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  • Biosphärengebiet Schwarzwald
    20.02.2019
    Traditionell, regional und nachhaltig: Erste Biosphärenkohle ist auf dem Markt
    Projekt in Wieden wurde vom Biosphärengebiet Schwarzwald gefördert // Produktion ist ein Beispiel für innovative regionale Vermarktung
     Im Kohlemeiler in Wieden wurde die Biosphärenkohle um die Jahreswende produziert. Bildnachweis: Lukas Sprich

    Die erste, nachhaltig produzierte Biosphärenkohle ist auf dem Markt: Aus zwölf Ster heimischem Buchenholz hat Lukas Sprich um die Jahreswende im Kohlemeiler Wieden (Kreis Lörrach) 1900 Kilogramm Kohle produziert. Die Ausbeute wurde in Säcke mit der Aufschrift „Wiedener Holzkohle – Hergestellt nach alter Köhlertradition“ verpackt. Erhältlich ist sie zunächst in den Tourist-Informationen in Schönau und Wieden, im Talladen in Todtnau, im Bergladen in Todtnauberg sowie bei Autoteile Schäuble in Utzenfeld. Ab April gibt’s die Kohle auch in der Metzgerei Krone und im Getränkemarkt Stib-Gritsch in Schönau. Drei Kilo kosten 6,50 Euro und acht Kilo sind für 15 Euro zu haben.

    Die Produktion der Biosphärenkohle fand im Rahmen des Förderprogramms des Biosphärengebiets statt. Das Projekt umfasste die Erstellung eines Vermarktungskonzepts für die Kohle, die Anschaffung von Maschinen zur Verpackung sowie das Design des Verpackungsmaterials. „Mit der Kohleproduktion wollen wir eine alte Tradition des Südschwarzwalds erhalten und gleichzeitig einen Beitrag zur nachhaltigen Wirtschaft im Biosphärengebiet leisten“, sagt Lukas Sprich, der im Hauptberuf als Forstwirt tätig ist. Im Vergleich zur gängigen Holzkohle, die meist aus Afrika oder Südamerika importiert und teils aus Tropenholz hergestellt wird, besteht die Biosphären-Kohle aus heimischem Buchenholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Wer die Biosphären-Kohle nutzt, vermeidet lange Transportwege und trägt zum Erhalt der artenreichen Bergmischwälder im Schwarzwald bei.

    „Mit der Biosphärenkohle können wir gut gelaunt in die Grillsaison 2019 starten, insbesondere dann, wenn auf dem Grill auch noch Produkte aus heimischer Produktion landen wie zum Beispiel ein Stück vom Hinterwälderrind“, ergänzt Walter Kemkes, Geschäftsführer des Biosphärengebiets. Die Produktion der Biosphärenkohle sei ein vorbildliches Projekt in der UNESCO-Modellregion für nachhaltige Entwicklung und gebe ein tolles Beispiel für die Vermarktung regionaler, qualitativ hochwertiger Produkte.

    Kemkes wies darauf hin, dass auch in diesem Jahr wieder 320.000 Euro zur Förderung von Projekten im Biosphärengebiet zur Verfügung stehen. 21 Anträge sind eingegangen, die am Montag, 25. Februar, ab 19 Uhr bei der Gesamtsäulenveranstaltung in der Eventhalle Todtnau, Schwarzwaldstraße 15, vorgestellt werden. Teilnehmen können alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, eine Anmeldung in der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets bei Kristin Krause per E-Mail an Kristin.Krause@rpf.bwl.de sowie unter Telefon 07673/889402-4370 ist aus organisatorischen Gründen hilfreich.​

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