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  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    17.09.2018
    Rund 4000 Besucherinnen und Besucher beim Biosphären-Fest in Häusern
    Ein Jahr nach der UNESCO-Anerkennung ist die „Modellregion für nachhaltige Entwicklung“ mit Leben erfüllt

    Das zweite Biosphären-Fest ist am Sonntag bei strahlendem Herbstsonnenschein  über die Bühne gegangen: Rund 4000 Besucherinnen und Besucher kamen nach Häusern (Landkreis Waldshut), um das Biosphärengebiet Schwarzwald hautnah zu erleben. Rund 40 Aussteller, Projektträger und Vereine aus der Region präsentierten Angebote zum Mitmachen, Erleben und Genießen. Neben Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer fanden sich rund um das Kur- und Sporthaus auch Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Landrat Martin Kistler sowie zahlreiche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus der Region ein. 

    „Ein gutes Jahr nach der Anerkennung durch die UNESCO ist das  Biosphärengebiets Schwarzwald bereits mit Leben erfüllt, das zeigt sich bei diesem Fest eindrucksvoll“, stelle Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer bei der Eröffnung fest. So seien in den vergangene Monaten schon viele tolle Projekte gestartet worden, vom Naturerlebnis-Projekt mit dem WWF und dem SC Freiburg über die Junior Ranger, die Studie zur Vermarktung des Hinterwälder Rinds bis zur Neukonzeption des Bernauer Heimatmuseum Resenhof. Schäfer bedankte sich bei Häuserns Bürgermeister Thomas Kaiser für die Ausrichtung des Biosphären-Fests, das jedes Jahr in einer anderen Gemeinde stattfinden wird.

    „Wir bringen das Kind zum Laufen“, kommentierte Kaiser die Entwicklung des jungen Biosphärengebiets. In diesem Sinne hatte er für die Regierungspräsidentin einen „Biosphären-Grundlehrgang Pflanzen und Tiere“ vorbereitet, den Bärbel Schäfer souverän absolvierte. Unter anderem musste sie Pflanzen- und Pilzarten erkennen und einen Ziegenbock um den Platz führen. Staatssekretärin Schwarzelühr-Sutter hob in ihrem Grußwort die hohe Identität der Menschen im Südschwarzwald mit ihrer Region hervor:  „Hier auf dem Biosphären-Fest zeigt sich, dass diese Region zusammen hält, Traditionen bewahrt und Perspektiven für die künftigen Generationen schafft.“

    Auf der Festbühne führte Julica Goldschmidt, bekannt aus dem Radiosender baden.fm, durchs Programm. Sie stellte beim „Nachgefragt“-Talk Macher der ersten Projekte vor, die vom Biosphärengebiet gefördert werden. Unter anderem warben Sascha Glunk und Amir Abrashi vom SC Freiburg für das  „Heimspiel für die Wildnis“, eine Kooperation der Umweltorganisation WWF und dem Fußballverein im Biosphärengebiet Schwarzwald.  Vera Noy berichtete vom Projekt „Gresger Ammele“ zur Rettung der gefährdeten Sauerkirschsorte.

    Andreas Lang stellte das NABU-Projekt zur Erfassung der Horstbäume und Rastplätze des Rotmilans vor. Dr. Lukas Kiefer und Bernd Vogelbacher berichteten von der Hinterwälderstudie, die Grundlage eines Vermarktungskonzepts für die gefährdete Haustierrasse sein wird. Mit gutem Beispiel ging bei diesem Thema die Trachtenkapelle Häusern voran, die in der Halle Gulasch vom Hinterwälder Rind auftischte.  

    Kleine und große Gäste hatten vor allem Spaß bei dem vielfältigen Mitmachprogramm. Unter anderem konnten beim NABU Görwihl Schwalbennester gebaut, bei der Wildnisschule „Kojote Akademie“ Feuer gemacht, bei der Firma Hoppe Bikes E-Bikes ausprobiert und im Ökomobil des Regierungspräsidiums Insekten und Pflanzen unterm Mikroskop beobachtet  werden. Insbesondere bei den Kindern kam der Streichelzoo mit  Ziegen,  Hinterwälder Rindern und Eseln gut an – Tiere, die im Schwarzwald zur Offenhaltung der Landschaft beitragen.

    Für musikalische Unterhaltung sorgten neben der Trachtenkapelle das Harmonika-Orchester Häusern, die Jagdhorn-Bläser des Kreisvereins Waldshut der Badischen Jäger sowie das Orchester „Noochschlag“.  Eine schwunvolle Tanzeinlage boten die Kinder der Gruppe „Dance for Fun“ aus Häusern.

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