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  • SGZE
    15.03.2019
    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer verabschiedet den Leiter der Stabsstelle für grenzüberschreitende Zusammenarbeit (SGZE), Jürgen Oser, in den Ruhestand
    „Für ihn war und ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit eine Herzensangelegenheit“ // Leitung der Stabsstelle vor rund sechs Jahren übernommen
     Verabschiedung Jürgen Oser, SGZE, Foto: Regierungspräsidium Freiburg

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat den Leiter der Stabsstelle für grenzüberschreitende Zusammenarbeit und europäische Angelegenheiten (SGZE), Jürgen Oser, bei einer Feierstunde im Schwarzwaldsaal im Neubau in den Ruhestand verabschiedet. Das berichtet das Regierungspräsidium Freiburg in einer Pressemitteilung.

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer: „Für Jürgen Oser war und ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit eine Herzensangelegenheit. Von dieser Begeisterung angetrieben, hat er sehr viele Projekte angestoßen. Als hervorragender Netzwerker hat er es immer wieder geschafft, viele Mitstreiter für diese Projekte zu gewinnen. Er war dabei überzeugt, dass die Grenzlage am Oberrhein eine große Chance für die Menschen bedeutet und dass Europa im Alltag wertvolle Unterstützung leistet. Die Trinationale Metropolregion Oberrhein (TMO) ist sein Kind. Er hat maßgeblichen Anteil daran, dass der Oberrhein innerhalb der EU als Metropolregion anerkannt wurde. Die TMO ist so etwas wie ein Erbe seines langen Berufslebens im Dienste der Grenzüberschreitenden Zusammenarbeit“

    1986 richtete die baden-württembergische Landesregierung ein sogenanntes „Grenzlandreferat“ ein, deren erster Leiter Konrad Schneider war. Dieses „Grenzlandreferat“ war durch seine Aufgaben stets eng verbunden mit dem Staatsministerium und als Stabsstelle beim Regierungspräsidium direkt bei der Hausspitze angesiedelt. Umgangssprachlich wurde es häufig als „kleines Außenministerium“ von Baden-Württemberg bezeichnet, deren Leitung ab 1999 der Jurist Wilderich von Droste übernahm.

    14 Jahre lang war er als Stabsstellenchef Ansprechpartner der Regierungspräsidenten bei allen Fragen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit Vorarlberg, mehreren Schweizer Kantonen von Schaffhausen bis Basel und den beiden Départements Haut-Rhin und Bas-Rhin sowie in der Région Grand-Est. Sein Nachfolger wurde im Juli 2013 Jürgen Oser, bis dato stellvertretender Leiter der Stabsstelle.

    Die wichtigsten Themen war die Verwaltung und die Akquise von Projekten für das Förderprogramm „INTERREG V“, die Abschaltung des grenznahen Kernkraftwerks Fessenheim und der sich daraus entwickelnde Zukunftsprozess, die Trinationale Metropolregion (TMO), damit verbundene Projekte wie der European Campus, die Großforschungsinfrastruktur oder die Wissenschaftsoffensive sowie die immer stärkere Vernetzung mit den französischen und Schweizer Partnerinnen und Partnern im Alltag.

    Jürgen Oser wurde nach dem Studium 1982 Justiziar im Stab des Oberkommandierenden der französischen Streitkräfte in Baden-Baden und blieb dies bis 1993. Danach kam der Aufbau der INFOBEST Kehl/Straßburg, deren 25-jähriges Bestehen im vergangenen Jahr gefeiert wurde und die bis heute als eine „Pionierinstitution“ der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit gilt. 1996 wurde das gemeinsame Sekretariat der Oberrheinkonferenz in Kehl gegründet.

    2001 kam er als Referent in die SGZE im Regierungspräsidium, machte dort Karriere, wurde erst Stellvertreter und eben im Sommer 2013 dann selbst bis heute Stabsstellenleiter. Im Vorfeld der Trinationalen Metropolregion (TMO) organisierte er den zehnten Dreiländerkongresses „Zukunft Oberrhein im erweiterten Europa“ 2006, bei dem die Richtung bestimmt wurde, in welche Richtung sich die grenzüberschreitende Zusammenarbeit weiter entwickeln könnte.

    Zu den weiteren Rednern vor zahlreichen Gästen zählte Brigitte Klinkert, Präsidentin des Conseil Départemental des Haut-Rhin, Hans-Martin Tschudi (ehemaliger Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt) und Werner Schreiner, der Beauftragte der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Marieluise Dreyer für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Für die musikalische Gestaltung der Verabschiedung sorgten Sébastien und Pascal Oser.

    Bis zu einer Entscheidung über die Nachfolge wird der stellvertretende Leiter, Dr. Klaus Schüle, die SGZE kommissarisch leiten.​

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