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  • Abteilung 4
    21.01.2019
    Regierungspräsidium Freiburg plant Bau einer Lärmschutzwand an der B 14 bei Wurmlingen (Kreis Tuttlingen)
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Deutliche Entlastung für Anwohnerinnen und Anwohner möglich“ // Bau soll im kommenden Jahr in Abstimmung mit einer Sanierung der Fahrbahndecke erfolgen

    Das Regierungspräsidium Freiburg plant an der B 14 in Wurmlingen (Kreis Tuttlingen) im kommenden Jahr den Bau einer Lärmschutzwand für rund 712.000 Euro. Grund dafür ist eine Überschreitung der Grenzwerte für Lärmimmissionen, die mit einer Schallschutzberechnung der Gemeinde nachgewiesen werden konnte. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits auf Hochtouren, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Die Gemeinde hat sich im vergangenen Sommer mit dem Wunsch nach einem verbesserten Lärmschutz an uns gewandt. Ich bin sehr froh, dass wir nach Prüfung zum Ergebnis gekommen sind, dass eine deutliche Entlastung der Anwohnerinnen und Anwohner tatsächlich möglich ist. Wir nutzen hier unseren Spielraum, den uns der Bund im Rahmen der Auftragsverwaltung ermöglicht, eine solche Lärmsanierung im Rahmen des gesetzlichen Anspruchs vorzusehen. Ich bedanke mich bei der Gemeinde und Bürgermeister Klaus Schellenberg, dass wir diese Maßnahme zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger gemeinsam angehen können.“

    Die B 14 hat eine Verkehrsdichte von 17.000 Fahrzeugen pro Tag und verläuft im Bereich von Wurmlingen in der Nähe der Wohnbebauung. Die Gemeinde hat anlässlich einer anstehenden Belagserneuerung in den nächsten Jahren erneut den Wunsch geäußert, eine Verbesserung der Immissionslage durch eine Lärmschutzwand zu erreichen, so die Gemeinde in einem Schreiben an das Regierungspräsidium. Dazu kam, dass bereits Vermessungsarbeiten, planerische Arbeiten und eine Kosten-Nutzen-Rechnung erfolgt waren. Bürgermeister Klaus Schellenberg äußerte in seinem Schreiben: „Die Anwohner würden eine spürbare Erleichterung der Lärmbelastung erfahren.“

    Im November 2018 gab es eine Besprechung, wie die Maßnahme umgesetzt werden kann. Es braucht ein Baurecht für die Lärmschutzwand, für die bereits seitens der Gemeinde ein Bebauungsplanverfahren eingeleitet worden ist. Das Fachbüro Breinlinger erarbeitet die dazu erforderlichen Entwurfspläne, die dann einer Anhörung der Träger öffentlicher Belange sowie einer Offenlage unterzogen werden. Der Beschluss über den Bebauungsplan ist seitens der Gemeinde im Sommer 2019 vorgesehen.

    Der Bau der Lärmschutzwand soll mit einer Erneuerung der Fahrbahndecke auf der B 14 zwischen Tuttlingen und dem Kreisel bei Wurmlingen gekoppelt werden. Die Projektplanung für Umleitungen, Baubeginn und die endgültige Kostenberechnung wird derzeit durch das Regierungspräsidium Freiburg erarbeitet. Die Behörde rechnet mit einer Realisierung 2020.

    Zur frühen Öffentlichkeitsbeteiligung über die Aufstellung des Bebauungsplans veranstaltet die Gemeinde am Donnerstag, 24. Januar, um 18 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Wurmlingen einen Informationstermin. 

Pressestelle


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