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  • Abteilung 3
    23.10.2018
    Hauswirtschaft – Ein Beruf, der vielseitige Perspektiven bietet
    Abteilungspräsident Dieter Blaeß : „Hauswirtschaftliche Versorgung wird in unserer Gesellschaft immer wichtiger"

    Am Dienstag, 23. Oktober fand in den Räumen der Haus- und Landwirtschaftlichen Schulen Offenburg die diesjährige zentrale Urkundenübergabe für die Absolventinnen und Absolventen in den Berufen der Hauswirtschaft statt. In festlichem Rahmen ehrte Abteilungspräsident Dieter Blaeß, Leiter der Landwirtschaftsabteilung im Regierungspräsidium Freiburg, insgesamt 77 Absolventinnen und Absolventen aus dem Regierungsbezirk. Es konnten auch silberne und goldene Meisterbriefe an langjährig in der Ausbildung tätige Hauswirtschaftsmeisterinnen überreicht werden.  

    In seiner Festansprache betonte Blaeß, dass sich das hauswirtschaftliche Berufsfeld aufgrund gesellschaftlicher Veränderungen neue Zukunftsmärkte erschlossen habe. Mit der Ausweitung der Gemeinschaftsverpflegung in der Betriebsgastronomie, der Schul- und Kitaverpflegung sowie der Klinik- und Heimverpflegung steige die Nachfrage nach Absolventinnen und Absolventen der Hauswirtschaft. Auch die privaten Haushalte würden immer häufiger hauswirtschaftliche Dienstleistungen zukaufen. Auf gut ausgebildete Hauswirtschafterinnen und Hauswirtschafter seien auch gerade Menschen mit Einschränkungen angewiesen, die sich mit dieser qualifizierten Unterstützung den Wunsch nach einem Leben in der eigenen Wohnung erfüllen könnten. Es bestehe ein erheblicher Bedarf an qualifizierten Fachkräften, der mit den derzeitigen Ausbildungszahlen nicht gedeckt werden könne. „Wir müssen junge Frauen und Männer für diese Ausbildung gewinnen“.
     
    Dazu trage auch das breit gefächerte Bildungsangebot in der hauswirtschaftlichen Ausbildung bei. Eine beachtliche Zahl von Frauen und Männern nutze die Möglichkeit, den Berufsschulabschluss über den Quereinstieg, z.B. nach der Erziehungszeit, zu erreichen. Aber auch die Qualifizierung zur Fachpraktikerin und Fachpraktiker Hauswirtschaft biete Menschen mit Beeinträchtigungen eine berufliche Perspektive.
     
    Eine weitere berufliche Entwicklungsmöglichkeit sei der Weg in die Selbständigkeit. Blaeß verwies in diesem Zusammenhang auf das am Regierungspräsidium angesiedelte Programm „Förderung innovativer Maßnahmen für Frauen im ländlichen Raum“. Es habe zum Ziel, den ländlichen Raum in seiner Stärke zu erhalten und unterstütze dies mit der Förderung tatkräftiger, flexibler und gut vernetzter Frauen.
     
    Blaeß dankte allen an der Ausbildung beteiligten Personen. „Ausbildung ist eine Investition in die Zukunft, die viel Engagement und Verantwortung verlangt“.
    Den Absolventinnen und Absolventen wünschte er gutes Gelingen bei der Umsetzung des Gelernten und alles Gute für den weiteren beruflichen Werdegang.

Pressestelle


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79083 Freiburg



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