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  • Abteilung 3/SGZE
    09.05.2018
    „Europa macht’s möglich“: Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Die Menschen, die hier leben und arbeiten, genießen deshalb einen ‘Standortvorteil‘"
    Regierungspräsidentin tauscht sich im Weingut Josef Walz in Heitersheim mit Winzerinnen und Winzern aus dem Betriebsnetzwerk des INTERREG-Projekts „AGRO Form“ aus
     Regierungspräsidentin tauscht sich im Weingut Josef Walz in Heitersheim mit Winzerinnen und Winzern aus dem Betriebsnetzwerk des INTERREG-Projekts „AGRO Form“ aus

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer besucht im Rahmen der Interreg-Kampagne „Europa macht’s möglich“ im Mai und Juni  gezielt besondere Projekte, die von der EU gefördert werden. „Ich möchte die Vorteile der  grenzüberschreitenden Zusammenarbeit am Oberrhein anhand konkreter Beispiele sichtbar machen und zeigen, wie Europa den Menschen im Alltag nützt und hilft. Die Europäische Union unterstützt viele grenzüberschreitende Projekte in der Oberrheinregion. Die Menschen, die hier leben und arbeiten, genießen deshalb einen ‘Standortvorteil‘, denn durch die finanzielle Unterstützung aus Brüssel können wir viele Projekte realisieren, für die sonst das Geld fehlen würde.“ Mit der Kampagne „Europa macht’s möglich“ geht es dem Regierungspräsidium darum, die Vorteile von Europa bekannter zu machen – nach dem Motto „Europa zum Anfassen“.

    Die Regierungspräsidentin traf sich am gestrigen Dienstag (8. Mai) mit Winzerinnen und Winzern aus Baden, dem Elsaß und der Schweiz auf dem Weingut Josef Walz in Heitersheim (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald), um sich über den Stand des Projekts „AGRO Form“ zu informieren und sich mit den Betriebsinhaberinnen und Betriebsinhabern auszutauschen. Das Weingut ist Teil eines grenzüberschreitenden Netzwerks, in dem Leiterinnen und Leiter von etwa 40 Obst-, Wein-, Gemüse- und Ackerbaubetrieben aus Baden, dem Elsass, der Nordwestschweiz und der Südpfalz mehrmals im Jahr zusammenkommen. Hier geht es um Best-Practice-Beispiele. Die Praktikerinnen und Praktiker sollen auf diese Weise ihre Betriebe und Bewirtschaftungsmethoden verbessern und im Interesse der Umwelt optimieren.

    Dieses Betriebsnetzwerk wurde im Rahmen des INTERREG-Projektes „AGRO Form“ eingerichtet, das im Zeitraum bis 2020 anstrebt, den Einsatz von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren, um mögliche schädliche Auswirkungen auf die Boden-, Luft- und Wasserqualität zu minimieren.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Der Nutzen dieses Projekts liegt auf der Hand. Mit dem Betriebsnetzwerk bringen wir die Fachleute zusammen, damit sie innovative und übertragbare Bewirtschaftungsmethoden erkennen und diese dann auch sehr schnell umsetzen. Gleichzeitig sorgen wir mit dieser Idee auch aktiv für den Wissenstransfer. Wir werden die Erkenntnisse aus ‚AGRO Form‘ zusammentragen und so aufbereiten, damit wir sie in beruflichen Schulen und in der beruflichen Weiterbildung einspeisen können.“

    Träger des Projekts „AGRO Form“ ist das Regierungspräsidium Freiburg. Bei der Weingutbesichtigung in Heitersheim standen neben dem Austausch mit Expertinnen und Experten auch eine Demonstration von Maßnahmen zur Minderung des Einsatzes von Pflanzenschutz- und Düngemitteln im Weinberg auf dem Programm. Der aktuelle Betriebsinhaber Thomas Walz bewirtschaftet 17,5 Hektar nach den Richtlinien des biologischen Weinbaus. Das Weingut ist damit eines der größten Bio-Weingüter in der Region. Bei einer Rebbegehung vermittelten Thomas Walz und Außenbetriebsleiter Matthias Müller, wie bei ihnen konkret der biologische Pflanzenschutz umgesetzt wird und wie über Begrünung und Bodenpflege Boden und Wasser geschützt werden können.

    Weitere Informationen: INTERREG ist eine Gemeinschaftsinitiative der Europäischen Union, die die grenzüberschreitende Zusammenarbeit fördert. Das aktuelle INTERREG-Programm am Oberrhein an der Schnittstelle zwischen Frankreich, Deutschland und der Schweiz ist bereits das fünfte seiner Art und umfasst den Zeitraum von 2014 bis 2020. Insgesamt stellt die Europäische Union dafür Fördermittel in Höhe von knapp 110 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung.

Pressestelle


Regierungspräsidium Freiburg
Pressestelle
79083 Freiburg



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Pressereferent
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EMail markus.adler@rpf.bwl.de

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Stellv. Pressereferent
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