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  • Abteilung 4
    29.08.2018
    Vollsperrung des Rheinübergangs bei Freistett/Gambsheim wird planmäßig am Freitag, 31. August, gegen 12 Uhr aufgehoben
    Zeitplan wird exakt eingehalten // Erfolgreiche grenzüberschreitende Zusammenarbeit verwirklicht

    Wie die französische Verwaltung, das Conseil Départemental du Bas-Rhin mitteilt, kann die dreimonatige Vollsperrung des Rheinübergangs Freistett-Gambsheim planmäßig am Freitag, 31. August, wieder aufgehoben werden. Nach aktueller Planung wird die Strecke gegen 12 Uhr mittags wieder an die Verkehrsteilnehmer übergeben. Gleichzeitig sind die Verantwortlichen sehr zufrieden mit der erfolgreichen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit bei diesem Projekt, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums Freiburg.

    Die Mammutaufgabe bestehend aus dem Ersatzneubau von drei Brücken, der zugehörigen Fahrbahnsanierung und den Arbeiten am neuen Geh- und Radweg ist geschafft: Der angekündigte Zeitplan wurde exakt eingehalten. 

    Das Regierungspräsidium Freiburg dankt den französischen Kollegen auf diesem Wege für die hervorragende Bauabwicklung und alle sonstigen Anstrengungen die unternommen wurden, um die Einschränkungen für Pendler während der Vollsperrung so gering wie möglich zu halten. Doch auch seitens des Regierungspräsidiums Freiburg wurden die anstehenden Hausaufgaben erledigt. 

    Der Zeitraum der Vollsperrung wurde auf deutscher Seite genutzt, um den sanierungsbedürftigen Abschnitt der L 87 zwischen dem Kreisverkehr am Gewerbegebiet Freistett und der Grenze zu Frankreich zu erneuern. Auch hier geht der Dank des Regierungspräsidiums Freiburg an alle, die hieran mitgewirkt haben.

    Maßgeblich zu nennen sind auch hier die französischen Kollegen, die sich dazu bereit erklärten, einen Teil der deutschen Fahrbahn im Zuge ihrer Arbeiten mit zu erledigen. Frei nach dem Motto: „Warum sollte der französische Asphaltfertiger an der deutschen Grenze Halt machen?“. 

    Auch die auf deutscher Seite beauftragte Baufirma, die die Asphaltarbeiten einschließlich Sanierung des Kreisverkehrs in nur einer Woche abschließen konnte, sowie das Landratsamt Ortenaukreis, welches die vorhandenen Schutzplanken auf neuesten Stand gebracht hat, seien erwähnt.

    Die neue Geh- und Radwegbrücke über den Wehrkanal konnte im Schutze der französischen Vollsperrung nahezu fertiggestellt werden. Hier verbleiben lediglich Montagearbeiten des Brückengeländers, der Beleuchtung sowie der Abbau des Arbeitsgerüstes. Diese Arbeiten werden noch im September abgeschlossen, wobei hierzu nochmals geringfügige Eingriffe in den Verkehr erforderlich werden. Mit einer Freigabe der Radwegbrücke ist Mitte September zu rechnen. 

    Dieser Meilenstein des Gesamtprojektes Passage 309 wird dann im Rahmen einer kleinen Verkehrsfreigabe gemeinsam mit den Bürgermeistern von Rheinau und Gambsheim sowie den Vertretern des Vereins Passage 309 begangen. Die große Freigabefeier der gesamten Radwegquerung findet erst im nächsten Jahr statt, wenn die noch fehlende Radwegbrücke im Bereich des Wasserkraftwerkes auf französischer Seite fertiggestellt ist. Dann ist die durchgehende Verbindung über den gesamten Rheinübergang vollständig verwirklicht, sodass die Radlerinnen und Radler sowie Fußgängerinnen und Fußgänger einen eigenen Weg zur Verfügung haben werden.

Pressestelle


Regierungspräsidium Freiburg
Pressestelle
79083 Freiburg



Markus Adler
Pressereferent
Telefon  0761 208-1038
FAX: 0761 208-1006
EMail markus.adler@rpf.bwl.de

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Stellv. Pressereferent
Telefon  0761 208-1039
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