Befehle des Menübands überspringen
Zum Hauptinhalt wechseln
Sie sind hier: RP Internet »Freiburg »Pressemitteilung
Startseite des Internetauftritts des Regierungspräsidiums Freiburg

Schnellstart

  • Abteilung 5
    26.09.2018
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Freiburgs Baubürgermeister Dr. Martin Haag informieren über Fortschreibung des Lufteinhalteplans Freiburg

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und Freiburgs Baubürgermeister Dr. Martin Haag haben bei einem Pressegespräch im Basler Hof am heutigen Mittwoch (26. September) über die dritte Fortschreibung des Luftreinhalteplans Freiburg informiert. 

    Das Regierungspräsidium Freiburg wird den Luftreinhalteplan Anfang November offenlegen und nach der Anhörung im Januar 2019 bekanntmachen. Mit dieser Bekanntmachung tritt der Plan dann in Kraft. 

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Bei der Fortschreibung des Luftreinhalteplans für die Stadt Freiburg war unser Ziel, den Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m3) bis 2020 sicher einzuhalten und durch ein gestuftes Vorgehen, Fahrverbote für die Stadt Freiburg nur als letztes Mittel vorzusehen. Mit den nun vorliegenden Maßnahmen wird uns das gelingen. Dabei legen wir großen Wert darauf, die Region im Gesamten zu betrachten. Wir stellen sicher, dass keine Maßnahme zu Lasten des Freiburger Umlands gehen wird. Ich freue mich, dass sich neben zahlreichen Fachbehörden auch viele Bürgerinnen und Bürger aktiv in unsere Fortschreibung eingebracht haben. Wir werden am Donnerstag, 18. Oktober, die Ergebnisse der Gutachten und die heute vorgeschlagenen Maßnahmen in einer öffentlichen Veranstaltung vorstellen.“

    Freiburgs Baubürgermeister Dr. Martin Haag: „Die Stadt Freiburg möchte auf alle Fälle Fahrverbote vermeiden. Auch dank unserer umweltfreundlichen Verkehrspolitik sind wir schon nahe daran, den Grenzwert einzuhalten. Die vom Regierungspräsidium geplanten Maßnahmen werden sich positiv auf die Luftreinhaltung auswirken und damit den Anwohnerinnen und Anwohnern zugute kommen.“

    Beim Stickstoffdioxid liegt der Halbjahresmittelwert für 2018 an der Messstation Schwarzwaldstraße bei 51 µg/m3. Das Regierungspräsidium Freiburg hat nach einer umfangreichen Bürgerbeteiligung gemeinsam mit einer Projektgruppe der beteiligten Fachbehörden von 71 Vorschlägen etwa ein Dutzend ausgewählt und auf ihre Wirksamkeit untersuchen lassen. Dabei ging es darum, die Wirkung der einzelnen Maßnahmen auf den Stickstoffdioxidbelastung für das Prognosejahr 2020 abzuschätzen. 

    Der Plan sieht vor, stufenweise insbesondere folgende Maßnahmen umzusetzen:

    -       Tempo 30 auf der B 31 im Innenstadtbereich Freiburg
    -       Optimierung der Ampelsteuerung auf der B 31
    -       Ausweitung der grünen Umweltzone auf die B 31
    -       Umweltsensitive Verkehrssteuerung auf der B 31 Ost/West

    Fahrverbote für Dieselfahrzeuge (Euro 4/IV und schlechter) sind ab 1. März 2020 nur dann vorgesehen, wenn die Prognose Ende 2019 die Einhaltung des Grenzwertes bis Ende Juni 2020 nicht erwarten lässt. Der Plan sieht außerdem vor, dass insbesondere auf dem Streckenzug der L 112, 127, 128 über Glottertal und St. Märgen verkehrsbeschränkende Gegenmaßnahmen zu ergreifen sind, um Ausweichverkehre zu verhindern. Die konkrete Umsetzung werden die Straßenverkehrsbehörden unter Einbeziehung der Gemeinden abstimmen. Dabei wird auch die Überprüfung und Beobachtung potentieller weiterer Ausweichstrecken festgelegt werden.

    Regierungspräsidentin Schäfer: „Ich bin überzeugt, dass wir mit diesem Plan unserer Verantwortung für die Luftqualität Freiburgs und damit der Gesundheit der Menschen nachkommen. Dies wird uns dann gelingen, wenn wir weiterhin mit der Stadt Freiburg und dem Umland an einem Strang ziehen“.

    Weitere Informationen finden sich auf www.rp-freiburg.de unter Aktuelles.

Pressestelle


Regierungspräsidium Freiburg
Pressestelle
79083 Freiburg



Heike Spannagel
Pressereferentin
Telefon 0761 208-1038
Telefax 0761 208-1006
heike.spannagel@rpf.bwl.de

Stellvertretung


Matthias Henrich
Stellv. Pressereferent
Telefon  0761 208-1039
EMail matthias.henrich@rpf.bwl.de