenlager und Energiewende, Copyright: Pressestelle, RPF

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat Benoît Revaz, Direktor des Schweizerischen Bundesamts für Energie (BFE) in Bern und die BFE-Fachexpertin Dr. Monika Stauffer heute (30. April) in Freiburg empfangen. Bei dem Treffen ging es um das Schweizerische Verfahren zur Suche nach Standorten für geologische Tiefenlager für radioaktive Abfälle und um andere Fragen rund um das Thema Energie.

    Die Regierungspräsidentin unterstrich die bereits in der Stellungnahme des Landes Baden-Württemberg zur Etappe 2 schweizerischen Suchverfahrens zum Ausdruck gebrachte Erwartung, dass die baden-württembergische Seite im weiteren Verfahren intensiver beteiligt werden solle. „Für uns ist zum einen die angemessene Beteiligung der betroffenen Kommunen und der Region in der beginnenden Etappe 3 wichtig. Zum anderen ist die ganze Region von einem nahen Tiefenlager betroffen, so dass es einer grenzüberschreitenden Entwicklungsstrategie für die ganze Region bedarf“, so Schäfer.

    Benoît Revaz begrüsst den konstruktiven und im Rahmen des Suchverfahrens institutionalisierten Austausch mit den deutschen Nachbarn. „Bei der Suche nach Standorten steht die Sicherheit an erster Stelle. Unser Verfahren gewährleistet den schrittweisen Erkenntnisgewinn, um alle sicherheitsrelevanten Fragen zeitgerecht beantworten zu können“, betont Revaz. Weiter betont er, dass alle Betroffenen, inklusive die deutsche Seite, seit Beginn einbezogen werden. Dies habe sich bewährt und wird fortgesetzt.

    Neben dem Tiefenlager für atomare Abfälle standen der Austausch über die aktuellen Entwicklungen im Bereich Energie und die Zusammenarbeit zwischen dem Regierungspräsidium und dem Bundesamt für Energie, zum Beispiel bei den Rhein-Wasserkraftwerken, auf der Agenda.

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