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  • Abteilung 2
    19.06.2018
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer übergibt Zuwendungsbescheid für Städtebauförderung an Oberndorfs Bürgermeister Hermann Acker
    1,5 Millionen Euro stehen für das Sanierungsgebiet „Talstadt“ zur Verfügung // Besonders hohe Förderung für topographisch schwierige Lage am Hang notwendig

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat am heutigen Dienstag (19. Juni) einen Zuwendungsbescheid aus Mitteln der Städtebauförderung von Bund und Land an Bürgermeister Hermann Acker übergeben. Sie besuchte dazu Oberndorf am Neckar (Landkreis Rottweil). Dort wird das Sanierungsgebiet „Talstadt“ mit insgesamt 1,5 Millionen Euro gefördert, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Das ist sehr gut investiertes Geld, das sowohl in die städtischen als auch in die ländlichen Räume des Regierungsbezirks fließt. Jede zweite Kommune bei uns profitiert aktuell von Mitteln aus der Städtebauförderung. Ein Euro an öffentlicher Förderung zieht Folgeinvestitionen von bis zu sieben Euro nach sich. Bund und Land unterstützen ein sehr breites Spektrum an Maßnahmen auf Basis von gut abgestimmten Konzepten.“

    Im Sanierungsgebiet „Talstadt“ liegt die ehemalige Oberndorfer Brauerei, die als Folge einer Insolvenz zu einer Gewerbebrache geworden ist. Wegen der topographisch anspruchsvollen Lage waren umfangreiche Investitionen für Abbruchkosten und Hangsicherung notwendig, die ein privater Investor unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht hätte leisten können. „Wir können hier im klassischen Sinne einen deutlich wahrnehmbaren städtebaulichen Missstand beseitigen. Die Stadt Oberndorf hat für die Nutzung des Brauerei-Areals einen Architekten- und Investorenwettbewerb durchgeführt und einen überzeugenden Siegerentwurf gekürt. An der Hangkante wird eine große Seniorenwohnanlage errichtet und eine neue barrierefreie Verbindung zwischen Ober- und Talstadt geschaffen“, erläuterte Schäfer bei dem Termin. Die Gebäude sind bereits teilweise abgebrochen, sodass als nächster Schritt die Hangsicherung in Angriff genommen werden soll. Die Bauleit- und Genehmigungsplanungen für die neuen Gebäude sind noch im Gange. Die Stadt hofft auf einen baldigen Baubeginn.

    Als weiterer Schwerpunkt soll das Quartier Talstadt in seinen vielfältigen Nutzungen insgesamt gestärkt werden. Neben der Erneuerung und Aufwertung des Gebäudebestandes und der Freibereiche sollen auch die Verkehrsströme neu ausgerichtet werden. Dazu ist ein städtebaulicher Wettbewerb geplant. „Es ist sehr beeindruckend, welche städtebauliche Situation sich in Oberndorf zurzeit bietet. Die Stadt verankert mit der großen privaten Investition ein herausragendes und großes innerstädtisches Wohnbauprojekt für Senioren und löst so eindrucksvoll ein bestehendes Dilemma. Mit den Mitteln aus der Städtebauförderung kann die Stadt Oberndorf einen Teil ihrer ehrgeizigen Pläne verwirklichen, auch wenn mit Blick auf die weiteren Investitionen noch ein gutes Stück Weg zu beschreiten ist“, sagte Schäfer.

    Die Freiburger Regierungspräsidentin hatte noch zwei weitere Förderbescheide im Gepäck: Aus dem Kommunalen Sanierungsfonds des Landes Baden-Württemberg gibt es mehr als eine Million Euro für zwei Schulen in der Stadt am Neckar. Die Lindenhof-Grundschule erhält 346.000 Euro für die energetische Sanierung, Verbesserungen im Bereich Sanitär und Heizung sowie in der Medienentwicklung. Das Gymnasium am Rosenberg bekommt 850.000 Euro für Optimierungen im Brandschutz, im Sanitärbereich und ebenfalls in der Medienaustattung.

     

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