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    05.02.2019
    Trinationale Metropolregion am Oberrhein (TMO) schreibt ihre Strategie bis 2030 fort
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Gemeinsam mit Frankreich und der Schweiz soll der Oberrhein zu einer der führenden Innovationsregion in Europa werden“ // Treffen mit dem Elsass, Baden-Württemberg, der Nordwestschweiz und der Südpfalz

    Unter dem gemeinsamen Dach der Trinationalen Metropolregion Oberrhein (TMO) wollen das Elsass, Baden-Württemberg, die Nordwestschweiz und die Südpfalz auch in der nächsten INTERREG-Förderperiode weiterhin gemeinsam in Brüssel für den Oberrhein und seine Potenziale werben. Dazu traf sich Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer am Mittwoch, 6. Februar, auf Einladung der Region Grand Est in Straßburg mit Claudine Ganter, Präsidentin des Oberrheinrats, Elisabeth Ackermann, Präsidentin der Oberrheinkonferenz und anderen Gewählten der Region, um die Strategie der TMO bis zum Jahr 2030 fortzuschreiben. Damit möchte die TMO ihre Projekte rechtzeitig bei der Vorbereitung des nächsten INTERREG-Förderprogramms bei der EU andocken und ihre ambitionierten inhaltlichen Vorstellungen einspeisen.    

    „Die engen und vielfältigen Beziehungen, die wir pflegen, erlauben uns eine enge Zusammenarbeit auch bei der Entwicklung einer gemeinsamen Strategie für die Trinationale Metropolregion am Oberrhein. Dabei haben wir einen gemeinsamen Willen und verfolgen ein gemeinsames Ziel: Wir wollen unserer Vorreiterrolle in Europa gerecht werden und völlig neue und innovative Lösungen für die grenzüberschreitende Kooperation entwickeln und so eine gemeinsame Zukunft möglich machen“ sagte die Gastgeberin Claudine Ganter, die derzeit auch Präsidentin des Oberrheinrates ist.     

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Wir haben im laufenden INTERREG Programm V mit der gemeinsamen Strategie 2020 für die Trinationale Metropolregion am Oberrhein (TMO) sehr viel zum Wohl der Menschen erreicht. Mit der Fortschreibung der Strategie bis 2030 sorgen wir dafür, dass unsere Ziele auch im nächsten INTERREG-Programm VI der EU Berücksichtigung finden und in konkrete Projekten sowie neue Entwicklungsschritte übersetzt werden können. Gemeinsam mit unseren Partnern in Frankreich und der Schweiz machen wir den Oberrhein damit zu der Innovationsregion in Europa. Unsere Forscher und Firmen haben das Potenzial dazu, das wir zielgerichtet nutzen wollen.“          

    Nun geht es darum, die gemeinsamen Leuchtturmprojekte der Region auch nach 2020 weiter voranzubringen: den European Campus, der die Potentiale der Universitäten und Hochschulen am Oberrhein bündelt. Eine  Großforschungs-Infrastruktur, die als „Labor“ für die Technologien von morgen auch kleinen und mittleren Unternehmen den Anschluss an die Industrie 4.0 ermöglichen soll. Die bessere Nutzbarkeit von Ärzten und Kliniken auf beiden Seiten des Rheins. Ein gemeinsames Gewerbegebiet, das im Rahmen des Zukunftsprozesses Fessenheim Vorbild in Sachen Energiewende werden soll. Und nicht zuletzt die Erleichterung der Mobilität über den Rhein u.a. durch die Schienenverbindungen Colmar-Freiburg sowie Hagenau-Rastatt-Karlsruhe.  

    Regierungspräsidentin Schäfer ist derzeit Sprecherin des Bereichs Politik der TMO: „Unsere Aufgabe von Seiten der Politik ist es, die Bereiche Wirtschaft und Wissenschaft bei der Entwicklung ihrer Projekte bei der Vertretung ihrer Interessen zu unterstützen. Außerdem kümmern wir uns um die Querschnittthemen, die das alltägliche Leben der Bürgerinnen und Bürger am Oberrhein erleichtern, wie den Abbau von Verwaltungshindernissen beim Wechsel der Arbeitsstelle oder beim Gang zum Arzt auf der anderen Seite des Rheins.“ Spätestens im Herbst wollen die tragenden Säulen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik der TMO ihre Strategie 2030 unter Dach und Fach haben.

     
     
     
    Hintergrund:
    Um die Kräfte in der grenzüberschreitende Zusammenarbeit am Oberrhein zu bündeln und in Brüssel mit einer Stimme aufzutreten, ist Ende 2010, die Trinationale Metropolregion Oberrhein (TMO) aus der Taufe gehoben. In einer gemeinsamen Strategie wurden zehn Kernziele der Entwicklung am Oberrhein für die Zeit bis 2020 formuliert. Einige dieser Ziele und Projekte sind inzwischen realisiert: Die Hochschulen am Oberrhein arbeiten im Rahmen des European-Campus zusammen, die Fachschulen kooperieren in der TriRhenaTech und ermöglichen Studiengänge in drei Ländern. Grenzüberschreitender Straßenbahnen zwischen Basel und Saint Louis, Straßburg und Kehl sowie Basel und Weil am Rhein erleichtern die alltägliche Begegnung am Rhein. Mit dem „TRISAN“ (angedockt an das Euro-Institut in Kehl) wurde ein Kompetenzzentrum geschaffen, das die grenzüberschreitende Gesundheitskooperation am Oberrhein unterstützt.

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