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  • Abteilung 2
    11.04.2019
    2,2 Millionen Euro für „Bahnhof-Schlachthof“ in Offenburg
    Projekt wird in das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ aufgenommen // Insgesamt neue 200 Wohneinheiten, weitere 100 werden umfassend modernisiert
     Auf dem Foto von links: Regierungsvizepräsident Klemens Ficht, der Oberbürgermeister der Stadt Offenburg, Marco Steffens und Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer (Foto: RPF)

    Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer hat am heutigen Donnerstag (11. April) Offenburgs Oberbürgermeister Marco Steffens einen Zuwendungsbescheid für Städtebauförderung übergeben. Damit wird die Sanierungsmaßnahme „Bahnhof-Schlachthof“ in das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ aufgenommen und kann mit einer Finanzhilfe von 2,2 Millionen Euro rechnen.

    „Oberbürgermeister Steffens hat bereits als Bürgermeister von Willstätt erkannt, welche großen Chancen die Städtebauförderung bietet. Deshalb bin ich davon überzeugt, dass Offenburg seine nachhaltige und zukunftsfähige Stadtentwicklung weiter fortsetzen wird“, sagte Schäfer bei einem Termin Freiburg. Seit 1981 wurden sieben Erneuerungsmaßnahmen angestoßen und erfolgreich abgeschlossen. Bund und Land haben dafür 49,4 Millionen Euro bereitgestellt, die in den vergangenen vier Jahrzehnten Ausgaben von rund 75,4 Millionen Euro zur Folge hatten. Das Land hat dabei bislang einen umfassenden Anteil von 31,3 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

    Momentan läuft noch die Sanierungsmaßnahme „Mühlbach“ mit einer bewilligten Finanzhilfe von 8,51 Millionen Euro, mit der auf 19 Hektar zuwendungsfähige Investitionen von rund 14,2 Millionen Euro finanziert werden. Damit wird aus dem ehemaligen Gewerbe- und Industriegebiet ein stadtnahes Wohn- und Erholungsgebiet entstehen, so die Regierungspräsidentin weiter. Die Umsetzung wird in zwei bis drei Jahren erfolgt sein und ist auch bereits finanziert.

    Nördlich davon liegt das neue Sanierungsgebiet „Bahnhof Schlachthof“. Um den denkmalgeschützten Schlachthof, der Ende 2019 stillgelegt werden soll, sowie um den Bahnhof herum soll eine städtebauliche Aufwertung erfolgen. „Die Planungen weisen eine hohe Wertigkeit und die Maßnahme eine höhe städtebauliche Qualität auf. Die Stadt Offenburg möchte den Schlachthof sanieren und zu einem Zentrum für Kultur und Kreativität entwickeln. Das Bahnhofsumfeld soll deutlich attraktiver werden sowie durch Nachverdichtung, Freilegung und Neuordnung neuer Wohnraum geschaffen werden. Es sind laut Antrag 200 neue Wohnungen und die Modernisierung von 100 Wohneinheiten geplant. Das ist auch voll im Sinn von Land und Bund, zeitgemäßen Wohnraum stadtnah und bedarfsgerecht zur Verfügung zu stellen, so Schäfer weiter.

    Im ersten Jahr der Antragstellung gibt eine Finanzhilfe von 2,2 Millionen Euro, davon trägt das Land etwa 55 Prozent. Insgesamt wird eine Förderung von insgesamt 9,4 Millionen Euro notwendig sein, so die Schätzung der Stadt Offenburg. Das Geld für die erste Tranche wird etwa zwei bis drei Jahre halten. „Das Regierungspräsidium plant, weitere Finanzhilfen bedarfs- und zeitgerecht zur Verfügung zu stellen“, so Schäfer.

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