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  • Abteilung 1
    24.05.2018
    Regierungsvizepräsident Klemens Ficht empfängt zehn KZ-Überlebende und Kriegsopfer aus Polen im Basler Hof in Freiburg
    Gäste verbringen auf Einladung des Maximilian-Kolbe-Werks fast zwei Wochen mit Besuchen und Begegnungen im Schwarzwald // Würdigung des Eintretens für Austausch und Versöhnung
     Regierungsvizepräsident Klemens Ficht (rechts außen) empfängt zehn KZ-Überlebende und Kriegsopfer aus Polen im Basler Hof in Freiburg, Copyright: RPF, Pressestelle

    Regierungsvizepräsident Klemens Ficht hat am heutigen Donnerstag (24. Mai) zehn KZ-Überlebende und Kriegsopfer aus Polen im Basler Hof in Freiburg empfangen, die zur Zeit einen Erholungsaufenthalt im Schwarzwald auf Einladung des Maximilian-Kolbe-Werks verbringen. Sechs der zehn Gäste sind jüdischer Herkunft, die anderen vier sind als Kinder aus ihrer Heimat in Südostpolen vertrieben worden, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Das Programm umfasst knapp zwei Wochen und ist geprägt von Besuchen und kulturellen Begegnungen der Gäste m Schwarzwald. Neben der Natur stehen auch immer landschaftliche Höhepunkt wie Bodensee, Mainau, der Rheinfall von Schaffhausen oder die Kultur in der Region wie in Bad Krozingen oder in Freiburg im Mittelpunkt. Die Gäste sind auch vom neuen Weihbischof der Erzdiözese Freiburg, Peter Birkhofer, empfangen worden, haben an einem Zeitzeugengespräch in St. Blasien teilgenommen und sich auch mit Vertreterinnen und Vertretern der jüdischen Gemeinde in Freiburg getroffen sowie die Synagoge besucht.

    Regierungsvizepräsident Klemens Ficht: „Es ist mit Blick auf unsere gemeinsame Geschichte alles andere als selbstverständlich, dass Sie nach Deutschland reisen. Die Vergangenheit können wir nicht ungeschehen machen, aber dafür eintreten, dass in Zukunft ein solches Unrecht nie mehr passieren kann. Ziel muss sein, in unseren Kindern ein stabiles Fundament für Frieden und die Dauerhaftigkeit dieses Friedens zu schaffen. Ich danke den Helferinnen und Helfern des Maximilian-Kolbe-Werks, dass sie mit ihrer Arbeit den Gedanken des Austauschs und der Versöhnung seit 40 Jahren über die Grenzen hinweg tragen und dabei sich ehemaligen KZ-Häftlingen und anderen Kriegsopfern zuwenden, die ansonsten nur sehr wenig im Blickfeld der Öffentlichkeit stehen.“

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