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  • Abteilung 4
    08.10.2018
    Regierungspräsidium Freiburg informiert über den Stand der Planungen zu möglichen Varianten zur B 31 West zwischen Breisach und Gottenheim (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald)
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Unser Ziel ist es, eine Trassierung zu finden, die sowohl fachlichen Belangen als auch wichtigen Interessen der Menschen Rechnung tragen kann“ // Nächste Information für die Bevölkerung im Herbst 2019 geplant

    Das Regierungspräsidium Freiburg hat am Freitag (5. Oktober) in der Stadthalle Breisach über den Stand der Planungen zu möglichen Varianten zur B 31 West zwischen Breisach und Gottenheim (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) informiert. Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer sowie die Vertreterinnen und Vertreter der Straßenbauverwaltung der Behörde stellten die Ergebnisse der bisherigen Untersuchungen sowie das weitere Verfahren vor.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Wir kommen vor Ort, um über mögliche Trassenverläufe zu informieren und Fragen aus der Bevölkerung zu beantworten. Alle Varianten kommen auf den Prüfstand und werden jetzt anhand objektiver Kriterien bewertet. Unser Ziel ist es, eine Trassierung zu finden, die sowohl fachlichen Belangen als auch wichtigen Interessen der Menschen vor Ort Rechnung tragen kann. Hierfür ist ein transparentes Verfahren, in dem wir Anregungen und Einschätzungen aus der Bevölkerung aufnehmen, unerlässlich.“

    Nach der Begrüßung durch Breisachs Bürgermeister Oliver Rein erinnerte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer daran, dass es die Auftragslage des Bundes sei, mit Erlass des Bundesverkehrswegeplans 2015 Planung und Weiterbau der B 31 West zu betreiben und dass ihre Behörde dabei sowohl ein zügiges Verfahren im Auge habe als auch eine rechtssichere Variantenauswahl als Grundlage für die Planfeststellung zwingend erforderlich sei.

    Bernd Dörr vom Regierungspräsidium Freiburg stellte im fachlichen Teil zunächst allgemein den Ablauf einer Straßenplanung vor, die bereits erfolgte Verkehrsuntersuchung als Grundlage für die Variantenbetrachtung sowie derzeit laufende Aktualisierungen. Ute Ruf informierte über den landschaftsplanerischen Teil und erläuterte den rechtlichen Rahmen der Prüfung der Umweltverträglichkeit sowie die Prüfkriterien in Bezug auf die B 31 West, die intensiv mit Fachbehörden und Umweltverbänden abgestimmt worden sind. Bernd Dörr erläuterte dann in seinem Vortrag die vorhandenen Varianten, die Prüfkriterien, die weiteren Schritte zur Variantenentwicklung sowie den weiteren Zeitplan. Bis zum Herbst 2019 könnten nach jetzigem Stand die Ergebnisse des Variantenvergleichs vorliegen und eine weitere Infoveranstaltung für die Bevölkerung stattfinden.

    Erst danach ist eine Entscheidung über eine Vorzugsvariante möglich, die im Anschluss mit dem Verkehrsministerium Baden-Württemberg und dem Bundesverkehrsministerium abzustimmen ist. Auf Basis dieser Abstimmung kann ab etwa 2020 eine konkrete Entwurfsplanung ausgearbeitet werden, auf deren Basis das förmliche Planfeststellungsverfahren erfolgen kann.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Regierungspräsidiums standen im Anschluss der Vorträge für Fragen zur Verfügung und boten auch zudem ergänzende fachliche Inhalte an einem sogenannten Infomarkt zu bestimmten Schwerpunktthemen.

Pressestelle


Regierungspräsidium Freiburg
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79083 Freiburg



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EMail markus.adler@rpf.bwl.de

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Stellv. Pressereferent
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